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WELT Nachrichtensender – Rückkehr der Zölle und Preiskrieg um die Basis-ETFs

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Rückkehr der Zölle und Preiskrieg um die Basis-ETFs

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Börsen-Podcast

In der heutigen Folge sprechen die Finanzjournalisten Moritz Seyffarth und Philipp Vetter über heftige Mag7-Verluste, überzeugende Intel-Zahlen und gute Cloud-Geschäfte bei SAP. Außerdem geht es um Tesla, Lockheed Martin, Warner Bros., Paramount Skydance, American Airlines, Vanguard FTSE All-World ETF (A2PKXG), Invesco MSCI World ETF (A0RGCS), Amundi Prime Global ETF (ETF210), UBS Core MSCI World ETF (A2PK5J), BNP Paribas Easy MSCI ACWI (A41XQA), Amundi Prime All Country World ETF (ETF151) und State Street SPDR MSCI ACWI IMI (A1JJTD). Mit dem Code „AAAFRIENDS“ kannst du 50 Prozent auf deine Tickets für den AAA Summit sparen – aber nur unter folgendem Link: https://veranstaltung.businessinsider.de/event/financesummit26/summary?rp=c6dc55d6-6f4f-4fb4-b75f-3f3501d84859.

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🤖 Zusammenfassung

Der Börsenpodcast "Alles auf Aktien" vom 24. Juli beleuchtet schwache Märkte, neue Zölle und einen ETF-Preiskrieg. Wegen enttäuschender Tech-Bilanzen und steigender Ölpreise fielen DAX, S&P 500 und NASDAQ 100 deutlich. Die "Magnificent Seven" verloren 797 Milliarden Dollar Marktwert; Tesla brach um 15 Prozent ein. Intel und Lockheed Martin überzeugten dagegen. SAP steigerte den Gewinn, senkte aber wegen Zukäufen die Jahresprognose.

Das Tagesthema sind Öl, Zölle und Inflationsängste. Trump begründete neue Zölle auf EU-Importe mit angeblicher Zwangsarbeit; Europa muss weiter mit 15 Prozent rechnen. Der Ölpreis stieg auf über 100 Dollar pro Barrel – verstärkt durch den Iran-Konflikt und Produktionskürzungen in Kasachstan. Die Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinserhöhung steigt.

Die Triple-A-Idee widmet sich Vanguard: Der FTSE-All-World-ETF wird von 0,19 auf 0,14 Prozent günstiger. Angesichts des Zinseszins-Effekts können wenige Basispunkte auf Jahrzehnte hinweg fünfstellige Vermögensunterschiede ausmachen.

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📜 Transkript

Das sind [musik] die Finanzthemen des Tages. Wir sprechen über heftige Max Verluste, überzeugende Intelzahlen und gute [musik] Cloudgeschäfte bei SAP. Im Thema des Tages geht's um Öl, Zölle und die Rückkehr der Inflationsangst. [musik] Und in der Triple A Idee erklären wir euch den Preiskrieg der Basisinvestment ETFs. [musik] Alles auf Aktien. Der tägliche Börsenshot. Es begrüßen euch Philip Vetter und Moritz Seif aus der Weltwirtschaftsredaktion. Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf oder Anlageempfehlungen da. Die Moderatoren und der Verlag haft nicht fürweige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen. Blick auf die Märkte. Heute ist Freitag, der 24. Juli und wir wünschen euch einen famosen Start in den Tag. Gestern haben enttäuschende Bilanzen von US Technologiekonzernen und ein Ölpreissprung infolge der Nordstkrise ordentlich auf die Stimmung gedrückt. Der DAX notierte zum Handelsschluss 1,6% tiefer bei 24763 Punkten. Der S&P 500 gab 1,2 % nach. Der NASDAC 100 verlor sogar 2,2 % und ja, für Verunsicherung sorgte eben die Eskalation im Irankrieg, die den Preis für die Nordseesorte Brand erstmals seit Mai über die Marke von 100$ pro Barrel Retrieb. Ja, und auf die Makrolage, da schauen wir gleich noch mal drauf. Rund um Ölpreis, neue Zölle und die Inflation. Bei den Einzelwerten, da standen die Nachwen der ersten Bilanzen der Techgiganten im Fokus. Die Magnificent 7, die sieben Technologiegiganten, die erlitten am Donnerstag ihren größten Tagesverlust seit dem Zollstreit im April 2025. Der Index dieser Gruppe, der fiel um 4,8% und verlor damit 797 Milliarden Dollar an Marktwert. Besonders hartrafs Tesla, darüber hatten wir gestern schon gesprochen. Nach der Veröffentlichung des Geschäftsberichts senkten mehrere Analysten ihre Kursziele für Tesla und die Aktie brach daraufhin dann am Donnerstag in New York um 15% ein. Der stärkste Rückgang seit März 2025, wodurch sich der Kursverlust in diesem Jahr dann auch schon auf 29% ausweitet. Hab ja gestern schon gesagt, Elin Musk wird langsam arm. Gegen den Trend legten die Aktien von Lock Martin zu, nachdem der Rüstungskonzern seine Umsatz- und Gewinnprognose für 2026 angehoben hatte. Überzeugen konnte auch Intel, das Geschäft des Chipkonzerns profitiert nach einer langen Durststrecke von der boomenden Halbleiternachfrage beim Ausbau von KI Rechenzentrin. Im vergangenen Quartal sprang der Umsatz des Chip Pioniers im Jahresvergleich um ein Viertel auf 16,1 Milliarden Dollar. Es war das schnellste Umsatzwachstum seit Jahren. Analysten hatten im Schnitt mit Erlösen von 14,4 Milliarden Dollar gerechnet. Beim bereinigten Gewinn pro Aktie, da übertraf Intel die Wall Street Prognosen noch stärker. Er war mit 42 Cent doppelt so hoch wie von den Analysten im Schnitt erwartet. Auch Intels Ausblick auf das laufende Quartal lag deutlich über den Markt der Wartung. Die Aktie stieg dann entsprechend auch in dem nachbörslichen US-Handel zeitweise um rund 11%. Ja, die Übernahme des Hollywood Urgesteins Warner Brothers durch den Kurrenten Paramount Sky Guidance ist per Gerichtsbeschluss bis Mitte August auf Eis gelegt worden. Richterin Arelli Martinez Ologin verlängerte damit ihre erst vor wenigen Tagen verfügte Zwangspause um weitere zwei Wochen. Paramount verlor 3% Warner Brush bliebt unverändert. Europas größter Softwarehersteller SAP hat im zweiten Quartal deutlich mehr verdient. Stutzt aber wegen zweier Zukäufe seinen Ausblick. für das operative Ergebnis fürs Gesamtjahr. So gehen die Waldorfer beim um besondere Effekte bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern noch von einem Wachstum zwischen 13 und 17% aus. Ja, und das wurde eben auch nach US-Börsenschluss mitgeteilt. SAP-Chef Christian Klein hatte zuvor noch mit 14 bis 18% gerechnet. Na, im zweiten Quartal blieb der DAXonzern bei den Kellenzahlen zudem hinter den Erwartungen zurück. Das Management begründete die gesenkte Prognose mit den nun abgeschlossenen Zukäufen von Dremio und Priabs. Beim Wachstum des Cloud Vertragsbestands für die kommenden 12 Monate konnte SAP aber stärker zulegen als gedacht. Die in New York gehandelten Aktienhinterlegungsscheine zogen nachbörslich zeitweise um 6% an. Ja, dann mache ich heute noch zum Schluss die Termine kurz vorm Wochenende. Der VW Konzern, der legt seine Bilanz fürs erste Halbjahr vor. Das dürfte spannend werden, da ist ja gerade bleibt kein Stein auf dem anderen in Wolfsburg. Und dann gibt's auch noch Zahlen von Software, American Express, Verizon und von Tubell. Ja, und dann heißt hoch die Hände Wochenende. Das Thema des Tages. Moritz, kennst du eigentlich noch den Film und täglich grüßt das Murmeltier mit Bill Marury oder bist du dafür zu jung? Ja, ich bin zwar natürlich sehr jung und dynamisch, aber den Film kenne ich natürlich. Wie kann man nur daran zweifeln? Es gibt legendäre Szenen, z.B. als Bill Marury das Murmeltier lenken lässt in den Steinbruch und es explodiert und viele weitere Szenen, die mir da am Kopf bleiben. Ein wirklich schöner Film, den man sich immer mal wieder gut angucken kann. Wobei natürlich hier natürlich die Übertreibung des Jahres ist, denn ich habe extra noch mal nachgeschaut, also der Film ist älter als du, aber sei drum, also du kennst ihn jedenfalls. Ich fühle mich da jedenfalls, was Trump und die Börse angeht mal wieder dran erinnert an diesen Film ist so als wä man in einer ewigen Wiederholungsschleife gefangen aus den immer gleichen Themen und gestern gab es gleich zwei bekannte Themen, die mal wieder auf die Tagesordnung kam und Anlegern ordentlich Sorgen machten und zwar Zölle und der Ölpreis. Ja, die haben wir irgendwie in letzter Zeit immer mal wieder gehört und das gibt dann gleich doppelten Anlass für die Angst vor der Rückkehr der Inflation und damit auch die Befürchtung, dass die Zinsen schon bald steigen könnten. Aber schauen wir uns das jetzt mal geordnet an. Ja, fangen wir mit den Zöllen an. Die Nachricht ist nämlich die jüngste, die lief gestern Abend kurz nach 11 deutscher Zeit über die Ticker. Man hatte in Washington, Brüssel zwar schon damit gerechnet, dass da was kommen würde, denn wenn Trump keine neuen Zölle verkündet hätte, dann wären die alten heute ausgelaufen. Ja, und das liegt an der Entscheidung des amerikanischen Supreme Court, der die bisherigen Zölle für Rechtswidrig erklärt hatte. Zur Erinnerung, die EU und die USA hatten ja nach langen Verhandlungen einen für Europa ja ziemlich miesen Deal geschlossen. Während die USA ihre Ware fast alle ohne Zölle in die EU exportieren können, mussten europäische Firmen pauschal 15% zahlen, wenn sie in die USA liefern. Dass Trump es einfach hinnehmen würde, dass diese Zölle ersatzlos auslaufen, das hatte eigentlich niemand erwartet. Aber man muss sagen, der US-Präsident schafft es dann doch immer wieder zumindest mit der neuen Begründung für Kopfschütteln zu sorgen, dass die EU auch in Zukunft Zölle zahlen muss. Das begründet Trump nämlich damit, dass Europa angeblich zu wenig tut, um Zwangsarbeit zu verhindern. Muss man sich noch mal auf der Zunge zergehen lassen. Also die USA ausgerechnet die USA behaupten, dass die Arbeitsbedingungen in Europa zu schlecht wären. Wir sind auf jeden Fall freiwillig hier und genau genommen geht's darum, dass in der EU eine Regulierung noch nicht in Kraft ist, die verhindern soll, dass Waren aus Drittstraaten importiert werden, in denen Zwangsarbeit nicht wirksam ausgeschlossen ist. Insgesamt mehr als 80 Länder, darunter eben auch die EU-Staaten, sollen deshalb pauschal 10% Zoll zahlen. Dass die Begründung nur vorgeschoben ist, bezweifelt niemand. Die New York Times zitiert den Professor Peter Harold von der Deutown University. Es geht nicht wirklich um Zwangsarbeit, sagt der. Stattdessen will Trump weiter seine Zoll und Handelspolitik durchsetzen und das eben auch gegen die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs. Ja, und bevor wir uns jetzt zu früh freuen, dass es nur in Anführungszeichen 10 % Zoll sind, das wäre ja eigentlich sogar eine Verbesserung gegenüber den verhandelten 15%, die bislang galten. Na ja, in Washington heißt es, die Länder sollen sich auf weitere Zölle einstellen. Am Ende sollen die Sätze stehen, die auch in den Deals ausgehandelt wurden. Europa muss also weiterhin mit 15 % rechnen. Und zur Erinnerung vor dem Deal lag der durchschnittliche Zollsatz nur bei 2,5%. Insofern bringen die Zölle von gestern zwar womöglich keine zusätzliche Belastung, aber eben auch keine Entlastung an der Preisfront. Ökonomen sind sich einig, dass die Zölle auch zu höheren Preisen in den USA geführt haben und je länger sie in Kraft bleiben, umso schwerer wird's auch für die Unternehmen die gestiegenen Kosten nicht über höhere Preise weiterzugeben. Und das bringt uns dann zum zweiten Preistriber, der ganz im Stil von und täglich Grüß das Murmeltier zurück ist. Der Ölpreis haben wir gerade schon gesagt, der klettert gestern zum ersten Mal seit Wochen wieder über die 100$ Marke pro Barrel. Ist noch gar nicht so lange her. Da war der Preis wieder bis auf 72$ gefallen und lag damit nur noch geringfügig über den Wert vor dem Irankrieg. Aber jetzt geht's eben wieder rasant drauf. Der Preis für die Sorte Brand, der stieg gestern um 7 % eben auf jene über 100 $ zeitweise sogar auf 102$. So hoch stand er seit Mai diesen Jahres nicht mehr und dafür gab es gleich mehrere Gründe. Ja, der offensichtlichste ist natürlich der wieder aufgeflammte Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Beide Seiten blockieren die Straße von Hormus. Der Iran greift Schiffe an, die versuchen die Meerenge zu passieren. Die USA reagieren mit einer Blockade iranischer Hefen. Jetzt kommen auch noch die Hutiellen dazu, die im Auftrag des Iran im Roten Meer versuchen, den Seeweg durch Angriffe zu blockieren. Trump droht auch den Hut mit massiver militärischer Vergeltung, sollten sie weiter Schiffe attackieren. Doch es kommt noch ein weiterer Effekt dazu, auf den der Energieexperte der Nachrichtenagentur Bloomberg Javier Blass hinweist und der vor allem Europa betrifft, noch wichtiger als die Nachrichten aus dem Nahen Osten sei, dass Kasachstan angekündigt habe, seine Ölproduktion zeitweise zu reduzieren. Grund sind Drohnenangriffe im Ukrainekrieg auf Tanker im schwarzen Meer, die kasachisches Öl in die sogenannte CPC Pipeline einspeisen wollten. Das Terminal, das ist jetzt erstmal geschlossen für kasachisches Öl. Das alles lässt die Preise steigen und entsprechend geraten Aktien unter Druck, die besonders abhängig vom Ölpreis sind. American Airlines verlor z.B. mehr als 8%, obwohl die Fluggesellschaft bessere Zahlen für das letzte Quartal vermeldet hatte, als Analyste erwarten hatten. Das lag vor allem daran, dass die höheren Kerosinkosten über steigende Ticketpreise an die Kunden weitergegeben werden konnten. Aber nicht nur Flugtickets werden natürlich teurer, sondern auch das Tanken, Lebensmittel und vieles mehr. Und damit ist sie eben wieder da, die Angst vor der großen Inflation, die ja ohnehin noch ja relativ hoch war in den USA. Und das wiederum könnte dann eben auch die Fed oder andere Notenbanken dazu bringen, die Zinsen anzuheben. Inzwischen wird die Wahrscheinlichkeit, dass die Fett schon nächste Woche die Zinsen anheben könnte, auf immerhin 36% geschätzt. Das sind 12% Punkte mehr als noch vor einer Woche. Da verschiebt sich also die Einschätzung der Experten gerade rasant. Die EZB hielt die Zinsen gestern konstant, aber EZBche Chefin Christine Lagard betonte, dass man die Sätze vorerst nicht erhöhe. Das lässt die Tür ja dann doch offen für Zinserhöhung, wenn die Öl und Energiepreise weiter hoch bleiben sollten. Es hängt also vieles davon ab, wie lange Trump und der Iran uns noch in dieser ewigen Schleife der Murmeltiere gefangen hält. Die TripleA Idee des Tages. Ja, während alle gerade auf den hohen Ölpreis und die Zahlen der KI-Konzerne starren, hat Front Rise Vangard eine Meldung verschickt, die uns hat aufheuchen lassen und die wollen wir uns jetzt mal genauer anschauen. Ganz genau geht es darum, dass Vanguard zum 28. Juli die jährlichen Gesamtkosten seines Wangard Futs Alward ETF von 0,19 auf 0,14% senkt. Das klingt nach einer technischen Anpassung. Für langfristige Sparer ist die Nachricht aber möglich bedeutender als vieles, was derzeit die Börsenticker beherrscht, denn sie beschleunigt euren Vermögensaufbau, euren Weg zur Millionen. Ja, der Vanguard Futzi Allworld ist ja inzwischen so etwas wie der Volksetf deutschen geworden. Er bündelt knapp 3800 Aktien aus Industrie und Schwellenländern und streut damit breiter als der klassische Welt ETF MSCI World, der lediglich gut 1300 Titel aus 23 Industrieländern enthält. Wer einenzigen Sparplan bespart und sich um nichts weiter kümmern will, der landet eben häufig beim Futzi Allworld. Fünf Basispunkte weniger klingt zunächst nach einer Petitesse. Ein Basispunkt entspricht 0,01%. Doch über Jahrzehnte verstärkt der Zinsezins die Erträge ebenso wie die Kostenbelastung. Darüber haben wir ja gestern auch schon gesprochen, als es um den neuen Broker S Neo ging, denn jeder Euro an Gebühren fehlt bei der Rendite und kann sich in den Folgejahren nicht weiter verzinsen. Und wie viel genau das ist, das haben wir mal ausgerechnet. Der Börsenindex Fuzi Allworld existiert seit Ende 1993. Das muss heute ein Zeichen sein. Moritz schon wieder 93. Wer mit ihm bis heute Millionär werden wollte, hätte in einem gebührenfreien Idealprodukt monatlich 445 € einzahlen müssen. Aus insgesamt rund 174 000 € wären dann eben gut 1 Millionen geworden. Ja, die Realität mit den Gebühren sieht natürlich anders aus. bei jährlichen Kosten von 0,19% den bisherigen Wengarif wären aus denselben Einzahlungen nur knapp 964 000 € geworden. Mit den neuen Gebühren von 0,14 % stünden immerhin gut 974 000 € auf dem Konto. Die scheinbar winzige Senkung um fünf Basispunkte hätte dem Sparer somit über 10.000 € zusätzliches Endvermögen beschert. Ja, wäre doch ärgerlich, wenn man so knapp unter der Million landet. Dahinter steckt die Kehrseite des Zinses Zinszeffekt. Jeder Euro, den die Fondgesellschaft abzieht, erwirtschaftet anschließend eben keine Dividenden mehr und nimmt an keiner Kurssteigerung mehr teil. Aus kleinen jährlichen Beträgen wird über Jahrzehnte dann eben doch ein fünfstelliger Vermögensverlust. Die Rechnung lässt sich auch anders herum aufmachen. Um trotz Gebühren die Million zu erreichen, hätten Sparer beim alten Kostensatz von 0,19% monatlich 463 € statt 445 € aufbringen müssen. Beim neuen Satz von 0,14 % genügen 458 €. Die kleinen Gebührensenkung erspart Anleger über die gesamte Laufzeit also Einzahlung von knapp 2000 €. Mit der Senkung reagiert Wangard auf einen Preiskrieg, der sich in diesem Jahr deutlich verschärft hat. Im April hatte Invesco die Gebühren für sein MSCI World ETF auf fünf Basispunkte reduziert und damit einen neuen Maßstab gesetzt. Auch Amundi bietet mit dem Prime Global ETF ein Weltprodukt für nur 0,05% an. Die UBS folgt dann mit 0,06%. Wer wie beim FUTS Alw auch Schwellenländer im Depot haben will, findet mit dem BNP Pariba Easy MSCI ACWI für sechs Basispunkte und dem Amundi Prime All Country World ETF für sieben Basispunkte, sogar noch günstigere Alternativen als das Wanguard Produkt. Andere Weltfs setzen andere Schwerpunkte. Der State Street Spider MSCI All Country World Index etwa hält mehr als 5000 Aktien und bezieht zusätzlich kleinere Unternehmen ein. kostet mit 0,17 % aber etwas mehr. Ein reiner Gebührenvergleich wäre deshalb zu simpel. Dennoch ist die Richtung eindeutig. Der Preiskrieg, der bei ETFs auf den MSCI World längst entbrannt ist, erreicht nun auch die breitgestreuten All Country Produkte. Steigende Formvolumen schaffen Scarneffekte und immer mehr Anbieter geben zumindest einen Teil davon an ihre Kunden weiter. Wer den Wangard ETF bereits im Depot hält, der muss für die Senkung nichts tun. Ein hektischer Wechsel aus anderen Fonds ist dagegen jetzt nicht automatisch sinnvoll. Da muss man echt rechnen. Steuern, Spreads, Orderkosten und mögliche Sparplangebühren, die können dann den kleinen Vorteil einer niedrigeren Kostenquote über Jahre auch wieder aufzehen. Für Neuanleger ist die Botschaft wieder auch klarer. Statt dem lautesten Börsentrend hinterherzulaufen, sollten Sie zunächst auf jene Faktoren schauen, die Sie zuverlässig beeinflussen lassen. Breite Steuerung, Disziplin und niedrige Gebühren. Und natürlich gibt's auch wieder den Service von uns. Alle ETFs, die wir jetzt hier gerade erwähnt haben, packen wir euch natürlich mit WKNS in die Showotes. Das war alles auf Aktien. Wir freuen uns immer über euer Feedback. Deshalb schickt uns eine Mail ana, also aa@welt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung. Ja, und Mario hat uns einen Kommentar bei Spotify geschrieben und da haben wir uns nich sehr drüber gefreut. Großes Lob an das Host Team diese Woche. Alle Folgen sind unter 20 Minuten. Top, das schaffen die wenigstens Teams. Ja, vielen Dank lieber Mario. Mal schauen, ob wir das heute auch wieder hingekriegt haben. Könnte knapp werden. Morgen wird's dafür definitiv wieder länger und das ist auch gut so, denn Samstag nehmen wir uns ja immer richtig Zeit für unseren Gast und morgen gibt's wirklich viel zu besprechen. Achim Teichert ist nämlich der Experte für die Autoindustrie und da brennt ja wirklich gerade an allen Enden. Eskalation bei VW, Sparprogramme bei Porsche, Kampf um die 35 Stunden Woche bei Mercedes und so weiter und so fort. Das solltet ihr auf keinen Fall verpassen. Ja, das ist ein gutes Stichwort, denn nicht verpassen solltet ihr auf jeden Fall auch unseren TripleA Summit am 2. Oktober in Berlin. Wir sind auf jeden Fall alle dabei, genauso [räuspern] wie viele interessante Gäste, die ihr auch hier aus dem Podcast kennt. Es gibt jede Menge Masterclasses und das Beste ist, wir haben sogar noch einen Spezialdial für euch als Hörer. Wenn ihr euch über den Link in den Showotes Tickets besorgt, bekommt ihr mit dem Code TripleA Friends alles groß und zusammengeschrieben, 50% Rabatt. Unds läuft ja auch noch unser Gewinnspiel für das exklusive Vorabend Dinner zum Summit. Wenn ihr da dabei sein wollt, dann schickt uns eine Mail mit einem Screenshot von eurem Ticket und mit etwas Glück könnt ihr am 1. Oktober im Journalistenclub mit am Tisch sitzen. So und wenn ihr solche Events und auch in Zukunft nicht verpassen wollt, dann kann es ja eigentlich nur heißen: abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden. [musik] Und hier geht es morgen weiter ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt. [musik]


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Titel Rückkehr der Zölle und Preiskrieg um die Basis-ETFs
Kategorien BulkNews
Hinzugefügt 2026-07-24 06:34:41
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