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🤖 Zusammenfassung
Der Text kritisiert das ZDF und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) scharf anhand der Absage des Künstlers Danger Dan für „Die Anstalt“. Sein antifaschistisches Lied „Keine Angst“ sei vom Sender als Anleitung zu Extremismus, Selbstjustiz und Gewalt verunglimpft und stattdessen in das andere Format „Aspekte“ verlagert worden. Der Sprecher wirft dem ZDF Silo-Denken, Bürokratie, Selbstgefälligkeit und vor allem Angst vor konservativen Shitstorms vor. Als Beleg führt er die absurde Praxis an, falsche Behauptungen in einer Talkshow – etwa bei Markus Lanz – erst Tage später in einer anderen Sendung zu korrigieren, obwohl Zuschauer das so nicht wahrnehmen. Zudem moniert er Doppelstandards: Während der ARD-Komiker Dieter Nuhr trotz umstrittener Witze unter dem Schutz der Kunstfreiheit bleibe, werde Danger Dan im selben öffentlich-rechtlichen Raum zensiert. Zur Reform des ÖRR fordert er Eigenständigkeit einzelner Formate, klare Faktenhierarchie vor Meinungen, transparente Fehlerkultur, ein Ende des False Balancing und mutige digitale Investigativformate statt vorauselendem Gehorsam gegenüber dem rechten Rand.
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📜 Transkript
Das zweite deutsche Fernsehen hat es mal wieder geschafft. Herzlichen Glückwunsch. Wieder einmal wundert sich die gesamte Bundesrepublik über das ZF. Hintergrund ist die Ausladung des Künstlers Danger Daniresendung die Anstalt. Dort wollte der Musiker eigentlich sein neues Lied keine Angst aufführen. Doch daraus wurde jetzt nichts, was auch die Macher der Anstalt selbst kalt erwischt hat, was sie den sozialen Medien auch durchaus klar festgestellt haben. Schön ist, das Lied, das abgesagt worden ist von D und das übrigens großartig ist, heißt keine Angst und das ist etwas, was wir dem ZDF durchaus zurufen möchten. Wenn einem sozusagen ein großartiger Künstler vom eigenen Sender abgesagt wird, muss man ungefähr so machen, um die Wut, die dann doch blich ist, zumindest produktiv zu verarbeiten. offiziell sagt das ZDF würde der Song eben des Musikers eine Anleitung zur politischen Extremismus darstellen, zuur Selbstjustiz aufrufen, Gewalt nicht ausschließen und ja, auch wenn man es nicht in der Stellungnahme schreibt, hat man beim ZDF wohl gleichzeitig auch dem Team der Anstalt nicht zugetraut, sich mit den Inhalten, die wir später noch mal kurz besprechen werden, vernünftig auseinanderzusetzen, was auch schon frech ist. Deswegen wird dieses Thema jetzt kurzerhand bei Aspekte besprochen. Geil. Und als ich diese Stellung damit jetzt gesehen habe, war mir klar, dass das ZDF und mit ihm der ÖRR, der öffentlichrechtliche Rundfunk massivst massivst massivst in der Krise ist, weil er ist geprägt von Ignoranz, von Bürokratie, von Selbstgefälligkeit und vor allem von Angst. Und darüber müssen wir heute wirklich einmal reden, weil das, was uns da gerade präsentiert wird, ist halt nicht mehr in der Lage mit uns gemeinsam unsere Demokratie zu schützen. Und anfangen möchte ich mit einem sehr wichtigen handwerklichen Punkt und zwar dem, dass man beim ZDF wohl immer noch nicht so ganz versteht, wie die moderne Medienwelt so funktioniert, weil man scheinbar Lehrerberg in Mainz immer noch denkt, dass die Menschen noch immer 247 im klassischen linearen Fernsehprogramm verbringen. Denn diese Idee von hey, wenn wir in einer Sendung bei unserem Programm missbauen, dann korrigieren wir das einfach in einer ganz anderen Sendung. Also, ich meine, das kenne ich noch als Ausläufer von meiner Zeit aus Volontaire, wo man immer gesagt, ach ja, das versendet sich. Aber das zeigt eigentlich doch nur, dass beim ZDF einfach die Uhren steheneblieben sind, kurz so nach der Jahrtausendwende, weil den Zeiten des Internets, von YouTube, von WoDs und was weiß ich, muss halt ein Programm viel segmentierter betrachtet werden als früher. Ich z.B. schaue gerne die Anstalt an, aber halt gar nicht Aspekte und meist sehe ich dann auch nur eine Folge von der Anstalt auf YouTube. Ich habe keinerlei Berührung mit dem Sendekosmos des ZDF, also dass da gesagt wird: "Hey, wir machen das jetzt einfach in einer ganz anderen Sendung, in einem ganz anderen Format." Das ist aus einem ganz praktischen Standpunkt einfach nur ganz praktisch betrachtet, idiotisch. Im dümmsten Fall kann es aber sogar zur Verbreitung von Fake News führen. Ein gutes Beispiel dafür hat auch ein von mir sehr geschätzter Kollege Andreas Schmitz, der Akkudoktor auf seinem Kanal jetzt präsentiert. Der hatte nämlich eine Programmbeschwerde gegen Markus Lanz und auch das ZDF eingereicht, weil halt in der Sendung von Markus Lanz in einer seiner vielen Sendungen zum Thema erneuerbare Energien so viel Quatsch erzählt worden war, dass man selbst bei der AfD sich wohl fragen würde, ob da nicht ein Faktencheck notwendig wäre. und die Redaktion von Landz und das ZDF reagierten darauf in einer Art und Weise, bei der man sich nett gesagt, wirklich nett gesagt, nur wundern kann. Moin Leute, das hier ist das dreisteste Schreiben, was ich je bekommen habe und das ist vom ZF, genauer gesagt von der Markus Landsredaktion. eine der Antworten der Landsredaktion auf einen Punkt unserer Programmbeschwerde. Übersetzt heißt das für mich, also ich verstehe es so, wenn Markus Landz am Dienstag physikalischen Bullshit erzählt, ist das völlig okay, solange am Donnerstag beim ZDR Fernsehgarten ein Schlagersänger z.B. das Gegenteil behauptet oder dann halt richtig erklärt. Im Wochenschnitt stimmt die Physik beim ZDF dann wieder und das kann man sich kann man sich nicht ausdenken, oder? Also, willkommen in der bizarren Welt des öffentlichrechtlichen Krisenmanagements. Hier wird's jetzt richtig spannend. Ja, wir hatten es eben schon, das ist der erste Punkt, den fand ich jetzt zumindest besonders unterhaltsam. So kann eine ausgewogene Darstellung auch tagesübergreifend oder auch sendsübergreifend gewährleistet werden, also im Verlauf mehrerer Tage oder Sendungen. Ja, das klingt sehr praktisch. Das Problem an dieser Milchmädchenrechnung, so funktioniert das menschliche Gehirn leider nicht. Ja, und nur damit ihr das versteht, das ZDF und auch die Redaktion von Landz reagierten auf den Hinweis, dass sie physikalische Falschbehauptungen verbreitet haben mit dem Hinweis darauf, dass dieser Feder ja in einem anderen Format im Programm des ZDF dann irgendwann im Laufe der Zeit schon wieder korrigiert werden wird. Und das ist halt so die Ausrede beim Ör für alles, ne? Weil ja auch bei Danger Dent zeigt man das halt, ne? Salami Taktik, vor allem beim ZDF. Schmitz erklärt aber in seinem Video halt ganz gut, warum das nicht funktioniert. Nehmen wir einfach mal einen Zuschauer, nennen ihn Thomas. Ist jetzt einfach frei erfunden. Thomas schaut sich Dienstagabend den Landz an, hört dann das hier. Aber wir erzeugen gerade 8% des deutschen Energiebedarfs mit Wind und Sonne. Und er speichert ab. Mensch, die Energiewende ist ja erst bei 8% Fortschritt. Das ist ja voll wenig, voll scheiße. Thomas schaltet den Fernseher aus, geht ins Bett. Was Thomas im echten Leben garantiert nicht tut, 3 Tage später um 23:15 Uhr ein völlig anderes Magazin einzuschalten auf ZDF Info oder vielleicht auch im Fernsehgarten, wer weiß und zu prüfen, ob die Physik dort zufällig korrigiert wurde. Was er aber wahrscheinlich tut, ist, wenn der nächste Populist um die Ecke kommt und sowas rumbrüllt, dann wird er das ein bisschen mehr glauben. Und das krasse ist, dass das ZDF und auch die Redaktion von Markus Lanstam weiter argumentiert, dass es bei Talkshows ja um Meinungen und nicht um Fakten geht. Es geht um Gespräche und den Streit darin. Und wisst ihr, ich sag's euch, ihr wisst ja, ich bin kein Fan von Talkshows, das sage ich immer wieder. Und ganz deutlich bin ich kein Fan von Markus Lanz, weil seine Sendungen sind oft so bodenlos schlecht vorbereitet und sie sind noch schlechter moderiert, dass es einem die zehn Nägel aufrollt und dann zu hören, dass ein durch öffentliche Gelder finanzierter Sender einen Scheißdreck auf Fakten und auf Wahrheit gibt, solange man irgendwie das im Tigerentenclub zwei Wochen später ja dann auch richtig stellen kann. Das ist einfach bodenlos. Bodenlos und es hat für mich mit Verantwortung und für ja mit Journalismus überhaupt nichts mehr zu tun. Überhaupt nichts. Und Freunde, hier einfach mal die Fakten. Das ZDF hat ein Budget von 2,5 Milliarden Euro und fast 4000 Mitarbeiter. Die Hälfte davon sind Journaliste oder mit journalistischem Hintergrund. Man könnte erwarten, dass die mit dieser Manpower mehr zu leisten vermögen als kleine und mittelgroße YouTuber. Also okay, nennt mich naiv, aber ich glaube schon, dass das möglich wäre. Und wisst ihr, es geht mir hier nicht einmal um einen politischen Grabenkampf, weil den hatte öffentlichrechtliche Rundfung inzwischen ja klar verloren. Seit Jahren tönen nämlich konservative bis rechtsextreme Politiker, dass der Rundfunk halt zu links sei, zu woke sei, was auch immer, dass man nicht die Realität abbilden würde in unserem Land, dass der ÖR deswegen auch abgeschafft gehöre. Solche Stimmen findet man in der CDU bis zur AfD immer wieder. Und um diesen Schreihen scheinbar gerecht zu werden, verbiegen sich die öffentlichen Sendeanstalten seit Jahren immer wieder bis zur Unkenntlichkeit, vermutlich aus Angst vor denen, denen sie halt irgendwie gefallen wollen. Und das Ergebnis sind immer wieder Berichte, Beiträge, Talkshows und Dokumentationen voller Lügen, voller Falschbehauptungen und Propaganda, die man dann ganz beschämt wieder zurückholen muss und sich entschuldigen muss oder man fährt einfach damit stur, wirklich stur gegen die Wand. Das können sie auch ganz gut. Ein gutes Beispiel hier kommt halt aus ja der ARD, wer zuletzt halt auch den Komiker Detanur in Schutz nehmen musste, nachdem der angeblich Witze über Femizide gemacht hatte. Ihr kennt ja die Geschichte, ne? Nur sagte, er habe keine Witze darüber gemacht und rote dem Standard dann sogar mit einer Klage wegen eines Kommentars darüber. Jedoch hat er halt in seiner Sendung im ARD eben Frauen, die Opfern von Gewalt werden, sogar ermordet werden, geraten, halt ihre Sexualpartner eben erstmal vorher kennenzulernen, so nach dem Motto selber Schuld, was in meinen Augen fast schon so widerlich ist, wie wenn so ein Ossi bei der AfD davon spricht, dass man Angela Merkel an die Wand stellen sollte. Der Unterschied ist halt hier nur das eine lief im öffentlichrechtlichen Fernsehprogramm, das andere war ein Livestream der AfD auf YouTube. Wenn man jetzt aber übertreiben möchte vom Niveau her könnte man sagen, finde hier noch den Unterschied. Und im Fall von Titanur kommt dann immer ganz schnell der Begriff Kunstfreiheit ins Spiel, die Freiheit der Kunst, Artikel 5 Grundgesetz. Und auch wenn Dieter nur als ekelhafter Provokateur natürlich schon auch mit diesen Grenzüberschreitungen versucht, den Applaus von der AfD zu bekommen, hat er natürlich ein Recht darauf, seine Kunst so zu machen, wie er sie für richtig hält. Genau wie ich ein Recht darauf habe, dann zu sagen, dass er in meinen Augen ein wirklich ekelhafter, schmutziger und lustiger Typ ist. Aber die Frage ist doch, warum darf jetzt eigentlich die Tanur im Rahmen der Kunstfreiheit in den öffentlichrechtlichen Rundfunkanstalten den Mord an Frauen ins Lächerliche ziehen, aber Danger Dan im ZDF in einer Satireendung nicht ein Lied aufführen, wel um die Angst vor der Machtergreifung der Rechtsextremisten geht. Halt gerade aus einer Perspektive aus dem Osten der Republik heraus. Warum gilt die Kunstfreiheit für den einen und für den anderen nicht? Und hier ganz kurz zum Inhalt. In dem Lied von Danger Dan gibt der halt praktische Tipps, wie sich antifaschistische Strukturen etablieren lassen. Hört es euch an, es ist ein wirklich gutes, wertvolles Lied, aber für das ZDF waren eben Zeilen wie diese hier Zitat ausschlaggebend. Keine Angst, nimmt es selber in die Hand. Die sehen gefährlich aus, aber wir legen sie lang. Ja, wir legen sie lang. Okay. Kann man als Aufruf zur Gewalt lesen, wenn man das so lesen möchte, nicht wahr? Aber das funktioniert halt nur ohne Kontext, nur dann, wenn man diese Liedzeilen davor ignoriert und nur diesen einen Abschnitt anschaut, weil die anderen Liedzeilen gehen so. Man könnte meinen, dass die Sicherheitsbehördenrechte Strukturen nicht bekämpfen, sondern fördern. So mancher Polizist steht für die AfD zur Wahl. Unitor hat die Munition vom KSK. Das bedeutet, parallel zum Recherchieren müsst ihr eure Sicherheit selbst organisieren. Nazis machen ihre Politik immer mit Angst, mit Hass, mit Terror und roher Militanz. Man kann ihnen vieles vorwerfen, aber jedoch nicht, dass man das, was sie mit uns vorhaben, nicht wüsst. Und die Geschichte hat uns schon mal gezeigt, es wird noch schlimmer, wenn man gar nichts tut und schweigt. Was Danger Dan hier macht, ist das Aufzeigen von realen Gefahren, von realer Angst, welche man als Antifaschist durchaus verspüren kann in unserem Land aktuell. Und ihr wisst das auch von mir. Ich bin auch schon mit Morddrohungen zur Polizei gegangen und die haben mir dann da auch erzählt, dass ich doch selbst Schuld sei und nicht so viel Quatsch im Internet erzählen soll. Und ich lebe jetzt nicht in einer Region, in der fast 50% der Leute AfD wählen, sondern in einer Region, wo nur 70% CSU und AfD Okay, gut, kein gutes Argument, aber ihr wisst, was ich damit meine. Man kann sicherlich argumentieren, dass das Lied ganz ganz hart in den Grenzbereich des sagbaren und machbaren hineingeht und das ist ja auch so gewollt vom Künstler. Man muss aber halt auch gleichzeitig feststellen, dass diese Absage eines Auftritts im Rahmen eines künstlerischen Satireprogramms des ZDFs halt einem passenden Format die Chance komplett genommen hat, sich mit dem Werk wirklich kritisch und mehrwertig auseinanderzusetzen, weil wer hätte es gekonnt, wenn nicht die Anstalt, wer wäre sonst dafür geeignet? In meinen Augen hat man hier beim Sender halt hier einfach was ganz anderes gesehen und nicht irgendwie die Verpflichtung, sondern man hat Angst gesehen, Angst davor, dass man wieder einen Schitstorm abbekommt, dass man wieder von rechts als links gefremt wird. Angst davor, dass am Ende Markus Söder und Friedrich März noch mehr Senderstreich im Rahmen von Reformen, weil die sind noch alle woke. Aber wisst ihr das alleine diese Angst macht das ZDF nur zu etwas, was Friedrich Mertz sicherlich auch nicht haben möchte. Eierlos. Aber wisst ihr, ich will auch gar nicht nur motzen. Und weil wir gerade in einer Zeit leben, in der auch der öffentlichrechtliche Rundfunk reformiert wird, wahllos Formate gestrichen werden, andere wahllos behalten werden, habe ich ein paar Vorschläge, wie man den Rundfunk auf bessere Beine stellen kann. Einfach ein paar Tipps. Punkt 1: Beendet endlich das Silo denken. Man muss aufhören ein komplettes Sendeangebot, das aus eine uniforme Welt zu betrachten. Jedes Format steht für sich. Man muss es genauso machen. Man kann nicht sagen, ja gut, Markus Lans hat scheiß erzählt, aber das stellen wir im Morgenmagazin richtig oder die Anstalt durfte diesen kritischen Künstler jetzt nicht zeigen, aber dafür reden wir zwei Wochen bei Aspekte darüber im Sommerprogramm. Das ist handwerklich einfach nicht mehr der Stand der Zeit und das fördert die Verbreitung von Falschmeldungen. Schlicht ergreifend. Es fördert den Frust der eigentlichen Fans des ÖR und es schadet im Ruf des gesamten Konstrukts nachhaltig. Punkt 2: Meinungen überschreiben niemals Fakten. Gerade hier haben die öffentlichrechtlichen Sender eine gefährliche redaktionelle Lücke geschaffen, weil sie Fakten als verhandelbare Meinung scheinbar behandeln. Es gibt so vieles, über was man sich vortrefflich streiten kann, aber es braucht immer eine Fakten und eine Wissensbasis als Grundlage. Liebe öffentlich rechtlichen, macht lieber eine Talkshow weniger und nutzt die freiwerenden Ressourcen für Life Checking, auch eurer Moderatoren selbst. Dann könnt ihr auch mit weniger Sorge weiter im Namen der Pluralität Faschisten einladen. Stellt einfach ein vernünftiges Team zusammen, stattet sie aus mit Technik von meinen ja, meinetwegen auch mit KI und dann passieren so peinliche Geschichten nicht, die man dann irgendwie heimlich wegmogeln muss. So einfach ist das. Und lieber Öer wenn euch das zu teuer ist, ja, kann ich verstehen das Argument, aber dann argumentiert ihr irgendwie gegen eure eigene Existenzberechtigung, oder? Punkt 3: Keine Doppelstandards. Es darf nicht sein, dass die Grenzen des Sagbahn danach gezogen werden, wer am lautesten Brüllt oder wo die Rechtsabteilung den geringsten Widerstand erwartet. Wenn ein Dieter nur unter dem Deckmantel der Satire nach unten treten und Opfer fürhnen darf, dann muss eine Sendung wie die Anstalt auch den Raum haben und den Rahmen haben, antifaschistische Kunst in ihrem vollen Kontext zu zeigen. Hört doch bitte auf, aus vorausallendem Gehorsam gegenüber dem rechten Rand einzuknicken. Echte Pluralität hält auch linke, radikale und schmerzhaft unbequeme Kunst aus und versteckt sie doch nicht aus purer Feigheit vor einem konservativen Schitstorm. Wer Demokratie verteidigen will, der braucht nur mal Rückrad und keine Salami Taktiken. Punkt 4: offene Fehlerkultur leben. Weil wenn bei Markus Landz physikalischer Unsinn gesendet wird, dann darf das nicht heimlich in einer Mediathek irgendwo wegkorrigiert werden oder auf ein anderes Format abgewälzt werden. Dann muss Markus Land sich in seiner nächsten Sendung auch hinstellen, in die Kamera schauen und wirklich auch mal sagen, wir haben beim letzten Mal Mist erzählt. Tut uns leid, hier sind die echten Fakten. Das Zugeben von Fehlern ist in der heutigen Medienwelt kein Zeichen von Schwäche, sondern der einzige Weg, um noch Vertrauen aufzubauen. Das sture Beh auf der eigenen Unfehlbarkeit wirkt von außen einfach nur noch arrogant und ist eigentlich nur noch entlafend. Wirklich. Punkt 5, Ende des False Balancing. Der Örr hat den Auftrag der Pluralität. Ja, weiß ich, aber Pluralität bedeutet nicht, dass man für jeden anerkannten Wissenschaftler jemanden einladen muss, der die Schwerkraft leugnet, nur damit man beide Seiten gehört hat. Wenn eine Seite die demokratische Grundordnung z.B. ablehnt und verachtet oder harte Fakten mit den Füßen tritt, dann darf man ihr dieselbe unkommentierte Bühne einfach nicht mehr geben wie der Realität. Journalismus bedeutet einzuordnen, Haltung zu den Fakten zu beziehen und nicht einfach zwei Mikrofone hinzustellen und dem Chaos beim Brennen zuzuschauen. Wenn ihr nämlich sowas haben wollt, dann könnt ihr doch den Dofu von Ben angeskriptet einfach zum Programmchef machen und dann einfach in Feierabend gehen. Punkt 6. Und ich meine das nicht Boomer feindlich. Ja, aber hört auf so verdammte Boomer zu sein. Wirklich, ihr habt fast 4000 Mitarbeiter und Milliaren in Bitges, aber lasst euch bei digitalen Formaten, bei Facting und bei Recherchen so oft von kleinen Spenden finanzierten YouTube-Kanälen teilweise im Alleingang in die Tasche stecken. Beispiel hier ist Fun Facts, die leisten was die großen Sender nicht schaffen. Es ist verrückt, Leute. Nutzt doch diese gewaltigen Ressourcen, die ihr habt, nicht dafür, um die hunder Kochschau oder die zehnten Soko so und so Ableger zu produzieren. steckt dieses Geld doch in investigative digitale Formate, die den Finger dann wirklich mal in die Wunde legen. Seid doch mutig und seid doch bitte unbequem, aber bitte vor allem behandelt das Internet nicht mehr als Mülleimer für eure linearen Fernsehprogramme, die die wenigsten noch anschauen. Wisst ihr, wir brauchen einen wehrhaften, einen starken, einen mutigen öffentlichrechtlichen Rundfunk. Wir brauchen Sendeanstalten, die guten Journalismus vorantreiben. Losgelöst von privatwirtschaftlichen Zwängen wie den Klickzahlen und Sponsoren von Werbepartnern. Dafür stehen zurecht Milliarden zur Verfügung und tausende über tausende von Stellen. Man hat alles in den Händen, wirklich alles jetzt eine wichtige Rolle in unserem ja in unserer Gesellschaft einzunehmen. Stattdessen kuscht man eierlos aus Angst vor dem nächsten Schitstorm von rechts oder aus der Politik einfach weg. Stattdessen versteckt man sich hinter peinlicher Salamiitaktik nur, um nicht eine transparente Fehlerkultur etablieren zu müssen, um nicht ehrlich sein zu müssen. Stattdessen schützt man gescheiterte Komiker, die Witze über den Mord an Frauen machen und kämpft für deren Kunstfreiheit, zensiert aber linke Musiker und nimmt deren Kunstfreiheit, weil diese es wagen, die berechtigten Ängste, Sorgen und harten Realitäten in Teilen der Republik zu besingen. Ich für meinen Teil, ich will einen starken ÖRR, ich will einen guten ÖRR, ich bezahle auch gerne dafür. Aktuell bekomme ich nur für mein Geld verdammt wenig zurück und das ist mein Problem. In dem Sinne, euer Wolfi, bleibt bitte untot und schreibt mir auch bitte in die Comments, wie ihr keine Angst vor Danger Dance findet. Hört es euch an, es ist ein super Lied und in meinen Augen ist es ein wirklich starkes Lied, welches leider auch aktueller ist, als man es gerne möchte eigentlich. In dem Sinne, bis bald. Wir sehen uns bald schon wieder, wenn ihr das wollt.
📊 Link-Infos
| URL | https://www.youtube.com/watch?v=IHrspqtmFqU |
| Titel | Wie DUMM! Das ZDF braucht keine AfD, um sich zu zensieren |
| Kategorien | BulkNews, HeyWolfi |
| Hinzugefügt | 2026-07-20 20:57:46 |
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