
| Kanal-Aufrufe | 0 |
| Kanal | https://www.youtube.com/channel/UC4zcMHyrT_xyWlgy5WGpFFQ |
🔗 https://www.youtube.com/watch?v=MDjJSZ9m5EE
🤖 Zusammenfassung
Am Wuppertaler Landgericht endete der zweite Prozesstag gegen die Remscheider Waffenmafia. Der mutmaßliche Chef Konstantin I. lehnte überraschend ein Deal-Angebot des Gerichts ab – 7 bis 8 Jahre Haft für ein Geständnis – und ließ über seine Anwälte mitteilen, die Strafe sei ihm zu hoch. Die Beweislage gegen ihn ist erdrückend: Bei einer Razzia fand die Polizei hunderte Kriegswaffen in seinem Keller, darunter Maschinengewehre, Handgranaten, Sturmgewehre und Sprengstoff. Monatelange Observation, abgehörte Telefonate und ausgewertete Chats dokumentieren mutmaßliche Verkäufe an die Unterwelt und an verdeckte Ermittler. Seine Komplizen Ilhan A. und Junus K. nahmen den Deal an, packten umfassend aus und belasteten Konstantin I. schwer. Zudem zeichnet sich ein eisiges Verhältnis zwischen den Angeklagten ab: Gab es am ersten Verhandlungstag noch eine herzliche Umarmung, blieb es am zweiten Tag bei keinem Handschlag. Strategisch wirkt die Ablehnung des Deals für Konstantin I. höchst riskant.
Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"
📜 Transkript
Hier am Landgericht in Wuppertal ist gerade eben der zweite Verhandlungstag im Prozess gegen die Waffenmafia aus Remscheid zu Ende gegangen und alle haben damit gerechnet, dass Konstantin I der mutmaßliche Kopf der Bande heute ein umfassendes Geständnis ablegen würde. Wir erinnern uns, das Gericht hat ihm einen Deal angeboten. Das heißt also, für ein Geständnis gäbe es 7 bis 8 Jahre Freiheitsstrafe. Das sind immerhin zwei bis dre Jahre weniger als die Höchstrafe. Aber der Automechaniker hat diesen Deal heute völlig überraschend platzen lassen und über seine Anwälte, da hat er ausrichten lassen, dass ih diese Strafe zu hoch ist. Mit welcher Strafe er da gerechnet hat, darüber lässt sich nur spekulieren, aber seine Vorstellungen sind mit der Realität offenbar nicht wirklich in Einklang zu bringen gewesen. Und ob er mit dieser Taktik erfolgreich sein wird, das dürfte äußerst fragwürdig sein. Wir müssen das noch mal zusammenfassen. Die Polizei hat bei einer spektakulären Ratia im Oktober des vergangenen Jahres hunderte Kriegswaffen in seinem Keller gefunden. Maschinengewehre, Maschinenpistolen, Handgranaten, Revolver, Sturmgewehre und sogar Sprengstoff. Das heißt also alles für einen Krieg und diese Waffen, die soll Konstantin I mit seinen zwei Komplizen an die Unterwelt und an verdeckt ermittelnde Beamte verkauft haben. Die Polizei hat ihn monatelang observiert, man hat Chats mitgelesen, man hat Telefongespräche abgehört. Die Polizei war im Prinzip bei jedem Waffendeal mit dabei. Das heißt also die Beweislast, die ist erdrückend. Und wie Konstantin I hier ohne Geständnis und ohne Deal aus dieser Nummer rauskommen will, das kann sich aktuell noch keiner vorstellen. Seine beiden Komplizen Ilhan A und Junus K, die haben sich auf den Deal mit dem Gericht eingelassen. Die haben dieses Angebot dankend angenommen und über ihre Verteidiger umfangreich ausgepackt. Sie haben mehrere Waffendeals bestätigt und Konstantin I damit auch ans Messer geliefert. Ein spannendes Detail ist dabei heute rausgekommen. Die Bande soll zwei Skorpionmaschinenpistolen an einen Mann aus Ham verkauft haben und der hat die Waffe offenbar auch sofort getestet und dann einen Tag später bemängelt, dass die Maschinenpistole nach einem Schuss geklemmt haben soll. Das zeigt uns nicht nur, dass er diese Waffe auch einsetzen und benutzen wollte, sondern auch wie skrupellos die Waffenmafia vorgegangen ist. Es ist ihnen total egal gewesen, in welche Hände sie die Waffen verkauft haben und welche Straftaten damit möglicherweise begangen wurden. Wie geht es jetzt im Prozess weiter? Konstantin I hat über seine Anwälte durchblicken lassen, dass er aussagen will. Bis jetzt hat er allerdings noch kein einziges Wort gesprochen. Er sitzt immer nur schweigend auf der Anklagebank. Und was mir heute besonders aufgefallen ist, ist, dass die Stimmung unter den Angeklagten offenbar eisiger wird. Am ersten Verhandlungstag, da hat es noch eine innige Umarmung gegeben nach 8 Monaten urhaft. Heute nicht mal mehr einen Handschlag. Konstantin I wird wahrscheinlich da schon gemerkt haben oder gewusst haben, dass seine Komplizen sich auf den Deal mit dem Bericht einlassen und ihn verraten
📊 Link-Infos
| URL | https://www.youtube.com/watch?v=MDjJSZ9m5EE |
| Titel | WAFFENMAFIA-PROZESS: Boss lässt Deal platzen – Mitangeklagte belasten ihn schwer |
| Kategorien | Zeitung, BILD, BulkNews, breakingnews, gericht, kriminalität, nachrichten, news, prozess, remscheid, topnews, waffenmafia |
| Hinzugefügt | 2026-07-15 16:45:03 |
| Mediendatei | Original-Medium ansehen · Lokale Kopie |
