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Die dunkle Seite der Karibik?! Buche NIEMALS diese Aktivitäten! | Achtung Abzocke

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Die dunkle Seite der Karibik?! Buche NIEMALS diese Aktivitäten! | Achtung Abzocke

Achtung Abzocke Kanal-Aufrufe 0 Kanal https://www.youtube.com/channel/UCI7nAQdTWYGUQQY0DVzu4lA 🔗 https://www.youtube.com/watch?v=pdgtk1tXnlo 🤖 Zusammenfassung Die Transkription dokumentiert eine investigativ-reporterische Reise durch karibische und mittelamerikanische Touristenziele, die systematisch Abzocke, Tierschutzverstöße und fehlende staatliche Kontrolle aufdeckt. In Costa Rica wird eine als Auffangsstation für Faultiere beworbene Einrichtung bei Limón kritisch beleuchtet. Trotz Rettungsnarrativ leben die Tiere in Käfigen in direkter Touristennähe;…

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Achtung Abzocke

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Die dunkle Seite der Karibik?! Buche NIEMALS diese Aktivitäten! | Achtung Abzocke

🔗 https://www.youtube.com/watch?v=pdgtk1tXnlo

🤖 Zusammenfassung

Die Transkription dokumentiert eine investigativ-reporterische Reise durch karibische und mittelamerikanische Touristenziele, die systematisch Abzocke, Tierschutzverstöße und fehlende staatliche Kontrolle aufdeckt.

In Costa Rica wird eine als Auffangsstation für Faultiere beworbene Einrichtung bei Limón kritisch beleuchtet. Trotz Rettungsnarrativ leben die Tiere in Käfigen in direkter Touristennähe; medizinische Versorgung oder Rehabilitationskonzepte sind nicht erkennbar. Während Mitarbeiter behaupten, verletzte Faultiere seien nicht auswilderungsfähig, widerspricht ein externer Experte: Selbst amputierte Tiere könnten mit professioneller Betreuung in die Wildnis entlassen werden.

Auf den Bahamas entpuppt sich das Erlebnis der „schwimmenden Schweine“ als gestresste Touristenattraktion: Die Tiere werden in Gehegen gehalten, fressen Müll, Plastik und Kartoffelchips und sind stundenlang im Einsatz – weit entfernt vom vermarkteten Naturerlebnis.

In der Dominikanischen Republik führt eine überteuerte Dschungeltour mit Alkohol, Zigarrenverkauf und einer Seilbahn zu kranken, unterernährten Pferden, die für Reitgäste herhalten. Der lokale Veranstalter kassiert laut Aussage eines Guides etwa 30 Prozent Provision.

Auch in Panama wird ein Besuch des Kanals zur Enttäuschung: Ohne vorherige Schiffszeiten-Abstimmung sieht die Gruppe kein einziges Schiff, muss aber Eintrittsgebühren und ein künstliches Photoshop-Erinnerungsfoto extra bezahlen.

In Kuba lockt ein Kellner mit angeblicher Mitgliedschaft im Buena Vista Social Club und verspricht Gästelistenplätze. Das Resultat sind überhöhte Getränkerechnungen und ein Konzert, an dem der Protagonist gar nicht teilnimmt.

Ein weiterer Höhepunkt des Missbrauchs ereignet sich im costaricanischen Nationalpark Manuel Antonio: Ein Schwarzhändler verkauft angeblich ausverkaufte Tickets zum Zehnfachen des offiziellen Preises. Trotz Einbeziehung der Polizei, die das Weiterverkaufen als illegal bestätigt, bleibt der Markt ungestört; der Betrüger droht sogar mit Gewalt.

Schließlich offenbart sich ein „Delfin-Erlebnis“ in einem Wassergefängnis mit abgezäunten Becken statt eines Ausflugs zu wilden Tieren.

Insgesamt zeigt der Bericht ein Muster aus Irreführung, Preistreiberei, Tierausbeutung und regulatorischem Versagen, das den Traum vom karibischen Urlaub hinter fragwürdigen Geschäftsmodellen verschwinden lässt.

Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"

📜 Transkript

An den Traumstränden der Karibik, an den schönsten Orten lauert Abzocke. Ja, weißt du, wie das in Deutsch heißt? Ich glaube, hast schon mal gehört. Das heißt Abzocke. Schau mal, hör mal auf den Plastik zu fressen. Nein, nicht das Plastik fressen. Ich muss hier weg. Okay, ich muss hier echt weg. Ich habe große Eier. Ich habe dir gesagt 80.000. Pass auf, sonst breche ich dir das Gesicht. Wir fahren nicht irgendwohin. Wir haben uns ganz bewusst ein Reiseziel für den heutigen Tag hier in der Nähe der Stadt Limon ausgesucht. Und das ist laut eigener Werbung eine, wie soll ich das nennen, Auffangsstation für Faultiere. Das heißt, die werden dort möglicherweise verletzt, aufgenommen, aufgepert, gesund gemacht und dann wieder ausgebildert. Das sieht man nicht so häufig. Das ist selten und ich bin sehr gespannt, wie es wird. Es dient insgesamt einem guten Zweck, weil in freier Natur sind diese nur sehr, sehr schwer zu erspähen und überhaupt zu treffen. Hier werden wir sie gleich sehen und hoffentlich auch die Bemühungen sie wieder auszuwildern. Ich möchte wie versprochen nicht nur die Faultiere sehen. Mich interessiert vor allem, welche Maßnahmen ergreift die Station, um die Faultiere wieder aufzupeppeln. Alle Tiere hier in diesem Raum sind unsere permanenten Bewohner. Diese Faultiere sind nicht mehr in der Lage, selbständig in der Wildnis zu leben. Also bleiben sie hier unter unserer Aufsicht. Käfig an Käfig und wir Touristen ganz nah dran. Und mal wieder fühle ich mich wie in einem Zo. Scheinbar geht es hier nicht nur mir so, denn im Netz gibt es viel Kritik an dieser Auffangsstation. Auch ich habe meine Zweifel, ob diese Nähe zum Menschen den Tieren beim Ausbildern hilft. In den Käffigen vor uns seht ihr, jedem Faultier fehlt ein Arm. Deshalb würden sie nicht alleine überleben. Deswegen können wir sie nicht freilassen. Was ist mit den anderen? Von den Versuchen, die pelzigen Müßiggänger zu rehabilitieren, erfahre ich nichts. Auch über die Erstversorgung oder Pflege gibt es keine Informationen. Ich sehe hier auch jetzt irgendwie gar keine Tierpfleger. Ich sehe keine irgendwie Tierärzte. überhaupt, ich weiß nicht, kein Behandlungsraum oder irgendjemand, der sich um die kümmert. Die sind halt in den Käfig hier in dem Raum befinden sich gerade 560 €. Das haben die mit dieser einen Tour eingenommen. Hoffentlich dauert die noch ein bisschen für das Geld. Und sie dauert wirklich, denn der Guide trägt alle Informationen erst auf Spanisch und dann noch mal auf Englisch vor. An sechs Tagen in der Woche bekommen sieben solcher Gruppen wie meine Führungen. Viel Ruhezeit kriegen die Tiere dabei nicht. Ich muss mit jemandem sprechen, der in Sachen Faultierrettung Erfahrung hat von der gesundheitlichen Versorgung bis zum Schutz des natürlichen Lebensraums. Wie viele Tiere schaffen es tatsächlich zurück in die Wildnis? Alle unsere Faultiere können wieder zurück. Bo, das muss eine Herausforderung für die Tiere sein. Es gibt viele Auffangsstationen, gute als auch schlechte. Die schlechten nutzen die Faultiere für Fotos und um Geld zu machen. Wisst ihr, je mehr ich davon höre, desto mehr glaube ich, dass ich einen Ort besucht habe, den ich besser nicht besucht hätte. Wir lassen sogar Faultiere mit Amputation frei. Ernsthaft, wie überleben die? Ganz einfach. Sie passen sich an. Man muss sie eben richtig rehabilitieren. Moment mal. Mir wurde erzählt, dass solche verletzten Tiere überhaupt keine Chance in der Wildnis hätten. Stimmt das? Nein, das stimmt nicht. Deshalb würden sie nicht allein überleben und deswegen können wir sie nicht freilassen. Es ist möglich. Du musst sie richtig behandeln und wir haben einige Faultiere mit Amputationen freigelassen und sie machen sich gut. Eigentlich sehr gut. Wir haben ein einarmiges Faultier freigelassen und er schlägt alle zweiarmigen da draußen. Er ist der König des Dschungels. Die Faultiere können das. Es ist schwer, aber sie können es. Das ist gute Arbeit und nicht das, was ich vor drei Tagen gesehen habe. Ich bin echt geschockt. Das ist kein Streichel so. Es gibt einen guten Grund, warum die 90% ihrer Zeit da oben in den Bäumen verbringen. Lassen Sie uns doch die Faultiere nehmen, als das, was sie sind. Ikonen des tierischen Müßiggangs und ich glaube, das wäre Ihnen selber auch ganz recht. In den sozialen Medien sind Sie das unangefochtene Aushängeschild der Bahamas, die schwimmenden Schweine, die im türkisblauen Wasserpaddeln. Und genau diese süßen in freier Wildbahn lebenden Schweinchen wollen wir uns anschauen. Aber statt eines abgelegenen Naturerlebnisses erlebe ich Partystimmung. Zwischen etwa zehn Tieren tummeln sich jede Menge Touristen, die zur Begrüßung Rumcocktails und Kartoffelchips zu sich nehmen. Ein wenig abseits des Strandes läuft laute Musik und dein Barkeeper gibt den Alleinunterhalter. Wollen Sie einen Snack? Wenn ja, halten Sie ihn bitte immer schön weit oben, sonst schnappen die Schweine. Die Schweine lecken rumpunschreste, wühlen in Mülltonnen und fressen sogar Plastik. Ein vermeintliches Naturerlebnis, das zur unfassbar bösen Touristenmaschine verkommen ist. Nein, nein, du kriegst davon nichts. Das ist nicht gut für dich. Hör auf, du kriegst die Chips nicht von mir. Die ist nicht für dich. Hör auf. Das geht nicht. Und es entspricht auch überhaupt nicht dem, was man vorher über diese Schweine, die berühmten Bahammerschweine gelesen hat, dass ich nämlich sozusagen wild hier leben und wir die, wenn wir Glück haben im Wasser und am Strand sehen können. Das hier ist ein Zirkus. Schau mal. Das ist scheiße. Sorry Leute. Die Tiere wirken auf mich gestresst und überdreht. Also muss mal ein paar Meter weggehen. Zwei Dinge sind mir aufgefallen an diesen Schweinen. Das eine ist, da sind gar keine Eber dabei. Ich glaube, das sind alles Säue. Ähm, weil ich mir sehr gut vorstellen kann, dass die männlichen Schweine viel zu aggressiv sind. Ach nee. Ach nee. Mal auch mal die Kamera ein bisschen runter. Wir sind ja hier nicht alleine. Kom mal mit. Das meine Lieben ist ein Schweinegehege hier. Schau mal, das rieche ich und das sehe ich. So viiel zu den freilaufenden Schweinen. Das hier sind Tiere in Gefangenschaft, die uns Touristen vorgeführt werden. Nichts weniger als das. Die Tiere sind natürlich auch unter Stress. Die sind den ganzen Tag suchen die Futter, Futter, Futter. 7 Stunden pro Tag sind diese Tiere hier im Einsatz. Ja. Suchen Futter, rennen rum quieken müssen, Fotos machen und und. Hör mal auf den Plastik zu fressen. Na, nein, nein, nicht das Plastik fressen. Ist doch nicht für dich. Ja, ich muss hier weg. Okay, ich muss hier echt weg. Frustriert fahre ich zurück nach Nassau. Ja, es war tatsächlich unvergesslich, aber leider aus genau den falschen Gründen. Freunde, ich erinnere mich an euch. Willst du welche? Vielen Dank. Sehr nett von dir. Wollt ihr heute wieder einen Ausflug machen? Nö. Was wollt ihr machen? Schmecken die Chips? Ja, das sind meine Lieblingschips. Das sind auch die Lieblingschips der Schweine. Glaubst du, dass die Schweine sowas essen wollen? Nein. Werden sie dann damit gefüttert? Schweine essen alles. Sie sollten nicht alles essen. Das ist zu scharf einfach. Merkst du doch schon mal? Ja, die sind scharf. Sie sollten überhaupt keine Snacks essen. Sie sollten artgerecht gefüttert werden. Dafür solltest du sorgen. Das haben sie auf der Insel gesehen. Das weißt du gar nicht. Warst du schon mal da? Das ist ja deine Tour. Nein, warten Sie mal kurz eine Minute Füßer. Und schon klar, dass die schnell weg will und das den nächsten anreten. Die hat ziemlich genau verstanden, worum es geht. Ob die Menschen, die sowas hier vertickeln, das mal mitgemacht haben. Ab lasse ich i noch hier. So. Hey, jetzt kümmerst du dich mal darum, dass sowas aufhört. Okay, ich rufe dir jetzt direkt an. Geben Sie mir einen Moment. Ich rufe direkt an. Oh Mann, immer wenn ich anrufen will, klingelt mein Telefon. Die Tiere leben da drüben in Käfigen. Nein, die sind nicht in Käfigen. Es ist aber so. Ich habe es doch selbst gesehen. Oh Mann, sie ist aber auch eine Verkäuferin. Was soll ich diskutieren über das, was wir alle gesehen haben? Unabhängig davon sind das nun mal auch keine Schweine in freier Natur. Die gibt es allerdings nicht hier, wo wir uns befinden in Nasser und Umgebung, sondern 120 km weiter südlich auf den Exumas. Genau dort gibt es und nur dort die freilebenden Bahamas Schweine. Die sind eine Tagesreise wert. Wer es gesehen haben muss, alles andere allerdings ist Quatsch, Abzocke und im schlimmsten Fall Tierquälerei. Was gibt's alles? Also, wenn ich ihn jetzt gerade richtig verstanden habe, korrigier mich, du sprichst besser spanisch als ich. Es gibt also das Reiten, dann werden wir eine Sipline fahren. Es ist so ein Seilbahn. Spannend. Dann Zigarrenfabrik in dem kleinen Fluss schwimmen, wenn ich es richtig verstanden habe. See, kleiner See. Genau, kleiner See. Tolle Sache. Das ist sozusagen auch tief in der Natur. Wir fahren jetzt über eine Stunde dahin. Ich bin sehr gespannt, was für dieses Geld. Was haben wir noch mal genau bezahlt pro Nase? 120 €. 110 € haben wir bezahlt. Freunde, ich sag b immer wieder Familie mit vier Kindern. Da muss jetzt bei 440 € wirklich wirklich was geboten werden. Ab wir kennen ja unseren Patron und was er uns bis jetzt so verkauft hat. Neue Tour, neues Glück. Un voreingenommen lasse ich mich auf das Abenteuer ein und das beginnt mit einem Frühstück. Das was wir jetzt machen, ist erstmal ein dominikanisches Frühstück. Zeit wird's. Unser Rum ist der Stolz unserer Nation und daher unser Frühstück. Macht euch auf was gefasst. Zeit zum Aufwachen. Ich gehe mal kurz raus, denn drinnen wird fleißig weiter nachgeschenkt. Brauche ich das hier, um die Tour zu ertragen? Ich fürchte schon. Okay, Leute. Oh, echt? Okay, Feierabend. Morgens um kurz vor 9 und schon leicht einsitzen. Auf der kleinen Ranch angekommen, stehen die Pferde schon bereit und wir Freizeit Cowboys satteln auf. Das ist hier. Oh Gott, Leute. Schwere Reiter, schmächtige Tiere. So richtig wohl fühle ich mich nicht. Alle die jetzt zuschauen und sich mit Pferden auskennen, werden mir wahrscheinlich beipflichten, dass das keine gesunden Pferde sind. Al, das ist so ein, ich habe so das Gefühl, da ist ein Bauer, der hat kranke Pferde und nimmt Geld dafür, dass er Touristen einmal um sein Feld führt, weil ich glaube, da vorne ist diese Tour nach 10 Minuten schon wieder vorbei. Ein paar Hütten weiter dürfen wir zuschauen, wie ein paar Dorfbewohner Zigarren rollen. Probieren dürfen wir auch und natürlich ordentlich einkaufen. Unser Fahrer ist jetzt gerade nicht zu sehen, der ist irgendwie verschwunden, lässt uns hier alleine. Du stehst hier, ist einem unangenehm. Weiß du dieses Gefühl so. Okay, alles klar, dann äh nehme ich jetzt doch was mit. Die warme Luft und die tropischen Getränke laugen mich langsam aus. Daher ist jetzt ein Adrenalinkick mit der Sliipline geplant. Sicherheit geht vor, neben der Ausrüstung gibt's eine kurze Unterweisung hier. Gut festhalten. Okay, ich genieße den Mini Kick. Die herausragende Aussicht von so weit oben und den kühlen Fahrtwind. Der erste Moment dieser Tour, indem ich das Gefühl habe, auf meine Kosten zu kommen. Zumindest hat unser Reiseführer wohl endlich Mitleid mit uns, denn es geht jetzt in ein Restaurant zum Essen und das ist immerhin im Preis inbegriffen. Auf der Fahrt dorthin erfahre ich aus einem Gespräch unserer Mitfahrer für etwas sehr Interessantes. Also, Moment, das das peruanische Ehepar neben uns hat fast die Hälfte nur bezahlt. Ich glaube, das meiste von dem, was wir hier ausgegeben haben, bekommt unser Patron am Strand. Wie bekommt denn der Patron da am Strand? Du bekommst ja den Rest und er? Ja, das hat er. Ernsthaft, wie viel bekommt er denn jetzt? Er kriegt etwa 30%. Wie viel bekommst du? Immer, du machst ja hier schließlich die Arbeit. Ich arbeite für ein festes Gehalt von ihm? Nein, nicht von ihm. Ich arbeite für die Tourfirma. Er hat mit den nichts zu tun. Er ist halt derjenige, der die Kunden anlockt. Also, ich hätte dich eigentlich für den halben Preis direkt buchen können, oder? Ja, genau. Jetzt habe ich keine Kohle mehr. Tut mir leid. Kohle mehr übrig. Ab nach Hause. Ganbrett. Versteht er meinen Ärger? Weiß er von den Missständen. Das sind doch total kranke Tiere, ja, die da ausgeritten werden. Sowas darf man eigentlich nicht verkaufen. In Deutschland kommen die Behörden und nehmen die Pferde weg und schließen das Ganze wegen Tierschutz. Was mich an der Dschungeltour noch mehr gestört hat und das finde ich eigentlich am schlimmsten, ist, dass wir so viel Geld dafür bezahlt haben. Und alle Leute denken natürlich, schau mal, toll, ich habe diese gesunden Tiere, auf denen werde ich hier einen Ausritt machen. Und was man bekommt, sind kranke Pferde. Krank, das klingt no gut. Das ist überhaupt no good. Das ist andere. Ich muss super verlasse ich mich darauf, dass das Zeug hier nicht mehr zu kriegen ist hier. Ja, klar, weil ich mus du sagst darst du mir besser so du sagst zu mir das kann man nicht besser machen. Das kann man bloß preiswerter verkaufen und diese Tiere nicht mehr den Qualen aussetzen. Ganz einfach schon. Ja, klar kein Problem. Ansonsten ist es Achtung abzocke. Wir suchen ein Reisebüro für eine Tour zum Kanal. Ihr wollt eine Tour? Ja. Zum Mira Floris? Wann? für morgen. Mein Bruder bietet Touren an. Er hat ein Auto und kann euch eine Führung geben. Ja, ich gebe dir meine Nummer oder nein, gib mir einfach deine Nummer. Er meldet sich bei dir. Sie, wir planen dann die Tour heute Abend, melden uns bei dir und holen dich dann am Hotel ab. Okay. Am nächsten Tag holen mich beide Brüder pünktlich um 9 Uhr ab. Viel zu erzählen haben die beiden nicht. Dabei hat mir Eduardo für mein dreiköpfiges Team satte 270$ abgeknöpft. Das ist schon irritierend. Ja, normalerweise ist ja der Eintritt bei so einer Tour auch inklusive hier. Offensichtlich nicht. Mit dem nötigen Fachwissen gerüstet geht es nun ran an die Schleuse ganz nah an die dicken Pötte. Denkst du, denn gerade jetzt ist kein Schiff in Sicht und wenn ich den Lautsprecher an sagen glauben darf, bleibt das wohl auch so. Das hier ist im Prinzip, wenn ich es richtig verstanden habe, der ältere Teil. Der neuere, wo die richtigen Ozeantanker lang fahren, den kann man von hier gar nicht sehen. Der ist bisschen weiter in der Distanz dor hinten. Aber hier wäre es ja jetzt spannend, ein Schiff durchfahren zu sehen. Ist aber nicht, weil hier kommt gerade keins lang und das wussten wir nicht. Er offensichtlich schon oder nicht, wer weiß. Aber das ist natürlich eine riesen Enttäuschung. Nachdem wir bereits unsere 16 € pro Nase bezahlt haben, die auch nicht bei ihm inkludiert waren, wird das richtig teuer. Pass mal auf. Kein Schiff, kein Problem. Dank modernster Technik. So, ich sag jedes Mal, wenn ich bei sowas vorbeikomme, nee, das machen wir nicht. Das Dumme ist, die Schiffe sehe ich jetzt nicht und damit mir jeder glaubt, dass ich hier war, muss ich das jetzt machen. Okay, Ombre, für diese künstliche Erinnerung mittels grünem Vorhang und Photoshop muss ich noch mal $ bezahlen. Der Preis dieser Tour steigt. Die Zahl der gesehenen Schiffe bleibt bei null. Ihr habt zwar noch kein Meterboot gesehen und kein Schiff und gar nichts, aber ich kann so tun als ob. Grab, was für eine Enttäuschung. Nach einer Stunde geht es zum Hotel. Die Rückfahrt ist dann wohl auch die versprochene Stadtrundfahrt, für die wir zu dritt umgerechnet 250 € bezahlt haben. So, meine Lieben, da geht ihr dahin mit 270$. Man muss es jetzt aber mal zusammenrechnen. Wir haben inklusive dieses Fotos übrigens das einzige, was mir bleibt von meinem Panama Kanalbesuch und dem Eintritt, der natürlich nicht inklusive war, pro Person bisschen mehr als 100 € bezahlt. Und was habe ich gesehen? eine Schleuse und sonst gar nichts. Das war nicht nur Zeitverschwendung und Abzocke, das war unverschämt und vor allem es muss doch irgendwie anders gehen. Ich frage mich immer noch, warum war da genau jetzt in den paar Stunden, wo wir da waren, in diesem Zeitfenster kein einziges Schiff zu sehen. Im Internet findet man Apps, mit denen man Schiffe in Echtzeit beobachten kann. Neben Informationen wie Namen, Herkunft und Geschwindigkeit kann man eben auch sehen, wann genau sie den Kanal durchqueren. Genauso und nicht anders sollte man den Panama Kanal sehen, nämlich abgestimmt, koordiniert erstmal sich hier ein Taxi oder ein U-Bahn nehmen, das kostet nicht die Welt gerade mal 20 Minuten Fahrt, dann bitttechön vorher online checken, ob überhaupt irgendwelche Schiffe durchfahren und dann hier sich kurz gedulden und mit allen anderen dieses wirklich faszinierende Schauspiel mal einmal miterleben. Was haben wir jetzt bezahlt? 17$ 15 16 € und ein bisschen Taxigeld und es war einmalig über die Abzockertour vom Vortag wird zu sprechen sein. Eine Frage, du bist do beruflichen Kellner oder du bist kein Tourgeid oder wie meinst du? Na, du bist kein Tourgeide oder sowas. Was? Also einer für Exkursion, für den Kanal. Wir haben kein einziges Schiff gesehen, aber wir haben 90$ bezahlt. Ganz ehrlich, das war es nicht wert. Das war viel zu viel. Fürs nächste Mal dann erst nachschauen, wenn die Schiffe vorbeifahren und dann die Leute dorthinbringen. Nein, die Schiffe fahren immer morgens um 9 Uhr vorbei. Nee, entweder vor 8 oder nach 14 Uhr. Nein. Hast du mir nicht zugehört oder was? Ja, schon klar. Argumente prallen am Capitano ab. Du bist ein netter Kerl, aber du bist einfach Kellner und kein Tourgeide. Heute ist ein Salzer Festival. Meine Gruppe spielt im Buenista Social Club. Oh, der berühmte Buenista Social Club. Ja, meine Gruppe spielt da heute. Deine Gruppe? Ja, ich spiele Perkasion Bongo. Das kenne ich. Kommt mit. Na, das ist ja ein Zufall. Er bringt uns nicht nur zum Buenister Social Club, sondern spielt sogar noch selbst mit. In einer Bar notiert er unseren Namen und verspricht uns auf die Gästeliste zu setzen. Was wir eigentlich wollten, war der Burner Vista Social Club und er ist angeblich Perkussionist und der wird da spielen und der hat uns da eingeladen. Was aber wirklich passiert ist, wir sind in diese Bar gelogt worden und mit einem Mal hatten wir jeder zwei Drings vor der Nase. Du, ich, er und die Dame nehmen dir glaube ich hinter dir auch noch, ne? Ja. Zusammen betrug die Rechnung gerade eben 50 €. Das ist fast ein doppeltes Monatsgehalt für ein Kubaner. Wir sind richtig schön abgezockt worden. Dabei will ich eigentlich nur ein bisschen Salzer und ähnliches hören. Trotzdem begeben wir uns auf die Suche nach dem Konzert, zu dem wir ja heute eingeladen sind. Auf dem Weg dorthin werden wir natürlich schon wieder angesprochen. Die Bar ist da hinten. Einfach die Straße entlang, drei Blocks und dann rechts. Und wer spielt Buenista Social Club? Der echte Social Club. Ja, die beste Band. Jetzt sind alle anderen Bars eh geschlossen. Das ist jetzt der beste Ort, um Musik zu hören. Buen Wista Social Club, eine große Show die ganze Nacht. Sprechen die alle vom selben Event heute Abend? Wir erreichen den Konzertsaal, indem unser Freund Hektor heute Abend die Bongos klingen lässt. Eine Frage, gibt es hier eine Gästeliste? Eine Gästeliste? Ja. Gibt's eine. Nein, du brauchst eine Karte. Okay, ich verstehe. Kennen Sie diesen Typen hier? Lass sehen. Ja, er spielt Bongos hier. Nein, nein, doch mit Buvaista. Nein, den gibt es hier nicht. Dafür andere Musiker. Er hat mir gesagt, er ist hier Perkussionist. Vielleicht an einem anderen Ort. No, no, no. Okay, also keine Gästeliste, einfach nichts. Danke. Also machen wir uns nichts vor und da sind eigentlich alle Künstler des heutigen Abends auch drauf abgebildet. Ja, unser Mann ist a Überraschung natürlich nicht dabei. Er hat uns auch angelogen, weil man offenbar gleich Eintritt zahlen wird. Ja, es gibt hier keine Gästeliste. Es gibt hier keine Art und Weise, man hier eingeladen werden könnte. Von ihm schon gar nicht. Ich haben wir ihn ja eingeladen. Aber trotzdem, ich würde es mir gern ansehen. Mal schauen, was es kostet. Wir sind 1 D. Okay, ihr könnt rein. Und wieder zahlen wir Preise, die sich gewaschen haben. Ey, jetzt Leute, wir sind jetzt gerade fast 100 € los geworden dafür. Also aus dem Abend auf der Gästeliste. Brister das Haus glaub sind jetzt 90 € geworden. Ein Getränk soll sogar inklusive sein und wirklich handgemachte echte Musik gibt es auch. Okay, das ist hier schon urkubanisch. Die Musiker, die jetzt raufgehen, das sind alles samt ältere Herren. Die waren aber so in ihren 40ern, als das Brista Social Club Album rauskam. Da mus man auch dazu sagen, ja, heute sind sie entsprechend gereift und werden jetzt gleich einen tollen Abend machen, aber keiner von denen war jemals in diesem Projekt bevis wisst das Sche Club, nur um es mal gesagt zu haben. Und was das jetzt eigentlich ist mit der Marke werden die Touristen angelogt hier, die bekommen dann hier ein Mojito sitzen hier, wie man sehen kann, hinter mir in langen Reisegruppen, ne? Es erinnert uns so ein bisschen an Butterfahrt in Dänemark, nur in der Karibik, aber die Marke B Social Club hat damit ganz streng genommen nichts zu tun. Hallo, wie geht's dir? Ich konnte nicht zum Wavista Social Club. Ja, aber ich bin hingegangen und habe nach dir gesucht. Nein, ich bin nicht gekommen und ich bin nicht blind. Zu viele Leute. Sag mir mal die Wahrheit. Okay. Du spielst doch nicht für Bner Wist. Nein, ist das hier der Bervister Social Club? Nein, es gibt keinen Bonvister Social Club. Der existiert nicht. Was im Rosalia de Castro? Ja, da war ich auch. S da. Ich habe was getrunken und gegessen. Das hier sind die Bilder von den Künstlern. Ja, das bist du oder? Nee, schau mal genau hin. Das hier ist das rosalierte Kastel. Nein, das hier. Ich werde die Wahrheit erzählen. Weißt du was du gemacht hast? Du hast mir das Geld aus der Tasche gezogen. Ja, genau. 50 Pesos für die Getränke. Du erinnerst dich, das ist die Wahrheit. Schönen Urlaub, Felix Vones. Schönen Urlaub noch. Genau, das ist es nämlich. Okay. Ciao. Ciao. Haben Sie schon Ihre Tickets? Nee, die wollten wir hier holen. Es gibt für heute keine Tickets mehr. Die muss man vorabkaufen. Fahren Sie zur Seite, dann gebe ich Ihnen mehr Infos. Okay, keine Tickets, kein Park. Damit die lange Anreise nicht umsonst war, will ich um jeden Preis ein Ticket haben. Also, was läuft jetzt? Das Problem ist, sie müssen Tickets immer vorabkaufen. Für heute gibt es keine mehr. Das geht auch nur online. Normalerweise müssen sie die zwei Monate vorher buchen. Zwei Monate. Oh Gott. Aber ich habe noch die letzten drei verfügbaren Tickets, die gebe ich euch. Oh, what? Was für ein super Zufall. Wir sind zu dritt und er hat noch drei Tickets. Wir sind zu dritt und sie haben drei? Ja, drei. Sie kümmern sich um uns mit offiziellen Tickets. Sie müssen nach da vorne zum weißen Auto. Okay. Thank you, thank you, thank you, thank you. Wer war das denn? Hatte der irgendwas offizielles drauf? Nein, aber er stoppt jeden, der hier rein. Du kommst gar nicht in den Park, der und der wirkte jetzt schon, ich sag mal, wie soll ich sagen, überzeugt? Ja, offiziell. Und die letzten drei Tickets und wir sind zufällig sogar zu dritt. Ich habe die Tickets für 10:45 Uhr. Der Einlass ist dann ab 11 Uhr. Aber das Warten lohnt sich. Bis dahin bereite ich ihre Tickets vor. Ich brauche noch ihre Namen und Reisepäsche. Der Preis beträgt 75 000 Kolonnen pro Person. Pro Person? Ja, pro Person. Wie viel ist es in Dollar? 120$. Das ist die einzige Möglichkeit heute noch in den Park zu kommen. Die einzige? Eigentlich kostet es 160$, aber ich mache euch einen Sonderpreis. Ah, das war nett von dir. Ich habe dem jetzt gerade vier über 400 Tacken in die Hand gezählt. Also, ich will mal sagen, für den Rucksacktouristen, der Costa Rica äh bereist, wäre hier eigentlich schon Endstation, weil das Budget ist verbrannt. Über 400 € für den Eintritt in den Nationalpark und das da gibt's auch keine Option. seit zwei Monaten ausverkauft, nichts mehr zu machen. Die Frage ist, woher hat der seine Tickets, wenn heute alles ausverkauft ist? Oder vielleicht ist eher der Grund, warum heute keine Tickets mehr zu kaufen sind, weil die sich alle schon unter Nagel gerissen hat oder sein Boss. Das finden wir raus. Gleich geht's los. Der erste Hinweis, der meinen Verdacht stützt, obwohl der Mann uns angeblich die letzten drei Tickets verkauft hat, ist er immer noch fleißig und weiß die Neuankömmlinge ein und nicht ab. Wenn ich dich hier so sehe, werden meine Zweifel immer größer, dass die hier offiziell sind. So, hier liegt übrigens, pass mal auf, hier liegt sein Quittungsblock, weiß du, den er mir vorhin unterter die Nase gehalten hat. Also, der hat heute schon, wenn ich da so drauf gucke, 1 2 3 4 5 6 7 8 solcher Quittung geschrieben. Sagen mal, da sind mindestens zwei Leute drauf, auch 120 €. Da sind wir beim Tagesatz von 1600$. 18$ kostet der reguläre Eintrittspreis für den Park. Wir haben 140 bezahlt pro Person. Aber weißt du wie ich meine? So dieses Gefühl, du machst Urlaub und ich freue mich auf diesen Nationalpark. Die Taschen sind leer, die Kohle ist weg. Der zehnfache Eintrittspreis, das ist Abzocke pur. Das ist keine Frage, ein toller Park. Bisschen überfüllt, muss ich ganz ehrlich sagen, ist ja das gefäh mir nicht so sehr, aber das Schlimmste ist der Preis, den wir hier für den Eintritt bezahlt haben, von einem Menschen, der wie ich jetzt glaube zu wissen, nicht offiziell da arbeitet unds über 400 € abgenommen hat. Wie kann das sein? Ich will mein Geld zurück. Wieso? Weil sie mir 450 abgenommen haben. Ich habe Ihnen gesagt, dass meine Tickets 80.000 Kolonnes kosten. Schon richtig, aber das erzählen Sie bitte mal den Herrn da hinten. Ist mir egal. Ich habe Ihnen den Preis genannt. Was ist Ihr Problem? Mein Problem ist, dass Sie die Tickets kaufen und sie dann teurer weiterverkaufen. Ich kaufe meine Tickets selbst, mein Freund. Also, mir wurde von Parkmitarbeitern erzählt, dass ich die Polizei holen soll. Wieso? Wieso? Weil sie mich angelogen haben. Sie sind kein offizieller Ranger. Ich will jetzt mein Geld zurück. Ich erkläre es Ihnen gern noch einmal. Kommen Sie mit. Was wollen Sie denn? Der Eintritt kostet 18$. Fertig. Niemand hat Tickets. Das gibt Ihnen nicht das Recht, mir 450 abzunehmen dafür. Ich habe Ihnen doch vorab meinen Preis genannt. Die Leute vom Park haben mir erklärt, dass das illegal ist illegal, denn die Karten sind nicht übertragbar. Das macht den Weiterverkauf illegal. Machen Sie doch, was Sie wollen. Es ist mein Geld. Nee, es ist mein Geld. Ich will es zurück. Jetzt jetzt jetzt, weil es illegal ist, was Sie tun. Wie jetzt? Sie sind von der Polizei. Was machen Sie mit dem Mann jetzt? Glück. Wie kann es sein, dass sie nichts tun? Jetzt sie sehen noch, wie er sich verhält. Ich habe große Eier. Ich habe dir gesagt 80 000. Pass auf, sonst breche ich dir das Gesicht. Gehen Sie weg. Hey, Abstand halten. Was machen Sie da? Bedrohen Sie mich? Ein Touristen. Abstand halten. Drust du mir? Beruhigen Sie sich. Er bedroht mich. Ich würde den gern anzeigen. Okay, mache ich. Ich lass mir doch nicht mit Genickbruch drohen. Direkt vor der Polizei. Was ich mich frage, diese Polizei Polizistenpolizei steht jetzt hier und der macht einfach weiter. Das ist denen völlig egal. Ich weiß, es ist vielleicht nicht legal, dass der Mann die Tickets weiterverkauft, aber ich kann die natürlich mitnehmen und dann steht er morgen wieder hier. Ich kenne auch den Namen des Freundes, der die Tickets aufkauft. Es gibt also einen, der die Tickets kauft und er hier arbeitet für den. Ja, genau. Sind wir die ersten Touristen, denen das passiert? Nein, das passiert jeden Tag. Noch nicht mal die Touristenpolizei kann diese Abzocker von der Straße kriegen. So mafiös hier. Das sind die Paten vom Park Manuel Antonio und das Schlimmste ist, es bringt diesen wunderschönen Nationalpark in schweren Verruf. Das sollten sich die offiziellen auch mal überlegen. Voll, ich hatte jetzt damit gerechnet, dass wir hier irgendwie ablegen sozusagen nur von mit dem Boot und dann rausfahren. Ist doch größer. Schau mal hier. Hier sieht man das Boot. Aber hier sehe ich auch etwas, was mich jetzt gerade ein bisschen irritiert. Also, das sieht mir hier eher aus wie so ein Ort, wo Delfine gehalten werden. Davon war nicht die Rede. Wir wollten eigentlich mit dem Boot raus. Oh Leute. Oh Leute. Und ich ahne jetzt schon, was hier gleich passiert, weil ich sehe da vorne kein einziges Boot. Al, da fühle ich mich im Prinzip, bevor es losgegangen ist, schon verarscht. Jetzt schon. Das, was als Partyboot versprochen war, ist in Wahrheit ein Wassergefängnis. Lauter Absperrungen und im wasserbefindliche Gitter sehe ich hier. Das heißt, die Tiere sind eingesperrt. Das wollte ich eigentlich nicht, aber jetzt abbrechen will ich auch nicht. Ich will sehen, was dieser Park bietet fürs viele Geld. Also, ich bin kein Meeresbiologe, aber ich sehe eins. Diese Tiere haben hier sehr begrenzten Platz in diesen ja Käfigen. Sind ja Unterwasserkäfige eigentlich. Das heißt, die werden hier gehalten für uns Touristen. Und so langsam macht es auch einen Sinn, dass wir unsere ganzen Sachen abgeben mussten, inklusive der Handys, weil das soll hier kein Tourist dokumentieren. Ein, zwei Kameras haben wir ja reinbekommen, zum Glück. Passt mal auf. Mehrere Delfine, die über verschiedene abgezäunte Wasserkäfige verteilt sind. Alle Versprechungen gebrochen, kein Partyboot, keine wilden Tiere. Im Gegenteil, auf Touristen reagieren die Tiere ganz entspannt. Die Touristen dürfen sich sogar an das Tier dran hängen. Eine einzige Show. Das hatte ich mir anders vorgestellt. Ich dachte halt, man würde irgendwie rausfahren. Wir sind jetzt hier im Prinzip eingesperrt in den Zoo und werden dabei fotografiert, wie wir diese Zoo Delfine streicheln. Das ist alles, was es ist und nicht mehr. Und genau das ist der Punkt. Diese Show ist nicht wirklich für uns, auch nicht für den Unterhalt der Delfine. Er ist recht nicht zu ihrem Wohlergehen. Sie ist nur für die Fotokamera. Ob von dem vielen Geld, das wir bezahlt haben, überhaupt etwas bei den Delfinen ankommt, wage ich zu bezweifeln. Insgesamt bekomme ich 25 Fotos mit sechs verschiedenen Motiven und dazu ein knapp einminütiges Video, das vor allem meinen Kameramann Robin zeigt. Sogar ein bisschen Eigenwerbung haben sie netterweise reingeschnitten. Inklusive sind die Fotos natürlich nicht, trotz des stolzen Eintrittspreises. Gern zum Mitrechnen. Die Eintrittskarte kostet pro Person. Davon geht ein Drittel Provision direkt an den Verkäufer Elpadron. Vor allem die Fotos hauen richtig rein. Mit $ je Motiv. Eine vierköpfige Familie hätte hier mindestens 660 € ausgeben müssen. Ich war überall auf der Welt. Ich habe viele Tiershows und solche Sachen wie die hier gesehen. Aber ich habe noch nie etwas so teures erlebt. Für 140$ bekomme ich leppische 2 Download Links. Wir haben insgesamt über 400 bezahlt für das ganze hier. Das ist eine unfassbare Touristenabzocke, wissen Sie das? Der Besitzer ist derjenige, der die Preise bestimmt. Der macht dann aber richtig viel Geld. Aber wissen Sie, dieselben Preise, die wir hier haben, bekommen Sie auch in anderen Delfinparks. Der Punkt ist, als wir es gekauft haben, wurde uns ein Boot versprochen, das uns zu wilden Delfinen herausfährt. Stattdessen bekomme ich ein paar eingesparte Tiere und ich habe dafür zusammen mit den Fotos 140$ bezahlt. Ihr nehmt mir sogar mein Handy weg, damit ich keine eigenen Bilder machen kann, damit ihr die Leute mit euren teuren Fotopaketen abzocken könnt. Wisst ihr 20, 30$ wäre ja okay, aber 140 für paar Bilder, unfassbar, das ist Touristenabzocke. Ja, aber das sind dieselben Preise wie überall. Das macht's kein bisschen besser, ich weiß, aber leider können wir daran nichts ändern. Du bist doch einer der Chefs hier. Nur der Eigentümer kann das ändern. Ich kann wirklich nicht glauben, was für eine Absocke ich hier gerade erlebt habe. Vielleicht ist der Mann unschuldig und die alleinige Verantwortung liegt beim Chef, aber das ändert nichts an den überhöhten Preisen und an den katastrophalen Haltebedingungen der Delfine. Genau zu diesen Inseln und ihren prominenten Bewohnern gibt es Touren, die veranstaltet werden. Promour für 35$ umgerechnet 33 € pro Person greifen wir zu und sollen dafür Promy Willen satt bekommen. Shakira, Jackie Chan, Beyonce, Enrique Iglesias oder Ricky Martin angeblich alle dabei. Versprochen wird nicht weniger als sein Blick auf die privaten Wellen der Superstars. Du bist nicht unvorbereitet, was ich wahnsinnig finde. Du hast dir extra eine kleine Liste gemacht, die wir jetzt noch nicht so auspacken wollen, wo denn wirklich wer wohnt, ja, wenn er denn hier wohnt. Andre ist als lizensierter Makler in der Stadt befugt, die Besitzverhältnisse aller Willen abzufragen. Was er leider nicht darf, diese Informationen vor der Kamera verraten, aber was er darf, mir sagen, ob die Aussagen des Tourguids stimmen oder nicht. Und genau darum geht's heute. Das erste Luxuswesen. Angeblich gehört es einem Boxprofi. Das hier Floyd Mayweather, das kann ich mir gut vorstellen. Das passt. Ja, er hatte ein Haus auf Palm Island. Das ist die nächste Insel und das hat er vor einem Monat verkauft für 22 Millionen. Super. Aber das, wo wir gerade vorbeigefahren sind, gehört jemand anders. Ja, das ist die nächste Insel. Okay, gut. Dann wohnt er eben eine Insel weiter. Aber wie heißt so schön, knapp daneben ist auch vorbei. Diese Promy Villa ist jedenfalls eindeutig falsch. Weiter geht's mit der nächsten glamurösen Residenz und ihrem ebenso glamurösen vermeintlichen Besitzer, dem puertorikanischen Popstar Ricky Martin. Er hat hier schon ewig lange nicht mehr gewohnt, aber ist er zurückgekommen? Nee, ist nicht zurückgekommen. Er hat das letzte Mal hat er hier in 2012 gewohnt. Wir haben es 2025. Nur zur Info, vielleicht war das mal irgendwann Rickys Haus, aber jetzt nicht mehr. Zum Glück haben wir die richtigen Leute bei dieser Tour dabei. Da weißt du, was Phase ist. Und wieder heißt es Achtung falsch. Das ist da vorne die ersten beiden, nicht hier. Da weiter vorne. Ach so. Wohlgemerkt. Aktuell wohnt P Didy in keinem dieser Häuser, sondern sitzt in New York in Untersuchungshaft. Auch hier falsch. Oh, Jennifer Lopez. Ja, Jennifer Lopez hat ein Haus an der North Bay Road. Hat ich mal hier gewohnt? Ich glaube vor sehr, sehr langer Zeit. Anfang 2000. Das viertel Jahrhundert, das merkt ja auch keiner. Und seit 25 Jahren ist diese Info damit falsch. Wohnt hier wirklich Schaquel O'eil? Das endlich. Zack. Immerhin ist das ja vielleicht der Beginn einer Aufhojagd an wahren Aussagen. LeBron James nie gewohnt. Der hat auf den Vion Islands ein Haus gehabt und dann in Cocon Grove und das ist wie immer woanders. Langsam macht sich Frustbreit. So, jetzt sind wir eine gute Stunde unterwegs und schon wieder auf den Weg Richtung Hafen. Die Tour ist vorbei. Insgesamt hat sie nur fünf Promi Häuser richtig benannt. Ja, fünf sind richtig. Versprochen wurde uns ja auch Shakira. Wäre wie die hier ein irgendwo wurte die hier? Nee, hat nie hat ja hat sie mir aber erzählt, bevor sie mir die Tickets verkauft Mayweather war auf der anderen Insel, aber hat das vor einem Monat verkauft. Ganz kurz, machen wir uns nichts vor. Ja, wenn die echte Promitour machen wollen würden, dann hätten sie da auch Plan und würden sagen, das stimmt, das stimmt, das stimmt. So ist es zumindest gefühlt abzocke. Danach führt mein erster Weg erstmal zurück zu der Dame, die mir einen Nachmittag bei den Stars versprochen hatte. Hey, wir sind wieder zurück. War nette Bootsturm. Shakira Beckham Jayo. Vergeblich versucht die Verkäuferin mir einen Beweis zu liefern. Ich hoffe doch sehr, dass sie ihre eigene Recherche überarbeitet und nachbessern lässt. Glauben es mir doch einfach. Keine Sorge. Aber Jayo hat da doch gewohnt. Absolut nicht. Glaub doch nicht alles, was die erzählen. Auf dem Boot erzählen sie dir Lügen. Eine nach der anderen. Aber es war trotzdem eine nette Tour. Sind Sie sich wirklich sicher, dass Jay nicht doch 100% sicher und David Beckham auch nicht? Nee, seid doch einfach ehrlich zu den Leuten. Ich gebe ja zu Madonna nicht, aber ich war mir bei Beckham wirklich sicher. Ich weiß. Was kostet? 2 Stunden kosten 80 für euch beide. Okay, okay, okay. Ja, da hilft nur weiter fragen. Okay. Wie viel für eine Stunde, mein Freund? 30 für jeden. Wir fahren langsam. Ihr chillt, raucht eine Zigarre wie Alone. Umgerechnet 50 € für zwei Personen. Ich suche noch ein bisschen weiter und schließlich finden wir den besten Deal. Wie viel soll es denn kosten? Wohin soll es denn gehen? Wie lang? Wissen wir nicht. Vielleicht eine Stunde. Eine Stunde? Ja. Wie viel? 40 für eine Stunde, das sind 35 € für zwei. Bei weitem der günstigste Preis, den wir finden konnten. Ist auch nicht der beste, ne? Aber egal, weil der Preis stimmt. 40 Pesus, 35 € für zwei Personen. Das hat sich gelohnt, wenn es bei dem Preis bleibt. Wie viel war das noch mal? 40 und 40. Okay. Gracias. Moment mal jetzt 40 pro Fahrgas. Alles klar. Ciao. Alles Gute mit unserem Geld. Super gemacht. Ja. 40 + 40 sind 80. Dann sind wir jetzt hier richtig schön über den Tisch gezogen worden von I. Das ist ja Wahnsinn. 80 Tacken 40 4080. In Havana ist man nur noch zu Fuß günstiger unterwegs. So schön das sein kann, eine preiswerte Fahrt im Oldtimer muss doch auch möglich sein, oder? Sind das eure Autos? Ja. Okay. Wow. Okay, eine Stunde 40 40 und das hatte ich schon mal vorhin. Nein, nein, eigentlich kostet es Das habe ich alles schon gehört. Nein, normalerweise kostet es 50. Der reguläre Preis ist 50. Die Regierung ist schuld. Wissen Sie, was das letzte Mal passiert ist, als einer meinte 40? Ich erinnere mich nur allzu gut. 40 und 40. Ich sage 40 für das Auto. Sag 35, dann machen wir es. Okay. Ja. Okay. Immerhin e gespart, F Pesos gespart, 5 € gespart. Es ist okay. Vielleicht gibt's Trinkgeld. Super. Okay, wir machen jetzt im Prinzip die gleiche Tour. Noch mal was Kleines einmal um die Stadt rum und diesmal nicht für 4040, sondern einer nur für 35. Das wäre sensationell. Wahnsinn, ne? Wenn das hinhaut. Ja, nun habe ich aber wirklich trotz klarer Preisansagen am Ende oft genug mehr bezahlt. Ich hoffe, diesmal bleibt's beim Vereinbartenpreis. Und dass ich die Tour schon einmal gemacht habe, weiß der sympathische Fahrer natürlich nicht. Also landen wir an uns bekannten Orten. Trotzdem immer wieder faszinierend. Ah, der Platz der Revolution. Ja, das ist der Platz der Revolution und dort das Monument der kubanischen Revolution. Ja, das kennen wir. Also hier mal zu sein ist echt faszinierend und dann auch in diesem Auto, was ja einem wirklich ein, ich sag mal kein antiimperialistisches ist gerade, dann finde ich das schon sehr schön. Die großen kubanischen Revolutionäre haben hier die Massen mitgerissen. Auch wenn sich für deren politische Haltung heute kaum noch jemand erwärmen kann, kalt lässt einen die historische Größe des Plaser Revolution nicht. Frage ist, der Preis, den wir jetzt gleich zahlen, ist ja ein ganz kapitalistischer. 35 Pesos ungefähr 35 €. Wenn es dabei bleibt, wäre es keine Revolution, sondern eine Sensation, weil wir haben gestern über das doppelte bezahlt. Nach gut zwei Stunden kehrt der Fahrer zurück ins Stadtzentrum. Wir haben die Brieftaschen gezückt. Jetzt noch ein Reinfall. Nein, er will keinen Peso mehr als verabredet. Bravo. Vielen Dank. Also, sie haben gesagt 35, ne? Aber ich gebe ihnen mehr, weil ich sie mag. Ich mag sie wirklich. Ich gebe ihn 40. Okay, passt das? Höflich, ehrlich, zuvorkommend extra Trinkgeld. So einfach kann es sein. Und da gebe ich mein Geld gerne hin. 40 Pesos, also rund 40 € hat er verdient und zwar jeden Cent. Wer sowas hier genießen will, der nimmt bitte ein bisschen Geld in die Hand. 2 d Stunden. Ich könnte es jeden Tag machen mit einem anderen Classic Car, mit einem anderen Cabrio. Super. Die bisher schönste Erfahrung und jeden Cent wert. Jeden Cent. Atlantis Paradise Island, das berühmteste Resort der Bahamas mit Wasserparks, Casino, Privatstränden und einer riesigen Lagune. Und genau in dieser Lagune soll man auch als Normalsterblicher die faszinierende Unterwasserwelt der Karibik entdecken können. Und da soll man schnorcheln können und dabei jede Menge Unterwasserwelt entdecken können, sozusagen in freier Natur. Super. Kostet aber dafür auch was, nämlich 200$. Das sind knapp, na ja, knapp 200 €. Ich muss sagen, bist einmal in der Karibik. Äh, weil unser Budget aber auch irgendwann eine Grenze hat, würde ich sagen, Leute, ich probiere das hier alleine. Ich zahle einmal die 200$. Holy cyly ist Leute Leute, da muss ich mir gleich mal die Brille absetzen und meine I can't read without it nie zum 195$ muss ich auf die 200$ drauflegen. Und für was? Dafür, dass ich hier bin und den Wasserpark besuchen, mich an einem Privatstrand Sonnen oder im Casino Geld verzocken kann. Aber das will ich ja alles gar nicht. Heißt, ich habe zusammen für die Schnäucheln jetzt fast 400 gelassen. Zum Glück bin ich der einzige, der heute ins Wasser geht da draußen am Strand. Ihr nicht 400 €. Du, da erwarte ich aber Da erwarte ich aber Wale und Delfine und alles. Das tut jetzt weh. Das tut jetzt weh. Ich habe jetzt gerade ebeno gesagt bekommen, dass das ganze überhaupt nicht im Meer, nicht am Meer, nicht am Strand, der sich da hinten schau mal, ich kann mal zeigen, was ich dachte. Hab auf die Brücke. Auf die Brücke da hinten, siehst du da? Das ist die Lagune. Das ist die Lagune, in der ich mich jetzt eigentlich gesehen habe. Dachte schwimmen und schnorcheln zu dürfen, ist aber nicht. Das ist nicht die Lagune, in der ich bin, sondern das, wo ich reingehe, ist das hier. Und das ist ein Becken. Das ist künstlich. Natürlich nicht das, was ich will. Alles ist dekoriert mit künstlich angelegten Artefakten, was ein bisschen an Disneyland erinnern sollen, aber nur eben unter Wasser. Ganz ehrlich, 400 € damit ich in dem Aquarium planschen darf, wo ihr wahrscheinlich da oben auch eine ganz gute Sicht habt. Tupelett und ich komme vor allem auch nicht so schnorchlig runter. Das nervt mir viel mehr, ne? Tut mir leid. Tut mir echt leid. Das ist zu viel Geld. Vier und Leute. Echt nicht. Und das sagen sie dir halt genauso deutlich nicht auf der Webseite, damit du erstmal zahlst. Richtig schön Touristen, Dollars zahlen, zahlen, zahlen. Bin doch nicht bekloppt. Wirklich nicht. Das tollste ist, was einem niemand sagt. Wir 3 4 m und dann stehst du genau vor diesem Aquarium, in dem ich vor ein paar Minuten noch geschwommen bin. Und ganz ehrlich, schauen sich bitte mal diesen Blick an. So nah war ich den Tieren nie. Ich habe die Schnorcheltour gebucht. Die war nur leider gar nicht in der Laguna. Die Schnorcheltour. Ja, das Schnorcheln war nicht in der Laguna. Nein, die findet im Aquarium statt. Ja, aber auf der Reservierung steht das so nicht. Schau mal, ich bin Deutscher, deswegen habe ich das im Internet gebucht. Da steht nichts davon. Gucken Sie mal. Und dann musste ich ja die 200$ extra zahlen. Oben drauf noch den Tagespass für 195. Das sind dann über 390$. Ich dachte, dass ich dafür in der Lagune bin, aber es war nur im Pol. Finden Sie das nicht auch ein bisschen teuer? Ja, aber das ist nun mal der Preis. Ja, aber 390 sind wirklich viel Geld. für eine halbe Stunde oder was? Das sind $ Minute. Das ist echt teuer. Vielleicht können Sie es mit dem Kundendienst besprechen und dafür sorgen, dass sowas im Netz nicht mehr steht. Also die Lagune. Wenn man weiß, dass es im Aquarium ist, ist es ja okay, dann kann man sich dafür entscheiden, aber so ist es missverständlich. Wissen Sie was ich meine? Kaffee, also echter Costa Rica. Kaffee berühmt und genau das wollen wir natürlich heute auch zum Frühstück genießen. Da freue ich mich drauf. Sind gleich da. Da steht wirklich Kaffee vorgebrüht in Thermosannen. Jeder Gast darf seinen Frühstückskaffee selber zapfen. Das ist ja so ein bisschen wie in der Kantine und er der ist auch so dünn wie in der Kantine. Also das mir jetzt nicht die Füße weg vor Begeisterung. Unser Tourguide ist jedes Jahr selbst bei der Bohnenernte, sagt er, und kennt sich bestens aus. Er ist bemüht, sein Wissen an uns Kaffeelein zu vermitteln. Aber ich werde ein Gefühl nicht los. Das ist alles sehr interessant, nur ich kann mir das vorstellen. Sieht so ein bisschen aus wie ein Museum. Er tut aber so als wenn ih noch gearbeitet wurde. H schau mal da vorne diese Spinnenweben. Siehst du die? Ich sag euch eins, hier schon mal hier oben auch der Staub. Hier ist seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, kein Kaffee mehr produziert worden. Ich weiß es nicht, aber ich vermute es. Das ist halt ein kleines Museum, ne? Und keine Plantage, vermute ich. So, und jetzt kommt die Krönung. Vollendet veredelter Touristennep. Mit einem erlebnisreichen Tag die Kundschaft locken und ihnen dann reichlich Gelegenheit geben, Geld auszugeben. Wird Docker die Marke auch in Supermärkten verkauft in Costa Rica? Nein, den gibt es nur hier oder über unsere Website. Ah, also es ist so exklusiv, dass ich ihn noch nicht mal im Laden kaufen kann. Ja, dann muss ich ja zugreifen. Natürlich auch dann wieder schlau, ne? marketingmäßig bist unterwegs, guckst du das alles an, wirst du ein bisschen aufgeheizt, trinkst ein Käffchen schon biss bisschen schuckelig und dann gehst du in den Super Shop und da erzählt dir natürlich jemand, das was du hier kaufst gibt's so nirgendwo außer hier. Zack, greife ich zu. Ich bin enttäuscht, das sage ich ganz ehrlich. Und es war wahnsinnig teuer. Aber bevor ich fragen kann, wo ich diesen Kaffee in der Nähe finden kann, entdecke ich etwas. Eine Frage. Was ist denn das da oben für ein Kaffee? Kaffee? Der da oben kann ich mal sehen. Was ist denn das? Chim. Ich bin bisschen verwirrt. Ich bin hier im ganz normalen Kaffeegeschäft. Ja, nehmen mir einen zum Mitnehmen jetzt hier und entdecke diese Packung. Von wegen, die gibt's nur dort zu kaufen. Von wegen Fabriksverkauf, alles schön günstig. Drüben habe ich $ bezahlt, hier 8 BS. Und wenn man, wenn ich das merke, so ein paar Stunden später, nachdem mir sowas erzählt wurde, dann sofort zu merken, ich bin angelogen worden da, das würde sie doch auch wahnsinnig sauer machen, oder? Das ist Abzocke, was wir da drüben erlebt haben. Die nehme ich jetzt aber trotzdem hier mit als Beweis. Gracias. Ich hatte die Hoffnung mit euch hier eine gute Kaffeetour zu bekommen. Ich wollte die Plantagen sehen, die Maschinen. Also habe ich diese Ducker Tour gebucht und die war unfassbar schlecht. Kann ih mal erzählen, warum. Wir haben nichts gesehen, keine Produktion, kein Probieren. Es war alles darauf ausgelegt, uns in diesen einen Souvenirhop zu locken. Und für das Geld war das wirklich enttäuschend. Dann werde ich meinen Boss informieren. Und wissen Sie was das Schlimmste war? Es war der Kaffee. Deswegen habe ich ihn den jemand mitgebracht. Von dem schon mal gehört? Ich glaube ja. Dahin sollten sie ihre Touren anbieten. Das ist eine nachhaltige nette kleine Farm. Dort rösten sie jeden Tag. Es geht euch darum, die Leute in diesen Souvenirshop zu steuern. Ich versuche ihn nur gerade klar zuumachen, dass ich mich abgezockt fühle von ihren Kollegen. Die hier sind viel besser. Ja, das glaube ich. Danke wieder. Und jetzt mal ganz klar die Ansage. Lassen Sie sich nicht in irgendeinem Tourgeschäft so ein Ding andrehen. Wenn da eine große Marke dahinter steht und wir kennen ja auch ein paar aus Deutschland, die sind ja auch vertreten. Finger weg von diesen Touren. Die wollen Sie bloß in den Fabrik und vor allem in den Souvenir Shop bringen. Suchen Sie sich. Sie werden Tipps auf unserer Webseite finden, die kleinen Bauern, die kleinen Kaffeeplantagen aus. Da erfahren sie viel mehr, haben die Chance, den Kaffee zu probieren und sehen, was für ihr Geld. Und darum geht's doch allem. So, und jetzt brühe ich mir hier eine hübsche Tasse auf. ist lecker.


📊 Link-Infos

URL https://www.youtube.com/watch?v=pdgtk1tXnlo
Titel Die dunkle Seite der Karibik?! Buche NIEMALS diese Aktivitäten! | Achtung Abzocke
Kategorien BulkNews, Achtung Abzocke
Hinzugefügt 2026-07-17 19:20:06
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