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Paradiesurlaub und PREISSCHOCK?! Thailand-Abzocke XXL! | Achtung Abzocke

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Paradiesurlaub und PREISSCHOCK?! Thailand-Abzocke XXL! | Achtung Abzocke

Die Reportage begleitet Moderator Peter Giesel bei der Aufdeckung typischer Touristenabzocken in Bangkok und auf Ko Samui. Am Flughafen werden Reisenden angebliche „offizielle Taxis“ für umgerechnet 40 € angeboten, während reguläre Taxis denselben Weg für 400–500 Baht fahren; Giesel konfrontiert den Verkäufer und bekommt sein Geld zurück. Im Stadtzentrum führen Tuk-Tuk-Fahrer Touristen mit vermeintlich günstigen…

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Achtung Abzocke

Achtung Abzocke

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Paradiesurlaub und PREISSCHOCK?! Thailand-Abzocke XXL! | Achtung Abzocke

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🤖 Zusammenfassung

Die Reportage begleitet den Moderator Peter Giesel bei der Aufklärung typischer Touristenabzocken in Bangkok und auf Ko Samui. Angefangen beim Flughafen, wo ein angebliches „offizielle Taxi“ für 1.500 Baht (rund 40 €) angeboten wird, obwohl reguläre Taxis denselben Weg für 400–500 Baht fahren. Giesel konfrontiert den Verkäufer und bekommt sein Geld zurück.

Im Stadtzentrum deckt er das System der Tuk-Tuk-Fahrer auf: Für wenige Baht locken sie Touristen zu „Stadt-rundfahrten“, die jedoch fast ausschließlich zu kommissionierten Schneidern, Juwelieren oder überteuerten Fischrestaurants führen. Die Fahrer erhalten Benzingutscheine oder Provisionen, während Urlauber das Dreifache bis Zehnfache des üblichen Preises zahlen. Auch Schein-Reisebüros vor dem Hauptbahnhof verkaufen Zugtickets deutlich teurer als die offiziellen Schalter und behaupten lügnerisch, diese seien geschlossen. Giesel erwirbt im Bahnhof dasselbe Ticket für rund 19 € statt 45 € und erstattet später die Differenz.

Weitere Recherchen gelten überteuertem Schmuck, den er von einem Gutachter bewerten lässt, sowie Nachtleben-Abzocke und gefälschten „Full Moon“-Partys mit fragwürdigen Tiershows. Kritisch bleibt festzuhalten: Zwar wirken einige Konfrontationen dramaturgisch inszeniert, die dokumentierten Maschen sind jedoch real und zeigen, wie systematisch deutsche Touristen ins Ausland gelockt werden. Die zentrale Botschaft: Offizielle Anbieter nutzen, skeptisch bleiben und vor „zu günstigen“ Angeboten misstrauisch sein.

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📜 Transkript

Bangkok, Thailand. Unsere Tour rund um die Welt geht weiter. Der hat mir die Reise für ein Trinkgeld verkauft. Das kann ja gar nicht hinkommen. Der nannte uns einen Preis. Der war für uns wirklich unvorstellbar günstig. Mein Name ist Peter Giesel. Ich bin Urlaubsbetrügern auf der Spur. Schneider. Schräge Schneider und absurde Juwelenpreise. Profis sind die ja alle im Verkaufen. Um das hier zu beurteilen, brauchen wir echte Profis. Echte Profis, um deutsche Touristen vor Nep im Ausland zu warnen. Ich werde hier an jedem zweiten Stand ausgelacht. Und böse Abzocke im Nachtleben. Die versteckten Kameras immer am Mann, denn hier lauert der Betrug hinter jeder Tür. Ich habe 5000 bezahlt. Du hast viel Geld mit mir gemacht. Ich bin so dumm für dich. H und auf Kosamui stoße ich auf unwürdige Tiershows und auf Nep mit falschen Kultpartys. Die Full Moon bzw. die Half Moon Party. Da will ich hin. Das ist ein Klassiker. Fehlanzeige. Der Klassiker entpuppt sich als Nullnummer. Bei uns wä sowas verboten. Also, Achtung, abzocke. Nach 12 Flugstunden lande ich in Bangkok. Ein echter Hotspot für Touristen und eine fremde Welt für Europäer. Das wissen auch die Abzocker in der 15 Millionen Metropole und lauern mir schon am Flughafen auf. Brauchen Sie eine Information? Entschuldigung. Wohin wollen Sie? Der Herr in die Stadt Downtown. Also brauchen Sie ein Taxi? Ja, das suche ich. Ja, also das hier ist das Flughaftaxi. Wir kennen die Gegend, wir passen auf Sie auf und für Sie kostet das 1500 Bad und wir sind die offiziellen. Dann kaufen Sie jetzt ein Ticket. scheint mir nicht so billig zu sein, aber ist offiziell Taxi, sagt er. Wenn Sie es billiger wollen, dann gehen Sie runter. Aber wir sind die offiziellen. Ich möchte ein offizielles Taxi, kein nichtoffizielles und ich bin hier richtig bei den offiziellen und hier können Sie gleich bezahlen. Und was soll ich jetzt machen? Zahlen Sie baren. Ich kann bar zahlen. Okay. 1500 bar zum Chatrium Hotel. Chatrium. Das ist jetzt der Europis. Euro. Ja. 40 €. Ja. Deutscher. Ger Guten Guten Guten Tag. Guten Tag. Ja, gutes Taxi. Hoffentlich auch. Das hier ist ihr Ticket für ihr Taxi. Ah, das Ticket. Dieser Aufkleber. Ja, richtig. Das passt so. Und es ist offiziell. Offiziell. Zeigen Sie das und es klappt. Und die anderen sind nicht offiziell. Nein. Nein, nicht offiziell. Also, die anderen sind sicher nicht offiziell. Nein, nicht offiziell. Öffentlich. Okay, also die public sind öffentlich, aber nicht offiziell. Okay, ich krieg mein Wechsergeld. 40 € für ein Taxi. In Thailand viel Geld. Und warum sind die Public Taxis angeblich nicht offiziell? Da, da sind die Taxis zum normalen Preis. Dort hinten. Da geht es hin. Nicht der einzige, der Fragen hat hier. Ich will Gewissheit für meine Vermutung. Taxiabzocke. Eine Frage. Ich möchte ins Chatrium Hotel. Was kostet das in die Innenstadt? Ungefähr ungefähr 400 bis 500 B. 4 bis 500. Das sind 12 € mit dem Public Taxi statt der 40, die ich gerade am Schalter bezahlt habe. Er hat mir das als offizielles Taxi verkauft. Nein, nein. Ja, sie lachen. Nein. Hat er mich angelogen? Ist das kein offizielles Taxi? Das hier sind die offiziellen. Thank you very much. Von wegen offizielle Taxis, die gibt's nur hier und die stehen da auch alle. Und ich habe das Dreifache bezahlt. Nein, den knippfe ich mir jetzt vor. Ich möchte mein Geld zurück und ein richtiges öffentliches Taxi nehmen. Ich habe den Verkäufer ertappt. Jetzt versucht er mich einzuschüchtern, aber ich bleibe hart. Dann lenkt er ein. Bloß kein Aufsehen, das andere Kunden abschrecken könnte. Mein Geld bekomme ich zurück. Er bietet angeblich einen offiziellen Limousinenservice an. Also alles nur ein Missverständnis. Vom Flughafen nach Downtown Bangkok sind es knapp 30 Minuten und etwas mehr als 500 teiländische Bad. Von wegen 1500. Da ist mein ein Drittel des Fahrpreises kostet es nur. Ich bin jetzt mit dem sehr sehr schönen klimatisierten Auto gekommen. Äh und ich habe viel weniger bezahlt als in meiner Limousine hier. jährlicher Taxifahrer, der mir korrektes Wechselgeld gibt und offiziell ist der mit Sicherheit. Also, wer in Bangkok ankommt, in den hier fahren. Endlich sind wir in Bangkok und das war weiß Gott nicht einfach, nämlich hier in die Innenstadt an den Chayo Praiver zu kommen, das kann sehr kostspielig werden und ich habe das Gefühl, dass hier in dieser wunderschönen Stadt, die hier hinter mir liegt, noch einiges kostspielig werden könnte, wenn ich nicht gut aufpasse. Und steht fest, das werde ich tun in den nächsten Tagen. Der Charier fließt mitten durch Bangkok. Er ist Wasserstraße und Lebensader der asiatischen Megity. Ich bin fasziniert von der Skyline. Und nur wenige Schritte weiter findet man Tempelanlagen und Monumente. Aber Achtung, auch hier haben mich die Abzocker schon fest im Visier. Wo wollen Sie hin? Weiß nicht so genau. Sie können überall hin zum Palast. Alleine war ich schon. Ja. Karte. Dort ist eine Karte. Sprechen Sie Teil? Nee, mit nur einem Ticket können Sie den goldenen Buddha sehen und den Tempel. Ah, den goldenen Buddha. Ja, und den stehenden Buddha und das Thail Shoppingcenter. Okay, neimm ein TKTK zum Rumfahren für 100 Bart komplett. Nur 100 Bad. Wie lange dauert das denn? Eine Stunde oder zwei Stunden? Das liegt ganz bei Ihnen. Alle zusammen? 100 vielleicht 200. Solange ich will. 3 € für eine Stunde. Anderthalb Stunden. Der Tour. Die Tour geht überall hier herum für alle zusammen und alles frei. Wenn alles noch umsonst ist. 3 € alles umsonst MS in Nordreheinwestfalen. Hier lebt Sven Ole Ties. Auch er wurde im Bangkokurlaub angesprochen. 30 Sekunden später stand auch schon Tuckt Fahrer da und ja, der nannte uns einen Preis, der war für uns wirklich unvorstellbar günstig. Er sollte ja die vier Sehenswürdigkeiten ansteuern und zwischendrin noch warten. Wir überlegten also gar nicht lange und haben entsprechend das Angebot angenommen und das tue ich auch. Der hat mir die Reise für ein Trinkgeld verkauft. Ja, das kann ja gar nicht hinkommen. Ich zahle irgendwie äh Wir haben noch gar nicht bezahlt bis jetzt. Und es ist jetzt eine Ministadtrundfahrt mit dem goldenen Budder, dem Standing Budder und dazwischen Thaenter. Wenn man mal ein bisschen drüber nachdenkt, kann ein TKT Fahrer ja nicht von den paar Bart leben. Zu den er ein den ganzen Tag über zu den ganzen Sehenswürdigkeiten begleitet. Da kostet ja wahrscheinlich schon das Spritgeld mehr und irgendeiner muss ja Geld machen. Mal schauen wir. Ich bin gespannt, was da kommt und genieße erstmal die Fahrt und sehe da, der Fahrer nimmt Kontakt zu mir auf. Pingpong Show, Sexhshow, Pingpong Show, tolle Show, Mädchen tanzen und na, du weißt schon. Ach du liebe Zeit, schöne große Bar, alles super. Also da wird einem gleich mal während der mitglichen Stadtrundfahrt ein Abendlicher Puffbesuch angeboten und nicht weniger befürchtig. Ja, dankend lehne ich das Angebot ab. Ich will ja die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten erkunden. Das war vereinbart. Erster Halt ist die Tempelanlage rund um Wat Sakett. Der Buddhismus ist die Religion der Gelassenheit und die kann ich hier überall spüren. Beeindruckt von der Schönheit der Anlage lasse ich die Stille und den Frieden hier auf mich wirken. Eine Ruheo Oase mitten in der lauten Millionenmetropole. Zeit scheint hier keine Rolle zu spielen. Ich will noch mehr sehen und frage unseren Tucktfahrer. Eine Frage. Ist das der goldene oder der glückliche Buddha? Lucky Buddha. Der glückliche Buddha. Der glückliche. Und das ist Oh, das ist Golden Mount. Mittag Mittag haben Mittag essen jetzt. Wir können nicht rein. Er ist ab 3 Uhr wieder geöffnet. Aus zu, sagt er. Ich komme gleich wieder. Schau ich mir schnell an. Aber schade. Die Tore sind nicht geschlossen und Mittagspause macht hier auch niemand. Ich frage mich, warum mein Tucktfahrer geschwindelt hat und mir diesen wunderschönen Tempel vorenthalten wollte. Mir schwarnt, was der Mann vorhat. Weiter geht's. Mein Tucktfahrer tritt ordentlich aufs Gas. Bis jetzt hat es das hier alles kein Cent gekostet und ich glaube, das wird jetzt schlagartig anz Vollgas jagen wir durch die Stadt zu unserem nächsten Ziel. Das versprochene Thai Shopping Center. Klingt toll, ist aber nichts tolles. Ich dachte, das ist ein Einkaufszentrum. Schönes Einkaufszentrum. Gibt nicht alles, aber dafür Kleidung. Ah, Shopping Center only for Clothing. Yes. Schneiderei. Schneider. Schneider Schneider. Wunderbar. Schneider. Wunderbarer Schneider. Aber ich dachte, ich bin in dem Shoppingcenter. Nicht so teuer hier. Sau billig. Sau billig. Ich habe bis jetzt alles sau billig gezahlt. Ich für die ganze Nummer hier noch gar nichts. Der nette Mann sagte, der Laden produziert normalerweise zu viel höheren Preisen und es gibt normalerweise gar keine Chance. dort etwas zu shoppen, denn nur heute an diesem Tag der offenen Tür gibt's diese Möglichkeit. Also, wenn, dann müssten wir unsere Chance heute ergreifen. Morgen hätte der Laden nicht geöffnet. Freundlich wird uns kühles Wasser gereicht. Wir sollen uns wohlfühlen. Dann stellt sich unser persönlicher Shoppingberater vor. Danke. Gucken langsam, langsam gucken langsam langsam. Leicht schön sie kennenzulernen. Ganz meinerseits. Mein Name ist Richard Schneider. Richard Schneider. Ein schlechter Witz. Dahinter steht allerdings eine knallharte Verkaufsmasche. Warum hat mir jemand gesagt, dass es eine Schneiderei ist? Wer? Der mich hergebracht hat. Ich weiß nicht, wer sie hierher gebracht hat. Sie wissen nicht, wer draußen vor der Tür steht? Okay, also er weiß angeblich nicht, w es hergebraucht hat. Das glaube ich nicht. Maskeschneider. Alles Jacke, Hose, Hemden, Wund hab ich alles zu Hause? Ja, brauche ich aber nicht mehr. Richard Schneider. So schnell gibt Richard Schneider aber nicht auf. Die komplette Produktpalette wird mir präsentiert und mit bekannten Modelabels verglichen. Ich hatte auch einen Anzug in Deutschland. Dort hing jetzt genau das gleiche Modell. Hier wäre jetzt viel billiger und noch verschiedene Hemd mit dabei. Ich kam also ins Nachdenken, ob ich nicht entsprechend dort einkaufen sollte. Ich zeige aber kein Interesse. Okay, okay, kein Problem. Ist okay. Nicht dieses Mal. Kein Druck. Ihr Geld, ihre Entscheidung. Ohne Auftrag verlassen wir den Schneider. Unser Tucktckfahrer würdigt uns keines Blickes. Also, da ist jetzt jemand richtig angefressen hier vor mir. Das passt ihm gar nicht, dass ich bis jetzt nichts gekauft habe. Der hat relativ schlechte Laune. Tut mir aber leid. Ich wollte eigentlich nur Seing machen und nicht shoppen gehen. Mal schauen, was das am Ende kostet. Ich bin gespannt, wohin wir als nächstes fahren. Geht es zu der versprochenen Sehenswürdigkeit? Wir kamen aus dem Schneiderladen, setzen uns wieder in das TKTK für 350 € hatten wir geschoppt und waren schon gespannt auf den nächsten Tempel. Und nun teilte uns der Tuckt Fahrer mit, dass keine Zeit mehr wäre und die Tour war damit beendet. Unser Sesehen geht zunächst weiter. Schließlich haben wir noch keinen Umsatz gebracht. Ich will alle drei versprochenen Sehenswürdigkeiten. Aber unser Tuck Fahrer schmeißt uns raus irgendwo in der Megastadt nach der Hälfte der Tour. Vielen Dank. So viel ist klar. Es ging hier nur darum, mir beim Schneider mein Geld aus der Tasche zu ziehen. Steckt dahinter System anscheinend, denn keine 5 Minuten später werden wir erneut am Straßenrand angesprochen. 50 Bad. Ja, für beide mit dem Tucktuck. Kennen Sie Tucktuck? Ja. Ja, das ist ein Tucktuck. Wohin fahren wir? Hier für beide. Die Information ist gratis. Dann hier und hier und dann ins Hotel. Oh, das ist gut. Dann erst bezahlen. Also dasselbe Tuck für die ganze Fahrt. Und wie viel? Wie viele? 50. 50 noch nicht mal 1,80 € beide. Für jeden eher 50 und ich für beide. Wow. Die nächste Schnäppchenfahrt mit Rückfahrt ins Hotel für 1,25 €. Die Information ist gratis. Ich will kein Geld. Du willst kein Geld? Nein, nein, gratis. Ich arbeite in der Navy. Ich bin Navy Offizier. Aha. Ja, ich warte auf meine Frau. Okay, vielen Dank. Der Haken an meiner jetzigen 1 €ahrt ist, dass die Sehenswürdigkeit komplett ausfällt. Stattdessen geht es direkt zum Schneider. Das nenne ich unverschämt. Ein kurzes Nein, danke und wir wollen weiter. Aber unser Fahrer nicht. Er schmeißt uns raus und will sein Geld. Ich habe verstanden, quasi jede Tucktfahrt ist hier eine Verkaufsfahrt. Dem nächsten Fahrer sage ich direkt, dass das mit mir nicht läuft. Wir wollen direkt zum Anleger und dann nehmen wir das Boot zum Hotel. Geht das hier? Ich zeige es ihnen hier zum Fluss. Das Boot ist hier. Genau. Dann zum schwimmenden Markt. Nee, ich will keine Exkursion. No keine Tour. Nur zurück. Aha. Schauen Sie, dann fahren wir hier lang. Okay, sie fahren uns hier lang. Und kein Noteshop, nur zum Anleger. Okay, 100 Bad. Ich dachte zeh, wenn es 10 Bad kostet, machen wir einen Stopp am Weg. Für 100 Bad geht's direkt. Kein Stopp, kein ZIP und Zapp. Geradeaus. Aha, also so funktioniert's. Du bringst uns zu einem Shop und verlangst nur zehn, weil du Geld vom Shop bekommst. Ja, ein Benzingutschein. Was ist der Wert? Woher kommen Sie? Deutschland. Ah, Deutschland. Und das sind sie ja die Benzingutscheine. Zeig mal. Ist ja lustig. Okay, das sind also die Tank. Das ist ah Deutsch deutsch deutsch. Wenn Sie den Laden betreten, zeigen Sie etwas Interesse und lassen Sie sich beraten. Setzen Sie sich bitte und schauen Sie langsam. Kein Kaufzwang steht hier drauf. Der Fahrer, thank you. Der Fahrer erhält dann einen, jetzt kommt's, Benzingutschein über 50 Bad und das hier ist der Benzingutschein. So funktioniert das in Bangkok. Die Fahrer nehmen einen mit und nur für 10 Bad, also ganz kleine Summe, kriegen dann aber ihren 50 Bad Gutschein nur dafür, dass wir in den Laden reingehen. So funktioniert's, mein Freund, oder? Toll. in allen Sprachen hier sozusagen, dass das gleich den Leuten zeigen kann. Französisch, Englisch, Spanisch, Russisch, Chinesisch. Jetzt weiß ich, wie der Trick funktioniert. Danke. Nimmst du uns mit? Ja, klar. Okay, super. Ja, but you just go direct water. We pay, no problem. No stop. We pay you, no problem. Endlich ein ehrlicher Tucktfahrer. Er bringt uns, wie versprochen auf direktem Weg zum Bootsanleger ohne nervigen Zwischenstopp. und ich bezahle den vereinbarten Preis. Tuckt fahren kann so einfach sein. All diese Tucks und Taxen warten darauf, dass jemand mitfährt und irgendwo mal bei einem Laden stehen bleibt und was kauft. Aber das wahre Geld wird natürlich hier nur verdient und die Touristen shoppen gehen. Noch habe ich das nicht gemacht. Die Juwelenabzocke in Bangkok, ein riesengeschäft. Profis sind die ja alle im Verkaufen. Um das hier zu beurteilen, brauchen wir echte Profis, denn kennen den Betrug mit völlig überteuertem Schmuck. Ich werde ja an jedem zweiten Stand ausgelacht und abgezockt gleich. Bangkok ist aufregend, aber die Megity ist für viele Touristen nur ein Zwischenstopp. Oft geht es per Bahn weiter in den Süden an die traumhaften Strände. Doch beim Ticketkauf ist Vorsicht geboten. Wen wollen Sie? Ich möchte Zug fahren. Ein Ticket kaufen. Wohin? Cooket morgen. Pocket Tickets gibt's draußen, nicht drinnen. Ah, wo? Hier nicht weit. Ich bringe euch kostenlos hin. Aber ist es besser dort? Ja, aber ich kann es auch hier kaufen, oder? Aber dort ist es besser. Warum? Komm, ich helfe. Aber warum denn? Das ist eine Reiseagentur. Aber ist auch günstiger? Ist es teurer oder günstiger? Günstiger. Also günstiger als hier. Ein besserer Preis. Komm und überprüf es. Ich bringe dich hin und dann siehst du es. Okay. Für ein besseren Preis. Günstigere Tickets als am Hauptbahnhof? Das klingt äußerst seltsam. Wo soll es die geben? Du bringst uns in eine Reiseagentur oder? Büro für Tickets. Okay. Reisebüro. Ja. Reisebüro. Eine gratis im Taxi zum Reisebüro um die Ecke. Was mich da wohl erwartet? Ich will nach wie vor ein Zugticket in den Süden des Landes kaufen. Wohin? Nach Buket. Buket? Ja. Dann nach Surat und dann per Bus. Welche Klasse? Zweite Klasse. Kann ich für morgen haben? Ja, das geht. Er sagte, dass der Preis hier besser sei als im Bahnhof. Jetzt ist sowieso alles besetzt. Besser ist der Preis mit einer Hotelbuchung, weil wir fünf Sterne haben. Verstehe. Aber ich habe Freunde dort und brauche kein Hotel. Okay, verstehe. Zug und Bus. Oh, okay. 1750, das klingt okay. Ja, also morgen Nacht. Ja, sie zahlen Bar. Ja, die Verkäuferin behauptet sogar, dass die Schalter im Bahnhof geschlossen sind. Das riecht förmlich nach Betrug. Ich lasse mich aber auf den Deal ein. Bad, das sind knapp 45 € für die Fahrt in den Süden. Entschuldigen Sie, ich muss noch auf das andere Büro warten, die das Ticket bringen. Heute gibt es die Rechnung. Der Bahnhof ist dort drüben und morgen kommen sie wieder zu mir vor der Abfahrt. Also ja, bevor der Zug abfährt. Das ist also ein günstiger Preis, besser als im Bahnhof. Die haben nur Tickets für Züge, nicht Bus. Aber ich habe einen Bus für Sie. Okay, Glück gehabt, denn Bustickets gibt es im Bahnhof ohnehin nicht. vor der Tür dann die alte Leer. Okay, ich fahre euch herum für 50 Part. Ich möchte nicht herumgefahren werden. Du hast mich schon 30 m hierher gefahren und wirst do wohl von denen hier bezahlt, oder? Nein, du hast de Ticket gekauft? Ja, habe ich. Aber jetzt bringe ich euch in einen Shop nur 5 Minuten. Aber ich möchte nicht in einen Shop. So schnell lässt der nervige Taxifahrer nicht locker. Auch er will mich unbedingt zum besten Schneider der Stadt fahren. Ich muss wohl etwas deutlicher werden. Ich kaufe keine Hemden, Anzug, keine Krawatte. Das ist okay, kein Problem. Danke. Irgendwann ist auch mal gut. Ob der Ticketreis im Reisebüro gut war, möchte ich sofort überprüfen, denn der Bahnhof ist ja keine 50 m entfernt. Suchen Sie den Bahnhof? Ja, den Bahnhof. Wohin wollen Sie? In den Süden nach Puket. Für Sie ist die Information gratis und dann kaufen Sie selbst ein Ticket. Okay, dann geben Sie mir bitte die Zeiten. Wenn Sie nach Pokert wollen, stoppt der Zug in Suratani. In Surati. Okay. Weiß ich. Danach nehmen Sie den Bus nach Pouet. Okay. Vielen Dank. Danke. Da sind ja Schalter offen. Steht's auch ganz offiziell. State Railway of Thailand staatlich. Und da vorne sind alle Schalter offen. Nichts zu, nichts geschlossen, alles ist offen. Die Frau im Reisebüro hat mich also glatt angeschwindelt. Die Schalter am Hauptbahnhof sind nicht geschlossen. Sie haben alle geöffnet und ich kaufe ganz regulär ein Zugticket in den Süden. So für eine Person. Okay. 768 B. Das ist der gesamte Preis. Ja, nicht mehr sicher. Ja, das ist der ganze Preis. Vielen Dank. 768 Bad, das sind rund 19 €. Aber es fehlt noch was. Eine Frage, kann ich hier auch Bustickets bekommen? Wohin? Von Suratani nach Pucket. Nur den Bus? Na klar, hier lang. Yes. Lüge Nummer 2. Laut Reisebüro gibt es am Bahnhof keine Bustickets. Hallo, guten Tag. Hallo, wie geht's? Gut, danke. Kann ich hier ein Busticket von Suratani nach Pucket kaufen? Ja, klar. Kein Problem. Hier gibt es das Busticket, das ich brauche, um in den Süden zu kommen. Vielen Dank. Hier ihre 500. Ich habe jetzt bezahlt 1260 versus 1750. Das sind gute 20 € mehr. Das ist schon ein riesen Preisunterschied, nämlich 33% dafür, dass s ja nichts machen in dem Reisebüro. Also Leute, Leute, jetzt rede ich mit denen und zwar jetzt sofort. Ich will das Personal im Reisebüro mit ihrer Schwindelei und der organisierten Abzocke konfrontieren. Ja, sie müssen mir helfen, ich habe ein Problem. Der Mitarbeiter versteht mich zunächst nicht oder will mich nicht verstehen. Der Bus nach Bucket. Ist das richtig? Ja, korrekt. Also, was ist hier Problem? Das kann ich Ihnen sagen. Wissen Sie, wie teuer die Tickets waren? Keine Ahnung. 1750 B haben sie gekostet. Sie haben aber nicht mit mir gesprochen. Ich weiß also nichts. Aber ihre Kollegin sagte mir, sie verkaufen hier gute Tickets. Keine Ahnung. Ich habe noch nie zuvor mit Ihnen gesprochen. Ich weiß, aber sie sagte, dass Sie in diesem Büro hier günstige Tickets verkaufen. Nein, anders. Wie anders? Das ist doch kein anderes Büro hier. Hier an dem Platz habe ich es gekauft. Nein, nein, ich möchte gern was wissen. Vielleicht können Sie mir helfen. Ihre Kollegin sagte, dass es besser für mich ist, wenn ich das Ticket hier kaufe. Sie müssen mit ihr sprechen. Verstehe. Aber sie arbeiten doch für dieselbe Firma. Nein, nicht mit ihr, anders. Ich kann Ihnen jetzt das Ticket geben und wenn Sie sich beschweren wollen, dann Ich will mein Geld zurück. Sie müssen mit ihr reden, nicht mit mir. Ich will mein Geld zurück, denn dieses Ticket hier habe ich im Bahnhof drüben gekauft. Keine Ahnung. Sie müssen mit ihr reden, nicht mit mir. Aber sie wissen doch, wie das funktioniert, oder? Nein, nein, anders. Es ist anders. Ich mache mir keinen Spaß mit Ihnen. Also, das sind hier alles unterschiedliche Firmen. Das sind unterschiedliche Tische hier. Sie hat mich angelogen. Mein Problem ist, dass ich diese Tickets hier gekauft habe für 1200 Bad und hier bei Ihnen habe ich 1750 bezahlt. Keine Ahnung. Sprechen Sie mit ihr. Machen Sie das immer so? Nein. Nein. Machen Sie das auch so? Nein. Nein. Ich will mein Geld zurück. Sie müssen zur Polizei gehen. Wie wär es, wenn ich die Polizei hierher hole? Ja, gerne. Holen Sie die Polizei. Ich habe noch nie zuvor mit Ihnen gesprochen. Wie wollen Sie das jetzt hier lösen? Sie sprechen mit ihr, nicht mit mir. Wir rufen Sie an. Sie sprechen mit ihr. Wie soll das funktionieren? Na, sie hat ihm doch das Ticket verkauft, nicht ich. Also, denken Sie, ihre Kollegin hat das hier richtig gemacht? Was denken Sie? Sprechen Sie mit ihr? Verstehe. Aber Sie arbeiten doch imselben Reisebüro. Sie haben mir 500 B zu viel abgeknöpft. Verstehen Sie das denn nicht? Das ist doch ein Reisebüro. Man betritt doch hier einen einzigen Laden. Nein, nein. Sie müssen mit ihr telefonieren. Was, wenn ich die Polizei herhole? Erkennen Sie es mir bitte. Sie sprechen doch die Sprache. Sie verstehen doch, worum es mir geht. Sie haben mich um 500 Bad betrogen. Nein, ich war das nicht. Erklären Sie es ihr doch bitte. Sie ist doch ihre Kollegin. Nein, ich habe noch nie zuvor mit Ihnen gesprochen. Ich hätte jetzt gerne mein Geld zurück. Sie sind verrückt. Verrückt? Ihr seid verrückt, nicht ich. Crazy, ich habe noch nie mit Ihnen gesprochen. Das ist doch ein Laden. Hören Sie, können Sie es mir bitte erklären? E Leute, macht das nicht. Kauft nicht hier drin. Seht ihr, wie er mich behandelt? Ich bin hier Kunde. Schaut euch an, wie er mich behandelt. nichts hier kaufen. Das ist doch derselbe Laden hier. Nein, wenn Sie in eine Shoppingmall gehen, dann ist doch alles am selben Ort und das ist doch unterschiedlich. Aber das ist doch einladen hier. Nein, nein, Leute, einladen. Alle haben dasselbe an. Sie wollen nicht erzählen, dass das hier fünf Shops in einem sind. Sie gibt ihn jetzt ihr Geld zurück. Oh, sie geben mir mein Geld zurück. Das ist gut. Also, so viel schlechtes Gewissen haben die dann schon. Ich habe 500 bar zu viel bezahlt insgesamt. Ich bin richtig richtig übers Ohr gehauen worden. Das wissen die auch. Der behauptet, dass es hier verschiedene Büros sind. Hier ist Schalter 19, Schalter 21, Schalter 20 und dahinter ist ein anderer. Hey, bleiben Sie höflich. Ich bin sehr höflich. Sie können jetzt gehen. Wie bitte? Sie können jetzt gehen. Wie wird es, wenn ich die Polizei trotzdem rufe? Klar, ich werde die Polizei auch rufen. Und was wollen Sie denen erzählen, dass sie mich abgezockt haben? Sie sind verrückt. Sie sind völlig verrückt. Was? Sie sollten gehen. Es ist nicht meine Zuständigkeit. Aber wem gehört denn der Laden hier? Okay, ich verstehe. Kommen Sie morgen zurück und sprechen mit ihr, nicht mit mir. Wem gehört der Laden? Wenn ich Ihnen ein Ticket verkaufe, ist es meine Angelegenheit, aber ich kenne Sie nicht. Sie kommen her, meckern. Ja, ich meckere. Das ist hier mein Geld. Ja, verstehe. Aber Sie müssen mit ihr reden und nicht mit mir. Okay, verstanden. Aber sagen Sie mir doch, wer hier der Boss ist. Kommen Sie morgen wieder, dann ist die Kollegin hier. Okay, ein Laden ohne Geschäftsführer, Laden ohne Chef. Das war der Tisch, an dem ich es gekauft habe. Sie ist angeblich nicht mehr da und ein Chef auch nicht. Und jetzt wird er schon bisschen aggressiv und bevor es hier hässlich wird, geh mal. Ist okay. Er weiß genau, dass er mich übers Ohr gezogen hat. Hier haben sie mich angesprochen, direkt vorm Bahnhof. Man kam nicht erst rein und es wurden diese viel zu teuren Tickets verkauft. gleich 3 m von hier. Da hinten ist das Reisebüro. Da bin ich über Tisch gezogen worden und die wissen genau, was sie tun. Der hat mir das Geld sofort wieder gegeben, als er merkte, ich bin doch ein bisschen aggressiv und ich bin entschieden. Und hier ist es. Wer also in Thailand Bahn fahren will, bitte ganz einfach zum Bahnhof und zwar in den Bahnhof rein und ein Ticket kaufen, nicht vor der Tür. Und ansonsten vielleicht mal ausschau halten nach so einem, aber nicht aus Pappe. Wenn der echt wäre, hätte er mir auch helfen können. Garküchen findet man hier an jeder Straßenecke. Es gibt allerlei Köstlichkeiten zu kleinen Preisen. Ich würde gern Fisch essen. Sefood. Ja, klar. Gut. Ich bin einer Abzocker auf der Spur, die sich rund ums Essen dreht. Also beim Stichwort macht es sofort klack und der wusste sofort, wo es hingeht, als wenn es nur ein einziges Seaf Restaurant geht. Angeblich haben sich im Norden der Stadt die Tucktuckfahrer darauf spezialisiert, hungrige Touristen in völlig überteuerte Fischrestaurants zu kutschieren. Ich tue so, als wüsste ich von nichts. Die Preise auf der Karte sind zunächst undurchsichtig. Egal, ich entscheide mich für einen frischen Fisch. Das Essen ist lecker, aber nichts Besonderes. Jetzt bin ich auf die Rechnung gespannt. Die Rechnung bitte. Ja, gern. Vielen Dank. Gucken, was da drauf steht. Bitte schön. Ihre Rechnung. Vielen Dank. Alles aufgelistet. Ach du liebe Zeit. Okay, alles klar. Thank you. 80 €. Heide Wizka, Kapitän, da bin ich platt. Umgerechnet 80 € für ein Bier und ein Fischgericht. Das kostet normalerweise in Bangkok um die 15 €. Wahnsinn, die totale Abzocke. Spaß haben hier nur die Betreiber und natürlich alle cleveren Tucktuckschlepper. Nicht dort drin essen. Die Touristen werden hierher gekartt in 100ter Paketen gefühlt. Der Parkplatz ist voll mit touristischen Verkehrsmitteln, also Tucks, Reisebussen, Taxis. Die bekommen natürlich, das wissen wir ja schon längst hier, Provision. Klar, die Fahrer bekommt von dem Laden was kann sich der Laden aber auch leisten bei den Preisen. Haben Sie gut gegessen? Was meinen Sie? Na ja, es war nichts. Woher kommen Sie? Aus Singapur. Dann kennen Sie ja Hohepreise, oder? Ja, die nehmen hier das Zehnfache von dem, was man sonst in Bangkok bezahlt. Das Gefühl hatte ich auch. Ich wollte nur nicht sagen. Ja, hier kommen wir nicht noch einmal her. Unser Fisch kostete über 1600 Bad, an der Straße nur 180. Also knapp das Zehnfache. Das hat uns der Taxifahrer nicht gesagt. Wie? Sie sind auch mit dem Taxi gekommen? Ja, ja, ja, ja. Ah, das ist die Masche. Alle Fahrer bekommen Provision. Ja, Provision, das erzählen wir unseren Freunden. Ja. Ja, waren sie mal. Klare Sache. Ehepaar aus Singapur gerade. Die sagen auch, wir haben ungefähr das Zehnfache für den Fisch hier bezahlt, den du an jeder Straßenecke bekommst. Also nicht nur mein eigener Eindruck, sondern selbst Menschen sich damit ein bisschen besser auskennen als wir bestätigen das. Wenn die Nacht anbricht, geht's mit versteckter Kamera in die Bars von Bangkok und dort erlebe ich eine Abzocke Royal 5 Minuten fünften Bad, das sind 30 € die Minute. Du wartest jetzt hier und ich will mit deinem Boss reden, denn ich will mein Geld zurück, gleich mehr. Der nächste Morgen. Ich bin im Edelsteinviertel von Bangkok unterwegs. Aus meinen Recherchen weiß ich, dass es hier einige schwarze Schafe gibt. Und wer bringt mich sicher zu den Gaunern? Natürlich die Tuckfahrer. Ich rase mal wieder durch die Stadt von einem Juwelier zum nächsten. Mein Fahrer zeigt sich geduldig, obwohl ich erstmal nichts kaufe. Herrlich, so eine kostenlose Stadtrundfahrt. Ein Juwelier nach dem anderen versichert mir, nur bei ihm gibt es die beste und günstigste Ware. Wie lange der Tucktckfahrer das wohl noch mitmacht. Bevor mir das Spielchen zu langweilig wird und der Fahrer mich rausschmeißt, will ich Nägel mit Köpfen machen. Der nächste Juwelier, der soll's sein. Hier will ich mich abzocken lassen. Okay, was kostet das nun? So, what are looking at? Ich mache einen guten Preis für Sie. Ich hoffe doch, Herr Manager. 266 Wie viel ist das? 1 € Euro? Ja, 66. Wenn das runtergeht auf 600, dann nehme ich's. 600. Ja. 620 bitte, bitte. Okay, danke schön. Wenn mein Armband 620 € kosten soll, dann liegen in diesen Auslagen Schmuckstücke für 100.000 1000 €. Na gut, ich kaufe das Armband. Danke schön. Danke auch. Auf Wiedersehen. Bye bye. Bye bye. Bye bye. Ich habe das Gefühl oder ich ahne irgendwie, dass das, was hier drin ist, nicht über 600 € wert ist, sondern deutlich weniger. Aber Profis sind die ja alle im Verkaufen. Um das hier zu beurteilen, brauchen wir echte Profis. Also sowas wie ein Gutachter. So, wir müssen wir uns jetzt recherchieren. Ich nehme Kontakt auf zu einer Institution, die sich selbst als Handelszentrum für Edelsteine in Bangkok bezeichnet. Dort hoffe ich auf Experten, die wissen, was mein Armband wirklich wert ist. Also wieder zurück ins Edelsteinviertel. Gegen die Abgabe unserer Ausweise bekommen wir Zutrittskarten. Das wirkt seriös. Hier im Edelsteinzentrum von Bangkok kann man uns sicher helfen, denn hier sitzen genügend Experten, die wissen, was unser 600 € am Band wirklich wert ist. Ich würde gerne ein Armband schätzen lassen. Hallo, ich habe ihre Adresse gefunden. Ich habe was gekauft und brauche jetzt jemanden, der sich das hier ansieht und mir den Wert sagen kann. Das Labor ist im 48. Stock. Okay, danke. Wiedersehen. Also, auf in den 48. Stock. Hallo, ich komme mit einer Frage. Ich habe das hier gekauft und würde es gern begutachten lassen. Ob ich zu viel bezahlt habe. Bin mir nicht ganz sicher. Sie müssen nach unten. Nach unten. Etage B1. Eine Etage nach unten. B1. B1. Etage B1. Da ist das Labor. Okay. B1. Na gut. Wieder runter. Das Handelszentrum für Edelsteine umfasst einen kompletten Wolkenkratzer. Wo finde ich B1? unten B1 unten. Ja, sie haben auch zu viel bezahlt. Na, vielleicht. Was haben Sie gekauft? Einen Armband. Okay. Ich suche jemanden, der es begutachten kann. Jemanden, der mir ungefähr sagen kann, was es wert ist. Okay. Und woraus ist die Fassung? 18 Karat. Ja, also 18 Karat und die Steine sind Amethyst, Halbedelsteine. Ja, dann ist es um 200$ wert. Ja. Ja, okay, vielen Dank. Also hier im internationalen Edelsteinzentrum von Bangkok läuft man Menschen aus aller Welt über den Weg. Unter anderem auch diesem Herrn gerade, der hat mir ziemlich klar gesagt, dass das, was ich hier habe, keine 250 US-Dollar wert sind. Also, ich muss jetzt lachen, aber das ist eigentlich gar nicht komisch, weil wenn es das ist unser Geld und es ist in dem Fall wirklich sehr viel Geld, da geht's nicht um Taxifahrer mit 5 oder 6 € und er sagt, dass es keine 170, 180 € wert ist. Ich habe 600 bezahlt, mehr sogar 620. Mit einem flauen Gefühl im Magen gehe ich weiter. Ich brauche mehr Experten. Ist mein Armband weniger als 200 € wert? Kann ich was fragen? Das sind 18 Karat und Halbedelsteine. Was würden Sie sagen, ist es wert? Haben Sie das für $ gekauft? Oder fragen Sie, ob ich $ bezahlt habe? Wollen Sie wissen, was ich bezahlt habe? Fast 800$. Teuer. Das ist viel zu teuer oder zu viel? Ach, meine Herren, sie hätte ich früher treffen sollen. Also, vielen Dank. Bis dahin CNN. Entschuldigen Sie, ich habe ein Problem. Ich möchte den Wert dieses Stück hier ermitteln. Ist hier jemand, der mir ungefähr einen Wert sagen kann? 100$, 1000 oder ich weiß nicht. Okay, wir schätzen das Ganze auf ungefähr 10 000 Bad. Was? Ja, weil die Steine nicht wirklich besonders sind. Wie auch immer, vielen Dank für ihre Hilfe und schönen Tag. Ich werde ja an dem zweiten Stand ausgelacht. Also ganz im Ernst, ich weiß jetzt schon, dass ich nicht nur bisschen überteuert gekauft habe, sondern dass ich aufs Böseste über den Tisch gezogen worden bin. Also richtig. Ja, wir reden hier vom nicht doppelten, sonder möglicherweise dreifachen Preis. Ein letztes Urteil will ich noch einholen. Wert sind nichts viel wert, sagen sie. Ja, nichts viel wert. Insgesamt das wäre wert zwischen 250 und 300. Also natürlich ist das hier sowas wie ein Edelstein und Schmuck Supermarkt auch durchaus für hochwertige Sachen, aber eben im großen Stil. Da bekommt man andere Preise genannt, aber ich habe es jetzt wirklich dreimal gehört von Fachleuten. Hierfür hätte ich niemals mehr als 400 € umgerechnet zahlen dürfen. Eigentlich eher viel weniger. Ich habe deutlich über 600 € bezahlt und das war ja ein Special Price. Zeit für die Wahrheit. Mit versteckten Kameras versteht sich. Ich will den betrügerischen Juwelier damit konfrontieren, dass er mich um mehrere 100 € abgezockt hat. Kann ich das Armband eintauschen und mein Geld zurückverlangen? Offensichtlich stimmt hier was nicht und ich habe ein paar Fragen. Wir sind von über 1000 auf 800 runtergekommen. Sie sagten mir Sonderpreis, eine Aktion. Ich denke aber, dass es viel zu teuer ist, oder? Nein. Sehen Sie? 38 000 und wir haben nur 25 000 berechnet. Das ist genau was ich sage. Sie geben mir ein gutes Gefühl. Ja, genau. Jetzt merke ich, dass es ein zu hoher Preis ist. Kann sein, aber es ist kein guter oder gar ein sehr guter Preis. Verstehe. Nehmen Sie es zurück? Wenn Sie Ihr Geld zurück haben möchten, dann gebe ich Ihr Geld zurück. Wirklich? Ja. Das ist sehr freundlich. Ja, dann geben Sie mir Ihre Karte, um das Geld zurückzubuchen. Also, das ist sehr anständig. gerne. Das muss man ihn jetzt lassen. Damit hätte ich nicht gerechnet. Obwohl ich ja eigentlich schon über den Tisch gezogen worden bin und alles andere als Schnäppchen gekauft habe, bekomme ich jetzt offenbar mein Geld zurück. Vielen Dank. Danke Ihnen. Das ist für Sie und eine Unterschrift, bitte. Ja, ja, gerne. Dann schicken wir das zur Bank und Sie bekommen ihr Geld zurück. Danke. Ich hoffe, wir haben Sie zufrieden gestellt. Ja, danke. One night in Bangkok. Berühmt und berüchtigt. Mit meinem Team bereite ich mich auf die nächste Abzocke vor. Tropische Temperaturen und der Puls dieser exotischen Stadt lassen manchen Touristen den Tag zur Nacht machen und unvorsichtig werden. Mit dem Skyrain geht es direkt nach Padpong, den berüchtigten Vergnügungsviertel Bangkoks. Hier soll Touristen in der ein oder anderen Bar das Geld mit miesen Tricks aus der Tasche gezogen werden. Passiert mir das auch? Patpong Nightmarkets, Bars, Diskotheken und Clubs an jeder Ecke und Schlepper. Möchten Sie eine gute Show sehen? Ja. Was kostet denn der Eintritt? Freier Eintritt. Alles frei. Freier Eintritt. Ja, frei und gucken kommen. Okay, für freien Eintritt komme ich mit. Komm. Freier Eintritt in die Clubs ist ein gutes Lockmittel auch für mich. Aber in der Bar erwartet mich eine Überraschung. Jugendfrei ist das Programm hier nicht. Von wegen Bar, das ist ein Nachtclub. Mein Anwerber hat mich angeschwindelt, um mich in den Laden zu bekommen. Ich ahne, dass das nicht seine einzige Lüge war. Und dann kommt meine Rechnung. Was ist das jetzt? Was sie bezahlen bitte? Sie zahlen vier Bier und alle Getränke. Die Rechnung macht 5000 Bad. Das sind 130 € für vier Bier. Die Erklärung ist absolut lächerlich. Wir müssen alle Getränke von Mitarbeitern bezahlen, die uns in der Bar zugeprostet haben. Absurd. Und Eintritt kommt auch noch oben drauf. Aber alles beschweren hilft nichts. Vor der Tür suchen wir den Schlepper. Mein Kollege findet ihn. Ich stelle ihn zur Rede. Hör mal Kollege, ich habe gerade 5000 Bart bezahlt. Warum hast du den Frauen denn so viel ausgegeben in der Bar? Ich habe niemandem was ausgegeben. Ich bin da rein für ein Bier und ich habe 5000 bezahlt. Nee, nee. Vier oder fünf Trinks mindestens. Nee, insgesamt 1 Z D Bier für uns. Vier bis fünf mindestens. Hör mal gut zu, mein Freund. Ich habe da drin 5000 bezahlt. Ich habe niemanden freiwillig eingeladen. Ein Bier, ein Bier, noch ein Bier und so weiter. Das kostet ja, aber nicht 5000 Bart. Wie viel bekommst du als Schlepper eigentlich ab? 5%. 5%? Wie viel ist das? 5% von 5000. Oh, du verdienst 250 B an mir. Ja, du verdienst 250 Bad an mir. Das ist ganz schön gut, Mann. Du machst ein Haufen Geld mit mir, oder? Ich bin zu dumm für dich, richtig? Nein, hör mal. Nee, also du hörst mir jetzt mal zu. Du machst 250 Bart mit mir. Was war mein Fehler? Was habe ich falsch gemacht? Kollege, gib mir mein Geld zurück. Ich habe 5000 bezahlt. Es war doch eine große Erfahrung. Nee, es ist keine große Erfahrung. Es ist eine schlechte Erfahrung. Sehr, sehr schlecht. Ich habe in diesem Nachtclub keine guten Erfahrung gemacht. Ich habe 5000 Bart in deinem Club bezahlt. Du hast gesagt, es ist dein Laden. Es gibt mir mindestens 2000 zurück, dann passt. Hey, das ist nicht mein Laden. Hey, du hast mich abgezockt. 5000 Bart habt ihr mir abgenommen. Es ist nicht mein Laden. Aber du hast mir gesagt, dass es dein Laden ist. Du hast mich um 5000 Bad betrogen. Okay. 5000? 5000 B für 5 Minuten. Pro Minute 1000 Bart. Sprich nicht mit mir. Und ob ich mit dir spreche oder lass mich mit deinem Boss sprechen. Der Laden gehört nicht mir. Los, komm. Auf geht's. Auf geht's. Los, komm, dann spreche ich mit dem Boss. Es hör mal gut zu. 5000 Bart lass ich mir nicht so einfach abnehmen. 5000 B. Mein Anwerber will weglaufen, aber so leicht lasse ich ihn nicht davon kommen. Okay, lass mich mit deinen Boss sprechen. Hol den Chef hier raus. Sofort, Mann. Das lass ich nicht mit mir machen. Entspann dich. Wie entspann? Was soll denn das ganze? Du hast 250 Bern mir verdient. Wenn du da reingehst, dann zahlst du die Drinks. Ich hab es verstanden. Ist auch okay. 1000, vielleicht 2000, aber 5000 ist doch völlig absurd. Viel zu viel Abzocke 5 Minuten, 5000, das sind 30 € die Minute. Wie klingt das für dich, he. Kannst du mir das mal erklären? Das war eine großartige Erfahrung für dich. Na komm, das ist doch Quatsch. Tut mir leid. Kein Problem, Mann. Der Chef des Ladens lässt auf sich warten und mein Anwerber will schon wieder abhauen. Ja, du wartest jetzt hier bei mir. Ich muss noch ein paar Leute ranken. Nein, du wartest hier. Hey, hey, hey, hey, ich warte hier mit dir auf deinen Boss. Hau bloß nicht ab, wir warten hier zusammen auf deinen Boss. Okay, alles gut, alles gut. Wir sind Freunde. Okay, ein meckernder Kunde ist nicht gut fürs Geschäft und so kommen am Ende zwei weitere Mitarbeiter des Clubs hinzu, um mich zu beruhigen. Der Chef des Ladens ist übrigens eine Frau. Ich will von ihr mein Geld zurück und zwar jetzt. Er hat gesagt, es sei sein Laden. Ja. Ja. Übrigens, schön Sie kennenzulernen. Das ist ja alles eigentlich ganz nett hier. Aber wie viele Cola hatten Sie? Cola, keine Ahnung. Die Lady Drinks. Ja, eine Frau saß neben mir, aber ansonsten? Egal, was die Chefin mit ihren Mitarbeitern diskutiert, ich bleibe hartnäckig. So ein Wirbel können wir hier nicht brauchen. Ganz im Ernst, wenn ihr die Leute so abzieht, dann kommt doch keiner mehr. 5000 in 5 Minuten. Also, wie machen wir das jetzt? Ich gebe es Ihnen zurück. Okay, also bitte nicht so viel berechnen mir die Leute nicht abzocken. Okay, ich habe euch erwischt bei der Nummer. Passt auf euch auf. Okay, na also, geht doch. Am Ende bekomme ich mein Geld zurück, zum Teil immerhin. 2000 Bad habe ich wieder bekommen von den Besitzern dieses Clubs gerade eben. Das ist mal ein eindeutiges Zeichen für ein schlechtes Gewissen. Die wissen ganz genau, was da passiert. Man wird abgefischt von der Straße. 150, also es sind vielleicht 3 4 € für ein Bier. Ist angeblich der Preis. In Wirklichkeit wirst du ein Vermögenlos und jetzt man wirklich drauf haut und insistiert und fast aggressiv wird, dann rücken sie raus mit der Wahrheit und mit dem Geld, dass sie mir zu viel abgeknüpft haben. Das ist eine ganz klassische Touristenabzocke. Porno oder nicht Porno. So ist es in Bangkok. Genug Großstadt. Wir lassen Bangkok hinter uns und machen uns auf in den Süden. Auch ein Klassiker des Urlaubs, was wir jetzt machen. Von der Stadt an den Strand, von Bangkok nach Kosamui und da gibt's genauso viel zu erleben im positiven wie im negativen Sinne. Mit den versteckten Kameras im Gepäck geht es jetzt auf die knapp 600 km entfernte Insel Kosamui im Golf von Thailand. Einst Hippiinsel ist Kosamui auch heute noch ein kleiner Geheimtipp unter Rucksacktouristen und sonnenhungrigen Individualurlaubern. Zurecht, denn hier ist es einfach nur schön, also meistens. Und auf der Trauminsel Kosamui sind Maßschneider die Waren Abzocker. Tourinep am Straßenrand. Ein Anzug für 40 €. Und was sind die Extrakosten? Aber auch faszinierende Kultur und buddhistische Ruhe. Bis zur nächsten Polizeikontrolle. Geben Sie mir ein Schlüssel. Und was soll ich dort machen? Hier wird abkassiert unter dem Vorwand der Sicherheit. Gleich eine Kultparty, die keine ist. Gemein, denn ich habe mich so darauf gefreut. Das kenne ich ja anders bisher. Die echte Halfmoon Party findet hier gar nicht statt. Bei uns wä sowas verboten. Wir mi uns Mopeds, um unabhängig und flexibel zu sein. Hallo. Sie wollen einen Roller? Ja. Ja. Wie viele möchten Sie? Wir möchten vier. Was kosten die? Diese die kosten 150 B. Und das ist ein neues Modell. Die kosten 200. Nur alt ist okay. Die Roller sehen gut aus und der Preis passt, handelseinig und einen Mietvertrag gibt es auch. Kann man da was falsch machen? Hier steht schon mal schlechtesten Englisch man sich vorstellen. Ich versuche das mal auf Deutsch zu übersetzen. Die Motorradmiete keine Versicherung egal Ur egal Unfall gestohlen platter Reifen. Wir müssen es uns vorher anschauen. Dürfen damit keine Straftat begehen. Das habe ich nicht vor und ansonsten macht machen die Dinger einen ordentlichen Eindruck. Der Laden hier, ich weiß nicht, aber eigentlich nimmt sich jeder Tourist sowas ist völlig normal. Okay. Okay. Wo unterschreibe ich hier? Es gibt keine Versicherung. Ich fahre wie alle Touristen hier auf eigenes Risiko. Hoffentlich steht da nicht noch irgendwas anderes dahinter und am Ende kommt die große Überraschung hier mit irgendwie extra Zahlen oder Vertrauen ist gut, Kontrolle bekanntlich besser. Ich mache Fotos, damit es nachher keine Missverständnisse gibt. Von einer Helmpflicht war keine Rede, aber Sicherheit geht vor. Wenig später und wir sind startklar. Trotz einiger Regentropfen möchte ich die Insel erkunden und mich treiben lassen, denn nach Regen kommt bekanntlich Sonnenschein. Aber oh. Okay, also das hät man natürlich wissen müssen. Gerade gemietet und schon sind die Dinger alle, die werden leer ausgeliefert. Das sagt einem nur niemand. Also wer in die Falle tppt, der bringt's nicht sehr weit hier auf Kosamui, immer erst tanken und das machen wir. Das Benzin aus der Whiskyfasche mutet etwas abenteuerlich an, aber wichtig ist, dass wir weiterkommen. Leider sieht es auf der Sonneninsel Kosamui mit der Sonne schlecht aus. Regen auch am nächsten Tag, also machen wir das, was man anstelle eines Strandtags ebenso macht. Shopping z.B. Spiel, aber auch hier lauern schon Nepper und Schlepper auf uns. Thailand heißt nicht immer nur Sonnenschein. Hier kann es auch mal guten Regenbus geben, so wie jetzt. Aber das macht überhaupt nichts, weil hier in Chawang Beach, der Haupttouristenstadt, gibt's jede Menge zu shoppen. Z.B. hier. Ist ja nicht wahr, oder? Ein Anzug, ein extra Paar Hosen, eine Weste, ein Hemd, Krawatte für 40 €. Hey, sie sind mein Mann. Ja. Ja, mein Herr, wie geht's? Gut, danke. Wir haben ein ganz spezielles Angebot für Männer. Ein Anzug, dazu eine Hose, ein Hemd und eine Krawatte. Jedes Teil 40 €? Nein, alles zusammen für 39 für alles. Reden Sie von Anzug, Hose, Hemd, Weste und Krawatte für 40? Unser Spezialangebot perfekt für Sie Deutschland. Ja, deutsch. Ja, ihr sprecht Deutsch. Schau hier. Na, ich schau da rein. Du, das ist ja toll. Für 40 € ist ja nicht wahr. Was kann man für knapp 40 € erwarten, frage ich mich? Aman Style. Großartig. Ein mal einen Anzug, eine Weste zum Anzug extra paar Hosen, ein Hemd und eine Krawatte für 40 €. Ist ja nicht mal der Materialpreis nirgendwo auf der Welt. Und man ist hier in der richtigen Maßschneiderei, ne? Toll. Ah, ganz im Ernst, Leute, irgendwas kann hier nicht stimmen. Irgendwas irgendwas irgendwas stimmt hier nicht bei dem Maßschneidern. Das ist Amani Style. Wollen sie ein Blick hineinwerfen? Für 40 € bekommst du ein Knopf von der Marke normalerweise. Ja, aber nicht Anzug und eine Weste und also das nehme ich natürlich stimmt hier etwas nicht. Nur was? Ich bin gespannt. Hey, wie geht's? Wie geht's, Schneidermeisterting? Verstehen Sie Englisch? Ja, ich erkläre es Ihnen. Der Schnitt ist gleich, aber der Preis hängt von der Qualität des Materials ab. Ich habe genug Anzüge. Ich nehme das Standardangebot, um es auszuprobieren. Also ihr Angebot. Also das Angebot gilt nur für die Schneiderkosten, darin ist aber nicht das Material enthalten. Das verstehe ich nicht. Das Angebot draußen, die 39 € heißt, sie bringen den Stoff, wir übernehmen nur die Schneiderkosten. Cutting charge. Ah, also quasi nur die Herstellungskosten sind 40 Euro. Yes. Und was kostet das Schneidern? Die Zusatzkosten inklusive Schneidern. Ich zeige es ihn. Aha, jetzt gibt's plötzlich anderen Preis. Jetzt, wo ich drin bin. Übrigens, der Typ, der mich gerade beraten hat, der ist gleich vorm Laden und hat mich als ihm vorgestellt und er ist der Chef. H nicht Chef, wir sind beide gleichberechtigt. Ah, verstehe. Okay, ich erkläre es Ihnen. Der eine Laden nimmt 37 €, der nächste 49 €. Es gibt nicht nur mein Geschäft in der Gegend. Hier gibt es so viele Schneider. Wenn ich zu hohe Preise nehme, gehen die Kunden woanders hin. Also, also quasi ein ganz definitiv er gibt's auch zus ich ja fair ein Lockangebot. Man wird reingeloggt mit den 40 €. Über welchen Endpreis reden wir jetzt? Jetzt rechnet er neu. Ja, von wegen 40 €. Das ist ein großer Quatsch. Gibt da ja auch zu. Das finde ich wenigstens ehrlich. Ähm, jetzt rechnet er zusammen, was es wirklich kostet bei meiner Größe, meinem Bauch. So, und jetzt kommt der wahre Preis. sind 100 € mehr als da draußen dran stehen. Ha, ein feiner Trick. 40 € wenn man den Stoff selbst mitbringt. Egal, ich kaufe einen Anzug für 140 €. Immer noch sehr günstig. Ja, natürlich gibt's in ein billig Laden in Deutschland auch mal ein Anzug für 70, 80 €. Also ist halt so geschnitten XML oder gar nichts. In diesem Fall ist es Maßschneiderei. Das heißt, der passt jetzt gerade hier wirklich jeden einzelnen Zentimeter an meinen Oberschenkel und vor allem auch an meinem Bauch ab. Und das ist schon eigentlich unglaublich. Bevor wir den Anzug fertig abholen, machen wir erst einmal einen Ausflug in den nächsten Tempel. Eine Attraktion besonders für uns westliche Touristen. Man kann sich selbst die Zukunft voraussagen. Die Nummer auf dem kleinen Holzstab führt zu der Weissagung. Also, mir wird eine Tochter vorher gesagt, habe ich schon drei. Und generell behalte ich mal für mich. Das ist gut. Am nächsten Tag geht's zurück zum Schneider. Ja, das ist mein ursprünglich 40 € teures Angebot jetzt hier. Ich zahle nun aber das Dreifache. Also, das sitzt wie angegossen. Das ist ja auch Sinn von so einem Maß geschneideten Anzug. So beautiful. Schön. Mir gefällt's gut. Tin ja eigentlich man darf es nicht vergessen von 40 € gekommen Lockangebot reingekommen. Jetzt habe ich zugegebenermaßen einen tollen Anzug mit ganz billigen Plastikstoff, aber das ist auch okay. Für ein zwei Gelegenheiten im Jahr darfst der dann auch mal sein. Auch noch andere zu Hause, so ist es nicht, aber für 139 € für all das, was ich hier anhabe, das ist no nicht me der Materialpreis bei uns. Deswegen ist es ja umso interessant darauszufinden, wer den wirklich gesteigert. Alles in allem ein tolles Angebot, aber wie kann ein Maßanzug so günstig sein? Wer bezahlt am Ende den Preis dafür? Ich will hinter die Kulissen blicken und mache mich auf den Weg zu dem Menschen, der meinen Anzug genäht hat, denn ich vermute, dass hierbei nur der Händler verdient. Ich möchte mich für die gute Arbeit bei Ihnen bedanken. Seid ihr alle Schneider? Die Zweiter sind Schneider. Ah, und ihr macht die Sachen für die Geschäfte da vorne. Okay. Also, ich habe eine ganz ehrliche Frage jetzt mal. Ich habe für einen Anzug knapp 150$ bezahlt. Wie viel davon geht an euch? Für einen Anzug. Ja, wie viel bekommt ihr als Steer dafür? Moment bitte, ich arbeite ja gar nicht hier. Okay, aber bitte frag sie doch mal. Mein Gesprächspartner ist kein Schneider, sondern Polizist. Aber er kann übersetzen und steht dafür, dass die Aussagen stimmen. Sie bekommen ca. 2500 Bad. 500 Bad knapp 80 € so viel. Ich habe 140 € für alles bezahlt und ihr bekommt über die Hälfte. Aber ich habe ja einen günstigen Anzug gekauft. Also wenn ich so einen günstigen kaufe, bekommt ihr doch weniger, oder? Ja. Ja. Warum verkauft ihr die Anzüge nicht selbst? Dann bräuchten wir so einen Shop wie die da vorne an der Hauptstraße, aber die Mieten sind sehr teuer. Aha. Also für euch sind die Mieten einfach zu teuer. Deswegen bleibt ihr hier und die Nepalesen sind diejenigen, die die Anzüge an uns verkaufen und ihr stellt sie her. Und denkt ihr, das Geld ist okay für bezahlt? Ja, wir haben viele, die bei uns näen lassen. Also, glaubt ihr, dass ihr fair bezahlt werdet? Ehrlich, seid ihr zufrieden? Nie oder? Es ist nie genug. Das stimmt, nie genug. Aber sie haben ein gutes Leben. Also genug zum Leben. Sehr gut. Vielen Dank und danke für die gute Arbeit. Thank you for the work. Also jeder, der hier in Thailand sich billig Anzüge und Hemden machen lässt, muss wissen, die werden von Teis geschneidert, die in ja ärmlichen Verhältnissen wohnen und gerade mal noch so zufrieden sind mit dem, was sie verdienen. Viel ist es nicht. Wahrscheinlich gerade mal so viel, dass man die Familie mit ein paar Kindern durchbringen kann. Nachdenklich stimmt mich das schon, weil der Löwenanteil des Geldes bleibt bei denen, die mich mit ihren Angeboten dort reinlücken. Von wen 39 € 29 € für den ganzen Anzug und so weiter. Das ist Quatsch. Über den Tisch gezogen wird man da vorne an der Hauptstraße geschuftet und genäht wird hier hinten. Sagt auch der Policeofficer, der gerade fährt. Ich bin weiter auf der Suche nach den kleinen und großen Betrügereien, mit denen wir in Thailand um unsere Urlaubszeit und unser Geld gebracht werden. Das ist natürlich einer der Gründere, warum man als Tourist nach Kamui kommt. Die Full Moon bzw. alle paar Wochen dann die Halfon Party und die ist genau heute und das Schöne ist, ich bin schon angekündigt. Hier gibt's ein Peter G, der hier heute auflegt. Da will ich hin. Das ist ein Klassiker. Das ist wie in Paris der Eifelturm auf Kosamui so eine Halfon Party. Let's go. Es ist kurz vor Mitternacht. Endlich geht's zur Half Moon Party. Für mich ist es bereits eine gefühlte Ewigkeit her, dass ich auf einem Technoevent war, aber ich freue mich. Mein erster Eindruck jedoch lässt mich zweifeln, ob ich hier richtig bin. Al, das kenne ich ja anders bisher. Das habe ich mir ja anders vorgestellt. Hier ist eine kleine Bear. Ja, vielleicht ist da hinten die Party. Ich komme mir leicht verloren vor. Habe ich da was falsch verstanden? Es ist eine Halfemon Party in Thailand. Ist ja niemand. Da tanzen drei Leute. Es ist kurz vor Mitternacht. Jetzt bin ich aber ernsthaft enttäuscht gerade. Kann nicht sein. Ist do nicht das Original. H sollen 10 000 Leute sein und nicht 100. Hey, wisst ihr, wo ich hier gelandet bin? Ist das die Original Halfon Party? Nein, das ist sie nicht. Nein, die echte ist auf Kopangan. Ah, auf der anderen Insel. Ja, genau. Ach, dann nutzen die hier nur den Namen. Ja, es gibt auch die Full Moon Party auf Kopangan. Ach, und das hier ist die Halfmon. Danke euch. Schön euch kennengelernt zu haben. Man sieht sich. Mach's gut. Tschüss. Das war wohl nix. Ein großer Name und nichts dahinter. Ich nutze die Gelegenheit und schicke eine Himmelslaterne als Gruß in die Sterne und wünsche mich still und heimlich auf die echte Half Moon Party. Das ist nicht die offizielle Halfemonparty, die ist auch nur ein Zehntel so voll, würde ich mal schätzen. Aber das zeigt natürlich auch, was der Name wert ist. Die Touristen kommen, wenn auch wenige hier in diesem Fall, aber man wirbt damit, wenn es auch nicht echt ist. Bei uns wä sowas verboten. Am nächsten Morgen mache ich mich auf, um die richtige Half Moon Party zu finden. Hallo, verkaufen Sie Karten für die richtige Halfmon Party heute Abend? Ja. Ist das auch die richtige? Weil letzte Nacht das war nichts. Nein, die richtige ist ja auch auf Koparnen, nicht hier. Ja, ich weiß. Letzte Nacht sind wir auf eine Halfmoon Party reingefallen, die nicht die echte war. Ja, weil die echte ist auf Kopangan hier dorthin die Überfahrt, die verkaufe ich. Um 23:30 Uhr geht's los und zurück geht es um 3 Uhr. Letzte Möglichkeit um 6 Uhr. Da muss man ja ganz schön Party machen. Vor 3 Uhr kommt man dann nicht mehr weg von der Insel. Man geht ja auch da dorthin, um Party zu machen. Dann machen wir das jetzt. Und das beinhaltet auch das Taxi vom Hotel zum Boot. Ja, mit Abholung im Hotel. Das macht 1400 Bart pro Person. Okay. Und wenn wir fünf nehmen, was kostet dann? Ich kann da leider keinen besseren Preis machen. Ich verdiene daran keine Provision. Normalerweise gibt's Provision, aber hier nicht. Bei diesem Preis ja, höchstens 100 B. Ach, sie verdienen nur 100 B. 100 B. Also nur 2,50 € bekommt das Reisebüro im Prinzip. Okay. Für 40 € Ticket. Okay, dann nehmen wir fünf. Umgerechnet knapp 200 € für unsere fünf Tickets und die Überfahrt per Speedboot. eine teure Angelegenheit. 35 € nur um zu einer Party hinzukommen, das habe ich auch noch nicht in meinem Leben bezahlt, aber das scheint jetzt hier wirklich die echte zu sein. Schau mal 15. Dezember Half Moon Test. Kann ich das mitnehmen? Ich habe leider nur eins. Das ist das einzige. Gibt's noch einen anderen Weg nach Kopangan? Ist das also der beste? Ja. Hin und zurück, alles inklusive. Und zum Hotel zurück und das letzte Boot wird morgens um 6 Uhr. Okay, wir werden pünktlich sein. Okay. Der Ticketverkäufer garantiert uns noch mal, dass die teure Überfahrt sich lohnt. Inklusive Abholservice direkt im Hotel. Also dann, vielen Dank. Wir sehen uns sehr gerne. Bis später. Bye bye. Also, das scheint jetzt mal die echte Party zu sein, nachdem wir ja gestern hier echt betrogen worden sind und auch der einzige Weg dorthin. Da muss man erstmal 35 bis 40 € je nach Kurs zahlen, man überhaupt da ist auf dieser Insel. Oh, die lassen sich das hier gut bezahlen, so eine Party. Na ja, gut. Einmal muss es ja dieses Erlebnis wert sein, oder? Schließlich geht's zurück ins Hotel. Muss ein bisschen früher stören. Ich habe jetzt keine guten Nachrichten, Leute. Die Party ist leider vorbei, habe ich das Gefühl. Wir sollten ja eigentlich in sind schon fast verabredet, ja, 20 Minuten hier vor der Tür stehen und mit dem Taxi zur Fre gebracht werden, dann zur Halfon Party. Ich habe mich drauf gefreut, 15 Jahre nicht mehr bei der Technoparty gewesen und jetzt geht's endlich mal wieder los. ist aber nicht, weil hier habe ich folgende Nachricht bekommen. Nett auf meinem Hotelzimmer durch als wir nicht da waren. Hier steht drauf Mr. Peter, ihre Abholzeit zu der Halfmoon Party heute wurde geändert auf 19:40. Das war vor zweieinhalb Stunden. Mit anderen Worten, dieser Shuttleservice zur Fähre und dann die Fer zur Party, die sind längst weg und wir sitzen hier im Hotel und haben 7000 Bad, das sind fast 200 € dafür bezahlt und es ist nichts. Kann nicht sein, oder machen wir jetzt? Ach komm jetzt. Ich hab mich so drauf, kannst du recherchieren, ob man noch irgendwie anders hinkommt me so in der normalen Färe. Das war ja quasi so ein Speedbo hier verkauft worden ist. Also ich mal keine Bock muss noch haben. Ja, lass mal schauen. Also hier steht da drauf Speedboat 25 Minuten Überfahrt. Super. Das wäre ihr Preis gewesen für diese super Party. Jetzt sind wir hier gestrandet im wahrsten Sinne des Wortes auf Kosamui und kommen nicht weg. Da pass mal auf, ich gebe mal ein Kosamui Ferry Kopangan. Okay, komm, wir nehmen der Free. Das wird ja wohl gehen um diese Uhrzeit. Ja, Bobwood Pier. Okay, ich habe sie schon. Skedule, Sketchule Ferry Samui, die Partyhoffnung stirbt zuletzt. Pass auf, jetzt komm. Lass mal schnell schon packen. Seid ihr soweit gepackt? Können wir los dann? Wir haben alles. Ja, okay. Dann ich habe die Fernseiten. Ich hab's. Es gibt eine Fähre. Tong Sal 28 Uhr 9:20 Uhr 11:12 Uhr 13 14 1730 Ach nee, jetzt e vor 5 Stunden ist die letzte Fähre gefahren nach Kupan. Ihr müsst jetzt ganz stark sein, liebes Team. Diese Half Moon Party, die wird halt nichts mehr. Das schaffen wir nicht. Keine Chance. Ist kurz vor 11 Uhr. Die Partygemeinde ist dort, wo wir eigentlich sein wollen. Moment, wir haben 200 € bezahlt, fast dafür. Gleich eine lustige Affenshow logt Touristen an. Wir gehen hin und sind entsetzt. die Verhältnisse in denen die hier gehalten werden, da muss ich erstmal schlucken und die Show ist noch nicht mal losgegangen und die Show ist eine üble Tierquälerei. Am nächsten Morgen, leider ausgeschlafen, mache ich mich auf den Weg zum Ticketverkäufer. Dabei drehen wir. Plötzlich geraten wir in eine Polizeikontrolle. Mein Kollege Peter wird rausgewunken. Geben Sie mir den Schlüssel und dann gehen Sie bitte darüber. Und was soll ich da machen? Und jetzt Sie sind ohne Helm gefahren. Das ist hier nicht erlaubt. Um besser filmen zu können, hatte mein Producer Peter während der Fahrt den Helm abgenommen. Ein Vergehen, das auch in Thailand mit einer Geldstrafe geahndet wird. zurecht, denn fahren ohne Helm ist nicht nur gegen das Gesetz, sondern auch lebensgefährlich. Es ist gut, dass hier die Sicherheit ernst genommen wird, aber warum dürfen die Verkehrszünder dann nach Bezahlen der Strafe ohne Helm weiterfahren? Es ist eigentlich so Strafzettel, ja, Safety First, ja. Das Ding ist, Safety F spielt gar keine Rolle. Die wollen abkassieren. Tatsache ist aber, der Peter darf ganz entspannt weiterfahren ohne Helm und bis heute Nacht und zwar um 0 Uhr ist jetzt erlaubt, dass du so fahren darfst. Ich meine, so kann man das Recht und Gesetz auch will nicht sagen beugen, aber ein bisschen verdrehen. Also entweder Safety first oder nicht. Also immer schön mit Helm fahren, denn ohne wird's teuer. Bevor wir zu der Tiershow fahren, will ich noch einmal zum Ticketverkäufer. Mit dem habe ich noch eine Rechnung offen. Ich will meine 200 € zurück. Die versprochene Halfon Party hat ohne uns stattgefunden. Wir werden anscheinend schon erwartet. Hey, wir wollten euch abholen. Was war los? Wir waren nicht da. Aber wo wart ihr denn? Wir waren doch im Hotel. Hör zu. Folgendes ist passiert. Du hast mir das hier geschickt. Da steht 19:40 Uhr. Das ist die Nachricht, die du mir geschickt hast. Ja, aber wir haben uns gedacht, wenn das Wetter nicht so gut ist, gibt es hohe Wellen. Also fahren wir früher. Und ich habe im Hotel angerufen, aber keiner hat geantwortet. Ja, ich bin noch nicht immer im Hotel. Ich bin ja im Urlaub und unterwegs. Ja, du warst weg. Was machen wir jetzt? Ich kann doch nichts machen. Ich möchte mein Geld zurück. Ganz einfach. Ich habe für 7000 Bart gebucht. Kein Transfer, keine Party. Also gib mir mein Geld zurück. Offenbar ist der Ticketverkäufer von der Ernsthaftigkeit meiner Forderung überzeugt. Aber entscheiden darf er nicht, ob wir unser Geld zurückbekommen. Er muss telefonieren. Es würde mich interessieren, wer am anderen Ende der Leitung ist. Nach wenigen Worten wird mir schließlich der Hörer in die Hand gegeben. Hallo. Hallo. Wer ist da? Okay, okay, aber das ist nicht mein Problem. Die großen Wellen sind nicht mein Problem. Kann ich ja nichts gegen tun. Wie ihr könnt mir kein Geld zurückgeben? Ich habe dafür bezahlt und habe keine Schuld. Ich bin da nicht hingekommen und jetzt will ich mein Geld. Ich habe 7000 bezahlt. Ich habe den Ausflug nicht gemacht und jetzt will ich endlich das Geld zurück. Keine Diskussion. Ich weiß nicht, wer Sie sind und woher sie anrufen, aber besser sie kommen hier hin zu den Kollegen. Also ganz einfach, ich gebe Sie zurück an den Kollegen und ich will das Geld. Okay, danke. Der Mann am anderen Ende der Leitung kann angeblich auch nichts entscheiden. Immerhin versichert er mir, dass er sich kümmert und dann zurückruft. Der Verkäufer will mich unterdessen beschwichtigen. Ich will was über diese Ausflüge wissen. Es wird so viel über die Half Moon und Full Moon Parties gesprochen. Das ist ein richtig großes Geschäft, oder? Ungefähr eine Million Menschen sind deswegen hier im Jahr. Eine Million Leute im Jahr und das nur für die Fullmon Party. Okay. Und wer macht das große Geld? Das sind die Leute von dem Boden. Ach die die machen am meisten. Ja. und die Veranstalter. Verstehe. Und das richtige Geld machen die mit den Speedbooten. Da gibt es nur eine Firma, nur eine ist ja Monopol. Die Speedboote haben Monopol darauf, die Leute darüber zu Es gibt schon andere Firmen, aber das ist die Mafia von Kosamu. Ah, die Mafia. Und das ist die einzige Firma. Die anderen dürfen das gar nicht. Ah, das ist Mafia. Also, wir haben schon mal gelernt, dass es hier eine Speedboat Mafia gibt, die das Monopol darauf hat, die Leute zu dieser Partyinsel zu bringen und von denen ist natürlich hier jedes Reisebüro abhängig. Ja, das finde ich auch interessant. Hallo, jetzt geht's hier los gerade. Hallo. Hallo, Entschuldigung. Was ist jetzt mit dem Geld? Harte See, wir können nicht fahren. Das habe ich jetzt verstanden. Be was machen wir jetzt? I paid. Ich habe 7000 Bart für fünf Tickets bezahlt. Keine Angst um deine Provision. Du hast nichts falsch gemacht. Er bekommt jetzt Angst und merkt es und fängt jetzt an mir schon seine Kommission zurückzugeben, weil das ist alles, was er verdient hat. Das ist wirklich nicht viel. Ja, das sind 12 €. Ich geb sie noch mal zurück an den Kollegen. Also, wer jetzt hier gerade dran war, weiß ich nicht. Das ist eine Frau, die hat offenbar was mit den Speedboards zu tun. Besitzerin ist oder eine, die das handelt, das weiß ich nicht, aber langsam kommt Bewegung in die Sache. Ja, von wegen Speedbat Mafia. Ich vermute, dass der Boss des armen Ticketverkäufers das Geld einfach nicht rausrücken will. Da kommen Geschichten von fiesen Mafiastrukturen immer gut, um lästige Touristen wie mich abzuwimmeln. Sie hat gesagt, ich kann Ihnen 1500 B zurückgeben. Okay,00 für alles. Das gibt es zurück. 1500 bekommen fürandet und damit ist Schluss. Also sie wollen jetzt hier rauskommen, die Agentur und alle im Hintergrund, wer das ist, weiß ich noch nicht mit 1500 statt 7000. Es bleibt jetzt hier eh nichts anderes, deswegen machen wir jetzt. Okay, na gut. Also okay, so wird's gemacht. Ich muss mich auf das lächerliche Angebot einlassen. Okay, hier bitte. Am Ende ist der Tickethändler sichtlich froh, dass ich sein Büro verlasse. Ärgerlich, dass wir nur ein Fünftel unseres Geldes zurückbekommen haben. Wir fahren zum Hafen und wollen den Chef der Speedboat Agentur finden. Von diesem Strand aus sollte es gestern Abend für uns eigentlich zur Party gehen. Hier sind wir richtig. Hier liegen mindestens 5 6 Millionen Euro im Wasser. Speedbots der Sonderklasse 1 2 3 4 5 6 da hinten 7 8 9 10 11. Alleine 11 Speedboats sind hier jetzt gerade vor Anker. Das sind die Jungs. Die haben unsere 140 € eingesagt. Ich suche weiter nach meinem Speedbatzockern. Jetzt wissen, wo der Boss ist. Langsam wird mir bewusst, wie aussichtslos dieses Unterfangen ist. Angeblich weiß hier niemand, wem die Speedboote gehören und sogar am Pier werde ich freundlich abgewimmelt. Den Boss bekomme ich natürlich nicht zu Gesicht. Also schwer zu sagen, wem welche Speedboat gehört. Das sieht alles danach aus, dass es eine ganze ja Armada von Speedboats gibt, die ähnlich aussehen. Ja. Und die haben wahrscheinlich einen Besitzer und das ist unser Mann. Aber keiner weiß, wer das ist. Zumindest möchte ich jetzt wissen, wie die Alternative zum Speedboat ausgesehen hätte. Immerhin gibt es eine Fähre, die zwar langsamer und weniger spannend ist, aber hoffentlich zuverlässiger. Eine Frage: Was kostet die Fähre nach Pangan? 300 Bad und die Hin und Rückfahrt? Okay. 14 € für die Fre hin und zurück und sogar meistens pünktlich. Also ich glaube nicht, dass ich unseren Speedboat Mafiosi hier finden werde. Ich möchte den glaube ich auch gar nicht finden. Soll meine 140 € unsere 140 € behalten. Ein steht fest. Wer zu den Half und Full Moon Partys möchte, der nimmt sich so eine ganz normale Färe. Die gibt es für 550 Bad hin und zurück. Wir hätten 1400 bezahlt pro Mann. Da hat man keine Ärger mit der Mafia. Man wird pünktlich abgeholt und schafft's auch zur Party. Das ist alles. So einfach kann es manchmal sein. Schön reingefallen auf die Speedboot Mafia. Weiter geht's zum Strand. Der Regen hat inzwischen aufgehört und die tropische Sonne halizt in kurzer Zeit die Straßen der Insel auf. Eine kleine Abkühlung wird uns gut tun. Am Strand von Chaveng werde ich direkt freundlich begrüßt. Ach du liebe Zeit. Ach du liebe Zeit. Ja, ich bin ja nun. Ja, okay. 100 B, ne? Ja, ja, ist okay. Ach so, du willst Geld dafür haben. 100 B. Ja, Gott, ist das süß. Mach dein Foto. Ja. Ja. Mach dein Foto. Okay. Ja, mach eins. Ach du liebe Zeit. Was soll ich machen? Soll ich ihn so nehmen? Ein Baby. So ein Baby und zack habe ich den drauf, den Hafen. Nicht mich anknabmern. Süßer, hast du Hunger? Also, das geht natürlich schon gleich ans Herz, ne? Das ist ein süßer Fratz. Und du bist ein glückliches Tier oder was? Wollte gerade eigentlich schon fahren, aber jetzt hat er mich hier noch mal. Nimmst du mal kurz? Bin gerade ein bisschen überfordert. Ja, ja. Zu Papa wieder. So. Na, das und wo lebt diese Affe zu Hause bei dir? Al, das Tier sieht jetzt nicht unglücklich aus, sage ich mal. Du kriegst das Geld. So funktioniert das bei euch. So süß der Affe am Strand auch ist, er ist nur ein Lockvogel für eine eher zweifelhafte Touristenattraktion. Kusamui hat wirklich jede Menge zu bieten außerhalb der Hotels und das ist schön zusammengefasst in diversen Broschüren. Dieser Anbieter heißt z.B. E Nature Tours. Das klingt für uns westliche Ohren so ein bisschen nach ja umweltverträglich, umweltschont. Da geht's den Tieren gut, würde ich zumindest mal annehmen. Und eine Tierschau sehe ich mir nur an, wenn ich weiß, äh, dass die Tiere dann nicht gequält werden. Mal schauen, die Leute werden uns hier erzählen, wie es ist. Etwas außerhalb suchen wir den genauen Standort der Affenshow. Wenige Minuten später haben wir das sogenannte Affentheater von Samui gefunden. Schon beim Hineingehen habe ich meine Zweifel daran, dass es den Tieren hier gut geht. Ich glaube, ich muss kein Tierschützer sein, um zu ahnen, was hier gleich passiert. Diese Affen da hinten werden in rostigen Käfigen gehalten. Also, man zahlt hier als Tourist 8,50 € Eintritt für eine Show, die es gleich gibt. Aber wie die Show aussieht, das befürchte ich mal jetzt. Das wird nicht so erfreulich sein. Die Verhältnisse, in denen die hier gehalten werden, da muss ich erstmal schlucken und die Show ist noch nicht mal losgegangen. Im Grunde will ich die Show gar nicht mehr sehen, aber ich bleibe, um selbst zu erfahren, was hier schiefläuft. Mir ist bewusst, dass man hier als Tourist einen großen Fehler macht. Mit unseren Eintrittsgeldern unterstützen wir eine üble Tierquälerei. Mein Name ist Mr. Klik. Okay. Du oder der Affe? Okay. Ich trainiere ihn seit 5 Jahren. Die Show ist furchtbar. Mit einer wirgenden Drahtschlinge um den Hals muss der arme Affe absurde Kunststücke vollführen. Das kann keine natürliche Haltung für irgendein Primaten sein, was da gerade passiert. Und klar ist es antrainiert, aber so kann Affe sich nicht hinlegen. Der mag das auch nicht schaden. Ich habe mir vorgenommen, die Show bis zum Ende zu ertragen, um lückenlos zu dokumentieren, was hier passiert. Zusehen fällt mir nicht leicht. Mitmachen erst recht nicht. In dem Moment merkt man, dass ein Affe ein intelligentes Tier ist und zwar richtig. den Knot nicht mal ich aufbekommen. Alle achtung kleiner. Thank you very much. Hast du gut gemacht. Nicht schlecht. Bravo. Nach dem kurzen Kontakt mit den intelligenten Tieren muss ich wieder mit ansehen, zu welchen unnatürlichen Kunststücken die Affen gezwungen werden. Man sieht eins, diese Schneider, das könnte, das sind die nicht gewohnt. Das ist keine natürliche Haltung für einen Affen sich in Schleidersitz zu setzen. Der Trainer muss die Beine richtig hinschieben und ineinander verschenken. Eine zweifelhafte Touristenattraktion, von der ich nur dringend abraten kann. Okay, also hier im Theater ist die Show jetzt vorbei. Wir haben jetzt zwei Tiere gesehen. Da vorne in den Käfigen sind noch viel mehr. Aber schön ist das nicht. Ich will einen Blick hinter die Kulissen dieser traurigen Affenshow werfen. Bist du ein Affentrainer? Ja, das bin ich. Yes. Ja, du arbeitest mit den Also du arbeitest mit Affen. Da kommt er wieder. Auch hier darf der Affe nicht frei bewegen. Das sind wahnsinnig intelligente Tiere. Die können mit diesen Seilen umgehen. Die sind behände, die sind schnell. Und das Schlimme ist, deswegen habe ich auch immer das Gefühl, die haben auch Gefühle und die wissen, was hier passiert. So, das war's. Danke. Das ist schon okay. Okay, danke schön. Very much. Das waren jetzt 20 Minuten ein bisschen gezappelt von zwei Affen. Was ist mit den anderen Affen? Machen die auch eine Show? Nein. Und warum sind die dann hier? Ist es hier eine Affenschule? Ja, genau. Ah, wie viele Affen gibt's hier? 15 20 30. 30 Und die anderen machen keine Show. Nur die zwei? nur die zwei. Okay, verstehe. Also von den 30 Affen machen zwei die Shows und der Rest vegetiert hier vor sich hin. Und das Schlimme ist, muss ich ehrlich sagen, dass man gerade eben gemerkt hat, dass es total intelligente Tiere sind. Kein Pferd, keine Katze und kein Hund der Welt kann ein Seil öffnen. Das kann nur ein Affe. Mir fehlen die Worte. Hier leiden Tiere für einen Spaß, der keiner ist. Solche Chance sollte man unbedingt meiden. Unser Aufenthalt auf Kosamui klingt langsam aus. Die Motorroller müssen wir noch abgeben. Hoffentlich ohne Schaden, denn das käme uns teuer zu stehen. Bitte, wer ist Peter? Das bin ich. Und Grab, thank you. Nein, man darf nicht vergessen, die haben dich in der Hand, weil die haben dein Reisepass. Wenn irgendwas ist, kommst nicht raus. 3 € pro Tag für einen Roller. Zur Abwechslung mal ein fairer Deal. G. Unsere Heimreise nach Deutschland führt uns zurück über Bangkok. Alles in allem war Thailand ein aufregendes und interessantes Reiseziel. Aber eine Sache ist mir ganz persönlich noch wichtig. Ich will die Gelegenheit nutzen, noch einmal die Schönheit der Sehenswürdigkeiten und die Aura des Buddhismus auf mich wirken zu lassen. Schließlich würde ich mich gebührend verabschieden. Also Thailand wird immer eines meiner ganz persönlichen Lieblingsurlaubsländer bleiben. Auch wenn ich jetzt weiß, dass hier in Bangkok genauso wie auf den Inseln im Süden jede Menge Schokenbetrüger und Gauner lauern. Trotzdem über allem ruht immer noch die Friedfertigkeit des Buddhismus und von der nehme ich mir jetzt gerne noch ein Stück mit nach Hause. Bangkok und Anor Wat? Die Highlights in Südostasien ziehen wieder Millionen Touristen an. Aber wo die sind, sind auch Urlaubsbetrüger und denen bin ich auf der Spur, denn ich heiße Peter Giesel. Achtung, Atoke. Genauso in einer Bar über den Dächern Bangkoks bleibt mir die Spucke weg. Du, da nehme ich mir die Eiswürfel mit nach Hause. So teuer wie das ist. Unfassbar. Auf dem Weg zum schwimmenden Markt schwimmen mir die Geldscheine nur so davon. In face. in die Fresse abgezockt. Ich verkaufe alles mit Karte, wenn die nicht so viel lachen würde. Ich könn kotzen. Wirklich im Ernst. Am Weltkulturerbe Ankorwatt kämpfe ich mit Touristenhorden um einen Platz in der ersten Reihe. Das hat jetzt was von Bahnhof. Und bei einer Tour über den großten See Südostasiens werden Kinder zum Werkzeug einer dreisten Touristenfängerin. Wollen Sie von mir auch etwas kaufen? Ein Buch? Snack für die Kinder. Niemand hört auf. Niemand. Niemand würde jetzt in der Situation aufnehmen, wenn die Kinder so vor dir stehen. Nach Corona endlich wieder Traumurlaub in Deutschlands Fernreiseregion Nummer 1. Warum bin ich immer der unzufriedene Tourist? Thailand gilt wieder als eines der beliebtesten Fernreiseziele der Saison. Viele Urlauber, erst recht die Deutschen, landen zuerst in Bangkok. Die Mega City besitzt eine der imposantesten Skylines Südostasiens. Beeindruckend, vor allem bei Nacht. Sad die Cup, herzlich willkommen zurück in Thailand. Wir sind endlich wieder in unserer asiatischen Lieblingsdestination und deren wunderschöne Hauptstadt, weil die meisten von uns beginnen ja ihre Thailandreise hier in Bangkok und das lohnt sich, wissen wir ja schon aus vergangenen Folgen. Und das was wir da erlebt haben, ich mit meinem Team, das würde ich Ihnen gerne noch mal zeigen und überprüfen, gibt's diese Abzocken auch nach der Pandemie alle noch oder sind neue dazuekommen? Ich kann ihn jetzt schon verraten, die eine oder andere schon. Z.B. da hinter mir, dazu gleich mehr. Erstmal möchte ich den ersten Abend mit Ihnen gerne auf einer Rooftop Bar verbringen, weil Bangkok hat so viele wunderbare Skyscraper, Hochhäuser mit tollen Bars und Restaurants drauf, wo man sozusagen am ersten Abend alles mal von oben genießen kann, bevor man sich in den Trubel dieser unglaublichen Metropole stürzt. Also, auf geht's in die wahrscheinlich berühmteste Skybar der Welt. Die war sogar schon mal in Hollywood und sie erkennen sie hier über meiner Schulter da. Da oben wollen wir hin. Kommen Sie mit. Im Jahr 2011 kam der zweite Teil der Hangover Trilogie in die Kinos. Einige Szenen entstanden hier auf der Dachterrasse des Lebua State Towers. Seitdem ist die Skybar im 64. Stock, die berühmteste Roftop Barkoks. Ein Hauch von Hollywood in Thailands Hauptstadt. Mit meiner Kollegin Leonie bin ich auf dem Weg dorthin. Da vorne muss es sein. Da steht's. Genau. Da wollen wir hin. Ganz oben in 250 m Höhe befindet sich die legendäre Skybar. Ein oder zwei Getränke auf den Spuren der Protagonisten von Hangover. Nicht schlecht. Wo damals die berühmte Filmszene spielte, spielt heute die Musik. Der begehrteste Platz in der Skybar ist aber ohnehin der ganz vorne. Über dem Charier, dem berühmten Fluss, hier sieht man die ganze Stadt. Das ist natürlich Premium. Das ist super. Aber ein Durst habe ich jetzt auch. Du auch? Ich auch. Was hätst den gerne? Ich nehme ein Apkohol. Ich nehme Gentinonic. Das passt zum ersten Abend in Bangkok irgendwie. Also hier oben feierlich, weißt du, hinter der eine Karte habe ich bisher nicht gesehen. Allzu teuer könnte es in Thailand ja hier nicht sein. Nach meiner Bestellung komme ich mit anderen Touristen ins Gespräch. Was trinkt ihr? Wir trinken Havana. Horizon heißtin und Jasmin und scheiße teuer. Das weiß noch nicht. Noch nicht. Im Netz hufen sich in den vergangenen Jahren negative Kommentare über die Hollywood Diva unter den Ruftopbs Bangkoks. Recht teuer soll es hier sein. Ich rechne mit 15 bis 20 € pro Getränk. Klar. Wegen der exklusiven Aussicht. Bangkok von oben. Na, dann prost. Na ja, dann zum Wohl, ne? Hier oben. Das ist ein toller Ort, um seinen ersten Abend dring zu nehmen in Bangkok. Ach, ich fühle mich schon ganz für die Jungs aus Hollywood. Wir merken, ein Besuch hier oben ist ein absolutes Muss in Bangkok. Ob die Rechnung gleich auch so atemberaubend ist wie die Aussicht? Wollen Sie noch einen Trink? Nee, wir würden gern zahlen. Bitte zusammen. Ja, bitte. Beide Trinks. Okay, thank you much. Warum will die denn meinen Pin haben? Bei Piningabe ist die Rechnung meistens über 50 €. Dass es nicht günstig war, stand ja schon vorher fest. Todick oder? Ja, ne? Also ein echt schicker Laden, gar keine Frage. Aber erst jetzt habe ich genug Licht, um den Preis zu sehen. West du mal ganz kurz meinen fast leer getrunkenen Ginonic halten? Und ich sag dir, dass das Wir haben 4060 Bad bezahlt. 4060 Bad. Was ist denn das? Euro äh knapp 110. Ja. Nee, ne. Ja. Nein, doch. Nein. Wir haben nicht gerade für ein Aporol und ein Gentonic 110 € bezahlt, den du noch leer trinken musst. Aber hallo. E nur noch Eiswürfel drin und der war auch nicht besonders. Das schmeckte so ein bisschen wie die Dose aus dem Discounter ehrlicherweise. Aber darum geht's nicht. 110 € für zwei Trinks. Du, da nehme ich mir die Eiswürfel mit nach Hause. So teuer wie das ist. Unfassbar. Der Ginonic schlägt mit 65 € zu Buche. 28 kostet der Aperol Spritz. Dazu kommen 10 € Servicegebühr und 7 € Steuern. Zusammen 110 €. Unfassbar. Also, ich habe wirklich schon vieles in meinem Leben erlebt, aber über 100 € für zwei Getränke noch nie. Ich würde ih aber trotzdem gerne zeigen, wie man in Bangkok einen tollen Abend haben kann. auf BTBs, da kommt auf euch alle was zu, weil das ganze Team darf jetzt mal so die besten Ruftopars in Bangkok mal besuchen und genau das bestellen. Gentonic und ein Apol, also bitte immer zu zweit und ich bin gespannt, ob es irgendwo hier in Bangkok oder irgendwo auf der Welt ein Laden gibt, der teurer ist als das da oben. Gefühlt gibt es in Bangkok so viele Ruftop Bars wie buddhistische Tempel. Im Ernst, etwas teurer als auf normal null ist es überall. Aber der Lebua State Tower war im negativen Sinne ein echtes Preisfeuerwerk. In den kommenden Tagen testet mein Team die angesagtesten Rooftop Bars. Wir bestellen überall Ginonic und Aperol Spritz. Kann eine Bar auch nur annähernd mit den Preisen auf dem Lebua State Tower mithalten? Selbst im Teamhotel bestellen wir unsere Standard und das ist mit Sicherheit der letzte Aperol Spritz und der letzte Gintonic auf diesem Dreh. Wissen Sie was hier bei uns im Teamhotel kostet? 15 €. Und das ist genau das Preisniveau, was man in Toplagen in Bangkok erwarten darf. Jetzt verrat, was habt ihr denn bezahlt jeweils? Ihr wart auf den Topterrassen. Wir sagen wirklich, wir waren Meritel. Das sind Sternedächer. Was war dein maximaler Preis? Wir haben 39 € für beide bezahlt. Und dein Preis? 30 € und sehr lecker. Und dein Preis? 27 €. Sehr gut. Und deiner? Ich hab und Christoph, wir haben 64 bezahlt. Was? Es gab leider kein Aparol. Dafür habe ich aber ein Champagner Cocktail bekommen. Oh, Nobel die Dame. Und selbst da kommst du noch nicht mal ganz knapp über die Hälfte von den Preis, den wir ursprünglich erlebt haben. Da vorne auf dem Turm. 110 € waren das Maß der Dinge. Sieben weitere Skybars haben wir besucht. Die Preise dort bewegen sich für die gleichen Getränke zwischen 21 und 39 €. Allein Leonis Champagner Cocktail machte einen kleinen Ausreißer nach oben. Ich sag es mal zum Wohl ein letztes Mal und Ihnen den Tipp. Natürlich können Sie auf den Lebua Stay Tower für ein kleines Foto. Wenn Sie da was trinken wollen, tappen Sie in einer der größten Touristenpreisfallen, die ich auf der Welt jemals gesehen habe. Und das wollen sie doch auch nicht, oder? Dafür gibt's ja uns das zu vermeiden. Zum Wohl dank euch allen. Der angebliche Mitarbeiter eines fünf Sterne Luxushotels verhilft mir zum vermeintlichen Edelsteinschnäppchen. In Deutschland würde ich das doppelte dafür bezahlen. Ja, weil der Stein eine tolle Farbe hat. Kluges Investment oder teurer Reihenfall gleich. Bis vor einigen Jahrzehnten gab es in Thailand in einigen Gegenden zumindest besser erschlossene Wasserwege als ein Straßensystem. Deswegen wurde dort auch Handel getrieben auf sogenannten floating Markets, schwimmenden Märkten. Der hier befindet sich in dem Einkaufszentrum. Es gibt aber zumindest für die Touristen noch echte Floating Markets, ganz berühmte vor den Toren von Bangkok. Ich versuche schon seit Jahren dahinzukommen und irgendwie ist es mir bis heute noch nicht richtig gelungen. Erinnern Sie sich? Schon einmal war ich mir sicher auf dem Weg zum berühmten Originalfloating Market zu sein, der eine gute Stunde außerhalb der Stadt liegt. Stattdessen landete ich auf einer Butterfahrt Bangkok Style. 100 € sollte ich damals für eine halbstündige Tour durch die Seitenarme des Chare Rivers bezahlen. Hören Sie auf Touristen abzuzocken. Um wirklich und endlich zum echten Floating Market zu kommen, gehe ich diesmal sicherheitshalber in ein Reisebüro. Hallo, kommen Sie rein. Wollen Sie zum schwimmenden Markt? Wie bitte? Da ruft mir gar jemand zu. Also Moment, bevor ich irgendwo re Ja, ja, ich komme ja gleich, bevor ich irgendwo reingeh, hätte ich gern gewusst. Es ist auch ein offizielles irgendwie, weißt du? Der gut, die nehmen Visa. Äh, da wollen wir ja hin. Eine Hauptstraße. Ja. Ja, ich weiß ja trotzdem nicht, ob ihr echt seid irgendwie. Okay, danke. Thank you. Immerhin ein freundlicher Empfang, als hätte man auf mich gewartet. Wir würden ganz schwimmenden Markt zu den außerhalb von Bangkok. Ja. Ja, genau. Der außerhalb der eine Tour von ihrem Hotel zu den schwimmenden Märkten. Diesen hier. Sorting Market. Hier steht's auch drin. Oh, schau mal hier. Dam Sadak, ne? Das ist es, ne? Dam Sadwak. Genau. Ja. 9 Uhr geht's los, dann geht's dahin. Das können Sie sich auch anschauen. Elephants Elefant, ne? Wir möchten nicht Elefanten, sondern zum schwimmenden Markt. Und das ja, das wollen wir auch nicht. Wir wollen nur zu den schwimmenden Markt. Also, wir werden direkt hingebracht oder nur zu den schwimmenden Märkten floating marketing market direkt. Ich habe da schon schlechte Erfahrung gemacht. Als wir dahinebracht wurden, gab es kein Die haben uns nur hier um die Ecke geschippert. Das war eine kleine Tour. Das war Betrug. Mit uns geht es zum Original. Original. Sind Sie zu dritt? Was kostet das? Für eine Person 1400 B. Okay Leute, alles klar. Du, da bist du bei 1000 bei 4500, das sind über 120 €. Okay. Okay. Okay. Machen wir. Das ist allerdings noch nicht der finale Preis. Ach, da kommt noch Steuer dazu. Und dann sind bei 4815. W Zack, ist die Karte weg. 485. Wenn du mal einmal schauen würdest, was es aktuell für ein Kurs ist, Leonie 131. Ja, 100 bitte. Was? 131 € 10 111 131 € für drei Leute, meine Lieben, werden wir jetzt los. Dafür geht's aber direkt dahin, weil wir wollen diesmal sicher gehen. Noch mal so ein Ding wie beim vergangenen Bangkokbesuch ist nicht und dann zahlst du einfach sicherheitshalber ein bisschen mehr. Wir haben dafür offensichtlich ein Fahrer, der uns hinbringt, ne? Und halt wirklich direkt direkt zum echten Looting Market. Ein Abschlussfoto für die Reisegruppe Giesel gibt's auch noch. Immerhin wird sich der Verkäufer so garantiert an uns erinnern. Ein gutes Gefühl habe ich. Das sollte jetzt wirklich was echtes sein. 130 € davon. Das gibt Menschen, die ernähren sich die ganze Woche von dem Geld. Diesmal geht's hoffentlich wirklich zum echten Floating Market. Der heißt auf Thai Damn Sadwak. Der schwimmende Markt liegt etwa eine Autostunde außerhalb Bangkoks. Für 130 € erwarte ich jetzt aber auch das Komplettpaket. Am nächsten Morgen wartet ein Taxifahrer wie vereinbart vor unserem Hotel. Ich will sichergehen, dass der Fahrer uns später auch zurückbringt. Sie bringen uns jetzt hin und wieder zurück oder ich bringe euch zum Pier und da warte ich dann auf euch, bis ihr zurück seid. Oh, das ist nett. Danke. Und dann fahrt ihr wieder zurück zum Hotel. Ich kann euch nur nicht sagen, mit welchem Auto ihr zurück zum Hotel kommt. Man muss nicht immer alles verstehen, aber die Teils sind fröhliche Menschen. Immerhin ist im Preis von 130 € ein super aufgelegter Taxifahrer inbegriffen. Langweilig wird uns mit diesem lustigen Kerl nicht. Wenn wir da sind. schlafe ich erstmal eine Runde. Ach, du schläfst. Ich warte auf euch. Aber zuerst gibt's was zu essen. Frühstück. Wenn ihr auf dem Markt seid, dann müsst ihr Partei essen. Ich kenne Partei. Schreib doch nicht so an. Ja, Kokosnuss. Ja, Kokosnuss. Partei alles schon gehabt. Ich bin nicht zum Not in Thailand. Du verstehst kein Ton, ne? Warum ist der Mann so gut Warum ist der Mann so gut gelaunt? Frage ich mich. Also meine, ich hab schon paar Taxifahrer erlebt in Bangkok, aber einen, der so eine blende Laune hat, ist doch nicht. Ich mag fröhliche Menschen, bin selbst einer, aber vielleicht war er richtig viel Geld verdient an uns gerade. Kann das sein? Nach anderthalb Stunden Fahrt sind wir am vermeintlichen Ziel. Zuerst auf die Toilette, ne? Alles gut. Yes. Wie du meinst. Tschüss. Warum steht hier nirgendwo dran, dass es der Floating Market ist? Ich habe kein einziges Schild gesehen hier vorne. Das ist die Bootstation. Von hier aus geht es mit dem Boot weiter. Nur zu den schwimmenden Märkten. Kein Tempel? Nee, nur Markt. Dafür müssen Sie noch ein Ticket kaufen. Eine Stunde oder zwei? Das ist eine Stunde. Ich habe schon Tickets. Sie haben nur die Fahrt hierher bezahlt, aber noch nicht das Boot. Dafür braucht man separate Tickets. Okay. Nur die Fahrt hierher. Na ja, Ticket K ist gut. Das ist ja kein Ticket für ein Auto. Hier steht drauf schon mal hier steht doch aber schwimmender Markt. Nur die Fahrt hierher wirklich. Wie viel Fragen danach? Ich fin das überhaupt gar nicht lustig, was die jetzt da gerade erzählt. Was muss ich jetzt machen? Sie können eine Stunde buchen, dann sehen Sie nur den kleinen Market. oder zwei Stunden, dann sehen Sie die großen Markt, den kleinen und die Kokosnussfabrik. Was kostet es? Zwei Stunden alles zusammen. Wisen Sie für eine Verarschung? Wir haben noch 130 € dafür bezahlt, dass wir hier auf den Markt kommen. Jetzt will die viinus. Wie viel ist es noch? 130. Wie noch mal 130? Bist du irre? Wir sind 120 120? Ja. 120. Okay. Kann ich mit Kreditkarte zahlen? Ja, ich verkaufe alles mit Karte. Ja, glaube ich dir. Also, das erste Ticket war nur fürs Taxi. Ja, genau. Teures Taxi. Das weiß ich nicht. Das weißt du nicht? Nö, ist unterschiedlich. Normalerweise kostet ein Taxi für diese Strecke hin und zurück etwa 30 €. Bei uns waren es 100 mehr. Oh, das ist dieser Moment. Das ist auch gar nicht verklausuliert. Das ist gar nicht irgendwie heimlich so. Das ist einfach in your face in die Fresse abgezockt. Wenn Sie Karte zahlen wollen, kostet das extra. mal gerade auch noch was drauf. Ja, mach mal dann. Meine Laune ist im Keller, bevor es überhaupt richtig losgeht. Wenn die nicht so viel lache würde, ich könnte kotzen. Wirklich im Ernst, wir haben jetzt in diesem Reisebüro, wenn ich das richtig sehe, wirklich nur und ausschließlich für das Taxi bezahlt. Deswegen ist der Typ auch so gut gelaunt. Von wegen floating Market, von wegen Tour. Du musst jetzt noch mal richtig drauf. Also, wir haben jetzt noch mal inklusive 120 € bezahlt. 130 120 Wir sind bei 250 Tacken, Leute. 250 €. Wir sind noch nicht mal auf dem Markt. Ich habe mir noch nicht mal eine Banane gekauft. Komm, wir gucken uns das jetzt an. Was bleibt uns auch anderes übrig? Seit Jahren versuche ich zum echten Floating Market zu kommen. Mit 250 € nur für die Anfahrt. Habe ich allerdings im Leben nicht gerechnet. Darf ich ein Bild machen für Facebook? Okay. Und Facebook. Ja, auf Facebook. Ja, klar. Facebook. Genau. Facebook. Ja, thank you. So, ich ahne jetzt schon so wie das losgegangen ist, das wird noch schlimmer als vor vier Jahren und vor allem viel teurer. Wie der Floating Market von den Bildern schaut's hier irgendwie nicht aus. Nach einer Minute machen wir bereits Halt beim Familienunternehmen meines Kapitäns. Euer Kapitän ist mein Bruder. Das ist unser Laden. Ja, später vielleicht auf dem Rückweg. Wollen Sie mal schauen? Ja, aber ich habe jetzt keinen Bock zu kaufen. Auf dem Rückweg versprochen. Ja, das ist immer noch nicht der schwimmende Flotingmarkt. Das ist hier noch schon wieder so eine schwimmende Marktfrau. Komm. Komm wieder. Ich verspreise ganz kurz. Nur weil jemanden nur weil jemand Sachen an einem Fluss verkauft, ist es noch kein floating Market, kein schwimmender Markt. Ja, nur um das klarzustellen, ich habe hier schon meine Geldbörse. Ob ich die aber über Bord schmeiße oder jetzt bei diesen Buden hier einkaufe, ist völlig gleich. In beiden Fällen werde ich mein Geld versenken. Okay, jetzt geht's um eine Kurve und da warten die nächsten Händler am Kanal. Einen künstlichen Wasserlauf entlangern kann man günstiger haben in Thailand. Sehenswürdigkeiten Floating Market bisher Fehlanzeige. Und jetzt an da, wo es hübsch wird, rast der jetzt vorbei in so einem Affenzahn. Aber es scheint hier noch andere, hast du es gerade gesehen, andere Boote zu geben mit so einem kleinen neckischen Sonnenschirm drauf, mit sehr zufrieden aussehenden Touristen. Warum bin ich immer der unzufriedene Tourist? Ich weiß, ich bin hier, damit Ihnen das erspart bleibt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Nach 20 Minuten erreichen wir endlich den Ort, für den wir eigentlich bezahlt haben. Ah, seit Jahren versuche ich zum echten Floating Market zu kommen, dem Demnon Sadak. weltberühmt für seine schwimmenden Verkaufsstände. Nun bin ich am Ziel meiner Thailandträume. Jetzt ist der Big Market da und warum steht da vorne das Schild Boat Service? Hätte ich etwa auch direkt von hier aus ein Boot nehmen können? Ich befürchte, dass ich in eine Touristenfalle getappt bin. Warum wir nicht direkt hierher gebracht worden sind für offensichtlich alle anderen und warum wir in so einem Motorboot sitzen, obwohl es auch noch andere hier gibt. Das finde ich komisch. Egal, jetzt will ich erst einmal den originalen Floating Market genießen. Okay, K, denke ich mal, dass es das hier nicht zum Sparpreis gibt. Das muss jeder vorher wissen. Aber was heißt es schon? Drei Kokosnüsse, 5 € Leute, Haken dran. Das ist gut. Der Damn Sadwak ist wirklich einen Besuch wert. Man kann sich ausmalen, wie es wohl war, als der tägliche Einkauf hier tatsächlich noch vom Wasser aus stattgefunden hat. Mal da oben steht schon wieder Boat Service. So und nur mal um es ins Verhältnis zu setzen. Hier kostet eine Portion Schrimps mit Reis kostet 80. Wir haben für dieses Boot hier, um uns hier durchzufahren, 45000 bezahlt. All diese Shops scheinen nicht zum Familienunternehmen meines Kapitäns zu gehören, denn irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass wir hier keinen Stop einlegen. Ich würde hier gerne mal raus. Irgendwann würde ich hier gerne mal aussteigen. Kenn können wir aussteigen? Nein, ihr könnt da hinten raus. Hier hier nicht. Nein, nein, nein. Oh, ich darf hier gar nicht raus, sondern irgendwo anders. Auch das wird ein Grund haben. Dann genießen wir den Floating Market eben vom Wasser aus. Da wir an den Restaurants nicht aussteigen dürfen, holen wir uns vom Boot aus eine kleine Stärkung. Natürlich ist das alles für uns Touristen gemacht und trotzdem vermittelt es einen Eindruck von den ursprünglichen Märkten entlang der zahlreichen Wasserwege in und um Bangkok. Nach 15 Minuten dürften wir etwas abseits des Hauptkanals an Land gehen. Jetzt sind wir aber nicht mehr am floating Market, sondern ein bisschen auswärts und im nächsten Souvenir Shop. Den hätten wir auch direkt mit dem Auto ansteuern können. In Shoppinglaune bin ich aber sowieso nicht mehr. Dafür war die Anreise viel zu teuer. Ich will Ihnen nichts vormachen. Wir sind abgesetzt worden bei einem Souvenirladen. Drüben, wo die anderen Touristen aussteigen durften, gab's zu essen. Bisschen Musik, eine schöne Atmosphäre. Hier ist nur weiteres Souvenir shoppen angesagt. Krieg ich alles in Bangkok äh auch am Markt. Der schwimmt zwar nicht, ist aber nur halb so teuer. Ich will lieber zurück aufs Wasser. In Sachen schwimmender Markt scheint das aber bereits gewesen zu sein. Wir fahren jetzt zum Tempel. Was? Der Markt ist zu Ende. Ja, jetzt geht's zum Tempel. Ja, ich habe doch keine Marktdurchfahrt gebucht. Ich habe ein Ausflug auf den Floating Market gebucht und der s natürlich länger dauern als 20 Minuten für 250 € insgesamt umgerechnet. Hardcore. Das ist eine sehr schöne Tempelanlage, wie es sie aber alleine schon hundertfach in Bangkok gibt und vor allem ist ja auch von der Straße aus zu erreichen. Da drüben ist ein Parkplatz mit Bussen. Muss ich gar kein Boot nehmen. Ich meine, aber schön ist es. habe ich bloß jetzt mich nicht drauf eingestellt, weil ich es auch nicht gebucht habe und nicht bezahlt. Dieser durchaus hübsche Tempel ist der letzte Punkt des Tagesprogramms. Auf dem Floating Market waren wir keine 20 Minuten. Dabei war er der eigentliche Grund, weswegen wir gebucht hatten. Auf dem Weg zurück wird mir langsam klar, dass ich abgezockt wurde. Ich erkundige mich bei anderen Touristen. Haben Sie auch so viel bezahlt? Darf ich fragen, was ihr bezahlt habt für das Boot? Ah. insgesamt 30 € sammerinander Marken. Was hat er gerade 30 € gesagt? Danke. Also eins stimmt zuverlässig die Fahrzeit, das waren genau 2 Stunden. Ansonsten hat hier nicht viel gestimmt. Zurück am Ausgangspunkt unserer Bootstour geht die Kaffeefahrt weiter. Was ist denn das? Fotos. Ich habe die hier reingemacht und auf Facebook. Beides. Ah, beides. Was kostet? Eins. Kostet 300 B. Wenn du mehrere nimmst, gibt's Rabatt. Alle drei. 1 2 D bekommst du für 700 Batt. Na ja, wie es so ist. Ich nehme mal halt alles mit, was sie vielleicht auch mal mitnehmen würden. Auf die 20 € kommt es jetzt auch nicht mehr an. Mit einem kleinen Snack auf dem Markt sind wir insgesamt mehr als 300 € los geworden. So, von wegen für Facebook, ne? Auch das war eine kleine Schummeleikommen. Darüber rege ich mich jetzt nicht auf. viel schlimmer gehabt. Ja, natürlich ich zurückgeld du. Worüber ich mich viel mehr aufrege ist die Tatsache, dass wir glaube ich viel zu viel für das Boot bezahlt haben. Und vor allem ein Taxi hierher für 130 Tacken und die haben uns angelogen in diesem Reisebüro gestern angeschwindet. Wirklich? Wo ist denn der Fahrer? Komm, wir suchen den mal jetzt. Der Taxifahrer sollte inzwischen ausgeschlafen haben. Vielleicht fällt ihm jetzt der direkte Weg zum Floating Market ein. Wie geht's? Hallo. Ja, gut. Klimaanlage. Eine Sache noch. Können Sie uns zum schwimmenden Markt bringen? Direkt. Ja, genau. Direkt zum schwimmenden Markt. Ja. Yes. Natürlich kennt er den Weg. Etwas missmutig fährt er mich zum Eingang des eigentlichen Floating Market. Ich will herausfinden, was die Bootouren kosten, wenn man sie hier direkt bucht. Hallo, ein Boot. Wie viel kostet denn eins? Die Bootstour. Wie viele Personen? Drei. Drei Personen. 500 Bad. Yes. Ein Boot eine Stunde. Okay. Und so schaut's nämlich aus. Thank you very much. So meine Lieben, 13 € kostet das Boot. Auf 2 Stunden Fahrzeit gerechnet wären das 26 €. Am Pier, an dem wir abgeliefert wurden, waren es unfassbare saftige 120 €. Und wenn es doppelt so viel kostet, na ja, sagst du als Tourist, okay, dreimal so viel, dann tut schon weh, fünf mal so viel, dann schafft es es sogar in unsere Sendung. Aber den zehnfachen Preis, den zehnfachen Preis. Nee, das ist mehr als ein Schuss vom Bug. Da geht mein Schiff unter. Zu fassen. Und vor allem haben wir ja auch noch das Taxi hierher bezahlt. Dieses Reisebüro wusste das alles. Insgesamt mit Taxi und Boot 250 €. Ich glaube, ich spinne. Jetzt weiß ich auch, warum mein Taxifahrer den ganzen Tag so gut gelaunt war. Warum hast du uns nicht direkt hierher gefahren? Der Startpunkt ist da drüben. Von da, wo ich euch abgesetzt habe, geht es los. Aber warum nicht gleich hierher? Bekommst du dafür Provision? ein bisschen. Nach anderthalb Stunden sind wir zurück in der Hauptstadt Bangkok. Hier hatten wir den Ausflug gebucht. Wohl gemerkt den ganzen Ausflug, nicht nur die Taxifahrt. Höchste Zeit ein Wörtchen mit dem Mann aus dem Reisebüro zu wechseln. Erinnern Sie sich an mich? Ja. Ich habe hier 4800 Bad für den Floating Market bezahlt, aber nur eine Taxifahrt bekommen. Sonst nichts. Nur Taxi? Klar, sie haben mir die Tour verkauft mit Boot. Das musste ich vor Ort aber extra bezahlen. Der Verkäufer behauptet, dass wir bei ihm nur eine Taxifahrt gebucht hätten. Sie haben die private Tour gebucht. Ich weiß jetzt. Hör mal zu. Hier steht's doch 1750. Ja, pro Person. Jetzt lese ich das mal alles von vorne vor. Abholung an verschiedene Hotels. Check. Habe ich gemacht. Transfer von Bangkok. Ja, habe ich gemacht. Ankunft am Anleger, Haken dran. Und dann steht da Longtail Speedbat zum schwimmenden Markt. Das ist aber nicht inkludiert. Das steht da aber hier. Aber schauen Sie da unten, das steht hier und es ist derselbe Preis. 1750 B natürlich. Das haben sie uns so verkauft. Wir waren eine Gruppe von drei Personen. Ich habe drei Tickets gekauft und es steht sogar hier in ihrem Prospekt, aber ich habe es nicht bekommen. Ich habe so viel Geld bezahlt nur für den Transfer. Das ist Touristenabzocke, mein Freund. Und was jetzt? Ich möchte, dass Sie zu den Touristen, die hierherkommen, ehrlich sind. Die verlieren Geld, dass sie ihnen stehlen. Und jetzt wollen sie ihr Geld zurück. A, mir egal. Ich möchte die Touristen davor warnen. Sie wissen ganz genau, dass die Menschen, die hier sitzen, nie in ein Boot einsteigen. Sie müssen extra zahlen und sie sagen denen das nicht. Im Prospekt nicht und im Gespräch nicht. Und das ist Abzocke. Ja, das ist nicht gut. Einsicht Fehlanzeige. Na, reingefallen. So ist es halt. Was soll ich Ihnen sagen? Reisebüro vielleicht nicht die richtige Idee. Wenn Sie zum Floating Market wollen, buchen Sie sich am Abend vorher ein Taxi. Das kostet, ich sag mal, 40 € round about bisschen mehr für den ganzen Tag. Der bringt sie dorthin, dann wissen sie, wo sie das Preiswertebot bekommen und haben dort einen wunderschönen und erlebnisreichen Tag. So Reisebüros hier in der Gegend der Hotels rate ich ab. Statt Postkartenidlle erwartet mich am Weltkulturerbe Ankorwatt ein Touristenmob mit Flash. Das hat jetzt was von Bahnhof. Aus meiner teuren Privattour wird ein ungewolltes Massenereignis. Gleich Garküchen mit leckerem Streetfood. goldene buddhistische Tempel und an noch etwas kommt man als Tourist in der 8 Millionen Einwohnerstadt nicht herum. Thailand ist ja eines der Zentren für den weltweiten Edelsteinhandel. Ganz wichtig immer noch. Liegt daran, dass es hier bis vor ein paar Jahrzehnten große Vorkommen von z.B. Sapiren und Rubinen gab. Diese Minen sind mittlerweile leer, fast leer. Der Handel, der blüht aber immer noch. Man kann in dieser Stadt Schmuck und Edelsteinschnäppchen machen. Die Frage ist, wo beginnt da unsere Shoppingtour? Das Angebot an Edelsteinen in Bangkok ist wirklich riesig. In allen Formen und Farben gibt es sie. Gefasst in Gold, Silber oder sogar Platin. Für den großen, aber eben auch für den kleinen Touristengeldbeutel. Bekanntes Thailand für seine sogenannten Korontminerale nach dem Diamant das zweitärteste Mineral der Welt. Wir kennen sie als Rubine und Saphire. Und wer sich auskennt, kann in Bangkok echte Schnäppchen machen. Wir gehen in den Stadtteil Silom, dem Edelsteinviertel Bangkoks. Wir geben vor, dass meine Mitarbeiterin Leonie einen blauen Saphir an einer Kette kaufen möchte. Viele Händler scheinen seriös, aber es sieht danach aus, dass es hier auch Menschen mit weniger aufrichtigen Absichten gibt, oder? Wer bist du? Ihr wohnt im Hotel CenterP, oder? Meine Tochter arbeitet im Centerpitte? Meine Tochter arbeitet Tochter und ich arbeite im Shangrila. Wo? Shangrila. Shangrila. Ein tolles Hotel. Ja, aber teuer. Was machen Sie dort? Ich bin der Sicherheitschef. Sie sind der Sicherheitschef vom Hotel Schangela. UBI. Tolle Uhr. Ich habe gerade Pause. Ah, Pause. Ob sich der Sicherheitschef eines Nobelhotels auch mit Schmuck und Edelsteinen auskennt? Was steht an? Wir wollen bisschen shoppen gehen. Ich möchte Schmuck kaufen mit blauen Stein vielleicht. Ich weiß es noch nicht so ganz genau. Moment. Wenn ihr so etwas kaufen wollt, dann müsst ihr ins Thaai tha Thai Thaade Center, da gibt's die echten. Nur die echten. Echte. Ja, echte. Dann seid ihr hier im Sil falsch. Da gibt's nur F. Oh, was ist das für ein Stell? Das ist ein Saphir. Saphir? Ein Saphir? Ist doch kein Saphir? Doch, doch. Aber der Ring ist aus Silber, kein Weißgold. Weißgold ist sehr teuer. Was ist das? Das ist Silber. Du bekommst blaue Saphire gefasst in Silber oder auch in Platin, aber das ist teuer. Der Stein ist toll, den mag ich. Der ist ja riesig. Ihr müsst das im Thai Trade Center kaufen. Da gibt's tolle Sachen mit Zertifikat. Da gibt es auch eine Garantie von der Regierung. hochoffiziell, das schafft Vertrauen und das passende Tuck organisiert uns der gut gekleidete Herr mit einem Fingerschnipp. Wer in Gottes Namen war das? Der Sicherheitschef vom Hotel Shangrila übrigens ein weltberühmtes. Das ist in der Tat sch mal 50 m von hier. Das ist glaubwürdig. So einem vertraust du. Und ich mache das jetzt ganz bewusst alles mit was hier passiert. Die deutsche Botschaf in Bangkok warnt übrigens auf ihrer Webseite vor Edelsteinbetruck. Fast täglich kommt es in Bangkok vor, dass Touristen auf der Straße von gut gekleideten, seriös wirkenden Herren oder Damen angesprochen und mit geschickten Mitteln überredet werden, minderwertige Edelsteine zu überteuerten Preisen zu kaufen. Ob mir das gleich auch so geht, in einem Hinterhof setzt uns das Tucktuck vor einem Juweliergeschäft ab. Dann schauen wir mal rein. Ihr bekommt ein besonderes Angebot, 25% Rabatt und dann gibt es am Flughafen noch mal 5% zurück. Weißt du was ich meine? Mehrwertsteuer. Verstanden. Hier wird nicht lange rumgemacht. Es gibt satte Rabatte für kaufwähige Touristen. In den Auslagen liegen tausende Steine. Eine wahre Schatzkammer. Der gefällt uns. Das ist ein Saphir, schönes dunkles Blau. Das ist ein guter Farbton für diese Art von Stein. Der ist sehr dunkel. Ist fast, guck mal. Ja. Ja, fast schwarz. Man sieht kaum blau. So in Germ. In Deutschland wäre das wie teuer? Doppelt so teuer. Ja, mindestens. Mehr sogar. Mehr sogar. Da muss ich nicht lange überlegen, eine Investition mit Gewinngarantie sozusagen, wenn ich dem Verkäufer glaube. Ich kenne mich damit nicht so gut aus. Das ist ein echter Saphir jetzt, oder? Ja, auf jeden Fall. Gut, gut, gut. Natürlich. Gut. Na, dann wie teuer ist der? 550 €. Oh, 550 €. Aber sie haben ein Sonderangebot. 25% Rabatt. Ja, das ist besonders. und viel billiger. Der gefällt mir aber besser. Sie haben ein sehr gutes Auge. Der andere ist günstiger, weil die Farbe nicht ganz so schön ist. 400 €. Okay. Und Leute, das das ist jetzt hier gespart. Den nehmen wir. Der Herr im Anzug versichert mir noch einmal, dass hier alles hochoffiziell und garantiert abzockefrei ist. Für alles bei uns gibt es ein Zertifikat. Hier steht auch der Name unserer Firma Gem Production. Und schauen Sie hier, wir sind auch Mitglied im thailändischen Verband für Juwelenhandel und das schon seit 16 Jahren. Ein Schnäppchen, das vor Freude Schnappatmung macht, würde ich sagen. Ein echtes Traditionsunternehmen mit Tiefstpreisen für hochwertige Steine aus Thailand. Können Sie schätzen, wie viel Geld ich jetzt gespart habe im Vergleich zu Deutschland? Bestimmt 4 oder 500 €. Ja, mit Sicherheit. Ja, also in Deutschland zahle ich dafür das doppelte. Ja, auf jeden Fall, weil der Stein eine tolle Farbe hat. Trotzdem ahne ich, dass ich gerade abgezockt werde. Thank you very much. Thank you. Statt 550 zahle ich dank Rabatt nur 400 € für 1,04 Karat blauen Saphir, 0,1 Karat Diamantsplitter und eine Kette aus 18 karätigem Gold. Ha, bling, bling. Da kommen schon gleich die nächsten, die sich äh hier einfach wirklich reich kaufen. Das, was wir da jetzt haben, ist unheimlich viel wert und wir haben ganz wenig Geld dafür bezahlt, sagt er. Mit der Werteanlage in der Tasche will ich mit meinem Tuck zurück zum Teamhotel. Aber der Fahrer scheint stiften gegangen zu sein. Wo ist unser Fahrer? Der Fahrer, der ist weggefahren. Warum denn? Der hat nicht auf euch gewartet. Kein Problem. Ich habe ih noch nicht bezahlt. Wo ist er denn? Kein Geld. Aber wie wird er denn dann bezahlt? Also der Fahrer von eurem Tuckt, der der hat ein Meeting. Meeting Oh, unser Tuktugfahrer hat richtiges Meeting. So, wo wollt ihr hin? Oh, wir laufen dann. So, ich möchte den Tucktfahrer nicht bei seinem wichtigen Meeting stören. Ja, der ist weg. So, was gibt's dafür für eine Erklärung? Der muss sein Geld trotzdem irgendwie verdient haben. Wahrscheinlich wieder mit dem Benzingutschein von so einem Laden. Das kennen wir schon aus den letzten Jahren. Ich würde gern wissen, was habe ich hier drin? Niemals ist es das, was es sein soll. Der Sicherheitschef eines Hotels gibt kostenlose Shoppingtipps. Der Tucktuckfahrer fährt mich umsonst und im Laden gibt's noch satte Rabatte. Das ist alles viel zu schön, um wort zu sein. Ich will mir eine unabhängige Einschätzung zu meinem Stein einholen und bitte meine Kollegin Leonie den Saphir testen zu lassen. Bei einem staatlich lizensierten Labor gibt es ein Gutachen. Das kann jeder Tourist in Auftrag geben. Und wer war jetzt noch mal der Mann, mit dem mein Glückskauf begann? Du bist der Sicherheitschef vom Shangrila. Schöne Uhr. Ich habe gerade Pause. Leider passt der gut gekleidete ältere Herr genau in die Beschreibung, mit der die deutsche Botschaft vor Edelstein Betrug in Bangkok warnt. Ob er wirklich der Sicherheitschef im Nobelhotel Shangrila ist, fragen wir doch einfach seine Kollegen an der Rezeption. Hallo, sie sind doch der Konzarche hier. Sie kennen doch bestimmt jeden. Nicht jeden. Kennen Sie den Typ? Ja, er sagt uns, er arbeitet hier. Abzocke. Scam heißt Abzocke. Er meinte, dass er hier als Sicherheitschef arbeitet. Ich will es Ihnen erklären. Das passiert nicht nur mit dem Shangrilla. An meinem ersten Arbeitstag als Konzierge hatte ich einen Gast wie Sie, der hat mir auch ein Bild gezeigt und meinte, ein Mann hätte sich als Mitarbeiter ausgegeben und ihm eine Tour angeboten. Yes. Genauso inzwischen arbeite ich seit 20 Jahren hier und es ist immer noch dasselbe ständig. Vielen Dank. Also, alles erstunken und erlogen. Hier arbeitet kein Mann, der so aussieht und der Trick ist bekannt. Uns und Ihnen jetzt auch. Trotzdem muss es eigentlich aufhören. Muss man eins auf die Finger bekommen. Eigentlich ist mir jetzt schon klar, mein Edelsteinkauf war kein Schnäppchen. Zu viele Leute haben daran mitverdient. 5 Stunden später im Teamhotel haben wir die Gewissheit. Meine Kollegin Leonie hat die Ergebnisse der Überprüfung des Saphirs. Also, ich habe das Gutachten dabei. Zwar es also einmal den Stein natürlich noch, also die Kette und dann hier einmal das Gutachten da drin. Der Saphir kommt aus Afrika ne und gar nicht aus Thailand. Über die Herkunft des Steins hatte ich bisher keine Information. Beim Kauf ging ich davon aus, ein thailändisches Exemplar zu erwerben. Dass der Saphir von einem anderen Kontinent stammt und in irgendeiner Form behandelt wurde, das wusste ich nicht. So, jetzt wissen wir schon bisschen mehr. Wir wissen, dass der Stein aus Afrika kommt. Wir wissen die Karatzahl. Wir wissen das Gewicht. Ja, was heißt es denn, wenn ich einen afrikanischen Stein hier kaufe in Thailand? einer der eines der großen Länder, was sowas hier in den Handel bringt. Ich frage das nach Deutschland zu meinem guten Bekannten David Hessels. Hallo, grüße dich. Vielen Dank, dass du bei uns bist. David Hessels ist Sachverständiger für Schmuck und ein absoluter Spezialist für Edelsteine. Wir haben dir nicht nur dieses Gutachten geschickt, sondern auch Fotos und natürlich den Preis 475 € für alles wohl gemerkt. Das heißt für den Stein, für die Fassung und für ja diese Kette nach all dem, was du da siehst. Wenn ich in Deutschland in den Laden gehe, wie würdest denn du das einschätzen, was da für eine Preisscheld drauf ist? Also, was ich auf dem Foto gesehen habe, sieht jetzt auch etwas grünlich aus. Es ist ja eine Stein aus Afrika. Die haben es importiert. Das heißt, die haben es importiert, weil es wahrscheinlich billiger ist, das eigene Steine aus Thailand zu nehmen. Und da steht ja auch in diesem gemologisches Gutachen, dass der Berillium Behandlung nicht getestet werden kann. Ja, genau. Ähm, das heißt, es kann auch noch mal sein. Also, wir wissen nur, hier steht Hitze, aber es kann ja noch mehr sein. Darf ich mal kurz fragen, was heißt denn Hitze? Also Saphire und Rubine werden gerne erhitzt, um die Farbe zu verbessern und auch um den interne Einschlüsse etwas aufzulösen in dem St. dieses heiß machen. Ist es wert steigernd oder mindernd? Das ist mindernd, klar, weil es ist ja wie ein Make-up, ne? Also es wird ja erhitzt bis 12, 15, 100° und damit ist es natürlich die Farbe sieht dann ganz anders aus. Wir gehen ja mit der Einstellung hierher. Du bekommst hier sowas für deutlich weniger Geld als in Deutschland. Wir erinnern uns an die Worte der Verkäuferin. Also in Deutschland zahle ich dafür das doppelte. Ja, auf jeden Fall, weil der Stein eine tolle Farbe hat. Gut. Genaauo. Viel viel mehr sei das in Deutschland wert. N mal so, wir haben 475 € umgerechnet bezahlt in Deutschland. Was steht da ungefähr für ein Pricetech, für ein Preisschild dran und ich sage ungefähr von bis 20, 30 € vielleicht pro Karat, ne? Es geht ja alles um die Qualität des Steins und das kann ich hier nicht beurteilen. Aber ich kann ich kann aber sagen, dass man äh man kann natürlich in Thailand äh und im Ausland günstige kaufen, aber man muss natürlich viel Ahnung haben. Das ist eben das Problem. Man kann da nicht irgendwo reingehen und sagen, okay, ich suche mir was aus und das wird dann automatisch billiger sein als in Deutschland. Nee, also so ist es leider nicht. Mutmaßlich ist unser Stein gerade mal 30 € wert. Zusammen mit dem Diamantsplitter sowie Fassung und Kette aus 18 karätigem Gold liegt der Gesamtwert bei etwa 200 €. Und das ist auch in diesem Fall so, wie es ausschaut, oder? Ja, aber der Fazit, dass sie das SFR dann aus Afrika genommen haben und keine aus Thailand, da sagt mir eigentlich schon viel. Das sagen wir eigentlich schon, dass die Steine wahrscheinlich sehr günstig gewesen sind und doppelt so viel kostet sowas auch in Deutschland ja dann nicht, ne? Na, für 900 € kriegt man schon mal was ordentliches in Deutschland. Wenn ich jetzt nicht jemand wie dich an meiner Seite habe und hierherkomme und trotzdem was kaufen möchte, worauf muss ich achten? Was brauche ich? Doch eigentlich immer so ein Gutachten oder mindestens? mindestens ein Gutachten und vielleicht es gibt es ja auch ähm nationale Verbände von ähm Edelsteinhändler und Schmuckhändler, die kann man nachschauen im Internet und ehrlich gesagt, wenn ich nur mit meine Lupe jetzt irgendwo in Thailand so ein Stein kaufen müsste, oh, ohne meine Geräte und so, also du würdest auch ein Profilabor brauchen, wenn man, ich sag mal, jenseits der ein 200 € unterwegs ist, oder? Oh, ja, ja, doch. Mm. Vielen Dank für die Hinweise fürs erste Mal nach Deutschland. Ich hätte hier gern dabei, um was zu kaufen. Werde ich aber nicht tun und würde ich Ihnen auch nicht raten. Ohne Zertifikat, ohne wirklich professionelle Überprüfung. Die entsprechenden Seiten gibt's auch bei uns im Internet nachzuschauen und ich muss jetzt ein Wörtchen mit dem Herrn reden, der eigentlich schuld daran ist, dass ich diesen Quatsch hier gekauft habe. Der ältere Herr sprach mich im Stadtteil Silom an und gab sich als Sicherheitschef eines Nobelhotels aus. Alles gelogen. Inzwischen wissen wir, die schicken Klamotten und die fetten Klunker sind nur Fassade. Mein Freund, wie geht's? Sie machen eine ganz schön lange Mittagspause. Meine Tochter ist da drin. Ihre Tochter? Aber sie waren immer noch Pause. Pause? Ja. 15 Minuten. Ah, und sie arbeiten im Shangrilla, oder als Security? Ja, ich war da gerade. Keiner kennt sie. Ich arbeite im anderen Flügel. Ich habe mit jemandem gesprochen, der schon 20 Jahre dort arbeitet. Beweisen Sie mir mal, dass Sie dort waren, denn ich denke, Sie lügen mich nur an. Wie lügen? Sie arbeiten gar nicht im Schangrilla. Sie betrügen Leute, indem sie zu Läten schicken, wo dann große Provisionen für sie rausspringen. Wie viel bekommen Sie denn hier? Fragen Sie den Fahrer. Der Fahrer bekommt Geld. Na, der ist weggefahren. Wie viel verdienen Sie denn damit? Ich bekomme nichts vom Shop. Der Tucktfahrer bekommt was. Und der bezahlt sie? Nein, der Tucktfahrer bezahlt mir nichts. Ja, und wer bezahlt sie? Niemand bezahlt mich, nur den Tuckfahrer. Sie sind ein Lügner. Okay, vergiss es. Ein Profischlepper, der sich das Vertrauen von Touristen erschleicht. Ich habe Sie nicht betrogen. Wo ist denn er plötzlich verschwunden? Hier waren Sie nicht der Fahrer? Der hat nur einen Freund abgeholt. Der hatte eine Verabredung. Sie verstehen nicht, was ich sage. Sie lügen mich an. Sie arbeiten gar nicht in dem Hotel. Sie betrügen die Menschen hier auf der Straße, indem sie zu Läden schicken und dafür Provision bekommen. Das wissen Sie auch, oder? Vergessen Sie es. Ich vergesse nichts. Der Mann ist um keine Ausrede verlegen. Wie bekommen Sie denn ihr Geld? Vom Laden? Okay, jeder bekommt was. Auch die Taxifahrer. 2% oder 1% je nachdem. Und sie bei mir genauso ein paar Prozent. Wer bezahlt Sie? Verstehen Sie mich denn nicht? Der Laden bezahlt mich. Ah, jetzt. Sie arbeiten gar nicht fürs Hotel. Hör mir zu. Jeder wird von irgendwelchen Läden bezahlt. Das Taxi, das Tuck, überall in Bangkok. In ganz Thailand ist das so. Auf der ganzen Welt jeder verdient ein paar Prozent. in das ist nicht okay. Ich werde verhindern, dass sie in den nächsten halben Stunde hier weitere Touristen betrügen. Von mir aus. Okay, ich war zu lange hier. Wenn der so frech ist, der zieht mir jetzt hier hin und guckt zu, was er macht und wird dafür sorgen, dass er keinen anderen mehr Ach, da geht er schon. Na, der hat ja ein gesundes Selbstbewusstsein, der Mann. H und ich glaube, wir haben ihn verjagt. Ich möchte Sie gerne warnen. Noch mal vor den älteren Herren, die hier vor dem Centerp in Silom, so heißt das Hotel gleich um die Ecke, ihr Unwesen treiben. Lassen Sie sich von denen bitte nicht ansprechen. Das führt nicht nur ins Verderben, sondern vor allem erstmal in den nächsten Abzogladen. Gut, wir haben es natürlich ein bisschen geahnt, aber dass es so gut durchaorganisiert ist, noch besser als früher, hätte auch ich nicht gedacht. Leider kann ich nach all diesen Erfahrungen keine Empfehlung aussprechen für irgendeine Art und weiß ich hier erfolgreich ein Schnäppchen zu schießen. Zumindest was Edelsteine und Schmuck angeht. Wenn Sie kein absoluter Profi sind, investieren Sie Ihr Geld in Bangkok lieber in Dinge, von denen Sie was verstehen. Z.B. leckeres Essen. Schmuck und Edelsteine jedenfalls werde ich hier so schnell nicht mehr kaufen. Kann diese Stadt aufregend und stressig sein? Eigentlich so lebendig wie vor der Pandemie. Schön, oder? Wir brauchen trotzdem ein bisschen Ruhe. Zumindest ich muss mal raus aus der großen City. Wie wäre es mit einem zwei dre Tagestrip ins Nachbarland nach Kambodsa? Am größten Binnengewässer Südostasiens hat mich dort eine gewiefte Geschäftsfrau am Haken. Wollen sie von mir auch etwas kaufen? Ein Buch, ein Snack für die Kinder? Niemand hört auf. Niemand. Niemand würde jetzt in der Situation aufstehen, wenn die Kinder so vor dir stehen. Thank you. Nach aufregenden Tagen in Bangkok geht es jetzt ins Nachbarland in die etwa eine Flugstunde entfernte Stadt Yam Rap. Auch hier in Kambodja gibt es Tuckts, aber irgendwie ist alles ganz anders. Die ehemalige französische Kolonie zieht immer mehr Touristen aus dem Westen an und wächst zur echten Konkurrenz für Thailand oder Vietnam heran. Ein Geheimtipp ist Kambodsia längst nicht mehr, aber Neuland für mich, denn wo Touristen sind, ist die Abzocke nie weit. Irgendwie fühlt sich das noch thailändisch an. Dabei sind wir im Herzen von Kambodsa. Diese kleine Stadt hier im R verdankt ihre Existenz eigentlich einem anderen Ort, der 6 km weiter zu finden ist. Die berühmte Tempelanlage von Ankorwat, das größte religiöse Gebäude der Welt zusammengenommen. Eigentlich heißt nur einer der vielen Tempel so, aber da müssen wir hin. Jeder, der nach hier am R kommt, möchte dorthin. Und obwohl man hier nur 50 Cent für ein Fassbier zahlt, wird das reinkommen dort. deutlich weniger günstig. Im Zweifelsfall auch eine Abzocke. UNESCO Weltkulturerbe vor fast 1000 Jahren erbaut und von so großer nationaler Bedeutung, dass die Silhouette von Anquat sogar Teil der Nationalflagge ist. Ein Muss für jeden Kambodja Touristen. In einem Reisebüro will ich die besonders empfohlene Tour zum Sonnenaufgang buchen. Wir würden gern morgen früh die Sonnenaufgangstour nach Ankoffad machen. Das ist diese hier. Es gibt auch eine bei Sonnenuntergang. Sie können aber auch die zum Sonnenaufgang machen. Die beim Sonnenaufgang ist doch die schönere Tour, oder? Ja, natürlich. Wie viele Tickets? Zwei zwei Personen. Brauchen Sie ein Touride? Yes. Die private Tour kostet 90$ pro Person. Okay. V. Für sie beide natürlich. Ah, für uns beide. Okay. Man möchte ja schon alles dabei haben, ne? Also, dass jemand einen rumführt, da ist der Transport in Begriff ein Eintrittspreis und es ist in einem halben Tag äh alles gesehen, was man sehen muss. Okay, wenn das alles inkludiert ist, dann machen wir das. Ja. Wann werden wir abgeholt? Abholung ist um 5 Uhr morgens. 45$ pro Kopf für cambodsanische Verhältnisse ein stolzer Preis. Aber so haben meine Kollegin und ich das Komplettpaket, eine private Tour mit eigenem Tourguide und Transfer. Da freue ich mich wirklich. Das ist für mich wie so ein asiatisches seing Wunder, was wir da erleben werden morgen früh, aber wir zahlen 90$, also 90 € zurzeit umgerechnet für zwei Personen. Also in Almittag der Tatsache, dass du dafür so gefühlt fünf Abendessen hier bekommst, ist das eine ganz schöne Summe. Pünktlich am nächsten Morgen holen uns der Guide und ein Fahrer am Team Hotel ab. Die Vorfreude ist ungetrübt, trotz einer sehr kurzen Nacht. Es ist jetzt 5 in der Früh, das muss man wollen. Aber ich bin heute voller Willen, diesen tollen Sonnenaufgang in Ankorvat zu sehen. 90$, also 90 € haben wir bezahlt. Sind jetzt von dem Fahrer abgeholt worden. Äh, ich glaube aber der Weg ist auch gar nicht weiter. 3 4 Minuten. Der Tempel von Ankorwat liegt nordwestlich, ca. 5 km entfernt von der Innenstadt. Nach wenigen Minuten erreichen wir die Pforte. Der Guide möchte unsere Eintrittskarten sehen. Kein Problem. Haben wir. Es ist das ist das Ticket. Nein, sie brauchen eine Eintrittskarte für Anw. Wie ich das sehe, haben Sie nur für den Transport und einen englisch sprechenden Touride bezahlt. Das heiß, ich muss mir noch ein Ticket für den Eintritt kaufen, richtig? Ja, genau. Also, das Tagesticket kostet noch einmal 37$. Also 74$ für uns beide. Jetzt noch mal oben drauf. Ja, das hat mir keiner gesagt gestern. All Inclusive Komplettpaket Pustekuchen. Smile morgens um 5 Uhr Smile. Mir ist aber nicht zum Lächeln zumute. Das sind meine letzten Moneten, die ihr hier kriegt, Leute. Boah, da bin ich aber schon sauer jetzt. Das ist ja nicht zu glauben, denn versprochen und verkauft wurde uns im Reisebüro etwas anderes. Die private Tour kostet 90$ pro Person. Okay, für Sie beide. Genau, für uns beide. Okay, alles inkludiert. Dann machen wir das. Statt All Inclusive zahlen wir jetzt weitere 74$ für zwei Eintrittskarten. Okay. Und jetzt schauen wir hin. Aus 90 sind jetzt 164 € geworden. Da geht der Tag gut los. Wir sind schon das erste Extra. Das heißt extra geldlos. Das sind fast 40 € für Eintritt pro Person. Und keiner hat uns das vorher gesagt. Niemand ne niemand hat uns das vorher gesagt. Kriegst du schlechte Laune, obwohl er nett ist, ne? Endlich angekommen am Tempel, erfasst mich der Zauber der Morgenstunde. Eine einzigartige Atmosphäre, die mich in den Band zieht. Die unerwarteten Extra Kosten habe ich hier schon fast vergessen. Also Schöne ist, dass man hier so einsam und allein ist gerade. Wobei, wenn ich dahinter dich gucke, sieht das alles andere aus als allein und Team. Pass mal auf. Wir sind nicht alleine, sondern zu spät. Am berühmten Fotosport tummeln sich bereits hunderte Touristen. Menschen mit Selfie Stick am Smartphone belagern wahrscheinlich schon seit Mitternacht die besten Plätze für das eine perfekte alles entscheidende Urlaubsfoto. Man muss genau wissen, wann man hier erscheint, um auch einen der ersten Plätze zu bekommen. Das hat jetzt was von Bahnhof ist immer dieses ruhige und meditative in so einem Tempel, so einer großen Anlage mit dem Sonnenaufgang. Jetzt möchte man ja eigentlich doch bisschen intimer genießen, oder? Wie geht's euch? Also, ich finde es gerade schrecklich dahinter mir. Jetzt bin ich aber nicht mehr an der Ich sehe jetzt den Sonnenaufgang natürlich nur von der Seite, ne? So richtig von vorne über dem Tempel sieht man ihn nur da drüben. Es ist ein bisschen wie mit den liegen und den Handtüchern im Allclusive Hotel. Wer erst nach dem Frühstück sein Revier markiert, der muss sich eben mit der zweiten oder dritten Reihe zufrieden geben. Ich hasse das. im All Inclusive Hotel und hier. Ja, und ich fühle mich hier ganz einfach wie ein Massentourist. Dabei ist es doch ein individuelles Erlebnis, was ich gerne hätte. Dabei hatte ich doch extra eine Privatour gebucht, vielleicht sogar abseits der touristischen Trampelpfade. Ich habe mein Selfie. Jetzt bin ich froh, müde, froh und ich habe mein Selfie jetzt. Da ist ja immer schon wieder, da ist immer noch jemand drauf. Dieses Phänomen wird mich den restlichen Tag über begleiten. Ein Tempel ohne Touri im Bild. Wer der Masse zum Sonnenaufgang folgt, wird das nicht bekommen. Trotz allem sind die Tempelanlagen mehr als beeindruckend. Seit 2016 ist Ankor wieder unter staatlicher Kontrolle und seitdem eine der Haupteinnahmequellen des Landes. Wir werden aber das Gefühl nicht los, dass wir besser an irgendeiner anderen Stelle deswa 40 Hektar großen Areals hätten beginnen sollen. Immerhin habe ich einen Guide, der mir ein wenig zu den Bauwerken erzählt. Was ist das? Das ist Hann. Er beißt in den Mund des Pferdes. Han ist der Affengott. Und das hier ist zehn Gesichter. Manchmal nennen wir ihn Tozer. Tozer heißt Zeh und Kn heißt Kopf. Also zehn Köpfe. Siehst du? Ja, okay. Ah, es ist schon schwer. Es ist die Bösen. Ja, böse. Bisschen schwer ihm Es ist ein bisschen schwer ihm zu folgen. Anstrengend, weil sein Englisch nicht so doll ist, aber er ist ein netter Kerl. Ich erwarte hier jetzt keine Einführung in die Mythologie im Allgemeinen, aber schwierig. Das hier ist einer von den Guten. Er heißt Rah. Rah. Rama. Ja. Ja. R er reitet auf der Schulter von Affengott Hann. So wie Affengott Hann das Pferd, könnte ich mir in den Hintern dafür beißen, dass ich mich auf dieses Reisebüro verlassen habe. Ausgerechnet hier. Müde bin ich und aufnehmen kann ich nichts mehr. Wir sind zur falschen Zeit für viel zu viel Kohle hier. Punkt. So. Wir sind inzwischen 5 Stunden auf den Beinen und hungrig. Vielleicht ist in den 90 € für die Tour zumindest ein Schnittchen inklusive. Unser Fahrer steuert jedenfalls zielsicher ein kleines Restaurant an. Ihr Frühstück ist bei der Tour nicht inkludiert. Ja. Ja, genau wie der Eintritt, ne? Na, du bist ja für die Preise nicht verantwortlich. Kein Problem. Ich hätte jetzt natürlich bei 90 € schon gehofft, dass wenigens ein Kaffee oder ein Canton gibt's ja selten so inkludiert ist, aber nee, jetzt sind wirem für hiesige Verhältnisse teuren Restaurant. Für den Preis meines Sandwiches müsste der Durchschnittscambodiana einen halben Tag arbeiten. Aber gut, selbst die Pizza am Kolosseum gibt es nur zum Touristenpreis. Für 4,50 € ist es habig. Für diese Gefehältnisse kriegst du ein ganzes Abendessen hier. Also nicht hier, sondern in der Stadt. Mit einer Kleinigkeit in Magen geht es zum nächsten Highlight der Tempelanlage von Ankor. Der Tabrom Tempel dürfte vor allem Videozockern aus den 90ern bekannt vorkommen. Und hier ist schon wieder Stau. Warum? Hier hinter mir ist so ein Stück Hollywood, wer es nicht für den Film gesehen hat, mit Angelina Jolie Tomb Raider so angelehnt an ein Videospielt, das spielt genau hier. Das ist die Originalkulisse, wie man sieht, total voll mit Leuten und ich bin einfach zu falschen. So, geht's denn jetzt weiter zur falschen Zeit? Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Anchorwat ist einzigartig und unbedingt sehenswert. Natürlich habe ich genau das getan, was sie bitte nicht tun, nämlich sich blindlings auf irgendwelche Allinclusive Versprechen eines Reisebü ins Jamre zu verlassen. Ich bin echt beeindruckt. Tab rum die etwas kleinere Anlage und das größte religiöse Bauwerk der Welt Anchorwart für einen sehr unformen Preis von 164$ 164 € für uns beide und das muss das muss auch anders gehen. Ich sehe hier so viele Leute rumrennen. Sie z.B. ne? Sie verstehen was ich gerade sag. Soll ich mal fragen, was sie bezahlt haben für für das hier, wo Sie jetzt reingehen für das Ticket und alles? Ähm 37. Genau wie ich. Nur dass die beiden mit einem Buch in deutscher Sprache auf eigene Faust erkundet haben. Und wie sind Sie hergekommen? Mit dem Tuck. Und wie viel kostet das dann so? 18. Okay. Alles klar. Das heißt sie auch. Komm, ich wünsche Ihnen viel Spaß. Das ist toll da drin und ich habe wie immer irgendwie ein schwarzen Peter gezogen, irre viel Geld ausgegeben. Wir zahlen 164 € ohne einen wirklichen Mehrwert von der Privatour zu haben. Die beiden deutschen Touristen zahlen 107. Viel Geld für Kambodsa. Natürlich sollte man die lokale Bevölkerung und damit auch die Tourgeids unterstützen, denn sie leben vom Tourismus. Was mir nicht gefällt, ist, wenn ich angelogen werde. Ich unternehme einen zweiten Anlauf. Komme ich auch in Eigenregie günstiger weg? Können Sie mich nach Anwat fahren? Ja, direkt ohne Umwege. Kostet 10$. Ja, okay. $ angemessener Preis und deutlich günstiger als das, was ich am Morgen bezahlt habe. Und da geht's schon mal los. Transport für vier Personen 10 €. direkt vors Tor des Tempels und immer das, was wir jetzt schon gespart haben mit diesem Move habe ich investiert in zum einen eine Karte und ein ganz tollen Guide, diesmal aber einen, den ich lesen kann, also ich meine auch verstehen kann im Gegensatz zu dem auf zwei Beinen und der wie ich jetzt schon sehe deutlich umfangreicher und tiefer mir das erklärt, was ich eigentlich sehen will, nämlich einen spirituellen, wichtigen, großartigen Ort. Frage ist, wie teuer das jetzt wird. Mit Plan und Buch geht es zurück nach Ankorwatt. Die Eintrittskarte von der Sonnenaufgangstour ist übrigens für den ganzen Tag gültig. Derzeit gibt es sogar eine Sonderaktion sodass aus einem Einages automatisch ein Zweitagesticket wird. Die Anlage ist groß genug dafür. Genau derselbe Ort, an dem vor ungefähr 9 Stunden tausende Leute drumrum standen. Das war einfach nicht schön. Übrigens die Fotos sind auch cocoloris, weil wenn sie gegen die aufgehende Sonne fotografieren ist alles unheimlich gegenlichtig und hell werden keine schönen Erinnerungen. Das was ich jetzt mache, kann ich jedem empfehlen vor allem mit dem Stück guter Reiseliteratur. Ich beginne so langsam zu verstehen, worum es ja eigentlich geht bei diesem Tempel. Und das wollen doch auch Sie als Kambodja Tourist. Die Menschenmassen vom Morgen sind jetzt verschwunden. Fast kommt es mir so vor, als wäre ich mit dem ein oder anderen Makken ganz alleine auf dieser riesigen Anlage unterwegs. Statt Touristenbeschallung und Stress herrscht jetzt hier fast schon mystische Stille. endlich keine anderen Touristen mehr und sie merken schon, ich spreche ein bisschen äh leiser, machst du automatisch, weil diese Orte entfalten erst ihre Magie, wenn hier nicht irgendwie so ein Massen unterwegs sind und das geht halt nur am Nachmittag. Natürlich sind noch hunderte hier auf dem Gelände unterwegs, aber es verteilt sich halt ganz anders als die ganzen Sonnenanbeter da in der Früh, die viel zu viel Geld zahlen müssen, so wie wir. 7000 Menschen besuchen im Schnitt pro Tag die Tempelanlage. Normalerweise sind das über zweieinhalb Millionen. Nach der Pandemie läuft der Tourismus allerdings nur langsam wieder an. Wenn man nicht gerade zur Rushauer unterwegs ist und den Sonnenaufgang meidet, dann hat man zahlreiche Fotomotive oft ganz für sich alleine. Also bei so einem Stück Geschichte werde ich zur Leseratte. Wahnsinnig spannend, was in solchen Büchern alles zu finden ist und viel viel lehrreicher als das, was irgendein Guide mir hier erzählen kann. Vor allem viel preiswerter. 10 € haben wir gerade mal bezahlt, zu viert für ein Taxi hierher 37 € für ein zurzeit zwei Tagesticket muss jeder Besucher zahlen, wissen Sie jetzt können Sie besser machen als ich heute früh und sollten sie auf jeden Fall, weil ein Korbart darf man in Asien nicht auslassen. zurück ins Jam steht noch ein kurzes Gespräch an, nämlich mit den Damen im Reisebüro, die mir das Komplettpaket verkauft hatten. Okay, so jetzt ja alles inkludiert, dann machen wir das. Ja, dass ich die Eintrittskarten zusätzlich erwerben musste, hatte mir dort niemand gesagt. Das allerdings erwarte ich, wenn ich in ein Reisebüro gehe. Hallo. Hallo, guten Tag. Ich wollte mich für den Ausflug bedanken, aber es gab dabei auch ein Problem. Sehen Sie, was hier steht? Das war die Tour oder nach Ankurwat oder? Ja, die Halbtagestour. Das Paket ist gut. Der Fahrer war toll, der Fremdenführer aber wir mussten den Eintritt extra zahlen. Ja, sie müssen den Eintritt extra zahlen. Warum sagen s uns es nicht vorher? Sie haben $90$ verlangt und das nicht erwähnt. Oh, die 90$ sind nur der englische Touride und die Vaterhin. Ah, jetzt weiß ich den Eintritt müssen Sie vor Ort bezahlen. Jetzt weiß ich das, aber Sie sollten das vorher sagen, wissen Sie, wenn ich eine Tour buche, denke ich, ich habe alles bereits vorher bezahlt. Nein, das war ein Missverständnis. Wir dachten, sie wüssten das. Wenn ich das gewusst hätte, würde ich die Tour hier nicht bei Ihnen buchen. Ich denke, sie sollten das allen Touristen sagen. Vielleicht sollten wir das klarer kommunizieren. Ja, sagen Sie es mir doch und allen anderen. Ja, das war ein Missverständnis. Ich bin davon ausgegangen, dass den Leuten klar ist, dass sie den Eintritt extra bezahlen müssen. Also, wenn ich eine Tour buche, dann denke ich doch, dass alles inklusive ist. Das ist kein Missverständnis, wenn Sie es einfach verschweigen. Wenn Sie nicht sagen, kann ich auch nichts missverstehen. Sagen Sie die nächsten Touristen, die kommen doch bitte, dass der Eintritt von 74 für 2 noch hinzuomt. Im Endeffekt haben wir nämlich 164$ gezahlt und nicht 90. Ich wollte sie das nur wissen lassen für den nächsten Kunden. Missverständnis ist es aus meiner Sicht nicht. Bitte, wenn Sie nach Ankorwart wollen und Sie müssen nach Ankorwart, wenn Sie hier sind, dann buchen Sie sich das Ganze ganz einfach selbst auf der Straße. Ein Tuck tuck, ein gutes Buch und viel Zeit. Die größte Tempelanlage Südostasiens habe ich bereits genossen. Ganz in der Nähe befindet sich auch der größte See Südostasiens. Der Tonlap ist eines der fischreichsten Binnengewässer der Erde. Weil der See je nach Jahreszeit gewaltig anschwillt und dann wieder zusammenschrumpft, leben die Bewohner dort traditionell in Stelzendörfern. Der Tunnel SAP liegt nur 10 km südlich von Siamrap. Für 8 bis 10 € bringen TTUKs oder Taxis Touristen zu einem der vielen Pierce. Von dort aus starten Bootstouren durch die Wasserlandschaft zu den berühmten Stelzendörfern. Ah, wir sind hier und müssen wegen des niedrigen Wasserstands da runterfahren. Das ist ja interessant. Also das hier unten ist im Prinzip das äh äh ja Stellzendorf, das berühmte Kampong Kluck. Da wollen wir eigentlich hin, geht aber gerade nicht, weil zu dieser Jahreszeit das Wasser nicht hoch genug ist. Also müssen wir ein Stückchen fahren und dann kommen wir im Boot ran. Wir buchen eine private Tour für 4 Stunden. Die Route dürfen wir mit unserem Kapitän individuell festlegen. Thank you very much. So, ich habe jetzt hier mein Rückkeit kriege ich gleich für 25 €. Oh, er lacht schon. Zu viert zahlen wir 100 €. Nicht gerade günstig, wenn man bedenkt, dass das durchschnittliche Monatseinkommen in Kambodja bei 2 bis liegt. Kaufen Sie da drüben noch Proviant. Auf dem See gibt es nichts. Ah, besser genug mit aufs Boot nehmen. Ja, kaufen Sie da drüben. Ach so. Ja. ist natürlich auch schlau. Na ja, dann wollen sie Bier kaufen? Oh, du. Ach, jetzt Bier, eine Cola. Na, vielleicht so ein kleines. Wir sind mit dem Team. Na, während der Arbeit ein kleines vielleicht so ein kleines hier wir zwei insgesamt und zwei Cola. zwei Cola, zwei Bier und ein Wasser bitte. Mit Proviant muss man sich am Nachbarstand eindecken. Sagt zumindest der Herr vom Ticketschalter. Einen schwimmenden Supermarkt scheint es auf dem Tonle nicht zu geben. Wie viel? 6$. Das ist ungefähr mehr als das doppelte hier in der Stadt. Na klar, wenn du keinen Ausweg hast als Tourist, du musst auf so ein Boot und weißt, du bist in der Sonne gleich, musst der Tür hier kaufen. Thank you very much, guys. Bye bye. Am Steg. Angekommen geht es mit einem der vielen kleinen Holzboote weiter. Der eigentliche See liegt noch etwa 4 km vom Pier entfernt. Auf dem Weg dorthin befindet sich eines der vielen Stelzendörfer. Also man tuckert hier wirklich individuell zu dem See hin von der Anlegestelle aus. Das finde ich eigentlich ganz gut. Oh ja, 25 € ist eine Menge Geld für das was noch kommt hoffentlich. Am Ufer des Tonle Sabsees leben die ärmsten Einwohner Kambodscha, die meisten vom Fischfangen. Weil aber auch hier über Fischung und Umweltverschmutzung das Leben erschweren, wird der Tourismus für die Einheimischen immer wichtiger. Unser Skipper empfiehlt uns einen ersten Stop. Hallo. Ah, wollen Sie was essen? Ja, hier gibt's was zu essen. Dabei hatte der Mann am Ticketschalter mir noch extra empfohlen bei seinem Kumpel am Nachbarstand einzukaufen. So, es gibt nämlich doch was zu essen auf dem See. Wir sind immer noch auf dem großen See, zumindest geographisch gesehen, ne? Und das haben sie mir erzählt, decken sich mal jetzt mit Sachen ein. Ja, nachher gibt's nichts mehr. Nichts zu essen, nichts zu trinken. Natürlich gibt's hier was zu trinken und zu essen. Wer möchte, kann von hier aus auf ein Boot umsteigen und eine kleine Tour durch die Mangrovenwälder machen. Doch mein Magen knort inzwischen gewaltig. Was würden Sie denn machen, wenn Sie auf einem See in der Einsamkeit ein Restaurant besitzen würden, wo jeden Tag 2 300 Touristen vorbeikommen? Richtig, die Preise erhöhen, in diesem Fall locker verdoppeln. So viel mehr kostet hier als in der Stadt und das sind schon Touristenpreise dort drüben. Hier doppelte. Trotzdem hab wir alle. Jetzt muss was rein. Verstehen Sie mich nicht falsch. Für den westlichen Geldbeutel ist das hier alles noch sehr erschwinglich. Aber trotzdem spürt man, dass auch in diesem relativ armen Land inzwischen gewaltig an der touristischen Preisschraube gedreht wurde. Hauptsache aber es schmeckt und wir können gestärkt weiter zu unserem eigentlichen Ziel. Das war lecker, aber wahnsinnig teuer. Wollen Sie eine Tour durch den Mangrovenwald? Kostet die How much is it? 5$ pro Person. Ich will jetzt keine Tour durch einen kleinen Mangrovenwald machen, weil nachher den Sonnenuntergang noch ansteht und wir jetzt zu so einem Tempel gehen wollen. Der ist da vorne. Ein, zwei Flussbiegungen weiter. Ein Tempel, der an eines der berühmten Stelzendorfer grenzt. Eine eigene Welt gebaut auf dem Wasser. Wer hier kein Boot hat, der hat verloren. Am Ziel angekommen, habe ich gerade erst wieder festen Boden unter den Füßen, als mich eine Frau anspricht. Hallo. Hallo. Wollen Sie Bücher und Stifte kaufen für die Kinder in der Schule? Dann können Sie besser lernen. Sie kaufen das für jedes Kind einzeln. Für die Schüler. Ja, genau. Damit die Schüler hier lernen können. Was kostet so ein Set? 3$ 3$ für Bücher. Genau, für Schüler und die Stifte $ zusammen. $ F. Ja. Und das geht an eine Schule. Ja. Wollen sie von mir auch etwas kaufen? Ein Buch, ein Snack für die Schüler? Ein Buch, ein Snack für die Kinder. Was? Ja. Arbeit braucht w doch alles ein Buch, ein Stift und ein Snack alles$it in vielen Artikeln wird vor der Wohltätigkeitsfalle in Kambodja gewarnt. Weisenhäuser, bettelnde Kinder, Schulen, ein fragwürdiger Wirtschaftszweig im Graubereich. Die Kinder oft beaufsichtigt und instrumentalisiert von Erwachsenen. So die Berichte. Die Erwachsenen wiederum wissen, dass westliche Touristen gerne ihr schlechtes Gewissen gegenüber der dritten Welt mit dem ein oder anderen Dollar beruhigen. Trotzdem will auch ich die Schulbildung der Kinder hier unterstützen und hoffe, dass meine Spende an der richtigen Stelle ankommt. Alles $ nur $ Ich bin mit der Situation überfordert. Es fühlt sich ein wenig nach Raubtierfütterung an, aber ich vertraue auf die Ehrlichkeit der Verkäuferinnen. Ein Buch, ein Stift und ein Snack für die Kinder. Für jedes Kind? Ja, für alle. Gottes her. Auch mein Team soll etwas für die Kinder kaufen. Wir alle sind in den Fängen der Verkäuferinnen. Alles und die Bücher? Ja, alles$ und jeder bekommt was. Ja, es ist für die Kinder. Ich kaufe für 30$ Bücher, Stifte und kleine Snacks für die Kinder in der Hoffnung, dass nicht nur die Süßigkeiten beim Nachwuchs landen. Einen und du bekommst einen von denen. So, ich mache das natürlich jetzt, weil ich davon ausgehe, dass diese Kinder damit auch ihre Schulararbeiten dann machen. Der Verkäuferin reicht mein Investment in die Bildung der Kinder allerdings noch nicht. Also das ist ein sehr unangenehmes Gefühl. Aber ich habe sie doch jetzt schon bezahlt. Die ganze Zeit nach die mich. Ich soll das zahlen, aber sie gibt's dir, weil das ist so fies. Diese Kinder, die sind so süß und die Was willst du in so einem Land den Kindern das nicht geben? Natürlich willst du es den geben. OhK. Yeah to. Okay, es ist das unangenehme ist diese Frau, die daneben steht die ganze Zeit. Euch gebe ich auch ein, niemand hört auf. Niemand Niemand würde jetzt in der Situation aufstehen, wenn die Kinder so vor dir stehen. Du bekommst ja, meine mir gehen die Bleistifte aus. Ja, unang. Okay, come on. Weil du kriegst auch noch. Er ist der kleine. Ich verteile weiter Bücher und Stifte. Die Kinder stehen aber wahrscheinlich nur wegen der Chips an, denn an den Schulmaterialien zeigen sie nur wenig Interesse. Noch ein Snack für die Kinder. Ich weiß, dass es für die Kinder ist, aber aber das hier kostet nur $. Ich gebe dir sogar Rabatt. Nee, ich möchte jetzt weiter. Ich komme später wieder. Ich weiß gar nicht, wie viel Geld hier so gewonnen. 20$. Bye bye by bye bye. So, ganz ruhig jetzt erstmal. Ganz ruhig, ganz ruhig. Das ist eine sehr, sehr unangenehme Situation gerade gewesen. Es ist trockenzeit in Kambodsja, weshalb man sich zu Fuß durch das Dorf bewegen kann, ohne nass zu werden. Ich sehe mich etwas um und bemerke dabei vor allem eines. Ist euch was aufgefallen? Diese Kinder essen zwar überall diese Chips noch, aber die Stifte und die Bücher, die Hefte, die sind plötzlich verschwunden. Es soll aber eine kleine Schule in dem Dorf geben. Vielleicht sind die eben verteilten Lernmittel ja dorthin gewandert. Tatsächlich wird einige Stelzenhäuser weiter fleißig gelernt. Hallo, ist es der Englischunterricht? Ja, das ist der Englischunterricht. kostenlos für die Kinder. Ja, das ist der Englischunterricht. Kostenlos für die Kinder. Kostenloser Unterricht für die Kinder. Toll. Was braucht ihr denn am meisten hier? Der Schule fehlt Geld, um die Lehrer zu bezahlen und um verschiedene Materialien zu kaufen. Verstehe. Aber das Geld, was ich den Frauen gegeben habe, das geht nicht hierher, oder? Nein. Seiten Sie davon? Das Schmunzeln des Lehrers ist hier in Asien ein klares Jahr. Die Bücher und Stifte, die angeblich für den Schulbesuch der Kinder benötigt werden, dienen einem ganz anderen Zweck. Sie lassen den Geldbeutel von uns westlichen Touristen etwas lockerer sitzen. Hier, genau hier musst du spenden. Das hier ist echt, das ist, jemand auf Englisch sagt, legit. Hier darfst du spenden. Mit Ihnen möchte ich es gar nicht mehr reden. Verstehen Sie das? Warum gehen Sie nicht weiter? Ich habe ihr so viel Geld gegeben und hätte es lieber hier in die Box stecken sollen, um zu spenden. Was passiert denn mit den Stiften und den Büchern? Behält sie dir und verkauf sie weiter. Ja oder? Die Kinder sind Mittel zum Zweck, um Touristen weich zu kochen. Die Stifte und Bücher werden neu verpackt und am nächsten Tag an die nächsten Touristen verkauft. Schon Englisch? Spricht ja schon so gutes Englisch. Toll. Wie heißt du? Mein Name ist Peter. Und deiner? Ich heiße Ranny. Was ist deine Lieblingsfarbe? Deine Lieblingsfarbe? Meine Lieblingsfarbe. Ich denke blau. Wie dein Shot? Ich wünsche euch alles Gute. Okay. Good luck for you. Thank you very much. Und selbst mein letztes Geld gebe ich da rein genau in diese Dose und die dürfen mich gerne knacken, die Kinder und so ein bisschen verzaus. Bye bye verzaubern, das lasse ich mir gern gefallen, was die Frau da vorne macht und schon wieder weiter mit dem Kollegen dadurchzieht, das lass ich mir gar nicht gefallen. Das sollten sie auch nicht tun. Das ist Abzocke. Er sagt ja selbst, das Geld kommt in der Schule nie an. Bei ihrem Besuch im Stellzendorf sollten sie mit einem freundlichen Lächeln an diesen Frauen vorbeigehen und lieber gleich weiter zur Schule. Sie wird von einer privaten Institution getragen und ist für jede Spende dankbar. Ja, das ist die Zukunft nicht nur hier, sondern überall auf der Welt. Und das Geld, was wir denen geben, muss direkt bei denen ankommen. Was hier in Wirklichkeit passiert ist, dass diese Damen einem da vorne Sang abgreifen, einem erzählen, ja, hier gib den Kindern, was sie brauchen, bevor du die Schule überhaupt gesehen hast. Bevor du als drober Tourist erfährst, du kannst das Geld direkt dort reingeben, wirst du richtig abgezockt. Das Stelszendorf und der Tunnelsee sind unbedingt einen Besuch wert. Lassen Sie sich warnen, aber ja nicht abschrecken, denn dafür ist eine Reise durch Südostasien viel zu schön auch. Und gerade hier in Kambodsa. So ein kühles Bier schmeckt im Sonnenuntergang. Besonders auch wenn der auf dem Tom Leslake heute ein wenig Wolken verhangen ist. Machen Sie unbedingt einen Stop hier, wenn Sie in Kambodja sind und natürlich auch in Ankorwatt. Wie sie das zu nehmen haben, haben sie ja nun gesehen von uns. Ist gar nicht so teuer. Und wenn Sie auf dem Weg hierher in Bangkok vorbeikommen, wissen Sie auch, wie Sie sich nach der Pandemie dort gut zurecht finden und jede Menge Geld und Ärger sparen können. Ich wünsche Ihnen einen schönen nächsten Asienurlaub. Traumziel Thailand, das ist die imposante Hauptstadt Bangkok, das Badeparadies Puket und Changmai, die Rose des Nordens. Mein Name ist Peter Giesel und ich bin Urlaubsbetrüger auf der Spur. Zwei Optionen. Ich rufe die Polizei oder wir reden. In Bangkok bekomme ich es mit falschen Beamten zu tun. Sie sind ein falscher Polizist. Mein Ausflug zum schwimmenden Markt wird ein Reinfall. Hey, he come on, come on, come on, come on. Elling Market. Auf Puket kaufe ich einen maßlos überteuerten Glücksbringer. Das muss ich. Weder ein Buddhist noch ein deutscher Tourist gefallen lassen. Und die Polizei setzt unseren Motorroller fest. Ich würde aber gern wissen, wie diese Ketty jetzt wieder losbekommen. One night in Bangkok und die Urlaubskasse ist leer. Verch. Wir haben jetzt gesagt, wir gehen zur Polizei und in Chang Mai macht mich eine Elefantenshow sprachlos. Mich macht es eher traurig und sauer macht mich, dass ich an jeder Ecke kassiert wird. Also, Achtung, abzocke, ich bin den Urlaubsbetrügern auf der Spur, damit ihr nächster Urlaub kein Reinfall wird. Thailand ist so etwas wie die Mutter aller asiatischen Reiseziele. Beliebt für seine traumhafte Natur, berühmt für die buddhistische Tradition und auch elektrisierend. wie das große, berüchtigte und faszinierende Bangkrock. Hier lande ich nach 11 Stunden Flug. Unsere Thailandreise soll insgesamt 10 Tage dauern. Ich hätte es ja kaum geglaubt, aber unter den beliebtesten Reisezielen weltweit ist Thailand die Nummer 3. Eine milliarden schwere Industrie steckt dahinter. Die haben wir vor einigen Jahren schon mal in unserer Sendung beobachtet und unter die Lupe genommen. Heute gibt es neue Geschichten. Alle samt sind spannend und jeder einzelne werden sie sich gut ansehen müssen, um beim nächsten Thailandurlaub nicht abgezockt zu werden. Und ich verf gleich morgen in der Früh geht's zum Königspalast. Der ist hier eine der beliebtesten Touristenattraktionen. Bis 1946 diente er als Residenz für den König. Nun ist er offen für die Besuchermassen. Weite über 100 Gebäude sind auf dem Areal zu bestaunen. Die Schwierigkeiten mit der Besichtigung fangen schon auf dem Hinweg an. Ich versuche es wie viele Urlauber mit einem Tuck. Zum Königspalast. Zum großen großer Palast. Ja. Du brauchst lange Hosen, Mann. Lange Hosen? Ja, wenn ihr dahin wollt, kein Problem. Mir egal. Ich will nur helfen. Oh, ich werde nicht unhöflich sein. Lange Hosen, lange Hosen. Wir haben große Hosen an, wie es eigentlich sich gewe Hosen und Schuhe. Du kannst nicht rein. Aber ich kann es mir von außen angucken. Also kannst du uns hinfahren. Okay. Wie viele? Drei 500? Scheint mir viel zu sein. 15 16 € ganz schön viel Geld. Wie viel wollt ihr denn zahlen? Was sagt denn ein Taxameter? Ich habe keins. Aber du hast ein Taxi? Ja, ich habe eins. Blöd für euch, aber der Palast macht schon um 3 Uhr zu. Macht um 3 zu 3:30 Uhr. Ja. Well, Ich würde sagen, das war jetzt so viel Info und so viel widersprüchliches. Ich glaube, ihr Mann kein Wort. Lass mal ein paar Meter laufen. Ja, okay. Mal schauen, mal schauen. Befördern wollen sie mich alle. Nur zum Königspalast will irgendwie keiner. Taxi. Ja. zum großen Palast. Ja. Wie viel? Ähm, es gibt zwei Optionen. Wenn wir einmal halten, 40 Bad, ansonsten 400 Bad. Also, wenn wir anhalten, 40 B. Nein, wenn wir einmal anhalten, dann sind es 200 Bad. Aber wir halten. Eben waren 40, jetzt waren es 200. Ist zu kompliziert für mich, aber danke. Zwei Preise für dieselbe Strecke. Wer soll das verstehen? Es ist schon bisschen wild. Trotzdem, ich will zum Palast und das für die üblichen 300 Bart, also 8 €. Hey, zum Königspalast. Wie viel? Drei Personen. 300. 300? Das ist zu viel. 200 Komm schon. Okay, steig ein. Geht doch. Also 200 ohne Stop direkt zum Grand Palace. Komm. Verhandeln ist in Thailand übrigens durchaus üblich. Doch kaum haben wir das Tuck bestiegen, zückt der Fahrer den Taschenrechner. Er will scheinbar nachverhandeln. Ist der Preis ganz anders, ne? Wir haben gesagt 200. Wir müssen los. Wir haben 100 100 Nee, nee. 100 Wir haben 200 gesagt. 100 50 für die Dame. 50. Für unsere Kamerafrau gibt's also netterweise Rabatt. Ist klar, Junge. Ist klar. Ist klar. Dann machen wir diesen Scherz mit. Muss dazu sagen, 250 sind auch 8 €. Boah, die Strecke ist nicht so weit und das ist schon teuer. Das ist schon teuer, aber wenigstens bringt er uns auf direkten Wege zum Palast. Tatsächlich, die Fahrt dauert keine 12 Minuten. Ich will jetzt die vereinbarten 250 bar zahlen. Yes, hier. There you go. So einfach, wie ich es mir vorgestellt habe, ist es aber nicht. Ja, wenn du 250 willst und ich dir 1000 gebe. Der Fahrer kann nicht wechseln, doch Hilfe naht. Ein Mann mit Sonnenschirm kommt auf das Tuck zu. Ich will euch jetzt bloß zahlen. Was ist denn los? Der hilfsbereite Mann tauscht meinen 1000 Bartschein, sodass ich den Fahrer bezahlen kann. Eine nette Geste eines Einheimischen, denke ich. Okay, thank you. Thank you. Okay, thank you, man. Der Mann ist scheinbar ein offizieller. Die Marke, die am Hosenbund trägt, weist ihn aus als Beamten der thailändischen Touristenpolizei. Als er hört, dass ich auf dem Weg in den Palast bin, rätt er mir ganz offiziell von einem Besuch ab. Es ist nach 3. Es geht jetzt nicht. Da ist eine Zeremonie. Eine Zeremonie gerade. Sehen Sie sich zuerst den großen Buddha an, den goldenen Buddha. Einem Touristenpolizisten in Zivil sollte ich vertrauen können. Der Mann gibt mir auch gleich einen Insider Tipp. Wie sind Sie hergekommen mit dem Tucktuck? Ja, Tuck. Wie viel haben Sie bezahlt? Haben Sie ja gesehen. 250. Nehmen Sie nicht die weißen, nehmen Sie die mit dem gelben Schild. Billiger. Wie es der Zufall will, hält genau jetzt neben mir ein solches Tucktuck. Der Beamte verschwindet und der Fahrer bietet mir eine alternative Stadtrundfahrt an. Wir sind jetzt hier. Sie haben Zeit für den Buddha, Buddha, Buddha. Dann zurück, Leute. Okay, erst der Palast. Palast nach 3 Uhr. Nein, jetzt lange Hose, lange Hose. So, nicht geht nicht. Na, ich glaube schon. Sie können Hosen kaufen. Alles klar. Danke. Nein, diesmal nicht schon wieder einer, der mich hier nicht reinlassen will. So tut als wenn das Ding zu wäre. Stell das ist doch offen. Da sind doch Leute. Geh rein und rausgehen. Wir gucken uns das jetzt mal von vorne an, bevor der nächste kommt. Alle wollen mir weiß machen. Ein Besuch im Palast sei nicht möglich. Doch ist der wirklich geschlossen? Touristenmassen strömen aufs Gelände und auch ich komme mit meinem Team ganz einfach rein. Übrigens, kurze Hosen sind tatsächlich verboten. Doch für kleines Geld gibt es überall solche schicken Überhosen. Geht jetzt hier nicht um Schick, es geht nur um Fr. Entgegen aller Warnungen genieße ich jetzt den Königspalast. Ein atemberaubendes Bauwerk. Ich frage mich, warum mir hier alle erzählen wollen, dieser Palast sei geschlossen. Was wäre passiert, wenn ich ihnen geglaubt hätte? Wie diesen Mann, der mir eine Stadtrundfahrt anbot. Ich will es herausfinden und lasse mich jetzt auf sein Angebot ein. Nur zur Erinnerung, wir befinden uns 150 m vom Eingang des Königspalastes entfernt. Der ist offen. Mal schauen, was die mir jetzt erzählen. Dazu muss ich nur das nächste freie Tucktuck finden. Oder besser das Tuck Milch. Fünf Bad, Fünf Bad, Fünf Bad. Wohin? Zum schlafenden Buddha. Schlafender Buddha? Aha. Wir wollen zum Palast. Ah, Palast. 3:30R. Der ist zu. Ja, der ist zu. Warum sind Sie so spät? Ich weiß nicht. Aber wenn sie morgen kommen, brauchen Sie lange Hosen, keine kurzen. Ja, das haben wir alles schon gehört. Es ist zu. Ich habe mich das richtige an. Kann man sie alles mieten? Okay. Okay. Wo bringen Sie mich denn hin? Zum sitzenden Buddha. Zum sitzenden Buddha und dann schlafender Buddha. Okay. Für 5 Bad. Ja, gern 5 Bad. F B. Kannst du mal kurz rechnen? Kann man kann ich kaum. Sind 20 Cent. Da muss abgezockt werden, sonst ist der Wand pleite nach einer Tour. Machen wir super. Wir sind gespannt, wie der Mann wenigstens seine Benzinkosten reinholen will und setzen uns ins wahrscheinlich billigste Tuck Bangkoks. Erste Station, wie versprochen, der Tempel des Sitzenden Buddha. Dieser Teil des Versprechens wurde gehalten. Eins der großen religiösen Sehenswürdigkeiten. Aber das war noch nicht die Abzocke, die kommt gleich. Denn von umgerechnet 13 Cent kann der Fahrer nicht leben. Er zeigt uns das nächste Ziel. Guck mal, erst Thai Juwelier, danach Tha Fashion, danach Watarun. Okay, danke schön. Vielen Dank. Danke. Eine Abzocke mit Ansage. Es geht also nicht zur nächsten Sehenswürdigkeit, sondern zum Juwelier. Okay, ich würde sagen, hier müssen wir jetzt durch. Das ist nämlich der wahre Preis, den man zahlt. Man muss sich ein bisschen langweilen beim Schmuckverkauf. Die Stücke, die man uns hier anbietet, kosten zwischen 50 und weit über 500 €. Sicher bekommt unser Fahrer seine Provision. Alter, ich wollte eigentlich nur eine Stadtrundfahrt mit dem Tuck machen und jetzt lande ich hier. Ja, aber so läuft's ja, oder? Ich passe. Überteuerte Klunker sollen andere kaufen. Die nächsten Touristen werden ja schon angekartt. Meine Stadtrunfahrt Shoppingtour geht weiter. Nächster Halt, ein Schneider. Hier ist sau. Wir wussten nicht mal, dass wir hierherkmen, bis er uns hergefahren hat. Niemand weiß das. Das ist Zufall. Niemand weiß das vorher. Wenn Sie in Bangkok ein Tuck nehmen und Sie wollen an einen Ort, landen Sie am Ende an einem ganz anderen. Und hier ist einer dieser Orte. Ja, die gleichen Fahrer kommen jeden Tag. Ja, okay. So funktioniert das. Ich weiß, aber nicht heute. Weiter geht's zum nächsten Shop. Hier dasselbe Spiel. Das Getingel kostet richtig viel Zeit und wenn man nicht aufpasst, auch richtig viele Urlaubseuros. Diese Schnäppchenstadtrundfahrt ist reine Bauernfängerei. Unser Urlaubstag ist versaut. Ira bitteschön nicht. Stadtrundfahrten nie mit einem Tucktuck machen hier in Bangkok. Tucktu sind entweder zum Abzocken da oder für kleine kurze Distanzen von A nach B. Jetzt weiß ich also, was passiert, wenn man den Tipps eines Touristenpolizisten vor dem Königspalast folgt. Stellt sich die Frage, wie echt ist denn dieser angebliche Touristenpolizist? Geht jetzt nicht, da ist eine Zeremonie. Eine Zeremonie gerade. An derselben Ecke, kurz vor dem Paläst, treffe ich den falschen Polizisten wieder. Diesmal stelle ich ihn zur Rede. Ja, sie arbeiten doch für die Touristenpolizei. Die sind da vorn. Ja, aber sie tragen doch eine Marke. Ah, das ist nur Plastik. Ein Souvenir. Ah, ein Souvenir. Sie arbeiten gar nicht für die Polizei. Verstehe. Okay, bye bye. Wir merken, er will uns loswerden, so schnell wie möglich. So verhält sich sicherlich kein Polizist, der berechtigt ist, diese Marke zu tragen. Garantiert nicht. Also, was ist ihr Job hier? Nein, nein, ich warte nur auf einen Freund. Ach so, sie warten nur. Ich dachte, sie arbeiten hier. Ich will es genau wissen. Woher hat er die Marke und warum spielt er hier den Touristenpolizisten? Also, ich dachte halt, dass sie wegen der Marke bei der Polizei arbeiten. Kann ich so ein Souvenir irgendwo kaufen? Ja, auf dem Markt. Ah, auf dem Markt. Okay. Sind Sie das erste Mal hier? Nee, nicht zum ersten Mal. Deswegen weiß ich auch, wie ein echter Polizist aussieht. Eine offizielle Marke der thailändischen Polizei soll es also auf einem Markt geben. Das kann ich kaum glauben. Möchte dem aber nachgehen. Ich will wissen, wie leicht es ist, sich als Polizist auszugeben. Ich bin auf der Chaosahnrot. Nicht nur kulinarisch gibt es hier alles, was das Herz begehrt, wenn man sich denn traut. Gefälschte Studentenausweise, Führerscheine und Personalausweise soll es hier geben und Polizeimarken. Schnell habe ich einen vielversprechenden Stand gefunden. Ich frage nach. Verstehst du? Es ist eine Marke. Ja, verstehe. Kannst du uns das zeigen? Ja, komm mit, komm mit. Mein Wunsch scheint heikel zu sein. Der junge Mann führt mich in einen Hinterhof. Es wird aber immer dunkler jetzt hier. Amtsanmaßung ist hier eine Straftat. Mit dem Kauf der Marke würde ich mich schuldig machen. Ich wollte eigentlich nur gucken, wie wie leicht es ist äh an so ein Touristenpolizei Zeichen zu kommen, aber sind wir hier in so einer dunklen Hinterhof Geschichte haben wir schon mal wohler gefühlt. Muss ich jetzt auch sagen. Pass auf mit dem Mann führt ein paar Telefonate und tatsächlich irgendjemand in Bangkok scheint meinen heiklen Wunsch erfüllen zu können. Warten Sie kurz hier, dann können Sie rein. Okay, wir warten jetzt. Äh, wie lange wird's dauern? 20 Minuten. 20 Minuten? Okay. Eine halbe Stunde später treffe ich einen waschechten Ausweisfälscher. Ja. Ja. Ja, können wir die Ware sehen? Die ist nicht hier. Der Typ ist jetzt nicht hier. Ah, aber du hast andere Sachen? Ja, ich mache solche Sachen auch. Ich zeig's dir. Okay. Okay, zeig mal. Kennst du den McDonald's da hinten? Ja. Wir treffen uns da. Ja. Okay. Im Schnellraurant will mir der Fälscher sein Angebot zeigen. Auf dem Tablet kann ich mir ganz einfach einen Ausweis aussuchen. Kann ich mal sehen? Aber ohne Wasserzeichen. Okay. Das ist eine Warnkart 50. Ist das für eine Flugkarte schon? Ja. Neben Führerscheinen entdecke ich diverse Ausweisdokumente, Personalausweise fast aller europäischen Staaten. Und wie lange dauert das? Nicht lang, oder? Eine Stunde. Ach, eine Stunde. Ein falscher Ausweis für 30 €. Mich interessiert, ob er auch Polizeimarken fälschen kann. Er hatte so eine Marke, offensichtlich ein Spielzeug, eine blaue Gummimarke am Gürtel und da stand drauf: "Tourist Police." Die ist nicht so leicht. Wirklich? Ja, gar nicht leicht. Nicht leicht. Okay. Na ja, vielleicht. Nein, unmöglich. Die Sache wird dem Mann zu heiß. Er bricht das Gespräch ab. Offensichtlich ist das Fälschen dieser Marken hier ein Hochrisikogeschäft. Wo hat der Mann diese Gummiplakette her? Auf alle Fälle hat er sie morgen nicht mehr, weil andere Touristen außer uns den wird er damit nicht mehr reinlegen können. Am nächsten Morgen bin ich erneut vor dem Königspalast. Wir wollen das Spiel des falschen Polizisten jetzt beenden, sonst werden noch mehr Touristen Opfer seiner Masche. Mittlerweile scheint er mich und mein Team zu kennen, denn als er uns kommen sieht, flieht er. in einem Tuckt mit etwas Abstand verfolgen wir ihn mit einem Taxi. So, wir müssen uns den ganzen den Mann jetzt noch mal von der anderen Seite nähern, weil der hat sich vorhin ganz einfach ein bisschen verdrückt per Tuck. Wir haben ihn aber gerade da vorne entdeckt an der wirklich exaktelben Position, wo wir eben auch in die Arme gelaufen sind oder gefahren sind. Räuber und Gendarmen in Bangkok Style. Hören Sie Officer, ich möchte mit Ihnen reden. Lassen Sie uns reden. Ich rufe die Polizei oder wir reden. Zwei Optionen. Entweder wir sprechen miteinander oder ich rufe die Polizeiin. Warte, warte, warte. Ich habe ein Problem. Ganz einfach. Ganz ruhig. Mein Problem ist ihre Marke, die er sofort vor uns versteckt. Dann eben auf die direkte Tour. Sie sind ein falscher Polizist. Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein. Oh, doch. Das ist nur ein Souvenir. Das ist kein Souvenir. Das ist illegal in Thailand. Und Ärger mit der Militärregierung will wirklich niemand haben. Okay, ich geb's ihn. Ja, okay. Geben Sie es her und dann ist gut. Okay, okay, okay, okay. Okay, dann gehen Sie. Okay, okay, okay. Sie dürfen sich nicht als Polizist ausgeben. Das ist höchst illegal in diesem Land. Okay, in Wahrheit sorgt dieser falsche Polizist dafür, dass die TKTs nicht zu lange leer herumfahren. So muss das sein. Keine falschen Polizisten auf den Straßen von Bangkok. Das hier, ich will mal zeigen, was das ist. Hier steht vorne drauf Tourist Police und hier hinten drauf Nummer, die man anrufen muss. Das hier war selbst dem Mann, der uns illegal deutsche Personalausweise und Führerschein verkauft hätte, zu heiß. Für sowas geht man in Thailand ins Gefängnis oder man fällt als Tourist darauf rein. Das passiert zumindest bei dem Mann so schnell nicht wieder. Schön. Mission erfüllt. Ein illegaler Polizist auf den Straßen Bangkoks weniger. Die Nächte in Bangkok. Sie sind legendär verrucht, aber eben auch kriminell teuer. Ich habe 150 € zahlen müssen gerade eben. 5600. Sexy, aber teuer. Der wichtigste Fluss Thailands, der CO, schlängelt sich durch Bangkok und ist eine der Hauptverkehrsadern. Wer schnell unterwegs sein möchte, nutzt Wassertaxis. Auch für Touristen hat dieser Strom einiges zu bieten. Jetzt sind wir hier nur mit so einem kleinen Boot übergesetzt über den Ja. Heute haben wir, was die Wasserwege angeht, was ganz besonderes vor. Kennen Sie diese Bilder von den Damen mit den großen Hüten, die auf diesen Holzboten sitzen und einem exotische Früchte verkaufen? Ja, der schwimmende Markt, der Floating Market ist heute unser Ziel. Dieser Markt auf dem Wasser ist ein Überbleibsel der Vergangenheit, als die Infrastruktur auf dem Land noch nicht so gut ausgebaut war. Heute ist er eine Touristenattraktion, 120 km westlich von Bangkok. Und an jeder Straßenecke der Hauptstadt entdecke ich Anbieter, die mit einer Tour zum Floating Market werden. Auch Tucktfahrer wären bereit, Touristen dorthinzubringen. Hey, wir würden gerne zu dem schwimmenden Markt. Ja, mit dem Tuck 10 Bad für jeden Bart nur. Und dann bringst du uns zum schwimmenden Markt. Ja, aber kein Laden. Nein, kein Shop. Kein Laden. 10 Bad. 10 B 10 B. Dann bringe ich euch zum Pier und dort kauft ihr ein Ticket für das Boot. Das bringt euch dann zum Floating Market. Okay. 10 Bad, also 30 Cent. Das reicht nur für den Weg zum Anleger. Doch kommt man von dort wirklich zum Markt? Ich höre mich um. Wir wollen zum Pier zum schwimmenden Markt. 10 Bad für dich und 10 Bad für ihn. Z und ze Oh, da ist ja auch nicht weit weg das Pier. Dann gehen wir mal rein. Für 10 Bad pro Person geht's also zum Anleger. Von dort aus dann hoffentlich weiter zum Ziel. Nach einer kurzen Fahrt ohne Zwischenstopp komme ich beim Anleger an. Ihr müsst da hinten rein für das Ticket. Da freue ich mich jetzt drauf. Die nicht an so einem Stand, ja, so eine Kokosnuss, sondern von dem Boot. So, muss er mal gemacht haben. Da freue ich mich jetzt drauf. Aber es ist weit. Es ist weit. Okay. Eine Stunde kostet 800 B eine Person. 100 Bad. 800 Bad eine Person. 800 Bad eine Person. Oh, das ist ja n Ja, es ist weit. So, machen wir das dann. Okay, also wir sind vier, das macht 3200. Okay, ihr zahlt bei mir. Ja, ich bezahle. Keine Sorge. Machen wir 3000? 3000 für alle. Okay, okay, okay. 3000. Immerhin ein kleiner Rabatt. 80 € kostet der Ausflug noch F, das ist jetzt richtig viel Geld, Leute, ne? Also 600 Wit 600. Und es ist n mal eine Sache, die man gesehen haben muss. Ist schön. Zum Glück müssen wir nicht lange warten. Der Ticketverkäufer bringt uns gleich an Bord, sozusagen. Also meine Vorstellung war ja eigentlich, dass wir jetzt hier vielleicht auch gemeinsam mit ein paar anderen in so ein Boot steigen, relativ lange fahren, relativ weit. Es ist hier nicht irgendwie um die Ecke. Ja. Ja. und dann da auch ein bisschen Zeit haben. Stattdessen steigen wir in einen großen Dampfer mit hunderten erwartungsfroher Touristen. Aber das ist gar nicht unser Schiff. Die Creusgang an der Wasserseite. Da. Aha. Ja, das ist unser Ah, das Boot. Am Heck des Touristendampfers macht ein traditionelles Longboat fest. Oh, das wir sind wir sind dran. Wir sind dran sind nicht die einzigen. Ich lasse mich treiben. Getreu im Motto: "Der Weg ist das Ziel. Haben meine Mitreisenden dasselbe? Fragen, was ihnen verkauft wurde gerade?" Eine Stunde Rundfahrt und dann ich hab keine Ahnung, wie heißt dies Ort, wo wir rausgelassen werden? Irgendwo in der Nähe von Ja, irgendwo in der Nähe von Ten was für ein Wir haben was anderes gebucht als sie. Was hab den? Wir haben gebucht eine Tour zum Floating Market. Ja, da f auch da fahren wir vorbei. Wie vorbei? Ich habe gerade eben fast 100 € ausgegeben für Besuch des Floating Markets. Nun habe ich meine Zweifel, ob ich den heute noch zu sehen bekomme. Und tatsächlich, das Boot biegt ab auf einen Seitenarm des Charo. Hier ist nicht der Floating Market, das ist eine andere Richtung. Wir verlassen jetzt den großen Fluss und biegen ab. Ja, vielleicht hat ja sein Schwiegervater auch so ein Scoting Market hier von dem Mann da hinten am Steuer. Kann natürlich auch möglich sein, dass er uns irgendwie zu einem Zubringerbus bringt, der uns dann Na ja, aber das ganze dauert eine Stunde, wenn ich es gerade eben so an der Seite mitgehört habe. Kann ja nicht sein. Aussteigen ist eh keine Option, also muss ich mich in Geduld üben und die Fahrt genießen, soweit das geht. Floating market. Der Kanal wird immer enger. Nichts deutet auf eine Anlegestelle hin, an der wir vielleicht umsteigen können. Also, es ist schon schön, diese ja wassermäßigen Seitenstraßen von Bangkok mal zu erkunden. Sehr schmuck ist es nicht und bisher nicht so lohnenswert, aber wir wollen ja zum floating Market, zum schwimmenden Markt. Meine Hoffnungen dort heute noch anzukommen schwinden. Auch meine Mitreisenden sind verunsichert. Sie checken unseren Standort auf ihrem Smartphone. Haben Sie auch das Gefühl, dass wir ein bisschen falsch fahren oder? Na ja, ich habe gerade überlegt, der meinte eigentlich, also Franz meinte, dass er eigentlich hier rum fahren wollte. Jetzt ist er wahrscheinlich einfach nur hier durchgefahren. Also er fährt anders als ihnen auch versprochen wurde. Das Gefühl habe ich auch so ein bisschen. Da hinten wird aber was verkauft. Mal schauen. Oder gibt es einen anderen schwimmenden Markt, von dem ich nichts weiß? Der Herr zahlt für irgendetwas, denn wie es scheint, nähern wir uns dem Ziel. Hunderte Boote, exotische Früchte, wo soweit es Auge reicht auf dem Floating Market, dem schwimmenden Markt. Das hier ist eher die schwimmende Marktfrau. Hallo, was wollen Sie haben? Das ist für Ihr Handgelenk. Natürlich Handgemacht. Ne, ich hätte gern Wasser. Können Sie mir ein Wasser geben? Aber ganz ehrlich gesagt, das kriegen natürlich an jeder an jedem Imbis in Bangkok Downtown genauso. Wie viel? Hä? Wie viel? 30 B. Das ist auch noch mal ein Zehner mehr als am Fest. Noch was für den Fahrer? Bitte eins für den Fahrer. Ach, für ein Fahrer noch eins? Noch ein gibt sich ja Mühe, der Jum nicht. Ja, eins für ein Fahrer. Was trinkt? Was? 50 B für zwei. Zwei für 50. Okay. Dafür kommt man mit dem Zuck. There you go. Danke schön. Und der Fahrer? Ja. Ach komm, Wechselgeld kannst du auch behalten. Tschüss. Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Ich will nur mal gesagt haben, was uns versprochen wurde. Der berühmte Floating Market. A, vielleicht kommt er ja noch. Vielleicht war das nur so ein Zwischenstopp. So ein Teaser, ein Anhalser. Wer weiß? Die schwimmende Marktfrau hat ihr Geschäft für heute gemacht. Ich hoffe, unser Kapitän erfüllt noch seinen Teil des Versprechens, denn mit Zeitziehen hat dieser Ausflug noch nicht viel zu tun. So, wir sehen eine ganze Menge floating Müllberge. Die Stunde ist bald um und ich glaube nicht, dass da noch was kommt. Mein Gefühl täuscht mich nicht. Mit Höchstgeschwindigkeit geht es zurück nach Bangkok. Jetzt sind wir wieder um dem auf dem Hauptschfluss, dem Shire in großen Strom und hab wir nicht mal ein Stück Obst gesehen auf irgendeinem Kutter. Ehrlich gegenüber vom großen Königspalast legt das Boot an. Nee, alle Mann von Bord, vielen Dank, dass Sie mit Achtung Abzocketours unterwegs waren. Die Bootstour ist hiermit zu Ende und das nicht mal am Ausgangsort unserer Fahrt. Eine Beschwerde, fast unmöglich. Schwimt. Schwimmt. Ja, schwimmender Markt. E, come on, come on, come on, come on. Eing market. Ja, tschüss. Excuse me. Was meen Sie? Der Floating Market ist nur am Samstag und Sonntag offen. Ah, nur Samstag und Sonntag. Ja, genau. Aber ich habe für heute bezahlt. Ah, heute? Nein, heute nicht. Was haben Sie für das Ticket bezahlt? So 100$. Oh, 100$. Ja, so ungefähr 3000 Wat? 3000. Wir haben 3000 bezahlt für den schwimmenden Markt. Aber es gibt keinen schwimmenden Markt heute, oder? Nein. 80 €. versenkt im Coi pryier. Wirklich ehrlich gesagt Moderator dieser Sendung mich bin ich sauer. Diese Flasche Wasser ist alles was ich kaufen konnte. Noch nicht mal ein Stück Banane, keine Mango, gar nichts. Wir sind belogen worden und ich finde das geht in die Nähe von Betrug zu sagen, es geht zum Floating Market und jetzt am Ende zu erfahren, der ist heute gar nicht offen. Müssen wir alles noch mal überprüfen. Und ganz nebenbei möchte ich auch mein Geld zurück. Doch das wird nicht leicht. Und jetzt weiß ich auch, warum wir hier rausgelassen wurden und nicht am Ausgangspunkt unserer Reise, damit sich es keiner beschweren kann. Leider haben sie den falschen auf ihrem Boot gehabt heute. Bevor ich die Verkäufer am Anleger aufscheuche, möchte ich von einem seriösen Anbieter wissen, wie eine Tour zum schwimmenden Markt normalerweise abläuft. Nur eine Frage, ist es der schwimmende Markt? Ja, das ist das Original in Thailand, der schwimmende Markt. Wie komme ich dahin mit dem Boot? Mit dem Boot von Bangkok? Ja, mit dem Bus oder mit dem Taxi? Er ist außerhalb von Bangkok, ungefähr 100 km. Das ist das Original in Rachaburi. Ich habe gerade 80 € für ein Boot bezahlt, das mich zum schwimmenden Markt bringen sollte. In Bangkok? Ja, das ist außerhalb von Bangkok. Wurde ich abgezockt? Ja, weil in Bangkok sind die schwimmenden Märkte nur samstags und sonntags und sie sind sehr klein. Aber dieser hier ist das Original in Thailand. Wie viel würde es denn für vier kosten? Für vier Personen. Diese Tour, diese hier 2000 B für dieses Auto hier. Okay. So, also es sind 2000 für den Wellen hin und zurück. Ja, genau. In diese Minibusse passen neun Personen. Bei diesem Anbieter zahlt also jeder 6 €. Bei meiner Tour waren es 20 pro Person, mehr als das Dreifache. Zeit für ein paar ernste Worte. Hallo Leute, da sind wir wieder. Tag. So, was ist mit dem schwimmenden Markt jetzt? Floating Market. Der schwimmende Markt ist außerhalb vom Bank. Ja, ich weiß, aber ihr habt mir hier Tickets für den Floating Market verkauft. Komm mit, ne? Wir arbeiten fürs deutsche Fernsehen und sie haben mich abgezockt. Wollen sie, dass ich die Polizei rufe oder geben Sie mein Geld gleich zurück? Es gibt keinen Markt. Was haben Sie bezahlt? nicht an mich. Ich habe nichts. Ich kenne Sie nicht. Aber sie haben mich doch erkannt. Nein, ich erinnere mich nicht. Nein, aber er hier. Ich habe dem älteren Herrn bezahlt. Wo ist er? Der ältere Herr hat den Braten gerochen. Er war es, der uns am Vormittag die Tour verkauft und 80 € aus der Tasche gezogen hatte. Nach seiner Flucht versucht jetzt seine Kollegin mich zu besänftigen. Okay, ich gebe dir was zurück. Du hilfst mir und ich helf dir. Ich gebe dir 2000 Bad. Ihr solltet aufhören hier Touristen abzuzocken. Wir waren schon in der ganzen Welt unterwegs. Normalerweise würden wir direkt die Polizei rufen. Das hier ist nicht okay. Wie viel willst du zurück? 2000. Ich geb dir 2500. Okay. 2500. Okay. Okay. Bist du der Chef hier? Bist du der? 3000. Der Chef hat den mitbekommen. Sie haben mir den schwimmenden Markt versprochen. Nein, es gibt hier keine schwimmenden Märkte. Die sind außerhalb Banks. Jetzt weiß ich das auch. Jetzt weiß ich's jetzt hektisch, weil wir haben das Wort Polizei gesagt. Warten Sie eine Minute. Okay. 2500 Bad möchte ich zurückhaben. Wird mir der Mann im Militärshirt das Geld wirklich geben? Jetzt wird auch aggressiv. Das war Polizei ist gefallen. Wir drehen hier. Das merken die. Wir hektisch. Der Chef sieht keinen anderen Weg als zu zahlen. Stress mit den Behörden wollen die meisten Einheimischen um jeden Preis vermeiden. 70 € bekomme ich zurück. Okay, kein Problem. Bitte löschen Sie jetzt. Aus Furcht vor den Behörden möchte er, dass wir das Material löschen. Zur Beschwichtigung reicht er uns Getränke. Er hat offenbar wirklich Angst. Weißt du, ich habe Familie. Wenn die Polizei das erfährt, gibt es echte Probleme. Alles in Ordnung. Mach dir keine Sorgen um deine Familie. Alles okay. Ich mach das nur, um meinen Sohn und das Baby durchzufüttern. Ja, ja, ja. Wir glauben dir. So groß die Angst vor der Polizei zu sein scheint, größer scheint die Verlockung des schnellen Geldes. Verdient mit Gaunereien. So und an der aufgescheuchten Reaktion kann man sehen, wie sagen, wie illegal das ist, was wir da gerade erlebt haben. Die haben n nicht mal ein eigenen Pier. Die mussten uns über ein Ausflugsschiff zu dem Betrügerboot sozusagen lozen und dann so eine nicht vorhandene Tour. Wir haben 2in000 wieder bekommen von den 3000. Das ist aber auch gut so. Ich meine, das ist das mindeste, was man erwarten durfte. Auf der anderen Seite muss dem Mann klar sein, solche illegalen Geschäfte werden hier von der Polizei, glaube ich, ganz hart bestraft. Bitte, wenn Sie den Floating Market erleben wollen, Sie brauchen dafür einen Tag Zeit, müssen sich einen Minibus mieten oder ganz einer ganzen Tour anschließen, anderthalb Stunden Hinfahrt in Kauf nehmen und dann gibt es den echten, den richtigen Floating Market. Das hier war Betrug. Auf Puket bekomme ich es mit der thailändischen Polizei zu tun. Mein Roller wird konfisziert. Ich würde aber gern wissen, wie diese Kette jetzt wieder losbekommst und das wird schwerer, als ich es ahne. Aber erstmal stürze ich mich in Bangkok ins legendäre Nachtleben. One Night in Bangkok makes the Hardman Humble. Zu Deutsch, eine Nacht in Bangkok macht auch aus dem härtesten Mann ein fromes Lam. Frei übersetzt from. geht's da unten bei Nacht nicht zu. Thailand und Bangkok, seine Hauptstadt, gelten als sehr liberal. Obwohl hier seit einigen Jahren jetzt das Militär deutlich mehr zu sagen hat als vorher, ist es immer noch wild. Wie wild. Genau. Und wie sehr sie Gefahrlaufen dabei abgezockt zu werden. Kom wir zusammen eine Nacht in Bangkok. Komm. Der Nachtmarkt von Padpong zieht Freunde des freizügigen Tourismus an. Angebote zu Shows, von denen man in Europa eher selten hört, findet man hier an jeder Ecke. Mit versteckter Kamera will ich mir das heute genauer ansehen. Pingpong Pingpong Show. Ist das der Preis? Ja, die Pingpong Show kostet 300. Das kann ich alles öffentlich sagen, was hier steht. Also viele Worte fangen mit P an, hören mit Us auf und dann gibt's alle möglichen Sachen. To go Die Dame führt uns zur unscheinbaren Eingangstür eines Nacht und Nacktclubs. Der Eintritt ist vergleichsweise moderat. Also gut, das sind jetzt 20 € 10 € für jeden. Da bekommen wir ein Getränk umsonst. Also du wir oder ein Gentonic auf dem also zwei bitte. Wir drehen mit Mini Spionagelinsen und erleben in diesem Nachtclub Merk und denkwürdiges. Die Abzocke im Club ist nicht das Entertainment auf der Bühne, sondern die Drinks, denn urplötzlich stehen jede Menge fremder Gläser auf unserem Tisch. Also, wir sind jetzt vielleicht eine halbe Stunde hier und diese beiden Biere stehen immer noch hier, sieht man ja, aber diese beiden kleinen Cocktail Drings auch und die gehören nicht uns, ne? Und ich glaube, genau da geht's los. Die beiden werden wir zahlen müssen und die werden spürbar mehr kosten als unsere zwei Bier, ne? Also noch ein letztes Prost. Etwas Mut antrinken für die Rechnung, die gibt es an der Kasse am Ausgang. Was ist das hier? 5600 B. Wie viel? 5600, weil ihr euch die Show angesehen habt. Alles zusammen. Wir hatten zwei Bier. Ja, zwei Bier und Show gucken. Aber auf der Rechnung steht erster Drink. Der erste Trink waren zwei Bier. Ja, zwei Bier und dann die Show und dann Lady Drinks und dann der nächste Drink. Aber ich hatte nur ein Bier. Ja, ist schon klar. Aber ich hatte nur ein Bier. Hier zahle ich nicht nur für meine Drinks, sondern auch für die, die Tänzerinnen auf unserem Tisch im Vorbeigehen haben, stehen lassen. Ich kann dir das Geld nicht zurückgeben. Das funktioniert in dieser Bahn nicht. Aber das ist illegal. Hä? Süße, das ist illegal. Und du weißt das? Ach, Quatsch. Und jetzt raus aus meiner Ladyb. Abgezockt und rausgeschmissen. Kaum vor der Tür treffe ich ein deutsches Pärchen. Sie haben ihr Geld gerade zurückbekommen. Ihr Deutsch. Was habt ihr gerade bezahlt? Sag mal. Also, wir haben, die wollten uns von uns 26, glaube ich, haben, weil pro Person 1300 mal zum gucken. Ich habe 150 € zahlen müssen gerade eben. 5600, ne? Wir sind jetzt mit 600 B weg. Haben Sie ja Glück gehabt. Ja, wir haben Glück gehabt. Das geht ja noch. Ver wir haben jetzt gesagt, wir gehen zur Polizei. Hab gesagt, dann haben die sich drauf eingeladen. Ein Teil drängt dazwischen. Er will wohl vermeiden, dass wir andere Kunden vergraulen. Ich bleibe hartnäckig. Na 600 B sind ja kein Problem. Die haben 600 bezahlt, ich 150 € für zwei Bier. Das ist nicht gut. Gar nicht gut. Ich kann dir was zurückgeben. Das sind 3000. Okay, okay, dann haben wir ein Deal. Auch ich bekomme Geld zurück. Nicht alles, aber wenigstens etwas. Vor den Shows in Bangkoks Nachtclubs kann ich nur warnen. Also, ich habe schon eine Menge erlebt, Leute. So ist es nicht. Aber 150 € für zwei Bier in so einer Bar, unfassbar. Das ging schnell, schmutzig und es war hochkriminell. Ich bin da gerade noch mal rausgekommen, weil ich ein bisschen verhandeln konnte. Freundliche Kellner und Kellnerinnen ziehen mir in Pooket das Geld mit Brettspielen aus der Tasche. Yes. Okay. Achtung, Abzocke, aber gewaltig. Also faszinierend, wie diese Stadt ist. Bangkok ist ganz schön laut und kann auch stressig sein. Ich brauche mal wieder ein bisschen Natur, bisschen Urlaubsfeeling. Kommen Sie doch einfach mit mit mir auf eine der beliebtesten Inseln Thailands. Gleich geht unser Flug nach Pucket. Puket ist eines der Hauptreiseziele Thailands. Die Insel bietet traumhafte Strände und Resorts. Wer all ihre Seiten kennenlernen möchte, muss mobil sein. Am günstigsten geht das mit einem Motorroller. Die kann jeder für kleines Geld an fast jeder Straßenecke mieten, so wie ich und mein Team. Die Abzocke trifft uns völlig unvorbereitet. Gleich am ersten Drehtag legt ein Polizist einen unserer Roller an die Kette. Fast wie in Deutschland ist Diskussion zwecklos und eine Weiterfahrt unmöglich. Was ist denn jetzt los? Was ist denn nun passiert? Also zur Aufklärung, man darf seine Jetzt sehe ich das Problem hier bei den rotweißen Streifen, da darf man nicht parken. So, wenn die denn vorhanden sind hier, hören die aber auf, die rotweißen Streifen. Bei der Parkplatzsuche bitte beachten, rot-weiße Bordsteinmarkierungen zeigen in Thailand ein Parkverbot an. Mein Kollege hatte das glatt übersehen, denn die Farbe war stark abgeblättert, so gut wie weg. Wenn man diese Farbenreste aufsehen würde, das ist nur noch der Rest davon. Da ist ja kaum noch ein rotweißer Warnstreifen übrig. Das ist rotweiß, richtig. Ja, hier darf man nicht parken. Das kann ich nicht sehen. Man kann überhaupt nichts erkennen. Da ist kein Weiß mehr übrig von dem Rot-Weiß. Was übrig bleibt, ist ein Strafzettel. Zu begleichen an der nächst gelegenen Polizeiwache. Ja, ich bin der Boss. Ich zahle super, aber nächstes Mal passt du bitte auf, wo du parkst. Nee, quatsch. Hol jetzt mal. Das hier ist ein Witz. Ich würde aber gern wissen, wie du diese Kette jetzt wieder losbekommst. Die vielen Roller müssen ja irgendwo abgestellt werden. Strafen für Falschparker sind scheinbar für den Staat eine willkommene Einnahmequelle. Aber wo müssen wir zahlen? Es ist schon dunkel, als wir die Polizeiwache erreichen. Da dauert halt auch ja, die nächste Polizeistation zu finden. Wir kriegen ja unser Motorbike sonst nicht wieder. Komm, müssen wir zahlen. Doch so einfach kann ich den angeketteten Roller nicht auslösen. Der Beamte schickt uns zur Hauptwache, denn da befindet sich der Schlüssel des Vorhängeschlosses. Super Urlaubs- und Drehtag hast du mir da verschafft mit deiner Falschparkerei hier. kann man es nicht bezahlen. Zu Fuß machen sich mein Kollege und ich auf den Weg, auf den langen, sehr langen Weg. Am Ziel entdecke ich den eigentlichen Grund für unsere Wanderung. Hier und nur hier gibt es eine extra Bußgeldkasse nur für Touristen. Pay Fine Strafezahlen, da gibt's extra ein Büro für. Bevor ich zahle, will ich natürlich versuchen, um ein Bußgeld herumzukommen, denn Markierungen waren kaum vorhanden. Ein Beweisfoto habe ich sogar dabei. Das Problem war nur, dass wir die Markierung nicht erkennen konnten. Sehen Sie, da ist keine Farbe, kein Weiß. Das ist halt so. Zahlen Sie jetzt 1000 Bad. 1000? Ja. 1000? Ja. Wir haben die Farbe nicht gesehen. Das ist dieselbe Farbe wie da. Sie können da nicht parken. Keine Chance. Umgerechnet bin ich 26 € los. So viel zahlt hier jeder Tourist fürs Falsch parken. Aber sie sollten es mal einstreichen. Okay. Ein bisschen erneuern. 1000 Bart sind futsch und ein Urlaubstag, den ich mit einem Polizeistationsmarathon verbracht habe. Wenigstens will mich einer der Beamten zu meinem Roller zurückschaufieren. So, diesmal drehen wir es mal um. Ja, die Polizei nimmt mich mit. Ist ganz nett zu mir. Er will sogar ein Ösil T-Shirt vom DFB haben. Der Taxiservice macht 200 Bad. Keine 5 Minuten später bin ich wieder bei meinem Fahrzeug und ich habe einen neuen Freund. Er will wissen, was ich so mache. Und das sage ich ihm gerne. Achtung, Absocke. Später stoße ich auf überteuerte Glücksbringer, ausgerechnet in einem Tempel. Das muss sich weder ein Buddhist noch ein deutscher Tourist gefallen lassen. Das kann Buddha nicht wollen. Auch in Puket ist jede Nacht Halligalli auf der Touristenmeile. Vorwiegend europäische Besucher lassen es ordentlich krachen. Vor allem hier auf der Bangler Road. Also diese Bangler Road ist geographisch gesehen gute 350 m nur lang, aber hier hinter mir befinden sich zurzeit 10 tausende von Touristen so um 11:30 Uhr und wie es so auch sechstraße auf Mallorca ist, es betrifft nicht nur diese 350 m. In jeder Ecke wird jetzt hier gefeiert und jede Menge abgezockt. Sex Cells und hier noch mehr, noch freizügiger als auf der Reerbahn. Wie schon in Bangkok versuchen Kobere Touristen in die Barst zu lotzen. Die Damen locken mit unglaublich günstigen Getränkepreisen. Auch ich mache es mir gemütlich. Habt ihr Lust auf ein Würfelspiel? Ich probi es mal. Die ersten Drinks sind schon da und ein Würfelspiel soll die Zeit vertreiben. Die Kellnerin bereitet die Becher vor. Doch zu meinem Erstaunen trete ich nicht gegen sie an, sondern gegen ihren Chef. Und ihr wisst, wie man spielt, oder? Nee, die Regeln sind in diesem Fall auch gar nicht so wichtig, denn die Masche ist immer dieselbe. Zu Beginn haben die Gäste und auch ich natürlich eine Glückssträhne. Gewinne ich gewinne ich gerade? Ja, ne? Doch, das wä nicht lange und natürlich gewinnt am Ende der Chef. Das liegt zum einen daran, dass ich die Regeln noch immer nicht verstanden habe und zum anderen daran, dass es eben immer so läuft. Also noch mal anstoßen und bezahlen. Also alles zusammen. 400 plus das hier 270 Wat macht 670. So zahle ich nicht nur meine Drinks, sondern auch die meines Gegners. Das war jetzt noch eine charmante Variante dessen, was hier so gespielt wird. Aber immerhin, wir sind zwei Drinks mehr los geworden, als wir eigentlich wollten. Also 10 €. Da drüben habe ich noch ein anderes Spiel gegeben. Es sind nur kleine Beträge. Doch wer sich auf solche Barspiele einlässt, muss damit rechnen, dass die Rechnung am Ende doppelt so teuer ist. Aber einer so netten Einladung nicht nachzukommen wäre ja unhöflich. Was ist das? Viel gewinnt. Was? Viel gewinnt. Das habe ich als Kind gespielt und so eine reelle Siegchance. Was ist denn los hier? Warte, warte, warte. Ich muss mich darauf konzentrieren. Nicht so schnell. Doch meine Gegnerin ist anscheinend die südostasiatische vier Gewinn Champions League Siegerin. Ich halte lange durch, aber jetzt habe ich keine Chance mehr oder was? Ich bin gespannt, was da am Ende jetzt rauskommt. Na gut, ein noch Goodby. Ja, mit der Rechnung kommt natürlich noch ein Drink. Irgendwie charmant, aber es ist und bleibt. Achtung, abzocke okay. Achtung, Abzocke. Doch was wäre passiert, wenn ich gewonnen hätte? Wären dann wenigstens die Drinks aufs Haus gegangen? Funktioniert das hier mit allen Jungs? Spielen das alle? Ja. Und die verlieren immer oder? Manchmal gewinnen sie, aber dann zahlen sie auch. Also, wenn sie gewinnen, zahlen sie und wenn sie verlieren, zahlen sie auch. Ja. Na ja, also im Prinzip Umsatz noch mal dazu. Zwei Bier für 180, zwei Lady Drinks in diesem Fall für 200. Hier geht es wirklich nicht um Unterhaltung, sondern darum, die Rechnung in die Höhe zu treiben. Ganz im Ernst, mein Urlaubsort ist das hier nicht. Paton Beach mit der ganzen Lautstärke und diesen Trubel und so viel Sex, da kann ich mich nicht erholen. Weiß nicht, wie es ihnen dabei geht. Auf jeden Fall aufgepasst auf Sportmone. Wenn Sie nicht ein wirklich großes Talent haben für die Gesellschaft Spiele ihrer Jugend, sind sie hier schleiter als sie ih Lieb ist. Mit Vollgas über die Wellen auch ich setze mich auf den Jetki. Touristenspaß oder Kostenfalle hier den Jetski zu benutzen. Das mag zwar ein schönes Urlaubsvergnügen sein, kann aber sehr gefährlich werden. Gleich mehr. Buket hat viel mehr zu bieten als nur Partitourismus, z.B. Viel Kultur. Der Besuch eines buddhistischen Tempels auf der größten Insel des Landes lohnt sich immer. auch für mich, denn ich habe von Abzocken dort gelesen. Man will es gar nicht glauben, aber es gibt in vielen Urlaubsländern, wo wir Deutschen hinfahren, auch deutsche Zeitungen und Zeitschriften. Und es ist immer eine ganz gute Quelle für unsere Geschichten. Hier haben wir eine entdeckt. Bei der geht es um Abzocke in einem buddhistischen Tempel. Der Buddhismus ist eine Religion, deren Ursprung in Indien liegt. Als Buddha wird der Begründer dieser Glaubensgemeinschaft bezeichnet, der weltweit rund 450 Millionen Gläubige angehören. Auf eins kann man sich auch verlassen. Also zumindest kann ich das so aus Bangkok kommen, äh dass so ein Tempel frei von Souvenirständen und irgendwelchen Nep und Verkäufern und vor allem frei von Lautstärke und Stress ist. Das ist schön. Schöne Orte sind das. Doch mitten in diesem Tempel finde ich etwas, das viel mehr nach Juwelier aussieht, als nach einem Ort des Glaubens. Da wird auch entsprechend gebetet und meditiert, aber drumherum seht ihr drumherum diese ganzen Schatullen und Vitrinen hier. Was ist das denn? Hier will man Gästen wie Gläubigen eindeutig etwas verkaufen. Es gibt in diesem Sinne in Thailand keine Kirchensteuer, so wie bei uns. Ja, über die so Prachtbauten finanziert werden. Deswegen muss man da Donation Donation. Okay. Thank you very much. Thank you very much. Thank you much. Spenden will ich gerne. Doch. Was hat es mit dem ganzen Schmuck auf sich? Das scheinen Glücksbringer zu sein. Aber wie hoch ist der Wert? Was ist da drin? Gold, Gold. Oh, das sind so eingeschlossen in so ein Glas. Das sind das sind dicke Dinger hier. Und wir sind jetzt hier nicht, wir sind nicht in dem Schmuckgeschäft irgendwo in Bangkok. Wir sind in einem Tempel. Oh. Ah, das ist der Preis hier. Warum ist das so teuer? Das ist handgemacht. 600 €. 600 sind mir zu viel. Ich lasse mir ein kleineres Amulett für 200 € zeigen. Hier hat man es vor allem auf chinesische Touristen abgesehen. Die kommen in Scharen zum Beten und einkaufen und diesen Preis sind sie offensichtlich bereit zu zahlen. Ja, wir reden hier über fast 200 €. Äh, da muss das Äußere nur wirklich schon aus Gold sein und wirklich Glück bringen. Nein, aber um einfach rauszufinden, was hier verkauft wird an die Touristen, ob aus China oder Deutschland, nehme ich den jetzt mit. Ein kleines Amulett fürs Glück, aber ein großes Loch in meiner Urlaubskasse, 180 €. Aber der Segen ist inklusive. Einen schönen Tag noch. Vielen Dank. Thank you. Heilspendender Glücksbringer oder unheilvolle Abzocke, das weiß ich noch nicht. Feststeht, Busladungen chinesischer Touristen kommen und kaufen im 15 Minutenakt. Natürlich haben diese vielen Chinesen hier auch ihre spirituellen Gründe herzukommen, aber ich sage euch eins da drin in diesem Tempel und habe ich wirklich noch nirgendwo gesehen, nicht in Thailand, nicht in Sri Lanka, Bali, Indonesien, wo ich schon war, sind Verkaufsstände in so einer heiligen Halle. Bitte, ich meine, wir respektieren ja auch, indem wir die Kleidung anziehen, uns da auch wirklich ruhig verhalten und Rücksicht nehmen darauf, diese Religion, aber die respektieren sich da selbst irgendwie nicht so ganz richtig. Kurz und gut, Kreditkartengeräte gehören nicht in einen Ort des Glaubens. Meine Meinung. Ich glaube, der Mönch da drin denkt darüber anders. Ich will wissen, was ich hier gekauft habe und trotzdem hoffen, dass wenigstens ich mal so der spirituelle Teil hinhaut, also der mit dem Glück. Ach, um nur noch mal eins zu klären, es ist überhaupt kein Ausdruck von Religiosität, wenn Sie in diesem Land sich so verabschieden. Das ist einfach nur höflich. Und das hier ist, glaube ich, Abzocker. Aber nun schauen wir erstmal. Nun schauen wir erstmal. Der Buddhismus gilt als eher durchgeistigte, weltendrückte Religion. Wie lässt sich teurer Schmuck damit vereinbaren? Ich will wissen, was ich da gekauft habe und gehe zu einem Juwelier. Er zeigt mir sofort ein scheinbar identisches Stück. Die sind gleich. Gleich. Was kostet eins? 1200. 1 2 3 4 5. Das ist ein Fünftel von dem, was wir gerade bezahlt haben. Bei näherer Betrachtung fällt mir auf, das billigere Amulett sieht har genauso aus wie das aus dem Tempel für 180 €. Wissen Sie, wie viel ich bezahlt habe? Es waren 6000. 6000 6800 noch mal. Der Preisunterschied liegt bei satten 150 €. Das Lustige ist, das ist im Prinzip wie so Massenverarbeitung, also so Massenfertigung, wenn es alle drei Stück hier in einem sozusagen Dreier, in vierer Paketen, es ist genau genau Ach du lie das gleiche Schmuckstück. Kein Zweifel, das ist eine Touristenabzocke. Es ist eine Massenproduktion. Er verdient daran auch hier eine Menge Geld, würde ich sagen. Gebe ich ihm jetzt aber. Aber das Fünffache in dem Tempel zu bezahlen, das ist schon ganz schön böse Abzuge. Ob die Chinesen das wissen, gucken unsere Sendung ja nicht. Wir wissen es jetzt. Und ich nehme zu Beweiszwecken jetzt noch ein mit Quitt und einem, was dazu gehört. So bin ich nun stolzer Besitzer von zwei Glücksbringern. Einem teuren auf dem Tempel und einem günstigen vom Juwelier. Beides Massenware. So, also ich hätte auch gerne freiwillig gespendet. Meine habe ich ja auch den Mönch auch was reingeworfen in seine Donations Box da, aber so eine versteckte Zwangsspende in Form des fünfen Preises für so ein Amulett, das muss ich weder ein Buddhist noch ein deutscher Tourist gefallen lassen. Und deswegen geht's jetzt noch mal zurück zum Tempel Plastik. und so ein bisschen Gold für so ein Preis, glaube ich. Spinne. Diese Argumente nehme ich mit. Etwas unangenehm ist es mir schon an einem heiligen Ort, die Verkäufer zu konfrontieren. Noch unangenehmer, aber ist es dem Verkäufer selbst. Ich habe das gekauft hier und habe gefragt, ob es Gold ist. Später. Später. Später. Und wann? Wie viel Uhr? 5 Minuten. Der Verkäufer bittet mich zu warten. Etwas Geduld will ich gerne aufbringen. Der Mann weiß ganz genau, warum wir kommen. Er möchte sich jetzt bloß vor der chinesischen Reisegruppe nicht die Blöße geben, den zu vor denen zuzugeben, dass es in Wirklichkeit dann doch vor allem Plastik ist und überteuert. We jetzt sind gerade zwei Busladungen da und es wird kurz abkassiert. Nach 10 Minuten löst der Verkäufer sein Versprechen ein. Vor der Tür der Verkaufshalle nimmt er mich diskret zur Seite. Vielen Dank. Das gefällt mir sehr, das Stück. Ich mag es. Es ist ein Glücksbringer. Ja, ich weiß, ich weiß. Also, obwohl ich Christ bin und nicht Buddhist, aber es kostet fünf mal so viel. Ja, sie kennen das schon, oder? Okay. Okay. Können Sie zurücknehmen. Also, ich verliere nicht mein Glück. Ich verliere nicht mein Glück. Okay. Ah, macht er doch was. Okay, jetzt haben wir einen Punkt erreicht, wo der genau merkt, was ist. Er will die Chinesen hier nicht verstören. Er hat's mir gerade wieder zurück abgenommen, der Chefverkäufer und ich gehe davon aus, dass ich gar nicht mein Geld bekomme. Das ist nicht respektlos, was ich hier tue. Ich habe ein großen Respekt vor dieser Religion und auch vor der Tatsache, dass man sowas hier ähm ersteht auch für einiges Geld. Klar, dass man das hier finanzieren muss, aber es bringt mir glaube ich dieses hier gesegnet genauso viel Glück wie dieses, was er gerade umtauscht im Hg. Mir scheint, ich bin nicht der erste, der diese Masche durchschaut hat. Der Mann kommt zurück und verlangt etwas ruppig nach Wechselgeld. Geben Sie mir 200 B. 200. Okay. Nur eine Entschuldigung sieht anders aus. zu erklären hat er auch nichts. Okay, thank you very much. Kom Kopf, ich wollte mich noch Ja, der ist sauer. Klar ist der sauer, aber es tut mir leid. Ich habe jetzt nicht das Gefühl, was falsches getan zu haben. Wir haben unser Geld wiederbekommen. Das finde ich in diesem Fall auch völlig okay. Ich habe jetzt hier nicht mein Glück verloren, weil ich habe ja noch einen und Glück hat der mir ja auch schon gebracht. Für sich haben wir das ganze Geld wieder bekommen und der kommt auch mit nach Deutschland für ein ganz normalen Preis. Kop. Am anderen Ende Thailands erschüttert mich eine Elefantenshow und ausgerechnet hier wird es in einer Art und Weise gefeiert, dass ich echt schockiert bin, ne? Später mehr. Erstmal bleibe ich noch im Süden. Wer auf Puke zu Urlaub macht, kommt auch wegen der traumhaften Strände. Relaxen, Sonnen, tolle Wassersportarten. Auch ich will heute mal Jetski fahren. Hier den Jetski zu benutzen, das mag zwar ein schönes Urlaubsvergnügen sein, kann aber sehr gefährlich werden und es liegt nicht an den Fahrzeugen. In vielen Reiseforen habe ich gelesen, dass mit den PSstarken Sportgeräten ordentlich abgezockt wird. Viele Touristen berichten von versteckten Kosten. Bei der Rückgabe würden die Vermieter Schäden reklamieren, die die Touristen verursacht haben sollen. Was ist da dran? Das möchte ich heute herausfinden. Was wollen Sie machen? Jetski. Jetski sofort? Ja, wenn es geht. Ja, ja. Ich will nur ausprobieren, aber ich hab es noch nie gemacht. Pass auf, das ist ganz einfach. Wenn du das machen willst, ist das der Preis für eine halbe Stunde. 1500 Bad, umgerechnet mehr als 40 €. Nach einer Unterschrift auf einem völlig in teil gehaltenen Dokument geht's los. Ist mein erstes Mal. Ich bin echt aufgeregt, aber noch viel mehr, weil ich die Typen nicht sehr sympathisch finde. Mit Vollgas über das Wasser, da trotzen die Mundwinkel der Schwerkraft. So, machen wir jetzt kurz eine kleine Pause. Nasse Sache. Das macht wirklich riesen Spaß und es kostet halt viel weniger als in Europa, zumindest bisher. Eins habe ich natürlich nicht gemacht. Ich habe dieses Ding hier nicht überprüft. Also auf mögliche Schäden z.B. Der ist man auch viel zu aufgeregt. Der holt ein ins Wasser, da will man auch gleich los. Aber wenn wir mal schauen wollen, also ich kann hier jetzt auf den ersten Blick nichts erkennen, was irgendwie kaputt sein könnte. Ich kenne mich damit aber auch überhaupt nicht aus. Die halbe Stunde vergeht viel zu schnell. Dann geht's zurück zum Strand. Gleich werde ich wissen, muss ich jetzt mehr zahlen als die vereinbarten 1500 Bart? Also 1500. Okay. Ja. Hier bitte. Okay. Danke. Glück gehabt. Ich teste einen zweiten Verleih. Jetski Fallschirm segeln. Guck ich dir an. Ich mach dir einen guten Preis. Wie viel? 1200 Bad für 20 Minuten. Okay. Dann ma ich mit. 32 € für 20 Minuten. Wieder ein guter Preis. Der Mann präsentiert mir eine Karte mit Sicherheitshinweisen. Ich lese da: "Im Falle eines Schadens sind 25 000 Bad fälltig. Knapp 700 €." Ich lasse es drauf ankommen. So, also diese Kiste hier noch mal kurz eine Pause, die ist schon deutlich schrammeliger. Ja, die ist abgegriffen. Vor allem, aber was ich bisschen bedenklich finde, ist das hier vorne. Dieser Tacho ist einfach kaputt. Ich weiß überhaupt nicht, wie schnell ich fahre. Da kann man sich ganz leicht verschätzen, wenn man das nicht kontrollieren kann. Viel wichtiger ist aber die Frage, ob mir der Vermieter diesen Schaden bei der Rückgabe anlastet. Ich begleite den Mann, denn ich bekomme noch Wechselgeld. Oder muss ich jetzt tief in die Tasche greifen? Okay, danke. Vielen Dank. Und wirklich, ich bekomme mein Wechselgeld und zahle nur den vereinbarten Preis. Wenig später wird mir klar, warum. Eine Patrouille der Militärpolizei. Die Abzocke mit den Jetskis hat Touristen regelrecht vergrault und das will die Regierung um jeden Preis vermeiden. Eine gute Nachricht. Abzocke mit einem Unglück. Das Höhlengleichnis von Changrai. Ah, wir reden von der Höhle mit die Fußballmannschaft, deswegen sind wir hier. Ah, ja. Ja. Ach so. Und da versuchen wir gerade hinzukommen, aber irgendwie kommen wir halt nicht ganz hin da. Ein erholsamer Strandurlaub in Patong Beach. Ganz ehrlich, das schließt sich ein bisschen aus, wie wir gesehen haben. Die Preise sind schrecklich hoch, die Leistung nicht immer so richtig korrekt und dieses Partyleben da jenseits vom Strand, das ist mir einfach viel zu viel. Es ist jetzt Zeit für eine tolle, gerusame und eine der schönsten Destinationen, die Thailand überhaupt zu bieten hat. Es geht ganz in den Norden. Zwei Flugstunden in das wunderschöne Changmai. Der Norden Thailands ist die grüne Lunge des Landes. Hier liegt die Stadt Changmai, die liebevoll Rose des Nordens genannt wird. Sie ist der Ausgangsort für viele Ausflüge und Entdeckungen. Ich merke sofort nach dem Ankommen, Elefantouren sind hier der Verkaufsschlager. Also die Hälfte der Sachen, die hier angeboten werden, hat irgendwie mit Tieren vornehmlich mit Elefanten zu tun. Das ist einfach eines der hauptturistischen Angebote um Changmai herum. Doch der Umgang mit den Elefanten in Thailand steht in der Kritik. Immer wieder berichten Tierschützer von Tierquälereien. Mit Gewalt trainieren die Betreiber sogenannter Elefantenfarmen den Tieren ein unnatürliches Verhalten an. Alles nur zu einem Zweck, Touristen zu ergötzen. Ich bin auf der Suche nach einer solchen typischen Elefantour. Entschuldigung. Hallo. Hallo. Setzen Sie sich doch. Können wir hier Elefantouren buchen? Elefanten? Ja. Ja. Gibt's heute eine Tour? Ja. Ja. Und wann geht's los? 8:30 Uhr jetzt. Ah, 8:30 Uhr gleich jetzt. Ja, super. Wie viel kostet es für drei Personen? 8 oder 900 Bad. Spezialpreis für Sie. Wir haben Glück. Heute früh sind wir noch ein paar Plätze frei. 900 Bads sind umgerechnet 24 €. Wie alles hier im Norden ist das recht günstig. Es geht direkt los im klimatisierten Minibus. Jetzt geht's los morgens um 8:30 Uhr. Ist erstmal eine Stunde Richtung Norden und dann mal schauen, was uns da geboten wird. Was genau auf dem Programm steht, hat uns noch niemand verraten. Bis jetzt. In der Elefantenshow tanzen die Tiere. Sie arbeiten, malen Bilder. Die Elefantenbilder sind ganz toll. Was mich verwirrt ist, dass sie die Rede war von Elephant Painting. Also, sind es jetzt Bilder, auf den Elefanten zu sehen sind oder ernsthaft Bilder, die Elefanten malen? We das kann mir keiner erzählen, dass das artgerecht ist. Trotzdem, ich lasse es auf mich zukommen. Als wir die Elefantenfarm erreichen, bekomme ich erste Gewissensbisse. Ach du meine Güte, was ist denn das? Das Geschäft mit den Dickhäutern scheint mehr als gut zu laufen. So, ich zäh mal 1 2 3 4 5 6 7 8. Hier stehen ungefähr 40 Busse. Das ganze ist ein Freizeitpark. Tiere und Freizeitpark mit so wie es hier aussieht gerade das passt jetzt schon nichts rennt zusammen. Meine Befürchtungen werden warm. Hunderte gefühlt tausende Touristen tummeln sich in dem kleinen Park. Die Tiere werden zur Schau gestellt. Zwar bin ich kein Zoologe, aber Artgericht scheint das hier nicht zu sein. Ah, schön. Sonnenbrillen, Hüte, Imbis. Unendliche Scharen von Touristen werden hier abgefertigt. Ursprünglich dienten Elefanten dabei den Einheimischen eigentlich als Arbeitstier. Heute schleppen sie Urlaube durchs Unterholz. Also hier reden wir nicht über drei, vier Tiere, sondern das hier ist ja ein riesengroßer Elefanten Freizeitpark. äh ziemlich straff durchaorganisiert. Möglichkeiten sein Geld auszugeben, bieten sich an jeder Ecke. Diese kleine Floßfahrt neigt sich dem Ende zu, nicht ohne den Versuch, den Touristen noch mehr Geld abzuknöpfen. Hey Leute, so das kenne ich von so Wildwasserbahnen aus deutschen Freizeitparks. Ja, die knipsen dich dann kurz, bevor du die Welle triffst. Äh, aber ich bin nicht, ich habe nicht bezahlt für ein Freizeitpark. Wir wollten uns die Elefanten in na ja möglichst natürlichen Umgebung hier ansehen. Sollen wir gleich mal schauen. Man darf sich da nicht von der schönen Natur täuschen lassen. Fahren wir jetzt zurück zum Ausgangsort? Ja. Zurück in den Touristentrubel. 8 € hat mich dieser extra Ausflug pro Person gekostet. Das Geld hätte ich mir lieber gespart, denn nun lädt man uns zur eigentlichen Elefantenshow ein. Also, das ist ein so voller Betrieb sozusagen. Hier ist so viel los. Die eine Elefantenshow ist noch nicht vorbei und wir müssen jetzt 20 Minuten warten. Da kommt die nächste Elefantenshow. Äh und in der Zeit gucken wir uns hier gerne um. Guck dich mal mit der Kamera. Neh nicht mal richtig so hoch als wenn du ein Foto von mir machst. Dann kann er mal so ein 360° Schuss machen. Wir fangen mal an da am Eingang. Das ist der Eingang. Daneben ist der erste Souvenir Laden. Hier gibt es dann die Hüte. Dahinter ist die Showbühne, da vorne ist der Coffehop, der Imbis, der Sonnenbrillenverkäufer, die Kokosnüss. Wenn aus dem Bild gehst, Petter, hier natürlich auch die Galerie mit na ja, wahrscheinlich Souvenirs aus dem Reich der Elefanten. Das ist so ziemlich genau das Gegenteil von dem, was wir uns eigentlich erwarten, zumindest ich mir als Tourist. Da denke ich an die Krokodile in Florida, die in Käfigen leben und die fotografieren die. Da denke ich an die Affenshows auf Größeram, wo diese Herzzerreißen mit unglücklichen Affen in Käfigen gehalten werden, wenn wir Touristen uns die angucken. Das hier ist eine riesige Geldmaschine auf dem Rücken der Elefanten im wahrsten Sinne. Und die stehen schon bereit zur nächsten Vorführung. Ein paar Bananen und schon geht es los. Ich bin schockiert, was die Tiere hier durchmachen müssen, um uns Touristen für eine Stunde zu unterhalten. Und ich bin nicht der einzige Besucher, der Zweifel hat. Also ein Elefant, der Fußball spielt. Das ist genau das, was vor 30 Jahren bei uns noch im Zirkus gab. Das ist alles verboten in Europa und ausgerechnet hier wird es in einer Art und Weise gefeiert, dass ich echt schockiert bin, ne? Ich will auch nicht auf so ein Elefanten drauf stecken. Ich ich möchte nicht, dass sie ihr Geld für sowas ausgeben. Stoppen könnte man dieses unwürdige Schauspiel nur, wenn keine Touristen mehr kämen. Doch die Ränge sind voll. Es gibt leider noch immer genügend Urlauber, die sich so etwas tierverachtendes ansehen wollen. Übrigens sind es meist Touristen in geführten Reisegruppen aus anderen asiatischen Ländern. Nee, nee, danke. Brauch kein Hut. So eine Spielereien brauche ich nicht. Ciao, ihr tut mir leid, Jungs. Mich macht es eher traurig und sauer macht mich, dass hier an jeder Ecke kassiert wird. Ob das Geld auch diese Elefanten erreicht, ist höchst zweifelhaft. Wenn dann nur um sie noch weiter zu trainieren für solche albernen Touristenshows hier. Hier war die Show und gleich neben an stehen die Leute an zum Reiten. Ah, unsere Reiseführerin. Und jetzt als nächstes können Sie die Elefanten reiten. Ah, das kommt als nächstes reiten. Ich glaube nicht, dass ich das mitmache. Kann ich das Elefantenreiten auslassen? Ja, bleiben Sie hier. Wir warten am Laden. Wo sollten wir sonst warten? Wir ersparen wenigstens einem Elefanten die Mühen unsere Touristen hintern. sinnlos durch den Dschungel zu schleppen. Schau mal, wie das hier aussieht. Das sind diese Stahl Gerüste. Also, Gewicht ist für ein Elefant kein Problem. Äh, aber sagt dir, wie es ist, diese Dinger aus Stahl sind, glaube ich, trotzdem nicht gerade das Schönste, was so ein Tier ertragen muss. Stell dir mal vor oder seht euch einfach an, was hier passiert. Die Leute stehen da an, wie an so einem Taxistand. Die Tiere drängeln sich mit den Stahlkörben oben drauf und dann geht's rauf und dann auf so einen kleinen Parcours durch die Berge. Ein Rit dauert 15 Minuten und kostet pro Person umgerechnet 5 €. Ich habe genug gesehen und mache mich auf dem Weg zu einem alten Bekannten. Nicht weit von dieser Touristen Hölle kenne ich jemanden, der ebenfalls mit Elefanten sein Geld verdient, aber artgerecht. Es ist der Berliner Bodoer. Klär uns mal darüber auf, was mein Gefühl mir hoffentlich richtig sagt, was wir gerade gesehen haben. Das kann nicht der richtige Ansatz sein, also meine Meinung. Ja, gut. Also Elefanten sollten nicht in der Straße sein, z.B. Deswegen sind unsere Cams also von unserem äh äh Örtlichkeiten 2 km entfernt. Ja, dann lass uns dahinfahren. Ist schon mal gutes Gefühl, dass es nicht gleich irgendwie an der Schnellstraße ist, so wie gerade eben und vor allem da auch nicht 30 chinesische Reisebusse vorstehen. Auf geht's. Schnell ist mir klar, warum sich hierher kein einziger Reisebus verirrt. Auf Bodohsters Gelände entdecke ich auch keine Zäune oder ein Gehege. Die Elefanten laufen frei umher. Da sind wir wirklich ganz weit draußen jetzt hier. Ja, wir sind jetzt etwa 60 km von Shangai. Was macht der mit dem Auto da? Ne, der guckt doch was da drinne ist. So frei dann gleich. Guck mal, das ist mein größter Elefant hier. Ja. Ja. Der Elefant ist 3,20 m. Ja, also jetzt ganz ehrlich, dass wir den jetzt nicht wie so ein kleinen Schuss unterhalten können, ist auch klar. Ja, sondern wir müssen versuchen vernünftig mit den Tieren zu arbeiten. Also ich sehe hier keinen Parkplatz für Reisebusse, kein Basketballkorb. Ich sehe hier einfach diesen ganzen Quatsch nicht, den ich da vorhin erleben musste. Aber trotzdem kann ich als Tourist hier zu dir kommen. Und was gibt's dann hier anderes? Wenn wir wirklich die Leute ein bisschen weiterbilden oder Dinge Zusammenhänge erklären, dazu brauchen wir ein bisschen länger wie äh wie eine Stunde oder zwei Stunden oder ein halben Tag oder auch einen ganzen Tag. Deswegen ist das Minimum bei uns zwei Tagen und an solchen zwei Tagen kommt man dem Elefanten auch wirklich näher. lernt, wie er tickt und wie er lebt. Also generell kann man jetzt nicht sagen, wenn ein Elefant ja spezier oder ar typisch oder artgerecht ist schwierig, aber das das mit dem das mit dem so so Fußbälle kicken würde den Elefant nicht schlimm finden oder ist es komisch? Sieht's nur komisch aus wie mich als Westler oder ist es auch eigentlich komisch? Na, es sieht für mich auch komisch aus, deswegen mache ich das. Kennen deine Tiere irgendwelche Tricks? Nein, ich fck nur. Nein, die ken also äh äh das ist einfach so wichtig ist, dass die Elefanten in ihrer Seele durch sind, dass sie wirklich in ihrer Seele ja äh noch Elefanten sind. Die Tiere wachsen hier auf Bodus Farm artgerecht auf. Ich spüre ihre Neugier, die allen Elefanten angeboren ist. Das ist ganz anders echter als das konditionierte Verhalten der Showelefanten. Elefanten haben ab um Dreah die frei. Ja, das ist auch ganz wichtig. Es gibt ganz klare Regeln bei uns im Camp. Also es ist doch wichtig die Tagesarbeitszeit für so ein Tier, ne? Natürlich. Na klar. Aha. Wie lange hält es bei psychischer Gesundheit? Also Fant sollte nicht mehr wie 6 Stunden arbeiten. Okay. Also ich muss ehrlich sagen, man wird da automatisch ruhig oder demütig. Demütig. Ja, demütig. Absolut. Also hier wird man demütig. Wird man wirklich. Das ist auch eine Erfahrung nach all den Tagen in Thailand, äh, die zu einer der schönsten gehört. Jetzt kann ich Ihnen sagen, da kommt kein Tempel, kein Jetki, kein gar nichts gegen an gegen den Moment, den ich hier gerade erlebe mit den Tieren, ne? So, jetzt machen wir mal irgendwann die Kameras aus, weil das ist ja ein Moment, den will ich mal ganz für mich alleine noch ein paar Minuten genen. Ich frage mich, warum gibt es in Chang Ma keinen einzigen Veranstalter, der mir einen Ausflug zu diesem einmaligen Erlebnis auf Bodo Firststers Farm verkauft. Wenigstens eins kann ich tun. Ich möchte Ihnen sagen, dass die Tour, die mir verkauft wurde, nichts mit würdevollem Umgang mit Tieren zu tun hat. Hello. Hi, Peter ist wieder da. Wie geht's? Wie geht's Ihnen? War alles okay für Sie? Nee, ehrlich gesagt gar nicht. Das Camp in dem wir waren, das ist ein Park, das sollten sie nicht mehr anbieten. Die Elefantenshow war sehr traurig. Ganz traurige Tiere. Das Camp ist das gute Camp. Das Camp ist keine gute Sache. Das ist aber das gute Elefantencamp. Sie sollten dieses Camp aus ihrem Programm nehmen und besser anfangen mit den guten Touren ihr Geld zu verdienen. Immerhin hört sie sich meine Ansichten über artgerechte Elefantenhaltung an und entschuldigt sich. Also, keine Sorge, keine Sorge. Ich wollte Sie nur wissen lassen, dass Sie bitte sorgfältig auswählen sollten, was Sie da anbieten. Also bitte verkaufen Sie den Leuten das nächste Mal keine Reittouren mehr. Das hier könnte besser sein. Ich dachte, es hätte ihnen gefallen. Ich weiß, aber viele Touristen kennen den Unterschied nicht. Wenn Sie ihnen den Unterschied erklären, dann ist es besser. Okay. Ja, das ist besser. Vielen Dank. Tschüss. Bye bye. Tut mir natürlich auch ein bisschen leid. Ja, versucht auch nur ihren Kunden das bestmögliche zu verkaufen und das zu verkaufen, was die Leute haben wollen. Ich will das nie wieder sehen in meinem Leben. Trotzdem wird es leider weiter geben. Was hilft dagegen? Wir sind keine Tierschützer, wir sind nur Touristen. Wir sollten aber ein bisschen Gefühl dafür entwickeln, was wir uns da verkaufen lassen. Denn ohne den richtigen Tourismus, den richtigen Elefantourismus, würden auch diese Tiere hier irgendwann aussterben. Die brauchen uns aber eben auf eine ganz bestimmte Art und Weise und dementsprechend beim nächsten Mal richtig buchen. Im Interesse der Tiere. Ich fahre jetzt in den alleräußersten Norden Thailands in die Provinzangi, weltberühmt für ihren weißen Tempel. Doch seit dem Sommer 2018 auch wegen einer beinahe Tragödie. Z Spieler einer Jugendfußballmannschaft und ihr Trainer waren gefangen in einer Höhle 9 Tage lang. Ich mache wirklich nicht von allem Fotos, aber das hier ist ja ein fast schon historischer Ort. Erinnern Sie sich noch an den Juni 2018? Die unglaubliche Geschichte der Fußballmannschaft in der Höhle von Tamuang. Die ganze Welt hielt damals den Atem an, als Rettungstaucher versuchten, an die von den Fluten eingeschlossenen Jugendlichen heranzukommen. Am Ende konnten sie glücklicherweise alle Kinder retten. Ja, sie denken sich völlig richtig, da wo solche Geschichten entstehen, wird darum herum natürlich Geld verdient. mit Touristen, die sich das ansehen wollen. Ich mache einen Stadtbommel in Shangrei. Es dauert wirklich nicht lange, bis mich ein Einheimischer anspricht. Tamang. Na, Tamlong Höhle. Ja. Fahren, fahren, fahren. Ah, wie viel? Was kostet es? Okay, das sind 100. Und wie fahren Sie uns dahin? Ich soll warten, bis er mit seinem Auto zurückkommt. Also, die Jungs sitzen hier schon bereit mit ihren Motorrädern, die sind schon warm gelaufen. Das ist der berühmteste Tempel der Stadt. Ganz nah an der Grenze zu Myanmar übrigens, sie ist 100 m von hier. Das Preisniveau ist hier deutlich niedriger als in Bangkok, Pucket oder Chang Mai. Sind wir angewiesen auf Leute wie ihn. Hello. Ah, back. weg. Ein etwas unkonventionelles Taxi. Doch wenn es mich zum vereinbarten Preis zur berühmten Höhle bringt, ich weiß, es gibt hier keine Straßenschilder zu der Höhle. Ich weiß aber auch, dass uns unser deutscher Kollege, der uns hier ein bisschen unterstützt und der gerade da hinten in dem Auto sitzt, ja, mir den Ort der berühmten Tanghöhle ganz anders beschrieben hat. Ich weiß nicht, ob unser Mann für diesen Preis uns jetzt auch zum richtigen Ort fährt. Nach ein paar Kilometern scheinen wir da zu sein. Die TAI haben offenbar gut verstanden, das Drama bin in kürzester Zeit touristisch zu verwerten. Dieser Ort gleicht einem Zoo. Meinen auch andere Deutsche. Wir sind schon, wir waren schon dort. Wie sind Sie hochgekommen? Ich frage nach ein einfach ist zu Fuß hochgelaufen und mit stecken bewaffnet. Hi. Von hier aus? Ja, da einfach die Stufen hoch und da ist es dann die Höhle. Da ist die Höhle. Die Höhle. Die Höhle. Die Höhle. Die Höhle. Also, sie ist jetzt nicht so spektakulär, aber das ist die Höhle. Diese die Unterwasserstand. Die Unterwasser, das wissen wir nicht. Da, wo der Butterhalt drin ist. Der ah, wir reden von der Höhle mit die Fußballmannschaft, deswegen sind wir hier. Ah, ja. Ja. Ach so. Und da versuchen wir gerade hinzukommen, aber irgendwie kommen wir halt nicht ganz hin. Da ein klassisches Missverständnis. Zwar gibt es hier eine Höhle, es ist aber nicht die Höhle. ein thailändisches Höhlengleichnis sozusagen. Das ist hier ein liegender Butter, ein kleiner Altar hier. Ja, such mal die echte Hölle. Dazu müssen wir natürlich weiterfahren und natürlich wieder auf der Ladefläche des Pickups. Nach ca. 30 Minuten Fahrzeit hält der Fahrer und möchte bezahlt werden. Das riecht förmlich nach Abzocke und tatsächlich Ja. Ja. Also es sind natürlich nicht 100 Bad, was man auch hätte erwarten können, sondern es sind 1000 Bart, die wir bezahlt haben. Also bisschen unter 30 €. Das ist wahnsinnig überteuert für hier und das zeigt an welchen Ort er uns dann doch noch am Ende gebracht hat. Und nicht nur der Preis zeigt es, jetzt drehen wir uns mal um, auch diese überall hier sich aneinander reinen Imbisboten Verkaufsstände, die waren vor Juni 2018 nicht hier, da war diese Straße frei und jetzt wird hier eifrig verkauft. Erfrischungsgetränke, Früchte, Souvenirs und Blumen. An den improvisierten Ständen gibt es alles, was das Touristenherz begehrt. Blume. Blumen. Glücksblume. Ja, zehn Bart bitte für mich. Okay. Zwei bitte. Ja, gern. Zwei schöne, aber ja, zwei schöne. Zu Fuß geht es nun weiter in den Urwald. Nach einem kurzen Spaziergang erreiche ich den Eingang der Höhle. Hier waren die Kinder der Fußballmannschaft eingeschlossen. Und da oben im Hintergrund, ganz da oben, da ist die Höhle, aber die ist zu restricted area, die kann man nicht betreten, um vielleicht auch ein bisschen gefühlt dafür zu bekommen, was hier passiert ist. Man kommt da nicht rein jetzt. Viel mehr als ein Zaun, ein Warnschild und ein Foto gibt es hier nicht zu sehen. Natürlich hier gerne ein bisschen mehr erfahren, aber das gibt's dann eben nicht. Verkaufsstände gibt es vorne, ja, gegrilltes Blümelein. Rein kommt man in die Höhle nicht. Bei der Rettung kam ein Taucher ums Leben. Hier ist also ein Ort der Dankbarkeit und der stillen Andacht. Doch der Weg hierher ist mit reinster Abzocke gepflastert. Ich bin mit dem Taxi hierher gebracht worden, das heißt mit dem Privat Pickup kostet ungefähr drei, vier mal so viel wie die Fahrt zum Flughafen hier und die Verkaufsstände da oben sind doppelt so teuer wie in Puckelt am Strand. Aber das sind nur mal diese kleinen Abzocken, die man als Tourist einfach in Kauf nehmen muss, um so einen weltweit einmaligen Ort mal gesehen zu haben. Und so friedlich endet meine Reise durch Thailand, trotz mancher Abzocke. Ja.


📊 Link-Infos

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Titel Paradiesurlaub und PREISSCHOCK?! Thailand-Abzocke XXL! | Achtung Abzocke
Kategorien BulkNews, Achtung Abzocke, kabeleins
Hinzugefügt 2026-07-15 16:40:22
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