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CDU•CSU Fraktion – 24. Juni 2026 | Rede von Pascal Reddig in der Aktuellen Stunde

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CDU•CSU Fraktion – 24. Juni 2026 | Rede von Pascal Reddig in der Aktuellen Stunde

Im Bundestag verteidigt Pascal Reddck den Vorschlag der Rentenkommission und greift Pantisano frontal an: Dieser habe den Bericht nicht gelesen und verbreite „Quatsch“ zur Kapitalrente. Reddck plädiert für eine staatsferne, renditeorientierte Kapitalrente nach schwedischem Vorbild mit freier Anbieterwahl. Er beruft sich auf eine Rendite von rund elf Prozent in Schweden seit 2000 und rechnet für…

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24. Juni 2026 | Rede von Pascal Reddig in der Aktuellen Stunde

🔗 https://www.youtube.com/watch?v=NQiS3jIzKSk

🤖 Zusammenfassung

Pascal Reddck (CDU/CSU-Fraktion) verteidigt im Bundestag die Vorschläge der Rentenkommission und greift einen Oppositionsredner als sachunkundig an. Die geplante Kapitalrente orientiere sich am schwedischen Modell, sei ein Sozialprojekt für Geringverdiener und werde nicht vom Staat gesteuert; Bürger sollten zwischen staatlichem und privatem Anbieter wählen können. Auf den Vorwurf fehlender sozialer und nachhaltiger Investitionskriterien entgegnet er, Renditeorientierung und Wahlfreiheit seien wichtiger. Er wirbt mit rund elf Prozent Rendite in Schweden und einem zusätzlichen Alterseinkommen von 770 Euro für Durchschnittsverdiener. Zudem will er die „Rente mit 63“ durch eine zielgenauere Schutzrente ersetzen und das Renteneintrittsalter bei steigender Lebenserwartung moderat anheben. Kritisch bleibt, dass die hohen Renditeversprechen und Rechenbeispiele unabhängig geprüft werden müssen und der Verzicht auf staatliche Anlagevorgaben umstritten ist.

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📜 Transkript

Der nächste Redner ist Pascal Reddck für die CDC. Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen, ich bin erstmal sehr froh, dass die Linke heute die aktuelle Stunde beantragt hat. Ich bin aber auch ziemlich schockiert, ehrlich gesagt, über die Rede von Herrn Pantisano. Jeder, der heute hoffentlich zugehört hat, wird gemerkt haben, dass Sie offensichtlich vom Thema gar keine Ahnung haben und dass sie den Bericht nicht gelesen haben. Das ist die zweite Rede in dieser Woche, für die Sie sich entschuldigen müssten. Wir haben eben von Ihnen gehört, dass Sie beim Thema Kapitalrente behauptet hätten, wir würden Renten am Aktienmarkt verzocken. Die Kollegin Klose ist schon darauf eingegangen, dass es absoluter Quatsch ist. Sie tun aber so, dass wir hier einen Vorschlag gemacht hätten, der absolut im luftleeren Raum irgendwann mal entstanden ist. Stattdessen haben wir uns ja an Schweden orientiert. Wir schlagen als Kommission vor, dass wir eine Kapitalrente nach schwedischen Vorbild einführen wollen. Und jetzt frage ich sie, ist Schweden eigentlich ein kapitalistischer Heuschreckenstaat oder ein sozialer Wohlfahrtstaat? In Schweden hat es dazu geführt, dass insbesondere Menschen mit kleinen Einkommen künftig auch von den Kapitalmärkten profitieren konnten. Genau das ist unsere Idee, dass nicht mehr nur diejenigen von den Kapitalmärkten profitieren, denen es sowieso gut geht, sondern auch diejenigen, die wirklich kleine und niedrige Einkommen haben. Und deswegen ist die Kapitalrente ein Sozialprojekt und dass sie immer noch dagegen agieren, zeigt, dass sie überhaupt kein Interesse haben, das Leben der Menschen in Deutschland besser zu machen. Herr R, ich erlauben Sie eine Zwischenfrage aus den Reinell? Gerne. Bitte schön. Ich glaube, ich muss mir von Ihnen nicht sagen lassen, wann wer eine Frage stellt. Vielen Dank, Herr Kollege, dass Sie meine Zwischenfrage zulassen. Ähm, der Kollege Dorn hat am Montag in der Phönixrunde noch erklärt, dass die Rentenkommission sich sehr bewusst entschieden hat, nicht einzugrenzen, wohin denn die Kapital Anlagen eigentlich fließen soll, in was denn eigentlich investiert werden soll. Und jetzt ist es ja so, dass Schweden sehr bewusst Politik betreibt mit dem, wie sie investieren. Beispielsweise wird nicht in Dinge investiert, die nicht nachhaltig sind etc. Solche Dinge sowas kann man ja politisch steuern. Der Kollege hat jetzt erklärt, dass Sie das eben ganz bewusst nicht möchten und ich möchte schon auch noch mal sagen, dass ich ehrlich gesagt der Bundesregierung in derzeitigen Situation nicht zutraue Anlagen so zu strukturieren, dass diese dann auch sozialgerecht und nachhaltig sind. Danke. Rede ich bitte. Sie mögen bitte stehen bleiben, wenn Sie eine Antwort bekommen zu ihrem Kommentar. Vielen Dank. Vielen Dank, Frau Follt. Äh und genau deshalb wollen wir eine Kapitalrente, die eben nicht vom Staat gesteuert wird, also wo nicht der Staat entscheidet, worin investiert wird, sondern das ähnlich ausgestaltet wird wie in Schweden. Dort ist es vor allem Rendite orientiert. Dort gibt's die Möglichkeit, dass es verschiedene Anbieter gibt. Ähm entweder ein staatliches Modell zu wählen oder private Anbieter. Auch die Shorts sollen die Menschen in Deutschland haben, damit jeder auch frei entscheiden kann, wer investiert und wo investiert werden soll. Und wenn man sich anschaut, was in Schweden dabei rausgekommen ist, die Kapitalrente hat trotz Finanzmarktkrisen, die Sie auch angesprochen haben, in den letzten Jahren seit der 2000 Wende ähm durchschnittlich 11% Rendite erwirtschaftet. Das hat dazu geführt, dass den Menschen in Schweden im Alter deutlich besser geht. Wir haben das auch gerechnet und zwar nicht mit 11%, sondern sehr konservativ mit 5 %. Ein junger Mensch, der jetzt mit 22 Jahren anfängt in seine Rente einzuzahlen, der 45 Jahre einzahlt, der kann im Durchschnitt als Durchschnittsverdiener auf den heutigen Euro gerechnet mit dem, was wir vorschlagen, zusätzlich 770 € im Alter dazu haben. Das zeigt das, was wir vorschlagen, für dazu, dass die Rente, die Altersvorsorge der Menschen in Deutschland besser wird. Vielen Dank. Ich lass jetzt die Uhr weiterlaufen und wenn wir auf die weiteren Vorschläge blicken, die wir gemacht haben, haben wir versucht ein ausgewogenes Konzept vorzulegen. Wir haben uns am Anfang hingesetzt und haben uns angesehen, was eigentlich passieren würde, wenn wir nichts tun. Die Beiträge würden massiv steigen, der Bundeszuschuss aus dem Haushalt würde steigen und die Rente für die Menschen sinken. Das ist eine denkbar schlechte Ausgangslage, in der wir uns befinden. Das liegt schon auch daran, dass wir den letzten Jahren nicht immer die richtigen Antworten auf den demographischen Wandel gemacht haben. Und jetzt war uns auch klar, wir werden nicht von heute auf morgen alles umdrehen können, aber wir wollen ein Konzept vorlegen, das geeignet ist, auch ein positives Signal ins Land zu setzen. Es braucht zwar etwas Zeit und die Vorschläge, die Reformvorschläge sind vor allem auch mittelfristig angelegt, aber sie führen dazu, dass es wieder besser wird, dass wir vor allem die Renten der Menschen auch wieder steigen lassen können, dass wir nicht jedes Jahr darüber diskutieren, wie wir es schaffen, dass es nicht mehr schlechter wird, sondern dass die Perspektive für die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler ist, dass sie jetzt etwas für ihre Rente leisten, dass sie danach aber auch etwas wieder rausbekommen, dass die Altersvorsorge der Menschen in diesem Land steigt und im Alter alle besser abgesichert sind. die Rentnerin, die jetzt will, dass ihre Rente im Alter gesichert ist, aber auch das junge Paar, das sich fragt, ob sie sich noch was für ihre Zukunft aufbauen können. Und deswegen haben wir mit allen Vorschlägen, die wir gemacht haben, vor allem darauf geachtet, dass wir eine Rente schaffen, die gut ist für jung und alt. Und wir haben an ganz vielen Stellen auch auf die Ausgewogenheit zwischen unterschiedlichen Fällen gedacht. Ein Thema, das ja in den letzten Tagen ziemlich kontrovers auch diskutiert wurde, ist die Frage der Rente nach 63. Die Rente nach 63 wurde auch mal eingeführt, weil wir den Menschen, die wirklich hartkörperlich gearbeitet haben, eine Möglichkeit bieten wollten, damit die frühzeitig in Ruhestand gehen können. Und das Ziel haben wir auch weiterhin als Politik. Wir haben aber gesehen, dass die Rente für besonders langjährig versicherte überproportional nicht von denen in Anspruch genommen werden konnten, weil die Menschen, die wirklich hart arbeiten, diejenigen, die körperlich hart belastet sind, psychisch hart belastet sind, die wirklich früh angefangen haben, die haben häufig unterbrochene Erwerbsbiografien, die kommen gar nicht auf die 45 Beitragsjahre und deswegen schlagen wir jetzt ein Modell vor, das einerseits mit Blick auf die Abschaffung der Rente mit 63 auch mit einer moderaten Erhöhung des Renteneintrittsalters, sofern die Lebenserwartung steigt, zwar dafür sorgen, dass die Rente demografiefest wird, aber wir auch die Menschen, die wirklich nicht mehr können, nicht im Regen stehen lassen. Mit der Schutzrente schaffen wir ein Modell, das dazu führt, dass diejenigen, die nicht mehr können, auch frühzeitig in Rente gehen können. Wer gesundheitlich hart belastet ist, der soll in Deutschland nicht gezwungen werden, weiter im Arbeitsmarkt zu bleiben. Der soll auch nicht gezwungen werden, noch mal umschulen zu müssen. Und ich glaube, das ist das bessere Konzept, weil wir damit Zielgenauigkeit schaffen, nicht mit der Gießkanne, sondern zielgenaue Rentenpolitik. Und ich will mich abschließend bei allen bedanken, die in der Kommission mitgearbeitet haben, bei Annika Klose, bei Florian Dorn, vor allem auch bei unseren Vorsitzenden Frank Jürgen Weise, Frau Professor Janner und allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Wir wussten anfangs auch nicht, ob es gelingen kann, ein Konzept zu erarbeiten, das unterschiedliche Interessen zusammenbringt, aber ich glaube, es ist uns gelungen, einen Vorschlag zu machen, der nicht an parteipolitischen Linien orientiert ist, sondern vor allem darauf achtet, dass die Rente und die Altersvorsorge für die Menschen im Land besser wird. Und deswegen bin ich auch sehr dankbar, dass die Grünen und Herr Autrittsch heute auch sehr sehr klar gemacht hat, was gut in dem Konzept ist. Auch das sollten wir, glaube ich, in manchen Debatten nicht vergessen, dass gerade bei den großen gesellschaftlichen Themen unabhängig von Koalitionsfragen die Menschen vor allem wollen, dass wir die Probleme lösen und ein gutes Konzept für das Land aufstellen. Und ich glaube, da sind wir jetzt auf dem guten Weg. Die Rentenkommission hat einen Vorschlag gemacht. Jetzt wissen müssen wir es im deutschen Bundestag diskutieren und am Ende im besten Fall auch umsetzen. Und ich freue mich, wenn dann viele Fraktionen aus dem Haus diesen Weg auch mitgehen. Vielen Dank. Vielen Dank. Als nächstes spricht Ger für die AfDF Fraktion.


📊 Link-Infos

URL https://www.youtube.com/watch?v=NQiS3jIzKSk
Titel 24. Juni 2026 | Rede von Pascal Reddig in der Aktuellen Stunde
Kategorien BulkNews, CDU•CSU Fraktion
Hinzugefügt 2026-07-17 19:20:02
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