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🤖 Zusammenfassung
Urlaubsbetrüger in Lissabon und auf den Kanaren: Reporter Peter Giesel deckt touristische Abzockmaschen auf.
In Lissabon sind Taschendiebe vor allem in den vollen, historischen Straßenbahnen der Linie 28 aktiv. Das Team beobachtet, wie verdächtige Männer und Frauen versuchen, in Taschen und Jacken von Touristen zu greifen – oft mit Jacken oder verspiegelten Sonnenbrillen als Tarnung. Betroffene Urlauber berichten von Diebstählen; die Polizei stellt zwar Verdächtige, aber die Lage bleibt prekär.
Tuk-Tuk-Fahrer nutzen die langen Warteschlangen an der Tram-Endstation aus und verkaufen dieselbe Strecke für 60 bis 70 Euro, während andere Fahrer die gleiche Tour für 30 Euro anbieten. Giesel empfiehlt, auf die Lizenz „RNAT“ zu achten und den Preis zu verhandeln.
Am Prachtboulevard Rua Augusta werden Touristen am hellichten Tag mit angeblichen Drogen angegangen. Die Polizei erklärt, es handele sich meist um Fälschungen wie Lorbeerblätter oder Tee. Eine Laboranalyse eines gekauften „Hash“-Stücks ergibt hauptsächlich Kolophonium – ein giftiges Harz, das bei Rauchen die Lunge schädigt. Als Giesel die Hintermänner filmt, werden diese aggressiv und werfen Steine; die Polizei greift nur zögerlich ein.
Fado-Restaurants locken Passanten von der Straße, verlangen für schlichtes Essen und wenige Lieder horrende Preise – etwa 86 Euro inklusive Musikzuschlag oder 40 Euro für vier Gläser Wein und drei Songs. Authentischer Fado findet sich laut einem Sänger in Lokalen ohne Straßenanwerbung, mit mehreren Künstlern und Pausen.
Auf den Kanaren floriert das Geschäft mit teuren Urlaubsgutscheinen, auf Tenerifa werden Touristen bei Fotokameras abgezockt.
Fazit: Trotz niedrigen Preisniveaus lauern in beliebten Urlaubsregionen gezielte Touristenfallen – bei Bahn, Transport, Unterhaltung, angeblichen Drogen und Souvenirangeboten.
Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"
📜 Transkript
Lissabon, die Hauptstadt Portugals, Kultur samt Sonnengarantie und die Kanarischen Inseln, eins unserer Lieblingsziele. Mein Name ist Peter Giesel und ich bin Urlaubsbetrüger auf der Spur. Die Männer haben versucht uns anzugreifen. In Lissabon bekomme ich es mit vermeintlichen Drogendeelern zu tun. Auf Tenerifa zahle ich Wucherpreise für alte Technik. Sie zocken hier die Touristen ab. Tuckt Fahrer in Lissabon. meinen es nicht ehrlich mit ihrer Kundschaft. Sie ziehen die Leute hier ab. Ein normaler Preis sind in 60 oder 50. Das ist keine Absocke. Traditionelle Fado Musik treibt mir nicht nur die Schamesröte ins Gesicht. Sowas habe ich zum letzten Mal gemacht vor vielen Jahren mal auf dem Oktoberfeld. In der Straßenbahn von Lissabon treiben Taschendiebe [musik] ihr Unwesen. Geöffnet. Ach so Taschendieb. Ja, und auf Gran Canaria floriert das Geschäft mit Urlaubsgutscheinen. Drei Gutscheine kosten 2950 €. Also, Achtung, abzocke. Ich bin den Urlaubsbetrügern [musik] auf der Spur, damit ihr nächster Urlaub kein Reinfall wird. Ich beginne meine Reise in Lissabon, der weißen Perle, am Theofluss. Vor 2000 Jahren ließen sich hier Menschen nieder und legten die Grundlage für eine atemberaubende Metropole. Die Lage am Meer macht die Stadt zu einer blühenden Handelsmetropole, die heutzutage jährlich rund 10 Millionen Touristen anzieht. [musik] Einer davon bin heute ich. Die stolze portugiesische Seefahrernation und ihre Hauptstadt Lissabon. Natürlich die westlichste Großstadt in Europa. Schön für uns Touristen ist, dass das Preisniveau hier in Portugal besonders in der Hauptstadt Lissabon relativ niedrig ist. Warum schaue ich dann Achtung Abzocke? Natürlich, weil es davon erschreckende Ausnahmen gibt. Lissabon ist die größte Stadt Portugals. Bei uns Deutschen wird das Land immer beliebter. 2017 machten hier 1,4 Millionen Bundesbürgerlaub und wo viele Touristen sind, sind auch Langfinger nicht weit. Während unserer ersten Mittagspause spricht mich eine deutsche Touristin an. Ihr Urlaubstag ist verdorben. Schuld sind Taschendiebe, weil ich war dermaßen schockiert, ich wusste überhaupt nicht, wie ich reagieren soll. Ja, ja, ja, ja, ja. Laut Hilfe Polizeisch stre gemacht. Ich habe den nur festgehalten, hab den die Hände umgedreht, die war natürlich leer, ne? Und nachher habe ich festgestellt, dass eine teure Brille von mir fehlt. Haben Ersatzbrille auf oder so zu Ich hab Gott sei Dank nicht, also meine normale, ich habe noch eine Sonnenbrille mit geschliffenen Gläsern. Oh, teuer tut weh trotzdem guten schönen Urlaub trotzdem tut weh wie jetzt hier Taschendiebstahl interessant, wenn uns Leute ansprechen während der Dreharbeiten, aber damit haben wir jetzt nicht gerechnet. Ich dachte, das wäre was für Barcelona, ne? Palermo oder sowas. Aber in Lissabon Taschendiebstahl. Tatsächlich finde ich im Internet Erfahrungsberichte. Besonders in den Straßenbahnen sind Touristen immer wieder leichte Opfer. Die Bahnen sind alt und eng. Eine nahezu perfekte Umgebung für Langfinger. Wir fahren ein paar Stationen und bekommen zufällig mit, wie die portugiesische Polizei zwei mutmaßliche Taschendiebenen stellt. Ist die Situation in Lissabon wirklich so schlimm? Ich fahre selbst ein paar Stationen in der berühmten Linie 28. Also, ich habe jetzt gerade schon ganz genau zugeguckt. Ja, der Herr, der hier hinter mir steht vorne beim Fahrrad, der hat jedem einzelnen, der hier reingestiegen ist, in diese historische Straßenbahn an die Tasche geguckt. Hat auch so eine verspiegelte Sonnenbrille, dass es keiner sieht, wo er hinguckt. Ist nur so eine Ahnung, mehr nicht. Und ich stehe jetzt hier wie jeder andere deutsche Tourist auch im Stehen. Gucke hier raus. Und hier unten sehen Sie schon meine Tasche. Dummerweise nicht ganz zugemacht. Und wirklich kaum ist die Bahn losgefahren, spät der mutmaßliche Taschendieb sein nächstes Opfer aus. Als erstes probiert er es bei meinem Kameramann. Als er die Fotokamera entdeckt, lässt er von ihm ab. Auch einem anderen Urlauber kommt die Hand unter der Jacke viel zu nah. Sein nächstes Opfer ist [musik] ein älterer Herr, in dessen Jackette er wahrscheinlich Wertsachen vermutet. Aber der Tourist riecht den Braten. Tür öffnen. Der Langfinger will aussteigen. Ohne Beute verlässt er die Bahn. Sicherheitshalber fragen wir nach bei dem britischen Lissabon Urlauber. Vermissen Sie irgendwas? Er hat sein Hunter reingesteckt. Fehlt Ihnen irgendetwas? Nein. Was hat er getan? Er hat versucht seine Hand in meine Tasche zu stecken. Genau, das hat er getan. Das haben wir gesehen. Selbe bei Ihnen. Fehlt Ihnen was? Nein, nein, nein, nein. Okay. So, das ging jetzt mal ganz schnell, dieser Versuch. Ich weiß doch, dass meine Augen mich nicht täuschen. Der Tat betrunken. Hast du eine Fahne gerochen? Ich nicht. Ja, wirklich? Volles Programm. Okay, der war gierig. Der war gierig. der wollte jetzt auch alleine ohne äh äh sozusagen Backup, ohne Sicherheit, ohne andere einfach zuschlagen. Er hat dir da vorne reingefasst, die Jacke so drüber gelegt, um äh zu tarnen. Das kennen wir schon aus anderen europäischen Großstädten, aber hier diese wirklich historischen Straßenbahnlinien sind ein perfekter Ort für diese Taschendiebstahlbahnen. Wir machen einen weiteren Versuch, fahren wieder mit der Linie 28. Es ist eng und voll und wir entdecken wieder verdächtige Personen. Diesmal sind es zwei Frauen. Eine bemerkt unsere Interesse und macht ein Selfie mit meinem Kameramann im Hintergrund. [musik] Macht dieses Foto bei ihren Komplizen jetzt die Runde. Vor unseren Augen werden die beiden Frauen heute wahrscheinlich nicht mehr aktiv [musik] und steigen aus. Wir sind fürs Erste aufgeflogen. Trotzdem fahren wir weiter in einer anderen Linie, die ebenfalls von vielen Touristen genutzt wird. Und auch hier haben wir eine Vermutung. Entdecken eine Frau. Sie trägt eine verspiegelte Sonnenbrille und eine Jacke über dem Arm. Ein erster Hinweis darauf, dass sie bereit ist jederzeit die Finger in andere Leute Taschen zu stecken. Doch dazu kommt sie nicht, denn die Endstation naht. Die Frauen aber bleiben noch ein paar Sekunden im Wagen. Darf ich Sie fragen, was passiert ist? Die beiden Frauen haben es bei den letzten verbleibenden Fahrgästen im Wagon versucht und steigen jetzt ohne Beute aus. Die beiden Schweizer Touristinnen kommen mit dem Schrck davon. Was ist den passiert? Er hat geöffnet hier. Ach so, Taschendeb. Ja, das waren wie wie viel waren das jetzt? Ja, drei. Drei. 1 Z D. Ich hab sogar vier gezählt, die um sie rumstanden zum Schluss noch, die ein bisschen ähnlicher Beruhigen sich erstmal. Wo kommen Sie her? Aus der Schweiz. Hallo, willkommen aus Deutschland. Ich habe einfach gedacht, der ist so nah bei meiner Mutter. Das ist irgendetwas komisch. Ja, ich habe es zufällig mitbekommen. Hab da noch, aber ich habe das Ja, ich weiß. Also, die die Bürgerinnen und Bürger von Nissabon, den ist es durchaus bewusst, dass das hier ein riesen Problem ist. Können Sie mir verraten, ob Sie die vorher schon gesehen haben? Ich habe nur Nee, ich habe die nur einsteigen gesehen. Einsteigen. Und dann haben sie schon was gedacht? Nein, nein, gar nichts. Wie sind die ih näher gekommen? Darf ich das kurz fragen? Ja, also wir sind ausgestiegen, dann habe ich einfach gemerkt, der ging vor meine Mutter hin und der hat sie so abgedrängt. Genau in der Sekunde, ne? Und dann hat er die Jacke hat er dann über meine danach muss man gucken, die Jacke, die drüber geht. Ja. Ja, die Jacke, die drüber geht, ist alles noch da. Das ist alles ist alles noch da. Oh, da wäre aber einiges da wäre aber einiges drin gewesen, nicht? Also alles da haben Sie Glück. Ich wünsche ihn noch einen ruhigen und angenehmen Abend. Ja, aber vielen Dank, dass ihr uns das kurz erzählt haben. Danke. Ich habe die vier auf dem Schirm. Du auch, ne? Du hast die auf der Kamera. Taschen immer gut festhalten. Das sollte man beherzigen, wenn man mit der nostalgischen Bahn durch Lissabon fährt. Schön sind sie ja schon, diese historischen Trambahnen hier in Lissabon, aber eben auch ein gefährlicher Ort. Ich kann Ihnen nur raten, wenn Sie diese Erfahrung machen wollen, bitte gerne, aber ohne große Taschen und es ist recht keine Wertsachen am Körper, dann ist es auch eine schöne und authentische Geschichte. Ich bekomme [musik] es mit vermeintlichen Drogendealern zu tun. Aggressiv attackieren sie uns mitten im Touristenzentrum. Die Männer haben versucht uns anzugreifen. Später wird es brenzlich. Lissabon lockt mit unzähligen Sehenswürdigkeiten ein Stadtbommel. Muss trotz der hügligen Lage zum Glück nicht anstrengend sein, sondern eher schön nostalgisch. Wir wissen ja schon, die Straßenbahn ist ein ganz besonderes Highlight hier. Romantik auf Schienen sozusagen. Nur ein Geheimtipp ist das Ganze schon lange nicht mehr. Hier geht das Zeitsiegen Erlebnis in Nissabon los. Hier ist die Starthaltestelle der Linie 28, die zentrale Tramlinie, mit der man sozusagen im öffentlichen Nahverkehr Best of Lissabon sehen kann. Bei diesem Andrang droht die lange Warteschlange jedoch, die wertvolle Urlaubszeit zu verschlingen. Diese Schlange ist nicht nur gefühlt, sondern wirklich 150 m lang. Diese Züge aber relativ klein vom Platzangebot. Da passt nicht die ganze Schlange rein, sondern ich würde sagen, fünf, sechs von denen musst du schon abwarten, um Platz zu erwischen. Die Bahnen fahren alle 10 Minuten. 2 Stunden sind schnell futsch. Nur der günstige Preis von 6 € für ein 24 Stunden Ticket scheint der Grund zu sein, warum sich das Warten so viele Touristen antun. Am Schluss der Schlange steht bequemerweise aber auch er hier. Hör mal zu. Tour one hour. Ah, sind die Deutsch? Ja. Ach, toll. Lustig. Wo fahren Sie hin? Wir fahren jetzt mit dem Tuck Tuck. Es ist dieselbe Strecke jetzt sozusagen. Die gleiche Strecke. Ja. Und er hält auch mal an, hat er gemeint. Also so eine Bahn hält ja auch an. Ja, na ja, die hält an, aber ich das ist halt total. Schauen Sie mal, das ist halt total habe ich ja keine keine Chance. Die Tucktuckfahrer haben die Not der Urlauber erkannt. Am Ende der Schlange sprechen sie unentwegt Touristen an, versprechen ohne Wartezeit, dieselbe Strecke zu fahren wie die Bahn. Möchten Sie ein Tucktuck nehmen? Es geht mitten durch die Stadt. Wir halten an vielen Orten. Ich bring sie zum Aussichtspunkt und zum Markt. Kostet das auch 70? Das ist dieselbe Tour. Ja, 70 oder? Das ist der Standardpreis. Ja, da hinten steht mein Tuck. [musik] Wir einigen uns auf 65 €. Ohne Wartezeit geht es sofort los. Der erste Stop ist schnell erreicht und der nette Fahrer versucht sich als Fremdenführer. Schön vor, was hier vor mir auf diesem Übersichtstabfel steht. Das [musik] ist super. Ansonsten gibt's nicht mehr viel zu erzählen. Ich will nicht mehr für aber wunderschön. wird halt gern mehr erfahren. 65 € statt 6 € in der Tram habe ich gezahlt. Dafür brettern wir recht zügig durch Lissabon. Der nächste Stop muss wegen Überfüllung ausfallen. Man hat auch gar keine Chance jetzt hier auszusteigen, weil es ist so voll mit Tuckt und deren Insassen, dass wir uns das hier sparen. Ich weiß das meinem kleinen Reiseführer in der App und der ist so wirklich umsonst äh mehr über diese Kirche als was er mir gerade erzählt hat. Es ist halt eine Kirche. Danke für diese Info. Viel mehr will ich von dieser Fahrt gar nicht mehr erwarten. Auch beim nächsten Halb bekomme ich [musik] ein paar spärliche Infos, die ich schnell wieder vergessen habe. Eine Stunde mittelprächtige Stadtführung. Yeah, thank you very much. Thank you very much. Also 65, fast 70 €. habe ihm jetzt 5 € Trinkgeld gegeben, weil es irgendwie netter war, aber natürlich genauso viel über diese Stadt hier weiß wie mein Reiseführer. Informativ war das nicht nur teuer, die steht immer noch da, die Schlange. Und am Ende der Schlange sind die Jungs immer noch unterwegs und fischen sich Touristen, die sie dann für den Preis hier durch die Stadt fahren. Hm, das muss es doch noch irgendwie anders geben. Und vor allem etwas preisgünstiger. Ich versuche einen Tucktuck zu finden, das nicht die Urlaubskasse sprengt. Vielleicht eine Stunde für 40. Wäre das gut für Sie? Wir hätten gerne einen guten Preis für eine Stunde. Einen guten Preis für eine Stunde? 30 ist der Preis. Wir hatten gerade eine. Das war zu teuer. 70 für Sie haben beide 70 bezahlt? Ja, manche machen das und die Touristen fallen darauf rein. Die nehmen jedem 70 ab. Ist doch schon ganz schön dreist, oder? Nein, das ist nicht verrückt. Die bieten ihnen genug, um Ihnen 70 € zu berechnen. Am Ende macht der Typ hier vielleicht einen besseren Job. Ich glaube, die geben den Preis aufgrund der langen Schlange an. Die lange Schlange, das ist die lange Schlange bei der Linie 28. Ja, genau. Jetzt kriegen wir das gleiche für 30 €. Super hier der Mann. Ich bin mir sicher, dass er all das, was Lissabon zu bieten hat, uns eben auch für diese 30 € jetzt zeigen auch hier bekommen wir mehr oder weniger die gleiche Tour, aber dieser Fahrer zeigt uns stolz seine Heimatstadt. Hier ist die Kathedrale der Stadt. Das ist die allererste Kirche, die in Lissabon gebaut wurde. Das hat halt auch diesen Mehrwert, ne? Der erzählt einem Geschichten. Das ist eine Stadtrundfahrt, ist nicht nur so ein Fortbewegungsmittel. Begeisternde Stadtgeschichte gepart mit Stadtrundfahrt. So hatten wir uns das Tuck vorgestellt und nur so ist es auch eine echte Alternative zur nostalgischen Straßenbahn. Natürlich toll, wenn er uns hier hinfährt. Ja, ich will nicht gnauserig sein, aber ich habe schon gern am Ende des Tages, dass mir 30, 40 € mehr in der Kasse sind. Wenn es denn dabei bleibt, Fahrer, die einen Preis ansagen und ihn am Ende verdoppeln, habe ich schon zu genüge erlebt. Droht mir hier ein ähnliches Schicksal. Okay, guys. Okay, Leute, viel Spaß. Danke, vielen Dank. Es geht doch. Keine 70 € 60 50 30 € haben wir bezahlt. Haben eine tolle, kleine, aber sehr informative Stadtrundfahrt bekommen. Zwei TKTKfahrten habe ich gemacht, eine für 30 und eine für 65 €. Teurer war die eine nur, weil sie an der überfüllten Tramhaltestelle losging. Eine Frage, wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen. Okay, wir haben was bemerkt hier. Würde gerne mit Ihnen darüber sprechen. Sehen Sie die Schlange da drüben bei der 28? Ja, also die Preise sind besonders hoch, wenn die Warteschlänge richtig lang sind und dann kommt ihr rüber und stellt euch ans Ende und geht auf die Leute zu und die Leute wissen das gehen mit und zahlen richtig hohe Preise fürs Doktor. Nur wenn die Schlange wirklich lang ist, sind die Preise richtig hoch. Weißt was ich meine? Ja. Ja. Und wissen Sie was? Ich glaube was das ist? Das ist eine Touristenabsocke. Sie nehmen die Leute aus, das kostet normalerweise unter 60, vielleicht 40, 45 sowas für eine Stunde. Das ist keine Abzocke. Wenn es eine Abzocke wäre, würde uns die Polizei ins Gefängnis stecken. Ja, stimmt schon, aber ich denke, es ist einfach überteuert. Viele der TKTs gehören einer Firma. Ein Mann besitzt 20 TTUs und der ist dann teurer als andere. Er kann den Preis verlangen, den er will, weil er der Chef ist. Aber manche sind verhandelbar, oder? Und wenn ich ein Tuck anbiete, kann ich es auch kostenlos machen, verstehen Sie? Also manche Leute können verhandeln und andere nicht. Ja, so. Okay. Ein zweiter erzählt mir, dass sein Paarfahrer illegal unterwegs sein und so [musik] die Preise kaputt machen. Wenn ich behaupte, dass hier mit den Tikts abgezockt wird, würden Sie mir zustimmen? Ja. Sie zeigen mir ihre Lizenzen. Die muss jeder Fahrer beantragen und mit sich [musik] führen. Wer sie nicht hat, fährt illegal und führt häufig eine Abzocke im Schilde. Vielen Dank. G, ich werde meine Zuschauer das wissen lassen. So und ich will es jetzt noch mal zeigen. Also natürlich geben die Jungs auch zu, hier gibt es immer wieder Fahrer, die hauen nicht übers Uhr gerade am Ende der Schlange. Wenn Sie eine solche Absocke für sich selbst verhindern wollen, dann achten Sie mal mei auf dieses Zeichen. RN A T. Das ist die Lizenz. Und wer die nicht entweder um den Halshängen hat oder auf dem Tuck, der darf hier auch gar nicht fahren in Lissabon. Traditionelle Fado Musik, ein Grund für die Wirte in Lissabon teure Preise zu verlangen. Zahlen für diese drei Lieder 40 €. Später. Lissabon lockt Touristen mit konstant warmen Temperaturen. Die Urlaubsgäste genießen die Sonne gerne in der Innenstadt auf der Flanermeile Rua Augusta. Hier allerdings fällt mir ein Phänomen [musik] auf, dass ich von anderen Prachtboulevards in Europa nicht kenne. Offene Drogengeschäfte am helligsten Tage. Mariana zwischen den spazierenden Touristen. Nicht nur einmal alle 50 m streckt mir jemand Drogen entgegen. Warum zeigen sie hier auf offener Straße? Das ist normal. 12 g sind legal für den Eigeben normal. Also für mich ist das nicht normal. Ja, das macht dir jeder. Oh, da ist der nächste. Bin gerade bei ihm weg. Ist der nächste. Hasch hasch guck wie das ist normal. Also w schon mal darauf hinweisen. So ist das hier Rauschgifthandel mitten auf dem soll ich sagen Prachtboulevard. Das ist die BR. Äh hier sind eigentlich nur Urlauber, Touristen, Kinder, Familien und Rauschgiftdelde und das ist normal, sagt er. Haschisch wird normalerweise geraucht und fällt bei uns in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz. Die portugiesische Justiz hat 2013 die Strafen auf den Besitz kleinerer Mengen gestrichen und sich damit ein Problem geschaffen. Drogenverkäufe auf offener Straße mitten unter den Touristen. Was ist das? Das ist Hasch. Das halten sie hier in aller Öffentlichkeit in die Luft. Das ist nicht ihr Problem. Das ist legal. Legal sagen sie. Es ist legal in Portugal. Und warum kann ich da nicht im Laden kaufen? Nein, in Portugal gibt es dafür keine Läden. Es ist legal für dich und für die Polizei. Sie dürfen das konsumieren. Also, ich mache das nicht, aber warum verkaufen Sie das hier mitten am Tag? Es ist doch kein Problem, Mann. Kein Problem. Nein, also ich kenne schon einige, für die das ein Problem ist. Das ist wirklich kein Problem, Mann. Und auch nicht für die Polizei. Kann ich was fragen? Die verkaufen hier Drogen. Nein, also er hat mir gerade Nein, das sind keine Drogen. Das ist eine Fälschung. Ah, eine Fälschung. Und die gehören zusammen. Ja, das machen die alle hier. Das ist kein Problem. Wie meinen Sie kein Problem? Sie waren 2 m von mir entfernt und die halten mir Drogen unter die Nase. Ich verstehe sie. Ich verstehe sie. Aber ihm sind die Hände gebunden und er muss zusehen, wie die Dealer einen Passanten nach dem anderen belästigen. Dass wir der Sache nachgehen, ruft ein paar weitere auf den Plan. Sie wollen ihre Geschäfte jetzt klein reden. [musik] Vergessen Sie es doch einfach. Na ja, also vergessen ist schwer. Warum? Warum? Das kann ich Ihnen sagen. Warum? Es passiert mir hier alle 5 m und der Typ macht der hier, der hier. Jeder macht es. Okay, aber das ist halt so. Das gefällt mir aber nicht als Tourist. Das ist doch in allen Ländern so. Nein, überhaupt nicht. Nein, nein, nein. Warum? Aber das ist doch nicht echt. Das ist scheiß. Die Leute versuchen mir Drogen zu verkaufen und die Polizei schaut zu. Aber es ist doch nur scheiß. Es ist mir egal, ob es echt oder nicht ist. Die Polizei tut nichts dagegen. Ist doch egal. Ist doch egal. Also bitte, um es klar zu sagen, mich stört nicht, dass diese Drogen falsch sind, sondern die Tatsache, dass am hellichten Tage Abzocker jeder Mann vermeintliche Drogen anbieten. Auch wenn diese nicht echt sind, ist das nicht hinnehmbar. Die Polizei schnappt sich die Leute, nimmt sie mit zum Revier und analysiert das Zeug. Was ist da drin? Na ja. Und es sind Lorbeeren. Lorbären. Lorbeeren. Lorbären. Das ist natürlich schlecht für die Touristen. Das ist halt so. Ja, aber so ist die Gesellschaft. Ach so, die Gesellschaft. Alles klar. Vielen Dank. Diese Ausreden kann ich nicht verstehen, denn [musik] das Image der Stadt leidet. Auch gesundheitliche Auswirkungen möchte ich nicht ausschließen. So, wenn mir jetzt die Polizei schon sagt, dass das, was hier auf der Straße da an diesen schwarze Klumpen verkauft wird, keine Drogen sind, dann würde ich gern wissen, was das ist. Und jetzt tue ich etwas. Ja, ich werde jetzt Rauschgift kaufen. Komma, das keines ist, sagt die Lissabonner Polizei. Und deswegen fühle ich mich da jetzt auch nicht so, als wenn ich etwas illegales tun würde. Ich tue das ganz bewusst, weil wir wissen möchten, womit hier auf der Straße gedealt wird. Wirklich lange suchen muss ich nicht, bis ich einen der Fake Dealer finde. Von der Nachahmung möchte ich an dieser Stelle dringend abraten. Egal, ob echt oder falsch. Drogen kaufen sollte man natürlich nie. Wie viel? Was kostet das? Das 100. Ne, ne, ne. Also, das ich habe bl das hier. Das ist alles. Ich kann dir 60 geben. Das ist alles, was ich habe. Hast 80? Ich habe nur 60. Das ist alles, was ich habe. Passt das? Das kann ich dir geben, bitte hier. Ja, okay. Was ist das? Pollen aus Marokko. Wie auch immer, statt 100 gebe ich ihm jetzt 60 €. Um das noch mal zu sagen, hier sind Babys, Familien, Touristen wie du und ich. Ja, eine Umgebung hier auf der Prachtstraße, wo man eigentlich an nichts Böses denkt. Und ich habe das jetzt zum ersten Mal in meinem Leben wirklich gemacht. Ja, das was ich hier habe, ist zum Glück kein Rauschgift, sagt die Polizei. Wollen wir aber als Journalisten überprüfen und schicken das jetzt hier in einer kleinen Probe nach Deutschland, um rauszufinden, was hier auf der Straße verkauft wird. Was ist das, was uns hier verkauft wurde? Die Analyse in einem unabhängigen Labor in Deutschland wird später ergeben, dass der Hauptbestandteil Kolophonium ist. Ein Harz, das z.B. an Lötstellen in der Elektrotechnik verwendet wird. An der Ludwig Maximilian Universität in München fragen wir bei Professor Dr. Dennis Novak nach. Ein anerkannter Experte für Lungenheilkunde. Was sagte er zu der Analyse der falschen Drogen aus Lissabon? Es ist extrem gefährlich. Es ist giftig für die Lunge. Es macht schlimme Asthmaanfälle. Es löst Allergien aus und die Verbrennungsprodukte enthalten krebserzeugende Stoffe. Ist ganz sicher keine gute Idee, das zu rauchen. In Lissabon entdecke ich zwei Männer, die offenbar den Nachschub organisieren. Als wir die Kamera auspacken, stecken sie schnell eine große grüne Tüte weg. Warum findt ihr das alles? Was ist euer Problem? Wenn sie kein Problem haben, haben wir auch keins. Ach, hau ab. Was? Sollen wir die Polizei holen? Wir haben sie ertappt. Unsere Aufklärungsarbeit schmeckt Ihnen gar nicht. Plötzlich graben sie Pflastersteine aus und drohen damit nach uns zu werfen. Also, wir haben es jetzt gerade gesehen. Da war gefühlt ein halbes Kilo Drogen auf offener Straße hier unterwegs, tauschte den Besitzer und die Herren, die wurden schon sehr aggressiv gerade eben. Die scheinen dafür verantwortlich zu sein. Da bleiben wir jetzt mal dran und schauen wir mal, was die Polizei in Lissabon da so gegen tut. Schnell ist ein Streifenwagen vor Ort und kann die verdächtigen Fake Drogendealer sogar noch stellen. Können Sie die Männer verhaften? Er hat uns angegriffen. Warum filmt ihr? Warum filmt ihr die Scheiße? Entschuldigung, Entschuldigung. Sie wollten uns Stein an den Kopf werfen. Droger er hatte Drogen auf der offenen Straße. Er Sie haben Steinen nach uns geworfen und er hat uns Marijanne angeboten, ganz am Anfang in einer Öffentlichkeit. Der hat uns seine große Tüte gezeigt, die war ungefähr so groß. Und dann dieser andere Herr hier hat einen Stein genommen und wollte ihn nach uns werfen. Wir haben es auf der Kamera. Er hat versucht, den Stein nach uns zu werfen. Die Polizistin hat die Tüte mit den grünen falschen Drogen mittlerweile sichergestellt und zeigt sie mir bereitwillig. Das ist Tee. Sie können daran riechen. Denken Sie, sowas ist gut fürs Image ihrer Stadt? Nein, wir wissen das. Wir unternehmen viel gegen diese Leute. Okay. Okay. Aber warum holen sie nicht einfach von der Straße? Der Polizist will, dass wir jetzt nicht mehr weiterdrehen. Meine Fragen wollen und können diese Polizisten auch nicht beantworten. Ich fürchte, so schnell wird sich hier erstmal nichts ändern. Geil, dass das jetzt keine Drogendealer sind, das haben wir ja nun schon gewusst, dass das ja Fake Drogen sind. Aber die Hilflosigkeit mit der die Polizei hier in Portugal damit umgeht in Lissabon, die finde ich schon erschütternd. Muss doch jedem klar sein, dass wenn hier Familien und Touristen und Kinder langgehen am helligsten Tage unter Drogen, auch wenn es falsche sind, offeriert werden, dass da über kurz oder lang einfach kein Tourist mehr hin will. Auf Tenerifa schlagern mir die Ohren bei Wucherpreisen für Fotokameras. Sie ziehen Touristen ab. Halten Sie ihren Mund, ich rede nicht mit ihnen. Hör auf damit. Später. Wenn es Nacht wird in Lissabon, lockt die Stadt mit einer urtypisch portugiesischen Tradition, dem Fado, einer meistelancholischen Musik, die von Sehnsüchten und [musik] unerfüllter Liebe erzählt. Doch so viel Sehnsucht kann auch richtig teuer werden, haben wir gehört. Ich wage mich ins Nachtleben von Lissabon. Guten Abend. Gönlich. Darf ich Sie was fragen? Ja. Möchten Sie heute Abend etwas essen trinken und Fado Musik hören? Fado Music? Ja. Typische Fado Musik. Hier beim Fado Museo. Drinen gibt es auch Bilder von berühmten Künstlern. Die Show ist eine der besten in der Stadt. Wir haben jede Nacht Fad Musik im Restaurant. Dort können sie etwas essen, trinken und Padommusik hören. In diesem Restaurant gibt es die beste PO Musik. Das ist der beste Ort. Bis hat's geöffnet. Das geht jede Nacht bis 1 Uhr. Da haben wir ja genug Zeit. Kommen Sie nicht zu spät. Dann kommen wir noch mal in halben Stunde wieder. So und wenn Sachen auf der Straße angeboten werden, so mit so einem Druck, what? Sie wissen wo? Yes. Hier. Ja. Sehen Sie die kleinen weißen Lichter auf der linken Seite? Super. Leute mir sowas versuchen zu verkaufen, d bin ich immer ein bisschen skeptisch. Auf der Straße einfach so beim Aussteigen aus dem Taxi ist mir zu schnell. Dann warten wir erstmal. [musik] Schon ein paar Minuten später hänge ich im Schlepptau des nächsten Portugiesen. Ein netter Kerl, der auf Kommissionsbasis Gäste in die Fado Restaurants lutzt. Ich hätte gerne den Bakalaofisch. Eine gute Wahl. Wir halten uns jetzt mal zurück hier in dem Laden. Der sieht schon ein bisschen ist nicht so billig aus. Also ein eine Suppe für dich, ein Omelette und für mich so ein Stockfisch, was hier normalerweise 12 € maximal kostet in der Stadt. Hier für 1750. Und dann ertönen die zarten Stimmen der beiden Fadusängerinnen. Das Essen hätte ich mir bei den Preisen etwas üppiger gewünscht. [musik] Das ist ein überschaubares Mal, aber es gibt Musik. Und die muss man während eines Urlaubs in Lissabon gehört haben. Die Frage ist nur, zu welchem Preis? Ich bin auf die Rechnung gespannt. Dürfte ich die Rechnung haben bitte? Der Gitarrist betrauert eine unerfüllte Liebe und ich wahrscheinlich gleich eine enorm hohe Rechnung. [musik][singen] So, jetzt geht schon wieder los. Eine Suppe, ein Omelette, Fisch mit Kartoffeln, zwei Gläserwein und Wasser und wir zahlen 86 €. Das hier ist wahnsinnig teuer. Ich hätte dem gerne jetzt ein Trinkgeld gegeben, also der Musikerin und dem Gitarristen. Ich würde den gerne ein Trinkgeld geben, aber in diesem Laden stellen sie diese musikalische Leistung mit auf die Rechnung. Das heißt, ich zahle hier 15 € für die Musik. Die war schön, aber die Rechnung wird teuer, denn die letzte Position auf der Rechnung ist weder eine Speise noch ein Getränk, sondern eine extra Umlage für die traditionelle Fado Musik. Hat das hier System in Lissabon? Wir ziehen noch mal weiter. Fado, wir haben auch Essen. Na gut, also Essen will nicht mehr, aber Fado ist gut. Ja. Ja, okay. Wir nehmen Platz in einer mit Touristen gut gefüllten Kneipe. Das Instrument ist schon mal gestimmt worden. Das stimmt mich ja hoffnungsvoll. Noch lässt die Musik auf sich warten. Halbe Stunde ist um. Der Wein ist fast alle, aber es geht los. [singen] [applaus] Sowas habe ich zum letzten Mal gemacht vor vielen Jahren mal auf dem Oktoberfest, aber nach einer Mass Bier und mit Lederhosen an das hat mir jetzt anders vorgestellt, den Fado irgendwie als nur schlechten Wein und die beiden Rentner die Gitarre spielen. [singen] Vielleicht ist das ja das Original. Zumindest meine beiden Kameraleute haben Spaß. Doch lange wird die Freude über die kontaktfreudige Sängerin nicht. Es ist auch schon wieder Feierabend. Das fahren jetzt drei Lieder. Also ich hätte fast angefangen zu schunkeln jetzt hier. Dabei soll doch fahende Musik sein, die die Traurigkeit der Frauen der Seefahrer ausdrückt. Also Moll und Melancholie. Melancholisch werde ich wahrscheinlich wieder nur bei der Rechnung 4 x 10 € steht nicht sein und das für vier Gläser Wein. So, Moment jetzt mal hier. Die Frau hat mich hier vor einer halben Stunde reingeloggt hier fado Musik. Wir haben Wein im Gegenwert von noch nicht mal 5 € getrunken und mussten zahlen für diese drei Lieder 40 €. Ja, was zahlt man denn jetzt hier n? Also die Kunst, die Künstler, den schlechten Wein, aber 40 Tacken dafür, dass da ich schon böse in der Touristenfallerei. Doch sind alle Fado Restaurants in Lissabon derartig dreist und lassen die Musik über teure Aufschläge bei Speis und Trank bezahlen. Was hat es mit Fado in Lissabon wirklich auf sich? Das frage ich nun einen professionellen Sänger. Elder Moutinho kennt die Tricks der Tourischuppen. Ich sehe ein paar Touristen hier, aber ist es ein Ort für Touristen wirklich oder Einheimischer? Das ist ein Ort für jeden. Es ist ein portugiesischer Ort, wo alle Touristen willkommen sind. Nun meine bisherigen Fado Erlebnisse waren nicht wirklich denkwürdig. richtigen und ehrlichen Fado von noch ehrlicheren Wirten. Das hoffe ich hier zu genießen. Was macht diesen Fado bei Ihnen so anders? Normalerweise kommt jeder Sänger um vier oder fünf Lieder zu singen. Danach gibt es eine Pause. Nach etwa 15 Minuten Pause kommt dann der nächste Sänger. Mehrere Auftritte. Wenn Gäste während der Vorführung zu laut sind, dann bitten wir Sie auch ruhig zu sein. Wir Sänger wollen nicht gegen die Gäste anschreien müssen wie in anderen Restaurants. Das ist trotzdem ein Unterschied zu dem, was wir bisher in der Stadt gesehen haben. Da gehe ich jetzt ganz heimlich still und leise, weil wir heute Abend was vorhaben, aber das ist Fado, also hier nicht groß laut für Touristen mit Bimbam. und irgendwie Pommes und Currywurst, sondern es gibt tolles einfaches und gutes portugiesisches Essen. Kerzenschein Licht ist aus und diese Musik erklingt. Das ist was völlig anderes als das, was uns Touristen ein paar Blogs weiter so verkauft wird. Und darüber möchte ich sprechen und zwar mit den Menschen, die uns Touristen in diese Falle locken. Hey man. Hey, hallo. Erinnerst du dich noch an mich? Ja. Äh gerade beschäftigt? Nein, nein, ich kann mit Ihnen sprechen. Also, wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen. Okay. Und das ist Ihre Arbeit hier, richtig? Verdienen Sie ihr Geld damit? Ja. Ja. So verdiene ich seit etwa einem Jahr und 5 Monaten mein Geld. Okay, mal dann ganz ehrlich. Ich denke, die Touristen werden hier abgezockt. Ja, genau hier. Sie haben mir da unterschiedliche Flyer in der Hand. Darf ich mal sehen? Ja, ich habe noch mehr. Also sie arbeiten für verschiedene. Ja, ich arbeite für viele, aber ich wähle sie aus. Ich werde nicht von denen ausgesucht, sondern ich suche sie aus. Dann bringe ich Ihnen Kunden und werde dafür bezahlt. Also Provisionsbasis. Sie sollten ein bisschen ehrlicher mit den Kunden sein. Okay. Ja. Also ich kenne Leute, die sich hier abgezockt führen. Wir als deutsche Touristen, wir lieben Fado. Ich weiß, das sagen sie alle. Aber wir möchten eben das echt erleben und aber nicht über den Tisch gezogen werden. Okay, ich verspreche es. Okay, danke. Schöne Zeit noch. Danke. Und das ist mir noch immer am liebsten, w mit Leuten noch reden kann. Man sagt natürlich verdienst du damit dein Geld hier ab und zu auch mal jemanden abzuzocken, aber sei ehrlich und sag den Leuten, was sie bekommen für ihr Geld. Und das ist nicht immer viel, wie wir gemerkt haben. Was macht er nun den schönen Fado Abend aus? Das kann ich Ihnen empfehlen. Machen Sie sich vorher kundig, lesen Sie sich vorher die Bewertung vielleicht ein bisschen durch und suchen Sie etwas, wo auch viele Portugiesen gerne hingehen. Dann wird es ein unvergesslicher Abend. Statt Schnäppchenreise gibt's [musik] später auf Tenerifa eine Verkaufsparty für sündhaft teure Bettwäsche und es ist seine 348 € wert. Später. Ich reise weiter von Lissabon auf die kanarischen Inseln. Von Deutschland erreicht man die Inseln des ewigen Frühlings nach nur 4er Stunden Flug. Die Kanaren sind bei uns Deutschen ein sehr beliebtes Ziel. Auch in den Herbstmonaten sorgt das milde Klima dort für einen nicht abreißenden Touristenstrom. 16 Millionen kommen jedes Jahr. Ich lande im Süden von Tenerifa. Buenos Tenerife. Wir sind mal wieder auf den Kanarischen Inseln, diesmal auf Tenerifa. Warum kommen wir Deutschen so gerne hierher und nehmen diese vier Flugstunden doch immerhin gerne in Kauf? Weil es sich hier unglaublich günstig shoppen lässt. Der Grund ist ganz einfach. Der Mehrwertsteuersatz, der sonst in Spanien 21% beträgt, liegt hier gerade mal bei 5%. Und das schlägt sich natürlich gleich hier wieder. Aufgrund der Entfernung zum Festland hat die spanische Regierung die Kanaren zur Sonderwirtschaftszone erklärt. Sind denn deswegen hier wirklich echte Schnäppchen für Urlauber zu machen? Na ja, vor Sonderangeboten und reduzierten Preisen kann man sich hier kaum retten. Und auch der Besuch in einer Shopping Mall bringt Überraschungen. Die Preise. Denke kommt ein Haken, aber liegen so 30% unterdem. Ich weiß es, weil das ist mein Duft und der kostet immer so schrecklich viel. Deswegen benutze ich ihn sparsam in Zukunft nicht mehr. Schön, weil der hier ja 25% weniger kostet als in Deutschland. Es war ja eine ganz erfolgreiche Shoppingtour, die mir auch ein bisschen Geld gespart hat. Es kostet wirklich weniger als bei uns. Nun wären wir nicht hier, wenn wir nicht wüssten, dass es auch anders zugehen kann. gerade auf den Kanarischen Inseln und da hat ein Kollege von mir große Vorarbeit geleistet. Case von Despeck ist der Moderator von Achtung Abzocke in den Niederlanden. Im vergangenen Jahr deckte er bei Elektrogeschäften auf den Kanaren Betrug und Wuche auf. Du Idiot. Ich poste das auf YouTube. Sie haben uns bestohlen. Was ist ihr Problem? Mein Problem ist ganz schön beeindruckende Bilder, die unser Kollege da hat einfangen können. Das war erst im vergangenen Jahr, es gab Festnahmen, da ist richtig was passiert und deswegen wollte ich mich ein bisschen erkundigen, wie das damals war, als er hier gedreht hat und ich habe ihn zugeschaltet. Hallo Case. Hello. How you doing? Hallo. Hallo Peter. Es ist ein Riesen Ding. Man bezahlt Z d oder 400 € für ein Tablet, das 50 € wert ist. Und diese Betrüger sind alle im Gefängnis jetzt oder gibt's noch welche, die da Geschäfte betreiben? Nachdem unsere Sendung gelaufen ist, hat es jemand im Internet hochgeladen und die Polizei hat sich darum gekümmert. Die haben einige Jungs in Puerto Rico verhaftet, aber ich habe gehört, dass es noch viele von ihnen gibt, die ihr Geschäft weiter durchziehen. Mein Tipp an dich: stell dich dumm, lass sie auf dich zukommen und tu so, als hättest du keine Ahnung von Computern. Dann haben sie dich. Okay, ich werde versuchen, es vorzuspielen. Ich melde mich bei dir, wie es gelaufen ist. Alles klar, viel Glück. An der Promenade von Portocolon finde ich Läden, die neben Bademoden und Souvenirs auch Elektroartikel anbieten. Werde ich hier genauso abgezockt wie mein Kollege? Ich habe was. Ich habe eine Kamera. Ich zeige mich an einer Fotokamera interessiert. Der Verkäufer versichert, hier mache ich ein mega Schnäppchen. Besonders interessant natürlich, wie viel spare ich denn im Vergleich zum Preis zu Hause? Also, was ist der normale Verkaufspreis für die Kamera in Deutschland? Wissen Sie das? In Deutschland kostet die 229. Okay. 229. und hier? Hier kostet sie 189. Das sind 30 € weniger als in Deutschland. 189. Mein super Preis. Und warum ist es hier nicht so teuer? Weil es hier keine Steuern gibt. Keine Steuern. Gar keine oder nur ein bisschen? Nein, ein bisschen, aber nicht so viel. Bei uns gibt es das nicht. Zahlen Sie mit Karte? Ja, bitte. Ich schlage zu, denn statt der in Deutschland angeblich üblichen 240 € zahle ich nur 189 für diese Digicam. Okay, das ist für Sie. Vergessen Sie nicht das Aufladen. Ist dieser Dealk so gut? Das werde ich später herausfinden. Jetzt schicke ich meine Kollegin Christiane in denselben Laden. Erzählen ihr die Verkäufer auch, dass sie hier wegen der Steuerersparnisse einen super Preis bekommt, der vor allem noch unterdem in Deutschland liegt? Große Frage ist, was ich jetzt da erlebt habe, dass sozusagen immer noch da unten in diesem Einkaufszentrum mit Elektroartikeln, ja, nicht sagen betrogen, aber doch mindestens abgezockt wird. War das ein Einzelfall, was wir erlebt haben, ist es immer noch so. Deswegen machen wir einen zweiten Test drauf. Wir gucken dabei zu. Okay, bis gleich. Schönen Meine Kollegin Christiane ist ebenfalls auf der Suche nach einer Kamera. Welche Verkaufsargumente werden ihr aufgetischt? Hola. Fotokamera. Das richtige Modell aus der Vitrine ist schnell gefunden. Nur der Preis bleibt vorerst ein Geheimnis. Diese etwas Wortcart präsentiert der Verkäufer die Fotokamera. Auch hier interessiert uns, wie viel wir im Vergleich zum Preis in Deutschland sparen. Ist einfach zu bedienen. Die ist original natürlich. Die ist aber ganz schön leicht. Also, das habe ich von der Firma zugeschickt bekommen. Ich weiß auch nicht. Wenn Sie sie schwere haben wollen, tun sie doch was rein. Vielleicht Steine. Das ist eine Sony Ciz. Ciz ist japanisch. Sie kriegen alle offiziellen Garantien und sie hat ein großes Display. In Deutschland ist sie sehr teuer. Ich kann Ihnen ein Angebot machen. Eigentlich kostet diese Kamera 350 €. Mit unserem Angebot kostet sie 299. Mit allem. Das ist alles offiziell. Das ist schon günstiger, ne? In Deutschland können sie keine 20 Megapixel Kamera kaufen. Okay. Bezahlen Sie Bar oder mit Karte? Wir bezahlen Bar. Schon wieder ein Modell, das in Deutschland viel teurer wäre. 300 angeblich ein super Preis. Zurück im Hotel will ich nun die echten Preise der beiden Kameras checken. Sind diese Modelle in Deutschland wirklich so teuer? Jetzt schauen wir mal, was das Ganze gekostet hätte, wenn wir bei uns daheim in Deutschland bestellt hätten im Internet. Ich recherchiere die Preise auf großen bekannten Shoppingportalen für Elektronikprodukte. Natürlich sind alle Vergleichsartikel Neuware und keine Sonderangebote. Als allererstes muss ich natürlich sagen, man findet z.B. dieses Gerät gar nicht mehr so richtig im Internet, weil es ist relativ alt. Neueste Technik Fehlanzeige. Schlimmste ist aber der Preis daran. Im Internet bekommt man diesen Fotoapparat für 84 €. bezahlt habe ich 189. Das ist ein Plus von 125% und hat mit Preisgestaltung nichts mehr zu tun. Das ist pure Abzocke. Und dann zum Schluss noch diese Kamera im Netz für 172 € zu bekommen. Wir haben bezahlt 300 + 73%. wobei ja hier eigentlich ein Schnäppchen zu erwarten war, wie uns alle erzählt haben. Tatsache ist, wir sind bei all diesen Elektrogeräten abgezockt worden und wie ich finde bei diesen Unterschieden aufs übelste. Zum Glück bin ich noch auf der Insel und kann mein Geld vor Ort zurückverlangen, denn insgesamt habe ich für die zwei Kameras über 230 € über den Marktwert bezahlt. Hallo, wie geht's Ihnen? Erinnern Sie sich noch an mich? Super. Das haben wir bei Ihnen gekauft, richtig? Mhm. Also, es kostet in Deutschland 80 €. Sie haben es mir für 189 verkauft. Haben Sie da irgendwas zu zu sagen? Sie mal, sie ziehen hier Touristen ab und sie wissen das. Halten Sie ihren Mund, ich rede nicht mit ihnen. Das werde ich überhaupt nicht tun. Halten Sie ihren Mund und verschwinden Sie. Das haben Sie mir nicht zu sagen. Alles klar. Es gibt ein Gesetz für Rückgaberecht. Ja, sie nehmen hier Wucherpreise. Lassen Sie mich in Ruhe. Sie lügen ihre Kunden an. Nein. Warum haben sie es gekauft? Sie haben mich angelogen. Haben sie Hör auf damit. Hör auf. Okay. Hör auf. Sie stoppen hier gar nicht. Ruf die Polizei. Ruf die Polizei. Warum rufen Sie die Polizei? Wollen Sie das wirklich? Ich ruf die Polizei. Ich rufe die jetzt an. Na, sie wissen doch, dass Sie uns beim Preis belogen haben, oder? Meine Argumente will er gar nicht hören. Zum einen sind die Preise viel zu hoch, zum anderen erzählt er seinen Kunden noch, dass diese Wucherpreise auch noch ein echtes Schnäppchen wären. Ich will bloß eine Erklärung. Essen Sie die Abzocke, sie wollen ja Geld zurück oder geben Sie mir die Quittung zurück. Das ist mein Eigentum. Nein, nein, ihr Eigentum. Nehmen Sie es, gehen sie, rufen Sie die Polizei. Ich bleib hier draußen bei den anderen Touristen. Okay. So uneinsichtige Abzocke habe ich selten erlebt. Rufen wir mal wieder die Polizei, weil er mir jetzt mein Geld nicht mehr zurückgeben will und darauf darf man nicht reinfallen. Ich telefoniere selbst mit den Ordnungshütern. Sie haben jedoch keine Kapazität. wollen noch nicht einmal anrücken. Hey Boss. Hey Chefe, die Polizei will nicht kommen. Was machen wir jetzt? Sie wollen nicht kommen. Rufen Sie sie an. Warum wollen Sie nicht kommen? Was ist los? Was ist das Problem? Wenigstens sein Kollege zeigt Interesse für mein Anliegen und mein [musik] Problem mit den völlig überteuerten Preisen für zwei billig Fotokameras. Ich habe sie gefragt, was der Preis in Deutschland wäre. Sie sagten mir 250. Aber sie wissen doch genau, dass es nur 80 oder 90 sind. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Ich stimme Ihnen zu. Sie sind doch auch ein Profi. Sie sollten einen angemessenen Preis kennen. Warum reden Sie noch mit mir? Ich gebe Ihnen doch das Geld zurück. Wenigstens ist er jetzt bereit, mir das Geld zurückzuzahlen. Insgesamt fast 500 €. Warum geben Sie mir die Schuld? Sie haben überall Internet. Sie haben überall Google. Checken Sie es doch früher und kommen nicht am nächsten Tag an und sagen, dass es eigentlich viel billiger ist. Das ist ja arrogant jetzt, was er sagt. Das war ein guter Preis für Sie. Wer sich nicht auskennt, ist selbst schuld, wenn er abgezockt wird. Geht nicht immer so gut aus. Ich kann mir vorstellen, dass sie beim einen oder anderen Touristen auch mal nicht so bereit will ich das Geld zurückgeben. Ich kann nur warnen. Warnen vor Läden, die ja neben Schmuck und Bademode, Handtüchern und Sonnenbrillen hier auf den Kanarischen Inseln so nebenbei auch noch Elektronikartikel verkauft. Die Preise, die hier aufgerufen werden für, na, ich sag mal wirklich C-Ware, wirklich nicht tolle Geräte, sind so dermaßen über dem Durchschnitt, dass sie hier drauf zahlen viel viel mehr. als man in Deutschland jemals dafür ausgeben würde. Gratis Lose auf der Strandpromenade von Gran Canaria bringen keinen Hauptgewinn, sondern teure Gutscheine. Drei Gutscheine kosten 2950 €. Später atemberaubende Landschaften bei nahezu immer sommerlichen Temperaturen. Ja, auch deswegen lieben wir deutschen Tenerifer. Angebote zu Ausflügen über die Insel finde ich an jeder Ecke. Besonders günstig aber preist dieser Flyer seine Touren an. zu finden. Überall da, wo Touristen wohnen und spazieren gehen. In kleinen Haufen, überall an der Promenade. Immer vom gleichen Veranstalter. Das will ich mir genauer ansehen. Komisch, komisch, komisch. Diese super billigen Ausflüge. Verschiedene Firmen. Manchmal wird eine genannt, manchmal Miller, manchmal Müller. So wahnsinnig billig ist es immer. Und ich ahne schon, was da dahinter steckt. Ich kann mir vorstellen, dass das hier eine ganz billige abgeschmackte Kaffeefahrt wird und kein schöner Ausflug während des Kanarenlaubs. Womit Teneriifers Vielfalt zu günstigen Preisen geworben wird, bin ich wahrscheinlich auf der Spur einer guten Story. Hallo. Ja. Hallo. Wie geht's Ihnen? Suchen Sie ein gutes Angebot? Ja, dann sind Sie hier richtig. Okay, das hier vielleicht. Alles in diesem Prospekt sind Bustouren auf der Insel. Okay. Die kosten alle 12 oder 15 €. Ja, die beinhalten alle auch ein Mittagessen. Sehr günstig. Montag fahren sie zum Tade Nationalpark. Derde mit dem Piratenschiff. Ja, sie fahren zum Tade und halten unterwegs noch an einigen Plätzen auf der Insel und fahren mit dem Piratenschiff. Das würde ich gerne machen. Ja, am Montag. Was kostet es? Für wie viele Personen? Für vier. Vier Personen. Ja. Super Preis. Toller Preis. 12 €. Unschlagbar für einen Tagesausflug mit Mittagessen. Aber wer steckt hinter einem solchen Angebot? Ich kontaktiere einen Kollegen. Joe Schacher ist Zeitungsverleger, kennt sich bestens mit allen auf der Insel verbreiteten [musik] Druckerzeugnissen aus. Kennt er den Flyer von Müllerreisen? Was wissen Sie über die? Im Grunde genommen ist das ein illegales Produkt. Hier siehst du, dass jeder Druckerzeugnis muss registriert sein. Das ist das Deposito legal. Das eigentlich auch hier, auch wenn es nur so ein Prospekt ist. Genau. Fehlt. Ich habe das auch schon durchgeblättert. Weder die Firma Müllerreisen noch die Firma Millerreisen findet man im Internet, haben wir schon gesehen. Was wissen Sie denn als Journalist, Chefredakteur und Herausgeber hier von der Insel von diesem Druckerzeugen? Wir haben schon oft darüber diskutiert, wie wir die aushebeln könnten, weil ganz einfach. Erstens die Verschmutzung, die ballern den Süden zu. ob ich jetzt in Arona, Christianos oder teil Amerikas bin. Nur wer die Flyer ganz genau durchliest, stellt fest, hier handelt es sich nicht nur um Ausflüge, [musik] sondern auch um Verkaufsveranstaltungen. Und täglich, so scheint es, werden tausende dieser Prospekte ausgelegt. Warum wird das heimlich verteilt? Ja, das ist ganz einfach, weil sie überhaupt nicht legal sind. Ich habe mit einem Reiseleiter geredet, der sagt, die haben auch keine lizenzierten Reiseleiter. Hier muss ja bloß Kaffeefahrtexperte sein. Genau. Genau. Und zwei, drei gute Sprüche. Ihr Erkenntnis nach ist das hier nicht lizensiert als Reiseunternehmen. [schnauben] Ist nicht lenziert, aber jeder Bus ist versichert vom Gesetz her. Am nächsten Tag machen wir uns bereit, eine Tour teilzunehmen. Versprochen war immerhin ein Ausflug über die Insel mit anschließender Bootstour. Ich schicke meine Kollegen Peter und Aliciia auf den Ausflug. Wir sind heute in ein bisschen veränderter Mannschaftstärke unterwegs. Wir haben Aliciia mit bei uns. Darf ich dir meine Tante vorstellen? Genau. Und Peter, weil ich habe bisschen Angst dort erkannt zu werden. Wenn da irgendwie deutsche Reiseleiter dabei sind und die kennen unsere kleine Sendung, gibt's natürlich Ärger, bevor wir ihn eigentlich haben wollen. Das ganze hat unglaubliche 12 € gekostet. Da muss irgendetwas dabei sein, wahrscheinlich eine Verkaufsveranstaltung. Wofür, das wissen wir nicht. und überprüfen, was da verkauft wird. Werden wir auch. Viel Spaß auf eurer Tour. Gleich geht's los. Wir gehen schon mal vor. Wir fahren hinterher. Ihr geht schon mal vor. Eine deutschsprachige Reiseleiterin holt meine Kollegen ab. Die große Inselrundfahrt startet. Doch statt Sehenswürdigkeiten ereilt die Kollegen die harte Wahrheit direkt nach der Abfahrt. Und wie Sie den Prospekt entnehmen können, können wir Ihnen heute den Ausflug für nur 15 € anbieten. Und der Grund dafür ist, wir haben einen Sponsor in Takoron und der wird die restlichen Kosten des Ausflugs für Sie heute übernehmen. Den entscheidenden Satz hat er mich mithören lassen. Der wurde gerade über die Lautsprecher angesagt. Es geht jetzt nicht zu einem Ausflug, sondern erstmal zu einer Produktpräsentation. Zu dieser Produktpräsentation wird auch ein Mittagessen serviert. Schön, stand ja auch so im Prospekt. Aber welches Produkt da jetzt präsentiert wird beim Mittagessen, da bin ich gespannt. Der Bus steuert in Richtung Norden der Insel. Bis meine Kollegen endlich angekommen sind, sind fast 3 Stunden vergangen und das ohne Sitzen. Dafür geht's zu einem Einkaufszentrum. Die Firma Cosmotherm scheint hier ihren Firmensitz zu haben, der Werbung nachzuurteilen, ein Reiseunternehmen. Also seit ein paar Minuten wissen die Reisenden erst, von wem sie da eigentlich rumgeschaufiert wurden, nämlich von der Firma Cosmotherm. Die sieht man hier im Eingang. und die bezeichnet sich selbst als ihr zuverlässigen Partner für Exkursionen auf den Kanaren. Wenn man diese Firma googelt, was ich jetzt gerade mal getan habe, finde ich was ganz anderes. Da werden nämlich Decken und Kissen verkauft. Da nichts weiter ist es. Und genau das wird den Touristen auch angeboten. Rückenschmerzen durch schlechten Schlaf, dem kann jeder Urlauber hier und heute ein Ende bereiten. Wir können unseren Kunden auch immer die beste Qualität, richtig die höchste Qualität garantieren, da wir die hochwertigsten und hautfreundlichsten Materialien hernehmen. Das Oberbett, ein optimaler Milbenschutz von oben. Unser Deckbett, 348 €. Eine Winterseite, wo kalte Hände sofort warm werden und eine Sommerseite, wo kalte Hände gar nicht warm werden. Und es ist seine 348 € wert und es ist mindestens so kuschelig wie eine 800 € teure Downcke. € für eine Decke. Die passenden Kissen hat der Vertreter natürlich auch im Angebot. Vielleicht haben Sie sich mal gefragt, warum auf unseren Messeplakaten überall Silber drauf steht. Weil Silber wirkt antibakteriell. Da, wo Silber ist, geht die Milbe nicht rein und wo keine Milben drinnen sind, habe ich später auch keinen Milben Code. Wenn Sie bar bezahlen können, dann machen Sie jetzt das beste Geschäft und ihr Geldbeutel freut sich auch noch. Ich vermute, hier freut sich nur der Geldbeutel der Verkäufer. [musik] Meine Kollegen lassen sich aber auf den Deal ein. Wir möchten das große Kissen, das kleine Kissen und die Decke. Können wir die gleich mitnehmen? Ja, können Sie auch. Dann sparen Sie halt auch bei der Decke viel Geld. Die Decke bekommen Sie dann für nur 198 statt für 348 €. Die Decke? Ja, das ist aber schön. Ja, weil Sie sie mitnehmen, dann brauche ich das nicht zu verschicken. Wegen der Transportkosten. Richtig. Ja. Der Vertreter macht den Vertrag fertig. Handschriftlich notiert er die Preise. Eine hübsche Summe kommt zusammen. € für alle drei komplett. Okay, wenn man das zusammenzählt. € keine Sonne, die mich ruhig schlafen lassen würde. Ob die Qualität den Preis rechtfertigt, das würde ich nun rausfinden. Lockvogel Alicia bringt mir Decke und Kissen, sodass ich sie genauer untersuchen lassen kann. Die Erlösung kommt. Hallo, war's anstrengende Stunden jetzt? Ja, ich denke war anstrengend. Ja. Ja, anstrengend, weil das ich war es war es war Zeitverschwendung. Zeitverschwendung und vor allem auch ein bisschen Geld. 270 haben sie gezahlt insgesamt. Wir lassen das jetzt mal überprüfen. Sie können sich jetzt mal entspannen. Vielen Dank für den Einsatz heute und ich bin sehr gespannt, was es hier zu kaufen gab. Danke für diese Lockvogelaktion. Super. Aliciia begibt sich nun auf die 12 € Inselrundfahrt. Ohne die 3 Stunden Verkaufsveranstaltung wäre das ja noch ganz okay gewesen. Der versprochene Essensstopp und eine Bootsfahrt retten den Tag. Ein denkwürdiger Ausflug aber sieht anders aus. Ich unterdessen [musik] habe an Land einen Termin und zwar einen im Fachhandel. In Santa Groß möchte ich herausfinden, was uns denn da für 270 € angedreht [musik] wurde. Mir ist es ja fast ein bisschen unangenehm Ihnen zu zeigen, was ich Ihnen jetzt zeigen will. Ja, dar ich mal kurz mir ein bisschen Platz machen. Wir haben gekauft und gar nicht mal bei der Konkurrenz, weil die Firma, wie wir merken, die hat gar kein Ladengeschäft. Haben Sie von dir schon mal gehört hier? Nein, noch nicht. ist man nicht bekannt. Vielleicht ja ein echter Geheimtipp auf dem Bettenmarkt. [musik] Wir nehmen uns zuerst die Kissen vor. 29 € für das Kleine, [musik] 49 für das große haben wir bezahlt. Top Qualität, Top Ausstattung, Druckentlasten, formstabil, Wohlfühleffekt. Da ist dieselbe Füllung drin. Dieselbe Füllung. Ich möchte ein vergleichbares Produkt eines anderen Herstellers sehen. Ich habe jetzt da z.B. Kisse. Ja, mit derselben Füllung. Ja, also machen wir es mal so mal so auf, wenn man hier sind. Okay. Okay. 29 € 29 €. Das Kissen auf der Tour kostete 20 € mehr. Ich ahne, bei der Bettdecke wird die Differenz noch höher sein. Das Vorführmodell für 200. Was sagen Sie denn? Ja, [schnauben] F Modell teuer. Dabei war es schon ein Vorzugspreis. Ursprünglich sollte die nämlich 348 € kosten. Ist das was da drin ist? Ist das Standard hochwertig? [musik] Nicht hochwertig. Standard. 400 € Top Qualität, Premiumware. Ja, dann diese enttäuschende Füllung und hier das vergleichbare Modell mit einer ähnlichen Füllung. Das ist die gleiche Füllung im Prinzip. Normal 400 € Listenpreis wurde uns gesagt. Spezialpreis für uns heute nur 200. Darf ich fragen, was diese Decke bei Ihnen kostet? Die kostet 495. Normale Decke, Baumwollbezug. Das einzige, was fehlt sind die Silberfäden. Okay. Ob ich da als 150 Aufschlag machen muss? Und sie kommt ja eigentlich von 400 und es war so wahnsinnig günstig, weil Sie heute bei der Produktpräsentation dabei sind. Bleiben Sie bloß noch sitzen, wir brauchen noch ein paar Urlaubseuros von ihnen. Mit günstigen Ausflugstouren werden Touristen angelockt und in langwierigen Verkaufsveranstaltungen sollen sie dann Kissen und Decken zu völlig überzogenen Preisen kaufen. Was tun, wenn man darauf hereingefallen ist? Ich treffe mich mit Rechtsanwalt Philip Bayer. Das hier ist der Vertrag. Also, der eigentliche Wert ist schon mal zu bezweifeln. Das ist überpreist. So viel wissen wir. Aber wie ist es denn verbraucherrechtlich? Mit wem habe ich hier ein Vertrag gemacht? Der Verkäufer ist hier genannt. Wir müssen uns an den wenden, der hier, sage ich mal, komplett genannt ist. Ist eine spanische Firma. Das heißt, unser Vertragspartner ist hier diese Firma. Damit auch mein Gerichtsstand. Wenn ich irgendwas auszusetzen habe, muss ich das in Spanien wahrscheinlich ausfechten, oder? Im Vergleich zu Deutschland haben Sie hier eine Möglichkeit bis 2000 € diesen Gerichtsstreit ohne Rechtsanwalt äh und das heißt relativ kostengünstig durchzuführen. Ach wirklich? Ja, ein für Urlauber, aber eher unbequemer Weg, denn kaum jemand kann und will sich über eine Distanz von fast 3000 km streiten. Steht jetzt hier, der Verkäufer erwirbt gemäß den rückseitigen Vereinbarung. Genau, gemäß den Rückseitigen Vereinbarung. Nummer gezeigt, da gibt es keine rückseitigen Vereinbarung. Gilt denn dann ein allgemeines Umtauschrecht? Ja, also ähm wir haben auch hier in Spanien äh aufgrund der europäischen Verbraucherschutz Richtlinie äh die entsprechenden Verbraucherschutzgesetze. Ja, was besagen die? Die besagen, dass man ein 14tägiges Rücktrittsrecht hat, wenn man denn auf sein Rücktrittsrecht richtig hingewiesen wurde. Also, wir sind darauf nicht hingewiesen worden, weder in Schriftform noch mündlich, weder doch. Ja, das heißt, es gelten Ausnahmevorschriften, die besagen, dass man außer diesem 14tägigen Rücktrittsrecht auch noch ein weiteres Rücktrittsrecht von einem Jahr hat. Ja, das heißt, man hat insgesamt ein Rücktrittsrecht von einem Jahr und 14 Tagen. Und von diesem Rücktrittsrecht möchte ich nun Gebrauch machen. Ich kehre zum Ort der Verkaufsveranstaltung zurück, will mit den Verantwortlichen sprechen. Ausgehend tut das Ganze, wie gesagt, von diesen Flyern, die überall auf der Straße liegen, die Exkursion, die man kauft. Am Ende muss man aber eine Verkaufsveranstaltung ertragen, auf der, na ja, ich sag mal unterdurchschnittliche Ware zu überdurchschnittlichen Preisen verkauft wird. Leider haben wir zwei von denen zu Testzwecken aufgeschnitten. Umtauschen können wir jetzt nur noch dieses 50 € Kissen. Klar, niemand wird zum Kauf gezwungen, aber nicht ohne Grund ist bei uns in Deutschland der Gesetzgeber längst aktiv geworden, um Veranstaltern von Kaffeefahrten das Geschäft zu erschweren. Hier in Spanien ist das anders. Guten Tag, Peter Giesel von Kabel 1. Grüße Sie. Bin ich bei den Verantwortlichen gerade gelandet? Ja, Sie sind hier bei beim Sekretariat gelandet. Ah, wunderbar. Können wir umtauschen? Umtaus zu teuer. Bist zu teuer für 50 € das Kissen würde ich sagen. Finden Sie nicht? Nee. Das sind die Preise, die wir vom Werk kriegen. Vom Werk kriegen. Wer ist denn überhaupt der Veranstalter? Ist der in Deutschland oder ist der hier in Spanien? Das das ist Oxipor in in Meinhausen. Das sind die Veranstalter der Reise. Ja. Nein, das sind wir hier. Sie sind Oxipur. Nein, wir sind nicht Oxipur. Ach so, wir sind Kosmother. Ach so, weil sie gerade Oxipur sagten. Ja, aber Oxipur ist die ist die Fabrik, wo das wo das herkmt. Aber gekauft habe ich von Cosmota. Ich bin nur für die für sind nur für die Ausflügel zuständig. Plötzlich wird die Schuld auf eine in Deutschland ansässige Firma geschoben, die die Kissen und Decken herstellt. Dreharbeiten sind die natürlich auch nicht erwünscht. Wir haben die Sachen dem Fachhandel gezeigt und sagen Sie, sie sind nicht der Verkäufer, sie sind nicht der Produkthersteller, aber sie wissen ja trotzdem, was hier drin verkauft wird bei Ihnen. Nee, wir sind nur Reiseveranstalter, wir sind für die Reisen. A, sie sind Kosmotherm. Wir sind Kosmot. Aber sie verkaufen doch auch. Wir verkaufen nicht. Das Kerngeschäft von Cosmotherm ist laut Webseite Betten. [musik] Aber kurz nach unseren Dreharbeiten ging die Seite in den Wartungsmodus. Wenn Sie hier so stehen mit der kompletten Firmenadresse, ja, und hier steht Kaufvertrag, dann ist es ein Vertrag zwischen der Firma Cosmodrum undur [musik] Schlafsystem von Oxipur. Und warum sollte diese GmbH jetzt mein Vertragspartner sein? Verstehen Sie mich? Ja, ganz einfach. Müssen Sie Kosmother Oxipur fragen, weil die uns diese schicken und wir das nach den ihren Recht so machen. Und genau, da bin ich in der Falle, habe ich bezahlt und kann gar nichts machen. Ach so geht schon. Danke. Danke. Was? schwierig zu verstehen. Also, ich verstehe nicht, wie die funktionieren. Wir wenden uns an die Firma Oxipur. Hier erfahren wir, dass man selbst nur an Geschäftskunden verkauft. Unser Vertragspartner sei Veranstalter Cosmotherm. Es ist abzuraten von diesen Touren im höchsten Maße, auch wenn die so günstig erscheinen. Es handelt sich nicht um eine kurze Produktpräsentation, sondern um eine aggressive Verkaufsveranstaltung von einer Firma, ja, deren Struktur total unklar bleibt. Nur mit einer Gewissheit geht man hier raus, zu viel bezahlt zu haben für diese Ware und eigentlich keine Chance mehr zu haben, das sich rechtlich irgendwo zu erstreiten. Sehr schade. Wenn Sie also neue Schlaftextilien brauchen, bitte gehen Sie in Deutschland zum Fachhandel. Der wird sie fair beraten bei ordentlichen Preisen. Wenn Sie eine schöne Exkursion über die wundervolle Insel Tenneriffer machen wollen, dann bitte nicht mit solchen Billigouren am besten ein Mietwagen nehmen. Die kosten hier nicht die Welt und auf eigene Faust ohne Ärger und Preisfallen die Insel entdecken. Mein nächster Fall bringt mich zurück zu einem altbekannten Thema. Time Sharing. Dabei erwirbt man als Kunde das zeitlich begrenzte Nutzungsrecht, z.B. an einer Ferienanlage. In der Vergangenheit waren solche Nutzungsrechte aber oft viel zu teuer. Time Sharing, ein umstrittenes Konzept. Wenn meine Kollegen, die für mich die Sendung vorbereiten in der Redaktion an Kanaren denken, dann denken sie vor allem an eine Masche, die hier verbreiteter ist als sonst wo auf der Welt. Das Stichwort ist sharing. Richtig, kennen wir schon, denn wir haben die Masche vor vier Jahren schon kennengelernt. Sie beginnt auf offener Straße mit einem netten Promoter, der lose verteilt. Als Tourist sieht man völlig überraschend den Hauptgewinn. Star Prize, was ist das? [gelächter] Was denn? Was ist den? Herzlichen Glückwunsch. Warum? Gut gemacht. Was? Warum denn? Sie kriegen einen ganz super Preis. Pass auf. Entweder ein Internettablet oder ein Uhr oder eine Woche Urlaub. Schön nach. Ja, ehrlich. Innerhalb 18 Monate. Das ganze ein Vorwand, um potenzielle Kunden in eine Verkaufsveranstaltung zu locken. Sachen heute war nicht überm in Deutschland gegetischen sag die ganz neu kann man sowieso öffentlich inspien. Na, das war über all die Jahre eine wirklich erfolgreiche Masche. Millionen Umsätze, viele tausend Opfer, Betroffene und es hat sich seit unserer letzten Sendung was getan und zwar auf europäischer Ebene. Es gibt neue Verbraucherschutzrichtlinien in Punkto Timesharing. Denn laut europäische Verbraucherschutzzentrale ist Timesharing ein Teilnutzungsvertrag mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr und in dieser Form nicht mehr erlaubt. Die EU-Staaten haben entsprechende Gesetze entlassen, strenge Wiederrufsrechte und ein Anzahlungsverbot sollen die Urlauber schützen. Trotzdem erreicht mich eine E-Mail von Familie von Höwen aus Norddeutschland. Sie bitten mich um Hilfe. Ich fahre nach Mollbergen, höre mir Ihre Geschichte an. Im Januar 2018 hatte das Ehepaar in Player der Linkles Urlaub gemacht und war reingefallen auf eine Masche, die ähnlich klingt wie Tim Sharing. Alles begann wie immer mit einem gratis [musik] Los. Erste Tag angekommen Richtung Strand einmal spazieren gehen und dann sind wir gleich abgefangen worden. So fängt der Urlaub gut an. Gleich mit Abgewinn. Läufst du über den Strand, da kommt einer sag ich habe hier lose. Was hat die erzählt, was de lose gewinnt? Ja, da kann man einmal so eine so eine SWATU gewinnen, dann 500 € sogar meine ich. Ja, auf alle Fälle ein T-Shirt interessant, wenn man drei Punkte hat, da waren so Punkte wie beim Rubbelos. Denkt man da? Ja. Und dann da können wir mal probieren. Wenige Stunden später sollten die von Höfens für Reisegutscheine 4000 € bezahlen. Sie leisteten eine Anzahlung von 1200. Was hat man da eigentlich mit ihnen gemacht? Die haben uns manipuliert. Ich weiß nicht wie, geh in all unser Verstandet. Ja, wie ausgesetzt. Also normal, wenn man sowas im Fernsehen sieht, dann denkt man, seid ihr bescheuert? Auf dem Rückweg, wo wir da raus waren, da waren wir aus dieser Atmosphäre raus und dann haben wir uns hingesetzt, dann habe ich die Sachen rausgeholt. Ich sagte, was haben wir da überhaupt gemacht? Auf Gran Canaria will ich mir diese Masche noch mal genauer ansehen. Reisegutscheine statt wie vorher Teilnutzung einer Anlage. Alles abgesichert durch einen wasserdichten Vertrag. Time Sharing scheint nicht zu sein. Aber was dann? Die Promoter jedenfalls stehen noch [musik] immer an den altbekannten Stellen. Ach und hier waren wir auch schon mal vor vier Jahren. Da stehen die immer noch. Ich sehe das doch von hier. Wir wollen rausfinden, wie sich diese Masche halten kann, wenn [musik] Time Sharing Angebote in der uns bekannten Form doch gar nicht mehr verkauft werden dürfen. [musik] Mit versteckten Kameras schicke ich meine Kollegen über die Strandpromenade. Ins Beuteschema passen sie schon mal über 30 und äußerlich zahlungsfähig. Schnell werden meinen Kollegen die Essenlose angeboten. Bitte. Ja. Ja. Heute Abend ist Feuerwerk älteren 30. Das ist das ist der Tagespreis. Das ist der Starpreis. Das ist ein Tablet. Das ist ein Mobphone oder Smartphone Gewohn. Hi bitte. Hallo. Hi. Oh, Deutsch. Ja, geil. Schön. Herzlichen Glückwunsch. Danke schön. Boss. Okay, super. Ja, dann brauchen wir gar nicht zu dem Bus laufen. Der Boss ist zu uns gekommen. Hat er euch das erklärt, was er gewonnen habt? Ja. Ist entweder A ist ein Fünf Sterne Urlaub ist keine Smartwatch heute. B wären wä ein Telefon, also zwar das neue Samsung oder C wäre sogar ein Apple iPad. Ja, das war's. Herzlich Glückwunsch. Endlich Deutsche. Super. Die Masche ist also immer noch dieselbe. Man verspricht uns einen wertvollen Gewinn. [musik] Den müssen wir nur abholen. So leicht beißen wir heute aber nicht an. Ich habe ein bisschen zuhören können. Wenn ich richtig verstanden habe, habt ihr gewonnen. Was muss dafür getan werden? Das habe ich nicht ganz mitbekommen. Also, es ist die gleiche Masche, wie wir es schon kennen. Sie laden dich ein. Du guckst dir das Hotel an. Was da noch für Folgekosten dabei entstehen können, davon wurde natürlich nichts gesagt. Wie lange soll es dauern, die Besichtigung? 8 Minuten hin und wir können sofort wieder weg, wenn wir nicht wollen. Ja, das Tablet gibt's trotzdem natürlich. Das hat er gesagt. Nee, hat er nicht gesagt. Genau das hat er nämlich nicht gesagt. Aha. Also einmal hin und sagen, gefällt mir nicht und zurück bitte. Mein Tablet wird wahrscheinlich nicht funktionieren. Abzocke, abzocke, abzocke und nicht nur hier vorne sind die immer noch aktiv. Ich habe da hinten auch noch welche gesehen. Darf ich euch gleich mal weiterschieben? Seht ihr den da hinten? Dann schenke ich dir das T-Shirt. Danke. Von einer Verkaufsveranstaltung hat der Loseverteiler nichts erwähnt. Mal sehen, ob der nächste etwas ehrlicher ist. Ja, aus Deutschland. Kennt ihr Bernhard Langer, den Golfspieler? Golf. Ja. Ja. Ach, der hat diesen Club oder was? Ja, wir haben George Lucas von Star Wars zu Gast, der die ganzen Filme gemacht hat. Die drehen ihr nächsten Film hier. Dieses Ticket ist ein special. Jack Nicholson, der Schauspieler. Aber die können doch jetzt nicht alle gleichzeitig hier sein, oder? Ja, das ist das ist die Insel. Ah, schön. Das ist schön. Ja, so wie das. Seid ihr bereit? Ja, auf jeden Fall. Gewonnen. Die ganz neue Smartwatch. Das ist die neue von Samsung. Die kann alles. Nein. Unglaublich. Und er hat bis jetzt noch nicht wirklich die Katze aus dem Sack gelassen. Also noch nicht erzählt, worum es eigentlich geht. nämlich eine Werbeveranstaltung 500, 800 oder 1000 €. Das ist Werbung. Das geht nur in dieser Woche. Werbung ist das in der George Lucas Woche. Sie müssen sofort dahin. Das ist nur 30 km von hier. Da ist der Chef. Also, ihr müsst da jetzt direkt hin. Direkt, ne? Ah, da kommen wir der Sache näher. Jetzt verstehe ich auch. Zuschauer, die von Höens erlebten dasselbe. Am Strand von Pling Gläs. Es war der erste Urlaubstag. als sie der freundlichen Promoterin ins Netz gingen. Sie war sehr sympathisch, ansprechend, nicht überkandel, also so wie jeder Mann. Und dann haben wir zwei Lose gekriegt. Wir entdecken dieselbe Frau, die auch den von Höfens im Januar die Lose gegeben hat. Meine Kollegen laufen ihr direkt in die Arme. Das bekannte Spiel nimmt seinen Lauf. Deutsch. Ja, ja, ja, ja. Das ist Werbung für unser Reisebüro. Okay, da kann man was gewinnen. Diese Kertchen, die kann man einfach aufmachen. Wenn hier ein Smiley ist, bekommen sie ein T-Shirt. Ja, okay. Und wenn sie zwei Smiley haben, Zigaretten und Alkohol. Bei dem einen L waren natürlich drei Smileys. Ich habe aber drei. Und dann ist die herumgesprungen und ey, sowas kommt so selten vor. Ja, da haben sie ja jetzt richtig Glück gehabt. Echt? Ja, weil normalerweise ist da immer einm we, da gibt's immer ein T-Shirt. So, wenn da das A ist, bekommen Sie das Internetablet sowie das iPad beim B die Reise eine Woche für zwei Erwachsene und wenn Sie das C haben, gibt's 500 €. Ja, also entweder in Reisegutscheinen oder die sind auch Master und EC-Karten haben s wahrscheinlich auch mit auf der Insel EC-Karte, ne? Interessanterweise gleich verbunden mit der Frage, haben Sie eine Kreditkarte dabei? [gelächter] Ist ja ein bisschen komisch, ne? mal, wo gehen die denn jetzt hin? Genau wie das Ehepaar von Höfen lassen auch wir uns auf den vermeintlichen Gewinn ein. Das Taxi steht bereit, fährt meine Kollegen wie so viele andere Touristen zuvor an einen unbekannten Ort. Ich nehme die Verfolgung auf und ahne, die beiden landen [musik] in einer Verkaufsveranstaltung. Wir sind genau 7 Minuten hinten. Wir müssen ein bisschen Gas geben, weil der Taxifahrer weiß natürlich, wo es hingeht. Der ist schnell, der kennt den Weg, weil er tut das hier täglich. Touristen dort hinschaffen. Per Handy bleibe ich mit den Kollegen in Kontakt. Das Ziel und ein paar weitere Informationen lasse ich mir so zukommen. Peter hat mir gerade aus dem Taxi ein Foto geschickt von ja dem Preis, den sie gewonnen haben. Da steht drauf, dieses Programm wurde entwickelt, um den Tourismus auf Gran Canaria zu fördern. Ja, da bin ich ja in der gegenteiliger Meinung. Die meisten Touristen fassen während dieser Taxifahrten einen Entschluss. So auch Familie von Hüfen. Das einzige, was wir gesagt haben, unterschreiben tun wir nichts und zahlen tun wir auch nichts. Weder vom Zahlen noch vom Unterschreiben war bislang die Rede. Hey, so. Hi, Peter. Hallo, freut mich. Hallo. Und tatsächlich den Gewinn gibt es erst, nachdem sich meine Kollegen eine Produktpräsentation angehört haben. [räuspern] Es sind einfach nur Fragen, Urlaubsgewohnheiten und damit wir sie mit Namen ansprechen können. Von wegen Urlaubsgewohnheiten. Hier checkt man nur unsere Liquidität. Haben Sie in diesem Urlaub eine EC oder Kreditkarte dabei? Ja. Und schon beginnt das Verkaufsgespräch. Der schönste Katalog der Welt. Weißt du warum? Weil es deiner ist. Nein. Wenn du den aufmachst, hast du nirgendwo Preise. Okay. Das ist geil. Der Verkäufer versucht, geschickt zu manipulieren. Um seine Kunden einzuwickeln, holt er sich so viele Informationen, wie er kriegen kann. Jetzt interessiert plötzlich die Urlaubsplanung der nächsten Jahre. Worauf guckt ihr beim Buchen? Wie oft macht ihr Urlaub? Habt ihr Zeit für Urlaub? Habt ihr vor in Zukunft mehr Urlaube zu machen? Worauf guckt ihr bei der Urlaubsbuchung? Das will er auch wissen, ob ihr die Kunden für uns seid oder nicht. Aber wohin? Ich komme nicht nah genug ran, um dem Gespräch zu folgen. Mein Kollege hält mich per Kurznachricht auf dem Laufenden. Wenn ich das richtig mitbekomme, ist das, was hier passiert natürlich Abzug. Ich gehe davon aus, dass die nicht ihre 500 € ähm Barauszahlung am Ende bekommen nach diesem Gespräch und äh er ist recht, kein Tablet oder dergleichen. Unermüdlich versucht der Verkäufer sein Produkt anzupreisen. Doch von Kosten war bisher gar keine Rede. Genauso wenig von dem Produkt, dass er meinen [musik] Kollegen bei Cola und Bier andrehen möchte. Der Verkäufer setzt klar auf Emotionen. Wie wäre es, wenn du den Katalog mal aufmachst? Da sind z.B. ca. 2800 Anlagen drin. Wenn du den Katalog aufmachst, ist es egal, wo du hinreisen willst. Alles kostet dasselbe. Nee, aber man muss ja auch realistisch sein. Ja, das ist ja realistisch. Wir verkaufen Gutscheine. Ein Gutschein beinhaltet eine Suite. Ah, okay. Nur ganz langsam gibt er die Informationen preis. Auch in diesem Gespräch geht's um Reisegutscheine. Jeder Gutschein gilt für eine Woche Urlaub mit maximal vier Personen. Nur Unterkunft ist bezahlt. Anreise und Verpflegung kosten extra. Aber was kostet denn ein Gutschein? Es geht nicht um einen Gutschein. Ab drei Gutscheine. Ach, ab drei? Ja. Was kosten denn drei Gutscheine? Drei Gutscheine kosten 2950 €. Ups. Das Angebot ein Gutschein für eine Woche Urlaub. Wert 1000 €. Mindestabnahme drei Gutscheine zusammen 3000. Und der [musik] Deal hat noch einen Haken. Jedes Jahr ein Gutschein einlösen ist auch okay. Ja, aber das wollte ich sagen. Der Vertrag ist ein normaler Reisevertrag. Der läuft nach 11 Monaten aus laut EU-Gesetz. Dieses verbietet nämlich langfristige Timesharing Angebote und deshalb läuft der Vertrag nach 11 Monaten aus. Gegen eine Gebühr kann er verlängert werden. Dazu das kundenfreundliche Onlineportal über das gebucht werden muss. Die Wertigkeit an unserem Produkt liegt aber im Onlineportal, nicht in diesen drei Wochen, die du kaufst. Weil wenn du dann in Zukunft dein ganzes Leben beim Großhandel buchen kannst mit einer Grundgebühr von 19 € im Jahr. Aha. Und das ist da sparst du dir dann einen Haufen Geld. 3000 € für Gutscheine, die wir nur im Onlineportal eine Art Datenbank einlösen können, klingt nach der Katze im Sack und nicht nach einem super Spardal. Damit wir doch noch zuschlagen, gewährt uns der Verkäufer ein Blick in das Portal. Das ist der Katalog mit ca. 2800 Anlagen auf der ganzen Welt, die du buchen kannst. Der zeigt mir täglich, was noch buchbar ist. Noch immer haben meine Kollegen weder ein verfügbares Hotel noch einen konkreten Preis gesehen. Jetzt habe ich es verstanden. Das ist immer eine Woche ein Gutschein. Genau. Willst du zwei Wochen haben, gibt es zwei Gutscheine. Der Verkäufer versucht wieder die gewaltigen Vorteile dieses Portals hervorzuheben. Hier kostet die Woche eigentlich 1000 €. Richtig? Nicht ganz. Aber du musst denken, du hast den Zugang hier. Ja, du hast den Zugang hier. Da hast du 2800 Anlagen. Hier z.B. die Anlage auf Grand Canaria. Das ist die schönste hier. Schau mal, das ist ein Hammer. Hier z.B. eine Woche für bis zu vier Personen. Ja, hier steht eine Woche. Kostet normal 60$. Genau. Die Kunden kriegen dann noch einen Promotion Code von uns. – 200. Ja, aber der bringt mir ja nichts, weil ich ja einen Gutschein hinlege. Und für den hat man als Kunde vorab 1000 € bezahlt. Logt sich ein Gast ein, um einen Gutschein einzulösen, merkt er aber schnell, dass die Preise hier oft unter der [musik] 1000 € Marke liegen. Der Kunde zahlt also zu viel, denn die Differenz zwischen Gutschein und Reisepreis wird nicht erstattet. Meine Kollegen haben genug gesehen und wollen sich jetzt den Gewinn abholen. Der entpuppt sich ebenfalls als Urlaubsgutschein. Familie von Höhen hat es schlimmer getroffen. 1200 € Anzahlung sind weg, denn der [musik] Vertrag fällt rein rechtlich nicht unter die Richtlinien, die vorharing schützen. Auf ein Wiederrufsrecht hatten die von Höfens zugunsten eines Rabatts verzichtet. Nutzen können wir das ja erst, wenn wir den vollen Betrag bezahlen und da haben wir gesagt, das machen wir nicht. Man wird vorsichtiger. Es ist traurig. Es ist ganz ganz traurig, dass Menschen so sind. Werde nie wieder ein Los anpacken, egal was ist. Ja. Ja. Ich treffe Rechtsanwalt [musik] Oliver Horstmann. Ich will wissen, haben wir es nicht in Wirklichkeit mit einer neuen Variante von Times Sharing zu tun? Bei der Gesamtbetrachtung dessen, was Sie von uns gehört haben über diese Firma und die Methoden, wie würden Sie das denn einordnen? Das ist für mich eine Kategorie Pseudo Share. Selbe Immobilien, selbe Verkäufer, selbe Strategien. nur andere Verträge mit anderen Laufzeiten. Von daher es ist eine Anpassung, um ein ganz klar einen Gesetz zu umgehen. Als was muss ich tun, wenn ich unterschrieben habe und eigentlich zurücktreten will? In diesem Fall natürlich zu einem Rechtsanwalt gehen, am besten einem Rechtsanwalt noch vor Ort, denn bis man in Deutschland meistens zurück ist, sind alle möglichen Fristen verstrichen. Noch irgendwas, was zu beachten ist? Auf gar keinen Fall. Broschüren, Verträge und alles was man noch zu dieser Sache hat wegschmeißen, aufbewahren. Am besten noch Notizen, wo wurde was gezeigt, wo wurde was unterschrieben. Wir haben jetzt mit den Herrschaften darüber zu reden, weil wenn es nur ein verkapptes Times Sharing ist, bleibt eins immer das Loch in der Kasse der Urlauber, die da reingeloggt werden. Zurück zu unseren Lockvögeln und dem Gewinn. Der ist auf einmal ziemlich lausig. Wie war's denn so? Und wo ist wo ist euer Laptop? Das was wo da das T-Shirt? Das ist euer Gewinn. Falsche Versprechen vorne am Strand und dann hier der ja doch wenig verdeckte versucht euch ein sozusagen neuiges Time Sharing zu verkaufen. Deswegen müssen wir sprechen. Ich gehe da noch mal hin. Mal das T-Shirt mit. Bites schön. Ja, wunderbar. Vielen Dank. Komm mal mit. Auch wenn klassisches Time Sharing verboten sein mag, trotzdem ziehen die Hinterleute hier mit der Gutscheinmasche den Touristen in großem Stil immer noch das Geld aus der Tasche. Hallo Peter Giesel, grüße Sie von Kabel 1. Hallo, schön, dass Sie kommen. Ich habe ein paar Fragen zu dem, was Sie hier machen. Was ich sage ist nicht, dass die klassisches Times Sharing hier machen. Was ich sage ist, dadurch, dass die Gesetze verschärft wurden, haben Sie eine Möglichkeit finden müssen, weil alles andere ist genauso wie vorher. Man wird, darf ich kurz sagen, man wird man wird angesprochen auf der Promenade. Es wird einem nicht die komplette Wahl erzählt, sondern es wird verklausuliert, erzählt. Sie haben gewonnen. Dieser ganze Quatsch, den wir schon seit Jahren kennen. Ich sehe den Unterschied [räuspern] zu Sharing einfach daran, erstens mal reden wir nicht davon uns an eine feste Anlage zu binden. Das ist bei Times Sharing eins der Merkmale, wie Sie wahrscheinlich wissen. Ach nee, nicht immer, aber nur eines. Wir haben viele Timesharing erlebt, wo man sich auswäen kann. Laufenden Betriebskosten, ob sie Urlaub machen oder nicht. Das stimmt. Das ist ein Merkmal von Times Sharing. Sie besitzen nichts für 50 Jahre, für 99 Jahre, sondern sie entscheiden selber, zahle ich die 19 € oder [musik] zahle ich sie nicht. Wenn ich sie nicht zahle, beendet sich der Vertrag automatisch. Okay, der Mitarbeiter versucht sich klar vom Geschäftsmodellharing zu distanzieren. Nun [musik] gut, wir würden uns ja gerne von der Qualität seines Produkts überzeugen lassen. Bisher hat keiner einen Blick in das [musik] Portal werfen können. Sie besorgen mir über ein Chef Login, dann zeige ich den Leuten, wie ehrlich Ihre Seite ist. Versprochen. Ich spre mit dem Eigentümer. Ich kann I nicht zprechen. Alles klar. Vielen Dank fürs Kommen. Ja, danke Ihnen. Bis dann. Ciao. Sie ahnen es. Den Login bleibt mir die Firma schuldig bis heute. [musik] Wenige Tage nach unserem Besuch bekomme ich eine Nachricht. Der Geschäftsführer macht einen Rückzieher. Keine weiteren Statements. Ob timeing oder nicht Finger weg von Verkaufsveranstaltungen auf den Kanarischen Inseln. Die kann man natürlich auch ohne hervorragend genießen. Ob wir in unserer heutigen Folge in Lissabon oder hier auf den Kanaren. Bei komischen und krummen Geschäften im Ausland gilt das Urlaubsgeld ist nicht nur weg, sondern schwierig zurückzubekommen in Deutschland. Deswegen bitte keine Kaufverträge abschließen und unsere Tipps in Punkto Langfinger und Abzocke beherzigen. Dann gibt es auch einen schönen Urlaub hier auf den Kanaren oder in Portugal und den wünsche ich Ihnen beim nächsten Mal.
📊 Link-Infos
| URL | https://www.youtube.com/watch?v=eNEJdOg5FUE |
| Titel | 40€ für 3 Lieder! Die unverschämte Fado-Rechnung in Lissabon | GANZE FOLGE |
| Kategorien | BulkNews, Achtung Abzocke, GanzeFolge, kabeleins |
| Hinzugefügt | 2026-07-15 16:40:22 |
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