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🔗 https://www.youtube.com/watch?v=Qsa2Devlg1k
🤖 Zusammenfassung
Der Beitrag begleitet Moderator Peter Giesel bei der Aufklärung typischer Urlaubsabzocken auf Kuba und in der Dominikanischen Republik. In Havanna werben Straßenhändler mit fingierten „Kooperativen“ und angeblichen Fabrikverkäufen für „echte“ Cohiba-Zigarren. Tatsächlich handelt es sich um gefälschte Ware aus Tabakresten, die in Wohnhäusern zu vermeintlichen Schnäppchenpreisen verkauft wird; die staatlichen Geschäfte sind deutlich teurer. Auch die Marke „Buena Vista Social Club“ wird für Touristenfallen missbraucht: Ein selbsternannter Musiker lockt in eine Bar mit unfreiwilligen 50-€-Drinks und einer nicht existierenden Gästeliste, bevor ein teurer Konzertbesuch folgt. Authentischen kubanischen Son findet man eher in kleinen, weniger touristischen Bars. Hinzu kommen überhöhte Oldtimer-Stadtrundfahrten, Taschendiebstähle und enttäuschende Strandausflüge. Fazit: Trotz wachsender Weltoffenheit lauern in Kuba zahlreiche Fallen; Skepsis, Preisvergleich und Kauf in offiziellen Geschäften schützen vor Betrug.
Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"
📜 Transkript
Kuba, letzte karibische Bastion des Sozialismus. Zunehmend erobern Touristen die Insel und die dominikanische Republik. Paradies und Party in den Tropen. Mein Name ist Peter Giesel und ich bin Urlaubsbetrüger auf der Spur. Falso, das ist ein Fake. Das ist keine Kohiba. In Havana genieße ich eine Stadtrundfahrt im klassischen Oldtimer. Leider viel zu teuer. Alles Gute mit unserem Geld. Buen Visal Club. Ein musikalisches Lebensgefühl, das leider nicht immer hält, was es verspricht. Spielst du bei Buenista? Nein. Ist das hier Buenista? Nein. In der Dominikanischen Republik entpuppt sich der Ausflug zum Traumstrand als Horrort auf eine überfüllte Sandbank. Eine einsame Insel ist das mit Sicherheit nicht. Und die Domrep kann nachts brandgefährlich sein. Meine Urlaubspesos sind schneller weg, als mir das lieb ist. Vorsicht, Taschenliebe. Die hat mir die 3000 aus der Tasche [musik] gezogen mit einem Griff. Und berühmte Künstler verkaufen ihre Werke exklusiv am Karibikstrand, abgezockt beim Souvenir Shopping. Aber der Maler hier 1000$ so viel nimmt der der also Achtung abzocke, ich bin den Urlaubsbetrügern auf der Spur, damit ihr nächster Urlaub kein Reinfall wird. Kuba, Traumziel mitten in der Karibik, historischer Kolonialscharm und tropisches Lebensgefühl unter kommunistischer Führungen. Lange war das Land abgeschottet, heute ist es weltoffener Denniier und das trotz einer immer noch maroden Wirtschaft. Kuba hat kaum Möglichkeiten mit anderen Staaten wirtschaftliche Beziehungen aufzubauen, außer im Tourismus. Eine der wenigen verbleibenden Lebensadern des Landes. Im vergangenen Jahr waren rund 300.000 deutsche Urlauber zu Besuch auf der Insel. So wie ich beginnen viele ihren Kuba Urlaub in der legendären Hauptstadt Havana. Man, ich bin zum ersten Mal in meinem Leben auf Kuba und mein Team hat mir zur Ankunft sozusagen nach immerhin 11 Stunden Flug so ein tolles altes amerikanisches Cabrio besorgt. Das kost natürlich und wird unter anderem eine Rolle spielen in den nächsten ja Minuten unseres Films, weil da lässt sich jede Menge abzocken, auch bei echten oder falschen Zigarren und natürlich ganz allgemein beim kubanischen Lebensgefühl und der Musik, die man hier so zu hören bekommt. Also auf in [musik] eine tolle neue Folge von Achtung Abzocke. Diesmal in Cuba. Waronus. Der erste Morgen in Havan und wir widmen uns gleich zu Beginn dem Aushängeschild der Insel. Im Straßenbild der Hauptstadt unübersehbar. Zigarren. Die Tabakindustrie ist neben dem Tourismus eine der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes. Zigarren sind zudem eines der Hauptexportgüter und die Kubaner zeigen das auch voller Stolz. Es gibt wahrscheinlich keine Statistik darüber, wie viele 100 Millionen Mochito jährlich in Kuba getrunken werden, aber es gibt Zahlen zu dem Top mitbringsel. 300 Millionen handgerollter Zigarren und Zigarillos werden jährlich in Kuba hergestellt. Das ist das Top Souvenir. Die Schwierigkeit ist nur, sind die alle echt? Spätestens in Havan pafft auch der militanteste Nichtraucher einmal seine erste Zigarre. Klar, dass die berühmten Stumpen als Andenken oder Mitbringsel ins Gepäck müssen. Wer sich hier eindecken will, der muss nicht lange suchen, denn in Havan beginnen die meisten Geschäfte direkt auf der Straße. Wollt ihr Zigaren? Von überall wird dir zugerau Zigarre. Zigar. Nur ein paar Meter weiter spricht mich schon der nächste an. Suchst du Zigaren? Ja. Was soll's den kosten? Ein paar Pesus. Kommt drauf an. Jeder hat hier Zigaren. Super. Jeder? Ja, später. Später. Zigar. Ja, Zigaren habe ich. Kohiba ist die beste. Eine kostet 427 13 Pos jeden Tag. Okay. Drei für 8,50 [musik] €. Ich kenne mich mit Zigarren kaum aus, aber Kohiba gilt als berühmte Marke. Der nächste nennt ein Schlüsselwort, das Vertrauen schafft. Das ist eine Kooperativer. Mein Freund arbeitet in der Fabrik. Er gibt sie mir. Komm, schau es dir an. So eine Kooperativer ist eine Arbeitergemeinschaft wie eine Genossenschaft. Jeder kann sich ihr anschließen, muss den Umsatz abgeben. Die Gewinne werden gerecht geteilt. Kooperative de los Trachadores, das ist da hinten. Sie gehen einfach diese Straße entlang an der zweiten Ecke rechts, dann einfach nach der Genossenschaft fragen. Danke. Das ist der erste, der sie nicht sofort an uns ranschmeißt und mit uns irgendwo hingeht und uns reinzieht. Der hat aber nur gesagt, geh da drüben hin und da wirst du schon eine Kooperativ war finden. Ich folge der Wegbeschreibung. Doch weit komme ich nicht. An einem Park stürzt ein freudig erregter Kubaner auf mich zu. Er zeigt uns, wo es die besten Zigan gibt. Der Mann erzählt von einem Shopping Festival, das in der nahe gelegenen Kooperativ stattfindet. Aus dem Park bringt er uns ein paar Blogs weiter zu einer Art Geschäftshaus mit Wohnungen [musik] im Innenhof. Ist das davor hier ein offizieller Verkäufer? Wir haben jeden Tag geöffnet, aber das ist legal. Ja, vollkommen legal. Okay, sie haben ein Ausweis hier, ne? Ja, das ist legal. Das ist mein Ausweis für die Fabrik. Sehr gut. Sehr gut. Und das ist mein Pass. Also, offizielle Dokumente. Toll. Er präsentiert mir die Genossenschaftsware. Auf den Kisten prangen [musik] die geläufigen Zigarrenmarken. Sieht alles korrekt aus, aber warten wir es ab. Öffnen Sie die Hand. Ja, die Zigarre ist sehr gut. Verschwenden Sie das nicht, das ist doch kostbar. Ja, Zigarrenraucher testen das auch so. Ah, da kommt nichts raus. Das ist feuchter Tabak. Ja, genau. [musik] Und auch der Tabakduft zeugt von Qualität, meine ich. Jetzt bin ich auf den Preis gespannt. Wie viel kostet die Box? Das S Kohiba Robusto. Der Originalpreis ist 340 und hier kostet nur 170. 170, okay? Und bei denen ist der Originalpreis 300 und hier 150. Und diese kleinen hier, die gefallen mir. Das wäre ein schönes Geschenk. Wie viel kosten die denn in der Fabrik? 70, also 35 hier. Also, also 35. 35. Lass uns eine nehmen. Eine für 35. Dafür bekomme ich sechs Zigarren. Ein Schnäppchen für echte Kohibas. Ich gebe dem netten Verkäufer 40 Pesos. Umgerechnet knapp 38 €. Er witt schon das nächste Geschäft. Der will die 40 jetzt behalten. Für nur zehn Pesos mehr gebe ich euch noch eine Packung. Ah, du bist ein guter Geschäftsmann. Das ist ein guter Deal auch für deine Genossenschaft. Danke mein Freund. Das ist noch nicht ganz die Endsumme, denn unser Fremdenführer meldet sich zu Wort. Hast du ein Geschenk für mich? Ein Geschenk? Ja. Du hast Zigarren zum guten Preis. Also, ach jetzt will er Geld dafür haben, dass er mich zu der Kooperative gebracht hat. Ja, hier fünf ist okay. Okay. Das ist alles, was ich habe. [gelächter] Bis bald. So, also nur um es noch mal klarzumachen, eine Kooperative ist sozusagen ein staatlicher Wirtschaftsverbund. vornehmlich zu finden in sozialistischen und kommunistischen Ländern. Bei uns würde man das ja, ich sag mal, eine Genossenschaft nennen. Das war ein Wohnhaus. Das ist keine Kooperative. Man gibt sich große Mühe uns vorzuspielen, als sei es etwas Staatliches. Alles ist ja quasi staatliche. Deswegen kannst du auch so tun, als wenn sozusagen dein Wohnhaus staatlich ist und Menschen, die da drin wohnen, eigentlich in der Fabrik arbeiten und alles blablabla. Glaube ich ihm nicht. Zusammen mit meinem Team mache ich mich auf die Suche nach einem offiziellen hier natürlich staatlichen Zigarrengeschäft. Die sieht man in Havana erstaunlich selten. In der Nähe einiger großer Hotels werden wir fündig. Wie viel haben wir bei unserem Deal in der dubiosen Kooperativer denn nun gespart? Die 18 fürs ganze. Oh, Pro Zigarre 18. Kohiba pro Zigarre 18. Jetzt rechnen wir mal 18 x 25. Das sind zwischen 6 und 700 €. Deckel, wir sind hier im sozialistischen Land. Die Preise hier liegen bis zu 600% über denen bei unserem Einkauf auf der Straße. [musik] Also eine Kohiba, das kennt man ja. 10 € pro Zigarre hier. 9 € pro Zigarre. 340 340 für die Box. Oh mein Gott, wirklich? Box. 340. Gucks, das sind 300 € für eine Oh Heidewitzer Kapitän. Okay, da muss ich noch mal drüber nachdenken. Danke. Also, damit hatte ich jetzt nicht gerechnet. Das hier ist schon ein Fabrikverkauf in der Altstadt. Steht zumindest draußen dran und du gibst ein Vermögen aus für diese Zigar. Das ist richtig teuer. Also die Motivation da auf der Straße angesprochen zu werden und dann darauf einzugehen ist relativ hoch. Wer auf Kuba Urlaub macht, braucht Bargeld und zwar relativ viel, denn das Preisniveau ist überraschend [musik] hoch. Zwar gibt es eine lokale Währung, den Peso Kubano, Touristen aber [musik] wickeln fast alle Geschäfte und Handel in der Devisenwährung Peso Cononvertible, dem Cookab. Der ist wiederum an den Dollar gekoppelt und entspricht [musik] ungefähr 85 Cent. Zurück [musik] auf den Straßen Havanners. Noch einmal möchte ich mich auf den Zigarrenhandel einlassen. Wirklich lange muss ich nicht durch die Stadt laufen, denn verkaufswillige Kubaner, [musik] die die begehrte Ware im Angebot haben, sind schnell gefunden. Wieder hänge ich im Schlepptau eines Einheimischen. Die waren Feinheiten, so denkt der Tourist, finden sich jetzt nicht auf dem offiziellen Markt, sondern es ist ja alles, wissen wir im Sozialismus abhängig von einer Art von so Schattenwirtschaft, ne? So ein bisschen und da gehen wir natürlich gerne mit in dem Fall, weil es kommt nicht dem Staat, sondern direkt dem Verkäufer zugute. Von einer offiziellen Einrichtung hat das Haus, bei dem wir jetzt ankommen, aber auch nichts. Wieder stehen wir vor einer Art Wohnungstür, [musik] aber da läuft nichts. Vielleicht fehlt der Nachschub für den Graumarkt. Oh, der hat keine mehr. Gut, ich bringe euch woanders hin. Okay. Ja, so seht ihr auch gleich ein bisschen was vom alten Havaner. Okay, super. Na, also eine Stadt Rundgang hatten wir jetzt eigentlich nicht vor, aber wir latschen eben jetzt hier schon 20 Minuten hinterher durch die Altstadt. Und der Stadtrundgang auf der Suche nach den Schnäppchenzigarren nimmt kein Ende. Also egal, was die jetzt kosten, die müssen ja schon teurer sein, weil die beiden wollen jetzt auch ihr Geld haben. Wenn s no ein Dritter dazu kommt, dann sind wir hier schon richtige Reisegruppe. Ich bin froh, hier mit meinem Team versteckt zu drehen, denn in den dunklen Hinterhof, in den uns die Männer jetzt bringen, verirrt sich sonst kein Tourist. Wir aber wollen wissen, was hinter den billig Havanners steckt. Ich kann das nicht beurteilen, das ist schon das Ding. Ja, das Aroma ist frischer, als ich es sonst kenne. Ist es eine Touristenfalle oder ein sozialistisches Schnäppchen? Der Preis ist unschlagbar günstig. Hau mal, was kosten die hier? Also eine Box von denen, die kostet 60. Okay, die nehme ich erst. Ist der Klassiker oder? Ja. Ja, Grüber ist der Klassiker. Ist das gefährliches Halbwissen, dessen Opfer ich noch selber werde? Der Preis scheint super, doch wie schon bei meinem ersten Einkauf, gibt's bei der Bezahlung Probleme. Ja, das sind 80. Ja, 80. Es kostet doch 60. Nein, nein, eben gerade war 60, ne? Jetzt sind 80. Okay. Und damit ist jetzt alles okay oder? Nein, alles kein Problem. 60 Pesos, etwas über 50 € sollte es kosten. 80 sind es am Ende, weil ich überrumpelt wurde. So laufen die Geschäfte in den Hinterzimmern von Havan. Keine Ahnung, ob wir jetzt hier a echte Zigaren gekauft haben. Es scheint preiswerter weniger zu kosten als im Zigarengeschäft. Müssen wir noch rausfinden, was hier drin ist auch. Es ist aber trotzdem teuer. Aber im Vergleich zu den Preisen im offiziellen Staatsgeschäft habe ich weniger als die Hälfte gezahlt. Und was habe ich dafür nun bekommen? Jetzt haben wir die ersten Zigaren gekauft. Ob das jetzt legal ist, illegal war, kann ich nicht genau beurteilen. Leider weiß ich auch zu wenig über Zigarren, um mir den Urteil darüber erlauben zu können, ob der Preis okay war. Aber hier hinter uns ist eine der größten Fabriken für Zigarren in Kubach. Und da haben wir jetzt einen Termin und lassen uns einführen in die Geheimnisse echter hochwertiger Zigarren. Toll, komm mit. Ich treffe die Leiterin der Fabrik Consuella [musik] Rador. 250 Arbeiter und Arbeiterinnen drehen hier tagtäglich Zigarren in Handarbeit. [musik] Außer diesen Pressen gibt's in der ganzen Fabrik keine Maschinen. Die Maschinen sitzen hier mit ihren zwei Händen. Handarbeit ist die teuerste Arbeit der Welt immer noch. Auch hier in Kuba. Das Geheimnis: Nur ganze intakte Tabakblätter werden gerollt und dann gepresst. Pro Tag verlassen so nur über 1000 Zigarren die Fabrik. Das ist kein Beruf für jeder andere. Hier braucht man Leidenschaft und Hingabe von den Personen, die hier arbeiten. Okay, mit dem Export verdient Kubas Wirtschaft pro Jahr rund eine halbe Milliarde Euro. Strenge Qualitätskontrollen sollen dafür sorgen, dass das auch so bleibt. Jede Zigarre wird einzeln überprüft. Die Kunden wissen auch immer, woher die Zigarren stammen, denn jede Box hat eine Identifikationsnummer mit Produktionsdatum. Anzahl der Arbeiter, die daran beteiligt waren und die Tabaksorte. Ich habe einen Termin mit den Leitern der Qualitätskontrolle. Sie sind bereit, die Zigarren zu untersuchen, die ich in den Hinterzimmern Havanners eingekauft habe. Gekonzieren Sie meine ja [musik] angeblich echten Kohibas. Was denken Sie? Nicht gut oder? Es ist wirklich nicht gut. Es ist mit Grobtaak gemacht, mit allen vorstellbaren Resten. Es ist auch die falsche Tabaksorte vom Boden aufgehoben, sozusagen vom vom von Es gibt ein schönes Tabakblatt. Darin wickeln sie die Schnipsel ein. Sie betrügen dich. Also nur die Außenschicht. Ja. Ja. Wenn du sie auswickelst, merkst du es. Du denkst, du kaufst etwas echtes. Aber es ist Betrug. Ein Zigarrenraucher merkt sofort, dass der Talber schlecht ist. Okay. Und hier genau dasselbe. Ja, hier auch. Durchgefallen im Qualitätscheck. Mein ganzen Müll hier mal zur Seite räumen. Jetzt zeigen sie mal, wie sowas wirklich von drinnen aussieht. Eine echte Havanzigarre besteht nur aus sehr feinen und vor allem intakten ganzen Blättern. Man sieht ganz genau, hier wurde quasi Tabakmüll verarbeitet und trotzdem das Siegel drauf gemacht. Ja, um so zu tun, als wenn es ehrlich ist und echt ist. Und so muss es eigentlich aussehen. Hier sieht man die Tabakblätter zusammengepresst. Eine klare Sache, Original und Fälschung. Ich habe jede Menge über Zigarren gelernt, z.B. dass es viel Zeit, Liebe und unglaublich viele fleißige Hände braucht, die originale herzustellen, dass es sowas eben nicht für 50% des Preises auf der Straße gibt und dass wir im schönen System betrogen worden sind hier in den letzten zwei Tagen. könnte wetten, dass dieselben, die mir hier die Fälschung verkauft haben, da unten schon wieder auf andere Touristen warten und sagen: "Ey, half Price, hey, heute Zigarenfestival Spezialpreis und die greife ich mir jetzt. Wer noch irgendwo unterwegs seid, oder?" Ich gehe zurück zum Plasser Capitolium. Dort hatte mich am Vortag junge Mann angesprochen und zur Kooperativer gelotzt für ein saftiges Trinkgeld. Er zeigt uns, wo es die besten Zigan gibt. Und ich habe Glück. Auch heute steht er wieder an der Ecke und lotzt Touristen zu seiner vermeintlichen Genossenschaft. Wir machen es uns auf der Bank gemütlich und versuchen die falsche Kohiba zu entzünden. In der Genossenschaft wurde mir gesagt, dass das Habanus sind oder Kohibaodos tubos. Ja, schau dir das mal an hier. Genau wie die Leiter des Qualitätsmanagements in der Fabrik zerbrösele ich vor seinen Augen die Zigarre. Moment mal, das ist gefälscht. Das ist keine Kohiba. Es ist grob Tabak. Es ist gefälscht und das ist betrugt. In der Genossenschaft zahle ich zwar nur 40, 50, aber das hier ist nicht echt. Was die machen ist Betrug. Der Mann scheint seinen Fehler einzusehen und packt plötzlich die Friedenspfeife aus. Willst du ein T-Shirt von mir? Ich brauche kein T-Shirt. Ich will mein Geld zurück, weil es Betrug ist an Touristen so wie mir. Gestern hast du mir was von dem Festival erzählt, mir den Weg zur Kooperativa gezeigt. Das war alles eine Riesen Lüge. Langsam merkt er, dass er mich wirklich verärgert hat. Er versucht sich auf meine Seite zu schlagen. Das ist keine Kooperativer, das ist ein Fake. Abzocke an uns Touristen. Mich haben sie auch betrogen. Dich auch. Gehen wir es zusammen hin. Auf geht's. Komm. Ich muss zum Arzt gehen. Das ist meine Freundin da. Okay, die hat Probleme. Das dauert nicht lange. Du kannst hier warten und wir gehen nachher. Ja, dann kümmer dich mal um deine Frau. Das ist wichtiger. Ob Ausrede oder nicht, wir lassen den charmanten Abzocker des Weges ziehen. Er ist auch nur der Drücker, der auf der Straße mir das hier angedreht hat, der jetzt gerade die Fliege macht. Natürlich die $, die ich ihm gestern als sozusagen Trinkgeld gegeben habe, nicht mehr. Und er zieht jetzt ab, weil er ganz genau weiß, er hat uns da in einer Ja. man das dann Felscher Werkstatt gebracht eigentlich und die Jungs sind ja noch da. Ich kann verstehen, dass ihr keine Lust hat mir dahinzugehen. Wir schon und wir haben auch Zeit und ein paar Kameras. Komm, wir gehen dahin für mein Geld zurück, ne? Also noch einmal zu dem Laden, in den der Mann uns geschleust hat. Auch heute hat die falsche Kooperativer anscheinend geöffnet, denn gerade als wir ankommen, verlassen frisch abgezockte Touristen die angebliche Genossenschaft. Bloß keine Scheu, mein Freund. Geht rein. Das ist eine Genossenschaft. Eine offizielle Genossenschaft. Klar ist das offiziell. Bist du sicher? Ja. Versprichst du das mir? Ja, ich versprech. Ehrn. Schau, auf den Beweis bin ich gespannt. Ich hingegen kann beweisen, dass ich hier Müll verkauft bekommen habe. Ist das eine Kohiba? Kohiba? Nein, sie ist nicht echt. Und das weißt du doch, oder? Das hier ist keine Genossenschaft, keine Kooperativer. Sowas gibt's hier nicht. Und das hier ist keine echte Zigarre, eine Falschung. Und du weißt das? Nein, das weiß ich nicht. Ich stell die Dinger ja nicht her. Also, ich find mein Geld zurück. Wo hast du sie gekauft? Hier gestern. Genau hier da drin im letzten Apartment auf der rechten Seite. Nur einen Tag zuvor wurden mir genau hier zwei Schachteln Zigarren verkauft. Die Kooperative hat jeden Tag geöffnet. Staatlich ist das hier nicht. Deswegen möglicherweise auch nicht ganz ungefährlich. Wir drehen mit kleinen Kameras weiter. Du verstehst mich schon, oder? Ich habe sie dir ja nicht verkauft, aber warte mal hier. Gleich kommt jemand. Es ist einfach nicht richtig für falsche Zigarren zu bezahlen. Kein Problem, es ist dein Urlaub. Aber warum macht ihr das so? Das Problem ist, das hier ist eine Genossenschaft, aber nur einmal im Monat. Es gibt hier keine Genossenschaft und du weißt das doch. Das ist ja auch nur ein Angebot und viele Touristen kaufen ja auch. Ja. Und sie kaufen Fälschungen, das ist Betrug. Gestern war das alles eine große Kooperativ, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Jeder kannte jeden. Alle arbeiten angeblich in der Fabrik. Jetzt ist genau das Apartment, wo wir es gestern gekauft haben, verschlossen. Er sagt, da musste mit denen reden. Kann ich aber nicht, weil keiner daheim ist. Und der das mir gestern verkauft hat, ist längst über alle Berge. Jetzt stehe ich hier, mein Geld ist weg und bekommen gar nichts. Ich probiere es noch mal, aber es scheint, als hätte ich heute schlechte Karten und dann kommt doch noch einer, der mit mir spricht. Die sind heute nicht da. Wie bitte? Die kommen heute nicht zurück. Ja. Und wann kommen sie wieder? Ihr arbeitet zusammen, oder? Hier. Nein, nicht alle. Also, hören Sie mal zu. Entschuldigung, bitte. Sie arbeiten hier alle zusammen in dieser Genossenschaft, oder? Was haben Sie dafür gezahlt? 50 für die beiden zusammen. Aber Sie sind gefälscht. Das ist eine Abzocke, was hier abgeht. Wie kann es sein? Ja, sie wissen es doch auch. Das ist keine kooperativer. Komm, gib Sie her. Bekomme ich jetzt etwa mein Geld zurück? Tatsächlich. Sehr gut. Danke. Kein Problem. Aber danke. Okay, aber warum mehr wollte ich doch gar nicht. Aber schon auf dem Weg nach draußen bekomme ich das nächste Angebot. Die hier sind falsch. Ich kann dir aber originale verkaufen. W er mir schon wieder das nächste verkaufen. Also, ich bin noch relativ froh jetzt hier rauszukommen aus dieser Straße, die ja quasi bewacht wird von diesen fliegenden Händlern hier. W nicht noch mal erzählen, dass hier eine kooperative eine Genossenschaft arbeitet. Das ist eine glatte Lüge. Es gibt keine Schnäppchenzigarren in Kuba für ein Zehntel oder dergleichen. Zigarren sind Handarbeit, Zigarren kosten Geld und das müssen wir Touristen bereit sein zu zahlen. Später mache ich eine Stadtrundfahrt [musik] im klassischen Oldtimer und die Urlaubskasse echtst. Ciao. Alles Gute mit unserem Geld. Später mehr. Kuba besitzt einen eigenen Schaum. Der ist auf der Welt wirklich einzigartig. Das gute Wetter, die gemütliche Art der Bewohner tragen vor allem dazu bei. Doch Herzstück der Kultur ist und bleibt die Musik. Besonders der Son, eine melancholische Urform der Salzer, schalt hierhin Avan aus allen Caféses und Bars. Kuba hat bei uns in Deutschland unglaublich viele Spuren hinterlassen. Es gäbe kaum Tanzschulen. Ein Sommerhit wie Desito undenkbar ohne den kubanischen Sonnen. Es ist die Musik, die hier aus Kuba kommt und aus der entstanden Syndrom. Tatscha, alles was die Hüften bewegen lässt. Die war lange vergessen, diese Musik in der Zeit [musik] von Friedel Casto. Erst vor 20 Jahren grie wieder ans Licht der Öffentlichkeit in einer wahren Explosion. Ein Film, der fast den Oscar bekommen hat. Ein Grammy Album. Alles aus Deutschland [musik] mit diesem Lied. [musik] Buen Wister Social Club, ein Musikprojekt aus dem Jahr 1996. Der Gitarrist Ray Cuder und der deutsche Regisseur Wim Wenders machten eine Truppe betagter Musikrentner aus Havan zu weltweiten Superstars. Das Album erklommen die Charts und es entstand ein ungeahnter Kuba Hype. Heute vermuten viele Touristen, dass es diesen Buenista Social Club tatsächlich noch gibt. [musik] Ein Irrtum, den sich viele Kubaner auf der Straße zu Nutze machen. Wista, ja, kommt mit. Der ist hier. Muss man die Tickets vorher kaufen? Ja, du musst das Ticket kaufen. Du brauchst eine Reservierung. Die beste Show gibt es im Carerito. Gerito, wo ist das? Hey. Hallo. Heute ist ein Salzer Festival. Meine Gruppe spielt im Buenista Social Club. Oh, der berühmte Buenista Social Club. Ja, meine Gruppe spielt da heute. Deine Gruppe? Ja, ich spiele Perkasion Bongo. Ah, das kenne ich. Kommt mit. Na, das ist ja ein Zufall. Er bringt uns nicht nur zum Buenister Social Club, sondern spielt sogar noch selbst mit. In einer Bar notiert er unseren Namen und verspricht uns auf die Gästeliste zu setzen. Genau das, wo wir hin ist ein bisschen schneller. Son ist anders langsamer. Das ist Salz und Son geht so. Okay. Was? Zwei Drinks. Das ist Hemingway und das ist Fidel Castro. Das ist hier Tradition. Da haben wir jetzt auch ist traditionell hier gleich zwei Drinks zu bekommen. Nur einmal in Kuba sagen wir chin salutin salutin sal und in Deutschland prost oder Hektor [musik] der Mann vom Buenister Social Club ist trinkfester als ich. Als Musiker wird er einiges gewohnt sein. Bevor wir uns verabschieden, schubs die Rechnung. [musik] 50 € 50 € und das für ein paar lausige Drinks, die wir nicht einmal bestellt haben. Ich bin zum Glück noch nüchtern, weil ich habe an den Drinks gerade eben nur genippt. Was wir eigentlich wollten, war der Burner Vista Social Club und er ist angeblich Perkussionist und der wird da spielen und der hat uns da eingeladen. Was aber wirklich passiert ist, wir sind in diese Bar gelockt worden und mit einem Mann hatten wir jeder zwei Drings vor der Nase. Du, ich, er und die Dame neben dir glaube ich hinter dir auch noch, ne? Ja. Zusammen betrug die Rechnung gerade eben 50 €. Das ist fast ein doppeltes Monatsgehalt für ein Kubanaer. Wir sind richtig schön abgezockt worden. Dabei will ich eigentlich nur ein bisschen Salzer und ähnliches hören. Trotzdem begeben wir uns auf die Suche nach dem Konzert, zu dem wir ja heute eingeladen sind. Auf dem Weg dorthin werden wir natürlich schon wieder angesprochen. Die Bar ist da hinten. Einfach die Straße entlang, drei Blocks und dann rechts. Und wer spielt Buenista Social Club. Der echte Buenista Social Club. Ja, die beste Band. Jetzt sind alle anderen Bars eh geschlossen. Das ist jetzt der beste Ort, um Musik zu hören. Werner Vista Social Club, eine große Show die ganze Nacht. [musik] Sprechen die alle vom selben Event heute Abend? Wir erreichen den Konzertsaal, indem unser Freund Hektor heute Abend die Bongos klingen lässt. Eine Frage, gibt es hier eine Gästeliste? Eine Gästeliste? Ja. Gibt's eine. Nein, du brauchst eine Karte. Okay, ich verstehe. Kennen Sie diesen Typen hier? Lass sehen. Ja, er spielt Bongos hier. Nein, nein, doch mit Buista. Nein, den gibt es hier nicht. Dafür andere Musiker. Er hat mir gesagt, er ist hier Perkussionist. Vielleicht an einem anderen Ort. No, no, no. Okay, also keine Gästeliste, einfach nichts. Danke. Also, machen wir uns nichts vor. Und da sind eigentlich alle Künstler des heutigen Abends auch drauf abgebildet. Ja, unser Mann ist ach Überraschung natürlich nicht dabei. Er hat uns auch angelogen, weil man offenbar gleich Eintritt zahlen wird. Ja, und es gibt hier keine Gästeliste. Es gibt hier keine Art und Weise, man hier eingeladen werden könnte von ihm schon gar nicht. Bis ich haben wir ihn ja eingeladen, aber trotzdem, ich würde es mir gern ansehen. Mal schauen, was es kostet. Lande ich hier gleich in einer Touristenfalle oder bekomme ich echten kubanischen [musik] Son? Eintrittskarten gibt es nur noch an der Abendkasse. Wir sind 12 D. Okay, ihr könnt rein. Und wieder zahlen wir Preise, die sich gewaschen haben. E jetzt Leute, wir sind jetzt gerade fast 100 € losgeworden dafür. Also aus dem Abend auf der Gästeliste in Brader Suschlaub sind jetzt 90 € geworden. Ein Getränk soll sogar inklusive sein und wirklich handgemachte echte Musik gibt es auch. Okay, das ist hier schon urkubanisch. Die Musiker, die jetzt raufgehen, das sind alles samt ältere Herren. Die waren aber so in ihren 40ern, als das Brista Social Club Album rauskam. Da muss man auch dazu sagen, ja, heute sind sie entsprechend gereift und werden jetzt gleich einen tollen Abend machen, aber keiner von denen war jemals in diesem Projekt von der Vista Social Club, nur um es mal gesagt zu haben. Und was das jetzt eigentlich ist, mit der Marke werden die Touristen angelogt hier, die bekommen dann hier ein Mochito. Sitzen hier, wie man sehen kann, hinter mir in langen Reisegruppen, ne? Es erinnert uns so ein bisschen an Butterfahrt in Dänemark, nur in der Karibik, aber die Marke Bundes Social Club hat damit ganz streng genommen nichts zu tun. Ich wollte nur darauf hinweisen. Und jetzt ein Salut. Gratis Trink immerhin 30 € hat jeder von uns bezahlt, insgesamt 90 €. Das sollte ein an einständiger Abend werden. Respekt und keine Frage, das sind Profimusiker, die ihr Handwerk verstehen. Aber in jedem zweiten Straßencaffee klingt es hier ähnlich gut. Ob mit oder ohne unseren Freund Hektor, das hier ist nicht mehr und nicht weniger als eine Touristenfalle. Und bei den Urlaubern, die gekommen sind, will der Funke auch nicht wirklich überspringen. Viele Plätze bleiben leer und wir haben für heute Abend genug gesehen. Buen Wister Social Club hier leider Fehlanzeige. Insgesamt sind wir dann doch deutlich über 100 € losgeworden für so eine, na ja, ich will mal sagen Kaffeefahrt mit Rumbab und Sonn. 50 € für Getränke, 90 € Eintritt von Buen Vor Social Club. Habe ich aber noch nicht wirklich viel gespürt. Vielleicht hat ja der Taxifahrer einen Tipp. Das war ja schon mal ein ziemlich misslungener Versuch, den das Wner Vista Social Club Feeling zu erleben. Das Album, der Film, das steht so sehr für Kuba, das darf ich hier nicht auslassen. Von der Masche der Straßenverkäufer hat er jedenfalls schon mal gehört. Die meisten werben mit dem Label Buenista Social Club. Sie spielen aber ihre eigene Musik. Ja. Ja, aber alle erzählen die Buvister Social Club. Bonister Social Club da und dort. Aber es ist nur irgendein Kaffee, oder? Es ist eine Show. Für echtes Buen Social Club Feeling muss ich etwas länger suchen. Doch ich werde belohnt. Aus einer kleinen Bar, in die sich nur wenige Urlauber verirrt haben, höre ich echten kubanischen Sonn. Ich spreche sofort den Bandleder an. Es stellt sich heraus, der Mann spielt hier seit über 30 Jahren. Eine Frage. Äh, der Buenister Social Club existiert doch so gar nicht mehr, oder? Wer da? Na ja, von den Musikern, die das Album gemacht haben, gibt es nicht mehr viele. Der Manager lebt noch. Das Erbe dieser Musik, das bleibt natürlich auch. Aber der damalige Buenista Social Club. Nein, also es existiert quasi nur noch das Herz dieser Musik. Das ist einfach zu erklären. Alle Salzänzer und Musiker aus Puerto Rico, aus New York oder anderen Teilen der Welt wissen selbst, dass der Ursprung der Salza, wie wir sie kennen, der Son ist. Und ist natürlich lebendiger. Er ist in den Menschen und der Sonn muss auch nicht aufgenommen werden, um sich gut anzuhören. Das ist ein Lebensgefühl die Band, die für das Erfolgsalbum Buenister Social Club verantwortlich war. gibt es nicht mehr, aber kubanischen Sonnen findet man hier noch immer original. Jetzt müssen wir nur noch Hektor finden. Der Mann von den Bongos den zwei Kuba Libres hier zur Erinnerung. Meine Gruppe spielt im Wista Social Club. Komm, wo ich suche einen Perkusionisten namens Hektor. Lass mich überlegen. Ich kenne einen Typen, der wohnt da die Straße runter. Okay, ich guck mal. So ein schwerer großer Typ. Ja, ein Dicker. Der ist jetzt nicht gerade berühmt hier in der Ecke als Perkionist. Den Namen kennt man, die Statur auch. Man ist n nicht so selten ist hier in Kuba. Komm on, der Typ ist kein professioneller Musiker, das ist ein professioneller Abzocker hier auf der Straße. Aber es war genau hier in der Ecke, ne? Das war hier irgendwo. Der muss ja irgendwo sein. Das hat er nicht nur einmal abgezogen. Das macht er, wenn du mich fragst täglich, dann kennt man ihn auch hier in der Gegend. Wir wollen nichts unversucht lassen, um ihn zu finden und fragen uns weiter durch. Haben anscheinend sogar Glück. So, ich suche Hektor. Hor, da muss ich jetzt auch nicht meine Lesebrille aufhaben, um zu erkennen, das ist hier eher kein Platz für gubische Musik, sondern für kubanisches Essen. Und lass mich raten, Mochitos. Aber die will ich jetzt gar nicht haben. Brauche ich gar nicht. Nein, nein, du musst nichts essen. Nur Moochitos. Nur trinken. Ja, nur trinken. Ja, nur trinken. Komm rein. Na, also vielleicht etwas später. Okay, später vielleicht. Danke. Okay, und schon wieder einer versucht mich reinzulocken auf einen kleinen Drink, der am Ende dann richtig viel kostet. Jetzt will ich endlich mit Bongo Hektor sprechen. Ein anderer Straßenverkäufer hat ihn erst vor kurzem gesehen und dann habe ich Glück. Hektor ist froh, mich wiederzusehen noch. Hallo, wie geht's dir? Ich konnte nicht zum Wer Social Club. Ja, aber ich bin hingegangen und hab nach dir gesucht. Nein, ich bin nicht gekommen. Und ich bin nicht blind. Zu viele Leute. Sag mir mal die Wahrheit. Okay, du spielst doch nicht für Bner Vista. Nein. Ist das hier der BNA Vista Social Club? Nein, es gibt keinen Berner Vista Social Club. Der existiert nicht. Was? Im Rosalia de Cast. Ja, da war ich auch. S da. Ich habe was getrunken und gegessen. Das hier sind die Bilder von den Künstlern. Ja, das bist du oder? Nee, schau mal genau hin. Das hier ist das rosalierte Kastel. Nein, das hier. Ich werde die Wahrheit erzählen. Weißt du, was du gemacht hast? Du hast mir das Geld aus der Tasche gezogen. Ja, genau. 50 Pesos für die Getränke. Du erinnerst dich. Das ist die Wahrheit. Schönen Urlaub. Felix V Kones schönen Urlaub noch. Genau, das ist es nämlich. Okay, ciao. Ciao. Also natürlich hat das zugegeben. Ja, der Typ Touristenabzocke Royal. Bevor man sich es versieht, ist man es geldlos, man wird kein Bnervista Social Club finden, weil diese Band existiert nicht mehr. Die Musiker sind verstorben, das Erbe halten andere hoch und so sollten wir finde ich es auch halten. Die Musik in unseren Herzen, Sonnen kann man hier überall finden in den Straßen, in den Bars, in den Theatern, aber den Wavista Social Club werden sie in Havana vergeblich suchen. Aber wenn Sie mit dem Jungen Bierchen trinken wollen, der ist hier gleich vorne an der Ecke, fragen Sie einfach nach Hektor, den Perkusionister. Ein kleiner Ausflug außerhalb der All Inclusive Hotels in Varadero wird zur teuren Kostenfalle. 555. Die Pesos gehen mir aus. Später Fortbewegung geht in Kuba richtig stillielecht. In klassischen Autos aus den 50er und 60ern aus den USA. Viele Kubaner fahren auch heute noch ganz privat einen [musik] Chevy oder Caddy und viele dieser Classic Cars kann man als Tourist auch mieten. Es sind 40 Pos für eine Stunde. Egal ob sechs, F vi oder drei Personen, immer derselbe Preis. Okay, dass heute noch so viele Oldtimer das Straßenbild prägen, liegt einfach daran, dass man auf Kuba Neuwagen erst seit 2014 kaufen kann und die sind enorm teuer. Notgedrungen halten die Kubaner ihre alten Schüsseln liebevoll am Leben. Eine Fahrt in solcherem Auto ist für jeden Touri, ein Muss. Was kostet uns das? Die schöne Tour beinhaltet komplett Havan also 2 Stunden durch Havan und das neue Havana Center. Das kostet 120. Ja, 120. Wir kommen vielleicht drauf zurück. Okay, danke. Ich will doch nur eine Stadtrundfahrt. Also eine Stadtrundfahrt für so ein auf soem Niveau. Das habe ich preislich noch nie erlebt, nirgendwo auf der Welt. 120, das sind also deutlich mehr als 100 € fast 120 € je nach Kurs. Das muss es doch noch preiswerter geben, oder? Einfach nur für ein paar Pesos weniger. Durch das staatliche Einfuhrmonopol für Neuwagen [musik] kosten kleine Autos hier umgerechnet bis zu 90.000 €. Ein Grund, warum die Museumsautos [musik] hier so beliebt sind. Was kostet? Z Stunden kosten 80 für euch beide. Okay. Ja, da hilft nur weiter Fragen. Okay. Wie viel? Für eine Stunde, mein Freund, 30 für jeden. Wir fahren langsam. Ihr chillt, raucht eine Zigarre wie Alone. Umgerechnet [musik] 50 € für zwei Personen. Ich suche noch ein bisschen weiter und schließlich finden wir den besten Deal. Äh, wie viel soll es denn kosten? Wohin soll es denn gehen? Wie lang? Wissen wir nicht. Vielleicht eine Stunde. Eine Stunde? Ja. Wie viel? 40 für eine Stunde. Das sind 35 € für zwei. Bei weitem der günstigste Preis, den wir finden konnten. Ist auch nicht der beste, ne? Aber egal, weil der Preis stimmt. Also 40 € scheint mir jetzt für eine Stunde Tour gar nicht so schlimm zu sein eigentlich. Ich bin ja sehr gespannt. Ein Taxameter suche ich übrigens vergebens, aber ich hoffe, dass es am Ende auch bei diesem Preis bleibt. Jetzt erstmal zurücklehnen und genießen. Ich bringe euch zum Platz der Revolution auf den Malekon und zum Friedhof. Kein Highlight aus dem Reiseführer fehlt hier. Ja, Wahnsinn. [musik] Jetzt sind wir am Revolutionsplatz. Fidel Castro hat hier früher vor Hundtausenden seine flammenden Reden gehalten. Das ist natürlich der richtige Weg, Havan auch kennenzulernen, zu machen in diesen alten authentischen Classic Cars, die es wirklich so in der Form und diese Anzahl nur noch hier auf der Insel gibt. Meine einständige Stadtrundfahrt geht weiter. Ein paar Kilometer auf der weltberühmten Uferstraße, dem Malekon dürfen natürlich nicht fehlen. 40 Pesus, 35 € für zwei Personen. hat sich gelohnt, wenn es bei dem Preis bleibt. Wie viel war das noch mal? 40 und 40. Okay, Gracias. Moment mal jetzt 40 pro Fahrgas. Alles klar. Ciao. Alles Gute mit unserem Geld. Super gemacht. Ja. 40 + 40 sind 80. Dann sind wir jetzt hier richtig schön über den Tisch gezogen worden von ih Wahnsinn. 80 Tacken 4080. Der Fahrpreis hat sich einfach verdoppelt. Wie überteuert er wirklich ist, wird mir erst klar, als wir die anderen Fortbewegungsmittel in Havan ansteuern. Da vorne sind so Fahrradicchars, die können wirklich nicht sehr teuer sein auf Kuba. Vielleicht machen wir so step by Step. Hast du ungefähr ein Plan, was wir sehen wollen? Ich habe gehört am Ferhafen gibt's genau gibt's so ein Souveniraden große Markthalle. Lass es mal unseren ersten Stop sein und lass uns es mal mit so einer Fahrerregen. Ja oder? Hallo. Äh zum Souvenirmarkt. Könnt ihr den Souvenir ist eine? Ja, klar. Steigt ein. Ah, okay. Was kostet es denn? Fünf 3,50 €. Das ist wirklich günstig. Aber wird es dabei bleiben? In Rickschas Marke Eigenbau geht es innerhalb von 10 Minuten zum Souvenirmarkt. Doch auch hier gibt es am [musik] Ende eine Überraschung. Es sind zehn. Zehn? Ja, also fünf und fünf. Ja, fünf und fünf. 5 fün Fall. Wie hab wir bezahlt? 15 25 € insgesamt. Okay. Okay, Leute, wir rechnen pro Person ab, aber Frauen zahlen nichts, deswegen zahlt ihr Freund 15. Für dich macht es zehn und zehn. Jeder zahlt Zeh. Frauen fahren umsonst. Ach, weil die Frau nicht z bei euch zehn und zehn. Ich verstehe es überhaupt nicht. Also es ist ganz einfach. Die wollen einfach das vierfache, die wollen jetzt das vierfache von dem was ausgemacht war. Um das ist jetzt kubanische Mathematik. Das ist Ich verstehe es auch nicht. Das ist eine Verwirrung natürlich gibt's hier keine zumindest an den Fahrradschats. Keine Preistafeln, keine Tarife oder dergleichen. Da musst du mitspielen und im Zweifelsfall verlieren. Wird dann aber langsam in der Summe dann noch teuer, ne? Es fahren hier auch noch gelbe Taxis rum. Aber die sehen komisch aus. Guck mal, was die kosten. Das Preisniveau war bisher ganz schön hoch. Dieses Gefährd ist da vielleicht eine Ausnahme. Ist es das hier? Ja, ihr seid zu zweit. Okay. Ja. Zum Palas der Artisania. Okay. Über das Fahrziel sind wir uns schon mal einig und über den Preis wird geschwiegen. Der Platz ist nicht weit weg. Ich würde sagen zwei, maximal 2inh km, aber da vorne gibt es einen Apparat. Der sieht aus wie ein Taxameter zum ersten Mal. Das ist mein erstes kubanisches Taxameter. Ein Moment der Freude. Hier läuft ja doch alles geregelt. Schau mal. Na, dann kann ja fast nichts mehr schiefgehen, denn das Taxameter zählt auch munter mit. Ist nur die Frage, wie schnell. Stau kennen [musik] die Kubaner zum Glück nicht wirklich. Das ist ein klarer Vorteil, wenn nicht jeder ein Auto hat. So sind wir schnell am Ziel, aber auch günstig. [glocke] Was kostet? Zeh 10 Pos. Ja. Oh, ich äh Ach so, bess. Ja, okay. Thank you. Thank you. Ja, ja, ja. Bye bye bye bye bye bye. Das war jetzt so tuckt tuck, aber für ein Zehner du. Ich meine, Moment, Moment, Moment 10 € das zahlst du glaube ich nirgendwo auf der Welt für so eine motorisierte Rickscha. Das ist richtig viel Geld. Das war jetzt 5 Minuten, die wir gefahren sind, ne? Aber es war nach Tarif. Das stand genau auf diesem Rickscha Meter drauf am Ende. Also, es war zumindest ehrlich. In Havana ist man nur noch zu Fuß günstiger unterwegs. So schön das sein kann, eine preiswerte Fahrt im Oldtimer muss doch auch möglich sein, oder? Sind das eure Autos? Ja. Okay. [stöhnen][schreien] Wow. Okay, eine Stunde 40 40 und das hatte ich schon mal vorhin. Nein, nein, eigentlich kostet es Das habe ich alles schon gehört. Nein, normalerweise kostet es 50. Der reguliäre Preis ist 50. Die Regierung ist schuld. Wissen Sie, was das letzte Mal passiert ist, als einer meinte 40? Ich erinnere mich nur allzu gut. 40 und 40. Ich sage 40 für das Auto. Sagen 35, dann machen wir's. Okay. Ja. Okay, immerhin e gespart, 5 POS gespart, 5 € gespart. Es ist okay. Vielleicht gibt's Trinkgeld. Super. Okay, wir machen jetzt im Prinzip die gleiche Tour. Noch mal was Kleines einmal um die Stadt rum und diesmal nicht für 4040, sondern eine nur für 35. Das wäre sensationell. Wahnsinn, ne? Wenn das hinhaut. Ja, nun habe ich aber wirklich trotz klarer Preisansagen am Ende oft genug mehr bezahlt. Ich hoffe, diesmal bleibt's beim Einbartenpreis. Und dass ich die Tour schon einmal gemacht habe, weiß der sympathische Fahrer natürlich nicht. Also landen wir an uns bekannten Orten. Trotzdem immer wieder faszinierend. Ah, der Platz der Revolution. Ja, das ist der Platz der Revolution und dort das Monument der kubanischen Revolution. Ja, das kennen wir. Also hier mal zu sein ist echt faszinierend. Und dann noch in diesem Auto, was ja einem wirklich ein, ich sag mal, kein antiimperialistisches ist gerade, dann fliegt das schon sehr schön. Die großen kubanischen Revolutionäre haben hier die Massen mitgerissen. Auch wenn sich für deren politische Haltung heute kaum noch jemand erwärmen kann, kalt lässt einen die historische Größe des Plaser Revolution nicht. Frage ist, der Preis, den wir jetzt gleich zahlen, ist ja ein ganz kapitalistischer. 35 Pesos, ungefähr 35 €. Wenn es dabei bleibt, wäre es keine Revolution, sondern eine Sensation, weil wir haben gestern über das doppelte bezahlt. Nach gut zwei Stunden kehrt der Fahrer zurück ins Stadtzentrum. Wir haben die Brieftaschen gezückt. Jetzt noch ein Reinfall. Nein, er will keinen Peso mehr als verabredet. Bravo. Vielen Dank. Also, sie haben gesagt 35, ne? Aber ich gebe ihn mehr, weil ich sie mag. Ich mag sie wirklich. Ich gebe ihn 40. Okay, passt das? Höflich, ehrlich, zuvorkommend extra Trinkgeld. So einfach kann es sein. Und da gebe ich mein Geld gerne hin. 40 Pos, also rund 40 € hat er verdient und zwar jeden Cent. Wer sowas hier genießen will, der nimmt bitte ein bisschen Geld in die Hand. 2 d Stunden. Ich könnte es jeden Tag machen mit einem anderen Classica, mit einem anderen Cabrio. Super. Die bisher schönste Erfahrung und jeden Cent wert. Jeden Cent. Einmal wie Robinson Cruso auf einem Traumeiland in der Dominikanischen Republik. Das verspricht Paradise Island. Eine einsame Insel ist das mit Sicherheit nicht. Später mehr dazu. Wir verlassen Havana, machen uns auf den Weg nach Varadero. Gut drei Autostunden von der Hauptstadt entfernt, ist die Halbinsel die beliebteste Region für Pauschaltouristen. Dicht an dicht reihen sich hier die Strandresorts. Eine oder zwei Wochen kann man hier bei karibischem Traumwetter gut aushalten. Für alles ist in den Hotellanlagen gesorgt, [musik] nur nicht für Abwechslung. Man muss eins wissen. Bis vor wenigen Jahren gab es aus Deutschland eigentlich nur Flüge hierhin nach Varadero in das Allinclusive Paradies von Cuba. All Inclusive Plastikbecher, Bier dazu, brauche ich jetzt nicht unbedingt. [musik] Der Pool daneben, das Buffet inklusive. Also, willst du das trinken hier? Ich nicht. Ich hab was zu erleben da draußen. Vor dem Resort warten staatliche Taxis aus dem Ort. Mal sehen, ob der Transport hier ähnlich teuer ist wie in der Hauptstadt. Unser Ziel: Der nächste kleine Ort, keine 3 km entfernt. [musik] Gefahren sind wir jetzt 10 Minuten ungefähr. Interessant finde ich, dass das Taxameter da oben die ganze Zeit aus ist und das heißt meistens nichts Gutes. Dann erleben wir häufig Preisgestaltung Freischnauze. Sie Ah, danke. Was bekommen Sie? 15. Was? 15 sind fast 15 €. Im Verhältnis noch teurer als in der Hauptstadt. Meine Fantasie unter der Sonne reicht nicht aus, um diesen Preis zu verstehen. Hör zu. Vom Hotel bis zum ersten Haus, an dem wir vorbei sind, waren es fünf. Ja. Ja. Ja. Fünf. Fünf. Genau. Bis zum nächsten Hotel sind es noch mal fünf. Und von dort hierher eben noch mal fünf. Fünf. Fünf. Ja, aber wenn ihr noch weiterfahrt, dann wird es noch teurer. Na ja, so läuft es normalerweise bei Taxen. Die Entfernung rechnet sich bei ihm also nach Hotelanlagen dreist. Das war jetzt echt frech, ne? Also 15. Fangen mal weiter hier. Vielleicht ist das Restaurant, zu dem uns gebracht hat, ja besonders preiswert. Komm. Jedenfalls ist es ein Tipp der Hotelrezeption, einer den wir einige Augenblicke später bereuen sollen, denn die Planwirtschaft zeigt auch auf der eigentlich üppigen Karte ihre Auswüchse. Wir haben keine Paa mehr. Pegadinho und Händchen sind auch aus. Wir haben nur noch das Spezialangebot. Also keine Paellia, Hackfleisch, Schwein, alles weg. Ja, also eigentlich gibt's hier gar nichts, außer das Spezial und dann gleich für 30 €. Dreimal so teuer wie alles andere, was man hier bestellen könnte. Und weil der Rest aus ist, müssen wir uns daran halten. Auf den Tisch kommt heute Hummer, eine echte Spezialität. Hier zulande, aber kein großer Luxus. Also, ich meine, das sieht natürlich toll aus, aber ich muss ganz ehrlich sein, wir sind ja nun schon ein paar Tage hier auf Kuba. So ein Hummerchwanz, ein Lobster Tail. Das ist so die Currywurst von Kuba. Die gibt's überall in guter Qualität zu einem sehr fairen Preis. Hier im Restaurant nahe der All Inclusive Anlagen kostet das Gericht 28 Pesos, also 25 €. Auch bei uns in Deutschland wäre das ein sehr teures Gericht. Also wie es zu erwarten war, fast 90 € zahlen wir jetzt hier für ein Wasser, eine Cola, du hattest Bier und das besonders günstige Tagesangebot. Ach so, die Band will auch noch eine kleine Spende. Der nächste Fünfer, der weg ist, das macht den Restaurantbesuch noch teurer. Mein der Flug hierher kost 300 400 €. Da gehst drei vier mal essen, bis das Geld los. Jetzt geht's eigentlich erst an den Strand. Dabei ist das Geld schon fast weg. Da kann ich die Pauschaltouristen verstehen, die in Varadero lieber am Buffet hängen bleiben. Der Strand hier ist zum Glück so, wie man sich das in der Karibik vorstellt. Samt Strandbau. Hallo, wir hätten gerne Mochritos. Drei. Frisch zubereitet ist er schon mal. Das können Sie in Guba wirklich an jeder Ecke, aber ist auch günstig? Was kostet es? Fünf. Fünf natürlich pro Drink. Die Fünfer gleiten mir durch die Finger und selbst das gemütliche Plätzchen im Schatten gibt's hier nicht umsonst. Fünf für eine. Ja, sehr gut. Okay, fünf für einen. Passt das so? Sehr gut. Danke. Schön. Schön für alle, die mit uns Touristen Geld verdienen. [musik] Ein Tag außerhalb der Hotelanlage wird in Varadero, also sehr schnell richtig teuer. Man soll ja nicht rumnörgeln bei so schönem blauen Wasser und den Stränden hier. Dennoch in Cuba hier auf Varadero die All Inclusive Anlage zu verlassen kann wahnsinnig teuer werden. Das Taxi zum Strand, das Mittagessen und zwei Strand liegen für über 100 €. Eigentlich unakzeptabel. Die Karibik muss es doch noch preisgünstiger geben. Vielleicht in der [musik] Republika Dominikaner, der Dominikanischen Republik. Unser nächstes Reisezähl in der Domrep nachts das Hotel zu verlassen kann richtig böse enden. Diebenen lehren meine Taschen. Die hat mir die 3000 aus der Tasche gezogen mit einem Griff. Mehr dazu später. Wir reisen weiter. Von Cuba geht es in die dominikanische Republik nach Puerto Plat. Im Touristenort Sosua machen wir in einem Hotelstation, das bei Landsleuten beliebt ist. Gleich am ersten Abend werde ich an der Bar von einigen Deutschen erkannt. Kennst du mich? Hallo, ich ken dich fertig. Martin aus Herne will mir von einem Ausflug erzählen, bei dem er nicht ganz zufrieden war. Seine Geschichte höre ich mir mal genauer an. Ze mal ganz kurz. Also, sie haben diese Tour hier im Hotel gebucht? Genau. Für 90$85 85 € ungefähr. Das ist richtig viel, ne? Das ist für mich viel Geld. Ja. Und ja und da hätte ich auf jeden Fall mehr erwartet. Also, die haben uns Zeit gegeben. 7:15 Uhr an der Lobby treffen. 7:15 Uhr ist auch recht früh im Urlaub, oder? Ja, frühstücken konnten wir nicht. Dann hat er halt paar Hotels abgefahren, weil vier Stück waren das, glaube ich. Und erst gegen, ich will jetzt nicht reden, gegen 10 Uhr sind wir erst bei dem letzten Hotel losgefahren. Also quasi eine richtig lange Anfahrt. Ja, da ist ja der halbe Urlaubstag schon weg, kein Frühstück, lange Fahrt und so weiter. Auf der Rückfahrt gab's Abstecher in ein Zigarettenfabrik. Ach, Verkaufsveranstaltung. Großartig. Genau das, wovor, das hat er uns erst auf der Rückfahrt mitgeteilt. Ich finde das super spannend. Bitte geben Sie mir mal die Daten. Ich mache die Tour auch und will mir unbedingt ansehen, wovor ich eigentlich dann die Zuschauer warnen möchte, weil das ist ja unser Job. Bei Achtung Abzocke. Lange Anfahrt, unangekündigte Verkaufsveranstaltungen. Dabei war ihm ein Ausflug zu einer Trauminsel versprochen worden. Ein Strand, wie man ihn nur hier findet. Das ist ein hübscher Strand. So richtig Karibik Feeling gibt's nicht in jeder Hotanlage. Zum Glück aber jemanden, der mir das hier verkauft. Denn viele Hotelanlagen arbeiten mit Reiseunternehmen zusammen. So kann jeder Gast, ohne die Anlage zu verlassen, ganz bequem seinen Ausflug buchen und zwar im Hoteligenen Ticketbüro. Äh, hallo. Überall sehen Sie bemerkenswerte Landschaften auf der Fahrt, überall, wo wir halten. Wasser. Zu Beginn bekommen sie ein Frühstück und zurückkommen sie gegen 7:30 Uhr. Das eigentliche Highlight ist aber der Besuch eines kleinen Eilands mitten in der Karibik. Wer kann da schon wiederstehen? Auf der Insel können Sie schnorcheln, garantiert. Wenn Sie Brot oder Früchte mit ins Wasser nehmen, fressen die Fische aus ihrer Hand. Garantiert. Der Verkäufer legt sich ins Zeug. Er will uns diese Tour unbedingt verkaufen. Das ist unsere Toptour auf der Insel, die Nummer eins. Na, dann nehmen wir die. Es ist egal, wo Sie hingehen. Was besseres bekommen Sie nirgends auf der Insel. Was kostet es? Die hier kostet 98. Okay, also 100. Also, wenn wir die nehmen für 100, das wä schön auf jeden Fall. Und ich finde 100 € pro Leute, so habe ich mir in meinem Leben noch nicht ausgegeben für irgendeine Tour. Noch nie nirgendwo auf der Welt. Wir buchen für drei Personen und sind 300$ los. Umgerechnet über 250 €. So, also man bekommt ein pauschalur für eine Woche hier in der Dominikanischen Republik 5 600 € inklusive Flug und fünf Hotelte. Wir haben jetzt 250 bezahlt für einen Nachmittag auf einer Insel, die heißt es Paradise Island. So, jetzt machen Sie mal Kino im Kopf, Augen zu und woran denken wir? Ein Paradise Island. Palmen, Strände, Drinks. Oh, da freue ich mich drauf. Auch wenn der Preis von 250 € ein großes Loch in die Urlaubskasse reißt, eine Trauminsel, die man nur einmal im Leben sieht, das kann diesen Preis vielleicht rechtfertigen. Am nächsten Morgen soll es umr losgehen. Das Problem, das Frühstücksbuffet hat so früh noch nicht geöffnet. Dafür ist anscheinend der Bus pünktlich, mit dem wir unseren Ausflug starten sollen. Ah, das ist eine andere. Es ist ein ander. Das ist das falsche Unternehmen. Ihr fahrt mit einem anderen Bus. Wofür sind wir dann so früh aufgestanden? Schon jetzt beginnt der Tag nervig und mit einer Verspätung. Da kann man uns auch sagen, dass es erst nach 7 Uhr losgeht und nicht viertel vor wie hier auf diesem Schein. Und das sind genau die 30 Minuten, in denen ich jetzt schön ans Buffet noch hätte gehen können, weil seit ein paar Minuten I travel. Ja, seit ein paar Minuten geht's mir aufs Frühstück. Das habe ich jetzt verpasst. Ja, das Gute ist, es gibt ja was bei den Henleich. Oh, okay. Grazias. Mit knurrendem Magen beginnen wir den Tag. Hoffentlich ist der Frühstücksstopp recht früh eingeplant. Aber da habe ich meine Zweifel. Wir kennen ja Touren und man weiß, dass man bei Ausflügen wirklich früh aufstehen muss. Denn in der Regel sammelt der Bus Touristen an vielen verschiedenen Hotels ein und das zieht die Anreise zum eigentlichen Ausflug unnötig in die Länge. Hinzuommt, dass unser Ziel nicht gerade um die Ecke liegt. Heute wird meine Geduld so richtig auf die Probe gestellt. Leute, über dreieinhalb Stunden Busfahrt liegen jetzt hinter uns. Ich habe nichts getrunken, gegessen bis jetzt. Ist bald Mittag. Ich hoffe mich trotzdem, dass es ein schöner Strand wird. Schaff echt hart. Fast 4er Stunden nach der Abfahrt und ohne Stopp darf ich jetzt den Bus verlassen und endlich was essen und trinken. Und mein erster Kaffee. Guten Morgen. Frisch gestärkt kann es weitergehen. Die lange und beschwerliche Anreise zum Paradise Island ist aber noch lange nicht zu Ende. Weiter geht's auf dem Wasser. Die Reisegruppe steigt in Boote und schippert 30 Minuten über das blaue Wasser. Dann erreichen wir das hochgelobte Ziel, die Insel, die das Paradies sein soll. Die haben nicht für die Größe bezahlt, aber schau dir das mal an. Die paradiesische Insel ist nicht viel mehr als eine Sandbank mitten im Meer. Ein Haufen Sand in der Karibik kann ja auch schön sein. Für 250 € für uns drei. Also schauen wir uns erstmal an. Man will nicht gleich immer Modz. Doch der erste Eindruck ist ja bekanntlich der wichtigste und der sagt mir, 250 € für drei Personen ist hier wahrscheinlich überzogen. Das ist wirklich schön, das toller Strand hier. Das ist tolles Wasser. Aber das gibt's hier überall so schön, dieses Wasser. Und der Strand ist ähnlich schön besandet wie hier, aber auch da drüben, auch bei uns am Hotelstrand. Ja, wwegen sind wir denn nun hier? Vermutlich wäre selbst Christopher Columbus an dieser Insel vorbeigeselt, denn sie ist einfach mini. Es ist keine 100 m lang und vielleicht 40 m breit dieses Stück Sand. Und das wäre zu zweit ja romantisch, aber wir bleiben nicht alleine. Immer mehr Boote erreichen die Insel und lassen die Sandbank aus allen Näen platzen. 150 Gäste aus vielen Ländern bevölkern den kleinen Sandhaufen nach 20 Minuten. Wie voll das hier ist. Also ob das ein Paradies ist, muss ich entscheiden. Eine einsameins Insel ist das mit Sicherheit nicht. Vielleicht kann es ja die Schnorcheltour noch rausreißen. Für Weste, Schnorchel und Maske muss ich zum Glück nicht extra zahlen. Nur mit einem einsamen Platz wird schwer. Frag, ob sich das Versprechen des Verkäufers einlösen lässt, wir erinnern uns, wenn sie Brot oder Früchte mit ins Wasser nehmen, fressen die Fische aus ihrer Hand. Garantiert. Ob die Fische Lust haben auf so viele schaulustige Schnauchler? kannst dir keine Koralle angucken, wenn hier 100 Leute mit dir zusammen auf einmal ins Wasser gesteigen. Ich will mein Glück trotzdem versuchen. Wie alle anderen auch, die so viel gezahlt haben, stürze ich mich in die angenehm warmen Fluten. Doch außer Badehosen, Bikinis und Flossen sehe ich nichts. So habe ich mir das definitiv nicht vorgestellt, zumal schon die nächsten Badegäste heranschippern. [musik] Sehen Sie mal, wie braun ich schon geworden bin zwei Stunden im Vergleich zu dem weißen Handtuch hier, was ich hier nicht auf Boden legen darf. Hier herrscht Handtuchverbot. Schon mal gehört? würde mich jetzt auch erst drüber beschweren wollen, aber da gibt's einen guten Grund für. Stell mal vor, diese geführten 1000 Touristen, die hier täglich hinkommen, s alle Handtuch mitbringen und jeder nimmt eine kleine Schippe Sand mit, sozusagen auf seinem Handtuch und die w dann ins Meer den Sand, dann ist diese Insel bald weg. Also in diesem Fall, das einzige, womit ich einverstanden bin auf dem Trip, Handtuchverbot auf die Mikroeiland. Derze hier fühlt sich an wie Ballermann in der Karibik. Nach etwas mehr als anderthalb Stunden ist schon wieder alles vorbei. 250 € für drei Personen habe ich gezahlt. So viel Geld ist dieser Ausflug definitiv nicht wert, zumal andere Strände dem kleinen Eiland in nichts nachstehen. Von wegen Paradies. Schauen sich doch mal um. Ist der Strand nicht auch toll? Hier weiß, das Meer, hellblau. Hier kann man auch schnorcheln. Dazu muss ich nicht so eine Reise buchen. Ja, die ist auch noch nicht vorbei. Die geht auf eine Art und Weise jetzt erst los. Denn auf dem ebenfalls mehr als vierstündigen Rückweg wollen die Veranstalter uns Urlaubern noch einmal Geld aus der Tasche ziehen. Die Ansage dazu kommt etwas diplomatisch verpackt. Wir sind jetzt auf dem Rückweg und machen in ein paar Minuten eine Pause. Da können Sie Souvenirs kaufen. Zigarren, pinkeln oder Zigarren? von Zigan war nie Rede, als wir das gebucht haben. Vorgewarnt hatte mich nur Martin, unser Zuschauer, der mich im Hotel auf diese schlechte Tour aufmerksam gemacht hatte. Werden mir gleich die nächsten Urlaubspesus aus der Tasche gezogen? War wahrscheinlich. Das ist jetzt sozusagen für meine Brieftasche der Höhepunkt dieser Ausflugstrage an einer kleinen Autobahnraststätte macht der Bus eine 45minütige Zwangspause. 250 € sind wir ja schon los. Wenn wir jetzt nicht aufpassen, wird es noch teurer. Toll. Schöne ist also hier sind die Toiletten und dort ist die Verkaufsveranstaltung für Zigarren. Mit Zigarren kennen wir uns ja schon aus. In Kuba haben wir gesehen, was es bedeutet, w man hier in der Karibik gefälschte Ware kauft. Das hier ist nur wirklich echt, aber nicht umsonst. Klar, den Urlaubern wird gezeigt, wie eine echte Zigarre entsteht. Doch die Preise hier liegen noch weit über denen in Havaner. Der Rest im Laden ist Ramsch. Es ist eigentlich allglicher Nep, den Tourist sich so kaufen kann. Das haben wir aber nicht gebucht und ich will hier auch nicht hergebracht werden, wenn mein kostbarer Urlaubstag, der bisher schon so enttäuschend war, macht das ja auch nicht besser. Es gibt's jeder Straßenecke. Geschick gemacht, dass man die Gruppe hierher fährt, wenn die Blase platzt und kurz danach die Urlaubskasse. Super. Ich kann mich zum Glück zurückhalten. Sauer bin ich trotzdem. Husch, husch, gleich geht's weiter. Aber daführe ich mich abgezockt. Wir haben viel Geld bezahlt für eine schöne Tour. waren gerade mal ach anderthalb Stunden auf einer Sandbank und sonst nur im Bus oder bei Verkaufsveranstaltung. Und das lassen sich die Organisatoren teuer bezahlen. Weit nach 19 Uhr erreichen wir erst unser Hotel und erholen uns von den Strapharzen. Am nächsten Tag will ich es wissen, sind die Ausflüge nach Paradise Island überall so teuer? Im kleinen Ort Sua klappere ich ein paar andere Veranstalter ab. Der Paradise Island für 3. Was kostet das? Zahlt man hier außerhalb des Resorts mehr für das angebliche Paradies? 60$ das sind in Euro 50 € ungefä in Euro ungefähr 55 55 € Gut. Darf ich mir das mitnehmen? Immerhin eine ganze Ecke preiswerter als bei uns im Hotel. Bei ihm gibt's das ganze für 150 € zu dritt und nicht für 250 € schon mal 100 weniger. Aber auch das wäre es mir nicht wert. Nummer um dieses Preisgefälle ein bisschen darzustellen, versuchen wir es noch ein bisschen weiter unten hier. Preise vergleichen lohnt sich besonders außerhalb der All Inclusive Anlagen. 90$ pro Person 40$ flüchtig nichtessen, alles steht das irgendwo Schritt ernsthaft jetzt hier steht ja schon alles. Bitte informieren Sie sich vorher als Tourist, wenn es um eine Tour geht. Es gibt meistens mehr als ein oder zwei kleinere Veranstalter, dann kann es auch ein schöner Ausflug werden. Zurück im Hotel will ich nun ein ernstes Wort mit dem Veranstalter in der Anlage reden. Die Tour zur auch noch total überfüllten Sandbank war viel zu teuer. Also nach zweieinhalb Stunden sollten wir eigentlich da sein, aber es dauerte 4 Stunden pro Strecke. Er sagte uns, wir würden wie lange dort sein? Normalerweise zweieinhalb Stunden. Ah, zweieinhalb Stunden. Wir waren gerade mal eineinhalb Stunden da. [musik] Nach einer Stunde und 38 mussten wir wieder aufs Boot zurück. Er argumentiert, dass er uns dieselben Infos gegeben hat wie allen anderen Gästen. Dann sollten sie das, was Sie den Kunden erzählen, mal mit der Realität da draußen abgleichen. Ich zeige ihm die Preisangebote der Konkurrenz außerhalb des Hotels und die sprechen für sich. Also, ich habe bis jetzt wirklich nirgendwo hier eine Tour nach Paradise Island gefunden, die so teuer angeboten wurde wie ihre hier im Resort. Warum ist das so? Sie müssen verstehen, dass die Touren, die wir an unsere Kunden verkaufen, von anderen Unternehmen zu uns kommen. Also kriegt das Unternehmen schon mal einen Teil des Geldes. Und wir wollen natürlich auch noch etwas verdienen. Die Preise, die Sie beschreiben, kann man nicht vergleichen. Diese Leute verkaufen die Touren auf den Straßen und können ihre Preise selber bestimmen. Na ja, also die Verkäufer auf der Straße haben legale Geschäfte, oder? Das ist ja auch ein legales Geschäft. Ich verstehe, was sie sagen. Was ich meine ist, die anderen arbeiten nicht für Unternehmen. Die Unternehmen haben Preise, die sie vorschreiben. Diese haben wir und auch alle anderen Hotels hier in der Gegend. Außen ist es aber etwas anderes. Also im Grunde sagen Sie, man sollte nicht bei Ihnen buchen. Nein, das sage ich nicht. Das habe ich nie gesagt. Ja, aber dann verstehe ich nicht, wo mein Vorteil hier ist und warum soll ich hier bei Ihnen buchen und das doppelte bezahlen? Sicherheit. Also, wir werden uns hier nicht mehr einigen. Kein Problem. Aber ich kann es hier einfach nicht weiterempfehlen. Denke, sie haben uns einfach zu viel berechnet. Viel zu viel. Ich nehme den Bus um 6:50 Uhr in der Früh, komme um 7 Uhr abends zurück und habe 1 Stunde 38 Uhr auf der Insel verbracht. Und das ist ein ganz schön armsähiges Angebot für 250 €. Das müssen Sie verstehen. Grüßen Sie Ihren Kollegen von uns. Wir hoffen, dass wir ihn nie wieder Ja, tut mir leid für den Mann und tut mir leid für jeden Touristen, der hier in der All Inclusive Anlage am Tourdesk bucht. Ein Strich drunter gezogen und mein ganz konkreter Tipp für Sie: Ausflüge, ja, unbedingt. Wer hält denn schon zwei Wochen lang immer imselben Resort aus? Ich kann raten nach draußen zu gehen. Das macht übrigens einen riesen Spaß, hier in so einer karibischen Straße die Reisebüros zu suchen und sich da das beste Angebot rauszusuchen. Nicht das billigste, aber der Anbieter, von dem Sie das Gefühl haben, dem kann ich vertrauen. Ich kaufe am Strand Bilder von einem hochgelobten, einheimischen Künstler, aber die Suche nach ihm nimmt eine überraschende Wendung. Er war hier gestern. Namen nicht. Du kennst do noch nicht mal seinen richtigen Namen. Später mehr dazu. Wenn die Sonne untergeht in der dominikanischen Republik, kann es für uns Touristen gefährlich werden. Das Land hat ein großes Problem, die steigende Kriminalität. Hola, oder ist Neutsches. So wie die Touristen jetzt hier sind wir eigentlich unterwegs im Ort Sosua in der Dominikanischen Republik. Wir sind an der Nordküste angekommen. Ja, es kann ein bunter Abend heute werden. Dominikanische Republik ist berühmt auch. für ihr karibisches Nachtleben. Vor dre Jahren war ich schon einmal hier. Besonders Männer sind in SUA schnell im Visier der leichten Damen. Die Angst bestohlen zu werden, ist immer da. Und die Frauen kamen mir schon damals viel zu nah. Nein, danke. Nein, ich finde dich wirklich süß. Das ist lieb. Aber wir sind jetzt wirklich müde. Man kommt keine z me. Es sind einfach ganz viele auf einmal um uns rum. 1 2 3 4 Ding ding ding ding. Nun möchte ich wissen, ob sich die Lage entspannt oder doch noch verschärft hat. Mit versteckten Kameras und etwas Bargeld in der Tasche wage ich mich ins Getümmel. Besonders als Mann wird man recht zügig von einheimischen Frauen, sagen wir mal, kontaktiert. Diese Dame im sandfarbenen Kleid macht sie dann auch gleich an mich ran. Für unsere Kameras leider kaum zu erkennen, stielt sie mir mein Bargeld direkt aus der Hosentasche. Ey, wo ist mein Geld? Hä? Wo ist mein Geld? Welches Geld? Was willst du? Ich hatte Geld in der Tasche. Hier in meiner Tasche? Klar ist weg. Diese geht gerade weg. Hey, wo ist mein Geld? Ich hatte es hier in der Tasche und das weißt du auch. Bitte, ich habe kein Geld. Es muss aber irgendwo sein. Ich habe nichts. Und dann hast du es eine anderen gegeben. Ich sag's dir, ich bin gerade, ich habe das Geld gerade. Hast du das gesehen mit der Kamera? Was soll ich jetzt machen? Die gehen alle weg. Klar, denn bei uns ist nichts mehr zu holen. Umgerechnet 50 € sind Futsch. Ich hatte ja mit dem Diebstahl gerechnet. Dass es so schnell geht, schockt mich aber dann doch. Weder ich noch die Kameras haben den Zugriff mitbekommen. Ich weiß nicht, ob ihr das gesehen habt in der Sekunde. Ich hatte 3000 Pesos [musik] hier in meiner rechten Tasche und eben diesen Hunderter. Und die hat mir die 3000 aus der Tasche gezogen [musik] mit einem Griff. Und ich schwö es euch, sie hat die sofort aus der Hand gegeben an ihre Komfliz gleich nebend dran und die ist dann irgendwie in einem inem Gang verschwunden und dann stand sie da und hat mir quasi das gerade gesehen. Ja, also wirklich alles gezeigt, aber das war mal, ich hoffe, wir haben das auf der Kamera drauf, ein klassischer Fall von Taschendiebstahl. Natürlich habe ich mit dem Zugriff gerechnet, ich war vorbereitet, habe mich ja als Journalist informiert. Überrascht bin ich trotzdem. Wie schnell man hier bestohlen wird, beweist der nächste Vorfall. Wieder hängen sich Frauen an uns, gaukeln uns vor, mit uns feiern gehen zu wollen. Ein paar Meter auf der dunklen Seite der Straße und ein Moment der Unachtsamkeit reichen aus. Was machst du da? Hi, hi, hey, hey, hey, hey. Wo ist mein Geld? Welches Geld? Bist du verrückt? Mein Geld, wo ist das? Ich weiß es nicht. Du hast es mir gerade abgenommen. Du bist total verrückt. Ist es in deiner Hand dort? Nein. Zeig mal deine Hand. Öffne sie. Jetzt hast du es in die Hose gesteckt. Jetzt hör zu. Du bist verrückt. Hier in der Tasche, da hast du es doch. Bist verrückt. Und das ist natürlich genau die Situation, wo du dich als Mann unangenehm fühlst. Ja, natürlich greife ich die Frau nicht an und würde die jetzt auch nicht irgendwie an. Hast du es gesehen? Hast du es gespürt? Das ging so schnell, Leute. Nach nicht einmal einer Stunde in den Straßen von Sua haben wir [musik] genug gesehen. Seit unserem letzten Aufenthalt hat sich nichts geändert. Insgesamt 80 € sind jetzt gekauft worden. Wir haben hier einen Test gemacht, wollten schauen, ob unsere Erfahrung von vor 3 Jahren immer noch so zutreffen und ich kann nur waren. Sua der Ort in dem sehr viele Deutsche Urlaub machen, ist einfach nach 22 Uhr kein Ort, an dem ich mein All Inclusive Resort noch verlasse, weil das kann sehr teuer werden und es ist gefährlich. Schade eigentlich. In die dominikanische Republik reisen jedes Jahr 3 Millionen Urlauber und die wollen natürlich auch ein paar Souvenirs mit nach Hause nehmen. Ein schönes Mitbringsel ist die farbenfrohe Malerei, die man überall entdeckt. Mir fällt auf, besonders Einmaler scheint richtig fleißig zu sein, ein Künstler namens Sanchez. Er meint den Namen des Künstlerschez. Sanchez ist der Maler. Das ist ein kleiner Kerl. Kommt von hier. Zahlt ihr in Pesus oder Dollar? Pesus. Dann sind es 4000. Wenn es ein berühmter Künstler ist. Ja, genau. Genau. Er arbeitet für uns und ist ein guter Freund. Ja. 4000 klingt nach viel. Ist es auch nämlich fast 70 €. Ich schaue mich noch etwas um. Hier ist ja auch ein Sanchez auch Sanchez. Genau. Genau. Der malt viel. Ja. Ja. Kleine Bilder arbeitet nur für sie. Ja. Exklusive exklusive Kunst. Exusive Art von Ich glaube, ich fange mal mit dem kleinen Ja. mal ein Preis hier schon besser. Umgerechnet sind das noch immer 25 € denn 1 € sind rund 60 Pesos. Das gefällt mir hier das schön, ne? Den Künstler kenne ich doch. Ein Mann von hier, ein Dominikaner. Ja, ich dachte, der malt exklusiv für den anderen Laden nebenan. Mal sehen, was es kostet. A das ist der gleiche Preis. Nehme ich mit. Pleite. Ich habe noch ein exklusives Bild, weil was er da drüben nicht weiß, ist, dass der Herr Sanchez gar nicht so exklusiv für ihn malt. Ja, ist okay. Absolut lie als gleich aus. Und hier malte Herr Sanchez auch für diesen Laden wahrscheinlich. Und da hinten, wenn du siehst, da hinten auch. Für umgerechnet 25 € kaufe ich auch hier einen echten Sanchez und suche weiter nach seinen Werken. Im Laden nebenan hat er plötzlich einen anderen Namen. Wie heißt der Maler dieses Bildes? Antonio. Antonio. Ja, er ist der beste. Er ist die Nummer ein und kommt von hier. Aus Sanchez wird Antonio. Antonio vielleicht handelt es sich ja um den Vornamen, aber so exklusiv kann seine Arbeit wirklich nicht sein, denn auch im nächsten Laden entdecke ich seine Signaturen. Das ist von Samu. Kommt von hier. Ja. Ja, klar. Er wohnt in Sua, direkt im Hafenu. Ja, ja, ja. Wenn mich die Verkäufer hier veräppeln, dann könnten sie sich wenigstens beim Namen besser abstimmen. Also, mir ist ja immer wichtig das Autentiko, die Artistas lokal. Ja. Ja. 100% lokal. Super. Das ist das lokal 100% Namen sind auch in der Kunstszene dann doch eh Schal und Rauch. Hauptsache der Preis stimmt. Doch die moderaten Touristenpreise bietet dieser Händler nicht an. Aber mal ungefähr 500$ das oder das? Ja. Ja. Beliebte Maler, aber der Maler hier jetzt knte auch dein 000$ 1000$ so viel nimmt der der Samu. Also habe ich richtig Schnäppchen gemacht. Also 50$ [musik] umgerechnet 40 €. exklusive Werke vom einem Künstler, der sich wahlweise Antonio, Samu, Samsam, Samsam oder so wie es auch der Unterschrift steht, Sanchez nennt. Den würde ich gern kennenlernen. Freue ich mich jetzt schon drauf. Ich habe da meine Zweifel, dass es diesen Maler mit den vielen Namen überhaupt gibt. Da ich kein Kunstexperte bin, suche ich mir einen. Am nächsten Morgen will ich ihm meine exklusiven Sanchez Werke zeigen. Ein steht zumindest für mich schon mal fest von dem, was ich so gehört habe. Das ist schon ein echtes Bild. Das hat irgendwann mal jemand gemalt, aber ganz gewiss nicht der, der hier unterschrieben hat. Wer kann uns da bitte was zu sagen? Wer kann uns da aufklären? eigentlich nur ein echter Künstler und zu dem fahren wir jetzt und man dazu sagen, der ist hier in der Karibik eine wahre Berühmtheit. In Puerto Plata treffe ich Arturo Musa. Er ist ein professioneller Maler, verkauft seine Werke in seiner eigenen Galerie. Was sagt er zu meinen Einkäufen von den Strandbuden [musik] in Sosoa? Sanchez, den habe ich noch nie getroffen. Haben Sie die Unterschrift schon mal gesehen? Er ist ein berühmter Maler der Insel oder? Das ist aus Haiti? Aus Haiti? Ja. Wie erkennen Sie das? Ich bin von hier. Ich kenne mich aus. Natürlich. Na, aber irgendwie sehen die Bilder schon gemalt aus. Das hat keine Maschine gemacht, oder? Alles scheint echt zu sein. Die haben eine Schablone, die die Bäume malt. Eine andere für die anderen Motive im Bild. Alle in Serie. Oh, das ist Serien. Ja, wie in einer Fabrik. Also nicht gedruckt, sondern noch immer gemalt. Ja, das ist kein Druck. Aber in Haiti sie können hunderte davon finden. Sanchez ist also keine Einzelperson oder Künstler, sondern eher die Bezeichnung für eine Art Kunstproduktionshaus. Also diese Unterschrift ist jetzt gefälscht, oder? Das ist das Zeichen der Fabrik. Es steht eben für diese Art der Bilder, aber das ist kein Maler. Den kenne ich nicht. Das ist jetzt hier auch nichts falsch verstehen. H keine Entwicklungshilfe das zu kaufen, weil der Größteil der Touristeneur die wir dafür ausgeben für solche sind ja Fakes eigentlich Fälschungen. Der geht natürlich an den Strandhändler, der uns alle anlügt und nicht an den Künstler, der in Haiti sitzt, nicht der Dominikanischen Republik. Die ist zwar das Nachbarland von Haiti, aber die Expertenmeinung bleibt vernichtend. Alle Verkäufer haben mich belogen und abgezockt. Echte Kunst bekommt man in der Dominikanischen Republik natürlich trotzdem. Man muss nur wissen, wo. Also, das ist hier die Gegend von Puerto Plata, wo ich sonst nur wenig Touristen hin verirren. Kann ich aber nur empfehlen, weil hier hängen wirklich karibische Meister, ja, und nicht irgendwie so eine gefälschte Unterschrift. Das ist alles Geschmackssache. Aber diese Bilder sind hier vorne gemalt, hier ausgestellt. Ob die Künstler aus Haiti und hier wohnen oder Dominikaner sind, ist gar nicht so wild. Das ist es. Und wer sowas haben möchte, muss ich die Mühe machen, hier hinzukommen. Schön. Echt schön ist das. Toll. Super. Doch mit den Verkäufern muss ich noch ein Hühnchen rupfen. Sanchez, Antonio, Sam, Sam, Sam oder Samu. Meine Bilder sind keinesfalls vom Pinsel eines lokalen Künstlers gemalt. Gestehen die Strandverkäufer ihre Masche? Ich gehe zurück zu den Souvenirläden. Wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen und wir sind hier, um unseren Zuschauern zu erzählen, wo man hier echte Kunst bekommt und wo nicht. Ich glaube nicht, dass es einen Sanchez gibt. Ich weiß, das hier kommt aus Haiti. Es wurde von verschiedenen Leuten gemalt und dann einfach hier mit der Unterschrift verkauft. Aber es ist signiert. Ja, ich könnte es ja auch zu einem Sanchez machen. Sie könnten es, sie könnte alle. Nein, der Kerl macht das selbst. Er malt das. Ich denke, dass man uns gegenüber hier nicht ehrlich ist, weißt du? Ich glaube, man lügt uns an, was okay ist, weil du ja eigentlich deine Bilder verkaufen musst. Ja, wir verkaufen Bilder von vielen lokalen Künstlern. Ja, aber diesen einen gibt es nicht. Es ist unmöglich, das alles alleine zu malen. Von diesem einen Bild muss er mindestens 20 am Tag machen. Keiner schafft das. Nein. So ganz will er die Masche nicht zugeben, aber wirklich abstreiten mag er auch nicht. dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Du verstehst, was ich meine, oder? Ja, die machen viele Bilder. Sie, du meinst er? Ja, er. Also, das müssen mehrere sein, die das malen. Warum bist du nicht ehrlich mit mir? Es gibt nicht eins, Sanchez. Ich merke, hier komme ich nicht weiter. Die 25$ lasse ich ihm und er mir meinen Sanchez. Vielleicht zeigt der nächste Verkäufer ja etwas mehr Einsicht. Er kann sich schon mal an uns erinnern. Das war von hier, richtig? Ja. Wie war der Name doch gleich? Das ist derselbe Typ. Ja, wie war der Name? Sam. Die Leute sagen mir auch, dass einfach Sanchez, Santos, Sam, Sam oder anders heißt, aber keiner sagt mir die Wahrheit. Er war hier gestern. Du kennst doch nicht mal seinen richtigen Namen. Ja, weil er sich als Künstler anders nennt als im echten Leben. Wir nennen ihn Pico. Schon wieder ein neuer Name. Die können mir hier weiß ich was erzählen. Ich glaube den Experten und die haben mir bestätigt, dass dieser Künstler so nicht existiert. Kennt einfach keiner außer die Verkäufer. Soll ich ih für ein Tipp geben? Na, wenn sie wirklich echte karibische Kunst haben wollen, warum denn nicht direkt zum Maler gehen? Gibt's viele gleich hier am Strand von SZUA, nicht nur Verkäufer, richtige kleine Studios, quasi Galerien, da kann man sich sein persönliches Karibik Traummotiv malen lassen und dann sind Sie sicher beim Preis von 80 bis 100 € es wirklich ein Original ist, völlig egal, ob der Sanchez, Paolo, Antonio oder die Dominikaner sind ein spezieller Menschenschlag. Leidenschaftlich, geschäftstüchtig, aber häufig auch trickreich. Gastfreundschaft wird hier groß geschrieben und wir kommen wieder. Es gibt so viele verschiedene Urlaubstypen. Das sind die einen, die lieber zwei Wochen hier in der Domrep in einer All Inclusive Anlage verbringen. Andere reisen lieber individuell für beide Gruppen. Gilt vorher informieren. Sachen wie Exkursionen vorher buchen, am besten online, nie auf der Straße. Und bitte, wenn es Souvenirs sein sollen dreimal gucken, ob die wirklich echt und authentisch sind. Dann kann man selbst hier in einem Land, wo Abzocke ganz groß geschrieben wird, in der Dominikanischen Republik, einen sehr schönen Karibikurlaub verbringen. Und genau den wünsche ich Ihnen beim nächsten Mal.
📊 Link-Infos
| URL | https://www.youtube.com/watch?v=Qsa2Devlg1k |
| Titel | 1000$ für Fabrik-Müll? Der dreiste Kunst-Betrug am Karibikstrand! | GANZE FOLGE |
| Kategorien | BulkNews, Achtung Abzocke, GanzeFolge, kabeleins |
| Hinzugefügt | 2026-07-15 16:40:22 |
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