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🤖 Zusammenfassung
Der Beitrag begleitet Peter Giesel bei der Recherche zu Urlaubsabzocken in den USA – von Miami über San Francisco bis Las Vegas. In Miami lockt „Happy Hour“ Touristen in teure Bars, in Key West verlangt ein Geschäft 700 Dollar für Creme. In San Francisco erweist sich Alcatraz als äußerst beliebt: Offizielle Tickets sind oft wochenlang ausverkauft. Ein privater Bootsausflug namens „Escape from the Rock“ suggeriert, man lande auf der Insel, fährt aber nur herum. Zudem buchen dubiose Internet-Drittanbieter Tickets, liefern aber keine gültigen Eintritte. Empfohlen wird frühzeitige Direktbuchung beim offiziellen Anbieter.
Bei den Cable Cars bewirbt eine Firma eine „authentische“ Tour, die sich als teurer, rädernder Nachbau-Bus entpuppt. Günstiger und echt sei dagegen ein Tagesticket für den öffentlichen Nahverkehr, mit dem man die historische Seilbahn ohne lange Schlange nutzen kann.
In Las Vegas locken schon am Flughafen Spielautomaten mit der schlechtesten Auszahlungsrate. Besonders kritisiert werden verbindliche „Resort Fees“, die beim Check-in auf den Zimmerpreis aufgeschlagen werden und teils den Preis übersteigen; versprochene Leistungen wie WLAN, Fitness oder Telefon sind meist Standard oder schlecht nutzbar. Auch Straßen-CD-Verkäufer bieten angeblich geklaute Musik an. Fazit: Durch geschicktes Marketing werden viele Touristen mit versteckten Extrakosten übers Ohr gehauen.
Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"
📜 Transkript
Florida, San Francisco und Las Vegas, die sündigste Stadt der Welt. Das sind meine neuesten Ziele in den USA. Ich bin Peter Giesel und ich bin Urlaubsbetrügern auf der Spur. Auf dem Ocean Drive in Miami lockt die Happy Hour Touristen in die Bars und lehrt deren Geldbeutel. Es ist eine riesen Badewanne voll mit Eiswürfeln. In Key West soll ich 700$ für Gesichtscreme zahlen. Was ziehen Sie hier ab? Das ist eine Riesenabzocke. Die Geschäftsleute ziehen alle Register, um mich loszuweren. Die Flucht von Alcatras ist schwerer als gedacht. Haben Sie Tickets für heute? Nein, heute sind wir ausverkauft. In Vegas kaufe ich coole Beats direkt auf der Straße. Leider geklaut. Die Songs sind Kopien. Habt ihr Lizenzen dafür? Nein, ich Musik. Hör auf zu reden. Achtung, Abzocke. Ich bin den Betrügern auf der Spur, damit ihr nächster Urlaub kein Reinfall wird. Weltberühmte Wahrzeichen. Heimat der Hippibwegung. Reise Traumziel. Dabei ist Francisco relativ klein und somit in wenigen Tagen zu erkunden. 6 Millionen Touristen kommen in üblichen Jahren und ich schaue mir mal an, welche Abzocken hier auf sie warten. Francisco, herzlich willkommen in San Francisco. Eigentlich sollte ich ja hier mit Blumen in den Haaren stehen. Es geht bei mir ein bisschen schwierig. Trotzdem freue ich mich in den nächsten zwei Tagen auf diese tolle City. Hinter mir die Golden Gate Bridge. Golden Gate, der Begriff stammt noch aus der Zeit des Goldrausches. Gold wird hier nicht mehr geschirft, aber seien Sie sich sicher, dafür Ihre Touristendollars. Kommen Sie doch mit auf diesen zwei Tagestripp durch San Francisco, damit Ihr Urlaub hier wirklich unvergesslich wird. Mein erster Weg führt mich zum Hafen. Vom Ende des Pier 39 ist mein erster Sehnsuchtsort nur wenige Kilometer entfernt. Ah, guten Morgen aus dem noch etwas Nebel verhangenen Norden von San Francisco. Ich bin hier, wenn man von hier einen direkten Blick auf eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt hat. Die berühmt berüchtigte Gefängnisinsel Alcatras, da hinter mir am Horizont. Ich würde da auch gerne hin. Wir wissen aber, dass es ein so dermaßen beliebter Hotspot ist, dass es nicht so leicht ist wirklich darüber zu kommen. Ab. Schau mal, da ist doch ein Boot, was gerade anliegt. Da gibt's doch Menschen, die drauf sind. Schau da. Ich will da heute auch hin. Haben wir nur zwei Tage hier. Da die Anlegestelle befindet sich nur ein paar Stege weiter. Am Pier 33 gibt es die Tickets. Die Schlange ist überraschend kurz. Hi. Gibt's noch Karten für heute? Nein, heute sind wir ausverkauft. Sie können morgen fahren. Ausverkauft? Keine Chance. Nein. Welche Uhrzeit geht morgen? Morgen ging es um 9:10 Uhr, 9:30 Uhr und 11:30 Uhr. Das heißt, für morgen sind ja schon viele ausverkauft dann, ne? Ja, es tut mir leid. Nur heute auf keinen Fall? Nein. Was würd es denn kosten für vier? 3990 pro Person. Ah, da steht's okay. Okay. 40$ pro Nase wird es kosten, aber erst morgen. Heute ist alles ausverkauft. Keine Chance. Wer zu spät kommt, den bestraft die Fähre. Zufällig treffe ich ein deutsches Pärchen. Sie waren scheinbar schlauer als ich. Wollen sie für heute welche holen? Wir haben gestern bestellt für morgen. Ist ganz schön beliebt, ne? Ja, man hätte eigentlich noch eher machen müssen. Das war gestern zu spät. Ja. Ach, es ist so beliebt, dass man eigentlich fast nicht raufkommt, oder? Ich ich weiß nicht. Okay. Na ja, ich wünsche ihn noch viel Glück. Vielleicht schaffen wir das auch. Danke, ne? Mehr als eine Millionen Touristen wollen jedes Jahr Alcatrust sehen. Doch selbst mit Vorbestellung wird das auch dem Pärchen wohl nicht gelingen. Und wie ist eins bekommen? Nee, wir haben jetzt über einen Drittanbieter gebucht. Der ist nur online. Ja. Und äh der bucht auf deren Webseite. Geld wurde abgezogen. Ich habe meine Kreditkarten habe ich Okay. Okay. Was hat's gekostet? 100$. Das habe ich auch gewundert, dass es ein bisschen mehr war. Ich habe gesagt. Okay. Na, Hauptsache man möchte hin. Ja, auch. Ja, es stand auch, dass man ein Eticket bekommt. Das hatte ich aber noch nicht und die haben mir gerade gesagt, das müsste eigentlich noch kommen. Ich habe gefragt, ob das jetzt ein Fehler war dazu. Buch gesagt, hast jetzt nichts genau zu gesagt. Okay, alles klar. Ja, vielen Dank. Viel Glück. Vielleicht klappt das ja noch, ne? Schönen Urlaub noch. Ciao. Im Netz warnt die Rederei explizit vor sogenannten Drittanbietern. Zu denen komme ich später. Ich habe eine andere Idee. Dazu muss ich ein paar Stege weiter. Ja, Mensch, schade, schade, schade. Es ist natürlich bei solchen Sehenswürdigkeiten, die örtlich begrenzt sind, ist ja eine Insel, über die wir da sprechen. Irgendwann auch der Kn voll, der dahinfährt und die Leute ausseht auf der Insel. Aber es gibt zum Glück hier auf den Pierce noch andere Anbieter. Da vorne habe ich einen gesehen und hoffe, dass ich da wenigstens noch ein Ticket für heute bekomme. Aufgeben ist nicht. Bei einem Anbieter direkt am Pier habe ich ein vielversprechendes Angebot entdeckt. Escape from the Rock. The Rock heißt Alcatras, nicht w der Spitzname sozusagen. Uncover the mysteries of Alcatras Island. Entdecken Sie all die Geheimnisse von Alcatras. Escape from the rock. Na, wer vom Fels flüchten will, muss ja erstmal rauf. Hallo, wie geht's? Guten Morgen. Wie geht's Ihnen? Haben Sie für die 11:30 Uhr Tür noch Karten? Ja, Flucht vom Fels. Ja. Ja, genau. Wie viele sind Sie für vi? Vier. Wie viel? Ich gebe Ihnen Familien. Familie? Ja. Den Familienpreis. Toll. Fahren Sie zusammen? Ja, das macht 121. Eigentlich sind 42 für jeden. Sie zahlen 121. Okay. Sie haben ja eine tolle Kamera. Damit können Sie drin tolle Fotos machen. Ah, das machen wir gerne. Oh mein Gott, das wird toll. Also schöne Fotos. Oh ja, und hier steht also noch mal 30 Minuten nur Alcatras. Bitte verspäten Sie sich nicht. insgesamt gibt, ne? Die 11:30 Uhr Tour ist heute die einzige. Die einzige. Also doch, Alcatrust, ich komme. Wenn auch nur für 30 Minuten. Für jede Minute ein, denn der Tripp rüber kostet pro Person 30$. Jetzt fahren wir aber gerade dran vorbei. Ja, wir lassen Fishermanswarft hinter uns und fahren an einer Reihe von Sehenswürdigkeiten vorbei. Für dich richtig? Wir fahren dran vorbei gerade. Das ist jetzt wirklich fast in Spuck schon da hinten. Schau. Doch scheinbar geht es erst zur Golden Gate Bridge. Auch ein tolles Motiv für Urlaubsfotos, aber eigentlich hatte ich eine Tour nach Alcatrust gebucht. So toll. Die Golden Gate Bridge habe ich schon gesehen, jetzt wo die Sonne rauskommt und freue mich jetzt, dass wir diese halbe Stunde haben und uns ganz da hinten dreh dich einfach um. Da siehst du schon da hinten. Ach, Alcatras zu wippen. Wir dürfen in 3 4 Minuten da sein. Schön. Schau mal. Wow, echt spannend finde ich das jetzt für mich wie in so ein Hollywood Film. Wir wollen jetzt da aber rauf. Da vorne ist der Anleger. Doch anstatt Kurs auf den Pier zu nehmen, nimmt das Boot volle Fahrt voraus. Ich will ja dran vorbei. Hallo Alcatras, ich will rein ins Gefängnis, aber ich komme nicht. Na, jetzt bin ich aber verwirrt und frage bei der Crew nach. Hi, legen wir bei Alcatress an? Nein, wir legen nicht an. Wir fahren einmal um Alcatres herum. Sie fahren nur drum rum und die 30 Minuten, was hat's damit auf sich? Das ist das Tann 30 Minuten über Alter. Ah, 30 Minuten Erzählung über die Insel. Genau. Ich dachte 30 Minuten auf der Insel. Nein, da gehen wir nicht drauf. Man möchte natürlich rauf und ihr hab genau das umgedrehte Gefühl wie die Gefangenen früher. Ich komme da nicht rauf. Ich komme da nicht ran und wird so gerne. Dieser Wunsch bleibt unerfüllt. Es geht zurück zum Anleger. 10 Minuten später ziehe ich an Land Bilanz. Die Dampferfahrt war gerade mal $ günstiger als die offizielle Tour und statt Rock gab es nur Bucht. Ich fühle mich abgezockt. Ich habe nicht mitbekommen, dass man bei der Tour nicht auf die Insel geht. fährt ja nur drum rum. Richtig. Sehen Sie, der Parkbetreiber des Gefängnisses regelt das und der gibt nur einer Firma die Erlaubnis dort anzulegen. Und die sind am Pier 33, weil auf dem gelben Schild, da heißt es ja 30 Minuten Alcatras inklusive. Ja, wir fahren 30 Minuten um die Insel. Das ist der Trick, oder? Ja, das war früher noch verwirrender. Das ist schon ganz schön irreführend, oder? Nun, wir mussten auf unserem Plakat den Text ändern. Hier steht, wir umrunden die Insel. Das steht vielleicht da unten, aber da vorne am Kassenhäuschen. Komm mit. Steht das nicht. Da steht eine Tour, die einen 30minütigen Block Alcatras beinhaltet. Und das hat mir natürlich denken lassen, man kommt auf die Insel. So ist es nicht gemeint. Das müssen sie mal ändern, oder? Ja, das wäre besser. Ich sag's dem Chef. Tut mir leid. Alright. Ja, wenn es denen schon leid tut, die hier angestellt sind, der Aussag, ne, wir müssen das mal ändern und klarziehen und die Leute merken mit uns kommt das zwar hin, aber nicht drauf, dann ist es zumindest gefühlt abzocke, schade. Viel Geld los geworden und nicht auf die Insel gekommen. Erinnern wir uns mal an heute früh. Da waren noch zwei Deutsche in der Schlange, die hatten auch Schwierigkeiten damit. Was haben die denn gemacht? Die haben online gebucht, ne? Und wie ist habt ihr eins bekommen? Nee, ich hatte ja ein deutsches Pärchen getroffen, das bei einem Dritteanbieter gebucht hatte, also bei einer Plattform, die selbst keine Touren anbietet. Komme ich so nach Alcatras? Ich will es ausprobieren. Der Preis ist rund 7 € höher als an der offiziellen Verkaufsstelle. Transaktion bestätigt. Ich habe bezahlt 45 € für die echte Tour, die mich auf Alcatras raufbringt. Ich hoffe, dass mir das Schicksal der beiden, die wir heute früh da getroffen haben, erspart bleibt und hier nicht das Geld verpulvert wird. Bin mir da aber mittlerweile nicht mehr so sicher. Per E-Mail soll ich eine Buchungsbestätigung erhalten, doch darauf warte ich den Rest des Tages vergeblich. Am nächsten Morgen gehe ich trotzdem zum Pier und ich hoffe, dass man meine Buchung findet. Da freue ich mich jetzt aber drauf. Vorbei an den vielen Schlangen, die für heute nichts mehr bekommen haben. Jetzt endlich nach Alcatras. Ich habe ja vorab gebucht, auch wenn es etwas teurer war. 47 statt 399$. Hi, wie kann ich Ihnen helfen? Schauen Sie mal hier, das ist meine Reservierung. Ich sehe keine Genehmigung. Wie ich bin zugelassen? Nein, es tut mir leid. Sie haben kein Ticket für mich? Nein, ich habe sie nicht im System. Ich nicht. Nicht zu finden. Und um 12:30 Uhr? Wo haben Sie gebucht? Haben Sie das heute gemacht? Gestern. Gestern schon. Ja, ich habe ja hier die Buchungsbestätigung. Ja, aber das ist eine ganz andere Firma. Was machen die? Die ziehen folgendes ab. Die wollen ihre Kundendaten. Sie kaufen über deren Webseite. Die nehmen ihre Infos, gehen auf unsere Seite und kaufen die Tickets. Nee, genauso läuft das. Ja, eine miese Masche, oder? Das ist mies. Wir versuchen die loszuwerden, aber so alt ist. Ah, ich verstehe. Sie hätten gleich herkommen sollen. Das sagt sie mir jetzt. Die offiziellen Tickets für heute sind natürlich ausverkauft. Also auch den Ticketkauf über die vielen Drittanbieter kann ich nicht empfehlen. Das ist wie Lotto spielen. Wer sich Alcatras auf keinen Fall entgehen lassen will, hat nur eine Wahl. Frühzeitig und ganz offiziell buchen. Mir stehst du da und kommst nicht so rauf, wie du möchtest. Das ist natürlich die super Enttäuschung. Vielleicht bekommen wir für morgen, übermorgen, für irgendwann mal ein richtiges Ticket. Das ist das Ding mit diesen Drittanbietern, wie sie mir gerade schon beschrieben hat, ne? Also zu irgendeiner Reiseagentur zu gehen, zu einem Reisebüro oder so zu einem Veranstalter wie wir ich gestern hier auf der Webseite. Das führt ins Verderben und da endet der Tripp nach Eikatras hier auf dem Festland und nicht da drüben auf der Insel. Ich kann davor nur warnen nach diesen Erfahrung. Jetzt kaufen Sie am besten die Karten weit im voraus. Die Alcatrasturen sind im allgemeinen gerade in der Hochsaison im Sommer ausgebucht. 6 Wochen voraus, das ist nicht ungewöhnlich. Also, wenn Sie ihr Flugticket gebucht haben, gleich am besten hier in San Francisco auch das Ticket nach Alcatras miterwerben. In den Hotels von Las Vegas ärgere ich mich über die Zusatzkosten, versteckte Preise, um die man nicht herumkommt. Wenn ich das nicht zahle, geben Sie mir kein Zimmer. Nein, das geht nicht. Abzocke beim Checkin. Mein nächster Sehnsuchtsort in San Francisco ist das legendäre Cable Car. Ein weltweit einzigartiges nostalgisches Verkehrsmittel, das jedes Jahr Millionen Touristen befördert. Eine Fahrt damit ist ein Muss. Das ist so einer dieser Momente in Amerika. Kenne ich ja aus dem Film. Sie auch. Die Straßen von San Francisco führen, weil diese Stadt im Prinzip in den Berg reingebaut ist, teilweise sehr steil Berg an. Und so vor 150 Jahren haben es die Menschen gedacht, das ist das ideale Verkehrsmittel, ein Cable Car. Was heißt das Cable Car? Ein Kabelauto, richtig? nämlich hier in der sozusagen im Straßenbelag drin. Hören Sie es ein bisschen so ein bisschen knacken. Dicke dicke dicke dicke die. Das ist ein Strahlseil, ein Stahlseilsystem, was ich hier komplett den Berg hochzieht und das wiederum bewegt und zieht diese Cable Cars nach oben. Eine tolle Sache, eine historische Sache. Leider kann man sich nicht einfach so hier reinsetzen, sondern man muss zum Start und Ausgangspunkt dieser Fahrten und der befindet sich dort hinten und da geht das Problem los. Wirft man einen Blick auf den Cable Car Streckenplan, stellt man fest, in ganz San Francisco gibt es drei Linien. An den Start und Endstationen fahren die Wagons im 15 Minutentakt. Das Problem Fahrgäste, die eine Einzelfahrt gekauft haben, müssen sich beim Einsteigen anstellen in einer furchtbar langen Warteschlange. Ach Gott, das ist alles eine ganze Schlange. Ah. Wie lange warten Sie den schon? Ungefähr eine Stunde. Eine Stunde. Jetzt geht's gleich los. Wow. Alle Einzelticketkäufer müssen an der Starthaltestelle anstehen und warten. Einfach unterwegs aufspringen geht damit nicht. Tja, wie das so ist mit den tollen Touristenattraktion. Wer darauf will, muss lange warten. Anderthalb Stunden, die Zeit habe ich jetzt ehrlich gesagt nicht und die Kinder, wenn ich welche dabei hätte, die würden da auch nicht mitmachen. Was bleibt ih denn dann als San Francisco Besucher? Ja, vielleicht äh das Unternehmen, was wir gefunden haben, ein paar Blocks von hier und die verdienen sich an der Sehnsucht nach dieser historischen Bahn eine goldene Abzocknas mit direkt an der Fisherman Warf haben wir einen Laden entdeckt, der Touren anbietet mit dem echten San Francisco Cable Car. Klingt doch super. Ach, ach, wie schade. Ja, genau das will ich haben. Genau das. Genau das. Und es verkaufen die hier als Classic Cable Car Tour. Come right San Franciscos only Authentic Cable Car Tour. Das heißt, die einzige Tour mit echten authentischen Cable Cars wird hier verkauft oder wurde. Was ist denn los? Bei der Nummer rufe ich gerade mal an. Danke für ihren Anruf. Ich bin Melissa. Wie kann ich Ihnen helfen? Hallo, hier ist Peter. Ich versuche Fahrkarten für die klassische Cable Car zu kriegen. Okay, gerne. Ich habe noch was für 8 Uhr morgen früh. Die geht an der Haltestelle an den Pierce los. Das ist nicht weit weg von dem Ort, an dem sie gerade stehen. Und dann habe ich noch eine Tour, die am Union Square beginnt. Wir sind zu zweit. Gerne. Dann brauche ich nur noch ihren vollständigen Namen. Peter. Ich buche für zwei Personen ab der Haltestelle Union Square mitten im Stadtzentrum. Sie haben zwei Tickets für die 9 Uhr Tour im klassischen Cable Car. Das macht dann 150$ glatt. Okay, schön teuer. Die Reservierung läuft auf ihren Namen. Ihre Begleitung kommt einfach mit. Gar kein Problem, sie haben es geschafft. Alr, thank you very much. Have a good day. Wem habe ich da jetzt gerade meine Kreditkartennummer gegeben für 150$? Es sind 130, 140 €. Bitte dafür, dass ich hier auf das Original komme. Normal hier steht: "Come ride San Franciscos only authentic Cable Car Tour". Das heißt, hier gibt's die einzige authentische Cable Car Tour und authentisch darauf stehen wir ja und ich bin gespannt, was uns da für eine Tour erwartet. Sehr gespannt. Ich meine, wenn der Laden schon zu ist, was am nächsten Morgen freue ich mich auf die Cable Car Tour. Los geht's für mich an der Haltestelle Union Square. Hier kommt jetzt gerade alles viel Straßenverkehr lauter U-Bas, Taxis und so weiter. Ach, aber nicht unsere Bahn. Wollen Sie mit dem Bigbus fahren? Nee, ich suche die richtige Haltestelle für das Cable Car da drüben. Oh, keine Ahnung. Wissen Sie, wo die Classic Cable Car Tour startet? Check mal die andere Ecke. Vielleicht da. Ich weiß nicht genau, so schwer kann das doch nicht sein, oder? Da ist ja nicht die Haltestelle. Wir sollten da hinten hmen. Da steht sie. Schau mal da. Moment, Moment, da fehlt was. So, das kann das ist nicht unser. Bitte nicht doch. ist leider nicht unsere Bahn, sondern unser Bus. Super. Vielleicht ist es ja was ganz neumodisches. Kennt man ja so so Amphibienfahrzeuge quasi für die Schiene. Die können auf der Straße, auf Reifen und auf der Schiene fahren. Ich glaube aber nicht. Ich habe das Gefühl, wir sitzen hier in einer Imitation eines Cable Cars und nicht in dem historischen Original. Das ist jetzt nicht wirklich so, oder? Guten Morgen, bist du Peter? Hey, wie geht? Hallo. Gut, ich erzähle euch was über San Francisco. Toll, mein lieber. Wunderbar. Ihr seid pünktlich und wir sind gleich startklar. Das ist ja netter Kerl, das ist ja alles schön, aber das ist hier glaube ich kein Cable Car. Ja, tschüss. Okay, jetzt wissen wir es auch, ne? Und damit ist im Prinzip diese Abzocke vor der ersten Station uns schon klar. Das Schlimme ist nur, in dem Moment, wo Ihnen das klar wird, sitzen Sie hier mit vier Leuten und haben fast 300 € bezahlt. Das ist nicht das historische Original, als dass es verkauft wird. Authentische original Cable Cars sehen anders aus und fahren vor allem nicht über diese Straße hier, weil hier gibt's keine Kabel. Schau mal. So geht's im Bus. der aussieht wie ein Cable Car, aber keins ist, durch San Francisco. Eine ganz klassische Stadtrundfahrt, also Rathaus und die berühmten Painted Ladies Häuser sehe ich schön, aber ich fahre Bus statt Cable Car und breche ab. Bye bye now. Bye bye now. Ja, der Mann war nett. Es ist aber leider noch das falsche Gefährt. Das ist keine, da fährt sie historische Straßenbahn aus San Francisco. Das ist ein Nachbau und es ist ja, ich find's schon Fake. Obwohl der Typ als Fremdenführer eine Wucht war, bin ich als Tourist natürlich enttäuscht, weil ich sitze in der Fälschung. Da kommt gleich noch eine sch we das ist eine richtige Industrie hier mit denen. Da ist die nächste auch auf Rädern und dann fühle ich mich schon irgendwie abgezockt zumal bei dem extrem hohen Preis 65,70$ pro Person. Darüber wird zu sprechen sein. Es ist echt verschlossen. Hier ist keiner. Wir waren 11:30 Uhr normale Geschäftszeiten. Ich frag mal neben an, ob da jemand Bescheid weiß, wo die sind.Use, Entschuldigen Sie, Sir, ich habe eine Frage. Ich suche das Büro hier, das von ihrem Nachbarn, die mit dem Cable Car. Ich weiß nicht, aber die sind noch unterwegs. Ja, klar, die sind noch da. Tickets gibt's aber online. Ich weiß nicht. Aber im Büro ist jetzt niemand. Nein, das Büro ist zu. Schon lange Zeit. Oh, schon lange. Okay. So. Nee, also der Nachbar meint auch, hier gibt schon lange keine Geschäftstätigkeit mehr. Und ich muss ganz ehrlich sagen, jetzt verstehe ich vieles. Es erklärt sich mir, weil sowas sowas möchte man natürlich nicht an die große Glocke hängen und irgendwie irgendwo verkaufen. Das ist genau richtig. Jemand kommt her als Tourist, sieht oh, authentisches Cable Car und ruft diese Nummer an. Und auch ich wähle diese Nummer noch mal, aber nur um reinen Tisch zu machen. Vielen Dank für ihren Anruf. Wie kann ich Ihnen helfen? Hi. Hallo. Eine Frage. Ich habe festgestellt, dass ihre Tour gar nichts mit dem echten Cable Car zu tun hat. Was meinen Sie? Das ist nicht das echte Cable Car. Es ist nicht das San Francisco Cable Car, was sie da verkaufen. Das klassische eben. Es gibt zwei Typen von Kelbe Cars hier. Das eine auf Rädern, das andere auf Schienen. Wir, also uns gehört das auf Rädern. Ich verstehe. Ich glaube, das sollten sie ihren Kunden dann auch sagen, dass es Bustouren sind. Oh, aufgelegt. So ist es, wenn man kein echtes Geschäft mit Leuten mehr machen kann, weil man irgendwann auch aufgeflogen ist. Das spricht sich natürlich rum im Lauf der Jahre, dass das hier im Prinzip sowas wie eine gefälschte Cable Car Tour ist. Aber keine Bange, man muss da nicht drauf reinfallen. Man kommt auch ganz sicher und für viel weniger Geld auf ein Classic Cable Car. Dazu muss ich zurück an die Starthaltestelle. Ich kaufe keine Einzelfahrt, sondern ein Tagesticket. Der Vorteil: Ich spare mir die lange Warteschlange, denn damit kann ich an jedem xbeliebigen Stopp zusteigen. So und es ist doch eigentlich ganz einfach. Wer dieses historische Gefährt genießen möchte, der kauft sich so einen Tagespass, der kostet gute 20 € und mit dem kann man so oft man möchte ohne großes Anstehen diese Bahn fahren und im übrigen auch alle anderen Busse und Bahnen, Straßenbahnen z.B., die es in San Francisco gibt. Denn nichts anderes ist dieses Gefährd ein öffentliches Verkehrsmittel und nicht eine Tour für 70 € pro Person, die alles andere als historisch ist. Nice ride, buddy. Mein Tripp nach San Francisco geht zu Ende. Ich halte fest, hier ist es sicher und die Abzocken sind überschaubar. Planen Sie diese Perle der Westküste unbedingt ein bei Ihrem nächsten USA- Urlaub. Auf dem Las Vegas Boulevard lasse ich mir von vermeintlichen Künstlern CDs mit geklauter Musik andrehen. Hast du für die Lizenz gezahlt? Das ist Snoop Dog. Na klar, in den 90ern haben wir in seiner Hütte abgehangen. Ich komme aus derselben Ecke wie er. Das heißt, du darfst es. Ja, Mann. Gleich mehr von meinen Homies und mir. Von San Francisco mache ich mich auf den Weg nach Las Vegas. Nach guten 90 Minuten Flugzeit erreiche ich das Spielerparadies Nummer 1. Schon am Gate sind die ersten Urlaubseuros verzockt, wenn man nicht aufpasst. Hey, welcome to Las Vegas und gleich mal eins vorne weg. Wenn sie aus dem Gate kommen, hier am Flughafen, werden Sie diese einarmigen Banditen heutzutage sieht es alles ein bisschen spektakulärer aus vorfinden. Stecken Sie da bitte kein Dollar rein, denn diese Automaten haben nachweislich die schlechteste Auszahlungsrate im ganzen Staat Nevada. Also gleich schon mal zu Beginn, bitte hier nicht gleich anfangen zu zocken. Es gibt genug andere Möglichkeiten in dieser Stadt, dass sie ihr Geldlos werden. Ich zeig Ihnen paar davon. Las Vegas ist der Traum vieler USA Reisenden. Viereinhalb Milliarden Dollar Jahresumsatz macht Sin City alleine mit Urlaubern. Die Nächte in Vegas sind kurz. Zu groß ist das Angebot von Shows, Konzerten und Casinos. Doch ein Hotelbett braucht trotzdem jeder. Rund 40 Millionen Gäste kommen jedes Jahr. Sie übernachten in den rund 150.000 Hotelzimmern der Stadt. Täglich ist hier Bettenwechsel. Für jedes Portemonnaie gibt's die passende Unterkunft. So wie jeder Tourist, der nach Las Vegas kommt, müssen auch wir zuerst, die Kollegen erstmal in ein Hotel. Das Schöne ist, da geht eigentlich schon unsere erste Geschichte los, weil die Hotelpreise in Las Vegas sind alles nur nicht transparent. Und um ihn das verständlich zu machen, wie groß diese Absocke ist, habe ich jedes unserer Teammitglieder in einem anderen Hotel einbuchen lassen. Abgezockt beim Checkin. Dabei sind die Zimmer hier günstig. Die Hotelliers wissen, dass sie an den Gästen vor allem am Spieltisch verdienen. Wir verteilen unser Team aus fünf Personen auf Hotels derselben Preiskategorie. Bezahlt haben wir per Kreditkarte vorab. Ich begleite meinen Kameramann zum Checkin. 220 € kostet das Zimmer für den gesamten Aufenthalt. Sie sind vier Nächtig hier. Ja, das Zimmer und die Steuern sind bezahlt, aber die Resort Fee ist noch offen. Sie müssen noch 158 und72ent zahlen. Die Resort Fees umgerechnet 142 € kommen auf die Rechnung oben drauf. Diese Zwangsabgabe nennt sich Resort Fee. Jeder, der sich hier ein Zimmer nimmt, muss diese Gebühr zahlen. Jeder. Für jede Nacht, die man da ist, zahlt man 35 € extra. Und die muss man zahlen. Ja, zum Mitrechnen. Für vier Nächte kostet das Zimmer 49 € pro Nacht. Erst beim Checkin kommt die Resort Fee dazu noch mal 3550. Neuer Preis 8450 pro Nacht. Kommt bei meinen anderen Kollegen auch was oben drauf? Kameramann Christoph soll für eine Nacht 29,50 € bezahlen. Hallo, wie geht's Ihnen heute? Sehr gut. Es soll eine Buchung auf mich geben. Danke. Es sind noch 6,33 Cent offen. Wie wollen Sie bezahlen? Auch hier unerwartete Extrakosten. Was ist die Restsumme? Die Restsumme besteht aus der Resort Fee. Das sind 36$ und 28. Und die Kaution, die kostet 35$ und die Resortfe, wofür ist die genau? Leider müssen wir die erheben. Das gibt uns die Geschäftsführung der Gruppe vor. Alle unsere Hotels verlangen sie, teilweise sogar mehr als hier. Leider ist es in Vegas mittlerweile üblich. Jedes Hotel verlangt die Resort viele. Verstehe. Ja, mir gefällt das auch nicht, aber hey, ich muss sie leider kassieren. Zu den 2950 pro Nacht kommen 33 € dazu. Endpreis 6250. Mehr als doppelt so teuer, auch alle anderen Kollegen zahlen zu. Das Zimmer von Kameramann Ulli kostet 130, die Resortfee 25 € extra. Bei Redakteur Henning ist die Resortfee mit 36 € sogar höher. als der Zimmerpreis selbst. Alle Hotels, in denen wir in Las Vegas einchecken, verlangen diese Zusatzgebühr. Sie reicht von 22 bis 36 € pro Tag. Was hat's damit auf sich? Am nächsten Morgen will ich es wissen. Was hat man als Gast von der Zusatzabgabe? Die Hotels rechnen den Preis für das Zimmer und die Resort Fee pro Nachtab. Wie war das bei dir? 39$ waren es bei mir. Okay. Und was kriegst du dafür? Erzähl mal. Ich bekomme einmal Resort Wide Highspeed Internet, also überall auf dem Gelände sozusagen. Ja, WLAN, aber brauche ich ja eigentlich nicht. Gut und bei mir für 34 ebenso WLAN. Bei dir? WLAN habe ich auch. Bei mir sind es allerdings $1$. Bei mir darf man sich noch den Boarding Pass ausdrucken hier umsonst. Na gut, es gibt so billig Airlines, bei denen kostet es was aber WLAN und ein kostenloser Ausdruck je nach Hotel für 27 bis 36 € pro Nacht. Doch es gibt noch mehr. Da geht es free local and free calls. Das heißt also Gratisnummern sind gratis anzurufen. Tall bei dir auch? Ja. Ja. Und bei dir auch? Bei mir auch. Ja, wunderbar. Und bei dir auch, gell? Bei mir auch. Und Ausgespräche sind frei. Kein Mensch macht hier Ausgespräche, weil du hast ein Handy, braucht kein Mensch. Ah, ich darf noch ins Fitnesscenter, wenn ich über 18 bin. Jetzt ist aber auch Teil des Hotels. Ich darf noch in den Pool, deswegen buche ich ja so ein Resort. Schnell ist klar, Leistungen, die anderswo wie selbstverständlich inklusive sind, lassen sich die Hotelz Las Vegas extra bezahlen. Vor allem muss man sich mal klar machen, was für ein hohen Anteil diese Zwangsabgabe an den Urlaubskosten in Las Vegas hat. In diesem Fall war das Zimmer, ich glaube für 50 € zu kriegen bei dir hier. Die Resortfieber wie viel? 39. Wie viel hat dein Zimmer gekostet? Mein Zimmer hat gekostet 36$ und die Resort wie war 41. Teurer als der Einzelpreis pro Nacht von einem Zimmer. Das ist mehr als heftig. Was bekommt man dafür denn nun wirklich? Das haben wir uns das hier vorgelesen. Machen wir doch mal einen kleinen Streifzug durch die Angebote, die man hier mit dieser Resortfee kaufen muss. Zuerst nehme ich mir das WLAN vor. Wie gut und wie schnell ist die Leitung? Man kann ja die Geschwindigkeit vom Internet messen. Wir haben es jetzt so gemacht. Dein Handy ist nicht hier drin eingeloggt, sondern ganz normal draußen im Mobilfunknetz. Bitte einmal den Test machen, wie schnell ist das Internet da draußen? Der Wert wird in Mbit pro Sekunde angegeben. Gute Downloadwerte liegen heutzutage bei 50 Mbit Sekunde. Bei meinem Kollegen sind's 9,8. Was ist denn, wenn ich mich hier in dieses WLAN einloge? Komm mal hier. Probieren wir auch. Bei 34 € pro Nacht darf ich doch einen guten Wert erwarten, der deutlich über den 9,8 Mbit des LTE Netzes liegt. Wir waren in Las Vegas leider eingelogt ins Hotel WLAN mit einer Geschwindigkeit von gab mal 3 MBIT pro Sekunde. Das kannst du dir wirklich sparen. Ehrlich, jede Postkarte ist schneller zu Hause, als man versuchen würde hier aus dem WLAN ein Urlaubsfoto zu verschicken. Totaler Käse braucht kein Mensch. Was ist mit den anderen Attraktionen? Lass mal schauen. Ortsgespräch und den Ausdruck des Boarding Passes lasse ich mal außer Acht. Ich mache mich auf den Weg zum Fitnessstudio. Geht noch nicht mal. Hier wäre das Fitnesscenter gewesen. Ich komme jetzt da gar nicht rein. Habe ich zu wenig bezahlt. Funktioniert in jedem Fall nicht. Trotzdem zahle ich dafür. So viel strampeln kann ich ja gar nicht, wie ich hier zahle für die 34 € am Tag. Ich bleibe dabei. Die Resort Fee deckt Leistungen ab, die ich als Hotelgast als Inklusivleistungen erwarten darf. Warum also gibt es sie? Am nächsten Morgen habe ich einen Telefontermin mit Rechtsanwältin Lauren Wolf. Sie kämpft seit Jahren auf Bundesebene gegen diese Zwangsgebühr. Wer hat das hier erfunden? Ja, also mal im Ernst, so eine Abgabe gab's ja nicht schon immer, oder? Die gibt es seit 10 Jahren. In manchen Hotels vielleicht seit 15 Jahren. Die großen Ketten haben damit begonnen, zuerst auf Hawaii und in Las Vegas. Und der Sinn ist ganz einfach. Das Hotel kann mit niedrigen Preisen Werbung machen und die Gäste über den wahren Preis täuschen. Sie werben also mit einem niedrigeren Preis und mit dieser Resortfe haben sie den Weg gefunden, das Ganze wieder teurer zu machen. So ist es. Der Werbepreis ist eine glatte Lüge. Aus meiner Sicht sind diese Abgaben unter Anwendung der Gesetze illegal, weil man keine Chance hat, sie nicht zu bezahlen. Und was tun, wenn die Zwangsabgabe schon bezahlt ist? Lassen sich die Hoteliers denn auf eine Diskussion ein? Kann man sich da rausreden? Nicht wirklich. Man kann versuchen, die Abgabe extra mit der Kreditkarte zu bezahlen. Später kann man sich mit der Bank streiten. Das habe ich schon gemacht. Aber wichtiger ist, dass diese Gebühren illegal sind. Das ist meine Meinung und die der Generalstaatsanwält, die Sion Broska, die dagegen schon geklagt haben. Wir sind der Meinung, das ist illegal. Sie hoffen also, dass ich das eines Tages ändern wird oder wird dann die Gebühr am Ende einfach auf den Zimmerpreis drauf geschlagen? Merkt ja auch keiner. Wenn wir eines Tages die Resort viel loswerden, dann werden die Zimmerpreise sicherlich hochgehen. Die Zeit der Tiefpreise ist dann sicherlich vorbei, aber mir geht es hier um Transparenz, so dass Gäste genau wissen, wie viel sie zu zahlen haben. Okay. Okay. Vielen Dank für die Information. Jetzt weiß ich Bescheid und viel Glück bei ihrem Kampf. Und machen Sie weiter so. Ja, gerne. Danke. Danke. Tschüss. Tschüss. Urlauber wollen schon bei der Bruchung wissen, wie hoch der Endpreis ist und nicht erst an der Rezeption merken, dass der Preis bis zu 100% ansteigt. Lauren Wolf hat mir einen Hinweis gegeben. So, das ja mal jetzt ein Tipp. Also, wenn sie 3 4 5 Tage hier im Zimmer waren, dann haben sie hier 150$ aufgetürmt. Das bitte extra bezahlen auf einer eigenen Kreditkartenrechnung und die dann anfechten in Deutschland. Schick. Wir starten einen letzten Versuch. Ich buche meinem Kollegen ein neues Zimmer. Wieder ein großes namhaftes Hotel Amstrip von Las Vegas. Wieder im voraus bezahlt wird es beim Checkin wieder teurer. Diesmal aber möchte ich versuchen, um die Zwangsabgabe herumzukommen. Die Zimmer sind ja vorausbezahlt. Was macht das jetzt? Die Rese ist noch offen. Für das Zimmer, die Steuer und die Resoure. Das ist wie eine Hotellgebühr. Resort Fee, die brauchen wir nicht. Nutzen wir nicht. Auch wenn Sie nichts benutzen, muss ich Sie verlangen. Das ist verpflichtend. Aber wir nutzen nichts davon. Das ist egal. Also, wenn ich das WLAN hier nicht nutze, den Parkplatz nicht, also gar nichts davon kann ich ja nicht. Nein, das ist eine verpflichtende Abgabe. Also, wenn ich es nicht bezahle, dann würden Sie mir das Zimmer nicht geben. Nein, das könnte ich nicht machen. Dann fliege ich raus. Dann können Sie sich an die Kundenhotline wenden und die Reservierung sturieren. Dann wäre ich raus. Ja, wir haben keine Chance, die entlässt. Ihr würdet uns jetzt nicht reinlassen ins Zimmer. Man müsste sich ein anderes Hotel nehmen, müsste das hier canceln. Man ist gezwungen, es gibt keinen Weg drumrum und deswegen lassen wir uns darüber jetzt eine eigene Rechnung geben. Mal schauen, was am Ende bei rauskommt. Ihre E-Mailadresse bitte. Der Zimmerpreis liegt hier pro Nacht bei 40 €. Die Resort Fee bei Stolzen 38. Gesamtpreis 78 €. Wir geben der Sache mal eine Chance. Viel Spaß in den nächsten zwei Nächten hier. Die fast 80 € die ich jetzt hier noch mal habe, extra bezahlen müssen. Die tun schon wirklich weh. Ja, pro Tag 40 € umgerechnet. Das ist zu viel. Aber wir haben eine eigene separate Rechnung. Mal schauen, was da rauskommt, ob wir das uns in ein paar Wochen zurückholen können. Ein paar Wochen später sollte sich herausstellen, eine Erstattung ist nicht möglich. Fast alle Hotels in Vegas verlangen die Vie und solange sie nicht verboten wird, müssen wir sie zahlen. Sparfüchse suchen sich online eines der ganz wenigen Hotels, das auf die Gebühr verzichtet. Bei der Happy Hour in Miami hat nur einer was zu lachen. Der Wirt, der sich die Taschen vollstopft. Es ist eine riesen Badewanne voll mit Eiswürfeln. Na dann mal. Prost. Las Vegas ist eine Stadt, in der sich die Menschen auf der Straße gerne verkaufen. Ja, hier ist immer ein unheimliches Gewus an den Baros und auf den Gwegen und viele kleine Fallen, die man tappen kann. Deswegen nehmen wir sie jetzt mal mit. Einmal quer über den Las Vegas Strip. Früher oder später planiert jeder Tourist über den Strip. Sehen und gesehen werden ist hier das Motto. Straßenkünstler versuchen ein paar Touristendollar zu ergattern. Die meisten auf ehrliche Weise einige aber mit abzocken, sowie diese vermeintlichen Musiker, die ich entdeckt habe und die hier ihre CDs verteilen. Man kann es da hinten beobachten. Ja, die beiden Touristen sind ganz eingenommen von dem Hiphopper mit seiner Realness, wie man heutzutage sagt. Und das zückt sich schon in Geldbeutel, oder? Dieses windige Straßengeschäft will ich mir aus der Nähe ansehen, aber nicht ohne fachkundige Unterstützung. Ich habe mich mit Ricky Garcia verabredet, einem deutschen Komponisten, Musiker und Musikproduzenten, der hier lebt. Grüß dich. Guten Tag. Das ist das ist ja ein Ding, Deutsche hier treffen zu können, die Künstler sind und Musiker. Das ist eine Ausnahmeerscheinung. Du bist seit wie vielen Jahren äh in Amerika als professioneller Musiker? Äh als Einwanderer 3 Jahre und seit anderthalb Jahren eigentlich hauptsächlich nur in den Bus wirklich so viel Spaß macht. Darf ich da mal reingucken? Das ist hier wirklich dein mobiles Studio, ne? Super. Lass mal reingucken. Ricky hat ein Diplom in Rock und Jazz Gitarre und lebt den amerikanischen Traum. In seinem mobilen Studio arbeitet er dort, wo er gebraucht wird oder wo es ihm gefällt. Hier können wir uns nachher die CDs, die wir kaufen, mal anhören und ganz kritisch prüfen, was da wirklich verkauft wird für, ich habe es mal eben so raunen hören, bis zu 20$. Das ist ja ein richtiger CD-preis von früher, ne? Ohne irgendwas gehört zu haben vorher, ne? Was denkst den du, was das ist, was wir da finden? Ich meine, es sind ja irgendwo doch Kollegen, ich wünsche dir alles Gute, aber ich fürchte, es ist wahrscheinlich irgendwas aus der Konserve. Also die Musik haben sie sich irgendwo im Internet fertig gekauft und dann dann wä es richtig abzocke, ne? Ein paar schwungvolle Reime drüber und das war's dann wahrscheinlich. Aber lass uns überraschen. Okay, wir Homeboys gehen jetzt auf den Strip. Jo, zum Glück weiß ich an welcher Ecke sie versuchen, ihre Musik und das Volk zu bringen. Was geht? Magst du Musik? Woher kommst du, Bro? Deutschland. Guten Tag. Wie geht mein Name ist Brook Lou, Bro. Ich singe, rappe, produziere. Ich mache das alles selbst. In meiner Musik stirbt niemand, keine Drogen, alles sauber. Wir arbeiten hier für ein Trinkgeld, Bro. Kannst du was geben? Versuch's mal mit 20, wenn das geht. Gott segne dich. Wenn nicht, gib was du kannst. Hey, ich bin DJ. Nimm die auf. Ist alles von dir. Ja, zehn Songs von mir. Wie heißt du? Hey Pete, ich kauf den beiden Männern die CDs ab für $ je Scheibe. Hoffentlich ist es gut. Ja, Mann, das ist großartiges Zeug. Sehr gut. Folge mir. Noch habe ich die Songs ja nicht hören können. Straßenverkauf ist schon selten, oder? Außer wenn man performt. Sicher. Also, wenn man wirklich sagt, man stellt sich dahin und zeigt auch noch ein bisschen was von seiner Kunst. Das wäre z.B. für mich das absolute Minimum. Also da kann man schon mal zugreifen, also wir natürlich ganz bewusst und dann werden wir mal in deinem kleinen Studio schauen, was wir da wirklich bekommen für $ pro CD. Ja, ich auch. Finden wir auf den Scheiben wirklich selbstproduzierte Songs oder illegalen Abklatsch? Wir haben jetzt die ganze Musik in dein System kopiert, die auf dieser CD von DJ Slimer, so heißt der Kollege, mit einer persönlichen Widmung, finde ich super für meinen King Peter. Yeah, yeah, yeah, yeah, yeah, yeah. Was kann der Mann überhaupt? Wofür habe ich 20$ bezahlt? Wie viel Stücke sind drauf überhaupt? Was kriege ich denn da? Also, er hatte 16 Stück. 16 Songs von der Menge auch sehr überrascht. B gespannt. Mal leiser. Mach mal leiser. Das ist sch ziemlich gut erkennbar. Echt dasselbe Lied. Schön. Das ist aber nicht sein Lied. Äh, das ist eine andere Hiphop Band einfach drauf kopiert. Schau mal hier. Wir haben das gerade gefunden im Internet. Mach mal das nächste Lied an. Ich glaube, das ist nicht das einzige. Also, er klaut unser Geld und die Songs von anderen Künstlern und tut sie auf eine CD. Warte mal, es ist Snoop Doggy Dog. Ey, das ist aber jetzt wirklich frech, oder? Also, selbst ich als alter Rock and Roller kenne Snoop Dog. Okay. Und was der mir da verkauft oder der mir uns jedem Touristen verkauft mehrmals am Tag, das ist, ich sag mal, nicht nur eine Lüge, ja, sondern wenn ich es richtig verstehe, auch illegal. Das ist Diebstahl. Das ist richtig schwerer eigentlich schwerer Diebstahl irgendwo für mich sowieso als als Musiker, aber hinzugehen, Musik zu nehmen zum eigenen Verbrauch schlimm genug, aber sie auch noch für paares Geld auf der Straße zu verkaufen und wer will sich mit Snoopdog anlegen? Also der hat ja Nerven. Wer will sich mit uns anlegen? Es geht noch mal zurück auf den Strip. Die Abzocker zur Rede stellen. Wir finden sie im Gewusel. Ich bin Musikfan und hab es mir angehört. Du kopierst hier Songs. Das ist Mucke von anderen Leuten. Nein, ich habe es gecheckt. Das sind meine Künstler hier. Ich bin der DJ. DJ Slimer. Ich weiß schon. Ich habe es mir trotzdem angehört und gecheckt und dann kam raus, da ist Snoop Dog der Urheber ist und andere K. Nein, wir benutzen andere Quellen. Oldschool für Oldschool Typen wir euch. Wir lieben Hiphop. Hast du Lizenz bezahlt? Ich bezahle für die Rechte, Bro. Nee, die Lizenz für die Musik hier. Das ist Snoop Dog. Hast du Snoop Dog bezahlt? Na klar. In den 90ern haben wir in so einer Hütte abgehangen. Ich komme aus derselben gegend wie er. Das heißt, du kannst es machen. Ja, wenn du dafür bezahlst, kannst du machen, was auch immer du willst mit der Musik. Ich bezweifle, dass er die teuren Nutzungsrechte an der Musik von Snoop Doggy Dog bezahlt hat. Seine Managerin hilft ihm. Scheinbar ist sie auch Rechtsexpertin. Die Musik ist ja nicht zum Verkauf. Du hast gespendet. Und wenn ihr es verkauft hättet, wäre es illegal. Würden wir es verkaufen, wäre es illegal. Ja, das sind digitale Medien. Jetzt habe ich es verstanden. Ich dachte, es wäre ein echtes Album mit deiner eigenen Musik. Nein, nein, nein, nein, nein. Ich rappe nicht, ich singe nicht. Digitale Medien, das ist ein Mixtape. Ja, du produzierst es doch. Ich produziere Musik. Hör auf zu reden. Bevor die Lage eskaliert, geben wir uns lieber geschlagen. Lassen Sie es einfach bleiben, weil ich sag mal in nähere Diskussion möchte man mit ihm jetzt nicht eintreten und seinen Homies dahinter mir. Das bleibt illegal und nur weil ich das mit einer Spende bedenke und nicht gleich kaufe, macht das ganze glaube ich nicht legaler. Alligatoren in freier Wildbahn. Das Versprechen lockte urlauber auf Everglades Touren, doch die Echsen sind nicht zu finden. Das ist ein Wahnsinnserlebnis. Immer noch hier auf dem Boot, aber eben keine Alligatortur. See you later, Alligator. Von Las Vegas reise ich in gut vier Flugstunden nach Miami. Nicht die größte und bekannteste Stadt der USA, aber für mich eine der faszinierendsten. 15 Millionen Touristen erkunden Sie Jahr für Jahr oder nutzen Sie als Ausgangspunkt für einen Florida Urlaub. In den 1930er Jahren entstanden in South Beach rund 1000 Gebäude im Artdekostil. Noch heute verleiht dieser Baustil der Stadt seinen einzigartigen Schaum. Aber Strand, Sonne und das tropische Klima tun dann ihr Übriges und machen Miami zum perfekten Urlaubsparadies. Auch ich freue mich auf die kommenden Tage in einer meiner liebsten Städte in den USA. Bienvenido Miami, herzlich willkommen in Miami. Wir sind in dem US-Bundesstaat, der sich Sunshine State nennt mit Sonnenschein Garantie, aber auch mit Abzockgarantie. Ganz besonders hier auf dem berühmtesten Boulevard, dem Ocean Drive. Da waren wir schon mal. Heute wie damals war ich auf dem Ocean Drive unterwegs, um in den Bars nach Abzocken zu suchen. Find ich, wurde ich schnell. Zwei Cocktails zum Preis von einem. So, das Versprechen. Thank. Das ist ja eine ganze Badewanne an Margerita. Da lohnt sich so ein Deal natürlich. Zwei bestellen, ein bezahlen. Davon gehe ich aus. Doch der faule Trick fliegt auf, als die Rechnung kommt. Ihr habt noch eine zweite Runde offen. Wie jetzt? Momente mal, das sind$. So geh. Bitte erklären Sie mir das noch mal. Ich habe es nicht verstanden. Das hier ist zwei zum Preis von einem oder? Nein, die zweite Runde ist gratis. Ich habe euch gefragt, ob ihr sie heute wollt oder ob ihr noch mal wiederkommt. Äh, was kostet denn einer? 45. Das ist doch Abzocke, oder? Das haben wir nicht gewusst. Man bezahlt eben für den Ort hier. Tatsächlich hat Miami Beach seit damals hart durchgegriffen. Verstöß ein Wirt, heute gegen die Auflagen riskiert er die Konzession. Dennoch gibt es ein paar, die mit ihren Maschen noch immer durchkommen. Abends in South Beach genau die richtige Zeit, sich ein paar Drinks zu gönnen. Happy Hour Angebote finden sich überall. Die Getränke kosten in dieser Zeit nur die Hälfte. Happy Hour. Wir sind zu dritt, nur was zu trinken. Wie viel? Nur wir drei. Folg mir. Wir finden schnell ein gemütliches Plätzchen und im Happy Hour Angebot ist heute Sangria. Wir hätten gern den Haus Sangria. Den Pitcher bitte. Okay. In der Happy Hour gibt es den leider nicht. Da haben wir nur den klassischen Sangria. Mojito und Piniacolada. Und dann nehmen wir den Pitcher klassische Sangria. Ja, gerne. Gut. Ja, kein Problem. Doch nur Standard Sangria statt Premium. Wenn es die Hälfte kostet, will ich mich drauf einlassen. Schade, ich hätte mir gerne den Premium Sangria gegönnt, aber den gibt's n mal nicht in der Happy Hour. Gleich schon mal reingefallen. Wenn wir das andere trinken für 24$ werden 12 Zahlen plus Steuer 13$ super ist super. Für umgerechnet 12 € gibt es für mich und die Kollegen nun eine Runde während der Arbeitszeit auf Kabel 1 und Prost. Doch, wir sind ja nicht zum Spaß hier. Den Geschmack will ich nicht bewerten, aber die Rechnung Rechnung bitte. 24 kostet es normalerweise, ne? Ja. Ja, hier auch. Das kostet sogar 30. Hier ist die Getränkekarte, da steht drauf 24$ und hier stehen die 24$ dann auf der Rechnung. Nichts mit Happy Hour. Ganz im Gegenteil, da kommt noch was drauf. In der Happy Hour sollte es eigentlich einen Rabatt geben, doch auf der Rechnung steht der offizielle Preis aus der Karte. Ein Fehler? Fragen wir mal nach. Das ist der Happy Hour Preis. Oh, der Manager hat nicht Lassen Sie mich noch mal zurück zu ihm, dann geben wir ihn den Rabatt. Okay. Na ja, ich bitte drum. Das ist ja nicht zu fassen. Dachte der wirklich, wir würden das nicht merken? Na ja, versuchen kann man es ja mal, ne? Aber nicht mit uns. Gerade weil der Trick so einfach ist, ist er auch so dreist. Kunden mit Happy Hour Rabatten an den Tisch locken, aber die normalen Preise abrechnen. Mal sehen, was der Chef dazu sagt. Happy Hour Rabatt kann ich nur auf einzelne Gläser geben, aber sie hatten einen Pitcher, da gibt es keine Happy Hour. Der kostet ja eh schon weniger als das Glas. Der ist aufs Glas gesehen billiger, wenn sie fünf Gläser kaufen. Erzählt in ganz Miami gibt's das nicht. In ganz Miami gilt die Happy Hour nur für die Getränke in Gläsern. Auf Bier oder auf Cocktails. Ein Pitcher ist was anderes. Wissen Sie was? Auf den Preis kann ich keinen Nachlass geben. Ich verstehe. Nein, wirklich. Ich merke, dass sie sich abgezockt fühlen. Ja, ich fühle mich natürlich abgezockt, weil sie mir das vorab so nicht gesagt haben. Sie wussten noch, dass wir wegen der Happy Hour hier sind. Ich habe den Pitcher bestellt, habe den Kollegen extra danach gefragt. Er wusste, dass wir wegen der Happy Hour hier sind. Jeder wusste es. Das ist ein guter Trick, um Geld zu machen, aber es ist eben nur Abzocke. Ich will heiß ja auch, weil er ein schlechtes Gewissen hat, zieht der Chef 5$ ab. Immerhin ist okay. Na ja, Abzocke bleibt Abzocke. Nichts für ungut. Ciao. Abzocke in der Happy Hour gibt's hier also doch noch. Nicht mehr ganz so offensichtlich, aber der Urlaubskasse schaden sie trotzdem. Auf dem Strip prüfe ich, was aus dem Angebot zahl ein Trink und bekomme zwei geworden ist. Haben Sie Happy Hour? Ja, klar. Kauf einen, bekomme den zweiten gratis. Schon sitze ich wieder mit einem Versprechen. Kauf einen, bekomme zwei. Wir nehmen eine Cola und zwei Happy Hour Mojito. Okay, super. Zwei Mojito und die Cola für ihn. Danke, meine Liebe. Danke, danke, danke. Zwei Moitos für uns beide zum Preis von einem. Die Cola für dich. Das wird preiswert. Laut Karte kostet nämlich ein Cocktail 20$. Also 18,50 €. Ob es dabei bleibt? Erste Zweifel kommen mehr als ich die Gläser sehe. Wow, wie sieht denn der aus? Die kommen frisch aus Kuba. Die kommen frisch aus Kuba. Ich hoffe, sie schmecken auch so. Die sind großartig. Ich hoffe, die sind nicht so teuer. Keine Sorge, zwei für ein Happy Hour. Geschmacklich kann man wenig beanstanden, aber die Größe macht mir Angst. Ich werfe noch mal einen Blick auf die Karte. 30$ 50$ 55$ Jetzt darfst wir dreimal raten, was wir hier für einen drin haben. 55$, also rund 51 € wären ganz schön dreist bei so viel Eis im Glas. Es ist eine riesen Badewanne voll mit Eiswürfeln und ein bisschen Cocktail. Ja, wir wollen nicht meckern. Schmeckt schon. Die Frage ist, wenn wir nur die Hälfte dafür zahlen, wäre es ja okay in der Happy Hour. Ich habe die Befürchtung, nachdem was ich hier erlebt habe, dass es viel teurer wird. Da hilft nur Augen zu und durch. Die Rechnung bitte. Thank you very much. Wie viel? 81$. Fahren. Das ist keine Happy Hour, meine Lieben. Das ist richtig viel Geld. Wir haben hier keinen kleinen, keinen mittleren, keinen großen. Wir haben den xxxl Cocktail bekommen. 55$ für die Cocktails, acht für die Cola. Samt Steuern und Trinkgeld macht das$. 71 €. Eine Frage, das ist der allergrößte Cocktail, den Sie haben, oder? Das ist die einzige Größe, die wir in der Happy Hour verkaufen. Jetzt verstehe ich. Die kleinen gibt es dann nicht. Also, die sagen eigentlich, ich werde hier abgezockt, oder? Das ist keine Abzocke, das ist so eine Ocean Drive Sache. Was soll ich sagen? Ja. Ja. Wenn ich ein Cocktail bestelle, zahle ich so 20 oder 30$ für beide. Jetzt habe ich hier die größten und die kosten 55. Ganz schön viel. Können Sie verstehen, dass ich da manche abgezockt fehlen? Doch, natürlich. Das verstehe ich schon. Läuft es immer so hier? Ja, auf dem Ocean Drive und Miami Beach schon. Miami zwar zahle ich am Ende wirklich nur einen Cocktail. Für 55$ ist der aber das teuerste Getränk auf der Karte. Mein Fazit: frei von Abzocke sind die Bars in Miami noch immer nicht. Ein Parkscheinautomat, eine Mülltüte, fertig ist der Abzockparkplatz von Key West. Wofür bitte gibt's ein Parkscheinautomaten und warum versteckt man den? und stellt extra jemand ein, der kassiert. Eigentlich nur, wenn die Preise sich ändern. Gleich die Everglades, eine faszinierende Landschaft. Eigentlich weit und karg, aber doch voller Leben. Zahlreiche Vogelarten und natürlich Alligatoren. Wer nach Florida kommt, plant einen Besuch hier definitiv ein. In South Beach ist das Angebot an Ausflügen unerschöpflich. Miami hat natürlich mehr zu bieten als den Oceandriere und ein zwei Streifen Sandstrand. Jede Menge Natur, vor allem die Everglades sind so legendär. In jedem zweiten Geschäft lassen sich Touren dahin buchen. Mein Kollege Henning erkundigt sich nach einem Ausflug in die Everglades, denn wir wollen unbedingt Alligatoren sehen. Hallo, wie kann ich euch helfen? Wir suchen eine Alligatorentour. Dann müsst ihr in die Everglades. Die Tour gibt's jeden Tag. Da seht ihr Alligatoren. Manche kommen bis ans Boot. Die meisten liegen am Ufer im Gebüsch. Wir sehen also garantiert Alligatoren. Ja, definitiv. Klingt vielversprechend. Penning kauft die Tickets für den nächsten Tag 5$ pro Person. Viel Spaß. Am nächsten Morgen geht's los mit unserem Everglades Ausflug. Im Ticket inklusive ist die Abholung am Hotel. Pünktlich um 9 Uhr in der Früh steht die deutschen Datentouristen mit unserem Voucher hier mit dem Gutschein für die Evergrade Miami Plus Tour. Ich würde jetzt nicht darauf wetten, dass ich Alligatoren zu sehen bekomme. Hoffenten tu ich trotzdem. Ich ahne, bevor es soweit ist, muss ich mich mal wieder gedulden. Ging schon mal mit Verspätung los, aber sitzen in dem leeren Bus. Wofür das auch immer ein Zeichen ist, weiß ich nicht. Erste Hälfte des Tages besteht aus Touristen aufsammeln. Oh Gott. Eine morgendliche Stadtrundfahrt durch South Beach und Downtown Miami gibt's inklusive mit gefühlt endlos langen Stops an Hotels und Pensionen. Nur um es bewiesen zu haben, 10 Uhr, eine Stunde tingeln wir jetzt hier durch South Beach. Das ist schön, aber ich habe ja keine Stadtrundfahrt gebucht. Aber am Ziel angekommen sind wir immer noch nicht. Zwei Stunden sind wir unterwegs und nach weiteren 20 Minuten sind wir erst da. Wie ich erwartet habe, sind wir zu einem Safari Park gebracht worden. Na, wenn ich heute reichliche Alligatoren in freier Wildbahn zu sehen bekomme, soll es mir recht sein. Ohne große Wartezeit geht sie auf unser Boot, das uns mitten in die Everglades bringen soll. Hallo Leute, eine Sache, die wir heute machen werden bei unserer Tour durch die Everglades. Wir halten Ausschau nach den großen Echsen. Und mit Een ist euch klar, was ich meine. Ich rede über Alligatoren, aber hey, es gibt keine Garantie, ob wir welche sehen. Alligatoren sind wilde Tiere. Wir füttern sie nicht. Sie werden nicht betäubt. Sie sind nicht angebunden und es gibt keine Fernbedienung für Sie. Übersetzt heißt das also auch heute Erwartungen runterschrauben. Der versucht sich jetzt im Prinzip von seit 10 Minuten dafür zu entschuldigen, dass wir hier heute keine Alligatoren sehen. Er weiß jede Menge über die Zielwelt, dass es sehr schwierig ist, die zu finden. Immer das ist ein Wahnsinnserlebnis. Immer noch hier auf dem Boot, aber eben keine Alligatortur. Informativ ist er und der Spaß kommt auch nicht zu kurz. Wer aber herkommt, um Alligatoren zu sehen, der braucht jede Menge Glück. Inklusive sind sie keinesfalls. Ja, wir haben einen Alligator hier auf der linken Seite. Augen aufs Ufer. Dort bei den Bäumen. Ja, da haben wir ihn. Schön. Wahrscheinlich so um die 1,80 m. Das ist schon ein sehr großer da draußen. Ich kann die Länge abschätzen, weil ich seinen Kopf sehe, aber ich werde jetzt wieder wegfahren. Dafür gibt es mehrere Gründe. Unser Kapitän will das wilde Tier nämlich nicht stören. Das kann ich verstehen. So einen haben wir gesehen. Nach einer dreiviertelstunde liegt er da im Ufer Bett. Immerhin mehr werden es auch in der nächsten Stunde nicht. Es stellt sich heraus, der 30 Sekunden Alligator war wie ein Sechser im Lotto. So, also ich würde das Ganze eher mit sowas wie einem ja Vergnügungspark, das heißt ja auch Holiday Park, wo wir hier hingebracht worden sind, vergleichen. Diese Bootstouren sind klasse, super, aber eine Garantie dafür Alligatoren zu sehen, gibt es nicht. Egal, was einem das Reisebüro erzählt. Dabei ist es leicht, Alligatoren hier in freier Wildbahn zu sehen. Eine knappe Autostunde von Miami entfernt, gibt es kleine National Parks. Der Eintritt hier ist kostenlos und statt Alligatoren Abzocke gibt es hier Krokogarantie. Mit dem Mietwagen ist man innerhalb einer Stunde von Miami an dem Ort, wo man die Everglades wirklich erleben darf. Und das ist jetzt mal mein Tipp. Diese hier ganz öffentlichen und übrigens bei freiem Eintritt zu findenden Naturparks, Natural und Wildlife Preserves haben genau das, was wir wollen. Schau mal hier runter. 1 2 3 4 5 Alligatoren. Wohl gemerkt in freier Wildbahn, ohne Zaun drumrum. Freier Eintritt. Genau das, was wir haben wollen. Toll. Schau mal. Die ungeschminkte Wahrheit über eine dreiste Kosmetikabzocke erlebe ich in Key West. Zieht mir hier ab. Das ist eine fette Abzocke. Gleich. Die Florida Keys liegen ganz im Süden des Sonnenstaates. Über 200 Inseln bilden eine 290 km lange Kette. An deren Ende liegt Key West bei Touristen bedient als die schönste Sackgasse der Welt. Auch ich und mein Team sind in Keywest angekommen. Über ein Onlineportal haben wir uns eine ganz besondere kostengünstige Unterkunft gebucht. Wir ziehen nicht in ein Hotel mit unserer Crew hier auf Key West, sondern auf ein Boot. Ganz ehrlich, das ist ein bisschen preiswerter und wir sind genau da, wo wir nicht hin wollen, ungefähr 5 Autominuten von Key West. Fast jeder Tourist kommt nach Keyest mit dem Auto über den legendären Highway One. Und fast jeder hat ein Problem, wenn er angekommen ist. Wo soll ich bloß parken? Mit den vielen Autos macht so manch einer das ganz große Geschäft. Key West ist eigentlich immer gut besucht und auch relativ zugeparkt. Ist halt nicht sehr viel Platz hier und fast überall Parkverbot per Schild oder gelben Bordstein. Wer hier steht, wird abgeschleppt. Hier ist Bus gelbe Linie. Da ist Parkplatz. Schau mal, der ist voll. Der ist belegt. Der hier ist voll. Hier ist immer wieder gelbe Linie. Hier darfst du nicht parken. Kein Parkplatz online bin ich auf einen Erfahrungsbericht gestoßen, der mich neugierig gemacht hat. Ein Abzockparkplatz mitten in Key West. Den will ich mir mal genauer ansehen. Und wir haben ihn schon gefunden. Parking und da ist ein Automat, aber der ist kaputt. Zum Glück gibt es in Key West ganz viele Leute kommen, wie gesagt mit dem Auto. Gibt's genau hier an dieser zentralen Straße diese Parkplätze mit Parkuhren. Die ist komischerweise kaputt da vorne, als hätte ich was anderes erwartet. Genauso war es beschrieben. Doch was es mit der Abzocke auf sich hat, weiß ich noch nicht. Hier drunter ist ein Automat. Oh, alles klar. Se Attendant steht da. Vielleicht ist der kaputt. Laut Schild soll ich zum Parkplatzwerter. Bei ihm kann ich ein Ticket kaufen. Die kürzeste Parkdauer 2 Stunden. Wir bleiben für zwei Stunden. Legen Sie das Ticket ins Auto. Genau. 2 Stunden 20. So schaut's aus. Legen Sie das Ticket ins Auto. Bitte bezahlen Sie jetzt. Okay, ich bezahle jetzt z Stunden. 9 € in die Stunde, das hat auch okay. Thank Danke schön. Tschüss. Tschüss. Noch mal zum Mitschreiben. 2 Stunden kosten $, also rund 18 €. Eine Frage quält mich. Wofür bitte gibt's ein Parkscheinautomaten? Warum versteckt man den und stellt extra jemanden ein, der kassiert eigentlich nur, wenn die Preise sich ändern. Oh, lass uns mal gucken, was in zwei Stunden hier auf uns zukommt. Also schnell schnell noch ein paar Eindrücke sammeln, ein paar Schnappschüsse für die Lieben und auf den Spuren von Ernest Hamingway wandeln. Heißt in meinem Fall der alte Mann und der Parkplatz. Ich vergleich mal ein paar ortsübliche Preise. Oh, Stunde gibt hier für 4$ und nicht für 10. Meine 2 Stunden hätten also 8$ gekostet und nicht 20. Ein paar Straßen weiter entdecke ich den nächsten Automaten. Hier kosten 2 Stunden $, also nur halb so viel wie auf meinem Parkplatz. Eine Ecke weiter wird's wieder günstiger. 20 für den ganzen Tag mit Parkwächter. Hallo, ich wundere mich gerade über die verschiedenen Preise hier fürs Parken. Bei Ihnen kostet es 20 für den ganzen Tag. Ich habe gerade 20 für 2 Stunden bezahlt. Nur zwei Blocks von hier. Ja, das sind alles private Plätze und jeder hat eigene Preise. Ja, das gefällt mir. Das ist fair. Guter Preis, Mann. Danke schön. Zugegeben, parken in Key West ist nie wirklich günstig, aber eine so unterschiedliche Preisgestaltung ist mir selten untergekommen. Gezahlt habe ich 20$ für 2 Stunden. Die sind jetzt rum. Ich hole mein Auto und will wissen, warum ist der Parkplatz so teuer? Das ist ganz schön teuer bei Ihnen hier. Ich habe in der Gegend viel billigere Parkplätze gefunden. Ja, der Parkplatz ist so klein, deshalb sind wir teurer. Ah, je kleiner, desto teurer. Ja, Sie können ja verlangen, was Sie wollen, oder? 50, 70, 1 Million. Ich verlange, was ich will. Eine nette Erklärung. Man kann verlangen, was man will. Voll sei der Platz ja eh immer. Und den verlasse ich jetzt vorerst. Aber ich komme wieder und zwar am nächsten Morgen, denn ich habe den Verdacht, so teuer ist dieser Platz hier eigentlich gar nicht immer. Schau mal, es geht doch. Morgens früh 8:30 Uhr in Keywest und der Automat ist plötzlich wieder freigelegt und gibt den Blick frei auf Preise. Ha, da steht's. 2 Stunden für 10$, vier für 20. Wir haben für die 2 Stunden$ bezahlt. Genau. Doppelt so viel. Ja, ich kaufe ein Ticket, denn ich habe einen Plan. Zack. Ganz ordentlich gibt's dafür auch eine Quittung. Und das ist ja n wirklich schon teuer genug. Ich bin gespannt, ob der jetzt pünktlich zu Dienstbeginn um 9 Uhr wieder out of Order ist. In unserem Mietwagen lege ich mich auf die Lauer und warte, bis der Parkplatzwächter auftaucht. Da ist er Arbeitsbeginn. Das Schild wird aufgestellt. Es ist auch jetzt wirklich wirklich 500 jetzt. Pass was? Das ist nicht wah, was der jetzt macht. Jetzt stellt er noch was rum am Automaten. Ganz entspannt. So und jetzt gibt's hier die 50 Cent Mülltüte und schwups werden die Preise erhöht. An diesem Automaten können sie nicht mehr zahlen. Ja, komm, ich gehe jetzt raus. Morgen. Ich bin vor ein paar Momenten gekommen und da habe ich noch $ Stunden bezahlt. Ja. Was haben Sie gemacht? Warum diese Abdeckung? Von 9r bis 21 Uhr mache ich die Preise. Ah, von 9r bis 9r ist teurer. Deutschland, Deutschland. Was ist mit der Kamera? Gibt dir her. Von 9r bis 21 Uhr. Da bin ich hier. Ah, dein Preis. Und dann der Automat und dann ist es das doppelte. Ja, genau. Das doppelte Abzocke. Nein, das ist doch mehr Geld. Mehr Geld. Vor neun habe ich zehn bezahlt. Wenn ich jetzt käme, würde ich 20 zahlen. 20. Das ist eine Abzocke. Ja, na ja, nicht ganz. Ich wette, das war nicht deine Idee. Die hatte mein Chef. Der Chef? Ja, er ist der, der immer mehr Geld will. Er hatte die Idee mit dem Müllsack. So läuft's immer. Jemand will mehr Geld und holt es sich von den Touris. Ja, genau. Nimm es nicht persönlich. Deutschland. Ja, Deutschland. Super. Also noch mal mein Tipp bitte, wenn Sie mit dem Mietfahrzeug nach Key West kommen sollten und die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, bevor Sie ihr Auto parken, schauen Sie ganz genau hin, was an der Seite dran steht. von wie viel Uhr bis wie viel Uhr welche Preise gelten und sollte der Parkkautomat kaputt sein, wenn Sie kommen, nehmen Sie sich bitte einen anderen Parkplatz, sonst können Sie es sich hier in dem kleinen schönen Ort nichts mehr leisten, weil es gibt hier durchaus auch Parkplätze, die den ganzen Tag über nur 20$ kosten. Man muss sie bloß finden. Der hier gehört nicht dazu. Es ist der größte Abzockerparkplatz, den ich in Amerika jemals gesehen habe. Das Leben in Key West findet auf der DAL Street statt. Geschäfte, Restaurants und Bars locken die Touristen. Eigentlich geht's ruhig zu in dem Städtchen, aber die Ruhe wird gestört, denn vor einigen Kosmetikläden stehen junge gut aussehende Verkäufe und verteilen Proben an Tourismen. Örtliche Medien berichten über diese Masche. Lässt man sich auf Behandlungen der attraktiven Verkäufer ein, kann es wohl extrem teuer werden. Und ich entdecke Demonstranten. Auf ihren Schildern warnen sie urlauber vor Abzocke. Was ist denn hier los? Schnell finden wir raus, es geht um ein weltweit agierendes Kosmetikunternehmen mit Geschäften in 14 Ländern. Die Onlinebewertungen verheißen nichts Gutes. Grund genug mal genau hinzusehen. Abends gehe ich shoppen in Key mit meiner Kollegin Simona. Wir flanieren über die Wall Street. um den Kosmetikverkäufern direkt in die Arme zu laufen. Bitte, seid ihr zusammen? Wunderschön. Ja, ist sie. Ja, keine 10 Sekunden später stehen wir im Laden. Bei den Verkäufern beginnt die Routine. Ihre Arbeit besteht nun darin, herauszufinden, wie viele Dollar Sie aus uns für ihre Beautycreme herauspressen können. Die erste Woche jeden Abend auftragen, danach nur einmal die Woche. Die Packung hält ein Jahr. Simona ist schon mal geködert. Nun bin ich dran. Die Verkäufer hoffen auch mich von der Creme zu überzeugen. Unumwunden fragen sie meine Finanzkraft ab. Ich spiele mit. Was fährst du? BMW. Ich fahre Mercedes, einen SL63. Laufen die Geschäfte ja gut. Also, dann gönnen Sie doch mal mehr als eine 50 € Creme. So läuft der Hase. Der Verkäufer bringt mich als den zahlenden Begleiter in eine Zwickmühle. Was sind schon ein paar Dollar? Aber wie viel genau noch mal? Was soll es dann kosten? 399. 399 für für ein Jahr. Wissen Sie was? Ich kann mir einfach eine kalte Bierdose auf die Augen legen. Bier? Nicht das Bier, nur die Dose. Ich bin jetzt wirklich nett. Sie kaufen eins und das zweite ist für ihnen ein Geschenk ohne Mehrkosten. Ihr kauft eins und bekommt zwei. Online kostet das 700. Dieser hohe Internetpreis lässt Kunden glauben, ein Schnäppchen zu machen. Bei dieser Creme sei er wegen einer speziellen Zutat gerechtfertigt, sagt die Verkäuferin. Sie sagt, da ist Gold drin, deswegen soll es so teuer sein. Ja. Ja, Gold. Da ist Gold drin. Für 399. Man, es ist doch immer noch verdammt viel Geld. Das ist das beste Produkt auf dem Markt. Die beiden merken, dass sie nicht bereit bin, so viel Geld auf den Tisch zu legen, aber ohne ein Geschäft wollen sie mich nicht gehen lassen. Der Mann unterbreitet mir ein letztes Angebot. Was steht er? 249 650 € war der Onlinepreis. 370 wollten Sie haben. Jetzt gehen Sie auf 230 runter. Ich kaufe aber nur, um das Zeug einer Hautarztin zu zeigen. Bevor ich den Laden verlassen darf, muss ich ein Dokument unterschreiben. Unser Schicksal ist besiegelt. Das Geld ist weg. vorbei aus Ende. Nach rund 40 Minuten sind wir wieder draußen und irgendwie bin ich ganz froh. Das sind die aggressiv, was sind die pushy. Ich drehe diese Sendung seit 5 Jahren, aber so eine so ein dreistes verkaufen, so ein dreistes draufpringen auf den Kunden, so eine aggressives Marking habe ich noch nie erlebt. Ich bin über 200 € losgeworden. Ich glaube wirklich für ein bisschen Body Lotion fast 300 und ich werde der Sache da ein Ende setzen müssen, weil jeder Tourist, der da reinläuft, der ist das Geld los. Wofür genau bezahle ich so viel? Ist die Kosmetik so viel Geld wert? Da frage ich die Hautärztin Dr. Uter Schlossberger. Über die Inhaltsstoffe und Preise habe ich Sie vorher informiert. Was ist denn da drin? Irgendwas magisches. Ja, Gurke, Tonerde. Dann haben wir mehrere Konservierungsstoffe und Bindemittel. Ähm, wir haben außerdem in der einen, die bisschen preiswerter war, haben wir noch Hyaluronsäure drin. Was bitte für eine Säure? Hyaluronsäure ist ein sehr vernünftiger Wirkstoff. Haben aber auch schon Cremes für 2 €. Haben Sie irgendwas gefunden, was den Preis rechtfertigt? ein Inhaltsstoff, der besonders teuer ist. Vielleicht haben die Goldfäden in die Packung eingeboben, aber sonst nicht aus rechtfertigen meine Meinung nach maximal 8 bis 14 €. 8 bis 14 € von den Inhaltsstoffen. Da tun man noch ein bisschen Marketing drauf und verdoppelt und von mir aus verdreifachen diesen Preis auch, aber wir haben nach Verhandlungen äh gestern hier 250 bezahlt, die Kollegin 200 für dieses hier. Was sagen Sie dazu? Es ist unverschämt. Also, das ist wirklich eine Abzocke. So ist es. Vielen, vielen Dank für die Ausführung. Äh, gerne. Wiederhören. Ciao. Wir gehen erneut auf die Dival Street. Der Laden hat offen und Demonstranten sind wieder vor der Tür. Es stellt sich heraus, es sind Mitglieder einer empörten lokalen Seniorengruppe. 6 Stunden täglich halten sie hier ihre Schilder hoch im Schichtbetrieb. Das habe ich ja noch nie gesehen vor so einem laden Ding. Schaut das mal an. Da geht jetzt wirklich keiner mehr rein. Leute stoppen hier rechts, sehen das Schild und gehen raus. Hallo, wie geht's? Sind Sie der Besitzer des Ladens? Sind Sie der Geschäftsführer? Der Besitzer. Ich bin Peter, arbeite fürs deutsche Fernsehen. Hallo. Okay. Wir recherchieren für meine Sendung über guten und schlechten Tourismus. Okay. Und wir haben bei Ihnen ein paar Erfahrungen gemacht und ich glaube das, was Sie hier machen ist gegen örtliche Gesetze. Warum? Weil sie gegen ein paar Gesetze verstoßen haben erst gestern Abend, als wir hier waren. Sie haben uns nicht vorschriftsmäßig informiert. Wissen Sie was? Ich bin Deutscher, ken mich mit den Gesetzen hier nicht aus. Ich mache sie ja nicht, aber was ich glaube, das hier ist eine Abzocke. Wollen wir drin sprechen? Bitte? Wir können uns drinnen unterhalten. Mir wä draußen lieber. Wissen Sie, ich will niemanden belästigen. Ich auch nicht. Ich will aber nicht auf dem Gweg sprechen. Also, okay, können wir auch rein. Ohne Kameras. Ohne Kameras ist ein bisschen problematisch. Also, was machen Sie hier wirklich? Ernsthaft machen Sie die Kameras aus? Machen wir nicht ausgestrahlt wird es ja ohnehin. Wenn Sie nicht wollen, dann muss ich Sie bitten zu gehen. Ich rede nur ohne Kamera. Na, geht doch mit der Kamera bitte ein bisschen weg. Okay, so viel Offenheit überrascht mich ja schon fast. So, was machen Sie hier? Das ist doch eine riesige Abzocke. Warum? Weil Sie die Produkte total überpreisen. Ich muss Sie bitten zu gehen, sonst hole ich die Kops. Sie holen die Polizei? Gern. Nutz. Ich muss. Sie haben mich doch reingebeten. Bitte verlassen Sie mein Geschäft. Okay. Okay. Aber Sie haben mich reingebeten, das wissen Sie es. Ist kein Problem smart zu sein. Kein Problem smart zu sein, aber es ist ein Problem betrügerisch zu sein und Leute abzuzocken. Das ist es nicht. Es ist eine Abzocke. Bitte verlassen Sie den Shop oder ich hole die Kops. Ich bleib gern draußen. Jetzt stehe ich auf der Straße, aber gehen werde ich auch nicht. Also mit uns sprechen will er nicht. Ich hätte ihm gerne erzählt, worum es hierbei geht. Aber wir müssen ja auch gar nicht viel machen. Für heute ist dieses Geschäft geschlossen. Da geht auch keiner mehr rein. So you gentlemen, Gentlemen, ihr macht einen tollen Job. Aber mal ganz im Ernst, haben die irgendwelche Argumente? Sie sagen, sie haben keine Verstöße. Aber das haben wir doch gestern Abend bewiesen. Richtig. Sie lügen einfach. Sie lügen. Ganz einfach. Sie lügen. Und es ist überteuert. Das Zeug hier drin ist ziemlich wertlos. Vielleicht 20$ und nichts anderes als Creme aus der Drogerie. Ein deutsches TV-Team ist den Betreibern dann doch zu viel. Sie haben die Polizei gerufen. Der Officer nimmt mich zur Seite. Was ist hier los? Nichts von meiner Seite aus. Ich bin deutscher Journalist. Mein Team und ich berichten hier über Touristenfallen. Aha. Der Beamte kennt das Problem, bittet mich aber, den Laden nicht noch einmal zu betreten, sonst müsse er mich festnehmen. Es ist ja nicht das erste Mal in unserer Sendung, dass wir von der Polizei ein Besuch bekommen. Gibt ganz klare Regeln hier. Ich stell mich jetzt hier zu den Herren rüber und genau hier darf ich stehen. Ich darf dort nicht rangehen und erst recht nicht reingehen. Da habe ich auch nicht vor. Also tue ich, was im Rahmen meiner Möglichkeiten ist. Ich warne deutsche Urlauber. Die Begeisterung bei den Bürgern von Kiwest ist ungebrochen. Jeder findet das klasse, dass die Senioren hier stehen und einfach mal stopp sagen, weil sowas verdirbt den Ruf dieses wunderschönen kleinen Städtchens für immer. Und das darf nicht geschehen. Dafür ist Key viel zu schön. Doch bevor ich es hier weiter genieße, gehe ich ins Rathaus und lege Beschwerde ein. Zeige die Verkäufer an. Denn abzocke oder nicht, sie haben gegen geltendes örtliches Recht verstoßen. Wir erinnern uns, das Dokument, das über die Produktpreise informiert, haben wir erst gesehen, nachdem wir bezahlt hatten. Nicht wie vorgeschrieben, bevor sie uns die Proben vorführen und auftragen. Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Neben dem klaren Rechtsverstoß stört mich natürlich auch die Masche und ich tue alles, um abzockern das Handwerk zu legen. Und da geht natürlich auch das Problem weiter, wenn ich es richtig verstanden habe, wenn es da jemals zu einem Prozess kommt zum Gerichtsverfahren, hat man als Tourist keine Chance, ne? Da müssen man noch mal hierherkmen, um dann teilzunehmen an den Prozess. Also wirklich, was die da machen, ist so geschickt aufgestellt und sie wissen, der Abend des Gesetzes muss ich schon sehr lang machen, um sie irgendwann mal zu kriegen. Hoffentlich ist die Arbeit dieser Senioren unn mal von Erfolg gekrönt. Ganz ehrlich, als Journalist muss ich sagen, das gehört weg und zwar ganz schnell oder richtig? Kaufen Sie sich bitte, bitte, bitte Ihr Make-up daheim duty Free, überall hier in einer Drogerie, aber nicht auf der Dualstreit in Key West niemals. Und trotzdem bleiben die Vereinigten Staaten eines unserer Top Traumzelehle und sie sollten sie genießen ganz ohne Abzocke. Das war eine ganz schön teure Sendung für mich und mein Team an der West wie an der Ostküste. Denken Sie bei ihrem nächsten USA-Ulaub unbedingt daran, die Preise, die dran stehen oder in Karten stehen, sind nicht die, die sie zahlen. Meistens kommen Trinkgelder, Steuern und Gebühren dazu. Ja, kann der Urlaub teurer werden als ursprünglich geplant? Ein wunderschöner Urlaub wird's in jedem Fall und den wünsche ich Ihnen hier in den United States of America. Las Vegas, der Grand Canyon und Hawaii, drei echte Traumziele in den USA. Ich bin Peter Giesel und Urlaubsbetrügern auf der Spur. Eine Tour soll mich zu den berühmtesten Surfstränden von Oahu bringen. Wer in Hawaii war und ein bisschen auf Wasser spur muss es mal gesehen haben, aber hier stoppen wir nicht. Hier gibt's ja auch nichts zu verkaufen. Einmal feiern im polynesischen Stil. Statt fremder Kultur erlebe ich den Entanz. Da schäme ich mich fremd. Und für das Fremdschäen haben wir 180 € bezahlt. Ich kann gar nicht gucken. Einige der berühmtesten Blockbuster Hollywoods sind auf Hawaii entstanden und damit machen Reiseveranstalter richtig kasse. Das Loch da im Boden verkauft sie uns als ein Abdruck von dem Godzilla aus dem Film. Also den gab's in dem Film, aber doch nicht hier. Las Vegas, die Stadt der Sünde. Sündhaft teuer wird's hier besonders bei einer Minibar Abzocke. Die haben 330 € für die Minibar berechnet und der Grand Canyon. Ein grandioses Naturschauspiel, aber beim Schnappschuss auf dem Skywalk schnappt die Abzockfalle zu. Ich hoffe, dass ich gerade $ verstanden habe, als es um den Preis geht. Falsch verstanden. Falsch verstanden. Und das, meine Lieben, ist Achtung Abzocke. Allein schon der Flug nach Hawaii ist eine Weltreise, aber die lohnt sich. Auf der anderen Seite der Erde finde ich das Paradies, aber auch Abzocke. Hawaii besteht aus 137 Inseln und Atollen. Nur sieben davon sind bewohnt. Hawaii ist zwar der 50. Bundesstaat der USA, doch so richtig amerikanisch fühlt es sich hier nicht an. Der polynesische Lebensstil der Einheimischen, geprägt von Achtsamkeit, Wertschätzung und Liebe, färbt schnell auf die Besucher ab. Und um ein Wort kommen sie hier auf keinen Fall herum. Aloa aus Hawaii, ganz genau von der großen Insel Ou, quasi der Hauptstadt Honolulu und hier ganz genau am Walkiki Beach. Der liegt hinter mir, einer der berühmtesten Strände der Welt. Und ohnehin, wenn Sie mal kurz die Augen schließen, Hawaii denken, alles, was da kommt, werden wir in den kommenden Tagen gemeinsam erleben. Wir werden die ganze Insel bereisen. Wir werden traditionelle polyesische Kultur erleben. Wir werden essen. Wir werden es insem Paradies gut gehen lassen, aber ohne Abzocke, denn wie Sie die vermeiden, das zeigen wir Ihnen selbst hier. Aloa! Why Kiki heißt auf Hawaiianisch so viel wie speiende Gewässer. 1901 eröffnete am Wikiki Beach das erste Hotel. Dort, wo heute Touristen ihre ersten Surf Versuche unternehmen, wuchs eine echte hawaianische Legende auf. Duke Kahanamoku gilt als Erfinder des modernen Surfsports. Seine Statue ist das Wahrzeichen und die Pilgerstätte von Yiki. Ja, na klar, natürlich hat Hawaii mehr zu bieten als tolle Strände, Wellen und Surfer. Diese Insel Wow, auf der wir sind, ist relativ groß und die komplett zu entdecken, da hätte ich gerne professionelle Unterstützung. Sie doch auch, wenn sie hier werden oder? Warum suchen wir uns nicht gemeinsam eine Inseltour? Ich habe da vorne gerade einen Stand gesehen, der verkauft die. Super. Komm, kaufen wir uns. Kaum ein Tourist kommt einen Meter weit ohne über Ausflugsangebote zu stolpern. Ich lege meine erste Oahu Erfahrung vertrauensvoll in die Obhut eines jungen Verkäufers an einem Straßenstand. Verkauft die Inselrundfahrten. Kann man hier buchen? Ja klar, ich empfehle die mit dem Biodotempel. Sieht toll aus. Ja, das ist super cool. Ja, siehst dir an. Also, die sammeln euch um 7 Uhr ein, also richtig früh. Ihr seid auch nicht zu spät zurück. Der erste Stopp ist Diamond Point. Habt ihr den großen Krater schon gesehen? Sie halten am zweithöchsten Punkt. Super schön. Ihr fahrt zu den berühmtesten Surfstreppen Pipeline Bonsai. Beim Besuch zweier Farmen stehen die Geheimnisse des Ananas und Maadamia Anbaus auf dem Plan. Das alles hat seinen Preis. Schön. Und das kostet gerade mal 600 pro Person. Nur Spaß. Nur Spaß. Es kostet 139 pro Person. Oh, verstanden. Die ist gar nicht so schlecht. Ganz im Gegenteil. Also, wir müssen keinen Eintritt irgendwo zahlen. Wir kommen überall rein. Bei jedem Stop können wir rein. Ananas, Schrims, all die ganze Nummer, das ist super. Dann für 140 € umgerechnet natürlich viel Geld, aber machen wir uns nichts vor. Hawaii ist vom Preisniveau so wie New York City, also deutlich über dem amischen Durchschnitt. Nicht zuletzt, weil alles hier, also vieles hier reinortiert werden muss. Wir kaufen also für drei Personen. Rund 400 € sind weg. So, Männer, seid ihr bereit, die Insel zu erkunden? Mann, der ist ja okay. Alsoogeisterung hat lange nicht mehr erlebt. Ich hoffe, dass das was wir erleben werden, genauso begeisternd ist wie der Typ gerade. Hey, thank you very much, weil thank you. Thank you. Weil wir natürlich wirklich einmal komplett um die Insel fahren. So viele Stops, so viel zu sehen, überall ist der Eintritt inklusive und das nur für das Geld. Das ist ja kaum zu glauben. Das ist ja kaum zu glauben. Noch einmal schlafen und die Tour beginnt. Wie immer im vollklimatisierten Bus mit vielen anderen Neulingen. Unser erster Stop, der Diamond Head Vis. Ein Aussichtspunkt. Sehr schön. Also erstmal schön morgens geht schon wieder weiter. Ich wollte gerade einmal guten Morgen sagen und hallo zu den Surfern und dem hawaiianischen Sonnenlicht, aber sorry, ich kann nicht. Hast ja gehört. Geht schon weiter. Okay, ich komme. Komme. Ja, komme. Ja, komme. Ja, komme. Ja, und schon geht's weiter. Zack, zack. Und zum nächsten Aussichtspunkt. Hallona Beach Cove. Für mehr als ein Foto bleibt ihr aber keine Zeit. Gern hätte ich mal meine Füße in den Pazifik getaucht. Ist aber nicht. Zack, zack, weiter. Eine ganze Stunde soll vergehen, bis wir das nächste Ziel erreichen. An dem ist etwas mehr Zeit eingeplant. So, das ist hier jetzt die größte Ananas Farm der Welt, meine Lieben. Das ist ein toller Ort, den ich mir gerne ansehe, weil die Produktion von Ananas ist für Hawaii wahnsinnig wichtig und ein Großteil der weltweiten Produktion kommt von hier. Wow. Okay, und das nächste. Jetzt denkt mal an Ananas und die größte Plantage hier und da läuft mir das Wasser schon im Mund zusammen. Da möchte ich jetzt gern kosten natürlich so ein bisschen was auch erfahren. Wir sind eine halbe Stunde jetzt hier genug Zeit diesen legendären Ort und seine Früchte mal zu kosten. Gleich hinter dem Eingang erwartet mich nicht etwa ein Museum für Ananasanbau, sondern ein Geschäft. Hier gibt's alles. Ananas als Einkaufstüte, Topflappen, Teddybär, Kühlschranänger. Aber wo gibt's denn hier Ananas? Ich kann zumindest keine finden. In diesem ganzen Laden, der uns hier gezeigt wird in der Tour, gibt es keine Ananas, die nicht irgendwie aus Stoff, Plastik oder Holz ist. Es gibt hier kein Obst. Verstehst du, wie ich meine? In der größten Plantage der Welt nur sowas. Ach, nee, schau mal hier ganz am Ausgang ganz zum Schluss, kurz bevor wir einsteigen, es gibt sie wirklich die Ananas, die kostet hier aber 10 € pro Stück. Vielen Dank, mein Lieben. Und im übrigen mitnehmen nach Deutschland können Sie die leider nicht, denn die Einfuhr von Früchten ist untersagt. Hinter dem Shop liegt das größte Ananasgartenlabyrinth der Welt. Das und die Führung über die Plantage muss ich leider auslassen, denn beides dauert viel zu lang und zudem ist es nicht im Preis meiner Tour inbegriffen. Ja, so und natürlich hätte ich mir diese Plantage gerne angesehen. Wir haben mit so einem Zug rumgefahren. Ja, tschüss. Ist aber nicht, weil wir müssen in 10 Minuten schon wieder am Bus sein. Der einzige Sinn und Zweck, uns hierherzubringen, war es, die komplette Busladung einmal durch den Souvenirshop durchzudrücken. Was ein Quatsch. Und weiter geht's. Ich träume von Stränden, Palmen und Surfen, aber Träume sind Schäume auch hier und heute. Der sagt jetzt, dass er uns nicht zu dem Strand den berühmten Schildkröten bringen kann, weil er muss auf einer Makadamia Nussfarm parken, sonst gibt's für ihn keine Möglichkeit. Das riecht auf 2 m schon jetzt danach, dass schon wieder zu einer Verkaufsveranstaltung will mit uns. Hartnäckig hält sicher das Gerücht, dass die Macadamia Nuss aus Hawaii stammt. Tatsächlich aber kommt sie aus Australien. Hawaii ist wegen des guten Klimas zwar eines der größten Anbaugebiete, im Preis schlägt sich das nicht nieder. Selbst die teuren Macadamia Nüsse bei uns sind ein Tickchen preiswerter als hier. Also in Deutschland, das musst dir überlegen, du bist auf der Farm und denkst natürlich, du sparst Geld. Hustekuchen, wenn du die jetzt hier per Klick bestellst und liefern lässt innerhalb von einem Tag in Deutschland, zahlst du sogar weniger als hier. Also so gesehen überteuert. Oh, das finde ich immer so. Ach, na ja, weil wir hier waren, ne? Der Eintritt zur Macadamia Farm ist im Preis inbegriffen. Ich hatte mit einer Führung über die Felder gerechnet, doch bezahlt habe ich für den ohnehin kostenlosen Zutritt zum Souvenir Shop. Das ist zermürbend, das ist anstrengend und so richtig einlassen kann ich mir auf die Insel da auch nicht. Das ist eine Shoppingtour, das ist eine Butterfahrt. Die eigentlichen Highlights Hawaiis, die weltberühmten Surfstrände sind zum Greifen nah, aber einen Halt sind sie nicht wert. Jetzt seht ihr auf der linken Seite zum letzten Mal Bay Beach. Hier hinter verbirgt sich jetzt wirklich der berühmteste Surf Spot der Welt. Wer in Hawaii war und ein bisschen auf Wasser spen haben, aber verstehst du? Was soll ich denn jetzt machen? Der fährt da dran vorbei. Hier stoppen wir nicht. Hier gibt's ja auch nichts zu verkaufen. Logisch. Schnell ein Foto. Komm, bevor es weitergeht. Denn Stops gibt es auf dieser Tour nur, wenn sie die Touristengeldbörsen erleichtern. Das ist so ein bisschen das Gefühl. Schau mal, da drüben ist der Eiffelturm. Nee, drehen sich mal um, da gibt's ein Croissant. Da ist das Empire State Building. Hey, da vorne gibt's lieber ein Hotdog. Das ist wie äh ich zeige ihn das Brandenburger Tor, aber vorher noch eine Currywurst. Da vorne sind die berühmtesten Surfstränder der Welt. Nee, wir gehen jetzt hier Bananenken. Echt, das nervt mich so sehr. Ich weiß, dass die hier auf uns warten und es ist sicher auch lecker und ich habe euch alle lieb, aber ich bin noch hier, um das da drüben zu sehen, Hawaii zu erleben, weißt du, wenn ich schon einmal im Leben hier bin, wo die berühmtesten Surfstrände der Welt sind und da muss ich jetzt hier Mini Bananen Mensch. Früchte gegen den Tourfrust. Wir was haben davon. Auch die letzten Strände sehe ich nur durch die Bussscheibe. Ein bisschen Kultur gibt's dann aber doch noch. Der Biodotempel. Ende der 60er Jahre errichtet, um die Tradition der japanischen Einwanderer zu ehren und zu feiern. Der Tempel ist übrigens eine Kopie eines fast 1000 Jahre alten Originals in Ugi bei Kyoto. Also, das hier ist natürlich mal ein Ort der Ruhe und der ist sehr schön. Den mag ich, diesen kleinen Tempel. Die Tour ist jetzt aber auch vorbei. Das war's. Der letzte Stop. Na immerhin zum Schluss der Tour noch mal ein Gefühl für die kulturelle Vielfalt auf Verwei zu bekommen. Das ist gut. Alles andere bis auf den Guide vielleicht war an dieser Tour finde ich eine Katastrophe. Wir sind von Verkaufsveranstaltung zu Verkaufsveranstaltung gefahren, von Kios zu Kios. Insgesamt haben wir über 170$ bezahlt für die Tour und das Essen. Das ist viel zu viel, auch wenn der Guide nett war. Wirklich gesehen habe ich von der Insel nichts, außer Souvenirshops, Geschenkeläden und diesen ganzen normalen Touristenquatsch. Schön, dafür zeig ich aber kein Geld. und verkauft hat's mir der Surferboy vorne an der Promenade in Wikiki und den sehe ich morgen Mittag wieder. Das sage ich dir. An seinem Verkaufsstand können wir ihn heute leider nicht treffen, aber das Glück ist auf unserer Seite. Wir treffen ihn zufällig in einer Einkaufsmall. Hey, wie geht's? Wie geht's? Erinnerst du dich an mich? Der Deutsche? Ja. Oh mein Gott, toll euch zu sehen. Hey, was machst du? Hast du frei? Ja, ich besuche meine Freundin. E, sag mal, interessierst du dich für ein bisschen ehrliches Kundenfeedback? Ja, der war gut, oder? Es war überhaupt nicht toll. Du machst Witze. Na, was soll ich sagen? Also, pass auf. Das Ding ist, Hast du es selbst mal gemacht? Ja. Also, wenn sie dich da rauslassen an diesen ganzen Stops, dann eigentlich nur zum Einkaufen. Shopping hier und Shopping da. Wirklich? und die schönen Beaches da oben. Wir haben keinen einzigen Surfer gesehen, weil wir ständig nur daran vorbeigefahren sind. Und jedes Mal, wenn wir angehalten haben, sollten wir irgendwas kaufen. Für 139$ pro Person darf man von einer Oahu Inseltour wirklich mehr erwarten. Wir Deutschen sind sehr sensibel, wenn es ums Geld ausgeben geht. Wir fühlen uns ungern abgezockt. Weißt du, was ich meine? Wenn wir nur von Geschäft zu Geschäft gefahren werden, das mögen wir eigentlich nicht. Ja. Ja, ja, ja, ja. Also, weißt du, wenn ich shoppen will, dann gehe ich hier in die Mall. Dafür brauche ich keinen Ausflug. Ja, dann nichts für ungut. Das ist wahr. Lass es dir gut gehen. Ouo ist eine Insel, die so viel mehr zu bieten hat, als nur den berühmten Wikiki Beach. Man muss sie nicht nur umrundet, sondern eigentlich irgendwo auch tief in sie eingedrungen sein. Deswegen eignet sich eine Tour. diese Tour schon gar nicht für eine Inselrundfahrt. Wir haben nichts gesehen. Ich bin enttäuscht. Hat wahnsinnig viel Geld gekostet. Das gibt's alles viel preiswerter. Nehmen Sie sich ein Mietwagen, den gibt's hier für 50 € pro Tag. Ein paar kühle Getränke, eine Karte und dann ab quer durch die Insel. Das gibt Ihnen Zeit und mus alles so zu erleben, wie es Hawaii und auch Oao verdient haben. Ich besuche die US Arizona, ein denkwürdiges Kriegsdenkmal in Pearl Harbor. Denkwürdig sind auch die Eintrittspreise bis zu 75$ pro Person. Pearl Harbor, da war ich eben noch nie und er sagt jetzt kostet wahnsinnig viel Geld um die 50$. Stimmt aber nicht. Ich zeige ihnen, wie es anders geht. Gleich kulinarisch ist Wikiki ein Highlight. Die polynesische Küche mit Meeresfrüchten und Fisch bekommt man hier an jeder Ecke. Die Preise sind sehr hoch. Daher empfehle ich die zahlreichen Food Trucks in den Straßen hinter der Strandpromenade. Ein Burger kostet hier ab $ und genau das ist der Trick. Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt's eben nicht nur teure Restaurants hier vorne am Wikiki Beach, sondern in der zweiten, dritten Reihe so kleine Imbiswagen. Super. Na, das ist jetzt kein Big Kahuna Burger wie in Pulp Fiction, aber er ist lecker. Dazu noch ein Getränk zum runterspülen und auch da werde ich an den Marktständen fündig. Hier gibt es alles, was es auch in den Souvenir Läden gibt. Dafür viel billiger. Hi. Ah, darf ich bitte eine Kokosnuss haben? Eine kann man und muss man mal gemacht haben. Schau mal, sie macht gerade auf. Thank you very much. Thank you. Ihr Rückgeld. Thank you very much. Thank you. Ist an der irgendwas besonders? Ihr kennt ja n auch alle Kokosnüsse. Ist da irgendwas dran? Was habe ich den ihr gerade gegeben? Zehner. Wie ein 20 20er? Ja. Und sie hat mir ein Fünfer wieder gegeben. Vielleicht hat sie sich geört, Alter. Entschuldigung. Hallo. Was kostet die? 15. 15? Ja, eine Kokosnuss kostet 15$. Ja, ich arbeite hier nur. Ja, das weiß ich ja, aber ma sich keine Sorgen. Sagen Sie im Chef mal, er soll ein Preisschild raushängen. Ja, das mache ich. Okay. Thank you very much. Ja. So äh, obwohl die kleinen Buden im nur um es kurz zusammenzufassen, die Kokosnuss hat doppelt so viel fast gekostet wie mein kleiner Burger hier. Sowas kriegst du in solchen Breiten für 5, 6 € an der Straße beim Bauern für noch viel weniger. Und das ist ja, wie man sieht, hier auch Backstreet, also so zweite, dritte Reihe. Das ist eine Unverschämtheit. Fallen Sie auf sowas nicht rein, wenn kein Preischild dran steht. Ich hab es auch übersehen gerade eben, ja, weil ich so ein Durst hatte. Ähm, erstmal nachfragen und vorsichtig weit. Das ist natürlich Abzocke, aber passt so gut mit Oh, lecker. Die polynesische Kultur ist auf Hawaii allgegenwärtig. Ich besuche Luisos. Was eine traditionelle Familienfeier sein soll, verkommt zur Massenveranstaltung. Bis jetzt war das so eine Nummernrev. Ganz bisschen von hier und jetzt kommen die Leute auf die Bühne. Es ist so Ringelpat mit Anfass gleich. Hawaii verbindet man automatisch auch mit dem Zweiten Weltkrieg. Am 7. Dezember 1941 überfiel Japan die USA und versenkte hier einen Großteil der US-Pazifikflotte. Wo Krieg und Tod ihre Spuren hinterlassen haben, bleibt die Erinnerung. Wer in Honolulu Urlaub macht, sollte unbedingt einen Besuch in Pearl Harbor einplanen. Angebote für Ausflüge dorthin, sie können sicher denken, gibt's überall. Planen Sie noch Aktivitäten? Yeah. Ja. Haben Sie irgendwas zu Pearl Harber? Ja, habe ich. Wie viele Tage sind Sie noch hier? Noch zwei Tage. Ah, da. Ich habe einen fünf oder ein 7 Stunden Ausflug. Eintritt und Anreise ist inklusive. Wie viel K? 5 Stunden 55$ pro Person. Da schreib ich mir mal ganz kurz auf. Ja, klar. Und die 7 Stunden kosten 124$ und dafür gibt's die Tour und den Transport. Genau. Und den Eintritt zu Peerber und natürlich die US Arizona. Danke. Thank you. So. Boah, noch eine Tour, noch ein Ausflug. Ja, ich denke, diesen muss man gemacht haben, wenn man schon mal auf Hawaii ist. Nämlich gleich um die Ecke befindet sich Pearl Harbor. der Ort der wahrscheinlich größten Kriegstragödie der Vereinigten Staaten. 1941 überfehlen die Japaner diesen Hafen und der Rest ist ja eigentlich weltbekannt, nur da war ich eben noch nie. Und er sagt jetzt kostet wahnsinnig viel Geld um die 50$. Stimmt aber nicht. Ich zeige ihnen, wie es anders geht. Die Buslinie 42 fährt ab Y W Kiki Beach direkt nach Pearlhber. Es dauert 40 Minuten und kostet $. Ich erreiche eine gut organisierte Gedenkstätte. Bekomme ich nun auch spontan ein Ticket? Hallo, ich bin bisschen verwirrt. Was kostet denn der Eintritt hier? Das ist eine kostenlose Gedenkstätte. Alles ist kostenlos. Für die Arizona können sie sich dort in der Schlange anstellen. Da müssen Sie aber etwas warten. Das Kino und das Museum sind kostenlos und auch der Park ist kostenlos und zu Arizona einfach in der Warteschlange anstellen. Ein Shuttleboot bringt Touristen vom Park zur gesunkenen USS Arizona. Einmal quer über die Bucht. Wer keine Wartezeiten einplanen will, kann ein paar Tage vorher online ein Ticket buchen. Das kostet ein. Sonst ist die Gedenkstätte mit den sehenswerten Informationen und Exponaten kostenlos. Fällt Ihnen was auf? Richtig, ich habe bis jetzt noch gar keinen Eintritt bezahlt. Das hat einen ganz einfachen Grund. Dieses nationale Monument, also der Hafen von Pearl Harber und die versunkenen teilweise Kriegsschiffe, die es hier noch gibt, sind unter öffentlicher Verwaltung. Da ist keine private Firma, die dir Eintrittsgelder abnimmt. Einol wäre die Gebühr, vorher sich einen Platz auf dem Boot zu reservieren, was einen rüber bringt auf die andere Seite da hinten zur US Arizona, die sie nicht erkennen können, weil sie gesunken ist damals, all diese ganzen Angebote von der Straße schön links liegen zu lassen, weil was die da verlangen an Geld, stecken sich in die eigene Tasche. Der Eintritt hier ist frei und das ist auch aus historischen Gründen gut so. Wer die gesunkene USS Arizona besucht, gelangt auf eine Brücke, die das Wrack überspannt. Nur ein paar Teile ragen aus dem klaren Wasser und auf Gedenktafeln stehen die Namen der 1102 Soldaten, die hier ihr Leben verloren haben. Hollywood und Hawaii gehören zusammen. Ich bin im Tal vom Jurassic Park, aber statt Blockbuster und Dinos gibt's Blockhütte und Federfie. Wenn ich eine Tour durch die Farm, den Bauernhof hier gebucht hätte, um die Tiere zeigen zu lassen, dann würde ich mich jetzt freuen. Aber dafür habe ich nicht bezahlt. Wir wollen die Hollywood Szenen und die Hollywood Location sehen. Oh, da ist ein Schaf. Wir haben sie gefunden. Gleich. Die kulturellen Wurzeln Hawaiis reichen über 1000 Jahre zurück. Die ersten Siedler kamen aus Polynesien im Südpazifik. Hier auf der Inselkette gründeten sie Hawaii, ein Königreich nach polynesischem Vorbild. Ausdruck der hawaianischen Kultur sind auch Tänze, allen voran der Hula. Früher gab es auf Hawaii keine Schrift. Mit den Tänzen erzählten die Völker ihre Geschichte und die des Landes. So gaben sie ihre Kultur von Generation zu Generation weiter und erhielten sie für die Gegenwart. Schön oder? Faszinierend. Das ist Hula gewesen, der traditionelle hawaianische Tanz. Noch traditioneller wird es auf Hawaii, aber bei einer Veranstaltung, die sich LUA nennt. Das ist im Prinzip eine Familienfeier mit Gästen. Ich werde da gern Gast, möchte aber die richtige aussuchen und deswegen mich vor ihr informieren, wo ich die beste Luiso buchen kann und wie die auszusehen hat. Ich gebe zu, so ganz habe ich noch nicht verstanden, was Luo genau ist und wieder Hula ins Spiel kommt. Deshalb habe ich mich mit Hula Lehrerin Aria Almario verabredet. Wenn ich als Tourist nach den traditionellen Tänzen, also Rula, der Musik unter allem suche, dann wird mir amsten eine LU angeboten. Das habe ich überall gesehen hier draußen. Sag mir doch mal bitte, was ein Luiso ist und was das für Hawaiianer bedeutet. und wie Tänze und Kultur daran aufgegriffen werden. Eine Luao ist eine Versammlung. Unsere Gäste sollen nämlich den Hula erleben. Das Wichtigste aber ist in Verbindung zu treten. Wir Hawaiianer lieben die Gemeinschaft und sind Menschenfreunde. In den heutigen Luaus sieht man das, was nach der Kolonisation als modern und Hawianischkeit. Dazu gehört der Hula. Dabei ist der Tanz so viel mehr. Es gab eine Zeit, in der unsere Geschichte verloren ging und der Tanz versucht sie zu wahren. Er ist unsere Geschichte. Eine echte Luiso feiert also das Miteinander. Tradition spielt dabei eine große Rolle. Bis 1819 war es Frauen übrigens untersagt mit Männern zu speisen. König K H. hat die Gleichberechtigung eingeführt. Fortan feierten Frau und Mann gemeinsam. Im Laufe der Jahre entwickelte sich dieses Fest zu der LUAo. Wichtig, klein und familiär soll es zugehen. Wenn sie ihre Freunde zu einer Luiso mitnehmen müssten, um ihn Hula und die anderen polyesischen Tänze zu zeigen, was wäre das denn eine gute Luau, also eher so eine zeremonielle Veranstaltung? Eine Luao soll ein positives Gefühl der Verbundenheit schaffen. Was die Performance angeht, geben sich alle Veranstalter große Mühe. Das Wichtigste ist das Können der Tänzer, aber man darf nie das Herz vergessen. Die meisten sind aber reine Shows. Also die wahre Erfahrung wäre etwas ruhiger. Dann ich würde sagen, jede Veranstaltung, auf der Sie viel über die Sprache und Kultur erfahren und was was nicht so übertrieben ist, nicht so laut, wo man sich auf die Kunst konzentrieren kann oder richtig. Ja, genau. Da freue ich mich jetzt drauf. Mal sehen, ob ich eine echte Lua finden kann, auf der ihre Kolleginnen und Kollegen mir den Hula zeigen. Vielen Dank. Danke. Mal hallo. Tickets für Lua gibt es in Wikiki überall. Die Preise und Leistungen sind sehr unterschiedlich. Da lass ich mich beraten. Also, was ist denn Teil ihres Lua? Was kann ich da erwarten? Sie bereiten ein traditionelles Essen zu mit Schwein, Geflügel und Fisch, all das. Okay. Und dann die Show. Sie machen eine Feuershow, zeigen den Hula sowas. Das macht Spaß. Das ist eine wirklich gute Show und das sind die Preise pro Person. Transport und Steuern sind inbegriffen. Ach du liebe Zeit 190$ und das ist schon die sozusagen hintere Reihe. Aber das ist schon eine traditionelle Luao. Ja, ich habe selbst mehrfach die Luau besucht, aber generell gefragt, eine Lua bekommt man hier nicht für 50$ oder? Weil es alles inklusive ist. Teuer. Nein. Nein. Ja, das ist immer teuer. Ja. Ah, Essengetränk Show. Das ganze also 229 200 € ist schon echt viel. Wir gehen mal eine runter auf 100 Ja, ungefähr 70 € 165 70 €. Das ist dann wirklich die Hawaiier Erfahrung, die man mitmachen muss. Okay, so das hier ist dann eure Kopie des Tickets, die Quittung und eine Karte mit dem Treffpunkt. Danke. Für so viel Geld ist hoffentlich richtig was geboten. Am Abend geht's los. Im klimatisierten Shuttlebus erreichen wir bequem unser Ziel. Die Begrüßung ist schon mal so, wie man sich es bei uns vorstellt. Der Ort eher nicht. Ich dachte, wir würden jetzt hier irgendwie in an Strand gebracht werden oder sowas an irgendein schönen Berg auf eine grüne Wiese, von denen es hier sehr sehr viele gibt. Nee, nee, wir sind in dem Wasserrutschenpark. Also siehst du da hinten, also so ich habe Freizeitpark Gefühl, ne? Siehst du da oben die Wasserrutschen? Das ist hier mittend drin auch in dem Park. Und so fühlt sich das auch gerade an. Schon komisch, ne? Der erste Drink hilft mir vielleicht über den Schalen ersten Eindruck hinweg. Denkst du, ich bin nämlich mitten auf einem polynesischen Jahrmarkt. Korbware aus Palmblättern und Feuer machen. Jeder Touri, der möchte, darf sich daran versuchen. Bitte holen Sie die Kameras raus. Es wird Zeit, dass Sie sehen, was vor unserem Fest heute gekocht wird. Zimmer. So, jetzt zeigen sie uns das, was es gibt, ne? Bis jetzt ist aber alles hier so ein bisschen wie, na ja, so eine Party für Amis halt, weißt du? Das soll das Luo sein. Also so wie die das hier auch die Hawianer dann erleben. Ja, nicht oder? Ich habe Durst. Zum Glück sind die Getränke ja hier inklusive. Lasst uns das mal gleich begießen. Da hinten ist die Open Bar. Speisen und Getränke muss man sich selber holen. So wie ich es verstanden habe, ist hier alles im Preis inbegriffen. Super. Haben Sie noch den unteren Teil ihres Tickets? Ah, nein, das tut mir leid. Er ist schon abgerissen. Sie haben es schon benutzt. Verdursten ist aber auch keine Option. Getränke inklusive war schon mal eine Lüge. Dieses kleine Gläschen, was wir da am Anfang bekommen haben mit so einem Myi Versuch, das war das Freietränk, das Begrüßungsgetränk, also der Welcome Drink. Und es ist abgerissen worden und ab jetzt zahlster. Ich sag dir jetzt schon richtig viel. Ich ahne das 42 für alles. Das sind 38 € für drei Getränke, meine Lieben. Okay, zum Glück zahlt Kabel 1. Müssen wir uns aber beeilen. Die erste Kohle ist schon weg, aber die haben schon angefangen. Komme. Ja, ich komme. Ja, während die Band entspannte Musik spielt, eröffnet der Moderator das Buffet. Serviert wird traditionell amerikanisch auf dem Plastikt. Auf dem Speiseplan stehen Rüben, Nudeln mit Fisch oder Schwein. Ganz ehrlich, der Schnitzeltag bei Kabel 1, der macht kulinarisch mehr Spaß als das, was ich mir gerade auf den Teller tue hier. Jetzt habe ich aber leider vor lauter Buffet anstellen schon die ersten bestimmt 20 Minuten dieser Show verpasst. Ich höre sie aber. Komm. Die Krieger geben den neuseeländischen Hacker zum Besten, der nicht nur vor kriegerischen Auseinandersetzungen aufgeführt wurde. Ich widme mich meinem traditionellen polynesischen Festessen. Frank Rosin würde diesen Laden in die Luft sprengen, aber wir sind ja hier nicht um toll zu essen. Geht ja hier eigentlich um hawaianisches Kulturgut. Also ich habe mir das so vorgestellt. Vielleicht ein bisschen zu romantisch. Ja, nimm mal den Plastik hier mit. Thank you. Bisschen intimer muss ich sagen. Und dass ich da auch irgendwas jetzt so sehe. Bis jetzt gab's ein bisschen Comedy Essen und hier Verkaufsveranstaltung. Die ist dabei weiter zu verkaufen zu verkaufen will ich aber nicht. Ich will eigentlich ein Luis haben. 180 €. Ich sag's nur. Immerhin die Tänzer begeben sich der Weil auf einen Streifzug durch die verschiedenen Tänze des Pazifikraums. Dazu gehört auch eine spektakuläre Feuershow und natürlich der hawaianische Hula. Bis jetzt war das so eine Nummernrevue aus dem ganzen südpazifischen Raum. Also bisschen was aus Tonga, ein bisschen was aus Tahiti, ganz bisschen von hier und jetzt kommen die Leute auf die Bühne. Es ist so Ringelpat mit Anfassen. Die vor allem amerikanischen Touristen haben ihren Spaß. Das zählt. Bei mir aber kommt keine Stimmung auf. Ja, schön für euch, aber da schäme ich mich fremd und zwar richtig. Und für das Fremdschämen haben wir 180 € bezahlt. Ich kann ja gar nicht den Kosten. Auch der Fremdschäteil ist dann irgendwann vorbei. Zugegeben, die Feuershow und der Moderator des Abends sind unterhaltsam. Das war's dann aber auch. Hallo trotzdem, wir sind hier nicht im Friedrichstadtpalast und wir haben auch keine Show, sondern ein Luiso gebucht und ich werde Ihnen, das verspreche ich noch zeigen, wie sowas in Hawaii auszusehen hat. So wie hier nicht. In den folgenden Tagen schicke ich mein Team auf verschiedene Lua aus. Und tatsächlich werden wir fündig. Auch die heutige Veranstaltung kostet knapp 170 € pro Person. Wer einen eigenen Mietwagen hat, kann bei Selbstanreise sogar ein paar Dollar sparen. Wir sind in den Bergen. Würde das Wetter mitspielen, hätten wir einen fantastischen Ausblick auf Honolulu. Ich weiß, ich wollte mit diesen Kloer sparen, aber es gibt Bier auf Hawaii und sogar Regen. Das Schöne hier an der Veranstaltung ist aber schon mal völlig egal, ob es regnet oder nicht, dass man hier so ein bisschen unter sich ist. Hier sind vielleicht 50 Besucher nur und die Bühne, schau mal, die ist kleiner, viel kleiner. Ich glaube, das wird ein ganz feiner und schöner Abend, den wir hier genießen können. Trotz Regen. Na, und wenn wir schon von außen nass sind, wird's höchste Zeit, dass wir auch unser Inneres mit Flüssigkeit versorgen. Diese Loamie ist nicht wie all die anderen auf der Insel. An den meisten nehmen 250 Gäste teil, an manchen sogar 1000. Lua ist aber eine Familienangelegenheit. Das wollen wir euch heute vermitteln. Am Ende des Abends sollt ihr das Gefühl haben, dass ihr einen tollen Abend bei Freunden zu Hause hattet. Klein, aber familiär geht es hierzu. Die Gäste spricht der Zeremonienmeister mit Ohana an, das hawaianische Wort für Familie. Auch die Vorführungen sind in der traditionellen Landessprache gehalten. Mitmachen geht auch hier. Ich gebe mir einen Ruck. Das ist ein bisschen mehr wie so eine hawaianische Familie dich nach Hause einlädt, um dir mal zu zeigen, wie die die feiern. Über dem verregneten Honolulu wird es langsam dunkel. Unsere kleine Luo Familie wird nun kulinarisch versorgt, traditionell polyesisch. Das schlechte Wetter ist schnell vergessen. Mitmachen sollen wir Touristen natürlich auch hier. Hallo hallo das natürlich genau die Sachen, die man nur in der Familie macht. Ja, also mit 200 Leuten bei einer großen Veranstaltung. Ich hab schon bisschen was gelernt. Geht es natürlich nicht, aber hier bei so einer kleinen Familienu ganz wunderbar. Sorry, ich muss mich konzentrieren. Könnt ihr mittanzen, ihr beid? Hallo hier darf eine Feuershow nicht fehlen. 170 € für einen Abend. Ja, das ist nicht günstig. Aber hier und heute haben sie sich gelohnt. Hier in Hawaii laden die Familien und Touristen quasi nach Hause ein und das ist Luo. Das haben wir heute Abend erlebt und das kann ich Ihnen nur wärmstens ans Herz legen. Alle großen Shows mit viel Krach und dergleichen braucht man nicht. um diese Ursprünglichkeit zu erleben. Da sage ich wirklich danke mal hallo und Aloa. Las Vegas, die Stadt der Sünde. Sündhaft teuer wird es hier besonders an der Minibaum. Wir haben hier 330 € für die Minibar berechnet. Cheers. Hawaii. Das ist nicht nur Honolulu. Ich lege ihn dringend ans Herz, das touristische Zentrum mal zu verlassen, denn dort erwarten sie nicht nur jede Menge Traumstrände, sondern auch eine wirklich einzigartige Natur. Zwei Vulkane haben die Insel Ou entstehen lassen. Eine Landschaft, die nicht nur Touristen magisch in ihren Band zieht. Atemberaubend schön oder? Die hawaianischen Küsten, die Gebirgszüge. Wenn man sich diese Autos wegdenkt, dann könnte man fast denken, so sah es hier auch schon vor Millionen Jahren aus. Das hat sich auch ein berühmter Hollywood Regisseur gedacht, nämlich Steven Spielberg und hat seinen berühmten Film Jurassic Park hier gedreht. Er ist nicht der erste Mann aus Hollywood, der hier Filme realisiert hat. Auch King Kong ist hier gedreht worden. Fernsehserien wie z.B. Magnum und diese Berühmtheit der Insel und ihrer schönen Landschaft nehmen hier viele zum Anlass uns Touristen genau dafür das Geld aus der Tasche zu ziehen. Sind Sie Filmfan? Es kann teuer werden. Hier ins Staunen kamen Filmfans 1993. Stephen Spielberg erweckte die Dinosaurier auf Hawaii zum Leben. King Kong eroberte von Hawaii aus 2017 die Kinoseele der Welt. Hollywood und Hawaii, das ist schon fast eine Liebesbeziehung. Sind Filmschaffende auf der Suche nach einem Paradies, werden sie auf Hawaii genauso findig wie Filmfans auf der Suche nach einer Tour. Jurassic Valley. Aber in diesem Büro ist die Tour leider ausverkauft. Ich soll mich online direkt an den Anbieter wenden, bitte. Gerne. Du, da haben wir aber hier was uns ausgesucht, was wahnsinnig beliebt ist. Ja, diese Hollywood Jurassic Parktour kann man jetzt zur Zeit nur noch online buchen und wenn mir das schon einer sagt, der daran Provision verdient, hoffentlich. Lass uns mal gleich hier ins Netz gehen und schauen, dass wir die noch kriegen können. Die muss ja toll sein. Sie kostet tolle 163$, rund 150 €. So viel zahle ich für drei Tickets. Versprochen werden uns die Filmsets von 200 Streifen, die in den vergangenen 70 Jahren hier entstanden sind. Mit dem Mietwagen fahre ich in den Norden der Insel, denn die Filmtour findet auf dem Gelände einer Rench statt. Also durchaus berg kann Hawaii auch sein, aber wenn ich hier aus dem Fenster unseres Mietwagens schaue, habe ich schon so irgend dieses Jurassic Gefühl. Ja, die ganze Saga ist hier in der Gegend gedreht worden und die Dreorte sehen wir uns heute an. King Kong übrigens auch. Ich erkenne das, also kennen Sie das nicht da vorne? Irgendwie kommt doch bekannt vor. Seht euch diese Formation und präzise Richtungswechsel wie ein Vogelschwärm auf der Flucht einem Raubvogel. Und auch uns Touristen lauert ein Raubvogel auf, der gierige Geldgeier. Wir machen uns aber schnurstracks auf den Weg zu unserer Filmexpedition. Von den Fotos grüßen Hollywood Grüßen. Wer hier alles gedreht hat. Schau mal. Samuel Jackson, Ben Stiller, Goldie Horn. Wow. Nicke Cage. Selbst der Elvis Presley hat hier schon Filme gemacht und wir kommen jetzt dahin, wo das gedreht wurde. Originalschauplätze. Hier King Kong. Super. In einem alten Army Bus geht es nun über holprige Pfade ins Hinterland der Ranch. Unser erster Stop ist ein alter Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Okay, warum wir jetzt hier bei einem Bunker aus dem Weltkrieg aussteigen, ist mir nicht ganz klar. Gedreht wurde hier gar nichts. Geboten wird hier alte US-Kriegspropaganda. Informationsgehalt leider gleich null. Tiefer im Bunker finde ich eine Sammlung von Filmplakaten quer durch die Jahrzehnte. Die Streifen angeblich alle auf Hawaii entstanden. Also so ein paar DVD Cover, die kannst du dir überall hinhängen. Ich möchte halt wissen, wo das gedreht wurde. Alles Wind Talkers, King Kong, die Reise zur geheimnisvollen Insel. Ja, genau. Das ist diese Tour bis jetzt auch ein Mysterium. Das sind Filmplakate und vielleicht Requisiten. Ob die aus dem Film stammen, weiß ich nicht. Das ist jetzt hier so ein Museum. Ich frage mich, wenn man die ganzen Originalplätze hat, die uns versprochen würden, warum brauchst du denn hier das Museum? Na, um all die Filmrequisiten zu bewundern, ob echt oder nicht, echte Filmfans sind hier eher enttäuscht. Darauf habe ich gewartet. Magnum, einer meiner Lieblingsserien als Kind, ist hier eben auch gedreht worden und wenn alles was übrig bleibt, so zwei poplige Fotos von Tom Selek sind und eine Kaffeetasse, dann bin ich natürlich enttäuscht. Schau mal hier. Der Rest ist Dinoromantik der 90er Jahre. So ein bisschen Jurassic Park Gefühl bekomme ich dann doch noch. Und das könnte jetzt ist er wahrscheinlich. Das wiederum ist das erste jetzt, was ich sehe, seitdem wir unterwegs sind, was offensichtlich aus Jurassic World in dem Fall stammt. Im Tourbus geht es zurück auf die Schotterpiste. Ich hoffe auf Hollywood, bekomme aber Animal Farm. Also ich finde das nicht uninteressant, aber wenn ich eine Tour durch die Farm den Bauernhof hier gebucht hätte, um die Tiere zeigen zu lassen, dann würde ich mich jetzt freuen. Ich meine, ich finde das auch so sehr ansprechend, aber dafür habe ich nicht bezahlt. Wir wollen die Hollywood Szenen und die Hollywood Location. Oh, da ist ein Schaf. Wir haben sie gefunden. Tatsächlich ist die Ranch auch landwirtschaftlich gesehen ein Faktor auf der Insel. Aber sorry, dafür hatten wir nicht bezahlt. Ich wollte jetzt aber keine Truthane oder Hühner sehen, sondern eigentlich ja nur Dinosaurier oder das, was von den Dreharbeiten eben hier zu sehen ist. Langsam wird es ein bisschen lästig hier. Rechts und links der Straße stehen nur Filmplakate. Aber ob die Filme hier gedreht wurden, bleibt unklar, sagt übrigens auch die Busfahrerin. Ihr seht ja die Schilder, darauf steht nicht exakt, was hier gedreht wurde. Nur das hier gedreht wurde. Entschuldige, dann kannst du ja auch Überall Schilder in deinen Garten stellen und sagen, hier wurde Hollywood gefilmt. Das finde ich aber jetzt komisch. Natürlich kommt man jetzt so ein bisschen in dieses Jurassic Park Gefühl bei der Musik, aber ganz ehrlich, genau hier wurde das auch nicht gefahren hier nur gerade durch. Das sieht so ähnlich aus, aber ganz Hawaii sieht so aus. Jetzt seht ihr links und rechts die Fußspuren von Godzilla. Echt jetzt? Das Loch da im Boden verkauft sie uns als ein Abdruck von dem Godzilla aus dem Film. Also den gab's in dem Film, aber doch nicht hier. Die haben einfach nur ein Loch gegraben. Eine echte Filmlocation oder nur ein Loch in Form eines Fußabdrucks neben der Touristenpiste. Egal. Aussteigen, knipsen, weiter. Und jetzt endlich nach einer Stunde sind wir wirklich an der ersten echten Location. Schau mal hier. King Kong da hinten. Ja. Und dieser sozusagen Knochenfriedhof, ja, den gab es eben wirklich im Film und der war hier und das wurde hier gedreht. Das ist aber bis jetzt die einzige Location, die wir wirklich zu sehen bekommen haben, wo ich weiß, okay, hier war das. Das andere waren bis jetzt nur Filmplakate, die irgendwo in der Landschaft standen. Das ist cool. Jetzt auch die Jurassic Sager Fans kommen endlich auf ihre Kosten. So, ich habe zum ersten Mal das Gefühl, dass ich hier in sowas wie einem echten Movie Set bin, der Location, wo wirklich gedreht wurde, weil diesen Knochenfriedhof, wie gesagt, den gab's, sehe ich mal um. Bin ja in echt Jurassic way. Wir haben das vorbereitet. Wir haben diese Szene hier mal als Foto mitgenommen. Wenn du hinten schaust, der Berg, die Perspektive, das haut hin. Bloß der Baumstamm ist ein anderer. Ja, ich habe das Gefühl, dass das extra nur für die Jurassic Park Fans hier so drappiert wurde. Hauptsache, der Bus kommt hier vorbei. Ist halt alles Show, ist halt Hollywood. Aber für 50 € die wir fast bezahlt haben hier pro Nase ist das eine Enttäuschung. Und ich finde abzocke, weil obwohl diese Landschaft hier, die Sie sehen, unfassbar schön ist, ganz Hawaii sieht so aus und Hawaii nimmt keinen Eintritt von uns. Die Ranch hat nicht das Monopol auf hawaianische Schönheit und auch nicht auf Filmlocations. Nach einer guten Stunde ist meine Tour vorbei. Eine klare Empfehlung kann ich Ihnen nicht geben. Also nicht nur für mich war das jetzt eine teure Enttäuschung. Wenn Sie in Film und Hollywood Fan sind, sind sie maßlos enttäuscht von dem, was man hier geboten bekommt. Und natürlich zeigen wir Ihnen jetzt, dass sowas auch ohne Geld und viel viel besser geht, authentischer. Denn nicht nur hier sind auf Hawaii Filme gedreht worden. Selbst ist der Hollywood Fan. Ein Mietwagen sollte man schon dabei haben. Viel mehr ist aber nicht nötig. So, man braucht, um die Jurassic Park Szenen hier zu finden und die Locations eigentlich nicht mehr als in Internet und eine Karte schnell gemacht und die richtige Webseite. Nach ein paar Klicks habe ich die echten Dreorte gefunden und jetzt einfach auf eigene Faust und völlig ohne Eintrittsgeld. Natürlich darf man sich auf Hawaii in diesen Gegenden auch ohne Bezahlung und Eintritt bewegen. Einfach auf dem Weg machen und selber finden. Weit fahren muss ich gar nicht. Nach wenigen Minuten schon bin ich mittendrin in der Selfmade Hawaii Filmtour durch die Jurassic Saga. Action, Panik, Vulkanausbruch. Wenn ich mich recht entsinne an den Film, war das genau hier. Schau mir die Szene noch mal an. Ja. Schau mal hier. Genau hier da vorne das rettende Boot. Alle in Panik. Feuer, Vulkan, Ausbruch. Das hier ist eine Filmlocation. Genau hier ist es gedreht worden. Hier mache ich mein Erinnerungsfoto und weiß, ich war in Hollywood auf Hawaii. Na ja, zugegeben, mit dem Hafenbild alleine werde ich zu Hause kaum Eindruck schänden. Also weiter zum nächsten weitaus idyllischeren Ort. Auch ein Drehort. Genau hier bin ich richtig. Das ist eine Szene aus Jurassic World und das ist der Ort, an dem sie gedreht wurde. Kannst du finden, ist umsonst ganz anderes Gefühl. Komm, wir gehen da runter. Genau hier sind die beiden gestrandet aus dem Wasser und sich hier hingelegt. Das Schöne ist, das hier verspreche ich Ihnen, können Sie auch in 10, 20 und 2 Millionen Jahren sich noch ansehen. Das sind die echten Locations. Da muss mir keiner irgendein Schild hinstellen und mir irgendein Quatsch erzählen oder mich sogar noch für Geld da durchfahren. That's the real deal, wie die Amerikaner sagen. Das ist echt das Schöne ist baden kann man hier auch gehen. Was bei uns in Deutschland eine Kanzlerstatue wäre, ist hier die von Duke Paroa Kahanna Moku. Dieser Mann hat nicht nur dafür gesorgt, dass der Surfport olympisch geworden ist, sondern dass seine Insel und besonders hier der Riki Beach heutzutage ein legendärer Ort sind. Ich kann Ihnen Hawaii als Insel nur wärmstens empfehlen, zugegeben gerade beim derzeitigen Dollarkurs und auch ansonsten ist das Preisniveau hier relativ hoch. Aber wie Sie sparen können, das haben wir Ihnen den letzten Minuten gezeigt. Von meiner Crew und mir ein herzliches Mahallo, danke und Aloa aus Hawaii. Wir haben noch was vor. In wenigen Stunden geht unser Flug nicht nach Hause, sondern in den Westen der Vereinigten Staaten aus Festland. wieder Lust auf Las Vegas. Ich schon. Der Grand Canyon, ein unvergessliches Naturmonument, aber der Erinnerungsschnappschuss kostet extra Fotozwang auf dem Skywalk. Ich hoffe, dass ich gerade $ verstanden habe, als es um den Preis geht. Fals verstanden. Falsch verstanden. Oh Mann. Gleich Las Vegas, einer der Lieblingsurlaubsorte der Deutschen. Casinos, spektakuläre Hotels und einzigartige Livehows. Zu jeder Tages und Nachtzeit wartet auf dem 6inhb Kilom langen Las Vegas Boulevard ein Abenteuer nach dem anderen. Ein paar davon warten heute auch auf mich. Nach 7 Stunden Flug bin ich von Hawaii zurück in der Stadt, die jedes Jahr, sage und schreibe 40 Millionen Gäste begrüßt. Welcome to Fabulous Las Vegas. Wir sind mal wieder gemeinsam in Sin City. Warum denn schon wieder? Na klar, weil sich Las Vegas immer weiterentwickelt. Vor wenigen Monaten ist hier erst die größte LED Leinwand der Welt in einem unfassbar großen 360° Erlebniskino. Für 2 Milliarden Euro Baukosten eröffnet worden. Die Tickets für die Shows im Las Vegas ist 4, die gibt so ab 100 € aufwärts. Eine wirkliche Abzocke haben wir da nicht entdecken können. Dafür noch ein paar andere hier in der Stadt und in einem weltberühmten Ausflugsziel im Grand Canyon. All das schauen wir uns jetzt gemeinsam an, damit Las Vegas auch in Zukunft noch ein Urlaubsort ist, den wir uns leisten können. Wer nach Vegas kommt, dreht garantiert nicht jeden Euro zweimal um. Verlockungen und Sünde warten in Sin City an jeder Ecke. Sündhaft teuer ist Las Vegas nicht zwangsläufig. Wenn man weiß, an welchen Stellen hier die Fallen lauern. Las Vegas ist was für zwei bis drei Nächte. Die möchte man natürlich dann nicht in irgendeiner gammligen Vorstadtpension, sondern hier am Las Vegas Boulevard am berühmten Strip verbringen in einem der berühmten Resort Hotels. Das Paris, das Paggio, das Caesar Palace. Toll, das gibt es mit ein bisschen Vorausbuchung. auch manchmal als Schnäppchen. Mit einer Sache müssen Sie aber immer rechnen hier in Las Vegas mit der sogenannten Resort Feed. Das ist eine Zusatzgebühr, z.B. für die WLANutzung oder den Zugang zum Fitnessstudio. Die Leistungen variieren von Hotel zu Hotel, genau wie die Höhe. Bei unseren Recherchen konnten wir Resortfees zwischen$ und 45$ je Nacht finden. Eines ist klar, um diese Resortfes kommen sie nicht rum, um andere versteckte Kosten schon. Ich habe Artikel gefunden, in denen US-Mien vor den Minibars in den großen Resorts warnen. Was dahinter steckt, will ich mir heute ansehen. Ich habe mir wie jeder Tourist online vorab ein Zimmer gebucht. Diesmal im Caesar Palace, Drehort des Kultstreifens Hangover. An der Rezeption wird beim Einchecken die Resortfee gleich mitberechnet. Ich zahle 140 € für eine Nacht. Thank you. Okay, das hier ist natürlich nicht billig, aber s mit der Familie für unter 200 € in dem Topel auf dem Strip, da weißt du was du hast alles ist schon drin. Also die Gebühren, das Zimmer, so WLAN etc. etc. Aber das ist eben nicht alles. Keine Sorge, ich werde mein erstes Geld hier nicht im Erdgeschoss beim Casinotisch los, sondern einige Stockwerke weiter oben. Die versteckten Kosten lauern nämlich im Hotelzimmer und es gibt so tolle große und gar nicht so teure Hotelzimmer in Las Vegas, wie hier im Caesars Palace. Bin super glücklich. Hab Durst. Und dieses Hotel ist groß, hat aber keinen eigenen Supermarkt. Dafür hat jedes Zimmer eine Minibar und vor der will ich sie warnen. In diesen Minibars, die sind übrigens gut gefüllt. Schauen Sie mal hier, was es alles gibt. Gin, Wodka, Whisky, Bier und stopp, stopp, stopp, stopp. Genau das, was ich jetzt hier mache, ist schon der erste große Fehler. We schauen Sie mal, was hier in der Innenseite der Tür steht. unter anderem auch auf Deutsch. Ein kleiner, aber zugegeben nicht übersehbarer Hinweis, dass jede Entnahme automatisch Geld kostet. Wie viel erfahre ich nicht, denn eine Preisliste liegt in meinem Zimmer nicht aus. Wie funktioniert das denn nun mit dieser Minibau? Das ist jetzt hier zwar kein künstlich intelligenter Kühlschrank, aber ein komputerisierter, wie ihr steht. Und die große Warnung, jede Entnahme wird registriert und zwar automatisch und dann wird das Ganze auf die Zimmerrichtung gesetzt. Ich meine, das geht so schnell. Man kommt an nachem langen Flug 11 Stunden und dann greißt hast, ich habe so einen Durst jetzt und dann sagen wir mal z.B. hier das Bier, warum denn nicht? nimmst es raus und dann trinkst du es. Und im Prinzip sehen Sie mir diese kleinen schwarzen Flächen, die haben registriert, dass ich das Bier rausgenommen habe und würden das jetzt auf die Rechnung stellen. Aber ich bin schlau, ich spare das Geld, was wird bestimmt teuer sein und stell jetzt das Bier wieder zurück. Stelle ich also alles zurück, ja, dann müsste der Sensor doch eigentlich registrieren, dass die Flasche noch voll ist, oder etwa nicht? Problematisch kann es aber auch bei solchen Items werden, wie man sagt, in Amerika. Also, ich kenne das ja, wenn meinen Kindern unterwegs bin ins Hotel, die sehen das da liegen, wie schnell sind diese beiden Packung hier irgendwo auf dem Hotelbett. Ich packe gerade noch aus oder dusche schnell und Kinder nicht aufreisen, es kostet ein Heiden Geld hier in USA. Bitte seid so lieb und stellt es wieder zurück. Und meine Kinder sind da sehr nett und folgsam und würden das im Fall, na gut, sie würden sich wahrscheinlich die Chips hier noch nehmen, also die Dinger hier irgendwann wieder zurückstellen unangetastet. Auch der Cocktail in der Auslage mag kurz vor dem ersten Vegas Pummel verlockend sein, aber auch den lasse ich natürlich zu und stelle ihn zurück. Landet der am Ende trotzdem auf der Rechnung? Und sie wundern sich, warum der Giesel die ganze Zeit da dran rumfummelt. Ich will selbst mal rausfinden, ob das, was ich gerade hier eben in der Hand hatte, bereits auf meiner Hotelrechnung steht. Das weiß ich aber erst, wenn ich auschecke. Bis dahin würde ich gerne noch ein bisschen was erleben in Vegas und diese Minibar wirklich nur in Ausnahmefällen frequentieren, wenn ich wirklich so einen Durst habe, dass es nicht mehr anders geht. Also, ab ins Getümmel von Sin City. Genauso ein Ding. Schon wieder vergessen Wasser zu kaufen. Zum Glück gibt's ja hier eins. Also gut, dann müssen wir jetzt mal. Ich weiß was Sie denken. Viel Zeit im Hotelzimmer werden sie in Vegas nicht verbringen. Stimmt auch. Denn hier gibt es einfach zu viel zu entdecken und mit ein bisschen Glück sogar zu gewinnen. So, der erfahrene Vegastourist weiß von seinen Kühlschränken und Minibars und kauft sich seine Snacks selber. Ja, Schwierigkeit ist natürlich ah ist wenig Platz, ein bisschen was geht immer rein. So, diese eine Cola, die gebe ich mir jetzt. War aber schlau und habe meine Sandwiches und mein Bier hier drin jetzt gekühlt. Auf der Rechnung müssten jetzt stehen ein Wasser und eine Cola. Und ab in die Nacht von Las Vegas. Wir würden ja arm werden, wenn wir immer nur in Hotels schlafen würden, in denen die Minibars so viel kosten. Deswegen ist in unserem Crewh Hotelzimmer keine Minibar. müssen das Getränk woanders herholen. Aber was macht man denn überhaupt, wenn man in so einem Zimmer ist? Wie kann man möglicherweise diese Kostenfalle umgehen? Das wollen wir jemand fragen, der das schon vor uns entdeckt und sehr deutlich kritisiert hat. Ich bin verbunden mit Larry Henry. Er ist Journalist und ausgewiesene Experte für die Hotellerie in Las Vegas. Also, ich habe in meinem Leben schon jede Menge Hotel Minibars gesehen und mir ist auch klar, dass die hier wissen, wenn ich was rausnehme. Das entgeht denen nicht. Aber in Vegas läuft ja noch ein bisschen anders. Da wird ja nur extra Geld mit verdient und viel Geld, so wie die Resortfees. Wie sehen Sie das? Es gab mal eine Zeit in Las Vegas, in den Hotels wieder Tropikaner eröffneten. In den 40ern, 50ern, 60ern war es das Ziel Spieler nach Las Vegas zu locken. Damit haben Casinos ihr Geld verdient. Alles war billig. Sie wollten, dass du spielst. Als dann die Megaessource öffneten, drängten sie das alte Vegas vom Markt. Leute, die früher nach Las Vegas kam regen die heutigen Zustände total auf. die Resour, die Parkgebühren, die Minibarpreise. Geh mal zum Kühlschrank und hol dir nur ein Wasser und das wird richtig teuer auf der Rechnung. Das ist ein richtiger Schock für viele, die das alte Las Vegas noch kennen. Also gibt es einige und darunter auch ich, die diese Minibars als Sperrzone betrachten. Ich rühre da gar nichts an. Die Dinger sind wie ein Stolperdraht. Die Leute stolpern einfach rein in diese Falle. Was kann ich denn tun, damit die Rechnung nicht so riesig hoch wird? Vielleicht ist die einzige Antwort darauf, dass man nur einmal Leergeld bezahlt. Geht lieber runter in den Souvenirshop und kauft eure Getränke dort. Alles andere wird richtig teuer. Hey Larry, vielen Dank. Also, ich werde jetzt zurückgehen in mein Zimmer und die Rechnung vor allem mal prüfen und verhindern, dass die Kreditkarte explodiert. Ja, viel Glück. Viel Glück. Vielen Dank fürs Gespräch. Aber wie viel landet am Ende auf unserer Rechnung? Eine Cola und ein Wasser habe ich der Minibar wirklich entnommen und auch konsumiert. Aus checken ist hier in Vegas per Smartphone üblich. Das Hotel schickt mir eine Mail. Ich klicke auf Checkout und akzeptiere so automatisch alle angefallenen Kosten. Sicherheitshalber schaue ich mir die beigefügte Zimmerrechnung noch mal an. Das ist jetzt nicht so. Oder das kann ja kaum sein. Die haben mir 330 € für die Minibar berechnet. Getrunken habe ich das hier in Wasser und eine Cola. Jetzt rechnen wir mal mit 20$. So. Jetzt passt gut auf, was das hier alles kostet. Ich kann es dir vorrechnen. Ich würde noch mal sagen, alles ist noch hier. Ich fasse es jetzt bloß nicht mehr an, weil folgendes wurde mir berechnet. Also, und sie sehen es ja selbst, hier fehlt da unten auf dem Sensor ein Getränk, ne? Und das andere stand hier oben. Komm g auf die Idee, dass das hier oben auch alles auf Kontakt reagiert. Diese kleinen spirituosen Miniaturen, die ich wirklich für ein paar Sekunden rausgenommen habe, sind alle mit jeweils 20 € berechnet worden. Insgesamt 17 Getränke. So, ich will mal ganz kurz, was das so kostet. Das hier ist so ein vorgemischter Cocktail. Den habe ich ganz kurz mal in die Kamera gehalten. In der Sekunde wurde er mit fast 60 € berechnet. Diese Packung Chips da, wenn ich mich nicht täusche, mit 14 € umgerechnet und diese Süßigkeiten beide einmal kurz angehoben, auch jeweils mit 13. So, zusammen komme ich auf 330$ für Getränke, die hier alle noch stehen. Oder anders formuliert, ich habe für mein Minibar Konsum, der bestand daraus, insgesamt 330$ hingelegt. Das ist fast doppelt so viel wie der Zimmerpreis für eine Nacht. Mit einem Foto will ich an der Rezeption beweisen, dass ich außer Wasser und Cola nichts getrunken habe. Bleibe ich am Ende auf den Kosten sitzen und wie funktioniert der Kostenkühlschrank denn nun wirklich? Hallo, wie geht's? Ja, gut. Ich sehe eine ganze Reihe von Gebühren für die Minibar. Haben Sie alles davon benutzt? Ich habe eine Cola und ein Wasser getrunken. Cola und Wasser? Mehr nicht. Wie funktioniert das überhaupt? mit einem Gewichtssensor. Wenn Sie das also entnehmen oder auch nur bewegen oder hochnehmen, wird es automatisch berechnet. Auch wenn ich es zurücknehme, um sagen wir mal, die Inhaltsstoffe zu checken und dann zurücklege. Auch dann. Ich habe da keine 10 oder 30 Sekunden. Nein, das verrechnet automatisch. Ja, Sir. Aber es ist kein Problem. Ich ziehe es ihnen einfach wieder ab. Oh, wenn ich es einfach gedrückt hätte, ne? Checkout, dann wären die 330 Tacken weg gewesen. So schaut's nämlich aus. Schauen Sie mal. Oh ja, das ist viel. Passiert das vielen Gästen? Ja, das passiert wirklich viel. Und man sieht, das dauert jetzt ein bisschen, bis er jedes einzelne Ding wieder runtern von der Rechnung. Das ist designed für Menschen, die unsere Sendung nicht kennen. Die maschinen nämlich einfach raus, die Kreditkarte wird belastet und dann ist der Betrag weg. Macht immer Sinn noch mal zu fragen, oder? Ja. Das war sehr nett von ihnen. Danke. Kein Problem. Schönen Tag. Ich weiß es beim nächsten Mal besser. Also, Hotel Minibars in Las Vegas sind Geräte aus der Touristenhöhle. sage ich ihn. Lassen Sie davon bitte wirklich die Finger. Wir haben jetzt Glück gehabt. Der Mann hat das alles wieder abgezogen. Sagt mir aber auch für den Sandwich, den privaten, den ich da drin gelassen habe, gelagert habe, hätte man mir$ Strafe aufbrummen können, was das Ganze dann auf über 400 € hochgeschraubt hätte. So nicht. Also, essen und trinken tun wir schon auswärts und nicht in einem der Resorts auf dem Las Vegas Boulevard. Natürlich nach Las Vegas kommt man vor allem wegen der Casinos, der zahlreichen Shows und der unfassbaren visuellen Attraktionen. Wer seine Koffer mit Souvenirs vollstopfen will, kommt im größten Giftshop der Welt auf seine Kosten. Auch bei Naturfans ist Las Vegas beliebt. Der Lake Meat ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und auch der Grand Canyon ist nicht weit. In gerade mal zwei Stunden erreicht man dieses einmalige Naturmonument. Und wer glaubt, an diesem tiefen Loch gebe es keine Abzocke, na ja, der irrt sich. Sie beginnt aber nicht hier im Canyon, sondern mitten in Las Vegas. Genauer genommen auf dem Las Vegas Boulevard. Woher haben Sie überhaupt ihre ganzen Geschichten, wenn sie so durch die Welt reisen? Werden wir immer wieder ganz oft gefragt. Natürlich recherchieren wir im Internet rauf und runter in allen Sprachen. Vor allem aber haben wir sie, unsere Zuschauer, die uns immer wieder schreiben, so wie Niklas Gippio. Grüße Sie. Hallo. Wir sind jetzt ganz kurz per Schalte verbunden, weil Sie auch in Las Vegas Urlaub gemacht haben. Richtig. Genau richtig. Wann war das? Das war vor gut zwei Monaten, also ganz aktuell. Und Ihnen ist da was ganz sauer aufgestoßen, was gar nicht hier in Las Vegas spielt, sondern woanders. Erzählen Sie noch mal ganz kurz, was Sie gebucht und erlebt haben und wovon Sie so schrecklich enttäuscht sind. Und zwar ähm wir waren in Vegas unterwegs und hatten von Freunden die Empfehlung, sich doch noch kurz den Grand Canyon anzuschauen. Das heißt, sie haben eine Tour gebucht. Genau. Genau. Also, wir haben eine Tour gebucht, wo wir in Vegas abgeholt werden und die bringen uns direkt zu diesem ersten Punkt. Und das ist dann dieser Skywalk, was mehr oder weniger eine Glasbrücke ist. Um es kurz zu machen, eine Tour zum Grand Canyon. Dann geht's da um so eine Glasbrücke. Das alles sollte ich mir mal ansehen. Meinen Sie? Ja, glaube ich, das lohnt sich. Um wie viel teurer denken Sie denn, kann das dann werden der die Tour zum Grand Canyon, was man da erlebt, wenn man es falsch macht? Ich glaube, das kann das kann sehr teuer werden. Also, ich glaube, da sprechen wir schon über Hunderte von Euro, die da zusätzlich aus der Reisekasse rausfließen. Dann danke ich Ihnen für diesen kleinen Tipp und ich buche mir jetzt so eine Tour unten am Strip. Danke. Schöne Grüße nach Deutschland. Danke schön. Angebote für Ausflüge zum Grand Canyon gibt es an jeder Ecke. Mit dem Bus, Privatschuttle oder sogar mit dem Helikopter. Und was kostet ihr Spaß? Wir suchen eine Grand Canyon Tour. Ja. Bus oder Hubschrauber? Bus. H 195 pro Person ohne Skywalk Tickets. 220 mit. Oh, kann ich da so ein Flyer mitnehmen? Gern. 15. Danke. Kein Problem. Entschuldige mal. Für den Preis bekomme ich ja fast schon den halben Flug hierher. 180 € für einen Tag. Also ist nur eine Busreise. Mehr bieten die ander nicht an. Das muss doch anders gehen. Unser Zuschauer Niklas hatte mich ja schon gewarnt, dass es teuer werden kann. Ich suche weiter. Das sind 179 pro Person. 179? Wir denken noch mal drüber nach. Danke. Alles klar. Kein Problem. Vorher teuer. Das ist aber teuer. Ich will unbedingt zum Grand Canyon und suche weiter nach dem besten Angebot. Und ich merke schnell, es geht sogar billiger. Bisschen Gedulden muss man haben und ein bisschen schauen. Wir sind jetzt ein paar Meter nur gelaufen und die Preise sozusagen sinken in jeder Straßenecke. Wir sind jetzt bei 145$ für einen Tagestour zum Gren Canyon zu dem, wie Sie selber sagen beliebtesten Ort der besten Aussicht. Paar extra Kosten habe ich jetzt nicht verstanden, aber es kostet 145, was so 130 € sind. Du bist aber auch 10 Stunden unterwegs und dann Leute einmal hier das musst du machen. Komm, wir schlagen da jetzt zu für drei oder teuer. Zur Sicherheit frage ich noch mal nach, was ist denn alles genau geboten? So, soll ich nun den Skywalk mitbuchen oder wollt ihr vor Ort entscheiden? Wir entscheiden vor Ort. Also, der Skywalk ist der Extra Option. Ja, vor genau dieser Attraktion hatte mich mein Zuschauer Niklas gewarnt. Deshalb will ich erst vor entscheiden, ob ich noch mal so viel Geld ausgeben will. Ich kaufe zuerst die geführte Bustour zum Grand Canyon inklusive Stop am Huvdam. Zahle 130 € pro Person. Und das habe ich jetzt erstmal nur für die Tour ausgegeben. Alles, was mir unser Zuschauer Niklas berichtet hat, kommt dann erst und dann wird's wohl noch teurer. Ich bin sehr gespannt, aber ich freue mich drauf. Ich meine, es ist der Grand Canyon Kinder. Wahnsinn. Wie immer starten solche Ausflüge morgens in der Früh. Unser Ziel, das sogenannte West Rim, also der Teil des Grand Canyons, der Las Vegas am nächsten ist. Nach einer guten Stunde Fahrt halten wir aber zunächst am Huerstaudamm. Eine gigantische Talsperre, die seit den Südwesten der USA mit Strom versorgt. Und weiter geht's immer schnurstracks geradeaus. Die Landschaft wird karga. Wilder Westen eben. Zum Glück habe ich diese lustige Sitznachbarin im Bus erwischt. Man muss eins wissen, der westliche Teil des Grand Canyons liegt im Reservat der Hallapi. Amerikanische Ureinwohner, die das hier schon sein Jahrzehnten verwalten natürlich hier Geld verdienen. Deswegen kauft man zum einen die Tickets, um reinzukommen und um dann, wie wir jetzt gerade gehört haben, das beste Bild vom Canyon zu machen, sollte man sich auf den Skywalk eine gläsernd Brücke begeben. Im Preis der Tour ist der Eintritt in das Reservat inklusive. Tagestouristen, die selber anreisen, zahlen rund 48 € für ein Ticket. Ein Shuttlebus bringt mich dann direkt an die Abbruchkante. Wow. Also ganz kurz nur, ich habe den Grencanyon schon mal gesehen. Weiß nicht, ob sie schon mal hier waren, aber sehen tue ich jetzt hier gerade mal so über die Spitze. Man ahnt, wenn man da hinten lang schaut, wie groß dieses ganze massiv ist. Das sind nämlich 244 km und da kommt schon auf den richtigen Punkt für die Aussicht an. Ja, die sind ja nicht doof die Amis, oder? Schauen Sie mal da im Hintergrund. Sehen Sie das da, wo die Leute quasi über dem Abhang schweben, da willst du eigentlich rauf, weil von hier, wo ich jetzt stehe, klar sehe ich das, aber mein Selfie sieht halt dann so aus. Das ist ja so Grand Canyon mit kleinem Vordergrund hier immer irgendwas im Bild. Da will ich rauf, da und von dort ein Foto machen. Die Kette darf man nicht übertreten. Lebensgefahr. Ja, sie rettet vielleicht Leben, sorgt aber auch dafür, dass viele Besucher sich dann doch spontan dazu entscheiden, ein Ticket für den Skywalk zu kaufen. Für das angeblich perfekte Grand Canyon Selfie muss ich also erneut in die Tasche greifen. Umgerechnet 54 € für meinen Kameramann und mich. So ganz kurz, das wäre jetzt für eine Familie mit zwei Kindern noch mal 100 € und die haben ja schon 520 bezahlt alleine nur fürs Herkommen, für die Busfahrt. Bist du bei 26 wte, da kriegst du ein Flug in die USA für dieses Geld, was wir hier ausgegeben haben. Na gut, also es ist mir aber wert für dieses eine tolle Foto über dem Tal. Hallo. Telefone, Taschen, Flaschen sind auf der Brücke verboten. Bitte schließt eure Sachen in den Spint ein. Lassen Sie mich die Tickets scannen. Also darf ich mein Nein. Und wie soll ich dein Fotos machen? Wir haben Fotografen da draußen. Alr. Alri. Jetzt gehe ich hier steht's auch. Schau mal hier. Und da bist du natürlich angeschissen, ne? Wenn du das nicht weißt, ab hier keinen Fotos mehr erlaubt. Das heißt, wir müssen jetzt ernsthaft unsere Taschen, das kann ich ja noch verstehen, und fallen die da runter und vor allem aber auch unsere Telefone oder Fotoapparate abgeben. Ich ahne gerade, warum nicht nur, weil die runterfallen können. Also bitte, alles in den Spint. Zugegeben, der Dreh wird ab hier zu einer kleinen Herausforderung. Mein Team versucht trotzdem mich so gut es geht einzufangen. Ich befinde mich nun auf einem gläsernden Umlauf direkt über dem Grand Canyon. Ihr kommt aus Deutschland. Ja, super. Woher? Stuttgart. Kennt ihr meine Fernsehsendung? Achtung, Abzocke Kabel 1. Schon mal gesehen? Ja. Tag. Hallo. Euch sind auch die Kameras abgenommen worden, ne? Auch die Kameras abgenommen. Handys. Warum machen die das? Das verstehe. Damit man die Fotos kauft. Damit man die Fotos kauft, die die jetzt machen, ne? Ich dachte, eben haben sie noch erzählt, damit es hier irgendwie nicht runterfällt die Kamera und so wei glaube ich nicht. Ja, es war nicht so. Na ja, also wenn es für euch okay ist, dann kriegt ihr ein Foto. Alle paar Meter steht ein offizieller Fotograf und knipst uns Touris. Die Fotos kosten am Ende natürlich extra. Es ist es sieht toll aus hier unter mir. Ich würde Ihnen das auch gerne zeigen, darf ich aber nicht, weil ich keine Kamera habe, kein Handy. Alles abgenommen. Gut. Früher gab's das auch nicht, aber ein Fotoapparat hatte man schon dabei in so Situation. Das ist ein sehr beeindruckender Blick hier in die Schlucht rein, aber irgendwie ist da ein Wahnsinns Wermutstropfen dabei. Ich kann es nicht selbst fotografieren. Super duper. Thank you very much. Thank you. Thank you. Sie ist hier angestellt. Sie ist Fotografin. Ich hoffe, dass ich gerade$ verstanden habe, als es um den Preis geht. Falsch verstanden. Oh Mann. Kameramann Olli genießt die drehfreie Zwangspause. Fotos hat er auch keine. Also, man bekommt ja erzählt, dass man keine Fotoapparate und Sachen dabei haben darf, damit die hier nicht runterfallen. Also musst ein schön dämlich sein, weil hier ist ja alles abgespällt eigentlich, da kann doch nichts runterfallen, oder? Das heißt, das machen die hier eigentlich nur fürs Geld. Und das meine Lieben ist Achtung Abzocke. Aber wie teuer werden die paar Fotos jetzt? Kohleparole Zahltag. Hallo Leute, alles ist digital abrufbar. Wir haben keine Ausdrucke der Fotos. Also ich bekomme die noch nicht mal. Entschuldigung, ich bekomme kein Ausdruck. Nein. 25 für ein oder 50 für alle? Bei 50 für alle sind auch 29 Souvenirfotos vom Skywalk und Grand Canyon dabei und ihre Fotos sind hier. Ja, ein paar sind ja wirklich gut, aber ihr hab ja keine andere Wahl, also ich nehme alle. Jetzt muss ich wirklich für diese Fotos Bau oder mit Karte? Mit Karte bitte. Ich muss 50$ für die Fotos zahlen und ich kann sie noch nicht mal mitnehmen, weißt du? Kann ich denn hier ein Foto vom Bildschirm machen? Nein, tut mir leid. Auch nicht. Schade. Aber wie kann ich mich dann an den Ausdruck erinnern, wenn ich es runterlade? Zu Hause ausdrucke. Ja, wenn Sie es runterladen. Nehmen Sie ihre Karte. Okay, hier ist Ihre Quittung. Bin echt enttäuscht jetzt. Ich wollte die Fotos sehen. Sie können sie früh genug sehen, das verspreche ich Ihnen. Okay, danke. Sehr gern. Kassensturz. Die Bustour hierher hat mich 130 € gekostet. Das Ticket für den Skywalk 54 und das Fotopaket weitere 47 €. Macht zusammen 231. Zumindest der Download der Bilder funktioniert problemlos. 30 Tage lang sind die jetzt abrufbar. Ich kann sehr gut verstehen, dass mein Zuschauer Niklas uns darauf aufmerksam machen wollte, weil davor würde ich sie auch gern warnen. Das hier ist nicht der richtige Punkt für tolle Fotos im Grand Canyon. Das hier ist ein Gebäude der Abzocke sozusagen. Don't do it. Doch es wird noch schlimmer, denn der Shuttlebus fährt mich samtteam nur ein paar Kilometer weiter zum Guan Point. Und dort vermissen Sie auch was richtig die Absperrung, weil die gibt es hier nicht. Hier kann man wirklich bis ganz, keine Sorge, ich gehe nicht zu nah ran, bis ganz nahe an die Schlucht rantreten und viel bessere Selfies oder auch Fotos schon mal machen. Sehr fein. So, jetzt weiß ich auch, warum die uns hier erst als zweite Station hinbringen, damit du denkst, dass das Ding da an der Glasbrücke die Aussicht ist. Ist es aber nicht. Das ist eine Abzockfalle und wahnsinnig teuer und ich möchte sie davor bewahren überhaupt jemals das zu besuchen braucht kein Mensch, weil hier gibt's die besseren Aussichten. Und an diesem Naturspektakel kann ich mich nicht satt sehen. Und das hier ist nun wirklich schon echt Grand Canyon. Aber hab schon verraten, ich war schon mal hier. Nicht hier an dieser völlig überflüssigen Brücke, aber am Grand Canyon. Und deswegen kenne ich noch einen besseren Ort, den sie nicht verpassen sollten. Den sehen wir uns morgen früh an. Jetzt erstmal hier diese Aussicht schon mal genießen. Keine Sorge, es geht noch besser. Denn für das ultimative Grand Canyon Erlebnis braucht der smarte Tourist nur etwas mehr Zeit und einen Mietwagen. Der Weg an den Southim lohnt sich, denn er führt über die historische Route 66. Eintritt muss ich aber auch hier zahlen. Die günstigste Variante ist ein 7 Tage Ticket für Auto und alle Insassen für 35 €. Und dann erreichen wir am Southim den Martha Point. Zugegeben, man muss ein Stück fahren. sind insgesamt über viereinhalb Stunden aus Las Vegas zum South da muss man parken, ein Stück durch die Vegetation gehen und was man dann erlebt, das verspreche ich Ihnen, werden sie in ihrem Leben nie wieder vergessen. Ich versichere Ihnen, das sieben Tageicket für den Grand Canyon ist alles andere als Abzocke, denn der Park ist unfassbar groß und es gibt unendlich viel zu entdecken. Und das ist der große Vorteil an der Südkante des Grand Canyons, dem Southim. Man kann hier tagelang Kilometer weit spazieren gehen, seine eigenen Fotos machen, man wird zu nichts gezwungen, keine Verkaufsveranstaltung, man kann sich darauf einlassen und ehrlicherweise pro Auto nur 35 € zahlen. Das ist der gesamte Eintritt. für tagelang unfassbare Naturerlebnisse. Mutter Erde hat sich Millionen Jahre Zeit gelassen, um uns dieses Naturwunder zu schenken. Dann sollten wir diesem Naturwunder auch mehr als nur einen Tag schenken. So ein Tagesausflug von Las Vegas wird den Grand Canyon und seiner unfassbaren Schönheit einfach nicht gerecht. Mein Tipp, nehmen Sie sich einen Mietwagen und zwei bis drei Tage Zeit, um das hier zu erkunden. Ich schwöre Ihnen, Sie werden es nicht bereuen. Die Vereinigten Staaten von Amerika, hier reih sich ein Traumziel ans andere für Touris aus aller Welt. Aber heute geht's mal nicht nach New York, Vegas oder San Francisco. Nein, heute reise ich nicht in die USA der Touristen, sondern in die USA der Amis, also zu Orten, die auch bei Einheimischen angesagt sind. Meine Geheimtipps. Chicago, Nashville, Memphis und die Niagara Fälle. Ein Tripp durch den mittleren Westen und Süden auf der Jagd nach Abzockern. Ich bin Peter Giesel und ich bin Urlaubsbetrügern auf der Spur. Du zockst Leute vor dem Supermarkt ab. In Chicago erlebe ich in schwindelerregender Höhe schwindelerregende Preise. Hat sich jemand schon mal über die 40$ für drei Fotos beschwert? Ja, viele. In Nashville tappe ich in die Stiefelfalle von wegen Cowboy und Freiheit und so. Auf dem steht, er kommt aus China. Was? Wirklich? Ja, hier in Memphis buche ich eine geführte Tour Tour durch das Wohnhaus von Elvis. Wir hätten da locker allein hingekonnt. Das hättet ihr machen können. Und an den Niagara Fällen stehe ich auch finanziell im Regen. Bezahlt haben wir 125, obwohl der Typ ganz nett ist, das ist immer noch viel zu viel Geld. Meine Reise beginnt in der drittgrößten Stadt des Landes. Chicago wird wegen des eisigen Winterwindes aus dem hohen Norden Windy City genannt. Aber heute begrüßt mich die Stadt mit Sonnenschein und ihrem unwiderstehlichen FLIR. Wer New York mag, wird Chicago lieben. Welcome to the USA. Wir haben heute Abend was vor, sage ich ihnen. Wir werden vier Top Highlights in den USA sehen. Es geht nach Memphis, nach Nashville, an die Niagara Fälle und wir starten hier in der Who am Lake Michigan in Chicago. Die Stadt hat eine atemberaubende Skyline. Für meinen Geschmack steht sie der von New York in nichts nach. Im frühen 20. Jahrhundert hieß es auch hier Only the Sky the Limit. Nur der Himmel setzt Grenzen. Woran erkennt man Touristen in großen amerikanischen Städten, dass sie so durch die Gegenlatschen wie ich immer mit dem Kopf nach oben? Dann kommst du nicht von hier, dann besuchst du die Stadt nur so. Wenn wir mal gemeinsam mit der Kamera hier am Willis Tower Downtown Chicago gucken, ein ich habe aufgehört diese Stockwerke zu zählen. Da ganz oben sehen Sie einen kleinen Vorsprung aus Glas. Das ist die Erfahrung, die ich mir heute gebe, da oben zu stehen. Wenn da nicht schwindelfrei bist, ne? Bei mir geht das so. Kostet Geld, aber es soll sich lohnen. Ich will da hoch. Buchen kann man das Spektakel im Netz mit individueller Einlasszeit. So muss ich nicht unnötig anstehen. Das ist das größte Gebäude der westlichen Hemisphäre. Und da oben das sogenannte Skydeck, der höchste Aussichtsort in ganzen USA. So, 38 € pro Person kostet der Eintritt. Den Fahrstuh nach oben gibt's umsonst dazu. Das finde ich erträglich für so einen Ort. So und wir sind dabei mit vier Personen und 152 €. Na ja, also ab in die E. Dank fest gebuchtem Zeitfenster muss ich nicht lange warten. Bevor es nach oben geht, spaziere ich durch ein kleines Museum. Kurz und bündig erfahre ich hier das Wichtigste zur Geschichte der Stadt. Der Lift bringt mich mit 30 km/h in einer Minute nach oben auf das sogenannte Skydeck. 441 m über den Straßen von Chicago. Ausblick in alle Himmelsrichtungen inklusive. Ganz ehrlich, das alleine finde ich schon so atemberaubend, da lohnt sich der Eintritt schon. Aber das ist noch lange, noch lange, nicht alles. The Ledge heißt das Highlight. Vier Balkone mit Glasboden über dem Abgrund. Nichts für Menschen mit Höhenangst wie Kollege Henning, aber mitgefangen mitgehangen und der Spaß ist im Preis inbegriffen. Wir haben ein bisschen Glück, dass wir heute am Samstag Vormittag hier sind. Das wäre schon mal so ein Tipp, weil da sind die Warteschlangen nicht so lange. Trotzdem muss man das Ganze natürlich irgendwie ordnen. Keine Sorge, das machen die Ami schon und sorgen dafür, dass man nur 60 Sekunden alleine als größere Gruppe 2 Minuten da drin bleiben darf. Gibt Menschen, die wollen nicht mal 2 Sekunden rein. Nach einer kurzen Wartezeit sind wir dran. 2 Minuten haben wir jetzt Zeit, um ein paar Selfies zu schießen. Nervenkitzel pur und das 441 m über den Straßen der Stadt. So und das Schöne ist, jetzt ist Selfie Time. Also wärst du mal so gut bitte? Das glaubt mir daheim niemand. Du fühlst dich eh nicht so wohl hier drauf, ne? Von daher bleib du mal da. Spaß macht das. Aber wir müssen uns sputen. Man hat nicht alle Zeit der Welt, man hat als Gruppe ab 3 120 Sekunden. Super. Ein echtes Highlight und sogar die Angestellten machen noch ein Foto mit meinem Handy. Noch mal anstellen geht leider nicht. Das hat sich gelohnt und für 38$ ist es auch gar nicht so teuer. Wir konnten eigene Fotos machen. Sie hat welche von uns gemacht. Das bleibt als Erinnerung auch in meiner Magengrube. Super. Auf den Weg zum Ausgang lehne ich die professionell geschossenen Fotos dankend ab. 25$ extra würden die jetzt kosten, aber besser als meine sind sie nicht. Passen Sie auf, dass Sie bitte nicht diese Fotos kaufen. Es bringt nichts. Unsere Selfies sehen viel besser aus und die waren umsonst. So und von dem Geld, was ich gespart habe, geht's jetzt auf das nächste Hochhaus und da ist die Attraktion eine deutlich dramatischere. Jetzt geht es auf das Hancock Center. Seit 1969 ist der Turm eines der Warahzeichen der Stadt. Mit 344 m und 100 Stockwerken ist er etwas niedriger als der Willis Tower, aber berühmter und er hat die Attraktion schlecht hin. Das ist jetzt was ganz Besonderes. Da steht man nicht nur oben dran, sondern man wird auch ein Stück nach vorne raus gekippt über den Angrund sozusagen. ist fast schon ja wie auf dem Oktoberfest so eine Fahrattraktion kost auch ein bisschen mehr. Aussichtsplattform und Fahrgeschäft zusammen kosten für Erwachsene 45$, also sieben mehr als im Willis Tower. Doch sicherlich komme ich auch hier auf meine Kosten, oder? Ja, genau. Darauf freue ich mich gleich Fotos machen zu können. Oben einmal, ich hab ja heute schon paar in der Tasche, aber die werden super. Auch hier geht es mit einem Fahrstuhl nach oben. Im 94. Stock erwartet mich die bewegliche Fassade, die mich über den Abgrund kippen wird. Wieder stelle ich mich an, aber kurz vor dem Eingang sehe ich ein Verbotschild. Kameras und Handys nicht gestattet. Aus Sicherheitsgründen. Wie keine Kameras, keine Mobiltelefone. Ja, telefonieren will ich nicht, wenn ich da so hänge, mich dabei aufnehmen schon. Was soll das denn jetzt? Nee, das glaube ich nicht. Keine Fotos, keine Videos, bitte keine Fotos, keine Videos. Pictures. No pictures und Videos inside, sagt er noch mal. Nicht nur vor dem Eingang folgt sofort die Aufforderung, die Handys auf einen Tisch zu legen. Mus die echt abgeben. So kann ich weder filmen noch ein Foto schießen. Na, dann mal los. Wenn Sie Angst haben, können Sie immer nach hinten wegtreten. Da kann ja nichts passieren. Ich würde es aber jetzt gerade wirklich gerne aufnehmen, ein Foto machen. Oh, wow, wow, wow, wow. Alter. Ach du liebe Zeit. Ich selbst darf nicht fotografieren. Mein Team schon, aber eben nur hinter der Absperrung. Und mich lichtet eine Angestellte ab. Ach, das glaubst du nicht. Ach, was? Ach, jetzt weiß ich. Oh mein Gott. Oh, das geht jetzt weiter. Ist das geplant? was gerade passiert. Oh mein Gott. Oh Mann, ich sterben. Tod. Nee, ich muss sagen, ich freue mich, weil mein Kollege, der Hennck hat jetzt wirklich gerade diese Angst überwunden. Das ist toll. Oh, das ist geil. Aber es ist Wahnsinn. Es ist Wahnsinn, dieses Skyline vor und den Abgrund unter sich zu haben. Ging aber jetzt schnell, du. 20, 25 Sekunden. Ich ärgere mich, dass ich das nicht fotografieren konnte. Aber vielleicht hast du das ja gemacht hier. Unsere Handys dürfen wir jetzt wieder einsammeln, ganz ohne Erinnerungsfotos. Aber es ärgert mich wahnsinnig. Du hast keine Chance, ne? Du hast musstest es auch weggeben, ne? Die nehmen einem das Telefon weg. Weißt du warum? Weil sie Geld damit verdienen und wie viel werden wir wahrscheinlich gleich erfahren. Das ist aber unverschämt. Keine 5 m hinter dem Ausgang steht auch schon eine nette Dame, die mir die gerade eben professionell geschossenen Fotos gerne verkaufen möchte. Die Frage ist, zu welchem Preis? Das macht 3865 39$ meine Lieben. 39$ für drei Fotos. Das ist jetzt nicht der Ernst, oder? Ist es leider doch. Mir bleiben 94 Etagen meinem Ärger Luft zu machen. Bye bye. Bye bye. Das ist so dieses Gefühl, wenn der Kapitalismus so auf so eine blöde Art und Weise zuschlägt, diese amerikanische. Na, wie wie bescheuert halten die uns denn als Touristen, dass für diese drei Selfies fast 40 € fällig werden? Und das sagt einem vorher keiner. Dadurch wird dieser ganze Spaß hier insgesamt deutlich über 85 € kosten für mich. Boah, ist das frech. Ja, mach mal eure Musik jetzt aus. Ich habe jetzt kein Geld mehr fürs Abendessen. Schatz. Kurz vor dem Ausgang wird mir das ganze Ausmaß der Abzocke erst bewusst, denn die$ Fotos sind alles andere als gelungen. Hat sich jemand schon mal über die 40$ für die drei Bilder beschwert? Ja, viele. Viele. Es ist halt wie es ist. Das ist viel Geld. Lass mal angucken. Ich bin mir nicht so sicher. Würden Sie dafür bezahlen? Ich persönlich? Nein, Chicago von oben ist ein Muss, aber Achtung Abzocke. Also, ich weiß nicht, ob ich ihn jetzt auch noch empfehlen soll, welchen Turm in Chicago 7 steigen, aber ganz ehrlich, wenn sie sich ein aussuchen müssen, sparen sich den hier. Das 360 im Hancock Tower ist ja so 10, 15, 20 Sekunden bisschen Kribbel. Danach ist aber keine Kohle mehr da, weil diese Pappfotos hier, die braucht kein Mensch. Es recht nicht für fast 40 €. on top noch mal drauf. Nein, nein, nein, meine Lieben. Und ganz ehrlich, der Glaskasten im Willis Tower, da kann man 2 Minuten drin bleiben und man kann es genießen, Fotos machen, so viel man möchte in jeglicher Position. Die sehen mit Sicherheit besser aus und sie haben was davon. Das hier da oben ist eine ganz doof US-amerikanische Touri Abzocke. Ich mag sowas nicht. Dress code in Nashville. Der gilt für die Füße, denn hier trägt man Boots. Kaufe ein paar, bekomme zwei Geschenk ein Angebot, dass ich nicht ablehnen kann. Ich bekomme da jetzt noch zwei Paar geschenkt und da schlage ich es zu gleich. Mein Team und ich reisen von Chicago nach Nashville. Hier in der weltberühmten Music City ist die Seele des Landes zu Hause. Country, Folk und Rock and Roll. Johnny Cash, Elvis Presley und viele andere. Hier feiert und trinkt man in Honkey Tongs. Das sind diese speziellen Kneipen in den Südstaten mit der gleichnamigen Live Musik. In wirklich jeder Spiellunke spielt eine Band und sorgt für tolle Stimmung rund um die Uhr. Audi Cowboys, herzlich willkommen in Tennessee in Nashville. Man nennt Nashville auch Music City. Warum? Ja, musikalische Legenden haben hier Alben aufgenommen und wohnen teilweise noch hier. Zu denen kommen wir später. NFW ist aber auch vor allem eine Partyst und zunehmend ein Magnet für auch europäische Touristen. Deswegen würde ich Ihnen die Stadt gerne zeigen und zu Beginn mit Ihnen Bier trinken gehen. Ich treffe mein Team. Gemeinsam stimmen wir uns auf das nächste Thema ein. Dazu gibt's ein leckeres Bier und das während der Arbeitszeit. In der Bar neben dem Hotel sind auch die Preise fair. Vi ja, fünf inklusive Trinkgeld. Danke, ich weiß das zu schätzen. Ja, Prost. Du, das war jetzt nicht teuer zu Beginn. Also, das waren vier 37$, das ist unter 4 € knapp so um die 4 € für ein Bier. So, okay, oder? Ich hätte mir das jetzt nicht bestellt, wenn ich nicht ahnen würde, dass unsere erste Geschichte in dieser schönen Stadt auch was mit Bier zu tun hat, weil diese 4 € für so ein amerikanisches Bier sind die Ausnahme, nicht die Regel. Cheers. Wir trinken gemütlich aus und machen uns auf den Weg zum Broadway. Tag und Nacht tobt hier das Partyleben. Egal, ob jung oder jung geblieben auf dem Broadway, ja, den gibt es auch hier in Nashville. Hat wirklich jeder seinen Spaß. Junggesellenabschiede, Klassenfahrten oder Sauftouren mit den Kumpels. Aus allen Ecken der USA und der ganzen Welt sind sie hierher gekommen. Auf gerade mal 200 m reit sich eine Bar. Live Musik und Bier überall und vor allem wir mittendrin. Vier Bier bitte. Was habt ihr denn? Oh, wir haben sehr viele Biere. Eine Karte gibt's offenbar nicht. Was mögen Sie? Weißbeier, Leitbier? Ja, sowas wie ein Bad vielleicht. Also, ich hätte gern vier Bad, bitte. Ja, ich sehe so 10 20 Bier, aber keinen einzigen Preis. Das macht 28. Bitte. 28. Das Trinkgeld ist noch gar nicht eingerechnet. Vier Bier für 28 € amtlich. Das ist mehr als doppelt so viel pro Liter wie auf dem Münchner Oktoberfest. Das gemeine kein einziger Preis steht auf irgendeiner Karte. Die Gäste erfahren ihn erst, wenn es uns Zahlen geht. Nur um schon mal einmal gesagt zu haben, das waren 6,50 € gerade für ein sehr mittelmäßiges Bier. Einfach mal so. Wie ist es im Nachbarladen? Schauen wir mal. Wir gehen wirklich nur einen Laden weiter. Einer der angesagtesten auf dem ganzen Strip. Ausweis und Taschenkontrolle sind Pflicht. Dichtes Gedränge an der Bar um die teuren Getränke. Hier kann ich einen Blick in die Karte werfen. Ich habe Bier gefunden, aber ohne Preis. So, schauen mal, was dabei rauskommt. Ich hätte gern vier Bier. Was habt ihr denn so? Happen Harries. Ja, vier bitte. 36. Ich zieh mal jetzt schon 22er. Alter, ich dreh durch. 36 € für vier kleine Flaschen Bier. Noch mal durchgesehen, es bleiben vier. 4- 40 sind 36. Ich habe mir 22er gegeben. Das macht jetzt gerade 9$, also 8,50 € pro Bier. Groß damit. Die Gäste scheint es nicht zu stören. Sie stehen Schlange und bestellen eine Flasche nach der anderen. E, da trinke ich dann auch kein zweites mehr. Leute, ganz ernsthaft, bei dem bei den Preisen, das kenne ich normalerweise noch nicht mal vom teuersten Bierzelt auf dem Oktoberfest. Also, ich traue gar nicht weiterzuken hier. Go ahead, weil ganz ehrlich fast, also im Endeffekt fast 10 € für so eine kleine Flasche. Was ist denn hier los in Nashville, Tennessee? Ja, was ist denn hier los? Ich berausche mich heute Abend nicht am Bier, sondern lieber an der vielen Musik und der wirklich einzigartigen Atmosphäre auf dem Broadway in Nashville. Am nächsten Morgen gehe ich noch einmal zurück in die Bar, in der ich mein Team gestern aufgegabelt habe. Hier kostet das Bier gerade mal $ inklusive Trinkgeld. Der Wirt heißt Justin und er klärt mich auf über Nashville Biergeheimnisse. Kann i Bier haben? Ja, was magst du? Ja, das gleiche wie gestern Abend. Bad Light. B Bad Light. Hier kommt es sogar vom Fass und ist deutlich größer als das in der Flasche gestern Abend auf dem Broadway. Lass mal über die Preise sprechen. Was müsste ich hier für zahlen hier? Das liegt ungefähr bei 425. Gestern Abend auf dem Broadway haben die mich mindestens acht, manchmal sogar $ Flasche bezahlen lassen. Ich habe nicht mal Preise auf Karten gesehen. Nun ja, zuallererst, sie werden die Preise nicht ausschreiben, weil du alles bezahlst, egal was es kostet, wenn du ein Bier downtown trinken möchtest. Der Grund, weshalb die so viel verlangen ist, wenn du nach Downtown gehst und ein Bier oder ein Shot möchtest, werden sie dich dafür bezahlen lassen. Ja, aber Downtown, das sind ja eigentlich nur ein paar hundert Meter. Größtenteils, so wie alles wird es extrem teuer sein. Nashwille ist die am schnellsten wachsende Stadt seit so und so viel Jahren. Wenn du nach Downtown gehst, nimmst du lieber die große Kreditkarte mit und bist bereit sie zu benutzen. Und das sagt der OG Brewery Chef hier, der Mann, der wirklich mir ein Bier hier für einen, ich sag mal, ganz normalen deutschen Preis verkauft. Für alle Bierschwaben hat der Wirt noch einen Spartipp und der funktioniert in jeder Bar in Nashville. Im Eimer gibt's immer eine Flasche gratis. Also, was lernen wir daraus? Natürlich, je näher sie gerade hier in Nashville in so einer Stadt, die für Bier und auch Whisky bekannt ist, je näher Sie an Stadtzentrum kommen, desto teurer wird es. Meiden Sie für den großen Bierabend, die große Biersause bitte den Broadway, den Strip, den es da unten gibt und zwei, drei Blocks weiter gibt's urge amerikanische Bars mit tollen Bierpreisen. Darauf sage ich: Cheers, man. Cheers. Cheers. Prost. In Nashville erlebe ich auch eine dreiste Parkplatzabzocke. 2 Stunden für fast 30 €. Bist du irre? Entschuldig mal, ich will parken und nicht mein Auto reparieren lassen. Hier gleich der Broadway, die Partymeile in Nerschwill ist zwar nur gute 200 m lang, aber gefeiert wird hier fast rund um die Uhr. Nash will in den USA deswegen die beliebteste Partyst vor Las Vegas. Doch wer hier feiert, sollte vorbereitet sein auf hohe Bierpreise und den standesgemessen Dress. Was auf dem Oktoberfest die Tracht ist, ist auf Nashville Broadway der Cowboystiefel. Jede Menge Cowboys und Cowgirs stapfen durch die Straßen und die Honkeys. Aber warum kann ich euch was fragen? Ja, wir filmen das hier fürs deutsche Fernsehen. Okay. Okay. Wir fragen uns, warum kauft und trägt jeder diese Stiefel hier in der Gegend? Also, wir kommen, wie gesagt, vom deutschen Fernsehen. Sie sind einfach stylisch. Aber was macht sie so besonders? Das Leder, der Geruch, die Verzierung. Der Geruch. Glaubt ihr denn, man kann hier in der Straße gute Stiefel bekommen? Ja. Ja, die sehen auch alle wirklich schön aus. Also euch eine gute Zeit. Wir merken schon, worum es hier geht. Das ist sowas wie der inoffizielle Dresscode selbst hier auf dem Strip auf dem Broadway in Nashville. Es geht nicht nur um diese Hüte, es geht vor allem um diese Boots. Die müssen aus echten Leder sein. Die müssen vor allem hier gekauft werden. Und es gibt hier überall Läden mit sehr unterschiedlichen Preisen und wie ich gehört habe sehr unterschiedlichen Qualitäten. Neben all den Bars gibt es auf dem Broadway eigentlich nur noch zwei andere Arten von Geschäften. Wenn ihr Shops und Stiefelläden und in denen schaue ich mich heute um. Das Angebot ist wirklich riesig. Ein echter Cowboy würde mich City Slicker, einen Großstädter nennen und deswegen überfordert mich das Sortiment und die Preise sind ganz schön happig. Das ist jetzt hier keine billigware. Die Preise gehen hier los bei ich rechne das mal um in Euro gleich, ne? 300 € für ein paar Stiefel, egal jetzt mal welche Größe. Also teilweise sind die echt schick, nicht so wie ich gedacht hatte, so Cowboystiefel, weißt du? Aber bei den Preisen, zum Glück gibt's hier gleich um die Ecke ein Top Angebot, weil die Leute wissen ja, dass äh die Geldbeutel der Touristen von dem völlig überteuerten Bier eh schon schmal sind. Schauen wir uns das mal gemeinsam an. Mein Team hat selbstverständlich vorab recherchiert und ein attraktives Angebot gefunden. Es klingt zu schön, um wahr zu sein und ist deswegen genau das Richtige für mich. Mitten auf dem Broadway lockt ein Schild. Buy one, get two for free. Also ein paar kaufen und zwei umsonst dazu bekommen. Da steht ciao. Herrlich. Also rein und ein paar neue Boots suchen oder drei Paar. Als Stiefelneuling fühle ich mich bei der Auswahl wieder etwas überfordert. Hallo, ich versuche zu verstehen, wie das mit diesem Rabatt hier läuft. Wenn du ein Paar kaufst, dann Wenn du ein paar kaufst, bekommst du zwei andere umsonst. Solange die Ach, unterschiedliche Größen? Ja, alle Größen. Herren, Damen, Kinder. Okay. Okay. Aber diese Schuhe hier sind wirklich die einzig waren. Also, ich bin Deutscher. Ich kenne mich nicht so gut aus mit diesen Stiefeln. Ja, das sind die einzig waren. Also so richtig American Style. Yes, Sir. Handgemacht. Mhm. Gut. Also keine China Ware oder so. Nein. Nein. Weil ich kenne mich nicht so aus, ne? Die Herrengrößen sind dahin. Ja. Na, das ist doch mal eine Ansage. Eine große Entscheidungshilfe sind die Mitarbeiter nicht. Ich bleibe auf mich allein gestellt. Meine mir ist vor allem wichtig, dass es hier nicht irgendwelcher Billigkram ist und was die Preise angeht, lass uns da mal drauf gucken. Na ja, 300$ 260 72 € mindestens. Aber bei diesem tollen Angebot ist der Preis ja schon fast Nebensache. Ist jetzt nicht passend. Die hier, die hier. Wow! Schauen wir mal. Die erste Hürde ist genommen. Ich habe ein Paar bei dem Größe und Design stimmen. Es kostet 300$. Am Material kann ich auf den ersten Blick nichts aussetzen. Also, ich würde die mir jetzt mitnehmen. Das scheint echtes Leder zu sein. Ja, die riechen lederig. Man darf nicht vergessen, ich bekomme da jetzt noch zwei Paar geschenkt und da schlage ich jetzt zu, weil sie damit mache ich meine Damen daheim glücklich. Pass auf, das sind meine. So und die für die Mädels da drüben. Schau, die Schuhgrößen der liebsten daheim sollte man natürlich kennen. Und ja, man kauft ein bisschen ins Blaue hinein, aber einem geschenkten Gau schaut man, sie wissen schon, auch als Cowboy. Auf dem Weg zur Kasse entdecke ich ein Video. Toll aus. Schau mal hier aus den amerikanischen Fabriken wird dann gezeigt, wie die Sachen hergestellt worden. Wirklich Handarbeit, ne? So und das sind jetzt hier keine Chinesen, die da am Bahn stehen. Gefällt mir gut. Also, ab zur Kasse. Wir sind aus Deutschland. Oh, wirklich? Wir sind auf der Suche nach dem einzig wahren amerikanischen Deal. Na, das haben Sie gefunden. Ja, er macht das seit 30 Jahren. Echt? Ja. Er wollte, dass es jedem möglich sein soll, ein paar Stiefel zu besitzen. Okay. Alles zusammen macht es 438,99 hier. Bitte, habt eine gute Zeit. Ich hatte mit 270 gerechnet, aber ich zahle den Preis des teuersten Paares und die Steuer kommt noch oben drauf. Aber für diese 400 habe ich jetzt echtes Leder. Thank you very much. Handgemachte Stiefel und von denen drei Stück. Wow. Mein Schnäppcheneinkauf hat auch mein Team in Kauflaune gebracht. Aber Kameramann Robin und Redakteur Henning stehen vor denselben Problemen wie ich. Riesenauswahl, aber keinerlei Beratung oder Hilfe. Beide landen am Ende imselben Laden wie ich. Auch sie kaufen ein paar und bekommen dazu zwei geschenkt. Es ist einfach zu verlockend. Wir bringen unsere Super Schnäppchenbeute in unsere Teamunterkunft. Nur einen Steinwurf vom Zentrum entfernt, wollen wir jetzt unsere Einkäufe ganz genau ansehen. Es ist so dieses Gefühl nach dem Schlussverkauf, kennst du es? Ich habe ein riesen Schnäppchen gemacht und das haben wir jetzt alle. Lass uns bitte mal unsere Schuhe jetzt angucken, für die wir ja quasi wirklich fast nichts bezahlen. Du musst jetzt arbeiten. Danke. Aber die packe ich gleich mal als erstes aus. Wow, du hast einen guten Geschmack, du. 199$ und du einmal für die Tochter. Oh, sehr schön. Sehr süß. 80$. Ich sag jetzt im Prinzip mal Dollar und Euro sind ungefähr gleich, um einfach das Rechnen ein wenig zu vereinfachen. Hey, nicht schlecht. Meine deine auch nicht schlecht. Für 200. Ma mal ein bisschen Platz, weil der wahre Schnapper, der kommt hier. Einmal für meine Tochter, für meine Frau, die hier und meine jetzt auch. Ob ich die jemals tragen werde, weiß ich nicht. Entscheidend dabei ist das Schnäppchen. Da ist schon die erste Falle. Also, du bekommst zwei dazu, wenn du ein Paar bezahlst, natürlich immer das teurere. Das heißt nicht die 299 waren der ausschlaggebende Faktor, sondern die 399 plus Steuer 440$ für mein Paket hier auf der rechten Seite. Trotzdem habe ich dieses Schnäppchenjägergefühl, diesen Moment, wo du weißt, hey, du hättest normalerweise viel mehr ausgegeben für tolle Qualität, weil das kommt ja alles aus Amerika, das ist hier handgemacht, haben wir im Video gesehen und werden wir jetzt mal überprüfen. Guck mal bitte bei dir genau rein, was da so steht. Bei mir steht drinne, also ist ja die gleiche Schub, ne? Mens, also für die Männer 8/5D. Das stimmt doch gar nicht. Leder hier steht drin stimm Obermaterial Leder, also leather upper all other materials. Manmade, manmade. Das heißt nur das Obermaterial ist Leder, was auch immer das Obermaterial ist, da drunter dann nicht mehr. Alles drunter ist Kunststoff. Ganz genau. Und da drunter steht, komm mal bitte her mit der Kamera. Da musste selbst lachen, ne? Nichts made in the USA, made in China. Irgendwo in China hergestellt, meine Lieben. Das kommt gar nicht von hier. Wie ist es denn? Born in Michigan. Also geboren in Michigan. Build boots over seit 130 Jahren machen wir diese Lederstiefel, was einem total das Gefühl gibt, das ist ein amerikanischer Stiefel. Ja, heißt auch noch schön Wolverine und auch dort steht, wo es wirklich herkommt. Tada! Seit 135 Jahren basteln wir unsere Fake Cowboystiefel in China zusammen. Zugegeben, schick sind sie ja. Und auch bei den Liebsten daheim werden sie für jede Menge Freude sorgen. Aber wie amerikanisch sind Sie eigentlich? Kein einziger Schuh, der hier vor uns steht, kommt aus Amerika oder ist hierhergestellt worden. Mexico, Indien, China Ware, die wir hier gekauft haben für, na ja, zusammen dann 7 800$, dann schon ungefähr 7 800 €. Und ist das echtes Leder? Was ist denn die Qualität und was macht denn wahre Qualität bei echten Cowboystiefeln aus? Ich glaube, dafür brauchen wir ein Schuhmacher. Also, ein Schuhmaker würde man ihn hier nennen. Einen Tag später habe ich einen Termin. Ich fahre etwas raus aus der Stadt. Vor den südlichen Toren Nashvillez liegt Brandwood. Die Cowboystiefelwelt ist hier noch in Ordnung. Ich treffe West Sugar, den Inhaber der Einmannfirma Music City Leather. Du musst W sein. Jawohl. Hallo, grüß dich. Schön dich zu treffen. Auch schön dich zu treffen. Komm rein. Drinnen finde ich seine Werkstatt. Alles echte ehrliche Handarbeit. Die Stiefel von West Sugar finden von hier ihren Weg in die ganze Welt. Jedes Stück ein Unikat. Einer der Hauptaspekte für einen guten Stiefel ist die Gebrauchsfähigkeit. Wenn du ihn mit der Hand produzierst, kannst du bestimmte Teile des Stiefels ersetzen, wenn sie kaputt gehen. Solange du mit diesen Teilen des Stiefels gut umgehst, kann ich die größten Verschleißbereiche ersetzen. Diese Stiefel sind nicht nur handgearbeitet, sondern auch individuell an den Fuß des Kunden angepasst. Custom nennt das der Ami. Und das hat seinen Preis. Zwischen 3 und 5000$ geht der erst los. Die Stiefel aber passen garantiert, halten ewig. Seine Kunden sind echte Cowboys aus Texas und Arizona, aber auch weltberühmte Musiker, deren Namen er aber geheim hält. Ab woher kann ich wissen, also nur durchs Anschauen, riechen, berühren, dass ein Stiefel handgemacht ist oder eine gute Qualität hat? Ziemlich schwierig zu sagen, oder? Das ist schwierig zu sagen. Die Langlebigkeit eines Stiefels sind die Eingeweide. All diese inneren Arbeiten, das macht die Langlebigkeit eines Stiefels aus. Auch die Dicke des Leders ist entscheidend. In der Stiefelindustrie berechnen wir das in Unzen. So hat z.B. ein Cowboystiefel direkt vom Regal für einen Einstiegspreis wahrscheinlich ein dünnes zwei Unzen Oberlieder. Bei meinen Arbeitsstiefeln sind es fünf bis acht Unzen, also deutlich dicker und fester. Der Stiefel wird sich dementsprechend schwerer anfühlen, weil mehr Material verarbeitet wurde. Gewicht ist beim Cowboystiefel also entscheidend. Ein Nagel in der Sohle bringt die so wichtige Stabilität und Sicherheit im Sattel. Ob das meine Broadway Schnäppchen auch haben? Ich zeige dem Mann meine Einkäufe von gestern. und schäme mich ein wenig. Der Unterschied zwischen einem handgemachten und einem fabrikgemachten Stiefel ist, dass die Fabrikproduzierten eigentlich ausschließlich von großen Unternehmen kommen. Das sind Mischkonzerne. Die funktionieren ausschließlich gewinnorientiert. Je mehr Füße in diese eine Stiefelgröße passen, desto besser und desto mehr Profit. Die interessieren sich nicht dafür, ob dir der Stiefel passt. Ich schon. Wenn ich als Tourist herkomme, dann möchte ich ja das einzig wahre Made in the USA. Wenn du nach Nashwille kommst, dann musst du zu mir kommen. Ja, vielen Dank, dass wir beide sein durften. Das war wirklich unglaublich. mein allererstes Mal an so einem Ort. Ich werde mir Schuhe für 5 bis 10 000 € nicht leisten können. Gut zu wissen, dass die Qualitäten, die es mal so wirklich im normalen Laden gibt, genauso unterschiedlich sind und ein bisschen peinlich für uns mit den Billig Dingern hier anzukommen, weil wenn die soen, wie er sagt aus Plastik sind, dann fühle ich mich richtig abgezockt. So noch mal zurück auf den Broadway von Nashville. Dass ich über die Herkunft der Stiefel belogen wurde, will ich nicht auf mir sitzen lassen. Hi, ich komme aus Deutschland. Ich war hier vor ein paar Tagen und hatte gefragt, ob diese Stiefel hier in den USA produziert sind. Nein. Ja, aber die Ladenverkäufer haben es mir so erzählt. Ich habe versucht, den einzig wahren amerikanischen Deal zu finden. Jetzt habe ich festgestellt, dass das alles hier in China oder Indien gemacht ist. Diese sind in Mexiko produziert. Hier steht doch China drauf. Ach, wirklich? Ah, das ist ein altes Paar. Mittlerweile werden die in Mexiko gemacht. Okay. Manche aus China, manche in Indien. Ja, wir haben keine, die in den USA hergestellt wurden. Also, hier gibt's keine Stiefel Made in the USA. Das überrascht mich jetzt. Nein, ungefähr 97% der Stiefel werden mittlerweile in Mexiko hergestellt. Wirklich? Ja. Macht also gar keinen Sinn, hier nach Made in the USA zu suchen. Sie können es versuchen. Na vielleicht die maßgesteinerten Sachen, aber die sind ja Wenn du 1000$ für einen Stiefel ausgeben willst, findest du einen in den USA gemachten. Na ja, ich habe 500 bezahlt, ne? Was soll ich machen? Trotzdem vielen Dank. Ein hoffnungsloser Fall. Hier komme ich nicht weiter. So, dann gehen wir raus. So, was laden wir da raus? Schnäppchen heißt nicht immer Qualität. Wenn sie mit großen Shopping Bags, vielleicht sogarem extra Koffer zurückfliegen wollen nach Deutschland, auch sehr gerne, dann lohnt sich das drei für eins. Wenn es aber echte Cowboy Stiefeln sein sollen, echte Boots, dann sind sie bei sowas hier zumindest auf dem Boulevard, auf dem Broadway in Nashville an der falschen Adresse. Was hier in diesen Läden, das haben sie auch gerade zugegeben, zu kaufen ist, kommt im besten Falle aus Mexiko, normalerweise aus China, Indien und Co. In Nashville wohnen auch viele Stars. Rees Witherspoon, Taylor Swift, Miley Cyrus, aber die Tour zu ihren Häusern ist eine Reise ins Nirvana. Die Donal Sammer, wo hat die denn gewohnt? Wo? Links. Da hinten. Ja, ist gleich. Die USA sind eine Autofahrernation. In keinem anderen Land der Welt. gibt es größere und aufsehenerregendere Autos als hier. Auch ich bin mit meinem Mietwagen unterwegs wie so viele Touristen, die den Süden der Staaten erkunden. Also zugegeben, einen Preis für Nachhaltigkeit bekommt man als Tourist in Amerika nicht überall. Gerade wenn es ums Fortbewegen geht. Natürlich, man sieht ja auch neben an, nimmt man schon mal eine große Karre. Wiederum ist das ganze Land aber auch darauf vorbereitet. Es gibt überall breite Straßen, es gibt jede Menge Parkplätze und die braucht man auch gerade hier in Nashville, insbesondere, wenn man ins Stadtzentrum möchte, so wie wir jetzt suchen wir uns mal den erstbesten und schauen, was der so kostet. Parkplatzmangel kennen die Amerikaner nicht, nicht mal im Zentrum der meisten Städte. Wo man parken kann, erkennt man leicht an den zahlreichen Schildern. Ich fahre auf einen Parkplatz unweit des Zentrums. Ja, da steht's ja. Scheint nicht teuer zu sein hier. 9$ die erste Stunde. Wie geht das? Schaffen wir es in der Stunde was kleines zu essen und wieder zurück zu sein? Ja, ne? Und $ ist okay jetzt so Maschinen gibt's schon. Und dort muss ich genau wie in Deutschland einen Parkschein lösen. Pay with your phone, kannst du hier parken mit dem Telefon zahlen. Super modern, toll. Und pay hier steht da auch so und n da brauche ich meine Lesebrille statt Sonnenbrille. Da komme ich nicht mehr klar. Von 9$ pro Stunde ist hier nicht mehr die Rede. Da steht eine Stunde 9$. Jetzt kannst du hier er nicht mehr auswählen. Eine Stunde gibt's gar nicht mehr. S nur 2 Stunden für 30. Da läuft irgendwas. Also meine Mathematik ist es nicht. Was soll ich jetzt machen? 2 Stunden. 2 Stunden für fast 30 €. Bist du irre? Entschuldig mal, ich will parken und nicht mein Auto reparieren lassen hier. Gut, dann gibt's aber zu Mittag nur einen kleinen Salat. Danke. Please come again. Kommen Sie gerne wieder. Ich weiß nicht, ob ich das möchte. Statt 9$ pro Stunde habe ich nun 15 gezahlt und darf nicht kürzer als 2 Stunden stehen. Parkkosten heute umgerechnet also gut 30 €. 2 Stunden Zeit für ein Frühstück. Chicken Wings und Waffeln gibt's hier wirklich. Alles American Style. Und dann ab zum Besichtigungsprogramm. Heute auf meinem Zettel, die Country Music Hall of Fame mit ihren sehenswerten Exponaten und der Walk of Fame. So vergeht die Zeit wie im Flug. Und weil es noch so viel zu entdecken gibt, muss ich richtig mein Parkticket verlängern. Zack, ganz deutsch, pünktlich. 2 Minuten vor Ablauf der Parkzeit verlängern wir jetzt. Und diesmal mache ich das topern. Zack. So, Brillenwechsel. So, jetzt will von mir die Zeit wissen. Oh, eine Stunde reicht mir jetzt eigentlich. Zack. So eine Stunde 31$. Bist du verrückt? Nee, will ich nicht. Will ich nicht. Muss ich aber bleibt mir übrig. 1 Stunde 30$. Das haben wir doch gerade eben für zwei Stunden bezahlt. Warum verdoppeln sich denn jetzt die Preise? Weil es Nachmittag ist oder? Nee, also Leute, da kommt auch noch ein Dollar Servicegebühr dazu, nur weil ich das jetzt hier geschickterweise online mache. Und über 30 € für eine Stunde parken. Nee, da hinten steht doch ein Schild neun. Hier vorne kost. Da drüben ist noch ein Automat. Hat eine andere Farbe. So, ich check's nicht. Land of the Free in der Nationalhymne, aber we du fährst auf einen Parkplatz. Statt rot ist dieses Parkschild blau und der Preis niedriger. Hier kann ich auch für nur eine Stunde bezahlen und die kostet 15 €. Hier kostet die Stunde 15, dort 30, hier angeblich neun, aber auch fast keiner da, den man mal fragen kann. Doch, da ist einer. Warte mal. Auf seinem Auto prangt das Logo der Parkplatzfirma. Ich habe Fragen. Entschuldigung. Ich versuche das hier alles zu verstehen. Ich bezahle hier 30 für eine Stunde oder 30 auf der anderen Seite oder da drüben. Also ist das hier ein Parkplatz? Dieses ganze Areal hier wird von mehreren Unternehmen betrieben. Wenn du durch das Tor da gehst, kommt ein anderer Parkplatz. Aber das liegt ja nur ein paar Meter entfernt voneinander. Ja, genau. Also ist es ein Parkplatz, der von drei Unternehmen betrieben wird? Ja, aber wie kann ich den Unterschied erkennen? Die gelben Linien, vermute ich, die gelben Linien sind diese Firma, die weißen Linien sind die blaue Firma da drüben. Und was kostet's dort? Für 4 Stunden sind es 45$. Okay, schön dich zu treffen. Schön dich getroffen zu haben. Nice meeting you. Ja, nett von ihm mir das mal zu erklären. Also noch mal so. Hier ist der eine Preis. Zack, hier ist der andere Preis. Und Achtung, hier. Zack, schon wieder ein anderer. So, kann mir einer verraten, wie ich diesen Unterschied jetzt mal rausfinden soll? Im schlimmsten Fall zahle ich nämlich für einen Parkplatz, auf dem ich gar nicht stehe, weil den Unterschied merke ich nicht, ob jetzt hier oder da oder da stehe. Ein Parkplatz, drei Eigentümer, je nach Parkreihe, muss man bei einem anderen Betreiber zahlen. Verwirrung pur. Wer falsch steht oder falsch zahlt, bekommt einen Strafettel. Auch in Amerika. 50$ Strafzettel. Ja, wir sagen immer 50$ sind 50 €. Das heißt, der ganze Spaß kostet den Menschen hier 90. Genau, der hat's mich nicht verstanden. Genauso wie ich es nicht verstanden habe, dass man einmal hier bei der einen Firma und hier bei der anderen zahlt vor 90 € für ein paar Stunden parken, das gibt's auch wirklich nur im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Das hier ist ein echter Abzockparkplatz und irgendwie ahne ich, dass es selbst in Nashville billiger geht. Ich begebe mich auf die Suche nach einem günstigeren Parkplatz und werde fündig gerade mal 600 m weiter. So, Moment mal ganz kurz, bevor ich hier reinfahre. Ich gehe auf Nummer sicher und checke die Preise noch mal vorab. Schau mal da, das kostet 6 $ die Stunde, pro Tag maximal 20. Und das alles ohne App oder Parksinautomat. Wer im Stadtzentrum von Nashville sein Auto abstellt, guck bitte vorher, bei wem er sich dahinstellt. Welchem Unternehmen gehört der Platz und wie viel verlangt der wirklich von mir? Da bitte keine Fehler machen, sonst wird's wahnsinnig teuer. In Memphis buche ich eine Tour nach Graceland. Hier lebte Elvis Presley. Hohe Kosten, wenig Zeit. Ein Ausflug zum Vergessen. Wir hätten da locker alleine erfahren können. Das hätte ihr machen können. Gleich. Nashville nennt man nicht grundlos Music City. Nicht nur die vielen Honkey Tongs drücken der Stadt ihren Stempel auf. Seit etwa 100 Jahren ist sie auch Heimat vieler guter Musiker und weltberühmter Stars Hank Williams, Johnny Cash oder die Familie Cyrus. Allen voran, aber der King of Rock and Roll. Are you lome tonight? Ring of Fire, I will always love you. Jolen. Das sind alles Country und WesternHits, die glaube ich jeder kennt weltweit. Und diese Riesenhitze haben ein gemeinsam, sie sind eingesungen und eingespielt worden hinter dieser unscheinbaren Tür im RCA Studio B. Die Hälfte des Elvis Presley Katalogs ist hier entstanden. Heute ein halbes Jahrhundert nach Elvis Presley. Johnny Cash und Co heißen die Superstars des Business. Taylor Swift, Miley Cyrus und so weiter. Und wer hier aufgenommen hat seine großen Alben, hat möglicherweise auch hier mal gewohnt. Und genau mit diesem Umstand lässt sich super Kasse machen, solange wir Touristen darauf reinfallen. Musik ist das Thema zahlreicher Touren, die man hier buchen kann. Eine davon will ich machen, denn die Bewertungen im Internet sind mau. Wir holen Tickets für eine Tour zu den Wohnhäusern. Weltberühmter Musiker. Ich suche hier nach dem Promy Home Tour Ding. Hi, haben Sie schon Tickets? Nee, deshalb bin ich ja hier. Wie läuft die Tour ab? Es ist eine zweistündige Tour. Sie verläuft eher durch die Außenbezirke der Stadt. Viele Häuser von Countryängern. Ein Mix aus Älteren und Neueren. Ich habe jetzt keine Liste mit Namen, aber es sind ein paar Namen hier drauf. Es sind unter anderem Taylor Swift oder Martina McBright und ein paar andere, aber die hören sich bekannt an. Das machen wir. Sie wollen es machen? Ja, für drei. Okay. Ja, also ich meine hier Taylor Swift Re with Spoon. Ja, wohnen hier alle? Sie zahlen für alle drei. Okay. 189. Hier können Sie mit Ihrer Karte bezahlen. 63$ pro Person. Schon der Preis ist starver verdächtig. Da freue ich mich echt. Dolly Parton, Miley Cyrus, Rees WPON, was mir nicht alles wird schon gern wissen, wie die wohnen, die Damen und Herren. Deswegen sind wir ja hier im Music City auch was Neues für mich. Promis in Nashville gucken. Morgen Vormittag geht's los. Super in Nashville wohnen heute angeblich Stars wie Reersboon, Taylor Swift, Kid Rock, Miley Cyrus oder auch Peter Fremton. Weltberühmte Namen, auf deren Willen ich gespannt bin. Am nächsten Morgen geht's los. 63 € hat die Tour pro Person gekostet. Weder ein Snack noch Getränke sind inklusive. Der einzige Luxus ist in der Tat der klimatisierte Bus. Wir müssen uns da rein pressen. Vielleicht ist das ja auch nur der Shuttle zu dem großen Bus. Ich befürchte aber nicht. Zwei Stunden soll die Tour dauern und uns zu mehr als 30 Wohnhäusern von Film oder Musikstars bringen. Ich freue mich auf ein paar Schnappschüsse, allein schon für meine Töchter zu Hause. Aber ich muss mich wohl noch etwas gedulden. Wenn Sie nach links schauen, sehen Sie das Friends in Low Places in dem Fenster dort. Das wird bald der Honkey Tong von Gart Brooks. Der sagt es seit 10 Minuten, wem was hier gehört. Wohnen tun die da nicht? Den gehören die Kneipen. Schön zu wissen, steht aber auch draußen dran. Ich warte auf das erste Haus, in dem auch ein Promi wohnt. Und die wohnen ganz schön weit draußen. Wir verlassen das Zentrum von Nashville und fahren eine ganze Weile raus aufs Land. Mehr und mehr wird klar, dass in dieser Umgebung Menschen mit Geld wohnen. Das sind mal ein paar Hütten hier. Total alle Achtung, nicht schlecht. Wir machen ja keine Architekturtour. Genau. Ich will die Wohnhäuser der Stars sehen, aber das scheint schwierig. Hier rechts, das muss ich loben, der erwonen. Dieses Haus wurde von einem Countrystar gebaut. Er lebte dort aber nie und hat es nur als Investitionseigentum gebaut. Also kein Wohnhaus, sondern nur eine Geldanlage. Wer dort wohnt, bleibt unklar. Aber das nächste Haus ist ein echtes Highlight. Dieses Haus gehörte mal Reerspoon. Ich kenne Reoon natürlich aus Hollywood. Ich kenne viele Namen, aber die haben das alle mal gehabt. Also, die wohnen hier nicht. Die haben das irgendwann mal erworben wieder verkauft, aber sie wohnt eben nicht hier. Das Haus rechts ist das ehemalige Haus von Peter Fremton. Ja. Oh. Oh, den kenne ich. Aber der hat hier mal gewonnen. Peter Framton. wohnt noch in Nashville. Äh, aber wo denn? Er lebt in Downtown. Es ist das ist so einer meiner Stars. Ja, Peter Frampton. Und jetzt B, ich konnte kein Foto machen. Er wohnt auch gar nicht mehr hier. Langsam verstehe ich die schlechten Onlinebewertungen, denn ich sehe nur Sträucher vor Exhäusern der Stars. Der fährt hier mit 70, 80 Sachen durch die Ortschaft. Wie soll ich da auch nur mal Ja, ist schon klar. ein einziges Haus in Ruhe sehen oder ein Foto machen. Das nächste Haus ist das frühere Zuhause der Disco Queen. Sie wohnte hier in Old Hill. Mit Hotstauff oder She works hard for her Money ist sie berühmt geworden. Ich toll. Aber wo wohnt die denn jetzt? Die Donmer, wo hat die denn gewohnt? Ja, wo links oder rechts? Wo? Links da hinten. Auch von Nicole Kitman und Ehemann Keith Urban sehe ich nur die schmucklose Einfahrt zur Wohlage. Das sind so abgeriegelte Wohn Parks sozusagen. Ich sehe nichts. Ja, das war's. Und man kommt auch nicht rein oder ran. Jetzt wird's doof gerade. So langsam neigt sich die 63 € Tour dem Ende zu. Ein kleines Highlight gibt's aber noch. Seht ihr das Gebäude da hinten? Das ist Taylor Swift Penthous. Wow. Und da übernachtet sie, wenn sie mal in Nashw ist. Und das ist was ganz anderes. Wenn du hier in die Stadt kommst und hier nicht ins Hotel möchtest, dann hast du hier dein eigenes Penthaus. Okay, aber die wohnen hier alle nicht. Thank you, Ja, man gibt in Amerika nur mal ein fünfer Trinkgeld, egal wie schlecht die Leistung war. Äh, vielleicht kann er ja auch gar nichts dafür. Ich glaube ihm echt nur die Hälfte von dem, was er da erzählt hat. Bei einigen Sachen musste ich sofort hier vom Internet her, das kann gar nicht stimmen. Also Taylor Swift wohnt nicht da, wo er vorbeigefahren ist. Aber wir werden das alles mal kurz aufarbeiten und dann vielleicht auch Tipps geben, wie man es richtig macht, weil das war es jetzt nicht. Insgesamt haben wir 39 Häuser gesehen. 19 davon waren die ehemaligen Häuser der Stars. Nach unseren Recherchen sind gerade mal acht die tatsächlichen Wohnsitze der Promis, die uns der Fahrer auch genannt hat. Zeit als enttäuschter Kunde dem Unternehmen ein Feedback zu geben. Hallo, eine Frage. Interessiert sie auch Kundenfeedback über die Touren? Ja, ja, ja. Weil wir haben diese Promi Haus Tour gemacht. Ich erinnere mich gestern. Ja, wir haben es gemacht. Aber das schlechte, was ich darüber denke, ist, dass wir gar keine Häuser zu Gesicht bekamen, weil der Fahrer überhaupt nicht angehalten hat. Wir sind nur zwei Stunden lang rumgefahren worden. Er hat uns Zäune, Vorgärten und so weiter gezeigt und das war's. Und nach ein bisschen Nachforschung habe ich rausgefunden, dass er uns sogar Häuser gezeigt hat, die die Brommis gar nicht mehr besitzen oder Investment Immobilien, die sie mal besessen haben. Wir werden das weiterleiten an unserer Vorgesetzten. Sie verstehen, was ich meine, oder? Ja, wenn ich wenigstens die Chance gehabt hätte auszusteigen und Fotos zu machen, wäre es ja okay gewesen. Aber er hat nirgends angehalten. Er hat nur die zweistündige Fahrt gemacht und uns wieder abgeliefert. Ich werde ihr davon berichten und dann schauen, was ich für euch machen kann. Na, sie müssen gar nichts für mich tun. Tun Sie lieber was für die nächsten 100 oder 1000 Kunden, die ihre Tour buchen. Erzählen Sie denen nicht, das sei eine Promi Wohnhaustour. Es ist eine Immobilienour und doppelt so teuer wie in Beverly Hills. Insgesamt ziemlich schlecht. Verstehen Sie schon, oder? Ich bin dankbar, dass Sie hierhergekommen seid. Kein Problem. Machen Sie es gut. Tschüss. Danke. Habt einen schönen Tag. Ist ja auch wichtig. Wenigstens sind sie höflich. Customer Service. Also, der Dienst am Kunden wird hier noch groß geschrieben. Das ist ihm unangenehm. Trotzdem müssen wir davon ausgehen, dass sie auch bei ihrem nächsten Besuch in diese Falle tappen können. Deswegen würde ich Ihnen gerne noch eine andere Art und Weise zeigen, wie man den Häusern der Promis näher kommt. Und die ist gar nicht so teuer. Online habe ich eine Karte gefunden. Die kostet zwar einmalig$, beinhaltet aber 84 überprüfte Adressen von Stars in und um Nashville. Celebrity Hunting mal ganz anders. Jetzt müsste es doch jetzt aber hier sein. Ich find es auch viel spannender, wenn man das selber so bisschen wie eine Schatzsuche gestalten kann und man kann vor allem aussteigen mit dieser Karte und das stimmt wirklich. Schau mal da drüben. Also, ich bin auf dem Weg zum tatsächlichen Wohnhaus von Dolly Parton. Was man natürlich nie bekommt, ist irgendwo ein Namen auf dem Klingelschild oder auf dem Briefkasten, aber laut der Liste wohnt Dolly Part genau in diesem Haus da oben. Und da kann ich jetzt in Ruhe mein Foto machen, singe dabei Jen, Jon und weiß, ich bin richtig toll. Von sogenannten Promitouren lassen sie also besser die Finger. Ein Ausflug zu den Niagara Fällen wird zur teuersten Dusche meines Lebens. Dieses Erlebnis von oben bis unten mal nass gemacht zu werden von den Miagara Fällen, nimmst du mit. Geht aber vielleicht auch für weniger als 125 € pro Person. Wassermarsch gleich. Ich verlasse Nashville und mache mich auf den Weg nach Memphis. Mit dem Auto sind das rund 4 Stunden. Memphis liegt am Mississippi und hat eine bewegte Vergangenheit. 1968 ermorderten Rassisten hier den Pastor, Bürgerrechtler und Friedensnobelpreisträger Martin Luther King. Und noch ein King starb hier. Aber natürlich lebt er bis heute. Elvis Presley verbrachte hier fast sein ganzes Leben und prägte so den Aufstieg der Stadt im Musikbsiness. Herzlich willkommen in Memphis. Ich komme ganz aus dem Konzept. Natürlich geht's in dieser Stadt nicht nur um Musik, es geht vor allem um einen Künstler, ne? Fällt ihn der ein? Ich sag nur: "Are you longsome tonight?" Das ist die Stadt von Elvis Presley. Dazu kommen wir noch. Erstmal muss ich mir diese ganzen Oh, junge Junge Gitaren macht immer weiter. Ich bevor es morgen zum Wohnhaus von Elvis geht, ist dieser Nachmittag für mein Team und mich eigentlich drehfrei. Wir gehen in einem Outlet einkaufen. Dort entdecken meine Kollegen einen jungen Mann, der unentwegt Passanten anspricht. Wir sammeln hier Spenden für unser Basketballteam, damit wir neue Trikots kaufen können und es uns möglich ist dieses Jahr zu spielen. Welches Team? Memphis Wildcats. Wir reisen z.B. nach South Haven, Northven und West Memphis. Aber wir laufen nur heute hier spendensammeln rum, um neue Trikots zu kaufen und dieses Jahr spielen zu können. Die Kollegen geben ihm ein paar Dollar und lassen ihn ziehen. Weil Sie hier aber Abzocke wittern, erzählen Sie mir davon. Ich will herausfinden, was dahinter steckt und mache mich selbst auf die Suche nach dem Spendensammler. Doch allem Anschein nach hat er seinen Tagesatz gemacht. Weder ich noch mein Kollege Henning können ihn finden. Dafür trifft er einen Polizisten. Ist es nicht echt? Nein, es ist nicht echt. Spielt er nicht für ein Team? Nein, höchstwahrscheinlich nicht. Die batteln nur. Das ist der erste Hinweis, dass hier tatsächlich etwas faul sein könnte. ist eine Abzocke. Es ist eine Abzocke. So eine moderne Form der Battlei ist das im Prinzip. Also bitte passen Sie gut auf, wenn Sie in so einer Shoppingmall unterwegs sind, kommt einer an, sagt: "Hey, mein Basketballteam." Ganz ehrlich, die ganzen Teams haben jede Menge Geld, weil die Highschools, bei denen die meisten angesiedelt sind, gut ausgestattet sind. So einer lügt und versucht zu betrügen. Nicht drauf reinfallen. Eigentlich dachte ich, unsere Geschichte sei hier vorbei, aber die Kollegen wollten unbedingt noch zu einer Mall knapp 4 km die Straße runter und siehe da, auf dem dortigen Parkplatz steht derselbe Mann und wieder sammelt er Spenden. Diesmal lasse ich mich ansprechen. Was geht ab? Möchten Sie vielleicht einem Basketballteam helfen? Wie bitte? Ob sie einem Basketballteam helfen möchten? Einem Basketballteam helfen? Es ist dein Team? Nein, Sir, es ist das Team meines Coaches. Wir sammeln nur Spenden, um uns zu finanzieren. Cool. Wie heißt das Team? Wir sind die Memphis Wildcats. Oh, Memphis Wildcats, sagst du? Ja, Sir, aber wir sind ein Travel Team. Wir reisen unter anderem nach South Haven, Northven und West Memphis. Und wie kann ich euch unterstützen? Wir versuchen nur eine kleine Spende zu bekommen. Sie können es hier auf diesem Plattlesen. Derselbe Mann, dieselbe Geschichte. Zum Beleg reicht er mir ein zerknittertes Blattpier. Auch andere Passanten sind interessiert, geben dem Spendensammler aber keinen einzigen Dollar. Wir versuchen nur an eine kleine Spende zu kommen, was sie geben wollen. Wo fängt das an? Nur eine kleine Spende. Okay, hier. Danke Sir, habt einen schönen Tag. Ich bin 20$ los. Doch an wen? Ich versuche die Webseite des Teams zu finden. Du sagtest WC? Ja, Sir. Ich kann die einfach nicht finden. Wir haben keine öffentliche Website. Aber wie kommt es denn, dass ich sie noch nicht mehr im Netz finde? Ich weiß nicht genau. Sie können uns finden. Sie können unseren Bezirk finden. Hilf mir mal. Sehen Sie diesen Bezirk? Das ist unser Bezirk. Ja, also meinen Bezirk kann ich dir auch im Netz zeigen, ohne dass mein Team da spielt. Ja, Sir. Die Geschichte bröckelt langsam und das lasse ich die beiden auch wissen. Könnt ihr mal sagen, warum ihr Menschen hier vor dem Supermarkt so über den Tisch zieht? Machen wir nicht, Sir. Zeig mir die Webseite. Ich habe ihn die Webseite gezeigt. Ihr habt keine Webseite, weil es kein Team gibt. Wetten? Komm, gib mir die 20 zurück. Ihr betrügt die Leute hier vor dem Supermarkt. Nein, mache ich nicht. Ich sammle Spenden für das Basketballteam. Ich bin sicher, es gibt kein Basketballteam. Du lügst. Die Spendensammler räumen das Feld. Hektisch. Gibt es sie nun oder gibt es sie nicht? Diese Memphis Wildcats? Dieser Frage gehe ich im Hotel auf den Grund und in der Tat. Nach ein wenig Suchen finde ich die Website der Wildcats und sogar die Telefonnummer des Trainers. Am nächsten Tag treffe ich Coach Tim Bar auf einem Trainingsplatz mitten in Memphis. Hey, also was für eine Art von Team seid ihr? Gib mal ein paar Infos. Wir von den Wildcats sind ein Wettbewerbsau Basketballprogramm von der vierten bis zur siebten Klasse aus Memphis Tennessee. Tennessee und ihr lebt wirklich von Spenden? Läuft es so? Ja. Ja, manchmal gehen wir Spenden sammeln oder ich nutze meine langjährigen Beziehungen und Kontakte im Basketballsport, um nach Spenden zu fragen. Toll. Ja, so läuft das. Das ist gut. Vielleicht kennst du ja auch diesen Gentleman hier. Komm, ich zeig's dir mal im Schatten, damit du was sehen kannst. Ich zeige ihm ein Video unseres Spendensammlers vom Vortag. So lief das ab. Ihn schon mal gesehen? Nein, Sir. Noch nie gesehen? Noch nie in meinem Leben. Also, das war alles ein großer Betrug. Wow. Wow. Wow. Was denkst du über so Leute, die euren Namen missbrauchen und damit Spenden sammeln? Es ist verrückt. In der Vergangenheit habe ich schon mal davon gehört, dass sowas passieren soll. Ich warne die Leute immer nie Kindern ihr Geld zu geben. Erst recht, wenn keine Erwachsenen in der Nähe sind. Wie gesagt, so gehen wir nicht Spenden sammeln. Wenn Leute auf dieser Art Geld von dir wollen, mach es nicht. So, wie können wir denn dann spenden? Habt ihr eine Nummer, zu der ich Geld schicken kann? Ja, ich habe Cash App. Ich habe eine Team Cash App. Kann ich vorher mit ihm noch ein bisschen spielen? Ja, klar, er spielt gut. Kann mal versuchen. TR Jetzt weiß ich, wofür die Spende gut ist. Da habe ich gepatzt. Also Teams wie eure sind ja dann wirklich abhängig von Spenden, oder? Ja, genau. Ich mache alles selbst. Ich stellme das gesamte Programm ganz allein. Also, wenn ein Projekt wie dieses hier auf so eine Weise betrogen wird, ist es sogar noch ein bisschen schlimmer, oder? Ja, es ist noch schlimmer. Also, man kann durchaus mal spenden auch so einem Basketball Verein. Talent haben die Jungs in so jungem Alter schon. Das wird nur noch mehr. Und es passiert natürlich auch nur, wenn Geld reinkommt und wenn keine Highchool dahinter steckt, sondern eine private Initiative, dann ist man auf das Geld angewiesen. Und deswegen spende ich sehr gern. Tun Sie es doch auch. Aber bitte an der richtigen Stelle. Die Vereinskasse der Wildcats ist jetzt mit 100$ gefüllt und ich bin mir sicher, dass das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird. Die nächste Geschichte bedarf erstmal keiner großen Worte. Elvis Presley. Es wurde alles gesagt und geschrieben über den King. Elvis ist eine Ikone, sowohl musikalisch als auch kulturell. Und heute möchte ich hier in Memphis sein Zuhause besichtigen. Weltberühmt als Graceland. Und das hier ist die entsprechende Broschüre. Doe ist, da steht kein einziger Preis drauf. Aber was man alles so erleben kann in Graceland, ich sag mal eine Tour, eine VItour, eine Entourage VIPwipt Tour, eine Experience Tour, eine Tour des Hauses, eine keine Ahnung, es ist viel zu komplex. Eine Seite allerdings gibt mir sozusagen das ganze Paket Abholung, Transport dorthin und dann die große Tour von Graceland und genau da kaufe ich mir jetzt ein Ticket. Diese Experience Tour kostet auf der Seite des Anbieters stolze, also ich rechne mal nach. Familie mit zwei Kindern ist da mit 120 160 über 280 € dabei. Aber ein echter Elvis Fan lässt sich davon nicht abschrecken, auch nicht von der plötzlichen Teuerungsrate. Vor 20 Sekunden, als wir sprachen, kostet das Ganze 81 € pro Erwachsenen. Jetzt sind wir schon bei 100. Oh, geht es so weiter? Zum Glück nicht, denn es ist für vier Personen schon teuer genug. Mit Steuern zahle ich am Ende 424$. Entschuldig mal, ich will dem Herrn Presley seinen Graceland nicht abkaufen. Ich wollte es eigentlich nur kurz besuchen. 42 Tacken. Hallo. Hoffentlich rockt die Hütte so sehr wie der King für diesen Preis. Da freue mich drauf. Am nächsten Morgen geht's los. Wir müssen selbst zum Startpunkt der Tour kommen. Pünktlich wie die deutschen Touris stehen wir vor dem Büro des Anbieters. Aber hier hat uns keiner auf der Liste. Ist auf meinen Namen? Ja. Zwei oder nur du alleine? Wir sind fünf. Die Buchung ist nicht auffindbar. Fahrer sind keine im Haus und das Büro hat auch schon mal glanzvollere Zeiten gesehen. Super organisiert für 420 €. Zum Glück sind wir im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Okay. Okay, dann bis gleich. Danke. Er kommt hinterm Haus. Gehen Sie einfach raus. Oh, danke. Die Frage ist nur, wann ich weiß nicht, ist Kland nicht so beliebtes Ausflugsziel, dass wir die einzigen sind oder wir vergessen wurden? In the Ghetto. Da stehen wir jetzt gerade. Auch da ist unser Bus. Kommt Leute, es geht los. Es geht los. Da seid ihr ja. Wie geht's? Gut. Guten Morgen. Guten Morgen. Brauchst du das hier die Tickets? Oh ja, ich tue die Tickets hierhin. Da kommt mir schon wieder der nächste Elvis Song. Are you tonight? Ja, ich fühle mich sehr einsam gerade. Wir scheinen auch die einzigen zu sein, die hier drin sitzen in diesem Bus. Mit einer kleinen Verspätung geht es los. Wir fahren eine gute Viertelstunde, denn Graceland liegt ganz im Süden der Stadt. Unser Fahrer versichert uns, dass er uns zweieinhalb Stunden später am Parkplatz wieder abholen wird. Alr, achtet auf den Bordstein. Ich komme mit euch zur Kasse und hole eure Eintrittskarten. Das verstehe ich jetzt nicht ganz, warum der uns jetzt Karten kaufen muss oder will oder soll. Na ja, gebucht hatte ich ja eine Tour, also vertraue ich mein Reiseglück dem rüstigen Fahrer bzw. Fremdenführer einfach mal an. Ja, du gar nicht. Das hier ist eine große Karte. Hier sind eure vier Tickets. Ihr beginnt hier drüben an der Schlange direkt links. Ich hoffe, ihr genießt es. Und damit endet anscheinend sein heutiger Arbeitstag. Er ist dann mal weg. Elfes left the building. Ein mal ganz kurz hier zum äh mitschreiben, ja, zum Mitdenken. Der hat uns jetzt die Viertelstunde hier rausgefahren. Der war natürlich ganz nett, was er erzählt hat, aber eigentlich nur hier raus transansportiert und hat dann Tickets gekauft. Ein ich find toll hier zu sein, aber wenn ich einen über 100 € zahle, hätte ich mir doch gewünscht, dass der bei uns bleibt oder irgendjemand bei uns ist. Aber dann sprechen mich zwei deutsche Touristen an. Ach, sie kennen uns. Ja. Hallo. Guten Tag. Grü sie. Hallo. Kön. Waren Sie schon drin oder können? Wir wollen überhaupt keine geile Tour. Nichts. Wir wollen einfach nur rein. Wir wollten eine geile Tour. Haben sie aber nicht bekommen. Aber wir haben 100 100$ 100 € haben wir ausgegeben. Über 100. Ja. Ja. 105 sogar und sind dafür bis jetzt auch nur hergefahren worden und der hat uns so ein, also laut der Dame hier vorne, es gibt nur die Möglichkeit mit dem 77$ Ticket einfach nur reinzugehen. Wie meinen Sie 77$ Ticket? Ich habe 105$ bezahlt. Okay, dann sind ja 77 Schnäppchen. Ja, sie lachen schmer vor. Wir haben 424$ bezahlt für vier Leute und jetzt stehen wir hier genauso wie sie. Na ja, selbst ist der Tourist. Mit meinem 105 € Ticket folge ich einfach mal den Menschenmassen. Ich dachte, ich würde jetzt hier reinmaschieren und mir Gra angucken. Stattdessen äh stehe ich in der Schlange. Aber immerhin irgendwann bewegt sich was. Die Schlange schlängelt sich durchs Fer bis zur nächsten Warteschlange. Das Ganze besteht vor allem aus Anstehen. Da fällt mir ein, don't be cruel. Auf einmal geht's dann doch ganz schnell. Zum Glück. Wir müssen aber in zwei Stunden auch schon wieder bei unserem Bus sein und ich habe noch nichts gesehen, außer das Krassenhaus. Ein Bus soll mich nun wirklich nach Graceland bringen und tatsächlich 300 m jenseits des Kassenhäuschens entdecke ich endlich. Na klar, eine Warteschlange. Jetzt werde ich langsam ein bisschen ungeduldig, aber ich will jetzt auch nicht drängeln, sonst tritt mir noch jemand auf die Füße auf meine Blue Sway Shoes. Man wird ja kreativ beim Warten. Tatsächlich, ich stehe in der Warteschlange zur Warteschlange. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie es hier in der Hochsaison zugeht. Gut, ich kann verstehen, dass ist so eines der berühmtesten Häuser, Privatgrundstücke, die man so besichtigen kann. Dass ja viel los ist, ist mir auch klar, aber es hilft ja nichts, weil wir haben nicht mehr so viel Zeit. Und dann sind wir dran. Ich stehe vor der Haustür des King of Rock and Roll. Ihr seht alle sehr gut aus. Passt auf, wo ihr hingeht und genießt die Tour. Aber hier müssen unsere Kameras aus rechtlichen Gründen leider draußen bleiben. Aber so viel sei verraten, wer in Memphis ist, sollte sich dieses Haus nicht entgehen lassen. Aber bitte ganz viel Zeit mitbringen, denn das Haus und die angeschlossenen Museen wollen entspannt entdeckt werden. Ich hingegen muss mich jetzt beeilen. Ich frage noch schnell, was mein Ticket wert ist, dass mir der Busfahrer vorhin in die Hand gedrückt hat. Eine Frage, was kosten das hier normalerweise? Das kostet 77$. 77$? Also, ich habe 105 bezahlt bei diesen Leuten hier. Ja, jeder gestaltet seine Preise anders. Ja, okay. Aber hier hier kostet es 77, aber je nachdem, wo du es gekauft hast, können die Preise variieren. Also habe ich ungefähr 25 zu vi bezahlt, 30 sogar. Wir haben fast 130 € zu viel bezahlt, weil wir uns haben reinlegen lassen von den Veranstaltern dieser angeblichen Elvis Experience Tour. Das braucht kein Mensch. Man kann einfach ein Taxi hierher nehmen und zahlt deutlich weniger. Das ist Abzocke und es bringt mich in Wallung. oder wie Elvis sagen würde, ein teurer Shuttleservice, den niemand braucht, denn ein Taxi vom Büro des Veranstalters hätte gerade mal$ für vier gekostet. Eine kleine Frage nur. Äh dieses Erlebnis, die Experience, ist das einfach nur, dass ihr Das ist das Haus, die Flugzeuge, das Automuseum und all die Ausstellungen. Genau, das ist ja das Ticket, das kostet normalerweise 77, aber wir haben über 100$ bezahlt. Ja, das ist für den Transport, das in unserem Ticket mit drin ist. Ah, Transport. Deswegen nennt ihr das ganze Erlebnis. Ja, wir hätten auch selbst hinfahren können, oder? Hättet ihr machen können. Ja, aber eure Webseite sagt mir davon gar nichts. Natürlich sagen wir das nicht auf unserer Webseite. Sie würden schon verstehen, wenn Leute das als Touristenabzocke bezeichnen, oder? Nein. Na, ich schon, weil wissen Sie was? Wir sorgen ja für den Transport dorthin. Wenn du allein hingehen willst, geht das klar. Na, jetzt weiß ich das. Und nächstes Mal werde ich es auch genauso machen. Okay, das ist den sowas von egal. Sie müssen sie müssen sie müssen nach Memphis und sie müssen sich auch Gracel angucken. Fallen sie allerdings nicht auf irgendwelche Angebote rein, die sie möglicherweise im Hotelzimmer finden. Und auch online heißt es Vorsicht, denn eigentlich brauchen sie nicht mehr als ein 12$ Taxi. Das bringt sie da raus und sie können sich diese Karten zugegeben für 77 € relativ teuer selber kaufen, aber es lohnt sich. Wenn sie erstmal drin sind, dann wird es ihnen so gehen wie mir. Ich kann gar nicht anders. Ich habe mich verliebt in Graceland. Can't help falling in love. Von Memphis geht es nach Norden zu den Niagara Fällen. Es sind nicht die größten Wasserfälle der Welt, aber sicherlich die spektakulärsten. 57 m hoch fällt hier jede Sekunde die unglaubliche Wassermenge von 50.000 Badewannen in die Tiefe. Hören Sie es auch schon Rumoren und Donnern im Hintergrund? Dann schauen Sie mal da im Horizont. Da sehen Sie eines der berühmtesten Naturschauspiele, das die Menschheit kennt, die Niagara Fälle. Um es genau zu nehmen, dort hinten die amerikanischen und hinter der Kamera, da möchte ich eigentlich auch noch hin, die kanadischen. Und sie können sich denken, nicht nur führen viele Wege nach Rom, sondern auch einige zu den Niagara Fällen. Und manche davon sind richtig richtig teuer. Ich buche mir eine Tour, wie immer bequem online aus dem Hotelzimmer. Es gibt Touren an die Niagara Fälle ran und wer sucht im Netz findet ganz ganz schnell dieses Angebot hier für 125$ Dollar Euro ungefähr dasselbe pro Person. Niagra Falls ist ein Ort in zwei Ländern, den USA und Kanada. Ich bleibe heute auf der US-Seite und werde folgendes erleben. Eine Bootsfahrt, Stops an diversen Aussichtspunkten, der Besuch im Worlpool und Goat Island Stateepark und die berühmte Cave of the Wins. Zackt w dann insgesamt 375 € für drei Personen. Am nächsten Morgen ein Bus holt mich und mein Team am Hotel ab. Wie so oft tingelt der erstmal durch die ganze Stadt andere Touristen einsammeln. Leider noch immer nicht rausgefunden in all den Jahren, wie man das machen kann bei solchen Touren, dass man als letzter abgeholt wird und sich die Zeit hier spart. Dreiviertelstündchen Langweile, aber Vorfreude. Erst nach knapp einer Stunde sind dann endlich alle an Bord und unser Tourguide stellt sich vor. Ein netter New Yorker Typ führt uns heute durch den Tag. Die Bootsfahrt ist der erste Programmpunkt. In meinem 125$ Paket ist mein Ticket bereits bezahlt, aber der Wert dieser Bootsfahrt ist nur ein Bruchteil, wie ich der Preistafel entnehmen darf. Das ist bisschen mein erster Schock am Morgen. Nur noch mal zum Mitschreiben. Wir haben bezahlt 124$ oder? Das ist der eigentliche Eintrittspreis für die Mate of the Mist, also für das Boot. Oh ja, Moment mal. Abgerechnet wird am Schluss. Also nicht motzen, sondern vorbereiten auf die morgendliche Dusche an den Niagara Fällen. So. Schön, dass diese Plastik Tüten oder Anzüge auch im Begriffen sind, weil ohne die, glaube ich, ist es kein Spaß. Hier noch einmal anstellen und dann geht's endlich aufs Wasser. In der Hochsaison empfiehlt es sich übrigens früh hier zu sein, denn der Andrang kann groß und die Wartezeit lang sein. Zu meiner Verwunderung bleibt unser Tourguide an Land. Im Prinzip hat er uns ja nur hergefahren bis jetzt, ne? Also, ich meine, der ist total unterhaltsam. Ich finde den nett. Der möchte sicherlich auch Trinkgeld haben von mir. Da musst du schon noch mal 10, 20$ einkalkulieren. Aber jetzt, wo spannend wird, muss ich hier alleine rauf und das finde ich schade irgendwie. Er wird schon wissen, warum. Ich kann es nur ahnen. Die Bootstour in die Fälle gibt es seit 1846. Seit 2020 fahren die Boote voll elektrisch und bringen die Touris ganz nah ran. Und hier hinter uns liegt jetzt der amerikanische Teil, die American Falls und hier vorne die Horsesh Hufeisen Fälle. Das sind eigentlich die berühmteren, die man kennt aus dem Fernsehen. Und dann wird mir klar, warum der Tourgeide an Land geblieben ist, denn mit einem Mal wird es nass. Sehr nass. So, jetzt wird's nass. Jetzt sind wir wirklich mitten im Wasserfall drin. Also, wir sind jetzt wirklich fast in den Fällen drin. Das ist sehr nass. Ich weiß nicht, ob sie noch was hören oder mich überhaupt sehen können. Das ist spannend, das macht Spaß. Und jetzt wenden wir gerade und jetzt geht es in die andere Richtung. Nichts für Wasserscheuer übrigens. Die Made of the Mist älteste Touristenattraktion Nordamerikas. Princessin Diana und Marilyn Monroe sind hier auch schon durchnäst worden. Nach 20 Minuten ist die Fahrt vorbei. Dieses Erlebnis von oben bis unten mal nass gemacht zu werden von den Miagara Fällen. Nimmst du mit. Geht aber vielleicht auch für weniger als 125 € pro Person. Stimmt, denn für die Bootstour kostet ein Erwachsenen Ticket gerade mal 25. Ein ganz wichtiger Tipp, wenn Sie mit dem Boot an die Fälle ranfahren, ziehen Sie sich bitte Flipfops oder irgendwas an. Die werden nass, bis auf die Socken. Aber super war. Nach der Bootstour gewährt uns der Reiseführer 45 Minuten Pause und schickt uns zu den Aussichtspunkten, die im Programm der Tour aufgelistet sind. Doch allein bin ich da keinesfalls. Fällt Ihnen auch was auf? All diese Menschen hier saßen nicht auf unserem Bus. Wir befinden uns hier quasi in dem öffentlichen Park, wenn ich es richtig sehe. Und ob die hier Eintritt verlangen, ich weiß nicht. Und danach geht's wieder mit dem Bus weiter. Wir fahren noch ein gutes Stück den Fluss entlang. Wir besuchen einen weiteren Park, den whpool State Park und bekommen von unserem Guide endlich interessante Infos und Entertainment. Bevor wir beginnen, wollt ihr wissen, was das hier ist? Ein Stock? Nein, das ist mein antiker Laserpointer. Also, wir sind hier im Wallpool State Park. Das ist sowas wie ein Geheimtipp. Hier macht der Niagra River eine 90° Kurve und erzeugt so einen gigantischen Strudel. Also gar keine Frage. Dieser Typ ist total nett. Das ist ein netter Fremdenführer, der kennt sich gut aus. Äh, aber alles, was wir hier sehen, sind öffentliche Parks, öffentliche Orte, ne, wo ich einfach auch durchspazieren könnte. Gesehen haben muss man es. Geht aber auch alleine ohne ihn. Zur Erinnerung, meine Tour hat pro Person 125 € gekostet. Wirklich kostenpflichtig war bisher nur das Boot mit $. Bis jetzt habe ich 100 pro Person für Guide und Bus bezahlt. Wir fahren weiter zu den beiden letzten Programmpunkten, den Goat Island National Park. Der Eintritt in diesem Nationalpark ist kostenlos. Hier erwartet mich die Cave of the Winds, die Windhöhle, ein Erlebnispfad direkt an den Wasserfällen. Ein tolles Abenteuer außerhalb der Touren buchbar für 12 €. Für uns heißt es Kassensturz. So nah an die amerikanischen Fälle ranzukommen, kostet 12 €. Plus die 25 fürs Boot macht 37. bezahlt haben wir 125, obwohl der Typ ganz nett ist. Das ist immer noch viel zu viel Geld, aber das dürfen sich nicht entgehen lassen. Und er ist richtig diese Treppen hier rauf in den Wasserfall. Ich muss da jetzt mal rein. Über Stege und Treppen komme ich ganz nah ran an die Wasserfälle. Ein einmaliges Erlebnis, bei dem ich die Naturgewalt des Wassers unmittelbar zu spüren bekomme. Ich war nicht an, ich war nicht vor, ich, meine Lieben, war in den Niagara Fällen. Solltet ihr auch machen. Aber bitte richtig, wie das zeige ich Ihnen gleich. Meine Tour ist zu Ende, aber bei 125 € ist noch nicht Schluss, denn der Guide bekommt ja noch sein Trinkgeld. Ein Schild im Bus weist vergessliche Touristen sehr bestimmt darauf hin. Sag mal eine kurze Frage. Wenn ich du wäre, deinen Job machen würde, wie viel zahlt dann die Firma hier nur für das Busfahren ohne Trinkgeld? Nicht viel oder? Nicht viel. Ohne das Trinkgeld würden das die meisten von uns nicht machen. Okay, Mann. Hier, das ist für dich. Ah, vielen Dank dafür. Danke dir. Tschüss. Das Arbeitsrecht in den USA kann ich nicht ändern, dafür aber ihren Urlaub an den Niagara Fällen besser machen. So, da fährt er. bezahlt haben wir jetzt bitte festhalten, inklusive dem Trinkgeld, was er bekommen muss, 420 € für drei Personen. Das, meine Lieben, scheint mir irgendwie deutlich zu viel zu sein. Egal, wie talentiert und unterhaltsam er war, ich fühle mich trotzdem von der Firma abgezugt, bei der ich das Ticket gekauft habe. Aber die Niagara Fälle hautnah erleben, das geht auch günstiger und zwar auf eigene Faust. Alle Nationalparks bei den Wasserfällen kosten keinen Eintritt und sind rund um die Uhr geöffnet. Kostenpflichtig sind nur die Bootstour und die Cave of the Wins. Und so teuer ist es, die Bootstour für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern 80 €. Dieselbe Familie zahlt in der Cave of the Winds 42. Eine Familie, der es reicht, mit dem Fahrstuhl an den Bootsanleger zu fahren, zahlt 6,40 €. Und wenn Sie die Fälle von den zahlreichen Aussichtspunkten aus den Nationalparks bestaunen wollen, kommen sie sogar kostenlos davon. Atemberaubend und beeindruckend sind die Niagra Falls in jedem Fall. Bei Tag und bei Nacht. Bitte kaufen Sie keine überteuerten Touren im Internet. Kommen Sie einfach her und nutzen Sie die vielen tollen Angebote. Ich meine, schauen Sie mal, Sie haben es gerade 22 Uhr. Der Ort, wo ich jetzt hier stehe, der ist umsonst. Den kann man einfach so erleben. Und genau diese vielen Erlebnisse wünsche ich Ihnen bei ihrem nächsten USA Urlaub auch. Wir waren in Chicago, in Memphis, in Nashville. Wir waren hier in Niagra FS. Die Reise hat sich gelohnt und ich wünsche Ihnen eine tolle nächste USA Reise. New York City, die Stadt, die niemals schläft und New Orleans, die Metropole am Mississippi. Mein Name ist Peter Giesel und ich bin Urlaubsbetrüger auf der Spur. Ich bin ein Tourist, der von ihrer Organisation abgezockt wurde. In New York kaufe ich Tickets für einen Ausflug zur Freiheitsstatue. Wir holen sofort die Polizei. Verarsch mich nicht, glaubst du euch? Scherze. Rickschaff Fahrer scheren sich nicht um die Gesetze. Sie müssen doch das Gesetz kennen. Man muss das lesen können. Hier auf dem Times Square werde ich von Nachwuchsrappern bedrängt. Sie alle wollen mein Geld. Ich hab dir Zeh gegeben. Ich gebe dir zehn zurück und du gibst mir 50. New Yorker Warsager haben nur eine Vision und zwar die von meinen Urlaubsdollars. Für meine Arbeit verlange ich 4500. Ich füh mein Geld zurück. Das ist Müll. In New Orleans nutzen Spendensammler den Glauben und notleidende Kinder als Einnahmequelle. Da draußen gibt es Leute, die unsere Kinder bestellen. Was zu weit geht, geht zu weit. Meine Spende, die ist geflossen. Kinder sehe ich hier nicht. Bedürftiger auch nicht und deswegen fühle ich mich echt abgezockt. Also, Achtung, abzocke, ich bin den Urlaubsbetrügern auf der Spur, damit ihr nächster Urlaub kein Reinfall wird. New York City, wahrscheinlich der Inbegriff von Megastadt und Sehnsuchtsort von Touristen. 12 Millionen reisen jährlich nach New York, genauso wie ich heute. Big bigger big apple. New York City ist nicht nur das Hauptreiseziel von uns Deutschen hier in den USA, sondern auch meine ganz persönliche Lieblingscity. Und nirgendwo ist der amerikanische Traum so zu spüren wie hier drüben in Manhattan. Schon im 19. Jahrhundert kamen Millionen von Immigranten hierher aus Asien und auch natürlich aus Europa. Und an dem Ort, wo sozusagen der amerikanische Traum zum ersten Mal sichtbar wurde, der Traum von Freiheit. Da geht unsere erste Abzocke los. bei Lady Liberty, der Freiheitsstatue. Kaum zu glauben, bei ihrer Einweihung 1886 war sie in New York das höchste Bauwerk mit 93 m. Mein Team und ich machen sich bereit, denn bei den Vorbereitungen zu unserem Drehen New York ist uns eine Masche aufgefallen, in die jeder Tourist ganz leicht reinstolpern kann. Die Stadt warnt auf der offiziellen Internetseite. Sobald Touristen die U-Bahn nahe der Fairstation Battery Park verlassen, werden sie von Ticketverkäufern bedrängt. Wer kauft, erhält ein dubioses Ticket, eine Warnung, der wir gerne nachgehen. Mit der U-Bahn fahren wir also an die Südspitze Manhattans zum Fairleger, denn es gibt nur einen Weg zur Freiheitsstatue. Das Schiff von der Südspitze Manhattens über den East und Hudson River zur kleinen Insel Liberty Island. An der South Ferry Station nahe des Battery Parks herrscht an diesem Vormittag noch moderater Betrieb, aber es dauert oben keine 2 Minuten da. Zur Freiheitsstatue. Wollen Sie zur Freiheitsstatue? Gottes haben Sie schon paar Karten? Gehört ihr zusammen? Ja. Ja. Ein Ticket haben wir nicht. Hey Leute, habt ihr schon Tickets? Machen Sie denn zur Freiheitsstatue? Wie bitte wollt ihr zur Freiheitsstatue? Ich weiß noch nicht. Zur Freiheitsstatue. Habt ihr Tickets? Wollt ihr die Statue sehen? 1 Z 3 4 Häng an. Hey, wo wollt ihr hin? Die Warnung der Stadt ist berechtigt. Es scheinen Horden zu sein, die uns hier bedrängen. Ich muss jetzt hier erstmal echt ein Stück weggehen. Was ist denn hier los? Ich komme da aus der U-Bahn raus und sofort stürzen sich, na ja, also ich würde sagen an die 20, 25 verschiedene Firmen und Verkäufer auf uns und versuchen uns dieses Ticket zur Statue of Liberty zu verkaufen. Hubschrauberrundflug. No thank you. Doch was beinhaltet denn nun dieses Ticket, das hier jeder anpreist und das die Stadt als duos bezeichnet? Es kostet$ pro Karte. Dafür kommt ihr 10 Minuten nach Liberty Island. Ihr bekommt alle Informationen und werdet herumgeführt. Gefühlt 100 Verkäufer bieten genau dieses Tour an. Dann will ich sie mir mal genauer ansehen. Gibt es hier die 35$ Tour? Ja, genau. Wir sind vier. Ich gebe euch noch ein paar Infos, zeig euch die Karte. Kommt hier entlang. Wo geht hin? Er führt uns weg vom Eingang des Fairterminals an die nächste Straßenkreuzung. Also, wie oft kommt das Boot? Ich beantworte alle ihre Fragen. Also, als erstes, das Boot fährt alle 30 Minuten. Es ist eine einstündige Tour. Also, wenn das Boot fährt, ist es nach einer Stunde wieder zurück. Sie können an der Insel nicht aussteigen. Das Boot hält davor, ungefähr 6 m davor. Wenn Sie auf die Insel möchten, dauert das 4 Stunden für 25. Wenn sie um die Insel rumfahren wollen, dauert das eine Stunde und macht 35. 30 + Steuern 35. Aber so bekommen Sie das bessere Foto, denn wenn Sie auf der Insel sind, ist das Foto so. Bei der einständigen Tour fahren sie unter der Brooklyn Bridge durch und machen einen U-Turn. Dann Governors Island. Das Boot fährt zur Statue. Stopp. 15 Minuten vor der Insel, 6 m davor. Sie können nicht aussteigen. Dann fahrt ihr zurück vorbei Alice Island und dann also jetzt noch mal langsam. Vom Fair Terminal im Süden soll das Boot also starten und zwar den East River hoch bis zur Brooklyn Bridge, dann zum Governors Island. 15 Minuten Fotostop sind direkt vor der Freiheitsstatue geplant und auf dem Rückweg zum World Trade Center geht's noch vorbei an Alice Island. $ umgerechnet 28 € kostet. Wir kaufen für vier Personen. Das macht dann 140. 140. Okay, ich bezahle natürlich PA, bekomme dafür vier Tickets. Leute, wenn ihr wiederkommt, wir haben einen sehr großen Bus, der euch zum Boot bringt. Die Bootstour dauert eine Stunde. Wenn die Tourbei ist, bringt euch der Bus wieder direkt hierher. Können wir dahinlaufen? Ihr könnt laufen. Dafür braucht ihr ungefähr 40 Minuten. 40 Minuten Fußmarsch. Deshalb bieten wir den Bus an. Der bringt euch in 7 Minuten hin und wieder zurück. Der Bus kostet $. Für vier Leute kostet das 8$ extra, um euch gemütlich hin und her zu fahren. Da geht's schon los. Fast 150$. Na ja, um die Freiheitsstatue zu sehen, das scheint mir extrem viel zu sein. Und auch bis zur Bushaltestelle sind es noch ein paar Blogs. Normalerweise geht eine Tour ja da los, wo sie losgeht, also da, wo das Ticket verkauft wird. Normalerweise hier nicht. Die Organisatoren haben eine ganz normale Straßenkreuzung kurzerhand zur Haltestelle umfunktioniert. Und nun ist ja kein Bus hier. Stehen Sie hier auch für den Bus an? Ja. Anstehen. Alle halbe Stunde fährt die Fähre. Sagen die 10 Uhr, 11 Uhr, 12:30 Uhr, 14 Uhr und 15:30 Uhr. Also nach meiner Rechnung ist das nicht jede halbe Stunde, sondern alle 90 Minuten. Zum Glück taucht gerade ein Bus auf. So, das ist eher ein Büsschen als ein Bus, was da vorne steht. Da kommen wir nicht mehr rein. Es sind bestimmt hier an die 80 Leute, die anstehen, aber nur ein Bus für zehn Leute. Und die nächste Fähre, die wir noch erreichen müssen mit dem Bus, die geht ausweislich dieses Tickets, fährt die auch gleich ab, ne? Ich ahne, warum die Stadt ihre Besucher vor dieser Tour ausdrücklich warnt ist mit Ihnen, was haben wir Ihnen gesagt? Ja, wir wurden auch wir sind vorgelaufen. Wir haben gedacht vorne am Steg können wir einsteigen. Dach auch, ne? Ja, haben Tickets bezahlt unterwegs. Konnen hier warten und n Okay. Ja, wie füht man sich da? Verschaukelt. Ja, verschaukelt ist schön gesagt. Weitere 20 Minuten später ist das Büsschen zurück. Diesmal haben wir Glück und kommen mit. Aber ob wir das Schiff noch pünktlich erreichen? Ich habe meine Zweifel, denn der Bus fährt und fährt und fährt und zwar immer weiter weg von Lady Liberty. Vor einer Stunde und 15 Minuten haben wir unser Ticket gekauft und jetzt jetzt sind wir am Boot und auch hier heißt es noch mal anstehen und warten. Erst nach einer halben Stunde Wartezeit legt das Brot ab. Auf dem Wasser geht's dann ganz gemächlich den Weg zurück. Wir sind jetzt genau zweieinhalb Stunden später an dem Punkt, wo wir die Tickets gekauft haben, also von der Wasserseite ausgesehen und wo wir eigentlich dachten, dass die Tour losgeht, nämlich da drüben. Aber da hinten ist Lady Liberty, nicht mehr so weit weg. Mal schauen, wie nah wir da jetzt rankommen. Erst jetzt legen wir die Strecke zurück, die wirklich nötig wäre, um zur Statue zu kommen. Und das ist toll. Also, die Maschinen des Bootes sind jetzt aus. Und jetzt ist Zeit zu fotografieren. Schau mal, wenn du vielleicht mal von mir eins machst. Hing, komm noch mal her. So, hier nicht. Wir stehen hier. So, und jetzt machen wir unser Ja, ich meine das halt halt auch mal an mit dem Boot. Es krieg ja kein Foto. Aber wir haben ja auch noch etwas Zeit, denn wir erinnern uns, ihr bleibt 15 Minuten vor der Statue stehen, kommt aber nicht vom Boot runter. Schnell hoch aufs Oberdeck. Da bekomme ich sicher ein besseres Bild. Doch auf einmal startet der Motor. Das war's. Kön nicht sein Ernst sein jetzt oder? Keiner erwartet, dass wir hier irgendwie eine individuelle Reise machen, wo einer bremst auf Befehl und sagt stopp und vor und zurück. Aber wir sollten 20 Minuten hiervor stehen, um einfach schöne Fotos zu machen. Aber wir haben die Zeit gar nicht. Wir waren 4 Minuten 30 oder 4 Minuten 50 da. Wir sind schon wieder tschüss. Wer die Freiheitsstatue so zum ersten Mal erlebt, darf zurecht sauer sein. Eigentlich sollten wir jetzt hier ist die Südspitze von Manhattan. Nur mal zur Erklärung, kennt ja jeder, ne? East River ist da, Hudzen River ist dort, wo das gelbe Boot fährt. Und der Mann hat uns vorhin ganz klar versprochen, dass wir den Hzen River noch mal entlang fahren. Dann fahrt ihr zurück vorbei Alice Island und 91 hätte ich gerne gesehen vom Wasser aus ist aber nicht. Und wir fahren gar nicht auf den Harzen, sondern direkt zurück zum Anleger. Ein echter Reinfall. Diese Tour ist das viele Geld nicht wert. Normalerweise sieht man ja nach so einer Fahrt lauter gut gelaunte Menschen rauskommen aus so einem Boot, aber die sind alle genervt, ganz genauso wie ich. Das war auch nichts. Das muss doch aber auch noch anders gehen. Im Battery Park hinter der South Ferry Station legen die staatlichen Boote nach Liberty Island ab. Ich treffe Rafaela Bre Marketingleiter von Statue Cruises. Wir sind der einzige Betreiber, der wirklich an der Insel anlegen darf bei der Freiheitsstatue und Alice Island. Und sie werden immer die einzigen sein, richtig? Denn es gibt dafür keine privaten Anbeter. Es wird immer nur einen Betreiber geben, der zur Freiheitsstatue und Alice Island fahren darf. Die Sehenswürdigkeiten liegen in einem Nationalpark. Wir haben einen Vertrag mit dem National Park Service, um den Service zu gewährleisten. Da drüben, direkt am Terminal und gar nicht so weit weg von hier. Wie kann es sein, dass die Polizei oder niemand anders diese Leute von der Straße holt? Weil es so unglaublich viele sind. Täglich können sich 50 bis 60 dieser illegalen Verkäufer auf dem Gelände rumtreiben und die verteilen sich dann vom Pier bis zur Staten Island Färe. Es geht auch um die Anzahl der Polizisten, die man bräuchte, um deren Geschäft endgültig einzudämmen. Was kann ich als Tourist tun, um mich davor zu schützen, von diesen Leuten abgezockt zu werden? Die einfachste Möglichkeit, sich zu schützen ist es, wenn Sie die Tickets auf statruises.com buchen oder sie kommen direkt zu uns. Aber der Trick ist es, die illegalen Verkäufer zu meiden und in den Battery Park zu kommen. Und wie viel besser ist diese offizielle Tour? Ich spendiere meinem Team noch einen Ausflug. 1 2 3 4 Erwachsene bitte. 18,50 kostet ein Ticket bei vier Personen umgerechnet 60 €. Toll, ist die Hälfte von dem, was die andere Tour gekostet hat und die war wirklich schrecklich. Wer die Stoßzeiten meidet, muss auch gar nicht lange anstehen und kann binnen einer Viertelstunde übersetzen. Ein erhabenes Gefühl. Und der einzige Weg Lady Liberty wirklich nahe zu kommen, denn nur diese staatlichen Boote bringen die Touristen auch wirklich auf die Insel. Das kriegen wir sogar eine Audiotour. Da zahlt man ja woanders doch ein bisschen mehr für. Selbst wer zum ersten Mal hierher kommt, kennt die Freiheitsstatue. Ganz ohne Zeitdruck kann man hier Lady Liberty auf ihrer eigenen Insel genießen. Als Geschenk der Franzosen an die Amerikaner steht sie hier übrigens seit 132 Jahren. So, ich kann hier halt so lange bleiben, wie ich möchte. Das ist schön. Im Gegensatz zu dem vierminütigen Fotostop da draußen auf dem Wasser, der wir bekommen haben vorhin. Und in Glücklich Gegensatz zu dem, was die uns erzählen wollten, kommt man hier auch jederzeit wieder runter von Liberty Island, weil da unten sieht man die Fähre, die schon wartet und die muss ich auch erwischen, denn es wird Zeit, ein ernstes Walk mit den Straßenverkäufern zu wechseln. Noch immer stehen sie am Fair Terminal, wollen uns schon wieder ein Ticket andrehen. Leute, wo wollt ihr hin? Ihr habt schon Tickets? Das Ticket ist zerrissen. Das ist ungültig. Ja, weil Sie es mir verkauft haben. Wir arbeiten fürs Deutsche Fernsehen. Deutsches Fernsehen? Ja. Und recherchieren über guten und schlechten Tourismus. Wir haben mit den Behörden gesprochen und wir denken, dass das, was sie hier tun, eine Riesentouristenabzocke ist. Abzocke? Ja, Sir. Sir, dann lassen Sie es mich erklären. Lassen Sie mich erklären, warum. Womit sind Sie unzufrieden? Ich bin unzufrieden mit all den Menschen hier, die die Touristen abzocken. Alle Preise sind aufgelistet. Sie haben das bekommen, wofür sie bezahlt haben. Ich frage mich trotzdem. Das ist Amerika. Das ist Amerika. Land der Freien, Heimat der Tapferen. Sie gehen mir langsam echt auf die Nerven. Ich habe langsam keine Geduld mehr. Ich war freundlich. Ich war professionell. Wir auch. Ich war die ganze Zeit professionell. Ich wünsche euch das Beste und ich entschuldige mich noch einmal, wenn ihr nicht glücklich seid mit dem, was ihr von der Freiheitsstatue gesehen habt, denn ihr habt sie gesehen mit diesen Tickets. Schönen Tag. So geht es in Amerika. Selbst die Abzocker haben eine gute Art und Weise uns zu erklären, wir haben ihn noch den Service gegeben. Ich habe sie doch aufgeklärt. Tatsache ist aber auch, dass da vorne die Schilder stehen. Ich gehe noch mal hin. Also gerade mal 4 m entfernt von ihm. Ja. Ja. Be aware of other ticket agents. Tickets may only be purchased at Castle Clinton. Und 3 m daneben stehen die Jungs und verkaufen die Karten. Und dabei wirken diese Verkäufer so offiziell. Auf der Weste steht übersetzt autorisierter Fahrkartenverkäufer. Da stimmt irgendwas nicht im System. Auch wenn ich ihn eigentlich ganz nett finde, würde ich jetzt gerne mal mit seinem Boss sprechen. Der ist ja hier ja auch irgendwo, das Geld einsammelt, oder? Ich mache mich noch mal auf den Weg zu der Straßenkreuzung, an der auch wir unsere Tour bezahlt haben. Rund 130 €. Sind Sie der Boss hier? Ja, wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen. Okay. Ja, ich würde gerne mit Ihnen darüber sprechen, auf welche Weise Sie hier die Touren verkaufen. Ich denke, es ist Lassen Sie mich zuerst sehen, wer ihnen geholfen hat. Na ja, die machen ja alle den gleichen Job, oder? Ja, aber hier gibt es drei verschiedene Betreiber. Ja, aber die schauen Ja, nicht cool. Nehmen Sie die Kamera weg. Warum denn? Möchte mit Ihnen sprechen. Sie müssen mich erst nach meiner Erlaubnis fragen. Deshalb frage ich. Ja. Können Sie mit mir darüber sprechen? Nicht vor laufender Kamera. Warum denn nicht? Weil sie mich zuerst nach meiner Erlaubnis fragen müssen. Ich habe ihn gesagt, wir sind von fertig. Sie haben mich nicht gefragt, ob sie mich aufnehmen dürfen. Ich möchte einfach wissen. Sie haben nichts, worüber Sie mit mir reden müssen. Sie haben das Ticket nicht von mir gekauft. Okay. Sie sind derjenige, der für die anderen verantwortlich ist. Jetzt können Sie Ich bin verantwortlich für mich selbst und für meine Kinder. Dafür bin ich verantwortlich und nicht für die Kollegen hier. Ich Das bin ich. Sind doch der Boss, oder? Ja, das bin ich. Also geben Sie mir eine Antwort. Ich gebe Ihnen überhaupt keine Informationen, denn Sie stellen mir nicht die richtigen Fragen auf die richtige Art und Weise. Da sehen Sie die Kamera. Ich mach mir keine Sorgen wegen der Kamera. Haben Sie einen schönen Tag? Ich möchte mit Ihnen darüber sprechen. Unsere Fragen stören die dubiosen Geschäfte so sehr, dass einer der Verkäufer gleich ein Beweisvide streamt. Diese Leute erzählen uns, dass das, was wir machen, illegal ist. Sie erzählen unseren Kunden, dass wir hier abzocken. Genau, das ist der Punkt. Aber das will der Verkäufer nicht wahr haben. Die Lage eskaliert. Sie sagen, das ist Abzocke. Dabei ist hier alles zulässig. Das ist alles andere als doch ist es. Das ist zulässig. Wir können gleich zum Wassertaxi laufen und nachschauen. Ich habe mich doch informiert. Sie gefährten meinen Job. Das ist keine Abzocke. Es ist Abzocke. Absolut. Das ist keine Abzocke. Und dann höre ich mir noch ein paar internationale Nettigkeiten an und bin ihn hoffentlich endgültig los. Das haben mir schon viele gesagt, dass ich so einer bin. Es bleibt dabei. Wenn sie was zu sagen hätten und ehrlich wären, dann würden sie uns es ja auch erklären. Tun sie aber nicht, sondern sie rennen weg, weil sie zumindest natürlich auch bisschen Angst haben davor, dass die Polizei da vorne irgendwann mal Stress macht mit uns. Der Hitzkopf scheint über alle Berge zu sein. Also noch mal mein Tipp, wenn Sie Lady Liberty sehen wollen, ob alleine oder mit der Familie, bitte kaufen Sie nur offizielle Tickets. Für 18,50 € kommt man ganz toll drauf auf die Insel, kann alle Fotos machen und das ganze Erlebnis genießen. Was man nicht tun sollte ist, wenn ihr mir noch mal Kundschaft verjagt, dann zerstöre ich eure Kamera. Hen sie das ich zerstöre den Scheiß. Ihr kostet mich Kundschaft und jetzt habt ihr richtigen Ärger, Mann. Und wir rufen sofort die Pol. Verarsch mich nicht. Glaubst du, ich Scherze? Verarsch mich nicht. Mach das noch mal und ich ma alles kaputt. Okay, wir holen die Polizei. Ich habe viel Geld verloren. Das ist alles legal. Ist eine legale Firma. Glaube ich nicht. Ich lass uns zur Polizei gehen. Sofort. Ein blutiger Finger beim Kameramann. Bei so viel Emotionen können wir über diesen Ausgang fast froh sein. Da wird's aber jetzt gerade bist. Geht's dir gut? Ist alles okay bei dir? Ja. Ja. Bisschen Verletzung gibt schon. Ich sehe Blut. Jemand, der sich nichts vorzuwerfen hat und ein gutes Gewissen hat, der muss auch meinen Kameramann nicht schlagen. Und deswegen müssen wir jetzt sein YPD rufen. Die kommen da gerade, die Polizisten. Und die kennen ihre Pappenheimer hier schon. Offiziell dürfen sie mit uns vor der Kamera nicht sprechen, sichten aber hochteressiert unser Material und nehmen die Anzeige auf. Und eine weitere Anzeige in unserer kleinen Sammlung von Achtung Abzocke. Mal wieder musste die Polizei eingreifen. In diesem Fall wegen Belästigung. Harassment ist das, was hier drauf steht und dafür wird der Herr, der uns gerade in die Kamera gegriffen hat, Ärger bekommen. Belästigung ist das richtige Stichwort. Lästig sind die alle, die hier versuchen, Tickets zu verkaufen. Deswegen noch mal meine klare Bitte an alle. Wenn Sie also Lady Liberty sehen wollen, dann bitte mit Scheuklappen hier durch. vom U-Bahnstation direkt rüber gehen zur offiziellen Ticketvorkaufstelle. Dort kosten die Karten für die Fahrt zu Liberty Island 18,50. Unehrliche Ricksha Fahrer ziehen mir am Times Square das Geld aus der Tasche. Das Gesetz sagt, man muss es lesen können. Später mehr dazu. Ab geht es ins Herz von Manhattan. Wir befinden uns auf dem Times Square. Genau wie die Freiheitsstatue. Ein zentraler Anlaufpunkt für jeden New York Touristen. Mitten in der Nacht ist es hier immer Tag hell. Hier geht's, wie man sieht, viel Entertainment. Der Broadway ist gleich da drüben. Ja, und das Entertainment läuft ja auch auf der Straße rum in so zottligen Kostümen. Und da geht's gleich an unser Geld. Egal, ob Action oder Comicfigur, alle Filmhelden Hollywoods laufen hier in mehr oder weniger originellen Kostümen auf der Straße herum. Immer bereit für einen Schnappschuss mit Touristen. Ich will ein Foto mit Batman. Batman. Kan mal kurz frei maachen. Batman. Okay, super. Aber ich wollte doch nur Batman. Auf einmal sind Minnie Maus, Spider-Man und Iron Man auch auf dem Bild. Einen Fünfer für Batman muss ich schon mal locker machen. Vielen Dank. G mir bitte auch was. Wie bitte? Gib mir auch $. Du willst auch was? Wir waren auch im Bild. Ja, ihr seid jetzt auch im Bild. Ich bin auch drauf. Du auch noch. Wer bist du denn? Ich bin Iron Man. Iron Man. Iron Iron Man. Okay. Und du? Hey Mini, du bist einfach ins Bild gehopst. Ja. Gott beschütze dich. Yes. Thank you. Ja, ja, ich bin jetzt pleite. Sorry, tut mir leid. Ein Urlaubsfoto auf dem Times Square mit meinem Filmhelden Batman kostet mich so fast 18 €. Bin jetzt gerade 20$ innerhalb von ich glaube 30 Sekunden los geworden. Aber ich wollte doch nur mein Foto mit Batman. So, das ging jetzt so schnell. Ich habe zum Glück noch ein bisschen Geld. Lass uns mal ein paar Meter weiter weg das ganze beobachten. Ich glaube, das hat System hier am Times Square. Und tatsächlich, die Figuren bewegen sich immer in Grüppchen. Sobald eine Figur einen Touristen am Haken hat, stellen sich die anderen einfach mit ins Bild. Drei bis vier Characters sind somit immer auf einem Schnappschoss. Und natürlich will jeder extra bezahlt werden. Das hat der Vorsatz. Ja, also die wissen, dass eigentlich nur ein Foto mit einer Figur maximal zwei gemacht werden soll und am Ende gibt's immer denselben Streit, weil nämlich sich vier, fünf Figuren reingestellt haben und damit sozusagen der Preis von ja 2 3$ vielleicht auf 10 20 30 40 steigt und da wird's dann auch hibbelig und aggressiv und dann kommen sie zusammen in der Gruppe und verdecken alles und dann wird gedealt und gehandelt und dann müssen die Touristen die Scheine rausziehen. Warte mal kurz. Kann ich ein Foto mit dir machen? Mein man. Du bist mein Minion. Die Kollegen kleben an seinem Rockzipfel. Unmöglich ein Foto mit nur einer Figur zu bekommen. So was bekommst du von mir? Sind fünf Okay. Ja. Kaum hat er sein Geld bekommen, strecken mir vier weitere kostümte ihre Hände entgegen. Die nächsten wären fällig. Und wer war mit dir drauf? Sei ehrlich. Wer war im Bild alles? Du, du und du. Das Beweisfoto haben wir ja. Ich verliere jetzt so viel Geld, weil ihr euch dazu gestellt habt. Macht ihr das immer so? Es hilft nichts, ich muss blechen. Ja, Leute, pass mal auf. Bin schon wieder 20$ los gewesen. Ja, und die umkreisenlicher ist der nächste schon. Zack, zack, zack. Der Junge, bang, bang. Alle springen rein. Schau mal. Alle 1 2 3 4. Und es zeigt, was hier für ein Geschäft abgeht. Also in der Frequenz von ja 2 Minuten bestimmt passiert das hier 2 Minuten. Wir rechnen mal durch 5, also so auf 100$ die Stunde kommt da an guten Abenden fast jede Figur, ne? Wenn die das so durchziehen. Genügend Touristen kommen ja schließlich vorbei. Die Masche funktioniert nur, weil kein Besucher mitten auf der Straße einen Streit vom Zaun brechen will. Okay, ist das aber nicht. Ich suche den Minion und will ihn zur Rede stellen und selbst da bleiben wir nicht lange alleine. Was ist los? Schauen Sie mal. Die Sache ist die, wenn ich hier als Tourist vorbeikomme, habe ich einen Character, den ich toll finde, z.B. den Schlumpf oder Spider-Man. Wie kommt's denn, dass ihr euch immer alle ins Foto stellt und die Leute immer mehr bezahlen müssen? Du kannst geben, was du willst. Was bitte? Wir wollen nicht alle was. Das kann jeder selbst entscheiden, wen er bezahlt. Bleibt jedem selbst überlassen. Okay. Und wie bekomme ich dann ein Foto mit nur einem von euch? Schau, es ist, wie ich es gesagt habe. Jeder kann selbst entscheiden, mit wem er ein Foto macht, wen er bezahlt und wie viel er bezahlt. Okay, aber ich habe das heute zweimal anders erlebt. Ja, Mann, ich weiß, so läuft das, aber du kannst selbst entscheiden. Und auch hier stören wir mal wieder die Geschäfte. Der lachende Abzock Cowboy Woody macht Stress. Also ich finde, das ist eine Touristenabzocke, was ihr hier macht. Ich bin gern bereit mehr zu zahlen, aber ich bin nicht bereit für euch alle zu zahlen. So ganz einfach, oder? Ich verstehe es. Danke, Mann. Danke. Gute Nacht. Natürlich up to you, sagen sie. Also, es ist ihnen überlassen, ob Sie was zahlen wollen oder nicht, aber so sieht's in der Realität ja nicht aus. Wenn mein Kind da am Spider-Man Rockzipfel hängt und plötzlich kommen Mickey Maus und der Papa Schlumpf an, dann wollen die alle bezahlt werden. Und zumindest mir als deutscher Tourist ist es unangenehm, da irgendeinen dann, der im Bild war nicht zu bezahlen. Und genau auf diesen Effekt setzen sie mit großem Erfolg. Wie man sieht, da ist das nächste Kind schon, aber man muss auch gleich zahlen. Später kaufe ich hier noch CDs für $ das Stück. Die Beats sind geklaut und weil ich meine schlechter HipHop ist das eine. Ein Track auf der CD ist betrugt. Später dazu mehr. Ein neuer Tag in Manhattan und es gibt noch so viel zu erleben. Heute mache ich mich bei traumhaftem Sonnenschein auf eine Erkundungstour durch den Central Park. Grüne Lunge der Stadt und Kulisse für unzählige Hollywood Klassiker. Grundvoraussetzung für einen schönen Tag im Park ist, dass man gut zu Fuß ist. Äh, toll der Centralpark. Da könnte ich mir den ganzen Tag aufhalten, wenn die Füße nicht irgendwann streiken würden, weil es ist doch alles relativ weit voneinander entfernt und das eh schon nach so vielen Urlaubstagen, in denen die Füße wund getreten sind in Manhattan. Der Park erstreckt sich auf einer Länge von 4 km und einer Breite von mehr als 860 m. 93 km Fußwege und Straßen durchziehen ihn und er ist so groß wie 278 Fußballfelder. Wer hier schnell vorankommen will, nutzt am besten eine Rickschar. Die sind zu Hunderten im Park unterwegs. Anhalten kann man sie wie in New York üblich. Direkt von der Straße. Können Sie mich zum Museum fahren? Ja. Okay, gut. Wie teuer wird es denn? Welches Museum denn? Zum MT. Ich rechne pro Minute ab. Das habe ich mir schon fast gedacht. Ich will testen, wie ehrlich rechnen die Fahrer ab. Ich fahre den kürzesten Weg. Okay. Hier entlang. Okay, thank you. Wir steigen ein. Ab jetzt läuft die Uhr und der Fahrer verrechnet jede Minute. 4 € die Minute. Das ist ja Wahnsinn. Aber es ist auch nicht so ein langer Weg, wenn man ganz normal fährt. Mal schauen, was dabei rauskommt jetzt gleich. Eingestiegen sind wir in der Nähe des Columbus Circle. Ziel ist das Metropolitan Museum of Art kurz met. Durch den Park sind das gut 2 km. Die Zeit stoppe ich vorsichtshalber selbst mit. Selbst die gemütlichen Feiertagsausfüger überholen uns hier und seinen Kollegen genauso ohne zu strampeln. Da schon her so rund 10 Minuten soll die Fahrt dauern. Damit es zu Beginn nicht gleich so teuer wird, lasse ich den Fahrer nach ziemlich genau 8 Minuten anhalten. Okay, das reicht. Wir laufen von hier aus. Was bekommen Sie denn? Das waren 10 Minuten. Sind Sie sicher, dass es 10 Minuten waren? Nein, er zeigt mir 9 Minuten 30. 40$ für 8 Minuten in der Rickscha. Ein teurer Spaß. Ja, auch zack. Aussage gegen Aussage. Konnte ja jeder sehen, wie lange wir gebraucht haben. Kurz vor 8 Minuten haben wir ausgemacht bei 7 Minuten und 58 Sekunden. So viel Fahrdienstleistung haben wir in Anspruch genommen. Er hat mir gleich volle 10 abgenommen. Also 8$ extra. 32 sind eh schon fehlt zusammen. Jetzt 40$ für diesen Weg hier nach drüben. Auch das System hat hier System hat auf jeden Fall die Minuten genaue Abrechnung. Auf Schildern angebracht, mal besser, mal schlechter sichtbar und die Preise variieren. Das ist echt viel und vor allem so wild, völlig verschiedene Preise. Man kann sie auch nicht erkennen. Alles ein bisschen versteckt. Genau da geht Abzocke los. An den zentralen Knotenpunkten im Park warten Sie auf Ihre Fahrgäste, schauffieren Sie dann so lange und so weit, wie Sie möchten. Auch ich nehme mir jetzt die nächste Rickscha. Die Strecke bleibt dieselbe. Wie lange werden wir brauchen? Maximal 12. Klar, wenn er noch zwei drauf schlägt. Die Stoppuhr läuft, doch er will uns nicht mit der Zeit über den Tisch ziehen, sondern mit der Strecke und verlässt den Park. Ja. Wohin fährst du denn? Park? Nein, wir fahren außenrum. Warum nicht durch den Park? Den Park? Natürlich durch den Park. Schöner Trick. Hat er versucht uns aus dem Park rauszufahren, damit er dann im New Yorker Stadtverkehr auf bremsen musst, eine rote Ampel nehmen muss. Aber ich bin jetzt schließlich hier schön landschaftlich schön durch den Park fahren. Nice try, wie man sagt. Netter Versuch. Auch diese Fahrt breche ich lieber nach 7 Minuten ab. Kosten müsste es $. 8 Minuten. Acht. Ich habe sieben gestoppt. Es waren acht. zu je 4,99 pro Minute. Er hat mich auch um eine Minute betrogen. Also, ich habe n wirklich genau in dem Moment, wo wir losgefahren sind, angeschaltet und seine Stoppuhr war schon 20 Sekunden weiter. Also auch eine Minute mehr zu zahlen für $. Für die Fahrer ist das ein gutes Geschäft. Die Touristen müssen extra bezahlen. Ja, es sind nur $ zusammen. Eine Fahrt mache ich noch. Wie weit ist es bis zu den Strawberry Fields? Also, wie lange dauert's? Nicht so lange. Okay, das ist gut. Wie viel nehmen Sie pro Minute? Von hier aus sind es nur 3 Minuten. Das ist gut. Gut. Alr. Thank you. Wieder läuft die Stoppuhr. Damit die Kunden selbst mit stoppen können, hat dieser Fahrer sogar seine eigene Uhr angebunden. Dort sind die Strawberry Felds. Soll ich anhalten? Ja. Ja, hier ist gut. Eine Punktlandung. Es sind genau 3 Minuten und das ist fair. Keine Selbstverständlichkeit bei den New Yorker Ricks Fahrern. Was ist das Problem mit den Ricksas hier? Wissen Sie, wir haben einen schlechten Ruf in New York. Das kann ich mir vorstellen. Was ziehen denn diese Fahrer da ab? Warum verlangen die so viel? Viele haben zu kleine Schilder mit kleinen Zahlen. Sie wollen 7$ pro Minute, manche sogar acht oder neun. Ausnahmsweise mal ein ehrlicher Fahrer. Gut zu wissen, dass es die hier im Central Park auch noch gibt. Schon wieder einer da, der da ohne Preisschild. Der eine für drei, der andere für sieben. Irgendwie muss es hinter diesem Rickstasi geben. Und so wie ich die Amerikaner kenne, herrscht da auch Ordnung und es gibt Vorschriften. Denn in den USA ist viels streng geregelt. Auch bei den Rickschars hat sich die Stadt etwas überlegt. Ich habe einen Termin im Rathaus. Dort treffe ich Laurel Salas. Sie ist City Commissioner, zuständig für das Ressort, Verbraucherangelegenheiten und Tourismus. Wir von der Abteilung für Verbraucherangelegenheiten vergeben Lizenzen. Die müssen Sie bei uns beantragen, bevor Sie überhaupt arbeiten dürfen. Dann müssen Sie die Preise ausweisen. Wenn Sie als Gast also in eine Rickscher einsteigen, sind die Fahrer verpflichtet zu sagen, wie viel Sie pro Minute verlangen. Und das muss sichtbar sein. Ja, man muss es sehen können. Es ist ganz wichtig, dass Touristen nach den Lizenzen fragen, denn dann haben sie im Ernstfall die Möglichkeit, sich bei uns oder der Polizei zu beschweren. Klar, wenn Sie das Land verlassen, ist es etwas schwerer, aber wir gehen jeder Beschwerde nach. Eine Lizenz habe ich heute noch nirgends gesehen und gehe zurück an den Timesquare, denn abends verdienen die Rickschaf Fahrer hier ihr Geld. Wieder fallen mir nur die schlecht lesbaren Preisschilder auf und die verstoßen nun mal gegen geltendes Gesetz, denn Preisschilder müssen gut sichtbar sein und die Schrift mindestens 3 cm groß. Ich hole mir die nächste freie Rickscha. Bringen Sie uns zum Pennsylvania Hotel? Klar. Wie viel Minuten dauert es? Haben Sie die Adresse? Ja. Kein Hotel. Ah, okay. Das werden 7 oder 8 Minuten. Sieben oder acht. Okay, gut. Den Preis konnte ich in der Kürze der Zeit nirgends erkennen. Genannt wurde er mir auch nicht. Und ich starte die Uhr. Vom Timesquare bis zum Hotel sind es eineinhalb Kilomet. Das sollte wirklich in 7 Minuten machbar sein, oder? Rote Ampeln so wie die hier ist natürlich ein Killer. Klar, dass wir da drauf zahlen. Muss man auch bedenken. Hier in der Stadt sind der nicht im Park. Hier musste halt irgendwo ein Prischild stehen. Und jetzt schauen wir mal genau hin. Die Anforderungen der Stadt sagen, es muss gut lesbar sein. Da ist keins zu sehen. Guck mal bei dir. Kannst du mal rumgucken? Guck mal rum. Wird man als Fahrgast hier absichtlich in die Irre geführt? Ganz klein. Ist was ganz klein Preisschild. Also habe ich meine Lesebrille dabei? Nein. Ist es zu erkennen? Nein. Ist das Abzocke? Höchstwahrscheinlich. Wir nähern uns dem Ziel. Ich bin auf den Preis gespannt, den dieser Kollege gleich aufrufen wird. Angekommen sind wir nach 5inhalb Minuten. Was kostet es? Mein Preis steht hier an der Seite. Wo steht der Preis? Lass mich mal gucken. Auf der Seite hier. Hier. Es sind $. Ja. Und das pro Minute. Na, ich weiß, dass Sie pro Minute abrechnen, aber gleich 7$ kann doch kein Mensch lesen. Hier haben Sie eine Lizenz. Ja. Okay, dann passen mal auf. Wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen. Machen Sie sich keine Sorgen, Sir. Nö, das mache ich nicht. Geben Sie mir einfach, was Sie möchten. Nein, sie müssen sich keine Sorgen machen. Keine Panik. Ich frage mich nur eins, weil Sie hier so viele Abzocker unterwegs haben. Leute, die den Preis nicht richtig ausweisen. Sollte das nicht ein großes Schild sein, so dass es jeder sieht? Nein, das muss nicht sein. Doch, das ist das Gesetz. Man muss es lesen können. Genau wie diesen Preis hier unten. Das kann ich überhaupt nicht lesen. Selbst mit Brille ist es schwer. Dem Fahrer ist die Situation sichtlich unangenehm. Ist do ganz einfach, wenn Sie als Tourist in ein anderes Land kommen, dann freuen Sie sich doch auch, wenn Sie vorab wissen, was es kostet. Sie haben ihre Arbeit getan, okay, aber deshalb verdienen sie auch ihr Geld. Ich weiß, dass Sie legal arbeiten, aber das hier ist gegen das Gesetz. Das müssen Sie in großen Buchstaben auf einem großen weißen Schild anbringen. Können wir uns daruf einigen? Meinwegen. Also, Vorsicht bei der Wahl der Verkehrsmittel in New York. Subway, also die U-Bahn, ist das billigste Verkehrsmittel. gefolgt von dem Fahrrad, was man sich mieten kann, so wie da drüben. Danach kommt das gelbe Taxi, bisschen teurer. Dann kommt so ungefähr die Stretch Lemo, die kostet halbe Stunde, vielleicht 50$ und ganz zum Schluss die teuersten, die allerteuersten, wirklich das allerteuerste Verkehrsmittel in ganz Manhatten ist mit Sicherheit die Fahrradreg. Also bitte Finger davon lassen. In Manhattan treiben Wahrsager ihr Unwesen und bitten mich richtig zur Kasse. Für meine Arbeit verlange ich 4500. Nee, ich will mein Geld zurück. Mehr dazu später. New York City ist die Stadt, die niemals schläft. Wer sich in der Region rund um den Times Square auhlt, der weiß, was gemeint ist. 24/7, also 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, ist hier was los. Das ist ein Ort des ja puren Überflusses an Reizen, an Optik, an Lautstärke und auch an Abzocken, weil da vorne, wenn es ums Entertainment geht, gibt's ganz spezielle Vertreter dieses Faches. Also echt der Entertainer, glaubt man. Dem ersten Kandidaten laufe ich direkt in die Arme. Ich mag deinen Bad. Woher kommst du? Aus Deutschland. Nimm eine mit, Mann. Das ist meine Musik. Wie heißt du, großer Mann? Peter. Ich werde dich Big Peter nennen, weil du groß bist wie ein Bär. Ich bin Whis und ich bin ein Künstler aus der Bronx. Das ist meine Musik. Peter, du bist Künstler? Ja, das ist meine Musik. Ich bitte dich um eine kleine Spende, Peter. Ich versuche von selbst groß rauszukommen. Gib mir, was du dir leisten kannst. Die meisten geben mir 20, aber du kannst mir geben, was du willst. Ein netter Karl, er soll seinen 20er haben. Ist ja seine Musik. Hey, wie viele Producer sind denn hier unterwegs? Wie geht es Ihnen? Kommen dann noch mehr? Hast du die Musik gemacht? Ja, das bin ich. Aber du machst nicht die Ryes? Nein, das mache ich nicht. Hey Bruder, hör zu. Seid ihr beide Produzenten oder Rapper? Ich bin ein Rapper. Danke, Kumpel. Hey, tu mir auch was Gutes. Zwei CD Verkäufern, Entschuldigung, Musikern habe ich schon eine CD abgekauft. Die Jungs machen gar kein schlechtes Geschäft mitten auf dem Times Square. Aber was habe ich da eigentlich gekauft? Hab jetzt keinen CD-Player dabei, aber ein paar Kameras. Deswegen können wir ein bisschen zuschauen, wie diese Hiphop Künstler, Producer hier ihrer Arbeit nachgehen. Die stehen alle hinter mir in der abgegrenzten Zone, farblich ganz genau markiert. Deswegen können die hier auch nicht einfach rumlaufen und jeden ansprechen, den sie wollen. Sie müssen warten, bis man an ihnen vorbeikommt. Und es ist eigentlich überall dasselbe, ne? Hey, ich bin Produzent. Hey, kennst du meine Musik? Vorspielen können sie es ja nicht. Ständchen geben auch nicht so richtig, aber die haben eine gute Frequenz. Also, ich sag mal so, die sprechen pro Minute ein, zwei Touristen an, jeder pro Stunde. Ja, potenzielle bis zu 100 Kundenkontakte vielleicht und da fällt schon was ab am Ende. Hey, du cooler weißer Typ, ich mag dein Hemd. Wie geht's? Woher kommst du? Deutschland. Hey, was geht? Das ist für dich Bruder. Du bist DJ Sce? Ja, Mann. Ich bin ein DJ. Ein echter DJ? Ich will Musik von dem echten Künstler. Das bin ich. Du legst nicht nur fremde Beats auf? Nein, ich produziere das ganze Zeug. Alles selbst. Ja, ich produziere das für alle hier. Das versuche ich dir doch zu verklickern. Ich bin DJ Sce. Weißt du was ich meine? DJ Source werde ich nicht mehr los, bevor ich ihm nicht 10$ zustecke. Die herzliche Umarmung inklusive. Ich hab auch mal in der Band gespielt. Ich weiß wie das ist. Schwer heutzutage mit Musik Geld zu verdienen, aber den großen Durchbruch ausgerechnet am Times Square zu erwarten, ich weiß nicht. Als Tourist kann man sich vor Künstlern hier kaum retten. Hey Mann, das ist meine Musik. Ich gehe auf die Uni für Musik und Mode. Da drauf sind 32 Songs, Hiphop und DSP. Eine zensierte Musik und niemand stirbt auf meinem Album. Wie heißt du, Cooler Typ? Peter, ich nenne dich Petboogie Peter, weil du wie ein Boogie Kerl aussiehst. Ich mag deinen Stil Peter. Hier ist noch meine E-Mail. Hey, zeig mir, dass du Hiphop lebst. Das sind meine letzten 10 $. Ja, der ist für ihn. Gib mir auch was. Einen Fünfer. Ihr könnt doch teilen. Nein, wir arbeiten nicht zusammen. Ja, Mann, wir gehören nicht zusammen. Das ist mein letzter Dollar. Du hast da noch 20. Ich gebe dir Wechselgeld. Er gibt es dir aus. Ich habe keine 20. Du hast da doch 50. Das ist deutsches Geld. Ja, das nehmen wir auch. Ich habe dir gegeben. Ja, den gebe ich dir zurück, wenn du mir 50 gibst. 50 € sind fast 60$. Es sind 37 Songs, das musst du verstehen. Gib mir 20. Reich. Gib mir 20. Die CD kostet 20. 20? Ja. 20. Na dann, hier ist mein letzter Zehner. Nimm ihn oder lass es bleiben. Danke, Mann. Kein Problem. Hey, fünf für mich oder 5 Cent. Die CD Verkäufer sind wirklich hart im Verhandeln. Fünf CDs habe ich gekauft und die gebe ich nun an meinen Freund und Kollegen Jannik Rubesch weiter. Er ist in New York so gut wie zu Hause. Jannik Rubersch ist wieder bei uns. Den kennen wir schon vom Oktoberfest in München. Da haben wir zusammengarbeitet in Mexiko, in Prag. Er macht genau dasselbe wie ich und kommt ursprünglich ein Teil seiner Familie aus New York. Teil deiner Familie kommt aus New York. Ja, das stimmt. Kennst du dich mit Hiphop aus? Nicht wirklich. Ich mich auch nicht. Aber ich habe hier ein paar CDs. Das sehe ich. Kannst du einen professionellen Produzenten das mal zeigen und checken, was drauf ist? Ich glaube, ich kenne da wen. Was hast du bezahlt? Zwischen 10 und 20$ für alle? Für jede? Ja, pro CD. Dann hoffe ich, dass es gute Musik ist. Meld dich bei mir, wenn du Ergebnisse hast. Das mache ich. Ciao. Jannick hat einen Termin in Long Island City in einem professionellen Tonstudio mit Victor Padea, einem Gründungsmitglied der legendären Beatnuts, eine Hiphop Band der ersten Stunde. Auf der hier ist nur ein Titel und der hat 10$ gekostet. Nur ein Song. Hört i euch mal an und sagt mir, was ihr meint. haben wir unser Geld verschwendet. Absolut 10$ und er hat dir gesagt, das ist ein ganzes Album. Genau das hat er. E Mann, das ist meine Musik. 32 Titel Hiphop und DSP. Das ist es nie im Leben wert. Hast du noch eine? Klar habe ich. Ja, ich weiß nicht, was ich sagen soll. Die mögen die Musik nicht. Die meisten von denen laden sich irgendwelche Tracks runter von YouTube. Aber ist das legal, wenn man fremde Kunst runterlädt und dann verkauft und das ohne Erlaubnis? Ja, klar. Was Sie machen ist illegal. Aber die veröffentlichen so gesehen ja nichts. Es wird auf der Straße verkauft. Dafür gibt es keinen Papierkram. Echte Profiproduzenten halten die Musik für zu teuer und gestohlen. Einmal mehr muss ich zurück zum Times Square. Dort treffe ich mich mit Jannik und hole die CDs wieder ab. Die Jungs waren geschockt, sie konnten es nicht glauben. Das war dieser Typ hier, ne? Der hier hat mir diese CD verkauft. Also ein Track ist hier nur drauf. Hier sind lauter geklaute Versionen drauf. Insgesamt habe richtig viel Geld dafür gelassen und deswegen reden wir jetzt mit den Jungs. Danke für deinen Einsatz. Kein Problem. jederzeit gerne. Lass uns versuchen. Such diesen Typen, diesen einen. Leichter gesagt als getan in dem ganzen Getümmel und mit den vielen Verkäufern und das ein paar Tage nach unserem Einkauf bei ihm. Also, ich sehe sie von hier stehen. Ja, das sind nur ein paar Meter, aber genau der mit dem einen Track auf der CD, der ist nicht dabei. Werde ich ihn trotzdem noch finden? Ach so, weil ich meine schlechter HipHop ist das eine. Ein Track auf der CD ist betrug, vielleicht in Nebenstraße. Meine Kollegen sind vorher ausgeschwärmt und haben den Mann überall gesucht. In einer Seitenstraße des Times Square haben wir Glück und finden ihn. 32 Songs hatte er mir versprochen. Einziger war auf der CD. Wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen und recherchieren in Sachen Touristenfallen. Also, ich habe ja einige CDs da drüben bei euch gekauft, aber diese hier ist von dir. Mein Problem ist, da ist nur ein Titel drauf. Das ist nicht möglich. Doch, das ist so. Wir haben es überprüft. Ich schwöre, da ist nur ein Titel drauf. Kein einziger mehr. Wir drehen mit offener Kamera. Das passt den Mann überhaupt nicht. Warum filmst du mich, Mann? Ihr müsst mich um Erlaubnis fregen. Wir werden dein Gesicht nirgendwo zeigen. Da kannst du mir vertrauen. Dass aus einer teuren CD nur ein Song ist, interessiert ihn schon gar nicht mehr. Er will die Polizei rufen, überlegt sie es dann aber doch anders. Ich habe da keinen Bock drauf. Sie verhalten sich wie ein Arsch. Sie sagen mir, ich betrüge. Okay, dann bin ich eben ein Betrüger. Nennen Sie mich so. Gehen Sie zurück in ihr Land. Schönen Tag noch. Nee, wohin läuft denn jetzt? Was ist mit der Polizei? Ich will nicht, dass ihr euch aus unserem Land rauswerfen. Geht nach Hause in euer Land. Wir würden uns ja gerne rechtfertigen vor der NYPD für das, was wir hier tun. Ich glaube, der hat die gar nicht gerufen. Der wollte einfach nur entspinden und schnell noch die Rassistenkarte zuspielen. Ja, weil ihr weiße seid und ich schwarze, nehmt ihr mich jetzt dran. Dem ist nicht so. Ganz im Gegenteil. Ich bin mit schwarzer Musik aufgewachsen und mag sie sehr, sofern sie handgemacht und ehrlich ist. Keine geklauten Beats, keine falschen Künstler, kein ein Song auf einer CD. Das hier ist Schrott, der viel zu teuer verkauft wird. Dabei gibt's hier in Manhattan so tolle Musikläden, wo man sogar noch Vinyl bekommt, CDs. All, das kann man hier ganz wunderbar erwerben, aber bitte nur nicht vorne auf dem Times Square. Da sitzen die Betrüger. In New Orleans locken mich die Wirte mit falschen Versprechungen in die Bas. Bier für 20$, das sind 18 €. Moment einmal. Später dazu mehr. New York City. Mehr als 12 Millionen Touristen reisen jedes Jahr in die Metropole. Früher oder später kommen sie hier am Timesquare vorbei und haben Chancen, diesen Mann in die Arme zu laufen. Bist du offen für übersinnliches? Willst du heute zum Wahrsager? Finde heute heraus, was morgen passiert. Sie wird dir alles über dein Leben sagen. Eine tolle Frau mit ihren fünf wunderschönen Töchtern. Es kostet nur 10$. Es macht Spaß und ist spannend. Das klingt wie so Sie sitzt da und erzählt dir alles sofort. Du kannst jetzt hin da neben dem gelben Schild. Sie hat 24 Stunden geöffnet direkt neben der Bierwerbung. Verstanden. Sag Leinel hat dich geschickt. Linel. Danke, Mann. Ja, eigentlich nicht meine Art jetzt ja zum Wahrsager zu gehen, zum Hellseher. Aber ich meine, kostet ja nichts. 10 € ist den Spaß vielleicht sogar wert. Und wirklich direkt auf dem Gehweg warten die bezaubernden Wahrsager Töchter auf Kundschaft. Hallo, wollen Sie eine Sitzung? Ja. Ja, die für 10$. Ja, sie beide oder nur sie? Mich. Okay, warten Sie. Ich bin gleich zurück. Schon skoril. Die Wahrsagerin macht scheinbar gerade Pause im Miniupermarkt. Hallo, ich habe diese Karte hier. Ja, kommen Sie mit hoch nach oben. In was bin ich da reingeraten? Ich klettere eine enge, steile Stiege hoch und lande in einem New Yorker Hinterzimmer. 10 $ soll die Sitzung kosten. Ich fürchte, dabei wird es nicht bleiben. In dieser Sitzung erzähle ich Ihnen alles. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Oh, okay. Ich nehm die Basisvariante, nur eine Handfläche. Okay. Für die Basisvariante empfehle ich ein halbes Kartendeck. Laut Preistafel kostet das 60$. Was soll's. Mischen Sie zweimal. zweimal. Okay, dann zwei Wünsche und konzentriere. Na gut, endet das im völligen Humbug oder einer echten Erkenntnis? Lassen Sie mich in die Karten schauen, dann sage ich Ihnen, ob Sie das gut oder schlecht gemacht haben. Okay, sie werden sehr lange leben. Das ist schön für mich. Geben Sie mir Hand. Sie werden 89 oder 90. Sie haben früh für sich selbst Verantwortung übernommen. Sie mögen es nicht, wenn Ihnen jemand Vorschriften macht oder ihnen sagt, was sie tun sollen. Richtig? Seit Sie ein Teenager sind, übernehmen Sie Verantwortung für sich selbst. Wenn Sie Fragen haben, dann stellen Sie die Bitte. Wie steht's denn mit meinen Kindern? Ihre Kinder? Sie haben drei? Ja. Sie mögen Kinder. Sie kümmern sich gerne. Ja, natürlich. Sie sind ein guter Vater. Das hoffe ich. Sie lieben ihre Frau sehr. Sie haben viel durchgemacht. Na ja, sie sind dafür gemacht, Geld zu investieren, Geld zu haben und Geld zu verdienen. Investieren, sagen Sie. Sollte ich noch was investieren? Ja, machen Sie das. Das ist gut für Sie. Wirklich? Dann brauche ich noch ein bisschen mehr Geld. Das verdienen Sie schon. Das kann ich sehen. Echt? Ja. Gott beschütze sie. Ja, vielen Dank. Was schuld ich Ihnen? 60. Warten Sie. Eine denkwürdige Erfahrung besonders für meinen Geldbeutel, denn statt der 10$, die den Mann auf der Straße angekündigt hat, habe ich 60 bezahlt. Ja, sieht man mir das jetzt an, dass ich drei Kinder habe? Wohl kaum, oder? Klar, dass ich verheiratet bin, schon, aber der Rest war ja eher ein Zufallstreffer gerade eben. Die Frau weiß nichts über mich. kurz um Sie hat mich über den Tisch gezogen. Nicht die 10$ sondern 60$, also über 50 € musste ich gerade hinlegen. Ja, das ist eine ordentliche Wahrsagerabzocke und die hat hier in New York durchaus System, weil der Mann, der mich da vorhin am Times Square abgegriffen hat, ist nicht der einzige, der hier lockt. In ganz Manhatten sieht man die Werbeschilder der Wahrsager. Statistisch gesehen findet man hier alle drei Blocks einenladen. Ich mache einen Test. Da ich selbst nicht ins Beuteschema, schicke ich zwei Kolleginnen mit versteckten Kameras in die Wahrsager Sprechstunden. Ihn passiert genau das, was jeder Touristin auch passieren kann, wenn sie spontan zum Hellseher geht. Guten Abend. Was kann ich für euch tun? Dort stehen meine Preise. Die Kolleginnen entscheiden sich für einen Deck Tarotkarten. Preis 36 €. Was folgt? Kommt mir irgendwie bekannt vor. Du wirst lange leben. Aha, gute Gesundheit. Klar, erstmal was Positives, das schafft Vertrauen. Doch dann kommt der Hammer. Da ist eine sehr negative Energie, die an dir klebt. Du fühlst dich ein bisschen niedergeschlagen. Ja. Ja. Warst du beim Arzt? Da musst du aber auch gar nicht hin. Du brauchst seelische Heilung. Ich kann dir bestätigen, du bist mit deinem Seelenverwandten zusammen. Ihr gehört zusammen. Aber dieser böse Geist behindert dich, verstehst du? Ja. Für meine Arbeit verlange ich 400. Das steht auch so auf meiner Preisliste. Ich brauche nur einen Abend, um zu meditieren. Da schaue ich in die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft. Dann sehe ich, was los ist. Ich kann dir ein Chakraöl geben, etwas Salz und zwei Kristalle. Aus einer 40$ Sitzung wird so im Handumdrehen ein 400$ Geschäft. Das ist eine Investition in deine Zukunft. Damit kannst du alles loswerden, was dich blockiert. Wenn du morgen oder übermorgen zurückkommen kannst, ist es besser als wenn wir nur telefonieren. Das ist aber auch kein Problem. Okay, gut. Jetzt wird erstmal bezahlt. Umgerechnet 360 €. Nur ein Beispiel, wie dreist die Wahrsager in New York City vorgehen. Wir recherchieren und merken schnell, da sind wir an etwas großem dran. Wir stoßen auf Bob Neigard, einen ehemaligen Polizisten. Also, das ist wirklich ein Treffer, man hätte es nicht glauben wollen, aber es gibt in New York City Privatdetektive, die die Interessen von Opfern vertreten, die ihr geldlos geworden sind bei Hellsehern und Fahrsagern. Und das hier ist einer von ihnen mit seinem Statzen Hut. Sieht man hier auf Aufnahmen. Bob Neigard heißt der Privatdetektiv und den müssen wir treffen, um herauszufinden, wer uns da als Touristen über den Tisch zieht. Wir fahren in den Financial District in den Süden von Manhattan. Nach dem Ende seiner Dienstzeit als Polizist beim New York Police Department hat sich Bob Neigard auf die Jagd nach Wahrsagern spezialisiert. Auf dem Papier ist Wahrsagerei in New York City ein Verbrechen. Wenn du gegen eine Gebührwahrsagerei betreibst, z.B. sagst, dass du von bösen Geistern beeinflusst wirst oder einen Fluch austreibst, ist das ein Verbrechen. In New York ist es eine Ordnungswiderkeit der Klasse A. Was ich aber wirklich verfolge, ist schwerer Diebstahl, der sich gegen das Vermögen richtet. Und das geht los, wenn sie dich mit einem$ Angebot in eine Sitzung locken. Sie wollen, dass du Kristalle kaufst, zurückkommst. Sie machen Meditation, um an die Wurzel deines Problems zu gelangen. Und dann sagen sie dir, dass du verflucht bist. Dann wollen sie$ für jedes deiner Lebensjahre. Aktuell habe ich drei Fälle, bei denen es um mehr als 2 Millionen Dollar geht. In einem ging es sogar um 17 Millionen. Bezahlt. Bezahlt an die Wahrsage. In Bar. In Bar. Oft ist das Bargeld, Geschenkgutscheine oder Schmuck. Sie lassen sich Rolexuhren kaufen, damit sie die Zeit zurückdrehen können, um an den Punkt zu gelangen, bevor der Fluch existierte. Sie sagen, dass sie am Altar beten müssen. Sie verwenden sehr viel religiöse Terminologie. Sie zocken die Leute ab, indem sie Angst sehen. Sie pflanzen ihre Gedanken ein. Meistens haben die Opfer eines von drei Problemen. Liebe, Geld oder Gesundheit. Den Köder hat die Wahrsagerin bei meinen Kolleginnen also schon ausgeworfen. Sind seit mehreren Jahren im Geschäft. Lassen Sie mich ihnen was zeigen. Ich bin ja kein Detektiv. Das ist uns hier vor ein paar Tagen passiert. Ich zeige ihm unser gedrehtes Material und werde überrascht. Ich kenne diese Frau. Ich habe sie über Jahre verfolgt. Ich habe dafür gesorgt, dass sie verhaftet wird. Wirklich? Doch. und zwar an derselben Stelle, wo sie auch waren. Sie hat einen meiner verdeckten Ermittler betrogen, die genau wie sie in ihre Wohnung gegangen sind. Und sie arbeitet noch jeden Tag. Ja, das macht sie. Das ist erschreckend. Rob Neigard zeigt mir das Gesetz und darin steht ganz klar: Hellseerei steht in New York City unter Strafe. Verdächtige, die gegen dieses Gesetz verstoßen, gibt es in Manhattan genug. Harter Tobak, so wie er das erzählt als PI, als Privatdetektiv, aber wie man hier sieht, es gab schon krasse Fälle. All diese Herrschaften hier sind auf die eine oder andere Art und Weise in diesem Straftaten verwickelt gewesen. Aber wie kann es sein, dass Wahrsagerei in New York City an jeder Ecke angeboten wird, wenn sie denn verboten ist? Die Frau, bei der ich eine Sitzung hatte, durfte eigentlich ihre Dienste gar nicht mehr anbieten. Ich wende mich an die Staatsanwaltschaft von New York City und stelle diese Fragen. Die Antwort ist kurz. Die Verdächtige bekannte sich des schweren Diebstahls und der Wahrsagerei für schuldig und wurde zu einem bis dre Jahren Haft und der vollen Erstattung verurteilt. Weitere Stellungnamen werden abgelehnt. Übrigens, keines der Geschäfte wirbt mit Hellseerei, viel mehr mit spiritueller Beratung. Ein Kniff, denn die verbietet das Gesetz nicht. Pagraph 165.35 im Gesetz. des Staates New York besagt, dass Fortune Telling, also Wahrsagerei verboten ist. Es ist illegal und ein Vergehen hier im Stade. Trotzdem passiert es da vorne jeden Tag. können auch jedem Touristen passieren. Darüber wollen wir mit denen mal reden. Im Laden am Rande des Times Squares ist gerade eine Sitzung zu Ende gegangen. Im Supermarkt nebenan zieht die Kundin gerade noch das Geld, um die Hellseherin zu bezahlen. Offenbar hat die sich auch äh reinquatschen lassen in einen deutlich teurere Dienstleistung als eben dieses$ Special, was es da vorne gibt. Sie muss jetzt bluten. Wie viel sie für die Wahrsagerei bezahlt, kann ich nicht sehen, aber es ist ein gutes Bündel Geldscheine. Entschuldigen Sie, kann ich Sie kurz unterbrechen? Haben Sie gerade für Wahrsagerei bezahlt? Ja. Wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen und haben viel herausgefunden über dieses Geschäft hier oben. Sind Sie sich bewusst, dass Wahrsagerei hier im Staat illegal ist? Ist es das? Ja, wirklich. Und Sie begehen hier gerade eine Straftat und das wissen Sie? Nein. Doch, das tun sie. Sehen Sie sich das hier an. Es gibt doch so viele von uns in der Stadt. Ich weiß, aber sie sind alle illegal. Kommen Sie aus New York? New Jersey. Na New Jersey. Wie viel haben Sie denn bezahlt, wenn ich fragen darf? 100. 100 Und Sie sind wegen des$ gekommen? Ja, genau. Also haben die Ihnen an Stelle von 100 abgeknöpft. Richtig. Das ist ein Vergehen, gemäß der hier im Staat von New York City geltenden Gesetze. Und das wissen Sie? Ich wusste es nicht. Ich schwöre. Natürlich Fussen. Dann geben Sie doch das Geld einfach zurück und alles ist gut. Sonst müssen wir zur Polizei gehen. Das können wir machen, dann ist alles gut. Und ist ihre Mutter zu Hause? Nein, sie ist nicht hier. Wissen Sie, wann sie zurückkommt morgen? Ja, vielleicht, denn ich war bei ihr und sie hat mich abgezockt vor ein paar Tagen. Erst jetzt fällt der Wahrsagerin auf, dass wir sie filmen. Während ich mit der Kunden spreche, nutzt sie die Gelegenheit und sucht das weiter. Auf frischer Tater tappt, also die Frau, die gerade am Bankautomaten war und diese 100$ gezogen hat, die haben wir zumindest vor dieser Ausgabe bewahren können. Wer weiß, vielleicht wä ich auch noch mal wieder gekommen. In dem Fall geht die Geschichte gut für das Opfer aus. In unserem Fall war das anders. Unsere Kolleginnen haben nämlich richtig bluten müssen bei der anderen Wahrsagerin für eine kurze Beratung und zwei wertlose Steine und darüber werden wir mit denen morgen sprechen. Doch bevor wir sie konfrontieren, möchte ich noch ein paar Argumente sammeln. Dazu begebe ich mich in das Schmuckviertel der Stadt. Hier gibt es besonders viele Experten und Profis, die sich mit Edelsteinen auskennen, auch denen von angeblichen Wahrsagern. Also für das Beurteilen von Edelsteinen, jetzt im Ernst braucht entweder das bloße Auge oder amateurhaften Sachverstand oder ein wirklichen Profi, der uns jetzt gleich sagen wird, was diese beiden magischen Steine wirklich wert sind. Ich habe einen Termin bei der GAR, einem staatlich anerkannten Institut. Travis Leon wird die Steine untersuchen, die meine Kollegin für 400$ gekauft hat. Vom ersten Blick her glaube ich, dass es Quarz ist. Eine Seite ist abgeschlossen. Es hat einen leicht roséefarbenen Stich. Es wurde also irgendwo rausgebrochen. Ja, der wurde aus einem Rolling rausgehauen und normalerweise ist das nicht so viel wert. Trotzdem geht Travis für uns auf Nummer sicher, untersucht den Stein nach den festgelegten Vorgaben. Eine Laseranalyse soll Aufschluss darüber geben, aus welchem Material er wirklich ist. Jeder Stein hat eine andere Struktur. Das wird mir ermöglichen zu sagen, was es ist und was sie gekauft haben. Und der Computer sagt auch, dass es Quarz ist. Aber was sind diese Steine denn wirklich wert? Ich will mal Zahlen hören. Diese Stücke hier sind maximal pro Stein zwischen 5 und 20$ wert. Das bekommt man also überall günstig auf der Straße. Ja, also nichts, was einen Gemiologe als besonders wertvoll einschätzen würde. Es ist kein Jackpot. Hier sind ihre Steine. Ich glaube, ich muss mit jemandem reden. Klar, auch eine Wahrsagerin möchte für ihre Leistung bezahlt werden, aber diese ist hier im Start nun mal verbotten und die Steine sind fast wertlos. Noch einmal schicke ich meine Kollegin zu der Frau, die ihr diesen Stein verkauft hat. Hellsäherei und äh Wahrsagerei wird zum richtig großen Geschäft erst, wenn eine Person angebissen hat. Wir haben das ja schon mal so ein bisschen halb getan, deswegen gehst du mit den beiden Steinen bitte wieder zu der Dame und sagst, was haben Sie denn noch so zu bieten? Mal schauen, wie weit sie dann geht, weil dadurch wird das ganze Ausmaß dieser Masche erst klar und auch äh die Frage beantwortet, warum Leute bis zu 100tausenden von Dollar ausgeben bei denen. Also wir greifen ein, wenn sie wieder Geld sehen willen. Danke dafür. Super. Die Wahrsagerin könnte meiner Kollegin gleich eine noch teurere Behandlung anbieten. Die Preise dafür gehen dann in die tausende. Hallo, wie geht es Ihnen? Sicherlich gut, denn sie witt das große Geschäft. Hast du dich besser gefühlt, nachdem ich meditiert habe? Ja, absolut. Das ist schön. Ich habe deine Aura gereinigt. Jetzt fühlst du dich erleichtert. Das ist gut. Aber meine Liebe, ich bin da auf etwas gestoßen. Auf was? Das ist ein kleines Problem. Die Frau bietet meiner Kollegin ein ganzes Servicepaket Samtherzen und Telefonberatung an. Für meine Arbeit verlange ich 4500. 4500? Ja. Okay. Okay. Komm. Ich habe genug gehört und greife ein. Entschuldigen Sie, kann ich kurz mit Ihnen sprechen? Nein, würde ich aber gerne, denn wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen und sie haben meinen Kolleginnen Geld abgenommen für Steine. Das sind Kristalle. 200$. Ja, für zwei Steine. Ja, zwei Steine. Ich weiß. Also, wissen Sie was es wirklich ist? Es ist ein Dollar Stein. Es sind nicht $. Doch, wir haben es testen lassen. Es sind 200. Okay. Ja, es sind Kristalle. Können Sie bitte gehen? Meine Kollegin fliegt raus und ich höre Ausreden. Gehen Sie doch zu anderen Geschäften, die machen das genauso. Bitte gehen Sie. Nein, ich will mein Geld zurück, denn das hier ist Müll. Nein, absolut. Nein, bitte. Nein. Geben Sie mir das Geld zurück. Sie müssen jetzt gehen, weil Sie mich filmen. Wenn Sie das senden, sehen Sie kein Geld von mir. Das sind meine Preise. Die habe ich. Preise? Wofür denn? Sie müssen gehen. Diese Steine hier kosten keine $. Das ist mir egal. Das sind sie nicht. Mit ihnen arbeite ich nicht. Das ist Quarz. Also für uns funktionieren sie nicht. Bitte geben Sie mir das Geld zurück, dann bin ich sofort weg. Das verspreche ich. Ich bin fertig mit ih dann müssen wir eben auch gehen. Was da drin passiert ist nach New Yorker Gesetz verboten. Diese beiden Steine hier für $ bleiben ein Betrug und leider wird sie hier auch weitermachen können. Bei ihr kommen wir jetzt nicht weiter und das Geld will sie uns auch nicht zurückgeben. Natürlich hat die Frau Kind und Familie zu bezahlen, aber doch viel lieber mit einem ordentlichen Job, der auch legal ist. Ausgesprochen ärgerlich, dass ausländische Kamerateams kommen müssen, um diese Täter hier auf frischer Tag zu ertappen. 4000 500$ für 40 Kerzen und eine Behandlung per Telefon. Das war das Angebot gerade eben. Ein klarer Fall von angehendem Betrug. Mein ganz klarer Rat an alle. Lassen Sie die Finger von den Buden hier in Manhattan und in New York. Denn bei den 10 $, die man hier als Schnupperangebot auf der Straße so angeboten bekommt, bleibt es eigentlich fast nie. Das wird im schlimmsten Fall ein Vermögen kosten können. Also bitte keine Hellseher, auch nicht in Manhattan. Ich verlasse New York City und reise weiter nach New Orleans, der Heimatstadt des Jazz und Südstaten Metropole, bekannt für seinen Karneval Mardigra. Über mehrere Wochen ist die Stadt im Februar Anlaufpunkt für Feierwütige und das ruft natürlich auch Abzocker auf den Plan und denen bin ich heute auf der Spur. Welcome to New Orleans. Hier war ich noch nie ganz tief in den Südstaten in Louisiana. Eine wunderschöne Stadt mit langer Geschichte. Französische Siedler waren hier Spanier und das sieht ein bisschen europäisch aus. Ich sag nur so ein paar Stichworte. B Street, Jazz, Louis Armstrong und natürlich nicht zu übersehen, überall hier, Voodo. Woodo ist genau genommen eine Religion, die ihren Ursprung in Afrika hat. Durch die Sklaverei hat sie sich in den amerikanischen Südstaaten schnell verbreitet. Weltweit gibt es schätzungsweise rund 60 Millionen Anhänger. Ich besuche einen der zahlreichen Shops. Wie funktioniert denn das jetzt? Da drüben sind die Puppen Rohinge. Sie können sich gerne eine nehmen. Sie können sie dekorieren, dann werden wir sie am Altar segnen. Okay. Es ist für Liebe, für Geld, für Heilung, Glück, Reisen. Okay, also kann ich mir eins aussuchen? Das ist hier meine Puppe. Jetzt nennen wir sie mal Reiner. Meinem näheren Umfeld gibt's ein Reiner. Papa. Warum nicht? Wenn es was Gutes ist. Gesundheit wünsche ich dir alle mal. Also komm. Mein Vater hat zwar eine Glatze, das kann ich jetzt hier nicht mehr machen, aber kleinen Bauch hat er auch. So, jetzt folgt die Vodu Segnung. Flüstern sie in sein Ohr. Du bist Du bist Reiner. Ganz ganz vorsichtig. Nur kurz am Feuer aufwärmen. Dann ein Klaps wie bei einem Kind. Komischerweise weiß ich, dass ich das nicht wegwerfen werde. Das da würde ich mich nicht trauen, das wegzuwerfen. Aber so ganz glauben tue ich es natürlich nicht. Kaufen tue ich es denn noch. Lustig. Eine Abzocke kann ich hier zum Glück nicht erkennen. Ja, also lustig ist es halt, ne? Lustig ist irgendwie ein Scherzartikelladen. Ganz ehrlich, man muss schon tief drin stecken und ja, ein Woodu Fan sein, um hier mit ernsten Absichten reinzugehen. Mein Papa, der kommt jetzt mit im Koffer und ich habe da drüben in der Innenstadt an einem ganz besonderen Platz noch mehr solcher Leute gesehen. Pass mal auf. Wir gehen in das Zentrum von New Orleans auf den Jackson Square. Auf dem Platz geht es zu wie auf einer Wahrsager Convention. Übersinnlich oder unsinnig. Werden sich meine dramatischen Erfahrungen aus New York hier wiederholen? Ich will es ausprobieren. Schau mal, die ganzen Handleser warten auf die Touristen zum Mardig Grab. Schau mal hier. 1 2 3 4 5 da hinten sechs über all Wahrsager und Handleser. Ein freier Platz bei ihr ist schnell gefunden. Über den Preis macht sie vorher keine Angabe. Werde ich gleich am Tisch verschaukelt und noch dazu über selbigen gezogen. Es sieht so aus, als wäre es Ihnen nicht möglich gewesen, viel zu reisen oder irgendwo hinzugehen. Ja, das mit dem Reisen gefällt mir. Ich kann mich eigentlich nicht darüber beklagen, dass ich wenig reise. Also nur so viel dazu. Aber ist süß, was sie macht. Irgendwie wie in New York werde ich gebeten, ein Deck Karten zu mischen. Das treibt den Preis. Sie warten noch auf die richtige Frau. Ich warte auf die richtige. Hat die mein nicht gesehen? Also, sie sagen, ich warte immer noch auf meine große Liebe. Ja, aber sie wird bald auftauchen. Dann, wenn sie sie brauchen. Oh mein Gott, bitte lass es nicht meine Frau sehen, was die mir hier gerade erzählt. Vielen Dank. Was bekommen Sie denn? Normalerweise bekomme ich 20 und mehr. Sie entscheiden. Also, wir dürfen entscheiden. Das ist ja ein faer dir. Also doch keine Abzocke bei den Wahrsagern in New Orleans. Mir lag komplett falsch, dass ich reise viel. Ja, meine Ehe ist glücklich. Ich warte auch auf keine neue Frau oder eine Erleuchtung in Sachen Liebe, aber fair war der Preis trotzdem. Wer auf sowas steht, der macht jetzt hier nichts falsch. Zumindest an diesem Tisch nicht. Aber sind alle Wahrsager auf dem Jackson Square so ehrlich? Noch einmal nehme ich Platz. Waren Sie schon mal beim Wahrsager? Sie haben ein gutes Herz, eine fröhliche Natur, aber Sie sind stur. Tut mir leid. Sie sind ein Nörgler. Sie meckern über kleine Sachen, aber das ist nicht schlimm. Aber ja, ich bin so manchmal moser ich auch mal über Sachen über Kleinigkeiten. Das stimmt. Ein Zufallstreffer. Ihr Sexualleben liegt brach. Ja, das finde ich großartig. Vielen Dank. Gerne. Wie viel bekommen Sie denn? Das dürfen Sie entscheiden. 25 35. Okay, auch hier darf ich wieder selber entscheiden, wie viel ich der Wahrsagerin gebe. Aber genau wie in New York ist Hellseerei auch in New Orleans illegal. Rechtliche Folgen für die Kunden hat das hier aber nicht. Wer sowas mag, bitte, der kann sich hier hinsetzen. Das Schöne ist, hier passiert es nicht im Hinterzimmer, sondern sozusagen ganz offiziell direkt vor der Kathedrale. Keine Garantie dafür, dass das, was einem da erzählt wird irgendwie stimmt, hinhaut sich so bewahrheitet. Es ist ein Entertainment wie so vieles hier in Amerika. Mehr, aber bitteschön eben auch nicht. Vorteil hier in New Orleans, man kann den Preis verhandeln auf der Straße. Ich würde es Ihnen nicht empfehlen, aber nun auch nicht unbedingt davon abraten. Während des Smardy Gra Karneval kommen wir einer unehrlichen Spendenorganisation auf die Schläche. Ich bin ein Tourist, der von ihrer Organisation abgezockt wurde. Kapieren Sie das nicht? Später mehr. Mardy Gra in New Orleans ist in den USA das, was für uns Deutsche der Kölner Karneval ist. Verkleidungen, Musik und viel Alkohol. Die Feierlichkeiten ziehen sich über zwei Wochen hin. Also, es ist jetzt : Uhr und ja, es fühlt sich an wie eine Party auf der Straße bei uns in Europa weit nach Mitternacht, weil der Alkohol fließt hier in, wie man sieht großen Portionen und nur in rauen Mengen und vor allem aber auch zu teilweise ganz sonderbaren Konditionen. Durst, ich schon. Anders als sonst ist Trinken in der Öffentlichkeit hier während Mardi Gra geduldet. Alle Bars locken Kundschaft mit lukrativen Angeboten. Drei Bier bekommen, nur eins zahlen. 1 2 3 Drei Bier einmal zahlen. Super amerikanisch. So mag ich das. Ich hätte gerne drei Budris. Drei für ein oder? Das sollte jetzt genau $ kosten. 50 habe ich ihr gegeben. 44 muss ich zurückbekommen und zähle das Wechselgeld. Ich habe ja 31$ in der Hand, da würde es ja $ kosten. Was? Drei für eins. Da trage ich ein Bier und bekommen drei. Normal ein Bier für 20$, das sind 18 €. Moment einmal. Entschuldigung. Was kostet es? 1825 6$ und 8 Cent pro Bier. Ja, da steht doch drei für ein oder? Stimmt nicht. Du musst jedes Bier einzeln zahlen. Es ist nicht drei für eins. Eins für eins. Ja, jedes einzeln. Alles klar. Was? Jetzt gibt's kein drei für ein mehr, sagt sie. Das war nur ein Lockangebot, oder? Oh, nimmt er sie ab. Aber genau wegen dieses Angebot sind wir hier in die Bar gekommen. Das Schild hat seinen Zweck erfüllt. Doch verkauft wird jedes Bier einzeln. Da geht die Happy Hour dahin, meine Lieben. Das ist ja mal ein Trick. Darauf zum Wohl. Schön amerikanisch. So richtig schmecken will es mir bei so gesalzenen Preisen nicht. Ich schaue draußen nach. Hängt dort noch das Schild, mit dem die Bar immer Touristen anlogt? Ja, ich habe gerade jedes Bier einzeln gezahlt, aber hier draußen steht drei für eins. 9 Uhr ist vorbei. Ich muss das Schild runternehmen. Ja, weil wir sind vor ein paar Minuten hier reingegangen und die haben uns das Dreifache verlangt. Jetzt können Sie das glauben hier, wir haben das vor 10 Minuten gekauft. Ja, aber es ist jetzt neun. Die lassen das Schild einfach mal dran, solange es hält. Alle Leute sind so blöd hier reinzukommen, so wie die da. Und dann passiert doch noch. Die Türsteher entfernen das Schild. Ich hacke nach. Hier kommt es drauf an, wie viel Geld sie machen. Also um 9 Uhr hört die Happy Hour auf. Na, ganz so happy bin ich als Gast hier nicht. Falsches Versprechen. Curriifalle. So geht halt Marketing in Vereinigten Staaten von Amerika. Schön für blöde, ne? Schild 3 für ein erstmal rinn rinn rinn die ganze Hammel hier. Wenn du dann drin stehst, merkst du, wie viel du wirklich dafür bezahlen musst. Hey, wer vorne drei vor ein dran stehen hat, der muss mir auch drei für eins verkaufen. Also bitte immer fragen, ob die Werbeaktion noch gilt, denn dann kann man auch in der Happy Hour günstig Bier genießen. New Orleans 2005 wurde die Stadt schwer verwüstet. Seit Hurricane Katrina gehören Armut, Arbeits und Obdachlosigkeit genauso zum Stadtbild wie das jährliche Karnevalspektakel. Und die Armut machen sich während des Migra Spendensammler zu nutzen. Auch ich werde mitten in der Masse angesprochen. Los geht die Nummer mit einer Wollmütze. Sind die für den Winter? Halten die warm. Deutschland. Ich bitte Sie um 15 oder 20$ für die Hungernden. Ein Wohltätigkeitsprojekt. Eine christliche Organisation. Wir verteilen Essen auf Rädern. Ah, Essen zu Menschen auf der Straße? Nein, wir haben ein Center auf der Planade. Schön. Und die Leute bekommen dann die bekommen Essen. Na, ich wünsche Ihnen das Beste mit diesem Projekt. Danke. Aber passen Sie auf, unsere Spendensammler sind überall. Und wie viel seid ihr denn in dieser Region? Sind wir vier oder fünf. Wir haben eine ganze Mannschaft hier draußen. Wow, das ist gut. Sie müssen ja Geld sammeln für diese Menschen. Wenn die sehen, dass sie diese Mütze tragen, bleiben die weg von ihnen. Okay, nett. Vielen Dank. Danke. 20$ ist mir diese wohltätige Spende wert gewesen. Klang doch alles ganz plausibel. Also, man hat nicht das Gefühl, dass es irgendwas komisches sein kann, was ich da gerade gemacht habe. Es ist ganz klar, dass New Orleans eine arme Stadt ist. Gerade nach Hurricane Katrina hat sich die Zahl der Obdachlosen hier vervielfacht. Also da fällt der Griff in die Brieftasche mir eigentlich relativ leicht, muss ich ehrlich sagen. Die Frage ist nur, normalerweise bekommt man ja auch Bilder zu sehen. Ja, der hat mir nur so ein Badch gezeigt, so eine ja, so eine Marke, da war sein Name drauf. Konn nicht so ganz lesen, was da drauf steht. Vielleicht sollten wir uns die noch mal ansehen, weil wir haben ja die versteckte Kamera, die das aufgenommen hat. Vielleicht finden wir dann raus, für wen der arbeitet. Eines steht fest, er ist äußerst fleißig. Von einem Balkon aus beobachten wir die Spendensammler. Unaufführlich sprechen sie Gäste und Touristen an, nutzen den Trubel im Karneval, um richtig Kasse zu machen. Das ist ein perfekter Standort zum Spendensammeln. Alle sind, na ja, ich sag mal mindestens angehaltert und laufen denen direkt in die Arme und wir steht jetzt hier vielleicht 2 Minuten, da hat er schon dreimal Geldscheine in der Hand gehabt. Es dauert eine Minute, der Talk und dann geht's gleich ans Geld. Das sind insgesamt vier, die hier operieren an dieser Kreuzung. Wenn man das mal hochrechnet, dann kommst du auch bis zu 500 € die Stunde, die die einnehmen hier an dieser Kreuzung auf 10 Stunden hochgerechnet sind das 5000 € um die 6000$. pro Tag. Der Madig dauert zwei Wochen. Da kann man sehr viel wohltätiges mitmachen mit so viel Geld. Und der bunte Karneval lockt natürlich Touristen an. Auf deren Geld haben es die Spendensammler besonders abgesehen. Am Abend schaue ich mir in unserer Unterkunft das Videomaterial an. Ich möchte herausfinden, mit welcher Organisation wir es hier zu tun haben. Also, ich spreche und höre und verstehe fließend Englisch, aber was er mir davor gebrummelt hat, nicht so ganz. Christian Christian, also christlich, eine christliche Organisation. Wir verteilen Essen auf Rädern und wenn die was machen, ist es ja eigentlich immer okay. Kirchen gibt es in den USA viele verschiedene, aber um welche handelt es sich hier genau? Aber ich kann nichts erkennen. Er spricht hier von einem Center, was sie haben. Ja, also so eine Zentrale wahrscheinlich da, wo das Essen gesammelt wird und von dort aus dann an einzelne kleinere Organisationen verteilt wird. So hat er es mir zumindest erklärt. Sehr viel mehr gibt's hier nicht zu sehen, leider. kann seinen Namen erahnen. Die Organisation hier oben. Über den Straßennamen, den er uns genannt hat und das Logo auf seiner Jacke und Mütze, kommen wir der Organisation ein Stück näher. Es handelt sich um ein Projekt namens Food for Life. Die Webseite schmückt sich mit religiösen Symbolen. Doch haben wir es hier wirklich mit Christen zu tun? scheint was christliches zu sein. Ich würde es mir gerne angucken. Also machen wir uns dann doch einfach morgen früh mal auf den Weg, um dieses Center zu finden, um zu wissen, wo unser Spendengeld ankommt. Während des gut besuchten Karnevals machen die vermeintlich christlichen Spendensammler richtig Kasse, denn bin in kurzer Zeit ist es ihnen am Rand der Umzuge möglich, besonders viele Passanten anzusprechen. Bevor ich mir die Organisation, die da sammelt, genauer ansehe, mache ich mich mit meinem Team auf den Weg zu einem der Projekte, die Sie mit dem Geld angeblich unterstützt. Ausweislich der Food for Life Webseite kommen die Spenden hier an. In Gegenden, wo sich selten Touristen hin verirren, erreiche ich das Covenant Haus, ein Krisenzentrum für hungrige und obdachlose Kinder und Jugendliche. Dort treffe ich James Kelly, den Leiter der Einrichtung. Food for Life. Da haben wir gespendet und auf deren Webseite finden wir ihre Organisation. Also wollten wir uns informieren, ob die Lieferungen auch bei Ihnen ankommt. Also, ich habe noch nie von denen gehört. Ich habe auch noch nie von jemandem gehört, der im Namen dieser Organisation Essen geliefert hat. Bekommen Sie denn generell manchmal Essen von Organisation? Manchmal schon. Manche haben Events und am Ende bleibt Essen übrig, dann bringen die das vorbei. Aber meistens bezahlen wir selber für unsere Einkäufe wie jeder andere auch. Ich habe die noch nie hier durch die Tür kommen sehen. Also, sie haben noch nicht mal einen Obstkopf von denen bekommen, oder? Nein, eigentlich sollte ich sauer sein und ich bin sauer. Es ist einfach eine traurige Welt, in der wir leben. Im Wesentlichen gibt's da Leute, die unsere Kinder bestehen. So sollte man es ja betrachten. Wir nehmen das Essen. Also nicht von uns Touristen, aber es kommt ja auch nicht bei ihnen an. Kelly will den Eintrag seines Hilfswerks bei der dubiosen Spendenorganisation löschen lassen. Angewiesen auf Spenden ist er trotzdem. Wenn ich ein paar Dollar übrig habe, lohnt sich gar nicht das umzutauschen. Da bringe ich sie am Ende meines Urlaubs hierhin und habe wirklich das Gefühl, dass es da ankommt, wo es am nötigsten gebraucht wird. Z.B. hier im Covenant House in New Orleans. Also die Urlaubsdollar bitte nicht abziehen lassen auf der Straße, sondern direkt hier. Aber die Männer, die äh so tun, als wenn sie hier was wohltätiges leisten, die werde ich mir jetzt vorknüpfen, weil da kriege ich so ein Hals. Das Zentrum, der Spendensammler von Food for Life, ist nicht weit entfernt. Auf deren Webseite haben wir die Adresse gefunden. Wir erreichen den Häusern nachzuurteilen eine bessere Gegend, aber eine Kirche finden wir nicht. Malmer anders vorgestellt irgendwie. Also ein Gemeindezentrum mit Essensausgabe suche ich auch vergeblich und frage mich durch. Kennen Sie den Ort hier? Gibt's hier eine Essensausgabe? Nein. Kennen Sie das Haus hier? Das ist eigentlich ein Obdachlosenheim. Obdachlosenheim? Dieses hier wirklich? Nein, das wusste ich nicht. Nein, also wir hatten hier gespendet und uns gefragt, wie das hier aussieht. Da bin ich mir nicht sicher. Unsere Spendenbereitschaft lässt den jungen Mann aufchen. Er bittet mich um ein paar Dollar. Sie sind obdachlos? Ja. Kennen Sie ein Projekt? Entschuldigung, das heißt Food for Life? Ich habe davon gehört. Davon gehört. Waren Sie schon mal an Orten, wo diese Leute essen ausgeben? Ja, natürlich. Waren Sie schon mal hier? War ich noch nicht. Nein. Im Garten des Hauses taucht ein Mann auf. Vielleicht kann er mir helfen. Ist das das christliche Food for Life? Life? Ja, genau hier ist eine Kirche. Eine Kirche? Das wusste ich nicht. Haben Sie geöffnet heute? Nein, am Sonntag kommen Obdachlose. Jeder kann kommen. Okay, dann gibt es Essen für alle. Aber das ist nur sonntags. Nur sonntags. Nicht regelmäßig. Das ist der Tempel. Tempel. Ja. Ja. Tempel. Das ist ein Tempel. Ja. Christel. Krishna Tempel. Wie bitte? Krisna Tempel. Ja, da ist ein Schild. Okay, okay, danke. Mit dem Christentum hat die Spendensammelei dieser Organisation nicht viel zu tun. Und hier kommt die eigentliche Wahrheit. Das ist kein Christian Tempel, das ist ein Hare Krishna Tempel. Wir haben nicht gespendet für ein christliches Projekt, sondern für das Projekt einer Sekte. Irreführend und dreist ist diese Masche, denn wohin diese Gelder gehen, weiß kein Mensch. So kennt man Hari Krisner Jünger eigentlich glatt rasiert mit so ja orangefarbenen weißen langen Gewändern schon mal in der Fußgängerzone gesehen. Vielleicht den würde ich nicht so ohne weiteres spenden, weil ich kenne das nicht wir erinnern uns. Don't be an offender. G spender für die Kinder. Meine Spende, die ist geflossen. Kinder sehe ich hier nicht, Bedürftiger auch nicht und deswegen fühle ich mich echt abgezockt. Und gehe zurück auf die Burbon Street. Hier sammeln die Krisna Mitglieder noch immer fleißig Spendengelder ein. Ich platze mitten rein in ein Gespräch mit zwei Touristen. Sie sollten das nicht tun. Für welche Organisation arbeiten Sie denn hier? Das habe ich verstanden. Haben Sie verstanden, dass es Hari Krisna ist? Nein. Das haben Sie nicht verstanden. Haben Sie es denn gesagt? Ich wollte es Ihnen gerade sagen, aber dann sind Sie gekommen. Das mache ich immer. Das machen sie eben nie. Wir haben uns das angeguckt. Wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen und wir haben ihn zugesehen. Ja, ich gebe Bücher aus. Das tun sie eben nicht. Danke. Auf Ihrer Webseite listen Sie Projekte aus der ganzen Stadt auf, die angeblich Essen erhalten von Ihnen. Ja, wir sind zu einer der Organisationen gegangen und haben gefragt. Niemand hat was von Food for Life dort bekommen. Wo waren Sie? Es war das Covenent Haus. Denen haben wir was gegeben. Er sagt: "Nein, das Problem ist, dass sie den Leuten nicht die wahre Identität nein, nein, nein, nein. eurer Organisation preis gibt. Er zeigt mir einen Brief, der angeblich den Eingang einer Essensspende bestätigt. Wo ist das? Nein, das ist okay. Aber da gibt's das Problem nicht. Verstehen Sie nicht? Wir waren bei einer Organisation und die haben nie von Ihnen gehört. Um dir geht's doch gar nicht. Sie lügen auf ihrer Webseite. Nein, nein, nein, nein, nein, nein. Ich glaube, sie sollten ehrlicher sein und den Menschen sagen, für wen sie arbeiten. Nein, nein, nein, nein, nein. Lassen mich das zu Ende bringen. Sie sind nicht mein Anwalt. Sie sind Aber ich bin ein Tourist, der von ihrer Organisation abgezockt wurde. Verstehen Sie es denn nicht? Sie zocken die Menschen hier ab. Sie sind verkleidete Harry Krishna. Harry Krishna. Ich bin ein stolzer Harry Krishna. Ich verurteile nicht ihre Religion, aber die Art und Weise, wie sie hier auf der Straße Geld machen. Niemand hat uns erzählt, dass das Hari Krisner Jünger sind. Keiner, der hier in dieser Stadt wirklich Essen braucht, bekommt von denen Spenden. Zumindest haben wir keinen gefunden. Auf der Webseite wird gelogen und hier auf der Straße geht es weiter. Bitte, Mann, wir haben es ja eben schon gesehen. Wenn Sie spenden wollen, machen Sie es direkt an die Organisation. Und genau das habe ich jetzt auch vor. Meine letzten Urlaubsdollar kommen da jetzt rein. Traditionell geht der Karneval in New Orleans übrigens mit dem Ke aus der Polizei zu Ende. Wer nach dieser blauinkenden Parade noch feiert, bekommt Ärger mit dem Gesetz. Wenn man das Land also ganz bodenständig nimmt und die USA und Orte wie New York und New Orleans bereist mit einer Offenheit für die schöne Kultur und mit ja Steuklappen vor all dieser ganzen Übersinnlichkeit ist die USA und sind besonders diese beiden Orte zwei der schönsten, die Amerika zu bieten hat. Ganz in diesem Sinne Ihnen hier vielleicht mal den schönsten nächsten Urlaub.
📊 Link-Infos
| URL | https://www.youtube.com/watch?v=OkbxsXPhvDE |
| Titel | Das Land der unbegrenzten Rip-Offs? USA-Abzocke XXL! | Achtung Abzocke |
| Kategorien | BulkNews, Achtung Abzocke, kabeleins |
| Hinzugefügt | 2026-07-15 16:40:22 |
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