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🤖 Zusammenfassung
Bericht über Chinas geplante Botschaft in London auf dem früheren Royal-Mint-Court-Gelände, das Peking 2018 für über 290 Mio. Euro erwarb. Während offizielle Pläne Empfangs-, Visa-, Kultur- und Wohngebäude zeigen, wurden umfangreiche Teile geschwärzt. Laut der Zeitung *Telegraph* sollen geleakte Kellerpläne über 200 unterirdische, miteinander verbundene Geheimräume aufweisen – ein Indiz für längere Unterbringungsmöglichkeiten. Kritiker befürchten zudem Spionage an nahe verlaufenden Glasfaserkabeln (*Dark Fiber*) im Finanzdistrikt, etwa durch Abzweigen oder Abtasten von Lichtsignalen. Dissidenten aus Hongkong, Tibet und Taiwan warnen vor Überwachung und Einschüchterung. Lokale Planungsbehörden lehnten das Vorhaben 2022 und 2024 aus Sicherheits- und Protestgründen ab, doch die Regierung Starmer genehmigte es im Januar 2026, obwohl GCHQ und MI5 nicht jedes Risiko ausschlossen. China weist alle Vorwürfe als haltlose Verleumdung zurück.
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📜 Transkript
Hier mitten in London steht ein gewaltiger, merkwürdiger Gebäudekomplex. Seit Jahren steht er leer, aber das soll sich bald ändern, denn hier soll eine der größten Botschaften der Welt entstehen. Doch vieles deutet darauf hin, dass dahinter mehr als nur eine Botschaft steckt. Der Eigentümer des Gebäudes ist nicht irgendjemand, sondern eine der mächtigsten Nationen der Welt. China. China ist China. Wir sind nach London geflogen und haben uns die öffentlichen Baupläne mal genau angeschaut. Was soll wirklich hinter den Mauern der neuen Botschaft passieren? Warum ist bei den Plänen so viel geschwärzt? Und warum versuchen so viele Menschen den Bau um jeden Preis zu stoppen? Intention silence. In fast jedem Land [musik] gibt es Botschaften. Sie sind die offizielle Vertretung eines Staates in einem anderen Land. Weil ein Deutschland hat weltweit über 150 davon. In Botschaften arbeiten Diplomaten. Sie vertreten ihr Land im Gastgeberland und sie genießen besondere Rechte. Z.B. haben sie strafrechtliche Immunität. [musik] Sie dürfen also bei Verbrechen normalerweise nicht vor Gericht gestellt oder bestraft werden. Auch das Botschaftsgelände hat einen Sonderstatus. Es gilt als besonders geschützt. Die Vertreter und Behörden des Gastlandes dürfen es nicht ohne Zustimmung betreten. Trotzdem ist das Gelände nicht einfach ein eigener Kleinstaat. Dort gelten prinzipiell weiterhin die Gesetze des Landes, in dem die [musik] Botschaft steht. Aber wie leicht lässt sich das Rechtsetzen, wenn der Staat vor verschlossenen Türen stehen bleiben muss? Das Gelände der künftigen chinesischen Botschaft war einm ein Friedhof, ein Kloster und ein Lagerhaus für die Royal Navy. Außerdem wurden hier 150 Jahre lang die Münzen des Landes geprägt. In den 70ern war Schluss damit, [musik] aber die britische Krone wollte nicht auf ein Grundstück in dieser Lage verzichten. Es wurden Büros, Geschäfte und Wohnungen gebaut. Der Royal Mintcourt entsteht, so heißt der Gebäudekomplex bis heute. Seit 2013 steht er leer. 2018 kauft China den Royal Mintcord für mehr als 290 Millionen Euro. Und die Weltmacht hat großes damit vor. Sie beauftragt ein preisgegründetes Architekturbüro, das weltweit schon viele wichtige Gebäude gebaut hat. Wir haben uns die hunderte seitenlangen Pläne im Detail angeschaut. [musik] Du bist auf dem Weg zur neuen chinesischen Botschaft. Du wurdest zu einem offiziellen Dinner eingeladen. Um 19 Uhr geht's los. An diesem Eingangstor kommst du an. Dahinter liegt das Johnson Smirk Building, ein schickes altes Gebäude. Du gehst in die Eingangshalle. Englische Diplomaten gehen von hier aus wahrscheinlich direkt in diesen Raum hier rechts, den Teoom. Du musst von da aus nach links in den Bankettsaal. Hier finden wahrscheinlich große Dinner für offizielle [musik] Gäste statt. Das Erdgeschoss, in dem du gerade bist, ist allgemein vor allem für Empfänge und Feierlichkeiten vorgesehen. Auch auf den drei darüber liegenden Stockwerken gibt es je einen eigenen Teaum. Ansonsten sind hier mindestens zehn Büroräume untergebracht. Aber die Botschaft ist noch viel größer. Das hier ist laut Architekturbüro das eindrucksvollste Gebäude. Es heißt Cultural Exchange Building. Es ist fast ein kompletter Neubau. Nur die Grundstruktur des alten Gebäudes ist noch erhalten. Es hat fünf Stockwerke und besteht aus drei Abteilungen. Einer für Visa Angelegenheiten, einer für Angestellte und eine für sogenannte kulturelle Events. Im Erdgeschoss gibt es eine Mehrzweckhalle mit [musik] extrem hohen Decken. Von dort aus kannst du direkt auf den Innenhof und den chinesischen Garten schauen. Im zweiten Stock ist ein Hörsaal und eine Bar und im vierten Stock erwartet dich eine gigantische Terrasse, die sich um das halbe Gebäude zieht. In der Mittagspause geht es für Angestellte dann in die Kantine im fünften Stock. Du kannst dich auch in zwei private Esszimmer zurückziehen. In den Zimmern hast du einen Panoramablick auf den Tower of London und die Tower Bridge. Hinter dem chinesischen [musik] Garten steht das gigantische Embassy Haus. Darin sollen sich unzählige Wohnungen für Diplomaten befinden. Außerdem soll es dort einen Fitnessbereich, [musik] eine Bibliothek und Räume für Games geben. Du hast Bock auf eine Runde Mario Kart, also schleichst du dich rein durch den Hintereingang und sie ist schwarz. Du läufst durch den Flur, öffnest eine Tür nach der anderen, aber dahinter ist immer nur schwarz. China hat weiter Teile seiner Baupläne geschwärzt und viele Räume nicht benannt. Wir sind nicht die einzigen, die das komisch finden. Im August 2025 verlangt die damalige Vizepremierministerin Angela Reiner von China eine Erklärung dafür. Sie setzt Peking eine Deadline von zwei Wochen, aber China weigert sich, die Schwerzungen zu erklären. Die Öffentlichkeit weiß entsprechend lange nicht, was sich hinter den Schwerzungen verbirgt. Doch dann fällt ein Teil der ungeschwerzten Pläne der britischen Zeitung der Telegraph in die Hände. Wie genau sie daran gekommen sind, sagt [musik] die Tageszeitung nicht. Am 20. Januar 2026 veröffentlicht der Telegraph die Pläne vom Kellergeschoss. Sie zeigen, dass es unter dem gesamten Botschaftsgelände mehr als 200 geheime Räume geben soll. Und es sieht so aus, als wären sie alle miteinander verbunden. Es soll sogar unterirdische Badezimmer geben. Das könnte darauf hindeuten, dass Botschaftsmitarbeiter in der Lage sein sollen, lange Zeit unter der Erde zu verbringen. Außerdem sollen die Pläne Sprinkleranlagen, Notstromaggregate, Aufzugsschächte und Kommunikationskabel zeigen. Im Embassy Haus soll es auch luxuriöse Apartments geben, in denen wahrscheinlich hochrangige Diplomaten unterkommen könnten. Den Plänen nach liegen einige dieser Räume gleich hinter mehreren Türen. Deutet das vielleicht auf besonders hohe Sicherheitsmaßnahmen hin? Oder vielleicht verstecken sie hier etwas sehr wertvolles. Die geheime Siebträgermaschine des Botschafters oder doch ein extrem bequemes Bett für heimliche Powernaps? Mit einer Matratze, auf der du gefühlt schwerelos liegst, [musik] die atmungsaktiv ist und deinen Rücken punkt genau entlastet. Wer wie manche Botschafter viel in verschiedenen Betten unterwegs ist, weiß wie wichtig eine gute Matratze für erholsamen Schlaf ist. Er ist glaub eingeschlafen. Das ist die Emma Original Elitematratze. Um sie auszuprobieren, brauchst du kein geheimes Hinterzimmer. Bestell sie einfach über diesen QR-Code zu dir nach Hause. Gerade ist bei Emma der Sommerschlussverkauf. Der perfekte Zeitpunkt, um das atmungsaktive Airgrid unter Extrembedingungen zu testen. Du kannst 100 Nächte Probe schlafen. Wenn dir die Matratze nicht taugt, wird sie [musik] kostenlos wieder abgeholt und du bekommst dein Geld zurück. Außerdem hast du 10 Jahre Garantie auf den Matratzenkern. 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Dadurch könnte viel heiße Luft durch Gitter nach draußen strömen. Das könnte auf große Computersysteme im Raum hindeuten. Aber wofür könnte China so viele große Computer gebrauchen? Im Central Business District strömen täglich tausende Banker in die gläsernen Türme und wieder hinaus. In Meetings verhandeln sie über Milliarden Deals, Fusionen von Unternehmen und globale Investmentstrategien. [musik] Täglich tauschen sie sensible Daten aus, z.B. Informationen, die für Überweisungen benötigt werden oder um Gehälter auszuzahlen. Dem Telegraph zufolge werden diese Daten von Banken unter anderem zwischen Datencentern im Central Business District und der City of London hin und her gesendet. Dafür sollen Sie ein privates Glasfasernetz nutzen, das Dark Fiber. Es soll einen blitzschnellen Austausch von Daten mit geringer Latenz garantieren. Für die Nutzung zahlen die Banken vermutlich extrem viel Geld. Teile von diesem Glasfasernetz laufen laut Telegraph auch an der geplanten Botschaft entlang und zwar genau hier an dem Keller mit den Belüftungssystemen. China soll den Recherchen zufolge planen, die aktuelle Außenwand des Raumes abzureißen und näher an den Glasfaserkabeln wieder aufzubauen. Die Botschaftsmitarbeiter wären dann weniger als 2 m von dem Dark Fibernetz entfernt und der Telegraph hat auch eine Vermutung, warum China das tun könnte. Ein Vormanager reagiert auf die aktuellen Daten aus China. Hohe Staatsschulden, fallende Immobilienpreise, sinkende Exporte und anhaltende strukturelle Probleme. Er will 420 Millionen Pfund darauf setzen, dass der [musik] Hyen fällt. Eine Wette gegen Chinas Wirtschaft. Er schickt die Order an seinen Trader Fred. Sein Computer wandelt die Order in elektrische Signale um in binären Code aus Einsen und Nullen. Und diese Signale müssen jetzt durch die Glasfaserkabel zu Fred kommen. Die Kabel bestehen aus vielen einzelnen gebündelten Glasfasern. Jede Faser hat einen Faserkern. Das ist ein Glasfaden, der zehn mal dünner ist als ein menschliches Haar. Der Kern ist umgeben von einem Glasmantel. Darüber gibt es mindestens einen weiteren Schutzmantel. Ohne ihn würde die Glasfaser leicht zerbrechen. Am Anfang der Kabelstrecke werden die elektrischen Signale in Lichtsignale umgewandelt. Dafür werden Laser eingesetzt. Sie schicken Licht durch den Glasfaserkern. [musik] Sie funktionieren in etwa so wie eine Taschenlampe. Allerdings blinken sie ein paar Milliarden mal pro Sekunde. Jedes Blinken ist eine Information. Die einzelnen [musik] Lichtimpulse stehen dabei für die Nullen und Einsen von Michaels Nachricht. Bei langen Strecken sitzen etwa alle 50 bis 100 km sogenannte [musik] Repeater. Sie verstärken oder erneuern das Lichtsignal, damit es nicht zu schwach wird. Im Kern gefangen wird das Lichtsignal dann so lange weitergeleitet, bis es an seinem Zielort ankommt. [musik] Die äußerste Schutzsicht sorgt dafür, dass die Glasfaser stabil bleibt und keine Signale austreten. Am Ende des Kabels sitzt eine Fotodiode, eine Art elektronisches Auge. Sie sieht die Blinkmuster und übersetzt sie wieder in Einsen und Nullen. Jetzt weiß Fred, dass er für Michael fast eine halbe Milliarde Pfund auf die Schwächung des Yen setzen soll. China hätte rein theoretisch verschiedene Möglichkeiten, um an die sensiblen Daten in den Kabeln zu kommen. Möglichkeit [musik] 1: Fiberbending. Die Signale schießen extrem schnell durch den Glasfaserkern mit etwa 200.000 km pro Sekunde. Wie schnell sich das Licht genau bewegt, hängt vom sogenannten Brechungsindex ab. Er beschreibt, wie stark ein Material die Ausbreitung von Licht beeinflusst. [musik] Je höher der Brechungsindex, desto langsamer bewegt sich das Licht im Material. Der Glasfaserkern hat einen höheren Brechungsindex als [musik] der Mantel. Er ist optisch dichter. Das Licht bewegt sich langsamer. Trifft ein Lichtstrahl vom optisch dichteren Kern an die Grenzfläche zum optisch dünneren Mantel, wird ein Teil des Lichts reflektiert. Der andere Teil wird gebrochen. Er ändert seine Richtung und geht aus dem Mantel heraus. Michaels Nachricht könnte jetzt unvollständig sein. Damit alle Daten bei Fred ankommen, müssen die Lichtsignale unbedingt im Kern bleiben. Dafür muss das Licht in einem ausreichend flachen Winkel auf die Grenzfläche treffen. Das Licht wird dann vollständig zurück in den Kern gespiegelt und nichts geht Mantel verloren. Dieses Phänomen nennt man Totalreflektion. Die Mitarbeiter der Botschaft machen sich an den Kabeln zu schaffen. Sie entfernen erst den Außenmantel der Glasfaser, dann knicken sie die Kabel. [musik] Jede Glasfaser darf nur bis zu einem bestimmten Grad gebogen werden. An der geknickten Stelle trifft der Lichtstrahl nicht mehr im richtigen Winkel auf die Grenzfläche. Ein Teil des Lichts bleibt dann nicht mehr im Kern, sondern gelangt in den Mantel und tritt aus der Glasfhase aus. Dort kann es mit einem Fotodetektor ausgelesen werden. Er nimmt das austretende Licht an der Knickstelle auf und wandelt es in elektrische Signale um. Eine Expertin vom Max Blanck Institut schreibt uns, dass das die gängigste Methode ist, um an die Daten aus dem Kabel zu kommen. Aber kommt so nicht am anderen Ende der Leitung weniger Licht an? Das könnte auffallen. In der Praxis passiert das aber meistens nur dann, wenn das Lichtsignal vollständig ausfällt. Möglichkeit 2: Optical Splitting. Die Botschafter schneiden die Glasfase auf und setzen einen sogenannten optischen Splitter ein. Das ist ein kleines Bauteil oft ein Glas oder Kristallprisma. Es teilt das ankommende Licht in mindestens zwei Ausgänge auf. Ein Teil des Lichts geht zu Fredge, dem eigentlichen Empfänger. Der andere Teil geht über eine zweite Faser direkt in die chinesische Botschaft. Hier können die Daten wieder mit einem Fotodetektor abgegriffen werden. Bei dieser Methode wird die Faser kurz unterbrochen. Dabei kommt es mindestens kurzzeitig zu einem vollständigen Ausfall des Lichtsignals. Theoretisch könnten die Botschafter mit beiden Methoden Michaels Nachricht mitlesen. In der Realität ist es allerdings etwas schwieriger. Ein Großteil der Onlineekommunikation ist heute verschlüsselt und schützt damit [musik] den Inhalt der Nachrichten. Bestimmte Informationen werden aber weiterhin übertragen. Die sogenannten Metadaten. Dazu gehören z.B. die IP-Adressen von Absender und Empfänger oder welche Websites und Apps miteinander kommunizieren. Trotz der Verschlüsselung bleibt aber sichtbar, wie viele Daten zu welchem Zeitpunkt und in welcher Geschwindigkeit übertragen werden. Für sich genommen wirken diese Informationen vielleicht unscheinbar. Zusammen ergeben sie aber einen Puzzle, aus dem sich wertvolle Rückschlüsse ziehen lassen. Und [musik] wer weiß, vielleicht würden potenzielle Angreifer sogar noch einen Schritt weitergehen. Möglichkeit 3: Audio Spying mit Lasern. Die Botschafter taren dann ihre Agenten als Wartungstechniker und schicken sie in Michaels Büro. Sie installieren ein spezielles Messsystem, das sogenannte Distributed Accoustic Sensing Das. Es sieht aus wie eine herkömmliche Glasfaserbox und ist so gut getarnt. Anders als klassische Abhörgeräte sendet diese Box keine elektromagnetischen Signale aus. Deswegen ist die Vorrichtung nur extrem schwer zu entdecken. Die Box enthält ein Lasermodul, hochsensible Empfänger und ein Auswertungssystem. Der Laser schickt Lichtimpulse durch die Glasfaserleitung. Glas hat winzige Unreinheiten und eine eigene Struktur. Wenn sich das Licht des Lasers durch die Faser bewegt, wird ein kleiner Teil im Material deswegen ständig in Richtung der Quelle zurückgestreut. Diese Rückstreuung ist eine Art Echo und wird vom Das System kontinuierlich ausgewertet. Wenn im Büro Stimmen, Schritte oder andere Vibrationen entstehen, verformen Sie das Glasfaserkabel minimal. Das beeinflusst, wie das Laserlicht zurück zum System gestreut wird. Es kann schneller oder langsamer zur Quelle zurücklaufen oder die Stärke schwankt. Genau diese Veränderungen werden von der kleinen Box erfasst und ausgewertet. Das sieht erstmal aus wie Rauschen. Doch mit Hilfe der richtigen Software kann man darin Muster erkennen und sie interpretieren. So können Bewegungen und sogar Gespräche rekonstruiert werden. Die gewonnenen Daten können anschließend durch dasselbe Glasfasernetz Richtung Botschaftskeller gesendet und dort ausgewertet werden. Wer weiß, was für Staats- und Wirtschaftsgeheimnisse gerade an den anderen Enden der Leitung diskutiert werden. Eine IT-Sicherheitsexpertin schreibt uns jedoch, dass diese Methode eher schwierig umzusetzen [musik] sei. Je weiter die Geräuschquelle von den Spionen entfernt ist, desto mehr Arbeit sei nötig, um sie abzuhören. Gerade die Rücksendung durch das gleiche Kabel wäre noch mal deutlich komplizierter und könnte bestehende Signale stören. Michael kann es den Spionen aber auch selbst etwas schwerer machen. Er könnte seine Nachrichten zusätzlich verschlüsseln und dann durch einen Tunnel schicken. Die Nachricht landet jetzt über einen Server am anderen Ende der Welt bei Fred. So verschleiert er seine IP-Adresse und es wird viel schwieriger, die Nachricht seinem Absender zuzuordnen. So funktioniert ein klassischer VPN-Dienst. Nordvn ist mehr als nur ein VPN. Er prüft heruntergeladene Dateien auf Viren und Melware, blockiert Werbung, Onlinet Tracker und Fishingattacken. Der Darkweb Monitor findet sogar gelegte Daten von dem Darknet und [musik] hilft sie zu entfernen. Das alles macht NordvPN zur All-in-One App für digitale Sicherheit und zum Antivirus der neuesten Generation. Sicher dich jetzt ab und scann diesen QR-Code oder geh auf nordvpn.com/simply. 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Ein Sprecher der chinesischen Botschaft in Großbritannien bezeichnet den Vorwurf als reine Erfindung und bösartige Verläumdung. Ein ehemaliger Chef des britischen Geheimdienstes M6 vermutet schon Monate vor den Telegraphre Recherchen öffentlich, dass China die Glasfaserkabel für Spionage nutzen könnte. Die gleiche Sorge teilt ein ehemaliger Berator von Ex-Premierminister Boris Johnson. Die Angst vor chinesischer Spionage mitten in London ist groß. Nicht nur bei Politikern, sondern auch in der Bevölkerung. Anfang Dezember 2025. Hunderte Menschen haben sich versammelt, um gegen die geplante Botschaft zu demonstrieren. Viele der Demonstranten sind Desidenten aus China, Taiwan, Tibet und Hong Kong. Sie kritisieren das autokratische System öffentlich. So auch Carmen Lau. Sie hat die Proteste in London mitorganisiert, doch ihre Geschichte beginnt deutlich [musik] früher. I was born and raised in Hong Kong and was an elected council got elected in. Ende der 90er gibt Großbritannien die ehemalige Kolonie Hongkong an China zurück. Das Gebiet darf aber eine Sonderverwaltungszone bleiben. Es gibt eigene Gesetze, ein eigenes Wirtschaftssystem und Meinungs- und Pressefreiheit. Doch ab 2019 will die Regierung in Hong Kong ein neues Gesetz auf den Weg bringen. Mutmaßliche Straftäter sollen demnach an China ausgeliefert werden können. Zahlreiche Menschen demonstrieren dagegen unter ihnen auch Lau. Doch schon bald protestieren die Menschen auch gegen den wachsenden Einfluss von der chinesischen Regierung auf die Region. Hunderttausende gehen auf die Straße. [musik] Es wird die größte Protestbewegung in der Geschichte von Hong Kong. Die Kommunistische Partei in China reagiert. 2020 verabschiedet sie ein Gesetz zur nationalen Sicherheit für Hong Kong. Das Gesetz bestraft Menschen, [musik] die das System der Volksrepublik China angeblich untergraben. Die Polizei verhaftet mehrere Demokratieaktivisten und Politiker der Opposition, genauso wie Journalisten. Die einzige Prodemokratische Zeitung in der Region wird gezwungen, ihren Betrieb einzustellen. Auch sie selbst gerät unter Druck. Also entscheidet sie sich zu fliehen. 2021 kommt Lau in London an. Sie ist eine von tausenden Menschen aus Hong Kong, die seit dem Protesten nach Großbritannien geflohen sind. Wenige Monate nach ihrer Flucht fandet die sogenannte Antikorruptionsbehörde aus Hongkong offiziell nach ihr und drei weiteren Personen. Sie sollen den Boikott der Parlamentswahl in Hong Kong unterstützt haben. Bei dieser Wahl durften nur China treue Kandidaten antreten. Ein paar Jahre später ruft auch die Polizei in Hong Kong Lau öffentlich zur Fahndung aus. Auf sie wird ein Kopfgeld von umgerechnet über 120.000 € ausgesetzt. Sie soll sich öffentlich für eine Abspaltung Hongkongs von China ausgesprochen und sich mit ausländischen Regierungsbeamten getroffen haben. Das Verstoße gegen das nationale Sicherheitsgesetz. Kurze Zeit später bekommen Laus Nachbarn den Fahnungsaufruf per Post zugeschickt. Der Absender ist unklar, ebenso wie sie an Laus Adresse gekommen sind. [musik] Die Nachbarn werden in dem Brief dazu aufgefordert, Lau auszuliefern und zur Botschaft zu bringen. Sie beschließt umzuziehen, doch ein paar Monate später bekommen ihre alten Nachbarn wieder einen Brief und diesmal sogar Deep Fake Bilder von Lau. Anfang 2025 veröffentlicht sie das Video eine ihrer Reden auf einer Demonstration. Einen Tag später werden Laus Onkel und Tante Medienberichten zufolge auf eine Polizeiwache in Hong Kong gebracht. Sie sollen stundenlang verhört worden sein. Lau beobachtet außerdem immer wieder verdächtige Personen bei den Demos. Sie würden Fotos von Demonstrierenden machen und die Proteste teilweise stören. Gleichzeitig werden die Pläne für die neue Botschaft immer real, [musik] dass einige der geheimen Botschaftsräume von chinesischen Geheimdiensten genutzt werden könnten, z.B. um Desidenten einzuschüchternas. Einige Politiker teilen diese Sorge, auch wenn es in den Plänen keine konkreten Hinweise auf solche Räume gibt. Die Erfahrungen von Carmen Lau sind keine Einzelfälle. Wir waren mit einer weiteren Aktivistin in Kontakt, die sich aus dem Ausland für die Rechte der Uiguren in China einsetzt. Sie hat uns ebenfalls geschildert, wie Demonstranten bei öffentlichen Auftritten immer wieder überwacht, gefilmt und fotografiert werden. Auch The Guardian und der Atlantic berichten von Demokratieaktivisten im Exil, die Drohungen aus China bekommen haben. Und das Recherchekollektiv ICAJ hat mit über 100 Chinesen im Ausland gesprochen, die sich bedroht von China fühlen. Sie berichten von Hackingangriffen bis hin [musik] zu Einschüchterungsversuchen ihrer Familien zu Hause. In einer gelegten Präsentation aus dem Jahr 2013 beschreibt das Sicherheitsbüro einer chinesischen Region verdeckte Methoden gegen Widerstand im Ausland. Demnach sollen chinesische Beamte gezielt gegen Kritiker und Oppositionelle außerhalb Chinas vorgehen. Es geht darum, die Diktatur des Volkes und das sozialistische System zu verteidigen und die sozialistische Modernisierung des Staates zu gewährleisten. Dieses erklärte Ziel passt auch zu den Rechercheergebnissen der spanischen NGO Safeguard Defenders. Demnach betreibe China in mehreren Ländern auf fünf Kontinenten mindestens 54 Polizeistationen. Die Stationen sollen genutzt worden sein, um Chinesen im Ausland zurückkehr nach China zu bewegen. Teilweise offenbar auch dann, wenn sie keine Verbrechen begangen haben. Mehrere Staaten haben seitdem Ermittlungen aufgenommen. In den USA kam es sogar zu Festnahmen. In einem Statement [musik] gegenüber dem ICIJ erklären Behörden aus Hong Kong, dass die Regierung jedes Mittel nutzen will, um Verdächtige zu verfolgen, die gegen das nationale Sicherheitsgesetz verstoßen haben sollen. In der Erklärung heißt es allerdings, die Regierung würde keine anonymen Briefe verschicken. Die Pressestelle der Polizei in Hong Kong wollte sich uns gegenüber nicht zu den Vorwürfen äußern. Schon seit mindestens 2022 streiten Politiker in Großbritannien über die geplante chinesische Botschaft. China spyingver democracy. Technology Die Planungskommission des zuständigen Stadtbezirks lehnt den Bau 2022 zunächst ab, unter anderem wegen Sicherheitsbedenken. Laut Reuters soll die chinesische Regierung daraufhin frustriert gewesen sein und den Briten schwere Vorwürfe gemacht haben. Chinesische Beamte vermuten, dass ich die britische Regierung verschworen habe, um das Botschaftsprojekt zu verhindern. Sie soll außerdem Proteste vor Ort gegen den Bau unterstützt haben. Britische Regierungsmitarbeiter bestreiten das. 2024 startet China einen neuen Versuch und wieder lehnt die lokale Kommission das Bauvorhaben ab. Gutachter haben Bedenken, dass es vor der Botschaft regelmäßig zu Protesten [musik] kommen könnte. Das könnte die Polizeikräfte des Bezirks mehr belasten und sein im Konzept für den Bezirk nicht berücksichtigt worden. Außerdem könnten mögliche Proteste die Straßen so blockieren, dass die Zufahrtswege zum nahegelegenen Krankenhaus versperrt werden könnten. Und die Kommission befürchtet auch, dass die neue Botschaft Touristen abschrecken könnte. Doch die Entscheidung ist nicht final. 2024 wird Kirst Dame der neue Premierminister. Er will ein besseres Verhältnis zu China aufbauen. Außerdem ist er der erste britische Regierungschef seit 8 Jahren, der nach China reist, um Präsident Shin Ping zu treffen. Shi spricht Star schon bei ihrem ersten Telefonat persönlich auf die Botschaft an. Knapp eineinhalb Jahre später, im Januar 2026 fällt die Entscheidung. Im Genehmigungsschreiben geht das Ministerium auch auf die Glasfaserkabel ein. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Botschaft zu einer Beeinträchtigung [musik] der Kabel führen würde. Doch diese Einschätzung reicht vielen Politikern nicht. Der britische Staatsminister für Sicherheit muss sich vor dem Parlament rechtfertigen. Tatsächlich sei China eine Bedrohung für die nationale Sicherheit, doch Experten aus der Regierung hätten alle möglichen Risiken abgewägt. Die britischen Geheimdienste GCHQ und MI5 veröffentlichen ein gemeinsames Statement. Darin geben sie zu, dass nicht jedes potentielle Sicherheitsrisiko der Botschaft [musik] eliminiert werden könne. Die Geheimdienste und Ministerien hätten aber Sicherheitsmaßnahmen ausgearbeitet, die professionell und verhältnismäßig sein. Wir haben die britischen Geheimdienste dazu um Stellungnahme gebeten, aber leider keine Antwort erhalten. Für China ist der Vorwurf, die Botschaft könne ein Sicherheitsrisiko sein, eine völlig haltlose und bösartige Verläumdung. Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums sagt außerdem, China habe bei der Planung der Botschaft immer nach internationalen Regeln der Diplomatie gehandelt. Anwohner in der Nähe des Geländes haben angekündigt, juristisch gegen die Genehmigung der Botschaft vorzugehen. Wir haben auch der chinesischen Botschaft Fragen geschickt zu ihren Plänen, zu den Sorgen wegen Spionage und ihrem Umgang mit Desidenten. Leider haben wir keine Antwort erhalten. China ist eine der größten Wirtschaftsnationen der Welt und wird [musik] immer mächtiger. Seit Jahren versuchen westliche Staatschefs einen richtigen Umgang mit China zu finden. Einerseits ist der Staat ein wichtiger wirtschaftlicher Partner und man ist nicht in der Lage, sich von ihm zu lösen. Andererseits widerspricht China in so vielen Belangen freiheitlichen demokratischen Werten. Das Land spioniert, schüchtert ein und unterdrückt. Vielleicht steht der Gebäudekomplex für [musik] den Kompromiss, den viele Regierungen eingehen. Sie wollen sich von China abgrenzen, [musik] müssen aber gleichzeitig mit dem Staat zusammenarbeiten, selbst dann, wenn der Preis dafür sichtbar wird und zwar mitten in der eigenen Hauptstadt. Cheers. [musik]
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| URL | https://www.youtube.com/watch?v=C0g8h01Nn8Q |
| Titel | Das gefährlichste Gebäude in London |
| Kategorien | BulkNews, Simplicissimus |
| Hinzugefügt | 2026-07-18 01:02:35 |
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