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ZDFheute Nachrichten – Hat Russland das Baltikum im Visier? Ex-NATO-General Ramms zur Verteidigung der NATO | ZDFheute live

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ZDFheute Nachrichten – Hat Russland das Baltikum im Visier? Ex-NATO-General Ramms zur Verteidigung der NATO | ZDFheute live

ZDFheute Nachrichten – YouTube Kanal-Aufrufe 0 Kanal https://www.youtube.com/channel/UCeqKIgPQfNInOswGRWt48kQ 🔗 https://www.youtube.com/watch?v=0X2GzpowinE 🤖 Zusammenfassung Ein Militärexperte bewertet die aktuelle Sicherheitslage in Europa und den Ukrainekrieg. Polens geplantes Manöver der „Koalition der Willigen“ sieht er als wichtiges Signal an Russland und als notwendiges Üben gemeinsamer Führungsverfahren, erwartet jedoch eher einen kleineren Stabsübungscharakter. Finnlands starke Verteidigungsvorbereitung und sein Austritt…

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🤖 Zusammenfassung

Ein Militärexperte bewertet die aktuelle Sicherheitslage in Europa und den Ukrainekrieg. Polens geplantes Manöver der „Koalition der Willigen“ sieht er als wichtiges Signal an Russland und als notwendiges Üben gemeinsamer Führungsverfahren, erwartet jedoch eher einen kleineren Stabsübungscharakter. Finnlands starke Verteidigungsvorbereitung und sein Austritt aus dem Ottawa-Abkommen hält er angesichts der langen Grenze zu Russland für nachvollziehbar. Die russische Bedrohung für weitere europäische Staaten lässt sich nicht ausschließen, sei aber schwer bezifferbar; ein begrenzter Vorstoß, etwa durch die Suwałki-Lücke, erscheint möglich, um den NATO-Reaktionswillen zu testen. In der Ukraine beurteilt er die Spannungen zwischen altem Generalstil und dem modernen Verteidigungsminister Umerov kritisch, räumt aber Umerovs Erfolge im Drohnenkrieg gegen die russische Logistik ein. Patriot-Produktion in der Ukraine bis Ende 2025 betrachtet er skeptisch; dringend nötig seien kostengünstige Drohnenabwehr, IRIS-T und Gepard. Friedensverhandlungen stocken, weil Putin auf Zeit spielt; Europa, vor allem Deutschland, trage nun die Hauptlast der Unterstützung.

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📜 Transkript

Polen richtet ein gemeinsames Manöver der sogenannten Koalition der Willigen zur Vorbereitung auf einen möglichen russischen Angriff aus. Wie ordnen Sie das Ganze aktuell ein? Also, ich beginne mal mit Finnland. Finnland ist für seine eigene Verteidigung hervorragend vorbereitet. Äh es verfügt über insgesamt ca. 900 000 Soldaten, inklusive der Reservisten, die sie haben. Und man hat für diese 900.000 1000 Soldaten auch die entsprechende Ausrüstung und Ausstattung so dass Finnland sich verteidigen kann. Der Austritt aus dem Otterwahkommen ist für mich als Soldat nachvollziehbar, obwohl es schlecht ist, dass man ein solches Abkommen, welches ja eine bestimmte Art von Minen, Landminen ächtet, äh tatsächlich wieder aussteigt. Aber ich kann Finnland verstehen, weil bei dieser langen Grenze, die Sie mit Russland haben, dieses auch ein Verteidigungsmittel ist, was dann möglicherweise das Leben der eigenen Soldaten schonen könnte. und das würde ich schon für sehr wichtig halten. Zum zweiten Teil ihrer Frage, was die gemeinsame Übung in Polen angeht, da mache ich jetzt erstmal eine etwas äh lachse Bemerkung. Wenn Polen das jetzt entschieden hat und wenn andere Länder sich da dran beteiligen, dann bedarf dieses bis zum Herbst, spätherbst nehme ich an, einen erheblichen Vorbereitungsaufwand, der über mehrere militärische Führungseben geht, der aber auch die zivile Seite, die Politik und dergleiche mit einbeziehen muss, um eine entsprechende taktische Lage zu konzentrieren. Von daher vermute ich, das ist aber jetzt wirklich eine Vermutung von mir, dass die Übung nicht so wahnsinnig groß werden wird und dass man bei dieser Übung hauptsächlich Wert darauf legt äh Stäbe und Gefechtstände und dergleichen auszubilden und die gemeinsame Führung über mehrere Ebenen zu üben und dass es noch nicht darum gehen wird äh Truppenteile in großer Menge oder Soldaten in großer Menge in diese Übung reinzubringen. Aber ich halte das für ausgesprochen wichtig, weil gerade Führungsverfahren die gemeinsame Führung, die gemeinsame Befehlsgebung der gleichen echte Ausbildungsziele sind. Und es sendet in diesem Falle auch ein sehr klares Signal an Russland, nämlich Achtung, wir fangen jetzt an zu üben auf dem polnischen Boden, vielleicht dann später auch in den baltischen Staaten. Wobei ich immer einen Punkt noch wieder betonen möchte. Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis und die NATO hat bisher außer auf dem Balkan noch niemanden angegriffen und auf dem Balkan damals unter ganz besonderen Voraussetzung. Von daher muss Russland sich nicht fürchten. Die Russen und die Weißrussen führen alle paar Jahre große Übung manchmal unter dem Namen Druschba durch äh bei denen sich beispielsweise auch die baltischen Staaten, ich habe das persönlich vor etwas mehr als 10 Jahren erlebt, dann tatsächlich fürchten und sich die Frage stellen, hören die jetzt vor der Grenze auf oder marschieren die weiter? Von daher normale Handlung, normale militärische Ausbildung und eigentlich kein Grund zur Aufregung. Auf der anderen Seite aber eine Demonstration, dass die beteiligten Länder dieser Koalition der Willin zumindest ein Teil von ihnen bereit sind dort einzutreten. Her haben es einige Militärexperten schätzen das Bedrohungsrisiko oder die Bedrohungslage durch Russland gerade als sehr real und auch groß ein in Bezug auf Angriffe auf weitere europäische Staaten oder auch die NATO. Andere Militärexperten sagen dagegen, das Risiko ist deutlich geringer. Wie würden Sie das aktuell einschätzen? Also, es ist schwer für mich ein klares Urteil abzugeben, einfach aus dem Grunde, weil ich nicht im Kopf von Herrn Putin sitze. Das ist das Problem dabei. Aber ich weiß, dass Putin, da kommt der berühmte Spruch, der größte Fehler des 20. Jahrhunderts war die Auflösung der Sowjetunion. äh offensichtlich die Absicht hat, den Einfluss der Sowjetunion wieder auszudehnen. Das versucht er zurzeit mit der sogenannten Anführungszeichen Sonderoperation, Anführungszeichen in der Ukraine und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass er auch Interesse daran hat, beispielsweise im Narrativ, wie es in Russland oft gebraucht wird, Russen russische Bevölkerung zu schützen, die beispielsweise in Nordosten von Estland mit einer relativ hohen Prozentzahl vertreten ist. Von daher lässt sich das nicht ausschließen. Ähm die Frage ist, wie weit der Ehrgeiz von Putin geht geht mit Blick auf die Vergrößerung des Einflusses Russlands wieder in einen Bereich herein, der dann entsprechend äh wäre, sage ich mal, mit dem, was die Sowjetunion früher gehabt hat. Das ist eine Frage, die kann ich nicht beantworten, da müssen Geheimdienste ran, da muss vor allen Dingen auch jemand mal versuchen in den Kopf Putins reinzugucken. Das dürfte ziemlich schwierig werden, aber ausgeschlossen werden kann es nicht. Dafür gibt es auch Anzeichen. Äh beispielsweise waren zu Anfang des Ukrainekrieges waren Truppen des sogenannten westlichen Militärbezirks. Das ist der, der diese Grenzen hat. Äh gemeinsam äh mit Estland, Lettland, äh Weißrussland, dann mit Polen bzw. Weise mit Litauen und Truppen des westlichen Militärbezirks Russlands waren auch in der Ukraine eingesetzt, sind dort aber zurzeit nicht mehr eingesetzt, sondern werden verstärkt ausgebildet, werden verstärkt ausgerüstet und da muss man einfach sehen, die Lage beobachten und Soldaten neigen dazu, ein sogenanntes worst case Szenario aufzuzeigen, was aber sinnvoll und richtig ist, um sich vor eventuellen Gefahren zu schützen. Ein weiteres Szenario, was unter anderem von Militärexperten gerade kursiert und besprochen wird, ist eben dieses. Es würde, das ist die Einschätzung einiger Experten, kein großer Krieg gegen die NATO ausbrechen, sondern eher ein Angriff von Russland mit einem begrenzten Vorstoß auf NATOgebiet, um auch unter anderem den Bündnisfall zu testen und das eben z.B. etwa an der Ostflanke. Für wie plausibel würden Sie dieses Szenario einschätzen? Also, das ist ein Szenario, welches um die Reaktionsfähigkeit und den Reaktionswillen, es geht vor allen Dingen um den politischen Willen der NATO auszutesten, sicherlich ein Szenario wäre, welches man anwenden könnte. Dazu gibt es bestimmte geographische Bedingungen, die dort zum Nachteil der NATO werden könnten. Das ist beispielsweise diese berühmte Sowalkki Lücke äh zwischen dem der Oblass Königsberg und Weißrussland mit einer Breite von etwa 65 km. Ähm, wenn Russland über Estland, Lettland praktisch in diesem Bereich reinstoßen würde, würde es der NATO ausgesprochen schwer fallen, dort eine entsprechende Verteidigung aufzubauen, trotz Litauenbrigade, trotziger Kräfte in den ballischen Staaten. Aber das wäre ein mögliches Szenario, um die Situation auf der einen Seite und die Reaktionsfähigkeit und den Willen der NATO auszutesten. Und das ist sicherlich eine Möglichkeit, auf die man besonders achten muss und auf die sich auch die und die Letten, aber auch Kanada und England und wir mit in Litau entsprechend vorbereiten. Und die Zeit läuft jetzt, würde ich sagen, für uns. Ende 27 soll die Litaum Regale einsatzbereit sein und ähnliche Dinge passieren in Lettland und Estland auch. Wobei das dann immer noch nicht kein überwältigendes Kräftedispositiv ist, was einen verstärkt vorgetragenen russischen Angriff mit begrenztem Ziel dann möglicherweise aufhalten könnte. Her, ich möchte mich zu zeitlichen Vorstellung möchte ich mich nicht äußern, weil ich die nicht beurteil, ich kann sie nicht beurteilen, weil das gerade auch Herr Rams im Chat ein großes Thema ist und aufkommt. Wie kann sich dieser ukrainische Streit inpolitisch zwischen Federfelenski und Sirski theoretisch auch auf den Krieg auswirken? Was würden Sie sagen? Also diese Situation ist mit Blick auf die innenbuddhische Situation, aber auch auf die Situation, ich sag mal an der Front und im Kampf gegen Russland inklusive der Luftabwehr sicherlich eine ausgesprochen schwierige Situation, die sich in meinen Augen nicht positiv auswirken wird. Ich darf vielleicht noch mal ganz kurz auf fair darauf eingehen oder vielleicht mache ich erst ein Satz zu den bisherigen Armee oder die jetzigen Armee Oberbefehlshaber. Mm. Es fiel gerade in einem Nebensatz von Frau Brühl der Hinweis, dass er in Moskau ausgebildet worden sein. Das heißt, es ist ein Soldat alter Moskauer Schule und der trifft jetzt auf einen jungen, modernen, fortschrittlichen an KI, an modernen Drohnen, modernen Waffen und dergleichen orientierten Verteidigungsminister. Und ich formuliere das mal ganz vorsichtig. Das kann keine gute Symbiose sein und keine gute Symbiose geben. Wobei, wenn ich in der Position von Herrn Selenski gewesen wäre, ich mich möglicherweise für Herrn Feodorov entschieden hätte und möglicherweise nach einem neuen Armeeoberbefehlshaber geguckt hätte. Aber das ist eine Situation, die muss der Präsident der Ukraine entscheiden. Nur noch mal den Hinweis von meiner Seite her, ich glaube auch, dass Fodorov einen sehr großen Anteil an den Erfolgen der Ukraine im letzten halben Jahr gehabt hat, sei es auf dem Gefechtsfeld, wo man ja einen sehr intensiven Bodenkrieg mit Drohnen führt, der die Russen letztendlich in den Stellungen dort festgenagelt hat, aber auch mit Blick auf die weitreichenden Waffen, die nach Russland hineinwirken und von denen mittlerweile, ich sag mal, innerhalb eines Monates, hunderte stattfinden auf Erdölraffinerien, auf Treibstofflager, auf Depots, Munitionsdepots, auf Eisenbahnstrecken, auf Brücken, auf Militärkonvois, auf Führungsstellen der Streitkräfte und Gefechtstände und der gleichmähen. Ich glaube, das zeigt seine Wirkung, weil und da hat Fodorov auch recht gehabt. Der wichtigste Punkt ist vielleicht nicht der Kampf im unmittelbaren Gefecht mit der russischen Seite, sondern der wichtigste Punkt ist in meinen Augen, dass es der Ukraine gelingen muss, die Logistik der russischen Streitkräfte abzuschneiden, um auf diese Art und Weise dann hinterher tatsächlich Gewinne zu haben. Da auch mal noch mal eine Frage aus dem Chat von YouTube weitergeleitet an Sie. wird sich ihre Einschätzung nach die Absetzung, die mögliche, wir haben es gerade von Anne Brü gehört, dass es alles noch offen, muss noch bestätigt werden und durchs Parlament gehen des Verteidigungsministers könnte sich, wenn die Absetzung dann durchgeht, negativ auf die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine das Ganze auswirken. Das sehe ich im Augenblick noch nicht, zumindest noch nicht so dramatisch, aber ich kann es auch nicht ausschließen. Das heißt, es ist die Frage, hinter wem stehen die Streitkräfte? äh nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Streitkräfte mit Blick auf die Verantwortung als Verteidigungsminister oder als äh Armeeobohrbefehlshaber. Ich könnte mir gut vorstellen, dass zumindest die jüngeren Soldaten in der Ukraine, die auch im letzten halben Jahr von der Kriegführung profitiert haben, sich sehr wohl hinter dem Verteidigungsminister stellen und dann könnte das auch in der Führung der Streitkräfte eine durchaus schwierige Situation auslösen. wird dann ganz gerne wieder den Bogen von Anfang der Sendung aufnehmen und über ja das Bedrohungsszenario eines möglichen Angriffs Russlands auch auf weitere europäische Staaten, weitere NATO sprechen, denn auch das natürlich jetzt gerade noch Thema im Chat und die Frage richtet sich bei einem möglichen Angriff zur tatsächlichen aktuellen militärischen Stärke Russlands. Also die Frage von YouTube aus dem Chat bei uns ist, womit soll Russland denn gerade diese Angriffe dann noch starten? Also, wie sieht's personell und auch in Sachen Ressourcen aus? Also Russland hat personell aufgrund der größeren Bevölkerung im Vergleich zur Ukraine in diesem Bereich noch keine großen Probleme, wobei ich darauf hinweisen muss, dass Russland sehr viele Soldaten anwirbt mit hohen Sonderzahlungen und hinter dem Oral. Das ist auch einer der Gründe, warum der Krieg an Russland selber diesseits des Orals überwiegend gelegen, also nicht Sibirien vielleicht noch bei der Bevölkerung noch nicht immer noch nicht so richtig angekommen ist. Das der eine Punkt dabei. Der zweite Punkt ist der, ich sprach vorhin von westlichen Militärbezirk, dass der im Augenblick im Ukrainekrieg nicht involviert ist. Was bedeutet, dass dieser Militärbezirk sowohl ausgerüstet als auch ausgebildet werden kann für andere Operationen dafür zur Verfügung stehen könnte. Aber auf der anderen Seite zeigt sich dort auch, ich nehme ein Beispiel, die Russen [räuspern] haben vor 14 Jahren, nein falsch, vor 12 Jahren, einen neuen Panzer bei einer Militärparade in Moskau vorgestellt, den T14. Dieser T14 hat bisher keine großen Stückzahlen in die Truppe gebracht. Das liegt unter anderer elektronischen Ausstattung. Die Russen hatten ursprünglich zwei Produktionsstraßen. Sie haben zurzeit nur noch eine, weil sie mit den Elektronikbauteilen nicht nachkommen. Das heißt, auf der einen Seite, es ist nicht einfach diesen westlichen Militärbezirk entsprechend aufzurüsten. Dazu kommt noch die Tatsache, dass man einen weiteren Militärbezirk im Norden angeschlossen hat, praktisch neu gegründet hat, der gegenüber Finnland liegt. Von daher ist das auch eine ganz spezielle Situation. Trotzdem die Befähigung, nicht heute, nicht morgen, aber auf der Zeitachse vielleicht in einigen Jahren beispielsweise sich Teile der baltischen Staaten rauszupicken, ist durchaus eine Befähigung, die dann vielleicht 2030 2019 hat unser Generalinspekteur mal gesagt relevant werden könnte und darauf müssen wir uns vorbereiten. gehen wir an der Stelle dann vielleicht auch noch mal dezidiert auf die Situation, die sich militärisch darstellen, ähm sowohl in Bezug auf die Krim ein und auch in Bezug auf den Donass ein. Es gibt einige Berichte, Herr Rams, die gerade von Versorgungsproblemen auf der von Russland besetzten Krim sprechen. Also z.B. ist da Thema Treibstoffmangel, Stromausfälle, z.B. auch ausgefallene Ampelanlagen werden zitiert, lässt sich daraus ableiten, dass die Lage auf der Krim für Russland zum Problem wird. Also, wenn sie zurzeit noch kein Problem ist, die Zivilbevölkerung wird sicherlich daruf reagieren, dass sie mit ihren Fahrzeugen, mit ihren Kraftfahrzeugen nicht mehr fahren kann. Und wir haben ja alle auch im Fernsehen in der letzten Woche die Bilder gesehen, wo man an Tankstellen auf der Krimschlange stand bzw. zum Teil sogar die Tankstellen geschlossen waren. Von daher ist die Situation dort keine einfache und sie hat sich im Vergleich zu 22 23 24 gerade im letzten halben bis dreiviertel Jahr deutlich verschlechtert und diese Entwicklung kann, wenn die Ukraine die Angriffe auf Versorgungseinrichtung, Treibstofftransporte, äh Raffinerien, Öllager und dergleichen mehr fortsätzlich durchaus weiter verschlechtern, was dann die Situation für Russland schwierig macht. Es wäre toll gewesen, wenn die Ukraine im Jahre äh die die Krim hätte abschneiden können, auch mit der Brücke von Kstätte abschneiden können, weil dann diese Situation ein paar Jahre eher eingetreten wäre. Das war mit den damaligen militärischen Mitteln nicht möglich. Es wird jetzt durch die weitreichenden Drohnen zum Teil schon die ersten Raketen von Seiten oder Marschflugkörper von Seiten der Ukraine wird es möglich. Und ich bin davon überzeugt, dass die Ukraine diese Strategie weiter fortsetzen wird. Die ukrainischen Drohentruppen melden auch erstmals koordinierte Angriffe auf russische Tanker und Versorgungsschiffe im schwarzen Meer. Zuletzt gab es auch gemeldete Angriffe auf russische Tanker im Assofschen Meer. Was sagt Ihnen das einmal über die aktuelle ukrainische Strategie und wie wirksam ist sie auch? Können wir das irgendwie gerade schon beziffern? Nein, beziffern kann man die Wirksamkeit sicherlich nicht. Das wäre, ich sag mal, der Blick in die Glaskugel, die ich nicht habe und über die auch nicht verfügen kann. Aber der Punkt ist einfach der, die Angriffe, die dort stattfinden und die auch vermehrt stattfinden, schädigen langfristig die Versorgung auf der Krim. Sie schädigen langfristig die Versorgung der russischen Streitkräfte im Donbas oder in den vier Oblasten, Saporischia, Kerson, Donjck und Duchansk. Von daher kann das eine sehr unangenehme Situation für die russische Seite werden, die dann möglicherweise auch dazu führt, dass russische Angriffe mit Landstreitkräften in diesen genannten Oblast nicht mehr fortgesetzt werden können. Und das wäre dann schon eine sehr fatale Situation für Russland, weil sie damit in eine schwierige militärische, aber auch in eine schwierige zivile Lage gebracht würden. und der Treibstoff, der dort vernichtet werden, die Referien, die dort zerstört werden, haben auch ihre Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung, nicht nur auf der Krim, sondern auch in Russland. Und ich habe heute zufällig eine Nachricht gelesen, dass Russland Verbindung aufgenommen hat mit Indien, um sich möglicherweise von Indien Benzin zu kaufen, was sie nicht mehr selber in der Lage sind herzustellen. Also genau beziffern, schwierig aktuell. Frage kommt trotzdem aus dem Chat. Vielleicht haben Sie da äh eine Einschätzung zu, ob man schon sagen kann, dass sich die Versorgungsschwierigkeiten, die wir gerade festgehalten haben, aber vielleicht bereits auf die Angriffsfähigkeit Russlands auswirken. Auch dieses Urteil ist schwierig. Äh, ich weiß, dass die Ukraine auch bei den Landstreitkräften im Donbas und in den beiden anderen Oblasten äh auch einen Drohnenkrieg führen. Das heißt, dort wird es auch für die russischen Soldaten immer schwieriger, sich zu bewegen. Und man kann dieses beispielsweise auch äh ablesen an der Tatsache, dass sogar der russische Präsident ja vor einigen Tagen gesagt hat, dass Konstantinowka jetzt in russischer Hand sei und dieses wurde dann einen Tag später von der ukrainischen Seite energisch dementiert und es gibt andere Deepstar beispielsweise, die diese Aussagen der Ukraine Ukraine bestätigen und dass Konstantinowska weiterhin in ukrainischer Hand ist. Blicken wir dann auch noch auf ein weiteres Thema. Sie haben es gerade erklärt, wie sich die Situation unter anderem in Konstantinfka darstellt. Es war auch ein großes Thema in unserer Sendung vergangene Woche könnt ihr natürlich euch auch noch mal gerne reinklicken und da geht's darum, dass US-Präsident Donald Trump beim NATOgipfel in Ankara der Ukraine zugesagt hat, ja, die Lizenz zur Herstellung von Patriot Technologie bzw. auch von Systemen zu ermöglichen. Ähm, wie ordnen Sie erstmal diesen Beschluss ein? Fangen wir damit vielleicht dann als erstes an. Ja, ich würde Ihnen sehr gerne sehr positiv einordnen, aber ich bin von Haushaus ein sehr vorsichtiger und realistischer Mensch. Ich habe mit den Amerikanern in meiner aktiven Dienstzeit bei Waffengeschäften auch zu tun gehabt und ich habe dabei gelernt, dass die Amerikaner bestimmte technologische Produkte ungern auch an Alliierte damals an die Bundesbrück Deutschland abgeben. Und wir haben damals beispielsweise Schwierigkeiten gehabt, eine Luftluftrakete nachzubauen, weil die Amerikaner uns weder die Daten noch die Elektronik zur Verfügung gestellt haben. Äh Präsident Trump hat dieses Angebot gemacht. Jetzt formuliere ich ganz vorsichtig, wenn die erste Patriot Rakete Pack 3, die Fähigkeit hat auch ballistische Raketen abzuwehren in der Ukraine vom Band gelaufen ist, bin ich gerne bereit, mich bei Ihnen noch mal positiv zu dem Thema zu äußern. im Augenblick überwiegt bei mir die Skepsis aus bestimmten, ich sag das mal inneren Abläufen in den Vereinigten Staaten von Amerika, die sowohl die Regierung als auch die Industrie mit einschließen. Ukraine Präsident Volodomir Selenski hat sich geäußert und gesagt, die Ukraine wolle noch bis Ende dieses Jahres eigene Patriot Kapazitäten aufbauen. Sie sagen gerade, sie sind eher pessimistisch. Für wie realistisch schätzen Sie diesen Plan von Selenski dann ein? Darf ich vielleicht ihre Wortwahl ändern? Gerne. Ich bin nicht pessimistisch, aber ich bin skeptisch. Okay. Ja. Und ich wiederhole noch einmal, wenn die erste in der Ukraine hergestellte Patriot äh fliegt und möglicherweise auch eine ballistische Rakete vom Typ Iskandal, der so der Russen trifft, dann wäre das schon ein riesengroßer Erfolg. Ich bitte aber noch einen Punkt zu bedenken. Eine solche Kapazität, Produktionskapazität in der Ukraine aufzubauen, kostet Zeit. Und man kann auch nicht davon ausgehen, dass nach einem halben Jahr von heute angerechnet dann diese Patriot in großer Stückzahl vom Band laufen werden. Soll auch da muss ein Produktionshochlauf erfolgen. Und dieser Produktionshochlauf wird dann auch ein bisschen Zeit kosten. Skeptisch, nicht pessimistisch, das ist auf jeden Fall vermerkt. Sie haben es gerade angesprochen, die Stückzahlen, können wir das irgendwie ja an der Stelle vielleicht beziffern auch in Sachen Zeiträumen, also wo reden wir dann an Stückzahlen? Also der Produktionsanlauf wird so sein, dass vielleicht eine Produktionsrate erreicht wird, die in den ersten Monaten, ich sag mal bei 1, F oder 10 Raketen pro Monat liegt. Und diese Zahl muss mit Blick auf die zahllosen Luftangriffe, die ja auch in den letzten Tagen, ich nehme den 6.7, 7 wieder erheblich gesteigert worden sind von russischer Seite muss dann sehr schnell sehr hochkommen, damit entsprechende Kapazitäten für die ukrainische Flugchabwehr auch tatsächlich zur Verfügung stehen. Was müsste darüber hinaus, damit die Ukraine Zahlen kann ich Ihnen Zahlen kann ich Ihnen keine nennen. Ja, auch das äh vermerkt Zahlen kann ich Ihnen keine nennen. Wir werden das äh in den nächsten Wochen und dann auch Monaten mal genauer analysieren und sie haben es ja auch versprochen, sollte das dann tatsächlich so eintreffen, dann äußern sie sich auch noch mal genauer dazu. Machen wir dann auf jeden Fall. Würd Sie ganz gerne aber auch zur Jaabhängigen Lösungsfindung der Ukraine dann noch mal befragen. Welche Möglichkeiten hat die Ukraine bis zu diesen Zeitpunkten und was braucht sie auch aus dem besten darüber hinaus an Unterstützung? Wenn wir uns zunächst mit dem Thema Flugabwehr beschäftigen würden, weil das im Augenblick das ist, was die Ukraine am meisten bedroht, auch mit Blick auf die Zivilbevölkerung und die kritische Infrastruktur bedroht, dann kann ich nur sagen, ich hoffe, dass es auch Deutschland gelingt, beispielsweise das System Iris in größeren Stückzahlen an die Ukraine zu bringen. Aber sie sehen auch da an den relativ niedrigen Produktionsraten, a das dauert seine Zeit, b es muss auch der entsprechende Aufwand getrieben werden, um das zu erreichen. Äh, das wäre eigentlich der wichtigste Teil, wobei ich noch eine Anmerkung machen möchte, die gilt für Patriot in gleicherweisen wie für Iris TSLM. Ähm, das ist so ein bisschen mit Blick auf die Drohnen, was ja überwiegend noch Schadrohnen aus dem Iran oder nachgebaute Schadrohnen sind, ist das so ein bisschen mit Kanonenkugel auf Spatzen schießen. Das heißt, da muss man adäquate kleinere Mittel finden, die diese vor allen Dingen Drohnenbedrohung ausschalten können, ohne dass da jedes Mal, ich sag mal, Millionen Beträge in die Luft geschossen werden bei einem Stückpreis der Drohnen, der vielleicht irgendwo unter 000$ oder 10.000 € liegt. Auch da ist die Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt. Der Gepard, von dem die Ukraine leider nur, ich sag mal, die Stückzahl dessen hat, was dann übrig geblieben ist. die Munitionsproduktion funktioniert für dieses Flughabwehrgeschütz, aber das ist ein adäquates Mittel, um Drohnen zu bekämpfen und äh vielleicht gibt es noch andere Flugchabwehrkanonen oder kleinere Flugabwehrraketen, die diese Lücke füllen können, aber da muss ich jetzt sagen, habe ich keinen Überblick über europäische Maßnahmen oder europäische Möglichkeiten, die wir dann in der Richtung haben, die auch, ich sag das mal, die Flugabwehr der Ukraine deutlich effizienter machen würden. Herams, abschließende Frage abschließender Themenkomplex. Ich weiß auch das eine Frage, die schon oft gestellt worden ist und die auch jetzt zu diesem Zeitpunkt, wo wir hier streamen, nicht abschließend beantwortet werden kann, aber ein User fragt bei YouTube, wann wird wieder Frieden durch Diplomatie auch gesucht? Also, wie sieht es in Sachen Verhandlungen aus? Vielleicht können Sie uns da noch eine Orientierung geben. Also in dieser Frage eine Orientierung geben ist sehr schwierig. Wir hängen an Putin und selbst die Maßnahmen, die der amerikanische Präsident Trump in diesem Bereich eingebracht hat, um Putin an den Verhandlungstisch zu bringen, sind ja bisher, das wissen wir alle, nicht erfolgreich gewesen und es gibt dort keine Vorschritt Fortschritte. Und Putin hofft, ich sag das absichtlich, beton das noch mal, hofft äh, dass er die Zeit für sich laufen hat, was möglicherweise nicht mehr der Fall ist. Und eine solche Sache, wie Sie sie gerade im Hintergrund eingeblendet haben mit Alaska 2025 ist mit Blick auf den Druck auf Putin von Seiten des amerikanischen Präsidenten vielleicht ein Fehlgriff gewesen. Zumindest hat er sich nicht ausgeteilt. Er hat Putin aufgewertet, auch in der internationalen Gemeinschaft aufgewertet, aber es hat letztendlich mit Blick und auf die Fortsetzung des Ukrainekrieges nicht gebracht. Da mache ich aber jetzt noch eine weitere Anmerkung, wo ich glaube, dass ich die der Ukraine, aber auch den Europäischen Staaten schuldig bin. Wenn ich in das Jahr 2025 reingucke, dann ist die finanzielle Leistung der Vereinigten Staaten von Amerika gegenüber der Ukraine nahe null, während die Masse der Bewaffnung und die Masse der Waffen und der Ausrüstung, aber auch andere Hilfe mit Blick auf Wiederaufbau oder mit Blick auf sag mal humanitäre Hilfe und andere Dinge mehr überwiegend von der Koalition der Willigen und hier überwiegend von den europäischen gestartet worden Staaten geliefert worden sind und auch in diesem Kreis steht Deutschland an erster Stelle.


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Hinzugefügt 2026-07-17 19:19:59
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