Über zwei Tage begleitet ein Kamerateam die Feuer- und Rettungswache Hamburg-Billstedt bei neun Einsätzen. Dazu zählen ein langwieriger Dachstuhlbrand in Hamburg-Marienthal, ein Autobrand auf der A1 unter einer Brücke sowie ein mehrere hundert Liter umfassendes Dieselleck auf einer Baustelle. Einsatzleiter Philip Baumann koordiniert den Wachalltag, der durch Hitze, knappe Löschmittel, fehlende Hydranten und Verkehrsstaus belastet ist. Ein schwerer A1-Unfall mit mehreren Verletzten endet mit der Flucht eines alkoholisierten Fahrers, der Frau und achtjähriges Kind zurücklässt; die Polizei nimmt ihn später im Krankenhaus fest. In der Leitstelle laufen bis zu 2.000 Notrufe täglich ein, darunter auch unangemessene Anfragen. Die Einsatzkräfte leisten damit nahezu ununterbrochen Höchstleistung unter erschwerten Bedingungen.
📜 Transkript
Wenn jede Sekunde zählt und Retter im Einsatz ihr Leben riskieren. Noch [musik] irgendwer drinne oder alle raus. Wie viel Verletzter habt ihr denn? Ob aus der Luft, im Wasser oder an Land. Das ist komplett unter den zwei Tage begleiten wir hautnah den Alltag der Feuer und Rettungswache in Hamburg Billste 7 Uhr. Wachabteilungsführer Philip Baumann stimmt seine 40 Kollegen auf einen langen Tag ein. In einer Stadt wie Hamburg mit knapp 2 Millionen Einwohnern ist klar, der nächste Rettungseinsatz lässt nicht lange auf sich warten. Oberstes Gebot, dann kommen wir morgen früh alle gesund nach Hause und eingeteilt und weggetreten. Denn immer wieder kommen selbst Retter in lebensgefährliche Situation. Auch deshalb checken die Männer bei der Fahrzeugübergabe am Morgen jedes technische Detail an den Einsatzwagen. Wir wissen nicht, was passiert, aber wir sind auf jeden Fall vorbereitet, egal, was kommt. Zugalarm. Alarm für den Zug. Der erste Einsatz Zugalarm. Heißt, der komplette Löschzug [musik] inklusive Drehleiter muss ausrücken. Die Rettungskräfte sind innerhalb einer Minute auf der Straße. [musik] Ein Wohnhaus im Hamburger Stadtteil Marinental brennt. Zum Glück ist hier niemand mehr im Haus. Ich könne Wasser gebrauchen. Wir brauchen und die beiden sind mittendrin an vorderster Front der 30-jährige Sönke Graumann. Der junge Auszubildende hat heute seinen ersten Großeinsatz. Mit ihm unterwegs Fahrzeugführer Christoph Liphard. Der 50-jährige gibt die Kommandos an die Truppe. Eine sehr enge Straße, sehr enge Bauweise. An den Häusern war jeweils nur 2 m Platz auf der rechten und linken Seite. Von hinten kamen wir gar nicht an das Haus. Wir haben die Drehleiter gleich in Stellung gebracht. Durch die hohen Bäume war das sehr sehr schwer. Wir haben das aber hinbekommen, ohne da großartig Äste abzusägen und haben dann den ersten Angriffstrup in den Drehleiterkorb geschickt. Die Leiter nach vorne. Gut, gut. Sönke Graumann ist zu diesem Zeitpunkt mit seinem Kollegen schon auf der Drehleiter. Das Problem die sichtbare Flammententwicklung. Wir haben nur Rauch gesehen. Äh, das Feuer hat sich langsam immer weiter ausgebreitet. Ja, aber es ist komplett unter den Dachziegeln, ne? Ja, genau. Es ist immer so ein bisschen hilflos, weil man will irgendwas machen und die Ziegel sind dann eigentlich dafür da, um das Wasser abzuhalten und wir geben Wasser auf Ziegel. Deswegen hat es ein bisschen gedauert, bis wir wirklich aktiv von oben was machen konnten. Das ist für uns nur eine Sichtverbesserung. Ja, es bringt halt gar nichts, ne? Mehr ist das nicht. Die Männer arbeiten unter extremen Bedingungen. Schon ohne Brandhitzer sind es fast 40° draußen. Der [schnauben] Körper verliert so schon sehr viel Flüssigkeit beim Arbeiten unter Atemschutz. Und wenn dann noch dazu kommt, dass wir so hohe Außentemperaturen haben, ist es noch mal um einiges mehr. Wir haben da oben schon sehr, sehr viel geschützt in dem Drehleiterkorb. Damit das Feuer nicht auf das Nachbarhaus übergreift, bewässern Sönke Graumann und sein Kollege das Gebäude vorsorglich. Der Dachstuhl brennt mittlerweile mehrere Stunden. Auf der Rückseite verschafft sich Fahrzeugführer Christoph Lipard einen Überblick. Mein Angriffstrup im Korb sieht aus dem Schorstein Feuer. Die hatten keine Chance, das Dach zu betreten und normalerweise hast du mehrere Angriffswege. Du kommst von hinten gut an das Brandobjekt dran. In diesem Fall ging das aber nicht. Es hat sich Stück für Stück das Feuer von hinten nach vorne gefressen und sowas ist immer unbefriedigend. Nach kräftezehrenden 9 Stunden ist der Brand gelöscht. Es war der erste Löscheinsatz des 30-jährigen Sönke Graumann. Ja, diesen wird er so schnell nicht vergessen. Man wird vorher, wenn man um auch Feuer zu löschen, das was wir jetzt gemacht haben. Auf der anderen Seite steht immer ein Personenschaden oder ein Schaden an irgendwelchen Sachständen. Das ist natürlich einfach tragisch, weil die werden jetzt ihr Wohnhaus verlieren und äh Trage geht damit einher. Leider der exakte Schaden wird noch ermittelt. [musik] Er liegt nach ersten Einschätzungen im Millionenbereich. Aktuell ist die Stadtwilla nicht bewohnbar. Der nächste Einsatz für die Rettungskräfte geht es jetzt auf die A1. Ein Fahrzeug brennt unter einer Brücke. Hier hinter den Game stellst du dich. Wir ziehen einmal vorbei. Ja, zieh mal vorbei. Ich bleib hinter dem Game. LKW stehen. Moin. Noch irgendwer drinne oder alle raus? Alle raus. Okay, ein anderer Löschzug ist bereits vor Ort, braucht aber Unterstützung. Weil es auf der Autobahn generell keine Wasserhydranten gibt, gestalten sich die Löscharbeiten schwierig. Die Einsatzkräfte haben für solche Situation eigenes Löschwasser dabei. Wasser haben wir noch. Ja, dann macht dann nutzt das Wasser für den Schaum dann erstmal B Wasser da ist. Alles klar. Jetzt vorbereit. Ja. Fahrzeugführer Alexander Lachmann ist mittendrin. Autobrände sind für den 37-jährigen Routine, können aber immer gefährlich werden. Bei dem PKW handelt es sich um einen benzinangetriebenen PKW und aufgrund des fortgeschrittenen Vollbrandes war der Tank beschädigt, sodass das Benzin auslief und entsprechend brannte. Nimm mal gleich das Schaumohr, bitte. Die Einsatzkräfte versuchen jetzt mit Löschschaum die Flammen zu bekämpfen. Es klappt. Das Feuer ist scheinbar gelöscht. Doch gerade als die Polizei zumindest eine Fahrspur wieder freigeben will, das kann jetzt ja nicht mehr so brennen, dass es schwarz wird. Oh m e. Das kannst du nicht ausdenken, ne? Ja, das Problem kommt dann ziemlich, ne? Nachdem das Feuer gelöscht war, wird dann gerne ein Fahrstreifen freigegeben, damit der Verkehr rollen kann. Und in diesem Fall war dies aber nicht möglich, da sich der PKW noch mal entzündete und es wieder zu einer massiven Rauchentwicklung gekommen ist. Deshalb noch einmal volles Rohr. Der Einsatz ist dann nach 2 Stunden beendet. Wenn unser Löschmittel ausgereicht hätte, wäre so ein Einsatz auch deutlich schneller eben abgearbeitet gewesen. Zurück in der Feuer und Rettungswache [musik] direkt der nächste Alarm, die Erstmeldung. So, wir haben Rödig Allee 2. LKW hat sich Dieselt aufgerissen. Auf einer Baustelle verliert in diesem Moment ein LKW mehrere hundert Liter Treibstoff. Die Einsatzkräfte im Alltempo. Auch unser Kamerateam muss sich beeilen. Auf geht's reinspringen. Tür zu. Denn der Treibstoff könnte in die Erde sickern. Es droht [musik] eine schwere Verunreinigung des Grundwassers. Klar ist, das Team um Philip Baumann wird vor Ort Unterstützung brauchen. Zusätzlich kommen noch Spezialkräfte der Technik und Umweltwache dazu. Ein sogenannter Umweltienst als Fachberater und dann gucken [musik] wir uns gleich mal an, wie sich die Lage vorort darstellt. Viele Autos auf der Straße erschweren die Anfahrt zum Einsatzort. Ja, auch das ist äh der tägliche Wahnsinn. [musik] von Rettungskräften in Deutschland. Der Verkehr wird immer mehr. Wir haben schon auch im Urbangebiet teilweise große Probleme, ja, dass wir vernünftig durch den Verkehr kommen, ähm gerade auch geprägt durch viele Baustellen. Das äh ist dann natürlich auch schwierig dann die Einsatzstell zu erreichen. So, wir sind jetzt da und zu so einer Baustelle geht es jetzt. Der LKW hat zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Liter Treibstoff verloren. Einsatzleiter Philip Baumann checkt die Lage. Moin, nicht erschrecken, wir haben noch SternTV dabei. Die begleiten heute die Feuerwehr, aber ihr seid ja alle kameratauglich. Ja. Bauarbeiter Thomas von Appen hat den Unfall live mitbekommen. Der LKW wurde hier rausfahren und ist dabei aufgesetzt auf dem Tank und dabei hat das sich ein Schlauch ein auf der einen Seite abgerissen und ein Loch wohl an dem Tank so wie das aussieht ist da auch drin. Kommt was häufiger vor? Ja, eigentlich nicht. Das mit meiner Laufbahn das erste Mal. Und wie lange machen Sie das schon? [gelächter] Ich bin seit 1983 im Tief und Straßenbau. Also von daher ist schon eine Weile her. Ja, tatsächlich hat der Fahrer Mohammed Kiel gar nicht gemerkt, dass er seinen LKW aufgesetzt hat. Der 38-jährige kann es nicht glauben. Ist so etwas schon mal passiert? Nein, noch nie. Also sowas ist mir zum ersten Mal im Leben passiert und da bin ich auch gerade bisschen überfordert und fassungslos. Ich kann das gar nicht beschreiben. Ist natürlich schade für die Firma und für die Umwelt und es tut mir auch leid. Die Einsatzkräfte sorgen für Schadensbegrenzung. Der erste Verdacht bestätigt sich. Mehrere 100 Liter Treibstoff sind ausgelaufen. Laut Aussage des LKW-Fahrers ca. 200 l im Tank insgesamt [musik] gewesen, also halb voll. Leckrate weiterhin vorhanden. Ja, jetzt haben wir jetzt haben wir gedacht, machst einmal Funkgerät bitte aus. Jetzt haben wir gedacht, dass ihr euch mal anguckt, ob der dann abgepumpt werden muss. Das Team um Philip Baumann hat seinen Job damit erledigt. Jetzt sind die Spezialkräfte der Technik und Umweltwache äh sowie der Umweltienst als Fachberater eingetroffen. Die nehmen sich jetzt der Sache an und vermutlich wird der Dieselt die restlichen Liter, die sich dort drin befinden, jetzt abgepumpt. Dafür haben wir hier Spezialgerät jetzt an der Einsatzstelle und ja, nach dem Maßnahmen der Feuerwehr kann der LKW dann abgeschleppt werden. Damit geht dieser Einsatz zu Ende. Schlimmere Umweltschäden konnten die Retter verhindern. Wer in Hamburg die 112 wählt, [musik] landet zuerst hier. Die Leitstelle ist das Herzstück der Rettungszentrale. Hier entsteht der Erstkontakt mit den Betroffenen. Feuerwehr und Rettungsdienst in Hamburg. Bis zu 2000 Anrufe täglich landen in diesem Großraumbüro. Mirko Kleinard arbeitet hier seit einem Monat als sogenannter Calltaker. Können Sie mir [musik] einmal den Stadteil zum Abgleich sagen? Er nimmt also Anrufe von Betroffenen entgegen. Der 25-jährige ist Brandmeister [musik] und ausgebildeter Notfallsanitäter. Bei vielen Leuten muss man erstmal ein bisschen gucken, okay, die sind aufgeregt, dass man sie ein bisschen beruhigt kriegt, dann was ist jetzt überhaupt vor Ort los? Dann wollen die Leute mal gleich erzählen, was passiert jetzt gerade. Dabei ist für uns erstmal wichtig, die Adresse überhaupt rauszufinden, dass wir überhaupt schon mal wissen, wo sind die Leute, falls das Gespräch abbricht und dann gucken wir ja, wie wir den Leuten am besten helfen können. Wer hier sitzt, muss eine Eignungsprüfung durchlaufen [musik] und mehrere Jahre im Einsatz unterwegs gewesen sein. Beim Telefonieren braucht es klare Anweisungen. Okay. Können Sie jemanden vorne an die Tür stellen? An an die Straße? Okay, perfekt. Also, der Rettungsdienst ist jetzt schon einmal unterwegs. Die Person soll jetzt in der Zwischenzeit bitte nichts essen, nichts trinken, keine Medikamente mehr zu sich nehmen. Wenn sich was ändert, rufen Sie noch mal die ein Z an. Ja, [musik] nicht jedes Gespräch endet so friedlich. Leider kommt es immer wieder zu Beleidigungen von bis, also von du Arschloch oder sowas, aber auch bis wirklich schlimmste Beleidigung, ne? Und die wirklich Schimpfwörter sagen sowas. Ich würde einmal ins Telefon gehen. Der Notruf hat natürlich Vorrang. Feuerwehr und Rettungsdienst in Hamburg. In welcher Straße ist der Notverlaord? Dienstgruppenleiter Adrian Bmann hat hier schon so einiges erlebt. Neben dramatischen Anrufen kommen aber auch immer wieder welche rein, die für Kopfschütteln sorgen. [musik] Da wusste ich erst ganz kurz nicht, was ich sagen sollte. Mich hatte mal eine Frau angerufen, dass sie ja Samstag Nachmittag umziehen würde und sie hätte gehört, dass die Freiwillige Feuerwehr oder die Feuerwehr generell ja immer helfen würde. Ob wir dann nicht am Samstag um ca. 10, 11 Uhr zwei Fahrzeuge der Feuerwehr vorbeischicken könnten, um ihr halt beim Umzug zu helfen. Ganz wichtig wäre dabei gewesen, sie hätte so zwei Fahrradschutzbügel äh vorm Haus gehabt, ob wir die dann auch mit Wett wegflexen könnten, weil dann könnte man mit dem LKW ganz an die Haustür ranfahren und dann wäre der Weg für die Kollegen und Kolleginnen ja nicht so lang gewesen. Und er hat hier heute den Hut auf. Lagedienstführer Marco Repin muss 120 Feuer und Rettungswagen in ganz Hamburg im Blick behalten. Entscheidungen trifft er im Minutentakt. Jeder Einsatz, der startet in der Wettungsleitstelle. Ähm hier kommt der Anrufer an und von hier aus kommen, sage ich, werden die Fahrzeuge von der Feuerwah Hamburg quasi alarmiert. Wir haben auch die Besonderheit, dass die ersten Minuten tatsächlich der Rettungsleitstelle gehören oder uns hier im Lagezentrum. Das ist schon eine sehr anstrengende Aufgabe tatsächlich. Wenn wir hier im Tagesdienst sind, dürfen wir auch nur maximal 11 Stunden zusammen hier sitzen, weil hier das Telefon immer ständig klingelt. Es ist 0:30, wieder Alarm. [musik] Zug, Alarm, Alarm für den Zug. Der nächste Einsatz für die Männer der Feuer und Rettungswache in Hamburg Bill steht. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der nahe gelegenen A1. Auch die umliegenden Autobahnen gehören zum Einsatzgebiet der Wache. Das könnte wahrscheinlich nach unten Meldungen so ein Fahrzeug für 250 km haben. Mittendrin Einsatzleiter Philip Baumann. Die Lage ist zuerst unübersichtlich. Wie viel Autos haben wir denn? Zwei Hauptautos. Diese komplett Schrot. Mercedes steht rechts. Die Autobahn 1 ist voll gesperrt. Einmal hier hin und machen mal Licht auf die gesamte Einsatzstelle. Machst du hier Licht? Ja, Licht kommt. Gut, dann fahren wir ein Stückch. Genau. Fahren wir ein Stückchen weiter rein. Wie viel Verletzer habt ihr denn? Der qualmt und verliert Öl ein ganz vorne im Fahrzeug und eine Person, die abgängig ist, soll verletzt sein, soll sich hier irgende Umfeld aufhalten. Ja, also ich habe nach jetzigen Stand sieben Fahrzeuge, mehrere Verletzte. Wir haben ein sehr großes Trümmerfeld vorgefunden, mehrere PKWs auf dem Seitenstreifen, mehrere PKWs, die hier auch schwer verunfallt waren. Ähm das ist natürlich die Schwierigkeit, sich erstmal einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Hier gilt es erstmal die Schwerverletzten zu identifizieren. Sieben Personen vorgesichtet. Klare Priorität Menschenleben, also schnell in so eine Vorsichtung reinzugehen und ich sag mal aus dieser Chaosphase schnellst möglich rauszukommen, dass wir ein Lageüberblick haben. Hier machen wir Brandschutz. Da ist keiner mehr drin. Perfekt. Aber plötzlich stellt sich heraus, der Unfallversacher ist flüchtig. Er soll stark bluten. Der Mann hat seine Ehefrau und den achtjährigen Sohn verletzt zurückgelassen. Die Drehleiter fährt jetzt gleich einmal hoch mit der Wärmebildkamera und guckt, ob die was findet. Wollen wir gleich mal eine Lagebesprechung mit dem Eisseiter der Polizei machen. Wir wissen noch nicht ganz, wo er wohnt. Er soll ja aber schwer verletzt sein. Ja, genau. Hier sind ja die Kollegin von dir hat eben gesagt Blutanhaftung, deswegen ist schon wichtig, dass wir das Umfeld jetzt einfach kann eben lang durchfahren, ne? Ihr könnt ja schon mal Autobahn gerade aufgehen, bis es nicht mehr weitergeht. auch meinetwegen zu den ersten im Stau stehenden die mal fragen, ob sie was gesehen haben. Schwarzer Anzug, kurzer Feu ca. 180, blutiges Gesicht, türkische Abstammung. Ja. Die Beamten suchen den Flüchtigen und tatsächlich finden sie Blutspuren. Doch. Okay, da drüben ist auch was. Okay. Frage ist in die Richtung, dann in die Richtung. Alles klar. Perfekt. Die Polizei kann den Mann Stunden später im Krankenhaus festnehmen. Es stellt sich heraus, dass der 27-Jährige rund ein Promille Alkohol im Blut [musik] hatte. Die Behörden ermitteln jetzt wegen Fahrerflucht und Trunkenheit am Steuer. Für die Rettungskräfte geht dieser Einsatz damit [musik] zu Ende. Besonders schwierig. Auch in dem Fall waren Kinder betroffen und auch wir haben Kinder. Auch wir sind Eltern und Familienväter und das macht natürlich was auch mit uns Einsatzkräften, auch mit mir persönlich. Die Bilanz nach 48 Stunden mit den Rettern aus Hamburg. Neun Einsätze, darunter ein gefährlicher Dachstuhlbrand. Mein Angriffstrup im Korb sieht aus Schorstein Feuer und mehrere Einsätze auf der Autobahn. Höchstleistung am Fließband für die Einsatzkräfte der Feuer und Rettungswache Hamburg Billsteht. Ah.