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🔗 https://www.youtube.com/watch?v=rKmsneARs8g
🤖 Zusammenfassung
Der Reporter Peter Giesel dokumentiert in der Sendung touristische Abzockmaschen in Paris und kündigt Recherchen im Londoner Nachtleben an. In Paris werden Deutsche am Gare du Nord von falschen Metro-Mitarbeitern abgezockt: Die Täter tarnen sich mit Ausweisen, simulieren Kreditkartenzahlungen am Automaten und tauschen bezahlte Tickets gegen wertlose Kinderkurzstreckenkarten. Am Montmartre zwingen String-Männer Touristen sogenannte Freundschaftsbänder auf und pressen Geld heraus; unlizenzierte Karikaturisten nutzen fehlende Preisabsprachen aus. In Galerien werden angeblich französische Originale verkauft, die Experten als chinesische Massenfälschungen mit nachträglicher Signatur entlarven. Am Eiffel-Turm sammeln Frauen unter dem Vorwand einer Behindertenhilfe aggressiv Spenden. Die Reportage konfrontiert die Betrüger teils offen, bleibt aber ein journalistisches Szenario ohne belegte Flächenwirkung. Empfohlen wird Selbstbedienung an offiziellen Automaten, Preisvereinbarungen vor dem Kauf, Lizenzkontrolle bei Straßenkünstlern und Misstrauen gegenüber Spendensammlern.
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📜 Transkript
Zwei der schönsten Hauptstädte Europas und die beliebtesten Cityziele der Deutschen, Paris und London. Mein Name ist Peter Giesel und ich bin Urlaubsbetrüger auf der Spur. Komm schnell Gaunern und Betrügern, die es auf unsere Urlaubskasse abgesehen haben. Mir noch 40 für 100. Ja. Ja. 60 auf. Ja. Windige Verkäufer. Ich bin ein Promoter. Wir sind alle Promoter. Und warum sind Sie weggerannt? Dreiste Hotelbesitzer. Dieses Bad zerfällt gerade rotzfreche Kunstfälscher und unglaubliche Trickbetrüger. Ist eine Abzocke auf Kosten [musik] wirklich bedürftiger. Ich treffe deutsche Opfer und höre mir ihre Geschichten an. Die Stimmung war im einmal, ne, an dem Tag, weil das Geld war dann im Prinzip weg. Geschichten, die in keinem Reiseführer stehen. In Paris jagen wir [musik] dreiste Betrüger. Nee, das ist ein Riesenprem. Warum machst du denn das? Und in London gehe ich im Nachtleben mit versteckten Kameras [musik] aus. Ich bin den Abzockern auf der Spur, damit [musik] ihr nächster Urlaub kein Reinfall wird. Mein erstes Reisezielen dieser Folge ist die französische Hauptstadt. Gerade lande ich am Flughafen Charl Ga für eine Woche stürze ich mich jetzt in das Abenteuer Paris. Die Scenmetropole hat durch die Terrorakte ein dramatisches Jahr hinter sich. Aber Paris wäre nicht Paris, wenn die Stadt sich nicht voller Trotz und Stolz auch in diesem Urlaubsommer wieder von ihrer besten Seite zeigen würde. Ob City Trip oder EM-Spiel, 10tausende Touristen erreichen auch jetzt wieder Paris täglich über die großen Fernbahnhöfe. Und am berühmtesten dem Gardinor treffe ich heute mein Team Paris. Herrlich, oder? die Stadt der Liebe. Aber eine besondere Liebe gilt in dieser Stadt unseren Popon. Und um die erste Geschichte in unserer Sendung gut erzählen zu können, müssen wir noch ein bisschen an den Anfang gehen, nämlich zu dem Zeitpunkt, wenn die Leute hier ankommen am Gardinord in Paris, denn genau dann lauert schon die erste Abzocke und die kann richtig teuer werden, bevor es überhaupt losgeht. Wollen wir ja auch. Er hat gleich [musik] am ersten Tag in Paris viel Geld verloren. Harald Wienken, sein Ingenieur aus Aschaffenburg. Er war vor 3 Jahren auf einem Familienurlaub an der Scen. Am Sonntag war denn geplant im Prinzip den ersten Tag sich Paris anzuschauen, um dort an der Metrostation im Prinzip dann die Karten zu ziehen. Im Bereich der Fahrkartenautomaten im Untergeschoss warteten die Täter auf die ahnungslosen Parisbesucher. Und genauso ahnungslos benehmen wir uns heute auch. Achtung, diese Trickbetrüger geben [musik] sich als Metroitarbeiter aus und wollen angeblich nur beim Ticketkauf helfen. Bei uns dauert's nicht lange und wir bekommen Besuch. Der junge Mann mit den Kopfhörern ist auf uns aufmerksam geworden. Wir wollen wir möchten ein Tagesticket kaufen. Wohin wollt ihr denn? Wie bitte? Was wollen Sie haben? Nur ein Tagesticket. Ein Tagesticket? Ja. Okay. Der Mann in der Lederjacke ist nicht alleine und mir fällt auf, er verbirgt etwas in seiner Hand. Ein Ausweis. Mit einem Mal hat er das Interesse an uns verloren und wendet sich schlagartig ab. Ja, das sind genau die Jungs. Der wollte nicht nur helfen, aber vielleicht hat er unsere versteckten Kameras bemerkt. Vorsichtshalber wechseln wir den Bahnhof. In der Metro geht es zum Gardest Manöverkritik. Warum sind die weggegangen? Weil wir zu wenig gekauft haben. Das Geschäft war es nicht wert. Auf alle Fälle waren die hilfsbereiter als man es normalerweise gewohnt ist am Bahnhof. Meine W hat was die Motivation, dass jemand sich zu dir stellt und sagt: "Ah, ich drück dein Ticket." Aber dabei haben wir sofort abgecheckt, was Sache ist, nämlich dass sich es nicht lohnt bei uns. Richtig? Weil ich war so dumm in dem Fall zu sagen, ja, ich brauche nur eins für einen Tag. gucken, wenn wir als Gruppe auftreten und sage ich mal etwas teureres Wochenticket versuchen, was dann passiert. Komm mal mit. Ich gehe mal vor. Kom mit. Genau der richtige Zeitpunkt jetzt. Gerade sind die Züger aus Deutschland angekommen. Wir sind ja Deutsche. Vor den Ticketautomaten herrscht schon reger Betrieb. Als wir endlich an der Reihe sind, steht plötzlich [musik] wieder jemand neben uns. Was wollt ihr? Yes. Für die ganze Woche vier vor vier Leute fünf Tage vier Personen fünf Tage. Dann wurden wir nach einer Zeit angesprochen von einer jungen Frau. Gut gekleidet, jung so eine Weste an und dann so ein Ausweis. Sah eigentlich alles ziemlich offiziell aus. Ich war eigentlich froh, dass jemand da ist, der einem vielleicht da hilft, [musik] weil man diesen Automaten im Prinzip das erste Mal im Leben überhaupt sieht. Wie funktioniert? Wir spielen die Nummer im Gardel mit und lassen uns von der Dame mit dem merkwürdigen Ausweis beraten. Und wie viel ist das? Kom. Wie viel? Komb. Wie viel? Okay. Okay. Warum weiß ich das nicht? Sie muss da wissen, was vier dickes kostet. Sie arbeitet doch da. komisch. Okay. Okay, dann machen wir vier Tickets für fünf Tage. Okay. Und wie geht das jetzt? Dumme ist, sie ist jetzt unserer Sprache unterwegs. Muss es natürlich erstmal umstellen, weil sie merkt, so jetzt geht sie von Deutsch auf Englisch, hält auch ihren Ausweis zu. Ich ahne nichts Gutes. Das hier kann richtig teuer werden. Oh, so viel. F. Okay, so viel dann vielleicht nur für zwei Tage bitte. 142 [musik] € sollen die vier Tageskarten kosten. 142 ist viel Geld. Klar. Bar oder mit Karte? Nee, nee. Bar in bar. Ja, bar. Bar geht leider nicht. Es geht nur mit Karte. Nee, ich bezahle für dich. Ich bezahle für dich mit Karte. Ah, ach so, sie hat so eine Karte dabei mit der sie zahlen können. Okay, okay, okay. Sie will uns angeblich bei der Kreditkartenzahlung helfen. Wir sollen ihr das Geld danach in Bar geben. Zum Schein gehen wir auf das Angebot ein. Was genau sie mit ihrer Karte am Automaten macht, sollen wir erst später rausfinden. Aber schon beim ersten Hingucken merken wir, so liest kein Automat der Welt eine Kreditkarte. Wir werden gerade betrogen. Jedenfalls ist die Dame nicht allein hier. Da ist noch einer dabei. Komm her. Und wie schon im ersten Bahnhof Auftritt eines Komplizen und sie bekommen jetzt Geld von mir. Ja. Und wer bist du? Offenbar will er überwachen, dass der Betrug auch richtig über die Bühne geht. Sie hat gerade Tickets in die Hand genommen und tauscht die aus. One, two th f fünf Personen. Nee, nee, vier. Wie viel bekommt ihr denn jetzt? Ne, vier. Vier ist gut. Vier ist gut. Ist gut. Ja, vier. Vier zwei Tage, ne? Habe ich doch. Hier ist gut. Gut. Ja, ist gut. Vier Tickel, zwei Tage. So, du mir 150 Deutsch. Hast du noch Wechselgeld? Ja, ja, ja. Wie viel? 140 Five fünf kommen. Ja, was macht das jetzt? Wir sprechen für eine Sprache. Die beiden fummeln Wechselgeld aus ihren Portemonnaises. Niemals habe ich jetzt die korrekten Tickets hier in der Hand. Die hat die ausgetauscht oder irgendwas. Ich verstehe nicht, was ich gemacht habe, aber ich habe mit die Sicherheit einfach f die beiden haben so Ausweisung und sie ständig zuhalten, irgendwo reinstecken, sprechen eine andere Sprache, zählen jetzt das Wechsel, ne? Oh, nice. Jetzt kriege ich hier ein paar Scheine. Na ja, ist ja auch okay. Ja, ist okay. Alles klar, Meister. Gut, ciao. Thank you. Metro ist da. Da. Okay. Okay. Ciao. Dann verschwinden die angeblichen Helfer nicht ohne uns den Weg zum Bahnsteig zu weisen. Wir haben die Karten genommen, haben sie im Prinzip durch diesen Schlitz geschoben. Das äh die die Vorte hat geöffnet, wir konnten durchgehen, alle sechs Personen und sind von dort aus runter zum U-Bahnsteig, um auf die U-Bahn zu warten. Und direkt unten am U-Bahnsteig sprach schon gleich ein Engländer an und sagte, dass er glaubt, dass wir da betrogen worden sind. Monsieur, Monsieur, was ist das? Das ist ein reduziertes Ticket für einen Tag. Das ist für eine Fahrt. Reduzierter Tarif. Also nur für einen Tag? Nee, nur eine Kurzstrecke. Das ist ein Kinder. Oh, wie wir das zweite Mal mit der U-Bahn weiterfahren wollten, weil das waren im Prinzip, wie sich nacheinander rausgestellt hat, Kinderkarten für einmalig für eine einmalige Strecke und wie wir dann im Prinzip das zweite Mal in die Metro heruntergegangen sind und wollten die im Prinzip durchschieben, äh hat sich nichts mehr getan, weil die Stimmung war im Eimer, ne, an dem Tag, weil äh das Geld war dann im Prinzip weg. Also ich kann das Ticket nicht benutzen, aber wenn ich ihn ein Kind, wä schon. Ja, aber sie können jetzt nur einmal fahren. Möchte ich gar nicht. Ich habe was anderes vor. Wo sind die hin? Komm schnell. Erst auf dem Vorplatz können wir die beiden einholen. Treppe rechts. Es ist Zeit für die Wahrheit. Ich will wissen, was sind das für Menschen, die Touristen am Bahnhof in Paris so fies abzocken. Beiden, was ist das hier? Versprichst du ein bisschen Deutsch? Ja, bisschen. Was ist das hier? Ich nutze den Augenblick und greife mir den gefälschten Mitarbeiterpass der Betrügerin. Was ist der? Oh, was ist das hier? Der Boss weiß, dass wir beide auf frischer Tat ertappt haben. Meine Was ist deine hier? Was hast du gemacht? Zwei Tage heute morgen. Warum gibst du mir ein Kinderticket? 150. Gib mir meine Geld. Kein Problem. Ich helfe hier mit seinen Karte. Sofort rückt er Bargeld raus. Er möchte auf offener Straße keine Schwierigkeiten, aber ich will versuchen mit ihm über die Abzocknummer zu sprechen. Da steht do. Du hast mir nicht geholfen. Du hast mir ein Kinderticket verkauft. Ja, doch Quatsch. Warte. Ja, aber ist doch Quatsch. Guck gucken gucken die mehr Ticket nicht nehmen. Ja, warte. Ich habe ja vier davon. Ich ich will es nicht zurück haben. Ja, zurück keine Geld. Warum? Warum machst du das? Dann versucht der Mann uns weiß zu machen, seine Freundin hätte wirklich mit Kreditkarte bezahlt. Karte richtig. Unsere versteckten Kameras aber zeigen, die Karte steckte nie wirklich im Automaten. Meinem Kollegen kommt ein Verdacht. Darf ich die Karte mal sehen? Da ist gar kein Ding drauf. Die Karte scheint eine Fälschung zu sein. Wir können zumindest keine Nummer auf ihr entdecken. Das ist doch Betrug. Kein Problem. Nee, das ist ein Riesenprem. Warum machst du denn das? Keine Problem. Warum macht ihr das denn? Warte nicht anfassen. Warum sollst ist mir egal. Ich will, dass ein Beweis hab für die Polizei. Auf wir Polizei rufen oder was? Ach komm, wir haben doch alles aufgenommen auf Kamera. Willst du bist du ins Gefängnis? Nein, kein Problem. Ich geb dir gar nichts. Nee, ist nicht frech werden. Nein, nein, nein. Ist eine Strafe. Ja, ruf mal die Polizei. Als wir mit der Polizei drohen, ziehen die beiden Leine mit fast 150 € Beute für nutzlose Kinderkarten. Wir lassen sie laufen. Wir können nicht alle Betrüger verhaften lassen, sondern wir wollen vor allem vor den Trickbetrügereien warnen. Wenn sie vorgeschickt wird, arbeitet er kommt dann erst dazu, kurz bevor das Bargeld fließt. Das ist ja genau der Zeitpunkt gewesen, wann er einsteigt in die ganze Nummer und dann flüchten sie zusammen. Der wurde kurz vor aggressiv, der hat bloß mal nicht zugehauen, weil wir jetzt hier kurz vor 12 Uhr haben und sehr viele Kameras auf ihn gerichtet waren. Mit denen ist nicht zu spaßen. Abgezockt bei Ankunft. Den Trick am Ticketautomaten haben wir durchschaut, aber es kommen schon die nächsten Opfer gerade vom Bahnsteig. Und so erkennen Sie die Masche beim nächsten Parisurlaub. Vorsicht vor Fremden, die einen hilfsbereiten Bereich der Automaten ansprechen. Die Trickbetrüger, oft getarnt als Metromitarbeiter, nutzen den Moment der Hilflosigkeit und versuchen teure Tageskarten mit ihren Kreditkarten zu bezahlen. Nach dem Täuschungsmanöver mit gefälschten Plastik präsentieren sie billige Kurzstreckenkarten für Kinder. [musik] Der Schaden kann besonders bei Gruppen schnell in die Hunderte gehen. Also Zeit nehmen am Automaten und vorher informieren, welche Tickets man in der Metro benötigt. Natürlich jeder Parisourist fährt Metro. Es gehört sich auch so. Aber so teuer wie bei uns muss es nicht unbedingt werden, denn diese Automaten, die sprechen auch Deutsch. Man kann die Menüsprache hier umstellen, da wird man da durchgeführt, bitte niemals von fremden Tickets kaufen. Für 150 haben wir vier Kindertickets bekommen und diese vier Kindertickets hätten uns nicht weit gebracht. Zum Glück habe ich meine 150 € noch auf die die scharf waren. Sind aber nicht die einzigen, die die haben wollen. Könn mir vorstellen, dass darauf noch ein paar andere scharf sind. Schon einen Tag später weiß ich, wer mir hier noch alles Geld aus der Tasche ziehen will. Wo ist es gemalt worden? Auf Mr. Ja, ja, ja, ja. Okay, okay. Von wegen alles falsche Versprechungen. Stell dir mal vor, da kommt einer zu dir nach Hause und der bemerkt, dass das aus China kommt und nicht aus Frankreich. Ja, Leute, wie peinlich ist denn das? Aber dazu später mehr. Jetzt geht mein City Trip endlich richtig [musik] los. Zeit sich auf Paris einzulassen. Die Stadt an der Szene ist atemberaubend schön, romantisch und [musik] wirklich zu jeder Jahreszeit ein Mecker für Kunstfreunde, Verliebte und Familienurlauber. Von dem kleinen Hügel namens Mormatre hat man den schönsten Blick über Paris. Auf dem Platz vor der legendären Kirche Sakreur sitzen Hippis, [musik] Liebespaare und Musiker. Doch schon allein der Weg hier hinauf kann zur Touristenfalle werden. Sakreur da oben, die berühmteste Kirche Frankreich. Toll. Hier sammeln sich hinter mir einige der berühmtesten und bekanntesten Tricks, auf die Touristen so reinfallen können. Und der erste, der lauert gleich die Treppe dann nach oben. Paar Meter von hier. Komm mit. Am Aufgang zu Sakreur lungern in kleinen Gruppen diese Herren herum und sprechen fast jeden Touristen an, der sich dem Aufgang nähert. Ich will mir diese Abzocke zuerst aus der Ferne ansehen und schicke meinen Producer Peter vor. Geh mal nach oben, links die Treppe hoch und lass dich auf alles ein. Ja, sozusagen das perfekte Opfer. Ich guck mir das V. Siehst schon, ne? Ich hab gerade gesehen, einer weggeschoben, dann waren die richtig böse. Die waren böse. Guten Aug war auf dem guten Augenblick. Peter kommt keine 10 m weit. Das spricht ihn schon der erste an. Woher kommst du? Ich komme aus Österreich. Unvermittelt stilbt dem jemand einen Bindfaden übers Handgelenk. Gute Leute wieer Leute, aber stark Leute. Aha. Das Freundschaftsband fest um den Arm gibt es für Peter kein entrinnen. Peter, muss ich helfen? Imselben Moment macht sich der zweite Mann an meinem Handgelenk zu schaffen. Keine Sorge. Okay. Wofür soll ich Sorge haben? Wo gehst du hin? Nicht weggehen. Kein Problem. Natürlich lassen uns die Männer nach dieser Nummer nicht ohne Bezahlung gehen. Ja. Und nun klar, dass er das nicht umsonst macht. Peter. Warte. Keine Angst. Mach ein bisschen Absneider. Okay. Ja, aber und jetzt [gelächter] bisschen Geld. Bezahl ein bisschen Geld. Was ist ein bisschen Geld? Zahl ein bisschen. Was ist ein bisschen? Ja, ein bisschen. Was zahlen die denn sonst? Normale Leute zahlen 10 12, aber du guckst wie viel du hast bevor du gut. Keine Sabotage. Okay. Haram. 10 € ist ganz schön viel. Ich habe hier ein Fünfer. Mach bitte. Ja, fünf ist doch fair. Fünf ist okay. Geil. Ja, aber fünf fünf ist fünf ist okay. Ich meine, du hast ja gearbeitet, aber auch nicht länger als eine Minute. Ich muss mich freikaufen. Mein Kollege steckt noch in der Nepperfalle. Du auch hier. 15 zurück. 15 zurück. Nee, also ich habe zehn bezahlt. Der fängt ja schon wieder an hinter mir und 2 m hinter mir auch. Die werden böse, die werden sauer. Bei Geld hört der Spaß auf und wir sind nicht die einzigen, die hier genötigt werden. Oh, Italiener. 40 € musste die zahlen. Sag nichts geht nach Afrika. Wir respektieren uns doch gegenseitig. Aber du respektierst mich doch auch. Also gib mir 5 € zurück. Ich zahle nicht mehr als 5 € dafür. Normal kostet 20 €. Normal 20. Eben noch netter Plausch. Jetzt aggressive Abzocke. Im Sekundentakt hier. Im Sekundentakt sind hier von denen bestimmt ein 19 20. Jungs, man kommt hier gar nicht durch. Also was hier passiert ist wirklich ein Riesengeschäft. Wir sind jetzt keine halbe Stunde hier und alleine in dieser Zeit hat's hier mindestens 30, 40 mal in der Kasse geklingelt. So oft funktioniert der Trick hier unten und man sieht an der Weite dieses kleinen Vorplatzes hier, was es für ein Geschäftsmodell ist. Ein sehr sehr einträgliches. Die finden immer wieder neue Opfer. Eine dreiste Abzocke an einem der beliebtesten Plätze von Paris. Der Trick mit den Freundschaftsbänchen. Ein kurzer Small Talk und das Band ist blitzschnell umgelegt. Dann hat der Tour keine Chance mehr. Er muss sich aus der Nummer rauskaufen. Also alle Parisouristen, die nach Sakreikur wollen, müssen über diese Treppen nach oben kommen. Man kommt an den Jungs gar nicht vorbei und wenn man hier oben angekommen ist, ist Popon schon leer. Da reicht's gerade mal vielleicht noch für ein Kaffeeol, aber für mir nicht dort hinten, weil da geht's gleich weiter. Mein Tipp, bitte Popol in der Tasche lassen, Scheuklappen aufsetzen und einfach durch. Dann kommt man schön hier oben an und hat noch ein bisschen Geld im Popone. Zwei Tage später, Tumult unterm Eifelturm, wir haben die unseriösen Machenschaften einer Spendenmafia aufgedeckt und zwar in aller Öffentlichkeit. Nein, mache ich nicht. Ich hasse dich. Ja, also eine wohltätige Organisation benimmt sich anders, wenn ich sie mal auf ihre Arbeit anspreche. Denn ich habe handfeste Beweise. Jetzt geht's erstmal weiter zum weltberühmten Plaste Tetre, der Heimat der Pariser Straßenkünstler hinter der Sakreur. In dem legendären Viertel auf Montmatre lebten einst Picasso und Tuslo Trek. Mit solchen Legenden lässt sich gutes Geld verdienen, auch heute noch. Aber nicht jeder tut das auf legale Weise. Das haben wir bereits im Vorfeld bei Recherchen erfahren. Denn kaum sitzen wir in einem der Cafés, steht doch schon ein Künstler bei uns am Tisch. Ein Portraät von mir? Schau mich an. Woher kommst du? Deutschland. Der Mann pinselt sofort drauf los. Leider ohne vorher einen Preis zu verhandeln. Ich will nicht pingelig sein, aber nachfragen wird ja noch erlaubt sein, oder? Was kostet das? Ah, deine Millionen. Aber ich bin Picasso. Also, ich habe ja hier noch ein bisschen Getränke zu bezahlen. Ja, was werde ich denn bei dir los? Normale eine Millionen für mich. Oh, das ist ja eine Ansage. Ich habe langsam ein bisschen Sorgen. Das ist richtig teuer. Macht da draus richtig ein Geheimnis. Wenn ich am Ende jetzt hier 100 € dafür zahlen muss, dann können wir uns diese Rechnung hier nicht mehr leisten. Das bin ich. Gottes [gelächter] cool. Ach, du liebes bisschen. Ja, ist was kostet das denn jetzt normale? Das ist 40, aber für Kinder ist machen 30. Du haben Kinderkopf 30. Okay, Meister, dann vielen Dank. Ja, und morgen sehen wir dich hier sitzen. Morgen sitzt du hier. Ja, morgen eine Woche, eine Woche. Ich habe Autorisation, aber ich habe keine Autorisation. Gibt's welche ohne Autorisation? Ich habe Autorisation. Ja. Ja, du. Ja, aber andere. Andere andere illegal auch. Ja, aber das ist illegal. Okay. Merci. Er will also ein offizieller Karikaturist sein. Er unterdurchschnittliche Kunst für 30 €. Da muss ich weiter recherchieren. Als Model geht das vielleicht ganz gut. War der Mann gerade ein lizensierter Charlotte? Ja, das ist eine schöne so eine Karikatur will ich haben hier. Das finde ich gut. Okay. Sieht gleich mal ganz anders aus, ne? Also jeder hat hier seinen eigenen Stil, das zu machen, auch die Karikaturen. Es ist klar, ich hoffe sehr, dass das was er jetzt hier zaubert, ein bisschen echter aussieht, weil die Person auf dem anderen denkt, das bin ich nicht selbst nicht als Karikatur. Also bitte, du hast Spaß mich zu meen, richtig? Du bist ein gutes Model. Model. Gutes Model? Oh, das höre ich ja gerne, weil wir gerade so schön plauschen. Du hast uns den Preis gleich genannt. Der Maler vorhin, der mich im Vorbeilaufen gemalt hat, hat es mir nicht gleich gesagt. Ist das legal, was der macht? Nein, wir haben eine Lizenz für den Platz hier. Ihr habt eine Lizenz. Und was kostet die im Jahr? Viel. Ja, um die 400 €. Oh, also die Lizenz ist durchaus teuer und die Zahlen dafür, dass sie hier stehen dürfen. Jeder hat äh seinen sozusagen festen Spot, an dem er arbeiten darf mit der Staffelei. Also genau einm 1 m. Das ist alles, was er hat. Und ähm das ist sozusagen legal. Also, wenn etwas hier legal ist und 10 m weiter illegal, wenn es um Lizenzen, wenn es um Geld geht, was dahinter steckt, dann gibt's natürlich immer ein paar, die es versuchen. Und ich glaube, das ist auch der Trick. Sie wissen, ihre Kollegen sind hier und sie können sich sozusagen versteckt durch die Straßen, die hier drum rumgehen, stehlen und können versuchen, den ein oder anderen abzusprechen, bisschen was vom Kuchen abzubekommen. Ja, also wenn jemand für seinen Platz hier zahlt, wenn es auch noch gut macht, ja, da ist ja biss was mit verbunden und er ist legal macht, sollte man sich hier hinsetzen. Er ist sogar so, ich meine, ich weiß nicht, was jetzt hier gerade entsteht. Ich kann es ja nicht sehen, aber er ist so fair gewesen zu sagen: "Hey, wenn es dir nicht gefällt, dann bezahlst du mich halt d nicht und da setze ich mich gern hin." Der andere hat mir bis zum Schluss nicht verraten, was kostet. Und ich denke, das was er hier gerade zaubert, hat was. Hoffe ich. Oh mein Gott. Hey, [gelächter] das ist ganz gut. Das gefällt mir schon besser. Ja, viel besser. Viel besser. Danke. Das ist gut. Das ist schön. Und woher weiß ich, ob das jetzt legal oder illegal ist? Also ich meine, du bist nett, aber wir haben eine Karte mit einer Nummer. Ah. Ah, super, Dennis. Da steht richtig, es ist ein richtiger Ausweis, da steht drauf: Kareo Artiste. Das weist ihn an den Ausweis seiner Meisterschaft und der Tatsache, dass er hier überhaupt stehen darf. 40 € ein fairer Preis von einem Künstler mit Lizenz und weitaus mehr Talent als der Schwarzmaler zuvor. Die relativ teuren Lizenzen hier oben sollen den Markt regeln. Das macht Sinn, klappt aber in der Praxis nur halbwegs. Einige Schritte weiternehmlich wird mir das ganze Ausmaß des illegalen Malermarktes erst bewusst. Die 1 2 3 4 neben mir, die haben auch keine Lizenz. Eher keine Lizenz. Der da drüben, siehst du den da in den braunen? Der hat auch keine Lizenz. Da an dem Shop steht auch einer. Also sozusagen das Fußvolk der Künstler, was hier unterwegs ist ohne Erlaubnis ist hier überall zu sehen. Selbst wer für Kunst wenig übrig hat, spürt: "Von hier [musik] will ich was mitnehmen. Da scheinen die vielen Galerien genau der richtige Ort zu sein. Ein echtes Kunstwerk von Mmat Matre. Da weiß ich, was ich habe. Sollte man meinen. Unsere Recherchen haben uns in diesen Laden geführt. Wo ist das gemalt worden? Auf Mre. Auf Moratre. Yes. Ja, ja, ja, ja. Du willst was mit Mre drauf? Nein, nicht was mit Momatre drauf, sondern was hier gell. Okay, okay, okay. K wir das mitnehmen? Ja, okay. Alles klar. Okay. Thank you like this. Yes, good. Thank you very much. Okay, vielen Dank. Das ist ein schönes Gefühl. Ich kauf französische Kunst. H franziser das ist ja fühlt sich gut an. Französische Kunst auf Matri da kauft man sowas nicht im Internet oder so, sondern hier. Merci beaucoup monsieurch. Ich ahne ja, dass hier was schief läuft, aber ich brauche jemanden, der mir die Zweifel an der Echtheit des Bildes ausräumen kann, einen Experten. Midani Mraki ist der Chef der Vereinigung der Montmatre [musik] Künstler. Als ich ihm das Mitbringsel zeige, muss er keinen zweiten Blick darauf werfen. Okay. Das hier ist französische Kunst, oder? Nein. Wie? Nein, das das ist gefälscht. Das wurde in China hergestellt. Und wie kann ich rausfinden, ob es echt oder unecht ist? Also, man kauft niemals ein Gemälde. So, man kauft ein gerahmtes Gemälde. So wie das hier. So wie das. Außerdem sieht man sofort, dass die Signatur nachträglich hinzugefügt wurde. Nachträglich hinzugefügt. Okay. Das hat niemals der Maler signiert. Die Unterschrift ist aus einer anderen Farbe und nachträglich drauf gepinselt. Und noch dazu sieht man, dass der Gemälderahmen kein europäisches Standardformat ist. Das ist so einfach. Es gibt Standardmaße für sowas in Europa. [musik] Standards. Und das hier passt auf keine europäische Staffelei. Al zumindest nicht auf die, die [gelächter] hier im Momatre überall rumstehen. Das muss allein deswegen schon in China gemacht worden sein. Aber es gibt noch ein paar andere Merkmale hier mit dem dicken Filzer, mit so einem permanent Marker ist die, wo ist sie überhaupt? Die Unterschrift hier vorne, die Signatur. Ja. die ist im Nachhinein drauf gemacht worden dazu diese Ränder. Also der hat doch nicht mal nachdenken müssen. Schon wusste er, dass das aus China kommt und ich als Tourist ärgere mich maßlos darüber, dass der eine Chinaare angedreht hat. Und wenn ich das jemanden in Deutschland zeige, der sich ein bisschen damit ausgestellt mal vor, da kommt einer zu dir nach Hause und der bemerkt, dass das aus China kommt und nicht aus Frankreich. Ja, Leute, wie peinlich ist denn das am Ende? Für 50 € hat der Verkäufer uns seine glatte China Fälschung angedreht. Unter diesem Graumarkt leiden besonders Mraki und seine Kollegen auf Montmatre, denn er schmällert den Wert ihrer Arbeit enorm und macht das Auskommen für die Künstler hier oben nicht leichter. Okay, merci Boku. Aber so, jetzt haben wir ein bisschen was zu erledigen. Wir wissen, dass wir abgezockt wurden ohne Ende. Das hier kommt aus China. Wir sind belogen und betrogen worden und haben da jetzt mal was zu besprechen. Zeit für eine Konfrontation mit offener Kamera. Wir besuchen den Laden noch einmal. Bon, guten Tag. Hallo. Wie geht's? Gut, geht's? Also, sie haben mir doch gesagt, das hier kommt woher? Wie woher? Von hier. Das ist Französisch. Wie kommt ihr darauf, dass es nicht aus Frankreich ist? Ist das Made in France? Wer seid ihr? Deutsches Fernsehen. Aha, deutsches Fernsehen. Das müsst ihr mir sagen. Warum liegt mich an? Nein, nein, nein. Wir haben sie nicht angelogen. Sie müssen auch ehrlich zu uns sein. Wir sind nicht unehrlich. Wir sind nur Verkäufer. Also, sie kaufen es in Frankreich, aber es ist nicht in Frankreich hergestellt. Das haben wir in Frankreich gekauft, aber wir wissen nicht, wo die Person lebt, die das gemalt hat. Vielleicht in Frankreich, vielleicht im Ausland, aber wir haben das in Frankreich gekauft. Das ist ein Trick, oder? Nein, das ist kein Trick. Zur Klarstellung, der Mann hatte mir noch am Vormittag ein eindeutiges Versprechen gegeben. Wo ist es gemalt worden? Auf MATre. Ja, ja, ja, ja. Okay, my way of also ganz im Ernst, sie haben mich angelogen und das machen sie mit anderen auch. Ich bin hier reingekommen, ich wollte ein französisches Bild hat mir chinesisches gegeben. Ja. Ja. Ihr Journalisten, ich hätte jetzt gerne was Französisches, egal wie klappt. Hier gibt es nichts Französisches. Hier gibt es viel, was sich gut verkauft. Wir machen einfach nur Geschäfte. Also, Sie haben keine französische Kunst? Ich weiß es nicht. Dann geben Sie mir das Geld zurück. Es ist ein Business. Ihr Journalisten seid auch Geschäftsmänner. Ja. Ja, aber trotzdem die Business. Unser Geschäft ist die Wahrheit und dabei wollen wir auch bleiben. Guten Tag. Guten Tag. Das sage ich auch. Geld zurück. Nichts Französisches. Mommatre und seine Galerien. Touristen fallen, den man kaum entkommen kann. Picasso und Co würden sich im Grab umdrehen. Wer ist schon Kunstsammler oder kennt sich wirklich als Experte aus? Kaum ein Tourist. Deswegen kann man eigentlich nur einen Ratschlag geben. Wer hier auf Maatre was wirklich kaufen will, was echte französische Kunst ist, der wendet sich an die Leute, die hier arbeiten. Zum einen kann man ihnen bei der Arbeit zuschauen und zum anderen ein kleines Gespräch führen, sich vielleicht selbst dazu setzen und man ist sozusagen Zeuge, sein eigenes Kunstwerk gemalt wird. Das ist Wahre. Handwerkskunst und die gilt es immer zu unterstützen, nicht die aus China. Selbst wenn das Modell stehen ein bis zwei Urlaubsstunden [musik] kostet, nur ein hier handgemaltes Bild ist auch ein echter Franzose. Gleich bin ich Hütchenspielern auf der Spur und werde fast unvorsichtig. Komm, wir müssen hier weg. Ich glaube, die merken langsam, dass wir hier drehen. Und ein Hütchen PTE packt aus. Also, hier habe ich keine Chance. Du kannst im Casino spielen. Spiel Lotto, dann kannst du vielleicht was gewinnen. Na danke, aber dazu gleich mehr. Der nächste Tag in der Millionen Metropole Paris. Schon früh am Morgen rückt unser Team aus. Unser Ziel ist die Gegend um das berühmteste Wahrzeichen, [musik] den Eiifelturm. Denn hier herrscht seit einigen Jahren eine wahre Touristenplage, von der wir schon vorher erfahren haben. Also, es gibt ein paar Abzocken, die müssen wir oder mein Team gar nicht vorher recherchieren oder groß vorbereiten, bevor wir zum Dreh kommen. Die sind so allgegenwärtig und überall zu treffen in der Stadt, dass man es kaum glauben mag. Und eine wirklich meist verbreiteten Tricks, ja, ich halte das schon für kriminell, die schauen wir uns jetzt ganz genau an als Team. aufgepasst. Wir müssen unauffällig bleiben, denn nur so können wir unsere nächsten Täter oder besser Täterinnen auf frischer Tater tappen. Wir wollen nicht nur den Abzockertrick zeigen, sondern auch die Hintergründe erfahren. Es geht um Schwindel im Namen von Behinderten. Der berühmteste Selfie Ort der Welt ist auch der Ausgangspunkt für unsere kleine Tour durch und über die Schand de Mars. Die sind da drüben auf der anderen Seite eine Parkanlage und das was jetzt gleich zu sehen bekommen ist wirklich echt schwer zu glauben. Pass auf, komm mit. Nach wenigen Metern entdecken wir kleine Grüppchen junger Frauen. Sie sprechen die Passanten an. Die meisten bleiben auch stehen, um zuzuhören. Einige unterschreiben sogar etwas. Und es sind viele Frauen mit diesen Listen, die hier herumlaufen. Auch wir kommen nicht weit. Was ist das? Was unterschreibe ich hier für Behinderte? Na, das möchte ich nicht unterschreiben. Also, interessant. Da hinten ist noch einer im schwarzen Leder. Die geht gerade von rechts nach links über die Wiese. Wir gehen hier rüber. So, also wir sehen jetzt gerade, wie sie mit so asiatischen Touristen sprechen. Jetzt möchte mal schauen, was die wirklich Freunde. Robin bleibt da stehen und ich lauf lass sie mir direkt in die Arme laufen. Schau mal, ich stell mich hier hin und wieder kommen die Listenmädchen sofort auf uns zu. Für Behinderte. Für was ist das? Für die Behinderten Vereinigung. Für Behinderte. Okay. Und das unterschreibe ich und dann einfach unterschreiben. Zum Schein unterzeichne ich auf dem nicht gerade vertrauenserweckenden Zettel. Tourist. Yes. Ja. Woher kommt ihr? Deutschland. Danke schön. Ja, aber was mache ich? Ach, ihr wollt Geld haben? Vor Kinder? Vor Kinder für Kinder. Für taubstumme Kinder. Hast du unterschrieben? Ja, unterschrieben schon, aber ich habe eins freigelassen. Das ist, was ich hier eintragen muss. Kinder money für Kinder? Für Kinder? Welche Kinder? International. Association Polonabri, das steht für die Son ist für selber bei dir, ne? Money und jetzt Geld. Ja, Geld. Okay. Ich habe nicht so viel. Ich habe Wechselgeld. Okay, gib mir Z zurück. Schreibe ich hier Z rein. Also, ich habe jetzt 10 € gespendet für die Assoziation des Surwell. die taubstummen Vereinigung und du schreibst fünf fünf rein. So ja getting 15. Ihr bekommt jetzt 15. Jetzt kriegen wir fünf zurück. Fünf zurück. Das Minimum für Spenden ist 10 €. Wo steht das? Für behinderte Kinder? Aber wo steht das minimum 10 €? Nee, nee, nee, nee. Gib ihm fünf zurück. Er hat fünf gesagt. Aber nein, schauen Sie, man muss mindestens 10 € spenden hier einmal für die Gehörlosen. Okay. Ja, hier. Aber wo steht minimum zeh? Er hat fünf gegeben, ich zehn insgesamt. Also 15. Gib uns fünf zurück. Ich habe für fünf unterschrieben, nicht für zehn. Okay. Okay. Das ist okay. So. Okay. So. So, ihr nehmt das Geld und bringt es zur Vereinigung. Ja, ja, natürlich. Okay, das lässt sich extra Zeit, glaube ich, damit wir uns anders entscheiden und sagen, ach meine Güte. Ah, genau, 250. Na gut, geht alles klar. Glaubt einer, der das hier gerade gesehen hat, dass die für eine Taubstorganisation sammeln? Nicht im Ernst. Wer sind die Mädchen mit den Listen und wie viele sind es? Und warum ausgerechnet hier in Paris? Bisher sah alles noch ganz friedlich aus, aber am nächsten Morgen sehen wir eine Gruppe von Listendamen, die deutlich aggressiver zu Werke gehen. Ohne dass Sie unsere verdeckten Kameras bemerken, sprechen Sie jedes Teammitglied an. Die Situation sehr unangenehm. Nee, auf keinen Fall. Wie aggressiv die vorgehen. Die lassen die Leute gar nicht durch. Mein Producer, der Peter ist schon wieder mittendrin in der Nummer hier. Da her ein Ton unter den Dammen. Die fine ich auch bemerkenswert. Die pfeifen sich an und fauchen sich an gegenseitig. Da geht's zum G. Die kommt schon wieder an. Die kommt schon wieder. Die müssen Geld machen und zwar nicht nur für sich selbst, sondern für die ganze Familie, den wir schieen sie ab und kommen gleich wieder. Drehen einmal um und kommen wieder. Ich bleib hier einfach mal stehen. Lass mich doch von denen hier nicht vertreiben. Die Leute stehen am Automaten. Zigarette oder eine Spende, was möchtest jetzt? Langsam werde ich sauer. Wirklich nicht so machen zu mir. Echt nicht. Jetzt ist gut überhaupt nicht ohne man kann keine Minute hier stehen ohne dass die einen bedrängen. Ich will jetzt hier weg, weil das ist unangenehm. Komm. Denn mir wird klar, diese Damen sind aggressiver als angenommen. Jeder, der hier hochkommt, wird bedrängt. Egal, ob man aus einer dieser Bahnen hier kommt od. Die Treppe hochkommt zu Mommatre, die stehen da. An den kommt man nicht vorbei und man nicht weiß, worum sich dabei handelt. Der zahlt erstmal und das ist ein großer Fehler. Aggressive Battelei, geternt als Geld sammeln für Hilfsbedürftige, eine unglaubliche Masche, die mit den Gefühlen der Touristen spielt und mit ihren Portemonnaes. Den kommenden Drehtag [musik] müssen wir gut vorbereiten. Was hat es mit den Listen wirklich auf sich und wie arbeiten diese Frauen? [musik] Es geht ja schließlich um Hilfsbedürftigkeit. Besonders da wollen wir Journalisten uns nicht irren. Wir müssen also genau recherchieren und analysieren das Videomaterial des Tages. Für uns ist ja immer wichtig, nach unseren Dreharbeiten, die in Echtzeit passieren, nachzuvollziehen, was wirklich passiert ist. Und da kann man schon erkennen, wie die Damen das machen. Hier sieht man auf dieser Liste, es ist ein Diner 4 Blatt, lauter Einträger. Kannst du es ein bisschen zurückspulen mal? Ich gehe mal noch mal. Stopp. Hier erkennen wir schon die internationale Organisation der lustig Obdachlosen, wenn ich es richtig übersetze. Also, da müssen wir mal drüber sprechen. Hier steht Assoziation des Sur, das ist immer tat die sozusagen Vereinigung der Taubstummen und angeblich sei die international, aber das kann ich mir so nicht vorstellen. Also wirklich niemals. Was hier steht, macht mich total stutzig we Hilfsorganisation. Leute, die wirklich was für Bedürftige tun, die benehmen sich anders. So und jetzt tun wir noch mal den Gefallen und spul mal ein paar Frames, so heißt es bei uns im Fernsehen. Spielen mal ein bisschen weiter. Da sieht man die Liste. Sehr schön. Ah, sehr schön. [gelächter] Das ist wirklich, das ist lustig. Äh, weil das ist die Rückseite dieser Spendenliste. Das ist ausgeschnitten aus dem Schuhkarton. Also ja, der Verband der Gehörlosen in Deutschland, das würde ich mal mutmaßen, würde, wenn er nach Spenden sammelt oder nach Spenden zu Spenden aufruft, äh nicht ein Stück Papper benutzen. Das ist schon mal ein Warnhinweis. Geh noch mal bitte ein bisschen weiter. Allein die Ankunft, so kommt keine Wohltätigkeitsorganisation auf dich zu. Nicht in dieser Geschwindigkeit, ehrlich gesagt auch nicht ohne Ausweis. Hunderte fallen darauf rein. Und jetzt aufgepasst, was auf dieser Liste steht. Noch mal ein bisschen weiter und jetzt gleich mal stoppen. Stopp mal. Ha, da kann man sehen. Komm mit der großen Kamera mal ran, Robin. Und dann sieht man hier, was eingetragen ist. Interessant. Also hier sind mehrere Namen eingetragen. Und jetzt ganz genau aufpassen. Gehen wir ein bisschen weiter. Ja. Stopp. Ha. Und jetzt sieht man es. Hier kann man erkennen, wer hat das überhaupt geschrieben? Das sind nämlich die ersten Einträge auf der Spendenliste. Alle gleich Handschrift. Alle haben dieselbe Handschrift. hier der ein Herr aus äh den USA, jemand aus Dänemark, immer eine Unterschrift, die sehen sich auch alle ähnlich. Ja, zehn Menschen unterschreiben nacheinander, wenn sie auf der Straße getroffen werden, nicht in dieserselben Art und Weise. Das gibt's nicht. Am kommenden Morgen ist es Zeit, die Listenmädchen zu konfrontieren. Ich will Ihnen in die Karten gucken oder zumindest mit Ihnen sprechen. Für wen sammeln sie das Geld und wer ist Ihr Auftraggeber wirklich? Wir drehen mit offener Kamera. Was macht ihr hier? Was ist das? Doch die Damen sind scheu. Mit ihnen zu sprechen erweist sich als außerordentlich schwierig. Hey, hast du mich angefasst? Nein, ich bin schwanger. Komm, lass mich unterschreiben. Ein komischer Trick der jungen Dame. Ich muss jetzt einen kurzen Augenblick nutzen, um Sie und Ihre Kolleginnen aus der Fassung zu bringen. Der bietet sich mir wenige Sekunden später. Eine will gerade an einen Touristenbar herantreten. Sehen, was ihr hier habt. Ich greife mir blitzschnell eine der merkwürdigen Listen. So, jetzt habe ich eure Liste. So schnell geht's nicht, Leute. Was ist das? Was? Was das ist? Ich hasse dich. Auf der Liste steht die schon bekannte Taubstummenorganisation ohne Adresse. Aber jetzt plötzlich will keiner mit mir darüber reden. Hey, hey, wo ist das? Wo ist der? Wo ist der? Wer ist? Was ist dein Problem? Aber wo ist der Ort? Beginner jetzt hinterher. Kommt ich rufe die Polizei. Bist du verrückt? Komm mal her. Mit der Polizei. Oder komm mal her. Was ist dein Problem? Ich sag dir was mein Problem ist. Du sagst mir, wo der Gehörlosenverband ist und ich unterschreibe dir und gebe das Geld. Das geht dir nichts an. Gib mir meine Liste zurück. Nein, ich werde dir gar nichts geben. Ich will, dass du mir zeigst, wo das ist. Das ist nicht dein Problem. ein Nein, mache ich nicht. Gib es mir zurück. Nein, ich hasse dich. Ich mach das nicht. [ __ ] you. Komm Mädchen, sprecht mit mir. Jeder ist hinterher. Wir hören nicht auf. Das sind 1 2 3 4 5 6 7 8, die jetzt gerade flüchten vor uns. Wir wollen I ja nichts Böses. Eigentlich wollen wir nur spenden und vor allem wollen wir wissen, für wen die arbeiten. Das wollen sie uns nur nicht sagen. So, ich gebe ihn dir auch gleich wieder. Ach lustig. Schau mal, hier üben sie die Unterschriften drauf. Da schau her. Hier haben sie Unterschriften geübt. Das beweist, die Unterschriften auf den Listen sind gefälscht. Nimmst du das mal zur Sicherheit schon mal an dich als Beweismittel würde ich das garne hier für dir geben. Ja, wir lassen die nicht aus den Augenkampf. Geht noch bei euch? Ja, also eine wohltätige Organisation benimmt sich anders, wenn ich sie mal auf ihre Arbeit anspreche. Was Sie tun ist verboten. Polizei kann kaum was machen. Wir selbst kommen ja nicht hinterher. Aber eine Chance gebe ich uns noch. Komm. Da biegen sie links um die Ecke. G passiert. Hey, was ist hier los? Was ist das hier? Und was ist das für eine Vereinigung? Ich will meine Kräfte nicht mit der Dame messen und lasse los. Oh, wenn du willst, bitte. Gerne. Und jetzt? Ach, so wenig ist es wert. Oh, ich habe trotzdem noch ein Problem mit euch. Warum rufen wir nicht einfach die Polizei? Warum macht ihr das mit den Leuten? Ihr stehlt ihnen Geld, ihr klaut. Ihr seid kriminell, ihr seid diebenen. Erst denke ich, die Damen würden nur vor unserer Kamerais ausnehmen, aber kurz darauf merke ich, nicht nur wir verfolgen sie. Guten Tag, Polizei. Hatten Sie Ärger mit den? Ja. Was haben die gemacht? Die haben mein Geld genommen für die Unterschrift. Also nein, meine Unterschrift. Wir müssen den Polizisten versprechen, ihre Gesichter unkenntlich zu machen, [musik] denn die beiden Zivilen sind täglich hinter diesen Banden her. Was jetzt kommt, kennen sie schon. Sie haben uns vorgewarnt. Er hat mich geschlagen. Ich meine, geschlagen. Also, wir können das Gegenteil mit unserer Kamera beweise. Wirklich? Problem. Du hast hier überhaupt nichts zu suchen. Aber er hat mich geschlagen. Ja, der Zivilpolizei ist hier. Finden Sie das etwa in Ordnung? Ich ich habe nichts gesehen. Hör auf mich zu filmen. Na los, Wald. Die Polizisten erzählen uns, wie machtlos Sie sind gegen Hunderte von Frauen, die überall in Paris mit dieser Nummer unterwegs sind. Man kann nichts machen, meinen sie. Es sind einfach zu viele und es kommen immer wieder neue hinzu. Das waren Zivilbeamter. Also in der Tat gibt es ein paar Polizisten, die versuchen da was gegen zu tun, aber es ist eigentlich nicht zu machen. Wenn wir jetzt uns nicht verzählt haben, sind das 10, 15 bis zu 20 von den Mädchen, die hier unterm Eiffelt arbeiten und die beiden Zivilpolizisten können auch nicht mehr tun, als sozusagen in ein Platzverbot aussprechen. Das Schöne ist, wir haben uns ein paar Listen mitgenommen. Kannst du mir die noch mal zeigen? Selver verständlich. Ich sehe mir die Papiere noch einmal an, um darauf eine Internetadresse oder Telefonnummer zu finden. Fehlanzeige. Im Netz findet sich nur eine offizielle Vereinigung der Taubstummen in Frankreich. Wir fragen per [musik] Telefon und Mail nach und werden in unserem Verdacht bestätigt. Wie zu erwarten arbeitet in Frankreich keine behinderten Organisation mit solche aggressiven Methoden schon gar nicht Mitglieder des Taubstummenverbands. So die Antwort. Also, ich meine, die haben mir ins Gesicht gelacht, rotzfrech. Die wissen schon, dass wir hinter ihnen her sind und die wissen, dass sie was ganz illegales hier tun. Das ärgert mich. Die sind jetzt weg, kommen aber gleich wieder. Wir haben sie verjagt, aber nur kurzfristig. Ich habe auch wirklich keine Lust mehr auf diese Mädels. Ich möchte gerne einen schönen Parisurlaub haben und damit es auch bei Ihnen so läuft, bitte solche Listen niemals unterschreiben. Das ist eine Abzocke auf Kosten wirklich bedürftiger und das gehört sich überhaupt nicht. Später geht's nach London. Dort suche ich verzweifelt bezahlbare Hotelzimmer, die nicht aussehen wie Wohnklos. [musik] Wie gesagt, ich bin nicht überempfindlich, aber in diesem Zimmer schlafe ich keine Nacht. Jetzt erstmal zurück nach Paris. Die Stadt an der Szene hat eine Jahrhunderte alte Geschichte. Genau wie die Trickbetrügerei, die ich nun in den Straßen und Gassen rund um den berühmten Pigala aufspüren will. Viele kennen diese Gauner längst und dennoch zocken sie arglose Touristen täglich um Hunderte Euro ab. Hütchenspieler, drei Becher. Der Spieler muss [musik] erraten, unter welchem Hütchen der Ball liegt. So einfach ist das. Wer stehen bleibt, sitzt schon am Spieltisch. Ich denke, es ist in der Mitte. Zeig mir 100. Ich habe keine 100. Wie viel hast du? Ich weiß nicht genau. Gib mir 50. 50? Ich weiß nicht. Ich habe nicht so viel. Ich habe 20 hier. Nein, 50 € ist minimum. Ach komm. Okay, warte warte warte warte. Ich spiele mit 50. Hier geht's um große Scheine. Ich tue so, als ob ich meine Chance erkannt hätte und setze hier, hier. Mach es auf, mach es auf. Ja. Nein, nein. Mach du auf. Wie zu erwarten, ich verliere. Die Personen rund um den Spieler tun so, als wäre nichts geschehen und zocken eifrig weiter. Bis dann kurze Zeit später das Spiel auf der Straße plötzlich und unerwartet beendet wird. [musik] Alle ziehen in dieselbe Richtung ab. Wo geht ihr hin? Alle. Warum ist hier vorbei? Auch die Mitspieler. Geldwechsel. Pause. Pause. Pause. Ah. Warum rennt immer hin und her? Und let's start. Komm, lass uns weiterspielen. Wo ist denn das Ding jetzt? Da. Komm, mach weiter. Warum seid ihr weggerannt? Sofort geht's wieder an die Becher und die Beteiligten sind wieder dieselben. Ich weiß es nicht. Sie weiß es. Sie weiß es immer. Ich folge ihr. Natürlich gewinnt die Dame von eben wieder. Es soll wie Zufall wirken, aber letztendlich sehen wir hier nur ein einstudiertes Schmierentheater und immer wieder wird mit einem Packen an Geld scheinen [musik] die Hoffnung auf vermeintlichen Gewinn geschürt. Nicht mit mir, nicht heute. Ernsthaft, ich dachte sowas wäre ausgestorben, aber es gibt sie noch Hütchenspieler und zwar in Paris, die alte Schule. Zwei Sper, die gucken, ob Polizei kommt. Lustigerweise ist die Polizei schon da. Schau mal da. Keine 50 m entfernt von dem Ort, wo ich gerade abgezogen wurde. Steht die Polizei. Macht bloß nichts dagegen. Das ist natürlich ein bisschen schwierig, finde ich, als Tourist, der sich ja eigentlich sicher fühlen möchte hier. Wahnsinn. Komm, wir müssen hier weg. Ich glaube, die merken langsam, dass wir hier drehen. Das könnte unangenehm werden. Let's go. Lieber wäre mir, dass ich die Hütchenspiele in eine unangenehme Situation bringen könnte. Ich möchte sie auf frischer Tat ertappen. [musik] Dafür muss ich aber noch weiter hinter ihre Kulissen blicken. Mit meinem Team will ich die versteckten Aufnahmen von vorhin genauer betrachten. Laufen. Und da haben wir sie, unsere Hütchenspieler gleich unter Mmre in der kleinen Gasse und wir haben, glaube ich, mit unserer mit diesem einen Schuss hier fast alle im Bild. Neben dem Spieler gehören noch ein Speer und drei herumstehende Frauen dazu. Das Wichtigste aber, der Ball ist kaum zu sehen. Zwei Bcher liegen schon irgendwo muss es drin sein. Zack, zack, zack, zack, zack. Sehen wir das? Dann denkt, das geht so schnell, man merkt gar nichts. Natürlich denkt jeder, ha, ich bin schlauer als er. Was er da unten tut, das sehe ich. Na, ich weiß es besser. Guckt ihm noch mal kurz zu. Eine andere legt Geld rein und gewinnt es. Stopp. Denkt man. ist aber natürlich eine, die mitspielt, die Dame dort oben. Diese ganze Cre hier, die hier spielt, 1 2 3 4 5 6 Leute, die sind Teil des Teams. Über eine gründliche Recherche in Paris bin ich in einen Insider gekommen. Kann er mir einen Trick verraten, mit dem man theoretisch gegen die Hütchenmafia gewinnen kann? Zauberer Thomas lächelt und winkt [musik] ab. Warum? Das will er mir und meinem Kollegen Peter gleich anschaulich demonstrieren. Also, um das ganz klar zu machen, Thomas ist ein professioneller Zauberer. Ja, wird dafür bezahlt, eine Show zu machen und nicht Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Nur um es mal einmal klar gesagt zu haben. Sie können alles überprüfen. Normalerweise bin ich nicht allein. Es gibt immer Leute um den Spieler herum. Wo ist der Ball? Der er geht schon los. Ich mache es noch mal. Ich vertausche die Hütchen. Wo ist der Ball? Ich denke hier. Und ich sage nein. Okay, ich sage er ist hier. Wenn du willst, musst du nur das hier machen. Und der Ball ist weg. Der Ball ist in meiner Hand. Schau hin. Wo ist der Ball? Nirgendwo. Du sagst hier. Ich sage nein, er ist hier. Also geht's ja eigentlich nur darum, die Leute zu täuschen, oder? Normalerweise stehen immer Komplizen um den Spieler herum, um die Leute abzulenken. Sie reden, sie scheinen. Schau, schau, sie lenken ab. Du machst es so, du lässt den Ball einfach in deine Hand. Manchmal lasse ich dich gewinnen. Lege 50 € hier hin. Wo ist der Ball? Ich glaub, er ist da. Genau, du hast gewonnen. Es ist genau der Moment, wo man meint, man ist schlauer als er, wo man meint, man hat ihn ausgetrix, man meint es besser zu wissen, dann zieht man sein Geld, dann geht's ganz leicht und dann verliert man es mit Sicherheit. Hey, vielen Dank, dass du uns das gezeigt hast. Das war wirklich aufschlussreich. Schoß. Nicht jede Urlaubskasse ist prall gefüllt, da ist die Verlockung schnell ein paar Euro [musik] dazu zu gewinnen groß. Die Scheine in der Tasche und den Gewinn vor Augen, so tappen viele Touristen noch immer in die Hütchenspielerfalle. Dabei ist es eine der simpelsten und ältesten Gaunereien der Welt. Als wir uns in Pigale diesen Zockern mit versteckten Kameras nähern, stoppen sie ihr Spiel plötzlich. Ist schluss jetzt. Warum haben wir einen Fehler gemacht und die Aufmerksamkeit auf uns gezogen? Haben wir einen Speer übersehen? Da ist eine Kamera vom Fernsehen Nun muss ich den Moment der Aufregung für mich nutzen. Ich gehe direkt auf die Betrüger zu und gebe mich als Journalist zu erkennen. Gewinnen kann ich hier nicht, oder? Mein Freund, du kannst im Casino spielen. Spiel Lotto, dann kannst du vielleicht was gewinnen. Also hier habe ich keine Chance. Natürlich hast du auch eine Chance. Echt? Klar. Aber ich will wissen, wie. Weil das Spiel sehr einfach ist. Ja, aber warum habt ihr denn Angst vor der Polizei? Da ist doch nichts illegales dabei. Ihr könnt doch auf offener Straße spielen, oder? Doch, doch, das ist illegal. Aber also doch und deswegen seid ihr hier so? Ja, ich verpfeif Drogendeal an die Polizei und dann lass mich die Bullen in Ruhe, verstehst du? Ich lächle die unangenehme Situation weg. Erst nach dem Gespräch ist mir bewusst, mit wem ich mich hier einlasse. Laut eigener Aussage haben sich die Jungs hier mit der Polizei arrangiert. Was also, wenn ich ihren Betrug aufdecken würde? Ich werde dran bleiben müssen an diesem Thema, aber vorsichtshalber nicht in dieser Stadt. Millionen Touristen lassen sich in Paris jedes Jahr vom Scharm und dem Fleer der Stadt verzaubern. zurecht, wie ich finde. Trotzdem bei all dem Zauber vergisst man häufig, dass hier wirklich an jeder Straßenecke irgendeine Gaunerei und Abzocke lauert. Ganz genauso wie an unserem nächsten Reiseziel. Das ist die europäische Hauptstadt der Finanzjongleure. Richtig. Und auch da gibt es Gauner und Ganoven, die versuchen sich unsere Urlaubskasse zuzujonglieren. Also Abiantoa Paris und Off to London. Wir machen weiter in London. Nur eine dreiviertel Flugstunde von Paris entfernt erwartet mich die nächste Supermetropole. Ich lande in Heathro, dem internationalen Airport von London. Keine Hauptstadt steht [musik] so symbolisch für ihr Land. Very British, weltoffen von aparter Schönheit und doch zugleich hektisch und spannend. Herzlich willkommen im Vereinigten Königreich. Kaum aus der U-Bahn ausgestiegen, gibt's hier wirklich alle paar Meter eine weltberühmte Sehenswürdigkeit. Und was ich auch schon entdeckt habe, sind unsere Freunde an den Hütchen da drüben auf der anderen Straßenseite. Da stehen sie schon. Um die kümmere ich mich gleich. Erstmal brauche ich ein Dach überm Kopf und muss mein Team treffen, was ich hoffentlich schon vorbereitet hat. In unserem Londoner Hauptquartier für die nächsten Tage [musik] laufen die Recherchen bereits. Gleich startet unser erster Dreh mit versteckter Kamera an der Temse. Aber vorher legen wir noch die Köder aus. London ist kein billiges Pflaster, das wissen wir. Wer hier hinkommt, kommt mit dem Billigflieger für 70, 80 € her. Das ist nicht das Problem. Das geht erst los, weil das Buchbens von zu Hause. Da muss man am besten im Internet gucken, was ist angeboten, was die Preislage so macht und da kann man so manch böse Überraschung erleben. Wir haben das vorbereitet. mein Team, was hier sein Hauptquartier bezogen hat, hat schon mal vorrecherchiert. Wenn du mich mal kurz ranlässt und so gut bist, dann würde ich mir nämlich jetzt ganz spontan mal drei Preiswerte London der Unterkünfte buchen, wobei Preiswert in London relativ ist. Auf den ersten Blick ist es unmöglich, etwas bezahlbares im Internet zu finden. Also, man sieht hier schon so bisschen die Preisklasse. Wir reden über 300, 500, 400 Pfund. Das ganze noch mal 1,5, dann kommt man auf Europreise. Das geben die meisten von uns aus für einen ganzen Pauschalurlaub, was hier eine Nacht kostet. Alle drei Hotels haben nur zwei Sterne, versprechen auf den Fotos aber angenehme Atmosphäre und Sauberkeit. Aber Achtung, man muss bei allen im voraus den vollen Preis per Kreditkarte bezahlen. Ich brauche nicht sehr viel mehr als ein sauberes, ordentliches Zimmer für die Nacht, weil erleben will ich draußen was in London. Also, drei Zimmer sind gebucht und wir checken jetzt nacheinander alle drei ein, oder? Genau, mit versteckten Kameras geht's auf einen Tripp durch die City. Das erste online gebuchte Hotel liegt im Bezirk Kensington. Eine nette Gegend. 100 € für zwei Sterne. Selbst in London muss ich dafür [musik] den Mindeststandard erwarten dürfen, oder? Hi, mein Name ist Peter Giesel. Der Mann in der Rezeption wirkt freundlich, der Laden weniger. So bedingt durch die Architektur ist das natürlich alles relativ klein. Das ist so in England. Aber Oh, da ist hier schon mal aufgebrochen worden. Ich traue mich gar nicht. Zur Erinnerung, was hinter dieser Tür auf mich wartet, kostet pro Nacht 100 €. Ich mach mal Licht an. Achtung, ich habe diese Lampe nicht vorher angefasst. Die sieht so aus. Okay, also es ist sehr klein, aber auch nur ein Einzelzimmer. Damit kann ich leben. Wit ich nicht leben könnte, ist wenn es betschmutzig wäre. Ah! Ah! Und wirklich, diese Lagen sind, wenn überhaupt nur oberflächlich gesäubert worden. Das Zimmer hat seine letzte Grundreinigung vor langer, langer Zeit gesehen. Mal die Flecken hier ist dahinter wohl sowas wie ein Bad. [gelächter] Moment, also ich habe ja schon viel gesehen, aber dass ich in der Dusche aufs Klo gehen muss, wirklich noch nie. Achtung. Also jetzt mal nur simuliert. Simuliert, ich würde auf der Toilette sitzen, habe ich dabei am besten die Beine in der Dusche. Andersrum gesehen, wenn ich duschen will, muss ich aufpassen, dass ich nicht übers Klo stolper. Das steht quasi in der Dusche drin. Hier riecht's komisch. Äh, da gehe ich lieber ins Hallenbad irgendwo als hier drin zu duschen. Nee, also äh ah, ich möchte hier nichts anfassen. Ich möchte hier einfach nichts anfassen. Wie gesagt, ich bin nicht überempfindlich, aber in diesem Zimmer schlafe ich keine Nacht. Wenn ich mich beschweren wollen würde, müsste ich [gelächter] dieses Telefon benutzen, was ich gerade eben durch Zufall gefunden habe. Geht irgendwie nicht und deswegen muss ich runter zum Empfang. Im Erdgeschoss erwartet mich ein tiefen entspannter [musik] Rezeptionist. Tut mir leid, aber das Zimmer ist wirklich runtergekommen. Wann wurde es zum letzten Mal gereinigt? Was ist passiert? Nichts ist passiert. Ich war nur im Zimmer. Das war alles. Wollen sie ein anderes Zimmer? Weil alle, also um ehrlich zu sein, will ich mein Geld zurück. Das muss ich morgen früh erstmal mit der Chefin klären. Ich merke sofort, dass er solche Beschwerden nicht zum ersten Mal hört. Zu schnell kommt die Antwort [musik] und zu routiniert der Verweis auf die Chefin. Das ist die eigentliche Abzocke, denn meine Kreditkarte ist bereits mit dem vollen Zimmerpreis belastet. Wenigstens habe ich eine Chance mein Geld wieder zu bekommen morgen von der Chefin, wenn die sich kulanterweise darauf einlässt. Aber so richtig glauben tue ich das noch nicht. Ich mache mich weiter auf die Suche nach einer bezahlbaren und annehmbaren Unterbringung für London. Das muss es doch geben. Die Nacht bricht an. Beim zweiten Hotel sieht man bereits am Eingangsschild, dass die Geschäfte offenbar mäßig laufen. Room Vacancy und zwar fest hingeklebt, so wie als wenn es hier immer hängen würde. Dann weiß ich schon mal nicht, ob mir das gefallen wird. 65 Pfund, also 95 € für ein Einzelzimmer natürlich im voraus bezahlt. IV Reservation Giesel. Got me. Die enge Architektur der Treppenhäuser ist typisch für historische Londonerbauten. Die Größe dieses Zimmers allerdings nicht. Stopp, das Zimmer ist zu Ende. Ich stoß schon ans Bett an. Bett drauf. Kommt ihr zu zweit klar? Ob wir zu zweit klar kommmen, weil ich weiß nicht, wie ich da Nee, wirklich nicht. Warte mal kurz. Der erste Eindruck: erschütternd. Am Bodenlose Kabel und ein mifiger Geruch im ganzen Raum. Alles irgendwie abgerockt und alt. Für 95 € die kleine Hotelhölle. Ich weiß jetzt nicht ganz, wie ich damit umgehen soll. Wie ich es gibt eine gute Nachricht. Ich muss nicht im Klo duschen, weil oder? Nee. Willst du zuerst reingehen? Die Toilette. [musik] Ach Leute, Leute, Leute, schau mal, wie das aussieht hier unten. Ich glaube, das ist echt alles verschimmelt da in diesem Versuch einer Dusche. Zum Glück habe ich kein Schwarzlicht dabei, wie bei anderen Hoteltests, die ich sonst mache. Das wäre kein schöner Anblick. Trotzdem möchte einmal spülen. Um Gottes Willen, pass auf, geh mal zurück. Nicht, dass es ausläuft. Hier ist ja kaputt. Schau mal an hier. Oh mein Gott. Das ist meine Hotelzimmertoilette. Dieses Bad zerfällt gerade und dieser Duschvorrang ist ehrlich gesagt der Eingang zur Hotelhölle. Und dieses Bad wird mich nie wiedersehen. Bitte raus alle bitte raus. Ist schwierig, ich weiß. Zum Glück gibt es hier ein Schild, wo drauf steht: "If help assistance is required at night, please dial zero." Heißt so viel wie: "Wenn Sie Hilfe brauchen, rufen Sie an und wählen Sie die Null." Mit welchem Telefonapparat? Gibt keins. Bevor ich hier noch was anfassen muss, werde ich wieder auschecken bzw. mein Geld zurückverlangen, weil das geht gar nicht. Natürlich auch hier ist mein Geld für das Zimmer bereits von meiner Kreditkarte abgebucht worden. Blöde Situation. Also ganz ehrlich, ich werde auf keinen Fall in diesem Zimmer bleiben. Wissen Sie, was das ist? Was ist damit passiert? Was damit passiert ist, das lag im Bad auf dem Boden. Das ist ein Teil der Toilette. Das ist unmöglich. Die wurde gerade erst repariert. Wollen Sie das sehen? Die ganze Kloschüssel ist kaputt. Was? Die eine Seite der Kloschlüssel ist total kaputt. Ich werde hier nicht bleiben. Ich möchte bitte mein Geld zurück. Laut Buchung kann ich Ihnen das Geld nicht zurückgeben. Wie meinen Sie das? Das Zeitfenster ist schon vorbei. Es war im voraus bezahlt. Sie können das Zimmer nicht mehr canceln. Das ist zu spät. Ja, wann denn dann? Ich sehe doch erst jetzt, dass das Zimmer schmutzig und das Klodefekt ist. Ich will mein Geld jetzt zurück. Sie können doch so ein Zimmer nicht vermieten. Haben Sie schon mal drin geschlafen selber? Nein. Hätte mich auch gewundert. Meine hundertprozentige Vorauszahlung bleibt hier. [musik] Ich bekomme nichts zurück. Können Sie einfach Ihre Nummer hier lassen? Ja. Überflüssig zu erwähnen, dass ich bis heute von keinem dieser Hotels auch nur einen Cent zurückerstattet bekommen habe. Er ist nicht direkt dafür verantwortlich, aber man darf sowas auch nicht verkaufen und zwar an gar keinen Touristen, egal wie niedrig der Standard ist. Langsam verlässt mich mein Mut. Also, wir haben ja mehrere gebucht, aber ich glaube nicht, dass wir noch was Besseres finden heute Abend. Und es wird ja auch immer später. Gott, was für ein Hotel Horror in London. Was für ein Horror. Einen Stadtteil weiter: Ist meine Odyssee hier in Brixton zu Ende? Ich bin übermüdet und der nächste Urlaubstag ist im Eimer, wenn ich nicht langsam eine passable Unterkunft finde. Der Preis hier 75 € natürlich im voraus. Gemessen an den vorherigen Herbergen muss das ja hier ein Rattenloch sein. Also deutlich schöner ist schon mal das Treppenhaus. Das gefällt mir. Oh Mensch, vielleicht habe ich wirklich Glück. Der erste Eindruck: Wieder wenig Platz, aber daran gewöhnt man sich ja irgendwann. Das war's auch schon. Also im Sinne von Platz. Dieses Zimmer ist genau von hier bis da und bis da, wo du gerade stehst. Hier ist Feierabend. Das war's. Aber saubere Betten, ordentliches [musik] Ambiente irgendwie okay. Wenn jetzt noch das Bad okay ist, dann bin ich glücklich. Oh, ist das schön. Das ist jetzt nicht groß, aber das ist sauber. Hier kann man drin duschen, normal. Das ist auch einigermaßen okay. Ich glaube, hier kann ich glücklich werden. Und das für 75 € die Nacht. Wer in London ein Zimmer unter vier Sternen haben möchte, was bezahlbar ist, der muss höllisch aufpassen. Es ist ein Glücksspiel. Wer mit Platz rechnet, der erwartet was falsches. Hotelräume und Hotelzimmer in London sind immer relativ eng, aber es gibt auch saubere, sowie dieses hier und welche, in denen ich gerne schlafen würde, wenn ich dabei ein bisschen Geld spare. Man kann aber auch ganz saftig reinfallen und in echte Löcher geraten. Was macht man? Am besten ganz früh buchen, dann bekommt man die edleren Häuser zum relativ günstigen Preis und sich bitte jedes einzelne Foto, was es im Internet gibt, ganz genau ansehen. Morgen früh geht's dann zum Shopping auf den coolen Camden Market. Aber wer hier unvorsichtig ist, der wird abgezockt. 70, 80, 90 Pfund in Deutschland, [gelächter] das ist ein Fake. Aber jetzt erst einmal hinein ins Pralle Nightlife. Dafür [musik] ist London bekannt wie fast keine andere Stadt der Welt. PS, Clubs und Discos bestimmen das Leben in der City nach Sonnenuntergang. Party wie es beliebt von Bier bis Shampoos von Jazz bis Techno. Sofern man in die angesagten Läden [musik] überhaupt reinkommt. Eine Frage des Timings. Jeder Urlauber sollte wissen, in London machen die Kneipen, also die PUPS um 23 Uhr zu. Dann geht hier nur noch wenig, außer man möchte noch in den nächsten Club gehen und das habe ich heute Abend eigentlich vor, weil die Stadt gefällt mir. Runter um den Lester Square schlägt das Herz des Londoner Nachtlebens. Doch wer rein will in die coolen Läden, muss viel Geduld mitbringen. Lange Schlangen und noch längere Wartezeiten gehören zum guten Ton. Und genau da greift das Geschäftsmodell dieser Herren. Sie sprechen jeden an, der nicht zielstrebig an ihnen vorbeiläuft und versprechen dem Tour die ganz große Clubsause. Das ist der beste Platz hier. B, das ist eine Cocktailbar und ein Club. Bar und Club getrennt. Und was kostet der Eintritt? Ihr müsst hier ein Ticket kaufen. Komm einfach mit mir. Okay, das mache ich. Der Mann führt uns in einen Ticketladen. 30 € für zwei [musik] Karten. Dafür kommen wir als VIPs in den Club. Sagt man uns. Okay, thank you very much. Das ist ein Versprechen, bei dem viele Touristen willig den Geldbeutel zücken. Der Club, in dem wir uns den bevorzugten Eintritt gerade erkauft haben, liegt mitten in Soho. Die Schlange vor der Tür ist schon aus der Ferne zu sehen. Wir sind jetzt 50 m entfernt vom angeblichen Topclub B at one. Deswegen mal schauen, was mein Vorteil ist mit dem, was der mir da verkauft hat. Ich gebe dir dafür mal meine Tasche bitte, wo die Kamera drin ist, weil wenn die mich abtasten, habe ich ein Problem. Komme ich wirklich rein in den Laden? Langsam habe ich Zweifel und wirklich schon der Türsteher weist mich trotz angeblicher Vorzugstickets ab und bittet mich erstmal ans Ende der Schlange. Also ein Vorteil habe ich schon mal nicht. Ich komme nicht an der Schlange vorbei. Ich muss mich jetzt hier ganz hinten 40 m weiter anstellen und warten. Ich muss mich gedulden. Warten in der kalten Londoner Nacht. 10 Minuten 20. Es ist mir zu blöd. Ich war schon seit ein halben Stunde jetzt hier vor dem Club. Soll ich e Entschuldigung. Würde ich damit jetzt umsonst reinkommen oder? Oh, Gött denn. Okay, aber das Dumme ist, ich habe ja schon bezahlt jetzt und wirklich eine halbe Stunde hier anstehen, ehrlich gesagt. Ich komme mir wahrscheinlich heute Abend gar nicht mehr rein und ich habe schon so viel Zeit verschwendet in London. Ich lass die jetzt hier mit ihrem Top Superclub alleine und lege mich wieder auf die Lauer. Ich spiele das unwissende Opfer. Was verspricht mir der nächste Koberer? Ich stehe keine 2 Minuten alleine und ich weiß was du möchtest. Du weißt was ich möchte? Ja, komm, ich zeig's dir. Ich zeig dir den besten Nightclub. Du bist sehen. Ich sag dir der beste. Exklusiver direkter Zugang zum Nachtclub. Das will ich mir ansehen. Das ist aber ein weiter Weg, Mann. Ich will dir den besten zeigen. Er legt einen Zahn zu. Wahrscheinlich wir ereschäft jetzt schnell abschließen. Mittlerweile sind wir schon im nächsten Bezirk. Mein Mann läuft da vorne. Wir sind in Chinatown. Langsam habe ich auch keinen Bock mehr, muss ich ehrlich sagen. Skeptisch, aber glücklich kommen wir vor dem Club an. Hat sich die Odyssee gelohnt? Heute nur mit Gästeliste. Tut mir leid. Tut mir leid. Also heute nur Gästeliste? Im selben Moment bewegt sich jemand neben mir. Wo der jetzt hin? Der Promoter, der uns angelogen hat, macht sich aus dem Staub, bevor es noch Ärger gibt. Der hat uns hier rumgeführt. Ich kenne den Mann gar nicht. Wie? Sie kennen den nicht? Nein, sie wissen gar nicht, wer das ist. Nein, ich kenne den nicht. [gelächter] Gib Fremden einfach kein Geld. Also, ich habe ja so ein paar Instinkte und wenn mich ein Türsteher von der Person warmt, dann wird die erst recht interessant für mich. Also auch Zeit zu verlieren kann in so einer Stadt wie London Abzocke bedeuten, finde ich. Und es ist unglaublich ärgerlich. Besonders in der Londoner Nacht gilt Zeit ist Geld und wer mir meine wertvolle Urlaubszeit stielt, den kaufe ich mir. Ich habe da noch eine Verabredung. Das ist unser zweiter Abend im Nachtleben von London und heute freue ich mich auf ein Wiedersehen auf den Herrn hier, der gestern versucht hat uns in einen exklusiven Club reinzubringen. Da war aber alles nur heiße Luft. Reingekommen sind wir da nicht. Zum Glück habe ich ihm kein Geld gegeben, aber er ist einer von den Ticket Abzockern vom Leicester Square. Ich denke mal, ich werde ihn gleich bei der Arbeit treffen. Er weiß nur noch nichts davon. [musik] Es ist Samstagabend und die Straßen rund um den Lester Square [musik] beginnen sich zu füllen. So Freundchen und jetzt auf ein Wort. [musik] Wir treffen unseren Promoter mitten im Gespräch mit seinen nächsten Opfern. Hallo mein Freund, sie nehmen diese Damen mit in die Barrumba. Können Sie sich an mich erinnern? Nein, kann ich leider nicht. Sie haben uns gestern eine halbe Stunde durch diese Stadt geführt. Ich? Ja, sie ja. Sie Sie waren es. Sie haben diesen Herrn und mich den ganzen Weg bis nach Chinatown gebracht, bis zur Bar Rumba und uns dann einfach vor der Tür stehen lassen. Sie sind einfach weggerannt. Nein, nein, ich erinnere mich nicht. Ach, kommen Sie schon. Schauen Sie mich an. Ich habe eine Glatze. Sie erkennen mich doch. Tun Sie nicht so, als würden Sie mich nicht kennen. H weglaufen nicht schon wieder. Wir wollen doch nur reden. Jetzt nur mal ehrlich sein. Bleiben Sie doch hier. Bleiben Sie hier für mich. Eine Minute. Das ist doch okay, oder? Wenn sie uns in den Club gebracht hätten, wäre ja alles okay. Aber wir sind TV Producer. Ihr seid Journalisten? Ja, sind wir. Und was habe ich gemacht? Ich bin ein Promoter. Ich möchte das nicht. Warum bringen Sie mich zu einem Club, in dem ich nicht reinkomme? Das ist doch nicht meine Schuld. Sie haben mir ja gar kein Geld gegeben. Und warum sind Sie weggerannt? Ich bin weggerannt. Ja, weggerannt. Ich bin ein Promoter. Wir sind alle Promoter. Hey, bringen Sie die Leute nicht zu Clubs in die eh nicht reinkommen. Okay. Ich wollte einfach nicht mehr. Im Ernst? Warum sind Sie nicht ehrlich? Warum haben Sie uns überhaupt dahinebracht? Sie wissen doch, dass man denn nicht ohne Listenplatz reinkommt. Das ist ganz schön abgezockt. Das ist nicht meine Schuld. Und wessen Schuld ist es sonst? Die Jungs leben von den Provisionen geschenkt. Er hätte auch eine Provision bekommen, wenn ich in den Club reingekommen wäre, mich da stehen zu lassen und abzuhauen und so zu tun, als würde man mich nicht kennen. Also, das fin ich nicht korrekt. Das wird er heute am Samstagabend mit einigen anderen Touristen auch versuchen, diese Nummer. Ich fall darauf nicht mehr rein. Ich gehe jetzt was essen, weil von Leuten wie dem habe ich genug. Gleich wird's noch ungemütlicher. Auf der Westminster Bridge toben sich kriminelle Hütchenspielerbanden aus. Ja. Ja. 60. Gib mir noch 40 für 100. Aber diesmal kennen wir den Trick [musik] und versuchen den Spieß umzudrehen. Wir wechseln erst einmal die Location. Shopping Time. Ideal ist dafür der legendäre Camden Market. Der Straßenzug im Nordwesten von London ist eine Attraktion und für sich schon eine Reise wert, skorel, extravagant und mit jeder Menge Shoppingmöglichkeiten. [musik] Neben den internationalen Marken finde ich hier auch viele ausgefallene Einzelstücke und Secondhand. [musik] Je nach Lust, Laune und Budget kann man hier bedenkenlos einkaufen oder? Das ist was, wo für London steht. So ein bisschen Punk, so ein bisschen abgeranzt, aber ultra cool. Und wer richtig cool sein will, der kauft natürlich auch meine Marke. Und Marken gibt's hier auch. Nicht nur sowas hinter mir habe ich da drüben gesehen. In der kleinen Zeltstadt erwartet mich ein Überangebot an Markenware. Wie sieht's hier mit den Preisen aus? London ist ja nicht gerade als billiges Einkaufsparadies bekannt. Und natürlich will ich wissen, was ich hier wirklich kaufe. [musik] Ist das ein Original? Ja, echt Super Dry. Super Dry echt. Ja. Ja. Na, da bin ich ja [musik] überrascht. Was kostet es? Es kostet 27 PF. Nur ich habe für sowas schon 270 gezahlt, aber normalerweise vielleicht so 70 Pfund. Wie viel? 70, 80, 90 Pfund in Deutschland. Bei uns nur 27 für Sie, Sir. You know what, man? Wissen Sie was? Nur rund 45 €. Ist das bwa oder belügt mich der Mann? Ich möchte nur sichergehen, dass es wirklich original ist, denn wenn ich nach Hause komme, bringe mich meine Kids um, wenn es nicht original ist. [gelächter] Nein, nein. Natürich bisschen komisch, dass er das hier so alles bisschen versteckt mit seinem Laden verkauft. Oh, er macht ganz gut Geld. Vielen Dank. Danke. Im Camden Market rechnet man nicht [musik] damit, falsche Ware als echte Verkauf zu bekommen und wenn doch, eine dreiste Unverschämtheit. Der Mann, der mir das hier verkauft hat, das ist eine super Marke, der hat erzählt, es sei original. Da ist auch dieses Schild dabei. Habe ich wirklich ein Original gekauft? Ich werde sie in der Oxford Street herausfinden. Hier gibt es garantiert keine Fakes und hier besuche ich auch den Laden, aus dessen Sortiment mein Sweater angeblich stammt. Wir fragen diskret nach mit versteckten Kameras. Ich habe das hier im Campon Market gekauft. Ist es original? Nee. Oder? Ob es original ist, darf ich es mal sehen? Bisschen peinlich. Nee, ist kein Original. Wenn Sie es nicht so machen, ist es wohl kein Original. Wie sie sehen, ist es viel kleiner. Ich zeige Ihnen einen echten. Ja. Ja, schön. So nice. Die Originale kosten hier doppelt so viel wie in Kempton und sie sind wirklich echt. Es ist wirklich gut gemacht, aber es ist eine Kopie. Okay, aber noch kein Verbrechen oder? Nein, nein, das ist noch kein Verbrechen, aber peinlich ist trotzdem. Vielen Dank. Auf Wiedersehen. Schönen Tag. Danke. Ciao. So einfach kann es sein, Originalware von einem Fake zu unterscheiden, wenn man sich auskennt. Da sind wir wieder zurückgekehrt an den Candon Market. Es ist ein bisschen verwirrend. Hier gibt's durchaus Markenläden. Hier hinter mir z.B. oder der. Da gibt's nur echte Sachen. Aber was ich hier drin habe, ist alles andere als echt. Ich gehe zurück und will den Verkäufer zur Rede stellen. Auch die umliegenden Stände täuschen internationale Markenware vor. Aber natürlich alles gefälscht. Hier gibt es keine Etiketten. Bei meinem Verkäufer war das anders. Super. Sie sagten, das wä Superdry. Ja, ernsthaft? Ja, ernsthaft. Wie hat ihn das erzählt? Hier ist doch das Etikett. Das ist ein Fake. Warum erzählen Sie den Leuten eine Lüge? Nein, nein, nein. Doch, sie lügen. Das ist nicht super Dry. Doch, wir haben es so bekommen. Ja, schon klar. Er kann doch nichts dafür. Es ist sein Chef. Wer ist sein Chef? Mein Chef ist zu Hause. Dein Chef ist zu Hause. Er arbeitet hier nur. Okay, dann geben wir das Geld zurück. Tja, ich hätte ja gerne was hier mitgenommen von ihm. Viel Geld wird er nicht verdienen, aber es bleibt dabei. Wer hier reinkommt und gesagt bekommt, dass es eine echter Markenartikel ist, der wird angelogen. Hier gibt es keine echten Marken. Fake fake fake fake fake. Vorsicht also vor dieser grünen Zeltstadt am Eingang von Camden Market. Der bleibt dennoch ein Highlight von London. Ein Shopping Eldorado für ausgefallenes und außergewöhnliches. Der nächste Morgen am Fuße des Big Ben wartet noch eine Story auf mich. Hier herrscht eine Hütchenspielerplage, wie ich sie auf meinen Reisen noch nie erlebt habe. Und heute will ich die Betrüger auflegen lassen. Wir sind wieder da auf der Westminster Bridge. Wir haben noch 30 m. Dann geht die Zone los, wo unsere Hütchenspieler heute auch wieder mindestens 50, 60 stehen. Schon im Mittelalter waren Gaukler mit solch simplen Tricks unterwegs. Unter welchem Hütchen liegt der Ball? Das kenne ich schon. Aus Paris. Nachdem wir dort die Hütchen am Mormatre erlebt hatten, ließen wir uns von einem Zauberer den entscheidenden Trick vorführen. In dem Moment, wenn das Geld im Spiel ist, befindet sich kein Ball unter den Hütchen. Und genau denselben Trick erleben wir heute in London. Haben Sie es gesehen? Der Ball ist in seiner Hand. Unter den Hütchen ist keiner. Genau. Noch mal geschickt Finger fertig und eine dreiste Abzocke, dann geht alles sehr schnell. 60. Gib mir noch 40 für 100. Ja. Ja. 60. Heben Sie es auf. Ja. 60 Pfund 100 € hat der Tourist in 10 Sekunden verloren. Hier geht's um viel Geld. Zeit den Spieß umzudrehen. Was haben wir denn dabei? 20er. Das sind immerhin jedes Mal 30 €. Mach den Stapel mal ein bisschen kleiner, nicht dass du da irgendwie zwei auf einmal ziehst. Immer einzelne Scheine in der Tasche haben. Drei rein. Okay. Und den Rest stecke ich andere Tasche. So, drei Stück. Und jetzt schlagen wir zurück. Ungefährlich ist mein Vorhaben nicht. Bedenkt man, wie viele zu der Gaunerbande gehören. Freispiel. Freispiel. Wo ist der Ball? Wo ist der Ball? Also, wenn ich dir jetzt 100 gebe, darf ich dann beide umdrehen? Noch glaubt er, die Situation unter Kontrolle zu haben. Ich gebe ihn das Geld auch so. Ja, ja, ja. Pass auf. Als ich mich bücke, um die leeren Hütchen umzudrehen, bricht Hektik aus. Unsere versteckten Kameras werden zur Seite gestoßen und trotzdem erfasst eine den Taschenspielertrick in Zeitlupe. Hektisch versucht der Mann den Betrug zu verdecken und den Ball zurückzulegen. Vergeblich alle haben gesehen, dass keiner im Spiel war. Die Situation droht zu eskalieren, aber dann rettet uns ein unerwarteter Zufall. Okay, tut mir leid, sieht euch. Sind Sie ein Polizist? Schön Sie zu sehen. Sie sind außer Dienst oder? Alle die standen, gehören zur selben Gruppe. Alle waren Teil davon. Ich wollte sie halt einmal schlagen und ich wollte vor allem klar machen, dass kein einziger Ball unter den Hütchen ist. Spiel hast jetzt auch noch. Ja, ich kann auch noch spielen jetzt hier. Jetzt weiß ich, wie es geht. Hey man. Hey, thank you very much. Hey, good Job. Good Job. [musik] Habe ich ein Glück. Doch schon bald wollen die Trickbetrüger ihre Hütchen und den Ball zurück, also ihr Handwerkszeug. Ah, Sie sind's gehören Sie dazu? Nein, ich weiß nichts. Ich möchte nur den Ball. Wer sind Sie denn? Vielleicht meine Chance näher an Sie heranzukommen. Wenn ihr alle zusammen spielt, dann möchte ich mit den anderen reden. Nein, ich spiele nicht. Aber warum nehmen sie mir dann alles weg? Okay, hör zu. Wie viele von euch spielen hier? Keine Ahnung. Nicht so viele, aber es sind mindestens 80 oder 100. Informationen bekomme ich von ihm keine. Ich brauche einen anderen Gesprächspartner und gehe aufs Ganze. Hey, hör zu. Wir haben euch für Tage gefilmt jetzt und wir kennen den Trick. Wo ist dein Chef? Lass es mit deinem Chef reden. Wo ist der? Ist er da drüben? Also, er gehört mit denen zusammen. Er will das jetzt hier einsammeln, weil er weiß, wir haben ihn bekommen. Sollen wir machen? Mitnehmen nach Hause? Natürlich, das ist unser Souvenir. Sorry. Ja, Entschuldigung. Das ist ein Souvenir. Der Mann telefoniert und wir folgen ihm bis wir merken, worauf wir uns da möglicherweise einlassen, denn er hält uns hin. Wir entscheiden uns für einen Abbruch. Wir haben immerhin erreicht, was wir wollten und den Betrug aufgedeckt. Einer Horde [musik] Hütchenspieler haben wir nichts entgegenzusetzen. So gut, dass wir weg sind, weil wir haben sie reingelegt zum ersten Mal. Ich bin bisschen stolz, muss ich ehrlich sagen, dass ich den Abzocker abzocken konnte und ich habe ein tolles London Souvenir [musik] hier. Drei Hütchen und ein Ball. Wo ist Ball? Wo ist Ball? Ball ist bei mir und da bleibt er auch. London ist ein sicheres Reiseziel, auch in diesen unsicheren Zeiten. Ein enges Netz an Überwachungskameras und jede Menge Polizei geben mir persönlich [musik] ein gutes Gefühl. selbst jetzt, da ich die Geschichten kenne, die in keinem Reiseführer stehen. Ganz ehrlich, seine Urlaubseuros braucht man in London doch für viel spannendere Sachen [musik] als für Diebe, Betrüger und Abzocker, oder? Budapest und Madrid, zwei große europäische Reisestädte. Wo Touristen sind, sind auch Abzocken nicht weit. Mein Name ist Peter Giesel und ich bin Urlaubsbetrügern auf der Spur. Problem hast du, weil du was machst. In Madrid treiben Kräuterfrauen und Wahrsagerinnen ihr Unwesen. Diese Mädels sind Betrügerin natürlich, die sind Abzockerinnen, die rennen von uns weg. Kreisliga statt Champions League bei der Stadion Tour durch das Santiago Bernabeo. Es kann nicht sein, dass wir wirklich nur hier sitzen bleiben oder für 120 Tacken pro Nase. Das kann nicht sein. In Budapest wechsle ich Geld auf der Straße und werde betrogen. Das hier ist 2,50 € wert. Das hier gar nichts mehr. Das heißt 47,50 € entschwinden da jetzt gerade mit der Metrolinie 2 und eiskalte Abzocke on the rocks in Budapest. Das hat so ungefähr die Größe eines Kühlcontainers in einem Steakhaus. Das war's aber auch schon. Madrid, mehr als 3 Millionen Menschen leben hier in der zweitgrößten Stadt der EU nach Berlin. Bei den Deutschen ist Spaniens Hauptstadt immer noch ein Geheimtipp, aber mehr als 100 Millionen Touristen kommen und genießen die madrilenische Atmosphäre jedes Jahr. Ich treffe mein Team kurz nach der Ankunft. [musik] Na klar, in einer Tappersbaar. Grand Benidus am Madrid, herzlich willkommen in der spanischen Hauptstadt. Wir sind gleich am ersten Abend versammelt, wie man hört, in einer Tappa. Das musste mitnehmen in Madrid. Und das Schöne ist, es ist a gar nicht so teuer. Das Preisniveau ist relativ niedrig und ich weiß, was ich dafür zahle. Absocke gibt's beim Essen in Madrid nur sehr sehr selten. Warum das zeige ich Ihnen mit der nächsten Olive im Mund vor der Tür komm mal mit. Es [musik] ist nämlich so, dass in Madrid quasi öffentlich überwacht die Speisekarten vor den Restaurants aushängen und nicht nur so als Foto ohne Preis. Nein, hier ist man transparent und ehrlich und sagt was kostet. sagt jetzt nichts über die Qualität, aber ich weiß, wofür ich wie viel bezahle. Ja, warum ist denn der Giesel in Madrid? Keine Sorge, mein Team hat natürlich Abzocken in Madrid erlebt und gefunden, vor denen sie sich hüten sollten. Madrid ist königlich, schon allein wegen des Palasts, aber eben auch wegen dieser Romshalle. Das Stadio Santiago Bernabeo, das Fußballstadion von Real Madrid. Die besten Spieler der Welt machen den Verein zur Nummer 1 Adresse im internationalen Fußball. Nicht nur für Fußball verliebte Touristen ein Highlight. Es gibt wohl wahrscheinlich kein berühmteres Sportkleidungsstück auf der Welt als dieses oder dieses oder dieses. Und die gute Nachricht, das sind alles echte Real Madrid Trikos. Die unterscheiden sich ganz ganz wenig durch die Verarbeitung hier und da mal ein anderes Kleinlogo, aber der Verein hat sie lizensiert und damit schlauerweise den Schwarzmarkt für diese Trikos so gut wie ausgetrocknet. Die Kosten zwischen 50 und 80 €. wohl gemerkt sind, dass nicht die Trikos, die Tony groß so während der Spiele tragen. Dafür müsste man bis zu 140 und teilweise mehr Euro auf den Tisch legen. Trotzdem ein Real Madrid Fan freut sich auch über diese Teile. Ein echter Real Madrid Fan allerdings muss natürlich einmal im Stadio Bernabeo gewesen sein. Ich als Bayern Fan tu mich da ein bisschen schwer, aber ich würde sie trotzdem gerne mitnehmen in das Original. Ich weiß nur nicht, ob mir da vielleicht die Urlaubskasse platzt mal wieder. Das Stadius Santiago Bernabeo befindet sich 2023 im Umbau. Neues Dach, neue Fassade, versenkbares Spielfeld. Doch trotz der Bauarbeiten gibt es Stadiontouren. Dabei soll man den Zauber des Vereins hautnah erleben können, sagt zumindest dieser Anbieter. Und wer im Netz eingibt Bernabeo und Tour, der sieht sofort dieses Angebot und das Angebot ist gewaltig. Schau mal, du kommst nicht nur ins Stadion, du kommst auf die Tribünen, du kommst aufs Spielfeld, auf den legendären Rasen, in die Umkleidekabinen, in die Präsidenten Siet. Das Ganze hat seinen Preis. Offiziell 148 € pro Person. Bei meiner spontanen Buchung für denselben Tag gibt es sogar noch einen Rabatt. 120 € pro Nase, Leute, was die da versprechen, sollten sie auch halten. Ein Guide holt meine Kollegen und mich pünktlich am Hotel ab. Wie ein Vereinsoffizieller wirkt er nicht gerade eher wie ein Mitarbeiter einer Agentur. Seid ihr zwei bereit? Okay, super. Dann rufe ich an Taxi. Das wird gut. Okay, Taxi. Der Guide gibt sich große Mühe. Vom stolzen Preis dieser Tour weiß er aber nichts, wie ich später noch erfahren werde. Das ist Hirso de Molina. Die Geschichte reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Hier verbinden sich verschiedene Nachbarschaften miteinander. In Madrid leben 16 verschiedene Nationalitäten aus der ganzen Welt zusammen. Also, der ist natürlich nett. Ja, wir machen hier wie eine kleine Stadtrundfahrt. Kennt wirklich jedes Haus und beschreibt es toll. Und wenn das mit so viel Kompetenz und Eifer weitergeht, dann wird es toll im Nach einer Viertelstunde erreichen wir das Stadion. Selbst die Baustelle haut mich von den Socken. Ein Fußballtempel mitten in der Stadt. 120 € hat meine Tour gekostet und die bringt mich jetzt in jeden Winkel. Da ist es. Jahre Berno. Wahnsinniges Stadion. Schau mal, wie das Du erkennst es auch sofort. Du erkennst es sofort. Das ist es. Aber bevor es losgeht, grätscht der Touride in meine hohen Erwartungen. Die vollständige Stadion Tour ist es nächstes Jahr im Januar wieder möglich. Wir können heute lediglich nur einen Teil sehen. Es ist nicht möglich in die Umkleide zu gehen oder in den Pressekonferenzbereich. Wir können noch nicht in die Präsidentenloge. Die Tour ist heute etwas kleiner und dann fahre ich einfach gleich wieder nach Hause, weil das ist genau das, was ich eich haben wollte. Nett von dem mir das sagt. So fühlt sich wohl jeder Spieler, der vorm Anfiff vom Trainer hört, dass er nicht aufgestellt wird. Tribüne statt Rasen. Na, vielen Dank. Er kann da nichts für, aber ich wollte eigentlich genau das sehen, was jetzt versprochen wurde. Nehm ich das Feld, nehme ich die Kabinen, nehme ich die Präsidenten Speed. Gibt's alles nicht, alles zu, weil Baustelle. Gut, also mit diesem Mindset, weißt du, mit dieser Einstellung gehst du da rein und ehrlich so in mir drin ist jetzt so weiß so einen Vorteil hat die Baustelle dann doch. Es kommen weniger Besucher als sonst. Die Wartezeiten sind kurz. Trotz Braukränen bin ich als Fußballfan ergriffen von der Schierengröße des Stadions. Das ist schon beeindruckend. Das ist schon geil. Schau mal hier. Das ist es. Aktuell passen 82 000 Fans ins Stadion. Nach dem Umbau werden es 89 000 sein. Ja, ist natürlich wahnsinnig beeindruckend. Ist natürlich toll. Es gibt schon 5000 VIP Plätze auf vier verschiedenen Tribünen. Das neue Restaurant ganz oben kannst du es sehen und rechts und links sind noch mehr. Yes, yes, yes. Das Ding ist, wir haben natürlich jetzt gerade 2023 und wir wissen aus dieser Champions League Saison, aus den Spielen, dass ein Teil der Tribüne da hinten abgedeckt war, weißt du? Das war mir schon klar, dass es ein bisschen Baustelle ist, aber dass das dazu führt, dass wir hier außer das hier nichts zu sehen bekommen und wir haben hier 120 € pro Person bezahlt. Ein mehr als teurer Eintritt für eine leere Tribüne. Zum Vergleich, eine Karte für ein Ligaspiel kostet ungefähr gleich viel. Ich bin echt sauer. Immerhin. Mein Tour Guide ist ein sympathischer Kerl und er tut was er kann. Kannst du dir mal vorstellen, was das werden soll? Also, wir sind jetzt eine halbe Stunde hier und sitzen seitdem auf einem Platz und er zeigt uns jetzt Videos. Dem gehen auch die Gesprächsthemen langsam aus. Es kann nicht sein, dass wirklich nur hier sitzen bleiben oder für 120 Tacken pro Nase. Das kann nicht sein. Ich lass es jetzt mal geschehen. Ich lass es geschehen. Aber mehr als ein paar Wikipedia Fakten zum Stadion passiert nicht. 1947 eröffnet, dreimal umgebaut und sündhaft teuer. Das alles kann ich aber auch selbst nachlesen. Schön, dass wir da waren, aber die echten Real Madrid Emotionen kamen heute bei mir nicht auf. Nach diesem Programmelement 1 folgt das Programmelement 2 und es ist die Heimfahrt. Fast [musik] zuerst geht es noch durch die Baustelle ins vereinseigene Museum. Hier feiert man die beispiellosen Erfolge. 35 Meistertitel, 20 Pokalsiege und 14 Champions League Henkelpötte. Der wichtigste Titel auf Vereinsebene im Weltfußball, Rekord. Hier bekomme ich auch einen Eindruck, wie das Stadion nach dem Umbau aussehen wird. Ein toller Film im Prinzip, wo man alles noch mal sieht, was er uns schon erzählt hat. Was haben die anderen Leute wohl dafür bezahlt, hier reinzukommen? auch 120 so wie wir, weil eigentlich würde ich mich jetzt genau darauf freuen in die Umkleidekabin vor allem auch mal runter ins Stadion auf den Pitch, also aufs Spielfeld, all das, was versprochen wurde und wofür wir sehr viel Gehirn bezahlt haben. 120 € pro Person, um genau zu sein. Auf der offiziellen Seite von Real Madrid offenbart sich dann die Absocke. Dort kostet eine Stadiontour aktuell gerade mal 18 €. Im Kleingedruckten weiß der Verein die Besucher natürlich [musik] darauf hin, dass der Umbau den Besuch erheblich beeinträchtigt. Unser Guide spürt meine Unzufriedenheit und das passiert mir zum ersten Mal. Spricht mich an. Ist ja klar. Ist ja klar, dass wir das dazu kommen. Eine kurze Frage. Wie viel habt ihr für die Tour eigentlich bezahlt? Weil ich weiß, wie teuer die Tickets sind. Was denkst du denn? Was wä denn deiner Meinung nach ein guter Preis? 35 € pro Person. Oh, warte, ich überlege gerade, was für ein Preis angebracht wäre, wenn ich diese Tour anbieten würde. Das ist eine der ehrlichsten Antworten, die ich je von jemanden bekommen habe. Ich denke mir 35 € pro Person mit Taxi beispielsweise. Lass es 50 sein. Lass es 100 sein. 120 für jeden 240 zusammen. Bitte was? 240 zusammen hat es uns gekostet. Oh mein Gott, kann ich nicht glauben. Hör mal zu. Weißt du, wie man das nennt? Das ist zu viel. Das ist eine Abzocke. Ja, [gelächter] ich erzäh alles draußen. Er scheint die Preise seiner Vorgesetzten nicht zu kennen. Das war wirklich ehrlich von dir. Mach dir keine Sorgen. Die Agentur, die diese Tour verkauft hat, ist eine Abzockeragentur, nicht? Du bist es. Was verdienst du denn daran? Was denkst du? Was würdest du bezahlen? Na, ich würde dir 40, 50 € pro Person bezahlen. Nein, nein. Wie viel denn? viel weniger. Ich bekomme insgesamt 45 €. Du bekommst 45 € für eine anderthalb Stunden Tour mit uns. Also mindestens die Hälfte unseres Geldes geht direkt an die Agentur. Das ist schlecht. Aber keine Sorge, du hast einen tollen Job gemacht. Vielen Dank. Vielen Dank euch. Ich finde es fair, dass wir darüber gesprochen haben. bye Oh, da geht jetzt jemand weg mit einem Gefühl der Scharm. Das ist eben richtig unangenehm, was hier gerade passiert ist. Normalerweise lernen wir ja bei unseren Dresmenschen kennen, die sowas, na ja, moradisch vor sich selbst rechtfertigen können, die sagen, na ja, komm, sind da auch nur Touristen. Aber dem ist das unangenehm. Ich wurde noch nie von einem Abzucker umarmt, vor lauter schlechten Gewissen. Dieser ab Mann bekommt gerade mal 40 € oder 45 waren es für die gesamte Tour, wir gemacht haben, aber 240 haben wir bezahlt. zieht man da den Eintritt ab für uns, macht das Unternehmen auf dessen Webseite ich war über die Hälfte einfach nur so einfach eingestrichen für eine Leistung, die es gar nicht geben kann. Weil schauen Sie doch mal hier, hier wird gebaut, da kommst du nicht rein, da kommst du nicht raus, da kommst du nicht in die Katakompen, nicht in die Kabinen, nicht aufs Feld. Nichts. Nad und das weiß er, die Firma auch. Nur wir blöden Touristen zahlen dafür dann hier enttäuscht zu werden. So schaut's aus. Am nächsten Tag will ich das Büro des Veranstalters dieser Stadion Tour besuchen. Eine Adresse finde ich gut versteckt auf der Homepage. 120 € für eine Tour, die an offizieller Ticketstelle gerade mal 18 € kostet. Das ist Abzocke. Das ist die Adresse. Wir sind richtig. Nur von der Firma ist hier nichts zu sehen. Kein Name, kein Klingelschild, kein Mensch. Aber es gibt hier andere Unternehmen, die mir vielleicht weiterhelfen können. Hallo, eine Frage. Ich suche die Firma Madrid Discovery. Sind hier? Die Firma war bis vor andertinhalb bis zwei Jahren mal hier. Die sind nicht mehr hier. Oh, die waren also mal hier. Also, sie gibt es noch. Die Firma hat mir erst gestern was verkauft. Es läuft weiter. Okay, das weiß ich nicht. Die Firma war hier bis vor Covid. Oh. Aber sie konnten sich nicht halten und sind gegangen. Aber ist doch jetzt schön zu hören, dass sie zurück sind und weiterarbeiten und Geld verdienen. Oh. Tut mir leid. Vielen Dank für die Hilfe. Danke sehr. Tschüss. So, also das Unternehmen war hier mal, so viel wissen wir irgendwo hier ist während der Pandemie in die Knie gegangen. Also mein Geld nehmen sie schon noch. Also die sind noch operativ. Ich will es zurückhaben, meine Kohle, weil ihr habt viel zu viel bezahlt und ich gehe jetzt genau den Schritt, den sie in einem Madridurlaub nicht gehen würden. Ich suche den Geschäftsführer. Das soll anderen nicht so gehen nach mir. Das muss ja auch runter von der Webseite, diese ganzen falschen Versprechungen. Also, waronus, ich versuche es telefonisch bei der Firma ohne Erfolg. Auch unsere Mails bleiben unbeantwortet. Aber auf eine WhatsApp hat er sich gemeldet, der Mann, der Chef des Unternehmens, der uns nachher treffen will. Da freue ich mich drauf, weil er hat mir einiges zu erklären. Er weiß natürlich nicht, was wir von ihm wollen, aber das werde ich ihm gerne erklären. Kleiner Vorwand und schon kommt er aus dem Nest. Ein paar Stunden später habe ich einen Termin mit dem Mann, der mir die Tour verkauft hat und auch der Geschäftsführer der Agentur ist. Mitten in der Innenstadt taucht er auf. Dass wir vom deutschen Fernsehen sind, weiß er noch nicht. Wir sind verabredet. Du bist Maxim. Maxim, freut mich. Ich bin Peter. Das ist Robin. Warte ich auf dich. Ja, genau. Ich muss mit dir reden. Wir müssen mit dir reden über die Stadiontour. Wir haben 120 € pro Person bezahlt. Ja. Und wir haben noch nicht mal das ganze Stadion gesehen. Ich verstehe nicht genau. Doch, es ist ganz einfach. Du ziehst Touristen ab. Du verlangst 120 € um dorthinzukommen mit einem Taxi. Der durchaus ehrliche Touride gesteht uns direkt am Anfang, dass wegen der Baustelle vieles eingeschränkt ist. Spielfäll ebenfalls. Es kann ja alles sein, aber wenn du ein ehrlicher Anbieter wärst, würdest du nicht leere Versprechungen auf deiner Webseite auflisten. Du würdest z.B. nicht sagen, hier behind the scenes, Bernabeo, die Begehung, die Kabinen. Seit wann sind die geschlossen, die Kabinen? Okay, weißt du was? Ich gehe zurück ins Office und dann überweise ich dir das Geld zurück. Okay. Ne, du machst dasselbe morgen mit anderen Touristen. Was willst du denn von mir? Du sollst die Angaben auf der Webseite ändern, wenn du ein professioneller Anbieter sein willst. Lass mich dir das erklären. Okay. Hast du die Baustelle gesehen am Stadion? Ja, klar. Diese wird aber bald fertig sein. Ja, aber du kannst do trotzdem auf deiner Webseite was anderes schreiben. Ich werde es ändern. Okay. Okay. Ein kleiner Erfolg. Er verspricht die falschen Informationen von der Webseite zu nehmen und mir den vollen Betrag zurückzuerstatten. Okay, ich warte dann auf mein Geld und natürlich auf die Änderung auf deiner Website. Okay. Okay. Al. Bye bye. Prell. dabei. Da geht er dahin, der junge Mann, der ganz offensichtlich ein falsches Händchen hat für uns Touristen, der uns Dinge verspricht, die es nicht gibt. Wenn Sie jemals nach Madrid kommen, checken Sie bitte vorher, ob da noch gebaut wird. Wir sind jetzt im Jahr 2023. Bis ungefähr den Dezember rein dauern diese Bauarbeiten noch. Da kommen sie nicht auf dem Rasen, da kommen sie auch nicht wirklich ins Stadion rein, nur so ein bisschen das, was sie mit uns erlebt haben. Und ob und wann man wieder in die Umkleidekabinen von groß und Co. kommt, das steht in den Sternen. Die Agentur hat tatsächlich die Angaben auf der Webseite geändert und weist jetzt auf die Bauarbeiten hin und mein Geld habe ich wieder bekommen. In Madrid treiben Kräuterfrauen und Wahrsagerinnen ihr Unwesen. Diese Mädels sind Betrügerin natürlich. Die sind Abzockerinnen. Die rennen von uns weg gleich. Städte wie Madrid laden Touristen geradezu zum Shoppen ein. Das kann sich rechnen. Jeder deutsche Shoppingurlaube gibt im Schnitt fast 70 € pro Tag aus. Nach Kleidung auf Platz 2 bei den beliebtesten Waren Schuhe und hier in Madrid gibt es ganz besonders rare und hochpreisige Turnschuhe. Mein Wie schick die alle sind. Wenn Sie an Mailand oder Paris denken, richtig, dann denken wir alle an Fashion Hauptstädte sozusagen. Wussten Sie, dass Madrid als eine der Turnschuh der Sneakers Hauptstädte Europas gilt? Das stimmt. Ich habe mich selbst davon überzeugt. An jeder Straßenecke ist hier ein Tonschulladen. Ja, okay. Zugegeben auch. Ich könnte mal wieder neue vertragen, aber die Preise hier. Ja, 300 € 400 €. Was machen wir da als schlaue Touristen? Richtig, wir gehen ins Outlet und kaufen uns da Sneakers. Das kann in Madrid zu einem Problem werden. In sogenannten Outlets gibt es Restbestände zu guten Preisen. Anders als bei Straßenhändlern darf man dort davon ausgehen, dass nur Originalware in den Regalen steht. Dieser Laden hat sich auf seltene Produkte spezialisiert. Sneaker der großen Marken um 100 €. Echt Schnäppchen eben. Bei der Auswahl unterstützt mich meine Kollegin Leonie. Also der hier kann ich dir sagen, der ist der ist richtig teuer. Was ist denn das hier? Es ist ein Nachweis mit QR-Code für die Identifizierung. Ah, dass der Schuh echt ist. Authentik. Ja, genau. Es handelt sich hier um ein offizielles Replikat von der Schuhmarke. Ein Schuh vom Hersteller lizensiert, aber eben nicht von ihm selbst produziert. Gibt es sowas überhaupt? Air Jordan. Das sind ihr Jordans oder? Ja, genau. Dung dung dung dung bing. Sie authentische Ware. Gut. Wunderbar. Los dos. Die zwei, die nehme ich mit. Okay, weißt du, so dieses Gefühl an der Kasse im Outlet, du weißt, das ist ein Ort, den kennen die anderen nicht. Nur du hast ihn gefunden, steht Outlet drüber und du sparst richtig Geld und kommst natürlich heim und sagst, Leute, das sind 500$ Schuhe, die ich hier habe. Bezahlt habe ich so um die 100 €. Ein Top Preis für Top Schuhe, die der Händler unter dem Tresen hervorzieht aus einer Plastiktüte. Bekomme ich den Originalkarton? Klar. Super. Alles original. Na ja, zumindest lizensiert, wie der Händler behauptet. Zu einem guten Preis, so wie man es von einem Outlet erwartet. 190 für beide. 190 für beide. 190 für beide. [gelächter] Weißt du, du lestst, gehst aus dem Shop raus, kannst du zwei verschiedene Arten von Gefühl haben. Entweder oh Mann, jetzt ist die Kasse leer oder hey, wir haben noch richtig viel übrig, weil wir haben gespart und ein Bruchteil von dem ausgegeben, was es normalerweise kosten würde. Wie günstig. Das finden wir jetzt gleich raus. Toll. Super Madrid, die Sneaker Hauptstadt. Zusammen mit meiner Kollegin Leonie schaue ich mir die Tonschuhe ganz genau an. Sie kennen ja eins meiner Idole, ja, Michael Jordan Super Basketballspieler gewesen und der hat natürlich seine eigene Linie hier ohne Werbung zu machen und der ist auch mit dem legendären Logo hier oben zu sehen, bevor wir überhaupt über irgendwas reden, ich habe den Mann schon oft spielen sehen und das Logo auch, aber mit so kurzen Armen und wie auf diesem gestickten Logo wä er noch nicht mal zum Fußball oder Schach gekommen, aber kein Basketballer geworden. Selbst im Vergleich zu den anderen vermeintlichen Replika wird klar: Hier stimmt etwas nicht. Die Logos sind unterschiedlich. Ich weiß aber zu wenig über die Schuhe. Wie kann ich sonst noch rausfinden, ob die echt oder unecht sind? Ich habe hier dieses äh grüne Teil. Er sagte mir: "Was ist es hier?" Steht drauf: "Verified authentic." Er muss das dann sozusagen von Stock X gekauft haben, dass die das verifiziert haben. Was ist das Stock X? Stock X verifiziert das, dass die Original sind. Stock ist ein Online Marktplatz für Schuhe, Kleidung und Elektroartikel. Er verifiziert die Produkte mit einem eigenen Siegel. Jedes Versehen mit einem QR-Code, der eigentlich zu einer Produktnummer führen sollte. Bei unseren Schuhen landen wir lediglich auf der Webseite des Anbieters und nicht bei einer Nummer. Genauso sollte es nicht sein. Diese beiden sozusagen Plastikzertifikate dieses Onlinehändlers sind zumindest was diesen Barcode angeht falsch. Das ein zweites Indiz. Und für wie viel verkauft denn der Hersteller das auch mal ursprünglich? Also die haben ursprünglich ganz am Anfang 190 € gekostet. 190? Na gut, dann mache ich aber hier mit der Hälfte des Preises immer noch ein Schnäppchen. Und die roten? Und die roten waren ursprünglich, als sie rausgekommen sind, 220. alt sie rauskommen sind. Heißt heutzutage paar Jahre nach dem Release, wie man sagt, sind die dann teurer. Genau, die gehen dann hoch. Beliebter sie werden 200, 300 €. Ja, es kann auch aber über 1000 sein. Wus. Ja, einem Sammler mag sowas wert sein, die 1000 € oder sogar mehr. Aber eins muss auch der Sammler natürlich haben, einen echten Schuh. Und es gibt sicherlich auch Experten, die sich damit wunderbar auskennen. Findest du uns einen hier in Madrid, quasi eine der europäischen Hauptstädte für Sneakers ist, aber wenn ich diese Armlänge hier so mir angucke, niemals, sorry, der wä nicht an den Korb gekommen für keinen einzigen Punkt. Ich glaube, ich habe 190 € für Fälschungen bezahlt. Um sicherzug gehen, haben wir ein Treffen mit Malandro vereinbart. Der Sneaker Profi individualisiert Tornschuhe, indem er sie bemalt. bedruckt oder Teile austauscht. Jedes Paar wird so ein eigenes Kunstwerk. Der Mann kennt sich aus. Wow, das sind die Schuhe. Ich habe diese Sneakers in einem sogenannten Outlet gekauft. Outlet. Okay.Ama Outlet. Genau. Es heißt so Outlet. Aber ich glaube, die Schuhe sind nicht echt, oder? Nein. Nein, das kann nicht sein. Darf ich mal das Etikett sehen? Die haben 95 € gekostet. Das ist der Preis. Ja, aber es ist ja ein Outlet Preis. Also, ich bin mir ganz sicher, solche Art von Sneakern gibt es nicht in Outlets zu kaufen. Siehst du die Zunge? Der Schuh ist sowas von falsch. Und mit diesem Geruch eindeutig Plastik und Chinaware. Das ist ein Fake. Darf ich mal? Ich würde das nicht merken, ob das jetzt echt oder falsch riecht. Also, aber er schon der Profi kennt die Tricks der Schuhfälscher. Vergleicht man z.B. die Sohlen von Fälschung und Original, fliegt der Schwindel auf. Aber gibt's überhaupt lizensierte Repliks? Wie der Verkäufer behauptet hatte? Gibt's denn überhaupt offizielle Replikate von Nike? Nein, auf keinen Fall. Unmöglich. Unmöglich. Also, es existieren noch keine offiziellen Kopien. Unmöglich. Auch die Luftpolster in den Fakes sind weniger belastbar als die im Original, aber mit ein paar Tipps kann auch jeder Leihe Sneaker Fälschong vom Original unterscheiden. Zuerst Logo checken. Bei echten Sneakern gibt es keine Abweichungen. Nur perfekte Logos schaffen es auf den Markt. Weiches Material. Nach dem Drücken und Verformen muss der Schuh in die Ursprungsform zurückkehren und recherchieren. Jeder Schuh hat spezielle Merkmale, die Hersteller oder Fans veröffentlichen. Nur so schützen sie sich vor Fälschungen. Also, wer sich damit auskennt, der kennt diese Merkmale und laufen Sie gerne mit einer Fälschung am Fuß rum? Ich nicht. Mut gra. Mit dieser Gewissheit fahre ich am nächsten Morgen noch einmal zum Einkaufszentrum, in dem sich das Outlet befindet. Um das mal klarzuziehen, wir sind ja hier nicht auf irgendeinem Hinterhofmarkt in so Touristengegenden, wo du eigentlich weißt, dass jede Marke eine Fälschung ist. Ganz im Gegenteil. Scha, wir haben das hier gekauft in dem großen Einkaufszentrum und da ist eben dieses Outlet in der Ecke irgendwo oben im ersten Stock und der lügt uns und alle anderen Touristen eben an. S ich mein Geld zurückhaben. Treffe, treffe. Alles klar. Hallo. Also, ich habe folgendes Problem mit den schonen. Das sind keine Replikate. Warum? Es gibt keine Replikate von Nike schon oder? Ich weiß nicht. Das stimmt nicht. Falzos, das sind Fälschungen. Schau hier. Mira, Mira gefälscht. Ja. Und schau hier. Genauso schau. Ja. Ja. Das sind keine Replikate, das sind Fälschung. Ist das legal hier? Das weiß ich nicht genau. Ist das legal hier? Ja. Der Mann belügt mich ein weiteres Mal. Fälschungen dürfen in Spanien natürlich nicht verkauft werden. Im Höchstfall drohen sogar zwei Jahre Haft. Mus. Das gibt große Probleme, wenn du sowas hier verkaufst. Nein. Wieso? Es handelt sich um Schuhe aus der Produktion. Aha. Aber du weißt schon, was du hier verkaufst. Nein, es handelt sich um Replikate. Nee, das sind Fälschungen. Fälschungen. Ja, also doch Fälschungen. Wir wollen mal bei der Wahl bleiben. Okay. Mutas Gracias. Bye bye. Also, so schnell hat noch nie ein Verkäufer von Plagiaten mir Geld zurückgegeben. Der wusste sofort, worum es uns geht. Ja. Ja. Senor, kein Ding. Sie kriegen ihre 190 Tacken wieder. So viel haben die beiden Paare gekostet und er wollte sich trotzdem nicht darauf einlassen auf den Gedanken. Das sind jetzt keine Kopien, keine Replikas, weil die gibt's einfach nicht. ich mir versucht zu erzählen. Das sind Fälschungen. Auch wenn Ihnen hier nach einem anstrengenden Stadtbummel die Füße brennen, kaufen Sie ihre Sneaker lieber in einem der vielen Shops auf der Granvea. In Budapest wechsle ich Geld auf der Straße und werde betrogen. Das hier ist 2,50 € wert. Das hier gar nichts mehr. Gleich Madrids Innenstadt ist wunderschön und der Placer Major ihr Zentrum. Früher Ort von Stierkämpfen, Volksfesten und sogar Hinrichtungen ist heute vor allem das touristische Zentrum. Was mir auffällt, die Stadt ist top in Schuss. Die Fassaden strahlend weiß, jede Ecke wunderschön anzuschauen. Also, es gibt wenig Reiseziele in Europa, bei denen sie mich so durch die Straßen laufen sehen, weil die Architektur in Madrid ist wunder, wunderschön. Die Fassaden, wenn man sich die Mühe macht, da hochzuschauen, sind toll. Teilweise renoviert, teilweise noch ganz alt, aber unglaublich stilvoll. Und wenn man den ganzen Tag so durch die Gegend läuft, dann merkt man vielleicht gar nicht, dass man irgendwann abgezockt wird. Z.B. da vorne auf dem Platel Soll, einem weiteren Touri Hotspot, fallen mir mehrere Damen auf. Jeder hält ein Bündel und versucht davon etwas zu verkaufen. Als ich mich nähere, erkenne ich, es ist Rosmarin. Rosmarin für deine Liebsten. Für meine Liebsten. Gib mir eine Spende dafür. Ich brauche Geld. Für dich? Warum? Ja, für mich. Für die Babys, die ich habe. Ich brauche Geld. Baby. Oh, welche Babys? Ich habe Babys. Du hast Babys. Entschuldigung, diese Dame, die hat doch eher großen Mutteralter. Die hat doch keine vierjährigen Kinder. Okay. Wie viel? Was du möchtest. Du hast wirklich drei Babys. [gelächter] So. Okay. Das reicht doch nicht. Wie? Den Schein auch. Nee, mein lieber. Gib mir den Schein. Ja, na ja, komm, du willst. Ist okay. Reicht schon. Ist komm gib ih mir. Nee, neu so. Ich gebe ihr 2 € für einen Zweig Rosmarin. Das Geld ist angeblich für ihre Babys. Bei allem, was Sieb ist, das glaube ich nicht. Zum Glück habe ich diesen Fmer behalten. Was sind denn das für Damen hier? Ich habe ja schon viel gehört. Die war schon sehr puschy, ne? Die war schon so noch mal für mich, für meine Kinder, meine Töchter und so weiter. Und sie hat ihre Freundinnen mitgebracht. Noch mehr Mütter mit noch mehr Babys und die verteilen sich jetzt auf den ganzen Platz hier. Schau mal da. Der nächste und der nächste. Wie schnell das geht. Schon wieder einer. Schon wieder einer. Schon wieder einer. Schon wieder einer. Wir haben genug Kameras dabei. Ich setze mich mal irgendwo hin. Vielleicht hier irgendwo in ersten Stock und beobachte das mal. Wie viele sind es? Wie viel Geld verdienen die so? Und vor allem, wer bekommt das Geld am Ende des Tages? Weil ich glaube nicht, dass sie es in der eigene Tasche stecken, aber das ist nur eine Vermutung. Ah, vielleicht ist hier irgendwo ein Kaffee zum Hinsetzen. Schau ich mir das mal an. Wirklich weit komme ich nicht, denn schon habe ich den nächsten Rosmarinenzweig in der Hand. Gib mir 1 € bitte für meine Kinder zum Essen. Nö, hab schon. Okay. Die Dame merkt, dass ich wenig Interesse habe. Also stürzt sie sich auf meinen Kameramann Robin. Wie heißt du? Robin. Robin. Sprichst du ein bisschen Spanisch? Ich verstehe mir als ich spreche. Komm her und lie ihm aus der Hand. Wie geht es dir? Sie holt eine Kollegin dazu, die Robin aus der Hand lesen und seine Zukunft vorhersagen soll. Eine angebliche Wahrsagerin. Also [musik] sie liest die ganze Zeit an einer Linie ab. So, wenn sie lesen würden, du bekommst einen wichtigen Telefonanruf heute, wahrscheinlich von mir. Also, der Spruch wirkt natürlich auswendig gelernt. Die nicht ganz freiwillig vorhergesagte Zukunft hat aber auch ihren Preis. Die will noch 1 €o haben jetzt. Die will noch 1 € haben. Will noch 1 Euro haben. Gib mir noch ein bisschen Geld. Nur ein noch. Wir wollen gehen, aber die Frau bleibt hartnäckig und greift sogar in den Geldbeutel. Nee, nee, nee, nee, nee, keine Noten. Die will jetzt, die gibt sie jetzt nicht zufrieden mit Münzen. Okay. Moment, Gracias. So und zack und weg. Und hier stehen schon wieder die nächsten. Ich beobachte, wie die Frauen den Passanten aus der Hand lesen und jedes Mal kassieren. Aber wie viel. Ich sehe, wie neben mir eine Touristin aus der Hand gelesen wird und anschließend ein Schein die Besitzerin wechselt. Und jetzt kommt die nächste, ganz erfasst von ihrer äh Weissagung. So, sch mal, die geben sich mit den Münzen nicht zufrieden. Die will mehr haben. [gelächter] So, was hat sie Ihnen erzählt? Werden sie glücklich? Mir wird es gut gehen. Ich werde glücklich sein. Oh, das alles. Ja. Wie viel haben Sie ihr gegeben? Wie viel? Zehn. Das ist viel. Ja, ich wünsche ihn trotzdem alles Glück. [gelächter] Also uns ist schön uns ist bitte schon eins jetzt klar. Das ist Bettelei. Werden aber, wenn du dich mal umdrehst von der Polizei a beobachtet. Hier ist überall Polizei. Berittene Polizei, befahrene Polizei. Die interessiert es überhaupt nicht. ist den egal. Nun gut, betteln ist ja an sich nicht verboten. Nur sehen die nicht bedürftig aus. Lass mich bitte Malinen ersten Stock da oben gehen und das mal für eine Stunde beobachten und so hochrechnen. Weißt du, wie viel da zusammenkommt. Dann wird nämlich aus einer Bettlerin, der ich normalerweise was gebe, wenn sie bedürftig ist, eine Geschäftsfrau. Und wenn es mehrere Geschäftsfrauen sind, dann ist es ein Unternehmen und dann ist es irgendwann eine Abzocke. Komm, wir gucken mal an. In einem Café habe ich im ersten Stock einen tollen Logenplatz. Langsam verstehe ich, wie die Damen organisiert sind. [musik] Das scheint sowas wie eine Chefin sein, weil zu der kommen sie regelmäßig hin. Geben Sie da das Geld ab vielleicht, aber ich zähle jetzt hier mindestens 15 von denen. Mindestens 15. Verteilt an jeder Straßenecke und immer wieder druf. Immer wieder drauf. Gibt jeder Kunde zwischen 5 und 10 € macht eine Frau am Tag locker 200 € Umsatz. Das Geld reichen Sie an die Chefin bzw. Vorarbeiterin weiter. Organisiertes Batteln im großen Stil. Hier wird richtig Kasse gemacht. Mein Kollege Jonas soll sich jetzt aus der Hand lesen lassen. Gibt es Einzelschicksale oder sagen die Frauen jeden Kunden dieselbe Zukunft voraus? Schau hier für dich. Ich lese dir aus der Hand. Du wirst viel Glück haben die nächste Zeit. Wie sich die Voraussagen unterscheiden, dazu kommen wir gleich. Zuerst aber muss Jonas zahlen bei der Chefin persönlich. Gibst du mir was? Das kostet 40 € für dich, mein lieber. 40 €. Genau. 40 €? Nein, 40 €. 40 € Die Dame will wirklich 40 € von ihm. Gib mir mehr. Was hast du? Das ist alles, was ich habe. Das reicht nicht. Hier ist ein Bankautomat. Nein, nein, nein, nein. Eigentlich ist es ja gar nicht meine Hand, die gelesen wurde, sondern dein Darf ich mal kurz deine Hand sehen? Alle hier rein. Ihr seid ja n unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Handgrößen, unterschiedlichen Linien hier, aber eure Zukunft scheint dieselbe zu sein, oder? Was hat sie dir erzählt? Ich bekomme heute noch einen wichtigen Anruf. Jemand ist neidisch. Stopp, stopp, stopp. Und du kriegst Ich kriege auch einen wichtigen Anruf heute. Bevor wir weitermachen, hören Sie und schauen Sie sich bitte selber an, dass diese beiden Damen mit den Rosmarinenzweigen diesen beiden Herrn gerade eben aus der Zukunft und den Händen gelesen haben. Du hast sehr viel Glück mit deiner Familie. Du wirst glücklich mit der Liebe deines Lebens. Du verdienst gerne Geld und gibst es auch gerne aus. Du verdienst gerne Geld und gibst es auch gerne aus. Jemand beneidet dich. Es gibt eine Person, die dich beneidet, als hätten sie es auswendig gelernt im Prinzip. Ja, leider ein bisschen, ne? Das ist eigentlich als ein Text und alle erzählen den gleichen Text. Also, es ist halt einfach geloben. Und wenn der nicht parat ist, der Text, dann geht man einfach zum ultimativen Mittelüber einfach mein Baby braucht das Geld. haben wir einigermaßen überschätzt und überschlagen, wie viel die wohl verdienen. Ja, das sind mehrere 100 € pro Tag und Dame, so schätzen wir zumindest. Das ist keine Bedriftigkeit, das sind Abzockerinnen in diesem Fall und deswegen müssen wir mal sprechen. Vorher würde mich aber interessieren, was sagt überhaupt die Polizei dazu? Die steht ja hier an jeder Straßenecke sozusagen. Malbrechung, eine Frage. Sprechen Sie Englisch? Nein, leider nicht. Ich kann ein wenig Spanisch. Eine Frage. Was sind das da für Frauen mit diesen Zweigen? Ja, was machen sie? Das ist Rosmarin. Also, die lesen die Zukunft aus der Hand. Ja, genau. Aber es sind Personen, von denen man sich in acht nehmen sollte. Mhm. Ist es nicht illegal, was die Damen tun? Nein, sie verteilen Rosmarin zum Kochen. Aber sie nehmen Geld. Viel Geld. Ja, ich weiß nicht. Sie betteln nach Geld. Okay. Aber das ist legal hier, oder? Ja. Ja. Sie machen nichts Schlimmes. Sie verteilen nur Zweige. Das ist okay. Okay. Aber die sind nicht arm, oder? Nein, aber sie sind clever. Okay. Mut grat. Okay. Klar. Die Polizisten wissen, was da passiert. Können natürlich nicht eingreifen, weil es ist so eine kleine Lücke zwischen Legalität und Abzocke, aber ich meine wirklich strafverfolgen kann man die Damen dafür nicht, aber darauf ansprechen schon. Und genau das habe ich jetzt vor. Ich spreche die Vorarbeiterin an. Kleine Frage. Warum? Ich will nicht. Warum macht ihr das mit allen Leuten hier? Das ist eine Abzocke. Es ist eine Abzocke und du weißt das. E, sag mir, das ist eine Riesenlüge hier. Bleib hier. Warum rennst du weg von mir? Wo willst du hin? Die Vorarbeiterin flüchtet. Klar. Auf dem Weg sammelt sie ihre Kolleginnen ein und verschanzt sich in einer Apotheke. Warum muss man denn weglaufen vor uns? Wir wollen doch bloß sprechen. Wir wollen doch nur reden. Jetzt brauchen sie vielleicht eine Kopfschmerztablette in der örtlichen Apotheke, weil es ih irgendwann zu viel wird, dass sie eben auch mal jemand darauf anspricht. Diese Mädels sind Betrügerin natürlich, die sind Abzockerinnen, die rennen von uns weg und sie weiß auch ganz genau, worauf ich sie anspreche. Ich kann mir jetzt hier eine Stunde hinstellen, bis die rauskommen. Bringt aber nichts. Versprechen werden Sie mit mir nicht. Laufen Sie vor diesen Damen weg. nicht umgekehrt. Ciao. Immerhin das heutige Geschäft habe ich Ihnen erstmal versaut. Jetzt rennen sie und Ihnen kann ich nur empfehlen, sich das Horoskop entweder aus der Zeitung zu holen, wenn Sie dran glauben und den Rosmarin im Supermarkt, da zahlen sie deutlich weniger. Versprochen. Also nehmen Sie sich vor diesen Frauen in acht. Einen letzten Tipp habe ich noch für Sie. Der Palao Real. Herrlich oder? Der Ort, an dem König Felippe und seine Letizia arbeiten. Wohn tun sie woanders. Das Schöne ist, hier in ihrem royalen Arbeitszimmer dürfen wir sie fast schon besuchen. Viele der Räume sind hier offen. Zwischen 12 und ja, knapp 30 € kosten die Tickets ungefähr. Und hier ist es, so können wir versprechen, garantiert abzockefrei. Leider habe ich keine Zeit, mir den Königspalast anzusehen, weil mein Flug geht gleich in die nächste große europäische Metropole. Es geht an die Donau nach Budapest. Eiskalte Abzocke on the rocks. Das hat so ungefähr die Größe eines Kühlcontainers in einem Steakhaus. Das war's aber auch schon gleich. Budapest erreiche ich und so sollten sie es auch tun. Von Deutschland bequem mit dem Zug. Eine mehrtägige Städtereise hierher lohnt sich alle mal. Die Hauptstadt Ungarns blickt zurück auf eine bewegte Geschichte. Dabei gibt es Budapest erst seit 1873, als die beiden Städte Budha und Pest zusammengeschlossen wurden. Melek Vogatasch, herzlich willkommen in Ungarn. An der schönen blauen Donau sind wir mal wieder in der Hauptstadt Budapest. Weiß nicht, wie es ihnen geht, aber ich habe als kleiner Junge beim Wort Ungarn immer an den hier gedacht, also an den Erfinder. Erne Rübeck, der den Zauberwürfel erfunden hat, war nämlich Ungar. Budapest hat viel mehr zu bieten als nur Spielzeug. Es ist nicht nur architektonisch eines der schönsten Ziele in ganz Europa. Ich war hier schon mal mit meinem Team und deswegen würde ich sie jetzt mitnehmen, um mal zu überprüfen, gibt's diese alten Abzocken von damals noch und vor allem, welche neuen sind dazuekommen? Auf geht's. D vi Tage City Trip in Budapest. Fast 4 Millionen Besucher empfängt die Perle an der Donau jährlich. [musik] Schlendert man durch die Straßen, kommt einem überall die Geschichte Europas entgegen. Doch Euro, damit kommt man hier nicht weit. Geld wechseln ist daher immer einer der ersten Tagesordnungspunkte. Zur Erinnerung, Ungarn ist ja in der Europäischen Gemeinschaft, das vergisst man manchmal, wenn man so Zeitungen liest. Ja, politisch ist das hier alles ein bisschen schwierig zurzeit, aber nicht nur die Werte sind unterschiedlich, auch die Währung. Hier gibt's kein Euro, hier gibt es Forint. So heißt die lokale Währung. Und schauen Sie mal, wie schwierig das nachzurechnen ist. 50 € sind Tageskurs 20282 vor eben beim Burger ist nachrechnen ist hier schwierig deswegen brauche ich eine Art und Weise mein Geld zu tauschen, die zuverlässig ist. Möglichkeiten zum Geld wechseln gibt es in Budapest an jeder Ecke. Nur ob das immer so gut für den eigenen Geldbeutel ist? Ich versuche es bei einer der großen Ketten. Im Zentrum laufe ich an dutzenden Filialen mit gelb orangem Logo vorbei. Sind die seriös und haben die faire Kurse? Ich wechsle 50 €. 16835, aber für 50. Yes. Ja, für 50. Das ist nicht sein Arzt, oder? Okay, thank you. Tschüss. 16 000 statt 20.000. Bevor ich auf den Beleg schaue, fühle ich mich bereits abgezockt. Moment, Moment, Moment, Moment, Moment, Moment. Der offizielle Kurs für 50 € wären heute hier über 20.000 1000 vorint gewesen. Ich habe jetzt hier in der Hand aber nur 14 15 in der Tat wirklich echt nur 1636 insgesamt. Mit dem Wechselkur der Stube bekomme ich für 50 € lediglich 18300 Vind. Zahle 1460 Servicebühr, ein Verlust von umgerechnet 8,69 €. Wir fehlen jetzt von den 50 €. Wenn es die 100ter getauscht hätte, dann wären 20 € weg. Also weg, ganz weg. kann ja nicht mehr ausgeben. Äh warte mal, das muss dann noch anders gehen. Das ist ja unfassbar, dieser Kurs. Zum Glück gibt's in der Stadt jede Menge Alternativen. Die erste Wechselstube war noch nicht zufriedenstellend. Bei meinem zweiten Versuch, einen guten Kurs zu ergattern, verlasse ich mich auf prominenten Beistand. Schau mal, wer hier alles schon gewechselt hat. Prominenz Axel Schulz Lattus Darius Michaelwski die werden wissen, wo es guten Kurs gibt hier. Du kann ich 50 wechseln bitte? 50. Okay. vor Rind soll ich bekommen und die Frau weist mich auf eine zusätzliche Servicegebühr hin. Ach, da ist Kommission. Ah, [gelächter] jetzt nee. Ja, nun müssen sie auf das müssen sie vorne dran schreiben. Niemand macht es. Wie bitte? Wieso draußen? Ich sage es ihn. Ja. Ach, nur hier. Hier. Ja, ja, das ist ihr auch klar. Hier, hier wä ich fast drauf reingefallen. Stopp. Den bekommst du von mir nicht, weil die Kommission steht draußen nicht dran. Und hier auf so ein kleines Ding hier und da steht dann dran, dass man entsprechend Kommission zahlen muss. Nee, hier auch nicht. Hier auch nicht. steht nirgendwo dran, nix, keine Kommission, gar nichts. Bei 50 € blieben mir 4524. Der Kurs hier etwas besser, trotzdem wären 4,76 € futsch. Die Alternative zu Wechselstuben sind Geldautomaten. Der clevere Urlauber hebt selbstverständlich dort sein Geld ab, aber wird dort auch eine hohe Servicegebühr erhoben? Man stolpert über diese Dinger sozusagen hier auf der Watzi auf der zentralen Einkaufsstraße in Budapest und ich möchte mit Ihnen gerne mal so einen Besuch dieses Automaten hier vollstrecken und sie werden sehen, warum ich davon die Finger lasse. Ich schlag jetzt mal groß zu. 100.000 Vin sind eigentlich so bisschen unter 250 €. So, der schauen Sie mal, was ihnen hier abgezogen wird insgesamt. Und das sind nicht 250 € das sind, schau mal hier, am Ende des Tages 285,75 Cent. Das heißt, die zahlen 35 € damit sie tauschen dürfen. Darf ich hier bitte abbrechen? Abbrechen und Sie davor warnen, diese Automaten in der Innenstadt von Budapest zu benutzen? Diese Kurse sind miserabel und ohne dass sie es merken, sind sie auf dem Geld los. Das lohnt sich hier nicht, denn an diesem Automaten wären bei 50 € 7,15 € Gebühren angefallen. Den schlechtesten Kurs gab es bei Wechselstube 1. Wie kommen die Preisunterschiede zustande? Das will ich klären und gehe noch mal zurück auf Anfang. Ich habe eine Frage. Ich habe vorhin 50 € getauscht. Der aktuelle Wechselkurs wäre ungefähr 20.000 Vint. Ich habe in ihrer Filiale allerdings nur 16 000 bekommen. [räuspern] Das ist ein wirklich schlechter Kurs. Ihr nehmt mir also 4000 weg jedes Mal, wenn ich 50 € wechsel. Das ist für mich Abzocke von ahnungslosen Touristen. Ihr zieht den Leuten das Geld aus der Tasche. Aber es ist ein freier Markt. Das mag schon sein. Jede Filiale kann ihren eigenen Kurs und Gebühren anbieten. Ja, ich weiß, aber ich komme extra zu einer seriöswirkenden Filiale, um Geld zu wechseln. Haben Sie kein schlechtes Gewissen, jedes Mal den Leuten das Geld so aus der Tasche zu ziehen? Ich mache die Preise ja nicht. Würden Sie hier als Tourist ihr eigenes Geld tauschen? Ich? Yes. [gelächter] Nein, nein, nein. Aber hier sind halt so die Vorgaben. Ist für Sie auch kein gutes Gefühl, oder? Es geht mich nichts an. Es geht sie nichts an. Na, es ist mein Problem und deswegen denke ich, das hier ist eine riesigen Abzocker. Da kann man auch nicht mehr viel zu sagen, aber Jasy, man. Na ja, er arbeitet nur hier, ist schon klar, aber ihm ist natürlich bewusst und seinen vielen Kollegen äh die hier ja müssen bloß diese Farbe mal erkennen hier in der Stadt so ansässig sind, dass hier Touristen abgezockt werden, ne? Also, die klauen einem richtig das Geld und an der Tür findet man folgenden Hinweis, den ich besonders interessant finde. Ich übersetze mal frei. Ja, Geldwechsel auf der Straße ist illegal. Wir übernehmen dafür keine Verantwortung, müssen sie ja auch nicht. Aber wie Geldwechsel auf der Straße? Stimmt, das haben wir auch schon mal erlebt. Vielleicht gibt's es ja hier noch. Mache ich damit jetzt vielleicht einen besseren Deal? Wer weiß? 2015 bei meinem ersten Besuch in Budapest erlebe ich eine fiese Geldwechselabzocke auf der Straße. 100? Ja. Ja, nur 100. Wollen Sie nicht gleich mehr wechseln? Nee, nee, 100. Wie viel macht das jetzt? 31400. Jo, das ist überhaupt nicht okay. Das sind russische Scheine. Was ich hier habe, sind keine ungarischen Vorint. Schnell kommt hinterher. Der Mann ist nach dem Deal sofort verschwunden in Richtung U-Bahn. Da ist er. Ich hab ihn. Ich hab ihn. Komm schnell. Wir erwischen ihn kurz bevor ihr es auf den Bahnsteig schafft. Warte mal. Komm mal mit. Moment, Moment, Moment. Was ist das hier? Zeig doch mal. Nee, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne. Das behalte ich. Er weiß, dass wir ihn auf frischer Tat ertappt haben und versucht die Situation möglichst schnell zu bereinigen. Hey, nicht laut werden. Nimm das hier und komm mit. Okay. Ja, ich komme. Ja, ja. Komm mit, komm mit. Nicht weglaufen, wir sind schneller. Okay. Was ist das? Rubel. Warum machst du das? Ich bin verrückt. Alte wertlose Rubel statt Vorint zieht die Masche heute immer noch? 8 Jahre später spricht mich ein Mann auf der Straße an. Willst du Geld wechseln? Er tippt einen Wechselkurs in sein Mobiltelefon. Ich kann es kaum glauben. 420 ist der K. Der Beste, den ich in diesen Tagen in Budapest gesehen habe. Natürlich ahn ich, was der Mann im Schilde führt. Trotzdem spiele ich mit. Ist es tatsächlich dieselbe Masche wie damals? Nee, das sind meine 50 alles. Eine Lizenz hat der Mann natürlich nicht, aber wen stört das schon? Wenn man Geld sparen kann? Das sind 2 20 000 21 000. Ja, okay. Alles klar. Immerhin keine russischen Rubel dieses Mal, aber wie ungarische Vorins sehen die Scheine auch nicht ganz aus. Bevor ich den Mann konfrontiere, mache ich den Schnelltest. Kann ich mit diesem Geld im Shop um die Ecke was bezahlen? Was ist das? Das ist Geld, das ich gerade getuscht habe. Woher ist das? Das ist nicht unser Geld. Warten Sie kurz, ich bin gleich zurück. Da kriege ich Paprika im Hintern und Rummeln, weil der muss ja noch irgendwo sein. Ich muss mal schauen, was es hier ist. Aber ich kann damit nicht zahlen. Komm mal mit. Der Straßenwechsler ist in der Zeit in die U-Bahnstation geflüchtet. Erwische ich ihn noch? Ein 2 Minuten zu spät. Ein Z Minuten zu spät. Ich glaube, der ist schon weg da hinten. Ja, genau. Zack und ab in die U-Bahn und Schluss. Zahlen kannst du damit schon lange, lange Zeit nicht mehr. Komm. Und wie das ganze gelaufen ist, er hat mir im Prinzip diesen falschen wertlosen Schein in den echten reingesteckt. Ja, so. Der blaue 1000 Vorintschein dient nur dazu, das Opfer abzulenken. Das hier ist 2,50 € wert. das hier gar nichts mehr. Das heißt 47,50 € entschwinden da jetzt gerade mit der Metrolinie 2. So ein Scheiß. Die Metrostationen scheinen der Umschlagplatz, der Wechselbetrüger zu sein. Ich muss gar nicht lange nach dem Nächsten suchen. Er findet mich, als ich gerade wieder die U-Bahn verlasse. Ich habe einen guten Kurs. Guten Kurs. Du auch? Wie viel denn? 38. Ja, aber vorne waren es 400. 407 bei mir. Nur 407 ist ein bisschen besser. 500 ist Maximum. Wie viel willst du wechseln? 50 €50 €? Okay, das sind 20500. 20500, das ist ein guter Preis. Wieder verschwinden wir in einer dunklen Ecke. Gleiches Spiel, gleiches Pech. Eine Frage. Eine Frage. Warte, warte, warte. Jetzt ist gut. Du sprichst ja ein bisschen Deutsch, Kollege. So, was steht hier drauf? Nee, nicht anfassen. Was steht hier drauf? Da steht drauf Jugoslavia. Okay, Kollega, mach mal dein Tasche auf. Du hast nur so Du hast nur so jugoslawische Scheine da drin. Zeig mal das Portmonnaie ruhig. Was willst du jetzt? Mach mal deine Tasche auf. Was hast denn du da drin? Was für Scheine? Nee, nee, ne, nee. Ruhig, ruhig, ruhig, ruhig. Warte. bleib hier. Da drüben ist die Polizei. Was hast du für ein Problem? Das Problem hast du, weil du was illegal Okay, kein Problem. Weil du was illegales tust. Das ist ein Problem für mich. Warte mal, warte mal. Der Mann versucht sich aus dem Staub zu machen, aber diesmal bleibe ich dran, denn ich will verhindern, dass er weitere Touristen bestig. Gib mir alle. Gib mir. Alles klar. Gut. B ich das ist Beweis. Stimmt und du gehst deine Wege. Das ist vom Markt und keine anderen Touristen können mehr beschissen werden. Auf Wiedersehen. Lass ihn ziehen. Lass ihn ziehen. So viel habe ich noch nie so einen Betrüger abgenommen. Schau mal. Ich zähle und zähle. Komme mir fast richtig reich vor. Aber diese Währung gibt es schon lange nicht mehr. Ich höre mal jetzt auf zu zählen, weil mehr Wert wird es sowieso nicht. Zahlen kannst du damit nirgendwo mehr auf der Welt. Das ist ungefähr so eine halbe Million jugoslaischer Dinar. Das ist im Prinzip seine komplette Ausrüstung, um überlegt das mal den ganzen Tag über hier Touristen zu betrügen, ne? Das alles ist jetzt zum Glück vom Markt genommen. Ja, damit kann er niemanden mehr betrügen. Da war es ja was wert. Für sie noch mal der Tipp: Nein. Nein. Und nochmals nein. Niemals Geld auf der Straße wechseln. Der ist jetzt weg und das hier weg vom Markt. Das freut mich. Aber wie geht's denn nun richtig? In der Innenstadt versteckt in Seitenstraßen. Hier gibt es sie noch. Die ehrlichen Wechselstuben. Ich hätte gern 50 getauscht. Ja, oder wissen, ist der Kurs wirklich so? Da gebe ich ihn auch 100. Es sind 390. Na, da sind wir dabei. Zack, bitte alles wechseln. Nur 50 möchten Sie tauschen? Nee, wenn der Kurs so gut ist, dann nehme ich 100. Okay, 100. Okay, 100, das sind 39 000. Aber sagen Sie mal, das sind ja unglaubliche Summen, die einem da weggenommen werden, ne? Bei den großen, die es überall gibt mit der orangenen Farbe, dann 20% werde ich ja los insgesamt. Ja, das kann sein. Aber es ist ganz schwer den richtigen zu finden, oder? Ja, wie kann man das denn? Also, woran erkennt man das denn? Es gibt einfach viele Geschäfte und dadurch entsteht viel Konkurrenz. Konkurrenz, viel Konkurrenz. Es ist nicht einfach und aber es ist ja doof, wenn man Konkurrenz hat, dann teurer zu werden, ne? Also, sie machen das richtig. Schöne Grüße an ihren Chef. Zum Vergleich, hier in der Seitenstraße bekomme ich für meine 50 € ungarische Forint im Wert von €. Nur 2,46 € Wechselgebühr. Mein Tipp also vergessen Sie die Geldautomaten, die hier wirklich auf der Straße stehen, die haben einen miserablen Kurs, da verlieren Sie wahnsinnig viel Geld. Genauso diese Ketten von Wechselstuben, erkennbar an der orangefarbenen Schrift überall drüber. Äh äh äh äh äh viel Kommission, miserabler Kurs. Da, wo nichts von Kommission drauf steht, da wird dann später eine fällig, spätestens wenn sie am Tresen sind. Und hier, ich zeig's noch einmal, No Commission und der Kurs auf der Tafel da. Wenn der bei 390 liegt, dann schlagen Sie bitte zu und gehen Sie vorher noch mal auf Nummer sicher, wie viel bekomme ich jetzt hier für meine Euros? Ansonsten ist jetzt habe ich mal ein paar Piepen, aber das war ganz schön langer Weg und er ist mit sehr sehr viel Schwierigkeiten gepflastert. So, jetzt müssen wir das Geld aber auch ausgeben. Hätte eine Idee. Eine angebliche Hilfsorganisation lockt Touristen Spendengelder aus der Urlaubstasche. Jetzt mal schauen, was der Mann mir gerade gegeben hat. Der war ganz schön gierig für einen Spendensammler. Gleich im Hochsommer klettert das Thermometer in Budapest regelmäßig weit über die 30° Marke. Zum Glück sind wir Ende Oktober hier. Budapest kann im späten Herbst immer noch sehr sehr warm sein und wem es zu heiß wird hier, der findet in der Watziutka in der zentralen Fußgängerzone da sozusagen ein Mittel gegen, was die Ungarn uns Touristen hier hingestellt haben. Eine tolle Sache, die ich Ihnen gerne zeigen würde und die als vermeintliche neue Attraktion der Stadt verkauft wird. Schauen wir mal. Wart ihr schon an der Eisbar? Ah, ne. noch nicht. [gelächter] Okay, alles ist aus Eis. Ihr bekommt von uns einen Poncho und es gibt kein Zeitlimit. Die Bar ist bis 23 Uhr geöffnet und ihr könnt so viele Bilder machen, wie ihr wollt. Wir haben sogar Prominente Ausis. Wir haben zwei Preiskategorien. Der beste Deal ist der hier. Dafür gibt's das Ticket und ein Cocktail gratis. Das ist super für uns. Ich würde gern vier nehmen. Vier Einzelpersonen. Ja, natürlich auch jetzt nicht preiswert, ne? Also ist natürlich ganz schön teuer. Also 20 € pro Person. Al das ist wirklich eine Bar komplett aus Eis wie ein Iglo. Ja, genau richtig. Black Iglo, keine Thing. Ja. Bei einem Eintrittspreis von 20 € kann man schon etwas erwarten. Diese Erwartung zeigt auch der Werbefilm auf der Homepage der Eisbar. Ein cooler Pflichttermin an einem heißen Sommertag in Budapest. Holiday im Eis sozusagen. Schauen wir uns das Ganze aus der Nähe an. [musik] So, die Eisbar ist direkt hier hinten. Nein, die ist 3 Minuten zu Fuß entfernt. Ich erkläre euch, wie ihr hinkommt. Bye bye. Aber was ich komisch finde, ist, dass der Laden gar nicht hier ist. Sollen hier nur die Tickets verkauft werden. Wollen die irgendwas verstecken oder verbergen? Kom, wir müssen uns das ansehen. Wow, das sieht ja aus. Also, ich stell mir davor, dass wir jetzt da in so eine Art von Iglue kommen. Alles ist aus Eis und dann sitzt du da drin, kühlst bisschen runter, schlust ein Cocktail. Das kann spannend sein oder völlig überteuert. Und dass die eigentliche Eisbar einen kurzen Fußmarsch vom Ticketschalter entfernt liegt, mag nichts heißen. Vielleicht hat man etwas abseits der Shoppingmeile einfach mehr Platz für allskulpturen. Also, weiß nicht, wenn ich Grillhaus sehe, denke ich eher an was heißes an als an was kaltes. Wer weiß? Schauen wir mal. Hallo, wir sind hier wegen der Eisbau. Haben Sie ihre Tickets? Das ist ja hier eigentlich ein Restaurant. Hier ein Steakhaus. Müssen wir jetzt in die Kühlkammer zu den gut abgehangenen Steaks oder was? Ein Grillrestaurant etwas ungewöhnlich. Hier sind ihre Tickets da entlang, bitte. Okay. Der Warum lacht den so komisch? So als wenn schon wieder vier doof, die hier reinkommen sind. Wir gehen durch die Katakompen des Restaurants. Es wirkt so, als würden wir tatsächlich in die Kühlkammer marschieren. Nur riecht es da bestimmt besser. Der Mensch, der hier vorher drin steckt, hat glaube ich nicht so richtig geduscht. Das ist wirklich ehemalige Kühlkammer. I know Ice. Kalt ist es hier. Ein paar Eisblöcke und viele bunte Lichter stehen rum. Das ist sicher nur der Anfang. Das hier ist jetzt ganz nett, aber ist das hier jetzt irgendwie die Lobby der Eisbau oder ist das die ganze Eisbar im Ernst? Zur Erinnerung, pro Ticket haben wir 20 € bezahlt. Der Eintrittspreis für diesen Raum inklusive eines Getränks. Meine Stimmung ist etwas unterkühlt. Also, das hat so ungefähr die Größe eines Kühlcontainers in einem Steakhaus. Das war's aber auch schon. Also, das ist wirklich alles. Ich sitze hier auf der einen Skulptur. Da ist noch so auch der arme Bär, den haben wahrscheinlich schon so viele angegrabbelt. Da hinten ist noch ein misslungenes und das das war's. Das ist wirklich alles. Ich kann ihn nicht mehr zeigen, weil es gibt nichts mehr als diesen kleinen Raum. Nicht verwunderlich, dass wir die einzigen Gäste sind. [musik] Auch das alkoholische Getränk erwärmt meine Stimmung nicht spürbar. Die angepriesenen Drinks in Eisgläsern suche ich übrigens auch vergeblich. Ich sag mal, die die Cocktails, die man da bekommt, das ist auch eher ein Witz. Für 20 € [musik] in einem 2inhalb, 3 m x mal x mal 5 m großen Eisschrank zu stehen, ist jetzt nicht meine Vorstellung von einer schönen Zeit. Es kommt mir ein wenig so vor, als würde man hier Touristen bewusst aufs Glatteis führen. Ganz ehrlich, das ist ein Joke, das ist ein Witz hier. Ich kenne auch die eine oder andere Eisbar. Das sind tolle Skulpturen zu sehen, das sind größere Räume, da geht's auch ein bisschen verschlungen, teilweise durch so ein Eislabyrinth durch. Das ist meine Vorstellung von einer Eisbar. Vielleicht geht's ja hier darum, Gäste ins benachbartte Steakraurant zu lotzen, denn das sieht so aus, als könnte es Kundschaft gut gebrauchen. Also ganz ehrlich, ich glaube, wenn ich einfach mir eine Flasche Wodka nehme und mich zu Hause in die Tiefkühltruhe lege, habe ich mehr Spaß als da drin. Es gibt so Top fünf in Budapest. Dazu gehört die Fischerbastei, der Heldenplatz und es gibt wahrscheinlich das Gegenteil, die Bottom 5 ganz unten dazu gehört nach meiner Einschätzung dieser Laden hier. So sinnlos habe ich selten 20 € verbrannt oder besser gesagt schock gefrostet. Über das fragwürdige Konzept möchte ich mit einem der Ticketverkäufer sprechen. Hallo. Sind Sie bisschen an Kundenfeedback interessiert? Sie wissen schon, was kommt oder nicht wirklich. Also, wir haben 80 € bezahlt und ich habe mir diese große Eisbar vorgestellt, die hier überall angepriesen wird. Mir kam es eher wie ein Kühlschrank mit einer Bar und ich glaube, der eigentliche Grund, warum die Tickets verkauft werden, ist um die Gäste fürs Restaurant zu locken, oder? Aber sie haben doch sogar ein Rabatt mit dem Ticketdeal bekommen. Trotzdem bin ich sicher, dass die Eisbarn nur existiert, weil das Restaurant Kundschaft braucht, also das Steakhaus, das ist ein Problem für mich. 80 € sind da wirklich viel zu viel. Ich bin überrascht, sonst liebt jeder die Eisbar und kommt gerne hierher. Wirklich? Echt? Ja, die Leute finden das toll. Ich glaube, es ist eine Werbeaktion. Es ist was es ist. Aber ich habe noch keine Beschwerden gehört. Ich weiß ja nicht, was sie erwartet haben. Mehr? Na ja, wie auch immer, es ist ja nicht ihre Schuld. Sie sind nicht der Boss, aber sagen Sie ihm, es hat mir nicht gefallen. Tschüss. Natürlich wussten wir vorher nicht, wie das da aussehen würde. Sie sagt, beschwert hat sich hier noch keiner. Das glaube ich ihr nicht. Sorgen Sie dafür, dass sich hier keiner mehr beschwert und machen einfach einen weiten Bogen um diese Eisbar hier mitten in Budapest. Das bekommen sie im Skigebiet besser. Und ehrlicherweise, wenn Ihnen zu heiß ist in Budapest, stecken sie die Füße in die Donau. Die ist immer schön kühl. Auch für feierfreudige Nachteulen hat Budapest einige Highlights in Petto. Am liebsten tummeln sich die Touristen in der Innenstadt in Bars und Clubs. Aber unter sich sind sie da nicht immer. Ich war schon paar mal in Budapest, aber ich glaube, also laut meinem Kartenprogramm ist es auch so und ich glaube, ihr würd mir auch sicher beipflichten, dass es genau hier war, wo wir alle vor 7 Jahren in einer, ich will es mal sagen, Venusfalle getappt sind. Ich entsinne mich, dass ich hier stand und damals kamen diese beiden Damen auf mich zu. Wie war das noch mal? Rückblick ins Jahr 2015, was im ersten Moment als unschuldiger Einladung wirkt, entpuppt sich als dreiste Abzocke. Wollen wir nicht zusammen was trinken gehen? Nur ein Bier. Wir könnten darüber gehen oder auch dahin. Ein Bier. Vor der Kneipe, in den ihn die zwei Damen locken wollen, beobachtet mein Kollege diesen Herrn mit Dame im Arm. Er schafft es gerade mal aus dem Laden über die Straße zum Bankautomaten. Seine sichtbar jüngere Begleitung hilft ihm rücksichtsvoll bei der Bargeldabhebung. Hier ist was nicht koscher. Also warum nicht auf ein Bier? ist okay, ne? Ja, erstmal platziert man uns drei in einer schwer einzusehenen Ecke der Bar. Die beiden Damen bestellen auf ungarisch. Zum Glück nur Energy Drinks und Prosecoo keinen Shampoos. Ich bleibe erstmal bescheiden. Ein Bier bitte. Bei mir macht's 230 € für zwei Proseco, zwei Schnäpse und ein Bier. Form [gelächter] wenn du willst. Ich nehme auch Euro. Auf 230 war ich nicht eingestellt. Ich lege der Frau 180 € hin. Mein letztes Geld. Zurück ins hier. Und jetzt ist diese dreiste Betrugsmasche heute noch aktuell. Ich entsinne mich, wie diese beiden Damen mich damals genau hier die letzten Meter zu dieser Tür geführt haben. Genau hier war das, oder? Also, ihr erkennt es noch, ne, die Tür. Ihr wisst es noch. Gen, das war genau hier hinter. Offensichtlich scheinen zumindest die schlimmsten dieser Bars gar nicht mehr zu existieren. Kann es sein? Das würde ich gerne mal rausfinden. Wo sind die? Also, wir sind heute an dem Samstagabend im Budapest um kurz vor 11 Uhr und es wäre genau die Zeit, wo ich jetzt eigentlich in die Falle tappen müsste. Vielleicht ist das Wetter zu nass oder ich bin einfach zu alt geworden. Heute sprechen mich keine Frauen an. Ich will mich vergewissern, ob die Masche noch eine Bedrohung für Touristen ist. Und recherchiere etwas im Hotel. Ein paar Klicks später finde ich die ersten Artikel, die genau das beschreiben, was mir damals passiert ist, aber eben nicht heute. Im Internet ganz eindeutige Hinweise darauf, dass einige dieser Bars Clubs geschlossen worden sind und zwar ganz am vor allem für immer. Es gab mehrere Vorfälle, bei denen Touristen offenbar, ich muss noch mal nachgucken, ich glaube die Summe gar nicht, 600 € los geworden sind. Dabei haben sie selber gar kein Alkohol getrunken, sondern nur die Damen. Und ich finde sogar Aufnahmen der ungarischen Polizei. Sie zeigen Rattien, Festnahmen und beschlagnahmte Waffen. Hier hat die Stadt hart durchgegriffen und dem betrügerischen Treiben ein Ende gesetzt. Eine gute Nachricht für uns als Touristen und sogar ein kleiner Erfolg unserer bescheidenen Sendung. Also offensichtlich ist hier durchgegriffen worden. Es gab Festnahmen. Es ist Vermögen konfisziert worden. Waffen Geld. Meine wir uns da in der Unterwelt bewegen, wussten wir ja immer. Na und vielleicht liegt's ja auch daran, dass selbst Sender aus Deutschland Öffentlichkeit geschafft haben und auf dieses Thema hingewiesen haben. Budapest, du wunderschöne Perle an der Donau. Makellos bist du auch nicht, denn die nächste Abzocke ist nicht weit. Sie führt mich an den Hauptbahnhof. Ich würde Ihnen gerne was zeigen, über dass sie, wenn Sie es falsch machen, stolpern würden bei der Ankunft mit dem [musik] Zug. Direkt hier auf dem Vorplatz des Bahnhofs lauert eine Abzocke, die wird uns bekannt vorkommen, aber sie ist dann doch, wie ich gehört habe, ein bisschen anders als sonst. Geld kostet sie auf jeden Fall. Auf dem Bahnhofsvorplatz drücken Männer, Passanten, Flyer in die Hand. Sie probieren es bei wirklich jedem, ob man will oder nicht. Auch ich habe nach wenigen Schritten schnell ein Papier in den Fingern. Sprechen Sie Englisch? Ja. Mein Name ist Eseber. Die Sticker sind für Sie. Ich sammle für meine blinden Kinder aus dem Krankenhaus. Dein Kind ist blind. No, no, nein, wir sammeln für einen Verein. Du bist da auch Official? Ja, du sammelst Geld für die beiden Kinder. Ja, was gibt man denn da? Ich geb dir 10 €. Mit angeblich offiziellem Ausweis um den Hals sammelt er für hilfsbedürftige Kinder. Z ist gut jetzt. Ja. Ja, danke. 10 €. Alles klar. Alles klar. Thank you very much. All good. Alles klar und alles Gute für die Kinder. Ja. Hier schau. Ah, was ist das? Harum 3H, das ist der Name der Organisation. Also, er macht es jetzt ganz offiziell. Kannst du im Internet nachgucken. Du kannst dir das Hospital ansehen. Da sind diese blinden weisen Kinder. Glaubst du das? Aus Erfahrung nicht. Aus Erfahrung nicht. Alles klar. Trotzdem. Ich spende gerne für hilfsbedürftige Kinder, aber auch nur dann, wenn das Geld wirklich dort ankommt, wo es gebraucht wird. Hier kommen mir Zweifel. Paar Straßen entfernt vom Hauptbahnhof. Jetzt mal schauen, was der Mann mir gerade gegeben hat. Der war ganz schön gierig für einen Spendensammler. Ja, ich hatte den 20 € Schein, der wollte gleich zuschnappen. Hat dann die zwei Füner genommen. Also 10 € habe ich gespendet, wofür er sagt, für blinde Kinder bekommen habe ich dafür so als Dankeschön so einen kleinen Jahreskalender. Alles hübsch mit [schnauben] ja Motiv find meine Kinder eher schick. Aber eine Adresse offensichtlich der Organisation, für die er da sammelt. Oh, die werden wir ja wohl finden, diese Adresse. Ich kennen Sie noch daran erinnern, als mir das letztens passiert ist vor ein paar Jahren? Gespendet habe ich schon an vielen Orten. In Paris unter dem Eiifelturm, im Schatten der Kathedrale La Seo in Palma de Mallorca. Immer waren hilfsbedürftige oder taubstumme Menschen der Köder für eine geschmacklose Absocke, die wir dann auffliegen ließen. Du wolltest gerade diesen Mann abziehen, du bist gar nicht taub. Also, da war es ja nun wirklich offensichtlich, dass diese Menschen weder taub noch stumm sind, sondern einfach nur betrügerisch Geld sammeln. Wie das hier in Budapest bei dieser Spende der Fall ist, weiß ich noch nicht. Es riecht komisch. Es fühlt sich komisch an, die Art und Weise, wie der da an mich rangegangen ist, die Sachen, die er mir gezeigt hat. Das Gute ist, wir haben das alles auf Kamera, können es auswerten und uns hier in Ungarn auch mal erkundigen. Wie verhält sich denn mit dem Sammeln für karitative, also wohltätige Zwecke in diesem Land? Geht es einfach so am Hauptbahnhof? So, glaube ich nicht. So sehr ich auch an das Gute glauben will, meine Erfahrung sagt mir, da ist etwas faul. Im Hotel lasse ich alles noch mal Revue passieren. So, schaut mal, der Mann hat mir sofort diesen Kalender in die Hand geg. Also, ich habe da erstmal drauf geguckt hier diese süßen Hunde und alles und dann zeigt er mir oder gibt mir zu verstehen, dass es dabei umsichtlich Kind blinde Kinder geht. Und da haben wir jetzt mal, wir nennen das ein Still, ja, also ein Bild aus dem Film raus vergrößert und auf dem Bild erkennt man sehr schön einmal sein Ausweis, verstehe nicht was da drauf steht und dann hier das, das war so ein offizielles Schreiben, eine Bestätigung, dass er da stehen darf. Nun, ich spreche diese Sprache überhaupt nicht. Da ist in der Tat ein Stempel drauf, irgendwas von der Regierung. Das müssen wir mal übersetzen lassen. Was ist denn das für ein Verein, der da sammelt? Und auf dem Kalender findet man in der Taten Namen und eine Adresse hier oben. Das wäre jetzt meine nächste Anlaufstation. Das ist anders als die vermeintlich Taubstummen, die sie erkennen aus unseren Film. Das ist ein Ungar in dem Fall. Hat eine ganz konkrete Adresse, ein Verein, der angeblich blinden Kindern hilft. Was glaube ich davon? Bis jetzt sehr wenig. Wir werden die Wahrheit rausfinden. Echte Spende oder Abzocke? Ich mache mich auf den Weg zu der Adresse, die auf dem Kalender steht, der uns übergeben wurde. Ist dort die Zentrale einer gemeinnützigen Organisation? Zu meiner Enttäuschung lande ich in einem Souvenirshop. Meine Redakteurin und ich fragen nach. Frag sie bitte für welche Organisation ich gespendet habe. Ich kann Ihnen eine Adresse zur Homepage geben. Was ist das? Ist das das gleiche? Aber welche Organisation steckt dahinter? Man zeigt mir vorgedruckte Überweisungsträger und bittet um weitere Spenden. All das spielt sich in der angeblichen Zentrale der Spendenorganisation ab, einem Souvenir Shop in einer Seitenstraße. Ich höre schon, wie meine Kollegen in München sagen, du bist auf ganz dünnem Eis unterwegs da. Wir reden hier von einer möglicherweise karitativen Organisation, einer Wohltätigkeitsorganisation. Und wenn ich da meine Zweifel habe oder vielleicht sogar Vorwürfe erhebe, das kann auch für mich böse enden. Ich möchte da ganz konkret und der Wahrheit verpflichtet bleiben. So einen Vordruck hier, den kann sich jeder drucken lassen. Das sagt erstmal nichts darüber aus, ob die auch okay sind, ob die verzeichnet sind, ob die legal agieren. Wir müssen da jetzt recherchieren. Schwierig, weil wir sprechen die Sprache nicht, kennen aber Menschen, die sich da auskennen und die müssen wir jetzt ranholen und mit denen ganz konkret die Fakten durchsprechen. Dürfen die das? Sind die verzeichnet? Was sagt das Finanzamt dazu? All diese wichtigen Fragen. [musik] Zurück im Hotel. Ich habe einen Experten gefunden. Miklos Schligetti arbeitet für die renommierte Organisation Transparency International, die sich der weltweiten Bekämpfung von Korruption annimmt. Vielleicht kann der Leiter für Rechtsangelegenheiten im ungarischen Raum ja mehr Licht ins Dunkel bringen. Also, ich habe für euch nachgesehen. Ich weiß nicht genau, was sie machen, aber die Dokumente belegen, dass sie zumindest auf dem Papier eine existierende Wohltätigkeitsorganisation sind. Das Problem in Ungarn ist, es gibt kein konkretes Gesetz und es existieren keine Kontrollen für solche Wohltätigkeitsorganisationen. Also eigentlich bleibt an den Touristen hängen, an den Spendern. Meine Zweifel werden irgendwie immer größer, wenn ich ehrlich sein soll. Diese Zweifel sind mit Sicherheit berechtigt, denn es scheint hier Probleme zu geben. Vielen Dank für Ihre Zeit und dass sie uns einen Einblick gegeben haben. Ich weiß jetzt, was ich in den nächsten Jahren verbessern muss. Alles Gute. Mein Bauchgefühl ist also richtig. Meine Kollegin Wer hat in der Zwischenzeit das Dokument, das uns der Spendensammler am Bahnhof gezeigt hat, übersetzen lassen. Das soll eigentlich eine Genehmigung darstellen, dass die Spenden sammeln dürfen an diesem Ort und an dieser Stelle. Allerdings ist das, wenn man hier genau mal guckt, unten ein Datum von 2014 und unser Kontakt geht stark davon aus, dass das ausgelaufen ist. Was sagt die Stadt Budapest hier auf diesem offiziellen Schreiben diesem Verein? Laut unserem Kontakt sagt da die Stadt, dass das eine Ablehnung ist, weil sie sich binnen einer gewissen Frist nicht gemeldet haben mit benötigten Unterlagen und äh dementsprechend ist da eine Ablehnung erfolgt für die öffentliche Raumnutzung, für Spenden, für das Dasein. Aber ganz kurz mal, dieses Unternehmen gibt es als solches, also ist es dann ein Kiosk oder ein Souvenir Laden oder was? Ja, auf diesem Dokument habe ich nämlich eine Steuernummer gefunden. Ja. Und mit dieser Steuernummer hast du das hier gefunden, ne? Genau. Da gibt's ein Handelsregister in Ungarn. Okay, ganz normal. Also, das ist im Prinzip ein Unternehmen. Was das Unternehmen genau macht und ob es, ich sag mal wirklich wohltätige Zwecke verfolgt, geht daraus nicht hervor. Bei Spendenorganisationen ist eines besonders wichtig: Transparenz. Und die suche ich hier vergeblich. Alles, was ich und mein Team finden, sind veraltete Dokumente und sogar eine Ablehnung der Stadt Budapest. Es wird Zeit, der vermeintlichen Zentrale im Souvenir Shop einen erneuten Besuch abzustatten. Eine Frage, ich habe am Bahnhof Geld an euch gespendet und ich habe versucht herauszufinden, wohin mein Geld geht. Wir haben so ein Dokument hier gefunden, dass eine Erlaubnis abgelehnt wurde angeblich. Können Sie mir erklären, wie das sein kann? Können Sie erklären, wohin das Geld geht? Okay, ich bin nicht der Besitzer, der kommt erst morgen wieder. Ich kann ihn seine Telefonnummer geben und Sie fragen ihn selbst. Der Mitarbeiter will nicht mit mir reden. Ein Telefonat mit dem Chef ist meine letzte Option. Der Mann gibt mir die Nummer. Hallo, hallo, hallo. Hallo, mein Name ist Peter. Ich bin gerade in ihrem Laden und würde gerne erfahren, wo mein gespendetes Geld hin geht. Ich habe ihrem Spendensammler 10 € gegeben und auf dem Kalender stand die Adresse des Ladens. Dann bin ich hier. Ja, und dort geht das Geld zunächst auch hin. Unsere Recherchen haben auch nicht mehr Ergebnis. Unsere Wohltätigkeitsorganisation ist nicht so einfach. Wir sammeln alles und verteilen es dann an verschiedene Hilfsorganisationen. Können Sie das irgendwie belegen? Gibt es ein Nachweis darüber, was mit dem Geld der Leute machen? Wir machen viel. Wir spenden auch Klamotten und verteilen Essen an Bedürftige. Wir machen nicht nur eine Sache mit dem Geld. Das ist alles legal. Ich sag nicht, dass es illegal ist. Sie haben nur keine Erlaubnis und keinen Nachweis. Ich kann Ihnen aber auch nicht das Gegenteil beweisen. Ich kann Ihnen nicht mehr sagen, als dass es so ist. Okay, danke. Auch der angebliche Geschäftsführer kann meine Zweifel nicht ausräumen. Transparenz sieht anders aus. Halten wir fest, die Betreiber dieser Charity Organisation können mir zur Stunde keinen aktuellen Hinweis über eine Genehmigung vorlegen. Ihnen auch nicht. Zweifel bleiben. Die Herren am Hauptbahnhof hatten die Taschen oder die Boxen voller Geld. Das wird dann angeblich an verschiedene Organisationen gespendet. Wo die sind, wie die heißen, konnte mir leider keiner sagen. Mag schon sein, dass hier und da ein Spenden irgendwo hinfließt, aber mit Sicherheit nicht das ganze Geld. So zumindest mein Gefühl. Wie sagte schon der Herr von Transparency International, Spenden auf der Straße zu sammeln, das ist und bleibt verdächtig. Spenden Sie also gerne, aber hören Sie dabei so wie ich auf Ihr Bauchgefühl. Auf der Straße zu spenden ist nicht immer die beste Idee. Geben Sie Ihr Geld an Organisationen, die Sie kennen, die transparent sind und bei denen Sie nicht so tief nach Information graben müssen. Die Perle an der Donau verlasse ich trotzdem mit einem guten Gefühl. Die beeindruckten der Architektur, die freundlichen, offenen Menschen, sie machen es mir leicht. Unsere große Tour durch die europäischen Metropolen ist schon wieder vorbei. Wie schade. Ich habe noch ein paar Stunden hier im sonnigen Budapest und auf die freue ich mich jetzt. Sie beherzen bitte alles, was Sie heute gesehen haben bei ihrem nächsten City Trip hier an die Donau. Neapel in Bella Italia, die Niederlande und Krakau, das Trendziel für Städtereisende. Mein Name ist Peter Giesel und ich bin Urlaubsbetrügern auf der Spur. Diesmal in ganz Europa. In Neapel lasse ich mich beim Kauf eines Smartphones abzocken. Das ist nicht nur eine Gruppe von drei oder vier. Ich glaube, das ist eher so ein fchtes Problem. Ich mache eine Tour nach Pompei und zahle gehörig drauf. Also, sie sind ein Taxifahrer, oder? Ja. Okay. Okay. Ah, das ist ein Trick, oder? Viel Leergeld zahle ich beim Parken in Amsterdam. Ich habe jetzt insgesamt fast 60 € bezahlt, um hier noch die nächsten 9 Stunden parken zu können. Teurer Touristenkäse macht nicht nur mich sprachlos. Warum kosten die denn im Supermarkt halb so viel? In Krakau tappe ich in die Wurstwucherfalle. Lassen Sie sich nicht verwursten und gehe anschließend dem Wechselstubentrick auf dem Leim. Das ist systematische Abzocke, die unsere Urlaubskasse lehrt. Also, Achtung, abzocke. Ich bin den Urlaubsbetrügern auf der Spur, damit ihr nächster Urlaub kein Reinfall wird. Neapel ist ein Paradies, das wusste schon Gothe. Und heute wissen das jedes Jahr rund 700.000 Touristen. Auch ich bin heute hier unterwegs. Als erstes schaue ich mir die Altstadt um. Sie zählt seit langen zum Wildkulturerbe und auch die Umgebung geizt nicht mit Attraktionen. Der Visuf, das antike Pompei, die blaue Grotte von Capri und und einfach nur Napoli. Buen Vinuti Anapoli. Wir sind zu Gast in der Perle des italienischen Südens, in der drittgrößten Stadt des Landes, in einer Stadt, die direkt am Meer liegt. Super für mich als Freund von Meeresfrüchten und Fisch. Bei einigen klingelt da vielleicht auch sagen so, na ja, Neapel, Kamorra, Mafia, die werde ich ihnen nicht bieten können in dieser Sendung. Na, aber so in die Richtung wird schon gehen. Jetzt erstmal mitkommen auf einen kleinen Tripp durch die wunderschöne Altstadt. Da ist mächtig was los. Die Altstadt ist für Touristen der erste Anlaufpunkt. Die engen schattigen Gassen schützen nicht nur vor der teilweise brutalen Hitze, sondern laden auch zum Shoppen und bummeln ein. Butiken gibt es hier genauso wie Straßenmärkte. Ich habe insgesamt das Gefühl, dass man sich hier als Tourist relativ sicher bewegen kann. Viel Polizei, viel Sicherheitskameras das gerade eben gesehen, ne? Na ja, solange wir uns auf touristischen Faden bewegen, vielleicht mein Kollege Kä van der Speck aus Holland von unserer Partnersendung hat diese touristischen Fade mal ganz bewusst verlassen und zwar rund um den zentralen Hauptbahnhof hier in Napoli und schauen Sie mal, was der erlebt hat. [musik] [singen] Case von the Beack moderiert die niederländische Ausgabe von Achtung Abzocke. 2018 hat er sich in Neapel auf Straßenhändler eingelassen. Gekauft hat er damals Zigaretten, dachte er zumindest. Bekommen hat er mit Nägeln beschwertes Styropor. Ein mieser Straßentrick. Ich will wissen, ziehen die Straßenverkäufer die Masche noch immer so ab und wie funktioniert der Trick genau? Übersehen kann man sie kaum. Im Gegenteil, Urlauber, die mit dem Zug ankommen, laufen ihnen in Neapel automatisch in die Arme. Genau wie ich. Was rauchen Sie, Malboro? Er raucht Leitzigaretten. Raucht er leichte Leid. Ja, was leichtes lächeln und weitergehen. So sollten sie reagieren. Ich aber lasse mich auf den Deal ein, um zu sehen, was passiert. Haben Sie es kleiner? Wie viel kosten Sie? 25. 25 Ich kann wechseln. Kein Problem. Sie wechseln? Okay. Ja, danke. Okay. Oh, und hier steht meine Tüte. Bitte haben Sie ein Auge drauf. Er kassiert und will Wechselgeld holen. Als Pfand lässt er seine Tüte stehen. Ein anderer Verkäufer spricht mich an. Samsung, ein Samsung. Wie bitte? Kaufen Sie ein Samsung. Ist das ihr Laden hier? Samsung, ein Samsung. Aber das ist ein Fake, oder? Ist Fake. 100 € 100 € ist das echt? Ja. Ja. Ist das echt? Klar. 100 €. Ich habe auch ein iPhone. Das Smartphone sieht sogar echt aus. Die Masche läuft genauso ab wie bei meinem holländischen Kollegen. Alle arbeiten hier scheinbar zusammen. Ein dritter Verkäufer betritt die Szene. Ich spreche kein Englisch. Sprechen Sie mit dem. Wollen Sie eins oder zwei kaufen? Na, eins reicht, oder? Oh mein Gott. Der Mann bittet mich zu folgen. Meine 40 € für die Zigaretten und der Verkäufer dazu sind eh schon über alle Berge. Und die 40 €. Der Mann zeigt mir ein paar Funktionen. Das Smartphone scheint wirklich echt zu sein. Das ist der Samsung 8. Okay. Bei ihm für 100 € zu haben. Der Normalpreis liegt bei rund 300. Äh, bekomme ich ein Problem mit der Polizei? Nein, es gibt keine Probleme mit der Polizei. Die wissen vom Schwarzmarkt. Offensichtlich ist ja vom Schmarzmarkt hier, ne? 1 2 3 4 Der PIN funktioniert und das Gerät wandert in einen kleinen Kulturbeutel. Die Originalverpackung ist das nicht. Warum bloß? Der Beutel landet dann in einer Tüte. Die wird fest verknotet. Ich ahne schon. Ich werde gerade rotzfrech abgezockt. Bloß wie genau? Ich lasse es geschehen und bezahle. Der Handel ist abgemacht und abgeschlossen. Da wäre nur noch eine Frage. Wo sind die 40 für die Zigaretten? Wo ist der Mann mit den Zigaretten? Keine Ahnung. Weiß ich nicht. Wo ist eine Minute. Okay, ich warte. Bezahlt habe ich bis jetzt 100 € für ein Smartphone und 40 € für Zigaretten, die ich noch nicht erhalten habe. Doch das Pfand, [musik] die Tüte mit Zigaretten steht noch immer da. Mark One kenne ich nicht. Irgendwelche China Marken noch nicht gesehen. Ist der Trick wirklich so einfach? Will ichware stehen lassen und mit dem Geld des Touristenopfers verschwinden. Kennen Sie den älteren Mann? Er sagt doch 40 oder ein Bandit. Wie Bandit? Zu diesem Zeitpunkt fällt mir noch nicht auf, dass auch dieser Mann zur Bande gehört. Er spielt den hilfsbereiten Einheimischen. Ich zeig es dir. Das hier sind keine Zigaretten. Was ist denn das? Schau her. Die Zigarettenstange ist verschweißt, doch gefüllt ist sie nicht mit Zigaretten, sondern mit Styropor und Nägeln. Ach, das ist es hier. Oh Gott, wenn sie den Mann finden, 40 € für mich. Okay. Ja, 40 €. Ja, 40 € Euros. Ich entscheide mich zu gehen. Hier wegen 40 € ein großes Fass aufzumachen, es scheint mir zu gefährlich. So was hier gerade passiert ist, habe ich lange nicht mehr so professionell erlebt, ne? Total durchachestriert das Ganze. Wir sind richtig in so eine richtig kriminelle Falle gerade reingetappt. Lass uns mal bitte hier schnell weg, weil alle gucken uns zu nach Hause. Mit meinem Team gehe ich direkt in unser Apartment. Wir werden in Ruhe die Bilder auswerten, um den Trick der Bande zu analysieren. 140 € habe ich heute bei den Straßenverkäufern gelassen. Allein 100 davon für mein neues Telefon. Im Traum natürlich nicht, weil was da gerade passiert ist, es ging ganz schnell. Wir müssen gerade mal, während ihr schon mal guckt, was auf unseren ganzen Kameras drauf ist, habe ich jetzt hier mein Erlebnis. Also, erstmal ist die Tüte doppelt und dreifach. verpackt. Ich komme schwer ran. So. So, wir erinnern uns, das war der ja grüne Kulturbeutel, in dem Telefon verschwand vor meinen Augen und da drin. Nee, ne, das heißt Nee, ne. Was hast den du erwartet? Ist bisschen komisch, ne? Tüte aufzumachen. Da kommt da rieselter weißes Pulver raus. Ja, man hat hier schon mal einen kleinen Hinweis. Hier steht nämlich drauf Sahne, also Salz. Und in der Tat, ich bin jetzt mal mutig, bisschen Salz so zum Kochen für die gute italienische Küche, aber nun mal nicht das neueste Handy, was ich da zugegebenerweise auf dem Schwarzmarkt kaufen wollte. 100 € hat der Mann dafür uns abgezogen. Plus ja die 40 € von der Zigarettenstange. [musik] Es ist das wohl teuerste Pfundsalz, dass ich je in meinem Leben gekauft habe. Doch wie genau ist der Kuh gelaufen? So und hier sehen wir jetzt den grünen, die grüne Tasche, ne, die er mir einpackt. Genau die. Sieht zumindest genauso aus. Fahren mal ab und sehen wir es. So, da sieht man jetzt, wie die grüne der grüne Kulturbeutel da verschwindet. So, in dem Moment schiebt sich von hinten dieser Herr mit dem blauen Shirt. Wir erinnern uns dran. Und da schließen sich die reihen. Er geht mit der Tasche rein und genau hinter seinem Rücken passiert es. Jetzt wird die eine Tüte gegen die andere getauscht und wandert hier. Lass ihn mal ruhig wegwandern. Der hat uns nämlich hier abgezogen. Stopp. Siehst du hier vorne? Guck so ein bisschen raus. Gib mir mal die Originaltte. Gib mir mal. Gib mir mal die. Gib [musik] mir mal die. Das hat auch die gleiche Farbe. Siehst du die? Ja. Er beugt sich da als wenn er irgendwie mit auf Schuhen gucken will und da sieht man die Tasche, die Tüte mitgenommen hat. Genau. Das ist nicht die, sondern die andere, die mit dem Salz und der Pappe. Gehen mal weiter. Die wird mir in diesem Moment übergeben. Und ein schönes Telefon geht da hinten aus dem Bild. So. Das ganze Ding funktioniert immer so, dass die Blickwege blockiert werden. Nicht nur für unsere versteckten Kameras, außer für jeden, der diesen Switch, wie die englischen Taschen, die wir das nennen, das gerade gesehen hat. Ja, also immer stellt sich einer davor, dann geht's ganz schnell. Und schon sind wir weg. Wir kennen so eine Tricks ja ein bisschen. So ist es ja nicht aus anderen Städten in Europa, aber so auf offener Straße. So um 13 Uhr gleich am Hauptbahnhof. Das hat schon wirklich eine sehr hohe kriminelle Energie. 140 € weg. Und das geht jedem Touristen kann das jederzeit passieren. Man ist da auf dem Weg vom Bahnhof rennt man diesen Menschen an den Verkaufsständen direkt in die Arm. Und hier hinten sieht man schon im Ausschnitt ist wie eine Touristin, die angegangen wird von den beiden. Das ist nicht nur eine Gruppe von drei oder vier. Ich glaube, das ist eher so ein Flechtdecknis Pop mal ein bisschen auf die Dauer legen. Ich sag euch ganz ehrlich Leute so wie sonst mit einer großen Kamera da rein, das können wir nicht. Das sind zu viele, die aufpassen und da fürchte ich einfach um unsere Sicherheit. Trotzdem will ich es mir natürlich noch ansehen, wie das passiert auch um sie zu warnen, dass sie nicht auf dem Weg von Napolis zentralen Hauptbahnhof genau in dieser Gasse vorbeikommen und das Geld zu locker sitzt. ob es jetzt Raucher sind oder nicht. Zurück in die Altstadt Neaps. Ich will versuchen mit den Verkäufern zu reden. Zu meiner Sicherheit und der des Teams will ich aber die Situation nicht eskalieren lassen, denn wir haben es hier wohl mit organisierter Bankenkriminalität zu tun. Und Neapel war noch nie für seine himmlische Gewaltlosigkeit bekannt. Wir wollen noch unsere 40 €. Erinnern Sie sich? Der alte Mann, der ältere Herr. Wo ist denn der ältere? Der alte. [räuspern] Ja, ich sehe der alte. Haben Sie mir das Telefon verkauft? Ne. Nein, Zigaretten. Ja. Ja, aber gestern haben Sie mir ein Telefon verkauft. Oder nicht möglich. Haben Sie getrunken? Ich ich verkaufe Zigaretten. Telefon verkaufen Sie da. Unser Material beweist eine glatte Lüge. Der Mann hat mir 100 € für ein Smartphone abgenommen. Bekommen habe ich 500 g Salz. 24 Stunden später verkauft er angeblich nur noch Zigaretten. Aber ich möchte mein Geld zurück. Du hast das Geld jemand anderen bezahlt. Na ja, aber ich habe ihn 100 gegeben. Nein, das war ich nicht. Ich verkaufe nur Zigaretten. Nein, nein, dann kaufe ich von Ihnen jetzt hier welche. Haben Sie wirklich welche? Ich merke, er will mich loswerden. Ich bleibe dran, will ihn entlarfen, indem ich eine seiner Zigarettenstangen kaufe und sie auspacke. Wir wissen beide, was dabei rauskommt. Er versucht es mit einer Ausrede. Das ist ein Souvenir für 20. Das sind Zigaretten da drin. Zigaretten 50,50 €. Okay, ich möchte Souvenir für 20. Okay. Und dann passiert das, was ich befürchtet und gefürchtet hatte. Drehen Sie hier? Drehen Sie einen Film. Also wir schauen uns hier um, was mit uns Touristen passiert, so wie mir gestern. Ich hatte also hier 40 € drin. Die habe ich ihm gegeben. Er hatte eine Tasche, so wie die hier und der ist einfach gegangen und er meinte, er kommt mit Zigaretten zurück. Natürlich kann man nicht zurück. Seid ihr Reporter? Die Männer riechen jeden Braten. Wir sind aufgeflogen. Jetzt muss ich die Kurve kriegen und dann nichts wie weg. Was ihr hier macht, ist irgendwie schlau. Ihr seid wirklich professionell. Sie sind professionell. Sie sind professionell und Sie auch. Ich glaube, du bist professionell, aber es bleibt illegal. Gehen Sie bitte. Na ja, wir fahren jetzt nach Hause nach Deutschland. Deutschland? Ja. Grazie. Grazie Ragazzi. Ciao. So, das ist jetzt, ich sag mal ehrlich, das ist jetzt hier lustiger von mir gemacht, als es eigentlich gemeint ist. Das sind Kriminelle. Nur ist es nun mal so, hier in Neapel ist es ein verbreitetes Phänomen, dass sie sich gar nicht mal selber so wahrnehmen. Ich habe enormen Respekt vor der kriminellen Energie der Straßenverkäufer Neaps. Obwohl hier überall Sicherheitskameras sind und die Polizei patrouliert, dürfen diese Herren ihrem Geschäft nachgehen. Was der mir gerade gegeben hat, sind noch mal so hier, schaut mal so Fake Zigaretten, wo eigentlich in der Packung durch dieor und zum Beschweren so ein paar Nägel hier vorne dran sind. Ja, das ist genau die Nummer, auf die Sie hier reinfallen als Raucher. Und deswegen, wenn Sie nach Neap kommen, ich zeig das noch mal für alle. Hier vorne ist der Bahnhof, die Station zentrale und von da aus bitte direkt in Taxi oder eine U-Bahn auf alle Fälle nicht hier in diese Plätze rund um den Bahnhof und hier in diese Straßen gehen. Da gibt's nichts zu kaufen. Da ist bloß die Chance hoch abgezogen, bedrogen und bestohlen zu werden. Zwar sind das Gentlemen, aber es bleiben natürlich, wie wir alle wissen, Kriminelle. Urlaubsgröße aus Napoli. Versendet mit Briefmarken duoser Postanbieter. Komische Briefmarken, komischer Postkasten. Das müssen wir uns mal genau ansehen, bevor wir die abschicken. Ab geht die Post. Nach den Altstadtabenteuern ist mir nach einem Ausflug ins Umland. Auf der anderen Seite des Visufs legen die Ruinen von Pompei. Ein Ausbruch begrubt die Stadt im Jahr 9 nach Christus unter einer meter dicken Ascheschicht. Doch die konservierte die Stadt auch noch, bis sie im 18. Jahrhundert wiedergefunden wurde. Seitdem ist Pompei eine der berühmtesten Ausgrabungen auf der ganzen Welt. Die Neapolitaner möchten natürlich am Touristenansturm mitverdienen und das gelingt ihnen auch ganz gut, denn nicht alle Besucher von Pompei kommen mit Autobahn oder Flugzeug, viele kommen mit dem Schiff. Neapel ist auch ein berühmter Kreuzfahrthafen, wie man hier hinter mir sieht. Das ist kein Hotel, das ist ein riesen Kreuzfahrtschiff und deswegen kommen hier auch mehrmals in der Woche mehrere tausend Leute am Kreuzfahrtschiffhafen an und laufen unseren Abzockern in der nächsten Geschichte direkt in die Arme. Ich mische mich unter die modernen Kreuzfahrer und verlasse den Hafen auf denselben Weg wie die Schiffstouristen auf Landgang zu Fuß. Wie viel seid ihr? zwei. Wo wollt ihr denn hin? Wir würden gern nach Pompe oder zum Visuf. Okay, schau mal. Das hier habe ich nach Pompei. Wir brauchen 25 Minuten nach Pompei. Da sind wir 2 Stunden. Danach fahren wir hoch auf den Visu. Da bleiben wir ungefähr eine Stunde. Es ist also genug Zeit und danach zurück nach Neapel. Okay. Was soll das kosten? Nach Pompei 100. Und der Wesuv kostet auch 100 200 also zusammen. Aber ich mache euch einen guten Preis. Sagen wir 150. 75 € pro Person für eine Tour. So wie es auf dem Flyer steht. Ganz schön happig. Wir werden jetzt was essen gehen und dann kommen wir zurück. Okay, seid ja hier oder? Mittagessen. Hallo mein Freund. Wo soll es hingehen? Pompei. Ja, wir haben ja gerade mit ihrem Kollegen gesprochen. Ich mach dir einen guten Preis. Wir sind eine andere Firma. Was ist daran besonders? Wieder redet der Mann geschickt vor allem über den Preis. Die Leistung bleibt Waage. Sein Flyer ist derselbe wie der des ersten Verkäufers. Auch auf ihm steht Taxitour. Gutgläubige Urlauber können kaum etwas anderes denken als wo Tour drauf steht, ist do Tour drinnen. Pompei gibt's für 100 €. Dieser Vulkan, der wir suf ist geschlossen, weil der brodelt. Du bezahlst nur für Pompei, aber ich zeige dir einen guten Fotospot für den Wes alles für nur 100 €. Na ja, und da hinten kostet es gleich 50. Gerade sollte es 150 kosten und bei Ihnen 100. Immerhin eine Sache ist glas klar. Der Visuf hat heute zu. Der Rest aber bleibt schwammig. Ich teste einen dritten Anbieter. Wieder derselbe Flyer. Wieder mit einem unklaren Versprechen. Bei dir kost 50. Ne, schau mal, das dieselbe Tour. Nein, das ist nicht dasselbe. Ich zeig's dir. Nach Pompei. Der Weg, das sind 20, 25 Minuten. Dann bleiben wir in Pompe. Genau die Geschichte von GL, ne? Aber das ist genau das, was mir deinen Kollegen auch verkaufen wollten. Was kostet denn hier? Ja, du zahlst 130. Glaub mir, das ist der beste Preis. Ja, 130. Aber sag mal, warum soll ich mit dir fahren, wenn er es mir für 100 verkauft, die anderen wollten 150, du 130. Danke. Wir sprechen später drüber. Bis jetzt steht auf den Flyern aller Anbieter Taxitour. Ich ahne, eine geführte Tour verbirgt sich dahinter nicht. Das ist ja wirklich, das ist ja fast schon bisschen penetrant, ne? Also, ich mag's ja quirlig und so bisschen mediterran und ich finde schätze auch wirklich gute Verkäufe, aber das war jetzt ein bisschen viel eigentlich alle dasselbe Vis und natürlich Pompe und dann für 100 € dabei kostet der Bus dahin, schau mal nur 15. Jetzt sind wir auch zur Haltestelle eines ordentlichen Busunternehmens vorgedrungen. Offensichtlich wollten die Straßenhändler genau das verhindern. Warum? Das werden wir ganz einfach herausfinden. Wir teilen uns auf. Mein Redakteur Peter kauft die Bustour für 30 € und ich wage einen Straßenhändler mit ungewissem Ausgang für 100. Also was kostet jetzt die Tour nach Pompei? Nur nach Pompei können wir 100 machen. Machen wir für zwei. Mit meinem Kameramann steige ich in einen klimatisierten Minibus. 25 Minuten soll die Fahrt dauern, doch für die 27 km braucht der Bus eher eine dreiviertelstunde. Aber Schwamm drüber. Ich halte vor dem Eingang an, dann könnt ihr da rein. Was machst du? Draußen halten? Ja, ich dachte, wir gehen gemeinsam rein. Der Name von dem Eingang ist Porta. Porta Amphitheatro. Amphiteatro. Aus der Taxitour wird eine Taxifahrt. Der Straßenverkäufer hat mich mit seinem Flyer tatsächlich genahrt. Da war ich sicherlich nicht der erste. Okay, schau mal, das hier habe ich nach Pompei. Wir brauchen 25 Minuten nach Pompei. Da sind wir 2 Stunden. Sicher ist aber jetzt zahle ich drauf. Ich warte hier draußen auf euch. Wenn ihr Infos wollt, dann nehmt euch einen Audio Guuide. Okay. Kaum ausgestiegen spricht mich, oh Wunder, eine Fremdenführerin an. Hallo, woher seid ihr? Deutschland. Guten Morgen. Kommen Sie mit ins Büro, da geben wir Ihnen einen Plan und weitere Infos. Für zwei Personen habe ich 100 € gezahlt für eine Taxitour nach Pompei. Hier gibt es den Audi Guuide. Sie kommen aus Deutschland. Ja, [musik] genau. Wir sind hier. Das ist auch der Ein und Ausgang. Da drüben direkt am Amphitheater, damit ihr versteht, was ihr seht, gibt's den Audi Guuide auf Deutsch. Jeder nimmt den. Okay, das kostet 8 €. EUR für Oh, das ist sozusagen so extra Service diese 8 € die zahle ich. Ja, die sind extra. Die sind nicht im Eintritt inbegriffen. Insgesamt 16 € extra Kosten für zwei Personen sind wir jetzt schon beim stolzen Ausflugspreis von 116 €. Ich ahne die Ruinen werden meine Urlaubskasse noch mehr ruinieren. Ich habe mir das schon gedacht, dass das keine Tour ist, die uns da verkauft wurde, ne? Am Hafen. Siehst du auch hier, das war nichts inklusive, überhaupt gar nichts. Der Preis, der Eintrittspreis für hier die Ruinen von Pomp, was wirklich eine Ausgrabungsstätte ist von monumentalem Ausmaß. 15 € pro Person steht hier. 15 15 = 30 plus die 16 hier von sind wir schon bei 46 plus die 100 € für die Fahrt bisher 146 also fast 150 € sollte so schaut's nämlich in Wirklichkeit aus schön abgezockt. Kaum habe ich diesen Tiefschlag verdaut, kommt sofort ein Haken hinterher. Entschuldigen Sie, dass ich Ihnen das sage, aber Ihr Audiogide ist nicht der offizielle. Wie? Der ist nicht offiziell. Ist er wenigstens gut? Keine Ahnung. Haben Sie ein richtigen hier? Also ein offiziellen. Wenn Sie den offiziellen wollen, dann müssen Sie zum anderen Eingang am Porta Marina. Dorthin zurück kann ich jetzt ohnehin nicht mehr. Ich möchte endlich Pompei genießen. Währenddessen am Kreuzfahrterminal in Neapel. Mein Redakteur Peter macht sich auf den Weg ebenfalls mit Kamera. Kostenpunkt 30 €. Hallo, sind wir nur zu zweit? Ja, nur Sie beide. Ah, da haben wir eine Privattour. Pro Person hat er 15 € bezahlt, ich dagegen 50. Dass Peter und sein Kameramann alleine im Bus sitzen, mag daran liegen, dass Neben Saison ist. Die beiden haben wirklich Glück und das wollen sie gerne mit mir teilen. Zeit für ein kleines Telefonat. Wie ist es denn bei euch? Ja, was heißt wie ist es bei uns? Ein Taxifahrer hat uns hergebracht. Dann habe ich erstmal zahlen müssen vier für so eine Audio Guuide, der gar nicht offiziell ist, sondern irgendwo auf der Straße verkauft wurden. Da musste ich noch mal zahlen für den Eintritt. Also, wir sind schon über 150 € fast los. Ach du liebe Zeit. Du äh wir haben natürlich auch Glück gehabt, aber wir haben einen Bus für uns alleine. Ich möchte das mal kurz zeigen. Ja. Okay, wir werden in den nächsten paar Minuten ankommen. Es ist jetzt hier ja Zone Archäologiker Bombay. Grazie. Also, wir sind jetzt da. Wir gucken uns jetzt an. Wir sind auch da. Da musst du hier vorne rauskommen. Zeig mal bitte, wo du hinläufst. Zeig mir das mal ganz kurz mir mal gerade eben. Du bist doch ganz woanders. Du bist doch nicht hier. Kannst du mich sehen? Nee. Ne. Ja, zeig mal. Das heißt, zeig mal. Ich stehe am Eingang. Siehst du mich nicht? Ja, du bist ja gar nicht da, wo ich bin. Bist du im anderen Pompe? Da stehst du. Das ist das Geld, vor dem er steht. Du stehst an dem anderen Gate, mein lieber. So schaut es nämlich aus. Ich darf das mal eben zeigen. Ich glaube, das Hauptgate ist hier. Da stehst du gerade. Ja, zeig dir das mal hier. Und wir befinden uns an der anderen Seite, nämlich hier. Zwar ist hier auch ein Eingang, aber nicht der Haupteingang. Nur dort, also wo mein Redakteur angekommen ist, gibt es den offiziellen Audi Guuide. Na toll. Super. Nicht nur, dass es hier gar keine Tour ist, auf der wir uns befinden, sonder einfach nur eine überteuerte Taxifahrt, bei der wir dann auch noch nicht zugelassene Audio Guuides bekommen und auch noch der Eintritt nicht inklusive ist. H mal schauen, wie es bei meinem Kollegen ist. Der steht am Kassenhäuschen. Auch Peter zahlt den offiziellen Eintrittspreis von 30 € für zwei Personen. Wenigstens hier. ist der Preis für uns beide gleich. Und jetzt der Audio Guuide. Hallo. Hi. Ähm, ich hätte gerne den Audio Guuide. Können Sie den empfehlen? Ja, der Preis steht hier. Ja, für Sie beide macht das 13 €. Ah, also 6,50 € für einen. Ja, aber dann haben Sie nur einen. Ja, dann nehme ich zwei. Dann bitte 13 € und ein Personalausweis als Pfand. Okay, für zwei Personen hat Peter für die Fahrt, Eintritt und offiziellen Audioguide 73 € bezahlt und betreten Pompe nun durch [musik] den Haupteingang. Ich habe für alles 146 € gezahlt, habe einen äußerst zweifelhaften Audiogide und betrete Pompei durch den Hintereingang. Fe ich sehr schön. Und nachdem ich hier so ein bisschen was gehört hat, möchte ich jetzt natürlich genau zu dem jeweiligen Ort an dem ich stehe, ein bisschen was hören. Ja, vorher erklärt. Geben Sie zuerst den Namen der Region ein in der Sie sind. Ich mir es an. Regio 1 und dann die 14, ne? Die Taverna die Soterikus. Mal gucken. Also 11 nicht zuhören. Noch mal anders versuchen. 3 1 4 gefunden. Schade, mein Audio Guuide funktioniert nicht richtig. Ohne Informationen stolpre ich so aber durch die legendären Ruinen. Vielleicht war das mein Badezimmer. Ich weiß es nicht. Ich hätte es gern gewusst. Entweder findet mein Audio Guuide keine Informationen oder völlig wirre. Ich stehe jetzt hier der Stadt wie die Straßen der Stadt. Die Straßen waren zwischen 2,5 und 4. Ja, aber darum geht's jetzt hier gerade gar nicht. Wir stehen ja hier schließlich vor dem Haus des Lalariums von Achill. Also so viel kenne ich ein bisschen Latein in der Schule gehabt. Das ist der Kultstein sozusagen, sowas wie ein Schrein, sowas ähnliches, was es in jedem römischen Haus gab. Darüber hätte ich jetzt gern was gewusst über das Lalarium von Achill, aber ich höre was über die Straßen. Das ist einfach falsch programmiert. Dieser Audio Guuide ist einfach Quatsch. Tut mir leid. Der lässt mich die ganz falschen Sachen hören. begann die archäologische Erforschung Pompeis, die bis heute andauert. Erst ein Drittel ist ausgegraben und rund 2 Millionen Touristen loogt diese antike Stadt jedes Jahr an. Peter, erzähl, was gibt's hier? Ich finde es eigentlich ganz cool mit dem mit dem Guide hier, weil der das ist toll, ne? Da steht 16. Kannst du sofort eingeben, weißt du genau, wo du bist. Bei mir funktioniert's nicht. geht man weiter auf der Oseite. Aber ihr habt ja ein Guide, ne? Na ja, wir haben Guide, der so halb funktioniert. Vi gleich geht's jetzt hier mal. Also in den letzten 20 Minuten habe ich gar keine Infos aus diesem Guide hier rauslocken können, die irgendwie akkurat waren und stimmig. Und hier, wenn ich das eingebe, immerhin guck mal, was genau die Termen von die Termen von Stabie zum allerersten Mal. Wir auch eine Stunde jetzt schon hier. unser Taxi zurückgeht. Gleich habe ich jetzt mal eine Info bekommen, die akkurat ist und die auch zu diesem äh zu dieser Terme hier gehört. Dumme ist bloß, wenn ich schon das Geld zahle, möchte ich einfach alle Informationen akkurat haben und nicht nur ein paar von denen. Meine Zeit im legendären Pompei ist leider vorbei. Zwei Stunden schon wartet mein Fahrer am Hintereingang. Für 100 € müsste er eigentlich den ganzen Tag parat stehen. Bevor es zurückgeht, habe ich ein Wort zu reden über die mangelhaften Audio Guuides. Ja, wir hatten zwei. Zwei, die haben nicht funktioniert. Manchmal geht's, manchmal nicht. Ist das offiziell? Ja. Okay, na dann, wenn Sie meinen. Thank you. Wenn Sie Pompeayi mit dem Audi Guuide entdecken, bezahlen Sie bitte nicht mehr als 6,50 € und zwar für den offiziellen. Den gibt's nur am Haupteingang. Mit meinem 100 € Taxi geht's nun zurück an den Hafen. So und hier haben wir jetzt noch mal den Beweis, der Mann ist eigentlich nichts weiter als ein Taxifahrer. Hier ist so die Tarifkarte der Taxen in Neapel und auf der Rückseite halt die vereinbarten Fahrpreise zuordnen, wie z.B. den Visuf, wie z.B. in Napoli Stadtfahrt, aber eben keine Tour. Also, sie sind ein Taxifahrer oder? Ja. Ja, das ist also kein Fremdenführer, weil am Hafen haben sie alle von dem Ausflug gesprochen, aber ihr seid ja alle Taxifahrer und fahrt die Leute einfach nur rum, oder? Ja. [gelächter] Ah, das ist ein Trick, oder? Ja, deswegen habe ich auch. Streng nach Taxameter abgerechnet würde eine einfache Taxifahrt zwischen Neapel und Pompei rund 30 € kosten. Hin und zurück, also maximal 60. Hätte ich gerne. Da sind wir schön reingefallen. Der Mann ist nicht mehr und nicht weniger als ein Taxifahrer. Tut so, als wäre er, na ja, so ein Tour Operator, der hier sozusagen die Tour nach Pompe dir verkauft. Ist aber nicht. Du musst für alles extra zahlen. Vor allem sehr viel Geld für dieses Taxi. 100 € waren das jetzt nur für den Weg hin und zurück. Wir gehen mal in unsere kleine Zentrale, die wir hier aufgeschlagen haben. Warten mal, wenn die Kollegen kommen, um einen ja Kassensturz zu machen. Je zwei Personen haben einen Ausflug nach Pompei gemacht. Ich habe mich auf eine zweifelhafte Tour eingelassen, die ich am Hafen gekauft habe. Mein Redakteur Peter ist mit dem Bus eines ordentlichen Veranstalters gefahren. So, sag mal, wie lange hast du denn gebraucht? Hier ist auf dem Rückweg. Wir sind ja erst seit 10 Minuten hier und der Taxifahr uns hier in der Nähe abgesetzt. Äh, ich würde sagen 40, 45 Minuten. 40 45 Minuten ist nicht sehr viel länger als bei uns. Was hast du jetzt insgesamt bezahlt? Also, ich habe 30 für die Fahrt bezahlt für euch beide. Dann haben wir 30 für den Eintritt bezahlt. Mhm. Dann haben wir 13 € für den Audio Guide bezahlt. Wie viel hast du dann insgesamt bezahlt? Äh, das waren dann 60 73 73 €. Bei uns waren es fast 150. Also nur, weil diese Herren da unten am Ferhafen besonders geschäftstüchtig sind und viel reden, sind es immer noch keine Tourgeids, auch keine Reiseveranstalter, das sind ganz normale Taxifahrer, vor denen ist zu warm, weil sie bringen sie einfach mit Taxi hin. Na Pompei Eintritt, Audi, alles müssen sie dann auch selbst drauf zahlen und es kann ein hübsches Sümpchen zusammenkommen am Ende. Um das zu vermeiden, noch mal ganz klar der Tipp, wer Pompei und besonders auch den dahinter befindlichen Visuf sehen möchte, der nimmt ganz einfach den Bus oder die Bahn. Ich habe Gesprächsbedarf. Am Hafen verkaufen also Händler Taxifahrten nach Pompei, die am Ende doppelt so teuer sind wie die der Mitbewerber 100 m weiter. Da ist wieder einer gerade dabei. Der will die nicht hinten zu den Bussen kommen lassen. Schau mal. Der Mann vom Vortag ist nicht dabei. Ich spreche also einen Kollegen an. Oh, bin Sie deutsch? Super, alles gut? Super. Guten Tag. Kennen Sie Kabel 1? Kennen Sie Kabel 1 aus Deutschland? Na, ich habe Hotelchule, ich habe wenig Oh, dann kennt sie sich aus im Tourismus. Tourismus. Ah, okay. Dann habe ich eine Frage. Wir wundern uns, was hier passiert. Ja, sind das hier Touren oder sind das Taxis? Diese hier. Ich verstehe den Unterschied nicht ganz. Können Sie mit den erklären, wenn Sie Tourismusexperte sind? Wann kommen Leute hier die Fragen für Touristen, ob der ob brauchen eine Taxi für Ausflug? Nee, sie sagen aber, ob sie eine Tour machen wollen, eine Tour. Na ja, eine Tour ist das eine, ein Taxi ist was anderes oder alles. Alles besonders. Okay. Okay. Zwischen Taxifahrt und Ausflugstour besteht ein kleiner, aber feiner Unterschied. [musik] Der liegt nicht nur im Preis. Ich versuche ihm das klar zu machen. Denken Sie denn, die Leute verstehen, dass das nur eine Taxifahrt ist und gar keine Tour? Weil da vorne ist ja auch ein großes Schild, ne, mit den ganz offiziellen Preisen und das sind auch offizielle Preise. Aber es ist ja keine Tour, oder? Sie sind auch Experte, gell? Keine Tour. Manchmal 90% wollen eine Tour. Aber nach Pompe nehme ich doch lieber ein Turbus, oder finden Sie nicht auch? Ehrlich gesagt, unsere Arbeit, das ist verstehe ich. Meine Arbeit [gelächter] ist es darüber zu berichten. Ja. Ja. Ob sie besser wieeder bei 6 Monaten. Okay. Wie versuchen zu machen das zu machen ausflü besser für uns, ne? Ist normal. Okay, verstehe ich. Aber ich fin, dass Sie so läuft das hier. Das finde ich auch. Aber dann ein Tipp, sein Sie bisschen ehrlicher zu den Deutschen, dann machen Sie auch mehr Kundschaft und mehr Umsatz. Wenn die Leute nachfragen, dann sagen wir es ihnen oder sie müssen unsere Sendung gucken. Okay, gra mal einer der Tschüss Deutschland. Ja. Ja. So machst du dir aber weder deutsche Freunde noch viele deutsche Kunden, wenn man ihn verheimlicht, dass extra Kosten dazu kommt und dann plötzlich aus einer Tour, die eigentlich da hinten nur 20, 30 € kostet. Ich find es auch schön, dass er so viele Sprachen spricht. Das wird ihm sicherlich das ein oder andere Trinkgeld beschen. Mehr Kunden gibt's aber auch hier. Lasst euch das gesagt sein, Neapolitaner nur durch Ehrlichkeit. Aufgepasst beim Parken in Amsterdam, sonst wird's teuer. Ich habe jetzt insgesamt fast 60 € bezahlt, um hier noch die nächsten 9 Stunden parken zu können. Gleich 2500 Jahre Geschichte hat Neapel auf dem Buckel. Dementsprechend viel gibt es hier zu bestaunen. Festungen, Paläste und Kirchen sowie weltberühmte Museen und natürlich Pizzen. Eine originale Pizzamargerä ist schon eine Reise wert. Und da will man die daheimgebliebenen liebsten gerne teilhaben lassen, aber nicht mit dem Selfie, sondern ganz oldschool mit einer Postkarte. Doch wer in Italien Briefmarken am Kios kauft, hat gute Chancen in eine [musik] Abzockfalle zu tappen. So, ich mache das wahnsinnig gerne heute noch in Zeiten von SMS und Co. Einfach noch mal ein paar schöne Ansichtskarten verschenken. Ich kenne Leute in allen Altersgruppen, die es total mögen sowas zu bekommen. So alberne Sachen hier mit Pizza und Pasta, aber auch so diese Klassiker. Da war ich so komm noch sowas albernes für meine Tochter. Direkt am Kiosk kaufe ich auch die Briefmarken und schon bin ich in eine bisher relativ unbekannte Abzugfalle geraten. Brauchen Sie Briefmarken? Wohin? Äh Germania. In Italien beträgt das Porto für eine internationale Postkarte. 1 € für fünf Ansichtskarten und Briefmarken zahle ich hier zusammen 9 €. Und das Porto, was kostet pro Karte? 1,30 € 1, 1,30 € also pro Karte 1,30 € 1€ Trendent Ja. Und sie müssen sie dort hinten einwerfen. 30 Cent mehr als üblich. Netterweise bringt mich der Verkäufer zum Briefkasten eines privaten Postunternehmens. Der Verkauf der Briefmarken am Kios zwingt mich jetzt zur Nutzunges Privatanbieters und seines Briefkastens. Das steht aber nirgendwo. Ich habe jetzt hier gerade 1,30 € Porte bezahlt pro Karte für fün für fünf Stück. Und es gibt auch nur diesen Postkasten, diesen komischen. Der ist hier aus Pappe. Schau mal, wer macht den wohl leer. Und die Briefmarken, die es dazu gab, die sehen auch ein bisschen komisch aus. Also sowas wie deutsche Post oder Posta Italianer steht da nicht drauf. Schau mal an. Neben jeder Briefmarke prangt ein Bild des Pappbriefkastens. Ob meine Karten auch wirklich ankommen, wenn ich sie hier einwerfe? Komische Briefmarken, komischer Postkasten. Das müssen wir uns mal genau ansehen, bevor wir die abschicken. Am nächsten Tag schreibe ich die Urlaubsgröße. Einfach einwerfen in irgendeinen Briefkasten. Darf ich die Ansichtskarten, aber leider nicht. Nun hat mich ja der Kioskbesitzer wirklich angewiesen wirklich nur diese Postkästen hier zu nehmen. Sehe ich aber gerade weit und breit keine. Da drüben am Platz ist eine Post Briefmarke Post transportiert bis zu mir. Also gehen wir mal dahin und schmeißen die erste Urlaubskarte aus Neapel. In diesem Fall an meine eigene Firma wir mal sehen können, ob es auch ankommt bei der nächsten Post ein. Dazu noch ein zwei andere Testkarten. Schau mal hier. In Italien befördert die Poster Italianer die Briefe. [musik] Anders als sind Deutschland sind die offiziellen Briefkästen, die überall stehen, rot. Sicherheitsheber frage ich bei der Stpost noch mal nach. Sprechen Sie Englisch? Kann ich diese Karten hier in den roten Briefkasten werfen? Nein. Nein. Das war Nein, weil Sie bei der italienischen Post sind. Sie müssen andere Briefmarken kaufen. Andere Briefmarken? Ja. Für diese Briefkästen müssen Sie andere Briefmarken kaufen. Ah, von der italienischen Post. Also, das sind hier private. Das weiß ich nicht. Was passiert, wenn ich sie jetzt in die Roten werfe? Nichts. Oh, gut, dass wir gesprochen haben vorher. Gut, dass wir gefragt haben vorher. Wenn ich das jetzt hier reingetan hätte, sagt sie, mir gar nichts passiert, gar nichts mehr passiert. Die Dame sagt klipp und klar, wenn Sie wirklich wollen, dass es ankommt, müssen Sie entweder neue Briefmarken kaufen, aber diese Karten mit diesen Briefmarken werden von der Post hier in Italien nicht transportiert. Bang! Ich habe da drüben an dem Kiosk noch mehr Karten und noch mehr bunte Briefkästen gesehen. Lass uns da auch mal ein paar Sachen für Mama kaufen, ne? Deine Mutter wird wirklich überschüttet mit Postkarten aus Napoli. Nur einen Steinwurf von dem Postdamt entfernt, habe ich einen weiteren Briefkasten entdeckt. Sein Schild verspricht, dass ich weltweit verschicken kann. Die die Briefmarken haben sie die GPS gut 5,20 komm. Wie viel kostet eine? Eine Briefmarke kostet 1,30 €. Sie können sie gleich einwerfen. Okay. Nur die kommen in den gelben Briefkasten. Die gelben. Okay. Der klare Hinweispost, die ich mit den hier gekauften Briefmarken frankiere, darf ich ausschließlich in den gelben Briefkasten werfen. Ich habe noch mal nicht verstanden, warum das der Vorteil sein. könnte sogar aber in diesen schau mal hier sogar ein Plan verschiedenen Boxen hier in der Nähe. Also jetzt erstmal noch mal zurück hinsetzen, vielleicht auf den Espresso und erstmal an meine Familie und alle lieben daheim, vor allem bei uns in die Firma ordentlich Karten schreiben und dann stecken wir die ein und dann schauen wir mal, wie lange die brauchen, bis sie bei uns sind. Die Urlaubsgrüße schon komisch. Liebe Kollegen, liebe Familie, ich genieße Bella Italia. Ob euch diese Zeilen je erreichen, kann ich nur hoffen, denn ich schicke sie euch mit einer privaten Post. GPS heißt die Firma hat aber mit dem, was wir hier so an se Navigations GPS kennen, überhaupt nichts zu tun. Global Postal Service, wie gesagt, mit eigenen Briefkästen und gucken, ob wir die finden irgendwo nachher und mit speziellen Brief Marken, die kosten 1,30 €. Was gibt es dafür, außer dass man hier eine Karte mit den ein bisschen sperlich gesähten, wie ich finde, Briefkästen sieht? Neben jeder Briefmarke finde ich einen QR-Code. Einmal gescannt ist er aktiviert. Ab jetzt kann ich meine Postkarte nachverfolgen. Toll. Bin ich mal gespannt, wo die dann landen. Also, ich scanne die jetzt alle einzeln. Eigentlich eine prima Idee für alle Handy Freaks. Funktioniert's auch? Die sind jetzt im System, was auch immer das heißt. Ich muss sie halt jetzt auch einschmeißen, damit sie auf dem Weg kommen und kann sie dann trecken, also gucken, wo sie sind. Ich bin sehr gespannt, ob das funktioniert. Aber erstmal finden wir jetzt wo einen dieser Postkästen. Das sind nicht viele, mein lieber. Im Großraum Neapel leben 4,4 Millionen Menschen und es gibt 18 gelbe Briefkästen. Ich wandere bis zum nächsten. Bis spät in die Nacht. Für heute gebe ich auf. Diese Postkarten werden noch nicht verschickt, aber morgen schmeiße ich die alle ein. Ich will für Sie und für mich herausfinden, mit welchem Postanbieter Urlaubsgröße aus Italien garantiert ankommen. Vier Karten verschicke ich mit Privatanbietern, zwei davon mit Briefmarken, die in diesem Papppostkasten gehören. Werden sie überhaupt ankommen? Und wenn ja, wann? Vielleicht kann mir der nette Kioskbesitzer helfen. Hallo. Hallo. Ich hab Frage. Ich habe die hier gestern gekauft. Wie viel Tage brauchen Sie denn? Ah, das ist immer etwas unterschiedlich, aber rechnen Sie mit ungefähr 10 Tagen. Ja, das sind immer so um die 10 Tage. Super. Okay, das ist was. [musik] Ja, also darauf verlasse ich mich jetzt. Die baut er natürlich auch abends wieder ab. Die stehen hier nur für ein Tag, ne? Das heißt, du hast also auch nachts gar keine Chance, so ein Kasten [musik] zu finden. Also, der nächstes Mal schnell schreiben. Zwei Testkarten gehen jetzt nach München. Heute ist der 19. Oktober 2018. Ich bin sehr gespannt. So, aber jetzt habe ich noch immer nicht den hier, den gelben. Da mussen diese jetzt rein beim zweiten Anbieter. Gehen wir die Suche noch mal an. Also, den haben wir schon mal eingeworfen. Und wo ist jetzt der andere? Mann, ist das kompliziert von hier Erinnerung zu verschicken. Gestern Nacht habe ich keinen einzigen gelben Briefkasten gefunden. Auch tagsüber übersehe ich die Kiste fast. Ach so, da der ist ja jetzt auch nur rausgestellt hier. Ah, ein Zus hier rein. Und jetzt muss ich aber noch Mach das mal zum Spaß, weil wie umständlich das ist, aber probieren möchte es ja mal hier. Kann ich jetzt hier so fotografieren? Jetzt möchte ich meine Karten über die App nachverfolgen. Immerhin ist das der Mehrwert, den das Unternehmen verspricht. Doch funktioniert nicht. Also, ich weiß auch nicht, wie es funktionieren soll. Ich habe jetzt wirklich alles, ich hab alles abfotografiert und gescannt und gemacht. Tatsache ist auch sich bewusst sein darüber, dass diese Automaten eiglich nur tagsüber zu den Ladenöffnungszeiten hier von dem Buchhandel hier draußen stehen, sonst wen die einfach nach Dienstluss reingerollt. Die findet man dann nicht mehr und blödeste ist ja nun Ansichtskarten wieder mit heimzunehmen oder ist mir auch schon mal passiert, aber muss ja nicht sein. Und nur um mal rauszufinden, was passiert, wenn man in die ganz normalen roten Kästen was reinschmeißt. Wir haben hier Postkarten und Briefmarken. Es geht jetzt ah nach Germania. Selber Tag, zwei Stunden später. Mal schauen, wer als erstes ankommt. Natürlich war ich selber schneller zu Hause in Deutschland als jede der sechs Karten, die ich verschickt hatte. Es stellt sich heraus, bei den drei Anbietern gibt es erhebliche Unterschiede. Zwei Karten pro Postunternehmen hatte ich nach München geschickt, alle an die Adresse meiner Firma. Kurz zusammengefasst, das hier sind zwei Karten von der italienischen guten alten Post. Roter Postkasten, die kamen hier haben wir abgegeben am 19. Oktober, 10 Tage später Roundabout bei uns an. Toll, da kann man sich auf die Staatsunternehmen verlassen in Italien. Nicht so auf die Fremmer mit dem gelben Postkasten hier. Sie erinnern sich, ne, das waren diese beiden Karten. Die haben auch den Weg zu uns gefunden, aber 1 2 3 4 über fün Wochen später, bis dahin bin ich schon im nächsten Urlaub. Viel schlimmer ist es, wenn die Karte gar nicht ankommt. So wie bei diesem blauen Service hier. In die Karten, die hier drin waren, haben bis heute 9 Monate danach ihr Ziel hier bei uns [musik] nicht erreicht. Da habe ich was bezahlt für eine Leistung, die bis heute nicht erbracht wurde, weil ich gehe mal nicht davon aus, dass die im Laufe dieser Sommerferien noch kommen. Doch warum haben die Karten aus dem gelben Briefkasten 5 Wochen gebraucht? Der Poststempel kommt aus San Marino. So, man kann das wunderbar nachrechnen. Es gibt in San Marino, das ist ja ein eigenständiges Land, ein eigenes Postpreissystem für [musik] 40 Cent pro Karte wird dort befördert. Man muss also nur aus dem naheegenen Neapel alles sammeln und dann aus San Marino verschicken. Macht natürlich kein Tourist, aber die Firma mit diesem Briefkästen. Wann die Postkarten ankommen, fragt ja auch keiner mehr nach. Na, also bitte. Urlaubsgrüße aus Italien. Immer in die roten staatlichen Briefkästen werfen. [musik] Beiner nächsten Stadt, ja, da verzichte ich eher auf Postkarten schreiben. Von da sende ich nur Tulpen. Es geht nach Amsterdam. In Amsterdam zieht mir ein Käsemuseum mit Gauder Geld aus der Tasche. Warum kosten die denn im Supermarkt halb so viel? So ein Käse. Ich reise in die Hauptstadt der Niederlande. Nein, nicht nach Denhar, das ist nur Regierungssitzt. Ich reise in die Hauptstadt mit dem weltberühmten Gürtel der Grachten, der fantastischen [musik] Museen und des unvergleichlichen Flires. Ich reise nach [musik] Amsterdam. Die Stadt ist berühmt, auch für Käse, Klocks und Fahrräder. Ihre schmalen Häuser gehören zum Weltkulturerbe. Ihre einzigartige Lage am Wasser logt jedes Jahr Millionen von Touristen ein. Welkommen in Amsterdam. [musik] Diese wunderschöne Stadt ist wirklich eine Perle unter den europäischen Metropolen. Das liegt natürlich zum einen an den ja 100 km Grachten, die die Stadt durchziehen, aber auch natürlich an der Lebensart der Niederländer. Die ist liberal. Das Nachtleben ist berüchtigt, aber die Stadt ist trotz Nachtleben wirklich familienfreundlich zu jeder Jahreszeit zu bereisen und das tun sehr viele. Die Stadt ist auch voll. Amsterdam selbst hat gerade mal 900.000 Einwohner und auf jeden von ihnen kommen im Jahr, sie werden es kaum glauben, 25 Touristen. Das sind zusammen 20 Millionen Besucher und zwar jährlich. Wie die Amsterdammer das so finden, davon werden wir gleich eine Ahnung bekommen. Dafür müssen wir ein bisschen zurückspulen. Einige Stunden zu dem Zeitpunkt, als ich und mein Kamerateam hier angekommen sind, wir haben einen großen Fehler gemacht. Wir sind mit dem Auto gekommen. Knapp eine Million Besucher reisen jedes Jahr mit dem Auto an. Die Straßen sind gut und eine Maut [musik] gibt es nicht. Nach Amsterdam mit dem Auto ist günstig. Amsterdam und die Niederlande sind so schön nah dran, unsere Nachbarn. Nicht nur für Nordrhein-Westfalen hervorragend mit dem Auto zu erreichen, auch für viele andere Deutsche. Drei maximal 4er Stunden Fahrt, das ist das Schöne, die Nähe auch für uns als Kamerateam. Wir sind so ganz klassisch wie eine Familie unterwegs. Jetzt hier auf der Autobahn, in 10 Minuten sind wir in der Stadt und da gehen die Probleme los, denn die Amsterdammer sehen uns Touristen vielleicht ganz gern, aber nicht unsere Autos. Mit Autos verstopfte Großstädte, das kennen wir in Deutschland auch. Von wegen, hier gibt es nur Fahrräder und Wohnmobile. Die Autoflut scheint so groß zu sein, dass die Stadtverwaltung von Amsterdam ganz offiziell auf die Parkplatznote hinweist. Aber irgendwie muss ich mein Auto ja loswerden. Ich will herausfinden, ob parken wirklich so schwer ist und suche einen Parkplatz im Zentrum. Der Grund für die Warnung ist mir schnell klar. Ich kurve stundenlang entlang der Grachten nirgendwo eine Parklücke. Also rechts sind die Häuser, links ist gleich die nächste Kracht, Hausboot und ein voller Parkplatz. Da entdecke ich einen Wegweiser, der zu einem Automaten führt. Anders als in Deutschland stehen die nur sehr vereinzelt am Straßenrand. Aha, hier gibt's irgendwo Parkautomaten, aber irgendwo anders. Und doch ohne Parkplatz brauche ich auch gar kein Ticket. Mus no ein Pap sein. Also weiterfahren und fest daran glauben, dass ich irgendwo mein Auto abstellen kann. Du hast hier keine Chance. Das ist immer der gleiche enge Streifen. Rechts sind diese Poller, links ist die nächste Gracht und dazwischen stehen so ein paar Einheimische. Für uns und unser Familienmobil ist hier in der Innenstadt zumindest überhaupt kein Platz. Das ist einfach nicht dafür gemacht, diese Stadt, dass man hier parkt. Aber es gibt Parkscheinautomaten. Schauen wir uns die doch mal an. Hier haben wir keine Chance. Mit dem Auto ins Zentrum von Amsterdam ist wirklich eine Schnapsidee. Deswegen rate ich Ihnen, nehmen Sie das Touristenportal ernst und parken Sie außerhalb des Zentrums, so wie ich jetzt. Zwar brauche ich von hier länger in die Stadt, doch ich finde schneller eine Zone mit vielen freien Parkplätzen. So, endlich. N gut, jetzt haben wir einen. Jetzt muss ich ih auch bezahlen. Aber wo? Ich sehe keinen Automaten, auch keinen Hinweis auf einen solchen. Ich mache also das, was jetzt jeder Tourist machen würde. Ich gehe zurück ins Zentrum. An der ersten Maschine, an der ich vorbeikomme, werde ich dann mein virtuelles Ticket kaufen. Doch genau das ist der Fehler. Ein sehr teurer Fehler. Ah, guten Tag. 4 € die Stunde in Amsterdam gilt. Je zentraler der Parkplatz, desto teurer die ständliche Parkgebühr. Die Kontrolle wird digital vorgenommen. Oh, wir benötigen ihr Kfz Kennzeichen. Okay, Parkschein wird dann nicht mehr benötigt. Drücken Sie bei Bedarf einen Zahlungsbeleg aus. Sehr gerne. Eigentlich ein tolles System, wenn auch total anders als bei uns. Einfach Kennzeichen eintippen und schon ist alles zentral gespeichert. Solange wie ich es eingebe. Der Haken das wird immer teurer, teurer, teurer, teurer. Komm. Bei der Maximalparkdauer für den restlichen Tag komme ich auf einen Preis von knapp 35 €. Ich bezahle per Kreditkarte. Karte entfernen. Ui, das ist mein Zahlungsbewe Beleg sozusagen, also gar nicht mein Parkticket, weil das brauche ich nicht in Amsterdam. Na, hoffentlich stehe ich jetzt korrekt und richtig und habe bezahlt. Aber ich sag mal, so komisch wie dieses System ist, würde ich schon gerne bei den Preisen ganz genau wissen, ob ich korrekt da vorne stehe. Gibt's ja sicher auch Leute, die sowas wissen, denn Auto abschleppen kostet in Amsterdam ein Bußgeld von 373 €. Ich frage bei der nächsten Polizeistation nach, ob ich alles richtig gemacht habe. Ich habe hier am Pontersteig geparkt und dann habe ich ersten Automaten gefunden im Rockenve Rogenfenstraad. Ja, genau dort. Es war weit weg. Ist das der richtige Automat? Das ist der teure Preis für die Innenstadt. Klar. Genau, da verläuft nämlich die Grenze. Also muss ich zu dem Automaten, der der Ponzeiger ist noch in der günstigeren Zone. Das ist die falsche Zone, die andere. Also parken Sie jetzt am besten in die Roggenfraht um. Ah, also muss ich immer da bezahlen, wo ich parke. Tut mir sehr leid für Sie. Ich hoffe, Sie finden einen Parkplatz. H, danke. Also immer in der Zone zahlen, wo ich auch parke. So, jetzt habe ich sozusagen amtlich. Ich habe nicht nur zu viel bezahlt, ich habe hier auch ein ja virtuelles Parkticket gezogen, was für meinen Fall völlig ungültig ist. Ja, also da, wo ich parke, darf ich nicht parken mit sozusagen diesem Ticket, was ich gezogen habe. Bedeutet auch, dass diese 32 € die ich bezahlt habe, jetzt futsch sind und ich würde abgeschleppt werden. Amsterdam ist in viele Parkzonen aufgeteilt. In fast jeder zahlt man einen anderen Preis als in der Nachbarzone. Natürlich ist das Zentrum am teuersten mein Fehler wahr. Auf dem Weg ins Zentrum habe ich meine Parkzone verlassen und das Ticket beim Automaten in der Nachbarzone gelöst. Ich hätte zu dem in meiner Zone gehen müssen, der liegt aber statt auswärts. Darauf muss man als Tourist erstmal kommen. Eine Stunde, nachdem wir hier angekommen sind, haben wir jetzt endlich offensichtlich den richtigen Parkkautomaten, richtigen Parkscheinautomaten gefunden. Der sieht aus wie der, wo ich schon mal über 30 € versenkt habe, aber hier ist bisschen ein anderer Preis. Das sind gerade mal zwei Straßenecken weiter und hier darf ich also jetzt ohne abgeschleppt zu werden, weil dann geht's wirklich in die Hunderte. Das Bezahlsystem in Amsterdam ist eigentlich prima, aber trickreich. Vorsicht, ja, keinen Fehler machen, sonst wird es schnell sehr teuer. Ich habe jetzt insgesamt fast 60 € bezahlt, um hier noch die nächsten 9 Stunden parken zu können. Also informieren Sie sich bitte vor dem Bezahlen, ob Sie wirklich am richtigen Automaten stehen. Denn wer am falschen zahlt, zahlt [musik] drauf. Beim Geldwechsel in Krakau verliere ich ein Viertel meines Geldes. Von wegen hier no Commission. Der Kurs ist einfach und zwar richtig. Diebstahl in der Wechselstube. Ein Viertel der Fläche Amsterdams ist von Wasser bedeckt. Eine Grachtenrundfahrt ist für viele Touristen der Höhepunkt des Besuchs. Und sie ist auch absolut abzockefrei, denn ich habe dort keinen einzigen Urlaubsbetrüger ausmachen können. Daraufhin habe ich die Museen der Stadt genauer angeschaut. Ein City Trip in diese wunderschöne Stadt Amsterdam lohnt sich nicht zuletzt. wegen der vielen Museen, die es hier gibt. Und ich spreche nicht nur vom weltberühmten Reichsmuseum, gerade mit einer Rennembrandausstellung, auch Namen wie Van Goch und Co sind hier in aller Munde. Aber es gibt auch Museen wirklich für jeden Zweck. Es gibt ein Tulpenmuseum, ein Sexmuseum, ein Foltermuseum und wie es sich für die Niederlande gehört, natürlich auch ein Käsemuseum. Und da geht unsere erste Abzocke gleich los. Käse gehört zu den Niederlanden wie die Farbe orange. Maßdammer, Ledammer, Gauder. Das sind alles Käsesorten, die tonnenweise auch in Deutschlands Kühlschränken liegen. Ich mache mich auf den Weg ins Käsemuseum. Einen Tritt muss ich hier nicht bezahlen und auch einen Audi Guuide will mir hier niemand andrehen. Zum Glück. Und das hier soll alles authentisch sein. Eine Käsepresse. Ob die jetzt historisch ist, kann ich gar nicht sehen. Und natürlich jede Menge Käse hier. Die riechen aber nach gar nichts. Ach, schau mal, die sind aus Plastik. Wirklich. Ich dachte, ich würde jetzt hier sowas betörenden Käsegeruch hier irgendwie erleben. Dieses Museum ist im übrigen 8 m breit gefühlt. Also, ich bin hier an der Eingangstür und jetzt gehe ich mit Ihnen schon wieder aus dem Museum, wo es nur Plastikkkäse gibt, raus in den Achtung, Cheese Store. Der ist natürlich dem Museum direkt angegliedert. Plastikkäse auf gut gemeinten 40 Quadratmet mit ein paar dürftigen Informationen. War das alles? Im Keller des Käsemuseums ist der Käse echt. Dafür gibt es gar keine Informationen, nur die Preise. Toll, was da alles gibt. Also Trüffel, Chili, Feigen, Kuhin und einfach so Natur. Das hat wirklich nichts mit einem Museum zu tun. Aber wenn der Käse gut eben echt holländisch ist, würde ich mir das gefallen lassen. Das ist ja alles aus einer Fabrik, von einer Firma. Genau. Henry Willich. Diese Firma gehören alle unseren Läden und da wird dieser Käse exklusiv verkauft. Jaes und die Henry. Und sie können den Käse auch online kaufen. Also sie können es nur in diesen speziellen Läden hier kaufen, oder? Genau. Genau. Es gibt andere Läden wie Cheese Company and Old Amsterdam Cheese, aber die verkaufen unseren Käse nicht. Also ganz exklusiv und wahrscheinlich ist der Preis auch besser beim Hersteller, oder? Ja. Ich kaufe diesen exklusiven Käse. Der angebliche Klassiker, eine Auswahl aus Zeken, Kräuter und jungem Gauder. Insgesamt ein großes Kilogramm. 85. Ah, 30 € ist natürlich aber auch günstig dann noch, ne? Weil es guter Käse ist. Na gut. Zum Vergleich bei uns kostet 1 kg junger Gauder 4,50 €. Die drei Museumsleibe müssen jetzt schon verdammt gut sein. Das Museum und dieses Schild ist ja eigentlich nur ein Nockmittel, ne? Wenn man da drin ist, weiß man, dass es nur sozusagen der Vorraum für den eigentlichen Verkaufsraum ist. 30 € habe ich für gut 1 Kilgamm Dreier Käsesorten ausgegeben. Ist es ein Schnäppchen? Das weiß ich noch nicht. Also in einem Käselland wie den Niederlanden möchte natürlich zum einen wissen, was für eine Qualität mir jetzt hier im Museum verkauft wurde und was ich die Holländer selbst so auf ihr Butterbrot tun. Käse gibt es hier natürlich auch in jedem Supermarkt. [musik] Zu meiner Überraschung kommt mir dieser hier aber sehr bekannt vor. Das sieht schon sehr, sehr, sehr ähnlich dem, was ich hier im Museum gekauft habe. Nur ein ganz ganz anderer Preis. 16 € für das Paket. Wir vergleichen mal. 16 € statt 30 für die gleichen Käsesorten und die gleiche Menge. In meinem schwimmenden Hotel vergleiche ich die beiden Käsedreifaltigkeiten, die aus dem Museum und aus dem Supermarkt. Das ist jetzt der schönste Teil unserer Dreharbeiten hier in Amsterdam, die Käseverkostung. Bis auf das Etikett sehen beide identisch aus. Geschmacksrichtung, Farbe der Verpackung, Größe und Gewicht, nur eben der Name nicht. Jetzt wollen wir uns mal anschauen, was da drin ist. Klar, Milch ist bei beiden die Basis und die Eckwerte wie eineige Zwillinge. Brennwerte, Fett, Eiweiß und Salzgehalt. Alles identisch. Laufen beide auch innerhalb von einer Woche ab. Ja, also haben das gleiche Ablaufdatum fast. Das sieht sehr identisch aus. Das muss mal stehen. Achtung. Auch die anderen beiden Sorten, Kräuter und Ziegengauder unterscheiden sich in keiner einzigen Zutat und Nährwert. Und 0,7% Kräuter. Ja, bei mir auch. Da müssen wir gar nicht weitermachen. Das sind jetzt mal schon von der Verpackung und von den Inhaltsstoffen identische Sachen. Der Preis, der war wirklich anders. Zur Erinnerung, der Käse aus dem Museum war fast doppelt so teuer wie der aus dem Supermarkt. Ich teil das noch mal jeweils. Du ein Stück, ich ein Stück [musik] von dem einen ist die Supermarktseite. Mhm. Kommt der Käse aus dem Museum. Kannsten, was du [gelächter] möchtest. Das ist dasselbe Produkt. Komm, das schmeckt genau identisch. Es schmeckt wirklich genau identisch. Was wissen wir denn über die Firma, die dieses Museum betreibt und dort ihren Käse [musik] verkauft? Kann ich mal raten, das ist dieselbe Firma wie die im Supermarkt, oder? Genau, das sind unterschiedliche Marken derselbenelben Unternehmenselben Unternehmens bitte kurz. Genau. Auf der Internetseite des Herstellers sind die Sorten aus dem Museum und die aus dem Supermarkt nur einen Klick voneinander entfernt. Also so richtig offensichtlich ist es nur für die, die zweimal nachgucken und das sind wir. Ja, wobei ich muss ganz ehrlich sagen, bevor wir uns soweit aus dem Fenster lehnen, die damit auch mal zu konfrontieren mit deinem ziemlich Frechheit, wie ich finde, würde ich mir gerne noch eine Expertenmeinung einnehmen, weil wir sind beide auch nur Touristen am Ende, denen es jetzt gerade schmeckt, aber eben keine Käseexperten und eine solche hast du für uns gefunden. Richtig. Mein Kollege Laslo hat einen Interviewtermin Betty Costa vereinbart. Sie ist die niederländische Käseexpertin und weiß wirklich alles über Gauda. In ihrer eigenen Manufaktur reift ihr Käse teilweise sogar jahrelang. Mehr Expertin geht nicht. M das hier ist ihre Kühlkammer. Hier habe ich diesen Geruch, dieses Aroma, was ich in den Museen in Amsterdam vermisst habe. Das sind alles echte Käse. Ja, ja, ja. Wirklich. Der Name stammt [musik] übrigens von der Stadt Gauda ab, aber nicht, weil der Käse dort produziert wird. In dem Südnederländischen Ort haben Kaufleute im 12. Jahrhundert mit dem Käsehandel begonnen. Ich zeige Betty Koster meine Einkäufe. Kann es wirklich sein, dass das Museum eine Museumsmarke hat und das hier die [gelächter] Supermarktmarke ist? Ich verstehe nicht, warum man Käse kauft in ein Museum. Wenn man im Frank Hochmuseum geht und man kauft eine Karte oder eine Kalender, kauft man auch kein wirkliche V. Das ist nur für Export, für Touriste. Aber leider die Touristen wissen nicht, dass dies Käse, das ist ja ein auch ein Gauder, aber das ist ein Käse von 16 kg und nicht 500 g. Dennoch könnte das ja eine Qualität haben, auch im kleinen Format oder leider. Versuch das mal. Denn wie kleiner die Käse, wie das zum Rinde schmeckt. Und wie große die Käse, dass du merk schmecken die nach Käse, wie ich gerade merke. Kann ich kaum weiter reden. [musik] Also kaufen Sie in Amsterdam nicht die kleinen Touristenpackungen, sondern Stücke vom ganzen Leib. Im [musik] Schnitt kosten die pro Kilogramm 13 bis 14 €. immer noch weit billiger als die Museumskäse, weil das sind die Käse, wie sie sein müssen in Holland, nicht die hier für uns Touristen. Eigentlich ein bisschen schade. Ich bin abgezockt worden. Es tut mir sehr leid, aber bin ich wirklich ein Käseliebhaber nach dem Besuch bei Ihnen. Vielen Dank dafür. Umso mehr. Mach mal die Kamera aus. Ich esse jetzt hier was. Super. Noch mal zurück ins Käsemuseum oder besser gesagt in den Museums Shop. Über diese Plumpe Käseabzocke würde ich gerne mit der Filialleiterin reden. Ich will Ihnen diese Frechheit noch mal kurz darstellen. Hier zu sehen und zu erkennen an dem Plastikkäse auf dem Geländer, das Käsemuseum von Amsterdam dort hinten. Wenn von da rausgeht, 30 m über die Straße ist doren ein Supermarkt und ich kaufe da jetzt auch noch mal eine Bestof Packung Käse, nur um den endgültigen Beweis zu haben, wie sehr wir Touristen da in dem Museum abgezockt werden. Das Käsetrio kostet im Supermarkt noch immer 16 €. Die drei Beweisstücke nehme ich mit in die Touristenfalle. Ich habe einen ganz offiziellen Interviewtermin angefragt und den hat man uns bestätigt. Achtung, Abzocke. Hallo. Hi. Peter von Kabel 1. Eine Kollegin oben, mit der wir sprechen können. Klar. Wollen Sie zuerst das Museum anschauen? Ja, genau. Wir gehen mal hoch. Die Verkäuferin schickt mich in das 40 Quadratmeter Museum. Vorsicht. Hallo. Guten Tag. Hallo Peter. Hallo. Guten Tag. Noch geht sie davon aus, dem deutschen Fernsehen erklären zu können, wie hervorragend ihr Käse ist. Ich fang mal sanft an. Ich hab euch noch mal ein zwei Fragen. Wie viel Geschäfte haben Sie hier? sind ja relativ viel n haben wir ungefähr 14 oder 15 Geschäfte im Amsterdam. Henry Willach ist ein Familie und eine Familie ein Preis ein Preis ein Familie. Na ja, wollen wir mal durchrechnen, weil ich finde das in Deutschland ist Käse wahnsinnig teuer, muss ich ehrlich sagen, im Verhältnis zu hier. Deswegen hierherzukommen ist schon schön. Scheinbar wahllos greife ich ins nächste Regal. Da würden wir jetzt was für zahlen? Ungefähr 30 € ungefähr, wenn man die einz 30 €. Ja, ich habe jetzt sieht auch entdeckt hier im ist da ein Unterschied? Nee, ne, nein. Nee, genau. Kein Unterschied. Das ist dieselben Sache. Genau. Wunderbar. Toll. Warum kosten die denn im Supermarkt halb so viel? [gelächter] Eins drück Frage. Nee, ich frag das nur. Ich weiß es nicht. Das ist eine ein ähm äh wie sagt man das? Ähm eine Mage. Nein. Ähm die Familie habe auch ähm Absprache. Absprache mit enkele leberaners. So, dann können die etwas anders äh äh andere Preis machen machen mit Preise. Das heißt im Supermarkt bisschen andere Preise. Okay. Aber nur unsere eigenen Geschäfte sind alle in das Herz. Natürlich hohe Preise sind üblich auf Touristenmeilen, nicht nur in Amsterdam, aber der Museumskäse ist eine argdreiste Abzocke. Schönen Tag noch. Tschüss. Schönen Tag. Tschüss. Tschüss. Tschüss. Ja, soll ich sagen? Die war ja ganz nett und sympathisch. Dennoch bleibt es dabei, im Käsemuseum von Amsterdam zahlen sie doppelt so viel für diese Sorten wie im Supermarkt. Deswegen mein ganz klarer Ratschlag, wenn Sie wirklich ein Käsefreund sind, dann gehen Sie zu einer kleinen Manufaktur, ja, wo sozusagen der Käse hand gemacht wird, fast wie vor ihren Augen. Und im Museum gucken sie sich keinen Käse, sondern die Klassiker an von Goch, Rembrand und Co. Amsterdam bleibt für mich und viele andere Touristen eines der schönsten Reiseziele in Europa. Aber mir ist jetzt noch was anderem als Käse. [musik] Teure Grillwurst in Krakau. Hier lauert eine Abrechnungsabzocke. Wir gehen davon aus, dass wir die hier für 5 € bekommen und wir haben fast 13 € bezahlt. Das ist schon eine gute Absocke, oder? Von Amsterdam. geht es 1200 km Richtung Osten in eines [musik] der neuen Lieblingsziele des Städtetourismus. Es geht nach Krakau. Rund 760.000 Einwohner machen es zur zweitgrößten Stadt Polens. Heute besuchen jährlich rund 10 Millionen Touristen diese polnische Perle. Kultur, Geschichte und Party, all das liegt ganz eng beieinander im mittelalterlichen Zentrum. Natürlich seit langem auch UNESCO Weltkulturerbe. Auch ich mische mich unter die Touristen in der Altstadt. Der erste Tag unseres City Trips in Krakau kann beginnen. Na ja, obwohl Polen in der EU ist, ist der Slotti der polnisch immer noch die offizielle Währung. Euros, ja, die kann man hier sicherlich auch gebrauchen im einen oder anderen Restaurant, aber ich hätte schon gern die lokale Währung. Da gibt's eine Regel. Ungefähr 1 € entsprechend vier Slotti. 1 Z4 kann man sich merken. Steht aber hier überall an den Wechselstuben ganz unterschiedlich dran. Da kommen die Kurse heftig ins Schwanken und sieht es schon die Schwanken vor allem [musik] in eine Richtung. Überall finde ich hier Wechselstuben. Die Kurse sind übersichtlich und gut leserlich ausgeschrieben. Da gibt's doch kaum Spielraum für irgendeinen Irrtum, oder? 50 € tausche ich in einer beliebigen Stube in polnische Slotti. Hallo. Ja. 50 € in Slotti bitte. Bekommen sollte ich laut Kurs auf der Tafel 223 Slotte. Bitte sehr. Schon beim Verlassen der Stube fällt mir auf, ups, das ist zu wenig. Nur 171 Slotti, hat sich der Mann etwa in der Währung geirrt? Warte mal. Ja, da stehst du völlig richtig. Steht nicht US-Dollar, Euro 4,46 und hier steht jetzt drauf 3,43. Ein Slotty Verlust. pro Euro. Das ist ein Viertel weniger, was ich da gerade verloren habe. Moment mal, fah da noch mal nach. Entschuldigen Sie, eine Frage. Draußen steht 4,46. Das ist der Verkaufskurs. Es gibt den Kurs, zu dem wir Euros kaufen und einen zu dem wir verkaufen. Links steht der Einkaufskurs, rechts zu dem wir verkaufen. Ah, so. Das hier, das heißt Verkauf. Kupno heißt kaufen. Ah. spricht man das aus? Spr Sprers Spräch und das ist der Kurs zu dem wir die Euros ausgeben. Also sie verstecken es hier drin und da draußen zeigen sie den Verkaufskurs. Aber Touristen wechseln doch keine Slotte in Euro, oder? Was soll ich machen? Das ist schon ein kleiner Trick, oder? Ich verliere jede Menge Geld bei ihnen. Der Mann kennt die Falle, in die ich getappt bin. Das ist dann so zum gleich Lektion Nummer 1 in Polnisch. Spredch. Ich muss es noch mal lernen auszusprechen. Das hier ist der Trick, weil die würden ja hier vor Ort nicht zurücktauschen. Wir brauchen ja Slotties und nicht umgekehrt. Von wegen hier no commission. Der Kurs ist einfach und zwar richtig. Okay, jetzt soll ich mal rausfinden, ob das der einzige Laden ist, der hier so von kommt. Da vorne ist doch noch einer. Stand do auch so ein toller Kurs dran. Gehen alle Wechselstuben in Krakau auf Touristen fangen, indem sie den Kurs anschreiben, zu dem sie Slotti in Euro tauschen? Touristen wechseln aber Euro in Slotti. Ich tausche 50. Glaube ich als Tourist der Tafel tausche ich hier zu einem Kurs von 4,45. 345 Da fehlt ein Viertel meine Kohle auch hier hat das hier System. Ich gehe da jetzt mal nicht rein. Ja, nicht dass wir hier so ein großen Auflass machen. Kommt ihr bitte mal alle zusammen. Komm mal rüber mit dir. Komm mal rüber. Komm mal rüber. Leiter. Machen das jetzt so. Hast du noch ein paar bisschen Euros? Ich hab noch ein paar Euro. Ja. Ja. Bevor ich mich jetzt hier tot wechsle. Ja, aber ir ist das Geld futsch. Geht ihr bitte mal, stammt mal aus und in der Innenstadt einfach mal gucken, du ein paar Euro wechseln, du ein paar Euro wechseln, du ein paar Euro wechseln, lass uns mal 6, 7, acht von den Dingern ausprobieren. Die Regel muss immer sein, dass hier draußen natürlich für alle Touristen sichtbar der Wechselcoach steht. Ich würde den ja sonst nicht draußen in mein Schaufenster tun, wenn ich nicht auch als Tourist davon ausgehe, dass das der Kurs ist, den ich bekomme. Stimmt aber gar nicht. Mach mal. Okay. Okay. Mein Team schwärmt aus und tauscht jeweils 100 € in Slotty in acht verschiedenen Wechselstuben. Auch ich tausche noch etwas Geld. Ganz zufällig komme ich an dieser Stube vorbei. Aber hier steht er jetzt nicht so, ich sag mal, schreiend draußen dran der Preis, sondern gleich hier über dem Kassenhäus. Warte mal kurz. Der Einkaufskurs liegt bei 4,28. V 428. Das ist gut. Super, super. [gelächter] Ja, super. Danke für den guten Kuss. Oh mein Gott. Thank you very much. Für 100 € bekomme ich hier tatsächlich Slotti. Es geht also auch ohne abzocken mit einem ehrlichen Kurs, dem der dran steht. Der Mann hier in seinem Laden ist aber die große Ausnahme. Verglichen mit seinem Kurs zum offiziellen Mittelkurs verdiere ich gerade mal 47 Cent. Nach einigen Stunden treffen wir uns in unserer Unterkunft. Abrechnung. Da haben wir es ja jetzt am der sogenannte Devisenmittelkurs, also der Kurs mit dem an den internationalen Finanzmärkten der polnische Slotti gehandelt wird, den kann man online nachgucken und der beträgt am heutigen Tage heute um 12:37 Uhr für 1,4,3. Dieser Mittelkurs gilt als präzisester Wechselkurs. Er liegt genau zwischen dem einen und Verkaufskurs. Das ist so schön und das ist vor allem amtlich. Nun wird uns genauso ein toller Kurs hier auf jedem Plakat vor so einer Wechselstube versprochen. Stimmt aber gar nicht, weil auf dem Weg in den Laden werden wir das Geld schon wieder los, weil da herrscht ein anderer Kurs und der Peter rechnet jetzt mal aus, wie viel Kohle wir hier wirklich aus der Urlaubskasse verlieren. Genau. Genau. Der Wechselkurs lag in unseren Stichproben in den meisten Fällen deutlich unter dem offiziellen Kurs von 4,3 und noch deutlicher unter denen in den Schaufenstern. Genau, die zwei ist Wer macht sich denn hier beim Kurztrip die Mühe, das nachzurechnen? Wir. Und ich finde das Ergebnis unglaublich fast, also es erschüttert mich. Über ein Viertel der Urlaubskasse wird einem weggenommen, nur wenn man diese Läden betritt. Wir wollen die Situation auch mal verdeutlichen. Sind mal hier das ist das Schild, was davor ist. In diesem Fall hier ein Kurs von 4,46. Da latsche ich natürlich rein. Wenn ich da rauskomme, habe ich 23 € von den 100 verloren. Hier streng nach Mittelkurs von 4,3 gerechnet sollte ich beim Tausch von 100 € also 430 Slotti bekommen. Das wären umgerechnet knapp 21 € mehr, als ich in den Stuben tatsächlich bekommen habe. Die Krakauer Geldwechsler haben bei der Kursgestaltung ihre eigenen Vorstellungen. Ich habe mein Geld weit jenseits des realen Gefüges zwischen Verkaufs, Mittel und Ankaufskurs getauscht in sechs von acht getesteten Wechselstuben. Ich finde dadurch, dass wir das hier auf sechs von acht gefunden haben, es gibt ja noch viel mehr. Steckystem, das stecktsystem dahinter. Ja, das ist systematische Abzocke, die unsere Urlaubskasse lehrt. Staatlich verordnete Kurse gibt es in Polen zum Glück nicht mehr, aber solange Slotti neben dem Euro existieren, lauern die Kostenfallen in der gesamten Krakauer Innenstadt. Diese roten Punkte sind Wechselstuben in der Innenstadt von Krakaut. Die paar grünen sind wahrscheinlich ehrlich, die roten, die betrügen uns. Man geht rein, tauscht Geld und verliert ein Viertel der Urlaubskasse. Das hat System. Viele, wirklich enorm viele Wechselstuben ziehen das hier durch. Was sagt denn die Stadt dazu? Ja, wir haben angefragt, wir wollten ein Interview haben mit den Herren und Damen darüber sprechen. Sind wir nicht zuständig, hieß es. Dann muss ich selbst zum Rathaus. Da drüben ist die City Tourist Information Center sozusagen das Tourismusbüro der Stadt Krakau. Mal schauen, was die dazu sagen. Denn man muss es leider so sagen, die allermeisten Wechselstuben ziehen Touristen das Geld aus der Tasche. Gastfreundschaft geht anders. Hallo, ich habe eine Frage. Ja. äh wegen der Kantore. Die Wechselstuben, die haben draußen alle falsche Kurse. Warum tun sie nichts dagegen? Ja, das versuchen wir, aber es ist hart dagegen anzugehen, denn es ist wirklich ein großes Problem. Also, es ist ein großes Problem. Also folgendes haben wir getan. Schauen s mal hier die roten Punkte auf der Karte. Das sind alles Stuben, die die falschen große einschlagen. Ja, das ist zwe Drittel aller Wechselstuben. Also, wenn es eine Ausnahme wäre, okay, aber so zwei Drittel. Ja, wir sind darüber informiert. Okay. Okay. Wenn sie Kollegen fragen, die kennen das auch. Aber es gibt auch ein paar ehrliche. Ja, na ja, ein paar, aber die muss man schon lange suchen. Also ihr Tipp wäre immer reingehen, weil die Kurse, die draußen dran stehen, falsch sind. Ja, ja, ja, genau. Okay, okay, danke. Zum Glück gibt's in Krakau auch Wechselstuben, die Touristen nicht arglistig täuschen. Wer also ohne Slotti nach Krakau reist, sollte ein paar Tipps beherzigen. Also doch, klar wollen die uns hier kein Interview zu sowas geben und die Dame hier im Touristen Büro, im Tourist Office gibt zu, das ist ein riesen Problem hier in Krakau. Lassen Sie es nicht zu ihrem Problem werden. Entweder ziehen Sie Slotties am Automaten, da ist der Kurs ganz okay. Wenn Sie Euros in Slotties tauschen, nie auf den Kurs gucken und hören, der vor der Wechselstube steht. Immer reingehen und sich von dem, der gleich wechselt, erstmal die korrekte Rate anzeigen lassen. Wenn die nicht stimmt, wenn die unter 4,0 liegt, gleich wieder raus. Der Krakauer Hauptmarkt ist eine der schönsten und größten Plätze Europas. Er müsste auf jeder Seite 200 m. Angelegt im 13. Jahrhundert reit sich hier eine Sehenswürdigkeit an die andere. Und natürlich gibt's hier das, was fast alle mit Kraka verbinden. Worst. Und ich habe schon richtig Appetit. Bei der Portion geht das Problem aber los hier auf dem Markt. Die nächsten Minuten sind nichts für Vegetarier, weil hier gibt's gleich Fleisch in rauen. Und wenn ich sage rauen Mengen, dann ma ich das auch so. Grillhütten gibt es genug auf dem Platz und die Preise scheinen mir auf den ersten Blick eigentlich okay zu sein. Okay. Ja, das Schöne ist, so teuer wird's nicht, ne? Eine Wurst kostet hier 2,50 €. Genauso erwarte ich mir das also preiswert, aber da reichen für uns vier jetzt zwei. Das sind dann 5 € zes Mittagessen. Zwei Würste bitte. 5 € ist äußerst fair. Dazu gibt's zwei Scheiben Brot und einen Klex Senf. 5050 bitte. Ja, 50, aber nur zwei. Also 10 25 und 25, also 50. Warum? Auf einmal ist es doch teurer als gedacht. Viel teurer. Mit 5 € habe ich gerechnet. Jetzt sind es 13. Das grenzt Wucher. Aber warum? Kein Mensch kommt jetzt auf die Idee, mal nachzufragen, was es wirklich gekostet hat, weil es geht so schnell. Das ist ein riesen Hunger. Das sind schon große Würste. So, nun erwarte ich nicht, dass es hier auf Deutsch oder Englisch drauf steht, aber selbst auf Polnisch kann ich mir denken, was das hier heißt. Bezahlt haben wir für die Würste offenbar ein Grammpreis. Natürlich mehr. als 100 g so eine Wurst plus 1 € für Senf und Brot. Ich will jetzt nicht speziell werden, aber das ist schon eine gute Abzocke, oder? Vor allem, weil sie völlig unvermutet kommt. In jeder deutschen Wurstbude stehen Endpreise angeschlagen. Doch hier in Krakau schreiben sie offensichtlich Grammpreise aus. Egal, wie man es nennt, 8 € sind weg. Wir gehen davon aus, dass wir die hier für 5 € bekommen und wir haben fast 13 € bezahlt. Ja, bei einer Familie mit vier vier Würste. Da bist du schon mal wieder Geld los. Was für ein cooler Trick. Es ist der einzige Laden hier. Ich glaube, wir müssen noch ein paar Würste heute essen, schauen, wie die schmecken. Beim Geschmack gibt's nichts zu bemängeln. Die Qualität der Würste auf dem Krakauer Hauptmarkt steht außer Frage. Aber die Preise sind schon mehr als gepfeffert, oder? Ich schaue mich bei einigen Mitbewerbern um. Was rufen die denn auf für die Krakauer? Krakauer eine. Und da erschließt sich mir die Preisexplosion bei der Grillwurst. Ah, siehst du? Und das haben wir beim ersten Mal gar nicht gesehen, dass hier drunter natürlich eine Waage ist. So und da steht's jetzt drauf. 280 g. Ist das alles? Yes, please. Gleiches Prinzip. Wer die Preistafel übersieht, der zahlt und zwar ganz schön kräftig drauf. Vorsicht, also andere Länder, andere Sitten. Der Grillmeister wiegt die Wurst in Krakau und verrechnet nach Gewicht. Der Preis an der Tafel gilt für 100 g. Eine Wurst wiegt aber rund 250. Also zahlen Sie das zweieinhalbfache des Preises auf dem Schild. Darauf kommt sicher kein deutscher Tourist, wenn er hier zum ersten Mal in eine Original Krakauer reinbeißen will. Also, wenn sie diese tollen Würste genießen wollen, ich weiß, es ist ein bisschen kleinkariert, aber schauen Sie auf den 100 g Preis. Entschuldigung, die sind so lecker. Schauen Sie auf den 100 g Preis. Schauen Sie, was da wirklich pro Wurst insgesamt zusammenkommt. Die Dicken hier von ihm sind über 300 g schwer. Die schafft keiner. Da hinten gibt's die normale Touristenportion. 200 g Wurst. Einigermaßen ordentlicher Preis. Lassen Sie sich nicht verwursten. Es recht nicht hier im Krakau. Doberer Appetit. Lissabon, Brüssel und Brücke. Drei wahre Reisestädte Perlen Europas. Aber Perlen schildern und wecken Begehrlichkeiten. Ich bin Peter Giesel und ich bin Urlaubsbetrüger auf der Spur. Das ist mein Geschäft. Ich weiß das, aber es ist ein schlechtes Geschäft. Das ist abzocke Taxifahren in Lissabon eigentlich entspannt und günstig, aber wehe, man steigt ins falsche Taxi. Du bist ein Krimineller, das ist alles. Und was ist mit Bus und Bahn? In einem Souvenir Shop kaufe ich völlig überteuerte Fahrkarten. Warum verkaufst du es für 12, wenn es im Laden um die Ecke 690 kostet? Ich check's nicht. Der Gruß aus der Küche meint in Lissabon vor allem: "Hallo Geldbeutel, schön, dass du da bist. Wenn du isst, dann zahlst du auch dafür." In Brüssel komme ich hinter das Geheimnis der süßesten Verführung, seit es Abzocken gibt. Die teuerste Art Schokolade zu kaufen ist eine Promobox zu kaufen. [gelächter] Paris hat den Eiifelturm Brüssel, das Atomium, aber ich anscheinend das falsche Ticket. Kein Billett. [gelächter] Ich hab 102 € bezahlt für das Billett. [musik] Lissabon. Jahrzehntelang galt die Hauptstadt Portugals als Geheimtipp. Aber längst gehört sie zu den beliebtesten europäischen Reisezielen. Einst stolze Seefahrerstadt, dann von einem Beben dem Erdboden gleich gemacht und heute Touristenmagnet. Das ganze Jahr über lockt ein mildes Klima. Dazu kommen prächtige Bauten, coole Vibes und jugendlicher Schaum. Eins vorweg, die nächsten Minuten dieser Sendung können Ihnen bares Geld sparen. Wia aus Lissabon. Wir sind in der westlichsten Hauptstadt des schönen Europas und hier ist der Euro noch kein Teuro. Nicht nur hat Lissabon wahnsinnig viel zu bieten in Punkto Kulinarik und natürlich Kultur. Das Ganze gibt es auch noch für einen schlanken Geldbeutel. Der kann aber zum bodenlosen Loch werden, wenn Sie diese Tipps nicht beherzigen. Vor den schönen Tagen voll Erholung und Abenteuer steht immer die Anreise. Ich komme mit dem Flugzeug. Der Flughafen ist nicht weit vom Zentrum entfernt, aber auf den wenigen Kilometern zwischen Terminal und Hotel lauert die erste Abzocke. Du hast Winders, so heißt Willkommen auf Portugiesisch. Schön, dass wir beisammen sind. Ich würde sie auch gleich gerne mitnehmen in die Innenstadt. Das tun auch viele Taxifahrer um die Ecke und das Gute ist, ich komme ja nie alleine. Mein Team ist schon seit zwei Tagen hier und die haben gestern Abend was erlebt. Schauen Sie sich das mal an, dann wissen Sie, warum ich jetzt hier in Taxi steig und wir suchen uns mal eins. Mein Kameramann Ulli und mein Redakteur Henning nahmen ganz normal ein Taxi. Nach wenigen Minuten stellten sie fest, hier ist was faul. Das Taxameter war angeschaltet, aber am Preis tat sich nichts. Die Lizenz des Fahrers war nicht lesbar und der Beifahrersitz versperrte den Blick auf das Taxameter. Auf seiner Taxi App prüfte Henning, ob der Fahrer die richtigen Tarife nutzte. Es roch förmlich nach Abzocke. [musik] Ich bin mal gespannt, was er von uns verlangt, weil eigentlich heißt es überall, was ich so gelesen habe, man vom Flughafen in die Stadt suchen X12 oder Uzah mit dem Gepäck dann auch eben hin. Schauen wir mal, wo wir landen. [musik] Nur wenige Minuten im Land und schon Opfer der ersten Abzocke. Also läge der Preis über 20 € wäre das schon zu viel. Wie teuer wird's denn nun? 15 €. ja 15 Immerhin. Meine beiden Kollegen zahlen nur den Normaltarif. Wahrscheinlich aber, weil der Fahrer unsere Handykameras bemerkt hatte. Ich reise zwei Tage später an und will der Spur nachgehen, die meine Kollegen aufgetan haben. Wie ehrlich sind die Taxifahrer in Lissabon? Vom Flughafen zum Hotel sind es 9 km. Ungefähr 17 € darf das kosten. Taxitarife sind in Lissabon streng geregelt. Im Tarif 1 gilt unter der Woche zwischen 6 und 21 Uhr ein Startpreis von 3,25 €. 77 Cent kommen je Kilometer dazu. Auch Gepäck kostet extra. Am Wochenende ist es ein paar Cent teurer. Auch wir nehmen uns nach Ankunft ein Taxi. Das Taxameter ist zwar angeschaltet, aber der Fahrpreis steigt nach den ersten Kilometern nicht. Ich frag mal nach. Also, wir wundern uns gerade, warum das Taximeter immer noch 350 anzeigt. Weil die ersten 3 km inklusive sind. Das stimmt nicht. Wir kennen uns aus mit den Taxipreisen in Lissabon. Okay, ich weiß, dass das Taxameter zu zählen beginnt, sobald das Auto losfährt und wir fahren jetzt schon ungefähr 3 km und auf dem Ding ist nichts zu sehen. Sie machen was mit dem Taxameter. Schau dir das Schild an, da stehen die ersten 3 km sind frei. Drei inklusiv Kilometer klingen erstmal gut und stellen vielleicht sogar unerfahrene Touristen ruhig. Ich aber weiß, gratis Kilometer gibt es in Lissabon nicht. Dieser Mann will, so glaube ich, das Taxameter umgehen, um am Ende einen Mondpreis aufzurufen. Die hitzige Diskussion bis zum Ziel erspare ich Ihnen. Das Taxameter spuckt wie erwartet keinen eindeutigen Fahrpreis aus. Ich drücke dem Fahrer einfach 15 € in die Hand und gut. Hey, hey, he, was hat der gerade gemacht? Der hat uns glaube ich Ja, siehst du, da steht's doch. Danke, dass ihr das vorbereitet habt. Die Tarif die Tarife der Taxen hier in Nissabon. Ganz klar. Wir waren in ein Wochenendtarif unterwegs, der stand aber der hat sich nicht weiter bewegt. Das heißt, am Ende hätte der uns richtig über den Tisch gezogen. Hat ja auch gemerkt, dass wir filmen und uns deswegen rauswerfen wollen. Machst ja normalerweise nicht als Taxifahrer. Ähm, ich würde sagen, morgen früh, ich leg kurz ab, morgen früh sind wir gleich wieder am Flughafen, nehmen mein Gepäck einfach so mit, wie es ist, damit wir rausfinden können, ob das jedem passiert oder das nur ein Einzelfall war. Also am Tag darauf heißt es Taxifahrt die dritte. So, nächster Morgen gleich noch mal am Flughafen. Ich gehe darüber jetzt in den Ankunftsbereich, ne? Tu so als wäre ich gerade gelandet und jetzt schauen wir uns das noch mal an. Also, nee, der hat uns angelogen. So viel steht fest. Mein Team und ich gehen zu einer gesonderten Haltezone direkt am Terminal Ausgang. Redakteur Henning zeigt dem Fahrer unser Ziel. Währenddessen fallen mir zwei Dinge auf. Der Mann auf der Fahrerlizenz ist ein anderer als der am Steuer. Und das Taxameter kann ich von hinten [musik] fast nicht lesen. Na, dann mal gute Fahrt. Taxameter sind ja dazu da eigentlich, dass sie beide Seiten sehen können, ne? Der Fahrer weiß, was er verdient und der Fahrgast weiß, was er zahlt. Das ist hier anders bei ihm. Ich kann nicht erkennen, was ich am Ende zahle. Aber jetzt wollen wir hier nicht rummosern, dass es nicht transparent werde. Am Ende zählt was drauf steht, oder? So, hier kannst du uns rauslassen. Danke. 3480. Kannst du mir eine Quittung geben, bitte? Türlich. Warum ist es so teuer, bitte? Du fährst im Van. Was kostet es mehr pro Kilometer? Bitte gib mir mal die Quittung, bitte. Ja. Ja, klar. Ja, nee, ich meine die Quittung aus dem Taxameter. Ich würde gern wissen, warum ich 34 bezahlt habe. Wie bitte? Du gibst auf deinem ECGerät jetzt einfach 34 ein. Ich würde gern wissen, warum der Preis so hoch ist. 17 € und hier auf dem Gerät steht 1730. E, was machst du denn hier? Oh, komm, lass uns die Polizei rufen. Was macht ihr da? Was machst du hier? Du verlangst einfach so 34. Ich bitte erklär mir mal den Preis oder ich rufe wirklich die Polizei. Ja, bitte ruf die Polizei gern. Aber was ist der richtige Preis noch mal? 3490. Du hast es einfach so eingetippt. Wo steht das hier? 3360, das ist der Preis. Na, hier schreibst du aber 3485. Das ist der Preis, mein Freund. Du versuchst mich abzuzocken. Zeig mir den Preis noch mal. Du bist ein Krimineller, mein lieber. Das ist kriminell. Ich gebe dir jetzt 20 und das ist alles, was du von mir heute bekommst. Komm, fahr. Und damit hat sich's. Hey, hey, ich hatte ja ein Handy auf dem Sitz. Wo ist das? Wo ist mein Handy? Der sagt, wir hätten Handy geklaut bei ihm. Wer hat mein Handy genommen? Ruf mal die Polizei, wenn du meinst, dass wir Diebe sind. Und der Mann ruft wirklich die Polizei. Soll mir recht sein, denn schließlich will er uns über den Tisch ziehen. Dieser Hart versucht uns übers Ohr zu hauen. Wir haben das alles gefilmt. Das Taxameter und seine Lizenz. Er hat zu viel berechnet und wir wollten den Beleg für den hohen Preis sehen. Das ist alles. Okay. Und sie haben Fotos von dem Taxameter und der Lizenz? Ja, das können ihn der Kollege zeigen. W sie gestatten? Absolut. Kein Problem. Die dürfen sie aber nicht filmen. Um ihn geht's mir nicht. Hier sind die Fotos. Das ist der Lienz. Sehen Sie hier? Es ist nicht mal seine Lizenz. Ich möchte, dass er damit aufhört. Das ist eine Abzocke. Er will uns über den Tisch ziehen. Er hat das Taxameter verdeckt und als wir ankamen, hat er eine xbeliebige Summe eingetippt. Und in sein EC-Gergerät hat er wieder eine andere Summe eingetippt. Der Ausdruck sollte dann meine Quittung und Beweis sein. Das ist doch illegal. [musik] Mit Hilfe der Beamten einigen wir uns auf einen Fahrpreis von 20 €. Die falsche Lizenz erklärt der Fahrer mit einem Schichtwechsel und das angeblich von uns gestohlene Handy taucht plötzlich in der Hosentasche auf. Jetzt haben wir hier aber auch schon wieder ganz schön für Aufruhr gesorgt in den Straßen von Lissabon. Aber zurecht. Ich würde jedes Mal wieder die Polizei rufen, wenn mich einer so betrügen würde, wie er das gerade getan hat. Fast das Doppelte des regulären Fahrpreises stand da am Ende auf meiner Rechnung. Dazu noch diese ganze freche Aktion eigentlich unterirdisch. Wenn Sie in Lissabon Taxi fahren, achten Sie darauf, dass der Tarif Uno, der Tarif 1 eingestellt ist. Sieht man auf dem Taxi oben drauf und auch auf dem Taxameter. Das sollte natürlich auch sichtbar sein. Den Preis zahlen Sie dann gerne am Ende. Ja, nur mit dem Tipp dazu, mit dem kleinen Trinkgeld. Natürlich nur Trinkgeld für die ehrlichen. Und der gerade war kein Vertreter dieser Art. Der Santa Rusterlift, ein Fahrstuhl mitten in der Altstadt. Wer hoch hinaus will, muss warten und zahlt abgehobene Preise. Das kostet 5,30 € da und so viel sind wir ja. Das heißt über 20 € schon wieder weg aus der Kasse. Gleich. Lissabon liegt nicht nur am Meer, sondern erstreckt sich über sieben Hügel. Die Stadt gilt [musik] daher als das San Francisco Europas. Die oft gewaltigen Höhenunterschiede bekommen die Touristen zu spüren und zwar in den Beinen. [musik] Ich kann mir vorstellen, dass es Lüssabon Besucher gibt, die den Aufenthalt in dieser Stadt als, na, ich sag mal, Fitnessurlauberten, weil die sieben Hügel, auf denen die Stadt liegt, ja, die erfordern ganz schön viel Fitness in den Füßen, viel Lauferei und da empfiehlt es sich natürlich, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. So spart man nicht nur Kraft, sondern genießt ganz nebenbei auch eine Fahrt in der historischen Straßenbahn. Seit 1873 gibt es ein öffentliches Schienennetz. Die aktuellen Wagen, in denen auch viele Touristen fahren, [musik] stammen teilweise noch aus den 30er Jahren. Das klappert und schppert hier alles noch in der Straßenbahn, der Tram Nummer 28. Das ist ein richtig immer urtümliches undes Fortbewegungsmittel. sollte man auf jeden Fall gemacht haben. Damit erklimmt man die vielen Hügel von Nissabon auf eine historische Art und Weise. Bimmelt schön hier. Es kann ja aber auch knallen. Das haben wir vor ein paar Jahren mal erlebt, weil sicher ist diese Tram Nummer 28 nicht zumindest nicht gewesen. Schon 2017 war das Netz voll mit Warnungen vor Taschendieben. Damals wollte ich herausfinden, wie schlimm es wirklich ist und fuhr mit meinem Team Straßenbahn. Also, ich habe jetzt gerade schon ganz genau zugeguckt. Ja, der Herr, der hier hinter mir steht vorne beim Fahrrad, der hat jedem einzelnen, der hier reingestiegen ist, in diese historische Straßenbahn an die Tasche geguckt. Hat auch so eine verspiegelte Sonnenbrille, dass es keiner sieht, wo er hinguckt. Ist nur so eine Ahnung, mehr nicht. Und ich stehe jetzt hier, wie jeder andere deutsche Tourist auch im Stehen. Gucke ich hier raus. Und hier unten sehen Sie schon mal eine Tasche. Dummerweise nicht ganz zugemacht. Und wirklich, kaum war die Bahn losgefahren, späte der mutmaßliche Taschendieb sein nächstes Opfer aus. Als erstes versuchte er es bei meinem Kameramann. Als er die Fotokamera entdeckte, ließ er von ihm ab. Auch bei einem anderen Urlauber steckte er seine Finger in die Jacke. Sein nächstes Opfer war ein älterer Herr, in dessen Jackette er Wertsachen vermutete. Aber der Tourist roch den Braten. Der Mann wollte raus. Ohne Beute verließ der möchte an Langfinger die Bahn. Und auch ich stieg aus. So, das ging jetzt mal ganz schnell, dieser Versuch. Ich weiß doch, dass meine Augen mich nicht täuschen. Der Tat betrunken. Hast du eine Fahne gerochen? Ich nicht. Ja, wirklich. Volles Programm. Okay, der war gierig. Der war gierig. der wollte jetzt auch alleine ohne äh äh sozusagen Backup, ohne Sicherheit, ohne andere einfach zuschlagen. Er hat dir da vorne reingefasst, die Jacke so drüber gelegt, um zu tarnen. Das kennen wir schon aus anderen europäischen Großstädten, aber hier diese wirklich historischen Straßenbahnlinien sind ein perfekter Ort für diese Taschendiebstahlbanken. Aber wie ist es heute? Mein Team macht sich erneut ein Bild der Taschendiebstahlsituation [musik] in Lissabons Straßenbahnen. Dazu fahren wir. Eine Fahrt nach der anderen Kilometer um Kilometer. Eine Haltestelle nach der anderen, immer die Tür im Blick und ein Auge darauf, wie sich die Fahrgäste verhalten. Doch außer unschuldiger Touristen und von Touristen genervten Einheimischen entdecken wir nichts, keinen einzigen Taschendieb. Also ich kann sagen, Gel und Team geben Entwarnung. Wir haben in den fünf Tagen mit sechs Redakteuren in diesen ganzen Trams wirklich keinen einzigen Fall von Tabschendiebstahl gesehen und wir hatten [schnauben] auch nicht das Gefühl, dass hier Taschendieber auf der Lauer liegen und ich kann ihn verraten, wir haben n wirklich eine Spürnase für sowas. Trotzdem gibt's hier eine Abzocke, dafür will ich sie waren. Normalerweise nämlich kann man hier vorne sich ein Fahrkarte kaufen für gerade mal 3 € eigentlich preiswert oder noch preiswerter ist es, wenn man das Tagesticket in Lissamon bucht. Ja, wenn man weiß wo. Oder noch besser, wo am besten nicht. Einen solchen hier bitte nicht kaufen laden, meinen die Kollegen Robin und Henning gefunden zu haben. Na, das ist erste Geld schon losgeworden. Ihr habt gerade am Telefon schon erzählt. 12 € Ich glaube, es ist ein bisschen zu teuer. Das sch mir auch meine in anderen Städten wäre das ein normaler Preis für ein Tagesticket, aber wir sind hier in Lissabon. Wir kommen ja hierher, um wirklich einen sehr, sehr sparsamen Urlaub zu verleben und ich habe auch das Gefühl, ihr habt zu viel bezahlt. Denkt ihr, das macht er nur bei euch jetzt so, weil ihr so charmant aussieht oder ist es in Masche? Ich glaube, das ist wirklich eine Masche. Das ist genau das Richtige für mich. Habe ich noch ein bisschen Geld? Ja, komm, das lassen wir bei dem Laden jetzt. Also nimmt du mal wieder zurück. Ja, ihr kommt mit. Und der ist um die Ecke da, ne? Also wirklich auch mitten in der Innenstadt ganz beliebte Gegend, da kommt jeder Tourist vorbei und ist zack sein Geld los. Damit Sie sich dieses Geld sparen können, gebe ich es für Sie aus. Die Kollegen lozen mich zu einem kleinen Souvenirshop. Der freundliche Besitzer steht auch schon vor der Tür. Braucht ihr Tramtickets? Bitte, ich verkaufe Tickets. Erfahrkarten für die Trum. Ja, wir brauchen Tageskarten. Ja, ganzer Tag habe ich. Okay, wir brauchen vier bei Eintritt abzocke. Ich will ein Tagesticket für die Trum kaufen für angeblich 12 €. Äh, wo gelten die denn genau? In der Bahn, in der Tram, im Zug, Tram, U-Bahn, der große Zug, kein Problem. Okay. Okay. Großer Zug auch nicht. Kein Problem. Wie viele? Vier, denn so viele braucht auch eine vierköpfige Familie. 480 Das ist ja ein sehr guter Preis 120 pro Person. Nein, nein, nein, nein. 12 € pro Person. 12, also 48. [gelächter] Okay, tatsächlich, wir zahlen 12 € für ein Tagesticket pro Person. So, ja, da ist halt auch nichts mehr übrig in der Urlaubskasse, wenn du so ein Tagesticket holst. Der hat wirklich jeden, also für jedes Ticket 12 € gewollt. Das sind 48 € Euro 2 € Wechselgeld kann ich jetzt noch irgendwas investieren, aber nicht in seinen Laden, weil das war gerade Abzocke und zwar richtige. Ich bin mir sicher, dass dieser Preis völlig willkürlich ist. Ich mache mich auf den Weg zur nächsten U-Bahnstation. Dort will ich mir noch mal einen Überblick über die Preise verschaffen. Es gibt ja jede Stadt ist ja nun teilweise hier in Zonen unterteilt. Es kann ja sein, dass es äh jetzt quasi ein Ticket für den Großraum Lissabon ist. Ein besonders teures oder so. Wer weiß? Als erstes schaue ich mir noch mal die echten Preise am Fahrkartenautomat an. Train und um das festzustellen, das normale Tagesticket kostet hier und das haben wir so erwartet 6,40 €. Ja, wir jetzt gibt es hier keinen besonderen Preis heute. Es gibt noch teurere Tickets. Damit kommst du dann mit der Fähre fast schon ins Nachbarland. Ja, das ist dann das große Ding. Das brauchen wir nicht. Wir sind Touristen. Wir brauchen die Tageskarte für hier. Kann nicht sein, dass die wirklich jetzt hier 64 Excuse me. Excuse me. Können Sie mir mal sagen, was für ein Ticket das hier ist? Was ist mein 12 € Tagesticket wirklich wert? Ein Tagesticket. Okay. Was kostet, wenn ich es kaufe? 69. 69. Ich habe dafür 12 bezahlt im Geschäft. In was für einem Geschäft? draußen an dem Kiosk. Kiosk? Nein, da haben sie zu viel bezahlt. Das war doof. Ja, tut mir leid. Ja, das ist ja mal so dieses Gefühl, dass du dann abgezogen worden bist und so ein Profi sagt dir dann ja, es hätten sie auch einfacher haben können und vor allem preiswerter bei mir. Die Typ knapp ich mir jetzt vor. Der sind ja das doppelte. Stell mal vor bei der Familie statt 248 € für die Differenz kannst du schon fast Mittagessen hier. Also, und es ist ja bloß das Eintagesticke. Stell mal vor, du kaufst bei dem Mann mehrere. Du bist so ein ganzes Wochenende hier. 24 48 72, da wird's teuer. Keine halbe Stunde später gehe ich noch mal zurück zu dem kleinen Souvenir Shop. Ich würde gerne ein Wörtchen sprechen mit dem Verkäufer über seine persönlichen Tramtarife. Wie geht's dir, mein Freund? Wie läuft das Geschäft? Ganz gut. Nein, nein, so mittel. Mittelmäßig. Ach, ich glaube, ich weiß, warum es nicht läuft. Du hast mich abgezockt. Wie teuer sind die Tickets hier? Jedes 12 €. 12 pro Karte hier bei dir. Ja, hier bei dir im Geschäft. Ich sag's dir mal, du nimmst fast 6 € zu viel. Nein, nein, nein, nein. Doch, doch, doch, doch, doch, doch. Ich habe es gerade an der U-Bahnstation überprüft. Dort verkaufen sie dasselbe Ticket für 690. Das ist mein Geschäft. Ich weiß, aber es ist ein mieses Geschäft. Das ist Abzocke. Wenn du kein Ärger mit der Polizei haben möchtest, dann nimmst du die hier besser zurück und gibst mir mein Geld. Okay. Hey, du hast mich abgezockt. Ganz schön fies. Ich gebe dir also das Geld zurück. Darum bitte ich Geld zurück. Ja, okay. Für eines bekommst du 10 €. Okay. Ja, jetzt versuchst du noch mit dem Rückgeldde zu machen. Lass uns reingehen. Anscheinend hat er mich nicht verstanden, denn er beginnt zu falschen. [musik] Okay, du sagst 7 € Ticket. Das ist ein bisschen so, das ist so ein bisschen die kleine Kaufmannschule. Ich verkaufe es dir für 10 € je Ticket. Okay, du verstehst es noch immer nicht, ne? Wenn ich es um die Ecke billiger bekomme, dann bin ich nicht bereit dafür, hier mehr zu zahlen. Brauchst du sie nicht? Na, das schon, aber zum normalen Preis. Das ist aber nicht mein Problem. Gib mir den 50er zurück. Du bekommst 2 € und gib mir ein Profi und du behältst die Karten. Du brauchst sie nicht. Zum sechsten Mal. Nicht für den Preis. Sorry, aber vielleicht komme ich für was anderes mal zurück. Kein Problem. Aber bitte sei ein bisschen ehrlicher zu deinen Kunden. So lässt sich gutes Geld verdienen. Okay. Okay. Du machst das schon, aber nicht mehr Leute anlügen. Erzähl ih bitte nicht, dass die 12 € kosten. Der hat die da stapelweise drin. Das Ding geht hier weiter. Du, versprichst du mir jetzt ehrlicher zu sein? Versprichst du es mir? Für wie viel verkaufst du sie jetzt? Ich brauche, also ich verkaufe die für 12 €. [gelächter] Aber warum verkaufst du sie für 12, wenn sie nur 690 kosten eigentlich? Ich check's nicht. Du weißt doch, was ich meine. Du kannst es doch nicht für 12 verkaufen, wenn es im Lebenladen für 96 gibt. Okay, nimm die Tickets, ich nehme das. Bin mal gespannt. Okay, wenn er nichts daran verdient, wir brauchen die 1 2 3 B nur 5 € für jedes Ticket. Okay, ich nehme den und 5 € je Ticket, aber dann verlierst du Kohle, Mann. Wenn du mir die für fünf verkaufst, dann machst du ein schlechtes Geschäft. Okay. Okay. Du musst den Laden irgendwann zumachen, so läuft es nicht. Gib mir den normalen Preis. 7 und vi. Okay. Okay. Hier. Nimm. Jetzt bist du glücklich. M 28 se verstehst. [gelächter] Okay. Okay. Hier nimm jetzt. Bist du glücklich. Danke dir. Ich liebe deine Art Geschäfte zu machen. Ich wünsche dir wirklich nur das Beste für deinen Laden. Für alles hier. Du bist ein gewiefter Typ, aber bitte sei nicht zugewieft für die Touristen. Okay. Okay. Mach's gut. Thank you, thank you, thank you. Lange keiner mir danke gesagt, weil erfischt worden ist bei so einer Nummer hier. Oh man, der tut mir leid. Der wird irgendwann von selbst zu machen. Der braucht gar keine Pandemie, nur sein Geschäftsgebahn. Irgendwann ist da Schluss in dem Geschäft, weil so macht man es natürlich nicht, ne? Also klare Sache, wenn Sie so ein Tagesticket brauchen, nirgendwo in dem Shop oder in dem Kiosk oder im Imbisgard kaufen, sondern einfach an der nächsten U-Bahnstation. Und dann kann man 24 Stunden alle wichtigen Verkehrsmittel in dieser schönen Stadt benutzen. Das machen wir jetzt auch. Alles Gute. Alles Gute. Ganz früher gab es bei uns mal die Redewendung mit den teuersten Grüßen in Lissabon. Grüßt so jede zweite Restaurantküche. Wenn du isst, dann zahlst du auch dafür. Gleich weiter geht mein Städtetripp durch Lissabon. 1755 zerstörte ein gewaltiges Erdbeben weite Teile der Stadt. Erst im 19. Jahrhundert erfuhr Lissabon einen wirtschaftlichen Aufschwung. Seit 2020 Umwelthauptstadt Europas boomt die Stadt zurzeit erneut, denn sie ist beliebt bei jungen IT Startups aus aller Welt. Hoch hinaus geht es auch bei mir, vielleicht ein bisschen rustikaler und historischer. Mein Startup nach oben ist ein Fahrstuhl in der Altstadt. Meine jede [musik] europäische große Stadt, in der wir Touristen reisen, hat ja sozusagen ihre Wahrzeichen. Der Santa Jerft hier hinter mir ist so eines. 192 gebaut steht der, schauen Sie mal, mitten in der Stadt und ist ganz offensichtlich eigentlich nichts weiter als eine hübsch anzusehende Aussichtsplattform, die aber teuer werden kann. Kommen Sie mal mit, ich zeige ihn wie erbaut ist der schicke Lift im neu gottischen Stil. 45 m hoch, so steht's in jedem Reiseführer. Als Tourist ist die Fahrt ein muss. Entsprechend lang [musik] sind die Warteschlangen. Das kostet 5,30 €. Da ist der Eintritt und anstellen müssen wir uns auch und so viel sind wir ja. Das heißt über 20 € schon wieder weg aus der Kasse. Das sieht danach aus, als hätte es hier früher mal ähm so ein paar Ermäßigungen gegeben, aber die sind jetzt alle nicht mehr da. Wer weiß warum sch Wie lang stehen Sie schon hier? Oh, ungefähr so eine halbe Stunde. Also ich stehe von da oben ab, wo dieser Ticketautomat ist, dahinter hat das jetzt ungefähr eine halbe Stunde gen. Sie hab eine halbe Vorsicht. Ich weiß es nicht. Dauert so lange. Mach kein Schaden. Okay, das sind ja schöne Aussichten. So. So gefühlt im Nachbarbezirk hat diese Schlange ihr Ende. Jetzt gucken wir mal auf die Uhr. Es ist 10:1 Uhr, meine Lieben, bis wir da unten sind und hochkommen, aber musste gemacht haben. [musik] Die Warterei nimmt also ihren Lauf. Genug Zeit für meine Kollegen, den Lift mal aus allen Perspektiven zu filmen. Alle paar Minuten geht's für mich ein Stückchen weiter. Der Fahrstuhl verbindet den Stadtteil Kiado mit der Beiser, also der Unterstadt. Lissabons 1755 neu aufgebautes Stadtzentrum. So, wir kommen voran, wir kommen voran, wir kommen voran. Nach gut 20 Minuten sind wir an der Reihe. Ich zahle Bar beim Fahrstuhlführer und entdecke einen Automaten, dessen Funktion erschließt sich mir nicht noch nicht. Mich wundert ein bisschen, dass da so ein Automat auch ist. Ich habe eben gerade ein zwei Leute gesehen, die da eine Karte reingehalten haben. Warum weiß ich nicht, aber wir zahlen ja, sie zahlen auch bar jetzt, ne? Schön teuer. Ich zahle für vier Personen. Einmal Fahrstuhl fahren kostet also Schlappe 21,20 €. Die Fahrt selbst ist unspektakulär. Nach 20 Sekunden ist der Spaß auch schon wieder vorbei. Auch die anderen Fahrgäste sind mäßig begeistert und so viel gezahlt auch noch kann ich fast essen gehen von hier von dem Geld, aber trotzdem eine gute Zeit al immer schön zu wissen, wenn nicht der einzige bin dem es komisch vorkommt und sagt hier auch andere Landsleute sag Momente mal habe gerade Geld gezahlt. Wofür und warum so viel? Aber jetzt genießen wir erstmal. Oben angekommen, gehe ich noch eine kleine Treppe rauf und dann belohnt mich auf einer Aussichtsplattform ein atemberaubender Blick über Lissabon und seine sieben Hügel. Es hat so erinnert mich ein bisschen an den Eiifelturm. hat sowas schön historisches, ja, also mitten in der Stadt und es ist ein wirklich toller Punkt, um Lissabon von oben zu sehen. Aber der Spaß macht ein Loch und zwar in meinem Reisegeldbeutel. 21,20 € hat die Fahrt für vier Personen gekostet. Das war schön, das hat Spaß gemacht. Aber rechnen wir mal kurz zusammen. Wir haben 20 Minuten angestanden, 20 € bezahlt, um für 20 Sekunden hier hochzufahren. [seufzt] Ich würde Ihnen das nicht zeigen, wenn ich nicht wüsste, dass es auch umsonst geht. Gehen wir noch mal zurück zum Fahrstuhl und dann wissen wir auch w. Eine Frage, diese Maschinen hier, wozu sind die da? Ja, das funktioniert. Aber wozu sind die da? Welche Karte benutzt man da? Sie wollen wissen, wo man die Karten kauft? an der U-Bahnhaltestelle. Ah, meinen Sie diese hier? Ja. Ja. Also, wenn ich die hier benutzt hätte, hätte ich Ihnen hier gar nichts zahlen müssen. Ja. Ach so, sagt mir ja auch keiner. Auf dem Schild unten steht's nicht. Ja, aber da ist eine kleine Info. Sehr gut versteckt. Aber ich habe es nicht gesehen. Das habe ich drauf gezahlt. Na ja. Beim nächsten Mal benutzen Sie einfach die Metrokarte. Ja, das werde ich. Kann ich jetzt noch runterfahren? Ja. Aber es gibt noch einen besseren Weg. Thank you very much. Man muss es natürlich wissen, dieser Fahrstuhl gehört ja in den öffentlichen Personen Nahverkehr. Das bedeutet, man kann ihn mit dem ganz normalen Tagesticket benutzen. Sagt einem aber keiner und die meisten zahlen. Der Lift ist eben nicht nur Aussichtsplattform, sondern Teil des öffentlichen Nahverkehrs für 6,90 € pro Tagesticket. Ein Pro sieht auf das belgische Bier, aber bei den Preisen braucht man Trost. Statt Prost. Das ist Brüssels teuerstes Bier. Bier gleich. Touristisch gesehen hat sich Lissabon vom hässlichen Endline zum stolzen Schwan gemausert. Mehrfach gewann die Stadt den World Travel Award. Ausgezeichnet als bestes Städtereise und Kreuzfahrtziel. Neben zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten lockt Lissabon auch mit einer einmalig guten Küche. Sie ist deftig, aber preiswert. Fleisch, Gemüse, Reis, Bohnen, [musik] aber vor allem frischer Fisch kommen in unzähligen Restaurants auf die Touristenteller. Heute auch auf meinen. Und das ist eben das entscheidende, die diese schönen tollen Preise hier. Kostet kein äh ähäh Fischgericht über, schau mal hier, über 10 €. Das ist super. Hallo, guten Tag. Guten Tag. Selbst in der Mittagszeit brauchen wir hier keine Reservierung. Zum Glück. Lissabon, wir lieben dich. Aber wir werden auf jeden Fall Fisch essen. Warum zeigt er uns jetzt Fotos ohne Preise? Wir haben eine große Auswahl. Stockfischfisch. Wir haben Stockfisch, Schwertfisch, Sardin. Geht alles so schnell. Schrims und Salat. Das ist unsere Standardbeilage. Okay. Okay. Das ist eine Platte für zwei Personen dann. Ja, genau. Eine Platte für zwei. Okay, gut. Das ist eine dieser Karten. Ihr seht das ja auch von der Rückseite. Da steht kein einziger Preis drauf, gar nichts. Da schrillen bei mir schon die Alarmglocken. Also frage ich lieber mal nach. Das hier ist der reguläre Preis. Ja. Und ich gebe euch das Ganze für 10 € weniger. Okay. Okay. Das ist natürlich toll. Er bietet mir hier im Prinzip das hier an, die Fischplatte für 19 € pro Person. Das ist jetzt nicht ganz billig, aber ehrlicherweise für das, was hier drauf ist, ist es schon wieder günstig. Schaut mal, wir nehmen es mal mit hier und bestellen es jetzt mal zweimal. Das wären 80 € plus ein [musik] paar kleine Getränke. Da kommen wir hier unter 100 € raus. Ich bestelle zwei Fischplatten zu je 38 €. Das ist für Lissabon noch recht teuer, aber im Urlaub will ich mal nicht so sein. Und es gibt wie in südlichen Ländern üblich einen Gruß aus der Küche. Was ihr es, werdet ihr bezahlen. Das ist Brot und Butter. Was ihr es, bezahlt ihr. Wenn er nichts esst, nehme ich es später wieder mit. Eine offenbar kostenpflichtige Selbstbedienungsvorspeise steht vor uns. Wie teuer die am Ende wird, bleibt offen. So wie in der Jugendherberge die Frühstücksportion. So eine kleine Butter, so ein eingepackte Semmel. Wer weiß, warum die eingepackt ist? Natürlich, wenn wir sie bezahlen sollen. Ich reiß die jetzt mal auf, nur für Sie, damit Sie wissen, was aus Ihrer Rechnung am Ende wird, wenn Sie diese Kleinigkeiten hier in der Innenstadt von Lissabon mitessen. Das wird teuer. Weich ist die auch, aber darum geht's ja nicht. Ein bisschen Butter. Na ja, Brot, Butter und ein bisschen Käse. So teuer kann das nicht werden. Also bitte alle zugreifen, wenn es denn schon da steht. Sowas steht auf dem Frühstücksbuffet in dem Einsterne Restaurant. Schmeckt auch so. Na gut. Ich würde jetzt denken, das Brot kostet oder was denkt ihr? Die Butter kostet oder die Thunfischcreme oder Fischcreme, die es da gibt? Und wer lässt du schon stehen, wenn du auf deinen Fisch wartest? Du hast ja ein Hunger, willst schnell was haben und dann steht's halt hier und dann greifst du zu und wenn es weg ist, kommt ungefragt neues Brot hinterher. Das rühren wir jetzt nicht an, denn nach ein paar Minuten kommen unsere großen Fischplatten. Zusammen kosten die beiden 76 €. Und das sieht natürlich jetzt toll aus, ne? Da ist ja alles dabei. Verschiedene Fischsorten. Reicht alle mal für zwei, aber darum geht's uns auch gar nicht. Dass das jetzt hier 19 € pro Person kostet, das wussten wir und dabei wird's aber nicht bleiben. Danke. Der Fischhauptgang ist wie erwartet ein Genuss. Einfach lecker. Preislich erwarte ich eine Rechnung um die 100 €. Die zwei Flischplatten für 76 plus Getränke. Die große Frage: Was kostet der kostenpflichtige Großhaus der Küche? Wie viel Brot haben Sie gegessen? Acht Stück. Zweimal. Hattet ihr das? Ja, ich glaube, wir haben nur sechs gegessen, aber acht stehen drauf. Acht mal Brot und viermal Butter. Das macht dann 134 inklusive Service. 134? Ja, hier steht bei 121. Ja, das ist für den Service. Also, das Trinkgeld rechnen Sie gleich drauf. Das wäre der Preis ohne Trinkgeld für alle, aber nicht für die Steuer. H ja, für alle Kollegen. Schon klar. Die Rechnung deutet 121, er will aber 134 haben. Das bisschen Brot, Butter und Käse kosten am Ende 17 €. Plus Trinkgeld, dass der Kellner freundlicherweise gleich mit drauf schreibt. Sie machen ein günstiges Mittagessen zu viert auf einmal richtig teuer. Nur um es noch mal zusammenzufassen, ne? Also gegessen haben wir eigentlich und das werden Sie dann auch hier sehen, diese Quittung für 80 85 für 105 € eigentlich. Bezahlt haben wir jetzt insgesamt 134. Bisschen was anderes. Und erstm dass ich ein Trinkgeld einverleibt. Einfach mal so steht das hier so drauf. Machen wir von selbst in Lissabon. Und wir haben für Käsebrot und hier diese Butterpäckchen insgesamt 17 € gelassen, meine Lieben. Und das ist zu viel. Das sollten sie immer bedenken, wenn sie in Nissabon essen gehen. Diese Kleinigkeiten, die machen am Ende den Preis so wahnsinnig hoch und treiben ihn in unverschämte Höhen. Andere Länder, andere Sitten. Ein kostenpflichtiger Gruß aus der Küche erscheint uns Deutschen als gefühlte Abzocke, aber für den Kellner war es offensichtlich völlig normal. Die Frage ist, ist es das immer und überall so in Lissabon? Mit meinem Team gehe ich abends in der Innenstadt essen in ein klassisches Touristenlokal zufällig ausgewählt. Hallo, wir sind hungrig. Du bist hungrig? Sehr. Also, willst du sicher was essen? Ich denke schon. Spezielle Angebote oder Fischplatten gibt es hier nicht. Deswegen bestellt jeder von uns, was er mag. Die Flasche Wasser sind Kara für Hauswein und vier Fischgerichte. Wir kommen hier jeder für 20 € raus. 80 zusammen ungefähr. Entschuldigung, da geht's mir gut. Ich finde das toll für gutes Essen mit einem Weinchen. Schön. Herzlich willkommen in Lissabon. Wenn da nicht die kostenpflichtige Vorspeise wäre, die auch in diesem Laden ungefragt und unbestellt den Weg auf unseren Tisch findet. Ups, was steht denn da auf dem Tisch? Wir erinnern uns an den Käse von heute Mittag, ne? Da waren wir mit 5 € dabei. Das könnte richtig teuer werden. Das ist ja nun der berühmte Mediterrane Gruß aus der Küche. Ah, mit Wasser noch. Super. Vielen Dank. Ja, damit es auch gut runtergeht und nicht im Hals stecken bleibt, weil ich bin der großen Überzeugung, was uns gerade von seiner Kollegin auf den Tisch gestellt wurde, werden wir teuer zu bezahlen haben. So will es wohl die portugiesische Vorspeisentradition. Gerne. Weder der Chef noch die Kellnerin klären uns über die Kosten auf. Auch hier ist der Hauptgang schnell da und schmeckt zum Niederknien gut. Schlechtes Essen habe ich in Lissabon ohnehin nirgendwo finden können. Und jetzt die Rechnung bitte. Zwei Bär, einmal das Fleisch. Fisch. Danke. Kann ich eine Quittung haben? Bitte nimmt ihr Karten. Eine Quittung habe ich nicht. Wenn sie wollen die Karte. Ja. Soll ich bar zahlen? Ja, wenn sie es bar haben, würde ich das bevorzugen. Ich hätte gerne Quittung. Nein, ich habe leider keine Quittung. Das ist leider unmöglich. Wenn Sie wollen, zeige ich es Ihnen. Das Ding ist na kaputt. Wie viel? Ich fass mal zusammen. Wir haben 93. Darf ich das den Kollegen kurz zeigen? Schaut mal, hier steht gerade, der Käse kostet 5 €. Der Schinken kostet 8 €. Das Boot kostet 2 €. Leute, wir sind schon mit 15 € dabei insgesamt dafür ist es okay. Er gesagt, ich zah für Sie, wissen Sie, am Ende sind es auch hier 17 € mehr für die Vorspeisen. Eine portugiesische Kostenfalle, die teuer werden kann, wenn man sie nicht kennt. Da rede ich gleich mit ihrem Chef drüber. Ji, das ist für Sie. Sie haben tollen Job gemacht. Sie waren nett. Der Rest ist Trinkgeld? Ja, der Rest ist für Sie. Oh, danke. Vielen Dank. Danke Ihnen. Wir sind jetzt hier 100 € los geworden. Es geht nicht um den Preis der Getränke und der Speisen. Wir haben 15 € bezahlt, meine Lieben, für den kleinen Gruß aus der Küche. Trinkgeld hat sie hat das ja nicht verbrochen, aber mit dem Chef sprechen wir jetzt gleich einmal. Kommt mal mit. Sind Sie der Chef? Ja, das ist gut. Danke Ihnen für das wirklich sehr gute Essen. Trotzdem glaube ich, dass Sie hier Touristen abzocken. Wollen Sie wissen, warum? Weil wir 17 € für Brot, Käse und Schinken bezahlt haben. Wir mussten und wir haben noch nicht mal eine Quittung bekommen. Was ist damit die Quittung? Kommen Sie mit. Ich zeig dir, warum ich dir die Quittung nicht geben kann. Das ist kaputt. Es ist runtergefallen. Oh, was ist denn passiert? Aber glauben Sie nicht, dass wenn Sie ihren Gästen Brot und Käse Schinken geben, dann in allen Restaurants, aber für 17 €? In allen Restaurants, also alle Restaurants in Portugal für uns Portugiesen. Ja, wo auch immer du hingehst, bekommst du Brot, Oliven in allen. In allen und die kassieren alle dafür. Wenn du es isst, bezahlst du wirklich überall. In allen Restaurants. Wirklich? Für uns Portugiesen ist das normal. Wir wissen, dass wenn wir essen, auch dafür bezahlen müssen. Wir sagen das auch dazu. Wenn sie essen, zahlt ihr. Ja, aber das ist es. Ja, Portugiesen wissen, dass wir Touristen nicht. Ich warne die Leute immer. Wenn ich es auf den Tisch stelle, sage ich, ihr zahlt, wenn ihr das esst. Aber ist das nicht schlimm, wenn man seine Gäste warnen muss? Ja, so muss es aber sein. Es geht nicht anders. Okay. Hat sie euch nicht gewarnt? Ich habe es jedenfalls nicht gehört, aber keine Sorge, den Trick habe ich mitbekommen. Nein, nein, nein, nein, nein. Haben Sie euch nichts gesagt? Nein, das hatte sie nicht. Vor unseren Augen bekommt die nette Kellnerin eine Standpauke. Das tut mir fast schon leid. Natürich d wenn der Geschäft ist jetzt auf die Angestellte abwälst, ne? Die Arme. Hey, sie hat das klasse gemacht. Sie war wirklich nett. Das sollte ihre Verantwortung sein, das wissen Sie doch. Sie hat mir gesagt, dass sie gefragt hat. [gelächter] hier. Okay. Alr. Bye bye. So, entschuldig. Dann sind wir mal ganz ehrlich, es ist in Portugal üblich, den Gruß aus der Küche, das Brot, ein paar Oliven mit auf den Tisch zu stellen, was selbst hier in Lissabon nicht üblich ist. Keinem zu verraten, dass es fast 20 € kostet, das was wir gerade eben gegessen haben. Wir sind abgezockt worden und zwar mit ein bisschen trockenem Brot, ein kleinen Portion Schinken und so einem Käse. Dafür haben wir, ich glaube es, nachweisen können Sie es ja nicht. um die 17, 18 € bezahlt. Sollten Sie einen Urlaub in Lissabon planen, dann gehen Sie bitte essen. Es ist hier köstlich. Nur einen Tipp möchte ich Ihnen mit an die Hand geben. Eigentlich ist sowas [musik] ja ein nett gemeinter Gruß aus der Küche. Ja, also ein bisschen Brot und ein bisschen Butter, nicht in Lissabon. Wenn Ihnen sowas hier in dieser Stadt ungefragt auf den Tisch gestellt wurde, ohne dass sie es bestellt haben, dann werden sie dafür zahlen müssen und nicht zu wenig. So ein Päckchen Butter ist schmer bei 2 €. So eine eingepragte Semmel sehen ja selbst wie es aussieht nicht unter 1 bis 1,50 € was angefasst wird muss auch bezahlt werden. Bitte merken Sie sich das, damit Sie nicht schon vor der Vorspeise bis zu 20 € für vier Personen los sind. Ein schön teurer Spaß als Gruß aus der Küche. Das war mein Trip nach Lissabon. Ich bin mir sicher, mein letzter war es nicht. Obrigado. Danke. Ob sie nur für ein verlängertes Wochenende [musik] oder mit der Familie auf der Rückfahrt von der Algarve oder gar vom Kreuzfahrtschef kommen, Lissabon heißt sie immer herzlich willkommen und ist vor allem, muss ganz ehrlich sagen, [musik] wie wir gesehen haben, eine sichere Stadt. Ich habe nicht mehr viel Zeit hier leider, weil auf uns wartet schon die nächste europäische Metropole. Brüssel ist ganz nach meinem Zuckermaulgeschmack, aber die süße Versuchung bekommt eine bittere Note. Die teuerste Art sich hier Schokolade zu kaufen ist, ist sich ein Promoangebot zu kaufen. [gelächter] Gleich. Ich reise weiter nach Brüssel, das politische Zentrum Europas. Dem Touristen fallen da noch andere Dinge ein. Spitzen Manneekin Piss und Bier. Denn Belgien ist Bierland. Seit ein paar Jahren ist belgisches Bier sogar immaterielles Weltkulturerbe. Die meisten denken da an Heiniken, Stella und Co. Aber in Belgien gibt es 280 Brauereien, 500 Biersorten und über 1000 Varianten. Ich muss einfach probieren. Prost. So, zwei kühle Blonde. Damit geht der Nachmittag jetzt los. Sagen, wir sind im Sommer hier. Die Stadt ist voll mit Touristen und irgendwann hast du einfach Durst. Das schöne ist belgisches Bier ist berühmt. Ja, genauso wie das Deutsche. Schmeckt ein bisschen Antitonders. Die Weißbiere sind hier, ne? Die Weißbiere sind berühmt und meistens lecker. Bestellt habe ich ohne in die Karte zu schauen. Wir wissen ja, was wir wollen. Natürlich ist das ein Fehler, der sich rechen soll. Merci Buu. Mercu. Was bei uns also diese halb Liter Gläser sind, sind Belgien diese runden. Darin erkennt man es immer. Ja, das sind meistens lokale Biere und die sollen toll schmecken und die darf man sich natürlich als Köstlichkeit hier in Brüssel nicht entgehen lassen. Sé sage ich. Ne, mein Kollege Christoph und ich lassen es uns schmecken. Auch die beiden Kamerakollegen am Nebentisch gönnen sich einen Schluck. Einfach lecker. Schnell bezahlen jetzt und weiter durch diese schöne Stadt. Aber warum habe ich so wenig Wechselgeld in der Hand? Geld schon Euro, ne? Also, das ist schon die Währung. Was habe ich, was habe ich in dem gerade gegeben? 50. Hast du heimlich noch ein Bier getrunken? Nein. Komm hör auf. 50 € gegeben, 30 zurückbekommen. Mach 20 € für zwei Bier. Eins kostet also 10 €. Ich habe gerade 10 € für ein Bier bezahlt und wir reden hier vom halben Liter. Moment mal. Entschuldigen Sie. Ja. Habe ich gerade wirklich 10 € für ein Bier bezahlt? Ja. Und welches war das? Das war in Grimbergen. Warum? Ist es eine Jubiläumssorte? Nein. Wollen Sie die Karte sehen? Neö, ich glaube Ihnen das schon, dass es so korrekt ist. Natürlich, das sind 10 €. Aber das ist überall der Preis. Gutes Bier, keine Frage, aber 10 € für ein halben Liter, das haut dem fast den Boden aus. Der Kellner tritt den Beweis an. Auch laut Karte kostet ein Bier in diesem Laden 10 €. Würden Sie das trinken? Bitte ich? Nein, auf keinen Fall. Und zahlen? Würden Sie das zahlen? Ich mag es einfach nicht. Ich verstehe. Und so teuer ist sie überall. Ja, wirklich. Vergeb mir jetzt nach. Ich glaub kein Wort. Entschuldig mal. Glaubst du, dass der halbe Liter Bier auch von dieser Marke, die besonders edel sein soll, hier überall ernsthaft 10 € kostet? Bei diesen Literisen machen sie uns das Oktoberfest dicht, weil da keiner mehr kommt. Entschuldigung. 10 € für ein Bier. Ah, das ist ein Schocker. Die spinnen wohl die Belgier. [schnauben] Uiuiui. Und das soll überall so sein. Das können wir leicht überprüfen. Vorher will ich herausfinden, ob ich hier nicht ein besonders teures Jubiläumsbier getrunken habe. Im nächstbesten Supermarkt will ich rausfinden, ob es dort dieselbe Sorte gibt und was sie kostet. Nur so zum Vergleich. Zack, da ist es. Ganz einfach. So, siehst du, was es kostet in Wirklichkeit, ne? 3,72 € ist der Literpreis für das Bier, was ich bekommen habe. Nun gut, ich gehe n auch nicht gerne Bierchen trinken im Supermarkt, aber nur mal so zum Vergleich. Es ist durchaus ein hochwertiges, aber so teuer, wie wir jetzt bewiesen haben, muss es nicht sein. Aber die Frage ist, was kostet das Bier in anderen Restaurants? Ich mache in der Innenstadt den Bierpreischeck und finde Lokale, in denen ich dasselbe Bier viel günstiger bekomme. 8,80 € bei dem hier. Aber sollen wir uns mal ganz kurz umdrehen. Wir sind hier am Grand Pla. Ja. Und selbst hier kostet sein Bier nur 880 und sie wissen ja, wie es ist. An solchen Plätzen muss man immer einen Aufschlag einberechnen. Klar hat der mich angelogen. Zwar sind 9 € für ein Bier auch kein Schnäppchen, aber immerhin 10% billiger als hier. Wissen Sie was? Ich bin ein neugieriger Typ und Bierliebhaber. Wissen Sie, was ich gemacht habe? Ich habe alle Restaurants hier überprüft. Derselbe Preis oder? Nee, euer Bier ist mit Abstand das Teuerste. Ich habe nicht einen einzigen Laden gefunden, der es für diesen Preis verkauft. Sogar bei allen schicken Restaurants am grauen Platz ist es günstiger. Seltsam? Ja, so seltsam ist das nicht. Ich bin ja nicht der Chef, mein Freund. Okay, dann sagt dem Chef mal, er kann stolz drauf sein. Es ist teuer. Ja. Ja. Er kann wirklich ein Schild aufhängen hier. Das teuerste Bier Brüssels. Verstanden? Ja. Ja, das ist nicht gut. Tut mir leid. Das war das letzte Mal, dass ich hier war. Muss auch mal interessiert ihn nicht. Er arbeitet ja hier nur wie immer. Wenn Sie wirklich Bier trinken in Brüssel, das können Sie gerne tun. Die und ehrlich haben wir noch ein bisschen Kondition, weil eins würde ich Ihnen dann schon noch gern zeigen. Komm mit. Denn ich habe etwas recherchiert und diese nette kleine Gasse gefunden, die ich Ihnen gerne ans Herz legen würde. Hier gibt's eine Spezialität, die sich für Touristen lohnt, der Biermeter. Und das machen nicht nur Touristen, sondern Brüssler auch. Der Meter Bier, ne? 10 Probierionen für 25 € meine Lieben, das ist natürlich im Niet Preis sack teuer, aber du hast alles, was diese Stadt und dieses Land an tollen Bieren zu bieten hat, einfach mal probiert. Keine Sorge, Jungs, alleine schaffe ich das sowieso nicht. Wir fangen mal an. Ich sageé und jetzt wissen sie auch wie man das beste Biererlebnis auf einer Brüsselreise bekommt. Komm, du darfst links anfangen, ich rechts. Ste Paris hat den Eiffelturm Brüssel, das Atomium und ich anscheinend das falsche Ticket. Das war kein Billett. [gelächter] Ich hab 102 € bezahlt für das Billett gleich. Brüssel ist wunderschön. Es gibt hier so viel zu sehen und noch mehr zu probieren. Nicht nur Bier, sondern auch durchaus gehaltvolleres für Schleckermäulen, wie mich z.B. Waffeln oder noch besser belgische Pralinen, eine wahre Handwerkskunst. Diese Leckereien kann man hier an jeder Ecke kaufen. [gelächter] 20% der Belgier sind übergewichtig, mehr als in Deutschland. Ganz ehrlich, das liegt wahrscheinlich zum einen an den Brüsslerwaffeln, den Belgischen, die es hier gibt, aber auch an den tollen Schokoladen und vielen Pralinen für die Brüssel bekannt ist. Ein tolles Mitbringsel für die lieben daheim. Na ja, aber zwischen all den Pralinen und Trüffeln findet man auch einige Stücke mit einem sehr bitteren Beigeschmack. Eine zuckersüße Versuchung, der ich heute erliegen darf. Ich nasche mich durch Brüssel, denn die Stadt ist der Schokohimmel auf Erden. Ich versuche mich zu zügeln. In meiner Tüte landen 80 g Pralinen für knapp 4 €. Möchte eigentlich gar nicht sprechen, sonder nur essen jetzt. Das bin ich mal noch eine Minute alleine. Okay, dann geht's weiter. Moment mal. Ich meine, ich habe dafür jetzt 4 € bezahlt für die Tüte. Muss ich offenbar gar nicht. Schau mal so ein Kombipaket. Kaufe 5 Zahl 4. Sensationell. Hier waren wir schon drin. Vielleicht gibt's die ja noch woanders, diese Angebote. Ich hab die schon mal rumstehen sehen hier. Aber ich esse erstmal fertig und dann wird weiter gekauft. Ich kann davon nicht genug haben. Das letzte Stück bekommt der Kollege. Jetzt brauchen wir Schokoladenachschub. Was hat es mit diesem Promo Angebot auf sich? An der Werbung dafür komme ich sprichwörtlich nicht vorbei. Kaufe vier, manchmal fünf, und bekomme eine Packung geschenkt. Klingt doch toll, oder? Also hier in der Galerie Daren also der Königinnenengalerie reit sich wirklich ein Luxus Schokoladen und Pralinenshop an den anderen. Ja, ich bin schon fast reingelaufen in diese Werbester. Davor sehe ich schon wieder eins. Die wollen hier verkaufen, sollen sie. Auch hier könnte ich, wenn ich wollte, die Pralinen einzeln kaufen und nach Gewicht bezahlen, aber ich bin ja wegen des Sparanebots hier. Das ist dann das Geschenkpaket mit 16 Stück drin. Kost 14 € die Schachtel. Nicht, wenn du die fünf nimmst, dann wird's preiswerter, sagen die. Und [schnauben] ich bin dafür da, das auszuprobieren. Weil es so viele Läden mit dem verlockenden Angebot gibt, geht meine Einkaufstour weiter. In zwei weiteren Schokoladengeschäften kaufe ich das Promo Angebot. Beim Kauf von vier Boxen bekomme ich eine umsonst. Nett. Zack, was gespart. Im Hotelzimmer geben meine Kollegen Christoph und ich jetzt nicht die Erbsen, sondern die Pralinenzähler, denn ich vermute hier nicht eine Abzocke, aber sagen wir mal einen Schokoschummel. Also lasst uns die Einkäufe wiegen. Erstmal wür ich gerne wissen, was ist denn da drin? Wie viel Gramm Schokolade? Also bin jetzt ohne jetzt hier zu kleinlich zu sein, aber das was drauf steht hätte ich dann auch gar 225 g sollen in jeder Packung drin sein. Aber bringt der Inhalt [musik] genau das auf die Waage? Wow, nicht schlecht. Also die Menge stimmt bei dem 225. Schau mal drunter. 225 g. Super. Bevor wir naschen, wiegen wir ganz deutsch auch die anderen Packungen durch. Fazit: Beim Gewicht stimmt alles. Also doch kein Schokoschummel. Ja, auch da da kann ich den Schokolates in Brüssel zumindest was die Menge angeht in diesen Schachteln vertrauen. Mein Leckermäulchen ist glücklich, aber meine Spürnase noch nicht, denn die riecht abzocke. Was, wenn wir einmal die Grammpreise ausrechnen? Ich habe mir die Mühe gemacht, die 100 g Preise mal auszurechnen von den einzelnen Schachteln. Äh und die betragen bei dieser Promobox 4,97 € pro 100 g. Bei dieser Promobox hier 5 € pro 100 g und bei dieser großen Promobox 6,80 € pro 100 g. Das sind jetzt hier keine Spezialeditionen, also Ausgaben, die es nur hier für Touristen abgepackt gibt. Es sind aus meiner Sicht genau die gleichen Pralinen, die es auch einzeln zu kaufen gibt. Deswegen starte ich einen Versuch. Ich will herausfinden, ob der Preis der Promooxen Schokoschummel ist. Wir kaufen den exakt selben Inhalt der Boxen nach. Wird's jetzt billiger? Und ich bin mal gespannt, was da am Ende bei rauskommt. Mein Gefühl sagt mir, dass wir für dieses super Sparangebot viel viel zu viel bezahlt haben. Genau der richtige Job für den Kollegen Christoph. Akribisch dokumentiert er den Inhalt der Boxen. Dann geht's ab in die Altstadt von Brüssel. In allen drei Testläden kauft er den Inhalt der Pralinen Promobox einzeln nach. Nach einer guten Stunde ist er zurück im Hotel. Jetzt erzähl do mal, was hast den Du warst bei den wirklich selben Läden, den selben Geschäften. Wir waren genau dort und Peter, wir haben eins zu eins dasselbe noch mal ausgesucht, dass wir die Vergleichbarkeit auch haben. [musik] Tatsächlich Haar genau die gleichen Pralinen, fast identisch bis auf die letzte Kakaobohne. Aber wie hoch ist der 100 g Preis der Einzelpralinen jetzt? Wenn sie es nämlich ganz normal separat zusammenstellen, wie das der Christoph gemacht hat, zahlt man dafür nur 5,55 statt 6,80 €. Das ist überschlagen Preisunterschied von um die 20%. Die das Sparpaket teurer ist. Genau das gleiche gilt für diesen Schuppen hier. Sparpaket 100 g Preis, fast 5 €. Ganz normaler Pralinenkauf, 4 €. Das muss ich ganz ehrlich sagen ist die Irreführung von Touristen und darüber müssen wir mit den Schokoschumlern und Pralinenprell sprechen. Hier habe ich keinen Cent gespart. Hey, eine Frage. Ja, klar. Ich bin dauernd auf diese Promoschilder hier gestoßen. Die Angebote. Genau, die Angebote. Super Angebote. Ja, sehr gut. Sind Sie das wirklich? Ja. Haben Sie es mal durchgerechnet? Ja, also durchgerechnet. Ja. Okay. Wie viel spare ich denn? Das steht do drüben. Okay. Also ich kaufe ich glaube ich hatte diese hier. Ja. Bei diesen sparen Sie 8,50 €. Weil eine Box 8,50 €. Aber haben Sie mal diese 850 gegenerechnet? Nein. Na, lassen Sie mich mal erzählen, wie es läuft, weil ich habe es getan und zwar in allen Pralinläden hier in der Galerie. Ich zeig's ih mal. So schwer ist es gar nicht. Ich bin so ein mathematischer Typ. Wissen Sie? Also, wie hoch ist der 100 g Preis hierbei? Äh 5,65. Aber sie bezahlen die Packung, das Einpacken? [gelächter] Sie meinen also, ich mache die Preise nicht, ich verkaufe nur. Ich habe es wirklich durchgerechnet in allen Läden hier. Diese Promos sind extrem teuer, teilweise bis zu 20% teurer. Die teuerste Art, sich hier Schokolade zu kaufen, ist ist sicher ein Promoangebot zu kaufen. Genau. Im Ernst, wir haben das bei drei oder vier Orten ausgecheckt. Jetzt haben wir eine riesenhaufen Schokolade. Aber wenn man mehr kaufen würde, dann würden Sie doch auch eine Box und keine Tüte nehmen, oder? Aber ich sage Ihnen was, immer wenn Sie etwas voreingepacktes kaufen, zahlen Sie mehr. Z.B. das hier liegt bei 85 €. Das rechnen wir jetzt noch mal durch. Okay. Ach so, also es wird teurer wegen der Packung, meinen Sie? Wegen der Box, wegen der Leute, die die Pralinen in die Boxen tun, wegen der Verpackung. Das kostet alles Zeit. Nun, für ein bisschen Papier und Kartonage kommt da am Ende der stolze Preis von 7 € raus. Sieben für diese Box, für die Box und für die Zeit, die es braucht, um sie zu bestücken. Aber es dauert ja nicht lange, die in der Box zu verpacken. Ja, ich packe die Pralinen ja auch nicht selber in die Boxen. Das mag sein. Also, für die paar Einzelpralinen, die sie mir verkauft haben, habe ich hier diese Papierverpackung bekommen. Aber wenn ich mehr nehme, dann würden Sie die doch auch in eine Box verpacken, oder? Ja, also sehen Sie, und dann spare ich ein Haufen Geld, sogar wenn ich mehr kaufe. Je mehr ich kaufe, desto mehr spare ich. Vielleicht. Ich denke, dass all diese Promo da draußen eine Touristenabsocke sind. Es gibt noch schlimmere Läden als ihren, aber hier war es auch schlimm. Die Schokolade war gut, wirklich lecker, aber der Preis astronomisch. Okay, jetzt schlägt hier auch noch die Schokoladeninflation zu. Wir sind hier so im Juni 2022 und überlegt ihr mal, er sagte eben gerade, ab morgen, also ab 1. Juli, gehen die Preise hier noch mal in die Höhe. Eins wird immer bleiben. Diese Schilder, gegen die sie laufen und auf denen steht, sparen Sie jetzt. Hier gibt's eine Promo, wie der Franzose oder der Belgier sagt. Ganz ehrlich, das ist Touristenabzocke und nichts anderes. Wenn Sie die tollen Pralinen hier kosten und kaufen wollen, dann tun Sie das. Lassen sie sich einzeln die Pralinen verpacken. Sie werden auf dem Geld sparen beimselben Genuss. In einem Hollywood Film heißt es Brücke sehen und sterben. Bei Achtung Abzocke Brücke sehen und zahlen. Mittelalterliche Stadt, ganz neuzeitliche Preise. 60 € für eine Tour gleich. Oh Brüssel, du süße Versuchung. Brüssel ist ein Traum. [musik] Das Bier schmeckte gut. Die Pralin irgendwann ist mal Schluss. Hab die ganze Tüte schon aufgegessen, aber eins fehlt mir eben noch und es ist so wahnsinnig wichtig. Das ist, wie man sagt ein ikonischer Ort. Das ist das in der Tat weltberühmte Wahrzeichen dieser Stadt, das Atomium. Zu verdanken hat die Stadt das Wahrzeichen einer Weltausstellung. Seit ziert das 102 m ho rohe Bauwerk die Stadt. Es stellt die aus neun Atomen bestehende Elementarzelle eines Kristalls da. Da möchte ich natürlich rein, nicht nur davor, um zu schauen, wie es da drin aussieht. Und ich habe eine Seite gefunden und da bekommt man nicht nur den Eintritt, sondern vor allem auch eine Tour, inkludiert in den Preis, den man zahlt. Schau mal die Tickets samt Führung gibt es hier im Paket. eine Tour. Das ist also sozusagen jemand, der einen darum führt. Toll. Und das Ticket. Ticket kostet jetzt hier für den Erwachsenen 17, 16,95 €. Lass uns das doch mal morgen machen. 1 2 3 10 €. Aber ganz ehrlich, ich glaube, das ist es wirklich wert. Das ist nun mal die Ikone Belgiens. Den Gutschein bekomme ich bequem per E-Mail direkt auf Smartphone. 102 € für das 102 m hohe Bauwerk. Eigentlich ein klasse Preis. Super. Wir haben deine Bestellung bekommen. Sie bekommen noch mal ein SMS und wir schicken Ihnen, sagen die hier morgen früh einen Link mit Tour und Tickets. Toll. Auch wenn man es kaum glauben mag, es gibt noch ein paar Orte auf dieser Welt. An denen war ich noch nicht und zu dem hier würde ich sie gerne mitnehmen. Toll oder? Freuen wir uns. Früh am nächsten Morgen geht es los. Mit meinem Onlineet Ticket will ich erstmal rein, um dann nach dem Treffpunkt mit meinem Tourguide zu suchen. Aber so leicht, wie ich es mir vorgestellt habe, wird's nicht. Bur guten Tag. Hallo. Hallo. Hallo. Haben Sie die Tickets bereit? Ja. Oh, auf Französisch ein bisschen. Und schon gibt's die ersten Schwierigkeiten. [räuspern] Nein, was ist das eigentlich? Das ist hier Kann ich die ganze Dokument sehen, bitte? Das hat ja Oh, bitte warten Sie einen Moment. Ja. Ja. Download the tour and the Tickets. Download the Tickets and the Tour. Das du war keine Ticket. Ich will erstmal [schnauben] was haben die denn, was ich nicht habe? Was habe ich falsch gemacht? Eine bet, das war kein Billett. [gelächter] Ich habe 102 € bezahlt für das Bill. Verstehe, aber ich will jetzt die Blätz eigentlich sehen. Okay. Irgendwas ist hier gewaltig schief gelaufen. Während alle anderen Touristen problemlos den Eingang passieren, suche ich nach dem Fehler in meinem 102 € Paket, bestehend aus Eintritt und Führung. Ich habe doch aber Tickets gekauft für hier 34 € und das ganze für drei Personen. Ich frag mal nach. Kurze Frage, diese App hier, gehört die zu Ihnen? Kennen Sie die nicht? Nein, die kenne ich nicht. Tickets heißt, also er hat es gescannt und meinte dann, nö, das funktioniert nicht. Ich habe diese App noch nie zuvor gesehen. Ich auch nicht, aber okay. Ich gehe erstmal raus und versuch da irgendwie durchzusteigen. Ich bin also auf mich allein gestellt. Unterhalb des Atomiums versuche ich mein Problem zu atomisieren. Online hatte ich ja am Vortag das Ticket gekauft. Das kostete 16 €. Für weitere 17 gab es eine Führung dazu. Zum Glück finde ich den Fehler. Um reinzukommen, muss man eine extra App runterladen. Ticket anzeigen. Jetzt habe ich ein Ticket. Jetzt geht's langsam los. Also, da habe ich offenbar gar nicht hier direkt, sondern bei irgendeiner fremden Firma gebucht, die eine eigene App hat. Die musst du dir installieren, dann musst du dir die Karten downloaden und dann kannst du schell bis dahin ist der halbe Urlaub vorbei und meine wo bekomme ich jetzt die Toures habe ich die Eintrittskarten. Jetzt gehen wir noch mal hin fragen, ob ich damit reinkomme und ich habe ja auch 17 € für die geführte Tour bezahlt. Die muss ja auch irgendwo beginnen. Den Treffpunkt erfrage ich bei der netten Mitarbeiterin im Kassenhaus. Funktioniert es hier? Genau, das sind unsere Tickets. Okay. Und die Tour? Welche Tour? Na, so eine geführte Tour. Eine geführte Tour im Atomium. Gibt's die nicht? Doch gibt es. Aber sie müssen den Guide bezahlen im voraus. Im voraus und dann muss der Guide kommen und sie herumführen. Ich dachte, ich hätte die 17 dafür schon bezahlt. Die Frau erklärt mir, dass der Guide heute nicht gebucht sei und [musik] er würde für eine Gruppe pauschal 100 € nehmen. Schon wieder ein atomarer Zwischenfall. Sie haben also 17 € bezahlt, 16 für das Ticket und 17 für die Tour pro Person. Geben Sie mir einen Moment, ich muss jemanden anrufen. Der Chef persönlich kommt und schaut sich meine Onlinebuchung beim Drittanbieter an. Eine geführte Tour kann mir heute nicht bieten, aber er will sich bei meinem Onlineet Tickethändler beschweren und dafür sorgen, dass ich heute noch ins Atomium darf. Es ist so, weißt du, das ist auch so unangenehm. Du kommst dahin und diese Menschen sagen dir sofort, gucken dir in die Augen und sagen dir: "Hey, du bist angeschmiert worden, du bist abgezockt worden." Es gibt hier Touren, also geführte Touren auf vorherige Anfrage. Doch was hat's mit meiner 17 € Führung auf sich? Habe ich das Geld in den Sand gesetzt? Per SMS hatte ich einen Link erhalten, den ich jetzt öffne. Diese Tour durch einen der berühmtesten Wahrzeichen Belgiens und Brüssels, das Atomium. Wissen Sie, dass es [gelächter] Hey, hello, Step, guide on tour about our famous symbol of Belgium and Brussels. Das ist [gelächter] so. Darf ich mal ganz kurz vorspielen, was jetzt meine Tour wäre? So, ist das jetzt wirklich so, wie ich befürchte, was ich da gekauft habe, ist jetzt hier im Prinzip für 17 € muss mal überlegen, so ein kleines Minierspiel. Bedeutet es die ganze Zeit so durch das Atomium Larsche. Ja, ich nur mal sagen für 17 € pro Person, das kann nicht sein. Manch ist es unangenehm. Jetzt gehen wir mal rein. Ja, zumindest das sollte ja jetzt funktionieren. So, komme ich jetzt. Gut, wir sind drin. Alles klar. Aber meine Führung entpuppt sich trotzdem als 17 € Audio [musik] Guide fürs Telefon. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Er spricht ja von oben. Der spricht ja von oben. Also schon herzlich willkommen oben auf dem Aussichtsdeck. Also ab in den Fahrstuhl. Der bringt uns in die oberste Kugel. Hier gibt es ein kleines Restaurant und eine tolle Aussichtsplattform. Aus rund 90 m Höhe habe ich einen Wahnsinnsblick auf die Stadt, aber mein Audi Guuide geht mir langsam auf den Keks. Es wurde von Franklin und Del gebaut. Ich mach das, ich mach das jetzt aus, weil das ist so unangenehm. Ich wer es ja auch nicht mit Kopfhörern rumlatschen, die ich übrigens auch nicht mitgenommen habe, weil ich das nicht wusste. Ja, das heißt, du bist dann dazu gezwungen hier so alle hören dir irgendwie zu und jeder merkt, hey, der hat sich schon veräppeln lassen. Jetzt macht do mal aus. Entschuldigung. mal aus. Jetzt auf eigene Faust starte ich meinen Rundgang, der sich wirklich lohnt. Neben einem 360° Blick auf Brüssel gibt es hier eine wirklich informative Ausstellung zum Bau des Atomiums und zur Weltausstellung 1958. Und schau mal hier bitte, da ist doch alles, was man braucht als Besucher. Echt gut. Schautafeln über die Geschichte. Schau mal hier von der Weltausstellung 1958 offenbar irgendwelche Prospekte, alte Pläne, alles erläutert. Schau mal hier auch alles, was man wissen möchte und muss über das Atomium erklärt in Detail. Wirklich im Detail. Das ist eine tolle Ausstellung. keine Sauft das was ich mir da für 17 € gekauft habe ich niemand Überraschung auch die Verbindungen zwischen den einzelnen Kugeln sind BG und befahrbar sogar mit Lightshow. Wow, das ist ja cool. Wir sind jetzt hier im Prinzip zwischen den Atomen. Fahren mit einer Rolltreppe auf Lasershow, Light Show. Tolle Ausstellung, total informativ. Also, da sind die 16 € Eintritt jeden Cent wert. Das ist ja richtiges Erlebnis. [musik] Ich bin jetzt hier im Prinzip in einer der Verbindungen zwischen den Atomen. Wie cool. Also, das ist wirklich eine ziemlich einmalige Erfahrung hier. Das hätte ich nicht erwartet. Also bitte, wenn Sie in Brüssel sind, besuchen Sie das Atomium. und bringen Sie unbedingt Zeit mit. Auf dem Weg nach draußen erlebe ich dann noch meine persönliche Kernschmelze, denn ich habe da was entdeckt. Die haben eine eigene App, also wer sowas wirklich braucht, eine Audiotour noch mal eine Audio Guuide, stellt sich hier kurz unten vor, scannt das alles ab und kann dann immer noch sich ein paar, ich s mal, gesprochene Informationen holen. Das Schöne ist, schau mal, hier ist umsonst sind abgezuckt worden. Ich würde Ihnen schwer raten, sparen Sie sich all diesen ganzen Online Quatsch. Kommen Sie hierher, kaufen Sie sich hier Ihr Ticket und genießen Sie dieses tolle Erlebnis im Atomium. Was wir hier erlebt haben, ist eine üble Abzocke, weil in diesem Falle kann jeder stolpern, sie hoffentlich nicht mehr. Okay, auch für das Brüssler Atomium gilt Online Tickets sind nur vom offiziellen Anbieter ein guter Deal. Bei allen anderen gilt besondere Vorsicht. Ein paar Tage nach unserem Dreh hat der Online Tickethändler, dem ich auf dem Leim gegangen bin, reagiert. Aus der Beschreibung geht ab da klar hervor, dass man 33 € für Ticket und Audi Guuide bezahlt. Ich bleibe noch in Belgien, von Brüssel geht es nach Brüge. Im späten Mittelalter machte der Handel besonders mit Textilien Brücke zu einer der reichsten Städte Europas. Davon zhrt die Stadt noch heute, denn die Prachtbauten von damals ziehen die Touristen immer noch an. Im Jahr 2000 wurde Brücke Stadtkern zum Weltkulturerbe erklärt. Zurecht. Gott ist das eine wunderschöne Stadt. Das werden Sie sich auch denken, wenn Sie eine halbe [musik] Stunde hier in Brücke verbracht haben. Und die möchte man so mittelalterlich pitoresk und wunderschön sie ist natürlich auch auskosten. Am besten tut man das mit einer Art von Stadtrundfahrt. Schauen Sie mal, es gibt zum einen natürlich die Möglichkeit, das in den vielen Kanälen zu tun mit solchen Boten. Ich hätte aber auch die kleinen Gässchen gerne gesehen. Und da gibt's zwei Optionen. Beide möchte ich Ihnen heute vorstellen. beginnen, ja, weil es hier eben so bild schön ist, auch mit etwas malerischem, mit einer Kutschfahrt. Wie wär es denn damit ausnahmsweise? Brücke gilt als eine der Geburtsstätten des Kapitalismus. Ich würde gern herausfinden, wie es heute hier in Sachen Gewinnmaximierung aussieht. Und fange mit dem nächstgelegenen an. buchstäblich auf dem großen Markt warten schon Kutschen für die Stadtrundfahrt. Mal schauen, wie es da mit dem Preisleistungsverhältnis aussieht. Gut, mittelalterliche Stadt, ganz neuzeitliche Preise. 60 € für eine Tour, die müssen wir gemacht haben. Der Preis gilt pro Kutsche und nicht pro Person. Mit Kameramann Robin freue ich mich jetzt auf die Rundfahrt und die droht sogar noch teurer zu werden. Die Tour, die wir machen, geht eine halbe Stunde durch den ältesten Teil der Stadt. Es kostet 60 € für alles zusammen. Währenddessen werde ich ihn ein paar Infos zu den Gebäuden und den Statuen geben. Ein wenig Trinkgeld für die Infos und das Pferd ist nicht inklusive, aber natürlich immer gern gesehen. Der Name des Pferds lautet Bak. Sie können mich bezahlen, wenn wir wieder da sind, aber nur B. Okay, können wir machen. Na gut, klare Ansagen mag ich, aber das soll für lange Zeit die einzig klare und vor allem verständliche Ansage der Kutscherin gewesen sein, denn alles, was sie erzählt wird verschluckt vom Hufeklapper und Verkehr. Das Gebäude war einmal der zweithöchste Turm Europas mit 122 m. Es beherbergt einige Skulpturen des bedeutenen Künstlers Mckeland. Haben Sie das irgendwie mitbekommen, was ich gesagt hat? Ich nicht. Aber gut, man muss dazu sagen, hier alle 5 m gibt es hier irgendeinen Ort, der aussieht wie bei uns der ganze mittelalterliche Stadt? Ja, also das ist voll mit toller Architektur, aber welche, weiß ich jetzt gar nicht. Auch als Pferdeleihe kenne ich die unterschiedlichen Gangarten. Schritt, Trab und Galopp. Unser Pferd beherrscht noch den geht Blitz. Es förmlich durch die Gassen von Brücke. Hier an der Brücke links und rechts ist ein schöner Aus. Okay, auch das knapp getroffen, also ist eher knapp vorbei. Erzählt mir von Dingen, die ich nicht sehen kann, leider. Dabei dachte ich so eine Kurzfahrt ist was ganz gemütliches. Da nimmt man sich Zeit [applaus] mit einem PS Entschleunigung, aber immer noch so schnell, dass ich nichts sehe. Und das ist leider auch genau mein Problem gerade. Und so rauschen wir durch die kleine Stadt. Wirklich verständlich ist die Frau nicht. Gut, dass meine Ohren ein bisschen besser sind als die Augen. So bekomme ich mit etwas Glück den [musik] nächsten Brückehappen mit. Wir rechts über die Brücke kommen zum Eingang des Bienenhofs, das alte Klosterbrückers. 1230 gegründet von Johanna von Konstantinop. Heute leben dort noch vier Benedikt. So ganz grob habe ich verstanden, das ist ein Kloster offensichtlich. Da wohnen noch vier Benediktinerinnen. Welches der Gebäude, weiß ich nicht. Raten wir gemeinsam. Schauen wir mal später, wenn wir das alles noch mal zu Fuß abschreiten, weil ganz ehrlich, was wir hier jetzt gerade erleben, das ist so noch nicht mal Wikipedia aufräder. Ja, also ich habe keinen Plan, was sie mir sagt die ganze Zeit, weil ich es auch nicht verstehe. Und das liegt jetzt nicht nur am Kopfsteinpflaster und äh den Hufen. Die Hufeisen glühen. Deswegen kündigt die Kutscherin eine kleine Pause an. Da brauchst du, da brauchst du aber auch wirklich eine Pause. Vor allem braucht das Pferd eine Pause. Das ist jetzt hier durchgejagt worden die ersten 12, 13 Minuten äh durch diese kleine Stadt, zumindest Teile von ihnen. Ich habe überhaupt nicht verstanden, was sie mir erzählt hat. Ich weiß gar nicht, was sie mir gezeigt hat. hatte auch gar keine Chance, weil das Pferd war in diesem Fall viel zu schnell unterwegs. Ich habe das Gefühl, hier man schnell zum nächsten Kunden kommen und das morgens um 9:30 Uhr. Ich bin noch ein bisschen verschlafen und jetzt bin ich aber wach. Gerne warten wir, bis unser Pferd wieder zu Kräften gekommen ist. Mir ist nur schleierhaft, warum der arme Kerl hier so durchgepeitscht wurde. 30 Minuten soll die ganze Tour dauern. Gut 15 davon sind wir gefahren und aus der angekündigten 5 Minuten Pause sind nun auch schon wieder zehn geworden. Gut, dann warten wir, gucken uns noch ein paar Häuser von außen an im Stehen. Schön ist es, gar keine Frage. Wir können schon mal weiterfahren. Wir stehen hier auch nicht fünf, wir stehen hier 10 Minuten. Und das alles muss ja in die 60 € auch einpreisen, meine Lieben, ne? Also, wir werden am Ende 60 zahlen und gefühlt stehen wir jetzt hier länger schon als wir gefahren sind vorher, oder? Geschenkt bekommt auch der Brückeourist natürlich nichts, deswegen geht es imselben Tempo wie auf dem Hinweg mit weiteren unverständlichen Brücke Fun Facts zurück zum Ausgangsort. Jetzt muss ich zahlen. Mir scheint, dass das Pferd ziemlich viel Futter und Wasser braucht. Ja, also von daher geben Sie mir 30 zurück, bitte. Ja, vielen Dank Ihnen. Hier bitte sehr. Vielen Dank. Danke. Schönen Urlaub noch. Ich habe ihr jetzt Trinkgeld gegeben. Also Trinkgeld in diesem Sinne, dass davon die Pferde werden trinken können, weil das müssen sie. Die werden da durchgejagt. Leute, ich habe noch nie so eine kurze und schnelle Kutschfahrt erlebt in meinem Leben oder du? Nee, ne. Und uninformativ. Uninformativ war sowieso, ich weiß jetzt weniger als vom durchlesen einer der ersten Seiten von Wikipedia überbrücke. Weiß nicht, ob die was über ihre Stadt weiß. Ich weiß jetzt gefühlt weniger als vorher. Brücke sehen und sterben bitte nicht, denn gesehen habe ich noch viel zu wenig, um guten Gewissens die Hufe hochzureißen. Deswegen steht Teil 2 meiner Stadtrundfahrtrecherche an. Der Bus Tickets kaufe ich hier ganz bequem und ohne Reservierung direkt beim Fahrer. 20 € pro Person. Weil wir zu zweit sind, kommen wir auf 40. Das sind 20 weniger als bei der Kutsche. So, das Schöne ist, hier gibt's jetzt keine Stadtführerin, sondern in mehreren Sprachen auch in Deutsch so ein Audi geil. Schau mal hier unten. Ohne dass wir den Platz verlassen, beginnt unsere Tour mit viel Informationen über den [musik] großen Markt. 1220 entstanden an der Südseite die ersten Verkaufshäuschen. Zu Beginn war der Markt auch über Wasserwege erreichbar, was ihn zum zentralen Handelsplatz der Region machte. So, und jetzt habe ich [musik] bevor er losfährt schon mehr über diesen Platz erfahren, bevor ihr losfährt als von dieser Kutscherin. Ist super. Das ist genau der Unterschied. Ich find's jetzt schon gut. Nur 150 m weiter lerne ich wieder was Neues, obwohl ich mit der Kutsche auch schon hier war. Wir überqueren die Nebomuckbrücke. Der Heilige Nebomuck ist der Schutzpatron der Brücken. Er soll die Stadt vor Fluten bewahren. Da ist sie mit uns einfach schweigend vorbei kutschiert vorhin, ne? So fahren wir jetzt hier alles eigentlich fahren wir gerade die Route der [musik] Pferde nach und erfahren endlich mal was. Das finde ich interessant. Viele, wirklich viele detaillierte Informationen zur bewegten Geschichte einer wunderschönen Stadt. Ganz ohne Zwangspause fahren wir sogar in die entlegeneren Ecken der Altstadt. Schau mal, das gibt's hier auch noch alles. Das habe ich gar nicht gesehen in der Kutsche. Schau, wie schön das ist hier, ehrlich. Me, wie romantisch. Jetzt bin ich mit euch hier. Diese Bustour ist mit 50 Minuten auch fast schon doppelt so lang wie die Kutschfahrt zuvor, aber auch sie ist irgendwann einmal zu Ende, leider. Oh, war das schön. Ich steig gleich wieder ein. Wirklich, ich ma normal ohne mit der Wimper zu zo zucken. Könnt den ganzen Tag da drin sitzen bleiben. Diese Stadt ist so wunderschön und das Schlimme ist, diese Kutschen, die einer durch die Gegend ziehen, die zeigen dir ein Bruchteil. Die zeigen dir vielleicht so, du, ich würde sagen 5 bis 10% der Altstadt kriegst du überhaupt nicht zu sehen mit denen. Was für ein Quatsch. Jetzt spiele ich mal den Stadtführer hier auf der rechten Seite des Platzes. Das ist die ultimative Stadtrundfahrt durch diese atemberaubend schöne Stadtbrücke. Sie bekommen alles mit. Sie sehen so viele Ecken ganz viel Informationen dazu. Die schöne Musik. Klar, Wetter hat heute auch mitgespielt und auf der hinteren Seite des Platzes die Art der Stadtrundfahrt, von der ich Ihnen dringend abraten möchte. Sie sehen nichts, sie erfahren nichts, sie zahlen 60 € dafür, dass sie ja 25 Minuten einmal um Block gefahren werden. Das ist dieser Stadt nicht würdig. Das ist fast schon eine Unverschämtheit, den Gästen und Brücke gegenüber. Ganz unvoreingenommen, ganz subjektiv, aber ganz ehrlich, auf unserem kleinen Rundtripp durch Europa, Lissabon, Brüssel, Brücke ist das hier mit Sicherheit die schönste Stadt. Ein Geheimtipp, den Sie auf keinen Fall verpassen sollen und sie wissen ja jetzt auch, wie sie ihn erleben. Ich muss da gleich noch mal rein. War das schön?
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| Titel | Paris, London, Madrid und Co. Die schlimmsten Abzocken Europas! | Europa Abzocken XXL |
| Kategorien | BulkNews, Achtung Abzocke |
| Hinzugefügt | 2026-07-17 19:20:06 |
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