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Schaltgespräch mit Kristina Böker zu den Waldbränden in Spanien und Umgebung
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🤖 Zusammenfassung
Die Waldbrandsituation auf der Iberischen Halbinsel hat sich zuletzt zugespitzt. Rund um Madrid eskalierten drei Feuer in der vergangenen Nacht stärker als erwartet, weshalb der spanische Innenminister den Notstand ausrufen musste. Zwar brennt es nicht direkt in der Hauptstadt, doch ein Brand in der Provinz Ávila droht auf die Region Madrid überzugreifen, während auch ein Feuer bei Toledo außer Kontrolle geriet. Die Brandgefahr ist jedoch nicht auf Madrid begrenzt: In ganz Spanien wüten Flächenbrände, etwa in Guadalajara (32.000 Hektar), Galicien, Katalonien und Andalusien. Hitzewellen, Temperaturen über 40 Grad, Wind sowie ländliche Entvölkerung mit unkontrolliertem Bewuchs begünstigen die Brände. Portugal ist derzeit weniger betroffen, da die Wetterlage dort günstiger ist.
Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"
📜 Transkript
Und über die Situation auf der Ibärischen Halbinsel spreche ich jetzt mit meiner Kollegin Christina Böker. Sie ist in Madrid und damit sind sie ja eigentlich damit bist du ja eigentlich Christina mitten im Waldbrandgebiet, denn und das ist ja wirklich das Besondere in diesem Jahr, anscheinend sind die Waldbrände rund um Madrid und sie werden immer schlimmer. Ja, die Situation ist hat sich tatsächlich im Laufe der vergangenen Nacht dramatisiert für Madrid, aber das Feuer steht jetzt nicht wirklich hier bei uns vor der Tür. Ich bin im Studio in der Innenstadt. Wir riechen hier schon seit ein paar Tagen Rauch, seit es diese Feuer im Umland gibt. Aber in Madrid stehen nicht irgendwo Flammen. Also so dramatisch ist die Situation nicht. Aber dennoch hat sie sich in der Nacht sehr dramatisiert, denn mittlerweile hat der spanische Innenminister den Notstand ausgerufen, denn es gibt drei Feuer, die sich im Lauf der Nacht weniger kontrollieren ließen, als man womöglich gestern noch gedacht hat. Da sah es immer noch so aus, es könnten teilweise bei diesen Feuern gerade viel das Stichwort Toledo, das war eins davon, es könnten die Leute auch schon wieder zurück in ihre Häuser, die gestern bzw. vorgestern schon evakuiert wurden, aber genau dieses Feuer hat sich z.B. etwas dramatisiert und dann gibt's eins in der Provinz Avila. Das von dem geht jetzt eigentlich die größte Gefahr für Madrid aus, denn da hat man die Befürchtung, dass es von der Provinz Avila übergreifen könnte auf die Region Madrid und deshalb hat die Regionalregierung von Madrid gestern Abend bzw. in der Nacht um Hilfe gebeten und dann hat der Innenminister den Notstand ausgerufen. Deshalb ist jetzt im Moment die Situation hier auch sehr unklar, wie es im Laufe des Tages weitergeht und wie nah eben diese Brände tatsächlich an die spanische Hauptstadt heranrücken können. Christina, erklär uns doch noch mal, warum ist gerade diese Region um Madrid in diesem Jahr so besonders betroffen? mit anderen Jahren, da hatten wir auch große Waldbrände, aber eben eher in anderen Landesteilen. Also letztendlich ist die Waldbrandgefahr in diesem Jahr in Spanien in ganz Spanien besonders hoch. Sie ist überall sehr sehr hoch und es wickeln sich es entwickeln sich quasi täglich übers ganze spanische Gebiet hinweg neue Feuer. [räuspern] Es gibt auch noch andere große Brandherde. Der eine sehr sehr große der bisher in dieser in diesen Tagen der größte war, da brennt es schon seit einer Woche in der Region Guadala. Da hatte sich die Lage im Laufe des gestrigen Nachmittags so langsam stabilisiert. Der war aber wirklich sehr sehr dramatisch. 32 000 Hektar waren da betroffen. Also, das war ein flächenmäßig sehr, sehr großer Brand. Und dann gibt es aber auch Brandherde in Galizien, also im Nordwesten, in der Region Barcelona, also im Osten und im Süden in Andalusien. Da sind auch Brandherde und jetzt eben zusätzlich diese Brandherde rund um die Region Madrid. Das ist generell eine sehr, sehr hohe Gefahr dieses Jahr für Brände in Spanien, die nicht allein die Region Madrid betrifft, aber die eben vor allem verlassene Regionen betrifft, ländliche Regionen, wo uns auch immer wieder von Experten gesagt wird, dass es dafür einen Hintergrund gibt. Denn wenn in diesen Regionen die Menschen wegziehen in die Städte und das Land nicht mehr bewirtschaftet wird, dann breitet sich die Vegetation unkontrolliert aus und so entsteht insbesondere, wenn es viel Hitze gibt und es im Frühjahr viel geregnet hat. Und das ist hier in Spanien der Fall gewesen. Insbesondere unter diesen Wetterklimabedingungen gibt es sehr viel Brennmaterial, trockenes, Gestrüpp und das sorgt dann dafür, dass sich die Brände auch besonders schnell verbreiten. Das ist so die Gefahrenlage, die in in ganz Spanien letztendlich vorhanden ist in diesem Jahr. Dann lass uns zum Schluss noch mal ganz kurz auf die Situation in Portugal schauen. In Portugal war es ja in den vergangenen Jahren immer so, dass es dort eigentlich diese ganz heftigen Waldbrände gab. Momentan hört man da weniger. Liegt das einfach nur daran, das wird überschattet von den anderen großen Bränden in Europa? Tatsächlich gibt's im Moment in Portugal zwar auch Brände, aber nicht so viele wie in Spanien, weil die Wetterlage ein bisschen anders ist. Wir haben hier in Spanien mittlerweile schon die dritte Hitzewelle gehabt. Hitzewelle also mit Temperaturen zum Teil, wo es rote Warnungen gab, für Temperaturen über 40° und diese Hitze begünstigt natürlich Waldbrände und erschwert die Löscharbeiten. Dann kommt in der Region Madrid z.B. auch noch sehr viel Wind dazu. Es gibt so einzelne Bedingungen, die einfach Brände begünstigen und Portugal war von diesen Hitzewellen nicht ganz so stark betroffen wie Spanien und hat natürlich auch noch eine andere ähm geographische Lage durch die lange Atlantikküste. Das war Christina Böker mit Information zu den Weitbrennten auf der ebischen Halbinsel. Herzlichen Dank für die vielen Informationen.
📊 Link-Infos
| URL | https://www.youtube.com/watch?v=B5R3Mi-0cMM |
| Titel | Kristina Böker zu den Waldbränden in Spanien und Umgebung | 24.07.26 |
| Kategorien | BulkNews, phoenix |
| Hinzugefügt | 2026-07-24 13:37:22 |
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