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🤖 Zusammenfassung
Die Alterssicherungskommission übergab ihren Bericht an Bundeskanzler und Arbeitsministerin Bär. Die Kommissionsvorsitzenden Weise und Jander präsentierten 33 einstimmige Reformvorschläge, die das gesetzliche Rentensystem demografiefest und langfristig finanzierbar machen sollen. Kernelement ist eine zusätzliche, paritätisch finanzierte und individuell zugeordnete Kapitalrente in der ersten Säule, die bis 2031 schrittlich mit zwei Beitragsprozentpunkten eingeführt werden soll. Damit sollen das Rentenniveau langfristig steigen und die Beiträge sinken – im Gegensatz zum Status quo mit abschmelzender Reserve, steigenden Beiträgen und sinkendem Niveau. Die gesetzliche Rente bleibt zentral, es gibt keine Rentenkürzungen, aber der Nachhaltigkeitsfaktor greift wieder, und die Regelaltersgrenze soll moderat an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Weitere Punkte umfassen die Einbeziehung neuer Selbstständiger und idealerweise Beamter, Übergangsregeln für Rentennahe, Maßnahmen gegen Altersarmut, Digitalisierung der Rentenversicherung und das skandinavische Modell als Vorbild.
Kritisch bleibt, dass viele Details noch offen sind, die Kapitalrente kurzfristig Mehrbelastungen bringt und der Anspruch, „für alle besser“ zu werden, maßgeblich von der politischen Umsetzung und der Durchsetzung im Bundestag abhängt. Die Koalition betont das Gesamtpaket und will noch in diesem Jahr erste Gesetzgebungsverfahren einleiten.
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📜 Transkript
So, ja, meine Damen und Herren, herzlich willkommen zum äh Termin Bericht übergabe des Berichts einer Sicherungskommission. Die Vorsitzenden der Kommission Herr Weise und Frau Professor Jander werden den Bericht übergeben. Der Bundeskanzler und Frau Bundesministerin Bar stehen ebenfalls auf dem Podium zur Verfügung. Wir lassen das anschließend gleich übergehen in einer Pressekonferenz. Ähm, aber jetzt erstmal bitte zu den Ja, meine Damen und Herren, herzlich willkommen. Vor allem Frau Professor Jander, erweise meine Damen und Herren aus der Kommission, Frau Bas und ich freuen uns sehr, dass wir Sie heute morgen hier willkommen heißen dürfen und den Bericht der Alterssicherungskommission entgegennehmen dürfen. Die Kommission hat ein ausgewogenes Paket mit insgesamt 33 Einzelmaßnahmen vorgeschlagen. Sie alle, die Mitglieder der Altersicherungskommission, die heute alle da sind, tragen dieses Ergebnis in der Gesamtheit einstimmig mit und auch dafür möchte ich Ihnen sehr herzlich danken. Sie haben sich mit großem Sachverstand, einem der vermutlich schwierigsten Reformprojekte unserer Zeit, gewidmet. Ihre Empfehlungen sind von allergrößter Bedeutung für uns, für unseren Sozialstaat, für uns als Wirtschaftsstandort, aber vor allem für uns als Gesellschaft [schnauben] insgesamt. Es geht dabei um nicht weniger als um eine weitreichende Entscheidung, denn sie kehren den Trend um. Ohne Reformen würden unweigerlich das Rentenniveau sinken und die Beiträge steigen. Mit dieser Reform können wir das umkehren. Wir wollen perspektivisch, dass das Rentenniveau steigt und dass die Beiträge sinken. Das von Ihnen vorgeschlagene System, das von Ihnen vorgeschlagene Paket erfüllt damit zwei Ziele. Die Rente bleibt sicher und die Lasten werden gerecht verteilt über alle gesellschaftlichen Gruppen, über alle Generationen hinweg. Ausgangspunkt für ihre Empfehlungen ist unser Auftrag. Ein Auftrag, der vor allem vor dem Hintergrund des demographischen Wandels erteilt wurde. Wir wissen schon lange, dass sich das Zahlenverhältnis zwischen den Generationen verschiebt. Immer weniger Beitragszahler müssen die Renten für immer mehr Rentner aufbringen. Deswegen mussten wir reagieren. Es ist allerhöchste Zeit. Nichts tun ist keine Option. Wir haben im Rentensystem auch in der Vergangenheit immer mehr oder weniger kleinere oder größere Korrekturen vorgenommen. Diese Korrekturen waren nicht immer geeignet, die das Rentensystem zu stabilisieren. Jetzt geht es darum, eine große Lösung zu beschließen, die unser Rentensystem langfristig sicher macht. Wir werden in Zukunft nicht mehr Jahr um Jahr um Beitragszahlen streiten müssen. Wir werden uns auf die Rente auf Dauer verlassen können. Ihre Reformvorschläge enthalten einige zentrale Aussagen, die uns Mut machen. Die gesetzliche Rente bleibt die wichtigste Säule in unserem System. Es muss sich keine Bürgerin, kein Bürger Sorgen machen. Der soziale Ausgleich bleibt bestehen. Das aktuelle Rentenniveau bleibt erhalten. Einen fundamentalen System Bruch wird es nicht geben. Aber sie schlagen vor, die gesetzliche Rente an einer ganz entscheidenden Stelle weiterzuentwickeln. Es geht um die Stärkung der gesetzlichen Rente durch die Einführung einer zusätzlichen, verpflichtenden, individuell zugeordneten Kapitalrente. Dieser Kapitalanteil soll schrittweise bis zum Jahr 2031 hinzugefügt werden. Mittelfristig wird damit die gesetzliche neue gesetzliche Kapitalrente zu einem insgesamt höheren Gesamtversorgungsniveau bei sinkenden Beiträgen führen. Ich will noch einmal daran erinnern, wir haben uns genau das im Koalitionsvertrag auch vorgenommen, ein neues Gesamtversorgungsniveau aus mehreren Elementen zu ermöglichen. Sie machen uns genau den dahinführenden Zuschlag zu Vorschlag. Wir nutzen also die positiven Effekte des Kapitalmarkts. Sehr beruhigend ist auch, dass dieses kapitalbasierte Modell krisenfest ist. Selbst bei einer Finanz- und Wirtschaftskrise, wie z.B. In den Jahren 2007 und 2008 würden die Renten immer noch steigen. Zur Wahrheit gehört aber auch, es wird für diesen Umbau zu mehr Belastungen kommen müssen. Die Kapitalrente erhöht in dem von Ihnen vorgeschlagenen Modell den paritätisch finanzierten Beitragssatz um 2% Punkte ab 2031. Das gehört zum vollständigen Bild dazu. Würden wir nichts tun, würde die Rentenreserve bis 2028 weiter abschmelzen. Beitragssatzsteigerungen wären auch dann unumgänglich. Daher müssen wir jetzt handeln. Wenn wir jetzt die Kapitalrente beschließen und bald ein ausreichender Grundstock aufgebaut ist, dann steigt das Rentenniveau bis in die 2040er und 2050er Jahre. Und das ist mir ebenfalls wichtig, mit diesem neuen Rentenmodell organisieren wir die Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen am Vermögenszuwachs unserer Foxwirtschaft. Nicht nur Vermögende, auch Normalverdiener sollen von der wirtschaftlichen Entwicklung und damit vom Kapitalmarkt profitieren. Wenn Sie mir das erlauben zu sagen, das ist das letzte bisher nicht eingelöste Versprechen der christlichen Soziallehre, nämlich die Beteiligung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Zuwachs unserer Foxwirtschaft über den Kapitalmarkt. Ihre Reformvorschläge orientieren sich dabei stark am Beispiel der Skandinavien. Dort liegen die staatlichen Ausgaben für die Rente vergleichbar hoch, aber sie garantieren eine höhere Rente. Die kapitalgedeckte Altersvorsorge spielt dort eine viel größere Rolle als bei uns. In diesen Staaten gibt es auch weniger Frühverrentung und das Renteneintrittsalter ist dort ebenfalls an die Lebenserwartung gekoppelt. Die Skandinavier haben es geschafft und wir, meine Damen und Herren, können das auch. Ihre Vorschläge stärken den Generationenvertrag auch und gerade für die Jungen. Im Lande gibt es jetzt Grund zur Zuversicht. Auch die Älteren werden einen Beitrag leisten müssen. Wir kehren zurück zum Nachhaltigkeitsfaktor, sodass Renten zukünftig wieder etwas langsamer steigen als die Löhne. Die Rente wird aber auch weiterhin nicht gekürzt. Noch einmal, es wird keine Kürzung von Rentenleistungen geben. Sie sehen, es handelt sich hier also wirklich um ein Generationenprojekt in doppelter Hinsicht. Wir nehmen die der wir nehmen der jüngeren Generation eine gewaltige Last von den Schultern. Wir stellen sicher, dass auch die Jungen eine stabile Rente erwarten können und wir nehmen uns die Zeit, diesen Umbau verträglich und finanzierbar hinzubekommen. Deswegen brauchen wir einen langen Atem und zugleich die Unterstützung der ganzen Gesellschaft. Alle Elemente dieses Reformpakets, betone, alle Elemente dieses Reformpakets müssen jetzt zügig umgesetzt werden. Wir können es uns nicht erlauben, einzelne Maßnahmen herauszunehmen oder abzulehben. Die einzelnen Maßnahmen greifen ineinander und balancieren sich aus. Sie bilden ein Gesamtkonzept, das nur in seiner Gesamtheit funktioniert. Deswegen bin ich auch sehr froh. Ich will das noch einmal betonen, dass wir uns in der Koalition einig sind, dass wir dieses Paket vollständig umsetzen werden. Wir werden uns nun eine breite Debatte Wir werden nun eine breite Debatte über die Vorschläge der Kommission erleben. Sie hat ja am Wochenende auch schon angefangen. Das ist auch gut so. Ein solches Generationenprojekt muss von allen verstanden, diskutiert und am Ende getragen werden. Wir haben also Grund und Anlass zu Optimismus. Die Arbeit der Kommission hat sich gelohnt. Ich schaue voller Zuversicht auf die vor uns liegende Diskussion und ich appelliere zugleich an alle Verantwortlichen, diese Diskussion konstruktiv zu begleiten. Wir schaffen damit eine neue Wachstums- und Beschäftigungsdynamik. Wir verbessern die Bedingungen für den Standort und genau das braucht Deutschland. Nochmals ein ganz herzliches Dankeschön an Sie, Frau Professor Jander, an Sie Herr Weise, aber auch an die Mitglieder der Kommission für die sehr konstruktive und die sehr vertrauensvolle, unvertrauliche Arbeit, die Sie [räuspern] über die ganzen Monate hin geleistet haben. Ich denke, es wirklich ein gemeinsamer Dank wert, dass Sie bereit waren, ihre Fähigkeiten, Ihre Bereitschaft auch zum Kompromiss in den Dienst unseres Landes zu stellen. Ich will Ihnen dafür ganz ausdrücklich sehr, sehr herzlich danken. Das gilt für die drei Abgeordneten Kolleginnen und Kollegen, genauso wie für die Fachleute aus der Wissenschaft, die diese Arbeit hier begleitet haben. Ganz herzlichen Dank. Sie haben uns wirklich eine sehr gute Grundlage gelegt für eine grundlegende Reform unseres Alterssicherungssystems und wir werden sie umsetzen. Herzlichen Dank. Ja, auch von mir, meine Damen und Herren, einen schönen guten Morgen. Und meine Damen und Herren, ich glaube, ich kann hier sagen, die Erwartungen an diese Kommission waren enorm hoch und es gab auch nicht wenige, die schon gemunkelt haben, warum schiebt man dieses wichtige Thema überhaupt in eine Kommission und was soll da eigentlich bei rauskommen? Das war so die Tonlage zu Beginn dieser Arbeit und ich muss sagen äh und ein volles Kompliment ähm stellvertretend an Frau Professor Jander, aber auch Herrn Herr Weise, aber auch vor allen Dingen an alle Mitglieder der Kommission, die auch heute anwesend sind. Sie haben geabgeliefert, sie haben in Rekordzeit, das muss man sagen, neben ihren eigentlichen Tätigkeiten, die sie alle ja auch noch haben, also ehrenamtlich in Rekordzeit ähm ein wirklich gutes Gesamtpaket auf den Tisch gelegt. Und es ist deshalb so wichtig, dass es ein Gesamtpaket ist. Ähm, was der Kanzler gerade schon gesagt hat, alles greift ineinander und man kann das jetzt auch nicht aufschnüren und an einzelnen Stellen sich, ich sag mal, Rosinen picken, das eine oder andere rausnehmen, was einem gefällt und das andere weglassen, was einem nicht gefällt. Hier greift alles ineinander und das haben sie übrigens nicht nur unter hohem Zeitdruck gemacht, sondern auch unter permanenter Beobachtung und alle waren sehr gespannt, was dort abgeliefert wird. Und ich finde, es ist eine Leistung, die auch nicht zu erwarten war und auch sicherlich nicht einfach war, dass hier auch ein Ergebnis im Konsens vorgelegt wird. Ich glaube auch, das ist eine Besonderheit, die hat es bisher so nicht gegeben. Zumindest aus meiner Erinnerung gab es in vergangenen Rentenberichten immer auch Sonderwoten, unterschiedliche Meinung. Es ist erstmalig gelungen, ein Gesamtkonzept auf den Tisch zu legen, äh was für alle Generationen und das war ja wichtig, ich möchte an die Diskussion aus dem letzten Jahr erinnern, die sehr heftig war und die junge Generation insbesondere gesagt hat, sie will auch eine Perspektive für ihre Zukunft und ich finde, das ist mit diesem Gesamtpaket jetzt gelungen. Wir adressieren alle und für mich ist eine Reform immer dann wirklich eine Reform, wenn sie am Ende auch zu einem besseren führt. Statusquo ist gerade geschildert worden. Machen wir jetzt nichts, entscheiden wir in dieser Legislaturperiode nichts mehr zur Rente, dann sind die Folgen klar. Die Beiträge werden steigen, weil wir einen demographischen Wandel haben, der nicht aufzuschieben ist. Und das Rentennu wird sinken. Bis 2039, wenn wir nichts tun, sind wir bei 46% Rentenniveau. Das heißt für alle, die Renten sinken und die Beiträge steigen und das ist keine Option. Und deshalb ist für mich ganz wichtig, diese Verantwortung, die wir jetzt haben, auch anzunehmen, auch für mich ganz persönlich, dass wir jetzt etwas auf dem Tisch haben, worüber es sich wirklich lohnt, sachlich zu diskutieren in den nächsten Tagen. Alle Empfehlungen 33 an der Zahl, wobei die eine oder andere sicherlich noch auszugestalten ist. Es gibt ja schon viele Rückfragen auch von Fachleuten, wie machen Sie denn dies oder jenes? Ich glaube, da können gleich die beiden äh hier auch in der Pressekonferenz noch äh einige Erklärungen zu ihren Vorschlägen geben. Aber wichtig ist mir das adressiert ist, wenn wir diese Reform machen, so wie sie Gesundheit, so wie sie jetzt auch vorliegt, [schnauben] dann wird es für alle besser. Das ist die Botschaft. Es wird für alle am Ende perspektivisch besser. Ähm durch den Kapitalstock in der ersten Säule. Und das ist ein wirklich überraschender Vorschlag, mit dem ich selber so nicht gerechnet habe, dass wir für die Versicherten in der ersten Säule anspalen paritätisch finanziert, dass wir Beitragspunkte oben drauf setzen, heißt für die junge Generation das Rentenniveau wird steigen. bei 50% mindestens würde ich jetzt mal sagen, wenn es sehr gut läuft. schwedisches äh Modell ist äh da die Grundlage, dann wird die junge Generation heute eine höhere Rente hab äh später eine Rente höhere Rente haben als die Rentner heute. Und das ist wirklich eine wichtige Botschaft auch an die junge Generation, dass wir erstens sie nicht vergessen haben, was uns immer vorgeworfen wurde bei den vergangenen Debatten, sondern es ist uns gelungen, hier jetzt auch eine Perspektive aufzumachen und die finde ich sehr sehr wichtig und das ist paritätisch passiert, dass da die Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer, aber auch die Arbeitgeber mitfinanzieren, das ist auch etwas Wichtiges, weil alle ihren Beitrag dazu leisten. Und die erste Säule, warum ist die so wichtig? Ich habe oft über die Menschen im Osten Deutschlands gesprochen, die haben nur diese gesetzliche Säule und es ist für viele auch einfach umzusetzen. Äh es wird ein Rentenkonto angelegt, es wird auf diesem Konto angespart, es wird von der Rentenversicherung ausgezahlt. Man muss sich nicht als beschäftigter drum kümmern, lange Diskussionen einen Partner für eine private Versicherung suchen, sondern es wird in diesem ersten gesetzlichen Strang organisiert, einfach für die Beschäftigten und es wächst an, wenn es gut angelegt ist. Und das ist ein wichtiger Baustein, den wir haben. Für mich ist auch wichtig perspektivisch und das war auch nicht zu erwarten unbedingt, dass das Zielbild einer erwerbstätigen Versicherung ist. Das ist ein Thema, was viele ähm auch an die Gerechtigkeit ein Stück weit auch anknüpft und viele beschäftigt hat. Warum zahlen eigentlich nicht alle langfristig in dieses System ein? Es ist natürlich noch nicht beschrieben, wie es funktionieren soll. In einzelnen Schritten ist erwähnt, dass Abgeordnete selbständige äh in das System jetzt schon auch sollen. Sie wissen, das Thema Beamtes etwas komplizierter, ist auch mit den Ländern zu besprechen, aber perspektivisch ist es wichtig, dass die Aussage da steht, wir wollen eine erwerbstätigen Versicherung in Zukunft und daran werden wir auch weiter arbeiten müssen. Auch das ist eine wichtige Botschaft, damit das System langfristig in der Struktur besser wird. Auch das ist ein wichtiger Schritt. Die Kommission hat sich auch mit dem Thema Altersarmut beschäftigt. Das will ich ja auch an der Stelle sagen, nicht dass das untergeht. Das ist in den Vorberichterstattung ähm ein Stück untergegangen oder vielleicht nicht so im Fokus gestanden, aber auch das war eine wichtige Diskussion, denke ich, in der Kommission zu sagen, was machen wir eigentlich mit den Menschen, die in im Niedriglohnbereich sind und was bedeutet das eigentlich für ihre Renten und wie wirkt sich auch diese neue Reform, wenn wir sie denn politisch umsetzen auch auf diese Menschen aus? haben wir da die richtigen Instrumente, da sind äh Freibeträge die Grundsicherung Alter noch mal angesprochen, die auch verbessert werden sollte. Das ist ähm ein wichtiger Punkt, der hier nicht untergehen sollte. Und die Kommission hat sich auch, das fand ich bemerkenswert damit befasst, wenn wir schon länger arbeiten sollen über die Lebenserwartungen, die wir zugrunde legen, die übrigens alle paar Jahre auch überprüft werden muss, ob sie tatsächlich steigt. Wir wissen aber auch, dass es Menschen gibt, für die sie im Moment nicht steigt. Das ist auch bekannt, für die allermeisten schon. Da steigt die Lebenserwartung. Aber es gibt eben auch Gruppen, wo es nicht so ist, äh wo Menschen aufgrund von Gesundheit und Erkrankung nicht so lange arbeiten können. Auch dafür ist eine Idee entwickelt worden, eine Empfehlung, die ich ähm sehr gut finde, dass man auch schaut, wie müssen wir eigentlich die Erwerbsminderungsrente oder eine neue Berufsunfähigkeitsrente schaffen, die das adressiert und den Menschen einen leichteren Zugang ermöglicht, wenn sie kurz vor der Rente stehen, nicht mehr arbeiten können in ihrem alten Berufsfeld. Dass das adressiert worden ist, finde ich einen sehr guten Vorschlag. Alles im allem würde ich sagen, sind da sicherlich auch Punkte drin, ähm weil wir ja auch das jetzt die Verantwortung haben politisch umzusetzen. Heute haben der Kanzler und ich als Fachministerin diesen Bericht entgegengenommen. Die 33 Empfehlungen werden wir uns natürlich genau anschauen, wir werden sie prüfen, aber es ist so, es gibt jetzt kein Rosinenpicken, sondern es ist ein Gesamtkunstwerk, wie ich bereits gesagt habe. Und ich betrachte das auch so, weil alles ineinander greift und man jetzt nicht das ein oder andere weglassen kann, sondern es ist schon so, dass man sich jetzt den Mut aufbringen muss, ob man es gesamt in der Gesamtheit auch umsetzen will oder ob man es nicht will. Und das ist jetzt unsere Verantwortung. Ich will hier deutlich sagen, ich möchte dieses Paket umsetzen. Wir müssen dafür noch sicherlich auch in unseren eigenen Reihen die Fraktionen mitnehmen. Äh, das ist wichtig, weil am Ende muss es im deutschen Bundestag beschlossen werden. Und ich weiß, weil ich schaue mir die drei Abgeordneten Kollegen hier gerade an, die sind sehr selbstbewusst und sie wollen auch äh nicht, dass wir ihnen einfach nur was auf den Tisch legen, sondern äh das letzte Wort hat das Parlament. Ähm, aber da die drei Abgeordneten ja auch hier sehr aktiv mitdiskutiert haben, mitentschieden haben, bin ich da sehr zuversichtlich, dass uns das gelingen kann. Insgesamt ein sehr gutes Gesamtpaket. Im Ergebnis wird es langfristig für alle besser im Vergleich zum Status Quo muss man immer sagen und das ist die eigentlich wichtige Perspektive und es lohnt sich darüber zu diskutieren. Vielen Dank. Sehr geehrter Bundeskanzler, sehr geehrte Frau Ministerin, die Frau Janda und ich dürfen heute im Namen aller Mitglieder der Alterssicherungskommission den Bericht an Sie übergeben. Wir hatten 33 recht konkrete Themen zu behandeln mit Fragestellungen und wir haben gestern in unserer Kommission den Bericht einstimmig im Konsens noch einmal abgestimmt. In unserer Arbeit der 33 Themen gab es natürlich andere Meinungen. Es gab auch Widerspruch zu einzelnen Positionen und das ist gut so, weil das Ringen um gute Lösungen aus unserer Sicht die Qualität der Arbeit verbessert hat. Wir haben, Frau Ministerin, in ihrem Ministerium gegen die Arbeitszeitverordnung verstoßen mit 17 Stunden. Wir haben gegen die Arbeitsplatzordnung verstoßen, weil die Leute auf den Bänken saßen. Aber ich glaube auch diese Dynamik, die Auseinandersetzung, die Freude und der Respekt an der Arbeit, der hat die gesamte Kommission beseelt. Und ich will nur zwei Anmerkungen machen. Als wertvoll hat sich erwiesen und das war ja auch ein Risiko für die Politik, acht Wissenschaftler von 13 insgesamt Mitgliedern zu benennen. Das bedeutete aber, dass wir über Fakten, Basis, Modellen und Beschreibungen einen guten Blick auf die Themen hatten. Und zwar sicher auch sehr wichtig, dass wir mit der deutschen Rentenversicherung einen immer verlässlichen, berechenbaren, guten Partner mit am Tisch hatten. Wir hatten drei Politiker, eine Politikerin, die Frau Klose, den Herrn Rettig und den Herrn Dorm, die allein aus ihrem Alter Betroffene sind und den Blick eben nicht nur auf die Themen haben, sondern was bedeutet das in der Perspektive und dort dann auf Basis der Wissenschaft beurteilen und folgern konnen. Und Frau Janda hat in einer perfekten Form unsere Arbeit so strukturiert, dass wir sogar eine Woche früher fertig sein konnten. Ich habe eher moderiert. Im Ergebnis ist es so, dass in dieser ungünstigen demographischen Entwicklung in einer [räuspern] schwierigen Wirtschafts- und Finanzlage mit durchaus für alle belastenden Übergängen, die kommen, dann eine vernünftig ausbalancierte Lösung für alle Beteiligten, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Rentnerinnen, Rentner und andere gefunden haben und das muss man sagen in der Kombination dieser drei Stufen der Altersversicherung, also der gesetzlichen Rente jetzt mit einem Kapitalanteil der hoffentlich sich verbessernden, verbreiternderen betrieblichen Absicherung und in dem, was Politik ja schon entschieden hatte, der privaten Möglichkeit, die ganz besonders die Förderung auch von Familien und Familien mit Kindern im Blick hat. Und wenn man das alles mal addiert, mathematisch geht das nicht genau, dann könnte man sagen, es gibt eine sehr gute belegbare, berechenbares Perspektive, dass man später auf 70% seines letzten Lohnes Gehaltes in den letzten Berufsjahren kommen kann. Und damit übergebe ich an Frau Janda. Ja, sehr geehrter Herr Bundeskanzler, sehr geehrte Frau Ministerin, sehr geehrte Damen und Herren, die Kommission hatte die Aufgabe Wege aufzuzeigen, wie die Alterssicherung in Deutschland künftig stabil sein kann. Wir sind am 7. Januar unsere Arbeit gestartet. Wir hatten, glaube ich, über 150 Sitzungen in Präsenz äh in online. Wir hatten zahlreiche Hintergrundgespräche, viele Stunden Schreibarbeit und ich glaube, wir sind alle froh, dass wir heute unsere 33 Empfehlungen übergeben können. Die gesetzliche Rentenversicherung ist eines der zentralen Versprechen unseres Sozialstaats. Sie schützt Millionen Menschen für gegen die Risiken Alter und Erwerbsminderung und sie steht für Sicherheit, für Solidarität und auch für die Anerkennung von Lebensleistung. Dieses Versprechen der Rentenversicherung trägt schon seit vielen, vielen Jahrzehnten und die deutsche Rentenversicherung hat auch viele Krisen überstanden. Und dass wir sie jetzt zu reformieren vorschlagen, ist nicht Ausdruck einer großen Krise der Rentenversicherung. Es ist kein Ausdruck davon, dass die Rentenversicherung am Ende ist, sondern im Gegenteil, Reform vorzuschlagen bedeutet, dass man die Rentenversicherung ein sehr solides und stabiles System an geänderte Rahmenbedingung anpasst und das ist fortwährend notwendig in einer sozialen Marktwirtschaft. Die Bedingungen, unter denen die Rentenversicherung funktioniert, ändern sich grundlegend. Es wurde schon angesprochen. Die geburtenstarken Jahrgänge gehen in Rente. Immer weniger Beitragszahlerin und Beitragszahler müssen eben immer mehr Leistung finanzieren und das stellt doch ein Umlagesystem vor gewisse Herausforderung ohne es zum Scheitern gebracht zu haben und wir müssen jetzt handeln um die Rente dauerhaft zu stabilisieren. Deswegen haben wir Vorschläge unterbreitet, die durchaus grundlegend sind, ohne aber das eine Revolution im System anzuzetteln. Also wir gestalten das System oder schlagen vor das System als solches, um zu gestalten, ohne die Grundmauern einzureißen. Die Reform wird langfristig wirken. Sie hat die junge Generation im Blick, ohne die Älteren abzuhängen. Mit der Reform können also Jüngere wie Ältere gleichermaßen auf eine leistungsstarke und gerechte Rente vertrauen. und wir schaffen einen Ausgleich zwischen den Generationen und haben in unserer Arbeit und das ist auch der Vielfalt der Kommission zu zu verdanken der Zusammensetzung, wir haben darauf geachtet, keine Gruppe aus dem Blick zu verlieren. Wir legen verschiedene Vorschläge vor. Ein Leitbild wurde schon angesprochen oder das Idealbild ist eine erwerbstätigen Versicherung. Die Versicherten Gemeinschaft sollte so breit wie möglich ausgestaltet werden, um die Umlage auf breite, solide Füße zu stellen. Also, es geht um die Einbeziehung von neuen selbständigen, auch von Abgeordneten, auch von Vorständen und idealerweise werden auch Beamte in das System einbezogen. Allerdings gibt es hier durchaus gewichtige Schwierigkeiten, sodass man das wohl durchdenken sollte. Wir schlagen weiterhin vor, es wurde schon angesprochen, äh die Beamten nicht gänzlich außen vorzulassen, sondern über die Kurzefrist die Reform in der Rentenversicherung wirkungsgleich auf die Beamten zu übertragen und im System der Beamtenversorgung nachzujustieren, so dass sich beide Systeme zumindest annähern. Es [räuspern] wurde schon angesprochen, dass wir eine Kapitalrente vorschlagen nach schwedischen Modell in der ersten Säule. Das heißt, die Umlage wird ergänzt, aber diese Kapitaldeckung wird sie keinesweg ersetzen oder ablösen. Wir schlagen ja vor äh 2% Beiträge. Auch hier sollen die Belastung abgefedert werden. Es soll nicht sofort in einem Schritt eingeführt werden, sondern stufenweise und äh es soll das Ganze natürlich auch paritätisch finanziert werden und das wird eine Investition in die Zukunft sein, von der insbesondere die jungen Versicherten profitieren können. Wir haben aber natürlich auch an die Menschen gedacht, die Renten nah sind, wie genau man das jetzt auch definieren also die möglicherweise nicht mehr hinreichend Zeit bis zum Eintritt in die Rente haben, um aus diesem Kapitalstock genügend Anwaltschaften aufzubauen. Für diese Menschen haben wir eine Übergangsregel entwickelt, die ihr Rentenniveau stabilisiert, solange eben bis die Kapitaldeckung greift. Die Renten, das wurde auch schon gesagt, werden weiter steigen. Es gibt keine Kürzung. Sie werden steigen, aber etwas langsamer. Der Nachhaltigkeitsfaktor wird wieder greifen. Äh und das ist eben den Veränderungen im Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Leistungsbezieh geschuldet. Wir leben länger, was eine sehr gute Nachricht ist. Das hat zurfolge, dass wir vorgeschlagen haben, die Renten das die Regelaltersgrenze an die Lebenserwartung zu koppeln. das aber moderat, also ungefähr in 10 Jahren wird äh die Regelaltersgrenze vielleicht um ein halbes Jahr steigen, wenn die Lebenserwartung weiter so steigt wie jetzt. und die Ministerin hat es gesagt, es soll regelmäßig überprüft werden. Wir hatten auch all jene im Blick, die es nicht schaffen, so lange zu arbeiten. Wir haben eine Härtefallregelung vorgeschlagen für die Menschen, die in den Rentenahen Jahrgängen befinden und die nicht mehr in der Lage sind, in ihrem angestammten langjährigen Berufsfeld weiter tätig zu sein aus gesundheitlichen Gründen. Wir betonen die Verantwortung auch der Arbeitgeber für alters- und gesundheitsgerechte Ausgestaltung der Arbeitsplätze. Wir betonen die Bedeutung von Prävention und Rehabilitation und wir stoßen an auch die Erwerbsminderungsrenten zu überdenken. Und ganz wichtiger Punkt, das Thema Altersarmut haben wir uns auch vorgenommen. Hier beziehen wir uns auch explizit auf die Vorschläge der Kommission zur Sozialstaatsreform für eine bessere Zugänglichkeit der Grundsicherung im Alter zu sorgen, sie zu entstigmatisieren, damit die Menschen nicht aus Scham oder Unkenntnis diese Leistung nicht beantragen, die ihnen zustehen und wir pläieren für Freibeträge für die gesetzliche Rente, damit sich Arbeit immer gelohnt hat. Last but not least, zumindest unter den Punkten, die ich heute herausheben möchte, schlagen wir auch vor eine Organisationsreform bei der Rentenversicherung als solches. Die Rentenversicherung soll einfacher, schneller und digitaler sein. Wir wollen natürlich keine Abstriche in der Bürgernahenberatung vor Ort, aber das Ganze soll von Doppelstrukturen entlastet werden und damit wird die Verwaltung schlanker, aber eben auch besser zugänglich. Also, sie sehen ein wohl austariertes und durchdachtes Gesamtpaket vor sich und wir freuen uns, wenn das als bald umgesetzt wird. Vielen Dank. Wir haben zwei Fragen an Übergabefoto für die Kollegen von der und vielen Dank. Wegena Deutsche Presseagentur. Äh das Paket soll möglichst schnell oder auch vollständig umgesetzt werden. Deswegen die Frage der Teufel steckt im Detail. Vielfach an vielen Stellen äh sind Grenzen zu definieren, genaue Größen noch mal festzulegen. Äh muss es schnell gehen, damit es nicht zerredet wird und äh welche Art von Debatten erwarten Sie auch innerhalb der Koalition dazu? Nun? Ja, ähm es muss schnell gehen, ähm denn äh die Probleme, die wir haben, dulden keinen Aufschub. Wir sind ja im Grunde jetzt schon sehr spät. Wir hätten das alles schon vor vielen, vielen Jahren machen sollen, aber die Zeit ist nun verstrichen und insofern wollen wir zügig an die Arbeit gehen. Wir haben, wie Sie wissen, nächste Woche eine Sitzung des Koalitionsausschusses. Wir werden den Zeitplan im Koalitionsausschuss besprechen und dann wird das äh Ministerium von Frau Bas äh die Arbeit übernehmen, einen entsprechenden Gesetzentwurf, möglicherweise sogar mehrere Gesetzentwürfe vorzubereiten und ich möchte, dass wir das sehr zügig jetzt auf den Weg bringen und dass wir im zweiten Halbjahr die Entscheidungen treffen, die notwendig sind, um diese Reform in Kraft zu setzen. will, wenn ich darf ergänzen, äh das ist so, dass wir uns über den Zeitplan unterhalten müssen und ich glaube, [räuspern] sie wissen auch, dass jetzt äh all das, was jetzt vorgeschlagen ist, im Detail ja noch auch ausgestaltet werden muss, zumindest an der einen oder anderen Stelle, äh so dass wir äh den Zeitplan sicherlich besprechen müssen. Aber das Ziel ist schon dass wir ähm spätestens, sage ich mal, nach der Sommerpause ähm zum Ende des Jahres in die ersten Gesetzgebung gehen können. Das muss das Ziel sein letztendlich. Ähm, aber die ähm sag mal politische ähm das politische Commitment, dass wir das alle gemeinsam wollen, das äh das wollen wir äh natürlich äh jetzt diskutieren miteinander. Das muss auch so sein in den in das werden wir auch am 1.7. machen und auch äh dann noch mal genauer schauen, wie der Zeitplan aussehen kann. Aber das sind ja an vielen Stellen jetzt auch viele ähm Strukturmaßnahmen, die gut vorbereitet äh werden müssen, die gut durchdacht sein müssen, weil wir es ja auch richtig machen wollen und ich bin da sehr zuversichtlich, was die Fraktion angeht oder wo wir mit Widerstand rechnen, ich meine, das haben wir ja schon gemerkt. Es gibt natürlich an dem einen oder anderen Punkt Kritik. Ähm, damit werden wir umgehen müssen. Ähm, nichtsdestotrotz äh habe ich vorhin schon gesagt, ich glaube nicht, dass man sich jetzt irgendwie jeder kann für sich das schöner sich raussuchen und den Rest lassen. Das ist schon et ein Gesamt Paket, was man wirklich was ineinander greift. Wenn man das nicht will, dann muss man was anderes vorschlagen. So würde ich jetzt mal ausdrücken. Aber jetzt einzelne Dinge rauszupicken, zu sagen, die machen wir und die anderen machen wir nicht, ich glaube, das wird nicht gehen. Ich da sind wir uns einig. Äh und das Gesamtpaket ist ambitioniert, das Gesetzespolitisch umzusetzen. Äh das äh werden wir besprechen, in welcher Reihenfolge das sein kann. Und ähm dann, wenn es denn den politischen Willen gibt, und davon gehe ich jetzt erstmal aus, kriegen wir das dann auch ähm recht schnell hin. Mein Haus äh wird das jetzt gerade nicht gerne hören, weil wir noch ganz andere Reformpakete gerade überarbeiten, von wegen Arbeitszeitgesetz und so weiter. Das haben wir ja alles auch noch äh parallel. Äh, aber das äh glaube ich ist ein guter Aufschlag, den wir heute haben. Und natürlich wird die eine oder andere Empfehlung politisch dann auch mit den jeweiligen Fachgrämien, die wir auch mit den Ausschüssen haben, noch auszugestalten sein. Okay, [räuspern] sie haben jetzt alle die Notwendigkeit der Gesamtumsetzung dieser Vorschläuige betont. Was bedeutet Erfolg oder Misserfolg dies insgesamt umzusetzen für die Stabilität ihrer Koalition und damit der Regierung? Nein, wir haben die Vorarbeiten ja leisten äh lassen, um sie auch umzusetzen. Das ist ja keine akademische Übung, die wir hier sozusagen mal im luftleen Raum ausgelöst haben, sondern es ist eine konkrete Vorarbeit für die Gesetzgebung der Koalition. Wir haben uns, ich habe eben schon darauf hingewiesen, im Koalitionsvertrag darauf verständigt, ein neues Gesamtversorgungsniveau, dieses Wort steht im Koalitionsvertrag, äh zu ermöglichen aus einer Kombination von gesetzlicher Rentenversicherung und zusätzlicher privater und betrieblicher kapitalgedeckter Altersversorgung. Und die Vorschläge, die jetzt auf dem Tisch liegen, entsprechen genau unserem Wunsch, [schnauben] dies zu ermöglichen. Und deswegen äh ist Scheitern keine Option, sondern wir setzen das jetzt, was die Kommission uns vorgeschlagen hat. [schnauben] Herr Bundeskanzler, ich hätte ganz gerne einmal nach der paritätischen äh Finanzierung Kapitalrente gefragt, weil ja eigentlich das Anliegen der Bundesregierung die Entlastung von Unternehmen war. Also, es gibt zwei widerstrebende Ziele, die Sie da haben. Vielleicht können Sie erklären, warum das jetzt kein Problem ist. Eine Frage, die sich an Frau Jander oder an Weise richtet, bei der äh Kopplung an die Lebensarbeitzeit, muss man da nicht eigentlich auch einen sozialen Faktor mit einrechnen? Weil wir wissen, dass Menschen, die nicht sehr viel Geld verdienen, nicht sehr viel haben, sehr viel kürzer leben als die, die viel Geld haben, ist dieser Faktor bei Ihnen mit berücksichtigt oder müsste das nicht nachrigiert werden? Danke. Ering. Ich habe eben darauf hingewiesen, wenn wir nichts tun würden, würden die Beiträge steigen und die Renten sinken und das kehren wir jetzt um. Wir ermöglichen steigende Altersversorgungsleistungen gegen die Stabilisierung der Beiträge und in den Beiträgen enthalten ist in Zukunft der zusätzliche Beitrag für die kapitalgedeckte Allsatversorgung. Und äh wir haben es ja auch in Zahlen ausgerechnet gesehen. Ich will diese Zahl mal sagen. Es kommen auf diese Weise mindestens 30 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich in die Wirtschaft, weil dies der Teil der kapitalgedeckten Altersversorgung ist, der gleichzeitig unserer Volkswirtschaft zur Verfügung steht. Das heißt, dies ist eine Situation noch mal, die wir viel viel früher schon hätten ermöglichen sollen. Eine Abweichung von meinen bisherigen Vorstellungen äh ist die Integration in den Beitragssatz der ersten Säule. Und ich muss sagen, das ist eine geniale Idee. Ich habe mir immer entgegenhalten lassen müssen, deine Vorschläge zum Thema betrieblicher Altersversorgung und das dann ganze obligatorisch zu machen. Ich war immer ein Befürworter einer obligatorischen zusätzlichen betrieblichen Alterson hätten erheblichen bürokratischen Aufwand ausgelöst und ganz neue Strukturen erfordert bis hin in die äh Kontrolle. Das ist alles nicht notwendig, wenn man das in der ersten Säule macht. Und deswegen ist das wirklich eine richtig gute Idee. Ich habe mich nur darüber geärgert, dass ich nicht selber drauf gekommen bin. Gut, dann ergänzt sich noch was zur Frage der Lebenserwartung. Also, wir haben dieses Thema sehr intensiv diskutiert, tatsächlich und sind uns auch des Umstandsbewusst, dass die Lebenserwartung eben nicht für alle Menschen gleichermaßen steigt. Deswegen haben wir diese Härtefallregel vorgeschlagen, mit der eben Menschen auch äh vorzeitig in Rente gehen können, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sind, in ihrem Berufsfeld weiterzuarbeiten. Und wir pläieren für eine Reform äh für ein Neudenken der Erwerbsminderungsrenten, um diese auch zugänglicher zu gestalten. Gut, wir müssen also anschließend fortsetzen mit der Kommission der Bundeskanzler. Wir machen jetzt noch ein Foto mit einer Überatung. Ja, genau eins genau ein Exemplar haben wir mit stehen stehen die Stühle vielleicht bisschen die Stühle stellen einfach ganz an oder so ein Sie halten das einfach fest und wir nehmen das entgegen. Genau. So und äh der Werbel, das wichtigste Exemplar muss ins Archiv ja des Arbeitsministeriums und deswegen nimmst du das jetzt mit. Das nehme ich mit. Gut, ich nehme das mit. Danke schön. Gut. So, vielen Dank. So, also noch mal ganz ganz herzlichen Dank. Ich würde mir erlauben, sie bei Gelegenheit mal zusammen einzuladen, dass man noch
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| Titel | Renten-Kommission übergibt Bericht an Bärbel Bas: "Wird kein Rosinenpicken geben!" |
| Kategorien | BulkNews, SPD |
| Hinzugefügt | 2026-07-17 19:20:05 |
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