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🤖 Zusammenfassung
Die Sendung beleuchtet mehrere aktuelle Fälle: Der mutmaßliche Sechsfachmörder von Stade wurde tot in seiner JVA-Zelle aufgefunden; obwohl er früher Suizidgedanken geäußert hatte, gelang es der Anstalt offenbar nicht, den Tod zu verhindern. Die CDU fordert Aufklärung und wirft der niedersächsischen Justiz Versäumnisse vor; das Hauptverfahren erlischt, Ermittlungen zu möglichen Mittäterninnen laufen jedoch weiter. Die Deutsche Bahn will ab 15. Oktober an allen 5.400 Bahnhöfen Alkohol verbieten, doch die Durchsetzung ist fraglich, weil Züge, Bordbistros und Restaurants ausgenommen bleiben und Sicherheitspersonal fehlt. In Höchberg bei Würzburg soll ein 20-jähriger Syrer einen 65-Jährigen wegen eines Israel-Ansteckers schwer verprügelt haben; die Generalstaatsanwaltschaft prüft ein israelfeindliches oder islamistisches Motiv. In Bologna eskalierten Proteste nach dem Tod des Marokkaners Abderahim Fakir bei einem Polizeieinsatz. Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen Studenten in Trier fordern Betroffene ein härteres politisches Durchgreifen und bessere psychiatrische Versorgung. Die Union will kommende Woche unter Federführung von Merz und Söder einen Nachfolger für Jens Spahn als Unionsfraktionschef vorschlagen. Viele der diskutierten Maßnahmen wirken eher symbolisch; tiefgreifende Reformen bei Überwachung, Sicherheit und psychiatrischer Versorgung bleiben weiter strittig.
Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"
📜 Transkript
Einen schönen guten Abend. Herzlich willkommen zur Welt am Abend auch von mir. Der Mann, der sechs Menschen eine Mutter Kind haben in Stade getötet hat, hat sich im Gefängnis jetzt selbst das Leben genommen. Wie es zu diesem Suizid kam, das ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Ende Juni erschoss der Täter Mitarbeiter des Jugendamtes Hannover sowie der Einrichtung in Stade. Hintergrund der Tragödie war offenbar ein Sorgerechtsstreit um die kleine Tochter des Verdächtigen. Gegen den 45-jährigen lag zudem ein offener Haftbefehl aus der Türkei vor. sprechen wir darüber mit Christoph Lemmer, Journalist und Autor. Herr Lemmer, guten Abend. Hallo. Servus. Hallo. Ja, haben Sie eine Erklärung dafür? Wie kann es denn sein, dass ein Mordverdächtiger sich in einzelhaft umbringen kann? Ja, sehr gute Frage. Also, ich spekuliere da ungern drüber. Ich habe die Frage heute sowohl der Justizvollzugsanstalt Bremer FDE gestellt, wo er ja eingesessen ist und auch dem niedersächsischen Justizministerium. Die JV hat überhaupt nicht geantwortet und verweist ans Ministerium. Das Ministerium sagt nur: "Ja, wir ermitteln das jetzt und wir wissen es selber auch nicht." Ähm, also es ist momentan nicht zu klären, wie das passieren konnte, aber was ich weiß ist, dass Gefängnisse durchaus die Möglichkeit haben, Selbstmorde von Gefangenen zu verhindern. Äh vor allen Dingen, wenn sie vorher wissen, dass diese Gefahr besteht. Und offenbar hat der Mann vorher auch schon davon gesprochen, dass er sich möglicherweise das Leben nehmen möchte. Das macht die Sache dann eigentlich noch brisanter. Äh Gefängnisse können äh den Gefängnissen alle Dinge wegnehmen. Sie können sie äh überwachen, sie können schon dafür sorgen, dass sowas nicht passiert. Und das ist hier entweder schief gegangen oder sie haben es nicht ernst genommen. Was auch immer dabei rauskommt, äh das muss man sehen. Angenehm wird es für die Justiz jetzt sicherlich auch nicht. Das was Sie gerade gesagt haben, hat die CDU Niedersachsen ja auch aufgegriffen. Die behauptet nämlich eine suizidale Absicht sei vorher erkennbar gewesen. Man fordert da jetzt Aufklärung, da steckt natürlich der implizite Vorwurf dahinter, dass die SPD geführte Landesregierung da vielleicht nicht so genau hingeschaut hat. Ist an diesem Vorwurf in ihren Augen etwas dran? wenn ich es wüsste. Ähm, ich meine, es ist wirklich eine äh dubiose Geschichte und äh Karina Hermann, das ist die parlamentarische Geschäftsführerin der CDU Fraktion in Niedersachsen, die spricht von einer ganzen Serie von schwerwiegenden Pannen und Versäumnissen, die passiert sind und hat damit auch recht, weil es tatsächlich eben eine ganze Serie ist, die da passiert ist. Also, wenn man sich diesen ganzen Fall einmal noch mal so anguckt, was da so alles an komischen Dingen äh passiert ist, also die es sind ja wird ja weiter ermittelt in diesem Fall. Es sind noch zwei Frauen, gegen die jetzt ermittelt wird. also der sich jetzt umgebracht hat gegen den, kann nicht mehr ermittelt werden, aber da ist äh zum einen äh seine Lebensgefährtin und es ist die Frau, die das Auto gefahren hat, äh die Funktionärin ist bei diesem äh binationalen äh Partnerschaftsverein. Ähm die hat das Auto gesteuert, auf deren Namen war das Auto zugelassen, ein AMG Mercedes, also nicht gerade das billigste Auto, was es irgendwo um die Ecke gibt. Und diese Frau ist außerdem auch noch ähm die Schwiegermutter eines SPD Landtags Abgeordneten, der gleichzeitig der Migrationsbeauftragte der niedersächsischen Landesregierung ist. Da kommt tatsächlich so einiges zusammen, was diesen Fall eben von anderen Fällen unterscheidet und sehr tief in die politische Sphäre hineinhebt und eben auch in die politische Sphäre der SPD hineinhebt. Herr Lemmer, aber dadurch, dass jetzt der Tatverdächtige Tod ist, dass man den nicht mehr befragen kann, senkt das nicht auch die Chancen, dass man überhaupt auch gegen diese beiden Frauen, wo natürlich weiter ermittelt wird, dass man da überhaupt etwas handfestes zusammenbekommen wird? Also, das müssten irgendwelche Geheimnisse sein, auf die ich so leicht nicht komme. Ich würde aber sonst schon sagen, dass man diesen Fall durchaus wird aufklären können, denn es ist ja nur sehr öffentlich passiert, was da passiert ist. Der hat ja jetzt ja kein keine Verschwörung veranstaltet, sondern ist da rein und hat diese sechs Leute mit der Pistole erschossen und äh der Tathergang liegt ziemlich offen. Da muss vermutlich nicht so wahnsinnig viel aufwendig ermittelt werden, noch mal herauszufinden, was da genau passiert ist. schon eher, wenn es darum geht, wie das geplant war und wieder wer mit wem zusammenhängt und ob das funktioniert mit den beiden Frauen und ob es möglicherweise auch weitere Zeugen gibt jetzt zu die dazu noch was wissen. Das muss man eben auch schauen. Und äh wichtig wird auch sein, dass in der politischen Aufarbeitung die Opposition hier wach bleibt und äh die niedersächsische Landesregierung und die Niedersächsische SPD auch nicht einfach mit einfachen Erklärungen davon kommen lässt. Äh, man kann nur darauf hoffen, dass die Justiz ihren Job macht. Ja, da brauche ich jetzt dringend echte Aufklärungen. Herr Lemmer, wir danken Ihnen für das Gespräch. Danke schön. Sehr gern. Es reicht. Genug ist genug. So bestätigt Bahnfin Evelyin Palla eine neue Alkoholregelung an sämtlichen Bahnhöfen in Deutschland. Im Kampf gegen Kriminalität und Vandalismus will die Deutsche Bahn den Alkoholkonsum an allen ihren Haltestellen verbieten. Anlass des Verbots ist ein Zwischenfall, bei dem in der vergangenen Woche ein Bahnmitarbeiter während einer Ticketkontrolle attackiert und aus dem Zug gestoßen wurde. Dieser Vorfall sorgte bundesweit für Entsetzen und Empörung und reit sich ein in eine Vielzahl alkoholisierter Taten. Diese neue Regelung betrifft alle 5400 Stationen und wird ab dem 15. Oktober dieses Jahres umgesetzt. Das kühle Bier im Bordbestro bleibt davon allerdings ungerührt. Max Hermes vom Berliner Hauptbahnhof zugeschaltet. Max, wie soll das Alkoholverbot denn durchgesetzt werden? Es dürfte ja schwierig werden, da jeden Reisenden zu kontrollieren. Ja, das bleibt hauptsächlich an den Bediensteten der DB Sicherheit hängen. Das hat uns heute auch noch mal eine Konzernsprecherin so gesagt. Die sind vor allen Dingen hier an großen Hauptbahnhöfen wie diesem hier in Berlin präsent. natürlich und gehen hier auch ihre Runden und hier hat mir auch ein Mitarbeiter heute schon gesagt, er würde das jetzt schon so handhaben, dass er hier dann betrunkene im Zweifelsfall auch aus dem Bahnhof hinaus begleitet, aber klar ist auch nicht jeder kleine Bahnhof hat solches Sicherheitspersonal und die haben schon gar nicht die Kapazitäten sich darum zu kümmern. Deshalb die große Frage der Durchsetzbarkeit und dann auch noch, wenn sich jemand widersetzt, dann müsste im Zweifelsfall die Polizei eingreifender sagen, aber jetzt schon die Polizeigewerkschaften, wir wollen da oder können da auch nicht, weil wir eh schon so viel gefordert sind, im Grunde auch noch das mitleisten. Also da wird sich erstmal die Frage der Durchsetzbarkeit jetzt stellen. Und eine zweite große Frage ist eben, wie konsequent ist das Ganze jetzt? Dieses Verbot wird gelten hier für Bahnhofsvorhallen, auch für Bahngleise, aber man darf hier am Hauptbahnhof weiterhin dann auch Alkohol kaufen. Man darf es hier in den Restaurants konsumieren und man darf es auch in den Fernvorkehrszügen konsumieren und zum Teil auch in den Regionalzügen. Also die Menschen haben durchaus die Möglichkeit weiter ähm sich auch zu betrinken. Es kann weiterhin auch dann zu Vorfällen kommen. Der Vorfall, der jetzt hier angeführt wird, dass ein Zugbegleiter 26 Jahre alt von einem alkoholisierten Gast aus dem Zug getreten wurde, dass es ja auch in einem Zug passiert und nicht auf einem Bahngleis. Das heißt, möglicherweise ist das auch nur ein erster Schritt und möglicherweise muss das sehr viel weitreichender sein. Aber die Menschen, mit denen ich mich hier unterhalten habe, haben zu einem größeren Anteil gesagt, dass sie es grundsätzlich gut finden, wenn es mehr Sicherheit dadurch dann gibt. Aber sie haben eben auch große Fragezeichen daran gesetzt, ob man das auch, wenn man sich große Fußballfangruppen anschaut, ob man das wirklich in dieser Härte und Konsequenz auch durchsetzen kann. Max, vielen Dank für die Einordnung. Danke schön. Es kam zu einem brutalen Übergriff im Landkreis Würzburg. Ein Syrer hat einen Mann in Höchberg offenbar wegen eines Israelansteckers an seiner Kleidung angesprochen und daraufhin dann direkt verprügelt. Mehrfach soll der 20-jährige Syrer gegen Kopf und Oberkörper des Opfers getreten haben. Erst als die Polizei eingriff, ließ er von ihm ab. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt nun auch. Die deutsch-Israelische Gesellschaft bestätigt auf Instagram, dass der schwerverletzte Mann Mitglied bei ihnen ist. Mittlerweile wurde der 20-jährige Angreifer festgenommen. Aus Höchberg ist uns Marie Lepinski jetzt zugeschaltet. Marie, was weißt du denn inzwischen über die Hintergründe dieser Tat? Ja, vor allen Dingen über den Täter haben wir einige Informationen. Es soll sich ja hier um einen 20-jährigen Syrer handeln, der auch schon im Vorfeld dieser Tat auffällig geworden ist, denn am Wochenende gab es hier ein ja Marktfest und da soll er auch wohl schon kontrolliert worden sein, weil nämlich Beschwerden gegen ihn ausgerufen wurden. Da soll er nämlich einige Personen belästigt haben und auch strafrechtlich ist er schon in Erscheinung getreten. In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Delikte wegen Körperverletzung, also auch kein ja unbeschriebenes Blatt, wenn man das so sagen möchte. also auch der Polizei tatsächlich bekannt und diese Situation, ja, die hat sich ja so zugetragen, dass es im Grunde genommen einfach eine ganz normale ein ganz normales aufeinandertreffen war und der Mann eben dann, als er diesen Anstecker entdeckte, dann ja quasi aus sich gegangen ist, den Mann ja erst am Kopf geschlagen hat und dann und das ist eine ja auch noch wichtige Information, als dieser Mann am Boden lag, so lange auf ihn eingetreten hat, bis dann tatsächlich die Polizei kam, also bis zu diesem Zeitpunkt hat er ähm eben mit diesen Körperverletzungen weitergemacht. Wir hatten ja jetzt gerade auch schon gehört, der Mann, ein 65-Jähriger, um den es sich hier handelt, der liegt aktuell auf der Intensivstation mit einem Wirbelbruch und zahlreichen Hemmerom. Und der 20-jährige Sürer, der wurde dann vor noch festgenommen. Der sitzt aktuell in Untersuchungshaft in einer Bayeris in einer bayerischen Justizvollzugsanstalt. Was auch noch wichtig zu sagen ist, dieser Fall hat auch für die Justiz ein besonderes ja Gewicht, denn die Generalstaatsanwaltschaft München kümmert sich hier um diesen Fall. Warum ist das so? [schnauben] Ja, man geht hier ähm besonderen Motiven nach. Man prüft diese jetzt gerade in den Ermittlungen und es soll sich hier wohl eventuell um eine Israelfindliche oder auch ein islamistisches Tatmotiv handeln oder eine Tatmotivation handeln und dementsprechend haben die jetzt eben hier diese Ermittlungen aufgenommen und führen diese eben auch. Also dieser Täter, der jetzt hier eben durch ein ja normales aufeinandertreffen dann eben so gewalttätig geworden ist, das ist tatsächlich leider, man muss schon fast sagen, der Alltag von vielen Menschen, die sich öffentlich ja mit äh israelischen ja Symbolen zeigen, beispielsweise einer Kette oder auch einer Kipper. Ich kenne das beispielsweise aus Frankfurt, dort haben wir auch eine große jüdische Gemeinde und die Menschen, mit denen ich da spreche, die berichten auch tagtäglich von Angriffen aufgrund ja von Ansteckern, Ketten oder eben einer Kipper. Marie, danke schön. In Italien ist es nach dem Tod eines Einwanderers aus Marokko während eines Polizeieinsatzes in mehreren Städten zu Protesten gekommen. In Bologna, wo der 42-jährige am Sonntag starb, versammelten sich mehrere tausend Menschen in der Innenstadt. Am Anschluss dann an die zunächst ja friedliche Kundgebung kam es doch zu Krawallen. Die Polizei spricht von elf Verletzten. Die Aufregung war auch deswegen so groß, weil Augenzeugen Videos den Verdacht erwecken, dass die Polizisten den Tod des Marokkaners verschuldet haben. Es sind verstörende Bilder, die Italien schockieren. Zwei Polizisten sitzen auf einem 42-jährigen gebürtigen Marokkaner. Er heißt Abderim Fakir. Seit 30 Jahren lebt er im Land des Chef einer kleinen Putzfirma, gesundheitlich angeschlagen. Immer wieder ruft der: "Hilfe, genug, genug. Weder stoppen die Polizisten noch greifen anwesende Sanitäter ein. Der Mann habe psychische Probleme", hieß es zuvor. Nach wenigen Minuten ist ab der Rahimfahr tot. In Bologna gehen die Menschen auf die Straßen, fordern wie die Angehörigen eine Aufklärung des Todes. Der Mann soll polizeibekannt gewesen sein. Die Beamten wurden zu einem Streit gerufen. Es folgt ein Schlag gegen einen Polizeiwagen. Ich bin seine älteste Nichte. Es ist meine Pflicht hier zu sein. Das ist meine Art an der Seite meiner Familie zu stehen und jemanden eine Stimme zu geben, der nicht mehr sprechen kann. vivere quello che lui ha vissuto. Grazie di cuore a tutti voi. Grazie. Wir werden die Wahrheit für ihn und für unsere Familie fordern, damit niemand sonst jemals das durchmachen muss, was er durchgemacht hat. Vielen Dank euch allen von Herzen. Danke. Die Empörung auf der Straße ist riesig. Gegen Abend werden die Proteste gewalttätig. Der Kardinal von Bologna warnt vor Hass, fordert Dialog und Gerechtigkeit. Das Innenministerium in Rom verspricht Aufklärung. Es gibt nicht zu verbergen uneingeschränkte Zusammenarbeit mit den Ermittlern. Doch es gibt auch Leute, die die Polizei verteidigen und nicht zur Beruhigung der Lage trägt der Post vom Vizeregierungschef Matthus Salvini von der rechten Leger Nordbei. Ich stehe immer auf Seiten der Polizei. In Bologna eskaliert die Gewalt und der Todesab der Rahim Fakir erinnert viele an den Fall George Floyd. Der schwarze US-Bürgertab 2020 bei seiner Festnahme: Ein Polizist kniet auf seinem Hals. Floy letzte Worte: Ich kann nicht atmen. Der Beamte wurde wegen Mordes zu 22inhalb Jahren verurteilt und bekannte sich schuldig. Die Waldbrandlage in Spanien spitzt sich weiter zu. Damit beginnt unser Nachrichtenüberblick. In Südeuropa wüten mehrere Waldbrände. Besonders in Spanien spitzt sich die Lage zu, ein seit Donnerstag nordöstlich der Hauptstadt Madrid wütende Feuer breitet sich immer schneller aus. Auch in Frankreich kämpft die Feuerwehr im Süden des Landes weiter gegen mehrere Brände. Wegen der Vorfälle nach dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien [musik] hat der Fußballweltverband FIFA eine Untersuchung eingeleitet. So soll der argentinische Spieler Paredes nach Abf eine Tätigkeit begangen haben. Zudem könnten sich die Ermittlungen auch gegen Molina und Cotrainer Ayala wegen möglichen Feehverhaltensrichten wie Medien berichten. Bereits während des Turniers gab es viel Kritik am Verhalten der argentinischen Spieler. Ein US-Armeeweteran hat einen Brandanschlag auf ein Bürogebäude der USinwanderungskontrollbehörde Eis in New York verübt. Der 43-jährige hatte vor einem Mitarbeitere im Stadter Lower Manhattan einen Eimer mit Benzin ausgeschüttet und angezündet. Außerdem soll er zwei Ächste, einen Hammer, eine Machete und drei Messer bei sich getragen haben. Sicherheitskräfte konnten in kurz darauf überwältigen. In seinem Wagen fand die Polizeischilder mit Antiisparolen. Das FBI stuft ihn als extremistisch ein. Hier sind die neuen Stars in dem Vergnügungspark Eent World bei Shanghai. Eine Gruppe Adelie und Eselspinguine. Die Schneelandschaft wird ganzjährig bei -6° gehalten. Perfekte Lebensbedingungen für die flugunfähigen Seeevögel. Sieht schon niedlich aus. Unbedingt. Kann man so stehen lassen, würde ich auch sagen. So, wir machen eine kurze Unterbrechung und dann gibt's bei uns noch eine gehörige Portion Klartext. Bis gleich. Rund 3 Wochen nach der Blutat in Stade hat sich der mutmaßliche Täter nun das Leben genommen. Der 35-Jährige wurde heute früh tot in seiner Zelle aufgefunden. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen angeblich nicht vor. Der Sechsfachmord in Stade hatte Ende Juni bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, als der Beschuldigte in einer Mutterkindeinrichtung die anwesenden Sozialarbeiter mit einer Schusswaffe regelrecht hinrichtete. In der Einrichtung war seine dreimonatige Tochter untergebracht. Nach dem sechsfach Mord in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist der mutmaßliche Täter tot. Wie die Justizvollsanstalt Bremmerfde mitteilt, wurde der 45-jährige Fatig G leblos in seiner Zelle gefunden. Nach ersten Erkenntnissen soll er sich selbst stranguliert haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es bislang nicht. Grundsätzlich kann man keinen äh inhaftierten, keinen Untersuchungshaftbefindlichen 247 Dauer überwachen. Es sei denn, es geben Anlasspunkte Grund dafür. Ähm, mir ist nicht bekannt, dass der dort untergebrachte äh willale Gedanken gehabt haben soll oder die geäußert hat. Während eines Hilfeplanesprächsende Ende Juni soll er in dieser Mutterkindeinrichtung plötzlich eine Schusswaffe gezogen und das Feuer eröffnet haben. Sechs Menschen starben, drei Mitarbeitende der Jugendhilfeeinrichtung und drei Beschäftigte des Jugendamts. Mehrere weitere Personen wurden verletzt. Auslöser der Tat war nach bisherigen Ermittlungen ein eskalierter Sorgerechtsstreit. Wochen zuvor war das wenige Monate alte Kind des Paares nach dem Verdacht eines Schütteltraumas aus der Familie genommen worden. Die Mutter lebte daraufhin mit dem Säugling in der betreuten Einrichtung in Stade. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst mit dem Auto. Die Polizei stoppte den Wagen wenig später und nahm ihn fest. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes erlassen. Er soll schon unmittelbar nach der Tat Selbstmordgedanken geäußert haben. Die CDU Niedersachsen wundert sich daher über die nicht ausreichende Kontrolle des Tatverdächtigen. Das deckt sich mit Informationen von Welt. Wie wir aus dem Ministerium mitgeteilt bekommen haben, soll er wohl zum Zeitpunkt des Auffindens und auch durch die Todesbenachrichtigung und Bescheinigung des Notarztes gegen 6:30 Uhr wohl keine Körpertemperatur mehr gehabt haben? eine Körpertemperatur, die nicht mehr vorhanden ist, deutet immer darauf hin, dass der Täter oder in dem Fall auch der ähm der sich selbst umgebracht hat, über stundenlang in dieser Zelle bereits tot liegen musste. Zu einem Prozess gegen den 45-jährigen wird es nun nicht mehr kommen. Die Ermittlungen zu seinem Tod führt jetzt die Staatsanwaltschaft. Aus unserer Parlamentsredaktion ist Gerit Sebald zugeschaltet. Ger Mann soll also schon vorher Suizidabsichten geäußert haben. Wieso wurden da von Seiten der Polizei keine Vorkehrungen getroffen oder der Haftanstalt? Ja, tatsächlich ist das ja genau die Frage, die sich ja jetzt sehr schnell, sehr unmittelbar eben auch nach dem Bekannt werden dieses Suizids stellt und es ist direkt zum Politikum geworden. Wir haben es ja gerade gehört. Die CDU in Niedersachsen, die will das jetzt aufgeklärt haben. Die greift auch tatsächlich ziemlich rabi die Justizministerin der SPD aus Niedersachsen an. Ähm, es wird sowieso vorgeworfen, dass auch in der in im ganzen entstehen und im Laufe dieses Falls sehr viele Verfehlungen des Justizministeriums in der ganzen Behandlung dieser Sache ähm passiert sein. Also, das Ganze hat sich jetzt sehr schnell zu einem politischen Thema entwickelt innerhalb der Land innerhalb Niedersachsens und zwar auch aus diesem Grund, dass so ein Suizid natürlich auch bedeutet, dass jetzt dieses Verfahren gegen den Täter natürlich eingestellt wird und das heißt jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie wird dieser Fall eigentlich jetzt vollfänglich aufgeklärt? Klar, es wird eigentlich versichert, dass das jetzt weitergeht, beispielsweise noch weiterhin ermittelt wird, ob es Mitwisser gibt. Aber das Ganze nimmt dadurch natürlich jetzt schon eine andere Wendung, die natürlich insbesondere auch für Angehörige und Betroffene dieses Vorfalls problematisch sein könnte, weil natürlich die Nachvollziehbarkeit, die die Strafvollzügbaren jetzt anders laufen, also die äh die Mühlen da jetzt anders malen, als es noch vor diesem Selbstmord war. Und wir haben es ja gehört, also tatsächlich war es schon bekannt, dass der Täter sich unmittelbar nach seiner Tat eigentlich erschießen wollte, aber das nicht funktioniert hat. Und deswegen stellt man sich jetzt natürlich wahrscheinlich auch ein bisschen zurecht die Frage, wieso wurde dieser Täter in der JVA nicht stärker überwacht? Ger, vielen Dank für deine Einordnung. Danke schön. Erneut ist eine Studentin der Universität Trier Tod aufgefunden worden. Nach Angaben der Polizei deuten die Verletzungen wohl auf ein Tötungsdelikt hin. Die 29-Jährige war von ihrer Mutter als vermisst gemeldet worden. Im Falle des vor 6 Tagen bei einem Messerangriff getöteten Studenten fordern Angehörige anderer Gewalttaten jetzt ein härteres politisches Durchgreifen. Mario Dick war gerade auf dem Weg vom Supermarkt. Wenige Augenblicke später war er tot. Die Polizei glaubt, er war ein Zufallsopfer, denn Täter und Opfer kannten sich nicht. Seine Eltern fordern deswegen von der Politik Konsequenzen zu ziehen, damit solche Taten in Deutschland nicht mehr passieren. Auch Angehörige anderer Gewaltopfer beklagen in Deutschland, dass dort nur geredet und zu wenig getan wird. So auch Michael Kürrat. Im Januar 2023 war seine Tochter bei einem Messerangriff in einem Regionalzug in Bruckstedt ermordet worden. Tatmotiv, Tathergang und Tatwaffe ähneln der Tat in Trier vergangene Woche. Es gibt nichts Wichtigeres und nichts ehrlicheres in unserem Leben, was wir jemals zu sehen bekommen, als das Lachen eines unserer Kinder. Da ist ein Kinderlachen kennt keine Hautfarbe, keine Herkunft, keine Sprache, keine Religion und erst recht, keine politischen Befindlichkeiten. Und wir opfern das Lachen und das Leben unserer Kinder mit einer Leichtfertigkeit, weil irgendwelche politischen Formell Motivationen nach fehlen laufen. Und das bin ich auch ebenso bereit wie Familie Dick nicht mehr zu tragen. Wir wollen noch mal tiefer einsteigen in den Fall von Trier Mario Stick, der da getötet worden ist. Alexander Dinger ist jetzt bei uns Ressourleiter unseres Investigativressource bei Welt. Alex, schön, dass du da bist. Hallo, ihr hattet die Möglichkeit auch in die Akte des Tatverdächtigen noch mal reinzuschauen und hieß es ja auch relativ schnell von der Politik. Der war bisher oder galt als sehr gut integriert. Also hätten die Behörden den überhaupt auf dem Schirm haben können nach allem was man bisher so wusste? Also Jain, die Antwort ist hier ein bisschen differenzierter, als wenn man sich jetzt diese Akte anguckt von ihm beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Da kann man sagen, der ist 215 im Zuge der großen Flüchtlingswelle hier nach Deutschland gekommen. Alles, was wir jetzt wissen von Behördenkontakten, erst von seinen Eltern getrennt wurden, war also allein reisender, minderjähriger Flüchtling, war damals 12 Jahre alt und äh in den Behörden hat man uns gesagt, es hat ihn schwer traumatisiert. Äh, deswegen auch um psychologischer Behandlung, so dass es sozusagen das äh ja, man hätte es auf dem Schirm haben können, das Nein, äh er hat wirklich eine fast weise Weste, also er ist nicht irgendwie religiös aufgefallen, nicht durch irgendwelche Straftaten. Es gab zwei, sage ich mal, geringe Taten. einmal führen führen eines Kraftfahrzeuges, wie es so schön im Behördendeutsch heißt, ohne Versicherungsschutz und einmal soll er ein Schlagringen an seinem Schlüsselbund gehabt haben oder ein Schlagringlichen Gegenstand und beides wurde wegen Geringfügigkeit eingestellt, aber er wurde ja psychiatrisch behandelt äh und gibt es da möglicherweise Hinweise auf die spätere Tat? Ähm, also das ist jetzt die große Frage, die auch wir uns stellen. Also er ist vor der Tat in psychiatrischer Behandlung gewesen, was wir nicht wissen wann und warum. Also der Mauern, die Behörden, das wollten wir uns auch auf mehrmalige Frage nicht beantworten. Und das ist jetzt halt die große Frage, die Behördenkontakte, mit denen wir sprechen konnten, die haben uns gesagt, na ja, wenn du als Zölfölfjähriger über die äh iranisch-türkische Grenze irgendwie nach Deutschland kommst im Zuge des großen Flüchtlingdrecks ähm damals 2015 und das ohne Eltern, das ist natürlich eine Psych eine eine psychische Ausnahmesituation. Also, das würde niemand ohne posttraumatische Belastungsstörung äh überstehen. Und das ist halt diese große Frage, ob man das hätte äh verhindern werden können durch eine andere Betreuung. Ja, n gibt's ja dann viele, die direkt sagen, wir kümmern uns da nicht genug, wir haben die Leute nicht genug auf dem Schirm, also auch mit deren Bedürfnissen sozusagen und hat ja heute Innenminister Alexander Dobrin da relativ deutlich drauf geantwortet, so nach dem Motto, wir können uns eben nicht auf überall um alle psychischen Erkrankungen hier in Deutschland kümmern. Also, wie sind denn da die Zahlen? Wie sind die Kapazitäten überhaupt? Also da kann man jetzt mal stark vereinfacht gesagt, dass das System absolut eine Belastungsgrenze ist und wenn man da reinhört, ähm ich meine, wir haben Föderalismus, wir haben 16 Bundesländer, 16 unterschiedliche Regelungen und wir hatten schon mehrere Taten. Also, ich erinnere an den an die Amaktat in Hamburg damals bei den Zeugen Jehovas, wie ich erinnere an Bruckstedt. Wir haben gerade die Anmoderation gehört. Ich erinnere an Scha an Aschaffenburg äh im Bundestagswahlkampf äh 2025, wo es eine Riesen Debatte gab und jetzt gibt's erneut äh so eine Tat und wir stellen wieder fest, dass der Maßregelvollzug äh nicht so richtig funktioniert und dann sage ich, ich muss so hart sagen, guten Morgen. Also äh das diesen Befund, den haben wir jetzt schon seit mehreren Jahren. Aber welche Konsequenzen müsste man denn denn eigentlich daraus ziehen, wenn wir einfach keinen Überblick haben, welche Vorerkrankungen die Menschen haben, die hierherkommen eben oder auf ihrer Flucht äh welche Erkrankungen oder welche Belastungen dazuekommen sind. Das ist ja letztenendes ein Fass ohne Wohnen, richtig? Also jetzt wieder stark vereinfacht. Ähm besserer Datenaustausch. Ja, also auch mit den Ermittlungsbehörden, da sagen natürlich wieder Leute, Moment mal, Datenschutz. Also bloß, weil ich vielleicht eine psychische Ausnahmesituation habe, wie ich noch lange neben irgendeiner Akte landen, das kann ich auch alles nachvollziehen, aber Fakt ist äh wir haben 16 Bundesländer und wenn in Hamburg was passiert, ist es noch lange nicht, dass es die Behörden in Rheinlandfalz wissen. Alexander Dinger, vielen Dank für die Einordnung. Danke schön. Was dan? So, jetzt hängt's an zwei Herrschaften, die müssen nämlich gemeinsam entscheiden. Die Rede ist von Kanzler März und CSU Chef Söder. Die haben nämlich das Vorschlagsrecht zu bestimmen, wer also auf Jens Sparn als Unionsfraktionschef folgen soll. Kommende Woche Mittwoch um 14 Uhr trifft sich dann auf die Fraktion zur Sondersitzung. Ja, und dann werden die Abgeordneten den Vorschlag hoffentlich mit breiter Mehrheit annehmen. So formulierte es Markus S. heute zu konkreten Namen hält man sich allerdings weiter bedeckt sogar diejenigen, die selbst hoch gehandelt werden. Mehr von Achimsa. Die Woche hatte für die CDU mit einer Krisensitzung begonnen. Das Präsidium war in der Parteizentrale zusammengekommen, um darüber zu beraten, wer die Fraktion nun führen soll, nachdem Jens Sparn zurückgetreten ist. Am Ende gab es zwar noch keinen Kandidaten, aber einen Fahrplan. Wir werden am nächsten Mittwoch äh mit einer Sondersitzung der Bundestagsfraktion ähm die Wahlen hier in Berlin durchführen und der Parteivorsitz der CSU und ich sind ä verabredet zeitnah einen entsprechenden Vorschlag an die Fraktion zu unterbreiten. Für die Sondersitzung am 29. Juli in Berlin wurden alle 208 Abgeordneten der Unionsfraktion per SMS eingeladen. Die Parlamentarier werden dafür extra aus der Sommerpause geholt, die am 10. Juli begonnen hat. Bis dahin wollen Bundeskanzler März und Bayernsministerpräsident Söder einen Personalvorschlag für den Fraktionsvorsitz erarbeiten, der die Einbindung der Fraktion sicherstellen soll, völlig unabhängig von persönlichen Interessen. Die Frage, wen ich mir wünsche, ist nicht entscheidend. viel wichtiger ist wenig Vorschlage und das wird am Ende von Friedrich Merz und mir gemeinsam gemacht und wir wollen nächste Woche am Mittwoch dann ein gemeinsamen Vorschlag präsentieren, der dann hoffentlich große Zustimmung findet. Gehandelt werden einige Personen, die sparnsmächtiges Amt übernehmen könnten. Gefallen ist der Name von Gesundheitsministerin Nina Warken. Sie hat Außenseiter Chancen. Auch wenn Generalsekretär Carsten Linnemann den Job übernehme, gäbe es viel Beifall in der Partei. Kanzleramtschef Torsten Frei gilt ebenfalls als heißer Kandidat und sogar ein CSU-mann ist im Rennen Bundesinnenminister Alexander Dobrint der starke Mann im Kabinett März. Doch der will sich nicht an Personalspekulationen beteiligen, blockt Fragen zu seinem möglichen Interesse am Amt ab. Alles, was ich an Hinweisen in irgendeine Richtung gehen würde, würde wahrscheinlich nur falsche Spuren ermöglichen. Das will ich nicht, sondern wir warten ab, was die Beratungen der Parteivorsitzen ergeben. Bis Ende Juli werden die Unionsspitzen noch viel telefonieren, denn auch eine Umbildung der Regierung im selben Atemzug steht als mögliche Option im Raum. Wie gewohnt, jetzt ist es Zeit für unseren Klartext. Meine Welt, meine Meinung heute mit Sebastian Geisler, Bildpolitikredakteur. Schön, dass du da bist. Hallo. Guten Abend. Hallo. Grüß euch Abend. Schauen wir gleich auf deinen Verlierer des Tages. Das ist das deutsche Gastgewerbe, denn im Mai, da hat man einen Umsatzdämpfer erlitten. Wird nicht mehr so viel getrunken. Ja, also 2 % ging das jetzt runter, der der Umsatz in Bars, Kneipen, Restaurants. Und noch besonders dramatisch ist, wenn man schaut auf die Zahlen vom Statistischen Bundesamt im Vergleich zum Vorjahresmonat, da ist ein Einbuch von 6% zu beklagen. Also es ist offensichtlich so, dass immer mehr Menschen in Deutschland sich das einfach nicht mehr leisten können oder daran sparen, ins Restaurant zu gehen. Früher war es das so, hat man gesagt mit der Familie irgendwie die Kinder haben vielleicht gutes Zeugnis mit nach Hause gebracht. Mensch, komm, heute gehen wir mal schön zum Griechen, da darfst ja ausnahmsweise auch mal eine Cola bestellen oder so. Das sind genau die Sachen, wo viele Menschen sagen, können wir uns nicht mehr leisten, müssen wir rigos wegstreichen und das ist natürlich auch dramatisch fürs Gastgewerbe, die haben Probleme mit dem Mindestlohn z.B. auch mit dem Bürgergeld, Personalpreme und so weiter. Ich habe neich selbst mal im Restaurant gesessen, hab gehört, dass jemand sagte, Mensch, das ist aber teuer geworden hier Schnitzel und dann sagte sagte der K: "Haben Sie Glück, dass sie diese Woche kommen, da kommen Montag 4 € drauf. Äh eigentlich müssen wir 8 € drauf schlagen, aber das ist nicht durchsetzbar. Da können wir da können wir zumachen. Äh und das ist die Lage des Gastgewerbes und ich bin froh über jeden Gastronom, der überhaupt noch äh durchhält in Deutschland. Dein Gewinner des Tages heißt Michael Kürrat, ist der Vater einer jungen Frau, die vor drei mehr als drei Jahren in Brued im Zug ermordet worden ist. Ja, Herr Kürt, ein wie ich finde sehr beeindruckender, resilienter Mensch, der sich sehr engagiert auch für die Angehörigen, also für Opferfamilien, die die Menschen verloren haben durch solche ähm Gewalttaten. Und es gab jetzt einen ganz ähnlichen Fall in Trier, wo der Student Marius, 22 Jahre alt, getötet wurde, auch von einem abgelehnten Asylbewerber und man sagt der Kürrat, es seien im Grunde immer, es ist immer dasselbe Täterprofil, es ist dasselbe Tatwerkzeug, nämlich ein Messer und es sind am Ende oft dann eben auch dieselben Flosken von Politikern, die kommen. erfordert die Politik auf, endlich ins Handeln zu kommen und uns Bürgern den Schutz zu gewähren, den der Staat uns eigentlich verspricht, dass wir durch Grenzschutz an der Außengrenze vor dem Grenzübertritt von Menschen geschützt werden, vor Menschen geschützt werden, die da äh gefährlich sein können und das aber auch, wenn Gefährder durch Deutschland laufen, durch unsere Fußgängerzonen hier im öffentlichen Raum, dass man dagegen etwas unternimmt und das z.B. sagte mir auch Manuel Ostermann von der deutschen Polizeigewerkschaft, dass wenn jemand als psychisch auffällig festgestellt wird, dass die Polizei vor Ort darüber informiert werden muss. Da flüssen fließen teilweise diese Informationen gar nicht und am Ende kann es nur so gehen, dass man äh feststellt, wer ist da eigentlich im Land und wer eine solche Gefährdung darstellt, der muss Ding festgemacht werden in abschieberhaft. auch da sind die Kapazitäten zugeringen und dann eben tatsächlich auch außer Landes gebracht werden und da muss die Politik dringend ins Handeln kommen und ich finde es sehr beeindruckend, wie Herr Kü sich hier engagiert in dieser Sache. Kommen wir zu deiner Nachricht des Tages. Die Deutsche Bahn greift jetzt härter durch gegen Vandalismus und Kriminalität auf den Bahnhöfen. Ja, ich kann nur sagen richtig so. Also es ist offenbar so, dass in zwei Dritte der Fälle, wenn es um Übergriffe auf Bahnbedienstete geht, Alkohol im Spiel ist. Deswegen sagt die Deutsche Bahn, das haben wir bei Bild erfahren und äh berichtet, ab Mitte Oktober will man an den 5400 Bahnhöfen und Haltepunkten in Deutschland in den Bahnhofshallen und im äh Gleis und Bahnsteigbereich äh Alkoholverbot erlassen und auch durchsetzen. Weiterhin kann man im Bahnhofsrestaurant vielleicht äh ein Bier trinken, aber dass Leute sozusagen da abhängen und eine Büchse Bier trinken und vielleicht auch dann Fahrgäste ängstigen oder dass dann was eskaliiert, das will man eindännen und das finde ich auch richtig so. Äh, die Bahnhöfe sind am Ende keine Sozialstation äh sondern sind Knotenpunkte für den Nahverkehr und auch Fernverkehr und äh das ist gut, dass die Bahn versucht dieses Problem in Angriff zu nehmen. Ja, kommen wir zum Thema, was dich richtig auf Temperatur bringt. Sebastian, das ist mal wieder der Versuch, eine Professorin zu canceln. Ja. eine Frau Ute Bayen, die an der Heinrich Heiner Universität in Düsseldorf einen Vortrag halten wollte, am Ende auch gehalten hat über Transidentitäten, so im Sinne von es gibt nur zwei Geschlechter und wenn ein Mann sich als Frau fühlt und so weiter, hab andere Ursachen und sie hat da das Differenziert durchaus dargestellt. Aber es hat natürlich Transaktivisten sofort auf die Zähne gebracht, 500 Leute, die dann kamen und versucht haben, diese Frau da quasi zu vertreiben und auch gefordert haben, das sei also wissenschaftsfeindlich und äh sie müsse da quasi von der Uni gejagt werden. Das ist dann mit Polizeiaufgebot und auch Sicherheitsbediensten im Saal durchgesetzt worden. Es gab Störversuche, aber dass sie ihren Vortrag halten konnte. Und ich muss da ganz klar sagen, äh äh die die Waffe in Universitäten ist sozusagen das Wort und das Argument und es ist ein Debattenraum und es ist gut und richtig, das durchgesetzt wurde, äh dass dort ein Austausch stattfinden konnte äh und nicht jemand einfach so vertrieben wird. Also sowas darf gar nicht er einzuch halten in Deutschland, dass man versucht so Leute, die versuchten sich wissenschaftlich zu äußern äh Mondtot zu machen. Meine meine Meinung. Sebastian Geisterler, danke, dass du da warst. Danke sehr. Danke euch. Ja. Und Riesenzoff, wir haben gerade drüber gesprochen an einer Düsseldorfer Uni. Eine Professorin wollte eine kritische Vorlesung zum Thema Transidentitäten halten und löste damit eben einen massiven Protest der Studentenverbände aus. Ja, doch. Man muss sagen, die Unileitung ist nicht eingeknickt. Wir konnten auch von mit der Rektorin sprechen und schauen noch mal auf die Argumentationslinien in diesem Streit. Ein wissenschaftlicher Vortrag und eine ganze Universität ist in Aufruhr. An der Düsseldorfer Heinrich Heine Universität steht eine Professorin massiv in der Kritik. In einer Vorlesung, wie Sie das Thema Transidentität kritisch hinterfragen. Linke Studierenden Verbände laufen Sturm. Sie werfen der Dozentin Menschenfeindlichkeit vor und fordern drastische Konsequenzen, ein Kappus Verbot und den sofortigen Rauswurf. Vor dem Hörsail machen die Demonstranten ihrem Ärger Luft. Ich möchte meine Freunde und alle Menschen Tranzen unterstützen, einfach aus dem Grund, dass sie Menschen sind und auch Menschenrechte haben. Ich finde, das ist gar nicht in Ordnung, dass Transsexualität als eine Ideologie dargestellt wird. Das ist entgeht a unserer Gesellschaft. Das gehpricht entspricht nicht der Gesellschaft, die ich mir für uns wünsche und es entspricht auch nicht dem, was eine Universität veranstalten sollte, wofür eine Universität stehen sollte. Anders sieht das die Universitätsleitung selbst. Sie stellt sich schützend vor die Professorin. An der Universität herrscht nun mal Forschungs- und Wissenschaftsfreiheit und dazu gehört, dass man [räuspern] Ergebnisse auch veröffentlichen darf. Es ist nicht akzeptabel, jemanden im Vorfeld zum Schweigen zu bringen. Also, wir sind Universität und das ist, wir sind gerade ein Raum des offenen Diskurses und dann sollte man wissenschaftlichen Argumenten auch mit wissenschaftlichen Argumenten begegnen und nicht dadurch, dass man die Debatte komplett verhindert. Immer wieder sorgen Angriffe auf die wissenschaftsfreie Verschlagzeit. 2022 musste ein Vortrag zur Geschlechtervielfalt der Biologin Marie Vollbrecht nach massiven Protesten zunächst abgesagt werden. Ihre These: Es gibt nur Mann und Frau. Für sie folgt das Vorgehen der Aktivisten in Düsseldorf einem bekannten Muster der Einschüchterung. Der Sinn dieses Protestes ist ja eigentlich auch Gewalt auszuüben, indem die Bedrohung besteht, dass ähm das so eingeladen wird, auch in den Hörsaal zu gehen, ähm dass man erwarten muss, dass es dann ähm dort zu Vorkommnissen kommt. Soweit kam es bei beiden Veranstaltungen nicht, auch dank Polizeischutz. Die Professorin konnte ihren umstrittenen Vortrag schließlich ohne größere Störungen halten. Weitere wichtige Themen des Tages haben wir jetzt kurz und kompakt zusammengefasst. US-Präsident Donald Trump hat Zölle von 50% auf eine Reihe von Waren aus Kanada verfügt. Grund für die Maßnahme sei eine diskriminierende Behandlung von Alkohol, Automobil und MKereiprodukten aus den USA. Kanada wies die Vorwürfe umgehen zurück. In Südeuropa wüten mehrere Waldbrände. Besonders in Spanien spitzt sich die Lage zu, ein seit Donnerstag nordöstlich der Hauptstadt Madrid wütende Feuer breitet sich immer schneller aus. Auch in Frankreich kämpft die Feuerwehr im Süden des Landes weiter gegen mehrere Brände. Wegen der Vorfälle nach dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien hat der Fußballweltverband FIFA [musik] eine Untersuchung eingeleitet. So soll der argentinische Spieler Paredes nach Abfiff eine Tätigkeit begangen haben. Zudem könnten sich die Ermittlungen auch gegen Molina und Cotrainer Ayala wegen möglichen Feehverhaltensrichten wie Medien berichten. Bereits während des Turniers gab es viel Kritik am Verhalten der argentinischen Spieler. Die Wahrscheinlichkeit steht bei 1 zu 15 Millionen. So selten sind natürlich gezeugte Vierlingsgeburten. In Australien hat jetzt eine 34-jährige eineige Vierlingsmädchen zur Welt gebracht. Emily, Harriet, Alexa und Katherine sind alle gesund. Weitere Kinder wollen die Eltern nach eigenen Angaben keine mehr. Der Mann, der sechs Menschen in einem Mutterkindheim in Stade getötet hat, hat sich im Gefängnis selbst das Leben genommen. Wie es zu dem Suizid kam, ist bislang unklar. Ein Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt entdeckte den Täter bei einer Routinekontrolle in seiner Einzelzelle. Hinweis: Auf ein Fremdverschulden gibt es demnach nicht. Ende Juni erschoss der 43-jährige mehrere Mitarbeiter des Jugendamtes Hannover sowie der Schutzeinrichtung in Stade. Hintergrund der Tragödie war offenbar ein Sorgerechtsstreit um die kleine Tochter des Verdächtigen. Der Mann wurde kurz nach der Tat auf der Flucht festgenommen und befand sich seitdem in Untersuchungshaft. Gegen den 45-jährigen lag zudem ein offener Haftbefehl aus der Türkei vor. Bereits in der Nacht zum Montag hat sich ein brutaler Übergriff im Landkreis Würzburg ereignet. Ein Syrer hat einen Mann in Höchberg offenbar wegen eines Israelansteckers an seiner Kleidung angesprochen und dann verprügelt. Mehrfach soll der Syrer gegen Kopf und Oberkörper des Opfers getreten haben. Erst als die Polizei eingrief, ließ er von ihm ab. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt, die deutsch-raelische Gesellschaft bestätigte auf Instagram, dass der schwerverletzte Mann Mitglied bei Ihnen ist. Entsetzt von dem Übergriff ruft die Organisation jetzt zu Mahnkundgebungen in Würzburg am Freitag auf. Aus unserer Politikredaktion Gerit Sebold bei mir im Studio. Gar, du hast dich mit dem Fall beschäftigt. Welche weiteren Details zu dieser Tat hast du denn? Ja, genau. Ich habe, als ich das gehört habe, auch mal versucht ein bisschen zu recherchieren. Konnte jetzt auch mit Kreisen sprechen, die auch unter anderem mit dem T mit dem Opfer sprechen konnten. Äh vieles ist jetzt auch schon bekannt. Z.B. auch, dass das Opfer einen Wirbelbruch erlitten hat. Also, das hat die Bildzeitung jetzt schon die Info. Die Info habe ich tatsächlich auch. Also, das ist ein wirklich wirklich ähm brutaler Überfall gewesen. Weitere Infos ist es wohl an der Bushaltestelle passiert. Es ging tatsächlich um diesen Pin am Rever, eine Israelf Fahne. Es soll wohl erst eine Diskussion darum gegeben haben, die vielleicht am Anfang sogar noch relativ sachlich geführt wurde und dann soll der Täter unvermittelt auf das Opfer eingeschlagen haben. Ähm spannend auch. Der Täter soll auch gesagt haben in der Diskussion, Israel würde ja auch überall die schwulen Fahnen aufhängen. Wo genau er jetzt damit meinte, ist unklar. Aber man hat hier definitiv dann auch, ich sag mal, homophobe äh eine homophobe Mentalität, die noch dahinter steckt, was man ja oft erlebt, was, ich sag mal, wenn es diese ausländische Ideologie, die auch eine Kategorie ist, wenn man äh nach dem Täterhintergrund fragt bei der polizeilichen Kriminalstatistik, dass das oft so in einer Kombination ist, ähm gar nicht nur religiös motiviert, aber trotzdem von einem Antisemitismus, aber oft auch von einer extremen Homophobie geprägt. Ähm, der Täter hat auf das Opfer eingetreten, als er am Boden lag. Ähm, Passanten sollen nicht eingeschritten sein. Es gab wohl welche, in der Nähe waren. Die haben dann allerdings immerhin die Polizei geholt, die dann den Täter auch festnehmen äh konnte. Mhm. Du hast ja gesagt, der Verdächtige ist ein Syrer. Da gibt's ja eben immer wieder Debatten auch um äh antisemitische Angriffe, Gewalttaten eben auf Menschen, die man eben dem Judentum oder Israel zuordnet. Wie muss man diese Zahlen zu den Hintergründen bzw. zu den mutmaßlichen Tätern denn einordnen? Ja, man muss wirklich sagen, da darum gibt es eine schon Jahre ähm entsponnene Debatte um die Zuordnung. Die polizeiliche Kriminalstatistik fragt, was ist die Motivation, die Motivlage der Täter? Und wenn es dann um diese extremistischen Formen geht, dann gibt es äh rechte Täter, Rechtsextremismus, linke Täter und jetzt das immer stärker werdende, entweder religiös religiös motivierte Ideologie im beispielsweise Islamismus oder eben, was ich ja schon angesprochen habe jetzt diese ausländische Ideologie, die zwar keine Islamisten sind, aber eben wie jetzt vielleicht der Täter hier aus Syrien hierherkommt, wegen seiner Identität, seiner Ideologie, die er von zu Hause mitbringt, sagen wir so dann eben extremistische Straftaten begeht und da muss man erstmal sagen, diese Kategorie, die ist in der polizeilichen Kriminalstatistik stetig nach oben gegangen, hat jetzt 2025 dann auch einen Höchstand erreicht. Man muss grundsätzlich sagen, dass die Zahlen antisemit antisemitischer Übergriffe seit dem 7. Oktober äh stetig gestiegen sind, 2025 auch einen Höchststand hatten. Die Debatte entsteht allerdings darum, dass viele hinterfragen, dass die Zahlen stimmen, weil noch immer ist über die Hälfte von Rechts, also immer noch sind die meisten antisemitischen Straftaten laut der polizeilichen Kriminalstatistik von rechten Tätern verübt. Die Kritik daran ist, dass es tatsächlich lange Zeit so war, dass wenn kein Täter ermittelt wurde und das ist sehr sehr häufig der Fall, dann wurde eine antisemitische Straftat automatisch rechts zugeordnet, weil man der Meinung war, das ist das Wahrscheinlichste. Mhm. Da hat haben die Behörden angepasst. Es ist nicht mehr so, dass es automatisch äh rechts zugeordnet wird. Allerdings braucht es schon ähm Indizien, dass es nicht von rechts kommt, wenn kein Täter ermittelt wird. eine Zeugenaussage beispielsweise, die sagt, es wurde ein islamistischer Ruf gerufen oder ein arabischer Ausbruch z.B. oder wenn es z.B. in Neuköln wird eher davon ausgegangen, dass es natürlich keine rechter Übergriff ist, wenn es antisemitische Straftaten gibt, aber man muss sagen, diese Statistik ist immer noch nicht perfekt, weil wenn es all gibt, die Zahlen immer noch bei Rechts einzahlen und diese Debatte wird weitergeführt. Man muss schon sagen, die Behörden, die sind da dran, die kennen das Problem ähm und befassen sich auch damit. Aber tatsächlich ähm wird der Phänomenbereich religiöser und ausländischer Ideologie einfach stetig größer und das ist ein Phänomen, dem man sich jetzt stellen muss. Ja, vielen Dank für diese interessante Einordnung. Danke schön. Das US-Mitär hat nach eigenen Angaben seine neuesten Angriffe gegen den Iran beendet. Die USA griffen inzwischen in der zehnten Nacht in Folge an. Ziele sein militärische Einrichtungen gewesen, heißt es. Der Iran meldet unterdessen Explosionen in mehreren Gebieten des Landes. Mit den Angriffen wollen die USA, Irans Fähigkeitsschwächen Handelsschiffe in der Straße von Hormos zu attackieren. Die Meerenge ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Ölhandel. Und aus Kaisers Lautern zugeschaltet ist jetzt der Irankenner und Terrorismusexperte Hansjob Schindler. Herr Schindler, ich grüße Sie. Hallo, Irans Präsident Peschkan, der sagt, sein Land befinde sich in einem vollumfänglichen Krieg mit den USA. Donald Trump droht gleichzeitig mit Rache, wenn weitere US-Soldaten getötet werden sollten. Wie verhärtet sind denn die Fronten zwischen den beiden Kriegsparteien jetzt wieder? Muss man sagen wirklich sehr verhärtet. Also einerseits sehen wir, dass die Eskalationsspray einfach automatisch weitergeht. Die iranische Seite hört schlicht und ergreifend nicht auf, den zivilen äh Schiffekkehr zu beschießen. Auch wieder äh vor einigen Stunden in der Nähe von der Küste von Oman außerhalb der Straße von Homos jetzt mittlerweile auch. Das heißt, äh dieses hin und Her geht einfach weiter. Klar ist, die amerikanische Seite braucht eigentlich, wenn sie denn Diplomatie wollte und der Außenminister der USA Rubio hat gesagt, man sind immer offen für Diplomatie, aber man braucht einen Verhandlungspartner, der sicherstellen kann, dass etweige Zugeständnisse auch eingehalten werden können. Und das war jetzt in den letzten Monaten einfach klar nicht der Fall. Die iranische Seite konnte die Straße von Homos oder hat die Straße von Homos nie wirklich geöffnet. sehr wahrscheinlich, weil die Hardliner in den Revolutionskarten nicht auf die Verhandler hören. Es wurde zugesagt zum Waffenstillstand die Straße zu öffnen. Es wurde zugesagt bei der Zeichnung des MUUS die Straße zu öffnen und es hat de facto nie stattgefunden. Es ist auch klar, dass bis zu den Wahlen im November die US-Administration sehr unwahrscheinlich das entscheiden wird noch mal massiv militärisch vorzugehen, aber es gibt auch einen Tag nach den Wahlen. Mhm. Neben der Straße von Normos ist ja auch das iranische Atomprogramm ein wichtiger Streitpunkt. Laut einem Bericht des Wall Street Journals unter Berufung auf israelische und amerikanische Geheimdienste wurde jetzt ein Großteil der iranischen Zentriflugen offenbar in Tunnelagen rund 90 bis 130 140 m unter massivem Fels nah der Atomanlage Natanz gebracht. Könnten die USA denn diese Zentrifuren in dieser Tiefe überhaupt noch zerstören, wenn sie es denn versuchen sollten? Das ist nur sehr schwer. Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man tatsächlich dann eine Atomwaffen einsetzen müsste, aber natürlich kann man den Zugang zu diesen Zentrifugen, also irgendwo muss dann ein Zugang bestehen, dass man überhaupt in den Tunnel reinkommt. Den verschließen, das können die Iraner relativ einfach wieder ausgraben. erwartet, sichert natürlich jetzt das Regime die Teile des Nuklearprogramms, die noch nicht zerstört waren, also Zentrifugen Ersatzteile, möglicherweise auch Teile des angereicherten Uraniums, um es eben sollte dieser Konflikt irgendwann sich weiter beruhigen oder wieder beruhigen oder fertig sein, da natürlich wieder aufzubauen, denn das ist ein weiteres Verhandlungselement der iranischen Seite, das Atomprogramm, wie weit man da überhaupt in der Lage ist oder will es ist, Zugeständnisse zu machen auf der Seiten des Regimes, bleibt abzuwarten. Über die Straße von Normos haben wir jetzt gerade eben gesprochen. Die Hutsis im Jemen, die wollen ja gleichzeitig den südlichen Ausgang des Roten Meeres jetzt weiter stark beschießen, um da saudische Schiffe zu blockieren, die eben diesen Umweg über das Rote Meer versuchen zu nehmen. Saudi-Arabien hat ja diese Möglichkeit. Inwiefern versuchen jetzt die Verbündeten des Iran hier eine zweite Front aufzumachen, um z.B. den Ölpreis weiter hochzutreiben? Also, da muss man verstehen, die Hoofs sind die am wenigsten an das Regime im Iran angebundene Proxigruppe. Die Hutis machen eigentlich das, was für die Hutis gut ist, nicht unbedingt das, was die islamische Republik von ihnen wollte. Sie wollten ja auch schon vor enig einigen Wochen, dass die Huts vor dem Mou das rote Meer wieder durch äh beschießen äh unsicher machen. Jetzt nachdem die saudische Regierung mit Zusammenarbeit mit der anerkannten jemindischen Regierung das ähm Flugfeld von Sana beschossen hatte, um zu verhindern, dass die Iraner die Hutsis mit neuen Waffen versorgen können. Jetzt entscheiden sich die Hutsis es zu tun. Die Kapazitäten der Hutis militärisch sind natürlich nicht zu vergleichen mit der Indesan, aber kommerziell macht es eigentlich keinen Unterschied, ob sie 20 oder zwei Schiffe pro Woche beschießen können. Auch wie im Straße von Hus werden die weltweiten Schiffahrtsgesellschaften und insbesondere Schiffahrtsvicherer dann schlicht und ergreifend ihre Schiffe nicht mehr durch das rote Meer äh äh schicken. Aber es ist tatsächlich ein Nebenkonflikt, der sich nicht automatisch dadurch lösen lässte, dass man sich z.B. mit dem Radlinen des iranischen Regimes in ein benehm Setz, denn die Hutsis würden das auch tun, ohne dass die islamische Republik sie hier dazu auffordert. Herr Schändler, vielen Dank für dieses Gespräch. Danke schön. Vielen Dank. Und dann gab es noch einen empfindlichen Schlag für Russlands Luftwaffe. Bei einem ukrainischen Drohnenangriff soll ein strategischer Bomber vom Typ 295 MS auf dem Luftwaffenstützpunkt Engels schwer beschädigt oder zerstört worden sein. Videos in sozialen Netzwerken zeigen die letzten Sekunden vor den Einschlägen. Der Stützpunkt in der russischen Region Saratov gilt als eine der wichtigsten Basen für strategische Langstreckenbomber. Die TU95 MS kann Marschflugkörper mit konventionellen oder sogar nuklearen Sprengköpfen einsetzen und gehört zu den wichtigsten Trägern der russischen nuklearen Abschreckung. Präsident Selenski steht innenpolitisch gehörig unter Druck. Dazu unser Korrespondent Kiev Christophner aus Kiev. In der Ukraine tobt augenblicklich ein Machtkampf. Da geht es grob gesagt um drei Personen. Michael Föderov, mittlerweile ehemaliger Verteidigungsminister, ein junger Mann, gilt als äußerst innovativ, als Macher, als jemand, der die Drohnentruppe der Ukraine nach vorne gebracht hat. Und auf der anderen Seite General Alexander Sirski, der Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, der eher als jemand gilt, der gerne mit der Brechstange vorgeht. Und diese beiden Männer haben Streitigkeiten, das ist Kompetenzgerange, da geht es um wer hat mehr Einfluss. Und jetzt muss Volodimir Selenski zwischen diesen beiden Männern moderieren. Und der ukrainische Präsident hat sich dann ziemlich schnell auf die Seite von Sirski geschlagen, Föderhof vor die Tür gesetzt und dieser Sirski scheint eben Ludimir Selenski näher zu sein. Sirski gilt als loyaler General ohne eigene politische Ambitionen. Föderow hingegen gilt hier als jemand der sehr wohl eigene politische Ambitionen haben könnte und zum Konkurrenten werden könnte für Wolodimir Selenski. Und jetzt kommt die Straße dazu seit einigen Tagen. Es gibt Proteste und da fordern die Menschen, dass Föderov reinstalliert werden soll als Verteidigungsminister reaktiviert werden soll und dass Sirski rausfliegen soll. Und Selenski reagiert jetzt auf diesen Druck und führt seit einigen Tagen Gesprächen mit hohen ukrainischen Militärs und da scheint es darum zu gehen zu sondieren, wer Alexander Sirzki als Oberbefehlshaber der ukrainischen Truppe ersetzen könnte. Sollte der ukrainische Präsident tatsächlich Sirski vor die Tür setzen, dann wäre das für Woludimir Selenski äußerst heikel, denn das würde zeigen, dass der ukrainische Präsident auf Druck reagiert und auf Druck umkippen kann. Der Druck kommt ja von der Straße, wie ich bereits gesagt habe. Es kann auch sein, dass Druck noch zusätzlich kommt aus Westeuropa und den USA, weil Westeuropa und den USA dieser Föderhoff, dieser junge Mann, dieser Macher lieber sein könnte als General Sirski. Aber das ist nur eine Vermutung meinerseits. Wie dem auch sei, sollte Selenski jetzt dazu übergehen, Sirski vor die Tür zu setzen, wäre das für viele Menschen hier Freund und Feind ein Signal, dass Zelenski im Zweifel eben umkippen kann. Und dann würden sich viele fragen, lohnt es sich überhaupt noch für Selenski zu arbeiten, sich für ihn einzusetzen, wenn er dich im Endeffekt sowieso fallen lässt. Und das könnte einen großen Machtverlust verdeuten für Woludimir Selenski. Er könnte fast so etwas werden wie ein Frühstücksdirektor. Und genau das könnte den Russen in die Hände spielen, wenn sich die Ukrainer hier gegenseitig ans Leder gehen. Da werden sich schon viele in Moskau die Hände reiben und sagen, wir haben es nicht geschafft, die Ukrainer in die Knie zu zwingen. Dann zerfleischen Sie sich eben selbst. Uns ist das egal, uns Russen, uns geht es nur darum, die Ukrainer irgendwie zu besiegen. Der neue britische Premierminister Andy Burnham hat schon kurz nach seiner Ernennung das Kabinett neu geordnet. Überraschend machte er den früheren Verteidigungsminister John Hely zum Finanzminister. Heli hatte das Kabinett im Juni aus Protest gegen den Kurs von Burnhams Vorgänger Kirs Damer verlassen. Den ehemaligen Gesundheitsminister West Streeting hat Burnham verteidigungsminister berufen. Außerdem telefonierte Burnham bereits mit US-Präsident Donald Trump. Trump erklärte, das Gespräch sei sehr gut verlaufen. Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern stagnieren. Im Juni gingen sie im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,4% zurück und summierten sich noch auf gut 98 Milliarden Euro. Das geht aus dem neuen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor. Im ersten Halbjahr 2026 lagen die Einnahmen bei gut 451 Milliarden. Das entspricht eine Plus von 0,8% zum Vorjahreszeitraum. Überdurchschnittliche Anstiege gab es letzten Monat beispielsweise bei der Lohnsteuer. Die Zahl neuer Beamter muss auf ein Minimum reduziert werden. Das fordert der Steuerzahlerbund. Man müsse Personal umfangen und die Privilegien kritisch unter die Lupe nehmen, sagt Präsident Reiner Holznagel der Funke Medienruppe. Neue Verbeamtungen sollen auf hoheitliche Kernbereiche beschränkt werden, also beispielsweise auf Polizei, Finanzverwaltung und die Justiz. Das Thema Leimutterschaft bleibt in Deutschland umstritten. Wer keine Kinder bekommen kann, kann hierzulande nur adoptieren oder eben eine Pflegschaft übernehmen. Doch dieses Angebot ist begrenzt. Wer unbedingt ein leibliches Kind möchte, dem bleibt am Ende nur der Weg ins Ausland, so wie es Jens Sparn und sein Mann gemacht haben. Jetzt hat sich der Ethikrat in dieses Problem eingeschaltet, um das Thema Leimutterschaft erneut zu diskutieren. Mehr von Achim unser. Unerfüllter Kinderwunsch ist bei Leibe kein Lifestyle Problem. Bei vielen sei dieser Wunsch existenziell und könne das Lebensglück bedrohen, meint der Vorsitzende des deutschen Ethikrats, der nun eine offene gesellschaftliche Debatte über die Leimutterschaft fordert. Helmut Frister meint, wenn man die Debatten nicht führt, wird das Problem latent immer bleiben. Man sollte diese Debatte führen und man muss halt dann überlegen, welche Güter sich da gegenüber stehen. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag noch einmal per Abstimmung bekräftigt, dass die Leihmutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltiche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CDU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queeren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, ähm es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. Bei den Grünen zeigt man sich offen für eine Debatte darüber. In Italien wiederum ist selbst das, was Jens Spahn jetzt machte, verboten. Die Bürger sind uneins über das geltende Verbot. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland richtig finden. 41% erklären hingegen, dass sie das Verbot für falsch halten. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angaben. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter, es geht um Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral, wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland geht. Ein irakischer Intensivtäter wird zu 3 Jahren Haft verurteilt, fängt in der Haft an ein Verhältnis mit gleich zwei Vollzugsbeamtinnen an, verliert seinen Flüchtlingsstatus und klagt den trotzdem wieder ein. Wie kann das sein? Hier die Einzelheiten. Am Jot im Irak geboren und verurteilter Intensivtäter. Vor Gericht verantworten musste er sich unter anderem wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Dre Jahre saß er in Jugendhaft. Der Flüchtlingsstatus wurde ihm vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge aberkannt. Dagegen plagte der 19-jährige mit Erfolg. Hier in dem Fall war die Voraussetzung, dass eine Freiheitsstrafe von mindestens 3 Jahren verhängt worden ist wegen eines Verbrechens oder einer schweren Straftat. diese Voraussetzung war erfüllt. Darüber hinaus muss aber eben noch für die Zukunft gesehen eine Gefahr für die Allgemeinheit bestehen. Und genau dieses Tatbestandsmerkmal, diesen Aspekt, den hat das Gericht verneint auf Grundlage der mündlichen Verhandlung. Dabei bezifferte ein kriminalprognostisches Gutachten vom Januar 2025 das Risiko weiterer Straftaten auf immerhin 78%. Und dann geht man davon aus, dass weitere Straftaten folgen. Man muss auch mit Härte entschieden werden mit Konsequenz. Und diese Ehrlichkeit ist geboten im übrigen auch zum Schutze aller Menschen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland leben, denn die werden oft in einen Topf geworfen und leiden dann unter den Vorurteilen mehr als die Straftäter. Ein zweites Gutachten vom August att dem Intensivtäter eine persönliche Reifung, mehr Einsicht und eine verbesserte Impulskontrolle. Wenn Politik ein ernsthaftes Interesse da dran hat, Menschen, die hier Straftaten begehen, Ausländer, die hier Straftaten begehen, außer Landes zu bringen, dann müssen die Gesetze so scharf formuliert sein, dass die Gerichte auch keine kein Ermessenspielraum mehr haben. Für bundesweites Aufsehen sorgte der Fall bereits Ende 2024, als bekannt wurde, dass Ahmad J mit einer Psychologin und einer Abteilungsleiterin der Jugendanstalt ein Verhältnis hatte. Das ist nicht professionell in keinster Hinsicht und dementsprechend sollte das überprüft werden. Also ich denke den Status sollen die Flüchtlingstäter aber erkannt bekommen. Am Jot ist inzwischen wieder auf freiem Fuß, muss ich aber noch wegen Bestechung vor dem Amtsgericht Salzgitter verantworten. Seit seiner Haftentlassung lebt er mit der früheren Abteilungsleiterin der Jugendanstalt zusammen. Das Paar hat offenbar große Pläne, heiraten und Kinder bekommen. Es gibt eine neue Enttäuschung für den DFB. Die FIFA hat ihre neue Weltrangliste veröffentlicht. Nach dem WM aus im Achtelfinale gegen Paraguay rutscht die deutsche Nationalmannschaft jetzt weiter ab und belegt nur noch Rang 12 hinter Kolumbien. Auch an der Spitze gibt es einen Wechsel. Weltmeister Spanien verdrängt Argentinien von Platz 1 und führt die FIFA Weltrangliste seit dem WM Triumph an. Frankreich komplettiert die Top 3. Die Vorfälle nach dem WMN-Spiel könnten für Argentinien jetzt der Nachspiel haben. Die FIFA hat eine Untersuchung wegen Unsportlichkeit eingeleitet. Der Argentinier Leandro Paredes hatte nach der 0:1 Niederlage den spanischen Spieler Gavi bei Range Lein mit der Hand im Gesicht getroffen und geschupst. Namentlich genannt wurde Paredes, in der Mitteilung aber nicht. Die Ermittlungen könnten sich berichten zufolge auch gegen Nahauel Molina und Cotrainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltensrichten. Spanien dagegen außer Rand und Band. Bei ihrer Ankunft in Madrid haben die frisch gebackenen Weltmeister es gestern Abend noch mal so richtig krachen lassen. Nach dem königlichen Empfang durch Felippe ging es mit dem offenen Bus dann durch die Hauptstadt. Etwa 2 Millionen Menschen feierten ihre Helden entlang der Triumphfahrt. Endstation war der Sibelles Platz. Dort verwandelte sich das Zentrum Madrids in eine riesige Partymeile. Vor rund 120.000 Fans sang, tanzte und feierte die Furia Rocher gemeinsam mit ihren Anhängern bis tief in die Nacht. [jubel] Jens Sparn ist zurückgetreten, doch die inhaltliche Diskussion um das Thema Leimutterschaft in Deutschland geht jetzt erst so richtig los. Die Juristin Frau Kobrosius Gerstorf etwa spricht sich für eine Legalisierung hier zulande aus im Kern, weil Frauen selbst über ihren eigenen Körper bestimmen können. Daraufhin wird sie aus der CDU jetzt auch angefeindet. Wir sprechen gleich mit Frau Brosius Gersdorf. Davor zeigt Ihnen Achim unser aber noch die Debatte mit dem für und wieder. Unerfüllter Kinderwunsch ist bei Leibe kein Lifestyle Problem. Bei vielen sei dieser Wunsch existenziell und könne das Lebensglück bedrohen, meint der Vorsitzende des deutschen Ethikrats, der nun eine offene gesellschaftliche Debatte über die Leimutterschaft fordert. Helmut Frister meint, wenn man die Debatten nicht führt, wird das Problem latent immer bleiben. Man sollte diese Debatte führen und man muss halt dann überlegen, welche Güter sich da gegenüber stehen. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag noch einmal per Abstimmung bekräftigt, dass die Leihutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltliche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. Bei den Grünen zeigt man sich offen für eine Debatte darüber. In Italien wiederum ist selbst das, was Jens Spahn jetzt machte, verboten. Die Bürger sind uneins über das geltende Verbot. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland richtig finden. 41% erklären hingegen, dass sie das Verbot für falsch halten. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angaben. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter, es geht um Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral, wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland geht. Ja, wir wollen das Thema vertiefen. Bei uns im Studio ist die Rechtswissenschaftlerin Professor Dr. Frauke Brosius Gerstdorf von der Universität Podstam. Schön, dass Sie heute hier sind. Guten Abend. Guten Abend. Guten Abend. Sie haben in einem Interview das geltende Leimutterverbot als so wörtlich paternalistisch und unvereinbar mit dem Menschenbild des Grundgesetzes bezeichnet. Warum? Wie haben Sie das gemeint? Also das geltende Verbot der Leimutterschaft, das wir haben in Deutschland und übrigens auch der Eizellspende, während die Samenspende ja seit langem erlaubt ist, das ist einfach ein Grundrechtseingriff. Das greift ein in die Freiheit der Menschen, der Paare, die aus sozialen oder medizinischen Gründen auf eine Leihmutterschaft oder eine Eizellspende angewiesen sind, um ein Kind zu bekommen. So und so ein Grundrechtseingriff, der muss nach unserer Verfassung, unserem Grundgesetz gerechtfertigt sein. Das heißt, der Staat, der Gesetzgeber braucht gute Gründe, um das Verbot der Leihmutterschaft zu rechtfertigen. Und diese guten Gründe sehe ich nicht so wirklich. Ähm, ich denke, er kann es nicht das geltende Verbot der Leihmutterschaft rechtfertigen mit dem Schutz der Leihmutter, wenn sie die Entscheidung freiwillig, autonom und selbstbestimmt trifft. Das ist das Entscheidende. Ja, sie muss sie informiert treffen. Sie muss informiert sein über die medizinischen Risikenbelastung und wenn sie dann aber autonom entscheidet, sie möchte diesen Schritt gehen, dann darf der Staat ihr das meines Erachtens nicht verbieten. Denn sowas wie ein Schutz vor sich selbst, das ist unserem Grundgesetz fremd. Wenn der Staat das macht, dann bevormundet er Frauen und das ist das, was ich mit paternalistisch gemeint habe. Sie meinen, Aufklärung würde reichen und gab's ja unter der Ampelregierung auch schon mal eine Kommission, die sich intensiv mit dem Thema auch beschäftigt hat und da wurde auch davor gewarnt, dass das schon auch Tür und Tor öffnet, selbst wenn man es altruistisch macht für Missbrauch. Auch wenn wir auch in die USA schauen, da gibt's ja teilweise schon regelrechte Knebelverträge. Die Frauen können dazu Abtreibung und ähnlichem auch gezwungen werden. Ist das nichts, wo sie sagen, das Recht der Frau über ihren eigenen Körper, da haben wir dann schon ein Interessenskonflikt? Natürlich reicht Aufklärung nicht aus. Der Staat muss, wenn er die Leihmutter schafft und auch die Eizerspende legalisiert in Deutschland, muss er sehr umfangreiche gesetzliche Vorkehrungen treffen, um Frauen ähm vor Zwang, vor Druck, auch vor wirtschaftlicher Ausbeutung und Missbrauch zu schützen. Das ist ganz ganz wichtig. Wenn Frauen nur aus wirtschaftlicher Not heraus diesen Schritt gehen, dann ist das auch keine freiwillige Entscheidung mehr. Der Kommissionsbericht, den Sie angesprochen haben, der ist unglaublich lesenswert. Da haben die Kolleginnen und Kollegen großartige Arbeit geleistet. die machen Vorschläge, wie der Gesetzgeber eine altruistische Leimutterschaft, nur damit haben sie sich beschäftigt, ähm sollten sie sich beschäftigen, ähm äh Regeln könnte. Sie melden aber auch leichte Zweifel an und ich finde auch das ist eine Debatte, die wir jetzt führen sollten. Insofern finde ich das prima, was für eine Debatte hier gerade in Deutschland entstanden ist über das Thema Leimutterschaft und Alzellspende. eigentlich altruistische Leimutterschaft, die dann ja nur mit einer angemessenen Aufwandsentschädigung für Frauen einhergeht, eigentlich das Richtige ist, weil letztlich sind natürlich die Frauen, die dann die größten Belastungen tragen, werden möglicherweise nur für ihre finanziellen Aufwendungen entschädigt, während andere Kliniken, Vermittlungsagenturen dann mehr Geld daran verdienen. Also auch die Diskussion müsste dann geführt werden, nur eine angemessene Aufwandsentschädigung oder eine echte Bezahlung. Mm. Aber da ist ja eben dem Missbrauch dann möglicherweise wieder Tür und Tor geöffnet. Auch wenn man da drüber spricht, man kann es ja letztenendes dann vielleicht auch gar nicht äh unterbinden im Einzelfall, wo man ja auch nie weiß, ob vielleicht dann unter der Hand dann doch irgendwie Geld geschoben wird, damit die Frau das dann macht. Aber ich würde noch auf einen anderen Punkt kommen wollen. Was ist denn mit den Rechten des Kindes, das aus einer solchen Befruchtung hervorgeht? Äh, wenn wir jetzt den Fall von Herrn Jens Sparn nehmen, da wurde die Mutter aus dem Katalog ausgesucht, eine äh eine Leimutter, die also genetisch überhaupt nicht mit dem Kind äh verwandt ist. Und dieses Kind könnte ja später auch mal in einen Interessenskonflikt kommen, möchte vielleicht wissen, wo komme ich denn her? Diese Möglichkeit, die kann man ja aber durch die Gesetze dann gar nicht beheben. Lassen Sie mich ganz kurz noch mal auf den Punkt zu sprechen kommen, den Sie vorher angesprochen haben, weil der natürlich elementar wichtig ist. Der Gesetzgeber darf die Leimutterschaft und auch die Eizerspinde nur legalisieren, nur rechtlich erlauben, wenn er für einen wirksamen Schutz des Missbrauchs vor dem, also der Frauen vor Missbrauch ähm Sorge trägt. Aber da gibt es schon Regelungen an anderen Ländern, die man sich mal anschauen könnte, an denen man sich orientieren könnte. Und es ist einfach ganz wichtig, dass man sich jetzt mit diesem Thema beschäftigt. Und ich möchte noch mal festhalten, wenn eine Frau über die Risiken und die Belastung informiert ist, wenn sie das frei von Druck und Zwang macht, wenn es eine selbstbestimmte autonome Entscheidung ist, dann hat der Staat sie zu respektieren. Die Rechte des Kindes ganz wichtig, das sind sozusagen ist sind ist das andere Schutzgut, was wir natürlich unbedingt im Blick haben müssen bei einer Legalisierung von Eizerspende und Leimutterschaft, aber übrigens genauso bei der Samenspende, die seit Jahrzehnten zulässig ist in Deutschland. Die Studien, die mir bekannt sind, die die Kommission für reproduktive Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin umfassend ausgewertet haben, die sagen, dass sich Leimütterkinder ganz normal entwickeln, körperlich, geistig, seelisch, sozial. Ja, und insofern ist das die Studienlage, auf die der Gesetzgeber auch rezipieren, die der rezipieren muss. Was ganz wichtig ist, ist in Deutschland das Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung. Das ist ein Verfassungsrecht, was das Bundesverfassungsrechtgericht schon vor vielen Jahren äh entwickelt und betont hat. Das ist ganz wichtig. Das heißt, so ein Kind, das aus einer Eizellspende oder einer Leimmutterschaft hervorgeht, bei dem es zu einer gespaltenen Mutterschaft kommt, das muss mindestens mit der Volljährigkeit das Recht haben, die Identität der Leimutter, der Eizerspenderin zu erfahren. Aber ganz ehrlich, das ist bei einer Samenspende auch so. Da kann man sich am Samenspenderegister orientieren und ein Alzellspenderegister oder ein Leimutterschaftsregister aufsetzen. Nun haben Sie gesagt, gut, dass die Debatte in Deutschland mal sachlich losgeht, aber mit der Sachlichkeit ist es teilweise auch schwierig. Es gibt ja große Vorbehalte auch rund um das Thema Leimunutterschaft. Ähm, ich habe im Vorbereitung auf das Gespräch bin ich über ein Tweet gestoppert von Armin Lasche, CDU-Pitiker, der da geschrieben hat, sich auf ihr Interview in der Zeit bezogen hat und meinte etwas plumperes als diese Antwort von Frau Brosius Gerstoff habe ich noch nicht gelesen. Ein Segen, dass sie nicht im höchsten deutschen Gericht sitzt, das über die Werteordnung der Verfassung wacht. Wenn Sie sowas hören und lesen, was fällt Ihnen dazu noch ein? Ja, ich hoffe nicht, dass es allgemein so der Politikstil ist, den wir da momentan sehen. Mein Stil ist es nicht. Ich bin Juristin, ich beschäftige mich rechtlichen Argumenten und ich würde dringend dazu auffordern, dass wir diese Debatte sachlich juristisch führen, dass wir eine breite gesellschaftliche politische Debatte anstoßen. So emotionale Wortbeiträge finde ich bringen uns da jetzt nicht so ganz groß weiter. Frau Brosius Gerstoor, vielen Dank für das Gespräch. Danke, dass Sie heute hier waren. Ich danke Ihnen. Danke Ihnen. Moment. Der Mann, der sechs Menschen in einem Mutter Kindheim in Stade getötet hat, hat sich im Gefängnis nun selbst das Leben genommen. Wie es zu diesem Suizid kam, das ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Ende Juni erschoss der Täter Mitarbeiter des Jugendamtes Hannover sowie der Einrichtung in State. Hintergrund der Tragödie war offenbar ein Sorgerechtstrahlt um die kleine Tochter des Verdächtigen. Gegen den 45-jährigen lag zudem ein offener Haftbefehl aus der Türkei vor. Manuel Ostermann ist uns jetzt zugeschaltet, Vorsitzender der Bundespolizeigewerkschaft. Herr Ostermann, guten Abend. Hallo. Guten Abend. Grüße ins Studio. Sagen Sie, wenn wir den Fall nehmen, also normalerweise sollte das nicht der Fall sein, dass sich also Tatverdächtige, die in Untersuchungshaft sitzen, selbst suicidieren können. Wie kann sich denn ein Mordverdächtiger tatsächlich inhaft das Leben nennen? Werden diese Leute nicht eigentlich streng und regelmäßig überwacht? Ja, natürlich ähm ist es so, dass in den Justizvollzugsanstalten engmaschige Kontrolle ähm vorherrscht, aber da, wo Menschen arbeiten, können a Fehler passieren und vor allem kann man eins nicht immer 100% garantieren, dass bestimmte Szenarien eben nicht in Erscheinung treten. Ich bin mir ziemlich sicher, hier ist kein Fehlverhalten der Justizbeamten vorherrschend. Ähm, jetzt ist es so, wie es ist. Es ist traurig, denn äh am Ende ist es so, dass ich jetzt die Justizvollzugsbeamten rechtfertigen müssen, aber ich bin mir sehr sicher, dass auch hier alles vernünftig äh von Statten gegangen ist. Wissen Sie denn, wie sich der 45-jährige getötet hat? Ein Strick oder scharfe Messer? Die dürften in einer Haftanstalt ja wahrscheinlich nicht einfach so herumliegen. Nee, dazu habe ich leider äh keine genauen Sacherkenntnisse. Fakt ist genau das, was Sie natürlich gerade gesagt haben, spitze Gegenstände sind nicht allgemein zugänglich. äh schon aus Sicherheitsgründen und auch ne dementsprechend aus guten Gründen. Ähm wie das sich zugetragen hat, wird sich wird sich klären, aber ich sag mal sich zu suizidieren geht ja auf ganz unterschiedlichen Wegen. M Herr Ostermann, nun haben Sie gesagt, sie können da keinen Fehlverhalten erstmal erkennen, auch wegen der Anstalt, nun gibt's die CDU Niedersachsen, die Aufklärung fordert und auch davon spricht, dass direkt nach der Tat schon bekannt war, dass der Mann sich selbst töten wollte. Nur Munition dafür hatte er nicht mehr. Also haben wir es hier vielleicht doch mit einem Behördenversagen zu tun, dass man gerade in dem Fall, wenn man doch davon wusste, vor den Suizidabsicht eben nicht genau genug hingeschaut hat. Ja, also mir steht es auch nicht zu, pauschal alles in Schutz zu nehmen, aber die CDU Niedersachsen hat ja richtig gesagt, indem sie sagt äh zum einen, es muss aufgeklärt werden, das Ergebnis muss man abwarten und B können die sich an die eigene Nase fassen. Äh denn dass die Justiz am Limit läuft, ist das politische Versagen und zwar personell und materiell. Also insofern haben wir hier wieder einen tragischen Sachverhalt, der aber dazu dienlich ist, noch mal auf die strukturellen Probleme aufmerksam zu machen. Ich kann nur daran appellieren, die Justizvollzugsbeamten, sie arbeiten wirklich aufopferungsvoll und ja, möglicherweise passieren auch da Fehler, wo Menschen arbeiten und die Politik täte jetzt gut daran, ihr Ergebnisse abzuwarten und dann auch politische Maßnahmen zu vollziehen. Ich glaube, Letzteres wird wieder mal nicht passieren. Herr Ostermann, wir haben noch ein weiteres Thema, über das wir mit Ihnen sprechen wollen. Bleiben Sie also bitte bei uns. Genug ist genug. So bestätigt Bahnfin Palla eine neue Alkoholregelung an sämtlichen Bahnhöfen in Deutschland. Im Kampf gegen Kriminalität und Vandalismus will die Deutsche Bahn den Alkoholkonsum an allen ihren Haltestellen verbieten. Anlass ist ein Zwischenfall, bei dem in der vergangenen Woche ein Bahnmitarbeiter während einer Ticketkontrolle attackiert und aus dem Zug gestoßen wurde. Dieser Vorfall sorgte bundesweit für Empführung und reit sich in eine Vielzahl alkoholisierter Taten ein. Diese neue Regelung betrifft dann alle 5400 Stationen und wird ab dem 15. Oktober dieses Jahres umgesetzt werden. Das kühle Bier im Bord bistro ist allerdings weiterhin erhältlich. Herr Ostermann, damit zurück zu Ihnen. Was sagen Sie denn jetzt zu diesem Alkoholverbot an den Bahnhöfen? Bringt das was? Also, ich kann den Grundgedanken ja nachvollziehen, aber ich appelliere immer daran, bevor man ein bundesweites Verbot ausspricht, muss man auch die Infrastruktur haben, um dieses Verbot auch Ausdruck zu verleihen. Und das hat die DBAG eben nicht. Ich glaube, am Ende ist hier ganz viel Rhetorik, aber keine praktische Umsetzbarkeit zu sehen, denn es ist Aufgabe der Deutschen Bahnag und nur der Deutschen Bahnag ihr Hausrecht um und durchzusetzen. Und ja, am Ende wird's ein Bärendienst sein, denn da, wo Verbote nicht um und durchgesetzt werden, animiert es dazu, rechtswidriges Verhalten erst Recht zu vollziehen. Wenn Sie sagen, Herr Ostermann, das ist einzig Aufgabe der Deutschen Bahnag, wie sieht's denn aus mit der Bundespolizei, die ja dann doch zumindest an vielen größeren Bahnhöfen präsent ist. Also kann es nicht sein, dass da auch was auf Sie zukommt knüftig? Ja, natürlich wird es auch eine zentrale Rolle spielen für die Bundespolizei, das Hausrecht um und durchzusetzen, also bundesweit Alkoholverbot in den Bereichen der Bahnanlagen, das ist die BAG Sache. Da, wo der Strafferfolgungsanspruch um und durchgesetzt werden muss, ist natürlich die Bundespolizei da. Äh und auch zuständig. Aber eins darf nicht passieren, dass das Milliardenkonzern den Bag angeführt von ihrer Chefin Maßnahmen vollziehen und dann am Ende die Verantwortung [räuspern] auf die Bundespolizei ähm stellt, das ist eine eine Maßnahme, die so nicht tragbar ist aus zwei Gründen. Uns fehlt das Personal und wir sind aufgrund von ganz vielen Einsatztaktiken auch gar nicht in der Lage dazu, über 5000 Bahnöfe Flächendecken zu kontrollieren. Das muss die DBAG jetzt schon selbst machen. Wer die Kapelle bestellt, er muss sie auch bezahlen. Herr Ostermann, vielen Dank für das Gespräch. Danke schön. Danke Ihnen. [schnauben] Ja, wir bleiben beim Thema Kriminalität. Ein Übergriff im Landkreis Würzburg macht nämlich wirklich fassungslos. Ein Syrer hat dort einen Mann attackiert, offenbar wegen eines Israelansteckers, an dessen Kleidung. Der 20-jährige Syrer wurde inzwischen festgenommen, das Opfer liegt schwer verletzt auf der Intensivstation. Mehr von Jana Wochnik. Ein 65-jähriger steht an einer Ampel, an seiner Kleidung ein solcher Sticker mit der Israelne. Er wird von einem 20jährigen Syrer darauf angesprochen und direkt angegriffen. Als der ältere Mann flüchten will, verprügelt der Syrain, tritt auf Kopf und Oberkörper ein. Der Übergriff passierte in der Nacht von Sonntag zu Montag im fränkischen Höchberg bei Würzburg. Wir haben den Verdächtigen, einen 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen noch in der Nacht nach der Tat festgenommen. Das Amtsgericht der Mittlungsrichter Würzburg hat Haftbefehl erlassen wegen versuchten Mordes. Seit Oktober 2023 nehmen die antisemitischen Vorfälle in Deutschland zu. Allein letztes Jahr gab es offiziell 8000. Dabei nimmt die Zahl nicht nur aus dem rechtsextremen Milie zu, sondern vor allem aus migrantischmuslimischen und dem linken Spektrum. Der Präsident der deutsch-raischen Gesellschaft, Volker Beck sagt zu dem jüngsten Überfall auf das Mitglied des DIG: "Es reicht. Wer Israel mit Genozid und Apartheitvorwürfen verteufelt, schafft das Klima für solche Übergriffe. Niemand mit einer Palästina Flagge muss in Deutschland um seine körperliche Integrität fürchten. Wer eine israelische Flagge zeigt, ist seines Lebens nicht sicher. Das schwerverletzte Opfer liegt auf der Intensivstation, hat unter anderem einen Wirbelbruch erlitten. Dieser Fall wird erneut die Diskussion entfachen, wie die Politik jetzt richtig reagiert. Das ist wirklich Kernaufgabe von demokratischen Politikern zu sagen, wir sichern die Grenzen und wir lassen nur Menschen in dieses Land, die nach dem Buchstaben des Gesetzes hier reinkommen dürfen und dann eben auch nach dem Buchstaben des Gesetzes bleiben dürfen. Sprich Leute, die das Recht haben auf Asyl, aber da der Blick auf die Realität zeigt das, wie gesagt, das hatte ich erwähnt, viel zu viel Menschen in diesem Land mutmaßlich auch wie der syrische Täter leben, die gar nicht hier sein dürften. und dann auch, das ist ein statistischer Fakt, sehr sehr häufig delinquent werden. Nun ermittelt also der zentrale Antisemitismus beauftragte der bayerischen Justiz. Die deutsch-raelische Gesellschaft ruft zu einer Mahnveranstaltung in Würzburg am Freitag auf. Und aus Höchberg, wo das Ganze passiert ist, ist Marie Lepinski zugeschaltet. Marie, du hast da weitere Informationen zu dieser brutalen Attacke. Hier erste Mal will ich vor allen Dingen auf den Täter eingehen. Es soll sich um einen 20-jährigen Syrer handeln. Der soll nämlich schon im Vorfeld dieser Tat auffällig geworden sein, denn am Wochenende da gab es hier ja ein Marktfest und da soll er am Abend vor der Tat, also am Sonntag, soll er da schon in Erscheinung getreten sein. Also es wurden ähm ja schon Beschwerden gegen ihn eingereicht und er wurde dann auch kontrolliert, weil er da auch einige Menschen belästigt haben soll und auch in der Vergangenheit, da ist er schon strafrechtlich in Erscheinung getreten, unter anderem auch schon wegen Körperverletzung. Also er ist der Polizei tatsächlich kein Unbekannter und jetzt gerade ähm ja lief ja gegen ihn ein Haftbefehl und er wurde in Gewahrsam genommen. Auch diese Situation soll ja relativ chaotisch gewesen sein, denn er hat ja so lange auf sein Opfer eingetreten, bis der eben ja zu Boden ging. Dort hat er ihm ja noch mal gegen den Kopf und auch gegen den Oberkörper getreten und bis die Polizei an dem Ort ankam, bis dahin hat er eben wirklich auch noch weitere Schäden zugefügt. Wir haben es ja gerade auch schon gehört, unter anderem ein Wirbelbruch und als die Polizei kam und ihn in Gewahrsam nehmen wollte, da wurde er auch noch einmal handgreiflich und hat eben auch einen Polizisten verletzt. Also wirklich eine sehr chaotische Szene, die sich da abgespielt hat. Und dann vielleicht noch einmal möchte ich darauf eingehen, warum jetzt die Generalstaatsanwaltschaft in München den ganzen Fall übernommen hat, denn der hat ein ja ähm ein relatives Gewicht auch für die Justiz, denn man vermutet hier israelfindliche und auch äh islamistische Tatmotivation und dem will man jetzt in den Ermittlungen weiter nachgehen. Marie Lepinski, vielen Dank für diese Informationen und in dem Fall wird das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Vielen Dank. So, weitere wichtige Nachrichten dieses Tages jetzt hier im Kurzüberblick. In den vergangenen Stunden wurde das italienische Bologna [musik] von heftigen Protesten erschüttert. Der Anlassen diese Bilder, die derzeit überall in Italien im Fernsehen laufen. [musik] Sie zeigen die Festnahme eines marokkanischstämmigen Kleinunternehmers, der nach einem Streit in der Nachbarschaft von Polizisten auf den Boden gepresst wurde. Der Mann rief: "Hilfe, [musik] genug, genug!" Doch die Polizisten blieben auf dem 42-jährigen Sitzen, der Mann stab während [musik] der Aktion. Die Familie forderte auf einer Protestveranstaltung Aufklärung und Konsequenzen für die Beamten. Später gingen die zunächst friedlichen Proteste in Gewalt über. Das italienische Innenministerium versprach eine vollständige Aufklärung. Die EU stellt die laufende Förderung der Kunstbienale von venedichen Höhe von 2 Millionen Euro ein. Grund ist die Teilnahme Russlands. Kulturvorhaben, die mit europäischen Steuergeldern finanziert [musik] werden, sollten demokratische Werte wahren sowie offenen Dialog, Vielfalt und Meinungsfreiheit fördern. Werte, die im heutigen Russland nicht geachtet werden, wie ein Sprecher der EU-Kommission mitteilte. Ein US-Armeeweteran hat einen Brandanschlag auf ein Bürogebäude der USinwanderungskontrollbehörde Eis in New York verübt. Der 43-jährige hatte vor einem Mitarbeitere im Stadt Lower Manhattan einen Eimer mit Benzin ausgeschüttet und angezündet. Außerdem soll er zwei Ächste, einen Hammer, eine Machete und drei Messer bei sich getragen haben. Sicherheitskräfte [musik] konnten ihn kurz darauf überwältigen. In seinem Wagen fand die Polizeischilder mit Antiisparolen. Das FBI stuft ihn als extremistisch ein. Hier sind die neuen Stars in dem Vergnügungspark Eent Snow World bei Shanghai, eine Gruppe Adelie und Eselspinguine. Die Schneelandschaft wird ganzjährig bei -6° gehalten. Perfekte Lebensbedingungen für die flugunfähigen Seeevögel. Willkommen zu unserem Weltspezial Hartes Durchgreifen. Alkoholverbot an allen Bahnhöfen. Also Schluss mit der Sauerei. Die Deutsche Bahn plant ein flächendeckendes Alkoholverbot. Was viele vermutlich gar nicht wissen. In einigen Städten gibt es längst so ein Verbot etwa in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München. Nur gekümmert hat das bisher kaum jemanden und da könnte vielleicht auch das Problem liegen. Wer soll Obdachlose und Alkoholiker, aber auch ganz normale Reisende vom Trinken abhalten, zumal die Bahn selbst munter weiter verkauft? Marco Reinke berichtet. Ausgetrunken. Die Bahn greifte durch. Kein Alkohol mehr an allen 5400 Bahnhöfen in ganz Deutschland. Der Grund Gewalt und Vandalismus. Die Sicherheit soll durch den drastischen Schritt verbessert werden. Zu oft mussten wir feststellen, dass dort, wo zu viel Alkohol fließt, auch die Gewalt zunimmt. Zuletzt hat uns dies der brutale und sinnlose Angriff vom vergangenen Freitag gezeigt. So Bahnchefin Evely Palla. Am Freitag hat er ein alkoholisierter Mann in Badenwürttemberg einen Bahnmitarbeiter brutal angegriffen. Zuletzt kam es immer wieder zu tätlichen Angriffen. Doch Alkoholkonsum in Zügen bleibt weitesgehend erlaubt. Auch der Verkauf an Bahnhöfen wird nicht eingeschränkt. Ob das Konsumverbot am Ende wirklich zu mehr Sicherheit führt, geteilte Meinungen bei Bahngästen. [räuspern] Ist für mich kein Sicherheitsargument. Wenn die Leute Alkohol trinken wollen, trinken die Alkohol. Dann bringen die sich welche mit auf Reise oder wie auch immer. Also, denke, damit erreicht man nicht viel. Alkohol enthemmt und äh ja, manche hat sich dann nicht in Kontrolle und wenn alles hier gut ablaufen soll und ich mich wohlfühlen will, dann finde ich das schon gut. Ja, Alkohol gibt's an jeder Ecke war müsste dann verboten werden oder viele bringen das ja auch mit, aber wie will man das kontrollieren? Also ist schwierig. Wer Alkohol konsumiert, bekommt einen Platzverweis. Bei Wiederholung gibt es Hausverbot. Im Zweifel müsste das die Bundespolizei durchsetzen und hier fordern Gewerkschaften seit Jahren Verstärkung. Leider ist da bis heute nicht wirklich viel passiert. Also auch Politik sollte sich jetzt von dem Hintergrund der Ankündigung der Bahnchefin Gedanken machen, schnell Personal zu rekrutieren, welches dann zur Unterstützung der DB Sicherheit eingesetzt werden kann. An 30 Bahnhöfen gilt bereits ein Alkoholverbot, unter anderem am Hamburger Hauptbahnhof. Laut Bahn sei hier die Erfahrung weniger Müll und weniger Gewalt. Und wir wollen direkt nachfragen bei Max Hermes für uns am Berliner Hauptbahnhof. Also Max, wie erklärt die Bahn denn diesen neuen Vorstoß und vor allem, wie soll er dann auch durchgesetzt werden? Also, die Bahn argumentiert vor allen Dingen damit, dass es so viele Gewaltvorfälle eben auch gibt, die im Zusammenhang stehen mit Alkohol. Da ist in den polizeilichen Kriminalstatistiken von rund 30% die Rede von den Gewaltdelikten, die unter Alkoholleinfluss begangen werden und dem möchte man jetzt einfach beikommen. Das ist zumindest die große Hoffnung. Aber damit sind natürlich viele Fragezeichen verbunden. Vor allen Dingen, wer möchte das kontrollieren, also diese vielen Bahnhöfe, diese massive Anzahl auch an Sicherheitspersonal, die dafür notwendig ist, um das zu kontrollieren. Vor allen Dingen, wenn man an kleinere Bahnhöfe denkt, wie soll das alles geleistet werden? Und darüber habe ich mich eben unterhalten können mit einer Sprecherin der Deutschen Bahn mit Anja Brücker. Die hat im Interview dazu geäußert und hat zunächst einmal ganz grundsätzlich das Verbot vorgestellt. Welche Räume es betrifft der Bahn, hören wir mal rein, was sie im Interview gesagt hat. Ja, wir machen alle Bahnhöfe, die der Deutschen Bahn gehören in Deutschland. Das sind 5400, machen wir alkoholfrei. Schrittweise ab jetzt bis Mitte Oktober werden wir das in den Hausordnungen umsetzen zusammen mit unseren Partnern, mit den Kommunen. Wir werden dafür sorgen, dass kein Alkohol mehr getrunken werden kann. auf Bahnsteigen, in Bahnhofshallen, das ist öffentlicher Raum, wo Alkohol sehr viele Konflikte entstehen und dem wollen wir jetzt endlich ein Riegel vorschieben. Wenn wir das aber richtig dem entnehmen, darf man weiterhin in den Gastronomien am Bahnhof Alkohol verzehren, darf man weiterhin auch im Bahnhof Alkohol kaufen, im Bahnbistro auch. Also, der Alkohol ist überall verfügbar. Warum glauben Sie denn hilft das, wenn man nur sagt, die Bahnsteige, die Bahnhofshallen sind alkoholfrei, die Menschen haben ja überall Alkohol zur Hand. Es ist äh eine Erfahrung, die wir an größeren Bahnhöfen, wo wir das schon umgesetzt haben, äh die uns zeigt, dass der Alkoholkonsum, wenn der verboten ist, einfach zu weniger Konflikten führt. Das ist in Hamburg, in Köln, in München schon umgesetzt. Das gilt schon dort und auf diesen guten Erfahrungen bauen wir jetzt auf. Jetzt haben wir hier den Berliner Hauptbahnhof. Ich sehe hier auch in Sichtweite überall Sicherheitskräfte. Allerdings, wenn ich mir vorstelle, einige tausend, die hier jeden Tag durchkommen. Da kann nicht jeder Sicherheitsmann gucken, hat er jemand ein offenes Bier. Auch die Überwachungskameras werden das ja kaum festhalten können. Wie wollen sie das? Hier an diesem Bahnhof hat man sich als Personal. An vielen kleineren hat man womöglich keins. Wie wollen Sie das denn kontrollieren? Ja, wir führen das schrittweise ein. Wir machen Aushänge. Wir werden das natürlich auch in der Öffentlichkeit immer wieder kund tun, dass es jetzt PHPÖ eingeführt wird. Und wir haben natürlich unsere Sicherheitsteams an den Bahnhöfen auch schon in diesem Jahr verstärkt, weil wir auch ein Sofortprogramm für sichere Bahnhöfe in Deutschland gestartet haben. Das Thema ist unseren Reisenden extrem wichtig. Sie wollen sicher fühlen auf dem Weg zum Zug, aber auch wenn sie ankommen, aber auch unsere eigenen Kolleginnen und Kollegen berichten uns immer wieder, dass sie tagtäglich alkoholisierte Personen hier antreffen und dass es dann zu Konflikten kommt. Wir werden Kontrollen machen und wir werden auch, wenn jemand dem wieder wenn jemand verstößt gegen unsere Vorschrift, dann auch zu Platzverweisen kommen. Und wenn man sich gar nicht dran hält, wiederholt, erwischt wird sozusagen, dann kommt es auch zum Hausverbot. Gibt es ja einerseits hier die DDB eigene Sicherheit, andererseits auch dann die Bundespolizei in den Bahnhöfen. Wenn man die jetzt aber nach Kontrollen fragt, die jetzt zusätzlich eingeführt werden sollen, sagen die schon: "Nein, nein, das ist die Arbeit der die Aufgabe der DB. Können Sie da auch der Polizei sagen, das machen wir in Eigenregie?" Die Polizeigewerkschaft hat sich bei uns da schon so geäußert, wie die Bahn muss dafür dann sorgen. Was sagen Sie denn? Für uns als Deutsche Bahn hat die Sicherheit äh oberste Priorität und wir haben unsere Kräfte auch schon aufgestockt. Wir haben 5000 äh DB Sicherheitskolleginnen und Kollegen auf unseren Bahnhöfen im Einsatz und wir arbeiten sehr vertrauensvoll mit der Bundespolizei Hand in Hand, aber klar, unsere Teams werden das jetzt verstärkt auch anpacken und wenn man mit den Kolleginnen und Kollegen spricht, die sagen, Gott sei Dank gilt es jetzt überall, es ist nicht mal hier mal da in unterschiedlichen Regelungen, sondern unsere Bahnhöfe werden jetzt hö ab hö bis Mitte Oktober alle alkoholfrei und wir hoffen uns davon, dass es dann auch zu weniger Gewalt, zu weniger Konflikten, zu weniger Belästigungen kommt. Jetzt ist ja der Vorfall, den Sie auch anführen in der Pressemitteilung, dieser Angriff auf einen Zugbegleiter, 26 Jahre alt, der von einem alkoholisierten Passagier aus dem Zug gestoßen wurde, aber eben aus dem Zug gestoßen. Er hat Alkohol offensichtlich auch im Zug getrunken, hatte dort auch Zugang zu Alkohol. Also, warum macht man das nicht auch dort? Ein Alkoholverbot in den Zügen oder ist das etwas, was Sie auch so planen? Im Nahverkehr äh bestimmen die Länder, was möglich ist und was nicht, was gilt. Und da gibt es auch einige Bundesländer, wo schon Alkoholverbot in den Nahverkehrszügen gilt. Das ist aber nicht einheitlich in Deutschland. Wir als Deutsche Bahn haben ja z.B. in unseren Fernverkehrszügen, die Bordrestaurants, da ist das Konfliktpotenzial nicht so groß, wie auf einem öffentlichen Raum, ein Bahnhof, wo hundertta000ende Menschen tagtäglich zusammenkommen, an vollen Bahnen steigen. Da wollen wir den Riegel vorschieben, dass dort nicht mehr Alkohol getrunken werden darf. Auch wenn es z.B. zu Bundesligpielen kommt, wenn viele Fans unterwegs sind, da ist das Trinken auf Bahnhöfen nicht mehr erlaubt und wir hoffen uns davon weniger Gewalt. Und in dem Interview ist es angeklungen, vor allen Dingen Bundesligaspiele, wenn Dortmund jetzt Auswärts spielt, Schalke Bayern, aber auch kleine Verein, ich selbst erinnere mich an Auswärtsspiele des Kfcing. Da kommen dann die Fans mit ihrem Bier an am Bahnhof und dann sollen die Polizisten, die diese Fußballfans begleiten oder aber die DB Sicherheitsmenschen, die das Ganze dann beaufsichtigen, die sollen kontrollieren, dass da jeder auch seine Bierflasche abgestellt hat. Also, das wird dann doch eine größere Aufgabe werden. Ich habe mich hier eben auch mit Sicherheitspersonal unterhalten. Ein Mann hat mir gesagt, er würde das jetzt schon so handhaben, dass er Menschen, die hier zu viel konsumieren, auch dann rausbegleitet aus dem Bahnhof. Aber das ist jetzt eben auch noch keine Handlungsanweisung. Und wenn das Flächendecken in ganz Deutschland kommen sollte, dann kommt da eben einiges sicherlich auch an Belastung hier auf die DB Mitarbeiter zu, die das kontrollieren müssen und wie es eben angeklungen ist, auch nicht jeder Bahnhof, der überhaupt über eine solche Sicherheitsarchitektur verfügt. Also ein sehr sehr gewagtes Unterfangen, aber die Bahn sagt eben, das Ganze dient der Sicherheit, das Ganze bringt dann eben mehr Ruhe auch an die Bahnhöfe. Deshalb wird das jetzt so eingeführt. Dann dann wollen wir mal schauen, sind noch viele Fragen offen. Max, herzlichen Dank für diese Infos und für das Interview und wir sprechen weiter drüber im Studio. Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei in Berlin. Willkommen. Na, schönen guten Tag, Herr Opel. Also, Alkoholverbot im Bahnhof in allen Bahnhöfen, bundesweit. Gute Idee. Ja, aus unserer Sicht ist es der richtige Schritt, den die Deutsche Bahn jetzt hier geht. Wir haben, glaube ich, in den letzten Monaten, Jahren eine massiv negative Entwicklung, gerade was die Sicherheit im öffentlichen Personen und Nahverkehr angeht. Ja, Bahnhöfe sind deutschlandweit eigentlich ein Angstraum geworden, auch ein Kriminalitätshotspot und wir wissen, dass Alkohol, na ja, eine Substanz ist, die das beschleunigt, ja, die auch Gewalt dann letztlich auslöst zur Eskalation beiträgt und von daher ist der richtige Schritt und jetzt muss man die Deutsche Bahn was vorlegen, wie man sich das dann genau vorstellt, wie das in der Praxis umsetzbar ist. Mhm. Genau. Und bevor wir dazu kommen, vor allen, was die Polizei vielleicht auch beitragen kann, aber es gibt ja diese Einschränkung im Zug selber weiterhin erhältlich, im Bahnhof selber auch weiterhin konsumierbar, nämlich wenn man es kauft. Also so ganz konsequent ist es nicht, oder? Ja, ich glaube, das muss man ausloten. Also ist ja jetzt schon angesprochen worden über den ganzen Tag, was ist z.B. bei Fußballspielen etc., ne? Große Fangruppen, die da kommen, ein Bierchen mit dabei haben und die Bahn reagiert jetzt auch auf Vorfälle, die nicht am Bahnhof passiert sind, sondern in den Zügen mit unter. Ja, da haben wir gravierende äh Vorfälle auch gehabt. Von daher konsequent wäre es dann auch das in den Zügen zu untersagen, weil es ergibt dann keinen Sinn. Also, wenn ich mit einem Kasten auf dem Bahnhof langlaufe und den darf ich da nicht trinken, aber dann im Zug wüssen auch alle, dass die Deutsche Bahn manchmal steht. Das heißt, das dauert dann auch ein paar Stunden, da kann man sich ordentlicher ein antütern. Also konsequent wäre dann auch ein Verbot in den Zügen. So ein bisschen symbolisch als ob man mit dieser braunen Papiertüte rumläuft und jeder weiß, was drin ist. Aber jetzt mal zu diesem konkreten Verbot, wenn es denn umgesetzt werden soll. Wir haben ja in Berlin schon Erfahrungen tatsächlich mit einer gewissen Pilotphase an mehreren Bahnhöfen gibt es ein Alkoholverbot. Wie sind die? Ja, wir müssen sagen, wir haben im Mai am Bahnhof zoologischen Garten und am Ostbahnhof hat die Deutsche Bahn damit begonnen und sind jetzt noch keine abschließenden Ergebnisse bekannt. Äh ist auch nach wie vor so. Ich war vorhin am zoologischen Garten beispielsweise, da gibt's immer noch Leute, die auf dem Vorplatz und der gehört ja nun dazu, weil es Deutsche Bahngelände auch einfach ist, auch weiterhin Bier trinken. Ähm, aber und das gehört, glaube ich, auch zu weit dazu, man muss dem ganzen auch ein bisschen Zeit geben. Ja, wir reden das jetzt schon vorher kaputt, so nach dem Motto, das kann ja alles gar nicht umgesetzt werden und so und diskutieren viel. Ich glaube, es ist ein konsequenter Schritt und die Deutsche Bahn macht jetzt auch deutlich, wir lassen das nicht weiter zu. Letztlich sind sie verantwortlich für die Sicherheit auf Bahnhöfen, auf Vorplätzen und in den Zügen. Und sie sind nicht nur in der Pflicht, das dann für das eigene Personal auch zu tun, dass sie nicht mehr angegriffen werden, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger, die mit der Bahn unterwegs sind. Von daher ist konsequent und hier übernimmt das Unternehmen dann auch eine Verantwortung. Das muss es übernehmen, wenn man aber dann sieht ja doch, dass ab und zu Polizei unterwegs ist auf den Bahnhöfen und auch in den Zügen. Das heißt, die Kollegen würden dann nicht eingreifen, oder? Ja, natürlich. Also die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei und wenn wir jetzt hier auf Berlin schauen, die BVG beispielsweise, das ist die Landespolizei damit drin, ist ja in jedem Bundesland dann auch anders geregelt, die nehmen sich natürlich nicht raus, wenn da Straftaten begangen werden. Ja, aber in erster Linie ist es so, dass die Deutsche Bahn in der Pflicht ist über die DB Sicherheit hier Kontrollen durchzuführen. Also sie sehen Bundespolizei auf Bahnhöfen, weil es natürlich auch Gewalt Hotspot ist und die Polizei wird auch weiterhin den Zukommen, wenn die Deutsche Bahn da ja das Bedürfnis hat und dann die Polizei auch fragt dort zu unterstützen. Aber das Durchsetzen dieses Verbots ist in erster Linie Angelegenheit der Deutschen Bahn und werden wir jetzt sicherlich in den Gesprächen in den nächsten Wochen uns das anhören, aber klar ist also wir können nicht alle Aufgaben dann auf die Polizei abwälen und Kollegen von der Bundespolizei und auch von der Landespolizei in Berlin haben genug zu tun. Mm. Und sehen Sie bei der Personalentwicklung der Bahn, also man sieht ja schon vermehrt Leute präsent, das finde ich kann man schon sehen, wenn man ein Zug unterwegs ist, aber wird das ausreichen, um eben solche Verbote jetzt in den nächsten Jahren, sagen wir mal, wirklich konsequent durchzusetzen? Ja, wir werden jetzt nicht von heute auf morgen da eine Nullage haben, ja, und Leute werden auch noch mit dem Bier umlaufen, aber es ist schon wichtig, dann auch eine Maßgabe zu haben, klare Statuten, wie darf ich mich bewegen auf Bahnhüpfen beispielsweise? Da muss man dem vielleicht ein bisschen Zeit geben und ich glaube schon, wenn die Deutsche Bahn damit Platzverweisen arbeitet, wenn die Deutsche Bahn auch konsequent das ahndet, dass sich das irgendwann rumspricht und Leute, die die Bahn fahren, die fahren das ja auch nicht aus Spaß, sondern die wollen auch irgendwohin. Und wenn ich dann weiß, ich habe ein Bier dabei und krieg mein Zug nicht, weil ich hier das Bahnhof verwiesen werde, ja, das wird schon ein bisschen brauchen, aber ich bin da sehr positiv. Wir sollten es nicht gleich kaputt reden. Das sagt Benjamin Jendro und auch Messergeweiht ist ja ein Problem nicht nur in der Bahn, sondern überall und da reden wir gleich noch drüber. Danke schön für den Moment. Nach dem anfänglichen Schweigende der Politik hat sich der Bundeskanzler bei den Eltern des Trier getöteten Studenten Marius gemeldet. Diese Messertat wurde mutmaßlich ja von dem afghanischen Migranten begangen, der psychische Probleme gehabt hatte. Das wirft nun auch bei Betroffenen die Frage auf, werden Menschen, die aus Krisengebieten kommen, einfach nicht gut genug durchleuchtet? Die Messertat von Trier wirkt nach. Am vergangenen Mittwoch wurde der 22-jährige Student Marius auf dem Rückweg vom Supermarkt erstochen, mutmaßlich durch einen gleichaltrigen Afghanen. Die Sachen passieren immer wieder und sie kommen immer näher. Sie führen zu uns in die Kleinstadt und das ist das hinterlässt uns doch schon sehr bedrückt. Seit Jahren bleibt Messergewalt in Deutschland auf hohem Niveau. So wurden allein im vergangenen Jahr insgesamt Fälle registriert, ein Anstieg um 0,8% im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die Bedrohung mit Messern hat zugenommen. Im Triererfall hat sich jetzt der Bundeskanzler bei den Eltern des getöteten Studenten gemeldet, ihn sein Beileid ausgedrückt. Insgesamt verschließe die Politik beim Thema Messergewalt aber die Augen, wenn sie aus dem migrantischen Milieu begangen würde, findet Michael Kürrat. Die Tochter des Familienvaters wurde vor 3 Jahren bei einer Messerattacke in einem Regionalzug in Bruckstedt von einem staatenlosen Palästinenser [musik] getötet. Das beginnt dahin erstmal sondieren müssen, wer in diesem Land ist, wo er sich befindet, was er für Pläne hat, was er vorht, welche Ausbildung er hat. Wir wissen es alles überhaupt gar nicht, außer das Bürgergeld, das fließt jeden Monat und jeder, der irgendwo etwas dagegen sagt, wird sofort stigmatisiert und beleidigt und mundtot gemacht. In Trier liegt im Rathaus inzwischen ein Kondolenzbuch für den getöteten Marius aus. Bis zur Beerdigung des 22-jährigen Studenten können sich Bürger hier eintragen. Also Messergewalt weiterhin ein ungelöstes Problem auch in Deutschland. Auch da die Fragen an Benjamin Jenrot, Sprecher der Polizei, der Gewerkschaft der Polizei in Berlin. Also ähm wir haben ja bei der Messergewalt den Versuch mit Messerverbotszonen gegenzusteuern. Ähm gibt's da schon eine Bilanz? Na, erstmal ist es grausam, was da im Trier passiert ist. Ist so, dass die Bundespolizei und auch die Berliner Polizei ja immer auch Bilanzen vorlegen. Müssen ganz ehrlich sein. Ähm, das ist ein reines Placebo, diese Verbotszon auch im öffentlichen Personen und Nahverkehr. Das hat sich Politik überlegt und hat reagiert auf das, was in Brocksted beispielsweise passiert ist, das, was in Soling passiert ist. Ähm, wir werden Amoräter, wir werden Terrortäter nie aufhalten können. Ja, was äh uns so ein bisschen fehlt, ist die Lösung für das alltägliche. Ja, alleine Wochenende in Berlin gab's wieder diverse Messerstechereien. entrier muss man sich das jetzt mal genau anschauen, aber klar Messer sind Alltagsgegenstände und sie werden halt mitgenommen. So und es gibt viel Konfliktpotenzial. Ja, wenn ich in der Bahn bin beispielsweise und mit jemanden aneinander gerate, wenn ich jetzt auch noch ein Messer dabei habe, dann bin ich auch bereit, es einzusetzen. Und wir haben diese tödlichen ähm Vorfälle immer wieder. Sie häufen sich, die Einschläge kommen näher und das ist nicht immer eine geplante Tat, sondern auch eine Quotschusstat. Deswegen sagen wir reines Placebos wird Terror und Amoktäter eh nicht abhalten können. Diese ausfernde Messergewalt, die wir haben im Alltäglichen, könnte man nur stoppen, wenn man endlich ein generelles Trageverbot in der Öffentlichkeit natürlich mit berufsbedingten Ausnahmen hat, aber warum brauche ich ein Messer in der Öffentlichkeit? Das ist völler Nonsens. Und wenn die Bundespolitik es ernst meint, dann müsste man das einführen. Werden wir auch nicht von heute auf morgen eine Nullage haben und auch nicht alles kontrollieren können, aber es würde unseren Kolleginnen und Kollegen überhaupt die Möglichkeit geben, hier auch handlungsfähig zu sein. Mhm. Wobei das ja doch ein recht starker Schritt ist. Also, wenn man bedenkt, äh, wenn man ein Stück Obst schneiden will, also ein Bekannter von mir hat gerade sein schönes Messer abgenommen bekommen dafür, das trifft halt eben die falschen auch, ne? Ja, Ob, wir müssen mal ganz ehrlich sagen, wir glauben hier auch an die Erfahrungswerte von Polizisten und Polizisten, sind gut ausgebildet. Ja, worum geht's denn? Es geht vor allem darum, dass Menschen sich auffällig in der Öffentlichkeit bewegen, Jugendgruppen, die am Wochenende zusammenkommen, um sich eigentlich nur auf die Gutsche zu hauen und die haben halt ein Messer dabei und da kommt's dann auch zu tödlichen Vorfällen. Es wird nicht jeder Mensch kontrolliert. So und wir reden ja in erster Linie auch nicht über eine Straftat, sondern vielleicht über eine Ordnungswidrigkeit. Heißt ich kann mit Bußgeldern arbeiten. Auch der Obdachlose, der sich ein Apfel schneiden möchte, ist ja mal so angebracht, oder der Vater, der mit seinem Sohn in Wald geht und Pilze schnitzen will, der ist nicht die Zielgruppe. Der wird auch nicht kontrolliert. Ja, und deswegen es ist, wenn es keine Straftat ist, ja natürlich kann das passieren, aber ganz ehrlich, es werden immer wieder diese Fälle angeführt. Natürlich ist ein Eingriff, aber irgendwann müssen wir mal reagieren. Die andere Komponente, die im Trierrafall noch mit reinkommen, wir reden über jemanden, der eine psychische Erkrankung hat, warum wissen die Sicherheitsbehörden das nicht? Warum werden diese Dinge nicht zusammenfließen? Weil wir haben eine Menge Leute, die aus Afghanistan, Syrien, anderen Kriegsgebieten nach Deutschland kommen, die sind psychisch krank. So, wenn sie dann auch noch ein Messer dabei haben, sind sie eine Gefahr und oftmals werden diese Daten, die fließen nicht zusammen. Ja, hat jemand eine psychische Erkrankung? Ist er vielleicht aufgefallen? Ist der Aufenthaltsstatus? Schauen wir uns mal alle AMK und Terrortaten in den letzten Jahren an. Ist immer das gleiche Täterprofil und dann müssen die Sicherheitswören diese Daten auch endlich zusammenbekommen können, um dann handeln zu können. Da gibt's ein Ampelsystem grün, gelb, rot, Achtung, besonders gefährdet, vielleicht noch eine Radikalisierung am Social Media. Da müssen die Sicherheitsbehörden zugriffen können und das können sie momentan nicht. Hatte der Innenminister ja eigentlich auch versprochen. Herr Jendro, herzlichen Dank für Ihren Besuch. nicht dann gehen. Ja, und dann sind wir bei einem weiteren großen Problem. Sexueller Missbrauch von Kindern bleibt in Deutschland weiter sehr, sehr aktuell. Nach einem leichten Rückgang im Vorjahr sind die Fallzahlen wiedergestiegen. Das zeigt das neue Bundeslagebild des Bundeskriminalamtes. Kinderzimmer, Spielplatz oder Smartphone. Sexueller Missbrauch von Minderjährigen hat viele Gesichter. Häufig kennen die Opfer die Täter bereits. Bei mehr als jedem zweiten Fall kommt der Täter aus dem Umfeld des Opfers. Mehr als 17 000 Fälle von sexuell Missbrauch an Kindern registrierte das Bundeskriminalamt im vergangenen Jahr. Das sind knapp 5% mehr als im Vorjahr. Deutlich erhöht haben sich außerdem Straftaten im Zusammenhang mit Kinder und Jugendpornographischen Inhalten. Mit einem Zuwachs von 19,9% ist es der stärkste Anstieg im Lagebild. Nach Einschätzung von Innenminister Dobrint spielt dabei auch künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle. mit der Nutzung von KI die Veränderung von kinderpornographischen Inhalten, das heißt ähm die qualitative Weiterveränderung, dass die sehr einfach geworden ist und ähm von Leuten sehr niederschwellig genutzt werden kann. Bei Jugendlichen stieg auch die Zahl der Missbrauchsfälle. Die Ermittler zählten mehr als 1200 Fälle, ein Plus von 4%. Für eine Reduktion der Fallzahlen sehen Experten auch die Politik in der Pflicht. Wenn wir darüber nachdenken wollen, wie kann man diese Fallzahlen reduzieren, müssen wir also von verschiedenen Seitenbereichen nachdenken. Dazu zählend einerseits eine politische Agenda, die tatsächlich verbindliche rechtsbindende Maßnahmen für die Plattform fordert oder von den Plattformen fordert, die tatsächliche Kinderschutzmaßnahmen etablieren. Und wenn wir über Sexualdelikte in diesem Bereich nachdenken, dann bedeutet das also den Zugriff von womöglich erwachsenen Usern zu Kindern z.B. zu beschränken. Trotz der steigenden Fallzahlen gehen die Ermittler weiter von einem erheblichen Dunkelfeld aus. Viele Fälle von Missbrauch werden nie angezeigt. Opfer häuslicher Gewalt. Meistens ja Frauen sollen besser vor gewalttätigen Partnern oder Ex-Partnern geschützt werden. Dafür kommt die elektronische Fußfäse jetzt häufiger zum Einsatz. Das haben Bundestag und Bundesrat mit der Änderung des Gewaltschutzgesetzes beschlossen. Also künftig braucht man allerdings natürlich wieder mehr Personal für die Täterüberwachung. Debora Nebich berichtet. Auf den Meter genau können die Mitarbeiter der Überwachungsstelle beobachten, wie ein Täter sich einer Schutzperson nähert. Je nach Situation alarmieren sie das Opfer oder direkt die Polizei. Die elektronische Fußfessel kann so zum Frühwahnsystem werden und erneute Gewalt verhindern. Was eben hier nicht passiert ist, dass quasi jemand 247 getrackt wird, sondern nur dann, wenn ein Vorfall, wenn ein eine Auffälligkeit ist, kann die Gül überhaupt sehen, wo die betreffende Person, die auch wiederum anonymisiert ist, ähm sich aufhält. Hessen setzt bereits seit anderthalb Jahren auf die Fußfessel nach spanischem Modell. Neben den Gewalthätern erhalten auch die gefährdeten Frauen einen Tracker. Nach Angaben von Landesjustizminister Heinz gab es seitdem keine körperlichen Übergriffe mehr. ein Erfolg. Wegen der Neuregelung im Gewaltschutzgesetz braucht es in Zukunft mehr Personal. Das wird am Ende bedeuten, dass die gemeinsame Überwachungsstelle, die hier in Weiterstadt derzeit untergebracht ist, mit 32 Beschäftigten auf über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wachsen wird und wird dann bis zum Entkraftreden im nächsten Sommer des Gewaltschutzgesetzes so fit aufgestellt sein, dass sie dann eine Vielzahle neuer Fälle auch überwachen kann. Mehr als 171 000 Menschen wurden 2024 Opfer von Partnerschaftsgewalt. Rund 80% waren weiblich. Hessens Justizminister verweist auch auf den brutalen Mord an einer Frau in Kellheim vor einer Woche, wo eben genau das geschehen ist, dass ein Ex-Partner, der verlassen worden ist von seiner Partnerin nach einer über 30-jährigen Beziehung, die Frau dort auf wirklich brachiale und blutige Weise vor den Augen von sehr sehr vielen Augenzeugen tragischerweise in der Stadtmitte dort brutalst ermordet hat. Und das sind alles Fälle, die uns immer wieder sehr sehr nachgehen. Die elektronische Fußfessel kann eine Chance sein, Opfer zu schützen. Zum Einsatz kommen soll sie allerdings nur in sogenannten Hochrisikofällen. So, rund 3 Wochen nach der Blutat in Stade hat sich der mutmaßliche Täter nun das Leben genommen. Der 35-Jährige wurde heute früh tot in seiner Zelle aufgefunden. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen angeblich nicht vor. Der Sechsfachmord in Stade hatte Ende Juni bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, als der Beschuldigte in einer Mutterkindeinrichtung die anwesenden Sozialarbeiter mit einer Schusswaffe regelrecht hinrichtete. In der Einrichtung war seine dreimonatige Tochter untergebracht. Nach dem sechsfach Mord in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist der mutmaßliche Täter tot. Wie die Justizvollzugsanstalt Bremmerfde mitteilt, wurde der 45-jährige Fatig G leblos in seiner Zelle gefunden. Nach ersten Erkenntnissen soll er sich selbst stranguliert haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es bislang nicht. Grundsätzlich kann man keinen inhaftierten, keinen Untersuchungshaftbefindlichen 247 Dauer überwachen. Es sei denn, es geben Anlasspunkte Grund dafür. Ähm, mir ist nicht bekannt, dass der dort untergebrachte äh willale Gedanken gehabt haben soll oder die geäußert hat. Während eines Hilfepesprächsende Ende Juni soll er in dieser Mutterkindeinrichtung plötzlich eine Schusswaffe gezogen und das Feuer eröffnet haben. Sechs Menschen starben, drei Mitarbeitende der Jugendhilfeeinrichtung und drei Beschäftigte des Jugendamts. Mehrere weitere Personen wurden verletzt. Auslöser der Tat war nach bisherigen Ermittlungen ein eskalierter Sorgerechtsstreit. Wochen zuvor war das wenige Monate alte Kind des Paares nach dem Verdacht eines Schütteltraumas aus der Familie genommen worden. Die Mutter lebte daraufhin mit dem Säugling in der betreuten Einrichtung in Stade. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst mit dem Auto. Die Polizei stoppte den Wagen wenig später und nahm ihn fest. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes erlassen. Er soll schon unmittelbar nach der Tat Selbstmordgedanken geäußert haben. Die CDU Niedersachsen wundert sich daher über die nicht ausreichende Kontrolle des Tatverdächtigen. Das deckt sich mit Informationen von Welt. Wie wir aus dem Ministerium mitgeteilt bekommen haben, soll er wohl zum Zeitpunkt des Auffindens und auch durch die Todesbenachrichtigung und Bescheinigung des Notarztes gegen 6:30 Uhr wohl keine Körpertemperatur mehr gehabt haben. Eine Körpertemperatur, die nicht mehr vorhanden ist, deutet immer darauf hin, dass der Täter oder in dem Fall auch der ähm der sich selbst umgebracht hat, über stundenlang in dieser Zelle bereits tot liegen musste. Zu einem Prozess gegen den 45-jährigen wird es nun nicht mehr kommen. Die Ermittlungen zu seinem Tod führt jetzt die Staatsanwaltschaft. Aus unserer Parlamentsredaktion ist Gerit Sebald zugeschaltet. Gerar, der Mann soll also schon vorher Suizidabsichten geäußert haben. Wieso wurden da von Seiten der Polizei keine Vorkehrungen getroffen oder der Haftanstalt? Ja, tatsächlich ist das ja genau die Frage, die sich ja jetzt sehr schnell, sehr unmittelbar eben auch nach dem Bekannt werden dieses Suizids stellt und es ist direkt zum Politikum geworden. Wir haben es ja gerade gehört. Die CDU in Niedersachsen, die will das jetzt aufgeklärt haben. Die greift auch tatsächlich ziemlich rabi die Justizministerin der SPD aus Niedersachsen an. Ähm, es wird sowieso vorgeworfen, dass auch in der in im ganzen entstehen und im Laufe dieses Falls sehr viele Verfehlungen des Justizministeriums in der ganzen Behandlung dieser Sache ähm passiert sein. Also, das Ganze hat sich jetzt sehr schnell zu einem politischen Thema entwickelt innerhalb der Land innerhalb Niedersachsens und zwar auch aus diesem Grund, dass so ein Suizid natürlich auch bedeutet, dass jetzt dieses Verfahren gegen den Täter natürlich eingestellt wird und das heißt jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie wird dieser Fall eigentlich jetzt vollfänglich aufgeklärt? Klar, es wird eigentlich versichert, dass das jetzt weitergeht, beispielsweise noch weiterhin ermittelt wird, ob es Mitwisser gibt. Aber das Ganze nimmt dadurch natürlich jetzt schon eine andere Wendung, die natürlich insbesondere auch für Angehörige und Betroffene dieses Vorfalls problematisch sein könnte, weil natürlich die Nachvollziehbarkeit, die die Strafzügbaren jetzt anders laufen, also die Mühlen da jetzt anders malen, als es noch vor diesem Selbstmord war. Und wir haben es ja gehört, also tatsächlich war es schon bekannt, dass der Täter sich unmittelbar nach seiner Tat eigentlich erschießen wollte, aber das nicht funktioniert hat. Und deswegen stellt man sich jetzt natürlich wahrscheinlich auch ein bisschen zurecht die Frage, wieso wurde dieser Täter in der JVA nicht stärker überwacht? Ger, vielen Dank für deine Einordnung. Danke schön. Erneut ist eine Studentin der Universität Trier Tod aufgefunden worden. Nach Angaben der Polizei deuten die Verletzungen wohl auf ein Tötungsdelikt hin. Die 29-Jährige war von ihrer Mutter als vermisst gemeldet worden. Im Falle des vor 6 Tagen bei einem Messerangriff getöteten Studenten fordern Angehörige anderer Gewalttaten jetzt ein härteres politisches Durchgreifen. Mario Dick war gerade auf dem Weg vom Supermarkt. Wenige Augenblicke später war er tot. Die Polizei glaubt, er war ein Zufallsopfer, denn Täter und Opfer kannten sich nicht. Seine Eltern fordern deswegen von der Politik Konsequenzen zu ziehen, damit solche Taten in Deutschland nicht mehr passieren. Auch Angehörige anderer Gewaltopfer beklagen in Deutschland, dass dort nur geredet und zu wenig getan wird. So auch Michael Kürrat. Im Januar 2023 war seine Tochter bei einem Messerangriff in einem Regionalzug in Bruckstedt ermordet worden. Tatmotiv, Tathergang und Tatwaffe ähneln der Tat in Trier vergangene Woche. Es gibt nichts Wichtigeres und nichts ehrlicheres in unserem Leben, was wir jemals zu sehen bekommen, als das Lachen eines unserer Kinder. Da ist ein Kinderlachen kennt keine Hautfarbe, keine Herkunft, keine Sprache, keine Religion und erst recht, keine politischen Befindlichkeiten. Und wir opfern das Lachen und das Leben unserer Kinder mit einer Leichtfertigkeit, weil irgendwelche politischen Formell Motivationen nach fehlen laufen. Und das bin ich auch ebenso bereit wie Familie Dick nicht mehr zu tragen. Wir wollen noch mal tiefer einsteigen in den Fall von Trier Mario Stick, der da getötet worden ist. Alexander Dinger ist jetzt bei uns Ressourleiter unseres Investigativressors bei Welt. Alex, schön, dass du da bist. Hallo, ihr hattet die Möglichkeit auch in die Akte des Tatverdächtigen noch mal reinzuschauen und hieß es ja auch relativ schnell von der Politik. Der war bisher oder galt als sehr gut integriert. Also hätten die Behörden den überhaupt auf dem Schirm haben können nach allem was man bisher so wusste? Also Jain, die Antwort ist hier ein bisschen differenzierter, als wenn man sich jetzt diese Akte anguckt von ihm beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Da kann man sagen, der ist 215 im Zuge der großen Flüchtlingswelle hier nach Deutschland gekommen. Alles, was wir jetzt wissen von Behördenkontakten, erst von seinen Eltern getrennt wurden, war also allein reisender, minderjähriger Flüchtling, war damals 12 Jahre alt und äh in den Behörden hat man uns gesagt, es hat ihn schwer traumatisiert. Äh, deswegen auch um psychologischer Behandlung so das ist sozusagen das äh ja, man hätte es auf dem Schirm haben können, das Nein, äh er hat wirklich eine fast weise Weste. Also er ist nicht irgendwie religiös aufgefallen, nicht durch irgendwelche Straftaten. Es gab zwei, sage ich mal, geringe Taten. Einmal führen führen eines Kraftfahrzeuges, wie es so schön im Behördendeutsch heißt, ohne Versicherungsschutz und einmal soll er ein Schlagring an seinem Schlüsselbund gehabt haben oder ein Schlagringlichen Gegenstand und beides wurde wegen geringenfügigkeit eingestellt. Aber er wurde ja psychiatrisch behandelt. Äh und gibt es da möglicherweise Hinweise auf die spätere Tat? Richig? Ähm, also das ist jetzt die große Frage, die auch wir uns stellen. Also er ist vor der Tat in psychiatrischer Behandlung gewesen, was wir nicht wissen wann und warum. Also der Mauern, die Behörden, das wollten wir uns auch auf mehrmalige Frage nicht beantworten. Und das ist jetzt halt die große Frage, die Behördenkontakte, mit denen wir sprechen konnten, die haben uns gesagt, na ja, wenn du als Zölfjähriger über die äh iranisch-türkische Grenze irgendwie nach Deutschland kommst im Zuge des großen Flüchtlingdrecks ähm damals 2015 und das ohne Eltern, das ist natürlich eine Psych eine eine psychische Ausnahmesituation. Also, das würde niemand ohne posttraumatische Belastungsstörung äh überstehen. Und das ist halt diese große Frage, ob man das hätte äh verhindern werden können durch eine andere Betreuung. Ja, n gibt's ja dann viele, die direkt sagen, wir kümmern uns da nicht genug, wir haben die Leute nicht genug auf dem Schirm, also auch mit deren Bedürfnissen sozusagen und hat ja heute Innenminister Alexander Dobrin da relativ deutlich drauf geantwortet, so nach dem Motto, wir können uns eben nicht auf überall um alle psychischen Erkrankungen hier in Deutschland kümmern. Also wie sind denn da die Zahlen? Wie sind die Kapazitäten überhaupt? Also, da kann man jetzt mal stark vereinfacht gesagt, dass das System absolut eine Belastungsgrenze ist und wenn man da reinhört, ähm ich meine, wir haben Föderalismus, wir haben 16 Bundesländer, 16 unterschiedliche Regelungen und wir hatten schon mehrere Taten. Also, ich erinnere an den an die Amagtat in Hamburg damals bei den Zeugen Jehovas, wie ich erinnere an Bruckstedt. Wir haben gerade die Anmoderation gehört. Ich erinnere an Scha an Aschaffenburg äh im Bundestagswahlkampf äh 2025, wo es eine Riesen Debatte gab und jetzt gibt's erneut äh so eine Tat und wir stellen wieder fest, dass der Maßregelvollzug äh nicht so richtig funktioniert und dann sage ich, ich muss so hart sagen, guten Morgen. Also äh das diesen Befund, den haben wir jetzt schon seit mehreren Jahren. Aber welche Konsequenzen müsste man denn denn eigentlich daraus ziehen, wenn wir einfach keinen Überblick haben, welche Vorerkrankungen die Menschen haben, die hierherkommen eben oder auf ihrer Flucht äh welche Erkrankungen oder welche Belastungen dazuekommen sind. Das ist ja letztenendes ein Fasswohner Wohnen, richtig? Also jetzt wieder stark vereinfacht. Ähm besserer Datenaustausch. Ja, also auch mit den Ermittlungsbehörden, da sagen natürlich wieder Leute, Moment mal, Datenschutz. Also bloß, weil ich vielleicht eine psychische Ausnahmesituation habe, wie ich noch lange neben irgendeiner Akte landen, das kann ich auch alles nachvollziehen, aber Fakt ist äh wir haben 16 Bundesländer und wenn in Hamburg was passiert, ist es noch lange nicht, dass es die Behörden in Rheinlandfalz wissen. Alexander Dinger, vielen Dank für die Einordnung. Dankeön. Was dan jetzt hängt's an zwei Herrschaften, die müssen nämlich gemeinsam entscheiden. Die Rede ist von Kanzler März und CSU Chef Söder. Die haben nämlich das Vorschlagsrecht zu bestimmen, wer also auf Jens Sparn als Unionsfraktionschef folgen soll. Kommende Woche Mittwoch um 14 Uhr trifft sich dann auf die Fraktion zur Sondersitzung. Ja, und dann werden die Abgeordneten den Vorschlag hoffentlich mit breiter Mehrheit annehmen. So formulierte es Markus S. heute zu konkreten Namen hält man sich allerdings weiter bedeckt sogar diejenigen, die selbst hoch gehandelt werden. Mehr von Achimsa. Die Woche hatte für die CDU mit einer Krisensitzung begonnen. Das Präsidium war in der Parteizentrale zusammengekommen, um darüber zu beraten, wer die Fraktion nun führen soll, nachdem Jens Sparn zurückgetreten ist. Am Ende gab es zwar noch keinen Kandidaten, aber einen Fahrplan. Wir werden am nächsten Mittwoch äh mit einer Sondersitzung der Bundestagsfraktion ähm die Wahlen hier in Berlin durchführen und der Parteivorsitz der CSU und ich sind äredet zeitnah einen entsprechenden Vorschlag an die Fraktion zu unterbreiten. Für die Sondersitzung am 29. Juli in Berlin wurden alle 208 Abgeordneten der Unionsfraktion per SMS eingeladen. Die Parlamentarier werden dafür extra aus der Sommerpause geholt, die am 10. Juli begonnen hat. Bis dahin wollen Bundeskanzler März und Bayernsministerpräsident Söder einen Personalvorschlag für den Fraktionsvorsitz erarbeiten, der die Einbindung der Fraktion sicherstellen soll, völlig unabhängig von persönlichen Interessen. Die Frage, wen ich mir wünsche, ist nicht entscheidend. viel wichtiger ist wenig Vorschlage und das wird am Ende von Friedrich Merz und mir gemeinsam gemacht und wir wollen nächste Woche am Mittwoch dann ein gemeinsam Vorschlag präsentieren, der dann hoffentlich große Zustimmung findet. Gehandelt werden einige Personen, die sparsmächtiges Amt übernehmen könnten. Gefallen ist der Name von Gesundheitsministerin Nina Warken. Sie hat Außenseiter Chancen. Auch wenn Generalsekretär Carsten Linnemann den Job übernehme, gäbe es viel Beifall in der Partei. Kanzleramtschef Torsten Frei gilt ebenfalls als heißer Kandidat und sogar ein CSU-mann ist im Rennen Bundesinnenminister Alexander Dobrint der starke Mann im Kabinett März. Doch der will sich nicht an Personalspekulationen beteiligen, blockt Fragen zu seinem möglichen Interesse am Amt ab. Alles, was ich an Hinweisen in irgendeine Richtung gehen würde, würde wahrscheinlich nur falsche Spuren ermöglichen. Das will ich nicht, sondern wir warten ab, was die Beratungen der Parteivorsitzen ergeben. Bis Ende Juli werden die Unionsspitzen noch viel telefonieren, denn auch eine Umbildung der Regierung im selben Atemzug steht als mögliche Option im Raum. Wie gewohnt, jetzt ist es Zeit für unseren Klartext. Meine Welt, meine Meinung heute mit Sebastian Geisler, Bildpolitikredakteur. Schön, dass du da bist. Hallo. Guten Abend. Hallo. Grüß euch Abend. Schauen wir gleich auf deinen Verlierer des Tages. Das ist das deutsche Gastgewerbe, denn im Mai, da hat man einen Umsatzdämpfer erlitten. Wird nicht mehr so viel getrunken. Ja, also 2 % ging das jetzt runter, der der Umsatz in Bars, Kneipen, Restaurants. Und noch besonders dramatisch ist, wenn man schaut auf die Zahlen vom Statistischen Bundesamt im Vergleich zum Vorjahresmonat, da ist ein Einbruch von 6% zu beklagen. Also es ist offensichtlich so, dass immer mehr Menschen in Deutschland sich das einfach nicht mehr leisten können oder daran sparen, ins Restaurant zu gehen. Früher war es das so, hat man gesagt mit der Familie irgendwie die Kinder haben vielleicht gutes Zeugnis mit nach Hause gebracht. Mensch, komm, heute gehen wir mal schön zum Griechen, da darfst ja ausnahmsweise auch mal eine Cola bestellen oder so. Das sind genau die Sachen, wo viele Menschen sagen, können wir uns nicht mehr leisten, müssen wir rigos wegstreichen. Und das ist natürlich auch dramatisch fürs Gastgewerbe, die haben Probleme mit dem Mindestlohn z.B. auch mit dem Bürgergeld, Personalpreme und so weiter. Ich habe neulich selbst mal im Restaurant gesessen, hab gehört, dass jemand sagte, Mensch, das ist aber teuer geworden hier Schnitzel und dann sagte sagte der K: "Haben Sie Glück, dass sie diese Woche kommen, da kommen Montag 4 € drauf. Äh eigentlich müssen wir 8 € drauf schlagen, aber das ist nicht durchsetzbar. Da können wir da können wir zumachen. Äh und das ist die Lage des Gastgewerbes und ich bin froh über jeden Gastronom, der überhaupt noch äh durchhält in Deutschland. Dein Gewinner des Tages heißt Michael Kürrat. Ist der Vater einer jungen Frau, die vor drei mehr als drei Jahren in Brued im Zug ermordet worden ist. Ja, äh Herr Kürrad, ein wie ich finde sehr beeindruckender, resilienter Mensch, der sich sehr engagiert auch für die Angehörigen äh also für für Opferfamilien, die die Menschen verloren haben durch solche ähm äh Gewalttaten. Und es gab jetzt einen ganz ähnlichen Fall in Trier, wo der Student Marius 22 Jahre alt, getötet wurde auch von einem abgelehnten Asylbewerber und man sagt der Kürrat, es seien im Grunde immer, es ist immer dasselbe Täterprofil, es ist dasselbe Tatwerkzeug, nämlich ein Messer und es sind am Ende oft dann eben auch dieselben Flosken von Politikern, die kommen. er fordert die Politik auf, endlich ins Handeln zu kommen und uns Bürgern den Schutz zu gewähren, den der Staat uns eigentlich verspricht, dass wir durch Grenzschutz an der Außengrenze vor dem Grenzübertritt von Menschen geschützt werden, vor Menschen geschützt werden, die da äh gefährlich sein können und das aber auch, wenn Gefährder durch Deutschland laufen, durch unsere Fußgängerzonen hier im öffentlichen Raum, dass man dagegen etwas unternimmt und das z.B. Da sagte mir auch Manuel Ostermann von der deutschen Polizeigewerkschaft, dass wenn jemand als psychisch auffällig festgestellt wird, dass die Polizei vor Ort darüber informiert werden muss. Da flüssen fließen teilweise diese Informationen gar nicht und am Ende kann es nur so gehen, dass man äh feststellt, wer ist da eigentlich im Land und wer eine solche Gefährdung darstellt, der muss Ding festgemacht werden in abschieberhaft. auch da sind die Kapazitäten zugeringen und dann eben tatsächlich auch außer Landes gebracht werden und da muss die Politik dringend ins Handeln kommen und ich finde es sehr beeindruckend, wie Herr Küer hat sich hier engagiert in dieser Sache. Kommen wir zu deiner Nachricht des Tages. Die Deutsche Bahn greift jetzt härter durch gegen Vandalismus und Kriminalität auf den Bahnhöfen. Ja, ich kann nur sagen richtig so. Also es ist offenbar so, dass in zwei Dritte der Fälle, wenn es um Übergriffe auf Bahnbedienstete geht, Alkohol im Spiel ist. Deswegen sagt die Deutsche Bahn, das haben wir bei Bild erfahren und äh berichtet, ab Mitte Oktober will man an den 5400 Bahnhöfen und Haltepunkten in Deutschland in den Bahnhofshallen und im äh Gleis und Bahnsteigbereich äh Alkoholverbot erlassen und auch durchsetzen. Weiterhin kann man im Bahnhofsrestaurant vielleicht ein Bier trinken, aber dass Leute sozusagen da abhängen und eine Büchse Bier trinken und vielleicht auch dann Fahrgäste ängstigen oder dass dann was eskaliert, das will man einden und das finde ich auch richtig so. Äh, die Bahnhöfe sind am Ende keine Sozialstation äh sondern sind Knotenpunkte für den Nahverkehr und auch Fernverkehr und das ist gut, dass die Bahn versucht dieses Problem in Angriff zu nehmen. Dann kommen wir zum Thema, was dich richtig auf Temperatur bringt. Sebastian, das ist mal wieder der Versuch, eine Professorin zu canceln. Ja. eine Frau Ute Bayen, die an der Heinrich Heiner Universität in Düsseldorf einen Vortrag halten wollte, am Ende auch gehalten hat über Transidentitäten, so im Sinne von es gibt nur zwei Geschlechlechter und wenn ein Mann sich als Frau fühlt und so weiter, hab Ursachen und sie hat da das Differenziert durchaus dargestellt, aber es hat natürlich Transaktivisten sofort auf die Zähne gebracht. 500 Leute, die dann kamen und versucht haben, diese Frau da quasi zu vertreiben und auch gefordert haben, das sei also wissenschaftsfeindlich und äh sie müsse da quasi von der Uni gejagt werden. Das ist dann mit Polizeiaufgebot und auch Sicherheitsbediensten im Saal durchgesetzt worden. Es gab Störversuche, aber dass sie ihren Vortrag halten konnte. Und ich muss da ganz klar sagen, äh die die Waffe in Universitäten ist sozusagen das Wort und das Argument und es ist ein Debattenraum und es ist gut und richtig, das durchgesetzt wurde, dass dort ein Austausch stattfinden konnte und nicht jemand einfach so vertrieben wird. Also sowas darf gar nicht er einzuch halten in Deutschland, dass man versucht so Leute, die versuchten sich wissenschaftlich zu äußern Btot zu machen. Meine meine Meinung Sebastian Geister, danke, dass du da warst. Danke sehr. Danke euch. Ja, und Riesenzoff, wir haben gerade drüber gesprochen an einer Düsseldorfer Uni. Eine Professorin wollte eine kritische Vorlesung zum Thema Transidentitäten halten und löste damit eben einen massiven Protest der Studentenverbände aus. Ja, doch. Man muss sagen, die Unileitung ist nicht eingeknickt. Wir konnten auch von mit der Rektorin sprechen und schauen noch mal auf die Argumentationslinien in diesem Streit. Ein wissenschaftlicher Vortrag und eine ganze Universität ist in Aufruhr. An der Düsseldorfer Heinrich Heine Universität steht eine Professorin massiv in der Kritik in einer Vorlesung, wie sie das Thema Transidentität kritisch hinterfragen. Linke Studierenden Verbände laufen Sturm. Sie werfen der Dozentin Menschenfeindlichkeit vor und fordern drastische Konsequenzen. Ein Kappus Verbot und den sofortigen Rauswurf. Vor dem Hörsail machen die Demonstranten ihrem Ärger Luft. Ich möchte meine Freunde und alle Menschen transstützen, einfach aus dem Grund, dass sie Menschen sind und auch Menschenrechte haben. Ich finde, das ist gar nicht in Ordnung, dass Transsexualität als eine Ideologie dargestellt wird. Das ist entgeht a unserer Gesellschaft. Das gehpricht entspricht nicht der Gesellschaft, die ich mir für uns wünsche und es entspricht auch nicht dem, was eine Universität veranstalten sollte, wofür eine Universität stehen sollte. Anders sieht das die Universitätsseitung selbst. Sie stellt sich schützend vor die Professorin. An der Universität herrscht nun mal Forschungs- und Wissenschaftsfreiheit und dazu gehört, dass man Ergebnisse auch veröffentlichen darf. Es ist nicht akzeptabel jemanden im Vorfeld zum Schweigen zu bringen. Also wir sind Universität und das ist wir sind gerade ein Raum des offenen Diskurses und dann sollte man wissenschaftlichen Argumenten auch mit wissenschaftlichen Argumenten begegnen und nicht dadurch, dass man die Debatte komplett verhindert. Immer wieder sorgen Angriffe auf die wissenschaftsfreie Verschlagzeiten. 2022 musste ein Vortrag zur Geschlechtervielfalt der Biologin Marie Vollbrecht nach massiven Protesten zunächst abgesagt werden. Ihre These: Es gibt nur Mann und Frau. Für sie folgt das Vorgehen der Aktivisten in Düsseldorf einem bekannten Muster der Einschüchterung. Der Sinn dieses Protestes ist ja eigentlich auch Gewalt auszuüben, indem die Bedrohung besteht, dass ähm das so eingeladen wird, auch in den Hörsaal zu gehen, ähm dass man erwarten muss, dass es dann ähm dort zu Vorkommnissen kommt. Soweit kam es bei beiden Veranstaltungen nicht, auch dank Polizeischutz. Die Professorin konnte ihren umstrittenen Vortrag schließlich ohne größere Störungen halten. Weitere wichtige Themen des Tages haben wir jetzt kurz und kompakt zusammengefasst. US-Präsident Donald Trump hat Zölle von 50% auf eine Reihe von Waren aus Kanada verfügt. Grund für die Maßnahme sei eine diskriminierende Behandlung von Alkohol, Automobil und Mkereiprodukten aus den USA. Kanada wies die Vorwürfe umgehen zurück. In Südeuropa wüten mehrere Waldbrände. Besonders in Spanien spitzt sich die Lage zu, ein seit Donnerstag nordöstlich der Hauptstadt Madrid wütende Feuer breitet sich immer schneller aus. Auch in Frankreich kämpft die Feuerwehr im Süden des Landes weiter gegen mehrere Brände. Wegen der Vorfälle nach dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien hat der [musik] Fußballweltverband FIFA eine Untersuchung eingeleitet. So soll der argentinische Spieler Paredes nach Abfiff eine Tätigkeit begangen haben. Zudem könnten sich die Ermittlungen [musik] auch gegen Molina und Cotrainer Ayala wegen möglichen Feehverhaltensrichten wie Medien berichten. Bereits während des Turniers gab es viel Kritik am Verhalten der argentinischen Spieler. Die Wahrscheinlichkeit steht bei 1 zu 15 Millionen. So selten sind natürlich gezeugte Vierlingsgeburten. In Australien hat jetzt eine 34-jährige eineige Vierlingsmädchen zur Welt gebracht. Emily, Harriet, Alexa und Katherine sind alle gesund. Weitere Kinder wollen die Eltern nach eigenen Angaben keine mehr. Der Mann, der sechs Menschen in einem Mutterkindheim in Stade getötet hat, hat sich im Gefängnis selbst das Leben genommen. Wie es zu dem Suizid kam, ist bislang unklar. Ein Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt entdeckte den Täter bei einer Routinekontrolle in seiner Einzelzelle. Hinweis: Auf ein Fremdverschulden gibt es demnach nicht. Ende Juni erschoss der 43-jährige mehrere Mitarbeiter des Jugendamtes Hannover sowie der Schutzeinrichtung in Stade. Hintergrund der Tragödie war offenbar ein Sorgerechtsstreit um die kleine Tochter des Verdächtigen. Der Mann wurde kurz nach der Tat auf der Flucht festgenommen und befand sich seitdem in Untersuchungshaft. Gegen den 45-jährigen lag zudem ein offener Haftbefehl aus der Türkei vor. Bereits in der Nacht zum Montag hat sich ein brutaler Übergriff im Landkreis Würzburg ereignet. Ein Syrer hat einen Mann in Höchberg offenbar wegen eines Israelansteckers an seiner Kleidung angesprochen und dann verprügelt. Mehrfach soll der Syrer gegen Kopf und Oberkörper des Opfers getreten haben. Erst als die Polizei eingrief, ließ er von ihm ab. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt, die deutsch-raelische Gesellschaft bestätigte auf Instagram, dass der schwerverletzte Mann Mitglied bei Ihnen ist. Entsetzt von dem Übergriff ruft die Organisation jetzt zu Mahnkundgebungen in Würzburg am Freitag auf. Aus unserer Politikredaktion Gerit Sebold bei mir im Studio. Gar, du hast dich mit dem Fall beschäftigt. Welche weiteren Details zu dieser Tat hast du denn? Ja, genau. Ich habe, als ich das gehört habe, auch mal versucht ein bisschen zu recherchieren. Konnte jetzt auch mit Kreisen sprechen, die auch unter anderem mit dem T mit dem Opfer sprechen konnten. Äh vieles ist jetzt auch schon bekannt. Z.B. auch, dass das Opfer einen Wirbelbruch erlitten hat. Also, das hat die Bildzeitung jetzt schon die Info. Die Info habe ich tatsächlich auch. Also, das ist ein wirklich wirklich ähm brutaler Überfall gewesen. Weitere Infos ist es wohl an der Bushaltestelle passiert. Es ging tatsächlich um diesen Pin am Rever, eine Israelf Fahne. Es soll wohl erst eine Diskussion darum gegeben haben, die vielleicht am Anfang sogar noch relativ sachlich geführt wurde und dann soll der Täter unvermittelt auf das Opfer eingeschlagen haben. Ähm spannend auch. Der Täter soll auch gesagt haben in der Diskussion, Israel würde ja auch überall die schwulen Fahnen aufhängen. Wo genau er jetzt damit meinte, ist unklar. Aber man hat hier definitiv dann auch, ich sag mal, homophobe äh eine homophobe Mentalität, die noch dahinter steckt, was man ja oft erlebt, was, ich sag mal, wenn es diese ausländische Ideologie, die auch eine Kategorie ist, wenn man äh nach dem Täterhintergrund fragt bei der polizeilichen Kriminalstatistik, dass das oft so in einer Kombination ist, ähm gar nicht nur religiös motiviert, aber trotzdem von einem Antisemitismus, aber oft auch von einer extremen Homophobie geprägt. Ähm, der Täter hat auf das Opfer eingetreten, als er am Boden lag. Ähm, Passanten sollen nicht eingeschritten sein. Es gab wohl welche, in der Nähe waren, die haben dann allerdings immerhin die Polizei geholt, die dann den Täter auch festnehmen äh konnte. Mhm. Du hast ja gesagt, der Verdächtige ist ein Syrer. Da gibt's ja eben immer wieder Debatten auch um äh antisemitische Angriffe, Gewalttaten eben auf Menschen, die man eben dem Judentum oder Israel äh zuordnet. Wie muss man diese Zahlen zu den Hintergründen bzw. zu den mutmaßlichen Tätern denn einordnen? Ja, man muss wirklich sagen, da darum gibt es eine schon Jahre ähm entsponnene Debatte um die Zuordnung. Die polizeiliche Kriminalstatistik fragt, was ist die Motivation, die Motivlage der Täter? Und wenn es dann um diese extremistischen Formen geht, dann gibt es äh rechte Täter, Rechtsextremismus, linke Täter und jetzt das immer stärker werdende, entweder religiös religiös motivierte Ideologie im beispielsweise Islamismus oder eben, was ich ja schon angesprochen habe jetzt diese ausländische Ideologie, die zwar keine Islamisten sind, aber eben wie jetzt vielleicht der Täter hier aus Syrien hierherkommt, wegen seiner Identität, seiner Ideologie, die er von zu Hause mitbringt, sagen wir so dann eben extremistische Straftaten begeht und da muss man erstmal sagen, diese Kategorie, die ist in der polizeilichen Kriminalstatistik stetig nach oben gegangen, hat jetzt 2025 dann auch einen Höchstand erreicht. Man muss grundsätzlich sagen, dass die Zahlen antisemit antisemitischer Übergriffe seit dem 7. Oktober äh stetig gestiegen sind, 2025 auch einen Höchststand hatten. Die Debatte entsteht allerdings darum, dass viele hinterfragen, dass die Zahlen stimmen, weil noch immer ist über die Hälfte von Rechts, also immer noch sind die meisten antisemitischen Straftaten laut der polizeilichen Kriminalstatistik von rechten Tätern verübt. Die Kritik daran ist, dass es tatsächlich lange Zeit so war, dass wenn kein Täter ermittelt wurde und das ist sehr sehr häufig der Fall, dann wurde eine antisemitische Straftat automatisch rechts zugeordnet, weil man der Meinung war, das ist das Wahrscheinlichste. Mhm. Da hat haben die Behörden angepasst. Es ist nicht mehr so, dass es automatisch äh rechts zugeordnet wird. Allerdings braucht es schon ähm Indizien, dass es nicht von rechts kommt, wenn kein Täter ermittelt wird. eine Zeugenaussage beispielsweise, die sagt, es wurde ein islamistischer Ruf gerufen oder ein arabischer Ausbruch z.B. oder wenn es z.B. in Neuköln wird eher davon ausgegangen, dass es natürlich keine rechter Übergriff ist, wenn es antisemitische Straftaten gibt, aber man muss sagen, diese Statistik ist immer noch nicht perfekt, weil wenn es all gibt, die Zahlen immer noch bei rechts einzahlen und diese Debatte wird weitergeführt. Man muss schon sagen, die Behörden, die sind da dran, die kennen das Problem ähm und befassen sich auch damit. Aber tatsächlich ähm wird der Phänomenbereich religiöser und ausländischer Ideologie einfach stetig größer und das ist ein Phänomen, dem man sich jetzt stellen muss. Ger, vielen Dank für diese interessante Einordnung. Danke schön. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben seine neuesten Angriffe gegen den Iran beendet. Die USA griffen inzwischen in der zehnten Nacht in Folge an. Ziele sein militärische Einrichtungen gewesen, heißt es. Der Iran meldet unterdessen Explosionen in mehreren Gebieten des Landes. Mit den Angriffen wollen die USA, Irans Fähigkeitsschwächen, Handelsschiffe in der Straße von Hormos zu attackieren. Die Meerenge ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Ölhandel. Und aus Kaisers Lautern zugeschaltet ist jetzt der Irankenner und Terrorismusexperte Hans Jakob Schindler. Herr Schindler, ich grüße Sie. Hallo, Irans Präsident Peschkan, der sagt, sein Land befinde sich in einem vollumfänglichen Krieg mit den USA. Donald Trump droht gleichzeitig mit Rache, wenn weitere US-Soldaten getötet werden sollten. Wie verhärtet sind denn die Fronten zwischen den beiden Kriegsparteien jetzt wieder? Muss man sagen wirklich sehr verhärtet. Also einerseits sehen wir, dass die Eskalationsspray einfach automatisch weitergeht. Die iranische Seite hört schlicht und ergreifend nicht auf den zivilen Schiffekkehr zu beschießen. Auch wieder äh vor einigen Stunden in der Nähe von der Küste von Oman außerhalb der Straße von Homos jetzt mittlerweile auch. Das heißt, äh dieses Hin und Her geht einfach weiter. Klar ist, die amerikanische Seite braucht eigentlich, wenn sie denn Diplomatie wollte und der Außenminister der USA Rubio hat gesagt, man sind immer offen für Diplomatie, aber man braucht einen Verhandlungspartner, der sicherstellen kann, dass etweige Zugeständnisse auch eingehalten werden können. Und das war jetzt in den letzten Monaten einfach klar nicht der Fall. Die iranische Seite konnte die Straße von Homos oder hat die Straße von Homos nie wirklich geöffnet. sehr wahrscheinlich, weil die Hardliner in den Revolutionskarten nicht auf die Verhandler hören. Es wurde zugesagt zum Waffenstillstand die Straße zu öffnen. Es wurde zugesagt bei der Zeichnung des MUUS die Straße zu öffnen und es hat de facto nie stattgefunden. Es ist auch klar, dass bis zu den Wahlen im November die US-Administration sehr unwahrscheinlich entscheiden wird noch mal massiv militärisch vorzugehen, aber es gibt auch einen Tag nach den Wahlen. Neben der Straße von ist ja auch das iranische Atomprogramm ein wichtiger Streitpunkt. Laut einem Bericht des Wall Street Journals unter Berufung auf israelische und amerikanische Geheimdienste wurde jetzt ein Großteil der iranischen Zentriflugen offenbar in Tunnellagen rund 90 bis 130 140 m unter massivem Fels nah der Atomanlage Natanz gebracht. Könnten die USA denn diese Zentrifuren in dieser Tiefe überhaupt noch zerstören, wenn sie es denn versuchen sollten? Das ist nur sehr schwer. Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man tatsächlich dann eine Atomwaffen einsetzen müsste, aber natürlich kann man den Zugang zu diesen Zentrifugen, also irgendwo muss dann ein Zugang bestehen, dass man überhaupt in den Tunnel reinkommt. Den verschließen, das können die Iraner relativ einfach wieder ausgraben. erwartet, sichert natürlich jetzt das Regime die Teile des Nuklearprogramms, die noch nicht zerstört waren, also zentrifugen Ersatzteile, möglicherweise auch Teile des angereicherten Uraniums, um es eben sollte dieser Konflikt irgendwann sich weiter beruhigen oder wieder beruhigen oder äh fertig sein, da natürlich wieder aufzubauen, denn das ist ein weiteres Verhandlungselement der iranischen Seite, das Atomprogramm, wie weit man da überhaupt in der Lage ist oder willens ist, Zugeständnisse zu machen auf der Seiten des Regimes, bleibt abzu zu warten. Mm. Über die Straße von Mos haben wir jetzt gerade eben gesprochen. Die Hutsis im Jemen, die wollen ja gleichzeitig den südlichen Ausgang des Roten Meeres jetzt weiter stark beschießen, um da saudische Schiffe zu blockieren, die eben diesen Umweg über das Rote Meer versuchen zu nehmen. Saudi-Arabien hat ja diese Möglichkeit. Inwiefern versuchen jetzt die Verbündeten des Iran hier eine zweite Front aufzumachen, um z.B. den Ölpreis weiter hochzutreiben? Also, da muss man verstehen, die Hoofs sind die am wenigsten an das Regime im Iran angebundene Proxigruppe. Die Hutsis machen eigentlich das, was für die Hutis gut ist, nicht unbedingt das, was die islamische Republik von ihnen wollte. Sie wollten ja auch schon vor einig einigen Wochen, dass die Huties vor dem Mou das Rote Meer wieder durch äh beschießen äh unsicher machen. Jetzt nachdem die saudische Regierung mit Zusammenarbeit mit der anerkannten jemindischen Regierung das ähm Flugfeld von Sana beschossen hatte, um zu verhindern, dass die Iraner die Hutis mit neuen Waffen versorgen können. Jetzt entscheiden sich die Hutsis zu tun. Die Kapazitäten der Hutsis militärisch sind natürlich nicht zu vergleichen mit der Indesan, aber kommerziell macht es eigentlich keinen Unterschied, ob sie 20 oder zwei Schiffe pro Woche beschießen können. Auch wie im Straße von Hus werden die weltweiten Schiffahrtsgesellschaften und insbesondere Schiffahrtsvicherer dann schlicht und ergreifend ihre Schiffe nicht mehr durch das rote Meer äh äh schicken. Aber es ist tatsächlich ein Nebenkonflikt, der sich nicht automatisch dadurch lösen lässte, dass man sich z.B. mit dem Radlinen des iranischen Regimes in ein benehmen setzt, denn die Hutsis würden das auch tun, ohne dass die islamische Republik sie hier dazu auffordert. Herr Schändler, vielen Dank für dieses Gespräch. Danke schön. Vielen Dank. Und dann gab es noch einen empfindlichen Schlag für Russlands Luftwaffe. Bei einem ukrainischen Drohnenangriff soll ein strategischer Bomber vom Typ 295 MS auf dem Luftwaffenstützpunkt Engels schwer beschädigt oder zerstört worden sein. Videos in sozialen Netzwerken zeigen die letzten Sekunden vor den Einschlägen. Der Stützpunkt in der russischen Region Saratow gilt als eine der wichtigsten Basen für strategische Langstreckenbomber. Die T95 MS kann Marschflugkörper mit konventionellen oder sogar nuklearen Sprengköpfen einsetzen und gehört zu den wichtigsten Trägern der russischen nuklearen Abschreckung. Präsident Selenski steht innenpolitisch gehörig unter Druck. Dazu unser Korrespondent Kiev Christophner aus Kiev. In der Ukraine tobt augenblicklich ein Machtkampf. Da geht es grob gesagt um drei Personen. Michael Föderow, mittlerweile ehemaliger Verteidigungsminister, ein junger Mann, gilt als äußerst innovativ, als Macher, als jemand, der die Drohnentruppe der Ukraine nach vorne gebracht hat. Und auf der anderen Seite General Alexander Sirski, der Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, der eher als jemand gilt, der gerne mit der Brechstange vorgeht. Und diese beiden Männer haben Streitigkeiten. Das ist Kompetenzgerangel. Da geht es um wer hat mehr Einfluss. Und jetzt muss Volodimir Selenski zwischen diesen beiden Männern moderieren. Und der ukrainische Präsident hat sich dann ziemlich schnell auf die Seite von Sirski geschlagen, Föderov vor die Tür gesetzt und dieser Sirski scheint eben Woludimir Selenski näher zu sein. Sirski gilt als loyaler General ohne eigene politische Ambitionen. Föderow hingegen gilt hier als jemand, der sehr wohl eigene politische Ambitionen haben könnte und zum Konkurrenten werden könnte für Wolodimir Selenski. Und jetzt kommt die Straße dazu. Seit einigen Tagen. Es gibt Proteste und da fordern die Menschen, dass Föderhoff reinstalliert werden soll als Verteidigungsminister reaktiviert werden soll und dass Sirski rausfliegen soll. Und Selenski reagiert jetzt auf diesen Druck und führt seit einigen Tagen Gesprächen mit hohen ukrainischen Militärs und da scheint es darum zu gehen zu sondieren, wer Alexander Sirzki als Oberbefehlshaber der ukrainischen Truppe ersetzen könnte. Sollte der ukrainische Präsident tatsächlich Sirski vor die Tür setzen, dann wäre das für Woludimir Selenski äußerst heikel, denn das würde zeigen, dass der ukrainische Präsident auf Druck reagiert und auf Druck umkippen kann. Der Druck kommt ja von der Straße, wie ich bereits gesagt habe. Es kann auch sein, dass Druck noch zusätzlich kommt aus Westeuropa und den USA, weil Westeuropa und den USA dieser Föderhof, dieser junge Mann, dieser Macher lieber sein könnte als General Sirski. Aber das ist nur eine Vermutung meinerseits. Wie dem auch sei, sollte Selenski jetzt dazu übergehen, Sirski vor die Tür zu setzen, äh wäre das für viele Menschen hier Freund und Feind ein Signal, dass Zelenski im Zweifel eben umkippen kann. Und dann würden sich viele fragen, lohnt es sich überhaupt noch für Selenski zu arbeiten, sich für ihn einzusetzen, wenn er dich im Endeffekt sowieso fallen lässt. Und das könnte einen großen Machtverlust verdeuten für Woludimir Selenski. Der könnte fast so etwas werden wie ein Frühstücksdirektor. Und genau das könnte den Russen in die Hände spielen. Wenn sich die Ukrainer hier gegenseitig ans Leder gehen, da werden sich schon viele in Moskau die Hände reiben und sagen, wir haben es nicht geschafft, die Ukrainer in die Knie zu zwingen. Dann zerfleischen sich eben selbst. Uns ist das egal, uns Russen, uns geht es nur darum, die Ukrainer irgendwie zu besiegen. Der neue britische Premierminister Andy Burnham hat schon kurz nach seiner Ernennung das Kabinett neu geordnet. Überraschend machte er den früheren Verteidigungsminister John Hely zum Finanzminister. Heli hatte das Kabinett im Juni aus Protest gegen den Kurs von Burnhams Vorgänger Kirs Dammer verlassen. Den ehemaligen Gesundheitsminister West Streeting hat Burnhamungsminister berufen. Außerdem telefonierte Burnham bereits mit US-Präsident Donald Trump. Trump erklärte, das Gespräch sei sehr gut verlaufen. Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern stagnieren. Im Juni gingen sie im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,4% zurück und summierten sich noch auf gut 98 Milliarden Euro. Das geht aus dem neuen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor. Im ersten Halbjahr 2026 lagen die Einnahmen bei gut 451 Milliarden. Das entspricht eine Plus von 0,8% zum Vorjahreszeitraum. Überdurchschnittliche Anstiege gab es letzten Monat beispielsweise bei der Lohnsteuer. Die Zahl neuer Beamter muss auf ein Minimum reduziert werden. Das fordert der Steuerzahlerbund. Man müsse Personalumfangen und die Privilegien kritisch unter die Lupe nehmen, sagt Präsident Reiner Holznagel der Funke Medienruppe. Neue Verbeamtungen sollen auf hoheitliche Kernbereiche beschränkt werden, also beispielsweise auf Polizei, Finanzverwaltung und die Justiz. Das Thema Leimutterschaft bleibt in Deutschland umstritten. Wer keine Kinder bekommen kann, kann hier zulande nur adoptieren oder eben eine Pflegschaft übernehmen. Doch dieses Angebot ist begrenzt. Wer unbedingt ein leibliches Kind möchte, dem bleibt am Ende nur der Weg ins Ausland, so wie es Jens Sparn und sein Mann gemacht haben. Jetzt hat sich der Ethikrat in dieses Problem eingeschaltet, um das Thema Leimutterschaft erneut zu diskutieren. Mehr von Achim Unser. Unerfüllter Kinderwunsch ist bei Leibe kein Lifestyle Problem. Bei vielen sei dieser Wunsch existenziell und könne das Lebensglück bedrohen, meint der Vorsitzende des deutschen Ethikrats, der nun eine offene gesellschaftliche Debatte über die Leimutterschaft fordert. Helmut Frister meint, wenn man die Debatten nicht führt, wird das Problem latent immer bleiben. Man sollte diese Debatte führen und man muss halt dann überlegen, welche Güter sich da gegenüber stehen. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag noch einmal per Abstimmung bekräftigt, dass die Leihutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltliche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CTU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. Bei den Grünen zeigt man sich offen für eine Debatte darüber. In Italien wiederum ist selbst das, was Jens Spahn jetzt machte, verboten. Die Bürger sind uneins über das geltende Verbot. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leimutterschaft in Deutschland richtig finden. 41% erklären hingegen, dass sie das Verbot für falsch halten. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angaben. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter, es geht um Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral, wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland geht. Ein irakischer Intensivtäter wird zu dre Jahren Haft verurteilt, fängt in der Haft an ein Verhältnis mit gleich zwei Vollzugsbeamtinnen an, verliert seinen Flüchtlingsstatus und klagt den trotzdem wieder ein. Wie kann das sein? Hier die Einzelheiten. Amadj, im Irak geboren und verurteilter Intensivtäter. Vor Gericht verantworten musste er sich unter anderem wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Drei Jahre saß er in Jugendhaft. Der Flüchtlingsstatus wurde ihm vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge aberkannt. Dagegen klagte der 19-Jährige mit Erfolg. Hier in dem Fall war die Voraussetzung, dass eine Freiheitsstrafe von mindestens 3 Jahren verhängt worden ist wegen eines Verbrechens oder einer schweren Straftat. diese Voraussetzung war erfüllt. Darüber hinaus muss aber eben noch für die Zukunft gesehen eine Gefahr für die Allgemeinheit bestehen. Und genau dieses Tatbestandsmerkmal, diesen Aspekt, den hat das Gericht verneint auf Grundlage der mündlichen Verhandlung. Dabei bezifferte ein kriminalprognostisches Gutachten vom Januar 2025 das Risiko weiterer Straftaten auf immerhin 78%. Und dann geht man davon aus, dass weitere Straftaten folgen. Man muss auch mit Härte entschieden werden mit Konsequenz. Und diese Ehrlichkeit ist geboten im übrigen auch zum Schutze aller Menschen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland leben, denn die werden oft in einen Topf geworfen und leiden dann unter den Vorurteilen mehr als die Straftäter. Ein zweites Gutachten vom August att dem Intensivtäter eine persönliche Reifung, mehr Einsicht und eine verbesserte Impulskontrolle. Wenn Politik ein ernsthaftes Interesse da dran hat, Menschen, die hier Straftaten begehen, Ausländer, die hier Straftaten begehen, außer Landes zu bringen, dann müssen die Gesetze so scharf formuliert sein, dass die Gerichte auch keine kein Ermessenspielraum mehr haben. Für bundesweites Aufsehen sorgte der Fall bereits Ende 2024, als bekannt wurde, dass Ahmad J mit einer Psychologin und einer Abteilungsleiterin der Jugendanstalt ein Verhältnis hatte. Das ist nicht professionell in keinster Hinsicht und dementsprechend sollte das überprüft werden. Also ich denke, den Status sollen die Flüchtlingstäter auch erkannt bekommen. Amatjort ist inzwischen wieder auf freiem Fuß, muss sich aber noch wegen Bestechung vor dem Amtsgericht Salzgitter verantworten. Seit seiner Haftentlassung lebt er mit der früheren Abteilungsleiterin der Jugendanstalt zusammen. Das Paar hat offenbar große Pläne, heiraten und Kinder bekommen. Es gibt eine neue Enttäuschung für den DFB. Die FIFA hat ihre neue Weltrangliste veröffentlicht. Nach dem WM-aus im Achtelfinale gegen Paraguay rutscht die deutsche Nationalmannschaft jetzt weiter ab und belegt nur noch Rang 12 hinter Kolumbien. Auch an der Spitze gibt es einen Wechsel. Weltmeister Spanien verdrängt Argentinien von Platz 1 und führt die FIFA Weltrangliste seit dem WM Triumph an. Frankreich komplettiert die Top 3. Die Vorfälle nach dem WMN-Spiel könnten für Argentinien jetzt ein Nachspiel haben. Die FIFA hat eine Untersuchung wegen Unsportlichkeit eingeleitet. Der Argentinier Leandro Paredes hatte nach der 0:1 Niederlage den spanischen Spieler Gavi bei Rangelin mit der Hand im Gesicht getroffen und geschupst. Namentlich genannt wurde Paredes, in der Mitteilung aber nicht. Die Ermittlungen könnten sich berichten. Zufolge auch gegen Nahauel Molina und Cotrainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltensrichten. Spanien dagegen außer Rand und Band. Bei ihrer Ankunft in Madrid haben die frisch gebackenen Weltmeister es gestern Abend noch mal so richtig krachen lassen. Nach dem königlichen Empfang durch Felippe ging es mit dem offenen Bus dann durch die Hauptstadt. Etwa 2 Millionen Menschen feierten ihre Helden entlang der Triumphfahrt. Endstation war der Sibelles Platz. Dort verwandelte sich das Zentrum Madrids in eine riesige Partymeile. Vor rund 120.000 Fans sang, tanzte und feierte. die Furia Rocher gemeinsam mit ihren Anhängern bis tief in die Nacht. [jubel] Jens Spahn ist zurückgetreten, doch die inhaltliche Diskussion um das Thema Leimutterschaft in Deutschland geht jetzt erst so richtig los. Die Juristin Frau Kobrosius Gerstorf etwa spricht sich für eine Legalisierung hier zu Lande aus im Kern, weil Frauen selbst über ihren eigenen Körper bestimmen können. Daraufhin wird sie aus der CDU jetzt auch angefeindet. Wir sprechen gleich mit Frau Bosius Gersdorf. Davor zeigt Ihnen Achim unser aber noch die Debatte mit dem für und wieder. Unerfüllter Kinderwunsch ist bei Leibe kein Lifestyle Problem. Bei vielen sei dieser Wunsch existenziell und könne das Lebensglück bedrohen, meint der Vorsitzende des deutschen Ethikrats, der nun eine offene gesellschaftliche Debatte über die Leimutterschaft fordert. Helmut Frister meint, wenn man die Debatten nicht führt, wird das Problem latent immer bleiben. Man sollte diese Debatte führen und man muss halt dann überlegen, welche Güter sich da gegenüber stehen. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag noch einmal per Abstimmung bekräftigt, dass die Leihmutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltliche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CTU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. Bei den Grünen zeigt man sich offen für eine Debatte darüber. In Italien wiederum ist selbst das, was Jens Spahn jetzt machte, verboten. Die Bürger sind uneins über das geltende Verbot. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland richtig finden. 41% erklären hingegen, dass sie das Verbot für falsch halten. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angaben. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter, es geht um Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral, wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland geht. Ja, wir wollen das Thema vertiefen. Bei uns im Studio ist die Rechtswissenschaftlerin Professor Dr. Frauke Brosius Gerstdorf von der Universität Podstam. Schön, dass Sie heute hier sind. Guten Abend. Guten Abend. Guten Abend. Sie haben in einem Interview das geltende Leimutterverbot als so wörtlich paternalistisch und unvereinbar mit dem Menschenbild des Grundgesetzes bezeichnet. Warum? Wie haben Sie das gemeint? Also das geltende Verbot der Leimutterschaft, das wir haben in Deutschland und übrigens auch der Eizellspende, während die Samenspende ja seit langem erlaubt ist, das ist einfach ein Grundrechtseingriff. Das greift ein in die Freiheit der Menschen, der Paare, die aus sozialen oder medizinischen Gründen auf eine Leimutterschaft oder eine Eizellspende angewiesen sind, um ein Kind zu bekommen. So und so ein Grundrechtseingriff, der muss nach unserer Verfassung, unserem Grundgesetz gerechtfertigt sein. Das heißt, der Staat, der Gesetzgeber braucht gute Gründe, um das Verbot der Leihmutterschaft zu rechtfertigen. Und diese guten Gründe sehe ich nicht so wirklich. Ähm, ich denke, er kann es nicht das geltende Verbot der Leihmutterschaft rechtfertigen mit dem Schutz der Leihmutter, wenn sie die Entscheidung freiwillig, autonom und selbstbestimmt trifft. Das ist das entscheidende. Ja, sie muss sie informiert treffen. Sie muss informiert sein über die medizinischen Risikenbelastung und wenn sie dann aber autonom entscheidet, sie möchte diesen Schritt gehen, dann darf der Staat ihr das meines Erachtens nicht verbieten, denn sowas wie ein Schutz vor sich selbst, das ist unserem Grundgesetz fremd. wenn der Staat das macht, dann bevormundet er Frauen und das ist das, was ich mit paternalistisch gemeint habe. Sie meinen, Aufklärung würde reichen und gab's ja unter der Ampelregierung auch schon mal eine Kommission, die sich intensiv mit dem Thema auch beschäftigt hat und da wurde auch davor gewarnt, dass das schon auch Tür und Tor öffnet, selbst wenn man es altruistisch macht für Missbrauch. Wenn wir auch in die USA schauen, da gibt's ja teilweise schon regelrechte Knebelverträge. Die Frauen können dazu Abtreibung und ähnlichem auch gezwungen werden. Ist das nichts, wo sie sagen, das Recht der Frau über ihren eigenen Körper? Da haben wir dann schon einen Interessenskonflikt. Natürlich reicht Aufklärung nicht aus. Der Staat muss, wenn er die Leihmutterschaft und auch die Eizerspende legalisiert in Deutschland, muss er sehr umfangreiche gesetzliche Vorkehrungen treffen, um Frauen ähm vor Zwang, vor Druck, auch vor wirtschaftlicher Ausbeutung und Missbrauch zu schützen. Das ist ganz ganz wichtig. Wenn Frauen nur aus wirtschaftlicher Not heraus diesen Schritt gehen, dann ist das auch keine freiwillige Entscheidung mehr. Der Kommissionsbericht, den Sie angesprochen haben, der ist unglaublich lesenswert. Da haben die Kolleginnen und Kollegen großartige Arbeit geleistet. Die machen Vorschläge, wie der Gesetzgeber eine altruistische Leihmutterschaft, nur damit haben Sie sich beschäftigt, ähm sollten sie sich beschäftigen, ähm regeln könnte. Sie melden aber auch leichte Zweifel an und ich finde auch das ist eine Debatte, die wir jetzt führen sollten. Insofern finde ich das prima, was für eine Debatte hier gerade in Deutschland entstanden ist über das Thema Leimutterschaft und Alzellspende. auch eigentlich altruistische Leimutterschaft, die dann ja nur mit einer angemessenen Aufwandsentschädigung für Frauen einhergeht, eigentlich das Richtige ist, weil letztlich sind natürlich die Frauen, die dann die größten Belastungen tragen, werden möglicherweise nur für ihre finanziellen Aufwendungen entschädigt, während andere Kliniken, Vermittlungsagenturen dann mehr Geld daran verdienen. Also auch die Diskussion müsste dann geführt werden, nur eine angemessene Aufwandsentschädigung oder eine echte Bezahlung. Mhm. Aber da ist ja eben dem Missbrauch dann möglicherweise wieder Tür und Tor geöffnet, auch wenn man da drüber spricht. Man kann es ja letztenendes dann vielleicht auch gar nicht äh unterbinden im Einzelfall, wo man ja auch nie weiß, ob vielleicht dann unter der Hand dann doch irgendwie Geld geschoben wird, damit die Frau das dann macht. Aber ich würde noch auf einen anderen Punkt kommen wollen. Was ist denn mit den Rechten des Kindes, das aus einer solchen Befruchtung hervorgeht? Äh, wenn wir jetzt den Fall von Herrn Jens Spahn nehmen, da wurde die Mutter aus dem Katalog ausgesucht, eine äh eine Leihmutter, die also genetisch überhaupt nicht mit dem Kind äh verwandt ist. Und dieses Kind könnte ja später auch mal in einen Interessenskonflikt kommen, möchte vielleicht wissen, wo komme ich denn her? Diese Möglichkeit, die kann man ja aber durch die Gesetze dann äh gar nicht beheben. Lassen Sie mich ganz kurz noch mal auf den Punkt zu sprechen kommen, den Sie vorher angesprochen haben, weil der natürlich elementar wichtig ist. Der Gesetzgeber darf die Leimutterschaft und auch die Eizerspinde nur legalisieren, nur rechtlich erlauben, wenn er für einen wirksamen Schutz des Missbrauchs vor dem, also der Frauen vor Missbrauch ähm Sorge trägt. Aber da gibt es schon Regelungen an anderen Ländern, die man sich mal anschauen könnte, äh an denen man sich orientieren könnte. Und es ist einfach ganz wichtig, dass man sich jetzt mit diesem Thema beschäftigt. Und ich möchte noch mal festhalten, wenn eine Frau über die Risiken und die Belastung informiert ist, wenn sie das frei von Druck und Zwang macht, wenn es eine selbstbestimmte autonome Entscheidung ist, dann hat der Staat sie zu respektieren. Die Rechte des Kindes, ganz wichtig, das sind sozusagen ist sind ist das andere Schutzgut, was wir natürlich unbedingt im Blick haben müssen bei einer Legalisierung von Eerspende und Leimutterschaft, aber übrigens genauso bei der Samenspende, die seit Jahrzehnten zulässig ist in Deutschland. Die Studien, die mir bekannt sind, die die Kommission für reproduktive Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin umfassend ausgewertet haben, die sagen, dass sich Leimütterkinder ganz normal entwickeln, körperlich, geistig, seelisch, sozial. Ja, und insofern ist das die Studienlage, auf die der Gesetzgeber auch rezipieren, die der rezipieren muss. Was ganz wichtig ist, ist in Deutschland das Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung. Das ist ein Verfassungsrecht, was das Bundesverfassungsrechtgericht schon vor vielen Jahren entwickelt und betont hat. Das ist ganz wichtig. Das heißt, so ein Kind, das aus einer Eizellspende oder einer Leimutterschaft vorgeht, bei dem es zu einer gespaltenen Mutterschaft kommt, das muss mindestens mit der Volljährigkeit das Recht haben, die Identität der Leimutter, der Eerspenderin zu erfahren. Aber ganz ehrlich, das ist bei einer Samenspende auch so. Da kann man sich am Samenspenderegister orientieren und ein Alzellspenderegister oder ein Leimutterschaftsregister aufsetzen. Nun haben Sie gesagt, gut, dass die Debatte in Deutschland mal sachlich losgeht, aber mit der Sachlichkeit ist es teilweise auch schwierig. Es gibt ja große Vorbehalte auch rund um das Thema Leimutterschaft. Ähm, ich habe im Vorbereitung auf das Gespräch bin ich über ein Tweet gestoppert von Armin Lasche, CDU Politiker, der da geschrieben hat, sich auf ihr Interview in der Zeit bezogen hat und meinte etwas plumperes als diese Antwort von Frau Bosius Gerst habe ich noch nicht gelesen. Ein Segen, dass Sie nicht im höchsten deutschen Gericht sitzt, das über die Werteordnung der Verfassung wacht. Wenn Sie sowas hören und lesen, was fällt Ihnen dazu noch ein? Ja, ich hoffe nicht, dass es allgemein so der Politikstil ist, äh den wir da momentan sehen. Mein Stil ist es nicht. Ich bin Juristin, ich beschäftige mich rechtlichen Argumenten und ich würde dringend dazu auffordern, dass wir diese Debatte sachlich juristisch führen, dass wir eine breite gesellschaftliche politische Debatte anstoßen. So emotionale Wortbeiträge finde ich bringen uns da jetzt nicht so ganz groß weiter. Frau Brosius Gerstof, vielen Dank für das Gespräch. Danke, dass Sie heute hier waren. Ich danke Ihnen. Danke Ihnen. Moment. Der Mann, der sechs Menschen in einem Mutter Kindheim in Stade getötet hat, hat sich im Gefängnis nun selbst das Leben genommen. Wie es zu diesem Suizid kam, das ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Ende Juni erschoss der Täter Mitarbeiter des Jugendamtes Hannover sowie der Einrichtung in St. Hintergrund der Tragödie war offenbar ein Sorgerechtsstrahlt um die kleine Tochter des Verdächtigen. Gegen den 45-jährigen lag zudem ein offener Haftbefehl aus der Türkei vor. Manuel Ostermann ist uns jetzt zugeschaltet, Vorsitzender der Bundespolizeigewerkschaft. Herr Ostermann, guten Abend. Hallo. Guten Abend. Grüße ins Studio. Sagen Sie, wenn wir den Fall nehmen, also normalerweise sollte das nicht der Fall sein, dass sich also Tatverdächtige, die in Untersuchungshaft sitzen, selbst suicidieren können. Wie kann sich denn ein Mordverdächtiger tatsächlich innhhaft das Leben nennen? Werden diese Leute nicht eigentlich streng und regelmäßig überwacht? Ja, natürlich ähm ist es so, dass in den Justizvollzugsanstalten engmaschige Kontrolle ähm vorherrscht, aber da, wo Menschen arbeiten, können a Fehler passieren und vor allem kann man eins nicht immer 100% garantieren, dass bestimmte Szenarien eben nicht in Erscheinung trinken. Ich bin mir ziemlich sicher, hier ist kein Fehlverhalten der Justizbeamten äh vorherrschend. Ähm, jetzt ist es so, wie es ist. Es ist traurig, denn äh am Ende ist es so, dass ich jetzt die Justizvollzugsbeamten rechtfertigen müssen, aber ich bin mir sehr sicher, dass auch hier alles vernünftig äh von Statten gegangen ist. Wissen Sie denn, wie sich der 45-Jährige getötet hat? Ein Strick oder scharfe Messer? Die dürften in einer Haftanstalt ja wahrscheinlich nicht einfach so herumliegen. Nee, dazu habe ich leider keine genauen Sacherkenntnisse. Fakt ist genau das, was Sie natürlich gerade gesagt haben, spitze Gegenstände sind nicht allgemein zugänglich. äh schon aus Sicherheitsgründen und auch ne dementsprechend aus guten Gründen. Ähm wie das sich zugetragen hat, wird sich wird sich klären, aber ich sag mal sich zu suizidieren geht ja auf ganz unterschiedlichen Wegen. M Herr Ostermann, nun haben Sie gesagt, sie können da kein Fehlverhalten erstmal erkennen, auch wegen der Anstalt, nun gibt's die CDU Niedersachsen, die Aufklärung fordert und auch davon spricht, dass direkt nach der Tat schon bekannt war, dass der Mann sich selbst töten wollte. Nur Munition dafür hatte er nicht mehr. Also haben wir es hier vielleicht doch mit einem Behördenversagen zu tun, dass man gerade in dem Fall, wenn man doch davon wusste, vor den Suizidabsicht eben nicht genau genug hingeschaut hat. Ja, also mir steht es auch nicht zu pauschal alles in Schutz zu nehmen, aber die CDU Niedersachsen hat ja richtig gesagt, indem sie sagt äh zum einen, es muss aufgeklärt werden, das Ergebnis muss man abwarten und B können die sich an die eigene Nase fassen. Äh denn dass die Justiz am Limit läuft, ist das politische Versagen und zwar personell und materiell. Also insofern haben wir hier wieder einen tragischen Sachverhalt, der aber dazu dienlich ist, noch mal auf die strukturellen Probleme aufmerksam zu machen. Ich kann nur daran appellieren, die Justizvollzugsbeamten, sie arbeiten wirklich aufopferungsvoll und ja, möglicherweise passieren auch da Fehler, wo Menschen arbeiten und die Politik täte jetzt gut daran, ihr Ergebnisse abzuwarten und dann auch politische Maßnahmen zu vollziehen. Ich glaube, letzteres wird wieder mal nicht passieren. Herr Ostermann, wir haben noch ein weiteres Thema, über das wir mit Ihnen sprechen wollen. Bleiben Sie also bitte bei uns. Genug ist genug. So bestätigt Bahnfin Palla eine neue Alkoholregelung an sämtlichen Bahnhöfen in Deutschland. Im Kampf gegen Kriminalität und Vandalismus will die Deutsche Bahn den Alkoholkonsum an allen ihren Haltestellen verbieten. Anlass ist ein Zwischenfall, bei dem in der vergangenen Woche ein Bahnmitarbeiter während einer Ticketkontrolle attackiert und aus dem Zug gestoßen wurde. Dieser Vorfall sorgte bundesweit für Empförung und reit sich in eine Vielzahl alkoholisierter Taten ein. Diese neue Regelung betrifft dann alle 5400 Stationen und wird ab dem 15. Oktober dieses Jahres umgesetzt werden. Das kühle Bier im Bordistro ist allerdings weiterhin erhältlich. Herr Ostermann, damit zurück zu Ihnen. Was sagen Sie denn jetzt zu diesem Alkoholverbot an den Bahnhöfen? Bringt das was? Also, ich kann den Grundgedanken ja nachvollziehen, aber ich appelliere immer daran, bevor man ein bundesweites Verbot ausspricht, muss man auch die Infrastruktur haben, um dieses Verbot auch Ausdruck zu verleihen. Und das hat die Dbag eben nicht. Ich glaube, am Ende ist hier ganz viel Rhetorik, aber keine praktische Umsetzbarkeit zu sehen, denn es ist Aufgabe der Deutschen Bahnag und nur der deutschen Bahnag ihr ja ausrecht um und durchzusetzen. Und ja, am Ende wird's ein Bärendienst sein, denn da, wo Verbote nicht um und durchgesetzt werden, animiert es dazu, rechtswidriges Verhalten erst recht zu vollziehen. Wenn Sie sagen, Herr Ostermann, das ist einzig Aufgabe der Deutschen Bahnag, wie sieht's denn aus mit der Bundespolizei, die ja dann doch zumindest an vielen größeren Bahnhöfen präsent ist. Also kann es nicht sein, dass da auch was auf Sie zukommft künftig? Ja, natürlich wird es auch eine zentrale Rolle spielen für die Bundespolizei, das Hausrecht um und durchzusetzen, also bundesweit Alkoholverbot in den Bereichen der Bahnanlagen, das ist die BAG Sache. Da, wo der Straffverfolgungsanspruch um und durchgesetzt werden muss, ist natürlich die Bundespolizei da äh und auch zuständig. Aber eins darf nicht passieren, dass das Milliardenkonzern den BAG angeführt von ihrer Chefin Maßnahmen vollziehen und dann am Ende die Verantwortung auf die Bundespolizei ähm stellt, das ist eine eine Maßnahme, die so nicht tragbar ist aus zwei Gründen. Uns fehlt das Personal und wir sind aufgrund von ganz vielen Einsatztaktiken auch gar nicht in der Lage dazu, über 5000 Bahnöfe Flächendecken zu kontrollieren. Das muss die DBAG jetzt schon selbst machen. Wer die Kapelle bestellt, er muss sie auch bezahlen. Herr Ostermann, vielen Dank für das Gespräch. Danke schön. Danke Ihnen. Ja, wir bleiben beim Thema Kriminalität. Ein Übergriff im Landkreis Würzburg macht nämlich wirklich fassungslos. Ein Syrer hat dort einen Mann attackiert, offenbar wegen eines Israel Ansteckers an dessen Kleidung. Der 20-jährige Syrer wurde inzwischen festgenommen, das Opfer liegt schwer verletzt auf der Intensivstation. Mehr von Jana Wochnik. Ein 65-jähriger steht an einer Ampel, an seiner Kleidung ein solcher Sticker mit der Israelfne. Er wird von einem 20jährigen Syrer darauf angesprochen und direkt angegriffen. Als der ältere Mann flüchten will, verprügelt der Syrain, tritt auf Kopf und Oberkörper ein. Der Übergriff passierte in der Nacht von Sonntag zu Montag im fränkischen Höchberg bei Würzburg. Wir haben den Verdächtigen, einen 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen noch in der Nacht nach der Tat festgenommen. Das Amtsgericht der Mittlungsricht der Würzburg hat Haftbefehler lassen wegen versuchten Mordes. Seit Oktober 2023 nehmen die antisemitischen Vorfälle in Deutschland zu. Allein letztes Jahr gab es offiziell 8000. Dabei nimmt die Zahl nicht nur aus dem rechtsextremen Milieu zu, sondern vor allem aus migrantisch-Muslimischen und dem linken Spektrum. Der Präsident der deutsch-raischen Gesellschaft, Volker Beck, sagt zu dem jüngsten Überfall auf das Mitglied des DIG: "Es reicht. Wer Israel mit Genozid und Apartheit Vorwürfen verteufelt, schafft das Klima für solche Übergriffe. Niemand mit einer Palästina Flagge muss in Deutschland um seine körperliche Integrität fürchten. Wer eine israelische Flagge zeigt, ist seines Lebens nicht sicher. Das schwerverletzte Opfer liegt auf der Intensivstation, hat unter anderem einen Wirbelbruch erlitten. Dieser Fall wird erneut die Diskussion entfachen, wie die Politik jetzt richtig reagiert. Das ist wirklich Kernaufgabe von demokratischen Politikern zu sagen, wir sichern die Grenzen und wir lassen nur Menschen in dieses Land, die nach dem Buchstaben des Gesetzes hier reinkommen dürfen und dann eben auch nach dem Buchstaben des Gesetzes bleiben dürfen. sprich Leute, die das Recht haben auf Asyl, aber da der Blick auf die Realität zeigt das, wie gesagt, das hatte ich erwähnt, viel zu viel Menschen in diesem Land mutmaßlich auch wie der syrische Täter leben, die gar nicht hier sein dürften und dann auch, das ist ein statistischer Fakt, sehr sehr häufig delinquent werden. Nun ermittelt also der zentrale Antisemitismus beauauftragte der bayerischen Justiz. Die deutsch-Sraelische Gesellschaft ruft zu einer Mahnveranstaltung in Würzburg am Freitag auf. Und aus Höchberg, wo das Ganze passiert ist, ist Marie Lepinski zugeschaltet. Marie, du hast da weitere Informationen zu dieser brutalen Attacke. Ja, erstm will ich vor allen Dingen auf den Täter eingehen. Es soll sich um einen 20-jährigen Syrer handeln, der soll nämlich schon im Vorfeld dieser Tat auffällig geworden sein, denn am Wochenende, da gab es hier ja ein Marktfest und da soll er am Abend vor der Tat, also am Sonntag, soll er da schon in Erscheinung getreten sein. Also, es wurden ähm ja schon Beschwerden gegen ihn eingereicht und er wurde dann auch kontrolliert, weil er da auch einige Menschen belästigt haben soll und auch in der Vergangenheit, da ist er schon strafrechtlich in Erscheinung getreten, unter anderem auch schon wegen Körperverletzung. Also er ist der Polizei tatsächlich kein Unbekannter und jetzt gerade ähm ja lief ja gegen ihn ein Haftbefehl und er wurde in Gewahrsam genommen. Auch diese Situation soll ja relativ chaotisch gewesen sein, denn er hat ja so lange auf sein Opfer eingetreten, bis der eben ja zu Boden ging. Dort hat er ihm ja noch mal gegen den Kopf und auch gegen den Oberkörper getreten und bis die Polizei an dem Ort ankam, bis dahin hat er eben wirklich auch noch weitere Schäden zugefügt. Wir haben es ja gerade auch schon gehört, unter anderem ein Wirbelbruch und als die Polizei kam und ihn in gewahrsam nehmen wollte, da wurde er auch noch einmal handgreiflich und hat eben auch einen Polizisten verletzt. Also wirklich eine sehr chaotische Szene, die sich da abgespielt hat. Und dann vielleicht noch einmal möchte ich darauf eingehen, warum jetzt die Generalstaatsanwaltschaft in München den ganzen Fall übernommen hat, denn der hat ein ja ähm ein relatives Gewicht auch für die Justiz, denn man vermutet hier israelfindliche und auch äh islamistische Tatmotivation und dem will man jetzt in den Ermittlungen weiter nachgehen. Marie Lepinski, vielen Dank für diese Informationen und in dem Fall wird das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Vielen Dank. So, weitere wichtige Nachrichten dieses Tages jetzt hier im Kurzüberblick. In den vergangenen Stunden wurde das italienische Bologna von heftigen Protesten erschüttert. Der Anlass sind diese Bilder, die derzeit überall in Italien im Fernsehen laufen. [musik] Sie zeigen die Festnahme eines marokkanischstämmigen Kleinunternehmers, der nach einem Streit in der Nachbarschaft von Polizisten auf den Boden [musik] gepresst wurde. Der Mann rief: "Hilfe, genug, genug!" Doch die Polizisten blieben auf dem 42-jährigen Sitzen, der Mann stab während der Aktion. Die Familie forderte auf einer Protestveranstaltung Aufklärung und Konsequenzen für die Beamten. Später gingen die zunächst friedlichen Proteste in Gewalt über. Das italienische Innenministerium versprach eine vollständige Aufklärung. Die EU stellt [musik] die laufende Förderung der Kunstbienale von Venedig Höhe von 2 Millionen Euro ein. Grund ist die Teilnahme Russlands. Kulturvorhaben, die mit europäischen Steuergeldern finanziert werden, sollten demokratische Werte Waren sowie offenen Dialog, Vielfalt und Meinungsfreiheit fördern. Werte, die im heutigen Russland nicht geachtet werden, wie ein Sprecher [musik] der EU-Kommission mitteilte. Ein US-Armeeweteran hat einen Brandanschlag auf ein Bürogebäude der US-Einwanderungskontrollbehörde Eis in New York verübt. Der 43-jährige hatte vor einem Mitarbeitere im Stadt Lower Manhattan einen Eimer mit Benzin ausgeschüttet und angezündet. Außerdem soll er zwei Ächste, einen Hammer, eine Machete und drei Messer bei sich getragen haben. Sicherheitskräfte konnten ihn kurz darauf überwältigen. In seinem Wagen fand die Polizei Schilder mit Antiisparolen. Das FBI stuft ihn als extremistisch ein. Hier sind die neuen Stars in dem Vergnügungsparken Snow World bei Shanghai, eine Gruppe Adelie und Eselspinguine. Die Schneelandschaft wird ganzjährig bei -6° gehalten. Perfekte Lebensbedingungen für die flugunfähigen Seeevögel. Willkommen zu unserem Weltspezial hartes Durchgreifen. Alkoholverbot an allen Bahnhöfen. Also Schluss mit der Sauerei. Die Deutsche Bahn plant ein flächendeckendes Alkoholverbot, was viele vermutlich gar nicht wissen. In einigen Städten gibt es längst so ein Verbot, etwa in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München. Nur gekümmert hat das bisher kaum jemanden und da könnte vielleicht auch das Problem liegen. Wer soll Obdachlose und Alkoholiker, aber auch ganz normale Reisende vom Trinken abhalten, zumal die Bahn selbst munter weiter verkauft? Marco Reinke berichtet. Ausgetrunken. Die Bahn greifte durch. Kein Alkohol mehr an allen 5400 Bahnhöfen in ganz Deutschland. Der Grund Gewalt und Vandalismus. Die Sicherheit soll durch den drastischen Schritt verbessert werden. Zu oft mussten wir feststellen, dass dort, wo zu viel Alkohol fließt, auch die Gewalt zunimmt. Zuletzt hat uns dies der brutale und sinnlose Angriff vom vergangenen Freitag gezeigt. So Bahnchefin Evely Palla. Am Freitag hatte ein alkoholisierter Mann in Badenwürtemberg einen Bahnmitarbeiter brutal angegriffen. Zuletzt kam es immer wieder zu tätlichen Angriffen. Doch Alkoholkonsum in Zügen bleibt weitesgehend erlaubt. Auch der Verkauf an Bahnhöfen wird nicht eingeschränkt. Ob das Konsumverbot am Ende wirklich zu mehr Sicherheit führt, geteilte Meinungen bei Bahngästen. Ist für mich kein Sicherheitsargument. Wenn die Leute Alkohol trinken wollen, trinken die Alkohol, dann bringen die sich welche mit auf Reise oder wie auch immer. Also denke, damit erreicht man nicht viel. Alkohol enthemmt und äh ja, manche hat sich dann nicht in Kontrolle und wenn alles hier gut ablaufen soll und ich mich wohlfühlen will, dann finde ich das schon gut. Ja, Alkohol gibt's an jede Ecke war müsste dann verboten werden oder viele bringen ja auch mit, aber wie will man das kontrollieren? Also schwierig. Wer Alkohol konsumiert, bekommt einen Platzverweis. Bei Wiederholung gibt es Hausverbot. Im Zweifel müsste das die Bundespolizei durchsetzen und hier fordern Gewerkschaften seit Jahren Verstärkung. Leider ist da bis heute nicht wirklich viel passiert. Also auch Politik sollte sich jetzt vor dem Hintergrund der Ankündigung der Bahnchefin Gedanken machen, schnell Personal zu rekrutieren, welches dann zur Unterstützung der DB Sicherheit eingesetzt werden kann. An 30 Bahnhöfen gilt bereits ein Alkoholverbot, unter anderem am Hamburger Hauptbahnhof. Laut Bahn sei hier die Erfahrung weniger Müll und weniger Gewalt. Und wir wollen direkt nachfragen bei Max Hermes ist für uns am Berliner Hauptbahnhof. Also Max, wie erklärt die Bahn denn diesen neuen Vorstoß und vor allem, wie soll er dann auch durchgesetzt werden? Also, die Bahn argumentiert vor allen Dingen damit, dass es so viele Gewaltvorfälle eben auch gibt, die im Zusammenhang stehen mit Alkohol. Da ist in den polizeilichen Kriminalstatistiken von rund 30% die Rede von den Gewaltdelikten, die unter Alkoholleinfluss begangen werden und dem möchte man jetzt einfach beikommen. Das ist zumindest die große Hoffnung. Aber damit sind natürlich viele Fragezeichen verbunden. Vor allen Dingen, wer möchte das kontrollieren, also diese vielen Bahnhöfe, diese massive Anzahl auch an Sicherheitspersonal, die dafür notwendig ist, um das zu kontrollieren. Vor allen Dingen, wenn man an kleinere Bahnhöfe ähm denkt, wie soll das alles geleistet werden? Und darüber habe ich mich eben unterhalten können mit einer Sprecherin der Deutschen Bahn mit Anja Brücker. Die hat im Interview dazu geäußert und hat zunächst einmal ganz grundsätzlich das Verbot vorgestellt. Welche Räume es betrifft der Bahn, [räuspern] hören wir mal rein, was sie im Interview gesagt hat. Ja, wir machen alle Bahnhöfe, die der Deutschen Bahn gehören in Deutschland, das sind 5400, machen wir alkoholfrei. Schrittweise ab jetzt bis Mitte Oktober werden wir das in den Hausordnungen umsetzen zusammen mit unseren Partnern, mit den Kommunen. Wir werden dafür sorgen, dass kein Alkohol mehr getrunken werden kann, auf Bahnsteigen, in Bahnhofshallen. Das ist öffentlicher Raum, wo durch Alkohol sehr viele Konflikte entstehen und dem wollen wir jetzt endlich ein Riegel vorschieben. Wenn wir das aber richtig dem entnehmen, darf man weiterhin in den Gastronomien am Bahnhof Alkohol verzehren, darf man weiterhin auch im Bahnhof Alkohol kaufen, im Bahnbistro auch. Also, der Alkohol ist überall verfügbar. Warum glauben Sie denn hilft das, wenn man nur sagt, die Bahnsteige, die Bahnhofsheilen sind alkoholfrei? Die Menschen haben ja überall Alkohol zur Hand. Es ist äh eine Erfahrung, die wir an größeren Bahnhöfen, wo wir das schon umgesetzt haben, äh die uns zeigt, dass der Alkoholkonsum, wenn der verboten ist, einfach zu weniger Konflikten führt. Das ist in Hamburg, in Köln, in München schon umgesetzt. Das gilt schon dort und auf diesen guten Erfahrungen bauen wir jetzt auf. Jetzt haben wir hier den Berliner Hauptbahnhof. Ich sehe hier auch in Sichtweite überall Sicherheitskräfte. Allerdings, wenn ich mir vorstelle, einige Tausend, die hier jeden Tag durchkommen, da kann nicht jeder Sicherheitsmann gucken, hat er jemanden offenes Bier. Auch die Überwachungskameras werden das ja kaum festhalten können. Wie wollen Sie das hier an diesem Bahnhof hat man sich als Personal? An vielen kleineren hat man womöglich keins. Wie wollen Sie das denn kontrollieren? Ja, wir führen das schrittweise ein. Wir machen Aushänge. Wir werden das natürlich auch in der Öffentlichkeit immer wieder kund tun, dass das jetzt Pöpö eingeführt wird. Und wir haben natürlich unsere Sicherheitsteams an den Bahnhöfen auch schon in diesem Jahr verstärkt, weil wir auch ein Sofortprogramm für sichere Bahnhöfe in Deutschland gestartet haben. Das Thema ist unseren Reisenden extrem wichtig. Sie wollen sicher fühlen auf dem Weg zum Zug, aber auch wenn sie ankommen, aber auch unsere eigenen Kolleginnen und Kollegen berichten uns immer wieder, dass sie tagtäglich alkoholisierte Personen hier äh antreffen und dass es dann zu Konflikten kommt. Wir werden Kontrollen machen und wir werden auch, wenn jemand dem wieder, wenn wenn jemand verstößt gegen unsere Vorschrift, dann auch zu Platzverweisen ähm kommen. Und wenn man sich gar nicht dran hält, wiederholt, erwischt wird sozusagen, dann kommt es auch zum Hausverbot. Gibt es ja einerseits hier die DDB eigene Sicherheit, andererseits auch dann die Bundespolizei in den Bahnhöfen. Wenn man die jetzt aber nach Kontrollen fragt, die jetzt zusätzlich eingeführt werden sollen, sagen die schon: "Nein, nein, das ist die Arbeit der die Aufgabe der DB. Können Sie da auch der Polizei sagen, das machen wir in Eigenregie? Die Polizeigewerkschaft hat sich bei uns da schon so geäußert, wie die Bahn muss dafür dann sorgen." Was sagen Sie denn? Für uns als Deutsche Bahn hat die Sicherheit äh oberste Priorität und wir haben unsere Kräfte auch schon aufgestockt. haben 5000 äh DB Sicherheitskolleginnen und Kollegen auf unseren Bahnhöfen im Einsatz und wir arbeiten sehr vertrauensvoll mit der Bundespolizei Hand in Hand, aber klar, unsere Teams werden das jetzt verstärkt äh auch anpacken und wenn man mit den Kolleginnen und Kollegen spricht, die sagen, Gott sei Dank gilt es jetzt überall, es ist nicht mal hier mal da in unterschiedlichen Regelungen, sondern unsere Bahnhöfe werden jetzt hö ab hö bis Mitte Oktober alle alkoholfrei und wir hoffen uns davon, von, dass es dann auch zu weniger Gewalt, zu weniger Konflikten, zu weniger Belästigungen kommt. Jetzt ist ja der Vorfall, den Sie auch anführen in der Pressemitteilung, dieser Angriff auf einen Zugbegleiter, 26 Jahre alt, der von einem alkoholisierten Passagier aus dem Zug gestoßen wurde, aber eben aus dem Zug gestoßen. Er hat Alkohol offensichtlich auch im Zug getrunken, hatte dort auch Zugang zu Alkohol. Also, warum macht man das nicht auch dort ein Alkoholverbot in den Zügen? Oder ist das etwas, was Sie auch so planen? Im Nahverkehr äh bestimmen die Länder, was möglich ist und was nicht, was gilt. Und da gibt es auch einige Bundesländer, wo schon Alkoholverbot in den Nahverkehrszügen gilt. Das ist aber nicht einheitlich in Deutschland. Wir als Deutsche Bahn haben ja z.B. In unseren Fernverkehrszügen, die Bordrestaurants, da ist das Konfliktpotenzial nicht so groß, wie auf einem öffentlichen Raum, ein Bahnhof, wo hunderttausende Menschen tagtäglich zusammenkommen, an vollen Bahnen steigen. Da wollen wir den Riegel vorschieben, dass dort nicht mehr Alkohol getrunken werden darf. Auch wenn es z.B. zu Bundesligpielen kommt, wenn viele Fans unterwegs sind, da ist das Trinken auf Bahnhöfen nicht mehr erlaubt und wir hoffen uns davon weniger Gewalt. Und in dem Interview ist es angeklungen, vor allen Dingen Bundesligaspiele, wenn Dortmund jetzt Auswärts spielt, Schalke Bayern, aber auch kleine Vereine, ich selbst erinnere mich an Auswärtsspiele des Kfcding, da kommen dann die Fans mit ihrem Bier an am Bahnhof und dann sollen die Polizisten, die diese Fußballfans begleiten oder aber die DB Sicherheits Menschen, die das Ganze dann beauaufsichtigen, die sollen kontrollieren, dass da jeder auch seine Bierflasche abgestellt hat. Also, das wird dann doch eine größere Aufgabe werden. Ich habe mich hier eben auch mit Sicherheitspersonal unterhalten. Ein Mann hat mir gesagt, er würde das jetzt schon so handhaben, dass er Menschen, die hier zu viel konsumieren, auch dann rausbegleitet aus dem Bahnhof. Aber das ist jetzt eben auch noch keine Handlungsanweisung. Und wenn das Flächendecken in ganz Deutschland kommen sollte, dann kommt da eben einiges sicherlich auch an Belastung hier auf die DB Mitarbeiter zu, die das kontrollieren müssen und wie es eben angeklungen ist, auch nicht jeder Bahnhof, der überhaupt über eine solche Sicherheitsarchitektur verfügt. Also ein sehr sehr gewagtes Unterfangen, aber die Bahn sagt eben, das ganze dient der Sicherheit, das Ganze bringt dann eben mehr Ruhe auch an die Bahnhöfe. Deshalb wird das jetzt so eingeführt. Dann dann wollen wir mal schauen, sind noch viele Fragen offen. Max, herzlichen Dank für diese Infos und für das Interview und wir sprechen weiter drüber. Im Studio. Benjamin Jenrocher der Gewerkschaft der Polizei in Berlin. Willkommen. Schönen guten Tag, Herr Opel. Also Alkoholverbot im Bahnhof in allen Bahnhöfen bundesweit. Gute Idee. Aus unserer Sicht ist es der richtige Schritt, den die Deutsche Bahn jetzt hier geht. Wir haben, glaube ich, in den letzten Monaten, Jahren eine massiv negative Entwicklung, gerade was die Sicherheit im öffentlichen Personen und Nahverkehr angeht. Ja, Bahnhöfe sind Deutschlandweit eigentlich ein Angsttraum geworden, auch ein Kriminalitätshotspot und wir wissen, dass Alkohol, na ja, eine Substanz ist, die das beschleunigt, ja, die auch Gewalt dann letztlich auslöst, zur Eskalation beiträgt und von daher ist der richtige Schritt und jetzt muss man die Deutsche Bahn was vorlegen, wie man sich das dann genau vorstellt, wie das in der Praxis umsetzbar ist. Mhm. Genau. Und bevor wir dazu kommen, vor allen was die Polizei vielleicht auch beitragen kann, aber es gibt ja diese Einschränkung im Zug selber weiterhin erhältlich, im Bahnhof selber auch weiterhin konsumierbar, nämlich wenn man es kauft. Also so ganz konsequent ist es nicht, oder? Ja, ich glaube, das muss man ausloten. Also ist ja jetzt schon angesprochen worden über den ganzen Tag. Was ist z.B. bei Fußballspielen etc., ne? Große Fangruppen, die da kommen, ein Bierchen mit dabei haben und äh die Bahn reagiert ja jetzt auch auf Vorfälle, die nicht am Bahnhof passiert sind, sondern in den Zügen mit unter. Ja, da haben wir gravierende äh Vorfälle auch gehabt. Von daher konsequent wäre es dann auch das in den Zügen zu untersagen, weil es ergibt dann keinen Sinn. Also, wenn ich mit einem Kasten auf dem Bahnhof langlaufe und den darf ich da nicht trinken, aber dann im Zug wissen auch alle, dass die Deutsche Bahn manchmal steht. Das heißt, das dauert dann auch ein paar Stunden, da kann man sich ordentlich ein antütern. Also konsequent wäre dann auch ein Verbot in den Zügen. So ein bisschen symbolisch, als ob man mit dieser braunen Papiertüte rumläuft und jeder weiß, was drin ist. Aber jetzt mal zu diesem konkreten Verbot, wenn es denn umgesetzt werden soll. Wir haben ja in Berlin schon Erfahrungen tatsächlich mit einer gewissen Pilotphase an mehreren Bahnhöfen. Gibt es eine Alkoholverbut? Wie sind die? Wir müssen sagen, wir haben im Mai am Bahnhof zoologischen Garten und am Ostbahnhof hat die Deutsche Bahn damit begonnen und sind jetzt noch keine abschließenden Ergebnisse bekannt. Äh ist auch nach wie vor so, ich war vorhin am zoologischen Garten beispielsweise, da gibt's immer noch Leute, die auf dem Vorplatz und der gehört ja nun dazu, weil es Deutsche Bahngelände auch einfach ist, auch weiterhin Bier trinken. Ähm, aber und das gehört, glaube ich, auch zu weit dazu, man muss dem ganzen auch ein bisschen Zeit geben. Ja, wir reden das jetzt schon vorher kaputt, so nach dem Motto, das kann ja alles gar nicht umgesetzt werden und so und diskutieren viel. Ich glaube, es ist ein konsequenter Schritt und die Deutsche Bahn macht jetzt auch deutlich, wir lassen das nicht weiter zu. Letztlich sind sie verantwortlich für die Sicherheit auf Bahnhöfen, auf Vorplätzen und in den Zügen. Und sie sind nicht nur in der Pflicht, das dann für das eigene Personal auch zu tun, dass sie nicht mehr angegriffen werden, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger, die mit der Bahn unterwegs sind. Von daher ist konsequent und hier übernimmt das Unternehmen dann auch eine Verantwortung. Das muss es übernehmen, wenn man aber dann sieht ja doch, dass ab und zu Polizei unterwegs ist auf den Bahnhöfen und auch in den Zügen. Das heißt, äh die Kollegen würden dann nicht eingreifen, oder? Natürlich also die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei und wenn wir jetzt hier auf Berlin schauen, die BVG beispielsweise, das ist die Landespolizei damit drin, ist ja in jedem Bundesland dann auch anders geregelt. Äh, die nehmen sich natürlich nicht raus, wenn da Straftaten begangen werden. Ja, aber in erster Linie ist es so, dass die Deutsche Bahn in der Pflicht ist über die DB Sicherheit hier Kontrollen durchzuführen. Also, sie sehen Bundespolizei auf Bahnfen, weil es natürlich auch Gewalt Hotspot ist und die Polizei wird auch weiterhin den Zukommen, wenn die Deutsche Bahn da ja das Bedürfnis hat und dann die Polizei auch fragt dort zu unterstützen. Aber das Durchsetzen dieses Verbots ist in erster Linie Angelegenheit der Deutschen Bahn und werden wir jetzt sicherlich in den Gesprächen in den nächsten Wochen uns das anhören, aber klar ist also wir können nicht alle Aufgaben dann auf die Polizei abwenzen und Kollegen von der Bundespolizei und auch von der Landespolizei in Berlin haben genug zu tun. Mm. Und sehen Sie bei der Personalentwicklung der Bahn, also man sieht ja schon vermehrt Leute präsent, das finde ich kann man schon sehen, wenn man ein Zug unterwegs ist, aber wird das ausreichen, um eben solche Verbote jetzt in den nächsten Jahren, sagen wir mal, wirklich konsequent durchzusetzen? Ja, Opel, wir werden jetzt nicht von heute auf morgen da eine Nullage haben, ja, und Leute werden auch noch mit dem Bier umlaufen, aber es ist schon wichtig, dann auch eine Maßgabe zu haben, klare Statuten, wie darf ich mich bewegen auf Bahnhüpfen beispielsweise? Da muss man dem vielleicht ein bisschen Zeit geben und ich glaube schon, wenn die Deutsche Bahn damit Platzverweisen arbeitet, wenn die Deutsche Bahn auch konsequent das ahndet, dass ich das irgendwann rumspricht und Leute, die die Bahn fahren, die fahren das ja auch nicht aus Spaß, sondern die wollen auch irgendwohin. Und wenn ich dann weiß, ich habe ein Bier dabei und krieg mein Zug nicht, weil ich hier das Bahnhof verwiesen werde, ja, das wird schon ein bisschen brauchen, aber ich bin da sehr positiv. Wir sollten es nicht gleich kaputt reden. Das sagt Benjamin Jendro und auch Messergewalt ist ja ein Problem nicht nur in der Bahn, sondern überall und da reden wir gleich noch drüber. Danke schön für den Moment. Nach dem anfänglichen Schweigende Politik hat sich der Bundeskanzler bei den Eltern des Trier getöteten Studenten Marius gemeldet. Diese Messertat wurde mutmaßlich ja von dem afghanischen Migranten begangen, der psychische Probleme gehabt hatte. Das wirft nun auch bei Betroffenen die Frage auf, werden Menschen, die aus Krisengebieten kommen, einfach nicht gut genug durchleuchtet? Die Messertat von Trier wirkt nach. Am vergangenen Mittwoch wurde der 22-jährige Student Marius auf dem Rückweg vom Supermarkt erstochen, mutmaßlich durch einen gleichaltrigen Afghanen. Die Sachen passieren immer wieder und sie kommen immer näher. Sie führen zu uns in die Kleinstadt und das ist das hinterlässt uns doch schon sehr bedrückt. Seit Jahren bleibt Messergewalt in Deutschland auf hohem Niveau. So wurden allein im vergangenen Jahr insgesamt Fälle registriert, ein Anstieg um 0,8% im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die Bedrohung mit Messern hat zugenommen. Im Triererfall hat sich jetzt der Bundeskanzler bei den Eltern des getöteten Studenten gemeldet, ihn sein Beileid ausgedrückt. Insgesamt verschließe die Politik beim Thema Messergewalt aber die Augen, wenn sie aus dem migrantischen Milie begangen würde, findet Michael Kürrat. Die Tochter des Familienvaters wurde vor 3 Jahren bei einer Messerattacke in einem Regionalzug in Bruckstedt von einem staatenlosen Palästinenser getötet. Das beginnt dahin, dass wir erstmal sondieren müssen, wer in diesem Land ist, wo er sich befindet, was er für Pläne hat, was er vorhat, welche Ausbildung er hat. Wir wissen es alles überhaupt gar nicht, außer das Bürgergeld, das fließt jeden Monat und jeder, der irgendwo etwas dagegen sagt, wird sofort stigmatisiert und beleidigt und mundtot gemacht. In Trier liegt im Rathaus inzwischen ein Kondolenzbuch für den getöteten Marius aus. Bis zur Beerdigung des 22-jährigen Studenten können sich Bürger hier eintragen. Also Messergewalt weiterhin ein ungelöstes Problem auch in Deutschland. Auch da die Fragen an Benjamin Jenrot, Sprecher der Polizei, der Gewerkschaft der Polizei in Berlin. Also äh wir haben ja bei der Messer Gewalt den Versuch mit Messerverbotszonen gegenzusteuern. Ähm gibt's da schon eine Bilanz? Erstmal ist es grausam, was da im Trier passiert ist. ist so, dass die Bundespolizei und auch die Berliner Polizei ja immer auch Bilanzen vorlegen. Müssen ganz ehrlich sein. Ähm das ist ein reines Placebo, diese Verbotszon auch im öffentlichen Personen und Nahverkehr. Das hat sich Politik überlegt und hat reagiert auf das, was in Brocksted beispielsweise passiert ist, das was in Soling passiert ist. Ähm wir werden Armor Täter, wir werden Terrortäter nie aufhalten können. Ja, was uns so ein bisschen fehlt, ist die Lösung für das Alltägliche. Ja, alleine Wochenende in Berlin gab es wieder diverse Messerstechereien. entrier muss man sich das jetzt mal genau anschauen, aber klar Messer sind Alltagsgegenstände und sie werden halt mitgenommen. So und es gibt viel Konfliktpotenzial. Ja, wenn ich in der Bahn bin beispielsweise und mit jemanden aneinander gerate, wenn ich jetzt auch noch ein Messer dabei habe, dann bin ich auch bereit, es einzusetzen. Und wir haben diese tödlichen ähm Vorfälle immer wieder. Sie häufen sich, die Einschläge kommen näher und das ist nicht immer eine geplante Tat, sondern auch eine Kurschusstat. Deswegen sagen wir reines placebos wird Terror und Amoktäter eh nicht abhalten können. Diese ausfernde Messergewalt, die wir haben im Alltäglichen, könnte man nur stoppen, wenn man endlich ein generelles Trageverbot in der Öffentlichkeit natürlich mit berufsbedingten Ausnahmen hat, aber warum brauche ich ein Messer in der Öffentlichkeit? Das ist völler Nonsens. Und wenn die Bundespolitik es ernst meint, dann müsste man das einführen. Werden wir auch nicht von heute auf morgen eine Nullage haben und auch nicht alles kontrollieren können. Aber es würde unseren Kolleginnen und Kollegen überhaupt die Möglichkeit geben, hier auch handlungsfähig zu sein. Mhm. Wobei das ja doch ein recht starker Schritt ist. Also, wenn man bedenkt, äh, wenn man ein Stück Obst schneiden will, also ein Bekannter von mir hat gerade sein schönes Messer abgenommen bekommen dafür, das trifft halt eben die falschen auch, ne? Ja, Opel, wir müssen mal ganz ehrlich sagen, wir glauben hier auch an die Erfahrungswerte von Polizisten und Polizisten sind gut ausgebildet. Ja, worum geht's denn? Es geht vor allem darum, dass Menschen sich auffällig in der Öffentlichkeit bewegen. Jugendgruppen, die am Wochenende zusammenkommen, um sich eigentlich nur auf die GE zu hauen und die haben halt ein Messer dabei und da kommt's dann auch zu tödlichen Vorfähen. Es wird nicht jeder Mensch kontrolliert. So und wir reden ja in erster Linie auch nicht über eine Straftat, sondern vielleicht über eine Ordnungswidrigkeit. Heißt, ich kann mit Bußgeldern arbeiten. Auch der Obdachlose, der sich ein Apfel schneiden möchte, das ist ja mal so angebracht, oder der Vater, der mit seinem Sohn in Wald geht und Pilze schnitzen will, der ist nicht die Zielgruppe, der wde auch nicht kontrolliert. Ja, und deswegen es ist, wenn es keine Straftat ist, ja, natürlich kann das passieren, aber ganz ehrlich, es werden immer wieder diese Fälle angeführt. Natürlich ist ein Eingriff, aber irgendwann müssen wir mal reagieren. Die andere Komponente, die im Trierrafall noch mit reinkommen, wir reden über jemanden, der eine psychische Erkrankung hat, warum wissen die Sicherheitsbehörden das nicht? Warum werden diese Dinge nicht zusammenfließen? Weil wir haben eine Menge Leute, die aus Afghanistan, Syrien, anderen Kriegsgebieten nach Deutschland kommen, die sind psychisch krank. So, wenn sie dann auch noch ein Messer dabei haben, sind sie eine Gefahr und oftmals werden diese Daten, die fließen nicht zusammen. Ja, es hat jemand eine psychische Erkrankung, ist er vielleicht aufgefallen? Ist der Aufenthaltsstatus? Schauen wir uns mal alle AOK und Terrortaten in den letzten Jahren an. Ist immer das gleiche Täterprofil und dann müssen die Sicherheitswörden diese Daten auch endlich zusammen bekommen können, um dann handeln zu können. Da gibt's ein Ampelsystem grün, gelb, rot. Achtung, besonders gefährdet, vielleicht noch eine Radikalisierung im Social Media. Da müssen die Sicherheitsbehörden zugriffen können und das können sie momentan nicht. Hatte der Innenminister ja eigentlich auch versprochen. Herr Jendro, herzlichen Dank für ihren Besuch. Ich danke Ihnen. Ja, und dann sind wir bei einem weiteren großen Problem. Sexueller Missbrauch von Kindern bleibt in Deutschland weiter sehr, sehr aktuell. Nach einem leichten Rückgang im Vorjahr sind die Fallzahlen wiedergestiegen. Das zeigt das neue Bundeslagebild des Bundeskriminalamtes. Kinderzimmer, Spielplatz oder Smartphone. Sexueller Missbrauch von Minderjährigen hat viele Gesichter. Häufig kennen die Opfer die Täter bereits. Bei mehr als jedem zweiten Fall kommt der Täter aus dem Umfeld des Opfers. Mehr als 17 000 Fälle von sexuell Missbrauch an Kindern registrierte das Bundeskriminalamt im vergangenen Jahr. Das sind knapp 5% mehr als im Vorjahr. Deutlich erhöht haben sich außerdem Straftaten im Zusammenhang mit Kinder und Jugendpornographischen Inhalten. Mit einem Zuwachs von 19,9% ist es der stärkste Anstieg im Lagebild. Nach Einschätzung von Innenminister Dobrint spielt dabei auch künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle. mit der Nutzung von KI die Veränderung von kinderpornographischen Inhalten, das heißt ähm die [schnauben] qualitative Weiterveränderung, dass die sehr einfach geworden ist und ähm von Leuten sehr niederschwellig genutzt werden kann. Bei Jugendlichen stieg auch die Zahl der Missbrauchsfälle. Die Ermittler zählten mehr als 1200 Fälle, ein Plus von 4%. Für eine Reduktion der Fallzahlen sehen Experten auch die Politik in der Pflicht. Wenn wir darüber nachdenken wollen, wie kann man diese Fallzahlen reduzieren, müssen wir also von verschiedenen Seitenbereichen nachdenken. Dazu zählend einerseits eine politische Agenda, die tatsächlich verbindliche rechtsbindende Maßnahmen für die Plattform fordert oder von den Plattformen fordert, die tatsächliche Kinderschutzmaßnahmen etablieren. Und wenn wir über Sexualdelikte in diesem Bereich nachdenken, dann bedeutet das also den Zugriff von womöglich erwachsenen Usern zu Kindern z.B. zu beschränken. Trotz der steigenden Fallzahlen gehen die Ermittler weiter von einem erheblichen Dunkelfeld aus. Viele Fälle von Missbrauch werden nie angezeigt. Opfer häuslicher Gewalt. Meistens ja, Frauen sollen besser vor gewalttätigen Partnern oder Ex-Partnern geschützt werden. Dafür kommt die elektronische Fußfäse jetzt häufiger zum Einsatz. Das haben Bundestag und Bundesrat mit der Änderung des Gewaltschutzgesetzes beschlossen. Also künftig braucht man allerdings natürlich wieder mehr Personal für die Täterüberwachung. Deboran Nebich berichtet. Auf den Meter genau können die Mitarbeiter der Überwachungsstelle beobachten, wie ein Täter sich einer Schutzperson nähert. Je nach Situation alarmieren sie das Opfer oder direkt die Polizei. Die elektronische Fußfessel kann so zum Frühwahnsystem werden und erneute Gewalt verhindern. [räuspern] Was eben hier nicht passiert ist, dass quasi jemand 247 getrackt wird, sondern nur dann, wenn ein Vorfall, wenn ein eine Auffälligkeit ist, kann die Gül überhaupt sehen, wo die betreffende Person, die auch wiederum anonymisiert ist, sich aufhält. Hessen setzt bereits seit anderthalb Jahren auf die Fußfessel nach spanischem Modell. Neben den Gewalthätern erhalten auch die gefährdeten Frauen einen Tracker. Nach Angaben von Landesjustizminister Heinz gab es seitdem keine körperlichen Übergriffe mehr. ein Erfolg. Wegen der Neuregelung im Gewaltschutzgesetz braucht es in Zukunft mehr Personal. Das wird am Ende bedeuten, dass die gemeinsame Überwachungsstelle, die hier in Weiterstadt derzeit untergebracht ist, mit 32 Beschäftigten auf über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wachsen wird und wird dann bis zum Entkraftreden im nächsten Sommer des Gewaltschutzgesetzes so fit aufgestellt sein, dass sie dann eine Vielzahle neuer Fälle auch überwachen kann. Mehr als 171 000 Menschen wurden 2024 Opfer von Partnerschaftsgewalt. Rund 80% waren weiblich. Hessens Justizminister verweist auch auf den brutalen Mord an einer Frau in Kellheim vor einer Woche, wo eben genau das geschehen ist, dass ein Expartner, der verlassen worden ist von seiner Partnerin nach einer über 30-jährigen Beziehung, die Frau dort auf wirklich brachiale und blutige Weise vor den Augen von sehr, sehr vielen Augenzeugen tragischerweise in der Stadtmitte dort brutalst ermordet hat. Und das sind alles Fälle, die uns immer wieder sehr sehr nachgehen. Die elektronische Fußfessel kann eine Chance sein, Opfer zu schützen. Zum Einsatz kommen soll sie allerdings nur in sogenannten Hochrisikofällen. So, rund 3 Wochen nach der Blutat in Stade hat sich der mutmaßliche Täter nun das Leben genommen. Der 35-Jährige wurde heute früh tot in seiner Zelle aufgefunden. Hinweise auf einen Fremdverschulden liegen angeblich nicht vor. Der Sechsfachmord in Stade hatte Ende Juni bundesweit für Schlagzeahlen gesorgt, als der Beschuldigte in einer Mutterkindeinrichtung die anwesenden Sozialarbeiter mit einer Schusswaffe regelrecht hinrichtete. In der Einrichtung war seine dreimonatige Tochter untergebracht. Nach dem sechsfach Mord in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist der Mutmaßliche Täter tot. Wie die Justizvollzugsanstalt Bremmerfürde mitteilt, wurde der 45-jährige Fati G leblos in seiner Zelle gefunden. Nach ersten Erkenntnissen soll er sich selbst stranguliert haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es bislang nicht. Grundsätzlich kann man keinen Inhaftierten, keinen Untersuchungshaftbefindlichen 247 Dauer überwachen. Es sei denn, es geben Anlasspunkte Grund dafür. Ähm, mir ist nicht bekannt, dass der dort untergebrachte äh Gedanken gehabt haben soll oder die geäußert hat. Während eines Hilfeplanesprächs Ende Juni soll er in dieser Mutterkindeinrichtung plötzlich eine Schusswaffe gezogen und das Feuer eröffnet haben. Sechs Menschen starben, drei Mitarbeitende der Jugendhilfeeinrichtung und drei Beschäftigte des Jugendamts. Mehrere weitere Personen wurden verletzt. Auslöser der Tat war nach bisherigen Ermittlungen ein eskalierter Sorgerechtsstreit. Wochen zuvor war das wenige Monate alte Kind des Paares nach dem Verdacht eines Schütteltraumas aus der Familie genommen worden. Die Mutter lebte daraufhin mit dem Säugling in der betreuten Einrichtung in Stade. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst mit dem Auto. Die Polizei stoppte den Wagen wenig später und nahm ihn fest. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes erlassen. Er soll schon unmittelbar nach der Tat Selbstmordgedanken geäußert haben. Die CDU Niedersachsen wundert sich daher über die nicht ausreichende Kontrolle des Tatverdächtigen. Das deckt sich mit Informationen von Welt. Wie wir aus dem Ministerium mitgeteilt bekommen haben, soll er wohl zum Zeitpunkt des Auffindens äh und auch durch die Todesbenachrichtigung und Bescheinigung des Notarztes gegen 6:30 Uhr wohl keine Körpertemperatur mehr gehabt haben. Eine Körpertemperatur, die nicht mehr vorhanden ist, deutet immer darauf hin, dass der Täter oder in dem Fall auch der ähm der sich selbst umgebracht hat, über stundenlang in dieser Zelle bereits tot liegen musste. Zu einem Prozess gegen den 45-jährigen wird es nun nicht mehr kommen. Die Ermittlungen zu seinem Tod führt jetzt die Staatsanwaltschaft. Aus unserer Parlamentsredaktion ist Gerit Sebald zugeschaltet. Ger, der Mann soll also schon vorher Suizidabsichten geäußert haben. Wieso wurden da von Seiten der Polizei keine Vorkehrungen getroffen oder der Haftanstalt? Ja, tatsächlich ist das ja genau die Frage, die sich ja jetzt sehr schnell, sehr unmittelbar eben auch nach dem Bekannt werden dieses Suizids stellt und es ist direkt zum Politikum geworden. Wir haben es ja gerade gehört. Die CDU in Niedersachsen, die will das jetzt aufgeklärt haben. Die greift auch tatsächlich ziemlich rabi die Justizministerin der SPD aus Niedersachsen an. Ähm, es wird sowieso vorgeworfen, dass auch in der in im ganzen entstehen und im Laufe dieses Falls sehr viele Verfehlungen des Justizministeriums in der ganzen Behandlung dieser Sache ähm passiert sein. So, das Ganze hat sich jetzt sehr schnell zu einem politischen Thema entwickelt innerhalb der Land äh innerhalb Niedersachsens und zwar auch aus diesem Grund, dass so ein Suizid natürlich auch bedeutet, dass jetzt dieses Verfahren gegen den Täter natürlich eingestellt wird und das heißt, jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie wird dieser Fall eigentlich jetzt vollfänglich aufgeklärt? Klar, es wird eigentlich versichert, dass das jetzt weitergeht, beispielsweise noch weiterhin ermittelt wird, ob es mit Wisser gibt, aber das Ganze nimmt dadurch natürlich jetzt schon eine andere Wendung, die natürlich insbesondere auch für Angehörige und Betroffene dieses Vorfalls problematisch sein könnte, weil natürlich die Nachvollziehbarkeit, die die Strafvollzügbaren jetzt anders laufen, also die äh die Mühlen da jetzt anders malen, als es noch vor diesem Selbstmord war. Und wir haben es ja gehört. Also tatsächlich war es schon bekannt, dass der Täter sich unmittelbar nach seiner Tat eigentlich erschießen wollte, aber das nicht funktioniert hat. Und deswegen stellt man sich jetzt natürlich wahrscheinlich auch ein bisschen zurecht die Frage, wieso wurde dieser Täter in der JVA nicht stärker überwacht? Ger, vielen Dank für deine Einordnung. Danke schön. Erneut ist eine Studentin der Universität Trier Tod aufgefunden worden. Nach Angaben der Polizei deuten die Verletzungen wohl auf ein Tötungsdelikt hin. Die 29-Jährige war von ihrer Mutter als vermisst gemeldet worden. Im Falle des vor 6 Tagen bei einem Messerangriff getöteten Studenten fordern Angehörige anderer Gewalttaten jetzt ein härteres politisches Durchgreifen. Mario Stick war gerade auf dem Weg vom Supermarkt. Weniger Augenblicke später war er tot. Die Polizei glaubt, er war ein Zufallsopfer, denn Täter und Opfer kannten sich nicht. Seine Eltern fordern deswegen von der Politik Konsequenzen zu ziehen, damit solche Taten in Deutschland nicht mehr passieren. Auch Angehörige anderer Gewaltopfer beklagen in Deutschland, dass dort nur geredet und zu wenig getan wird. So auch Michael Kürrat. Im Januar 2023 war seine Tochter bei einem Messerangriff in einem Regionalzug in Brockstedt ermordet worden. Tatmotiv, Tathergang und Tatwaffe ähneln der Tat in Trier vergangene Woche. Es gibt nichts Wichtigeres und nichts ehrlicheres in unserem Leben, was wir jemals zu sehen bekommen, als das Lachen eines unserer Kinder. Da ist ein Kinderlachen kennt keine Hautfarbe, keine Herkunft, keine Sprache, keine Religion und erst recht, keine politischen Befindlichkeiten. Und wir opfern das Lachen und das Leben unserer Kinder mit einer Leichtfertigkeit, weil irgendwelche politischen Formell Motivationen nach fehlen laufen. Und das bin ich auch ebenso bereit wie Familie Dick nicht mehr zu tragen. Wir wollen noch mal tiefer einsteigen in den Fall von Trier Mario Stick, der da getötet worden ist. Alexander Dinger ist jetzt bei uns Ressourleiter unseres Investigativs bei Welt. Alex, schön, dass du da bist. Hallo, ihr hattet die Möglichkeit auch in die Akte des Tatverdächtigen noch mal reinzuschauen und hieß es ja auch relativ schnell von der Politik. Der war bisher oder galt als sehr gut integriert. Also hätten die Behörden den überhaupt auf dem Schirm haben können, nach all dem was man bisher so wusste? Also Jain, die Antwort ist hier ein bisschen differenzierter, als wenn man sich jetzt diese Akte anguckt von ihm beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Da kann man sagen, er ist 215 im Zuge der großen Flüchtlingswelle hier nach Deutschland gekommen. Alles, was wir jetzt wissen von Behördenkontakten, er ist von seinen Eltern getrennt wurden, war also allein reisender, minderjähriger Flüchtling, war damals 12 Jahre alt und äh in den Behörden hat man uns gesagt, es hat ihn schwer traumatisiert. Äh, deswegen auch um psychologischer Behandlung so das ist sozusagen das äh ja, man hätte es auf dem Schirm haben können, das Nein, äh er hat wirklich eine fast weise Weste. Also er ist nicht irgendwie religiös aufgefallen, nicht durch irgendwelche Straftaten. Es gab zwei, sage ich mal, geringe Taten. einmal führen führen eines Kraftfahrzeuges, wie es so schön im Behördendeutsch heißt, ohne Versicherungsschutz und einmal soll er ein Schlagring an seinem Schlüsselbund gehabt haben oder ein Schlagring ihm nicht im Gegenstand und beides wurde wegen Geringfügigkeit eingestellt, aber er wurde ja psychiatrisch behandelt äh und gibt es da möglicherweise Hinweise auf die spätere Tat? Ähm, also das ist jetzt die große Frage, die auch wir uns stellen. Also er ist vor der Tat in psychiatrischer Behandlung gewesen, was wir nicht wissen, wann und warum. Also der Mauern die Behörden, das wollten wir uns auch auf mehrmalige Frage nicht beantworten. Und das ist jetzt halt die große Frage, die Behördenkontakte, mit denen wir sprechen konnten, die haben uns gesagt, na ja, wenn du als Zölfjähriger über die äh iranisch-türkische Grenze irgendwie nach Deutschland kommst im Zuge des großen Flüchtlingdrecks ähm damals 2015 und das ohne Eltern, das ist natürlich eine Psych eine eine psychische Ausnahmesituation, also das würde niemand ohne posttraumatische Belastungsstörung äh überstehen. Und das ist halt diese große Frage, ob man das hätte äh verhindern werden können durch eine andere Betreuung. Ja, n gibt's ja dann viele, die direkt sagen, wir kümmern uns da nicht genug, wir haben die Leute nicht genug auf dem Schirm, also auch mit deren Bedürfnissen sozusagen und hat ja heute Innenminister Alexander Dobrin da relativ deutlich drauf geantwortet, so nach dem Motto, wir können uns eben nicht auf überall um alle psychischen Erkrankungen hier in Deutschland kümmern. Also wie sind denn da die Zahlen? Wie sind die Kapazitäten überhaupt? Also da kann man jetzt mal stark vereinfacht gesagt, dass das System absolut eine Belastungsgrenze ist und wenn man da reinhört, äh ich meine, wir haben Föderalismus, wir haben 16 Bundesländer, 16 unterschiedliche Regelungen und wir hatten schon mehrere Taten. Also, ich erinnere an den an die Amagtat in Hamburg damals bei den Zeugen Jehovas, wie ich erinnere an Bruckstedt. Wir haben gerade die Anmoderation gehört. Ich erinnere an Scha an Aschaffenburg äh im Bundestagswahlkampf äh 2025, wo es eine Riesen Debatte gab und jetzt gibt's erneut so eine Tat und wir stellen wieder fest, dass der Maßregelvollzug äh nicht so richtig funktioniert und dann sage ich, ich muss so hart sagen, guten Morgen. Also äh das diesen Befund, den haben wir jetzt schon seit mehreren Jahren. Aber welche Konsequenzen müsste man denn denn eigentlich daraus ziehen, wenn wir einfach keinen Überblick haben, welche Vorerkrankungen die Menschen haben, die hierherkommen eben oder auf ihrer Flucht äh welche Erkrankungen oder welche Belastungen dazuekommen sind. Das ist ja letztenendes ein Fass ohne Wohnen. Äh richtig, also jetzt wieder stark vereinfacht. ähm besserer Datenaustausch, ja, also auch mit den Ermittlungsbehörden, da sagen natürlich wieder Leute, Moment mal, äh Datenschutz, also bloß, weil ich vielleicht eine psychische Ausnahmesituation habe, wie ich noch lange neh irgendeiner Akte landen, das kann ich auch alles nachvollziehen, aber Fakt ist, ähm wir haben 16 Bundesländer und wenn in Hamburg was passiert, ist es noch lange nicht, dass es die Behörden in Rheinlandfalz wissen. Alexander Dinger, vielen Dank für die Einordnung. Danke schön. So, jetzt hängt's an zwei Herrschaften, die müssen nämlich gemeinsam entscheiden. Die Rede ist von Kanzler März und CSU Chef Söder. Die haben nämlich das Vorschlagsrecht zu bestimmen, wer also auf Jens Sparn als Unionsfraktionschef folgen soll. Kommende Woche Mittwoch um 14 Uhr trifft sich dann auch die Fraktion zur Sondersitzung. Ja, und dann werden die Abgeordneten den Vorschlag hoffentlich mit breiter Mehrheit annehmen. So formulierte es Markus Söder heute. Zu konkreten Namen hält man sich allerdings weiter bedeckt sogar diejenigen, die selbst hoch gehandelt werden. Mehr von Achimunser. Die Woche hatte für die CDU mit einer Krisensitzung begonnen. Das Präsidium war in der Parteizentrale zusammengekommen, um darüber zu beraten, wer die Fraktion nun führen soll, nachdem Jens Sparn zurückgetreten ist. Am Ende gab es zwar noch keinen Kandidaten, aber einen Fahrplan. Wir werden am nächsten Mittwoch mit einer Sondersitzung der Bundestagsfraktion ähm die Wahlen hier in Berlin durchführen und der Parteivorsitzender CSU und ich sind verabredet zeitnah einen entsprechenden Vorschlag an die Fraktion zu unterbreiten. Für die Sondersitzung am 29. Juli in Berlin wurden alle 208 Abgeordneten der Unionsfraktion per SMS eingeladen. Die Parlamentarier werden dafür extra aus der Sommerpause geholt, die am 10. Juli begonnen hat. Bis dahin wollen Bundeskanzler März und Bayernsministerpräsident Söder einen Personalvorschlag für den Fraktionsvorsitz erarbeiten, der die Einbindung der Fraktion sicherstellen soll, völlig unabhängig von persönlichen Interessen. Die Frage, wen ich mir wünsche, ist nicht entscheidend. viel wichtiger ist wenig Vorschlage und das wird am Ende von Friedrich Merz und mir gemeinsam gemacht und wir werden nächste Woche am Mittwoch dann ein gemeinsam Vorschlag präsentieren, der dann hoffentlich große Zustimmung findet. Gehandelt werden einige Personen, die sparsmächtiges Amt übernehmen könnten. Gefallen ist der Name von Gesundheitsministerin Nina Wen. Sie hat Außenseiter Chancen. Auch wenn Generalsekretär Carsten Linnemann den Job übernehme, gäbe es viel Beifall in der Partei. Kanzleramtschef Torsten Frei gilt ebenfalls als heißer Kandidat und sogar ein CSU-mann ist im Rennen Bundesinnenminister Alexander Dobrint der starke Mann im Kabinett März. Doch der will sich nicht an Personalspekulationen beteiligen. Blockt Fragen zu seinem möglichen Interesse am Amt ab. Alles, was ich an Hinweisen in irgendeine Richtung gehen würde, würde wahrscheinlich nur falsche Spuren ermöglichen. Das will ich nicht, sondern wir warten ab, was die Beratungen der Parteivorsitzen ergeben. Bis Ende Juli werden die Unionsspitzen noch viel telefonieren, denn auch eine Umbildung der Regierung im selben Atemzug steht als mögliche Option im Raum. Wie gewohnt, jetzt ist es Zeit für unseren Klartext. Meine Welt, meine Meinung heute mit Sebastian Geisler, Bildpolitikredakteur. Schön, dass du da bist. Hallo. Guten Abend. Hallo. Grüß euch Abend. Schauen wir gleich auf deinen Verlierer des Tages. Das ist das deutsche Gastgewerbe, denn im Mai, da hat man einen Umsatzdämpfer erlitten. Wird nicht mehr so viel getrunken. Ja, also 2 % ging das jetzt runter, der der Umsatz in Barsk, Kneipen, Restaurants und noch besonders dramatisch ist, wenn man schaut auf die Zahlen vom Statistischen Bundesamt im Vergleich zum Vorjahresmonat, da ist ein Einbruch von 6% zu beklagen. Also es ist offensichtlich so, dass immer mehr Menschen in Deutschland sich das einfach nicht mehr leisten können oder daran sparen, ins Restaurant zu gehen. Früher war es das so, hat man gesagt mit der Familie irgendwie die Kinder haben vielleicht gutes Zeugnis mit nach Hause gebracht, Mensch, komm heute gehen wir mal schön zum Griechen, da darfst ja ausnammsweise auch mal eine Cola bestellen oder so. Das sind genau die Sachen, wo viele Menschen sagen, können wir uns nicht mehr leisten, müssen wir rigos wegstreichen und das ist natürlich auch dramatisch fürs Gastgewerbe. Die haben Probleme mit dem Mindestone z.B. auch mit dem Bürgergeld, Personalpreme und so weiter. Ich habe neich selbst mal im Restaurant gesessen, hab mit gehört, dass jemand sagte, Mensch, das ist aber teuer geworden hier Schnitzel und dann sagte der K: "Haben Sie Glück, dass sie diese Woche kommen, da kommen Montag 4 € drauf. Äh eigentlich müssen wir 8 € drauf schlagen, aber das ist nicht durchsetzbar. Da können wir da können wir zumachen. Äh und das ist die Lage des Gastgewerbes und ich bin froh über jeden Gastronom, der überhaupt noch äh durchhält in Deutschland. Dein Gewinner des Tages heißt Michael Kürrat, ist der Vater einer jungen Frau, die vor drei mehr als drei Jahren in Brued im Zug ermordet worden ist. Ja, äh Herr Kürrad, ein wie ich finde sehr beeindruckender, resilienter Mensch, der sich sehr engagiert auch für die Angehörigen äh also für Opferfamilien, die die Menschen verloren haben durch solche ähm Gewalttaten. Und es gab jetzt einen ganz ähnlichen Fall in Trier, wo der Student Marius 22 Jahre alt getötet wurde, auch von einem abgelehnten Asylbewerber und man sagt der Kürrat, es seien im Grunde immer, es ist immer dasselbe Täterprofil, es ist dasselbe Tatwerkzeug, nämlich ein Messer und es sind am Ende oft dann eben auch dieselben Flosken von Politikern, die kommen. er fordert die Politik auf, endlich ins Handeln zu kommen und uns Bürgern den Schutz zu gewähren, den der Staat uns eigentlich verspricht, dass wir durch Grenzschutz an der Außengrenze vor dem Grenzübertritt von Menschen geschützt werden, vor Menschen geschützt werden, die da äh gefährlich sein können und das aber auch, wenn Gefährder durch Deutschland laufen, durch unsere Fußgängerzonen hier im öffentlichen Raum, dass man dagegen etwas unternimmt und das z.B. Dann sagte mir auch Manuel Ostermann von der deutschen Polizeigewerkschaft, dass wenn jemand als psychisch auffällig festgestellt wird, dass die Polizei vor Ort darüber informiert werden muss. Da flüssen fließen teilweise diese Informationen gar nicht und am Ende kann es nur so gehen, dass man äh feststellt, wer ist da eigentlich im Land und wer eine solche Gefährdung darstellt, der muss Ding festgemacht werden in abschieberhaft. auch da sind die Kapazitäten zugeringen und dann eben tatsächlich auch außer Landes gebracht werden und da muss die Politik dringend ins Handeln kommen und ich finde es sehr beeindruckend wie Herr Kürrat sich hier engagiert in dieser Sache. Ja, kommen wir zu deiner Nachricht des Tages. Die Deutsche Bahn greift jetzt härter durch gegen Wandalismus und Kriminalität auf den Bahnhöfen. Ja, ich kann nur sagen richtig so. Also es ist offenbar so, dass in zwei Dritte der Fälle, wenn es um Übergriffe auf Bahnbedienstete geht, Alkohol im Spiel ist. Deswegen sagt die Deutsche Bahn, das haben wir beim Bild erfahren und berichtet. Ab Mitte Oktober will man an den 5400 Bahnhöfen und Haltepunkten in Deutschland in den Bahnhofshallen und im äh Gleis und Bahnsteigbereich Alkoholverbot erlassen und auch durchsetzen. Weiterhin kann man im Bahnhofsrestaurant vielleicht ein Bier trinken, aber dass Leute sozusagen da abhängen und eine Büchse Bier trinken und vielleicht auch dann Fahrgäste ängstigen oder dass dann was eskaliert, das will man einden und das finde ich auch richtig so. Äh, die Bahnhöfe sind am Ende keine Sozialstation äh sondern sind Knotenpunkte für den Nahverkehr und auch Fernverkehr und äh das ist gut, dass die Bahn versucht dieses Problem in Angriff zu nehmen. Dann kommen wir zum Thema, was dich richtig auf Temperatur bringt. Sebastian, das ist mal wieder der Versuch, eine Professorin zu canceln. Ja, äh eine äh Frau äh Ute Barien äh, die an der Heinrich Hein Universität in Düsseldorf einen Vortrag halten wollte, am Ende auch gehalten hat über äh Transidentitäten, so im Sinne von es gibt nur zwei Geschlechter und wenn ein Mann sich als Frau fühlt und so weiter, hab das andere Ursachen und sie hat da das differenziert durchaus dargestellt, aber es hat natürlich Transaktivisten sofort auf die Zinne gebracht, 500 Leute, die dann kamen und versucht haben diese Frau da quasi zu vertreiben und auch gefordert haben, das sei also wissenschaftsfeindlich und sie müsste da quasi von der Uni gejagt werden. Das ist dann mit Polizeiaufgebot und auch Sicherheitsbediensten im Saal durchgesetzt worden. Es gab Störversuche, aber dass sie ihren Vortrag halten konnte. Und ich muss da ganz klar sagen, äh äh die die Waffe in Universitäten ist sozusagen das Wort und das Argument und es ist ein Debattenraum und es ist gut und richtig, dass durchgesetzt wurde, äh dass dort ein Austausch stattfinden konnte äh und nicht jemand einfach so vertrieben wird. Also sowas darf gar nicht erst einzuchhalten in Deutschland, dass man versucht so Leute, die versuchten sich wissenschaftlich zu äußern äh Mondpnot zu machen. Meine meine Meinung. Sebastian Geisler, danke, dass du da warst. Danke sehr. Danke euch. Ja. Und Riesenzof, wir haben gerade drüber gesprochen an einer Düsseldorfer Uni. Eine Professorin wollte eine kritische Vorlesung zum Thema Transidentitäten halten und löste damit eben einen massiven Protest der Studentenverbände aus. Ja, doch. Man muss sagen, die Unileitung ist nicht eingeknickt. Wir konnten auch von mit der Rektorin sprechen und schauen noch mal auf die Argumentationslinien in diesem Streit. Ein wissenschaftlicher Vortrag und eine ganze Universität ist in Aufruhr. An der Düsseldorfer Heinrich Heine Universität steht eine Professorin massiv in der Kritik. in einer Vorlesung, wie Sie das Thema Transidentität kritisch hinterfragen. Linke Studierenden Verbände laufen Sturm. Sie werfen der Dozentin Menschenfeindlichkeit vor und fordern drastische Konsequenzen. Ein Kappus Verbot und den sofortigen Rauswurf. Vor dem Hörsail machen die Demonstranten ihrem Ärger Luft. Ich möchte meine Freunde und alle Menschen Tranzen unterstützen, einfach aus dem Grund, dass sie Menschen sind und auch Menschenrechte haben. Ich finde, das ist gar nicht in Ordnung, dass Transsexualität als eine Ideologie dargestellt wird. Das ist entgeht a unserer Gesellschaft. Das gehpricht entspricht nicht der Gesellschaft, die ich mir für uns wünsche und es entspricht auch nicht dem, was eine Universität veranstalten sollte, wofür eine Universität stehen sollte. Anders sieht das die Universitätsleitung selbst. Sie stellt sich schützend vor die Professorin. An der Universität herrscht nun mal Forschungs- und Wissenschaftsfreiheit und dazu gehört, dass man Ergebnisse auch veröffentlichen darf. Es ist nicht akzeptabel, jemanden im Vorfeld zum Schweigen zu bringen. Also, wir sind Universität und das ist, wir sind gerade ein Raum des offenen Diskurses und dann sollte man wissenschaftlichen Argumenten auch mit wissenschaftlichen Argumenten begegnen und nicht dadurch, dass man die Debatte komplett verhindert. Immer wieder sorgen Angriffe auf die wissenschaftsfrei für Schlagzeilen. 2022 musste ein Vortrag zur Geschlechtervielfalt der Biologin Marie Luise Vollbrecht nach massiven Protesten zunächst abgesagt werden. Ihre These: Es gibt nur Mann und Frau. Für sie folgt das Vorgehen der Aktivisten in Düsseldorf einem bekannten Muster der Einschüchterung. Der Sinn dieses Protestes ist ja eigentlich auch Gewalt auszuüben, indem die Bedrohung besteht, dass ähm das so eingeladen wird, auch in den Hörsaal zu gehen. Ähm dass man erwarten muss, dass es dann ähm dort zu Vorkommnissen kommt. Soweit kam es bei beiden Veranstaltungen nicht, auch dank Polizeischutz. Die Professorin konnte ihren umstrittenen Vortrag schließlich ohne größere Störungen halten. Weitere wichtige Themen des Tages haben wir jetzt kurz und kompakt zusammengefasst. US-Präsident Donald Trump hat Zölle von 50% auf eine Reihe von Waren aus Kanada verfügt. Grund für die Maßnahme sei eine diskriminierende Behandlung von Alkohol, Automobil und Mkereiprodukten aus [musik] den USA. Kanada wies die Vorwürfe umgehen zurück. In Südeuropa wüten mehrere Waldbrände. Besonders in Spanien spitzt sich die Lage zu, ein seitd Donnerstag nordöstlich der Hauptstadt Madrid wütende Feuer breitet sich immer schneller aus. Auch in Frankreich kämpft die Feuerwehr im Süden des Landes weiter gegen mehrere Brände. Wegen der Vorfälle nach dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien hat der Fußballweltverband [musik] FIFA eine Untersuchung eingeleitet. So soll der argentinische Spieler Paredes nach Apfiff eine Tätigkeit begangen haben. Zudem könnten sich die Ermittlungen auch gegen Molina und Cotrainer Ayala wegen möglichen Feverhaltensrichten wie Medien berichten. Bereits während des Turniers gab es viel Kritik am Verhalten der argentinischen Spieler. Die Wahrscheinlichkeit steht bei ein zu 15 Millionen. So selten sind natürlich gezeugte Vierlingsgeburten. In Australien hat jetzt eine 34-jährige eineige Vierlingsmädchen zur Welt gebracht. Emily, Harriet, Alexa und Katherine sind alle gesund. Weitere Kinder wollen die Eltern nach eigenen Angaben keine mehr. Der Mann, der sechs Menschen in einem Mutterkindheim in Stade getötet hat, hat sich im Gefängnis selbst das Leben genommen. Wie es zu dem Suizid kam, ist bislang unklar. Ein Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt entdeckte den Täter bei einer Routinekontrolle in seiner Einzelzelle. Hinweis: Auf ein Fremdverschulden gibt es demnach nicht. Ende Juni erschoss der 43-jährige mehrere Mitarbeiter des Jugendamtes Hannover sowie der Schutzeinrichtung in Stade. Hintergrund der Tragödie war offenbar ein Sorgerechtsstreit um die kleine Tochter des Verdächtigen. Der Mann wurde kurz nach der Tat auf der Flucht festgenommen und befand sich seitdem in Untersuchungshaft. Gegen den 45-jährigen lag zudem ein offener Haftbefehl aus der Türkei vor. Bereits in der Nacht zum Montag hat sich ein brutaler Übergriff im Landkreis Würzburg ereignet. Ein Syrer hat einen Mann in Höchberg offenbar wegen eines Israelansteckers an seiner Kleidung angesprochen und dann verprügelt. Mehrfach soll der Syrer gegen Kopf und Oberkörper des Opfers getreten haben. Erst als die Polizei eingrief, ließ er von ihm ab. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt. Die deutsch-israelische Gesellschaft bestätigte auf Instagram, dass der schwerverletzte Mann Mitglied bei Ihnen ist. Entsetzt von dem Übergriff ruft die Organisation jetzt zu Mahnkundgebungen in Würzburg am Freitag auf. Aus unserer Politikredaktion Gerett bei mir im Studio. Gerit, du hast dich mit dem Fall beschäftigt. Welche weiteren Details zu dieser Tat hast du denn? Ja, genau. Ich habe, als ich das gehört habe, auch mal versucht ein bisschen zu recherchieren. Konnte jetzt auch mit Kreisen sprechen, die auch unter anderem mit dem T mit dem Opfer sprechen konnten. Vieles ist jetzt auch schon bekannt. Z.B. auch, dass das Opfer einen Wirbelbruch erlitten hat. Also, das hat die Bildzeitung jetzt schon die Info. Die Info habe ich tatsächlich auch. Also, das ist ein wirklich wirklich ähm brutaler Überfall gewesen. Weitere Infos ist es wohl an der Bushaltestelle passiert. Ähm, es ging tatsächlich um diesen Pin am Rev, eine Israel Fahne. Es soll wohl erst eine Diskussion darum gegeben haben, die vielleicht am Anfang sogar noch relativ sachlich geführt wurde und dann soll der Täter unvermittelt auf das Opfer eingeschlagen haben. Ähm, spannend auch. Der Täter soll auch gesagt haben in der Diskussion, Israel würde ja auch überall die schwulen Fahnen aufhängen. Wo genau er jetzt damit meinte, ist unklar, aber man hat hier definitiv dann auch, ich sag mal, homophobe, eine homophobe Mentalität, die noch dahinter steckt, was man ja oft erlebt, was, ich sag mal, wenn es diese ausländische Ideologie, die auch eine Kategorie ist, wenn man nach dem Täterhintergrund fragt bei der polizeilichen Kriminalstatistik, dass das oft so in einer Kombination ist, ähm gar nicht nur religiös motiviert, aber trotzdem von einem Antisemitismus, aber oft auch von einer extremen Homophobie. geprägt. Der Täter hat auf das Opfer eingetreten, als er am Boden lag. Passanten sollen nicht eingeschritten sein. Es gab wohl welche in der Nähe waren. Die haben dann allerdings immerhin die Polizei geholt, die dann den Täter auch festnehmen konnte. Mhm. Du hast ja gesagt, der Verdächtige ist ein Syrer. Da gibt's ja eben immer wieder Debatten auch um äh antisemitische Angriffe, Gewalttaten eben auf Menschen, die man eben dem Judentum oder Israel zuordnet. Wie muss man diese Zahlen zu den Hintergründen bzw. zu den mutmaßlichen Tätern denn einordnen? Ja, man muss wirklich sagen, da darum gibt es eine schon Jahre ähm entsponnene Debatte um die Zuordnung. Die polizeiliche Kriminalstatistik fragt, was ist die Motivation, die Motivlage der Täter? Und wenn es dann um diese extremistischen Formen geht, dann gibt es äh rechte Täter, Rechtsextremismus, linke Täter und jetzt das immer stärker werdende, entweder religiös religiös motivierte Ideologie im beispielsweise Islamismus oder eben, was ich ja schon angesprochen habe, jetzt diese ausländische Ideologie, die zwar keine Islamisten sind, aber eben wie jetzt vielleicht der Täter hier aus Syrien hierherkommt wegen seiner Identität, seiner Ideologie, die er von zu Hause mitbringt, sagen wir so dann eben extremistische Straftaten begeht und da muss man erstmal sagen, diese Kategorie, die ist in der polizeilichen Kriminalstatistik stetig nach oben gegangen, hat jetzt 2025 dann auch einen Höchstand erreicht. Man muss grundsätzlich sagen, dass die Zahlen antisemit antisemitischer Übergriffe seit dem 7. Oktober äh stetig gestiegen sind, 2025 auch einen Höchststand hatten. Die Debatte entsteht allerdings darum, dass viele hinterfragen, dass die Zahlen stimmen, weil noch immer ist über die Hälfte von Rechts, also immer noch sind die meisten antisemitischen Straftaten laut der polizeilichen Kriminalstatistik von rechten Tätern verübt. Die Kritik daran ist, dass es tatsächlich lange Zeit so war, dass wenn kein Täter ermittelt wurde und das ist sehr sehr häufig der Fall, dann wurde eine antisemitische Straftat automatisch rechts zugeordnet, weil man der Meinung war, das ist das Wahrscheinlichste. Mhm. Da hat haben die Behörden angepasst. Es ist nicht mehr so, dass es automatisch rechts zugeordnet wird. Allerdings braucht es schon ähm Indizien, dass es nicht von rechts kommt, wenn kein Täter ermittelt wird. eine Zeugenaussage beispielsweise, die sagt, es wurde ein islamistischer Ruf gerufen oder ein arabischer Ausbruch z.B. oder wenn es z.B. in Neuköln ist, wird eher davon ausgegangen, dass es natürlich keine rechter Übergriff ist, wenn es antisemitische Straftaten gibt, aber man muss sagen, diese Statistik ist immer noch nicht perfekt, weil wenn es all gibt, die Zahlen immer noch bei Rechtseinzahlen und diese Debatte wird weitergeführt. Man muss schon sagen, die Behörden, die sind da dran, die kennen das Problem ähm und befassen sich auch damit. Aber tatsächlich wird der Phänomenbereich religiöser und ausländischer Ideologie einfach stetig größer und das ist ein Phänomen, dem man sich jetzt stellen muss. Ger, vielen Dank für diese interessante Einordnung. Danke schön. Das US-Mitär hat nach eigenen Angaben seine neuesten Angriffe gegen den Iran beendet. Die USA griffen inzwischen in der zehnten Nacht den Folge an. Ziele seien militärische Einrichtungen gewesen, heißt es. Der Iran meldet unterdessen Explosionen in mehreren Gebieten des Landes. Mit den Angriffen wollen die USA, Irans Fähigkeitsschwächen, Handelsschiffe in der Straße von Hormos zu attackieren. Die Mehrenge ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Ölhandel. Und aus Kaiserslautern zugeschaltet ist jetzt der Iranenner und Terrorismusexperte Hans Jakob Schindler. Herr Schindler, ich grüße Sie. Hallo, Iranspräsident Pesch, der sagt, sein Land befinde sich in einem vollumfänglichen Krieg mit den USA. Donald Trump droht gleichzeitig mit Rache, wenn weitere US-Soldaten getötet werden sollten. Wie verhärtte sind denn die Fronten zwischen den beiden Kriegsparteien jetzt wieder? Muss man sagen wirklich sehr verhärtet. Also einerseits sehen wir, dass die Eskalationsspray einfach automatisch weitergeht. Die iranische Seite hört schlicht und ergreifend nicht auf, den zivilen Schiffekehr zu beschießen. Auch wieder äh vor einigen Stunden in der Nähe von der Küste von Oman außerhalb der Straße von Homos jetzt mittlerweile auch. Das heißt, äh dieses Hin und Her geht einfach weiter. Klar ist, die amerikanische Seite braucht eigentlich, wenn sie denn Diplomatie wollte und der Außenminister der USA Rubio hat gesagt, man sind immer offen für Diplomatie, aber man braucht einen Verhandlungspartner, der sicherstellen kann, dass etweige Zugeständnisse auch eingehalten werden können. Und das war jetzt in den letzten Monaten einfach klar nicht der Fall. Die iranische Seite konnte die Straße von Homos oder hat die Straße von Homos nie wirklich geöffnet. sehr wahrscheinlich, weil die Hardliner in den Revolutionskarten nicht auf die Verhandler hören. Es wurde zugesagt zum Waffenstillstand die Straße zu öffnen. Es wurde zugesagt bei der Zeichnung des MUUS die Straße zu öffnen und es hat de facto nie stattgefunden. Es ist auch klar, dass bis zu den Wahlen im November die US-Administration sehr unwahrscheinlich entscheiden wird noch mal massiv militärisch vorzugehen, aber es gibt auch einen Tag nach den Wahlen. Neben der Straße von Moos ist ja auch das iranische Atomprogramm ein wichtiger Streitpunkt. Laut einem Bericht des Wall Street Journals unter Berufung auf israelische und amerikanische Geheimdienste wurde jetzt ein Großteil der iranischen Zentriflugen offenbar in Tunnellagen rund 90 bis 130 140 m unter massiven Fels nah der Atomanlage Natanz gebracht. Könnten die USA denn diese Zentrifugen in dieser Tiefe überhaupt noch zerstören, wenn sie es denn versuchen sollten? Das ist nur sehr schwer. Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man tatsächlich dann eine Atomwaffen einsetzen müsste, aber natürlich kann man den Zugang zu diesen Zentrifugen, also irgendwo muss dann ein Zugang bestehen, dass man überhaupt in den Tunnel reinkommt. Den verschließen, das können die Iraner relativ einfach wieder ausgaben. erwartet, sichert natürlich jetzt das Regime die Teile des Nuklearprogramms, die noch nicht zerstört waren, also Zentrifugen Ersatzteile, möglicherweise auch Teile des angereicherten Uraniums, um es eben sollte dieser Konflikt irgendwann sich weiter beruhigen oder wieder beruhigen oder äh fertig sein, da natürlich wieder aufzubauen, denn das ist ein weiteres Verhandlungselement der iranischen Seite, das Atomprogramm, wie weit man da überhaupt in der Lage ist oder will es ist, Zugeständnisse zu machen auf der Seite des Regimes, bleibt abzu abzu warten. Über die Straße von Normos haben wir jetzt gerade eben gesprochen. Die Hutsis im Jemen, die wollen ja gleichzeitig den südlichen Ausgang des Roten Meeres jetzt weiter stark beschießen, um da saudische Schiffe zu blockieren, die eben diesen Umweg über das Rote Meer versuchen zu nehmen. Saudi-Arabien hat ja diese Möglichkeit. Inwiefern versuchen jetzt die Verbündeten des Iran hier eine zweite Front aufzumachen, um z.B. den Ölpreis weiter hochzutreiben? Also, da muss man verstehen, die Hothi sind die am wenigsten an das Regime im Iran angebundene Proxigruppe. Die Hutis machen eigentlich das, was für die Hutis gut ist, nicht unbedingt das, was die islamische Republik von ihnen wollte. Sie wollten ja auch schon vor enig einigen Wochen, dass die Huts vor dem Mou das Rote Meer wieder durch äh beschießen äh unsicher machen. Jetzt nachdem die saudische Regierung mit Zusammenarbeit mit der anerkannten jemindischen Regierung das ähm Flugfeld von Sana beschossen hatte, um zu verhindern, dass die Iraner die Hutis mit neuen Waffen versorgen können. Jetzt entscheiden sich die Hutsis zu tun. Die Kapazitäten der Hutis militärisch sind natürlich nicht zu vergleichen mit der Indesran, aber kommerziell macht es eigentlich keinen Unterschied, ob sie 20 oder zwei Schiffe pro Woche beschießen können. Auch wie im Straße von Hormus werden die weltweiten Schiffahrtsgesellschaften und insbesondere Schiffahrtsversicherer dann schlicht und ergreifend ihre Schiffe nicht mehr durch das rote Meer äh äh schicken. Aber es ist tatsächlich ein Nebenkonflikt, der sich nicht automatisch dadurch lösen lässte, dass man sich z.B. mit dem Radl des iranischen Regimes in ein benehm Setz, denn die Hutis würden das auch tun, ohne dass die islamische Republik sie hier dazu auffordert. Herr Schändler, vielen Dank für dieses Gespräch. Danke schön. Vielen Dank. Und dann gab es noch einen empfindlichen Schlag für Russlands Luftwaffe. Bei einem ukrainischen Drohnenangriff soll ein strategischer Bomber vom Typ 295 MS auf dem Luftwaffenstützpunkt Engels schwer beschädigt oder zerstört worden sein. Videos in sozialen Netzwerken zeigen die letzten Sekunden vor den Einschlägen. Der Stützpunkt in der russischen Region Saratov gilt als eine der wichtigsten Basen für strategische Langstreckenbomber. Die T95 MS kann Marschflugkörper mit konventionellen oder sogar nuklearen Sprengköpfen einsetzen und gehört zu den wichtigsten Trägern der russischen nuklearen Abschreckung. Präsident Selenski steht innenpolitisch gehörig unter Druck. Dazu unser Korrespondent Kiev Christophner aus Kiev. In der Ukraine tobt augenblicklich ein Machtkampf. Da geht es grob gesagt um drei Personen. Michael Föderov, mittlerweile ehemaliger Verteidigungsminister, ein junger Mann, gilt als äußerst innovativ, als Macher, als jemand, der die Drohnentruppe der Ukraine nach vorne gebracht hat. Und auf der anderen Seite General Alexander Sirski, der Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, der eher als jemand gilt, der gerne mit der Brechstange vorgeht. Und diese beiden Männer haben Streitigkeiten, das ist Kompetenzgerange, da geht es um wer hat mehr Einfluss. Und jetzt muss Wolodimir Selenski zwischen diesen beiden Männern moderieren. Und der ukrainische Präsident hat sich dann ziemlich schnell auf die Seite von Sirski geschlagen, Föderhof vor die Tür gesetzt und dieser Sirski scheint eben Woludimir Selenski näher zu sein. Sirski gilt als loyaler General ohne eigene politische Ambitionen. Föderow hingegen gilt hier als jemand, der sehr wohl eigene politische Ambitionen haben könnte und zum Konkurrenten werden könnte für Wolodimir Selenski. Und jetzt kommt die Straße dazu. Seit einigen Tagen. Es gibt Proteste und da fordern die Menschen, dass Föderov reinstalliert werden soll als Verteidigungsminister reaktiviert werden soll und dass Sirski rausfliegen soll. Und Selenski reagiert jetzt auf diesen Druck und führt seit einigen Tagen Gesprächen mit hohen ukrainischen Militärs und da scheint es darum zu gehen zu sondieren, wer Alexander Sirzki als Oberbefehlshaber der ukrainischen Truppe ersetzen könnte. Sollte der ukrainische Präsident tatsächlich Sirski vor die Tür setzen, dann wäre das für Woludimir Selenski äußerst heikel, denn das würde zeigen, dass der ukrainische Präsident auf Druck reagiert und auf Druck umkippen kann. Der Druck kommt ja von der Straße, wie ich bereits gesagt habe. Es kann auch sein, dass Druck noch zusätzlich kommt aus Westeuropa und den USA, weil Westeuropa und den USA dieser Föderhoff, dieser junge Mann, dieser Macher lieber sein könnte als General Sirski. Aber das ist nur eine Vermutung meinerseits. Wie dem auch sei, sollte Selenski jetzt dazu übergehen, Silski vor die Tür zu setzen, äh wäre das für viele Menschen hier Freund und Feind ein Signal, dass Zelenski im Zweifel eben umkippen kann. Und dann würden sich viele fragen, lohnt es sich überhaupt noch für Selenski zu arbeiten, sich für ihn einzusetzen, wenn er dich im Endeffekt sowieso fallen lässt. Und das könnte einen großen Machtverlust verdeuten für Woludimir Selenski. Er könnte fast so etwas werden wie ein Frühstücksdirektor. Und genau das könnte den Russen in die Hände spielen, wenn sich die Ukrainer hier gegenseitig ans Leder gehen. Da werden sich schon viele in Moskau die Hände reiben und sagen, wir haben es nicht geschafft, die Ukrainer in die Knie zu zwingen. Dann zerfleischen Sie sich eben selbst. Uns ist das egal, uns Russen, uns geht es nur darum, die Ukrainer irgendwie zu besiegen. Der neue britische Premierminister Andy Burnham hat schon kurz nach seiner Ernennung das Kabinett neu geordnet. Überraschend machte er den früheren Verteidigungsminister John Hely zum Finanzminister. Heli hatte das Kabinett im Juni aus Protest gegen den Kurs von Burnhams Vorgänger Kir Starmer verlassen. Den ehemaligen Gesundheitsminister West Streeting hat Burnham verteidigungsminister berufen. Außerdem telefonierte Burnham bereits mit US-Präsident Donald Trump. Trump erklärte, das Gespräch sei sehr gut verlaufen. Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern stagnieren. Im Juni gingen sie im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,4% zurück und summierten sich noch auf gut 98 Milliarden Euro. Das geht aus dem neuen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor. Im ersten Halbjahr 2026 lagen die Einnahmen bei gut 451 Milliarden. Das entspricht eine Plus von 0,8% zum Vorjahreszeitraum. Überdurchschnittliche Anstiege gab es letzten Monat beispielsweise bei der Lohnsteuer. Die Zahl neuer Beamter muss auf ein Minimum reduziert werden. Das fordert der Steuerzahlerbund. Man müsse Personal umfangen und die Privilegien kritisch unter die Lupe nehmen, sagt Präsident Reiner Holznagel der Funke Medienruppe. Neue Verbeamtungen sollen auf hoheitliche Kernbereiche beschränkt werden, also beispielsweise auf Polizei, Finanzverwaltung und die Justiz. Das Thema Leimutterschaft bleibt in Deutschland umstritten. Wer keine Kinder bekommen kann, kann hierzulande nur adoptieren oder eben eine Pflegschaft übernehmen. Doch dieses Angebot ist begrenzt. Wer unbedingt ein leibliches Kind möchte, dem bleibt am Ende nur der Weg ins Ausland, so wie es Jens Sparn und sein Mann gemacht haben. Jetzt hat sich der Ethikrat in dieses Problem eingeschaltet, um das Thema Leimutterschaft erneut zu diskutieren. Mehr von Achim unser. Unerfüllter Kinderwunsch ist bei Leibe kein Lifestyle Problem. Bei vielen sei dieser Wunsch existenziell und könne das Lebensglück bedrohen, meint der Vorsitzende des deutschen Ethikrats, der nun eine offene gesellschaftliche Debatte über die Leimutterschaft fordert. Helmut Frister meint, wenn man die Debatten nicht führt, wird das Problem latent immer bleiben. Man sollte diese Debatte führen und man muss halt dann überlegen, welche Güter sich da gegenüber stehen. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag noch einmal per Abstimmung bekräftigt, dass die Leihmutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltiche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CTU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queeren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, ähm es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. Bei den Grünen zeigt man sich offen für eine Debatte darüber. In Italien wiederum ist selbst das, was Jens Spahn jetzt machte, verboten. Die Bürger sind uneins über das geltende Verbot. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland richtig finden. 41% erklären hingegen, dass sie das Verbot für falsch halten. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angaben. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter, es geht um Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral, wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland geht. Ein irakischer Intensivtäter wird zu 3 Jahren Haft verurteilt, fängt in der Haft an ein Verhältnis mit gleich zwei Vollzugsbeamtinnen an, verliert seinen Flüchtlingsstatus und klagt den trotzdem wieder ein. Wie kann das sein? Hier die Einzelheiten. Am Jot im Irak geboren und verurteilter Intensivtäter. Vor Gericht verantworten musste er sich unter anderem wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Dre Jahre saß er in Jugendhaft. Der Flüchtlingsstatus wurde ihm vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge aberkannt. Dagegen klagte der 19-Jährige mit Erfolg. Hier in dem Fall war die Voraussetzung, dass eine Freiheitsstrafe von mindestens 3 Jahren verhängt worden ist wegen eines Verbrechens oder einer schweren Straftat. diese Voraussetzung war erfüllt. Darüber hinaus muss aber eben noch für die Zukunft gesehen eine Gefahr für die Allgemeinheit bestehen. Und genau dieses Tatbestandsmerkmal, diesen Aspekt, den hat das Gericht verneint auf Grundlage der mündlichen Verhandlung. Dabei bezifferte ein kriminalprognostisches Gutachten vom Januar 2025 das Risiko weiterer Straftaten auf immerhin 78%. Und dann geht man davon aus, dass weitere Straftaten folgen. Man muss auch mit Härte entschieden werden, mit Konsequenz. Und diese Ehrlichkeit ist geboten im übrigen auch zum Schutze aller Menschen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland leben, denn die werden oft in einen Topf geworfen und leiden dann unter den Vorurteilen mehr als die Straftäter. Ein zweites Gutachten vom August att dem Intensivtäter eine persönliche Reifung, mehr Einsicht und eine verbesserte Impulskontrolle. Wenn Politik ein ernsthaftes Interesse da dran hat, Menschen, die hier Straftaten begehen, Ausländer, die hier Straftaten begehen, außer Landes zu bringen, dann müssen die Gesetze so scharf formuliert sein, dass die Gerichte auch keine kein Ermessenspielraum mehr haben. Für bundesweites Aufsehen sorgte der Fall bereits Ende 2024, als bekannt wurde, dass Ahmad J mit einer Psychologin und einer Abteilungsleiterin der Jugendanstalt ein Verhältnis hatte. Das ist nicht professionell in keinster Hinsicht und dementsprechend sollte das überprüft werden. Also ich denke, den Status sollen die Flüchtlingstäter aber erkannt bekommen. Am Jot ist inzwischen wieder auf freiem Fuß, muss ich aber noch wegen Bestechung vor dem Amtsgericht Salzgitter verantworten. Seit seiner Haftentlassung lebt er mit der früheren Abteilungsleiterin der Jugendanstalt zusammen. Das Paar hat offenbar große Pläne, heiraten und Kinder bekommen. Es gibt eine neue Enttäuschung für den DFB. Die FIFA hat ihre neue Weltrangliste veröffentlicht. Nach dem WM-aus im Achtelfinale gegen Paraguay rutscht die deutsche Nationalmannschaft jetzt weiter ab und belegt nur noch Rang 12 hinter Kolumbien. Auch an der Spitze gibt es einen Wechsel. Weltmeister Spanien verdrängt Argentinien von Platz 1 und führt die FIFA Weltrangliste seit dem WM Triumph an. Frankreich komplettiert die Top 3. Die Vorfälle nach dem WMN-Spiel könnten für Argentinien jetzt der Nachspiel haben. Die FIFA hat eine Untersuchung wegen Unsportlichkeit eingeleitet. Der Argentinier Leandro Paredes hatte nach der 0:1 Niederlage den spanischen Spieler Gavi bei Rangelin mit der Hand im Gesicht getroffen und geschupst. Namentlich genannt wurde Paredes, in der Mitteilung aber nicht. Die Ermittlungen könnten sich berichten zufolge auch gegen Nahauel Molina und Cotrainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltensrichten. Spanien dagegen außer Rand und Band. Bei ihrer Ankunft in Madrid haben die frisch gebackenen Weltmeister es gestern Abend noch mal so richtig krachen lassen. Nach dem königlichen Empfang durch Felippe ging es mit dem offenen Bus dann durch die Hauptstadt. Etwa 2 Millionen Menschen feierten ihre Helden entlang der Triumphfahrt. Endstation war der Sibelles Platz. Dort verwandelte sich das Zentrum Madrids in eine riesige Partymeile. Vor rund 120.000 Fans sang, tanzte und feierte die Furia Rocher gemeinsam mit ihren Anhängern bis tief in die Nacht. [jubel] Jens Sparn ist zurückgetreten, doch die inhaltliche Diskussion um das Thema Leimutterschaft in Deutschland geht jetzt erst so richtig los. Die Juristin Frau Kobrosius Gerstorf etwa spricht sich für eine Legalisierung hier zulande aus im Kern, weil Frauen selbst über ihren eigenen Körper bestimmen können. Daraufhin wird sie aus der CDU jetzt auch angefeindet. Wir sprechen gleich mit Frau Brosius Gersdorf. Davor zeigt Ihnen Achim Unser aber noch die Debatte mit dem für und wieder. Unerfüllter Kinderwunsch ist bei Leibe kein Lifestyle Problem. Bei vielen sei dieser Wunsch existentiell und könne das Lebensglück bedrohen, meint der Vorsitzende des deutschen Ethikrats, der nun eine offene gesellschaftliche Debatte über die Leimutterschaft fordert. Helmut Frister meint, wenn man die Debatten nicht führt, wird das Problem latent immer bleiben. Man sollte diese Debatte führen und man muss halt dann überlegen, welche Güter sich da gegenüber stehen. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag noch einmal per Abstimmung bekräftigt, dass die Leimutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltiche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, ähm es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. Bei den Grünen zeigt man sich offen für eine Debatte darüber. In Italien wiederum ist selbst das, was Jens Spahn jetzt machte, verboten. Die Bürger sind uneins über das geltende Verbot. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leimutterschaft in Deutschland richtig finden. 41% erklären hingegen, dass sie das Verbot für falsch halten. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angaben. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter, es geht um Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral, wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland geht. Wir wollen das Thema vertiefen. Bei uns im Studio ist die Rechtswissenschaftlerin Professor Dr. Frauke Brosius Gerstdorf von der Universität Podstam. Schön, dass Sie heute hier sind. Guten Abend. Guten Abend. Guten Abend. Sie haben in einem Interview das geltende Leimutterverbot als so wörtlich paternalistisch und unvereinbar mit dem Menschenbild des Grundgesetzes bezeichnet. Warum? Wie haben Sie das gemeint? Also das geltende Verbot der Leimutterschaft, das wir haben in Deutschland und übrigens auch der Eizellspende, während die Samenspende ja seit langem erlaubt ist, das ist einfach ein Grundrechtseingriff. Das greift ein in die Freiheit der Menschen, der Paare, die aus sozialen oder medizinischen Gründen auf eine Leihmutterschaft oder eine Eizellspende angewiesen sind, um ein Kind zu bekommen. So und so ein Grundrechtseingriff, der muss nach unserer Verfassung, unserem Grundgesetz gerechtfertigt sein. Das heißt, der Staat, der Gesetzgeber braucht gute Gründe, um das Verbot der Leihmutterschaft zu rechtfertigen. Und diese guten Gründe sehe ich nicht so wirklich. Ähm, ich denke, er kann es nicht das geltende Verbot der Leihmutterschaft rechtfertigen mit dem Schutz der Leihmutter, wenn sie die Entscheidung freiwillig, autonom und selbstbestimmt trifft. Das ist das Entscheidende. Ja, sie muss sie informiert treffen, sie muss informiert sein über die medizinischen Risikenbelastungen. Und wenn sie dann aber autonom entscheidet, sie möchte diesen Schritt gehen, dann darf der Staat ihr das meines Erachtens nicht verbieten. Denn sowas wie ein Schutz vor sich selbst, das ist unserem Grundgesetz fremd. Wenn der Staat das macht, dann bevormundet er Frauen und das ist das, was ich mit paternalistisch gemeint habe. Sie mein Aufklärung würde reichen und gab's ja unter der Ampelregierung auch schon mal eine Kommission, die sich intensiv mit dem Thema auch beschäftigt hat und da wurde auch davor gewarnt, dass das schon auch Tür und Tor öffnet, selbst wenn man es altruistisch macht für Missbrauch. Auch wenn wir auch in die USA schauen, da gibt's ja teilweise schon regelrechte Knebelverträge. Die Frauen können dazu Abtreibung und ähnlichem auch gezwungen werden. Ist das nichts, wo sie sagen, das Recht der Frau über ihren eigenen Körper, da haben wir dann schon einen Interessenskonflikt. Natürlich reicht Aufklärung nicht aus. Der Staat muss, wenn er die Leihmutter schafft und auch die Eizpende legalisiert in Deutschland, muss er sehr umfangreiche gesetzliche Vorkehrungen treffen, um Frauen ähm vor Zwang, vor Druck, auch vor wirtschaftlicher Ausbeutung und Missbrauch zu schützen. Das ist ganz ganz wichtig. Wenn Frauen nur aus wirtschaftlicher Not heraus diesen Schritt gehen, dann ist das auch keine freiwillige Entscheidung mehr. Der Kommissionsbericht, den Sie angesprochen haben, der ist unglaublich lesenswert. Da haben die Kolleginnen und Kollegen großartige Arbeit geleistet. die machen Vorschläge, wie der Gesetzgeber eine altruistische Leimutterschaft, nur damit haben sie sich beschäftigt, ähm sollten sie sich beschäftigen, ähm äh Regeln könnte. Sie melden aber auch leichte Zweifel an und ich finde auch das ist eine Debatte, die wir jetzt führen sollten. Insofern finde ich das prima, was für eine Debatte hier gerade in Deutschland entstanden ist über das Thema Leimutterschaft und Alzellspende. auf eigentlich altruistische Leimutterschaft, die dann ja nur mit einer angemessenen Aufwandsentschädigung für Frauen einhergeht, eigentlich das Richtige ist, weil letztlich sind natürlich die Frauen, die dann die größten Belastungen tragen, werden möglicherweise nur für ihre finanziellen Aufwendungen entschädigt, während andere Kliniken, Vermittlungsagenturen dann mehr Geld daran verdienen. Also auch die Diskussion müsste dann geführt werden, nur eine angemessene Aufwandsentschädigung oder eine echte Bezahlung. Mm. Aber da ist ja eben dem Missbrauch dann möglicherweise wieder Tür und Tor geöffnet, auch wenn man da drüber spricht. Man kann es ja letztenendes dann vielleicht auch gar nicht äh unterbinden im Einzelfall, wo man ja auch nie weiß, ob vielleicht dann unter der Hand dann doch irgendwie Geld geschoben wird, damit die Frau das dann macht. Aber ich würde noch auf einen anderen Punkt kommen wollen. Was ist denn mit den Rechten des Kindes, das aus einer solchen Befruchtung hervorgeht? Äh, wenn wir jetzt den Fall von Herrn Jens Sparn nehmen, da wurde die Mutter aus dem Katalog ausgesucht, eine äh eine Leihmutter, die also genetisch überhaupt nicht mit dem Kind äh verwandt ist. Und dieses Kind könnte ja später auch mal in einen Interessenskonflikt kommen, möchte vielleicht wissen, wo komme ich denn her? Diese Möglichkeit, die kann man ja aber durch die Gesetze dann gar nicht beheben. Lassen Sie mich ganz kurz noch mal auf den Punkt zu sprechen kommen, den Sie vorher angesprochen haben, weil der natürlich elementar wichtig ist. Der Gesetzgeber darf die Leimmutterschaft und auch die Eizerspinde nur legalisieren, nur rechtlich erlauben, wenn er für einen wirksamen Schutz des Missbrauchs vor dem, also der Frauen vor Missbrauch ähm Sorge trägt. Aber da gibt es schon Regelungen an anderen Ländern, die man sich mal anschauen könnte, an denen man sich orientieren könnte. Und es ist einfach ganz wichtig, dass man sich jetzt mit diesem Thema beschäftigt. Und ich möchte noch mal festhalten, wenn eine Frau über die Risiken und die Belastung informiert ist, wenn sie das frei von Druck und Zwang macht, wenn es eine selbstbestimmte autonome Entscheidung ist, dann hat der Staat sie zu respektieren. Die Rechte des Kindes ganz wichtig, das sind sozusagen ist sind ist der ist das andere Schutzgut, was wir natürlich unbedingt im Blick haben müssen bei einer Legalisierung von Eizerspende und Leimutterschaft. Aber übrigens genauso bei der Samenspende, die seit Jahrzehnten zulässig ist in Deutschland, die Studien, die mir bekannt sind, die die Kommission für reproduktive Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin umfassend ausgewertet haben, die sagen, dass sich Leimütterkinder ganz normal entwickeln, körperlich, geistig, seelisch, sozial. Ja, und insofern ist das die Studienlage, auf die der Gesetzgeber auch rezipieren, die der rezipieren muss. Was ganz wichtig ist, ist in Deutschland das Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung. Das ist ein Verfassungsrecht, was das Bundesverfassungsrechtgericht schon vor vielen Jahren äh entwickelt und betont hat. Das ist ganz wichtig. Das heißt, so ein Kind, das aus einer Eizellspende oder einer Leimutterschaft hervorgeht, bei dem es zu einer gespaltenen Mutterschaft kommt, das muss mindestens mit der Volljährigkeit das Recht haben, die Identität der Leimutter, der Eerspenderin zu erfahren. Aber ganz ehrlich, das ist bei einer Samenspende auch so. Da kann man sich am Samenspenderegister orientieren und ein Alzellspenderegister oder ein Leimutterschaftsregister aufsetzen. Nun haben Sie gesagt, gut, dass die Debatte in Deutschland mal sachlich losgeht, aber mit der Sachlichkeit ist es teilweise auch schwierig. Es gibt ja große Vorbehalte auch rund um das Thema Leimunterschaft. Ähm, ich habe im Vorbereitung auf das Gespräch bin ich über ein Tweet gestoppert von Armin Lasche, CDU-Pitiker, der da geschrieben hat, sich auf ihr Interview in der Zeit bezogen hat und meinte etwas plumperes als diese Antwort von Frau Bosius Gerstoff habe ich noch nicht gelesen. Ein Segen, dass Sie nicht im höchsten deutschen Gericht sitzt, das über die Werteordnung der Verfassung wacht. Wenn Sie sowas hören und lesen, was fällt Ihnen dazu noch ein? Ja, ich hoffe nicht, dass es allgemein so der Politikstil ist, den wir da momentan sehen. Mein Stil ist es nicht. Ich bin Juristin, ich beschäftige mich rechtlichen Argumenten und ich würde dringend dazu auffordern, dass wir diese Debatte sachlich juristisch führen, dass wir eine breite gesellschaftliche politische Debatte anstoßen. So emotionale Wortbeiträge finde ich bringen uns da jetzt nicht so ganz groß weiter. Frau Brosius Kerstorf, vielen Dank für das Gespräch. Danke, dass ihr heute hier waren. Ich danke Ihnen. Danke Ihnen. Moment. Der Mann, der sechs Menschen in einem Mutter Kindheim in Stade getötet hat, hat sich im Gefängnisun selbst das Leben genommen. Wie es zu diesem Suizid kam, das ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Ende Juni erschoss der Täter Mitarbeiter des Jugendamtes Hannover sowie der Einrichtung in St. Hintergrund der Tragödie war offenbar ein Sorgerechtstrahl um die kleine Tochter des Verdächtigen. Gegen den 45-jährigen lag zudem ein offener Haftbefehl aus der Türkei vor. Manuel Ostermann ist uns jetzt zugeschaltet, Vorsitzender der Bundespolizeigewerkschaft. Herr Ostermann, guten Abend. Hallo. Guten Abend. Grüße ins Studio. Sagen Sie, wenn wir den Fall nehmen, also normalerweise sollte das nicht der Fall sein, dass ich also Tatverdächtige, die in Untersuchungshaft sitzen, selbst suicidieren können. Wie kann sich denn ein Mordverdächtiger tatsächlich inhaft das Leben n? Werden diese Leute nicht eigentlich streng und regelmäßig überwacht? Ja, natürlich ähm ist es so, dass in den Justizvollzugsanstalten engmaschige Kontrolle ähm vorherrscht, aber da, wo Menschen arbeiten, können a Fehler passieren und vor allem kann man eins nicht immer 100% garantieren, dass bestimmte Szenarien eben nicht in Erscheinung treten. Ich bin mir ziemlich sicher, hier ist kein Fehlverhalten der Justizbeamten vorherrschend. Ähm, jetzt ist es so, wie es ist. ist es traurig, denn äh am Ende ist es so, dass ich jetzt die Justizvollzugsbeamten rechtfertigen müssen, aber ich bin mir sehr sicher, dass auch hier alles vernünftig äh von Statten gegangen ist. Wissen Sie denn, wie sich der 45-jährige getötet hat? Ein Strick oder scharfe Messer? Die dürften in einer Haftanstalt ja wahrscheinlich nicht einfach so herumliegen. Nee, dazu habe ich leider äh keine genauen Sacherkenntnisse. Fakt ist genau das, was Sie natürlich gerade gesagt haben, spitze Gegenstände sind nicht allgemein zugänglich. äh schon aus Sicherheitsgründen und auch dementsprechend aus guten Gründen. Ähm wie das sich zugetragen hat, wird sich wird sich klären, aber ich sag mal sich zu suizidieren geht ja auf ganz unterschiedlichen Leben. M Herr Ostermann, nun haben Sie gesagt, sie können da keinen Fehlverhalten erstmal erkennen, auch wegen der Anstalt, nun gibt's die CDU Niedersachsen, die Aufklärung fordert und auch davon spricht, dass direkt nach der Tat schon bekannt war, dass der Mann sich selbst töten wollte. Nur Munition dafür hatte er nicht mehr. Also haben wir es hier vielleicht doch mit einem Behördenversagen zu tun, dass man gerade in dem Fall, wenn man doch davon wusste, vor den Suizidabsicht eben nicht genau genug hingeschaut hat. Ja, also mir steht es auch nicht zu pauschal alles in Schutz zu nehmen, aber die CDU Niedersachsen hat ja richtig gesagt, indem sie sagt äh zum einen, es muss aufgeklärt werden, das Ergebnis muss man abwarten und B können die sich an die eigene Nase fassen. Äh denn, dass die Justiz am Limit läuft, ist das politische Versagen und zwar personell und materiell. Also insofern haben wir hier wieder einen tragischen Sachverhalt, der aber dazu dienlich ist, noch mal auf die strukturellen Probleme aufmerksam zu machen. Ich kann nur daran appellieren, die Justizvollzugsbeamten, sie arbeiten wirklich aufopferungsvoll und ja, möglicherweise passieren auch da Fehler, wo Menschen arbeiten und die Politik täte jetzt gut daran, ihr Ergebnisse abzuwarten und dann auch politische Maßnahmen zu vollziehen. Ich glaube, letzteres wird wieder mal nicht passieren. Herr Ostermann, wir haben noch ein weiteres Thema, über das wir mit Ihnen sprechen wollen. Bleiben Sie also bitte bei uns. Genug ist genug. So bestätigt Bahnfin Palla eine neue Alkoholregelung an sämtlichen Bahnhöfen in Deutschland. Im Kampf gegen Kriminalität und Vandalismus will die Deutsche Bahn den Alkoholkonsum an allen ihren Haltestellen verbieten. Anlass ist ein Zwischenfall, bei dem in der vergangenen Woche ein Bahnmitarbeiter während einer Ticketkontrolle attackiert und aus dem Zug gestoßen wurde. Dieser Vorfall sorgte bundesweit für Empführung und reit sich in eine Vielzahl alkoholisierter Taten ein. Diese neue Regelung betrifft dann alle 5400 Stationen und wird ab dem 15. Oktober dieses Jahres umgesetzt werden. Das kühle Bier im Bordbistro ist allerdings weiterhin erhältlich. Herr Ostermann, damit zurück zu Ihnen. Was sagen Sie denn jetzt zu diesem Alkoholverbot an den Bahnhöfen? Bringt das was? Also, ich kann den Grundgedanken ja nachvollziehen, aber ich appelliere immer daran, bevor man ein bundesweites Verbot ausspricht, muss man auch die Infrastruktur haben, um dieses Verbot auch Ausdruck zu verleihen. Und das hat die DBAG eben nicht. Ich glaube, am Ende ist hier ganz viel Rhetorik, aber keine praktische Umsetzbarkeit zu sehen, denn es ist Aufgabe der Deutschen Bahnag und nur der Deutschen Bahnag ihr Hausrecht um und durchzusetzen und ja, am Ende wird's ein Bärendienst sein, denn da wo Verbote nicht um und durchgesetzt werden, animiert es dazu, rechtswidriges Verhalten erst recht zu vollziehen. Wenn Sie sagen, Herr Ostermann, das ist einzig Aufgabe der Deutschen Bahnag, wie sieht's denn aus mit der Bundespolizei, die ja dann doch zumindest an vielen größeren Bahnhöfen präsent ist. Also kann es nicht sein, dass da auch was auf Sie zukommft knüftig? Ja, natürlich wird es auch eine zentrale Rolle spielen für die Bundespolizei, das Hausrecht um und durchzusetzen, also bundesweit Alkoholverbot in den Bereichen der Bahnanlagen, das ist die BAG Sache. Da, wo der Strafverfolgungsanspruch um und durchgesetzt werden muss, ist natürlich die Bundespolizei da. Äh und auch zuständig. Aber eins darf nicht passieren, dass das Milliardenkonzern den Bag angeführt von ihrer Chefin Maßnahmen vollziehen und dann am Ende die Verantwortung auf die Bundespolizei ähm stellt, das ist eine eine Maßnahme, die so nicht tragbar ist aus zwei Gründen. Uns fehlt das Personal und wir sind aufgrund von ganz vielen Einsatztaktiken auch gar nicht in der Lage dazu, über 5000 Bahnöfe Flächendecken zu kontrollieren. Das muss die DBAG jetzt schon selbst machen. Wer die Kapelle bestellt, er muss sie auch bezahlen. Herr Ostermann, vielen Dank für das Gespräch. Danke schön. Danke Ihnen. Ja, wir bleiben beim Thema Kriminalität. Ein Übergriff im Landkreis Würzburg macht nämlich wirklich fassungslos. Ein Syrer hat dort einen Mann attackiert, offenbar wegen eines Israelansteckers an dessen Kleidung. Der 20-jährige Syrer wurde inzwischen festgenommen, das Opfer liegt schwer verletzt auf der Intensivstation. Mehr von Jana Wochnik. Ein 65-jähriger steht an einer Ampel, an seiner Kleidung ein solcher Sticker mit der Israelne. Er wird von einem 20jährigen Syrer darauf angesprochen und direkt angegriffen. Als der ältere Mann flüchten will, verprügelt der Syrin, tritt auf Kopf und Oberkörper ein. Der Übergriff passierte in der Nacht von Sonntag zu Montag im fränkischen Höchberg bei Würzburg. Wir haben den Verdächtigen, einen 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen noch in der Nacht nach der Tat festgenommen. Das Amtsgericht der Mittlungsrichter Würzburg hat Haftbefehl erlassen wegen versuchten Mordes. Seit Oktober 2023 nehmen die antisemitischen Vorfälle in Deutschland zu. Allein letztes Jahr gab es offiziell 8000. Dabei nimmt die Zahl nicht nur aus dem rechtsextremen Milieu zu, sondern vor allem aus migrantischmuslimischen und dem linken Spektrum. Der Präsident der deutsch-raischen Gesellschaft, Volker Beck, sagt zu dem jüngsten Überfall auf das Mitglied des DIG: "Es reicht. Wer Israel mit Genozid und Apartheitvorwürfen verteufelt, schafft das Klima für solche Übergriffe. Niemand mit einer Palästina Flagge muss in Deutschland um seine körperliche Integrität fürchten. Wer eine israelische Flagge zeigt, ist seines Lebens nicht sicher. Das schwerverletzte Opfer liegt auf der Intensivstation, hat unter anderem einen Wirbelbruch erlitten. Dieser Fall wird erneut die Diskussion entfachen, wie die Politik jetzt richtig reagiert. Das ist wirklich Kernaufgabe von demokratischen Politikern zu sagen, wir sichern die Grenzen und wir lassen nur Menschen in dieses Land, die nach dem Buchstaben des Gesetzes hier reinkommen dürfen und dann eben auch nach dem Buchstaben des Gesetzes bleiben dürfen. Sprich Leute, die das Recht haben auf Asyl, aber da der Blick auf die Realität zeigt, wie gesagt, das hatte ich erwähnt, viel zu viel Menschen in diesem Land mutmaßlich auch wie der syrische Täter leben, die gar nicht hier sein dürften. und dann auch, das ist ein statistischer Fakt, sehr sehr häufig delinquent werden. Nun ermittelt also der zentrale Antisemitismus beauftragte der bayerischen Justiz. Die deutsch-raische Gesellschaft ruft zu einer Mahnveranstaltung in Würzburg am Freitag auf. Und aus Höchberg, wo das Ganze passiert ist, ist Marie Lepinski zugeschaltet. Marie, du hast da weitere Informationen zu dieser brutalen Attacke. Hier erste Mal will ich vor allen Dingen auf den Täter eingehen. Es soll sich um 21-jährigen Syrer handeln. Der soll nämlich schon im Vorfeld dieser Tat auffällig geworden sein, denn am Wochenende da gab es hier ja ein Marktfest und da soll er am Abend vor der Tat, also am Sonntag, soll er da schon in Erscheinung getreten sein. Also es wurden ähm ja schon Beschwerden gegen ihn eingereicht und er wurde dann auch kontrolliert, weil er da auch einige Menschen belästigt haben soll und auch in der Vergangenheit, da ist er schon strafrechtlich in Erscheinung getreten, unter anderem auch schon wegen Körperverletzung. Also er ist der Polizei tatsächlich kein Unbekannter und jetzt gerade ähm ja lief ja gegen ihn ein Haftbefehl und er wurde in Gewahrsam genommen. Auch diese Situation soll ja relativ chaotisch gewesen sein, denn er hat ja so lange auf sein Opfer eingetreten, bis der eben ja zu Boden ging. Dort hat er ihm ja noch mal gegen den Kopf und auch gegen den Oberkörper getreten und bis die Polizei an dem Ort ankam, bis dahin hat er eben wirklich auch noch weitere Schäden zugefügt. Wir haben es ja gerade auch schon gehört, unter anderem ein Wirbelbruch und als die Polizei kam und ihn in Gewahrsam nehmen wollte, da wurde er auch noch einmal handgreiflich und hat eben auch einen Polizisten verletzt. Also wirklich eine sehr chaotische Szene, die sich da abgespielt hat. Und dann vielleicht noch einmal möchte ich darauf eingehen, warum jetzt die Generalstaatsanwaltschaft in München den ganzen Fall übernommen hat, denn der hat ein ja ähm ein relatives Gewicht auch für die Justiz, denn man vermutet hier israelfindliche und auch äh islamistische Tatmotivation und dem will man jetzt in den Ermittlungen weiter nachgehen. Marie Lepinski, vielen Dank für diese Informationen und in dem Fall wird das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Vielen Dank. So, weitere [räuspern] wichtige Nachrichten dieses Tages jetzt hier im Kurzüberblick. In den vergangenen Stunden wurde das italienische Bologna von heftigen Protesten erschüttert. Der Anlassen diese Bilder, die [musik] derzeit überall in Italien im Fernsehen laufen. Sie zeigen die Festnahme eines marokkanischstämmigen Kleinunternehmers, der nach einem Streit in der Nachbarschaft von Polizisten auf den Boden gepresst wurde. Der Mann rief: "Hilfe, genug, genug!" [musik] Doch die Polizisten blieben auf dem 42-jährigen Sitzen, der Mann stab während der Aktion. Die Familie forderte auf einer Protestveranstaltung Aufklärung und Konsequenzen für die Beamten. Später gingen die zunächst friedlichen Proteste [musik] in Gewalt über. Das italienische Innenministerium versprach eine vollständige Aufklärung. Die EU stellt die laufende Förderung der Kunstbienale von venedichen Höhe von 2 Millionen Euro ein. Grund ist die Teilnahme Russlands. Kulturvorhaben, die mit europäischen Steuergeldern finanziert werden, sollten demokratische Werte wahren sowie offenen Dialog, Vielfalt und Meinungsfreiheit fördern. Werte, die im heutigen Russland nicht geachtet werden, wie ein Sprecher der EU-Kommission mitteilte. Ein US-Armeeweteran hat einen Brandanschlag auf ein Bürogebäude der US-Einwanderungskontrollbehörde Eis in New York verübt. Der 43-jährige hatte vor einem Mitarbeitere im Stadtter Lower Manhattan einen Eimer mit Benzin ausgeschüttet und angezündet. Außerdem soll er zwei Ächte, einen Hammer, eine Machete und drei Messer bei sich getragen haben. Sicherheitskräfte konnten in kurz darauf überwältigen. In seinem Wagen fand die Polizeischilder mit Antiisparolen. Das FBI stuft ihn als extremistisch ein. Hier sind die neuen Stars in dem Vergnügungspark Eent Snow World bei Shanghai. Eine Gruppe Adelie und Eselspinguine. Die Schneelandschaft wird ganzjährig bei -6° gehalten. Perfekte Lebensbedingungen für die flugunfähigen Seeevögel. Willkommen zu unserem Weltspezial Hartes Durchgreifen. Alkoholverbot an allen Bahnhöfen. Also Schluss mit der Sauferei. Die Deutsche Bahn plant ein flächendeckendes Alkoholverbot. Was viele vermutlich gar nicht wissen. In einigen Städten gibt es längst so ein Verbot, etwa in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München. Nur gekümmert hat das bisher kaum jemanden und da könnte vielleicht auch das Problem liegen. Wer soll Obdachlose und Alkoholiker, aber auch ganz normale Reisende vom Trinken abhalten, zumal die Bahn selbst munter weiter verkauft? Marco Reinke berichtet. Ausgetrunken. Die Bahn greifte durch. Kein Alkohol mehr an allen 5400 Bahnhöfen in ganz Deutschland. Der Grund Gewalt und Vandalismus. Die Sicherheit soll durch den drastischen Schritt verbessert werden. Zu oft mussten wir feststellen, dass dort, wo zu viel Alkohol fließt, auch die Gewalt zunimmt. Zuletzt hat uns dies der brutale und sinnlose Angriff vom vergangenen Freitag gezeigt. So Bahnchefin Evelyin Palla. Am Freitag hat er ein alkoholisierter Mann in Badenwürttemberg einen Bahnmitarbeiter brutal angegriffen. Zuletzt kam es immer wieder zu tätlichen Angriffen. Doch Alkoholkonsum in Zügen bleibt weitesgehend erlaubt. Auch der Verkauf an Bahnhöfen wird nicht eingeschränkt. Ob das Konsumverbot am Ende wirklich zu mehr Sicherheit führt, geteilte Meinungen bei Bahngästen. Ist für mich kein Sicherheitsargument. Wenn die Leute Alkohol trinken wollen, trinken die Alkohol. Dann bringen die sich welche mit auf Reise oder wie auch immer. Also denke, damit erreicht man nicht viel. Alkohol enthemmt und äh ja, manche hat sich dann nicht in Kontrolle und wenn alles hier gut ablaufen soll und ich mich wohlfühlen will, dann finde ich das schon gut. Ja, Alkohol gibt's an jeder Ecke war müsste dann verboten werden oder viele bringen das ja auch mit, aber wie will man das kontrollieren? Also ist schwierig. Wer Alkohol konsumiert, bekommt einen Platzverweis. Bei Wiederholung gibt es Hausverbot. Im Zweifel müsste das die Bundespolizei durchsetzen und hier fordern Gewerkschaften seit Jahren Verstärkung. Leider ist da bis heute nicht wirklich viel passiert. Also auch Politik sollte sich jetzt von dem Hintergrund der Ankündigung der Bahnchefin Gedanken machen, schnell Personal zu rekrutieren, welches dann zur Unterstützung der DB Sicherheit eingesetzt werden kann. An 30 Bahnhöfen gilt bereits ein Alkoholverbot, unter anderem am Hamburger Hauptbahnhof. Laut Bahn sei hier die Erfahrung weniger Müll und weniger Gewalt. Und wir wollen direkt nachfragen bei Max Hermes für uns am Berliner Hauptbahnhof. Also Max, wie erklärt die Bahn denn diesen neuen Vorstoß und vor allem, wie soll er dann auch durchgesetzt werden? Also, die Bahn argumentiert vor allen Dingen damit, dass es so viele Gewaltvorfälle eben auch gibt, die im Zusammenhang stehen mit Alkohol. Da ist in den polizeilichen Kriminalstatistiken von rund 30% die Rede von den Gewaltdelikten, die unter Alkohleinfluss begangen werden und dem möchte man jetzt einfach beikommen. Das ist zumindest die große Hoffnung. Aber damit sind natürlich viele Fragezeichen verbunden. Vor allen Dingen, wer möchte das kontrollieren, also diese vielen Bahnhöfe, diese massive Anzahl auch an Sicherheitspersonal, die dafür notwendig ist, um das zu kontrollieren. Vor allen Dingen, wenn man an kleinere Bahnhöfe äh denkt, wie soll das alles geleistet werden? Und darüber habe ich mich eben unterhalten können mit einer Sprecherin der Deutschen Bahn mit Anja Brücker. Die hat im Interview dazu geäußert und hat zunächst einmal ganz grundsätzlich das Verbot vorgestellt. Welche Räume es betrifft der Bahn, hören wir mal rein, was sie im Interview gesagt hat. Ja, wir machen alle Bahnhöfe, die der Deutschen Bahn gehören in Deutschland. Das sind 5400, machen wir alkoholfrei. Schrittweise ab jetzt bis Mitte Oktober werden wir das in den Hausordnungen umsetzen zusammen mit unseren Partnern, mit den Kommunen. Wir werden dafür sorgen, dass kein Alkohol mehr getrunken werden kann. auf Bahn steigen, in Bahnhofshallen, das ist öffentlicher Raum, wo Alkohol sehr viele Konflikte entstehen und dem wollen wir jetzt endlich ein Riegel vorschieben. Wenn wir das aber richtig dem entnehmen, darf man weiterhin in den Gastronomien am Bahnhof Alkohol verzehren, darf man weiterhin auch im Bahnhof Alkohol kaufen, im Bahnbistro auch. Also, der Alkohol ist überall verfügbar. Warum glauben Sie denn hilft das, wenn man nur sagt, die Bahnsteige, die Bahnhofshallen sind alkoholfrei, die Menschen haben ja überall Alkohol zur Hand. Es ist äh eine Erfahrung, die wir an größeren Bahnhöfen, wo wir das schon umgesetzt haben, äh die uns zeigt, dass der Alkoholkonsum, wenn der verboten ist, einfach zu weniger Konflikten führt. Das ist in Hamburg, in Köln, in München schon umgesetzt. Das gilt schon dort und auf diesen guten Erfahrungen bauen wir jetzt auf. Jetzt haben wir hier den Berliner Hauptbahnhof. Ich sehe hier auch in Sichtweite überall Sicherheitskräfte. Allerdings, wenn ich mir vorstelle, einige Tausend, die hier jeden Tag durchkommen, da kann nicht jeder Sicherheitsmann gucken, hat er jemand ein offenes Bier, auch die Überwachungskameras werden das ja kaum festhalten können. Wie wollen Sie das? Hier an diesem Bahnhof hat man Sicherheitspersonal, an vielen kleineren hat man womöglich keins. Wie wollen Sie das denn kontrollieren? Ja, wir führen das schrittweise ein. Wir machen Aushänge. Wir werden das natürlich auch in der Öffentlichkeit immer wieder kund tun, dass es jetzt pöpö eingeführt wird. Und wir haben natürlich unsere Sicherheitsteams an den Bahnhöfen auch schon in diesem Jahr verstärkt, weil wir auch ein Sofortprogramm für sichere Bahnhöfe in Deutschland gestartet haben. Das Thema ist unseren Reisenden extrem wichtig. Sie wollen sich sicher fühlen auf dem Weg zum Zug, aber auch wenn sie ankommen, aber auch unsere eigenen Kolleginnen und Kollegen berichten uns immer wieder, dass sie tagtäglich alkoholisierte Personen hier antreffen und dass es dann zu Konflikten kommt. Wir werden Kontrollen machen und wir werden auch, wenn jemand dem wieder, wenn jemand verstößt gegen unsere Vorschrift, dann auch zu Platzverweisen kommen. Und wenn man sich gar nicht dran hält, wiederholt, erwischt wird sozusagen, dann kommt es auch zum Hausverbot. Gibt es ja einerseits hier die DDB eigene Sicherheit, andererseits auch dann die Bundespolizei in den Bahnhöfen. Wenn man die jetzt aber nach Kontrollen fragt, die jetzt zusätzlich eingeführt werden sollen, sagen die schon: "Nein, nein, das ist die Arbeit der die Aufgabe der DB. Können Sie da auch der Polizei sagen, das machen wir in Eigenregie? Die Polizeigewerkschaft hat sich bei uns da schon so geäußert, wie die Bahn muss dafür dann sorgen. Was sagen Sie denn?" Für uns als Deutsche Bahn hat die Sicherheit äh oberste Priorität und wir haben unsere Kräfte auch schon aufgestockt. Wir haben 5000 äh DB Sicherheitskolleginnen und Kollegen auf unseren Bahnhöfen im Einsatz und wir arbeiten sehr vertrauensvoll mit der Bundespolizei Hand in Hand, aber klar, unsere Teams werden das jetzt verstärkt auch anpacken und wenn man mit den Kolleginnen und Kollegen spricht, die sagen, Gott sei Dank gilt das jetzt überall, es ist nicht mal hier mal da in unterschiedlichen Regelungen, sondern unsere Bahnhöfe werden jetzt hö ab hö bis Mitte Oktober alle alkoholfrei und wir hoffen uns davon, dass es dann auch zu weniger Gewalt, zu weniger Konflikten, zu weniger Belästigungen kommt. Jetzt ist ja der Vorfall, den Sie auch anführen in der Pressemitteilung, dieser Angriff auf einen Zugbegleiter, 26 Jahre alt, der von einem alkoholisierten Passagier aus dem Zug gestoßen wurde, aber eben aus dem Zug gestoßen. Er hat Alkohol offensichtlich auch im Zug getrunken, hatte dort auch Zugang zu Alkohol. Also, warum macht man das nicht auch dort ein Alkoholverbot in den Zügen oder ist das etwas, was Sie auch so planen? Im Nahverkehr äh bestimmen die Länder, was möglich ist und was nicht, was gilt. Und da gibt es auch einige Bundesländer, wo schon Alkoholverbot in den Nahverkehrszügen gilt. Das ist aber nicht einheitlich in Deutschland. Wir als Deutsche Bahn haben ja z.B. unseren Fernverkehrszügen, die Bordrestaurants, da ist das Konfliktpotenzial nicht so groß, wie auf einem öffentlichen Raum, ein Bahnhof, wo hundertta000ende Menschen tagtäglich zusammenkommen, an vollen Bahnen steigen. Da wollen wir den Riegel vorschieben, dass dort nicht mehr Alkohol getrunken werden darf. Auch wenn es z.B. zu Bundesliga spielen kommt, wenn viele Fans unterwegs sind, da ist das Trinken auf Bahnhöfen nicht mehr erlaubt und wir hoffen uns davon weniger Gewalt. Und in dem Interview ist es angeklungen, vor allen Dingen Bundesligaspiele, wenn Dortmund jetzt auswärts spielt, Schalke Bayern, aber auch kleine Verein, ich selbst erinnere mich an Auswärtsspiele des Kfcing, da kommen dann die Fans mit ihrem Bier an am Bahnhof und dann sollen die Polizisten, die diese Fußballfans begleiten oder aber die DB Sicherheitsmenschen, die das ganze dann beaufsichtigen, die sollen kontrollieren, dass da jeder auch seine Bierflasche abgestellt hat. Also, das wird dann doch eine größere Aufgabe werden. Ich habe mich hier eben auch mit Sicherheitspersonal unterhalten. Ein Mann hat mir gesagt, er würde das jetzt schon so handhaben, dass er Menschen, die hier zu viel konsumieren, auch dann rausbegleitet aus dem Bahnhof. Aber das ist jetzt eben auch noch keine Handlungsanweisung. Und wenn das Flächendecken in ganz Deutschland kommen sollte, dann kommt da eben einiges sicherlich auch an Belastung hier auf die DB Mitarbeiter zu, die das kontrollieren müssen und wie es eben angeklungen ist, auch nicht jeder Bahnhof, der überhaupt über eine solche Sicherheitsarchitektur verfügt. Also ein sehr sehr gewagtes Unterfangen, aber die Bahn sagt eben, das Ganze dient der Sicherheit, das Ganze bringt dann eben mehr Ruhe auch an die Bahnhöfe. Deshalb wird das jetzt so eingeführt. Dann dann wollen wir mal schauen, sind noch viele Fragen offen. Max, herzlichen Dank für diese Infos und für das Interview und wir sprechen weiter drüber im Studio. Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei in Berlin. Willkommen. Na, schönen guten Tag, Opel. Also, Alkoholverbot im Bahnhof in allen Bahnhöfen, bundesweit. Gute Idee. Aus unserer Sicht ist es der richtige Schritt, den die Deutsche Bahn jetzt hier geht. Wir haben, glaube ich, in den letzten Monaten, Jahren eine massiv negative Entwicklung, gerade was die Sicherheit im öffentlichen Personen und Nahverkehr angeht. Ja, Bahnhöfe sind deutschlandweit eigentlich ein Angsttraum geworden, auch ein Kriminalitätshotspot und wir wissen, dass Alkohol, na ja, eine Substanz ist, die das beschleunigt, ja, die auch Gewalt dann letztlich auslöst zur Eskalation beiträgt und von daher ist der richtige Schritt und jetzt muss man die Deutsche Bahn was vorlegen, wie man sich das dann genau vorstellt, wie das in der Praxis umsetzbar ist. Mhm. Genau. Und bevor wir da zukommen, vor allen, was die Polizei vielleicht auch beitragen kann, aber es gibt ja diese Einschränkung im Zug selber weiterhin erhältlich, im Bahnhof selber auch weiterhin konsumierbar, nämlich wenn man es kauft. Also so ganz konsequent ist es nicht, oder? Ja, ich glaube, das muss man ausloten. Also ist ja jetzt schon angesprochen worden über den ganzen Tag. Was ist z.B. bei Fußballspielen etc., ne? Große Fangruppen, die da kommen, ein Bierchen mit dabei haben und die Bahn reagiert jetzt auch auf Vorfälle, die nicht am Bahnhof passiert sind, sondern in den Zügen mit unter. Ja, da haben wir gravierende äh Vorfälle auch gehabt. Von daher konsequent wäre es dann auch das in den Zügen zu untersagen, weil es ergibt dann keinen Sinn. Also, wenn ich mit einem Kasten auf dem Bahnhof langlaufe und den darf ich da nicht trinken, aber dann im Zug wüssen auch alle, dass die Deutsche Bahn manchmal steht. Das heißt, es dauert dann auch ein paar Stunden, da kann man sich ordentlicher ein antütern. Also konsequent wäre dann auch ein Verbot in den Zügen. So ein bisschen symbolisch als ob man mit dieser braunen Papiertüte rumläuft und jeder weiß was drin ist. Aber jetzt mal zu diesem konkreten Verbot, wenn es denn umgesetzt werden soll. Wir haben ja in Berlin schon Erfahrungen tatsächlich mit einer gewissen Pilotphase an mehreren Bahnhöfen gibt es eine Alkoholverbot. Wie sind die? Wir müssen sagen, wir haben im Mai am Bahnhof zoologischen Garten und am Ostbahnhof hat die Deutsche Bahn damit begonnen und sind jetzt noch keine abschließenden Ergebnisse bekannt. Äh ist auch nach wie vor so. Ich war vorhin am zoologischen Garten beispielsweise, da gibt's immer noch Leute, die auf dem Vorplatz und der gehört ja nun dazu, weil es Deutsche Bahngelände auch einfach ist, auch weiterhin Bier trinken. Ähm, aber und das gehört, glaube ich, auch zu weit dazu, man muss dem ganzen auch ein bisschen Zeit geben. Ja, wir reden das jetzt schon vorher kaputt, so nach dem Motto, das kann ja alles gar nicht umgesetzt werden und so und diskutieren viel. Ich glaube, es ist ein konsequenter Schritt und die Deutsche Bahn macht jetzt auch deutlich, wir lassen das nicht weiter zu. Letztlich sind sie verantwortlich für die Sicherheit auf Bahnhöfen, auf Vorplätzen und in den Zügen. Und sie sind nicht nur in der Pflicht, das dann für das eigene Personal auch zu tun, dass sie nicht mehr angegriffen werden, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger, die mit der Bahn unterwegs sind. Von daher ist konsequent und hier übernimmt das Unternehmen dann auch eine Verantwortung. Das muss es übernehmen, wenn man aber dann sieht ja doch, dass ab und zu Polizei unterwegs ist auf den Bahnhöfen und auch in den Zügen. Das heißt, die Kollegen würden dann nicht eingreifen, oder? Ja, natürlich. Also die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei und wenn wir jetzt hier auf Berlin schauen, die BVG beispielsweise, das die Landespolizei damit drin, ist ja in jedem Bundesland dann auch anders geregelt. Äh, die nehmen sich natürlich nicht raus, wenn da Straftaten begangen werden. Ja, aber in erster Linie ist es so, dass die Deutsche Bahn in der Pflicht ist über die DB Sicherheit hier Kontrollen durchzuführen. Also sie sehen Bundespolizei auf Bahnhöfen, weil es natürlich auch Gewalt Hotspot ist und die Polizei wird auch weiterhin hukommen, wenn die Deutsche Bahn da ja das Bedürfnis hat und dann die Polizei auch fragt dort zu unterstützen. Aber das Durchsetzen dieses Verbots ist in erster Linie Angelegenheit der Deutschen Bahn und äh werden wir jetzt sicherlich in den Gesprächen in den nächsten Wochen uns das anhören. Aber klar ist, also wir können nicht alle Aufgaben dann auf die Polizei abwetzen und Kollegen von der Bundespolizei und auch von der Landespolizei in Berlin, die haben genug zu tun. Mm. Und sehen Sie bei der Personalentwicklung der Bahn, also man sieht ja schon vermehrt Leute präsent, das finde ich kann man schon sehen, wenn man ein Zug unterwegs ist, aber wird das ausreichen, um eben solche Verbote jetzt in den nächsten Jahren, sagen wir mal, wirklich konsequent durchzusetzen? Ja, wir werden jetzt nicht von heute auf morgen da eine Nullage haben, ja, und Leute werden auch noch mit dem Bier umlaufen, aber es ist schon wichtig dann auch eine Maßgabe zu haben, klare Statuten, wie darf ich mich bewegen auf Bahnhüpfen beispielsweise, äh da muss man dem vielleicht ein bisschen Zeit geben und ich glaube schon, wenn die Deutsche Bahn damit Platzverweisen arbeitet, wenn die Deutsche Bahn auch konsequent das ahn, dass sich das irgendwann rumspricht und Leute, die die Bahn fahren, die fahren das ja auch nicht aus Spaß, sondern die wollen auch irgendwohin. Und wenn ich dann weiß, ich habe ein Bier dabei und krieg mein Zug nicht, weil ich hier das Bahnhof verwiesen werde, ja, das wird schon ein bisschen brauchen, aber ich bin da sehr positiv. Wir sollten es nicht gleich kaputt reden. Das sagt Benjamin Jendro und auch Messergeweiht ist ja ein Problem nicht nur in der Bahn, sondern überall und da reden wir gleich noch drüber. Danke schön für den Moment. Nach dem anfänglichen Schweigende Politik hat sich der Bundeskanzler bei den Eltern des Trier getöteten Studenten Marius gemeldet. Diese Messertat wurde mutmaßlich ja von dem afghanischen Migranten begangen, der psychische Probleme gehabt hatte. Das wirft nun auch bei Betroffenen die Frage auf, werden Menschen, die aus Krisengebieten kommen, einfach nicht gut genug durchleuchtet? Die Messertat von Trier wirkt nach. Am vergangenen Mittwoch wurde der 22-jährige Student Marius auf dem Rückweg vom Supermarkt erstochen, mutmaßlich durch einen gleichaltrigen Afghanen. Die Sachen passieren immer wieder und sie kommen immer näher. Sie führen zu uns in die Kleinstadt und das ist das hinterlässt uns doch schon sehr bedrückt. Seit Jahren bleibt Messergewalt in Deutschland auf hohem Niveau. So wurden allein im vergangenen Jahr insgesamt Fälle registriert, ein Anstieg um 0,8% im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die Bedrohung mit Messern hat zugenommen. Im Triererfall hat sich jetzt der Bundeskanzler bei den Eltern des getöteten Studenten gemeldet, ihn sein Beileid ausgedrückt. Insgesamt verschließe die Politik beim Thema Messergewalt aber die Augen, wenn sie aus dem migrantischen Milieu begangen würde, findet Michael Kürat. Die Tochter des Familienvaters wurde vor 3 Jahren bei einer Messerattacke in einem Regionalzug in Bruckstedt von einem statenlosen Palästinenser getötet. Das beginnt dahin mit, dass wir erstmal sondieren müssen, wer in diesem Land ist, wo er sich befindet, was er für Pläne hat, was er vor, welche Ausbildung er hat. Wir wissen es alles überhaupt gar nicht, außer das Bürgergeld, das fließt jeden Monat und jeder, der irgendwo etwas dagegen sagt, wird sofort stigmatisiert und beleidigt und mundtot gemacht. In Trier liegt im Rathaus inzwischen ein Kondolenzbuch für den getöteten Marius aus. Bis zur Beerdigung des 22-jährigen Studenten können sich Bürger hier eintragen. Also Messergewalt weiterhin ein ungelöstes Problem auch in Deutschland. Auch da die Fragen an Benjamin Jenrot, Sprecher der Polizei, der Gewerkschaft der Polizei in Berlin. Also ähm wir haben ja bei der Messergewalt den Versuch mit Messerverbotszonen gegenzusteuern. Ähm gibt's da schon eine Bilanz? Na, erstmal ist es grausam, was da im Trier passiert ist. ist so, dass die Bundespolizei und auch die Berliner Polizei ja immer auch Bilanzen vorlegen. Müssen ganz ehrlich sein. Ähm das ist ein reines Placebo, diese Verbotszone auch im öffentlichen Personen und Nahverkehr. Das hat sich Politik überlegt und hat reagiert auf das, was in Brockstedt beispielsweise passiert ist, das was in Soling passiert ist. Ähm wir werden Armoräter, wir werden Terrortäter nie aufhalten können. Ja, was äh uns so ein bisschen fehlt, ist die Lösung für das Alltägliche. Ja, alleine Wochenende in Berlin gab's wieder diverse Messerstechereien. entrieren muss man sich das jetzt mal genau anschauen, aber klar Messer sind Alltagsgegenstände und sie werden halt mitgenommen. So und es gibt viel Konfliktpotenzial. Ja, wenn ich in der Bahn bin beispielsweise und mit jemanden aneinander gerate, wenn ich jetzt auch noch ein Messer dabei habe, dann bin ich auch bereit, es einzusetzen. Und wir haben diese tödlichen ähm Vorfälle immer wieder. Sie häufen sich, die Einschläge kommen näher und das ist nicht immer eine geplante Tat, sondern auch eine Kotschusstat. Deswegen sagen wir reines Placebos wird Terror und Amokäter eh nicht abhalten können. Diese ausferne Messergewalt, die wir haben im Alltäglichen, könnte man nur stoppen, wenn man endlich ein generelles Trageverbot in der Öffentlichkeit natürlich mit berufsbedingten Ausnahmen hat, aber warum brauche ich ein Messer in der Öffentlichkeit? Das ist völlig der Nonsens. Und wenn die Bundespolitik es ernst meint, da müsste man das einführen. Werden wir auch nicht von heute auf morgen eine Nullage haben und auch nicht alles kontrollieren können, aber es würde unseren Kolleginnen und Kollegen überhaupt die Möglichkeit geben, hier auch handlungsfähig zu sein. Mhm. Wobei das ja doch ein recht starker Schritt ist. Also, wenn man bedenkt, äh, wenn man ein Stück Obst schneiden will, also ein Bekannter von mir hat gerade sein schönes Messer abgenommen bekommen dafür, das trifft halt eben die falschen auch, ne? Ja, Obel, wir müssen mal ganz ehrlich sagen, wir glauben hier auch an die Erfahrungswerte von Polizisten und Polizisten sind gut ausgebildet. Ja, worum geht's denn? Es geht vor allem darum, dass Menschen sich auffällig in der Öffentlichkeit bewegen, Jugendgruppen, die am Wochenende zusammenkommen, um sich eigentlich nur auf die Gutsche zu hauen und die haben halt ein Messer dabei und da kommt's dann auch zu tödlichen Vorfällen. Es wird nicht jeder Mensch kontrolliert. So und wir reden ja in erster Linie auch nicht über eine Straftat, sondern vielleicht über eine Ordnungswidrigkeit. Heißt, ich kann mit Bußgeldern arbeiten. Auch der Obdachlose, der sich ein Apfel schneiden möchte, das ist ja mal so angebracht, oder der Vater, der mit seinem Sohn in Wald geht und Pilze schnitzen will, der ist nicht die Zielgruppe. Der wird auch nicht kontrolliert. Ja, und deswegen es ist, wenn es keine Straftat ist, ja natürlich kann das passieren, aber ganz ehrlich, es werden immer wieder diese Fälle angeführt, natürlich ist ein Eingriff, aber irgendwann müssen wir mal reagieren. Die andere Komponente, die im Trierfall noch mit reinkommen, wir reden über jemanden, der eine psychische Erkrankung hat, warum wissen die Sicherheitsbehörden das nicht? Warum werden diese Dinge nicht zusammenfließen? Weil wir haben eine Menge Leute, die aus Afghanistan, Syrien, in anderen Kriegsgebieten nach Deutschland kommen, die sind psychisch krank. So, wenn sie dann auch noch ein Messer dabei haben, sind sie eine Gefahr und oftmals werden diese Daten, die fließen nicht zusammen. Ja, hat jemand eine psychische Erkrankung? Ist er vielleicht aufgefallen? Ist der Aufenthaltsstatus? Schauen wir uns mal alle Amock und Terrortaten in den letzten Jahren an. Ist immer das gleiche Täterprofil und dann müssen die Sicherheitswören diese Daten noch endlich zusammenbekommen können, um dann handeln zu können. Da gibt's ein Ampelsystem grün, gelb, rot. Achtung, besonders gefährdet, vielleicht noch eine Radikalisierung am Social Media, da müssen die Sicherheitsbehörden zugriffen können und das können sie momentan nicht. Hatte der Innenminister ja eigentlich auch versprochen. Herr Jendro, herzlichen Dank für Ihren Besuch. Ich danke Ihnen. Ja, und dann sind wir bei einem weiteren großen Problem. Sexueller Missbrauch von Kindern bleibt in Deutschland weiter sehr, sehr aktuell. Nach einem leichten Rückgang im Vorjahr sind die Fallzahlen wiedergestiegen. Das zeigt das neue Bundeslagebild des Bundeskriminalamtes. Kinderzimmer, Spielplatz oder Smartphone. Sexueller Missbrauch von Minderjährigen hat viele Gesichter. Häufig kennen die Opfer die Täter bereits. Bei mehr als jedem zweiten Fall kommt der Täter aus dem Umfeld des Opfers. Mehr als 17 000 Fälle von sexuell Missbrauch an Kindern registrierte das Bundeskriminalamt im vergangenen Jahr. Das sind knapp 5% mehr als im Vorjahr. Deutlich erhöht haben sich außerdem Straftaten im Zusammenhang mit Kinder und Jugendpornographischen Inhalten. Mit einem Zuwachs von 19,9% ist es der stärkste Anstieg im Lagebild. Nach Einschätzung von Innenminister Dobrint spielt dabei auch künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle. mit der Nutzung von KI die Veränderung von kinderpornographischen Inhalten, das heißt ähm die qualitative Weiterveränderung, dass die sehr einfach geworden ist und ähm von Leuten sehr niederschwellig genutzt werden kann. Bei Jugendlichen stieg auch die Zahl der Missbrauchsfälle. Die Ermittler zählten mehr als 1200 Fälle, ein Plus von 4%. Für eine Reduktion der Fallzahlen sehen Experten auch die Politik in der Pflicht. Wenn wir darüber nachdenken wollen, wie kann man diese Fallzahlen reduzieren, müssen wir also von verschiedenen Seitenbereichen nachdenken. Dazu zählend einerseits eine politische Agenda, die tatsächlich verbindliche rechtsbindende Maßnahmen für die Plattform fordert oder von den Plattformen fordert, die tatsächliche Kinderschutzmaßnahmen etablieren. Und wenn wir über Sexualdelikte in diesem Bereich nachdenken, dann bedeutet das also den Zugriff von womöglich erwachsenen Usern zu Kindern z.B. zu beschränken. Trotz der steigenden Fallzahlen gehen die Ermittler weiter von einem erheblichen Dunkelfeld aus. Viele Fälle von Missbrauch werden nie angezeigt. Opfer häuslicher Gewalt. Meistens ja Frauen sollen besser vor gewalttätigen Partnern oder Ex-Partnern geschützt werden. Dafür kommt die elektronische Fußfäse jetzt häufiger zum Einsatz. Das haben Bundestag und Bundesrat mit der Änderung des Gewaltschutzgesetzes beschlossen. Also künftig braucht man allerdings natürlich wieder mehr Personal für die Täterüberwachung. Debora Nebich berichtet. Auf den Meter genau können die Mitarbeiter der Überwachungsstelle beobachten, wie ein Täter sich einer Schutzperson nähert. Je nach Situation alarmieren sie das Opfer oder direkt die Polizei. Die elektronische Fußfessel kann so zum Frühwahnsystem werden und erneute Gewalt verhindern. Was eben hier nicht passiert ist, dass quasi jemand 247 getrackt wird, sondern nur dann, wenn ein Vorfall, wenn ein eine Auffälligkeit ist, kann die Gül überhaupt sehen, wo die betreffende Person, die auch wiederum anonymisiert ist, äh sich aufhält. Hessen setzt bereits seit anderthalb Jahren auf die Fußfessel nach spanischem Modell. Neben den Gewalthärtern erhalten auch die gefährdeten Frauen einen Tracker. Nach Angaben von Landesjustizminister Heinz gab es seitdem keine körperlichen Übergriffe mehr. ein Erfolg. Wegen der Neurgelung im Gewaltschutzgesetz braucht es in Zukunft mehr Personal. Das wird am Ende bedeuten, dass die gemeinsame Überwachungsstelle, die hier in Weiterstadt derzeit untergebracht ist, mit 32 Beschäftigten auf über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wachsen wird und wird dann bis zum Entkraftreden im nächsten Sommer des Gewaltschutzgesetzes so fit aufgestellt sein, dass sie dann eine Vielzahl neuer Fälle auch überwachen kann. Mehr als 171 000 Menschen wurden 2024 Opfer von Partnerschaftsgewalt. Rund 80% waren weiblich. Hessens Justizminister verweist auch auf den brutalen Mord an einer Frau in Kellheim vor einer Woche, wo eben genau das geschehen ist, dass ein Ex-Partner, der verlassen worden ist, von seiner Partnerin nach einer über 30-jährigen Beziehung, die Frau dort auf wirklich brachiale und blutige Weise vor den Augen von sehr sehr vielen Augenzeugen tragischerweise in der Stadtmitte dort brutalst ermordet hat. Und das sind alles Fälle, die uns immer wieder sehr sehr nachgehen. Die elektronische Fußfessel kann eine Chance sein, Opfer zu schützen. Zum Einsatz kommen soll sie allerdings nur in sogenannten Hochrisikofällen. So, rund 3 Wochen nach der Blutat in Stade hat sich der mutmaßliche Täter nun das Leben genommen. Der 35-Jährige wurde heute früh tot in seiner Zelle aufgefunden. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen angeblich nicht vor. Der Sechsfachmord in Stade hatte Ende Juni bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, als der Beschuldigte in einer Mutterkindeinrichtung die anwesenden Sozialarbeiter mit einer Schusswaffe regelrecht hinrichtete. In der Einrichtung war seine dreimonatige Tochter untergebracht. Nach dem Sechsfach Mord in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist der mutmaßliche Täter tot. Wie die Justizvollzugsanstalt Bremmerfde mitteilt, wurde der 45-jährige Fatig G leblos in seiner Zelle gefunden. Nach ersten Erkenntnissen soll er sich selbst stranguliert haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es bislang nicht. Grundsätzlich kann man keinen inhaftierten, keinen Untersuchungshaftbefindlichen 247 Dauer überwachen. Es sei denn, es geben Anlasspunkte Grund dafür. Ähm, mir ist nicht bekannt, dass der dort untergebrachte äh willale Gedanken gehabt haben soll oder die geäußert hat. Während eines Hilfeplanesprächsende Ende Juni, soll er in dieser Mutterkindeinrichtung plötzlich eine Schusswaffe gezogen und das Feuer eröffnet haben. Sechs Menschen starben, drei Mitarbeitende der Jugendhilfeeinrichtung und drei Beschäftigte des Jugendamts. Mehrere weitere Personen wurden verletzt. Auslöser der Tat war nach bisherigen Ermittlungen ein eskalierter Sorgerechtsstreit. Wochen zuvor war das wenige Monate alte Kind des Paares nach dem Verdacht eines Schütteltraumas aus der Familie genommen worden. Die Mutter lebte daraufhin mit dem Säugling in der betreuten Einrichtung in Stade. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst mit dem Auto. Die Polizei stoppte den Wagen wenig später und nahm ihn fest. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes erlassen. Er soll schon unmittelbar nach der Tat Selbstmordgedanken geäußert haben. Die CDU Niedersachsen wundert sich daher über die nicht ausreichende Kontrolle des Tatverdächtigen. Das deckt sich mit Informationen von Welt. Wie wir aus dem Ministerium mitgeteilt bekommen haben, soll er wohl zum Zeitpunkt des Auffindens äh und auch durch die Todesbenachrichtigung und Bescheinigung des Notarztes gegen 6:30 Uhr wohl keine Körpertemperatur mehr gehabt haben. Eine Körpertemperatur, die nicht mehr vorhanden ist, deutet immer darauf hin, dass der Täter oder in dem Fall auch der ähm der sich selbst umgebracht hat, über stundenlang in dieser Zelle bereits tot liegen musste. Zu einem Prozess gegen den 45-jährigen wird es nun nicht mehr kommen. Die Ermittlungen zu seinem Tod führt jetzt die Staatsanwaltschaft. Aus unserer Parlamentsredaktion ist Gerit Sebalt zugeschaltet. Gerar, der Mann soll also schon vorher Suizidabsichten geäußert haben. Wieso wurden da von Seiten der Polizei keine Vorkehrungen getroffen oder der Haftanstalt? Ja, tatsächlich ist das ja genau die Frage, die sich ja jetzt sehr schnell, sehr unmittelbar eben auch nach dem Bekannt werden dieses Suizids stellt und es ist direkt zum Politikum geworden. Wir haben es ja gerade gehört. Die CDU in Niedersachsen, die will das jetzt aufgeklärt haben. Die greift auch tatsächlich ziemlich rabi die Justizministerin der SPD aus Niedersachsen an. Ähm, es wird sowieso vorgeworfen, dass auch in der in im ganzen entstehen und im Laufe dieses Falls sehr viele Verfehlungen des Justizministeriums in der ganzen Behandlung dieser Sache ähm passiert sein. Also, das Ganze hat sich jetzt sehr schnell zu einem politischen Thema entwickelt innerhalb der Land innerhalb Niedersachsens und zwar auch aus diesem Grund, dass so ein Suizid natürlich auch bedeutet, dass jetzt dieses Verfahren gegen den Täter natürlich eingestellt wird und das heißt jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie wird dieser Fall eigentlich jetzt vollfänglich aufgeklärt? Klar, es wird eigentlich versichert, dass das jetzt weitergeht, beispielsweise noch weiterhin ermittelt wird, ob es Mitwisser gibt. Aber das Ganze nimmt dadurch natürlich jetzt schon eine andere Wendung, die natürlich insbesondere auch für Angehörige und Betroffene dieses Vorfalls problematisch sein könnte, weil natürlich die äh Nachvollziehbarkeit, die die Strafvollzügbaren jetzt anders laufen, also die äh die Mühlen da jetzt anders malen, als es noch vor diesem Selbstmord war. Und wir haben es ja gehört. Also tatsächlich war es schon bekannt, dass der Täter sich unmittelbar nach seiner Tat eigentlich erschießen wollte, aber das nicht funktioniert hat. Und deswegen stellt man sich jetzt natürlich wahrscheinlich auch ein bisschen zurecht die Frage, wieso wurde dieser Täter in der JVA nicht stärker überwacht? Ger, vielen Dank für deine Einordnung. Danke schön. Erneut ist eine Studentin der Universität Trier Tod aufgefunden worden. Nach Angaben der Polizei deuten die Verletzungen wohl auf ein Tötungsdelikt hin. Die 29-Jährige war von ihrer Mutter als vermisst gemeldet worden. Im Falle des vor 6ch Tagen bei einem Messerangriff getöteten Studenten fordern Angehörige anderer Gewalttaten jetzt ein härteres politisches Durchgreifen. Mario Dick war gerade auf dem Weg vom Supermarkt. Wenige Augenblicke später war er tot. Die Polizei glaubt, er war ein Zufallsopfer, denn Täter und Opfer kannten sich nicht. Seine Eltern fordern deswegen von der Politik Konsequenzen zu ziehen, damit solche Taten in Deutschland nicht mehr passieren. Auch Angehörige anderer Gewaltopfer beklagen in Deutschland, dass dort nur geredet und zu wenig getan wird. So auch Michael Kürrat. Im Januar 2023 war seine Tochter bei einem Messerangriff in einem Regionalzug in Bruckstedt ermordet worden. Tatmotiv, Tathergang und Tatwaffe ähneln der Tat in Trier vergangene Woche. Es gibt nichts Wichtigeres und nichts ehrlicheres in unserem Leben, was wir jemals zu sehen bekommen, als das Lachen eines unserer Kinder. Da ein Kinderlachen kennt keine Hautfarbe, keine Herkunft, keine Sprache, keine Religion und erst recht, keine politischen Befindlichkeiten. Und wir opfern das Lachen und das Leben unserer Kinder mit einer Leichtfertigkeit, weil irgendwelche politischen Formell Motivationen nach fehlen laufen. Und das bin ich auch ebenso bereit wie Familie Dick nicht mehr zu tragen. Wir wollen noch mal tiefer einsteigen in den Fall von Trier Mario Stick, der da getötet worden ist. Alexander Dinger ist jetzt bei uns Ressourleiter unseres Investigativressors bei Welt. Alex, schön, dass du da bist. Hallo, ihr hattet die Möglichkeit auch in die Akte des Tatverdächtigen noch mal reinzuschauen und hieß es ja auch relativ schnell von der Politik. Der war bisher oder galt als sehr gut integriert. Also hätten die Behörden den überhaupt auf dem Schirm haben können, nach allem was man bisher so wusste? Also Jain, die Antwort ist hier ein bisschen differenzierter, als wenn man sich jetzt diese Akte anguckt von ihm beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Da kann man sagen, der ist 215 im Zuge der großen Flüchtlingswelle hier nach Deutschland gekommen. Alles, was wir jetzt wissen von Behördenkontakten, erst von seinen Eltern getrennt wurden. War also allein reisender, minderjähriger Flüchtling, war damals 12 Jahre alt und äh in den Behörden hat man uns gesagt, es hat ihn schwer traumatisiert. Äh deswegen auch um psychologischer Behandlung. So, das ist sozusagen das äh ja, man hätte es auf dem Schirm haben können, das Nein, äh er hat wirklich eine fast weise Weste. Also er ist nicht irgendwie religiös aufgefallen, nicht durch irgendwelche Straftaten. Es gab zwei, sage ich mal, geringe Taten. Einmal führen führen eines Kraftfahrzeuges, wie so schön im Behördendeutsch heißt, ohne Versicherungsschutz und einmal soll er ein Schlagring an seinem Schlüsselbund gehabt haben oder ein Schlagringlichen Gegenstand und beides wurde wegen geringenfügigkeit eingestellt. Aber er wurde ja psychiatrisch behandelt. Äh und gibt es da möglicherweise Hinweise auf die spätere Tat? Richig? Ähm, also das ist jetzt die große Frage, die auch wir uns stellen. Also er ist vor der Tat in psychiatrischer Behandlung gewesen, was wir nicht wissen wann und warum. Also der Mauern, die Behörden, das wollten wir uns auch auf mehrmalige Frage nicht beantworten. Und das ist jetzt halt die große Frage, die Behördenkontakte, mit denen wir sprechen konnten, die haben uns gesagt, na ja, wenn du als Zölfjähriger über die äh iranisch-türkische Grenze irgendwie nach Deutschland kommst im Zuge des großen Flüchtlingdrecks ähm damals 2015 und das ohne Eltern, das ist natürlich eine Psych eine eine psychische Ausnahmesituation. Also, das würde niemand ohne posttraumatische Belastungsstörung äh überstehen. Und das ist halt diese große Frage, ob man das hätte äh verhindern werden können durch eine andere Betreuung. Ja, n gibt's ja dann viele, die direkt sagen, wir kümmern uns da nicht genug, wir haben die Leute nicht genug auf dem Schirm. Also auch mit deren Bedürfnissen sozusagen und hat ja heute Innenminister Alexander Dobrin da relativ deutlich drauf geantwortet, so nach dem Motto, wir können uns eben nicht auf überall um alle psychischen Erkrankungen hier in Deutschland kümmern. Also, wie sind denn da die Zahlen? Wie sind die Kapazitäten überhaupt? Also da kann man jetzt mal stark vereinfacht gesagt, dass das System absolut eine Belastungsgrenze ist und wenn man da reinhört, ähm ich meine, wir haben Föderalismus, wir haben 16 Bundesländer, 16 unterschiedliche Regelungen und wir hatten schon mehrere Taten. Also, ich erinnere an den an die Amaktat in Hamburg damals bei den Zeugen Jehovas, wie ich erinnere an Brst, wir haben gerade die Anmoderation gehört. Ich erinnere an Scha an Aschaffenburg äh im Bundestagswahlkampf äh 2025, wo es eine riesen Debatte gab und jetzt gibt's erneut äh so eine Tat und wir stellen wieder fest, dass der Maßregelvollzug äh nicht so richtig funktioniert und dann sage ich, ich muss so hart sagen, guten Morgen. Also äh das diesen Befund, den haben wir jetzt schon seit mehreren Jahren. Aber welche Konsequenzen müsste man denn denn eigentlich daraus zie zehen, wenn wir einfach keinen Überblick haben, welche Vorerkrankungen die Menschen haben, die hierherkommen eben oder auf ihrer Flucht äh welche Erkrankungen oder welche Belastungen dazuekommen sind. Das ist ja letztenendes ein Fass ohne Woden. Äh richtig, also jetzt wieder stark vereinfacht. Ähm besserer Datenaustausch, ja, also auch mit den Ermittlungsbehörden, da sagen natürlich wieder Leute, Moment mal, äh Datenschutz. Also bloß, weil ich vielleicht eine psychische Ausnahmesituation habe, wie ich noch lange neben irgendeiner Akte landen, das kann ich auch alles nachvollziehen, aber Fakt ist, ähm wir haben 16 Bundesländer und äh wenn in Hamburg was passiert, ist es noch lange nicht, dass es die Behörden in Rheinlandfalz wissen. Alexander Dinger, vielen Dank für die Einordnung. Danke schön. So, jetzt hängt's an zwei Herrschaften, die müssen nämlich gemeinsam entscheiden. Die Rede ist von Kanzler März und CSU Chef Söder. Die haben nämlich das Vorschlagsrecht zu bestimmen, wer also auf Jens Sparn als Unionsfraktionschef folgen soll. Kommende Woche Mittwoch um 14 Uhr trifft sich dann auf die Fraktion zur Sondersitzung. Ja, und dann werden die Abgeordneten den Vorschlag hoffentlich mit breiter Mehrheit annehmen. So formulierte es Markus Söder heute. Zu konkreten Namen hält man sich allerdings weiter bedeckt sogar diejenigen, die selbst hoch gehandelt werden. Mehr von Achimunser. Die Woche hatte für die CDU mit einer Krisensitzung begonnen. Das Präsidium war in der Parteizentrale zusammengekommen, um darüber zu beraten, wer die Fraktion nun führen soll, nachdem Jens Sparn zurückgetreten ist. Am Ende gab es zwar noch keinen Kandidaten, aber einen Fahrplan. Wir werden am nächsten Mittwoch mit einer Sondersitzung der Bundestagsfraktion ähm die Wahlen hier in Berlin durchführen und der Parteivorsitzende der CSU und ich sind ä verabredet zeitnah einen entsprechenden Vorschlag an die Fraktion zu unterbreiten. Für die Sondersitzung am 29. Juli in Berlin wurden alle 208 Abgeordneten der Unionsfraktion per SMS eingeladen. Die Parlamentarier werden dafür extra aus der Sommerpause geholt, die am 10. Juli begonnen hat. Bis dahin wollen Bundeskanzler März und Bayernsministerpräsident Söder einen Personalvorschlag für den Fraktionsvorsitz erarbeiten, der die Einbindung der Fraktion sicherstellen soll, völlig unabhängig von persönlichen Interessen. Die Frage, wen ich mir wünsche, ist nicht entscheidend. viel wichtiger wenig Vorschlage und das wird am Ende von Friedrich Merz und mir gemeinsam gemacht und wir wollen nächste Woche am Mittwoch dann ein gemeinsamen Vorschlag präsentieren, der dann hoffentlich große Zustimmung findet. Gehandelt werden einige Personen, die sparnsmächtiges Amt übernehmen könnten. Gefallen ist der Name von Gesundheitsministerin Nina Wen. Sie hat Außenseiter Chancen. Auch wenn Generalsekretär Karsten Linnemann den Job übernehme, gäbe es viel Beifall in der Partei. Kanzleramtschef Torsten Frei gilt ebenfalls als heißer Kandidat und sogar ein CSUmann ist im Rennen Bundesinnenminister Alexander Dobrint der starke Mann im Kabinett März. Doch der will sich nicht an Personalspekulationen beteiligen, blockt Fragen zu seinem möglichen Interesse am Amt ab. Alles, was ich an Hinweisen in irgendeine Richtung gehen würde, würde wahrscheinlich nur falsche Spuren ermöglichen. Das will ich nicht, sondern wir warten ab, was die Beratungen der Parteivorsitzen ergeben. Bis Ende Juli werden die Unionsspitzen noch viel telefonieren, denn auch eine Umbildung der Regierung im selben Atemzug steht als mögliche Option im Raum. Wie gewohnt, jetzt ist es Zeit für unseren Klartext. Meine Welt, meine Meinung heute mit Sebastian Geisler, Bildpolitikredakteur. Schön, dass du da bist. Hallo. Guten Abend. Hallo. Grüß euch Abend. Schauen wir gleich auf deinen Verlierer des Tages. Das ist das deutsche Gastgewerbe, denn im Mai, da hat man einen Umsatzdämpfer erlitten. Wird nicht mehr so viel getrunken. Ja, also 2 % ging das jetzt runter, der der Umsatz in Bars, Kneipen, Restaurants und noch besonders dramatisch ist, wenn man schaut auf die Zahlen vom Statistischen Bundesamt im Vergleich zum Vorjahresmonat, da ist ein Einbruch von 6% zu beklagen. Also es ist offensichtlich so, dass immer mehr Menschen in Deutschland sich das einfach nicht mehr leisten können oder daran sparen, ins Restaurant zu gehen. Früher war es das so, hat man gesagt mit der Familie irgendwie die Kinder haben vielleicht gutes Zeugnis mit nach Hause gebracht. Mensch, komm, heute gehen wir mal schön zum Griechen, da darfst ja ausnahmsweise auch mal eine Cola bestellen oder so. Das sind genau die Sachen, wo viele Menschen sagen, können wir uns nicht mehr leisten, müssen wir rigos wegstreichen und das ist natürlich auch dramatisch fürs Gastgewerbe, die haben Probleme mit dem Mindestone z.B. auch mit dem Bürgergeld, Personalprobleme und so weiter. Ich habe neich selbst mal im Restaurant gesessen, hab gehört, dass jemand sagte, Mensch, das ist aber teuer geworden hier Schnitzel und dann sagte sagte der K: haben Sie Glück, dass sie diese Woche kommen, da kommen Montag 4 € drauf. Äh eigentlich müssen wir 8 € drauf schlagen, aber das ist nicht durchsetzbar. Da können wir da können wir zumachen. Äh und das ist die Lage des Gastgewerbes und ich bin froh über jeden Gastronom, der überhaupt noch äh durchhält in Deutschland. Dein Gewinner des Tages heißt Michael Kürrat. Ist der Vater einer jungen Frau, die vor drei mehr als drei Jahren in Brued im Zug ermordet worden ist. Ja, äh Herr Kürrad, ein wie ich finde sehr beeindruckender, resilienter Mensch, der sich sehr engagiert auch für die Angehörigen äh also für Opferfamilien, die die Menschen verloren haben durch solche ähm Gewalttaten. Und es gab jetzt einen ganz ähnlichen Fall in Trier, wo der Student Marius, 22 Jahre alt, getötet wurde, auch von einem abgelehnten Asylbewerber und man sagt der Kürrat, es seien im Grunde immer, es ist immer dasselbe Täterprofil, es ist dasselbe Tatwerkzeug, nämlich ein Messer und es sind am Ende oft dann eben auch dieselben Flosken von Politikern, die kommen. fordert die Politik auf, endlich ins Handeln zu kommen und uns Bürgern den Schutz zu gewähren, den der Staat uns eigentlich verspricht, dass wir durch Grenzschutz an der Außengrenze vor dem Grenzübertritt von Menschen geschützt werden, vor Menschen geschützt werden, die da äh gefährlich sein können und das aber auch, wenn Gefährder durch Deutschland laufen, durch unsere Fußgängerzonen hier im öffentlichen Raum, dass man dagegen etwas unternimmt und das z.B. sagte mir auch Manuel Ostermann von der deutschen Polizeigewerkschaft, dass wenn jemand als psychisch auffällig festgestellt wird, dass die Polizei vor Ort darüber informiert werden muss. Da flüssen fließen teilweise diese Informationen gar nicht und am Ende kann es nur so gehen, dass man äh feststellt, wer ist da eigentlich im Land und wer eine solche Gefährdung darstellt, der muss Ding festgemacht werden in abschieberhaft. auch da sind die Kapazitäten zugeringen und dann eben tatsächlich auch außer Landes gebracht werden und da muss die Politik dringend ins Handeln kommen und ich finde es sehr beeindruckend, wie Herr Kü sich hier engagiert in dieser Sache. Kommen wir zu deiner Nachricht des Tages. Die Deutsche Bahn greift jetzt härter durch gegen Vandalismus und Kriminalität auf den Bahnhöfen. Ja, ich kann nur sagen richtig so. Also es ist offenbar so, dass in zwei Dritte der Fälle, wenn es um Übergriffe auf Bahnbedienstete geht, Alkohol im Spiel ist. Deswegen sagt die Deutsche Bahn, das haben wir bei Bild erfahren und äh berichtet, ab Mitte Oktober will man an den 5400 Bahnhöfen und Haltepunkten in Deutschland in den Bahnhofshallen und im äh Gleis und Bahnsteigbereich äh Alkoholverbot erlassen und auch durchsetzen. Weiterhin kann man im Bahnhofsrestaurant vielleicht äh ein Bier trinken, aber dass Leute sozusagen da abhängen und eine Büchse Bier trinken und vielleicht auch dann Fahrgäste ängstigen oder dass dann was eskaliert, das will man einden und das finde ich auch richtig so. Äh, die Bahnhöfe sind am Ende keine Sozialstation äh sondern sind Knotenpunkte für den Nahverkehr und auch Fernverkehr und äh das ist gut, dass die Bahn versucht dieses Problem in Angriff zu nehmen. Dann kommen wir zum Thema, was dich richtig auf Temperatur bringt. Sebastian, das ist mal wieder der Versuch, eine Professorin zu canceln. Ja. äh eine Frau Ute Bayen, die an der Heinrich Heiner Universität in Düsseldorf einen Vortrag halten wollte, am Ende auch gehalten hat über Transidentitäten, so im Sinne von es gibt nur zwei Geschlechter und wenn ein Mann sich als Frau fühlt und so weiter, hab es andere Ursachen und sie hat da das Differenziert durchaus dargestellt, aber es hat natürlich Transaktivisten sofort auf die Zinne gebracht, 500 Leute, die dann kamen und versucht haben, diese Frau da quasi zu vertreiben und auch gefordert haben, das sei also wissenschaftsfeindlich und äh sie müsse da quasi von der Uni gejagt werden. Das ist dann mit Polizeiaufgebot und auch Sicherheitsbedienst im Saal durchgesetzt worden. Es gab Störversuche, aber dass sie ihren Vortrag halten konnte. Und ich muss da ganz klar sagen, äh äh die die Waffe in Universitäten ist sozusagen das Wort und das Argument und es ist ein Debattenraum und es ist gut und richtig, dass durchgesetzt wurde, äh dass dort ein Austausch stattfinden konnte äh und nicht jemand einfach so vertrieben wird. Also sowas darf gar nicht er einzuch halten in Deutschland, dass man versucht so Leute, die versuchten sich wissenschaftlich zu äußern äh Mondpot zu machen. Meine meine Meinung. Sebastian Geisler, danke, dass du da warst. Danke sehr. Danke euch. Ja. Und Riesenzoff, wir haben gerade drüber gesprochen an einer Düsseldorfer Uni. Eine Professorin wollte eine kritische Vorlesung zum Thema Transidentitäten halten und löste damit eben einen massiven Protest der Studentenverbände aus. Ja, doch. Man muss sagen, die Unileitung ist nicht eingeknickt. Wir konnten auch von mit der Rektorin sprechen und schauen noch mal auf die Argumentationslinien in diesem Streit. Ein wissenschaftlicher Vortrag und eine ganze Universität ist in Aufruhr. An der Düsseldorfer Heinrich Heiner Universität steht eine Professorin massiv in der Kritik. in einer Vorlesung, wie Sie das Thema Transidentität kritisch hinterfragen. Linke Studierenden Verbände laufen Sturm. Sie werfen der Dozentin Menschenfeindlichkeit vor und fordern drastische Konsequenzen. Ein Kappus Verbot und den sofortigen Rauswurf. Vor dem Hörsail machen die Demonstranten ihrem Ärger Luft. Ich möchte meine Freunde und alle Menschen Tranzen unterstützen, einfach aus dem Grund, dass sie Menschen sind und auch Menschenrechte haben. Ich finde, das ist gar nicht in Ordnung, dass Transsexualität als eine Ideologie dargestellt wird. Das ist entgeht a unserer Gesellschaft. Das gehpricht entspricht nicht der Gesellschaft, die ich mir für uns wünsche und es entspricht auch nicht dem, was eine Universität veranstalten sollte, wofür eine Universität stehen sollte. Anders sieht das die Universitätsleitung selbst. Sie stellt sich schützend vor die Professorin. An der Universität herrscht nun mal Forschungs- und Wissenschaftsfreiheit und dazu gehört, dass man Ergebnisse [räuspern] auch veröffentlichen darf. Es ist nicht akzeptabel, jemanden im Vorfeld zum Schweigen zu bringen. Also, wir sind Universität und das ist, wir sind gerade ein Raum des offenen Diskurses und dann sollte man wissenschaftlichen Argumenten auch mit wissenschaftlichen Argumenten begegnen und nicht dadurch, dass man die Debatte komplett verhindert. Immer wieder sorgen Angriffe auf die wissenschaftsfreiheit für Schlagzeiten. 2022 musste ein Vortrag zur Geschlechtervielfalt der Biologin Marie Vollbrecht nach massiven Protesten zunächst abgesagt werden. Ihre These: Es gibt nur Mann und Frau. Für sie folgt das Vorgehen der Aktivisten in Düsseldorf einem bekannten Muster der Einschüchterung. Der Sinn dieses Protestes ist ja eigentlich auch Gewalt auszuüben, indem die Bedrohung besteht, dass ähm das so eingeladen wird, auch in den Hörsaal zu gehen, ähm dass man erwarten muss, dass es dann ähm dort zu Vorkommnissen kommt. Soweit kam es bei beiden Veranstaltungen nicht, auch dank Polizeischutz. Die Professorin konnte ihren umstrittenen Vortrag schließlich ohne größere Störungen halten. Weitere wichtige Themen des Tages haben wir jetzt kurz und kompakt zusammengefasst. US-Präsident Donald Trump hat Zölle von 50% auf eine Reihe von Waren aus Kanada verfügt. Grund für die Maßnahme sei eine diskriminierende Behandlung von Alkohol, Automobil und Mkereiprodukten aus den USA. Kanada wies die Vorwürfe umgehen zurück. In Südeuropa wüten mehrere Waldbrände. Besonders in Spanien spitzt sich die Lage zu, ein seit Donnerstag nordöstlich der Hauptstadt Madrid wütende Feuer breitet sich immer schneller aus. Auch in Frankreich kämpft die Feuerwehr im Süden des Landes weiter gegen mehrere Brände. Wegen der Vorfälle nach dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien hat der [musik] Fußballweltverband FIFA eine Untersuchung eingeleitet. So soll der argentinische Spieler Paredes nach Abf eine Tätigkeit begangen haben. Zudem könnten sich die Ermittlungen auch gegen Molina und Cotrainer Ayala wegen möglichen Feehverhaltensrichten wie Medien berichten. Bereits während des Turniers gab es viel Kritik am Verhalten der argentinischen Spieler. Die Wahrscheinlichkeit steht bei 1 zu 15 Millionen. So selten sind natürlich gezeugte Vierlingsgeburten. In Australien hat jetzt eine 34-jährige eineige Vierlingsmädchen zur Welt gebracht. Emily, Harriet, Alexa und Katherine sind alle gesund. Weitere Kinder wollen die Eltern nach eigenen Angaben keine mehr. Der Mann, der sechs Menschen in einem Mutterkindheim in Stade getötet hat, hat sich im Gefängnis selbst das Leben genommen. Wie es zu dem Suizid kam, ist bislang unklar. Ein Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt entdeckte den Täter bei einer Routinekontrolle in seiner Einzelzelle. Hinweis: Auf ein Fremdverschulden gibt es demnach nicht. Ende Juni erschoss der 43-jährige mehrere Mitarbeiter des Jugendamtes Hannover sowie der Schutzeinrichtung in Stade. Hintergrund der Tragödie war offenbar ein Sorgerechtsstreit um die kleine Tochter des Verdächtigen. Der Mann wurde kurz nach der Tat auf der Flucht festgenommen und befand sich seitdem in Untersuchungshaft. Gegen den 45-jährigen lag zudem ein offener Haftbefehl aus der Türkei vor. Bereits in der Nacht zum Montag hat sich ein brutaler Übergriff im Landkreis Würzburg ereignet. Ein Syrer hat einen Mann in Höchberg offenbar wegen eines Israelansteckers an seiner Kleidung angesprochen und dann verprügelt. Mehrfach soll der Syrer gegen Kopf und Oberkörper des Opfers getreten haben. Erst als die Polizei eingriff, ließ er von ihm ab. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt, die deutsch-raelische Gesellschaft bestätigte auf Instagram, dass der schwerverletzte Mann Mitglied bei ihnen ist. Entsetzt von dem Übergriff ruft die Organisation jetzt zu Mahnkundgebungen in Würzburg am Freitag auf. Aus unserer Politikredaktion Gerit Sebald bei mir im Studio. Gerett, du hast dich mit dem Fall beschäftigt. Welche weiteren Details zu dieser Tat hast du denn? Ja, genau. Ich habe, als ich das gehört habe, auch mal versucht ein bisschen zu recherchieren. Konnte jetzt auch mit Kreisen sprechen, die auch unter anderem mit dem T mit dem Opfer sprechen konnten. Vieles ist jetzt auch schon bekannt. Z.B. auch, dass das Opfer einen Wirbelbruch erlitten hat. Also, das hat die Bildzeitung jetzt schon die Info. Die Info habe ich tatsächlich auch. Also, das ist ein wirklich wirklich ähm brutaler Überfall gewesen. Weitere Infos ist es wohl an der Bushaltestelle passiert. Ähm, es ging tatsächlich um diesen Pin am Rever, eine Israelf Fahne. Es soll wohl erst eine Diskussion darum gegeben haben, die vielleicht am Anfang sogar noch relativ sachlich geführt wurde und dann soll der Täter unvermittelt auf das Opfer eingeschlagen haben. Ähm, spannend auch. Der Täter soll auch gesagt haben in der Diskussion, Israel würde ja auch überall die Schwulen Fahnen aufhängen. Wo genau er jetzt damit meinte, ist unklar. Aber man hat hier definitiv dann auch, ich sag mal, homophobe äh eine homophobe Mentalität, die noch dahinter steckt, was man ja oft erlebt, was ich sag mal, wenn es diese ausländische Ideologie, die auch eine Kategorie ist, wenn man äh nach dem Täterhintergrund fragt bei der polizeilichen Kriminalstatistik, dass das oft so in einer Kombination ist, ähm gar nicht nur religiös motiviert, aber trotzdem von einem Antisemitismus, aber oft auch von einer extremen Homophobie geprägt. Ähm, der Täter hat auf das Opfer eingetreten, als er am Boden lag. Ähm, Passanten sollen nicht eingeschritten sein. Es gab wohl welche, in der Nähe waren, die haben dann allerdings immerhin die Polizei geholt, die dann den Täter auch festnehmen äh konnte. Mhm. Du hast ja gesagt, der Verdächtige ist ein Syrer. Da gibt's ja eben immer wieder Debatten auch um äh antisemitische Angriffe, Gewalttaten eben auf Menschen, die man eben dem Judentum oder Israel zuordnet. Wie muss man diese Zahlen zu den Hintergründen bzw. zu den mutmaßlichen Tätern denn einordnen? Ja, man muss wirklich sagen, da darum gibt es eine schon Jahre ähm entsponnene Debatte um die Zuordnung. Die polizeiliche Kriminalstatistik fragt, was ist die Motivation, die Motivlage der Täter? Und wenn es dann um diese extremistischen Formen geht, dann gibt es äh rechte Täter, Rechtsextremismus, linke Täter und jetzt das immer stärker werdende, entweder religiös religiös motivierte Ideologie im beispielsweise Islamismus oder eben, was ich ja schon angesprochen habe jetzt diese ausländische Ideologie, die zwar keine Islamisten sind, aber eben wie jetzt vielleicht der Täter hier aus Syrien hierherkommt wegen seiner Identität, seiner Ideologie, die er von zu Hause mitbringt, sagen wir so dann eben extremistische Straftaten begeht und da muss man erstmal sagen, diese Kategorie, die ist in der polizeilichen Kriminalstatistik stetig nach oben gegangen, hat jetzt 2025 dann auch einen Höchstand erreicht. Man muss grundsätzlich sagen, dass die Zahlen antisemit antisemitischer Übergriffe seit dem 7. Oktober äh stetig gestiegen sind, 2025 auch einen Höchststand hatten. Die Debatte entsteht allerdings darum, dass viele hinterfragen, dass die Zahlen stimmen, weil noch immer ist über die Hälfte von Rechts, also immer noch sind die meisten antisemitischen Straftaten laut der polizeilichen Kriminalstatistik von rechten Tätern verübt. Die Kritik daran ist, dass es tatsächlich lange Zeit so war, dass wenn kein Täter ermittelt wurde und das ist sehr sehr häufig der Fall, dann wurde eine antisemitische Straftat automatisch rechts zugeordnet, weil man der Meinung war, das ist das Wahrscheinlichste. Mhm. Da hat haben die Behörden angepasst. Es ist nicht mehr so, dass es automatisch rechts zugeordnet wird. Allerdings braucht es schon ähm Indizien, dass es nicht von rechts kommt, wenn kein Täter ermittelt wird. eine Zeugenaussage beispielsweise, die sagt, es wurde ein islamistischer Ruf gerufen oder ein arabischer Ausbruch z.B. oder wenn es z.B. in Neuköln ist, wird eher davon ausgegangen, dass es natürlich keine rechter Übergriff ist, wenn es antisemitische Straftaten gibt. Aber man muss sagen, diese Statistik ist immer noch nicht perfekt, weil wenn es all gibt, die Zahlen immer noch bei Rechts einzahlen und diese Debatte wird weitergeführt. Man muss schon sagen, die Behörden, die sind da dran, die kennen das Problem ähm und befassen sich auch damit. Aber tatsächlich ähm wird der Phänomenbereich religiöser und ausländischer Ideologie einfach stetig größer und das ist ein Phänomen, dem man sich jetzt stellen muss. Ger vielen Dank für diese interessante Einordnung. Danke schön. Das US-Mitär hat nach eigenen Angaben seine neuesten Angriffe gegen den Iran beendet. Die USA griffen inzwischen in der zehnten Nacht in Folge an. Ziele sein militärische Einrichtungen gewesen, heißt es. Der Iran meldet unterdessen Explosionen in mehreren Gebieten des Landes. Mit den Angriffen wollen die USA, Irans Fähigkeitsschwächen, Handelsschiffe in der Straße von Hormos zu attackieren. Die Meerenge ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Ölhandel. Und aus Kaisers Lautern zugeschaltet ist jetzt der Irankenner und Terrorismusexperte Hans Jakob Schindler. Herr Schindler, ich grüße Sie. Hallo, Irans Präsident Peschkan, der sagt, sein Land befinde sich in einem vollumfänglichen Krieg mit den USA. Donald Trump droht gleichzeitig mit Rache, wenn weitere US-Soldaten getötet werden sollten. Wie verhärtet sind denn die Fronten zwischen den beiden Kriegsparteien jetzt wieder? Muss man sagen wirklich sehr verhärtet. Also einerseits sehen wir, dass die Eskalationsspray einfach automatisch weitergeht. Die iranische Seite hört schlicht und ergreifend nicht auf, den zivilen Schiffekkehr zu beschießen. Auch wieder äh vor einigen Stunden in der Nähe von der Küste von Oman außerhalb der Straße von Homos jetzt mittlerweile auch. Das heißt, äh dieses hin und Her geht einfach weiter. Klar ist, die amerikanische Seite braucht eigentlich, wenn sie denn Diplomatie wollte und der Außenminister der USA Rubio hat gesagt, man sind immer offen für Diplomatie, aber man braucht einen Verhandlungspartner, der sicherstellen kann, dass etweige Zugeständnisse auch eingehalten werden können. Und das war jetzt in den letzten Monaten einfach klar nicht der Fall. Die iranische Seite konnte die Straße von Homos oder hat die Straße von Homos nie wirklich geöffnet. sehr wahrscheinlich, weil die Hardliner in den Revolutionskarten nicht auf die Verhandler hören. Es wurde zugesagt zum Waffenstillstand die Straße zu öffnen. Es wurde zugesagt bei der Zeichnung des MUUS die Straße zu öffnen und es hat de facto nie stattgefunden. Es ist auch klar, dass bis zu den Wahlen im November die US-Administration sehr unwahrscheinlich das entscheiden wird noch mal massiv militärisch vorzugehen, aber es gibt auch ein Tag nach den Wahlen. Neben der Straße von ist ja auch das iranische Atomprogramm ein wichtiger Streitpunkt. Laut einem Bericht des Wall Street Journals unter Berufung auf israelische und amerikanische Geheimdienste wurde jetzt ein Großteil der iranischen Zentriflugen offenbar in Tunnelagen rund 90 bis 130 140 m unter massivem Fels nah der Atomanlage Natanz gebracht. Könnten die USA denn diese Zentrifuren in dieser Tiefe überhaupt noch zerstören, wenn sie es denn versuchen sollten? Das ist nur sehr schwer. Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man tatsächlich dann eine Atomwaffen einsetzen müsste, aber natürlich kann man den Zugang zu diesen Zentrifugen, also irgendwo muss dann ein Zugang bestehen, dass man überhaupt in den Tunnel reinkommt. Den verschließen, das können die Iraner relativ einfach wieder ausgraben. erwartet, sichert natürlich jetzt das Regime die Teile des Nuklearprogramms, die noch nicht zerstört waren, also Zentrifugen Ersatzteile, möglicherweise auch Teile des angereicherten Uraniums, um es eben, sollte dieser Konflikt irgendwann sich weiter beruhigen oder wieder beruhigen oder äh fertig sein, da natürlich wieder aufzubauen, denn das ist ein weiteres Verhandlungselement der iranischen Seite, das Atomprogramm, wie weit man da überhaupt in der Lage ist oder willens ist, Zugeständnisse zu machen auf der Seiten des Regimes, bleibt abzu zu warten. Mm. Über die Straße von Normos haben wir jetzt gerade eben gesprochen. Die Hutsis im Jemen, die wollen ja gleichzeitig den südlichen Ausgang des Roten Meeres jetzt weiter stark beschießen, um da saudische Schiffe zu blockieren, die eben diesen Umweg über das Rote Meer versuchen zu nehmen. Saudi-Arabien hat ja diese Möglichkeit. Inwiefern versuchen jetzt die Verbündeten des Iran hier eine zweite Front aufzumachen, um z.B. den Ölpreis weiter hochzutreiben? Also, da muss man verstehen, die Hoofs sind die am wenigsten an das Regime im Iran angebundene Proxigruppe. Die Hutis machen eigentlich das, was für die Hutis gut ist, nicht unbedingt das, was die islamische Republik von ihnen wollte. Sie wollten ja auch schon vor einig einigen Wochen, dass die Hutsis vor dem Mou das rote Meer wieder durch äh beschießen äh unsicher machen. Jetzt nachdem die saudische Regierung mit Zusammenarbeit mit der anerkannten jemindischen Regierung das ähm Flugfeld von Sana beschossen hatte, um zu verhindern, dass die Iraner die Hutsis mit neuen Waffen versorgen können. Jetzt entscheiden sich die Hutsis zu tun. Die Kapazitäten der Hutsis militärisch sind natürlich nicht zu vergleichen mit der Indesan, aber kommerziell macht es eigentlich keinen Unterschied, ob sie 20 oder zwei Schiffe pro Woche beschießen können. Auch wie im Straße von Hus werden die weltweiten Schiffahrtsgesellschaften und insbesondere Schiffahrtsvicher dann schlicht und ergreifend ihre Schiffe nicht mehr durch das rote Meer äh äh schicken. Aber es ist tatsächlich ein Nebenkonflikt, der sich nicht automatisch dadurch lösen lässte, dass man sich z.B. mit dem Radlinen des iranischen Regimes in ein benehm Setz, denn die Hutsis würden das auch tun, ohne dass die islamische Republik sie hier dazu auffordert. Herr Schändler, vielen Dank für dieses Gespräch. Danke schön. Vielen Dank. Und dann gab es noch einen empfindlichen Schlag für Russlands Luftwaffe. Bei einem ukrainischen Drohnenangriff soll ein strategischer Bomber vom Typ 295 MS auf dem Luftwaffenstützpunkt Engels schwer beschädigt oder zerstört worden sein. Videos in sozialen Netzwerken zeigen die letzten Sekunden vor den Einschlägen. Der Stützpunkt in der russischen Region Saratov gilt als eine der wichtigsten Basen für strategische Langstreckenbomber. Die TU95 MS kann Marschflugkörper mit konventionellen oder sogar nuklearen Sprengköpfen einsetzen und gehört zu den wichtigsten Trägern der russischen nuklearen Abschreckung. Präsident Selenski steht innenpolitisch gehörig unter Druck. Dazu unser Korrespondent Kiev Christophner aus Kiev. In der Ukraine tobt augenblicklich ein Machtkampf. Da geht es grob gesagt um drei Personen. Michael Föderov, mittlerweile ehemaliger Verteidigungsminister, ein junger Mann, gilt als äußerst innovativ, als Macher, als jemand, der die Drohnentruppe der Ukraine nach vorne gebracht hat. Und auf der anderen Seite General Alexander Sirski, der Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, der eher als jemand gilt, der gerne mit der Brechstange vorgeht. Und diese beiden Männer haben Streitigkeiten, das ist Kompetenzgerangel, da geht es um wer hat mehr Einfluss. Und jetzt muss Wolodimir Selenski zwischen diesen beiden Männern moderieren und der ukrainische Präsident hat sich dann ziemlich schnell auf die Seite von Sirski geschlagen, Föderov vor die Tür gesetzt und dieser Sirski scheint eben Woludimir Selenski näher zu sein. Sirski gilt als loyaler General ohne eigene politische Ambitionen. Föderow hingegen gilt hier als jemand der sehr wohl eigene politische Ambitionen haben könnte und zum Konkurrenten werden könnte für Wolodimir Selenski. Und jetzt kommt die Straße dazu seit einigen Tagen. Es gibt Proteste und da fordern die Menschen, dass Föderov reinstalliert werden soll als Verteidigungsminister reaktiviert werden soll und dass Sirski rausfliegen soll. Und Selenski reagiert jetzt auf diesen Druck und führt seit einigen Tagen Gesprächen mit hohen ukrainischen Militärs und da scheint es darum zu gehen zu sondieren, wer Alexander Sirzki als Oberbefehlshaber der ukrainischen Truppe ersetzen könnte. Sollte der ukrainische Präsident tatsächlich Sirski vor die Tür setzen, dann wäre das für Woludimir Selenski äußerst heikel, denn das würde zeigen, dass der ukrainische Präsident auf Druck reagiert und auf Druck umkippen kann. Der Druck kommt ja von der Straße, wie ich bereits gesagt habe. Es kann auch sein, dass Druck noch zusätzlich kommt aus Westeuropa und den USA, weil Westeuropa und den USA dieser Föderhof, dieser junge Mann, dieser Macher lieber sein könnte als General Sirski. Aber das ist nur eine Vermutung meinerseits. Wie dem auch sei, sollte Selenski jetzt dazu übergehen, Sirski vor die Tür zu setzen, äh wäre das für viele Menschen hier Freund und Feind ein Signal, dass Zelenski im Zweifel eben umkippen kann. Und dann würden sich viele fragen, lohnt es sich überhaupt noch für Selenski zu arbeiten, sich für ihn einzusetzen, wenn er dich im Endeffekt sowieso fallen lässt. Und das könnte einen großen Machtverlust verdeuten für Woludimir Selenski. Er könnte fast so etwas werden wie ein Frühstücksdirektor. Und genau das könnte den Russen in die Hände spielen. Wenn sich die Ukrainer hier gegenseitig ans Leder gehen, da werden sich schon viele in Moskau die Hände reiben und sagen, wir haben es nicht geschafft, die Ukrainer in die Knie zu zwingen. Dann zerfleischen Sie sich eben selbst. Uns ist das egal, uns Russen, uns geht es nur darum, die Ukrainer irgendwie zu besiegen. Der neue britische Premierminister Andy Burnham hat schon kurz nach seiner Ernennung das Kabinett neu geordnet. Überraschend machte er den früheren Verteidigungsminister John Hely zum Finanzminister. Heli hatte das Kabinett im Juni aus Protest gegen den Kurs von Burnhams Vorgänger Kirs Dammer verlassen. Den ehemaligen Gesundheitsminister West Streeting hat Burnhamungsminister berufen. Außerdem telefonierte Burnham bereits mit US-Präsident Donald Trump. Trump erklärte, das Gespräch sei sehr gut verlaufen. Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern stagnieren. Im Juni gingen sie im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,4% zurück und summierten sich noch auf gut 98 Milliarden Euro. Das geht aus dem neuen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor. Im ersten Halbjahr 2026 lagen die Einnahmen bei gut 451 Milliarden. Das entspricht einem Plus von 0,8% zum Vorjahreszeitraum. Überdurchschnittliche Anstiege gab es letzten Monat beispielsweise bei der Lohnsteuer. Die Zahl neuer Beamter muss auf ein Minimum reduziert werden. Das fordert der Steuerzahlerbund. Man müsse Personalumfangen und die Privilegien kritisch unter die Lupe nehmen, sagt Präsident Reiner Holznagel der Funke Medienruppe. Neue Verbeamtungen sollen auf hoheitliche Kernbereiche beschränkt werden, also beispielsweise auf Polizei, Finanzverwaltung und die Justiz. Das Thema Leimutterschaft bleibt in Deutschland umstritten. Wer keine Kinder bekommen kann, kann hier zulande nur adoptieren oder eben eine Pflegschaft übernehmen. Doch dieses Angebot ist begrenzt. Wer unbedingt ein leibliches Kind möchte, dem bleibt am Ende nur der Weg ins Ausland, so wie es Jens Spahn und sein Mann gemacht haben. Jetzt hat sich der Ethikrat in dieses Problem eingeschaltet, um das Thema Leimutterschaft erneut zu diskutieren. Mehr von Achim unser. Unerfüllter Kinderwunsch ist bei Leibe kein Lifestyle Problem. Bei vielen sei dieser Wunsch existentiell und könne das Lebensglück bedrohen, meint der Vorsitzende des deutschen Ethikrats, der nun eine offene gesellschaftliche Debatte über die Leimutterschaft fordert. Helmut Frister meint, wenn man die Debatten nicht führt, wird das Problem latent immer bleiben. Man sollte diese Debatte führen und man muss halt dann überlegen, welche Güter sich da gegenüber stehen. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag noch einmal per Abstimmung bekräftigt, dass die Leimutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltiche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, ähm es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. Bei den Grünen zeigt man sich offen für eine Debatte darüber. In Italien wiederum ist selbst das, was Jens Spahn jetzt machte, verboten. Die Bürger sind uneins über das geltende Verbot. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leimutterschaft in Deutschland richtig finden. 41% erklären hingegen, dass sie das Verbot für falsch halten. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angaben. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter, es geht um Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral, wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland geht. Ein irakischer Intensivtäter wird zu 3 Jahren Haft verurteilt, fängt in der Haft an ein Verhältnis mit gleich zwei Vollzugsbeamtinnen an, verliert seinen Flüchtlingsstatus und klagt den trotzdem wieder ein. Wie kann das sein? Hier die Einzelheiten. Am Jot im Irak geboren und verurteilter Intensivtäter. Vor Gericht verantworten musste er sich unter anderem wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Dre Jahre saß er in Jugendhaft. Der Flüchtlingsstatus wurde ihm vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge aberkannt. Dagegen klagte der 19-jährige mit Erfolg. Hier in dem Fall war die Voraussetzung, dass eine Freiheitsstrafe von mindestens 3 Jahren verhängt worden ist wegen eines Verbrechens oder einer schweren Straftat. diese Voraussetzung war erfüllt. Darüber hinaus muss aber eben noch für die Zukunft gesehen eine Gefahr für die Allgemeinheit bestehen. Und genau dieses Tatbestandsmerkmal, diesen Aspekt, den hat das Gericht verneint auf Grundlage der mündlichen Verhandlung. Dabei bezifferte ein kriminalprognostisches Gutachten vom Januar 2025 das Risiko weiterer Straftaten auf immerhin 78%. Und dann geht man davon aus, dass weitere Straftaten folgen. Man muss auch mit Härte entschieden werden mit Konsequenz. Und diese Ehrlichkeit ist geboten im übrigen auch zum Schutze aller Menschen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland leben, denn die werden oft in einen Topf geworfen und leiden dann unter den Vorurteilen mehr als die Straftäter. Ein zweites Gutachten vom August att dem Intensivtäter eine persönliche Reifung, mehr Einsicht und eine verbesserte Impulskontrolle. Wenn Politik ein ernsthaftes Interesse da dran hat, Menschen, die hier Straftaten begehen, Ausländer, die hier Straftaten begehen, außer Landes zu bringen, dann müssen die Gesetze so scharf formuliert sein, dass die Gerichte auch keine kein Ermessenspielraum mehr haben. Für bundesweites Aufsehen sorgte der Fall bereits Ende 2024, als bekannt wurde, dass Ahmad J mit einer Psychologin und einer Abteilungsleiterin der Jugendanstalt ein Verhältnis hatte. Das ist nicht professionell in keinster Hinsicht und dementsprechend sollte das überprüft werden. Also ich denke den Status sollen die Flüchtlingstäter aber erkannt bekommen. Am Jot ist inzwischen wieder auf freiem Fuß, muss ich aber noch wegen Bestechung vor dem Amtsgericht Salzgitter verantworten. Seit seiner Haftentlassung lebt er mit der früheren Abteilungsleiterin der Jugendanstalt zusammen. Das Paar hat offenbar große Pläne, heiraten und Kinder bekommen. Es gibt eine neue Enttäuschung für den DFB. Die FIFA hat ihre neue Weltrangliste veröffentlicht. Nach dem WM-aus im Achtelfinale gegen Paraguay rutscht die deutsche Nationalmannschaft jetzt weiter ab und belegt nur noch Rang 12 hinter Kolumbien. Auch an der Spitze gibt es einen Wechsel. Weltmeister Spanien verdrängt Argentinien von Platz 1 und führt die FIFA Weltrangliste seit dem WM Triumph an. Frankreich komplettiert die Top 3. Die Vorfälle nach dem WMN-Spiel könnten für Argentinien jetzt ein Nachspiel haben. Die FIFA hat eine Untersuchung wegen Unsportlichkeit eingeleitet. Der Argentinier Leandro Paredes hatte nach der 0:1 Niederlage den spanischen Spieler Gavi bei Range Lein mit der Hand im Gesicht getroffen und geschupst. Namentlich genannt wurde Paredes, in der Mitteilung aber nicht. Die Ermittlungen könnten sich berichten zufolge auch gegen Nahauel Molina und Cotrainer Roberto Ay wegen möglichen Fehlverhaltensrichten. Spanien dagegen außer Rand und Band. Bei ihrer Ankunft in Madrid haben die frisch gebackenen Weltmeister es gestern Abend noch mal so richtig krachen lassen. Nach dem königlichen Empfang durch Felippe ging es mit dem offenen Bus dann durch die Hauptstadt. Etwa 2 Millionen Menschen feierten ihre Helden entlang der Triumphfahrt. Endstation war der Sibelles Platz. Dort verwandelte sich das Zentrum Madrids in eine riesige Partymeile. Vor rund 120.000 Fans sang, tanzte und feierte die Furia Rocher gemeinsam mit ihren Anhängern bis tief in die Nacht. [jubel] Jens Sparn ist zurückgetreten, doch die inhaltliche Diskussion um das Thema Leimutterschaft in Deutschland geht jetzt erst so richtig los. Die Juristin Frau Kobrosius Gerstorf etwa spricht sich für eine Legalisierung hier zu Lande aus im Kern, weil Frauen selbst über ihren eigenen Körper bestimmen können. Daraufhin wird sie aus der CDU jetzt auch angefeindet. Wir sprechen gleich mit Frau Brosius Gersdorf. Davor zeigt Ihnen Achim unser aber noch die Debatte mit dem für und wieder. Unerfüllter Kinderwunsch ist bei Leibe kein Lifestyle Problem. Bei vielen sei dieser Wunsch existenziell und könne das Lebensglück bedrohen, meint der Vorsitzende des deutschen Ethikrats, der nun eine offene gesellschaftliche Debatte über die Leimutterschaft fordert. Helmut Frister meint, wenn man die Debatten nicht führt, wird das Problem latent immer bleiben. Man sollte diese Debatte führen und man muss halt dann überlegen, welche Güter sich da gegenüber stehen. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag noch einmal per Abstimmung bekräftigt, dass die Leihutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltliche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CDU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. Bei den Grünen zeigt man sich offen für eine Debatte darüber. In Italien wiederum ist selbst das, was Jens Spah jetzt machte, verboten. Die Bürger sind uneins über das geltende Verbot. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland richtig finden. 41% erklären hingegen, dass sie das Verbot für falsch halten. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angaben. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter, es geht um Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral, wenn man verboten ist legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland geht. Ja, wir wollen das Thema vertiefen. Bei uns im Studio ist die Rechtswissenschaftlerin Professor Dr. Frauke Brosius Gerstdorf von der Universität Podstam. Schön, dass Sie heute hier sind. Guten Abend. Guten Abend. Guten Abend. Sie haben in einem Interview das geltende Leimutterverbot als so wörtlich paternalistisch und unvereinbar mit dem Menschenbild des Grundgesetzes bezeichnet. Warum? Wie haben Sie das gemeint? Also das geltende Verbot der Leimutterschaft, das wir haben in Deutschland und übrigens auch der Eizellspende, während die Samenspende ja seit langem erlaubt ist, das ist einfach ein Grundrechtseingriff. Das greift ein in die Freiheit der Menschen, der Paare, die aus sozialen oder medizinischen Gründen auf eine Leihmutterschaft oder eine Eizellspende angewiesen sind, um ein Kind zu bekommen. So und so ein Grundrechtseingriff, der muss nach unserer Verfassung, unserem Grundgesetz gerechtfertigt sein. Das heißt, der Staat, der Gesetzgeber braucht gute Gründe, um das Verbot der Leimutterschaft zu rechtfertigen. Und diese guten Gründe sehe ich nicht so wirklich. Ähm, ich denke, er kann es nicht das geltende Verbot der Leihmutterschaft rechtfertigen mit dem Schutz der Leihmutter, wenn sie die Entscheidung freiwillig, autonom und selbstbestimmt trifft. Das ist das entscheidende. Ja, sie muss sie informiert treffen. Sie muss informiert sein über die medizinischen Risikenbelastung und wenn sie dann aber autonom entscheidet, sie möchte diesen Schritt gehen, dann darf der Staat ihr das meines Erachtens nicht verbieten. Denn sowas wie ein Schutz vor sich selbst, das ist unserem Grundgesetz fremd. Wenn der Staat das macht, dann bevormundet er Frauen und das ist das, was ich mit paternalistisch gemeint habe. Sie meinen, Aufklärung würde reichen und gab's ja unter der Ampelregierung auch schon mal eine Kommission, die sich intensiv mit dem Thema auch beschäftigt hat und da wurde auch davor gewarnt, dass das schon auch Tür und Tor öffnet, selbst wenn man es altruistisch macht für Missbrauch. Wenn wir auch in die USA schauen, da gibt's ja teilweise schon regelrechte Knebelverträge. Die Frauen können dazu Abtreibung und ähnlichem auch gezwungen werden. Ist das nichts, wo sie sagen, das Recht der Frau über ihren eigenen Körper, da haben wir dann schon einen Interessenskonflikt? Natürlich reicht Aufklärung nicht aus. Der Staat muss, wenn er die Leihmutter schafft und auch die Eizerspende legalisiert in Deutschland, muss er sehr umfangreiche gesetzliche Vorkehrungen treffen, um Frauen ähm vor Zwang, vor Druck, auch vor wirtschaftlicher Ausbeutung und Missbrauch zu schützen. Das ist ganz ganz wichtig. Wenn Frauen nur aus wirtschaftlicher Not heraus diesen Schritt gehen, dann ist das auch keine freiwillige Entscheidung mehr. Der Kommissionsbericht, den Sie angesprochen haben, der ist unglaublich lesenswert. Da haben die Kolleginnen und Kollegen großartige Arbeit geleistet. die machen Vorschläge, wie der Gesetzgeber eine altruistische Leihmutterschaft, nur damit haben sie sich beschäftigt, ähm sollten sie sich beschäftigen, ähm äh regeln könnte. Sie melden aber auch leichte Zweifel an und ich finde auch das ist eine Debatte, die wir jetzt führen sollten. Insofern finde ich das prima, was für eine Debatte hier gerade in Deutschland entstanden ist über das Thema Leimutterschaft und Alzellspende. auch eigentlich altruistische Leimutterschaft, die dann ja nur mit einer angemessenen Aufwandsentschädigung für Frauen einhergeht, eigentlich das Richtige ist, weil letztlich sind natürlich die Frauen, die dann die größten Belastungen tragen, werden möglicherweise nur für ihre finanziellen Aufwendungen entschädigt, während andere Kliniken, Vermittlungsagenturen dann mehr Geld daran verdienen. Also auch die Diskussion müsste dann geführt werden, nur eine angemessene Aufwandsentschädigung oder eine echte Bezahlung. Mhm. Aber da ist ja eben dem Missbrauch dann möglicherweise wieder Tür und Tor geöffnet, auch wenn man da drüber spricht. Man kann es ja letztenendes dann vielleicht auch gar nicht äh unterbinden im Einzelfall, wo man ja auch nie weiß, ob vielleicht dann unter der Hand dann doch irgendwie Geld geschoben wird, damit die Frau das dann macht. Aber ich würde noch auf einen anderen Punkt kommen wollen. Was ist denn mit den Rechten des Kindes, das aus einer solchen Befruchtung hervorgeht? Äh, wenn wir jetzt den Fall von Herrn Jens Spahn nehmen, da wurde die Mutter aus dem Katalog ausgesucht, eine äh eine Leihmutter, die also genetisch überhaupt nicht mit dem Kind äh verwandt ist. Und dieses Kind könnte ja später auch mal in einen Interessenskonflikt kommen, möchte vielleicht wissen, wo komme ich denn her? Diese Möglichkeit, die kann man ja aber durch die Gesetze dann gar nicht beheben. Lassen Sie mich ganz kurz noch mal auf den Punkt zu sprechen kommen, den Sie vorher angesprochen haben, weil der natürlich elementar wichtig ist. Der Gesetzgeber darf die Leimutterschaft und auch die Eizerspinde nur legalisieren, nur rechtlich erlauben, wenn er für einen wirksamen Schutz des Missbrauchs vor dem, also der Frauen vor Missbrauch ähm Sorge trägt. Aber da gibt es schon Regelungen an anderen Ländern, die man sich mal anschauen könnte, äh an denen man sich orientieren könnte. Und es ist einfach ganz wichtig, dass man sich jetzt mit diesem Thema beschäftigt. Und ich möchte noch mal festhalten, wenn eine Frau über die Risiken und die Belastung informiert ist, wenn sie das frei von Druck und Zwang macht, wenn es eine selbstbestimmte autonome Entscheidung ist, dann hat der Staat sie zu respektieren. Die Rechte des Kindes ganz wichtig, das sind sozusagen ist sind ist das andere Schutzgut, was wir natürlich unbedingt im Blick haben müssen bei einer Legalisierung von Eerspende und Leimutterschaft, aber übrigens genauso bei der Samenspende, die seit Jahrzehnten zulässig ist in Deutschland. Die Studien, die mir bekannt sind, die die Kommission für reproduktive Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin umfassend ausgewertet haben, die sagen, dass sich Leimütterkinder ganz normal entwickeln, körperlich, geistig, seelisch, sozial. Ja, und insofern ist das die Studienlage, auf die der Gesetzgeber auch rezipieren, die der rezipieren muss. Was ganz wichtig ist, ist in Deutschland das Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung. Das ist ein Verfassungsrecht, was das Bundesverfassungsrechtgericht schon vor vielen Jahren äh entwickelt und betont hat. Das ist ganz wichtig. Das heißt, so ein Kind, das aus einer Eizellspende oder einer Leimutterschaft hervorgeht, bei dem es zu einer gespaltenen Mutterschaft kommt, das muss mindestens mit der Volljährigkeit das Recht haben, die Identität der Leimutter, der Eizerspenderin zu erfahren. Aber ganz ehrlich, das ist bei einer Samenspende auch so. Da kann man sich am Samenspenderegister orientieren und ein Alzellspenderegister oder ein Leimutterschaftsregister aufsetzen. Nun haben Sie gesagt, gut, dass die Debatte in Deutschland mal sachlich losgeht, aber mit der Sachlichkeit ist es teilweise auch schwierig. Es gibt ja große Vorbehalte auch rund um das Thema Leimunterschaft. Ähm, ich habe im Vorbereitung auf das Gespräch bin ich über ein Tweet gestoppert von Armin Lasche, CDU Politiker, der da geschrieben hat, sich auf ihr Interview in der Zeit bezogen hat und meinte etwas plumperes als diese Antwort von Frau Brosius Gerstoff habe ich noch nicht gelesen. Ein Segen, dass sie nicht im höchsten deutschen Gericht sitzt, das über die Werteordnung der Verfassung wacht. Wenn Sie sowas hören und lesen, was fällt Ihnen dazu noch ein? Ja, ich hoffe nicht, dass es allgemein so der Politikstil ist, äh den wir da momentan sehen. Mein Stil ist es nicht. Ich bin Juristin, ich beschäftige mit rechtlichen Argumenten und ich würde dringend dazu auffordern, dass wir diese Debatte sachlich juristisch führen, dass wir eine breite gesellschaftliche politische Debatte anstoßen. So emotionale Wortbeiträge finde ich bringen uns da jetzt nicht so ganz groß weiter. Frau Brosius Gerstoff, vielen Dank für das Gespräch. Danke, dass Sie heute hier waren. Ich danke Ihnen. Danke Ihnen. Moment. Der Mann, der sechs Menschen in einem Mutter Kindheim in Stade getötet hat, hat sich im Gefängnis nun selbst das Leben genommen. Wie es zu diesem Suizid kam, das ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Ende Juni erschoss der Täter Mitarbeiter des Jugendamtes Hannover sowie der Einrichtung in St. Hintergrund der Tragödie war offenbar ein Sorgerecht strahlt um die kleine Tochter des Verdächtigen. Gegen den 45-jährigen lag zudem ein offener Haftbefehl aus der Türkei vor. Manuel Ostermann ist uns jetzt zugeschaltet, Vorsitzender der Bundespolizeigewerkschaft. Herr Ostermann, guten Abend. Hallo. Guten Abend. Grüße ins Studio. Sagen Sie, wenn wir den Fall nehmen, also normalerweise sollte das nicht der Fall sein, dass sich also Tatverdächtige, die in Untersuchungshaft sitzen, selbst suicidieren können. Wie kann sich denn ein Mordverdächtiger tatsächlich innhhaft das Leben nennen? Werden diese Leute nicht eigentlich streng und regelmäßig überwacht? Ja, natürlich ähm ist es so, dass in den Justizvollzugsanstalten engmaschige Kontrolle ähm vorherrscht, aber da, wo Menschen arbeiten, können a Fehler passieren und vor allem kann man eins nicht immer 100% garantieren, dass bestimmte Szenarien eben nicht in Erscheinung treten. Ich bin mir ziemlich sicher, hier ist kein Fehlverhalt der Justizbeamten äh vorherrschend. Ähm, jetzt ist es so, wie es ist. Es ist traurig, denn äh am Ende ist es so, dass ich jetzt die Justizvollzugsbeamten rechtfertigen müssen, aber ich bin mir sehr sicher, dass auch hier alles vernünftig äh von Statten gegangen ist. Wissen Sie denn, wie sich der 45-jährige getötet hat? Ein Strick oder scharfe Messer? Die dürften in einer Haftanstalt ja wahrscheinlich nicht einfach so herumliegen. Nee, dazu habe ich leider keine genauen Sacherkenntnisse. Fakt ist genau das, was Sie natürlich gerade gesagt haben, spitze Gegenstände sind nicht allgemein zugänglich. äh schon aus Sicherheitsgründen und auch ne dementsprechend aus guten Gründen. Ähm wie das sich zugetragen hat, wird sich wird sich klären, aber ich sag mal sich zu suizidieren geht ja auf ganz unterschiedlichen Wegen. M Herr Ostermann, nun haben Sie gesagt, sie können da keinen Fehlverhalten erstmal erkennen, auch wegen der Anstalt, nun gibt's die CDU Niedersachsen, die Aufklärung fordert und auch davon spricht, dass direkt nach der Tat schon bekannt war, dass der Mann sich selbst töten wollte. Nur Munition dafür hatte er nicht mehr. Also haben wir es hier vielleicht doch mit einem Behördenversagen zu tun, dass man gerade in dem Fall, wenn man doch davon wusste, vor den Suizidabsicht eben nicht genau genug hingeschaut hat. Ja, also mir steht es auch nicht zu, pauschal alles in Schutz zu nehmen, aber die CDU Niedersachsen hat ja richtig gesagt, indem sie sagt äh zum einen, es muss aufgeklärt werden, das Ergebnis muss man abwarten und B können die sich an die eigene Nase fassen. Äh denn dass die Justiz am Limit läuft, ist das politische Versagen und zwar personell und materiell. Also insofern haben wir hier wieder einen tragischen Sachverhalt, der aber dazu dienlich ist, noch mal auf die strukturellen Probleme aufmerksam zu machen. Ich kann nur daran appellieren, die Justizvollzugsbeamten, sie arbeiten wirklich aufopferungsvoll und ja, möglicherweise passieren auch da Fehler, wo Menschen arbeiten und die Politik täte jetzt gut daran, ihr Ergebnisse abzuwarten und dann auch politische Maßnahmen zu vollziehen. Ich glaube, Letzteres wird wieder mal nicht passieren. Herr Ostermann, wir haben noch ein weiteres Thema, über das wir mit Ihnen sprechen wollen. Bleiben Sie also bitte bei uns. Genug ist genug. So bestätigt Bahnfin Palla eine neue Alkoholregelung an sämtlichen Bahnhöfen in Deutschland. Im Kampf gegen Kriminalität und Vandalismus will die Deutsche Bahn den Alkoholkonsum an allen ihren Haltestellen verbieten. Anlass ist ein Zwischenfall, bei dem in der vergangenen Woche ein Bahnmitarbeiter während einer Ticketkontrolle attackiert und aus dem Zug gestoßen wurde. Dieser Vorfall sorgte bundesweit für Empführung und reit sich in eine Vielzahl alkoholisierter Taten ein. Diese neue Regelung betrifft dann alle 5400 Stationen und wird ab dem 15. Oktober dieses Jahres umgesetzt werden. Das kühle Bier im Bord bistro ist allerdings weiterhin erhältlich. Herr Ostermann, damit zurück zu Ihnen. Was sagen Sie denn jetzt zu diesem Alkoholverbot an den Bahnhöfen? Bringt das was? Also, ich kann den Grundgedanken ja nachvollziehen, aber ich appelliere immer daran, bevor man ein bundesweites Verbot ausspricht, muss man auch die Infrastruktur haben, um dieses Verbot auch Ausdruck zu verleihen. Und das hat die Dbag eben nicht. Ich glaube, am Ende ist hier ganz viel Rhetorik, aber keine praktische Umsetzbarkeit zu sehen, denn es ist Aufgabe der Deutschen Bahnag und nur der deutschen Bahnag ihr ja ausrecht um und durchzusetzen. Und ja, am Ende wird's ein Bärendienst sein, denn da, wo Verbote nicht um und durchgesetzt werden, animiert es dazu, rechtswidriges Verhalten erst recht zu vollziehen. Wenn Sie sagen, Herr Ostermann, das ist einzig Aufgabe der Deutschen Bahnag, wie sieht's denn aus mit der Bundespolizei, die ja dann doch zumindest an vielen größeren Bahnhöfen präsent ist. Also kann es nicht sein, dass da auch was auf Sie zukommt knünftig? Ja, natürlich wird es auch eine zentrale Rolle spielen für die Bundespolizei, das Hausrecht um und durchzusetzen, also bundesweit Alkoholverbot in den Bereichen der Bahnanlagen, das ist die BAG Sache. Da, wo der Strafferfolgungsanspruch um und durchgesetzt werden muss, ist natürlich die Bundespolizei da äh und auch zuständig. Aber eins darf nicht passieren, dass das Milliardenkonzern den Bag angeführt von ihrer Chefin Maßnahmen vollziehen und dann am Ende die Verantwortung auf die Bundespolizei ähm stellt, das ist eine eine Maßnahme, die so nicht tragbar ist aus zwei Gründen. Uns fehlt das Personal und wir sind aufgrund von ganz vielen Einsatztaktiken auch gar nicht in der Lage dazu, über 5000 Bahnöfe Flächendecken zu kontrollieren. Das muss die DBAG jetzt schon selbst machen. Wer die Kapelle bestellt, er muss sie auch bezahlen. Herr Ostermann, vielen Dank für das Gespräch. Danke schön. Danke Ihnen. [schnauben] Ja, wir bleiben beim Thema Kriminalität. Ein Übergriff im Landkreis Würzburg macht nämlich wirklich fassungslos. Ein Syrer hat dort einen Mann attackiert, offenbar wegen eines Israel Ansteckers an dessen Kleidung. Der 20-jährige Syrer wurde inzwischen festgenommen, das Opfer liegt schwer verletzt auf der Intensivstation. Mehr von Jana Wochnik. Ein 65-jähriger steht an einer Ampel, an seiner Kleidung ein solcher Sticker mit der Israelne. Er wird von einem 20jährigen Syrer darauf angesprochen und direkt angegriffen. Als der ältere Mann flüchten will, verprügelt der Syrain, tritt auf Kopf und Oberkörper ein. Der Übergriff passierte in der Nacht von Sonntag zu Montag im fränkischen Höchberg bei Würzburg. Wir haben den Verdächtigen, einen 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen noch in der Nacht nach der Tat festgenommen. Das Amtsgericht der Mittlungsrichter Würzburg hat Haftbefehl erlassen wegen versuchten Mordes. Seit Oktober 2023 nehmen die antisemitischen Vorfälle in Deutschland zu. Allein letztes Jahr gab es offiziell 8000. Dabei nimmt die Zahl nicht nur aus dem rechtsextremen Milieu zu, sondern vor allem aus migrantischmuslimischen und dem linken Spektrum. Der Präsident der deutsch-raelischen Gesellschaft, Volker Beck, sagt zu dem jüngsten Überfall auf das Mitglied des DIG: "Es reicht. Wer Israel mit Genozid und Apartheit Vorwürfen verteufelt, schafft das Klima für solche Übergriffe. Niemand mit einer Palästinaflagge muss in Deutschland um seine körperliche Integrität fürchten. Wer eine israelische Flagge zeigt, ist seines Lebens nicht sicher. Das schwerverletzte Opfer liegt auf der Intensivstation, hat unter anderem einen Wirbelbruch erlitten. Dieser Fall wird erneut die Diskussion entfachen, wie die Politik jetzt richtig reagiert. Das ist wirklich Kernaufgabe von demokratischen Politikern zu sagen, wir sichern die Grenzen und wir lassen nur Menschen in dieses Land, die nach dem Buchstaben des Gesetzes hier reinkommen dürfen und dann eben auch nach dem Buchstaben des Gesetzes bleiben dürfen. sprich Leute, die das Recht haben auf Asyl, aber da der Blick auf die Realität zeigt das, wie gesagt, das hatte ich erwähnt, viel zu viel Menschen in diesem Land mutmaßlich auch wie der syrische Täter leben, die gar nicht hier sein dürften und dann auch, das ist ein statistischer Fakt, sehr sehr häufig delinquent werden. Nun ermittelt also der zentrale Antisemitismus beauauftragte der bayerischen Justiz. Die deutsch-Sraelische Gesellschaft ruft zu einer Mahnveranstaltung in Würzburg am Freitag auf. Und aus Höchberg, wo das Ganze passiert ist, ist Marie Lepinski zugeschaltet. Marie, du hast da weitere Informationen zu dieser brutalen Attacke. Ja, erstm will ich vor allen Dingen auf den Täter eingehen. Es soll sich um einen 20-jährigen Syrer handeln. Der soll nämlich schon im Vorfeld dieser Tat auffällig geworden sein, denn am Wochenende da gab es hier ja ein Marktfest und da soll er am Abend vor der Tat, also am Sonntag, soll er da schon in Erscheinung getreten sein. Also es wurden ähm ja schon Beschwerden gegen ihn eingereicht und er wurde dann auch kontrolliert, weil er da auch einige Menschen belästigt haben soll und auch in der Vergangenheit, da ist er schon strafrechtlich in Erscheinung getreten, unter anderem auch schon wegen Körperverletzung. Also er ist der Polizei tatsächlich kein Unbekannter und jetzt gerade ähm ja lief ja gegen ihn ein Haftbefehl und er wurde in gewahrsam genommen. Auch diese Situation soll ja relativ chaotisch gewesen sein, denn er hat ja so lange auf sein Opfer eingetreten, bis der eben ja zu Boden ging. Dort hat er ihm ja noch mal gegen den Kopf und auch gegen den Oberkörper getreten und bis die Polizei an dem Ort ankam, bis dahin hat er eben wirklich auch noch weitere Schäden zugefügt. Wir haben es ja gerade auch schon gehört, unter anderem ein Wirbelbruch und als die Polizei kam und ihn in gewahrsam nehmen wollte, da wurde er auch noch einmal handgreiflich und hat eben auch einen Polizisten verletzt. Also wirklich eine sehr chaotische Szene, die sich da abgespielt hat. Und dann vielleicht noch einmal möchte ich darauf eingehen, warum jetzt die Generalstaatsanwaltschaft in München den ganzen Fall übernommen hat, denn der hat ein ja ähm ein relatives Gewicht auch für die Justiz, denn man vermutet hier israelfindliche und auch äh islamistische Tatmotivation und dem will man jetzt in den Ermittlungen weiter nachgehen. Marie Lepinski, vielen Dank für diese Informationen und in dem Fall wird das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Vielen Dank. So, weitere wichtige Nachrichten dieses Tages jetzt hier im Kurzüberblick. In den vergangenen Stunden wurde das italienische Bologna von heftigen Protesten erschüttert. Der Anlassen diese Bilder, die derzeit überall in Italien im Fernsehen laufen. [musik] Sie zeigen die Festnahme eines marokkanischstämmigen Kleinunternehmers, der nach einem Streit in der Nachbarschaft von Polizisten auf den Boden gepresst wurde. Der Mann rief: "Hilfe, genug, genug!" Doch die Polizisten blieben auf dem 42-jährigen Sitzen, der Mann stab während der Aktion. Die Familie forderte auf einer Protestveranstaltung Aufklärung und Konsequenzen für die Beamten. Später gingen die zunächst friedlichen Proteste in Gewalt über. Das italienische Innenministerium versprach eine vollständige Aufklärung. Die EU stellt die laufende Förderung der Kunstbienale von venedichen Höhe von 2 Millionen Euro ein. Grund ist die Teilnahme Russlands. Kulturvorhaben, die mit europäischen Steuergeldern finanziert [musik] werden, sollten demokratische Werte Waren sowie offenen Dialog, Vielfalt und Meinungsfreiheit fördern. Werte, die im heutigen Russland nicht geachtet werden, wie ein Sprecher der EU-Kommission mitteilte. Ein US-Armeeweteran hat einen Brandanschlag auf ein Bürogebäude der USinwanderungskontrollbehörde Eis in New York verübt. Der 43-jährige hatte vor einem Mitarbeitere im Stadt Lower Manhattan einen Eimer mit Benzin ausgeschüttet und angezündet. Außerdem soll er zwei Ächste, einen Hammer, eine Machete und drei Messer bei sich getragen haben. Sicherheitskräfte konnten ihn kurz darauf überwältigen. In seinem Wagen fand die Polizei Schilder mit Antiisparolen. Das FBI stuft ihn als extremistisch ein. Hier sind die neuen Stars in dem Vergnügungspark EEN Snow World bei Shanghai, eine Gruppe Adelie und Eselspinguine. Die Schneelandschaft wird ganzjährig bei -6° gehalten. Perfekte Lebensbedingungen für die flugunfähigen Seeevögel. Willkommen zu unserem Weltspezial Hartes Durchgreifen. Alkoholverbot an allen Bahnhöfen. Also Schluss mit der Sauerei. Die Deutsche Bahn plant ein flächendeckendes Alkoholverbot. Was viele vermutlich gar nicht wissen. In einigen Städten gibt es längst so ein Verbot, etwa in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München. Nur gekümmert hat das bisher kaum jemanden und da könnte vielleicht auch das Problem liegen. Wer soll Obdachlose und Alkoholiker, aber auch ganz normale Reisende vom Trinken abhalten, zumal die Bahn selbst munter weiter verkauft? Marco Reinke berichtet. Ausgetrunken. Die Bahn greifte durch. Kein Alkohol mehr an allen 5400 Bahnhöfen in ganz Deutschland. Der Grund Gewalt und Vandalismus. Die Sicherheit soll durch den drastischen Schritt verbessert werden. Zu oft mussten wir feststellen, dass dort, wo zu viel Alkohol fließt, auch die Gewalt zunimmt. Zuletzt hat uns dies der brutale und sinnlose Angriff vom vergangenen Freitag gezeigt. So Bahnchefin Evely Palla. Am Freitag hat er ein alkoholisierter Mann in Badenwürttemberg einen Bahnmitarbeiter brutal angegriffen. Zuletzt kam es immer wieder zu tätlichen Angriffen. Doch Alkoholkonsum in Zügen bleibt weitesgehend erlaubt. Auch der Verkauf an Bahnhöfen wird nicht eingeschränkt. Ob das Konsumverbot am Ende wirklich zu mehr Sicherheit führt, geteilte Meinungen bei Bahngästen. Ist für mich kein Sicherheitsargument. Wenn die Leute Alkohol trinken wollen, trinken die Alkohol, dann bringen die sich welche mit auf Reise oder wie auch immer. Also denke, damit erreicht man nicht viel. Alkohol enthemmt und äh ja, manche hat sich dann nicht in Kontrolle und wenn alles hier gut ablaufen soll und ich mich wohlfühlen will, dann finde ich das schon gut. Ja, Alkohol gibt's an jeder Ecke war müsste dann verboten werden oder viele bringen ja auch mit, aber wie will man das kontrollieren? Also schwierig. Wer Alkohol konsumiert, bekommt einen Platzverweis. Bei Wiederholung gibt es Hausverbot. Im Zweifel müsste das die Bundespolizei durchsetzen und hier fordern Gewerkschaften seit Jahren Verstärkung. Leider ist da bis heute nicht wirklich viel passiert. Also auch Politik sollte sich jetzt von dem Hintergrund der Ankündigung der Bahnchefin Gedanken machen, schnell Personal zu rekrutieren, welches dann zur Unterstützung der DB Sicherheit eingesetzt werden kann. An 30 Bahnhöfen gilt bereits ein Alkoholverbot, unter anderem am Hamburger Hauptbahnhof. Laut Bahn sei hier die Erfahrung weniger Müll und weniger Gewalt. Und wir wollen direkt nachfragen, bei Max Herm ist für uns am Berliner Hauptbahnhof. Also Max, wie erklärt die Bahn denn diesen neuen Vorstoß und vor allem, wie soll er dann auch durchgesetzt werden? Also, die Bahn argumentiert vor allen Dingen damit, dass es so viele Gewaltvorfälle eben auch gibt, die im Zusammenhang stehen mit Alkohol. Da ist in den polizeilichen Kriminalstatistiken von rund 30% die Rede von den Gewaltdelikten, die unter Alkoholleinfluss begangen werden und dem möchte man jetzt einfach beikommen. Das ist zumindest die große Hoffnung. Aber damit sind natürlich viele Fragezeichen verbunden. Vor allen Dingen, wer möchte das kontrollieren, also diese vielen Bahnhöfe, diese massive Anzahl auch an Sicherheitspersonal, die dafür notwendig ist, um das zu kontrollieren. Vor allen Dingen, wenn man an kleinere Bahnhöfe ähm denkt, wie soll das alles geleistet werden? Und darüber habe ich mich eben unterhalten können mit einer Sprecherin der Deutschen Bahn mit Anja Brücker. Die hat im Interview dazu geäußert und hat zunächst einmal ganz grundsätzlich das Verbot vorgestellt. Welche Räume es betrifft der [räuspern] Bahn, hören wir mal rein, was sie im Interview gesagt hat. Ja, wir machen alle Bahnhöfe, die der Deutschen Bahn gehören in Deutschland, das sind 5400, machen wir alkoholfrei. Schrittweise ab jetzt bis Mitte Oktober werden wir das in den Hausordnungen umsetzen zusammen mit unseren Partnern, mit den Kommunen. Wir werden dafür sorgen, dass kein Alkohol mehr getrunken werden kann, auf Bahnsteigen, in Bahnhofshallen. Das ist öffentlicher Raum, wo durch Alkohol sehr viele Konflikte entstehen und dem wollen wir jetzt endlich ein Riegel vorschieben. Wenn wir das aber richtig dem entnehmen, darf man weiterhin in den Gastronomien am Bahnhof Alkohol verzehren, darf man weiterhin auch im Bahnhof Alkohol kaufen, im Bahnbistro auch. Also, der Alkohol ist überall verfügbar. Warum glauben Sie denn hilft das, wenn man nur sagt, die Bahnsteige, die Bahnhofsheilen sind alkoholfrei, die Menschen haben ja überall Alkohol zur Hand. Es ist äh eine Erfahrung, die wir an größeren Bahnhöfen, wo wir das schon umgesetzt haben, äh die uns zeigt, dass der Alkoholkonsum, wenn der verboten ist, einfach zu weniger Konflikten führt. Das ist in Hamburg, in Köln, in München schon umgesetzt. Das gilt schon dort und auf diesen guten Erfahrungen bauen wir jetzt auf. Jetzt haben wir den Berliner Hauptbahnhof. Ich sehe hier auch in Sichtweite überall Sicherheitskräfte. Allerdings, wenn ich mir vorstelle, einige Tausend, die hier jeden Tag durchkommen, da kann nicht jeder Sicherheitsmann gucken, hat er jemanden offenes Bier. Auch die Überwachungskameras werden das ja kaum festhalten können. Wie wollen Sie das hier an diesem Bahnhof hat man sich als Personal? An vielen kleineren hat man womöglich keins. Wie wollen Sie das denn kontrollieren? Ja, wir führen das schrittweise ein. Wir machen Aushänge. Wir werden das natürlich auch in der Öffentlichkeit immer wieder kund tun, dass es jetzt PHPÖ eingeführt wird. Und wir haben natürlich unsere Sicherheitsteams an den Bahnhöfen auch schon in diesem Jahr verstärkt, weil wir auch ein Sofortprogramm für sichere Bahnhöfe in Deutschland gestartet haben. Das Thema ist unseren Reisenden extrem wichtig. Sie wollen sicher fühlen auf dem Weg zum Zug, aber auch wenn sie ankommen, aber auch unsere eigenen Kolleginnen und Kollegen berichten uns immer wieder, dass sie tagtäglich alkoholisierte Personen hier antreffen und dass es dann zu Konflikten kommt. Wir werden Kontrollen machen und wir werden auch, wenn jemand dem wieder wenn jemand verstößt gegen unsere Vorschrift, dann auch zu Platzverweisen kommen. Und wenn man sich gar nicht dran hält, wiederholt, erwischt wird sozusagen, dann kommt es auch zum Hausverbot. Gibt es ja einerseits hier die DDB eigene Sicherheit, andererseits auch dann die Bundespolizei in den Bahnhöfen. Wenn man die jetzt aber nach Kontrollen fragt, die jetzt zusätzlich eingeführt werden sollen, sagen die schon: "Nein, nein, das ist die Arbeit der die Aufgabe der DB. Können Sie da auch der Polizei sagen, das machen wir in Eigenregie?" Die Polizeigewerkschaft hat sich bei uns da schon so geäußert, wie die Bahn muss dafür dann sorgen. Was sagen Sie denn? Für uns als Deutsche Bahn hat die Sicherheit äh oberste Priorität und wir haben unsere Kräfte auch schon aufgestockt. haben 5000 äh DB Sicherheitskolleginnen und Kollegen auf unseren Bahnhöfen im Einsatz und wir arbeiten sehr vertrauensvoll mit der Bundespolizei Hand in Hand, aber klar, unsere Teams werden das jetzt verstärkt auch anpacken und wenn man mit den Kolleginnen und Kollegen spricht, die sagen, Gott sei Dank gilt das jetzt überall, es ist nicht mal hier mal da in unterschiedlichen Regelungen, sondern unsere Bahnhöfe werden jetzt hö ab hö bis Mitte Oktober alle alkoholfrei und wir hoffen uns davon, von, dass es dann auch zu weniger Gewalt, zu weniger Konflikten, zu weniger Belästigungen kommt. Jetzt ist ja der Vorfall, den Sie auch anführen in der Pressemitteilung, dieser Angriff auf einen Zugbegleiter, 26 Jahre alt, der von einem alkoholisierten Passagier aus dem Zug gestoßen wurde, aber eben aus dem Zug gestoßen. Er hat Alkohol offensichtlich auch im Zug getrunken, hatte dort auch Zugang zu Alkohol. Also, warum macht man das nicht auch dort? Ein Alkoholverbot in den Zügen oder ist das etwas, was Sie auch so planen? Im Nahverkehr äh bestimmen die Länder, was möglich ist und was nicht, was gilt. Und da gibt es auch einige Bundesländer, wo schon Alkoholverbot in den Nahverkehrszügen gilt. Das ist aber nicht einheitlich in Deutschland. Wir als Deutsche Bahn haben ja z.B. in unseren Fernverkehrszügen, die Bordrestaurants, da ist das Konfliktpotenzial nicht so groß, wie auf einem öffentlichen Raum, ein Bahnhof, wo hundertta000ende Menschen tagtäglich zusammenkommen, an vollen Bahnen steigen. Da wollen wir den Riegel vorschieben, dass dort nicht mehr Alkohol getrunken werden darf. Auch wenn es z.B. zu Bundesligen kommt, wenn viele Fans unterwegs sind, da ist das Trinken auf Bahnhöfen nicht mehr erlaubt und wir hoffen uns davon weniger Gewalt. Und in dem Interview ist es angeklungen, vor allen Dingen Bundesligaspiele, wenn Dortmund jetzt Auswärts spielt, Schalke Bayern, aber auch kleine Vereine, ich selbst erinnere mich an Auswärtsspiele des Kfcding, da kommen dann die Fans mit ihrem Bier an am Bahnhof und dann sollen die Polizisten, die diese Fußballfans begleiten oder aber die DB Sicherheitsmenschen, die das ganze dann beaufsichtigen, die sollen kontrollieren, dass da jeder auch seine Bierflasche abgestellt hat. Also, das wird dann doch eine größere Aufgabe werden. Ich habe mich hier eben auch mit Sicherheitspersonal unterhalten. Ein Mann hat mir gesagt, er würde das jetzt schon so handhaben, dass er Menschen, die hier zu viel konsumieren, auch dann rausbegleitet aus dem Bahnhof. Aber das ist jetzt eben auch noch keine Handlungsanweisung. Und wenn das Flächendecken in ganz Deutschland kommen sollte, dann kommt da eben einiges sicherlich auch an Belastung hier auf die DB Mitarbeiter zu, die das kontrollieren müssen und wie es eben angeklungen ist, auch nicht jeder Bahnhof, der überhaupt über eine solche Sicherheitsarchitektur verfügt. Also ein sehr sehr gewagtes Unterfangen, aber die Bahn sagt eben, das Ganze dient der Sicherheit, das Ganze bringt dann eben mehr Ruhe auch an die Bahnhöfe. Deshalb wird das jetzt so eingeführt. Dann dann wollen wir mal schauen, sind noch viele Fragen offen. Max, herzlichen Dank für diese Infos und für das Interview und wir sprechen weiter drüber im Studio. Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei in Berlin. Willkommen. Schönen guten Tag, Herr Opel. Also, Alkoholverbot im Bahnhof in allen Bahnhöfen, bundesweit. Gute Idee. Aus unserer Sicht ist es der richtige Schritt, den die Deutsche Bahn jetzt hier geht. Wir haben, glaube ich, in den letzten Monaten, Jahren eine massiv negative Entwicklung, gerade was die Sicherheit im öffentlichen Personen und Nahverkehr angeht. Ja, Bahnhöfe sind deutschlandweit eigentlich ein Angstraum geworden, auch ein Kriminalitätshodspot und wir wissen, dass Alkohol, na ja, eine Substanz ist, die das beschleunigt, ja, die auch Gewalt dann letztlich auslöst, zur Eskalation beiträgt und von daher ist der richtige Schritt und jetzt muss man die Deutsche Bahn was vorlegen, wie man sich das dann genau vorstellt, wie das in der Praxis umsetzbar ist. Mhm. Genau. Und bevor wir da zukommen, vor allen, was die Polizei vielleicht auch beitragen kann, aber es gibt ja diese Einschränkung im Zug selber weiterhin erhältlich, im Bahnhof selber auch weiterhin konsumierbar, nämlich wenn man es kauft. Also so ganz konsequent ist es nicht, oder? Ja, ich glaube, das muss man ausloten. Also ist ja jetzt schon angesprochen worden über den ganzen Tag, was ist z.B. bei Fußballspielen etc., ne? Große Fangruppen, die da kommen, ein Bierchen mit dabei haben und äh die Bahn reagiert jetzt auch auf Vorfälle, die nicht am Bahnhof passiert sind, sondern in den Zügen mit unter. Ja, da haben wir gravierende äh Vorfälle auch gehabt. Von daher konsequent wäre es dann auch das in den Zügen zu untersagen, weil es ergibt dann keinen Sinn. Also, wenn ich mit einem Kasten auf dem Bahnhof langlaufe und den darf ich da nicht trinken, aber dann im Zug wüssen auch alle, dass die Deutsche Bahn manchmal steht. Das heißt, es dauert dann auch ein paar Stunden, da kann man sich ordentlich ein antütern. Also konsequent wäre dann auch ein Verbot in den Zügen. So ein bisschen symbolisch als ob man mit dieser braunen Papiertüte rumläuft und jeder weiß, was drin ist. Aber jetzt mal zu diesem konkreten Verbot, wenn es denn umgesetzt werden soll. Wir haben ja in Berlin schon Erfahrungen tatsächlich mit einer gewissen Pilotphase an mehreren Bahnhöfen. Gibt es eine Alkoholverbot? Wie sind die? Wir müssen sagen, wir haben im Mai am Bahnhof zoologischen Garten und am Ostbahnhof hat die Deutsche Bahn damit begonnen und sind jetzt noch keine abschließenden Ergebnisse bekannt. Äh ist auch nach wie vor so. Ich war vorhin am zoologischen Garten beispielsweise, da gibt's immer noch Leute, die auf dem Vorplatz und der gehört ja nun dazu, weil es Deutsche Bahngelände auch einfach ist, auch weiterhin Bier trinken. Ähm, aber und das gehört, glaube ich, auch zu weit dazu, man muss dem ganzen auch ein bisschen Zeit geben. Ja, wir reden das jetzt schon vorher kaputt, so nach dem Motto, das kann ja alles gar nicht umgesetzt werden und so und diskutieren viel. Ich glaube, es ist ein konsequenter Schritt und die Deutsche Bahn macht jetzt auch deutlich, wir lassen das nicht weiter zu. Letztlich sind sie verantwortlich für die Sicherheit auf Bahnhöfen, auf Vorplätzen und in den Zügen. Und sie sind nicht nur in der Pflicht, das dann für das eigene Personal auch zu tun, dass sie nicht mehr angegriffen werden, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger, die mit der Bahn unterwegs sind. Von daher ist konsequent und hier übernimmt das Unternehmen dann auch eine Verantwortung. Das muss es übernehmen, wenn man aber dann sieht ja doch, dass ab und zu Polizei unterwegs ist auf den Bahnhöfen und auch in den Zügen. Das heißt, die Kollegen würden dann nicht eingreifen, oder? Ja, natürlich. Also die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei und wenn wir jetzt hier auf Berlin schauen, die BVG beispielsweise, das ist die Landespolizei damit drin, ist ja in jedem Bundesland dann auch anders geregelt, die nehmen sich natürlich nicht raus, wenn da Straftaten begangen werden. Ja, aber in erster Linie ist es so, dass die Deutsche Bahn in der Pflicht ist über die DB Sicherheit hier Kontrollen durchzuführen. Also sie sehen Bundespolizei auf Bahnfen, weil es natürlich auch Gewalt Hotspot ist und die Polizei wird auch weiterhin den Zukommen, wenn die Deutsche Bahn da ja das Bedürfnis hat und dann die Polizei auch fragt dort zu unterstützen. Aber das Durchsetzen dieses Verbots ist in erster Linie Angelegenheit der Deutschen Bahn und werden wir jetzt sicherlich in den Gesprächen in den nächsten Wochen uns das anhören, aber klar ist also wir können nicht alle Aufgaben dann auf die Polizei abwälen und Kollegen von der Bundespolizei und auch von der Landespolizei in Berlin haben genug zu tun. Mm. Und sehen Sie bei der Personalentwicklung der Bahn, also man sieht ja schon vermehrt Leute präsent, das finde ich kann man schon sehen, wenn man ein Zug unterwegs ist, aber wird das ausreichen, um eben solche Verbote jetzt in den nächsten Jahren, sagen wir mal, wirklich konsequent durchzusetzen? Ja, wir werden jetzt nicht von heute auf morgen da eine Nullage haben, ja, und Leute werden auch noch mit dem Bier umlaufen, aber es ist schon wichtig, dann auch eine Maßgabe zu haben, klare Statuten, wie darf ich mich bewegen auf Bahnhüpfen beispielsweise? Äh, da muss man dem vielleicht ein bisschen Zeit geben und ich glaube schon, wenn die Deutsche Bahn damit Platzverweisen arbeitet, wenn die Deutsche Bahn auch konsequent das ahndet, dass sich das irgendwann rumspricht und Leute, die die Bahn fahren, die fahren das ja auch nicht aus Spaß s, die wollen auch irgendwohin. Und wenn ich dann weiß, ich habe ein Bier dabei und krieg mein Zug nicht, weil ich hier das Bahnhof verwiesen werde, ja, das wird schon ein bisschen brauchen, aber ich bin da sehr positiv. Wir sollten es nicht gleich kaputt reden. Das sagt Benjamin Jendro und auch Messergeweiht ist ja ein Problem nicht nur in der Bahn, sondern überall und da reden wir gleich noch drüber. Danke schön für den Moment. Nach dem anfänglichen Schweigende Politik hat sich der Bundeskanzler bei den Eltern des Trier getöteten Studenten Marius gemeldet. Diese Messertat wurde mutmaßlich ja von dem afghanischen Migranten begangen, der psychische Probleme gehabt hatte. Das wirft nun auch bei Betroffenen die Frage auf, werden Menschen, die aus Krisengebieten kommen, einfach nicht gut genug durchleuchtet? Die Messertat von Trier wirkt nach. Am vergangenen Mittwoch wurde der 22-jährige Student Marius auf dem Rückweg vom Supermarkt erstochen, mutmaßlich durch einen gleichaltrigen Afghanen. Die Sachen passieren immer wieder und sie kommen immer näher. Sie führen zu uns in die Kleinstadt und das ist das hinterlässt uns doch schon sehr bedrückt. Seit Jahren bleibt Messergewalt in Deutschland auf hohem Niveau. So wurden allein im vergangenen Jahr insgesamt Fälle registriert, ein Anstieg um 0,8% im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die Bedrohung mit Messern hat zugenommen. Im Triererfall hat sich jetzt der Bundeskanzler bei den Eltern des getöteten Studenten gemeldet, ihn sein Beileid ausgedrückt. Insgesamt verschließe die Politik beim Thema Messergewalt aber die Augen, wenn sie aus dem migrantischen Milie begangen würde, findet Michael Kürrat. Die Tochter des Familienvaters wurde vor 3 Jahren bei einer Messerattacke in einem Regionalzug in Bruckstedt von einem staatenlosen Palästinenser [musik] getötet. Das beginnt dahin, dass wir erstmal sondieren müssen, wer in diesem Land ist, wo er sich befindet, was er für Pläne hat, was er vorht, welche Ausbildung er hat. Wir wissen es alles überhaupt gar nicht, außer das Bürgergeld, das fließt jeden Monat und jeder, der irgendwo etwas dagegen sagt, wird sofort stigmatisiert und beleidigt und mundtot gemacht. In Trier liegt im Rathaus inzwischen ein Kondolenzbuch für den getöteten Marius aus. Bis zur Beerdigung des 22-jährigen Studenten können sich Bürger hier eintragen. Also Messergewalt weiterhin ein ungelöstes Problem auch in Deutschland. Auch da die Fragen an Benjamin Jenrot, Sprecher der Polizei, der Gewerkschaft der Polizei in Berlin. Also ähm wir haben ja bei der Messergewalt den Versuch mit Messerverbotszonen gegenzusteuern. Ähm gibt's da schon eine Bilanz? Na, erstmal ist es grausam, was da im Trier passiert ist. Ist so, dass die Bundespolizei und auch die Berliner Polizei ja immer auch Bilanzen vorlegen. Müssen ganz ehrlich sein. Das ist ein reines Placebo, diese Verbotszon auch im öffentlichen Personen und Nahverkehr. Das hat sich Politik überlegt und hat reagiert auf das, was in Brocksted beispielsweise passiert ist, das was in Soling passiert ist. Ähm, wir werden Armor Täter, wir werden Terrortäter nie aufhalten können. Ja, was äh uns so ein bisschen fehlt, ist die Lösung für das alltägliche. Ja, alleine Wochenende in Berlin gab's wieder diverse Messerstechereien. entrier muss man sich das jetzt mal genau anschauen, aber klar Messer sind Alltagsgegenstände und sie werden halt mitgenommen. So und es gibt viel Konfliktpotenzial. Ja, wenn ich in der Bahn bin beispielsweise und mit jemanden aneinander gerate, wenn ich jetzt auch noch ein Messer dabei habe, dann bin ich auch bereit, es einzusetzen. Und wir haben diese tödlichen ähm Vorfälle immer wieder. Sie häufen sich, die Einschläge kommen näher und das ist nicht immer eine geplante Tat, sondern auch eine Kotschusstat. Deswegen sagen wir reines Placebos wird Terror und Amoktäter eh nicht abhalten können. Diese ausfernde Messergewalt, die wir haben im Alltäglichen, könnte man nur stoppen, wenn man endlich ein generelles Trageverbot in der Öffentlichkeit natürlich mit berufsbedingten Ausnahmen hat, aber warum brauche ich ein Messer in der Öffentlichkeit? Das ist völler Nonsens. Und wenn die Bundespolitik es ernst meint, dann müsste man das einführen. Werden wir auch nicht von heute auf morgen eine Nullage haben und auch nicht alles kontrollieren können. Aber es würde unseren Kolleginnen und Kollegen überhaupt die Möglichkeit geben, hier auch handlungsfähig zu sein. Mhm. Wobei das ja doch ein recht starker Schritt ist. Also, wenn man bedenkt äh, wenn man ein Stück Obst schneiden will, also ein Bekannter von mir hat gerade sein schönes Messer abgenommen bekommen dafür, das trifft hal eben die falschen auch, ne? Ja, Opel, wir müssen mal ganz ehrlich sagen, wir glauben hier auch an die Erfahrungswerte von Polizisten und Polizisten sind gut ausgebildet. Ja, worum geht's denn? Es geht vor allem darum, dass Menschen sich auffällig in der Öffentlichkeit bewegen. Jugendgruppen, die am Wochenende zusammenkommen, um sich eigentlich nur auf die Gusche zu hauen und die haben halt ein Messer dabei und da kommt's dann auch zu tödlichen Vorfällen. Es wird nicht jeder Mensch kontrolliert. So und wir reden ja in erster Linie auch nicht über eine Straftat, sondern vielleicht über eine Ordnungswidrigkeit. Heißt, ich kann mit Bußgeldern arbeiten. Auch der Obdachlose, der sich ein Apfel schneiden möchte, das ist ja mal so angebracht, oder der Vater, der mit seinem Sohn in Wald geht und Pilze schnitzen will, der ist nicht die Zielgruppe. Der wde auch nicht kontrolliert. Ja, und deswegen es ist, wenn es keine Straftat ist, ja, natürlich kann das passieren, aber ganz ehrlich, es werden immer wieder diese Fälle angeführt. Natürlich ist ein Eingriff, aber irgendwann müssen wir mal reagieren. Die andere Komponente, die im Trierrafall noch mit reinkommen, wir reden über jemanden, der eine psychische Erkrankung hat, warum wissen die Sicherheitsbehörden das nicht? Warum werden diese Dinge nicht zusammenfließen? Weil wir haben eine Menge Leute, die aus Afghanistan, Syrien, anderen Kriegsgebieten nach Deutschland kommen, die sind psychisch krank. So, wenn sie dann auch noch ein Messer dabei haben, sind Sie eine Gefahr und oftmals werden diese Daten, die fließen nicht zusammen. Ja, es hat jemand eine psychische Erkrankung, ist er vielleicht aufgefallen? Ist der Aufenthaltsstatus? Schauen wir uns mal alle Aok und Terrortaten in den letzten Jahren an. Ist immer das gleiche Täterprofil und dann müssen die Sicherheitswörden diese Daten auch endlich zusammen bekommen können, um dann handeln zu können. Da gibt's ein Ampelsystem grün, gelb, rot, Achtung, besonders gefährdet, vielleicht noch eine Radikalisierung im Social Media. Da müssen die Sicherheitsbehörden zugriffen können und das können sie momentan nicht. Hatte der Innenminister ja eigentlich auch versprochen. Herr Jendro, herzlichen Dank für Ihren Besuch. Ich danke Ihnen. Ja, und dann sind wir bei einem weiteren großen Problem. Sexueller Missbrauch von Kindern bleibt in Deutschland weiter sehr, sehr aktuell. Nach einem leichten Rückgang im Vorjahr sind die Fallzahlen wiedergestiegen. Das zeigt das neue Bundeslagebild des Bundeskriminalamtes. Kinderzimmer, Spielplatz oder Smartphone. Sexueller Missbrauch von Minderjährigen hat viele Gesichter. Häufig kennen die Opfer die Täter bereits. Bei mehr als jedem zweiten Fall kommt der Täter aus dem Umfeld des Opfers. Mehr als 17 000 Fälle von sexuell Missbrauch an Kindern registrierte das Bundeskriminalamt im vergangenen Jahr. Das sind knapp 5% mehr als im Vorjahr. Deutlich erhöht haben sich außerdem Straftaten im Zusammenhang mit Kinder und Jugendpornographischen Inhalten. Mit einem Zuwachs von 19,9% ist es der stärkste Anstieg im Lagebild. Nach Einschätzung von Innenminister Dobrint spielt dabei auch künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle. mit der Nutzung von KI die Veränderung von kinderpornographischen Inhalten, das heißt ähm die qualitative Weiterveränderung, dass die sehr einfach geworden ist und ähm von Leuten sehr niederschwellig genutzt werden kann. Bei Jugendlichen stieg auch die Zahl der Missbrauchsfälle. Die Ermittler zählten mehr als 1200 Fälle, ein Plus von 4%. Für eine Reduktion der Fallzahlen sehen Experten auch die Politik in der Pflicht. Wenn wir darüber nachdenken wollen, wie kann man diese Fallzahlen reduzieren, müssen wir also von verschiedenen Seitenbereichen nachdenken. Dazu zählend einerseits eine politische Agenda, die tatsächlich verbindliche rechtsbindende Maßnahmen für die Plattform fordert oder von den Plattformen fordert, die tatsächliche Kinderschutzmaßnahmen etablieren. Und wenn wir über Sexualdelikte in diesem Bereich nachdenken, dann bedeutet das also den Zugriff von womöglich erwachsenen Usern zu Kindern z.B. zu beschränken. Trotz der steigenden Fallzahlen gehen die Ermittler weiter von einem erheblichen Dunkelfeld aus. Viele Fälle von Missbrauch werden nie angezeigt. Opfer häuslicher Gewalt. Meistens ja Frauen sollen besser vor gewalttätigen Partnern oder Ex-Partnern geschützt werden. Dafür kommt die elektronische Fußfäse jetzt häufiger zum Einsatz. Das haben Bundestag und Bundesrat mit der Änderung des Gewaltschutzgesetzes beschlossen. Also künftig braucht man allerdings natürlich wieder mehr Personal für die Täterüberwachung. Debora Nebich berichtet. Auf den Meter genau können die Mitarbeiter der Überwachungsstelle beobachten, wie ein Täter sich einer Schutzperson nähert. Je nach Situation alarmieren sie das Opfer oder direkt die Polizei. Die elektronische Fußfessel kann so zum Frühwahnsystem werden und erneute Gewalt verhindern. Was eben hier nicht passiert ist, dass quasi jemand 247 getrackt wird, sondern nur dann, wenn ein Vorfall, wenn ein eine Auffälligkeit ist, kann die Gül überhaupt sehen, wo die betreffende Person, die auch wiederum anonymisiert ist, ähm sich aufhält. Hessen setzt bereits seit anderthalb Jahren auf die Fußfessel nach spanischem Modell. Neben den Gewalthätern erhalten auch die gefährdeten Frauen einen Tracker. Nach Angaben von Landesjustizminister Heinz gab es seitdem keine körperlichen Übergriffe mehr. ein Erfolg. Wegen der Neuregelung im Gewaltschutzgesetz braucht es in Zukunft mehr Personal. Das wird am Ende bedeuten, dass die gemeinsame Überwachungsstelle, die hier in Weiterstadt derzeit untergebracht ist, mit 32 Beschäftigten auf über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wachsen wird und wird dann bis zum Entkraftreden im nächsten Sommer des Gewaltschutzgesetzes so fit aufgestellt sein, dass sie dann eine Vielzahle neuer Fälle auch überwachen kann. Mehr als 171 000 Menschen wurden 2024 Opfer von Partnerschaftsgewalt. Rund 80% waren weiblich. Hessens Justizminister verweist auch auf den brutalen Mord an einer Frau in Kellheim vor einer Woche, wo eben genau das geschehen ist, dass ein Expartner, der verlassen worden ist von seiner Partnerin nach einer über 30-jährigen Beziehung, die Frau dort auf wirklich brachiale und blutige Weise vor den Augen von sehr, sehr vielen Augenzeugen tragischerweise in der Stadtmitte dort brutalst ermordet hat. Und das sind alles Fälle, die uns immer wieder sehr sehr nachgehen. Die elektronische Fußfessel kann eine Chance sein, Opfer zu schützen. Zum Einsatz kommen soll sie allerdings nur in sogenannten Hochrisikofällen. So, rund 3 Wochen nach der Blutat in Stade hat sich der mutmaßliche Täter nun das Leben genommen. Der 35-Jährige [räuspern] wurde heute früh tot in seiner Zelle aufgefunden. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen angeblich nicht vor. Der Sechsfachmord in Stade hatte Ende Juni bundesweit für Schlagzeahlen gesorgt, als der Beschuldigte in einer Mutterkindeinrichtung die anwesenden Sozialarbeiter mit einer Schusswaffe regelrecht hinrichtete. In der Einrichtung war seine dreimonatige Tochter untergebracht. Nach dem sechsfach Mord in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist der mutmaßliche Täter tot. Wie die Justizvollzugsanstalt Bremmerfde mitteilt, wurde der 45-jährige Fatti G leblos in seiner Zelle gefunden. Nach ersten Erkenntnissen soll er sich selbst stranguliert haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es bislang nicht. Grundsätzlich kann man keinen inhaftierten, keinen Untersuchungshaftbefindlichen 247 Dauer überwachen. Es sei denn, es geben Anlasspunkte Grund dafür. Ähm, mir ist nicht bekannt, dass der dort untergebrachte äh wfidale Gedanken gehabt haben soll oder die geäußert hat. Während eines Hilfepesprächs Ende Juni soll er in dieser Mutterkindeinrichtung plötzlich eine Schusswaffe gezogen und das Feuer eröffnet haben. Sechs Menschen starben, drei Mitarbeitende der Jugendhilfeeinrichtung und drei Beschäftigte des Jugendamts. Mehrere weitere Personen wurden verletzt. Auslöser der Tat war nach bisherigen Ermittlungen ein eskalierter Sorgerechtsstreit. Wochen zuvor war das wenige Monate alte Kind des Paares nach dem Verdacht eines Schütteltraum aus der Familie genommen worden. Die Mutter lebte daraufhin mit dem Säugling in der betreuten Einrichtung in Stade. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst mit dem Auto. Die Polizei stoppte den Wagen wenig später und nahm ihn fest. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes erlassen. Er soll schon unmittelbar nach der Tat Selbstmordgedanken geäußert haben. Die CDU Niedersachsen wundert sich daher über die nicht ausreichende Kontrolle des Tatverdächtigen. Das deckt sich mit Informationen von Welt. Wie wir aus dem Ministerium mitgeteilt bekommen haben, soll er wohl zum Zeitpunkt des Auffindens und auch durch die Todesbenachrichtigung und Bescheinigung des Notarztes gegen 6:30 Uhr wohl keine Körpertemperatur mehr gehabt haben. Eine Körpertemperatur, die nicht mehr vorhanden ist, deutet immer darauf hin, dass der Täter oder in dem Fall auch der ähm der sich selbst umgebracht hat, über stundenlang in dieser Zelle bereits tot liegen musste. Zu einem Prozess gegen den 45-jährigen wird es nun nicht mehr kommen. Die Ermittlungen zu seinem Tod führt jetzt die Staatsanwaltschaft. Aus unserer Parlamentsredaktion ist Gerit Sebald zugeschaltet. Gerit, der Mann soll also schon vorher Suizidabsichten geäußert haben. Wieso wurden da von Seiten der Polizei keine Vorkehrungen getroffen oder der Haftanstalt? Ja, tatsächlich ist das ja genau die Frage, die sich ja jetzt sehr schnell, sehr unmittelbar eben auch nach dem Bekannt werden dieses Suizids stellt und es ist direkt zum Politikum geworden. Wir haben es ja gerade gehört. Die CDU in Niedersachsen, die will das jetzt aufgeklärt haben. Die greift auch tatsächlich ziemlich rabi die Justizministerin der SPD aus Niedersachsen an. Ähm, es wird sowieso vorgeworfen, dass auch in der in im ganzen entstehen und im Laufe dieses Falls sehr viele Verfehlungen des Justizministeriums in der ganzen Behandlung dieser Sache ähm passiert sein. So, das Ganze hat sich jetzt sehr schnell zu einem politischen Thema entwickelt innerhalb der Land äh innerhalb Niedersachsens und zwar auch aus diesem Grund, dass so ein Suizid natürlich auch bedeutet, dass jetzt dieses Verfahren gegen den Täter natürlich eingestellt wird und das heißt jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie wird dieser Fall eigentlich jetzt vollumfänglich aufgeklärt? Klar, es wird eigentlich versichert, dass das jetzt weitergeht, beispielsweise noch weiterhin ermittelt wird, ob es mit Wisser gibt. Aber das Ganze nimmt dadurch natürlich jetzt schon eine andere Wendung, die natürlich insbesondere auch für Angehörige und Betroffene dieses Vorfalls problematisch sein könnte, weil natürlich die Nachvollziehbarkeit, die die Strafzügbaren jetzt anders laufen, also die äh die Mühlen da jetzt anders malen, als es noch vor diesem Selbstmord war. Und wir haben es ja gehört, also tatsächlich war es schon bekannt, dass der Täter sich unmittelbar nach seiner Tat eigentlich erschießen wollte, aber das nicht funktioniert hat. Und deswegen stellt man sich jetzt natürlich wahrscheinlich auch ein bisschen zurecht die Frage, wieso wurde dieser Täter in der JVA nicht stärker überwacht? Ger, vielen Dank für deine Einordnung. Danke schön. Erneut ist eine Studentin der Universität Trier Tod aufgefunden worden. Nach Angaben der Polizei deuten die Verletzungen wohl auf ein Tötungsdelikt hin. Die 29-Jährige war von ihrer Mutter als vermisst gemeldet worden. Im Falle des vor 6 Tagen bei einem Messerangriff getöteten Studenten fordern Angehörige anderer Gewalttaten jetzt ein härteres politisches Durchgreifen. Mario Stick war gerade auf dem Weg vom Supermarkt. Weniger Augenblicke später war er tot. Die Polizei glaubt, er war ein Zufallsopfer, denn Täter und Opfer kannten sich nicht. Seine Eltern fordern deswegen von der Politik Konsequenzen zu ziehen, damit solche Taten in Deutschland nicht mehr passieren. Auch Angehörige anderer Gewaltopfer beklagen in Deutschland, dass dort nur geredet und zu wenig getan wird. So auch Michael Kürrat. Im Januar 2023 war seine Tochter bei einem Messerangriff in einem Regionalzug in Brockstedt ermordet worden. Tatmotiv, Tatergang und Tatwaffe ähneln der Tat in Trier vergangene Woche. Es gibt nichts Wichtigeres und nichts ehrlicheres in unserem Leben, was wir jemals zu sehen bekommen, als das Lachen eines unserer Kinder. Da ist ein Kinderlachen kennt keine Hautfarbe, keine Herkunft, keine Sprache, keine Religion und er ist recht, keine politischen Befindlichkeiten. Und wir opfern das Lachen und das Leben unserer Kinder mit einer Leichtfertigkeit, weil irgendwelche politischen formellmotivationen nach fehlen laufen. Und das bin ich auch ebenso bereit wie Familie Dick nicht mehr zu tragen. Wir wollen noch mal tiefer einsteigen in den Fall von Trier Mario Stick, der da getötet worden ist. Alexander Dinger ist jetzt bei uns Ressourleiter unseres Investigativressource bei Welt. Alex, schön, dass du da bist. Hallo, ihr hattet die Möglichkeit auch in die Akte des Tatverdächtigen noch mal reinzuschauen und hieß es ja auch relativ schnell von der Politik. Der war bisher oder galt als sehr gut integriert. Also hätten die Behörden den überhaupt auf dem Schirm haben können, nach all dem was man bisher so wusste? Also Jain, die Antwort ist hier ein bisschen differenzierter, als wenn man sich jetzt diese Akte anguckt von ihm beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Da kann man sagen, der ist 215 im Zuge der großen Flüchtlingswelle hier nach Deutschland gekommen. Alles, was wir jetzt wissen, von Behördenkontakten, er ist von seinen Eltern getrennt wurden, war also allein reisender, minderjähriger Flüchtling, war damals 12 Jahre alt und äh in den Behörden hat man uns gesagt, es hat ihn schwer traumatisiert. Äh, deswegen auch um psychologischer Behandlung so das ist sozusagen das äh ja, man hätte es auf dem Schirm haben können, das Nein, äh er hat wirklich eine fast weise Weste. Also er ist nicht irgendwie religiös aufgefallen, nicht durch irgendwelche Straftaten. Es gab zwei, sage ich mal, geringe Taten. einmal führen führen eines Kraftfahrzeuges, wie es so schön im Behördendeutsch heißt, ohne Versicherungsschutz und einmal soll er ein Schlagring an seinem Schlüsselbund gehabt haben oder ein Schlagringen eben nicht im Gegenstand und beides wurde wegen Geringfügigkeit eingestellt, aber er wurde ja psychiatrisch behandelt äh und gibt es da möglicherweise Hinweise auf die spätere Tat? Ähm, also das ist jetzt die große Frage, die auch wir uns stellen. Also er ist vor der Tat in psychiatrischer Behandlung gewesen, was wir nicht wissen wann und warum. Also der Mauern die Behörden, das wollten wir uns auch auf mehrmalige Frage nicht beantworten. Und das ist jetzt halt die große Frage, die Behördenkontakte, mit denen wir sprechen konnten, die haben uns gesagt, na ja, wenn du als Zölfjähriger über die äh iranisch-türkische Grenze irgendwie nach Deutschland kommst im Zuge des großen Flüchtlingdrecks ähm damals 2015 und das ohne Eltern, das ist natürlich eine Psych eine eine psychische Ausnahmesituation, also das würde niemand ohne posttraumatische Belastungsstörung äh überstehen. Und das ist halt diese große Frage, ob man das hätte äh verhindern werden können durch eine andere Betreuung. Ja, n gibt's ja dann viele, die direkt sagen, wir kümmern uns da nicht genug, wir haben die Leute nicht genug auf dem Schirm, also auch mit deren Bedürfnissen sozusagen und hat ja heute Innenminister Alexander Dobrin da relativ deutlich drauf geantwortet, so nach dem Motto, wir können uns eben nicht auf überall um alle psychischen Erkrankungen hier in Deutschland kümmern. Also wie sind denn da die Zahlen? Wie sind die Kapazitäten überhaupt? Also da kann man jetzt mal stark vereinfacht gesagt, dass das System absolut eine Belastungsgrenze ist und wenn man da reinhört, äh ich meine, wir haben Föderalismus, wir haben 16 Bundesländer, 16 unterschiedliche Regelungen und wir hatten schon mehrere Taten. Also, ich erinnere an den an die Amagtat in Hamburg damals bei den Zeugen Jehovas, wie ich erinnere an Bruckstedt. Wir haben gerade die Anmoderation gehört. Ich erinnere an Scha an Aschaffenburg äh im Bundestagswahlkampf äh 2025, wo es eine Riesen Debatte gab und jetzt gibt's erneut äh so eine Tat und wir stellen wieder fest, dass der Maßregelvollzug äh nicht so richtig funktioniert und dann sage ich, ich muss so hart sagen, guten Morgen. Also äh das diesen Befund, den haben wir jetzt schon seit mehreren Jahren. Aber welche Konsequenzen müsste man denn denn eigentlich daraus zehen, wenn wir einfach keinen Überblick haben, welche Vorerkrankungen die Menschen haben, die hierherkommen eben oder auf ihrer Flucht äh welche Erkrankungen oder welche Belastungen dazuekommen sind. Das ist ja letztenendes ein Fass ohne Wohnen. Äh richtig. Also jetzt wieder stark vereinfacht. ähm besserer Datenaustausch. Ja, also auch mit den Ermittlungsbehörden, da sagen natürlich wieder Leute, Moment mal, äh Datenschutz, also bloß, weil ich vielleicht eine psychische Ausnahmesituation habe, wie ich noch lange neh irgendeiner Akte landen, das kann ich auch alles nachvollziehen, aber Fakt ist, wir haben 16 Bundesländer und wenn in Hamburg was passiert, ist es noch lange nicht, dass es die Behörden in Rheinlandfalz wissen. Alexander Dinge, vielen Dank für die Einordnung. Danke schön. So, jetzt hängt's an zwei Herrschaften, die müssen nämlich gemeinsam entscheiden. Die Rede ist von Kanzler März und CSU Chef Söder. Die haben nämlich das Vorschlagsrecht zu bestimmen, wer also auf Jens Sparn als Unionsfraktionschef folgen soll. Kommende Woche Mittwoch um 14 Uhr trifft sich dann auch die Fraktion zur Sondersitzung. Ja, und dann werden die Abgeordneten den Vorschlag hoffentlich mit breiter Mehrheit annehmen. So formulierte es Markus Söder heute. Zu konkreten Namen hält man sich allerdings weiter bedeckt, sogar diejenigen, die selbst hoch gehandelt werden. Mehr von Achimsa. Die Woche hatte für die CDU mit einer Krisensitzung begonnen. Das Präsidium war in der Parteizentrale zusammengekommen, um darüber zu beraten, wer die Fraktion nun führen soll, nachdem Jens Sparn zurückgetreten ist. Am Ende gab es zwar noch keinen Kandidaten, aber einen Fahrplan. Wir werden am nächsten Mittwoch mit einer Sondersitzung der Bundestagsfraktion ähm die Wahlen hier in Berlin durchführen und der Parteivorsitzende der CSU und ich sind äh verabredet zeitnah einen entsprechenden Vorschlag an die Fraktion zu unterbreiten. Für die Sondersitzung am 29. Juli in Berlin wurden alle 208 Abgeordneten der Unionsfraktion per SMS eingeladen. Die Parlamentarier werden dafür extra aus der Sommerpause geholt, die am 10. Juli begonnen hat. Bis dahin wollen Bundeskanzler März und Bayernsministerpräsident Söder einen Personalvorschlag für den Fraktionsvorsitz erarbeiten, der die Einbindung der Fraktion sicherstellen soll, völlig unabhängig von persönlichen Interessen. Die Frage, wen ich mir wünsche, ist nicht entscheidend. viel wichtiger ist wenig Vorschlage und das wird am Ende von Friedrich Merz und mir gemeinsam gemacht und wir werden nächste Woche am Mittwoch dann ein gemeinsam Vorschlag präsentieren, der dann hoffentlich große Zustimmung findet. Gehandelt werden einige Personen, die sparsmächtiges Amt übernehmen könnten. Gefallen ist der Name von Gesundheitsministerin Nina Warken. Sie hat Außenseiter Chancen. Auch wenn Generalsekretär Carsten Linnemann den Job übernehme, gäbe es viel Beifall in der Partei. Kanzleramtschef Torsten Frei gilt ebenfalls als heißer Kandidat und sogar ein CSU-mann ist im Rennen Bundesinnenminister Alexander Dobrint der starke Mann im Kabinett März. Doch der will sich nicht an Personalspekulationen beteiligen, blockt Fragen zu seinem möglichen Interesse am Amt ab. Alles, was ich an Hinweisen in irgendeine Richtung gehen würde, würde wahrscheinlich nur falsche Spuren ermöglichen. Das will ich nicht, sondern wir warten ab, was die Beratungen der Parteivorsitzen ergeben. Bis Ende Juli werden die Unionsspitzen noch viel telefonieren, denn auch eine Umbildung der Regierung im selben Atemzug steht als mögliche Option im Raum. Wie gewohnt, jetzt ist es Zeit für unseren Klartext. Meine Welt, meine Meinung heute mit Sebastian Geisler, Bildpolitikredakteur. Schön, dass du da bist. Hallo. Guten Abend. Hallo. Grüß euch Abend. Schauen wir gleich auf deinen Verlierer des Tages. Das ist das deutsche Gastgewerbe, denn im Mai, da hat man einen Umsatzdämpfer erlitten. Wird nicht mehr so viel getrunken. Ja, also 2 % ging das jetzt runter, der der Umsatz in Bars, Kneipen, Restaurants. Und noch besonders dramatisch ist, wenn man schaut auf die Zahlen vom Statistischen Bundesamt im Vergleich zum Vorjahresmonat, da ist ein Einbruch von 6% zu beklagen. Also es ist offensichtlich so, dass immer mehr Menschen in Deutschland sich das einfach nicht mehr leisten können oder daran sparen, ins Restaurant zu gehen. Früher war es das so, hat man gesagt mit der Familie irgendwie die Kinder haben vielleicht gutes Zeugnis mit nach Hause gebracht, Mensch, komm heute gehen wir mal schön zum Griechen, da darfst ja ausnammsweise auch mal eine Cola bestellen oder so. Das sind genau die Sachen, wo viele Menschen sagen, können wir uns nicht mehr leisten, müssen wir rigos wegstreichen und das ist natürlich auch dramatisch fürs Gastgewerbe, die haben Probleme mit dem Mindestone z.B. auch mit dem Bürgergeld, Personalpreme und so weiter. Ich habe neulich selbst mal im Restaurant gesessen, hab mit gehört, dass jemand sagte, Mensch, das ist aber teuer geworden hier Schnitzel und dann sagte sagt der K: "Haben Sie Glück, dass sie diese Woche kommen, da kommen Montag 4 € drauf. Äh eigentlich müssen wir 8 € drauf schlagen, aber das ist nicht durchsetzbar. Da können wir da können wir zumachen. Äh und das ist die Lage des Gastgewerbes und ich bin froh über jeden Gastronom, der überhaupt noch äh durchhält in Deutschland. Dein Gewinner des Tages heißt Michael Kürrat. Ist der Vater einer jungen Frau, die vor drei mehr als drei Jahren in Brued im Zug ermordet worden ist. Ja, äh Herr Kürrad, ein wie ich finde sehr beeindruckender, resilienter Mensch, der sich sehr engagiert auch für die Angehörigen äh also für Opferfamilien, die die Menschen verloren haben durch solche ähm äh Gewalttaten. Und es gab jetzt einen ganz ähnlichen Fall in Trier, wo der Student Marius 22 Jahre alt, getötet wurde auch von einem abgelehnten Asylbewerber und man sagt der Kürrat, es seien im Grunde immer, es ist immer dasselbe Täterprofil, es ist dasselbe Tatwerkzeug, nämlich ein Messer und es sind am Ende oft dann eben auch dieselben Flosken von Politikern, die kommen. er fordert die Politik auf, endlich ins Handeln zu kommen und uns Bürgern den Schutz zu gewähren, den der Staat uns eigentlich verspricht, dass wir durch Grenzschutz an der Außengrenze vor dem Grenzübertritt von Menschen geschützt werden, vor Menschen geschützt werden, die da äh gefährlich sein können und das aber auch, wenn Gefährder durch Deutschland laufen, durch unsere Fußgängerzonen hier im öffentlichen Raum, dass man dagegen etwas unternimmt und das z.B. Da sagte mir auch Manuel Ostermann von der deutschen Polizeigewerkschaft, dass wenn jemand als psychisch auffällig festgestellt wird, dass die Polizei vor Ort darüber informiert werden muss. Da flüssen fließen teilweise diese Informationen gar nicht und am Ende kann es nur so gehen, dass man äh feststellt, wer ist da eigentlich im Land und wer eine solche Gefährdung darstellt, der muss Ding festgemacht werden in abschieberhaft. auch da sind die Kapazitäten zugeringen und dann eben tatsächlich auch außer Landes gebracht werden und da muss die Politik dringend ins Handeln kommen und ich finde es sehr beeindruckend, wie Herr Kürrat sich hier engagiert in dieser Sache. Ja, kommen wir zu deiner Nachricht des Tages. Die Deutsche Bahn greift jetzt härter durch gegen Vandalismus und Kriminalität auf den Bahnhöfen. Ja, ich kann nur sagen richtig so. Also es ist offenbar so, dass in zwei Dritte der Fälle, wenn es um Übergriffe auf Bahnbedienstete geht, Alkohol im Spiel ist. Deswegen sagt die Deutsche Bahn, das haben wir beild erfahren und äh berichtet, ab Mitte Oktober will man an den 5400 Bahnhöfen und Haltepunkten in Deutschland in den Bahnhofshallen und im im äh Gleis und Bahnsteigbereich äh Alkoholverbot erlassen und auch durchsetzen. Weiterhin kann man im Bahnhofsrestaurant vielleicht äh ein Bier trinken, aber dass Leute sozusagen da abhängen und eine Büchse Bier trinken und vielleicht auch dann Fahrgäste ängstigen oder dass dann was eskaliert, das will man einden und das finde ich auch richtig so. Äh, die Bahnhöfe sind am Ende keine Sozialstation äh sondern sind Knotenpunkte für den Nahverkehr und auch Fernverkehr und äh das ist gut, dass die Bahn versucht dieses Problem in Angriff zu nehmen. Ja, kommen wir zum Thema, was dich richtig auf Temperatur bringt. Sebastian, das ist mal wieder der Versuch, eine Professorin zu canceln. Ja, äh eine äh Frau äh Ute Barien äh, die an der Heinrich-Chein Universität in Düsseldorf einen Vortrag halten wollte, am Ende auch gehalten hat über äh Transidentitäten, so im Sinne von es gibt nur zwei Geschlechter und wenn ein Mann sich als Frau fühlt und so weiter, hat es andere Ursachen und sie hat da das Differenziert durchaus dargestellt, aber es hat natürlich Transaktivisten sofort auf die Zähne gebracht, 500 Leute, die dann kamen und versucht haben diese Frau da quasi zu vertreiben und auch gefordert haben, das sei also wissenschaftsfeindlich und sie müsste da quasi von der Uni gejagt werden. Das ist dann mit Polizeiaufgebot und auch Sicherheitsbediensten im Saal durchgesetzt worden. Es gab Störversuche, aber dass sie ihren Vortrag halten konnte. Und ich muss da ganz klar sagen, äh äh die die Waffe in Universitäten ist sozusagen das Wort und das Argument und es ist ein Debattenraum und es ist gut und richtig, das durchgesetzt wurde äh dass dort ein Austausch stattfinden konnte äh und nicht jemand einfach so vertrieben wird. Also sowas darf gar nicht er einzuchhalten in Deutschland, dass man versucht so Leute, die versuchten sich wissenschaftlich zu äußern äh Mondtot zu machen. Meine meine Meinung, Sebastian Geisler, danke, dass du da warst. Danke sehr. Danke euch. Ja. Und Riesenzoff, wir haben gerade drüber gesprochen an einer Düsseldorfer Uni. Eine Professorin wollte eine kritische Vorlesung zum Thema Transidentitäten halten und löste damit eben einen massiven Protest der Studentenverbände aus. Ja, doch. Man muss sagen, die Unileitung ist nicht eingeknickt. Wir konnten auch von mit der Rektorin sprechen und schauen noch mal auf die Argumentationslinien in diesem Streit. Ein wissenschaftlicher Vortrag und eine ganze Universität ist in Aufruhr. An der Düsseldorfer Heinrich Heine Universität steht eine Professorin massiv in der Kritik. In einer Vorlesung, wie Sie das Thema Transidentität kritisch hinterfragen. Linke Studierenden Verbände laufen Sturm. Sie werfen der Dozentin Menschenfeindlichkeit vor und fordern drastische Konsequenzen. Ein Kappus Verbot und den sofortigen Rauswurf. Vor dem Hörsail machen die Demonstranten ihrem Ärger Luft. Ich möchte meine Freunde und alle Menschen Tranzen unterstützen, einfach aus dem Grund, dass sie Menschen sind und auch Menschenrechte haben. Ich finde, das ist gar nicht in Ordnung, dass Transsexualität als eine Ideologie dargestellt wird. Das ist entgeht a unserer Gesellschaft. Das gehpricht entspricht nicht der Gesellschaft, die ich mir für uns wünsche und es entspricht auch nicht dem, was eine Universität veranstalten sollte, wofür eine Universität stehen sollte. Anders sieht das die Universitätsseitung selbst. Sie stellt sich schützend vor die Professorin. An der Universität [räuspern] herrscht nur mal Forschungs- und Wissenschaftsfreiheit und dazu gehört, dass man Ergebnisse auch veröffentlichen darf. Es ist nicht akzeptabel, jemanden im Vorfeld zum Schweigen zu bringen. Also, wir sind Universität und das ist, wir sind gerade ein Raum des offenen Diskurses und dann sollte man wissenschaftlichen Argumenten auch mit wissenschaftlichen Argumenten begegnen und nicht dadurch, dass man die Debatte komplett verhindert. Immer wieder sorgen Angriffe auf die wissenschaftsfreie Verschlagzeiten. 2022 musste ein Vortrag zur Geschlechtervielfalt der Biologin Marie Luise Vollbrecht nach massiven Protesten zunächst abgesagt werden. Ihre These: Es gibt nur Mann und Frau. Für sie folgt das Vorgehen der Aktivisten in Düsseldorf einem bekannten Muster der Einschüchterung. Der Sinn dieses Protestes ist ja eigentlich auch Gewalt auszuüben, indem die Bedrohung besteht, dass ähm das so eingeladen wird, auch in den Hörsaal zu gehen. Ähm dass man erwarten muss, dass es dann ähm dort zu Vorkommnissen kommt. Soweit kam es bei beiden Veranstaltungen nicht, auch dank Polizeischutz. Die Professorin konnte ihren umstrittenen Vortrag schließlich ohne größere Störungen halten. Weitere wichtige Themen des Tages haben wir jetzt kurz und kompakt zusammengefasst. US-Präsident Donald Trump hat Zölle von 50% auf eine Reihe von Waren aus Kanada verfügt. Grund für die Maßnahme sei eine diskriminierende Behandlung von Alkohol, Automobil und Mkereiprodukten aus den USA. Kanada wies die Vorwürfe umgehen zurück. In Südeuropa wüten mehrere Waldbrände. Besonders in Spanien spitzt sich die Lage zu, ein seit Donnerstag nordöstlich der Hauptstadt Madrid wütende Feuer breitet sich immer schneller aus. Auch in Frankreich kämpft die Feuerwehr im Süden des Landes weiter gegen mehrere Brände. Wegen der Vorfälle nach dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien hat der Fußballweltverband [musik] FIFA eine Untersuchung eingeleitet. So soll der argentinische Spieler Paredes nach Apfiff eine Tätigkeit begangen haben. Zudem könnten sich die Ermittlungen auch gegen Molina und Cotrainer Ayala wegen möglichen Feehverhaltensrichten wie Medien berichten. Bereits während des Turniers gab es viel Kritik am Verhalten der argentinischen Spieler. Die Wahrscheinlichkeit steht bei 1 zu 15 Millionen. So selten sind natürlich gezeugte Vierlingsgeburten. In Australien hat jetzt eine 34-jährige eineige Vierlingsmädchen zur Welt gebracht. Emily, Harriet, Alexa und Katherine sind alle gesund. [musik] Weitere Kinder wollen die Eltern nach eigenen Angaben keine mehr. Der Mann, der sechs Menschen in einem Mutterkindheim in Stade getötet hat, hat sich im Gefängnis selbst das Leben genommen. Wie es zu dem Suizid kam, ist bislang unklar. Ein Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt entdeckte den Täter bei einer Routinekontrolle in seiner Einzelzelle. Hinweis: Auf ein Fremdverschulden gibt es demnach nicht. Ende Juni erschoss der 43-jährige mehrere Mitarbeiter des Jugendamtes Hannover sowie der Schutzeinrichtung in Stade. Hintergrund der Tragödie war offenbar ein Sorgerechtsstreit um die kleine Tochter des Verdächtigen. Der Mann wurde kurz nach der Tat auf der Flucht festgenommen und befand sich seitdem in Untersuchungshaft. Gegen den 45-jährigen lag zudem ein offener Haftbefehl aus der Türkei vor. Bereits in der Nacht zum Montag hat sich ein brutaler Übergriff im Landkreis Würzburg ereignet. Ein Syrer hat einen Mann in Höchberg offenbar wegen eines Israelansteckers an seiner Kleidung angesprochen und dann verprügelt. Mehrfach soll der Syrer gegen Kopf und Oberkörper des Opfers getreten haben. Erst als die Polizei eingrief, ließ er von ihm ab. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt, die deutsch-raelische Gesellschaft bestätigte auf Instagram, dass der schwerverletzte Mann Mitglied bei Ihnen ist. Entsetzt von dem Übergriff ruft die Organisation jetzt zu Mahnkundgebungen in Würzburg am Freitag auf. Aus unserer Politikredaktion Gerit Sebald bei mir im Studio. Gar, du hast dich mit dem Fall beschäftigt. Welche weiteren Details zu dieser Tat hast du denn? Ja, genau. Ich habe, als ich das gehört habe, auch mal versucht ein bisschen zu recherchieren. Konnte jetzt auch mit Kreisen sprechen, die auch unter anderem mit dem T mit dem Opfer sprechen konnten. Äh vieles ist jetzt auch schon bekannt. Z.B. auch, dass das Opfer einen Wirbelbruch erlitten hat. Also, das hat die Bildzeitung jetzt schon die Info. Die Info habe ich tatsächlich auch. Also, das ist ein wirklich wirklich ähm brutaler Überfall gewesen. Weitere Infos ist es wohl an der Bushaltestelle passiert. Ähm, es ging tatsächlich um diesen Pin am Reiver, eine Israelfahne. Es soll wohl erst eine Diskussion darum gegeben haben, die vielleicht am Anfang sogar noch relativ sachlich geführt wurde und dann soll der Täter unvermittelt auf das Opfer eingeschlagen haben. Ähm, spannend auch. Der Täter soll auch gesagt haben in der Diskussion, Israel würde ja auch überall die schwulen Fahnen aufhängen. Wo genau er jetzt damit meinte, ist unklar. Aber man hat hier definitiv dann auch, ich sag mal, homophobe äh eine homophobe Mentalität, die noch dahinter steckt, was man ja oft erlebt, was, ich sag mal, wenn es diese ausländische Ideologie, die auch eine Kategorie ist, wenn man äh nach dem Täterhintergrund fragt bei der polizeilichen Kriminalstatistik, dass das oft so in einer Kombination ist, ähm gar nicht nur religiös motiviert, aber trotzdem von einem Antisemitismus, aber oft auch von einer extremen Homophobie geprägt. Ähm, der Täter hat auf das Opfer eingetreten, als er am Boden lag. Ähm, Passanten sollen nicht eingeschritten sein. Es gab wohl welche, in der Nähe waren, die haben dann allerdings immerhin die Polizei geholt, die dann den Täter auch festnehmen äh konnte. Mhm. Du hast ja gesagt, der Verdächtige ist ein Syrer, da gibt's ja eben immer wieder Debatten auch um äh antisemitische Angriffe, Gewalttaten eben auf Menschen, die man eben dem Judentum oder Israel zuordnet. Wie muss man diese Zahlen zu den Hintergründen bzw. zu den mutmaßlichen Tätern denn einordnen? Ja, man muss wirklich sagen, da darum gibt es eine schon Jahre ähm entsponnene Debatte um die Zuordnung. Die polizeiliche Kriminalstatistik fragt, was ist die Motivation, die Motivlage der Täter? Und wenn es dann um diese extremistischen Formen geht, dann gibt es rechte Täter, Rechtsextremismus, linke Täter und jetzt das immer stärker werdende, entweder religiös religiös motivierte Ideologie im beispielsweise Islamismus oder eben, was ich ja schon angesprochen habe jetzt diese ausländische Ideologie, die zwar keine Islamisten sind, aber eben wie jetzt vielleicht der Täter hier aus Syrien hierherkommt wegen seiner Identität, seiner Ideologie, die von zu Hause mitbringt, sagen wir so dann eben extremistische Straftaten begeht und da muss man erstmal sagen, diese Kategorie, die ist in der polizeilichen Kriminalstatistik stetig nach oben gegangen, hat jetzt 2025 dann auch einen Höchstand erreicht. Man muss grundsätzlich sagen, dass die Zahlen antisemit antisemitischer Übergriffe seit dem 7. Oktober äh stetig gestiegen sind, 2025 auch einen Höchststand hatten. Die Debatte entsteht allerdings darum, dass viele hinterfragen, dass die Zahlen stimmen, weil noch immer ist über die Hälfte von Rechts, also immer noch sind die meisten antisemitischen Straftaten laut der polizeilichen Kriminalstatistik von rechten Tätern verübt. Die Kritik daran ist, dass es tatsächlich lange Zeit so war, dass wenn kein Täter ermittelt wurde und das ist sehr sehr häufig der Fall, dann wurde eine antisemitische Straftat automatisch rechts zugeordnet, weil man der Meinung war, das ist das Wahrscheinlichste. Mhm. Da hat haben die Behörden angepasst. Es ist nicht mehr so, dass es automatisch rechts zugeordnet wird. Allerdings braucht es schon ähm Indizien, dass es nicht von rechts kommt, wenn kein Täter ermittelt wird. eine Zeugenaussage beispielsweise, die sagt, es wurde ein islamistischer Ruf gerufen oder ein arabischer Ausbruch z.B. oder wenn es z.B. in Neuköln wird eher davon ausgegangen, dass es natürlich keine rechter Übergriff ist, wenn es antisemitische Straftaten gibt, aber man muss sagen, diese Statistik ist immer noch nicht perfekt, weil wenn es all gibt, die Zahlen immer noch bei rechts einzahlen und diese Debatte wird weitergeführt. Man muss schon sagen, die Behörden, die sind da dran, die kennen das Problem ähm und befassen sich auch damit. Aber tatsächlich ähm wird der Phänomenbereich religiöser und ausländischer Ideologie einfach stetig größer und das ist ein Phänomen, dem man sich jetzt stellen muss. Ger vielen Dank für diese interessante Einordnung. Danke schön. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben seine neuesten Angriffe gegen den Iran beendet. Die USA griffen inzwischen in der zehnten Nacht in Folge an. Ziele sein militärische Einrichtungen gewesen, heißt es. Der Iran meldet unterdessen Explosionen in mehreren Gebieten des Landes. Mit den Angriffen wollen die USA, Irans Fähigkeitsschwächen Handelsschiffe in der Straße von Hormos zu attackieren. Die Meerenge ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Ölhandel. Und aus Kaisers Lautern zugeschaltet ist jetzt der Irankenner und Terrorismusexperte Hans Jakob Schindler. Herr Schindler, ich grüße Sie. Hallo, Iranspräsident Peschkian, der sagt, sein Land befinde sich in einem vollumfänglichen Krieg mit den USA. Donald Trump droht gleichzeitig mit Rache, wenn weitere US-Soldaten getötet werden sollten. Wie verhärtte sind denn die Fronten zwischen den beiden Kriegsparteien jetzt wieder? Muss man sagen wirklich sehr verhärtet. Also einerseits sehen wir, dass die Eskalationssprale einfach automatisch weitergeht. Die iranische Seite hört schlicht und ergreifend nicht auf, den zivilen Schiffek zu beschießen. Auch wieder vor einigen Stunden in der Nähe von der Küste von Oman außerhalb der Straße von Homos jetzt mittlerweile auch. Das heißt, äh dieses Hin und Her geht einfach weiter. Klar ist, die amerikanische Seite braucht eigentlich, wenn sie denn Diplomatie wollte und der Außenminister der USA Rubio hat gesagt, man sind immer offen für Diplomatie, aber man braucht einen Verhandlungspartner, der sicherstellen kann, dass etweige Zugeständnisse auch eingehalten werden können. Und das war jetzt in den letzten Monaten einfach klar nicht der Fall. Die iranische Seite konnte die Straße von Homos oder hat die Straße von Homos nie wirklich geöffnet. Sehr wahrscheinlich, weil die Hardliner in den Revolutionskarten nicht auf die Verhandler hören. Es wurde zugesagt zum Waffenstillstand die Straße zu öffnen. Es wurde zugesagt bei der Zeichen des Mus die Straße zu öffnen und es hat de facto nie stattgefunden. Es ist auch klar, dass bis zu den Wahlen im November die US-Administration sehr unwahrscheinlich entscheiden wird noch mal massiv militärisch vorzugehen, aber es gibt auch einen Tag nach den Wahlen. Neben der Straße von ist ja auch das iranische Atomprogramm ein wichtiger Streitpunkt. Laut einem Bericht des Wall Street Journals unter Berufung auf israelische und amerikanische Geheimdienste wurde jetzt ein Großteil der iranischen Zentrifugen offenbar in Tunnellagen rund 90 bis 130 140 m unter massiven Fels nah der Atomanlage Natanz gebracht. Könnten die USA denn diese Zentrifugen in dieser Tiefe überhaupt noch zerstören, wenn sie es den versuchen sollten? Das ist nur sehr schwer. Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man tatsächlich dann eine Atomwaffen einsetzen müsste, aber natürlich kann man den Zugang zu diesen Zentrifugen, also irgendwo muss dann ein Zugang bestehen, dass man überhaupt in den Tunnel reinkommt. Den verschließen, das können die Iraner relativ einfach wieder ausgaben. Die erwartet, sichert natürlich jetzt das Regime die Teile des Nuklearprogramms, die noch nicht zerstört waren, also Zentrifugen Ersatzteile, möglicherweise auch Teile des angereicherten Uraniums, um es eben sollte dieser Konflikt irgendwann sich weiter beruhigen oder wieder beruhigen oder äh fertig sein, da natürlich wieder aufzubauen, denn das ist ein weiteres Verhandlungselement der iranischen Seite, das Atomprogramm, wie weit man da überhaupt in der Lage ist oder willens ist Zugeständnisse zu machen auf der Seite des Regimes, bleibt abzu zu warten. Mm. Über die Straße von Mos haben wir jetzt gerade eben äh gesprochen. Die Huts im Jemen, die wollen ja gleichzeitig den südlichen Ausgang des Roten Meeres jetzt weiter stark beschießen, um da saudische Schiffe zu blockieren, die eben diesen Umweg über das Rote Meer versuchen zu nehmen. Saudi-Arabien hat ja diese Möglichkeit. Inwiefern versuchen jetzt die Verbündeten des Iran hier eine zweite Front aufzumachen, um z.B. den Ölpreis weiter hochzutreiben? Also, da muss man verstehen, die Hothi sind die am wenigsten an das Regime im Iran angebundene Proxigruppe. Die Hutis machen eigentlich das, was für die Hutsis gut ist, nicht unbedingt das, was die islamische Republik von ihnen wollte. Sie wollten ja auch schon vor einig einigen Wochen, dass die Hoofs vor dem MU das Rote Meer wieder durch äh beschießen äh unsicher machen. Jetzt nachdem die saudische Regierung mit Zusammenarbeit mit der anerkannten jemindischen Regierung das ähm Flugfeld von Sana beschossen hatte, um zu verhindern, dass die Iraner die Hutis mit neuen Waffen versorgen können. Jetzt entscheiden sich die Hutsis zu tun. Die Kapazitäten der Hutsis militärisch sind natürlich nicht zu vergleichen mit der Indesan, aber kommerziell macht es eigentlich keinen Unterschied, ob sie 20 oder zwei Schiffe pro Woche beschießen können. Auch wie im Straße von Hormus werden die weltweiten Schiffahrtsgesellschaften und insbesondere die Schiffahrtsicherer dann schlicht und ergreifend ihre Schiffe nicht mehr durch das rote Meer äh äh schicken. Aber es ist tatsächlich ein Nebenkonflikt, der sich nicht automatisch dadurch lösen lässte, dass man sich z.B. mit dem Radliner des iranischen Regimes in ein benehm setzt, denn die Hutis würden das auch tun, ohne dass die islamische Republik sie hier dazu auffordert. Herr Schändler, vielen Dank für dieses Gespräch. Danke schön. Vielen Dank. Und dann gab es noch einen empfindlichen Schlag für Russlands Luftwaffe. Bei einem ukrainischen Drohnenangriff soll ein strategischer Bomber vom Typ 295 MS auf dem Luftwaffenstützpunkt Engels schwer beschädigt oder zerstört worden sein. Videos in sozialen Netzwerken zeigen die letzten Sekunden vor den Einschlägen. Der Stützpunkt in der russischen Region Saratov gilt als eine der wichtigsten Basen für strategische Langstreckenbomber. Die T95 MS kann Marschflugkörper mit konventionellen oder sogar nuklearen Sprengköpfen einsetzen und gehört zu den wichtigsten Trägern der russischen nuklearen Abschreckung. Präsident Selenski steht innenpolitisch gehörig unter Druck. Dazu unser Korrespondent Kiev Christophner aus Kiev. In der Ukraine tobt augenblicklich ein Machtkampf. Da geht es grob gesagt um drei Personen. Michael Föderov, mittlerweile ehemaliger Verteidigungsminister, ein junger Mann, gilt als äußerst innovativ, als Macher, als jemand, der die Drohnentruppe der Ukrainer nach vorne gebracht hat. Und auf der anderen Seite General Alexander Sirski, der Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, der eher als jemand gilt, der gerne mit der Brechstange vorgeht. Und diese beiden Männer haben Streitigkeiten, das ist Kompetenzgerange, da geht es um wer hat mehr Einfluss. Und jetzt muss Volodimir Selenski zwischen diesen beiden Männern moderieren. Und der ukrainische Präsident hat sich dann ziemlich schnell auf die Seite von Sirski geschlagen, Föderov vor die Tür gesetzt und dieser Sirski scheint eben Woludimir Selenski näher zu sein. Sirski gilt als loyaler General ohne eigene politische Ambitionen. Föderov hingegen gilt hier als jemand, der sehr wohl eigene politische Ambitionen haben könnte und zum Konkurrenten werden könnte für Wolodimir Selenski. Und jetzt kommt die Straße dazu. Seit einigen Tagen. Es gibt Proteste und da fordern die Menschen, dass Föderhof reinstalliert werden soll als Verteidigungsminister reaktiviert werden soll und dass Sirski rausfliegen soll. Und Selenski reagiert jetzt auf diesen Druck und führt seit einigen Tagen Gesprächen mit hohen ukrainischen Militärs und da scheint es darum zu gehen zu sondieren, wer Alexander Sirzki als Oberbefehlshaber der ukrainischen Truppe ersetzen könnte. Sollte der ukrainische Präsident tatsächlich Sirski vor die Tür setzen, dann wäre das für Woludimir Selenski äußerst heikel, denn das würde zeigen, dass der ukrainische Präsident auf Druck reagiert und auf Druck umkippen kann. Der Druck kommt ja von der Straße, wie ich bereits gesagt habe. Es kann auch sein, dass Druck noch zusätzlich kommt aus Westeuropa und den USA, weil Westeuropa und den USA dieser Föderof, dieser junge Mann, dieser Macher lieber sein könnte als General Sirski. Aber das ist nur eine Vermutung meinerseits. Wie dem auch sei, sollte Selenski jetzt dazu übergehen, Sirski vor die Tür zu setzen, äh wäre das für viele Menschen hier Freund und Feind ein Signal, dass Zelenski im Zweifel eben umkippen kann. Und dann würden sich viele fragen, lohnt es sich überhaupt noch für Selenski zu arbeiten, sich für ihn einzusetzen, wenn er dich im Endeffekt sowieso fallen lässt. Und das könnte einen großen Machtverlust verdeuten für Woludimir Selenski. Der könnte fast so etwas werden wie ein Frühstücksdirektor. Und genau das könnte den Russen in die Hände spielen. Wenn sich die Ukrainer hier gegenseitig ans Leder gehen, da werden sich schon viele in Moskau die Hände reiben und sagen, wir haben es nicht geschafft, die Ukrainer in die Knie zu zwingen. Dann zerfleischen sich eben selbst. Uns ist das egal, uns Russen, uns geht es nur darum, die Ukrainer irgendwie zu besiegen. Der neue britische Premierminister Andy Burnham hat schon kurz nach seiner Ernennung das Kabinett neu geordnet. Überraschend machte er den früheren Verteidigungsminister John Hely zum Finanzminister. Heli hatte das Kabinett im Juni aus Protest gegen den Kurs von Bernams Vorgänger Kirs Dammer verlassen. Den ehemaligen Gesundheitsminister West Streeting hat Burnhamungsminister berufen. Außerdem telefonierte Burnham bereits mit US-Präsident Donald Trump. Trump erklärte, das Gespräch sei sehr gut verlaufen. Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern stagnieren. Im Juni gingen sie im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,4% zurück und summierten sich noch auf gut 98 Milliarden Euro. Das geht aus dem neuen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor. Im ersten Halbjahr 2026 lagen die Einnahmen bei gut 451 Milliarden. Das entspricht einem Plus von 0,8% zum Vorjahreszeitraum. Überdurchschnittliche Anstiege gab es letzten Monat beispielsweise bei der Lohnsteuer. Die Zahl neuer Beamter muss auf ein Minimum reduziert werden. Das fordert der Steuerzahlerbund. Man müsse Personalumfangen und die Privilegien kritisch unter die Lupe nehmen, sagt Präsident Reiner Holznagel der Funke Medienruppe. Neue Verbeamtungen sollen auf hoheitliche Kernbereiche beschränkt werden, also beispielsweise auf Polizei, Finanzverwaltung und die Justiz. Das Thema Leimutterschaft bleibt in Deutschland umstritten. Wer keine Kinder bekommen kann, kann hierzulande nur adoptieren oder eben eine Pflegschaft übernehmen. Doch dieses Angebot ist begrenzt. Wer unbedingt ein leibliches Kind möchte, dem bleibt am Ende nur der Weg ins Ausland, so wie es Jens Sparn und sein Mann gemacht haben. Jetzt hat sich der Ethikrat in dieses Problem eingeschaltet, um das Thema Leimutterschaft erneut zu diskutieren. Mehr von Achim unser. Unerfüllter Kinderwunsch ist bei Leibe kein Lifestyle Problem. Bei vielen sei dieser Wunsch existenziell und könne das Lebensglück bedrohen, meint der Vorsitzende des deutschen Ethikrats, der nun eine offene gesellschaftliche Debatte über die Leimutterschaft fordert. Helmut Frister meint, wenn man die Debatten nicht führt, wird das Problem latent immer bleiben. Man sollte diese Debatte führen und man muss halt dann überlegen, welche Güter sich da gegenüber stehen. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag noch einmal per Abstimmung bekräftigt, dass die Leihmutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltliche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. Bei den Grünen zeigt man sich offen für eine Debatte darüber. In Italien wiederum ist selbst das, was Jens Spah jetzt machte, verboten. Die Bürger sind uneins über das geltende Verbot. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland richtig finden. 41% erklären hingegen, dass sie das Verbot für falsch halten. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angaben. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter, es geht um Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral, wenn man verboten ist legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland geht. Ein irakischer Intensivtäter wird zu dre Jahren Haft verurteilt, fängt in der Haft an ein Verhältnis mit gleich zwei Vollzugsbeamtinnen an, verliert seinen Flüchtlingsstatus und klagt den trotzdem wieder ein. Wie kann das sein? Hier die Einzelheiten. Amad Jot im Irak geboren und verurteilter Intensivtäter. Vor Gericht verantworten musste er sich unter anderem wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Drei Jahre saß er in Jugendhaft. Der Flüchtlingsstatus wurde ihm vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge aberkannt. Dagegen plagte der 19-Jährige mit Erfolg. Hier in dem Fall war die Voraussetzung, dass eine Freiheitsstrafe von mindestens 3 Jahren verhängt worden ist wegen eines Verbrechens oder einer schweren Straftat. diese Voraussetzung war erfüllt. Darüber hinaus muss aber eben noch für die Zukunft gesehen eine Gefahr für die Allgemeinheit bestehen. Und genau dieses Tatbestandsmerkmal, diesen Aspekt, den hat das Gericht verneint auf Grundlage der mündlichen Verhandlung. Dabei bezifferte ein kriminalprognostisches Gutachten vom Januar 2025 das Risiko weiterer Straftaten auf immerhin 78%. Und dann geht man davon aus, dass weitere Straftaten folgen. Man muss auch mit Härte entschieden werden, mit Konsequenz. Und diese Ehrlichkeit ist geboten im übrigen auch zum Schutze aller Menschen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland leben, denn die werden oft in einen Topf geworfen und leiden dann unter den Vorurteilen mehr als die Straftäter. Ein zweites Gutachten vom August att dem Intensivtäter eine persönliche Reifung, mehr Einsicht und eine verbesserte Impulskontrolle. Wenn Politik ein ernsthaftes Interesse da dran hat, Menschen, die hier Straftaten begehen, Ausländer, die hier Straftaten begehen, außer Landes zu bringen, dann müssen die Gesetze so scharf formuliert sein, dass die Gerichte auch keine kein Ermessenspielraum mehr haben. Für bundesweites Aufsehen sorgte der Fall bereits Ende 2024, als bekannt wurde, dass Ahmad J mit einer Psychologin und einer Abteilungsleiterin der Jugendanstalt ein Verhältnis hatte. Das ist nicht professionell in keinster Hinsicht und dementsprechend sollte das überprüft werden. Also ich denke den Status sollen die Flüchtlingstäter aber erkannt bekommen. Amatjort ist inzwischen wieder auf freiem Fuß, muss ich aber noch wegen Bestechung vor dem Amtsgericht Salzgitter verantworten. Seit seiner Haftentlassung lebt er mit der früheren Abteilungsleiterin der Jugendanstalt zusammen. Das Paar hat offenbar große Pläne, heiraten und Kinder bekommen. Es gibt eine neue Enttäuschung für den DFB. Die FIFA hat ihre neue Weltrangliste veröffentlicht. Nach dem WM-aus im Achtelfinale gegen Paraguay rutscht die deutsche Nationalmannschaft jetzt weiter ab und belegt nur noch Rang 12 hinter Kolumbien. Auch an der Spitze gibt es einen Wechsel. Weltmeister Spanien verdrängt Argentinien von Platz 1 und führt die FIFA Weltrangliste seit dem WMTriumph an. Frankreich komplettiert die Top 3. Die Vorfälle nach dem WMN-Spiel könnten für Argentinien jetzt der Nachspiel haben. Die FIFA hat eine Untersuchung wegen Unsportlichkeit eingeleitet. Der Argentinier Leandro Paredes hatte nach der 0:1 Niederlage den spanischen Spieler Gavi bei Rangelin mit der Hand im Gesicht getroffen und geschupst. Namentlich genannt wurde Paredes, in der Mitteilung aber nicht. Die Ermittlungen könnten sich berichten. Zufolge auch gegen Nahauel Molina und Cotrainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltensrichten. Spanien dagegen außer Rand und Band. Bei ihrer Ankunft in Madrid haben die frisch gebackenen Weltmeister es gestern Abend noch mal so richtig krachen lassen. Nach dem königlichen Empfang durch Felippe ging es mit dem offenen Bus dann durch die Hauptstadt. Etwa 2 Millionen Menschen feierten ihre Helden entlang der Triumphfahrt. Endstation war der Sibelles Platz. Dort verwandelte sich das Zentrum Madrids in eine riesige Partymeile. Vor rund 120.000 Fans sang, tanzte und feierte. die Furia Rocher gemeinsam mit ihren Anhängern bis tief in die Nacht. Jens Spahn ist zurückgetreten, doch die inhaltliche Diskussion um das Thema Leimutterschaft in Deutschland geht jetzt erst so richtig los. Die Juristin Frau Kobrosius Gerstorf etwa spricht sich für eine Legalisierung hier zu Lande aus im Kern, weil Frauen selbst über ihren eigenen Körper bestimmen können. Daraufhin wird sie aus der CDU jetzt auch angefeindet. Wir sprechen gleich mit Frau Bosius Gerorf. Davor zeigt Ihnen Achim unser aber noch die Debatte mit dem für und wieder. Unerfüllter Kinderwunsch ist bei Leibe kein Lifestyle Problem. Bei vielen sei dieser Wunsch existenziell und könne das Lebensglück bedrohen, meint der Vorsitzende des deutschen Ethikrats, der nun eine offene gesellschaftliche Debatte über die Leimutterschaft fordert. Helmut Frister meint, wenn man die Debatten nicht führt, wird das Problem latent immer bleiben. Man sollte diese Debatte führen und man muss halt dann überlegen, welche Güter sich da gegenüber stehen. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag noch einmal per Abstimmung bekräftigt, dass die Leihmutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltiche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CTU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queeren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, ähm es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. Bei den Grünen zeigt man sich offen für eine Debatte darüber. In Italien wiederum ist selbst das, was Jens Spahn jetzt machte, verboten. Die Bürger sind uneins über das geltende Verbot. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland richtig finden. 41% erklären hingegen, dass sie das Verbot für falsch halten. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angaben. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter, es geht um Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral, wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland geht. Ja, wir wollen das Thema vertiefen. Bei uns im Studio ist die Rechtswissenschaftlerin Professor Dr. Frauke Brosius Gerstdorf von der Universität Podstam. Schön, dass Sie heute hier sind. Guten Abend. Guten Abend. Guten Abend. Sie haben in einem Interview das geltende Leimutterverbot als so wörtlich paternalistisch und unvereinbar mit dem Menschenbild des Grundgesetzes bezeichnet. Warum? Wie haben Sie das gemeint? Also das geltende Verbot der Leimutterschaft, das wir haben in Deutschland und übrigens auch der Eizellspende, während die Samenspende ja seit langem erlaubt ist, das ist einfach ein Grundrechtseingriff. Das greift ein in die Freiheit der Menschen, der Paare, die aus sozialen oder medizinischen Gründen auf eine Leihmutterschaft oder eine Eizellspende angewiesen sind, um ein Kind zu bekommen. So und so ein Grundrechtseingriff, der muss nach unserer Verfassung, unserem Grundgesetz gerechtfertigt sein. Das heißt, der Staat, der Gesetzgeber braucht gute Gründe, um das Verbot der Leihmutterschaft zu rechtfertigen. Und diese guten Gründe sehe ich nicht so wirklich. Ähm, ich denke, er kann es nicht das geltende Verbot der Leihmutterschaft rechtfertigen mit dem Schutz der Leihmutter, wenn sie die Entscheidung freiwillig, autonom und selbstbestimmt trifft. Das ist das Entscheidende. Ja, sie muss sie informiert treffen. Sie muss informiert sein über die medizinischen Risikenbastung und wenn sie dann aber autonom entscheidet, sie möchte diesen Schritt gehen, dann darf der Staat ihr das meines Erachtens nicht verbieten, denn sowas wie ein Schutz vor sich selbst, das ist unserem Grundgesetz fremd. Wenn der Staat das macht, dann bevormundet er Frauen und das ist das, was ich mit paternalistisch gemeint habe. Sie mein Aufklärung würde reichen und gab's ja unter der Ampelregierung auch schon mal eine Kommission, die sich intensiv mit dem Thema auch beschäftigt hat und da wurde auch davor gewarnt, dass das schon auch Tür und Tor öffnet, selbst wenn man es altruistisch macht für Missbrauch. Wenn wir auch in die USA schauen, da gibt's ja teilweise schon regelrechte Knebelverträge. Die Frauen können dazu Abtreibung und ähnlichem auch gezwungen werden. Ist das nichts, wo sie sagen, das Recht der Frau über ihren eigenen Körper? Da haben wir dann schon einen Interessenskonflikt. Natürlich reicht Aufklärung nicht aus. Der Staat muss, wenn er die Leihmutterschaft und auch die Eizerspende legalisiert in Deutschland, muss er sehr umfangreiche gesetzliche Vorkehrungen treffen, um Frauen ähm vor Zwang, vor Druck, auch vor wirtschaftlicher Ausbeutung und Missbrauch zu schützen. Das ist ganz ganz wichtig. Wenn Frauen nur aus wirtschaftlicher Not heraus diesen Schritt gehen, dann ist das auch keine freiwillige Entscheidung mehr. Der Kommissionsbericht, den sie angesprochen haben, der ist unglaublich lesenswert. Da haben die Kolleginnen und Kollegen großartige Arbeit geleistet. Die machen Vorschläge, wie der Gesetzgeber eine altruistische Leihmutterschaft, nur damit haben Sie sich beschäftigt, ähm sollten Sie sich beschäftigen, ähm regeln könnte. Sie melden aber auch leichte Zweifel an und ich finde auch das ist eine Debatte, die wir jetzt führen sollten. Insofern finde ich das prima, was für eine Debatte hier gerade in Deutschland entstanden ist über das Thema Leimutterschaft und Alzellspende. auch eigentlich altruistische Leimutterschaft, die dann ja nur mit einer angemessenen Aufwandsentschädigung für Frauen einhergeht, eigentlich das Richtige ist, weil letztlich sind natürlich die Frauen, die dann die größten Belastungen tragen, werden möglicherweise nur für ihre finanziellen Aufwendungen entschädigt, während andere Kliniken, Vermittlungsagenturen dann mehr Geld daran verdienen. Also auch die Diskussion müsste dann geführt werden, nur eine angemessene Aufwandsentschädigung oder eine echte Bezahlung. Mhm. Aber da ist ja eben dem Missbrauch dann möglicherweise wieder Tür und Tor geöffnet, auch wenn man da drüber spricht. Man kann es ja letztenendes dann vielleicht auch gar nicht äh unterbinden im Einzelfall, wo man ja auch nie weiß, ob vielleicht dann unter der Hand dann doch irgendwie Geld geschoben wird, damit die Frau das dann macht. Aber ich würde noch auf einen anderen Punkt kommen wollen. Was ist denn mit den Rechten des Kindes, das aus einer solchen Befruchtung hervorgeht? Äh, wenn wir jetzt den Fall von Herrn Jens Spahn nehmen, da wurde die Mutter aus dem Katalog ausgesucht, eine äh eine Leihmutter, die also genetisch überhaupt nicht mit dem Kind äh verwandt ist. Und dieses Kind könnte ja später auch mal in einen Interessenskonflikt kommen, möchte vielleicht wissen, wo komme ich denn her? Diese Möglichkeit, die kann man ja aber durch die Gesetze dann äh gar nicht beheben. Lassen Sie mich ganz kurz noch mal auf den Punkt zu sprechen kommen, den Sie vorher angesprochen haben, weil der natürlich elementar wichtig ist. Der Gesetzgeber darf die Leimmutterschaft und auch die Eizerspinde nur legalisieren, nur rechtlich erlauben, wenn er für einen wirksamen Schutz des Missbrauchs vor dem, also der Frauen vor Missbrauch ähm Sorge trägt. Aber da gibt es schon Regelungen an anderen Ländern, die man sich mal anschauen könnte, äh an denen man sich orientieren könnte. Und es ist einfach ganz wichtig, dass man sich jetzt mit diesem Thema beschäftigt. Und ich möchte noch mal festhalten, wenn eine Frau über die Risiken und die Belastung informiert ist, wenn sie das frei von Druck und Zwang macht, wenn es eine selbstbestimmte autonome Entscheidung ist, dann hat der Staat sie zu respektieren. Die Rechte des Kindes, ganz wichtig, das sind sozusagen ist sind ist das andere Schutzgut, was wir natürlich unbedingt im Blick haben müssen bei einer Legalisierung von Eerspende und Leimutterschaft, aber übrigens genauso bei der Samenspende, die seit Jahrzehnten zulässig ist in Deutschland. Die Studien, die mir bekannt sind, die die Kommission für reproduktive Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin umfassend ausgewertet haben, die sagen, dass sich Leimitterkinder ganz normal entwickeln, körperlich, geistig, seelisch, sozial. Ja, und insofern ist das die Studienlage, auf die der Gesetzgeber auch rezipieren, die der rezipieren muss. Was ganz wichtig ist, ist in Deutschland das Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung. Das ist ein Verfassungsrecht, was das Bundesverfassungsrechtgericht schon vor vielen Jahren äh entwickelt und betont hat. Das ist ganz wichtig. Das heißt, so ein Kind, das aus einer Eizellspende oder einer Leimutterschaft hervorgeht, bei dem es zu einer gespaltenen Mutterschaft kommt, das muss mindestens mit der Volljährigkeit das Recht haben, die Identität der Leimutter, der Eerspenderin zu erfahren. Aber ganz ehrlich, das ist bei einer Samenspende auch so. Da kann man sich am Samenspenderegister orientieren und ein Alzellspenderegister oder ein Leimutterschaftsregister aufsetzen. Nun haben Sie gesagt, gut, dass die Debatte in Deutschland mal sachlich losgeht, aber mit der Sachlichkeit ist es teilweise auch schwierig. Es gibt ja große Vorbehalte auch rund um das Thema Leimutterschaft. Ähm, ich habe im Vorbereitung auf das Gespräch bin ich über ein Tweet gestoppert von Armin Lasche, CDU Politiker, der da geschrieben hat, sich auf ihr Interview in der Zeit bezogen hat und meinte etwas plumperes als diese Antwort von Frau Bosius Gerst habe ich noch nicht gelesen. Ein Segen, dass sie nicht im höchsten deutschen Gericht sitzt, das über die Werteordnung der Verfassung wacht. Wenn Sie sowas hören und lesen, was fällt Ihnen dazu noch ein? Ja, ich hoffe nicht, dass es allgemein so der Politikstil ist, äh den wir da momentan sehen. Mein Stil ist es nicht. Ich bin Juristin, ich beschäftige mich rechtlichen Argumenten und ich würde dringend dazu auffordern, dass wir diese Debatte sachlich juristisch führen, dass wir eine breite gesellschaftliche politische Debatte anstoßen. So emotionale Wortbeiträge finde ich bringen uns da jetzt nicht so ganz groß weiter. Frau Brosius Gerstoorf, vielen Dank für das Gespräch. Danke, dass Sie heute hier waren. Ich danke Ihnen. Danke Ihnen. Moment. Der Mann, der sechs Menschen in einem Mutter Kindheim in Stade getötet hat, hat sich im Gefängnis nun selbst das Leben genommen. Wie es zu diesem Suizid kam, das ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Ende Juni erschoss der Täter Mitarbeiter des Jugendamtes Hannover sowie der Einrichtungen Stade. Hintergrund der Tragödie war offenbar ein Sorgerechtsstrahlt um die kleine Tochter des Verdächtigen. Gegen den 45-jährigen lag zudem ein offener Haftbefehl aus der Türkei vor. Manuel Ostermann ist uns jetzt zugeschaltet, Vorsitzender der Bundespolizeigewerkschaft. Herr Ostermann, guten Abend. Hallo. Guten Abend. Grüße ins Studio. Sagen Sie, wenn wir den Fall nehmen, also normalerweise sollte das nicht der Fall sein, dass sich also Tatverdächtige, die in Untersuchungshaft sitzen, selbst suicidieren können. Wie kann sich denn ein Mordverdächtiger tatsächlich inhaft das Leben nennen? Werden diese Leute nicht eigentlich streng und regelmäßig überwacht? Ja, natürlich. ähm ist es so, dass in den Justizvollzugsanstalten engmaschige Kontrolle ähm vorherrscht, aber da, wo Menschen arbeiten, können a Fehler passieren und vor allem kann man eins nicht immer 100% garantieren, dass bestimmte Szenarien eben nicht in Erscheinung trinken. Ich bin mir ziemlich sicher, hier ist kein Fehlverhalten der Justizbeamten vorherrschend. Ähm, jetzt ist es so, wie es ist. Es ist traurig, denn äh am Ende ist es so, dass ich jetzt die Justizvorzugsbeamten rechtfertigen müssen, aber ich bin mir sehr sicher, dass auch hier alles vernünftig äh von Statten gegangen ist. Wissen Sie denn, wie sich der 45-Jährige getötet hat? Ein Strick oder scharfe Messer? Die dürften in einer Haftanstalt ja wahrscheinlich nicht einfach so herumliegen. Nee, dazu habe ich leider keine genauen Sacherkenntnisse. Fakt ist genau das, was Sie natürlich gerade gesagt haben, spitze Gegenstände sind nicht allgemein zugänglich. äh schon aus Sicherheitsgründen und auch ne dementsprechend aus guten Gründen. Ähm wie das sich zugetragen hat, wird sich wird sich klären, aber ich sag mal sich zu suizidieren geht ja auf ganz unterschiedlichen Wegen. M Herr Ostermann, nun haben Sie gesagt, Sie können da keinen Fehlverhalten erstmal erkennen, auch wegen der Anstalt, nun gibt's die CDU Niedersachsen, die Aufklärung fordert und auch davon spricht, dass direkt nach der Tat schon bekannt war, dass der Mann sich selbst töten wollte. Nur Munition dafür hatte er nicht mehr. Also haben wir es hier vielleicht doch mit einem Behördenversagen zu tun, dass man gerade in dem Fall, wenn man doch davon wusste, vor den Suizidabsicht eben nicht genau genug hingeschaut hat. Ja, also mir steht es auch nicht zu pauschal alles in Schutz zu nehmen, aber die CDU Niedersachsen hat ja richtig gesagt, indem sie sagt äh zum einen, es muss aufgeklärt werden, das Ergebnis muss man abwarten und b können die sich an die eigene Nase fassen. Äh denn, dass die Justiz am Limit läuft, ist das politische Versagen und zwar personell und materiell. Also insofern haben wir hier wieder einen tragischen Sachverhalt, der aber dazu dienlich ist, noch mal auf die strukturellen Probleme aufmerksam zu machen. Ich kann nur daran appellieren, die Justizvollzugsbeamten, sie arbeiten wirklich aufopferungsvoll und ja, möglicherweise passieren auch da Fehler, wo Menschen arbeiten und die Politik täte jetzt gut daran, ihr Ergebnisse abzuwarten und dann auch politische Maßnahmen zu vollziehen. Ich glaube, letzteres wird wieder mal nicht passieren. Herr Ostermann, wir haben noch ein weiteres Thema, über das wir mit Ihnen sprechen wollen. Bleiben Sie also bitte bei uns. Genug ist genug. So bestätigt Bahnfin Palla eine neue Alkoholregelung an sämtlichen Bahnhöfen in Deutschland. Im Kampf gegen Kriminalität und Vandalismus will die Deutsche Bahn den Alkoholkonsum an allen ihren Haltestellen verbieten. Anlass ist ein Zwischenfall, bei dem in der vergangenen Woche ein Bahnmitarbeiter während einer Ticketkontrolle attackiert und aus dem Zug gestoßen wurde. Dieser Vorfall sorgte bundesweit für Empführungen und reit sich in eine Vielzahl alkoholisierter Taten ein. Diese neue Regelung betrifft dann alle 5400 Stationen und wird ab dem 15. Oktober dieses Jahres umgesetzt werden. Das kühle Bier im Bord bist allerdings weiterhin erhältlich. Herr Ostermann, damit zurück zu Ihnen. Was sagen Sie denn jetzt zu diesem Alkoholverbot an den Bahnhöfen? Bringt das was? Also, ich kann den Grundgedanken ja nachvollziehen, aber ich appelliere immer daran, bevor man ein bundesweites Verbot ausspricht, muss man auch die Infrastruktur haben, um dieses Verbot auch Ausdruck zu verleihen. Und das hat die DBAG eben nicht. Ich glaube, am Ende ist hier ganz viel Rhetorik, aber keine praktische Umsetzbarkeit zu sehen, denn es ist Aufgabe der Deutschen Bahnag und nur der Deutschen Bahnag ausrecht um und durchzusetzen. Und ja, am Ende wird's ein Bären Dienst sein, denn da, wo Verbote nicht um und durchgesetzt werden, animiert es dazu, rechtswidriges Verhalten erst recht zu vollziehen. Wenn Sie sagen, Herr Ostermann, das ist einzig Aufgabe der deutschen Bahnag, wie sieht's denn aus mit der Bundespolizei, die ja dann doch zumindest an vielen größeren Bahnhöfen präsent ist. Also kann es nicht sein, dass da auch was auf Sie zukommft künftig? Ja, natürlich wird es auch eine zentrale Rolle spielen für die Bundespolizei, das Hausrecht um und durchzusetzen, also bundesweit Alkoholverbot in den Bereichen der Bahnanlagen, das ist die BAG Sache. Da, wo der Straffverfolgungsanspruch um und durchgesetzt werden muss, ist natürlich die Bundespolizei da äh und auch zuständig. Aber eins darf nicht passieren, dass das Milliardenkonzernt, den BAG angeführt von ihrer Chefin Maßnahmen vollziehen und dann am Ende die Verantwortung auf die Bundespolizei ähm stellt, das ist eine eine Maßnahme, die so nicht tragbar ist aus zwei Gründen. Uns fehlt das Personal und wir sind aufgrund von ganz vielen Einsatztaktiken auch gar nicht in der Lage dazu, über 5000 Bahnöfe Flächendecken zu kontrollieren. Das muss die DBAG jetzt schon selbst machen. Wer die Kapelle bestellt, er muss sie auch bezahlen. Herr Ostermann, vielen Dank für das Gespräch. Danke schön. Danke Ihnen. Ja, wir bleiben beim Thema Kriminalität. Ein Übergriff im Landkreis Würzburg macht nämlich wirklich fassungslos. Ein Syrer hat dort einen Mann attackiert, offenbar wegen eines Israel Ansteckers an dessen Kleidung. Der 20-jährige Syrer wurde inzwischen festgenommen, das Opfer liegt schwer verletzt auf der Intensivstation. Mehr von Jana Wochnik. Ein 65-jähriger steht an einer Ampel, an seiner Kleidung ein solcher Sticker mit der Israelfne. Er wird von einem 20jährigen Syrer darauf angesprochen und direkt angegriffen. Als der ältere Mann flüchten will, verprügelt der Syrain, tritt auf Kopf und Oberkörper ein. Der Übergriff passierte in der Nacht von Sonntag zu Montag im fränkischen Höchberg bei Würzburg. Wir haben den Verdächtigen, einen 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen noch in der Nacht nach der Tat festgenommen. Das Amtsgericht der Mittlungsricht der Würzburg hat Haftbefehler lassen wegen versuchten Mordes. Seit Oktober 2023 nehmen die antisemitischen Vorfälle in Deutschland zu. Allein letztes Jahr gab es offiziell 8000. Dabei nimmt die Zahl nicht nur aus dem rechtsextremen Milieu zu, sondern vor allem aus migrantisch-Muslimischen und dem linken Spektrum. Der Präsident der deutsch-raischen Gesellschaft, Volker Beck, sagt zu dem jüngsten Überfall auf das Mitglied des DIG: "Es reicht. Wer Israel mit Genozid und Apart Apartheit Vorwürfen verteufelt, schafft das Klima für solche Übergriffe. Niemand mit einer Palästinaflagge muss in Deutschland um seine körperliche Integrität fürchten. Wer eine israelische Flagge zeigt, ist seines Lebens nicht sicher. Das schwer verletzte Opfer liegt auf der Intensivstation, hat unter anderem einen Wirbelbruch erlitten. Dieser Fall wird erneut die Diskussion entfachen, wie die Politik jetzt richtig reagiert. Das ist wirklich Kernaufgabe von demokratischen Politikern zu sagen, wir sichern die Grenzen und wir lassen nur Menschen in dieses Land, die nach dem Buchstaben des Gesetzes hier reinkommen dürfen und dann eben auch nach dem Buchstaben des Gesetzes bleiben dürfen. sprich Leute, die das Recht haben auf Asyl, aber da der Blick auf die Realität zeigt das wie gesagt, das hatte ich erwähnt, viel zu viel Menschen in diesem Land mutmaßlich auch wie der syrische Täter leben, die gar nicht hier sein dürften und dann auch, das ist ein statistischer Fakt, sehr sehr häufig delinquent werden. Nun ermittelt also der zentrale Antisemitismus beauauftragte der bayerischen Justiz. Die deutsch-Sraelische Gesellschaft ruft zu einer Mahnveranstaltung in Würzburg am Freitag auf. Und aus Höchberg, wo das Ganze passiert ist, ist Marie Lepinski zugeschaltet. Marie, du hast da weitere Informationen zu dieser brutalen Attacke. Ja, erste Mal will ich vor allen Dingen auf den Täter eingehen. Es soll sich ein 20-jährigen Syrer handeln. Der soll nämlich schon im Vorfeld dieser Tat auffällig geworden sein, denn am Wochenende, da gab es hier ja ein Marktfest und da soll er am Abend vor der Tat, also am Sonntag, soll er da schon in Erscheinung getreten sein. Also es wurden ähm ja schon Beschwerden gegen ihn eingereicht und er wurde dann auch kontrolliert, weil er da auch einige Menschen belästigt haben soll und auch in der Vergangenheit, da ist er schon strafrechtlich in Erscheinung getreten, unter anderem auch schon wegen Körperverletzung. Also er ist der Polizei tatsächlich kein Unbekannter und jetzt gerade ähm ja lief ja gegen ihn ein Haftbefehl und er wurde in Gewahrsam genommen. Auch diese Situation soll ja relativ chaotisch gewesen sein, denn er hat ja so lange auf sein Opfer eingetreten, bis der eben ja zu Boden ging. Dort hat er ihm ja noch mal gegen den Kopf und auch gegen den Oberkörper getreten und bis die Polizei an dem Ort ankam, bis dahin hat er eben wirklich auch noch weitere Schäden zugefügt. Wir haben es ja gerade auch schon gehört, unter anderem ein Wirbelbruch und als die Polizei kam und ihn in gewahrsam nehmen wollte, da wurde er auch noch einmal handgreiflich und hat eben auch einen Polizisten verletzt. Also wirklich eine sehr chaotische Szene, die sich da abgespielt hat. Und dann vielleicht noch einmal möchte ich darauf eingehen, warum jetzt die Generalstaatsanwaltschaft in München den ganzen Fall übernommen hat, denn der hat ein ja ähm ein relatives Gewicht auch für die Justiz, denn man vermutet hier israelfindliche [schnauben] und auch äh islamistische Tatmotivation und dem will man jetzt in den Ermittlungen weiter nachgehen. Marie Lepinski, vielen Dank für diese Informationen und in dem Fall wird das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Vielen Dank. So, weitere wichtige Nachrichten dieses Tages jetzt hier im Kurzüberblick. In den vergangenen Stunden wurde das italienische Bologna von heftigen Protesten erschüttert. Der Anlass sind [musik] diese Bilder, die derzeit überall in Italien im Fernsehen laufen. Sie zeigen die Festnahme eines marokkanischstämmigen Kleinunternehmers, der nach einem Streit in der Nachbarschaft von Polizisten auf den Boden gepresst wurde. Der Mann rief: "Hilfe, genug, [musik] genug!" Doch die Polizisten blieben auf dem 42-jährigen Sitzen, der Mann starb während der Aktion. Die Familie forderte auf einer Protestveranstaltung Aufklärung und Konsequenzen für die Beamten. [musik] Später gingen die zunächst friedlichen Proteste in Gewalt über. Das italienische Innenministerium versprach eine vollständige Aufklärung. Die EU stellt die laufende Förderung der Kunstbienale von Venedig Höhe von 2 Millionen Euro ein. Grund ist die Teilnahme Russlands. Kulturvorhaben, die mit europäischen Steuergeldern finanziert werden, sollten demokratische Werte wahren sowie offenen Dialog, Vielfalt und Meinungsfreiheit fördern. Werte, die im heutigen Russland nicht geachtet werden, [musik] wie ein Sprecher der EU-Kommission mitteilte. Ein US-Armeeweteran hat einen Brandanschlag auf ein Bürogebäude der US-Einwanderungskontrollbehörde Eis in New York verübt. Der 43-jährige hatte vor einem Mitarbeitere im Stadt Laer Manhattan einen Eimer mit Benzin ausgeschüttet und angezündet. Außerdem soll er zwei Ächste, einen Hammer, eine Machete und drei Messer bei sich getragen haben. Sicherheitskräfte [musik] konnten ihn kurz darauf überwältigen. In seinem Wagen fand die Polizeis Schilder mit Antiisparolen. Das FBI stuft ihn als extremistisch ein. Hier sind die neuen Stars in dem Vergnügungsparken Snow World bei Shanghai, eine [musik] Gruppe Adelie und Eselspinguine. Die Schneelandschaft wird ganzjährig bei -6° gehalten. Perfekte Lebensbedingungen für die flugunfähigen Seeevögel. Willkommen zu unserem Weltspezial hartes Durchgreifen. Alkoholverbot an allen Bahnhöfen. Also Schluss mit der Sauferei. Die Deutsche Bahn plant ein flächendeckendes Alkoholverbot. Was viele vermutlich gar nicht wissen. In einigen Städten gibt es längst so ein Verbot, etwa in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München. Nur gekümmert hat das bisher kaum jemanden und da könnte vielleicht auch das Problem liegen. Wer soll Obdachlose und Alkoholiker, aber auch ganz normale Reisende vom Trinken abhalten, zumal die Bahn selbst munter weiter verkauft. Marco Reinke berichtet. Ausgetrunken. Die Bahn greifte durch. Kein Alkohol mehr an allen 5400 Bahnhöfen in ganz Deutschland. Der Grund Gewalt und Vandalismus. Die Sicherheit soll durch den drastischen Schritt verbessert werden. Zu oft mussten wir feststellen, dass dort, wo zu viel Alkohol fließt, auch die Gewalt zunimmt. Zuletzt hat uns dies der brutale und sinnlose Angriff vom vergangenen Freitag gezeigt. So Bahnchefin Evely Palla. Am Freitag hatte ein alkoholisierter Mann in Baden-Würtemberg einen Bahnmitarbeiter brutal angegriffen. Zuletzt kam es immer wieder zu tätlichen Angriffen. Doch Alkoholkonsum in Zügen bleibt weitesgehend erlaubt. Auch der Verkauf an Bahnhöfen wird nicht eingeschränkt. Ob das Konsumverbot am Ende wirklich zu mehr Sicherheit führt, geteilte Meinungen bei Bahngästen. Ist für mich kein Sicherheitsargument. Wenn die Leute Alkohol trinken wollen, trinken die Alkohol, dann bringen die sich welche mit auf Reise oder wie auch immer. Also denke, damit erreicht man nicht viel. Alkohol enthemmt und äh ja, manche hat sich dann nicht in Kontrolle und wenn alles hier gut ablaufen soll und ich mich wohlfühlen will, dann finde ich das schon gut. Ja, Alkohol gibt's an jeder Ecke war müsste dann verboten werden oder viele bringen ja auch mit, aber wie will man das kontrollieren? Also schwierig. Wer Alkohol konsumiert, bekommt einen Platzverweis. Bei Wiederholung gibt es Hausverbot. Im Zweifel müsste das die Bundespolizei durchsetzen und hier fordern Gewerkschaften seit Jahren Verstärkung. Leider ist da bis heute nicht wirklich viel passiert. Also auch Politik sollte sich jetzt vor dem Hintergrund der Ankündigung der Bahnchefin Gedanken machen, schnell Personal zu rekrutieren, welches dann zur Unterstützung der DB Sicherheit eingesetzt werden kann. An 30 Bahnhöfen gilt bereits ein Alkoholverbot, unter anderem am Hamburger Hauptbahnhof. Laut Bahn sei hier die Erfahrung weniger Müll und weniger Gewalt. Und wir wollen direkt nachfragen bei Max Hermes für uns am Berliner Hauptbahnhof. Also Max, wie erklärt die Bahn denn diesen neuen Vorstoß und vor allem, wie soll er dann auch durchgesetzt werden? Also, die Bahn argumentiert vor allen Dingen damit, dass es so viele Gewaltvorfälle eben auch gibt, die im Zusammenhang stehen mit Alkohol. Da ist in den polizeilichen Kriminalstatistiken von rund 30% die Rede von den Gewaltdelikten, die unter Alkoholleinfluss begangen werden und dem möchte man jetzt einfach beikommen. Das ist zumindest die große Hoffnung. Aber damit sind natürlich viele Fragezeichen verbunden. Vor allen Dingen, wer möchte das kontrollieren? Also diese vielen Bahnhöfe, diese massive Anzahl auch an Sicherheitspersonal, die dafür notwendig ist, um das zu kontrollieren. Vor allen Dingen, wenn man an kleinere Bahnhöfe ähm denkt, wie soll das alles geleistet werden? Und darüber habe ich mich eben unterhalten können mit einer Sprecherin der Deutschen Bahn mit Anja Brücker. Die hat im Interview sich dazu geäußert und hat zunächst einmal ganz grundsätzlich das Verbot vorgestellt. Welche Räume es betrifft der Bahn, hören wir mal rein, was sie im Interview gesagt hat. Ja, wir machen alle Bahnhöfe, die der Deutschen Bahn gehören in Deutschland, das sind 5400, machen wir alkoholfrei. Schrittweise ab jetzt bis Mitte Oktober werden wir das in den Hausordnungen umsetzen zusammen mit unseren Partnern, mit den Kommunen. Wir werden dafür sorgen, dass kein Alkohol mehr getrunken werden kann, auf Bahnsteigen, in Bahnhofshallen. Das ist öffentlicher Raum, wo durch Alkohol sehr viele Konflikte entstehen und dem wollen wir jetzt endlich ein Riegel vorschieben. Wenn wir das aber richtig dem entnehmen, darf man weiterhin in den Gastronomien am Bahnhof Alkohol verzehren, darf man weiterhin auch im Bahnhof Alkohol kaufen, im Bahnbistro auch. Also der Alkohol ist überall verfügbar. Warum glauben Sie denn? Hilft das, wenn man nur sagt, die Bahnsteige, die Bahnhofsheilen sind alkoholfrei, die Menschen haben ja überall Alkohol zur Hand. Es ist äh eine Erfahrung, die wir an größeren Bahnhöfen, wo wir das schon umgesetzt haben, äh die uns zeigt, dass der Alkoholkonsum, wenn der verboten ist, einfach zu weniger Konflikten führt. Das ist in Hamburg, in Köln, in München schon umgesetzt. Das gilt schon dort und auf diesen guten Erfahrungen bauen wir jetzt auf. Jetzt haben wir hier den Berliner Hauptbahnhof. Ich sehe hier auch in Sichtweite überall Sicherheitskräfte. Allerdings, wenn ich mir vorstelle, einige Tausend, die hier jeden Tag durchkommen, da kann nicht jeder Sicherheitsmann gucken, hat er jemand ein offenes Bier, auch die Überwachungskameras werden das ja kaum festhalten können. Wie wollen Sie das hier an diesem Bahnhof hat man sich als Personal, an vielen kleineren hat man womöglich keins. Wie wollen Sie das denn kontrollieren? Ja, wir führen das schrittweise ein. Wir machen Aushänge, wir werden das natürlich auch in der Öffentlichkeit immer wieder kund tun, dass das jetzt pöpö eingeführt wird. Und wir haben natürlich unsere Sicherheitsteams an den Bahnhöfen auch schon in diesem Jahr verstärkt, weil wir ja auch ein Sofortprogramm für sichere Bahnhöfe in Deutschland gestartet haben. Das Thema ist unseren Reisenden extrem wichtig. Sie wollen sicher fühlen auf dem Weg zum Zug, aber auch wenn sie ankommen. Aber auch unsere eigenen Kolleginnen und Kollegen berichten uns immer wieder, dass sie tagtäglich alkoholisierte Personen hier äh antreffen und dass es dann zu Konflikten kommt. Wir werden Kontrollen machen und wir werden auch, wenn jemand dem wieder, wenn wenn jemand verstößt gegen unsere Vorschrift, dann auch zu Platzverweisen ähm kommen. Und wenn man sich gar nicht dran hält, wiederholt, erwischt wird sozusagen, dann kommt es auch zum Hausverbot. Gibt es ja einerseits hier die DDB eigene Sicherheit, andererseits auch dann die Bundespolizei in den Bahnhöfen. Wenn man die jetzt aber nach Kontrollen fragt, die jetzt zusätzlich eingeführt werden sollen, sagen die schon: "Nein, nein, das ist die Arbeit der die Aufgabe der DB. Können Sie da auch der Polizei sagen, das machen wir in Eigenregie? Die Polizeigewerkschaft hat sich bei uns da schon so geäußert, wie die Bahn muss dafür dann sorgen." Was sagen Sie denn? Für uns als deutsche Bahn hat die Sicherheit oberste Priorität und wir haben unsere Kräfte auch schon aufgestockt. haben 5000 äh DB Sicherheitskolleginnen und Kollegen auf unseren Bahnhöfen im Einsatz und wir arbeiten sehr vertrauensvoll mit der Bundespolizei Hand in Hand, aber klar, unsere Teams werden das jetzt verstärkt auch anpacken und wenn man mit den Kolleginnen und Kollegen spricht, die sagen, Gott sei Dank gilt es jetzt überall, es ist nicht mal hier mal da in unterschiedlichen Regelungen, sondern unsere Bahnhöfe werden jetzt hö ab hö bis Mitte Oktober alle alkoholfrei und wir hoffen uns davon, von, dass es dann auch zu weniger Gewalt, zu weniger Konflikten, zu weniger Belästigungen kommt. Jetzt ist ja der Vorfall, den Sie auch anführen in der Pressemitteilung, dieser Angriff auf einen Zugbegleiter, 26 Jahre alt, der von einem alkoholisierten Passagier aus dem Zug gestoßen wurde, aber eben aus dem Zug gestoßen. Er hat Alkohol offensichtlich auch im Zug getrunken, hatte dort auch Zugang zu Alkohol. Also, warum macht man das nicht auch dort ein Alkoholverbot in den Zügen? Oder ist das etwas, was Sie auch so planen? Im Nahverkehr äh bestimmen die Länder, was möglich ist und was nicht, was gilt. Und da gibt es auch einige Bundesländer, wo schon Alkoholverbot in den Nahverkehrszügen gilt. Das ist aber nicht einheitlich in Deutschland. Wir als Deutsche Bahn haben ja z.B. in unseren Fernverkehrszügen, die Bordrestaurants, da ist das Konfliktpotenzial nicht so groß, wie auf einem öffentlichen Raum, ein Bahnhof, wo hunderttausende Menschen tagtäglich zusammenkommen, an vollen Bahnen steigen. Da wollen wir den Riegel vorschieben, dass dort nicht mehr Alkohol getrunken werden darf. Auch wenn es z.B. zu Bundesliga Spielen kommt, wenn viele Fans unterwegs sind, da ist das Trinken auf Bahnhöfen nicht mehr erlaubt und wir hoffen uns davon weniger Gewalt. Und in dem Interview ist es angeklungen, vor allen Dingen Bundesligaspiele, wenn Dortmund jetzt Auswärts spielt, Schalke Bayern, aber auch kleine Vereine, ich selbst erinnere mich an Auswärtsspiele des Kfcding, da kommen dann die Fans mit ihrem Bier an am Bahnhof und dann sollen die Polizisten, die diese Fußballfans begleiten oder aber die DB Sicherheitsmenschen, die das Ganze dann beaufsichtigen, die sollen kontrollieren, dass da jeder auch seine Bierflasche abgestellt hat. Also, das wird dann doch eine größere Aufgabe werden. Ich habe mich hier eben auch mit Sicherheitspersonal unterhalten. Ein Mann hat mir gesagt, er würde das jetzt schon so handhaben, dass er Menschen, die hier zu viel konsumieren, auch dann rausbegleitet aus dem Bahnhof. Aber das ist jetzt eben auch noch keine Handlungsanweisung. Und wenn das Flächendecken in ganz Deutschland kommen sollte, dann kommt da eben einiges sicherlich auch an Belastung hier auf die DB Mitarbeiter zu, die das kontrollieren müssen und wie es eben angeklungen ist, auch nicht jeder Bahnhof, der überhaupt über eine solche Sicherheitsarchitektur verfügt. Also ein sehr sehr gewagtes Unterfangen, aber die Bahn sagt eben, das Ganze dient der Sicherheit, das Ganze bringt dann eben mehr Ruhe auch an die Bahnhöfe. Deshalb wird das jetzt so eingeführt. Dann dann wollen wir mal schauen, sind noch viele Fragen offen. Max, herzlichen Dank für diese Infos und für das Interview und wir sprechen weiter drüber im Studio Benjamin Jenrocher der Gewerkschaft der Polizei in Berlin. Willkommen. Schönen guten Tag, Herr Opel. Also Alkoholverbot im Bahnhof in allen Bahnhöfen bundesweit. Gute Idee. Aus unserer Sicht ist es der richtige Schritt, den die Deutsche Bahn jetzt hier geht. Wir haben, glaube ich, in den letzten Monaten, Jahren eine massiv negative Entwicklung, gerade was die Sicherheit im öffentlichen Personen und Nahverkehr angeht. Ja, Bahnhöfe sind deutschlandweit eigentlich ein Angsttraum geworden, auch ein Kriminalitätshotspot und wir wissen, dass Alkohol, na ja, eine Substanz ist, die das beschleunigt, ja, die auch Gewalt dann letztlich auslöst, zur Eskalation beitritt und von daher ist der richtige Schritt und jetzt muss man die Deutsche Bahn was vorlegen, wie man sich das dann genau vorstellt, wie das in der Praxis umsetzbar ist. Mhm. Genau. Und bevor wir dazu kommen, vor allen was die Polizei vielleicht auch beitragen kann, aber es gibt ja diese Einschränkung im Zug selber weiterhin erhältlich, im Bahnhof selber auch weiterhin konsumierbar, nämlich wenn man es kauft. Also so ganz konsequent ist es nicht, oder? Ja, ich glaube, das muss man ausloten. Also ist ja jetzt schon angesprochen worden über den ganzen Tag, was ist z.B. bei Fußballspielen etc., ne? Große Fangruppen, die da kommen, ein Bierchen mit dabei haben und äh die Bahn reagiert ja jetzt auch auf Vorfälle, die nicht am Bahnhof passiert sind, sondern in den Zügen mit unter. Ja, da haben wir gravierende äh Vorfälle auch gehabt. Von daher konsequent wäre es dann auch das in den Zügen zu untersagen, weil es ergibt dann keinen Sinn. Also, wenn ich mit einem Kasten auf dem Bahnhof langlaufe und den darf ich da nicht trinken, aber dann im Zug wissen auch alle, dass die Deutsche Bahn manchmal steht. Das heißt, das dauert dann auch ein paar Stunden, da kann man sich ordentlich ein antütern, also konsequent wäre dann auch ein Verbot in den Zügen. So ein bisschen symbolisch als ob man mit dieser braunen Papiertüte rumläuft und jeder weiß, was drin ist. Aber jetzt mal zu diesem konkreten Verbot, wenn es denn umgesetzt werden soll. Wir haben ja in Berlin schon Erfahrungen tatsächlich mit einer gewissen Pilotphase an mehreren Bahnhöfen. Gibt es eine Alkoholverbot. Wie sind die? Wir müssen sagen, wir haben im Mai am Bahnhof zoologischen Garten und am Ostbahnhof hat die Deutsche Bahn damit begonnen und sind jetzt noch keine abschließenden Ergebnisse bekannt. Äh ist auch nach wie vor so. Ich war vorhin am zoologischen Garten beispielsweise, da gibt's immer noch Leute, die auf dem Vorplatz und der gehört ja nun dazu, weil es deutsche Bahngelände auch einfach ist, auch weiterhin Bier trinken. Ähm, aber und das gehört, glaube ich, auch zu weit dazu, man muss dem ganzen auch ein bisschen Zeit geben. Ja, wir reden das jetzt schon vorher kaputt, so nach dem Motto, das kann ja alles gar nicht umgesetzt werden und so und diskutieren viel. Ich glaube, es ist ein konsequenter Schritt und die Deutsche Bahn macht jetzt auch deutlich, wir lassen das nicht weiter zu. Letztlich sind sie verantwortlich für die Sicherheit auf Bahnhöfen, auf Vorplätzen und in den Zügen. Und sie sind nicht nur in der Pflicht, das dann für das eigene Personal auch zu tun, dass sie nicht mehr angegriffen werden, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger, die mit der Bahn unterwegs sind. Von daher ist konsequent und hier übernimmt das Unternehmen dann auch eine Verantwortung. Das muss es übernehmen, wenn man aber dann sieht ja doch, dass ab und zu Polizei unterwegs ist auf den Bahnhöfen und auch in den Zügen. Das heißt, die Kollegen würden dann nicht eingreifen, oder? Natürlich also die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei und wenn wir jetzt hier auf Berlin schauen, die BVG beispielsweise, das ist die Landespolizei damit drin, ist ja in jedem Bundesland dann auch anders geregelt. Äh, die nehmen sich natürlich nicht raus, wenn da Straftaten begangen werden. Ja, aber in erster Linie ist es so, dass die Deutsche Bahn in der Pflicht ist über die DB Sicherheit hier Kontrollen durchzuführen. Also, sie sehen Bundespolizei auf Bahnhöfen, weil es natürlich auch Gewalt Hotspot ist und die Polizei wird auch weiterhin hinzu kommen, wenn die Deutsche Bahn da ja das Bedürfnis hat und dann die Polizei auch fragt, dort zu unterstützen. Aber das Durchsetzen dieses Verbots ist in erster Linie Angelegenheit der Deutschen Bahn und werden wir jetzt sicherlich in den Gesprächen in den nächsten Wochen uns das anhören, aber klar ist also wir können nicht alle Aufgaben dann auf die Polizei abweizei und auch von der Landespolizei in Berlin haben genug zu tun. Mm. Und sehen Sie bei der Personalentwicklung der Bahn, also man sieht ja schon vermehrt Leute präsent, das finde ich kann man schon sehen, wenn man ein Zug unterwegs ist, aber wird das ausreichen, um eben solche Verbote jetzt in den nächsten Jahren, sagen wir mal, wirklich konsequent durchzusetzen? Ja, wir werden jetzt nicht von heute auf morgen da eine Nullage haben, ja, und Leute werden auch noch mit dem Bier umlaufen, aber es ist schon wichtig dann auch eine Maßgabe zu haben, klare Statuten, wie darf ich mich bewegen auf Bahnhüpfen beispielsweise da muss man dem vielleicht ein bisschen Zeit geben und ich glaube schon, wenn die Deutsche Bahn damit Platzverweisen arbeitet, wenn die Deutsche Bahn auch konsequent das ahn, dass ich das irgendwann rumspricht und Leute, die die Bahn fahren, die fahren das ja auch nicht aus Spaß, sondern die wollen auch irgendwo hin und wenn ich dann weiß, ich habe ein Bier dabei und krieg mein Zug nicht, weil ich hier das Bahnhof verwiesen werde, ja, das wird schon ein bisschen brauchen, aber ich bin da sehr positiv. Wir sollten es nicht gleich kaputt reden. Das sagt Benjamin Jendro und auch Messergewalt ist ja ein Problem nicht nur in der Bahn, sondern überall und da reden wir gleich noch drüber. Danke schön für den Moment. Nach dem anfänglichen Schweigende Politik hat sich der Bundeskanzler bei den Eltern des Trier getöteten Studenten Marius gemeldet. Diese Messertat wurde mutmaßlich ja von dem afghanischen Migranten begangen, der psychische Probleme gehabt hatte. Das wirft nun auch bei Betroffenen die Frage auf, werden Menschen, die aus Krisengebieten kommen, einfach nicht gut genug durchleuchtet? Die Messertat von Trier wirkt nach. Am vergangenen Mittwoch wurde der 22-jährige Student Marius auf dem Rückweg vom Supermarkt erstochen, mutmaßlich durch einen gleichaltrigen Afghanen. Die Sachen passieren immer wieder und sie kommen immer näher, sie führen zu uns in die Kleinstadt und das ist das hinterlässt uns doch schon sehr bedrückt. Seit Jahren bleibt Messergewalt in Deutschland auf hohem Niveau. So wurden allein im vergangenen Jahr insgesamt Fälle registriert. ein Anstieg um 0,8% im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die Bedrohung mit Messern hat zugenommen. Im Triererfall hat sich jetzt der Bundeskanzler bei den Eltern des getöteten Studenten gemeldet, ihn sein Beileid ausgedrückt. Insgesamt verschließe die Politik beim Thema Messergewalt aber die Augen, wenn sie aus dem migrantischen Milieu begangen würde, findet Michael Kürrat. Die Tochter des Familienvaters wurde vor 3 Jahren bei einer Messerattacke in einem Regionalzug in Bruckstedt von einem statenlosen Palästinenser [musik] getötet. Das beginnt dahin, dass wir erstmal sondieren müssen, wer in diesem Land ist, wo er sich befindet, was er für Pläne hat, was er vorhat, welche Ausbildung er hat. Wir wissen es alles überhaupt gar nicht, außer das Bürgergeld, das fließt jeden Monat und jeder, der irgendwo etwas dagegen sagt, wird sofort stigmatisiert und beleidigt und mundtot gemacht. In Trier liegt im Rathaus inzwischen ein Kondolenzbuch für den getöteten Marius aus. Bis zur Beerdigung des 22jährigen Studenten können sich Bürger hier eintragen. Also Messergewalt weiterhin ein ungelöstes Problem auch in Deutschland. Auch da die Fragen an Benjamin Jenrot Sprecher der Polizei der Gewerkschaft der Polizei in Berlin. Also äh wir haben ja bei der Messergewalt den Versuch mit Messerverbotszonen gegenzusteuern. Ähm gibt's da schon eine Bilanz? Erstmal ist es grausam, was da im Trier passiert ist. Ist so, dass die Bundespolizei und auch die Berliner Polizei ja immer auch Bilanzen vorlegen. Müssen ganz ehrlich sein. Das ist ein reines Placebo, diese Verbotszon auch im öffentlichen Personen und Nahverkehr. Das hat sich Politik überlegt und hat reagiert auf das, was in Brockstedt beispielsweise passiert ist, das was in Soling passiert ist. Ähm, wir werden Armoräter, wir werden Terrortäter nie aufhalten können. Ja, was äh uns so ein bisschen fehlt, ist die Lösung für das Alltägliche. Ja, alleine Wochenende in Berlin gab's wieder diverse Messerstechereien in Trier muss man sich das jetzt mal genau anschauen, aber klar Messer sind Alltagsgegenstände und sie werden halt mitgenommen, so und es gibt viel Konfliktpotenzial. Ja, wenn ich in der Bahn bin beispielsweise und mit jemanden aneinander gerate, wenn ich jetzt auch noch ein Messer dabei habe, dann bin ich auch bereit, es einzusetzen. Und wir haben diese tödlichen ähm Vorfälle immer wieder. Sie häufen sich, die Einschläge kommen näher und das ist nicht immer eine geplante Tat, sondern auch eine Kurschusstat. Deswegen sagen wir reines Placebus wird Terror und Amoktäter eh nicht abhalten können. Diese ausfernde Messergeweiht, die wir haben im Alltäglichen, könnte man nur stoppen, wenn man endlich ein generelles Trageverbot in der Öffentlichkeit natürlich mit berufsbedingten Ausnahmen hat, aber warum brauche ich ein Messer in der Öffentlichkeit? Das ist völler Nonsens. Und wenn die Bundespolitik es ernst meint, dann müsste man das einführen. Werden wir auch nicht von heute auf morgen eine Nullage haben und auch nicht alles kontrollieren können. Aber es würde unseren Kolleginnen und Kollegen überhaupt die Möglichkeit geben, hier auch handlungsfähig zu sein. Mhm. Wobei das ja doch ein recht starker Schritt ist. Also, wenn man bedenkt, äh, wenn man ein Stück Obst schneiden will, also ein Bekannter von mir hat gerade sein schönes Messer abgenommen bekommen dafür, das trifft halt eben die falschen auch, ne? Ja, Opel, wir müssen mal ganz ehrlich sagen, wir glauben hier auch an die Erfahrungswerte von Polizisten und Polizisten sind gut ausgebildet. Ja, worum geht's denn? Es geht vor allem darum, dass Menschen sich auffällig in der Öffentlichkeit bewegen. Jugendgruppen, die am Wochenende zusammenkommen, um sich eigentlich nur auf die Gutsche zu hauen und die haben halt ein Messer dabei und da kommt's dann auch zu tödlichen Vorfähen. Es wird nicht jeder Mensch kontrolliert. So und wir reden ja in erster Linie auch nicht über eine Straftat, sondern vielleicht über eine Ordnungswidrigkeit. Heißt, ich kann mit Bußgeldern arbeiten. Auch der Obdachlose, der sich ein Apfel schneiden möchte, das ist ja mal so angebracht, oder der Vater, der mit seinem Sohn in Wald geht und Pilze schnitzen will, der ist nicht die Zielgruppe, der wird auch nicht kontrolliert. Ja, und deswegen es ist, wenn es keine Straftat ist, ja, natürlich kann das passieren, aber ganz ehrlich, es werden immer wieder diese Fälle angeführt, natürlich ist ein Eingriff, aber irgendwann müssen wir mal reagieren. Die andere Komponente, die im Trierrafall noch mit reinkommen, wir reden über jemanden, der eine psychische Erkrankung hat, warum wissen die Sicherheitsbehörden das nicht? Warum werden diese Dinge nicht zusammenfließen? Weil wir haben eine Menge Leute, die aus Afghanistan, Syrien, in anderen Kriegsgebieten nach Deutschland kommen, die sind psychisch krank. So, wenn sie dann auch noch ein Messer dabei haben, sind sie eine Gefahr und oftmals werden diese Daten, die fließen nicht zusammen. Ja, es hat jemand eine psychische Erkrankung, ist er vielleicht aufgefallen, ist der Aufenthaltsstatus? Schauen wir uns mal alle AOK und Terrortaten in den letzten Jahren an. Ist immer das gleiche Täterprofil und dann müssen die Sicherheitswörden diese Daten noch endlich zusammen bekommen können, um dann handeln zu können. Da gibt's ein Ampelsystem, grün, gelb, rot, Achtung, besonders gefährdet, vielleicht noch eine Radikalisierung im Social Media, da müssen die Sicherheitsbehörden zugriffen können und das können sie momentan nicht. Hatte der Innenminister ja eigentlich auch versprochen. Herr Jendro, herzlichen Dank für ihren Besuch. Ich danke Ihnen. Ja, und dann sind wir bei einem weiteren großen Problem. Sexueller Missbrauch von Kindern. Bleibt in Deutschland weiter sehr, sehr aktuell. Nach einem leichten Rückgang im Vorjahr sind die Fallzahlen wiedergestiegen. Das zeigt das neue Bundeslagebild des Bundeskriminalamtes. Kinderzimmer, Spielplatz oder Smartphone. Sexueller Missbrauch von Minderjährigen hat viele Gesichter. Häufig kennen die Opfer die Täter bereits. Bei mehr als jedem zweiten Fall kommt der Täter aus dem Umfeld des Opfers. Mehr als 17 000 Fälle von sexuell Missbrauch an Kindern registrierte das Bundeskriminalamt im vergangenen Jahr. Das sind knapp 5% mehr als im Vorjahr. Deutlich erhöht haben sich außerdem Straftaten im Zusammenhang mit Kinder und Jugendpornographischen Inhalten. Mit einem Zuwachs von 19,9% ist es der stärkste Anstieg im Lagebild. Nach Einschätzung von Innenminister Dobrint spielt dabei auch künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle. mit der Nutzung von KI die Veränderung von kinderpornographischen Inhalten, das heißt ähm die qualitative Weiterveränderung, dass die sehr einfach geworden ist und ähm von Leuten sehr niederschwellig genutzt werden kann. Bei Jugendlichen stieg auch die Zahl der Missbrauchsfälle. Die Ermittler zählten mehr als 1200 Fälle, ein Plus von 4%. Für eine Reduktion der Fallzahlen sehen Experten auch die Politik in der Pflicht. Wenn wir darüber nachdenken wollen, wie kann man diese Fallzahlen reduzieren, müssen wir also von verschiedenen Seitenbereichen nachdenken. Dazu zählend einerseits eine politische Agenda, die tatsächlich verbindliche rechtsbindende Maßnahmen für die Plattform fordert oder von den Plattformen fordert, die tatsächliche Kinderschutzmaßnahmen etablieren. Und wenn wir über Sexualdelikte in diesem Bereich nachdenken, dann bedeutet das also den Zugriff von womöglich erwachsenen Usern zu Kindern z.B. zu beschränken. Trotz der steigenden Fallzahlen gehen die Ermittler weiter von einem erheblichen Dunkelfeld aus. Viele Fälle von Missbrauch werden nie angezeigt. Opfer häuslicher Gewalt. Meistens ja, Frauen sollen besser vor gewalttätigen Partnern oder Ex-Partnern geschützt werden. Dafür kommt die elektronische Fußfäse jetzt häufiger zum Einsatz. Das haben Bundestag und Bundesrat mit der Änderung des Gewaltschutzgesetzes beschlossen. Also künftig braucht man allerdings natürlich wieder mehr Personal für die Täterüberwachung. Debora Nebich berichtet. Auf den Meter genau können die Mitarbeiter der Überwachungsstelle beobachten, wie ein Täter sich einer Schutzperson nähert. Je nach Situation alarmieren sie das Opfer oder direkt die Polizei. Die elektronische Fußfessel kann so zum Frühwahnsystem werden und erneute Gewalt verhindern. Was eben hier nicht passiert ist, dass quasi jemand 247 getrackt wird, sondern nur dann, wenn ein Vorfall, wenn ein eine Auffälligkeit ist, kann die Gül überhaupt sehen, wo die betreffende Person, die auch wiederum anonymisiert ist, sich aufhält. Hessen setzt bereits seit anderthalb Jahren auf die Fußfessel nach spanischem Modell. Neben den Gewalthätern erhalten auch die gefährdeten Frauen einen Tracker. Nach Angaben von Landesjustizminister Heinz gab es seitdem keine körperlichen Übergriffe mehr. ein Erfolg. Wegen der Neuregelung im Gewaltschutzgesetz braucht es in Zukunft mehr Personal. Das wird am Ende bedeuten, dass die gemeinsame Überwachungsstelle, die hier in Weiterstadt derzeit untergebracht ist, mit 32 Beschäftigten auf über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wachsen wird und wird dann bis zum Entkraftreden im nächsten Sommer des Gewaltschutzgesetzes so fit aufgestellt sein, dass sie dann eine Vielzahl neuer Fälle auch überwachen kann. Mehr als 171 000 Menschen wurden 2024 Opfer von Partnerschaftsgewalt. Rund 80% waren weiblich. Hessens Justizminister verweist auch auf den brutalen Mord an einer Frau in Kellheim vor einer Woche, wo eben genau das geschehen ist, dass ein Ex-Partner, der verlassen worden ist von seiner Partnerin nach einer über 30-jährigen Beziehung, die Frau dort auf wirklich brachiale und blutige Weise vor den Augen von sehr, sehr vielen Augenzeugen tragischerweise in der Stadtmitte dort brutalst ermordet hat. Und das sind alles Fälle, die uns immer wieder sehr sehr nachgehen. Die elektronische Fußfessel kann eine Chance sein, Opfer zu schützen. Zum Einsatz kommen soll sie allerdings nur in sogenannten Hochrisikofällen. So, rund 3 Wochen nach der Blutat in Stade hat sich der mutmaßliche Täter nun das Leben genommen. Der 35-Jährige wurde heute früh tot in seiner Zelle aufgefunden. Hinweise auf einen Fremdverschulden liegen angeblich nicht vor. Der Sechsfachmord in Stade hatte Ende Juni bundesweit für Schlagzeahlen gesorgt, als der Beschuldigte in einer Mutterkindeinrichtung die anwesenden Sozialarbeiter mit einer Schusswaffe regelrecht hinrichtete. In der Einrichtung war seine dreimonatige Tochter untergebracht. Nach dem sechsfach Mord in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist der Mutmaßlächter tot. Wie die Justizvollzugsanstalt Bremmerfürde mitteilt, wurde der 45-jährige Fati G leblos in seiner Zelle gefunden. Nach ersten Erkenntnissen soll er sich selbst stranguliert haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es bislang nicht. Grundsätzlich kann man keinen inhafizierten, keinen Untersuchungshaftbefindlichen 247 Dauer überwachen. Es sei denn, es geben Anlasspunkte Grund dafür. Ähm, mir ist nicht bekannt, dass der dort untergebrachte äh Gedanken gehabt haben soll oder die geäußert hat. Während eines Hilfeplanesprächsend Juni soll er in dieser Mutterkindeinrichtung plötzlich eine Schusswaffe gezogen und das Feuer eröffnet haben. Sechs Menschen starben, drei Mitarbeitende der Jugendhilfeeinrichtung und drei Beschäftigte des Jugendamts. Mehrere weitere Personen wurden verletzt. Auslöser der Tat war nach bisherigen Ermittlungen ein eskalierter Sorgerechtsstreit. Wochen zuvor war das wenige Monate alte Kind des Paares nach dem Verdacht eines Schütteltraumas aus der Familie genommen worden. Die Mutter lebte daraufhin mit dem Säugling in der betreuten Einrichtung in Stade. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst mit dem Auto. Die Polizei stoppte den Wagen wenig später und nahm ihn fest. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes erlassen. Er soll schon unmittelbar nach der Tat Selbstmordgedanken geäußert haben. Die CDU Niedersachsen wundert sich daher über die nicht ausreichende Kontrolle des Tatverdächtigen. Das deckt sich mit Informationen von Welt. Wie wir aus dem Ministerium mitgeteilt bekommen haben, soll er wohl zum Zeitpunkt des Auffindens äh und auch durch die Todesbenachrichtigung und Bescheinigung des Notarztes gegen 6:30 Uhr wohl keine Körpertemperatur mehr gehabt haben. Eine Körpertemperatur, die nicht mehr vorhanden ist, deutet immer darauf hin, dass der Täter oder in dem Fall auch der ähm der sich selbst umgebracht hat, über stundenlang in dieser Zelle bereits tot liegen musste. Zu einem Prozess gegen den 45-jährigen wird es nun nicht mehr kommen. Die Ermittlungen zu seinem Tod führt jetzt die Staatsanwaltschaft. Aus unserer Parlamentsredaktion ist Gerit Sebald zugeschaltet. Ger, der Mann soll also schon vorher Suizidabsichten geäußert haben. Wieso wurden da von Seiten der Polizei keine Vorkehrungen getroffen oder der Haftanstalt? Ja, tatsächlich ist das ja genau die Frage, die sich ja jetzt sehr schnell, sehr unmittelbar eben auch nach dem Bekannt werden dieses Suizids stellt und es ist direkt zum Politikum geworden. Wir haben es ja gerade gehört. Die CDU in Niedersachsen, die will das jetzt aufgeklärt haben. Die greift auch tatsächlich ziemlich rabi die Justizministerin der SPD aus Niedersachsen an. Ähm, es wird sowieso vorgeworfen, dass auch in der in im ganzen entstehen und im Laufe dieses Falls sehr viele Verfehlungen des Justizministeriums in der ganzen Behandlung dieser Sache ähm passiert sein. Also, das Ganze hat sich jetzt sehr schnell zu einem politischen Thema entwickelt innerhalb der Land äh innerhalb Niedersachsens und zwar auch aus diesem Grund, dass so ein Suizid natürlich auch bedeutet, dass jetzt dieses Verfahren gegen den Täter natürlich eingestellt wird und das heißt, jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie wird dieser Fall eigentlich jetzt vollfänglich aufgeklärt? Klar, es wird eigentlich versichert, dass das jetzt weitergeht, beispielsweise noch weiterhin ermittelt wird, ob es Mitser gibt, aber das Ganze nimmt dadurch natürlich jetzt schon eine andere Wendung, die natürlich insbesondere auch für Angehörige und Betroffene dieses Vorfalls problematisch sein könnte, weil natürlich die Nachvollziehbarkeit, die die Strafvollzügbaren jetzt anders laufen, also die äh die Mühlen da jetzt anders malen, als es noch vor diesem Selbstmord war. Und wir haben es ja gehört. Also tatsächlich war es schon bekannt, dass der Täter sich unmittelbar nach seiner Tat eigentlich erschießen wollte, aber das nicht funktioniert hat. Und deswegen stellt man sich jetzt natürlich wahrscheinlich auch ein bisschen zurecht die Frage, wieso wurde dieser Täter in der JVA nicht stärker überwacht? Ger, vielen Dank für deine Einordnung. Danke schön. Erneut ist eine Studentin der Universität Trier todot aufgefunden worden. Nach Angaben der Polizei deuten die Verletzungen wohl auf ein Tötungsdelikt hin. Die 29-Jährige war von ihrer Mutter als vermisst gemeldet worden. Im Falle des vor 6 Tagen bei einem Messerangriff getöteten Studenten fordern Angehörige anderer Gewalttaten jetzt ein härteres politisches Durchgreifen. Mario Stick war gerade auf dem Weg vom Supermarkt. Weniger Augenblicke später war er tot. Die Polizei glaubt, er war ein Zufallsopfer, denn Täter und Opfer kannten sich nicht. Seine Eltern fordern deswegen von der Politik Konsequenzen zu ziehen, damit solche Taten in Deutschland nicht mehr passieren. Auch Angehörige anderer Gewaltopfer beklagen in Deutschland, dass dort nur geredet und zu wenig getan wird. So auch Michael Kürat. Im Januar 2023 war seine Tochter bei einem Messerangriff in einem Regionalzug in Bruckstedt ermordet worden. Tatmotiv, Tathergang und Tatwaffe ähneln der Tat in Trier vergangene Woche. Es gibt nichts Wichtigeres und nichts ehrlicheres in unserem Leben, was wir jemals zu sehen bekommen, als das Lachen eines unserer Kinder. Da ein Kinderlachen kennt keine Hautfarbe, keine Herkunft, keine Sprache, keine Religion und erst recht, keine politischen Befindlichkeiten. Und wir opfern das Lachen und das Leben unserer Kinder mit einer Leichtfertigkeit, weil irgendwelche politischen Formell Motivationen nach fehlen laufen. Und das bin ich auch ebenso bereit wie Familie Dick nicht mehr zu tragen. Wir wollen noch mal tiefer einsteigen in den Fall von Trier Mario Stick, der da getötet worden ist. Alexander Dinger ist jetzt bei uns Ressourleiter unseres Investigativressors bei Welt. Alex, schön, dass du da bist. Hallo, ihr hattet die Möglichkeit auch in die Akte des Tatverdächtigen noch mal reinzuschauen und hieß es ja auch relativ schnell von der Politik. Der war bisher oder galt als sehr gut integriert. Also hätten die Behörden den überhaupt auf dem Schirm haben können, nach all dem was man bisher so wusste, also Jain, die Antwort ist hier ein bisschen differenzierter, als wenn man sich jetzt diese Akte anguckt von ihm beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Da kann man sagen, er ist 215 im Zuge der großen Flüchtlingswelle hier nach Deutschland gekommen. alles, was wir jetzt wissen von Behördenkontakten, erst von seinen Eltern getrennt wurden, war also allein reisender, minderjähriger Flüchtling, war damals 12 Jahre alt und in den Behörden hat man uns gesagt, das hat ihn schwer traumatisiert, deswegen auch um psychologischer Behandlung so, das ist sozusagen das äh ja, man hätte es auf dem Schirm haben können, das nein, äh er hat wirklich eine fast weise Weste. Also er ist nicht irgendwie religiös aufgefallen, nicht durch irgendwelche Straftaten. Es gab zwei, sag ich mal, geringe Taten. einmal führen führen eines Kraftfahrzeuges, wie es so schön im Behörden heißt, ohne Versicherungsschutz und einmal soll er ein Schlagring an seinem Schlüsselbund gehabt haben oder ein Schlagring ihm nicht im Gegenstand und beides wurde wegen geringenfügigkeit eingestellt, aber er wurde ja psychiatrisch behandelt äh und gibt es da möglicherweise Hinweise auf die spätere Tat? Ähm, also das ist jetzt die große Frage, die auch wir uns stellen. Also er ist vor der Tat in psychiatrischer Behandlung gewesen, was wir nicht wissen, wann und warum. Also der Mauern die Behörden, das wollten wir uns auch auf mehrmalige Frage nicht beantworten. Und das ist jetzt halt die große Frage, die Behördenkontakte, mit denen wir sprechen konnten, die haben uns gesagt, na ja, wenn du als Zölfjähriger über die äh iranisch-türkische Grenze irgendwie nach Deutschland kommst im Zuge des großen Flüchtlingdrecks ähm damals 2015 und das ohne Eltern, das ist natürlich eine Psych eine eine psychische Ausnahmesituation. Also, das würde niemand ohne posttraumatische Belastungsstörung äh überstehen. Und das ist halt diese große Frage, ob man das hätte äh verhindern werden können durch eine andere Betreuung. Ja, n gibt's ja dann viele, die direkt sagen, wir kümmern uns da nicht genug, wir haben die Leute nicht genug auf dem Schirm, also auch mit deren Bedürfnissen sozusagen und hat ja heute Innenminister Alexander Dobrin da relativ deutlich drauf geantwortet, so nach dem Motto, wir können uns eben nicht auf überall um alle psychischen Erkrankungen hier in Deutschland kümmern. Also, wie sind denn da die Zahlen? Wie sind die Kapazitäten überhaupt? Also da kann man jetzt mal stark vereinfacht gesagt, dass das System absolut eine Belastungsgrenze ist und wenn man da reinhört, ä ich meine, wir haben Föderalismus, wir haben 16 Bundesländer, 16 unterschiedliche Regelungen und wir hatten schon mehrere Taten. Also, ich erinnere an den an die Amaktat in Hamburg damals bei den Zeugen Jehovas, wie ich erinnere an Bruckstedt. Wir haben gerade die Anmoderation gehört. Ich erinnere an Scha an Aschaffenburg äh im Bundestagswahlkampf äh 2025, wo es eine Riesen Debatte gab und jetzt gibt's erneut so eine Tat und wir stellen wieder fest, dass der Maßregelvollzug äh nicht so richtig funktioniert und dann sage ich, ich muss so hart sagen, guten Morgen. Also äh das diesen Befund, den haben wir jetzt schon seit mehreren Jahren. Aber welche Konsequenzen müsste man denn denn eigentlich daraus ziehen, wenn wir einfach keinen Überblick haben, welche Vorerkrankungen die Menschen haben, die hierherkommen eben oder auf ihrer Flucht äh welche Erkrankungen oder welche Belastungen dazuekommen sind. Das ist ja letztenendes ein Fass ohne Wohnen. Äh richtig, also jetzt wieder stark vereinfacht. Ähm besserer Datenaustausch, ja, also auch mit den Ermittlungsbehörden, da sagen natürlich wieder Leute, Moment mal, Datenschutz. Also bloß, weil ich vielleicht eine psychische Ausnahmesituation habe, wie ich noch lange neben irgendeiner Akte landen, das kann ich auch alles nachvollziehen, aber Fakt ist, ähm wir haben 16 Bundesländer und äh wenn in Hamburg was passiert, ist es noch lange nicht, dass es die Behörden in Rheinlandfalz wissen. Alexander Dinger, vielen Dank für die Einordnung. Danke schön. Servus. So, jetzt hängt's an zwei Herrschaften, die müssen nämlich gemeinsam entscheiden. Die Rede ist von Kanzler März und CSU Chef Söder, die haben nämlich das Vorschlagsrecht zu bestimmen, wer also auf Jens Sparn als Unionsfraktionschef folgen soll. Kommende Woche Mittwoch um 14 Uhr trifft sich dann auch die Fraktion zur Sondersitzung. Ja, und dann werden die Abgeordneten den Vorschlag hoffentlich mit breiter Mehrheit annehmen. So formulierte es Markus Söder heute. Zu konkreten Namen hält man sich allerdings weiter bedeckt sogar diejenigen, die selbst hoch gehandelt werden. Mehr von Achimunser. Die Woche hatte für die CDU mit einer Krisensitzung begonnen. Das Präsidium war in der Parteizentrale zusammengekommen, um darüber zu beraten, wer die Fraktion nun führen soll, nachdem Jens Sparn zurückgetreten ist. Am Ende gab es zwar noch keinen Kandidaten, aber einen Fahrplan. Wir werden am nächsten Mittwoch mit einer Sondersitzung der Bundestagsfraktion ähm die Wahlen hier in Berlin durchführen und der Parteivorsitzende CSU und ich sind äh verabredet zeitnah einen entsprechenden Vorschlag an die Fraktion zu unterbreiten. Für die Sondersitzung am 29. Juli in Berlin wurden alle 208 Abgeordneten der Unionsfraktion per SMS eingeladen. Die Parlamentarier werden dafür extra aus der Sommerpause geholt, die am 10. Juli begonnen hat. Bis dahin wollen Bundeskanzler März und Bayernsministerpräsident Söder einen Personalvorschlag für den Fraktionsvorsitz erarbeiten, der die Einbindung der Fraktion sicherstellen soll, völlig unabhängig von persönlichen Interessen. Die Frage, wen ich mir wünsche, ist nicht entscheidend. viel wichtiger ist wenig Vorschlage und das wird am Ende von Friedrich Merz und mir gemeinsam gemacht und wir waren nächste Woche am Mittwoch dann ein gemeinsam Vorschlag präsentieren, der dann hoffentlich große Zustimmung findet. Gehandelt werden einige Personen, die sparnsmächtiges Amt übernehmen könnten. Gefallen ist der Name von Gesundheitsministerin Nina Wen. Sie hat Außenseiter Chancen. Auch wenn Generalsekretär Carsten Linnemann den Job übernehme, gäbe es viel Beifall in der Partei. Kanzleramtschef Torsten Frei gilt ebenfalls als heißer Kandidat und sogar ein CSU-mann ist im Rennen Bundesinnenminister Alexander Dobrind der starke Mann im Kabinett März. Doch der will sich nicht an Personalspekulationen beteiligen, blockt Fragen zu seinem möglichen Interesse am Amt ab. Alles, was ich an Hinweisen in irgendeine Richtung gehen würde, würde wahrscheinlich nur falsche Spuren ermöglichen. Das will ich nicht, sondern wir warten ab, was die Beratungen der Parteivorsitzen ergeben. Bis Ende Juli werden die Unionsspitzen noch viel telefonieren, denn auch eine Umbildung der Regierung im selben Atemzug steht als mögliche Option im Raum. Wie gewohnt, jetzt ist es Zeit für unseren Klartext. Meine Welt, meine Meinung heute mit Sebastian Geisler, Bildpolitikredakteur. Schön, dass du da bist. Hallo. Guten Abend. Hallo. Grüß euch Abend. Schauen wir gleich auf deinen Verlierer des Tages. Das ist das deutsche Gastgewerbe, denn im Mai, da hat man einen Umsatzdämpfer erlitten. Wird nicht mehr so viel getrunken. Ja, also 2 % ging das jetzt runter, der der Umsatz in Bars, Kneipen, Restaurants und noch besonders dramatisch ist, wenn man schaut auf die Zahlen vom Statistischen Bundesamt im Vergleich zum Vorjahresmonat, da ist ein Einbruch von 6% zu beklagen. Also es ist offensichtlich so, dass immer mehr Menschen in Deutschland sich das einfach nicht mehr leisten können oder daran sparen ins Restaurant zu gehen. Früher war es das, hat man gesagt mit der Familie irgendwie die Kinder haben vielleicht gutes Zeugnis mit nach Hause gebracht. Mensch, komm heute gehen wir mal schön zum Griechen, da darfst ja ausnahmsweise auch mal eine Cola bestellen oder so. Das sind genau die Sachen, wo viele Menschen sagen, können wir uns nicht mehr leisten, müssen wir rigos wegstreichen und das ist natürlich auch dramatisch fürs Gastgewerbe. Die haben Probleme mit dem Mindestone z.B. auch mit dem Bürgergeld Personalprobleme und so weiter. Ich habe neich selbst mal im Restaurant gesessen, hab mit gehört, dass jemand sagte, Mensch, das ist aber teuer geworden hier Schnitzel und dann sagte sagte der K: "Haben Sie Glück, dass sie diese Woche kommen, da kommen Montag 4 € drauf. Äh eigentlich müssen wir 8 € drauf schlagen, aber das ist nicht durchsetzbar. Da können wir da können wir zumachen. Äh und das ist die Lage des Gastgewerbes und ich bin froh über jeden Gastronomer überhaupt noch äh durchhält in Deutschland. Dein Gewinner des Tages heißt Michael Kürrat. Ist der Vater einer jungen Frau, die vor drei mehr als drei Jahren in Brogstidt im Zug ermordet worden ist. Ja. Herr Kürt ein, wie ich finde sehr beeindruckender, resilienter Mensch, der sich sehr engagiert auch für die Angehörigen, also für Opferfamilien, die die Menschen verloren haben durch solche Gewalttaten. Und es gab jetzt einen ganz ähnlichen Fall in Trier, wo der Student Marius 22 Jahre alt getötet wurde, auch von einem abgelehnten Asylbewerber und man sagt der Kürrat, es seien im Grunde immer, es ist immer dasselbe Täterprofil, es ist dasselbe Tatwerkzeug, nämlich ein Messer und es sind am Ende oft dann eben auch dieselben Flosken von Politikern, die kommen. er fordert die Politik auf, endlich ins Handeln zu kommen und uns Bürgern den Schutz zu gewähren, den der Staat uns eigentlich verspricht, dass wir durch Grenzschutz an der Außengrenze vor dem Grenzübertritt von Menschen geschützt werden, vor Menschen geschützt werden, die da äh gefährlich sein können. Und das aber auch, wenn Gefährder durch Deutschland laufen, durch unsere Fußgängerzonen hier im öffentlichen Raum, dass man dagegen etwas unternimmt und das z.B. sagte mir auch Manuel Ostermann von der deutschen Polizeigewerkschaft, dass wenn jemand als psychisch auffällig festgestellt wird, dass die Polizei vor Ort darüber informiert werden muss. Da flüssen fließen teilweise diese Informationen gar nicht und am Ende kann es nur so gehen, dass man äh feststellt, wer ist da eigentlich im Land und wer eine solche Gefährdung darstellt, der muss Ding festgemacht werden in abschieberhaft. auch da sind die Kapazitäten zugeringen und dann eben tatsächlich auch außer Landes gebracht werden und da muss die Politik dringend ins Handeln kommen und ich finde es sehr beeindruckend wie Herr Kürt sich hier engagiert in dieser Sache. Ja, kommen wir zu deiner Nachricht des Tages. Die Deutsche Bahn greift jetzt härter durch gegen Vandalismus und Kriminalität auf den Bahnhöfen. Ja, ich kann nur sagen, richtig so. Also es ist offenbar so, dass in zwei Dritte der Fälle, wenn es um Übergriffe auf Bahnbedienste geht, Alkohol im Spiel ist. Deswegen sagt die Deutsche Bahn, das haben wir bei Bild erfahren und äh berichtet, ab Mitte Oktober will man an den 5400 Bahnhöfen und Haltepunkten in Deutschland in den Bahnhofshallen und im äh Gleis und Bahnsteigbereich äh Alkoholverbot erlassen und auch durchsetzen. Weiterhin kann man im Bahnhofsrestaurant vielleicht äh ein Bier trinken, aber dass Leute sozusagen da abhängen und eine Büchse Bier trinken und vielleicht auch dann Fahrgäste ängstigen oder dass dann was eskaliert, das will man einden und das finde ich auch richtig so. Äh, die Bahnhöfe sind am Ende keine Sozialstation äh sondern sind Knotenpunkte für den Nahverkehr und auch Fernverkehr und äh das ist gut, dass die Bahn versucht dieses Problem in Angriff zu nehmen. Dann kommen wir zum Thema, was dich richtig auf Temperatur bringt. Sebastian, das ist mal wieder der Versuch, eine Professorin zu canceln. Ja, äh eine äh Frau äh Ute Bayen, äh, die an der Heinrich Hein Universität in Düsseldorf einen Vortrag halten wollte, am Ende auch gehalten hat über äh Transidentitäten, so im Sinne von es gibt nur zwei Geschlechter und wenn ein Mann sich als Frau fühlt und so weit, hab das andere Ursachen und sie hat da das differenziert durchaus dargestellt, aber es hat natürlich Transaktivisten sofort auf die Zinne gebracht, 500 Leute, die dann kamen und versucht haben, diese Frau da quasi zu vertreiben und auch gefordert haben, das sei also wissenschaftsfeindlich und sie müsse da quasi von der Uni gejagt werden. Das ist dann mit Polizeiaufgebot und auch Sicherheitsbediensten im Saal durchgesetzt worden. Es gab Störversuche, aber dass sie ihren Vortrag halten konnte. Und ich muss da ganz klar sagen, äh äh die die Waffe in Universitäten ist sozusagen das Wort und das Argument und es ist ein Debattenraum und es ist gut und richtig, dass durchgesetzt wurde, äh dass dort ein Austausch stattfinden konnte äh und nicht jemand einfach so vertrieben wird. Also sowas darf gar nicht er einzuchhalten in Deutschland, dass man versucht so Leute, die versuchten sich wissenschaftlich zu äußern äh Mondpot zu machen. Meine meine Meinung. Sebastian Geisler, danke, dass du da warst. Danke sehr. Danke euch. Ja und Riesenzof, wir haben gerade drüber gesprochen an einer Düsseldorfer Uni. Eine Professorin wollte eine kritische Vorlesung zum Thema Transidentitäten halten und löste damit eben einen massiven Protest der Studentenverbände aus. Ja, doch. Man muss sagen, die Unileitung ist nicht eingeknickt. Wir konnten auch von mit der Rektorin sprechen und schauen noch mal auf die Argumentationslinien in diesem Streit. Ein wissenschaftlicher Vortrag und eine ganze Universität ist in Aufruhr. An der Düsseldorfer Heinrich Heine Universität steht eine Professorin massiv in der Kritik. in einer Vorlesung, wie Sie das Thema Transidentität kritisch hinterfragen. Linke Studierenden Verbände laufen Sturm. Sie werfen der Dozentin Menschenfeindlichkeit vor und fordern drastische Konsequenzen. Ein Kapusverbot und den sofortigen Rauswurf. Vor dem Hörsail machen die Demonstranten ihrem Ärger Luft. Ich möchte meine Freunde und alle Menschen Tranzen unterstützen, einfach aus dem Grund, dass sie Menschen sind und auch Menschenrechte haben. Ich finde, das ist gar nicht in Ordnung, dass Transsexualität als eine Ideologie dargestellt wird. Das ist entgeht a unserer Gesellschaft. Das gepricht entspricht nicht der Gesellschaft, die ich mir für uns wünsche und es entspricht auch nicht dem, was eine Universität veranstalten sollte, wofür eine Universität stehen sollte. Anders sieht das die Universitätsleitung selbst. Sie stellt sich schützend vor die Professorin. An der Universität herrscht nun mal Forschungs- und Wissenschaftsfreiheit und dazu gehört, dass man Ergebnisse auch veröffentlichen darf. Es ist nicht akzeptabel, jemanden im Vorfeld zum Schweigen zu bringen. Also, wir sind Universität und das ist, wir sind gerade ein Raum des offenen Diskurses und dann sollte man wissenschaftlichen Argumenten auch mit wissenschaftlichen Argumenten begegnen und nicht dadurch, dass man die Debatte komplett verhindert. Immer wieder sorgen Angriffe auf die wissenschaftsfrei Verschlagzeiten. 2022 musste ein Vortrag zur Geschlechtervielfalt der Biologin Marie Luise Vollbrecht nach massiven Protesten zunächst abgesagt werden. Ihre These: Es gibt nur Mann und Frau. Für sie folgt das Vorgehen der Aktivisten in Düsseldorf einem bekannten Muster der Einschüchterung. Der Sinn dieses Protestes ist ja eigentlich auch Gewalt auszuüben, indem die Bedrohung besteht, dass ähm das so eingeladen wird, auch in den Hörsaal zu gehen, ähm dass man erwarten muss, dass es dann ähm dort zu Vorkommnissen kommt. Soweit kam es bei beiden Veranstaltungen nicht, auch dank Polizeischutz. Die Professorin konnte ihren umstrittenen Vortrag schließlich ohne größere Störungen halten. Weitere wichtige Themen des Tages haben wir jetzt kurz und kompakt zusammengefasst. US-Präsident Donald Trump hat Zölle von 50% auf eine Reihe von Waren aus Kanada verfügt. Grund für die Maßnahme sei eine diskriminierende Behandlung von Alkohol, Automobil und Mkereiprodukten aus den USA. Kanada wies die Vorwürfe umgehen zurück. In Südeuropa wüten mehrere Waldbrände. Besonders in Spanien spitzt sich die Lage zu, ein seit Donnerstag nordöstlich der Hauptstadt Madrid wütende Feuer breitet sich immer schneller aus. Auch in Frankreich kämpft die Feuerwehr im Süden des Landes weiter gegen mehrere Brände. Wegen der Vorfälle nach dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien hat der Fußballweltverband FIFA eine Untersuchung eingeleitet. So soll der argentinische Spieler Paredes nach Apfelfer [musik] eine Tätigkeit begangen haben. Zudem könnten sich die Ermittlungen auch gegen Molina und Cotrainer Ayala wegen möglichen Feehverhaltensrichten [musik] wie Medien berichten. Bereits während des Turniers gab es viel Kritik am Verhalten der argentinischen Spieler. Die Wahrscheinlichkeit steht bei ein 15 Millionen. So selten sind natürlich gezeugte Vierlingsgeburten. In Australien hat jetzt eine 34-jährige eineige Vierlingsmädchen zur Welt gebracht. Emily, Harriet, Alexa und Katherine sind alle gesund. Weitere Kinder wollen die Eltern nach eigenen Angaben keine mehr. Der Mann, der sechs Menschen in einem Mutterkindheim in Stade getötet hat, hat sich im Gefängnis selbst das Leben genommen. Wie es zu dem Suizid kam, ist bislang unklar. Ein Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt entdeckte den Täter bei einer Routinekontrolle in seiner Einzelzelle. Hinweis: Auf ein Fremdverschulden gibt es demnach nicht. Ende Juni erschoss der 43-jährige mehrere Mitarbeiter des Jugendamtes Hannover sowie der Schutzeinrichtung in Stade. Hintergrund der Tragödie war offenbar ein Sorgerechtsstreit um die kleine Tochter des Verdächtigen. Der Mann wurde kurz nach der Tat auf der Flucht festgenommen und befand sich seitdem in Untersuchungshaft. Gegen den 45-jährigen lag zudem ein offener Haftbefehl aus der Türkei vor. Bereits in der Nacht zum Montag hat sich ein brutaler Übergriff im Landkreis Würzburg ereignet. Ein Syrer hat einen Mann in Höchberg offenbar wegen eines Israelansteckers an seiner Kleidung angesprochen und dann verprügelt. Mehrfach soll der Syrer gegen Kopf und Oberkörper des Opfers getreten haben. Erst als die Polizei eingrief, ließ er von ihm ab. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt. Die deutsch-raelische Gesellschaft bestätigte auf Instagram, dass der schwerverletzte Mann Mitglied bei ihnen ist. Entsetzt von dem Übergriff ruft die Organisation jetzt zu Mahnkundgebungen in Würzburg am Freitag auf. Aus unserer Politikredaktion Gerett bei mir im Studio. Gerar, du hast dich mit dem Fall beschäftigt. Welche weiteren Details zu dieser Tat hast du denn? Ja, genau. Ich habe, als ich das gehört habe, auch mal versucht ein bisschen zu recherchieren. Konnte jetzt auch mit Kreisen sprechen, die auch unter anderem mit dem T mit dem Opfer sprechen konnten. Vieles ist jetzt auch schon bekannt. Z.B. auch, dass das Opfer einen Wirbelbruch erlitten hat. Also, das hat die Bildzeitung jetzt schon die Info. Die Info habe ich tatsächlich auch. Also, das ist ein wirklich wirklich ähm brutaler Überfall gewesen. Weitere Infos ist es wohl an der Bushaltestelle passiert. Ähm, es ging tatsächlich um diesen Pin am Rev, eine Israel Fahne. Es soll wohl erst eine Diskussion darum gegeben haben, die vielleicht am Anfang sogar noch relativ sachlich geführt wurde und dann soll der Täter unvermittelt auf das Opfer eingeschlagen haben. Ähm, spannend auch. Der Täter soll auch gesagt haben in der Diskussion, Israel würde ja auch überall die schwulen Fahnen aufhängen. Wo genau er jetzt damit meinte, ist unklar, aber man hat hier definitiv dann auch, ich sag mal, homophobe, eine homophobe Mentalität, die noch dahinter steckt, was man ja oft erlebt, was, ich sag mal, wenn es diese ausländische Ideologie, die auch eine Kategorie ist, wenn man nach dem Täterhintergrund fragt bei der polizeilichen Kriminalstatistik, dass das oft so in einer Kombination ist, ähm gar nicht nur religiös motiviert, aber trotzdem von einem Antisemitismus, aber oft auch von einer extremen Homophobie. geprägt. Ähm, der Täter hat auf das Opfer eingetreten, als er am Boden lag. Passanten sollen nicht eingeschritten sein. Es gab wohl welche in der Nähe waren. Die haben dann allerdings immerhin die Polizei geholt, die dann den Täter auch festnehmen konnte. Mhm. Du hast ja gesagt, der Verdächtige ist ein Syrer. Da gibt's ja eben immer wieder Debatten auch um äh antisemitische Angriffe, Gewalttaten eben auf Menschen, die man eben dem Judentum oder Israel zuordnet. Wie muss man diese Zahlen zu den Hintergründen bzw. zu den mutmaßlichen Tätern denn einordnen? Ja, man muss wirklich sagen, da darum gibt es eine schon Jahre ähm entsponnene Debatte um die Zuordnung. Die polizeiliche Kriminalstatistik fragt, was ist die Motivation, die Motivlage der Täter? Und wenn es dann um diese extremistischen Formen geht, dann gibt es äh rechte Täter, Rechtsextremismus, linke Täter und jetzt das immer stärker werdende, entweder religiös religiös motivierte Ideologie im beispielsweise Islamismus oder eben, was ich ja schon angesprochen habe jetzt diese ausländische Ideologie, die zwar keine Islamisten sind, aber eben wie jetzt vielleicht der Täter hier aus Syrien hierherkommt wegen seiner Identität, seiner Ideologie, die er von zu Hause mitbringt, sagen wir so dann eben extremistische Straftaten begeht und da muss man erstmal sagen, diese Kategorie, die ist in der polizeilichen Kriminalstatistik stetig nach oben gegangen, hat jetzt 2025 dann auch einen Höchstand erreicht. Man muss grundsätzlich sagen, dass die Zahlen antisemit antisemitischer Übergriffe seit dem 7. Oktober äh stetig gestiegen sind, 2025 auch einen Höchststand hatten. Die Debatte entsteht allerdings darum, dass viele hinterfragen, dass die Zahlen stimmen, weil noch immer ist über die Hälfte von Rechts, also immer noch sind die meisten antisemitischen Straftaten laut der polizeilichen Kriminalstatistik von rechten Tätern verübt. Die Kritik daran ist, dass es tatsächlich lange Zeit so war, dass wenn kein Täter ermittelt wurde und das ist sehr sehr häufig der Fall, dann wurde eine antisemitische Straftat automatisch rechts zugeordnet, weil man der Meinung war, das ist das Wahrscheinlichste. Mhm. Da hat haben die Behörden angepasst. Es ist nicht mehr so, dass es automatisch rechts zugeordnet wird. Allerdings braucht es schon ähm Indizien, dass es nicht von rechts kommt, wenn kein Täter ermittelt wird. eine Zeugenaussage beispielsweise, die sagt, es wurde ein islamistischer Ruf gerufen oder ein arabischer Ausbruch z.B. oder wenn es z.B. in Neuköln ist, wird eher davon ausgegangen, dass es natürlich keine rechter Übergriff ist, wenn es antisemitische Straftaten gibt, aber man muss sagen, diese Statistik ist immer noch nicht perfekt, weil wenn es all gibt, die Zahlen immer noch bei Rechtseinzahlen und diese Debatte wird weitergeführt. Man muss schon sagen, die Behörden, die sind da dran, die kennen das Problem ähm und befassen sich auch damit. Aber tatsächlich wird der Phänomenbereich religiöser und ausländischer Ideologie einfach stetig größer und das ist ein Phänomen, dem man sich jetzt stellen muss. Ger, vielen Dank für diese interessante Einordnung. Danke schön. Das US-Mitär hat nach eigenen Angaben seine neuesten Angriffe gegen den Iran beendet. Die USA griffen inzwischen in der zehnten Nacht den Folge an. Ziele seien militärische Einrichtungen gewesen, heißt es. Der Iran meldet unterdessen Explosionen in mehreren Gebieten des Landes. Mit den Angriffen wollen die USA, Irans Fähigkeitsschwächen, Handelsschiffe in der Straße von Hormos zu attackieren. Die Mehrenge ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Ölhandel. Und aus Kaiserslautern zugeschaltet ist jetzt der Iranenner und Terrorismusexperte Hans Jakob Schindler. Herr Schindler, ich grüße Sie. Hallo, Iranspräsident Pesch, der sagt, sein Land befinde sich in einem vollumfänglichen Krieg mit den USA. Donald Trump droht gleichzeitig mit Rache, wenn weitere US-Soldaten getötet werden sollten. Wie verhärtte sind denn die Fronten zwischen den beiden Kriegsparteien jetzt wieder? Muss man sagen wirklich sehr verhärtet. Also einerseits sehen wir, dass die Eskalationsspray einfach automatisch weitergeht. Die iranische Seite hört schlicht und ergreifend nicht auf, den zivilen Schiffekehr zu beschießen. Auch wieder äh vor einigen Stunden in der Nähe von der Küste von Oman außerhalb der Straße von Homos jetzt mittlerweile auch. Das heißt, äh dieses Hin und Her geht einfach weiter. Klar ist, die amerikanische Seite braucht eigentlich, wenn sie denn Diplomatie wollte und der Außenminister der USA Rubio hat gesagt, man sind immer offen für Diplomatie, aber man braucht einen Verhandlungspartner, der sicherstellen kann, dass etweige Zugeständnisse auch eingehalten werden können. Und das war jetzt in den letzten Monaten einfach klar nicht der Fall. Die iranische Seite konnte die Straße von Homos oder hat die Straße von Homos nie wirklich geöffnet. sehr wahrscheinlich, weil die Hardliner in den Revolutionskarten nicht auf die Verhandler hören. Es wurde zugesagt zum Waffenstillstand die Straße zu öffnen. Es wurde zugesagt bei der Zeichnung des MUUS die Straße zu öffnen und es hat de facto nie stattgefunden. Es ist auch klar, dass bis zu den Wahlen im November die US-Administration sehr unwahrscheinlich entscheiden wird noch mal massiv militärisch vorzugehen, aber es gibt auch einen Tag nach den Wahlen. Neben der Straße von Moos ist ja auch das iranische Atomprogramm ein wichtiger Streitpunkt. Laut einem Bericht des Wall Street Journals unter Berufung auf israelische und amerikanische Geheimdienste wurde jetzt ein Großteil der iranischen Zentriflugen offenbar in Tunnellagen rund 90 bis 130 140 m unter massiven Fels nah der Atomanlage Natanz gebracht. Könnten die USA denn diese Zentrifugen in dieser Tiefe überhaupt noch zerstören, wenn sie es denn versuchen sollten? Das ist nur sehr schwer. Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man tatsächlich dann eine Atomwaffen einsetzen müsste, aber natürlich kann man den Zugang zu diesen Zentrifugen, also irgendwo muss dann ein Zugang bestehen, dass man überhaupt in den Tunnel reinkommt. Den verschließen, das können die Iraner relativ einfach wieder ausgaben. erwartet, sichert natürlich jetzt das Regime die Teile des Nuklearprogramms, die noch nicht zerstört waren, also Zentrifugen Ersatzteile, möglicherweise auch Teile des angereicherten Uraniums, um es eben sollte dieser Konflikt irgendwann sich weiter beruhigen oder wieder beruhigen oder äh fertig sein, da natürlich wieder aufzubauen, denn das ist ein weiteres Verhandlungselement der iranischen Seite, das Atomprogramm, wie weit man da überhaupt in der Lage ist oder will es ist, Zugeständnisse zu machen auf der Seite des Regimes, bleibt abzu abzu warten. Über die Straße von Normos haben wir jetzt gerade eben gesprochen. Die Hutsis im Jemen, die wollen ja gleichzeitig den südlichen Ausgang des Roten Meeres jetzt weiter stark beschießen, um da saudische Schiffe zu blockieren, die eben diesen Umweg über das Rote Meer versuchen zu nehmen. Saudi-Arabien hat ja diese Möglichkeit. Inwiefern versuchen jetzt die Verbündeten des Iran hier eine zweite Front aufzumachen, um z.B. den Ölpreis weiter hochzutreiben? Also, da muss man verstehen, die Hothi sind die am wenigsten an das Regime im Iran angebundene Proxigruppe. Die Hutis machen eigentlich das, was für die Hutsis gut ist, nicht unbedingt das, was die islamische Republik von ihnen wollte. Sie wollten ja auch schon vor einig einigen Wochen, dass die Huts vor dem Mou das Rote Meer wieder durch äh beschießen äh unsicher machen. Jetzt nachdem die saudische Regierung mit Zusammenarbeit mit der anerkannten jemindischen Regierung das ähm Flugfeld von Sana beschossen hatte, um zu verhindern, dass die Iraner die Hutis mit neuen Waffen versorgen können. Jetzt entscheiden sich die Hutsis es zu tun. Die Kapazitäten der Hutis militärisch sind natürlich nicht zu vergleichen mit der Ran, aber kommerziell macht es eigentlich keinen Unterschied, ob sie 20 oder zwei Schiffe pro Woche beschießen können. Auch wie im Straße von Hormus werden die weltweiten Schiffahrtsgesellschaften und insbesondere Schiffahrtsversicherer dann schlicht und ergreifend ihre Schiffe nicht mehr durch das rote Meer äh äh schicken. Aber es ist tatsächlich ein Nebenkonflikt, der sich nicht automatisch dadurch lösen lässte, dass man sich z.B. mit dem Radle des iranischen Regimes in ein benehm Setz, denn die Huts würden das auch tun, ohne dass die islamische Republik sie hier dazu auffordert. Herr Schändler, vielen Dank für dieses Gespräch. Danke schön. Vielen Dank. Und dann gab es noch einen empfindlichen Schlag für Russlands Luftwaffe. Bei einem ukrainischen Drohnenangriff soll ein strategischer Bomber vom Typ 295 MS auf dem Luftwaffenstützpunkt Engels schwer beschädigt oder zerstört worden sein. Videos in sozialen Netzwerken zeigen die letzten Sekunden vor den Einschlägen. Der Stützpunkt in der russischen Region Saratov gilt als eine der wichtigsten Basen für strategische Langstreckenbomber. Die T95 MS kann Marschflugkörper mit konventionellen oder sogar nuklearen Sprengköpfen einsetzen und gehört zu den wichtigsten Trägern der russischen nuklearen Abschreckung. Präsident Selenski steht innenpolitisch gehörig unter Druck. Dazu unser Korrespondent Kiev Christophner aus Kiev. In der Ukraine tobt augenblicklich ein Machtkampf. Da geht es grob gesagt um drei Personen. Michael Föderov, mittlerweile ehemaliger Verteidigungsminister, ein junger Mann, gilt als äußerst innovativ, als Macher, als jemand, der die Drohnentruppe der Ukraine nach vorne gebracht hat. Und auf der anderen Seite General Alexander Sirski, der Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, der eher als jemand gilt, der gerne mit der Brechstange vorgeht. Und diese beiden Männer haben Streitigkeiten, das ist Kompetenzgerange, da geht es um wer hat mehr Einfluss. Und jetzt muss Wolodimir Selenski zwischen diesen beiden Männern moderieren. Und der ukrainische Präsident hat sich dann ziemlich schnell auf die Seite von Sirski geschlagen, Föderhof vor die Tür gesetzt und dieser Sirski scheint eben Woludimir Selenski näher zu sein. SSK gilt als loyaler General ohne eigene politische Ambitionen. Föderow hingegen gilt hier als jemand der sehr wohl eigene politische Ambitionen haben könnte und zum Konkurrenten werden könnte für Wolodimir Selenski. Und jetzt kommt die Straße dazu. Seit einigen Tagen. Es gibt Proteste und da fordern die Menschen, dass Föderov reinstalliert werden soll als Verteidigungsminister reaktiviert werden soll und dass Sirski rausfliegen soll. Und Selenski reagiert jetzt auf diesen Druck und führt seit einigen Tagen Gesprächen mit hohen ukrainischen Militärs und da scheint es darum zu gehen zu sondieren, wer Alexander Sirzki als Oberbefehlshaber der ukrainischen Truppe ersetzen könnte. Sollte der ukrainische Präsident tatsächlich Sirski vor die Tür setzen, dann wäre das für Woludimir Selenski äußerst heikel, denn das würde zeigen, dass der ukrainische Präsident auf Druck reagiert und auf Druck umkippen kann. Der Druck kommt ja von der Straße, wie ich bereits gesagt habe. Es kann auch sein, dass Druck noch zusätzlich kommt aus Westeuropa und den USA, weil Westeuropa und den USA dieser Föderhoff, dieser junge Mann, dieser Macher lieber sein könnte als General Sirski. Aber das ist nur eine Vermutung meinerseits. Wie dem auch sei, sollte Selenski jetzt dazu übergehen, Sirski vor die Tür zu setzen, äh wäre das für viele Menschen hier Freund und Feind ein Signal, dass Zelenski im Zweifel eben umkippen kann. Und dann würden sich viele fragen, lohnt es sich überhaupt noch für Selenski zu arbeiten, sich für ihn einzusetzen, wenn er dich im Endeffekt sowieso fallen lässt. Und das könnte einen großen Machtverlust verdeuten für Woludimir Selenski. Der könnte fast so etwas werden wie ein Frühstücksdirektor. Und genau das könnte den Russen in die Hände spielen, wenn sich die Ukrainer hier gegenseitig ans Leder gehen. Da werden sich schon viele in Moskau die Hände reiben und sagen, wir haben es nicht geschafft, die Ukrainer in die Knie zu zwingen. Dann zerfleischen Sie sich eben selbst. Uns ist das egal, uns Russen, uns geht es nur darum, die Ukrainer irgendwie zu besiegen. Der neue britische Premierminister Andy Burnham hat schon kurz nach seiner Ernennung das Kabinett neu geordnet. Überraschend machte er den früheren Verteidigungsminister John Hely zum Finanzminister. Heli hatte das Kabinett im Juni aus Protest gegen den Kurs von Burnhams Vorgänger Kir Starmer verlassen. Den ehemaligen Gesundheitsminister West Streeting hat Burnham verteidigungsminister berufen. Außerdem telefonierte Burnham bereits mit US-Präsident Donald Trump. Trump erklärte, das Gespräch sei sehr gut verlaufen. Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern stagnieren. Im Juni gingen sie im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,4% zurück und summierten sich noch auf gut 98 Milliarden Euro. Das geht aus dem neuen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor. Im ersten Halbjahr 2026 lagen die Einnahmen bei gut 451 Milliarden. Das entspricht eine Plus von 0,8% zum Vorjahreszeitraum. Überdurchschnittliche Anstiege gab es letzten Monat beispielsweise bei der Lohnsteuer. Die Zahl neuer Beamter muss auf ein Minimum reduziert werden. Das fordert der Steuerzahlerbund. Man müsse Personal umfangen und die Privilegien kritisch unter die Lupe nehmen, sagt Präsident Reiner Holznagel der Funke Medienruppe. Neue Verbeamtungen sollen auf hoheitliche Kernbereiche beschränkt werden, also beispielsweise auf Polizei, Finanzverwaltung und die Justiz. Das Thema Leimutterschaft bleibt in Deutschland umstritten. Wer keine Kinder bekommen kann, kann hierzulande nur adoptieren oder eben eine Pflegschaft übernehmen. Doch dieses Angebot ist begrenzt. Wer unbedingt ein leibliches Kind möchte, dem bleibt am Ende nur der Weg ins Ausland, so wie es Jens Sparn und sein Mann gemacht haben. Jetzt hat sich der Ethikrat in dieses Problem eingeschaltet, um das Thema Leimutterschaft erneut zu diskutieren. Mehr von Achim unser. Unerfüllter Kinderwunsch ist bei Leibe kein Lifestyle Problem. Bei vielen sei dieser Wunsch existenziell und könne das Lebensglück bedrohen, meint der Vorsitzende des deutschen Ethikrats, der nun eine offene gesellschaftliche Debatte über die Leimutterschaft fordert. Helmut Frister meint, wenn man die Debatten nicht führt, wird das Problem latent immer bleiben. Man sollte diese Debatte führen und man muss halt dann überlegen, welche Güter sich da gegenüber stehen. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag noch einmal per Abstimmung bekräftigt, dass die Leihmutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltiche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CTU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queeren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, ähm es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. Bei den Grünen zeigt man sich offen für eine Debatte darüber. In Italien wiederum ist selbst das, was Jens Spahn jetzt machte, verboten. Die Bürger sind uneins über das geltende Verbot. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland richtig finden. 41% erklären hingegen, dass sie das Verbot für falsch halten. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angaben. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter, es geht um Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral, wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland geht. Ein irakischer Intensivtäter wird zu 3 Jahren Haft verurteilt, fängt in der Haft an ein Verhältnis mit gleich zwei Vollzugsbeamtinnen an, verliert seinen Flüchtlingsstatus und klagt den trotzdem wieder ein. Wie kann das sein? Hier die Einzelheiten. Amadj im Irak geboren und verurteilter Intensivtäter. Vor Gericht verantworten musste er sich unter anderem wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Dre Jahre saß er in Jugendhaft. Der Flüchtlingsstatus wurde ihm vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge aberkannt. Dagegen klagte der 19-Jährige mit Erfolg. Hier in dem Fall war die Voraussetzung, dass eine Freiheitsstrafe von mindestens 3 Jahren verhängt worden ist wegen eines Verbrechens oder einer schweren Straftat. diese Voraussetzung war erfüllt. Darüber hinaus muss aber eben noch für die Zukunft gesehen eine Gefahr für die Allgemeinheit bestehen. Und genau dieses Tatbestandsmerkmal, diesen Aspekt, den hat das Gericht verneint auf Grundlage der mündlichen Verhandlung. Dabei bezifferte ein kriminalprognostisches Gutachten vom Januar 2025 das Risiko weiterer Straftaten auf immerhin 78%. Und dann geht man davon aus, dass weitere Straftaten folgen. Man muss auch mit Härte entschieden werden, mit Konsequenz. Und diese Ehrlichkeit ist geboten im übrigen auch zum Schutze aller Menschen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland leben, denn die werden oft in einen Topf geworfen und leiden dann unter den Vorurteilen mehr als die Strafter. Ein zweites Gutachten vom August att dem Intensivtäter eine persönliche Reifung, mehr Einsicht und eine verbesserte Impulskontrolle. Wenn Politik ein ernsthaftes Interesse da dran hat, Menschen, die hier Straftaten begehen, Ausländer, die hier Straftaten begehen, außer Landes zu bringen, dann müssen die Gesetze so scharf formuliert sein, dass die Gerichte auch keine kein Ermessenspielraum mehr haben. Für bundesweites Aufsehen sorgte der Fall bereits Ende 2024, als bekannt wurde, dass Ahmad J mit einer Psychologin und einer Abteilungsleiterin der Jugendanstalt ein Verhältnis hatte. Das ist nicht professionell in keinster Hinsicht und dementsprechend sollte das überprüft werden. Also ich denke den Status sollen die Flüchtlingstäter aber erkannt bekommen. Am Jot ist inzwischen wieder auf freiem Fuß, muss ich aber noch wegen Bestechung vor dem Amtsgericht Salzgitter verantworten. Seit seiner Haftentlassung lebt er mit der früheren Abteilungsleiterin der Jugendanstalt zusammen. Das Paar hat offenbar große Pläne, heiraten und Kinder bekommen. Es gibt eine neue Enttäuschung für den DFB. Die FIFA hat ihre neue Weltrangliste veröffentlicht. Nach dem WM-aus im Achtelfinale gegen Paraguay rutscht die deutsche Nationalmannschaft jetzt weiter ab und belegt nur noch Rang 12 hinter Kolumbien. Auch an der Spitze gibt es einen Wechsel. Weltmeister Spanien verdrängt Argentinien von Platz 1 und führt die FIFA Weltrangliste seit dem WM Triumph an. Frankreich komplettiert die Top 3. Die Vorfälle nach dem WMN-Spiel könnten für Argentinien jetzt der Nachspiel haben. Die FIFA hat eine Untersuchung wegen Unsportlichkeit eingeleitet. Der Argentinier Leandro Paredes hatte nach der 0:1 Niederlage den spanischen Spieler Gavi bei Rangelin mit der Hand im Gesicht getroffen und geschupst. Namentlich genannt wurde Paredes, in der Mitteilung aber nicht. Die Ermittlungen könnten sich berichten zufolge auch gegen Nahauel Molina und Cotrainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltensrichten. Spanien dagegen außer Rand und Band. Bei ihrer Ankunft in Madrid haben die frisch gebackenen Weltmeister es gestern Abend noch mal so richtig krachen lassen. Nach dem königlichen Empfang durch Felippe ging es mit dem offenen Bus dann durch die Hauptstadt. Etwa 2 Millionen Menschen feierten ihre Helden entlang der Triumphfahrt. Endstation war der Sibelles Platz. Dort verwandelte sich das Zentrum Madrids in eine riesige Partymeile. Vor rund 120.000 Fans sang, tanzte und feierte die Furia Rocher gemeinsam mit ihren Anhängern bis tief in die Nacht. [jubel] Jens Sparn ist zurückgetreten, doch die inhaltliche Diskussion um das Thema Leimutterschaft in Deutschland geht jetzt erst so richtig los. Die Juristin Frau Kobrosius Gerstorf etwa spricht sich für eine Legalisierung hier zulande aus im Kern, weil Frauen selbst über ihren eigenen Körper bestimmen können. Daraufhin wird sie aus der CDU jetzt auch angefeindet. Wir sprechen gleich mit Frau Brosius Gersdorf. Davor zeigt Ihnen Achim Unser aber noch die Debatte mit dem für und wieder. Unerfüllter Kinderwunsch ist bei Leibe kein Lifestyle Problem. Bei vielen sei dieser Wunsch existentiell und könne das Lebensglück bedrohen, meint der Vorsitzende des deutschen Ethikrats, der nun eine offene gesellschaftliche Debatte über die Leimutterschaft fordert. Helmut Frister meint, wenn man die Debatten nicht führt, wird das Problem latent immer bleiben. Man sollte diese Debatte führen und man muss halt dann überlegen, welche Güter sich da gegenüber stehen. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag noch einmal per Abstimmung bekräftigt, dass die Leimutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltiche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, ähm es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. Bei den Grünen zeigt man sich offen für eine Debatte darüber. In Italien wiederum ist selbst das, was Jens Spahn jetzt machte, verboten. Die Bürger sind uneins über das geltende Verbot. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leimutterschaft in Deutschland richtig finden. 41% erklären hingegen, dass sie das Verbot für falsch halten. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angaben. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter, es geht um Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral, wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland geht. Wir wollen das Thema vertiefen. Bei uns im Studio ist die Rechtswissenschaftlerin Professor Dr. Frauke Brosius Gerstdorf von der Universität Podstam. Schön, dass Sie heute hier sind. Guten Abend. Guten Abend. Guten Abend. Sie haben in einem Interview das geltende Leimutterverbot als so wörtlich paternalistisch und unvereinbar mit dem Menschenbild des Grundgesetzes bezeichnet. Warum? Wie haben Sie das gemeint? Also das geltende Verbot der Leimutterschaft, das wir haben in Deutschland und übrigens auch der Eizellspende, während die Samenspende ja seit langem erlaubt ist, das ist einfach ein Grundrechtseingriff. Das greift ein in die Freiheit der Menschen, der Paare, die aus sozialen oder medizinischen Gründen auf eine Leihmutterschaft oder eine Eizellspende angewiesen sind, um ein Kind zu bekommen. So und so ein Grundrechtseingriff, der muss nach unserer Verfassung, unserem Grundgesetz gerechtfertigt sein. Das heißt, der Staat, der Gesetzgeber braucht gute Gründe, um das Verbot der Leihmutterschaft zu rechtfertigen. Und diese guten Gründe sehe ich nicht so wirklich. Ähm, ich denke, er kann es nicht das geltende Verbot der Leihmutterschaft rechtfertigen mit dem Schutz der Leihmutter, wenn sie die Entscheidung freiwillig, autonom und selbstbestimmt trifft. Das ist das Entscheidende. Ja, sie muss sie informiert treffen, sie muss informiert sein über die medizinischen Risikenbelastung und wenn sie dann aber autonom entscheidet, sie möchte diesen Schritt gehen, dann darf der Staat ihr das meines Erachtens nicht verbieten, denn sowas wie ein Schutz vor sich selbst, das ist unserem Grundgesetz fremd. Wenn der Staat das macht, dann bevormundet er Frauen und das ist das, was ich mit paternalistisch gemeint habe. Sie mein Aufklärung würde reichen und gab's ja unter der Ampelregierung auch schon mal eine Kommission, die sich intensiv mit dem Thema auch beschäftigt hat und da wurde auch davor gewarnt, dass das schon auch Tür und Tor öffnet, selbst wenn man es altruistisch macht für Missbrauch. Wenn wir auch in die USA schauen, da gibt's ja teilweise schon regelrechte Knebelverträge. Die Frauen können dazu Abtreibung und ähnlichem auch gezwungen werden. Ist das nichts, wo sie sagen, das Recht der Frau über ihren eigenen Körper? Da haben wir dann schon einen Interessenskonflikt. Natürlich reicht Aufklärung nicht aus. Der Staat muss, wenn er die Leihmutterschaft und auch die Eizpende legalisiert in Deutschland, muss er sehr umfangreiche gesetzliche Vorkehrungen treffen, um Frauen ähm vor Zwang, vor Druck, auch vor wirtschaftlicher Ausbeutung und Missbrauch zu schützen. Das ist ganz ganz wichtig. Wenn Frauen nur aus wirtschaftlicher Not heraus diesen Schritt gehen, dann ist das auch keine freiwillige Entscheidung mehr. Der Kommissionsbericht, den Sie angesprochen haben, der ist unglaublich lesenswert. Da haben die Kolleginnen und Kollegen großartige Arbeit geleistet. Die machen Vorschläge, wie der Gesetzgeber eine altruistische Leimutterschaft, nur damit haben sie sich beschäftigt, ähm sollten sie sich beschäftigen, ähm Regeln könnte. Sie melden aber auch leichte Zweifel an und ich finde auch das ist eine Debatte, die wir jetzt führen sollten. Insofern finde ich das prima, was für eine Debatte hier gerade in Deutschland entstanden ist über das Thema Leimutterschaft und Alzellspende. auch eigentlich altruistische Leimutterschaft, die dann ja nur mit einer angemessenen Aufwandsentschädigung für Frauen einhergeht, eigentlich das Richtige ist, weil letztlich sind natürlich die Frauen, die dann die größten Belastungen tragen, werden möglicherweise nur für ihre finanziellen Aufwendungen entschädigt, während andere Kliniken, Vermittlungsagenturen dann mehr Geld daran verdienen. Also auch die Diskussion müsste dann geführt werden, nur eine angemessene Aufwandsentschädigung oder eine echte Bezahlung. Mm. Aber da ist ja eben dem Missbrauch dann möglicherweise wieder Tür und Tor geöffnet, auch wenn man da drüber spricht. Man kann es ja letztenendes dann vielleicht auch gar nicht äh unterbinden im Einzelfall, wo man ja auch nie weiß, ob vielleicht dann unter der Hand dann doch irgendwie Geld geschoben wird, damit die Frau das dann macht. Aber ich würde noch auf einen anderen Punkt kommen wollen. Was ist denn mit den Rechten des Kindes, das aus einer solchen Befruchtung hervorgeht? Äh, wenn wir jetzt den Fall von Herrn Jens Sparn nehmen, da wurde die Mutter aus dem Katalog ausgesucht, eine äh eine Leihmutter, die also genetisch überhaupt nicht mit dem Kind äh verwandt ist. Und dieses Kind könnte ja später auch mal in einen Interessenskonflikt kommen, möchte vielleicht wissen, wo komme ich denn her? Diese Möglichkeit, die kann man ja aber durch die Gesetze dann gar nicht beheben. Lassen Sie mich ganz kurz noch mal auf den Punkt zu sprechen kommen, den Sie vorher angesprochen haben, weil der natürlich elementar wichtig ist. Der Gesetzgeber darf die Leimmutterschaft und auch die Eizerspinde nur legalisieren, nur rechtlich erlauben, wenn er für einen wirksamen Schutz des Missbrauchs vor dem, also der Frauen vor Missbrauch ähm Sorge trägt. Aber da gibt es schon Regelungen an anderen Ländern, die man sich mal anschauen könnte, an denen man sich orientieren könnte. Und es ist einfach ganz wichtig, dass man sich jetzt mit diesem Thema beschäftigt. Und ich möchte noch mal festhalten, wenn eine Frau über die Risiken und die Belastung informiert ist, wenn sie das frei von Druck und Zwang macht, wenn es eine selbstbestimmte autonome Entscheidung ist, dann hat der Staat sie zu respektieren. Die Rechte des Kindes ganz wichtig, das sind sozusagen ist sind ist der ist das andere Schutzgut, was wir natürlich unbedingt im Blick haben müssen bei einer Legalisierung von Eizerspende und Leimutterschaft. Aber übrigens genauso bei der Samenspende, die seit Jahrzehnten zulässig ist in Deutschland, die Studien, die mir bekannt sind, die die Kommission für reproduktive Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin umfassend ausgewertet haben, die sagen, dass sich Leimütterkinder ganz normal entwickeln, körperlich, geistig, seelisch, sozial. Ja, und insofern ist das die Studienlage, auf die der Gesetzgeber auch rezipieren, die der rezipieren muss. Was ganz wichtig ist, ist in Deutschland das Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung. Das ist ein Verfassungsrecht, was das Bundesverfassungsrechtgericht schon vor vielen Jahren äh entwickelt und betont hat. Das ist ganz wichtig. Das heißt, so ein Kind, das aus einer Eizellspende oder einer Leimutterschaft hervorgeht, bei dem es zu einer gespaltenen Mutterschaft kommt, das muss mindestens mit der Volljährigkeit das Recht haben, die Identität der Leimutter, der Eerspenderin zu erfahren. Aber ganz ehrlich, das ist bei einer Samenspende auch so. Da kann man sich am Samenspenderegister orientieren und ein Alzellspenderegister oder ein Leimutterschaftsregister aufsetzen. Nun haben Sie gesagt, gut, dass die Debatte in Deutschland mal sachlich losgeht, aber mit der Sachlichkeit ist es teilweise auch schwierig. Es gibt ja große Vorbehalte auch rund um das Thema Leimunutterschaft. Ähm, ich habe im Vorbereitung auf das Gespräch bin ich über ein Tweet gestoppert von Armin Lasche, CDU Politiker, der da geschrieben hat, sich auf ihr Interview in der Zeit bezogen hat und meinte etwas plumperes als diese Antwort von Frau Bosius Gerstoff habe ich noch nicht gelesen. Ein Segen, dass Sie nicht im höchsten deutschen Gericht sitzt, das über die Werteordnung der Verfassung wacht. Wenn Sie sowas hören und lesen, was fällt Ihnen dazu noch ein? Ja, ich hoffe nicht, dass es allgemein so der Politikstil ist, äh den wir da momentan sehen. Mein Stil ist es nicht. Ich bin Juristin, ich beschäftige mich rechtlichen Argumenten und ich würde dringend dazu auffordern, dass wir diese Debatte sachlich juristisch führen, dass wir eine breite gesellschaftliche politische Debatte anstoßen. So emotionale Wortbeiträge finde ich bringen uns da jetzt nicht so ganz groß weiter. Frau Brosius Kerst, vielen Dank für das Gespräch. Danke, dass Sie heute hier waren. Ich danke Ihnen. Danke Ihnen. Moment. Der Mann, der sechs Menschen in einem Mutter Kindheim in Stade getötet hat, hat sich im Gefängnis nun selbst das Leben genommen. Wie es zu diesem Suizid kam, das ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Ende Juni erschoss der Täter Mitarbeiter des Jugendamtes Hannover sowie der Einrichtung in St. Hintergrund der Tragödie war offenbar ein Sorgerechtstrahl um die kleine Tochter des Verdächtigen. Gegen den 45-jährigen lag zudem ein offener Haftbefehl aus der Türkei vor. Manuel Ostermann ist uns jetzt zugeschaltet, Vorsitzender der Bundespolizeigewerkschaft. Herr Ostermann, guten Abend. Hallo. Guten Abend. Grüße ins Studio. Sagen Sie, wenn wir den Fall nehmen, also normalerweise sollte das nicht der Fall sein, dass sich also Tatverdächtige, die in Untersuchungshaft sitzen, selbst suicidieren können. Wie kann sich denn ein Mordverdächtiger tatsächlich inhaft das Leben nennen? Werden diese Leute nicht eigentlich streng und regelmäßig überwacht? Ja, natürlich ähm ist es so, dass in den Justizvollzugsanstalten engmaschige Kontrolle ähm vorherrscht, aber da, wo Menschen arbeiten, können a Fehler passieren und vor allem kann man eins nicht immer 100% garantieren, dass bestimmte Szenarien eben nicht in Erscheinung treten. Ich bin mir ziemlich sicher, hier ist kein Fehlverhalten der Justizbeamten vorherrschend. Ähm, jetzt ist es so, wie es ist. ist es traurig, denn äh am Ende ist es so, dass ich jetzt die Justizvollzugsbeamten rechtfertigen müssen, aber ich bin mir sehr sicher, dass auch hier alles vernünftig äh von Statten gegangen ist. Wissen Sie denn, wie sich der 45-jährige getötet hat? Ein Strick oder scharfe Messer? Die dürften in einer Haftanstalt ja wahrscheinlich nicht einfach so herumliegen. Nee, dazu habe ich leider äh keine genauen Sacherkenntnisse. Fakt ist genau das, was Sie natürlich gerade gesagt haben, spitze Gegenstände sind nicht allgemein zugänglich. äh schon aus Sicherheitsgründen und auch dementsprechend aus guten Gründen. Ähm wie das sich zugetragen hat, wird sich wird sich klären, aber ich sag mal sich zu suizidieren geht ja auf ganz unterschiedlichen Wegen. M Herr Ostermann, nun haben Sie gesagt, Sie können da keinen Fehlverhalten erstmal erkennen, auch wegen der Anstalt, nun gibt's die CDU Niedersachsen, die Aufklärung fordert und auch davon spricht, dass direkt nach der Tat schon bekannt war, dass der Mann sich selbst töten wollte. Nur Munition dafür hatte er nicht mehr. Also haben wir es hier vielleicht doch mit einem Behördenversagen zu tun, dass man gerade in dem Fall, wenn man doch davon wusste, vor den Suizidabsicht eben nicht genau genug hingeschaut hat. Ja, also mir steht es auch nicht zu pauschal alles in Schutz zu nehmen, aber die CDU Niedersachsen hat ja richtig gesagt, indem sie sagt äh zum einen, es muss aufgeklärt werden, das Ergebnis muss man abwarten und B können die sich an die eigene Nase fassen. Äh denn, dass die Justiz am Limit läuft, ist das politische Versagen und zwar personell und materiell. Also insofern haben wir hier wieder einen tragischen Sachverhalt, der aber dazu dienlich ist, noch mal auf die strukturellen Probleme aufmerksam zu machen. Ich kann nur daran appellieren, die Justizvollzugsbeamten, sie arbeiten wirklich aufopferungsvoll und ja, möglicherweise passieren auch da Fehler, wo Menschen arbeiten und die Politik täte jetzt gut daran, ihr Ergebnisse abzuwarten und dann auch politische Maßnahmen zu vollziehen. Ich glaube, letzteres wird wieder mal nicht passieren. Herr Ostermann, wir haben noch ein weiteres Thema, über das wir mit Ihnen sprechen wollen. Bleiben Sie also bitte bei uns. Genug ist genug. So bestätigt Bahnfin Palla eine neue Alkoholregelung an sämtlichen Bahnhöfen in Deutschland. Im Kampf gegen Kriminalität und Vandalismus will die Deutsche Bahn den Alkoholkonsum an allen ihren Haltestellen verbieten. Anlass ist ein Zwischenfall, bei dem in der vergangenen Woche ein Bahnmitarbeiter während einer Ticketkontrolle attackiert und aus dem Zug gestoßen wurde. Dieser Vorfall sorgte bundesweit für Empführungen und reit sich in eine Vielzahl alkoholisierter Taten ein. Diese neue Regelung betrifft dann alle 5400 Stationen und wird ab dem 15. Oktober dieses Jahres umgesetzt werden. Das kühle Bier im Bordbistro ist allerdings weiterhin erhältlich. Herr Ostermann, damit zurück zu Ihnen. Was sagen Sie denn jetzt zu diesem Alkoholverbot an den Bahnhöfen? Bringt das was? Also, ich kann den Grundgedanken ja nachvollziehen, aber ich appelliere immer daran, bevor man ein bundesweites Verbot ausspricht, muss man auch die Infrastruktur haben, um dieses Verbot auch Ausdruck zu verleihen. Und das hat die DBAG eben nicht. Ich glaube, am Ende ist hier ganz viel Rhetorik, aber keine praktische Umsetzbarkeit zu sehen, denn es ist Aufgabe der Deutschen Bahnag und nur der Deutschen Bahnag ihr ausrecht um und durchzusetzen und ja, am Ende wird's ein Bärendienst sein, denn da wo Verbote nicht um und durchgesetzt werden, animiert es dazu, rechtswidriges Verhalten erst recht zu vollziehen. Wenn Sie sagen, Herr Ostermann, das ist einzig Aufgabe der Deutschen Bahnagier, wie sieht's denn aus mit der Bundespolizei, die ja dann doch zumindest an vielen größeren Bahnhöfen präsent ist. Also kann es nicht sein, dass da auch was auf Sie zukommft knüftig? Ja, natürlich wird es auch eine zentrale Rolle spielen für die Bundespolizei, das Hausrecht um und durchzusetzen, also bundesweit Alkoholverbot in den Bereichen der Bahnanlagen, das ist die BAG Sache. Da, wo der Strafverfolgungsanspruch um und durchgesetzt werden muss, ist natürlich die Bundespolizei da äh und auch zuständig. Aber eins darf nicht passieren, dass das Milliardenkonzern den Bag angeführt von ihrer Chefin Maßnahmen vollziehen und dann am Ende die Verantwortung auf die Bundespolizei ähm stellt, das ist eine eine Maßnahme, die so nicht tragbar ist aus zwei Gründen. Uns fehlt das Personal und wir sind aufgrund von ganz vielen Einsatztaktiken auch gar nicht in der Lage dazu, über 5000 Bahnöfe Flächendecken zu kontrollieren. Das muss die DBAG jetzt schon selbst machen. Wer die Kapelle bestellt, er muss sie auch bezahlen. Herr Ostermann, vielen Dank für das Gespräch. Danke schön. Danke Ihnen. Ja, wir bleiben beim Thema Kriminalität. Ein Übergriff im Landkreis Würzburg macht nämlich wirklich fassungslos. Ein Syrer hat dort einen Mann attackiert, offenbar wegen eines Israelansteckers an dessen Kleidung. Der 20-jährige Syrer wurde inzwischen festgenommen, das Opfer liegt schwer verletzt auf der Intensivstation. Mehr von Jana Wochnik. Ein 65-jähriger steht an einer Ampel, an seiner Kleidung ein solcher Sticker mit der Israelne. Er wird von einem 20jährigen Syrer darauf angesprochen und direkt angegriffen. Als der ältere Mann flüchten will, verprügelt der Syrin, tritt auf Kopf und Oberkörper ein. Der Übergriff passierte in der Nacht von Sonntag zu Montag im fränkischen Höchberg bei Würzburg. Wir haben den Verdächtigen, einen 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen noch in der Nacht nach der Tat festgenommen. Das Amtsgericht der Mittlungsrichter Würzburg hat Haftbefehl erlassen wegen versuchten Mordes. Seit Oktober 2023 nehmen die antisemitischen Vorfälle in Deutschland zu. Allein letztes Jahr gab es offiziell 8000. Dabei nimmt die Zahl nicht nur aus dem rechtsextremen Milieu zu, sondern vor allem aus migrantischmuslimischen und dem linken Spektrum. Der Präsident der deutsch-raischen Gesellschaft, Volker Beck, sagt zu dem jüngsten Überfall auf das Mitglied des DIG: "Es reicht. Wer Israel mit Genozid und Apartheitvorwürfen verteufelt, schafft das Klima für solche Übergriffe. Niemand mit einer Palästina Flagge muss in Deutschland um seine körperliche Integrität fürchten. Wer eine israelische Flagge zeigt, ist seines Lebens nicht sicher. Das schwerverletzte Opfer liegt auf der Intensivstation, hat unter anderem einen Wirbelbruch erlitten. Dieser Fall wird erneut die Diskussion entfachen, wie die Politik jetzt richtig reagiert. Das ist wirklich Kernaufgabe von demokratischen Politikern zu sagen, wir sichern die Grenzen und wir lassen nur Menschen in dieses Land, die nach dem Buchstaben des Gesetzes hier reinkommen dürfen und dann eben auch nach dem Buchstaben des Gesetzes bleiben dürfen. Sprich Leute, die das Recht haben auf Asyl, aber da der Blick auf die Realität zeigt, wie gesagt, das hatte ich erwähnt, viel zu viel Menschen in diesem Land mutmaßlich auch wie der syrische Täter leben, die gar nicht hier sein dürften. und dann auch, das ist ein statistischer Fakt, sehr sehr häufig delinquent werden. Nun ermittelt also der zentrale Antisemitismus beauftragte der bayerischen Justiz. Die deutsch-raische Gesellschaft ruft zu einer Mahnveranstaltung in Würzburg am Freitag auf. Und aus Höchberg, wo das Ganze passiert ist, ist Marie Lepinski zugeschaltet. Marie, du hast da weitere Informationen zu dieser brutalen Attacke. Hier erste Mal will ich vor allen Dingen auf den Täter eingehen. Es soll sich um ein 20-jährigen Syrer handeln. Der soll nämlich schon im Vorfeld dieser Tat auffällig geworden sein, denn am Wochenende da gab es hier ja ein Marktfest und da soll er am Abend vor der Tat, also am Sonntag, soll er da schon in Erscheinung getreten sein. Also es wurden ähm ja schon Beschwerden gegen ihn eingereicht und er wurde dann auch kontrolliert, weil er da auch einige Menschen belästigt haben soll und auch in der Vergangenheit, da ist er schon strafrechtlich in Erscheinung getreten, unter anderem auch schon wegen Körperverletzung. Also er ist der Polizei tatsächlich kein Unbekannter und jetzt gerade ähm ja lief ja gegen ihn ein Haftbefehl und äh er wurde in Gewahrsam genommen. Auch diese Situation soll ja relativ chaotisch gewesen sein, denn er hat ja so lange auf sein Opfer eingetreten, bis der eben ja zu Boden ging. Dort hat er ihm ja noch mal gegen den Kopf und auch gegen den Oberkörper getreten und bis die Polizei an dem Ort ankam, bis dahin hat er eben wirklich auch noch weitere Schäden zugefügt. Wir haben es ja gerade auch schon gehört, unter anderem ein Wirbelbruch und als die Polizei kam und ihn in Gewahrsam nehmen wollte, da wurde er auch noch einmal handgreiflich und hat eben auch einen Polizisten verletzt. Also wirklich eine sehr chaotische Szene, die sich da abgespielt hat. Und dann vielleicht noch einmal möchte ich darauf eingehen, warum jetzt die Generalstaatsanwaltschaft in München den ganzen Fall übernommen hat, denn der hat ein ja ähm ein relatives Gewicht auch für die Justiz, denn man vermutet hier israelfindliche und auch äh islamistische Tatmotivation und dem will man jetzt in den Ermittlungen weiter nachgehen. Marie Lepinski, vielen Dank für diese Informationen und in dem Fall wird das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Vielen Dank. So, weitere wichtige Nachrichten dieses Tages jetzt hier im Kurzüberblick. In den vergangenen Stunden wurde das italienische Bologna [musik] von heftigen Protesten erschüttert. Der Anlassen diese Bilder, die derzeit überall in Italien im Fernsehen laufen. [musik] Sie zeigen die Festnahme eines marokkanischstämmigen Kleinunternehmers, der nach einem Streit in der Nachbarschaft von Polizisten auf den Boden gepresst wurde. Der Mann rief: "Hilfe, genug, genug!" [musik] Doch die Polizisten blieben auf dem 42-jährigen Sitzen, der Mann stab während der Aktion. Die Familie forderte auf einer Protestveranstaltung Aufklärung und Konsequenzen für die Beamten. Später gingen die zunächst friedlichen Proteste in Gewalt über. Das italienische Innenministerium versprach eine vollständige Aufklärung. Die EU stellt die laufende [musik] Förderung der Kunstbienale von venedichen Höhe von 2 Millionen Euro ein. Grund ist die Teilnahme Russlands. Kulturvorhaben, die mit europäischen Steuergeldern finanziert werden, sollten demokratische Werte wahren sowie offenen Dialog, Vielfalt und Meinungsfreiheit fördern. Werte, die im heutigen Russland nicht geachtet werden, wie ein Sprecher der EU-Kommission mitteilte. Ein US-Armeeweteran hat einen Brandanschlag auf ein Bürogebäude der US-Einwanderungskontrollbehörde Eis in New York verübt. Der 43-jährige hatte vor einem Mitarbeitere im Stadtter Lower Manhattan einen Eimer mit Benzin ausgeschüttet und angezündet. Außerdem soll er zwei Ächte, einen Hammer, eine Machete und drei Messer bei sich getragen haben. Sicherheitskräfte konnten in kurz darauf überwältigen. In seinem Wagen fand die Polizeischilder mit Antiisparolen. Das FBI stuft ihn als extremistisch ein. Hier sind die neuen Stars in dem Vergnügungspark Eent Snow World bei Shanghai. Eine Gruppe Adelie und Eselspinguine. Die Schneelandschaft wird ganzjährig bei -6° gehalten. Perfekte Lebensbedingungen für die flugunfähigen Seeevögel. Willkommen zu unserem Weltspezial Hartes Durchgreifen. Alkoholverbot an allen Bahnhöfen. Also Schluss mit der Sauferei. Die Deutsche Bahn plant ein flächendeckendes Alkoholverbot. Was viele vermutlich gar nicht wissen. In einigen Städten gibt es längst so ein Verbot, etwa in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München. Nur gekümmert hat das bisher kaum jemanden und da könnte vielleicht auch das Problem liegen. Wer soll Obdachlose und Alkoholiker, aber auch ganz normale Reisende vom Trinken abhalten, zumal die Bahn selbst munter weiter verkauft. Marco Reinke berichtet. Ausgetrunken. Die Bahn greifte durch. Kein Alkohol mehr an allen 5400 Bahnhöfen in ganz Deutschland. Der Grund Gewalt und Vandalismus. Die Sicherheit soll durch den drastischen Schritt verbessert werden. Zu oft mussten wir feststellen, dass dort, wo zu viel Alkohol fließt, auch die Gewalt zunimmt. Zuletzt hat uns dies der brutale und sinnlose Angriff vom vergangenen Freitag gezeigt. So Bahnchefin Evelyin Palla. Am Freitag hat er ein alkoholisierter Mann in Badenwürttemberg einen Bahnmitarbeiter brutal angegriffen. Zuletzt kam es immer wieder zu tätlichen Angriffen. Doch Alkoholkonsum in Zügen bleibt weitesgehend erlaubt. Auch der Verkauf an Bahnhöfen wird nicht eingeschränkt. Ob das Konsumverbot am Ende wirklich zu mehr Sicherheit führt, geteilte Meinungen bei Bahngästen. Ist für mich kein Sicherheitsargument. Wenn die Leute Alkohol trinken wollen, trinken die Alkohol. Dann bringen die sich welche mit auf Reise oder wie auch immer. Also denke, damit erreicht man nicht viel. Alkohol enthemmt und äh ja, manche hat sich dann nicht in Kontrolle und wenn alles hier gut ablaufen soll und ich mich wohlfühlen will, dann finde ich das schon gut. Ja, Alkohol gibt's an jeder Ecke war müsste dann verboten werden oder viele bringen das ja auch mit, aber wie will man das kontrollieren? Also ist schwierig. Wer Alkohol konsumiert, bekommt einen Platzverweis. Bei Wiederholung gibt es Hausverbot. Im Zweifel müsste das die Bundespolizei durchsetzen und hier fordern Gewerkschaften seit Jahren Verstärkung. Leider ist da bis heute nicht wirklich viel passiert. Also auch Politik sollte sich jetzt von dem Hintergrund der Ankündigung der Bahnchefin Gedanken machen, schnell Personal zu rekrutieren, welches dann zur Unterstützung der DB Sicherheit eingesetzt werden kann. An 30 Bahnhöfen gilt bereits ein Alkoholverbot, unter anderem am Hamburger Hauptbahnhof. Laut Bahn sei hier die Erfahrung weniger Müll und weniger Gewalt. Und wir wollen direkt nachfragen bei Max Hermes für uns am Berliner Hauptbahnhof. Also Max, wie erklärt die Bahn denn diesen neuen Vorstoß und vor allem, wie soll er dann auch durchgesetzt werden? Also, die Bahn argumentiert vor allen Dingen damit, dass es so viele Gewaltvorfälle eben auch gibt, die im Zusammenhang stehen mit Alkohol. Da ist in den polizeilichen Kriminalstatistiken von rund 30% die Rede von den Gewaltdelikten, die unter Alkohleinfluss begangen werden und dem möchte man jetzt einfach beikommen. Das ist zumindest die große Hoffnung. Aber damit sind natürlich viele Fragezeichen verbunden. Vor allen Dingen, wer möchte das kontrollieren, also diese vielen Bahnhöfe, diese massive Anzahl auch an Sicherheitspersonal, die dafür notwendig ist, um das zu kontrollieren. Vor allen Dingen, wenn man an kleinere Bahnhöfe ähm denkt, wie soll das alles geleistet werden? Und darüber habe ich mich eben unterhalten können mit einer Sprecherin der Deutschen Bahn mit Anja Brücker. Die hat im Interview dazu geäußert und hat zunächst einmal ganz grundsätzlich das Verbot vorgestellt. Welche Räume es betrifft der Bahn, hören wir mal rein, was sie im Interview gesagt hat. Ja, wir machen alle Bahnhöfe, die der Deutschen Bahn gehören in Deutschland. Das sind 5400, machen wir alkoholfrei. Schrittweise ab jetzt bis Mitte Oktober werden wir das in den Hausordnungen umsetzen zusammen mit unseren Partnern, mit den Kommunen. Wir werden dafür sorgen, dass kein Alkohol mehr getrunken werden kann. auf Bahnsteigen, in Bahnhofshallen, das ist öffentlicher Raum, wo Alkohol sehr viele Konflikte entstehen und dem wollen wir jetzt endlich ein Riegel vorschieben. Wenn wir das aber richtig dem entnehmen, darf man weiterhin in den Gastronomien am Bahnhof Alkohol verzehren, darf man weiterhin auch im Bahnhof Alkohol kaufen, im Bahnbistro auch. Also, der Alkohol ist überall verfügbar. Warum glauben Sie denn hilft das, wenn man nur sagt, die Bahnsteige, die Bahnhofshallen sind alkoholfrei, die Menschen haben ja überall Alkohol zur Hand. Es ist äh eine Erfahrung, die wir an größeren Bahnhöfen, wo wir das schon umgesetzt haben, äh die uns zeigt, dass der Alkoholkonsum, wenn der verboten ist, einfach zu weniger Konflikten führt. Das ist in Hamburg, in Köln, in München schon umgesetzt. Das gilt schon dort und auf diesen guten Erfahrungen bauen wir jetzt auf. Jetzt haben wir hier den Berliner Hauptbahnhof. Ich sehe hier auch in Sichtweite überall Sicherheitskräfte. Allerdings, wenn ich mir vorstelle, einige Tausend, die hier jeden Tag durchkommen, da kann nicht jeder Sicherheitsmann gucken, hat er jemand ein offenes Bier, auch die Überwachungskameras werden das ja kaum festhalten können. Wie wollen Sie das? Hier an diesem Bahnhof hat man sich als Personal, an vielen kleineren hat man womöglich keins. Wie wollen Sie das denn kontrollieren? Ja, wir führen das schrittweise ein. Wir machen Aushänge. Wir werden das natürlich auch in der Öffentlichkeit immer wieder kund tun, dass es jetzt pöpö eingeführt wird. Und wir haben natürlich unsere Sicherheitsteams an den Bahnhöfen auch schon in diesem Jahr verstärkt, weil wir auch ein Sofortprogramm für sichere Bahnhöfe in Deutschland gestartet haben. Das Thema ist unseren Reisenden extrem wichtig. Sie wollen sich sicher fühlen auf dem Weg zum Zug, aber auch wenn sie ankommen, aber auch unsere eigenen Kolleginnen und Kollegen berichten uns immer wieder, dass sie tagtäglich alkoholisierte Personen hier antreffen und dass es dann zu Konflikten kommt. Wir werden Kontrollen machen und wir werden auch, wenn jemand dem wieder, wenn jemand verstößt gegen unsere Vorschrift, dann auch zu Platzverweisen kommen. Und wenn man sich gar nicht dran hält, wiederholt, erwischt wird sozusagen, dann kommt es auch zum Hausverbot. Gibt es ja einerseits hier die DDB eigene Sicherheit, andererseits auch dann die Bundespolizei in den Bahnhöfen. Wenn man die jetzt aber nach Kontrollen fragt, die jetzt zusätzlich eingeführt werden sollen, sagen die schon: "Nein, nein, das ist die Arbeit der die Aufgabe der DB. Können Sie da auch der Polizei sagen, das machen wir in Eigenregie? Die Polizeigewerkschaft hat sich bei uns da schon so geäußert, wie die Bahn muss dafür dann sorgen. Was sagen Sie denn?" Für uns als Deutsche Bahn hat die Sicherheit oberste Priorität und wir haben unsere Kräfte auch schon aufgestockt. Wir haben 5000 äh DB Sicherheitskolleginnen und Kollegen auf unseren Bahnhöfen im Einsatz und wir arbeiten sehr vertrauensvoll mit der Bundespolizei Hand in Hand, aber klar, unsere Teams werden das jetzt verstärkt auch anpacken und wenn man mit den Kolleginnen und Kollegen spricht, die sagen, Gott sei Dank gilt das jetzt überall, es ist nicht mal hier mal da in unterschiedlichen Regelungen, sondern unsere Bahnhöfe werden jetzt hö ab hö bis Mitte Oktober alle alkoholfrei und wir hoffen uns davon, dass es dann auch zu weniger Gewalt, zu weniger Konflikten, zu weniger Belästigungen kommt. Jetzt ist ja der Vorfall, den Sie auch anführen in der Pressemitteilung, dieser Angriff auf einen Zugbegleiter, 26 Jahre alt, der von einem alkoholisierten Passagier aus dem Zug gestoßen wurde, aber eben aus dem Zug gestoßen. Er hat Alkohol offensichtlich auch im Zug getrunken, hatte dort auch Zugang zu Alkohol. Also, warum macht man das nicht auch dort ein Alkoholverbot in den Zügen? Oder ist das etwas, was Sie auch so planen? Im Nahverkehr äh bestimmen die Länder, was möglich ist und was nicht, was gilt. Und da gibt es auch einige Bundesländer, wo schon Alkoholverbot in den Nahverkehrszügen gilt. Das ist aber nicht einheitlich in Deutschland. Wir als Deutsche Bahn haben ja z.B. unseren Fernverkehrszügen, die Bordrestaurants, da ist das Konfliktpotenzial nicht so groß, wie auf einem öffentlichen Raum, ein Bahnhof, wo hundertta000ende Menschen tagtäglich zusammenkommen, an vollen Bahnen steigen. Da wollen wir den Riegel vorschieben, dass dort nicht mehr Alkohol getrunken werden darf. Auch wenn es z.B. zu Bundesliga spielen kommt, wenn viele Fans unterwegs sind, da ist das Trinken auf Bahnhöfen nicht mehr erlaubt und wir hoffen uns davon weniger Gewalt. Und in dem Interview ist es angeklungen, vor allen Dingen Bundesligaspiele, wenn Dortmund jetzt Auswärts spielt, Schalke Bayern, aber auch kleine Verein, ich selbst erinnere mich an Auswärtsspiele des Kfcing. Da kommen dann die Fans mit ihrem Bier an am Bahnhof und dann sollen die Polizisten, die diese Fußballfans begleiten oder aber die DB Sicherheitsmenschen, die das ganze dann beaufsichtigen, die sollen kontrollieren, dass da jeder auch seine Bierflasche abgestellt hat. Also, das wird dann doch eine größere Aufgabe werden. Ich habe mich hier eben auch mit Sicherheitspersonal unterhalten. Ein Mann hat mir gesagt, er würde das jetzt schon so handhaben, dass er Menschen, die hier zu viel konsumieren, auch dann rausbegleitet aus dem Bahnhof. Aber das ist jetzt eben auch noch keine Handlungsanweisung. Und wenn das Flächendecken in ganz Deutschland kommen sollte, dann kommt da eben einiges sicherlich auch an Belastung hier auf die DB Mitarbeiter zu, die das kontrollieren müssen und wie es eben angeklungen ist, auch nicht jeder Bahnhof, der überhaupt über eine solche Sicherheitsarchitektur verfügt. Also ein sehr sehr gewagtes Unterfangen, aber die Bahn sagt eben, das Ganze dient der Sicherheit, das Ganze bringt dann eben mehr Ruhe auch an die Bahnhöfe. Deshalb wird das jetzt so eingeführt. Dann dann wollen wir mal schauen, sind noch viele Fragen offen. Max, herzlichen Dank für diese Infos und für das Interview und wir sprechen weiter drüber im Studio. Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei in Berlin. Willkommen. Ja, schönen guten Tag, Herr Opel. Also, Alkoholverbot im Bahnhof in allen Bahnhöfen, bundesweit. Gute Idee. Aus unserer Sicht ist es der richtige Schritt, den die Deutsche Bahn jetzt hier geht. Wir haben, glaube ich, in den letzten Monaten, Jahren eine massiv negative Entwicklung, gerade was die Sicherheit im öffentlichen Personen und Nahverkehr angeht. Ja, Bahnhöfe sind deutschlandweit eigentlich ein Angstraum geworden, auch ein Kriminalitätshotspot und wir wissen, dass Alkohol, na ja, eine Substanz ist, die das beschleunigt, ja, die auch Gewalt dann letztlich auslöst zur Eskalation beiträgt und von daher ist der richtige Schritt und jetzt muss man die Deutsche Bahn was vorlegen, wie man sich das dann genau vorstellt, wie das in der Praxis umsetzbar ist. Mhm. Genau. Und bevor wir da zukommen, vor allen, was die Polizei vielleicht auch beitragen kann, aber es gibt ja diese Einschränkung im Zug selber weiterhin erhältlich, im Bahnhof selber auch weiterhin konsumierbar, nämlich wenn man es kauft. Also so ganz konsequent ist es nicht, oder? Ja, ich glaube, das muss man ausloten. Also ist ja jetzt schon angesprochen worden über den ganzen Tag. Was ist z.B. bei Fußballspielen etc., ne? Große Fangruppen, die da kommen, ein Bierchen mit dabei haben und die Bahn reagiert jetzt auch auf Vorfälle, die nicht am Bahnhof passiert sind, sondern in den Zügen mit unter. Ja, da haben wir gravierende äh Vorfälle auch gehabt. Von daher konsequent wäre es dann auch das in den Zügen zu untersagen, weil es ergibt dann keinen Sinn. Also, wenn ich mit einem Kasten auf dem Bahnhof langlaufe und den darf ich da nicht trinken, aber dann im Zug wüssen auch alle, dass die Deutsche Bahn manchmal steht. Das heißt, das dauert dann auch ein paar Stunden, da kann man sich ordentlicher ein antütern. Also konsequent wäre dann auch ein Verbot in den Zügen. So ein bisschen symbolisch als ob man mit dieser braunen Papiertüte rumläuft und jeder weiß was drin ist. Aber jetzt mal zu diesem konkreten Verbot, wenn es denn umgesetzt werden soll. Wir haben ja in Berlin schon Erfahrungen tatsächlich mit einer gewissen Pilotphase an mehreren Bahnhöfen gibt es eine Alkoholverbot. Wie sind die? Wir müssen sagen, wir haben im Mai am Bahnhof zoologischen Garten und am Ostbahnhof hat die Deutsche Bahn damit begonnen und sind jetzt noch keine abschließenden Ergebnisse bekannt. Äh ist auch nach wie vor so. Ich war vorhin am zoologischen Garten beispielsweise, da gibt's immer noch Leute, die auf dem Vorplatz und der gehört ja nun dazu, weil es Deutsche Bahngelände auch einfach ist, auch weiterhin Bier trinken. Ähm, aber und das gehört, glaube ich, auch zu weit dazu, man muss dem ganzen auch ein bisschen Zeit geben. Ja, wir reden das jetzt schon vorher kaputt, so nach dem Motto, das kann ja alles gar nicht umgesetzt werden und so und diskutieren viel. Ich glaube, es ist ein konsequenter Schritt und die Deutsche Bahn macht jetzt auch deutlich, wir lassen das nicht weiter zu. Letztlich sind sie verantwortlich für die Sicherheit auf Bahnhöfen, auf Vorplätzen und in den Zügen. Und sie sind nicht nur in der Pflicht, das dann für das eigene Personal auch zu tun, dass sie nicht mehr angegriffen werden, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger, die mit der Bahn unterwegs sind. Von daher ist konsequent und hier übernimmt das Unternehmen dann auch eine Verantwortung. Das muss es übernehmen, wenn man aber dann sieht ja doch, dass ab und zu Polizei unterwegs ist auf den Bahnhöfen und auch in den Zügen. Das heißt, die Kollegen würden dann nicht eingreifen, oder? Ja, natürlich. Also die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei und wenn wir jetzt hier auf Berlin schauen, die BVG beispielsweise, das die Landespolizei damit drin, ist ja in jedem Bundesland dann auch anders geregelt. Äh, die nehmen sich natürlich nicht raus, wenn da Straftaten begangen werden. Ja, aber in erster Linie ist es so, dass die Deutsche Bahn in der Pflicht ist über die DB Sicherheit hier Kontrollen durchzuführen. Also sie sehen Bundespolizei auf Bahnhöfen, weil es natürlich auch Gewalt Hotspot ist und die Polizei wird auch weiterhin hukommen, wenn die Deutsche Bahn da ja das Bedürfnis hat und dann die Polizei auch fragt, dort zu unterstützen. Aber das Durchsetzen dieses Verbots ist in erster Linie Angelegenheit der Deutschen Bahn und äh werden wir jetzt sicherlich in den Gesprächen in den nächsten Wochen uns das anhören. Aber klar ist, also wir können nicht alle Aufgaben dann auf die Polizei abwetzen und Kollegen von der Bundespolizei und auch von der Landespolizei in Berlin, die haben genug zu tun. Mm. Und sehen Sie bei der Personalentwicklung der Bahn, also man sieht ja schon vermehrt Leute präsent, das finde ich kann man schon sehen, wenn man ein Zug unterwegs ist, aber wird das ausreichen, um eben solche Verbote jetzt in den nächsten Jahren, sagen wir mal, wirklich konsequent durchzusetzen? Ja, wir werden jetzt nicht von heute auf morgen da eine Nullage haben, ja, und Leute werden auch noch mit dem Bier umlaufen, aber es ist schon wichtig, dann auch eine Maßgabe zu haben, klare Statuten, wie darf ich mich bewegen auf Bahnhüpfen beispielsweise? Da muss man dem vielleicht ein bisschen Zeit geben und ich glaube schon, wenn die Deutsche Bahn damit Platzverweisen arbeitet, wenn die Deutsche Bahn auch konsequent das ahn, dass sich das irgendwann rumspricht und Leute, die die Bahn fahren, die fahren das ja auch nicht aus Spaß, sondern die wollen auch irgendwohin. Und wenn ich dann weiß, ich habe ein Bier dabei und krieg mein Zug nicht, weil ich hier das Bahnhof verwiesen werde, ja, das wird schon ein bisschen brauchen, aber ich bin da sehr positiv. Wir sollten es nicht gleich kaputt reden. Das sagt Benjamin Jendro und auch Messergeweiht ist ja ein Problem nicht nur in der Bahn, sondern überall und da reden wir gleich noch drüber. Danke schön für den Moment. Nach dem anfänglichen Schweigende Politik hat sich der Bundeskanzler bei den Eltern des Trier getöteten Studenten Marius gemeldet. Diese Messertat wurde mutmaßlich ja von dem afghanischen Migranten begangen, der psychische Probleme gehabt hatte. Das wirft nun auch bei Betroffenen die Frage auf, werden Menschen, die aus Krisengebieten kommen, einfach nicht gut genug durchleuchtet? Die Messertat von Trier wirkt nach. Am vergangenen Mittwoch wurde der 22-jährige Student Marius auf dem Rückweg vom Supermarkt erstochen, mutmaßlich durch einen gleichaltrigen Afghanen. Die Sachen passieren immer wieder und sie kommen immer näher. Sie führen zu uns in die Kleinstadt und das ist das hinterlässt uns doch schon sehr bedrückt. Seit Jahren bleibt Messergewalt in Deutschland auf hohem Niveau. So wurden allein im vergangenen Jahr insgesamt Fälle registriert, ein Anstieg um 0,8% im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die Bedrohung mit Messern hat zugenommen. Im Triererfall hat sich jetzt der Bundeskanzler bei den Eltern des getöteten Studenten gemeldet, ihn sein Beileid ausgedrückt. Insgesamt verschließe die Politik beim Thema Messergewalt aber die Augen, wenn sie aus dem migrantischen Milieu begangen würde, findet Michael Kürrat. Die Tochter des Familienvaters wurde vor 3 Jahren bei einer Messerattacke in einem Regionalzug in Bruckstedt von einem statenlosen Palästinenser getötet. Das beginnt dahin mit, dass wir erstmal sondieren müssen, wer in diesem Land ist, wo er sich befindet, was er für Pläne hat, was er vor, welche Ausbildung er hat, wir wissen es alles überhaupt gar nicht, außer das Bürgergeld, das fließt jeden Monat und jeder, der irgendwo etwas dagegen sagt, wird sofort stigmatisiert und beleidigt und mundtot gemacht. In Trier liegt im Rathaus inzwischen ein Kondolenzbuch für den getöteten Marius aus. Bis zur Beerdigung des 22-jährigen Studenten können sich Bürger hier eintragen. Also Messergewalt weiterhin ein ungelöstes Problem auch in Deutschland. Auch da die Fragen an Benjamin Jenrot, Sprecher der Polizei, der Gewerkschaft der Polizei in Berlin. Also äh wir haben ja bei der Messergewalt den Versuch mit Messerverbotszonen gegenzusteuern. Ähm gibt's da schon eine Bilanz? Na, erstmal ist es grausam, was da im Trier passiert ist. ist so, dass die Bundespolizei und auch die Berliner Polizei ja immer auch Bilanzen vorlegen. Müssen ganz ehrlich sein. Ähm das ist ein reines Placebo, diese Verbotszone auch im öffentlichen Personen und Nahverkehr. Das hat sich Politik überlegt und hat reagiert auf das, was in Brockstedt beispielsweise passiert ist, das was in Soling passiert ist. Ähm wir werden Armoräter, wir werden Terrortäter nie aufhalten können. Ja, was äh uns so ein bisschen fehlt, ist die Lösung für das Alltägliche. Ja, alleine Wochenende in Berlin gab's wieder diverse Messerstechereien. entrieren muss man sich das jetzt mal genau anschauen, aber klar Messer sind Alltagsgegenstände und sie werden halt mitgenommen. So und es gibt viel Konfliktpotenzial. Ja, wenn ich in der Bahn bin beispielsweise und mit jemanden aneinander gerate, wenn ich jetzt auch noch ein Messer dabei habe, dann bin ich auch bereit, es einzusetzen. Und wir haben diese tödlichen ähm Vorfälle immer wieder. Sie häufen sich, die Einschläge kommen näher und das ist nicht immer eine geplante Tat, sondern auch eine Kotschusstat. Deswegen sagen wir reines Placebos wird Terror und Amokäter eh nicht abhalten können. Diese ausferne Messergewalt, die wir haben im Alltäglichen, könnte man nur stoppen, wenn man endlich ein generelles Trageverbot in der Öffentlichkeit natürlich mit berufsbedingten Ausnahmen hat, aber warum brauche ich ein Messer in der Öffentlichkeit? Das ist völlig der Nonsens. Und wenn die Bundespolitik es ernst meint, da müsste man das einführen. Werden wir auch nicht von heute auf morgen eine Nullage haben und auch nicht alles kontrollieren können, aber es würde unseren Kolleginnen und Kollegen überhaupt die Möglichkeit geben, hier auch handlungsfähig zu sein. Mhm. Wobei das ja doch ein recht starker Schritt ist. Also, wenn man bedenkt, äh, wenn man ein Stück Obst schneiden will, also ein Bekannter von mir hat gerade sein schönes Messer abgenommen bekommen dafür, das trifft halt eben die falschen auch, ne? Ja, Obel, wir müssen mal ganz ehrlich sagen, wir glauben hier auch an die Erfahrungswerte von Polizisten und Polizisten, sind gut ausgebildet. Ja, worum geht's denn? Es geht vor allem darum, dass Menschen sich auffällig in der Öffentlichkeit bewegen, Jugendgruppen, die am Wochenende zusammenkommen, um sich eigentlich nur auf die Gutsche zu hauen und die haben halt ein Messer dabei und da kommt's dann auch zu tödlichen Vorfällen. Es wird nicht jeder Mensch kontrolliert. So und wir reden ja in erster Linie auch nicht über eine Straftat, sondern vielleicht über eine Ordnungswidrigkeit. Heißt, ich kann mit Bußgeldern arbeiten. Auch der Obdachlose, der sich ein Apfel schneiden möchte, das ist ja mal so angebracht, oder der Vater, der mit seinem Sohn in Wald geht und Pilze schnitzen will, der ist nicht die Zielgruppe. Der wird auch nicht kontrolliert. Ja, und deswegen es ist, wenn es keine Straftat ist, ja natürlich kann das passieren, aber ganz ehrlich, es werden immer wieder diese Fälle angeführt, natürlich ist ein Eingriff, aber irgendwann müssen wir mal reagieren. Die andere Komponente, die im Trierfall noch mit reinkommen, wir reden über jemanden, der eine psychische Erkrankung hat, warum wissen die Sicherheitsbehörden das nicht? Warum werden diese Dinge nicht zusammenfließen? Weil wir haben eine Menge Leute, die aus Afghanistan, Syrien, anderen Kriegsgebieten nach Deutschland kommen, die sind psychisch krank. So, wenn sie dann auch noch ein Messer dabei haben, sind sie eine Gefahr und oftmals werden diese Daten, die fließen nicht zusammen. Ja, hat jemand eine psychische Erkrankung? Ist er vielleicht aufgefallen? Ist der Aufenthaltsstatus? Schauen wir uns mal alle AMK und Terrortaten in den letzten Jahren an. Ist immer das gleiche Täterprofil und dann müssen die Sicherheitswören diese Daten noch endlich zusammenbekommen können, um dann handeln zu können. Da gibt's ein Ampelsystem, grün, gelb, rot, Achtung, besonders gefährdet, vielleicht noch eine Radikalisierung am Social Media, da müssen die Sicherheitsbehörden zugriffen können und das können sie momentan nicht. Hatte der Innenminister ja eigentlich auch versprochen. Herr Jendro, herzlichen Dank für Ihren Besuch. nicht dann gehen. Ja, und dann sind wir bei einem weiteren großen Problem. Sexueller Missbrauch von Kindern bleibt in Deutschland weiter sehr, sehr aktuell. Nach einem leichten Rückgang im Vorjahr sind die Fallzahlen wiedergestiegen. Das zeigt das neue Bundeslagebild des Bundeskriminalamtes. Kinderzimmer, Spielplatz oder Smartphone. Sexueller Missbrauch von Minderjährigen hat viele Gesichter. Häufig kennen die Opfer die Täter bereits. Bei mehr als jedem zweiten Fall kommt der Täter aus dem Umfeld des Opfers. Mehr als 17 000 Fälle von sexuell Missbrauch an Kindern registrierte das Bundeskriminalamt im vergangenen Jahr. Das sind knapp 5% mehr als im Vorjahr. Deutlich erhöht haben sich außerdem Straftaten im Zusammenhang mit Kinder und Jugendpornographischen Inhalten. Mit einem Zuwachs von 19,9% ist es der stärkste Anstieg im Lagebild. Nach Einschätzung von Innenminister Dobrint spielt dabei auch künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle. mit der Nutzung von KI die Veränderung von kinderpornographischen Inhalten, das heißt ähm die [schnauben] qualitative Weiterveränderung, dass die sehr einfach geworden ist und ähm von Leuten sehr niederschwellig genutzt werden kann. Bei Jugendlichen stieg auch die Zahl der Missbrauchsfälle. Die Ermittler zählten mehr als 1200 Fälle, ein Plus von 4%. Für eine Reduktion der Fallzahlen sehen Experten auch die Politik in der Pflicht. Wenn wir darüber nachdenken wollen, wie kann man diese Fallzahlen reduzieren, müssen wir also von verschiedenen Seitenbereichen nachdenken. Dazu zählend einerseits eine politische Agenda, die tatsächlich verbindliche rechtsbindende Maßnahmen für die Plattform fordert oder von den Plattformen fordert, die tatsächliche Kinderschutzmaßnahmen etablieren. Und wenn wir über Sexualdelikte in diesem Bereich nachdenken, dann bedeutet das also den Zugriff von womöglich erwachsenen Usern zu Kindern z.B. zu beschränken. Trotz der steigenden Fallzahlen gehen die Ermittler weiter von einem erheblichen Dunkelfeld aus. Viele Fälle von Missbrauch werden nie angezeigt. Opfer häuslicher Gewalt. Meistens ja Frauen sollen besser vor gewalttätigen Partnern oder Ex-Partnern geschützt werden. Dafür kommt die elektronische Fußfäse jetzt häufiger zum Einsatz. Das haben Bundestag und Bundesrat mit der Änderung des Gewaltschutzgesetzes beschlossen. Also künftig braucht man allerdings natürlich wieder mehr Personal für die Täterüberwachung. Debora Nebich berichtet. Auf den Meter genau können die Mitarbeiter der Überwachungsstelle beobachten, wie ein Täter sich einer Schutzperson nähert. Je nach Situation alarmieren sie das Opfer oder direkt die Polizei. Die elektronische Fußfessel kann so zum Frühwahnsystem werden und erneute Gewalt verhindern. Was eben hier nicht passiert ist, dass quasi jemand 247 getrackt wird, sondern nur dann, wenn ein Vorfall, wenn ein eine Auffälligkeit ist, kann die Gül überhaupt sehen, wo die betreffende Person, die auch wiederum anonymisiert ist, äh sich aufhält. Hessen setzt bereits seit anderthalb Jahren auf die Fußfessel nach spanischem Modell. Neben den Gewalthärtern erhalten auch die gefährdeten Frauen einen Tracker. Nach Angaben von Landesjustizminister Heinz gab es seitdem keine körperlichen Übergriffe mehr. ein Erfolg. Wegen der Neurgelung im Gewaltschutzgesetz braucht es in Zukunft mehr Personal. Das wird am Ende bedeuten, dass die gemeinsame Überwachungsstelle, die hier in Weiterstadt derzeit untergebracht ist, mit 32 Beschäftigten auf über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wachsen wird und wird dann bis zum Entkraften im nächsten Sommer des Gewaltschutzgesetzes so fit aufgestellt sein, dass sie dann eine Vielzahl neuer Fälle auch überwachen kann. Mehr als 171 000 Menschen wurden 2024 Opfer von Partnerschaftsgewalt. Rund 80% waren weiblich. Hessens Justizminister verweist auch auf den brutalen Mord an einer Frau in Kellheim vor einer Woche, wo eben genau das geschehen ist, dass ein Ex-Partner, der verlassen worden ist, von seiner Partnerin nach einer über 30-jährigen Beziehung, die Frau dort auf wirklich brachiale und blutige Weise vor den Augen von sehr sehr vielen Augenzeugen tragischerweise in der Stadtmitte dort brutalst ermordet hat. Und das sind alles Fälle, die uns immer wieder sehr sehr nachgehen. Die elektronische Fußfessel kann eine Chance sein, Opfer zu schützen. Zum Einsatz kommen soll sie allerdings nur in sogenannten Hochrisikofällen. [räuspern] So. [musik] Einen schönen guten Morgen zu die Welt am Morgen. Die CDU Niedersachsen fordert jetzt Aufklärung von der SPD geführten Regierung in Hannover. Wie konnte sich der Täter von Stade in der Einzelzelle selbst umbringen, zumal ja schon bekannt war, dass der 45-jährige Suizid gefährdet ist? Der Sechsfachmord in Stade hatte Ende Juni bundesweit für Schlagzeien gesorgt, als der Beschuldigte in einer Mutterkindeinrichtung die anwesenden Sozialarbeiter mit einer Schusswaffe regelrecht hinrichtete. Nach dem Sechsfach Mord in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist der mutmaßliche Täter tot. Wie die Justizvollzugsanstalt Bremerfde mitteilt, wurde der 45-jährige Fatig G leblos in seiner Zelle gefunden. Nach ersten Erkenntnissen soll er sich selbst stranguliert haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es bislang nicht. Ja, natürlich ähm ist es so, dass in den Justizvollzugsanstalten engmaschige Kontrolle äh vorherrscht, aber da, wo Menschen arbeiten, können a Fehler passieren und vor allem kann man eins nicht immer 100% garantieren, dass bestimmte Szenarien eben nicht in Erscheinung trinken. Ich bin mir ziemlich sicher, hier ist kein Fehlverhalten der Justizbeamten vorherrschend. Ähm, jetzt ist es so, wie es ist. Es ist traurig, denn äh am Ende ist es so, dass ich jetzt die Justizvollzugsbeamten rechtfertigen müssen, aber ich bin mir sehr sicher, dass auch hier alles vernünftig äh von Statten gegangen ist. Während eines Hilfeplanesprächsende Ende Juni, soll er in dieser Mutterkindeinrichtung plötzlich eine Schusswaffe gezogen und das Feuer eröffnet haben. Sechs Menschen starben, drei Mitarbeitende der Jugendhilfeeinrichtung und drei Beschäftigte des Jugendamts. Mehrere weitere Personen wurden verletzt. Auslöser der Tat war nach bisherigen Ermittlungen ein eskalierter Sorgerechtsstreit. Wochen zuvor war das wenige Monate alte Kind des Paares nach dem Verdacht eines Schütteltraumas aus der Familie genommen worden. Die Mutter lebte daraufhin mit dem Säugling in der betreuten Einrichtung in Stade. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst mit dem Auto. Die Polizei stoppte den Wagen wenig später und nahm ihn fest. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes erlassen. Er soll schon unmittelbar nach der Tat Selbstmordgedanken geäußert haben. Die CDU Niedersachsen wundert sich daher über die nicht ausreichende Kontrolle des Tatverdächtigen. Das deckt sich mit Informationen von Welt. Wie wir aus dem Ministerium mitgeteilt bekommen haben, soll er wohl zum Zeitpunkt des Auffindens und auch durch die Todesbenachrichtigung und Bescheinigung des Notarztes gegen 6:30 Uhr wohl keine Körpertemperatur mehr gehabt haben. Eine Körpertemperatur, die nicht mehr vorhanden ist, deutet immer darauf hin, dass der Täter oder in dem Fall auch der ähm der sich selbst umgebracht hat, über stundenlang in dieser Zelle bereits tot liegen musste. Zu einem Prozess gegen den 45-jährigen wird es nun nicht mehr kommen. Die Ermittlungen zu seinem Tod führt jetzt die Staatsanwaltschaft. Zwei Männer müssen es jetzt gemeinsam entscheiden. Kanzler März und CSU Chef Söder haben das Vorschlagsrecht, wer auf Jens Sparn als Unionsfraktionschef folgen soll. Kommende Wochen Mittwoch dann um 14 Uhr trifft sich die Fraktion zur Sondersitzung. Zu konkreten Namen hält man sich hier doch absolut bedeckt, sogar diejenigen, die selbst als Kandidaten hoch gehandelt werden. Peter Hanis. Die Woche hatte für die CDU mit einer Krisensitzung begonnen. Das Präsidium war in der Parteizentrale zusammengekommen, um darüber zu beraten, wer die Fraktion nun führen soll, nachdem Jens Sparn zurückgetreten ist. Am Ende gab es zwar noch keinen Kandidaten, aber einen Fahrplan. Wir werden am nächsten Mittwoch äh mit einer Sondersitzung der Bundestagsfraktion ähm die Wahlen hier in Berlin durchführen und der Parteivorsitzende der CSU und ich sind ä verabredet zeitnah einen entsprechenden Vorschlag an die Fraktion zu unterbreiten. Für die Sondersitzung am 29. Juli in Berlin wurden alle 208 Abgeordneten der Unionsfraktion per SMS eingeladen. Die Parlamentarier werden dafür extra aus der Sommerpause geholt, die am 10. Juli begonnen hat. Bis dahin wollen Bundeskanzler März und Bayernsministerpräsident Söder einen Personalvorschlag für den Fraktionsvorsitz erarbeiten, der die Einbindung der Fraktion sicherstellen soll, völlig unabhängig von persönlichen Interessen. Die Frage, wen ich mir wünsche, ist nicht entscheidend. viel wichtiger wenig Vorschlage und das wird am Ende von Friedrich Merz und mir gemeinsam gemacht und wir wollen nächste Woche am Mittwoch dann ein gemeinsam Vorschlag präsentieren, der dann hoffentlich große Zustimmung findet. Gehandelt werden einige Personen, die sparnsmächtiges Amt übernehmen könnten. Gefallen ist der Name von Gesundheitsministerin Nina Wen. Sie hat Außenseiter Chancen. Auch wenn Generalsekretär Karsten Linnemann den Job übernehme, gäbe es viel Beifall in der Partei. Kanzleramtschef Torsten Frei gilt ebenfalls als heißer Kandidat und sogar ein CSUmann ist im Rennen Bundesinnenminister Alexander Dobrint der starke Mann im Kabinett März. Doch der will sich nicht an Personalspekulationen beteiligen, blockt Fragen zu seinem möglichen Interesse am Amt ab. Alles, was ich an Hinweisen in irgendeine Richtung gehen würde, würde wahrscheinlich nur falsche Spuren ermöglichen. Das will ich nicht, sondern wir warten ab, was die Beratungen der Parteivorsitzen ergeben. Bis Ende Juli werden die Unionsspitzen noch viel telefonieren, denn auch eine Umbildung der Regierung im selben Atemzug steht als mögliche Option im Raum. Jens Spann ist bekanntermaßen zurückgetreten, doch die inhaltliche Diskussion um das Thema Leimutterschaft in Deutschland geht jetzt erst so richtig los. Die Juristin Frau Kobrosius Gerorf etwa spricht sich für eine Legalisierung hier zu Lande aus im Kern, weil Frauen selbst über ihren Körper bestimmen können. Daraufhin wird sie aus der CDU auch angefeindet. Achim unser über das für und wieder in der Debatte. Unerfüllter Kinderwunsch auf der einen Seite der Schutzpotenzieller Leihmütter auf der anderen Seite. Die Rechtslage in Deutschland ist klar. Leimutterschaft ist verboten. Die Juristin Frau Brosius Gerstoff sieht das kritisch. Sie pläiert für eine Liberalisierung. Wenn eine Frau über die Risiken und die Belastung informiert ist, wenn sie das frei von Druck und Zwang macht, wenn es eine selbstbestimmte autonome Entscheidung ist, dann hat der Staat sie zu respektieren. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag per Abstimmung bekräftigt, dass die Leimutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltliche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CDU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queeren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind. Und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. In Italien wiederum ist selbst der Gang ins Ausland wie im Fallsparen verboten. Über das in Deutschland geltende Verbot ist die Meinung gespalten. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leimutterschaft richtig finden. 41% finden die Regelung falsch. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angabe. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter. Es geht um das Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral. wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland ausweicht. Es gab einen empfindlichen Schlag gegen die russische Luftwaffe. Bei einem ukrainischen Drohenangriff soll ein strategischer Bomber vom Typ Tupolev TU95 MS auf dem Luftwaffenstützpunkt Engels schwer beschädigt oder zerstört worden sein. Videos in sozialen Netzwerken zeigen offenbar die letzten Sekunden vor den Einschlägen. Der Stützpunkt in der russischen Region Saratow gilt als eine der wichtigsten Basen für strategische Langstreckenbomber. Die TU95 MS kann Marschflugkörper mit konventionellen oder nuklearen Sprengköpfen einsetzen und gehört zu den wichtigsten Trägern der russischen nuklearen Abschreckung. In Spanien könnte das Rauchen in der Öffentlichkeit schon bald sehr teuer werden und sogar verboten werden. Die Regierung hat einen Gesetzentwurf dazu beschlossen. Betroffen wäre nicht nur das Rauchen klassischer Zigaretten, sondern auch die Nutzung von E-Zigaretten und Wapes. Dennach wäre das Qualm unter anderem auf Hotel und Restaurantterrassen, an Bushaltestellen, auf Bahnsteigen, in Schwimmbädern sowie auch an Stränden komplett verboten. Grund für diese Einschränkungen ist der Schutz der Bevölkerung. Ja, jetzt kommen wir zu einer Geschichte, die sich sehr skuril anhört, weil zu viel Wein aktuell auf dem Markt ist und der Weinkonsum europaweit zurückgeht, sollen Winzer aus Badenwürttemberg ihre überschüssigen Mengen künftig auch zu Industriealkohol und damit zu Putzmitteln weiterverarbeiten können. Einen entsprechenden Antrag hat die EU-Kommission jetzt zugestimmt. Für Desinfektionsmittel aus Rot oder Roséewein bekommen die Winzer dann ein Finanzzuschuss in Höhe von 43 Cent pro Liter. Für einen ersten Abbau der Überproduktion sein etwa 24 Millionen Liter Wein eingeplant. Allerdings sollen die so gewonnenen Reinigungsmittel nur für industrielle Zwecke genutzt werden. Ein Übergriff im Landkreis Würzburg macht fassungslos. Ein Syrer hat dort einen Mann attackiert, offenbar einzig und allein wegen eines Israel Ansteckers, an dessen Kleidung. Der 20-jährige Syrer wurde inzwischen festgenommen, das Opfer liegt schwer verletzt auf der Intensivstation. Jana Wick hat die Einzelheiten. Ein 65-Jähriger steht an einer Ampel, an seiner Kleidung ein solcher Sticker mit der Israelfne. Er wird von einem 20-jährigen Syrer darauf angesprochen und direkt angegriffen. Als der ältere Mann flüchten will, verprügelt der Syrain, tritt auf Kopf und Oberkörper ein. Der Übergriff passierte in der Nacht von Sonntag zu Montag im fränkischen Höchberg bei Würzburg. Wir haben den Verdächtigen, einen 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen noch in der Nacht nach der Tat festgenommen. Das Amtsgericht der Mittlungsricht der Würzburg hat Haftbefehler lassen wegen versuchten Mordes. Seit Oktober 2023 nehmen die antisemitischen Vorfälle in Deutschland zu. Allein letztes Jahr gab es offiziell 8000. Dabei nimmt die Zahl nicht nur aus dem rechtsextremen Milieu zu, sondern vor allem aus migrantisch-Muslimischen und dem linken Spektrum. Der Präsident der deutsch-raischen Gesellschaft, Volker Beck, sagt zu dem jüngsten Überfall auf das Mitglied des DIG: "Es reicht. Wer Israel mit Genozid und Apart Apartheit Vorwürfen verteufelt, schafft das Klima für solche Übergriffe. Niemand mit einer Palästinaflagge muss in Deutschland um seine körperliche Integrität fürchten. Wer eine israelische Flagge zeigt, ist seines Lebens nicht sicher. Das schwer verletzte Opfer liegt auf der Intensivstation, hat unter anderem einen Wirbelbruch erlitten. Dieser Fall wird erneut die Diskussion entfachen, wie die Politik jetzt richtig reagiert. Das ist wirklich Kernaufgabe von demokratischen Politikern zu sagen, wir sichern die Grenzen und wir lassen nur Menschen in dieses Land, die nach dem Buchstaben des Gesetzes hier reinkommen dürfen und dann eben auch nach dem Buchstaben des Gesetzes bleiben dürfen. sprich Leute, die das Recht haben auf Asyl, aber da der Blick auf die Realität zeigt, wie gesagt, das hatte ich erwähnt, viel zu viel Menschen in diesem Land mutmaßlich auch wie der syrische Täter leben, die gar nicht hier sein dürften und dann auch, das ist ein statistischer Fakt, sehr sehr häufig delinquent werden. Nun ermittelt also der zentrale Antisemitismus beauauftragte der bayerischen Justiz. Die deutsch-Sraelische Gesellschaft ruft zu einer Mahnveranstaltung in Würzburg am Freitag auf. T danach brauchen wir jetzt dringend eine gute Nachricht, die kommt heute aus Dresden, denn der Eintritt ins Freibad Wostra dort ist in den Sommerferien für Jugendliche umsonst und das dank eines anonymen Gönners, der Geld für den Eintritt von Kindern und Jugendlichen bis zum 17. Lebensjahr spendiert. Der Unbekannte hatte sich vor den Ferien gemeldet und wollte etwas für die Schüler tun. Damit stehen die Türen des Freibades, den jungen Badegästen den gesamten Sommer über kostenlos zur Verfügung. Eine schöne Überraschung. So, und hier geht's gleich weiter mit den aktuellsten [musik] Nachrichten. Bleiben Sie bei uns. Einen schönen guten Morgen zu die Welt am Morgen. Die CDU Niedersachsen fordert jetzt Aufklärung von der SPD geführten Regierung in Hannover. Wie konnte sich der Täter von Stade in der Einzelzelle selbst umbringen, zumal ja schon bekannt war, dass der 45-jährige Suizid gefährdet ist? Der Sechsfachmord in Stade hatte Ende Juni bundesweit für Schlagzeihen gesorgt, als der Beschuldigte in einer Mutterkindeinrichtung die anwesenden Sozialarbeiter mit einer Schusswaffe regelrecht hinrichtete. Nach dem sechsfach Mord in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist der Mutmaßliche Täter tot. Wie die Justizvollzugsanstalt Bremmerfürde mitteilt, wurde der 45-jährige Fati G leblos in seiner Zelle gefunden. Nach ersten Erkenntnissen soll er sich selbst stranguliert haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es bislang nicht. Ja, natürlich ähm ist es so, dass in den Justizvollzugsanstalten engmaschige Kontrolle äh vorherrscht, aber da, wo Menschen arbeiten, können a Fehler passieren und vor allem kann man eins nicht immer 100% garantieren, dass bestimmte Szenarien eben nicht in Erscheinung treten. Ich bin mir ziemlich sicher, hier ist kein Fehlverhalten der Justizbeamten vorherrschend. Ähm, jetzt ist es so, wie es ist. Es ist traurig, denn äh am Ende ist es so, dass ich jetzt die Justizvollzugsbeamten rechtfertigen müssen, aber ich bin mir sehr sicher, dass auch hier alles vernünftig äh von Statten gegangen ist. Während eines Hilfeplanesprächsende Ende Juni, soll er in dieser Mutterkindeinrichtung plötzlich eine Schusswaffe gezogen und das Feuer eröffnet haben. Sechs Menschen starben, drei Mitarbeitende der Jugendhilfeeinrichtung und drei Beschäftigte des Jugendamts. Mehrere weitere Personen wurden verletzt. Auslöser der Tat war nach bisherigen Ermittlungen ein eskalierter Sorgerechtsstreit. Wochen zuvor war das wenige Monate alte Kind des Paares nach dem Verdacht eines Schütteltraumas aus der Familie genommen worden. Die Mutter lebte daraufhin mit dem Säugling in der betreuten Einrichtung in Stade. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst mit dem Auto. Die Polizei stoppte den Wagen wenig später und nahm ihn fest. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes erlassen. Er soll schon unmittelbar nach der Tat Selbstmordgedanken geäußert haben. Die CDU Niedersachsen wundert sich daher über die nicht ausreichende Kontrolle des Tatverdächtigen. Das deckt sich mit Informationen von Welt. Wie wir aus dem Ministerium mitgeteilt bekommen haben, soll er wohl zum Zeitpunkt des Auffindens und auch durch die Todesbenachrichtigung und Bescheinigung des Notarztes gegen 6:30 Uhr wohl keine Körpertemperatur mehr gehabt haben. Eine Körpertemperatur, die nicht mehr vorhanden ist, deutet immer darauf hin, dass der Täter oder in dem Fall auch der ähm der sich selbst umgebracht hat, über stundenlang in dieser Zelle bereits tot liegen musste. Zu einem Prozess gegen den 45-jährigen wird es nun nicht mehr kommen. Die Ermittlungen zu seinem Tod führt jetzt die Staatsanwaltschaft. Zwei Männer müssen es jetzt gemeinsam entscheiden. Kanzler März und CSU Chef Söder haben das Vorschlagsrecht, wer auf Jens Sparn als Unionsfraktionschef folgen soll. Kommende Wochen Mittwoch dann um 14 Uhr trifft sich die Fraktion zur Sondersitzung. Zu konkreten Namen hält man sich hier doch absolut bedeckt, sogar diejenigen, die selbst als Kandidaten hochgehandelt werden. Peter Huntis. Die Woche hatte für die CDU mit einer Krisensitzung begonnen. Das Präsidium war in der Parteizentrale zusammengekommen, um darüber zu beraten, wer die Fraktion nun führen soll, nachdem Jens Sparn zurückgetreten ist. Am Ende gab es zwar noch keinen Kandidaten, aber einen Fahrplan. Wir werden am nächsten Mittwoch äh mit einer Sondersitzung der Bundestagsfraktion ähm die Wahlen hier in Berlin durchführen und der Parteivorsitzender CSU und ich sind verabredet zeitnah einen entsprechenden Vorschlag an die Fraktion zu unterbreiten. Für die Sondersitzung am 29. Juli in Berlin wurden alle 208 Abgeordneten der Unionsfraktion per SMS eingeladen. Die Parlamentarier werden dafür extra aus der Sommerpause geholt, die am 10. Juli begonnen hat. Bis dahin wollen Bundeskanzler März und Bayernsministerpräsident Söder einen Personalvorschlag für den Fraktionsvorsitz erarbeiten, der die Einbindung der Fraktion sicherstellen soll, völlig unabhängig von persönlichen Interessen. Die Frage, wen ich mir wünsche, ist nicht entscheidend. viel wichtiger ist wenig Vorschlage und das wird am Ende von Friedrich Merz und mir gemeinsam gemacht und wir werden nächste Woche am Mittwoch dann ein gemeinsam Vorschlag präsentieren, der dann hoffentlich große Zustimmung findet. Gehandelt werden einige Personen, die sparsmächtiges Amt übernehmen könnten. Gefallen ist der Name von Gesundheitsministerin Nina Wen. Sie hat Außenseiter Chancen. Auch wenn Generalsekretär Carsten Linnemann den Job übernehme, gäbe es viel Beifall in der Partei. Kanzleramtschef Torsten Frei gilt ebenfalls als heißer Kandidat und sogar ein CSU-mann ist im Rennen Bundesinnenminister Alexander Dobrint der starke Mann im Kabinett März. Doch der will sich nicht an Personalspekulationen beteiligen. Blockt Fragen zu seinem möglichen Interesse am Amt ab. Alles, was ich an Hinweisen in irgendeine Richtung gehen würde, würde wahrscheinlich nur falsche Spuren ermöglichen. Das will ich nicht, sondern wir warten ab, was die Beratungen der Parteivorsitzen ergeben. Bis Ende Juli werden die Unionsspitzen noch viel telefonieren, denn auch eine Umbildung der Regierung im selben Atemzug steht als mögliche Option im Raum. Jens Spann ist bekanntermaßen zurückgetreten, doch die inhaltliche Diskussion um das Thema Leimutterschaft in Deutschland geht jetzt erst so richtig los. Die Juristin Frau Kobrosius Gestoorf etwa spricht sich für eine Legalisierung hier zulande aus im Kern, weil Frauen selbst über ihren Körper bestimmen können. Daraufhin wird sie aus der CDU auch angefeindet. Achim unser über das für und wieder in der Debatte. Unerfüllter Kinderwunsch auf der einen Seite der Schutzpotenzieller Leihmütter auf der anderen Seite. Die Rechtslage in Deutschland ist klar. Leihmutterschaft ist verboten. Die Juristin Frau Kobrosius Gerst sieht das kritisch. Sie pläiert für eine Liberalisierung. Wenn eine Frau über die Risiken und die Belastung informiert ist, wenn sie das frei von Druck und Zwang macht, wenn es eine selbstbestimmte autonome Entscheidung ist, dann hat der Staat sie zu respektieren. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag per Abstimmung bekräftigt, dass die Leimutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltliche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CDU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind. Und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. In Italien wiederum ist selbst der Gang ins Ausland wie im Fallsparn verboten. Über das in Deutschland geltende Verbot ist die Meinung gespalten. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leihmutterschaft richtig finden. 41% finden die Regelung falsch. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angabe. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter. Es geht um das Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral. wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland ausweicht. Es gab einen empfindlichen Schlag gegen die russische Luftwaffe. Bei einem ukrainischen Drohenangriff soll ein strategischer Bomber vom Typ Tupolev TU95 MS auf dem Luftwaffenstützpunkt Engels schwer beschädigt oder zerstört worden sein. Videos in sozialen Netzwerken zeigen offenbar die letzten Sekunden vor den Einschlägen. Der Stützpunkt in der russischen Region Saratov gilt als eine der wichtigsten Basen für strategische Langstreckenbomber. Die TU95 MS kann Marschflugkörper mit konventionellen oder nuklearen Sprengköpfen einsetzen und gehört zu den wichtigsten Trägern der russischen nuklearen Abschreckung. In Spanien könnte das Rauchen in der Öffentlichkeit schon bald sehr teuer werden und sogar verboten werden. Die Regierung hat einen Gesetzentwurf dazu beschlossen. Betroffen wäre nicht nur das Rauchen klassischer Zigaretten, sondern auch die Nutzung von E-Zigaretten und Wapes. Dennach wäre das Qualm unter anderem auf Hotel und Restaurantterrassen an Bushaltestellen, auf Bahnsteigen, in Schwimmbädern sowie auch an Stränden komplett verboten. Grund für diese Einschränkungen ist der Schutz der Bevölkerung. Na, jetzt kommen wir zu einer Geschichte, die sich sehr skuril anhört, weil zu viel Wein aktuell auf dem Markt ist und der Weinkonsum Europa weit zurückgeht, sollen Winzer aus Badenwürtemberberg ihre überschüssigen Mengen künftig auch zu Industriealkohol und damit zu Putzmitteln weiterverarbeiten können. Eem entsprechenden Antrag hat die EU-Kommission jetzt zugestimmt. Für Desinfektionsmittel aus Rot oder Roséewein bekommen die Winzer dann ein Finanzzuschuss in Höhe von 43 Cent pro Liter. Für einen ersten Abbau der Überproduktion sein etwa 24 Millionen Liter Wein eingeplant. Allerdings sollen die so gewonnen Reinigungsmittel nur für industrielle Zwecke genutzt werden. Ein Übergriff im Landkreis Würzburg macht fassungslos. Ein Syrer hat dort einen Mann attackiert, offenbar einzig und allein wegen eines Israelansteckers. an dessen Kleidung. Der 20-jährige Syrer wurde inzwischen festgenommen, das Opfer liegt schwer verletzt auf der Intensivstation. Jana Wochnik hat die Einzelheiten. Ein 65-Jähriger steht an einer Ampel, an seiner Kleidung ein solcher Sticker mit der Israelanne. Er wird von einem 20-jährigen Syrer darauf angesprochen und direkt angegriffen. Als der ältere Mann flüchten will, verprügelt der Syrain, tritt auf Kopf und Oberkörper ein. Der Übergriff passierte in der Nacht von Sonntag zu Montag. im fränkischen Höchberg bei Würzburg. Wir haben den Verdächtigen, einen 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen noch in der Nacht nach der Tat festgenommen. Das Amtsgericht der Mittlungsrichter Würzburg hat Haftbefehl erlassen wegen versuchten Mordes. Seit Oktober 2023 nehmen die antisemitischen Vorfälle in Deutschland zu. Allein letztes Jahr gab es offiziell 8000. Dabei nimmt die Zahl nicht nur aus dem rechtsextremen Milie zu, sondern vor allem aus migrantischmuslimischen und dem linken Spektrum. Der Präsident der deutsch-raelischen Gesellschaft, Volker Beck sagt zu dem jüngsten Überfall auf das Mitglied des DIG: "Es reicht. Wer Israel mit Genozid und Apartheitvorwürfen verteufelt, schafft das Klima für solche Übergriffe. Niemand mit einer Palästina Flagge muss in Deutschland um seine körperliche Integrität fürchten. Wer eine israelische Flagge zeigt, ist seines Lebens nicht sicher. Das schwerverletzte Opfer liegt auf der Intensivstation, hat unter anderem einen Wirbelbruch erlitten. Dieser Fall wird erneut die Diskussion entfachen, wie die Politik jetzt richtig reagiert. Das ist wirklich Kernaufgabe von demokratischen Politikern zu sagen, wir sichern die Grenzen und wir lassen nur Menschen in dieses Land, die nach dem Buchstaben des Gesetzes hier reinkommen dürfen und dann eben auch nach dem Buchstaben des Gesetzes bleiben dürfen. Sprich Leute, die das Recht haben auf Asyl, aber da der Blick auf die Realität zeigt das, wie gesagt, das hatte ich erwähnt, viel zu viel Menschen in diesem Land mutmaßlich auch wie der syrische Täter leben, die gar nicht hier sein dürften. und dann auch, das ist ein statistischer Fakt, sehr sehr häufig delinquent werden. Nun ermittelt also der zentrale Antisemitismus beauftragte der bayerischen Justiz. Die deutsch-raelische Gesellschaft ruft zu einer Mahnveranstaltung in Würzburg am Freitag auf. Ja, danach brauchen wir jetzt dringend eine gute Nachricht, die kommt heute aus Dresden, denn der Eintritt ins Freibad Wostra dort ist in den Sommerferien für Jugendliche umsonst und das dank eines anonymen Gönners, der Geld für den Eintritt von Kindern und Jugendlichen bis zum 17. Lebensjahr spendiert. Der Unbekannte hatte sich vor den Ferien gemeldet und wollte etwas für die Schüler tun. Damit stehen die Türen des Freibades, den jungen Badegästen den gesamten Sommer über kostenlos zur Verfügung. Eine schöne Überraschung. So und hier geht's gleich weiter mit den aktuellsten Nachrichten. Bleiben Sie bei uns. [musik] [musik] Einen schönen guten Morgen zu die Welt am Morgen. Die CDU Niedersachsen fordert jetzt Aufklärung von der SPD geführten Regierung in Hannover. Wie konnte sich der Täter von Stade in der Einzelzelle selbst umbringen, zumal ja schon bekannt war, dass der 45-jährige Suizid gefährdet ist? Der Sechsfachmord in Stade hatte Ende Juni bundesweit für Schlagzeien gesorgt, als der Beschuldigte in einer Mutterkindeinrichtung die anwesenden Sozialarbeiter mit einer Schusswaffe regelrecht hinrichtete. Nach dem Sechsfach Mord in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist der mutmaßliche Täter tot. Wie die Justizvollzugsanstalt Bremerfde mitteilt, wurde der 45-jährige Fatig G leblos in seiner Zelle gefunden. Nach ersten Erkenntnissen soll er sich selbst stranguliert haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es bislang nicht. Ja, natürlich ähm ist es so, dass in den Justizvollzugsanstalten engmaschige Kontrolle äh vorherrscht, aber da, wo Menschen arbeiten, können a Fehler passieren und vor allem kann man eins nicht immer 100% garantieren, dass bestimmte Szenarien eben nicht in Erscheinung trinken. Ich bin mir ziemlich sicher, hier ist kein Fehlverhalten der Justizbeamten äh vorherrschend. Ähm, jetzt ist es so, wie es ist. Es ist traurig, denn äh am Ende ist es so, dass ich jetzt die Justizvollzugsbeamten rechtfertigen müssen, aber ich bin mir sehr sicher, dass auch hier alles vernünftig äh von Statten gegangen ist. Während eines Hilfeplanesprächs, Ende Juni, soll er in dieser Mutterkindeinrichtung plötzlich eine Schusswaffe gezogen und das Feuer eröffnet haben. Sechs Menschen starben, drei Mitarbeitende der Jugendhilfeeinrichtung und drei Beschäftigte des Jugendamts. Mehrere weitere Personen wurden verletzt. Auslöser der Tat war nach bisherigen Ermittlungen ein eskalierter Sorgerechtsstreit. Wochen zuvor war das wenige Monate alte Kind des Paares nach dem Verdacht eines Schütteltraumas aus der Familie genommen worden. Die Mutter lebte daraufhin mit dem Säugling in der betreuten Einrichtung in Stade. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst mit dem Auto. Die Polizei stoppte den Wagen wenig später und nahm ihn fest. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes erlassen. Er soll schon unmittelbar nach der Tat Selbstmordgedanken geäußert haben. Die CDU Niedersachsen wundert sich daher über die nicht ausreichende Kontrolle des Tatverdächtigen. Das deckt sich mit Informationen von Welt. Wie wir aus dem Ministerium mitgeteilt bekommen haben, soll er wohl zum Zeitpunkt des Auffindens und auch durch die Todesbenachrichtigung und Bescheinigung des Notarztes gegen 6:30 Uhr wohl keine Körpertemperatur mehr gehabt haben. Eine Körpertemperatur, die nicht mehr vorhanden ist, deutet immer darauf hin, dass der Täter oder in dem Fall auch der ähm der sich selbst umgebracht hat, über stundenlang in dieser Zelle bereits tot liegen musste. Zu einem Prozess gegen den 45-jährigen wird es nun nicht mehr kommen. Die Ermittlungen zu seinem Tod führt jetzt die Staatsanwaltschaft. Zwei Männer müssen es jetzt gemeinsam entscheiden. Kanzler März und CSU Chef Söder haben das Vorschlagsrecht, wer auf Jens Sparn als Unionsfraktionschef folgen soll. Kommende Wochen Mittwoch dann um 14 Uhr trifft sich die Fraktion zur Sondersitzung. Zu konkreten Namen hält man sich hier doch absolut bedeckt, sogar diejenigen, die selbst als Kandidaten hoch gehandelt werden. Peter Hanis. Die Woche hatte für die CDU mit einer Krisensitzung begonnen. Das Präsidium war in der Parteizentrale zusammengekommen, um darüber zu beraten, wer die Fraktion nun führen soll, nachdem Jens Sparn zurückgetreten ist. Am Ende gab es zwar noch keinen Kandidaten, aber einen Fahrplan. Wir werden am nächsten Mittwoch äh mit einer Sondersitzung der Bundestagsfraktion ähm die Wahlen hier in Berlin durchführen und der Parteivorsitzende der CSU und ich sind ä verabredet zeitnah einen entsprechenden Vorschlag an die Fraktion zu unterbreiten. Für die Sondersitzung am 29. Juli in Berlin wurden alle 208 Abgeordneten der Unionsfraktion per SMS eingeladen. Die Parlamentarier werden dafür extra aus der Sommerpause geholt, die am 10. Juli begonnen hat. Bis dahin wollen Bundeskanzler März und Bayernsministerpräsident Söder einen Personalvorschlag für den Fraktionsvorsitz erarbeiten, der die Einbindung der Fraktion sicherstellen soll, völlig unabhängig von persönlichen Interessen. Die Frage, wen ich mir wünsche, ist nicht entscheidend. viel wichtiger wenig Vorschlage und das wird am Ende von Friedrich Merz und mir gemeinsam gemacht und wir wollen nächste Woche am Mittwoch dann ein gemeinsam Vorschlag präsentieren, der dann hoffentlich große Zustimmung findet. Gehandelt werden einige Personen, die sparnsmächtiges Amt übernehmen könnten. Gefallen ist der Name von Gesundheitsministerin Nina Wen. Sie hat Außenseiter Chancen. Auch wenn Generalsekretär Karsten Linnemann den Job übernehme, gäbe es viel Beifall in der Partei. Kanzleramtschef Torsten Frei gilt ebenfalls als heißer Kandidat und sogar ein CSUmann ist im Rennen Bundesinnenminister Alexander Dobrint der starke Mann im Kabinett März. Doch der will sich nicht an Personalspekulationen beteiligen, blockt Fragen zu seinem möglichen Interesse am Amt ab. Alles, was ich an Hinweisen in irgendeine Richtung gehen würde, würde wahrscheinlich nur falsche Spuren ermöglichen. Das will ich nicht, sondern wir warten ab, was die Beratungen der Parteivorsitzen ergeben. Bis Ende Juli werden die Unionsspitzen noch viel telefonieren, denn auch eine Umbildung der Regierung im selben Atemzug steht als mögliche Option im Raum. Jens Spann ist bekanntermaßen zurückgetreten, doch die inhaltliche Diskussion um das Thema Leimutterschaft in Deutschland geht jetzt erst so richtig los. Die Juristin Frau Kobrosius Gerorf etwa spricht sich für eine Legalisierung hier zu Lande aus im Kern, weil Frauen selbst über ihren Körper bestimmen können. Daraufhin wird sie aus der CDU auch angefeindet. Achim unser über das für und wieder in der Debatte. Unerfüllter Kinderwunsch auf der einen Seite der Schutzpotenzieller Leihmütter auf der anderen Seite. Die Rechtslage in Deutschland ist klar. Leimutterschaft ist verboten. Die Juristin Frau Brosius Gerstoff sieht das kritisch. Sie plädiert für eine Liberalisierung. Wenn eine Frau über die Risiken und die Belastung informiert ist, wenn sie das frei von Druck und Zwang macht, wenn es eine selbstbestimmte autonome Entscheidung ist, dann hat der Staat sie zu respektieren. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag per Abstimmung bekräftigt, dass die Leimutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltliche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CDU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queeren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind. Und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. In Italien wiederum ist selbst der Gang ins Ausland wie im Fallsparen verboten. Über das in Deutschland geltende Verbot ist die Meinung gespalten. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leimutterschaft richtig finden. 41% finden die Regelung falsch. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angabe. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter. Es geht um das Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral. wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland ausweicht. Es gab einen empfindlichen Schlag gegen die russische Luftwaffe. Bei einem ukrainischen Drohenangriff soll ein strategischer Bomber vom Typ Tupolev TU95 MS auf dem Luftwaffenstützpunkt Engels schwer beschädigt oder zerstört worden sein. Videos in sozialen Netzwerken zeigen offenbar die letzten Sekunden vor den Einschlägen. Der Stützpunkt in der russischen Region Saratow gilt als eine der wichtigsten Basen für strategische Langstreckenbomber. Die TU95 MS kann Marschflugkörper mit konventionellen oder nuklearen Sprengköpfen einsetzen und gehört zu den wichtigsten Trägern der russischen nuklearen Abschreckung. In Spanien könnte das Rauchen in der Öffentlichkeit schon bald sehr teuer werden und sogar verboten werden. Die Regierung hat einen Gesetzentwurf dazu beschlossen. Betroffen wäre nicht nur das Rauchen klassischer Zigaretten, sondern auch die Nutzung von E-Zigaretten und Wapes. Dennach wäre das Qualm unter anderem auf Hotel und Restaurantterrassen, an Bushaltestellen, auf Bahnsteigen, in Schwimmbädern sowie auch an Stränden komplett verboten. Grund für diese Einschränkungen ist der Schutz der Bevölkerung. Ja, jetzt kommen wir zu einer Geschichte, die sich sehr skuril anhört, weil zu viel Wein aktuell auf dem Markt ist und der Weinkonsum europaweit zurückgeht, sollen Winzer aus Badenwürttemberg ihre überschüssigen Mengen künftig auch zu Industriealkohol und damit zu Putzmitteln weiterverarbeiten können. Einen entsprechenden Antrag hat die EU-Kommission jetzt zugestimmt. Für Desinfektionsmittel aus Rot oder Roséewein bekommen die Winzer dann ein Finanzzuschuss in Höhe von 43 Cent pro Liter. Für einen ersten Abbau der Überproduktion sein etwa 24 Millionen Liter Wein eingeplant. Allerdings sollen die so gewonnenen Reinigungsmittel nur für industrielle Zwecke genutzt werden. Ein Übergriff im Landkreis Würzburg macht fassungslos. Ein Syrer hat dort einen Mann attackiert, offenbar einzig und allein wegen eines Israel Ansteckers, an dessen Kleidung. Der 20-jährige Syrer wurde inzwischen festgenommen, das Opfer liegt schwer verletzt auf der Intensivstation. Jana Wick hat die Einzelheiten. Ein 65-Jähriger steht an einer Ampel, an seiner Kleidung ein solcher Sticker mit der Israelfne. Er wird von einem 20-jährigen Syrer darauf angesprochen und direkt angegriffen. Als der ältere Mann flüchten will, verprügelt der Syrain, tritt auf Kopf und Oberkörper ein. Der Übergriff passierte in der Nacht von Sonntag zu Montag im fränkischen Höchberg bei Würzburg. Wir haben den Verdächtigen, einen 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen noch in der Nacht nach der Tat festgenommen. Das Amtsgericht der Mittlungsricht der Würzburg hat Haftbefehler lassen wegen versuchten Mordes. Seit Oktober 2023 nehmen die antisemitischen Vorfälle in Deutschland zu. Allein letztes Jahr gab es offiziell 8000. Dabei nimmt die Zahl nicht nur aus dem rechtsextremen Milieu zu, sondern vor allem aus migrantisch-Muslimischen und dem linken Spektrum. Der Präsident der deutsch-raischen Gesellschaft, Volker Beck, sagt zu dem jüngsten Überfall auf das Mitglied des DIG: "Es reicht. Wer Israel mit Genozid und Apart Apartheit Vorwürfen verteufelt, schafft das Klima für solche Übergriffe. Niemand mit einer Palästinaflagge muss in Deutschland um seine körperliche Integrität fürchten. Wer eine israelische Flagge zeigt, ist seines Lebens nicht sicher. Das schwer verletzte Opfer liegt auf der Intensivstation, hat unter anderem einen Wirbelbruch erlitten. Dieser Fall wird erneut die Diskussion entfachen, wie die Politik jetzt richtig reagiert. Das ist wirklich Kernaufgabe von demokratischen Politikern zu sagen, wir sichern die Grenzen und wir lassen nur Menschen in dieses Land, die nach dem Buchstaben des Gesetzes hier reinkommen dürfen und dann eben auch nach dem Buchstaben des Gesetzes bleiben dürfen. sprich Leute, die das Recht haben auf Asyl, aber da der Blick auf die Realität zeigt, wie gesagt, das hatte ich erwähnt, viel zu viel Menschen in diesem Land mutmaßlich auch wie der syrische Täter leben, die gar nicht hier sein dürften und dann auch, das ist ein statistischer Fakt, sehr sehr häufig delinquent werden. Nun ermittelt also der zentrale Antisemitismus beauauftragte der bayerischen Justiz. Die deutsch-Sraelische Gesellschaft ruft zu einer Mahnveranstaltung in Würzburg am Freitag auf. Ta, danach brauchen wir jetzt dringend eine gute Nachricht, die kommt heute aus Dresden, denn der Eintritt ins Freibad Wostra dort ist in den Sommerferien für Jugendliche umsonst und das dank eines anonymen Gönners, der Geld für den Eintritt von Kindern und Jugendlichen bis zum 17. Lebensjahr spendiert. Der Unbekannte hatte sich vor den Ferien gemeldet und wollte etwas für die Schüler tun. Damit stehen die Türen des Freibades, den jungen Badegästen den gesamten Sommer über kostenlos zur Verfügung. Eine schöne Überraschung. So, und hier geht's gleich weiter mit den aktuellsten [musik] Nachrichten. Ben sie bei uns. [musik] Einen schönen guten Morgen zu die Welt am Morgen. Die CDU Niedersachsen fordert jetzt Aufklärung von der SPD geführten Regierung in Hannover. Wie konnte sich der Täter von Stade in der Einzelzelle selbst umbringen, zumal ja schon bekannt war, dass der 45-jährige Suizid gefährdet ist? Der Sechsfachmord in Stade hatte Ende Juni bundesweit für Schlagzeihen gesorgt, als der Beschuldigte in einer Mutterkindeinrichtung die anwesenden Sozialarbeiter mit einer Schusswaffe regelrecht hinrichtete. Nach dem sechsfach Mord in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist der Mutmaßliche Täter tot. Wie die Justizvollzugsanstalt Bremmerfürde mitteilt, wurde der 45-jährige Fatti G leblos in seiner Zelle gefunden. Nach ersten Erkenntnissen soll er sich selbst stranguliert haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es bislang nicht. Ja, natürlich ähm ist es so, dass in den Justizvollzugsanstalten engmaschige Kontrolle äh vorherrscht, aber da, wo Menschen arbeiten, können a Fehler passieren und vor allem kann man eins nicht immer 100% garantieren, dass bestimmte Szenarien eben nicht in Erscheinung treten. Ich bin mir ziemlich sicher, hier ist kein Fehlverhalten der Justizbeamten vorherrschend. Ähm, jetzt ist es so, wie es ist. Es ist traurig, denn äh am Ende ist es so, dass ich jetzt die Justizvollzugsbeamten rechtfertigen müssen, aber ich bin mir sehr sicher, dass auch hier alles vernünftig äh von Statten gegangen ist. Während eines Hilfeplanesprächsende Ende Juni, soll er in dieser Mutterkindeinrichtung plötzlich eine Schusswaffe gezogen und das Feuer eröffnet haben. Sechs Menschen starben, drei Mitarbeitende der Jugendhilfeeinrichtung und drei Beschäftigte des Jugendamts. Mehrere weitere Personen wurden verletzt. Auslöser der Tat war nach bisherigen Ermittlungen ein eskalierter Sorgerechtsstreit. Wochen zuvor war das wenige Monate alte Kind des Paares nach dem Verdacht eines Schütteltraumas aus der Familie genommen worden. Die Mutter lebte daraufhin mit dem Säugling in der betreuten Einrichtung in Stade. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst mit dem Auto. Die Polizei stoppte den Wagen wenig später und nahm ihn fest. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes erlassen. Er soll schon unmittelbar nach der Tat Selbstmordgedanken geäußert haben. Die CDU Niedersachsen wundert sich daher über die nicht ausreichende Kontrolle des Tatverdächtigen. Das deckt sich mit Informationen von Welt. Wie wir aus dem Ministerium mitgeteilt bekommen haben, soll er wohl zum Zeitpunkt des Auffindens und auch durch die Todesbenachrichtigung und Bescheinigung des Notarztes gegen 6:30 Uhr wohl keine Körpertemperatur mehr gehabt haben. Eine Körpertemperatur, die nicht mehr vorhanden ist, deutet immer darauf hin, dass der Täter oder in dem Fall auch der ähm der sich selbst umgebracht hat, über stundenlang in dieser Zelle bereits tot liegen musste. Zu einem Prozess gegen den 45-jährigen wird es nun nicht mehr kommen. Die Ermittlungen zu seinem Tod führt jetzt die Staatsanwaltschaft. Zwei Männer müssen es jetzt gemeinsam entscheiden. Kanzler März und CSU Chef Söder haben das Vorschlagsrecht, wer auf Jens Sparn als Unionsfraktionschef folgen soll. Kommende Wochen Mittwoch dann um 14 Uhr trifft sich die Fraktion zur Sondersitzung. Zu konkreten Namen hält man sich hier doch absolut bedeckt, sogar diejenigen, die selbst als Kandidaten hochgehandelt werden. Peter Huntis. Die Woche hatte für die CDU mit einer Krisensitzung begonnen. Das Präsidium war in der Parteizentrale zusammengekommen, um darüber zu beraten, wer die Fraktion nun führen soll, nachdem Jens Sparn zurückgetreten ist. Am Ende gab es zwar noch keinen Kandidaten, aber einen Fahrplan. Wir werden am nächsten Mittwoch äh mit einer Sondersitzung der Bundestagsfraktion ähm die Wahlen hier in Berlin durchführen und der Parteivorsitzende CSU und ich sind verabredet zeitnah einen entsprechenden Vorschlag an die Fraktion zu unterbreiten. Für die Sondersitzung am 29. Juli in Berlin wurden alle 208 Abgeordneten der Unionsfraktion per SMS eingeladen. Die Parlamentarier werden dafür extra aus der Sommerpause geholt, die am 10. Juli begonnen hat. Bis dahin wollen Bundeskanzler März und Bayernsministerpräsident Söder einen Personalvorschlag für den Fraktionsvorsitz erarbeiten, der die Einbindung der Fraktion sicherstellen soll, völlig unabhängig von persönlichen Interessen. Die Frage, wen ich mir wünsche, ist nicht entscheidend. viel wichtiger ist wenig Vorschlage und das wird am Ende von Friedrich Merz und mir gemeinsam gemacht und wir werden nächste Woche am Mittwoch dann ein gemeinsam Vorschlag präsentieren, der dann hoffentlich große Zustimmung findet. Gehandelt werden einige Personen, die sparsmächtiges Amt übernehmen könnten. Gefallen ist der Name von Gesundheitsministerin Nina Wen. Sie hat Außenseiter Chancen. Auch wenn Generalsekretär Carsten Linnemann den Job übernehme, gäbe es viel Beifall in der Partei. Kanzleramtschef Torsten Frei gilt ebenfalls als heißer Kandidat und sogar ein CSU-mann ist im Rennen Bundesinnenminister Alexander Dobrint der starke Mann im Kabinett März. Doch der will sich nicht an Personalspekulationen beteiligen. Blockt Fragen zu seinem möglichen Interesse am Amt ab. Alles, was ich an Hinweisen in irgendeine Richtung gehen würde, würde wahrscheinlich nur falsche Spuren ermöglichen. Das will ich nicht, sondern wir warten ab, was die Beratungen der Parteivorsitzen ergeben. Bis Ende Juli werden die Unionsspitzen noch viel telefonieren, denn auch eine Umbildung der Regierung im selben Atemzug steht als mögliche Option im Raum. Jens Spann ist bekanntermaßen zurückgetreten, doch die inhaltliche Diskussion um das Thema Leimutterschaft in Deutschland geht jetzt erst so richtig los. Die Juristin Frau Kobrosius Gestoorf etwa spricht sich für eine Legalisierung hier zulande aus im Kern, weil Frauen selbst über ihren Körper bestimmen können. Daraufhin wird sie aus der CDU auch angefeindet. Achim unser über das für und wieder in der Debatte. Unerfüllter Kinderwunsch auf der einen Seite der Schutzpotenzieller Leihmütter auf der anderen Seite. Die Rechtslage in Deutschland ist klar. Leihmutterschaft ist verboten. Die Juristin Frau Kobrosius Gerstoff sieht das kritisch. Sie pläiert für eine Liberalisierung. Wenn eine Frau über die Risiken und die Belastung informiert ist, wenn sie das frei von Druck und Zwang macht, wenn es eine selbstbestimmte autonome Entscheidung ist, dann hat der Staat sie zu respektieren. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag per Abstimmung bekräftigt, dass die Leimutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltliche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CDU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind. Und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. In Italien wiederum ist selbst der Gang ins Ausland wie im Fallsparn verboten. Über das in Deutschland geltende Verbot ist die Meinung gespalten. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leihmutterschaft richtig finden. 41% finden die Regelung falsch. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angabe. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter. Es geht um das Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral. wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland ausweicht. Es gab einen empfindlichen Schlag gegen die russische Luftwaffe. Bei einem ukrainischen Drohenangriff soll ein strategischer Bomber vom Typ Tupolev TU95 MS auf dem Luftwaffenstützpunkt Engels schwer beschädigt oder zerstört worden sein. Videos in sozialen Netzwerken zeigen offenbar die letzten Sekunden vor den Einschlägen. Der Stützpunkt in der russischen Region Saratov gilt als eine der wichtigsten Basen für strategische Langstreckenbomber. Die TU95 MS kann Marschflugkörper mit konventionellen oder nuklearen Sprengköpfen einsetzen und gehört zu den wichtigsten Trägern der russischen nuklearen Abschreckung. In Spanien könnte das Rauchen in der Öffentlichkeit schon bald sehr teuer werden und sogar verboten werden. Die Regierung hat einen Gesetzentwurf dazu beschlossen. Betroffen wäre nicht nur das Rauchen klassischer Zigaretten, sondern auch die Nutzung von E-Zigaretten und Wapes. Dennach wäre das Qualm unter anderem auf Hotel und Restaurantterrassen an Bushaltestellen, auf Bahnsteigen, in Schwimmbädern sowie auch an Stränden komplett verboten. Grund für diese Einschränkungen ist der Schutz der Bevölkerung. Jetzt kommen wir zu einer Geschichte, die sich sehr skuril anhört, weil zu viel Wein aktuell auf dem Markt ist und der Weinkonsum Europa weit zurückgeht, sollen Winzer aus Badenwürtemberberg ihre überschüssigen Mengen künftig auch zu Industriealkohol und damit zu Putzmitteln weiterverarbeiten können. Eem entsprechenden Antrag hat die EU-Kommission jetzt zugestimmt. Für Desinfektionsmittel aus Rot oder Roséewein bekommen die Winzer dann ein Finanzzuschuss in Höhe von 43 Cent pro Liter. Für einen ersten Abbau der Überproduktion sein etwa 24 Millionen Liter Wein eingeplant. Allerdings sollen die so gewonnen Reinigungsmittel nur für industrielle Zwecke genutzt werden. Ein Übergriff im Landkreis Würzburg macht fassungslos. Ein Syrer hat dort einen Mann attackiert, offenbar einzig und allein wegen eines Israelansteckers. an dessen Kleidung. Der 20-jährige Syrer wurde inzwischen festgenommen, das Opfer liegt schwer verletzt auf der Intensivstation. Jana Wochnik hat die Einzelheiten. Ein 65-Jähriger steht an einer Ampel, an seiner Kleidung ein solcher Sticker mit der Israelne. Er wird von einem 20-jährigen Syrer darauf angesprochen und direkt angegriffen. Als der ältere Mann flüchten will, verprügelt der Syrain, tritt auf Kopf und Oberkörper ein. Der Übergriff passierte in der Nacht von Sonntag zu Montag. im fränkischen Höchberg bei Würzburg. Wir haben den Verdächtigen, einen [räuspern] 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen noch in der Nacht nach der Tat festgenommen. Das Amtsgericht der Mittlungsrichter Würzburg hat Haftbefehl erlassen wegen versuchten Mordes. Seit Oktober 2023 nehmen die antisemitischen Vorfälle in Deutschland zu. Allein letztes Jahr gab es offiziell 8000. Dabei nimmt die Zahl nicht nur aus dem rechtsextremen Milieu zu, sondern vor allem aus migrantischmuslimischen und dem linken Spektrum. Der Präsident der deutsch-raelischen Gesellschaft, Volker Beck sagt zu dem jüngsten Überfall auf das Mitglied des DIG: "Es reicht. Wer Israel mit Genozid und Apartheitvorwürfen verteufelt, schafft das Klima für solche Übergriffe. Niemand mit einer Palästina Flagge muss in Deutschland um seine körperliche Integrität fürchten. Wer eine israelische Flagge zeigt, ist seines Lebens nicht sicher. Das schwerverletzte Opfer liegt auf der Intensivstation, hat unter anderem einen Wirbelbruch erlitten. Dieser Fall wird erneut die Diskussion entfachen, wie die Politik jetzt richtig reagiert. Das ist wirklich Kernaufgabe von demokratischen Politikern zu sagen, wir sichern die Grenzen und wir lassen nur Menschen in dieses Land, die nach den Buchstaben des Gesetzes hier reinkommen dürfen und dann eben auch nach dem Buchstaben des Gesetzes bleiben dürfen. Sprich Leute, die das Recht haben auf Asyl, aber da der Blick auf die Realität zeigt, wie gesagt, das hatte ich erwähnt, viel zu viel Menschen in diesem Land mutmaßlich auch wie der syrische Täter leben, die gar nicht hier sein dürften. und dann auch, das ist ein statistischer Fakt, sehr sehr häufig delinquent werden. Nun ermittelt also der zentrale Antisemitismus beauftragte der bayerischen Justiz. Die deutsch-raelische Gesellschaft ruft zu einer Mahnveranstaltung in Würzburg am Freitag auf. Ja, danach brauchen wir jetzt dringend eine gute Nachricht, die kommt heute aus Dresden, denn der Eintritt ins Freibad Wostra dort ist in den Sommerferien für Jugendliche umsonst und das dank eines anonymen Gönners, der Geld für den Eintritt von Kindern und Jugendlichen bis zum 17. Lebensjahr spendiert. Der Unbekannte hatte sich vor den Ferien gemeldet und wollte etwas für die Schüler tun. Damit stehen die Türen des Freibades, den jungen Badegästen den gesamten Sommer über kostenlos zur Verfügung. Eine schöne Überraschung. So und hier geht's gleich weiter mit den aktuellsten [musik] Nachrichten. Bleiben Sie bei uns. Einen schönen guten Morgen zu die Welt am Morgen. Die CDU Niedersachsen fordert jetzt Aufklärung von der SPD geführten Regierung in Hannover. Wie konnte sich der Täter von Stade in der Einzelzelle selbst umbringen, zumal ja schon bekannt war, dass der 45-jährige Suizid gefährdet ist? Der Sechsfachmord in Stade hatte Ende Juni bundesweit für Schlagzeien gesorgt, als der Beschuldigte in einer Mutterkindeinrichtung die anwesenden Sozialarbeiter mit einer Schusswaffe regelrecht hinrichtete. Nach dem Sechsfach Mord in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist der mutmaßliche Täter tot. Wie die Justizvollzugsanstalt Bremerfde mitteilt, wurde der 45-jährige Fatig G leblos in seiner Zelle gefunden. Nach ersten Erkenntnissen soll er sich selbst stranguliert haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es bislang nicht. Ja, natürlich ähm ist es so, dass in den Justizvollzugsanstalten engmaschige Kontrolle äh vorherrscht, aber da, wo Menschen arbeiten, können a Fehler passieren und vor allem kann man eins nicht immer 100% garantieren, dass bestimmte Szenarien eben nicht in Erscheinung trinken. Ich bin mir ziemlich sicher, hier ist kein Fehlverhalten der Justizbeamten äh vorherrschend. Ähm, jetzt ist es so, wie es ist. Es ist traurig, denn äh am Ende ist es so, dass ich jetzt die Justizvollzugsbeamten rechtfertigen müssen, aber ich bin mir sehr sicher, dass auch hier alles vernünftig äh von Statten gegangen ist. Während eines Hilfeplanesprächs, Ende Juni, soll er in dieser Mutterkindeinrichtung plötzlich eine Schusswaffe gezogen und das Feuer eröffnet haben. Sechs Menschen starben, drei Mitarbeitende der Jugendhilfeeinrichtung und drei Beschäftigte des Jugendamts. Mehrere weitere Personen wurden verletzt. Auslöser der Tat war nach bisherigen Ermittlungen ein eskalierter Sorgerechtsstreit. Wochen zuvor war das wenige Monate alte Kind des Paares nach dem Verdacht eines Schütteltraumas aus der Familie genommen worden. Die Mutter lebte daraufhin mit dem Säugling in der betreuten Einrichtung in Stade. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst mit dem Auto. Die Polizei stoppte den Wagen wenig später und nahm ihn fest. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes erlassen. Er soll schon unmittelbar nach der Tat Selbstmordgedanken geäußert haben. Die CDU Niedersachsen wundert sich daher über die nicht ausreichende Kontrolle des Tatverdächtigen. Das deckt sich mit Informationen von Welt. Wie wir aus dem Ministerium mitgeteilt bekommen haben, soll er wohl zum Zeitpunkt des Auffindens und auch durch die Todesbenachrichtigung und Bescheinigung des Notarztes gegen 6:30 Uhr wohl keine Körpertemperatur mehr gehabt haben. Eine Körpertemperatur, die nicht mehr vorhanden ist, deutet immer darauf hin, dass der Täter oder in dem Fall auch der ähm der sich selbst umgebracht hat, über stundenlang in dieser Zelle bereits tot liegen musste. Zu einem Prozess gegen den 45-jährigen wird es nun nicht mehr kommen. Die Ermittlungen zu seinem Tod führt jetzt die Staatsanwaltschaft. Zwei Männer müssen es jetzt gemeinsam entscheiden. Kanzler März und CSU Chef Söder haben das Vorschlagsrecht, wer auf Jens Sparn als Unionsfraktionschef folgen soll. Kommende Wochen Mittwoch dann um 14 Uhr trifft sich die Fraktion zur Sondersitzung. Zu konkreten Namen hält man sich jedoch absolut bedeckt, sogar diejenigen, die selbst als Kandidaten hochgehandelt werden. Peter Hanis. Die Woche hatte für die CDU mit einer Krisensitzung begonnen. Das Präsidium war in der Parteizentrale zusammengekommen, um darüber zu beraten, wer die Fraktion nun führen soll, nachdem Jens Sparn zurückgetreten ist. Am Ende gab es zwar noch keinen Kandidaten, aber einen Fahrplan. Wir werden am nächsten Mittwoch äh mit einer Sondersitzung der Bundestagsfraktion ähm die Wahlen hier in Berlin durchführen und der Parteivorsitzende der CSU und ich sind verabredet zeitnah einen entsprechenden Vorschlag an die Fraktion zu unterbreiten. เฮ [musik] Willkommen und guten Morgen bei Welt. Nach dem Suizid des mutmaßlichen Sechsfachmörders von Stade in Untersuchungshaft mehr sich die Kritik am Umgang der Behörden mit dem 45-jährigen. Nicht nur die Opposition im niedersächsischen Landtag fordert jetzt eine lückenlose Aufklärung. sollten Berichte zutreffend sein, wonach der Mann bereits nach seiner Festnahme Suizidabsichten geäußert haben soll, sei nicht erklärbar, wie es dazu kommen konnte, hieß es aus der CDU Landtagsfraktion. Matthias Heinrich. Nach dem sechs Fachmord in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist der mutmaßliche Täter tot. Der 45-jährige Fatti G lag leblos in seiner Zelle. Er soll sich selber stranguliert haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gäbe es bislang nicht. Ja, natürlich ähm ist es so, dass in den Justizvollzugsanstalten engmaschige Kontrolle ähm vorherrscht, aber da, wo Menschen arbeiten, können a Fehler passieren und vor allem kann man eins nicht immer 100% garantieren, dass bestimmte Szenarien eben nicht in Erscheinung trinken. Ich bin mir ziemlich sicher, hier ist kein Fehlverhalten der Justizbeamten äh vorherrschend. Die Opposition in Niedersachsen sieht genau das anders. Die CDU Landtagsfraktion äußert Unverständnis über den Suizid. Der Verdächtige soll schon nach der Tat geäußert haben, sich selber töten zu wollen. Die Justizministerin muss jetzt lückenlos darlegen, wann welche Hinweise auf eine mögliche Selbstgefährdung vorlagen, wie diese bewertet wurden, welche Schutzmaßnahmen angeordnet waren und ob sie tatsächlich eingehalten wurden. So Karina Hermann, parlamentarische Geschäftsführerin der CDU. Weiter ermittelt wird gegen die Lebensgefährtin und Mutter des Kindes und eine Frau, die den Fluchtwagen ein Mercedes AMG gefahren hat. Die Fahrerin ist auf freiem Fuß. Bei ihr liege kein dringender Tatverdacht vor. So die Staatsanwaltschaft. Karina Hermann, die spricht von einer ganzen Serie von schwerwiegenden Pannen und Versäumnissen, die passiert sind und hat damit auch recht, die Frau, die das Auto gefahren hat, äh die Funktionärende ist bei diesem binalen Partnerschaftsverein. Und diese Frau ist außerdem auch noch die Schwiegermutter eines SPD Landtagsabgeordneten, der gleichzeitig der Migrationsbeauftragte der niedersächsischen Landesregierung ist. Der aber bestreitet von dem Fall gewusst zu haben. Auch die Situation, wie der tote Mann aufgefunden wurde, wirft Fragen auf. Lückenlos kann der Häftling wohl nicht überwacht worden sein, denn der Leichnam hatte keine Körpertemperatur mehr. Körpertemperatur, die nicht mehr vorhanden ist, deutet immer darauf hin, dass der Täter oder in dem Fall auch der sich selbst umgebracht hat, über stundenlang in dieser Zelle bereits tot liegen musste. Während eines Hilfegesprächs Ende Juni in einer Jugendeinrichtung zog fattig geh eine Waffe, erschoss sechs Menschen der Jugendhilfe. Auslöser war wohl ein Sorgerechtsstreit. Erst am Sonntag wurde Anklage gegen den 45-jährigen erhoben. Die Ermittlungen zu seinem Tod führt jetzt die Staatsanwaltschaft. SPD Generalsekretär Tim Klüssendorf will noch mehr Schulden machen. Hintergrund seien eben der angespannten Haushaltslage der Irankrieg. Man müsse höhere Schulden angesichts der Krise zumindest in der Wirkung ziehen. So Klüssendorf im Gespräch mit der neuen Osnerbrücker Zeitung. Einen ähnlichen Vorstoß von SPD Fraktionschef Mirsch im April hatte die Union Brüsk zurückgewiesen. Nach dem Rücktritt von Jan Spahn als Unionsfraktionsvorsitzender ist die Diskussion um das Thema Leimutterschaft in Deutschland in vollem Gange. Der Staat sleßen zu wissen, was für Frauen und auch für potenzielle Leihütter gut ist, sagt beispielsweise die Juristin und ehemalige Kandidatin für das Verfassungsgericht Frauke Brosius Gersdorf. Doch die Kritiker halten mit verschiedenen Argumenten dagegen. Unter anderem Leimutterschaft würde zu einer Kommerzialisierung des Kinderkriegens führen. Unerfüllter Kinderwunsch auf der einen Seite der Schutzpotenzieller Leihmütter auf der anderen Seite. Die Rechtslage in Deutschland ist klar. Leihimutterschaft ist verboten. Die Juristin Frau Kobrosius Gerstoff sieht das kritisch. Sie plädiert für eine Liberalisierung. Wenn eine Frau über die Risiken und die Belastung informiert ist, wenn sie das frei von Druck und Zwang macht, wenn es eine selbstbestimmte autonome Entscheidung ist, dann hat der Staat sie zu respektieren. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag per Abstimmung bekräftigt, dass die Leimutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltliche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CDU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queeren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind. Und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. In Italien wiederum ist selbst der Gang ins Ausland wie im Fallsparn verboten. Über das in Deutschland geltende Verbot ist die Meinung gespalten. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leihmutterschaft richtig finden. 41% finden die Regelung falsch. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angabe. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter. Es geht um das Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral. wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland ausweicht. Als erstes Euland führt Frankreich jetzt ein Social Media Verbot für Jugendliche unter 15 Jahren ein. Das Parlament in Paris hatte das Gesetz mit großer Mehrheit verabschiedet. Nach den Sommerferien soll es dann in Kraft treten. Frankreich will, dass die Plattformen zur Alterskontrolle ähnliche Techniken einsetzen wie bei pornografischen Inhalten. Der ukrainische Präsident Vladimomir Selenski hat den bisherigen Oberkommandierenden Alexander Sirski entlassen. Fast eine Woche lang hatten tausende Menschen für seine Ablösung protestiert. Sirski stand im Streit mit dem entlassenen Verteidigungsminister Fedorov. Zukünftig führt Generalmajor Michael Drapati die ukrainischen Strahlkräfte an. Der 43-jährige wird damit der dritte Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee in fast viereinhalb Jahren des russischen Angriffskriegs. Zum ersten Mal seit Beginn der jüngsten Eskalation im Irankrieg wurde auch in der Hauptstadt Teheran die Flugabwehr aktiviert. Das US-Militär griff in Iran die elfte Nacht in Folge an. Bei einer Anhörung im US-Senat bezifferte US-Verteidigungsminister Petexh die Kosten für den Irankrieg bislang auf 37,5 Milliarden Dollar. Der Pentagonchef wurde mehrmals von Demonstranten unterbrochen, die ein Ende des Irankrieges forderten. Hexetf möchte, dass ein Verteidigungshaushalt von 1,5 Billionen Dollar für das Haushaltsjahr 2026 bewigt wird. Nach dem Brandanschlagf ein Gebäude der US-Einwanderungsbehörde Eis laufen die Ermittlungen. Der Mann war schwer bewaffnet und schoss mit einer Luftdruckwaffe um sich. Viele andere Menschen in den USA protestieren friedlich gegen die oft brutale Vorgehensweise von Eis. Wie ist der aktuelle Stand bei der Abschiebeagenda der Trump Regierung? Alina Quast aus Washington. Ein Mann verschüttet Benzin, dann lodern Flammen auf im Herzen von Manhattan vor einem Gebäude der US-Einwanderungsbehörde Eis. Der festgenommene Mann ist 43 Jahre alt, war früher einmal Soldat bei der US Army. Er führte zwei Ächste, einen Hammer, eine Machete und drei Messer mit sich. Außerdem sechs Brandsätze und Feuerwerkskörper. Während seiner Festnahme schrie er Beleidigungen in Richtung der Eisbeamten. Er ist ein antiamerikanischer regierungsfeindlicher Extremist. Proteste gegen Trumps Einwanderungsbehörde sind in den USA an der Tagesordnung. Neu aufgeflammt sind sie, nachdem innerhalb von nur einer Woche zwei Männer im Zuge von Eiseinsätzen erschossen wurden. Im US-Bundesstaat Main starb der 26-jährige Colombianer Juan Sebastian Duran Guerredero im Kugelhagel. 6 Tage zuvor erschossen Eisagenten den Mexikaner Lorenzo Salgado Araucho bei einer Fahrzeugkontrolle im texanischen Houston. In beiden Fällen handelte es sich nachweislich um fatale Verwechslungen und trotzdem die Trump Regierung ist offenbar der Auffassung selbst schuld. Anders kann man die Worte von Trumps obersten Abschiebe General Tom Holman kaum verstehen. Wir alle sollten den Anweisungen stets folge leisten. Hätten sie das getan, wären sie noch am Leben. Ich habe schon vor einem Jahr gesagt, wenn diese hasserfüllte Rhetorik gegen Eis nicht aufhört, wird es zu Blutvergießen kommen. Und leider hatte ich recht. Und nun sage ich ihnen noch was. Es ist noch nicht vorbei. Seit Trump im Amt ist, wurden mindestens acht Menschen bei Eiseinsätzen getötet. Mit ihren verstärkten Rattien kam die Regierung auf 400.000 Abschiebungen im vergangenen Jahr. Diese Zahl soll in Zukunft noch einmal deutlich steigen. Trumps erklärtes Ziel 1 Million Abschiebungen pro Jahr. Wie will er das erreichen? mit einer eigenen Abschiebe Airline namens IC Air, die nächstes Jahr im Juli an den Start gehen soll. Sieben Boeing Flugzeuge sollen dann rund um die Uhr abflugbereit und abschiebebereit sein. Bei der Antiisattacke in New York wurden drei Menschen leicht verletzt. Dem Tatverdächtigen droht im Falle einer Verurteilung eine jahrzehntelange Haftstrafe. wurde Adolf Hitler im österreichischen Braunau geboren. Das Geburtshaus des späteren Diktators wurde in den letzten Jahren für rund 20 Millionen Euro umgebaut und beherbergt eine Polizeistation. Damit will die österreichische Regierung auch verhindern, dass das Haus eine Pilgerstätte für Neonazis wird. Das wohl bekannteste Haus Braunhaus, das Geburtshaus Adolf Hitlers. Und auch wenn der spätere Diktator hier nur kurze Zeit lebte, verschafft es dem 17 000 Einwohnerstädtchen noch immer unfreiwillige Berühmtheit. Wohl auch deshalb entschied sich Österreich für eine Nutzung möglichst geringem Wiederkennungswert. Wer nach Hitlers Geburtshaus sucht, stößt nun auf eine Polizeistation. Manche in Braunau finden das gut, andere nicht. würde sich aber unter Umständen besser als Museum oder zeithistorische Begegnungsstätte eignen. Das ist super super Sach gute Idee, weil eben viel los ist und da kann nicht mehrmer so viel passieren und ich hoffe, dass aber nicht drauf steht, dass das Hitlers Geburtshaus ist. Es muss ja nicht, man muss ja nicht die Fans anziehen. Gemeint sind Neonazis und Rechtsextremisten Hitlers Geburtshaus als Pilgerstätte. Lange war die Immobilie in Privatbesitzstand jahrelang leer. 2017 enteignete das Land die damalige Eigentümerin und entschied sich für den Umbau für rund 20 Millionen Euro. Ab heute arbeiten hier nun Polizeibeamte. An die Verbrechen Hitlers und der Nationalsozialisten erinnert schon seit 1989 ein Gedenkstein auf dem öffentlichen Gehweg. Er besteht aus Granit aus dem ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen. In Spanien könnte das Rauchen in der Öffentlichkeit schon sehr bald verboten werden. Die Regierung hat einen Gesetzentwurf dazu beschlossen. Betroffen wäre nicht nur das Rauchen klassischer Zigaretten, sondern auch die Nutzung von E-Zigaretten und Wapes. Demnach wäre das Qualmen unter anderem auf Hotel und Restaurantterrassen an Bushaltestellen, auf Bahnsteigen, in Schwimmbädern sowie anstrenden verboten. Grund für diese Einschränkungen ist der Schutz der Bevölkerung. Weil zu viel Wein auf dem Markt ist und der Weinkonsum europaweit zurückgeht, sollen Winzer aus Baden-Würtemberberg ihre überschüssigen Mengen künftig auch zu Industriealkohol und damit zu Putzmitteln weiter verarbeiten können. An einem entsprechenden Antrag hat die EU-Kommission zugestimmt. Für Desinfektionsmittel aus Rot und Roséeweinen bekommen die Winzer einen Finanzzuschuss von 43 Cent pro Liter. Für einen ersten Abbau der Überproduktion sein etwa 24 Millionen Liter Wein eingeplant. Allerdings sollen die so gewonnenen Reinigungsmittel nur für industrielle Zwecke genutzt werden, heißt es. Sahhara auf Japanisch bedeutet das bzw. das japanische bedeutet auf Deutsch Schienbeinbelästigung. Darüber beschweren sich immer mehr Frauen in Tokio. Wegen der großen Hitze hat die Stadtverwaltung erstmals erlaubt, dass Angestellte auch in T-Shirt und Shorts zur Arbeit gehen dürfen. Aber das gilt eben nicht für alle. Während männliche Kollegen mehr Bein zeigen als je zuvor. Gilt für Frauen bloß nicht zu viel Haut. Das empfinden viele als unfair. Außerdem klagen Mitarbeiterinnen über den ästhetisch [schnauben] zweifelhaften Anblick haariger Männerwarten. Das sind Probleme, oder? Weitere Meldungen gleich hier bei Feld. Bleiben Sie dran. Heute Vormittag bewölkt es sich von der Nordsee her weiter. Die Wolken mit etwas Regen erreichen etwa eine Linie von NRW bis Brandenburg. Im Süden bleibt es oft noch sonnig. Am Nachmittag kommen die Regenwolken bis zum Mai voran. Vor Nordwesten her wechseln sich Sonne und Schauer ab. Im Nordosten gibt es dann örtlich Gewitter. An der Nordsee werden es bei stürmischen Böhen aus Nordwest nur maximal um 18°. Am Oberrein sorgt Sonnenschein für bis zu 29°. Im Nordosten bleibt es leicht wechselhaft. Ab Freitag wird es wieder überall sonniger und wärmer. Im Südwesten dann auch heiß. Am Sonntag stehen wohl neue Schauer oder Gewitter an. Mehr in der Wettercom App. เฮ Willkommen und guten Morgen bei Welt. Nach dem Suizid des mutmaßlichen Sechsfachmörders von Stade in Untersuchungshaft mehr sich die Kritik am Umgang der Behörden mit dem 45-jährigen. Nicht nur die Opposition im niedersächsischen Landtag fordert jetzt eine lückenlose Aufklärung. Sollten Berichte zutreffend sein, wonach der Mann bereits nach seiner Festnahme Suizidabsichten geäußert haben soll, sei nicht erklärbar, wie es dazu kommen konnte, hieß es aus der CDU Landtagsfraktion. Matthias Heinrich. Nach dem sechs Fachmord in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist der mutmaßliche Täter tot. Der 45-jährige Fatti G lag leblos in seiner Zelle. Er soll sich selber stranguliert haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gäbe es bislang nicht. Ja, natürlich ähm ist es so, dass in den Justizvollzugsanstalten engmaschige Kontrolle äh vorherrscht, aber da, wo Menschen arbeiten, können a Fehler passieren und vor allem kann man eins nicht immer 100% garantieren, dass bestimmte Szenarien eben nicht in Erscheinung treten. Ich bin mir ziemlich sicher, hier ist kein Fehlverhalten der Justizbeamten vorherrschend. Die Opposition in Niedersachsen sieht genau das anders. Die CDU Landtagsfraktion äußert Unverständnis über den Suizid. Der Verdächtige soll schon nach der Tat geäußert haben, sich selber töten zu wollen. Die Justizministerin muss jetzt lückenlos darlegen, wann welche Hinweise auf eine mögliche Selbstgefährdung vorlagen, wie diese bewertet wurden, welche Schutzmaßnahmen angeordnet waren und ob sie tatsächlich eingehalten wurden. So Karina Hermann, parlamentarische Geschäftsführerin der CDU. Weiter ermittelt wird gegen die Lebensgefährtin und Mutter des Kindes und eine Frau, die den Fluchtwagen ein Mercedes AMG gefahren hat. Die Fahrerin ist auf freiem Fuß. Bei ihr liege kein dringender Tatverdacht vor. So die Staatsanwaltschaft. Karina Hermann, die spricht von einer ganzen Serie von schwerwiegenden Pannen und Versäumnissen, die passiert sind und hat damit auch recht, die Frau, die das Auto gefahren hat, äh die Funktionärende ist bei diesem äh binationalen Partnerschaftsverein. Und diese Frau ist außerdem auch noch die Schwiegermutter eines SPD Landtags Abgeordneten, der gleichzeitig der Migrationsbeauftragte der niedersächsischen Landesregierung ist. Der aber bestreitet von dem Fall gewusst zu haben. Auch die Situation, wie der tote Mann aufgefunden wurde, wirft Fragen auf. Lückenlos kann der Häftling wohl nicht überwacht worden sein, denn der Leichnam hatte keine Körpertemperatur mehr. Körpertemperatur, die nicht mehr vorhanden ist, deutet immer darauf hin, dass der Täter oder in dem Fall auch der der sich selbst umgebracht hat, über Stundenlang in dieser Zelle bereits tot liegen musste. Während eines Hilfegesprächs Ende Juni in einer Jugendeinrichtung zog fattig geh eine Waffe, erschoss sechs Menschen der Jugendhilfe. Auslöser war wohl ein Sorgerechtsstreit. Erst am Sonntag wurde Anklage gegen den 45-jährigen erhoben. Die Ermittlungen zu seinem Tod führt jetzt die Staatsanwaltschaft. SPD Generalsekretär Tim Klüssendorf will noch mehr Schulden machen. Hintergrund seien eben der angespannten Haushaltslage der Irankrieg. Man müsse höhere Schulden angesichts der Krise zumindest in der Wegung ziehen. So Klüssendorf im Gespräch mit der neuen Osnerbrücker Zeitung. Einen ähnlichen Vorstoß von SPD Fraktionschef Mirsch im April hatte die Union Brüsk zurückgewiesen. Nach dem Rücktritt von Jan Spahn als Unionsfraktionsvorsitzender ist die Diskussion um das Thema Leimutterschaft in Deutschland in vollem Gange. Der Staat sleßen zu wissen, was für Frauen und auch für potenzielle Leihütter gut ist, sagt beispielsweise die Juristin und ehemalige Kandidatin für das Verfassungsgericht Frauke Brosius Gersdorf. Doch die Kritiker halten mit verschiedenen Argumenten dagegen. Unter anderem Leimutterschaft würde zu einer Kommerzialisierung des Kinderkriegens führen. Unerfüllter Kinderwunsch auf der einen Seite der Schutzpotenzieller Leihmütter auf der anderen Seite. Die Rechtslage in Deutschland ist klar. Leihimutterschaft ist verboten. Die Juristin Frau Brosius Gerstoff sieht das kritisch. Sie plädiert für eine Liberalisierung. Wenn eine Frau über die Risiken und die Belastung informiert ist. Wenn sie das frei von Druck und Zwang macht, wenn es eine selbstbestimmte autonome Entscheidung ist, dann hat der Staat sie zu respektieren. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag per Abstimmung bekräftigt, dass die Leimutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltliche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CDU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queeren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind. Und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. In Italien wiederum ist selbst der Gang ins Ausland wie im Fallsparn verboten. Über das in Deutschland geltende Verbot ist die Meinung gespalten. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leihmutterschaft richtig finden. 41% finden die Regelung falsch. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angabe. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter. Es geht um das Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral. wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland ausweicht. Als erstes EU-Land führt Frankreich jetzt ein Social Media Verbot für Jugendliche unter 15 Jahren ein. Das Parlament in Paris hatte das Gesetz mit großer Mehrheit verabschiedet. Nach den Sommerferien soll es dann in Kraft treten. Frankreich will, dass die Plattformen zur Alterskontrolle ähnliche Techniken einsetzen wie bei pornografischen Inhalten. Der ukrainische Präsident Volodomir Selenski hat den bisherigen Oberkommandierenden Alexander Sirski entlassen. Fast eine Woche lang hatten tausende Menschen für seine Ablösung protestiert. Sirski stand im Streit mit dem entlassenen Verteidigungsminister Fedorov. Zukünftig führt Generalmajor Michael Drapati die ukrainischen Streitkräfte an. Der 43-jährige wird damit der dritte Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee in fast viereinhalb Jahren des russischen Angriffskriegs. Zum ersten Mal seit Beginn der jüngsten Eskalation im Irankrieg wurde auch in der Hauptstadt Teheran die Flugabwehr aktiviert. Das US-Militär griff in Iran die elfte Nacht in Folge an. Bei einer Anhörung im US-Senat bezifferte US-Verteidigungsminister Petexh die Kosten für den Irankrieg bislang auf 37,5 Milliarden Dollar. Der Pentagonchef wurde mehrmals von Demonstranten unterbrochen, die ein Ende des Irankrieges forderten. Hexeth möchte, dass ein Verteidigungshaushalt von 1,5 Billionen Dollar für das Haushaltsjahr 2026 bewigt wird. Nach dem Brandanschlagerf Gebäude der US-Einwanderungsbehörde Eis laufen die Ermittlungen. Der Mann war schwer bewaffnet und schoss mit einer Luftdruckwaffe um sich. Viele andere Menschen in den USA protestieren friedlich gegen die oft brutale Vorgehensweise von Eis. Wie ist der aktuelle Stand bei der Abschiebeagenda der Trump Regierung? Alina Quast aus Washington. Ein Mann verschüttet Benzin, dann lodern Flammen auf im Herzen von Manhattan vor einem Gebäude der US-Einwanderungsbehörde Eis. Der festgenommene Mann ist 43 Jahre alt, war früher einmal Soldat bei der US Army. Er führte zwei Äch chte, einen Hammer, eine Machete und drei Messer mit sich. Außerdem sechs Brandsätze und Feuerwerkskörper. Während seiner Festnahme schrie er Beleidigungen in Richtung der Eisbeamten. Er ist ein antiamerikanischer regierungsfeindlicher Extremist. Proteste gegen Trumps Einwanderungsbehörde sind in den USA an der Tagesordnung. Neu aufgeflammt sind sie, nachdem innerhalb von nur einer Woche zwei Männer im Zuge von Eiseinsätzen erschossen wurden. Im US-Bundesstaat Main starb der 26-jährige Colombianer Juan Sebastian Duran Guerredero im Kugelhagel. 6 Tage zuvor erschossen Eisagenten den Mexikaner Lorenzo Salgado Araucho bei einer Fahrzeugkontrolle im texanischen Houston. In beiden Fällen handelte es sich nachweislich um fatale Verwechslungen und trotzdem die Trump Regierung ist offenbar der Auffassung selbst schuld. Anders kann man die Worte von Trumps obersten Abschiebe General Tom Holman kaum verstehen. Wir alle sollten den Anweisungen stets folge leisten. Hätten sie das getan, wären sie noch am Leben. Ich habe schon vor einem Jahr gesagt, wenn diese Hassfüllte Rhetorik gegen Eis nicht aufhört, wird es zu Blutvergießen kommen. Und leider hatte ich recht. Und nun sage ich ihnen noch was. Es ist noch nicht vorbei. Seit Trump im Amt ist, wurden mindestens acht Menschen bei Eiseinsätzen getötet. Mit ihren verstärkten Rattien kam die Regierung auf 400.000 Abschiebungen im vergangenen Jahr. Diese Zahl soll in Zukunft noch einmal deutlich steigen. Trumps erklärtes Ziel 1 Million Abschiebungen pro Jahr. Wie will er das erreichen? mit einer eigenen Abschiebe Airline namens ICR, die nächstes Jahr im Juli an den Start gehen soll. Sieben Boeing Flugzeuge sollen dann rund um die Uhr abflugbereit und abschiebebereit sein. Bei der Antiisattacke in New York wurden drei Menschen leicht verletzt. Dem Tatverdächtigen droht im Falle einer Verurteilung eine jahrzehntelange Haftstrafe. wurde Adolf Hitler im österreichischen Braunau geboren. Das Geburtshaus des späteren Diktators wurde in den letzten Jahren für rund 20 Millionen Euro umgebaut und beherbergt eine Polizeistation. Damit will die österreichische Regierung auch verhindern, dass das Haus eine Pilgerstätte für Neonazis wird. Das wohl bekannteste Haus Braunhaus, das Geburtshaus Adolf Hitlers. Und auch wenn der spätere Diktator hier nur kurze Zeit lebte, verschafft es dem 17 000 Einwohnerstädtchen noch immer unfreiwillige Berühmtheit. Wohl auch deshalb entschied sich Österreich für eine Nutzung möglichst geringem Wiederkennungswert. Wer nach Hitlers Geburtshaus sucht, stößt nun auf eine Polizeistation. Manche in Braunau finden das gut, andere nicht. würde sich aber unter Umständen besser als Museum oder zeithorische Begegnungsstätte eignen. Das ist super super Sach gute Idee, weil immer viel los ist und da kann nicht mehrmer so viel passieren. Und ich hoffe, dass aber nicht drauf steht, dass das Hitlers Geburtshaus ist. Es muss ja nicht, man muss ja nicht die Fans anziehen. Gemeint sind Neonazis und Rechtsextremisten Hitlers Geburtshaus als Pilgerstätte. Lange war die Immobilie in Privatbesitzstand jahrelang leer. 2017 enteignete das Land die damalige Eigentümerin und entschied sich für den Umbau für rund 20 Millionen Euro. Ab heute arbeiten hier nun Polizeibeamte. An die Verbrechen Hitlers und der Nationalsozialisten erinnert schon seit 1989 ein Gedenkstein auf dem öffentlichen Gehweg. Er besteht aus Granit aus dem ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen. In Spanien könnte das Rauchen in der Öffentlichkeit schon sehr bald verboten werden. Die Regierung hat einen Gesetzentwurf dazu beschlossen. Betroffen wäre nicht nur das Rauchen klassischer Zigaretten, sondern auch die Nutzung von E-Zigaretten und Wapes. Demnach wäre das Qualmen unter anderem auf Hotel und Restaurantterrassen an Bushaltestellen, auf Bahnsteigen, in Schwimmbädern sowie anstrenden verboten. Grund für diese Einschränkungen ist der Schutz der Bevölkerung. Weil zu viel Wein auf dem Markt ist und der Weinkonsum europaweit zurückgeht, sollen Winzer aus Baden-Würtemberberg ihre überschüssigen Mengen künftig auch zu Industriealkohol und damit zu Putzmitteln weiter verarbeiten können. An einem entsprechenden Antrag hat die EU-Kommission zugestimmt. Für Desinfektionsmittel aus Rot und Roséeweinen bekommen die Winzer einen Finanzzuschuss von 43 Cent pro Liter. Für einen ersten Abbau der Überproduktion sein etwa 24 Millionen Liter Wein eingeplant. Allerdings sollen die so gewonnenen Reinigungsmittel nur für industrielle Zwecke genutzt werden, heißt es. Sahhara auf Japanisch bedeutet das bzw. das Japanische bedeutet auf Deutsch Schienbeinbelästigung. Darüber beschweren sich immer mehr Frauen in Tokyo. Wegen der großen Hitze hat die Stadtverwaltung erstmals erlaubt, dass Angestellte auch in T-Shirt und Shorts zur Arbeit gehen dürfen. Aber das gilt eben nicht für alle. Während männliche Kollegen mehr Bein zeigen als je zuvor. Gilt für Frauen bloß nicht zu viel Haut. Das empfinden viele als unfair. Außerdem klagen Mitarbeiterinnen über den ästhetisch zweifelhaften Anblick haariger Männerwarten. Das sind Probleme, oder? Weitere Meldungen gleich hier bei Feld. Bleiben Sie dran. Willkommen und guten Morgen bei Welt. Nach dem Suizid des mutmaßlichen Sechsfachmörders von Stade in Untersuchungshaft mehr sich die Kritik am Umgang der Behörden mit dem 45-jährigen. Nicht nur die Opposition im niedersächsischen Landtag fordert jetzt eine lückenlose Aufklärung. Sollten Berichte zutreffend sein, wonach der Mann bereits nach seiner Festnahme Suizidabsichten geäußert haben soll, sei nicht erklärbar, wie es dazu kommen konnte, hieß es aus der CDU Landtagsfraktion. Matthias Heinrich. Nach dem sechs Fachmord in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist der mutmaßliche Täter tot. Der 45-jährige Fatti G lag leblos in seiner Zelle. Er soll sich selber stranguliert haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gäbe es bislang nicht. Ja, natürlich ähm ist es so, dass in den Justizvollzugsanstalten engmaschige Kontrolle äh vorherrscht, aber da, wo Menschen arbeiten, können a Fehler passieren und vor allem kann man eins nicht immer 100% garantieren, dass bestimmte Szenarien eben nicht in Erscheinung treten. Ich bin mir ziemlich sicher, hier ist kein Fehlverhalten der Justizbeamten vorherrschend. Die Opposition in Niedersachsen sieht genau das anders. Die CDU Landtagsfraktion äußert Unverständnis über den Suizid. Der Verdächtige soll schon nach der Tat geäußert haben, sich selber töten zu wollen. Die Justizministerin muss jetzt lückenlos darlegen, wann welche Hinweise auf eine mögliche Selbstgefährdung vorlagen, wie diese bewertet wurden, welche Schutzmaßnahmen angeordnet waren und ob sie tatsächlich eingehalten wurden. So Karina Hermann, parlamentarische Geschäftsführerin der CDU. Weiter ermittelt wird gegen die Lebensgefährtin und Mutter des Kindes und eine Frau, die den Fluchtwagen ein Mercedes AMG gefahren hat. Die Fahrerin ist auf freiem Fuß. Bei ihr liege kein dringender Tatverdacht vor. So die Staatsanwaltschaft. Karina Hermann, das die spricht von einer ganzen Serie von schwerwiegenden Pannen und Versäumnissen, die passiert sind und hat damit auch recht, die Frau, die das Auto gefahren hat, äh, die Funktionärende ist bei diesem binalen äh Partnerschaftsverein. Und diese Frau ist außerdem auch noch ähm die Schwiegermutter eines SPD Landtags Abgeordneten, der gleichzeitig der Migrationsbeauftragte der niedersächsischen Landesregierung ist. Der aber bestreitet von dem Fall gewusst zu haben. Auch die Situation, wie der tote Mann aufgefunden wurde, wirft Fragen auf. Lückenlos kann der Häftling wohl nicht überwacht worden sein, denn der Leichnam hatte keine Körpertemperatur mehr. Körpertemperatur, die nicht mehr vorhanden ist, deutet immer darauf hin, dass der Täter oder in dem Fall auch der äh der sich selbst umgebracht hat, über stundenlang in dieser Zelle bereits tot liegen musste. Während eines Hilfegesprächs Ende Juni in einer Jugendeinrichtung zog fattig geh eine Waffe, erschoss sechs Menschen der Jugendhilfe. Auslöser war wohl ein Sorgerechtsstreit. Erst am Sonntag wurde Anklage gegen den 45-jährigen erhoben. Die Ermittlungen zu seinem Tod führt jetzt die Staatsanwaltschaft. SPD Generalsekretär Tim Klüssendorf will noch mehr Schulden machen. Hintergrund seien eben der angespannten Haushaltslage der Irankrieg. Man müsse höhere Schulden angesichts der Krise zumindest in der Wägung ziehen. So Klüssendorf im Gespräch mit der neuen Osnerbrücker Zeitung. Einen ähnlichen Vorstoß von SPD Fraktionschef Mirsch im April hatte die Union Brüsk zurückgewiesen. Nach dem Rücktritt von Jan Spahn als Unionsfraktionsvorsitzender ist die Diskussion um das Thema Leimutterschaft in Deutschland in vollem Gange. Der Staat sleßen zu wissen, was für Frauen und auch für potenzielle Leihütter gut ist, sagt beispielsweise die Juristin und ehemalige Kandidatin für das Verfassungsgericht Frauke Brosius Gerdorf. Doch die Kritiker halten mit verschiedenen Argumenten dagegen. Unter anderem Leimutterschaft würde zu einer Kommerzialisierung des Kinderkriegens führen. Unerfüllter Kinderwunsch auf der einen Seite der Schutzpotenzieller Leihmütter auf der anderen Seite. Die Rechtslage in Deutschland ist klar. Leimutterschaft ist verboten. Die Juristin Frau Kobrosius Gerstoff sieht das kritisch. Sie pläiert für eine Liberalisierung. Wenn eine Frau über die Risiken und die Belastung informiert ist, wenn sie das frei von Druck und Zwang macht, wenn es eine selbstbestimmte autonome Entscheidung ist, dann hat der Staat sie zu respektieren. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag per Abstimmung bekräftigt, dass die Leimutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeldliche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CDU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind. Und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. In Italien wiederum ist selbst der Gang ins Ausland wie im Fall sparn verboten. Über das in Deutschland geltende Verbot ist die Meinung gespalten. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leimutterschaft richtig finden. 41% finden die Regelung falsch. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angabe. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter. Es geht um das Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral. wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland ausweicht. Als erstes EU-Land führt Frankreich jetzt ein Social Media Verbot für Jugendliche unter 15 Jahren ein. Das Parlament in Paris hatte das Gesetz mit großer Mehrheit verabschiedet. Nach den Sommerferien soll es dann in Kraft treten. Frankreich will, dass die Plattformen zur Alterskontrolle ähnliche Techniken einsetzen wie bei pornografischen Inhalten. Der ukrainische Präsident Volodomir Selenski hat den bisherigen Oberkommandierenden Alexander Sirski entlassen. Fast eine Woche lang hatten tausende Menschen für seine Ablösung protestiert. Sirski stand im Streit mit dem entlassenen Verteidigungsminister Fedorov. Zukünftig führt Generalmajor Michael Drapati die ukrainischen Streitkräfte an. Der 43-jährige wird damit der dritte Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee in fast viereinhalb Jahren des russischen Angriffskriegs. Zum ersten Mal seit Beginn der jüngsten Eskalation im Irankrieg wurde auch in der Hauptstadt Teheran die Flugabwehr aktiviert. Das US-Militär griff den Iran die elfte Nacht in Folge an. Bei einer Anhörung im US-Senat bezifferte US-Verteidigungsminister Petexethosten für den Irankrieg bislang auf 37,5 Milliarden Dollar. Der Pentagonchef wurde mehrmals von Demonstranten unterbrochen, die ein Ende des Irankrieges forderten. Hexeth möchte, dass ein Verteidigungshaushalt von 1,5 Billionen Dollar für das Haushaltsjahr 2026 bewigt wird. Nach dem Brandanschlag auf ein Gebäude der US-Enwanderungsbehörde Eis laufen die Ermittlungen. Der Mann war schwer bewaffnet und schoss mit einer Luftdruckwaffe um sich. Viele andere Menschen in den USA protestieren friedlich gegen die oft brutale Vorgehensweise von Eis. Wie ist der aktuelle Stand bei der Abschiebeagenda der Trump Regierung? Alina Quast aus Washington. Ein Mann verschüttet Benzin, dann lodern Flammen auf im Herzen von Manhattan vor einem Gebäude der US-Einwanderungsbehörde Eis. Der festgenommene Mann ist 43 Jahre alt, war früher einmal Soldat bei der US Army. Er führte zwei Cte, einen Hammer, eine Machete und drei Messer mit sich. Außerdem sechs Brandsätze und Feuerwerkskörper. Während seiner Festnahme schrie er Beleidigungen in Richtung der Eisbeamten. Er ist ein antiamerikanischer regierungsfeindlicher Extremist. Proteste gegen Trumps Einwanderungsbehörde sind in den USA an der Tagesordnung. Neu aufgeflammt sind sie, nachdem innerhalb von nur einer Woche zwei Männer im Zuge von Eiseinsätzen erschossen wurden. Im US-Bundesstaat Main starb der 26-jährige Colombianer Juan Sebastian Duran Guerredero im Kugelhagel. 6 Tage zuvor erschossen Eisagenten den Mexikaner Lorenzo Salgado Araucho bei einer Fahrzeugkontrolle im texanischen Houston. In beiden Fällen handelte es sich nachweislich um fatale Verwechslungen und trotzdem die Trump Regierung ist offenbar der Auffassung selbst schuld. Anders kann man die Worte von Trumps obersten Abschiebe General Tom Holman kaum verstehen. Wir alle sollten den Anweisungen stets folge leisten. Hätten sie das getan, wären sie noch am Leben. Ich habe schon vor einem Jahr gesagt, wenn diese hasserfüllte Rhetorik gegen Eis nicht aufhört, wird es zu Blutvergießen kommen. Und leider hatte ich recht. Und nun sage ich ihnen noch was. Es ist noch nicht vorbei. Seit Trump im Amt ist, wurden mindestens acht Menschen bei Eiseinsätzen getötet. Mit ihren verstärkten Rattien kam die Regierung auf 400.000 Abschiebungen im vergangenen Jahr. Diese Zahl soll in Zukunft noch einmal deutlich steigen. Trumps erklärtes Ziel: 1 Million Abschiebungen pro Jahr. Wie will er das erreichen? mit einer eigenen Abschiebe Airline namens Ice Air, die nächstes Jahr im Juli an den Start gehen soll. Sieben Boeing Flugzeuge sollen dann rund um die Uhr abflugbereit und abschiebebereit sein. Bei der Antiisattacke in New York wurden drei Menschen leicht verletzt. Dem Tatverdächtigen droht im Falle einer Verurteilung eine jahrzehntelange Haftstrafe. wurde Adolf Hitler im österreichischen Braunau geboren. Das Geburtshaus des späteren Diktatus wurde in den letzten Jahren für rund 20 Millionen Euro umgebaut und beherbergt eine Polizeistation. Damit will die österreichische Regierung auch verhindern, dass das Haus eine Pilgerstätte für Neonazis wird. Das wohl bekannteste Haus Braunhaus, das Geburtshaus Adolf Hitlers. Und auch wenn der spätere Diktator hier nur kurze Zeit lebte, verschafft es dem 17 000 Einwohnerstädtchen noch immer unfreiwillige Berühmtheit. Wohl auch deshalb entschied sich Österreich für eine Nutzung möglichst geringem Wiederkennungswert. Wer nach Hitlers Geburtshaus sucht, stößt nun auf eine Polizeistation. Manche in Braunau finden das gut, andere nicht. würde sich aber unter Umständen besser als Museum oder zeithorische Begegnungsstätte eignen. Das ist super super Sach gute Idee, weil immer viel los ist und da kann nichtmer so viel passieren. Und ich hoffe, dass aber nicht drauf steht, dass das Hitlers Geburtshaus ist. Es muss ja nicht, man muss ja nicht die Fans anziehen. Gemeint sind Neonazis und Rechtsextremisten Hitlers Geburtshaus als Pilgerstädte. Lange war die Immobilie in Privatbesitzstand jahrelang leer. 2017 enteignete das Land die damalige Eigentümerin und entschied sich für den Umbau für rund 20 Millionen Euro. Ab heute arbeiten hier nun Polizeibeamte. An die Verbrechen Hitlers und der Nationalsozialisten erinnert schon seit 1989 ein Gedenkstein auf dem öffentlichen Gehweg. Er besteht aus Granit aus dem ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen. In Spanien könnte das Rauchen in der Öffentlichkeit schon sehr bald verboten werden. Die Regierung hat einen Gesetzentwurf dazu beschlossen. Betroffen wäre nicht nur das Rauchen klassischer Zigaretten, sondern auch die Nutzung von E-Zigaretten und Wapes. Demnach wäre das Qualmen unter anderem auf Hotel und Restaurantterrassen an Bushaltestellen, auf Bahnsteigen, in Schwimmbädern sowie an Stränden verboten. Grund für diese Einschränkungen ist der Schutz der Bevölkerung. Weil zu viel Wein auf dem Markt ist und der Weinkonsum europaweit zurückgeht, sollen Winzer aus Badenwürtemberberg ihre überschüssigen Mengen künftig auch zu Industriealkohol und damit zu Putzmitteln weiterverarbeiten können. An einem entsprechenden Antrag hat die EU-Kommission zugestimmt. Für Desinfektionsmittel aus Rot und Roséeweinen bekommen die Winzer einen Finanzzuschuss von 43 Cent pro Liter. Für einen ersten Abbau der Überproduktion sein etwa 24 Millionen Liter Wein eingeplant. Allerdings sollen die so gewonnenen Reinigungsmittel nur für industrielle Zwecke genutzt werden, heißt es. Sahhara auf Japanisch bedeutet das bzw. das Japanische bedeutet auf Deutsch Schienbeinbelästigung. Darüber beschweren sich immer mehr Frauen in Tokyo. Wegen der großen Hitze hat die Stadtverwaltung erstmals erlaubt, dass Angestellte auch in T-Shirt und Shorts zur Arbeit gehen dürfen. Aber das gilt eben nicht für alle. Während männliche Kollegen mehr Bein zeigen als sie zuvor. Gilt für Frauen bloß nicht zu viel Haut. Das empfinden viele als unfair. Außerdem klagen Mitarbeiterinnen über den ästhetisch zweifelhaften Anblick haariger Männerwarten. Das sind Probleme, oder? Weitere Meldungen gleich hier bei Feld. Bleiben Sie dran. [musik] Willkommen und guten Morgen bei Welt. Nach dem Suizid des mutmaßlichen Sechsfachmörders von Stade in Untersuchungshaft mehr sich die Kritik am Umgang der Behörden mit dem 45-jährigen. Nicht nur die Opposition im niedersächsischen Landtag fordert jetzt eine lückenlose Aufklärung. Sollten Berichte zutreffend sein, wonach der Mann bereits nach seiner Festnahme Suizidabsichten geäußert haben soll, sei nicht erklärbar, wie es dazu kommen konnte, hieß es aus der CDU Landtagsfraktion. Matthias Heinrich. Nach dem sechs Fachmord in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist der mutmaßliche Täter tot. Der 55-jährige Fatti G lag leblos in seiner Zelle. Er soll sich selber stranguliert haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gäbe es bislang nicht. Ja, natürlich ähm ist es so, dass in den Justizvollzugsanstalten engmaschige Kontrolle ähm vorherrscht, aber da, wo Menschen arbeiten, können a Fehler passieren und vor allem kann man eins nicht immer 100% garantieren, dass bestimmte Szenarien eben nicht in Erscheinung treten. Ich bin mir ziemlich sicher, hier ist kein Fehlverhalten der Justizbeamten vorherrschend. Die Opposition in Niedersachsen sieht genau das anders. Die CDU Landtagsfraktion äußert Unverständnis über den Suizid. Der Verdächtige soll schon nach der Tat geäußert haben, sich selber töten zu wollen. Die Justizministerin muss jetzt lückenlos darlegen, wann welche Hinweise auf eine mögliche Selbstgefährdung vorlagen, wie diese bewertet wurden, welche Schutzmaßnahmen angeordnet waren und ob sie tatsächlich eingehalten wurden. So Karina Hermann, parlamentarische Geschäftsführerin der CDU. Weiter ermittelt wird gegen die Lebensgefährtin und Mutter des Kindes und eine Frau, die den Fluchtwagen ein Mercedes AMG gefahren hat. Die Fahrerin ist auf freiem Fuß. Bei ihr liege kein dringender Tatverdacht vor. So die Staatsanwaltschaft. Karina Hermann, die spricht von einer ganzen Serie von schwerwiegenden Pannen und Versäumnissen, die passiert sind und hat damit auch recht. die Frau, die das Auto gefahren hat, äh die Funktionärin ist bei diesem äh binationalen äh Partnerschaftsverein. Und diese Frau ist außerdem auch noch ähm die Schwiegermutter eines SPD Landtags Abgeordneten, der gleichzeitig der Migrationsbeauftragte der niedersächsischen Landesregierung ist, der aber bestreitet von dem Fall gewusst zu haben. Auch die Situation, wie der tote Mann aufgefunden wurde, wirft Fragen auf. Lückenlos kann der Häftling wohl nicht überwacht worden sein, denn der Leichnam hatte keine Körpertemperatur mehr. Körpertemperatur, die nicht mehr vorhanden ist, deutet immer darauf hin, dass der Täter oder in dem Fall auch der ähm der sich selbst umgebracht hat, über stundenlang in dieser Zelle bereits tot liegen musste. Während eines Hilfegesprächs Ende Juni in einer Jugendeinrichtung zog fertig G eine Waffe, erschoss sechs Menschen der Jugendhilfe. Auslöser war wohl ein Sorgerechtsstreit. Erst am Sonntag wurde Anklage gegen den 45-jährigen erhoben. Die Ermittlungen zu seinem Tod führt jetzt die Staatsanwaltschaft. SPD Generalsekretär Tim Klüssendorf will noch mehr Schulden machen. Hintergrund seien eben der angespannten Haushaltslage der Irankrieg. Man müsse höhere Schulden angesichts der Krise zumindest in der Wägung ziehen. So Klüssendorf im Gespräch mit der neuen Osnerbrücker Zeitung. Einen ähnlichen Vorstoß von SPD Fraktionschef Mirsch im April hatte die Union Brüsk zurückgewiesen. Nach dem Rücktritt von Jan Spahn als Unionsfraktionsvorsitzender ist die Diskussion um das Thema Leimutterschaft in Deutschland in vollem Gange. Der Staat sleßen zu wissen, was für Frauen und auch für potenzielle Leihütter gut ist, sagt beispielsweise die Juristin und ehemalige Kandidatin für das Verfassungsgericht Frauke Brosius Gerdorf. Doch die Kritiker halten mit verschiedenen Argumenten dagegen. Unter anderem Leihmutterschaft würde zu einer Kommerzialisierung des Kinderkriegens führen. Unerfüllter Kinderwunsch auf der einen Seite der Schutzpotenzieller Leihmütter auf der anderen Seite. Die Rechtslage in Deutschland ist klar. Leihmutterschaft ist verboten. Die Juristin Frau Kobrosius Gerst sieht das kritisch. Sie pläiert für eine Liberalisierung. Wenn eine Frau über die Risiken und die Belastung informiert ist, wenn sie das frei von Druck und Zwang macht, wenn es eine selbstbestimmte autonome Entscheidung ist, dann hat der Staat sie zu respektieren. Im Frühjahr hatte die CDU auf ihrem Parteitag per Abstimmung bekräftigt, dass die Leimutterschaft verboten bleiben soll, auch die Unentgeltliche. Eine gesellschaftliche Debatte darüber könnten nur die Frauen selbst vorantreiben, meint der Spitzenkandidat der Berliner CDU. Und das ist auch nicht der Kinderwunsch eines queren Paares, eines Paares, das keine Chance auf biologische Kinder hat, sein sollte, diese Debatte voranzutreiben. Sie muss getrieben sein von denen, um die es geht. Es geht um den Körper der Frau, es geht um Mutterschaft, es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Kind. Und deswegen nehme ich mich da auch in aller Demo zurück. Ich habe deutlich gesagt, dass das für mich kein Weg wäre und dabei bleibt es auch. In Italien wiederum ist selbst der Gang ins Ausland wie im Fallsparn verboten. Über das in Deutschland geltende Verbot ist die Meinung gespalten. In einer Umfrage sagen 39% der Befragten, dass sie das Verbot der Leihmutterschaft richtig finden. 41% finden die Regelung falsch. Ein außergewöhnlich hoher Anteil von 20% macht dazu keine Angabe. Es geht um den Schutz potenzieller Leihmütter. Es geht um das Kindeswohl, aber auch um die Frage nach einer möglichen Doppelmoral. wenn man verbotenes legal umgehen kann, indem man dafür ins Ausland ausweicht. Als erstes EU-Land führt Frankreich jetzt ein Social Media Verbot für Jugendliche unter 15 Jahren ein. Das Parlament in Paris hatte das Gesetz mit großer Mehrheit verabschiedet. Nach den Sommerferien soll es dann in Kraft treten. Frankreich will, dass die Plattformen zur Alterskontrolle ähnliche Techniken einsetzen wie bei pornografischen Inhalten. Der ukrainische Präsident Volodomir Selenski hat den bisherigen Oberkommandierinnen Alexander Sirski entlassen. Fast eine Woche lang hatten tausende Menschen für seine Ablösung protestiert. Sirski stand im Streit mit dem entlassenen Verteidigungsminister Fedorov. Zukünftig führt Generalmajor Michael Lordpati die ukrainischen Streitkräfte an. Der 43-jährige wird damit der dritte Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee in fast viereinhalb Jahren des russischen Angriffskriegs. Zum ersten Mal seit Beginn der jüngsten Eskalation im Irankrieg wurde auch in der Hauptstadt Teheran die Flugabwehr aktiviert. Das US-Militär griff in Iran die elfte Nacht in Folge an. Bei einer Anhörung im US-Senat bezifferte US-Verteidigungsminister Petexethosten für den Irankrieg bislang auf 37,5 Milliarden Dollar. Der Pentagonchef wurde mehrmals von Demonstranten unterbrochen, die ein Ende des Irankrieges forderten. Hexeth möchte, dass ein Verteidigungshaushalt von 1,5 Billionen Dollar für das Haushaltsjahr 2026 bewilligt wird. Nach dem Brandanschlag auf ein Gebäude der US-Enwanderungsbehörde Eis laufen die Ermittlungen. Der Mann war schwer bewaffnet und schoss mit einer Luftdruckwaffe um sich viele andere Menschen in den USA protestieren friedlich gegen die oft brutale Vorgehensweise von Eis. Wie ist der aktuelle Stand bei der Abschiebeagenda der Trump Regierung? Alina Quast aus Washington. Ein Mann verschüttet Benzin, dann lodern Flammen auf im Herzen von Manhattan vor einem Gebäude der USinwanderungsbehörde Eis. Der festgenommene Mann ist 43 Jahre alt, war früher einmal Soldat bei der US Army. Er führte zwei Ächste, einen Hammer, eine Machete und drei Messer mit sich. Außerdem sechs Brandsätze und Feuerwerkskörper. Während seiner Festnahme schrie er Beleidigungen in Richtung der Eisbeamten. Er ist ein antiamerikanischer regierungsfeindlicher Extremist. Proteste gegen Trumps Einwanderungsbehörde sind in den USA an der Tagesordnung. Neu aufgeflammt sind sie, nachdem innerhalb von nur einer Woche zwei Männer im Zuge von Eiseinsätzen erschossen wurden. Im US-Bundesstaat Main starb der 26-jährige Colombianer Juan Sebastian Dudan Guerrero im Kugelhagel. 6 Tage zuvor erschossen Eisagenten den Mexikaner Lorenzo Salgado Araucho bei einer Fahrzeugkontrolle im texanischen Houston. In beiden Fällen handelte es sich nachweislich um fatale Verwechslungen und trotzdem die Trump Regierung ist offenbar der Auffassung selbst schuld. Anders kann man die Worte von Trumps obersten Abschiebe General Tom Holman kaum verstehen. Wir alle sollten den Anweisungen stets folge leisten. Hätten sie das getan, wären sie noch am Leben. Ich habe schon vor einem Jahr gesagt, wenn diese hasserfüllte Rhetorik gegen Eis nicht aufhört, wird es zu Blutvergießen kommen. Und leider hatte ich recht. Und nun sage ich ihnen noch was. Es ist noch nicht vorbei. Seit Trump im Amt ist, wurden mindestens acht Menschen bei Eiseinsätzen getötet. Mit ihren verstärkten Rattien kam die Regierung auf 400.000 Abschiebungen im vergangenen Jahr. Diese Zahl soll in Zukunft noch einmal deutlich steigen. Trumps erklärtes Ziel: Million Abschiebungen pro Jahr. Wie will er das erreichen? mit einer eigenen Abschiebe Airline namens IC Air, die nächstes Jahr im Juli an den Start gehen soll. Sieben Boeing Flugzeuge sollen dann rund um die Uhr abflugbereit und abschiebebereit sein. Bei der Antieisattacke in New York wurden drei Menschen leicht verletzt. Dem Tatverdächtigen droht im Falle einer Verurteilung eine jahrzehntelange Haftstrafe. wurde Adolf Hitler im österreichischen Braunau geboren. Das Geburtshaus des späteren Diktators wurde in den letzten Jahren für rund 20 Millionen Euro umgebaut und beherbergt eine Polizeistation. Damit will die österreichische Regierung auch verhindern, dass das Haus eine Pilgerstätte für Neonazis wird. Das wohl bekannteste Haus Braunhaus, das Geburtshaus Adolf Hitlers. Und auch wenn der spätere Diktator hier nur kurze Zeit lebte, verschafft es dem 17 000 Einwohnerstädtchen noch immer unfreiwillige Berühmtheit. Wohl auch deshalb entschied sich Österreich für eine Nutzung möglichst geringem Wiederkennungswert. Wer nach Hitlers Geburtshaus sucht, stößt nun auf eine Polizeistation. Manche in Braunau finden das gut, andere nicht. würde sich aber unter Umständen besser als Museum oder zeithorische Begegnungsstätte eignen. Das ist super super Sach gute Idee, weil immer viel los ist und da kann nichtmer so viel passieren und ich hoffe, dass aber nicht drauf steht, dass das Hitlers Geburtshaus ist. Es muss ja nicht, man muss ja nicht die Fans anziehen. Gemeint sind Neonazis und Rechtsextremisten Hitlers Geburtshaus als Pilgerstätte. Lange war die Immobilie in Privatbesitzstand jahrelang leer. 2017 enteignete das Land die damalige Eigentümerin und entschied sich für den Umbau für rund 20 Millionen Euro. Ab heute arbeiten hier nun Polizeibeamte. An die Verbrechen Hitlers und der Nationalsozialisten erinnert schon seit 1989 ein Gedenkstein auf dem öffentlichen Gehweg. Er besteht aus Granit aus dem ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen. In Spanien könnte das Rauchen in der Öffentlichkeit schon sehr bald verboten werden. Die Regierung hat einen Gesetzentwurf dazu beschlossen. Betroffen wäre nicht nur das Rauchen klassischer Zigaretten, sondern auch die Nutzung von E-Zigaretten und WPES. Demnach wäre das Qualmen, unter anderem auf Hotel und Restaurantterrassen an Bushaltestellen, auf Bahnsteigen, in Schwimmbädern sowie an Stränden verboten. Grund für diese Einschränkungen ist der Schutz der Bevölkerung. Weil zu viel Wein auf dem Markt ist und der Weinkonsum europaweit zurückgeht, sollen Winzer aus Badenwürtemberberg ihre überschüssigen Mengen künftig auch zu Industriealkohol und damit zu Putzmitteln weiterverarbeiten können. Antrag hat die EU-Kommission zugestimmt. Für Desinfektionsmittel aus Rot und Roséeweinen bekommen die Winzer einen Finanzzuschuss von 43 Cent pro Liter. Für einen ersten Abbau der Überproduktion sein etwa 24 Millionen Liter Wein eingeplant. Allerdings sollen die so gewonnenen Reinigungsmittel nur für industrielle Zwecke genutzt werden, heißt es. Sunahara Japanisch bedeutet das bzw. das Japanische bedeutet auf Deutschienbeinbästigung. Darüber beschweren sich immer mehr Frauen in Tokyo. Wegen der großen Hitze hat die Stadtverwaltung erstmals erlaubt, dass Angestellte auch in T-Shirt und Shorts zur Arbeit gehen dürfen. Aber das gilt eben nicht für alle. Während männliche Kollegen mehr Bein zeigen als sie zuvor. Gilt für Frauen bloß nicht zu viel Haut. Das empfinden viele als unfair. Außerdem klagen Mitarbeiterinnen über den ästhetisch zweifelhaften Anblick haariger Männerwarten. Das sind Probleme oder weitere Meldungen gleich hier beifle dran. [musik] Willkommen und guten Morgen bei Welt. Nach dem Suizid des mutmaßlichen Sechsfachmörders von Stade in Untersuchungshaft mehr sich die Kritik am Umgang der Behörden mit dem 45-jährigen. Nicht nur die Opposition im niedersächsischen Landtag fordert jetzt eine lückenlose Aufklärung. Sollten Berichte zutreffend sein, wonach der Mann bereits nach seiner Festnahme Suizidabsichten geäußert haben soll, sei nicht erklärbar, wie es dazu kommen konnte, hieß es aus der CDU Landtagsfraktion. Matthias Heinrich. Nach dem sechs Fachmord in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist der mutmaßliche Täter tot. Der 55-jährige Fatti G lag leblos in seiner Zelle. Er soll sich selber stranguliert haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gäbe es bislang nicht. Ja, natürlich ähm ist es so, dass in den Justizvollzugsanstalten engmaschige Kontrolle äh vorherrscht, aber da, wo Menschen arbeiten, können a Fehler passieren und vor allem kann man eins nicht immer 100% garantieren, dass bestimmte Szenarien eben nicht in Erscheinung treten. Ich bin mir ziemlich sicher, hier ist kein Fehlverhalten der Justizbeamten vorherrschend. Die Opposition in Niedersachsen sieht genau das anders. Die CDU Landtagsfraktion äußert Unverständnis über den Suizid. Der Verdächtige soll schon nach der Tat geäußert haben, sich selber töten zu wollen. Die Justizministerin muss jetzt lückenlos darlegen, wann welche Hinweise auf eine mögliche Selbstgefährdung vorlagen, wie diese bewertet wurden, welche Schutzmaßnahmen angeordnet waren und ob sie tatsächlich eingehalten wurden. So Karina Hermann, parlamentarische Geschäftsführerin der CDU. Weiter ermittelt wird gegen die Lebensgefährtin und Mutter des Kindes und eine Frau, die den Fluchtwagen ein Mercedes AMG gefahren hat. Die Fahrerin ist auf freiem Fuß. Bei ihr liege kein dringender Tatverdacht vor. So die Staatsanwaltschaft. Karina Hermann, die spricht von einer ganzen Serie von schwerwiegenden Pannen und Versäumnissen, die passiert sind und hat damit auch recht, die Frau, die das Auto gefahren hat, die Funktionärin ist bei diesem binationalen Partnerschaftsf F.
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| Titel | PUTINS KIREG: Ukraine greift Atom-Bomber von Russland an! Drohnen treffen Stützpunkt I WELT STREAM |
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| Hinzugefügt | 2026-07-21 22:12:04 |
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