| Kanal-Aufrufe | 0 |
| Kanal | https://www.youtube.com/channel/UCwyiPnNlT8UABRmGmU0T9jg |
🔗 https://www.youtube.com/watch?v=JXcS09u4Jik
phoenix nachgefragt mit Pauline von Pezold (Politico) zu CDU und AfD
__
👉 phoenix abonnieren: https://www.youtube.com/@phoenix?sub_confirmation=1
Folgt phoenix auf Social Media:
► Instagram: https://www.instagram.com/phoenix_de/
► Facebook: https://www.facebook.com/Phoenix
► X: https://twitter.com/phoenix_de
Oder schaut phoenix…
► im ZDF: https://www.zdf.de/phoenix
► in der ARD Mediathek: https://www.ardmediathek.de/phoenix
Für mehr Infos und den phoenix-Livestream besucht unsere Website: https://www.phoenix.de/
🤖 Zusammenfassung
Die CDU ist derzeit mit zwei brisanten Themen konfrontiert: der Kabinettsumbildung und der erneuten Debatte über die sogenannte Brandmauer zur AfD. Sachsens Ministerpräsident Kretschmer hat diese Diskussion zu einem ungünstigen Zeitpunkt wieder aufgemacht, obwohl die Partei intern noch keine gemeinsame Linie hat. Im Osten droht die CDU Wähler an den linken Rand zu verlieren, während Zweifler gleichzeitig zur AfD abwandern könnten. Bei den kommenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern könnte die AfD so stark werden, dass regierungsfähige Mehrheiten kaum noch möglich sind. Zudem gibt es durchaus realistische Spekulationen, die AfD könnte CDU-Abgeordnete auf ihre Seite ziehen. Politico-Expertin Pauline von Pzult betont: Die CDU kann dem AfD-Wachstum nur mit überzeugender Reformpolitik begegnen, nicht bloß durch Abgrenzung.
Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"
📜 Transkript
Ja, und wir schauen jetzt noch mal auf das Thema CDU. Da gab es ja heute schon sehr viele Informationen rund um die Kabinettsumbildung. Auch innerhalb der Partei wird sich einiges ändern, aber die CDU macht noch auf einem anderen Feld in dieser Woche von sich reden. Es geht nämlich, man muss eigentlich mal sagen, mal wieder um die Brandmauer zur AfD. Darüber spreche ich jetzt mit Pauline von Pzult von Politico Europe Frau von Pzult vielleicht mal vorne weg. Es gab da ja Äußerungen z.B. des sächsischen Ministerpräsidenten. So ganz neu ist ja diese Brandmauerdkussion gerade rund um Kretschmaidenten von Sachsen nicht neu ist die Debatte nicht, aber es ist schon fraglich, warum er sie jetzt gerade zu so einem heiklen Zeitpunkt wieder aufmacht. Also, das ist ja ein Thema, mit dem kann die CDU gerade im Osten nichts gewinnen. Die CDU-Wähler, für die die Brandmauer nicht verhandelbar ist, drohen dadurch ja eher nach links abzuwandern. Diejenigen, die vielleicht bislang die AfD nicht wählen, weil sie denken, es könnte eine vergeudete Stimme sein, könnten zur AfD abwandern. Also gewinnen kann man damit nicht, aber was natürlich Fakt ist, dass diese Debatte früher oder später geführt werden muss, weil bislang hat die CDU keine Antworten auf die Frage, wie man im Herbst mit der AfD umgehen will. ist dann der Vorstoß des sächsischen Ministerpräsidenten, der wiederholte Vorstoß eigentlich nicht mal der richtige Ang. Auf der einen Seite kritisiert er ja die AfD relativ stark, aber auf der anderen Seite sagt er, na ja, wir müssen trotzdem mit denen reden oder macht sich da die CDU oder tut sich die CDU damit überhaupt keinen gefallen? Ich fürchte, sie tut sich damit gerade überhaupt keinen gefallen, gerade weil es einfach intern noch keine Lösung dafür gibt. Und das ist eine Debatte, die muss man zuerst intern führen, bevor man sie nach außen trägt. Und die Reaktionen an Kretschmars Vorstoß haben ja auch gezeigt, dass das wirklich für viele in der CDU ein rotes Tuch ist. Also viele haben sich ja da sofort sehr kritisch geäußert, haben ihm da sofort widersprochen und das ist aber trotzdem eine Frage, dass die im Konrad Adenauer Haus jetzt besprochen werden muss und ich denke, das ist deswegen auch kein unkluger Schachzug von Carsten Linnemann, das Konrad Adenauerhaus jetzt zu verlassen, weil diese Debatte wird sich im Herz deutlich bequemer von der Regierungsbank ausführen, als aus der Parteizentrale. Wir bleiben mal beim Osten, denn das Thema Brandmauer und AfD, das ist ja vor allen Dingen in den ostdeutschen Bundesländern ein Thema. Mario Fogt beispielsweise habe ich mal nachgeschaut, der thürische Ministerpräsident, der sieht das ja eigentlich ganz anders. Er hat ja momentan zumindest ausgeschlossen mit der AfD zu verhandeln, mit der AfD zu sprechen. Ist das nur das, was er sagt, oder ist das einfach auch das, was er konsequent durchhält? Das ist was, was bislang konsequent durchgehalten wird, weil aber auch in Thüringen ja die Minderheitsregierung aktuell noch funktioniert. In Sachsen ist es ja ähnlich, wobei da Kretschm schon mehr Druck von intern bekommen wird aktuell, sonst würde er diese Debatte gar nicht aufmachen. Aber man muss dazu sagen, wenn man jetzt schaut auf die Wahlen, die folgen, also beispielsweise in Sachsen Anhalt, da wird die Situation eine ganz ganz andere sein. Da wird es viel viel schwieriger sein, in der Minderheitsregierung zu arbeiten. wird schwieriger sein mit der Opposition zusammenzuarbeiten, weil die Mehrheitsverhältnisse einfach ganz ganz andere sind. die AfD noch mal stärker ist und die AfD da ja auch ganz klar sagt, wir wollen nicht mit der CDU zusammenarbeiten, wir wollen auch eigentlich nicht mit ihnen reden, wir wollen sie zerstören. Da wartet man nur darauf, dass die Partei an dieser Debatte zerbricht und das muss der CDU klar sein. Da wollte ich gerade mit Ihnen drüber sprechen. Wir haben wirklich jetzt zwei Landtagswahlen, wo zumindest sagen, dass die Umfragen die AfD als sehr sehr starke Partei zumindest hervorgehen wird. Das eine hatten sie eben angesprochen, Sachsenanhalte. Äh nicht viel weniger Stimmenanteile werden der AfD in Mecklenburg Vorpommern vorher gesagt. Ähm hat sich da die CDU aber auch möglicherweise in eine ganz schwierige Situation manövriert, denn sie hat gesagt, wir wollen nicht mit der AfD und wir wollen auch nicht mit der Linken. Und dann sagen sie, Minderheitsregierung ist auch nicht die Lösung. Das heißt, das könnte ja sein, dass wir da unregierbare Situationen bekommen. Muss nicht dann die CDU sich irgendwie bewegen? Ja, das ist genau die Frage, mit der sich eben die CDU gerade noch nicht auseinandersetzen will, aber auf jeden Fall muss sie sich da in die eine oder andere Richtung bewegen, aber man will das fast eben noch nicht aufmachen, weil man genau weiß, für die einen ist die CDU ein rotes Tuch, für die anderen die Linken und die AfD wartet da eben nur darauf, dass die CDU an dieser Frage letztenendes zerbricht. Aber wenn man sich die aktuellen Umfragen anschaut, dann kann es ja wirklich sein, dass von FDP über Grüne bis hin zur SPD und BSW die wahnsinnig viele Parteien das gar nicht in den Landtag schaffen und dann bleibt ja wirklich nur noch AfD und Linke und daran könnte die CDU zerbrechen und da könnte man fast schon spekulieren, dass da eine hoffen könnten, dass die AfD vielleicht eine Alleinregierung schaffen, damit sich eben diese Frage am Ende der CDU gar nicht stellt. Es gibt immer wieder mal Spekulationen, gerade wenn es äh knappe Wahlergebnisse geben wird, dass die AfD versucht auch äh bestimmte Abgeordnete von der CDU, die vielleicht dann eher rechts ausgerichtet sind, rüberzuziehen auf ihre Seite. Halten sie das für realistisch oder sind das einfach nur Fantasien erstmal? Das ist gar nicht so unrealistisch. Also in Sachsen Anhalt kennt man da auch die CDU Abgeordneten teilweise schon von zusammenarbeiten von Kreisebene und ähm da ist ja auch diese Brandmauer nicht ganz so fest, wie wir es hier in Berlin oft wahrnehmen. Also in in Sachsenanhalt wird durchaus geredet unter den Abgeordneten und wir hören aus der AfD, dass es da eben durchaus Abgeordnete gibt, die bereit wären den Ministerpräsidentenkandidaten Ulrich Sigmund mitzuwählen, die da auch schon Gespräche mit der AfD führen. Und wenn die Umfragen so bleiben, wie sie gerade sind, dann fehlen da ja wirklich nur eine Handvoll Abgeordnete und da setzt man auf jeden Fall drauf, dass man die finden würde, die die AfD da unterstützen. Dann würde es natürlich auch eine Gegenleistung geben, beispielsweise Ministerposten oder was auch immer, aber das sind auf jeden Fall Überlegungen, die nicht unrealistisch sind. Und wenn man da auch mal nach Mclumb vorpommann schaut, was ja immer so ein bisschen unterm Radar schwimmt im Vergleich zu Sachsenanhalt, da ist ja auch gerade erst jemand von der CDU zur AfD übergelaufen. Also so unwahrscheinlich ist das nicht. Mhm. Jetzt schauen wir noch mal auf die vielleicht noch mal in einem etwas übergeordneten Bild noch mal auf diese Brandmauerdiskussion. Die wird ja innerhalb der CDU seit vielen Jahren geführt und sie wird zumindest was Länder oder Bundesebene angebt auch konsequent durchgehalten. Aber wenn wir mal ganz ehrlich sind, in den Umfragen hat es der CDU wenig genützt und der AfD anscheinend nützt es immer mehr. Was soll denn aus Ihrer Sicht? Sie beobachten ja die ganze Szenerie seit vielen Jahren. Was könnte denn die CDU überhaupt tun, um diesem wachsenden Stimmenanteil am rechten Rand Einheit zu gebieten? Das ist klingt immer sehr abgetroschen, aber ich glaube, das einzige, was der CDU jetzt helfen kann, ist nicht das Arbeiten gegen die AfD, sondern einfach wirklich gute Reformen, gute Politik, die die Wähler davon überzeugt, dass man bei der CDU bleiben sollte. Das waren Einschätzung von Pauline von Pzutold von Politiko zum Thema die CDU und die Brandmauer zur AfD. Ganz herzlichen Dank für ihre Einschätzung heute Vormittag. Danke schön. M.
📊 Link-Infos
| URL | https://www.youtube.com/watch?v=JXcS09u4Jik |
| Titel | phoenix nachgefragt mit Pauline von Pezold (Politico) zu CDU und AfD | 24.07.26 |
| Kategorien | BulkNews, phoenix |
| Hinzugefügt | 2026-07-24 13:37:22 |
| Mediendatei | Original-Medium ansehen · Lokale Kopie |

