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Dobrindt warnt: Immer mehr Kinder werden sexuell missbraucht | BILD LIVE

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Dobrindt warnt: Immer mehr Kinder werden sexuell missbraucht | BILD LIVE

BILD – YouTube Kanal-Aufrufe 0 Kanal https://www.youtube.com/channel/UC4zcMHyrT_xyWlgy5WGpFFQ 🔗 https://www.youtube.com/watch?v=fqhX-jRtbcY 🤖 Zusammenfassung Auf einer Bundespressekonferenz stellten Bundesinnenminister Alexander Dobrind, BKA-Präsident Holger Münch und die Bundesbeauftragte Kerstin Klaus das Bundeslagebild Sexualdelikte 2025 vor. Die Daten der polizeilichen Kriminalstatistik zeigen, dass sexuelle Gewalt gegen Minderjährige auf hohem Niveau bleibt und in Teilbereichen dramatisch zunimmt. Besonders alarmierend ist der…

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Dobrindt warnt: Immer mehr Kinder werden sexuell missbraucht | BILD LIVE

🔗 https://www.youtube.com/watch?v=fqhX-jRtbcY

🤖 Zusammenfassung

Auf einer Bundespressekonferenz stellten Bundesinnenminister Alexander Dobrind, BKA-Präsident Holger Münch und die Bundesbeauftragte Kerstin Klaus das Bundeslagebild Sexualdelikte 2025 vor. Die Daten der polizeilichen Kriminalstatistik zeigen, dass sexuelle Gewalt gegen Minderjährige auf hohem Niveau bleibt und in Teilbereichen dramatisch zunimmt.

Besonders alarmierend ist der Bereich jugendpornografischer Inhalte: 2025 verzeichnet die Polizei rund 11.500 Fälle, ein Plus von etwa 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr und mehr als eine Verdopplung seit 2021. Künstliche Intelligenz erleichtere hier die Veränderung und Neuerstellung entsprechender Inhalte massiv, so Dobrind. Beim sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen stiegen die Fallzahlen um knapp fünf Prozent, nichtkontaktbezogener sexueller Missbrauch sogar um 16,5 Prozent. Kinderpornografie blieb mit rund 41.500 Fällen auf hohem Niveau, mit einem leichten Rückgang um 2,7 Prozent.

Die Täter sind überwiegend männlich – bei Cybergrooming zu mehr als 98 Prozent. 84 Prozent der Tatverdächtigen bei jugendpornografischen Inhalten sind deutsche Staatsangehörige, 16 Prozent nichtdeutsch, wobei Syrer und Afghanen die häufigste Gruppe unter den Nichtdeutschen darstellen. In etwa 55 Prozent der Missbrauchsfälle bestand eine Vorbeziehung zwischen Täter und Opfer, in 45 Prozent nicht. Der digitale Raum gewinnt zunehmend an Bedeutung: Grooming, Sextortion, KI-gestützte Täuschung und Livestream-Missbrauch, bei dem Täter über das Internet angeordnete Übergriffe im Ausland verfolgen, sind zentrale Phänomene.

Kritisch fällt vor allem Kerstin Klaus' Einordnung aus. Sie betont, dass das Lagebild erhebliche „blinde Flecken“ habe. Cybergrooming sei nur strafbar, wenn es Kinder betrifft, doch 35 Prozent der Jugendlichen seien davon betroffen. Sextortion werde zwar erfasst, aber unter dem Straftatbestand Erpressung und nicht als Sexualdelikt. Deutschland habe mit einer Schutzaltersgrenze von 14 Jahren eine der niedrigsten in Europa, was Jugendliche bei Altersunterschieden und Abhängigkeitsverhältnissen unzureichend schütze. Klaus fordert, Cybergrooming unabhängig vom Alter strafbar zu machen, Sextortion als eigenen Sexualstraftatbestand zu erfassen und die Altersgrenze kritisch zu hinterfragen.

Die Behörden setzen auf internationale Zusammenarbeit, Einsatz von KI bei der Materiallauswertung, Ausbau von Scheinoperationen sowie die umstrittene IP-Adressenspeicherung, deren Gesetzgebung im Herbst entschieden werden soll. Zudem wird eine europäische Anti-Missbrauchsstelle gefordert. Ob die vorgeschlagenen technischen und rechtlichen Maßnahmen ausreichen, um das wachsende digitale Dunkelfeld wirksam zu bekämpfen, bleibt angesichts der rasanten technischen Entwicklungen ungewiss.

Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"

📜 Transkript

Guten Tag, liebe Kolleginnen und Kollegen. Herzlich willkommen in der Bundespressekonferenz und herzlich willkommen unseren Gästen Bundesinnenminister Alexander Dobrind, Holger Münch, der Präsident des Bundeskriminalamtes und Kerstin Klaus, die unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Es geht heute um das Bundeslagebild Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen aus dem Jahr 2025, also dem vergangenen Jahr. Herzlich willkommen Ihnen. Ich sage nur kurz ein paar Worte für alle, die sich vielleicht, die uns an den Bildschirmen verfolgen und sich wundern, dass es etwas anders aussieht als normalerweise. Der Saal der Bundespressekonferenz wird im Moment ein bisschen renoviert. Äh, es kommt ein neuer Teppichboden und umweltfreundliches Licht. Wir befinden uns hier im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz und haben versucht es so äh auszustatten, dass es fast so aussieht wie immer, aber es sieht natürlich nicht ganz so aus wie immer. An die Kolleginnen und Kollegen, es gibt Handmikrofone, die Sie bitte auch benutzen, weil damit der Ton auch in die Sendestationen übertragen werden und sie hörbar sind. Das ist bitte herumzureichen. Äh in kollegialer Art und Weise. Es gilt weiterhin die Regel eine Frage, eine Nachfrage und ich habe hier sozusagen die Macht, das Mikrofon an und auszustellen und würde es dann nach der Nachfrage auch ausstellen und mit der Bitte es weiterzureichen. So, das zur Einleitung. Herzlich willkommen noch mal Herr Minister. Sie haben das Wort. Ja, sehr geehrte Damen und Herren, herzliches Dankeschön, dass Sie heute das Bundeslagebild Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen auch begleiten. Dieses Lagebild beschreibt die Lage im Jahr 2025 zur Entwicklung im Bereich sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen. Lagebild beruht auf den Daten der polizeilichen Kriminalstatistik. soll heißen, dass wir uns hier mit dem polizeilichen Hellfeld beschäftigen. Und ich sag das voraus, wir gehen von einem hohen Bereich ä Dunkelfeld auch aus, den wir nicht beziffern können, der aber nach unserer Einschätzung auch noch mal deutlich das, was wir im Hellfeld sehen, übersteigen könnte. Der Bericht, der unterscheidet unterschiedliche Delikte. sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, kinderpornographische Inhalte, sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen. Zusammenfassend kann man über all diese Bereiche und unterschiedlichen Delikte sagen. Auch wenn in einzelnen Teilbereichen Rückgänge von Fallzahlen erkennbar sind, bleiben die Zahlen der Sexualdelikte erschreckend hoch und verzeichnen auch in Teilen einen dramatischen Anstieg, im Besonderen im Bereich der jugendpornographischen Inhalte. Wir sehen hier eine Steigerung im letzten Jahr von rund 20%. Ein dramatischer Befund, den ich ähm auch anhand eines Schaubilds deutlich machen kann. Wahzahlen zur Herstellung Verbreitung, Erwerb und Besut jugendpornographischer Inhalte. Wir sehen hier im Jahr 2025 eine Zahl von 11500 Fällen, 20% Steigerung gegenüber dem Vorjahr und die Dramatik wird deutlich, wenn man den fünf Jahresvergleich anstellt. Wir haben hier mehr als eine Verdoppelung vom Jahr 2021 auf das Jahr von 5000 Fällen auf über 11500 Fälle. Da wird deutlich, dass wir es hier mit einem anwachsenden, steigenden Phänomen zu tun haben, den wir auch in aller Deutlichkeit entgegentreten müssen. Warum ist dieses Phänomen so steigend? Da gibt es unterschiedliche Auslöserelemente. Eines dabei ist allerdings, dass mit der Nutzung von KI die Veränderung von kinderpornographischen Inhalten, das heißt die qualitative Weiterveränderung, dass die sehr einfach geworden ist und ähm von Leuten sehr niederschwellig genutzt werden kann und offensichtlich das auch getan wird. Das zeigt auch schon einen Handlungsbedarf an dieser Stelle, auf den wir dann auch später noch mal eingehen werden. Im Bereich der Tatverdächtigen, was äh die jugendchornographischen Inhalte anbelangt. ist es so, dass ähm bei den Tatverdächtigen die Zahl auch deutlich steigend ist und ähm sowohl bei den Deutschen als auch den nichtdeutschen Tatverdächtigen wir zwischen 15 und 17,5% Steigerungen verzeichnen müssen. Bei der Unterscheidung zwischen deutschen Tatverdächtigen und nichtdeutschen Tatverdächtigen kann man sagen, dass 84% deutsche Tatverdächtige sind, 16% nichtdeutsche Tatverdächtige sind. Bei den nichtdeutschen Tatverdächtigen ist ähm die häufigste Gruppe aus dem Bereich der Syrer und der Afghanen zu verzeichnen. Diese Tatverdächtigen sind überwiegend männlich. Auch das muss man dazu sagen. 87% der Tatverdächtigen sind männlich, 13% sind weiblich. Das ist für uns eine Herausforderung, die nach unserer Einschätzung in der kommenden Zeit noch stärker wird, weil eben künstliche Intelligenz es noch viel einfacher macht, eben pornografische Inhalte, jugendpornografische Inhalte zu erstellen oder eben zu verändern, damit auch immer wieder als neu zu klassifizieren und damit dann auch neue Taten zu begehen, aber auch neues Interesse zu erwecken. Wir treten dagegen an ähm deutlich beim BKA. Wir nutzen auch da jetzt neue Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz in der Materialauswertung, um sehr schnell Unterscheidungen zu bekommen zwischen bereits bekanntem Material, was verändert worden ist und neuem Material, was hergestellt worden ist. Warum? Weil wir glauben, dass wir bei neuen Material möglicherweise noch aktive Missbrauchsfälle identifizieren können. Also bei neu Material ist die Wahrscheinlichkeit natürlich höher, dass es sich um noch aktive Missbrauchsfälle handelt und deswegen wäre es da besonders wichtig, dann auch entsprechend dagegen vorzugehen, um den Missbrauch zu beenden. Wir brauchen die IP-Adressen Speicherung, um gegen die Kriminellen und die kriminellen Machenschaften hier vorzugehen. Bei Meldungen, die wir in der Regel ja aus den USA von Neckmec bekommen, kriegen wir IP-Adressen mitgeliefert. Die IP-Adressenspeicherung macht's jetzt auch möglich, dann Tätern entsprechend auf die Spur zu kommen. Das notwendige Gesetz zur IP-Adressenspeicherung ist bereits im parlamentarischen Verfahren. Wir gehen davon aus, dass wir nach der Sommerpause im Herbst dort auch dann die zweite, dritte Lesung haben und dieses Gesetz abschließend entscheiden. Wir bauen die internationale Kooperation deutlich aus. Das ist in diesem Bereich im Netz natürlich entscheidend, weil das nicht auf Ländergrenzen bezogen ist, sondern sich im internationalen Kontext abspielt. Wir hoffen, dass wir eine Entscheidung der CSA Verordnung auf europäische Ebene, wir befinden uns ja jetzt Gott sei Dank im Trilog, hinbekommen, um dauerhaft eine Rechtsgrundlage zu bekommen für die Aufdeckung vom sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Und ich darf an der Stelle auch sagen, ich bin froh und dankbar, dass wir eine Stelle der unabhängigen Bundesbeauftragten gegen sexuellen Missbauch in Deutschland haben seit mehreren Jahren. Frau Klaus, die diese Aufgabe in herausragenderweise wahrnimmt, ist für uns ein wesentlicher ein wesentliches Element, wenn es um Schutz, um Prävention, um Aufklärung und aber auch um Hilfe von Betroffenen geht. Und ich halte es verdringend notwendig, dass das, was in Deutschland gelungen ist, dieses Amt der unabhängigen Bundesbeauftragten zu etablieren, dass das auch auf europäischer Ebene möglich ist. Wir kennen das in anderen europäischen Ländern so bisher nicht. Wir kennen das auf europäischer Ebene so bisher nicht. Aber wir sehen diesen enormen Gewinn auch ähm gerade im Bereich Schutz, Prävention, Aufklärung, die durch diese Stelle durch Frau Klaus möglich ist. Und deswegen ist meine Erwartungshaltung an die Europäische Union, dass wir auch zum Schutz gegen Kindermissbrauch, dass wir so eine Stelle einführen, um europäisch auch gegen diese Entwicklungen stärker vorgehen zu können. Vielen Dank. Vielen Dank, Herr Dubrit. Herr Münch hat das Ja, vielen Dank. Guten Morgen auch von mir, meine Damen und Herren. Äh ich würde im zweiten Schritt etwas äh konkreter noch mal auf die Zahlen im Lagebild eingehen und sie einordnen. Ich beginne mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Hier haben wir Fälle des äh von Opfern des sexuellen Missbrauchs äh Minderjähriger verzeichnet. Das ist ein Anstieg von knapp 5 %. Ähm in den Fällen von sexuellen Missbrauch von Kindern liegt bei 4%. Ähm auch äh im Bereich der Jugendlichen haben wir einen weiteren Anstieg. Die Tatverdächtigen auch hier beim sexuellen Missbrauch sind überwiegend männlich und äh wir haben verzeichnet, dass zwischen Täter und Opfer in etwa 55% eine Vorbeziehung bestand, was auch heißt in etwa 45% der Fälle nicht. Und das ist ein Thema, was sich jetzt auch, glaube ich, hier heute durchzieht. Wir sehen ähm einen Zunahme der Bedeutung des digitalen Raums. Hier spielen auch Grooming Sachverhalte eine große Rolle. Will heißen Minderjährige, die gezielt ähm angesprochen werden, eine Vertrauensbeziehung aufgebaut werden soll, um einen sexuellen Missbrauch vorzubereiten. Wir sehen wie gesagt, dass die Straftaten sich zunehmend in den digitalen Raum verlagern. Wenn wir uns die Zahlen des sexuellen Missbrauchs von Kindern ohne Körperkontakt anschauen, dann sind die um 16,5% gegenüber dem Vorher gestiegen. Und wenn man wenn Sie das Lagerbild schauen, dann sehen Sie, dass im Prinzip durch diesen Einstieg im digitalen Raum die Zahlen insgesamt nach oben getrieben werden. Was uns auch beschäftigt, ist das Phänomen des Livestreamings. Hier ist es so, dass Täter per Livestream mit unter Anweisung geben und einen im Ausland in der Regel stattfindenden Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen verfolgen in Auftrag geben. Hier sind wir aufgrund der Zunahme dieses Phänomens auch vermehrt operativtig operativt tätig. ein Hotspot sind die Philippinen. Wir hatten im Jahr 2024 25 Hinweise auf solche Fälle des Livestreamings. Aktuell sind es schon schon in diesem Jahr über 250, wo man auch hier die enorme Steigerung sieht. Wir haben im letzten Jahr mehrere Mittlungsverfahren angestrengt auf den Philippinen auch dann einleiten können in der Kooperation, die dann auf Erkenntnissen der deutschen Polizei beruhten und äh drei philippinische Anbieter ähm solches Livestreamings wurden verhaftet. 12 Minderjährige konnten Abut abrut genommen werden. Sie sehen, das ist eben auch Teil der Steigung der internationalen Zusammenarbeit. Das ist auch deshalb wichtig, weil wir Erkenntnisse haben, dass etwa 40% der Täter, die Livestreaming in Anspruch nehmen, auch hinterher reisen, um Tatsä zu missbrauchen. Also ist ein doppelter Missbrauch, der da eigentlich im Raum steht. Was die Herstellung Verbreitung und Erwerb und Besitz von Kindern, Jugendpornographischen Inhalten angeht, da spielt der digitale Raum natürlich eine entscheidende Rolle. Äh im Bereich der Kinderpornografie verzeichnen wir mit rund 41500 Fällen einen leichten Rückgang. um 2,7 %. könnte auch sagen sein Einpel auf einem hohen Niveau. Ähm wir haben hier die Ausgangszahlen. Aus unseren Eingangszahlen können wir einen Rückgang momentan noch nicht äh absolut bestätigen. Äh es liegt auch daran, dass wir natürlich mit den Vielzahl der Fälle auch äh an der Belastungsgrenze gerade in den Bundesländern arbeiten. Erneut zugenommen, das hat Minister Dobrind äh schon gezeigt, sind äh die Zahlen der Fälle von jugendpornografischen Inhalten. Äh und hier spielt als äh Hintergrund auch das sogenannte Selbstfilmen eine Rolle. Das heißt, hier werden so in dem Zeitraum bis erwachsen werden es häufig dann auch von sich selbst Filme aufgenommen, die dann äh hinterher auch weiter versendet werden, teilweise auch weiter bearbeitet werden. Auch das fiel schon hier als Hinweis mit Hilfe künstlicher Intelligenz und das gibt eben dann auch neue Tatbegebungsmöglichkeiten, die wie wir erkennen können, nun auch vermehrt genutzt werden. Auch ohne großes Wissen kann man aus harmlosen Aufnahmen Kinder, Jugendpornographische Inhalte erstellen. Und was wir auch wissen aus der Forschung ist, dass die psychischen Folgen und die emotionalen Belastungen für Betroffene bei einer solchen Form von digitaler Gewalt in ihrer Schwere vergleichbar sind mit auch direkten physischen sexualisierten Gewalterfahrung. Also, das heißt, wir müssen das sehr sehr ernst nehmen. Was heißt das für uns? Ähm die Bekämpfung des Missbrauchs von Kinder und Jugendlichen. Ähm da setzen wir auf der einen Seite sehr stark auf die Hinweise der US-Organisation National Center for Missing Exploited Children Kurz Neckmac. Äh die Zusammenarbeit ist wirklich hervorragend. Wir bekommen täglich hunderte Hinweise übermittelt. Im letzten Jahr waren es insgesamt z über 220.000. 48% davon waren nach deutschem Recht straffwertig relevant und wir haben daraus 57700 Ermittlung generiert. Das heißt, wir konnten am Ende feststellen ähm wo ähm dann eine Tat zu verordnen ist und ähm das Thema oder den Vorgang weiterleiten an ein Bundesland. Hier übrigens wird die IP-Adressen Speicherung uns deutlich weiterhelfen. Wir haben eine Erfolgsquote, die liegt so bei 70 bis 75% ähm wo wir dann straf relevante Hinweise am Ende auch wirklich zuordnen können und wir gehen davon aus, dass sie das deutlich steigern werden können, wenn die IP-Adressenspeicherung erst einmal in Kraftstelle äh getreten ist. Wir sind im übrigen auch froh, dass die Interemsverordnung, die im April 2026 ausgeloffen ist und doch zu erheblichen Lücken auch geführt hat, ähm jetzt zeitnah wieder geschaffen werden soll, eine rechtssicherer Möglichkeit geschaffen werden soll auf EU-EÜbene. Das begrüßen wir sehr, das ist unbedingt erforderlich, damit wir das Dunkelfeld hier auch weiter aufhellen können, also solche Vorgänge bekommen. Und das betrifft eben nicht nur bekanntes Material, sondern gerade unbekanntes Material, weil hier sind die entscheidenden Fälle auch äh die wir weiter verfolgen wollen. Gerade grooming Verdachtsfälle deuten direkt auf unmittelbar bevorstehenden oder andauernden sexuellen Missbrauch hin. Und deshalb sind wir sehr froh, dass wir zunächst mal bis April 2028, wenn diese Regelung dann kommt, ähm erstm wieder eine Handlungssicherheit haben und darüber hinaus setzen wir dann auf die äh CSA Verordnung, die dann hoffentlich auch entsprechende Kraft wird. Äh, wir haben äh vielleicht noch eine Ergänzung dazu ein Verbundprojekt durchgeführt, dass wir auch jetzt aktuell berichten werden zum Thema Cybergrooming. Wir haben eine Aktenauswertung durchgeführt im größerem Umfang über mehrere Jahre und zentrale Ergebnisse dieser Auswertung zum Cybergrooming waren, dass die Täter auch hier mit über 98% überwiegend männlich sind. Im Durchschnitt etwa 24 Jahre alt. Ähm, sie vornehmlich auf Vertrauensaufbau, sexuelle Desensibilisierung, Täuschung, aber auch Bestechung setzen. Die Betroffenen überwiegend weiblich sind, mit knapp 80%, im Schnitt knapp 12 Jahre alt sind und der dominierende Risikofaktor ist das fehlende Risikobewusstsein, was das eigene Online Verhalten angeht. Während jugendliche Täter hier eher auf Langeweile oder aus Langeweile und Ablenkung handeln, haben erwachsene Täter häufig sexuelle Interessen und äh suchen Minderjährige äh gezielt aus, die entsprechend auch äh geeignet sein könnten. Und was dann auch entscheidend ist, in 10 % der Fälle kam es anschließend dann auch zu einem offline treffen und in drei von vier Fällen dann auch zu einem Missbrauch. Und insofern ist das Cybergrooming sehr sehr ernst zu nehmen. Die Bekämpfung des sexen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen also setzte engagierte Ermittlungsarbeit im internationalen Verbund moderne technische Möglichkeiten voraus und natürlich auch rechtliche Rahmenbedringung. Insofern freuen wir uns sehr äh und sehen dem sehr äh gespannt entgegen, dass kürze hoffentlich dann eine IP-Adressenspeicherung wiederkommt, die es uns ermöglichen wird. auch noch mehr Ermittlungserfolge zu erzielen, die Erfolgsquote hier noch einmal deutlich zu steigern. Vielen Dank, soweit von mir. Vielen Dank, Herr Münch, Frau Klaus. Danke. Einen guten Morgen auch von mir. Das aktuelle Bundeslagebild zeigt erneut: "Sexualisierte Gewalt gegen Kinder ist erschreckend alltäglich. Über 20.000 minderjährige Opfer sind verzeichnet. Und so drastisch diese Zahlen tatsächlich sind im Hellfeld, es bleiben blinde Flecken und darüber möchte ich heute sprechen, denn sie zeigen gerade nicht, wie sehr jugendliche Zielscheibe von Tätern insbesondere im Netz sind. Was ich Ihnen heute mitgeben möchte, digitale sexualisierte Gewalt ist Alltag für Jugendliche, Mädchen wie Jungs. Jugendliche werden über Social Media und Onlinespiele ähm zu opfern von Cybergrooming, gerade erwähnt, Sexor gar organisierter sexueller Ausbeutung. Und diese Realität bildet das aktuelle Bundeslagebild nicht ab. Entweder weil die Taten nicht über das Sexualstrafrecht erfasst werden oder weil sie strafrechtlich gesehen nicht verboten sind. Zur Erläuterung. Cybergrooming ist nur dann strafbar, wenn es ein Kind trifft. Aktuelle Zahl Zahlen aber besagen 35% aller Jugendlichen. Also jeder Dritte und insbesondere Mädchen, Herr Münch hat das gerade gesagt, sind von Cybergrooming betroffen und Sex Torschen, also die sexuelle Ausbeutung über intime Bilder ist zwar strafbar, fällt aber unter den Straftatsbestand der Erpressung und damit werden sie nicht unter Sexualdelikten erfasst. Das heißt, diese Zahlen fehlen im Bundeslagebild. Cybergrooming, auch gerade schon erwähnt, Cybergrooming zielt auf Vertrauen und kreiert Abhängigkeiten. KI, Apps, die KI nutzen, erleichtern das Cybergrooming. Warum? Weil sie falsche Identitäten möglich machen und damit die gezielte Täuschung, weil sie Freundschaft und Nähe signalisieren in Chats oder sie gezielt vorgaukeln. Und das eigentliche Ziel sind dann eben diese sexuellen Handlungen zunächst per Chat, im Video oder eben dann bei physischen Treffen. Und wie gerade berichtet, 70% der physischen Treffen führen dann tatsächlich zu massiven sexuellen Missbrauch. Sexchen. Die Erpressung wird ähnlich angebt. Oft sind es Bilder und Videos, die häufig von Jungs in vermeintlich privaten oder intimen Chats von sich selbst erstellt werden und dann eben geteilt werden. Das nutzen organisierte Netzwerke im Ausland und verüben diese Taten in hoher Zahl. Aber natürlich gibt es auch eine Vielzahl von Einzeltätern und betreffene betroffene Jugendliche und das ist mir an der Stelle besonders wichtig geraten extrem schnell in diesem Bereich, wenn es um Extorchen geht, denn einen Strudel von Scham und Verzweiflung und weltweit sind diverse Fälle auch von direkt darauf folgendem Suizid bekannt. Globalen Erhebungen zufolge erleben 11% aller Kinder und Jugendlichen sechs Torschen. Beim Kinder und Jugendtelefon der Nummer gegen Kummer machen Beratungsfälle im Bereich Sexchen mittlerweile ein Fünftel aus und das sie sind also entsprechend unter den Top fünf aller Beratungsfälle und all diese Muster und das ist mir wichtig all diese Täterstrategien sie greifen auch in der realen Welt meist sind es männliche Täter die gegenüber Jugendlichen sich das Vertrauen erschleichen oder bestehende Abhängigkeiten gezielt ausnutzen und deswegen müssen wir verstehen, sexuelle Ausbeutung ist eine strategische Gewalt und es ist ein Mix aus sexueller Unerfahrenheit und logischerweise der eigenen Unsicherheit im Aufwachsen der Jugendliche so besonders vulnerabel macht. All das wissen wir, die Muster kennen wir und gleichzeitig und auch das müssen wir mal offen diskutieren, hat Deutschland eine der niedrigsten Schutzaltergrenzen auf im europäischen Raum. Sie liegt bei 14. Und dann frage ich mich, wie kann es sein, dass wir uns als Gesellschaft absolut einig sind bei Kindesmissbrauch, dass wir intensiv debattieren über Abhängigkeiten von jungen Erwachsenen im Rahmen von MU und gleichzeitig so wenig über die Jugendlichen sprechen und die Muster, die dazu führen, dass sie sexuelle Gewalt erleben. Und selbst wenn ein Fall dann öffentlich wird, fällt so oft eine Altersdifferenz, eine große Altersspanne von dem erwachsenen Menschen zum Jugendlichen auf. Gesprochen wird aber dennoch nicht von Missbrauch, sondern viel zu oft von Beziehung oder einer möglichen Verliebtheit des Jugendlichen Opfers. Mit der strafrechtlich normierten Schutzgrenze von 14 Jahren reduzieren wir den Jugendschutz auf das Strafrecht. Und das ist in meinen Augen ein Fehler. Jugendliche sind nicht geschützt, wenn irgendein Mann über 50, meist ein Mädchen in eine sexuelle Beziehung verstrickt. Das ist nicht strafbar. Wir sollten uns aber einig sein, solche Konstellationen sind nicht in Ordnung. Jugendliche brauchen unseren Schutz und ich finde, sie haben ein Anrecht darauf. Und ein letzter Punkt, der mir an der Stelle noch wichtig ist, wir wissen, Jugendliche zeigen diese Taten nicht an, selbst dann, wenn sie bedrängt wurden, wenn sie genötigt wurden, wenn ihre Wehrlosigkeit ausgenutzt wurde, um sexuelle Taten zu verüben. Sie schweigen aus Scham oder weil sie sich selbst die Schuld geben. In den Beratungsangeboten, die mein Amt zur Verfügung stellt, berichten Betroffene oft Jahrzehnte später. Sie hätten die Manipulation damals schlicht nicht erkannt. Sie haben nicht verstanden, dass es sich um sexuellen Missbrauch handelte. Und solche Aussagen zeigen aus meiner Sicht, dass allein die Aussage und das Verhalten der Opfer, wenn wir darauf im Strafrecht fokussieren und Täterstrategien nicht einbeziehen, dass wir allein bei diesem Fokus auf die Opfer Jugendliche viel zu oft ungeschutzt lassen und einseitig die Verantwortung und die Verantwortungsübernahme auf die Jugendlichen verschieben, statt auf den Erwachsenen. Und klar muss auch sein, Jugendliche müssen und sollen sich ausprobieren. Jugendliche dürfen Fehler machen. Sie dürfen unvernig sein und sie dürfen falsche Signale senden. Sie sind Jugendliche. Und die Verantwortung nein zu sagen und Grenzen zu ziehen liegt immer ausschließlich bei der Erwachsenen Person. Warum ist mir das heute so wichtig? Das Bundeslagebild ist der wesentliche Indikator des Hellfeldes. Der Minister Dobrand hat es gerade gesagt, wenn es um Sexualdelikte gegen Minderjährige geht. Und deswegen pläiere ich eindrücklich dafür, all diese Delikte, die ich gerade genannt habe und diese Perspektiven künftig systematisch auch strafrechtlich zu erfassen, weil wir diese Daten im Hellfeld brauchen. Und auch das ist mir wichtig, weil nur so Jugendliche Realität und diese Normalität auch erfahren und weil das dazu beiträgt, dass sie häufiger anzeigen. Zahlen sind in diesem Sinne tatsächlich ein Mittel gegen die Scham. Cybergrooming muss strafbar sein. Egal, ob es ein Kind oder ein Jugendlichen trifft. Sextaorschen muss über einen eigenen Sexualstraftatbestand erfasst und ermittelt werden können. Und die sexuelle Schutzaltersgrenze von 14 Jahren müssen wir kritisch hinterfragen bezogen auf Altersunterschiede, bezogen auf Täterstrategien wie die Ausnutzung eines emotionalen Abhängigkeitsverhältnisses und die daraus resultierende vermeintliche Freiwillig beim jugendlichen Opfer. Und gleichzeitig, und doch das ist mir wichtig, wir müssen Ermittlungsstrukturen stärken. Aus meiner Sicht sind Scheinkoperationen, also Ermittler, die sich als Kind Minderjährige ausgeben, elementar, weil sie Tatpersonen identifizieren, ohne Kinder und Jugendliche zu gefährden. Und junge Menschen brauchen flächendeckend niedrigschwellige Beratungsstrukturen vor Ort, aber eben auch digital. Und Hilfe muss jederzeit, Tag und Nacht, möglich sein, weil digitale Endgeräte in den Kinderzimmern letztlich immer wieder zur Tatwerkzeugen von Tätern werden. Bezogen auf Sexualdelikte haben wir Jugendliche viel zu wenig im Blick. Das muss ich ändern politisch wie gesellschaftlich. Ich danke Ihnen. Vielen Dank, Frau Klaus. Wir kommen jetzt zu Fragen und ich erinnere noch mal daran, dass es sich hier um eine Pressekonferenz zum Bundeslagebild Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen handelt. Es ist mir signalisiert worden, dass es auch Fragen zu anderen Themen gibt. Wir machen jetzt erstmal Fragen dazu und dann möglicherweise noch zu anderen Themen. Herr Grim, ihre Frage geht zur Sexualdelen und Herr Ftof ist so nett und reicht das Mikrofon weiter. Und die nächste Frage geht an Frau Gräbner, die sitzt dort und kriegt das bekommt das grüne Mikrofon. Ja, guten Tag Frau Klaus. Ich hätte eine Frage an Sie, weil wir äh die Fälle aus der Praxis kennen. Könten Sie mal schildern, wie sich Täter den Jugendlichen online nähert nähert, also wie kommen die sozusagen an Telefonnummern oder das über Profile bei WhatsApp oder YouTube Accounts? Wie geschieht überhaupt die die Kontaktaufnahme zwischen Kindern, Jugendlichen und den Tätern äh die das Machen ausnutzen. Ich danke Ihnen für die Frage. Ähm sie ist tatsächlich sehr wichtig. Es geht tatsächlich über Chatnachrichten. Chatnachrichten auf Social Media, aber auch in Online Spiele. Sie wissen, Onlinespiele haben umfangreiche Chatfunktionen und darüber hat jeder xbeliebige, meistens Mann Zugriff auf ein Kind oder einen Jugendlichen und kann es in ein Gespräch verstricken. Und dieses Gespräch fokussiert sehr schnell auf Interessen des jeweiligen jungen Menschen, fragt nach, sagt Mensch, das habe ich auch, das mache ich auch, ich spiele auch Volleyball und so weiter. Das heißt, es wird ein Erziehung Beziehungsaufbau entsprechend angebahnt und dieser Beziehungsaufbau weitet sich immer weiter aus, bis letztlich der junge Mensch auch auf ähm dementsprechend der intime Dinge einsteigt, vielleicht ein Foto von sich schickt, zutrauen fast, meint, ich habe hier einen Freund oder auch eine Freundin. Und das ist das perfide daran. Und deswegen finde ich es so wahnsinnig ärgerlich, dass wir in der öffentlichen Debatte für den digitalen Raum immer nur sprechen über Kampfbegriffe wie Chatkontrolle. sexuelle Gewalt und Cybergrooming, aber auch Sexing wird angebahnt über Chats und das ist eine Realität und das ist ein immenser Risikoraum für junge Menschen, weil sie nicht identifizieren können, wer das gegenüber ist, weil sie die perfiden Täterstrategien nicht durchblicken können. Und wir werden diese Taten nicht verhindern, indem wir allein auf Prävention setzen, indem wir versuchen junge Menschen zu stärken, weil Täterstrategien genauso perfide sind. Und deswegen ja müssen wir sprechen, was wir tun können über diese Chats. Und wenn dann eine Beziehung tatsächlich irgendwie angebahnt wurde, gibt es das klass klassische Ausweichen ähm auf WhatsAppkanäle oder ähnliches. Das heißt, dann erfolgt der Tausch von Telefonnummern und deswegen auch hier, wir müssten dringend sicherstellen, dass z.B. im Rahmen von Spielen Telefonnummern schlicht nicht ausgetauscht werden können in den Chats. Das funktioniert immer da, wo es um wirtschaftliche Interessen geht. Es funktioniert nicht, wenn es um den Jugendschutz geht. Das ist für mich nicht akzeptabel. Vielleicht nur in Ergänzung dazu. Man kann leider sehr schnell sehen, wenn man sich in Online Foren von Spielen befindet, als neuer Nutzer anmeldet, dass es ä sofort Kontaktaufnahmen, der Versuch von Kontaktaufnahmen gibt, die sehr schnell in eine eindeutige Richtung gehen. Deswegen ist es so entscheidend, was Frau Klaus angesprochen hat unter dem Thema Scheinkoperation. Da geht es um fiktive Profile, die erstellt werden, fiktive Profile und die einfach dann präsent sind im Netz, in Online Spielen, in Chats und dann ist sofort die Kontaktaufnahme da. Und das Ziel natürlich dieser fiktiven Profile ist Täter zu identifizieren und auch zu überführen. Und das ist hat deswegen für uns so eine wichtige Bedeutung, weil diese fiktiven Profile deutlich machen, wir sind im Netz unterwegs und potenzielle Täter können sich nicht sicher sein, dass sie nicht an ein fiktives Profil des BKAs geraten und dadurch überführt werden. Deswegen sagen wir sehr deutlich, dass wir auch mit diesem Mechanismus unterwegs sind, damit es jedem bewusst sind bewusst ist, wir können euch identifizieren und wir können euch auch überführen und sein wirksames Instrument, was wir weiter ausbauen. Standen Sie mir einen Zusatz, was wir in dem Hellfeld sehen auch aus den Zulieferungen, die wir bekommen. Instagram spielt eine große Rolle, Snapchat spielt eine große Rolle, also die Plattform, die bei Kindern und Jugendlichen beliebt sind und sehr stark im Kommen Spieleplattform Roblox. Also, das ist genau das, was Frau Klaus gesagt hat. Äh und wenn sie so etwas machen, ne, äh sie also sein Profil anlegen und ist ein Ermittler, äh kann ich auch das bestätigen, was er Dob gesagt hat. Äh, es ist unglaublich in welcher in welcher Flut sie dann Ermittlungshinweise bekommen und den nachgehen müssen. Das heißt, wir ist dringend geboten auch in den Regularien nachzuregeln, ähm dass am Ende die Täter es nicht so leicht haben, äh diese Höhen zu überwinden und dann die Kinder und Jugendlichen über andere sichere Kanäle äh dann endgültig äh zu fangen. Und je intensiver der Kontakt ist und je mehr Zeit die Tatperson investiert hat, desto wahrscheinlicher wird ein reales Treffen. Auch das müssen wir uns klar maachen. Und deswegen ist die Zahl so wichtig, wenn es zu einem realen physischen Treffen kommt, dann ist der junge Mensch überfordert von der Situation. auch wenn er sich vorher gedacht hat, das schaffe ich, auch wenn Jugendliche auch selber angeben, ja, ich habe damit gerechnet, dass der Mensch deutlich älter ist, den ich da treffe, aber sie können sich der Dynamik dann nicht entziehen und dementsprechend kommt es dann zu diesen massiven auch ähm sexuellen Taten. Und ähm deswegen müssen wir den digitalen Raum für junge Menschen und auch für Jugendliche sicherer machen. Ich geb nur einmal hier in die Runde, ich habe ungefähr dutzend Wortmeldung. Wenn jetzt mehrfach sich das Wort nehmen zu einer Frage, dann kommen wir glaube ich nicht wirklich weiter. Frau Gräbner hat das Wort. Moment, ich bin aber ich habe noch nicht angestellt, aber jetzt eine Frage zum Thema Täter Gründe im Internet. Da hatten sie gerade das Wort Langeweile in der Mensch, also wünsen sich jetzt auch nicht Langeweile da wegtualisiert werden weitegen. Da hätte ich gerne noch mal das ein bisschen ausgefütt die Forschung dazu gesagt und bei den Frauen haben die auch ein Anschluss gemerkt, wenn sie jetzt auch immer. Vielleicht geben Sie es gleich in Ihrer Nachbarin weiter. Ganz kurz, wir sehen äh bei erwachsenen Tätern auch wirklich Strategien, die darauf äh abzielen äh diesen sexuelle Anwarnung äh über Cybergrooming ähm zu machen. Bei ähm bei ähm jüngeren Tätern scheint das in den Akten aus gemacht. Da haben wir so eine dreistellige Anzahl von Gerichtsakt noch ausgewertet, so nicht der Fall gewesen zu sein, sondern äh das spielt äh Langeweile als Auslöser, aber dann eher sowas wie Machtausübung etc. auch eine Rolle, also etwas andere Motivlagen, was aber am Ende das Ganze nicht besser macht. Ähm, wollen nur darauf hinweisen, dass wir hier auch bei der Prävention andere Ansätze verfolgen müssen, wenn wir wenn wir uns hier äh auch die Täterstrukturen angucken. Ähm, ihre zweite Frage hab es nicht verstanden, wo im Anschluss der Frau als Täter als Täter. Genau, da hatten sie ein paar Prozent und da geben sie auch drauf ein, dass das noch nicht der Forsch ist. Ähm, ein Anstieg der Frauen kann ich ja, wir haben doch in einem Feld haben wir einen Anstieg der Frauen. Das stimmt. Ähm äh das können wir aber noch nicht erklären, was ist eine Auffälligkeit im letzten Jahr gewesen. Aber da kann ich in die Ursache dazu gehindern. Gut. See eine Frage anoren und zwar wie wir Deutschland denn bei der CSM äh Verordnung auf europäische Ebene weiter aufstellen? Schätzen Sie da die Erfolgsaussichten einer Trillionigung ein und ähm der Kampe das vielleicht auch geschätzt. Wir haben ja zwei weitergehen. Vielen Dank. Wir haben ja in der Vergangenheit gemacht, dass ästigung auf der europäischen Ebene zur CSAordnung sehen. Haben das mit vorangetrieben. Ähm ich fand das ein unglaublichen Vorgang, dass die Interimsverordnung ausgelaufen ist, ohne dass wir eine Fortführung vereinbaren konnten. Das war ein dramatischer Fehler, der da auch im Europäischen Parlament begangen worden ist. Wir konnten den jetzt Gott sei Dank weitersgehend äh korrigieren und ich gehe davon aus, dass wir jetzt zügig im Trilogverfahren eine Verständigung herbeiführen. Ähm Deutschland unterstützt auf jeden Fall, dass wir schnell ein Ergebnis kriegen. Wir brauchen die dauerhafte Sicherheit, dass wir ähm die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Kampf gegen den sexuellen Missbrauch von Kinder und Jugendlichen weiter aufnehmen können. Und dazu ist die CSA Verordnung zwingend notwendig. Und ich hoffe, dass inzwischen ähm das vielleicht ein gutes daran war, dass äh an das, was da im Europäischen Parlament in den letzten Monaten schiefgegangen ist, dass man jetzt Verständnis dafür hat, dass wir ohne diese Instrumentarien einfach nicht mehr in der Lage sind, gegen diese Gewalt, gegen diese Kriminalität anzutreten. Und aus unserer Sicht muss das möglichst schnell eben jetzt im Trilogverfahren umgesetzt werden, damit wir dann einen Rechts Rechtsrahmen haben, der funktionsfähig ist. Ich habe jetzt drei Fragen nebeneinander sozusagen. Sie einigen sich ja gerade steht nicht. Sie haben auch über K gesprochen, wird ja K davon aus, dass langfristlich durch das künstliche Herstellen, also das herstelllichen Darstellung nicht auf darstellständigen zurückgehen wird oder? Nein, davon gehe ich nicht aus. Ähm, es ist ja so, dass sie ähm bei dem Thema Abbildung von sexuellem Missbrauch ähm die Täter haben, die ihren Missbrauch weiter verbreiten, da wird das keinen Einfluss haben. Und dann gibt es natürlich auch Menschen, die eher konsumieren, äh die werden mehr konsumieren können, aber auf die Missbrauchzahlen wird es keinen Einfluss haben. Das glaube ich nicht. Das wird eher für uns ein Problem sein, dass wir eben mit viel höheren Zahlen umgehen müssen und immer besser schneller besser werden müssen und Unterscheidung, was ist echt und was ist nicht echt. Und wenn ich ähm einmal noch anschließen darf, diese Flut an Material und übrigens über 60% von Missbrauchsdarstellungen liegen auf europäischen Servern. Auch das müssen wir uns klar machen, diese Flut von Material echt oder KI generiert führt zu Entgrenzungen und Entgrenzungen führen dazu, dass es mehr Tatpersonen geht, weil etwas normalisiert wird und der Konsum ist tatsächlich zunehmend etwas, was als normal empfunden wird und das führt letztendlich aus meiner Perspektive auch zu einer Entgrenzung bezogen auf reale Taten. Das heißt, nein, das Gegenteil ist der Fall. Ja, man darf auch nicht vergessen, die Grundlage ist ja oftmals die Machtausübung, so angesprochen war. Und diese Machtausübung, die soll ja über gegenüber realen Personen ausgeübt werden. Und das, was wir im Bereich KI sehen, ist dann die Weiterentwicklung, reale Machtausübung gegenüber Personen, sexueller Missbrauch gegenüber Personen und dann mit künstlicher Intelligenz die Weiterentwicklung dieser ähm Taten, um eine Vielfalt dann an Material daraus zu machen. Das führt aber aus unserer Sicht unter keinen Umständen dazu, dass die Opfer die Opferzahl geringer wird. Im Gegenteil, wir gehen davon aus, dass all das dazu führen wird, dass auch Opferzahlen eher steigen, als dass sie sinken. Gut, jetzt geht's weiter mit Herrn Rinke, dann der Kollege daneben, dann Herr Rusch und dann sie. So, eine kurze Frage an Sie, wir haben parallel Social Mediacher. Ich hätte ganz gerne gewusst, ob sie erwarten, dass wenn so ein Verbot kommt, dann möglicherweise auch die Zahl von Lust Jugendlichen könnte, weil Kinder einfach später bestimmten ein bisschen ausgesätzlich vielleicht noch erklären. US Organisation äh genannt, warum die Erkenntnisse erinnen können, die sie oder wie Deutschland nicht er brauchen wir dafür, dass sie genau dasselbe? Wir haben ja die Expertenkommission oder die Vorschläge der Expertenkommission sowohl auf europäischer als auch auf deutscher Ebene erhalten. Mit diesen Erkenntnissen der Expertenkommission gehen wir gerade um. Ich glaube, dass da eine Reihe von sehr sinnvollen Vorschlägen auch mit vorhanden sind und Ziel muss es natürlich sein, dass wir Kinder und Jugendliche schützen und dieser Schutz kann dadurch entstehen, dass man Inhalte nicht zugänglich macht oder umgekehrt formuliert, dass die Plattformbetreiber in der Lage sein müssen, ihr Design so anzulegen, dass es für Jugendliche passend ist. Das ist ein Ziel, das wir auch verfolgen, wie man dieses Ziel herstellt. Da gibt es zurzeit unterschiedliche Strategien, die auch besprochen werden. Das hat etwas dann auch mit der Qualität der Altersfeststellung zu tun, die ja zentral in diesen Fragen auch zu lösen ist. eine Aufgabe, die in den äh nächsten Monaten auch äh sowohl im Bund als auch auf europäischer Ebene zu klären gilt. Ich halte davon sehr viel, dass wir die Plattformbetreiber mehr in die Verantwortung nehmen. Darf aber nicht verschweigen, dass wir dazu natürlich auch immer die Eltern brauchen zu glauben, man könnte Verantwortlichkeiten einfach in irgendeine Ecke schieben. Das wird nicht gehen, weder in die eine noch in die andere. Beides wirkt zusammen. Wir brauchen mehr Verantwortung im Bereich der Plattformen. Wir brauchen aber auch Verantwortung im Bereich der Eltern und wir brauchen sichere Strukturen, wie wir herstellen können, dass sie nicht leicht umgehbar sind. Eben zentrale Frage immer die Altersfeststellung, die dann eben berechtigt auf bestimmten oder in bestimmten Plattformen dann bestimmte Inhalte zu nutzen, aber auch andere Inhalte dann quasi ausschließt. Mhm. Und eins muss uns klar sein, Kinder und Jugendschutz gelingt dann, wenn ich eine klare Rangigkeit habe. Erst kommt der Schutz und dann kommt die altersangemessene Teilhaber. Und deswegen ähm bin ich ähm sehr froh, dass insbesondere bei dem europäischen Papier, das gerade vorgelegt wurde, die Anbieterverantwortung für einen solchen geschützten Raum ähm sehr konkret angesprochen wurde und auch geraten wurde zu einer Beweislastumkehr. Also, dass künftig die Anbieter belegen müssen, dass der Raum so geschützt ist, dass dann eine altersangemessene ähm Teilhabe ab 13 möglich ist. Und wenn Sie das nicht vorlegen können, dann soll der Zugang auch nicht frei sein. Und das halte ich für Elementar die Anbieter Verantwortung in diesem Sinne auszubauen. Gut, zu ihrer zweiten Frage, es geht eigent nicht darum, was wir können, sondern es geht um die Frage, was ähm ähm Anbieter solcher digitalen Dienstleistung dürfen und müssen und die sind in der Regel amerikanisch und äh auf amerikanischen Boden. Ähm und dort gibt es ein Recht, wonach ähm wenn ähm äh Diensteanbietern ein Verdachtsfall bekannt ist, dass dieser entsprechend auch zu melden ist. Äh und diese Meldungen gehen an das äh Center Neckmac und von dort werden sie orientiert in IP-Adressen nach Sichtung dann auch weltweit gesteuert. Das ist das Verfahren, das sich sehr stark bewährt hat. Auf europäischem Boden hat man jetzt seit mehreren Jahren überlegt, auch ein entsprechendes Recht zu fassen für die Dinge, die eben nicht äh über amerikanische Wege laufen, sondern auf europäischen Boden. Dafür gibt es eine Digital Service Act, ähm der, ich sag mal überschaubar erfolgreich bisher ist, was diese Meldeeplicht angeht, weil sie sehr unkonkret ist. Hier haben aber einige kleinere Anbieter die Möglichkeit genutzt jetzt auch uns Meldung zukommen zu lassen. Aber da bewegen wir uns so in dem Level 2000 pro Jahr. Ja, und das ist ja was anderes als 220.000 pro Jahr, die wir vom NCMC bekommen. Und das ist auch der Grund, warum wir über die CSA Verordnung diskutieren. Eine klare Rechtsgrundlage eben auch äh für entsprechende Sachverhalte, die sich auf dem europäischen Boden abspielen. Äh und das Vorbild ist da die USA. darf nur noch ergänzen dazu, damit auch das formuliert ist, wenn wir Fälle identifizieren, dann sind die großen Plattformen sehr kooperativ im Löschen dann auch dieser Fälle. Das ist auch heute schon so, also nach der getanen Arbeit Meldung von Neckmac, dann Identifikation durch das BKA, dann Meldung an die Plattformen, dann kann man sagen, dass da sehr schnell auch reagiert wird. Pardon, jetzt geht's bei Ihnen weiter. Ja, sie den auch die Anhebung deshalter die man so das allen hat nicht gesagt. Also das ich habe jetzt nicht so verstanden, aber vielleicht können Sie noch mal erklären, was sie eigentlich sagt. Nein, ich habe nicht ich habe nicht gesagt, wir müssen das Schutzalter anheben. Ich glaube, wir müssen differenzieren tatsächlich. Also nicht jede Konstellation ähm ist hinnehmbar in meinen Augen, z.B. wenn der Altersunterschied sehr groß ist. Das heißt, wir könnten z.B. sagen, das Schutzalter bleibt bei 14, weil Jugendliche auch sexuelle Kontakte zu Gleicharträgen aufbauen können sollen. Aber wenn die Altersdifferenz zu groß ist, dann gehen wir davon aus, dass es sexueller Missbrauch ist. Also, es gibt Differenzierungsmöglichkeiten bezogen auf das Schutzalter und da sind uns manche andere europäischen Länder tatsächlich voraus und ähm ich bin der festen Überzeugung, Jugendliche verdienen es, dass sie hier differenzierter betrachtet werden und das nicht zu tun, als hätten 14-jährige, 15-Jährige die gleichen Kompetenzen wie Erwachsene, wenn es darum geht ähm sexuelle Kontakte denen zuzustimmen oder sie abzulehnen. eine Diskussion, die wir immer wieder führen, aber wo es zurzeit keine Haltung dazu gibt, die man jetzt heute hier mit der übersenden könnte. Justizministerin Hubich hat und darüber habe ich mich sehr gefreut Richtung Europa das Signal gesendet. Zumindest für Jugendliche wäre Deutschland bereit, ähm nur ja heißt ja einzuführen. Das macht einen Unterschied, nicht dort, wo Vertrauensverhältnisse ausgenutzt werden und eine vermeintliche Freiwillig vorliegt, aber es macht einen Unterschied, weil Jugendliche dann nicht mehr sich selbst damit konfrontiert sehen, dass sie nicht nein gesagt haben. Ja, und das verschiebt etwas, sondern es würde auch strafrechtliche Verfahren verändern. Das heißt nur ja, heißt ja für Jugendliche ist definitiv der richtige Schritt und diesen hat Justizministerin Hubich nach Europa bereits signalisiert für Deutschland. Gut, wenn Sie es zwei weitergeben und Herr Rusch hat das Wort erstmal. Herr Mensch, können Sie noch mal zusammenfassen, was sehen Sie aus, was ist auslich neben dieser IT Datenspeicherung die anderen Möglichkeiten zu verbessern? und sind dafür auch gesätzliche Erinnerungen wirklich benötigt und dann Frau Klaus ich habe hier ein Ausführung genommen, dass Bewusstseheit auch was in den Eltern und auch einrichtung wichtig schwen bewusst schauen wie kann man Kinder besser Tschüss. Das Mikro muss jetzt einmal auf die andere Seite zurück geben. Frau Bischor, wir haben ja schon deutlich gemacht, dass es eine viel für Maßnahmen braucht und dass die auch immer wieder mit angepasst werden müssen. Die IP-Adressenspeicherung ist ja eine Debatte, die wir über Jahre, muss eigentlich schon fast sagen, Jahrzehnte geführt haben. Deswegen ist das ein Meilenstein, der erreicht wird jetzt auch im Schutz von Kinder und Jugendlichen, wenn wir das jetzt zu einem Ergebnis bringen, aber nicht nur Kinder und Jugendlichen, aber eben auch Kinder und Jugendlichen. die internationale Kooperation, die wir deutlich ausbauen, die CSA Verordnung, die einen wichtigen Beitrag leisten wird, um die dauerhafte Rechtsgrundlage entsprechend zu schaffen und die Nutzung unserer Möglichkeiten gegen den sexuellen Missbauch und die Kriminalität im Netz anzutreten. Wir haben ja gerade heute deutlich gemacht, dass das am ähm drastischsten aufwachsende Missbrauchssystem ist, dass wir zurzeit identifizieren und deswegen wird die Nutzung erstens der Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz essentiell sein. Zweitens eben auch die Präsenz im Netz, um diese Täter und Täterstrukturen schneller zu identifizieren und dagegen auch vorzugehen. Das ist was, was wir auch in den Vergangen der Vergangenheit schon, aber auch weiterhin ausweiten, um hier deutlich zu machen, dass wir gegen diese Täterstrukturen und die Einzeltäter entsprechend vorgehen. Ich habe das vorhin mit dem Hinweis, seid euch nicht sicher, wir sind präsent und wir können euch identifizieren auch formuliert. Das ist mit einer der wesentlichen Punkte, um gegen diesen Kindermissbrauch im Netz vorzugehen. Eich kann ich im gleich mehr hinzufügen, könnte ich das war ein Beispielen darstellen. So, wir machen das im europäischen Verbund z.B. mittlerweile so, dass wir zusammenkommen in so Sachverhalten herausragenden Sachverhalten, wo es darum geht, dann auf bestimmten äh Plattform Täter zu identifizieren, dass wir alle unsere Daten mitbringen und Datensprints bei Europol machen, kurz schnell und gehen dann wieder nach Hause mit einer dreistelligenzahl von Ermittlungsansätzen. Das ist so ein Beispiel dafür, wie das heute funktioniert. Bitte schön. Ich hatte noch die Frage an mich. Entschuldigung. Ähm als Ergänzung hierzu, ich bin viel mit den Landeskriminalämtern im Gespräch oder auch der Generalstaatsanwaltschaft in Bamberg und mir fällt immer wieder auf, dass die unterschiedlichen Kriminalämter unterschiedliche Schwerpunkte im digitalen Raum haben. Nordrhein-Westfalen ist sehr stark im Bereich der Scheinkinderoperation. Ähm Bamberg ähm hat eine große Stärke, die verschiedenen Deliktfelder zusammenzufassen über Sexualstraftaten, auch wenn das strafrechtlich bisher nicht so vorgesehen ist. Ich glaube, gegenseitig müssten die Länder noch besser in einem Austausch stehen und gegenseitig sozusagen sich spezialisieren in diesen jeweiligen Kompetenzen, die sie haben. Und wir müssen sicherstellen, dass nicht doppelt ermittelt wird, weil es eben in 16 Bundesländern gegebenenfalls aufploppen kann. Das Bewusstsein von Jugendlichen ist deswegen so schwer zu erreichen, weil sie zu 50% digital aufwachsen. Ja, das ist für sie ein ganz stinknmaler sozialer Raum, indem sie Freunde treffen, indem sie aber auch neue Freunde finden. Und das macht es so herausfordernd und deswegen brauchen wir einerseits Aufklärung, da sind Kita und Schule gefragt, insbesondere übrigens auch zu den Fragen der Strafbarkeit von Taten. einmal, weil Jugendliche dann lernen können, wo kann ich überhaupt anzeigen, aber auch weil gerade Jungs lernen, Moment, das ist strafrechtig relevant und wenn ich mich so verhalte, dann kann es sein, dass ich in die Strafverfolgung falle. Ja, auch dieses Bewusstsein fehlt tatsächlich genauso. Deswegen haben wir viele jugendliche Täter und wir müssen dieses Thema als als Baustein von klein auf, also ab der Kita brauchen wir digitale Bildung. Das heißt, das ist nicht ein Ausschnitt, das ist nicht Medienpädagogik, sondern das muss in das Aufwachsen integriert sein. Und ja, wir brauchen Schulung von Eltern, weil natürlich Herr Dobrand sagt, das haben die Eltern eine wichtige Rolle und eine hohe Verantwortung, aber und auch da müssen wir uns ehrlich machen, sie haben nicht die Kompetenzen. Mein Amt zusammen mit dem Familien Ministerium hat seit Jahren eine Aufklärungs und Aktivierungskampagne. Wir werden in diesem Jahr, im November startet das auf den digitalen Raum fokussieren, um genau diese Aufklärung, was ist das eigentlich? Wie gehe ich dagegen vor? Wie zeige ich an, was kann ich tun, um das zu erreichen? Und ich wünsche mir auf den digitalen Plattformen tatsächlich überall niedrigschwellige Meldebuttons. Ich wünsche mir, dass wenn bestimmte Sprachmuster, da bin ich beim Cybergrooming, wenn besprinten Sprachmuster auftauchen, über KI gefiltert wird und ein Button auftaucht nach dem Auto, möchtest du dieses Gespräch wirklich weiterführen? Das scheint mir riskant zu sein. Weißt du, wer dein Gegenüber ist? Also, wir könnten einfache Dinge implementieren, Safety by Design, damit Kinder und Jugendliche auch technisch besser geschützt sind. Auch hier stehen wir tatsächlich noch am Anfang. Ich gebe mal eben Zwischenstand mit Blick auf die Uhr. Da habe ich die nächste Frage, dann die Kolleginnen, dann habe ich noch Sie zu diesem Thema und Herrn Rinke zu diesem Thema und dann habe ich noch zur drei Wortmeldungen zu anderen Themen von Herrn Rinke, Frau Hamberger und Frau Buscho. Vielleicht können wir es auch bei der Antwortlänge vielleicht ein bisschen straffen dann. Also, ich habe ja Interesse an langen Antworten, aber sie haben vielleicht auch noch ein Terminkalender, deshalb ich noch kurz dazu sagen, der Anspielich ja gerade beim bei den Darstellung, wie viel könn es eben differenzieren oder ein wie viel ist ein realer Aniegel Anführungszeichen durch einer Verhalten und wie viel ist durch äh veränderte Aufwärtsmöglichkeiten bei Deck beitleitung des bedingt und ähm im auch Bereichografie, wie viel was für eine Protokolle Ziel jugendliche Fabrich selber, die im sozialen Nabr mal material weich. Ja, die Antwort haben Sie schon selber gegeben. Ähm, zur ersten Teilfrage, die meisten dieser Fälle, die wir haben, kommen über NCMC rein. So, das heißt, sie werden ähm auffällig, dadurch, dass Bilder entsprechend weitergelernt werden. Und das zweite, was wir sehen, ist eine hohe Anzahl dieser Bilder ist offensichtlich, das hatte ich vorhin gesagt, diesen Muster des Selbstfilmens weiterleitens, aber dann auch veränderns und nutzens, missbrauchens ja dieses Bildmaterials ähm zuzuschreiben. Das heißt, das Muster, was wir dahinter sehen, ist ein anderer Umgang mit digitalen Medien, ein anderen Umgang auch mit Bildern von einem selbst, aber auch das Grooming Phänomen, was dahinter steht, das ist die Mischung, die dahinter steht. Gut, dann geht's bei Ihnen weiter, bitte. Abst auch Fragen sagen, was ich da versprechen. Ähm die Erkenntnisse, die wir aus hoffen aus dem Dunkelfeld zu gewinnen, gehen dahin, dass wir bei der Aufklärung stärker werden können. Das Dunkelfeld, das ist halt Wesenskern dann des Systems, gibt uns keine Auskunft darüber, nicht nur wie groß es ist, sondern auch wie es funktioniert. Und diese Erkenntnis daraus, die kann bei Aufklärung deutlich unterstützend und helfend sein. Und deswegen ist das eine Erwartungshaltung, die wir direkt an diese Studie haben. Keine Ergänzung. Gut, dann geht's bei Ihnen weiter. Moment, Farbewechsel. Ja, vert Frau Klaus eben auch die nur Jahres Jahr regel geworden. Das ist etwas, was sie generell oder in bestimmten Konstellation unterstützen würden. Frau Klas hatte darauf hingewiesen, dass es eine Positionierung der Bundesregierung gegeben hat auf der europäischen Ebene für Jugendliche. das ja etwas, was abgesprochen ist zwischen den Häusern der Justizministerin und auch mir, die Debatte und Diskussion in Deutschland, wie wir damit insgesamt umgehen. Das ist eine, die gerade im politischen Raum sich befindet und da gibt es eine Reihe von Themen, die dazu noch äh diskutiert werden. Deswegen kann ich heute kein Ergebnis der Diskussion vorwegnehmen, aber ich kann sagen, dass wir ganz positiv diese Diskussion führen. ich das auch sehr positiv begleite, aber ich will jetzt heute äh über ein Ergebnis der politischen Beratung oder über ein Ergebnis der politischen Beratung nicht vorwegnehmen. Gibt es jetzt noch Fragen zu diesem Thema? Dann hat Herr Rink das Wort. Moment, sie muss ich muss noch den anstellen jetzt anders zu einem anderen Thema. Ich hätte ganz gerne das von Sie für den Fraktionsvorsitzen. Vielen Dank für die Frage. Äh die Parteivorsitzenden sind dazu im Gespräch ähm wie eine Aufstellung Nachfolge von Jens Spahn stattfinden soll. Und ähm den Bundeskanzler haben wir alle in seiner Pressekonferenz am Sommerinterview am Sonntag gehört und dem ist ja nichts von mir hinzuzufügen. Diese Entscheidungen werden jetzt äh vorbereitet und dann wird man damit umgehen und sie betrachten. Alles, was ich an Hinweisen in irgendeine Richtung gehen würde, würde wahrscheinlich nur falsche Spuren ermöglichen. Das will ich nicht, sondern wir warten ab, was die Beratungen der Parteivorsitzen ergeben. dass sie die Entscheidung der Parteivorsitz dann umsetzen würden, egal ob sie jetzt auf diesem Osten bleiben was für eine Falle bauen sie mir denn jetzt eigentlich, wenn ich jetzt sagen würde, Entscheidung der Parteivorsitzen würde ich nicht respektieren, dann wäre das eine mega Schlagzeile. Das würde ich ja nie tun wollen, aber ähm gehen Sie davon aus, dass es ja die zwei Parteivorsitzenden in Absprache auch mit der Fraktion und weiteren Kollegen sind, wie so eine Gesamtausstellung funktionieren soll. Und wie gesagt, alles was ich als Hinweis geben würde, würde ja nur irgend eine Spur legen, die dann eine ganz sicher falsche Spur wäre. Das will ich nicht und deswegen kann ich auf das Glatteis, das sie auslegen für mich nicht mich nicht äh mich nicht begeben. Aber ich verstehe es natürlich, dass es es gibt noch tun müssen. Gibt noch einen zweiten Versuch. Wie schwer leben sie das können wir ein paar paar Wortmeldungen zusammenfassen? Herr Feldhoff auch zu diesem Thema. Moment, ich ach so doch. Nee, ich die Farbwechsel den habe ich Frage sozusagen, ob ein CSU mein Fraktions werden kann. würde ja ein Prinzip der Lungsfaktion, das seit 90 Jahren besteht sozusagen aus der Größe Teil 10 uh stellen würden Sie diesem Prinzip diesen Tell diesem Prinzip eigentlich eine Möglichkeit ein Also wir haben jetzt von persönlichen Fragen äh bis zu grundsätzlichen Fragen jetzt alles an der Stelle von Ihnen auch gehört, aber ich glaube, sie haben Verständnis dafür, dass ich, wenn ich auch ähm die Fragen durchaus verstehe, das Interesse sowieso verstehe und ehrlicherweise auch dankbar bin für das Interesse an diesen Fragen, dass ich für zu diesen Personalspekulation einfach keinen Beitrag leisten will und ich das gerne in einem geordneten Verfahren sehen würde. Es gibt ein Datum, das ist der Mittwoch nächster Woche, wo die Fraktion zusammentritt Wahlen durchführen wird. Bis dahin werden die Gespräche geführt über die Aufstellung, so wie es der Bundeskanzler am Sonntag auch deutlich gemacht hat und dem ist einfach schlichtweg nichts hinzuzufügen, wenn man nicht Beiträge leisten will, um ähm in irgendwelche Richtungen Impulse zu setzen. Und das versuche ich gerade zu vermeiden, wie Sie an meinen um Rumschiffen um ihre Fragen merken. Darf ich davon ausgehen, dass hier keiner meint, dass er einen weiteren erfolgreichen Frageversuch starten kann zu diesem Thema? Sie meinen, sie können das noch anderes Thema. Dann hätte ich noch andere Themen von Frau Buscho und Frau Hamberger, wenn da vielleicht netterweise mal ein Mikro hingeht. Ja, vielen Dank. Aber kommt zu einem anderen und zwar w die Deutsche Bahn anhüter beiten, das also rot durchsetzen. Dafür braucht sie ja auch entsprechend Unterstützung des Polizeusetzen. Es gibt bestimmt Ausung gewerkschaft in der Polizei gesetzen. Das ist eigentlich sogar nicht möglich. Ähm wie sehen Sie das denn? Ist das Ihrer Sicht möglich und würde das auch würden Sie sich? Ich habe die Äußerung von Verpaller zur Erkenntnis genommen. Ich glaube, dass das ein Beitrag ist, um die Situation an Bahnhöfen auch zu optimieren. Ich finde es erstmal positiv, dass es eine Initiative der Deutschen Bahn gibt, genau in diese Richtung die Situation an Bahnhöfen zu verbessern. mit welchen Instrumenten man das macht, das äh kann man durchaus diskutieren, aber ähm erstmal ist es ein aus meiner Sicht diskussionswürdiger Vorschlag. Ähm, ich ähm verstehe, dass die Frage der Durchsetzung eine problematische ist, selbstverständlich, aber ich verstehe das Anliegen auch, dass man mit dem Thema Alkohol an den Bahnhöfen, möglicherweise etwas, was auch an Aggressionspotenzialen da vorhanden ist, reduzieren kann oder glaubt, dass man das reduzieren könnte. Ich würde mich zumindestens jetzt nicht verwehren, dieser Debatte nicht verwehren und dem Thema nicht verwehren und würde gerne mit Frau Palla darüber sprechen, ähm was die Idee, welche Grundlage, welche Informationen oder welche Studien sie vielleicht dazu hat, die sie zu dieser Idee veranlasst, aber es ist keine Idee, die man ähm vom ersten Moment an direkt in die Tonne treten sollte. Gibt es, ich habe jetzt noch zwei weitere Bahnfrage. Geht das auch zur Bahn? Nein. Dann Frau Buscho, bitte. in einem Jahr schidet ja ein Amt neue Stelle angesagt bekannte ein neuer Anwand jetzt die Frage wollt auf wiedergesetzt und wenn vielleicht auch nicht selbstverständlich wird dieses Amt wiederbesetzt das ist ein herausragend bedeutendes Amt mir auch ganz besonders wichtig und deswegen wird es auch eine entsprechende Wiederbesetzung geben. Kann Ihnen heute nicht sagen mit welcher Person, aber es gibt einen eingeschränkten Personenkreis, der dafür in Frage kommt, mit dem wir entsprechend im Gespräch sind und in Kürze die Wiederbesetzung durchführen. Dann habe ich noch eine letzte Frage hier vorne. Thema der alten wo ein Jung Afan ein Studenten getötet hat. Die Mutter ähm hat gesagt, sie erwartet von den Politikte Lösungen, damit so etwas in wieder passiert, beggeen sich für sie aus den frei Konsequenzen. Lass ich mir erstmal sagen, dass das ein Fall ist, der uns ähm alle bewegt hat. Ich ähm finde, es ist ein weiterer schrecklicher Fall, bei dem ich persönlich auch tiefe Trauer empfinde und bei dem ich nur den Angehörigen, den Eltern und den Freunden mein mein tiefes Beid aussprechen kann. Wir sind hier immer noch in der Ermittlungssituation, aber es gibt ja einiges, was darüber auch schon öffentlich geworden ist. Und ich habe auch die Äußerungen der Eltern in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Und ich kann nur sagen, dass ich ähm sehr großes Verständnis dafür habe, was da geäußert worden ist und das erfordert sehr viel Kraft und Mut von diesen Eltern so in die Öffentlichkeit zu gehen. Aber dass hier ein Thema deutlich angesprochen wird, das mich auch sehr umtreibt. Das äh ist, glaube ich, für alle absolut nachvollziehbar und ähm das hängt damit zusammen, dass ähm Menschen sich in diesem Land auch befinden, die ähm dann auch immer mit Hinweis auf äh psychische Störungen hier schwerste Straftaten, ähm Tötungen begehen. ähm, dass das nichts ist, was diese Gesellschaft akzeptieren kann. Das sehe ich ganz genauso und deswegen bin ich da sehr klar auch in meinen Maßnahmen, was ähm die Rückführung, was die Abschiebungen von Straftätern anbelangt. Sie wissen, dass ich dafür gerne in der Kritik stehe, dass ich Menschen nach Afghanistan abschiebe. Ähm, ich halte das nach wie vor für eine zwingend notwendige Maßnahme und äh werde auch nicht locker lassen, diese Abschiebungen auch in diese Länder wie Afghanistan weiter zu forsieren. Unsere Gesellschaft hat schlichtweg ein Anrecht darauf, dass wir Straftäter außer Landes schaffen und diesen Weg gehe ich sehr konsequent auch weiter. übrigens auch diese Hinweise, die immer wieder kommen, da gibt es traumatisierte Menschen und wir könnten diesen traumatisierten Menschen doch in diesem Land helfen. Ähm, ich kann dem auch nur deutlich widersprechen. Wir sind hier nicht die Region der Welt, die für alle psychisch Kranken zuständig ist und für alle Traumatas, um es jetzt überspitz zu formulieren, aber ich habe auch keine Bereitschaft immer mit dem Argument, wir könnten hier hilfreich sein, ähm Entwicklungen zuzusehen, die dann dazu führen, dass Menschen, die hier in diesem Land dann als Gefährder auftreten, ähm in unser Land zu lassen und deswegen Abschiebungen forieren und diesen Weg konsequent weiter weitergehen, die Zahlen, die Zuzugszahlen nach Deutschland zu reduzieren. Wir reden hier immer noch über ähm illegale Migration und ähm ich setze alles daran, dass wir diese illegale Migration auch weiter deutlich reduzieren, wie das in den letzten 14 Monaten gelungen ist. Habe ich Sie jetzt vergessen? Okay, gut, dann danke ich herzlich für ihr kommen, das äh zu für diese Pressekonferenz und allen anderen auch für Fragen und Antworten und schließe die Pressekonferenz. Danke schön.


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URL https://www.youtube.com/watch?v=fqhX-jRtbcY
Titel Dobrindt warnt: Immer mehr Kinder werden sexuell missbraucht | BILD LIVE
Kategorien BulkNews, BILD
Hinzugefügt 2026-07-21 14:36:13
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