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🔗 https://www.youtube.com/watch?v=sYU4mzBIPzU
🤖 Zusammenfassung
In der Reportage begleitet Moderator Peter Giesel deutsche Touristen durch drei asiatische Reiseziele und deckt systematische Abzockmaschen auf. In Sri Lanka stehen Edelsteinhändler im Fokus: Eine inszenierte Mondsteinmine dient offenbar nur als Kulisse, um Besucher in einen teuren Juwelierladen zu lotsen, während in Colombo ein winziger blauer Saphir für rund 210 US-Dollar angeboten wird – mit der Behauptung, er werde in Deutschland dreimal so viel wert sein. Ein deutscher Gemologe und ein Vergleichskauf auf dem Edelsteinbasar in Beruwala widerlegen diese Versprechen; ähnliche Steine sind dort erheblich billiger erhältlich. Auch das staatliche Elefantenwaisenhaus in Pinnawala präsentiert sich weniger als Tierschutzeinrichtung, sondern als kommerzieller Zirkus mit kostenpflichtigen Ritten, Fütterungen und Fotos, bei dem die Tiere angekettet oder von Mahouts mit Haken geführt werden. Hinzu kommen dubiose Ayurveda-Produkte, in Bali Geldwechsler, die Touristen bestehlen, sowie in Kuala Lumpur Smartphone-Fälscher. Kritisch betrachtet, zeigt die Reportage Asien als Markt, auf dem gutgläubige Urlauber leicht überteuerte oder wertlose Waren angedreht bekommen.
Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"
📜 Transkript
Wali, Kuala Lumpur und Sri Lanka. Drei asiatische Traumzele für deutsche Touristen. Wenn nicht aufpasst, kann es auch hier böse erwischen. Mein Name [musik] ist Peter Giesel und ich bin Urlaubsbetrüger auf der Spur. Du versuchst mir ein Fake zu verkaufen, okay? Kleinen und großen Betrügern, die es auf unser Urlaubsgeld abgesehen haben, ihr seid absolute Abzocker. An den Twin Towers in Kordalumpur gerate ich an dreiste Smartphone Fälscher. Hör zu, ich möchte mein Geld zurück, denn das ist kein Original, es ist ein Fake. Auf Bali verliere ich tausende beim Geld wechseln. Auf dieser [musik] Straße hat mich jeder einzelne Money Changer gerade eben bestohlen. Jeder. [musik] Und auf Sri Lanka gerate ich beim Edelsteinkauf in Arge Bedrängnis. Das habe ich noch nie erlebt. Also es überfordert mich total. Ich treffe deutsche Opfer und höre von unschönen Urlaubserinnerungen. Man fühlt sich einfach nur verarscht, sage ich jetzt mal. Also für dumm verkauft nicht ernst genommen. Ich versuche die Abzocker vor zu enttarnen. Dieser Stein wird niemals 4 bis 600$ wert sein. Und entdecke dabei Nep mit überteuerten Ayuveda Produkten. Ich habe mein Geld wiederbekommen, bis sie merken, dass sie abgezockt wurden. Schon längst zu spät oder sind die meisten schon in Deutschland? Also, Achtung, abzocken. Ich bin den Betrügern auf der Spur, damit ihr nächster [musik] Urlaub kein Reinfall wird. Asien ist ein Reiseziel, das so viele unterschiedliche Eindrücke zu bieten hat, dass ich eine Rundreise an verschiedene Orte empfiehlt. Ich beginne meine auf der Insel Sri Lanka. Zuerst fliege ich in die Hauptstadt Colombo, einer charmanten Metropole. Noch vor Hinduismus und Christentum ist der Buddhismus hier die prägende Religion. Vom Flughafen geht es zum An und Runterkommen direkt in einen der vielen Tempel. Was für ein toller erster Eindruck in unserer großen Asienreise, die ich jetzt vor mir habe. Ich werde mit meinem Team durch drei Länder reisen. Es wird uns der Weg nach Indonesien auf die Insel Bali, nach Malaysia in die Megity Kualalumpur und wir beginnen hier in der schönen Hauptstadt von Sri Lanka in Colombo. würde gerne ein bisschen wach bleiben, weil ich bin gejett und gehe jetzt ins Hotel und morgen, das verspreche ich, gebe ich gleich zu Beginn richtig Geld aus. Colombo ist der Knotenpunkt für fast alle Sri Lanka Touristen. Nicht viele bleiben mehr als ein zwei Tage. Dabei lohnt sich einen Blick in die Straßen der Hauptstadt, die zugleich auch die modernste des Landes ist. Dir spürt man neben ausgeprägten Traditionen [musik] vor allem viel geschäftiges Treiben. Der Basarbezirk Petta ist ein Handelszentrum für Artikel so ziemlich jeder Art und Herkunft. Für mich gibt's als erstes eine neue Sonnenbrille. Wenn ich schon mal hier bin, warum [musik] ich gleich einen wichtigen Punkt auf meiner Liste abhacken? Also ich bin so ein Typ Reisender, der erledigt die Souvenirs und Mitbringsel für die Lieben daheim gern am Anfang des Urlaubs, damit ich es hinter mir hab und dafür gibt es hier in Sri Lanka auch was. Hupsala, nämlich Edelsteine. Gems heißt es auf Englisch, Jewelry, also Juwelen und Schmuck. Das kauft man hier besonders günstig. Na ja, sie an das schon, ne? Ups. Edelsteine sind hier nicht nur für Touristen das große Thema. Sri Lanka ist reich an diesen wertvollen Bodenschätzen und es herrscht hier eine Art Goldrausch nach diesen glitzernden Kostbarkeiten. Ich will wissen, ob ich als Tourist wirklich ein wertvolles, nicht überteuertes Souvenir mit nach Hause bringen kann. Besuch im Schmuckladen nahe unseres Hotels. Wir haben weiße oder blaue Edelsteine. Das hier sind unsere weißfarbigen Saphire. Die hier und die hier. Die sind alle direkt aus Sri Lanka in bester Qualität. Welche Farbe hätten Sie gern? Den blauen hier. Ja, der ist schön hier. Der hier. Eine sehr gute Wahl. Wie viele Edelsteine möchten Sie? Nur einen. Ja, genau, nur einen. Welcher gefällt Ihnen besser? Dieser hier oder der hier? Der vordere hier ist schön. Ja, der ist sehr schön. Also ein Karat kostet ca. 1300$. Dieser hier hat 2,4 Karat. Ich gebe dir aber 50% Rabatt. Das wären dann 1594 für dich. 00$00 1300 €. Das entspricht [musik] nicht meinem Budget für Mitbringsel. J ja ja und günstig und wir reden von anderen Dimensionen. Ja, ja. Wir sind hier für ein kleines Souvenir hergekommen. Vielleicht auch ein gutes. [musik] Ja, der Edelstein, den man aus Sri Lanka mitnehmen muss, ist also der blaue Sapir. Dafür ist das Land seit Jahrhunderten berühmt. Wir sind ja da wirklich bei mikroskopisch kleinen Steinen und die Preisgrößen waren 00$ 1700 $ und zwar nicht in dem Ring drin, einfach nur so. Okay, ehrlich, das ist noch mal ein angucken und uns bisschen darüber informieren. Was darf das denn überhaupt kosten? So ein Edelstein. Also Schatz, tut mir leid, aber das ist nicht im Büche und zwar überhaupt nicht. Wie ist es also möglich, dass [musik] viele Sri Lankaisten Edelsteine als Souvenir mit nach Hause nehmen? Da muss es auch andere Preisklassen geben. Im Netz finden wir Berichte über Schnäppchenmärkte und [musik] Kauftipps für Einsteiger. Und wenn man in einem Land sich befindet, in dem ja die Edelsteinproduktion zu Hause ist, genau. Dann gibt's da natürlich auch immer die besten Preise. Damit wirt Sri Lanka auch. Also was man bei uns so Werksverkauf nennt, ja, da geht man ja gerne hin, da wo der Ursprung der Sachen ist im Werk, da gibt's das Preiswetter und hier auf Sri Lanka werden nun mal sehr, sehr viele Edelsteine gefördert und deswegen gibt's die hier n mal auch preiswerter. Denken viele deutsche Touristen, zwei von ihnen wohnen hier im bayerischen Deckendorf. Andreas und Julia waren erst vor wenigen Monaten auf der Insel. wollten eigentlich Urlaub machen in Sri Lanka, haben dann eigentlich eine sehr schönen Ausflug gemacht und bei dem Ausflug war leider Gottes auch die Moonstone Mine dabei. Auch ich bin unterwegs zu dieser Moonstone Mine zu deutsch natürliche Mondsteinmiene. Laut Eingangsschild ist sie staatlich lizensiert. Direkt beim Erzeuger muss es doch auch was für mich geben, für mich und meine Urlaubskasse. Auf jeden Fall [musik] finde ich sofort deinen freundlichen Mitarbeiter der Miene, der mich einlädt, ihm zu folgen. Ich bin schon ganz gespannt. Moonstone M. Ah ja, genau. Moonstone M, das ist es. äh sind durch eine Plantage von Zimt mit durchgeführt worden und irgendwo in der Plantage von Zimt war auf einmal eine Moonstone Mine. Der Minenarbeiter komischerweise ist gerade aufgestanden, eben noch Mittag geschlafen. Jetzt fängt an. Ach genau in der Sekunde hier muss jetzt vorsichtig sein. Okay. Hallo, das ist unsere Mundsteinme. Sie liegt 17 m unter die Erde. Die Maschine fordert die Grundwasser nach draußen. Das ist unsere Telefon. Damit können wir mit dann Mitarbeiter und dann telefonieren in dieses Kanalruh sollten wir dann einmal schreiben. Hallo. Und der Arbeiter hat wirklich also noch gefühlt einer zehntel Sekunde auch mit hallo geantwortet. Hallo, hallo, hallo. Ja, wern du willst, kannst du Foto machen. Wer ist da unten? Meine Mitarbeiter. Helloers. Hallo. Ja, ihr arbeitet hart da unten, ne? Ja. Ja, ist genau selbst im Stollen. Jetzt beginnt Hör mal zu so ein hacken. Der hackt jetzt. Ja. Ja, genau. Er ist da unten in der Der hackt jetzt mit der Schaufel. Ja, keine Brotmaschine. Tatsächlich zeigt sich Untertage eine Gestalt. [musik] Er scheint Sand in einen Eimer zu schütten. Ist das ein Edelsteinschirfer? Oh, da kommt was hoch. Kannst du es hochholen? Genau. Ja, genau. Hinter mir, guck mal. Wahnsinn. Hinter mir ist die Seilwinde mit der das hier hoch gehört. Sieh nicht wir hier so hoch. Also das sollst du hoch? Ja. Ja, ich hle es hier hoch. Rolling rolling. Also diese [musik] Winde ist hier hinter mir festgebunden und zwar auch nicht erst seit 10 Minuten. Dies ist ein schlechter Chers. Wir haben mehrfach gefragt, arbeiten den auch noch Leute in dieser Mine? Und es wurde mehrfach bejahrt. Diese Mine ist noch offen und es werden nach wie vor immer noch Moon da geschöpft. Also hier arbeitet niemand. Die Winde ist fest. Die hat auch seit vielen Jahren w überhaupt irgendwann mal jemand was hochgezogen. Ein guter Indikator dafür sind die kleinen Pflanzen, die mittlerweile sprießen auf diesem Berg von Sand, der rausgeholt wurde. Eine komische Vorstellung, dass andere Touristen auf so eine Nummer reinfallen. Und jetzt wette ich mal ein Zehner Urlaubsgeld. Wenn wir jetzt hier durchgehen, wir direkt in einen Shop kommen und da gibt's ja Moonstones. Wer sollen da dagegen und Curry? Wirklich keine 50 m weiter der wahre Grund für die Showmiene. So und da sind sie schon mal die nächsten Touristen siehst du kommen hinten gerade rein. Die bekommen alle so eine Minenführung jetzt und die hier vorne sind kurz davor zu kaufen. Schau mal. Eher zur Dekoration schleifen hier zwei Männer Mondsteine direkt neben der Verkaufsauslage. Also sowas habe ich wirklich noch nie gesehen. Ja, dass sich jemand einfach einfach so eine so wie im Fantasialand so eine kleine Mine bastelt und den Leuten weißchen will, hier wird noch was gefördert. Also, man merkt von Anfang an, dass es da eigentlich wirklich nur um die Absocke geht und das Ziel des Trips eigentlich nur dessen ist, man wird durch die Mine geführt überland und kommt dann auch in einen Shop, in dem dann überteuerte Accessoires und Ketten angeboten werden. Man überlegt da gar nicht, man fühlt sich einfach nur verarscht, sage ich jetzt mal. Also für dumm verkauft nicht ernst genommen. Meine Zeugen der Abzocke haben recht, denn kurz vor dem Parkplatz läuft jeder Besucher der Naturmiene unweigerlich in das Blingbling [musik] Juweliergeschäft. Was kosten die Steine? Zwischen 3000, 3500, 5000. Um solche Preise geht's hier also wirklich. Viele Touristen scheinen von der Mine der Art hingerissen, dass sie zuschlagen. So und genau dafür darum geht's nämlich hier überteuerte Edelsteine an durchreisende Touristen zu verkaufen. Also jetzt nicht mein Laden. Die Preise in dem klimatisierten Juwelierladen sind fast unbezahlbar. Aber auch draußen in der Schleiferei kaufe [musik] ich heute nichts. Ich habe jetzt trotzdem gerade dieses Gefühl, wenn man schon mal hier ist. Ja, ich bin kurz da von meiner Tochter jetzt so ein kleinen Murenstein mitzubringen. Also dieser Reflex, dem eigentlich jeder Tourist irgendwann erlegen ist, genauso wie die da wahrscheinlich da die da hinten, wenn sie ihre Visakarten zücken, den erlebe ich jetzt auch so ein wenig. Ja, auch Mensch, wenn es hier ist, dann so. Aber ohne jeden einzelnen Stein da drin zu überprüfen, bin ich mir sehr sicher, dass man hier kein Schnäppchen macht. Zurück in Colombo. Vielleicht finde ich ja im Touristenviertel doch noch ein günstiges Angebot. Schließlich gibt es hier unzählige Juweliere. [musik] Dieser wirbt mit Rabatten. Darf ich Ihnen ein paar echte Saphire zeigen? Wenn Sie nicht allzu teuer sind, gerne. Das kommt ganz drauf an, was Sie sich vorstellen. In Sri Lanka lässt sich gut handeln. Das habe ich heute schon mal gehört. Nee, danke. Es fällt mir nicht schwer, den ahnungslosen Touristen zu spielen. Ich kenne mich nicht so aus mit der Preisgestaltung hier. Das hängt von der Farbe der Sa. An welche Farbe haben Sie denn gedacht? Die sind ja offenbar alle blau, oder? Der da drüben, die dunkleren also. Ja, das sind aber echte Saphire jetzt hier, oder? Ja, sicher. Sie bekommen sogar ein Zertifikat dazu. Er merkt, dass er mich noch nicht am Haken hat. Da zieht er seinen Verkäufertrumpf aus dem Ärmel. In ihrem Heimatland zahlen sie den dreifachen Preis. Den dreifachen Preis bei mir zu Hause? Ich verstehe. Ja, genau. Wenn Sie nach Hause fahren und das Flugzeug gelandet ist, geht der Preis sofort in die Höhe. Von welchem Preis sprechen wir überhaupt bei diesem Stein? Dieser hier liegt ca. bei 840$. 840$ für den Stein. Aber heute ist der letzte Tag unserer Rabattaktion. Du bekommst sogar 50% Rabatt. Zah ich für den jetzt hier 400 € für so ein kleines Ding, aber immerhin mit 50% Rabatt, [musik] dennoch zu teuer für einen Durchschnittstouristen. Das merkt auch der Verkäufer und setzt niedriger an. Ding der gleich hier ein bisschen kleiner. Und wie viel kostet dieser hier? Der wäre bei der hier 0$. Okay, dann nehme ich den hier. 200 €. ist okay. Also, ich kaufe eine Weranlage, die sich in Deutschland angeblich verdreifacht. Ich sollte eigentlich ein gutes Gefühl haben, habe ich aber nicht. Das ist natürlich auch was anderes. Ich kenne mich damit eben nicht aus. Das macht dann 230, nein, 210$ ein Stein [musik] so groß wie ein Reiskorn. Direkt aus dem Erzeugerland aber soll er zu Hause enorm an Wert gewinnen. So muss sich ein wahrer Goldrausch anfühlen. Dazu das Gefühl, dass ich ein Schnäppchen gemacht habe [musik] und das auch noch im Urlaub. Das sind ganz realistische Bedingungen. Ein Tourist wie ich, der eine sehr schöne und durchaus anspruchsvolle Frau daheim hat, die erwartet, dass so ein Souvenir auch was Schönes ist. Und ich bekomme gerade gesagt, wenn du das jetzt hier kaufst, ist es, wenn du daheim bist, schon das dreifache Wert, weil hier kostet ja nur ein Drittel. Da müssten diese 200 und ja 10 € die ich hier ausgegeben habe, der 630 werden, wenn ich in Deutschland ankomme. Super. Da verdreifacht sich die Freude gleich. Erst abends im Hotel sehe ich, wie schön der blaue Saphir wirklich ist. Da kommt mir ein Gedanke. Ist dieser winzige Stein für über 200 € überhaupt echt? Colombo ist eines der weltweit wenigen Drehkreuze für Edelsteinprofis. Ich muss mir hier eine klare Aussage über diesen gekauften Saphir einholen. Nach einer kurzen Suche finde ich eine Anlaufstelle. Aha, da wollen wir hin. Gem Testing Laboratory. [musik] Das Ganze ist quasi eine Edelsteinbehörde. Sollte also verlässlich sein. Ganze vier Stunden muss ich auf das Ergebnis warten. Das ist dann aber immerhin amtlich. Klauer Saphir hier ist angegeben die Größen, die Dimensionen, also wie viel Millimeter der groß und breit ist. So und jetzt kommt hier Polariskoptest, Mikroskop Test, Fluoresczen schön zu wissen, dass es ein [musik] blauer Saphir ist, aber was er wert ist, steht hier nicht drauf. Ich brauche noch mal jemand, der mir sagen kann, was das vor allem in Deutschland dann wert ist. Ich rufe den Gemeologisten Claudio Melisenda im deutschen Ida Oberstein an. Das ist das Edelsteinzentrum unseres Landes. Ich habe ihm das Zertifikat vorab geschickt. Ist so ein Reißkorn 200 € wert und viel interessanter, ist es dann plötzlich in Deutschland das dreifache Wert, wenn ich lande? Äh nein, das ist es sicher nicht. Also ich gehe davon aus, dass s die gleichen Steinen äh [musik] in Deutschland auch erwerben können für den gleichen Preis. Wirklich, das ist ja erschütternd. Äh, das heißt, lohnt es sich überhaupt hier in Sri Lanka einkaufen zu gehen, wenn man Edelsteine [musik] mitbringen will? Als Tourist kann man keine Schnäppchen kaufen, die dann drin bringen verkaufen, denn die Leute wissen ganz genau, was diese Steine wert sind und äh sie kennen die Weltmarktpreisen. Es macht für die keinen Sinn, diese Steine unterwert zu verkaufen. Vielen Dank, Hemy Sender für die Zeit und einen guten Morgen noch nach Deutschland. Tschüss. So schnell kann der Traum vom Urlaubschnäppchen verflogen sein, aber noch [musik] gebe ich nicht auf. Wir sind auf dem Weg in eine Stadt namens Beruvala. Dort gibt es einen der größten Edelsteinmärkte des Landes. Der zieht zum einen viele Touristen an. wahrscheinlich auch viele Gauner, Garoven und Abzocker, aber eben auch Profis, denn natürlich ist und bleibt dieser Bodenschatz, diese vielen Bodenschätze, die es hier in Sri Lanka gibt, ein hohes Gut, mit dem hier auch viel Handel betrieben. Mit einem Profi, einem echten Edelsteinhändler treffe ich mich jetzt. Tyler Larson [musik] aus den USA soll mir helfen auf der Suche nach einem guten Deal. Unseren Saphir sieht er sich kurz an und meint, [musik] ich zeig dir was Besseres. Gibt es ein solches Edelsteinschnäppchen hier wirklich? Und vor allem für den kleinen Geldbeutel. Kaum haben wir das Kaffee verlassen, werde ich schon angesprochen. Wohlgemerkt sind es noch mehrere Straßenecken bis zum eigentlichen Markt. Ich Hi. Hallo. Was hast du? Ich kann dir helfen. Was verkaufst du denn? Ich zeig es dir. Der Mann fummelt ein weißes Briefchen aus seinem Gewand. Darin [musik] ein blauer Stein. Ich sehe. Sch mal. Ich sehe nichts außer meine Haare hier und so ein blauen [musik] Stein. You have a try. Auch der Edelstein Experte begutachtet und will den Preis wissen. 6666, die habe ich jetzt gerade nicht dabei. Thank you very much. Noch sind wir nicht auf dem Edelsteinbasar, aber offenbar auf dem dazugehörigen Schwarzmarkt. Jeder Passant scheint hier plötzlich [musik] Steine im Wert von 10en aus der Tasche zu ziehen. Geist to Ich wollte eigentlich gar nicht auf der Straße angesprochen werden, sondern eigentlich wollten wir zu einem Markt gehen und das ist er, der Edelsteinbasar von Baruballa. Ein wildes Getümmel. Das habe ich mir anders vorgestellt. Ach, das ist also wir weiß Safir heißer Saphir. Ich verstehe kein Wort. Hier soll ich Edelsteine kaufen? Obwohl mich der Experte begleitet, fühle ich mich überfordert. Urlaubsshopping sieht anders aus. Das ist also deren Vorstellung von Markt. Ja, es gibt hier keine Stelle, sondern jeder kommt zu dir und verkauft dir was. Natürlich perfekt für Touristen zum Opfer zu werden. Bang, bang. Al, das habe ich noch nie erlebt. Also es überfordert mich total. Hier einzukaufen würde einer Lotterie gleich kommen. Aber was sagt der Fachmann? Haben wir eben Schnäppchen gesehen in diesem Getümmel? Ich denke, da waren nur zwei oder drei Fälschungen dabei, aber der generelle Preis war einfach viel zu hoch. Also selbst hier im Großhandel sind die Preise doch schon viel zu hoch, oder? Weil wir wie Touristen aussehen. Aber noch will ich nicht aufgeben. Hier bietet jeder Steine an. Selbst der Mann in diesem Kleidungsgeschäft. Wollen Sie einen großen oder eine kleinen? Einen kleinen bitte. Also jeder, selbst der jemand der hier Saris und T-Shirts verkauft, hat irgendwie auch noch nebenher so ein kleinen Edelsteinhandel. Macht hier jeder in dieser kleinen Stadt. Der Mann gibt mir einen ganzen Beutel voller kleiner Steine und darin wird unser Experte plötzlich findig. Das ist genau der gleiche Stein, für den du 200$ gezahlt hast. [japst] Nein. Zeig mal her. Erinnert ihr euch? Ja. Ja. Colombo, unser Reisorn. In der Hauptstadt hatte ich einen blauen Saphir für 230$ erstanden. Wohl gemerkt nach Abzug von 50% Rabatt. Und dieser hier, ich will nur den hier nehmen für 12000. Wir sind keine Edelsteinkäufer, nur Touristen. Nur für Touristen. Der T-Shirt Händler verkauft mir den Stein aus einem Päckchen zu einem Preis, der kaum zu glauben ist. Ich habe jetzt hier gerade in einem T-Shirtgeschäft genau den und das weiß der Experte [musik] gleichen Stein der gleichen vergleichbaren Qualität den ich in Colombo in der Hauptstadt 200 ausgegeben habe für umgerechnet how much den 35 € bekommen. Ich will aber letzte Gewissheit. Bin ich dem Verkäufer in Colombo in die Falle gelaufen? Auch für den zweiten Stein lasse ich ein Zertifikat erstellen. Er entspricht bis auf kleine unbedeutende Abweichungen dem aus Colombo. Der größte Unterschied der Preis. Hier beim Touristenjuvelwelier bin ich abgezockt und angelogen worden. Wir müssen reden. Ganz einfach. Sie haben mir diesen kleinen Edelstein hier verkauft. Einen blauen Saphir. Ganz genau. Ich habe dafür$ bezahlt und jeder hier hat mir erzählt, sobald ich in Deutschland bin, steigt der Wert auf über 400 €. Ich soll ih also hier kaufen, weil ich in Deutschland einen besonders guten Preis verlangen kann. Aber das stimmt nicht. In Deutschland ist dieser Stein sogar weniger als 200 € wert. Hätte ich ihn also hier für 400$ gekauft, ja, dann hätte ich 200% zu viel bezahlt. Nein, das stimmt so nicht. Du musst mit diesem Stein in Deutschland nur zu verschiedenen Stellen gehen. Ja, aber ihr Kollege hat behauptet, dass sich der Wert des Steins in Deutschland mehr als verdoppelt und dieser Stein wird niemals 4 bis 600$ wert sein und deswegen habe ich das Gefühl, dass sie mich abgezockt habt. Läuft diese Kamera da vorne? Nee. Warum? Ich möchte nicht gefilmt werden. Okay. Und wieso nicht? Egal, noch mal. Wieso haben Sie Sagen Sie mir jetzt endlich, ob die Kamera läuft? Das Gespräch ist vorbei. Der Mann merkt, dass wir ihn beim Touristenp ertappt haben und wird ungemütlich. Da wollen wir uns höflich verabschieden. Die überteuerte Ware nehme ich aus Beweisgründen mit. Also auch der wirklich ganz große Scharm dieses Verkäufers kann mich nicht täuschen. Sein Kollege hat mir einen Stein, einen blauen Saphir verkauft, der völlig überteuert war und für den ich längst nicht das in Deutschland bekäme, was er mir weiß machen wollte. Sie kennen sich nicht aus mit Edelsteinen. Ich mich auch nicht. Lassen wir doch gemeinsam lieber die Finger von solchen Läden, einen großen Bogen und diese Gem Shops, dann fällt man auf sowas auch nicht rein. Und später auf Sri Lankaige Shoppingtour statt spektakulärem Naturerlebnis. Ich bin so super sauer jetzt gerade. Ich wollte mal einen Groen sehen und was habe ich bekommen? Der hat mich von Shop zu Shop gefahren. Ich musste immer wieder zahlen. Das ist nichts weiter als Betrug. Ach komm jetzt echt. Ich kann nicht mehr. Neben seinen unendlichen Landschaften hat Sri Lanka eine große endemische Tierwelt, [musik] also Arten, die es so nur hier auf der Insel gibt. Zu denen zählt der berühmte Sri Lanka. Rodungen und Besiedlungen haben die ursprünglichen Lebensräume für diesen [musik] Dickholter minimiert. Die Art ist hoch gefährdet und deswegen wollen wir uns heute eine besondere Einrichtung ansehen in der [musik] Stadt Pinavalla. Das finde ich eigentlich grundsätzlich mal vom Gedanken her schön, denn der Sri Lanka, so viel weiß ich vorher aus dem Internet, ist eine ganz spezielle Art, die es natürlich nur hier gibt, die man gesehen haben muss. Die ist zoologisch einmalig und hier drin ist also ein Weisenhaus. Das sehen wir uns jetzt an. Dieses berühmte Elefantenweisenhaus liegt übrigens im Binnenland gut zweieinhalb Autostunden nordöstlich [musik] von Colombo. Ich brauche ein Z D Eintrittskarten. Der Schalter verkauft nur Tickets an Einheimische. Ach so, hier gibt's nur Tickets für Einheimische. Und wo gibt's die Erwachsenen Tickets für Ausländer? Da müssen sie an den anderen Schalter. Ach so, verstehe. Ja, das zum anderen Eingang. Schön, dass man hier hilfsbereite Menschen hat, die einem dann doch den Weg zeigen. Bisschen unübersichtlich ist es, zumal diese Schrift echt kaum zu lesen, also gar nicht zu lesen ist für uns. Man hat keinen Hinweis darauf, wo man ist. Aber hier vorne soll der Eingang sein. Ist an dem führt er uns vorbei. Jetzt können Sie bis 2 Uhr Pause machen, dann können Sie beim Baden zusehen. Wollen sie auch Elefant reiten? Ja, hier passiert jetzt nichts oder was? Leider nicht, aber um 14 futtern um 2 Uhr gehen sie zum Baden. Aber sie können bis dahin von Reiten gehen. Okay, es gibt also Programm zwischen dem Programm. Wo geht's denn hin und wer ist denn man eigentlich? Ist ist derselbe Veranstalter hier. Ja, aber man muss zwei verschiedenen Ticket kaufen. Aha. Aber es ist derselbe Veranstalter. Ja. Da bin ich mal gespannt, auf was ich mich da eingelassen habe. Also, und dieser Herr arbeitet für dieselbe Firma, also für das Weißenhaus. Sind wir uns da noch so sicher? Nein. Merkt man das als Tourist? Auch nicht. Es wird immer abenteuerlicher. Er führt uns an einem Supermarkt vorbei zu einem Flussbett. Ist das ein Weisenhaus? Ich erkläre Ihnen das Programm. anfassen, futen, reiten. Das geht nur hier. Okay. Es wird mir langsam bewusst, wo ich hier eigentlich bin. Von wegen Weisenhaus Reitengostet 3000 Pro Auslände 5000. Ich zahle [musik] 22 €. Schließlich willürde ich wissen, was hier genau veranstaltet wird. Mit einem mulmigen Gefühl setze ich mich auf die Elefantendame. Mein Kollege Peter darf mit. Das Schöne an den Elefanten ist, dass die über die kleinsten Weg ganz sicher runterführen. Die Aha stürzen nicht ab, sind super sicher im gehen. Das ist ein schönes Gefühl auf dem Tier zu reiten und trotzdem kommen mir jetzt, bevor ich überhaupt in der Weißenstation war schon so bisschen meine, wie soll ich sagen, [musik] Gedanken. Das sind Gewissensbisse. Wir sehen weit und breit keine anderen Tiere. braucht ein Elefant nicht seine Herde und gerade beschreicht nicht so ein Zirkusgefühl, weißt du? So die alte Elefantendame hier, ob die das so gut findet, was sie hier macht, weiß ich. Ales Mädel. Trommt geht es noch [musik] kaum 2 Minuten auch schon wieder zurück. Noch eine Banane und dann werde ich noch mal zur Kasse gebeten. Der Mahut, der Elefantenführer, will jetzt sein Honorar. Ah, der will ja schon wieder. Frau H. Für wen denn? Kriegt er denn kein Gehalt von Ihnen? Nur deine Monatsgehalt. Nur ein Monatsgehalt. Was verdient er denn so? 25 000 Rupi im Monat. Das heißt unsere 10 000 schon sein halbes Monatsgehalt von einem Ritbur halten die Jungs hier hinter mir und das ist schon sowas vom Boden los, finde ich. Aber soll er haben. [musik] Er ist der, der für überhaupt nichts kann, weil erlebt von seiner Elefantenkuh wahrscheinlich. Thank you very much. Und die Jungs hier, der mit dem Goldkättchen, der kriegt meine 60 € jetzt. Am wenigsten hat davon wahrscheinlich die Elefantendame selber eine schöne Touristenabzocke, die definitiv nicht zu dem Weisenhaus da drüben gehört. Äh [musik] traurig, muss ich ganz ehrlich sagen. Schönes Tier, traurige Angelegenheit, völlig überteuert. Abzocke mit Tieren ist immer besonders blöd, finde ich. Ich hoffe, dass es anders aussieht im echten [musik] Elefantenweisenhaus. Das liegt ja genau gegenüber auf der anderen Straßenseite. [musik] 10000 und das geht hier. Ich bin gespannt, was mich für diesen Preis [musik] erwartet. Wir haben jetzt 120 € weniger in der Tasche und sind noch nicht mal drin bis jetzt. Komm, vielleicht kommt das Geld ja direkt den Tieren zu. Ich würde gerne mehr über das Projekt erfahren. Was wird hier für die Elefanten getan? Leben sie artgerecht? Mein erster Eindruck, ich weiß nicht so recht, ein Weisenhaus für Elefanten, eine Orphanage was anderes drunter vorgestellt, als hier zusammen mit Chinesen und Japanern zu stehen und dabei zuzugucken, wie die Elefanten füttern. Schau mal, der Elefant hat Ketten um. Klar, wahrscheinlich werden sie den irgendwo sichern müssen, dass er keinen Quatsch macht, aber hier mit den Touris zu stehen hat, finde ich, nichts mit äh im Weisenhaus zu tun. Zumindest bis jetzt nicht. Etwas weiter entfernt [musik] sehe ich dann doch noch freistehende Tiere und das erste informative Schild. Elefanten sind jetzt nicht wie bei uns im Zoo im eigenen Gehege sozusagen, sondern nur so leicht lose getrennt durch ein paar Steine und solche Schilder. Don't go beyond this area. Hier geht's nicht weiter und da unten steht: "Die elephants are not tamed refrain from getting close to elephant." Also, die sind ungezähmte wilde Tiere. Bitte nicht näher kommen, außer für Geld. [musik] Dann schon. Denn die Mahuts, die Elefantenführer rufen uns herüber. Wir sollen [musik] die Tiere doch streicheln. Ein Foto machen sie gern. Er hält es hier mit so einer Wiederhaken hoch das Tier. Hast du Lust auf mich überhaupt? Ja. Dem Foto folgt die Forderung nach [musik] Geld. noch mal [musik] al das ist sind Mitarbeiter einer staatlichen Behörde, die hier zum Tierschutz eigentlich angestellt sind. Musst du machen. Ich habe kleines frag mich gerade, wo es ist. Ich hab es irgendwo drinne. Warte, das ist immer so unangenehm. Ja, man steht dann da, die stehen vor einem und wollen Geld haben. Ich dachte, ich bin ja in dem Weisenhaus, wo es um Tierschutz geht und nicht um Abzocke hier. Nimm wirklich keinen Bock mehr darauf, sonst hier wirklich. Und das ist schon, du kommst hier. Ich hätte gerne mal wenigstens bis drüber erfahren über das Projekt hier. Was machen die hier? Wie arbeiten die mit den Tieren? Und was sage ich? Da vorne wird gefüttert für Kohle, hier wird fotografiert für Kohle und ihr seid hier staatliche Tierschützer. Ist klar. Der [musik] Zirkus mit den Elefanten geht nebenan weiter. Soll dieses Elefantenbaby jemals wieder in Freiheit leben können, wenn es täglich von hunderten Menschenhänden betoucht wird? Ich kann mir das nur schwer vorstellen. Auch die deutschen Touristen vor Ort haben ein unangenehmes Gefühl bei der ganzen Sache. Ich bin auch ehrlich gesagt bätig dieser Sache gegenüber. Ich weiß es nicht. Dann teil wenigstens noch jemand, der meinen ersten Eindruck teilt, weil der ist genauso. Stehe da hinten und plötzlich kommt einer und sagt: "Fast den Elefanten an." Warum soll ich den an Elefanten anfirkus? Hier ist doch kein Streichel so, aber eben doch. Und das ist genau der Unterschied zwischen einer Elefanten Weisenstation und dem, was wir hier sehen. Das ist eher ja, wenn es Delfine wären, wären wir in Orlando. [musik] Was hier vor sich geht, gefällt mir ganz und gar nicht. Eigentlich sollen junge Elefanten hier aufgezogen werden, die keinen Kontakt mehr [musik] zu Muttertieren haben. Wir müssen mit Profis darüber sprechen, Experten, am besten sowas wie ein Tierschutzaktivist, äh am besten jemand aus Sri Lanka. Und da bin ich gespannt, was die [musik] dazu zu sagen haben. Enttäuscht wünsche ich mir diese Elefanten zurück in die freie Natur und nehme Kontakt mit einer Tierschutzaktivistin aus Sri Lanka auf. Gleich am nächsten Morgen nach dem Frühstück wollen wir mit ihr sprechen, als plötzlich Besuch vorbeikommt. Wir frühstücken mit den Elefanten, das ist jetzt hier keine Show, die sind gerade auf dem Weg selbst vom Frühstückstisch sozusagen. Ales wirklich ganz im Ernst. Hier vorne ist die Straße vor unserem Hotel und die gehen jetzt zurück in ihr Weisenhaus, das was wir gestern ja schon gesehen haben und mit dem ich eigentlich gar nicht einverstanden bin. Und da kommt die nächste Schicht und wo die hin wollen, sage ich jetzt auch mal. Direkt vor unserem Hotel, ne, befindet sich so ein, ja, ein Flussbett und genau da rein werden die Elefanten jetzt gebracht, um sich morgendlich zu erfrischen. Die Ketten haben sie immer noch um. frage ich mich, warum bringt man Elefanten aus diesem Weisenhaus, was es da oben gibt, aus ihrer ja natürlich ist ja nicht, aber normalen Umgebung raus über so eine Straße hier runter zu einem anderen Ort? Kann es eigentlich nur einen Grund geben. Touristengeld. Kurz nach 9 Uhr in der Früh öffnen die Souvenir Shops und die kleine Elefantenindustrie in dem Ort bereitet sich auf die Reisebusse vor. die die Touristen ausspucken. Alle wollen den Tieren so nah wie möglich kommen. Einmal anfassen kostet umgerechnet 5 €. Haben die Elefanten jetzt was davon? Ist mir noch nicht ganz klar. Die Touristen haben Spaß und die Führer wahrscheinlich das Geld. Was davon aber kommt wirklich den Tieren zugute? Ich habe jetzt mein erstes Promi Interview in Asien vor mir. Wir werden gleich Kontakt aufnehmen mit Ordana Gunavardana. Sie ist zum einen Schauspielerin, Model Fashion Designerin und Tierschutzaktivistin. Und da wird's für uns interessant. Seit vielen Jahren schon beschäftigt sie sich mit der Situation der Elefanten und die sind für Sri Lanka viel wichtiger als wir bis jetzt geahnt haben. Ich ruf Sie jetzt mal an und bitte Sie um Ihre Meinung zu dieser Situation, die wir hier heute erlebt [musik] haben. Hallo. Hi, hier ist Peter. Ich habe eine Frage. Geld, dass ich ihnen da gebe, geht das direkt an die Tiere oder behalten nicht eher die Betreiber im Grunde des Gesichts? Ich kenne die Details nicht genau, wie das Geld verteilt wird, aber von dem Geld müssen sie die Elefanten füttern, die Location sauber halten. Wie viel davon für die Elefanten selbst ausgegeben wird, wissen wir leider nicht. Es wird ja von der Regierung betrieben. Ich denke, es ist okay, wenn wir bezahlen. Aber sie sollten wirklich darauf schauen, dass die Elefanten so normal wie möglich leben. Okay, vielen Dank. Auf Wiedersehen. Tschüss. Morgen werde ich mir ein paar von den Kollegen da vorknöpfen. Vor allem [musik] den, wen dieses unglaublich viele Geld für diese Elefantendame haben wollte. Die hat mir so leid getan, die Arme. Ja, da müssen wir was machen. Da müssen wir zumindest uns beschweren. Das hilft schon. Wie sie selber sagt, rund ums Weisenhaus in Pinawalla lauern einige dieser Geschäftemacher, die den Touristen ihre Tiere an kleinen Tümpeln oder hinterm Supermarkt zum Ausritt anbieten. Hallo. Hallo, ich war gestern schon mal hier. Diese Elefantendame ist von der weißen Station. Nein, das gehört einem privaten Anbieter. Aber der Guide hat mir gestern gesagt, dass ihr zusammeng gehört. Nein, Volltreffer. Wir werden also Geschäfte gemacht. Von wegen Hilfe für arme Elefantenbabys. Wir müssen die monatliche Miete und das Futter für die Elefanten bezahlen. Ich glaube, das ist eine riesige Abzocke. Der versucht die Leute hier reinzulocken. Ey, lass mich ausreden. Okay, ihr habt beide behauptet, ihr gehört zur weisenstation. Das ist nicht der Fall. Ihr nehmt für 10 Minuten Ausritt 5000 Rupien. Da drüben kostet der Eintritt 2500. Ihr verlangt das doppelte. Ich vermute mal, dass sie den Großteil des Geldes in die eigene Tasche steckt und die Elefanten davon gar nichts abbekommen. Eine Reisegruppe, die gerade abgestiegen ist, bekommt unsere Konfrontation zu hören. Tut mir leid, dass ihr das hier anhören musst, aber die verlangen von jedem das Dreifache. Ihr seid absolute Abzocker und die Tiere müssen darunter leiden. Das ist das besonders schlimm und es ist traurig. Du hast uns ein paar mal angenogen. Lass das sein. Okay. Verzieh mal einen schönen Urlaub, ne? Gleich F. Tschüss. Das war hier mein letzter Ritt auf einem Elefanten. Später tappe ich in Sri Lanka nach einer Massage in die Ayurveda Falle. Was ihr verkauft, ist keine gute Ware und es ist überteuert. Das ist eine Riesenabzocke mit Touristen, was ihr macht. Und ihr wisst es doch auch. Ihr wisst es doch, oder? Gleich mehr zum großen Wellness Nap zurück. zu unserem Sri Lanka [musik] Touristenpaar Andi und Julia. Die beiden können von einer weiteren Abzocke berichten. Ja, wir haben wieder im Hotel ein Aus gesehen. Es gibt eine große Mangrofentour mit Alligatesichtigung und Riesenschildkröten. Man kann alles dabei entdecken und alles dabei sehen und haben uns dann super gefreut und haben wir dann gedacht, gut, okay, dann buchen wir das gleich mal. Wir wollen unbedingt mal freilebende Wildtiere sehen. Die Westküste von Sri Lanka, [musik] der Badeort Benta. Hier steht das Hotel, in dem Andreas und Julia ihre Tour gebucht haben. [musik] Und genau hier habe ich mir ein Zimmer genommen und buche auch meine Exkursion in der Lobby. Hallo, wir würden gerne eine Mangroventour buchen. Mangroventour? Ja, genau. Mangroventour. Die können Sie bei mir buchen. Was ist in der Tour drin? Was macht man da? fährt man dann z über Wasser zu Mangroven. Ja, wir fahren durch Mangroven Wald. Also, sie haben Chance um verschiedenen Arten von Vogel und Säugieren wie Genau. Genau. Reptilien und so. Ja. Ja, genau. Das suchen wir. Wasaran und Landwaran. Ja, super. Das ist genau was wir wollen. Ja, es wurde eben angepriesen. Tiere können gestreichelt werden, seltene Vogelarten, Mangropfen, das hat man sich eben auch vorgestellt. Ja. Wie lange dauert es? Also diese Plusfahrt ca. Eineinhalb Stunde bis Z Stunde. Super. Toll. Was kostet es? Ausflug kostet 25 € pro Person. Mhm. Ich buche also für vier Personen. Eine Durchschnittsfamilie ist hier mit 100 € dabei. Richtig ausgiebige Tour. Krokodile, Varane, den Mangrovenwald. Super. Wir freuen mich drauf. Wah, toll. Könnt ihr euch auch drauf freuen. Gibt's was für eure Kameras? Am nächsten Morgen holt uns ein Bus pünktlich vom Hotel ab. Die Gesamtdauer der gebuchten Tour ist übrigens 2 Stunden. Soll, also die Fahrt dauert eine halbe Stunde. Ja, ja, ja, ja. Wenn wir insgesamt nur zwei Stunden unterwegs sein sollen, dass wir jetzt hier davon einfach schon eine halbe Stunde im Bus sitzen, dann bin ich sehr gespannt, wie viel mangrohen Wälder ich heute früh zu sehen bekomme. Wir erreichen die Anlegestelle direkt an einem Fluss. Die Touren durch die Mangrovenwälder scheinen ein wahrer Verkaufsschlager zu sein. Wir bekommen aber einen Boot ganz für uns alleine. Frag mich, ob bei dem Lärm die Varan und Alligatoren auch rauskommen, weil wir sind nicht die einzigen hier. All diese Reisegruppen werde ich gleich im Mangrovenwald wieder treffen. Wir fahren als erstes eine kleine Insel auf dem Fluss an. Dort [musik] warten Fische. Fische, die dem, der es mag, die Hornhaut vom Fuß knabbern. Mein Kollege Peter lässt sich drauf ein, [musik] ich aber will was anderes erleben. Schön, dass mein Kollege so viel Spaß bei der Pediküre hat. Ich bin eher gekommen, um mir jetzt Mangrofen anzusehen. Aber mach mal, ich könnte wetten, das gibt's hier nicht umsonst. Meinst du? Bin ich mir ganz sicher. Was ist hier schon umsonst? Die Knabberfische nicht. Thank you very much. [musik] Oh, Massage money. 200. Das heißt zahlen. Statt jetzt wieder abzulegen, werden wir in eine Gewürzplantage gebeten. Oh, oh, lass mich raten. Ah, jetzt zum Zimtinsel. Aber ich wollte nicht zur Zimtinsel. Kein Schatz. Einige Meter hinter dem Knabber Fischbecken wartet man schon auf uns, auf einer kleinen Plantage. So und jetzt es beginnt so langsam nervig zu werden. Ich dachte, wir würden mit einem Boot durch Mrohen Wäelder fahren und was hier kommt, können Sie sich denken. Bitte hier entlang. Genau. Guten Morgen. Der Marketingchef bearbeitet für uns eine frische Zimtstange [musik] und der Verkaufsleiter präsentiert das Sortiment. Das ist alles schön, aber eben auch kein Varan und auch kein Alligator. Eine unangenehme Situation. Jetzt gehen ohne zu kaufen gehört sich irgendwie nicht. Wenn ich Zimt hätte haben wollen, dann wäre ich in eine Zimtfabrik oder selbst hier zur Insel gekommen. Okay. I please. I have one cinnamon and one cinnamon oil. Und schwups sind wir 15 € los. Das hätten wir auf dem Festland wahrscheinlich preisgünstiger bekommen. Ich fasse Mut, denn das Boot [musik] legt wieder ab. Aber statt zu den Mangrov geht es auf eine Tempelinsel. Wieder erwartet man uns und besonders unsere Geldbörsen. Damit du ja nicht nur 100 oder 500 gibst, steht hier schon drin, dass andere vor dir aus England, aus Deutschland, aus Österreich zwischen 1000 und 5000 hier gegeben haben. Also, wir haben jetzt schon 20 € wieder ausgegeben, nur mit dem Vorprogramm und jetzt geht's ans Eingemachte. Jetzt geht's ab in die Mangrovenwälder. Glaubst du da noch dran? Nee. Also, ich guck mal auf die Uhr. Ja, wir sind nämlich schon über eine Stunde unterwegs. Ich glaube, hier ist gleich Schluss. Und dann sind die ersten dicht bewachsenen Mangrovenwälder endlich in Sicht. Das Spannende ist, wir haben eine Tour durch diese einzigartige Vegetation gebucht. Wow, sind wir endlich drin. Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich in so einem Mangroven, weil das ist auch ein anderer Schall hier. Hörst du das? Als wenn es ein bisschen heilen würde über dem Wasser. Die Motoren sind zum Glück ausgestellt worden. Und welcher Faran will mich denn noch sehen bei dem Lärm? Es sieht toll aus. Es riecht wie auf einer Autobahnrachtstätte, aber auf dem Parkplatz an der Zapsäule, weil hier jeder seinen Motor anmacht. Vorsicht. Und ist auch relativ laut durch dieses Motorending. Und das waren jetzt genau 25 m Mangrovenwald. Wir haben uns dann beide ziemlich geärgert, weil es war doch sehr viel Geld, was wir dafür bezahlt haben und im Endeffekt nichts dafür geboten wurde. Also alles, was im Feuer rein versprochen wurde, wurde nicht gehalten. Auch bei uns an Bord gibt die Stimmung. Das ist jetzt nicht wahr, oder? Der Motor geht schon langsam. Das war's. ist vorbei. Das ist vorbei. Für 100 € werde ich in so ein paar Läden reinfahren. Bin wirklich, ich bin auf 180. Ich bin so super sauer jetzt gerade. Ich wollte mal ein Groen sehen. [musik] Es ist mir für 100 € haben wir vier Tickets gekauft und was habe ich bekommen? Der hat mich von Shop zu Shop gefahren. Ich musste immer wieder zahlen und wir waren keine Minute in den Mangoen. Das ist das ist nichts weiter als Betrug. Da wird mir was versprochen und teuer bezahlt von mir auch. Und das Gegenteil ist der Fall. Ich muss wieder irgendwie Ach komm jetzt echt. Ich kann auch nicht mehr. Auch unser bayerisches Paar hat diesen Nep durchgemacht und das war dann eigentlich der Talk der man rufen. 100 € für vier Personen plus [musik] diverse Verkaufsveranstaltungen. Andere nennen das Butterfahrt. Für Natur und Tierfreunde ist es eine Riesenentäuschung. [musik] Meinen Ärger verberge ich vor dem Reiseleiter nicht. Ich habe ja bei Ihnen die [musik] Mangroventour gebucht, ne? Genau. Äh waren Sie das schon mal mit? Ja, ich habe mehr gemacht. Ja. Ja. Und was haben Sie da so erlebt? Wie war es bei Ihnen? Ich sag mal so, wissen Sie, wie lange wir durch Mangrovenwald gefahren sind? Also nur kurz, nur kurz fahren, aber 50 Sekunden um Sekunden. Ja. 50 Seconds Seconds ist keine Tour immer groven Wälder. Das ist eine Tour zu verschiedenen Verkaufsständen. Der fährt uns zuerst zu einer Fischfarm zum Knabbern, aber das haben wir ja nicht gebucht. Ayurveda mache ich hier draußen. Aber haben Sie nachher was bezahlt? Natürlich habe ich überall was bezahlt, aber das wäre ja alles gar nicht so schlimm, wenn ich ein paar Mangroven Wälder zu sehen bekommen hätte. Schauen Sie. Und dafür haben wir 100 € bezahlt. Wie würden Sie das denn finden, wenn Sie die Tour machen? Nicht gut oder? Der Reiseleiter ist sehr klein laut geworden. Er hat wohl nicht damit gerechnet, dass ich ihm die angeblich so tolle Tour als frechen Nep vorhalte. Ganz einfach, die deutsche Firma, für die du arbeitest, sollte sich die Touren mal selbst anschauen. Bringt die Leute nicht zum Shoppen oder einem Tempel. Bringt sie einfach zu dem, was sie gebucht haben. Und bitte stell sicher, dass diese deutsche Firma noch mal ein Blick auf die Unterlagen wirft. Okay, immerhin [musik] hat der Vertreter des Veranstalters ein gutes Händchen für Beschwerden. Unterstattet uns die Hälfte des Geldes zurück unter der Hand vor dem Hotel. Er weiß, Gäste, die wiederkommen, sind für den Tourismus die wichtigste Kundschaft. und haben im Endeffekt immer gesagt, es war super schöner Urlaub trotz Abzocke und wir würden auch gerne wieder hinfliegen, aber nicht mehr unter den Bedingungen, dass wir bei irgendwelchen Reiseveranstaltungen unsere Tagestrips buchen. Ich will meine Mangroven und schaue mich deswegen am nahgelegenen Strand von Bentota um. Hier sind Boote mit Führern zu sehen, aber ohne Reiseveranstalter. 20 € [gelächter] eine Stunde. Ja, aber wirklich zeigen Sie mir auch Mangrovenbell. Ja, wirklich wirklich 100%. Kurz darauf fährt er mit seinem Boot hinein in eine faszinierende riesige Mangrovenlandschaft. Die einheimischen Fahrer entdecken für uns im Wasserdschungel Varane und Krokodile in freier Wildbahn, ohne Kaufzwang und für einen Bruchteil der Urlaubseuros. Solche Erlebnisse, nachdem muss man fragen, ein bisschen erkundigen, am besten einem aus dem Ort, so wie ihn. Das erfordert ein bisschen Mut und Überwindung am Anfang für den einen oder anderen, aber es lohnt sich auf jeden Fall, weil wir haben ein unschlagbares, unglaubliches Naturerlebnis. für Minigeld. Gleich klingelt es so richtig in der Kasse. Die stellsten Fischer von Sri Lanka und ihr wahrer Beruf als Fotomodel. 3000 4000. So, danke. Okay, ist was anderes, aber gleich mehr dazu. Für viele Urlauberinnen ist Sri Lanka der Inbegriff für spirituell angehauchte Wellness Erlebnisse. Ayurveda ist das Zauberwort. Die alte indische Heilkunst ist eigentlich ein ganzheitliches Konzept der Alternativmedizin, liest sich aber auch hübsch auf Werbeplakaten für uns Touristen. Möchten Sie eine Massage? Ja, klar, warum denn nicht? für eine Stunde. Ja, muss mal schauen. Eine ayuwurväische Massage. Da bin ich gespannt. Ich folge dem Mann durch den Garten in den hinteren Teil des Gebäudes. In einem schummrigen Cammerlein, dann die Ayuveda Behandlung. Ich bin vorsichtig. 30 Minuten sollten erstmal ausreichen. Dann probiert ein mittelmäßig begabter Masseur seine Kunst an meinem Rücken aus. Entspannung geht auch besser. Erst nach der Behandlung wird mir klar, was das eigentliche Geschäftsmodell des Ladens ist. Zum Bezahlen werde ich mit anderen Touristen in den Verkaufsraum geführt.000 und stehe zwischen hunderten Flaschen, Tinkturen und Cremedosen. Kollege Peter ist schon im Verkaufsgespräch. Was macht ihr hier? Was kauft ihr? Ich habe mal so ein Breitband Antibiotikum sozusagen hier, ne? Das ist das, was mir erklärt wurde, dass gut ist. Der Chef preist die Produkte an. Das hier gibt dir Energie. Was für Energie? So wie Red Bull. In Red Bull ist zu viel Zucker. Hier sind nur Naturprodukte drin. Viel Power. Ah, Potenzmittel. Was kostet es? deutlich über 50 € [musik] und die Leiden hören nicht auf. Gelb immer. Darf ich schneichen darf ich Geschichtscremeolit Cholesterinblutdrucker Schuppenplätze Neurodamorativ stopp, die habe ich nicht. Schuppen können wir schon mal raustun. Was kostet es? [musik] €. Was kostet das denn? äh 1800. 1800 und das hier ist Sandelholz. Das ist auch gut. Was kostet die Flasche? Darf ich fragen? 14500. 14500, das sind ja 90 €. 90 € Sie bitte ganzer Welt. Teuer Schönheit. Teuer Schönheit. Schönheit ist teuer. Ja, das weiß ich. Selbst gemacht? Ja. Ja, echt. Ja, keine Mäche, nur Hand. Alles per Hand. Wow. Wow. Das Rotöl auch von Hand gemacht. Wie bitte? Die Pflasse wir manfähr 30 bis 40 kg Kräuter mischen. Was heißt das hier oben? Die Balsa unser Fabrik pasteil. Das ist eure Fabrikname. Okay. Das ist staatlich hier. Ah Stat, das ist ein staatliche Fabrik. Wir kan ich bin Student. Student. Oha. Und was kostet das ganze Wellness Paket jetzt? Das ist alles Ayuweda. Ja. Okay. 16 000 rupis. 16 000 Rupis 100 €. Okay, jetzt nur noch zahlen, am besten mit Kreditkarte. Bei so hohen Summen, kein Wunder. 100 € Super Beauty und alles Aleveda. Alles natürlich und Hausgemacht. [musik] Handfeste versprechen, die ich nicht glauben will. Allein die Verpackungen der Produkte scheinen mir viel zu billig. Das kann nicht alles echt sein, oder? Ich fahre zur Apotheke im Ort und zeige [musik] die Einkäufe einem Pharmazeutiker. Ist das Ayuveda oder ein Fake? Hallo, wie geht's Ihnen? Ich habe ein paar Fragen. Können Sie mir vielleicht weiterhelfen? Ja, gern. Okay, toll. Danke. Ich zeige dem Inhaber das 90 € teure Sandelholzöl. Haben Sie was vergleichbares? Ja, natürlich. Sandelholz haben wir auch. Nein, das ist aber gar kein Sandelholz. Da ist noch was anderes drin. Und was ist es? Das ist zwar auch Sandelholz, aber kein hundertprozentig natürliches. Wir haben nur natürliches Sandelholz. Warten Sie mal. Aus dem Apothekerschrank zieht er dann die originale. Das ist 100% natürlich. Also was er hier in einer professionellen Ayurveda, das ist das hundertprozentige Sandelholz. Das riecht ja ganz anders. das hier hingegen. Oh, schlimm. Im Gegensatz zu diesem hier. Also, das ist ein Fake. Ja, Flasche um Flasche vergleiche ich jetzt die Produkte aus dem [musik] angeblich staatlichen Massagegarten mit denen aus der Apotheke. Hier ist hier ist das gefälschte und hier das echte. Okay, gut. Eins noch. Haben Sie auch Rotöl? Rotöl? Ja. Haben Sie das auch? Ja. Und einem solchen Laden vertraue ich. Ist zertifiziert. Hier holen sich die Singalesen ihre Medikamente und ich mir mein Ayurveda. So, ich kaufe das jetzt alles und du sagst mir den kompletten Preis. Kostet das Original gemessen am Preis der Fälschung jetzt ein Vermögen? Um es ganz genau zu sagen, hier für diese teilweise Fakeware schlecht gefälscht auch noch mit Schreibfehlern drauf. Was da drin ist, will gar keiner wissen. Haben wir bezahlt 100 €. Und hier in der Pharmacy für die echte Variante von dem jeweiligen insgesamt gerade mal 20 €. Richtig. Das hier kostet fünf mal so viel wie das Original und ist ein Fake und eine Riesen Ayurveda Abzocke, die im Zweifelsfall die Gesundheit und [musik] den Urlaub ruinieren kann. Gepunchte und gefälschte Ware. Gute Gründe noch einmal zurückzukehren zum Kräutergarten. Alles Ayurveda oder was? Oh, hallo. Hallo, ich habe eine Frage. Kom mal mit. Das habe ich ja hier bei Ihnen gekauft, ne? Sie mal halten. [musik] Das ist keine Sandelholzcreme. Okay. Das Schlimme ist, ich habe bei euch bezahlt über 16 000. Ja, für dieselben Produkte in guter Qualität habe ich in der Apotheke bezahlt 3500. Warum seid ihr fünf mal so teuer? Was ihr verkauft, ist keine gute Ware und es ist überteuert. Das ist eine Riesenabzocke mit Touristen, was ihr macht. Und ihr wisst es doch auch. Ihr wisst es doch, oder? Wir machen dem Mann ein Angebot. Wir lassen seine Ware in Deutschland im Labor testen. Was sagt er dazu? Aha, wenn ich testen lasse in Deutschland und es ist echt Das Problem ist, dass jetzt alle offen sind. Ja, da musst du nicht zurückgeben. Dann tu rein. Kein Problem. Wir nehmen es mit 100 € auf mich. Darauf lässt er sich nicht ein und will mir das Geld zurückgeben. Ich gebe euch das Geld zurück. Ich brauche mein Geld nicht wieder. Ich behalt's. Wenn ich es testen lasse im Labor in Deutschland, dann weiß ich was drin ist. Keiner will seine Sachen hier testen lassen und es wird einen guten Grund haben. [musik] Machen Sie die Kamera aus. Das gehört sich nicht. Wissen Sie was sich nicht gehört? Das was Sie hier heute mit uns gemacht haben. Machen Sie die Kamera aus. Das werden wir. Ich möchte nur mein Geld zurück. Ich lasse mir wenigstens für einen Teil der Waren das Geld zurückgeben. Also noch einmal Finger weg von den Herbal Gardens, die es hier überall gibt. Da gibt's minderwertige Qualität so viel zu hohen Preisen. Ich habe mein Geld wiederbekommen, bis sie merken, dass sie abgezockt wurden hier im großen Ayurveda Betrug. Schon längst zu spät. oder sind die meisten schon in Deutschland? Gleich kaufe ich in Koala Lumpur dreistes Smartphone Fälschungen. Du versuchst mir ein Fake zu verkaufen, okay? Und versuche die Betrüger zu stellen. Hör zu, ich möchte mein Geld zurück, denn das ist kein Original, es ist ein Fake. Mehr dazu später. [musik] Sri Lanka ist ein Land mit atemberaubenden visuellen Eindrücken. Vor allem ein Motiv ist [musik] weltberühmt und findet sich im ganzen Land auf Bildern, Skulpturen und natürlich auf jeder zweiten Postkarte, die wir aus Sri Lanka als Touristen verschicken. Es sind die berühmten Stelszenfischer von Kogala. Herrlich, so ein Limettensaft, kurz vorm Sonnenuntergang. Und der Grund, warum wir uns genau hier hingesetzt haben auf einen Sundowner befindet sich hier auf dem Schild auf der Rückseite. Schau mal, eines der berühmtesten Motive, was Sri Lanka mal zu bieten hat. Hier muss man gewesen sein und der Strand, an dem diese Fischer hier fischen, befindet sich hinter diesem Baum. Da sind auch schon ein paar Touristen und ich glaube, ich habe auch die Jungs schon gesehen. Das ist wie Paris ohne Eiffelturm. Ohne das Foto verlasse ich Sri Lanka. Hier [musik] hier drüben in dieser Bucht sollen die Männer laut Reiseführer fischen und wirklich. Oh, da ist es schon. Da ist es schon. Ich sehe schon. Beautiful. Als die Männer mein Smartphone sehen, steigen sie runter von ihren Stelzen und kommen auf mich zu. Habt ihr Fisch gefangen? Kein Fisch. Fisch. Jetzt wollen sie plötzlich Geld von mir. Ich wollte sie gar nicht bei ihrer Arbeit [musik] stören. Jetzt fischt ihr nicht mehr? Nein, kein Fisch mehr. Ah, nur als wir euch beobachtet haben. Ganz früh morgens fischen wir. Aber warum habt ihr darauf gesessen? Na, wegen der Fotos. Kann ich welche machen? Also, kann ich Fotos von euch machen? Ja, für 3000 alle zusammen. 3000? Ja, für ein Foto 3000. Das sind äh 18 € 18 € für ein Foto. Nein, nicht für ein Foto. Du hast 10 bis 15 Minuten Zeit für Fotos. Okay, dann machen wir es so. Ich möchte gerne ein Foto haben. Foto. Okay. 500 Rubien für jeden Fischer. Da ist ein Foto so viel viel wie 2 kg Fisch, sagt er vom Preis her. Sie können es im Fernsehen nicht sehen, aber ich kann es Ihnen verraten. An den Stäben, die die da haben, an diesen Angeln, hängen keine Angelschnüre. die stochern irgendwo hier im seichten Wasser rum oder tun so als wenn sie fischen würden. Aber das alles machen sie nur für uns Touristen und ganz unter uns, ich habe nicht das Gefühl, dass die heute schon auch nur einen Fisch gefangen haben. Mein Sri Lanka Urlaubsfoto schlecht hin. [musik] Na ja, nicht so ganz. Denn Schauspieler fühlen sich natürlich anders an auf einem Foto als echte singalesische Fischer. So und das ist natürlich eine riesenabzocke. Ja, die Jungs wissen, dass die die einzigen sind, die dieses Motiv sozusagen bieten können und wenn wir vollidiotischen Touristen ankommen, setzen sie sich da extra drauf. Fischen tut hier keiner, wenn du mich fragst. Lohnt sich ja auch nicht mehr bei diesen horrenden Fotohonoraren 4000. Danke, danke. Okay, ist was anderes, aber irgendwie fühle ich mich um ein wirklich großartiges Urlaubserlebnis betrogen. Ja, klar braucht er sein Geld, was er verdient zum Leben. Man darf nicht vergessen, [musik] was 500 Rupien pro Person und pro Foto hier wert sind. Das ist viel mehr als ein Fischer jemals verdienen kann. Es gibt bestimmt viele Singer lesen, die würden liebend gerne tauschen mit der Fotomafia hier von diesen Stelzen. Weil eins muss man wissen, hier wird überhaupt nicht mehr auf Stellzen gefischt um diese Jahreszeit. Hier wird bloß noch Geld abgezo Touristen vorbeikommen, denn die Saison ist zum Zeitpunkt unserer Dreharbeiten bereits seit zwei Monaten vorüber. Das kümmert die nächsten Kunden nicht, die gleich mit einem Reisebus vorgefahren sind. Da klingelt es kräftig in der Fischerkasse. Es hat in letzten 3 Minuten angefangen zu regnen. Hinter mir ist ein Reisebus mit chinesischen Touristen vorgefahren und von wegen Mittagspause gerade. Zack, schau mal, da sitzen sie wieder. Alle wieder hoch, nur fürs Foto. Das finde ich immer ein bisschen schade, wenn so eine nationales Kulturerbe, weil das sind diese Stellzenfischer ohne weiteres, missbraucht wird nur für Touristengeld. Gleich auf Bali mit Taschenspieler Tricks zähen mich Geldwechsler über den Tisch. Auf dieser Straße hat mich jeder einzelne Moneychanger gerade eben bestohlen. Jeder. Dazu später mehr. Eine aufregende Woche in Sri Lanka geht zu Ende. Trotzdem werde ich sehr gerne noch einmal privat [musik] wiederkommen, dann aber nur um die Natur und das Land zu genießen. So, das war's in Sri Lanka. Ja, wir haben noch ganz schön was vor in Asien. Gleich geht mein Flug in eine der Mega Cities [musik] nach Malaysia. Es geht nach K, nach Kualalumpur. Auf dem dreistigen Flug lese ich mich ein in Malaysia und seine vielschichtige Kultur und Geschichte. Gerade die Hauptstadt Kuala Lumpur ist ein Schmelztegel der Kulturen und Religionen und das, obwohl Malaysia eigentlich als islamisches Land zählt. Vor allem die faszinierenden Petronus Towers und die Altstadt ziehen jährlich 11 Millionen Besucher an. Ein Zeichen des Fortschritts sind natürlich auch die vielen Smartphone Geschäfte. Wollen Sie ein neues kaufen? Ein neues oder ein Secondhand iPhone? Und was kostet das hier? für ein iPhone S5. Da oben steht 100% original. Hundertprozentig echt. Warum steht es denn da? Andere Lar von F und deswegen schreiben sie das da drauf oder? Ja. Ja, das ist alles echt oder? Ja. Ja. [gelächter] Es w super. Hey, viel Glück noch. Viel Glück sehr bitte. Wenn auf so einem Laden drauf steht 100% Originalware, heißt es ja auch, dass es andere Läden gibt, in denen gefälschte verkauft werden und die sehe ich mir viel lieber an als sowas, weil ein echtes Telefon habe ich schon, vielleicht sie ja nicht, wenn sie Urlaub machen und da, wo die herkommen aus Asien, wden sie immer hergestellt, da werden die vielleicht auch ein bisschen preiswerter sein. Hier am Fuße der Patronas Towers muss [musik] jeder Koala Lumpur Besucher gewesen sein. Und genau hier vor diesem weltberühmten [musik] Fotomotiv werde ich am Nachmittag von der Seite angesprochen von einem Mann mit einem Stapel Smartphones auf dem Schuss. Was? Was ist denn das? Ah, ein iPhone 2000 geschmuggelt. 2000 Schmuggelware. Ja, keine Steuern, keine Steuern und E-Mailnummer. Number, die E-Mail Nummer, ja, die kennen wir ja schon. So, diese Nummer identifiziert das Gerät. Auf den ersten Blick sieht das Telefon auch nicht gebraucht aus. Der geht total langsam. Ja, ich meine, das ist jetzt hier kein kein Apfelsladen. Ja, kein offizieller. Das ist natürlich jedem klar. Aber im Urlaub äh macht das schon mal so kommt ja von hier diese Ware. Ich lasse mich also auf den Handel ein. Das Gerät soll schließlich neu sein. Wie viel wurden Sie bezahlen? 200 denn. Ich weiß ja nicht, ob es gut ist. Verstehen Sie? Ich kenne es nicht. Okay. Sagen wir einfach 300 €. Okay. 200 ein gewagtes Unterfangen kurz nach [musik] der Geldübergabe 2 3 4 250 dreht der Verkäufer sofort ab und verschwindet. Er wird seine Gründe haben. Thank you very much. Danke Oh Mann. Als ich dem Verkäufer nachlaufen will, kommt ein weiterer auf mich zu. Gleich der nächste. Was ist das? Gleiche Preis. Es ist exakt mein persönliches [musik] Smartphone Modell. Okay, was kostet es? 300 €. Na, da habe ich ja fürs andere mehr bezahlt sogar. Wie viel wollen Sie zahlen? 100 € gebe ich dir dafür. Deswegen merke ich auch sofort, dass etwas [musik] mit seinem Gerät nicht stimmt. 100. Also für 100 € kriege ich kein iPhone 7. Da traue ich jetzt nicht mehr. Ist das ein Plagiat? Man sieht sofort, wenn du es anfasst. Schau mal hinten sieht's anders aus. Note. Das ist ist nicht das gleiche. Das ist ein Fake. Soll ich mit dir zur Polizei gehen? Nein, das ist das echte iPhone. Das ist mein iPhone und du versuchst mir hier irgendein Mist zu verkaufen. Nein. Sie mir das Handy. Nein, du versuchst mir ein Fake zu verkaufen. Okay. Ich wende mich an einen Sicherheitsmann und will den Verkäufer zur Rede stellen. Er versucht mir hier ein Fake Handy zu verkaufen. Unternehmen Sie was gegen den Jungen. Das ist ein Fake. Okay. Nehmen Sie ih mit. Das ist Fake. Okay, aber weder Sicherheitsdienst noch Touristenpolizei haben den Vorgang beobachtet. Wissen Sie, was die Jungs hier machen? Sie versuchen mich abzuzocken, um mir mein Geld zu stellen. Lassen wir es auf Sicht beruhen. Zumindest fürs erste. Also, die Polizei kann ja nichts machen, weiß du? Sind gut. Hier. Ist es denn wirklich selbstverständlich, dass hier in Malaysia in der Hauptstadt Kalalumpur gefälschte Elektronik [musik] auf der Straße verkauft wird? In der Nähe des chinesischen Marktes gehe ich in einen ganz offiziellen Handyladen. Oh, schau mal hier. iPhone 7. Ione 7. Die sind neu. Neu oder gebraucht? Neu. Wie viel kostet es das iPhone hier? Wollen Sie das Original oder eine Nachbildung? Wie meinen Sie das Nachbildung? Das hätte [musik] ich nicht erwartet. Ohne zu zögern zeigt mir der Verkäufer seine Plagiate. Also ist es dann legal Nachbildungen zu verkaufen? Ja, natürlich. Ja. Und die Polizei? Nein, das ist kein Problem. Ich zeige dem Mann auch das gekaufte Handy von den Patronas [musik] Towers. Er bemerkt die Fälschung sofort. Oh, das gibt auch noch andere Qualitätsstufen. Au, das ist das ist also eine schlechte Nachbildung. Okay. Ja, sehr schlecht. Wie viel haben Sie dafür bezahlt? 1000. [gelächter] Also, das ist eben nichts, was irgendwo in Kalalumpur mal eben an der Straßenecke so stattfindet, sondern ganz offiziell. Schau mal, das ist ein Handyladen, da kannst du dir SIM-Karten kaufen. Originale gute und schlechte Fälschung. daran werden wir uns gewöhnen müssen. In Asien nicht nur Markenklamotten gibt es hier gefälscht, sondern eben auch Luxuselektronik. Ich will mir die Männer von den Patronus Towers noch einmal vorknöpfen und suche den, der mir die Fälschung verkauft hat. Er selbst [musik] scheint heute frei zuu haben, aber ich entdecke andere Mitglieder der Bande. Ja, schwarze T-Shirt, der jetzt gerade aufsteht mit der Kappe, der sich Zigarette anzündet, ist der Kollege wieder. Auch der Verkäufer scheint uns entdeckt zu [musik] haben. Er flüchtet Richtung Towers. Also, da haben wir wenigstens jetzt einen der Brüder hier erwischt. Läuft da vorne, ich glaube vor uns weg, weil er ahnt, was wir von ihm wollen. Mädel soll hinterherkommen. Wir versuchen ihn nicht zu verlieren und ich kann ihn schließlich an einer Rolltreppe stellen. Boss. Hey Boss, erinnerst du dich an mich? Erinnerst du dich? Ja. Gut. Weißt du was letztes Mal passiert ist? Erinnerst du dich daran? Du und dein Freund? Du hattest mir dieses Handy hier verkauft. Okay. Nein, das war ich nicht. Doch, das warst du. Hör zu, ich möchte mein Geld zurück, denn das ist kein Original, es ist ein Fake. Ich soll Ihnen das verkauft haben? Ja, du und deinen Freund. Ihm ist das Gespräch lästig, aber ich lasse nicht locker. Schuldbewusstsein zeigt er keins. Und du lügst doch, du lügst mich an. Wenn du mir sagst, dass das hier ein Original ist, was du mir verkauft hast und dann finde ich das Gegenteil raus, dann hast du mir Geld gestohlen. Nein, nein, aber das stimmt doch gar nicht. Es ist ein Geschäft. Wie Geschäft? Es ist ein schlechtes Geschäft. Das ist die gleiche Art und Weise, wie man dann eben sagt, dann kaufe ich mir halt ein falsches Poloshir oder eine gefälschte Marke oder sowas. Das geht hier eben auch schon los. Die haben kein Schuldbewusstsein mehr. Da kann jetzt nichts machen. Polizei interessiert sich dafür nicht. Die Sicherheit nicht. Ich habe ein gefalschtes iPhone 250 € verloren. Was soll ich machen? Alles klar. Viel Spaß noch. Stell dich so an. Business. I know. Ja, ja, ja. Das ist mein Business, du. So, das war's auch schon [musik] mit Malaysia, einem lebenswürdigen und unbedingt sehenswerten Land. Ich brauche jetzt nach so einer Mega City wieder ein bisschen Urlaub pur, also Beach. Wie wär es denn drei Flugstunden weiter mit Indonesien? Barle steht auf dem Programm. Da freue ich mich jetzt drauf. Die indonesische Insel Bali gilt [musik] als Klassiker unter den südostasiatischen Urlaubszelnen. Ich lande am Flughafen von Den Passar, so wie jährlich 225 000 deutsche Touristen auch. Selamat sagt man hier in Indonesien, einem der größten Länder der Welt und die Insel beali, auf der ich gelandet bin, ist sowas wie das Mallorca für Südostasien. Austral kommen hier zum Baden hin, aber auch immer mehr Deutsche. Mallorca kennen wir schon, Bali noch nicht. Als allererstes brauche ich eine Rasur und die muss ich irgendwie bezahlen. 34° im Schatten. So muss ich eine Fernreise anfühlen. Der Badeort Seminak ist bestens auf seine europäischen Gäste eingestellt. Und so finde ich auch gleich einen passenden Barbier. Also nach meinen dann doch wirklich schlechten Erfahrung mit Wellness und Ayurveda bin ich froh, dass ich jetzt hier in Bali [musik] mein ganz persönliches Wellness Bartprogramm bekomme, auch wenn sie vielleicht kein Bart haben, aber sie merken ja, wie gut es mir geht. Das ist jetzt echt so mein Wellness Moment gewesen. Gut aus. Good Job. Und zur Abwechslung mal ganz ohne Abzocke 45 000 so klar. Also, ich habe dem jetzt $ gegeben, weil ich das von der Reise noch dabei habe und noch keine lokale Währung bei mir trage. 45 000 weiß gar nicht, wie viel das ist. Sind hier so Wechselstube eigentlich überall, denn Geldautomaten sind selten auf Bali. Bei einer Wechselstube tausche ich die ersten Euros. Hallo. Geldwechsel hier. Was möchten Sie wechseln? Euro. Können Sie Euros wechseln? Wie viel war der Kurs? 14090. 14090 14 000 100 €. Ich gebe dir 1350 000. Okay. Warum nicht das da? Die Rate ging heute runter. Die Rate ist runtergegangen. Ah, jetzt mit einmal ist die Ja. Ja, n mach mal. Thank you. Zähl bitte nach. Okay. Okay. Ich bin skeptisch und zähle noch mal nach. Das merkt auch der Verkäufer. Ich weiß nicht, ob das jetzt okay ist. [gelächter] Ja, okay. Schau mal hier. 14 000 €. Ich habe jetzt aber nur 13 000 bekommen, wenn ich es richtig sehe. Aber bei diesen vier Nullen fällt das ziemlich schwer zu sagen, ob ich jetzt gerade über den Tisch gezogen wurde oder nicht. Der hat mein Geld behalten. Der hat mir schon was weggenommen. Kein schöner [musik] Empfang auf Bali und das liegt mal wieder am Geld. Bevor ich weitere Euros in Rupis tausche, möchte ich mir einen Überblick über diese fremde Währung verschaffen. Schwierigkeit bei diesem Geld hier, so ein 2000er Schein ist aber gerade mal 14 Cent wert. Wenn man dann die Größenscheine hat, dann werden es immer mehr Nuller. So wie hier beim 50.000er z.B. 1 2 3 4 5. Schwer zu unterscheiden, ne? Ob das jetzt hier 5000, 50.000 ist. Wer den schnell aus der Tasche zieht und es nicht ganz genau kennt das Geld, der macht so Fehler und zahlt zu viel bzw. lässt sich zu wenig rausgeben. Wir haben genug 50 € Scheine dabei. Wir schauen uns jetzt hier mal an, denn in dem kleinen Touristenort Seminjak gibt es eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Geldwechselstuben. Das Geschäft mit den Touristendevisen [musik] scheint sich hier besonders zu lohnen. Hallo. Hallo. Wechselst du Geld hier? Exchange hier. Ja. Gut, gut. Also bitte 10035 000 Rupis für 100 € ein fairer Kurs. Besser als bei der Bank. Okay. Alr. Thank you very much. Erzählt mir das Geld in Stapeln von 50.000 Rupinoten vor. Super gut. Thank you. Der Betrag stimmt. Warte mal vielleicht. Ja. Augenblick. Jetzt will er Wechselgeld von mir. Es sind ja nur 435 000. Danke. Tschüss. Bye bye. Ich nehme mir das Geldbündel und zähle vor der Tür noch einmal nach. Es fehlen 700 000. [musik] Noch mal. Also eben habe ich ja gerade durchgezählt, das stimmt ja alles. Jetzt noch mal. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 50. Na, habe ich die fehlenden 700 000 vielleicht dort liegen lassen. [musik] Hau mal, hau mal. Wie viel ist das jetzt zusammen? Können Sie noch mal nachzählen für mich bitte? Ganz langsam. Okay, gut. Ich glaube, ich habe was falsch gezählt, ne? Unterm Tresen steckt er ein paar 50 000er dazu. Habe ich mich jetzt verzählt? Habe ich ein Fehler gemacht? Richtig oder hast du einen gemacht? Du hast den Fehler gemacht. Ich habe ihn gemacht. Ah, blöd. Und stimmt das Geld bei diesem Anlauf? Es sollten eigentlich 1,4 Millionen Rupis sein. 700 800 900 mir jetzt 51 000 mehr. Jetzt ist es 1 Million. Nur eine Frage, mein lieber, was ist das? Diesmal schiebt er mir einen Stapel 50 000 darüber, der unter dem Taschenrechner klebte. Ist da noch was drunter? Nein. Erst jetzt stimmt das Geld annähernd. Dselbe Trick im nächsten Laden. Diesmal will ich aber ganz genau hinschauen. Auch dort blättert der Geldwechsler im ersten Anlauf drei Stapel hin. Also er ist immer so, dass er sozusagen seine Hand verdeckt und ich nicht sehen kann, was er mit dem Geld macht. Okay, bitte nachzählen. Der Betrag stimmt. Das kommt jetzt genau hin. Hast du Wechselgeld? Wechselgeld? Diesmal will ich mich nicht wegdrehen. I weiß nicht, was er braucht. Das Ding ist, er hat jetzt eben schon was weggenommen, glaube ich. Selbst in der Zeitlupe ist es schwer zu erkennen, aber er zieht die Stapel zusammen und lässt einen unter dem Tisch verschwinden. Ein Taschenspielertrick. [musik] Hey, das ist Hey, das ist nicht genug. Komm mal her. Komm. Bitte, bitte zeig mir den Trick. Nee, hör mal zu. Wirklich, zeig mir, wie du es machst. Du hast mich reingelegt, oder? Nein, habe ich nicht. Natürlich. Komm, zeig mir, wie es geht. Zeig mir den Trick. Der Mann ist ertappt, will sich aber nicht in die Karten gucken lassen. Bei auch hier 40 € und keiner will mir den Trick verraten. Die tun es vor meinem Augen, stehlen mir das Geld und keiner zeigt mir, wie es geht. kommt. Einer muss doch nur erzählen, wie das funktioniert. Ein Merkmal ein die Wechselbuden in Seminjak. Alle haben einen großen Tresen, über den ich selbst mit meinen 1,90 m nicht drüber schauen kann. Auch dieser Mann [musik] hier zahlt mir weniger Geld aus. Der untere Stapel ist in seiner Hand leicht eingerückt [musik] und verschwindet dann plötzlich unter dem Tresen. [musik] Du bist ein toller Typ und der tollste Zauberer, den ich hier Bali getroffen habe. Das war wirklich gut. Aber bitte, wie machst du das? Das kann ich nicht sagen. Komm, wie machst du das? Nee, nee, nee. Ich gebe dir das Geld. Komm schon. Come on. Nee, der will es mir nicht zeigen. Schon wieder einer, der mich betrügt, aber der wollte es mir nicht zeigen. Der wurde dann aggressiv. Ich muss mir das [musik] Videomaterial vom ersten Tag noch mal genauer anschauen. Kann ich darauf den Trick erkennen? Mein Kollege Peter zählt mir das Geld genauso vor, wie die Wechsler es heute in ihren Bretter verschlägen getan haben. Hast gesehen, ich habe das geahnt. Er hatte früher ja auch mal ein Zauberkasten als Kind und so Bücher, die ich gelesen habe dazu und ich glaube, das funktioniert folgendermaßen. Mein Kollege Peter zählt [musik] mir das Geld genauso vor, wie die Wechsler es heute in ihren Bretter verschlägen getan haben. Also musst mir Rückgeld geben. Deswegen fragt er dich, haben Sie Wechselgeld? Ich bekomme von Ihnen noch 2000. Habe ich jetzt nichts. Alles klar. Ach, dann schenke ich ihnen. Dann zählen Sie mal nach. Wie? [gelächter] Und schon ist es weg. Zeh. Ja. Und die and genau ein Drittel weg. Uns haben sie auch immer ein Drittel weggenommen. Einen ganzen Stapel lässt er verschwinden. Ist sehr sehr viel Geld und das ist kriminell. Und 35 € jedes Mal, die dir bei 100 € fehlen. Hast du keinen schönen Urlaub mehr hier. Wir testen alle Wechselstuben in der Hauptstraße von Seminak. In den ersten drei Läden fehlt [musik] jeweils ein Drittel des Betrags. Ich habe Schwierigkeiten überhaupt einen Laden zu finden, der ehrlich wechselt. Nein. One Million. [musik] Und schon wieder keiner. Jeder zieht das hier mit dir durch. Jeder. Die müssen wirklich alle denselben Lehrmeister gehabt haben. Es ist unfassbar. Auf dieser Straße hat mich jeder einzelne Moneychanger gerade eben bestohlen. Jeder. Der nächste klaut mir mit dem Trick [musik] 500.000 Rupis über 30 €. Ich versuche den Spieß umzudrehen, wenigstens ein bisschen. Hey, willst du mich zaubern sehen? Okay, also hier ist der Zauber. Ich habe 140 000 hier. Ja. Und jetzt mache ich so. Und wisst ihr was ich jetzt getan habe? Ja. Ja. Ich habe 500.000 einfach verschwinden lassen. Ja. Ziemlich gut oder der Trick? Ja. Ja, aber wer hat die 500 000 genommen? Pass auf, pass auf, pass auf. Hör mir zu. Ich mache den Angebot. Du bekommst all mein Geld, was ich hier habe. Okay, ihr könnt es behalten, aber bitte zeig mir, wie der Trick geht. Zeig mir den Trick. Wie geht's? Auch der will mir nicht zeigen. Dieser kriminelle Betrug an den Wechselstuben von Seminak hat System. Ich bin frustriert. Ich habe schon 1,2 Millionen verloren an meinem ersten Urlaubstag. Der ist ja bekanntermaßen immer der teuerste, aber müssen es gleich 1,2 Millionen Rupi sein, die sind mir geklaut worden von den Geldwechseln hier bereits. Bei ein paar habe ich in rechtzeitig eingreifen können, mir die 100 € zurückgeholt, bevor der dann mit meinem Geld irgendwie hinterm Tresen abrauscht, aber das hat System. Das ist eine riesen kriminelle Geschichte, die hier abgeht. Die läuft planmäßig mit guter Übung. Das sind Taschenspieler, die einem das Geld hier wechseln. Ähm, die wollen immer nicht mit mir sprechen. Kann ich verstehen. Ich aber mit Ihnen. Oh, Honest Service. Ehrlicher Service. Erst dieser letzte Laden an diesem Drehtag. Tauscht endlich ehrlich. Auf den Cent genau abgezählt. Der ist wirklich honest. Das ist ein ehrlicher. Hey, doit zeig mir, wie der Trick geht. Zeig mir den Trick. Yes. Okay, auch er teilt das Geld in mehrere Stapel, die er dann zusammenzieht. Jetzt der entscheidende Moment. Und dann machen die Jungs so. Tack tack tack. Ah, also so geht's. Und mit einer Bewegung. Ja, genau. Dann fällt einer runter. So geht es. Schau mal Robin, er weiß, er ist der honestlich der ehrlichste Geldwechsler, den ich treffe. Aber wie kann ich denn sichergehen, dass es ein guter oder schlechter Wechsler ist? Wenn du an den Wechselstuben entlang gehst und du siehst sehr hohe Raten, dann ist es Mist. Wenn die Rate niedrig ist, dann ist es ehrlich. me thank you very much for telling very also eine ganz klare Sache, wenn man in solchen Buden tauschen möchte, sind die nur ehrlich, wenn der Kurs wirklich deutlich unter dem normalen liegt. Hier sind es 13700, wo es normal 141 gibt. Ansonsten nur der Tipp einfach zu einer Bank zu gehen. Nur die gibt's leider sehr sehr selten in Indonesien. Das wissen wir auch warum. Am frühen Abend habe ich dann endlich Zeit an [musik] den Strand zu gehen. Der eigentliche Grund für einen Urlaub auf Bali. So zwei Wochen Achtung Abzocke quer durch Asien gehen zu Ende. Das war eine [musik] tolle Zeit. Spannend war es in Sri Lanka, aufregend in Kolalump und sehr, sehr schön auch hier in Badi. Im Allgemeinen ist die asiatische Kultur ja eine friedfertige und das mag ich sehr. Allerdings darf ich immer nicht vergessen, dass die auch nur auf meine Devisen aus sind. Und von den paar, die ich noch übrig habe jetzt hier in Indonesien trinke ich [musik] mein letztes Bier im Sonnenuntergang und wünsche, wie man hier in Indonesien sagt, suck [musik]
📊 Link-Infos
| URL | https://www.youtube.com/watch?v=sYU4mzBIPzU |
| Titel | Ayurveda-Lüge & Fake-Saphire: Peter Giesel sprengt die Asien-Scams! | GANZE FOLGE |
| Kategorien | BulkNews, Achtung Abzocke, GanzeFolge, kabeleins |
| Hinzugefügt | 2026-07-15 16:40:22 |
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