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RAM-Krise: Was übrig bleibt | Computex 2026

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RAM-Krise: Was übrig bleibt | Computex 2026

Der Bericht von der Computex in Taiwan zeigt eine Hardware-Branche, die stark vom KI-Hype geprägt ist und fast überall „AI“-Etiketten präsentiert. Hinter dem Marketing zeichnen sich jedoch reale Versorgungsprobleme ab: Da Speicher und Komponenten verstärkt in KI-Rechenzentren fließen, dringen Notebooks mit nur 8 GB RAM – wie das Acer Swift Air 14 und das Dell…

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c't 3003

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Kanal https://www.youtube.com/channel/UC1t9VFj-O6YUDPQxaVg-NkQ

🔗 https://www.youtube.com/watch?v=0A45pj7V7H0

🤖 Zusammenfassung

Der Bericht von der Computex in Taiwan zeigt eine Branche, die sich fast vollständig dem KI-Hype verschrieben hat: Praktisch an jedem Stand prangt das Etikett „AI“. Hinter dem Marketing stehen aber reale Lieferkettenprobleme: Weil Speicher und andere Komponenten zunehmend in KI-Rechenzentren fließen, dringen Notebooks mit nur 8 GB RAM wieder in die Mittelklasse vor – etwa das Acer Swift Air 14 und das Dell XPS 13 für rund 800 Euro. Die klare Empfehlung lautet, davon lieber die Finger zu lassen und gebraucht zu kaufen.

Weitere Schwerpunkte sind leistungshungrige Nvidia-RTX-Spark-Notebooks mit bis zu 110 Watt TDP, teure Gaming-Handhelds mit 24 bis 32 GB RAM sowie neue helle Tandem-OLED-Monitore. Kritisch betrachtet werden auch der „agentische“ MSI-Monitor, der per Sprachbefehl Helligkeit regelt – ein Beispiel für fragwürdigen KI-Nutznieß – und der MSI-Komplett-PC mit animiertem Drachen-Assistenten, dessen Abhängigkeit von Drittanbieter-Software Sicherheitsbedenken weckt.

Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"

📜 Transkript

Guckt mal hier, ich bin hier auf der Computex  in Taiwan und was ich überhaupt nicht verstehe:   Hier gibt es überhaupt nichts zum Thema  KI! Scherz, es ist geradezu absurd,   wie viel KI-Zeug einem hier begegnet. Das ist  fast wie eine Karikatur. Ich wäre mir nicht   mehr sicher, ob es überhaupt einen einzigen  Stand gibt, wo nicht irgendwo AI dransteht.   Und wie das eben so ist mit solchen Überhypes:  Alle denken, sie müssen mitmachen. Wie hier   zum Beispiel, der erste agentische Monitor.  Ja, puh, ich habe zwischendurch wirklich   laut lachen müssen – zeige ich euch gleich. Tatsächlich hat man hier auf der Computex   manchmal das Gefühl, als würde man direkt in  ein KI-Rechenzentrum reingehen. Was ja auch Sinn   ergibt, denn alle Firmen wollen da offenbar  auch rein, also in das KI-Server-Business,   weil gerade absurd viel Geld in den Bau von  KI-Rechenzentren fließt. Dann werden die   PC-Komponenten für Nicht-Rechenzentrum-Produkte  knapp und teuer, vor allem Speicher. Weshalb   immer weniger Privatleute PCs kaufen – ein  Teufelskreis. Und hier auf der Computex sieht   man nun, wie alle versuchen, um das KI-Ramageddon  drumherum zu arbeiten. Wie kreativ die Branche   das macht, seht ihr in diesem Video und außerdem  auch noch ein paar andere sehr interessante   Produkte hier auf der Computex. Bleibt dran. Liebe Hackerinnen, liebe Internetsurfer,   herzlich willkommen hier bei… Ich habe ja gerade von unnützen   KI-Anwendungen gesprochen, aber es gibt natürlich  auch Nützliches. Und da kommt unser Sponsor Mammut   ins Spiel. Für 11,90 Euro im Monat bekommt ihr  hier Zugriff auf GPT, Claude, Mistral, Gemini,   DeepSeek, Perplexity sowie Flux und Nano Banana  für die Bildgenerierung. Die neuesten Versionen   werden direkt nach Veröffentlichung aktualisiert.  Ja, und der Preis ist echt ziemlich gut,   wenn man bedenkt, dass alleine ChatGPT Plus  über das Doppelte im Monat kostet. Mit Mammut   könnt ihr obendrein Antworten per Reprompting  vergleichen, Dokumente und Bilder analysieren,   personalisierte Projekte erstellen oder  mit der Sprach-KI sprechen. Mammut ist   ein europäisches Unternehmen mit strenger  Datenschutzpolicy. Alles im Start-up-Paket   ab 11,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer für  Privatkunden. Wenn ihr es interessant findet,   schaut mal in die Beschreibung. Da findet ihr  mehr Infos und einen Link zu Mammut. Werbung Ende.  Ja, die Computex in Taiwan nannte sich ja mal die  größte Computermesse der Welt. Ruhe in Frieden,   CeBIT. Aber wenn man heute auf die Website geht,  dann steht da gar nichts von Computern. Also,   nur noch hinter AI steht „AI and Computing“.  Und sonst steht da nur, Computex ist die   führende globale Messe, fokussiert auf AIoT and  Startups. AIoT, hä? Artificial Intelligence of   Things. Ganz ehrlich, das habe ich vorher noch nie  gehört. Aber okay, liegt vielleicht an mir. Egal,   rein hier in die Computex zusammen mit  meinen ganzen heise-Kolleginnen und   Kollegen. Wir sind hier nämlich dieses Jahr  mit einem riesigen Team aufgeschlagen. Nice!  Für mich war auf jeden Fall die größte  Überraschung, dass es hier große   Notebook-Neuvorstellungen gab, die tatsächlich  standardmäßig mit 8 GB RAM in den Handel kommen.   Noch vor einem Jahr gab es 8 GB nur in der  absoluten Billig-Klasse für weniger als 100   Euro. Ab der Mittelklasse waren 16 GB Standard.  Und nun gibt es das Acer Swift Air 14, das kommt   in Europa für 800 Euro und zwar ausschließlich  mit 8 GB, weil um die Preise niedrig zu halten,   wird die Hauptplatine in hohen Stückzahlen  nur in einer Konfiguration gefertigt, eben mit   aufgelöteten 8 GB. So ist halt die Realität,  kann man Acer jetzt auch nicht vorwerfen,   die Firmen müssen um das KI-Ramageddon halt herum  improvisieren. Auch Apple, die ja ihr offenbar   ziemlich erfolgreiches MacBook Neo auch mit 8 GB  für 700 Euro anbieten. Und Acer will da ziemlich   offensichtlich in dieser MacBook-Neo-Zielgruppe  wildern, das sieht man auch an der Werbung,   die ja schon ein bisschen an Apple erinnert. Fühlt sich auf jeden Fall wertig an,   also mit Alu-Gehäuse und so, aber das  Acer Swift Air 14 kostet 100 Euro mehr   als das Neo, dafür gibt's aber einen Inch mehr  Display-Diagonale, es gibt bessere Anschlüsse,   nämlich zweimal USB-C mit vollem Thunderbolt 4  und einer USB-A-Buchse. Beim MacBook Neo gibt   es nur zweimal USB-C mit jeweils USB 3 und USB 2,  also sehr abgespeckt. Und das Acer-Display macht   120 Hertz, bei Apple gibt es nur 60. Das Problem  ist nur: 8 GB unter Windows 11 und unter macOS   fühlen sich möglicherweise dann doch anders an.  Also, wenn ihr viele Tabs im Browser offen habt,   dann werden beide Betriebssysteme mit so wenig  Speicher in die Knie gehen. Aber generell würde   ich dann doch sagen, dass Windows 11 Stand heute  mit 8 GB weniger gut zurechtkommt als macOS.  Auch Dell zeigt mit dem XPS 13 einen  MacBook-Neo-Konkurrenten. Das hat auch   ein Alu-Gehäuse, kostet wohl auch 800  Euro in Europa mit 8 GB RAM, hat aber   auch zumindest 120 Hz und sogar eine beleuchtete  Tastatur. Trotzdem, kurze c't 3003-Empfehlung:   Kauft euch keinen Computer mit 8 GB RAM. Wenn  ihr nicht so viel Geld ausgeben könnt oder wollt,   dann nehmt lieber was Gebrauchtes. Ja, und neue PC-Handhelds gab es auch,   zum Beispiel das Asus ROG Ally X20 mit  fettem 7,4-Zoll-OLED-Display und AMD   Ryzen AI Z2 Extreme oder das MSI Claw 8 EX AI+ –  kurzer Einschub, ohne AI geht es nicht, auch in   den Typbezeichnungen – mit dem Intel-Konkurrenten  Arc G3 und 9-Zoll-LC-Display. Das sind eigentlich   interessante Geräte, finde ich, aber weil da eben  so viel RAM drin ist, also 24 bzw. sogar 32 GB,   werden die Teile voraussichtlich so teuer  werden, dass ich mir nicht vorstellen kann,   dass sich viele Menschen so etwas  zulegen werden. Ja, ist leider so.  Das Gleiche gilt auch für die auf jeden Fall  meistdiskutierten Computer auf der Computex,   nämlich die ersten Notebooks mit Nvidia-CPU und  -GPU, den RTX-Spark-Rechnern. Also das mit den   Preisen ist eine Prognose von uns, weil es gab so  gut wie keine Infos zu den Teilen bislang, obwohl   wirklich jeder relevante Notebook-Hersteller  so ein Teil angekündigt hat und die auch   schon im Herbst kommen sollen. Mein c't-Kollege  Florian hat auf der Messe zumindest ein bisschen   mehr herausgefunden, als die Hersteller sagen  wollten. Zum Beispiel, dass er davon ausgeht,   dass der große Nvidia-Notebook-Chip Codename  N1X um die 45 bis 85 Watt verheizen darf. Das   Kühlsystem im Microsoft Surface Laptop Ultra mit  dem N1X ist sogar auf 110 Watt ausgelegt. Es wird   aber auch eine abgespeckte Version des ATX Spark  Chips geben, der heißt dann N1, also ohne X. Der   wird sich so im Bereich 18 bis 45 Watt tummeln. Und die große Frage ist jetzt natürlich:   Wie wird die Akkulaufzeit? Weil die quasi  Desktop-Version des RTX Spark, also der DGX Spark,   den haben wir schon getestet, und da haben  wir damals im Leerlauf schon 20 Watt gemessen.   Das wird also auf jeden Fall interessant. Apropos interessant: Ich fand die schönen   OLED-Monitore, die man hier wirklich an jeder Ecke  sehen kann, bemerkenswert. Das Besondere ist, dass   die nicht mehr wie noch in der Vergangenheit nur  in recht dunkler Umgebung gut aussehen, sondern   dass sie helligkeitsmäßig richtig reinballern.  Tandem ist das Stichwort. Das bedeutet, dass zwei   oder sogar mehr organische Leuchtschichten  übereinander liegen und so mehr Helligkeit   bringen. Laut den Herstellern sinkt damit auch das  Einbrennen-Risiko, was ja bei OLED immer ein Thema   ist. Zwei Hersteller bauen diese OLED-Panels,  nämlich einmal Samsung – da heißen die QD-OLED,   also Quantum Dots OLED – und einmal LG. Was auch  neu ist: Es gibt OLED-Monitore jetzt in sehr,   sehr vielen Größenklassen. Das war in der  Vergangenheit ja noch ziemlich begrenzt.  Kurios fand ich zum Beispiel den ROG Strix OLED  XG259QWPG, der als eSports-Monitor vermarktet   wird, mit 24,5 Zoll für OLED sehr klein ist und  tatsächlich nur 1080p Auflösung zeigt, dafür   aber 540 Hertz hat. Was mich bei OLEDs immer ein  bisschen genervt hat: Die haben immer gespiegelt.   MSI hatte jetzt aber auf der Computex so ein  Apple-Studio-Display-mäßiges Gerät am Start – mit   OLED, 27 Zoll, 4K, 120 Hertz und mattiert. Der  Preisbereich wird wohl so um die 650 Euro sein.  Ich habe ja am Anfang von unnützen KI-Funktionen  geredet. MSI hat tatsächlich den ersten   agentischen KI-QD-OLED-Monitor der Welt am  Start. Der Punkt ist, dass man da halt einen PC   anschließen kann, auf dem OpenClaw beziehungsweise  die von MSI angepasste Variante namens Lucky Claw   läuft. Und der kann dann Parameter des Monitors  ändern. Also, statt den Knopf für die Helligkeit   zu drücken, kann ich meinem Claw-Assistenten  texten: „Mach mal Helligkeit höher“ – oder   per Sprache halt. Ich sage mal, das macht  mein Leben jetzt nicht unbedingt besser.  MSI hatte mit dem MEG Vision X2 AI+ auch direkt  einen Komplett-PC am Start, auf dem LuckyClaw   nicht nur vorinstalliert ist, sondern wo auch im  Gehäuse so ein Display eingebaut ist, wo dann so   ein animiertes Hologramm – also LC-Display –  mit diesem MSI-Drachen. Und mit dem kann man   dann auch sprechen. Konkret hatten die das auf  der Computex so eingestellt, dass OpenClaw mit   dem chinesischen Cloud-KI-Modell Minimax lief  und die Sprachausgabe über ElevenLabs. Und bei   der Stimme, da hat MSI also, ich sage mal, nicht  unbedingt die entspannteste Variante ausgesucht.  Warum sprichst du denn immer so laut? Drache: Hallo, alles klar bei mir? Danke der  Nachfrage, warum ich nicht laut spreche, das ist   einfach mein Stil. Freundlich und zugänglich. Ich  will dir helfen, nicht dich überfahren. Klar und   pragmatisch. Ich bringe es auf den Punkt, ohne  drumherum. Positiv und unterstützend. Egal ob   Gaming-Laptop oder Business-PC, ich bin auf  deiner Seite. Professionell. Ich bin zwar ein   KI-Assistent, aber ich soll trotzdem menschlich  rüberkommen. Lautstärke ist nicht mein Ding.   Lieber bin ich der ruhige, verlässliche Typ, der  dir bei MSI-Produkten ehrlich weiterhilft. Gibt's   was Bestimmtes, wobei ich dir helfen kann? Ob  Technikfrage, Produktempfehlung oder einfach   ein bisschen Smalltalk. Ich bin hier. Und generell: Man sollte eine sowieso   potenziell gefährliche Software wie OpenClaw,  die nahezu täglich Sicherheitsupdates bekommt,   vielleicht nicht in einer Variante eines anderen  Herstellers verwenden, bei der die Updates nicht   zeitgleich durchgereicht werden. Wäre jetzt meine  Einschätzung. Aber der Drache ist natürlich ganz   niedlich. Was meint ihr? Gerne in die Kommentare  schreiben. Mehr über die Computex gibt es übrigens   auch bei unserem 4004-Podcast, auch hier auf dem  Channel und überall, wo es Podcasts gibt. Tschüss!


📊 Link-Infos

URL https://www.youtube.com/watch?v=0A45pj7V7H0
Titel RAM-Krise: Was übrig bleibt | Computex 2026
Kategorien BulkNews, c't 3003
Hinzugefügt 2026-07-15 16:40:22
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