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🤖 Zusammenfassung
Der TV-Reporter Peter Giesel deckt in der Sendung „Achtung, Abzocke“ typische Urlaubsbetrügereien in Mexiko und Florida auf. In Orlando schieben Unbekannte gefälschte Pizzaliefer-Flyer unter Hotelzimmertüren, erfragen Kreditkartendaten und liefern nie. Das Team verfolgt einen Verteiler und alarmiert die Polizei. Auch vermeintlich günstige Freizeitpark-Tickets entpuppen sich als Lockangebote für langwierige Timeshare-Präsentationen. Statt angekündigter 90 Minuten dauert der Verkaufsdruck mehrere Stunden, wobei aggressive Verkäufer teure Mitgliedschaften aufschwatzen wollen. An Miamis Ocean Drive lauern überteuerte Party-Pakete und Cocktail-Abzocke; zwei Drinks können über 100 Euro kosten. In Mexiko werden Touristen zudem durch Taxipreistricks, falschen Silberschmuck und enttäuschende Maya-Tagesausflüge abgezockt.
Fazit: Bei Flyer-Angeboten, Rabatt-Tickets und Party-Touren ist Skepsis geboten. Barzahlung und Vorausbuchung bei seriösen Anbietern schützen vor Verlusten.
Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"
📜 Transkript
Mexiko und Florida, zwei Reiseziele mit Sonnengarantie und Traumlandschaften. Zu jeder Jahreszeit beliebt bei uns Deutschen. Mein Name ist Peter Giesel und ich bin Urlaubsbetrüger auf der Spur. Alle hinterher, da ist die Polizei. Gaunern und Betrügern, die es auf unser Urlaubsgeld abgesehen haben. Es ist ein Fake, es ist Betrug. In Mexico falle ich fast auf die Preistricks der Taxifahrer rein. Die können sich das aussuchen, die Taxifahrer, was sie uns aus der Tasche ziehen. Und lasse mir vom Ladenchef falschen Silberschmuck andrehen. Was wollen Sie? Das ist Silber. Das ist kein Silber und Sie wissen das. Statt Mayak Kultur erlebe ich dort den wohl längsten Tagesausflug meines Lebens. So stelle ich mir mein Tagesausflug zu einem wirklich Weltkulturerbe nicht vor. In Orlando, Florida bekomme ich es wegen einer Pizza mit Kreditkartenbetrückern zu tun. Ich glaube, das hier ist ein Fall von Kreditkartenbetrug und auf dem berühmten Ocean Drive sprengt mein Cocktail fast die Urlaubskasse. Das ist eine der bösesten Abzocken, die ich kenne. Haben Sie jemals von Achtung, Abzocke gehört? Wirklich? Kennen Sie? Nein, aber gleich. Ich bin den Betrügern auf der Spur, damit ihr nächster Urlaub kein Reinfall wird. Unsere Reise beginnt an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Wir landen in Miami, Florida. Cooler als hier im Sunshine State lebt sich fast nirgendwo in den Staaten. Wir aber müssen erstmal weiter in Richtung Disney und Co. Wow, da sind wir in Florida. Super, oder? Besonders wenn es bei uns Herbst und Winter ist, ist das eine Topdestination für die Deutschen. Es gibt Direktflüge und Sonnengarantie. Orlando, Miami, Miami Beach, das sind tolle Aute, die wir besuchen werden in den nächsten Tagen, weil wir ja wissen. Hier geht's vor allem um eins, um Top Entertainment und ein Super Urlaub. Das erste Ziel ist Orlando. Als Stadt keine Schönheit wären da nicht die vielen Vergnügungsparks mit ihren bekannten Comikfiguren, unzähligen Achterbahnen und aufregenden Fahrgeschäften mit echtem Hollywood Flare. Nach 13 Stunden langer Reise kommen wir am Abend in Orlando an und beziehen unsere Zimmer in einem Motel am Stadtrand. Hier häufen sich seit einiger Zeit Betrügereien mit Pizza Bestelldiensten. Wir haben davon gehört und wollen der Geschichte auf den Grund gehen. Schön, dass wir hier sind. Wir wollen heute eigentlich gar nicht drehen. Dachten wir bis vor ein paar Minuten, als ich das hier unter meiner Zimmertür gefunden habe. Das Restaurant Little Italy bietet hier seinen Lieferservice an. Das ist genau das Richtige für uns jetzt. Wir haben ein paar Stunden Flug hinter uns und so ein Pizzaservice aufs Zimmer ist hier in Amerika einfach bequemer, weil man muss große Distanzen zurücklegen, um bis zum nächsten, sage ich mal, Steakhaus zu kommen. Aber genau diese Pizzamenüen wären ja auch eine unserer ersten Stories gewesen, denn im Internet hat meine Redaktion jede Menge Beschwerden über die Pizzadienste in der Gegend von Orlando gefunden. Einige liefern zu spät, viele gar nicht. Schau mal, da ist ja auch eins. Eine Bestellkarte liegt auch bei uns unter der Tür. Das Motel ist von außen zugänglich. Es kann also jeder hier etwas drunter durchschieben. Das heißt, der muss gar nicht beim Hotel arbeiten. Der kann auch einfach hier aufs Gelände kommen und sowas durchschieben. Und da geht die Story los. Wir holen uns jetzt eine Pizza und rufen direkt bei der angegebenen Nummer an. So, die Nummer ist in jedem Fall hier aus Florida aus der Gegend von Orlando. Das kann man sehen. Es dauert einen langen Moment, bis sich der Pizzaservice endlich meldet. Hallo, wie kann ich Ihnen helfen? Ich würde gerne was bestellen und dann kommt die entscheidende Frage. Achtung, Abzocke. Wollen Sie Bar oder mit Karte bezahlen? Mit Karte. Kreditkarte. Ja. Äh, mach dann 2071. Nenmen Sie mir bitte ihre Kartennummer. Wir spielen das Spiel mit. 7870. Jetzt meine Kreditkarte. Vielen Dank. Der Fahrer wird in ca. 45 bis 60 Minuten bei Ihnen sein. In Amerika ist es üblich, die Kreditkarte zu benutzen für solche Vorgänge, auch eine Pizza zu bezahlen. Bin gespannt, was da umrt. Wir müssen warten. Erheblich länger als üblich bei einer Pizzabestellung. Wir warten. Nur vor der Zimmertür unserer Kamerafrau hat sich was getan. Normalerweise glaubt man uns ja nicht, was uns so passiert. Aber was jetzt gerade passiert ist, wo wir schon deutlich über der Zeit sind, der müsste längst hier sein mit der Pizza. Ist bei dir was passiert damit? Bist du gerade aus der Wo lag es? Ja, bei mir auf dem Zimmer, also auch unter der Tür durchgeschoben. Genau. Ja, genauso wie die zweite Pizzakarte heute und die sieht verdächtig ähnlich aus. Nur das Logo ist leicht verändert. Aber schau mal hier selbst der Spruch hier unten don't go hungry. Late at night, don't go hungry. Late at night. So leicht veränderte Speisekarten, aber im Prinzip schau mal hier. Ich liege wahrscheinlich nicht daneben mit meiner Vermutung, aber wo bleibt überhaupt das Essen? 9:30r Stunde ist es her. Hey, guck mal, zwei Pizzen. Die sind ein paar Blogs von hier. Die müssten längst hier sein. Und deshalb rufen wir noch mal beim Anbieter an und fragen nach, wie lange wir noch warten müssen. Wir warten immer noch auf unsere Pizza im Best Hotel. Es tut mir leid, dass Sie warten mussten, Sir. Der Fahrer ist unterwegs und sollte jede Minute da sein. Okay, danke. Also, mein Fahrer kommt gleich. Eine weitere halbe Stunde vergeht. Noch immer keine Pizza in Sicht. Wir haben es ja geahnt. Ich warte immer noch auf die Pizza. Ist der Fahrer noch nicht da? Nein. Entschuldigen Sie, ich rufe den Fahrer an und wieder weg. Driver und wieder warten. Langsam sind wir uns sicher, da stimmt was nicht. Drei Nummern, zwei verschiedene Menükkarten, Anrufe, die ins Lehere gehen. Ich glaube, wir sind reingefallen. Ärgert mich jetzt aber, dass mir sowas passiert und na ja, dafür sind wir ja da, um abgezockt zu werden, oder? Ja, morgen geht das weiter hier, das sage ich dir. Wir ahnen, dass wir betrogen wurden und müssen hungrig schlafen gehen. Doch damit geben wir uns nicht zufrieden. Am nächsten Morgen suche ich im Internet nach allen Little Italies, die mir ausgespuckt werden. Ist unser Liefersvice von der Menükarte dabei? Und vor allem, was macht ihr mit meiner Kreditkarte? Das Dumme ist, wenn man hier mit einer Kreditkarte was bezahlt, erscheint das online auf dem eigenen Konto, zumindest bei mir bei der Sparkasse, erst zwei d Tage später und da bin ich schon wieder in Deutschland, da ist der Urlaub schon vorbei. Wenn ich merke, was die mit meiner Kreditkarte gemacht haben. Eigentlich müssen wir diese ganzen Restaurants abfahren. Wir sind ja nicht die ersten, die darauf reinfallen. Ja, ob der jetzt hier Little Italy oder Pizza, der Italia oder Palermo oder Mafia oder irgendwas heißt, wahrscheinlich eher Mafia. Der muss ja irgendwo sitzen, der meine Kreditkarten hat. Ich mache mich also mit meinem Team auf den Weg zum Restaurant Little Italy. Wir suchen die direkte Konfrontation. Der Laden ist kaum 10 Minuten entfernt von unserem Hotel. Bin gespannt, was der Chef dazu zu sagen hat. Wir sind ja bestimmt nicht die ersten, die sich da beschweren, oder? Die Pizza immer, die war ja nie auf dem Weg zu uns. Ganz im Ernst, das sind Betrüger. Nach 10 Minuten Fahrt haben wir das erste Ziel erreicht. Zumindest ein Restaurant mit dem Namen Little Italy. So und jetzt will ich wissen, wo meine Pizza ist hier. Das Lokal macht einen peak feinen Eindruck von außen. Die zocken hier ab. Hallo, es geht um die Pizza, die wir gestern Nacht hier bestellt haben. Wir liefern gar nicht. Das sind nicht Sie. Nein, das sind wir nicht. Das sind sie gar nicht. Nein. Okay, danke. Wir sind bestimmt nicht die ersten, die hier nachfragen, aber so leicht geben wir nicht auf. Also, wir haben noch eine Chance. Okay, wir haben noch eine Chance. Es gibt noch einen Laden, der heißt so ähnlich. Den schauen wir uns noch an und wenn es gar nicht ist, dann rufen wir die Polizei oder was? Ich meine, was soll ich machen? Die haben meine Kreditkartendaten. Ja, du lachst. Ja, super. Was machen die damit? Der nächste Laden liegt etwas weiter in Richtung Stadtzentrum. Hier auf der rechten Seite irgendwo sagt es Navi. Pass auf. D steht's doch Little Italy. Heißt zwar Little Italy, sieht aber deutlich eleganter aus als ein Lieferdienst. Entschuldigen Sie, ich möchte nicht stören, aber ich habe gestern vergeblich auf meine Pizza gewartet, die ich von ihrem Lokal bestellt hatte. Das sind nicht wir. Wie meinen Sie, das sind nicht Sie? Wir haben gar keinen Lieferservice und wir haben auch gar keine Pizza. Oh, die Bestätigung. Wir wurden gestern übel abgezockt. Diesen Laden gibt es nicht. Das ist ein Fake, ein kompletter Fake Zettel. Und sowas ärgert mich, w, wenn ich nicht weiß, wer mich da irgendwie verarscht hat. Sowas ärgert mich immer sehr. Sicherheitshalber lasse ich meine Kreditkarte sperren. Zurück ins Hotel. Schon wieder hat jemand einen Zettel bei uns unter der Tür durchgeschoben. Ja, mach die Tasche an. Wir machen uns auf die Suche nach dem Zettelverteiler. Jetzt gerade sind genau die Typen hier, die diese Flyer unter der Hoteltür durchschieben und die scheinen hier gerade im Hotel unterwegs zu sein. Du gehst wo? Was machst du? Ich gehe hier. Du gehst rechts, ich gehe links. Komm. Sie müssen im vierten sein. Während ich in die oberen Stockwerke laufe, bleibt mein Kollege Peter unten. Wir kreisen den Unbekannten ein. Du guckst, wer hier rausgeht und wer das sein kann und mit Wasser wegfährt. Ja, vielleicht sind es mehrere in einem Team, aber ich kann nur einen Flyerboden entdecken. Da ist er, da ist er. Schau, schau da, da läuft er. Auf der gegenüberliegenden Seite läuft der Bote am Motel entlang und verteilt fleißig weiter. Er ist im dritten Stock. Er ist im dritten Stock unter mir. Im dritten Stock gerade. Ich rufe das Kamerateam von unten. Geh zurück. Ich habe ihn. Komm. Da ist er, da ist er, da ist er. Da hinten zurück. Wand. Siehst du ihn? Gut, jetzt komm mit mir. Komm, komm, komm. Der Mann kann uns nicht mehr entkommen. Wir suchen die direkte Konfrontation. Ein Stockwerk tiefer. Da ist Aung, da ist hey, Kumpel, wie heißt du? Was machst du hier? Warum machst du das Pizza Ding hier? Ich greife mir einen seiner Zettel und merke, es ist derselbe Flyer wie gestern. Wir haben gestern Pizza bestellt in deinem Lokal, aber die ist nie aufgetaucht. Hey, war doch mal kurz. Komm schon, bleib stehen. Hey, Kumpel, ganz ruhig. Sie dürfen mich nicht aufhalten. Lassen Sie mich in Ruhe. Aber ich kann dir sagen, wir haben gestern Pizza bestellt in deinem Lokal. Die ist nie gekommen. Ich denke, das ist ein Fall von Kreditkartenbedrug. Also, davon weiß ich nichts. Mein Job ist es, die Flyer auszuteilen. Mehr weiß ich auch nicht. Und wer bezahlt dich dafür? Irgendjemand bezahlt mich dafür. Wer ist irgendjemand? Hey, pass auf. Ganz ruhig bleiben, dann rufen wir auch keine Polizei. Der Flyerbrote, der Pizzabetrüger isttappt und legt schnell die Beweismittel zur Seite. Die Frage ist doch, wer bezahlt dich? Niemand bezahlt mich dafür. Wo ist der Mann? Ich will mit ihm reden. Er hat meine Kreditkarten Hey, wo willst du hin? Alle hinterher. Da ist die Polizei. Wir kannen die holen. Peter holt die Polizei da hinten. Peter versucht ein vorbeifahrendes Polizeiauto heranzuwinken, während ich den jungen Kerl nicht aus den Augen verlieren will. Hast du kannst du noch? Die Jagd geht über mehrere Blocks von Uptown Orlando. Peter hat der Wahlglück. Die Polizistin weiß sofort, wovon er spricht. Kennen Sie diese Typen? Was halten die an? Sie laufen darüber. Vorsicht. Fast erwische ich den Mann an einer Kreuzung, aber plötzlich ist er aus dem Blickwinkel verschwunden. Läuft ihr Freundin gerade hinterher? Ja, mein Freund rennt ih gerade hinterher. Habt ihr den was bezahlt? Ja, wir haben gestern mit der Kreditkarte bezahlt. Haben Sie Ihre Karte bereits gesperrt? Die benutzen Sie sicher gerade. Glauben Sie? Ja, zum Glück haben wir das schon getan. Aber ich will, dass die Polizeistreife den Typ in die Hände bekommt. Deswegen bleibe ich an ihm dran. Ich hab ihn. Er ist vor dem Dennis. Thanks. Ja, Polizei fährt hin. Er ist aus dem Dennis raus vor 10 Sekunden. So, die Polizei kommt gleich, hoffentlich, weil wir haben den Mann jetzt verfolgt bis hinter diesen Burgerladen hier. Ich rufe den Kollegen dazu, der gemeinsam mit der Polizistin auf der Suche ist und gebe meinen Standort durch. Perkins. Nein, nicht Perkins. Haben Sie ihn erwischt oder nicht? Sie sind hinter ihm her. Steigen Sie in das Auto. Okay. Peter nimmt mit der Streifenbeamtin erneut die Verfolgung auf. Ich rufe ihn an. Ja. Ja, ich bin in im Polizeiauto. Welche Richtung? Ja, okay. Letzte mal haben wir ihn hinter dem Chichiis Pizza gesehen auf dem Parking Chichi Pizza. Vielleicht ist die Orlando Police ja schneller als ich. Nach 2 Minuten ist Peter mit der Streife bei mir. Hoffentlich denkt die Polizistin nicht, wir würden sie auf den Arm nehmen. Als erstes will sie eine Täterbeschreibung von mir. Wo sind Sie? Es ist nur einer. Und das letzte Mal, als wir ihn gesehen haben, war hier vorne. Er ist in diese Richtung da abgehauen. Wie sah er aus? Rote Husen. Die Polizistin verständigt umgehend die Kollegen in der Zentrale. Diese Sache ist kein Kavaliersdelikt. Also die Polizei kommt nicht wegen der Pizzakarte normalerweise bei uns, sondern es wird hier sehr ernst genommen. Da geht's um Verbrechen, nämlich um Kreditkartenbedrug und das weiß sie auch, die Officerin. Und wir sind nicht die einzige Meldung an diesem Abend über Funk die klare Warnung. Er hat sicherlich irgendwo sein Auto stehen. Wir haben ihn nicht in den Auto steigen sehen. Normalerweise werden sie vor dem Hotel abgesetzt und nach dem Verteilen der Flyer wieder aufgesammelt. Es ist illegal, diese Zettel auszuteilen. Hier ist noch einer. Das Lustige ist, am selben Abend haben wir noch einen weiteren Flyer bekommen. Zwar mit einer anderen Telefonnummer, aber mit den gleichen Gerichten. Der weibliche Kop ändert die Strategie. Sie ruft selbst beim Pizzaservice an, um die Adresse herauszubekommen. Ich würde gerne eine Bestellung aufgeben. Auch wissen Sie, ich würde meine Bestellung gern selbst abholen. Wie ist denn Ihre Adresse? Wollt ihr essen gehen? Lasst uns einfach dorthinfahren zum Essen. Dann kommen wir mal raus aus dem Hotel. Die Adresse scheint zu geben. Einen Pizzaservice kennt die Polizistin dort nicht. Haben wir jetzt eine ganz normale Pizzeria hochgehen lassen? Ist es ein normales Restaurant? Glauben Sie das werde ich jetzt rausfinden. Sie will jetzt offiziell ermitteln gleich am nächsten Morgen. Unsere Kameras möchte sie ausdrücklich nicht dabei haben. Kreditkartenbetrug ist Wirtschaftskriminalität und damit Angelegenheit der Staatsanwaltschaft. Wir geben ihr noch unsere Daten, damit ist für uns der Fall erledigt. J Meine Kreditkarte ist übrigens nicht belastet worden, weil ich sie noch rechtzeitig gesperrt habe. Sicherster Tipp also im Hotel die Pizza immer baru bezahlen. Und dann das nix mit "Welcome to Miami." In der Party Metropole erleben wir eine grauenvolle Tour durchs Nachtleben. Ich habe zwei Stunden meiner Zeit verbrannt und bereits 67 € ausgegeben für zwei Bier und bisher passiert gar nichts. Dazu mehr, aber erst später. Orlando verdinen Ruf vor allem dem Entertainment Business. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Vergnügungsparks wie hier. Neben den Klassikern Disneyland und Universal Studios gibt es noch eine Vielzahl weiterer Parks, aber die Ticketreise für Familien können bis in die Tausende gehen. Deswegen wollen wir uns nach günstigen Varianten umsehen. Mein Kollege hat das Netz durchforstet. Was kostet ein Park Besuch, sagen wir mal bei Disneys so für eine Person? Und da fängt schon an. Es gibt mehrere Parks und ich sage jetzt mal das günstigste ist ein Park ein Tag um die 120 130 €. 130 120 € für einen Tag eine Person. Vierköpfige Familie Kinder ist ein bisschen preiswerter. Geringfügig, ein Standardticket für Papa, Mama und zwei Kids kommt auf fast 900$. Das meine Lieben, ganz im Ernst ist mir viel zu teuer. Also, wo gibt's die Rabatte? Wir suchen weiter. Verlockende Angebote gibt es genug. Hier Discount, Discount schließlich in Zeiten von Trump und Co. Müssen wir ja auch irgendwas von Amerika haben. Der Flugpreis war schon hoch genug. Äh, da möchte ich wenigstens hier bei den Vergnügungsparks ein wenig was sparen. Wir werden uns deshalb in der Stadt nach Sonderangeboten umsehen. Tickets, Tickets, Tickets. Denn die preisen sie hier an jeder zweiten Straßenecke an. Also eigentlich alle paar Meter steht hier so eine Bude, wo drauf steht reduce Tickets. Wir steuern die erste dieser Buden an. Rabatt steht hier aber nur draußen drauf. Haben Sie Tagestickets? Tagestickets? Ja, die kosten so 50$ oder? Das ist für die sogenannten schnellen Tickets. Ach so, die Preise für die schnellen und nicht die ganz normalen. Ja, von wegen Tickets. Gleich mal reingefallen. Also diese Specials hier, was hier steht, das sind gar keine echten Tickets, sondern das sind nur die ähm Fast Passes, das heißt Pässe, mit den man an den Schlangen vorbeikommt. Danach suchen wir aber gar nicht. Im nächsten Laden fragen wir gezielt nach Eintrittskarten für den Universal Studio Park. Und siehe da, die gibt es hier anscheinend. Hallo, was wollen Sie besuchen? Die Universal Studios für einen Tag. Sind das reduzierte Tickets? Ja, dieses hier kostet normal 180$ vor Ort. 180 und hier bei Ihnen? 120. 165. 165, also 15 weniger. Danke. Das war jetzt nicht wirklich ein Schnäppchen. Am Abend wollen wir es deswegen in einem Laden in Orlando versuchen, der Tickets für alle Arten von Touren und Vergnügungsparks anbietet. Hey, hallo, wie geht's? Verkauft ihr hier reduzierte Tickets für die Universal Studios? Ja, wir verkaufen hier die echten Tickets. Wie meinen Sie die echten Tickets? Na ja, ich meine das 90% der Tickets, die hier in der Umgebung verkauft werden in diesen kleinen Buden überall, sind nicht echt. Es sind Timeshare Tickets. Sie sehen überall die 50$ Rabattschilder. Das ist nur ein Trick, um die Touristen in den Laden zu locken, um mit Ihnen über Timesharing zu sprechen. Dann sagen sie, sowas dauert nur 90 Minuten und am Ende finden sich die Touristen 5 Stunden lang in einem Promotion Gespräch wieder. Okay, das ist die Story. Gibt's die auch in den Hotellobbys? Oh, die sind auch in den Hotels. Okay, danke. Diesen Trick will ich mir selber ansehen. Time Sharing, da war doch was. Da müssen wir noch ein bisschen tiefer einsteigen. Ich würde gern wissen, wer verkauft hier an wen und was bekomme ich für so eineshack? Was ist das überhaupt? Man kennt es ja von Gran Canaria oder Fte Ventura, aber hier in USAharing läuft so. Der Käufer erwirt laut Vertrag für teures Geld das Recht, zu einer bestimmten Zeit eine Ferienwohnanlage zu bewohnen. Auch in unserer Anlage locken reduzierte Eintrittstickets für die Parks so. Hallo. Wie läuft das genau ab hier? Es wird alles morgen stattfinden. Also morgen können Sie die Universal Studios besuchen. Okay. Also um die Mittagszeit herum. Vorher müssen Sie aber in die Präsentation gehen. Sie gehen dahin, bleiben für eine oder anderthalb Stunden, also 90 Minuten. Wie hoch ist der Rabatt? Sie kaufen ein Ticket und das zweite ist gratis. Es sind ungefähr 121$ inklusive Steuern und allem. Oh, also nur halb so teuer. Okay. Und natürlich ein verlockendes Angebot. Eine kurze Informationsveranstaltung, das klingt erträglich. So, hier bitte sehr. Vielen Dank. Sie brauchen eine Quittung, richtig? Ja. Und die Tickets sind hier drin? Nein, die Tickets bekommen Sie morgen vor Ort, wenn Sie die Tour fertig haben. Okay, danach. Sie müssen nur die Quittung zeigen und los geht's. Okay, danke. Tschüss. Worauf haben wir uns da eingelassen? Mein Team hat mir den Kontakt zu einem US-Anwalt in Orlando hergestellt. Vincent Floor hat schon Touristen vertreten, die bei solchen Veranstaltungen teure Verträge abgeschlossen haben. Er war. Danke, dass Sie uns treffen. Vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen. Können Sie uns einen Einblick geben, was uns da erwartet mit diesen Halbpreistickets? Sie sprechen davon eine Art Präsentation. Wie würden Sie das beschreiben? Diese Sharing Industrie ist groß hier. Die gute Idee dahinter ist eigentlich Urlaub zum Festpreis, aber bei diesen Veranstaltungen werden unlautere Verkaufspraktiken angewandt. Also Vorsicht, wenn Sie sowas abschließen. Beim Times Sharing darf der Käufer eine Ferienwohnung für eine bestimmte Zeit nutzen. Das Problem ist, dass die Wohnungen zu den Ferienzeiten, wenn alle verreisen, oft schon ausgebucht sind. Bezahlen muss man trotzdem. Ein umstrittenes Geschäftsmodell. Der kommende Morgen. Wir werden vom Bus einer Ferienanlage abgeholt. So geht's zum Urlaubstag los, wenn man ein bisschen was sparen möchte. Die Fahrt geht zum grünen Ortsrand von Orlando. Also hier steht's noch mal ganz offiziell. Wir fahren jetzt in das Resort. Vistana heißt es und die Session steht hier beginnt um 8:15 Uhr mit uns die Session. bin ich gespannt. Das Resort hier wirkt edel. Meine Kamerafrau und ich geben uns als Ehepaar aus. Guten Morgen. Wie geht's? Guten Morgen. Gut, Peter. Ja. Sie wohnen im Best? Ja. Sind Sie verheiratet? Ja. Woher kommen Sie? Deutschland. Wir werden unserem persönlichen Verkaufsberater vorgestellt. Hallo, wie geht's Ihnen? Geht's Ihnen gut? Ja. Eine Infoveranstaltung hatten wir uns anders vorgestellt. Der Verkäufer lässt uns erstmal warten. Kostbare Zeit, da wir mit den Tickets heute noch in den Freizeitpark wollen. Diese Verkaufsaktionen laufen immer nach dem gleichen Muster ab, klärt uns der Verbraucheranwalt auf. Die Bedingung ist, dass du diese zweistündige Verkaufsaktion mitmachst. Sie wollen, dass du dich in diese Community einkaufst. Sie fragen nach deinem Beruf, deinem Einkommen, was du dir leisten kannst. Was würden sie ausgeben, um 7 Tage in einem anständigen Hotel zu verbringen? 000$ 000$ Wir geben das für Sie beide an. Dann werden Sie wirklich hartnäckig, um dich dazu zu bringen, vor Ort noch zu unterschreiben. Als Mitglied bekommen Sie dieses Buch. Immer wenn Sie in den Urlaub fahren möchten, öffnen Sie es und suchen sich ein Reiseziel ihrer Wahl, ein Leben lang. Das klingt verlockend, aber eigentlich sind wir nur hier, um verbilligte Tickets für den Freizeitpark zu bekommen. Haben Sie noch bestimmte Fragen? Und sonst zeige ich Ihnen gerne das Grundstück hier. Ja, ne? Ich will schon sehen. Ja, zum Glück gab's vorher ein Kaffe, aber das war jetzt echt zmürbend. Der Mann meint, wir ein deutsches Ehepaar hätten angebissen. Sie sollten besser hinter ihrer Frau bleiben, denn wenn sie diese Zimmer hier sieht, wird sie umfallen vor Begeisterung. Okay, hoffentlich geht einfach vor. und führt uns in ein Musterapartment, eine Traumsit Suite. Da könnte man fast schwach werden. Klar, da wird man natürlich jetzt angefixt. Die zeigen einem die schönsten Räume in so einem Hotel und da juckt ein natürlich dann im Zweifelsfall auch in der Hand zu unterschreiben eher. Also, sie machen das schon sehr geschickt. Erst Gespräch, wie geht's euch denn dann hier die tollsten Zimmer zeigen? Und danach geht's wieder zurück in den Verkaufsraum. Jetzt haben wir alles gesehen. Es sind die anderthalb Stunden vorbei und ich befürchte, jetzt geht's ums Geld und zwar ums Große. Plötzlich setzt sich eine resolute Dame an den Tisch und der Verkäufer verstummt. Sie können heute noch einsteigen für 500$, 20% Anzahlung bei 11,9% Sitz über 84 Monate Laufzeit. C. 9000 € für 4 Jahre. Aber was gibt's dafür genau? Das bleibt erstmal unklar. Jetzt geht er erstmal lässt uns stehen. Sie bearbeitet schon den nächsten Tisch. Im Prinzip man würde sich jetzt hier mit einer Unterschrift sofort bei dem Kaffee hier binden. Quasi für sein Leben lang. Ja, unterschreiben Sie nichts, außer Sie wissen ganz genau, worauf Sie sich da einlassen. Um sicher zu gehen, brauchen Sie den Rat eines Experten. Weil wir nichts wissen und auch nichts kaufen wollen, beenden wir das Gespräch. Doch der Veranstalter lässt uns nicht gehen und platziert uns am Ausgang noch mal bei einem weiteren Verkäufer. Können Sie mir einen Grund nennen, was Sie noch davon abhält, Mitglied zu werden? Wir kennen es damit nicht aus. Darf ich Sie was fragen? Wohin wird Ihre nächste Reise gehen? Das wissen wir noch nicht. Ein letzter Versuch. Diese aggressive Verkaufstaktik schlaucht. Wir lehnen zum wiederholten Mal klar und deutlich ab. Erst dann lassen sie uns gehen und wir nehmen etwas genervt die Belohnung entgegen. Du kommst hier erst in diesen Raum und der ist auch versteckt. Den können die Leute gar nicht sehen von außen. Also hier in den Ticketschalter, da wo es die Dinger gibt, kommst du erst, nachdem du durch alle durch bist. Nach diesem stundenlangen Werbemarathon haben wir endlich das Ticket in der Hand und können das Hotel verlassen. So, von wegen 90 Minuten, 3 Stunden haben wir jetzt gestanden oder gesessen, sind rumgelaufen, haben uns alles angeguckt. Drei, vier Verkäufer haben versucht uns was unterzujubeln. Wirklich noch mal ganz klar Finger weg von allen Ticket Aneboten, die es gibt in Orlando, die was mit Times Sharing zu tun haben. Das verbrennt Urlaubszeit und ist wahnsinnig ärgerlich. natürlich auch abzocke, wissen wir ja. Am Ende des Tages entscheiden wir uns für einen Besuch im guten alten Disneyland. Wir haben genug von den dubiosen Lock angeboten. Um wirklich ein paar Dollar zu sparen, lohnt sich eine Vorausbuchung im Internet. Da gibt's je nach Jahreszeit auch Paketangebote für Familien. In jedem Fall aber ist ein Besuch hier in diesen Vermügungsparks ein teurer Spaß. Egal wie groß ihre Familie ist. Trotzdem, ich mache das jetzt. Ich habe so viel Zeit heute schon verloren. Ich will jetzt auf eine Achterbahn und hier Spaß haben. Ich wünsche Ihnen schönen Urlaub auch hier in Orlando. Und wo ist jetzt die Maus und der Pluto? Und gleich explodiert in Miami Beach die Urlaubskasse am Ocean Drive. Über 100 € für zwei Gläser. 100 €. Später mehr dazu. Miami, Metropole und Beach in einem. Am Miami Beach parallel zum Strand verläuft der legendäre Ocean Drive. Eine magische Grenze. Kaum hat man die Straße überquert, überrollt einen eine Welle aus Lock und Sonderangeboten für Partys und Getränke. Und wie sieht's hier mit Schnäppchen nach Sonnenuntergang aus? Ein Angebot zum Pauschalpreis. Das würde ich gerne nehmen. Wie geht's? Gut. Haben Sie Pläne zum Ausgehen dieses Wochenende? Ja, heute Abend. Heute Abend? Ja, wir suchen was für heute Abend. Oh, das ist super. Hast du einen Tipp für uns? Heute Abend starten wir die Nacht mit Fat Tuesdays. Es ist ein Block die Straße runter, dort bekommen sie ein gratis Drink oder ein Bier. Danach bekommt ihr zwei Drinks zum Preis von einem. Dann nehmen wir euch mit zum Automatic Slim. Und dort bekommt ihr wiederum einen Drink oder ein Bier. Wow. Und das ganze zum halben Preis. Anstatt 30$ zahlt ihr nur 15. Und wie viele Clubs sind es? Sowas wie das da? Die Clubs kann ich Ihnen zeigen. Dazu muss man wissen, vor den Clubs in Miami muss man manchmal ewig anstehen. Und das Beste ich stehen nicht in der Schlange. Wir haben unsere eigene Schlange an der Hintertür. Wir kommen also einfach so rein. Also, wir müssen uns nicht anstellen. So ist es gut. Sie verschwenden also nicht ihre Zeit. Verstanden? Was kostet's eigentlich? Kostet es 85$ pro Person, aber hier im Vorverkauf kann ich noch Rabatt geben. Das tiefste, was ich machen kann, sind $0$ pro Person. Das ist gut. 85er 40 ist gut. Do it. Halber Preis und dafür rein in die besten Läden Miamis. Ein Versprechen wie für uns gemacht. Also, ich zeig das jetzt gerne noch mal. H wird die eine Party Tour angeboten. Fat Tuesday in die Bar geht's auch noch. Überall gibt's was zu trinken und das geile ist, was wirklich super ist, dann am Schluss bist du in dem Laden hier. Wow. Und es ist richtig ein großer Club in Miami. Also da ist richtig was los und das finde ich super. Ich frage noch mal nach und vergewissere mich. Angesagte Clubs, Drinks und kein Anstellen in irgendwelchen Schlangen. Hier sind wir richtig. Natürlich haben wir uns ganz bewusst für diesen Anbieter von Paketen hier entschieden, weil über den steht einiges im Internet. Dort beschweren sich vor allem deutsche Touristen. Es ist die Rede von frustrierenden Erfahrungen in leeren Bars mit überteuerten Drinks und langweiligen Clubs, die ihr Geld nicht wert sind. Schade, denn Miami bei Nacht ist ein Muss für jeden Touristen. Clubs und Shows, wie es die Amerikaner erfunden haben, aufregend. Am Ocean Drive ist der Eintritt begehrt. Man muss sich auf wirklich lange Warteschlangen einstellen und harte Kontrollen über sicher gehen lassen. Am vereinbarten Treffpunkt einer unscheinbaren Bar am Rande des Ocean Drives, hier steigen wir ein in das Nightlife der vielleicht falschen Versprechungen. Kann ich Ihnen das geben? Ja, das passt. Sie müssen das hier nur noch eben ausfüllen. In aller Dunkelheit müssen wir ein Formular ausfüllen. Nach wenigen Zeilen gebe ich auf, das Kleingedruckte zu entziffern. Erkläre mich einverstanden, wie schon viele vor mir. Ich habe keine Ahnung, was ich hier gerade unterschreibe. Das ist der Wahnsinn. Wer nicht unterschreibt, der hat umsonst bezahlt und ist raus. Das zu entziffern sollte selbst für Amerikaner schwierig sein. Ich erkundige mich, was ich da gerade unterzeichnet habe. Es besagt nur, dass wenn du betrunken bist und etwas passiert, kannst du uns dafür halt nicht haftbar machen. Können wir jetzt los? Ja. Und in der nächsten Bar bekommst du dann einen Drink gratis. Und in der dritten Location, bevor es in den Club geht, gibt es einen Shot gratis. Okay, um die Versorgung mit Getränken sollte ich mir an diesem Abend also keine Gedanken machen müssen. Noch klingt die Partytur nach einem regelrechten Schnäppchen, aber das ändert sich schon bald. Ist das alles? Ja, das sind dann 135. ist es nicht inbegriffen. Nein, ist nicht dachte wä so. Aber ist nicht so. Für die ersten Bier haben wir jetzt schon mal 13 € bezahlt. Thank you dear. Inklusive Trinkgeld, weil ist ja höflich, weil sie kann nichts dafür. Sind wir jetzt gerade 14 € losgeworden. 7 € für mein Bier und 7 € für dein All Inclusive funktioniert eigentlich anders. Oh Boy, ich hab das Gefühl, dass es ein richtig teurer Abend wird. Oh Mann, bis ich erfahre wie teuer, müssen wir uns erst noch mal gedrückt und das in einer Art Sammelstelle fürs Partyvolk mit Bier für 7 € die Flasche sie mir einteilen. Was für ein Öderabend oder Leute nach über zwei Stunden geht es endlich richtig los. Aber wohin? Und vor allem wie so und ich dachte, wir werden schön schicken mit dem Bus irgendwo hingebracht. Wo lang geht's jetzt? Folgen Sie der Menge. Es geht in die nächste Bar. Okay, super. Nicht hier Limo Service, nichts im schicken Partybus, sondern wir laufen jetzt einfach paar Ecken weiter zur nächsten Bar. Das ist jetzt eher hart gerade, finde ich. Das ist eher hart. Viel mehr erfahre ich zunächst nicht. Ich folge unserem Guide. Soweit ich weiß, liegen die angesagten Clubs genau in der entgegengesetzten Richtung. Da fragen wir nach. Wo gehen wir jetzt hin? Es heißt Automatic Slims. Okay. Was ist das? Na, dort ist es besser. Also besser oder was? Du musst schon zugeben, die Bar eben war nicht der Bringer, oder? Das ist nur der Ort, wo wir uns treffen. Wir brauchen dazu einen Ort, wo nicht wahnsinnig viel los ist, um alle Leute zusammenzubringen. Und jetzt wird's crazy. Ja, auf jeden Fall. Da läuft einer mit so einem Leuchtstab vor mir. Ich habe zwei Stunden meiner Zeit verbrannt und bereits 67 € ausgegeben für zwei Bier und bisher passiert gar nichts. In der Zeit, es ist jetzt gerade 22 Uhr, hätten wir beide eine wirklich tolle Zeit haben können und zwar für die Hälfte des Geldes. Das ist der Punkt. Immer mehr fragen wir uns, was der Guide wohl unter der verrückten Party versteht, wie er uns versprochen hat und vor allem, wo die sein soll. Das ist so ein bisschen wie ein Wandertag jetzt gerade. Ja. Nicht ganz meine Vorstellung von der Party. Wir laufen durch Miami. Das tue ich lieber mit dem Fotoapparat und guter Laune als jetzt, wenn ich eigentlich eine Party haben möchte. Und es nervt, es nervt mich schon wieder. Wo bitte bleiben die angesagten Clubs? Soll das etwa die verrückte Party sein? Das Nightlife von Miami Beach? Wohl kaum. Hier herrscht Lehre. Gänende Lehre. Hi. Hi. Ja. Gentonic bitte. Ja. Eine leere Bar und Drinks aus einem Plastikbecher. Für alles muss man zahlen. Schlimmer als im Internet beschrieben. Die langweiligste Nacht meines Lebens in den Vereinigten Staaten von Amerika nimmt ihre Fortsetzung. Der zweite Laden ist vorbei. Wir haben, ich muss noch mal festhalten, 40$ gezahlt für die Karte. Wir haben bezahlt jetzt bereits für zwei Bier und ein Gentonic. Weitere 25, das sind zusammen 65$. Ohne große Hoffnungen geben wir der Tour noch eine letzte Chance, denn nach drei Bars soll es jetzt in den angesagten Club gehen. Also der Mann, der uns das verkauft hat, hat von Public Bars gesprochen. Aber Public Bars, also öffentlich zugängliche Bars, heißt ja nicht gleich stinkle Bars, wo kein Mensch ist. Das ist ein schöner Laden, da würde ich gerne rein. Das ist nice. Really nice. Aber wir sind immer noch bei unserer langweiligen Clubtour. Mir wird langsam klar, was hier wirklich passiert. Mit diesen Bändern und diesen exklusiven Packages, die uns da verkauft werden, subventionieren wir eigentlich schlecht laufende Bars in der zweiten und dritten Reihe hier, wo sich sonst eigentlich kein Tourist irgendwie verirren würde. Genau, da bringen sie uns rein und da zahlen wir unser Geld. Und das sehe ich jetzt bald nicht mehr ein. Also noch ein so ein Ding und ich bin raus für heute Nacht. Im Ernst? Offensichtlich liege ich mit meiner Vermutung ganz richtig. Diese Bar und Clubtour ist nur gedacht, um die Läden zu füllen. Hier ist die Party auch schon vorbei. Freietränke gibt es auch keine mehr und so wird mit uns noch der letzte Dollar Umsatz rausgequetscht. Traurig, ein völliger Reinfall, nur leere Versprechungen. Man spielt hier mit den Erwartungen an das großartige Nachtleben, die durchaus berechtigt sind und wird dabei gnadenlos um viel Geld und einen wertvollen Urlaubsabend gebracht. Ja, natürlich haben wir uns umgeschaut nach Alternativen und die gibt's hier durchaus in Miami Beach, aber die haben, wie sie sicher ahnen ihre Tünacht in einem der angesagten Clubs in Miami ist ein Erlebnis und bleibt für viele Touristen aber ein Traum. Ich habe mich mit einem der Topmanager der Szene verabredet. In seinem Club Liv muss jeder anstehen, auch Touristen. Von den Clubtouren rät er uns ab. Also, es hat uns jetzt nicht in die Clubs reingebracht. Keine Chance. Wir wurden abgezockt auf der Straße. Verstehen Sie? Es ist doch überall auf der Welt das gleiche. Wenn ich nach Deutschland fliege, dann kenne ich mich nicht aus und weiß nicht, wo ich abends hingehen muss. Ich brauche immer einen Deutschen, der mir sagt, wo etwas los ist. Ja, stimmt. Finger weg, also von dubiosen Clubtouren. Wer das Nachtleben in Miami genießen will, der muss Wartezeiten und die Möglichkeit abgewiesen zu werden in Kauf nehmen. Auf jeden Fall kommt man hier nicht für unter 50 € rein. Und dann falle ich in Mexiko auf die Wucherpreise der Taxifahrer rein. Die können sich das aussuchen, die Taxifahrer, was sie uns aus der Tasche ziehen. Mal mehr, mal weniger. Dazu später mehr. Miami South Beach, der Ocean Drive. Beliebt bei den Reichen und schönen. Hier sitzt man auch im Winter draußen und trinkt XXL Cocktails und es locken tolle Angebote. Nimm zwei Zahl ein und es wird hier wirklich an jeder zweiten Bar angeboten. Da sagen wir nicht nein, wir sind ja zu zweit, nur einer zahlt. Super. Mit meinem Kollegen Peter Denk mache ich mich auf die Suche nach einer schönen Cocktailbar am Ocean Drive. Wir wollen uns eines dieser Happy Hour Angebote jetzt schnappen. Durstig sind wir beide. Ja. Kaufe einen und bekomme einen gratis. Ja. Ja. Kauf einen, bekommen einen gratis. Ja, das sind wir. Die Bedienung gibt uns einen schönen Platz. Immerhin direkt am Ocean Drive mit bester Aussicht und das Getränkemenü hat es in sich. Riesen Cocktailkarte. Schau dir die mal an. Cocktail, Cocktail, Cocktail, Cocktail. Hi. Hallo. Wie geht's? Wir hätten gern Margaritas. Einmal. Ja, genau. Ein wir teilen. Am Ocean Drive ist es teuer. Zwei für eins, also genau das Richtige. So ein Drink kostet auch gleich mal$ auf der Karte. Da bin ich sehr froh, dass man das sich teilen kann sozusagen. Also$ zahlen, das sind da sind mehr als 20 € 22 €. Ja, geteilt. 1111 Ocean Drive, toller Blick, das gehört dazu. Und das war ja auch sind auch riesen Dinger, wie man sieht hier hinter uns. Ist toll, da sparen wir was. Wir warten ein paar Minuten und dann kommen endlich die Mega Margaritas. Thank you very much. Das ist ja eine ganze Badewanne an Margerita. Da lohnt sich so ein Deal natürlich, aber das schaffe ich nicht alles. Also, das ist ja selbst die Strohhalme, schau mal, Bin America, sind schon so dick und davon gleich zwei, wie so ein zwei Rohre, die da drin stecken eher als zwei Strohhalme. Auf den ersten Blick ein super Sonderangebot. Der Riesencocktail ist kaum alleine zu bewältigen und irgendwann dann ist es Zeit, die Rechnung zu ordern. Wir sind eigentlich ganz zufrieden. Danke. Kommt ihr später wieder oder vielleicht morgen? Nee, wir reisen heute Abend ab. Aber ihr bekommt ja noch eine zweite Runde Drinks. Aber das Dach war doch die zweite Runde. Kommentarlos gibt sie uns die Rechnung. Jetzt gleich zeigt sich, was sie damit gemeint hat. Wie jetzt? Momente mal, das sind$. Nee, 116$ für diese beiden Dings. Die zwei Margaritas kosten angeblich 90 €. Das auf der Karte stand 25. Dann haben sie es halbiert, dann haben sie 90 draus gemacht und am Ende kommen raus inklusive Trinkgeld, was sie ein mal drauf hauen in Höhe von 16 € 100$, das ist so, das ist kein Scherz. Ciao, über 100 € für zwei Gläser 100 €. So, geh mir. Bitte erklären Sie mir das noch mal. Ich habe es nicht verstanden. Das hier ist zwei zum Preis von einem oder? Nein, die zweite Runde ist gratis. Ich habe euch gefragt, ob ihr sie heute wollt oder ob ihr noch mal wiederkommt. Was kostet denn einer? 45. 45? Aber hier steht 25. Nein, das sind die Shots. $ kostet ein Shot. Ja, das ist doch Absocke, oder? Das haben wir nicht gewusst. Man bezahlt eben für den Ort hier. Da können wir nicht reden. Nein, das ist nun mal so. 116 USDollar für zwei Drinks. So viel habe ich noch nie für einen Cocktail gezahlt. Wer hätte das gedacht? Ein fieser Trick. Ich bin noch nicht mal fertig mit diesem Cocktail. Das schafft kein Mensch. Also kein normaler Mitteleuropäer kann zwei von diesen Badewannen Cocktails trinken. Leute, für heute ist Wasser und Brot. Für mehr reicht das Geld nicht mehr. Und morgen schauen wir, wie es weitergeht. Und natürlich reisen wir nicht ab, sondern kommen wieder. Am nächsten Tag sind wir erneut am Ocean Drive in unserem Abzockerrestaurant vom Abend zuvor. Wir erklären, dass wir ja noch einen Drink frei hätten. Doch plötzlich gibt es Probleme. Man will uns nicht draußen sitzen lassen. Ja, das habe ich verstanden. Aber heute ist eben ein anderer Tag. Es läuft eigentlich so, dass sie an einem Abend zwei Cocktails trinken können. Dann ist der zweite Cocktail gratis. Das gilt aber nicht bis zum nächsten Tag, verstehen Sie? Auf der Karte stehen keine Preise, nur kleinedruckt am Ende. Ungefragt bekommt man immer die größte Einheit und das sind dann schnell 55$ pro Glas. Erst die zweite Runde ist frei, die allerdings nur drinnen. Das ist eine der bösesten Abzocken, die ich kenne. Ist ja nicht zu fassen. Unglaublich. Wir lassen nicht locker und wollen die Sache klären. Aber es ist wirklich nichts zu machen. Das Management bleibt hart. Entweder drinnen oder gar nicht. Al, das ist schon das 30. Ja, man bekommt so eine falsche Happy Hour extra Trinksverkauf für über 100 €. Dann darf man sie noch nicht mehr draußen am nächsten Tag konsumieren oder man wird gezwungen, was dazu zu essen. Das ist so gastrubtierkapitalismus pur. Ja, da f ich mich unglaublich unwohlbar. Willst du das ja noch trinken jetzt? Nee. Nee, ne, ne. Wir haben eindeutig genug von dieser Masche und verlassen das Restaurant ohne den zweiten überteuerten Cocktail. So sieht's also in Wirklichkeit aus am Ocean Drive. Das kann eine wirkliche Kostenfalle sein, egal wie toll der Blick hier ist. Bitte vorher doppelt und dreifach auf das Menü gucken und am besten vorher noch mal die Preise klarziehen, damit es keine bösen Überraschung gibt. Ich fühle mich trotzdem inspiriert. Es geht jetzt weiter in so einem ja fast schon karibisches Reiseziel. Es geht jetzt weiter nach Mexico. Mexico, Traumstrände, weißer Sand und Weltkulturerbe. Unsere Reise beginnt auf der Halbinsel Jukatam, höchst beliebt bei deutschen Urlaubsgästen. Neben beeindruckender Natur gibt es hier die meisten antiken Städten der alten Major Völker zu bestaunen und echte mexikanische Lebenskultur hautnah. Ich lande am Flughafen von Kankun. Attention, Abzocke Wenidos am Mexico. Herzlich willkommen in Mexico. Wir sind hier nach doch 11 Stunden Flug schön lang finde ich, aber dennoch eines der beliebten Reiseziele bei uns Deutschen, weil gerade jetzt, wir sind in der Winterzeit hier und drehen, Sonnengarantie und natürlich auch Abzockgarantie. Jetzt fahren wir erstmal nach Player del Carmen. Ja, das ist so ein bisschen wie sie an schon Player de Palmer, nur auf mexikanisch. Player del Carmen ist ein kleines Städtchen nördlich von Kankun. Mit fast 200 Hotels ist es das touristische Zentrum an der Karibiküste. Der langgezogene Strand gilt als einer der schönsten Mexikos und schon bald lande ich auf einer zweifelhaften Ausflugstour zum Mayel. Also die Zweifel daran, dass ich komme, die sind heute von Kilometer zu Kilometer gewachsen. Später dazu mehr. So, unsere nächste Geschichte liegt sozusagen auf der Straße hier in Mexiko. Besser gesagt, sie steht rum. Es geht um die Taxis und von denen gibt es in diesem kleinen Ort Flyer Del Carmen mehr als in Köln. Würde ja normalerweise bedeuten, dass die Preise dann auch sinken, es viele Taxis gibt und viele, die fahren und überhaupt ist Mexiko eigentlich ein preiswertes Land. Zu Testzwecken nehme ich mir eine Kurzstrecke. Taxi nach Play K. Ja, nach Play Car. Unsere Urlaubsanlage Play Car ist gerade mal einen guten Kilometer entfernt. Kurzer Weg, kleiner Preis. Was wir vergeblich suchen, ist irgendeine Form von Taxameter. Gibt keinen Hinweis darauf, wieer seinen Preis jetzt hier gestaltet. Nach 4 Minuten sind wir schon am Ziel. Den Preis ruft der Fahrer mir einfach zu. Quittung Fehlanzeige. Okay. War immer keiner so ausge Okay. Wie viel? Immer 100 Pus. 100. Unser Plan für den nächsten Tag ist die gleiche Strecke, aber diesmal von einem anderen Taxistand zurückzulegen. Ich glaube mit dem Thema Taxi werden wir uns nach allen anderen Ländern, wo wir das schon erlebt haben, auch in Mexico beschäftigen müssen. Das wird spannend. In Player del Carmen sind Touristen auf Taxis angewiesen. Der öffentliche Nahverkehr ist eigentlich keine Option. Deswegen machen wir uns am kommenden Tag wieder auf die Suche nach einem Taxi. Player K 120 PES. Aber warum haben wir gestern 100 bezahlt? Sie sind wahrscheinlich woanders eingestiegen. Das ist ein anderer Bereich. Verstehe. Das wir suchen was preiswerteres. Hier kostet 120 Pesos, da drüben gestern 100. Komm, wir suchen uns ein preiswerteres. 200 m weiter. Gibt es hier eine weniger teure Fahrt? Hey, Amigo, zum Player Car. Player Car? Ja. Was kostet es? 120 Pos. Aber gestern haben wir nur 100 bezahlt. Ja, das ist doch ein Block weniger. Das ist echt lustig. Also, wir laufen einen Block runter und dann wird's günstiger. Ja, es wird immer günstiger. Danke. So, wir sind jetzt genau diesen einen Block gelaufen. Das sind 100 m vielleicht und da steht nächste Taxi. A, auch vom nächsten Block ist die Strecke die gleiche. Gut 1 km. So, player Car. Wieder geht es zu unserer Ferienanlage am Strand. Diesmal zahlen wir aber 30% mehr als am Vortag. 130 Pesus. Auch hier ohne Quittung und ohne Taxameter. Die können sich das aussuchen, die Taxifahrer, was sie uns aus der Tasche ziehen. Mal mehr, mal weniger. Das heißt, eigentlich ist es irgendwie immer Abzocke, oder? Taxia abzocken haben wir schon auf der ganzen Welt erlebt. Diese hier aber verstehen wir noch nicht ganz. Mein Reporter Kollege Janik hat das Ganze schon mal durchgespielt. Gibt auch preiswerte Fahrten. Also es gibt so irgendwie alles alles ein bisschen so eine Mischmasch. Genau. Mixup ist Mixup. Wir machen jetzt einen kleinen Test. Ich fahre wieder meine Strecke von hier zu uns in die Ferienanlage. Das ist ungefähr 1 km 1,2 km und der Jannick nimmt sich auch ein Taxi von hier und ferd mal ganz weit raus. Ich fahre ca. bis 10 km genau auf die andere Seite der Stadt. Eigentlich müsste er dafür das vier fünffache bezahlen, weil der Weg ist mindestens fünf mal so lang. Eigentlich logisch. Ja. Bis später. Alles klar. Jannik und ich starten kurz hintereinander vom selben Taxistand. Ah ja, genau. Zum Parke Sol. Ich zeige es Ihnen. Jannick lässt sich zu einem Park im Norden der Stadt fahren. Die Entfernung über 7 km. Ich nehme meine Kurzstrecke. In beiden Taxis läuft während der Fahrt kein Taxameter und es fehlt jeder Hinweis auf den Fahrpreis. Und ich könnte wetten, dass der Jannick im Vorort ist auch bald zahlt und zwar viel weniger als ich. Ich bin wieder mit 130 Pesos dabei. Jannek ist noch nicht mal am Ziel. Dann die Überraschung. Vielen Dank, mein Herr. Lass mich das Geld rausholen und ein Pous. Also 60 POS, vielen Dank. Also wir wurden gerade zum letzten Ende von Playad Ken gebracht. Ein Taxi hat uns gefahren. Es waren ca. 15 Minuten und 7 km und wir haben 60 Pessos bezahlt. Also lass uns mal mit Peter sprechen. Wir nehmen jetzt ein Taxi zurück und schauen mal, wie seine Fahrt lief. Ich musste fast das Doppelte für ein Fünftel der Fahrtstrecke bezahlen. Jannek bringt gleich die Erklärung für den riesigen Preisunterschied mit. die Tarifzonen. Also, wir sind eine Zone gefahren. Das war dieser gute Kilometer, den wir hatten und wir gehen von Sona One zum 26. Anscheinend sind manche Zonen hier deutlich teurer als andere und zwar die, in der fast alle Touristen wohnen. Es ist ganz klar eine Touristenabzocke, denn alle Hotels sind genau in dieser Zone und normalerweise ist es ja so, Zonen, also Tarifzonen für Taxis bedeuten ja üblicherweise, je mehr Zonen man durchquert, desto mehr zahlt man hier. Also eine klare Warnung an alle Touristen, die hier in Pleidal kann man in Mexico Urlaub machen und Taxifahmen. Wenn es nicht wirklich sein muss, eher laufen und wenn es ein längerer Trip sein darf, kein Problem, dann sind die Taxis nämlich spillig. Dieses System ist ganz klassische Touristenabzocke in Rheinkultur. Am Abend will ich mit Taxifahrern darüber sprechen. Vor den Toren der Nachbarstadt Kankun. Auf einem Parkplatz entdecke ich die sogenannten Konduktores. Zuerst will keiner reden. Einer dann doch. Wie viel Fahrer gibt's hier? Taxifahrer? Ja, es gibt 8000 Taxis. 8000 Taxis? 8000 Taxis. Jedes Taxi hat ca. zwei Fahrer. Wirklich? Ja. Im Ernst? Muss schwer sein, hier Geld zu verdienen. Sehr schwer. Es gibt einfach viel zu viele Autos und die Preise. Ich frage ihn, warum Touristen hier deutlich mehr bezahlen müssen. Hier gilt überall der Touristentarif. Also stimmen Sie zu, wenn ich sage, Touristen werden richtig abgezockt hier. Ja, ja, das stimmt wohl. Sie wissen, was ich meine, oder? Ja, das ist richtig. Wenn ich Ihnen 250 Pesos zahle, müssen Sie davon was abgeben. Wenn Sie mir 250 geben, bleiben uns davon ca. 80 Pos. Im Ernst? Und der Rest, wer bekommt den? Die Firma und das Tanken. Manchmal muss man sogar Geld an die Mafia zahlen. Die Mafia manchmal ja sogar das Touristenpesus für die Mafia Bosse. Ein seltenes Geständnis und mutig. Und das ist eigentlich die Geschichte dahinter. Diese hohen Preise haben durchaus ihren Grund. Also, wer hier ein Geschäft machen möchte, auch als Taxifahrer auch selbst ein kleines, der muss zahlen an die Mafia, die Regierung, seinen Chef und dann erklärt sich es auch, warum in dieser Stadt das Taxifahren teurer ist. Aus Mexiko will ich meiner Frau später unbedingt Silberschmuck mitbringen, aber ist der hier auch echt? Kommt. Also Leute, da könnt ihr mir nichts mehr erzählen. Wir sind auf echten Schwindel reingefallen. Später mehr. Für mich heißt Urlaub, egal wo ich bin, immer auch die Gegend, um mein Hotelum zu erkunden. Und das hier ist natürlich eine Pflichtveranstaltung, die wir hier sehen. Schau mal, das ist eines der sieben neuen Weltwunder. Das ist Chichen Iza. Chichen Iza ist eine der bedeutendsten Ruinenstätdten und mit täglich 8000 Besuchern die wichtigste Sehenswürdigkeit hier in der Gegend. Ein mystischer Ort, ein Must seed. Und das wissen auch alle Anbieter, die uns Touristen dorthin kutschieren. In Pleadel Karmen lasse ich mich durch die Fußgängerzone treiben, direkt in die Arme der vielen Touranbieter. Vor ihren kleinen Buden preisen sie die Ausflüge zu der Ruinenstadt an. wortreich und natürlich mit vielen Tricks. Wir wollen nach Chichiza. Es ist alles nur nach Chichiza. Ja, sie haben hier zwei Möglichkeiten. Die gute und die schlechte. Oder na ja, die gute und die normale. Welche wollen Sie? Die gute. Sie können in diesem Bus fahren. Ein wirklich schöner Bus. Aber er fährt so, er startet am Strand und fährt dann den ganzen Weg hier lang für ca. 2 Stunden 15 Minuten bis Chinita. Wenn Sie in einem W fahren, sind Sie nur mit 12 Personen plus Fahrer und sie fahren ca. eine Stunde 40 Minuten, denn es ist der direkte Weg. Sie müssen nicht außenrum. Dieses kann ich Ihnen für 85 geben als besten Preis. Okay, also den guten. Gut, den kurzen. Ja, das klingt nach einem Luxusausflug zum Schnäppchenpreis. Ich kaufe einen Platz für den nächsten Tag für 85 €. Hier sind so viele Verkaufsbuden. Die Straße rauf und runter. Also, wir haben auf dem Weg hierher am Strand und in der sozusagen ersten Reihe an die 80 90 gezählt. Irgendwas stimmt da auch nicht. Wir wollen den Vergleich machen und buchen die gleiche Tour in einem anderen Reisebüro mit auffälliger Straßenwerbung. Chichinza morgen. Ja, das haben wir gut. Sehr gut. Diesmal führt man uns extra in einen Verkaufsraum. Der Agent dort preist uns seine Tour an. Das ist unser Bus. Okay, gut. Das ist von unserer Firma. Klimaanlage und alles. Das klingt nach den gleichen Leistungen wie bei der Konkurrenz. Wollen Sie in Pos bezahlen? Ja, bitte. 100$ in Pesos in 1900. Okay, lassen Sie mich mal sehen. Muss ich jetzt alles bezahlen? Nein, sie können eine Kion hinterlassen. Den Rest können Sie da morgen früh bezahlen. Alles klar. Wie viel wollen Sie anzahlen? 1000. Ja, umgerechnet 100 €. Etwas teurer als das erste Angebot, aber vielleicht ja auch besser. Quittung und Beleg. Gracias good night. Eine Tour, zwei Preise. Beim ersten Anbieter für 85 und hier für 100 €. Zum Glück zwei Reporter. Am kommenden Morgen um 7 Uhr. Mein Reporterkollege Jannik Rubesch aus Prag ist mitgekommen nach Mexiko. Also, ich mache heute die teure Tour. Okay. Und dir gebe ich die billige Tour. Was denkst du, können wir erwarten? H, also bekomme ich die miese Tour. Ja, da diese billiger ist. Genau, die ist billiger. Okay, the worst trip. Ich meine 100 € da muss ein bisschen was geboten sein bei mir. Noch mal in der Übersicht. Bei mir kostet der Tagesausflug 100 € im Luxusbus. Über die Dauer der Fahrt keine Ausk. Jannek zahlt 85 für die Fahrt im Kleinbus. Die soll eine Stunde 40 dauern. Vor einem Hotel versammeln sich alle Urlauber. Für Jannik fährt ein eleganter Kleinbus vor. Hallo. Hallo. Ihr Nameet Peter. Ja, sie fahren nach. Ja, da sind wir. Alles klar. Während für Jannik die Reise jetzt schon begonnen hat, warte ich immer noch auf meinen Bus. Statt Luxus fährt bei mir ein Kleinbus vor und der bringt uns erst mal an den Ortsrand von Pleadel Carmen. So, erstmal umsteigen in den Sammelbus. Nachdem wir Gäste aus anderen Hotels eingeladen haben, geht es mit einiger Verspätung weiter. Eine Stunde, nachdem wir abgefahren sind, haben wir bis jetzt vor 500 m geschafft ungefähr. Das ist nicht viel. Und bei Jannik, der ist schon 80 km weiter und bekommt sogar ein Frühstück. Kaffee mit Milch und ein Donut. Sein Turbus ist auf dem direkten Weg nach Chicchen erst gut klimatisiert und für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Tourist ist glücklich und Pausen werden auch gemacht. Lass mich mal ein Wasser nehmen. Ja, das ist schön kalt. Ah, oder ist das Das ist Bier. Ah, super. Ein Bier für mich. Das ist ein Geschenk für dich. Hier, bitte. Das ist ein Geschenk für Sie. Beim ersten Zwischenstopp gibt es sogar noch Präsente für unseren Kollegen. Danach kann Janek sich in Ruhe im Souvenirgeschäft umschauen. Zeit hat die Reisegruppe. Wohlgemerkt hat meine Tour deutlich mehr gekostet als Jannik. An einem Zwischenstopp rufe ich den Kollegen an. So, also wo seid ihr? Wir sind ca. 30 Minuten von Chichen Iza entfernt. Wir haben gerade an einem kleinen Laden gehalten und danach fahren wir direkt dorthin. 30 Minuten. Wir sind noch z Stunden entfernt. Noch zwei Stunden entfernt. Ja, noch zwei Stunden entfernt. Hast du Kaffee und Donuts bekommen? Ich habe weder Kaffee geschweigern Donut bekommen. Es gab auch keine Erholungspause oder so. Ich bin nur Bus gefahren und jetzt sind wir an einem Souvenir Shop hier. Gut, dann werde ich dir einen halben Donut aufheben. Okay. Okay. Ja, das mach mal. Tschüss. Okay. Tschüss. Peter, der hat Donuts, der hat Kaffee, passt da und er hat mehr bezahlt für seinen Trip als wir. Meine Reisegruppe hat es mittlerweile auch zu einem Souvenir Shop geschafft. Mit dabei sind Touristen aus Österreich. Ich will von Ihnen wissen, haben Sie auch so viel hinblättern müssen? Bezahlt ihr das hier? 30$. Ah ja, weiß ich als Profession, aber Profession ja ja. Ich hoffe es tut mir sehr leid, dass wir euch das jetzt so sagen. Wir haben selber 90 100$ Angebote bekommen. Da sind wir zufällig am nächsten Tag vorbeigegangen und das war draußen 30$ und wir sind dann eingegangen. Was bedeutet das? Was ist dabei? Haben alles aufgezählt, was der auch aufgezählt hat. Okay, also wir haben 100 bezahlt und ihr 30. Ja, tut mir auch leid. Befinde ich mich etwa auf einer Billigtour? Es ist jedenfalls nicht die schnellste. Während Jannick auf dem direkten Weg zur berühmten Tempelanlage ist, dümpele ich über Landstraßen. Nach nur knapp 2 Stunden Fahrzeit ist Jannick am Ziel. Es ist kurz vor 10 Uhr morgens und wir sind startklar. Chen Ia, die antike Maya Ruine, eines der neuen Weltwunder und nicht zuletzt die berühmteste Sehenswürdigkeit ihrer Art. Ich bin noch lange nicht dort, denn meine Reisegruppe steuert gerade den zweiten Zwischenstopp an. Hier gibt es statt Ruinen, Silberschmuck und Getränke für teures Geld. Jannik ist der weiden Chicza, dem Höhepunkt des Ausflugs. Bald geht's wieder zurück. Also, wir sind jetzt seit einer Stunde hier und immer noch kein Peter. Ich weiß nicht, was mit ihm los ist. Auf meiner Tour gibt es jetzt erstmal ein Mittagessen. Wieder ein Stopp. Und Getränke müssen wir leider auch noch selbst bezahlen. Unser Reiseziel, die Ruinenstadt ist noch immer in weiter Ferne. F Stunden sind wir schon unterwegs. Fünf Lin se wir sind seit sieben, ne? Sechs sechs Stunden. Stunden genau sechs Stunden. Geht los. Eine mies gelaunte Reisegruppe macht sich auf die Weiterfahrt. Eine zermürdende Anreise zur Ruinenstadt. Der Kollege Jannik hingegen hatte viel Zeit und Muße für die atemberaubende Anlage. Also, wir sind fertig mit der Tour und wir verlassen jetzt wieder Chen Iza. Und jetzt ratet mal. Peter ist immer noch nicht angekommen. Also, wir müssen jetzt leider los. Sorry, Peter, ich frage mich, wo er ist. Ich bin auf einem weiteren Zwischenstopp mit organisierter Fotosession. Diese Ureinwohner und ihr Manager nehmen$ pro Foto. Dahinter lauert auch schon der Silberschmuck zum Verkauf. Also darauf kommt sie nämlich wirklich an. Das Ganze sind gute organisierte Verkaufsveranstaltungen für Restaurants, für Schmuckläden, für Souvenirgeschäfte, aber in diesem Sinne eigentlich keine Ausflugstour zu einer wirklich legendären Sehenswürdigkeit und das ist Absocke. Immerhin sollen wir gleich dort sein, sagt der Reiseleiter und verteilt schon mal die Eintrittskarten für Chichenizer. Jannik ist derweil auf der Rückfahrt. Auch er hat noch einen Zwischenstopp. Zeit für Andenken. Ohne Stress, ohne Verkaufsdruck. Einfach schön. Also, der letzte Stop auf unserer Tour war Weer Dolit. Ich habe keine Ahnung, wo Peter ist, aber es ist richtig heiß und wir fahren jetzt zurück. Ich finde, wir hätten einen super Trip, oder? Ja, ich würde der Tour 8 von 10 Punkten geben. Endlich, endlich bin auch ich angekommen auf dem Busparkplatz vor dem Gelände von Chicheniza in der prallen Mittagssonne. So, schon wieder Kohle los. Also in dem Fall muss es auch sein, we endlich gleich am Ziel. Noch nicht ganz. Natürlich wird meine Reisegruppe erstmal durch eine Souvenirstraße geführt. Vom Majempel immer noch keine Spur, aber alles läuft in diese Richtung. Beid sind wir da. Dann endlich erscheint das Ziel unserer Reise, die weltberühmte Ruinenstätte von Chicheniza. Also die Zweifel daran, dass ich herkomme, die sind heute von Kilometer zu Kilometer gewachsen. Leider bleiben meiner Reisegruppe jetzt nur noch 45 Minuten, um die Anlage zu besichtigen. 17 Quadratmeilen, ich muss es mal umrechnen, in Quadratkilometer. Unheimlich wahnsinnig groß ist dieses ganze Chicheniz Gelände und man braucht Zeit dafür. Wir sind gerade mal eine dreiviertelstunde hier und schon geht's wieder Richtung Bus. So stelle ich mir mein Tagesausflug zu einem wirklich Weltkulturerbe nicht vor. Ein paar schnelle Fotos und es geht wieder vorbei an den Souvenirständen zurück zum Bus. Jetzt erwarten uns über 3 Stunden Rückreise. Zu Hause im Hotel wollen wir wissen, wie es Jannik ergangen ist. Ich habe dich nie gesehen. Ja, seit wann bist du denn hier? Ich habe dich nie gesehen. Seit wann bist du denn hier? Seit 7 Uhr abends. Es ist 21 Uhr 25. Zweieinhalb Stunden später. Lass uns hzen und darüber sprechen. Klar. Jannik hat bei seinem Reiseleiter während der Tour ein interessantes Schriftstück gesehen und geistesgegenwärtig abfotografiert. Das ist eine Liste von allen Leuten, die auf verschiedenen Touren waren, sogar welche auf meiner Tour. Hat jemand liegen lassen, hat er ein Foto von gemacht. Und hier stehen die Namen, die Sprache, in der die Tour gehalten werden wird. Hier stehen die Preise. Du stehst auch drauf. Genau hier. Oh, Giesel. Und hier steht's auf der Liste erkennen wir, dass Touristen zwischen 30 und 200$ für dieselbe Tour gezahlt haben. Auch noch eine Ausflugslotterie. Also, wir haben viel zu viel bezahlt. Wir kennen nicht die genaue Summe, aber es sieht danach aus, dass es wirklich große Preisunterschiede gibt, oder? Total. Und es hängt im Grunde nur vom falschen ab. Wenn du also nicht gut falschen kannst, musst du viel bezahlen. Wenn du aus einem Land kommst, wo es normal ist zu fechen, dann kommst du gegebenenfalls recht weit runter. Ja, ganz Hand aufs Herz. Wir Deutschen sind nicht die besten Teppichhändler und verhandeln nicht so gerne. Wir hätten gerne vorher den Preis für das, was wir dann am Ende auch bekommen. Abgezockt vom Tourverkäufer. Wir kehren noch mal zurück zu dem Reisebüro, das uns den nervigen Ausflug angedreht hat und stellen den Mann zur Rede. Du hast uns die Tür verkauft, richtig? Ja. Okay, du musst eins wissen. Wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen. Wirklich? Ja, also das Ding an dieser Tour und deswegen denke ich auch, dass es eine Abzocke ist. Sie dauert 12 Stunden und du nimmst dafür 100$. Ja, alle anderen im Brust haben nur 40, 50 und 60 bezahlt. Und ich war wirklich enttäuscht und ich möchte, dass die Leute bessere Touren bekommen als diese hier. Das verstehe ich. Okay, du weißt was ich meine. Okay. Ja, ich werde mit meinem Boss darüber sprechen. Auf jeden Fall. Ich meine, es ist ihr Tag und ihr Traum. Also, dieser Mann ist wirklich eine ehrliche Haut. Meine, wir haben ja oft Abzocker, die mal aufs Dach steigen und sagen so nicht, aber was er macht ist ehrlich und aufrichtig. Er weiß genau, dass wir einen schlechten Tag hatten, dass er uns zu viel abgeknöpft hat und er macht jetzt was dagegen. So, also was wirst du tun? Erstm mit deinem Boss sprechen. Sag ihm, dass sowas nicht mehr vorkommen darf. Okay. Ja, die Leute wollen herkommen und das machen. Ja, alles klar. Es war mir eine Freude. Danke. Der Verkäufer verspricht unsere Beschwerde ernst zu nehmen und diese Abzocke in Zukunft einzustellen. Mexikanisches Versprechen habe ich ihm abgenommen, dass sowas nicht noch mal passiert, weil so eine Tour, die 12, 13 Stunden dauert, sagt er auch, die kann man sich sparen. Chin Iza ist ein Weltwunder, für das man sich Zeit nehmen muss. Nur so entfaltet sich die magische Wirkung dieses Ortes. Von Pauschal angeboten ist eher abzuraten. Geht besser individuell. Ganz einfach geht das ein Mietwagen nehmen, der kostet hier in Mexiko und sagen mal 30 € pro Tag. Der Eintritt dort pro Person 10 € sind zusammen 40. Essen, Trinken, selbst das Benzin zusammengenommen. Man kommt pro Person nicht auf sehr viel mehr als 40, 45 €. Also das Weltwunder bitte nur auf eigene Faust bereisen. Die Straßen hier in Mexiko sind sicher. Finger weg von diesen Tourpaketen. Die gehen bloß aufs Nervenkostüm und die Urlaubskasse. Wir bleiben im sonnigen Player del Carmen. Mein Team und ich suchen uns gerade einen Parkplatz. Schon beim Aussteigen kommt ein Mann auf uns zu und macht uns aus heiterem Himmel ein dubioses Angebot. Was ist das? Ist das Silber? Ja. 925er Silber Schmuckverkauf aus dem Kofferraum echtes Edelmetall auf einem Parkplatz ist echtes Real Server ganz schön schwer muss ja ein Vermögen kosten oder na ja für dich so 1000$000 und das hier kostet 1500 1500 für dieses Stück Silber ich habe keine 1500 einmal auf Parkplatz hier an schon Ding. Denn der Mann hat weder eine Lizenz zum Verkauf noch ein Zertifikat für das 1500 € Schmuckstück in der Tasche. Also Silber ist hier ein Thema. Hey. Hey. Vielen Dank und viel Glück beim Verkauf. Danke. Wir begeben uns auf die Suche, denn wir wissen in Play del Carmen gibt es neben Souvenirläden und Restaurants jede Menge Schmuckgeschäfte. Hier wird vor allem Platter verkauft. spanisch für Silber. Silber ist eines der Hauptexportartikel des Landes und natürlich bei vielen Touristen beliebt. E, sowas hast du noch nicht gesehen. So viel Schmuckläden und Silberläden vor allem habe ich meinem Leben noch in keinem Urlaubsortraut gesehen. Ist schon der nächste. Und wirlich zwei Shops daneben. Noch einer und noch einer und noch einer. Auf der Kinter Avenida der Haupteinkaufsstraße sehen wir uns in einem der Läden einmal näher um. Die Auslagen sind prall gefüllt. Urlauber hoch willkommen. Wir wollen als Touristen getan checken, ob der ganze Schmuck auch echt ist. Ja, ist das gut. Ich kenne mich mit Silber nicht aus. Okay, das gefällt mir hier. Ich tue so, als hätte ich angebissen. Der Verkäufer startet seine Masche. Es kostet 3900 Pesos. Pesus fast 200 € bei Marktpreisen von 50 Cent für 1 g Silber nicht gerade günstig. Der Mann wähme den Stein in der Silberfassung draußen vor dem Geschäft präsentieren. Das ist wirklich fantastisch, dieser Stein. Vor allem, wenn Sie ihre Hand so drehen, dann können Sie sich etwas wünschen. Bitte zieh mich nicht ab. Bitte zock mich nicht ab. Okay, ich habe mir was gewünscht. Wollen wir hoffen, dass das Schmuckstück auch wirklich magische Kräfte entfaltet. Der Kameramann kann gar nicht arbeiten. Wird auch gleich zack zack. Die anderen Teammitglieder werden auch schon unter Druck gesetzt. Ja oder nein? Das gilt für genau jetzt. Für später ändert sich alles. Wo kommen die denn plötzlich her? Die waren eben noch nicht da. Verkaufsoffensive. Der Mann bietet mir einen Armreif und eine Kette für 80$ an. Heute natürlich zum halben Preis. Das ist ein guter Preis für echtes Silber. Ja, für etwas sehr schönes. Okay. 130 € für eine Silberkette. Das klingt nach einem guten Angebot. Das allerwichtigste ist, dass es echt ist. Es muss echt sein. Hey, thank you very much. Vielen Dank. War mir ein Vergnügen, Amigo. Gleich am ersten Urlaubstag ein Schmuckschnäppchen gemacht. Auch wenn ich ernste Zweifel habe, wir haben im Vorfeld viel von falschem Schmuck gehört und nur echtes Silber ist do sein Geld wert. Ja, toll. Ich bin in den Genuss eines echten Schnäppchens gekommen. 50% weniger habe ich bezahlt einmal für dieses echt silbernde Armband und diese schöne Heißkette. 925er Silber, sagt der Mann. Alles echt, sagt der Mann. Aber erstmal noch ein bisschen kaufen und dann schauen wir mal, ob das wirklich echt ist. Wieder die Kinder Avenida ein anderer Laden. Auch hier aufgekratztes Verkaufspersonal. Sie wittern das Geschäft. Hallo mein Lieber, wie geht's? Okay, das okay. Hallo, Senorita, willkommen in Mexico. Ich habe alles, um Ihre Schönheit strahlen zu lassen. Das ist schön. Das ist also echtes Silber, oder? Aber natürlich, das ist Qualitätsschmuck. Ein Gläschen Tequila soll die Kaufentscheidung erleichtern. Das ist verkaufsdernde Maßnahme, nennt man das. Verkaufsfördernde Maßnahme. Ma darauf ein Gläschen. Danach präsentiert der Ombre Kamerafrau ein Armband. Schau mal hier. Oh mein Gott. Nur an dir sieht der Schmuck fantastisch aus. Davon hat er natürlich noch mehr. Der Verkäufer lässt uns drinnen stehen und sammelt draußen auf dem Wühltisch direkt vor einer unserer versteckten Kameras seine ganz besonderen Exemplare ein. Ich finde das hier gut und ich finde Wo ist den das kleine? Das war so schön. Das hier? Ja, das war wirklich schön. Das ist eins der schönsten, die ich habe. Meine Preise sind die günstigsten der ganzen Stadt, aber es ist Qualitätsschmuck. Ich verkaufe kein Mickey Mause. Lass uns das nehmen hier. Gib mir einen guten Preis dafür. Sie möchte das haben. Das hier kostet 3000 Pesos. Okay, also 135 € ich bin dabei. Okay, das ein Pus. Yes. Das sind umgerechnet sogar fast 130 € für das silberne Armband. Wenn es echter Schmuck ist, zwar nicht günstig, aber okay. Aber so unterhaltsam muss ich sagen, habe ich selten Schmuck gekauft. Das ist richtiger Entertainer. Nee, keine Zigarren. Jetzt muss mir erstmal holen von dem Mann. Echt ein lustiger ulkiger Typ. Ah, möglicherweise auch einer, den wir jetzt 125 125 € in Rachen geschmissen haben. Meine Schmuckkäufe des Tages. Angeblich alles echtes Silber mit 925er Prägung. Das bedeutet 92,5% Silber. Wir sind natürlich nicht unvorbereitet nach Mexiko gekommen, haben uns einen entsprechenden Test besorgt. Mit diesen Chemikalien kann man einen Sofort des Silbergehalts vornehmen, gleich am Urlaubsort. Es macht sogar Spaß, ein wenig Laborant zu spielen. Eine Minute schütteln und dann geht's weiter. Dann muss ich etwas von dem Silber abreiben, um es mit den Säuren zu testen. Das hier, wie man sieht, ist der Abrieb von dem Silber Silber von diesem Armband. Nach nur 3 Minuten Wartezeit soll ich Gewissheit haben. Wenn es hier Silber sein sollte, was wir hier gekauft haben, wird sich diese Probe irgendwann gelb verfärben. Wenn dem nicht so ist, blau. Dann das Ergebnis und es erschüttert mich. 90 € haben wir für diese beiden bezahlt hier. Hierfür deutlich mehr, nämlich 125 €. Aber auch hier verfärbt sich nichts. Eigentlich sollten dieser Abrieb in der Flüssigkeit jetzt gelb werden. Also eigentlich schon seit 2 Minuten. Ich habe die größten Zweifel, dass irgendeines dieser Schmuckstücke hier Silber ist. Ist dieser Schmuck etwa komplett silberfrei? Wir sind ja keine Profis. Ich brauche eine Gegenprobe. Vielen Dank, dass unsere Kamerafror mir jetzt mal kurz ihren Silberring gibt, aber hier und der ist echt Silber in Mexico gekauft. Frag ja nur wieder reiben und mit Säure vermischen. Und siehe da beim Ring der Kamerafrau schlägt die Farbe um in gelb. Ja, sieh natürlich ist es Silber, was du da am Finger trägst. Schönen Gruß an deinen Ehemann. Alles richtig gemacht. So nmt. Also Leute, da könnt ihr mir nichts mehr erzählen. Wir sind auf echten Schwindel reingefallen. Hier vorne siehst du sofort, das ist die Probe. Das hier ist das echte Silber und das verfärbt sich sofort gelb. Siehst es? Bevor ich da im Laden jetzt die Türen eintrete und mich beschwere, würde ich das gerne noch mal einem Expertenexerten zeigen. Das wäre der Hammer, wenn ich hier im Prinzip nur betrogen werde. Die Frage ist nur, wem kann ich hier überhaupt trauen in Player Del Carmen? Nach Einbruch der Dunkelheit komme ich noch mal ins Stadtzentrum zurück und lasse die Kinder Avenida hinter mir. Einige Blocks vom Zentrum entfernt. Hierhin verirrt sich kein Tourist. Ich finde die Werkstatt von Ramon. Der Goldschmied repariert Schmuck für die Läden auf der Avenida und nimmt mir gleich das erste Armband aus der Hand. Kein Silber. Okay. Aber müssen sie nicht erstmal testen? Du musst do mal angucken erstmal. Also das brauche ich nicht. Ich weiß es auch so wie auch die Prägungen im Ring sind also kein sicheres Anzeichen dafür, dass es sich um echtes Silber handelt. Der Betrug geht ganz einfach mit dieser Zange. Also so wird das Silberzeichen da reingemacht und stempeln kann jeder, egal ob im Fein Silber oder nicht. Wer darf das denn reinmachen? Also kann es ja jeder überall reinmachen das Zeichen. Da gibt es keine wirklichen Bestimmungen. Mit einer einfachen Zange kann das Zeichen gesetzt werden. Also, also ich könn es auch machen. Was habe ich wohl bezahlt? Was denkst du? Gib jens für diese Fälschung haben wir 45 € bezahlt. Was würde es denn kosten, wenn es echt Silber wäre? Ich denke so ca. 1700 Pos 34 € beim zweiten Armreif für 45 will er gar keinen Preis nennen und zeigt mir die Minderwertigkeit mit seinem Schnelltest. Noch nicht mal ein bisschen. Und Pok. Ja, es ist versilbert, aber innen kein Silber. Ich bin betrogen worden in beiden Läden. Der Goldschmied erzählt mir, dass es jede Menge schwarze Schafe und Betrüger auf der Avaner gibt. Es ist ein umkämpfter Markt. Wie viele sind wirklich ehrlich? Das kann ich nicht sagen. Es machen ständig neue Geschäfte auf, andere schließen. Das ist also wirklich schwierig zu sagen. Okay, also wir wollen es auch jetzt nicht niemandem hier im Ort verraten, dass wir mit ihm gesprochen haben. Deutsches Fernsehen gibt's hier nicht, zum Glück. Als ist aber klar, wir Touristen werden hier mit System verarscht. Entschuldigung. Zum Abschied rät uns der Goldschmied generell vom Schmuckkauf hier in Player del Carmen ab. Schade. Zeit für ein Gespräch mit den Silberbetrügern von der Kinta Avenida. Im ersten Laden hatten wir für 120 € eingekauft alles Fälschungen. Der Verkäufer vom Vortag ist nicht da, dafür aber sein Chef. Hey, hey, ich kenne dich. Erinnerst du dich? Meine Show heißt Achtung, Abzocke. Wirklich? Es ist eine deutsche Fernsehsendung. Ja. Gehört dir der Laden? Ja. Wollen wir reingehen? Ich habe hier was in deinem Laden gekauft. Okay. Noch weiß der Mann nicht, dass wir den Schwindel bemerkt haben. Ich habe das hier gekauft. Das ist Silber, hat er mir erzählt. Wirklich? Wer war das? Ein Typ, der für dich arbeitet. Ein Beleg? Er hat uns keinen Beleg gegeben. Seid ihr euch sicher, dass ihr das hier gekauft habt? Absolut hundertprozentig. Wir haben es gefilmt. Wir haben es hier gekauft und das ist kein Silber. Wir haben es getestet. Verkaufen Sie nur Silber hier? Ja, wir verkaufen nur Silber. Warum verkauft ihr mir das hier, wenn er doch nur Silber verkauft? Wir haben das nicht verkauft. Genau hier. Bei wem denn? In diesem Geschäft. Ich habe an dieser Kasse bezahlt. Ist das denn Silber oder nicht? Es ist kein Silber. Das weiß ich auch. Plötzlich taucht ein weiterer Mann auf. Er gibt sich aus als der Anwalt des Ladens. Dabei haben wir uns doch gerade erst mit offener Kamera hereingebeten. Schalten Sie die Kamera aus, dann kann ich Ihnen helfen. Wenn nicht, das hier ist ein Privatgrundstück. Da können sie nicht einfach so hineinlaufen. Kein Problem, wir gehen schon. Aber er hat uns reingebeten. Gerne setzen wir das Gespräch vor der Tür fort. Meine Kollegen rufen aber sicherheitshalber die Polizei. Wer weiß, was jetzt auf uns zukommt. Ich habe diesen Schmuck in genau diesem Laden gekauft vor ca. 48 Stunden. Wir haben es auch gefilmt und wir werden es ausstrahlen in Europa vor Millionen von Zuschauern. Okay, wir haben es testen lassen. Es ist hundertprozentig sicher. Es wurde uns genau hier verkauft. Wir haben gefragt, ob es echtes Silber ist und die Antwort bekommen: Ja, es ist echt. Ich glaube, das hier ist ein Fall von Kreditkartenbetrug. Wir werden jetzt zur Polizei gehen und das Ganze lösen und ich werde die Kamera nicht ausschalten. Die Betreiber wissen, dass wir den Betrug beweisen können und sind leicht hektisch. Im Laden prüfen sie offenbar die Sicherheitsvideos vom Vortag und entdecken uns. Als die Polizei erscheint, ist der Anwalt plötzlich sehr kleinlaut. Lassen Sie mich meine Videos kontrollieren. Mal sehen, was wir deswegen machen können und wir sprechen darüber. Okay. Meine Familie und viele Leute sind von diesem Laden hier abhängig. Und warum zocken Sie die Leute dann ab? Seor, ich sag meinen Jungs, sie sollen ehrlich sein und sagen, was wir haben und was nicht. Bitte verstehen Sie meine Situation. Nur das tue ich. Ich kann Sie nicht täglich kontrollieren. Das werde ich niemals können. Dann werden Sie ein besserer Chef. Kontrollieren Sie ihre Angestellten und bleiben Sie ehrlich. Ich schick die Polizei wieder weg. Okay. Äh Gentleman ist ist okay. Die Beamten sind sichtlich erleichtert, einen solchen Fall nicht schon wieder aufnehmen zu müssen. Wir haben ihn so weit in die Enge getrieben, dass wir zugeben mussten, natürlich ist das falsches Silber, aber er selbst hat aber nichts zu tun, nur sein Angestellter. Ich glaube ihm das so halb, aber eben nicht ganz. Und viel schlimmer morgen früh, wenn wir uns mit dem Herrn beschäftigen, der hat das hier noch viel weitergetrieben. Am nächsten Morgen machen wir uns auf zu dem Geschäft, in dem uns 120 € für eine Fälschung abgeknöpft wurden. Darf ich uns vorstellen, wir machen eine Reisesendung fürs deutsche Fernsehen. Haben Sie jemals von Achtung, Abzocke gehört? Abzocke. Wirklich? Kennen Sie? Nein, aber gleich ein Gespräch auf Augenhöhe beginnt hier im Laden. Ja, mit dem obligatorischen Tequila. Dann komme ich zur Sache. Ja, Viva Mexico. Aber es lebe auch das hier. Was ist das? Das haben Sie mir verkauft. Wo? Genau hier. Wann denn? Sie erinnern sich doch, oder? Nein, ich erinnere mich nicht. Aber warte mal. Oh ja, ja, genau das hier. Sie haben mir gesagt, das ist Silber. Ja, das ist Silber und da steht da auch, aber es ist kein Silber. Sie haben es mir für 125$ verkauft. Ja, und das ist auf spanisch Betrug. Fraude. Kein Silber. Doch, das ist Silber, mein Freund. Es ist kein Silber. Wir haben es getestet. Es ist kein Silber. Sollen wir den Test noch mal wiederholen? Das können Sie schon machen, aber machen Sie die Kamera aus. Werde ich nicht. Machen Sie das aus. Die Stimmung kippt. Mit so einer Entwicklung hat der Chef hier nicht gerechnet. Er versucht unseren Kameramann anzugehen. Er weiß genau, dass wir ihn am Haken haben. Was wollen Sie? Das ist Silber. Das ist kein Silber. Und Sie wissen das? Sie verkaufen den Leuten hier Fälschungen. Ich arbeite hier nur. Ich dachte, Sie sind der Besitzer. Nein, ich wünschte, ich wäre es. Aber wer ist der Besitzer? Ich wünschte es. Plötzlich ist er nur noch ein Angestellter und wirft uns kurzerhand hinaus. Diskussion beendet. Wir haben ih volle Kanne erwischt. Dieser Mann ist ein Betrüger. Lassen wir ihn in seinem betrügerischen Laden und verzichten wir für dieses eine Mal mal mal auf die Polizei. Und unseren Besuch, den vergisst er auch nicht mehr. Er wird sich an mich erinnern. Deshalb mein Tipp: Schmuckkauf geht auch in Mexiko, aber nur mit Zertifikaten und Quittungen, damit man das gute Stück im Verdachtsfall auch zurückgeben kann. Also bitte kein Silber hier kaufen, bitte nicht in die Taxi steigen in Kankun, dann wird es ein toller Urlaub, ob als Single, Pärchen oder mit der ganzen Familie.
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| Titel | Achtung Karibik-Urlauber: Wenn die Traumreise zur Kostenfalle wird! | Ganze Folge |
| Kategorien | BulkNews, Achtung Abzocke, GanzeFolge, kabeleins |
| Hinzugefügt | 2026-07-15 16:40:22 |
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