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🤖 Zusammenfassung
Der Text dokumentiert Aufstieg und Fall von Nemesio Oseguera Cervantes, alias El Mencho, Chef des Jalisco-Neu-Generation-Kartells (CJNG). Aus armen Verhältnissen stammend, sammelte er Erfahrungen in den USA, bei der mexikanischen Polizei und der Valencia-Familie, bevor er 2011 das CJNG gründete. Durch Franchise-Strukturen, Methamphetamin-Superlabs, Diversifikation in legale Märkte, internationale Geldwäsche und extreme Gewalt expandierte das Kartell rasant. Verschiedene mexikanische Regierungen und US-Operationen wie Project Python konnten es nicht nachhaltig schwächen. Anfang 2025 wurde El Mencho in Tapalpa durch eine Drohnenüberwachung seiner Geliebten lokalisiert und bei einem Militäreinsatz getötet. Seine Nachfolge bleibt unklar, doch massive Gewaltaktionen zeigten, dass das CJNG auch ohne ihn weiter operiert. Kritisch anzumerken: Angaben wie eine Beteiligung an 80 Prozent aller Kartellmorde oder 75.000 Toten sind Schätzungen, zudem enthält der Text Werbeunterbrechungen.
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📜 Transkript
Eine Drohne beobachtet eine Villa in der Nähe eines Waldes. Plötzlich erfasst ihre Infrarotkamera einen Mann. Er umarmt zwei Kinder, dann eine Frau. Es ist ein langer, inniger Abschied. Dieser [räuspern] Mann heißt Namesie Osira Cervantes, besser bekannt als El Mencho. Und er ist der wohl meist gesuchte Drogenboss der Welt. Er steht an der Spitze des brutalsten und wohlmächtigsten Kartells in Mexiko. Es soll für über 80% der Kartellmorde im Land verantwortlich sein. Es hat dem Staat den Krieg erklärt und überschwemmt die Welt mit Drogen. Seit Jahrzehnten entwischt El Mencho den Behörden immer und immer wieder. Jahrelang weiß kaum jemand, wie er aussieht. Normalerweise regiert er sein Drogenimperium aus einem abgeschotterten Versteck, gesichert durch Landminen und mehr als 60 schwerbewaffnete Männer. Doch heute hat er seine Festung verlassen. Es ist eine einmalige Chance, ihn zu schnappen. Drogenkartelle agieren im Verborgenen. Genaue Daten und Fakten sind deshalb oft schwer zu finden und über Elcho weiß man besonders wenig. Also müssen wir seine Spur zurückverfolgen. Kapitel 1: [musik] Mich. Die Geschichte mexikanischer Kartelle beginnt mit einer Droge, die gar nicht in Mexiko produziert wird. Kokain. Kokain wird aus Blättern der Kokapflanze gewonnen. Die wird vor allem in Peru, Bolivien und Kolumbien angebaut. [musik] In den 1980ern lag der Export der Droge praktisch komplett in der Hand von zwei kolombianischen Superkartellen Medein und Kali. Das meiste Kokain geht von Kolumbien aus in die USA. Dort ist die Nachfrage nach der Droge in den 80ern explodiert und fast jede Route nach Norden führt durch Mexiko. Das Land wird so zur Drehscheibe für den Kokainschmuggel. Die mexikanischen Kartelle kassieren für den Transport zwar Gebühren, die großen Gewinne landen aber bei den Kolombianern. Zumindest bis etwa 1993. In diesem Jahr wird der Kopf des Medein Kartells erschossen. Pablo Escoba. Mit seinem Tod beginnt der Zerfall der kolombianischen Superkartelle. Nur zwei Jahre nach Escobars Tod werden auch die Anführer des Kaliartels verhaftet. Was bleibt, ist ein Machtvakuum und ein Milliardenmarkt, der plötzlich von niemandem mehr dominiert wird. Die mexikanischen Kartelle erkennen ihre Chance. Die Mexikaner vergrößern ihr eigenes Drogengeschäft. Überall in Mexiko werden Opiumfelder Heroin und riesige Marihuana Plantagen ausgebaut. Dazu entstehen erste große Methore. Auch die Politik spielt den mexikanischen Kartellen in die Hände. 1994 tritt das nordamerikanische Freihandelsabkommen Kraft. Der Handel zwischen Mexiko und den USA wächst rasant. Dadurch wandern noch mehr Drogen über die Grenze. Versteckt zwischen Containern, Paletten und LKW Ladungen. Bis 2000 wird Mexiko autokratisch regiert. Die Partei lässt die Drogengeschäfte ohne gewaltsames Eingreifen weitersgehend laufen. Anfang der 2000er ist Mexiko nicht mehr nur ein Transitland, sondern der zentrale Player im globalen Drogenhandel. Doch in Mexiko selbst ist die Macht verteilt. Vier große Kartelle dominieren das Geschäft. Zu diesem Zeitpunkt sind sie noch relativ ebenbürtig. Das Sinaloa Kartell, das Golfkartell, das Tejuana Kartell und das Juares Kartell. Sie alle kontrollieren sogenannte Plazas. Das sind die eroberten Einflussgebiete der Kartelle. Sie können unterschiedlich groß sein und umfassen meist wichtige Schmuggelrouten, wie z.B. an Grenzstädten oder Häfen liegen. Neben den großen Kartellen gibt es im ganzen Land viele kleinere Gruppen, die um Einfluss kämpfen. Eine dieser Gruppen operiert hier in Michuakan, im Südwesten Mexikos. Der Bundesstaat erstreckt sich über rund 60.000 Quadrkm. Es gibt hier dichte Wälder und schwerzugängliche Gebirgszüge. Viele Orte waren lange Zeit nur über unbefestigte Pfade erreichbar. Polizei und Behörden haben hier nur wenig Einfluss. Es ist der perfekte Ort für Menschen, [musik] die nicht gefunden werden wollen. Genau hier lebt die einflussreiche Valencia Familie, besser bekannt als das Millenni Kartel. Im Vergleich zu den vier großen Kartellen ist das Millenni Kartell sehr klein. Offiziell werden die Valencias durch ihre riesigen Avocado Plantagen reich. Aber die Berge bieten auch beste Bedingungen für den Anbau von Marijhuana und Schlafmoon aus dem Opium gemacht wird. Außerdem ist hier einer der wichtigsten Häfen Mexikos für Kokainlieferungen aus Kolumbien und von hier aus führen gleich mehrere Schmuggelruten direkt Richtung US-Grenze. Auch Pablo Escobaer hat zu seiner Zeit die Vorteile der Region erkannt und ist mit dem Millenni Kartell eine Partnerschaft eingegangen. Das Kartell soll für ihn jeden Monat bis zu 30 Tonnen Kokain geschmuggelt haben. Anfang der 2000er ist das Millenniio Kartell ein wichtiger Zulieferer für mexikanische Kartelle, vor allem für Sinaloa. Im Umfeld der Valencias lebt Nemesioegerais. Er ist Ende 30 und ein unauffälliger Mann. Später wird man ihn unter einem anderen Namen kennen, Elmeno. Und er wird penibel darauf achten, dass nichts Privates nach außen dringt. Aber in seiner Jugend ist seine Tarnung noch nicht ganz so lückenlos. Seravantus wird 1966 in Agilia geboren, einer Kleinstadt in Michoacakan. Er wächst in einer armen Familie von Avocadobauern auf. In der fünften Klasse bricht er die Schule ab. Wenige Jahre später bewacht er die Marihuanafelder der Valencia Familie. Als junger Mann überquert er illegal die Grenze nach Kalifornien und wandert in die USA ein. Dort landt er als Drogenhändler das Herz der amerikanischen Methindustrie Canon. Ende der 1980er wird er in den USA zweimal verhaftet, kommt aber jedes Mal schnell wieder frei. 1992 wird er zusammen mit seinem Bruder Abraham ein drittes Mal geschnappt. Sie werden bei einem Heroendeal von Undercover Polizisten überführt. Savantis sitzt 3 Jahre in einem Gefängnis in Texas. Dre Jahre lang kann er seinen Beruf nicht ausüben. Die meisten Menschen in Deutschland werden aus anderen Gründen als Freiheitsstrafen berufsunfähig. In der Regel eher wegen Unfällen oder Krankheiten. Einer von vier Deutschen ist im Schnitt davon betroffen und dann stehen sie plötzlich ohne geregeltes Einkommen da. Für solche Fälle gibt es zum Glück entsprechende Versicherungen. Mit klar könnt ihr prüfen, ob eine solche Berufsunfähigkeitsversicherung für euch sinnvoll ist. Dazu könnt ihr über die App einen Termin mit einem Berater vereinbaren. Je jünger und gesünder ihr seid, desto günstiger ist in der Regel euer Tarif. Es lohnt sich also früh abzuschließen. Als euer Versicherungsmarkler es Clar gesetzlich dazu verpflichtet, euch das beste Angebot zu empfehlen. [musik] Den neuen Vertrag könnt ihr ganz easy am Handy abschließen. Außerdem kann Clark eure bestehenden Versicherungen prüfen und falls Sie einen besseren Deal finden, kriegt ihr direkt einen entsprechenden Vorschlag. 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Mendosa schwört Rache und holt sich das Golfkartell zur Hilfe. 2002 schickt das Golfkartel 300 Killer seiner bewaffneten Eliteeinheit Los Setas nach Mitu. Es folgt ein blutiger Machtkampf, den die Setas am Ende gewinnen. Kurz darauf wird Maradona verhaftet und das Millenniio Kartell vertrieben. El Menche und andere ehemalige Kartellmitglieder suchen Schutz im Umfeld des Sinaloa Kartells. Dort sortieren sie sich neu. Sie arbeiten nun als eine Art Untergruppe für das Sinaloa Kartel. Für Elmeno beginnt hier eine neue Phase. Er arbeitet jetzt als Auftragskiller für Ignasio Nacho Coronel. Nacho ist ein sogenannter Plazaboss im Sinaloa Kartel und kontrolliert den Drogenhandel in Cuadalahara, der wichtigsten Metropole Westmexikos. Und so sieht Elmeno aus nächster Nähe, wie Sinaloa mit den Jahren zum mächtigsten Kartell in Mexiko aufsteigt. Kapitel 2: Jalisco. 2006 wird Felipe Caldoron Präsident von Mexiko. Eine seiner ersten Amtshandlungen ist eine Kriegserklärung an die Kartelle. In den nächsten Jahren schickt er rund 50.000 Soldaten in verschiedene Brennpunkte im ganzen Land. Damit startet ein blutschiger Drogenkrieg zwischen dem Staat und den Kartellen. Caldoron setzt dabei auf die sogenannte Kingpin Strategie. Er will die Kartelle schwächen, indem er die Bosse schnappt oder tötet. Während seiner Amtszeit werden zwei Drittel der meist gesuchten Drogenbosse Mexikos festgenommen oder getötet. Die Oberhäupte des Millenniartells, die jetzt unter dem Sinaloa Kartell arbeiten, werden verhaftet. Das Millenniartell ist plötzlich ohne zentrale Führung. Dieses Machtvakuum kommt einem Mann besonders zugute, Elmcho. Er hat sich im Millenniartell in den letzten Jahren zum Leutnand hochgearbeitet, aber nach den vielen Festnahmen misstrauen ihm Teile des Kartells. Einige glauben sogar, er habe womöglich mit den Behörden kooperiert, um selbst die Kontrolle zu übernehmen. Laut der spanischen Zeitung LPAIS vermuten das auch Geheimdienste. kommt zu einem internen Machtkampf zwischen Elmenschos Gruppe und der seines Rivalen Molka. Elmencho gewinnt und er hat Blut gelckt. September 2011 35 Leichen von Mitgliedern des Losetas Kartels werden öffentlich in Veracru präsentiert. Das Massaker markiert die Ankunft eines völlig neuen Kartells. Zuerst nennen sie sich die Mata Setas, die Seta Mörder. Sie behaupten, die Region und die Menschen befreien zu wollen von der Schreckensherrschaft der Setas. Kurz darauf zeigen sie ihr wahres Gesicht. Sie geben sich einen neuen Namen. Kartel de Jalisco Nueva Generation, kurz CJNG oder auf Deutsch Jalisco Kartell der neuen Generation. Elcho wird zu ihrem Anführer und stürzt das Land in eine nie dagewesene Spirale der Gewalt. In den kommenden Jahren breitet sich sein Kartell in einer beispiellosen Geschwindigkeit in Mexiko aus. Innerhalb kürzester Zeit wird es zu einer der am schnellsten wachsenden kriminellen Organisationen im Land. Für diesen Aufstieg gibt es viele Gründe. Vor allem macht Elmeno aber einiges anders als andere Kartelle. Strategie 1: Franchise Modell. Elmencho führt das Jalisco Kartell wie ein Unternehmen. Er steht an der Spitze und trifft wie ein CEO alle strategischen Entscheidungen, z.B. wohin sein Kartell als nächstes expandiert. [musik] Immer wenn das Kartell in ein neues Gebiet vorstößt, integrieren sie lokale Gruppen. Das passiert häufig gewaltsam. Sie arbeiten dabei als unabhängige Zellen in verschiedenen Regionen Mexikos, aber unter dem Namen des Jalisco Kartells. [musik] Alle Einnahmen werden zu einem festgelegten Prozentsatz nach oben abgeführt. Durch dieses Franchiseystem kann sich das Kartell rasant in Mexiko ausbreiten, ohne jede Region selbst kontrollieren zu müssen. Neben dem wachsenden Netzwerk setzt Elmeno auch auf klare wirtschaftliche Schwerpunkte. Strategie 2: Fokus auf MEA. Von Beginnern ist Mampfhetin eins der wichtigsten Produkte des Ralisco Kartells. Es steigt über die Jahre immer mehr in die MEFP Produktion ein. Elmeno kennt das MEFgeschäft aus seiner Zeit in Kalifornien. Er kopiert das Konzept der sogenannten Superlabs und bringt das nach Mexiko. Superlabs sind riesige professionell organisierte MFabriken. Dadurch kann Elmeno die Produktion steigern und perfektionieren und so die wachsende Nachfrage aus den USA stellen. Das Halisco Kartel wird über die Jahre zum dominanten Player im internationalen MFgeschäft. Doch neben MEF handelt das Kartell auch mit Kokain, Heroin und später Fentanl. Elencho wird so zu einem der reichsten Drogenbosse Mexikos. [musik] Doch er weiß, dass sich der Drogenmarkt jederzeit verändern kann. Daher setzt er noch auf andere Einnahmequellen. Strategie 3: Diversifizierung. Das Kalisco Kartell mischte nahezu jedem lukrativen Wirtschaftsfeld in Mexiko mit. [musik] Sie klauen Benzin, erchen Avocadobauern und schmuggeln Migranten. Sie kontrollieren Teile der Viehzucht und beteiligen sich an illegalem Holzhandel und der Fischerei. Zudem zocken sie Urlauber mit Ferienwohnungen ab. Diese Diversifizierung macht das Kartell widerstandsfähig. Fällt ein Geschäftsfeld aus, können andere Einnahmen das auffangen. Aber Elmeno schaut nicht nur auf Mexiko, er will den Drogenmarkt auf der ganzen Welt dominieren. Strategie 4: Internationalisierung. Während sich das Sinaloa Kartel lange auf den US-Markt fokussiert hat, denkt das Ralisco Kartel von Beginn an global. Sie verkaufen ihre Drogen auch nach Südamerika und Asien. Menu entwickelt außerdem ein internationales Geldwäschesystem. Organisiert wird das vom Partnerkartell Los Queenes, angeführt von seinem Schwager. Das Netzwerk ist gigantisch. Ein Teil des Geldes wird im Ausland investiert und gewaschen, z.B. über Luxusimmobilien in Uruguquai. Über Scheinfirmen und Strohleute fließt das gewaschene Geld aus Drogengeschäften später zurück nach Mexiko. Elchu arbeitet auch mit internationalen Partnern, z.B. mit den Triaden, also chinesischen Mafiakruppen. Das Kalisco Kartell nutzt außerdem verschiedene Kryptowährungen, um ihre Geldströme zu verschleiern. Seinen Reichtum verwendet Elmeno nicht, um sich wie andere Drogenbosse in Szene zu setzen. Stattdessen bleibt er im Schatten und versucht die mexikanische Bevölkerung für sich zu gewinnen. Strategie 5: Propagandamaschine. Das Kalisco Kartell inszeniert sich von Anfang an als Wohltäter, vor allem in ländlichen Gegenden. An Feiertagen soll das Kartell Spielzeug, Haushaltsgeräte und Süßigkeiten verschenken. Teilweise soll es sogar große Feste und Events finanzieren und angeblich Geld für Bildung und medizinische Hilfe bereitstellen. Gleichzeitig versucht das Kartell auf Social Media gezielt junge perspektivlose Menschen für sich zu gewinnen. Sie schreiben dafür z.B. junge Menschen in Online Spielen wie Fortnite oder Call of Duty an. Mit Videos, die den Kartell Lifestyle glorifizieren, versprechen sie ihnen ein besseres Leben. In der Realität sorgt das Jalisco Kartel aber vor allem für Chaos. Denn der vielleicht wichtigste Grund, warum Elmeno so erfolgreich ist, ist seine beispiellose Brutalität. Strategie 6: Gewalt. In der Amtszeit von Carl Doron sterben bis 2012 über 100.000 Menschen in Mexiko durch die Gewalt der Kartelle. Ztausende verschwinden. Immer wieder werden Massengräber gefunden. Tag für Tag kommt es zu neuen Gausamkeiten. Caldorons Krieg gegen die Drogen ist gescheitert. 2012 wird Enrique Penia Nieto neuer Präsident von Mexiko. Er hält an der Kingpin Strategie fest. Seine Regierung nimmt auch das Jalisco Kartell ins Visier. Im Januar 2014 wird der Sohn von Elmencho festgenommen. Nur ein Jahr später wird auch sein Schwager verhaftet. Er war für die Finanzen des Kartells zuständig. Aber Elencho lässt sich davon nicht einschüchtern und erklärt dem Staat daraufhin den Krieg. März 2015. Ein Dutzend Fahrzeuge öffnen das Feuer auf Polizisten. Fünf Beamte sterben. April 2015. Das Kartell attackiert einen Polizeikonvoi mit Pistolen und Granaten. 15 Tote. Mai 2015. Die Gang schießt einen Polizeihubschrauber mit einer Bazooka ab. Neun Tote. Beamte des Bundessaters Ralisco bezeichnen Elmeno daraufhin als Staatsfeind Nummer 1. Der Staat ist aber nicht sein einziger Feind. Er kämpft auch gegen zahlreiche andere Kartelle und stößt über die Jahre immer wieder in neue Gebiete vor. Dabei geht sein Kartell mit beispielloser Brutalität vor. Eine Schätzung zurfolge sollen sie bis bereits 75000 Menschen getötet haben. Demnach soll das Jaliscoartell innerhalb von 10 Jahren an über 80% aller Todesfälle durch Kartellgewalt beteiligt gewesen sein. Beenschu über die Jahre militärisch aufgerüstet. Dafür hat er ehemalige Soldaten rekrutiert. Das Kartell hat gepanzerte Fahrzeuge und inzwischen sogar Drohnen und Raketenwerfer. Die meisten ihre Waffen stammen aus den USA. Ein mexikanischer Experte vermutet, dass das Jaliscoartel mindestens genauso gut ausgestattet sei wie das mexikanische Militär. Auf Social Media inszenieren sich Kartellmitglieder gerne mit ihren Waffen oder Schockvideos von Leichen. Gewalt war für das Ralisco Kartell schon immer ein strategisches Werkzeug der Einschüchterung. Konkurrenten und Verräter in den eigenen Reihen werden öffentlich bestraft. Oft werden Rekruten mit Gewalt gezwungen, dem Kartell beizutreten. Dafür betreibt das Ralisco Kartell mutmaßlich eigene Trainingslager. Ein ehemaliger Rekrut hat einem spanischen TV-Sender von seinen Erlebnissen erzählt. Einmal habe ein Rekrut einen Fehler gemacht und wurde sofort erschossen. Danach hätten die Kartellmitglieder seine Kameraden gezwungen, Stücke des Totenkörpers zu essen. Beobachter vergleichen die Methoden des Ralisco Kartells mit den Vorgehensweisen des Islamischen Staates. Und lange scheint es so, als könnte niemand das Kartell von Elmeno stoppen. Kapitel 3: Sinaloa. 2018 gewinnt Andres Manuel Lopez Operador die Präsidentschaftswahl in Mexiko. Er verspricht, die ausfernde Gewalt im Land zu stoppen. Im Wahlkampf wurden zuvor mehr als 120 Politiker ermordet. Operador will deeskalieren. Seine Strategie lautet: Umarmungen statt Kugeln. Er setzt dabei nicht auf direkte Konfrontation mit den Kartellen, sondern er will die Ursachen der Gewalt mit sozialen Programmen bekämpfen. Die Hoffnung im Land ist groß, aber es kommt anders. 2019 wird das bis dahin gewalttätigste Jahr in der Geschichte Mexikos. Ein Jahr später bezeichnet die US-Antidrogenbehörde DEA das Jalisco Kartel als die gefährlichste Bedrohung durch Drogenkriminalität für die USA. Zu diesem Zeitpunkt dominieren in Mexiko nur noch zwei große Kartelle, das Sinaloa Kartell und das Jalisco Kartell. Alle anderen sind zerstritten, zerschlagen oder von den beiden Giganten zurückgedrängt worden. Das Ergebnis ist ein Flickenteppich aus rund 200 weiteren kleineren Gangs. Diese kleineren Gruppen kontrollieren lokale Gebiete und sind oft mit anderen Kartellen verbündet oder verfeindet. Dadurch kommt es in ganz Mexiko permanent zu gewalttätigen Konflikten zwischen den Kartellen. Im März 2020 verkündet die DEA die Ergebnisse von Project Python, einer großelegten landesweiten Offensive gegen das Jalisco Kartell. Auf dem Papier ist die Bilanz beeindruckend. Über 600 Menschen werden festgenommen, darunter mehrere Familienmitglieder von Elmeno. Z.B. wird seine Tochter verhaftet. Sein Sohn wird an die USA ausgeliefert. Ein Jahr später wird seine Frau festgenommen. 350 Personen werden angeklagt. Die Ermittler beschlagnahmen etwa 20 Millionen US-Dollar. Elchu reagiert, wie er es immer tut, mit Gewalt. Zuerst wird der mexikanische Richter ermordet, der die Auslieferung von seinem Sohn angeordnet hat. Kurz darauf wird ein Bürgermeister im Einflussgebiet des Kartells ermordet. Zuvor ist bereits ein Attentat auf den Polizeichef von Mexiko Stadt nur knapp gescheitert. All diese Fälle werden mit Elmen in Verbindung gebracht. Seine Botschaft ist eindeutig. Wer das Jalisco Kartel angreift, bezahlt mit dem Tod. Ich bin persönlich ein großer Fan davon, dass wir in unseren Videos keine KI benutzen, sondern unsere Animation von echten Menschen gemacht sind. Ich bin Lensz und einer davon und noch geiler ist, dass ich bei dieser View hier arbeiten kann. Ich reise gerade durch Südostasien und dank Sale habe ich hier und hier sogar hier und hier. Dafür buche ich mir einmal eine ESM in der App und habe automatisch im ganzen Land unbegrenztes Internet. Mit S Ultra habe ich sogar Zugang zu Flughafen Lounges und ziemlich vielen Sicherheitstools. 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Beide wollen die Kontrolle über das Sinalua. Lange gibt es ein fragiles Gleichgewicht zwischen den beiden Parteien. 2024 zerbricht es. Einer der Chapitos verrät El Mayo an die USA. Am Ende werden beide verhaftet. Seitdem tobt ein blutiger Krieg innerhalb des Sinal Kartells. Im Dezember 2024 trifft sich ein Sinaloa Leutnand der Chapitos mit El Mencho. Das Wall Street Journal hat nach eigenen Angaben exklusive Informationen über dieses Treffen bekommen und in diesem Artikel veröffentlicht. Darin geht es um einen Deal. Elmencho gibt den Chapitos Waffen, Geld und Kämpfer. Dafür bekommt er Zugang zu wichtigen Schmuggelruten in die USA. Außerdem teilen sich die beiden Kartelle den Drogenmarkt auf. Das Sinaloa Kartell konzentriert sich fort an auf Fentanl. Das Jalisco Kartell übernimmt Meth und Kokain. Der Deal zeigt, in was für einer Machtposition sich Elmencho befindet. Für ihn ist die Vereinbarung deutlich lukrativer. Die weltweite Nachfrage nach Kokain ist in den letzten Jahren explodiert. Der Fentanylmarkt hingegen ist seit Mitte 2023 durch den massiven Druck der USA eingebrochen. Spätestens jetzt ist das Jalisco Kartel der dominierende Akteur in Mexiko. Mittlerweile ist es in nahezu allen Regionen Mexikos aktiv. 2024 erhöhen die USA das Kopfgeld für Elemento auf 15 Millionen US-Dollar. Anfang 2025 erklärt Donald Trump das Jalisco Kartell und sieben weitere Kartelle in Lateinamerika zu Terrorganisationen. Trump will, dass die amtierende mexikanische Präsidentin Claudia Scheinbaum die Drogenkartelle endlich stoppt. Einige Monate später legt Trump nach. Wenn Mexiko Hilfe wolle, könne er sich vorstellen, dass die USA selbst eingreifen. Doch soweit kommt es nicht. Kapitel 4: Tapalpa. Seit über 10 Jahren suchen die Behörden erfolglos nach Elemento. Sein eigentliches Hauptquartier liegt in den Bergen und ist nur über eine sechsstündige Autofahrt erreichbar. Der Weg dorthin ist mit Landminen [musik] gesichert. Elmencho verlässt sein Versteck so gut wie nie. Rund um die Uhr wird er von 60 schwer bewaffneten Männern bewacht. Er hat kein Handy und duldet auch keine in seiner Nähe. Jede Botschaft kommt persönlich zu ihm. Elmencho [musik] ist zwar ein extrem vorsichtiger Mann, doch offenbar hat er eine Schwäche. Neben seiner Ehe soll er einige Affären haben. Eine davon ist diese Frau. Sie wurde vor Tagen von mexikanischen Geheimdiensten lokalisiert. Mit Hilfe einer Predator Drohne verfolgen sie jede ihrer Bewegungen. Elenscho will sich mit der Frau treffen, also fährt sie ein Vertrauter persönlich zu ihm. Sie fahren zu dieser Wille am Rand eines Waldes. Sie liegt in Tapalpa im Bundesstaat Jalisco. Am Abend soll hier eine Party stattfinden. Am nächsten Morgen reißt die Frau wieder ab. Noch immer überwacht die Drohne ihre Bewegungen. Sie verlässt das Haus. Die Infrarotkamera der Drohne erfasst, wie sie jemanden umarmt. Es gibt nur eine Person, die der Geliebten eines Kartellbosses so nahe kommen könnte. Der Kartellboss selbst. Mexikanische Behörden sind sicher, das muss Elmeno sein. Sie bereiten den Zugriff vor. Am frühen Morgen nähren sich sechs Militärhelikopter im Anwesen. Zeitgleich stimmen mexikanische Bodentruppen das Gelände. Ein heftiges Feuergefecht entfacht. Bewaffnete Bodyguards stehen bereit, aber es sind anscheinend deutlich weniger als sonst. Emenchu flieht in den Wald mit ihm zwei seiner Bodyguards. Sie verstecken sich in einem Gebüsch und feuern auf die mexikanischen Soldaten. Sie treffen einen Militärhubschrauber. Er muss notlanden. Zwei Soldaten werden verwundet. Mehrere Kartellmitglieder kommen beim Schusswechsel ums Leben. Auch Elmencho wird getroffen und schwer verletzt. Das Militär ergreift seine Chance und nimmt ihn fest. Aus der Nähe sieht der Drogenboss nicht aus wie ein 60-jähriger. Seine Zähne sind gemacht, die Haare und der Schnauze frisch gefärbt. Eencho wird per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, aber er kommt nie dort an. Noch während des Fluges stirbt er. In den USA feiern einige den Tod von Elmencho als großen Sieg. Doch das Kalisco Kartel ist nicht verschwunden. Nur Stunden nach Elenschos Tod zeigen sie, wie groß ihre Macht weiterhin ist. In 20 Bundesstaaten zünden Kartellitglieder Autos und Geschäfte an. Sie blockieren Autobahnen und erschießen mindestens 25 mexikanische Soldaten. Insgesamt sterben durch die Militäroperation und ihre Folgen mehr als 70 Menschen. Nach einigen Tagen beruhigt sich die Situation. Doch die Botschaft ist klar. Das Haliscoartel kann das Land jederzeit ins Chaos stürzen. Und während Elmenos Leichnam in einem goldenen Sar beigesetzt wird, laufen die Drogengeschäfte bislang offenbar ungestört weiter. Die Routen und Strukturen des Kartells scheinen weiterhin aktiv zu sein. Schon vor Elmenchos Tod war unklar, wie viel Kontrolle er überhaupt noch über das Kartell hatte. Schon seit Jahren wurde spekuliert, dass Elmencho schwer an den Nieren erkrankt ist. Vielleicht wurde das Tagesgeschäft des Kartells schon seit Jahren ins Geheim von anderen geführt. Nach seinem Tod steht das Jaliscoartel an einem Wendepunkt. Einen öffentlich bekannten offiziellen Nachfolger gibt es noch nicht. Seine rechte Hand Eljul wurde bei einer Militäroperation ebenfalls getötet. Ende April wurde eine weitere langjährige Führungsfigur festgenommen. Doch mehrere eng vertraute stehen wohl bereit. Verschiedene Medien vermuten, dass Elpelon die besten Chancen hat. Er ist der Stiefsohn von Elmencho und gehört seit Jahren zur Führungsspitze des Kalesco Kartells. Die nächsten Monate werden zeigen, ob die Drogenkartelle diesmal wirklich zurückgeschlagen werden oder ob es nur das nächste Kapitel in einem Krieg ist, der einfach nicht enden will. Cheers. Hey, hoffentlich hat euch das Video gefallen. 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📊 Link-Infos
| URL | https://www.youtube.com/watch?v=vrh2PdBNQK0 |
| Titel | Der gefährlichste Drogenboss der Welt |
| Kategorien | BulkNews, Simplicissimus |
| Hinzugefügt | 2026-07-18 01:02:35 |
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