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Wolf-Christian Ulrich zum Regierungswechsel in Großbritannien | 20.07.26

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Wolf-Christian Ulrich zum Regierungswechsel in Großbritannien | 20.07.26

Kanal-Aufrufe 0 🔗 https://www.youtube.com/watch?v=174UQuhrX3c 🤖 Zusammenfassung Das Transkript weist erhebliche Fehler in der Namenswiedergabe auf: Gemeint ist offenbar Keir Starmer und nicht „Kier Damer“ bzw. „Kirst da mal“; Andy Burnham ist Bürgermeister von Manchester und nicht Premierminister. Laut Interview mit Wolf Christian Ulrich aus London erwartet die Labour-Partei vom neuen Vorsitzenden zwei Dinge: bessere politische…

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Wolf-Christian Ulrich zum Regierungswechsel in Großbritannien | 20.07.26

🔗 https://www.youtube.com/watch?v=174UQuhrX3c

🤖 Zusammenfassung

Das Transkript weist erhebliche Fehler in der Namenswiedergabe auf: Gemeint ist offenbar Keir Starmer und nicht „Kier Damer“ bzw. „Kirst da mal“; Andy Burnham ist Bürgermeister von Manchester und nicht Premierminister.

Laut Interview mit Wolf Christian Ulrich aus London erwartet die Labour-Partei vom neuen Vorsitzenden zwei Dinge: bessere politische Kommunikation und stringenteres Regieren. Seinem Vorgänger Starmer werden zwar Erfolge wie Arbeitsschutz, Mieterschutz und sinkende illegale Migration bescheinigt; er habe diese aber nicht überzeugend verkauft und bei Widerstand unpopuläre Reformen schnell wieder einkassiert. Der neue Führungsstil soll lässiger, zugänglicher und wortgewandter wirken.

Inhaltlich liegt der Fokus auf Wirtschafts- und Industriepolitik: Reindustrialisierung, Abkehr vom Thatcher-Neoliberalismus, stärkerer Staat sowie Verstaatlichungen in den Bereichen Verkehr, Wasser (Thames Water) und Energie. Das Motto „Growth in every Postcode“ signalisiert regionales Wachstum. Realisierbarkeit ist fraglich, weil der britische Staat hoch verschuldet ist und die Kassen leer sind.

Zu Migration und Außenpolitik (Ukraine, EU) äußerte sich der Protagonist noch nicht konkret. Vermutet wird eine Fortsetzung des Starmerschen Kurses, bei Migration möglicherweise verschärft. Vieles bleibt Spekulation bis zur offizilichen Amtsübernahme.

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📜 Transkript

Soweit Andy BNE im Originalton und über den Machtwechsel in Großbritannien kann ich nun sprechen mit Wolf Christian Ulrich, der uns aus London zugeschaltet ist. Guten Morgen, Herr Ulrich. Schönen guten Morgen aus London. Andy Burnnhem gilt als großer Hoffnungsträger Labors, der die tiefe Regierungskrise beenden soll. Was macht ihn denn zu diesem großen Hoffnungsträger? Ich glaube, die Laberpartei verbindet zwei Hoffnungen mit ihm. Zum einen eine bessere Kommunikation und zum anderen ein stringenteres Regieren. Wir werden uns noch mal an Kirs Dam seinen Vorgänger zurück, der ja vielen ein bisschen zu zugeknöpft war. hatte die Krawatte ein bisschen zu eng gebunden. Es war schwierig für ihn die politischen Erfolge, die er doch erziählt hat unter Leber, wenn Sie über einen besseren Arbeitsschutz für Arbeiter denken, besseren Mieterschutz, ähm die Flüchtlinge, die illegale Migration hat er runtergebracht, da gibt es durchaus ein paar Punkte, die er erreicht hat für sein Land und für seine Partei, aber er war eben nicht gut darin, das gut zu verkaufen, das als großen Erfolg zu verkaufen. Und da hofft die Laberpartei schon, dass Andy Burnham ein besserer Sprecher ist, ein besser weiß, wie man Politik auch verkauft, wie man über seine Erfolge spricht. Sein Auftritt ist insgesamt etwas lässiger. T-Shirt und Sneaker, so zeigt er sich gerne. Das wird er natürlich hier hinter mir in Downing Street ab heute sicherlich nicht mehr machen. Aber man hat auch am Freitag in der Rede, die sie auch gerade gezeigt hat, gesehen, dass er weiß ähm wie man einfachere Worte findet, Erfolge besser verkauft und dann eben das Thema stringenteres Regieren. Wir hatten in der Zeit von Kier Damer einige Reform Vorhaben, unpopuläre Entscheidungen, die er gebracht hat, aber dann nicht durchgezogen hat. Da kam dann, wenn der Widerstand zu groß war, plötzlich die Wolte, die Wände und das funktioniert natürlich ein zweimal. Beim dritten Mal wirkt es dann nicht mehr konsistent. Vielleicht macht Andy Burnham das besser. Also, es ist dann wohl eine Frage der politischen Kommunikation. Unter seiner Führung, das hat er ja deutlich gesagt, soll es mehr unverwechselbar Labor geben. Ähm, was heißt denn das für das Regierungshandeln? Welche Inhalte will er denn setzen? Ich glaube, das konnte man gut äh erkennen in der Rede, die sie eben auch eingespielt hatten. Es war ein klarer Fokus auf die Wirtschaft und auf die Industriepolitik in Großbritannien. Da war nicht von der Außenpolitik der Rede, da waren auch andere Dinge nicht angesprochen, sondern es ging um die wirtschaftliche Entwicklung, die Reindustrialisierung. Was er im Kopf hat, ist wieder wegzukommen von einem Neoliberalismus der Thatcher Regierung, diesem dieser Idee des Trickle Down. Er möchte, so würde ich das interpretieren, eher zurück zu einer sozialen Marktwirtschaft, einem stärkeren Staat. Ähm er möchte hin zu einer Verstaatlichung äh der Versorgungsunternehmen. Wir reden da über Verkehr, über die Transport, über die äh Bahnunternehmen. Wir reden sicherlich auch über die Wasserunternehmen. Tems Water, ein riesiges Wasserunternehmen mit knapp 20 Milliarden Pfund ungefähr Schulden. Das alles passiert nicht während es ein staatliches Unternehmen war, sondern nach der Privatisierung. Ähm und da sagt ihr, diese Unternehmen liefern nicht mehr. Die öffentliche Daseinsversorgung liefert nicht mehr und sie liefert privatisiert nicht mehr und deshalb müsste man es wieder verstaatlichen. Wir reden dann noch sicherlich noch mal über Energie auch in diesem Zusammenhang. Also da gibt es durchaus eine Reihe von Punkten in der Andy Burnham eine noch sozialdemokratischere Politik machen kann. Immer im Blick, dass er Arbeitsplätze schaffen will. Er will Growth in every Postcode, das heißt übersetzt, also Wachstum in jeder Postleitze sei, in wirklich jedem Winkel des Vereinigten Königreichs. Nur mal sehen, was er erreichen kann, denn die Finanzen, um das zu erreichen im britischen Königreich hat er nicht. Äh, der Staat ist arg verschuldet und äh die Kassen sind leer. Herr Ulrich, sie haben vorhin ganz kurz die Migrationsfrage schon gefragt gestreift. Also diese Migrationsfrage, die stellt ja Großbritannien vor. Riesige Probleme, eine gigantische Zerreisprobe sagen manche. Was ist denn dahingehend von Burnham zu erwarten? Wir wissen noch nicht viel zu diesem Thema. Zu dazu hat er sich am Freitag nicht geäußert. Wir wissen ungefähr, dass er wahrscheinlich den Kurs von Kirst da mal weiterführen wird. Das ist ihm wahrscheinlich noch nicht streng genug. Er hat gesagt, es kommen immer noch zu viele Boote illegal mit Migranten über den Ärmelkanal. Das müsste weniger werden, aber das gehört zu den Punkten, in denen sich Burnhem vor seiner Machtantritt heute Mittag hier noch nicht geäußert hat. Zu dieser ähm zu diesen Punkten gehört ja beispielsweise auch die Außenpolitik. Sie haben es gerade mit Bernt Lange auch angesprochen. Wie wird das mit Blick auf die Ukraine weitergehen? Mit Blick auf die EU? Ähm da stellen sich Deutschland, sicherlich Frankreich vor allen in die Ukraine jetzt fragen, wie wird das weitergehen? Grundsätzlich liest man hier, der Star Kurs wird schon fortgesetzt, aber da warten wir uns jetzt eigentlich mehr Antworten und vielleicht bekommen wir die heute um kurz vor 13 Uhr, wenn Andy Burnham hier hinter mir vor Downing Street 10 auftaucht, um dann hier Premierminister zu werden. Ja, und das ganze übrigens auch live bei Phönix. Wolf Christian Ulrich war das aus London. Ich sage ganz herzlichen Dank für Ihre Zeit und diese Analysen.


📊 Link-Infos

URL https://www.youtube.com/watch?v=174UQuhrX3c
Titel Wolf-Christian Ulrich zum Regierungswechsel in Großbritannien | 20.07.26
Kategorien Real-Life-TV, BulkNews, phoenix
Hinzugefügt 2026-07-21 00:03:59
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