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🤖 Zusammenfassung
Der Bundestag beriet in zweiter und dritter Lesung über Gesetzentwürfe zur Änderung des Diätenanpassungsverfahrens, zur Ermöglichung eines freiwilligen Verzichts auf Amtsbezüge durch Regierungsmitglieder und parlamentarische Staatssekretäre sowie über eine Geschäftsordnungsänderung zur elektronischen Anwesenheitserfassung.
Im Mittelpunkt stand die geplante einjährige Aussetzung der automatischen Diätenanpassung. Vertreter von CDU/CSU und SPD verteidigten den seit 2013 geltenden Mechanismus – Kopplung an die allgemeine Lohnentwicklung –, wollten angesichts von Sparzwang und Sozialreformen aber ein „sichtbares Zeichen“ setzen. Grüne und Linke kritisierten hingegen, die Erhöhung sei bereits erfolgt; die Regierung habe zu spät reagiert, was ein kompliziertes Rückabwicklungspaket nötig mache. Die Linke forderte eine dauerhafte Kappung der Entschädigung und verwies auf ihre jahrzehntelange Praxis, steigende Diätenanteile zu spenden. Die AfD begrüßte die Pause zwar als ersten Schritt, verlangte aber die vollständige Abschaffung des Automatismus sowie zusätzliche Möglichkeiten für Regierungsmitglieder, auf Bezüge zu verzichten. Sie warf den etablierten Parteien Selbstbedienung vor, wurde ihrerseits wegen Zulagenaffären und des Falls Bystron angegriffen.
SPD und Grüne brachten zudem die Einbeziehung von Abgeordneten in die gesetzliche Rentenversicherung sowie eine Absenkung der Altersentschädigung ins Spiel. Die elektronische Anwesenheitserfassung fand breite Zustimmung; die AfD mahnte wegen möglicher Missbrauchsfälle ergänzende elektronische Unterschriften an.
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📜 Transkript
zweite und dritte Beratung von Gesetzentwürfen zur Änderung des Anpassungsverfahren der Abgeordneten Entschädigung und zur Ermöglichung des Verzichts auf die Amtsbezüge durch Mitglieder der Bundesregierung parlamentarische Staatssekretäre sowie Beratung eines Antrags zur Änderung der Geschäftsordnung des deutschen Bundestages hinsichtlich der Anwesenheitserfassung an Sitzungstagen. Zu dem Gesetzentwurf der Fraktion der CDU, CSU und SPD liegt ein Änderungsantrag der Fraktion der AfD vor. für die Aussprache wurde eine Dauer von 30 Minuten vereinbart. Ich eröffne die Aussprache und für die CDU CSU Fraktion hat jetzt das Wort der Abgeordnete Dr. Henrik Hoppenstedt. [applaus] Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen, meine sehr geehrten Damen und Herren, das sicher ärgerlichste unter allen vermeintlichen Privilegien der Bundestagsabgeordneten. So hat es Norbert Lamart mal bezeichnet, dass wir in der Pflicht stehen, über unsere eigene Diätenhöhung entscheiden zu müssen. In seiner Amtszeit ist das geltende Verfahren eingeführt worden. Danach beschließen wir zu Beginn der Legislatur, ob unsere Bezüge jährlich an die allgemeine Lohnentwicklung angepasst werden soll oder aber eben nicht. Und wir haben dabei volle Flexibilität. Wir können es aussetzen. Das haben wir im Jahre 2020 schon mal so gemacht, als die Coronapandemie wütete und wir schlagen es Ihnen als Koalition mit diesem Gesetzesentwurf auch für dieses Jahr vor. Und warum tun wir das? Unser Land befindet sich angestoßen durch diese Koalition und einem tiefgreifenden Reformprozess. Diese Reformen betreffen vor allen Dingen die Sozialversicherungssysteme in unserem Land. Und der Sinn dieser Reform ist, dass wir in 5 in 10 Jahren weiter die Möglichkeit haben, so wie es in den vergangenen Jahrzehnten auch schon diesem Land war, in einem relativen Wohlstand zu leben, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer viel netto von brutto haben. Das Ziel ist es, dass die deutsche Wirtschaft weiter wettbewerbsfähig bleibt, damit wir sichere und gute Arbeitsplätze in Deutschland auch in der Zukunft haben können. Aber dazu bedarf es jetzt eben auch Reformen und Einschnitte und diese beinhalten auch Zumutungen. Und als sichtbares Zeichen, dass wir genau das anerkennen, schlagen wir Ihnen vor, dass wir dieses Jahr auf die Diätenpassung tatsächlich aussetzen. Meine Damen und Herren, wir sollten uns dabei aber auch, das sage ich ganz ausdrücklich, nicht kleiner machen, als wir sind. Und deswegen plediere ich dafür, dass das jetzt auch die Ausnahme bleiben soll und dass wir das nicht zum Regelfall machen. Und ich pläere auch dafür, dass das, was im Abgeordneten Gesetz schon jetzt verankert ist, nämlich dass wir uns an der Bezahlung der obersten Bundesrichter orientieren, wie auch der Bürgermeister mittelgroßer deutscher Städte, dass das ausdrücklich bestehen bleibt. Wir müssen aber auch über einen Gesetzesentwurf der AfD heute entscheiden. Die AfD möchte die rechtlichen Grundlagen dafür schaffen, Mitgliedern der Bundesregierung und parlamentarische Staatssekretärin den Verzicht auf Teile ihrer Amtsbezüge zu ermöglichen. Angeblich um Akzeptanz in der Bevölkerung für die Bundesregierung zu generieren. Da fragt man jetzt sch sich schon ein bisschen irritiert, seit wann Ihnen die Akzeptanz der Bundesregierung am Herzen liegt. Das ist ja was ganz Neues, aber schön, dass Sie heute mal damit anfangen. [applaus] Aber noch besser wäre es, wenn sie eigentlich bei sich selber anfangen würden. Ich meine, wir haben jetzt im letzten Jahr zur Kenntnis nehmen müssen, was sie da unter der Verwandtenaffäre alles getrieben haben, dass sie schlichtweg sich gegenseitig einstellen, um ihre Familieninkommen zu erhöhen. Oder wenn ich ihre Fraktionsspitze betrachte, die die Zulagen, die Funktionszulagen schlichtweg mal verdoppelt haben, Frau Weidel, von 6 auf 12000 im Monat. Das sind ja auch, das sind ja auch Steuermittel und insoweit würde ich sagen, wer Wasser predigt und Wein trinkt, sollte mal relativ still sein. Ich bitte meine Damen und Herren, um Zustimmung [applaus] zu diesem Gesetzesentwurf. Vielen Dank. Für die AfD Fraktion hat jetzt das Wort der Abgeordnete Stefan Brandner. Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, wir predigen Wasser und trinken Wasserstätter, das sehen Sie von hier vorne. So sind wir. Also, wir befinden uns auch nicht in einem Reformprozess, Herr Hauptenstedt, wir befinden uns in der tiefen Krise in Deutschland und die ist ja vorgerufen durch ihre katastrophale Altparteienpolitik. Das wollen wir mal klarstellen und deshalb kommen sie jetzt auf die Idee, einmalig die Diätenerhöhung in Deutschland aussetzen zu wollen. Damit sind sie auf dem richtigen Weg, ungefähr da, wo die AfD seit 10 Jahren ist, denn wir sehen das Ganze ja kritisch, aber sie sind natürlich populistisch angetrieben. Sie haben Angst vor den Bürgern, sie versuchen jetzt irgendwie das Ganze auf die auf die Spur zu bringen und haben sich aber schon eine ein Ausweg gebaut. Wer aufmerksam zugehört hat, hat gemerkt, demnächst soll das wieder sich orientieren am R6 Gehalt am an den R6 Bezügen der Richter. Das heißt im nächsten Jahr nach die Galikur die Trapsen. Im nächsten Jahr wollen sie wahrscheinlich einen richtig großen Schluck aus der Pulle nehmen und das werden wir natürlich dann den Menschen draußen auch vermitteln. Unser Gesetzentwurf ist besser, der ist grundsätzlicher, der liegt seit 10 Jahren vor. Sie lehnen das immer wieder ab. Nun sind sie ein bisschen auf dem richtigen Weg. Auch wenn es uns schwer fällt, stimmen wir natürlich ihrem Gesetzentwurf zu, weil der ist besser als nichts. Besser ist unser. Wir stimmen ja nacheinander ab. Sie können sich ja noch überlegen, ob sie nicht hinterher unserem Gesetzentw auf Wurf auch noch mal zustimmen, sodass wir die automatische Diättenerhöhung nicht einmal aussetzen, sondern immer für immer aussetzen. Aber natürlich, das sage ich auch immer wieder dazu, weil das gehört dazu, nicht grundsätzlich gegen dieerhöhungen sind. Und wir sind auch überzeugt davon, dass die Bürger sagen, die Ertenerhöhungen sind angemessen, wenn wir Deutschland auf den rechten Weg bringen, wenn wir Deutschland zum Blühen bringen, wenn die Wirtschaft floriert in Deutschland, wenn die Bildung wieder weltspitze ist, wenn die Renten und Krankenversicherung hervorragend ist, wenn die Energiepreise günstig sind und Straßen und Brücken befahrbar und sicher sind, dann sind die Bürger draußen und wir natürlich auch für die Ärtenerhöhung, aber dafür spricht natürlich zurzeit aufgrund ihrer katastrophalen Politik leider überhaupt nicht. Das muss man so statuieren. Mit dem zweiten Gesetzentwurf, sie haben es angesprochen, wollen wir es ermöglichen, dass nicht nur die Abgeordneten in Demutverzicht üben, sondern auch die Mitglieder der Bundesregierung, Kanzler, Minister, Staatssekretäre, denn auch die sind es maßgeblich, die für die katastrophalen Zustände in Deutschland zuständig sind. Angeblich dürften die bisher gar nicht verzichten. Ich habe mal gefragt, da wurde gesagt, das dürfte man gar nicht. Wie schade. Warum das Ganze nicht sein kann, bleibt im Dunkeln. Wir machen jetzt das Licht an und schaffen Abhilfte Abhilfe. Wer verzichten möchte von der Bundesregierung, kann mit guten Beispiel vorangehen. Da ist ja auch viel Luft nach oben. Monatliches Amtsgehalt 20.000 € Zuschläge, Dienstaufstandsandsentschädigung, Amtswohnung, Reisekosten, Umzugserstattung, Beihilfe, Personalbüros. Wir erinnern uns an das Klampern mit den Dienstwagenschlüsseln und andere Annehmlichkeiten. Also da wer verzichten möchte, hat da wirklich die Möglichkeit das zu tun. Vier Minister sind nur keine Abgeordneten. Das heißt, die Minister profitieren nicht nur von den Ministerbezügen, sondern auch noch von den Abgeordneten Diäten und auch da sollten die sich hingehen und mal schauen, wie es weitergeht. Andere Länder gehen da voran. Neuseeland, Argentinien, Japan, die haben das bereits gemacht und sind damit glücklich geworden. Und Sie lernen vielleicht aus dieser Debatte, meine Damen und Herren, von den Altparteien, dass sie am besten immer gleich dem zustimmen, was wir im deutschen Bundestag fordern, denn dann geht's Deutschland irgendwann wirklich mal besser. Danke schön. Für die SPD Fraktion hat jetzt das Wort der Abgeordnete Dr. Johannes Feschner. [applaus] Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, ja, wir führen hier in diesen Tagen, in diesen Wochen harte Spardiskussion und genau deshalb, weil viele Gemeinden, weil viele Unternehmen, weil viele Bürgerinnen und Bürger vor großen finanziellen Herausforderung gehen. Deswegen ist es das richtige Signal, dass wir jetzt die eigentlich anstehende Dietnerhöhung stoppen. Wir hätten, wir haben letztes Jahr schon 600 € pro Monat mehr bekommen. Jetzt wären es nach dem Mechanismus 500 € und deswegen ist es das richtige Signal, diese Erhöhung jetzt auszusetzen. Liebe Kolleginnen und Kollegen, dabei ist der grundsätzliche Mechanismus, den wir uns schon seit 2013 gegeben haben, richtig, dass nämlich die Diäten nur dann steigen und zwar auch in dem Verhältnis, wie die Löhne der Bürger steigen. Sinken die Löhne der Bürger, wie wir es zu Coronazeiten gehabt haben, dann sinken in diesem Verhältnis auch, wie geschehen die Diäten. Das ist ein sehr guter Mechanismus, vor allem, weil er verhindert, dass wir nicht jedes Jahr hier erneut im Bundestag, das wäre die Konsequenz aus ihrem Antrag, immer wieder abstimmen müssen über unser eigenes Gehalt. Das hätte, wie man bei mir in Badenwürttemberg sagt, ein gewaltiges Geschmäckle. Und deswegen ist es richtig, dass wir an diesem Mechanismus festhalten, liebe Kolleginnen und Kollegen, und dieses ganz klare Signal setzen. Dem dient übrigens auch, wenn wir schnell den Vorschlag der Altersicherungskommission um der Rentensicherungskommission umsetzen. Wir wollen, dass auch Abgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlen und diesen Vorschlag schnell umsetzen. Liebe Kolleginnen und Kollegen und ich darf daran erinnern für alle die sagen, wir würden uns hier die Taschen voll machen und würden nicht bei uns selber sparen, in der letzten Wahlperiode haben wir etwas geschafft in der Ampel, was uns viele nicht zugetraut haben, was wir über viele, viele Jahre diskutiert haben. Wir haben den deutschen Bundestag um deutlich mehr als 100 Sitze reduziert. Da gibt es Institute, die sagen, das spart uns 600 Millionen Euro pro Wahlperiode. Also, wir setzen hier die richtigen Signale, liebe Kolleginnen und Kollegen, und sparen auch bei uns selber. Und wir beschließen heute auch einen weiteren Schritt zur Digitalisierung unserer Parlamentsarbeit, nämlich die elektronische Anwesenheitsliste. Warum machen wir das? Es ist so, dass jedes Jahr etwa 55 000 Blatt Papier benutzt werden, um die in Papier vorliegende Anwesenheitsliste für die Zuschauerinnen und Zuschauer, wir müssen jeden Sitzungstag unterschreiben, sonst kostet es Strafe. Und das kostet etwa 1000 Arbeitsstunden unser Personal hier. Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können wir effektiver für die Parlamentsarbeit einsetzen und deswegen wollen wir die Rechtsgrundlage in der Geschäftsordnung neu schaffen, dass wir eine elektronische Anwesenheitsliste bekommen. Das ist ein wichtiger Schritt, um den Bundestag noch digitaler zu machen. Und ich persönlich sehe das auch als einen Anlass, dass wir im Herbst, wenn wir die elektronische Anwesenheitsliste einführen, dass wir noch mal einen Neustart machen für die Diskussion, auch eine elektronische Abstimmungsanlage hier bei uns im Bundestag zu haben, wie es viele, viele andere Länder haben. Das wäre auch ein weiterer Schritt, die Parlamentsarbeit zu digitalisieren. Vielen Dank und eine schöne Sommerpause. [applaus] Für die Fraktion Bündnis 90 die Grünen hat jetzt das Wort der Abgeordnete Helge Limburg. Vielen Dank, Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen. Zunächst zu Ihnen, Herr Brandner, weil Sie sich ja hier sie sich und ihre Fraktion so als Saubermänner inszenieren wollen. Ich darf daran erinnern, dass in der vergangenen Wahlperiode Ermittlungen gegen den damaligen AfD Bundestagsgorden Peter Bistron eingeleitet worden sind wegen des Verdachts, Bargeld in großer Menge aus Russland angenommen zu haben, um hier um hier die öffentliche Meinung zugunsten Russlands zu beeinflussen. auch Unterlagen über den Besitz von Goldbachen und ähnliches wurden bei ihm gefunden. Was war die Konsequenz daraus? Nicht etwa, dass ihre Partei gesagt hat, ein so ungeheuerlicher Verdacht, der muss mindestens zum Ruhen des Mandats führen. Den hal ziehen wir erstmal zurück. Nein, sie haben ihn weggelobt ins Europaparlament nach Straßburg und Brüssel und da ist er bis heute Abgeordneter ihrer Partei. Das ist die Wahrheit, wie Sie mit solchen Dingen umgehen. Herr Brandner, meine Damen und Herren, unsere Diäten sind anfang dieses Monats deutlich gestiegen und zwar um rund 500 €. trotz der Krise, in der wir uns befinden und trotz frühzeitiger Forderung von uns Grünen, von den Linken auf die Erhöhung in diesem Jahr zu verzichten. Zunächst hat ausgerechnet Jens Sparn, der Fraktionsvorszung CDU CSU diese Erhöhung im Fernsehen auch ausdrücklich verteidigt. Erst spät hat die Koalition dann realisiert, dass vielleicht in dieser Krisensituation eine solche Erhöhung eben doch nicht vertretbar ist und zwar auch dann nicht, wenn man wie wir Grüne grundsätzlich diesen Mechanismus zur Ermittlung ausdrücklich richtig findet. Als die Koalition dann endlich umgeschwenkt ist und eingesehen hat, dass die Erhöhung nicht haltbar ist, war es zu spät, um die Erhöhung zum 1.7. zu stoppen. Deswegen haben wir jetzt die kompliziertes Gesetzeslage, die wir haben. Wir haben das Chaos, wir haben die Erhöhung bekommen. Wir werden zum August eine Senkung umrund da, Herr Kollege, doch anders kann man das nicht bezeichnen. Werden zum August eine Senkung um rund 1000 € bekommen. Ist ja auch richtig, um dann im September wieder bei den Betrag von Juni zu landen. Liebe Koalition, das hätten Sie alles viel einfacher haben können, wenn Sie frühzeitig auf die Grünen gehört hätten. Vielen Dank. Aber meine Damen und Herren, wir sollten die Debatte in der Tat nutzen, um auch andere Themen aufzugreifen. Der Kollege Fechner hat gerade schon das Thema Altersversicherung angesprochen. Wir finden es ausdrücklich richtig, dass die alte langjährige grüne Forderung, dass auch Abgeordnete die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, dass die nun endlich aufgegriffen wird. Die Rentenkommission dieser Regierung hat ein entsprechendes Vorgehen empfohlen. Unsere Hand ist ihnen gegenüber gestreckt. Wir sind bereit, gemeinsam das schnellst möglich auf den Weg zu bringen. Und wenn wir das möglicherweise nicht in den kommenden Monaten hinbekommen, weil es in der Tat einige nicht ganz unkomplizierte gesetzestechnische Änderung braucht, dann sollten wir schnell doch dazu gehen, die Höhe der Altersentschädigung von 2,5% Punkten pro Jahr auf 2,0% Punkte abzusenken. würde uns näher an die Höhe der Beamtenversorgung heranführen und es wäre in der Tat auch ein wichtiges Sparzeichen in diesen Zeiten. Meine Damen und Herren, ein ganz anderes Zeichen setzt die Koalition mit ihren jüngsten Beschlüssen zur Pflicht zur Krankschreibung ab Tag 1 an. Und ganz nebenbei vergrößern Sie auch damit übrigens die Kluft zwischen den Arbeitsbedingungen von Abgeordneten und den meisten Arbeitnehmerin Arbeitnehmer in diesem Land. In nichtsitzungswochen müssen wir uns, wenn wir krank sind, überhaupt nicht entschuldigen. In Sitzungswochen können wir die Krankschreibung, da müssen wir uns entschuldigen. In der Tat an Sitzungstagen zumindest können wir die Krankchreibung auch noch nachreichen. Sie aber wollen für alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmer in einem Akt beispielloser Misstrauenskultur die Pflicht zur Krankchreibung ab Tag 1 schaffen. Damit schaffen sie nicht nur völlig unnötige Bürokratie bei Ärztinnen und Ärzten, Krankenkassen, Arbeitnehmern und bei Unternehmen. Nein, sie befördern auch das Bild der Arbeitnehmer, die angeblich immer wieder unberechtigt krank feiern würden. Stoppen Sie die Überlastung der Hausärzte, stoppen Sie die Gefährdung der hausärztlichen Versorgung in diesem Land. Stoppen Sie die Krankschreibung ab dem ersten Tag. Kommen Sie zur Vernunft zurück. Vielen Dank. Für die Fraktion Die Linke hat jetzt das Wort die Abgeordnete Ina Latendorf. [applaus] Vielen Dank, sehr geehrte Frau Präsidentin, werrte Kolleginnen. Gegenüber der dauerhaften Finanzkrise für ca. 20% der Bevölkerung in diesem Land, die durch das Reformpaket der Bundesregierung noch verschärft wird, erscheint dieser Diätenp Poker hier im Bundestag wie Reiner Hohen. Fragen Sie mal die Leute in Ihrem Wahlkreis, was Sie dazu sagen, wenn Ihnen diese einmalig ausbleibende Erhöhung der Abgeordneten Entschädigung als Sozialmaßnahme oder Opfergang verkauft werden soll. Ich bin sicher, die fühlen sich verschaukelt. Und diese sogenannte Abweichung von der Erhöhung gilt auch nur für dieses Jahr. Im nächsten Jahr wollen sie dann wieder erhöhen. Die dauerhafte Finanzkrise für Arme geht weiter, der Hohen geht weiter. Meine Damen und Herren, vielleicht hat es sich noch nicht herumgesprochen bei Ihnen, dann will ich es noch mal sagen. Wir, die Mitglieder der Fraktion Die Linke im Bundestag lehnen die Erhöhung seit Jahren immer wieder ab, weil wir sie unsozial finden. Wir spenden seit Jahren die steigenden Beiträge der Entschädigung. Ja, das ich auch erst noch. Seit dem Jahr 2000 haben wir dafür extra einen Verein gegründet, der diese Spenden weitergibt für Veranstaltung, Projekt und Ausstellung. kann man nachlesen. Es gibt dafür eine transparente Homepage, äh sodass wir schon seit über 25 Jahren, jetzt 26 Jahren, äh diese Praxis ausüben. Unsere Mandatsträger sind bei Spenden und Abgaben für Sozialprojekte Vorreiter. Wir setzen die Entschädigung teilen für Soziales, für Vereine, für Zivilgesellschaft ein und wir wollen nämlich nicht wie Sie die Finanzkrise bei den Schwächsten der Gesellschaft fortschreiben, sondern endlich mal wirklich davon abweichen, damit das Leben bezahlbar wird, damit die Schere zwischen arm und Reich geschlossen werden kann und damit auch die Abgeordneten Entschädigung in einem angemessenen Verhältnis zum Durchschnittseinkommen steht. Nur so lässt sich nämlich Vertrauen in die Politik wiederherstellen und damit übernehmen wir echte Verantwortung. Vielen Dank. Für die CDU CSU Fraktion hat jetzt das Wort der Abgeordnete Dr. Reinhard Brandel. [applaus] Frau Präsidentin, verehrte Kolleginnen und Kollegen, heute ist ein guter und ein historischer Tag für Deutschland. Präsidentin hat eben verkündet das Abstimmungsergebnis zum Heizgesetz und ja, es ist abgeschafft. Habbeck ist damit Geschichte. Und meine Damen und Herren, vorher haben wir mit der Gesundheitsreform die größte Reform in diesem Bereich seit Jahrzehnten mit auf dem Weg gebracht und wir schaffen damit, dass in Zukunft auch Spitzenmedizin für alle zugänglich bleibt bei stabilen Beiträgen und ich könnte weiterfahren vor 9 Tagen. Aber w goo, wenn sie auch zum Thema reden würden, Herr Kollege, vor neun Tagen hat der Koalitionsausschuss ein Reformpaket beschlossen. Bürgergeld ist Geschichte. Und warum erzähle ich das alles? Und jetzt komme ich zum Thema. Frau Präsidentin, wir machen diese Reformen nicht um ihrer Selbstwillen, sondern mit diesen Reformen sind Zumutungen verbunden für die Betroffenen, für die Menschen in unserem ganzen Land. Und wenn wir heute den Bundestag verlassen, gleich in die sitzungsfreie Zeit starten, dann werden wir unterwegs sein in den Wahlkreisen, vor Ort, in den Praxen, in den Krankenhäusern, auf den Marktplätzen und genau dafür werben, dass wir Akzeptanz bekommen für diese Maßnahmen. Und wir haben damit eine Botschaft, die wir verbunden haben. Wir haben einen Plan für unser Land. Wir wollen, dass es dem Land wieder besser geht. Wir wollen, dass die Wettbewerbsfähigkeit erhöht wird und wir wollen unsere Sozialensicherungssysteme stabilisieren. Und wir werden dann antreten und sagen, wir sparen auch in unserem Bereich, wenn alle den Gürtel enger schnallen wollen, dann gilt es auch für den Staat und gilt auch für uns Abgeordnete. [applaus] Und wenn Sie den Haushalt genau verfolgt haben, der vor wenigen Tagen im Kabinett beschlossen ist, wir nehmen im Haushalt große Einsparungen vor, insbesondere auch im Bereich der Subventionen. Wir bauen Personal vom Start ab in dieser Legislaturperiode 8% und mit der heutigen Entscheidung setzen wir auch die Diätenerhöhung aus. Verehrte Kolleginnen und Kollegen, das ist ein Signal an die Menschen in unserem Land. Es muss sich etwas ändern, damit es wieder besser wird. Wir wollen, dass sich etwas ändert und wir wollen, dass die Menschen dafür Akzeptanz haben. Und die Entscheidung heute ist gedacht als eine Maßnahme dafür auch Akzeptanz für diese schwierigen Entscheidungen verbessern zu bekommen, weil wir wollen, dass Deutschland wieder vorne steht, nicht nur im Fußball, sondern auch in allen anderen Rankings. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Für die AfD Fraktion hat jetzt das Wort der Abgeordnete Peter Bohnhof. [applaus] Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger, es ist passiert, alle Abgeordneten des deutschen Bundestages haben im Monat Juli die automatische Diätenerhöhung überwiesen bekommen, fast 500 € mehr, wir haben es gehört. Wir alle haben also genau die Erhöhung erhalten, über die seit Monaten diskutiert wird. Fast alle waren sich schon längst einig, dass die Erhöhung unpassend ist. Nur Union und SPD hatten kein Problem damit 500 € mehr einzustreichen, während die Bürger draußen jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Über entsprechende Anträge der Opposition wollten sie im Ausschuss gar nicht reden, denn mit demokratischen Prozessen tun sie sich schwer. Das merken wir in der letzten Wochen. Erst als der Druck von der Straße und von uns von der AfD zu groß wurde, hat Schwarzrot eingelenkt. Aber es war zu spät. Alle Abgeordneten haben die Erhöhung erhalten, meine Damen und Herren. Daher mussten sie jetzt hier einen unnötig komplizierten Gesetzewurf einbringen, damit diese Erhöhung im August wieder verrechnet wird. Und dieser Entwurf war auch noch handwerklich schlecht gemacht. War der zu kompliziert? Ein gravierender Fehler. Herr Klüssendorf, fragen Sie mal Ihren Kollegen Fechter, der war bei der Sitzung dabei, konnte nur korrigiert werden, weil die AfD rechtzeitig auf den Fehler hingewiesen hat. Mit der AfD wäre das nicht passiert, meine Damen und Herren, wir haben schon vor über einem Jahr gefordert und schon viele Jahre zuvor Schluss mit dem Automatismus, keine heimlichen Gehaltserhöhung mehr für Abgeordnete. Unser Gesetzentwurf ist eindeutig. Künftig darf es mehr Geld für Abgeordnete geben, aber nur noch, wenn der Bundestag offen darüber debattiert und ausdrücklich zustimmt. Das ist transparent. Das ist ehrlich, meine Damen und Herren. Ja, und wir legen auch noch einen zweiten Entwurf vor. Es ist schon angesprochen worden. Erschafft die Möglichkeit, dass Mitglieder der Bundesregierung auf Teile ihrer Bezüge verzichten können. Denn wer von den Bürgern ständig Opfer und Verzicht verlangt, muss bei sich selber anfangen. Meine Damen und Herren, den sonst ist alles nur leeres Gerede. Ja, genau von Ihnen. Die AfD will auch hier einen anderen Stil. Keine Selbstbedienung, sondern Anstand. Wir bringen die Politik zurück zu den Menschen, denn wir sind Volksvertreter und wir werden vom Volk bezahlt. Stimmen Sie unseren Gesetzen würfen zu und zeigen Ihnen zeigen Ihnen Entschuldigung zeigen, dass Ihnen die Menschen am Herzen liegen und sie ihre Aufgabe ernst nehmen und das sollten Sie wirklich mal beherzigen. Gerade Sie Herr Techner. Danke schön. [applaus] Für die SPD Fraktion hat jetzt das Wort der Abgeordnete Tim Klüssendorf. [applaus] Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen, das war ja herzerwärmt, was Sie eben gesagt haben, Herr Burnhhoff. Ich glaube, dass die Menschen ihn am Herzen liegen, das beziehen sich vor allen Dingen auf ihre eigene Familien. Sie sind ja zu einer waren Familienpartei geworden, gerade wenn ich an die Einkünfte denke, die dort auch in den vergangenen Monaten, vergangenen Jahren über den Tisch auch des Steuerzahlers gelaufen sind. Da sollten Sie vielleicht erstmal drüber nachdenken, bevor Sie hier gegen uns austeilen, welche Mittel dort in die Hände Ihrer eigenen Familienangehörigen geschlossen sind. [applaus] Aber unabhängig davon ist es natürlich genau die richtige Entscheidung heute, dass wir gemeinsam auch diese Diätenerhöhung stoppen. Das ist eine Entscheidung, die auch einen breiten Konsens hat unter den demokratischen Fraktionen, weil wir natürlich genau wissen und das auch sagen, dass wir hier auch Vertrauen zurückgewinnen müssen, dass wir Glaubwürdigkeit zurückgewinnen müssen und gerade im Zuge dieser angespannten Situation finde ich es als Abgeordneter nicht vermittelbar, wenn wir hier beschließen würden, dass wir 500 € im Monat mehr an Diäten bekommen. Deswegen ist diese Entscheidung genau richtig, das zu stoppen, liebe Kolleginnen und Kollegen, [applaus] denn Vertrauen ist wichtig und es ist natürlich auch wichtig, sich zu vergegenwärtigen, dass die Menschen in diesem Land genau hinsehen, wie wir hier beraten, wie wir diskutieren und ob wir das wirklich ernst meinen. Und deswegen will ich an dieser Stelle auch sagen, für mich ist das nur ein erster Schritt. Die Rentenkommission hat vereinbart und hat auch die Empfehlung ausgesprochen, dass wir zukünftig eine solidarische Rentenversicherung auf den Weg bringen, die alle Bürgerinnen und Bürger dieses Landes einbezahlen, die für alle gleichermaßen gilt und die vor allen Dingen auch für Abgeordnete des deutschen Bundestages zukünftig gelten soll. Und deswegen will ich es ganz klar sagen, dass meine Partei sich nicht nur dafür ausspricht, dass neu neue Beamtinnen und Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung mit einem Zeit, sondern zukünftig auch Abgeordnete des deutschen Bundestages, Abgeordnete der Landtage zukünftig keine Versorgungswerke mehr einzeln betreiben, sondern einbezahlen in die gesetzliche Rettenversicherung, in die alle einbezahlen und in die wir auch hier einbezahlen sollten, über die wir zu entscheiden haben. Denn es ist doch unplausibel, wenn wir hier beraten, wie eine gesetzliche Rentenversicherung aussieht, welche Steigerung sie hat, welches Renteneintrittsalter es gibt, welche Entwicklung sie in den zukünftigen Jahrzehnten nehmen soll und gleichzeitig gönnen wir uns ein eigenes Versorgungswerk, bei dem ich Altersansprüche erwerbe, wenn ich vier Jahre im deutschen Bundestag bin, die über 1000 € bedeuten, wofür andere jahrzehntelang arbeiten müssen. Und deswegen noch mal, die SPD wird sich dafür einsetzen in dieser Wahlperiode noch, dass die Abgeordn des deutschen Bundestages schon ab der nächsten Wahlperiode in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlen. Und lassen Sie mich noch einen letzten Satz sagen. Ich glaube, wir sollten bei viel mehr Debatten genau darauf achten, ob wir eigentlich selber unseren Beitrag leisten. Und ich fand es deswegen gut, ich sehe den Kollegen Wilhelm Gephard, der das schon vor Wochen angesprochen hat hier, dass wir auf diese Diätenerhöhung verzichten, dass wir immer im Blick behalten, welche Entscheidung treffen wir für dieses Land, aber welche Entscheidung treffen wir auch für uns selbst und deswegen geht das heute in die gerichte Richtung. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit [applaus] für die AfD Fraktion hat jetzt das Wort der Abgeordnete Jörn König. Was hat das hier? So, sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Kollegen, erfreulicherweise lässt der verlässt der deutsche Bundestag die Steinzeit und kommt endlich weg von öffentlich ausliegenden Papierlisten mit riesigen Datenschutzproblemen. Jeder, der an den deutschen Bundestag kommt, könnte zurzeit Unterschriftsproben von Abgeordneten aus diesen Listen abgreifen. Jetzt wird der Bundestagsausweis digital und durch kurzes Anhalten an ein Terminal ist der Abgeordnete eingebucht und anwesend. Leider kann auch jede andere Person den Abgeordneten einbuchen, also auch Mitarbeiter, um Anwesenheit vorzutäuschen. Missbrauch wird relativ einfach. hat ihre Obfrau im in der Obläuterrunde selber festgestellt, wir, die AfD hatten in der IOD Kommission eine einfache Ergänzung mit elektronischen Unterschriftenterminals vorgeschlagen. Dies würde den Missbrauch verhindern. Der bessere, das Bessere ist der Feind des Guten. Daher bitten wir dringend darum, den möglichen Missbrauch mit unserem Vorschlag einen Riegel vorzuschieben. Vielen Dank. [applaus] Für die CDU CSU Fraktion hat jetzt das Wort die Abgeordnete Andrea Lindholz. [applaus] Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine lieben Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren, es ist schön, dass wir heute beim im Rahmen der Änderung des Abgeordneten Gesetzes und der Geschäftsordnung auch die Möglichkeit der digitalen Anwesenheitserfassung für uns Abgeordnete zu schaffen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war das schon lange selbstverständlich, für uns nicht. Die Forderungen nach der Digitalisierung sind überall greifbar, auch in den Kommunen, im Bundestag, in den Unternehmen. Und wir gehen mit der digitalen Anwesenheitserfassung jetzt einen wichtigen Schritt. Und liebe Kolleginnen und Kollegen, wir ersetzen die 120 seit 120 Jahren bestehenden Papierlisten ab 1. Oktober durch die digitale Anwesenheitserfassung. [applaus] Wir sparen damit aber auch Papier, mindestens 55 000 Blatt im Jahr und mindestens, ich sag wirklich, mindestens 1000 Arbeitsstunden. Und wir haben vor allen Dingen auch eins gezeigt, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen aus der IOD Kommission, dass wir einfache Lösungen auf einer bestehenden Infrastruktur an allen Eingängen des Hauses sicher, schnell, zügig und zeitnah vornehmen können. Und genauso stelle ich es mir auch bei weiteren Projekten vor. wirtschaftlich sinnvoll fügt es sich nahtlos in unser bestehendes System ein. Und lieber Herr Kollege König, ich bin allen Fraktionen dankbar, auch der AfD Fraktion, dass alle mitgestimmt haben in der IOD Kommission und im Ältesten Rat, weil es einfach wichtig ist und Missbrauch, liebe Kolleginnen und Kollegen, die gibt es immer, aber hier wir haben gerade mit dem digitalen Ausweis und dem Chip darin eine gute Möglichkeit geschaffen und wenn die ID Wallet kommt, können wir auch da den Ausweis einbuchen, dann haben wir noch mal einen Mehrwert geschaffen. Und dann, sehr geehrter Herr Kollege, will ich mir auch Fechner will ich mir auch genau das Thema digitale Abstimmung, elektronische Abstimmung, dass wir uns das noch mal vornehmen. Ich glaube, das können wir auch schaffen, wenn wir am bestehenden System festhalten, es nutzen, aber eben digital umstellen. Wenn wir uns da kurz schließen, bin ich ganz sicher, dass wir in der IOD-Kommission und im Ältesten Rat auch hier gute Lösungen finden, weil liebe Kolleginnen und Kollegen, ich möchte mich auch bedanken für die wirklich gute Arbeitsatmosphäre, die wir in der IoD Kommission haben, aber auch in der Rechtsstellungskommission, weil diese Kommissionen sind kein Selbstwerk, liebe Frau Lürmann. Diese Kommissionen sind dazu da, dass wir den Bundestag mit den Abgeordneten, den Abgeordneten Büros, aber auch der Verwaltung digital und auch sonst fit für die Zukunft machen. Und es ist kein Selbstzweck, das dient auch der Stärkung der Demokratie, das dient auch der Stärkung dieses Hauses, auch wenn es um Angriffe von innen und von außen angeht. Und deswegen kann ich da wirklich nur sagen, danke schön für die konstruktive Zusammenarbeit. Wir werden auch kollaboratives Arbeiten äh zügig vorantreiben. Im ähm September, Oktober, also im Herbst werden wir, das haben wir gestern besprochen, für alle Abgeordneten Büros, aber auch die Verwaltung KI Chatbots einführen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenfalls. Wir haben eine Digitalstrategie gemeinsam verabschiedet, die z.B. die Grundlage dafür bietet, dass wir sagen, unsere Systeme müssen sicher mit der 3S Strategie auch sicher souverän und anwenderfreundlich sein. Insofern, liebe Kolleginnen und Kollegen, lassen Sie uns nach der Sommerpause so weitermachen, wie wir es abgeschlossen haben. Vielen Dank und Ihnen eine gute Zeit, die nicht ganz frei ist, aber auch Zeit für Erholung bietet. Danke schön. Ich [applaus] schließe die Aussprache. Wir kommen zur Abstimmung über dem von den Fraktionen der CDU, CSU und SPD eingebrachten Gesetzentwurf zur Abweichnung von dem Anpassungsverfahren gemäß. Paragraph 11 Absatz 4 des Abgeordneten Gesetz für das Jahr 2026. Der Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung empfiehlt unter Buchstabe A seiner Beschlussempfehlung auf Drucksache 6851 den Gesetzentwurf der Fraktion der CDU CSU und SPD auf Drucksache 6330 in der Ausschussfassung anzunehmen. Hierzu legt ein Änderungsantrag der Fraktion der AfD auf Drucksache 7031 vor, über den wir zuerst abstimmen werden. Wer stimmt dafür? Dass die AfD Fraktion wer stimmt dagegen? Das sind die Fraktionen, die Linken, SPD, Bündnis 90 Grün und CDU CSU. Gibt es Enthaltung? Das ist nicht der Fall. Der Änderungsantrag ist abgelehnt. Ich bitte diejenigen, die dem Gesetzentwurf in der Ausschussfassung zustimmen wollen, um das Handzeichen. Das sind alle Fraktionen. Ich mache trotzdem einmal die Gegenprobe. Enthaltungen. Der Gesetzentwurf ist damit in zweiter Beratung angenommen. Dritte Beratung und Schlussabstimmung. Bitte diejenigen, die den Gesetzentwurf zustimmen wollen, sich zu erheben. Das sind auch, das ist das gesamte Haus. Trotzdem auch noch mal die Gegenprobe. Wer stimmt dagegen? Niemand. Enthaltung gibt es auch nicht. Der Gesetzentwurf ist damit angenommen. Abstimmung über den Gesetzentwurf der Fraktion ähm der AfD zur Streichung der automatischen Abgeordneten Entschädigung. Der Ausschuss für Wahlprüfung, Umunität und Geschäftsordnung empfiehlt unter Buchstabe B seiner Beschlussempfehlung auf Drucksache 685 Gesetzentwurf der Fraktion der AfD auf Drucksache 331 abzulehen. Ich bitte diejenigen, die den Gesetzentwurf zustimmen wollen, um das Handzeichen, dass die AfD Fraktion, wer stimmt dagegen? Das sind die Fraktion die Linke SPD Bündnis 90 grün CDU CSU. Gibt es Enthaltung? Das ist nicht der Fall. Der Gesetzentwurf ist in zweiter Beratung abgelehnt. Damit fällt nach unserer Geschäftsordnung die weitere Beratung. Beschlussempfehlung des Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung zu dem Gesetzentwurf der Fraktion Die Linke zur Aussetzung des Anpassungsverfahrgemäß Absatz 11 äh Paragraph 11 Absatz 4 des Abgeordnengen Gesetz für das Jahr 2026. Der Ausschuss für Wahlprüfung und Immunität Geschäftsordnung im empfiehlt unter Buchstabe D seiner Beschlussempfehlung auf Drucksache 6851 den Gesetzentwurf der Fraktion Die Linke auf Drucksache 55 88 für erledigt zu erklären. Wer schlimm wer stimmt für diese Beschlussempfehlung? Das ist das gesamte Haus. Gibt es Gegenstimmen? Das ist nicht der Fall. Gibt es Enthaltung? Auch nicht. Die Beschlussempfehlung ist angenommen. Tagesordnungspunkt 24b. Abstimmung über den Gesetzentwurf der Fraktion der AfD zur Ermöglichung des Verzichts auf die Amtsbezüge durch Mitglieder der Bundesregierung und parlamentarische Staatssekretäre. Der Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität [räuspern] und Geschäftsordnung empfehlten seiner Beschlussempfehlung auf Drucksache 6673 den Gesetzentwurf der Fraktion der AfD auf Drucksache 5477 abzulehnen. Ich bitte diejenigen, die dem Gesetzentwurf zustimmen wollen, um das Handzeichen. Das ist die AfD Fraktion. Wer stimmt dagegen? Das sind die Fraktion die Linken SPD Bündnischen Grün und CDU CSU gibt es Enthaltung, dass nicht der Fall der Gesetzentwurf in zweiter Beratung abgelehnt. Damit entfällt nach unserer Geschäftsordnung die weitere Beratung. Zusatzpunkt 19: Wir kommen nun zur Abstimmung über den Antrag der Fraktion der CDU, CSU und SPD auf Drucksache 6911 mit dem Titel Änderung der Geschäftsordnung des Bundestages hier an Wesenheitserfassung an Sitzungstagen. Wer stimmt für diesen Antrag? Das ist das gesamte Haus. Wer stimmt dagegen? Niemand. Enthaltung gibt es auch nicht. Damit ist auch dieser Antrag angenommen. Ich rufe auf den Tagesordnungspunkt 17. Beratung des Antrags der Fraktion Bündnis ne Grün mit dem Titel ein Demokratieschild.
📊 Link-Infos
| URL | https://www.youtube.com/watch?v=n4jM8pcGqgo |
| Titel | 90. Sitzung vom 10.07.2026. TOP 24, ZP 19: Aussetzung der Anpassung der Abgeordnetenentschädigung |
| Kategorien | BulkNews, Deutscher Bundestag |
| Hinzugefügt | 2026-07-17 19:20:03 |
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