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🤖 Zusammenfassung
Im Podcast „Money Mittwoch“ wird der aktuelle Bullenmarkt im DAX und der KI-Sektor diskutiert. Trotz geplanter deutscher Herbstreformen betonen die Gesprächspartner, dass DAX-Unternehmen international aufgestellt sind und eher von der Weltkonjunktur als vom deutschen Reformfortschritt abhängen. Dennoch werden DAX-ETFs und deutsche Dividendenwerte grundsätzlich als depotfähig eingestuft.
Beim KI-Boom zeigen sich die Experten optimistisch, warnen aber vor extrem hohen Bewertungen und einem massiven Konzentrationsrisiko im S&P 500, wo wenige Tech-Giganten den Index dominieren. Als Gegenmittel nennen sie gleichgewichtete Indizes. Die gewaltigen Investitionen in Chips, Datencenter und Software werden bislang vorwiegend aus Cashflows finanziert, nicht durch Schulden – ein Stabilitätsfaktor, den die derzeitige Nachfrage nach Halbleitern übertrifft.
Zudem wird betont, dass Altersvorsorge mit 40 keineswegs zu spät beginnt; Aktiensparpläne seien dem Festgeld vorzuziehen, um Renditechancen zu nutzen. Kritisch bleibt jedoch die vage Projektion, dass 100 Euro monatlich in 30 Jahren rund 200.000 Euro ergeben könnten – diese Rechnung beruht auf starken Renditeannahmen und ist keineswegs garantiert. Auch der Verbrauchs- und Vererbungsaspekt angesparten Kapitals wird als bisher unterschätztes Thema hervorgehoben.
Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"
📜 Transkript
Guten Tag und herzlich willkommen bei Money Mittwoch, Geopolitik und andere Krisen. Wie schützt man da sein Depot? Gleichzeitig machen wir einen DAX Check und wir gucken, ob die KI schon heiß gelaufen ist. Das alles und noch viel mehr jetzt bei Money Mittwoch. Herzlich willkommen. Der DAX springt von Rekord zu Rekord. Gleichzeitig im Herbst kommen viele Reformen ins Rollen. Die Frage ist, wohnt sich da jetzt schon zu investieren? Im Herbst sind viele viele Reformen auch in Deutschland geplant, die vielleicht auch die Wirtschaft ein bisschen ankurbeln sollen, können, müssen vielleicht sogar auch. Für viele Unternehmen ist es natürlich noch mal so ein Impuls. Es könnte noch mal dafür für ein Push am DAX vielleicht sogar führen. Ähm siehst du das auch oder bist du da ein bisschen kritischer? Also im DAX sind ja die 40 größten deutschen Unternehmen und man muss es so sehen, das sind längst keine rein deutschen Unternehmen mehr, die in irgendeiner Art und Weise von Reformen in Deutschland abhängen, sondern das sind international weltweit agierende Unternehmen, die wir hier im deutschen Aktienindex haben. Insofern äh ob es jetzt Reform gibt, das wäre natürlich wünschenswert in Deutschland, dass wir hier vorankommen, aber wenn man im DAX investiert, guckt man letztendlich auf die Weltwirtschaft. Okay, also es ist eher, dass man Dax, du hast es gesagt, deutsche Unternehmen, die international tätig sind, sind andere Faktoren, die da auch so mit reinspielen. Das würde auch erklären, warum wir so diese Rekordjagd gerade auch so beim beim DAX haben. Würdest du Empfehlungen sprechen wir natürlich bei me Mittwoch auch nicht aus, ne? Nur zur zum Hinweis, aber würdest du sagen, man kann auch so ein DAX ETF beispielsweise haben oder auch Aktien am DAX halten? Absolut. Also es gibt immer noch auch diesen bias, also diese diese Leidenschaft von deutschen Anlegern eben auch deutsche Aktien im Depot zu haben, weil man früher war es so, ich weiß noch, wenn wir äh Menschen sagten, ja, da lese ich am meisten drüber, weil das in den Zeitungen steht. Das ist heute natürlich mit dem Internet etwas anders. Man kann sich sehr leicht auch über Coca-Cola und McDonald's informieren, aber äh das ist vielleicht auch so eine Gefühlssache und warum nicht auch in europäische und auch dann in deutsche Aktien investieren? Wir haben tolle Werte. Ähm, wir brauchen vielleicht bei dem ganzen KI und Techthema müssen wir vielleicht noch ein bisschen aufholen, aber auch da gibt's Werte mit Fantasie. Ähm, Werte, die im Moment noch ein bisschen struggln, wie beispielsweise eine SAP, die noch nicht so richtig eine Antwort auf äh das KI Thema gefunden haben. Aber wir haben ja langweilige Aktien, wir haben große Versorger, wir haben äh Versicherer, die und da kommen wir zu einem interessanten Punkt gute Dividendenzahler sind. Und das ist ja noch mal ein anderer Aspekt, den wir bei Aktien betrachten müssen, dass wir eben auch hier ein quasi passives Einkommen erzielen können, ohne unsere Aktien verkaufen zu müssen, weil wir schöne Dividenden kriegen. Beim Thema KI will eigentlich jeder mitmischen. Die Frage ist, ob diese Rally eigentlich schon heiß gelaufen ist. Wir haben ähm die Kursentwicklung ist positiv, das geht das kollidiert so ein bisschen mit dem, was der Markt so zurückspult. So, man spricht ja von der hohen Verschuldung, die da ist. Die Umsätze sind nicht so, man weiß nicht, wie die Skalierbarkeit von KI ist. Also, es ist erstmal viel Geld ausgeben, aber es kommt wenig rein aktuell. Ähm, wird das ein Problem? Ist das vielleicht sogar ein Problem? Also, was wir durchaus auch immer mit unseren Kundeninvestoren diskutieren, ob wir uns in einer Bubble befinden, vor allem bei den KI-Atien, ähm da ist unsere Antwort, na ja, noch nicht, bzw. Weise leider weiß man es dann immer erst danach, ob wir in einer Bubble waren. Was aber in der Tat schon bemerkenswert ist und wie auch unsere Kunden darauf hinweisen, ist die Tatsache, dass die Bewertungen vor allem der KI- Aktien sehr, sehr hoch sind. Ähm und die muss man ähm absolut im Blick haben, denn nur ein kleines Beispiel, ähm letztens hatte der Ende Juni hatte der S&P 500 einen negativen Tagesverlauf, also hatte eine Kursentwicklung von über -1%. Allerdings und das war interessant, der Großteil der Unternehmen S&P 500, das ist der US-amerikanische Aktienindex, der Großteil der S&P 500 Unternehmen hatte eine positive Kursentwicklung und das spiegelt halt genau dieses Konzentrationsrisiko hin, denn sehr wenige sehr sehr große Unternehmen stellen den Großteil oder einen sehr großen Teil ähm des Aktienindex S&P 500. Ähm und deshalb sagen wir schon, ja, es gibt Gründe, warum man positiv auf KI Aktien, KI Unternehmen sein kann, aber bitte Achtung ähm aufgrund der Konzentration und der hohen Bewertung, denn dann kann es sehr stark sehr schnell auch zu größeren Rückschlägen führen. Und diese Rückschläge hätten dann sollten sie kommen, ähm Auswirkungen auf den Gesamtmarkt oder? Mhm. Genau. Also, es hat dann Auswirkung auf dem Gesamt auf den Gesamtindex. Es kommt auch immer drauf an, in was man investiert ist. ist man in den Index über ein ETF investiert oder bin ich Einzelinvestor in in einzelne Aktien? Ne, das hängt immer davon davon zusammen. Was wir seit 2 d Jahren schon auch äh als Alternative unseren unseren Kunden mit an die Hand geben, ist beispielsweise ein gleichgewichteter Index gerade in den USA, also, dass man sagt, man hat nicht diese sehr hohe Marktkonzentration im S&P 500, sondern sagt, jedes der 500 Unternehmen hat ein gleiches Gewicht. Mhm. Ähm und da kann man tatsächlich äh so ein ein Bestandteil im Portfolio mit hineinnehmen, um so ein bisschen das Konzentrationsrisiko und diese hohen Bewertung der einzelnen sehr großen Unternehmen bisschen ausbalancieren. Das ist eigentlich z.B. eine ganz ganz gute Idee dazu, ne? Das ist eigentlich auch schon, was ich fragen wollte. Wie geht man denn als Anleger in diesem Umfeld dann um, also wenn man jetzt praktisch auch auf KI Aktien setzen möchte, ähm da wäre jetzt die Antwort, die hast du ja schon gegeben, das irgendwie Breite aufzustellen. Ähm gibt's da auch etwas, worauf man achten sollte, wenn man sich bestimmte Werte heraussucht? Also, da hängt's wieder davon ab, ob ich Einzeltitel raussuche oder einzelne Sektorenbereiche des das des Aktienmarktes oder ob ich sage, ich gehe auf den auf den auf den gesamten Index. Ähm, interessant ist natürlich schon der Kaibum und du hattest es ja auch schon gefragt, ich noch nicht ganz drauf geantwortet, äh ob denn das alles so gerechtfertigt ist. Ähm, wenn man sich das aber ansieht, die Entwicklung von der KI, dann ist es ein wirklich ein großer struktureller Trend und diese ganzen Investitionen in Datencenter, in neue Software, aber auch in den Mikrochips, die dann in den in den Produkten wieder wieder äh wiederfindet, sich wiederfinden, ist es schon ähm na ja, ist es schon wichtig und gerechtfertigt bis zum gewissen Maße, was für Investitionen da nun und stattfinden. Was natürlich auch noch mal ein Aspekt ist, ist, dass diese Investitionen hauptsächlich und bislang aufgrund der des Cashflows der Unternehmen stattfindet. Das heißt, die Unternehmen haben sich noch nicht übermäßig verschuldet, um diese massiven Investitionen. In den USA reden wir von mehreren Billionen US-Dollarn in den nächsten Jahren, um diese großen Investitionen zu tätigen. ähm wo wir als Investoren natürlich schon genauer hinsehen, auch bei einzelnen Unternehmen, inwi weit diese Rieseninvestitionen finanziert werden und ob diesen Rieseninvestitionen auch entsprechende Profitabilität, Returns, aber auch ähm Schuldentragfähigkeit entgegensteht und sich damit auch lohnt. Das sind natürlich schon Aspekte, die wir, wenn wir einzelne Aktien dieser Unternehmen uns ansehen, sehr klar ähm differenzieren. Okay, also es geht im Prinzip äh um es für die für unsere Zuschauer auch ein bisschen runterzubrechen. Es geht im Prinzip nicht nur der Markt nicht nur auf diese Überschuldung, die tatsächlich da ist, die im Prinzip auch keine Überschuldung dann wirklich da ist, weil es ja Bargeldbestand da ist, was bei den Unternehmen lag, die dann praktisch investiert wurden, sondern auch andere Aspekte führen damit äh mit rein und da ist man eher optimistisch, ist der Markt eher optimistisch oder da ist der Markt eher optimistisch. Ähm, was natürlich auch noch mal ein Aspekt ist und gerade bei Halbleitern auch ein Teil wirklich dieser dieser sehr großen positiven ähm Entwicklung. Ja, steil in der Tat. Ja, aber auch haben wir in den letzten Tagen immer mal wieder gesehen auch immer wieder sehr starke Korrektur nach unten, aber der Trend ist relativ stark nach oben. Da ist es tatsächlich so, dass diese Unternehmen, die die Halbleiter äh produzieren, die Chips produzieren, dass die äh ein massives äh Nachfrage sich sich gegenüber stehen und das Angebot ähm viel geringer ist. Also, da sieht man schon sehr stark, dass ähm die Unternehmen mit einer Riesen Nachfrage aufgrund der KI Investitionen konfrontiert sind und deshalb auch so positiv sich entwickeln konnten. Wenn ich 40 Jahre alt bin, wie lege ich da mein Geld für die Rente an? Das klären wir jetzt. Mir hatte ein Leser vor ein paar Wochen geschrieben, der hat irgendwie so gemeint, ja, ähm er findet das Format super, er ist aber 40 Jahre alt und für ihn ist eigentlich der Zug schon abgefahren, um in irgendeiner Form für seine Altersvorsorge sich jetzt noch zu kümmern. Siehst du das anders? Ja, ich glaube, die meisten Menschen fangen mit 40 erst an über ihre Altersvorsorge nachzudenken. Leider investieren ja die wenigsten schon mit 20 und haben vielleicht schon Sparpläne, wenn sie ihren ersten Job haben, sondern da ist man ja erstmal im Aufbau und hat viel Geld auszugeben, vielleicht um die Familie aufzubauen. Aber 40 ist natürlich ein fantastisches Alter, um mit der Altersvorsorge in Aktien dann auch richtig kräftig anzufangen. Meist verdient man da ganz gut. Man hat also vielleicht die Möglichkeit mehr als nur 50 € im Monat zurückzuleggen und man hat noch wahnsinnig viel Zeit. Die Lebenserwartung steigt, das Renteneintrittsalter steigt auch. Also man hat noch wirklich lange Zeit zu arbeiten und hier wirklich Geld auch zur Seite zu legen. Also 40 ist nie zu spät. Das ist auch mit 50 noch nicht zu spät, weil wir einfach heute ja 70, 80, 90 werden. Ja. Und äh was wäre so dein? Also klar, es ist natürlich immer so abhängig, was man für ein Einkommen hat, aber würdest du mit 40 so beispielsweise raten so 100 € beispielsweise zu investieren mindestens oder? Also es ist immer gut Geld zur Seite zu legen, so viel man kann. Und ich weiß, dass in dieser Rush Hour des Lebens natürlich nicht so viel Geld übrig ist, aber wenn man 100 € im Monat zurücklegen kann, dann sollte man das ab 40 eben auch in einem Aktiensparplan tun und nicht sagen, das lege ich jetzt aufs Festgeld und lass es da mal schmoren, sondern wirklich hier auch ein gewisses Risiko einzugehen, das tut man, wenn man in Aktienmarkt geht, aber eben auch diese Renditechancen mitzunehmen, denn dann wächst das Kapital eben auch entsprechend. Mhm. Ähm, man hat's ja, glaube ich, mal ausgerechnet. Ich glaube, wenn man 100 € investiert auf 30 Jahre, kommt man vielleicht sogar auf die 200.000 ähm in 30 Jahren. [schnauben] Vielleicht sind sogar auch 120, ich weiß nicht, was weiß du, das kommt aber in Aktien hast du die Chance, aber nicht, wenn du in 2% investierst, dann steigt dein Geld zwar auch langsam, aber das wird von der Inflation wieder aufgefressen. Das heißt, du musst es tun. Und was wir übrigens dann auch lernen müssen, das ist etwas, womit ich mich jetzt auch beschäftige ganz intensiv mit den Menschen, mit denen ich zusammenarbeit, dass wir dann eben auch lernen zu einem späteren Zeitpunkt in unserem Leben aus dem Vermögen, was wir aufgebaut haben, eben dieses zweite Einkommen auch wirklich zu generieren. Wie machen wir das? Wie haben wir Auszahlungspläne? Wie haben wir wirklich dann dieses passive Einkommen jeden Monat? Was haben wir für Erträge aus unserem Vermögen? Das ist etwas, damit beschäftigen wir uns jetzt intensiv und ich merke, dass hier sehr, sehr wenig Wissen vorhanden ist, weil eigentlich alle immer nur sagen, spar an, spar an. Ja, aber was macht man, wenn man angespart hat? Wie lebt man dann mit diesem Geld? Also, ich arbeite gerade an der Kunst des richtigen Geldausgebens. Das [gelächter] das ist sehr sehr gut. Äh ja, weil es es stimmt so, es ist tatsächlich so, wir arbeiten auf ein Ziel hin, die Sparsumme muss dann praktisch da sein, aber was wir dann mit dem Geld machen ist dann wie wir es wie wir es entnehmen. Dann du hast ja die Möglichkeit einmal deinen Kapital aufzubrauchen, aber du kannst natürlich die Entnahme auch so planen, dass das Kapital erhalten bleibt, wenn du es beispielsweise vererben möchtest, ja, auch wenn du es an die nächste Generation übertragen möchtest. All diese Dinge, die haben wir wirklich sehr wenig gelernt und ich muss sagen auch ich als Journalistin in den vielen Jahren, die ich das jetzt mache, habe mich sehr wenig mit diesen Themen beschäftigt und umso mehr ist das ein blankes Feld, auf dem wir jetzt unterwegs sind und wir helfen hier wirklich vielen, vielen Menschen. Carola, vielen vielen Dank, dass du da warst. Ich hoffe, sie haben wahnsinnig viel mitgenommen auch heute wieder bei Money Mittwoch. Wir sehen uns, wenn Sie mögen, nächste Woche wieder hier. Bis dahin bleiben Sie dran, bleiben Sie mutig und bleiben Sie investiert.
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| Titel | Depot krisensicher machen: So stellen Anleger ihr Geld klug auf! | BILD-Money Mittwoch |
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| Hinzugefügt | 2026-07-15 19:30:10 |
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