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phoenix – Aydogan Makasci zum deutsch-französischen Ministerrat | 17.07.26

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phoenix – Aydogan Makasci zum deutsch-französischen Ministerrat | 17.07.26

phoenix – YouTube Kanal-Aufrufe 0 Kanal https://www.youtube.com/channel/UCwyiPnNlT8UABRmGmU0T9jg 🔗 https://www.youtube.com/watch?v=WfrU4Nr1fBU 🤖 Zusammenfassung Beim deutsch-französischen Ministerrat in und um Schloss Augustusburg/Bensberg trat Präsident Macron deutlich selbstsicherer auf als Bundeskanzler Merz, der auf seinen Gast fast eine Stunde warten musste und in der gemeinsamen Statement-Runde den Takt vorgegeben bekam. Der Verteidigungs- und Sicherheitsrat in Nörvenich soll sich neben…

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Aydogan Makasci zum deutsch-französischen Ministerrat | 17.07.26

🔗 https://www.youtube.com/watch?v=WfrU4Nr1fBU

🤖 Zusammenfassung

Beim deutsch-französischen Ministerrat in und um Schloss Augustusburg/Bensberg trat Präsident Macron deutlich selbstsicherer auf als Bundeskanzler Merz, der auf seinen Gast fast eine Stunde warten musste und in der gemeinsamen Statement-Runde den Takt vorgegeben bekam. Der Verteidigungs- und Sicherheitsrat in Nörvenich soll sich neben dem gescheiterten Kampfjet vor allem auf ein gemeinsames Kampfpanzerprojekt der Rüstungsfirma KNDS konzentrieren – noch offen sind Fragen wie der Börsengang, um die Bundesregierung finanziell stärker einzubinden. Zudem wird die gemeinsame nukleare Abschreckung vertieft, inklusive gemeinsamer Übungen deutscher und französischer Kampfflugzeuge. Im Ministerrat stehen außerdem KI, Wettbewerbsfähigkeit und der wirtschaftliche Gegenentwurf zu China auf der Agenda. Wegen des Endes von Macrons Amtszeit 2027 lastet zusätzlicher Druck auf den Beschlüssen, dauerhaft umsetzbare Projekte zu vereinbaren.

Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"

📜 Transkript

Tja, und mein Kollege Eidan Makaste begleitet, das Treffen des deutsch-französischen Ministerrats war Ort für uns und er war gestern auch schon mit dabei auf Schloss Bensberg. Eido, welchen Eindruck haben Merz und Macron denn auf dich gemacht? Ich fand der Bundeskanzler, der war fast ein bisschen nervös. Der musste ja auch relativ lang warten auf seinen Gast. Emanuel Macron hat fast eine Stunde auf sich warten lassen. War eine Stunde zu spät dann am Schloss zum vereinbarten Treffen und zum vereinbarten Abendessen. Der französische Präsident dagegen ist sehr sehr selbstbewusst meiner Beobachtung nach aufgetreten, hat dann eigentlich auch dem Bundeskanzler sozusagen weggenommen, das Programm dieser zwei Tage vorzustellen in dem kurzen Statement, dass er dann gegeben hat. Also da hat aus meiner Sicht jedenfalls mehr der Gast den Ton angegeben als der Gastgeber. Gestern Abend das Abendessen der beiden danach, das war ja unter Auschluss der Öffentlichkeit, das war ein vorbereitendes Abendessen. Heute geht's dann richtig an die Inhalte. Starten wir mal mit dem Verteidigungs- und Sicherheitsrat. Was soll der heute beschließen? Der kommt ja in diesen Minuten schon zusammen. Auf dem Fliegerhorst in Nervenwen nicht. Zu diesem Gremium gehören jeweils drei Mitglieder beider Seiten. Die Staatschefs natürlich bzw. die Regierungschefs und die Verteidigungs- und Außenminister. Es ist klar, dass da noch mal über den gescheiterten Kampfjet gesprochen wird, aber da werden dann auch alle Beteiligten bemüht sein, schnell einen Haken dran zu machen, um nach vorne zu schauen und um zu gucken, was denn nun eben gemeinsam auf die Straße gebracht werden kann. Und da geht's vor allem um ein Kampfpanzerprojekt, dass das neue deutsch-französische Unternehmen KNDS auf den Weg bringen soll. Da gibt es noch ein paar Unstimmigkeiten, offene Fragen, die geklärt werden müssen, z.B. was den Börsengang dieses Unternehmens angeht, damit sich dann die deutsche Bundesregierung z.B. auch finanziell da stärker involvieren kann. Es wird aber auch gehen um die nukleare Abschreckung, um die gemeinsame nukleare Abschreckung. Da waren bisherige Bundesregierungen, was eine Zusammenarbeit mit Frankreich angeht, ja eher reserviert. Und her Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich das geändert und heute soll z.B. auch gemeinsam geübt werden. Also, wenn ich das sage, gemeinsam geübt, dann meine ich, dass Kampfflieger aus Deutschland und aus Frankreich auf diesem Fliegerhorst zusammenkommen. Da soll das gemeinsame Betanken z.B. in der Luft auch geübt werden und alles in Hinblick darauf eben da stärker und enger zusammenzuarbeiten in Zukunft, was nukleare Abschreckung angeht. Also Verteidigung ein ganz starker Fokus, aber eben nicht der einzige. Es soll auch um wirtschaftliche engere Zusammenarbeit gehen. Was ist da Thema? Da sind ganz viele Themen auf der Agenda. Wenn es dann vor allem später in das eigentliche Arbeiten geht, also in den Ministerrat, wenn dann jeweils acht Parteien aus den beiden Kabinetten in Schluss Schloss Augustusburg zusammenkommen. Ein Thema ist die künstliche Intelligenz. Wie können Frankreich und Deutschland da gemeinsam neue starke europäische Player an den Staat bringen? Verhindern sozusagen, dass die internationale Konkurrenz Europa bzw. diesen beiden Staaten da enteilt, ohne dass sie jemals eingeholt werden können. Es geht aber auch um die wirtschaftliche Stärke Europas für sich, um die Wettbewerbsfähigkeit. Da verstehen sich Deutschland und Frankreich nach wie vor als Motor der Europäischen Union und Europas, auch wenn der Motor, das ist ja auch häufig schon angesprochen worden, etwas stottert. Und da geht's dann letztenendes auch darum, wie kann sich Europa, wie kann sich die Europäische Union wirtschaftlich und in Fragen des Wettbewerbs stärker gegen China aufstellen. All diese Fragen, die werden dann später ab 11 Uhr hier im Schloss Augustusburg erörtert werden. Und ja, es sollen auch Beschlüsse dabei rauskommen. Es sollen Projekte verabschiedet werden, damit man diesen deutschfranzösischen Ministerrat nicht mit leeren Händen beendet am Ende. Ganz kurz noch Macrons Amtszeit, das wissen wir alle endet nächstes Jahr. Wie stark belastet das jetzt auch dieses Treffen? Wie umsetzbar sind diese Weweigenbeschlüsse überhaupt? Es belastet das Treffen nicht, das würde ich nicht sagen, aber es bringt Druck rein. Druck, weil eben diese Beschlüsse, die gefasst werden, diese Projekte, die auf den Weg gebracht werden, auch Bestand haben müssen, wenn dann gegebenenfalls eine ganz andere Regierung übernimmt in Frankreich und da sind die Beteiligten drum bemüht, eben Sachen auf den Weg zu bringen, die lange Bestand haben und nicht einfach wieder von der Karte gestrichen werden können. Und welche Beschlüsse das dann sein werden, das verfolgst du natürlich weiter. Wir schauen im Laufe des Tages immer wieder zu dir zurück. Danke schön für den Moment.


📊 Link-Infos

URL https://www.youtube.com/watch?v=WfrU4Nr1fBU
Titel Aydogan Makasci zum deutsch-französischen Ministerrat | 17.07.26
Kategorien BulkNews, phoenix
Hinzugefügt 2026-07-18 01:02:36
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