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heute journal vom 16.07.2026 Proteste in der Ukraine, Wadephul in Finnland, Kampf gegen Steuerbetrug

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heute journal vom 16.07.2026 Proteste in der Ukraine, Wadephul in Finnland, Kampf gegen Steuerbetrug

Kanal-Aufrufe 0 🔗 https://www.youtube.com/watch?v=5iObGrnsJx4 🤖 Zusammenfassung Das „heute journal“ berichtet über den rasant wachsenden Bedarf an Klimaanlagen in Deutschland wegen extremer Hitze: Split-Geräte in Altbauten, boomende Nachfrage und chinesische Billigimporte, die europäische Hersteller unterbieten. Kritisch bleibt, dass mehr Klimatisierung ohne saubere Energie den Klimawandel weiter verschärfen kann. Weitere Top-Themen sind der ukrainische Machtkampf zwischen Verteidigungsminister…

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heute journal vom 16.07.2026 Proteste in der Ukraine, Wadephul in Finnland, Kampf gegen Steuerbetrug

🔗 https://www.youtube.com/watch?v=5iObGrnsJx4

🤖 Zusammenfassung

Das „heute journal“ berichtet über den rasant wachsenden Bedarf an Klimaanlagen in Deutschland wegen extremer Hitze: Split-Geräte in Altbauten, boomende Nachfrage und chinesische Billigimporte, die europäische Hersteller unterbieten. Kritisch bleibt, dass mehr Klimatisierung ohne saubere Energie den Klimawandel weiter verschärfen kann. Weitere Top-Themen sind der ukrainische Machtkampf zwischen Verteidigungsminister Fedorow und Militärchef Syrskyj, bei dem Präsident Selenskyj dem alten Führungsstil folgte, Finnlands Abkehr vom Ottawa-Landminenabkommen zur Grenzsicherung gegen Russland, der deutsch-französische Gipfel in Bensberg, US-Luftangriffe auf den Iran, das Genoa-Urteil, die Forderung nach Ende deutscher Grenzkontrollen, der Munitionsbrand im Müritz-Nationalpark, ein Aktionsplan gegen Steuerhinterziehung, steigende E-Scooter-Unfälle sowie der erfolgreiche Brückenschluss der A7 bei Rader. Der Steueraktionsplan klingt vielversprechend, doch konkrete Gesetze, Finanzierung und Behördenzusammenarbeit stehen noch aus.

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📜 Transkript

Und jetzt das heute Journal mit Hanna Zimmermann und Anne [musik] Gellineek. Guten Abend. Das Lüften ist eine deutsche Tugend. Ja, fast eine Wissenschaft für sich. Richtig lüften können eigentlich nur wir Deutsche. Jetzt aber in den häufiger werdenden Hitzeperioden stößt der Luftzug bei der Kühlung an seine Grenzen. Also doch eine Klimaanlage. Klimatisierte Räume gelten in Deutschland bisher als unnötig, ungesund und als pure Energieverschwendung und manche betrachten die Kühlung als Kapitulation vor dem Kampf gegen die Erderwärmung. Damit allerdings scheint jetzt Schluss zu sein. Die Aircondition erlebt einen rasanten Imagewechsel und einen riesen Aufschung. Tadeus Parade berichtet. Endlich Kühlung in Aussicht. Bislang kamen die Räume dieser Bielefelder Steuerkanzlei noch ohne künstliche Kälte aus. Nun aber geht es nicht mehr ohne. Künftig wird eine fest verbaute sogenannte Split Klimaanlage, also ein Kühlgerät, das außen und innen fest verbaut ist, in der Decke für kühle und angenehme Temperaturen sorgen. Wir haben einfach in den letzten Jahren gemerkt, dass die Spitzen in den Temperaturen immer höher wurden und somit haben wir uns bereits letztes Jahr entschieden zu sagen, wir müssen tätig werden und da wir im Bestandsbau sind, kam halt nur so eine Splitklimaanlage in Betracht. Kein Einzelfall, denn der Ruf nach Klimaanlagen wird immer lauter. Vor allem an Orten wie Schulen, Pflegeheimen oder Kliniken stellt sich die Frage, ob ohne künstlich erzeugte Kälte ein Alltag überhaupt noch möglich ist. Viele dieser Bauten stammen aus einer Zeit, als das offene Fenster noch zum Kühlen reichte. Wir sind klassisch ja ein Land, was auf Heizungstechnik ausgelegt ist. Das heißt, Kühlung hat bei uns nie eine große Rolle gespielt. Insofern sind weder die Gebäude noch die Gebäudetechnik in vielen Fällen auf Kühlung ausgelegt. Diese Bestandsbauten nachträglich mit Klimaanlagen auszustatten ist technisch gesehen kein Problem. Die Klimasplitanlagen sind in dem Kontext die schnellste und auch die kostengünstigste Lösung, die Raumtemperaturen abzusenken und auch die Raumluft zu entfeuchten. Obwohl Klimaanlagen zu den wirksamen Maßnahmen zum Schutz vor extremer Hitze zählen, stehen sie in den aktuellen Hitzeschutzkonzepten von Bundland und Kommunen nicht an vorderer Stelle. Es gibt baurechtliche und finanzielle Hürden und eine historisch gewachsene Skepsis, denn mit Beginn der Ökobewegung bekommt die Klimaanlage in Deutschland ein Negativimage. Sie gilt als das Symbol für Energieverschwendung und Klimasinde. Dann gibt's einen anderen Grund. Das ist, ich sag mal, die Technikgläubigkeit der 60er Jahre, wo man ja mit hohem Energieüberschuss Gebäude konzipiert halt, die rund um die Uhr belüftet werden mussten. Ob kalt oder warm war, egal. Und das hat dann zurfolge gehabt, dass es als Gegenbewegung vielleicht ebenso radikale Gegenbewegung gab, wo man gesagt hat, ja, das ist ja alles technisch nur motiviert und zu hoher Energieverbrauch. Wir wollen eigentlich ohne Haustechnik möglich auskommen. Doch mit den extremen Temperaturen beführten selbst die Kritiker von ein den Einsatz künstlicher Kälte, auch weil sich die Voraussetzungen geändert haben. Moderne Anlagen gelten als effizienter, arbeiten mit klimafreundlicheren Kühlmitteln als früher und können mit CO2 neutralem Solarstrom betrieben werden. Maßnahmen wie Verschattung und Begrünung wird die Klimaanlage nicht ersetzen, aber aus dem Symbol der Energieverschwendung könnte ein wichtiger Baustand werden für zeitgemäßen Hitzeschutz in unseren Städten. Der Run auf Klimageräte ist also in vollem Gange und wie so oft bietet das chinesische Modell eine preiswerte Alternative zur europäischen Klimaanlage. Hälte Made in China als neuer Exportschlager für die schwitzenden Europäer und es droht das immer gleiche Szenario. Die Volksrepublik unterbietet die europäische Konkurrenz mit billigerer Massenware und europäische Hersteller können kaum mithalten. Unterdessen machen sich chinesische Staatsmedien schon lustig. Während Europa noch nachdenke, ob die Klimaanlage gut oder schlecht sei, sehnten sich europäische Bürger nach chinesischer Kälte. Elisabeth Schmidt berichtet aus Peking. So sehen typische Häuserwände in Chinas Städten aus. Klimaanlage an Klimaanlage. Schön sind sie vielleicht nicht, aber für viele eine Notwendigkeit. Auch hier in Peking werden die Sommer immer heißer. Temperaturen um die 40° Wochenlang. Hitzehilfe für Europa. So versteht die Firma Ha das, was allein an diesem einzigen Tag hier in Tingdau aus China vom Band rollt. 700 Klimaanlagen, die Sie speziell für Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien produzieren. Sie erfüllen lokale Zulassungsvorschriften wie die CE Kennzeichnung und Umweltauflagen. Wir haben in Europa Produkte eingeführt mit umweltfreundlicher Verpackung und Kältemittel. Hersteller Haer, der in den 80er Jahren ein Joint Venture mit dem Deutschen Kühlschrankhersteller Lieb herführte und heute ein Weltkonzern ist, hat den deutschen Markt genau studiert. Bohren oder bauliche Veränderungen ohne Genehmigung kaum möglich. Mobile Klimageräte sein deshalb sehr beliebt. Auch teure Montagekosten will die Firma drücken. Wir haben die Wandbefestigung vereinfacht. Gebrauchsanleitung nicht nötig. Der Monteur spart 50% Zeit. Besonders jetzt in der Hitzezeit im Sommer ist das gut, denn Zeit ist Geld. Chinesische Hersteller verkauften dieses Jahr in der EU 40% mehr Klimaanlagen als im Vorjahr. Melden Pekings Staatsmedien. Geräte made in China sind oft deutlich günstiger als die bekannter europäischer Hersteller. Gefalt wird auch an Klimaanlagen, die Strom direkt von der Photovoltaikanlage auf dem Hausdach beziehen können. Solange wir unsere Energiegewinnung nicht transformieren, verschärfen Klimaanlagen das Problem noch. Wir stoßen mehr Treibhausgase aus, die auf lange Sicht Hitzewellen noch heftiger machen. Immer heißere sommerheftige Taifune und Überflutungen wie diesen Juli in China. Auch die Volksrepublik leidet unter dem Klimawandel. Selbst an diesem wolkenbedeckten Strandtag in Tingdau fallen die vielen Menschen in Sonnenschutzkleidung auf, eingehüllt von Kopf bis Fuß. Ich habe Angst, dass meine Haut dunkel wird, aber es ist wirklich ziemlich heiß drunter. Für mich geht die Gesundheit vor. Ich habe Angst vor Sonnenbrand. Die Ozonschicht ist geschädigt und die UV-Strahlung sehr stark. Kein Land der Erde baut erneuerbare zurzeit so rasant aus wie China. Noch stammt der größte Anteil der Stromerzeugung in China aber aus der Kohle. Doch es besteht Hoffnung, dass die vielen Klimaanlagen an Chinas Häuserfassaden irgendwann einmal mit grünem Strom laufen. Es ist bemerkenswert, dass in der Ukraine, die auch in dieser Nacht von russischen Drohnen und Raketen angegriffen wurde, Menschen mitten im Krieg auf die Straße gehen und demonstrieren. Der Grund für die Unruhe ist die Regierungsumbildung, die Präsident Selenski vor ein paar Tagen angekündigt und die sich inzwischen zu einem echten Machtkampf ausgewachsen hat. Ein Machtkampf zwischen dem nun mehr entlassenen Verteidigungsminister Michael Fderov und dem Chef des ukrainischen Militärs Alexander Sirski. Mittendrin der ukrainische Präsident, der sich zwischen dem jungen modernen Minister und dem erfahrenen, aber streng hierarchisch agierenden Militär entscheiden musste. Selenski wählte Letzteren und trennte sich vom Verteidigungsminister, was jetzt zu Protesten führt. Nils Muni berichtet: "I Chor rufen sie in Kiev einen Namen. Hunderte sind gekommen, um gegen den Regierungsumbau zu protestieren, besonders gegen die Entlassung des beliebten Verteidigungsministers. Er hat in nur sechs Monaten bewiesen, dass man den Sieg bereits riechen und schmecken konnte. Und plötzlich trifft der Präsident aus heiterem Himmel eine solche Entscheidung und deshalb bin ich hier. Ich bin mit seiner Entscheidung nicht einverstanden. Federow war erst ein halbes Jahr im Amt. In dieser Zeit aber gelangen der Ukraine einige militärische Erfolge im Kampf gegen Russland, die viele direkt auf ihn zurückführen. Doch anscheinend gab es erhebliche Differenzen zwischen ihm und dem Armeechef Sirski. ein Konflikt, den Feldrauf heute hervorhebt. Wir sind auf die Tatsache gestoßen, dass alle von uns vorgeschlagenen Initiativen mittlerweile blockiert werden und Sirski ist angesichts all der Probleme, die wir heute besprochen haben, nicht bereit offen von Angesicht zu Angesicht über diese Themen zu sprechen. Er ist zwar bereit persönlich an Treffen teilzunehmen, aber nur um Intrigen zu spinnen. Bei einem Besuch des britischen Premiers sieht auch Selenski sich gezwungen, Stellung zu nehmen. Um ehrlich zu sein, sollte der Präsident in einer solchen Situation während des Krieges eigentlich keine Partei ergreifen. Ich würde mir wirklich Einheit wünschen. Die beiden Seiten haben jedoch keine gefunden. Das ukrainische Parlament bestätigt heute den neuen Premierminister Koretzki. Bisher war er Chef eines staatlichen Energieunternehmens. Auch eine Reihe neuer und vorheriger Minister werden bestätigt. Entgegen der Wünsche der Protestierenden schlägt Selenski am Abend den bisherigen Leiter des Inlandsgeheimdienstes als Verteidigungsminister vor. Fragen wir nach bei unserer Reporterin in der Ukraine bei Anne Brül in LVIV. Anne, worum geht's in diesem Machtkampf zwischen dem doch ziemlich erfolgreichen Verteidigungsminister und dem Armeechef? Da stoßen im Grunde total verschiedene Auffassungen aufeinander. Hier in der Ukraine spricht man auch schon von einem Kampf jung gegen alt. Federov 35 Jung, der aber schon 6 Jahre als Minister im Kabinett war, lange zuständig für Digitalisierung, eine App initiiert hat, die fast alle Behördengänge hier im Land überflüssig macht. Und diese Digitalisierung, die hat er auch im Militär vorangetrieben mit äh modernen Bodenrobotern, mit Kampfdrohnen von großer Reichweite, mit der die Ukraine erfolgreich ist. Aber Fedorov, der denkt Krieg anders. Als Verteidigungsminister hatte eine Plattform entwickelt, über die Soldaten Ausrüstung, aber auch Waffen direkt bestellen können für sich persönlich, damit alte Systeme umgehen, von denen viele sagen, dass sie auch anfällig für Korruption waren. Und dagegen steht dann Sirski, der Oberbefehlshaber, ein Militär alter Schule, der in Moskau ausgebildet wurde und der seine militärischen Erfolge sicherlich erreicht hat, die Verteidigung von Kiev am Anfang des Krieges, die Ruckeroberung von Gebieten rund um die Hauptstadt in Harkiv, aber eben mit konventioneller Kriegsführung. Und dass dieser Machtkampf der beiden jetzt so offen ausgetragen wird, das schadet im Grunde genommen allen dem Land, aber eben auch ganz besonders Präsident Selenski. Danke Anne für diese Erklärung. Danke nach Liv. Die Ukraine verteidigt sich seit über vier Jahren mühsam gegen die fortwährenden Angriffe Russlands. Ein Abwehrkampf, aus dem weiterer russischer Nachbar Finnland seine Schlüsse gezogen hat. Finnland teilt eine über 1300 km lange Grenze mit Russland, die kaum lückenlos zu schützen ist und geht deshalb einen neuen, nicht unumstrittenen Weg. Andreas Kühnast hat Außenminister Johann Wadefu auf einer Reise ins finnisch-russische Grenzgebiet nach Walima begleitet. Der Oberstleutnant der Reserve Johann Wadefu trifft auf einem Übungsplatz im Osten Finnlands auf ein dutzend ziemlich erschöpfte Reserveoffiziersanwärter und hat natürlich einen Tipp dabei. Wenn ihr denkt, ihr seid an eure Grenze gekommen, könnt ihr immer noch 30% weiter. Ist die Wahrheit. Grenzen sind das Thema bei Wadefus Reise durch ein sich veränderndes Finnland, das sich bedroht fühlt, bedroht als früher, bedrohter als Deutschland. So gepanzert, wie es nur geht, nähert sich der deutsche Außenminister der geographischen Linie, die wieder zum eisernen Vorhang wird. Finnlands Grenze zu Russland ist länger [räuspern] als die aller anderen NATO zusammen. Und nachdem Russland zuletzt Migranten als Waffe eingesetzt hat, soll keiner mehr durch. Kein Mensch, kein Tier und nichts, was Tier oder Mensch tragen kann. Und trotzdem stellt kaum jemand hier diese grundsätzliche Entscheidung in Frage, denn die Menschen wissen, Sicherheit ist die Voraussetzung für Wohlstand nicht umgekehrt. Weil Finnland nicht die ganzen 1340 Grenzkilometer mit einem Zaun absperren kann, wollen die Streitkräfte Landminen beschaffen und sie im Kriegsfall verlegen. Außenministerin Waltonen verteidigt den Austritt Finnlands aus dem Landminenabkommen von Ottawa. Auch Polen und die baltischen Staaten kehren zu den geächteten Sprengkörpern zurück und auf die Frage, ob das finnische Militär schon damit begonnen hat ähm Landminen zu erwerben, äh es geht eher darum, dass man diese Fabriken vielleicht neu aufbauen muss, weil alle Länder haben ja gedacht, dass wir die nicht mehr brauchen. Der Gast aus Deutschland will Finnlands Entscheidung weder kritisieren noch verteidigen. sei nicht richtig als Oberlehrer aufzutreten. Ein Fitnessstudio, ein Kinderspielplatz, ein Hockeyfeld. So nutzt Helsinki den größten Bunker der Stadt, die Zivilschutzanlage Merihaka, 20 m unter dem Stadtzentrum. Deutschland müsse völlig umdenken, sagt Wadefu, als er das sieht. Bei mir fehlt einfach dieses Denken, dieses automatische Denken, was glaube ich hier nie verloren gegangen ist. Nee, also seit dem Zweiten Weltkrieg nicht. Finnland baut Bunker, Finnland verlegt Minen, Finnland fühlt sich bedroht und Deutschland nicht. Und dann noch dieser Hinweis in unserem frisch aufgezeichneten Heutejournal Podcast sprechen Host Philip Wortmann und ich mit der Iranexpertin Diba Mirsai und dem CDU Außenpolitiker Roderich Kiesewetter über die Todesdrohung des Iran gegen westliche Politiker, unter anderem auch gegen den deutschen Bundeskanzler zu hören überall dort, wo es Podcasts gibt. Und hier geht's weiter mit allem, was heute sonst noch wichtig war und dazu gehört ein deutsch-französisches Abendessen. Bundeskanzler März und Frankreichspräsident Macron haben sich am Abend zu Gesprächen auf Schloss Bensberg bei Köln getroffen, um den deutsch-französischen Ministerrat morgen vorzubereiten. Die großen Themen seien Wirtschafts, aber auch Sicherheits und Verteidigungspolitik, erklärte Bundeskanzler März. Präsident Macron betonte, es gehe darum, Kräfte zu vereinen und sprach von einem strategischen Erwachen Europas. Das US-Mitär hat am Abend nach eigenen Angaben eine erneute Angriffswelle gegen Iran gestartet. Es handelt sich dabei um die sechste Nacht in Folge. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten Irans weiter zu schwächen. Iran hatte seinerseits am frühen Morgen Ziele in der Golfregion angegriffen. Auch Jordanien meldete erneut iranischen Beschuss. Knapp 8 Jahre nach dem Einsturz der Morandbrücke in Genoa ist der frühere Chef der des Autobahnbetreibers zu 12 Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht verhängte insgesamt gegen 32 Angeklagte. Gefängnisstrafen. Die Vorteilungen erfolgten unter anderem wegen fahlässiger Tötung, mangelhafter Wartung und Urkundenfälschung. Die vielbefahrende Borandi Brücke war im August 2018 auf einer Strecke von 200 m zusammengebrochen. 43 Menschen kamen dabei ums Leben. EU-Migrationskommissar Brunner hat erneut ein Ende der Grenzkontrollen in Deutschland gefordert. Er begründete seine Forderungen mit der sinkenden Zahl illegaler Grenzübertritte. Zudem würden die EU-Außengrenzen durch den neuen Asylpakt besser geschützt. Deshalb sei es an der Zeit, die innereuropäischen Grenzkontrollen schrittweise abzubauen. Diese sind nach EU-Reusnahmefällen und zeitlich befristet zulässig. Der Großbrand im Mritz Nationalpark in Mecklenburg Vorpermann hat sich weiter ausgedehnt. Nach Angaben des Landkreises sind inzwischen knapp 320 Hektar betroffen. Eine Fläche so groß wie 445 Fußballfelder. Der Brand war am Montag auf dem Gebiet eines früheren Truppenübungsplatzes gemeldet worden. Weil das Gelände mit Altmunition belastet ist, kann die Feuerwehr nicht unmittelbar an den Brand heran und versucht stattdessen das Feuer aus der Distanz einzudämmen. Die Bundeswehr unterstützt den Einsatz mit Hubschraubern. Dass der schwarzroten Koalition Geld fehlt, hat sich herumgesprochen. Wir berichten seit Monaten über Sparvorschläge im Gesundheitssteuer oder Rentensystem. Da würden 100 Milliarden Euro mehr schon helfen. So viel Geld geht nämlich geschätzt dem Staat jährlich durch nicht gezahlte Steuern durch die Lappen. [räuspern] Das geht vom großelegten Betrug bis zum kleinen Handwerker, der nur Barzahlung akzeptiert. Finanzminister Klingball von der SPD hat in Berlin einen Plan vorgelegt, der den Hinterziehern das Handwerk legen soll. Anselm Stern berichtet: "Geschätzt 100 Milliarden Euro sollen dem deutschen Staat jährlich verloren gehen. Unter anderem auch, weil Steuerbetrüger unentdeckt bleiben. Eine grobe Expertenschätzung genau weiß es niemand. Schwierig und kompliziert ist auch der Kampf gegen den Betrug. Diese Steuerfrage aber sei, so heißt es heute in Berlin, vor allem eine Frage der Gerechtigkeit. Die Ehrlichen an unserer Gesellschaft dürfen nicht die dummen sein. Es geht für mich um Gerechtigkeit. Die wenigen, die betrügen, schaden allen, die ehrlich ihre Steuern zahlen und das macht auch den fairen Wettbewerb zwischen Unternehmen kaputt. Im Mittelpunkt des neuen Aktionsplans der Zoll. 1500 neue Stellen soll es geben, ein Zentrum gegen Steuer und Finanzkriminalität geschaffen werden, etwa für die Koordination zwischen Bund und Ländern dringend nötig, sagen Experten. Wenn das dazu führt, dass die Schlachtkraft erhöht wird, ist das das derale zentrale Faktor. Es geht bei Kriminalität vor allen Dingen ums Entdeckungsrisiko und das war bisher bei den großen Fällen viel zu gering. Das habe ich selber, ich war ja früher Staatsanwältin in dem Bereich auch in vielen E-Mails lesen können, dass ja die Täter gedacht da, mach in Deutschland da werden können wir gut zuschlagen, dass die die werden uns einfach nicht entdecken. In der Umsetzung ist die große Herausforderung unterschiedliche Behörden aus unterschiedlichen Ministern Ministerien an einen Tisch zu bringen, also Polizei, Zoll und Steuerverhandlung. Neben mehr Behördenzusammenarbeit soll es in der Zukunft die Straffreiheit bei einer Selbstanzeige in derzeitigen Form nicht mehr geben. Außerdem härtere Strafen bei besonders schwerer Steuerhinterziehung, eine Registrierkassenpflicht für Unternehmen ab 100.000 1000 € Jahresumsatz und Belege sollen 15 statt 10 Jahre aufbewahrt werden müssen. Unser Rechtsstaat lebt davon, dass die Bürgerinnen und Bürger in ihn vertrauen. Und für dieses Vertrauen ist eines entscheidend: Bürgerinnen und Bürger müssen sich darauf verlassen können, dass Regeln für alle gelten. Und genau dieses Vertrauen greift Steuerkriminalität an. Streuerkriminalität ist keine Kriminalität der kleinen Leute. Steuerbetrug, Geldwäsche, der Aktionsplan ein erster Anfang. Das Ziel mehr erfolgreiche Ermittlungen und dann Rattien, wie etwa hier anfang des Jahres gegen Nagelstudios in Deutschland. Wann die vielen Maßnahmen umgesetzt sein sollen und wie viel mehr Geld dann dadurch tatsächlich im Haushalt des Bundesfinanzministers landen könnte, blieb heute offen. Das wollen wir einordnen mit Stepanie Barrett aus unserem Wirtschaftsteam. Stepanie, wie ist dieser Aktionsplan zu bewerten? Kann er wirklich die Wände bringen im Kampf gegen Steuerkriminalität? Also, es gibt wirklich viel Lob für den Aktionsplan. vor allem Steuerfahrende erklären. Vieles, was man schon lange gefordert habe, finde sich auch tatsächlich in den Plänen wieder. Insbesondere die zentrale Ermittlungseinheit auf Bundesebene sei wirklich ein Gamechanger. Zoll Steuerfahndung und Polizei in einer Hand zu bündeln, um Geldwäsche und Steuerkriminalität zu ermitteln. Das ist wirklich neu, denn bislang kochte ja jede Behörde ihr eigenes Süppchen und diese Lücke will man jetzt schließen. Mit modernster Datenanalyse ausgestattet dürfte diese Einheit nicht nur Abschreckungspotenzial entfalten. Es dürften dann auch wirklich große Fische von Steuerbetrug ins Netz gehen, was dem Haushalt auch deutlich mehr Geld in die Kassen spülen könnte. Jetzt geht es um die Umsetzung. Gibt es da noch Hürden? Ja, darauf kommt es jetzt an, wie schnell lässt sich das Ganze in fertige Gesetzesentwürfe gießen, denn aktuell handelt es sich noch um ein Maßnahmenpapier und ein guter Plan in der Schublade fängt noch keinen Betrüger, wie es die Steuergewerkschaft heute ausdrückte. Wirklich konkret ist bislang nur die zentrale Ermittlungsstelle, die allerdings noch im August im Bundeskabinett verabschiedet werden soll. Dann müssen Staatsanwaltschaften und Steuerverhandlungen noch massiv aufrüsten. Dazu braucht es die freigabe der nötigen Bundesmittel. Aber der erste Schritt ist jetzt getan und die Note in den Haushaltskassen wird den Umsetzungsprozess vielleicht doch noch beschleunigen. Vielen Dank, Stefanie, für deine Einordnung. Und es gibt eine aktuelle Unwetterwarnung des deutschen Wetterdienstes vor schwerem Gewitter in Teilen von Bayern. Die Zahl der schweren Unfälle mit E-Soootern ist deutlich gestiegen. Laut dem Statistischen Bundesamt registrierte die Polizei im vergangenen Jahr rund Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden. Das sind etwa 38% mehr als 2024. Mehr als die Hälfte der Verunglückten war dabei jünger als 25 Jahre. Insgesamt 38 Menschen kamen ums Leben. Häufigste Unfallursache bei den E-Suter Fahrern war laut den Statistikern das falsche Benutzen von Fahrbahn oder Gehwegen. Auch eine Brücke kommt mal an ihr Lebensende. Das musste Deutschland an vielen Stellen in den letzten Jahren erfahren. Im Rhein meingebiet auf der A45 bei Lüdenscheid oder kürzlich bei der Vollsperrung der Nordbrücke bei Bonn. Viele Brücken sind Boomer. Sie wurden in den 60er Jahren gebaut. Doch der heftige Schwerlastverkehr hat sie schneller altern. Umso schöner ist die Geschichte, die wir Ihnen jetzt erzählen. Der neu Neubau einer Brücke der A7, einer der wichtigsten Nordsüdverbindungen Deutschlands, wird nämlich frist gerecht fertig, bevor die alte Brücke wegen Altersschwäche gesperrt wird und das obwohl einige wenige Zentimeter Überfolg oder Misserfolg dieses Projektes entscheiden. Henner Hebestreit und Leon Kerner berichten. Wer nach Skandinavien fährt oder zwischen Süld und den halligen Urlaub an der Nordsee machen möchte, kennt diese Brücke mit ihrer spektakulären Aussicht. Zwischen Hamburg und der dänischen Grenze bei Flensburg überquert die A7 hier den Nordostseekanal. Aber 54 Jahre nach ihrer Eröffnung ist die Brücke verschlissen. Der Neubau direkt daneben soll sie zum Jahresende ersetzen. Die Raderhochbrücke ist natürlich der Rückrad der Jüdlandrote, also das heißt, der hat für ganz Skandinavien Bedeutung, natürlich für Norddeutschland. Ich glaube, es hat aber auch noch einen ganz anderen Bedeutung, nämlich, dass man sehen kann, dass in Deutschland tatsächlich auch Großprojekte gelingen können. Damit die Brücke auch wirklich gelingt, muss dieses Teil da hoch. Es wiegt 1250 Tonnen, keine Kleinigkeit, was sich die Brückenbauer vorgenommen haben. Wir sind seit über 3 Jahren am bauen und haben die Brücke 1000 m vom Norden und 300 m vom Süden schon fertig und es fehlen jetzt noch 118 m überm Kanal. Wir wollen jetzt die Ernte einfahren und dazu muss man das Teil erstmal zur Brücke schaffen. Allein das Verladen auf einem Ponton und der rund 5 km lange Transport von Renburg zur Baustelle ist eine Herausforderung. Das Anheben des Brückenteils ein Spektakel für Ingenieure und Anwohner. Die letzten Wochen hat man das schon so in der Umgebung gemerkt, dass viele darauf hinarbeiten oder hinfiebern. Und das war Gesprächsthema Nummer 1. Als dann kurz nach Sonnenuntergang das Hebemanöver startet und sich das Brückenteil vom Ponton löst, spürt man die Erleichterung bei den Ingenieuren. Das Brückengewicht ist von dem Krakarm und von den Pfeilern übernommen worden und hängt jetzt an der Brücke, da wo es hingehört. Und das ja ist der Beweis, dass bisher alles richtig gemacht worden ist. Mit 5 bis 7 m pro Stunde schwebt das Brückenelement der Lücke entgegen und passt am Ende fast ganz hinein. Die Mythenexperten müssen in 50 m Höhe noch mal ran. Da muss noch mal ein Stück von dem Blech weggeschnitten werden. Das tut der Brücke überhaupt nicht weh. Ja, das wird schön ordentlich gemacht, damit man hinterher die beiden Schnittufer wieder zusammen schweißen kann. Der nächtliche Brückenschluss hat also im großen und ganzen geklappt. Da, wo sich wegen der sommerlichen Hitze das Material zu arg ausgedehnt hat, machen es die Schweißer schlussendlich passend. Ist doch schön, wenn mal was klappt. Das war's von uns. Wir empfehlen Ihnen jetzt Majbrit Ilner zum Thema Gesundheit nach Kassenlage sparen, bis kein Arzt kommt. Mit dabei ist Gesundheitsministerin Nina Warken von der CDU, Ricarda Lang von den Grünen und der SPD Europa Abgeordnete Bernt Lange. Ja, und gegen 0:40 Uhr meldet sich dann hier an dieser Stelle Christopher Wermann mit unserem heute Journal Update. Uns gibt's morgen wieder. Wenn Sie mögen, haben Sie einen angenehmen Abend. Tschüss. Und wir schauen jetzt auf die Gewitter, die herangezogen sind und zwar zum einen aus der Schweiz heraus und zum anderen auch aus Frankreich. Sie sehen an den gelben Punkten die einzelnen Blitze und sie sehen sehr gut, wie jetzt im Laufe des Abends diese Gewitter zueinander gewachsen sind. Sie sehen hier einen richtigen Bogen, der reicht so vom Saalon vom südlichen Rheinlandpfalz bis in Richtung Algu. Und sie sehen auch, dass diese Gewitter jetzt langsam weniger werden. Sie sehen, die Blitzentladungen sind weniger zahlreich als noch vor 3 Stunden. Aber die Gewitter gab es nicht nur in Süddeutschland, sondern einige auch weiter im Norden. Hier z.B. in Niedersachsen und einige Gewitter ziehen jetzt auf die Ostsee raus. Heute Nacht erwarten uns dann also noch mal kräftige Gewitter hier in Süddeutschland, die immer weniger werden und die Temperaturen sinken auf 20° im Rhein Meingebiet und bis 14° an der Ostsee. Und morgen liegen die Höchstemperaturen zwischen 23° an der Nordsee und 30° hier im Nordosten. Und morgen Vormittag geht's erstmal ruhig los. Das dauert aber nicht lange, denn schon in den Mittagsstunden gibt's neue Schauer und Gewitter. Und bis zum Abend gewittert dann von der Ostsee über die östlichen Mittelgebirge bis zum Oberrein. Und einsig zwischen den ostfriesischen Inseln und dem nördlichen Nordrein-Westfalen haben sie eine Chance vielleicht ganz ohne Regenschauer und Gewitter davon zu kommen. Regenschauer und Gewitter gibt's auch in den nächsten Tagen. Dabei ist es nicht mehr so heiß wie zuletzt. Guten Abend.


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Titel heute journal vom 16.07.2026 Proteste in der Ukraine, Wadephul in Finnland, Kampf gegen Steuerbetrug
Kategorien Nachrichten, BulkNews, ZDFheute Nachrichten
Hinzugefügt 2026-07-17 19:50:50
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