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phoenix – Deutsch-französischer Ministerrat: Interview mit Jeanette Süß | 17.07.26

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phoenix – Deutsch-französischer Ministerrat: Interview mit Jeanette Süß | 17.07.26

phoenix – YouTube Kanal-Aufrufe 0 Kanal https://www.youtube.com/channel/UCwyiPnNlT8UABRmGmU0T9jg 🔗 https://www.youtube.com/watch?v=bntxjAkWldk 🤖 Zusammenfassung Jeanette Süß vom französischen Institut für internationale Beziehungen bewertet die deutsch-französischen Beziehungen als längst pragmatisch, nicht nur als Harmonie-Show. Der deutsch-französische Ministerrat in Toulon sollte die Freundschaft nach dem Regierungswechsel in Deutschland bekräftigen, doch die Umsetzung der Agenda wurde durch französische Regierungskrisen erschwert. Die…

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Deutsch-französischer Ministerrat: Interview mit Jeanette Süß | 17.07.26

🔗 https://www.youtube.com/watch?v=bntxjAkWldk

🤖 Zusammenfassung

Jeanette Süß vom französischen Institut für internationale Beziehungen bewertet die deutsch-französischen Beziehungen als längst pragmatisch, nicht nur als Harmonie-Show. Der deutsch-französische Ministerrat in Toulon sollte die Freundschaft nach dem Regierungswechsel in Deutschland bekräftigen, doch die Umsetzung der Agenda wurde durch französische Regierungskrisen erschwert. Die zahlreichen Einzelprojekte zu Verteidigung, EU-Stärkung und Wettbewerbsfähigkeit machen es schwer, einen klaren roten Faden zu erkennen.

Merz und Macron verstehen sich persönlich offenbar gut – besser als frühere Führungspersönlichkeiten. Doch Süß betont, dass allein Kanzler und Präsident nicht alles regeln können; stabile Regierungen und funktionierende Ministerien seien nötig. Bis zur französischen Präsidentschaftswahl will man noch Projekte vorantreiben, fürchtet aber einen möglichen Machtwechsel. Marine Le Pen gilt als ernstzunehmende Kandidatin; ihre Haltung zu gemeinsamen Rüstungsprojekten wäre kritisch, in grenzüberschreitender Zusammenarbeit eher pragmatisch.

Koalitionen der Willigen, E3- oder E5-Formate mit dem Vereinigten Königreich können nach Ansicht der Expertin schneller voranbringen als die EU. Allerdings warnt sie, dass Merz bei einer stärkeren Führungsrolle die kleineren EU-Mitgliedstaaten, etwa die baltischen Länder, nicht übergehen dürfe.

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📜 Transkript

So und jetzt schalten wir nach Paris zu Jeanette Süß vom französischen Institut für internationale Beziehung. Guten Tag. Guten Tag und danke für die Einladung. Sehr gerne. Nur Harmonie, die man zeigen wollte oder ist da noch ein bisschen mehr drin gewesen? Das würde ich nicht so sehen. Ich denke, die deutsch-französischen Beziehungen sind in einer Ehre eines eher pragmatischen Umgangs miteinander ähm schon länger übergegangen. Wir hatten schon die den Deutschlandschen Ministerrat von Toulon, wo wirklich aber auch diese deutsch-franzanzösische Freundschaft nach dem Regierungswechsel insbesondere in Deutschland auch mal bekräftigt werden sollte. Allerdings war es gar nicht so einfach diese diese Agenda umzusetzen, weil auch in Frankreich dann die Regierungen ja gestürzt wurden und jetzt wollte man den roten Faden sozusagen aus Touon noch mal äh wieder aufnehmen. Schwierig ist es halt bei so vielen Einzelprojekten den roten Faden noch zu erkennen, weil es gibt eine ein ganzes Bouet an Maßnahmen, sowohl im Verteidigungsbereich, was die Verstärkung der EU angeht, aber natürlich auch die Wettbewerbsfähigkeit. Ähm, sodass man erstmal gucken muss, wo sind eigentlich die Schwerpunkte bei diesen ganzen Maßnahmen und den Überblick zu behalten. Kann man sagen, März und Macron funktioniert ganz gut, besser als Merkel und Scholz. Ja, äh das hört man immer wieder. Also, ich war jetzt natürlich bei den Beratung nicht dabei, aber sie verstehen sich wohl persönlich sehr gut. Das hört man auch immer wieder aus den Mitarbeiterstäben. Sie können natürlich nicht alles alleine richten. Sie hängen natürlich auch sehr stark von den jeweiligen Regierungsmannschaften ab. Und hier noch mal, Frankreich hatte zwei Regierungswechsel. Einmal 2024, wo noch die Vorgängerregierung, die Deutsche im Amt war und dann natürlich noch mal bei RU ähm direkt nach diesem Beschluss der deutschischen Agenda. Das hat das Ganze nicht einfacher gemacht. Also natürlich gibt's den ministeriellen Unterbau, wo dann die einzelnen äh Projekte äh auch durchaus weitergeführt werden können. Aber ohne Minister kann äh auch ein Kanzler und ein französischer Präsident natürlich große Linien vorgeben, aber nicht so in die konkrete Umsetzung gehen. Also das hat das Ganze erschwert. Jetzt hofft man aber mit den 8 Monaten, die noch bleiben bis zur französischen Präsidentschaftswahl, ja, bestimmte Projekte einfach auch noch umsetzen zu können. Ja, und da schließt sich die Frage natürlich an ein nächster Präsident, eine nächste Präsidentin. Ähm, könnte das Ganze gefährden? Machen Sie sich darum Sorgen? Ja, die Sorge ist in der Tat groß, nicht nur in Deutschland, sondern natürlich auch in der ganzen Europäischen Union. Ähm, man hatte ein bisschen noch darauf gehofft oder spekuliert, dass es eher Jordan Badela werden könnte äh als potenzieller Präsidentschaftskandidates Rasmol Nationell, der eher als EU-Freundlicher und auch Pro Business etwas wirtschaftsfreundlicher angesehen wird. Jetzt äh haben wir ja mit äh Erstaun feststellen können, dass Marine Le Pen weiterhin im Rennen ist. Ähm, nichtsdestotrotz muss man natürlich gucken, was sie dann sollte sie äh zum zum zur Präsidentin gewählt werden. Und das ist ja noch keine keineswegs ausgemacht. Darauf hat ja auch noch mal der französische Präsident Macron bei der Pressekonferenz hingewiesen, dass die aktuellen Umfragewerte eben nur aktuelle Umfragewerte sind. Ähm man muss gucken, wie sie sich dann konkret äußert. In der Vergangenheit beispielsweise zu gemeinsamen Rüstungsprojekten hat sie ganz klar gesagt nationale Prerogative, da machen wir keine gemeinsam Sache. In anderen Bereichen denke ich, würde sie pragmatischer sein, beispielsweise in der Grenzechreitenden Zusammenarbeit. Ja, wenn wir jetzt noch mal so ein so ein Blick drauf werfen auf das ganze, wie es dann weitergehen kann überhaupt in Europa ist das Modell der Koalition der Willigen? Ich weiß das noch ein bisschen größer als Europa, aber ist das ein Erfolgsmodell? Vielleicht noch kurz zum Schluss. Ja, ich denke schon. diese flexibleren Formate, die insbesondere ja auch unser Friedrich März weiter vorangetrieben wurden. Die Koalition der Willingen ist ein Beispiel davon, wo das vereinigte Königreich, was ja verteidigungspolitisch auch extrem wichtig ist, mit eingebunden wird, ähm Dinge schneller vorantreiben können als beispielsweise im klassischen Rahmen der Europäischen Union. Wir haben aber auch E3, E5 Formate, also das Weimh3ieck natürlich auch und das sind schon ähm kleine Koalition der Willigen jeweils themenspezifisch, die man da für sich nutzen kann, auch wenn natürlich äh insbesondere sollte Emanuel McDon nicht mehr an der Nacht sein, Friedrich Merz so ein bisschen die Leadership Rolle auch in der EU einnimmt, darauf achten muss auch die kleineren Mitgliedstaaten beispielsweise baltischen Staaten ja ins Boot zu holen und nicht dran vorbeizufahren. Also sind wir ein bisschen beruhigt und danken für ihre Einschätzung. Danke schön, Janet Sü, danke nach Paris.


📊 Link-Infos

URL https://www.youtube.com/watch?v=bntxjAkWldk
Titel Deutsch-französischer Ministerrat: Interview mit Jeanette Süß | 17.07.26
Kategorien BulkNews, phoenix
Hinzugefügt 2026-07-18 01:02:36
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