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84. Sitzung vom 12.06.2026. TOP 33: Veteranentag

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  • CDU (2)
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84. Sitzung vom 12.06.2026. TOP 33: Veteranentag

Der Bundestag debattierte anlässlich des zweiten nationalen Veteranentags (15. Juni), den das Parlament 2024 eingeführt hat. Die zentrale Feier wird 2025 am 21. Juni in Berlin begangen, weil der 15. Juni auf einen Montag fällt. Das Motto „Veterans Family and Friends“ stellt Familien und Wegbegleiter von Veteranen in den Mittelpunkt. Vertreterinnen und Vertreter von SPD,…

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Deutscher Bundestag

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🤖 Zusammenfassung

Der Bundestag debattierte zum zweiten nationalen Veteranentag (15. Juni), den das Parlament 2024 eingeführt hat. Die zentrale Feier findet am 21. Juni in Berlin statt, da der 15. Juni auf einen Montag fällt. Das Motto 2025 lautet „Veterans Family and Friends" und rückt Familien sowie Wegbegleiter in den Mittelpunkt. Rednerinnen und Redner von SPD, AfD, CDU/CSU, Grünen, Linken und FDP betonten übereinstimmend Dankbarkeit, Anerkennung und staatliche Fürsorge gegenüber Veteraninnen, Veteranen und aktiven Soldaten. Kritisch bleibt, dass trotz vielfältiger Bekenntnisse unklar ist, ob rhetorische Wertschätzung in ausreichende materielle und psychosoziale Unterstützung mündet. Die Linke warnte vor Heroisierung und Symbolpolitik und forderte konkrete Hilfe für Traumata sowie anerkannte Einsatzfolgen. Die AfD inszenierte sich als frühe Fürsprecherin für Soldateninteressen, insbesondere für ein Verwundetenabzeichen. Grüne und SPD betonten die besondere parlamentarische Verantwortung für jene, die parlamentarische Entscheidungen ausführen.

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📜 Transkript

wir wie vorgeschlagen. Verehrte Kolleginen, Kollegen, ich rufe auf den Tagesordnungspunkt 33. Vereinbarte Debatte der Veterantag in Anerkennung, Respekt und Dankbarkeit für den Einsatz unserer Veteraninnen und Veteranen für Frieden und Freiheit. Verehrte Kolleginnen, Kollegen, im April des Jahres 2024 hat der deutsche Bundestag entschieden, den Veteraninnen und Veteranen Deutschlands einmal im Jahr einen Tag der öffentlichen Anerkennung zu widmen und zwar immer am 15. Juni. Darauf geht die vereinbarte Debatte gleich ein und ich freue mich dazu, gäster auf der Tribüne begrüßen zu dürfen. Soldatinen, Soldaten der Bundeswehr, Vertreter der des deutschen Bundeswehrverbands, des Bundes deutscher Einsatzveteranen, vom runden Tisch der Veteranbewegung der Bundeswehr sowie von der Gedenkstätte Wald der Erinnerung. Im Namen des Hohen Hauses vielen Dank für Ihren Einsatz. Sie verdienen nicht nur stellvertretend öffentliche Anerkennung, sondern auch Respekt und Wertschätzung für das und ihre Kameradinnen und Kameraden für unser Land leisten und geleistet haben. Seien Sie uns herzlich willkommen. [applaus] Meine Damen und Herren, in diesem Jahr jährt sich der nationale Veterantag zum zweiten Mal. Da der 15. Juni dieses Jahr auf einen Montag fällt, findet das dazugehörige zentrale Fest am Reistag hier in Berlin am darauffolgenden Wochenende statt, also am 21. Juni, damit sollen möglichst viele Bürgerinnen Bürger an dem Fest teilnehmen können. Auch von hier aus herzliche Einladung allen, die uns folgen nach Berlin. Der Veterantag steht in diesem Jahr unter dem Motto Veterans Family and Friends. Damit wird der Blick nicht nur auf die Veteranen und Veteranen der Bundeswehr und ihre Leistung gerichtet, sondern auch auf ihre Familienangehörigen und Wegbegleiter, denn die sind es, die den Soldatinen, Soldaten außerhalb der Streitkräfte Halt geben und in vielen Fällen den engagierten Dienst ihrer Liebsten ermöglichen. Stellvertreten Ihnen allen unser herzlichster Dank. [applaus] Kolleginen, Kollegen, für die Aussprache wurde eine Dauer von 30 Minuten vereinbart. Ich eröffne die Aussprache und erteile das Wort Claudia Moll für die SPD Fraktion. [applaus] Guten Morgen, sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrter Herr Minister, sehr geehrter Herr Werbeauftragter, liebe Veteranen und Veteraninnen. Am kommenden nationalen Veterantag richten wir unseren Blick auf die Frauen und Männer, die unserem Land in Uniform gedient haben, auf Menschen, die Verantwortung übernommen haben, auf Menschen, die bereit waren für die Sicherheit und den Schutz unserer Gesellschaft einzustehen. Ich stehe heute voller Dankbarkeit vor Ihnen, dankbar für Ihren Einsatz, dankbar für ihre Leistungen. [applaus] Veterannen und Veteranen haben sehr unterschiedliche Lebenswege. Manche haben Jahrzehnte in der Bundeswehr gedient, andere einige Jahre. Manche waren im Auslandseinsatz, andere haben ihren Dienst in Deutschland geleistet. sie alle verbindet, dass sie bereit waren, Verantwortung für unser Gemeinwesen zu übernehmen und dieser Dienst verdient Respekt. [applaus] Wertschätzung zeigt sich nicht nur in Worten, sie zeigt sich auch in unserem Handeln. Sie zeigt sich darin, ob wir Veteranien und Veteranen zuhören, ob wir ihre Erfahrungen ernst nehmen, ob wir ihnen die Unterstützung geben, die Sie benötigen und ob wir dafür sorgen, dass sie auch nach Ihrem Dienst die gesellschaftliche Anerkennung erfahren, die Sie verdienen. Niemand darf nach Jahren des Dienstes das Gefühl haben, alleinelassen zu werden. Die Fürsorge um unsere Veteraninnen und Veteranen ist Aufgabe des Staates, aber sie ist auch eine Aufgabe an uns alle. Sie beginnt in unseren Städten und Gemeinden, in Vereinen, Verbänden und Nachbarschaften. Dort, wo Menschen einander begegnen und füreinander einstehen. Dort entsteht die Anerkennung, die unsere Veteraninnen und Veteranen verdienen. Der Veteranentag trägt dazu bei, diese Anerkennung sichtbarer zu machen. Er schafft Aufmerksamkeit für die Leistung von Veteraninnen und Veteranen und stärkt das Bewusstsein dafür, dass Freiheit, Frieden und Sicherheit nicht selbstverständlich sind. In einer Zeit, in der wir wieder intensiver über Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt sprechen, ist dies wichtiger denn je. Liebe Kolleginnen und Kollegen, Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit. Sie wird von Menschen gewährleistet, die ihr eigenes Wohl hinter das Gemeinschaftswohl gestellt haben. Menschen, die bereit sind und waren, Verantwortung zu tragen, oft unter schwierigen Bedingungen und mit persönlichen Entbehrungen. Viele Veteraninnen und Veteranen haben Belastungen erlebt, die sie noch lange nach dem Ende ihrer Dienstzeit begleiten. Manche tragen sichtbare Verletzungen, andere kämpften mit den Folgen von Erfahrungen, die niemand sehen kann. Gerade deshalb darf unsere Anerkennung nicht auf einen einzelnen Tag im Jahr beschränkt sein. Vielen Dank. Noch ein Satz. Ein Satz. Kein Schachtelsatz? Nein, kein Schachtel. Ein Ich möchte eigentlich wird mir jetzt hier die Hälfte, aber ist ja das wäre technisch gesehen der Satz gewesen. Sie müssen wirklich zum Ende kommen. Kommen Sie zum Ende von. Ich möchte zum Schluss noch auf den Wald der Erinnerung aufmerksam machen. Im Rahmen unseres Verantwortungsbewusstsein, welches wir als Abgeordnete haben, bitte ich darum doch die Gedenkstätte unserer gefallenen Soldaten zu besuchen. Vielen Dank. Vielen Dank. [applaus] [applaus] Für die nächste Rede erteile ich das Wort Hannes Gnaug für die AfDF. [applaus] Sehr geehrter Herr Präsident, meine sehr geehrten Damen und Herren, sehr geehrte Kameraden der Bundeswehr, der Veterantag erinnert uns an eine Wahrheit, die in Zeiten des Friedens leicht aus dem Blick gerät. Die Freiheit unseres Landes, die Sicherheit unseres Volkes und die Handlungsfähigkeit unseres Staates beruhen nicht allein auf Gesetzen, Institutionen und politischen Entscheidungen. Sie beruhen vor allem auf Männern und Frauen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, Entbehrungen und Härten zu ertragen und ihrem Land zu dienen. Veteranpolitik ist mehr als Symbolik. Sie zeigt, wie ein Staat auf seine Krieger blickt. Die Bundeswehr und ihre Veteranen verdienen deshalb nicht nur Dank, sie verdienen die sichtbare Anerkennung einer Nation, deren Freiheit und Sicherheit sie schützen. [applaus] Gerade in Deutschland sprechen wir ja oftmals über Ausrüstung, Strukturen und Haushaltsmittel. Wesentlich seltener sprechen wir über das Wesen des Soldatenberufes. Er gehört zu jen, wenigen Männern und Frauen, denen der demokratische Rechtsstaat die Anwendung von Gewalt ausdrücklich aufträgt. Kein Staat auf dieser Welt kann seine Bürger schützen, wenn er nicht bereit ist, seine Ordnung notfalls auch zu verteidigen. Wer Streitkräfte unterhält, muss auch den Mut besitzen, auszusprechen, wozu Streitkräfte existieren. Sie existieren, damit Deutschland verteidigungsfähig ist. Sie existieren, um mögliche Feinde abzuschrecken und sie existieren für den Fall, dass Abschreckung versagt. In diesem Fall geht es dann nicht mehr um theoretische Debatten hier im deutschen Bundestag, dann geht es darum, den Auftrag zu erfüllen und den Kampf zu gewinnen. ist der Kern des soldatischen Auftrags und selbstverständlich tragen wir die Abgeordneten des deutschen Bundestages die Verantwortung für Verwundete, für diejenigen, die körperliche oder seelische Folgen ihres Dienstes tragen und für diejenigen, die aus dem Einsatz nicht zurückkehren. Denn wir treffen die Entscheidungen, die die Soldaten letztendlich in die Einsätze führen. Wir verlangen von Ihnen die Bereitschaft, Risiken aufsicht zu nehmen und im äußersten Fall das eigene Land für Deutschland einzusetzen. Es gibt keinen Dienst am Staat und Volk, der mit einer größeren persönlichen Verpflichtung verbunden ist. Meine Damen und Herren, [applaus] der Soldat erfüllt seinen Auftrag in dem Wissen, dass dieser Verwundung dauerhafte Folgen oder sogar den Tod bedeuten kann. Gerade die Bereitschaft, dieses Risiko bewusst auf sich zu nehmen und den Auftrag dennoch zu erfüllen, verleih seinem Dienst seine besondere Ehre. Nicht das Opfer selbst begründet den Respekt, den wir unseren Veteranen schulden, sondern die Bereitschaft, es ist für das eigene Land in Kauf zu nehmen. Und genau deshalb darf Veterankultur keine Opferkultur sein. Eine selbstbewusste Nation, die Realität des Soldatenberufs weder verdrängt noch beschönigt. Frieden wird nicht allein durch gute Absichten bewahrt. Frieden wird bewahrt, wenn eine Nation die Fähigkeit besitzt, ihn auch zu verteidigen. Wir wünschen allen Kameraden am 15. Juni einen würdevollen Veterantag. Doch nicht nur an diesem Tag könnt ihr stolz auf euch sein. Ihr eure Familien, die Politik und unser Volk können jeden Tag stolz auf euch sein. Vor allem aber jene Kameraden, die Schulter und Schulter mit euch gekämpft haben und gefallen sind. Denn niemand kennt euren Mut, eure Entbehrungen und eure Leistungen besser als sie. Sie mögen nicht mehr unter uns sein, doch ihr Geist bleibt mit uns. Und wenn stolz die Sprache der Gefallenen wäre, dann würden ihre Stimmen heute am lautesten erklingen. Vielen Dank. [applaus] Vielen Dank. Die nächste Rednerin ist Vivian Tauschwitz für die CDUC Sport. [applaus] [applaus] Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, lieber Werbeauftragter, liebe Ehrengäste, liebe Soldatinnen und Soldaten, liebe Kameraden und liebe Veteraninnen und Veteranen. Am 15. Juni beginnen wir den nationalen Veteranentag zum zweiten Mal. Dieser Tag ist mehr als ein Kalendereintrag. Er ist ein Tag des Dankes, ein Tag, an dem wir Menschen Anerkennung aussprechen, die unserem Land in Uniform gedient haben und immer noch dienen. Und ein Tag, an dem wir sichtbar machen müssen, was hinter diesem Dienst steht. Denn hinter jedem Bürger in Uniform steht eine Familie, stehen Freunde und Bekannte und auch immer eine Geschichte. Deshalb gilt mein Dank heute nicht nur unseren Veteranen oder ausschließlich unseren Veteranen, sondern auch ihren Angehörigen und die, die dieses unterstützen. Sie [applaus] sie tragen Entährung mit, [applaus] sie übernehmen Verantwortung und sie geben den Rückhalt oft fern ab jeder Öffentlichkeit und jeder Anerkennung. Vielen Dank dafür. Im Einsatz, auf Übung, aber oft im Alltag begegnen uns Soldatinnen und Soldaten und Menschen, die die Verantwortung übernehmen, sowie z.B. am Tag der Bundeswehr. Ich möchte aus meinem Wahlkreis erzählen, Monster liegt dort und dort gab es eben auch den Tag der Bundeswehr. Ein Sohn eines Bekannten erlitt einen schweren medizinischen Notfall und Soldatinnen und Soldaten, Sanitäter der Bundeswehr waren schnell zur Stelle. Sie handelten professionell, schnell, ruhig und vor allem menschlich. Und die Familie hat sich danach bei mir gemeldet und hat gesagt, spreche bitte diesen Dank aus. Die Mutter sagte, sie werde niemals diese menschliche Hilfe, Menschlichkeit vergessen, die ihr an diesem Tag entgegengebracht wurde. Und genau das ist unsere Bundeswehr. Es sind Menschen, die Verantwortung übernehmen, Menschen, die helfen, wenn andere Hilfe brauchen und Menschen, die für andere da sind. Der Tag der Bundeswehr macht dieses deutlich. Warum ich den erwähne, er war in aller Munde. Er war in der Presse. Wir haben die Standorte besucht und der Veterant sollte genauso in der Öffentlichkeit stattfinden. Dafür werbe ich und hoffe auch, dass wir als Parlament das sichtbar machen. [applaus] Der Veterantag erinnert uns an den Dienst, an die Verantwortung, die wir auch als Parlament für unsere Soldatinnen und Soldaten tragen an den Menschen dahinter. Aber er erinnert uns auch daran, dass der Dienst der Bundeswehr nicht immer gesund an Körper und Geist endet. Menschen, die durch ihren Einsatz im ihr Engagement und ihre Überzeugung Veteran geworden sind, sie gehören ebenso in die Mitte der Gesellschaft wie die aktiven, die es vielleicht noch nicht in der Form betrifft. Sie gehören also genau dahin, wo wir sind. Sie müssen sichtbar sein und sie müssen gehört werden. Dafür müssen wir alle unseren Beitrag leisten. Der Psychotherapie. Wir haben gutes psychosoziales Netzwerk, aber ich glaube, hier geht's jetzt um die Soldatinnen und Soldaten und die Veteranen. Das sollten sie respektieren. [applaus] Diese Woche dieses Wochenende findet außerdem [applaus] den Victus Germany in Düsseldorut statt. Dort kommen Soldatinnen und Soldaten und Veteranen zusammen, sowie ihre Familien und da geht es um gesellschaftliche Teilhabe, Mut, Zusammenhalt, aber eben auch um Sichtbarkeit. Dieses Sporereignis ist ein starkes Signal für unsere Soldatinnen und Soldaten und unsere Veteranen und verdient unseren Respekt. Ich freue mich da auch mit vielen Kollegen anwesend sein zu dürfen. Am 21. Juni feiern wir die Veranstaltung, die Zentralveranstaltung hier in Berlin. Gleichzeitig gibt es viele Veranstaltungen in Deutschland. Ich rufe dazu auf, sein Sie auch Teil dieser Veranstaltung und zeigen Sie unseren Veteranen Ihren Respekt. Es muss keine Riesenveranstaltung in dem Sinne sein. Es reicht auch ein kleines Dankeschön und diese kleinen Gästen sind immer herzlich willkommen. Auch in meinem Globalkreis wird so eine Veranstaltung stattfinden. Ich möchte hier stellvertretend für alle Organisationen den Veterantreff Heidekreis danken, dass ihr das mit auf die Beine stellt. Eure Arbeit zeigt, was Menschlichkeit bedeutet. Ich danke euch sehr und auch danke an unserer Arbeitsgruppe, lieber Robin, liebe Claudia, wir wissen, wir haben noch einiges vor uns, aber wir gehen das an und hoffen da auch ganz auf die Unterstützung dieses Parlamentes. Ich möchte heute also vor allen Dingen unseren Veteran danke sagen. Danke für euren Dienst, danke für eure Einsatzbereitschaft. Danke, dass ihr euren Beitrag für Frieden, Freiheit und Sicherheit leistet und danke an die Familien, die dies unterstützen und Dankbarkeit sollte auch dieses Parlament mit einbringen, ohne in den letzten Reihen zu schlafen. Also aufwachen, hier geht's um was Wichtiges. Vielen Dank. [applaus] Der nächste Redner ist Roben Wagner von der Fraktion Bündesne grü. Herr Wagener, sie haben das vor. Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen, Herr Werbeauftrachter, verehrte Gäste auf der Ehrentribünne, ich begegne vielen Menschen in Uniform und vielen Menschen, die Uniform getragen haben. Menschen, die tief beeindrucken und Menschen mit Geschichten, die berühren. Da ist der Mensch, bei dem ich während des Gesprächs merke, wie dankbar ich bin, dass er oder sie Verantwortung in der Bundeswehr übernommen hat. Klarer Kompass, anpackend, mutig und immer im Dienst für die Verteidigung unserer Demokratie. Da ist der Mensch, der aus tiefer Überzeugung ukrainische Soldaten ausbildet und nur wenige Wochen später erfährt, dass viele von ihnen an der Front gefallen sind. Da ist der Mensch groß durchtrainiert, oft großflächig tätowiert, den man auf dem ersten Blick nicht ansieht, dass er Dinge erlebt hat, die kein Mensch erleben sollte. Diese Menschen waren dabei, als ihre Kameraden brutal getötet wurden. Sie wurden zum Teil selbst schwer verletzt durch Sprengfallen, durch Feuergefecht, durch plötzliche Schüsse durchs Fenster. Menschen, die auch hier in Deutschland den Krieg im Kopf täglich durchleben müssen. Menschen, die wir nicht im Stich lassen dürfen. [applaus] Ich begegne sehr vielen und sehr unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und unterschiedlichen Motivationen. Aber sie alle haben eins gemeinsam. Sie alle waren oder sind bereit im Ernstfall Ihr Leben für unser Leben in Freiheit und Demokratie zu riskieren. Und gerade in einer Zeit, in der Krieg für viele Menschen in Europa wieder brutaler Alltag ist und in der Frieden auch für uns hier nicht mehr selbstverständlich ist, in dieser Zeit verdient diese Bereitschaft im Ernstfall das eigene Leben für andere zu riskieren. Mehr denn je Sichtbarkeit, Wertschätzung, Dankbarkeit. [applaus] Wir alle wissen ja, dass es in unserem Land sehr unterschiedliche Meinung über Werrhaftigkeit und Pazifismus gibt und das ist vollkommen in Ordnung, dass es sie gibt und dass wir darüber streiten. Aber was definitiv nicht in Ordnung ist, ist diese unterschiedlichen Meinung auf dem Rücken oder mit Angriffen gegen die Soldatinnen und Soldaten auszutragen. Wir hier im Bundestag. Wir sind die Ansprechpartner für diese Diskussion, denn die Bundeswehr führt unsere Entscheidungen aus, die wir hier im Parlament demokratisch treffen. Und auch deswegen haben wir Parlamentarier und Parlamentarierinnen eine besondere Verantwortung für unsere Soldatinnen und Soldaten. [applaus] Deutschland hat über 10 Millionen Veteraninnen und Veteranen, das sind 10 Millionen aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten. Der zweite nationale Veterantag stellt diese Menschen und ihre Familien und Freunde in den Mittelpunkt. Denn neben den Soldatinnen und Soldaten sind es ja auch die Familien und Freunde, die jeden Tag spüren, welchen Preis der Dienst in der Bundeswehr verlangt. Lassen Sie uns gemeinsam den diesjährigen Veteranentag zu einem besonderen Tag machen. Ein Tag der Begegnung, ein Tag, an dem Dankbarkeit sichtbar werden kann. Lassen Sie mich abschließend den Gästen auf der Ehrentribüne aufrichtig danken. Nicht alle konnten der Einladung folgen. Einige sind nämlich bereits bei Veranstaltung zum Veteranentag an unterschiedlichen Orten in der Republik gebunden. Und darum stellvertretend an alle Abwesenden und Anwesenden, z.B. Spielern Frau General Oberstabsarzt Schilling, an Sie Kapitän Küttler, an Sie Oberst Leutnand Krause an Sie aus den Verbänden, die sich mit so viel Engagement dafür eingesetzt haben, dass es diesen nationalen Veterantag überhaupt gibt. An Sie alle auf der Ehrentribüne, stellvertretend für so viele mehr. An Sie und Ihre Kameradinnen und Kameraden von Herzen, vielen Dank für Ihren Dienst. Vielen Dank. [applaus] Die nächste Rednerin ist Donata Fuchtschmidt für die Fraktion die L. [applaus] Sehr geehrter Präsident, liebe anwesende Veteraninnen, liebe Gäste. Einfach Respekt steht auf einer Postkarte zum diesjährigen Veterantag und es ist richtig, Veteraninnen und Veteranen verdienen Respekt. Sie haben im Auftrag dieses Staates Dienst geleistet. Viele von ihnen waren Situationen ausgesetzt, die Menschen dauerhaft prägen können. Manche tragen körperliche Verletzung davon, andere psychische Belastungen, die oft unsichtbar bleiben. Respekt und Heroisierung sind jedoch nicht dasselbe. Anerkennung darf nicht bedeuten, militärischen Dienst zu verklären oder Krieg und Auslandseinsätze zu romantisieren. [applaus] Gerade in der sogenannten Zeitenwende ist diese Unterscheidung wichtig, denn mit jedem zusätzlichen Milliardenpaket für Rüstung wächst auch die Verantwortung gegenüber den Menschen, die die Folgen dieser Politik tragen. Wer so viel Geld für Waffen und militärische Fähigkeiten bereitstellt, muss auch für diejenigen einstehen, die im Auftrag des Staates gedient haben, künftig dienen werden oder aber auch dienen werden müssen. Wer mit einer posttraumatischen Belastungsstörung aus einem Einsatz zurückkehrt, braucht kein Fest, er braucht einen Staat, der ihm glaubt. Doch viele Betroffene [applaus] doch doch viele Betroffene erleben noch immer langwierige Verfahren und Kämpfumleistungen, die ihnen zustehen. Dabei steht die psychotherapeutische Versorgung in Deutschland seit Jahren insgesamt unter Druck. Viele Menschen warten monatelang auf einen Therapieplatz. Wer psychischer Einsatzfolgen ernst nimmt, darf Veteraninnen und Veteranen nicht an ein System verweisen, das ohnehin schon im Krisenmodus operieren muss und zukünftig, wie es scheint vollendst kaputt gespart wird. [applaus] Besonders deutlich wird der Widerspruch auch bei den politischen Prioritäten. Für die Unterstützung traumatisierter Veteranen stehen fein wie Angriff auf die Seele und dem Bund deutscher Einsatzveteran zusammen nicht einmal 2 Millionen Euro zur Verfügung. Das ist nur ein Bruchteil der Kosten für einen einzigen neuen Leopardpanzer. Machen wir uns nichts vor, Panzer haben eine Lobby. Traumata offenbar nicht. [applaus] Wenn heute viel von Gesamtverteidigung gesellschaftlicher Resilienz gesprochen wird, dass Sicherheit nicht allein auf das Militär reduziert werden. Zu einer widerstandsfähigen Gesellschaft gehören auch Pflegekräfte beschäftigte im Gesundheitswesen im Katastrophenschutz und in vielen weiteren Bereichen. Auch ihnen gebührt Anerkennung nicht nur durch Applaus aus dem Fenster, sondern durch gute Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung. Und zur Verantwortung gehören schließlich auch die Ortskräfte und zivilen Mitarbeitenden deutscher Einsatz Auslandseinsätze. Viele von ihnen haben erhebliche persönlich ihre Risiken auf sich genommen und leben bis heute mit den Folgen politischer Entscheidung, die hier in Deutschland in diesem Haus getroffen wurden. Ich denke dabei vor allem an die vielen ehemaligen Mitarbeiterinnen vor Ort, die nach ihrer Zwangsrückführung von Pakistan nach Afghanistan ernsthaft von Vergeltungsmaßnahmen bedroht sind oder diese auch bereits erfahren mussten. Herr Dobrin, Sie waren es, der beinahe jede zweite Aufnahmezusage an die Ortskräfte zurückgezogen hat. Einfach Respekt. [applaus] Ein Veterantag schafft Aufmerksamkeit, aber Aufmerksamkeit alleine ersetzt keine Traumatherapie, keine Anerkennung von Einsatzschäden und keine bessere Versorgung. Wenn wir Veteraninnen und Veteranen wirklich anerkennen wollen, braucht es weniger Symbolpolitik und mehr konkrete Verantwortung, nicht nur an einem Tag im Jahr, sondern auch an allen Tagen. Vielen Dank. Vielen Dank. [applaus] Für die nächste Rede erteile ich das Wort Esra Limmacher für die Fraktion der SPD. [applaus] Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe Soldatinnen und Soldaten, der Veteranentag ist ein wichtiges Jahr überfälliges Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung. Wertschätzung für all diejenige, die sich mit ihrem Leben im Dienst für die Bundesrepublik Deutschland für das Recht und die Freiheit unseres Landes einsetzen oder eingesetzt haben. Es geht um Millionen Veteraninnen und Veteranen. Es geht um ihre Familien, denn es stimmt ja, hinter jedem Einsatz jeder sicherheitspolitischen Debatte in diesem Haus, hinter jeder Diskussion, die wir über die Bundeswehr führen, dahinter stehen immer Menschen. Menschen, die bereit sind für unser Land Verantwortung zu übernehmen und dafür Entbehrung auf sich nehmen. Deswegen liebe Kolleginnen und Kollegen, will ich genau über diese Menschen heute hier sprechen. Menschen wie ein Oberstleutnard aus meiner sahlischen Heimat. Ein Soldat der Luftlandebrigade stationiert in Saloui. Ein verheirateter Familienvater mit zwei Kindern. Vor wenigen Wochen kehrte er zurück aus seinem fünften Auslandseinsatz. Sechseinhalb Monate war er in Bagdad im Irak eingesetzt. Ich will darüber sprechen, was für eine Belastung ein solcher Auslandseinsatz auslöst. Nicht immer, weil es Verwundungen oder sonstige Belastung danach gibt, sondern weil die Familie auch immer dabei ist. Allein die Ankündigung reicht schon, weil man nicht weiß, wann es wirklich losgeht und man weiß nicht wirklich, wann der Einsatz zu Ende ist. Ich will darüber sprechen, dass für viele von uns sechseinhalb Monate Zeit eine überschaubare Zeit darstellen. Für Familien können sie eine Ewigkeit sein. Im Einsatz selbst gehören Entbehrung nämlich zum Alltag, die Trennung von den Liebsten, verpasste Geburtstage, Familienfeiern. Ja, man verpasst Entwicklungsschritte der Kinder. Die Belastung des Einsatzgebietes, die kommen ja noch dazu. Moderne Technik erleichtert den Kontakt nach Hause. Das stimmt. Aber kein Bildschirm ersetzt die Umarmung der eigenen Kinder. Kein Videoanruf ersetzt das gemeinsame Abendessen mit der Familie. Und liebe Kolleginnen und Kollegen, ich will darüber sprechen, dass es schlimme Schicksale von verwundeten und gefallenen Soldaten im Einsatz gibt, aber mir ist es eben auch wichtig, die Geschichten, den Alltag und den Einsatz von genau diesen gewöhnlichen Einsätzen hier sichtbar zu machen. Es sind Soldaten wie der saalische Oberstleutnand, von dem ich gerade gesprochen hat, der Familienvater ist, die ihren Beruf lieben und im Einsatz aber sehr viel opfern. Deshalb, liebe Kolleginnen und Kollegen, ist der Veteranentag mehr als ein Tag der Erinnerung. Er ist ein Tag des Dankes und er ist Auftrag für uns, denn Anerkennung darf nicht bei Worten stehen bleiben. [applaus] Liebe Kolleginnen und Kollegen, jede Soldatin, jeder Soldat trägt die deutsche Flagge an seinem Ärmel, nicht für sich selbst, sondern dafür, dass alle Bürgerinen und Bürger auch in diesem Land frei leben dürfen. Ich will an dieser Stelle dank sagen alle Veteranen und Veteranen, alle Soldatinnen und Soldaten. Ihre Anerkennung ist euch gewiss. Herzlichen Dank. [applaus] Der nächste Redner ist Jan Ralf Schnolte für die AfDV. [applaus] [applaus] Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren, der Veterant ist ein wichtiges Zeichen der Anerkennung für die Männer und Frauen, die sich bereit erklärt haben, Deutschland mit ihrem Leben zu schützen. Wir zeigen Ihnen damit, dass wir das nicht einfach als selbstverständlich voraussetzen und dass uns auch bewusst ist, dass der Soldatenberuf eben kein Job ist wie jeder andere. Die AfD Fraktion hat aber auch, bevor es den Veteranentag gab, sich schon immer wieder für die Interessen aktiver und ehemaliger Soldaten stark gemacht. Wir haben mehr Truppenpsychologen, [applaus] wir haben mehr Truppenpsychologen gefordert und mehr Mittel für die Behandlung von PTBS, weil eben nicht jede Verletzung, die ein Soldat aus dem Einsatz mit sich bringt, auch sichtbar ist. Und weil es immer wieder Soldaten gibt, die jahrelang wirklich schwer an den Dingen zu tragen haben, die sie im Einsatz erlebt haben. Und es ist ja der deutsche Bundestag, der die Soldaten dorthin entsendet. Und wir haben mehr Unterstützung gefordert für die Familienbetreuungszentren, weil die Familie auch, das weiß jeder Soldat ein ganz wichtiger Kraftquell ist, auch dann, wenn man seinen Dienst fernab der Heimat leistet. Und es ist natürlich auch für Familien nicht einfach. Die machen sich Sorgen, die wissen nicht genau, was passiert da eigentlich im Einsatz. Und wenn ein Soldat versehrt oder schlimmer noch überhaupt nicht mehr nach Hause zurückkehrt, dann ist das natürlich auch für die Familien ein schwerer Schlag. Und wir haben uns 2019 schon dafür eingesetzt. Wir haben das beantragt hier im deutschen Bundestag, dass die Bundeswehr auch einen verwundeten Abzeichen bekommt, denn es sollte selbstverständlich sein, dass jemand, der verletzt wird an Körper oder Seele, weil er diesem Land dient, dass der auch ein sichtbares Zeichen der Anerkennung dafür bekommt. Alle anderen Parteien haben das abgelehnt damals. Das sei ja nur Symbolik, die Bundeswehr bräuchte ja sowas nicht oder man könne ja kein Verwundeten Abzeichen einführen, weil das historisch belastet sei, hat man uns entgegengehalten. Also, die allermeisten unserer militärischen Partnerstaaten haben verwundeten Abzeichen. Nur den Bundeswehr Soldaten soll es offenbar vorenthalten werden. Umso mehr freue ich mich, dass gerade aus dem Kreise der Veteranen heraus diese Debatte wieder neu an Fahrt aufnimmt. Ich hoffe, SPD und CDU haben seitdem dazu gelernt. Ansonsten können wir das auch gerne noch ein weiteres Mal hier im deutschen Bundestag beantragen. Verhindern Sie nicht erneut die Einführung eines verwundeten Abzeichens in die Bundeswehr. [applaus] Vielen Dank. Der letzte Redner in dieser Aussprache ist Ralf Edelhäuser für die CDC. [applaus] Sehr geehrter Präsident, sehr geehr der Wauftragte, liebe Kolleginnen und Kollegen, es gibt Menschen in unserem Land, die bereit waren, alles hinter sich zu lassen, wann immer der Auftrag kam. ihre Familie, ihren Alltag, ja, auch ihre Sicherheit. Menschen, die in Einsätze gegangen sind, von denen sie nicht wussten, ob und wie sie wieder zurückkommen würden. Und viele von ihnen haben dann auch einfach weitergemacht, ohne großes Aufheben, ohne große Erwartung auf Applaus. Aber eines dürfen wir als Gesellschaft niemals tun, nämlich diesen Dienst als selbstverständlich betrachten. [applaus] Hinter dem Begriff Veteraninnen und Veteran, da stehen Menschen, die Verantwortung übernommen haben für unser Land, für unsere Gesellschaft, für unsere Bündnispartner, ja, für Frieden und Freiheit. Und genau deshalb ist dieser Veteranentag auch so wichtig, nicht als großes Symbol, sondern weil Anerkennung nicht selbstverständlich ist. In Deutschland wird über Veteranien und Veteranen kaum gesprochen. Viele hatten eher so das Gefühl erklären zu müssen, was sie eigentlich getan haben, statt das einfach anerkannt worden ist, dass sie in unserer Bundeswehr gedient haben. Und als stellvertretender Präsident vom Verband der Reservisten der deutschen Bundeswehr erlebe ich das immer wieder. Unsere 10 Millionen Veteranen erwarten keine großen Aktionen, aber sie erwarten zurecht Respekt für ihren erbrachten Dienst und sie wünschen sich, dass dieser Dienst einfach nicht vergessen wird. Allein rund 500.000 Soldatinnen und Soldaten waren seit Gründung der deutschen Bundeswehr in Auslandseinsätzen eingesetzt. Viele von ihnen waren in Afghanistan, in Mali, am Balkan oder auch im Irak gefordert. Dort haben sie ihren Auftrag erfüllt und schwierigen Bedingungen fernab, fernaber Heimat. Und natürlich nimmt jeder aus solchen Einsätzen etwas mit zurück an Erfahrungen, an Erinnerungen, aber auch an Belastungen. Und die Einsätze dauern einige Monate, aber das, was man dort erlebt, begleitet in vielen Fällen das ganze Leben lang. Gerade deshalb ist es so wichtig und auch richtig, dass unser Land mit dem Veteranentag das auch sichtbar macht, einfach mal danke sagt und [applaus] wenn schließlich wer bereit ist in unserem Land für unser Land im Inn und im Ausland zu dienen, Veranderung zu nehmen zu übernehmen und im Zweifel auch persönliche Risiken auf sich zu nehmen, der verdient einfach diese Anerkennung und zwar nicht irgendwann. sondern jetzt gerade die Reservistinnen und Reservisten leisten dabei einen wichtigen Beitrag. Sie stehen mitten im Leben, sie arbeiten Unternehmen, engagieren sich in Vereinen und Verbänden, sind in Gemeinderäten aktiv und auch sonst ehrenamtlich engagiert. Und gleichzeitig bringen sie aber auch die Erfahrung und ihre Bereitschaft ein, Verantwortung für dieses unseres Land zu übernehmen. Ja, dieses Band zwischen der Bundeswehr und der Gesellschaft ist enorm wichtig. Ich finde heute mehr denn je. Ich finde deshalb auch den Gedanken hinter diesem Veterantag auch so richtig. Begegnung statt Distanz, Gespräche statt wegschauen, Sichtbarkeit statt schweigen. Mit Veranstaltungen Städten und Gemeinden, mit offenen Kasernen wie im Tag der Bundeswehr mit Begegnungen zwischen Soldatinnen und Soldaten, zwischen ehemaligen und zwischen Bürgerinnen und Bürgern. Denn alle Veteraninnen und Veteranen gehören in die Mitte. unsere Gesellschaft und [applaus] diese Anerkennung darf nicht nur aus Worten bestehen, dazu gehören auch und wir haben es heute auch schon paar mal gehört gute Betreuung, auch die Unterstützung bei Einsatzfolgen und die Verlässlichkeit gegenüber denjenigen, die für unser Land gedient haben, egal wo und egal wie lang. Der Veteranentag sendet genau dieses Signal. Wir sehen euren Dienst, wir respektieren euren Einsatz und wir sagen danke. Vielen Dank. [applaus] Vielen Dank. Weitere Wortmeldungen liegen mir nicht vor. Ich schließe die vereinbarte Debatte und danke dafür, dass sie mit der gebotenen Ernsthaftigkeit geführt worden ist. Ich danke dem Herrn Werbeauften, dass er der Debatte beigewohnt hat und der größte Dank geht naturgemäß an diejenigen, um die es hier heute ging, nämlich um die Veteran Veteranen der Bundeswehr. Vielen Dank für ihren Dienst. Ich rufe auf.


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Titel 84. Sitzung vom 12.06.2026. TOP 33: Veteranentag
Kategorien BulkNews, Deutscher Bundestag
Hinzugefügt 2026-07-15 16:40:22
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