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🤖 Zusammenfassung
In Peterslahr im Westerwald betreibt Michael Manosakes „Morlock Motors“ – mit 22.000 Quadratmetern Europas größten US-Militär-Gebrauchtwarenhandel. Seit knapp 30 Jahren kauft er ausgemusterte Motoren, Reifen und Fahrzeuge der US-Armee auf und verkauft sie gewinnbringend. Über 1000 Autos, 1000 Motoren und mehrere Tausend Reifen lagern dort.
Das Unternehmen ist geprägt von massivem organisatorischem Chaos: Fahrzeuge lassen sich kaum finden, Werkzeuge verschwinden, Lagerflächen sind unübersichtlich. Ein Team von 35 speziellen Charakteren, darunter Mechaniker Alex, Werkstattleiter Ingo und Jessica, arbeitet in familiärer, aber oft rauer Atmosphäre. Neue Mitarbeiter wie Probearbeiter Garrett/Charlie haben es schwer, sich einzugewöhnen.
Trotz mangelnder Struktur, fehlender Dokumentation und handwerklicher Probleme – wie dem zeitdruckbedingten Dieselmotor-Einbau in einen MUT – funktioniert der Betrieb offenbar über Erfahrung, Beziehungen und Improvisation. Kritisch bleibt: Der wirtschaftliche Erfolg scheint trotz, nicht wegen professioneller Organisation stattzufinden.
Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"
📜 Transkript
[musik] Peters L im Westerwald. Zwischen Dorfidülle und malerischen Hügeln verbirgt sich hier mitten im Nirgendwo etwas ganz großes. W ist gesucht das Morlock Motors Imperium. Auf diesem 22 000 [musik] großen Gelände ist in den letzten 30 Jahren Europas größter US-Warenhandel entstanden und zu einer Stahlstadt herangewachsen. Und in dieser Stadt macht nur ein Sheriff die Gesetze. Mein Name ist Michael Manosakes. Ich betreibe hier im Westerwald auf 22 000 ein Gebrauchtwagenhandel. Auf dem Hof des 2 m Griechen Michael Manusakes stapelt sich seit knapp 30 Jahren jede Menge Kram. Angefangen hat Michael als Abschleppwagenfahrer. Heute aber gehört ihm fast alles, [musik] was die US-Armee nicht mehr braucht. Motoren, Reifen, Fahrzeuge. Michael kauft es auf. Kein Wunder, dass Autofanatiker, die [musik] hierherkommen, am liebsten nie wiedergehen würden. Bin der Klotzki und ich arbeite die schon ein bisschen länger bei Mollock Motors. Ich habe den Hof selber mit hierher gebracht. Also ich kenne das gar nicht anders, ne? Als ich hier das erste Mal war, war der Platz leer. Da konnte man hier vierspurig die die Straße hochfahren und wir haben das alles vollgestellt über die Jahre, Stück für Stück. Hier auf dem Hof stehen über [musik] 1000 Autos, stehen über 1000 Motoren. Hier stehen mehrere 1usend Reifen. Wir sind 35 Leute, die den ganzen Tag an so Sachen rumarbeiten, damit ich das alles gewinnbringend verkaufen kann. Außergewöhnlicher Hof heißt [musik] auch außergewöhnliches Team. Die Leute, die hier arbeiten, sind schon alle sehr, sehr speziell. Du bist einer der hässlichsten Menschen hier rumlaufen. Die Frage ist, ob wir dich brauchen oder nicht. Bei dir da, wo du herkommst, da fliehen Möwen um Rücken, dass das Elend nicht zählt. [gelächter] In der Werkstatthalle unterzieht Schrauber Alex die vielversprechenden Quads schon mal einer gründlichen Inspektion. Kollege Gerhard geht ihm dabei [musik] zur Hand. Spaß, das ist wann neue Autos kommen oder neue Moped oder Quad. Der Ali hat da mit dem Sprit ein bisschen hantiert. Da ist dann in dieses Motorgehäuse, wo der Zylinder oben drauf sitzt, ist unten das Motorgehäuse. Da ist ein bisschen Kraftstoff reingelaufen. Und das kann beim Starten eines Motors zu heißen Situationen führen. Feuer, kurva. Ja, brenne noch. Alex, was ist denn da passiert? Das muss Gerard fragen. Der Gerald ist Spezialist für Feier. Ja, viele Köche verderben in der Hinsicht halt den Brei. Wenn ich es alleine macht, dann passiert man sowas nicht. War das deine Schuld? Was denkst du? Meine meine bestimmt nicht. Komm zu. Gut zumachen jetztine scheiße. Nein, diese scheiß Punke. Diese auf den Schreck erstmal eine rauchen. Ist ja alles gut gegangen. [musik] Natürlich nur, wenn das dem Motor jetzt nicht den Rest gegeben hat. Dobra, so soll das funktionieren. Mal sehen, ob da jetzt noch irgendwas funktioniert, außer dem Zigarettenanzünder. Ist der Klotzi? Nein. Wo ist er denn? Ich guck mal um die Ecke. [musik] Hier ist auch nicht. [musik] Warum fährt er denn jetzt auf die auf die Grube? Da wollten wir doch drauf. Das erste Wort noch mal sagen. Ordnung. Ja. Ja. Ordnung. Gut. Ich glaube, das ist auch das, warum wir alle so gut miteinander klar kommmen, weil wir alle ein paar kleine Karoten sind. So, wo ist der Klotz denn? Ist er hier? Hallo Kumpel, hast du ein Klotz gesehen? Nee, nicht wirklich. Der lief gerade noch hier rum. Hast du mal in seiner Bude oben geguckt? Ja, da ist er nicht. Vielleicht ist er im Büro. Also an dem ganzen Chaos sind wir glaube ich alle ein bisschen schuld. Es war ja noch nie ordentlich. Hast du den Klotz hier irgendwo gesehen? Ist das denn? Da ist es gesucht. E ist ja immer so, dass irgendwas nicht funktioniert. Und da das [musik] nicht funktionieren Programm ist, gibt es einen Werkstattwagen, denn der ist leichter zu den Autos zu schaffen als die Autos in die Werkstatt. Das ist hier unsere Platzhure, der wird für alles zum Rangieren, zum Drücken, zum Ziehen, zum Überbrücken. Der wird hier für alles genutzt, ne? Ist halt nicht so besonders gepflegt, aber es funktioniert, hoffe ich. Weiß nicht, ob das glüht oder nicht [musik] glüht. Das hört sich nicht so an. Es glüht nicht. Ja, es glüht nicht. Alter, bringt nicht an. Irgendeiner hat ja schon mitgekriegt, dass die Batterie leer ist. Also irgendjemand hat ja dahingestellt schon mit einer toten Batterie und das ist dann das Ärgerliche, dass dann nicht der, der es gemerkt hat gesagt hat: "Komm, wir müssen da jetzt irgendwas dran tun, dass das wieder läuft." Der Werkstattwagen, also die mobile Werkstatt, muss in die Werkstatt. [musik] Keine Glue. Keine Glue. Ne, hast du Kabel? Warte, [musik] jetzt haben wir die Kiste hier stehen. Event springt nicht an. Werkstatture Batterie leer. Jetzt kön erstmal gucken. Jetzt geht los. Strom suchen. Also, ja, mach mal Start jetzt. Vorgelle ist kaputt. Danke. So, der Werkstattwagen läuft wieder. Jetzt auf zum nächsten Patienten. Hier beginnt äh das Chaos. Welcome. Ordnung und Struktur. Eigentlich keine geschlechterspezifischen Attribute, aber offensichtlich sind sie bei dem einen oder anderen ein wenig mehr ausgeprägt. [musik] Wenn jemand anruft und sagt, habt ihr das? Dann müsste man eigentlich eher sagen, ja, aber ich find es nicht. Anstatt nein, haben wir nicht. Weiß ja nicht, wer hier schon wieder [musik] gesucht hat, weil das hat ja ein Lagerort. Das ist ja einfach dahineschmissen worden schon wieder und das stand ja auch irgendwo drin. Ja, ich dachte schon in meine Garage wäre schlimm, aber hat er schockiert. Ja, aber man gewöhnt sich da irgendwann mal dran. Dann sieht man das halt nicht mehr. Man blendet das aus. Völlig verständlich bei diesem Chaos auf 264 [musik] m². Einen Schuldigen zu finden ist allerdings fast unmöglich. Wer hat dann diese ganzen Sachen überhaupt da reingestellt? Das war ich auch nicht. Ingo ist sich zumindest [musik] auch keiner Schuld bewusst. [seufzt] Kollege Patrick [musik] übernimmt, vielleicht wird er ja Herr der Lage. Also hier ist eigentlich schon viel, was man denkt oder ja es war ja alles leer, bis wieder rumgebütet wurde. Das ist eigentlich so ein Traum von jedem Lageristen hier oben. So wünscht sich jeder sein Lager vorzufinden. Das ist auf jeden Fall ein gesicherter Arbeitsplatz. Weil bis ich hier alles aufgeräumt habe, bin ich in Rente hier. Weißt du was scheiße ist, Jessica? Guck mal, der neue Kühler wird gerade demoliert. Da sind schon die ersten Fußabdrücke drauf und der das ist ein Originalkühler. Der kostet über 7 800 € ne? Ich weiß. Siehst du das? Da sind schon Leute dran vorbeigelatscht. Ja, wie auf den drauf do als Frau bei den Morlocks ist das wirklich Chaos und Kopf. Das Problem ist, irgendwann nimmt man das auf und ich habe in meinem Kopf, glaube ich, auch immer 98 Tabs offen und zumindest einen davon wollen sie heute schließen, damit immerhin der verkaufte Wagen wieder frei ist. Aber wohin mit all dem Material? [musik] Jetzt müssen wir halt sehr viel ausräumen, um die einlagern zu können. Jessica macht in der Zeit Pause und reflektiert ihre Berufswahl. Aber dass wir die Regale von hier nach da einräumen, habt ihr mitbekommen, ne? ja um dazu gehen und das jetzt nicht alles so um die Ecke tragen müssen. Manchmal muss man mit dem Erklären eben ganz von vorne beginnen. Aber der Plan ist ja schon der, dass die Regale dann auch den Kartons reinpassen. [musik] Ja, deswegen musst du sagen, wo war wo wir alles zusammen verschachteln können. Aha, verschachteln. Hier scheint ein Profumer am Werk zu sein. Sagen wir mal so, es hätte mich wirklich überrascht, wenn da jetzt alles so frei gewesen wäre, dass ich hätte einfach Sachen einräumen können. Das ist so, das ist Normalzustand. Also, das überrascht mich tatsächlich nicht. Wobei Patrick sich wirklich alle Mühe gibt und nach ca. 5 Stunden ein für einen Mann und dem speziellen für einen Morlock perfektes Ergebnis abliefert. Das ist ja toll. Guck mal. Aber guck guck nicht nach links. Guck nicht nach links. Wo ist denn links? Frau ich ach alles im Kisten. Das ist mir gerade egal. Vier Stück frei. Ja, er hat das ganz gut aufgeräumt, würde ich sagen. Zumindestens haben wir jetzt Platz für diese Kartons. So ganz überzeugt scheint Jessica noch nicht zu sein. Es ist aber immerhin ein Anfang gemacht. Dann haben wir auf jeden Fall unsere Arbeit erledigt. äh Sachen geprüft auf Menge, alles aufgeschrieben, eingelagert, beklebt, gebucht. Also das so einfach mal von vorne bis hinten abgearbeitet. Ein Erfolg. Jeder kleine Schritt, den man wieder im Lager machen kann, ist ein großer Schritt in Richtung des Unmöglichen. Ordnung bei Morlock Motors. Ringwärt vorwärts, alles jetzt Kugelkopfen, probe fahren. Maja Maja komm mit. Für Schrauber Alex und Werkstattleiter Ingo fast das Schönste an ihrem Job. Wir sind die coolsten, wenn wir grüßen, wenn wir durch die City. Wir sind die coolsten, wenn die süßen. Ladies uns mit Küsschen grüß am Lenkrad. Wir fetten Sound auf einem Fenster. Rap bist erschreckt. [musik] B nenn es Gangster Image. Doch denk dran Kopf Bampers. Ich scheiß auf [musik] Tempo nehm ich drück auf die Dube rock die Bulle. Jede Bulle wird sauer wie eine Gurke wenn ich also kratz geschickt. E Balla oder was? Nee, ich kontrolle nur Lenkrad. Ja, ja, ich gleich andere Kontrolle bei dir. Der will jetzt hier vor der Kamera den starken Mann markieren. Hat geklappt. Aber natürlich will Alex nur sicherstellen, dass der Käufer ein Fahrzeug bekommt, das einwandfrei läuft. Nicht schlecht. Nicht schlecht. Sag mal was. Nicht schlecht, ne? Ja, nicht schlecht. Ja, nicht schlecht. Also technisch ist der Wagen soweit durch. kann jetzt so wie er ist, kann der jetzt eigentlich zum Andre zum Lackieren. Das ist der Plan. Wir sind erst zufrieden, wenn das Auto hier den Hochfall ist und der Kunde glücklich ist, weil wenn das Auto vom Andre zurückkommt, können wir das noch mal überarbeiten, weil die Deppen ja wieder alles kaputt machen. Die reißen irgendwelche Kabel raus, weil sie da zu blöd sind Rücklicht abzumontieren und wir können das dann ausbahnen. Das ist totale Scheiße. Fürs Erste ist die Arbeit der WerkstattCW getan. Doch die nächsten Herausforderungen auf dem Hof warten bereits auf die Jungs. Ich muss irgendein Auto suchen. Da will irgendein Kunde das Auto haben. Wahrscheinlich hat er das wieder irgendwo gesehen, dass wir das haben sollen und jetzt muss ich das suchen. Der hat keine Internetnummer, gar nichts. Ich habe nicht meine Ahnung, wo es stehen könnte. Kein Plan. Blaues blaues Auto. Besser schon mal als grün. Auf jeden Fall das schon mal top. Knapp 1000 Fahrzeuge [musik] stapeln sich auf 22 000 km. Vielleicht weiß Mechaniker [musik] Alex mehr. Guck mal, hast du das vielleicht irgendwo gesehen? Ja. Ja. Wo könnte stehen? Wann du gerade auslaufen, ne? Auf der rechte Seite ungefähr mit der Platz. Ja, mit der Platz. Wo ist Kiste? Motorkiste, ne? Wo die Motor Okay. Ja. Okay. Danke schön. Ich suche den mal. Ordnung. Äh was? Ja, ich glaube, dieses Wort hat hier [musik] noch keinen Einzug gefunden. Sämtliche Versuche, ausgemusterte Fahrzeuge der US-Armee, Ersatzteile und andere Staatsschätze [musik] zu katalogisieren sind bisher gescheitert. Also braucht es Mitarbeiter, die wissen, was wo steht. Björn, ich suche irgendwie so ein Auto, aber der sagt zwischen den Motorkisten und dem Zollager, das ist so weit auseinander, dass ich überhaupt gar nicht weiß, wo ich anfangen soll zu suchen. Hast du eine Ahnung, wo der stehen könnte? C ge ähm ja, da muss noch ein Stück hochgehen und dann müsste irgendwo auf der rechten Seite sein, aber ganz genau kann ich es ja auch nicht sagen. Und so bleibt Jessica nichts anderes übrig, als selbst nachzuschauen. Und tatsächlich äh ich habe den Wagen auf jeden Fall gefunden. Ich habe nicht so richtig damit gerechnet, aber das mal so eine Sache von vorne bis hinten fertig heute, da freue ich mich sehr drüber. Ich konnte Ingo helfen, der kann seinen Kunden zufriedenstellen. Ja, also super, perfekt. Im heimischen Petersla hat man festgestellt, 35 Mitarbeiter reichen nicht aus, um all die Fahrzeuge zu restaurieren, auf die die Besitzer schon sehensüchtig warten. Der Fachkräftemangel ist auch hier Thema, aber dieser Mann [musik] könnte das Ende. Gerät. Ja. Und du arbeitest ja aktuell die ganze Zeit mit meiner Werkzeugkiste. Das heißt, du musst dir jetzt langsam mal eine eigene Werkzeugkiste fertig machen. Ja. Hier vorne stehen Werkzeugkisten. Da nimmst du dir eine von. Ja. Ja. Dann stehen hier draußen die Container. Neben der sieben links daneben steht der Container 3 und der Container 4. Die sind voll mit Werkzeug. Damit komplettierst du ein so eine Werkzeugkiste. Ja. Und schreibst mir alles auf, was fehlt, was du nicht in dem Container findest oder was nicht vorhanden ist. Das kaufe ich dann von extern ein, damit du eine vollständige Werkzeugiste hast, mit der du arbeiten kannst. Okay, alles klar. Das klingt noch ein Plan. Werkzeugmangel bei den Morlocks wirklich. Das Problem ist, dass halt hier sehr stark äh Schwund am Werkzeug ist. Gucken wir da mal rein. Ger ist jetzt seit einer Woche Teil des Teams. Meine Eindrücke von Molock Motors sind, es ist ganze Menge Neues. Es ist in vielen Punkten schlimmer als Fernsehen. Hier steht noch viel mehr Zeug rum, als man denkt. Und man darf halt einfach nie vergessen, es ist am Ende wirklich ein Schrottplatz. Alter. Ja, sicher. Das ist ja geil. Der ist optimal. Damit ist man immer schön weit weg von der Arbeit. Das ist super. Alter, [gelächter] passt ganz entspannt passt deren Oberarm. Ey, das ist geil. Bei manchen Sachen wird echt nachgeguckt, wie ich das mache und andere Sachen, ja, mach mal, das klappt schon. Da sind manchmal so Sachen bei, ich sag jetzt mal, das ist jetzt ein salopes Beispiel, so ein Ölwechsel, da guckt dir dann einer auf Finger, wo ich mir denke so, hä warum? Aber dann stellt ihr da blöd gesind einer Flugzeugmotor hin, ja, mach mal alle weg. Hä? Die Relation ist manchmal ein bisschen komisch zwischen einem über die Schulter gucken und einen rennen lassen. Die Morlockschen Schrauber sind eben speziell und seit Jahren ein eingespieltes Team. Da hat man es als Neuzugang nicht leicht und muss sich seinen Platz eben erkämpfen, auch in der Werkzeugkiste. Was willst denn du mit sechs ähäh sechser Ebusschlüsseln? Wieso hast du jetzt gezählt, was das für Grüffen sind? Ja, meine Rang. Diese aus Container, das meine. Ja, dann nimm mit. Was willst denn du mit der Nüssen, Alter? Du sollst dir doch eine Kiste einrichten zum Arbeiten. Das ist alles Sondermüll da drinne. Ich hab erstmal Alter, hast du mal in den Container reingeguckt? Hier. Meine Werkzeugkiste wird auch regelmäßig aus dem Container nachgefüllt. Wenn ihr mein Werkzeug, ich weiß noch nicht, wo was da jetzt im Detail erinnere alles liegt. So ein normaler Mechaniker, der in Deutschland eine Lehrer absorbiert hat absolviert hat, der weiß ganz genau, ich brauche in meiner Werkzeugkiste ein äh Schlüsselsatz und ein Ratschensatz mit Nüssen von 7 bis äh 19 22 24. Bei uns ist das natürlich so, dass wir dann auch zölliges Werkzeug brauchen. Das kennt der normale deutsche Mechaniker halt nicht und das muss der Gerarit halt noch lernen. Wenn der Chef das sieht, dann kriege ich Rücke. Eigentlich hat der arme Garret ja nur die Order von Werkstattleiter Ingo befolgt. Egal, wie das machst, am Ende ist es falsch. Beim nächsten Mal mache ich mir eine Kerze an, dann habe ich es romantisch, wenn ich g werde. Ich glaube, wenn jemand hier anfängt, braucht man auf jeden Fall ein Stück weit ein dickes Feld. Hier ist der Umgangston öfter mal rau. Das stimmt auf jeden Fall. Das ist manchmal erschreckend, wenn man es anders gewohnt ist. Ich glaube, es ist hier anders als im Büro. Aber so schnell lässt Gerrit sich nicht unterkriegen. [musik] Nach Absprache mit dem in Österreich weilenden Chef hat Ingo ihm ein Jobangebot gemacht. Was so Schraubersachen angeht, da hat der Gerett sich eigentlich immer gut geschlagen und der war auch fleißig. Der ist so ein kleiner Witzbold. Das muss er noch so ein bisschen abstellen und dann darf der auch hier bleiben. Hier kommen Leute hin, die sich beworben haben und dann läuft das halt nicht so wie wie in der normalen Bude, ne? Erstmal kommt keiner, der sich um die kümmert und dann sagt der Chef: "Nee, ich habe jetzt keine Zeit, komm später wieder." Und dann sag ich ja: "Ja, von mir aus auch schon auf Wiedersehen, ne? Das brauche ich nicht." Doch es gibt Licht am Ende der Hebebühne. Wir haben jetzt hier den Probearbeiter, den Garret. Der macht mir so einen relativ guten Eindruck und da müssen wir jetzt mal gucken, wie der sich so entwickelt. Aufpassen, dass auf keinen Fall die Kapseln abgehen, ne? Wenn das Klebeband ab ist, können die Kapseln rausgehen und wenn die alte draußen ist auch Klebeband rum, dass das nicht auseinander fällt. Okay, weil wenn die Kreuz gut sind, werden wir die übernehmen für die nächste Kanal. Okay, alles klar. Also, ich bin Charlie. Moment. Was hat Ingo eben gesagt? [musik] Der Typ heißt Gar. Definitiv. Ich kenne kein Charlie. Ich bin Charlie. Wer hat denn jeweils Charlie? Der hat selber Charlie zu sich gesagt. Ja, bitte. Ja, [schnauben] sag mir mal, wie heißt denn du richtig? Wie ich richtig heiße? Ja, der Wieso? Ja, weil das Fernsehen mir erzählen will, dass du dich als Charlie vorgestellt hast. Den Spitznamen habe ich irgendwann mal bekommen, da höre ich tatsächlich auch drauf. Aber irgendwie hat sich das bis jetzt noch nicht so richtig durchgesetzt, dass die anderen mich auch Charlie nennen. Also so wie ihr mich immer alle nennt, ist schon richtig. Charlie. Gut, dann bin ich jetzt ab sofort der Ronny. Wir müssen die Tasse hier mit mir hä mit mir meine Stü Alter meiner steht hinten auf der Ferbahn. Wir haben hier so ein so eine, ich habe mittlerweile hier so eine Tassenphobie, weil jeder, der irgendwo sein Kaffee trinkt, die Tasse einfach stehen lässt und weitergeht. Die stehen alle auch wieder Hund vom Scheißen und das ist einfach scheiße, weil dann stehen überall diese Tassen rum. Der Chef räumt einmal in der Woche rum und kommt mit dem Berg Tassen zurück und läuft dann immer bei mir vorbei. Und das einzige, was ich dann sag, ich trinke hier schon keinen Kaffee. Habe ich auch nichts mit den Tassen zu tun, aber mich ärgert es genauso, weil die hier nichts verloren hat. Ganz einfach. Ich glaube, das ist deine Tasse. Mit der habe ich die heute den ganzen Tag schon rumlaufen sehen. Ich hab ein Löffel drin. Den hast du rausgenommen. Vorher aufgegessen. Leute, wenn hier jemand verarscht, bin ich das. Wir wissen das e mit Profis arbeiten. Mit Profis arbeitet Garret hier auf jeden Fall zusammen, so unterschiedlich die Morlocks auch sind. Ja, mein erster Tag war sehr überfordernd, weil man mit Eindrücken zugeworfen wird von allen Seiten. Es ist überall. Hier steht was, was man auch nicht gesehen hat. Da laufen Leute rum und der erste Tag war echt anstrengend. Ich werde mich mit Michael zusammensetzen und dann gucken wir mal, ob wir auf einen Nenner kommen und dann könnte ich mir tatsächlich vorstellen, hier auch länger zu arbeiten. Der MUT ist eine US-amerikanische Militärwagenbaihe [musik] seit 1959 im Einsatz. Diese Motor ist schwarz und diese Motor ist silber. kurwajaoja. [gelächter] Ja, hat recht. Hat recht. Ich habe keine Ahnung, wie nur sauber hier machen. Also das für familiäre Verhältnis ist tatsächlich da und es fängt morgens um 9 Uhr an und hört abends um 18 Uhr auf. Wir sind voll angescheht und begeistert. Wir machen das, weil wir richtig Spaß dran haben und ähm weil es vorangehen muss. [musik] Den Benziner durch einen Diesel zu ersetzen, ist nicht ganz ohne. Eigentlich [musik] ist der Mut nicht dafür ausgelegt. Wie war das? Das kommt das das ist Abstandshalte für hier. Ja. Und das kommen noch unten einmal von unten. Ja. Hier siehst du Sockung. Das G diese von unten. Ja. [musik] Nee, wie war das? Das kommt hier. Das kommt Wo kommt diese Scheiße? [musik] Hast du gerade eine Sekunde, Chef? Mal kurz. Oh. Oh. Kaum ist er gelandet, macht er Druck. So kennt man ihn. Habt ihr den Motor raus schon? Ja. Schaffst du, dass du den heute einbaust? Nee. Was fehlt? Nichts fehlt, aber ich schon vergesse ein paar Sachen. Versuch mal mit Pico, dass heute Abend irgendwie länger macht, dass dieser Motor reinkommt, weil der Kunde kommt morgen. Mhm. Ja, bestimmt. 100% hat tolle Idee, ne? Speziale Aufgabe. Dann ist man angerufen und hat tolle Idee. Das ist langer Tag. Keine Chance. Feierabend machen muss wir machen ne keine Ahnung. Ich bin ich bin jetzt dran zum Motor zusammenbauen, ne? Okay. Und das nicht 5 Minuten Arbeit. Ja. Okay. Ich meine für die, die richtig mit Schrauben, gibt's natürlich immer auch extra Kohle. Paar Leute steigen ein, nicht jeder. Und paar Leute fangen auch an rumzuschimpfen. [musik] Alex macht gerne beides. Kohle nehmen und rumschimpfen. Dann komm, Vollgas. Ja, ja, ja. [musik] Und im Angesicht der Überstunden kommt auch langsam die Erinnerung wieder, wie der [musik] Motor montiert wird. Jetzt rein kurwa. [musik] Knappe 200 kg wiegt der Motor, da heißt es ranklotzen. [musik] Also, der Motor hängt an den vier Punkten jetzt drin. Lichtmaschine muss noch rein. Anlasser muss angeschlossen werden. Wenn das wirklich gewollt ist, dann sind wir halt biser 22, 23 Uhr da. [musik] Das sind eine Menge Überstunden und jetzt hakt es auch plötzlich wieder mit Alex Gedächtnis. Wenn nicht verstik passt nicht. Das ist eins. Ganz andere Elektrik ganz andere Lenkung ganz anderes System das passt wie zwe oder was? Ja. Anderes System. Das scheiße. [musik] Das ist sch garantiert nicht [musik] das, was der Chef am nächsten Morgen hören möchte. Die Morlocks haben [musik] ein Problem. Leute hat keine Ahnung, was ist Mut ein oder zwei. Das weiß du dann besser Finger stecken in A. [gelächter] Um eine Referenz zu haben, holen sich die Männer einen Vergleichsmut vom Hof und der hat es na ja in sich. [schnauben] Kann dieses Fahrzeug Aufschluss darüber geben, wie der Dieselmotor richtig montiert werden kann? Langsam steigt der Druck, denn Überstunden sind das eine. Versagen ist noch etwas [musik] ganz anderes. Alex will jedenfalls das Handtuch schmeißen. Ich wollte einfach abbauen jetzt. Ich weiß ja nicht, welches Kind da wieder in den Droonnen gefallen ist, dass man so eine Aktion, wenn morgen der Kunde kommt und heute holt man das Auto und baut dann Dieselmotor ein. Ist hal immer nur ärgerlich, dass äh sich immer wieder der Spruch bewahrheitet. Wir sind vielleicht eine gute Feuerwehr, aber ein schlechter Brandverhänderer. Schöner hätte man es nicht auf den Punkt bringen können. [musik] Mittlerweile ist allen klar, das hier werden nicht nur ein paar Überstunden, das hier wird eine Nachtschicht. Und da naht auch schon der Chef. Ja, wir haben uns so vor ein paar Jahren mal so ein Umbaukit äh überlegt und dann haben wir den auch machen lassen und das ist aber so lange her, dass wir die Hälfte leider schon wieder vergessen haben. So, also nicht nur bei Alex Mutamnesie, [musik] sondern auch beim Obermorlock. Das kommt nicht so oft vor, nimmt aber auch ein wenig den Druck von seiner Truppe. So, hier. Guck mal her. Die beiden, ja, gehen da drauf, hier drauf. Ja. Als nächstes, das hier ist ja auch noch aus dem Kit, ne? Die muss da drauf. Die beiden Winkel müssen hier rein, ne? Das hier. Ja. Müssen eine Unterlegscheibe finden. [musik] Ja, sollte doch passen, ne? Lass mal sehen. Ah, nice, nice. Es gibt einen Grund, warum [musik] man Chef ist. Kompetenz. Haben wir noch irgendwelche Wunder zu vollbringen? Nein. Getriebe und so, der KP ist zusammen. Ist alles gar kein Problem. Rücklaufleitung ist Rücklaufleitung ist auch kein Problem. Das einzige, was wir noch haben, ist der der Sensor für Kühlwasser. Der Klottri macht morgen die Bleäche, dann bist du vorne fertig und dann müsst ihr mit euch mit den Kabeln rumärgern. Hast du eine Ahnung, woher er sein ganzes Wissen hat? Ach, von woll das wissen. Ich wissen, wo Fischer piss sind, ne? Keine Ahnung. Ich mache Leitung wie Kchter. Okay, alles klar. Bis dahin bin ich da. Danke. Auf Wiedersehen. Feierabend. Die [musik] magischen Worte. Doch nur Überstunden statt Nachtschicht. He.
📊 Link-Infos
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| Titel | Wenn in der Werkstatt ALLES eskaliert! 🚨Best of Peterslahr | Morlock Motors |
| Kategorien | BulkNews, Kabel Eins |
| Hinzugefügt | 2026-07-18 01:02:36 |
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