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🤖 Zusammenfassung
Im Interview äußert Hubert Hüppe, Bundesvorsitzender der CDU-Seniorenunion, sich zur Zukunft von Jens Spahn im Kontext der Leihmutterschaftsdebatte. Hüppe hält Spahns Vorschlag, seine Zukunft der Bundestagsfraktion zu überlassen, für unklug und fordert eine rasche Entscheidung des CDU-Präsidiums noch vor der Sommerpause. Der Fall belaste die Partei und die anstehenden Landtagswahlkämpfe in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt; erste Landesverbände und die Thüringer Frauenunion-Chefin Marion Rosin verlangen bereits den Rücktritt. Hüppe selbst verlangt keinen Rücktritt, aber eine Entlastung der Partei. Er verurteilt Leihmutterschaft als zurecht verbotenen Straftatbestand, der Frauen ausbeute und Kinder entreiße; ein führender Politiker, der dieses Gesetz im Ausland umgehe, schade der Glaubwürdigkeit der Politik insgesamt.
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📜 Transkript
So, dann freuen wir uns, dass wir mit einem Vertreter der zu CDU reden können heute über dieses Thema ein bisschen delikat und zwar mit dem Bundesvorsitzenden der Seniorenunion Hubert Tüppe. Ich grüße Sie. Schönen guten Abend. Also Jens Spahn sagt, die Fraktion soll über meine Zukunft entscheiden. Ähm, clever. Ja, das ist natürlich auch so. Also, das habe ich auch gesagt. Äh, es muss eine Entscheidung der Fraktion äh fallen. Ich halte es jetzt aber dings nicht für clever zu sagen. Jetzt haben wir mal Gott sei Dank mal Sommerpause. Zwei Monate passiert nichts. Wir haben zwei Landtagswahlkämpfe und das Thema wird die ganze Sommerpause durchgespielt. Ähm, deswegen, ich habe es ja gerade gehört, das CDU Präsidium tag. Ich hoffe, dass da früher eine Entscheidung getroffen wird. Das ist man auch den Wahlkämpfern, die es jetzt wirklich nicht einfach haben in Mecklenburg Vorpommern und in Sachsen Anhalt glaube ich auch schul. Das ist ein Thema, was mich wirklich schockiert hat. Ich hätte nicht geglaubt äh dass das passieren könnte. Das ist ein eiskaltes Geschäft, äh wo man sagen muss, äh, dass die UN Berichterstatterin gerade gesagt hat, das ist äh die die Ausbeutung und Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder und äh deswegen ist sie für ein weltweites Verbot und ich teile ihre Meinung. Und da ist ja auch die CDU, CSU auf ihren Parteitag noch mal sehr deutlich geworden. Ganz kurze Frage zum Verständnis, wann ist denn die nächste Präsidiumssitzung? Wann darüber ähm beraten werden könnte? wie der Kanzler sagt, also ich bin nicht beim Präsidium, bin nur beim erweiterten Vorstand, aber wenn ich ihn richtig verstanden habe, ist sie schon noch in einer Woche, also jetzt noch vor äh vor der langen Pause. Gut. Ähfalls kann man ja aber auch äh mal eine außerordentliche Sitzung machen, denn es brodelt tatsächlich in der Partei, in den Verbänden und äh wenn schon erste Landesverbände, auch die betroffenen Landesverbände sagen, so kann man das einfach nicht laufen lassen, dann ist schon sehr viel Druck da. Na gut, die sagen noch was ganz anderes. Der CDU Chechiff von Mcklenburg Vorpommern fordert den Rücktritt. Ähm schon relativ früh hat sich die ähm Vorsitzende Frauenunion aus Thüringen gemeldet, Marion Rosin, die sagt äh Rücktritt, das wäre doch auch eine Variante, äh nicht nur, dass die Fraktion entscheidet, oder? Ja, das es wäre natürlich am einfachsten, wenn äh die betroffene Person selber äh die Entscheidung trifft und äh die Partei entlastet. Es ist äh aber das muss die Person entscheiden. Wenn er aber sagt, er macht es nicht, sondern es soll die Fraktion machen, äh dann denke ich, kann man jetzt nicht zwei Monate warten. Also das äh geht in diesen Wahlkampfzeiten einfach nicht die Sommerpause. Sie wissen das als Sender, da wird dieses mal auf und runter. Herr Hüppe, aus ihrer Sicht, warum sollte er denn zurücktreten oder warum müsste denn äh die Fraktion sich deutlich gegen ihn stellen? Also, ich habe nicht die Forderung jetzt aufgestellt, dass er zurücktritt. Ich habe nur gesagt, er sollte die Partei entlasten. Okay. Ähm ja, es ist einfach, das muss man einfach sagen, äh äh äh es ist hier ein Straftatbestand und es ist zurecht ein Straftatbestand. Da werden Frauen ausgebeutet. Sie sie werden an Verträge gebunden. Sie müssen, wenn das Kind behindert ist, zusichern, dass sie es abtreiben und nicht auf die Welt bringen. Sie müssen bei Mehrlingsschwangerschaften ein Fettozid vornehmen lassen, also dann das Ungeborene, was überzähig ist, mit einer Spritze ins Herz töten lassen. Sie müssen in vielen Verträgen sogar einen Kaiserschnitt vornehmen lassen, dass nicht noch eine Behinderung während der Geburt für das Kind entsteht. Man reißt dieses Kind der Mutter, was völlig unnatürlich ist, damit sie nicht an sich binden kann. Man nimmt eine Fremdeispende in manchen Bundesäh Staaten sogar vorgeschrieben. Das heißt, es muss noch eine zweite Frau hinzutreten, die auch eine Eizpende spendet und auch noch eine gesundheitliches Risiko hat. Es ist einfach ein eiskaltes Geschäft, mit dem sehr viel Geld gemacht wird, aber nicht die Frauen kriegen das Geld, sondern die Organisationen, die dadurch Millionen chef. Ähm, gut, nun ist es ja in Deutschland verboten, dafür dafür gibt's das Gesetz. Äh, jetzt äh umgeht äh sparen dieses Gesetz. Äh, was hat das für eine moralische Dimension? Ja, also ich kann nur noch mal sagen, äh Politiker haben eh nicht den besten Ruf. Ich weiß das ja selber. Ähm und wenn dann es so erscheint, äh, dass eigentlich ein Gesetz da ist, was in Deutschland das verbietet und jemand sagt auch als führender Politiker, interessiert mich nicht, ich habe das Geld und die Macht es anders zu machen im Ausland, dann erhöht das nicht die Glaubwürdigkeit. Das ist einfach so und das kann man ja überall auch jetzt wahrnehmen, auch in der Partei. Wir sind gespannt, wie es weitergeht und wie weit es hochkocht. Danke schön für die offenen, ehrlichen Worte, Hubert Hüppel. Vorsitzender der Seniorenunion. Danke schön.
📊 Link-Infos
| URL | https://www.youtube.com/watch?v=jmtau1OmOc8 |
| Titel | Debatte um Leihmutterschaft: Interview mit Hubert Hüppe (Senioren-Union) | 17.07.26 |
| Kategorien | BulkNews, phoenix |
| Hinzugefügt | 2026-07-18 01:02:36 |
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