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🔗 https://www.youtube.com/watch?v=pwzSaZUiE7E
🤖 Zusammenfassung
Der TV-Reporter Peter Giesel untersucht in Andalusien und Gibraltar touristische Abzocke. In Málaga entlarvt er ein Fischrestaurant am Marktausgang, das für vier Carabineros (Riesengarnelen) statt marktüblicher 25 €/500g satte 19 € pro Stück verlangt – insgesamt 154 € für eine einfache Mahlzeit. Die Preise waren nicht auf der großen Außentafel, sondern nur winzig auf einer Glasscheibe versteckt. Eine Taperia am Plaza de la Aduana enttäuscht wiederholt mit alterndem Brot, Dosen-Thunfisch und matschiger Paprika, dafür aber überhöhten Getränkepreisen; Giesel warnt eindringlich vor diesem Laden. Als Gegenbeispiel zeigt er eine Einheimischen-Bar mit frischen, großen Tapas-Portionen zum Kantinenpreis.
In Gibraltar fällt Giesel vor der Grenze einem unseriösen „Parkgebühr“-Betrüger für 20 € zum Opfer; echte Polizei stellt das Geld später wieder sicher, der Grenzübertritt ist kostenlos. Ein Zahlungsexperiment zeigt: Euro und Kreditkarte sind praktischer als Gibraltar-Pfund, da Wechselkurs und Rundung beim Bargeld in Pfund teurer ausfallen können.
Fazit: Die Reportage deckt echte, teils kriminelle Touristenfallen auf, bleibt aber theatralisch und subjektiv. Besonders nützlich sind die konkreten Warnhinweise und Alternativtipps.
Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"
📜 Transkript
Andale nach Andalusien. Auch hier bin ich Urlaubsbetrügern auf der Spur, denn ich bin Peter Giesel. Hier liegen zwei Svina Würstchen auf einer weiteren Alter, aber das kannst du nicht essen. Die Festung Alambra ist Weltkulturerbe und war schon vor Jahrhunderten schwer einnehmbar. Auch für mich scheint es keinen Weg hineinzugeben. Wir hätten gern Alambra Tickets. Alambra Tickets komplett ausverkauft. Nichts zu machen. Der weltberühmte Iberico Schinken aus Sevilla. Teuer und eine Delikatesse, also wie gemacht für die Abzockkeule. Ich schmeck den Schinken. Ach du liebe Zeit. Warum verlangen sie den doppelten Preis hier? Tja, das ist die Marke Gebralta. In der britischen Exklave werde ich bereits abgezockt, bevor ich überhaupt die Grenze überschritten habe. Wofür ist das jetzt? Die 20 € eine Gebühr. Betrug. Wir sind abgezockt worden und zwar wirklich was frech. Sie gehen nicht ich. Finito. Achtung abzocke. [musik] Sind wir denn hier im falschen Film? Sind wir in Rom? Na, das ist schon römisch, was wir hier sehen. Die Römer waren hier, die Mauren waren hier, wir Deutschen sowieso, weil wir sind an der Costa der Soll, wir sind in Malaga. When we, ich freue mich Sie mitzunehmen, tief in den Süden Spaniens nach Andalusien. Nicht nur historisch hat Malaga einiges zu bieten, vor allem kulinarisch. Ich verspreche Ihnen, ich zeig Ihnen in dieser Sendung, wo es wirklich gute Tappers gibt und noch viel mehr. Auf geht's. ein paar Tage in Malaga. Die Hafenstadt ist eine der ältesten Europas. 800 vor Christus von Phönizien gegründet. Fischrestaurants prägen heute die ganze Altstadt. Überall gibt es Carabieros, rote Riesengarnelen für um die 25 € für das halbe Kilogramm. In Deutschland kosten sie das Dreifache. Also ab in den Fischmarkt. Und ich bin sauer. Ich bin wirklich sauer, dass wir mit meinem Crew zusammen ein Hotel haben. Am liebsten hätte ich eine Ferienwohnung mit einer großen Küche und würde diesen ganzen Stand hier leer kaufen und heute so richtig Meeresfrüchte für alle satt machen. Bei den Preisen. Wie kommt so aufs Preisniveau einer Currywurst? Das Schöne ist, direkt hier im Markt sind Restaurants, wo man das Frische, was es hier gibt, gleich gekocht essen kann. Gut, der Preis wird natürlich dann ein bisschen anders sein als hier frisch, aber trotzdem bei dem Niveau ist es alle mal preiswert. Mich muss man bei sowieso nicht zweimal bitten, deswegen geht es sofort ins nächste Restaurant. Ganz frisch draußen auf der Marktterrasse. Hier schon mal die Getränke. Ich hab das Schild gesehen mit Langostino Jumbo und Carabinier. Dre vier. Okay. Und Carabinero. Wie viele? Vier. Hättet ihr gerne noch einen Salat oder Kartoffeln dazu? Ein Salat zum Teilen? Gerne. Die sind schon aus dem Markt hier, ne? Ja. Eine Karte mit Preisen gibt es hier im Markttrestaurant [musik] nicht. Brauche ich auch nicht, denn ich habe ja die Preise draußen in den Gassen gesehen. 25 € für 500 g Karabineros. Genauso willst du es halt haben. Frisch aus dem Markt, auf dem Markt gegessen und zwar einmal Jumbo Prze sind Riesengarnelen mein lieber. Ja, die Kosten da drin ist n im Vergleich zu Deutschland, wo man sich das eigentlich nicht leisten kann. Und jetzt kommt die Carabineros. Das sind große rote Schrims. Das ist eine eine Delikatesse. Frisch aus dem Markt auf dem Tisch. So, der Avocadosalat. Ich bringe noch zwei Teller. Das ist für uns, ne? Danke schön. Kinder, also das gibt, das kannen wir uns nirgendwo leisten. Außer hier machen wir uns hier nichts vor. Wir landen hier bestimmt, komm sein wir ehrlich, bei 50 € das kann schon sein, aber in Deutschland bist du da beim Vielfach und so frisch und vom Markt gibt's halt nirgendwo. Schau mal bitte, wirklich, das ist so toll. Das ist so toll. Dieses knappe Pfund Carabineros auf unseren Tellern sollte deutlich weniger als 50 € kosten, denn so viel zahlt man ja bei den Restaurants rund um den Markt, den anderen. Toll. Also, ich bin ganz froh, dass wir diese Carabineros essen, weil das scheint wirklich der Hit hier im Laden zu sein. Hier gerade hinter mir hat es auch wieder angeboten. Alles frisch, alles von hier. Du, da haben wir das richtige äh äh ausgewählt. Lass uns zahlen. Ha! So, das waren bei euch vier Jumbus und vier Carabinieros und der Salateros sie. Wie viel kosten denn die Carabineros? Die kosten 19. Ah, 19 € pro Stück. Pro Stück. Ja. Das ist [gelächter] das steht da aber nicht. Ja, aber in der Karte war kein Platz mehr auf der Tafel oder? Ich spreche kaum Englisch. Ich meinte, dass ihr wohl keinen Platz mehr für den Preis habt für die Lagustinus und die Carabineros. Aber in der Karte steht's doch. Er sagt in der Speisekarte steht drin, aber die haben wir gar nicht bekommen. Ja, die Speisekarte haben wir nicht bekommen. Du bist ja lustig. Okay, danke. Aber schreibt den Preis mal dort drauf. Ich sag's den Manager. Okay. Ja, so ein kleiner Fehler. Ach mein Gott, wir haben vergessen, die Preise auf die Tafel zu schreiben. Wie kann das denn sein? Was für ein Betriebsunfall, meine Lieben. Wir sind hier insgesamt 154 € losgeworden. Ziehen wir mal den Preis der Biere ab. sind immer noch 145 für eine halbe Tomate und eine viertel Avocado für 11 € und diese berühmten Carabineros kosten gleich mal 76 € zusammen. Das sind 19 € pro Stück. Das das ist wirklich abzocke da muss ich mich wirklich festhalten. Ich dachte, wir würden jetzt hier preiswert und gut essen. Wir haben gut und Schweineteuer gegessen. Du komm l kurz mal ein Stück zurückgehen und das noch mal nachvollziehen, was hier gerade passiert ist. Siehst du? Und hier siehst du es. Hier siehst du es. Hier siehst es hier hier. Alles ist ausgepreist, nur das w wir hatten nicht, ne? Die Garabineros und die Lagostinus gibt's quasi umsonst. Schau schau schau und hier steht schon die Schlange der die warten ist wirklich so. Dachte wir hätten irgendwie die falsche Rechnung bekommen. Das ist wirklich so. Die Leute stehen da an, sehen die Preise nicht. Auf der Tafel stehen sie nicht drauf. Du bestellst eine Sache, von der du ausgehst, dass es nicht teuer ist und dann geht's los. Ding, ding, ding, ding, ding. 19 € das Stück und dann wirst du arm. Satt, aber arm. St mal auf. Komm mal. Schau mal. Schau mal hier ganz klein ganz unten. Das sieht bloß kein Mensch. Das sieht kein Mensch. Du gehst ja von draußen rein und denkst, ja super, die Preise können nicht so hoch sein. 150 € für das, was wir da gerade hatten. Das kriege ich auch im Ritzkarten in London. Nur auf dieser Glasscheibe. Ganz ganz klein. Halb durchsichtig. Ja, super. Halb durchsichtig. Da steht's Andre. Ganz kurz. Tut mir noch den Gefallen und schreibt die Preise auch da draußen hin. Schau, das hier unten ist super winzig und draußen steht gar nichts. Aber draußen auf den Servjet steht's doch. Das ist die Karte. Ach so. Aber auf der großen Tafel steht gar nichts. Äh bringt das mal in Ordnung. Okay, versprochen, versprochen. [gelächter] Schnell weiter, schnell weiter im Geschäft. Die nächsten Kunden warten schon. Zack, zack, zack, zack, zack. Natürlich schreibst du über deine Preise rauf, ob drin oder draußen. Transparen muss es auch in Spanien sein. So ist es reine Abzocke. Come on, don't do it. Noch mal. Quer durch Managas Altstadt schreiben fast alle Restaurants ihre Preise groß und lesbar in die Speisekarten und auf die Tafeln im Außenbereich. Ein halbes Kilo Carabineros kostet dort meistens um die 25 €. Anders bei dem kleinen Restaurant am Marktausgang. Dort kostet eine einzelne Riesengarnäele 19 €. Auf das halbe Kilo gerechnet sind das fast 50 €. Ma doch ganz einfach. Gehen Sie, wenn Sie hier im Malager sind, über diesen Fischmarkt, wenn Sie eine Ferienwohnung haben, bereiten Sie sich diese Köstlichkeiten zu einem wirklich verschwindend geringen Preis selbst zu. Essen Sie nur nichts da drin, sondern wählen Sie die Restaurants genau vor dem Fischmarkt. Wo haben die wohl ihre Produkte her? Klar, 10 m weiter von da drüben die Preise hier, die Stimmen bei der Bar im Fischmarkt ist es wirklich von vorne bis hinten, ich muss noch mal drauf gucken, um es zu glauben, Abzocke Royal oder wie sie hier sagen würden und Taffer Real gleich an der Grenze zu Gibraltar lauert eine fiese Abzocke und das noch bevor man das Miniland betreten hat. Äh, ich habe Steuer für Ausländer bezahlt. Das ist ein Betrug. Ein Betrug. Hallo, wir sind abgezockt worden und zwar wirklich frech. Hey Kollege, eine Frage. Tapas, die wohl spanischste Versuchung, seitdem es Snacks gibt. Appetithäppchen, die zu Bier oder einem Glas Wein gereicht werden. Also, ich könnte schon zum Frühstück Tappers essen, obwohl jetzt schon nach Mittag ist. Ich liebe diese kleinen Schälchen mit immer irgendwelchen leckeren Häppchen drin, die zu jeder Tageszeit gut schmecken. Er recht hier in Andalusien. Jede dritte Bar in Malaga ist eine Tappas Bar und da kann man sich es wirklich gut schmecken lassen. Warum denken Sie jetzt habe ich eine deutsche Zeitung mitgenommen? Wegen dieser Überschrift Tappers Con wirk. Der Artikel beschäftigt sich mit einer Tappersbar, die im Prinzip ein paar Straßen weiter sich befindet. Und [gelächter] hören Sie bitte mal, wer hier so zitiert wird. Leider das schlechteste Essen, dass ich je in Europa gegessen habe. Vorsicht, Touristen falle und Abzocke. Eher verhunger ich als dort zu essen. Ein Stahl ist noch zu viel. Damit Sie diesen Laden nicht erleben müssen, würde ich ihn für Sie gleich mal besuchen, wenn ich hier fertig bin. Weil eins weiß ich, wie gute Tapper schmecken. Das kann man hier an jeder Straßenecke erleben. Also, wie kann das denn so schlecht sein? Tapers Kirk. Dabei gelten Tappers doch als spanisches Nationalheiligtum. Ein Kult fast schon, der gepflegt und zelebriert wird. Eigentlich mit meinem Team mache ich mich auf den Weg zum besagten Restaurant am Plaza de la Anduana. Man bringt mir die Karte und fragt nach Getränke wünschen. Tapperszeit ist es jetzt. Was wollen Sie trinken? Bitte ein Bier und eine Cola und ein Wasser. Ja, was kost? Was kosten das? Ich darf mal fragen. Also, hier gibt's Hauptspeisen, hier gibt's Toast, hier gibt's Desserts, hier gibt es Tappers, hier gibt es [musik] Salate. Die Getränke, keine Ahnung. Bevor ich die Preisfrage klären kann, stehen die Getränke auch schon auf dem Tisch. Nun gut, also für uns bitte nur Tappers. Wir hätten gerne Schinken, Pimientos den Thunfisch sie. Gracias Grazias Gracias. Na ja, wenigstens sind sie das Brot von vorgestern jetzt auch los. Getoastet. Das ist nicht getoastet, das ist alt. Da kommen sie Tunfisch Schinken. Paprika. und die Würstchen. Also, was haben wir eigentlich bekommen? Das sind so Kartoffelchips und da drunter ist so irgendwie so eine Paprika. Dann haben wir hier vier Scheiben Ramon, also Schinken bekommen und so ein Hauch von Thunfisch. Und hier liegen zwei Sowina Würstchen auf einer weiteren, ich glaub Alter Scheibe Brot wollte ich sagen und der Thunfisch aus der Dose. Also unter uns Tapas ist echt was anderes. Matschige Paprika, ranziger Thunfisch, trockene Würstchen auf Brot, dass ich nicht mal Enten im Park anbieten würde. Rechnung bitte. Ja. Und es würde mich nicht wundern, wenn dieses Brot gleich irgendwo vom Bartisch und weiter wieder landet, weil so hat es gerade eben geschmeckt. Also diese Tappers haben ihren Namen nicht verdient. Kommt alles irgendwie aus dem Kühlschrank und obwohl die nur 250 pro Tellerchen kosten unterirdisch. Richard Grazias jetzt nicht das, was ich gedacht habe, was ich gelesen habe aus dem Augen da steht 25 € drauf. 2450, ne? ja so noch mal jetzt. Wir haben jetzt gerade in der Tat nur nur 250 für unterirdische Tappas bezahlt, aber 4 € fürs Wasser, 4 € fürs keine Bier, 4 € für die kleine Cola und noch mal [gelächter] 3 € für die paar Schrippenscheiben, die da drin lagen. Zusammen kommen wir auf 25 € und ich muss mich gleich übergeben. Das war wirklich unterirdisch. Das ist alles nicht schön. Ich möchte das nicht so, wenn ich in Spanien bin. Versuchen wir doch mal morgen noch mal wiederzukommen. Vielleicht ist es ja Tages vielleicht ist der Koch morgen besser drauf. Wer weiß? Oder reichte man einem Spanier solche Tappers sprengen ihm wahrscheinlich die Seiten von der Gitarre. Zum Glück gibt es die Schälchen mit den Häppchen hier auch in richtig gut. Ich besuche ein Restaurant, das bei Einheimischen einen besonders guten Ruf genießt. Gut Guste. Hallo, schön dich kennenzulernen, Peter. Hallo. Oh, Mira. Uh, was sind denn nun die besten Tapers? Die hier sind die besten. Die Verkaufsschlager sind die Würstchen. Dieser war groß. Groß. Die sind klein. Das Fleisch und der Octopus vom Grill sind auch beliebt. Was macht denn wirklich gute Tapers aus? Gute Qualität und frische Zutaten. Wir kaufen täglich ein und bereiten frisch zu. Gibt's welche mit Thunfisch? Die hier. Thunfisch mit Soße und Kartoffel. Riesen Portion. Wenn es ihn gibt, dann sieht er sicher so aus, der inoffizielle Tapers Himmel. Eine letzte Frage. Brot gibt's immer dazu. Ja, das Brot und die Sticks servieren wir zu den Tappers immer dazu und es kostet nichts. Es ist auch wichtig für mich die Produkte hier direkt zu sehen, oder? Genau. Der Kunde kann immer sehen, welche Produkte wir anbieten und dass sie frisch sind. Gar nicht teuer. Nein, natürlich nicht. So selbstverständlich ist es jetzt nicht, dass es so preiswert ist. Das ist ein Kantinenpreisniveau und dafür bekommt man Entschuldigen Sie mal ganz kurz mal. M ist das gut. M ist das gut. M tut mir leid. Preise wie in der Kantine, Qualität wie im Sternerestaurant. Genauso müssen Tappas sein. Natürlich kostet das Brot nichts. Natürlich gibt's das hier alles für um die 3 € pro Riesenportion. Eigerweise jedem Spanier wäre das peinlich, wenn man das irgendwie anders macht. Entschuldigung. Ein kleines Bierchen, bitte. Klar, gerne. Kleines Bierchen dazu. Mal schauen, was das kostet. Ich muss erstmal kurz Das ist geil. Kurze Frage, was kosten das jetzt? Preita das kostet 2,50 €. Das ganz entscheidende an den Tappers ist, dass man sie sieht, bevor man sie bestellt. Da kommt nichts irgendwie aus dem Kühlschrank, am besten aus dem Tiefkühlfach, sondern die sind hier leicht gekühlt, bereit um serviert zu werden. Einige gibt's kalt, ein paar macht sie dann warm und dabei, wenn man hier ein Blick drauf wirft, das finde ich am interessantesten, gar nicht so teuer. Also, es geht ja auch los bei 2,90 € 2,70 € 3,50 € und jetzt merkst du erst, wie schlecht du da drüben gegessen hast. Ich bestelle hier ähnliche Gerichte wie auf der Touristenmeile und esse doch etwas ganz anderes. Portionsgröße und vor allem die Qualität [musik] sind zu einem ähnlichen Preis um ein Vielfaches höher. Den Unterschied machen die Getränke. Von dem Geld, für das mir in dem schlechten Restaurant ein Wasser kaufe, bekomme ich hier zwei. Reißlich ist es nur ganz wenig mehr als in dem, fast schon verführtes zu sagen, schlechtesten Tappersladen der Welt. Schlechte Tappers hat das schöne Managa eigentlich nicht verdient. Weder die Einheimischen noch Touristen würden sich das ein zweites Mal antun. Ich mir schon. Mensch, jeder Laden hat mal einen schlechten Tag und es läuft irgendwie nicht und du gibst die falschen Sachen raus, verrechnest nicht im Preis oder ist halt das gute Zeug nicht mehr da. Das kann ja sein. Ich habe aber die große Vermutung, dass es bei dem von uns besprochenen ja Restaurant, Bar, wie man es auch immer nennt, sich dann doch um was organisierteres handelt. Die wissen genau, was sie tun. Und lass uns diesmal bitte ganz genau hinschauen. Bestellen wir mal bisschen Tapers und Getränke und prüfen das noch mal, wie sehr ich sie vor diesem Laden warnen muss. In der Hochsaison strömen die Touristenmassen [musik] durch die Altstadt von Malagam und genau mittendrin liegt das Restaurant, von dem die Onlinebewertungen warnen. Ich auch, aber mal sehen, wie es heute läuft. Eine Coca-Cola und ein Glas Sangria, bitte. Sangria. Gut, wir haben erstmal ein bisschen was. kein Bier, sondern Cola für mich und so ein Glas Sangria. Erster Linie Eis ist, aber bitte komm für dich und das für mich. Das sollte nicht teuer werden. Gracias. Einmal Thunfisch und Paas. Mein mein Kollege Frank Rosin würde diesen Laden hier in den Boden stampfen, zerreißen, in die Luft sprengen, verbrennen, was auch immer. Das hier, das habe ich noch nicht mal als Student aus der TK Packung gegessen. Dieses Reisteil hier, kannst du mal nehmen. Und der Thunfisch beschränkt sich auf die drei kleinen hautzarten Stücke. Mehr ist es nicht. Das ist immer noch diese fast kalte. Die ist bisschen angewärmt. Ich will nicht mehr häckeln oder speziell werden, aber das kannst du nicht essen. Gerade diese Wurst da nicht. Das ist schlimm. Lass uns doch bitte mal einen Blick in den Laden werfen, ähm wie es da ausschaut. So, natürlich hier drin sieht's natürlich eher aus wie so eher aus wie in so ein Lagerraum bisschen den ganzen äh leeren Bierkästen. Sieht so aus wie auf den Tellern irgendwie so angeschmuddelt. Alles ist nicht schön. Hier sieht man vieles, aber sicherlich keine frisch gemachten Tapas. Ihre Rechnung. Graus, stopp, stopp, stopp, stopp, stopp. Hör mal auf zu trinken. Gib mir das mal. Dieses Glas Sangria hier kostet, ist kein Scha, €. 8 € 95 €. Wir sind jetzt hier insgesamt bei 2540. Chef, du bist, bist du der Chef? Nein, nein, nein. [gelächter] Aber ich wä es gern. wärst du gerne wä ich mir nicht so sicher. Weißt du warum? Warum? Mein Chef hat viel Geld. Der Chef hat viel Geld. Das glaube ich sofort. Wie viel zahlst du denn hier so normalerweise in der Stadt für eine Sangria? Parauna Sangria normal normalerweise so 6 € der kostet neun. Ja, mein Chef. Ja, ja, ja. Der Chef [gelächter] C schon klar. Hi, sorry, sorry. Okay, er kann auch nichts dafür. Er sag b der der Chef hat jede Menge Geld. Klar, hat der jede Menge. Das war wirklich nicht gut. Das war nicht gut. Nee, keiner davon. Der auch nicht. Die Würstchen sind gut. Nee, nee, nichts davon. Wieder der noch das noch das. Das ist ja nicht dein Problem, sondern meins. Probier die Würstchen. Eine kulinarische maximale Enttäuschung. Hier rechts im Bild. Links davon der urge Laden zum kleinen Preis. Wenn Sie irgendwie können, meiden Sie dieses Restaurant am Plaza der Laaduana bei ihrem nächsten Besuch in Malaga. Ich habe schon wirklich viel erlebt in meinem Leben und das kann ich wirklich mit Fug und Recht sagen ist der schlechteste und überteuertste Tappersladen im spanisch sprechenden Raum. Wenn Sie ein schlecht drin wissen, schreiben Sie uns, da schauen wir auch gerne vorbei. Hiervon möchte ich warnen. Tappers gibt es in Hülle und Fülle in den Bars der Stadt. Schauen Sie sich an, was dort an der Bar an Tappers frisch und gut gekühlt auf Sie wartet. Suchen Sie sich aus. Seien Sie am besten dabei. Wenn es portioniert wird, dann kann man auch wenig falsch machen, zumindest nicht so viel Zahlen wie hier. Vergessen Sie außerdem generell nicht vor dem Restaurantbesuch die Rezensionen zu studieren und zwar alle. Hier in diesem Fall stimmt leider jedes Wort. Tapas gab es bei meinem Spanienbesuch übrigens fast jeden Tag. Bis auf diese eine Ausnahme waren sie fast immer authentisch, günstig und lecker. Mal meine Perle. Schauen Sie mal, dieser wirklich toll schmeckende Sangria. Kost hier gerade mal 4,50 €. Also die Hälfte da drüben. Und genauso muss man es eigentlich machen, in die echten Tappers gehen, man zu ganz normalen Preisen fantastisches Essen bekommt. So, bevor ich den hier leer mache, kurzes Reiseprogramm für die nächsten Tage. Es geht eigentlich weiter in Spanien, äh aber auch bisschen Britisch, aber auch wiederum Spanisch, aber auch komm, wir fahren einfach weiter nach Gibraltar. Das kleine Land an der Südspitze Andalusiens. Auf einer Fläche von gerade einmal 6inhb Quadratkm leben hier mehr als 30.000 Einwohner. Meinem Team und mir ist es wahnsinnig wichtig Ihnen unsere Reiseziele als Gesamtbild zu zeigen. Nur leider ist es uns noch nie gelungen, mit einer Kamera ein ganzes Land zu filmen. Ja, hier vielleicht dann schon. Schauen Sie mal. Gibraltar. Links von diesem Felsen beginnt das ganze und rechts hört das Land auch schon wieder auf. Bei Land, das ist eigentlich falsch. Gibraltar ist ein britisches Überseegebiet an der Südspitze Spaniens. King Charles ist das Stats überhaupt. Die Währung sind Pfund und trotzdem dürfen wir hier wie im Schengenraum mit unseren kleinen Plastikkarten einreisen. Natürlich auch mit Eurozahlen. Dass das teuer werden kann, zeige ich Ihnen später. Erstmal muss man reinkommen. In der Theorie ist es leicht. In der Praxis kann es unangenehm und teuer werden. Um dorthinzukommen, also an den südöstlichsten Zipfel der iberischen Halbinsel, müssen wir in das Städtchen Lalina fahren [musik] und uns dort genau hier an der Grenze in die Autoschlange einreihen. Am Grenzeübergang bin ich schon in der ersten Abzocke gelandet, ohne es auch nur zu ahnen. Fahren oder laufen? Wir fahren. Dann 20 € bitte. 20 €? Was haben Sie da gerade gemacht? Haben Sie 20 €? Wofür? Für das Auto. Aber für was sind denn die 20 €? Meine Gebühr. Ah, einheimische Zahlen nicht. Aber was haben die denn da vorne gerade markiert an meinem Auto? Ja, man freies Parken. Kostenlos parken. Weiterfahren, bitte. Die Frage, ob ich über die Grenze fahren oder laufen will, habe ich nicht ganz verstanden, denn schließlich sitze ich ja in einem Auto. Aber natürlich bezahle ich die Gebühr, die der Kontrolleur von mir haben will. Also ganz offensichtlich ist es so, dass nicht Einwohner von Gibralta bzw. Menschen, die da nicht zum Arbeiten pendeln, 20 € zahlen müssen, um mir mit dem Auto Eintritt zu erhalten. Also ein Fahrt viel mehr. Äh, wir haben es uns jetzt bequem. Wir hätten auch rüberlaufen können. Nun gut, die 20 € müssen sein. Wem habe ich überhaupt diese 20 € gegeben? Ist das jetzt ein Parkplatzwerter hier? Ist es ein Grenzer? Der hatte jetzt keine Uniform. [gelächter] Moment mal, fragen wir mal einen mit Uniform, was das gerade war. Die anderen Autofahrer in der Schlange haben nicht alle gezahlt, sondern nur gehobt. Wahrscheinlich alles Einheimische. Ich habe eine Frage. Zum Parkplatz für Ausländer. Was? Ich habe dafür bezahlt. Ich weiß nicht, was das ist. Der Zöner scheint meinen Ticket zu akzeptieren. Welcome to Gibraltar. Also, wir haben es geschafft. Schauen Sie mal, wir sind schon näher. Wir sind in Gibraltar und dürfen hier jetzt Was hat den der gemacht hier? Der hat doch da irgendwas hingeklebt. Mit Ki hat er geschrieben. Wie mit dem Kuli was geschrieben? Mit dem Ki Haken gemacht. Wo hat der ein Haken gemacht? Der hat hier gar nichts rangeklebt oder irgendwas. Aber die 20 € Gebühr dafür, dass ich mit dem fremden Auto hier reinfahren kann, die habe ich gelassen. Fragen wir noch mal jemanden mit Uniform da vorne. Gehen wir noch mal zurück zur Grenze. Ja, nur ein paar Meter. Also zurück nach Spanien, um herauszufinden, was uns da gerade wiederfahren ist. Gasste. So, zack, zack, zack. 2 Minuten später bist du im anderen Land. Eine Frage, wir sind mit dem Auto hier angekommen und haben eine Ausländerparkgebühr bezahlt. 20 €. Wissen Sie was davon? Ja, ich frag mal draußen. So, und jetzt gehen wir wieder zurück, um am Eingang zu fragen, was das soll. Kurze Frage. Ich bin mit dem Auto hierher gekommen und habe eine Ausländer Parkgebühr bezahltid auf dieser Seite hier. Ja, 20 € habe ich bezahlt. Das ist ein Betrug. Ein Betrug? Ja, ist nicht offiziell. Nein, so wie der aussieht, kauft er wahrscheinlich Drogen von dem Geld. Okay, also wenn ich es verstanden habe, ist es illegal. Der gehört nicht zu den ist nicht von der Guardia Civilen. Nein, auf keinen Fall. Nein, kein Polizist. Nein, der Eintritt ist frei. Man muss nichts zahlen. Nichts kostenlos. Nein, gratis ist das nur die Passkontrolle und man ist drin. Okay, danke. Jetzt weiß ich Bescheid. Und genauso ist es nicht. Einfach 20 Tacken weg. Bang, bang, bang, das geht auch schnell. Du stehst da und würden Sie jemanden wieder sprechen an der Grenze, der sagt, zahlen Sie jetzt Ihre Gebühr. Ich meine, wir sind es nicht mehr gewohnt, Grenzen zu überschreiten, so häufig und es ist recht nicht so physisch so spürbar wie hier. Ich habe dann schon gewissen Respekt vor Menschen, die mich ansprechen und wenn die 20 € haben wollen von mir, der hier nicht, zahl die natürlich. Bevor wir jetzt wieder zurücklaufen ins andere Land, gucken wir uns erstmal auf der spanischen Seite um nach diesen Gestalten. Wo sind die da immer noch da oder was? [musik] Also, um zu verstehen, wie das läuft, schauen Sie, hier sind die anstehenden Autos und hier hinter mir auf dem Parkplatz die Grenzstation zu sehen und natürlich auch Polizei, Guardia Cheivil, wie sie hier zuständig ist und die beobachten diese Autoschlange, die haben die immer im Blick bis auf eine Ecke. Komm mit. Quasi die Schmuddelecke dieses Grenzübergangs, an der sich Kleinkriminelle ihre Brötchen verdienen. Wenn man genau hier arbeitet und nicht so groß ist, dann sieht dich keiner. Dann kannst du dich verstecken. Dann sieht die Polizei, die Gardia Cheivil, niemand der hier sozusagen Und genau hier ist es passiert vor 20 Minuten für 20 € genau hier gerade. Und schau mal, siehst du das? Sieht keiner. Die denken jetzt, wie bescheuert ist der denn, darauf reinzufallen? Ehrlich, vor der Grenze in so einer Schlange, ich komme aus Westberlin. Da saßen wir früher stramm, wenn die Kontrolleure kamen, wenn wir so einer Schlange waren, die Ausweispapiere schon in der Hand. Natürlich zahlst du die 20 dann, wenn du denkst, du musst, musst du aber nicht. Wir sind abgezockt worden und zwar wirklich frech hinter dieser Palme. Das nennt man Wegelagerei im besten Sinne des Wortes. Der muss ich zwar wegdrücken, aber es liegt am Weg und wir sind gelos. Und offensichtlich sind wir nicht die einzigen dummen Touristen, denen die Männer hier die Scheine aus der Tasche ziehen. So und da ist er jetzt wieder. Neue Maske, neues Outfit und wieder genau so, dass der Busch die Sicht der Polizeibeamten verdeckt. Höchste Zeit, sich den Tatort mal genauer anzusehen. Der Mann ist weiter geschäftstüchtig. So, und der geht jetzt im Prinzip immer weiter weg von der Polizei. Je länger die Schlange vorgebrallter wird, desto sicherer fühlt er sich, weil er hier hinten im Grenzgebiet arbeitet. Sch eine Frage mal. Sprechen Sie Englisch? Ich habe Ihnen 20 € bezahlt. Das ist Betrug hier. Ich will das Geld zurück. Komm. Nein, kein Geld. Ich 20 € oder ich gehe zur Polizei. Ich habe kein Geld. Na klar, noch nicht. Fängst ja gerade erst an zu arbeiten. Komm auf. Geht's zur Polizei. Jetzt hör mal zu. Du hast es getan. Ich? Nein. M sie natürlich. Schau mal her. Minuto. Okay. Hast du mich gefilmt? Das bist doch du hier auf dem Bild. Na klar. Das ist kriminell. Das bist du. R du? Ich und hier ist mein Auto. Genau hier ist es passiert. Nein, doch. 20 €. Ich habe nichts, Kollege. Glaube ich dir nicht? Doch, dann geh bitte woanders hin, aber nicht hier. Was? Geh. You go. Du gehst jetzt. Okay. Finito. Achtung, abzocke. Go, man. Nicht da lang. Direktion. Da lang ist deine Richtung. Da ist der Ausgang. Der Mann versucht sich aus dem Staub zu machen, aber glücklicherweise hat die echte Grenzpolizei Wind von der Sache bekommen. Sie nehmen dem Mann das gerade erbeutete Touristengeld noch an Ort Stelle ab. Also wenigstens für heute aus dem Verkehr gezogen im wahrsten Sinne, denn diese Autoschlange wird immer länger und der hätte es zugeschlagen und zugeschlagen. Das mag ein armer Tropf sein. Das macht das Ganze aber nicht legaler. Der Übertritt über die Grenze nach Gibralta ist mit keinen Visosten. Er ist recht nicht Parkgebühren verbunden. Wenn sie durchlaufen, brauchen sie wirklich nur den Personalausweis und wer durchfährt, findet drüben jede Menge Parkplätze, aber zu den gleichen Preisen wie jeder der fast 30.000 1000 Bürger, die in Gibraltar wohnen. Also nicht reinfallen auf diesen Trick. Gleich laust mich der Affe. Taxiabzocker auf dem Weg zum Gipfel. 20 Minuten. Okay. Nicht viel Zeit jetzt. Mann, Mann, Mann. Wir kommen ja, wir kommen aber rechts von uns, die Spitze des Felsens und bei uns geht's jetzt wieder abwärts. Das geht doch noch anders, oder? Willkommen in England. Gerade in Gibralta angekommen und schon um 20 € ärmer. Moment, Euro, hier zahlt man doch mit Pfund. Gibraltar ist britisches Überseegebiet und genau wie auf St. Helena und auf den Falklandinseln gibt es auch hier ein eigenes Pfund gekoppelt an das Britische. Ich will auf alles vorbereitet sein und besuche eine Wechselstube. Ich würde gern tauschen Euro in Pfund oder Gebreiter Fund oder englische Fund. Den gleichen. Die haben den gleichen Wert. Exakt den gleichen. Okay, dann wechsel ich beide. Ich hätte gern beide Scheine. Okay, gerne. Okay. Hi. Äh, das bitte in Gebalter Pfund und das in englischen Pfund. Okay, dann habe ich beides. Zwei Transaktionen hier. Das sind die englischen Pfund. Das ist Gebreiter. England, England. 20 40 60 und einmal 30. Danke. Gern geschehen. Einen schönen Tag noch. Die gute Nachricht ist schon mal dies für egal, ob es Gibraltar oder äh britische Pfund sind, die haben denselben Umtauschkurs 1,23. Deswegen bekomme ich jeweils für 100 € 8130. Was ist es wert? Geht es vielleicht besser? Fahren wir mal weiter rein in dieses kleine Land. Erst jetzt wird mir klar, dass man in Gibraltar tatsächlich fast überall mit Euro zahlen kann. Aber hat das auch Sinn? Komme ich trotz Wechselgebühr mit Pfund vielleicht besser weg? Oder ist sogar die Kreditkarte die beste Zahlungsmethode? Die kommt total durcheinander. Um das herauszufinden, brauche ich mein Team. Die Mittagspause wird zum Teil der Recherche. Ich will wissen, wie man hier am günstigsten wegkommt. Dafür bilden wir drei zweier Teams. Also, alle Kollegen bestellen jetzt an allen Tischen daselbe Bier, Cola, zwei Gerichte und Nachspeise. Und mal schauen, wer am wenigsten dafür bezahlen, obwohl wir alle das gleiche essen. Es gibt jeweils Pasta, [musik] Lachs und eine Nachspeise. Dazu ein Bier und eine Limo. Ich zahle in Pfund, [musik] unser Cutter Basti in Euro und Kameramann Ulli mit Kreditkarte. Ich bezahl bar bitte. In bar. Okay. 5435 bitte. 5435. Danke. Fün drauf. Ihr habt drüben an die Tische geguckt. Ich habe glaube ich am meisten bezahlt von einem, aber ich weiß es noch nicht. Schauen wir mal. Immer zusammenrechn wir essen im selben Restaurant Zahlen in Fund alle dasselbe. Ja, war ganz lecker, ne? Auch nicht toll. Schöne ist, w haben aber alle drei genau denselben Rechnungsbetarz. S mal einmal kurz zeigen in die Kamera, nämlich 54 35 54 35 54 35. Wir haben alle das gleiche, na ja, nee, wir haben alle ganz andere Beträge in Wirklichkeit in Euro bezahlt. Lass uns das mal kurz zusammenrechnen. Also, der Schlüssel ist der Wechselkurs. Bei mir war es ja der aus der Wechselstube. Meine Kollegen zahlten mit Kreditkarte bzw. mit Euro tauschten also direkt beim Zahlen. Kaum zu glauben, aber wahr. Ich lieg so ungefähr in der Mitte, aber du mit der Kreditkarte versus du in Euro quasi in Euro dort getauscht. Das ist ein Unterschied, das ist wirklich wahr, ne? Von über 10 € fast 11. Ja. Und es war nur ein Essen für zwei. Also eine Familie, da bist du schon bei über 20 €. Aber das ganze jetzt hier noch mal in der grafischen Übersicht. Du bist ja hier wirklich ohne es zu merken abgezockt und zwar vom Wechselkurs. Ich bekam einen Wechselkurs von 123 Basti. Bei der Eurobar Zahlung einen von 1,34 € und bei Ullis Kreditkartenzahlung lag der Kurs bei 1,16 €. Das bedeutet am Ende drei unterschiedliche Beträge, die im Portemonnaie fehlen. Der günstigste Tarif, die Kreditkarte. Zahlen Sie also unbedingt hier immer mit Plastikgeld. Ganz so einfach ist es am Ende leider nicht. Das merke ich, als ich nach dem Mittagessen das Teamfahrzeug aus der Tiefgarage holle. Da schau mal, ich denke, ich bin schlau jetzt und zahle mit Kreditkarte in Gebreit z bis Parkhaus. Geht gar nicht mit Karte. Schauen Sie mal hier nur Barzahlung möglich, ob in Pfund oder in Euro, das darf ich mir aussuchen. Was da stimmt da irgendwas nicht 8 Pfund? So. So, jetzt k mal rum. Dieser Wechselkurs hier, der ist so astronomisch schlecht, da klaut man ihn sozusagen Geld. Wenn man hier Euro reinschmeißen würde, ist es richtig teuer. 1 Pund 1,56 € gibt's sowas. Und vergessen Sie bitte nicht, diese Gibraltarpfund sind außerhalb des Landes so gesehen nicht viel wert, weil zahlen kann man damit wirklich nur innerhalb von Gibraltarter. Also schnell rein hier in den Automaten, auch wenn es unfassbar teuer ist. Zum Glück habe ich noch ein paar Ppfund in der Tasche und spare mir dadurch einen Aufschlag von über 50%. Ein Tipp habe ich noch. Wir sind jetzt gerade wieder rüber nach Spanien, geht hier ganz schnell hin und zurück, dauert 5 Minuten. Äh und auch hier können Sie Euros in Pfund tauschen. So, pass auf. Ha, das erste Mal habe ich in Gibraltar getauscht und für 100,81 Pfund bekommen. Hier auf der spanischen Seite bekomme ich einen viel besseren Kurs und satte 5 € mehr. Auch ein Geheimtipp. Also bevor Sie darüber nachdenken nach Gibraltar einzureisen, was sich bei einem Aufenthalt an der Koste auf jeden Fall anbietet, bitte machen sich Gedanken über das Geld. Am besten auf der spanischen Seite das bisschen Bargeld, was man wirklich braucht. Hier tauschen, da ist der Kurs okay. Und ansonsten bitte benutzen Sie Plastikgeld. Ihre Kreditkarte ist dort drüben gültig. Damit können Sie zahlen und sparen wahres Geld. Wir haben jede Menge Geld verloren, bevor wir überhaupt Gibraltar mal genießen können. Es wird jetzt Zeit, das Warzeichen zu erleben. Schauen Sie da ganz oben, da wollen wir gemeinsam hin. Auf The Rock, den großen Felsen von Gibraltar. Weltkulturerbe, die Alambra Festung ist für mich uneinnehmbar. Wir hätten gern Tickets für die Alambra. Haben wir nicht Tickets für die Alambra. Da oben ist ein Ticketschalter. Alambra Tours. Ob ich die Festung doch noch stürmen kann? Gleich. Der Kalksteinfelsen von Gibraltar ragt 426 m aus dem Mittelmeer und ist die Heimat von etwa 350 Berberaffen. Der obere Teil ist Naturschutzgebiet und darf nur von lokalen Taxis befahren werden. Für diese Hauptsehenswürdigkeit Gibraltars gibt es an jeder Ecke Tourangebote. Das ist die offizielle Tour hier zum Felsen. Ja, genau. Was kostet das Ticket? Die Tickets sind 25 und der Transport 20, also 45 für uns. Ja, Seilbahn kostet 46, macht aber nur einen Stopp rauf und runter. Sie besuchen die Höhle und den Skywalk und laufen 9 km. Also Seilbahn mit Eintritt ist die eine Variante. Oder man sollte lieber mit ihn hier fahren. Ich habe die beste Tour. Wenn du das glaubst, komme ich mit. Klar, normal. Let's go. [musik] Der Mann führt uns zu einem Minibus. Nun so individuell ist es jetzt mit einem Schlag nicht mehr. Dann wird nämlich aus uns dreien wird schon eine Reisegruppe von uns siebenen. Na gut, machen wir es mal mit. Wir steigen hinten ein. Es sind nur 2 Minuten. Okay, ich dachte, die Tour dauert ein bisschen länger. 2 Minuten bis zum ersten Stopp. Ach so, ich bin der Peter. Es geht steil hinauf. Wer genau hinsieht, kann am Horizont Marokkos Küste erkennen. Nach wenigen Minuten machen wir, wie versprochen den ersten Halt. Ein Fotostop mit tollem Blick auf die Bucht von Gibraltar und die nur 15 km entfernte Küste Afrikas. Der Fahrer verschwindet schnell. Dieser erste Stop scheint unumgänglich zu sein, denn in den Nationalpark kommt man nur mit gültigen Tickets. Während wir noch von großen Känen und weiter Ferne träumen, ist der Fahrer wieder da. Ihr braucht das Schmband. Und zack, haben wir ein Einlassticket am Arm. Ach so, ich wollte gerade beginnen, so bisschen was darüber zu erfahren, wo wir sind. Ich mache das noch schnell, bevor der wartet ja mit seinem Taxi. Die alten Griechen haben das hier bezeichnet. Säulen, die Säulen des Herkules, die ich komme gleich. Der wir jetzt los. Wir sind ja auch erst am Anfang. Der ist ja auch nur ein Taxifahrer und wir sind erst am Anfang und schon mal da oben will ich hoch. Sing im Schnelldurchlauf. Kannst du irgendwas verstehen? Also ich glaube, es geht um eine Höhle, die ist Teil des Berges hier und Stalakmeten und ständig klingelt ein gefragter Mann, weil ständig sein Telefon klingelt. Im Affentempo auf den Affenfelsen. Das nächste Highlight mit eingebauter Stoppuhr. Wir treffen uns in 20 Minuten. 20 Minuten? Okay. Ja, nicht viel Zeit jetzt. Also Leute, jetzt tickt die Uhr. 20 Minuten Zeit jetzt die, wenn ich es richtig verstanden habe, eine Höhle zu besichtigen, ne? Aber wenigstens guten Tag sind hier noch die anderen Bewohner die Breitas. Diese Affen sind deutlich entspannter als meine Reisegruppe und ich. Warum nicht die Fchen angucken, weil wir keine Zeit haben. Wir müssen in jetzt 17 Minuten schon wieder vorne sein. Ah, also das ist die St. Michaels Cave. Die St. Michaels Cave. Wir dürfen natürlich nicht erwarten, dass wir da irgendwie Erläuterung, Fremdenführer oder irgendwas an die Seite gestellt bekommen. Wir machen es einfach. Eine Million Touristen besuchen die Höhle jährlich. Kein Wunder, dass es so viele sind, wenn sie alle in diesem Affenzahn durchgeschleust werden. Apropos Affen, eine Legende besagt, dass es hier einen Tunnel nach Marokko gegeben haben soll, durch den die Primaten einst nach Gibraltar kamen. Sollte man gesehen haben. Im Idealfall mit deutlich mehr Zeit. Da stehen die Taxi schon alle. Mann, Mann, Mann. Wir kommen ja, wir kommen ja. Gut, gut, gut. Okay, Leute, wir fahren jetzt nach oben. Wir sind dann noch immer nicht auf dem Berg. Wir sind ja noch gar nicht da. Es geht ja noch viel weiter nach oben hier. Das hier ist der Skywalk. Auch schön, aber eben noch nicht der versprochene Gipfel. Hier kann man jetzt mal wirklich ganz gebrallter Stadt vor sich sehen. Hier vor dem letzten Stück Mittelmeer, was es noch gibt. Entscheidend ist das letzte Stück oben auf dem Berg. Schau mal, da stehen die Taxen schon an. Aber da hoch will ich nämlich jetzt auch. Ich weiß nicht, ob das Taxi, also diese The Rock Tour per Taxi, die beste Art und Weise ist, diesen Felsen hier zu erleben. Die Zweifel mehren sich jetzt hier. Viel Zeit zu zweifeln bleibt mir allerdings nicht, denn wie auch an den anderen Haltepunkten ruft der Fahrer schon wieder zum Einsteigen. Ja, damit sie nicht laufen müssen. Danke. Jetzt fährt er doch nach oben. Dann unterqueren wir eine Seilbahn. Wenn du unter einer Bahn durchfährst, die über dich drüber fährt, bedeutet das, dass die irgendwohin unterwegs ist zu einem Punkt, der über dir liegt. Natürlich hier rechts von uns. Ihr redet die ganze Zeit hier über links über Gibraltar Stadt, aber rechts von uns ist wirklich die Spitze des Felsens. Und bei uns geht's jetzt wieder abwärts. Also, ich bringe euch nach oben. Heißt bei ihm ich fahre ein Stücke über den Hügel und wieder runter. Nach oben war das nicht. Nach oben heißt, dass wir alltraktionen entlang der Strecke links liegen lassen. Nach oben heißt außerdem nur soweit man mit dem Taxi kommt. Mit den Höhenmetern sinkt bei uns auch die Stimmung. Und das war's. Die Tour ist zu Ende. Der war ganz nett, gar keine Frage, aber ich war eben nicht oben auf dem Fels und ich habe das ganz starke Gefühl, ganz ganz viel von dem, was da oben zu sehen ist, nicht mitbekommen zu haben. Dahinter, der verkauft schon die nächste. Na ja, gut. Wir sind zu dritt, ne? Wir zahlen mit K. Okay. Das ist dann im Fund 40 80 120. Okay. Und dann noch 240 Kommission. Aber das ist das Gerät, nicht ich. Das macht 1240. Die teure Taxitour kann ich wirklich nur Fußfaulen empfehlen, die es gerne eilig haben. Wir sind ja neu hier in Gebralta. Ich bin zum ersten Mal hier und das Gefühl, dass ich nicht alles gesehen habe, das wird bestätigt. Hier gleich beim nächsten Anbieter ein paar Jahre zu wieder vielleicht. Hier gibt es noch Tunnel äh aus den Zeiten der äh der kriegerischen Auseinandersetzung hier. Ja, geheime Tunnel. Hier gibt's noch eine Burg oben drauf. All das Ausstellung Piperaput ist ja nicht malh dran geschnuppert und ganz oben war ich auch nicht und habe trotzdem 46 € bezahlt pro Person. Hm, das geht doch noch anders, oder? Die Seilbahn ist mir bereits während meiner Taxitour aufgefallen. Damit geht es wohl ganz nach oben, wenn man an den Taxijungs vorbeikommt. Und selbst [musik] wenn man hier rein will zu der Bahn, stehen die mit ihren Schildern, die Taxifahrer und versuchen die Touristen da reinzu bekommen, zu locken. Vergessen Sie es. Das kenne ich ja gar nicht. Schau mal. Und genau das. Gut. Hier die in dieser Höhle waren wir. Wo ist denn diese Brücke? Wo ist denn Top of the Rock und wo ist all das hier? Kriegst du eben nicht zu sehen, wer es mit dem Taxi machst. Wir sind im Prinzip einmal hier hoch, zack und wieder runter. Dabei hat der Felsen noch viel mehr zu bieten und das ganze zum tollen Preis. Wä mich einmal hochfährst und alles beim runterlaufen dir anschaust, zahlst du nur 34 P 50 und nicht 40. Das ist ein Unterschied nicht nur im Preis, sondern auch in dem, was man da alles erlebt. Ist doch gleich viel gemütlicher und jetzt verstehe ich auch was. Willkommen in der Seilbahn. Unsere Fahrt auf 412 m Höhe bis zum Gipfel des Berges dauert ungefähr 6 Minuten. Nur noch wenige und vor allem schöne Augenblicke bis an den Ort, an den ich doch von Anfang an wollte. Das hier ist Top of the Rock. Höher dürfen wir normalsterblichen hier nicht auf diesem Berg. Ganz drüben gibt's noch die britischen Streitkräfte und die noch ein paar Meter höher sind. Aber that's it, da will ich hin. Nicht irgendwie so auf halber oder dreiviertel Höhe. Das ist Top of the Rock. Und umso beeindruckender, wenn hier die Winde im Prinzip vom Mittelmeer in den Atlantik über diesen Felsen. Boah, schau dir das mal an. Ah, ich glaube, dass die klimafreundliche Seilbahn der größte Feind der lokalen Taxifahrer ist. Die sind eher Märchenonkels und vor allem Touristenfänger. Das ist toll. Und wir haben noch nicht mal alles gesehen, was jetzt bei dieser Art der Tour inklusive ist. Viele spannende Sachen kommen noch. Natürlich all die, die wir schon kennen, also die Höhle, die Aussichtspunkte, die lassen wir jetzt mal weg und zeigen ihnen, was es noch on top gibt, wenn man das so macht, wie der von Achtung, abzocke. Für mich und das Team geht's zwar abwärts, für die Laune, aber aufwärts. Also, im Gegensatz zu so einem stickigen Kleinbus fühle ich mich doch neh, lass die Brille jetzt auf. Hier deutlich näher an der Natur. Servus, die Familie grüßt mich. Ich habe auch noch ein bisschen was vor. Ich würde gerne verweilen, aber denn außer niedlichen Affenfamilien gibt es hier wirklich noch viel zu sehen und das erkundet man etwas körperliche Fitness vorausgesetzt am besten auf eigene Faust und zu Fuß. Und das sind alles wirkliche Highlights von Gibralta, die uns verschlossen geblieben sind bisher. Ich nehme sie jetzt mit als nächstes. Wir gehen gleich noch zur Burg. Jetzt mal zu den Tunneln und davor zu der Ausstellung. Schau mal. Britische Kolonialgeschichte zum Anfassen. Ganz ohne Hektik. Aus dieser langen langen Geschichte stehen eben noch so ein paar Gebäude, so wie dieses. Aber wer Taxifährt, fährt daran vorbei. Fast so frei wie einer der hier lebenden Inselaffen erkunde jetzt auch ich den Felsen und dessen Inneres. Das blieb mir beim Taxifahren verwirrt. Genau da sitzen eben drin und steigen nicht aus so einem Gruppentaxi. Da geht's ja einfach nur den Berg runter. Aber all diese ganze Faszination des Live erleben, das tun die Hallo. Nicht die Seilbahn ist sogar ein paar Euro billiger als die Taxis und man bekommt fürs Geld viel mehr, vor allem Zeit, um sich mehr als ein Dutzend spannender Sehenswürdigkeiten [musik] am Felsen von Gibraltar in Ruhe zu widmen. Und jetzt weiß ich auch, warum nicht nur in der Stadt, sondern auch hier direkt vor der Station der Seilbahn diese Herren da stehen und die versuchen die Touristen in die Taxis zu kriegen, damit du das nicht siehst, damit du als dover Tourist bei ihnen einsteigst. Na, auf ein Wort. Die Herren, lass mich erklären. Du musst mir gar nichts erklären. Ich habe die Taxitour schon gemacht und gerade eben die Seilbahn. Da bekomme ich viel mehr als bei der Taxitour zu sehen. Taxi, der Okay, warte, warte, ich erkläre dir, was ihr macht. Das habe ich alles schon gemacht, aber alles hast du nicht gesehen. Das ist ja genau der Punkt. Ja, komm, ich erklärre es dir. Hör zu. Der Mann lässt nicht locker, will mir eine zweite Tour andrehen. Angeblich hätte ich ja noch nicht alles gesehen, aber auch bei seiner Variante ist der Gipfel nicht dabei. Ich breche das Verkaufsgespräch an dieser Stelle freundlich ab. Schließlich f ich nicht zweimal auf die gleiche Abzocke rein und Sie bitte auch nicht. Wichtiger Tipp also von meinem Team und mir, bitte besuchen Sie Gibraltar, verzichten Sie aber bitte auf irgendwelche Touren, die von Taxis ausgerichtet werden. Da hinter mir stehen die schon wieder und warten auf die nächsten Opfer. Für quasi das gleiche Geld kommen sie den ganzen Tag rum mit der Seilbahn ganz nach oben, können sich alles in Ruhe ansehen. Keiner hetzt sie, man lässt sich Zeit, man ist doch im Urlaub. Taxis, die sind für was anderes da und im Land, was so klein ist, brauchst du das wirklich nicht. [musik] Ein Tipp habe ich noch und das können sie wirklich nur hier in Gibralter erleben. Kurz vor der Grenze ist nämlich der Flughafen von Gibralter. Und bevor diese Flieger gleich hier losdüsen, kann man über das Rollfeld gehen, oder? Machen wir jetzt gemeinsam. Noch nie in meinem Leben getan, aber es geht weiter drüben in Spanien. [musik] Nein, wir fliegen nicht, wir fahren nach Granada. Die Stadt liegt nämlich nur etwa 70 km von der Küste [musik] entfernt und ist vor allem für ihr Weltkulturerbe berühmt. Benidos Al Granada, ich bin froh mal hier zu sein und dieses legendäre Bauwerk zumindest erstmal zu sehen. Das ist die Alambra, eine Stadtburg auf einem Hügel und sozusagen steingeer Zeuge der maischen islamischen Kunst. So etwas gibt's in Europa fast ein Rückendwo zu sehen. Er recht nicht in dieser Größe und deswegen wollen wir natürlich dahin und da rein darauf auf den Hügel auf die Alambra. Das ist leider schwierig bis unmöglich. Kommen Sie mal mit. Die Alambra ist seit 1984 Weltkulturerbe und eine der meist besuchten Touristenattraktionen Europas. Genau das wurde ihr leider auch zum Verhängnis. Viele Wege führen zur Alambra, z.B. dieser hier. Kleine Seitenstraße. Und das Schöne ist für uns Touristen, die hierherkommen, hier reit sich Ticket Shop an Ticket Shop. Dürfte nicht schwer sein, da Karten zu finden. Beim morgen wollen wir da oben rauf und das genießen. Wissen Sie, wo wir Tickets bekommen könnten für die Anambra? Sehr, es ist schwierig. Am besten Sie gehen nach oben und informieren sich direkt vor Ort. Ich schicke meinen Kollegen Sebastian auf den Berg zum offiziellen Ticketschalter, aber statt Eintrittskarten fürs Team erhält er eine ernüchternde Auskunft. Gibt es keine Tickets mehr? Alles ausverkauft. Ausverkauft? Dabei kommen die meisten Touristen doch nur wegen dieser Sehenswürdigkeit in die Stadt. Fast jedes Geschäft wirbt mit Alambra Tickets und da will ich unbedingt rein. Hallo. Wir suchen Tickets für die Alambra. Alambra Tickets haben wir nicht. Bis zum 27. oder 28. Bis zum 27. Es ist ja erst in einer Woche. Bis dahin alles ausverkauft. Ja, alles ausverkauft. Da werden fast Erinnerungen an die Pandemie wach. Streng limitierte Kontingente für die Attraktion der Stadt. Kann nicht sein. Kann ich sein. Stell mal vor, wie wird der Eiifelturm ist ausgebucht. Ja, über Tage. Kann er sich nicht vorstellen sowas. Bei die Alambra scheint es wirklich zu sein. Die Händler haben keine Karten und die Webseite sagt für die nächsten Wochen. Kollegen haben sich mal drum gekümmert. Wirklich sch das alles durchgestrichen. Wir sind jetzt im Oktober. Keine Karten [musik] morgen übermorgen, die ganze nächste Woche durch und die übernächste Woche auch. Tatsächlich die Alambra ist für die nächsten zwei Wochen ausgebucht. Da muss es dann noch irgendwie Möglichkeiten geben. Ich meine, wo so eine Knappheit an Karten herrscht, da gibt's doch auch bestimmt Läden, die da was versprechen. Lass uns noch einmal runtergehen in die Stadt. Muss doch irgendjemand geben, der mir da irgendwas anbieten kann. Ich meine dieses Weltkulturerbe, du das lasse ich mir nicht vorenthalten. Komm, ein Versuch noch da hinten. Okay, okay, danke. Wende verkaufen Sie Alambra Tickets? Alambra? Nein, dort. Okay, Grazias. Es gibt alle möglichen Touren hier, aber die entscheidende Tour in Granada ist natürlich die in die Alambra. Hallo, ich weiß, es ist nicht ganz leicht, aber wie steht's denn hier mit Alambra Tickets für morgen? Zwei Leute. Ja, schwierig. Schwierig. Ja, aber ich kann nachschauen. Ich sehe hier durch den Spiegel des Fernsehers, dass die auch nur ganz normal auf der offiziellen Alambra Seite jetzt guckt. Die kann ich natürlich auch hier aufmachen. Also irgendwie so ein spezieller Zugang zu den Kontingenten hat die nicht. Was kostet jetzt? 39 € aber nichts mehr für morgen, nur für heute. Morgen ist alles ausverkauft. Oh, manchmal werden einzelne Tickets frei. Manchmal werden welche frei. Kann ich meine Nummer hier lassen? Dann schreibe ich dir per WhatsApp. WhatsApp. Ja, ich schreibe dir gleich, dann vergesse ich es nicht. Danke. Gracias. gerne. Wir halten fest, wenn wir ganz viel Glück haben, ganz viel Glück haben, ne? Ganz viel Glück haben, dann kriegen wir vielleicht für morgen zwei Stück a 40 [musik] €. Lass uns erst mal bevor hier alle Geschäfte zumachen, weitergehen auf Nummer sicher, wenn wir schon mal in Granada sind und das denn wegen irgendwelcher Sachen jetzt verpassen, wäre schade ist bald ist Geschäftsschluss. Bis dahin sollten wir da bitteschön zwei in der Hand haben. Irgendwas muss da gehen. Der Laden, den uns Einheimische empfohlen hatten, spekuliert offensichtlich nur auf Ticketrückläufer von der offiziellen Webseite. Für stumpfe Warten am Computer verlangen sie den doppelten Preis. Nach diesem Prinzip gehen noch einige andere Läden vor, die dafür teilweise horrende Summen, also Gebühren verlangen. Als Tourist landet man in der digitalen Warteschlange. Schade. So, guten Morgen. Es war natürlich nichts anderes zu erwarten. Hallo, wenn wir zwei Tickets finden sollten, lassen wir es dich morgen früh wissen. [schnauben] Jetzt ist morgen früh, keine Tickets sind da. Gracias. Ja, danke für nichts, liebes Reisebüro. Da haben wir auf die falschen gesetzt. Warum ist der Eintritt in die Alambra quasi unmöglich und ich doch doch irgendeinen Weg? Fragen wir doch mal vorort nach. Dass die Tickets für die Alambra so stark reglementiert sind, hat nicht etwa mit Covidbeschränkungen zu tun, sondern mit einem Vorfall, der im Jahr 2015 mit der Verhaftung der damaligen [musik] Direktorin endete. Sie und weitere Mitarbeiter hatten sich auf betrügerische Weise die Taschen mit Touristengeld vollgestopft. Der Staat reagierte und beschränkte die Ticketverkäufe 3 Jahre später durch ein Online Buchungssystem. Seitdem geht es an der Alambra etwas ruhiger zu. Wie mir der neue Direktor Mario Parra erklärt. Für dieses Interview durften wir mit unseren Kameras schließlich doch noch ins Innere Burg. Danke, dass wir hier sein können. Ich sehe so viele Besucher. Aber warum müssen die Tickets für die Alambra denn überhaupt limitiert sein? Es geht um den Erhalt der Alambra. Dieser Ort steht unter Denkmalschutz und deswegen gibt es hier strenge Auflagen zum Schutz des Anwesens und der Gärtens. Mhm. Und in welchem Zeitraum sollte man denn vorbestellen? Sie können Tickets bis zu einem Jahr im voraus erwerben. Wir haben die Zeitspanne verlängert, denn die Tickets für die Alambra gibt es selten last minute. Und wann sollte man sich allerspätestens um Tickets bemühen? Maximal 15 bis 20 Tage früher und von heute auf morgen keine Chance. So kurzfristig ist wirklich schwierig. Preislich gesehen ist es ja nicht teuer. 19 €. Für einen Ort wie diesen ist das ja selten, oder? Das hören wir häufig, aber wir bieten lieber die schönen Dinge zu einem fairen Preis an. Vielen Dank, das wollten wir wissen. Und weil sie die Alambra bei ihrem Besuch in Andalusien in Granada natürlich unbedingt besuchen [musik] sollten, buchen Sie ihre Tickets mindestens einen Monat im voraus. Dann sind Sie auf der sicheren Seite. Gleich in Sevilla gibt es den weltberühmten Iberico Schinken an jeder Ecke. Natürlich lauert da auch Abzocke. Ist es auch völlig okay für 450? Moment mal. 450 steht hier sozusagen als Lockangebot. Wir haben bezahlt 8,90 € und zwar pro Tüte. Ich glaube, wir haben viele Fragen zu klären. Papa, Papa, ich will das. Süßigkeiten im Urlaub, hier in allen nur erdenklichen Farben und Formen. Solche Geschäfte gibt es auf vielen Tourimeilen und natürlich auch hier in Granada. Mama, müssen wir uns noch so eine doof Kirche ansehen? Wann sind wir denn endlich im Hotel? Kennen Sie das? wenn sie im Familienurlaub sind und die Kinder fangen an zu quäeln zugegeben, es ist vielleicht pädagogisch nicht das Beste, auch gesundheitlich nicht, aber meine Frau und ich greifen da gerne zur nächsten Eisdiele, um die Kinder ruhig zu stellen oder stellen uns die Frage, wo gibt's denn hier Süßigkeiten? Und ich würde Ihnen gerne heute ein Geschäft vorstellen, wo Sie Antworten darauf finden. Das Interessante ist, dieses Geschäft gibt es in vielen touristischen Städten, z.B. in Barcelona. Es gibt ähnliche Geschäfte sogar in Palmer de Mallorca und und eben auch hier in dieser Stadt in Granada. Mitten in der wunderschönen Altstadt lockt diese bunte Auslage mit zuckersüßen Versuchungen. So und hier gibt's natürlich alles, was das süße Herz so begehrt. Das Prinzip in diesem Laden ist es nämlich, sich die Tüte mit allem voll machen zu können, aller Bonöur, wie man es gerne hätte. Und am Ende zahlt man dann einen Preis. Einen Preis. Kannst du dich mal umgucken. Siehst du hier irgendwo ein Preis? Das ist hier glutenfrei. Das auch, aber was es kostet, steht nirgendwo. Nun gut. So. Das ist jetzt so eine große Tüte für die Familie Giese. Die reicht schon anderthalb Tage. Na okay, ein halben vielleicht nicht, weil der Laden ist voll, die Kinder quän hinter dir. Wir wollen weiter ins Hotel und so weiter. Mut Gracias und dann zahlst du, ne? Ich weiß gar nicht, ob diese Tüte jetzt meine Hand äh sich innerhalb von einer Minute verlassen würde, wenn meine Tochter dann greift. Sag danke, Papa. Und weiter geht's. Aber Papa guckt heute mal ganz genau auf den Kassenzettel, bevor gegessen wird. Und jetzt kommt er, der große Zuckerschock. Schauen Sie selber. 18,45 €. Was haben wir da gerade gekauft? Ich würde mir gerne eine Waage besorgen und die Adresse des nächsten Supermarkts. Me, da gibt's ja auch Süßigkeiten. Das hier, so viel sei jetzt schon verraten, ist zwar eine der zuckersüßesten, aber auch dreistesten Abzocken, die es in europäischen Städten gibt. Natürlich ist es in der Einkaufsmeile immer etwas teurer als im Supermarkt, aber zumindest einen Vergleichswert. Der lokalen Preise möchte ich mir schon holen. Habe ich nur ein bisschen zu viel bezahlt oder wurde ich richtig dreist abgezockt? Ha, hola. Mit Süßigkeiten für eine ganze Woche geht es zurück in die Teamunterkunft. Jetzt lassen wir die Fakten oder besser gesagt die Waage sprechen. Dann wollen wir noch mal sehen, wie sehr wir dort abgezogen worden sind. Geht doch alles so schnell. Willst doch zum nächsten touristischen Highlight. Du rechnest ja im Urlaub auch nicht immer nach. Beginnen wir mal mit der Tüte aus dem Laden. Ist ein bisschen Food PN, aber bitte. Bezahlt haben wir dafür 18,45 €. Ich habe aber keine Ahnung, wie viel jetzt pro Gramm, pro 100 g pro Kilo das ganze gekostet hat. [musik] 18 € 45 zahlen wir für 410 g. Das macht bei einem Grammpreis von 0,045 pro 100 g zack 4,50 €. Entschuldige mal Leute. Hat irgendeiner von euch diesen Hinweis gesehen? Ich stell es mal ganz kurz hier hin für 50 €. Irgendjemand irgendwas gesehen, weder auf den Tonnen noch an der Kasse noch irgendwo an den Wänden. Ich habe keinen Preis gesehen. Jetzt wissen wir es. 4,50 €. Der Foodporn geht weiter. Also zumindest für die Menschen, die Süßigkeiten bilden. Achtung. Bei meinem Einkauf im Supermarkt habe ich natürlich auf Vergleichbarkeit geachtet. Wir haben jeweils das korrespondierende Tütchen hier im Supermarkt gekauft. ist die Frage, wie viel kostet's denn da? Wie viel wiegt der ganze Stapel jetzt? Kannst du mal schauen. g. Gut, jetzt würde ich sagen, ziehen wir mal 16 g ab für die ganzen Verpackungstüten hier und wir kalkulieren mit 1620. Ich ahne das jetzt schon. Was haben wir denn bezahlt im Supermarkt dafür? 1795. So. bedeutet, dass wir im Supermarkt ein 100 g Preis von 1,10€ haben. Wir haben da in der Innenstadt in dem Laden das Vierfache bezahlt. So sehr sind wir abgezogen worden. Das hier reicht eigentlich für eine ganze Schulklasse und das hier [schnauben] reißt ein Riesenloch in die Urlaubskasse einer Familie, die irgendwann dann bald zum Zahnarzt müssen. Nee, jetzt nicht essen, weil mit denen würde ich darüber gerne noch sprechen. So nicht. Vor allem, wo bitteschön im Laden versteckt sich dieser Preis? Das müssen wir mal erklären. Hallo. Keine Frage, ich habe das hier heute gekauft. Also diese Süßigkeiten hier erinnern sich noch an mich. Okay. Ja, dann habe ich Süßigkeiten in anderen Läden gekauft und mal verglichen, also die Preise äh wie teuer sind denn Süßigkeiten hier so im Vergleich? Also, ich sehe ja auch nirgends Preise. Es geht nach Grammpreisen. Ach ja, jetzt verstehe ich. Wenn ich hier in Laden komme als Kunde, sehe ich mich um, aber ich sehe kein Preisschild. Da ist es. Ja, ist ja nicht ihr Laden, oder? Nein. Na ja, sagen Sie ihren Boss doch bitte schöne Grüße vom deutschen Fernsehen und er möchte doch bitte überall hier die Preise ranschreiben. Also hier und hier und hier. Dann weiß ich auch, was ich bezahle. We, ich hatte keinen Plan. Aber alles kostet gleich. Jetzt weiß ich's. Dank ihnen. Aber sagen dem Chef mal, weil so geht man ja angenehm mit Kunden um, oder? Das ist, wenn du reinkommst, es nicht sehen kannst. Du kaufst ein, du zahlst und am Ende merkst du Batz, die Urlaubskasse ist immer Mutch graas. Die tut mir aber auch so ein bisschen leid jetzt, ne? So studentische Hilfskraft hier, die kann nichts dafür und muss ich die Beschwerden wahrscheinlich tagtäglich anhören. Ich warne sie ganz offiziell vor ähnlich ausschauenden Läden. Wir haben die schon überall gesehen in Prag, in Budapest, in Mailand, in Paris, in Barcelona, Madrid und eben auch hier in Granada. leicht zu erkennen an diesen Fässern und am fehlen der Preisschilder. Das ist eine echte, eine wahre Touristenfalle, auf die sie nicht reinfallen sollten. So Leute und jetzt dürft ihr hier einmal reingreifen alle, denn meine Zähne sind mir zu kostbar für das Zeug hier. Bitte komm. Unser letzter Stop führt uns in die Hauptstadt Andalusians nach Sevilla. Der Legende nach gründete sie der griechische Held Hercules. Heute leben in der viertgrößten Stadt Spaniens knapp 700.000 Einwohner. Sevilla. Herzlich willkommen in der andalusischen Hauptstadt, in der wirklich Architektur an jeder Straßenecke mit den Händen zu greifen ist. Diese Stadt ist über 2000 Jahre alt. Hier waren schon die Römer, die Mauren aus dem Norden Afrikas. Jetzt ist alles spanisch mit maurischen Ecken, die wir entdecken werden. Und jetzt kommen ztausende Touristen hier nach Sevilla jeden Tag. Vor allem, weil man hier so toll essen kann. Und was das will ich Ihnen in den nächsten Minuten zeigen, weil mir knurrt der Magen oder wie man hier sagt, es Teu Mörte der Landbrem. Ich habe einen Bärenhunger. Nach meiner bitter süßen Erfahrungen in Granada steht mir in Sevilla ja jetzt der Sinn nach etwas herzhaften. Wenn man nicht gerade Vegetarier ist, kommt man hier an einer Spezialität kaum vorbei. Also, man kann förmlich in Sevilla den Iberico haben riechen an jeder Straßenecke. Es gibt so viele Geschäfte, die ihn verkaufen, so viel Baros, die ihn servieren und hier diese kleine Laden, was ganz Besonderes, so wie bei uns wie eine Currywurst, eine edle. Ja, die Kukurutos sehen Sie hier, das sind die kleinen Papiertütchen mit so Snackerb, also für zwischendurch für 450 nur sofort machen. Korikus bitte vom Schinken. Graas, man kommt sich vor wie RIA. Direkt vom Hersteller. Oh, schau mal gleich. Schau dir das mal an. Aber Ramon Iverico ist halt nur mal Ramon Iverico, wenn es den so für zwischendurch gibt. Toll. Boah, ist ist toll. Man kann es kaum beschreiben. Das ist so ein ganz ein würziger, aber zarter und saftiger Schinken. Den gibt's bei uns so in der Form nicht. Und ehrlicherweise in so einer kleinen freundlichen Kukuruc Portion ist es auch völlig okay für 450. Wir sind Touristen. Moment mal. Drei Stück nicht für 450 pro Stück, sondern für 890 plötzlich. Was ist denn da der Unterschied? 450 steht hier sozusagen als Lockangebot. Wir haben bezahlt 8,90 € und zwar pro Tüte einfach mal so zwischendurch. Das will ich ist ein bisschen viel. Egal wie gut der schmeckt, das ist offensichtlich irgendwas wie eine Touristenfalle. Aber den muss es ja auch noch zu einem anderen Preis geben. Und warum ist der überhaupt so teuer, der Ebico Schinken? Wie finde ich den richtigen? Ich glaube, wir haben viele Fragen zu klären. Ich könnte jetzt dem Schinkenabzocker meine Meinung geigen. [musik] Das Dumme ist nur, ich weiß kaum etwas über Iberikum. Und bevor ich mich unsterblich blamiere, frage ich lieber mal einen Mann, bei dem ich mir in Sachen Schinken ein paar Scheiben abschneiden kann. Manuel ist Koch und kein Scherz, professioneller Schinkenschneider. Okay. Warum ist so teuer? Weil das Schwein besser lebt als ein Mensch. [gelächter] Das schwarze Label ist Schwein, das zu 100% der ibärischen Rasse angehört, nur Eicheln frisst und ausschließlich freilaufend lebt. Eicheln. Genau, Eicheln und nur Freilandhaltung. Okay, dann gibt es noch das rote Label. Die bekommen auch nur Eicheln, aber die Rasse ist nicht so rein wie beim Schwarzen. 50 bis 75% und schließlich das grüne Label. Gleiche Rassereinheit, aber anderes Futter, aber auch Freilandhaltung und das ist das hier. Ja, genau. Das äußere Fett hier ist gelb und schlecht. Deshalb nehmen wir nur das weiße Fett, die erste innere Schicht, die ist sehr zart. Und jetzt geht's eigentlich erst los. Ganz da drunter ist das erste Stück. Oh, an mich. Na ja, das man schneidet es so dünn, dass man hindurchshen kann. Und ich sag ganz ehrlich, wenn jemand mit so viel Respekt mit dem Produkt umgeht, das beeindruckt mich immer sehr, weil das gibt dem Produkt, dem Tier, dem was wir da essen, den Wert, den es verdient. Miguel hat mir erzählt, dass der beste Iberico Schinken der mit dem schwarzen Label ist. Wo bekomme ich den und vor allem zu welchem Preis? Mein Team und ich machen uns auf einen kulinarischen Beutezug durch Sevilla. 100 g bitte von dem schwarzen Ibiriko. Genau wie die anderen Teammitglieder kaufe ich genau 100 g von der besten der sogenannten schwarzen Schinkenkategorie. So viel vorweg. Eine sauleckere Delikatesse war der Iberico überall in Sevilla, aber wir wollten den Ramon Preisleistungssieger finden. Unsere Ergebnisse tragen wir dann am Ende des Tages in der Teamunterkunft zusammen. Noch mal, es gab zwei Grundvoraussetzungen für den Kauf, den wir jetzt gemacht haben. Einmal 100 g. Habt ihr alle 100 g bekommen? Genau. Und es musste natürlich der Iberico der besten der schwarzen Klasse sein. Alle schwarze Klasse, Nero. Okay, also dann spielen wir mal Schinkenquartett. Also, ich habe einen bekommen für pro und ihr [musik] 17. Oh, ne, jetzt 100 g schwarze Qualität. Du Oh, nicht schlecht. 20 Moment Petter, da muss ich euch enttäuschen. Ich glaube, ich habe gewonnen. Ich habe 27 und 28. 27 und 28 ist es dieselbe Qualitätsklasse. So schaut das aus. Hier das sind das ein Preisgefüge. Finde ich gewaltig. Dabei müssten die ja eigentlich vom Preis sehr nah beieinander liegen. Das Gegenteil ist der Fall. Stellst dir mal vor, du kennst den Laden hier nicht und latscht in den da rein. Aber das ist der gleiche Laden. Ja. Ja. Und er ist auch der gleiche, wo du hier diese überteuerten Schinkenstreifen bekommen hast. Ernsthaft? Eins merken wir aber schon, das ist eine Delikatesse, zu sehr unterschiedlichen Preisen. Ich merke schon, sie bekommen auch Appetit. Ich würde mich natürlich dafür interessieren, wo dieses teure Lebensmittel hergestellt wird und warum es so viel Geld kostet und wie man am Ende auch den besten Preis bekommt. Also warum nicht mal in so einer Farm für Everico Schinken vorbeischauen. Die Farm der Familie Vasquez befindet sich eine gute Autostunde außerhalb von Sevilla. Danke, dass wir hier sein dürfen. Mitarbeiterin Anna führt uns herum. Der eigentliche Grund für den hohen Wert des Iberikos Schinkens kommt daher, dass sie frei in der Natur leben. Also das erste, was mir auffällt, sind die unterschiedlichen Farben. Ja, du siehst die unterschiedlichen Farben, weil das unterschiedliche Iberikorassen sind. Einer der Indikatoren für das Qualitätsfleisch ist A. Die Rasse, die müssen iberische Schweine sein. Das ist die genetische Komponente. Und B das Futter. Sie essen alles, was sie finden. Kleine Schnecken z.B. Wenn es Eichen gibt, füttern wir sie damit, denn es gibt den besonderen Geschmack im Fleisch und das macht es dann auch so teuer. Aber man benötigt ein großes Stück Land für eine kleine Anzahl Schweine. Ansonsten hätte man nicht genug Platz für die Bäume, die genügend Eicheln produzieren, damit die Schweine ausreichend davon fressen. Vielleicht hast du ein Schwein, das in seinem Leben schon einmal eine Eiche gefressen hat. Oder vielleicht hast du auch ein gutes Stück Land, aber nicht genügend Eichelbäume. Dann kannst du es immer noch als iberärischen Schinken verkaufen, aber nicht als Eichelschinken. Und der Geschmack des Schinkens ist ganz anders. Wenn ein Schwein im Sommericheln frisst, man es aber erst im Jahr darauf schlachtet, verschwindet der Geschmack im Fleisch, weil die gesamte Eichel herausgefiltert wird. Aber der Unterschied im Geschmack ist riesig, oder? Ja, ist der. Und deshalb tut ihr das hier. Woher kommen die Bäume übrigens? Wachsen hier. Ja, die Bäume, die wir hier sehen, sind Kurkeichen und die tragen natürlich auch Eicheln. Durch die Kombination verschiedener Sorten kann man bis zu sech Monate im Jahr Eicheln ernten. Okay, hätten wir hier nur eine Eichensorte, würden wir das nicht schaffen. Das hier ist wirklich Bio. Das ist weit draußen in der Landschaft und die bekommen, es geht bald los eben nur Eicheln zu fressen. Bestes Biofutter für den wertvollsten Schinken der Welt, den schwarzen Ramon Niberico. Und hier siehst du, warum das so teuer ist. Nicht nur da vorne, dass die frei rumlaufen, sondern diese Eicheln hier, diese kleinen. Probier doch mal, die schmecken süß und sind für Menschen genießbar. Bin da jetzt mal ganz schwein. Schmeckt wie so eine Pekanuss, weißt du? So eine ganz fette Nuss schmeckt es. Ich schmeck den Schinken. Schwein ist nicht gleich Schwein. Du bist du istst. Beim Schinken ist das nicht anders. Jetzt gehen wir der Qualität auf den Grund. Schwarz ist schwarz. Es gibt dann noch mal extra schwarz, wie ich gelernt habe, nur ganz teuer. Das ist wie der Champagner. Das ist toll. Und jetzt weiß ich auch, worauf es ankommt. Jetzt geht es ins Allerheiligste des Schweinehofs. Zunächst erklärt Anna mir aber noch, wie das Schwein zum Iberiko Schinken wird. Nach der Schlachtung steht erst einmal ein ausführliches Salzbad an. Danach trocknet der Schinken und hängt für 3 Jahre hier im Gewölbe, um zu reifen. Ach du liebe Zeit. Das hier ist so etwas wie der Schinken Himmel für Iberico Fans. Was hier hängt, hat vermutlich einen Wert von weit über eine Million Euro. Ach, ich will lieber gar nicht darüber nachdenken. In der Fabrik um die Ecke, wo er hier mitschneidet, was sind denn da die 100 g Preise? So und da sehe ich hier für die Topqualität 9,90 € für 100 g und besser geht's nicht mehr. Wenn ich mir das hier ansehe, dann spürst du, wie viel Arbeit dahinter steckt. Habe ich auch schon in der Fabrik gesehen. Ähm vor allem aber, dass die Preise, die uns Touristen für diesen besten Ramon der Welt abgeknüpft werden in Siva, teilweise mehr als eine Unverschämtheit sind. Wir sind abgezockt worden, merkst du jetzt, oder? Anna verabschiedet mich mit dem Tipp, den zentralen Markt in Sevilla zu besuchen. Hier gibt es angeblich Top Produkte und zwar zum allerbesten Preis. Die sind super. Hallo, hast du den Schinken mit dem schwarzen Nebel? Alles schwarz. Es ist alles schwarzer Eichelschinken hier. Aber das ist ein guter Preis. Klar, je mehr du kaufst, desto günstiger wird es. So und genauso muss das sein. Man ist selbst dabei, wie es abgeschnitten wird. Jetzt und um es noch mal doppelt zu checken, ganz oben an seiner Hand sieht man diesen schwarzen Reifen. Das ist das Etikett, was zählt. Siehst du Mira da ganz oben? Und dieser Preis da oben 124 € pro Kilo. Das klingt wahnsinnig viel, aber ein so eine Packung, ich darf mal sind eben 100 für 1240 von dem besten Schinken wahrscheinlich der Welt. Und jetzt haben wir schwarz auf weiß kurz die Sonnenlesebrille aufgesetzt. Es ist die höchste Klasse vom Eberico, die es gibt. Und das ganze zum 100 g Preis von 12,40 €. Wir haben jetzt hier für genau diese beiden bisschen mehr als 200 g 25 € bezahlt. Das ist du nicht auf dem Frühstücksbrot, sondern das bringst du mit und beim nächsten spanischen Abend kommt das aufs Buffet, aber nicht zu dem Preis, den wir doofen Touristen da in der Innenstadt zahlen müssen. Ich meine, die ist 5 Minuten von hier ist jetzt nicht weit zu dem lokalen Markt. Weil das die Touristen aber nicht wissen, verlangt dieser Laden einfach mal das Doppelte. Hallo, kurze Frage, wir haben den Schinken hier bei euch für 28 € gekauft. Nebenan bei Thinkotters habe ich einen für 18 bekommen und den hier haben wir für 27 gekauft und auf dem Markt für 12 € den bekommen. Wie kann es sein, dass in eurem Laden alles mehr als das doppelte kostet? Tja, das ist die Marke. Ich habe das alles ein paar Blocks weiter gekauft. Es lohnt sich zu suchen, oder? Das gleiche hier mit den 450. Diese kleinen Kuchuros, die ihr verkauft. Euer Schild sagt Kuchuros mit Iberico für 450, aber auf der Rechnung Ja. Ja. Kennst du den Trick? Ich kenne ihn. Du kennst den? H ja. Noch mal zurück zum Anfang. Vor dem Laden lockt das Geschäft mit Iberico Snacktütchen zum kleinen Preis für 450 nur. sofort machen. Im Laden stellt die Kassiererin mir dann die entscheidende Frage. Drei Koruchos Ibericos, bitte mit Schinken. Ja, danke. Na klar wollte ich Schinken und wie auf dem Schild kosten alle Eberico Produkte, also Abschnitte oder Würste. Hier 4,50 € Protütchen. Ausnahme: Der pure Schinken. Der Champagner unter den Eberigo Produkten kostet hier 8,90 €. Heute weiß ich, warum das so ist. Vor ein paar Tagen aber hätte ich nie mit dieser Logik gerechnet. [musik] Ja. Ja, ist ja wie immerich. Bist du nicht dafür verantwortlich, sondern an dein Chef? Nein, ich kann das nicht ändern. Ich weiß, ich kann den Preis nicht ändern. Mach dir keinen Kopf. Danke dir. Na, ein schönes Beispiel für je lauter die Werbung, desto größer die potenzielle Abzocke oder latschen Sie da nur rein, lassen sich von dem Schild verführen. 450 für die kleine Probiertüte kostet in Wirklichkeit neun. Und alles was wir hier gekauft haben, so ungefähr doppelt so viel wie zwei Blocks weiter. Und das ist der beste Schinken der Welt. Nur nicht zu so unverschräten Preisen. Wie gesagt, nur ein paar Straßen muss man sich schon weiterbegeben. Mein Tipp also suchen Sie den nächsten Wochenmarkt, da wo die Spanier ihren Schinken auch her haben und da kaufen Sie dann die beste Qualität. Das kostet deutlich weniger und erspart viel Ärger im Nachhinein. Ich frage mich jetzt, was machen wir mit unserem Ramon? Also, ich würde sagen, den einen behalte ich, den anderen. Na gut, einen darfst du. Ja, mit vollem Bauch und vielen tollen Erinnerungen verlassen wir Sevilla, die Hauptstadt Andalusians, dieser wundervollen Region im Süden Spaniens. Rodos und Santorin, zwei griechische Traumziele, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eins haben sie gemeinsam. Touristen abzocken. Ich bin Peter Giesel und Urlaubsbetrügern auf der Spur. Nach einer Tour zum größten noch aktiven Vulkan Europas brodelt nur meine Enttäuschung. Er hätte ein super Ausflug. Ein wirklich tollen. Es war schön. Ja, aber es war nicht deine Tour. Auf Santorini gibt es angeblich [musik] ganz besonderen Kaffee, aber der Preis rüttelt stärker auf als das Heißgetränk. Alles zusammen 32. Moment. [gelächter] Alles klar. Auf Rodos verkauft mir ein Straßenhändler Knoblauchzöpfe zu einem Preis, der jeden Vampir in die Flucht schlägt. Hier nimmst du das? Ich will Money back. Nimm zwei. Ich will gar nichts. I want my money. Money, money, money. Statt klein gibt's nur den Koloss. Rodos Gastwirte schenken großzügig ein und der Bierpreis schlägt jedem fast den Boden aus. Nee, Moment einmal. Ich habe gesagt, ich hätte gerne zwei kleine Biere. Dafür zahle ich 30 €. Hier in der Altstadt von Rodos sehe ich irgendwie aus, hät die mehr Kohle zu verschenken? [musik] Santorini ist das griechische Postkartenmotiv. In so gut wie jeder Werbung für Urlaub in Griechenland finden sich die berühmten blauen Kuppeln, die felsigen Küsten oder die malerischen Bergdörfer dieser kleinen Vulkaninsel. Sie gehört zu den Kükladen und mit rund 2 Millionen Besuchern jährlich gehört sie zu den meist besuchten griechischen Inseln. Ich brauchte erstmal kurze Hosen, denn so heiß wie jetzt im Frühsommer 2024 war es hier auf Santorin seit Beginn der Wetterufzeichnungen noch nie. Und auch sonst gibt's hier manche, ja, ich sag eher mal traurige Rekorde, denn die Insel leidet am Tourismus, am Overtourism, am Übertourismus. Es kommen hier schlichtweg viel zu viele Tagestouristen jeden Tag hin, die die Insel fluten. Und was das mit den Portemonnaes der Touristen, also auch unseren macht, das zeigen wir Ihnen in den kommenden Tagen. Der Sonnenuntergang im kleinen Küstendorf IA, geschrieben OIA ist das Highlight für Santorinouristen. Berühmt als perfekte Location für ein Foto im griechischen Abendroht. Aber wo sich Reisende und Social Media Fans trummeln, kassieren einige Gastwirte ordentlich ab. Auch ich will den Zauber des Sonnenuntergangs erleben. Hier bringen sich alle schon in Position. Hier siehst du natürlich nicht, ne? Deswegen steht hier keiner. Aber da oben drohen die Leute schon fast runter zu stürzen, weil sie sich natürlich den besten Spot, den besten Platz für den Sonnenuntergang sichern wollen. Unter dem #santorini findet man z.B. bei Instagram [musik] über 8 Millionen Beiträge. Besonders häufig fotografiert der Sonnenuntergang in IA. Einer der Gründe dafür ist die geographische Lage an der Nordwestspitze [musik] der Insel. Sie erlaubt einen ungehinderten Blick auf das Naturschauspiel. Kein Millimeter, hier ist nichts mehr frei. Soll ich mich jetzt hier hinstellen? Ja, ist ja auch kein schönes. Ich geh mal dahin. Nicht jedes Motiv ist wirklich [gelächter] nicht jedes Motiv ist wirklich so prickelnd, dass man das jetzt haben muss auf Instagram oder auch so auf meinem Handy. Und von hier kann ich ein bisschen was sehen, aber es ist halt alles voll. Ich muss irgendwohin, wo wir ein bisschen unter uns sind. Entschuldigung, da oben da ist Kaffee. Da ist eine Bar. Da könnte man es mal versuchen. Komm. Excuse me, excuse me. Bei diesem Andrang könnte man meinen, es ginge hier nicht um den täglich stattfindenden Sonnenuntergang, sondern um eine totale Jahrhundertsonnenfinsternis. Hallo, wir sind zu viert. Mindestverzehr sind 70 € pro Person 70, aber tagsüber vom Sonnenuntergang nicht oder? Nein, nach dem Sonnenuntergang nicht. Kann ich später wiederkommen? Danke schön. Das ist natürlich auch, also wenn du hier gut trinken und essen gehen willst, wunderbar, wart den Sonnenuntergang ab und dann kostet hier nämlich überhaupt kein Mindestverzehr. Jetzt wären wir minimum 200 € bzw. wenn wir essen wollen und ganz vorne sitzen, sogar 240 280 € los. Nur um dort den Sonnenuntergang zu sehen, meine Lieben, nicht mit mir. Also zurück ins Getümmel. Das muss doch anders gehen. Vermutlich liegt der Schlüssel zum Glück in einer frühen Ankunft. Mit einem Handtuch meinen Sonnenplatz sichern wäre zwar deutsch und naheliegend, aber auch echt albern, oder? Zweimal zweimal griechisches Bier und eins kann ich Ihnen sagen, ich weiß was griechisches Bier normalerweise kostet. Ist nicht mein erster Urlaub hier. maximal Euro so hier im Supermarkt, im Minimarkt hier oben drei Getränke habe ich schon mal. Fehlt nur noch eine Lücke in dieser Masse Mensch, um den Sonnenuntergang auch sehen zu können. Ich fürchte nur, so wie die Darreichung unserer Drinks wird auch meine Aussicht dürftig. Die Schwierigkeit ist halt immer irgendwelche Menschen vor sich. Ja, genau. So nett oder gar romantisch kann es hier gar nicht sein, weil es ist immer jemand mit dir auf dem Bild. Entweder vor dir, hinter dir, zwischen dir und der Sonne, vor der Sonne. Die Sonne verdeckend. Es ist echt nicht leicht. Wir machen für heute Schluss und versuchen das morgen noch mal. Muss ja irgendwie möglich sein. Klar denken Sie, was ein Idiot der Giesel. Morgen sind diese 10 000 Menschen genauso hier. Ja, deswegen wollen wir versuchen irgendwo ein Kaffee oder das wir zum Sitzen zu finden, weil so wird es nichts mit den Fotos hier. Schau mal. Und allein das Motiv, da siehst du ja gar nichts. Die Schönheit des Sonnenuntergangs in IA bleibt mir heute verwirrt. Zugegeben, gesehen habe ich den ja schon, aber eben nicht so schön wie auf Social [musik] Media. Neuer Abend, neues Glück in EA. Heute mache ich das mal anders. Bevor wir uns hier wieder reinstürzen. In die Massen hätte ich gerne einen Ort, wo ich in Ruhe sitzen kann, um das hier zu genießen. Okay, brauche ja bloß Platz für die nächsten, na ja, zwei Stunden, weil früh erscheinen musst du schon, damit du den Sonnenuntergang dann auch noch bisschen genießen kannst. Du willst ja nicht kurz vor knapp kommen. Also jetzt rein in die erstbeste Bar und die ist hier. Hallo, wir sind zu viert. Vier Mindestverzehr sind 25 € pro Person in der ersten Reihe. Geht ja schon mal. Ja, beautiful. Okay, wir gehen da in die erste Reihe. Okay, jeder von uns muss für 25 € jetzt hier Getränke oder was zu knabbern konsumieren. Hier gibt's auch was zu knabbern. Und hier gibt es Ach du Scheiße, wir bestellen einen Roséewein, eine Cola, ein Bier und einen Aperolspritz. In anderen Lokalen würden wir dafür um die 20 € zahlen. [musik] Und das ist auf der Rechnung, komm mal her. Damit haben wir also schon die Hälfte unseres Mindestumsatzes sozusagen aufgebraucht. Unter 25 €. das wissen wir glaube ich alle, geht hier kein Mensch raus, weil man sitzt ja [musik] hier natürlich auch mindestens eine schöne Stunde beim Sundowner. Während wir also warten, bestellen wir eine zweite Runde, denn wir müssen ja den Mindestbestellwert von 25 € pro Person, also 100 € erreichen. Mit dieser Bestellung erreichen wir das Ziel direkt. Bei diesen Preisen [musik] wird's im Geldbeutel düster. Eine Mini Cola kostet 7 €. Ein kleines [musik] Bier 12, ein Glas Wein 14 und ein Aperol 18 €. Wer hier einen Cocktail bestellt, muss sogar bis zu 21 € dafür ausgeben. Und jetzt sehe ich da die Sonne untergehen und vor der griechischen Mühle st 1 2 3 4 5 6 7 8 andere Touristen, die noch näher dran sein wollen an der Sonne. Und deswegen sieht dieses Bild gerade eben so aus. 2 Millionen Touristen empfängt Santorin jährlich. Zum Vergleich, die Insel hat gerade mal rund 15 000 Einwohner. Ich bin eigentlich hier, um es mit Ihnen zu genießen. [musik] Fällt aber relativ schwer. Zum einen wegen der ganzen Menschen, dem ganzen Trubel und auch der teuren Preise für die Getränke. Wir haben unseren Mindestumsatz von 100 längst übertroffen. In Wirklichkeit haben wir bezahlt bereits jetzt 108 €. Die Sonne ist noch nicht mal untergegangen und der steht schon auf der Rechnung. Ich schaue mir das jetzt hier an, aber ich weiß, dass das hier für weniger [musik] Geld gibt. Wie findet ihr das denn? Genau du hast du hast eine sehr exponierte Lage und ich muss von hier aus sagen, die Sonne ist weg. All die Menschen, die relativ viel Geld bezahlt haben für ihr Mindestumsatz für ihre Getränke, sitzen hier gar nicht mehr, weil sie in dem Laden, ich denenkmal den Sonnenuntergang überhaupt nicht sehen können, weil da steht die Mühle davor. [gelächter] Und dafür zahle ich 108 € für vier Personen und zwei kleine Runden Sundowner. Leute, nicht wirklich, oder? Wie heißt doch so schön? Aller guten Dinge sind drei. Zum Glück folgt jedem Sonnenuntergang auch wieder ein Sonnenaufgang. Und ich suche noch immer die perfekte Sundowner Location. So und jetzt gehen wir mal vorbei und die Scheuklappen sind ausgefahren und ich will diese ganzen Läden alle gar nicht sehen und diese ganzen Schafe laufen alle in die gleiche Richtung, um dieses ein Foto zu machen. Aber wir haben einen Laden gefunden, indem man sich das Ganze leisten kann abends. Hello. Hell mich dortetzen? Ja, wie viele Leute seid ihr? Was zu? Kein Mindestverzehr, kein Eintritt. Einfach mal so sitzen. Der ist super. Wir bestellen die gleichen Getränke wie gestern. Ein Bier, ein Rosé, eine Cola und einen Aper. So und diese kleine runde Getränke [musik] kostet hier zusammen 28 €. 10 m weite haben wir gestern 50 bezahlt dafür. Und genau das ist der Unterschied, den man rausfinden kann, indem man fragt und rumläuft. Aber das führt zu so einem tollen Ergebnis. Komm, ich sag mal prost. Und gleich geht die Sonne unter. [musik] Wenn Sie einen Insta, TikTok, was auch immer Kanal betreiben und dieses eine Foto unbedingt brauchen, ja, dann kommen Sie hierher und suchen sich dann aber einen der Läden aus, die nicht ganz solche Abzockerpreise haben. Mein Team hat hart recherchieren müssen, aber trotzdem herausgefunden, dass hier auf Santorini die Sonne auch an anderen Orten untergeht und die sind viel romantischer und viel kuscheliger. An der südwestlichen [musik] Spitze der Insel in Akroteri besteht ein Leuchtturm und hier gibt's einen freien Blick auf den Sonnenuntergang [musik] mit einem weiteren entscheidenden Unterschied. Und ihr schaut mal da ganz [musik] hinten an dieser Spitze dort der Landzunge, da stehen sie jetzt, die ganzen Instagrammer, TikToker und drängeln sich mit ihren Hintern mit 10tausenden in diesen Sonnenuntergang und ich habe den perfekten Spot gefunden. Genau die Stelle, wo ich fast alleine bin. Da sind ein paar andere auch hier, aber ihr merkt ja schon an meinem Ton, dass es hier alles ruhiger ist und entspannter, eben romantisch und eben schöner Sonnenuntergang. Den genieße ich jetzt. A bisschen schade, dass meine Frau nicht hier ist. Ich sag gerne mal. Diesen Tipp habe ich übrigens vom Vermieter meiner Ferienunterkunft bekommen. Statt entspannter Vulkantour hetzen mein Team und ich kreuz und quer durch den versunkenen Krater. Schnell, schnell. Ja, ich komme. Ja, ich komme. Ja, gleich. Um den Massenansturm zu bewältigen, dürfen maximal drei Kreuzfahrtschiffe pro Tag auf Santorini ankommen. Bei Feren gibt es kein Limit und so landen in der Hochsaison täglich bis zu 10 000 Touristen im neuen Fairhafen. Sie ahnen nicht, dass sie in einer Piratenbucht gestrandet sind. Es gibt viele Wege, die nach Santorini führen. Wer hier ankommt da unten, der kann ganz schnell Probleme bekommen, weil von dort nach hier oben gibt's nur eine Straße und ganz bestimmte Autos, die die befahren. Da kommt die aktuelle Fähre aus Kreta, aus Heraklion gerade. Und ich tue jetzt, um Ihnen das demonstrieren zu können, so als wenn ich mit der gerade ankomme und werde mich in die sozusagen Schlange oder die Masse derer, die da gleich aussteigen, so von der Seite reinschleichen. Jeder, der im Hafen ankommt, muss 300 Höhenmeter überwinden. Zu Fuß nicht zu schaffen. Die Touris sitzen in der Falle, in der Falle [musik] der Transferpiraten. Die haben hier unten das Ruderfest in der Hand. Da drüben schreien alle: "Tis Way, this Way, this Way". Und da steht aber ein Schild 50 m hier runter und die was machen die alle? Wer hier ankommt, ist müde und ausgelaugt und will möglichst schnell weg. So folge ich wie viele andere Touristen den bunten Schildern der modernen Freibeuter in dieser Bucht. Hallo Taxi. Ja. Wo müssen Sie hin, Sir? Und möchten Sie ein eigenes Taxi oder den Shuttlebass? Privatkostet es 160. Der Shuttlebass kostet 50 € aber der bringt sie nicht in ihr Hotel. Ja, ein [räuspern] Taxi. Das Taxi ist aber sehr teuer. Es kostet 160 €. Für Taxi. Sie können auf den Miniban nehmen. Der fährt in 5 Minuten ab. Der Mann schmeißt nur um sich mit seinen Taxipreisen. Jetzt wird's hektisch. Ja, ein Moment, ich muss kurz drüber nachdenken. 160 € für ein Taxi, das kann ja wohl nicht sein. Alle winken dich hierher und tun als wenn es ein Taxi ist und dann will er 160 € haben. Die einzige Option ist ein Shuttlebus für 50 € und alle Leute, die ankommen, zahlen das. Ich frage mich, warum es hier keine normalen Taxis gibt hier unten. Meine zögerliche Haltung bleibt nicht unbemerkt. [musik] Ein weiterer Mitarbeiter spricht mich an. Wir versuchen rauszufinden, wie wir wegkommen. Wie lange bleiben Sie hier? Ja, bis Sonntag. Okay, dann ist es das Beste, ein Auto zu mieten, denn es gibt nur 29 Taxis auf der ganzen Insel. Wie viele? 29. Nur 29. Deshalb ist es das Beste ein Auto zu mieten, um sich hier bewegen zu können. Das Ding ist halt, wenn ich jetzt zugesagt hätte, beim [musik] Taxi hatte ich 160, habe ich nein gesagt. D wollte er mich nicht gehen lassen, hat mir für 50 € ein Shuttlebus angeboten. Habe ich auch nein gesagt [musik] und jetzt kommt er mit dem Angebot Mietwang mal. Wie viel kostet der Mietwang? Auch wieder bei ihm zu. Anscheinend komme ich um diesen Mann nicht herum. Ein Mietwagen für einen Tag. Okay, das ist gut, wenn Sie mehrere Orte besuchen wollen. Ansonsten kostet jede Fahrt 100 €. Nach Perissa oder E jedes Mal 100 €. Wenn Sie ein Führerschein haben, ist ein Mietwagen das Beste. Der Transferfreibeuter lässt nicht locker. Der verschamelt es hier wie eine Versicherung. Ja, dieses Auto, der ist so aggressiv. Mir schwirrt der Kopf vor lauter Zahlen, zumal mir alle genannten Preise recht hoch erscheinen. Auch für die hiesigen Verhältnisse. Zur Übersicht, für ein Taxi verlangt der Mann 160 €. Für den Mietwagen 100 pro Tag. Die günstigste Variante wäre der Shuttle mit 50 €. Die Fahrt vom Hafen in die Innenstadt von Fera ist eine Strecke von 8 km und dauert gerade einmal 15 Minuten. Wir haben eigentlich gewonnen, finde ich, ne? Wir haben uns den Mietwagen nicht aufschzen lassen. Wir haben nicht das angeblich 160 € Taxi bekommen, sondern den Shuttle gebucht zu einem Zeitpunkt, dass der offensichtlich schon weg war. hat er uns aber versprochen und deswegen sind wir jetzt hier mit schlanken 50 € unterwegs. Na ja, schlank, das ist immer noch ein riesen Preis, ne? Und riecht natürlich unverschämt. Wenn wir oben angekommen sind, werden wir mehr wissen. Vielleicht gibt es ja in der Stadt bessere [musik] Preise. So und das Schöne ist, jetzt setzt er uns mitten in der Stadt raus und wie er selber gerade auch erwähnt hat, an einer Busstation. Was für eine Busstation? Und warum gibt's hier plötzlich überall Taxis? Von wegen kein Taxi verfügbar. Hat der Mitarbeiter uns unten in der Bucht angelogen, um seine hochpreisigen Transfers anzudrehen? Das ist aber wirklich eine kleine Insel. Von den unter 30 Taxis, die es hier angeblich gibt, haben wir jetzt innerhalb von 2 Minuten schon fünf entdeckt. Hallo, wie viel kostet es denn zum Hafen? Wie viele seid ihr? Zwei. Ja. 35 €. Und was kostet vom Hafen hierher? Auch 35. Ach, okay. Ganz schmale 35 € Pauschal kostet die Taxifahrt zur Fähre und von der Färe hier in diese Stadt und nicht 160 € wie die mir weiß machen wollt. Mietwagen wäre die nächste Option gewesen, die wir umgehen konnten. Ich hab mal hier da gibt's direkt am Ortseingang ein schönes Vergleichsangebot. Jetzt mal, was kostet denn hier so ein Mietwagen? Guten Tag. Können Sie mir sagen, was die Mietautos bei Ihnen kosten? Okay, bei geht hier bei 40 € los in der Hauptsaison und nicht 100 oder irgendwas. Und das war noch eine Lüge. Von wegen Autos 100 € am Tag, wirklich für sehr schmale 40 bis 45 € die meisten Versicherungen schon inklusive bekommst du hier einen Mietwagen. Die Preise oben in Vierer sind klar, aber ich erfahre auch unten am Hafen geht es wohl super günstig. Das willürde ich selber sehen und fahre noch mal runter in die Piratenbucht. Ich muss noch mal hierher zurückkehren an den neuen Ferhafen von Fiera, weil ich jetzt weiß, dass wir über den Leisten gezogen wurden. Wir wurden abgezockt. Das geht zu ganz anderen Preisen. Komm mal mit. Und da 100 m weiter sind wir in die Falle getappt. Fahren wir noch mal hier vorne beim allerersten schon, da steht's Transferice hier. Hier. winkt mich kein aufgeregter Mitarbeiter hektisch in den Laden. Eine Frage, was kostet der Transfer von hier nach Fira? Zwei Personen kosten 36 €. Warum ist das so günstig? Es gibt auch andere Firmen hier, die nehmen 50 pro Person. Wie meinen Sie das? Gibt's Firmen, die das dürfen? Nein, aber die halten sich nicht ans Gesetz. Sie halten sich nicht ans Gesetz. Manchmal verlangen sie einfach 200 €. Wahnsinn. Danke für die Info. Wir haben den direkten Vergleich. Statt 160 € kostet ein Taxi hin oder zurück aus der Stadt 35 €. Ein Mietwagen [musik] geht ab 40 € los und ein Shuttle hat einen Fixpreis von 36 statt 50 €. Und das nenne ich dann mal einen Standortnachteil hier. Dieser Laden mit den ehrlichen Preisen, die realistisch sind. Ja 35 € für zwei Personen nach oben in Stadtzentrum. Okay und wie wir jetzt gerade erfahren haben, beginnt jetzt genau paar Schritte hinter mir die Zone mit den Abzockerläden, die im Prinzip vorgewählt irgendwelche Preise aufrufen. Also, wer am Fairhafen von Santorin ankommt, sollte unter keinen Umständen der breiten Masse [musik] in die Mitte der Bucht folgen. Die Anbieter links und rechts bieten färe Preise an und locken ihre Kunden nicht unter falschen Behauptungen in die Läden. Die Nästefäre spuckt einen neuen Schwarm Touris aus und die Taxipiraten werfen das Abzockgefangnetz aus. Und da sind die ersten, die den in die Arme laufen. Orientierungslos, die wissen nicht, wo genau hier was ist. Und zack, schnappt die Falle einmal zu und da kommen ja noch ein paar hundert vom Boot. Und was die alle bei der Schreierei übersehen, komm mal mit, ist das hier. Das übersehen Sie alle. Public Bass Tickets hier 2 €. 50 € pro Person. Ja. Und sie fahren nach Vierer. Ja. Sie sollten das mal hochhalten und rufen. Hallo. Nein, das ist verboten. Warum machen sie das denn? Die sind in ihren Läden. Deshalb ja draußen nur so draußen dürfen sie es nicht so halten. Nein. Oh, deswegen stehen die so nah bei ihren Läden dran. Schau mal. Die Piraten in dieser Bucht haben ein großes Schild und keine Augenklappe. Und deswegen will ich Sie noch mal zeigen, wenn Sie jemals hier mit der Fähre ankommen aus Santorini, das ist der Weg nach oben. 2,50 € mit dem Bus und ab dafür. Zeit mit den Herren ein ernstes Wort zu sprechen. Hallo mein Freund. Ja, bitte. Ich war gestern hier und bin hochgefahren. Ja, ich erinnere mich an nichts. Ich habe jetzt hier mal alle Preise verglichen und rausgefunden, dass ihr hier wirklich die Leute abzockt. Alles ist bei euch völlig überteuert. Ihr verlangt viel zu viel Geld. Sprich mir meinem Manager. Ich weiß nichts. Na, wir haben uns schon erkundigt und wir glauben, die Leute, die ihr hier die Schilder hochhalten, eure Leute. Also ihr, das ist Touri Abzocke. Hey, hör mal zu. Das ist nicht okay, das zu sagen. Wisst ihr was? Das Taxi verlangt nur 35 € für die Fahrt in die Stadt und ihr teilweise das Dreifache, das ist nicht okay. Wie auch seid, ihr wisst ganz genau, was ihr hier macht. Ich will gerade gehen. Da werde ich von einem Mann angesprochen. Es stellt sich heraus, er ist so etwas wie der Chef der Abzockshops. Hallo. Gut. Was machen Sie hier? Was ist das Problem? Warum machen Sie Fotos? Na, wir zeigen den Leuten nur, wie sie von hier am besten in die Stadt kommen. Aha, da kommt die Polizei. Selbst die Hafenbehörde kann in den Shops der Abzocker nichts ausrichten, da sie nicht zuständig ist. So können die Transferpiraten relativ ungestört ihre Abzocke durchziehen. Santorin ist klein, eine Insel und man kennt sich hier. Wegen unserer versteckten Aufnahmen könnte es sogar passieren, dass ich am Ende noch Probleme bekomme. Deshalb ziehen wir uns lieber zurück. Jetzt aber schnell weg, schnell weg. Da ist man ganz schön empfindlich. Wir haben ins Westennest gestochen und die wissen genau, was sie da unten machen wollen. Natürlich nicht, dass sowas publiziert wird. Das da unten ist ein ganz übler Ort, der Abzocke. Und mal wieder gilt nicht die größten Schilder. Die lautesten Schreihelse haben die besten Preise, sondern die kleinen, die so bisschen abseits des Touristenweges sind und die sie nur bei uns in der Sendung finden. Meine gemütliche Kaffeepause kommt mich teuer zu stehen. Die handgeschriebene Rechnung versucht sie jetzt verschwinden zu lassen. Die mein Leben habe ich hier in der Tasche, um einen Beweis zu haben, wie wir gerade betrogen worden sind. Gleich. Santorini hat seine heutige Form einem Vulkanausbruch vor rund 3600 Jahren zu verdanken. Der Vulkan schuf die steilen Hänge, [musik] an denen die Touristen heute berühmte Fotomotive finden. Und er schuf die Kraterinsel, heute ein Nationalpark und Touristen Highlight. Santorini ist nicht nur eine sehr gern fotografierte, sondern auch eine gut kartografierte Insel. Gar die Insel ist eigentlich falsch gesagt. Wenn Sie mal schauen hier im Hintergrund erkennen Sie diese Formation, was auch wiederum Inseln sind. Und das alles in seiner Gesamtheit ist ein Archipel quasi, eine sozusagen versunkene Vulkaninselgruppe. Spannend oder? kriegt man normalerweise gar nicht mit, wenn man nicht hier eine Tour zu dieser einen Insel und dem da noch zu erkennenden Vulkanresten bucht. Die gibt's hier zu buchen und wenn Sie wollen, richtig teuer und richtig schlecht und deswegen will ich ih mal zeigen, wie Sie es beim nächsten Santorini Aufentheit nicht machen sollten. zum Vulkanrater oder wie es hier heißt der Caldera werden an jeder Ecke angeboten. An einem belebten, ziemlich zentralen Platz finde auch ich einen Händler. Diesen hier. Die Vulkantour. Ja, die habe ich. Wie viel seid ihr? Vier. Wir haben freie Plätze am Donnerstag. Gut. Wollen Sie? Ja. Ja. Wir starten aus Tierra und fahren zum Vulkan eine Stunde. Wir fahren zu den heißen Quellen, 20 Minuten und eine Stunde in THAL. Da könnt ihr optional etwas essen. Es ist insgesamt eine 4er Stunden Tour. Maximal 24 Menschen maximal. Und sie bekommen eine Flasche Wasser, ein Glas Wein und ein Handtuch. 50 € pro Person ist der Preis dafür. Okay, aber sicher. Sie können mit der Gondel nach unten fahren oder die Treppe nehmen. Der Mann spricht schnell und verspricht viel. Das klingt alles erstmal toll und so zahlen wir die insgesamt 200 € für vier Tourtickets. Zack, Urlaubskasse leer. Trotzdem freuen wir uns. Hier, das ist ihr Ticket. Das müssen Sie vorzeigen. Ich danke dann bis zum nächsten Mal. Am nächsten Morgen muss ich zum alten Fairhafen von Fira. Hier startet unsere Tour. Also entweder 800 Stufen laufen oder bequem mit der Gondel runter. Die ist doch in meinem Ticket inbegriffen. Hallo, guten Morgen. Morgen. Kann ich damit runterfahren? Nee, muss ich zahlen. Es kostet 6 €. Ja, dann für vier. Vier, ja, 24 € bitte. So, uns bleibt jetzt gar nichts anderes übrig, weil darunter dauert es über eine halbe Stunde. Das ist ein langer Weg, da die Steilküste runter und das ist eben nicht hier mit dem Preis begriffen, sondern wir müssen es extra zahlen, die Seilbahn, sonst verpassen wir die Tour. 6 € pro Person, 24 für mich und mein Team. Und die Rückfahrt kommt ja auch noch. Es wird also nicht beim Gesamtpreis von 50 € pro Person bleiben. Immerhin habe ich aus der Gondel einen schönen Blick über die steile [musik] Küste. Unten angekommen wartet das Schiff und auch zwei Deutsche, die mich gleich erkennen. Was habt ihr bezahlt dafür? 50 pro Person. Und ihr? Und ihr auch. Auch 50. Ja. Ach, Mist. Na ja, [gelächter] dachte ich haben wir ein Tag. Unser Ruf eilt uns voraus. Trotzdem starten wir gut gelaunt. Als erstes geht es zur Insel Nea Kami, die neue verbrannte. Dort gibt's einen aktiven Vulkankrater. Wir bleiben dort 50 Minuten bis eine Stunde. Ihr braucht 25 Minuten hoch und 25 Minuten, um wieder runterzukommen. Bleiben 10 Minuten für Fotos. Es ist sehr wichtig, dass ihr in der Zeit zurückkommt. Wenn ihr zu spät kommt, haben wir keine Zeit mehr für andere Stops. Unser Tourguide weist uns sofort auf den knappen Zeitplan hin. Ich habe mich auf einen entspannten Urlaubstag gefreut und möchte nicht durch die griechische Hitze hetzen. Der erste Stop ist der Vulkankrater, die Caldera. Hier die nächsten Zusatzkosten 5 € Eintritt pro Person. In 10 Minuten warten Sie bitte an Punkt A. Dort beginnt die geführte Tour. Ja, aber der gehört nicht zu unserer Gruppe. Schön, dass es auch Reisegruppen gibt, die jemanden haben, der ein jetzt hier durchführt. Wir nicht. Unser Tourguide ist offensichtlich nur fürs Bootfahren da. Ich versuche wenigstens ein paar Infos zu der Insel im Netz zu finden. Es gibt so viel. Unmöglich, das alles in Minuten schnell zu filtern. Ich sehe immer wieder Fremdenführer mit ihren Reisegruppen. So stelle ich mir eine Tour vor. Bisher wurden wir nur transportiert. Also, ich ahne ungefähr, wo ich hier bin. Eins habe ich jetzt gerade auf der Karte gesehen im Netz. Ich mal empfangen habe. Man muss um zu dem eigentlichen Krater zu kommen, diesen Weg hier noch ein paar Kilometer hochlaufen. Schaust du mal da, wo die Reisengruppen da oben sind und dann ist man immer noch nicht da. noch über den Berg drüber und dann siehst du das, da musst du hochlaufen und alles wieder runterlaufen und dann müssen wir aber in 40 Minuten wieder ganz unten sein. 2 km entfernt beim Boot, das ist zeitlich nicht zu schaffen. Du bist auf der Vulkaninsel, aber du siehst den Krater nicht, weil die Zeit nicht ausreicht. Äh und zudem muss ich jetzt hier so ein bisschen in Überlebensmodus äh schalten, weil es ist so heiß. Ich [schnauben] brauche ein bisschen Schatten. Wir wollen nicht gleich [musik] rummäeln, aber bisher haben wir von dem Wasser nichts gesehen, das uns beim Verkauf versprochen wurde. Ärgerlich. Besonders, dass wir eine Tour gekauft, aber bisher nur den Transport bekommen haben. So gut wie alle Besucher haben hier jemanden dabei, der sie rumführt, der Ihnen was erzählt, wo sie was lernen können. Komm, wir lassen den Tag erstmal weiter auf uns zukommen. Ich brauche aber jetzt ernsthaft Wasser, also wirklich jetzt. Ohne irgendetwas über die Vulkaninsel zu wissen, geht's zurück aufs Boot. Der Kapitän ist schon im Begriff abzulegen und das obwohl noch längst nicht alle zurück sind. Be quick, be quick, be quick. So und da siehst du, wie es nämlich gehen kann. Diese arm deutsche Touristenpärchen, die hab wahrscheinlich noch versucht nach oben zu kommen, ganz nach oben auf dem Vulkan und die werden das vielleicht die werden nicht mitgekommen, ne? Das war knapp und bei solch einer Hektik kommt [musik] wenig Urlaubsfehling auf. Wart ihr ganz oben? Nee, schafft man nicht, ne? Nee, danke. Weiter geht es auf unserer Tour entlang der Küste der Vulkaninsel. Der nächste Stopp sind die heißen Quellen. Die heißen Quellen sollen eines der Highlights dieser Tour sein. Schwimmen im 26° warmen Wasser, erwärmt [musik] durch die vulkanischen Schwefelquellen unter der Meeresoberfläche. Hier sammeln sich oft hunderte Touristen auf einmal. Da haben wir heute sogar Glück. Und wir schwimmen bis dann nach hinten zu diesem kleinen Pool, ne? Und wieder zurück. Äh ja, wenn du mein Horn hörst, ist es Zeit zurückzukommen. Alles klar. Wann wird das sein? So zwischen 12 Uhr und 12:05 Uhr ungefähr. Okay, alles klar. Das wä dann so 15, 16, 17 Minuten, Leute. Das geht aber hier ganz schnell. Das muss jetzt fix gehen hier. Darauf war ich jetzt nicht vorbereitet, dass ich jetzt eine Viertelstunde habe. Umziehen, reinspringen, hinschwimmen, Quelle heiß irgendwie und zurück und alles. den Teil, für den ich keinen Touride benötige, denn zu den Quellen sind es gerade mal 100 m und dieser Ort hält, was er verspricht, Badewannentemperatur [musik] im Mittelmeer. Etwas, dass ich gerne länger genießen möchte, auch bei meinem Team kommt ein bisschen Urlaubsstimmung auf. Also, es ist total warm, teilweise richtig heiß von unten. Das ist ein schönes lustiges Gefühl. Ich würde auch gerne noch weiter nach hinten dort rein. Bin ganz ordentlicher Schwimmer, aber die Zeit reicht nicht, weil der Kapitän hat schon zweimal gehubt und will, dass die machen sie alle auf dem Rückweg. Das war's. Also in unserer vierstündigen Tour war ich insgesamt, was waren es jetzt 12 Minuten bisschen was hier. Also im Wasser waren wir keine 15, ne? Zehn. Genau. Zehn. Also alle raus aus dem Wasser. Salz schnell abduschen und weiter geht's. Zum nächsten Stop. Die Insel Fira gehört auch zur Santorini und ist das zweitgrößte Eiland mit einem [musik] angeblich wunderschönen Bergdorf. Bei mir wird's jetzt langsam echt so körperlich, ja, mit dem Wassermangel, den ich habe. Hier gibt's nichts an Bord, aber jetzt endlich das rettende Ufer. Nach zweieinhalb Stunden kurz vor eins am Mittag in der Hitze irgendwo ein Ort, wo ich Wasser bekomme. Bisschen mein Fehler. Ich hätte was einpacken sollen. Es wäre aber auch längst ausgetrunken jetzt. Ist halt nur Transport hier. Und zwar mit einem engen Zeitplan. [musik] Ein Mittagessen mit Blick auf die Bucht von oben. Das wä es jetzt. Aber für diesen Stop sind gerade mal 30 Minuten eingeplant, ne? Genau. Ich habe auch keine Zeit zu überlegen. Wir müssen jetzt schnell machen, weil wir müssen in 34 Minuten wieder am Bord sein. Komm, was schnelles, was Kleines. Genau. Das Restaurant scheint auf solche schnellen Touren vorbereitet, denn Essen und Getränke sind super fix auf dem Platz. Trotzdem wird es knapp. Komm jetzt hier. Beeilung, Beeilung. Wir haben keine Zeit. Ja, wir müssen los. Komm schnell zahlen. Das Essen ist natürlich nicht im Tourpreis inbegriffen. Wurde auch nicht versprochen. Egal, weiter weiter weiter weiter weiter. Mensch, also auch 113 € billig war das jetzt nicht. Ganz schnell gehst mal hier wären die schönen Fische gewesen, die wir auch Ja, ich bin ja schon weg. Okay. Ja, der Captain [musik] macht Druck und will los. Let's go. Schnell, schnell. Ja, ich komme. Ja, ich komme. Ja, wir sind offenbar die letzten fehlenden Passagiere. Zum Glück hat der Captain es diesmal überprüft und fährt nicht ohne uns. Schnell jetzt. Wir kommen hier. Wir kommen hier. Ich muss mein Team antreiben. Eine Tour wie ein [musik] Wettlauf. Nach diesem Tripp wird niemand von einem entspannten Urlaubstag sprechen. Jetzt muss es alles schnell gehen, weil er will Feierabend machen. Diese Tour ist gleich vorbei. Wir sind dreieinhalb Stunden bis jetzt unterwegs gewesen. Was haben wir erlebt? Nicht viel. Auf der Vulkaninsel, wo man extra noch mal Eintritt zahlen muss, haben wir nicht genug Zeit gehabt, um den Vulkan zu sehen. Beim Schwimmen hatten wir nicht genug Zeit zum Schwimmen, weil es nur 20 Minuten gab und das Mittagessen gerade, das kommt mir gleich wieder hoch, weil es viel zu schnell reingestopft werden musste und die 50 € haben nicht gereicht. Wir müssen ja noch mit der Seilbahn runter und wieder hoch. Nummer 12 dazu sind schon 62 mal 4, sorry, das sind dann 250 € und das ist für eine Truppe von vier, z.B. eine Familie, nichts weniger als Achtung Abzock. Es geht zurück nach Vierer, vorbei an den riesigen Kreuzfahrtschiffen, die heute gekommen sind. Und deshalb kommt jetzt das dicke bzw. lange Ende der Tour. bitte hinten anstellen. So. Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee. Das ist jetzt hier entspannt eine Wartezeit von anderthalb Stunden in der brütenden Mittagssitze und es gibt hier nur noch einen Fußweg hoch. 587 Stufen. Nee, also müssen uns hier auch noch anstellen und so rinnt mir mein Urlaubstag durch die Finger. Mit der Rückfahrt in der Seilbahn komplettieren sich die Kosten. 50 € für die Tour pro Person, 6 € für die Gondfahrt runter und 6 € wieder hoch. 5 € Eintritt auf dem Vulkan macht 67 € pro Person oder knapp 270 für eine vierköpfige Familie. Aber wie geht das richtig? Ich buche eine zweite Tour. Diesmal nicht ganz so zentral in der Fußgängerzone, trotzdem [musik] noch mitten in Vierer. Ich zahle pro Person nur 1 € mehr, also 51 € und die Tour soll diesmal aber 6 Stunden lang dauern. Am nächsten Tag besuche ich dieselben Orte noch mal. Diesmal muss ich nicht [musik] mit der Seilbahn fahren. Werde direkt in der Nähe des Hotels abgeholt und mit dem Bus zum neuen Ferhafen gefahren. Kein Schlangestehen, keine extra Kosten. Willkommen auf unserem Boot. Willkommen auf King Feras. Es ist das größte traditionelle Schiff, das zur Caldera fährt. Es ist 32 m lang und 8 m breit. Hier in der Mitte ist eine Bar mit unseren Barkeepern. Hier könnt ihr Wasser, Kaffee, Soft Drinks, Bier, Whisky, Weim, Cocktails und Snacks kaufen. Wir haben auch Toast und Sandwiches. Das Boot ist größer und viel mehr Menschen an Bord. Trotzdem habe ich mehr Platz als am Tag zuvor. Auch diese Tour macht ihren ersten Stop auf dem Vulkan mit einem entscheidenden Unterschied. Das ist schon mal was ganz anderes. Da ist jemand, der mir was erzählt. Sowas wie ein Reiseführer, der nimmt uns jetzt mit auf die Vulkaninsel. Wir haben wahnsinnig viel Zeit. Anderthalb Stunden kommen sogar bis nach oben zum Krater. Überhaupt endlich mal jemand, der mit mir redet? Ist toll. Auf geht's. Auch diesmal müssen wir die 5 € Eintritt zahlen. Das haben uns [musik] beide Anbieter vorher gesagt. Auf dem Vulkan gibt es aber diesmal eine richtige Führung mit unglaublich viel Informationen. Der Vulkan ist keineswegs inaktiv. Wer es den Berg hinaufschafft, kann die dampfenden Felsen bestaren. Das ist wie so ein fast wie ein Schulausflug. Der vermittelt so viel Wissen über äh diesen Vulkan, der hier auch noch wirklich raucht, also dampft in dem Fall, ne? Man riecht auch diese Schweepflege hier. Man sieht diese Erdbeben, Mess und Warngeräte, die hier überall verbaut sind. Ist total spannend, aber davon weißt du schlichtwg nichts, wenn du mit dieser doofen kleinen Tour unterwegs bist. So muss es sein. Zuletzt geht es auf die Vulkanspitze. Von dort habe ich das perfekte Panorama auf alle fünf Inseln Santorinis. Allein dafür hat sich das Laufen gelohnt. Wir besuchen dieselben Orte wie tags zuvor. Nächster Stop: Die heißen Schwefelquellen. Auch hier darf wieder gebadet werden. Ungefähr die Hälfte der Teilnehmer entscheidet sich dafür. Die andere Hälfte bleibt an Bord. Hier funktioniert das auch. Hier gibt's eine Bar. Hier werden Getränke verkauft. Hier gibt's vor allem ein bisschen Schatten und es ist einfach herrlich, muss ich echt sagen. Jetzt schon die deutlich bessere Tour. Der Aufenthalt dauert rund 30 Minuten, doppelt so lang wie bei unserem Reinfall. Danach schippern wir weiter nach Firascia. Der Ablauf ist identisch, der Preis sogar niedriger, aber das gebotene andere Welt als am Tag davor. Der Unterschied ist, ich fühle mich mitgenommen von ihm, von Christus. Der erzählt mehr. als jeder gedruckte und gebundene Reiseführer mir geben kann und er gibt mir mehr Zeit. Z.B. jetzt auf Viasia über 2 Stunden können wir uns da jetzt breit machen und tummeln auf der schönen Insel auch mal hochgehen, was ordentliches essen, nicht da, wo die ganzen anderen Touristen das machen und das alles viel günstiger als bei der anderen Tour. So macht das Spaß. So muss das sein. Es geht den Berg hinauf über einen Fußweg. Hier auf dem Gipfel von Firascia bin ich alleine und sehe wieder einen Ort, für den mir einen Tag zuvor die Zeit gefehlt hat. Ein unfassbar schöner Ausblick und ein Mittagessen, dass man in Ruhe genießen kann, weil das gibt einem dieser Tourveranstalter für weniger Geld übrigens, ne? Also, wir haben weniger bezahlt, mehr bekommen. Ich fühle mich viel relaxer als bei diesem ersten Burschen, mit dem wir morgen einmal wirklich ein Wörtchen zu reden haben. Geht ja wohl nicht da über 60 € für so ein Quatsch. Die Endupbrechnung. Der Unterschied der beiden Touren ist nicht nur qualitativ, sondern schlägt sich klar im Preis nieder. 11 € pro Person haben wir am zweiten Tag gespart. Dabei hat die Tour inklusive Busfahrt doppelt so lange gedauert. Ich bin auf den Weg zum Anbeter der ersten Sause, um ihn damit zu konfrontieren. Hallo, mein Freund, wie geht's? Wie geht es dir? Mir geht so lala. Ich hatte eine tolle Tour. Wirklich toll, den ganzen Tag. Es war großartig. Und ich habe nur etwas mehr als 50 € bezahlt. Schön, es hat dir gefallen. Ja, aber es war nicht deine Tour. Wie meinst du das? Es war nicht deine Tour. Die war viel zu groß. Die war knapp 4 Stunden. Genau 4er Stunden. Ich hatte für denselben Preis bei dem anderen den ganzen Tag. Alles was es bei dir gab eben nur länger und er war auch hier gleich um die Ecke. Ich wollte dich bloß mal wissen lassen, dass ich mich von deiner Tour abgezockt fühle. Ist einfach zu teuer. Es kostet zu viel wegen der wenigen Menschen. Das ist Realität hier und überall. Überall. Weniger Leute bedeutet gleich mehr Geld. Das ist eine schwache Erklärung. Ich versuche nur dir zu erklären, wie es für mich war und ich fand es wirklich schlecht. Ich verstehe. Deswegen erkläre ich es. Überall auf der Insel und überall in Griechenland gilt weniger Menschen bedeutet ein höherer Preis. Aber ich nehme das mit. Schon klar. Aber ich bin mir nicht sicher, dass du es verstehst. Der Mann will meine Einwende einfach nicht akzeptieren. Okay, schade. Ich jedenfalls habe lieber eine Tour voller Information mit viel Zeit an den Stationen und das für weniger Geld. Sie haben mir gesehen, wie schön eine lange Tour rund um Santorini sein kann. Also buchen Sie solche Touren besonders hier nicht dort, wo tausende von Kreuzfahrern unterwegs sind, sondern eher bei Läden, die so ein bisschen abseitig liegen. Da kriegen sie den besten Preis, wie wir erleben durften, die schönsten Touren abgezockt am Straßenrand, überteuerte Knoblauchzöpfe. Was glaubst du, habe ich dafür bezahlt? 20 € 50 Okay. Okay, [gelächter] ich wurde abgezockt gleich. Ich weiß nicht genau wie viel, aber einige hundert Meter über dem Meeresspiegel werden es jetzt schon sein, die wir hier in der Bucht von Vierra uns befinden. Schön ist dieser Ort. Und gleich ganz zu Beginn oben, wenn man hier hochkmt mit der Seilbahn, liegt ein Restaurant. Das müssen wir Ihnen zeigen. Das gehört quasi in diese Sendung. In der Hauptstadt von Santorin leben weniger als 2000 Menschen. Es kommen aber jedes Jahr etwa eine Million Besucher. Die lokale Gastronomie ist entsprechend von den Touristenmassen abhängig. Dieses Lokal befindet sich direkt an der Touristenhauptstraße. Hallo Sir, brauchen Sie einen Platz? Yes, [gelächter] unbedingt. Ich schwitze. Wer vom Hafen nach oben kommt, landet zuerst vor diesem Restaurant. Wir müten gerne nur zwei Kaffee und zwei Wasser haben. Welchen Kaffee? Den Santorini Kaffee, eine Spezialität des Hauses oder kalten Kaffee mit Eiscreme? Einfach heißen Kaffee? Santorini Kaffee. Wir bestellen die lokale Spezialität, einen Santorini Kaffee. Hier der besondere Santorini Kaffee. Thank you very much. Offenbar ein ganz besonderes Gebräu. Aber wie besonders ist denn das Geschmackserlebnis? Warum empfiehlt der Inhaber dieses Heißgetränk? Nach ein paar Schluck ist klar. Kaffee mit Milch. Den kenne ich von zu Hause von unserer neuen Kaffeemaschine. Trinke ich auch ganz gerne aus dem Glas. Da sieht man, wie das hier so ein bisschen, weißt du, sich so auflöst und so, aber halt ein Kaffee mit ein bisschen Milch. [schnauben] So, also der Santorini Kaffee ist ganz besonders. Warum denn? Da ist Aloe Vera drin. Deshalb ist Einschlafen kein Problem. [gelächter] Also gut für meine Gesundheit oder was? Das ist mein Job. Also, es ist ein besonderer Kaffee, den man hier so trinkt, oder? Ja. Ich versuche rauszufinden, was an diesem Kaffee besonders ist. Ich glaub, wir müssen uns mal umhören irgendwo in anderen Bars und Kaffees, was der Santorini Kaffee ist. Chuldigung, kann ich die Rechnung haben bitte? Komm sofort. Thank you. Zur Erinnerung, wir sollen zwei Kaffee und zwei kleine Wasser bezahlen. 32 € alles zusammen. 32 € für vier Getränke, zwei Kaffee und zwei Wasser und das, weil ich der Empfehlung des Wirts gefolgt bin. Können Sie bar bezahlen, bitte? War besser [gelächter] Kartenzahlung ist nicht möglich. Karte ist viel komplizierter. Wie viel sagen sie? 32. Normalerweise würde ich jetzt aufspringen und eine Riesenszene machen. Das tue ich jetzt nicht. Keine Speisekarte, keine Quittung, nur Barzahlung und horrende Preise. Dieses Restaurant werde ich unter die Lupe nehmen. Nicht, dass sich hier noch mehr Menschen zum Esel machen, denn in Griechenland muss man mit Karte bezahlen können. Diese Pflicht wurde 2017 eingeführt und ist Teil eines Gesetzes gegen Steuierhinterziehung. Ebenso muss jeder Restaurantgast eine gedruckte Quittung mit einem QR-Code erhalten. Der ermöglicht eine schnelle Prüfung der korrekten Abrechnung. All das finde ich nur ein paar Meter weiter. Ich würde Ihnen jetzt gern was zeigen. Ich würde gar nicht hier so eine elegante Quittung rausholen. Mal die Lesebrille abnehmen. Ich habe aber keine Quittung bekommen und da geht's schon mal los. In Griechenland ist es per Gesetz verpflichtend für jeden Wirt und auch jeden Einzelhänder eine Quittung zu übergeben. Wer weiß warum. Eins weiß ich, wir haben jetzt gerade 32 € für zwei Kaffee und zwei Wasser bezahlt. Da war auch nichts besonderes drin. Das war ein Santorini Koffee, so wie er das nannte. Ich weiß, was ich will. Ich hätte gerne einen Santorini Kaffee, bitte Kaffee? Wir haben Eiskaffee oder Frappe, ne? Santorini Kaffee. Frapp? Sie wissen nicht, was das ist? Nein, Sir. Bitte schauen Sie in die Karte. Haben Sie schon mal von Santorini Cafe gehört? Nein. Sind Sie von Santorini? Ja. Oh mein Gott. Jemand hat sie angelogen, denn wir sind auf Santorini. Ich komme aus Athen und lebe hier. Nirgends gibt es Athenkaffe, Santorini Cafee oder Mykonos Caffee. Es ist griechischer Kaffee, kein Inselkaffee. Dann bitte ein griechischen Kaffee. Erfundene Getränke zu Höchstpreisen ohne Quittung. Der Kaffee hier kostete übrigens 3 €. Ein Viertel [musik] des Preises von nebenan. Ist das da drüben Wucher oder eine Masche? Die Kollegen dürfen überprüfen, wenn wir hier fertig sind, geht ihr dann noch mal nach oben und bestellt noch mal Kleinigkeiten erstmal vielleicht auch was zu essen. Kaffee muss dabei sein. Schauen, ob er das noch mal so macht bei euch. Vielleicht war es der Zufall. Und am Ende ganz wichtig zahlen. Wie lässt er sich bezahlen? Bar oder mit Kreditkarte? Weil das hier Kreditkarte nicht akzeptieren, so ein Gerät nicht haben, das ist nicht nur nicht gern gesehen in Griechenland. Das ist schlichtwg illegal. Ist der Laden einfach nur überteuert oder gibt es dort noch weitere Abzockmaschen? Weil ich keine Quittung erhalten habe, steht auch der Verdacht der Steuerhinterziehung im Raun, denn nur eine gedruckte Quittung garantiert, dass die Rechnung ordentlich gemeldet wird. Meine Kollegen [musik] ordern Snacks, Getränke, Santorini Kaffee und Eiskaffee. Trotz mehrfacher Nachfrage können Sie nicht mit Karte zahlen. Der Wirt verweist auf den nahgelegenen Geldautomat. Immerhin [musik] meine Kollegen bekommen eine Quittung. So, zeig mal. Also, ja, sag du mir, was wir hatten. Sagen Sie mir, was da steht. Keine Ahnung. Das ist ja nicht wahr. 93 €. Die Bestellung. Ein griechischer Salat. Einmal Salziki, ein Bier, ein Glas Wein, ein kleines Wasser, ein Eiskaffee und ein Santorini Kaffee. Macht 93 €. Eine Speisekarte haben wir immer noch nicht gesehen und so sehr wie die Rechnung auch studieren, sie ist nicht entzifferbar, bis auf den Gesamtbetrag von 93. Und ihr habt, lass mich raten, dann auch nicht mit Karte zahlen können. Äh, wir haben es versucht. Das sollte aber 30 Minuten dauern. Was? 30 Minuten dauert die Kartenzahlung, weil das Gerät spinnt gerade und das würde bis zu 30 Minuten dauern. Ganz kurz damit wir können jetzt glaube ich abkürzen. Der Mann steht unter unmittelbarem, wie ich finde, Betrugsverdacht. Ein Restaurant direkt an der Hauptverkehrsstraße in Vierer. Hier kommt wirklich jeder Kreuzfahrtourist vorbei. Zugegeben, ein traumhafter [musik] Blick, aber den gibt's auch aus den Nachbarläden mit normalem Preisniveau. Am nächsten Tag bin ich erneut in Vierra, ungefähr zur gleichen Zeit wie gestern. Ich will herausfinden, ob das gestern ein Einzelfall war. Mein Plan ist klar. [musik] Ich werde exakt dieselbe Bestellung aufgeben wie meine Kollegen. Also zwei kleine Speisen und fünf Getränke. Wir hätten gerne ein kleines Bier, ein Wasser und ein Weißwein. Stelltes Wasser, wenn möglich. Ja, dann bitte noch einen griechischen Salat und etwas Tatsiki. Warum der Wirt sich so sehr über unsere Bestellung freut, kann ich nur ahnen. Bei der Kaffeebestellung scheint es wieder nur zweierlei zu geben. Santorini Kaffee oder Eiskaffee. Der Ablauf ist derselbe wie gestern. Auch der Preis von 93 €. Kön die Rechnung haben, bitte. Ja, Sir. Danke, Chef. von mir geht aufs Haus. Ihr müsst verdauen. Prost. Und lasst euch Zeit. Erst trinken, dann die Rechnung anschauen. Muss ich mir noch Mut eintrinken dafür. 102 sind noch mal 10 € mehr als bei meinen Kollegen. Und was das ist, weiß ich nicht. Nehmen Sie? Können Sie bitte Bar bezahlen? Dann müssen sie mit der Dame reingehen. Ich komme das geht's dann plötzlich doch. Beim Bezahlen fällt auf, gestern müssen hier gleich drei Zahlungsgeräte ausgefallen sein. So, das ist das ist das Gerät, was die ganze Zeit nicht funktioniert oder? Ich zahle, obwohl ich abgezockt wurde. [musik] Warum das Betrug ist, rechnen wir gleich noch mal nach. Die Bestellung kennen Sie ja bereits, aber sie kostet bei unserem zweiten Versuch wundersamerweise 9 € mehr. Aber wir haben inzwischen eine Speisekarte gefunden und gesehen, welche Preise dort stehen. So und jetzt rechnen wir mal zusammen, was das alles laut seiner Karte hätte kosten dürfen. Denn die Speisekarte offenbart nicht nur, dass die Preise in diesem Restaurant viel höher sind als bei den Nachbarn, sie zeigt auch, es wurde mehr abgerechnet. Unsere Bestellung hätte nur 79 € kosten dürfen. Genau die gleichen Positionen für 100 2 €. Das hier und unsere Aufnahmen sind Beweis dafür, dass in diesem Laden Betrug begangen wird. Das ist auch in Griechenland eine Straftat. Und wenn Sie das nächste Mal im Griechenlandurlaub sind und Sie haben das Gefühl, da läuft irgendwas komisch, laden Sie sich eine App herunter, bitte. Mit der App Apodixi von der griechischen Steuerbehörde kann jeder seine Rechnung mit einem Scan prüfen und nicht erfasste Belege melden. Jetzt denken Sie, ah, es ist ja Denunziantentum. Ich finde, das Gegenteil ist der Fall, denn die griechischen Gastronomen in den Bars, in den Tavernen hier arbeiten eigentlich alle ehrlich. Und diese schwarzen Schafe machen ihn trotzdem das Leben schwer. Deswegen muss man, finde ich, etwas dagegen tun und darf das durchaus zur Anzeige bringen. Nur machen wir das mal noch nicht, dann haben wir noch sowas wie ein, ich sag mal, Druckmittel. H, aber immerhin, die sollten sie sich merken, die App. Und jetzt bekommen die da auf die Finger, weil das ist nicht nur Abzocke, das ist eine Straftat, die da passiert. Und zwar jeden Tag haben wir jetzt nachgewiesen, das ist Betrug. Eigentlich sind es drei Abzocken in einer. [musik] erfundene Getränke, die wiederum zu Höchstpreisen und keine ordentlichen Rechnungen. Damit der Verdacht der Steuerhinterziehung. Ich will den Wirt damit konfrontieren. Unter einem Vorwand bringe ich ihn dazu, mit mir ein paar Schritte zu gehen. Ich will keine Szene machen, aber ich will, dass das hier aufhört. Ganz kurz mal, ich will ehrlich zu Ihnen sein. Mein Name ist Peter. Ich arbeite fürs deutsche Fernsehen und wir waren hier bei Ihnen Gäste in den letzten Tagen. Wir haben ein paar Probleme, die wir miteinander besprechen sollten. Als erstes, der Santorini Cafe ist etwas, dass es nur hier bei Ihnen im Restaurant gibt, oder? Ja, also es geht ja eigentlich nur darum, den Preis auf 12 € hochzuheben. Warum kostet ein Kaffee 12? Da ist Kaktussschnaps drin. Da ist Schnaps drin. Das habe ich nicht geschmeckt. Aber was mich noch viel mehr interessiert, ist Ihr kaputtes Kreditkartengerät. Warum ist es denn die ganze Zeit kaputt? Es ist nicht kaputt. Aber ihr Vater erzähl es doch jedem. Na ja, wir haben ein Problem mit dem Internet. Unser Telefonanbieter macht immer wieder Probleme. Ja, es gibt noch ein paar schlimmere Dinge, die wir hier rausgefunden haben. Schauen Sie mal, das sollte 79 € kosten und Ihr Vater hat uns für exakt die gleichen Dinge 93 berechnet. Das stehen aber andere Sachen drauf. Hier ist noch ein Beleg, noch eine Quittung. Wir hatten exakt dasselbe bestellt und haben jeden Tag unterschiedliche Preise auf der Rechnung. Warum bezahlt ihr unterschiedliche Preise? Weil ihr hier immer was unterschiedlich berechnet. Nein, wir berechnen immer gleich. Natürlich tut ihr das. Nein, wir haben unsere Karte und das gilt. Das stimmt, aber diese Quittung hier passen nicht zu den Preisen auf der Karte. Das hier ist ein Beweis, dass wir bei euch abgezockt wurden. Nein, ihr wurdet nicht abgezockt. Ich finde es nicht lustig. Da war mehrmals dieselbe Bestellung auf dem Tisch. Wenn ihr nach der Rechnung fragt, bringen wir die Rechnung und du kannst fragen, was die einzelnen Punkte bedeuten. Das ist doch keine Rechnung. Und dann kannst du es mit dem auf dem Tisch vergleichen. Warum hast du das nicht gemacht? Weil ich eine ehrliche Bewirtung erwarte. Wir sind ehrlich. Nee, ihr habt Sachen berechnet, die wir nicht konsumiert haben. Wir werden es jetzt mal an die Behörden übermitteln. Ist kein Problem. Und dann werden wir mal sehen, wie das hier mit dem Geschäft noch weitergeht. Eine dreistufige Abzocke und ein uneinsichtiger Wirt in der [musik] zweiten Generation. Mir bleibt jetzt nur noch eines. Also so viel Arroganz, so wenig Einsicht habe ich lange nicht mehr erlebt, wenn die Fakten doch wirklich gegen ihn sprechen. Wir haben Ihnen bewiesen, dass in diesem Family Business Fantasiepreise aufgeschrieben werden nach Lust und Laune. Und das ist Betrug. Das versteht der Mann bloß nicht, weil es schon wahrscheinlich seit Jahren hier so betreibt. Lassen sich niemals, aber auch wirklich niemals so eine handschriftliche Quittung für irgendwas geben. Bestehen Sie in Griechenland darauf, dass das aus dem Automaten kommt? So wie hier, so hat das auszusehen mit einem kleinen Barcode unten dran und dann wissen Sie, wofür sie was bezahlt haben. Und wenn es eben nicht so ist, im Interesse aller ehrlichen Gastronomen muss ich das jetzt hier anzeigen. Ich habe mir die App runtergeladen, apodixi.gr, habe diese Quittung, die ja keine ist, hier reingescannt. Dieses Restaurant stellt keine ordentlichen aus. Und abgeht der anonyme Tipp. Zack, fertig. Und jetzt sollen sich die Ermittler mit dem Mann beschäftigen und die Geschichte dieser kleinen Insel und all ihre Besucher, die noch kommen, werden das Urteil über ihn schon fällen. Lange geht das da nicht mehr gut. Bierabzocke auf der Flanermeile. Das ist ein ganz andere Art von Kolos von Rodos. In der Altstadt gibt's überdimensionale Größen zu Wucherpreisen. Es sind verschiedene Steuern drauf. Hey, mach die Kamera runter gleich. Von Santorini geht es nach Rodos. Auch die viertgrößte griechische Insel ist ein Touristenmagnet. Mehr als 300.000 Deutsche besuchen Rodors jedes Jahr. Besonders die historische Altstadt ist eines der Topreisezähle. Besonders bekannt ist die Insel wegen eines Wahrzeichens, das gar nicht mehr gibt. Giassas aus dem Hafen von Rodos. Da, wo dieses Touristenboot gerade durchführt, muss man sich vorstellen, stand früher eines der Weltwunder. Der Kolos von Rodos sagt zumindest richtig die Sage. Und wer hier nicht schon alles war und diese Insel beherrscht hat, es waren die Osmanen, es waren nicht zuletzt die Römer, die Griechen, die Kreuzzykler und heute manchmal wie sie im Hintergrund erkennen können, die Kreuzfahrer. Die werden wir noch kennenlernen oder zumindest die Fallen in die hier alle Kreuzfahrer und vielleicht auch sie beim nächsten Urlaub tappen können. Üblicherweise werden in Griechenland lokale Produkte wie Olivenöl, Wein und Honig am Straßenrand verkauft. Ein ideales Mitbringsel für die Lieben daheim. Kein Kritschossen touristischen Souvenir Shop, sondern etwas regionales, eben typisch griechisches. Ah, hier. Wow. Wow, toll. Dann nehmen wir doch hier einfach so ein mit. Man muss ja auch nicht dieselbe Sprache sprechen. Man versteht sich auch so. Vor allem, wenn es um die Preise geht. Die sind ja nämlich ganz ehrlich ähm drauf geschrieben, schon vorher recht transparent. Feristo Feristo und dieses tolle Gefühl die lokale Landwirtschaft hier zu unterstützen ohne Supermarkt ein toller Preis, da habe ich überhaupt kein Problem mit. isto. Weiter geht meine Shoppingtour an Rodos Straßenrändern. Ich suche etwas besonderes für mein griechisches Souvenir Paket. Mit einem handgeknüpften Knoblauchzopf kann ich zu Hause sicherlich Eindruck schen. Hello. Very good. Μόνο. Μόνο ένα. Mono Monoella nur eine, me das sind 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 12 dicke Knollen dabei. Aber ein Preisschild suche ich hier vergebens. Wie viel kostet einer? Nur einer. Das ist Hallo. Hallo. Aber wie viel für einen? How much? Ach, jetzt komm. 20 € einer Es tut er mir ein zweiten rein dafür. Much for one ich bezahle mit einem 50 € Schein. [gelächter] Ja. Ach alles für 50. 50 Gone 50 sind weg jetzt. [gelächter] Jetzt hat er mir gerade so kein Rück. Das war's jetzt, ne? Oh, du nimmst mir jetzt 50 ab dafür. Noch ein Foto. Dieser Verkäufer hat meine 50 € tief in seiner Hosentasche und ich einen Sack voller Knoblauch in der Hand. Ich bin völlig überrumpelt und mache gute Miene zum bösen Spiel. Das ging so schnell und ich habe kein Wort verstanden. Du verstehst keinen Ton. Einzige, was du magst und verstehst, ist, dass du abgezogen worden bist. Also richtig. Mein Blutdruck könnte jetzt den ganzen Zopfknoblauch vertragen. Weißt du, es geht ja gar nicht darum, dass hier ein örtlicher Bauer und örtlich ist immer wichtig, nicht sein Geld verdien, sein ehrliches, ordentliches, die Touristen Euros da sozusagen zudem wandern. Das finde ich völlig okay, aber ich glaube, was wir jetzt hier gerade für diese zwei Tütchen Knoblauch bezahlt haben, schlägt alles. Lass uns doch bitte mal zum nächsten Supermarkt fahren und erstmal wiegen, wie viel Knoblauch da wirklich drin ist und wie teuer der jetzt war, weil du gehst ja eigentlich davon aus, am Straßenrand vom lokalen Händler zahlst natürlich weniger, deswegen halte ich da. Gerade einmal ein paar hundert Meter weiter finde ich einen kleinen Supermarkt. Hallo. Kannst du mir ein Gefallen tun? Kannst du das mal wiegen für mich? Links 1,84 1,8 kg. Hau mal. Wie viel kostet ein Kilo hier? Oh, 6 € das Kilo. Also hier würde ich so um die 10 € zahlen, oder? Habt ihr das vom Auto an der Straße? Und wie viel? Wenn ihr das von dem Mann an der Straße kauft? Ja, aber normalerweise ist ja an der Straße günstiger, oder? Ja, es ist günstiger. Wie viel denkst du denn habe ich dafür bezahlt? Wie viel? Was denkst du denn? 20 € [gelächter] 50 Okay, [gelächter] super. Du hast zu viel Geld dafür bezahlt. Ich weiß, ich wurde abgezockt. Topol. Thank you very much. Nicht nur so 20, 30, 40, 50% mehr. Nicht das doppelte, nicht das dreifache, nicht das vierfache, das fünfffache hat der mir abgenommen. Das ist üble, üble Touristenabzocke und vor der wart natürlich selbst der Supermarktbesitzer hier. Das ist so dieser Moment. Ich würde davon auch gar nichts essen, weil jedes Mal, wenn ich zurück [musik] in Deutschland da eine Che abmache, denke ich wieder an den Typen an der Ecke und ärger mich darüber und dann schmeckt's nicht. Und deswegen geht das Stuntepä des stehenden Fußes zurück zu ihm. Und zum Glück haben wir heute die Kameras, die das gesehen haben und einen entschlossenen Moderator, der sein Geld jetzt zurückguckt. Ich bin doch für 50 €. Wer nicht mit [musik] den lokalen Preisen vertraut ist, tappt in die Knollenfalle. Hand aufs Herz, würden Sie im Urlaub zuerst [musik] im Supermarkt die Preise vergleichen? Da drüben ist er schon. Muss jetzt alles ganz schnell gehen. Er spielt ja wirklich kein Wort Deutsch oder Englisch. Ich auch kein Griechisch und deswegen habe ich jetzt hier mit einem Übersetzungsprogramm den entscheidenden Satz vorbereitet, nämlich dein Knoblauch ist völlig überteuert. Ich will mein Geld zurück und was Abzocke heißt auf Griechisch, das weiß ich. Kia mein Freund, my friend, my friend, my friend, my friend. Come to me. Komm mal zu mir. Hör mal zu. Το σκόρδο σας είναι εντελώς υπερτιμημένο. Θέλω τα χρήματα μου πίσω. Du nimmst das jetzt und ich will mein Geld zurück. Keine Diskussion. Nee, nein, nein, nein. Das ist der fünfache Preis wie im Supermarkt. Ich will mein Geld zurück. Nichts anderes. Nur mein Geld zurück. Nee, du verstehst nicht. Nein, ich will gar nichts. I want my money, money, money, money, money, money, money. All back, all back, money for me. Ja, tut mir leid. Tut mir ein bisschen leid. Natürlich muss auch sein Kind an und Na ja, ist nicht gut. Ist nicht gut. Das ist aber, das ist Klepsier Klips. Nee, nee, meine Lieben, natürlich muss man die örtliche Landwirtschaft unterstützen, indem man hier vor Ort kauft und nicht im Supermarkt. Das mache ich sehr, sehr gerne. Zahlen da auch ein bisschen was extra. So ist es nicht vorher und das ist mein Tipp, empfiehlt es sich sehr, die Preise zu kennen. Also was kostet denn der Honig im Supermarkt? Und dann kann man wunderbar hier entlang der Straßen auch einkaufen, wenn man weiß, was für einen Preisorteil man hat und dass man eben nicht abgezockt wird wie von ihm hier. Also um sowas einen großen Bogen drum machen, wenn sie die Preise nicht genau kennen. Und den Knoblauch, meine Lieben, daheim bringe ich euch trotzdem mit, aber vom nächsten [musik] Stand. Auf Roders steigen die Temperaturen [musik] im Sommer auf bis zu 40°. Viele Touristen ziehen sich aus der Mittagssonne in den Schatten zurück und sind auf der Suche nach einem kalten Getränk. Es gibt viele Wege das mal Rodos zu erreichen. Die meisten von uns natürlich kommen mit dem Flugzeug. Einige, aber auch ja, nicht hier vorne, sondern da hinten. Schauen Sie mal, diese Hochhäuser sind in Wirklichkeit richtig Kreuzfahrtschiffe und bis zu drei können hier täglich anlegen. In der Hochsaison ist deswegen das nahgelegene Altrodos, also die Altstadt hinter dieser Mauer, den Sie da sehen, Picke packe voll und um genau in dieser Zeit, wenn die Tausenden von Kreuzfahrtschifftouristen hier ankommen, den Touris so viel wie möglich Geld aus der Tasche zu ziehen, haben sich die Gastwirte da hinter der Altstadtmauer was ganz schlaues, sag mal, was ganz freches einfallen lassen. Und das würde ich Ihnen gerne zeigen. ist leider verbunden mit mitäglichem Bierkonsum. Muss halt sein für ein Job. Der Hafen von Roddos grenzt Altstadtmauer. Hier gilt irgendwo gibt es immer nach vier. Hey, habt ihr Zeit für ein Bier? Zeit für ein Bier? Es ist Zeit für ein Bier. Ich glaube, es ist Zeit für Bier. Ich denke auch. Wollen Sie draußen sitzen? Ja, gern dort. Nett und kühl hier. Ja, schön kühl. Das ist gut. Wir hätten gern zwei kleine Bier, bitte. Zwei kleine Bier. Okay. Wollen Sie Mythos? [musik] Mit ist gut. Mhos ist gut. Danke. Eine Menükarte bekomme ich nicht, aber was können zwei kleine Bier schon kosten? Genau. Was ist das? Das ist ein kleines Bier. Ich hab Kannst mit Könnt ihr bitte noch mal zurückspulen? Ich habe doch gerade eben gesagt small be und sie hat geantwortet. Wir hätten gern zwei kleine Bier, bitte. Zwei kleine Bier. Okay. Siehst du? Weiß ich doch, was ich gesagt habe. In schönste Mittagszeit ist das völlig unmöglich. Das ist Was ist das denn hier? Also über die Form würde ich ja gar nicht streiten. Ob das jetzt was ist? was geschmacklich toll aussieht oder Lust auf das Bier macht, aber da drin ist mindestens ein Liter, ein kleines Bier 1 L. Ach, du siehst mich nicht, stimmt. Ja, entschuldigen Sie bitte, ich muss erstmal zur Seite räumen mein Bier. Gut, also dann, was soll ich sagen? Jetzt bin gespannt auf den Preis. Über den haben wir noch gar nicht geredet, weil lass mir doch auch keine Karte mit Preisen geben, wenn ich ein kleines Bier trinke. Da gehe ich vom Preis zwischen drei und na ja, im touristischen Zusammenhang vielleicht 5 € aus bis auf Rodos. Das ist das anders. Na gut, das ist ein ganz andere Art von Kolos von Rodos. Bei 34° im Schatten ist das kühle Bier im ersten Moment ein willkommener Dursteller. Auf leeren Magen allerdings keine gute Idee. Ein paar Snacks und 20 Minuten später hat sich leider auch mein Getränk akklimatisiert. Was essen, um das überhaupt zu schaffen? Du musst halt auch schnell trinken, weil es wird schal irgendwann. Schnell trinken kann ich aber um die Zeit mitnehmen. Sorry, tut mir leid. Die Rechnung bitte. Ja, sie müssen aber bitte an der Bar zahlen bei Manager. Warum denn das? Die Erklärung folgt auf dem Stiefel Fuße. Ja, ein Salat, zwei kleine Bier bitte. Knapp 50 € für zwei kleine Bier und ein bisschen Salat. Moment mal, Moment mal, Moment mal. Da muss ich mich kurz hinsetzen. Da fliegt mir doch der Hut weg. Das ist kein Schas. Ich habe jetzt hier gerade in Roders für ein kleines Bier 15 € bezahlt. 15 €. So und selbst wenn wir da jetzt mal den Liter Preis zugrunde legen, weil das waren Liter so auf dem Oktoberfest, da sind wir so knapp ungefähr in diesem Rahmen unterwegs. Hier der Beweis. Ich habe wirklich zweimal 15 € für Spirituosen bezahlt. Nee, Moment einmal. Ich habe gesagt, ich hätte gerne zwei kleine Biere. Dafür zahle ich 30 € hier in der Altstadt von Rodos. Sehe ich irgendwie aus, hätte ich mir mehr Kohle zu verschenken? Vielleicht hatten mein Team und ich einfach Pech und wir sind an ein schwarzes Schaf unter den Barbetreibern [musik] geraten. Die Altstadt von Rodos bietet uns Touristen eine breite Auswahl an Restaurants. Ich versuch es in einem anderen Lokal in der Hoffnung auf ein kleines Bier. Wir hten gern zwei kleine Bier. Zwei Frauenbier. Frauenbier, das ist ja ein toller Name. So, ich habe noch mal zur Klärung gesagt, Ladybeer klingt schön. Ich hätte aber wirklich explizit ein kleines B hier und dann kommt das. Die wissen natürlich, dass 70% der Touristen, die jetzt gerade hier durchlaufen, zurück müssen aufs Kreuzfahrtschiff und dann nehmen wir halt mit. K da noch ein bisschen Mittagsschlaf machen. Geschwert hat sich hier noch keiner. Trotzdem würde ich gerne noch ein paar andere Läden sehen und wissen, wie viele machen das hier in der Altstadt von Rodos. Ist schon mal der zweite. Es tut mir leid, ich wollte ein kleines Bier, weil ich auch mehr als ein kleines Bier jetzt einfach nicht mehr schaffe. Du musst mir stehen lassen hier. Entschuldigung. Können wir bitte die Rechnung haben? Ich bin fertig. Small beer. Thank you. Das macht zusammen 24 €. Also 19 € für beide Biere und der Rest für die Cola. Also immerhin ist der Preis hier einigermaßen erträglich [musik] mit 9,50 für das große. Aber das habe ich ja gar nicht bestellt. Ich wollte ja ein kleines haben. Keiner der Gastwirte hat mich vorab über die Größe informiert und es gab auch keine Getränkekarte. Ich habe genug getrunken, ansonsten ereilt mich morgen früh der gestiefelte Kater. Also ich vertrag schon was. So ist es nicht. Aber mittags ein kleines Bier ist halt mittags ein kleines Bier und ich jetzt insgesamt schon die 0,7, die ich da drin habe. Für mich ist Feierabend. Bisschen müssen wir noch, aber ich kann nicht mehr. Gehst du noch einmal bestellen, small be noch mal? Glaube, das reicht dann auch, um zu beweisen, was hier für eine Nummer abgezogen wird mit uns Touristen. Also noch einmal Jammers Prost und ich schaue mir das aus der Distanz an, weil irgendwann ist gut. Mein Team darf heute auf großem Fuß leben und stiefelt los. Sie probieren sich durch die Flanermeile der Altstadt. [musik] Im dritten und vierten Laden bestellen die Kollegen zwei kleine Bier und bekommen den 1 l Stiefel zum Preis von 12 €. Auch im fünften Laden [musik] gibt's nur den großen Schuh. Statt eines kleinen blonden gibt's auf Rodos wohl nur ab Oktoberfestmass aufwärts und das zu Oktoberfest Preisen. Moment, bevor wir weitergehen, trinke ich jetzt hier ein Bier und zwar ein kleines. Jassas, pass mal auf. Ich kann es kaum glauben. Überall in der Altstadt gesucht und nun endlich gefunden ein kleines Bier. Gut, ich genieße dieses kleine Bier jetzt hier und rechne noch mal nach, wie viel Preiswetter [musik] das jetzt hier ist, weil schmecken tut's genauso wie da oben. Vielleicht noch ein bisschen besser, weil es halt nicht schal, weißt du? Und 92 kleines Bier im Urlaub, mehr brauche ich nicht. Für 0,3 lle ich hier knapp 3 €. Ein ganzer Liter würde hier [musik] unter 10 kosten. Im ersten Restaurant habe ich 15 bezahlt, aber selbst bei angemessenem Preis. Bestellt hatte ich ein kleines. Der 1 l Kolos wurde mir aufgezwungen. Das Orakel sagt in der griechischen Mythologie immer die Wahrheit und ich brauche jetzt ehrliche Antworten. In paar Straßen weiter bin ich mit Theodor verabredet. Er ist hier Gastronom seit mehr als 30 Jahren. Was muss in Griechenland denn auf der Speisekarte stehen? Also, wenn man hier ein Restaurant betreibt, muss dann der Preis auf der Karte stehen? Muss ich die Preise als Gast sehen können oder nicht? Kann man sie verstecken, zurückhalten? Na ja, am richtigen Ort gibt es eine Menükarte, in der du sehen kannst, was ein kleines Bier ist und was es kostet und was ein großes Bier ist. Und sehe ich auch die Getränkegrößen da drüben? Ja, aber diese Läden dort drüben haben das nicht. Wir fragen, wollen sie ein großes oder ein kleines Bier? Und dann müssen wir erklären, ein kleines Bier ist wirklich ein kleines und das große ist 500 ml. Aber das ist genauso bei uns. Es gibt Läden in Deutschland, da wäre ein großes 0,4, aber üblicherweise gibt's einen halben Liter. Ja, also nur für mich zum Verständnis, für euch Griechen ist das hier ein kleines Bier oder ein kleines Bier? Ja, und das kostet in Theodors Laden 3,90 € auf der Speisekarte. Klar zu erkennen. Muss der Preis auf der Karte stehen. Ja, so sagt es das Gesetz. Das Ding ist, ich musste 15 zahlen. Ja, so betrügen sie dich. Wenn die dir eine Rechnung bringen, dann verlangst du die Karte mit Preisen. Wenn die nicht übereinstimmen, drost du damit die Polizei zu rufen. Dann werden die automatisch ruhig und geben dir die richtige. Also, wir sprechen hier über etwas, das nicht ganz legal ist. Nein, es ist illegal, was sie machen. Aber das Problem ist, oft wollen die Leute niemanden belästigen. [schnauben] Wie überall auf der Welt und an großen Plätzen haben es die Betreiber auf die Laufkundschaft abgesehen. Auf Leute, die kein zweites oder drittes Mal kommen. Also keine Gründen, die zurückkommen. Nein. Nein, absolut nicht. Ich meine, es wäre verrückt, dort noch einmal hinzugehen als jemand, der in diesem Business seit über 30 Jahren arbeitet, gemeinsam mit meinen Eltern in der zweiten Generation, nun geht es in die dritte, fühle ich mich beleidigt. Dort oben wurde ich geboren, lebe und arbeite hier und deswegen nehme ich das persönlich. Wenn ich so etwas mitbekomme, macht mich das sehr traurig. Und genau da müssen wir was gegen tun. Das ist ja auch so ein bisschen unsere Aufgabe zum einen zu merken, dass Griechen dann viel ehrlicher ist, als es vor ein paar Jahren noch war. Hey, also danke dir sehr und ich glaube, ich muss mit diesen Leuten mein ernstes Wort sprechen. Das mache ich morgen, aber zuerst werde ich hier bei dir zu Abendessen. Vielen Dank für deine Zeit und das weiß ich sehr zu schätzen. Danke. Zur Erinnerung, ich habe immer klein bestellt. Jedes Mal bekomme ich aber 1 Liter Bier, sozusagen [musik] eine Mass wieder Willen. Eine Frage wurde mir bisher aber noch nicht beantwortet. Jetzt wissen wir ja, dass der Laden gegen mehrere Gesetze verstoßen hat. natürlich auch irgendwie gegen den wie ich finde guten Geschmack, gegen die Ehrlichkeit, gegen die Moral lauter Gründe da jetzt eigentlich mal auf die Finger zu hauen. Wir haben Belege und Beweise. Aber bevor wir das machen, habe ich eine Frage. Wenn ein kleines Bier 1 Liter ist, was ist denn dann das mittlere und wie groß ist ein großes Bier bei dem Mann da oben? Keine Sorge, sie werden mich heute keine Riesen Bier trinken sehen. Das ist deine Aufgabe. Du darfst dir das große Bier bestellen. We ich meine, ich weiß jetzt schon, dass man abgezockt wird. Dann haben wir noch mal was, womit wir da so bam die Finger hauen können, weil der hat's verdient. Also noch mal zurück ins Restaurant mit dem 15 € Bier. Wir haben diesen Laden mehrfach auch ohne Kamera besucht und drei unterschiedliche Bierpreise erlebt. Erst 11 € dann 15 € und einmal 10. Gibt es hier überhaupt feste Preise? Kein anderer Gast wird hat uns derart dreist über den Tisch gezogen. Nicht nur die schiere Größe der Getränke, sondern auch der schwankende Preis lässt mich an der Aufrichtigkeit des Wirtes zweifeln. Ich bestelle mal wieder ein kleines Bier. Kollege Jonas, wie besprochen ein großes Kameramann Robin hat genug Bier für heute und bestellt einen Aperol. Na dann, Geramas. Und ich will es noch einmal sagen, was da vorne bei meinem Kollegen auf dem Tisch steht. Der große Stiefel ist ein 3 l Bierglas. Das sind sechs halbe. Das verkaufen die hier [musik] an ganz normal Menschen. Das ist von der Größe angelegt her schon mal abzocke kann ich bitte die Getränkekarte haben und das war jetzt gerade der Chef und der Chef gibt mir eine Karte und das kann ich jetzt hier noch mal zeigen. Ganz offiziell ohne Preise, aber mit der Erklärung, wie viel hier drin ist. In deinem Apol Spritz nehme ich 1,5 lert Literolpritz und hier sind jetzt auch endlich mal Biergrößen erklärt, aber wie Sie sehen, alles ohne Preise. Das ist das kleine Bier für Liter, das mittlere für zwei und dann geht's immer weiter bis zur Polgröße. Kein Centbetrag auf der ganzen Karte. Zahlen wir mal und ich glaube, dann haben wir genug Beweise, um mit dem Chef mal ein ernstes Wort zu reden. Dasselbe Prozedere wie beim ersten Besuch. Bezahlt wird an der Bar. Wahrscheinlich damit andere Gäste nicht mitbekommen, welche Wucherpreise auf sie warten. Die Rechnung ist wieder ein Rätsel auf griechisch. Unsere beiden Getränke, die ja nun wirklich gewaltig sind, sind nicht einzeln ausgepreist, sondern als Einheitsding. So, Diverses Küche heißt es dann bei uns so ein bisschen, ne? Diverse Küche sind dann hier mit 38 € für beide. Ja, da gehst du nämlich bisschen in der Preisfalle verzeichnet. In Griechenlands Restaurants gibt es zwei Umsatzsteuersätze. Speisen oder Softdrinks werden mit 13% versteuert. Alkoholische Getränke dagegen mit 24. Wenn also ein Wirt Alkohol als Speisen oder als nichtalkoholische Getränke verkauft, also falsch deklariert wie in unserem Fall, macht er 11% mehr Gewinn. Ich kann überhaupt nichts ausrechnen oder irgendwie feststellen, weil ich nicht weiß, was das in Wirklichkeit kostet, weil die Preise stehen hier nicht drin und der schreibt einfach mal Porschal Küche divers irgendwas hin. Da kommt er bei der Steuerprüfung wahrscheinlich mit durch, aber bei mir jetzt nicht. Hey Chef, kannst du dich mal kurz zu mir setzen? Hey, wie geht's? Ich heiß Peteros. Mikos, ist das dein Laden? Ja, ich bin sehr direkt. Ich arbeite fürs deutsche Fernsehen und wir haben hier viel Bier getrunken. Wenn ich in ein Laden nach einem kleinen Bier frage, dann bekomme ich das. Und warum bekomme ich das in deinem Laden? Weil es ist hier ein bisschen anders. Vor 25 Jahren haben die Staatsoberhäupter aus solchen Gläsern getrunken. Also ist es traditionell. Ja, sehr schön. Und das ist ein kleines Medium und das große und extra groß. Okay, meine Frage ist, was kostet denn der Liter? 10 €. Und warum habe ich dann gestern 15 bezahlt? 15? 15 gestern für selber? Nein, das glaube ich dir nicht. Oh, doch. Schau hier, das waren er und ich und zwei kleine Bier. Wir hatten noch was zu essen und ich weiß nicht, was das hier ist, aber hier steht 15. Dieser Gentleman musste bezahlen auf einer anderen Rechnung. Oh, warte ein Moment. Sollten ihr nicht ordentliche Preise in der Karte stehen? Der Mann weiß offensichtlich ganz genau, worauf ich hinaus will. Also, schau mal hier, da ist ja eine Karte mit den Preisen. Versteckst du die von den Leuten? Warum zeigst du dir nicht allen? Und wir hatten ja jeden Tag verschiedene andere Bierpreise. Jeden Tag. Ich bin jeden Tag hier und ich verändere nichts. Jeder bekommt den gleichen Preis. Was willst du jetzt von mir? Was soll ich tun? Was ich gerne hätte ist, dass du ehrlich zu mir bist und zu einen anderen Gästen. Das kleine ist klein, das größere größer und das hier ist das größte Bier. Gib ihn Karten mit Preisen, aber nicht ohne. Das ist illegal. Du weißt, wenn ich in Griechenland nach einer Karte fahre, dann musst du mir eine geben, in der die Preise auch stehen. Deine hat aber keiner. Aber die habe ich. Ja, ist schon klar. Die hast uns aber nicht gegeben. Und als ich nach der Karte gefragt habe, hast du mir eine ohne Preise gegeben. Wir haben mit anderen Barbesitzern gesprochen und die haben uns gesagt, wie sehr diese Art von Absocke hier gehasst wird. Wir alle halten das für Touristenabsocke. Nicht nur die Größe, auch die täglich wechselnden Preise. Wir haben das ja auf Video aufgenommen in den ganzen letzten Tagen und ich glaube, die Steuerbehörden und die Polizei werden sich dafür interessieren. Das ist nicht gut. Das ist nicht gut. Was ist nicht gut? Für die für die für die Touristen. Ganz richtig. Ja, das ist ein Fehler. Es ist mein Fehler. Komm mit alles zusammen. Wie viel ist das? Er gibt die Abzocke zu. Der Wirt hat mir zwei alkoholische Getränke mit nur 13% Mehrwertsteuer berechnet. Das ist schlichtweg illegal. Du hast es hier eingegeben vor 8 Minuten. Der Preis ist doch derselbe. Derselbe wie Ja, aber die Steuer ist nicht dieselbe. Wenn ich das mal den Steuerbehörden zeige, dann bekommst du richtig Schwierigkeiten. Du weißt genau, was du hier tust. Du versuchst ein bisschen was mehr zu machen. Nee, NX. Das macht alles das Gerät. Es ist immer dasselbe. Ja, auch die unterschiedlichen Steuersätze. Mein Freund macht die Kamera weg. Es bringt do nichts abzustreiten. Wir wissen, was hier abläuft. Wir sind schon seit drei Tagen hier. Wir haben alles auf Video. Ich will ganz ehrlich sein, ich habe alle Beweise. Okay, freundlich gesagt, das ist Steuerhinterziehung. Gib mir die Belege und ich gebe dir dein Geld zurück. Ein Bestechungsversuch. Der Geschäftsführer ist sichtlich verzweifelt, aber ich bin nicht käuflich. Du kannst mir die Belege nicht abkaufen. Geld zurück. Der Schaden ist angerichtet, aber ich behalte die Kittung. Ja, danke und verbesser dein Geschäftsgeb. Tschüss. Ein kleines Bier sollte in Roddos nicht viel mehr als 4 € kosten. Der Preis für ein großes Bier, sprich maximal ein halber Liter, liegt zwischen 4 und 6 €. So und ich lasse mir diese Beweise nicht abkaufen. Ach, danke. Schau mal, es gibt nämlich gleich um die Ecke wirklich kleine Biere und zwar aus solchen tollen [musik] Design. Faresto, schönen Dank. Wir sind weder bestechlich noch lassen wir uns wie gesagt diese Belege abkaufen. Wir werden das hier [musik] spenden und das hier behalten wir, damit sie wissen, was dieser Mann mit ihnen macht hier. Jammers in diesem Sinne, wenn Sie trinken wollen, gerne in der Altstadt von Roders, aber lassen sich fre eine Karte mit [musik] Preisen geben und sagen sie nicht kleines Bier, sondern sagen sie 03 04. Mehr schaffe ich doch bei der Hitze als Tourist auch gar nicht, oder? Was für ein Typ. Der Mann hat mir 150 € zurückgezahlt. Diese haben wir im Anschluss an unsere Dreharbeiten dem [musik] Kinderhilfszentrum auf Roddos überwiesen. Was für ein Finale unserer kleinen Reise durchs Mittelmeer. Ich war mit meiner Familie und mit meinem Kamerateam schon mehrmals hier. Werde auch nach Rottos zurückkehren, versprochen. Aber wissen Sie was? wo sie meine Familie und mich niemals finden werden. In einem Straßencaffeée in der Altstadt an den großen Plätzen. Da ist es mir zu teuer und zu abzockig. Wir bevorzugen die hinteren Gassen und kleinen Griechen. Sie doch ab jetzt auch, oder? In diesem Sinne Faristo und Yassu. Achtung, Abzocke. Heute auf zwei Mittelmeerinseln. Los geht's mit Geheimtipp Zypern. Danach der Klassiker Mallorca. Mein Name ist Peter Giesel und ich bin Urlaubsbetrügern auf der Spur. Ich brauche nicht das Geld, ich brauche ehrliche Verkäufer. Das ist mein Problem. Am Strand von Ayanapa auf Zypern wird mir eine saftige Rechnung präsentiert. Moment mal, Moment mal. Was hat er gerade gesagt? 36 €. Außerdem besuche ich dort einen sagenhaften Wasserfall, der sich als Tourifalle entpuppt. Adonis und Aphrodite haben hier wirklich gebadet. Nein, das ist eine Touristenfalle. Ich erlebe, wie die zybriotische Eskultur mit Füßen getreten wird. Ist hier irgendwie best auf äh äh Tiefgühltruhe. Auf Mallorca werde ich auf einem berühmten Ledermarkt abgezogen. Alles [musik] Quatsch, was du mir gerade erzählst, weil das ist kein Leder. Und am Ballermann werden diese Sangrea Verkäufer handgreiflich. Gibt's ein Problem? Ja, klar, wir drehen hier. Verdammt noch mal, verpiss dich hier. [gelächter] [musik] Los geht es auf Zypern, ganz im Osten des Mittelmeers. Die Insel ist geteilt. Die Grenze verläuft mitten durch die Hauptstadt Nikosia. Der Norden hält sich zur Türkei. Die Republik Zypern im Süden spricht Griechisch und ist Mitglied der EU. Für die Einreise dort reicht deshalb ein Personalausweis. Ich werde für Sie heute den Süden erkunden und ich verspreche, es wird göttlich. Dermo Kosorism, herzlich willkommen auf Zypern. Ich freue mich wahnsinnig sehr auf diese sagenumwobene Insel mitnehmen zu können. Stichwort sagen umwoben. Schau mal hier hinten diese Felsen im Wasser, die gelten als der Geburtsort der Aphrodite. Die Göttin der Schönheit, der Liebe, der Sexualität. Und wer hier, so sagt die Legende, diesen Felsen dreimal Mitternacht schwimmen, umrundet, dem blüht ein ewiges Leben, Schönheit und die große Liebe. All das habe ich schon, kann mich also ein bisschen zurücklehnen jetzt und freue mich, dass ich Ihnen jetzt ein paar sagen umwobene Abzocken präsentieren kann, weil von denen hat Zypern einige zu bieten. Los geht's am berühmtesten Strand, dem Nissi Beach. Wer es hier bequem haben will, bucht sich eine der liegen samt Sonnenschirm. Die sind kostenpflichtig, klar, aber auf Zypern gibt es da eine Besonderheit. Im Lauf der Jahre bin ich ja auch ein bisschen deutscher geworden, seitdem ich Achtung, Abzocke mache. Und sowas wie hier Zypern mag ich wahnsinnig, weil die Regierung gibt hier einen Preis vor und schauen s mal hier für eine Sonnenliege 250. für einen Sonnenschirm ebenfalls 250 und nicht pro Stunde, sondern für den ganzen Tag. Super, wenn sich alle dran halten würden. [gelächter] Am Nissi Beach will ich mir also eine Sonnenlege mieten. Welche? Ach, eigentlich egal, denn die Preise sind ja klar geregelt. Zumindest denke ich das. In der Nähe einer schicken Strandbar findet sich ein Plätzchen. Hier wird's glaube ich ein bisschen teurer sein, was die Getränke angeht, weil es hier schon eine Auflage gibt. Ja, das kann ich mir gut vorstellen, aber ich find's schön. Staatliche Preise sind staatliche Preise. Was zu trinken gibt's auch. Wow, hier werde ich ja sogar am Platz bedient. Für mich und Kameramann Ulli bestelle ich zwei Bier und zwei Cola. Und ich entdecke unter dem Tischchen [musik] einen gut gekühlten Kübel. Eins würde ich nicht unterschlagen und das ist das hier. Das ist eine Flasche Wasser. Ob das wohl umsonst ist? Wohl kaum. Ja, vielleicht ist es auch inklusive, weil er macht ja hier auch Umsatz mit uns. Also, wir haben zwei algorische, zwei lichtalkohische [musik] Getränke bestellt und die 57 für das Set, unter dem wir sitzen. Was ist v Sonne schützt schön so eine Flasche ehrlich im Supermarkt [musik] 40, 50 Cent maximum, ne? Aber trotzdem. Ich bin gut versorgt mit kühlen Getränken, die ich nicht mal selbst holen muss. Die Liege [musik] ist bequem. Ach, das Leben kann so schön sein, bis die Rechnung kommt. 36 € Augenblick. Was hat er gerade gesagt? Moment mal, Moment mal. Was hat er gerade gesagt? 36 € Irgendwas [musik] stimmt hier nicht. Danke, mein Freund. Warte mal, ein bisschen Trinkgeld. Vielen Dank. Ich will nicht unhöflich sein, der Mitarbeiter kann schließlich nichts für die hohe Rechnung. 36 € davon 16 für die Getränke, das ist okay, aber die liegen und das Wasser schlagen mit 20 zu Buche. Das heißt, sobald ich es mir hier zu zweit gemütlich mache, bin ich mindestens 20 € los. Also zwei Cola für 7 € 9 € für zwei Bier, aber 20 € für diesen Sonnenschirm und die zwei liegen s wir hallo ist es hier irgendwie Kopabana erste Reihe ist es hier ein VIPsonenschirm oder was? nur um ihn das mal zu zeigen. Ich gehe jetzt von meiner einen Strandliege 5 6 7 8 9 10 12 13 Schritte hierher und liege an einem ganz genauso schönen Strand, sogar am selben Strand. Entschuldigung, das waren keine 15 m, die ich jetzt gelaufen bin. Es dauert nicht lange, da kommt auch hier jemand vorbei. Aber der Mann ist kein Kellner. Er kassiert für die liegen und den Schirm. Was kostet es? 20 30 Sonnenschirm. Ja, ich brauche ein Sonnenschirm. 57 250 Ja, so geht's doch. Okay, eine Frage, mein Freund. Das ist jetzt ein bisschen komisch. Warum ist hier so günstig und 10 m weiter so teuer? Ich weiß nicht. Wissen Sie nicht? [gelächter] Vielen Dank. Thank you, man. Danke trotzdem. Bye bye bye bye bye bye. 250 2 man kann ja auch schön erkennen, das ist alles so in Farben. Das hier ist für den Schirm rosa, ne? Damit die Platte nicht rosa wird und das hier ist für die beiden liegen. Ist doch toll. An der Bar nebenan hole ich genau die gleichen Getränke wie gerade eben. Ist das hier genauso teuer? Gut. Ich rechne noch mal für alle durch, ne? Was ich jetzt hier haben, machst du mal frei für mich? Ist exakt dasselbe, sogar ein bisschen mehr und größere Portionen, wie wir da 10 m weiter getrunken haben, nämlich eine Flasche Wasser, zwei Bier und zwei Cola. Ausgegeben habe ich dafür gerade eben 16 €. Nehmen wir das hier noch dazu. Die 57 sind wir bei richtig 2350, aber nicht bei 36 €. Das ist ein riesen Unterschied, wenn man das hochrechnet auf den ganzen Urlaub. Das kann teuer sein, sehr, sehr teuer sein. Das Strandset bestehend aus zwei liegen und einem Schirm. Am öffentlichen Strand kostet es 7,50 €. Bei den Luxusliegen zahle ich ohne extra Getränke 20 €. Das ist ein Mehrpreis von 1250. Hochgerechnet auf 10 Tage Urlaub sind das 125 €. Sehen sich vor, wenige Meter weiter, zack, ist die Urlaubskasse leer. Nicht mit uns. Wir wissen ja, wie es geht. Prost. Eine Zweiklassengesellschaft am Strand. Muss das sein, wo doch die Preise von Amtswegen festgelegt sind? Oh Mensch, das war aber jetzt wirklich ein teurer Nachmittag am Strand gestern oder irgendwie. unbefriedigend Urlaubskasse schon leer ist. Ich mache das nicht die ganze Urlaubswoche so viel Geld für ein Strand zahlen. Warum überhaupt, wenn es da öffentliche festgelegte Preise gibt, nämlich 250 pro Bett oder Sonnenschirm? Fragen wir nach im Rathaus von Eiernapa. Ich bin verabredet mit Dimitries Padeiras. Der Mann ist, gibt es wirklich Strandbeauftragter der Stadt Eiernappa. Danke, dass Sie sich Zeit nehmen. Sagen Sie mal, wie viel Strände gibt's hier in Eiernapper? Es gibt 20 Strände, die wir bewirtschaften. Dort finden sie Duschen, unsere Strandliegen und alles, was sie sonst so brauchen, wenn sie einen unserer Strände besuchen. Und dafür verlangt die Gemeinde Geld. Sie ahnen es, die 250 pro Liege oder Schirm. Aber warum habe ich dann viel mehr bezahlt? Die öffentliche Stelle, die für die Strände zuständig ist, hat die Preise auf ganz Zypern festgelegt. Der Mehr verlangt muss extra Services anbieten, z.B. Obst oder ein Handtuch, eben etwas mehr als nur die Liege. Die Gemeinde selbst bietet keine zusätzlichen Services an, wie z.B. einen Hotelbesitzer, der auf seinem Strandabschnitt Strand liegen hat und mehr verlangt. Deshalb bezahlt man bei uns nur für die Liege oder den Sonnenschirm jeweils 2,50 €. Ich komme bestimmt wieder an einen ihrer Strände, jetzt weiß ich ja auch an welchen. Vielen Dank. Vielen Dank. Am öffentlichen Strand darf also nur die Gemeinde, liegen und Schirme aufstellen und dafür den festgelegten Maximalpreis verlangen. Ein Aufschlag für extra Services ist hier allerdings auch erlaubt. Und wieder was gelernt, bitte vorher alle Getränke in dem Supermarkt besorgen. Da müssen sie auch nicht bedienen lassen am Strand. Wenn sie sparen wollen, wie das hier alle Touristen tun, achten Sie vor allem auf diese Schilder, die [seufzt] der offiziellen Strandbehörde. Ich will das noch mal zeigen. Für all diese liegen hier gilt, sollte gelten 2,50 € für die Sonnenliege und 2,50 € für den Sonnenschirm. Im Urlaubsparadies locken mich Restaurants mit falschen Versprechungen. Das musst du unbedingt probieren, Metze nur auf Zypern, Leute. Das gibt's bei uns auch, was ich hier hatte. Gleich auf Zypern gibt es nicht nur die großen Hotanlagen mit ihren tollen Sandstränden im Osten der Insel. Im Westen finden sie abgelegende, schwer zu erreichende Strände, wie z.B. die blaue Lagune im Naturschutzgebiet Akamas. Und Richtung Westen fahre ich heute. Von Eier nach Paus geht es für mich in die Hafenstadt Pafos. Und nein, ich sitze hier nicht auf dem Beifahrersitz. Mein Mietwagen ist rechts gelenkt, weil Zypern britische Kronkolonie war, herrscht hier auch Linksverkehr. sowie in Großbritannien, Irland und auf Malta. Wenn Sie sich wie ich für die Antike interessieren, dann wartet in Paos ein UNESCO Weltkulturerbe auf Sie. Die Ausgrabungsstätte von Neapos mit römischen Mosaiken und Überresten verschiedener Willen ist ein Traum. An nur wenigen Orten auf diesem schönen Planeten ist antike Geschichte so greifbar wie hier auf Zypern. Ich stehe hier in Pafos, den Ruinen von Pafos, den Überresten und die sind über 3000 Jahre alt. Hier kann man so viel lernen über Griechenland und die antike Geschichte, das ist unglaublich. Natürlich gehört da auch die Mythologie dazu. Also die sagen der Halbgötter, der Götter von Aphrodite und Adones, die lernten wir gleich noch kennen. Ein steht fest, mit den Göttern und der Mythologie kann man hier auf Zypern verdammt gut Kohle machen. Genauer gesagt mit der Love Story zwischen der Liebesgöttin Aphrodite und dem schönen Adonis. Kurzes Mythologieupdate. Der schöne Adonis ist einer von vielen Geliebten der Göttena Aphrodite. [musik] Sie will ihn aber mit niemandem teilen und versteckt ihn deshalb in der Unterwelt. Dort verliebt sich ausgerechnet die Göttin der Unterwelt per Seonne in den Jüngling. Göttervater Zeus fällt ein Urteil. Ein Drittel des Jahres darf Adonis machen, was er will. Ein Drittel verbringt er bei Per Sefone und eines bei Aphrodite. Der Glückliche. Eine Aphroditen Statue. Aphrodite Uso. Schnaps. Aphrodite und Adones zusammen auf einem Strandtuch. Aphrodite Seife, Afhrodite Bierdeckel, Aphrodite Schlüsselanhänger, Aphrodite Kühlschrankmagnet, noch eine Seife mit Adonis drauf. Ohne diese beiden wä Souvenirshop nur halb so voll. Lässt sich halt gut verdienen, genauso wie mit dem Brandenburger Tor in Berlin oder dem Eiffelturm in Paris. Hier sind es halt ach die beiden. Das liebespaar. Die heiße Love Story bringt Umsatz. Nicht nur im Souvenir Shop. Am Mietwagen findet mein Team einen Flyer mit Werbung für ein spektakuläres Adonis Ausflugsziel. Hier schauen sie mal in der Tür. Und es handelt sich dabei wow um die Bäer des Adones. Schauen wir uns die mal an. Sie anschauen. Warum? Der Flyer behauptet, der Wasserfall war das Liebesversteck der beiden. Nun, sagen haben nur wenig mit historischer Wahrheit zu tun, aber von diesem Ort habe ich noch nie gehört. Na denn, auf zu den Adonis Baths. Mein Ziel liegt ca. 12 km nördlich von Puffus. Unzählige Schilder weisen mir den Weg. Road Suitable for All Cars. Straße für alle Autos geeignet. Mein Mietwagen stößt dann seine Grenzen. Ein holpriger Weg zurück in die griechische Sagenwelt, der sich hoffentlich lohnt. Das ist jetzt hier kein antiker Stein, sondern nur irgendwie ein neuzeitlich gebaut Wegweiser. Aber Adoles Bad da hinten. Schau. Zusammen mit mir und dem Team kommt eine Quadtour auf dem Parkplatz an. Na, die hatten es auf der holbrigen Straße bestimmt leichter. So viele Fans der griechischen Mythologie und Antike ist unvorstellbar. Richtig was los hier. Die erste Überraschung. Ein Kassenhäuschen. Von Eintritt war auf dem Flyer keine Rede. Für wie viele? Vier. Alr. 10 € zahle ich pro Person, macht 40 für mich und mein Team. Der Eintrittspreis erstaunt auch die beiden deutschen Touristen, die hinter mir anstehen. Wundern Sie auch, dass es 10 € kostet, ne? Umsonst. Was meinst du? Dach w umsonst. Ich dachte auch, das wä umsonst. Jetzt bin ich gespannt auf die Statuen. Macht's gut, ne? Ciao. Servus. [musik] Nun gut, diese Statuen erinnern mich eher an die Geisterbahn. Antik ist hier nix und dann wird's auch noch schlüpfrig. Oh, guten Tag. Das ist äh eine Statue. Warte mal, als Plastik, tut mir leid. Priaboss, wenn man dieses Genital anfasst. Ähm, als Frau steht hier auf dem Schild, wird man schwanger, so oder so, da ma jetzt ein Bogen drum. Ist auch wie gesagt alles irgendwie Plastik und nur so dahinestellt. Das ist halt nichts Antikes, ne? Ja, so eine Show, wenn das hier schon alles aus Plastik ist. Was ist denn dann mit diesem berühmten Wasserfall, wo Adon ist und Aphrodite und sie wissen schon, ich hör schon Rauschen, der ist da unten. Da ist er also, der Wasserfall, unter dem Aphrodite sich dem Flyer Mythos nach mit Adonis zum Liebespiel getroffen hat und der allen, die hier baden, Schönheit, Fruchtbarkeit und Stärke schenken soll, jedenfalls laut Flyer. So, also jetzt versetzen [musik] wir uns da mal rein, ja, und versuchen sie bisschen zu träumen. Hier haben sich Adonis und Aphrodite getroffen, sich geliebt, leider kein Kind gezeugt, sagt zumindest die Sage, aber [musik] das ist der Ort. Okay. lauter kleine und junge Aphroditen und Adonisse, die hier ihre Fruchtbarkeit auffetten wollen offenbar. Alles klar. Na, das brauche ich nicht mehr. Ich habe drei Töchter, aber da reinspringen tue ich trotzdem. Ich habe schon einige mythologische Orte besucht. Die Agropolis in Athen, Delphi, die Stadt des berühmten Orakels oder den Olymp, die Wohnstadt der Götter. Dort treffen göttliche und irdische Welt aufeinander, aber hier eher irdische und Social Media. Das schön viele Familien, die hier sind. Ja, da brauchst du eigentlich bei drei Kindern nicht me die große Fruchtbarkeitsgottheit, die dir dabei hilft. Aber es ist nun mal genau der Ort und das ma wie bei uns im Urlaub. Früher hat der Papa auch vorgelesen. So, Kinder, jetzt hört mal zu, was es über diesen Ort so zu wissen gibt. Die Bä des Adones zählen zu den schönsten Gebieten Zypern. Ja, schön ist es ist gar keine Frage. Und jetzt kommt's. In diesen Bädern pflegte Adonis immer zu Baden zusammen mit seiner geliebten Aphrodite. Das hier ist also der Ort aus der Sage, der sagenumwobene aus der griechischen Mythologie. Ich sehe bloß kein einziges Anzeichen dafür. Hier steht keine Säule, die echt ist, kein Tempelchen, kein Schild, was man ja sonst aus Griechenland dann immer kommt, sondern einfach nur eine Bude mit Softrings und Chips und hier ein Wasserfall und ich sehe da gerade was. Komm mal bitte, bleib mal bitte mit der Kamera hier. Nur mal so stelle ich mir jetzt gerade die Frage, ob vor 2in000 Jahren auch schon mit Beton am Wasserfall gearbeitet wurde. Das, worauf ich hier stehe, das ist eine künstlich angelegte Plattform aus Beton und Steinen. Erstmal. Seid ihr nicht gerade am Eingang gewesen? Ja. Ja, genau. Und ihr wart schon im Wasser? Ja, wir waren im Wasser und jetzt wollt er zehn Kinder zeugen oder wie geht's euch danach? Wir könnten es versuchen, aber es klappt uns beiden so nicht, ne? Im ersten Zehner für das Ding hier. Wie findet ihr? War schon schon sehr teuer, also muss man schon sagen. Also es ist ja nur hier diese Wasserstelle und böse ausdrücken willst, das ist schon eine Abzocke. Ach, dazu muss man gar nicht böse sein, sondern einfach nur bei Kabel 1 und ganz ehrlich, das fühlt sich auch so an und üblicherweise erfährst du so ein bisschen was darüber, aber hier ist eigentlich nur Fun and Games, also nur Spaß und Spiel, ne? Ja, er kommt ihr findet auch noch was anderes in eurem Urlaub hier. Ja, ich habe gehört, es gibt noch andere Wasserfälle. Probiert die doch mal aus. Wir müssen uns hier noch ein bisschen umschauen, aber schön Urlaub noch, Leute. Ja, voll gut euch kennengelernt zu haben. Da siehst du aber mal wie das so ist, ne? Viele Deutsche haben dann das Gefühl, wenn ihr hierher kommt, bist bist du veräppelt, ne? Und ich würde ja gerne den Ort sehen, wo Adonis und Aphrodite, sie wissen schon. mich beschleichtes Gefühl, das ist nicht der Ort. Aber wenn ich schon mal hier bin, lasse ich mir den Badespaß nicht entgehen. Aber das ist nicht Naturgewachsen. Ich spüre hier Beton. Ich stehe auch auf Beton. Leute, das hier ist kein natürlicher See, sondern das ist künstlich angestaut hinter diesem Wasserfall. Also, ich stehe so ein bisschen fast wie im Schwimmbad und zu kalt ist mir auch. Ich denke an das Gegenteil von Fr gerade. Alles wird klein und schrumpig. Ich muss hier raus. Nicht die Naturgewalt des Wassers hat das Becken geformt, sondern wohl eher fleißige zybriotische Handwerkerhände. Von mythologischer Erhabenheit spüre ich hier rein gar nichts. So, also wirklich göttlich ist hier vor allem eins der Umsatz, der gemacht wird, weil alleine in der halben Stunde, wo wir jetzt hier waren, sind hier locker 100 Leute durch. jederzeit ein Zehner. Rechnen dir das mal über ein Tag hoch. Das ist und das hier soll ein mythologischer Ort sein. Ich bezweifle das. Hier gibt's nur Plastikpimmel. Auf dem Rückweg vom Wasserfall treffe ich im Dörfchen Katigas zufällig diesen Herrn. Er verteilt Flyer für ein Weinmuseum, eine Werbemaßnahme, die ich kenne. Ich frage ihn, was hält er denn vom Wasserfall der Mythologie? Eine Frage, kennen Sie den Ort hier? Ja, klar. Also, ist das ein mythologischer Ort? Ist das der Ort, wo Adonis und Aphrodite? Nein, nein. Haben die hier gebadet? Nein, das wurde erst später gebaut. Das wurde erst vor kurzem gebaut. Davon steht nichts in der Mythologie, oder? Nein, das ist eine Touristenfalle. Eine Touristenfalle. Ich glaube, dass an den Wasserfällen ein uralter Mythos verramscht wird, um Turis das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das will ich mir bestätigen lassen von einem klassischen Archäologen. Also jetzt bitte nicht falsch verstehen, auch ich habe alte Geschichte in der Schule gehabt und ich denke mal auch wenn ich nicht eine eins hatte, sondern nur eine zwei, ich habe gut zugehört und die Geschichte von Adonis und Aphrodite auch von der habe ich schon gehört, aber wir alle sind nur Touristen und dadurch leinen wir brauchen den ja wissenschaftlichen Sachverstand dafür und deswegen begrüße ich am anderen Ende des Kontinents ganz genau in Lichtenstein erreiche ich sie Professor Vollkommer grüße sie sehr. Ja, hallo. Hallo. Guten Tag. Können Sie uns Leen, vielleicht ganz kurz ein Abriss über die Geschichte von Aphrodite und Adonis geben? Was ist denn über die beiden in der Mythologie überliefert? Es ist über 1000 Jahre immer wieder mal was geschrieben worden, aber sehr sporadisch und eigentlich immer von Personen, die mit Zpern nichts zu tun haben. Also, es waren Griechen oder Römer. Nach Zypern kam die Geschichte von Aphrodite und Adonis höchstwahrscheinlich aus dem Libanon durch die Phönizia sagt Professor Volkommer. In der Hafenstadt Pafos wurde Aphrodite in einem Tempel verehrt. Pafos wurde jetzt identifiziert äh einerseits sehr stark mit Aphrodite der Göttin der Liebe. Mhm. Und äh über den Weg natürlich auch mit Adonis, weil das eine ihrer großen Liebschaften war. Die Liebschaft ist sozusagen mythologisch erwähnt, dass die beiden zusammengefunden haben. Diese Geschichte, das kann man mal sagen, mythologisch stimmt die so oder die stimmt. Äh stimmt auch höchstwahrscheinlich, dass diese aus Phizien kamen. Dort hießen sie nur anders. Dort hieß Aphrodite Astate und Adones selbst Adon äh heißt [räuspern] im Semitischen äh auch äh der Herrscher, der Herr. Toll. Sie geben nämlich genau das wieder, was wir Touristen, sie geben das natürlich in wissenschaftlich ganz korrekter Form wieder. Und nun kommen wir zum Punkt Herr Professor Vollkommer. Ich blicke dadurch und lese Seite um Seite aber das Wort Wasserfall und dass die beiden auf einem Wasserfall irgendwie, ich sag mal, sich geliebt hätten, sich dort getroffen hätten, das finde ich hier überhaupt nicht. Haben Sie das im Lauf ihrer jahrzehnten langen Studien irgendwo gehört? Wasserfall, Adonis, Aphrodite? Nein, also [gelächter] äh das ist jetzt äh sozusagen ein neuer Mythus oder eine neue Geschichte, die erzählt wird. Äh äh in den antiken Quellen äh wird äh zwar von den Liebschaften gesprochen, aber nicht wo sie anzusiedeln sind. Man kann nur indirekt konstruieren, dass Paus selbst, das in der Nähe von diesen Waffe Wasserfällen liegt, äh eines der berühmtesten Aphrod Heiligtümer äh hatte. Aber das heißt noch lange nicht äh, dass sozusagen die Wasserfälle, die doch immerhin, ich glaube über 10 km außerhalb der antiken Stadt sind, dass die etwas mit diesem Mythos zu tun haben. Der Professor sagt, der griechische Dichter Hesiot, die Dichterin Sapfo, der Römer Ovid, sie alle schreiben über Aphrodite und Adonis, aber kein Wort von einem Wasserfall. Ich könnte Ihnen stundenlang zuhören, gerade weil ich hier in Mitten dieser ganzen antiken [musik] Städten bin. Das müssen wir auf ein ander mal verschieben. Ich bedanke mich herzlich für diese wissenschaftlich fundierten Antworten. Einen ganz herzlichen Grüß an Sie. Vielen Dank bis hierher und hoffentlich auch bald mal wieder. Auf jeden Fall. Ich weiß aber jetzt eins schon, das was in dieser Broschüre hier so erzählt und geschrieben wird, das haben sich weder alte Dichter noch altertumswissenschaftler, sondern ganz ehrlich, ich glaube einfach nur Abzocker ausgedacht und mit dem müssen wir jetzt mal langsam Wort reden, weil bei allem geschichtlichen Interesse abzocken lass ich mich damit nicht. Ich fahre also noch einmal zurück zum Wasserfall. Dort bin ich mit Mr. Pambos verabredet, dem Chef. Hallo. Hallo. Wie geht's? Herzlich willkommen. Hallo Peter, mein Name. Schön, dass wir uns treffen können. Wir waren gestern schon mal da und haben gebadet. Wir sind aus Deutschland. Oh mein Gott. Willkommen im Paradies. Willkommen im Paradies. Vielen Dank. Mr. Pambus erzählt, dass hier früher die Dorfmühle stand. Sein Großvater sei der letzte Müller hier gewesen. Der selbst schlug einen anderen Karriereweg ein. Bist du Kameramann? Ja, er ist Kameramann. Ich bin Schauspieler und Schriftsteller. Und wie mir scheint ein großer Geschichtenerzähler. Ich und Adonis, wir haben bis jetzt über 2000 Kinder. Wer das Gemächt von Adonis berührt, wird schwanger. Mr. Pambus führt mich zum Badeplatz und zeigt mir einen Stein. Und wer diesen Stein berührt, wird sie ahnen es, schwanger. Das ist der Stein des Adonis. Da sieht man den Abdruck von Aphrodites Hintern. Auf diesem Stein haben sie viele Kinder gemacht. Das sagt die Mythologie. Ja. Ja, das ist echt. Aber das ist doch nicht natürlich, oder? Nein, nein, nein, das ist nicht echt. Das habe ich vor zwei Jahren gebaut. Es war schwierig für die Touristen hier im Matsch zu gehen, also habe ich Steine verlegt, aber der war schon immer hier. Über 2000 Frauen, die Adones berührt haben, die hier gesessen sind, wurden schwanger, weil sie daran geglaubt haben. Das Problem ist, es funktioniert nicht, wenn man nicht daran glaubt. Ich glaube, er hat alle Geschichten erfunden, um seinen Wasserfall interessant zu machen. Alles erstunken und erlogen. Ist es einer der Orte, die in der Mythologie erwähnt werden? Das ist einer davon. Und Mr. Pambos nennt die ganz großen Namen Homer und Ovid. Bei Homer und Ovid wird dieser Ort hier erwähnt. Ja, wir erinnern uns, Professor Vollkommer ist da andere Ansicht. Haben Sie das im Lauf ihrer jahrzehntenlangen Studien irgendwo gehört? Wasserfall, Adonis, Aphrodite? Nein. Mr. Pambos erzählt weiter. Vor 30 Jahren war der Wasserfall zugewuchert. Es gab keine Zufahrtsraßen. [musik] Mir wird klar, der gute Mann ist ein Geschäftstyp, der einen verfallenen Familienbesitz zur Goldgrube [musik] gemacht hat. Ihre Arbeit ist bewundernwert. Sie haben aus diesem Ort ein Ausflugsziel für Touristen gemacht. Das ist wirklich schön. Aber was das hier auf keinen Fall ist, ein mythologischer Ort. Ich glaube, das ist eine Tiifalle. Manche Geschichten werden einfach nur weiter erzählt. Man kann doch nicht alles aufschreiben. Wir haben von unseren Vätern gehört, dass Adones und Aphrodite hier gebadet haben. Er hat hier schöne und schnelle Pferde gezüchtet. Das haben unsere Eltern und Großeltern erzählt. Wir haben Experten und Professoren zu Aphrodite befragt. Niemand hat je von diesem Ort hier gehört. Ich glaube, sie sind ein Genie, so wie sie das hier vermarkten. Und ich glaube, sie haben sich ihre eigene Mythologie ausgedacht. Das rechne ich Ihnen an. Ein bisschen Volksage, eine Portion Mythologie, eine Prise Fantasie und ein großer Schuss Geschäftssinn. Fertig ist die 10 € Do it yourself Sage. Ich freue mich auf das Mythologiebuch, das diesen Ort hier erwähnt. Danke fürs Interview. Sie sind ein sympathischer Mann. Ich mag die Art, wie Sie Geschäfte machen, aber vielen Touristen gefällt das glaube ich gar nicht. Die fühlen sich abgezockt, weil sie einen echten mythologischen Ort erwarten. Stattdessen bekommen sie ein Vergnügungspark. Das ist auf jeden Fall ein geschichtsträchtiger Ort ohne Mythologie, ein Ort der Geschichte. Ah, jetzt kommen wir zusammen. Ändern Sie das doch mal. Jetzt sind Sie ehrlich. Ich finde, Sie sollten das den Leuten sagen, die hierherkmen. Danke, Bambus. Falls Sie in drei Tagen immer noch keine Haare haben, müssen Sie wiederkommen. Na, das mache ich. Vielen Dank. Tschüss. [gelächter] Das ist ja ein sympathischer Typ. So ist es nicht. Aber er ist vor allem eins. Ein Märchenerzähler. Der Mann hat sich einfach seinen eigenen Mythos hier geschaffen. Und in Wirklichkeit sind das, es war ja von vorne rein klar, alles nur Plastikstatuen. Dieser Ort hat in der Mythologie nirgendwo nirgendwo existiert. Der hat sich das alles selbst ausgedacht. Und warum? Um es zu vermarkten für ein Zehner pro Person, die hier Eintritt zahlen muss. Wenn Sie wirklich historische antike Städten besichtigen wollen, die gibt es hier überall auf der Insel. Das hier ist erstunken und erlogen. Achtung, Abzocke bleibe ich bald. [gelächter] Mehr aber nicht, denn Märchen erzählen ist leider keine Straftat. Wenn Sie auf Zypern einen Wasserfall besuchen wollen, der keine Tourifalle ist, fahren Sie mal raus in die Berge, z.B. nach Kritodera, einem Dörfchen 30 km von Pafus entfernt. So und zum Abschluss noch mal der Tipp für Sie, wenn Sie mal nach Zypern kommen, Flüsse, sehen und natürlich auch Wasserfälle sind hier öffentlicher Grund und Boden und frei zu betreten für jeden. Klar, so ein Parkplatz hier um die Ecke kostet mal 1 €o, aber Eintritt nehmen für so etwas darf hier in Sypern eigentlich niemand. Außer der Abzocker, den wir kennengelernt haben. Ich nehme jetzt hier noch ein kühles Bad und Sie merken sich das bitte für den nächsten Zypernurlaub. Auf Mallorca bin ich gleich eine Abzocke mit angeblich echten Ledertaschen auf der Spur. Ich habe eben gerade noch mal ein Foto gemacht von der Rückseite, dieser echt Lederasche. Das müssen wir uns nachher mal ansehen gleich. Nach einem Ausflug in die Natur gibt es doch nichts Besseres, als den Urlaubstag mit leckerem Essen ausklingen zu lassen. Und das geht auf Zypern ganz hervorragend. Ganz ehrlich, Zypern ist eine kulinarische Offenbarung. Nicht nur, dass hier immer so Sachen wie auch in Griechenland der Eiskaffee zu finden ist. Die ganzen orientalischen Einflüsse spürt man auch auf dem Tisch. Ich meine, Libanon, Syrien sind nicht weit weg von hier quasi nur einmal übers Wasser und deswegen gibt's die kleinen Dips. Es gibt die Oliven oder auch alleine dieses Fladenbrot. Entschuldigung, lecker. Wer einen guten und genauen Blick auf die ganzen Speisekarten und vor allem auf die Werbeschilder auf den Straßen wirft, der findet aber hier auch ein Wort und das heißt richtig Metze. Metze, das sind z typriotische [musik] Tappers. Wer Metze bestellt, zahlt pro Person zwischen 16 und 27 € und bekommt dann viele kleine Teller mit Köstlichkeiten serviert, die sich alle am Tisch teilen. Zuerst Vorspeisen, dann der Hauptgang. Eiernapper ist ein ehemaliges Fischerdorf und ich esse sehr gerne Fisch. Und um alles auszuprobieren, was das Meer hier zu bieten hat, sind Fischmesse doch perfekt, oder? Mit Kollegen Caroline teste ich Fischmetze für zwei für 45 €. Metze für zwei Personen. Metze bitte. Fischmetze oder Fleischmetze? Fisch. Fischmetze. Und wir nehmen noch ein Wasser, bitte. Das ist jetzt ein klassisches Strandrestaurant, aber jetzt du da vorne gibt's frischen Fisch und so. Nicht so eine suflaki Pommesbude. Also, da erwarte ich jetzt eigentlich auch wirklich gute Metze. Ah. Ah, thank you very much. Ich habe jetzt hier so ein Brotkraub bekommen mit so einer Sternsemämmel [musik] wie bei uns vom Wecker. Ist jetzt nicht das Griechischste aller Brote. Okay. Thank you very much. Wow. Thank you very much. nicht falsch verstehen, aber ich dachte, wir beginnen jetzt hier so ein schönes Essen mit Kleinigkeiten, die auf dem Tisch kommen. Das habe ich hier im Prinzip so weiß nicht, kennst du das von deinem Griechen oder sie so Dionisos oder Neptun Platte, die jetzt hier vor uns steht. Das ist so sieht gut aus, keine Frage. Das sind so kleine Sadellen, Tintenfischringe gibt's hier, Calamari, alles gut und schön, aber das ist halt so alles auf einer Platte. So, ich dachte, wir würden jetzt hier so auch ein paar andere Sachen kriegen als nur Fisch. N gut. Ja. und dann für 45 €. Na denn, ran an die Proteine. Der Fisch schmeckt ganz gut, aber irgendwie fehlen mir frische Beilagen. Noch nicht mein Salat dabei. Also, ich habe ich kriege hier Pommes und das ist ein bisschen größerer Fischsteller mit Pommes. Das ist was es ist. Aber während wir essen, schiebt der Kellner einen Tisch heran. Und auf diesem Tisch stellt er ein paar mehr Vorspeisen, ein Salat und Dips für die Sternsemämmel. Jetzt sind wir aber halb durch. Jetzt hat er jetzt noch so ein paar Vorspeisen dazu gestellt. Hier links bisschen spät. Ich bin fast fertig mit dem Fisch und Salat auch noch. Na gut, ein weiteres Problem für uns, der Fisch auf der großen Platte ist zwar lecker, aber nach ein paar Minuten leider wieder kalt. Meine Lieben, das wovor mir davor geschwärmt wurde, das musst du unbedingt probieren. Metze nur auf Zypern Leute, das gibt's bei uns auch, was ich hier hatte. Metze ist es nicht. Die Rechnung bitte. Die Fischplatte für zwei kostet 45 €. Getränke kommen natürlich noch dazu. Insgesamt bezahle ich 60 €. Bye bye. Bye bye. Thank you very much. Ja, vielen Dank. Alles schön, alles sonnig, aber ich sag dir, was wir ja gerade gegessen haben, hier war eine von diesen Fischplatten. Genau. So wie wir es kennen von daheim. Aber das waren keine Metze. Das ist eine Enttäuschung für das Geld. Zweite Runde: Neues Glück. An dieser Straße reit sich ein Restaurant an das andere. Ich versuche es noch mal. 1650 pro Person kosten hier die Fischmesse. Das ist ziemlich günstig. [musik] Fischmetze. Wir hätten gern die Fischmetze. Sie wissen aber das Ja, ich weiß. Danke. Und dass wir hier pro Person bezahlen werden, obwohl wir uns die Teller teilen, weiß ich doch. Erst einmal heißt es warten. So, also mein erstes Wasser ist alle. Normalerweise war das ja dann schon so, dass nach ein paar Minuten das losgeht. Also mit Brot und Kleinigkeiten hat er eigentlich damit gerechnet, dass diese Teller schon voll sind. Ups, da kommt was. Und diesmal geht es tatsächlich los mit den Vorspeisen. Der Kellner bringt Salate und Dips. Das ist so ein bisschen die Knabber und Gebäckmischung unter den Vorspeisen. Na ja, sieht jetzt groß aus, ist aber nur mit drei Löffeln schon alle schön. Für dich bleibt nichts mehr mal. aus der Dose. Hier ist dann so ein Salat und dann meine Lieben ist hier so ein bisschen Meeresfrüchte und die 1000prozentig kommen die aus so einer Tiefköpackung. Das siehst du und das schmeckst du schön nicht mit mir. Nee, ist ist hier irgendwie best auf Tiefkühltruhe. Uh, nach und nach füllt sich der Tisch mit kleinen Tellern, aber die Qualität wird nicht besser. So, und das, mein Lieben, das kenne ich [musik] jetzt hier entweder vom mexikanischen Erlebnisrestaurant, das ist nämlich nur so zur Tarnung, so ein kleines Ding hier oben drin und der Rest ist so eine frittierte Krokette aus Fischresten. Als nächstes bekommen mein Team und ich etwas gegrillten Fisch und Pommes serviert. Da kann man ja eigentlich nichts falsch machen, oder? Ich müsste lange zurückdenken, um mich daran zu erinnern, so ein Fisch gegessen zu haben. Also im schlechten Sinne, das ist echt nicht toll. Die Pommesind noch das Beste, aber die bekomme ich auch an einer Pommesbude. Dafür muss ich nicht Messer essen gehen. Und selbst solche Großgarnelien, die eine Köstlichkeit, die kannst du eigentlich nicht verkochen. Komm mal her. Und ist mir ganz ganz schlimm. Ich muss es zurück. Zum ersten Mal in meinem Leben lege ich eine Großgarnäele neben mich und ess die nicht. Mir tut es eh leid. Meine Wie sehen wir denn hier aus? Sie denken: "Ja, der Giesel sitzt da irgendwo in Zypern und ist so vor sich hin und redet doof daher. Wenn sie das hier schmecken würden, sie würden sich selbst aufregen." Für 1650 pro Person erwarte ich kein Gourmet Essen. Natürlich. Ich brauche hier keine fünf Sterne Küche. Ich will nur ein gutes Fischessen haben. Das sieht wahnsinnig viel aus. Das sieht üppig aus. Das sieht aus wie na ja, ein Fischteller mit ein bisschen Vorspeisen, aber es sind erstmal keine MZE, so wie wir sie jetzt angekündigt bekommen haben und was es vor allem nicht ist, ist es nicht gut. Schmeckt nicht. Ganz einfach. Leute, es tut mir leid. Selbst aus dem zweiten Metzeversuch steige ich jetzt aus. Ich bin unzufrieden und hake bei der Kellnerin nach. Eine Frage. Was von diesem Fisch hier ist denn frisch? Na, der da frisch. Na, wenigstens die eine Sache war frisch. Und der Schrim. Oh. Ah, deine Schrim. Siehst du? Ohne, dass ich es merkt, gibt sie selber zu. Hier war gar nichts frisch. Bis auf der eine Fisch hier. Der Knee, dafür ist der schlecht gegrillt. Nun gut, die Rechnung bitte. MZE für 3 für 4950. Günstig, aber enttäuschend. Tiefkühlkost und Poseidonplatte, das kann doch nicht die berühmte zybriotische Mzekultur sein. Aber wie finde ich gute Metze? Ich frage nach bei Paola Papa Coster. Sie ist Foodbloggerin, hat einen unglaublich erfolgreichen Instagram Account. Und sie ist stolze Zybriotin. Hallo Paula. Hallo Paola. Wie geht's dir? Gut, gut. Sie bestätigt, dass es bei Meditionelle Reihenfolge gibt. Dips und Salat kommen immer zuerst, dann warme Vorspeisen und schließlich der Hauptgang. Und wenn du alles auf ist, war es nicht genug. Es muss was übrig bleiben. Das gefällt mir. Wenn ein Restaurantbesitzer sieht, dass der Tisch leer ist und alles aufgegessen ist, wird sagen: "Okay, ich muss in Zukunft mehr Messe servieren. Das war nicht genug." Wie kann ich denn gute von schlechten MZE unterscheiden? Die Hauptsache beim zybriotischen Essen ist die Qualität von Fleisch und Gemüse und vom Fisch. Vom Fisch natürlich auch. Das ist alles nicht geschmurrt und schwimmt nicht in Soße. Man sieht sofort, ob die Qualität stimmt oder nicht. Man findet Messe nur in Tavernen. In Tavernen. Genau, in Tavernen. Es gibt traditionelle Fleischtavernen und für Seafood Fischtavernen. Ja, wie kann ich eine Taverne denn erkennen? Das ist doch schwierig. Ja, gut. Sehr gute Frage. Tavernen sind immer traditionell eingerichtet. Eine Taverne ist nie modern. Normalerweise gibt es dort Holzstühle mit Strohsitzfläche, den typischen zypriotischen Stuhl eben und Holztische mit Tischdecke. Man sieht sofort, das ist traditionell, also einfach traditionell, sypriotisch und am wichtigsten kleine Teller, ne? Man istst ja mehrere Stunden. Genau. Du musst mehrere Stunden lang essen. Oh, da freue ich mich aber drauf. Schade, dass wir uns nicht treffen können. Ich würde dich sofort auf Messe einladen, aber dafür lade ich jetzt meine Zuschauer ein. Wollen wir noch mal sehen, was ich da bekomme. Vielen Dank für deine Zeit. Hat Spaß gemacht mit dir zu sprechen. Das Vergnügen war ganz meinerseits. Genieß Eier Napa und das Essen. Vielen Dank. Mit der Medse Tradition lässt sich bei Touristen also offenbar gut Geld verdienen. Auch in Restaurant die sagen wir andere kulinarische Schwerpunkte haben. Aber auf diese Abzocke falle ich nach unserem Gespräch nicht mehr rein und Sie bitte auch nicht. Authentisch sind Medze in Tavernen, den sypriotischen Wirzhäusern. Im Hafen von Ayan Napa werde ich endlich findig. Eine Taverne. Zumindest verspricht es das Schild. Ich wage mich hinein, ob ich hier die ultimative Medze Erfahrung mache. Mein Kamerateam und ich nehmen Platz. Ist keiner da. Die Einrichtung Holzstühle und Tischdecken ist so wie Paola sie als typisch für eine Taverne beschrieben hat. Aber wo sind die anderen Gäste? Also, ich weiß nicht, wie es irgend reinkommen, wo gut, es ist jetzt auch 7:30 Uhr nicht so viele Leute sind, ist das auch nicht schmuck voll hier. Alter, das Licht ist so bisschen wie beim Zahnarzt. So, hello, hallo, hallo. Wie geht's? Sehr gut. Herzlich willkommen. Wir würden gern Metze essen. Es müssen mindestens zwei Leute sein. Falls noch wer dazu kommt, zahlst du für zwei. Auch wenn vier essen, ist für mich kein Problem. Aber mindestens zwei Leute müssen es sein, denn Medze ist man nie alleine, sondern immer mit mehreren Leuten. Ruiniert sich die Kellnerin gerade das Geschäft, wir sind zu dritt, bestellen und bezahlen, aber nur für zwei. Nette Person irgendwie, also so ein bisschen geredet hat mit mir beim Metze ist noch keiner. wenn es so nett weitergeht. Ich bin mal gespannt. Kann aber auch sein, dass es so Sweet Talk ist, ein mal ein bisschen nett sein zu dem Touristen, die man jetzt ausnimmt. Endlich geht's los mit unserem hoffentlich echten Metzeabend. Los geht's mit den Metze. Wir haben Oliven, Aufstriche, Salat. Vielen Dank. Essig und Öl stehen hier. Guten Appetit. [musik] Schrims und Muscheln in Soße. Pommes, Octopus und Muscheln mit Reis. Okay, guten Appetit. Das ganze Gestalt an. Der Tisch biegt sich fast und mein Team und ich schlagen zu. Okay, dann guten Appetit. Fang mal an. Viele kleine Tellerchen mit unterschiedlichen Gerichten und jedes davon ist richtig richtig gut. Ich bin sprachlos. Ich weiß, ihr wollt, dass ich was sage jetzt, ne, in die Kamera und so, aber ich hab echt gar keine Lust, weil es schmeckt so gut. Du merkst du bei dem ersten zwei kleinen Tellerchen, die hier stehen. Das ist alles frisch gemacht und erst der Anfang hier. Das sind unglaublich gute Fisch und Meeresfrüchte Gerichte, die es hier gibt gerade. Wir genießen und da kommt schon der Kellner mit der nächsten Runde. Mach mal Platz da. Mach mal Platz da. Es geht weiter und weiter nämlich. Dieses Essen. Kleine Kunstwerke auf Tellern. Kein Vergleich zu dem kalten Fisch oder der Tiefkühlware aus den beiden Restaurants. Davor Messe ist immer ein bisschen was von allem. Man kann nicht einfach nur einen großen frittierten oder gegrillten Fisch hinstellen und das war's. Wir servieren Octopus, Calamari, unterschiedliche Aromen. Dann hast du eine Wahl. Wenn dir etwas nicht schmeckt, nimmst du was anderes. Das ist ganz wichtig. J haben Sie recht. Nach der Erklärung folgen noch mehr Teller. So, der letzte. Das ist das D. Jetzt ist Nachspeisenzeit und geht ja immer weiter. Guten Appetit. Wer soll das alles essen? Nun gut, [musik] laut Paola, der Foodbloggerin, soll ja etwas übrig bleiben. Nur mal so völlig unabhängig von der Größe. Wir haben jetzt hier im Laufe der anderthalb Stunden bereits, ich zähe wirklich jeden Teller mit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Gerichte und einen großen Salat bekommen. Ist das ihr Ernst, dass die dafür nur 50 € haben wollen? Also 25 pro Person, wo wir zu dritt gegessen haben. Ich bin begeistert, satt und zufrieden und dieses Lob will ich unbedingt loswerden. Ist das? Wird es alles hier in der Küche zubereitet? Ja, klar, alles. Wir kaufen frisch ein und bereiten dann alles frisch für unsere Kundschaft zu. Der Chefkoch kommt an den Tisch und ich aute uns als Fernsehtteam. Und das alles wird hier gemacht. Würdet ihr mir die Ehre erweisen, mir die Küche zu zeigen? Klar. Ich liebe meinen Job an Tagen, wie heute vor allem, wenn ich gutes Essen bekomme und einen Blick hinter die Kulissen werfen darf. Gemeinsam mit ihnen. Lieber Frank Rous, da hast du den Beweis. Alles was wir gerade gegessen haben, ist hier frisch gemacht. Jeder einzelne Teller am Tisch war wirklich einfach perfekt. Danke. Vielen Dank. Das war sehr, sehr gut. Was eine Ehre. solche Menschen kennenzulernen, die so kochen können und auch noch frisch. Boah. Ayayay. Das ist schon selten. Das ist schon selten, dass man in so eine Küche auch reingucken kann. Klar, wenn es deutsche Fernsehen da ist, wussten die vorher aber nicht. So wie wir zu dritt wird hier in diesem Restaurant jeder bedient. Und ich will noch mal sagen, wenn es nicht schiefgeht, [musik] bezahlen wir für das, was Sie hier vor mir sehen, ganz im Ernst, zumindest für die Speisen, 50 € für drei Personen. Unfassbar. Für unser Festmal zahle ich 50 € plus Getränke. Ich kann Ihnen nur empfehlen, finden Sie eine Taverne und verbringen Sie dort einen geselligen Abend mit einem Tisch voller Metze und machen Sie Ihre Zypernreise am besten im Frühjahr ab April. Dann herrscht auch hier schon Sommerfeeling mit angenehmen Temperaturen. Später im Jahr wird's dann arg heiß. Einen ganz wichtigen Tipp habe ich zum Schluss unserer Zypernreise noch für Sie. Sehen Sie sich vor, im Hochsommer, diese Insel ist super heiß und zwar ganz genau meteorologisch 8° im Schnitt mehr als unsere Lieblingsinsel. Genau 8° mehr als auf Mallorca. Und dahin nehme ich sie jetzt mit. Auf Malle bin ich in Sachen Sangria unterwegs und treffe alte Bekannte. Es wird ungemütlich. Wenger, wäer. Komm her. Gleich Mallorca. Die Insel liegt am anderen Ende des Mittelmeers. 170 km vom Festland entfernt. Amtsprache ist neben Spanisch auch katalanisch und es gibt den marochinischen Dialekt. Also Bem Wigutsch. Herzlich willkommen. Unsere Insel Mallorca im Jahr 2022 und es ist voll wie in alten Zeiten, so wie wir es gerne haben und kennen. Sie denken, sie kennen hier schon jede Absocke? Ich habe da noch eine für Sie und die spielt im Inneren der Insel, ganz genau in Inka. Ich mache mich auf in die drittgrößte Stadt Mallorcas. Inka ist von Palma aus in einer halben Stunde zu erreichen per Zug oder über die Autobahn. Inka ist ein Zentrum der Lederverarbeitung und das seit Jahrhunderten. Ich besuche das Museo del Calzado Idela Industria. [musik] Ich bin beeindruckt von so viel alter majorokinischer Handwerkskunst. Die lederverarbeitende Industrie war jahrzehntelang ein riesiges Standbein für die Mallorchina, gerade die hier in Inka gewohnt haben. Tausende haben hier in den Fabriken gearbeitet und bis heute wird dieses Erbe mit Stolz gezeigt, z.B. hier im Museum. Weniger stolz werden die Bewohner von Inka wahrscheinlich auf das Treiben auf ihrem eigenen Wochenmarkt, weil da gibt's auch Leder zu kaufen. Aber welches? Der Wochenmarkt von Inka findet jeden Donnerstag zwischen 8 und 13:30 Uhr statt. An den Ständen gibt es Obst, Gemüse, Kunsthandwerk und Leder. Dafür ist der Markt bekannt und berühmt. Echtes Leder, made in In. Das ist das größte Verkaufsargument an den Ständen. Ist das Inka hier? Ja. Ja, das können Sie doch sehen. Ich kann es nicht sehen, deswegen muss ich ja fragen. Schauen Sie mit Ihrem Herzen, das ist besser. Also, ich schaue mit meinem Herzen und sehe, das ist aus Inka. Auch die nächste Verkäuferin verspricht, ihre Ware ist von der Insel. Da. 8 € kosten die. Nehm ich. Brauchen Sie eine Tasche? Nee, danke. Ist das auf Mallorca hergestellt? Ja, der ist auf Mallorca hergestellt. Alles aus Mallorca ist sehr gut. Die Frauen sind sehr gut. Ja. Und das Leder auch. Das auch. [gelächter] Ist klar. Graas. Echtes Leder. Main Inker. Das ist der Grund, warum ich als Tourist genau hier einkaufen will und nicht, sagen wir mal auf dem Wochenmarkt von Palma. Ha, ist das Leder hier aus Inka? Der Inka Inka, das ist hier gemacht. Genau. Uh, okay. Super. [musik] Auf dem Markt sind echte Schnäppchen möglich. Ich zahle Schlappe 18 € für diese schicke weiße Tasche. Du denkst natürlich jetzt hier, wenn so viel Leder Danke schön. Bitte sehr. [gelächter] Du denkst natürlich, wenn hier überall die Preise dran stehen, überall Inka Inka Inka, dass du da auch wirklich mal für 18 € was bekommst. Ich steigere mich fast hinein in einen kleinen Kaufrausch. Natürlich nur zu Recherchezwecken. Hinker gemacht in Hinker gemacht. Die Tasche ist sehr schön. Sehr schön. Deshalb will ich sie unter die Lupe nehmen. Schaf schaf. Schaf. Ah lam lam lam lam lam. Ah ah. Okay. Fabricain Mallorca. 4 46 46 gekostet. Okay. 40. Okay. Aber die ist schön. Die nehme ich jetzt einfach mit. Kann ich mit Karte zahlen? Geht das? Ja. Super. So. Und überall steht eben drauf Made in Inca. Ob das wirklich stimmt, das werden wir später noch herausfinden. Ob ich am nächsten Stand auch so günstig wegkomme? 40 € habe ich für die Tasche aus angeblichem Scharfsleder bezahlt. Hallo. Hallo. Bist du aus Deutschland? Klar. Alles super. Alles echt. Ja, aber schöne Sachen hier. Schöne Sachen hier. Echtes Leder hier. Hier aus Inka, ne? Was machst du denn da? Warum warum brennst du das denn an? Mach. Warum n? Das ist echtes Leder aus Inka. In Inca product. In product. Schöne Sachen. Schöne Sachen. Schön. Original Inker. Super. Auch dieser Händler behauptet, seine Taschen seien von hier. Ob ich hier auch ein Schnäppchen machen kann? Alles klar. Was kostet die? teuer. Aber warum kostest du denn doppelt und zehn mal so viel wie die anderen? Nein, n gleich. Tas von Maro immer billiger. Aber überall steht Inka. Nein, nein, nein, nein. Er versucht mich von der Tasche zu überzeugen. Selbst mein Kameramann muss als Model herhalten. Mir gefällt eine dunkelbraune Tasche trotzdem besser. Sorry, Robin. Wir handeln hart und ich kaufe die braune für 60 €. Aber was ist mit den anderen Ständen hier? Die verkaufen die Lügen. Die sind nicht ehrlich zu dir. Ich bin sehr ehrlich. Das glaube ich dir sogar. Achtung, Abzocke. Achtung, Abot. Mein Bauchgefühl ist an diesem Stand gut. Sicher sein kann ich mir aber nicht. Guten Morgen. Alles gut? Alles super. Jetzt habe ich das oder zweiferodis Farbe schon und 5 Jahre Garantie. Wie viel Preise hier? F Jahre Garantie. Ja ja ja. Wie viel ist andere Arbeit? Handarbeit super ist schon. Ich habe ich zwei. Das und das hier. Zeig mal den anden. Ja du schöner Mann. Machen ein guter Preis. 10 schöner Mann guter Preis. Bist ja wie der Playier du. Du bist Papa schöner. Ja, das ist schön. Das fin wir gar nicht so übel oder findst du was sagst du 40 € den oder den? Den H den Helden bisschen zu rosa. Na ja, mit 40 sind wir dabei. Hauptsache ich habe mein echt Leder aus Inka. Dann okay, sind wir dabei. So, schöner Mann, guter Preis, höre ich gern. Hauptsache schöner Mann, gute Preis. Echte Leder, darauf kommt uns an und es sollte natürlich auch, das ist mir wichtig, damit man die, wie man hier sieht wichtige lokale Wirtschaft unterstützt. sollte wirklich hier gemacht sein auf der Insel und Leder aus Mallorca. Neben der Reisetasche finde ich auch noch einen Lederrucksack, der mir gefällt. Das gefällt mir ganz gut. Und das ist Leder hier schön. Das ist Lackleder, das glänzt. Gute Qualität von hier. Ja, von hier zwei Rucksack Tasche. Der Verkäufer geht auf meine Fragen gar nicht ein, aber am Rucksack hängt ein Label. Als der Händler kurz abgelenkt ist, fotografiere ich es mit dem Handy. So, ich habe eben gerade noch mal ein Foto gemacht von der Rückseite, dieser echt Leder Tasche. Das müssen wir uns nachher mal ansehen. Schau mal, das macht er jetzt ab. Das macht er jetzt ab gleich. Qualität. Das ist gute Qualität, kein Plastik Qualität. Das ist auch wichtig. Die kaputem kommen tauschen. Ja, ist schon schön. Was kostet die jetzt? 30 € 35. Ob der Rucksack Mate Inker ist und aus welchem Material soll ich wohl nicht erfahren. Hier auf dem Boden liegt das Schild, was er gerade abgemacht hat. Das nehmen wir uns jetzt mit. Fung in Inka hergestellt. Seama sie kaufen Inka nur Inka, weil hier ist echt In Leder. Ah, Missima super. Wir streiten jetzt bitte nicht über Geschmack, aber ist schon erhabenes Gefühl, dass in so einer Lederhauptstadt dann auch wirklich Leder zu kaufen. [gelächter] Gleich um die Ecke will ich mir die Reisetasche und den schwarzen Rucksack genauer ansehen. Vor allem interessiert mich das Label, das der Händler vor dem Kauf vom schwarzen Rucksack abgerissen hat. Handy ma dein Handy raus. Mach mal dein Handy raus. Nee, du sollst mich nicht filmen. Du sollst mir bitteschön einen Namen ein spanisches Wort raussuchen, was ich nicht verstehe. Aber sehr gerne, Peter. Prozent sehe ich selber. 100% kann ich auch. Wollen wir mal hier ein auf Spanisch stellen, das kommt mir Spanisch vor. O L I U R E T A N O P Polyuretano Poliuro, das ist bestimmt eine spezielle Ledersorte, die wirklich nur hier gibt. Ich muss dich enttäuschen, es ist keine spezielle Ledersorte, sondern ist eine spezielle Plastiksorte und die heißt auf Deutsch Polyoretan. Polioretan. Tolle Sache. Hab schon [gelächter] mal von einer Lederart, die Polioretan heißt gehört. Leute, das ist natürlich alles billiges Plastik. Diese Tasche gucken wir uns jetzt hier mal auf dem, ich nenne es immer Waperl, was hier hinten drin ist, auch mal an. Schon wieder. Das ist schon wieder poluroretan. Gemacht ist es übrigens [schnauben] keineswegs in Inka, sondern in China. Das steht auch drin. Ende zwar beides auf A, ist aber dann doch ein bisschen was anderes. In einem Cffeée schaue ich mir auch die anderen Einkäufe genauer an und dabei fällt mir etwas auf. Ich suche nach Hinweisen nach diesem Zettelchen. Kennen sie alle. Das war hier mal dran. Das ist aber entfernt worden. Na, wer will denn da was verheimlichen? Hier gibt's einen Namen. Würdest du mir den Gefallen tun, den mal zu suchen im Netz? Cover Collection. Ich mach's jetzt nicht kaputt, die Tasche, aber wenn ich da dran ziehen würde, habe ich das Gefühl, gehen die sofort auf. Riechen tut's irgendwie nach nichts. So, die da auch hier hing mal so ein Zettelchen. Auch hier möchte irgendjemand was verheimlichen. Die beiden kennen wir ja schon. Das sind unsere Freunde von der Polyester Kuh, wo übrigens hier die Nähte schon fast aufgehend da drin. So qualitätsmäßig. Mal an. Das hier soll angeblich auch aus Inka sein. Also da steht schon Kuhleder hier drin. Und sie kennen ja diese Dinger hier, ne? Diese Erika Mustermann Einlagen für so. Die sind komischerweise auf Deutsch gehalten. Möchte man sich da jetzt den deutschen Touristen anpassen oder ist das hier eigentlich in Wirklichkeit Chinaware mit deutschem Aufkleber verkauft als spanische auf dem Markt in Inka? Wer weiß? Und das hier. Boah, stinkt das. Könnte aber Leder sein. Schau mal hier. Das ist schon Leder. Aber ist es von hier, was hast du in der Zwischenzeit rausgefunden, was das hier für eine Marke ist, die hier drin steht? Ist die spanisch? Kiri Collection ist nicht wirklich Spanisch, es kommt aus Italien. Kommt mir nur spanisch vor, dass das hier ist mit [schnauben] Sicherheit also kein Produkt aus Inka, auch nicht aus Mallorca, sondern irgendwo aus Italien. Angelogen hat er mich alle mal und wirklich das einzige Produkt haben wir bei unserem Freund, dem sehr sympathischen Großhändler gekauft. Das wenn ich das anfasse, du auch mal einmal zugreifen. Nur würde ich behaupten, das riecht nach Leder. Das sieht wie Leder aus, fühlt sich so an. Hat eine ganz andere Verarbeitung, so eine Härte, eine Strapazierfähigkeit, wie mir scheint. Also klar, muss man auch noch mal rausfinden, aber das scheint wirklich zumindest aus meiner Sicht das garantiert einzig echte Leder zu sein, was ich hier heute gekauft habe. Mit meinen Taschen im Gepäck gehe ich in einen Lederladen, einen echten. Hier ist wirklich alles designed und handgemacht in Mallorca. Hallo, ich bin Tadjana. Schön dich zu treffen. Oh mein Gott, der Geruch in deinem Laden, das riecht wirklich nach echtem Leder. Ja, natürlich. Das ist etwas ganz besonderes. Riech gerne mal. Das ist toll. Ich habe draußen gelesen, dass alle diese Taschen auf Mallorca hergestellt wurden. Alles, was du hier siehst, ist handgemacht auf Mallorca. Und das Leder ist von hoher Qualität und einzigartig natürlich. Die Taschen in dieser Boutik sind teuer. Das günstigste Modell kostet 180, das teuerste fast 900 €. Meine Einkäufe waren da deutlich günstiger. Lass dir das hier mal zeigen. Können wir beide dran schnuppern? Der Geruchstest gibt erste Hinweise, aber um Gewissheit zu bekommen, muss ich zu einer brutalen Methode greifen. Es gibt ein Problem. Um herauszufinden, ob das Leder ist oder nicht, müssen wir die Tsche zerschneiden. Erst dann sehen wir, ob es echt ist. Wo sollen wir zerschneiden? An der Rückseite des angeblichen Leders erkenne sogar ich, das ist kein Leder, das ist Stoff. Vermutlich sogar Kunststoff. Was ist das? Ich bin mir nicht sicher, kein Leder, aber nur durch Anfassen ist das schwer zu sagen. Ich nehme mir mal eine von denen. Nein, das nicht. Ja, das ist solide. Ja, das riecht doch total anders. Da merkt man einfach, dass es echtes Leder ist. Ja, natürlich. Was meinen kleinen Einkauf hier angeht, das ist doch Schrott, oder? Das meiste aus China. Ja, das ist Müll. Ja. Wenn du etwas Besonderes willst, musst du auch dafür bezahlen. Also, wenn wir über diese Taschen hier sprechen, ich werde keine Tasche aus echtem Leder handgemachten Inker für unter 100 € finden. Oder schwierig. Und jetzt begreife ich erst, wie sehr wir abgezockt worden sind, weil im Prinzip ist ja ganz Mallorca stolz auf seine Lederhauptstadt. Inka, dieser Name klingt Freunden des Leders im Ohr. Da muss ich hin auf diesem Markt. Und was kriegst du da? Alles Fake oder schlechte Qualität. Unerträglich, dass Touristen da mitten im Zentrum so abgezogen werden. Scha mal bitte an. Oh mein Gott. Der berühmte Markt von Inka ist nicht der einzige Ort, an dem man Leder kaufen kann. Ich finde etliche Outlets, die ebenfalls Lederwahen anbieten, gleich in der Nachbarschaft. Und einen davon besuche ich jetzt. Die Preise sind zwar höher als auf dem Markt, aber die Auswahl ist groß und von ganz offensichtlich hoher Qualität. Der Manager Miguel Valoi Serda empfängt mich und ich erfahre, das Outlet ist nicht nur ein Shop, sondern eine [musik] Ledermanufaktur. Hier schneidern Profis Jacken nach Maß. Lederwahen Made in Inka. Da macht sich jemand [musik] Gedanken, da arbeitet jemand mit der Hand, da sind Näherinnen, Schneider, ja, Schneider, das sind Lederschneider, die arbeiten hier und da siehst du, dass es mit der Hand gemacht wird. Ehrlicher kann es eigentlich gar nicht mehr sein. Und eine Frage, der Markt drüben in der Innenstadt, ist der ein Problem für Sie? Nun ja, es gibt Verkäufer, die lokale Waren verkaufen, aber die große Mehrheit verkauft dann noch Produkte, die nicht auf Mallorca produziert werden. Und das ist natürlich ein Problem für die örtlichen Hersteller. Ich habe auf dem Marktaschen gesehen, die ganz klar nicht aus Leder sind. Ja. Ja, die sind synthetisch. Plastik, aber auf den Schildern steht doch echtes Leder. Viele Leute erkennen das nicht, kaufen die Ware und denken, sie hätten echtes Leder erworben. Und das ist nicht nur für die Touristen ein großes Problem. Hier in der Fabrik arbeiten neun Personen, einige davon schon seit Jahrzehnten. Und denen macht der Billigmarkt das Geschäft kaputt und gefährdet so Arbeitsplätze. Natürlich wollen wir alle ein Schnäppchen machen. Wir wollen auch auf solchen Ledermärkten, wenn wir sie denn besuchen, was echtes mitnehmen. Es ist aber nicht immer, wie wir gesehen haben. Vor allem ist es nicht hier in Inka oder auf Mallorca hergestellt. Wenn Sie das wollen, dann suchen Sie sich eins dieser Outlets. Die gibt es wirklich zahlreich rund um den Markt. 50% auf alles hier rund um mich rum. Alleine hier in diesem Laden hier gehen Sie sicher, dass das Leder echt ist, die wahre Hand gemacht ist und vor allem nicht aus China, sondern genau von hier kommt aus dem schönen Inker. So und jetzt für meine Frau, warte mal, das hier? Nee, das ist nicht ihre Farbe. Das hier auch nicht. Das hier. Auf dem Markt wurden mir billige Plastiktaschen angedreht. Echtes Leder, Lackleder, das haben mir die Verkäufer erzählt. Eine klare Lüge. Das lasse ich mir nicht gefallen. Was werden die beiden wohl denken, wenn sie damals geahnt hätten im letzten Jahrtausend, dass irgendwann mal eines Tages genau neben ihnen billige Chinaware verkauft wird neben ihrer tollen Statue hier, die auch zeigt, was Handarbeit mal wert war. So, Kollege, wo bist denn du? Hola, eine Frage. Wo ist denn das hier? Warum hast denn du das rausgeschnitten? Fabelis, keine Ahnung. Du hast Garantie, wenn das kaputt ist. Kein Problem. Ist nicht kaputt. Ist Quatsch, weil ist Chemie. Hier steht Polyuretanum. Aber das ist doch kein Problem. Du hast das hier gekauft. Ja. Und das war da dran. Das war da dran ist ein riesen Problem, weil das ist kein Leder, das ist Lackleder. Das ist kein Leder. Das ist alles Plastik. Nicht Plastik. Wenn es dir nicht gefällt, tausch du einfach. Da steht's doch. Schau mal, Red mal. Was steht hier? Nee, n Probleme. K. Nee, nee, aber steht, wenn es dir nicht gefällt, tausch du einfach. Ich will dir sagen, dass du mit dem Quatsch hier aufhören musst. Das ist nicht aus Mallorca, nicht aus Inka. Chef kaufen alles. Der Chef kauft alles hier in der Fabrik. Erzähl hier steht drauf 100% da steht chuldigung, was steht denn da drauf? Die gefehlt. Es geht mir nicht ums gefallen. Es sieht schön aus, aber es ist kein Mein Chef sagt, das ist Leder. Ich arbeite nur hier. Der Verkäufer weiß die Verantwortung von sich. Er will mich loswerden und mir sogar Geld zurückgeben. [musik] Kein Problem. Wie viel hast du gezahlt? Ich brauche nicht das Geld, ich brauche ehrliche Verkäufer. Das ist mein Problem. Verstehst du? Ich verstehe dich nicht, Kollege. Du hast alles verstanden. No, no, no, no, no, no, no, no, no, no. Ist meins. Behalt dich. Ciao. So und es tut vorhin ging es ganz ganz fließen mit dem Deutsch. Zack, zack, zack. War es verkauft, Inka, Inker, alles original, alles Quatsch und Lügen. Das tut mir leid in so einer Stadt sowas erleben zu müssen. Genau neben diesem Denkmal. Unfassbar. Der einzige Verkäufer, bei dem ich echtes Leder bekommen habe, war der Mann, der ursprünglich über 100 € für eine Tasche verlangt hatte. Das ist echtes Leder aus Inka. In product. In product. Schöne Sachen. Schöne Sachen. Schön. Original. Original Inker. Super. Ja. Melonen, Südfrüchte, Kunsthandwerk und Holzschnitzereien. Das sind die Artikel, die Sie hier auf dem Wochenmarkt in Inka gewiss und auch echt bekommen. Wenn Sie nach Leder suchen, echtes Leder, da ist die Chance hier reinzufallen, nur ungefähr bei 50%. Plastik aus China gibt's hier an jedem zweiten Stand, wie wir gesehen haben, wo sie echtes Leder bekommen in dieser Lederhauptstadt haben wir Ihnen auch gezeigt. Und hier schlendern Sie bitte und suchen nach sowas. Welches Getränk verbinden Sie eigentlich mit Mallorca? Na klar, wer an die Insel denkt, der denkt an Sangre. Zwar ist das berüchtigte Eimersaufen an der Playa mittlerweile verboten, aber in den Bars gibt es das erfrischende Rotweingetränk natürlich noch immer. Ich bestelle mir eine eisgekühlte Sangria. Ah, genauso wie ich es mag. das spanische Nationalgetränk, was der Spanier übrigens wirklich, nicht nur wir Deutschen, in der prallen Mittagssonne genießt. Das ist kein Abenddrink und im Prinzip, na ja, ein Rotwein, bisschen Früchte drin, manchmal auch ein Schüsslikur für den Geschmack und ganz ehrlich, genau das richtige zum Abkühlen in der Mittagssitze. hier schön serviert so eine Bar Strand. Was aber, wenn wir das genießen wollen? Während der Zeit am Strand, also im Sand, da kommt da jetzt keiner vorbei, doch hier schon. Nur was die Damen und Herren im Gepäck haben und ihn ausschenken, wenn sie schon mal hier waren, sie werden es kaum glauben. Und das hat mit diesem Verkaufstrup zu tun. Die Männer und Frauen liefern an der Pleier de Palmer Sangrea, sogar direkt ans Badehandtuch. Ein Service, der auch meinem Kollegen Ol aufgefallen ist. Erzähl, was war gerade los? Na, ich bin ein bisschen rumgelaufen hier am Strand. Dann habe ich ein paar Deutsche getroffen, äh, die sich über den SIA beschwert haben, der hier in Bechern am Strand verkauft wird gesehen. So, so ein Becherchen für 5 € und äh sie meinten natürlich ganz subjektiv, schmeckt wie wenn er mit Wasser gestreckt werden. Ulli zeigt mir seine Aufnahmen. Männer, darf ich kurz stören? Frage, was kostet der Zaria? Ja, 5 € und wie gut schlecht schon. Geht ja wie viel ist es? Ja, Wasser oder mehr als 5 € bezahlen. Ist der gut? Damit nicht genug. Die Verkäuferin und ihre Kollegen sind alte Bekannte unserer kleinen Sendung. 2021 waren wir schon mal hier an der Player. Damals hat mir die Truppe völlig überteuertes Bier angedreht. Ein Bier, bitte. Zack. Ich gebe der Dame 20 € und ich bin nicht wirklich geschockt, als ich mein Wechselgeld sehe. Kostet das 7,50 €? 7 €? 7,50 €? Nein, das kostet 7 €. Sieben. Warum sieben? Normale Preise nur 2 €. Warum verkaufst du mir das für 7 €? Ich verstehe dich nicht. Du verstehst mich schon. Ich verkaufe hier allen Leuten das Bier für 7 €. Was ist los mit dir? 2022 geht es also munter weiter. Statt Bier ist es dieses Jahr Sangria. Aber du hast ja selbst noch nicht gekauft, ne? Nee, ne, ne. Also mache ich einen Testkauf bei einer der Verkäuferinnen. Ich winke einmal und werde an meinem Sitzplatz bedient. Bequem. Das ist Sangria, oder? Ja, das ist Sangria. Sie auch ein Was kostet es? 10 € 10 du 5 [gelächter] ist. Thank you. Habe ich gerade 10 € vorgegeben. Bin ja immer so ein Typ fürs Eis. Einfach mal zu gucken. Einmal die Melone geschenkt, die gibt's ja hier auch über. Die Obstdeko. Ist sie weg? die Obstdeko jetzt mal geschenkt. Die ist ganz nett. Wie viel was auch immer von getrinkt das ist davon steckt denn hier drin. Ich darf jetzt mal, weil ich iner Manglung anderer Haushaltsgeräte das Eis hier rausfischen, denn ohne die Würfel ist in dem 0,5 l Becher gar nicht mehr so viel Sangria drin. 5 € für gute 300 ml. Ich werde nicht nachweisen können, wie und wie viel das hier gestreckt wurde. Es ist wahnsinnig wenig, was übrig bleibt nach Entnahme von Obst und Eis und es riecht und schmeckt dann scheußlich. Wir beobachten diese Szene. Die örtliche Polizei konfisziert die Drinks und macht das einzige, wozu dieses Gesöff gut ist. Grünpflege am Ballermann. Vermutlich hat die Frau keine Lizenz, um Alkohol am Strand zu verkaufen. Meine Kollegen laufen der Dame hinterher. Es dauert nicht lange und sie haben die Sangria Quelle gefunden. Auf der Treppe eines kleinen Supermarktschen die Händler die Drinks zusammen mit ordentlich Eis, vorbereiteten Früchten aus einer Plastiktüte und fertigen Sangrea Plastikflasche. Und genau dort, wo sie heute Sangria mischen, habe ich Sie 2021 als Bierabzocker konfrontiert. Ah, schau mal, wie geht's dir? Du schon wieder. Wie viel kostet es denn hier? Ciao, die filmen mich gerade. Nee, nee, nee, nee, keine Sorge. Doch, doch, du filmst mich gerade. Geh zum Teufel. Na, was ist denn das Problem? Ich zeige dich an. Ja, bitte gerne. Was du machst, ist kriminell und du weißt es. In derselben Straße gehe ich jetzt in einem Minimarkt. Finde ich hier die Sangrier, die ich vorhin im Becher am Strand gekauft habe? Sag mal Ulli, du hast doch die Flasche gesehen, die die Hier gibt's schon mal eine. Hier wäre der das hier. Das ist aber jetzt hier, das ist hier ein teurer. Der kostet 12,99 €. Das ist so der echte von me den kenne ich auch. Der ist sogar gekühlt. Nicht warte, ich guck mal. Schön Zimmertemperatur. Schön Zimmertemperatur. Das haben die da reingeschüttet. Kannst du lesen, was da drauf steht? Aber was wird das sein? Also auf dem ersten Weg könnte es koreanisch sein, chinesisch möglicherweise. Trotz des asiatischen Etiketts, die Sangria ist made in Spain. Die Strandtruppe verkauft also echte spanische Sangria, aber über die Qualität sagt das gar nichts aus. Ich bezahle für die Pulle 5 €. Das ist der, den die da abfüllen. Ich finde 5 € jetzt sogar vergleichsweise teuer, weil das ist hier so eine Strandupermarkt. Kostet alles deutlich mehr. Ich glaube, ich finde den noch für weniger. Schauen wir mal. Ab in einen normalen Supermarkt, zur Erinnerung, aus einer Flasche machen die Verkäufer an der Playie sechs Becher A5 € 30 € Umsatz. Na, wusste ich doch. hier sogar gekühlt und dann zum Preis von 2,95 € 2,95 2,95 € für 1ert liter. Keine schlechte Marge für die Verkäuferinnen und Verkäufer. Moment mal, die Sangria wäre ja nur nicht ein Nationalgetränk der Spanier, wenn es nicht auch Spanier geben würde oder spanische Gastwürte, die besonderen Wert auf echte Sangria legen. Und so einen haben wir gefunden und ich lasse es mir jetzt einfach mal vorführen. Wie geht denn Sangria? In einer schicken Strandbar in Player de Palma bin ich verabredet mit Simone. Hallo. Kannst du mir zeigen, wie man eine richtige spanische Sangria macht? Klar. Hier haben wir eine Basismischung aus Bananenlikkör, Likör 43, weißem Martini und anderen geheimen Zutaten. Die Früchte sind bei Simone Sangria nicht nur Deko. Er legt Orangen, Trauben und Apfelschnitze in die Likörmischung ein, damit sie Geschmack abgeben. Dann füllt er das Ganze mit lieblichem Rotwein auf. Jetzt muss ich mal probieren. Also, Moment, meine Lieben, all die, die da draußen am Strand liegen aus diesen Plastikeimern oder Plastikbechern, diesen Quatsch trinken, sollten man jetzt hier zu mir an die Bar kommen. Schade sind nicht mehr da. Wahrscheinlich liegen die schon im Hotel mit dem Kopfschmerz. Sollten auch mal den Weg in eine ordentliche Sangriab machen, weil das hier ist eine andere Welt. Zugegeben, bei dem Alkoholgehalt trinke ich sowas nicht in der Mittagssonne und schon gar nicht irgendwie zwei, drei Stück nacheinander. Aber diese eine echte spanische Sangrier, die schmeckt nach mehr als nur billigen Fuselwein. Die schmeckt nach Früchten, die schmeckt nach Süden, natürlich auch nach Wein und nach Urlaub. Was kostet den ein Glas? 6,50 €. Entschuldigen Sie mal. Und die 10 m vom Strand hierher, die nimmt man nicht auf sich für 1,50 € mehr gerade das echte Erlebnis zu haben. Und für ein Fünfer die Billigplörre da draußen, die eigentlich für den Versand nach China gedacht ist, nee, so ich werde nicht austrinken können, weil mit den Damen und Herren haben wir jetzt noch ein Wort zu reden. Was eine Unverschämtheit. Am nächsten Morgen passe ich die Verkäuferin ab an der Treppe des Minimarkts. Wie geht? Lass mich in Ruhe. E, sag mal, du verkaufst dir wirklich den allerbilligsten Sangria. Warum läuft denn du weg? Warum rennst du denn weg? Du schüttest hier diesen allerbilligsten Sangria in die Verpiss dich. Die Frau nimmt Reis aus. Auf mich und die Kameras hat sie gar keine Lust. Wahrscheinlich erinnert sie sich noch an vergangenes Jahr, als ich sie wegen der teuren Biere zur Rede gestellt habe. Komm noch mal her. Komm her. Die Verkäuferin holt sich Verstärkung und es wird unschön. Komm mal. Gibt's ein Problem? Ja, klar. Wir drehen hier. Verdammt noch mal. Verpiss dich hier. [gelächter] Soll ich die Polizei holen? Ruf doch die Polizei. Ja, mache ich. Was fällt dir ein? Du darfst hier nicht filmen. Ja, klar filme ich hier. Ich filme dich jetzt auch. Was ist los, du Ey Freundchen, jetzt ist alles gut. Okay, warte, warte, warte. Sag mir nur eine Sache. Das ist dann wirklich alles. Ist das hier wirklich Sangrea? Los Sangrias Paras. Lass das. Soll ich die ganz ruhig, ganz ruhig. Soll ich die Polizei holen oder gibt's dann Probleme? Was machst du hier, Amigo? Was machst du hier ohne Lizenz und mit dem billigen Fusel? Lass mich hier in Ruhe arbeiten. Ein normales Gespräch wird das heute nicht mehr. Ah, das brauchte ich noch mal. Morgens um 11 Uhr so eine Sangria über ein Kopf. Das Schöne ist, die kosten ja d keine 30 Cent, was ich da gerade abbekommen habe, aber all die, die das jetzt hier kaufen, zahlen 5 €. Und deswegen noch mal mein ganz dringender Tipp an Sie und wirklich mein Rat. kaufen Sie hier von denen keine Sangria. Das ist das billigste, was sie in Ganspanien überhaupt bekommen können. Und ansonsten setzen sich doch einfach drüben an die Strandbar und kaufen sich da ihren Sangrier. Da ist der wahrscheinlich echt und nicht nur aus Wasser und kostet vor allem irgendwie die Hälfte. So, ich muss jetzt erstmal duschen gehen. Aber ich merke ja eins, die wissen, was sie hier tun. [gelächter] Kommt mit Handtuch. Heute werde ich die Polizei nicht rufen, denn ich weiß ja, die Kontrollen halten die Verkäufer nicht davon ab weiterzumachen. Nun gut, ich freue mich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr und bin gespannt, welches Getränk der Trup dann anbietet. Na, das war ein wilder Trip einmal durchs Mittelmeer. Zypern, Mallorca, all das sind Inseln, die bleiben uns auch im nächsten Sommer erhalten. Athen, Mallorca und Kreta, Lieblingsorte Millionen deutscher Urlauber. Majestätisch, mediterran, aber manchmal auch abgezockt. Mein Name ist Peter Giesel und ich bin Urlaubsbetrügern auf der Spur. Dann ist wohl heute nicht mein Glückstag. Absolut nicht. Ich finde die kleinen und großen Ganoven. Hol die hol die Polizei. Nein, nein, ne, ne, ne, ne. Die die es auf unser Urlaubsgeld abgesehen haben, wie dieser Barbesitzer in Athen. Hör auf, du bist ein Verbrecher oder dieser Taxifahrer am ehrwürdigen Olympiastadion. Der betrügt, während er da drin sitzt, wenn jetzt Polizei käme, hätte der ein Problem mit seiner Lizenz. Auf Kreta gerate ich zwischen die Fronten der Fischrestaurantbesitzer. Das ist meine Restaurant meine nicht das Restaurant. Und beim Inselausflug rinnen mir am [musik] Beat statt Sand die Urlaubseuros durch die Finger. 19,50 € herzlich willkommen auf der einsamen Insel. Auf Mallorca entdecke ich unsichere Roller für jeder Mann. Die vermieten hier Sachen an Leute, die lebensgefährlich sind. Das wissen Sie doch. Unerkannt als Aufklär. Du solltest vielleicht wissen, dass wir keine Touristen sind. Wir kommen vom deutschen Fernsehen. Oh mein Gott. Also, Achtung, abzocken. Ich bin den [musik] Betrügern auf der Spur, damit ihr nächster Urlaub kein Reinfall wird. Am Fuße der Akropolisse streckt sich die 4 Millionen Metropole wie ein weißer Teppich. Adinai, so nennen die Griechen stolz ihre Hauptstadt. Die Wiege der Demokratie. Antike Baudenkmäller und Gastlichkeit [musik] ziehen Millionen von Touristen an. Griechenlandsturismus legte deutlich zu in jüngster Zeit, ein Plus [musik] von über 10% in 2 Jahren. Ich und mein Team landen nach 3 Stunden Anreise am Flughafen von Athen da sind wir in Griechenland. immer noch ein Lieblingsreiseziel aller Deutschen. Dabei ist das Land in den letzten Jahren, das wissen wir alle, wirtschaftlich ganz schön gebeutelt worden. Der Tourismus aber bleibt eine der wichtigsten Einnahmequellen und genau da im Tourismus haben sich, das war auch zu erwarten, Schattenwirtschaften gebildet, wie wir in den nächsten Tagen erleben werden. Von seinem Scharm und Flir hat Griechenlands Hauptstadt trotz Krise nichts eingebüst. Das Leben in der Altstadt Plack rund um die Akropolis ist quirlig wie zuvor und spielt sich überwiegend in den Gassen und Straßen ab, wenn es Abend wird und auf den Plätzen Urlaubsfeeling pur. Wir sind am Monastiaki Platz am Fuße. [musik] Da oben tront der Akropolis. Herrlich oder ne? Und hier unten auf dem Monosiraki Platz, wenn man ganz eingenommen [musik] ist von der antiken Schönheit, wird man abgezogen. Es passiert im Vorbeigehen und diese Herren spielen dabei eine Rolle. Sie scheinen den Touristen Armbändchen zu verkaufen und es sind einige davon auf dem Monastiaki Platz zu sehen. Mich spricht keiner von ihnen an, aber meinen Kollegen Peter schon. Den Trick kennen wir so, aber noch nicht. Gold. Okay. Ja, das ist für dich. Wie ist dein Name? Warte mal. Peter. Oh, Peter, ich wünsche dir alles Gute für dein Leben, Gesundheit und Zufriedenheit. Okay. Dank dir. Es ist für die Musik, weißt du? Hast du nicht eine Spende? Alles, was du geben kannst? Wofür? Für die Musik. Welche Musik? Die afrikanische Musik. Heute ist ein Musik und Kulturfestival. Ah, ein Festival heute. Ja, genau. Deswegen sind wir heute hier. Und was soll ich jetzt machen? Eine kleine Spende für unser Festival. Du kannst so viel geben, wie du möchtest. Also, ich gib's dir glaube ich zurück. Nein, nein. Hast du kein Kleingeld übrig? Mal sehen. Genau, was du halt gerade hast. Fünf oder drei oder vier. Und das Festival findet wirklich dor hinten statt. Ja, genau. Dort hinten. Und es wird wirklich sehr schön. Bei einem Kulturfestival kann man schon mal großzügig sein, oder? Schnell hat der Mann 5 € kassiert. Die Geschichte mit dem Konzert können wir erst abends überprüfen. Wie die Masche läuft erfährt Peter ein paar Meter weiter erneut. Hier ist ein kleines Geschenk für dich. Oh, danke. Ich wünsche dir Glück und Zufriedenheit. Der ist jetzt keine 4 m weit gekommen. Diesmal hat sich eine Dame vor Peter geschoben. W man die Akropolis sich wie anguckt, treten die auf einen zu. Zack, zack, zack. Binden einem das Ding um und dann geht's auch eigentlich nicht mehr raus. Und wieder dasselbe Spiel. Einfach, aber es klappt. Eine Mischung aus Verkauf, Promotion und Wettelei. Und der Trick ist eigentlich der, es ist einem unangenehm. Wir sind ja nicht hier so in der Seitengasse, sondern so am Nachmittag auf einer schönen Stimmung hier. Man ist auf dem öffentlichen Platz, alle gucken einem zu und komm, jetzt fängt der an mit mir zu reden. Jetzt will ich mich ansprechen lassen und muss nicht lange warten. Hallo, Kumpel. Hi. Was geht's? Wo kommst du her? Aus Deutschland. Ja. Heute findet ein Festival statt. Wirklich? Das heißt der Kuna Matata. Mach dir keine Sorgen. Hier ein bisschen Liebe für dich. Komm in Frieden. Geh in Frieden. Und schon wieder hat er einen gefangen. Diesmal mich. Den Knoten zieht er richtig fest. Ohne das Armband zu durchschneiden, geht es nicht mehr ab. Also gehe ich zu diesem Festival. Wo ist das denn genau? Das ist die gleiche Straße runter im 360. 360. Um 8:30 Uhr geht's los. Ach so, du machst Werbung für die Show? Ja, genau. So ganz glauben kann ich es nicht, möchte dem Mann aber auch nicht unrecht tun. Auch Peter spendet neben mir schon wieder fleißig. Zum Dank schließen die beiden uns in ihre Gebete ein. Ich wünsche euch Friede, Freiheit, viel Glück und eine gute Reise. Statt Wechselgeld gibt's einen Segen. Was davon bleibt, ist ungewiss. Genauso ist es mit der Urlaubskasse, denn wir sind bisher schon über 30 € losgeworden. Dann gebe ich dir fünf, du gibst mir 20. Wie meinst du? Ja, für die zwei. Ich glaube immer weniger an ein Kulturfestival, dass wir da angeblich unterstützen. Abgenommen hat er uns glaube ich wie viel insgesamt? Der ist 20 € ne? Also du bist jetzt 20 los. Nein, ich habe noch fünf wieder bekommen, oder? Nee, doch, die habe ich wieder bekommen. Äh, ich dachte ich hätte wir hätten jetzt zusammen 15 gegeben, haben wir jetzt zusammen 25 sogar bezahlt. Ich weiß nicht, ob du dein Meine Kollegen und ich beobachten die Bänchenverkäufer weiter. Bei vielen Touristen geht es ganz schnell auch mal um 10 oder 20 €. Andere können die eifrigen Promoter erfolgreich abwimmeln. Ich freue mich über den Ausblick und auf das afrikanische Kulturfestival in bester Lage mitten in Athen. In diesem Haus befindet sich das 360. Hier soll laut Aussage der Männer die Sause steigen, die wir mit unseren Spenden finanziert haben. Hallo. Hi. Ich habe maline Frage. Findet hier irgendwo in der Nähe ein Festival statt? Nein, echt nicht? Nein, weil die ganzen Bändchenverkäufer unten über dieses Festival reden. [musik] Wir haben eine Dachterrasse. Bitte. Eine Dachterrasse. [musik] Dachterrasse. Ja, genau. Hier gab's schon mal kein Festival. Ist eine ganz herkömmliche Cocktailbar und zwar die erstbeste, die sich jemand, der mich mit sowas abzockt, ausdenken kann. Die war um die Ecke. Der Ausblick hier oben mag persönlich stimmen. Mir aber reicht es nicht. Ich find das unverschämt, weil im Prinzip schaden sie ja auch dem Laden hier, was eigentlich eine wirklich tolle Cocktailbar ist, die schön aussieht, aber dass hier irgendwie ein Musikfestival ist, was ich damit sponsore, das ist eine dumme Lüge und deswegen müssen wir uns morgen mit denen noch unterhalten. Aber hier bleibe ich jetzt auf den Trink, weil zu Fußen der Akropolis trinke ich so schnell nicht wieder ein Bier. [musik] Der nächste Morgen in Athen. Wieder beobachte ich das Treiben der Bändchenverkäufer. Es sind jetzt ca. 20 von ihnen unterwegs am Monastiaki Platz und sie sind am frühen Morgen schon äußerst aktiv. sind vielleicht 10 Minuten hier. Äh und da hat jeder von denen mindestens zwei, drei Kontakte gehabt und äh ja, also über einen Daumen geschätzt macht jeder von denen zwei bis drei erfolgreiche Abschlüsse pro Stunde. Das sind bei 10 bis 20 € pro Band. Ja, 60 € Stunden lohnen im besten Fall. Nicht schlecht, meine Herren. Nicht schlecht. Ich will noch mehr erfahren. Wie z.B. sind die Jungs organisiert und kommen sie mit der Nummer wirklich täglich durch? Wofür verkauft ihr das hier? Für das Hakuna Matata Festival, das heute stattfindet. Ein Festival heute? Genau. Mit afrikanischer und jamaikanischer Musik. Wir sind vom deutschen Fernsehen und machen eine Urlaubssendung. Wir würden gern wissen, womit ihr euer Geld verdient. Okay. Wir wissen nämlich, dass es kein Festival gibt, dass ihr lügt. Es gibt kein Tanzfestival. H keine Spur von Reue eher amüsiert. Aggressiv zu redereieren wäre auch geschäftsschädigend unter all den Touristen. Ihr müsst ja viel Geld verdienen, Jungs. Ihr habt ja riesen Margen. Nein, nein, wir [räuspern] verkaufen die ja nicht. Jeder kann geben, was er für richtig hält. Und die Polizei macht da nichts gegen. War ja nichts offiziell verkauft. Wir beklauen ja auch niemanden oder schlägern uns. Wir betrügen auch niemanden. Wir verteilen nur diese Bändchen und wer uns etwas dafür gibt, unterstützt uns natürlich. Wir haben euch jetzt seit ein paar Tagen beobachtet. Das stimmt einfach nicht. Hör mal, es gibt doch kein Business ohne Lügen. Jene erfolgreiche Geschäftsidee beruht doch auf einem Trick, verstehst du? Das ist eine sehr ehrliche Antwort. Also, dann macht mal weiter, aber seid bitte beim nächsten Mal bisschen ehrlicher. Okay, wenn schon erwischt, dann wenigstens [musik] aufrechten Hauptes, auch wenn es die Masche nicht besser macht. Das treffen wir ja auch selten. Abzocker, die ehrlich sind, also zumindest zu uns. Sie haben zugegeben, sie lügen, es wird getrixt und so getan, als wenn es hier ein Festival gibt. Und die Leute geben ja teilweise wohl auch nur Cent Beträge, sagt er. Ich glaube, die verdienen deutlich mehr als sie uns jetzt gerade erzählt haben, weil Lügen tun sie alle mal. Ja, es gibt kein Musikfestival, die wollen uns abzocken. Chamant, aber trotzdem mit Lügen und Betrügen. Dabei bleibt's. Ich lande unfreiwillig in einer kleinen Seitenstraße von Athen. Dort spricht mich dieser Rentner an und das mit teuren Folgen. Er zockt Touristen ab, aber so richtig mehr dazu später. Abend erwacht [musik] die Altstadt erst richtig. Vielleicht ein Glas Wein in einer Taverne, dazu ein paar griechische Vorspeisen oder doch gleich Fisch am Hafen von Pireus. Der ist ja weltberühmt und per Taxi nicht weit oder? In der Nähe vom Hafen Imperius. Können Sie uns dahinbringen? Okay. Seit der Wirtschaftskrise in Griechenland gibt es klare Vorschriften. Alles nur mit Quittung. [musik] Bei einer Taxifahrt muss auch das Taxameter eingeschaltet sein. Als unser Fahrer an einer Ampel aussteigt, sehe ich, dass hier was krumm ist. Ist egal. Kommt jetzt gerade nicht weiter. Wir stehen in sowas wie in der Sackgasse, aber es gibt mir Gelegenheit mich mal umzuschauen. Seht ihr hier irgendwo ein Taxameter? Nee. Ne? Mit anderen Worten, das kann alles oder nichts kosten. Die Strecke ist weder besonders weit, noch herrscht viel Verkehr. Im Reiseführer ist sie mit knapp 9 € [musik] angegeben. Wie viel? 15 €? 15. Aber zumindest eine Quittung gibt's per Hand geschrieben. Trotzdem. Das ist der eindeutige Beweis, zumindest für mich, dass hier nicht alles K ist, was die Taxifahrer machen. Ein Unterschied von 50% im Preis, das ist enorm viel, wenn es auf die lange Strecke gerechnet wird. Ich brauche klare Informationen, die bekomme ich von Myria Vazio. Sie ist Verbraucherschützerin, genau die richtige also, die mir sagen kann, wann ich in Athena Taxis über den Tisch gezogen werde. Auch wir in Griechenland nennen das Schwarzgeldblack Money. Wer keine Rechnung ausstellt, steckt das ganze Geld in seine eigene Tasche. Das wirkt sich negativ auf die Gesellschaft aus und ist einer der Hauptgründe für die Finanzkrise. Es ist also ein sehr ernstes Thema. Die schalten ja manchmal nicht mal das Taxameter ein. Ist es wirklich erlaubt? Darf ich von einem Taxifahrer in Athen erwarten, dass das Taxameter an ist? Ja, natürlich. Sobald Sie einsteigen, sollte das Taxameter laufen. Taxameter an, ehrlicher Fahrer, aus. Ein Betrüger. [musik] In einem solchen Fall rät mir Myrier per E-Mail Beschwerde einzureichen. Ja, jetzt haben wir es offiziell. Der griechische Verbraucherschutz lädt mich als deutschen Touristen herzlich dazu ein, mich hier laut zu beschweren über Ungerechtigkeiten, über Abzocke und Schwarzgeld, was hier gemacht wird, weil das ist Gift für die griechische Wirtschaft und der Tourismus hier ist durchaus auf deutsche Gäste angewiesen und wir haben es in so einer schönen Stadt gerne schön kompakt, z.B. bei einer SING Tour mit dem Taxi. Die Wege sind nicht allzu weit und die Taxipreise sind sehr gering hier. Ja, und das kann man sich zu nutzen machen, indem man, das haben wir heute vor, eine ganze Stadtrundfahrt im Taxi macht und da gibt es einiges zu sehen. Wir beginnen das ganze am Monas Hieraki Platz zum archäologischen Nationalmuseum. Das geht dann zur Nationalbibliothek, zurück zur Akropolis und dann darauf freue ich mich besonders nach Pireus zum Hafen. Wir haben ausgerechnet, was uns das ungefähr kosten wird und da gibt's die große Überraschung, eine positive Überraschung. Was meinst du, was wir insgesamt zahlen werden dafür? Plus minus würde ich sagen, also unter 30 €. Unter 30 €. Sagen wir mal um die 30 €. Sagen wir mal, Trinkgeld, weil die Taxifahrer nett sein werden. 35 €. Ganz bewusst suchen wir uns Plätze aus, an denen auch viele Touristen vorbeikommen. Wie ehrlich werden wir in Athen befördert. Hello National Library. Also, mir ist nicht ganz klar, was das Taximameter macht. Da sind immer wieder Zahlen, die hochgehen, runtergehen. Äh bin nicht ganz klar, was da jetzt für ein Preis am Ende rauskommt. Wir fahren, aber schlau werde ich aus diesem Gerät nicht. Mein Kollege Peter [musik] rechnet auf einer App auf dem Rücksitz zum Vergleich den offiziellen Tarif aus. Da bin ich gespannt. Können sie mir Rechnung? Eine Rechnung. Richtung. Danke. Bye bye. Bye bye. Der war jetzt okay. Wir verfolgen weiter die vereinbarte Route. Vielleicht sind es eher die Neben als die Haupteingänge der Nationalbibliothek, an denen die Schlainer lauern. Hallo. Hallo. Wir müssten zur Akropolis. Ein Blick auf das Taxameter [musik] sagt alles. Schau mal, er hat und lustigerweise die Maschine ist überdeckt. Man sieht's gar nicht. Der Wagen setzt sich in Bewegung. Das Taxameter eher nicht. Lieber erklärt uns der Fahrer, wo die Warenbeuern. In der Akropolis gibt es viele Taschendiebe. Echt? Ja. Sein Sie am Vorplatz und bei der U-Bahnstation einfach etwas vorsichtiger. Also den der mir sich am mir am meisten was aus der Tasche ziehen will, der sitzt glaube ich eher neben mir als dass er auf der Groprolle steht. Die Fahrt insgesamt wieder nur ein Katzensprung. Auf der Karte ist genau zu sehen. 3,20 € ist der im Taxitarif festgelegte Preis. Und was verlangt unser Fahrer? Das wären dann 8 €. 8 €? Okay, hier bitte. Auf Wiedersehen und passt auf euch auf. Und der Mann hat jetzt gerade betrogen uns und auch die Steuer. Das war schwarzgeld ohne Quittung. Das Taxameter war die ganze Zeit aus. Seine launigen Geschichten kann er finde ich für Sichtbar halten. Dafür sollte er lieber ehrlich sein und so eine Maschine anmachen. Um ehrliche Taxifahrer scheint es also in Athen nicht gut bestellt zu sein. Stadiumus. Ein bekanntes Bild. Das Taxameter läuft nicht. Am Ende werden wir den darauf ansprechen, weil das ist hier wirklich Betrug der allerersten Sorte. und auch strafbar. Der Fahrer riskiert seine Existenz, wenn er erwischt wird. Das Taxameter ist aus. Der betrügt, während er da drin sitzt. Wenn jetzt Polizei käme, hätte der ein Problem mit seiner Lizenz. Aber wir ziehen das jetzt bis zum Ende durch. Hier haben übrigens die ersten olympischen Spiele der Neuzeit stattgefunden. Ein Platz, der für Fairness steht. Welch Ironie. von dem Ort, wo wir eingestiegen sind unterhalb der Akropolis bis hierhin und dann nach Pireus weiter, das wären üblicherweise bei Tag jetzt 11, 12 € ja ungefähr, selbst mit Wartezeit 13 vielleicht, aber ich hab das Gefühl, dass der uns dreifache abnehmen wird gleich. Mein Gefühl verstärkt sich beim Blick auf das Taxameter. Dies ist die längste Strecke auf unserer Tour. Kosten dürfte sie um die 10 €. wie dreist der Fahrer wohl zuschlagen wird. So, wie viel ist es jetzt? 32 €. Du solltest vielleicht wissen, dass wir keine Touristen sind. Wir kommen vom deutschen Fernsehen. Oh mein Gott. Und wir fahren schon den ganzen Tag Taxi. Was würdest du sagen? Wie viel Prozent der Taxifahrer machen solche Krummennummern? H, jeder macht das. Als Taxifahrer muss man Schwarzgeld kassieren, sonst verdient man fast nichts. Also er sagt, er muss es eigentlich machen, um zu überleben, auch mit dem Lächeln, sonst würde er das über Das machen wir alle so. Ich weiß, aber das macht es nicht legaler. Es ist doch nur Schwarzgeld aus Taxipfahrten. Und das ist genau das Problem von Griechenland, dass einer wie er nicht versteht, dass das, was er tut illegal ist. Wir werden jetzt nicht die Polizei rufen. Sowas machen wir nicht. Aber trotzdem. Vor allem wollen Touristen ehrlich behandelt werden, wenn sie sich ein Taxi nehmen. Und zur Ehrlichkeit gehört nur mal ein Taximameter. Da, wo ich herkomme, haben alle Taxen sowas. Ich weiß, normalerweise kostet die Fahrt nach Püos 10 €. Ich weiß. Der Fahrer gesteht seinen Betrug. Von schlechtem Gewissen oder Unrechtsbewusstsein keine Spur. Es wird noch lange dauern, bis sich hier was ändert. Deshalb mein Tipp für alle Athenbesucher immer [musik] vorher besprechen, wo man genau hin möchte, dass es nicht ausartet in irgendeine dumme Stadtrundfahrt und auch wenn es ein bisschen Deutsch ist darauf bestehen, dass alles korrekt abläuft. Wer so aufpasst, verbringt eine wunderschöne Zeit in [musik] der griechischen Metropole. Und bald gehen wir Fisch essen auf Kreta. Die Wirte dort schimpfen über fiese Internetbewertungen. Das ist scheiß Dreck. Warum? Weißt du nicht? Nee, das hasse ich. Das scheiß Internet hat uns kaputt gemacht. Das klären wir vor, aber später. Athen ist auch eine Hafenstadt. Seit jeher wissen die Bürger, wie man mit Reisenden Geld verdienen kann. Einst waren es Pilger, dann Seefahrer und heute Touristen. Eine alte Geschichte mit neuen Figuren. Ich bin ein Mädchen aus Pusus [musik][singen] und liebe den Hafen die Schiffung. Kennst du den noch den Schlager aus den 60er Jahren? Ein Schiff wird kommen und zwar nach Pireus. Ja, da waren vor 50 Jahren teilweise auch leichte Mädchen unterwegs und haben auf die Matrosen gewartet, die mit dicken Geldbündeln an Land gingen und da sich vergnügen wollten. Diese Mädchen gibt's in der Form Impireus nicht, aber keine Sorge, natürlich gibt's ähnliche Abzocken. Immer noch warten Menschen hier in Athen auf uns Touristen und die gehören eigentlich zum Stadtbild wie die Akropolis. Wenn man mal googelt, bekommt man dann nämlich hier z.B. diese Herren zu sehen, den hier gleich neben der Akropolis und was die wir uns vorhaben, ist was ganz spezielles. Die laden uns nämlich auch ein wie damals die Matrosen auf ein Bier in einer Bar. Nur sind wir nicht mehr die Matrosen, sondern die Jungs von Achtung, Abzocke. Ja, [musik] mit dem Kollegen Peter arbeite ich einen Plan aus. Nach einer ausführlichen Recherche markieren wir alle Plätze, an denen unsere Zielpersonen gesichtet wurden. Schon seit Tagen halten wir Ausschau nach den Abzockern bislang noch erfolglos. Das wird sich ändern. Ich würde dich in dem Fall mal ausnahmsweise bitten, alleine vorzugehen und zu schauen, ob du die Männer irgendwo entdecken kannst. Ma, ich du weißt ungefähr wo. Ja, wir werden es von hier überwachen mit den entsprechenden äh fernmündlichen Werkzeugen. Ja, also schick mir eine SMS zur Not, greif zum Telefon und ruf mich an. Bis dann. Ciao. Mit versteckter Kamera und Mikro zieht Peter los. Vielleicht hängt ja eine einzelne Person schneller am Haken. Und wirklich. Hallo, benötigen Sie Hilfe? Wie bitte? Kann ich Ihnen weiterhelfen? Ja, ich suche eine Bar, die noch offen hat. Dann müssen Sie in meinen Lokal kommen. Was ist denn Ihr Lokal? Das ist eine wirklich schöne Coffeebar. Aber schauen Sie selbst. Okay. Coffee Bar. Ich heiße übrigens George. Hallo George, [musik] schön dich kennenzulernen. Ja. Ja. Ein noch haben wir geöffnet. Wir schließen allerdings um 6 Uhr. Ja, so lange will ich gar nicht bleiben. Also drin ist es. Ja, drinnen. Unsere vorher besprochene Taktik hat vollen Erfolg. Er hat sofort angebissen, einer von den Männern und Peter mitgenommen. Der sitzt jetzt gerade in der Bar, wenn ich es richtig verstehe. Also hier steht Peter ist am Haken. Ja. Und jetzt ist er da drin und jetzt geht die Abzocke los bei ihm. Pass gut auf, du. Eben noch war die Rede von einem Cffeée mit Tipps für Athen. Abwarten, was wirklich passiert. Okay, okay, okay. Wie heißt du denn? Peter. Ich bin Valentina. Hi Valentina. Von Valentina erfährt er nichts über die Geheimtipps Athens, dafür aber, was die Getränkekarte alles zu bieten hat. Vielleicht einen kleinen Uso. Ich weiß nicht. Hast du überhaupt schon Uso probiert? Nee. Hast du Lust zu probieren? Vielleicht ein Glas, aber nur ein kleinen. Kaum hat die Dame das erste Glas ausgetrunken, wird auch schon das nächste bestellt. Aufwessen Rechnung wohl. Das ist eine spannende Situation jetzt gerade bei Peter. Kann eigentlich nicht schreiben. Der sitzt offenbar in der Bar Tresen neben der Dame gerade und die scheint irgendwie dring nach dring zu bekommen. Valentina kann es gar nicht schnell genug gehen mit den Bestellungen. Peter hätte dann gerne die Rechnung. Ja, das macht dann 104 €. Wie bitte? 104. Hä? 104. Das ist voll teuer. Sie hat noch zwei Gläser Champagner. A, das war Champagner, das was die Dame getrunken hat. Wow. Wow, wow. Okay. Okay. Zwei Bier und angeblich zwei Gläser Champagner für 104 €. Das ist die Rechnung für 10 Minuten Höflichkeit und das ist der Trick. Mit dem Versprechen auf Geheimtipps wird man gelockt. Natürlich ahnt man, wo man gelandet ist, keineswegs in einem Caffée. Dann wird bestellt und dem Kunden eine unverschämte Rechnung präsentiert. Das Gute ist, dass wir dann wirklich mit vielen, vielen Kameras aufnehmen, die Sachen, die uns so passieren. Deswegen haben wir auch einen Beweis für das, was passiert ist. Auf den versteckten Aufnahmen ist zu sehen, dass Peter [musik] nicht zufällig Opfer der Rentner geworden ist. Man sieht ganz klar, der sieht dich, nimmt dich ins Auge, fass dich ins Auge, entdeckt dich, komm zu dir und du wirst sofort angesprochen. Ich konnte gar nicht so schnell die Kamera einschalten. Es kommt dann zu dieser Szene hier. Sie setzt sich zu dir. Ihr trinkt was. Ein bisschen unübersichtliche Situation auch kann ich mir vorstellen. Die unübersichtliche Situation ist natürlich voller Absicht. Die Quittung dafür gibt's am Schluss. Das Besondere ist, wir sind hier nicht irgendwie um Mitternacht rum unterwegs, sondern bei Tageslicht am Nachmittag und dann am Ende, da sehen wir es jetzt hier kommt die Rechnung und stopp mal da kurz genau an der Stelle. Hast du das gesehen überhaupt? Also er berechnet hier ein Bier für 10 €. 10 € in Bier in Griechenland. Das gibt's noch nicht mal im Four Seasons. Dann hier noch ein Bier, ihre Getränke und dann hier unten 30% Aufschlag. Der tut so, als wäre das Mehrwertsteuer, aber die beträgt nur 24% in Griechenland. So schraubt sich die Rechnung auf über 100 € und du hast getrunken zwei Bier, aber die großen Summen hat sie dir auf die Rechnung getrunken. Und das ist der ganze Trick in dieser Bar. Also ganz klar, wir haben voll getroffen in diesem Fall und jetzt ist es an mir, mich noch mal in diese Situation da reinzubegeben, die mein Kollege erlebt hat. Und da freue ich mich wirklich drauf, denn morgen lasse ich diesen Laden hochgehen, egal was passiert. Am nächsten Tag mache ich mich bereit, die Rentner Barabzocke auflegen zu lassen. Genügend Geld habe ich dabei und die Schlepper warten schon. Es ist später Nachmittag. Gemütlich schlendernd und alleine laufe ich die Straße entlang und es dauert nicht lange. Kann ich dir helfen? Ja, ich suche die Zollstatue. Willst du die besichtigen? Ja, genau. Wo finde ich die denn? Ich zeig sie dir. Ist sie nicht da hinten irgendwo? Sie ist ungefähr auf dieser Höhe, aber in der anderen Richtung. Zielsicher lozt mich der Mann zurelben Bar wie meinen Kollegen. [musik] Ich glaube, er hat gar nicht zugehört, wohin ich eigentlich wollte. Wir sind gleich da. Hier vorne dann links abbiegen, dann findest du die Statue. Okay, gut. Hier ist meine Bar. Magst du mit reinkommen? Nur für 5 Minuten auf einem Bier. Okay, für 5 Minuten. Viel länger war hier wohl noch keiner bei den Preisen. Hallo zusammen. Setz dich doch. Bier oder Uso? Na, Bier ist gut. Bier ist gut. Aber alleine trinken macht hier noch keinen Umsatz. Plötzlich bekomme ich Besuch. Hallo. Wie geht's dir? Gut. Eine schöne Überraschung, dich hier zu sehen. Ja, ich weiß. Ich arbeite hier. Wo kommst du her? Aus Berlin. Nach kurzem Small [musik] Talk kommt auch schon der Champagner, wenn es denn welcher ist. Keine Perlen, kaum Farbe. Mir kommen Zweifel. Prost. Prost. Ja, das ist gut. Prost. Nicht nur trinken kann die Dame neben mir gut, sie fragt mich auch direkt nach meinen Plänen für später. Land sie noch mehr abzocken. Was machst du heute Abend? Abendessen mit Freunden. Nur Abendessen und danach? Kommt doch wieder hierher, da ist viel los. Was hier voller? Ja, vor allem mit Frauen. Wirklich? Genau wie bei meinem Kollegen scheint die Dame heftigen Durst zu haben. Würdest du mir noch ein Glas holen? Na gut, noch ein kleines. Ein letztes. Okay, auch das zweite Glas ist schnell leer. Jetzt bestelle ich besser die Rechnung. Oh, wow. 80 € Was hast du getrunken? Ein Glas Champagner. Das war der billigste, den sie hatten. Der günstigste. Was ist den noch teurer? Cocktails kosten 60 €. Was ist denn da drin? Oh, mein Gott, das ist nur Wasser. Ich habe das gesehen. Ich arbeite hier. Das musst du doch verstehen. Aber du hast nur Wasser, gute Frau. Natürlich ist das Wasser. Ich kann ja nicht den ganzen Tag hindurch Alkohol. Mädels, was läuft hier bitteschön? Wir arbeiten hier. Wir verdienen an diesen Getränken das Billigste ist für uns Champagne zu bestellen. Und was ist da wirklich drin? Wasser. Im zweiten war nur Wasser. Aber ihr können wir doch keinen Champagner berechnen, wenn du nur Wasser getrunken hast. Aber dein Chef wird sauer sein, oder? Ja, genau. Also, ich werde sie nicht erzählen. Okay. Erwischt. Bevor ich jetzt hier einen großen Aufstand mache, möchte ich versuchen, an ihre Hintermänner ranzukommen. Kurzer Rückzug. Hast du mal geguckt, was sie trinkt? Nicht. Ich schon. Hast du es rausg? Klar, Wasser, Leitungswasser und nichts anderes. Jetzt ist Zeit mit denen zu reden. Wir müssen vorsichtig sein. Vor der Tür sind ein paar Türsteher, die sehen nicht gemütlich aus. Wichtig ist unsere große Kamera und vielleicht einfach die Polizei unterm Knopf bereits, falls irgendwas ist. Erster Schritt: Wir suchen den Schlepper, der mich in das Lokal gebracht hat. Wald kann er ja nicht sein. Und tatsächlich das Problem ist, dass ihr die falschen erwischt habt. Wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen. Ach wirklich? Ja, dann ist wohl heute nicht mein Glückstag. Absolut nicht. Also, das sind die Herren, den diese Bar gehört. Ja, genug Small Talk für heute. Ich komme zum Punkt. Ihr zockt Touristen ab. Wir zocken niemanden ab. Aber so richtig. Wir haben euch jetzt die ganzen Tage lang beobachtet. Wir wissen, was da läuft. Wir haben mit Leuten gesprochen, die hier drin waren. Bist du sicher, dass du mich meinst? Kennst du mich überhaupt? Ich habe euch gesehen. Und hier kommt noch einer. Bist du nicht auch einer von denen? Hello, der Hi, ich bin Peter. Wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen. Der Mann ist hier anscheinend der Boss. Die Stimmung kippt. Du hörst dich. Weißt du was mir passiert ist? Was ist dir denn passiert? Erzähl's mir. Das kann ich dir sagen. Ich musste für Champagner bezahlen, obwohl nur Wasser drin war. Dann geh zeig mir, wer dir das berechnet hat. Nun gerät die Situation außer Kontrolle. Ich weiß nicht, wer sich gleich noch einmischen wird und lasse mein Team die Polizei verständigen. Hol die hol die Polizei. Mein Problem ist, dass ich Champagner bezahlen soll, obwohl die Damen Wasser trinken. Dann geh und beschwer dich da, wo du den Champagner gezahlt hast. Nein, das war hier. Was wollt ihr eigentlich von uns? Ihr arbeitet doch hier, oder? Ach komm schon. Ich lass nicht zu, dass mir dieser Herr Wasser als Champagner verkauft. Das wird nicht passieren. Er oder ich? Wer ist der Chef? Wer der Chef ist? Wem gehört der Laden euch? Weder ihm noch mir. Und wo ist dann euer Boss? Wieso sprecht ihr dann mit mir? Du redest doch mit uns, mit deinem Kamerateam. Ihr arbeitet ja also nicht, oder was? Geh doch zur Polizei. Jetzt spielt der Mann einen ganz frechen Trick. Ich habe die Polizei gerufen. Nein, wir haben sie gerufen. Ich hab sie gerufen. Fass mich nicht an. Okay, hör auf damit. Hör auf. Du bist ein Verbrecher. Entschuldigen Sie, meine Herren, ich habe Sie gerufen. Nicht der Herr hier. Ich habe sie gerufen. Die Polizisten werden deutlich und können den aufgeregten Mann im orangenen Hemd zumindest beruhigen. Und sie hören zu. Was genau haben die jetzt mit ihnen gemacht? Also was sie machen ist folgendes. Sie lögen uns an, sprechen uns an, geben uns vor den Weg zum Zeusdempel zu zeigen. Wenn man dann an diese Ecke kommt, ich zeig sie mal, dann lozen sie einen hier hinein. Drinen überreden sie uns dann zu einem Bier und einem Getränk für die Dame neben einem. Für 30 € verkaufen sie einem allerdings Wasser und kein Champagner. Wir finden das kriminell und der Name dieser Bar sollte veröffentlicht werden. Ich werde das machen, wenn ich wieder in Deutschland bin. Also ansonsten können wir es dabei belassen. Also sie möchten also keine Anzeige erstatten. Nein, eine Anzeige würde hier nichts ändern. Die alten Herren von der Abzockbar werden wohl auch in Zukunft eine der berüchtigten Attraktionen Athens bleiben. [musik] Aber sagen sie nicht, wir hätten sie nicht gewarnt. Ich hätte es mir auch vorher denken können und hier steht sogar geschrieben, genau an der Kreuzung, wo mich George abgefangen hat, steht hier Scanbar ripof. Heißt so viel wie eine Abzockebar, fallt darauf nicht rein. Und das Lustige ist, das steht hier wirklich an jeder Straßenecke. Hier drüben auch gleich noch mal Scanbar, watch out. Eine klare Warnung, die wirklich für die Bars in dieser Gegend gilt und für alle älteren Griechen, die einen hier einfach mal so ansprechen. Von der Antike bis zur EU hat Athen viele Epochen durchlebt. Immer wieder ist der Stadt und dem ganzen Land ein Neuanfang gelungen. Auch bei diesem wünschen wir den Griechen viel Glück. Es war zwar faszinierend von der Stadt her, aber auch erschüttert und sehr teuer, [musik] was unsere Abzocken anging. Ich brauche jetzt mal ein bisschen echten Urlaub. Da gibt's ja in Griechenland wirklich einige Inseln, auf denen das möglich ist. Also ein erholsamer Strandurlaub oder z.B. auf Cissy Island bei Kreta, doch dort entpuppt sich ein Ausflug als Fass ohne Boden. 19,50 € herzlich willkommen auf der einsamen Insel. Thank you very much. Aber was läuft hier falsch? Dazu später mehr. Wir sind auf Kreta, weite Sandstrände, klares Wasser und diese typischen kleinen Häfen, von denen aus lauter kleine Gassen in Restaurants und Tavernen führen. Und mich und mein Team zu unserer nächsten Station von Pyreus nach Rettynon. So heißt diese kleine romantische Hafenstadt an der Nordküste von Kreta. Und genauso wie drüben in Athenamhafen gibt es auch hier Fischrestaurants. Und wenn ich einen Inselt mache, dann ist das genau das richtige Abendessen für uns. Die Frage ist nur, haben wir genug Kohle dabei, um uns das hier überhaupt leisten zu können? Ich mache mich also zurecht für unseren nächsten Einsatz. Was gehört zu einem gelungenen Ausklang eines Urlaubstages in Griechenland? Ein kleiner Hafen, ein gemütliches Restaurant und natürlich ein gutes Preisleistungsverhältnis. Das stimmt leider nicht immer. [gelächter] Was ist? Es ist drüben teurer. Ah, sie meinen, ihre Karte ist teurer? Ja. Sagt das, um Gäste anzulocken? Wir gehen erstmal [schnauben] gucken. Mir fehlen noch Vergleichsmöglichkeiten und ich gucke mich erstmal um. Kalispera, guten Abend. Auch hier ist es nicht der Preis, sondern die Qualität, die Familie. Familie Restaurant nicht arbeitet. Preis ist gut, Essen gut und es schmeckt originale von Holcho, das ist meine Cousine. Und die ganze Familie ist im Dauereinsatz, wie er zu berichten weiß. Viele Arbeit 6 Monate Saison 6 Monbe immer 12 Monate. Das klingt vielversprechend, aber ich möchte noch mehr sehen, bevor ich den richtigen Laden fürs Team und mich habe. Ich habe die Gewichte Platte für zwei Personen. Ich habe Fisch gegrillt oder gerettet. Fleisch gibt's auch bei mir. Alles picobello sauber, Toilette sauber, Küche sauber. Hoffentlich und weiter wird gepriesen und gepriesen und dann wird's interessant. Das ist meine Karte. Ich bin auch in der scheiß Tripweis und Warum ist das scheiß? Das ist scheiß Dreck. Warum? Weil weißt du nicht? Nee, das hasse ich. Das scheiß Internet hat uns kaputt gemacht. Warum? Weil die Bewertung nicht fair sind, oder? Ja. Ja. Und bei einem schmeckt nicht und dann schreibt er schlecht. Bravo. Ja, das ist das. Du musst probieren. Würde ich ja auch gerne, aber wir wollen die Zuschauer ja vor den schwarzen Schafen hier im Hafen [musik] warnen. Also bis zum nächsten Mal. Außer ein also wenn wir nicht wüssten, dass woanders ein schlechterer Laden ist ein viel schlechterer w ich hier gar eingekehrt. Wir müssen uns leider den da drüben ansehen, weil um den geht's uns. Aber der hat uns die Spur schon mal insofern gelegt, als dass es er gesagt hat, diese ganzen Internetportale, die schaden eben, sagt er, uns nutzen die immer unheimlich, so bekommen wir mit, wo es den Leuten mal so richtig nicht gefallen hat. Und besonders einladen heimste in den vergangenen Jahren immer wieder massive Beschwerden ein. Bevor wir diesen erreichen, aber stoppt uns ein weiterer Wirt. Schaut euch die Karte an. Ihr seid meine Gäste heute Nacht. Er scheint zu wissen, wovon er spricht. Gute Bewertungen, wenig Schnickschnack. Ja, ich gehe davon aus, dass das ein ordentliches Restaurant ist. Wenn es euch hier nicht schmeckt, zahle ich euch da hinten jeweils ein Essen. Was für ein Angebot. Da komme ich vielleicht noch mal drauf zurück. Die Top 10 von Kreta. Alle Restaurants, sie haben eine gute Qualität, aber nur eins hat es in die Top 10 geschafft und das ist mein Restaurant. Wenige Meter weiter erfahren wir, warum der Laden nebenan Netz als vorsichtig gesagt unhöflich beschrieben wird. Ihr habt doch hoffentlich diesem Kerl da hinten nichts geglaubt, oder? Er stammt aus Afghanistan und lügt jeden Gast an. Komm, ich zeig's dir. Jetzt wird's aggressiv und zwar nicht nur aggressiv zu uns, sonder aggressiv zu dem. Er zeigt zwar das Buch, aber nicht den Namen seines Restaurants. Schau hier, was da steht für Name. Taverna. Das ist mein Restaurant. Meine n das Restaurant. Danke. Ja, das ist n nichts fair. Das ist nichts gut. Ich habe sie schöne Platzen bei der Wasser hier Schule und frei dringe und frei besö und fresch gut bei mir. Da sind wir dabei. Leere Tische, wenig Gäste auch das schon mal Anzeichen dafür, dass wir auf der richtigen Spur sind. Und dann kommt unser Essen. Zunächst die Vorspeisen nach immerhin 25 Minuten Wartezeit. Also, wir beginnen traditionell wie beim Griechen bei uns auch mit so ein bisschen Fischburgensalat. Der ist total lecker im griechischen Salat und dann kommt unser gemischter Fisch. Was erwarten wir [musik] in einem Hafen, wo so unglaublich aggressiv die Leute angegangen werden, der Nachbar ja verunglimpft wird, kann man schon sagen. Ähm, ich würde sagen, jeder von uns mindestens 40 €. Warum auch nicht? Wir wollen uns schließlich was gönnen im Urlaub. Und dann kommt ein großer Teller mit viel Fisch auf den ersten Blick. Okay, das ist eine Fischplatte. Boah, die sieht natürlich toll aus. Man muss aber die Verpackungstricks auch verstehen, Leute. Ja, also was wir als Kalamari Fritti kennen vom Discounter an der Ecke liegt hier auch. Da sind Kartoffeln, ein Riesenbergsalat dazwischen, eine Schüssel, eine große Schüssel, die den Platz auch einnimmt mit den Muscheln. Der wahre Preistreiber, den siehst du gar nicht. Das ist der Fisch für ein Hunderter, der hier irgendwo drunter versteckt liegt. Guten Appetit. Beeindruckend, aber was hat uns der gute Mann da wirklich untergejubelt? Klar, wir möchten alle verschiedene Fische haben, so eine kleine Variation, aber das hier ist zu viel. Alles, was irgendwie schwimmen konnte uns nicht rechtzeitig da aus dem Becken geschafft hat, ist ja auf unserem Teller gelandet. Ist eine Platte für fünf. Ja, und deswegen wird die auch für fünf kosten. Vor allem aber gab es jede Menge Tiefkühlkost und zwei Kugeln Eis umsonst wahrscheinlich um die Gemüter schon vor der Rechnung etwas runterzukühlen. 190 € meine Lieben, sind wir hier in Monte Carlo. Das sind pro Nase 60 € und das ist abzocken. Ich bezahle, aber dieser Wahnsinnspreis, bin ich hier in der falschen Mittelmeerregion? Ich mache keinen Aufstand, denn ich kenne die Fischläden nebenan noch nicht. Wir gehen wir noch mal essen am selben Hafen und machen die Probe aufs Exempel und vergleichen. Am nächsten Tag wollen wir es wissen. Der gleiche Ort, der alte Hafen von Retmnon. Ähnliche Zeit gegen 20 Uhr. Die versteckten Kameras laufen wieder. Das gleiche Team mit noch mehr Hunger. Aber diesmal ist es ein anderes Restaurant, denn von hier oben habe ich einen guten Blick über das, was passiert. Wieder füllen sich die Restaurants am Hafen und die Wir werden aktiv und da fangen sie einen natürlich sofort ab. Das ist ja eigentlich auch okay so. Ich finde es ja schön, wenn ein Restaurantbesitzer mir seine frische Fische zeigt, sein Restaurant empfiehlt, aber wenn er im selben Atemzug den Kollegen nebenan fertig macht. Mein Nachbar, der hat eine schlechte Küche, kommt zu mir, ich habe die besseren Preise. Der wird gegiftet und gelogen, um die Kunden zu bekommen. Und dann werden die Kunden sowie bei dem Mann hier auf der anderen Seite, bei dem wir gestern zu Gast waren, so richtig über den Tisch gezogen, denn dort gibt es das, was den meisten Umsatz macht. Teure Tiefkühlost im Übermaß auf den Teller wie schon gestern. Die Frage ist, ich würde das gerne noch mal ausprobieren, was wir gestern erlebt haben. Also eine Fischplatte, frischer Fisch für uns alle auf dem Tisch und zwar bei dem Nachbarn von dem, der uns gestern abgezockt hat, der eigentlich gar nicht hier hingehört, weil er aus Afghanistan [musik] kommt. Wer frischen Fisch will, der kann nicht erwarten, dass alles jeden Tag frisch ins Netz gegangen ist, [musik] aber er kann erwarten, dass er ehrlich beraten wird. Looking for a fish, fresh fish. How about that? Der Mann erklärt, was heute frisch ist und was aus der Gefriertruhe kommt. Genauso haben wir uns das gewünscht und stellen eine Platte für drei zusammen. Aber mich interessiert noch was. Ich habe zuerst noch eine Frage. Sprichst du Afghanisch? Äh nein, ich komme nicht aus Afghanistan. Woher kommst du denn? Meine Nationalität ist georg. Ich komme aus Georgien. Ich bin hier aufgewachsen. Aha. Meine Mutter ist aus Georgien. Earisto. Das wäre geklärt. Sein Nachbar hat uns also ein Märchen erzählt. Sein Essen hier hingegen ist immerhin ehrliche griechische Fischküche und es ist reichlich. Lasst euch mal schmecken. Guten Appetit. Geschmacklich ist die Platte ganz weit vorne, um Längen besser als der Nachbar. Ich würd es nicht teurer. Das wäre echt blöd, ne? Zur Erinnerung, bei der zwielichtigen Konkurrenz hatte die Platte fast 200 € gekostet. 123 €. Sind Sie sicher, dass das der Endpreis ist? Ja. Kann ich Sie auch mal fragen, ist das der Endpreis? 123. Ne, ich meine Essen und Getränke. Ja, das alles mit drin. Alles ist mit drin. Das ist eine erfreuliche Überraschung. Griechenlandse Ehre ist hier in Retimnon wiederhergestellt. Wir, meine Lieben, zahlen hier 80 € weniger als da drüben. 206 € versus 123. Frischer Fisch 40 € inklusive Vorspeisen, Nachspeisen, Getränke und dieser riesigen Platte. Das ist fair, das ist angemessen und das, was der mit uns gemacht hat gestern war Abzocke. Deswegen zahle ich das jetzt hier sehr gerne. Kannst du bitte die große Kamera rausholen? Wir müssen sprechen mit den da hinten. So eine dreiste Abzocke wie die von gestern will ich nicht unkommentiert lassen. Deshalb auch die offene Kamera. Guten Abend, Gentlem. Wo ist ihr Chef? Der ist vor 5 Minuten gegangen. Wir haben nämlich ein Problem. Wir haben gestern das hier bei Ihnen gegessen. Warum berechnen Sie dafür 200 €? Ist doch alles in Ordnung. N das denke ich nicht. Wieso verlangen sie so viel mehr Geld als andere? Wir hatten zweimal die exakt gleiche Fischplatte. Warum kostet die hier 200 und dort drüben nur 130? Dort sind die Portionen kleiner. Okay, ist doch alles in Ordnung. Das finde ich eben nicht, dass alles in Ordnung ist. Ihr macht es doch hier jeden Abend mit den Gästen, oder? Nein, nein, das stimmt alles so. Nein, es stimmt nicht. Ihr lügt die Leuten an. Ich lasse mir nicht den Mund von ihnen verbieten. Ich bin ein betrogener Gast. Okay. Ihr habt rassistische Kommentare über euren Nachbarn gemacht und ihr du lügst. Ihr verkauft denselben Fisch und du lügst mich an. Ruf doch die Polizei und zeigt das denen. Alles okay, alles okay. Nichts ist hier unter Kontrolle. Ihr zockt hier Leute ab. Wie kann man in Griechenland einen schönen Abend bei guten frischen Fisch haben? Ganz einfach, man fragt vorher, lässt sich vom Wirt des Ladens den Fisch vorher zeigen, am besten vorher wiegen und spart sowie in unserem Fall fast die Hälfte des Geldes. Enorme Summen in dem Urlaub mit Kind. und Familie. Dann geht's weiter nach Mallorca. Werden die Urlauber beim Mietwagen immer noch so unverschämt zur Kasse gebeten wie früher? 124 € sollten es sein. Es wurden fast 170 € insgesamt und das sind 30% mehr als erwartet. Das ist abzockend. Später mehr dazu. Retters Hinterland und die Küsten sind langezogen und weitläufig. Gut, dass man aus einem Riesenangebot unterschiedliche Ausflüge wählen kann, aber offenbar sind hier nicht alle Angebote auch seriös, sagt das Internet. Ein ganz besonderes Negativ Highlight will ich mir persönlich ansehen. Der Ticketverkäufer für diese Ausflugstour auf die Insel Chrissy Island hat versprochen uns die Karten im Hotel zu übergeben. Ja, ja, ja, ja. Ein toller Service. Wir würden gerne für morgen eine Tour buchen. Wo genau wollen Sie denn hin? Nach Crysy Island? Ja, genau. Chissy Island. Ich liebe diese Insel. Ich habe dort immer eine gute Zeit gehabt. Ich werde im Büro anrufen. Die werden die Gutscheine sofort fertig machen. Gut, dass ihr ins Zentrum gefahren seid, obwohl ihr überall buchen könntet, aber ich mache euch einen guten Preis. Toll. für vier Personen. Ja, genau. Ich bin in 5 Minuten zurück und bringe euch dann die Gutscheine. Wie viel kostet das denn? Okay, gut, gut, gut. Normalerweise 24, aber weil ihr extra hierher gekommen seid, sind es nur 20 pro Person. Okay, gut. Kurze Zeit später ist der Mann mit dem Ausflugsticket wieder zurück. Chissy Island, eine Trauminsel, die hat er uns versprochen. Der Preis liegt jetzt schon bei 24 €. Komisch. Zweiter Wermuttropfen, die Abfahrtszeit. 8 Uhr früh und das im Urlaub. Aber der Trip soll sich angeblich lohnen, denn Chrissy Island ist anders als die sonst typischen Felseninseln der EGS, eine unbewohnte Insel mit traumhaft weißen Stränden. Mit meinem Kollegen Peter steige ich am Morgen in den komfortablen Reisebus. Wir freuen uns auf diesen schönen Tagesausflug und nehmen dafür die frühe Uhrzeit gern in Kauf. Ja, im Urlaub morgens aufzustehen ist natürlich der Spezialist, muss ich ehrlich sagen, weil ich schlaf da lieber aus. Aber für so eine schöne Tour, für die wir ein bisschen Geld schon bezahlt haben, macht man das gern. Es ist jetzt 8: 25, kurz war hal:3 und mehr und mehr Gäste steigen zu. Offensichtlich ist der Ausflug sehr begehrt, dafür nehmen wir die lange Anreise auch in Kauf. Mir stellt sich allerdings die Frage, was bleibt uns noch übrig vom Tag? So und wie immer dauert es natürlich so eine Stunde, bis alle im Bus sind. Das ist immer der erste Teil einer solchen Exkurion. Erstmal alle Hotels abklappern und Leute aufsammeln. Das haben wir jetzt getan. Jetzt bin ich mal gespannt auf die Reiseleitung, äh was die uns zu erzählen hat und was diese Dame vorhat, wird allen im Bus schnell klar, auch mehr. Und macht Ihnen auch ein sehr gutes Angebot für 5 € für ein Barbecue mit einer kleine Flasche Wasser für 5 €. Falls Sie sich für dieses Lunch interessieren, für dieses Barbecue, später komme ich vorbei, das Geld für die Botickets einzusammeln, sagen Sie es mir, ich gebe ihn einen Lunchkopon und danach von der Taverne nach vor allem aber ständig nur darüber, dass ich mehr und mehr zahlen musz ft auf dem goldenen Strand hin. Können sich schatten hinlegen. ist auch angenehm und kostenlos. Sie müssen nicht wieder bezahlen. Ja, zeigen einfach ihre Quittung und alles Ich verstehe die ganze Zeit nur Quittung Zahlen, Zahl Zahl hab ich schon bezahl. Also hier kann etwas nicht stimmen. Ich habe einen Ausflug nach Chrissy Island gebucht und bezahle erneut. Und was jetzt noch mal genau? Mal sehen, wofür das jetzt genau war, was ich da bezahlt habe. Ist super. Wenn so eine Tour erstmal mit Bargeld ausgeben losgeht. Ich folge den anderen Touristen. Schließlich und endlich will ich wissen, ob ich denn nun auf die versprochene Trauminsel komme. So, jetzt habe ich quasi auch ein bisschen schwarz auf weiß. Ja, das hier, was uns jetzt gerade gegeben wurde, ist einmal für 1 € offenbart der Eintritt. Okay. Sozusagen zum Umweltschutz auf der Insel. Okay. Ja, das zeig ich gern. Und hier noch mal für 16 [räuspern] € die Fähre und die war nicht im Preis in Begriffen, der ursprünglich gesagt wurde, den wir bezahlt haben. Bis jetzt da stand ja großer Ausflug. Ausflug ist Ausflug und nicht Busfahrt. Extra Kosten. Ärgerlich. Das werden nicht die letzten sein. Pass auf noch mal. Ich habe mit dem Team einen Ausflug nach Chrissy Island gebucht. Versprochen war eine Tagesreise für 20 €. Preis dann plötzlich 24 €. Aber das ist noch längst nicht alles. Also was wir eigentlich bekommen haben für unsere 24 € ist eine Busfahrt und warten und das insgesamt schon für 3 Stunden. Wir legen jetzt hier erst ab. Das ist nicht die Insel. Deswegen können wir uns nicht missverstehen. Ja, die ist noch mal eine Stunde weg. Wer weiß, was mich nach der Überfahrt erwartet. Bei so vielen Touristen muss ja was dran sein. Hoffentlich nicht nur ein gutes Geschäft für den Veranstalter. Landinsicht. Chris hier Eilen kommt mit wahrscheinlich noch mancher finanziellen Überraschung. Aber komm, da gehen wir jetzt an Land. Die kleine Insel südlich von Kreta ist vor allem wegen des weitläufigen Sandstrandes ein begehrtes Ausflugsziel. Chissy Island steht unter Naturschutz. Hier gibt es noch natürlichen Zedernwald und ein sehr begrenztes gastronomisches Angebot. Wir sind um 8:30 Uhr los. [musik] Es ist jetzt 12:30 Uhr. Und nach 4er Stunden sind wir angekommen. Jetzt ist es Zeit, dass wir was essen. Guck, wie das hier ist. Sl. Die Auslagen sind ausgesprochen überschaubar. Wir sind auf einer Insel und das hier ist wirklich das einzige Restaurant. Okay, gleich wieder. Die Damen ja haben sich vorher ein Gutschein gekauft für 5 € offenbar zum Essen. Ist mich überhaupt nicht inklusive hier noch ein kleiner Snack oder so, sondern es sind Preise wie sind über Athen sogar, ne? Aber ein Gyros muss ja schon sein oder ein Suflucky. Ja, ein schöner, weil ich habe jetzt echt Hunger. Irgendwie fühle ich mich in eine Kantine erinnert. In der Reihe warten und wirklich viel Auswahl gibt's nicht. Für einen kleinen Snack und ein Getränk dann die Rechnung. 19,50 € 19,50 € herzlich willkommen auf der einsamen Insel. Thank you very much. Langsam summiert sich nicht nur das viele Geld, das uns aus der Tasche gezogen wird. Ich fühle mich abgezockt, denn bis jetzt habe ich nur bezahlt, aber dafür wenig bekommen. Auf einer Insel w natürlich die Preisniveau ganz anders, weil man kommt hier nicht weg und es gibt keine Alternative zu diesem Grill. Noch mal 20 € und das für zweimal Suflakis mit Peter und bisschen Pommes, zwei Wasser und ein Bier. Wir sind heute ganz bescheiden und teilen uns das. Aber irgendwie muss ich nachher mindestens nach dem Essen baden gehen, um meine Laune wieder zu heben, weil das ist halt so, ich habe jetzt erstmal Hunger. Komm, setz dich mal hin, wir essen was. Aber dafür sind wir ja nicht hier. Sonnenbaden und relaxen am seltenen Sandstrand ein bisschen im kristallklaren Wasser planschen. Dafür haben wir bei diesem Ausflug bezahlt. Aber so einsam ist diese Insel gar nicht. Und es fällt uns schwer überhaupt an den tollen Sandstrand zu kommen, denn weit und breit sehen wir nur Zedern. Schön, aber eben kein Strand. Irgendwo soll der sein, vielleicht ja da hinten. Ja, auch Teil dieser Insel ist natürlich die Wahrheit, dass diese wirklich wunderschönen und sehr seltenen Zedern fast keinen richtigen Schatten spenden. Und wer sich nicht komplett verbrennen möchte hier, der braucht ein Sonnenschirm. Die Schau mal, die gibt's da vorne. Und diese Sonnenschirme stehen für uns Touristen bereit. Unübersehbar prangt auch der Preis in großen Ziffern auf dem Schild 15 € noch mal oben drauf. Und ich habe keine Wahl. Wie sonst soll ich den Strand hier genießen? Ich habe ja nicht viel mitgebracht auf die Insel und zack wird mich aus der einsamen Insel ein Touristenstrand wie dann eigentlich doch jeder andere. Hier fühle ich mich so ein bisschen erinnert an Mallorca, an Ibiza, egal wo, an Italien, aber es kostet ja fast dreimal so viel wie an der Player de Palmer. 15 € für ein so ein Set. Familie 30. Oh, trotzdem müssen wir machen. Noch einmal für eine Familie wären das hier jetzt schon 30 € und bis zur Rückfahrt bleiben noch knapp 2 Stunden. Strandeintritt, [musik] Busfahrt, Sonnenliegen, Färe und ein paar Snacks. Mehr als 60 € pro Person kommen zusammen. Um genau zu sein, 6350 für knapp 2 Stunden am Strand. Ein Unterschied hat das ganze hier. Man kommt nur mit Agenturen hierher, mit Boten, die sind teuer. Mein Tipp wie immer sich vorher zu informieren, bitte was in so einem Exkursionspaket inbegriffen ist. Wer das nicht tut, der hat am Ende von so einem Tag auf der Insel nicht mehr genug Urlaubsgeld für so wunderschöne Souvenirs. Bitte genießen Sie das Abenteuer Griechenland, einem [musik] immer noch aufregenden und traumhaft schönen Reiseziel. Für mich heißt es jetzt nicht nur auf Wiedersehen [musik] Chrissy Island, sondern auch auf Wiedersehen Hellas Raser auf Mallorca. Touris düsen auf Trikes über die Strandpromenade, gefährden sich und andere. Den Vermietern ist das egal. Die vermieten hier Sachen an Leute, die lebensgefährlich sind. Das wissen Sie doch. Und was sagt die Polizei? Später mehr dazu. Jetzt geht's endlich einmal wieder nach Mallorca. Zwei Jahre war ich nicht mehr auf [musik] der deutschen Lieblingsinsel. Die hohe Zeit des Eimerssaufens und Halligalli ist zum Glück vorbei. Die Barrieren hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich Mühe gegeben, ihr Image aufzupolieren. Der Vollgastourismus der 90er ist vergessen, einiges aber ist geblieben und das ist weniger schön. Auch ich habe mir für diese Reise wieder vorher im Internet einen Mietwagen gebucht. Zum Glück war die Aussage auf dem Buchungsportal klar. Voll Casco, Haftpflicht, alles inklusive. Das hatten wir schon mal vor 2 Jahren. Damals hatte ich auch einen solchen Deal im Internet gebucht. 37 € inklusive. So der Ursprungspreis. Am Schalter bei der Abholung dann das böse Erwachen. Ein kurzer Rückblick, also 149 €. Richtig. Anstellete 37 €. 37 Startpreis. Ich fühle mich jetzt schon und zwar richtig übers Ohr gehauen von denen. Statt der 37 € habe ich jetzt hier eine Rechnung von 14950. Alter, das kann ja wo wahr sein, oder? Und ich war nicht der einzige, der hier in die Irre geführt wurde. Auch diesen Engländer hatte es erwischt. In England habe ich Vollkasco gebucht und hier am Schalter haben sie mir dann gesagt, du brauchst dies, du brauchst das. Was haben sie bekommen? Anstatt der 62 habe ich 190 € bezahlt. Und wie fühlt man sich dabei? Ripf beschissen. Heute zwei Jahre später kann ich mich dieses Mal auf den Ursprungspreis aus dem Netz verlassen? Die Dame am Schalter eröffnet mir, ihre Firma sei eigentlich für den Preis gar nicht zuständig. Hallo, ich habe eine Reservierung. Ja. Sie haben also eine Reservierung von einem Broker. Haben Sie generell eine Versicherung zusätzlich abgeschlossen? Ja, genau. Die haben gesagt, da ist die Versicherung schon drin. Da bekommen sie aber nur etwas erstattet. Also irgendwie sagt sie bekomme ich was zurück sozusagen, aber finde ich super. Aber ich weiß nicht, was das heißt. Soll, also muss ich weniger zahlen. Also falls etwas passiert, zahlen die bis 1000 €. Es ist also nur das Äußere des Autos, die Karosserie versichert. Schon klar. Ja. Ja. Also nur muss das die Karosserie ist versichert, aber nicht die Fenster, nicht die Reifen, nichts anderes an dem Auto. Okay, schön. Ja. Ja, super. Das auch. Das ist genauso wie nicht versichert. In der Buchung steht aber eindeutig Vollcasco und Diebstahlschutz. Das scheint nicht zu reichen. Für 41 € können Sie einen Rundumschutz abschließen. Damit sind Sie wirklich 100% versichert. Das Handschwest zieh mir genau das auf nämlich eine neue Versicherung muss ich ganz ehrlich sagen. Ist schon wieder dum. Okay. Okay. Wir nehmen das, was nötig ist. Wir wollen ja keinen Stress. Mit dieser werden sie keinerlei Selbstbeteiligung haben. Ich weiß, aber das stand so nicht auf der Webseite. Das steht aber da. Sie sollten es gut durchlesen. Dabei war mein Mietvertrag online nicht missverstehen. Vollco sei Vollcasco, dachte ich. Geht es mir so wie vielen anderen hier? Was kostet denn nun alles zusammen? Wo steht die Gesamtsumme jetzt? Hier. Das sind nur 41 € für die Versicherung. Okay, ich meine aber die Gesamtsumme, also alles, das haben sie ja schon gezahlt. Ich weiß gar nicht, was es kostet. Ich habe jetzt bloß die Versicherung drauf gezahlt. Das was die auf Webseite bekommt, das bleibt gleich bei dem. Ich muss drauf zahlen und weiß noch nicht mal, ob am Ende noch mehr Zuschläge dazu kommen. Selbst in der Hauptsaison, wo die Autos ein bisschen teurer sind als sonst, kann man nicht davon ausgehen, dass der Endpreis auch der Endpreis ist. Man zahlt immer noch Versicherungen drauf. Als hätte er uns belauscht, spricht mich einige Meter weiter ein Mann an. Mietwagen, brauchen Sie einen? Was kosten? Wie lange brauch? Zwei Tage. Zwei Tage? schwer für uns minimum 5 Tage. Ach so. Was kostet es dann pro Tag? Tag 50 € oder 50 € mit alle Versicher. Alle alle alle, weil da da ist ja immer drauf, [gelächter] aber verkaufen die Leute durch Internet. Ja, dann später alle s zweimal mehr bei uns ne ist alle, wenn eine Probleme ist, ist Vollkas. Na ja, und wo macht man das? Offenbar nicht an einem Schalter hier in der Ankunftshalle, denn der Mann führt uns raus aus dem Gebäude in das gegenüberliegende Flughafenparkhaus. Hier füllt er quasi im Vorbeigehen einen Mietvertrag aus zu den von uns gewünschten Konditionen mit Versicher Vollgasco ohne Selbstbeteiligung. Ja. Mhm. Und plötzlich steht wie aus dem Nichts auch ein Auto auf dem leeren Parkdeck, zu dem der Mann uns gerade geführt hat. Zum ersten Mal im Leben, dass ich von so einem windigen Typ einen Mietwagen nehme. Ein Preis, der auch irreal klein ist. 50 € pro Tag. Alles inklusive, alle Steuern, alle Versicherungen. Also irgendwas ist hier an dem Typen nicht koscha. Beim zweiten Blick auf die Quittung fällt mir auf, dass ich laut Kreuz nicht Vollcasco versichert bin. Verstehe ich hier was falsch? Nachfrage bei einem anderen Autovermieter an der Player del Palma. Bei Versicherung müsste ja stehen und wenn nicht, möglicherweise ist das ein Fehler. Ein Fehler, der beim Unfall richtig teuer werden kann. Also, wir fahren jetzt unversichert. Ja, aber sie haben ja hier also Ja, aber hier steht nein, aber es ist nicht nein. Na, vielen Dank. Unklare Formulierungen auf Mietdokumenten sind im Fall eines Rechtsstreits schlechte Beweismittel. Auch der nächste Vermieter zweifelt. Was sagen Sie? Ist es versichert oder nicht? Ich weiß es nicht. Das sieht wirklich komisch aus, oder? Ja, hier steht Versicherung. Ähm, nein, wir sind offenbar unversichert gefahren. Deswegen beenden wir die Mizeit früher als verabredet. [musik] Die kleine Firma hat immerhin ein Büro in Plalmer. Hallo, wir hätten es eigentlich noch zwei Tage, aber wir brauchen es jetzt nicht mehr. Wir sprechen den Mitarbeiter auf die offensichtlich fehlende Versicherung an. Keine Panik, meint er. Ist er jetzt Vollkascoversichert? Ja, aber steht nein. Nee, aber sie haben hier voll angekreuzt. Wenn Sie das nicht haben, muss hier ja angekreuzt sein und dann dem steht der Betragte Selbstbeteiligung. Die haben sie aber nicht. Deswegen haben sie Vollcasco. Die Situation bleibt unklar. Ein vertrauenswürdiger Autovermieter löst das anders. Hier hätte uns ein Versicherungsfall möglicherweise tausende kosten können, denn [musik] wir haben nichts, worauf wir uns schwarz auf weiß beziehen können. Darauf wollen wir es nicht ankommen lassen. Extra hat man mir jetzt drauf geschlagen, 42 € das sind über 30% mehr. Wenn man das hochrechnet auf eine ganze Woche, ist es eine Menge Geld, das kann schnell in die Hunderte gehen und das tut der Familienkasse weh. Wir geben den jetzt zurück und fragen noch mal, wie das sein kann, dass es so viel teurer wird als ursprünglich gedacht. Und vor allem ist das auch der letzte endgültige Preis? Ich gebe das Auto wieder am Flughafen von Palma de Mallorca zurück, um die Endsomme zu erfahren. Das ist leichter gesagt als getan. Können Sie mir eine finale Bestätigung geben? Okay, gut, gut. Aber auch die Frau kann mir keine Endrechnung drucken. Man muss eins dazu sagen, ich habe bis heute keine E-Mail erhalten von dem sogenannten Broker, was der Endpreis ist, was mit mir abgezogen wird. Ich habe bis jetzt nur diese sozusagen extra Versicherung berechnet bekommen. Ich habe keinen Endpreis. Sie schickt mich zum Counter der Mietwagenfirma. Dort stehen am beschwerdeschalter schon jede Menge Urlauber an. Ich bin also nicht der einzige, der seine Preise nicht versteht. Das ist auch einer der Tricks natürlich. Ja, meistens bringt man den Mietwagen zurück, bevor man abfliegt und bekommt den Endpreis gar nicht richtig gesagt. Ich komme mit den anderen wartenden ins Gespräch und frage nach. Haben Sie ihren Originalpreis bekommen? Also, ich habe ich habe äh den Preis und dann kam einmal das kommt das Benzin mit einer Charge von 32 € und die Versicherung sind habe ich jetzt auch gebucht, weil sie sonst 950 € depucht wurde im Internet halt haben sie es noch nicht gesagt, ne? Diese Masche hat ihr Offenbar System, da gehe ich lieber auf Nummer sicher und will mir einen Endpreis geben lassen, der nachvollziehbar ist. Nach über 20 Minuten Wartezeit. [musik] Endlich. Hallo. 45 Minuten. So, ich bräuchte eigentlich nur eine anständige Endrechnung. Wie bitte? Eine Endrechnung. Eine Endrechnung? Ja, genau, weil ich habe noch keine bekommen. Ich habe nur das hier bekommen. Ja, sobald wir den Vertrag beenden und die Summe Ihrer Kreditkarte abgebuht wird, bekommen Sie eine Rechnung. Eine weitere halbe Stunde und nichts passiert. Was wenn jetzt mein Heimflug gehen würde, wie sonst üblich in solchen Situationen? Und dann irgendwann kommt der Mitarbeiter, mit dem nennen wir es Versuch einer Endabrechnung. Das ist der einzige Ausdruck, den ich Ihnen geben kann. Das ist aber nur die Rechnung von der Versicherung, die Sie bei uns abgeschlossen haben. Ich kann Ihnen keine Gesamtrechnung ausdrucken, da Sie über eine andere Firma gebucht haben. Okay. Okay, verstehe. Danke. So, okay. Bye bye. Wir fragen offiziell bei der Internetplattform nach, auf der wir diese unklare [musik] Preisaussage bekommen haben. Trotz mehrmaliger Versuche haben wir bis heute keine Antwort bekommen. [musik] Es ist wahnsinnig stressig. Gefällt meine Zeit beim Rückflug? Im ganz im Ernst, mein Tipp ist ein bisschen schwierig zu geben, aber ich würde in Zukunft eigentlich nur noch zu großen Firmen gehen. Da mag es ein wenig teurer sein, aber man hat am Anfang und am Ende einen ehrlichen und transparenten Preis. Alles andere ist irgendwie so rumgemuschelt und da wird's teuer und manchmal vielleicht auch gefährlich. Boah, wie nervig. Und es gibt sie, die dunkle Seite der Plalmer. Neues von den Klauhuren am Ballermann. Komm her, ich hab's doch gesehen. Beeil dich. Später mehr dazu. Mit einem ganz [musik] neuen Phänomen könnten die Ordnungshüter an der Player in dieser Saison ernsthaft Probleme bekommen. Es kommt auf drei Rädern daher und heißt Trike. Die Spaßmobile werden hier zwischen Bürgersteig und Promenade voll ausgefahren. Ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit und schlimmer auf die andere Touristen. Ja, mal richtig Gas geben. Sowas darf man im Urlaub, dass man daheim sich niemals trauen würde, machen viele, wenn sie in den Ferien sind, sich mal so ein Geschoss mieten, mit dem man ein bisschen abheizen kann. Die Frage ist, ist es auch sicher? Das was manche Touristen hier mit den Gefährten anstellen, lässt diesen Schluss nicht zu. Die Zeitungen auf der Insel berichten immer wieder von vielen Unfällen mit vergleichbaren Quads. [musik] Wir erkundigen uns getarnt als spaßwige Touristen in einem der rund 20 Verleihäden am Balneario nach einem Trike. Hallo, wie viel kosten diese Trikes? 25 € für eine Stunde, 39 für 2. Gibt's da Unterschied in der Geschwindigkeit? Kaum, kaum. Die haben zwei Geschwindigkeitsstufen, 18 km/h und 25 km/h, aber die Geschwindigkeitsbeschränkung ist 20 km/h. Okay, irgendwelche Einschränkungen gäbe es nicht. Bestätigt uns die Vermieterin. Also damit können wir nun an der Player und den Larenal fahren, oder? Ja, genau. An der Player de Palmer. Okay, gut. Im nächsten Laden treffen wir gleich auf eine besonders kurz angebundene Vermieterin. Warum auch immer. Hallo, ich würde gerne zwei mieten. Ein Ausweis. Wie viel kosten die? Eine Stunde 20. Machen wir das. Ja. 2 x 2 Stunden. Einen Helm hat die Dame für uns nicht. Und auch sonst geht es ihr vor allem um zügige Bezahlung. Ach so, okay. Schon mal gesehen. Na ja, vielen Dank. Ja, und genauso gibt es mir mit. Ohne irgendein Hinweis auf die Sicherheit, ohne irgendwelche Einweisung. Also, außer da ist Gas und da ist eine Bremse. Wo ist die überhaupt? Da vorne. [schnauben] Hier stehe ich vor dem Ding. Ich dachte, sowas würde ich erst mit 70 Jahren tun auf sowas steigen. Aber meine Güte. Hat du dir irgendwas gesagt? Was ist mit dem Helm? Nix. Also kein Helm. Kein Hinweis, wo wir fahren dürfen und wo nicht. Einfach verliehen und dann mal schauen, was kommt. Meine erste Probefahrt sieht zwar schon ziemlich albern aus, aber das Trike geht ganz schön ab. So fährt sich kein Spielzeug. Die Beschleunigung ist nicht ohne und das Ganze fühlt sich ausgesprochen instabil an. Das hier ist viel viel Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht. Ich kann auch nicht so richtig bremsen. Das hier ist viel schneller, als ich gedacht habe. Okay, Vorsicht hier. Pass auf, das ist gar nicht so lustig, wie es aussieht. Ganz im Ernst, die Dinger sind unheimlich schnell. Wir müssen gleich mal nachmessen, wie schnell. Also, das ist jetzt hier kein Fun Mobil mehr. Die nüchtern sind, weiß ich nicht du. Aber das hier ist wirklich schon, das ist das ist schnell. Das Ding ist schnell und ich habe nicht das Gefühl, dass es richtig sicher ist. Bei mir schlackert's auch ein wenig. bei dir auch bei hohen Geschwindigkeiten, das ist kein sicheres Verkehrsmittel, überhaupt nicht. Und ich habe keinen Helm auf. Ich fahre hier auf der Straße, hier sind Autos, hier ist, ups, vorsicht, Gegenverkehr von anderen. Äh, das nur der erste Eindruck, wir müssen das mal wirklich analysieren. Angeblich sind es ja Krankenfahrzeuge, die nur 25 km/h schnell sein sollen. Im Leben nicht. Das fühlt sich schon viel schneller an. Also mindestens 8, 29 werden die machen, wenn nicht 30 km/h. Und bei 30 km/h sind wir im Bereich, da wissen wir alle aus der Theorieprüfung, was es bedeuten kann. mit dem Führerschein, wenn du mit 30 km/h irgendwo drauf dann hast. Komm, schauen wir mal, wie es ich aua autsch, das tut weh. Eigentlich sind hier auf der Player de Palmer nur 20 Stunden Kilometer zugelassen. Kaum zu glauben, dass diese Trikes hier alle wirklich nur so langsam entlangern. Wir müssen messen, wie schnell die Dinger wirklich sind. Natürlich vorgesorgt. Ich habe mir eine App auf meinem Handy gespielt, mit der ich die Geschwindigkeit ganz real messen kann. 0 km/h. Ich fahre jetzt mal einmal nach da und zurück und dann kann ich euch sagen, wie schnell wir geworden sind. Ich beschleunige das Strike zwischen dem Balneario 5 und 6 aufs Maximum. Die App zeichnet die Höchstgeschwindigkeit auf. Gefühlt sind es über 25 Stunden Kilomet, aber ich befürchte, es sind deutlich mehr. Auch er hier ist bis zu. Achtung und jetzt kommt's. Guck genau hin. Ich habe es gemessen. 33 Stunden km schnell. Und das ist der eindeutige Beweis. Das sind keine Krankenfahrstühle mehr. 33 Stunden Kilom ohne Helm in irgendein Kinderwagen oder ein Auto rein und du bist tot. Oder derjenige in den du reinfährst. Das weiß nur niemand, der mit den Teilen hier unterwegs ist. Und genau das ist die Gefahr. Die werden wir uns jetzt mal ein bisschen näher ansehen. Auf der Straße dann habe ich ein richtig unsicheres Fahrgefühl. Bei jeder kleinen Bodenwelle schlackert das Strike hin und her. Die Polizei hier macht nichts. Deshalb spreche ich die Beamten auf einer Kreuzung darauf an. Hier ist es legal zu fahren. Semilegal? Ja, wegen der Autos. Okay, sorry, tut mir leid. Danke. Aber wirklich eingreifen tut die Polizei nicht. Unfälle scheinen so vorprogrammiert. Wir treffen Dr. Peter Berghoff. Er hat seine Praxis am Ballermann. Hier waren schon einige deutsche Verkehrsunfallopfer. Haben Sie sowas schon mal gesehen? Täglich. Täglich. Also dieses und in anderen Ausführungen und es gibt eine Vielzahl von solchen Fortbewegungsmitteln. Ähm das Problem ist, dass dieses Teil sehr schnell ist und deshalb auch eine Gefahr für Fußgänger darstellt, nicht nur für den, der drauf sitzt. Mit wachsender Sorge um die Gesundheit von Fahrern und Fußgängern beobachtet der Arzt täglich die Wettrennen der Trikes. Ja, hier ist man natürlich in der ersten Linie. Ja. Ja. Dr. Berghoff geht es vor allem auch um die vielen Touristen, die hier auf der Fahrbahn flanieren. Die Leute betrachten diese Straße als Fußweg. Aha, ich habe mir ein gelbes Blinklicht ans Auto gemacht, weil es einfach zu gefährlich ist, ganz normal hier durchzufahren. Das heißt, es ist eine Mischform von eigentlich Promenade und Straße in einem mit sehr viel Verkehren. Es ist eigentlich eine Straße mit einer Strandpromenade rechts daneben, aber das sehen die Leute nicht so. Der deutsche Arzt glaubt nicht daran, dass sich Trikes und Autos hier gut verstehen werden, besonders in der Hochsaison, wenn es auf der Player richtig voll ist. Mit der größeren Zahl der zu vermietenden Zweiräder steigt natürlich auch die Unfallgefahr. Was sehen Sie aus ärztlicher sich denn als die Hauptgefahren an? Aledungsverletzungen und ähm Kopfverletzungen, weil es ist keine Helmvorschrift. Ja, das gäb es ja zu Hause überhaupt nicht. Sie würden ja in Deutschland niemals solche Dinger äh mieten können und damit durch Berlin knattern. Da gehe ich mal von aus, wird das nicht möglich sein. Und dann kommt dazu, hier muss ja keiner ein Alkoholtest machen, bevor er sich so ein Ding mietet. Das ist halt einfach brandgefährlich und die Leute machen es, weil es hal einfach geht. Sie machen es, weil sie es machen können. Weil die Behörden das Problem bisher unterschätzen, fordert der Arzt klare Regeln. Dinger müssen registriert werden. Die Dinger müssen eine Versicherung haben. Und wer drauf sitzt, muss ein Helm haben und darf kein Alkohol getrunken haben. Ab jetzt geht es also nur noch mit Helm auf die Trikes. Aber wie stabil sind die Dinge eigentlich? Wir wollen die Geräte nicht beim Crusht Test zerstören und machen einen Brems und Kurventest. Und wir reden von einem Gefährt, was nicht 20 oder 25 km/h fährt, sondern wie wir gemessen haben, bis zu 33 Stunden Kilom. Und wirklich, trotz der drei Räder hebt das Strike in den Kurven gefährlich hoch ab. Das macht keinen verkehrssicheren Eindruck. Das gibt das gibt auch. Der Bremstest zeigt, warum [musik] diese Gefährte bei uns in Deutschland nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind. Das, damit wir nicht weiter reden, ist ein gefährliches Fahrzeug. Zumindest eines, was mit Bedacht gefahren werden muss und nicht von Leihen, die das noch nie vorher in ihrem Leben getan haben, weil da geht's wirklich um Leib und Leben. Die Vermieter müssten Helme ausleihen und darüber aufklären, dass die Benutzung der Verkehrsstraßen verboten ist. Noch wichtiger, die Maschinen dürften die angegebene Höchstgeschwindigkeit nicht überschreiten. Darf man damit überhaupt auf der Straße vornefahren? Ach nee, das haben s uns ja gar nicht gesagt. Was was haben die für ein Speak? Über ihren Fuhrpark spricht die Dame nicht gerne. Ich fin das ganz schön gefährlich. Die Dinger sehen das ganz ganz gefährlich. Ich glaube kein gefall in der Tat niemand, aber ich glaube viele gell, aber warum vermieten sie denn dann, wenn sie so viele Unfälle schon gesehen haben? Leute muss weiß was mit Zeit uns zu erkennen zu geben. Jetzt kommt die offene Kamera zum Einsatz. Wir kommt von Kabel 1 komm Fernsehen. Wenn Sie das wissen, dann können sie mir das ja sicher auch beantworten. Jetzt noch kein Unter das Problem einfach geht es nicht. Sie vermieten hier Sachen an Leute, die lebensgefährlich sind. Das wissen Sie doch. Die Frau reagiert prompt und ruft Hilfe. Warum nur? Sie ruft die Polizei. Super, dann muss ich das nicht tun. Finde ich gut. Warte ich auch gar nicht. Oder ihren großen Bruder, aber vor den habe ich keine Angst. Denn eigentlich müsste man die Vermieterin anzeigen und ihre Maschinen aus dem Verkehr ziehen lassen. Ohne Helm, unversichert, übermotorisiert, 32 km/h hier irgendwo rein und du bist weg. Und das weiß sie auch nur sie ist dagegen versichert. Die Touristen, die das hier machen überhaupt nicht. Bestimmt kommt die irgendwann raus, spätestens wenn sie zacht. So lange bleibe ich hier stehen. Kein Problem oder? Und sie auch, ne? Die Polizei kann oder will nichts tun. Die Beamten wissen, dass wir hier ein Problem aufgedeckt haben. Offensichtlich gibt es aber weder Vorschriften noch Gesetze, die z.B. eine Beschlagnahmung der Trikes erlauben würden. Auch die Polizei sagt uns, das ist so neu für uns. Wir haben noch kein wirkliches Gesetz, was dagegen hilft. Wir haben keine Handhabe, die Dinger von der Straße zu holen. Wir müssen eigentlich zusehen, wie die Leute hier verunfallen und das sehr schwer. Abzucker sind die, die damit Geld verdienen, die mich nicht darauf hinweisen, dass ich unversichert fahre, die zulassen, dass ich im Straßenverkehr und nicht nur ich, vielleicht do meine Kinder damit tödlich verunfalle und das Schlimmste dabei, die auch noch frech werden, wenn ich mal nachfrage. Könnt ja drüber reden, muss da jetzt die Polizei kommen und ansonsten gilt lieber rausgeschmissen als hingefallen. Finger weg. von diesen drei Rädern, die sind lebensgefährlich. Die Flyer de Palmer ist immer noch die beliebteste Planiermeile der Insel. Die Mehrheit der deutschen Mallorca Touristen wohnt irgendwo hier in ihrer Nähe. Und wenn es Nacht wird zwischen den Strandabschnitten, sorgt die Polizei mit einem Überaufgebot für zumindest gefühlte Sicherheit. Denn das Partyvolk gilt immer noch als leichtes Opfer von Straftaten. Die Polizeipräsenz zeigt durchaus Wirkung. Man mag kaum glauben, dass man wirklich an der Playier der Palmer ist. Hier hat sich viel verändert in den letzten zwei Jahren. Dafür hat die Regierung gesorgt. Einmal werden hier nicht mehr getrunken, eher elegante Cocktails. Und auch die Kriminalität ist hier stark zurückgegangen wegen der vielen Polizeipräsenz. Aber es gibt natürlich ein paar kriminelle Elemente, die kann auch die Polizei von Player de Palmer nur schwer unter Kontrolle bringen. Warum wissen wir das überhaupt? We Sie schon kennen seit einigen Jahren. Wir blicken zurück, 20 Monate zuvor. Es ist Hochsaison an der Player. Wir schauen uns damals mit versteckten Kameras in den Straßen rund um die Feiertempel um. Rund 80 junge Frauen sind hier auf Beutezug. Prostitution ist ihr Nebenerwerb. Das Hauptgeschäft ist der Taschendiebstahl. Hey, die haben eine Videokamera. Damals beobachten wir die Damen einige Nächte lang und sprechen ihre Anführerin, genannt Princess, offen auf der Straße an. Wir wollen von ihr wissen, was sie denn hier alle so treiben. N dich kennenzulernen, ich bin Princess. Was macht ihr Damen hier unten? Arbeiten. Arbeiten. Was arbeitet ihr? Blasi. Ficki. [gelächter] Sicher. Ich habe doch gesehen, wie ihr so und so macht. Alle sprechen darüber, dass es hier so gefährlich ist. Nein, wir beklauen niemanden. Die Männer tun das. Wer? Die englischen Männer machen das. Die englischen Männer klauen. Ja, wir machen das nicht. Wartet ihr auf die betrunkenen Männer? Nein. Nein, keine betrunkenen Männer. Wenn du mich magst, dann komme ich mit dir und besorgst dir. Die Dame, die sich Princess nannte, wurde übrigens im vergangenen Jahr bei einer Ratia festgenommen, gemeinsam mit elf anderen Frauen. Sie sollen seitdem in Auslieferungshaft sitzen. Fast zwei Jahre später, zum Ende der Saison, sind wir wieder mit [musik] unseren versteckten Kameras unterwegs in den Straßen von Pler de Palmer. Natürlich die Beamten können nicht immer überall sein. Man sieht, dass sie präsent sind. Es hat sich hier auch was getan. Die Klauhuren, eigentlich ein unschönes Wort, aber das sind sie nun mal, sind weniger geworden. Nicht mehr in Gruppen treten sie auf, aber von der Straße verschwunden sind sie keineswegs. Und dadurch immer noch eine riesengfahr für alle, vor allem jungen Männer, die ihre Kontrolle verloren haben. Ist das jetzt hier ein Phänomen der Hauptsaison, was wir erlebt haben? Mallorca hat von April bis Oktober Saison, die Damen auch? Die Sommerferien sind jetzt im Oktober längst vorbei, als ich wieder in Stellung gehe hinter Bierkönig. Und zwar da, wo alle rauskommen nachher betrunken, da positionieren sie sich und kommen jetzt quasi gerade zur Arbeit. Da sind die ersten schon. Kurz danach beziehen die ersten Position direkt am Zugang zu den großen Hotels. Entdeckt werden wollen wir jetzt nicht. Durchaus pikant, was man hier dreht. Ja, es ist jetzt kurz vor 1 Uhr nachts. Die ersten Männer stolpern aus den Kneipen in Richtung Hotel und die Damen gehen sofort ran. Die Anbahnung läuft ganz wie immer. Muss es noch mal ganz klar ziehen. Also wir reden hier nicht über ein Rotlichtviertel wie in Amsterdam oder Hamburg, sondern das sind im Prinzip hier ist die zweite Reihe an der Player der Palmer, die nächste Straße nach dem Strand. Wir müssen Geduld haben. Es ist bald 3 Uhr in der Früh und es kommen immer mehr [musik] Damen. Die Gefahr hier beraubt zu werden, gleich hinter den legendären deutschen Discos, die ist nach wie vor da. Wir beschließen, die Situation aus der Lobby zu beobachten und wir haben Glück. Unmittelbar vor unserem Hotel schlägt eine der Klauhuren zu. Sie umgarnt den angetrunkenen jungen Mann und zieht ihm einen Geldschein aus der Hosentasche. Wir haben nur einen kurzen Moment Zeit sie zu stellen, denn sonst ist sie mit der Beute auf und davon. Ich habe genug gesehen davon. Was soll das? Wer bist du? Was macht ihr hier? Wir Nein, eben nicht. Ihr stehlt den Leuten ihr Geld. Wir haben das jetzt hier eine ganze Zeit, die ganze Nacht beobachtet. Ich hab es doch gesehen. Wir verfolgen die Damen noch 100 m weiter in Richtung der Disco Oberbayern, dann verschwinden sie in einem Parkhaus. Ich weiß nicht, wo Sie sich jetzt hinflüchten, aber das war der klassische Fall gerade eben. Die Polizei zu rufen wäre sinnlos. Die Täterinnen sind längst über alle Berge. Das Ganze hat stattgefunden zwischen der sogenannten ersten und zweiten Reihe, was wir gerade beobachtet haben und ich mal schauen, ob wir diesen Touristen irgendwo finden können. Wir erwischen den etwas verwirrten, aber schlagartig ernüchterten Mann in der Nähe unseres Hotels. Sir, entschuldigen Sie, entschuldigen Sie. Äh, wir kommen vom deutschen Fernsehen und haben beobachtet, was ihn gerade passiert ist. Geht's Ihnen wieder gut? Ja, mir geht's gut. Haben Sie was getrunken? Na ja, nur zwei Gläser. Was ist denn passiert? Was hat sie gemacht? Ich ging die Straße entlang, als zwei Frauen mich begrabschten und ihre Hände in meine Jacke steckten. Und was ist dann passiert? Haben Sie was gestohlen? Ja, 30 €. 30 €. Der Mann hat diesmal noch Glück gehabt. Sein Portemonnaie hatte er an diesem Tag nicht dabei. 30 € sind okay. Ja, mir geht's gut, aber ein Treffer. Wir haben uns lange auf die Lauer gelegt, um das mal so live mitzubekommen, aber genauso läuft es. Hier genau vor dem Vier Starne Hotel wird zugeschlagen, zugegriffen in diesem Fall auch. Es hat einen guten Grund. Genau hier um die Ecke ist der Bierkönig und der Megapark. Hier sind selbst in der Nachsaison wie jetzt noch ne 3 4000 Deutsche und unter denen mehrere hundert potenzielle Opfer. Deswegen werden genau diese Straßen nach wie vor abgedeckt von den Klauhuren. So ehrlich muss man sein. Dabei gab es ja erst im vergangenen Jahr viele Festnahmen. Bei drei großen Ratzien wurden insgesamt 24 Klauhuren verhaftet und ihnen teilweise wegen Raubes der Prozess gemacht. Aber das Problem bleibt der Polizei hier wohl erhalten. Es bedarf also durchaus noch ein bisschen mehr Polizeipräsenz hier an der Player de Paler. Dann wird auch die vor uns liegende Saison eine für alle Beteiligten erfolgreiche und für uns Touristen sichere. Schönen Urlaub.
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| Titel | Blaues Meer, blaues Wunder?! Mittelmeer-Abzocke XXL! | Achtung Abzocke |
| Kategorien | BulkNews, Achtung Abzocke, kabeleins |
| Hinzugefügt | 2026-07-15 16:40:22 |
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