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Kameramann geschlagen! Ticket-Mafia in New York wird handgreiflich! | GANZE FOLGE

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Kameramann geschlagen! Ticket-Mafia in New York wird handgreiflich! | GANZE FOLGE

Peter Giesel recherchiert Touristenfallen in New York City und New Orleans. In Battery Park locken dubiose Verkäufer mit angeblichen Freiheitsstatue-Touren für 35 Dollar pro Person, versprechen Busshuttles und lange Fotostopps, bieten aber nur lange Wartezeiten, überfüllte Kleinbusse und wenige Minuten vor der Statue. Die offizielle Fähre kostet 18,50 Dollar und fährt tatsächlich auf Liberty Island.…

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Achtung Abzocke

Achtung Abzocke

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Kameramann geschlagen! Ticket-Mafia in New York wird handgreiflich! | GANZE FOLGE

🔗 https://www.youtube.com/watch?v=3Sh14ZCZ–w

🤖 Zusammenfassung

Peter Giesel recherchiert in New York City und New Orleans über touristische Abzockmaschen. Am Battery Park bedrängen dubiose Verkäufer Urlauber mit angeblichen Freiheitsstatue-Touren: Für 35 Dollar pro Person versprechen sie Busshuttles und lange Fotostopps, doch die Realität zeigt lange Wartezeiten, überfüllte Kleinbusse und nur wenige Minuten vor der Statue. Die offizielle Fähre kostet 18,50 Dollar und landet tatsächlich auf Liberty Island. Am Times Square drängen sich kostümierte Figuren systematisch in Touristenfotos und fordern pro Figur Geld. Im Central Park manipulieren Rikscha-Fahrer Minutenpreise oder fahren Umwege. Bei der Konfrontation mit einem Ticketverkäufer eskaliert die Lage: Er greift den Kameramann an, die Polizei ermittelt wegen Belästigung. In New Orleans nutzen Spendensammler angeblich Glauben und bedürftige Kinder als Einnahmequelle. Fazit: Nur offizielle Tickets, Preisvergleiche und Vorsicht schützen vor Touristenfallen.

Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"

📜 Transkript

New York City, die Stadt, die niemals schläft und New Orleans, die Metropole am Mississippi. Mein Name ist [musik] Peter Giesel und ich bin Urlaubsbetrüger auf der Spur. Ich bin ein Tourist, der von ihrer Organisation abgezockt wurde. In New York kaufe ich Tickets für einen Ausflug zur Freiheitsstatue. Wir holen sofort die Polizei. Verarsch mich nicht, glaubst du euch Scherze. Ricks [musik] Fahrer scheren sich nicht um die Gesetze. Sie müssen doch das Gesetz kennen. Man muss das lesen können. Hier auf dem Times Square werde ich von Nachwuchsrappern bedrängt. Sie alle wollen mein Geld. Ich hab dir Zeh gegeben. Ich gebe dir Zeh zurück und du gibst mir 50. New Yorker Warsager haben nur eine Vision und zwar die von meinen Urlaubsdollars. Für meine Arbeit verlange ich 4500. Ich will mein Geld zurück. Das ist Müll. In New Orleans nutzen Spendensammler den Glauben und notleidende Kinder [musik] als Einnahmequelle. Da draußen gibt es Leute, die unsere Kinder bestellen. Was zu weit geht, geht zu weit. Meine Spende, die ist geflossen. Kinder sehe ich hier nicht. Bedürftiger auch nicht und deswegen fühle ich mich echt abgezockt. Also, Achtung, abzocke. Ich bin [musik] den Urlaubsbetrügern auf der Spur, damit ihr nächster Urlaub kein Reinfall wird. New York City, wahrscheinlich der Inbegriff von Megastadt und Sehnsuchtsort von Touristen. 12 Millionen reisen jährlich nach New York, genauso wie ich heute. Big bigger big apple. New York City ist nicht nur das Hauptreiseziel von uns Deutschen hier in den USA, sondern auch meine ganz persönliche Lieblingscity. Und nirgendwo ist der amerikanische Traum so zu spüren wie hier drüben in Manhattan. Schon im 19. Jahrhundert kamen Millionen von Immigranten hierher aus Asien und auch natürlich aus Europa. Und an dem Ort, wo sozusagen der amerikanische Traum zum ersten Mal sichtbar wurde, der Traum von Freiheit. Da geht unsere erste Abzocke los. Bei Lady Liberty, der Freiheitsstatue. Kaum zu glauben, bei ihrer Einweihung 1886 war sie in New York das höchste Bauwerk mit 93 m. Mein Team und ich machen sich bereit, denn bei den Vorbereitungen zu unserem [musik] Drehen New York ist uns eine Masche aufgefallen, in die jeder Tourist ganz leicht reinstolpern kann. Die Stadt warnt auf der offiziellen Internetseite. Sobald Touristen die U-Bahn nahe der Fairstation Battery Park verlassen, werden sie von Ticketverkäufern bedrängt. [musik] Wer kauft, erhält ein dubioses Ticket. Eine Warnung, der wir gerne nachgehen. Mit der U-Bahn fahren wir also an die Südspitze Manhattans zum Fairanleger, denn es gibt nur einen Weg zur Freiheitsstatue. Per Schiff von der Südspitze Manhattens über den East und Hudson River zur kleinen Insel Liberty Island. [musik] An der South Ferry Station nahe des Battery Parks herrscht an diesem Vormittag noch moderater Betrieb, aber es dauert oben [musik] keine 2 Minuten da. Zur Freiheitsstatue. Wollen Sie zur Freiheitsstatue? Haben Sie schon Fahrkarten? Gehört ihr zusammen? Ja. Ja, ein Ticket haben wir nicht. Hey Leute, habt ihr schon Tickets? Zur Freiheitsstatue. Wollt ihr zur Freiheitsstatue? Ich weiß noch nicht. Zur Freiheitsstatue. Habt ihr Tickets? Wollt ihr die Statue sehen? 1 Z 3 4 Hänge. Hey, wo wollt ihr hin? Die Warnung der Stadt ist berechtigt. Es scheinen Horden zu sein, die uns hier bedrängen. Ich muss jetzt hier erstmal echt ein Stück weggehen. Was ist denn hier los? Ich komme da aus der U-Bahn raus und sofort stürzen sich, na ja, also ich würde sagen an die 20, 25 verschiedene Firmen und Verkäufer auf uns und versuchen uns dieses Ticket zur Statue of Liberty zu verkaufen. Hubschrauber Rundflug. No thank you. Doch was beinhaltet denn nun dieses Ticket, das hier jeder anpreist und das die Stadt als duos bezeichnet? [musik] Es kostet $ pro Karte. Dafür kommt ihr 10 Minuten nach Liberty Island. Ihr bekommt alle Informationen und werdet herumgeführt. Gefühlt 100 Verkäufer bieten genau dieses Tour an. Dann will ich sie mir mal genauer ansehen. Gibt es hier die 35$ Tour? Ja, genau. Wir sind vier. Ich gebe euch noch ein paar Infos, zeig euch die Karte. Kommt hier entlang. Wo geht er hin? Er führt uns weg vom Eingang des Fair Terminals [musik] an die nächste Straßenkreuzung. Also, wie oft kommt das Boot? Ich beantworte alle Ihre Fragen. Also, als erstes, das Boot fährt alle 30 Minuten. Es ist eine einstündige Tour. Also, wenn das Boot fährt, ist es nach einer Stunde wieder zurück. Sie können an der Insel nicht aussteigen. Das Boot hält davor. ungefähr 6 m davor. Wenn Sie auf die Insel möchten, dauert das 4 Stunden für 25. Wenn Sie um die Insel rumfahren wollen, dauert das eine Stunde und macht 35. 30 + Steuern 35. Aber so bekommen Sie das bessere Foto, denn wenn Sie auf der Insel sind, ist das Foto so. Bei der einständigen Tour fahren Sie unter der Brooklyn Bridge durch und machen einen U-Turn. Dann Governess Island. Das Boot fährt zur Statue. Stopp. 15 Minuten vor der Insel 6 m davor. Sie können nicht aussteigen. Dann fahrt ihr zurück vorbei Alice Island und 91. Also jetzt noch mal langsam vom Fair Terminal im Süden soll das Boot also starten und zwar den East River hoch bis zur Brooklyn Bridge, dann zum Governors Island. 15 Minuten Fotostop sind direkt vor der Freiheitsstatue geplant und auf [musik] dem Rückweg zum World Trade Center geht's noch vorbei an Alice Island. Umgerechnet 28 € kostet. Wir kaufen für vier Personen. Das macht dann 140. 140. Okay, ich bezahle natürlich Power, bekomme dafür vier Tickets. Leute, wenn ihr wiederkommt, wir haben einen sehr großen Bus, der euch zum Boot bringt. Die Bootstour dauert eine Stunde. Wenn die Tourbei ist, bringt euch der Bus wieder direkt hierher. Können wir dahinlaufen? Ihr könnt laufen. Dafür braucht ihr ungefähr 40 Minuten. 40 Minuten Fußmarsch. Deshalb bieten wir den Bus an. Der bringt euch in 7 Minuten hin und wieder zurück. Der Bus kostet $. Für vier Leute kostet das 8$ extra, um euch gemütlich hin und her zu fahren. Da geht's schon los. Fast 150$. Na ja, um die Freiheitsstatue zu sehen, das scheint mir extrem viel zu sein. Und auch bis zur Bushaltestelle sind es noch ein paar Blocks. Normalerweise geht eine Tour ja da los, wo sie losgeht. Also da, wo das Ticket verkauft wird, normalerweise hier nicht. Die Organisatoren haben eine ganz normale Straßenkreuzung kurzerhand zur Haltestelle umfunktioniert. Und nun ist ja kein Bus hier. Stehen Sie hier auch für den Bus an? Ja. Anstehen. Alle halbe Stunde fährt die Fähre. Sagen die 10 Uhr, 11 Uhr, 12:30 Uhr, 14 Uhr und 15:30 Uhr. Also nach meiner Rechnung ist das nicht jede halbe Stunde, sondern alle 90 Minuten. Zum Glück taucht gerade ein Bus auf. So, das ist eher ein Büsschen als ein Bus, was da vorne steht. Da kommen wir nicht mehr rein. Es sind bestimmt hier an die 80 Leute, die anstehen, aber nur ein Bus für zehn Leute. Und die nächste Fähre, die wir noch erreichen müssen mit dem Bus, die geht ausweichlich dieses Tickets, fährt die auch gleich ab, ne? Ich ahne, warum die Stadt ihre Besucher vor dieser Tour ausdrücklich warnt. Ist mit Ihnen? Was haben wir Ihnen gesagt? Ja, wir wurden auch wir sind vorgelaufen, wir haben gedacht voll am Steg können wir einsteigen. Hab Tickets bezahlt unterwegs kon hier warten und nun ja wie fühlt man sich da verschaukelt. Ja, verschaukelt ist schön gesagt. Weitere [musik] 20 Minuten später ist das Büsschen zurück. Diesmal haben wir Glück und kommen mit. Aber ob wir das Schiff noch pünktlich erreichen? Ich habe meine Zweifel, denn der Bus fährt und fährt und fährt und zwar immer weiter weg von Lady Liberty. Vor einer Stunde und 15 Minuten haben wir unser Ticket gekauft und jetzt sind wir am Boden. Und auch hier heißt es noch mal anstehen und warten. Erst nach einer halben Stunde Wartezeit legt das Brot ab. Auf dem Wasser geht's dann ganz gemächlich den Weg zurück. Wir sind jetzt genau zweieinhalb Stunden später an dem Punkt, wo wir die Tickets gekauft haben, also von der Wasserseite ausgesehen und wo wir eigentlich dachten, dass die Tour losgeht, nämlich da drüben. Aber da hinten ist Lady Liberty, nicht mehr so weit weg. Mal schauen, wie nah wir da jetzt rankommen. Erst jetzt legen wir die Strecke zurück, die wirklich nötig wäre, um zur Statue zu kommen. Und das ist toll. Also, die Maschinen des Bootes sind jetzt aus. Und jetzt ist Zeit zu fotografieren. Schau mal, wenn du vielleicht mal von mir eins machst. Hing, komm noch mal her. So, hier nicht. Wir stehen hier. So, und jetzt machen wir unser Ja, ich meine das halt halt auch mal an mit dem Boot. Es kriege ja kein Foto. Aber wir haben ja auch noch etwas Zeit, denn wir erinnern uns, ihr bleibt 15 Minuten vor der Statue stehen, kommt aber nicht vom Boot runter. Schnell hoch aufs Oberdeck. Da bekomme ich sicher ein besseres Bild. Doch auf einmal startet der Motor. Das war's. Kann nicht sein Ernst sein jetzt oder? Keiner erwartet, dass wir hier irgendwie eine individuelle Reise machen, wo einer bremst auf Befehl und sagt stopp und vor uns zurück. Aber wir sollten 20 Minuten hiervor stehen, um einfach schöne Fotos zu machen. Aber wir haben die Zeit gar nicht. Wir waren 4 Minuten 30 oder 4 Minuten 50 da. Wir sind schon wieder tschüss. Wer die Freiheitsstatue so zum ersten Mal erlebt, darf zurecht sauer sein. Eigentlich sollten wir jetzt hier ist die Südspitze von Manhattan. Nur mal zur Erklärung, kennt ja jeder, ne? East River ist da, Hudzen River ist dort, wo das gelbe Boot fährt. Und der Mann hat uns vorhin ganz klar versprochen, dass wir den Hatzen River noch mal entlang fahren. Dann fahrt ihr zurück vorbei Alice Island und 91 hätte ich gerne gesehen vom Wasser aus, ist aber nicht. Und wir fahren gar nicht auf den Harzen, sondern direkt zurück zum Anleger. Ein echter Reinfall. Diese Tour ist das viele Geld nicht wert. Normalerweise sieht man ja nach so einer Fahrt lauter gut gelaunte Menschen rauskommen aus so einem Boot, aber die sind alle genervt ganz genauso wie ich. Das war auch nichts. Das muss doch aber auch noch anders gehen. Im Battery Park hinter der South Ferry Station legen die staatlichen Boote nach Liberty Island ab. Ich treffe Rafaela Br, Marketingleiter von Statue Cruises. Wir sind der einzige Betreiber, der wirklich an der Insel anlegen darf bei der Freiheitsstatue und Alice Island. Und sie werden immer die einzigen sein, richtig? Denn es gibt dafür keine privaten Anbieter. Es wird immer nur einen Betreiber geben, der zur Freiheitsstatue und Alice Island fahren darf. Die Sehenswürdigkeiten liegen in einem Nationalpark. Wir haben einen Vertrag mit dem National Park Service, um den Service zu gewährleisten. Da drüben direkt am Terminal und gar nicht so weit weg von hier. Wie kann es sein, dass die Polizei oder niemand anders diese Leute von der Straße holt? Weil es so unglaublich viele sind. Täglich können sich 50 bis 60 dieser illegalen Verkäufer auf dem Gelände rumtreiben und die verteilen sich dann vom Pier bis zur Staten Island Färe. Es geht auch um die Anzahl der Polizisten, die man bräuchte, um deren Geschäft endgültig einzudämmen. Was kann ich als Tourist tun, um mich davor zu schützen, von diesen Leuten abgezockt zu werden? Die einfachste Möglichkeit, sich zu schützen, ist es, wenn Sie die Tickets auf statruises.com buchen oder sie kommen direkt zu uns. Aber der Trick ist es, die illegalen Verkäufer zu meiden und in den Battery Park zu kommen. Und wie viel besser ist diese offizielle Tour? Ich spendiere meinem Team noch einen Ausflug. [musik] 1 2 3 vi Erwachsene bitte 18,50 kostet ein Ticket bei vier Personen umgerechnet 60 €. Toll ist die Hälfte von dem, was die andere Tour gekostet hat und die war wirklich schrecklich. Wer die Stoßzeiten meidet, muss auch gar nicht lange anstehen und kann binnen einer Viertelstunde übersetzen. Ein erhabenes Gefühl und der einzige Weg Lady Liberty wirklich nahe zu kommen, denn nur diese staatlichen Boote bringen die Touristen auch wirklich auf die Insel. Das kriegen wir sogar eine Audiotour. Da zahlt man ja woanders doch ein bisschen mehr für. Selbst wer zum ersten Mal hierher kommt, kennt die Freiheitsstatue. Ganz ohne Zeitdruck kann man hier Lady Liberty auf ihrer eigenen Insel genießen. Als Geschenk der Franzosen an [musik] die Amerikaner steht sie hier übrigens seit 132 Jahren. So, ich kann hier halt so lange bleiben, wie ich möchte. Das ist schön. Im Gegensatz zu dem vierminütigen Fotostop da draußen auf dem Wasser, wir bekommen haben vorhin. Und in Glücklich Gegensatz zu dem, was die uns erzählen wollten, kommt man hier auch jederzeit wieder runter von Liberty Island, weil da unten sieht man die Fähre, die schon wartet und die muss ich auch erwischen, denn es wird Zeit, [musik] ein ernstes Wort mit den Straßenverkäufern zu wechseln. Noch immer stehen sie am Fair Terminal, wollen uns schon wieder ein Ticket andrehen. Leute, wo wollt ihr hin? Ihr habt schon Tickets? Das Ticket ist zerrissen. Das ist ungültig. Ja, weil Sie es mir verkauft haben. Wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen. Deutsches Fernsehen? Ja. Und recherchieren über guten und schlechten Tourismus. Wir haben mit den Behörden gesprochen und wir denken, dass das, was Sie hier tun, eine Riesentouristenabzocke ist. Abzocke? Ja, Sir. Sir, dann lassen Sie es mich erklären. Lassen Sie mich erklären, warum. Womit sind Sie unzufrieden? Ich bin unzufrieden mit all den Menschen hier, die die Touristen abzocken. Alle Preise sind aufgelistet. Sie haben das bekommen, wofür sie bezahlt haben. Ich frag mich trotzdem. Das ist Amerika. Das ist Amerika. Land der Freien, Heimat der Tapferen. Sie gehen mir langsam echt auf die Nerven. Ich habe langsam keine Geduld mehr. Ich war freundlich. Ich war professionell. Wir auch. Ich war die ganze Zeit professionell. Ich wünsche euch das Beste und ich entschuldige mich noch einmal, wenn ihr nicht glücklich seid mit dem, was ihr von der Freiheitsstatue gesehen habt, denn ihr habt sie gesehen mit diesen Tickets. Schönen Tag. So geht es in Amerika. Selbst die Abzocker haben eine gute Art und Weise uns zu erklären, wir haben ihn noch den Service gegeben. Ich habe sie doch aufgeklärt. Tatsache ist aber auch, dass da vorne die Schilder stehen. Ich gehe noch mal hin. Also gerade mal 4 m entfernt von ihm. Ja. Ja. Be aware of other ticket agents. Tickets may only be purchased at Castle Clinton. Und 3 m daneben stehen die Jungs und verkaufen die Karten. Und dabei wirken diese Verkäufer so offiziell. Auf der Weste steht übersetzt autorisierter Fahrkartenverkäufer. [musik] Da stimmt irgendwas nicht im System. Auch wenn ich ihn eigentlich ganz nett finde, würde ich jetzt gerne mal mit seinem Boss sprechen. Der ist ja hier auch irgendwo, das Geld einsammelt, oder? Ich mache mich noch mal auf den Weg [musik] zu der Straßenkreuzung, an der auch wir unsere Tour bezahlt haben. Rund 130 €. Sind Sie der Boss hier? Ja, wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen. Okay. Ja, ich würde gerne mit Ihnen darüber sprechen, auf welche Weise Sie hier die Touren verkaufen. Ich denke, es ist Lassen Sie mich zuerst sehen, wer ihnen geholfen hat. Na ja, die machen ja alle den gleichen Job, oder? Ja, aber hier gibt es drei verschiedene Betreiber. Ja, aber die schauen ja nicht cool. Nehmen Sie die Kamera weg. Warum denn? Möchte mit Ihnen sprechen. Sie müssen mich erst nach meiner Erlaubnis fragen. Deshalb frage ich. Ja. Können Sie mit mir darüber sprechen? Nicht vor laufender Kamera. Warum denn nicht? Weil sie mich zuerst nach meiner Erlaubnis fragen müssen. Ich habe ihn gesagt, wir sind von Fertig. Sie haben mich nicht gefragt, ob sie mich aufnehmen dürfen. Ich möchte einfach wissen. Sie haben nichts, worüber Sie mit mir reden müssen. Sie haben das Ticket nicht von mir gekauft. Okay. Sie sind derjenige, der für die anderen verantwortlich ist. Jetzt können Sie Ich bin verantwortlich für mich selbst und für meine Kinder. Dafür bin ich verantwortlich. Und nicht für die Kollegen hier. Ich Das bin ich. Sie sind doch der Boss, oder? Ja, das bin ich. Also geben Sie mir eine Antwort. Ich gebe Ihnen überhaupt keine Information, denn Sie stellen mir nicht die richtigen Fragen auf die richtige Art und Weise. Da sehen Sie die Kamera. Ich mach mir keine Sorgen wegen der Kamera. Haben Sie einen schönen Tag? Ich möchte mit ihm darüber sprechen. Unsere Fragen stören die dubiosen Geschäfte so sehr, dass einer der Verkäufer gleich ein Beweisvide streamt. Diese Leute erzählen uns, dass das, was wir machen, illegal ist. Sie erzählen unseren Kunden, dass wir hier abzocken. Genau, das ist der Punkt. Aber das will der Verkäufer nicht wahr haben. Die Lage eskaliert. Sie sagen, das ist Abzocke. Dabei ist hier alles zulässig. Das ist alles andere als doch ist es. Das ist zulässig. Wir können gleich zum Wassertaxi laufen und nachschauen. Ich habe mich doch informiert. Sie gefährten meinen Job. Das ist keine Abzocke. Es ist Abzocke. Absolut. Das ist keine Abzocke. Und dann höre ich [musik] mir noch ein paar internationale Nettigkeiten an und bin ihn hoffentlich endgültig los. Das haben mir schon viele gesagt, dass ich so einer bin. Es bleibt dabei. Wenn sie was zu sagen hätten und ehrlich werden, dann würden s uns es ja auch erklären. Tun sie aber nicht, sondern sie rennen weg, weil sie zumindest natürlich auch bisschen Angst haben davor, dass die Polizei da vorne irgendwann mal Stress macht mit uns. Der Hitzkopf scheint über alle Berge zu sein. Also noch mal mein Tipp, wenn Sie Lady Liberty sehen wollen, ob alleine oder mit der Familie, bitte kaufen Sie nur offizielle Tickets. Für 18,50 € kommt man ganz toll drauf auf die Insel, kann alle Fotos machen und das ganze Erlebnis genießen. Was man nicht tun sollte ist, hey, wenn ihr mir noch mal Kundschaft verjagt, dann zerstöre ich eure Kamera. Sie das ich zerstöre den Scheiß. Ihr kostet mich Kundschaft und jetzt habt ihr richtigen Ärger, Mann. Und wir rufen sofort die Verar mich nicht. Glaubst du, Scherze? Verarsch mich nicht. Mach das noch mal und ich ma alles kaputt. Okay, wir holen die Polizei. Ich habe viel Geld verloren. Das ist alles legal. Ist eine legale Firma. Glaube ich nicht. Lass uns zur Polizei gehen. Sofort. Ein blutiger Finger [musik] beim Kameramann. Bei so viel Emotionen können wir über diesen Ausgang fast froh sein. Da wird's aber jetzt gerade bist. Geht's dir gut? Ist alles okay bei dir? Ja. Ja. Bisschen Verletzung gibt schon. Ich sehe Blut. Jemand der sich nichts vorzuwerfen hat und ein gutes Gewissen hat, der muss auch meinen Kameramann nicht schlagen. Deswegen müssen wir jetzt ein YPD rufen. Die kommen da gerade, die Polizisten. Und die kennen ihre [musik] Pappenheimer hier schon. Offiziell dürfen Sie mit uns vor der Kamera nicht sprechen, sichten aber hochteressiert [musik] unser Material und nehmen die Anzeige auf. Und eine weitere Anzeige in unserer kleinen Sammlung von Achtung Abzocke. Mal wieder musste die Polizei eingreifen. In diesem Fall äh wegen Belästigung. Harassment ist das, was hier drauf steht und dafür wird der Herr, der uns gerade in die Kamera gegriffen hat, Ärger bekommen. Belästigung ist das richtige Stichwort. Lästig sind die alle, die hier versuchen Tickets zu verkaufen. Deswegen noch mal meine klare Bitte an alle. Wenn Sie also Lady Liberty sehen wollen, dann bitte mit Scheuklappen hier durch vom U-Bahnstation direkt rüber gehen zur offiziellen Ticket Vorverkaufstelle. Dort kosten die Karten. Für die Fahrt zu Liberty Island 18,50. Unehrliche Rickscha Fahrer ziehen mir am Times Square das Geld aus der Tasche. Das Gesetz sagt, man muss es lesen können. Später mehr dazu. [musik] [musik] Ab geht es ins Herz von Manhattan. Wir befinden uns auf dem Times Square. Genau wie die Freiheitsstatue. Ein zentraler Anlaufpunkt für jeden New York Touristen. Mitten in der Nacht ist es hier immer Tell. Hier geht's um wie man sieht, viel Entertainment. Der Broadway ist gleich da drüben. Ja, und das Entertainment läuft ja auch auf der Straße rum in so zottligen Kostümen. Und da geht's gleich an unser Geld. Egal, ob Action oder Comicfigur, alle Filmhelden Hollywoods [musik] laufen hier in mehr oder weniger originellen Kostümen auf der Straße herum. Immer bereit für einen Schnappschuss mit Touristen. Ich will ein Foto mit Batman. Batman. Mal kurz frei maen Batman. Okay, super. Aber ich wollte doch nur Batman. Auf einmal sind Minnie Maus, Spider-Man und Iron Man auch auf dem Bild. Einen Fünfer für Batman muss ich schon mal locker machen. Vielen Dank. Gib mir bitte auch was. Wie bitte? Gib mir auch $. Du willst auch was? Wir waren auch im Bild. Ja, ihr seid jetzt auch im Bild. Ich bin auch drauf. Du auch [gelächter] noch. Wer bist du denn? Ich bin Iron Man. Iron Man? Iron. Iron Man. Okay. Und du? Hey, Mini, du bist einfach ins Bild gehopst. Ja. [gelächter] Gott beschütze dich. Yes, yes, yes. Thank you. Ja, ja. Ich bin jetzt pleite. Sorry, tut mir leid. Ein Urlaubsfoto auf dem Times Square mit meinem Filmhelden Batman kostet mich so fast 18 €. Ich bin jetzt gerade 20$ innerhalb von, ich glaube, 30 Sekunden losgeworden, aber ich wollte doch nur mein Foto mit Batman. So, das ging jetzt so schnell. Ich habe zum Glück noch ein bisschen Geld. Lass uns mal ein paar Meter weiter weg das ganze beobachten. Ich glaube, das hat System hier am Times Square. Und tatsächlich, die Figuren bewegen sich immer in Grüppchen. Sobald eine Figur [musik] einen Touristen am Haken hat, stellen sich die anderen einfach mit ins Bild. Drei bis vier Characters sind somit immer auf einem Schnappschoss. Und natürlich will jeder extra bezahlt werden. Das hat der Vorsatz. Ja, also die wissen, dass eigentlich nur ein Foto mit einer Figur maximal zwei gemacht werden soll und am Ende gibt's immer denselben Streit, weil nämlich sich vier, fünf Figuren reingestellt haben und damit sozusagen der Preis von ja 2 3$ vielleicht auf 10 20 30 40 steigt und da wird's dann auch hibbelig und aggressiv, dann kommen sie zusammen in der Gruppe und verdecken alles und dann wird gedealt und gehandelt und dann müssen die Touristen die Scheine rausziehen. Warte mal kurz. Kann ich ein Foto mit dir machen? Mein man. Du bist mein Minion. Die Kollegen kleben an seinem Rockzipfel. Unmöglich ein Foto mit nur einer Figur zu bekommen. So was bekommst du von mir? Sind fünf Okay. Ja. Kaum hat er sein Geld bekommen, strecken mir vier weitere kostümte ihre Hände entgegen. Die nächsten wären fällig. Und wer war mit dir drauf? Sei ehrlich. Wer war im Bild alles? Du, du und du. Das Beweisfoto haben wir ja. Ich verliere jetzt so viel Geld, weil ihr euch dazu gestellt habt. Macht ihr das immer so? Es hilft nichts. Ich muss blechen. Ja, Leute, pass mal auf. Bin schon wieder 20$ los gewesen. Ja, und die umkreiseniche ist der nächste schon. Zack, zack, zack, der Junge, bang, bang. Alle springen rein. Schau mal, alle 1 2 3 4. Und es zeigt, was hier für ein Geschäft abgeht. Also in der Frequenz von ja 2 Minuten bestimmt passiert das hier 2 Minuten. Wir rechnen mal durch 5, also so auf 100$ die Stunde kommt da an guten Abenden fast jede Figur, ne? Wenn die das so durchziehen. Genügend Touristen kommen ja schließlich vorbei. Die Masche funktioniert nur, weil kein Besucher mitten auf der Straße einen Streit vom Zaun brechen will. Okay ist das aber nicht. Ich suche den Minion und will ihn zur Rede stellen und selbst da bleiben wir nicht lange alleine. Was ist los? Schauen Sie mal. Die Sache ist die, wenn ich hier als Tourist vorbeikomme, habe ich einen Character, den ich toll finde, z.B. den Schlumpf oder Spider-Man. Wie kommt's denn, dass ihr euch immer alle ins Foto stellt und die Leute immer mehr bezahlen müssen? Du kannst geben, was du willst. Was bitte? Wir wollen nicht alle was. Das kann jeder selbst entscheiden, wen er bezahlt. Bleibt jedem selbst überlassen. Okay. Und wie bekomme ich dann ein Foto mit nur einem von euch? Schau, es ist, wie ich es gesagt habe. Jeder kann selbst entscheiden, mit wem er ein Foto macht, wen er bezahlt und wie viel er bezahlt. Okay, aber ich habe das heute zweimal anders erlebt. Ja, Mann, ich weiß, so läuft das, aber du kannst selbst entscheiden. Und auch hier stören wir mal wieder die Geschäfte. Der lachende Abzockcowboy Woody macht Stress. Also ich finde, das ist eine Touristenabzocke, was ihr hier macht. Ich bin gern bereit mehr zu zahlen, aber ich bin nicht bereit für euch alle zu zahlen. Doch ganz einfach oder? Ich verstehe es. Danke, Mann. Danke. Gute Nacht. Natürlich up to you, sagen sie. Also, es ist ihnen überlassen, ob sie was zahlen wollen oder nicht. Aber so sieht's in der Realität ja nicht aus. Wenn mein Kind da am Spider-Man Rockzipfel hängt und plötzlich kommen Mickey Mause und der Papa Schlumpf an, dann wollen die alle bezahlt werden. Und zumindest mir als deutscher Tourist ist es unangenehm, da irgendeinen dann, der im Bild war nicht zu bezahlen. Und genau auf diesen Effekt setzen sie mit großem Erfolg. Wie man sieht, da ist das nächste Kind schon, aber man muss auch gleich zahlen. Später kaufe ich hier noch CDs für $ das Stück. Die Beats sind geklaut und weil ich meine schlechter Hiphop ist das einer, ein Track auf der CD ist betrugt. Später dazu mehr. Ein neuer Tag in Manhattan und es gibt noch so viel zu erleben. Heute mache ich mich bei traumhaftem Sonnenschein auf eine Erkundungstour durch den Central Park. Grüne Lunge der Stadt und Kulisse für unzählige [musik] Hollywood Klassiker. Grundvoraussetzung für einen schönen Tag im Park ist, dass man gut zu Fuß ist. Toll der Centralpark. Da könnte ich mir den ganzen Tag aufhalten, wenn die Füße nicht irgendwann streiken würden, weil es ist doch alles relativ weit voneinander entfernt und das eh schon nach so vielen Urlaubstagen, in denen die Füße wund getreten sind in Manhattan. Der Park erstreckt sich auf einer Länge von 4 [musik] km und einer Breite von mehr als 860 m. 93 km Fußwege und Straßen durchziehen ihn und er ist so groß wie 278 Fußballfelder. Wer hier schnell vorankommen will, nutzt am besten eine Rickschar. Die sind zu Hunderten im Park unterwegs. Anhalten kann man sie wie in New [musik] York üblich. Direkt von der Straße. Können Sie mich zum Museum fahren? Ja. Okay, gut. Wie teuer wird es denn? Welches Museum denn? Äh zu Met. Ich rechne pro Minute ab. Das habe ich mir schon fast gedacht. Ich will testen, wie ehrlich rechnen die Fahrer ab. Ich fahre den kürzesten Weg. Okay. Hier entlang. Okay. Thank you. Wir steigen ein. Ab jetzt läuft die Uhr und der Fahrer verrechnet jede Minute. Ich glaube, das ist 4 € die Minute. Das ist ja Wahnsinn. Aber es ist auch nicht so ein langer Weg, wenn man ganz normal fährt. Mal schauen, was dabei rauskommt jetzt gleich. Eingestiegen sind wir in der Nähe des Columbus Circle. Ziel ist das Metropolitan Museum of Art kurz Mat. Durch den Park sind das gut 2 km. Die Zeit stoppe ich vorsichtshalber selbst mit. Und selbst die gemütlichen Feiertagsausfüger überholen uns hier und seine Kollegen genauso ohne zu strampeln. Da schon [musik] her so rund 10 Minuten soll die Fahrt dauern. Damit es zu Beginn nicht gleich so teuer wird, lasse ich den Fahrer nach ziemlich genau 8 Minuten anhalten. Okay, das reicht. Wir laufen von hier aus. Was bekommen Sie denn? 40 das waren 10 Minuten. Sind Sie sicher, dass es 10 Minuten waren? Nein, er zeigt mir 9 Minuten 30. [musik] 40$ für 8 Minuten in der Rickscha. Ein teurer Spaß. Ja, auch zack. Aussage gegen Aussage. Konnte ja jeder sehen, wie lange wir gebraucht haben. Kurz vor 8 Minuten haben wir ausgemacht. Bei 7 Minuten und 58 Sekunden. So viel Fahrdienstleistung haben wir in Anspruch genommen. Er hat mir gleich volle 10 abgenommen. Also 8$ extra. 32 sind eh schon fehlt zusammen jetzt 40$ für diesen Weg hier nach drüben. Ob das System hat hier System hat [musik] auf jeden Fall die Minuten genaue Abrechnung auf Schildern angebracht, mal besser [musik] mal schlechter sichtbar und die Preise variieren. Das ist echt viel und vor allem so wild völlig verschiedene Preise. Man kann sie auch nicht erkennen. Alles ein bisschen versteckt. Genau da geht Abzocke los. An den zentralen Knotenpunkten im Park warten Sie auf Ihre Fahrgäste, schaufen Sie dann so lange und so weit wie Sie möchten. Auch ich nehme mir jetzt die nächste Rickscha. Die Strecke bleibt dieselbe. Wie lange werden wir brauchen? Maximal 12. Klar, wenn er noch zwei drauf schlägt. Die Stoppuhr läuft. Doch er will uns nicht mit der [musik] Zeit über den Tisch ziehen, sondern mit der Strecke und verlässt den Park. Ja, wohin fährst du denn? Park? Nein, wir fahren außenrum. Warum nicht durch den Park? Den Park? Natürlich durch den Park. Schöner Trick. Hat er versucht uns aus dem Park rauszufahren, damit er dann im New Yorker Stadtverkehr auf bremsen müsst, eine rote Ampel nehmen muss. Aber ich bin ja schließlich hier schön landschaftlich schön durch den Park fahren. Nice try, wie man sagt. Netter Versuch. Auch diese Fahrt breche ich lieber nach 7 Minuten ab. Kosten müsste es $. 8 Minuten. Acht. Ich habe sieben gestoppt. Es waren acht. zu je 4,99 pro Minute. Er hat mich auch um eine Minute betrogen. Also, ich habe n wirklich genau in dem Moment, wo wir losgefahren sind, angeschaltet und seine Stoppuhr war schon 20 Sekunden weiter. Also auch eine Minute mehr zu zahlen für $. Für die Fahrer ist das ein gutes Geschäft. Die Touristen müssen extra bezahlen. Ja, es sind nur $, aber es kommt was zusammen. Eine Fahrt mache ich noch. Wie weit ist es bis zu den Strawberry Fields? Also, wie lange dauert's? Nicht so lange. Okay, das ist gut. Wie viel nehmen Sie pro Minute? Von hier aus sind es nur 3 Minuten. Das ist gut. Gut. Alr. Thank you. Wieder läuft die Stoppuhr. Damit die Kunden selbst mit stoppen können, hat dieser Fahrer sogar seine eigene Uhr angebunden. Dort sind die Strawberry Fels. Soll ich anhalten? Ja. Ja, hier ist gut. Eine Punktlandung. Es sind genau 3 Minuten und das ist fair. Keine Selbstverständlichkeit bei den New Yorker Ricks Fahrern. Was ist das Problem mit den Rchas hier? H, wissen Sie, wir haben einen schlechten Ruf in New York. Das kann ich mir vorstellen. Was ziehen denn diese Fahrer da ab? Warum verlangen die so viel? Viele haben zu kleine Schilder mit kleinen Zahlen. Sie wollen 7 $ pro Minute, manche sogar acht oder neun. Ausnahmsweise mal ein ehrlicher [musik] Fahrer. Gut zu wissen, dass es die hier im Central Park auch noch gibt. Schon wieder einer da, der da ohne Preisschild. Der eine für drei, der andere für sieben. Irgendwie muss es hinter diesem rasian ein System geben und so wie ich die Amerikaner kenne, herrscht da auch Ordnung und es gibt Vorschriften. Denn in den USA ist viels streng geregelt. Auch bei den Rickschars hat sich die Stadt etwas [musik] überlegt. Ich habe einen Termin im Rathaus, dort treffe ich Laurel Salas. Sie ist City Commissioner, zuständig für das Ressort, Verbraucherangelegenheiten und Tourismus. Wir von der Abteilung für Verbraucherangelegenheiten vergeben Lizenzen. Die müssen Sie bei uns beantragen, bevor Sie überhaupt arbeiten dürfen. Dann müssen Sie die Preise ausweisen. Wenn Sie als Gast also in eine Rickscher einsteigen, sind die Fahrer verpflichtet zu sagen, wie viel sie pro Minute verlangen. Und das muss sichtbar sein. Ja, man muss es sehen können. Es ist ganz wichtig, dass Touristen nach den Lizenzen fragen, denn dann haben sie im Ernstfall die Möglichkeit, sich bei uns oder der Polizei zu beschweren. Klar, wenn Sie das Land verlassen, ist es etwas schwerer, aber wir gehen jeder Beschwerde nach. Eine Lizenz habe ich heute noch nirgends gesehen und gehe zurück an den Timesquare, denn abends verdienen die Rickshafahrer hier ihr Geld. Wieder fallen mir nur die schlecht lesbaren Preisschilder auf und die verstoßen nun mal gegen geltendes Gesetz, denn Preisschilder [musik] müssen gut sichtbar sein und die Schrift mindestens 3 cm groß. Ich hole mir die nächste freie Rickschar. Bringen Sie uns zum Pennsylvania Hotel? Klar. Wie viel Minuten dauert es? Haben Sie die Adresse? Ja. Fanh Hotel. Ah, okay. Das werden 7 oder 8 Minuten. Sieben oder acht? Okay, gut. Den Preis konnte ich in der Kürze der Zeit nirgends erkennen. Genannt wurde er mir auch nicht. Und ich starte die Uhr. Vom Timesquare bis zum Hotel sind es eineinhalb Kilomet. Das sollte wirklich in 7 Minuten machbar sein, oder? Rote Ampeln sowie die hier ist natürlich ein Killer. Klar, dass wir da drauf zahlen, muss man auch bedenken. Hier in der Stadt sind der nicht im Park. Hier musste halt irgendwo ein Prallschild stehen. Und jetzt schauen wir mal genau hin. Die Anforderungen der Stadt sagen, es muss gut lesbar sein. Da ist keins zu sehen. Guck mal bei dir. Kannst du mal rumgucken? Guck mal rum. Wird man als Fahrgast hier absichtlich in die Irre geführt? Ganz klein. Ist was ganz klein Preisschild. Also habe ich meine Lesebrille dabei? Nein. Ist es zu erkennen? Nein. Ist das Abzocke? Höchstwahrscheinlich. Wir nähern uns dem Ziel. Ich bin auf den Preis gespannt, den dieser Kollege gleich aufrufen wird. Angekommen sind wir nach 5inhalb Minuten. Was kostet es? Mein Preis steht hier an der Seite. Wo steht der Preis? Lass mich mal gucken. Auf der Seite hier. Hier. Das sind $. Ja. Und das pro Minute. Na, ich weiß, dass Sie pro Minute abrechnen, aber gleich 7$. Es kann doch kein Mensch lesen. Hier haben Sie eine Lizenz. Ja. Okay, dann passen mal auf. Wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen. Machen Sie sich keine Sorgen, Sir. Nö, das mache ich nicht. Geben Sie mir einfach, was Sie möchten. Nein, Sie müssen sich keine Sorgen machen. Keine Panik. Ich frage mich nur eins, weil Sie hier so viele Abzocker unterwegs haben. Leute, die den Preis nicht richtig ausweisen. Sollte das nicht ein großes Schild sein, so dass es jeder sieht? Nein, das muss nicht sein. Doch, das ist das Gesetz. Man muss es lesen können. Genau wie diesen Preis hier unten. Das kann ich überhaupt nicht lesen. Selbst mit Brille ist es schwer. Dem Fahrer ist die Situation sichtlich unangenehm. Ist do ganz einfach, wenn Sie als Tourist in ein anderes Land kommen, dann freuen Sie sich doch auch, wenn Sie vorab wissen, was es kostet. Sie haben Ihre Arbeit getan, okay? Aber deshalb verdienen Sie auch ihr Geld. Ich weiß, dass Sie legal arbeiten, aber das hier ist gegen das Gesetz. Das müssen Sie in großen Buchstaben auf einem großen weißen Schild anbringen. Können wir uns darauf einigen? Meinwegen. Also, Vorsicht bei der Wahl der Verkehrsmittel in New York. Subway, also die U-Bahn ist das billigste Verkehrsmittel, gefolgt von dem Fahrrad, was man sich mieten kann, sowie da drüben. Danach kommt das gelbe Taxi, bisschen teurer. Dann kommt so ungefähr die Stretch Limo, die kostet halbe Stunde, vielleicht 50$ und ganz zum Schluss die teuersten, die allerteuersten, wirklich das allerteuerste Verkehrsmittel in ganz Manhattan ist mit Sicherheit die Fahrradreg. Also bitte Finger davon lassen. In Manhattan treiben Wahrsager ihr Unwesen und bitten mich richtig zur Kasse. Für meine Arbeit verlange ich 4500. Nee, ich will mein Geld zurück. Mehr dazu später. New York City ist die Stadt, die niemals schläft. Wer sich in der Region rund um den Times Square aufhält, der weiß, was gemeint ist. 24/7, also 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, ist hier was los. Das ist ein Ort des ja puren Überflusses an Reizen, an Optik, an Lautstärke und auch an Abzocken, weil da vorne, wenn es ums Entertainment geht, gibt's ganz spezielle Vertreter dieses Faches. Also echt der Entertainer, glaubt man. Dem ersten Kandidaten laufe ich direkt in die Arme. Ich mag deinen Bad. Woher kommst du? Aus Deutschland. Nimm eine mit, Mann. Das ist meine Musik. Wie heißt du, großer Mann? Peter. Ich werde dich Big Peter nennen, weil du groß bist wie ein Bär. Ich bin Whis und ich bin ein Künstler aus der Bronx. Das ist meine Musik, Peter, du bist Künstler? Ja, das ist meine Musik. Ich bitte dich um eine kleine Spende, Peter. Ich versuche von selbst groß rauszukommen. Gib mir, was du dir leisten kannst. Die meisten geben mir 20, aber du kannst mir geben, was du willst. Ein netter Karl, er soll seinen 20er haben. Ist ja seine Musik. Hey, wie viele Producer sind denn hier unterwegs? Wie geht es Ihnen? Kommen da noch mehr? Hast du die Musik gemacht? Ja, das bin ich. Aber du machst nicht die Ry? Nein, das mache ich nicht. Hey Bruder, hör zu. Seid ihr beide Produzenten oder Rapper? Ich bin ein Rapper. Danke Kumpel. Hey, tu mir auch was Gutes. Zwei CD Verkäufern, Entschuldigung, Musikern [musik] habe ich schon eine CD abgekauft. Die Jungs machen gar kein schlechtes Geschäft mitten auf dem Times Square. Aber was habe ich da eigentlich gekauft? Hab jetzt keinen CD-Pler dabei, aber ein paar Kameras. Deswegen können wir ein bisschen zuschauen, wie diese Hiphopkünstler, Producer hier ihrer Arbeit nachgehen. Die stehen alle hinter mir in der abgegrenzten Zone, farblich ganz genau markiert. Deswegen können die hier auch nicht einfach rumlaufen und jeden ansprechen, den sie wollen. Sie müssen warten, bis man in ihnen vorbeikommt. Und ist eigentlich überall dasselbe, ne? Hey, ich bin Produzent. Hey, kennst du meine Musik? Vorspielen können sie es ja nicht. Ständchen geben auch nicht so richtig. Aber die haben eine gute Frequenz. Also, ich sag mal so, die sprechen pro Minute ein, zwei Touristen an. Jeder pro Stunde. Ja, potenzielle bis zu 100 Kundenkontakte vielleicht und da fällt schon was ab am Ende. Hey, du cooler weißer Typ, ich mag dein Hemd. Woher kommst du? Deutschland. Hey, was geht? Das ist für dich Bruder. Du bist DJ SCE? Ja, Mann. Ich bin ein DJ. Ein echter DJ. Ich will Musik von dem echten Künstler. Das bin ich. Du legst nicht nur fremde Beats auf. Nein, ich produziere das ganze Zeug. Alles selbst. Ja, ich produziere das für alle hier. Das versuche ich dir doch zu verklickern. Ich bin DJ Sce. Weißt du was ich meine? DJ S werde ich nicht mehr los, [musik] bevor ich ihm nicht 10$ zustecke. Die herzliche Umarmung inklusive. Ich habe auch mal in der Band gespielt. Ich weiß wie das ist. schwer heutzutage mit Musikgeld zu verdienen, aber den großen Durchbruch ausgerechnet am Timesquare zu erwarten, ich weiß nicht, als Tourist kann man sich vor Künstlern hier kaum retten. Hey Mann, das ist meine Musik. Ich gehe auf die Uni für Musik und Mode. Da drauf sind 32 Songs, Hiphop und DSP. Deine zensierte Musik und niemand stirbt auf meinem Album. Wie heißt du, cooler Typ? Peter, ich nenne dich Pete Boogie Peter, weil du wie ein Boogie Kerl aussiehst. Ich mag deinen Stil Peter. Hier ist noch meine E-Mail. Hey, zeig mir, dass du Hiphop liebst. Das sind meine letzten 10$. Ja, der ist für ihn. Gib mir auch was. Einen Fünfer. Ihr könnt doch teilen. Nein, wir arbeiten nicht zusammen. Ja, Mann, wir gehören nicht zusammen. Das ist mein letzter Dollar. Du hast da noch 20. Ich gebe dir Wechselgeld. Er gibt es dir aus. Ich habe keine 20. Du hast da doch 50. Das ist deutsches Geld. Ja, das nehmen wir auch. Ich habe dir gegeben. Ja, den gebe ich dir zurück, wenn du mir 50 gibst. 50 € sind fast 60. Es sind 37 Songs, das musst du verstehen. Gib mir 20. 10 reichen. Gib mir 20. Die CD kostet 20. 20? Ja. 20. Na dann. Hier ist mein letzter Zehner. Nimm ihn oder lass es bleiben. Danke, Mann. Kein Problem. Hey, fünf für mich oder 5 Cent. Die CD Verkäufer sind [musik] wirklich hart im Verhandeln. Fünf CDs habe ich gekauft und die gebe ich nun an meinen Freund und Kollegen Jannik Rubesch weiter. Er ist in New York so gut wie zu Hause. Jann Rubersch ist wieder bei uns. Den kennen wir schon vom Oktoberfest in München. Da haben wir zusammengearbeitet in Mexiko, in Prag. Er macht genau dasselbe wie ich und kommt ursprünglich ein Teil seiner Familie aus New York. Teil deiner Familie kommt aus New York. Ja, das stimmt. Kennst du dich mit Hiphop aus? Nicht wirklich. Ich mich auch nicht. Aber ich habe hier ein paar CDs. Das sehe ich. Kannst du einen professionellen Produzenten das mal zeigen und checken, was drauf ist? Ich glaube, ich kenne da wen. Was hast du bezahlt? Zwischen 10 und 20$. Für alle? Für jede? Ja, pro CD. Dann hoffe ich, dass es gute Musik ist. Meld dich bei mir, wenn du Ergebnisse hast. Das mache ich. Ciao. [musik] Jannik hat einen Termin in Long Island City in einem professionellen Tonstudio mit Victor Padea, einem Gründungsmitglied der [musik] legendären Beatnuts, einer Hiphop Band der ersten Stunde. Auf der hier ist nur ein Titel und der hat 10$ gekostet. Nur ein Song. Hört i euch mal an und sagt mir, was ihr meint. haben wir unser Geld verschwendet. Absolut. Und er hat dir gesagt, das ist ein ganzes Album. Genau das hat er. E Mann, das ist meine Musik. 32 Titel Hiphop und das ist es nie im Leben wert. Hast du noch eine? Klar habe ich. [musik] Ja, ich weiß nicht, was ich sagen soll. Die mögen die Musik nicht. Die meisten von denen laden sich irgendwelche Tracks runter von YouTube. Aber ist das legal, wenn man fremde Kunst runterlädt und dann verkauft und das ohne Erlaubnis? Ja, klar. Was Sie machen ist illegal. Aber die veröffentlichen so gesehen ja nichts. Es wird auf der Straße verkauft. Dafür [gelächter] gibt es keinen Papierkram. [musik] Echte Profiproduzenten halten die Musik für zu teuer und gestohlen. Einmal mehr muss ich zurück zum Times Square. Dort treffe ich mich mit Jannik und hole die CDs wieder ab. Die Jungs waren geschockt, sie konnten es nicht glauben. Das war dieser Typ hier, ne? Der hier hat mir diese CD verkauft. Also ein Track ist hier nur drauf. Hier sind lauter geklaute Versionen drauf. Insgesamt habe richtig viel Geld dafür gelassen und deswegen reden wir jetzt mit den Jungs. Danke für deinen Einsatz. Kein Problem. jederzeit gerne. Lass uns versuchen. Such diesen Typen, diesen einen. Leichter gesagt als getan in dem ganzen Getümmel und mit den vielen Verkäufern und das ein paar Tage nach unserem Einkauf bei ihm. Also, ich sehe sie von hier stehen. Ja, das sind nur ein paar Meter, aber genau der mit dem einen Track auf der CD, der ist nicht dabei. Werde ich ihn trotzdem noch finden? Ach so. Weil ich meine schlechter Hiphop ist das eine. Ein Track auf der CD ist betrug vielleicht in Nebenstraße. Meine Kollegen sind vorher ausgeschwärmt und haben den Mann überall gesucht. In einer Seitenstraße des Timesquare haben wir Glück und finden ihn. 32 Songs hatte er mir versprochen. Einziger war auf der CD. Wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen und recherchieren in Sachen Touristenfallen. Also, ich habe ja einige CDs da drüben bei euch gekauft, aber diese hier ist von dir. Mein Problem ist, da ist nur ein Titel drauf. Das ist nicht möglich. Doch, das ist so. Wir haben es überprüft. Ich schwöre, da ist nur ein Titel drauf. Kein einziger mehr. Wir drehen mit offener Kamera. Das passt den Mann überhaupt nicht. Warum filmst du mich, Mann? Ihr müsst mich um Erlaubnis fragen. Wir werden dein Gesicht nirgendwo zeigen. Da kannst du mir vertrauen. Dass aus einer teuren CD nur ein Song ist, interessiert ihn schon gar nicht mehr. Er will die Polizei rufen, überlegt sich es dann aber doch anders. Ich habe da keinen Bock drauf. Sie verhalten sich wie ein Arsch. Sie sagen mir, ich betrüge. Okay, dann bin ich eben ein Betrüger. Nennen Sie mich so. Gehen Sie zurück in ihr Land. Schönen Tag noch. Nee, wohin läuft denn jetzt? Was ist mit der Polizei? Ich will nicht, dass ihr euch aus unserem Land rauswerfen. Geht nach Hause in euer Land. Wir würden uns ja gerne rechtfertigen vor der NYPD für das, was wir hier tun. Ich glaub, der hat die gar nicht gerufen. Der wollte einfach nur entspinden und schnell noch die Rassistenkarte zuspielen. Ja, weil ihr weiße seid und ich schwarze, nehmt ihr mich jetzt dran. Dem ist nicht so. Ganz im Gegenteil. Ich bin mit schwarzer Musik aufgewachsen und mag sie sehr, sofern sie hand gemacht und ehrlich ist. Keine geklauten Beast, keine falschen Künstler, kein ein Song auf einer CD. Das hier ist Schrott, der viel zu teuer verkauft wird. Dabei gibt's hier in Manhattan so tolle Musikläden, wo man sogar noch Vinyl bekommt, CDs. All das kann man hier ganz wunderbar erwerben, aber bitte nur nicht vorne auf dem Times Square. Da sitzen die Betrüger. In New Orleans locken mich die Wirte mit falschen Versprechungen in die Bas. Bier für 20$, das sind 18 €. Moment einmal. Später [musik] dazu mehr. New York City. Mehr als 12 Millionen Touristen reisen jedes Jahr in die Metropole. Früher oder später kommen sie hier am Times Square vorbei und haben Chancen, diesen Mann in die Arme zu laufen. Bist du offen für übersinnliches? Willst du heute zum Wahrsager? Finde heute heraus, was morgen passiert. Sie wird dir alles über dein Leben sagen. Eine tolle Frau mit ihren fünf wunderschönen Töchtern. Es kostet nur $. Es macht Spaß und ist spannend. Das klingt wie so Sie sitzt da und erzählt dir alles sofort. Du kannst jetzt hin. Da neben dem gelben Schild. Sie hat 24 Stunden geöffnet direkt neben der Bierwerbung. Verstanden. Sag Leinel hat dich geschickt. Linel. Danke, Mann. [musik] W eigentlich nicht meine Art jetzt ja zum Wahrsager zu gehen, zum Hellseher. Aber ich meine, kostet ja nichts. 10 € ist den Spaß vielleicht sogar wert. Und wirklich direkt auf dem Gehweg [musik] warten die bezaubernden Wahrsager Töchter auf Kundschaft. Hallo, wollen Sie eine Sitzung? Ja. Ja, die für 10$. Ja, sie beide oder nur sie mich. Okay, warten Sie, ich bin gleich zurück. Schon Skoril. Die Wahrsagerin macht scheinbar gerade Pause im Miniupermarkt. Hallo, ich habe diese Karte hier. Ja, kommen Sie mit hoch nach oben. In was bin ich da reingeraten? Ich klettere eine enge, steile Stiege hoch und lande in einem New Yorker Hinterzimmer. $ soll die Sitzung kosten. Ich fürchte, dabei wird es nicht bleiben. In dieser Sitzung erzähle ich Ihnen alles. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Oh, okay. Okay. Ich nehme die Basisvariante, nur eine Handfläche. Okay. Für die Basisvariante empfehle ich ein halbes Kartendeck. Laut Preistafel [musik] kostet das 60$. Was soll's? Mischen Sie zweimal. zweimal. Okay, dann zwei Wünsche und konzentriere. Na gut, endet das im völligen Humbug oder einer echten Erkenntnis? Lassen Sie mich in die Karten schauen, dann sage ich Ihnen, ob Sie das gut oder schlecht gemacht haben. Okay, sie werden sehr lange leben. Das ist schön für mich. Geben Sie mir rein. Sie werden 89 oder 90. Sie haben früh für sich selbst Verantwortung übernommen. Sie mögen es nicht, wenn ihnen jemand Vorschriften macht oder ihnen sagt, was sie tun sollen. Richtig. Seit Sie ein Teenager sind, übernehmen Sie Verantwortung für sich selbst. Wenn Sie Fragen haben, dann stellen Sie die Bitte. Wie steht's denn mit meinen Kindern? Ihre Kinder? Sie haben drei? Ja, sie mögen Kinder. Sie kümmern sich gerne. Ja, natürlich. Sie sind ein guter Vater. Das hoffe ich. Sie lieben ihre Frau sehr. Sie haben viel durchgemacht. Ja. Sie sind dafür gemacht, Geld zu investieren, Geld zu haben und Geld zu verdienen. Investieren, sagen Sie. Äh, sollte ich noch was investieren? Ja, machen Sie das. Das ist gut für Sie. Wirklich? Dann brauche ich noch ein bisschen mehr Geld. Das verdienen Sie schon. Das kann ich sehen. Echt? Ja, Gott beschütze sie. Ja, vielen Dank. Was schuldig Ihnen? 60 warten Sie. Eine denkwürdige Erfahrung besonders für [musik] mein Geldbeutel, denn statt der 10 $, die den Mann auf der Straße angekündigt hat, habe ich 60 bezahlt. Ja, sieht man mir das jetzt an, dass ich drei Kinder habe? Wohl kaum, oder? Klar, dass ich verheiratet bin, schon, aber der Rest war ja eher ein Zufallstreffer gerade eben. Die Frau weiß nichts über mich. Kurz um sie hat mich über den Tisch gezogen. Nicht die 10$ sondern 60$, also über 50 € musste ich gerade hinlegen. Ja, das ist eine ordentliche Wahrsagerabzocke und die hat hier in New York durchaus System, weil der Mann, der mich da vorhin am Timesquare abgegriffen hat, ist nicht der einzige, der hier lockt. In ganz Manhattan sieht man die Werbeschilder der Barsager. Statistisch gesehen findet man hier alle drei Blocks einenladen. Ich mache einen Test. Da ich selbst nicht ins Beuteschema passe, schicke ich zwei Kolleginnen mit versteckten Kameras in die Wahrsager Sprechstunden. Ihn passiert genau das, was jeder Touristin auch passieren kann, wenn sie spontan zum Hellseher geht. Guten Abend. Was kann ich für euch tun? Dort stehen meine Preise. Die Kolleginnen entscheiden sich für einen Deck Tarotkarten. Preis 36 €. Was folgt? Kommt mir irgendwie bekannt vor. Du wirst lange leben. Aha. Gute Gesundheit. Klar, erstmal was Positives, das schafft Vertrauen. Doch dann kommt der Hammer. Da ist eine sehr negative Energie, die an dir klebt. Du fühlst dich ein bisschen niedergeschlagen. Ja. Ja. Warst du beim Arzt? Da musst du aber auch gar nicht hin. Du brauchst seelische Heilung. Ich kann dir bestätigen, du bist mit deinem Seelenverwandten zusammen. Ihr gehört zusammen. Aber dieser böse Geist behindert dich, verstehst du? Ja. Für meine Arbeit verlange ich 400. Das steht auch so auf meiner Preisliste. Ich brauche nur einen Abend, um zu meditieren. Da schaue ich in die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft. Dann sehe ich, was los ist. Ich kann dir ein Chakraöl geben, etwas Salz und zwei Kristalle. Aus einer 40$ Sitzung wird so im Handumdrehen ein 400$ Geschäft. Das ist eine Investition in deine Zukunft. Damit kannst du alles loswerden, was dich blockiert. Wenn du morgen oder übermorgen zurückkommen kannst, ist es besser als wenn wir nur telefonieren. Das ist aber auch kein Problem. Okay, gut. Jetzt wird erstmal bezahlt. Umgerechnet 360 €. Nur ein Beispiel, wie dreist die Wahrsager in New York City vorgehen. Wir recherchieren und merken schnell, da sind wir an etwas Großem dran. [musik] Wir stoßen auf Bob Neigard, einen ehemaligen Polizisten. [räuspern] Also, das ist wirklich ein Treffer, man hätte es nicht glauben wollen, aber es gibt in New York City Privatdetektive, die die Interessen von Opfern vertreten, die ihr geldlos geworden sind bei Hellsehern und Fahrsagern. Und das hier ist einer von ihnen mit seinem Statsen Hut. sieht man hier auf Aufnahmen. Bob Neigert heißt der Privatdetektiv und den müssen wir treffen, um herauszufinden, wer uns da als Touristen über den Tisch zieht. Wir fahren [musik] in den Financial District in den Süden von Manhattan. Nach dem Ende seiner Dienstzeit als Polizist beim New York Police Department hat sich Bob Neigard auf die Jagd nach Wahrsagern spezialisiert. Auf dem Papier ist Wahrsagerei in New York City ein Verbrechen. Wenn du gegen eine Gebührwahrsagerei betreibst, z. sagst, dass du von bösen Geistern beeinflusst wirst oder einen Fluch austreibst, ist das ein Verbrechen. In New York ist es eine Ordnungswiderigkeit der Klasse A. Was ich aber wirklich verfolge, ist schwerer Diebstahl, der sich gegen das Vermögen richtet. Und das geht los, wenn sie dich mit einem$ Angebot in eine Sitzung locken. Sie wollen, dass du Kristalle kaufst, zurückkommst, sie machen Meditation, um an die Wurzel deines Problems zu gelangen. Und dann sagen sie dir, dass du verflucht bist. Dann wollen sie für jedes deiner Lebensjahre. Aktuell habe ich drei Fälle, bei denen es um mehr als 2 Millionen Dollar geht. In einem ging es sogar um 17 Millionen. Bezahlt, bezahlt an die Wahrsage in Bar. In Bar. Oft ist das Bargeld, Geschenkgutscheine oder Schmuck. Sie lassen sich Rolexuhren kaufen, damit sie die Zeit zurückdrehen können, um an den Punkt zu gelangen, bevor der Fluch existierte. Sie sagen, dass sie am Altar beten müssen. Sie verwenden sehr viel religiöse Terminologie. Sie zocken die Leute ab, indem sie Angst sehen. Sie pflanzen ihre Gedanken ein. Meistens haben die Opfer eines von drei Problemen. Liebe, Geld oder Gesundheit. Den Köder hat die Wahrsagerin bei meinen Kolleginnen also schon ausgeworfen. Sie sind seit mehreren Jahren im Geschäft. Lassen Sie mich ihnen was zeigen. Ich bin ja kein Detektiv. Das ist uns hier vor ein paar Tagen passiert. Ich zeige ihm unser gedrehtes Material und werde überrascht. Ich kenne diese Frau. Ich habe sie über Jahre verfolgt. Ich [räuspern] habe dafür gesorgt, dass sie verhaftet wird. Wirklich? Doch. Und zwar an derselben Stelle, wo sie auch waren. Sie hat einen meiner verdeckten Ermittler betrogen, die genau wie sie in ihre Wohnung gegangen sind. Sie arbeitet noch jeden Tag. Ja, das macht sie. Das ist erschreckend. Rob Neiger zeigt mir das Gesetz und darin steht ganz klar: Hellseäherei steht in New York City unter Strafe. Verdächtige, die gegen dieses Gesetz verstoßen, gibt es in Manhattan genug. Hatter Tobak, so wie er das erzählt als PI, als Privatdetektiv, aber wie man hier sieht, es gab schon krasse Fälle. All diese Herrschaften hier sind auf die eine oder andere Art und Weise in diesem Straftaten verwickelt gewesen. Aber wie kann es sein, dass Wahrsagerei in New York City an jeder Ecke angeboten wird, wenn sie denn verboten ist? Die Frau, bei der ich eine Sitzung hatte, durfte eigentlich ihre Dienste gar nicht mehr anbieten. Ich wende mich an die Staatsanwaltschaft von New York City und stelle diese Fragen. Die Antwort ist kurz. Die Verdächtige bekannte sich des schweren Diebstahls und der Wahrsagerei für schuldig. und wurde zu einem bis dre Jahren Haft und der vollen Erstattung verurteilt. Weitere Stellungnahmen werden abgelehnt. Übrigens, keines der Geschäfte wirbt mit Hellseerei, viel mehr mit spiritueller Beratung. Ein Kniff, denn die verbietet das Gesetz nicht. Pagraph 165.35 35 im Gesetz des Staates New York besagt, dass Fortune Telling, also Wahrsagerei verboten ist. Es ist illegal und ein Vergehen hier im Stade. Trotzdem passiert es da vorne jeden Tag. können auch jedem Touristen passieren. Darüber wollen wir mit denen mal reden. Im Laden am Rande des Times Squares ist gerade eine Sitzung zu Ende gegangen. Im Supermarkt nebenanzieht die Kundin gerade noch das Geld, um die Hellseherin zu bezahlen. Offenbar hat die sich auch äh reinquatschen lassen in einen deutlich teurere Dienstleistung als eben dieses$ Special, was es da vorne gibt. Muss jetzt bluten. Wie viel sie für die Wahrsagerei bezahlt, kann ich nicht sehen, aber es ist ein gutes Bündel Geldscheine. Entschuldigen Sie, kann ich Sie kurz unterbrechen? Haben Sie gerade für Wahrsagerei bezahlt? Ja, wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen und haben viel herausgefunden über dieses Geschäft hier oben. Sind Sie sich bewusst, dass Wahrsagerei hier im Staat illegal ist? Assistance? Ja, wirklich. Und Sie begehen hier gerade eine Straftat und das wissen Sie? Nein. Doch, das tun sie. Sehen Sie sich das hier an. Es gibt doch so viele von uns in der Stadt. Ich weiß, aber sie sind alle illegal. Kommen Sie aus New York? New Jersey. Na New Jersey. Wie viel haben Sie denn bezahlt, wenn ich fragen darf? 100. 100 Und Sie sind wegen des $ gekommen? Ja, genau. Also haben die ihnen an Stelle von 100 abgeknöpft. Richtig. Das ist ein Vergehen, gemäß der hier im Staat von New York City geltenden Gesetze. Und das wissen Sie? Ich wusste es nicht. Ich schwöre. Natürlich Fusen. Dann geben Sie doch das Geld einfach zurück und alles ist gut. Sonst müssen wir zur Polizei gehen. Das können wir machen, dann ist alles gut. Und ist ihre Mutter zu Hause? Nein, sie ist nicht hier. Wissen Sie, wann sie zurückkommt morgen? Ja, vielleicht, denn ich war bei ihr und sie hat mich abgezockt vor ein paar Tagen. Erst jetzt fällt der Wahrsagerin auf, dass wir sie filmen. Während ich mit der Kunden spreche, nutzt sie die Gelegenheit und sucht das weiter. Auf frischer Tater tappt. Also die Frau, die gerade am Bankautomaten war und diese 100 $ gezogen hat, die haben wir zumindest vor dieser Ausgabe bewahren können. Wer weiß, vielleicht wä ich auch noch mal wiedergekommen. In dem Fall geht die Geschichte gut für das Opfer aus. In unserem Fall war das anders. Unsere Kolleginnen haben nämlich richtig bluten müssen bei der anderen Wahrsagerin für eine kurze Beratung und zwei wertlose Steine und darüber werden wir mit denen morgen sprechen. Doch bevor wir sie konfrontieren, möchte ich noch ein paar Argumente sammeln. Dazu begebe ich mich in das Schmuckviertel der Stadt. Hier gibt es besonders viele Experten und Profis, [musik] die sich mit Edelsteinen auskennen, auch denen von angeblichen Wahrsagern. Also für das Beurteilen von Edelsteinen Ernst braucht entweder das bloße Auge oder amateurhaften Sachverstand oder ein wirklichen Profi, der uns jetzt gleich sagen wird, was diese beiden magischen Steine wirklich wert sind. Ich habe einen Termin bei der G, einem staatlich anerkannten [musik] Institut. Travis Leimon wird die Steine untersuchen, die meine Kollegin für 400$ gekauft hat. Vom ersten Blick her glaube ich, dass es Quarz ist. Eine Seite ist abgeschlossen. Es hat einen leicht roséefarbenen Stich. Es wurde also irgendwo rausgebrochen. Ja, der wurde aus einem Rolling rausgehauen und normalerweise ist das nicht so viel wert. Trotzdem [musik] geht Travis für uns auf Nummer sicher, untersucht den Stein nach den festgelegten Vorgaben. Eine Laseranalyse soll Aufschluss darüber geben, aus welchem Material er wirklich ist. Jeder Stein hat eine andere Struktur. Das wird mir ermöglichen zu sagen, was es ist und was sie gekauft haben. Und der Computer sagt auch, dass es Quarz ist. Aber was sind diese Steine denn wirklich wert? Ich will mal Zahlen hören. Diese Stücke hier sind maximal pro Stein zwischen 5 und 20$ wert. Das bekommt man also überall günstig auf der Straße. Ja, also nichts, was ein Gemiologe als besonders wertvoll einschätzen würde. Es ist kein Jackpot. Nein, hier sind ihre Steine. Ich glaube, ich muss mit jemandem reden. Klar, auch eine Wahrsagerin möchte für ihre Leistung bezahlt werden, aber diese ist hier im Start nun mal verbotten und die Steine sind fast wertlos. Noch einmal schicke ich meine Kollegin zu der Frau, die ihr diesen Stein verkauft hat. Hellsäerei und Wahrsagerei wird zum richtig großen Geschäft erst, wenn eine Person angebissen hat. Wir haben es ja schon mal so ein bisschen halb getan, deswegen gehst du mit den beiden Steinen bitte wieder zu der Dame und sagst, was haben Sie denn noch so zu bieten? Mal schauen, wie weit sie dann geht, weil dadurch wird das ganze Ausmaß dieser Masche erst klar und auch die Frage beantwortet, warum Leute bis zu 100tausenden von Dollar hier ausgeben bei denen. Also, wir greifen ein. wenn sie wieder Geld sehen will. Danke dafür. Super. Die Wahrsagerin könnte meiner Kollegin gleich eine noch teurere Behandlung anbieten. Die Preise dafür gehen dann in die tausende. Hallo, wie geht es Ihnen? Sicherlich gut, denn sie wittert das große Geschäft. Hast du dich besser gefühlt, nachdem ich meditiert habe? Ja, absolut. Das ist schön. Ich habe deine Aura gereinigt. Jetzt fühlst du dich erleichtert. Das ist gut. Aber meine Liebe, ich bin da auf etwas gestoßen. Auf was? Das ist ein kleines Problem. Die Frau bietet meiner Kollegin ein ganzes Servicepaket Samtkerzen und Telefonberatung an. Für meine Arbeit verlange ich 4500. 4500? Ja. Okay. Okay. Komm. Ich habe genug gehört und greife ein. Entschuldigen Sie, kann ich kurz mit Ihnen sprechen? Nein, würde ich aber gerne, denn wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen und sie haben meinen Kolleginnen Geld abgenommen für Steine. Das sind Kristalle. 200$. Ja, für zwei Steine. Ja, zwei Steine. Ich weiß. Also, wissen Sie was es wirklich ist? Das ist ein Dollar Stein. Es sind nicht $. Doch, wir haben es testen lassen. Es sind 200. Okay. Ja, es sind Kristalle. Können Sie bitte gehen? Meine Kollegin fliegt raus und ich höre Ausreden. Gehen Sie doch zu anderen Geschäften. Die machen das genauso. Bitte gehen Sie. Nein, ich will mein Geld zurück, denn das hier ist Müll. Nein, absolut. Nein. Bitte. Nein. Geben Sie mir das Geld zurück. Sie müssen jetzt gehen, weil Sie mich filmen. Wenn Sie das senden, sehen Sie kein Geld von mir. Das sind meine Preise. Die habe ich. Preise? Wofür denn? Sie müssen gehen. Diese Steine hier kosten keine 5$. Das ist mir egal. Das sind sie nicht. Mit ihnen arbeite ich nicht. Das ist Quarz. Also für uns funktionieren sie nicht. Bitte geben Sie mir das Geld zurück, dann bin ich sofort weg. Das verspreche ich. Ich bin fertig mit ih müssen wir eben auch gehen. Was da drin passiert ist nach New Yorker Gesetz verboten. Diese beiden Steine hier für $ bleiben ein Betrug und leider wird sie hier auch weitermachen können. Bei ihr kommen wir jetzt nicht weiter und das Geld will sie uns auch nicht zurückgeben. Natürlich hat die Frau Kind und Familie zu bezahlen, aber doch viel lieber mit einem ordentlichen Job, der auch legal ist. Ausgesprochen ärgerlich, dass ausländische Kamerateams kommen müssen, um diese Täter hier auf frischer Tag zu ertappen. 4 500$ für 40 Kerzen und eine Behandlung per Telefon. Das war das Angebot gerade eben. Ein klarer Fall von angehendem Betrug. Mein ganz klarer Rat an alle: "Lassen Sie die Finger von den Buden hier in Manhattan und in New York. Denn bei den 10 $, die man hier als Schnupperangebot auf der Straße so angeboten bekommt, bleibt es eigentlich fast nie. Das wird im schlimmsten Fall ein Vermögen kosten können. Also bitte keine Her, auch nicht in Manhattan. Ich verlasse New York City und reise weiter [musik] nach New Orleans, der Heimatstadt des Jazz und Südstaten Metropole, bekannt für seinen Karneval Mardigra. [musik] Über mehrere Wochen ist die Stadt im Februar Anlaufpunkt für Feierwütige und das ruft natürlich auch Abzocker auf den Plan und den bin ich heute auf der Spur. Welcome to New Orleans. Hier war ich noch nie, ganz tief in den Südstäen in Louisiana. Eine wunderschöne Stadt mit langer Geschichte. Französische Siedler waren hier Spanier. Das sieht ein bisschen europäisch aus. Ich sag nur so ein paar Stichworte. Bam Street, Jazz, Louis Armstrong und natürlich nicht zu übersehen, überall hier, Voodo. Vodo ist genau genommen [musik] eine Religion, die ihren Ursprung in Afrika hat. Durch die Sklaverei hat sie sich in den amerikanischen Südstaaten schnell verbreitet. Weltweit gibt es schätzungsweise rund 60 Millionen Anhänger. Ich besuche einen der zahlreichen Shops. Wie funktioniert denn das jetzt? Da drüben sind die Puppen Rohinge. Sie können sich gerne eine nehmen. Sie können sie dekorieren, dann werden wir sie am Altar segnen. Es ist für Liebe, für Geld, für Heilung, Glück, Reisen. Okay, also kann ich mir eins aussuchen? Das ist hier meine Puppe. Jetzt nennen wir sie mal Reiner. [räuspern] Meinem näheren Umfeld gibt's ein Reiner. Papa. Warum nicht? Wenn es was Gutes ist. Gesundheit wünsche ich dir alle mal. Also komm. [musik] Mein Vater hat zwar eine Glatze, das kann ich jetzt hier nicht mehr machen, aber kleinen Bauch hat er auch. So, jetzt folgt die Vodu Segnung. Flüstern sie in sein Ohr. Du bist Du bist Reiner. Ganz ganz vorsichtig. Nur kurz am Feuer aufwärmen. Dann ein Klaps wie bei einem Kind. Komischerweise weiß ich, dass ich das nicht wegwerfen werde. Das da würde ich mich nicht trauen, das wegzuwerfen. Aber so ganz glauben tue ich es natürlich nicht. Kaufen tue ich es denn noch. Lustig. Eine Abzocke kann ich hier zum Glück nicht erkennen. Ja, also lustig ist es halt, ne? Lustig ist irgendwie ein Scherzartikelladen. Ganz ehrlich, man muss schon tief drin stecken und ja, ein Woodo Fan sein, um hier mit ernsten Absichten reinzugehen. Mein Papa, der kommt jetzt mit im Koffer und ich habe da drüben in der Innenstadt an einem ganz besonderen Platz noch mehr solcher Leute gesehen. Pass mal auf. Wir gehen in das Zentrum von New Orleans auf den Jackson Square. Auf dem Platz geht es zu wie auf einer Wahrsager Convention. Übersinnlich oder unsinnig. Werden sich meine dramatischen Erfahrungen aus New York hier wiederholen? Ich will es ausprobieren. Schau mal, die ganzen Handleser warten auf die Touristen zum Mary Grab. Schau mal hier. [gelächter] 1 2 3 4 5 da hinten sechs über allahsager und Handleser. Ein freier Platz bei ihr ist schnell gefunden. Über den Preis macht sie vorher keine Angabe. Werde ich gleich am Tisch verschaukelt und noch dazu überselbigen gezogen? Es sieht so aus, als wäre es ihnen nicht möglich gewesen, viel zu reisen oder irgendwo hinzugehen. Ja, das mit dem Reisen gefällt mir. Ich kann mich eigentlich nicht darüber beklagen, dass ich wenig reise, also nur so viel dazu. Aber ist süß, was sie macht irgendwie. Wie in New York werde ich gebeten, ein Deck Karten zu mischen. Das treibt den Preis. Sie warten noch auf die richtige Frau. Ich warte auf die richtige. Hat die mein Hering nicht gesehen? Also, sie sagen, ich warte immer noch auf meine große Liebe. Ja, aber sie wird bald auftauchen, dann wenn sie sie brauchen. Oh mein Gott, bitte lass es nicht meine Frau sehen, was die mir hier gerade erzählt. Vielen Dank. Was bekommen Sie denn? Normalerweise bekomme ich 20 und mehr. Sie entscheiden. Also, wir dürfen entscheiden. Das ist ja ein faer dir. Also doch keine Abzocke bei den Wahrsagern in New Orleans. Mir lag komplett falsch, dass ich reise viel. Ja, meine Ehe ist glücklich. Ich warte auch auf keine neue Frau oder eine Erleuchtung in Sachen Liebe, aber fair war der Preis trotzdem. Wer auf sowas steht, der macht jetzt hier nichts falsch. Zumindest an diesem Tisch nicht. Aber sind alle Wahrsager auf dem Jackson Square so ehrlich? Noch einmal nehme ich Platz. Waren Sie schon mal beim Wahrsager? Sie haben ein gutes Herz, eine fröhliche Natur, aber sie sind stur. Tut mir leid. Sie sind ein Nörgler. Sie meckern über kleine Sachen, aber das ist nicht schlimm. Aber ja, ich bin so so manchmal moser ich auch mal über Sachen über Kleinigkeiten. Das stimmt. Ein Zufallstreffer. Ihr Sexualleben liegt brach. Ja, das finde ich großartig. Vielen Dank. Gerne. [gelächter] Wie viel bekommen Sie denn? Das dürfen Sie entscheiden. 25 35. Okay, auch hier darf [musik] ich wieder selber entscheiden, wie viel ich der Wahrsagerin gebe. Aber genau wie in New York ist Hellseerei auch in New Orleans illegal. [musik] Rechtliche Folgen für die Kunden hat das hier aber nicht. Wer sowas mag, bitte, der kann sich hier hinsetzen. Das Schöne ist, hier passiert es nicht im Hinterzimmer, sondern sozusagen ganz offiziell direkt vor der Kathedrale. Keine Garantie dafür, dass das, was einem da erzählt wird irgendwie stimmt, hinhaut sich so bewahrheitet. Es ist ein Entertainment, wie so vieles hier in Amerika mehr, aber bitteschön eben auch nicht. Vorteil hier in New Orleans, man kann Preis verhandeln auf der Straße. Ich würde es Ihnen nicht empfehlen, aber nun auch nicht unbedingt davon abraten. Während des Smardy GR Karneval kommen wir einer unehrlichen Spendenorganisation auf die Schliche. Ich bin ein Tourist, der von ihrer Organisation abgezockt wurde. Kapieren Sie das nicht? Später mehr. Mardy Gra in New Orleans ist in den USA das, was für uns Deutsche der Kölner Karneval ist. Verkleidungen, Musik und viel Alkohol. Die Feierlichkeiten ziehen sich über zwei Wochen hin. Also, es ist jetzt : Uhr und ja, es fühlt sich an wie eine Party auf der Straße bei uns in Europa weit nach Mitternacht, weil der Alkohol fließt hier in, wie man sieht großen Portionen und nur in Raum Mengen und vor allem aber auch zu teilweise ganz sonderbaren Konditionen. Durst, ich schon. Anders als sonst ist Trinken in der Öffentlichkeit hier, während Mardi Gra geduldet. Alle Bars locken Kundschaft mit lukrativen Angeboten. Drei Bier bekommen, nur eins zahlen. 1 2 3. Drei Bier. Einmal zahlen. Super amerikanisch. So mag ich das. Ich hätte gerne drei Budris. Drei für ein oder? Das sollte jetzt genau 6$ kosten. 50 habe ich ihr gegeben. 44 muss ich zurückbekommen und zähle das Wechselgeld. Ich habe ja 31$ in der Hand, da würde es ja 19$ kosten. Was? Drei für eins. Da trage ich ein Bier und bekomme drei. Nochmal ein Bier für $, das sind 18 €. Moment einmal. Entschuldigung. Was kostet es? 1825 6$ und 8 Cent pro Bier. Ja, da steht doch drei für ein oder? Stimmt nicht. Du musst jedes Bier einzeln zahlen. Es ist nicht drei für eins. Eins für eins. Ja, jedes einzeln. Alles klar. Was? Jetzt gibt's kein drei für eins mehr, sagt sie. Das war nur ein Lockangebot, oder? Oh, nimmt er sie ab. Aber genau wegen dieses Angebot sind wir hier in die Bar gekommen. Das Schild hat seinen Zweck erfüllt. Doch verkauft wird jedes Bier einzeln. Da geht die Happy Hour dahin, meine Lieben. Das ist ja mal ein Trick. Darauf zum Wohl. Schön amerikanisch. So richtig schmecken will es mir bei so gesalzenen Preisen nicht. Ich schaue draußen nach. Hängt dort noch das Schild, mit dem die Bar immer Touristen anlogt? Ja, ich habe gerade jedes Bier einzeln gezahlt, aber hier draußen steht drei für eins. 9 Uhr ist vorbei. Ich muss das Schild runternehmen. Ja, weil wir sind vor ein paar Minuten hier reingegangen und die haben uns das Dreifache verlangt. Jetzt können Sie das glauben hier, wir haben das vor 10 Minuten gekauft. Ja, aber es ist jetzt neun. Die lassen das Schild einfach mal dran, solange es hält. Alle Leute sind so blöd hier reinzukommen, so wie die da. Und dann passiert doch noch. Die Türsteher entfernen das Schild. Ich hacke nach. Hier kommt es drauf an, wie viel Geld sie machen. Also um 9 Uhr hört die Happy Huer auf. Na, ganz so happy bin ich als Gast hier nicht. Falsches Versprechen. Currifalle. So geht halt Marketing in Vereidigten Staaten von Amerika. Schön für blöde, ne? Schild 3 für ein erstmal rinn rinn rin. Die ganze Hammel her. Wenn du dann drin stehst, merkst du, wie viel du wirklich dafür bezahlen musst. Hey, wer vorne drei vor ein dran stehen hat, der muss mir auch drei für eins verkaufen. Also bitte immer fragen, ob die Werbeaktion noch gilt, denn dann kann man auch in der Happy Hour günstig Bier genießen. New Orleans. 2005 wurde die Stadt schwer verwüstet. Seit Hurricane Katrina gehören Armut, Arbeits und Obdachlosigkeit genauso zum Stadtbild wie das jährliche Karnevalspektakel. Und die Armut machen sich während [musik] des Migr Spendensammler zu nutzen. Auch ich werde mitten in der Masse angesprochen. Los geht die Nummer mit einer Wollmütze. Sind die für den Winter? Halten die warm. Deutschland. Ich bitte Sie um 15 oder 20$ für die Hungernden. Ein Wohltätigkeitsprojekt. Eine christliche Organisation. Wir verteilen Essen auf Rädern. Ah, Essen zu Menschen auf der Straße? Nein, wir haben ein Center auf der Planade. Schön. Und die Leute bekommen dann die bekommen Essen. Na, ich wünsche Ihnen das Beste mit diesem Projekt. Danke. Aber passen Sie auf. Unsere Spendensammler sind überall. Und wie viel seid ihr denn in dieser Region? Sind wir vier oder fünf. Wir haben eine ganze Mannschaft hier draußen. Wow, das ist gut. Sie müssen ja Geld sammeln für diese Menschen. Wenn die sehen, dass sie diese Mütze tragen, bleiben die weg von ihnen. Okay, nett. Vielen Dank. Danke. 20$ ist mir diese wohltätige Spende wert gewesen. Klang doch alles ganz plausibel. Also, man [musik] hat nicht das Gefühl, dass es irgendwas komisches sein kann, was ich da gerade gemacht habe. Es ist ganz klar, dass New Orleans eine arme Stadt ist. Gerade nach Hurricane Katrina hat sich die Zahl der Obdachlosen hier vervielfacht. Also da fällt der Griff in die Brieftasche mir eigentlich relativ leicht, muss ich ehrlich sagen. Die Frage ist nur, normalerweise bekommt man ja auch Bilder zu sehen. Ja, der hat mir nur so ein Badch gezeigt, so eine ja, so eine Maroke, da war sein Name drauf. Konn nicht so ganz lesen, was da drauf steht. Vielleicht sollten wir uns die noch mal ansehen, weil wir haben ja die versteckte Kamera, die das aufgenommen hat. Vielleicht finden wir dann raus, für wen der arbeitet. Eines steht fest, er ist äußerst fleißig. Von einem Balkon aus beobachten wir die Spendensammler. Unaufführlich sprechen sie Gäste und Touristen an, nutzen den Trubel im Karneval, um richtig Kasse zu machen. Das ist ein perfekter Standort zum Spendensammeln. Alle sind, na ja, ich sag mal mindestens angeheit und laufen denen direkt in die Arme. Und wir steht jetzt hier vielleicht 2 Minuten, da hat er schon dreimal Geldscheine in der Hand gehabt. Es dauert eine Minute, der Talk und dann geht's gleich ans Geld. Das sind insgesamt vier, die hier operieren an dieser Kreuzung. Wenn man das mal hochrechnet, dann kommst du auch bis zu 500 € die Stunde, die die einnehmen hier an dieser Kreuzung auf 10 Stunden hochgerechnet sind das 5000 € um die 6000$. pro Tag. Der Madig dauert zwei Wochen. Da kann man sehr viel Wohltätiges mitmachen mit so viel Geld. Und der bunte Karneval lockt natürlich Touristen an. Auf deren Geld haben es die Spendensammler besonders abgesehen. Am Abend schaue ich mir in unserer Unterkunft das Videomaterial an. Ich möchte herausfinden, mit welcher Organisation [musik] wir es hier zu tun haben. Also, ich spreche und höre und verstehe fließend Englisch, aber was er mir davor gebrummelt hat, nicht so ganz. Christian Christian, also christlich, eine christliche Organisation. Wir verteilen Essen auf Rädern und wenn die was machen, ist es ja eigentlich immer okay. Kirchen gibt es in den USA viele verschiedene, aber um welche handelt es sich hier genau? Aber ich kann nichts erkennen. Er spricht hier von einem Center, was sie haben. Ja, also so eine Zentrale wahrscheinlich da, wo das Essen gesammelt wird und von dort aus dann an einzelne kleinere Organisationen verteilt wird. So hat er es mir zumindest erklärt. Sehr viel mehr gibt's hier nicht zu sehen, leider. kann seinen Namen erahnen. Die Organisation hier oben. Über den Straßennamen, den er uns genannt hat und das Logo auf seiner Jacke und Mütze, kommen wir der [musik] Organisation ein Stück näher. Es handelt sich um ein Projekt namens Food for Life. Die Webseite schmückt sich mit religiösen Symbolen. Doch haben wir es hier wirklich mit Christen zu tun? scheint was christliches zu sein. Ich würde es mir gerne angucken. Also machen wir uns dann doch einfach morgen früh mal auf den Weg, um dieses Center zu finden, um zu wissen, wo unser Spendengeld ankommt. Während des gut besuchten Karnevals machen die vermeintlich christlichen [musik] Spendensammler richtig Kasse, denn binnen kurzer Zeit ist es ihnen am Rand der Umzuge [musik] möglich, besonders viele Passanten anzusprechen. Bevor ich mir die Organisation, die da sammelt, genauer ansehe, mache ich mich mit meinem Team auf den Weg zu einem der Projekte, die sie mit dem Geld angeblich unterstützt. Ausweislich der Food for Life Webseite kommen die Spenden [musik] hier an. In Gegenden, wo sich selten Touristen hin verirren, erreiche ich das Covenant Haus, ein Krisenzentrum für hungrige und obdachlose Kinder und Jugendliche. Dort treffe ich James Kelly, den Leiter der Einrichtung. Food for Life. Da haben wir gespendet und auf deren Webseite finden wir ihre Organisation. Also wollten wir uns informieren, ob die Lieferungen auch bei Ihnen ankommt. Also, ich habe noch nie von denen gehört. Ich habe auch noch nie von jemandem gehört, der im Namen dieser Organisation Essen geliefert hat. Bekommen Sie denn generell manchmal Essen von Organisation? Manchmal schon. Manche haben Events und am Ende bleibt Essen übrig, dann bringen die das vorbei. Aber meistens bezahlen wir selber für unsere Einkäufe, wie jeder andere auch. Ich habe die noch nie hier durch die Tür kommen sehen. Also, sie haben noch nicht mal einen Obstkopf von denen bekommen, oder? Nein, eigentlich sollte ich sauer sein und ich bin sauer. Es ist einfach eine traurige Welt, in der wir leben. Im Wesentlichen gibt's da Leute, die unsere Kinder bestehlen. So sollte man es ja betrachten. Wir nehmen das Essen. Also nicht von uns Touristen, aber es kommt ja auch nicht bei ihnen an. Kelly will den Eintrag seines Hilfswerks bei der dubiosen Spendenorganisation löschen lassen. Angewiesen auf Spenden ist er trotzdem. Wenn ich ein paar Dollar übrig habe, lohnt sich gar nicht das umzutauschen. Da bringe ich sie am Ende meines Urlaubs hierhin und habe wirklich das Gefühl, dass es da ankommt, wo es am nötigsten gebraucht wird. Z.B. hier im Covenant House in New Orleans. Also die Urlaubsdollar bitte nicht abziehen lassen auf der Straße, sondern direkt hier. Aber die Männer, die äh so tun, als wenn sie hier was wohltätiges leisten, die werde ich mir jetzt vorknüpfen, weil da kriege ich so ein Hals. Das Zentrum, der Spendensammler von Food for Life [musik] ist nicht weit entfernt. Auf deren Webseite haben wir die Adresse gefunden. Wir erreichen den Häusern nachzuurteilen in eine bessere Gegend, [musik] aber eine Kirche finden wir nicht. Wir mal anders vorgestellt irgendwie. Also ein Gemeindezentrum mit Essensausgabe suche ich auch vergeblich und frage mich durch. Kennen Sie den Ort hier? Gibt's hier eine Essensausgabe? Nein. Kennen Sie das Haus hier? Das ist eigentlich ein Obdachlosenheim. Obdachlosenheim? Dieses hier wirklich? Nein, das wusste ich nicht. Nein, also wir hatten hier gespendet und uns gefragt, wie das hier aussieht. Da bin ich mir nicht sicher. Unsere Spendenbereitschaft lässt den jungen Mann aufchen. Er bittet mich um ein paar Dollar. Ja, sie sind obdachlos. Ja. Kennen Sie ein Projekt? Entschuldigung, das heißt Food for Life. Ich habe davon gehört. Hab davon gehört. Waren Sie schon mal an Orten, wo diese Leute Essen ausgeben? Ja, natürlich. Waren Sie schon mal hier? War ich noch nicht. Nein. Im Garten des Hauses taucht ein Mann auf. Vielleicht kann er mir helfen. Ist das das christliche Food for Life? Life? Ja, genau hier. Ist eine Kirche. Eine Kirche? Das wusste ich nicht. Haben Sie geöffnet heute? Nein, am Sonntag kommen Obdachlose. Jeder kann kommen. Okay, dann gibt es Essen für alle. Aber das ist nur sonntags. Nur sonntags. Mich regelmäßig. Das ist der Tempel. Tempel. Ja. Ja. Tempel. Das ist ein Tempel. Ja. Christer Tempel. Krishna Tempel. Wie bitte? Krisna Tempel. Ja, da ist ein Schild. Okay, okay, danke. Mit dem Christentum hat die Spendensammelei dieser Organisation nicht viel zu tun. Und hier kommt die eigentliche Wahrheit. Das ist kein Christian Tempel, das ist ein Hare Krishna Tempel. Wir haben nicht gespendet für ein christliches Projekt, sondern für das Projekt einer Sekte. Irreführend und dreist ist diese Masche, denn wohin diese Gelder gehen, weiß kein Mensch. So kennt man Hari Krisner Jünger eigentlich. Glatt rasiert mit so ja orangefarbenen weißen langen Gewändern schon mal in der Fußgängerzone gesehen. Vielleicht den würde ich nicht so ohne weiteres spenden, weil ich kenne das nicht. Wir erinnern uns. Don't be an offender. Give me the spender für die Kinder. Meine Spende, die ist geflossen. Kinder sehe ich hier nicht. Bedürftiger auch nicht und deswegen fühle ich mich echt abgezockt. Und gehe zurück auf die Burbon Street. Hier sammeln die Krisna Mitglieder noch immer fleißig Spendengelder ein. Ich platze mitten rein in ein Gespräch mit zwei Touristen. Sollten das nicht tun? Für welche Organisation arbeiten Sie denn hier? Und das habe ich verstanden. Haben Sie verstanden, dass es Harry Krisna ist? Nein. Das haben Sie nicht verstanden. Haben Sie es denn gesagt? Ich wollte es Ihnen gerade sagen, aber dann sind Sie gekommen. Das mache ich immer. Das machen sie eben nie. Wir haben uns das angeguckt. Wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen und wir haben ihn zugesehen. Ja, ich gebe Bücher aus. Das tun sie eben nicht. Danke. Auf ihrer Webseite listen Sie Projekte aus der ganzen Stadt auf, die angeblich Essen erhalten von Ihen. Ja, wir sind zu einer der Organisationen gegangen und haben gefragt. Niemand hat was von Food for Life dort bekommen. Wo waren sie? Es war das Covenant Haus. Denen haben wir was gegeben. Er sagt: "Nein, das Problem ist, dass sie den Leuten nicht die wahre Identitätin eure Organisation Preis gibt. Er zeigt mir einen Brief, der angeblich den Eingang einer Essensspende bestätigt. Wo ist das? Nein, das ist okay. Aber da gibt's das Problem nicht. Verstehen Sie nicht? Wir waren bei einer Organisation und die haben nie von Ihnen gehört. Um dir geht's doch gar nicht. Sie lügen auf ihrer Webseite. Nein, nein, nein, nein, nein, nein. Ich glaube, sie sollten ehrlicher sein und den Menschen sagen, für wen sie arbeiten. Nein, nein, nein, nein, nein. Lassen mich das zu Ende bringen. Sie sind nicht mein Anwalt. Sie seh Aber ich bin ein Tourist, der von Ihrer Organisation abgezockt wurde. Verstehen Sie es denn nicht? Sie zocken die Menschen hier ab. Sie sind verkleidete Harry Krishna. Harry Krishna. Ich bin ein stolzer Harry Krishna. Ich verurteile nicht ihre Religion, aber die Art und Weise, wie Sie hier auf der Straße Geld machen. Niemand hat uns erzählt, dass das Hare Krishna Jünger sind. Keiner, der hier in dieser Stadt wirklich Essen braucht, bekommt von denen Spenden. Zumindest haben wir keinen gefunden. Auf der Webseite wird gelogen und hier auf der Straße geht es weiter. Bitte, Mann, wir haben es ja eben schon gesehen. Wenn Sie spenden wollen, machen Sie es direkt an die Organisation. Und genau das habe ich jetzt auch vor. Meine letzten Urlaubsdollar kommen da jetzt rein. Traditionell geht der Karneval in New Orleans übrigens mit dem Ke aus der Polizei zu Ende. Wer nach dieser blauinkenden Parade noch feiert, bekommt Ärger mit dem Gesetz. Wenn man das Land also ganz bodenständig nimmt und die USA und Orte wie New York und New Orleans bereist mit einer Offenheit für die schöne Kultur und mit ja Scheuklappen vor all dieser ganzen Übersinnlichkeit ist die USA und sind besonders diese beiden Orte zwei der schönsten, die Amerika zu bieten hat. Ganz in diesem Sinne Ihnen hier vielleicht mal den schönsten nächsten Urlaub.


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Titel Kameramann geschlagen! Ticket-Mafia in New York wird handgreiflich! | GANZE FOLGE
Kategorien BulkNews, Achtung Abzocke, GanzeFolge, kabeleins
Hinzugefügt 2026-07-15 16:40:22
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