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PUTINS KRIEG: Ukraine im Wettlauf gegen die Zeit! Russen erkämpfen sich die Überhand zurück | STREAM
Bei massiven ukrainischen Drohnenangriffen in Russland sind laut Behörden im Zentrum des Landes mindestens sechs Menschen getötet worden. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden in der Nacht zum Freitag 571 Drohnen in mehreren Regionen abgefangen. Erneut attackierte die ukrainische Armee auch Lager des Onlinehändlers Wildberries. Bei russischen Angriffen in der Ukraine wurden Behördenangaben zufolge mindestens elf Menschen getötet.
Die russische Armee schoss laut dem Verteidigungsministerium ukrainische Drohnen über mehr als zehn Regionen und der von Russland annektierten Halbinsel Krim ab. Es war eine der bislang größten nächtlichen ukrainischen Angriffswellen in Russland seit Beginn des Ukraine-Kriegs vor fast viereinhalb Jahren. Die ukrainische Armee hat seit einigen Monaten ihre Angriffe auf russisches Gebiet verstärkt.
In Zentralrussland wurden bei einem uk
🤖 Zusammenfassung
Die Sendung beleuchtet mehrere politische und gesellschaftliche Ereignisse, wobei der missglückte Kabinettsumbau von Bundeskanzler Friedrich Merz im Mittelpunkt steht. Der designierte Nachfolger für Verkehrsminister Patrick Schnieder, Fritz Günzler, sagte kurzfristig ab, nachdem Schnieder bereits selbst per SMS seinen Abschied kommuniziert hatte. Das sorgt für Personalchaos und wirft erneut ein schlechtes Licht auf die Kommunikationsführung der Regierung. Kritiker wie Ex-Regierungssprecher Belander, Ex-Kanzleramtschef Altmaier und FDP-Chef Wolfgang Kubicki bewerten das Vorgehen als überhastet und unprofessionell.
Weitere Themen: Das Bundesverfassungsgericht gab einer afghanischen Familie recht, deren Aufnahmezusage zurückgenommen worden war. Volkswagen meldet einen Gewinneinbruch um ein Drittel im zweiten Quartal und drängt auf ein Sparpaket, während Standorte wie Zwickau bangen. Das rechtsextreme „Kompakt“-Magazin provoziert mit antisemitischem Titel, und der Influencer Marvin Wildhage deckt auf, dass Medizininfluencer gegen Geld für eine erfundene Krankheit warben. Zudem berichtet die Sendung über das Verkehrschaos in Bonn und den Betrugsverdacht gegen eine seit 17 Jahren krankgeschriebene Lehrerin in Nordrhein-Westfalen.
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📜 Transkript
über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Klingt erstmal gut. Nur um Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designetter Nachfolger hat nämlich offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchssignal nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich März zum Personalchaos im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da, denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüberkopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Exregierungssprecher Belander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also, man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt oder ich habe zumindest von Fig März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers, das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird. Auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Warken soll ins Kanzleramt steigen, Karsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen und Geschlossenheit und Dankbarkeit demonstrieren. Mir ist bewusst, dass es eine große Aufgabe ist und deshalb ja gehe ich auch mit Demut diese Aufgabe an, aber auch mit mit großem großem Respekt. Doch das lenkt nur mühsam vom vergeigten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Exkanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Äh insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, äh wenn alle wieder in Berlin sind. Am Ende gibt es viele Beschädigte. Ein noch Verkehrsminister als Lame Duck. Ein potenzieller Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Gerettal zugeschaltet für uns hier aus Berlin, denn du warst ja heute vormittag dabei bei dieser Vorstellung mit Kanzler März. Wie ist dein Eindruck? Was sind die Informationen rundum? War das ein Neustart oder doch eher ein chaotischer Staat? Na ja, man muss es einfach so sagen. Es sollte ein Neustart werden nach dem Abgang von Jens Sparn und am Ende ist dieser Neustart, man kann es nicht anders sagen, im Chaos geendet und das hat ja nicht zuletzt was damit zu tun, dass dem Kanzler in letzter Minute der Nachfolger für den Verkehrsminister abgesprungen ist. Da kann er jetzt erstmal nichts dafür, aber man wundert sich schon auch in Rhein der Union darüber, dass das alles jetzt so überhasst und ohne Not passieren musste. Diese diese Personalhochade, die dann am Ende nicht funktioniert. Das war ein regelrechter Krimi auf die letzten Stunden dieser Entscheidung rund um den Verkehrsminister, das muss man sich vorstellen, die Bild berichtet, da wurde eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt, um den Nachfolger von Patrick Schnieder abzuholen, ins Kanzleramt zu schuffieren, um dort alles klar zu machen. Da hat er noch eingeschlagen und gesagt, ja, er macht's. und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht die SMS an den Kanzler und es gibt keinen neuen Verkehrsminister und das muss man sich auch vorstellen. Der Alte, der ist ja offiziell noch im Amt, das wurde nie offiziell verkündet, dass Patrick Schnieder zurücktreten muss und der macht jetzt erstmal Business as usual, verschickt heute noch eine Pressemitteilung, wo es um die Digitalisierung von Zügen geht. Also, das ist schon eine sehr ungewöhnliche Situation, dass eigentlich die komplette Öffentlichkeit weiß durch eine SMS, die ähm tatsächlich ja auch geliegt wurde vom Verkehrsminister an Parteifreunde, wo er sagt, er muss zurücktreten, also er muss gehen, er wird entlassen und am Ende wird er nicht entlassen und muss jetzt erstmal weitermachen, während sein Nachfolger gesucht wird. Ja, Gerit, also wirklich doch eher Chaos in der Tat. Danke dir erstmal für all diese Schilderungen und Einordnung. Und zu zugeschaltet ist und jetzt Wolfgang Kubiki, der Parteivorsitzende der FDP. Schönen guten Abend. Ein wunderschönen guten Abend. Das Ziel von Friedrich März war ja eine bessere Kommunikation. Ist ja jetzt ziemlich schief gegangen. Ja, ich wundere mich selbst darüber, aber es ist Friedrich Merzetantisch und unprofessionell wie immer. Man muss sich ja vor Augen halten, das Kabinett ist ja etwas mehr als einem Jahr erst im Amt und eine solche große Rade. Ich kann mich daran nicht erinnern, dass es jemals in der Geschichte unseres Landes so war. Karsten Lindemann wollte nie Gesundheitsminister werden. Mit dem Wettgang als Generalsekretär verliert Friederich Merz Brücke in die deutsche Wirtschaft, von denen er nicht mehr sehr viel hat. und die Poste um Patrick Schnieder ein sehr solider und äh wirklich, wie ich finde, wirklich seriöser Kollege, der durch einen Telefonanruf erfährt. Äh er soll entlassen werden, um anschließend festzustellen, es gibt keinen Nachfolger. Also mehr Chaos geht's wirklich gibt gibt's wirklich nicht. Und dabei ist ja das genau der Eindruck von Planlosigkeit, den Friedrich März eigentlich vermeiden wollte oder jetzt mit einem Neustart belegen wollte nach den Turbulenzen der vergangenen Monate. Wird das denn besser jetzt mit Nina Wen? Fehlt die ihm jetzt schon im Kanzleramt oder wie ordnen Sie das ein? Na ja, Nina Wen klar kann sie ja tituliert als diejenige Person, die auch durchsetzungsstark ist. Im Kanzler muss sie eher Brücken schlagen auch zum Koalitionspartner muss sie verbinden. Äh sie war auch nicht in ihrem Traumjob im Kanzleramt, in der sie jetzt gelangt ist. Äh, aber für mich ist viel wichtiger, dass mit Karsten Lindelemann eine der wirtschaftspolitischen Ikonen der Union jetzt in ein das Gesundheitsministerium wechselt und er vor einem Jahr noch öffentlich erklärt, das ist nicht das, was er sich zutraut, er hatte keine Ahnung und jetzt muss er notrungen dieses Amt übernehmen. Wie gesagt, ich bin jetzt nicht der Psychiater und Psychologe von Friedrich Merz, ich muss für die Union auch nicht das sagen haben, sondern entscheiden es nur, es ist traurig fürs Land und es zeichnet erneut. Der Bundeskanzler kann es nicht und das und das nach einem Jahr festzustellen, das ist schon bitter. Allerdings Kassen Lindemann hat sich ja zuletzt tatsächlich in Gesundheitsthemen eingearbeitet und ähm er möchte ja Aufgaben bekommen, bei denen er noch gestalten kann und das Gesundheitsministerium ist wirklich groß, ist ein schwerer Brocken und da muss man eben auch mutig genug sein, sich mit verschiedenen Lobbyorganisationen anzulegen. Trauen Sie das Karsten Linnemann nicht zu? Ich traue ihm zu, dass er sich mit allen und jedem anlegt. Die entscheidende Frage ist, wird daraus auch Gesetzgebungskompetenz? Und wenn ich mir anschaue, dass er vorgeschlag hat, die Krankenkassen von 93 auf 20 zu reduzieren, warten wir mal ab, was daraus werden soll. Vor allen Dingen hat ja in den weiteren Fragen im Gesundheitsbereich die SPD bereits diese Flöcke eingeschlagen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass Karel Lindmann da reisieren kann, aber für mich viel wichtiger ist, er ist eine der ordungspolitischen Größen der Union und ist jetzt reduziert auf einen auf einen bestimmten Bereich, nämlich die der Gesundheitspolitik. Er wird bei der Rentendiskussion fehlen. Er wird bei der Frage fehlen, was brauchen wir für ein Lastung für die deutsche Wirtschaft? Und ich bin mir sicher, die deutsche Wirtschaft wird darauf entsprechend reagieren. Ihnen fehlt ein Ansprichpartner in der Union und es gibt dafür keinen Ersatz. Herr Gubicki, wir hören in letzter Zeit so oft äh wir, die Medien und auch die Politiker reden alles immer so schlecht in Deutschland. Sehen Sie denn in diesem Umbau jetzt auch Chancen? Er gibt sich da irgendwas Gutes für Sie, was Deutschland nach vorne bringen könnte? Ja, also es ist zu früh. Wir müssen ja allen Beteilich eine Chance geben. Instrument Nina Wagen eine Chance geben eben dem Amt aufw zu reisieren, aber meine Erwartungen sind gedämpft. Meine Erlebnisse des letzten Jahres sind wirklich immer wieder enttäuscht worden. Fried März ist groß gestartet und ganz sanft gelandet und ich sehe momentan nicht wie in dieser Koalition in der ja die die Dinge aufeinander prallen, die unversöhnlich sind die SPD redet ständig von Steuererhöhungen, von mehr Belastung für die deutsche Wirtschaft von mehr Belastung für diejenigen, die leistungsb der Gesellschaft sind, die Union das genaue Gegenteil. Ich sehe momentan nicht, wie das zusammengehen kann. Und noch einmal die Union muss selbst zusehen, wie sie mit ihren Umfragedaten fertig wird. Ich schaue mir an, was im Herz passieren wird. Es tut mir leid um unser Land. Wir brauchen viel mehr Aufbruchstimmung. Die haben wir nicht. Und was Friedrich Merz gerade wieder geleistet hat, ist das Gegenteil von Vermittelbarkeit von Prof von von Professionalität. Worfgang Kubiki war das der Parteivorsitzende FDP. Vielen Dank für das Gespräch. Einen schönen Abend noch nach Berlin. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Wiese einen Erfolg vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Wieseablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Die Klägerin der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Schon wieder eine Hobsbotschaft. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume, womöglich auch genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Werkschließungen immerhin stehen erst einmal nicht an. Andrea Ums berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autobauer zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VW Chef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckersulm, Hannover und Emten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefere, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt überall sind wir sich die Stadt anschauen, ist alles leer. Dass VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also es geht um Deutschland und den Standort Deutschland. Deutschland muss ich strecken, die Mitarbeiter müssen sie strecken, Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So, Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Fangen wir nach bei Lutz Stordel. Der ist für uns vor dem VW Werk in Zwickau. Lutz VW Chef Blume will also die Weichen für seine Sparpläne noch in diesem Jahr festzoren. September heißt es. Soll das passieren? Jetzt heißt es Werkschließung soll es erstmal nicht geben. Ist das nur eine Beruhigungspille? Was bedeutet das für das Werk? Wie reagieren die Arbeiter dort? Es ist ja so, im Moment sind hier Betriebsferien und die Angst vieler hier in Zwickau ist eben auch, dass dieser ruhige Eindruck, den man jetzt hier am Werkstor hat, dass der nach 230 dann Alltag werden könnte, dass also das Werkzug gemacht wird und daran hat natürlich der VW Vorstand maßgeblichen Anteil. Es gibt ja wöchentlich neue Wasserstandsmeldungen. Mal heißt es, es müssen Werke geschlossen werden, dann sagt derselbe Vorstand, das sei nicht die intelligenteste Lösung. Also, was soll man da als Arbeiter, was soll man als einer, der in der Region hier verwurzelt ist, Zuliefer ist, was soll man damit anfangen? Es ist klar, dieses Werk hier, das ist das modernste, das ist das effizienteste in ganz Deutschland. Das ist von VW mit 1,2 Milliarden zu einer reinen E-Autoproduktionsstätte umgebaut worden. Und diese E-Autos, das sind gerade für den chinesischen Markt ja auch die einzigen Wagen, die man dort verkaufen kann. Also, es ist ja nicht so, dass man zu spät auf E-Autos umgesetzt hat. Wahrscheinlich war es eher zu spät, als China gesagt hatte, was anderes wird bei uns eben nicht mehr angeboten. Und nun muss man warten. Also das Werk, die Mitarbeiter sind bereit auch natürlich drauf einzugehen. Die 35 Stundenwoche, die steht hier schon lange zur Debatte. Das hat der sächsische Ministerpräsident ja angeregt zu sagen, das ist nicht mehr zeitgemäß. Aber dann hat man eben die Konkurrenten, dann hat man die Tschechen, die natürlich in der gesamten Preisstruktur wesentlich günstiger arbeiten als hier. Also der Durchschnittslohn hier 4000 Proto, das ist natürlich mit Tsche nicht zu vergleichen, aber es ist ein direkter Konkurrent im Markt und das macht das Ganze wirklich schwierig. Aber anderserseits muss man abwarten, diese 7% Rendite, die ja die Grundlage dafür sind, dass man sagt, man will jetzt Werke schließen, vielleicht sind die eben auch nicht mehr ganz zeitgemäß. Ohne Rendite geht es nicht, kann man nicht investieren, das ist klar. Aber hier ist es einfach so, man geht wirklich davon aus, wenn man tatsächlich an dieses Werk rangeht, da hängen auch noch 30, vielleicht 40.000 Jobs im Umfeld mit dran. Das ist einfach so. Und dann sagen viele in Zwickau lieber, dann verkauft das Merk an die Chinesen. Uns geht's nicht mehr drum, wer der Eigentümer ist. Uns geht's einfach darum, wer die Jobs liefert. Und das sind auch schlechte Nachrichten für VW. Lutz, danke dir nach Zwickau für diese Einordnung. Und bei uns ist es jetzt Zeit für Klartext. Meine Welt, meine Meinung am Abend heute mit Dennis Sand, Weltautor für Musik und Popkultur. Schön, dass du da bist. Hi. Hi. Ähm, wir kommen zu deiner Nachricht des Tages, über die wir natürlich auch schon ausführlich gesprochen haben, der missglückte Kabinettsumbau. Genau, man muss ja heute einmal kurz drüber sprechen, zumindest am Abend noch mal. Die Frage ist tatsächlich so ein bisschen oder was ich mich heute gefragt habe, was ist da eigentlich schief gelaufen? Also Friedrich Merärz wollte sein Kabinett umbauen. Zum Teil hat es ja schon ganz gut funktioniert. Es gab dann aber Probleme beim Verkehrsministerium. Er hatte Fritz Günstler gefragt, es ist ein finanzpolitischer Sprecher der CDU Fraktion oder der CDU, der diesen Posten übernehmen sollte und der auch zuerst ja gesagt, hat dann aber um 4 Uhr nachts doch wieder nein gesagt, weil er wohl eine relativ schlaflose Nacht hinter sich hatte und sich noch mal überlegt hat und am Morgen stand März dann da und musste verkünden, dass sein alter Verkehrs äh Minister aus dem Spiel ist. Der hat es selber schon verkündet gehabt. Genau, ne? Na ja, er hat also Schnieder hat halt eine Mail geschrieben oder eine SMS an seine Mitarbeiter, dass er wohl raus ist und das ging dann halt an die Presse und dadurch war es dann halt schon bekannt und März musste dann halt irgendwie reagieren, aber er hatte keinen neuen gehabt und das hat für Chaos gesorgt und ich frage mich, wem kann man eigentlich die Schuld geben? Also mehr hat eigentlich ja nicht wirklich, weil er irgendwie damit gerechnet hatte, dass es jemanden gibt, der das übernimmt. Künstler irgendwo auch nicht, weil eigentlich finde ich es ja auch ganz cool, wenn ein Politiker sagt, du ich fühle mich für das Amt doch nicht gewachsen. Das hat er jetzt auch noch mal begründet. Er hat gesagt, ich bin einfach der falsche Mann. bisschen früher überlegen können. Hätte sich früher überlegen können. Er hat sehr spontan ja gesagt, aber immer noch besser als wenn er diesen Job antritt und die dann halt einfach nicht richtig macht. Also da sage ich gut, okay, nicht perfekt gelöst, aber immerhin. So, das Problem, was wir aber haben, ist am Ende des Tages das Problem, was diese Regierung die ganze Zeit hat, nämlich Kommunikation. Dieser Eindruck, der da entsteht, es werden Entscheidungen gemacht, aber die können nicht richtig begründet werden. Diese Entscheidungen müssen dir zurückgerufen werden. Man schwimmt so ein bisschen. Ich glaube, dieser Eindruck, das ist das eigentlich fatale. Letztendlich ist es im Prinzip ja gar nicht so schlimm, dass da was durcheinander gegangen ist. Wenn irgendwann ein guter Verkehrsminister kommt, ist das ja alles okay. Ähm, aber dieser Eindruck, dass die Regierung sich einfach selber nicht im Griff hat, dass man selber nicht her, ich glaube, das ist das wirklich Schlimme, was was an diesem Vorgang jetzt wieder noch mal demonstrativ gezeigt wurde. Da hätte die Regierung Verlierer des Tages sein können, ist sie aber nicht ein Verlierer des Tages, ist das Kompaktmagazin. Von dem Jahr sollte das mal verboten werden. Genau, vor knapp zwei Jahren war das, nenn sie Fesa wollte das damals verbieten oder hatte sogar verboten. Das Bundesverwaltungsgericht hat das Verbot wieder zurückgenommen. Damals war es auch relativ einhellig auch in der Presse, dass man gesagt hat, ja, finden wir gut, dass es nicht verboten wurde, denn es ist ein rechtsradikales Magazin und es ist sehr unappetitlich. Das haben über weite Teile, glaube ich, alle gesagt, aber trotzdem gilt die Pressefreiheit, ne? Irgendwo muss man die auch gewähren. Und jetzt zeigt sich, was diese Pressefreiheit, wo sie hinführt. Das Kompaktmagazin hat eine neue Ausgabe rausgebracht. Jürgen Eldesser, der Herausgeber, früher ein linker, jetzt ein Rechtsradikaler muss man sagen, hat es präsentiert ganz stolz. Titel ist Schurkenstaat Israel, sitzt dort in einem Video mit einem Politikredakteur und die beiden schwatronieren dann darüber und warum es ein Schurkenstaat sei. Sie sagen auch ähm, dass sie keine Antisemieten wären, denn sieen sind ja auch die Palästinenser und die mögen wir eigentlich ganz gerne. So hö hö hö in dem Stil. Ähm, es geht dann noch weiter. Es wird dann über das Existenzrecht von Israel gesprochen, dann heißt es, na ja, welcher Staat hat denn schon ein Existenzrecht? Wenn man sich das Heft dann mal anguckt, wird es noch heftiger, wird Israel mit der Epstein Affäre in Verbindung gebracht. Das ist noch halb so schlimm. Und dann geht's dahin, dass man sagt, Israel ist am Ende des Tages wird wahrscheinlich Schuld daran haben, wenn die Welt, also wenn zum Amagedon kommt, also zum gewollten Weltuntergang, der von Israel provoziert wurde. Also wirklich nicht mal antisemitische Dog Whistles, sondern ganz klar ganz klare Antisemitismus, wie es Reiner nicht sein könnte. Das Kompaktmagazin freut sich jetzt, weil ein linksextremer Influencer dieses Cover geteilt hat und gesagt hat, ist ganz toll, was die da machen. Und das ist genau das, wo Jürgen Elers eigentlich immer hin wollte, nämlich zu so einer Querfront zwischen ganz links und ganz rechts. Und hier zeigt sich noch mal, wo diese Querfront besonders gut funktioniert, nämlich beim Thema Antisemitismus. Dann gucken wir jetzt mal lieber schnell auf deinen Gewinner des Tages. Marvin Wildhage, ist das ein echter Influenzerschreck. Ja, und ist selber auch Influencer. Marvin Wildhage, das ist ganz großartig. Der macht eigentlich so Pranks, also so Streiche, die er anderen YouTubern spielt und damit offenbart er immer etwas. Also er macht hat z.B. so ein Film gefaked, hat so getan, dass ein Film geben würde und hat Influencer Geld dafür angeboten, dass die Werbung für diesen Film machen und diesen Film gab es aber gar nicht und dann kam immer so peinliche Situationen raus und diesmal ist er noch ein Schritt weitergegangen und es wird diesmal wirklich, also diesmal wird's wirklich interessant, denn er hat Medizinfluencern Geld angeboten dafür, dass sie Werbung für eine Krankheit machen bzw. also über eine Krankheit aufklären. Er hat so ein Fake Farmerunternehmen gegründet, die dann Medikamente dagegen herstellen. Es geht, wenn man genau zwischen den Zeilen liest, hört man schon, wo es hingeht. Es geht um eine Nase, die immer anschwillt. Es gibt dann so eine kleine Pinokchio Referenz. Ähm, die Ansprechpartnerin ähm äh, die das genannt wurde, die hat dann auch den Namen, wie heißt er? Dr. Genau, Dr. Jetto, der der Macher von Pinocchio. Da haben einige einige ihre Kinderbuchliteratur nicht gut genug gelesen. Ja, genau. Genau. Also, man hätte drauf kommen können, aber viele sind nicht drauf gekommen. Also gerade eine Influencerin, die auch Ärztin ist, also die ausgebildete Ärztin ist, hat dafür Werbung gemacht, hat sogar noch Symptome zu dieser Krankheit hinzu erfunden, hat gesagt, sie hat die selber im Studium kennengelernt und hat einfach ein paar tausend € dafür genommen, dass sie für eine Fake Werbung aufklärt. Und da muss man sagen, also Marvin Wildhage macht wirklich einen super Job, weil er klärt eben genau da auf, wo man hinschauen sollte. Leute mit Reichweite, Influencer sind wirklich sehr, sehr mächtig und können wirklich Leute eben auch, wie der Name schon gesagt, beeinflussen und dazu zeigen, wo Reichweite dann eben auch bei Geld äh gekauft werden kann und manipuliert werden kann. Äh, das ist wahnsinnig wichtig und äh darum hat er wieder mal einen tollen Job gemacht und das sollte sich jeder mal anschauen. Dein Aufreger des Tages, das ist die Stadt Bon. Wir haben alle festgestellt, wir haben d mal länger mindestens da gelebt. Äh und du sagst aber nicht die Stadt selber, sondern sie wird quasi zu einer Art sozialem Experiment. Warum? Ich muss ein bisschen ausen. Also ich bin Bonner und ich muss wirklich hier, ich glaube Bon geht's gerade nicht so gut, ehrlicherweise. Also Bon, wenn man sich die Nachrichten in den letzten Wochen und Monaten einmal anschaut, das fing alles damit an, dass es eine grüne Bürgermeisterin gab, die ganz explizit gesagt hat, wir machen hier eine neue Verkehrspolitik und wir machen Autofahren in der Stadt unattraktiv. Wir haben tolles öffentliches Verkehrsnetz, darum brauchen wir die Autofahrer nicht. Dann hat sie angefangen Parkplätze mit Bäumen zu beflanzen. Das hat schon viele Bonner so ein bisschen wütend gemacht, weil es dann halt weniger Parkmöglichkeiten gab, der Verkehr sich gestaut hat. Dann der nächste Schreck, die Nordbrücke wurde gesperrt. Das ist die wichtigste Brücke in Bonn, die nach Bo rüber führt. Ähm, da sind täglich 100.000 Autos drüber gefahren. Wurde wegen Mängeln komplett gesperrt. Das heißt, der Verkehr staut sich in komplett Bonn mindestens eineinhalb Stunden länger, egal, wo man hinfährt. Man ist wirklich viel unterwegs. Aber das reicht noch nicht. Es geht weiter. Es gibt jetzt eine Ankündigung, die gab schon ein bisschen länger, aber die ist jetzt immer noch da. Ähm, dass die Bahn zwischen Bonn und Köln für zwei Jahre komplett gesperrt wird. Das heißt, auch da muss man Umwege fahren, aber auch das reicht noch nicht. Weitere Nachrichten aus den letzten Wochen. Ähm, die S-Bahn in Bonn, die Stadtbahn, da wurden 70 Stück aus dem Verkehr gezogen, weil sie Altersmängel haben. Das fiel auch ganz plötzlich auf. Da musst du Köln aushelfen und ein paar Bahnen dazu schießen. Und das letzte, was jetzt auch diese Woche rauskam, es gibt eine sollte eine Bahnstrecke gebaut werden zwischen Flughafen und Hauptbahnhof, wo man halt schnell fahren kann. 15 km geplant wird sie seit 1997 und jetzt fällt ihn auf, ah, da brauchen wir noch eine Brücke, die haben wir gar nicht eingeplant. Das heißt, wir brauchen noch mal mindestens 15 Jahre länger als geplant. und die Busse, die normalerweise diesen Verkehr übernehmen werden, aber trotzdem abgeschafft, weil die sind halt nicht mehr im Plan mit drin. Es heißt vollkommenes Chaos in Bon und es gibt jetzt erste Theorien, dass man sagt, also vielleicht ist Bon ja so ein soziales Experiment, wo man mal guckt, was passiert, wenn man diese Stadt völlig vom von der Außenwelt abschließeld das neue Bielefeld und vielleicht sogar noch schlimmer. Also es gibt da ganz ganz dunkle Theorien und ich will nur sagen, Bon, wir sind für euch da, wir wir gucken drauf, wir vergessen euch nicht hin. Also insofern genau wir halten einen Blick drauf, noch gibt's Bon und wir egal was man euch antut haltet durch, wir blicken drauf und wenn es zu schlimm wird, dann berichten wir wieder drüber. Dennis, ganz herzlichen Dank. Unser Gedenken heute mal an alle Bonner. Ja, wir helfen. Danke für deine Welt, deine Meinung bei unser Danke euch. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und jetzt klagt sie, weil sie in den Ruhestand versetzt worden ist und dadurch bekommt sie natürlich weniger Geld. Damit aber nicht genug. Sie steht außerdem in Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit nur vorgetäuscht zu haben und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft auch noch ein Disziplinarverfahren. Das allerdings ist momentan ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehntelang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Und weitere wichtige Nachrichten dieses Tages jetzt kurz und kompakt für Sie zusammengefasst. In deutschen Gefängnissen ist der Anteil an ausländischen Häftlingen auf 45% gestiegen. Die Insassen ohne deutsche Staatsbürgerschaft machen demnach fast die Hälfte aus. 2026 saßen ganze 27 000 nicht Deutsche ein. In fünf Bundesländern liegt der Anteil bei über 50%. Der Bund der Strafvollzugsbediensteten warnt vor Sprachbarrieren. Die Resozialisierung sei kaum noch möglich. Auch das Aggressionspotenzial und Risiko zur Radikalisierung bei muslimischen Männern steigt derzeit stark an. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Bankmitarbeiter in Regensburg sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Der 20 Jahre alte Deutsche werde dringend des Mordes und der schweren räuberischen Erpressung verdächtigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Mann habe einen Zettel in der Bank dabei gehabt, auf dem etwas von einem Überfall und einem Bankraub gestanden habe. Dann habe er ein Küchenmesser in die Luft gehalten, sei an dem Tresen vorbei zu dem Mitarbeiter gegangen und habe mehrfach auf den Bankmitarbeiter eingestochen. Wohl ein Zufallsopfer, so die Polizei. Das Motiv des mutmaßlichen Täters sei bislang noch relativ unklar. Die Ukraine hat Russland mit hunderten Drohnen angegriffen. Laut Präsident Selenski stand dabei ein russisches Rüstungsunternehmen im Fokus. Außerdem der E-Commerce Riese Wildberries. Dort wurden drei weitere Lagerhäuser angegriffen, wie das Unternehmen beteilte. Ja, und mitten in der Ferienzeit hält der Kampf gegen massive Waldbrände mehrere Länder in Südeuropa in Atem. In Italien wüten die Flammen besonders in den Regionen Kalabrien und Sizilien. In Spanien hat die Regierung jetzt erstmals wegen eines Waldbrandes den nationalen Notstand ausgerufen und in Frankreich mussten 44 000 Menschen ihre Ferienor an der beliebten Atlantikk Küste verlassen. Europa schickt jetzt zusätzliche Löschflugzeuge und Hubschrauber. Peter Han ist berichtet. Alarmstufe rot im Urlauberparadies an der Atlantikküste. Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen nahe der weltberühmten Dühne von Pilar bei Arkachon. Selbst vor dem Friedhof von Kapfer machen die Feuer nicht halt. Viele Ferienanlagen mit Bunger los wurden bereits sein Raub der Flammen. Nun, ehrlich gesagt bekommen wir langsam ein wenig Panik. Wir haben uns schon den ganzen Tag gefragt, was eigentlich los ist. Und jetzt, wo es dunkel geworden ist und alles tief rot leuchtet, spüren wir, dass es direkt nebenan ist. Es tut mir weh, meine Stadt so zerstört zu sehen. Es bricht mir das Herz, wirklich traurig mit anzusehen, wie alles in Rauch aufgeht. In den betroffenen Regionen südlich von Bordeaux wurden bereits mehr als 30.000 Anwohner und Urlauber von Campingplätzen und Ferienanlagen in Notunterkünften in Sicherheit gebracht, denn die Flammen geraten immer mehr außer Kontrolle. Die Frage ist nun, ob das Risiko und damit die Gefahr schneller zunimmt, als unsere Einsatzkräfte in der Lage sind, sie zu bekämpfen. Bereits jetzt ist die Situation schlimmer als beim letzten Großfeuer 2022, sowohl aufgrund der Trockenheit des Waldes als auch wegen des Verhaltens des Feuers selbst. Mit schwerem Gerät werden Schneisen in die Wälder geschlagen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Auch weiter südlich in Spanien sind die Waldbrände weiterhin nicht unter Kontrolle. Vor allem rund um die Hauptstadt Madrid wurden bereits mehr als 20.000 Ortschaften vorsorglich evakuiert. Nur noch mit Atemschutzmasken ist der Aufenthalt dem Freien zu ertragen. Die Anwohner von Navaluenga sind in großer Sorge. Es ist schrecklich. Ich hatte eine Panikattacke. Ehrlich, es ist furchtbar. Man muss hier sein und das selbst durchmachen, um zu verstehen, wie es ist. Es sieht alles sehr trostlos und verwüstet aus. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich wohne seit 66 Jahren hier und habe so etwas noch nie gesehen. Ich hatte es auch nicht erwartet. Die Behörden sprechen von den folgenschwersten Waldbränden in Spaniens jüngster Geschichte. Weiter östlich in Italien ist die Lage ebenfalls angespannt. In Kalabrien und auf Sizilien kämpfen die Feuerwehren gegen tausende kleiner und größerer Brände. Temperaturen von über 40° und eine völlig ausgetrocknete Vegetation begünstigen die Feuer. Ein Ende ist nicht in Sicht. Und über die Situation vor Ort können wir sprechen mit unseren Reporter Tossen Kremers ist in Frankreich und Miguel Posada in Spanien aus Madrid jetzt zugeschaltet. Zunächst zu dir Thorsten, wie dramatisch ist die Lage derzeit? Ja, Katja, die Lage hier in Frankreich in Bordeaux ist absolut dramatisch. Die Flammen, die walzen ja ohne Erbarmen alles nieder, was ihnen in den Weg kommt. Die Luft, die brennt regelrecht und überall stehen diese riesigen Rauchwolken am Himmel. Ja, und eine ist sogar Versatellit zu sehen aus dem All. Da gibt es eindrucksvolle Fotos von der NASA. Medien, die melden inzwischen über 44 000 evakuierte Menschen. Insgesamt flüchteten mittlerweile sogar bis zu 63 000 Anwohner und Urlauber freiwillig vor dieser Feuerwalze. Und ihr müsst euch das mal vorstellen, pro Stunde verbrennt eine Fläche von 1500 Fußballfeldern. Das ist eine unvorstellbare Zerstörungskraft. Rechnen wir das Ganze mal kurz um. Nehmen wir eine Stadt wie Frankfurt am Main, die hat eine Fläche von rund 248 Quadkm und das Feuer, das würde ganz Frankfurt in nicht einmal 24 Stunden komplett vernichten. In weniger als einem Tag wäre also diese gesamte Großstadt nur noch Asche. Ja, so ist diese Feuerwalze. Die Menschen in Bordeaux, die haben deshalb sehr große Todesangst. Die Einsatzkräfte, die kämpfen rund um die Uhr am absoluten Limit. Mit Unterstützung aus dem ganzen Land in Frankreich und wie hier in Paris an dieser Feuerwache sind eigentlich nur noch die Feuerwehrfahrzeuge für den täglichen Notbetrieb vorhanden. Der Rest ist in Bordeaux. Torsten, danke dir für diese aktuellen Informationen. Schwierige Lage also in Frankreich. Gleich weiter zu Miguel Gutiérre Posada nach Madrid, denn Spanien hat jetzt erstmals, heißt es wegen eines Waldbrandes, den nationalen Notstand ausgerufen. Was bedeutet das konkret für die Rettung und für die Menschen? Ja, nationaler Notstand bedeutet, dass alle zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte, ob das jetzt die verschiedenen Körperschaften der Polizei äh sind, äh die Feuerwehr, Zivilschutz, Armee, Rettungsdienste und so weiter zur Verfügung stehen müssen, weil wir reden von einem nationalen von einer nationalen Katastrophe und wir müssen leider die Zahlen nach oben korrigieren. Wir reden mittlerweile von 120.000 Hektar. Wir reden von 62 Bränden über das ganze Gebiet und es wird noch schlimmer und die Feuerwalze rollt über den über den Südwesten auf Madrid zu. Mittlerweile sind im Südwesten Madrid 21500 Menschen evakuiert worden. Es ist wie gesagt die Lage ist dramatisch und sie wird von Stunde zu Stunde schlimmer. Äh man es gibt in Nordenspanien einige Brände, die unter Kontrolle sind, aber diejenigen in Zentralspanien und in Südspanien äh sind momentan nicht unter Kontrolle und das macht den Behörden große Sorgen. Viele haben ihre Häuser verlassen, auch einige haben die Happ und gut verloren. Wollen wir ein Interview mit der Besitzerin des großen Campingplatzes von Avila, 100 km äh äh nördlich von Madrid. Die hat alles verloren, ihr ganzes Hub und gut. Und das sind natürlich auch viele menschliche Schicksale dahinter. Also, das wird sicherlich noch Tage dauern, bis man überhaupt eine erste Bilanz ziehen kann. Miguel, ganz herzlichen Dank für deine aktuellen Schilderungen und auch du wirst natürlich die Brände in dem Fall in Spanien weiter beobachten. Bitte. In einem Brandbrief greift die SPD-Basis ihre Führung an. Klingbe und Berbelbas Barbas Bars scheinen in den Wahlkämpfen für die Landtagswahlen im September unerwünscht. In Sachsenanhalt liegt die SPD in Umfragen nur noch bei rund 5%. Bar war dort bereits im Wahrkampf unterwegs. Lars Klingball soll noch auftreten. In Mecklenburg Vorpommann liefern sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und AfDkandidat Leif Erik Holm ein Kopf an Kopf rennen. Auftritte der SPD Bundesspitze sind dort ebenso wenig geplant wie in Berlin. Dort liegt die SPD derzeit nur auf Platz 5. Die Niederlagen in Rheinlandpfalz und Badenwürtemberberg werden intern zunehmend der Parteiführung angelastet. Und darüber können wir jetzt sprechen mit dem Berliner SPD Spitzenkandidaten Steffen Krach. Schön, dass Sie da sind. Schönen guten Abend. Hallo. Auf welche Art erhoffen Sie sich denn Wahlkampfhilfe von Barbelbas Bars und Lars Klingwald? Durch Auftritte oder durch Fernbleiben? Erstmal geht's äh um eine Wahl hier in Berlin. Wir haben unsere eigenen Themen und um die geht's in den nächsten Wochen und Monaten. Über die will ich auch insbesondere sprechen. Aber natürlich ich will das gar nicht schön reden. Es gibt gerade keinen Rückenwind von der Bundesebene, schon seit vier Monaten nicht. Das haben wir in Badenwürtemberberg gesehen, das haben wir in Rheinland Fealz gesehen, das sehen wir jetzt auch hier in Berlin und auch in den anderen beiden Ländern. Und ähm ich wünsche mir, dass äh die Bundesregierung endlich ähm tatsächlich anfängt Reformen umzusetzen, die aber auch gerecht sind. Nicht nur einfach Reform umsetzen, weil man mal ein Reformpaket vorlegen will, sondern wirklich richtige gerechte Reformen. Und das sehe ich aktuell noch nicht und deswegen gibt's durchaus auch sehr berechtigte Kritik, die teile ich auch. Und der Wunsch, dass eben die Spitzen der SPD Bundespätei nicht teilnehmen an ihrem Wahlkampf. Jetzt haben wir neue Umfragen bekommen. Eines von Inser, da ist die AfD das erste Mal in Berlin stärkste Partei, 19%, die SPD nur noch auf Platz 5 mit 13%. Andere Umfragen sehen es ähnlich oder sogar bei 12 %. Wie sehr erschüttern Sie diese Zahlen? Erstmal ist es bitter, wenn nach McLenburg Vorpommern und Sachsen Anhalt auch im dritten Bundesland, wo gewählt wird die AfD auf Platz 1 ist. Das ähm schmerzt ähm glaube ich viele Demokratinnen, Demokraten und mich ganz besonders und dass wir auf Platz 5 sind äh ist auch kein Grund zufrieden zu sein. Das liegt aber nicht AfD, das liegt nicht an der AfD, das liegt äh auch an uns, an dem, was wir in den letzten Jahren gemacht haben. Ich glaube, wir können durchaus auch sagen, dass wir Fehler gemacht haben hier in Berlin, die Berliner SPD. Das haben aber auch andere Parteien, auch die Linkspartei, die jetzt her rumläuft und sagt, alles wird auf Knopfdruck besser, hat in den letzten 25 Jahren 17 Jahre unbekom die liegen in ein Platz genau und darüber müssen wir in den nächsten Wochen sprechen. Die reden gerade alle schlecht hier in dieser Stadt, die Linkspartei und das teile ich nicht und die haben wie gesagt in den letzten 25 Jahren 17 Jahre hier in Berlin mitreiert und wir auch. Genau. Aber ich sage auch ich sage auch selbstkritisch, dass wir durchaus Fehler gemacht haben, z.B. beim Thema Wohnraum und deswegen haben wir da jetzt reagiert und machen Mietenscan, ähm machen Mietenkataster, alles schon beschlossen und deswegen glaube ich auch, dass wir damit in den nächsten Tagen und Wochen punkten können. Im übrigen Einsatz auch zur CDU, da ist jetzt der regierende Bürgermeister nach nicht mal dreieinhalb Jahren zurückgetreten. Vorher musste er drei Senatorinnen und Senatoren austauschen. Sieben bzw. acht Staatssekretär. Absolutes Disaster hat die C kann mal leicht über die Fehler der anderen reden unsere CD zu und die SPD verliert trotz dieses die CU liegt auch 10% unter dem Ergebnis von 2013, aber ich will das gar nicht schön reden. Mir geht's um die SPD, ich will, dass wir über die Berliner Themensprung, ich will eine familienfreundliche Metropole. Ich will eine starke Wirtschaft und ich will, dass diese Stadt sauber ist. Dafür kämpfe ich und dafür haben wir ein Programm vorgelegt, was ich glaube ich sehen lassen kann und dafür werde ich werben in den nächsten Tagen und Wochen und hoffe, dass wir dann auch noch bei den Umfragen deutlich steigen. Sie haben eben dasselbe angesprochen. Wir haben jetzt einen Mieten Scan schon in Berlin. Demnächst soll es noch ein Mietenkataster geben. Da kann man dann eben ähm Wucher mieten tatsächlich leichter auf die Spur kommen. Das ich ist wahrscheinlich nicht falsch. Allerdings, wie wollen Sie denn denn das eigentliche Problem lösen, dass es viel zu wenig Wohnungen, bezahlbare Wohnungen gibt in Berlin? Die müssen gebaut werden, aber dafür müssen sie erstmal zukünftige Vermieter ähm denen Mut machen, dass es sich lohnt, hier zu investieren. Genau. Erstmal finde ich es richtig, dass wir ein Mietenscan haben und dass auch Mietenkatast kommt, weil damit sorgen wir für Recht und Ordnung auf dem Woh Wohnungsmarkt. Aber auch das haben wir ganz klar gesagt, im übrigen anders als die CDU, die im Kern dann auch ganz häufig gegen den Bau ist, auch anders als die Linkspartei. Wir gesagt, wir wollen 20.000 neue Wohnungen pro Jahr. Wir haben in den letzten 5 Jahren insgesamt 80.000 neue Wohnungen geschafft. Das ist nicht 100% die Zielerreichung, die wir uns vorgenommen haben. Ist aber auch nicht so schlecht. Und wir werden in den nächsten 5 Jahren 100.000 neue Wohnung bauen. 20.000 pro Jahr. Dafür stehen wir, das steht ganz klar in unserem Wahlprogramm. Das wollen wir mit den landeseigenen Wohnungskonzern, aber auch mit Privaten schaffen und dafür stehen wir. Kach ganz kurz noch ein Thema, was nicht nur Sie betrifft, aber auch Sie. Da werden auf ex gefälschte Videos, Fake Videos gepostet mit falschen Behauptung über Kandidaten in Berlin. Ich glaube auch Sie sind persönlich betroffen. Um was geht's da genau und wie reagieren Sie darauf? Also, ich habe das auch gerade eben äh gesehen, dass da ein Video gibt auch über mich, auch über die anderen Spitzenkandidaten, Spitzenkandidaten. Ähm das erschüttert mich schon ein bisschen. Und wir müssen das aufklären, von wo das kommt. Das wird da behauptet, z.B. Bei mir wird, glaube ich, behauptet, ich hätte ähm irgendwie Geld dafür gegeben, dass ich Spitzenkandidat hier für die Berliner SPD werden kann. Äh und das Geld hat Berbel Bars bekommen oder sie hat mir Geld geben. Alles komplette Fake News. Will ich auch gar nicht weiter verbreiten. Äh aber wir müssen aufpassen, denn das sehen wir schon in Sachsenanhalt, da hat das auch gegeben. Jetzt haben wir das hier in Berlin über diverse Spitzenkandidatin und Spitzenkandidaten und äh das erschüttert natürlich die Demokratie. Eine Frage noch. Ähm auch wenn man nicht weiß, wie sehr die Umfragen wirklich die Wahrheit voraussagen, es sieht ja nun schon so aus, dass die SPD, wenn sie weiter mitreieren will, auf jeden Fall Juniorpartner sein wird. Lieber mit der CD oder lieber mit der Linken. Ich hab das von Anfang an angesagt. Ja, ich werde bis zum 20, das stimmt. Und natürlich kenne ich auch die Zahl und wie gesagt, ich bin niemand, der irgendwas schön redet und mich ärgert es am meisten, aber ich werde kämpfen bis zum 20. September um jede einzelne Stimme und ähm um diese Stadt. Ich habe Regierungserfahrung, ich habe gezeigt ähm dass ich gut regieren kann und das will ich dann auch nach dem 2. September und wir werden dann nach dem 2. September sehen, mit welcher Konstellation das geht. Ich mache mir gerade tatsächlich bei der Linkspartei Sorgen um die Regierungsfähigkeit, aber ehrlich gesagt auch bei der CDU, die haben das in den letzten dreieinhalb Jahren gezeigt, man kann nicht ein Praktikum im Roten Rathaus machen und mal sehen, wie sich dann da regieren lässt, sondern man muss schon eine Idee haben von der Stadt und man muss das Regieren auch können, sagt Steffen Krach, der SPD Spitzenkandidat für Berlin. Vielen Dank für den Besuch im Studio. Vielen Dank. So, jetzt ist es offiziell. Unser neuer Bundestrainer ist der Jürgen Klopp. War klar, heute ist es jetzt richtig offiziell. Er legt auch gleich so los, wie wir uns kennen. Laut, klar, ohne Kompromisse. Und bei seiner Vorstellung in Frankfurt, da sprach er dann tatsächlich auch von einem WM-Traum für 2030 und forderte einen Neustart. Nicht nur das, ja, hätten wir alle gerne. Hat er auch gesagt, könnte ja das Land verändern. Er richtet aber auch eine deutliche Warnung an Medien und Öffentlichkeit. Persönliche oder private Angriffe werde er nicht tolerieren, aber dennoch jetzt ist Kloppo, muss man sagen, erstmal da. Der deutsche Fußball steht wirklich Kopf. Dazu Peter Hanes. Wird er der neue Halsbringer die Rettung für die angeknackste deutsche Fußballseele? Die Erwartungen sind groß, der Ansturm der Journalisten. Bei der meisten nachgefragtesten Pressekonferenz der DFB Geschichte entsprechend gewaltig. Doch der 13. Chefcoach der DFB Elfeld nichts übers Knie brechen fordert vor allem Geduld und eine realistische Erwartungshaltung. Ich habe Lust mit Jungs zusammenzuarbeiten, die einen Fußball spielen wollen, der allen gefällt und damit meine nicht das kann nicht immer ist nicht immer sofort erfolgreich, das wissen wir alle. Aber ich möchte auch mit der Nationalmannschaft etwas schaffen, dass wir dass die Leute nach Spiel nach Hause gehen und den wow, das war wirklich cool. Der 59-Jährige fühlt sich den deutschen Fans verpflichtet, die DFB1 wieder zu Erfolgen zu führen. Dass er das kann, hat er bereits auf seine vergangenen Trainerstationen in Mainz, Dortmund und Liverpool gezeigt. Also, warum sollten seine revolutionären Fußballideen nicht auch die deutsche Nationalmannschaft weiterbringen? Ich habe dreimal erlebt, wie wie erfolgreicher Fußball eine Stadt verändern kann und ich glaube, wir sind uns alle einig, dass erfolgreicher Fußball tatsäch auch ein Land verändern kann. Also die die Reihenfolge, da müssen wir so ein bisschen drüber, also was wollen wir erst erst Stimmung, dann guten Fußball oder erst guten Fußballstimmung. Also das mir wursch, wir können beides gleichzeitig versuchen bei den nächsten Länder spielen auf ein höheres Level. Wir brauchen wir brauchen eine gewisse Geduld und den ein oder anderen neuen Spieler Klopert fürs erste bereits 57 Feldspieler im Visier, von denen einige noch gar nicht damit rechnen, wie er zugibt. Und er macht deutlich, dass er sich von der Presse nicht alles gefallen lassen will, auch was sein Privatleben angeht. Wenn ihr morgen sagt, der ist scheiße, bin ich weg. Also ist nicht einzelne, soll sie schon ein paar mehr. Also eine reicht nicht. Wenn der DFB sagt, ähm so machen wir nicht weiter, bin ich weg. Wenn ihr euch daneben benehmt und meine Familie nicht in Ruhe lasst, bin ich weg, um es klar zu machen. Doch soweit ist es noch nicht. Der DFB jedenfalls ist mit seiner Wahl des neuen Bundestrainers zuversichtlich. Er ist einfach ein großartiger Motivator, glaube ich, und jemand, der Mannschaften, der Spieler besser macht und deswegen äh haben wir ihn verpflichtet. Deswegen glauben wir, dass er für uns die beste Lösung ist. Viel Zeit zum Eingewöhnen bleibt Klopp nicht. Sein erstes Pflichtspiel als Bundestrainer soll bereits am 24. September das Nations League Spiel in Amsterdam gegen die Niederlande sein. Ich habe Bock, wenn ihr es auch habt. Los geht's. Der Rücktritt von Jens Sparn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte heute, wie er Regierung und Partei neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDU Politikern in führenden Funktionen erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Klingt erstmal gut. Nur um Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat nämlich offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchssignal nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich März zum Personalchaos im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschafft. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüberkopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Regierungssprecher Bel Ander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Das ist hier ja nicht erfolgt oder ich habe zumindest von Fig März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird. Auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wen soll ins Kanzleramt steigen, Karsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen und Geschlossenheit und Dankbarkeit demonstrieren. Mir ist bewusst, dass es eine große Aufgabe ist und deshalb ja gehe ich auch mit Demut diese Aufgabe an, aber auch mit mit großem großem Respekt. Doch das lt nur mühsam vom vergeigten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Exkanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Äh insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, äh wenn alle wieder in Berlin sind. Am Ende gibt es viele Beschädigte. Ein noch Verkehrsminister als Lame Duck. Ein potenzieller Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Gerettal zugeschaltet für uns hier aus Berlin, denn du warst ja heute vormittag dabei bei dieser Vorstellung mit Kanzler März. Wie ist dein Eindruck? Was sind die Informationen rundum? War das ein Neustart oder doch eher ein chaotischer Staat? Na ja, man muss es einfach so sagen. Es sollte ein Neustart werden nach dem Abgang von Jens Sparn und am Ende ist dieser Neustart, man kann es nicht anders sagen, im Chaos geendet und das hat ja nicht zuletzt was damit zu tun, dass dem Kanzler in letzter Minute der Nachfolger für den Verkehrsminister abgesprungen ist. Da kann er jetzt erstmal nichts dafür, aber man wundert sich schon auch in Rih darüber, dass das alles jetzt so überhasst und ohne Not passieren musste, diese Personalrochade, die dann am Ende nicht funktioniert. Das war ein regelrechter Krimi auf die letzten Stunden dieser Entscheidung rund um den Verkehrsminister, das muss man sich vorstellen, die Bild berichtet, da wurde eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt, um den Nachfolger von Patrick Schnieder abzuholen, ins Kanzleramt zu schon führen, um dort alles klar zu machen. Da hat er noch eingeschlagen und gesagt, ja, er macht's. und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht die SMS an den Kanzler und es gibt keinen neuen Verkehrsminister und das muss man sich auch vorstellen. Der alte, der ist ja offiziell noch im Amt. Das wurde nie offiziell verkündet, dass Patrick Schnieder zurücktreten muss und der macht jetzt erstmal Business as usual, verschickt heute noch eine Pressemitteilung, wo es um die Digitalisierung von Zügen geht. Also, das ist schon eine sehr ungewöhnliche Situation, dass eigentlich die komplette Öffentlichkeit weiß durch eine SMS, die ähm tatsächlich ja auch geliegt wurde vom Verkehrsminister an Parteifreunde, wo er sagt, er muss zurücktreten, also er muss gehen, er wird entlassen und am Ende wird er nicht entlassen und muss jetzt erstmal weitermachen, während sein Nachfolger gesucht wird. Ja, Gerit, also wirklich doch eher Chaos in der Tat. Danke dir erstmal für all diese Schilderungen und Einordnung. Und zu zugeschaltet ist und jetzt Wolfgang Kubicki, der Parteivorsitzende der FDP. Schönen guten Abend. Ein wunderschönen guten Abend. Das Ziel von Friedrich Merz war ja eine bessere Kommunikation. Ist ja jetzt ziemlich schief gegangen. Ja, ich wundere mich selbst darüber, aber es ist Friedrich Märzetantisch und unprofessionell wie immer. Man muss sich ja vor Augen halten, das Kabinett ist ja etwas mehr als einem Jahr erst im Amt und an solche große Rade. Ich kann mich daran nicht erinnern, dass es jemals in der Geschichte unseres Landes so war. Karsten Lindemann wollte nie Gesundheitsminister werden. Mit dem Wettgang als Generalsekretär verliert Friederich Merz eine Brücke in die deutsche Wirtschaft, von denen er nicht mehr sehr viel hat. und die Poste um Patrick Schnieder, ein sehr solider und äh wirklich, wie ich finde, wirklich seriöser Kollege, der durch einen Telefonanruf erfährt. Äh, er soll entlassen werden, um anschließend festzustellen, es gibt keinen Nachfolger. Also mehr Chaos geht's wirklich gi gibt's wirklich nicht. Und dabei ist ja das genau der Eindruck von Planlosigkeit, den Friedrich Merz eigentlich vermeiden wollte oder jetzt mit einem Neustart belegen wollte nach den Turbulenzen der vergangenen Monate. Wird das denn besser jetzt mit Nina Wen? Fehlt die ihm jetzt schon im Kanzleramt oder wie ordnen Sie das ein? Na ja, Nina Wagen K hat sie ja tituliert als diejenige Person, die auch durchsetzungsstark ist. Im Kanzler muss sie eher Brücken schlagen auch zum Koalitionspartner muss sie verbinden. Äh sie war auch nicht in ihrem Traumjob im Kanzleramt, in der sie jetzt gelangt ist. Äh, aber für mich ist viel wichtiger, dass mit Karsten Lindelmann eine der wirtschaftspolitischen Ikonen der Union jetzt in ein das Gesundheitsministerium wechselt und er hat vor einem Jahr noch öffentlich erklärt, das ist nicht das, was er sich zutraut, er hatte keine Ahnung und jetzt muss er notungen dieses Amt übernehmen. Wie gesagt, ich bin jetzt nicht der Psychiater und Psychologe von Frederich Merärz, ich muss für die Union auch nicht das sagen haben, sondern entscheiden es nur, es ist traurig fürs Land und es zeichnet erneut. Der Bundeskanzler kann es nicht und das und das nach einem Jahr festzustellen, das ist schon bitter. Allerdings Kassen Lindemann hat sich ja zuletzt tatsächlich in Gesundheitsthemen eingearbeitet und ähm er möchte ja Aufgaben bekommen, bei denen er noch gestalten kann und das Gesundheitsministerium ist wirklich groß, ist ein schwerer Brocken und da muss man eben auch mutig genug sein, sich mit verschiedenen Lobbyorganisationen anzulegen. Trauen Sie das Karsten Linnemann nicht zu? Ich traue ihm zu, dass ich mit einem und jedem anlegt. Die entscheidende Frage ist, wird daraus auch Gesetzgebungskompetenz? Und wenn ich mir anschaue, dass er vorgeschlangert, die Krankenkassen von 3,90 auf 20 zu reduzieren, warten wir mal ab, was daraus werden soll. Vor allen Dingen hat ja in den weiteren Fragen im Gesatzbereich die SPD bereits ihre Flöcke eingeschlagen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass Karel Lemmann da reisieren kann, aber für mich viel wichtiger ist, er ist eine der ordungspolitischen Größen der Union und ist jetzt reduziert auf einen auf einen bestimmten Bereich, nämlich die der Gesundheitspolitik. Er wird bei der Rettendiskussion fehlen. Er wird bei der Frage fehlen, was brauchen wir für ein Last für die deutsche Wirtschaft und ich bin mir sicher, die deutsche Wirtschaft wird darauf entsprechend reagieren. Ihnen fehlt ein Ansprichpartner in der Union und es gibt dafür keinen Ersatz. Herr Gubiki, wir hören in letzter Zeit so oft äh wir, die Medien und auch die Politiker reden alles immer so schlecht in Deutschland. Sehen Sie denn in diesem Umbau jetzt auch Chancen? Er gibt sich da irgendwas Gutes für Sie, was Deutschland nach vorne bringen könnte? Ja, also es ist zu früh, ne? Wir müssen ja allen Beteilich eine Chance geben. In Nina Wagen eine Chance geben eben dem Amt auch wirklich zu reussieren, aber meine Erwartungen sind gedämpft. Meine Erlebnisse des letzten Jahres sind wirklich immer wieder enttäuscht worden. Fried März ist groß gestartet und ganz sanft gelandet und ich sehe momentan nicht wie in dieser Koalition in der ja die die Dinge aufeinander prallen, die unversöhnlich sind, die er redet ständig von Steuererhöhungen, von mehr Belastung für die deutsche Wirtschaft, von mehr Belastung für diejenigen, die leistungs der Gesellschaft sind, die Union das genaue Gegenteil. Ich sehe moran nicht, wie das zusammengehen kann. Und noch einmal, die Union muss selbst zusehen, wie sie mit ihren Umfragedaten fertig wird. Ich schau mir an, was im Herz passieren wird. Es tut mir leid um unser Land. Wir brauchen viel mehr Aufbruchstimmung, die haben wir nicht. Und was Friedrich Merz gerade wieder geleistet hat, ist das Gegenteil von Vermittelbarkeit von Prof von von Professionalität. Worfgang Kubiki war das der Parteivorsitzende FDP. Vielen Dank für das Gespräch. Einen schönen Abend noch nach Berlin. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Wiese einen Erfolg vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Wieseablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Die Klägerin der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Schon wieder eine Hops Botschaft. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist dem zweiten Quartal erneut eingebrochen um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume, womöglich auch genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. 10tausende Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Werkschließungen immerhin stehen erst einmal nicht an. Andrea Ums berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autobauer zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VW-Chef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckers, Ulm, Hannover und Empen. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefer, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt überall. Sind wir müssen sich die Stadt anschauen, ist alles leer. Dass VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also es geht um Deutschland und den Standort Deutschland. Deutschland muss ich strecken, die Mitarbeiter müssen sie strecken, Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Fragen wir nach bei Lutz Stordel. Der ist für uns vor dem VW Werk in Zwickau. Lutz VW. Chef Blume will also die Weichen für seine Sparpläne noch in diesem Jahr festzoren. September heißt es. Soll das passieren? Jetzt heißt es Werkschließung soll es erstmal nicht geben. Ist das nur eine Beruhigungspille? Was bedeutet das für das Werk? Wie reagieren die Arbeiter dort? Es ist ja so, im Moment sind hier Betriebsferien und die Angst vieler hier in Zwickau ist eben auch, dass dieser ruhige Eindruck, den man jetzt hier am Werkstor hat, dass der nach 230 dann Alltag werden könnte, dass also das Werkzug gemacht wird und daran hat natürlich der VW Vorstand maßgeblichen Anteil. Es gibt ja wöchentlich neue Wasserstandsmeldung. Mal heißt es, es müssen Werke geschlossen werden, dann sagt derselbe Vorstand, das sei nicht die intelligenteste Lösung. Also, was soll man da als Arbeiter? Was soll man als einer, der in der Region hier verwurzelt ist, Zulieferer ist, was soll man damit anfangen? Es ist klar, dieses Werk hier, das ist das modernste, das ist das effizienteste in ganz Deutschland. Das ist von VW mit 1,2 Milliarden zu einer reinen E-Autoproduktionsstätte umgebaut worden. Und diese E-Autos, das sind gerade für den chinesischen Markt ja auch die einzigen Wagen, die man dort verkaufen kann. Also, es ist ja nicht so, dass man zu spät auf E-Autos umgesetzt hat. Wahrscheinlich war es eher zu spät, als China gesagt hatte, was anderes wird bei uns eben nicht mehr angeboten. Und nun muss man warten, also das Werk, die Mitarbeiter sind bereit auch natürlich drauf einzugehen. Die 35 Stundenwoche, die steht hier schon lange zur Debatte. Das hat doch der sächsische Ministerpräsident ja angeregt zu sagen, das ist nicht mehr zeitgemäß. Aber dann hat man eben die Konkurrenten, dann hat man die Tschechen, die natürlich in der gesamten Preisstruktur wesentlich günstiger arbeiten als hier. Also der Durchschnittslohn hier 4000 Proto, das ist natürlich mit Tscheien nicht zu vergleichen, aber es ist ein direkter Konkurrent im Markt und das macht das Ganze wirklich schwierig. Aber anderserseits muss man abwarten, diese 7% Rendite, die ja die Grundlage dafür sind, dass man sagt, man will jetzt Werke schließen, vielleicht sind die eben auch nicht mehr ganz zeitgemäß. Ohne Rendite geht es nicht, kann man nicht investieren, das ist klar. Aber hier ist es einfach so, man geht wirklich davon aus, wenn man tatsächlich an dieses Werk rangeht, da hängen auch noch 30, vielleicht 40.000 Jobs im Umfeld mit dran. Das ist einfach so. Und dann sagen viele in Zwickau lieber, dann verkauft das Merk an die Chinesen. Uns geht's nicht mehr drum, wer der Eigentümer ist. Uns geht's einfach darum, wer die Jobs liefert. Und das sind auch schlechte Nachrichten für VW. Lutz, danke dir nach Zwickau für diese Einordnung. Und bei uns ist es jetzt Zeit für Klartext. Meine Welt, meine Meinung am Abend heute mit Dennis Sand, Weltautor für Musik und Popkultur. Schön, dass du da bist. Hi. Hi. Ähm, wir kommen zu deiner Nachricht des Tages, über die wir natürlich auch schon ausführlich gesprochen haben, der missglückte Kabinettsumbau. Genau, man muss ja heute einmal kurz drüber sprechen, zumindest am Abend noch mal. Die Frage ist tatsächlich so ein bisschen oder was ich mich heute gefragt habe, was ist da eigentlich schief gelaufen? Also Friedrich Merärz wollte sein Kabinett umbauen. Zum Teil hat es ja schon ganz gut funktioniert. Es gab dann aber Probleme beim Verkehrsministerium. Er hatte Fritz Günstler gefragt, es ist ein finanzpolitischer Sprecher der CDU Fraktion oder der CDU, der diesen Posten übernehmen sollte und der auch zuerst ja gesagt, hat dann aber um 4 Uhr nachts doch wieder nein gesagt, weil er wohl eine relativ schlaflose Nacht hinter sich hatte und sich noch mal überlegt hat und am Morgen stand März dann da und musste verkünden, dass sein alter Verkehrs äh Minister aus dem Spiel ist. Der hat es selber schon verkündet gehabt. Genau, ne? Na ja, er hat also Schnieder hat halt eine Mail geschrieben oder eine SMS an seine Mitarbeiter, dass er wohl raus ist und das ging dann halt an die Presse und dadurch war es dann halt schon bekannt und März musste dann halt irgendwie reagieren, aber er hatte keinen neuen gehabt und das hat für Chaos gesorgt und ich frage mich, wem kann man eigentlich die Schuld geben? Also mehr hat eigentlich ja nicht wirklich, weil er irgendwie damit gerechnet hatte, dass es jemanden gibt, der das übernimmt. Günstler irgendwo auch nicht, weil eigentlich finde ich es auch ganz cool, wenn ein Politiker sagt, du ich fühle mich für das Amt doch nicht gewachsen. Das hat er jetzt auch noch mal begründet. Er hat gesagt, ich bin einfach der falsche Mann. bisschen früher überlegen können. Hätte sich früher überlegen können. Er hat sehr spontan ja gesagt, aber immer noch besser als wenn er diesen Job antritt und die dann halt einfach nicht richtig macht. Also da sage ich gut, okay, nicht perfekt gelöst, aber immerhin. So, das Problem, was wir aber haben, ist am Ende des Tages das Problem, was diese Regierung die ganze Zeit hat, nämlich Kommunikation. Dieser Eindruck, der da entsteht, es werden Entscheidungen gemacht, aber die können nicht richtig begründet werden. Diese Entscheidungen müssen ja zurückgerufen werden. Man schwimmt so ein bisschen. Ich glaube, dieser Eindruck, das ist das eigentlich fatale. Letztendlich ist es im Prinzip ja gar nicht so schlimm, dass da was durcheinander gegangen ist. Wenn irgendwann ein guter Verkehrsminister kommt, ist das ja alles okay. Ähm, aber dieser Eindruck, dass die Regierung sich einfach selber nicht im Griff hat, dass man selber nicht her, ich glaube, das ist das wirklich Schlimme, was an diesem Vorgang jetzt wieder noch mal demonstrativ gezeigt wurde. Da hätte die Regierung Verlierer des Tages sein können, ist sie aber nicht ein Verlierer des Tages, ist das Kompaktmagazin. Von dem Jahr sollte das mal verboten werden. Genau, vor knapp zwei Jahren war das, nenn sie Fesa wollte das damals verbieten oder hatte sogar verboten. Das Bundesverwaltungsgericht hat das Verbot wieder zurückgenommen. Damals war es auch relativ einhellig auch in der Presse, dass man gesagt hat, ja, finden wir gut, dass es nicht verboten wurde, denn es ist ein rechtsradikales Magazin und es ist sehr unappetitlich. Das haben über weite Teile, glaube ich, alle gesagt, aber trotzdem gilt die Pressefreiheit, ne? Irgendwo muss man die auch gewähren. Und jetzt zeigt sich, was diese Pressefreiheit, wo sie hinführt. Das Kompaktmagazin hat eine neue Ausgabe rausgebracht. Jürgen Eldesser, der Herausgeber, früher ein linker, jetzt ein Rechtsradikaler muss man sagen, hat es präsentiert ganz stolz. Titel ist Schurkenstaat Israel, sitzt dort in einem Video mit einem Politikredakteur und die beiden schwatronieren dann darüber und warum es ein Schurkenstaat sei. Sie sagen auch ähm, dass sie keine Antisemieten wären, denn sieen sind ja auch die Palästinenser und die mögen wir eigentlich ganz gerne. So hö hö hö in dem Stil. Ähm, es geht dann noch weiter. Es wird dann über das Existenzrecht von Israel gesprochen, dann heißt es, na ja, welcher Staat hat denn schon ein Existenzrecht? Wenn man sich das Heft dann mal anguckt, wird es noch heftiger, wird Israel mit der Epstein Affäre in Verbindung gebracht. Das ist noch halb so schlimm. Und dann geht's dahin, dass man sagt, Israel ist am Ende des Tages wird wahrscheinlich Schuld daran haben, wenn die Welt, also wenn zum Amagedon kommt, also zum gewollten Weltuntergang, der von Israel provoziert wurde. Also wirklich nicht mal antisemitische Dog Whistles, sondern ganz klar ganz klare Antisemitismus, wie es Reiner nicht sein könnte. Und das Kompaktmagazin freut sich jetzt, weil ein linksextremer Influencer dieses Cover geteilt hat und gesagt hat, ist ganz toll, was die da machen. Und das ist genau das, wo Jürgen Elers eigentlich immer hin wollte, nämlich zu so einer Querfront zwischen ganz links und ganz rechts. Und hier zeigt sich noch mal, wo diese Querfront besonders gut funktioniert, nämlich beim Thema Antisemitismus. Dann gucken wir jetzt mal lieber schnell auf deinen Gewinner des Tages. Marvin Wildhage, ist das ein echter Influenzerschreck. Ja, und ist selber auch Influencer. Marvin Wildhage, das ist ganz großartig. Der macht eigentlich so Pranks, also so Streiche, die er anderen YouTubern spielt und damit offenbart er immer etwas. Also er macht hat z.B. mal so ein Film gefaked, so getan, dass ein Film geben würde und hat Influencer Geld dafür angeboten, dass die Werbung für diesen Film machen und diesen Film gab es aber gar nicht und dann kam immer so peinliche Situationen raus und diesmal ist er noch ein Schritt weitergegangen und es wird diesmal wirklich, also diesmal wird's wirklich interessant, denn er hat Medizinfluencern Geld angeboten dafür, dass sie Werbung für eine Krankheit machen bzw. also über eine Krankheit aufklären. Er hat so ein Fake Farmerunternehmen gegründet, die dann Medikamente dagegen herstellen. Es geht, wenn man genau zwischen den Zeilen liest, hört man schon, wo es hingeht. Es geht um eine Nase, die immer anschwillt. Es gibt dann so eine kleine Pinokchio Referenz. Ähm die Ansprechpartnerin ähm äh die das genannt wurde, die hat dann auch den Namen, wie heißt er? Dr. Genau, Dr. Jupetto, der der Macher von Pinocchio. Da haben einige einige ihre Kinderbuchliteratur nicht gut genug gelesen. Ja, genau. Genau. Also, man hätte drauf kommen können, aber viele sind nicht drauf gekommen. Also gerade eine Influencerin, die auch Ärztin ist, also die ausgebildete Ärztin ist, hat dafür Werbung gemacht, hat sogar noch Symptome zu dieser Krankheit hinzu erfunden, hat gesagt, sie hat die selber im Studium kennengelernt und hat einfach ein paar tausend € dafür genommen, dass sie für eine Fake Werbung aufklärt. Und da muss man sagen, also Marvin Wildhage macht wirklich einen super Job, weil er klärt eben genau da auf, wo man hinschauen sollte. Leute mit Reichweite, Influencer sind wirklich sehr, sehr mächtig und können wirklich Leute eben auch, wie der Name schon sagt, beeinflussen und dazu zeigen, wo Reichweite dann eben auch bei Geld äh gekauft werden kann und manipuliert werden kann. Äh, das ist wahnsinnig wichtig und äh darum hat er wieder mal einen tollen Job gemacht und das sollte sich jeder mal anschauen. Dein Aufreger des Tages, das ist die Stadt Bon. Wir haben alle festgestellt, wir haben d mal länger mindestens da gelebt. Äh und du sagst aber nicht die Stadt selber, sondern sie wird quasi zu einer Art sozialem Experiment. Warum? Ich muss ein bisschen ausen. Also ich bin Bonner und ich muss wirklich hier, ich glaube Bon geht's gerade nicht so gut, ehrlicherweise. Also Bon, wenn man sich die Nachrichten in den letzten Wochen und Monaten einmal anschaut, das fing alles damit an, dass es eine grüne Bürgermeisterin gab, die ganz explizit gesagt hat, wir machen hier eine neue Verkehrspolitik und wir machen Autofahren in der Stadt unattraktiv. Wir haben tolles öffentliches Verkehrsnetz, darum brauchen wir die Autofahrer nicht. Dann hat sie angefangen Parkplätze mit Bäumen zu beflanzen. Das hat schon viele Bonner so ein bisschen wütend gemacht, weil es dann halt weniger Parkmöglichkeiten gab, der Verkehr sich gestaut hat. Dann der nächste Schreck, die Nordbrücke wurde gesperrt. Das ist die wichtigste Brücke in Bonn, die nach Bo rüber führt. Ähm, da sind täglich 100.000 Autos drüber gefahren. Wurde wegen Mängeln komplett gesperrt. Das heißt, der Verkehr staut sich in komplett Bonn mindestens eineinhalb Stunden länger, egal, wo man hinfährt. Man ist wirklich viel unterwegs. Aber das reicht noch nicht. Es geht weiter. Es gibt jetzt eine Ankündigung, die gab schon ein bisschen länger, aber die ist jetzt immer noch da. Ähm, dass die Bahn zwischen Bonn und Köln für zwei Jahre komplett gesperrt wird. Das heißt, auch da muss man Umwege fahren, aber auch das reicht noch nicht. Weitere Nachrichten aus den letzten Wochen. Ähm, die S-Bahn in Bonn, die Stadtbahn, da wurden 70 Stück aus dem Verkehr gezogen, weil sie Altersmängel haben. Das fiel auch ganz plötzlich auf. Da musst du Köln aushelfen und ein paar Bahnen dazu schießen. Und das letzte, was jetzt auch diese Woche rauskam, es gibt eine sollte eine Bahnstrecke gebaut werden zwischen Flughafen und Hauptbahnhof, wo man halt schnell fahren kann. 15 km geplant wird sie seit 1997 und jetzt fällt ihn auf, ah, da brauchen wir noch eine Brücke, die haben wir gar nicht eingeplant. Das heißt, wir brauchen noch mal mindestens 15 Jahre länger als geplant. und die Busse, die normalerweise diesen Verkehr übernehmen werden, aber trotzdem abgeschafft, weil die sind halt nicht mehr im Plan mit drin. Es heißt vollkommenes Chaos in Bon und es gibt jetzt erste Theorien, dass man sagt, also vielleicht ist Bon ja so ein soziales Experiment, wo man mal guckt, was passiert, wenn man diese Stadt völlig vom von der Außenwelt abschließeld das neue Bielefeld und vielleicht sogar noch schlimmer. Also es gibt da ganz ganz dunkle Theorien und ich will nur sagen, Bon, wir sind für euch da, wir gucken drauf, wir vergessen euch nicht hin. Also insofern genau wir halten einen Blick drauf, noch gibt's Bon und wir egal was man euch antut haltet durch, wir blicken drauf und wenn es zu schlimm wird, dann berichten wir wieder drüber. Dennis, ganz herzlichen Dank. Unser Gedenken heute mal an alle Bonner. Ja, wir helfen. Danke für deine Welt, deine Meinung bei unser Danke euch. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und jetzt klagt sie, weil sie in den Ruhestand versetzt worden ist und dadurch bekommt sie natürlich weniger Geld. Damit aber nicht genug. Sie steht außerdem in Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit nur vorgetäuscht zu haben und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft auch noch ein Disziplinarverfahren. Das allerdings ist momentan ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich macht das ein Beamtenprivileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehntelang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Und weitere wichtige Nachrichten dieses Tages jetzt kurz und kompakt für Sie zusammengefasst. In deutschen Gefängnissen ist der Anteil an ausländischen Häftlingen auf 45% gestiegen. Die Insassen ohne deutsche Staatsbürgerschaft machen demnach fast die Hälfte aus. 2026 saßen ganze 27 000 nicht Deutsche ein. In fünf Bundesländern liegt der Anteil bei über 50%. Der Bund der Strafvollzugsbediensteten warnt vor Sprachbarrieren. Die Resozialisierung sei kaum noch möglich. Auch das Aggressionspotenzial und Risiko zur Radikalisierung bei muslimischen Männern steigt derzeit stark an. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Bankmitarbeiter in Regensburg sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Der 20 Jahre alte Deutsche werde dringend des Mordes und der schweren räuberischen Erpressung verdächtigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Mann habe einen Zettel in der Bank dabei gehabt, auf dem etwas von einem Überfall und einem Bankraub gestanden habe. Dann habe er ein Küchenmesser in die Luft gehalten, sei an dem Tresen vorbei zu dem Mitarbeiter gegangen und habe mehrfach auf den Bankmitarbeiter eingestochen. Wohl ein Zufallsopfer, so die Polizei. Das Motiv des mutmaßlichen Täters sei bislang noch relativ unklar. Die Ukraine hat Russland mit hunderten Drohnen angegriffen. Laut Präsident Selenski stand dabei ein russisches Rüstungsunternehmen im Fokus. Außerdem der E-Commerce Riese Wildberries. Dort wurden drei weitere Lagerhäuser angegriffen, wie das Unternehmen beteilte. Russlands Außenminister Serge Laferov hat bekräftigt, Moskau werde seine Kriegsziele notfalls auch gegen den Willen der US-Regierung durchsetzen. In der vergangenen Nacht griff Russland die Ukraine erneut an. In Saporia wurden bei einem Angriff mit fünf Gleitbomben Wohnhäuser beschädigt. Mindestens 25 Menschen, darunter Kinder und ein dreate altes Baby wurden verletzt. Und nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Russland brach in einer Lagerhalle des Onlinehändlers Wildberries im Gebiet Leningrad ein Feuer aus. Dort wurden, heißt es, drei Menschen verletzt. Zur aktuellen Entwicklung jetzt eine Einschätzung von unserem Korrespondenten Christoph Wanner aus Kiev. Wieder haben die ukrainischen Streitkräfte das russische Kernland attackiert. Diesmal stand im Zentrum der ukrainischen Attacken vor allem das Gebiet St. Petersburg und wieder einmal war das Ziel Werries, dieser große wichtige russische Onlinehändler. Und wieder sehen wir Bilder, wie die Logistikzentren von WBes in Flammen stehen. Und es ist schon der vierte große Angriff auf WBes innerhalb einer Woche. Die Russen schlagen zurück. Sie attackieren mit ihren Gleitbomben Pavlograd im Bereich Neppapetrowsk, die Provinzhauptstadt Saporische im Süden der Ukraine und vor allem Odessa und da ganz explizit die Hafenanlagen dieser wichtigen großen Stadt Odessa. Und das Ganze führt soweit mittlerweile, dass Frachter die Häfen von Odessa und auch von Nikolajev gar nicht mehr anlaufen, weil das viel zu gefährlich geworden ist. Und das entwickelt sich jetzt zu einem großen Schaden auch für die ukrainische Wirtschaft, denn die Ukraine wickelt ca. 80% ihres Exports über ihre Schwarzmeerhäfen ab. Wir sehen eine Eskalation der Luftschläge und ich denke, das passiert deshalb, weil sich an der Front kaum etwas bewegt. Da herrscht großteils Stagnation und die ukrainischen Angriffe auf das russische Kernland und auch auf die besetzten Gebiete, denke ich, haben vor allem ein Ziel, die Russen zu zwingen, sich in naher Zukunft an den Verhandlungstisch zu setzen. sozusagen die Russen an den Verhandlungstisch bomben, um dann aus einer Position der Stärke heraus mit dem Kremmel zu verhandeln. Und die Ukrainer haben es eilig, weil sich ein Zeitfenster für sie schließen könnte. Dieses Zeitfenster könnte zugehen im Herbst, spätestens im Winter und zwar dann, wenn die Russen wieder dazu übergehen, die ukrainische Energieinfrastruktur mit ihren ballistischen Raketen massiv zu attackieren. Und die Ukrainer befürchten, dass dann wieder die Städte hier stundenlang jeden Tag im Blackout sitzen und dass das die Bevölkerung zermürbt, dass das auch wieder großen wirtschaftlichen Schaden bedeutet und dass ich dann im Winter das Blatt wieder wenden könnte zu Gunsten der Russen. Der Rücktritt von Jens Spahn vor knapp einer Woche hat eine regelrechte Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich März erklärte heute, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDU Politikern in führenden Funktionen erstreckt sich wirklich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchsignal nun eine Hängerpartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich März zum Personalchaos. im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüberkopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Regierungssprecher Bel Ander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also, man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt, oder? Ich habe zumindest von Fröm noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers, das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt herzlichen Dank. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird, auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt Karsten Dinnemann das Gesundheitsror übernehmen. Doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Exkanzleramtfier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panel. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht. Als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister? Was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Ducker, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Und darüber können wir jetzt sprechen mit Gerar Seewald aus unserer Politikredaktion zugeschaltet und Daniel Kob aus Stuttgart. Ger zunächst zu dir. Jetzt gibt's ja große Verwirrung um den Verkehrsminister. Posten Schnieder ist also raus. Günstler hat offenbar last minute abgesagt. Wie konnte es dazu kommen? Ja, also man muss schon sagen, das was Friedrich Merz eigent als großen Aufbruch, als Neustart als Chance gesehen hat, das versinkt jetzt mehr und mehr im Chaos und das liegt ja vor allem daran, dass der Wunschkandidat eben von Friedrich Merärz, der dieses Amt des Verkehrsministers übernehmen sollte, dass der halt kurzfristig abgesagt hat. Das muss man sich vorstellen. Das liest sich wie ein kleiner Politiller die Bild berichtet. Kanzler März hat sogar eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt und ähm den Nachfolger, den Wunsch Nachfolger abholen lassen, ins Kanzleramt geholt und äh da hat er noch zugesagt, eingeschlagen, wir machen das zusammen und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht kommt die SMS: "Nein, ich mache es doch nicht. Ich habe es mir anders überlegt und das dann eben wieder nur wenige Stunden bevor Friedrich März eben vor die Presse treten wollte und dann ja auch getan hat, nur er konnte dann eben den Minister nicht verkünden. Und was ist die Konsequenz? Patrick Schnieder ist immer noch Verkehrsminister und der macht auch erstmal weiter. Business as usual verschickt da noch eine Pressemitteilung, dass das er sich weiter um die Digitalisierung von Zügen kümmern will. Das ist schon eine bemerkenswerte Situation, die man jetzt hat. Eigentlich wissen alle, dass er entlassen werden soll, aber der Kanzler kann ihn noch nicht entlassen, weil er keinen Nachfolger hat und der wird jetzt zeitgleich gesucht. Also, man hat jetzt zwischenzeitlich schon das Gefühl gehabt, da entgleitet dem Kanzler so ein bisschen seinen Neustart, den er eigentlich haben wollte. Karsten Linemann dagegen sagt: "Ja, klar, Gesundheitsminister, jetzt mache ich es." Aber das klang, glaube von einem Jahr noch ganz anders. Da hat er gesagt, nee, den Job will ich nicht so gerne machen. Wie passt das denn zusammen? Ja, um es vielleicht noch mal mit seinen Worten zu sagen, wir haben es ja gehört, was will er da? Warum macht er das? So hat er sich ja tatsächlich jetzt selber beschrieben gehabt vor knapp eineinhalb vor knapp einem Jahr bei der Kanzlerwahl und das ist natürlich jetzt auch wieder kommunikativ nicht besonders geschickt, ob man das ignoriert hat, ob man nicht wusste, ob er sich selber nicht erinnert hat, dass er das gesagt hat. Man fragt sich schon ein bisschen, warum da nicht ein mit antizipiert wurde, warum äh gerade das äh dieses Interview gegeben wurde, dass man da nicht vielleicht ein bisschen vorbereitet ist, dass Carsten Linnemann sowas gesagt hat, aber zu seiner Verteidigung tatsächlich hat er sich seitdem immer wieder zu gesundheitspolitischen Themen geäußert, so dass man dann doch über, ich sag mal, die Monate hinweg vielleicht den Eindruck bekommen konnte, der kennt sich vielleicht doch ein bisschen besser mit Gesundheitspolitik aus, als der selber da von sich behauptet hat, aber ähm tatsächlich wirft das schon ein bisschen seltsames Licht auf diese Personalentscheidung, wenn Karlst Lemann vor noch knapp einem Jahr selber gesagt hat, er sollte diesen Job eigentlich nicht machen. Gerbert, vielen Dank an dich und wir gehen weiter nach Stuttgart zu Daniel Kob, wo heute Abend eine Talkrunde stattfindet mit Torsten Frei, also dem neuen Unionsfraktionsvorsitzenden und das ist bekanntlich sein Traumjob, den wollte er eigentlich schon bei Antritt der neuen Regierung haben. Die IHK hat also eingeladen und die Wirtschaftspräter dürften dit dicken Wunschzettel aufwarten. Werden Sie Gehör finden bei Torstenfrei? Nun ja, also man muss ganz klar sagen, diese Diskussionsveranstaltung, die hat hier vor ungefähr einer Stunde begonnen und bisher dreht sich eigentlich vor allem alles um eine Sache und zwar um das Regierungschaos in Berlin. Und ich war doch relativ auch erstaunt gewesen, wie offen der Thorsten Frei hier auch gesprochen hat mit den Wirtschaftsvertretern bei der IAK. Er z.B. auch erwähnt. Er ist jetzt extra mit dem Auto heute gefahren, hatte wohl eigentlich geplant gehabt mit dem Flugzeug zu kommen, hat dann aber doch diese lange Autofahrt auf sich genommen. 6, 7 Stunden ist man da von Berlin nach Stuttgart unterwegs, einfach weil er die ganze Zeit in Videokonferenzen und in ja Telefongesprächen war. Also, da scheint wirklich sehr, sehr viel im Hintergrund momentan auch zu passieren. Und wir haben es ja gerade von Garret eben auch gehört, diese Diskussion, also ein Gesundheitsminister, der eigentlich noch vor einem Jahr gesagt hat, ich will überhaupt gar kein Gesundheitsminister werden, weil ich auch überhaupt gar nicht die Qualifikation habe und da es dann doch besser ist, dass der Schuster bei seinen Leisten bleibt. Ja, und als der Torsten Frei hier angekommen ist, da habe ich Ihnen genau diese Frage gestellt, was er denn zu einem Gesundheitsminister sagt, der das eigentlich gar nicht machen wollte. Wir hören mal rein, was er mir gesagt hat. Das hat er mit Sicherheit nicht gesagt. Der Kindemann hat Gesundheitspolitik ja sogar eigentlich Koalitionsverhandlungen verhandelt. Der wird ganz sicher ein hervorragender Gesundheitsminister sein. Also da haben wir es gerade gehört. Also dieses Video scheint er noch nicht gesehen zu haben. Er hat ja gesagt, er kann sich nicht vorstellen, dass das Karsten Linnemann ja selbst gesagt hat. Ja, und dann ist natürlich eine andere Frage hier auch gestellt worden, denn auch das ist über Tosenfrei immer wieder in der Vergangenheit gesagt worden, dass er doch vielleicht ein bisschen zu nett sei, dass er ein bisschen vielleicht zu pro Kanzler März ist und hat das Ganze versucht hier zu erklären, hat davon gesprochen, wenn man natürlich im Bundeskanzleramt arbeitet, dass dann der Bundeskanzler natürlich auch der Vorgesetzte ist. spricht, man ist ihm da Loyalität dann auch ähm ja, hat man die Verpflichtung, diese dann auch zu halten, aber er hat gesagt, ihm ist das bewusst, dass jetzt eine ganz neue Funktion, Fraktionsvorsitzender zu sein. Da muss man die Interessen der einzelnen Abgeordneten ähm ja auch vertreten und hat er doch gesagt, dass er dann auch einen anderen Führungsstil da an den Tag legen wird. Eine Sache hat er auch noch gesagt, da geht's um die Wahl in Sachsen und da war doch sein Zitat gewesen. Also das macht mir doch Angst, was man da im September vielleicht erwarten kann. Dann her Kob war das aus Stuttgart. Vielen Dank. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Wiese einen Erfolg heute vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Visaable Ablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordran-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagte jetzt gegen ihre Versetzung den Ruhestand, weil sie dadurch etwas weniger Geld erhält. Und jetzt steht sie im Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft ein Disziplinarverfahren, allerdings ist das vorerst ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. bis zu 6100 € im Monat ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich macht das ein Beamtenprivileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehntelang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Da sind wir gespannt auf die Sicht von Henrik Mbroder Weltkolom ist bei uns im Studio. Herzlich willkommen. Grüß Gott. Wir wissen ja alle, wenn es um die Steuern geht, z.B. greift der Start ruckzuck durch. Das dauert wenige Wochen, dann hat man das Schreiben da drin. Wenn aber eine Lehrerin 17 Jahre lang Gehalt kassiert, krank ist, muss sie das nicht nachweisen, kriegt sogar noch höheres Gehalt immer weiter drauf. Was ist da los? Schaut der Staat da dauerhaft weg oder ist das ein Einzelfall? Na, wie wie wir es gerade gehört haben, es ist ein Einzelfall, nicht? Jede Terrorattacke ist auch ein Einzelfall, wenn es sich eben häuft, ist es viele Einzelfälle. Einzelverall ist wirklich ein völlig vergebliches Argument, aber um es mal positiv zu sehen, ich finde es eine herrliche Glosse. Sein großartiges Stück, wenn man es auf dem Theater inszenieren würde und mich erinnert das an den Hauptband von Köppenik, der die Stadtkasse geraubt hat, in der nicht mal halb so viel war, wie dieser Frau monatlich verdient hat. Und der kam aber nicht so lange damit durch. Den haben sie dann ziemlich schnell geschnappt. Nachher schnell geschnappt. Ja. Ja. Ja. Der hat auch aber hat sich dann rehabilitiert. Er hat irgendwie eine bürgerliche Existenz aufgebaut. Nein, was ich daran so großartig finde, wissen Sie, ist dieses völlig fällende Unrechtsbewusstsein. Die Frau sitzt da und hat einen Job und hat noch eine Nebentätigkeit, führt eine total parasitäre Existenz auf ihre und auf meine Kosten und sie hatte jetzt noch die Hutz gegen ihre Herabsetzung in den Ruhestand zu klagen. Darauf muss man wirklich kommen. Und irgendwie imponiert mir das und ich bin auch absolut sicher, dass viele es auch gut finden, weil es leider auch ein bisschen das Klischee des Beamten passt und Beamte genießen noch sehr viele Privilegien, die normale Staatsbürger und Steuerzahler nicht haben. Das in die Rentenkassen nicht einzahlen, das wissen wir ja. Aber ich habe vor kurzem was erfahren, dass eine Regelung gibt, die heißt Workation, ein Mischwort aus Work, Arbeit und Vacation, Ferien. Und Beamte können 10 bis 14 Tage im Jahr mobil aus dem Ausland arbeiten. Hei, sitzen irgendwo in der Karibik unter einer Palme und erledigen die Anträge von Asylsuchenden oder irgendwie. Na ja, wenn sie das dann wirklich machen, wäre ja gar nicht so schlecht, aber diese Lehrerin hat ja noch nicht mal gearbeitet. Da war nur Vacation und kein schon gearbeitet natürlich vollkommen. Ja, okay. Nur nicht für den Start auf ihre auf ihre eigene Rechnung. Aber ich finde, dass das wirklich, wie sagt man das unter Politikern, das hat eine Vorgeschichte oder wir müssen den Zusammenhang sehen und der Zusammenhang kontextualisieren textualisieren kontextualisier kontextualisieren. Vielen Dank. nur jetzt haben wir der Stadt der Stadt vielleicht das doch ganz kurz ist natürlich schon eine Art Monster den man dann als einzelnen Bügner begegnen kann und der Stadt hat auch ein großes Talent sich selbst zu bedienen. Es wird jetzt ein neuer Bau ein Anbau an das Bundeskanzleramt Bundeskanzleramt gebaut. Das Projekt kostet 800 Millionen Euro. Stand jetzt. Ja, stand jetzt. Und wir äh reden von Kalkulationen, die in Berlin gemacht wurden. Also realistischerweise was das doppelte. Es wird auch ein äh eine Grundsanierung des äh Amtes des Bundespräsidenten durchgeführt, die ist auf 8 Jahre angelegt und soll mehr als 800 Millionen Euro kosten. Also wissen Sie, bei diesen Summen haben ganz viele Leute das Gefühl, wenn die sich so bedienen, dann mache ich das eben auch. Und der einfache Bürger hat einfach den Eindruck, da ist ein riesenopf und an den Topf möchte auch mal näher dran. Ich glaube, man kann es ihm nicht so richtig nicht so richtig übel nehmen. Und ähm was ich noch sagen wollte, ähm die Lehrerin hat sozusagen vorgeführt, wie es auch geht, aber stellen sich vor, sie wäre wirklich zum Unterricht erschienen. Was für ein Unheil hätte sie anrichten können? Insofern ist es richtig, dass sie die ganze Zeit bezahlt noch mal gut gegangen gerade noch gut gegangen dafür, dass sie fern bleibt nicht. hätte wirklich ein unheimlichen Schaden anrichten können, die Kinder falsch informieren, den etwas erzählen können von der wichtigsten Tugend des Bürgers, die ist nicht zu arbeiten oder nicht am Arbeitsplatz zu erscheinen. Sie musste nicht in die Karibik fahren. Sie hat sich wahrscheinlich auch hier ganz gemütlich eingerichtet, aber wie gesagt, es sind sehr viele Kinder um das Unheil gekommen, von dieser Lehrerin unterrichter zu werden. Also eigentlich alles richtig gelaufen. Alles richtig gelaufen und ein richtig guter Einzelfall. Die Frau hat und das ist äh ein Fall, eine perfekte Glosse. Danke schön Henrik Broder. Ja, danke. Die Ukraine hat Russland mit hunderten drohnen angegriffen. Laut Präsident Volodimier Selenski hat sein Land ein russisches Rüstungsunternehmen attackiert. Auch eine Ölanlage und weitere Logistikstand seien beschossen worden. Dazu veröffentlichte Zelenski ein Video auf X, dass diese Angriffe zeigen soll. Zuvor hatte Russland die südukrainische Großstadt Saporisia bombardiert. Mindestens 25 Menschen wurden dabei verletzt. US-Präsident Donald Trump will dem Iran Schäden an Schiffen und Frachtgut in Rechnung stellen. Bezahlt werden soll das mit iranischem Vermögen, das in den USA eingefroren ist, erklärte Trump auf True Social. In der vergangenen Nacht griff das US-Mitär jetzt das 13. Mal in Folge Ziele im Iran an. Die USA wollen die den Iran so zurück an den Verhandlungstisch zwingen. Und seit 6 Uhr heute morgen gelten neue US-Zölle gegengrund 60 internationale Handelspartner von bis zu 12,5%. Betroffen ist auch die EU und damit Deutschland. Die gesetzliche Grundlage für die bisher geltenden Zölle ist ausgelaufen. Deshalb hat sich die US-Regierung nun etwas Neues einfallen lassen. Das Weiße Haus wirft den Handelspartnern vor, zu wenig gegen Zwangsarbeit zu tun. Die Europäische Union kritisiert den Schritt, dass die EU nicht ausreichend gegen Zwangsarbeit vorgehe, sein unbegründete Vorwürfe. Immerhin hält die US-Regierung aber noch die Zollobergrenze ein, die vergangenes Jahr zwischen den USA und der EU vereinbart wurden. Und wir bleiben in den USA vor 3 Monaten vielen Jahr auf dem traditionellen Pressedarner in Washington schüsse. Ein 31-jähriger hatte eine Sicherheitsschleuse gestürmt. schaffte es zwar nicht bis in den Ballsaal, aber es brach für kurze Zeit Panik aus. Die Veranstaltung wurde abgebrochen und die Regierung in Sicherheit gebracht. Heute Abend nun wird genau dieses Treffen nachgeholt an einem anderen Ort und unter verschärften Sicherheitsvorkehrung. Aber Donald Trump will kommen und dort eine Rede halten. Der Präsident, der ja regelmäßig eigentlich Pressevertreter auch beschimpft. Gerade bekommt der US-Präsident noch einen Zaubertrick vorgeführt, dann sind Schüsse zu hören. Personenschützer stürmen aufs Podium und bringen Trump von der Bühne. Auf einmal stehen bewaffnete Sicherheitskräfte im Ballsaal des Hilton Hotels. Gäste verstecken sich unter den Tischen. Niemand weiß in diesen Minuten, was vor sich geht. Ein Überwachungsvideo zeigt, wie der Schütze durch einen Checkpoint im Hotel stürmt. Er schießt auf einen Mitarbeiter des Secret Service. Der 31jährige hatte ein Gewehr, eine Pistole und mehrere Messer dabei. Wird schließlich überwältigt. In den Festsaal schafft er es nicht. Jetzt wird das Dinner nachgeholt, allerdings in einem anderen Hotel im Waldorf Astoria mit deutlich weniger Gästen. Trump allerdings wird wieder dabei sein. Der Präsident freut sich darauf, das zu Ende zu bringen, was er angefangen hat, bevor ein verabscheuungswürdiger Mordversuch die ursprüngliche Veranstaltung zum Scheitern gebracht hat. Nach dem Vorfall im April hatte es auch Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen gegeben, die seien zu Lachs gewesen und das, obwohl neben Trump auch Vizepräsident JD Van Außen und Verteidigungsminister anwesend waren. Vom Secret Service heißt es, man sei auf die Wiederholung der Veranstaltung bestmöglich vorbereitet. Wir werden jeden Veranstaltungsort immer sorgfältig prüfen und derzeit ist ein erfahrenes Team vor Ort, das einen Plan ausarbeiten wird, um den Erfolg dieser Veranstaltung sicherzustellen, genau wie wir es beim Korrespondentendeninner im Hilten getan haben. Doch damals schaffte es der Schütze immerhin durch einen Sicherheitscheckpoint zu stürmen und den gesamten Ballsaal in Panik zu versetzen. So, heute passiert das hoffentlich nicht. Alina Quast für uns aus Washington zugeschaltet. Wie sehen die Sicherheitsmaßnahmen heute Abend beim Galainner aus, damit so etwas nicht noch mal passieren kann? Ja, die Sicherheitsbehörden, die haben dann noch einmal nachgerüstet. Ich bin mir auch sicher, dass wir im Stadtbild viel Polizei sehen werden, viel Secret Service, die Straßen werden abgesperrt sein, auch um ganz deutlich der Öffentlichkeit zu zeigen. Wir haben hier alles im Griff. Es es wird Sicherheitsschleusen geben, ähnlich wie beim Flughafen. Es gibt da dann einen separaten Eingang beim World of Astoria, ist also getrennt vom regulären Hotelbetrieb. Man muss dazu sagen, dass auch nach dem vereitelten Attentat, dass da ja die Sicherheitsbehörden trotz aller Kritik gesagt haben, wieso? Es hat doch alles geklappt. Wir haben den Attentäter rechtzeitig gestoppt. Nichtsdestotrotz hat man sich ja gefragt, wie konnte dieser Mann, der ja als Hotelgast eingecheckt hat, wieso konnte er überhaupt so weit kommen, so nah an die Gäste ran, so nah an den Präsidenten ran? Wir erinnern uns, ä die Sicherheitsschleuse, die wurde da ja bereits abgebaut, als der Attentäter da vorbeistürmte. Also wirklich eklatante Sicherheitsmengel. Sowas darf hier nicht wieder passieren. Insofern wird aber auch mit Spannung erwartet die Rede des US-Präsidenten. Inwiefern wird er das versuchte Attentat auf ihn einbinden? Und inwiefern wird er die Bühne aber auch nutzen für seine systematischen Angriffe gegen die Presse. Er wird da ja in einem Saal sitzen von etwa 700 Journalisten. Es sind ja weitaus weniger Leute jetzt eingeladen, um auch einen besseren Überblick in dem Saal zu haben. Aber das wird spannend zu sehen, inwiefern er dort austeilen wird oder ob er da ja eher gemäßigt auftreten wird. Er tritt da ja ein in eine Tradition von US-Präsidenten, die bei diesen White House Correspondence Dinner seit 100 Jahren immer dabei sind. Da geht es eigentlich immer mit Humor zu. Also, wir werden sehen, wie humorvoll es dann wirklich wird das Dinner heute Abend hier. Und Lena, wir haben es ganz kurz angesprochen. Donald Trump hatte ja neue US-Zölle gegen 60 Länder verkündet, auch gegen die EU und die gelten seit heute. Wie fallen da die ersten Reaktionen aus? Mhm. Es war ja so, dass der Supreme Court, der hatte, die Zölle von Donald Trump im Februar kassiert hatte, die für illegal erklärt. Das wollte der Präsident nicht auf sich sitzen lassen. Hatte dann in einem Eiverfahren da neue Zölle verhängt in Höhe von 10 %. Aber da ist die Rechtsgrundlage ausgelaufen. Jetzt kommen noch einmal neue Zölle. Da hat sich Donald Trump hat da einen neuen Paragraphen entdeckt, den er angewendet hat. Da geht es ja um Zwangsarbeit. Das heißt 10 % Geld jetzt für die EU und damit auch für Deutschland. Da mag man meinen, da kommt man jetzt durchaus glimpflich weg. Da waren ja durchaus mal höhere Zölle im Gespräch. Positiv wird da zumindest bewertet seitens der EU, dass man da ähm im Rahmen des Turnberry Deals bleibt. Das hatte man verabredet, dass es da einen Höchstzollsatz von 15% gibt. Da liegt man also drunter, aber jetzt gerade eben vor wenigen Minuten ein neuer Post des US-Präsidenten auf seiner eigenen Plattform Choose Social. Da beschwert er sich sehr lautstark in Capital Letters darüber, dass Google eine Rekordstrafe bekommen hat von Seiten der EU wegen Wettbewerbsverstößen. Eine Rekordsumme, die da fällig wird, die die EU verhängt hat, 890 Millionen Euro. Das will der US-Präsident nicht auf sich sitzen lassen und er droht da jetzt damit, dass diese Summe zurückgenommen wird und mit neuen Zöllen für die EU. Das bleibt spannend, sind wir gewohnt von Herrn Trump und mal sehen, was heute Abend noch dazu sagt. Danke schön für den Moment, Alina Quast. Der Rücktritt von Jens Sparn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte heute, wie er Regierung und Partei neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDU Politikern in führenden Funktionen erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Klingt erstmal gut. Nur um Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat nämlich offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchsignal. Nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich März zum Personalchaos. im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüberkopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Regierungssprecher Bel Ander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt oder ich habe zumindest von früh März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers, das erfahren wir nur hintenrum jetzt. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird. Auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wen soll ins Kanzleramt steigen, Karsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen und Geschlossenheit und Dankbarkeit demonstrieren. Mir ist bewusst, dass es eine große Aufgabe ist und deshalb ja gehe ich auch mit Demut diese Aufgabe an, aber auch mit mit großem großem Respekt. Doch das lt nur mühsam vom vergeigten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Exkanzleramtfmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Äh insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, äh wenn alle wieder in Berlin sind. Am Ende gibt es viele Beschädigte. Ein noch Verkehrsminister als Lame Duck. Ein potenzieller Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Gerettal zugeschaltet für uns hier aus Berlin, denn du warst ja heute vormittag dabei bei dieser Vorstellung mit Kanzler März. Wie ist dein Eindruck? Was sind die Informationen rundum? War das ein Neustart oder doch eher ein chaotischer Staat? Na ja, man muss es einfach so sagen. Es sollte ein Neustart werden nach dem Abgang von Jens Sparn und am Ende ist dieser Neustart und man kann es nicht anders sagen, im Chaos geendet und das hat ja nicht zuletzt was damit zu tun, dass dem Kanzler in letzter Minute der Nachfolger für den Verkehrsminister abgesprungen ist. Da kann er jetzt erstmal nichts dafür, aber man wundert sich schon auch in Rih darüber, dass das alles jetzt so überhasst und ohne Not passieren musste, diese Personalrochade, die dann am Ende nicht funktioniert. Das war ein regelrechter Krimi auf die letzten Stunden dieser Entscheidung rund um den Verkehrsminister, das muss man sich vorstellen, die Bild berichtet, da wurde eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt, um den Nachfolger von Patrick Schnieder abzuholen, ins Kanzleramt zu schon führen, um dort alles klar zu machen. Da hat er noch eingeschlagen und gesagt, ja, er macht's. und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht die SMS an den Kanzler und es gibt keinen neuen Verkehrsminister und das muss man sich auch vorstellen. Der alte, der ist ja offiziell noch im Amt. Das wurde nie offiziell verkündet, dass Patrick Schnieder zurücktreten muss und der macht jetzt erstmal Business as usual, verschickt heute noch eine Pressemitteilung, wo es um die Digitalisierung von Zügen geht. Also, das ist schon eine sehr ungewöhnliche Situation, dass eigentlich die komplette Öffentlichkeit weiß durch eine SMS, die ähm tatsächlich ja auch geliegt wurde vom Verkehrsminister an Parteifreunde, wo er sagt, er muss zurücktreten, also er muss gehen, er wird entlassen und am Ende wird er nicht entlassen und muss jetzt erstmal weitermachen, während sein Nachfolger gesucht wird. Ja, Gerit, also wirklich doch eher Chaos in der Tat. Danke dir erstmal für all diese Schilderungen und Einordnung. Und zu zugeschaltet ist und jetzt Wolfgang Kubicki, der Parteivorsitzende der FDP. Schönen guten Abend. Ein wunderschönen guten Abend. Das Ziel von Friedrich Merz war ja eine bessere Kommunikation. Ist ja jetzt ziemlich schief gegangen. Ja, ich wundere mich selbst darüber, aber es ist Friedrich Märzetantisch und unprofessionell wie immer. Man muss sich ja vor Augen halten, das Kabinett ist ja etwas mehr als einem Jahr erst im Amt und an solche große Rade. Ich kann mich daran nicht erinnern, dass es jemals in der Geschichte unseres Landes so war. Karsten Lindemann wollte nie Gesundheitsminister werden. Mit dem Wettgang als Generalsekretär verliert Friederich Merz eine Brücke in die deutsche Wirtschaft, von denen er nicht mehr sehr viel hat. und die Poste um Patrick Schnieder. Ein sehr solider und äh wirklich, wie ich finde, wirklich seriöser Kollege, der durch einen Telefonanruf erfährt. Äh, er soll entlassen werden, um anschließend festzustellen, es gibt keinen Nachfolger. Also mehr Chaos geht's wirklich gi gibt's wirklich nicht. Und dabei ist ja das genau der Eindruck von Planlosigkeit, den Friedrich Merz eigentlich vermeiden wollte oder jetzt mit einem Neustart belegen wollte nach den Turbulenzen der vergangenen Monate. Wird das denn besser jetzt mit Nina Wen? fehlt die ihm jetzt schon im Kanzleramt oder wie ordnen Sie das ein? Na ja, Nina Wenkan hat sie ja tituliert als diejenige Person, die auch durchsetzungsstark ist. Im Kanzler muss sie eher Brücken schlagen auch zum Koalitionspartner muss sie verbinden. Äh sie war auch nicht in ihrem Traumjob im Kanzleramt, in der sie jetzt gelangt ist. Äh, aber für mich ist viel wichtiger, dass mit Karsten Lindelmann eine der wirtschaftspolitischen Ikonen der Union jetzt in ein das Gesundheitsministerium wechselt und er hat vor einem Jahr noch öffentlich erklärt, das ist nicht das, was er sich zutraut, er hatte keine Ahnung und jetzt muss er notungen dieses Amt übernehmen. Wie gesagt, ich bin jetzt nicht der Psychiater und Psychologe von Frederich Merärz, ich muss für die Union auch nicht das sagen haben, sondern entscheiden es nur, es ist traurig fürs Land und es zeichnet erneut. Der Bundeskanzler kann es nicht und das und das nach einem Jahr festzustellen, das ist schon bitter. Allerdings Kassen Lindemann hat sich ja zuletzt tatsächlich in Gesundheitsthemen eingearbeitet und ähm er möchte ja Aufgaben bekommen, bei denen er noch gestalten kann und das Gesundheitsministerium ist wirklich groß, ist ein schwerer Brocken und da muss man eben auch mutig genug sein, sich mit verschiedenen Lobbyorganisationen anzulegen. Trauen Sie das Karsten Linnemann nicht zu? Ich traue ihm zu, dass ich mit einem und jedem anlegt. Die entscheidende Frage ist, wird daraus auch Gesetzgebungskompetenz? Und wenn ich mir anschaue, dass er vorgeschlangert, die Krankenkassen von 3,90 auf 20 zu reduzieren, warten wir mal ab, was daraus werden soll. Vor allen Dingen hat ja in den weiteren Fragen im Gesundsbereich die SPD bereits ihre Flöcke eingeschlagen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass Karel Lindmann da reisieren kann, aber für mich viel wichtiger ist, er ist eine der ordungspolitischen Größen der Union und ist jetzt reduziert auf einen auf einen bestimmten Bereich, nämlich die der Gesundheitspolitik. Er wird bei der Rettendiskussion fehlen. Er wird bei der Frage fehlen, was brauchen wir für ein Last für die deutsche Wirtschaft? Und ich bin mir sicher, die deutsche Wirtschaft wird darauf entsprechend reagieren. Ihnen fehlt ein Ansprichpartner in der Union und es gibt dafür keinen Ersatz. Herr Gubiki, wir hören in letzter Zeit so oft äh wir, die Medien und auch die Politiker reden alles immer so schlecht in Deutschland. Sehen Sie denn in diesem Umbau jetzt auch Chancen? Er gibt sich da irgendwas Gutes für Sie, was Deutschland nach vorne bringen könnte? Ja, also es ist zu früh, ne? Wir müssen ja allen Beteilich eine Chance geben. In Nina Wagen eine Chance geben eben dem Amt auch wirklich zu reussieren, aber meine Erwartungen sind gedämpft. Meine Erlebnisse des letzten Jahres sind wirklich immer wieder enttäuscht worden. Fried März ist groß gestartet und ganz sanft gelandet und ich sehe momentan nicht wie in dieser Koalition in der ja die die Dinge aufeinander prallien die unverspersöhnlich sind die SPD redet ständig von Steuererhöhungen, von mehr Belastung für die deutsche Wirtschaft von mehr Belastung für diejenigen, die leistungs der Gesellschaft sind, die Union das genaue Gegenteil. Ich sehe moran nicht, wie das zusammengehen kann. Und noch einmal, die Union muss selbst zusehen, wie sie mit ihren Umfragedaten fertig wird. Ich schau mir an, was im Herz passieren wird. Es tut mir leid um unser Land. Wir brauchen viel mehr Aufbruchstimmung, die haben wir nicht. Und was Friedrich Merz gerade wieder geleistet hat, ist das Gegenteil von Vermittelbarkeit von Prof von von Professionalität. Worfgang Kubiki war das der Parteivorsitzende FDP. Vielen Dank für das Gespräch. Einen schönen Abend noch nach Berlin. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Wiese einen Erfolg vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Wieseablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Die Klägerin der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Schon wieder eine Hops Botschaft. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume, womöglich auch genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. 10tausende Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Werkschließungen immerhin stehen erst einmal nicht an. Andrea Ums berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autobauer zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VW-Chef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckers, Ulm, Hannover und Empten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefer, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt überall. Sind wir müssen sich die Stadt anschauen, ist alles leer. Dass VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also es geht um Deutschland und den Standort Deutschland. Deutschland muss ich strecken, die Mitarbeiter müssen sie strecken, Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Fragen wir nach bei Lutz Stordel. Der ist für uns vor dem VW Werk in Zwickau. Lutz VW. Chef Blume will also die Weichen für seine Sparpläne noch in diesem Jahr festzoren. September heißt es. Soll das passieren? Jetzt heißt es Werkschließung soll es erstmal nicht geben. Ist das nur eine Beruhigungspille? Was bedeutet das für das Werk? Wie reagieren die Arbeiter dort? Es ist ja so, im Moment sind hier Betriebsferien und die Angst vieler hier in Zwickau ist eben auch, dass dieser ruhige Eindruck, den man jetzt hier am Werkstor hat, dass der nach 230 dann Alltag werden könnte, dass also das Werkzug gemacht wird und daran hat natürlich der VW Vorstand maßgeblichen Anteil. Es gibt ja wöchentlich neue Wasserstandsmeldung. Mal heißt es, es müssen Werke geschlossen werden, dann sagt derselbe Vorstand, das sei nicht die intelligenteste Lösung. Also, was soll man da als Arbeiter? Was soll man als einer, der in der Region hier verwurzelt ist, Zulieferer ist, was soll man damit anfangen? Es ist klar, dieses Werk hier, das ist das modernste, das ist das effizienteste in ganz Deutschland. Das ist von VW mit 1,2 Milliarden zu einer reinen E-Autoproduktionsstätte umgebaut worden. Und diese E-Autos, das sind gerade für den chinesischen Markt ja auch die einzigen Wagen, die man dort verkaufen kann. Also, es ist ja nicht so, dass man zu spät auf E-Autos umgesetzt hat. Wahrscheinlich war es eher zu spät, als China gesagt hatte, was anderes wird bei uns eben nicht mehr angeboten. Und nun muss man warten, also das Werk, die Mitarbeiter sind bereit auch natürlich drauf einzugehen. Die 35 Stundenwoche, die steht hier schon lange zur Debatte. Das hat doch der sächsische Ministerpräsident ja angeregt zu sagen, das ist nicht mehr zeitgemäß. Aber dann hat man eben die Konkurrenten, dann hat man die Tschechen, die natürlich in der gesamten Preisstruktur wesentlich günstiger arbeiten als hier. Also der Durchschnittslohn hier 4000 Proto, das ist natürlich mit Tscheien nicht zu vergleichen, aber es ist ein direkter Konkurrent im Markt und das macht das Ganze wirklich schwierig. Aber anderserseits muss man abwarten, diese 7% Rendite, die ja die Grundlage dafür sind, dass man sagt, man will jetzt Werke schließen, vielleicht sind die eben auch nicht mehr ganz zeitgemäß. Ohne Rendite geht es nicht, kann man nicht investieren, das ist klar. Aber hier ist es einfach so, man geht wirklich davon aus, wenn man tatsächlich an dieses Werk rangeht, da hängen auch noch 30, vielleicht 40.000 Jobs im Umfeld mit dran. Das ist einfach so. Und dann sagen viele in Zwickau lieber, dann verkauft das Merk an die Chinesen. Uns geht's nicht mehr drum, wer der Eigentümer ist. Uns geht's einfach darum, wer die Jobs liefert. Und das sind auch schlechte Nachrichten für VW. Lutz, danke dir nach Zwickau für diese Einordnung. Und bei uns ist es jetzt Zeit für Klartext. Meine Welt, meine Meinung am Abend heute mit Dennis Sand, Weltautor für Musik und Popkultur. Schön, dass du da bist. Hi. Hi. Ähm, wir kommen zu deiner Nachricht des Tages, über die wir natürlich auch schon ausführlich gesprochen haben, der missglückte Kabinettsumbau. Genau, man muss ja heute einmal kurz drüber sprechen, zumindest am Abend noch mal. Die Frage ist tatsächlich so ein bisschen oder was ich mich heute gefragt habe, was ist da eigentlich schief gelaufen? Also Friedrich Merärz wollte sein Kabinett umbauen, zum Teil hat es ja schon ganz gut funktioniert. Es gab dann aber Probleme beim Verkehrsministerium. Er hatte Fritz Günstler gefragt, es ist ein finanzpolitischer Sprecher der CDU Fraktion oder der CDU, der diesen Posten übernehmen sollte und der auch zuerst ja gesagt, hat dann aber um 4 Uhr nachts doch wieder nein gesagt, weil er wohl eine relativ schlaflose Nacht hinter sich hatte und sich noch mal überlegt hat und am Morgen stand März dann da und musste verkünden, dass sein alter Verkehrs äh Minister aus dem Spiel ist. der hat es selber schon verkündet gehabt hat gar nicht so genau, ne? Na ja, er hat also Schnieder hat halt eine Mail geschrieben oder eine SMS an seine Mitarbeiter, dass er wohl raus ist und das ging dann halt an die Presse und dadurch war es dann halt schon bekannt und März musste dann halt irgendwie reagieren, aber er hatte keinen neuen gehabt und das hat für Chaos gesorgt und ich frage mich, wem kann man eigentlich die Schuld geben? Also mehr hat eigentlich ja nicht wirklich, weil er irgendwie damit gerechnet hatte, dass es jemanden gibt, der das übernimmt. Künstler irgendwo auch nicht, weil eigentlich finde ich es ja auch ganz cool, wenn ein Politiker sagt, du ich fühle mich für das Amt doch nicht gewachsen. Das hat er jetzt auch noch mal begründet. Er hat gesagt, ich bin einfach der falsche Mann. Bisschen früher überlegen können. Hätte sich früher überlegen können. Er hat sehr spontan ja gesagt, aber immer noch besser als wenn er diesen Job antritt und die dann halt einfach nicht richtig macht. Also da sage ich gut, okay, nicht perfekt gelöst, aber immerhin. So, das Problem, was wir aber haben, ist am Ende des Tages das Problem, was diese Regierung die ganze Zeit hat, nämlich Kommunikation. Dieser Eindruck, der da entsteht, es werden Entscheidungen gemacht, aber die können nicht richtig begründet werden. Diese Entscheidungen müssen ja zurückgerufen werden. Man schwimmt so ein bisschen. Ich glaube, dieser Eindruck, das ist das eigentlich fatale. Letztendlich ist es im Prinzip ja gar nicht so schlimm, dass da was durcheinander gegangen ist. Wenn irgendwann ein guter Verkehrsminister kommt, ist das ja alles okay. Ähm, aber dieser Eindruck, dass die Regierung sich einfach selber nicht im Griff hat, dass man selber nicht her, ich glaube, das ist das wirklich Schlimme, was an diesem Vorgang jetzt wieder noch mal demonstrativ gezeigt wurde. Da hätte die Regierung Verlierer des Tages sein können, ist sie aber nicht ein Verlierer des Tages, ist das Kompaktmagazin. Von dem Jahr sollte das mal verboten werden. Genau, vor knapp zwei Jahren war das, nenn sie Fesa wollte das damals verbieten oder hatte sogar verboten. Das Bundesverwaltungsgericht hat das Verbot wieder zurückgenommen. Damals war es auch relativ einhellig auch in der Presse, dass man gesagt hat, ja, finden wir gut, dass es nicht verboten wurde, denn es ist ein rechtsradikales Magazin und es ist sehr unappetitlich. Das haben über weite Teile, glaube ich, alle gesagt, aber trotzdem gilt die Pressefreiheit, ne? Irgendwo muss man die auch gewähren. Und jetzt zeigt sich, was diese Pressefreiheit, wo sie hinführt. Das Kompaktmagazin hat eine neue Ausgabe rausgebracht. Jürgen Eldesser, der Herausgeber früher ein Linker, jetzt ein Rechtsradikaler muss man sagen, hat es präsentiert ganz stolz. Titel ist Schurkenstaat Israel, sitzt dort in einem Video mit einem Politikredakteur und die beiden schwatronieren dann darüber und warum es ein Schurkenstaat sei. Sie sagen auch ähm, dass sie keine Antisemieten wären, denn sieen sind ja auch die Palästinenser und die mögen wir eigentlich ganz gerne. So hö hö hö in dem Stil. Ähm, es geht dann noch weiter. Es wird dann über das Existenzrecht von Israel gesprochen, dann heißt es, na ja, welcher Staat hat denn schon ein Existenzrecht? Wenn man sich das Heft dann mal anguckt, wird es noch heftiger, wird Israel mit der Epstein Affäre in Verbindung gebracht. Das ist noch halb so schlimm. Und dann geht's dahin, dass man sagt, Israel ist am Ende des Tages wird wahrscheinlich Schuld daran haben, wenn die Welt, also wenn zum Amagedon kommt, also zum gewollten Weltuntergang, der von Israel provoziert wurde. Also wirklich nicht mal antisemitische Dog Whistles, sondern ganz klar ganz klare Antisemitismus, wie es Reiner nicht sein könnte. Und das Kompaktmagazin freut sich jetzt, weil ein linksextremer Influencer dieses Cover geteilt hat und gesagt hat, ist ganz toll, was die da machen. Und das ist genau das, wo Jürgen Elers eigentlich immer hin wollte, nämlich zu so einer Querfront zwischen ganz links und ganz rechts. Und hier zeigt sich noch mal, wo diese Querfront besonders gut funktioniert, nämlich beim Thema Antisemitismus. Dann gucken wir jetzt mal lieber schnell auf deinen Gewinner des Tages. Marvin Wildhage, ist das ein echter Influenzerschreck. Ja, und ist selber auch Influencer. Marvin Wildhage, das ist ganz großartig. Der macht eigentlich so Pranks, also so Streiche, die er anderen YouTubern spielt und damit offenbart er immer etwas. Also er macht hat z.B. mal so ein Film gefaked, so getan, dass se ein Film geben würde und hat Influencer Geld dafür angeboten, dass die Werbung für diesen Film machen und diesen Film gab es aber gar nicht und dann kam immer so peinliche Situationen raus und diesmal ist er noch ein Schritt weitergegangen und es wird diesmal wirklich, also diesmal wird's wirklich interessant, denn er hat Medizinfluencern Geld angeboten dafür, dass sie Werbung für eine Krankheit machen bzw. also über eine Krankheit aufklären. Er hat so ein Fake Farmerunternehmen gegründet, die dann Medikamente dagegen herstellen. Es geht, wenn man genau zwischen den Zeilen liest, hört man schon, wo es hingeht. Es geht um eine Nase, die immer anschwillt. Es gibt dann so eine kleine Pinokchio Referenz. Ähm die Ansprechpartnerin ähm äh die das genannt wurde, die hat dann auch den Namen, wie heißt er? Dr. Genau, Dr. Jupetto, der der Macher von Pinocchio. Da haben einige einige ihre Kinderbuchliteratur nicht gut genug gelesen. Ja, genau. Genau. Also, man hätte drauf kommen können, aber viele sind nicht drauf gekommen. Also gerade eine Influencerin, die auch Ärztin ist, also die ausgebildete Ärztin ist, hat dafür Werbung gemacht, hat sogar noch Symptome zu dieser Krankheit hinzu erfunden, hat gesagt, sie hat die selber im Studium kennengelernt und hat einfach ein paar tausend € dafür genommen, dass sie für eine Fake Werbung aufklärt. Und da muss man sagen, also Marvin Wildhage macht wirklich einen super Job, weil er klärt eben genau da auf, wo man hinschauen sollte. Leute mit Reichweite, Influencer sind wirklich sehr, sehr mächtig und können wirklich Leute eben auch, wie der Name schon sagt, beeinflussen und dazu zeigen, wo Reichweite dann eben auch bei Geld äh gekauft werden kann und manipuliert werden kann. Äh, das ist wahnsinnig wichtig und äh darum hat er wieder mal einen tollen Job gemacht und das sollte sich jeder mal anschauen. Dein Aufreger des Tages, das ist die Stadt Bon. Wir haben alle festgestellt, wir haben da mal länger mindestens da gelebt. Äh und du sagst aber nicht die Stadt selber, sondern sie wird quasi zu einer Art sozialem Experiment. Warum? Ich muss ein bisschen ausen. Also ich bin Bonner und ich muss wirklich hier, ich glaube Bon geht's gerade nicht so gut, ehrlicherweise. Also Bon, wenn man sich die Nachrichten in den letzten Wochen und Monaten einmal anschaut, das fing alles damit an, dass es eine grüne Bürgermeisterin gab, die ganz explizit gesagt hat, wir machen hier eine neue Verkehrspolitik und wir machen Autofahren in der Stadt unattraktiv. Wir haben tolles öffentliches Verkehrsnetz, darum brauchen wir die Autofahrer nicht. Dann hat sie angefangen Parkplätze mit Bäumen zu beflanzen. Das hat schon viele Bonner so ein bisschen wütend gemacht, weil es dann halt weniger Parkmöglichkeiten gab, der Verkehr sich gestaut hat. Dann der nächste Schreck, die Nordbrücke wurde gesperrt. Das ist die wichtigste Brücke in Bonn, die nach Bo rüber führt. Ähm, da sind täglich 100.000 Autos drüber gefahren. Wurde wegen Mängeln komplett gesperrt. Das heißt, der Verkehr staut sich in komplett Bonn mindestens eineinhalb Stunden länger, egal, wo man hinfährt. Man ist wirklich viel unterwegs. Aber das reicht noch nicht. Es geht weiter. Es gibt jetzt eine Ankündigung, die gab schon ein bisschen länger, aber die ist jetzt immer noch da. Ähm, dass die Bahn zwischen Bonn und Köln für zwei Jahre komplett gesperrt wird. Das heißt, auch da muss man Umwege fahren, aber auch das reicht noch nicht. Weitere Nachrichten aus den letzten Wochen. Ähm, die S-Bahn in Bonn, die Stadtbahn, da wurden 70 Stück aus dem Verkehr gezogen, weil sie Altersmängel haben. Das fiel auch ganz plötzlich auf. Da musst du Köln aushelfen und ein paar Bahnen dazu schießen. Und das letzte, was jetzt auch diese Woche rauskam, es gibt eine sollte eine Bahnstrecke gebaut werden zwischen Flughafen und Hauptbahnhof, wo man halt schnell fahren kann. 15 km geplant wird sie seit 1997 und jetzt fällt ihnen auf, ah, da brauchen wir noch eine Brücke, die haben wir gar nicht eingeplant. Das heißt, wir brauchen noch mal mindestens 15 Jahre länger als geplant. und die Busse, die normalerweise diesen Verkehr übernehmen werden, aber trotzdem abgeschafft, weil die sind halt nicht mehr im Plan mit drin. Es heißt vollkommenes Chaos in Bon und es gibt jetzt erste Theorien, dass man sagt, also vielleicht ist Bon ja so ein soziales Experiment, wo man mal guckt, was passiert, wenn man diese Stadt völlig vom von der Außenwelt abschließeld das neue Bielefeld und vielleicht sogar noch schlimmer. Also es gibt da ganz ganz dunkle Theorien und ich will nur sagen, Bon, wir sind für euch da, wir gucken drauf, wir vergessen euch nicht dauer hin. Also insofern genau wir halten einen Blick drauf, noch gibt's Bon und wir egal was man euch antut haltet durch, wir blicken drauf und wenn es zu schlimm wird, dann berichten wir wieder drüber. Dennis, ganz herzlichen Dank. Unser Gedenken heute mal an alle Bonner. Ja, wir helfen. Danke für deine Welt, deine Meinung bei unser Danke euch. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und jetzt klagt sie, weil sie in den Ruhestand versetzt worden ist und dadurch bekommt sie natürlich weniger Geld. Damit aber nicht genug. Sie steht außerdem in Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit nur vorgetäuscht zu haben und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft auch noch ein Disziplinarverfahren. Das allerdings ist momentan ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich macht das ein Beamtenprivileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehntelang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Und weitere wichtige Nachrichten dieses Tages jetzt kurz und kompakt für Sie zusammengefasst. In deutschen Gefängnissen ist der Anteil an ausländischen Häftlingen auf 45% gestiegen. Die Insassen ohne deutsche Staatsbürgerschaft machen demnach fast die Hälfte aus. 2026 saßen ganze 27 000 nicht Deutsche ein. In fünf Bundesländern liegt der Anteil bei über 50%. Der Bund der Strafvollzugsbediensteten warnt vor Sprachbarrieren. Die Resozialisierung sei kaum noch möglich. Auch das Aggressionspotenzial und Risiko zur Radikalisierung bei muslimischen Männern steigt derzeit stark an. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Bankmitarbeiter in Regensburg sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Der 20 Jahre alte Deutsche werde dringend des Mordes und der schweren räuberischen Erpressung verdächtigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Mann habe einen Zettel in der Bank dabei gehabt, auf dem etwas von einem Überfall und einem Bankraub gestanden habe. Dann habe er ein Küchenmesser in die Luft gehalten, sei an dem Tresen vorbei zu dem Mitarbeiter gegangen und habe mehrfach auf den Bankmitarbeiter eingestochen. Wohl ein Zufallsopfer, so die Polizei. Das Motiv des mutmaßlichen Täters sei bislang noch relativ unklar. Die Ukraine hat Russland mit hunderten Drohnen angegriffen. Laut Präsident Selenski stand dabei ein russisches Rüstungsunternehmen im Fokus. Außerdem der E-Commerce Riese Wildberries. Dort wurden drei weitere Lagerhäuser angegriffen, wie das Unternehmen beteilte. Russlands Außenminister Serge Lavrov hat bekräftigt, Moskau werde seine Kriegsziele notfalls auch gegen den Willen der US-Regierung durchsetzen. In der vergangenen Nacht griff Russland die Ukraine erneut an. In Saporesia wurden bei einem Angriff mit fünf Gleitbomben Wohnhäuser beschädigt. Mindestens 25 Menschen, darunter Kinder und ein dreate altes Baby wurden verletzt. Und nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Russland brach in einer Lagerhalle des Onlinehändlers Wildberries im Gebiet Leningrad ein Feuer aus. Dort wurden, heißt es, drei Menschen verletzt. Zur aktuellen Entwicklung jetzt eine Einschätzung von unserem Korrespondenten Christoph Wanner aus Kiev. Wieder haben die ukrainischen Streitkräfte das russische Kernland attackiert. Diesmal stand im Zentrum der ukrainischen Attacken, vor allem das Gebiet St. Petersburg und wieder einmal war das Ziel Werries, dieser große wichtige russische Onlinehändler. Und wieder sehen wir Bilder, wie die Logistikzentren von WBes in Flammen stehen. Und es ist schon der vierte große Angriff auf Valberies innerhalb einer Woche. Die Russen schlagen zurück. Sie attackieren mit ihren Gleitbomben Pavlograd im Bereich Nepapetrowsk, die Provinzhauptstadt Saporische im Süden der Ukraine und vor allem Odessa und da ganz explizit die Hafenanlagen dieser wichtigen großen Stadt Odessa. Und das Ganze führt soweit mittlerweile, dass Frachter die Häfen von Odessa und auch von Nikolajev gar nicht mehr anlaufen, weil das viel zu gefährlich geworden ist. Und das entwickelt sich jetzt zu einem großen Schaden auch für die ukrainische Wirtschaft, denn die Ukraine wickelt ca. 80% ihres Exports über ihre Schwarzmeerhäfen ab. Wir sehen eine Eskalation der Luftschläge und ich denke, das passiert deshalb, weil sich an der Front kaum etwas bewegt. Da herrscht großteils Stagnation und die ukrainischen Angriffe auf das russische Kernland und auch auf die besetzten Gebiete, denke ich, haben vor allem ein Ziel, die Russen zu zwingen, sich in naher Zukunft an den Verhandlungstisch zu setzen. sozusagen die Russen an den Verhandlungstisch bomben, um dann aus einer Position der Stärke heraus mit dem Kremmel zu verhandeln. Und die Ukrainer haben es eilig, weil sich ein Zeitfenster für sie schließen könnte. Dieses Zeitfenster könnte zugehen im Herbst, spätestens im Winter und zwar dann, wenn die Russen wieder dazu übergehen, die ukrainische Energieinfrastruktur mit ihren ballistischen Raketen massiv zu attackieren. Und die Ukrainer befürchten, dass dann wieder die Städte hier stundenlang jeden Tag im Blackout sitzen und dass das die Bevölkerung zermürbt, dass das auch wieder großen wirtschaftlichen Schaden bedeutet und dass ich dann im Winter das Blatt wieder wenden könnte zu Gunsten der Russen. Der Rücktritt von Jens Spahn vor knapp einer Woche hat eine regelrechte Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich März erklärte heute, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDU Politikern in führenden Funktion erstreckt sich wirklich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchsignal nun eine Hängerpartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich Merz zum Personalchaos. im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da, denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerättlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüberkopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Regierungssprecher Belander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also, man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt oder ich habe zumindest von Fig noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers, das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt herzlichen Dank. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt. Karsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen. Doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Exkanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panel. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht. Als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister? Was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Ducker, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Und darüber können wir jetzt sprechen mit Geraret aus unserer Politikredaktion zugeschaltet und Daniel Kob aus Stuttgart. Ger zunächst zu dir. Jetzt gibt's ja große Verwirrung um den Verkehrsminister Posten Schnieder ist also raus. Günstler hat offenbar last minute abgesagt. Wie konnte es dazu kommen? Ja, also man muss schon sagen, das was Friedrich Merz eigent als großen Aufbruch, als Neustart als Chance gesehen hat, das versinkt jetzt mehr und mehr im Chaos und das liegt ja vor allem daran, dass der Wunschkandidat eben von Friedrich Merz, der dieses Amt des Verkehrsministers übernehmen sollte, dass der halt kurzfristig abgesagt hat. Das muss man sich vorstellen. Das liest sich wie ein kleiner Politiller die Bild berichtet. Kanzler März hat sogar eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt und ähm den Nachfolger, den Wunsch Nachfolger abholen lassen, ins Kanzleramt geholt und da hat er noch zugesagt, eingeschlagen, wir machen das zusammen und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht kommt die SMS: "Nein, ich mache es doch nicht. Ich habe es mir anders überlegt und das dann eben wieder nur wenige Stunden bevor Friedrich März eben vor die Presse treten wollte und dann ja auch getan hat, nur er konnte dann eben den Minister nicht verkünden. Und was ist die Konsequenz? Patrick Schnieder ist immer noch Verkehrsminister und der macht auch erstmal weiter. Business as usual verschickt da noch eine Pressemitteilung, dass das er sich weiter um die Digitalisierung von Zügen kümmern will. Das ist schon eine bemerkenswerte Situation, die man jetzt hat. Eigentlich wissen alle, dass er entlassen werden soll, aber der Kanzler kann ihn noch nicht entlassen, weil er keinen Nachfolger hat und der wird jetzt zeitgleich gesucht. Also, man hat jetzt zwischenzeitlich schon das Gefühl gehabt, da entgleitet dem Kanzler so ein bisschen seinen Neustart, den er eigentlich haben wollte. Karsten Lindemann dagegen sagt: "Ja, klar, Gesundheitsminister, jetzt mache ich es, aber das klang, glaube von dem Jahr noch ganz anders. Da hat er gesagt, nee, den Job will ich nicht so gerne machen. Wie passt das denn zusammen? Ja, um es vielleicht noch mal mit seinen Worten zu sagen, wir haben es ja gehört. Was will er da? Warum macht er das? So hat er sich ja tatsächlich jetzt selber beschrieben gehabt vor knapp eineinhalb vor knapp einem Jahr bei der Kanzlerwahl und das ist natürlich jetzt auch wieder kommunikativ nicht besonders geschickt, ob man das ignoriert hat, ob man nicht wusste, ob er sich selber nicht erinnert hat, dass er das gesagt hat. Man fragt sich schon ein bisschen, warum da nicht ein mit antizipiert wurde, warum äh gerade das äh dieses Interview gegeben wurde, dass man da nicht vielleicht ein bisschen vorbereitet ist, dass Carsten Sinneemann sowas gesagt hat, aber zu seiner Verteidigung tatsächlich hat er sich seitdem immer wieder zu gesundheitspolitischen Themen geäußert, so dass man dann doch über, ich sag mal, die Monate hinweg vielleicht den Eindruck bekommen konnte, der kennt sich vielleicht doch ein bisschen besser mit Gesundheitspolitik aus, als der selber da von sich behauptet hat, aber ähm tatsächlich wirft das schon ein bisschen seltsames Licht auf diese Personalentscheidung, wenn Karlst Lemann vor noch knapp einem Jahr selber gesagt hat, er sollte diesen Job eigentlich nicht machen. Gerbert, vielen Dank an dich und wir gehen weiter nach Stuttgart zu Daniel Kob, wo heute Abend eine Talkrunde stattfindet mit Torsten Frei, also dem neuen Unionsfraktionsvorsitzenden und das ist bekanntlich sein Traumjob, den wollte er eigentlich schon bei Antritt der neuen Regierung haben. Die IHK hat also eingeladen und die Wirtschaftspräter dürften damit einem dicken Wunschzettel aufwarten. Werden Sie Gehör finden bei Torstenfrei? Nun ja, also man muss ganz klar sagen, diese Diskussionsveranstaltung, die hat hier vor ungefähr einer Stunde begonnen und bisher dreht sich eigentlich vor allem alles um eine Sache und zwar um das Regierungschaos in Berlin und ich war doch relativ auch erstaunt gewesen, wie offen der Torsten Frei hier auch gesprochen hat mit den Wirtschaftsvertretern bei der IAK. Er hat z.B. auch erwähnt. Er ist jetzt extra mit dem Auto heute gefahren, hatte wohl eigentlich geplant gehabt mit dem Flugzeug zu kommen, hat dann aber doch diese lange Autofahrt auf sich genommen. 6 7 Stunden ist man da von Berlin nach Stuttgart unterwegs, einfach weil er die ganze Zeit in Videokonferenzen und in ja Telefongesprächen war. Also, da scheint wirklich sehr, sehr viel im Hintergrund momentan auch zu passieren und wir haben es ja gerade von Garret eben auch gehört, diese Diskussion, also ein Gesundheitsminister, der eigentlich noch vor einem Jahr gesagt hat, ich will überhaupt gar keinen Gesundheitsminister werden, weil ich auch überhaupt gar nicht die Qualifikation habe und da es dann doch besser ist, dass der Schuster bei seinen Leisten bleibt. Ja, und als der Thorstenfrai hier angekommen ist, da habe ich Ihnen genau diese Frage gestellt, was er denn zu einem Gesundheitsminister sagt, der das eigentlich gar nicht machen wollte. Wir hören mal rein, was er mir gesagt hat. Das hat er mit Sicherheit nicht gesagt. Der Kindemann hat Gesundheitspolitik ja sogar Koalitionsverhandlungen verhandelt. Der wird ganz sicher ein hervorragend Gesundheitsminister sein. Also, da haben wir es gerade gehört. Also dieses Video scheint er noch nicht gesehen zu haben. Er hat ja gesagt, er kann sich nicht vorstellen, dass das Karsten Linnemann ja selbst gesagt hat. Ja, und dann ist natürlich eine andere Frage hier auch gestellt worden, denn auch das ist über Tosenfrei immer wieder in der Vergangenheit gesagt worden, dass er doch vielleicht ein bisschen zu nett sei, dass er ein bisschen vielleicht zu pro Kanzler März ist und hat das Ganze versucht hier zu erklären, hat davon gesprochen, wenn man natürlich im Bundeskanzleramt arbeitet, dass dann der Bundeskanzler natürlich auch der Vorgesetzte ist. spricht, man ist ihm da Loyalität dann auch ähm ja hat man die Verpflichtung, diese dann auch zu halten, aber er hat gesagt, ihm ist das bewusst, dass jetzt eine ganz neue Funktion Fraktionsvorsitzender zu sein. Da muss man die Interessen der einzelnen Abgeordneten ähm ja auch vertreten und hat er doch gesagt, dass er dann auch einen anderen Führungsstil da an den Tag legen wird. Eine Sache hat er auch noch gesagt, da geht's um die Wahl in Sachsen und da war doch sein Zitat gewesen. Also das macht mir doch Angst, was man da im September vielleicht erwarten kann. Dan Kob war das aus Stuttgart. Vielen Dank. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Visa einen Erfolg heute vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Visaablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordran-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagt jetzt gegen ihre Versetzung den Ruhestand, weil sie dadurch etwas weniger Geld erhält. Und jetzt steht sie im Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft ein Disziplinarverfahren, allerdings ist das vorerst ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. bis zu 6100 € im Monat ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich macht das ein Beamtenprivileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehnte lang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Da sind wir gespannt auf die Sicht von Henrik Mbroder Weltkolom ist bei uns im Studio. Herzlich willkommen. Grüß Gott. Wir wissen ja alle, wenn es um die Steuern geht, z.B. greift der Stat ruckzuck durch. Das dauert wenige Wochen, dann hat man das Schreiben da drin. Wenn aber eine Lehrerin 17 Jahre lang Gehalt kassiert, krank ist, muss sie das nicht nachweisen, kriegt sogar noch höheres Gehalt immer weiter drauf. Was ist da los? Schaut der Staat da dauerhaft weg oder ist das ein Einzelfall? Na, wie wie wir es gerade gehört haben, es ist ein Einzelfall, nicht? Jede Terrorattacke ist auch ein Einzelfall. Wenn er sich eben häuft, ist es viele Einzelfälle. Einzelverall ist wirklich ein völlig vergebliches Argument, aber um es mal positiv zu sehen, ich finde es eine herrliche Glosse. Sein großartiges Stück, wenn man es auf dem Theater inszenieren würde und mich erinnert das an den Hauptband von Köppenik, der die Stadtkasse geraubt hat, in der nicht mal halb so viel war, wie dieser Frau monatlich verdient hat. Und der kam aber nicht so lange damit durch. Den haben sie dann ziemlich schnell geschnappt. Nachher schnell geschnappt. Ja. Ja. Ja. Der hat auch aber hat sich dann rehabilitiert. Er hat irgendwie eine bürgerliche Existenz aufgebaut. Nein, was ich daran so großartig finde, wissen Sie, ist dieses völlig fällende Unrechtsbewusstsein. Die Frau sitzt da und hat einen Job und hat noch eine Nebentätigkeit, führt eine total parasitäre Existenz auf ihre und auf meine Kosten und sie hatte jetzt noch die Hutz gegen ihre Herabsetzung in den Ruhestand zu klagen. Darauf muss man wirklich kommen und irgendwie imponiert mir das und ich bin auch absolut sicher, dass viele es auch gut finden, weil es leider auch ein bisschen das Klischee des Beamten passt und Beamte genießen noch sehr viele Privilegien, die normale Staatsbürger und Steuerzahler nicht haben. Das in die Rentenkassen nicht einzahlen, das wissen wir ja. Aber ich habe vor kurzem was erfahren, dass eine Regelung gibt, die heißt Workation, ein Mischwort aus Work, Arbeit und Vacation. Ferien und Beamte können 10 bis 14 Tage im Jahr mobil aus dem Ausland arbeiten. Das heiß, wir sitzen irgendwo in der Karibik unter einer Palme und erledigen die Anträge von Asylsuchenden oder irgendwie. Na ja, wenn sie das dann wirklich machen, wäre ja gar nicht so schlecht, aber diese Lehrerin hat ja noch nicht mal gearbeitet. Da war nur Vacation und kein hat schon gearbeitet natürlich vollkommen. Ja, okay. Nur nicht für den Start auf ihre auf ihre eigene Rechnung. Aber ich finde, dass das wirklich, wie sagt man das unter Politikern? Das hat eine Vorgeschichte oder wir müssen den Zusammenhang sehen und der Zusammenhang kontextualisieren textualisieren kontextualisier kontextualisieren. Vielen Dank. nur jetzt haben wir der Stadt der Stadt vielleicht das noch ganz kurz ist natürlich schon eine Art Monster den man dann als einzelner Bügner begegnen kann und der Stadt hat auch ein großes Talent sich selbst zu bedienen. Es wird jetzt ein neuer Bau ein Anbau an das Bundeskanzleramt Bundeskanzleramt gebaut. Das Projekt kostet 800 Millionen Euro. Stand jetzt. Ja, stand jetzt. Und wir äh reden von Kalkulationen, die in Berlin gemacht wurden. Also realistischerweise was das doppelte. Es wird auch ein äh eine Grundsanierung des äh Amtes des Bundespräsidenten durchgeführt, die ist auf 8 Jahre angelegt und soll mehr als 800 Millionen Euro kosten. Also wissen Sie, bei diesen Summen haben ganz viele Leute das Gefühl, wenn die sich so bedienen, dann mache ich das eben auch. Und der einfache Bürger hat einfach den Eindruck, da ist ein Riesentopf und an den Topf möchte auch mal näher dran. Ich glaube, man kann es ihm nicht so richtig nicht so richtig übel nehmen. Und ähm was ich noch sagen wollte, ähm die Lehrerin hat sozusagen vorgeführt, wie es auch geht, aber stellen sich vor, sie wäre wirklich zum Unterricht erschienen. Was für ein Unheil hätte sie anrichten können? Insofern ist es richtig, dass sie die ganze Zeit bezahlen gegangen gerade noch gut gegangen dafür, dass sie fern bleibt nicht. Der hätte wirklich unheimlichen Schaden anrechnen können, die Kinder falsch informieren, den etwas erzählen können von der wichtigsten Tugen des Bürgers, die ist nicht zu arbeiten oder nicht am Arbeitsplatz zu erscheinen. Sie musste nicht in die Karibik fahren. Sie hat sich wahrscheinlich auch hier ganz gemütlich eingerichtet, aber wie gesagt, es sind sehr viele Kinder um das Unheil gekommen von dieser Lehrerin unterrichter zu werden. Also eigentlich alles richtig gelaufen. Alles richtig gelaufen und ein richtig guter Einzelfall. Die Frau hat Hutpe und das ist ein Fall, eine perfekte Glossse. Danke schön Henrik Broder. Ja, danke. Die Ukraine hat Russland mit hunderten Drohnen angegriffen. Laut Präsident Volodymier Selenski hat sein Land ein russisches Rüstungsunternehmen attackiert, auch eine Ölanlage und weitere Logistikstand seien beschossen worden. Dazu veröffentlichte Selenski ein Video auf X, dass diese Angriffe zeigen soll. Zuvor hatte Russland die südukrainische Großstadt Saporisia bombardiert. Mindestens 25 Menschen wurden dabei verletzt. US-Präsident Donald Trump will dem Iran Schäden an Schiffen und Frachtgut in Rechnung stellen. Bezahlt werden soll das mit iranischem Vermögen, das in den USA eingefroren ist, erklärte Trump auf True Social. In der vergangenen Nacht griff das US-Mitär jetzt das 13. Mal in Folge Ziele im Iran an. Die USA wollen die den Iran so zurück an den Verhandlungstisch zwingen. Und seit 6 Uhr heute morgen gelten neue US-Zölle gegengen 60 internationale Handelspartner von bis zu 12,5%. Betroffen ist auch die EU und damit Deutschland. Die gesetzliche Grundlage für die bisher geltenden Zölle ist ausgelaufen. Deshalb hat sich die US-Regierung nun etwas Neues einfallen lassen. Das Weiße Haus wirft den Handelspartnern vor, zu wenig gegen Zwangsarbeit zu tun. Die Europäische Union kritisiert den Schritt, dass die EU nicht ausreichend gegen Zwangsarbeit vorgehe, sein unbegründete Vorwürfe. Immerhin hält die US-Regierung aber noch die Zollobergrenze ein, die vergangenes Jahr zwischen den USA und der EU vereinbart wurden. Und wir bleiben in den USA vor 3 Monaten vielen Jahr auf dem traditionellen Pressedänner in Washington schüsse. Ein 31-jähriger hatte eine Sicherheitsschleuse gestürmt. Es schaffte es zwar nicht bis in den Ballsaal, aber es brach für kurze Zeit Panik aus. Die Veranstaltung wurde abgebrochen und die Regierung in Sicherheit gebracht. Heute Abend nun wird genau dieses Treffen nachgeholt an einem anderen Ort und unter verschärften Sicherheitsvorkehrung. Aber Donald Trump will kommen und dort eine Rede halten. Der Präsident, der ja regelmäßig eigentlich Pressevertreter auch beschimpft. Gerade bekommt der US-Präsident noch einen Zaubertrick vorgeführt, dann sind Schüsse zu hören. Personenschützer stürmen aufs Podium und bringen Trump von der Bühne. Auf einmal stehen bewaffnete Sicherheitskräfte im Ballsaal des Hilten Hotels. Gäste verstecken sich unter den Tischen. Niemand weiß in diesen Minuten, was vor sich geht. Ein Überwachungsvideo zeigt, wie der Schütze durch einen Checkpoint im Hotel stürmt. Er schießt auf einen Mitarbeiter des Secret Service. Der 31jährige hatte ein Gewehr, eine Pistole und mehrere Messer dabei. Wird schließlich überwältigt. In den Festsaal schafft er es nicht. Jetzt wird das Dinner nachgeholt, allerdings in einem anderen Hotel im Waldorf Astoria mit deutlich weniger Gästen. Trump allerdings wird wieder dabei sein. Der Präsident freut sich darauf, das zu Ende zu bringen, was er angefangen hat, bevor ein verabscheuungswürdiger Mordversuch die ursprüngliche Veranstaltung zum Scheitern gebracht hat. Nach dem Vorfall im April hatte es auch Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen gegeben, die sein zu Lachs gewesen und das, obwohl neben Trump auch Vizpräsident JD Van Außen und Verteidigungsminister anwesend waren. Vom Secret Service heißt es, man sei auf die Wiederholung der Veranstaltung bestmöglich vorbereitet. Wir werden jeden Veranstaltungsort immer sorgfältig prüfen und derzeit ist ein erfahrenes Team vor Ort, das einen Plan ausarbeiten wird, um den Erfolg dieser Veranstaltung sicherzustellen, genau wie wir es beim Korrespondentendeninner im Hilten getan haben. Doch damals schaffte es der Schütze immerhin durch einen Sicherheitscheckpoint zu stürmen und den gesamten Ballsaal in Panik zu versetzen. So, heute passiert das hoffentlich nicht. Alina Quast für uns aus Washington zugeschaltet. Wie sehen die Sicherheitsmaßnahmen heute Abend beim Galainner aus, damit so etwas nicht noch mal passieren kann? Ja, die Sicherheitsbehörden, die haben dann noch einmal nachgerüstet. Ich bin mir auch sicher, dass wir im Stadtbild viel Polizei sehen werden, viel Secret Service, die Straßen werden abgesperrt sein, auch um ganz deutlich der Öffentlichkeit zu zeigen. Wir haben hier alles im Griff. Es es wird Sicherheitsschleusen geben, ähnlich wie beim Flughafen. Es gibt da dann einen separaten Eingang beim World of Astoria, ist also getrennt vom regulären Hotelbetrieb. Man muss dazu sagen, dass auch nach dem vereitelten Attentat, dass da ja die Sicherheitsbehörden trotz aller Kritik gesagt haben, wieso? Es hat doch alles geklappt. Wir haben den Attentäter rechtzeitig gestoppt. Nichtsdestotrotz hat man sich ja gefragt, wie konnte dieser Mann, der ja als Hotelgast eingecheckt hat, wieso konnte er überhaupt so weit kommen, so nah an die Gäste ran, so nah an den Präsidenten ran? Wir erinnern uns, ä die Sicherheitsschleuse, die wurde da ja bereits abgebaut, als der Attentäter da vorbeistürmte. Also wirklich eklatante Sicherheitsmengel. Sowas darf hier nicht wieder passieren. Insofern wird aber auch mit Spannung erwartet die Rede des US-Präsidenten. Inwiefern wird er das versuchte Attentat auf ihn einbinden? Und inwiefern wird er die Bühne aber auch nutzen für seine systematischen Angriffe gegen die Presse. Er wird da ja in einem Saal sitzen von etwa 700 Journalisten. Es sind ja weitaus weniger Leute jetzt eingeladen, um auch einen besseren Überblick in dem Saal zu haben. Aber das wird spannend zu sehen, inwiefern er dort austeilen wird oder ob er da ja eher gemäßigt auftreten wird. Er tritt da ja ein in eine Tradition von US-Präsidenten, die bei diesen White House Correspondence Dinner seit 100 Jahren immer dabei sind. Da geht es eigentlich immer mit Humor zu. Also, wir werden sehen, wie humorvoll es dann wirklich wird, das Dinner heute Abend hier. Und Lina, wir haben es ganz kurz angesprochen. Donald Trump hatte ja neue US-Zölle gegen 60 Länder verkündet, auch gegen die EU und die gelten seit heute. Wie fallen da die ersten Reaktionen aus? Mhm. Es war ja so, dass der Supreme Court, der hatte, die Zölle von Donald Trump im Februar kassiert hatte, die für illegal erklärt. Das wollte der Präsident nicht auf sich sitzen lassen. Hatte dann in einem Eiverfahren da neue Zölle verhängt in Höhe von 10 %. Aber da ist die Rechtsgrundlage ausgelaufen. Jetzt kommen noch einmal neue Zölle. Da hat sich Donald Trump hat da einen neuen Paragraphen entdeckt, den er angewendet hat. Da geht es ja um Zwangsarbeit. Das heißt 10 % Geld jetzt für die EU und damit auch für Deutschland. Da mag man meinen, da kommt man jetzt durchaus glimpflig weg, da waren ja durchaus mal höhere Zölle im Gespräch. Positiv wird da zumindest bewertet seitens der EU, dass man da ähm im Rahmen des Turnberry Deals bleibt. Das hatte man verabredet, dass es da einen Höchstzollsatz von 15% gibt. Da liegt man also drunter, aber jetzt gerade eben vor wenigen Minuten ein neuer Post des US-Präsidenten auf seiner eigenen Plattform Choose Social. Da beschwert er sich sehr lautstark in Capital Letters darüber, dass Google eine Rekordstrafe bekommen hat von Seiten der EU wegen Wettbewerbsverstößen. Eine Rekordsumme, die da fällig wird, die die EU verhängt hat, 890 Millionen Euro. Das will der US-Präsident nicht auf sich sitzen lassen und er droht da jetzt damit, dass diese Summe zurückgenommen wird und mit neuen Zöllen für die EU. Das bleibt spannend, sind wir gewohnt von Herrn Trump und mal sehen, was heute Abend noch dazu sagt. Danke schön für den Moment, Alina Quast. Der Rücktritt von Jens Sparn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte heute, wie er Regierung und Partei neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDUPikern in führenden Funktionen erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Klingt erstmal gut. Nur um Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designetter Nachfolger hat nämlich offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchssignal. Nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich Merz zum Personalchaos. im Zentrum die Post um das Verkehrsministerium. März will Ressourchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da, denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerättlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüberkopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Regierungssprecher Belander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also, man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt oder ich habe zumindest von Fig März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers, das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird. Auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wen soll ins Kanzleramt steigen, Carsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen und Geschlossenheit und Dankbarkeit demonstrieren. Mir ist bewusst, dass es eine große Aufgabe ist und deshalb ja gehe ich auch mit Demut diese Aufgabe an, aber auch mit mit großem großem Respekt. Doch das lenkt nur mühsam vom vergeigten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Exkanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Äh insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, äh wenn alle wieder in Berlin sind. Am Ende gibt es viele Beschädigte. Ein noch Verkehrsminister als Lame Duck. Ein potenzieller Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Gerettal zugeschaltet für uns hier aus Berlin, denn du warst ja heute vormittag dabei bei dieser Vorstellung mit Kanzler März. Wie ist dein Eindruck? Was sind die Informationen rundum? War das ein Neustart oder doch eher ein chaotischer Staat? Na ja, man muss es einfach so sagen. Es sollte ein Neustart werden nach dem Abgang von Jens Sparn und am Ende ist dieser Neustart, man kann es nicht anders sagen, im Chaos geendet und das hat ja nicht zuletzt was damit zu tun, dass dem Kanzler in letzter Minute der Nachfolger für den Verkehrsminister abgesprungen ist. Da kann er jetzt erstmal nichts dafür, aber man wundert sich schon auch in Rhein der Union darüber, dass das alles jetzt so überhasst und ohne Not passieren musste. Diese diese Personalhochade, die dann am Ende nicht funktioniert. Das war ein regelrechter Krimi auf die letzten Stunden dieser Entscheidung rund um den Verkehrsminister, das muss man sich vorstellen, die Bild berichtet, da wurde eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt, um den Nachfolger von Patrick Schnieder abzuholen, ins Kanzleramt zu schuffieren, um dort alles klar zu machen. Da hat er noch eingeschlagen und gesagt, ja, er macht's. und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht die SMS an den Kanzler und es gibt keinen neuen Verkehrsminister und das muss man sich auch vorstellen. Der Alte, der ist ja offiziell noch im Amt, das wurde nie offiziell verkündet, dass Patrick Schnieder zurücktreten muss und der macht jetzt erstmal Business as usual, verschickt heute noch eine Pressemitteilung, wo es um die Digitalisierung von Zügen geht. Also, das ist schon eine sehr ungewöhnliche Situation, dass eigentlich die komplette Öffentlichkeit weiß durch eine SMS, die ähm tatsächlich ja auch geliegt wurde vom Verkehrsminister an Parteifreunde, wo er sagt, er muss zurücktreten, also er muss gehen, er wird entlassen und am Ende wird er nicht entlassen und muss jetzt erstmal weitermachen, während sein Nachfolger gesucht wird. Ja, Gerit, also wirklich doch eher Chaos in der Tat. Danke dir erstmal für all diese Schilderungen und Einordnung. Und zu zugeschaltet ist und jetzt Wolfgang Kubiki, der Parteivorsitzende der FDP. Schönen guten Abend. Ein wunderschönen guten Abend. Das Ziel von Friedrich März war ja eine bessere Kommunikation. Ist ja jetzt ziemlich schief gegangen. Ja, ich wundere mich selbst darüber, aber es ist Friedrich März dietantisch und unprofessionell wie immer. Man muss sich ja vor Augen halten, das Kabinett ist ja etwas mehr als einem Jahr erst im Amt und eine solche große Rade. Ich kann mich daran nicht erinnern, dass es jemals in der Geschichte unseres Landes so war. Karsten Lindemann wollte nie Gesundheitsminister werden. Mit dem Wettgang als Generalsekretär verliert Friederich Merz Brücke in die deutsche Wirtschaft, von denen er nicht mehr sehr viel hat. und die Poste um Patrick Schnieder ein sehr solider und äh wirklich, wie ich finde, wirklich seriöser Kollege, der durch einen Telefonanruf erfährt. Äh er soll entlassen werden, um anschließend festzustellen, es gibt keinen Nachfolger. Also mehr Chaos geht's wirklich gi gibt's wirklich nicht. Und dabei ist ja das genau der Eindruck von Planlosigkeit, den Friedrich März eigentlich vermeiden wollte oder jetzt mit einem Neustart belegen wollte nach den Turbulenzen der vergangenen Monate. Wird das denn besser jetzt mit Nina Wagen? Fehlt die ihm jetzt schon im Kanzleramt oder wie ordnen Sie das ein? Na ja, Nina Wagen K hat sie ja tituliert als diejenige Person, die auch durchsetzungsstark ist. Im Kanzler muss sie eher Brücken schlagen auch zum Koalitionspartner muss sie verbinden. Äh sie war auch nicht in ihrem Traumjob im Kanzleramt, in der sie jetzt gelangt ist. Äh, aber für mich ist viel wichtiger, dass mit Karsten Lindelemann eine der wirtschaftspolitischen Ikonen der Union jetzt in ein das Gesundheitsministerium wechselt und er vor einem Jahr noch öffentlich erklärt, das ist nicht das, was er sich zutraut, er hatte keine Ahnung und jetzt muss er notedrungen dieses Amt übernehmen. Wie gesagt, ich bin jetzt nicht der Psychiater und Psychologe von Friedrich Merz, ich muss für die Union auch nicht äh das sagen haben, sondern entscheiden es nur, es ist traurig fürs Land und es zeichnet erneut. Der Bundeskanzler kann es nicht und das und das nach einem Jahr festzustellen, das ist schon bitter. Allerdings Kassen Lindemann hat sich ja zuletzt tatsächlich in Gesundheitsthemen eingearbeitet und ähm er möchte ja Aufgaben bekommen, bei denen er noch gestalten kann und das Gesundheitsministerium ist wirklich groß, ist ein schwerer Brocken und da muss man eben auch mutig genug sein, sich mit verschiedenen Lobbyorganisationen anzulegen. Trauen Sie das Karsten Linnemann nicht zu? Ich traue ihm zu, dass er sich mit allen und jedem anlegt. Die entscheidende Frage ist, wird daraus auch Gesetzgebungskompetenz und wenn ich mir anschaue, dass er vorgeschlag hat, die Krankenkassen von 93 auf 20 zu reduzieren, warten wir mal ab, was daraus werden soll. Vor allen Dingen hat ja in den weiteren Fragen im Gesundheitsbereich die SPD bereits diese Flöcke eingeschlagen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass Karel Lindmann da reisieren kann, aber für mich viel wichtiger ist, er ist eine der ordungspolitischen Größen der Union und ist jetzt reduziert auf einen auf einen bestimmten Bereich, nämlich die der Gesundheitspolitik. Er wird bei der Rentendiskussion fehlen. Er wird bei der Frage fehlen, was brauchen wir für ein Lastung für die deutsche Wirtschaft? Und ich bin mir sicher, die deutsche Wirtschaft wird darauf entsprechend reagieren. Ihnen fehlt ein Ansprichpartner in der Union und es gibt dafür keinen Ersatz. Herr Gubicki, wir hören in letzter Zeit so oft äh wir, die Medien und auch die Politiker reden alles immer so schlecht in Deutschland. Sehen Sie denn in diesem Umbau jetzt auch Chancen? Er gibt sich da irgendwas Gutes für Sie, was Deutschland nach vorne bringen könnte? Ja, also es ist zu früh. Wir müssen ja allen Beteilich eine Chance geben. In Nier Wagen eine Chance geben eben dem Amt auch wirklich zu reisieren, aber meine Erwartungen sind gedämpft. Meine Erlebnisse des letzten Jahres sind wirklich immer wieder enttäuscht worden. Fried März ist groß gestartet und ganz sanft gelandet und ich sehe momentan nicht wie in dieser Koalition in der ja die die Dinge aufeinander prallien unversöhnlich sind die SPD redet ständig von Steuererhöhungen, von mehr Belastung für die deutsche Wirtschaft von mehr Belastung für diejenigen, die leistungsb der Gesellschaft sind, die Union das genaue Gegenteil. Ich sehe momentan nicht wie das zusammengehen kann. Und noch einmal die Union muss selbst zusehen, wie sie mit ihren Umfragedaten fertig wird. Ich schaue mir an, was im Herz passieren wird. Es tut mir leid um unser Land. Wir brauchen viel mehr Aufbruchstimmung. Die haben wir nicht. Und was Friedrich Merz gerade wieder geleistet hat, ist das Gegenteil von Vermittelbarkeit von Prof von von Professionalität. Worfgang Kubiki war das der Parteivorsitzende FDP. Vielen Dank für das Gespräch. Einen schönen Abend noch nach Berlin. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Wiese einen Erfolg vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Wieseablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Die Klägerin der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Schon wieder eine Hobsbotschaft. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist dem zweiten Quartal erneut eingebrochen um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume, womöglich auch genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Werkschließungen immerhin stehen erst einmal nicht an. Andrea Ums berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autobauer zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VW Chef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckersulm, Hannover und Emten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefere, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt. Überall sind wir sich die Stadt anschauen, ist alles leer. Dass VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also es geht um Deutschland und den Standort Deutschland. Deutschland muss ich strecken, die Mitarbeiter müssen sie strecken, Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Fangen wir nach bei Lutz Stordel. Der ist für uns vor dem VW Werk in Zwickau. Lutz VWChef Blume will also die Weichen für seine Sparpläne noch in diesem Jahr festzoren. September heißt es. Soll das passieren? Jetzt heißt es Werkschließung soll es erstmal nicht geben. Ist das nur eine Beruhigungspille? Was bedeutet das für das Werk? Wie reagieren die Arbeiter dort? Es ist ja so, im Moment sind hier Betriebsferien und die Angst vieler hier in Zwickau ist eben auch, dass dieser ruhige Eindruck, den man jetzt hier am Werkstor hat, dass der nach 230 dann Alltag werden könnte, dass also das Werkzug gemacht wird und daran hat natürlich der VW Vorstand maßgeblichen Anteil. Es gibt ja wöchentlich neue Wasserstandsmeldungen, mal heißt es, es müssen Werke geschlossen werden, dann sagt derselbe Vorstand, das sei nicht die intelligenteste Lösung. Also, was soll man da als Arbeiter? Was soll man als einer, der in der Region hier verwurzelt ist, Zulieferer ist, was soll man damit anfangen? Es ist klar, dieses Werk hier, das ist das modernste, das ist das effizienteste in ganz Deutschland, das ist von VW mit 1,2 Milliarden zu einer reinen E-Autoproduktionsstätte umgebaut worden. Und diese E-Autos, das sind gerade für den chinesischen Markt ja auch die einzigen Wagen, die man dort verkaufen kann. Also, es ist ja nicht so, dass man zu spät auf E-Autos umgesetzt hat. Wahrscheinlich war es eher zu spät, als China gesagt hatte, was anderes wird bei uns eben nicht mehr angeboten. Und nun muss man warten. Also, das Werk, die Mitarbeiter sind bereit auch natürlich drauf einzugehen. Die 35 Stundenwoche, die steht hier schon lange zur Debatte. Das hat do sächsische Ministerpräsident ja angeregt zu sagen, das ist nicht mehr zeitgemäß. Aber dann hat man eben die Konkurrenten, dann hat man die Tschechen, die natürlich in der gesamten Preisstruktur wesentlich günstiger arbeiten als hier. Also der Durchschnittslohn hier 4000 Proto. Das ist natürlich mit Tscheien nicht zu vergleichen, aber es ist ein direkter Konkurrent im Markt und das macht das ganze wirklich schwierig. Aber anderserseits muss man abwarten, diese 7% Rendite, die ja die Grundlage dafür sind, dass man sagt, man will jetzt Werke schließen, vielleicht sind die eben auch nicht mehr ganz zeitgemäß. Ohne Rendite geht es nicht, kann man nicht investieren, das ist klar. Aber hier ist es einfach so, man geht wirklich davon aus, wenn man tatsächlich an dieses Werk rangeht, da hängen auch noch 30 vielleicht 40.000 Jobs im Umfeld mit dran. Das ist einfach so. Und dann sagen viele in Zwickau lieber, dann verkauft das Merk an die Chinesen unds geht's nicht mehr drum, wer der Eigentümer ist. Uns geht's einfach darum, wer die Jobs liefert. Und das sind auch schlechte Nachrichten für VW. Lutz, danke dir nach Zwickau für diese Einordnung. Und bei uns ist es jetzt Zeit für Klartext. Meine Welt, meine Meinung am Abend heute mit Dennis Sand, Weltautor für Musik und Popkultur. Schön, dass du da bist. Hi. Hi. Wir kommen zu deiner Nachricht des Tages, über die wir natürlich auch schon ausführlich gesprochen haben, der missglückte Kabinettsumbau. Genau. Man muss ja heute einmal kurz drüber sprechen, zumindest am Abend noch mal. Die Frage ist tatsächlich so ein bisschen oder was ich mich heute gefragt habe, was ist da eigentlich schief gelaufen? Also Friedrich Merz wollte sein Kabinett umbauen, zum Teil hat es ja schon ganz gut funktioniert. Es gab dann aber Probleme beim Verkehrsministerium. Er hatte Fritz Günzler gefragt, das ist ein finanzpolitischer Sprecher der CDU Fraktion oder der CDU, der diesen Posten übernehmen sollte und der hatte auch zuerst ja gesagt, hat dann aber um 4 Uhr nachts doch wieder nein gesagt, weil er wohl eine relativ schlaflose Nacht hinter sich hatte und sich noch mal überlegt hat und am Morgen stand März dann da und musste verkünden, dass sein alter Verkehrsäh Minister aus dem Spiel ist. Der hat es selber schon verkündet gehabt, gar nicht, genau, ne? Na ja, er hat also Schnieder hat halt eine Mail geschrieben oder eine SMS an seine Mitarbeiter, dass er wohl raus ist und das ging dann halt an die Presse und dadurch war es dann halt schon bekannt und März musste dann halt irgendwie reagieren, aber er hatte keinen neuen gehabt und das hat für Chaos gesorgt und ich frage mich, wem kann man eigentlich die Schuld geben? Also mehr hat eigentlich ja nicht wirklich, weil er irgendwie damit gerechnet hatte, dass es jemanden gibt, der das übernimmt. Künstler irgendwo auch nicht, weil eigentlich finde ich es ja auch ganz cool, wenn ein Politiker sagt, du ich fühle mich für das Amt doch nicht gewachsen. Das hat er jetzt auch noch mal begründet. Er hat gesagt, ich bin einfach der falsche Mann. Bisschen früher überlegen können. Hätte sich früher überlegen können. Er hat sehr spontan ja gesagt, aber immer noch besser als wenn er diesen Job antritt und die dann halt einfach nicht richtig macht. Also da sage ich gut, okay, nicht perfekt gelöst, aber immerhin. So, das Problem, was wir aber haben, ist am Ende des Tages das Problem, was diese Regierung die ganze Zeit hat, nämlich Kommunikation. Dieser Eindruck, der da entsteht, es werden Entscheidungen gemacht, aber die können nicht richtig begründet werden. Diese Entscheidungen müssen wir zurückgerufen werden. Man schwimmt so ein bisschen. Ich glaube, dieser Eindruck, das ist das eigentlich fatale. Letztendlich ist es im Prinzip ja gar nicht so schlimm, dass da was durcheinander gegangen ist. Wenn irgendwann ein guter Verkehrsminister kommt, ist das ja alles okay. Aber dieser Eindruck, dass die Regierung sich einfach selber nicht im Griff hat, dass man selber nicht her, ich glaube, das ist das wirklich Schlimme, was was an diesem Vorgang jetzt wieder noch mal demonstrativ gezeigt wurde. Da hätte die Regierung Verlierer des Tages sein können, ist sie aber nicht ein Verlierer des Tages. Ist das Kompaktmagazin von dem Jahr sollte das mal verboten werden. Genau, vor knapp zwei Jahren war das. wollte das damals verbieten oder hatte sogar verboten. Das Bundesverwaltungsgericht hat das Verbot wieder zurückgenommen. Damals war es auch relativ einhellig auch in der Presse, dass man gesagt hat, ja, finden wir gut, dass es nicht verboten wurde, denn es ist ein rechtsradikales Magazin und es ist sehr unappetitlich. Das haben über weite Teile, glaube ich, alle gesagt, aber trotzdem gilt die Pressefreiheit, ne? Irgendwo muss man die auch gewähren. Äh, und jetzt zeigt sich, was diese Pressefreiheit äh wo sie hinführt. Das Kompaktmagazin hat eine neue Ausgabe rausgebracht. Jürgen Eldesser, der Herausgeber früher ein Linker, jetzt ein Rechtsradikaler muss man sagen, hat es präsentiert ganz stolz. Titel ist Schurkenstaat Israel, sitzt dort in einem Video mit einem Politikredakteur und die beiden schwatronieren dann darüber und warum es ein Schurkenstaat sei. Sie sagen auch ähm, dass sie keine Antisemieten wären, denn sieen sind ja auch die Palästinenser und die mögen wir eigentlich ganz gerne. So hö hö hö in dem Stil. Ähm, es geht dann noch weiter. Es wird dann über das Existenzrecht von Israel gesprochen, dann heißt es, na ja, welcher Staat hat denn schon ein Existenzrecht? Wenn man sich das Heft dann mal anguckt, wird es noch heftiger, wird Israel mit der Epstein Affäre in Verbindung gebracht. Das ist noch halb so schlimm. Und dann geht's dahin, dass man sagt, Israel ist am Ende des Tages wird wahrscheinlich Schuld daran haben, wenn die Welt, also wenn zum Amagedon kommt, also zum gewollten Weltuntergang, der von Israel provoziert wurde. Also wirklich nicht mal antisemitische Dog Whistles, sondern ganz klar ganz klare Antisemitismus, wie es reiner nicht sein könnte. Und das Kompaktmagazin freut sich jetzt, weil ein linksextremer Influencer dieses Cover geteilt hat und gesagt hat, ist ganz toll, was die da machen. Und das ist genau das, wo Jürgen Elers eigentlich immer hin wollte, nämlich zu so einer Querfront zwischen ganz links und ganz rechts. Und hier zeigt sich noch mal, wo diese Querfront besonders gut funktioniert, nämlich beim Thema Antisemitismus. Dann gucken wir jetzt mal lieber schnell auf deinen Gewinner des Tages. Marvin Wildhage, ist das ein echter Influenzerschreck. Ja, ist selber auch Influencer. Marvin Wildhage, das ist ganz großartig. Der macht eigentlich so Pranks, also so Streiche, die er anderen YouTubern spielt und damit offenbart er immer etwas. Also er macht ähm er hat z.B. mal so ein Film gefaked, so getan, dass se ein Film geben würde und hat Influencer Geld dafür angeboten, dass die Werbung für diesen Film machen und diesen Film gab es aber gar nicht und dann kam immer so peinliche Situationen raus und diesmal ist er noch ein Schritt weitergegangen und es wird diesmal wirklich, also diesmal wird's wirklich interessant, denn er hat äh Medizinfluencern Geld angeboten dafür, dass sie Werbung für eine Krankheit machen bzw. über eine Krankheit aufklären. Er hat so ein Fake Farmerunternehmen gegründet, die dann Medikamente dagegen herstellen. Es geht, wenn man genau zwischen den Zeilen liest, hört man schon, wo es hingeht. Es geht um eine Nase, die immer anschwillt. Es gibt so eine kleine Pinokchio Referenz. Ähm die Ansprechpartnerin ähm äh die dort genannt wurde, die hat dann auch den Namen, wie heißt er? Dr. Genau, Dr. Jupetto, der Macher von Pinocchio. Da haben einige einige ihre Kinderbuchliteratur nicht gut genug gelesen. Ja, genau. Genau. Also, man hätte drauf kommen können, aber viele sind nicht drauf gekommen. Also gerade eine Influencerin, die auch Ärztin ist, also die ausgebildete Ärztin ist, hat dafür Werbung gemacht, hat sogar noch Symptome zu dieser Krankheit hinzu erfunden, hat gesagt, sie hat die selber im Studium kennengelernt und hat einfach ein paar tausend € dafür genommen, dass sie für eine Fake Werbung aufklärt. Und da muss man sagen, also Marvin Wildhage macht wirklich einen super Job, weil er klärt eben genau da auf, wo man hinschauen sollte. Leute mit Reichweite, Influencer sind wirklich sehr, sehr mächtig und können wirklich Leute eben auch, wie der Name schon sagt, beeinflussen und dazu zeigen, wo Reichweite dann eben auch bei Geld äh gekauft werden kann und manipuliert werden kann. Äh, das ist wahnsinnig wichtig und äh darum hat er wieder mal einen tollen Job gemacht und das sollte sich jeder mal anschauen. Dein Aufreger des Tages, das ist die Stadt Bon. Wir haben alle festgestellt, wir haben d mal länger mindestens da gelebt. Äh und du sagst aber nicht die Stadt selber, sondern sie wird quasi zu einer Art sozialem Experiment. Warum? Ich muss ein bisschen aus, also ich bin Bonner und ich muss wirklich hier, ich glaube Bon geht's gerade nicht so gut, ehrlicherweise. Also Bon, wenn man sich die Nachrichten in den letzten Wochen und Monaten einmal anschaut, das fing alles damit an, dass es eine grüne Bürgermeisterin gab, die ganz explizit gesagt hat, wir machen hier eine neue Verkehrspolitik und wir machen Autofahren in der Stadt unattraktiv. Wir haben tolles öffentliches Verkehrsnetz, darum brauchen wir die Autofahrer nicht. Dann hat sie angefangen Parkplätze mit Bäumen zu beflanzen. Das hat schon viele Bonner so ein bisschen wütend gemacht, weil es dann halt weniger Parkmöglichkeiten gab, der Verkehr sich gestaut hat. Dann der nächste Schreck, die Nordbrücke wurde gesperrt. Das ist die wichtigste Brücke in Bonn, die nach Bo rüber führt. Ähm, da sind täglich 100.000 Autos drüber gefahren. Wurde wegen Mängeln komplett gesperrt. Das heißt, der Verkehr staut sich in komplett Bonn mindestens eineinhalb Stunden länger, egal, wo man hinfährt. Man ist wirklich viel unterwegs. Aber das reicht noch nicht. Es geht weiter. Es gibt jetzt eine Ankündigung, die gab's schon ein bisschen länger, aber die ist jetzt immer noch da. Ähm, dass die Bahn zwischen Bonn und Köln für zwei Jahre komplett gesperrt wird. Das heißt, auch da muss man Umwege fahren, aber auch das reicht noch nicht. Weitere Nachrichten aus den letzten Wochen. Ähm, die S-Bahn in Bonn ä die Stadtbahn, da wurden 70 Stück aus dem Verkehr gezogen, weil sie Altersmengel haben. Das fiel auch ganz plötzlich auf. musste Köln aushelfen und ein paar Bahnen dazu schießen. Und das letzte, was jetzt auch diese Woche rauskam, es gibt eine sollte eine Bahnstrecke gebaut werden zwischen Flughafen und Hauptbahnhof, wo man halt schnell fahren kann. 15 km geplant wird sie seit 1997 und jetzt fällt ihnen auf, ah, da brauchen wir noch eine Brücke, die haben wir gar nicht eingeplant. Das heißt, wir brauchen noch mal mindestens 15 Jahre länger als geplant. Und die Busse, die normalerweise diesen Verkehr übernehmen werden, aber trotzdem abgeschafft, weil die sind halt nicht mehr im Plan mit drin. Es heißt vollkommenes Chaos in Bon und es gibt jetzt erste Theorien, dass man sagt, also vielleicht ist Bon ja so ein soziales Experiment, wo man mal guckt, was passiert, wenn man diese Stadt völlig vom von der Außenwelt abschließeld das neue Bielefeld und vielleicht sogar noch schlimmer. Also es gibt da ganz ganz dunkle Theorien und ich will nur sagen, Bon, wir sind für euch da, wir wir gucken drauf, wir vergessen euch nicht hin. Also insofern genau, wir halten einen Blick drauf, noch gibt's Bon und wir egal was man euch antut haltet durch, wir blicken drauf und wenn es zu schlimm wird, dann berichten wir wieder drüber. Dennis, ganz herzlichen Dank. Unser Gedenken heute mal an alle Bonner. Ja, wir helfen. Danke für deine Welt, deine Meinung bei unser Danke euch. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und jetzt klagt sie, weil sie in den Ruhestand versetzt worden ist und dadurch bekommt sie natürlich weniger Geld. Damit aber nicht genug. Sie steht außerdem in Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit nur vorgetäuscht zu haben und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft auch noch ein Disziplinarverfahren. Das allerdings ist momentan ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich macht das ein Beamtenprivileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss. Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehnte lang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen, ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Und weitere wichtige Nachrichten dieses Tages jetzt kurz und kompakt für Sie zusammengefasst. In deutschen Gefängnissen ist der Anteil an ausländischen Häftlingen auf 45% gestiegen. Die Insassen ohne deutsche Staatsbürgerschaft machen demnach fast die Hälfte aus. 2026 saßen ganze 27 000 nicht Deutsche ein. In fünf Bundesländern liegt der Anteil bei über 50%. Der Bund der Strafvollzugsbediensteten warnt vor Sprachbarrieren. Die Resozialisierung sei kaum noch möglich. Auch das Aggressionspotenzial und Risiko zur Radikalisierung bei muslimischen Männern steigt derzeit stark an. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Bankmitarbeiter in Regensburg sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Der 20 Jahre alte Deutsche werde dringend des Mordes und der schweren räuberischen Erpressung verdächtigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Mann habe einen Zettel in der Bank dabei gehabt, auf dem etwas von einem Überfall und einem Bankraub gestanden habe. Dann habe er ein Küchenmesser in die Luft gehalten, sei an dem Tresen vorbei zu dem Mitarbeiter gegangen und habe mehrfach auf den Bankmitarbeiter eingestochen. Wohl ein Zufallsopfer, so die Polizei. Das Motiv des mutmaßlichen Täters sei bislang noch relativ unklar. Die Ukraine hat Russland mit hunderten Drohnen angegriffen. Laut Präsident Selenski stand dabei ein russisches Rüstungsunternehmen im Fokus. Außerdem der E-Commer Riese Wildberries. Dort wurden drei weitere Lagerhäuser angegriffen, wie das Unternehmen beteilte. Russlands Außenminister Serge Lavor hat bekräftigt, Moskau werde seine Kriegsziele notfalls auch gegen den Willen der US-Regierung durchsetzen. In der vergangenen Nacht griff Russland die Ukraine erneut an. In Saporia wurden bei einem Angriff mit fünf Gleitbomben Wohnhäuser beschädigt. Mindestens 25 Menschen, darunter Kinder und ein dreate altes Baby wurden verletzt. Und nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Russland brach in einer Lagerhalle des Onlinehändlers Wildberries im Gebiet Leningrad ein Feuer aus. Dort wurden, heißt es, drei Menschen verletzt. Zur aktuellen Entwicklung jetzt eine Einschätzung von unserem Korrespondenten Christoph Wanner aus Kiev. Wieder haben die ukrainischen Streitkräfte das russische Kernland attackiert. Diesmal stand im Zentrum der ukrainischen Attacken vor allem das Gebiet St. Petersburg und wieder einmal war das Ziel Werries, dieser große wichtige russische Onlinehändler. Und wieder sehen wir Bilder, wie die Logistikzentren von Valberies in Flammen stehen. Und es ist schon der vierte große Angriff auf Valberies innerhalb einer Woche. Die Russen schlagen zurück. Sie attackieren mit ihren Gleitbomben Pavlograd im Bereich Nepapetrowsk, die Provinzhauptstadt Sapurische im Süden der Ukraine und vor allem Odessa und da ganz explizit die Hafenanlagen dieser wichtigen großen Stadt Odessa. Und das Ganze führt soweit mittlerweile, dass Frachter die Häfen von Odessa und auch von Nikolajev gar nicht mehr anlaufen, weil das viel zu gefährlich geworden ist. Und das entwickelt sich jetzt zu einem großen Schaden auch für die ukrainische Wirtschaft, denn die Ukraine wirkelt ca. 80% ihres Exports über ihre Schwarzmeerhäfen ab. Wir sehen eine Eskalation der Luftschläge und ich denke, das passiert deshalb, weil sich an der Front kaum etwas bewegt. Da herrscht großteils Stagnation und die ukrainischen Angriffe auf das russische Kernland und auch auf die besetzten Gebiete, denke ich, haben vor allem ein Ziel, die Russen zu zwingen, sich in naher Zukunft an den Verhandlungstisch zu setzen. sozusagen die Russen an den Verhandlungstisch bomben, um dann aus einer Position der Stärke heraus mit dem Kremmel zu verhandeln. Und die Ukrainer haben es eilig, weil sich ein Zeitfenster für sie schließen könnte. Dieses Zeitfenster könnte zugehen im Herbst, spätestens im Winter und zwar dann, wenn die Russen wieder dazu übergehen, die ukrainische Energieinfrastruktur mit ihren ballistischen Raketen massiv zu attackieren. Und die Ukrainer befürchten, dass dann wieder die Städte hier stundenlang jeden Tag im Blackout sitzen und dass das die Bevölkerung zermürbt, dass das auch wieder großen wirtschaftlichen Schaden bedeutet und dass ich dann im Winter das Blatt wieder wenden könnte zu Gunsten der Russen. Der Rücktritt von Jens Spahn vor knapp einer Woche hat eine regelrechte Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte heute, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDU-Pitikern in führenden Funktion erstreckt sich wirklich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchsignal nun eine Hängerpartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich Merz zum Personalchaos. im Zentrum die Post um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da, denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerättlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüberkopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Regierungssprecher BA Ander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also, man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt. Oder ich habe zumindest von Fra März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt herzlichen Dank. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt Karsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen. Doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Ex-Kanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panne. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht. Als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister? Was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Ducker, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Darüber können wir jetzt sprechen mit Gerret aus unserer Politikredaktion zugeschaltet und Daniel Kob aus Stuttgart. Ger zunächst zu dir. Jetzt gibt's ja große Verwirrung um den Verkehrsminister Posten Schnieder ist also raus. Günstler hat offenbar last minute abgesagt. Wie konnte es dazu kommen? Ja, also man muss schon sagen, das was Friedrich Merz eigent als großen Aufbruch, als Neustart, als Chance gesehen hat, das versinkt jetzt mehr und mehr im Chaos und das liegt ja vor allem daran, dass der Wunschkandidat eben von Friedrich März, der dieses Amt des Verkehrsministers übernehmen sollte, dass der halt kurzfristig abgesagt hat. Das muss man sich vorstellen. Das liest sich wie ein kleiner Politiller die Bild berichtet. Kanzler März hat sogar eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt und ähm den Nachfolger, den Wunsch Nachfolger abholen lassen, ins Kanzleramt geholt und äh da hat er noch zugesagt, eingeschlagen, wir machen das zusammen und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht kommt die SMS. Nein, ich mache es doch nicht. Ich habe es mir anders überlegt und das dann eben wieder nur wenige Stunden, bevor Friedrich Merärz eben vor die Presse treten wollte und dann ja auch getan hat, nur er konnte dann eben den Minister nicht verkünden. Und was ist die Konsequenz? Patrick Schnieder ist immer noch Verkehrsminister und der macht auch erstmal weiter. Business as usual, verschickt da noch eine Pressemitteilung, dass es dass er sich weiter um die Digitalisierung von Zügen kümmern will. Das ist schon eine bemerkenswerte Situation, die man jetzt hat. Eigentlich wissen alle, dass er entlassen werden soll, aber der Kanzler kann ihn noch nicht entlassen, weil er keinen Nachfolger hat und der wird jetzt zeitgleich gesucht. Also, man hat jetzt zwischenzeitlich schon das Gefühl gehabt, da entgleitet dem Kanzler so ein bisschen seinen Neustart, den er eigentlich haben wollte. Karsten Linnemann dagegen sagt: "Ja, klar, Gesundheitsminister, jetzt mache ich es." Aber das klang, glaube von einem Jahr noch ganz anders. Da hat er gesagt, nee, den Job will ich nicht so gerne machen. Wie passt das denn zusammen? Ja, um es vielleicht noch mal mit seinen Worten zu sagen, wir haben es ja gehört. Was will er da? Warum macht er das? So hat er sich ja tatsächlich jetzt selber beschrieben gehabt vor knapp eineinhalb vor knapp einem Jahr bei der Kanzlerwahl und das ist natürlich jetzt auch wieder kommunikativ nicht besonders geschickt, ob man das ignoriert hat, ob man nicht wusste, ob er sich selber nicht erinnert hat, dass er das gesagt hat. Man fragt sich schon ein bisschen, warum da nicht ein mit antizipiert wurde, warum äh gerade das äh dieses Interview gegeben wurde, dass man da nicht vielleicht ein bisschen vorbereitet ist, dass Carsten Linnemann sowas gesagt hat, aber zu seiner Verteidigung tatsächlich hat er sich seitdem immer wieder zu gesundheitspolitischen Themen geäußert, so dass man dann doch über, ich sag mal, die Monate hinweg vielleicht den Eindruck bekommen konnte, der kennt sich vielleicht doch ein bisschen besser mit Gesundheitspolitik aus, als der selber da von sich behauptet hat, aber ähm tatsächlich wirft das schon ein bisschen seltsames Licht auf diese Personalentscheidung, wenn Karlst Lemann vor noch knapp einem Jahr selber gesagt hat, er sollte diesen Job eigentlich nicht machen. Gerit Sebert, vielen Dank an dich und wir gehen weiter nach Stuttgart zu Daniel Kob, wo heute Abend eine Talkrunde stattfindet mit Torsten frei, also dem neuen Unionsfraktionsvorsitzenden und das ist bekanntlich sein Traumjob, den wollte er eigentlich schon bei Antritt der neuen Regierung haben. Die IHK hat also eingeladen und die Wirtschaftspräter dürften d mit einem dicken Wunschzettel äh aufwarten. Werden Sie Gehör finden bei Torstenfrei? Nun ja, also man muss ganz klar sagen, diese Diskussionsveranstaltung, die hat hier vor ungefähr einer Stunde begonnen und bisher dreht sich eigentlich vor allem alles um eine Sache und zwar um das Regierungschaos in Berlin. Und ich war doch relativ auch erstaunt gewesen, wie offen der Torsten Frei hier auch gesprochen hat mit den Wirtschaftsvertretern bei der IAK. Er hat z.B. auch erwähnt. Er ist jetzt extra mit dem Auto heute gefahren, hatte wohl eigentlich geplant gehabt mit dem Flugzeug zu kommen, hat dann aber doch diese lange Autofahrt auf sich genommen. 6, 7 Stunden ist man da von Berlin nach Stuttgart unterwegs, einfach weil er die ganze Zeit in Videokonferenzen und in ja Telefongesprächen war. Also, da scheint wirklich sehr, sehr viel im Hintergrund momentan auch zu passieren. Und wir haben es ja gerade von Garett eben auch gehört, diese Diskussion, also ein Gesundheitsminister, der eigentlich noch vor einem Jahr gesagt hat, ich will überhaupt gar keinen Gesundheitsminister werden, weil ich auch überhaupt gar nicht die Qualifikation habe und da es dann doch besser ist, dass der Schuster bei seinen Leisten bleibt. Ja, und als Thorstenfrei hier angekommen ist, da habe ich Ihnen genau diese Frage gestellt, was er denn zu einem Gesundheitsminister sagt, der das eigentlich gar nicht machen wollte. Wir hören mal rein, was er mir gesagt hat. Das hat er mit Sicherheit nicht gesagt. Knemann hat Gesundheitspolitik ja sogar eigentlich Koalitionsverhandlungen verhandelt. Der wird ganz sicher ein hervorragender Gesundheitsminister sein. Also da haben wir es gerade gehört. Also dieses Video scheint er noch nicht gesehen zu haben. Er hat ja gesagt, er kann sich nicht vorstellen, dass das Karsten Linnemann ja selbst gesagt hat. Ja, und dann ist natürlich eine andere Frage hier auch gestellt worden, denn auch das ist über Tosenfrei immer wieder in der Vergangenheit gesagt worden, dass er doch vielleicht ein bisschen zu nett sei, dass er ein bisschen vielleicht zu Pro Kananzler März ist und hat das Ganze versucht hier zu erklären, hat davon gesprochen, wenn man natürlich im Bundeskanzleramt arbeitet, dass dann der Bundeskanzler natürlich auch der Vorgesetzte ist. spricht, man ist ihm da Loyalität dann auch ähm ja, hat man die Verpflichtung, diese dann auch zu halten, aber er hat gesagt, ihm ist das bewusst, dass jetzt eine ganz neue Funktion, Fraktionsvorsitzender zu sein. Da muss man die Interessen der einzelnen Abgeordneten ähm ja auch vertreten und hat er doch gesagt, dass er dann auch einen anderen Führungsstil da an den Tag legen wird. Eine Sache hat er auch noch gesagt, da geht's um die Wahl in Sachsen an und da war doch sein Zitat gewesen. Also das macht mir doch Angst, was man da im September vielleicht erwarten kann. Dan Kob war das aus Stuttgart. Vielen Dank. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Visa einen Erfolg heute vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Visaablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagte jetzt gegen ihre Versetzung den Ruhestand, weil sie dadurch etwas weniger Geld erhält. Und jetzt steht sie im Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft ein Disziplinarverfahren, allerdings ist das vorerst ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. bis zu 6100 € im Monat ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich macht das ein Beamtenprivileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehnte lang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen, ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Da sind wir gespannt auf die Sicht von Henrik Embroder. Weltkolom ist bei uns im Studio. Herzlich willkommen. Grüß Gott. Wir wissen ja alle, wenn es um die Steuern geht, z.B. greift der Stat ruckzuck durch. Das dauert wenige Wochen, dann hat man das Schreiben da drin. Wenn aber eine Lehrerin 17 Jahre lang Gehalt kassiert, krank ist, muss sie das nicht nachweisen, kriegt sogar noch höheres Gehalt immer weiter drauf. Was ist da los? Schaut der Staat da dauerhaft weg oder ist das ein Einzelfall? Ja, wie wie wir es gerade gehört haben, es ist ein Einzelfall, nicht? Jede Terrorattacke ist auch ein Einzelfall. Wenn er sich eben häuft, ist es viele Einzelfälle. Einzelverall ist wirklich ein völlig vergebliches Argument, aber um es mal positiv zu sehen, ich finde es eine herrliche Glosse, sein großartiges Stück, wenn man es auf dem Theater inszenieren würde und mich erinnert das an den Hauptband von Köppenik, der die Stadtkasse geraubt hat, in der nicht mal halb so viel war, wie dieser Frau monatlich verdient hat. Und der kam aber nicht so lange damit durch. Den haben sie dann ziemlich schnell geschnappt, hab schnell geschnappt. Ja. Ja. Ja. Der hat auch aber hat sich dann rehabilitiert. Er hat irgendwie eine bürgerliche Existenz aufgebaut. Nein, was ich daran so großartig finde, wissen Sie, ist dieses völlig fällende Unrechtsbewusstsein. Die Frau sitzt da und hat einen Job und hat noch eine Nebentätigkeit, führt eine total parasitäre Existenz auf ihre und auf meine Kosten und sie hatte jetzt noch die Hutbe gegen ihre Herabsetzung in den Ruhestand zu klagen. Darauf muss man wirklich kommen und irgendwie imponiert mir das und ich bin auch absolut sicher, dass viele es auch gut finden, weil es leider auch ein bisschen das Klischee des Beamten passt und Beamte genießen noch sehr viele Privilegien, die normale Staatsbürger und Steuerzahler nicht haben, das in die Rentenkassen nicht einzahlen, das wissen wir ja. Aber ich habe vor kurzem was erfahren, dass eine Regelung gibt, die heißt Workation, ein Mischwort aus Work, Arbeit und Vacation. Ferien und Beamte können 10 bis 14 Tage im Jahr mobil aus dem Ausland arbeiten. Das heiß, sitzen irgendwo in der Karibik unter einer Palme und erledigen die Anträge von Asylsuchenden oder irgendwie. Na ja, wenn sie das dann wirklich machen, wäre ja gar nicht so schlecht, aber diese Lehrerin hat ja noch nicht mal gearbeitet. Da war nur Vacation und kein sie hat schon gearbeitet natürlich vollkommen. Ja, okay. Nur nicht für den Start auf ihre auf ihre eigene Rechnung. Aber ich finde, dass das wirklich, wie sagt man das unter Politikern? Das hat eine Vorgeschichte oder wir müssen den Zusammenhang sehen und der Zusammenhang textualisieren textualisieren kontextualisier kontextualisieren. Vielen Dank. nur jetzt haben wir der Stadt der Stadt vielleicht das noch ganz kurz ist natürlich schon eine Art Monster den man dann als einzelner Bügner begegnen kann und der Stadt hat auch ein großes Talent sich selbst zu bedienen. Es wird jetzt ein neuer Bau ein Anbau an das Bundeskanzleramt Bundeskanzleramt gebaut. Das Projekt kostet 800 Millionen Euro. Stand jetzt. Ja, stand jetzt. Und wir äh reden von Kalkulationen, die in Berlin gemacht wurden. Also realistischerweise was das doppelte. Es wird auch ein äh eine Grundsanierung des äh Amtes des Bundespräsidenten durchgeführt, die ist auf 8 Jahre angelegt und soll mehr als 800 Millionen Euro kosten. Also wissen Sie, bei diesen Summen haben ganz viele Leute das Gefühl, wenn die sich so bedienen, dann mache ich das eben auch. Und der einfache Bürger hat einfach den Eindruck, da ist ein Riesentopf und an den Topf möchte auch mal näher dran. Ich glaube, man kann es ihm nicht so richtig nicht so richtig übel nehmen. Und ähm was ich noch sagen wollte, ähm die Lehrerin hat sozusagen vorgeführt, wie es auch geht, aber stellen sich vor, sie wäre wirklich zum Unterricht erschienen. Was für ein Unheil hätte sie anrichten können? Insofern ist es richtig, dass sie die ganze Zeit bezahlen gut gegangen gerade noch gut gegangen dafür, dass sie fern bleibt nicht. Der hätte wirklich ein unglaubimlichen Schaden anrichten können, die Kinder falsch informieren, den etwas erzählen können von der wichtigsten Tugen des Bürgers, die ist nicht zu arbeiten oder nicht am Arbeitsplatz zu erscheinen. Sie musste nicht in die Karibik fahren. Sie hat sich wahrscheinlich auch hier ganz gemütlich eingerichtet. Aber wie gesagt, es sind sehr viele Kinder um das Unheil gekommen, von dieser Lehrerin unterrichter zu werden. Also eigentlich alles richtig gelaufen. Alles richtig gelaufen und ein richtig guter Einzelfall. Die Frau hat Hutpe und das ist äh ein Fall, eine perfekte Glossse. Danke schön Henrik Emroder. Ja, danke. Die Ukraine hat Russland mit hunderten drohnen angegriffen. Laut Präsident Volody Selenski hat sein Land ein russisches Rüstungsunternehmen attackiert. Auch eine Ölanlage und weitere Logistikstand seien beschossen worden. Dazu veröffentlichte Selenski ein Video auf X, dass diese Angriffe zeigen soll. Zuvor hatte Russland die südukrainische Großstadt Saporisia bombardiert. Mindestens 25 Menschen wurden dabei verletzt. US-Präsident Donald Trump will dem Iran Schäden an Schiffen und Frachtgut in Rechnung stellen. Bezahlt werden soll das mit iranischem Vermögen, das in den USA eingefroren ist, erklärte Trump auf True Social. In der vergangenen Nacht griff das US-Mitär jetzt das 13. Mal in Folge Ziele im Iran an. Die USA wollen die den Iran so zurück an den Verhandlungstisch zwingen. Und seit 6 Uhr heute morgen gelten neue US-Zölle gegengrund 60 internationale Handelspartner von bis zu 12,5%. Betroffen ist auch die EU und damit Deutschland. Die gesetzliche Grundlage für die bisher geltenden Zölle ist ausgelaufen. Deshalb hat sich die US-Regierung nun etwas Neues einfallen lassen. Das Weiße Haus wirft den Handelspartnern vor, zu wenig gegen Zwangsarbeit zu tun. Die Europäische Union kritisiert den Schritt, dass die EU nicht ausreichend gegen Zwangsarbeit vorgehe, sein unbegründete Vorwürfe. Immerhin hält die US-Regierung aber noch die Zollobergrenze ein, die vergangenes Jahr zwischen den USA und der EU vereinbart wurden. Und wir bleiben in den USA vor drei Monaten vielen Jahr auf dem traditionellen Presseden in Washington Schüsse. Ein 31-Jähriger hatte eine Sicherheitsschleuse gestürmt. Es schaffte es zwar nicht bis in den Ballsaal, aber es brach für kurze Zeit Panik aus. Die Veranstaltung wurde abgebrochen und die Regierung in Sicherheit gebracht. Heute Abend nun wird genau dieses Treffen nachgeholt an einem anderen Ort und unter verschärften Sicherheitsvorkehrung. Aber Donald Trump will kommen und dort eine Rede halten. Der Präsident, der ja regelmäßig eigentlich Presseevertreter auch beschimpft. Gerade bekommt der US-Präsident noch einen Zaubertrick vorgeführt, dann sind Schüsse zu hören. Personenschützer stürmen aufs Podium und bringen Trump von der Bühne. Auf einmal stehen bewaffnete Sicherheitskräfte im Ballsaal des Hilton Hotels. Gäste verstecken sich unter den Tischen. Niemand weiß in diesen Minuten, was vor sich geht. Ein Überwachungsvideo zeigt, wie der Schütze durch einen Checkpoint im Hotel stürmt. Er schießt auf einen Mitarbeiter des Secret Service. Der 31-Jährige hatte ein Gewehr, eine Pistole und mehrere Messer dabei. Wird schließlich überwältigt. In den Festsaal schafft er es nicht. Jetzt wird das Dinner nachgeholt, allerdings in einem anderen Hotel im Waldorf Astoria mit deutlich weniger Gästen. Trump allerdings wird wieder dabei sein. Der Präsident freut sich darauf, das zu Ende zu bringen, was er angefangen hat, wovor ein verabscheuungswürdiger Mordversuch die ursprüngliche Veranstaltung zum Scheitern gebracht hat. Nach dem Vorfall im April hatte es auch Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen gegeben, die sein zu Lachs gewesen und das, obwohl neben Trump auch Vizepräsident JD Vans, Außen und Verteidigungsminister anwesend waren. Vom Secret Service heißt es, man sei auf die Wiederholung der Veranstaltung bestmöglich vorbereitet. Wir werden jeden Veranstaltungsort immer sorgfältig prüfen und derzeit ist ein erfahrenes Team vor Ort, das einen Plan ausarbeiten wird, um den Erfolg dieser Veranstaltung sicherzustellen. Genau wie wir es beim Korrespondentendeninner in Hilten getan haben. Doch damals schaffte es der Schütze immerhin durch einen Sicherheitscheckpoint zu stürmen und den gesamten Ballsaal in Panik zu versetzen. So, heute passiert das hoffentlich nicht. Alina Quast für uns aus Washington zugeschaltet. Wie sehen die Sicherheitsmaßnahmen heute Abend beim Galainner aus, damit so etwas nicht noch mal passieren kann? Ja, die Sicherheitsbehörden, die haben dann noch einmal nachgerüstet. Ich bin mir auch sicher, dass wir im Stadtbild viel Polizei sehen werden, viel Secret Service, die Straßen werden abgesperrt sein, auch um ganz deutlich der Öffentlichkeit zu zeigen. Wir haben hier alles im Griff. Es es wird Sicherheitsschleusen geben, ähnlich wie beim Flughafen. Es gibt da dann einen separaten Eingang beim World of Astoria, ist also getrennt vom regulären Hotelbetrieb. Man muss dazu sagen, dass auch nach dem vereitelten Attentat, dass da ja die Sicherheitsbehörden trotz aller Kritik gesagt haben, wieso? Es hat doch alles geklappt, wir haben den Attentäter rechtzeitig gestoppt. Nichtsdestotrotz hat man sich ja gefragt, wie konnte dieser Mann, der ja als Hotelgast eingecheckt hat, wieso konnte er überhaupt so weit kommen, so nah an die Gäste ran, so nah an den Präsidenten ran? Wir erinnern uns, ä die Sicherheitsschleuse, die wurde da ja bereits abgebaut, als der Attentäter da vorbeistürmte. Also wirklich eklatante Sicherheitsmengel. Sowas darf hier nicht wieder passieren. Insofern wird aber auch mit Spannung erwartet die Rede des US-Präsidenten. Inwiefern wird er das versuchte Attentat auf ihn einbinden? Und inwiefern wird er die Bühne aber auch nutzen für seine systematischen Angriffe gegen die Presse. Er wird da ja in einem Saal sitzen von etwa 700 Journalisten. Es sind ja weitaus weniger Leute jetzt eingeladen, um auch einen besseren Überblick in dem Saal zu haben. Aber das wird spannend zu sehen, inwiefern er dort austeilen wird oder ob er da ja eher gemäßigt auftreten wird. Er tritt da ja ein in eine Tradition von US-Präsidenten, die bei diesen White House Correspondence Dinner seit 100 Jahren immer dabei sind. Da geht es eigentlich immer mit Humor zu. Also, wir werden sehen, wie humorvoll es dann wirklich wird, das Dinner heute Abend hier. Und Alina, wir haben es ganz kurz angesprochen. Donald Trump hatte ja neue US-Zölle gegen 60 Länder verkündet, auch gegen die EU und die gelten seit heute. Wie fallen da die ersten Reaktionen aus? Mhm. Es war ja so, dass der Supreme Court, der hatte, die Zölle von Donald Trump im Februar kassiert hatte, die für illegal erklärt. Das wollte der Präsident nicht auf sich sitzen lassen. Hatte dann in einem Eiverfahren da neue Zölle verhängt in Höhe von 10 %. Aber da ist die Rechtsgrundlage ausgelaufen. Jetzt kommen noch einmal neue Zölle. Da hat sich Donald Trump hat da einen neuen Paragraphen entdeckt, den er angewendet hat. Da geht es ja um Zwangsarbeit. Das heißt 10 % Geld jetzt für die EU und damit auch für Deutschland. Da mag man meinen, da kommt man jetzt durchaus glimpflig weg. Da waren ja durchaus mal höhere Zölle im Gespräch. Positiv wird da zumindest bewertet seitens der EU, dass man da ähm im Rahmen des Turnberry Deals bleibt. Das hatte man verabredet, dass es da einen Höchstzollsatz von 15% gibt. Da liegt man also drunter, aber jetzt gerade eben vor wenigen Minuten ein neuer Post des US-Präsidenten auf seiner eigenen Plattform Choose Social. Da beschwert er sich sehr lautstark in Capital Letters darüber, dass Google eine Rekordstrafe bekommen hat von Seiten der EU wegen Wettbewerbsverstößen. Eine Rekordsumme, die da fällig wird, die die EU verhängt hat, 890 Millionen Euro. Das will der US-Präsident nicht auf sich sitzen lassen und er droht da jetzt damit, dass diese Summe zurückgenommen wird und mit neuen Zöllen für die EU. Das bleibt spannend, sind wir gewohnt von Herrn Trump und mal sehen, was er heute Abend noch dazu sagt. Danke schön für den Moment, Alina Quast. Der Rücktritt von Jens Sparn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte heute, wie er Regierung und Partei neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDU-Pitikern in führenden Funktionen erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Klingt erstmal gut. Nur um Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designetter Nachfolger hat nämlich offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchssignal nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich Merz zum Personalchaos im Zentrum. die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressortchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da, denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerättlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüber Kopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Regierungssprecher BA Ander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also, man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt. Oder ich habe zumindest von Fig März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers, das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird. Auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt steigen, Karsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen und Geschlossenheit und Dankbarkeit demonstrieren. Mir ist bewusst, dass es eine große Aufgabe ist und deshalb ja gehe ich auch mit Demut diese Aufgabe an, aber auch mit mit großem großem Respekt. Doch das lenkt nur mühsam vom vergeigten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Ex-Kanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Äh insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, äh wenn alle wieder in Berlin sind. Am Ende gibt es viele Beschädigte, ein Noch Verkehrsminister als Lame Duck. Ein potenzieller Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Gerebalt zugeschaltet für uns hier aus Berlin, denn du warst ja heute vormittag dabei bei dieser Vorstellung mit Kanzler März. Wie ist dein Eindruck? Was sind die Informationen rundum? War das ein Neustart oder doch eher ein chaotischer Staat? Na ja, man muss es einfach so sagen. Es sollte ein Neustart werden nach dem Abgang von Jens Sparn und am Ende ist dieser Neustart, man kann es nicht anders sagen, im Chaos geendet und das hat ja nicht zuletzt was damit zu tun, dass dem Kanzler in letzter Minute der Nachfolger für den Verkehrsminister abgesprungen ist. Da kann er jetzt erstmal nichts dafür, aber man wundert sich schon auch in Rhein der Union darüber, dass das alles jetzt so überhasst und ohne Not passieren musste. Diese diese Personalhochade, die dann am Ende nicht funktioniert. Das war ein regelrechter Krimi auf die letzten Stunden dieser Entscheidung rund um den Verkehrsminister, das muss man sich vorstellen, die Bild berichtet, da wurde eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt, um den Nachfolger von Patrick Schnieder abzuholen, ins Kanzleramt zu schufführen, um dort alles klar zu machen. Da hat er noch eingeschlagen und gesagt, ja, er macht's. und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht die SMS an den Kanzler und es gibt keinen neuen Verkehrsminister und das muss man sich auch vorstellen. Der Alte, der ist ja offiziell noch im Amt, das wurde nie offiziell verkündet, dass Patrick Schnieder zurücktreten muss und der macht jetzt erstmal Business as usual, verschickt heute noch eine Pressemitteilung, wo es um die Digitalisierung von Zügen geht. Also, das ist schon eine sehr ungewöhnliche Situation, dass eigentlich die komplette Öffentlichkeit weiß durch eine SMS, die ähm tatsächlich ja auch geliegt wurde vom Verkehrsminister an Parteifreunde, wo er sagt, er muss zurücktreten, also er muss gehen, er wird entlassen und am Ende wird er nicht entlassen und muss jetzt erstmal weitermachen, während sein Nachfolger gesucht wird. Ja, Gerit, also wirklich doch eher Chaos in der Tat. Danke dir erstmal für all diese Schilderungen und Einordnung. Und zu zugeschaltet ist und jetzt Wolfgang Kubiki, der Parteivorsitzende der FDP. Schönen guten Abend. Ein wunderschönen guten Abend. Das Ziel von Friedrich März war ja eine bessere Kommunikation. Ist ja jetzt ziemlich schief gegangen. Ja, ich wundere mich selbst darüber, aber es ist Friedrich März dietantisch und unprofessionell wie immer. Man muss sich ja vor Augen halten, das Kabinett ist ja etwas mehr als einem Jahr erst im Amt und eine solche große Rade. Ich kann mich daran nicht erinnern, dass es jemals in der Geschichte unseres Landes so war. Karsten Lindemann wollte nie Gesundheitsminister werden. Mit dem Wettgang als Generalsekretär verliert Friederich März eine Brücke in die deutsche Wirtschaft, von denen er nicht mehr sehr viel hat. und die Poste um Patrick Schnieder ein sehr solider und äh wirklich, wie ich finde, wirklich seriöser Kollege, der durch einen Telefonanruf erfährt. Äh er soll entlassen werden, um anschließend festzustellen, es gibt keinen Nachfolger. Also mehr Chaos geht's wirklich gi gibt's wirklich nicht. Und dabei ist ja das genau der Eindruck von Planlosigkeit, den Friedrich März eigentlich vermeiden wollte oder jetzt mit einem Neustart belegen wollte nach den Turbulenzen der vergangenen Monate. Wird das denn besser jetzt mit Nina Wen? Fehlt die ihm jetzt schon im Kanzleramt oder wie ordnen Sie das ein? Na ja, Nina Wen klar kan sie ja tituliert als diejenige Person, die auch durchsetzungsstark ist. Im Kanzler muss sie eher Brücken schlagen auch zum Koalitionspartner muss sie verbinden. Äh sie war auch nicht in ihrem Traumjob im Kanzleramt in sie jetzt gelangt ist. Äh, aber für mich ist viel wichtiger, dass mit Karsten Lindelann eine der Wirtschaftspolitischen Ikonen der Union jetzt in ein das Gesundheitsministerium wechselt und er vor einem Jahr noch öffentlich erklärt, das ist nicht das, was er sich zutraut, er hatte keine Ahnung und jetzt muss er notrungen dieses Amt übernehmen. Wie gesagt, ich bin jetzt nicht der Psychiater und Psychologe von Friedrich Merz, ich muss für die Union auch nicht das sagen haben, sondern entscheiden es nur, es ist traurig fürs Land und es zeigt erneut. Der Bundeskanzler kann es nicht und das und das nach einem Jahr festzustellen, das ist schon bitter. Allerdings Kassen Lindemann hat sich ja zuletzt tatsächlich in Gesundheitsthemen eingearbeitet und ähm er möchte ja Aufgaben bekommen, bei denen er noch gestalten kann und das Gesundheitsministerium ist wirklich groß, ist ein schwerer Brocken und da muss man eben auch mutig genug sein, sich mit verschiedenen Lobbyorganisationen anzulegen. Trauen Sie das Karsten Linnemann nicht zu? Ich traue ihm zu, dass er sich mit allen und jedem anlegt. Die entscheidende Frage ist, wird daraus auch Gesetzgebungskompetenz? Und wenn ich mir anschaue, dass er vorgeschlagert, die Krankenkassen von 93 auf 20 zu reduzieren, warten wir mal ab, was daraus werden soll. Vor allen Dingen hat ja in den weiteren Fragen im Satzbereich die SPD bereits diese Flöcke eingeschlagen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass Karl Lindemann da reisieren kann, aber für mich viel wichtiger ist, er ist eine der ordspolitischen Größen der Union und ist jetzt reduziert auf einen auf einen bestimmten Bereich, nämlich die der Gesundheitspolitik. Er wird bei der Rentendiskussion fehlen. Er wird bei der Frage fehlen, was brauchen wir für ein Lastung für die deutsche Wirtschaft? Und ich bin mir sicher, die deutsche Wirtschaft wird darauf entsprechend reagieren. Ihn fehlt ein Ansprichpartner in der Union und es gibt dafür keinen Ersatz. Herr Gubicki, wir hören in letzter Zeit so oft äh wir, die Medien und auch die Politiker reden alles immer so schlecht in Deutschland. Sehen Sie denn in diesem Umbau jetzt auch Chancen? Er gibt sich da irgendwas Gutes für Sie, was Deutschland nach vorne bringen könnte? Ja, also es ist zu früh, ne? Wir müssen ja allen beteilich eine Chance geben, Nina Wagen eine Chance geben, eben dem Amt auchweg zu reisieren, aber meine Erwartungen sind gedämpft. Meine Erlebnisse des letzten Jahres sind wirklich immer wieder enttäuscht worden. Fredich Merz ist groß gestartet und ganz sanft gelandet und ich sehe momentan nicht, wie in dieser Koalition, in der ja die die Dinge aufeinander prallen, die unversöhnlich sind, die SPD redet ständig von Steuerhöhungen, von mehr Belastung für die deutsche Wirtschaft, von mehr Belastung für diejenigen, die leistungsb der Gesellschaft sind, die Union mir das genaue Gegenteil. Ich sehe momentan nicht, wie das zusammengehen kann. Und noch einmal, die Union muss selbst zusehen, wie sie mit ihren Umfragedaten fertig wird. Ich schau mir an, was im Herz passieren wird. Es tut mir leid um unser Land. Wir brauchen viel mehr Aufbruchstimmung. Die haben wir nicht. Und was Friederich März gerade wie geleistet hat, ist das Gegenteil von Vermittelbarkeit von Prof von von Professionalität. Worfgang Kupiki war das der Parteivorsitzende FDP. Vielen Dank für das Gespräch. Einen schönen Abend noch nach Berlin. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Wiese einen Erfolg vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Wieseablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Die Klägerin der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Schon wieder eine Hiopsbotschaft. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist dem zweiten Quartal erneut eingebrochen um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume, womöglich auch genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Werkschließungen immerhin stehen erst einmal nicht an. Andrea Ums berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autobauer zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VW Chef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckersulm, Hannover und Emten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefer, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt. Überall sind wir sich die Stadt anschauen, ist alles leer. Das VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also es geht um Deutschland, um den Standort Deutschland. Deutschland muss ich strecken, die Mitarbeiter müssen sich strecken, Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Fragen wir nach bei Lutz Stordel. der ist für uns vor dem VW Werk in Zwickau. Lutz VW-Chef Blume will also die Weichen für seine Sparpläne noch in diesem Jahr festzoren. September heißt es. Soll das passieren? Jetzt heißt es Werkschließung soll es erstmal nicht geben. Ist das nur eine Beruhigungspille? Was bedeutet das für das Werk? Wie reagieren die Arbeiter dort? Es ist ja so, im Moment sind hier Betriebsferien und die Angst vieler hier in Zwickau ist eben auch, dass dieser ruhige Eindruck, den man jetzt hier am Werkstor hat, dass der nach 230 dann Alltag werden könnte, dass also das Werkzug gemacht wird und daran hat natürlich der VW Vorstand maßgeblichen Anteil. Es gibt ja wöchentlich neue Wasserstandsmeldungen. Mal heißt es, es müssen Werke geschlossen werden, dann sagt derselbe Vorstand, das sei nicht die intelligenteste Lösung. Also, was soll man da als Arbeiter, was soll man als einer, der in der Region hier verwurzelt ist, Zuliefer ist, was soll man damit anfangen? Es ist klar, dieses Werk hier, das ist das modernste, das ist das effizienteste in ganz Deutschland. Das ist von VW mit 1,2 Milliarden zu einer reinen E-Autoproduktionsstätte umgebaut worden. Und diese E-Autos, das sind gerade für den chinesischen Markt ja auch die einzigen Wagen, die man dort verkaufen kann. Also, es ist ja nicht so, dass man zu spät auf E-Autos umgesetzt hat. Wahrscheinlich war es eher zu spät, als China gesagt hatte, was anderes wird bei uns eben nicht mehr angeboten. Und nun muss man warten. Also das Werk, die Mitarbeiter sind bereit auch natürlich drauf einzugehen. Die 35 Stundenwoche, die steht hier schon lange zur Debatte. Das hat do sächsische Ministerpräsident ja angeregt zu sagen, das ist nicht mehr zeitgemäß. Aber dann hat man eben die Konkurrenten, dann hat man die Tschechen, die natürlich in der gesamten Preisstruktur wesentlich günstiger arbeiten als hier. Also der Durchschnittslohn hier 4000 Proto, das ist natürlich mit Tscheien nicht zu vergleichen, aber es ist ein direkter Konkurrent im Markt und das macht das Ganze wirklich schwierig. Aber anderserseits muss man abwarten, diese 7% Rendite, die ja die Grundlage dafür sind, dass man sagt, man will jetzt Werke schließen, vielleicht sind die eben auch nicht mehr ganz zeitgemäß. Ohne Rendite geht es nicht, kann man nicht investieren, das ist klar. Aber hier ist es einfach so, man geht wirklich davon aus, wenn man tatsächlich an dieses Werk rangeht, da hängen auch noch 30, vielleicht 40.000 Jobs im Umfeld mit dran. Das ist einfach so. Und dann sagen viele in Zwickau lieber, dann verkauft das Merk an die Chinesen unds geht's nicht mehr drum, wer der Eigentümer ist. Uns geht's einfach darum, wer die Jobs liefert. Und das sind auch schlechte Nachrichten für VW. Lutz, danke dir nach Zwickau für diese Einordnung. Ja, und bei uns ist es jetzt Zeit für Klartext. Meine Welt, meine Meinung am Abend heute mit Dennis Sand, Weltautor für Musik und Popkultur. Schön, dass du da bist. Hi. Hi. Wir kommen zu deiner Nachricht des Tages, über die wir natürlich auch schon ausführlich gesprochen haben, der missglückte Kabinettsumbau. Genau, man muss ja heute einmal kurz drüber sprechen, zumindest am Abend noch mal. Die Frage ist tatsächlich so ein bisschen oder was ich mich heute gefragt habe, was ist da eigentlich schief gelaufen? Also Friedrich Merz wollte sein Kabinett umbauen. Zum Teil hat es ja schon ganz gut funktioniert. Es gab dann aber Probleme beim Verkehrsministerium. Er hatte Fritz Günsler gefragt, es ist ein finanzpolitischer Sprecher der CDU Fraktion oder der CDU, der diesen Posten übernehmen sollte und der hatte auch zuerst ja gesagt, hat dann aber um 4 Uhr nachts doch wieder nein gesagt, weil er wohl eine relativ schlaflose Nacht hinter sich hatte und es sich noch mal überlegt hat und am Morgen stand März dann da und musste verkünden, dass sein alter Verkehrs äh äh Minister aus dem Spiel ist. Der hat es selber schon verkündet gehabt, das gar nicht so genau, ne? Na ja, er hat also Schnieder hat halt eine Mail geschrieben oder eine SMS an seine Mitarbeiter, dass er wohl raus ist und das ging dann halt an die Presse und dadurch war es dann halt schon bekannt und März musste dann halt irgendwie reagieren, aber er hatte keinen neuen gehabt und das hat für Chaos gesorgt und ich frage mich, wem kann man eigentlich die Schuld geben? Also mehr hat eigentlich ja nicht wirklich, weil er irgendwie damit gerechnet hatte, dass es jemanden gibt, der das übernimmt. Günstler irgendwo auch nicht, weil eigentlich finde ich es auch ganz cool, wenn ein Politiker sagt, du ich fühle mich für das Amt doch nicht gewachsen. Das hat er jetzt auch noch mal begründet. Er hat gesagt, ich bin einfach der falsche bisschen früher überlegen können. Hätte sich früher überlegen können. Er hat sehr spontan ja gesagt, aber immer noch besser als wenn er diesen Job antritt und die dann halt einfach nicht richtig macht. Also da sage ich gut, okay, nicht perfekt gelöst, aber immerhin. So, das Problem, was wir aber haben, ist am Ende des Tages das Problem, was diese Regierung die ganze Zeit hat, nämlich Kommunikation. Dieser Eindruck, der da entsteht, es werden Entscheidungen gemacht, aber die können nicht richtig begründet werden. Diese Entscheidungen müssen wieder zurückgerufen werden. Man schwimmt so ein bisschen. Ich glaube, dieser Eindruck, das ist das eigentlich fatale. Letztendlich ist es im Prinzip ja gar nicht so schlimm, dass da was durcheinander gegangen ist. Wenn irgendwann ein guter Verkehrsminister kommt, ist das ja alles okay. Ähm, aber dieser Eindruck, dass die Regierung sich einfach selber nicht im Griff hat, dass man selber nicht her, ich glaube, das ist das wirklich Schlimme, was an diesem Vorgang jetzt wieder noch mal demonstrativ gezeigt wurde. Da hätte die Regierung Verlierer des Tages sein können, ist sie aber nicht ein Verlierer des Tages. Ist das Kompaktmagazin von dem Jahr sollte das mal verboten werden. Genau, vor knapp zwei Jahren war das. wollte das damals verbieten oder hatte sogar verboten. Das Bundesverwaltungsgericht hat das Verbot wieder zurückgenommen. Damals war es auch relativ einhellig auch in der Presse, dass man gesagt hat, ja, finden wir gut, dass es nicht verboten wurde, denn es ist ein rechtsradikales Magazin und es ist sehr unappetitlich. Das haben über weite Teile glaube ich alle gesagt, aber trotzdem gilt die Pressefreiheit, ne? Irgendwo muss man die auch gewähren. Äh, und jetzt zeigt sich, was diese Pressefreiheit äh wo sie hinführt. Das Kompaktmagazin hat eine neue Ausgabe rausgebracht. Jürgen Elesser, der Herausgeber, früher ein Linker, jetzt ein Rechtsradikaler muss man sagen, hat es präsentiert ganz stolz. Titel ist Schurkenstaat Israel. Sitzt dort in einem Video mit einem Politikredakteur und die beiden schwatronieren dann darüber und warum es ein Schurkenstaat sei. Sie sagen auch ähm, dass sie keine Antisemieten wären, denn Semieten sind ja auch die Palästinenser und die mögen wir eigentlich ganz gerne so hö hö hö in dem Stil. Ähm, es geht dann noch weiter. Es wird dann über das Existenzrecht von Israel gesprochen, dann heißt es, na ja, welcher Staat hat denn schon ein Existenzrecht? Wenn man sich das Heft dann mal anguckt, wird es noch heftiger, wird Israel mit der Epstein Affäre in Verbindung gebracht. Das ist noch halb so schlimm. Und dann geht's dahin, dass man sagt, Israel ist am Ende des Tages wird wahrscheinlich Schuld daran haben, wenn die Welt, also wenn zum Amagedon kommt, also zum gewollten Weltuntergang, der von Israel provoziert wurde. Also wirklich nicht mal antisemitische Dog Whistles, sondern ganz klar ganz klare Antisemitismus, wie es Reiner nicht sein könnte. Und das Kompaktmagazin freut sich jetzt, weil ein linksextremer Influencer dieses Cover geteilt hat und gesagt hat, ist ganz toll, was die da machen. Und das ist genau das, wo Jürgen Elter eigentlich immer hin wollte, nämlich zu so einer Querfront zwischen ganz links und ganz rechts. Und hier zeigt sich noch mal, wo diese Querfront besonders gut funktioniert, nämlich beim Thema Antisemitismus. Dann gucken wir jetzt mal lieber schnell auf deinen Gewinner des Tages. Marvin Wildhage, ist das ein echter Influenzerschreck. Ja, und ist selber auch Influencer. Marvin Wildhage, das ist ganz großartig. Der macht äh eigentlich so Pranks, also so Streiche, die er anderen YouTubern spielt und damit offenbart er immer etwas. Also er macht ähm er hat z.B. mal so ein Film gefaked, hat so getan, dass be ein Film geben würde und hat Influencer Geld dafür angeboten, dass die Werbung für diesen Film machen und diesen Film gab es aber gar nicht und dann kamen immer so peinliche Situationen raus und diesmal ist er noch ein Schritt weitergegangen und es wird diesmal wirklich, also diesmal wird's wirklich interessant, denn er hat äh Medizininluencern Geld angeboten dafür, dass sie Werbung für eine Krankheit machen bzw. Also über eine Krankheit aufklären. Er hat so ein Fake Farmerunternehmen gegründet, die dann Medikamente dagegen herstellen. Es geht, wenn man genau zwischen den Zeilen liest, hört man schon, wo es hingeht. Es geht um eine Nase, die immer anschwillt. Es gibt so eine kleine Pinokchio Referenz. Ähm die Ansprechpartnerin ähm äh, die dort genannt wurde, die hat dann auch den Namen, wie heißt er? Dr. Genau, Dr. Jupetto, der Macher von Pinocchio. Da haben einige einige ihre Kinderbuchliteratur nicht gut genug gelesen. Ja, genau. Genau. Also, man hätte drauf kommen können, aber viele sind nicht drauf gekommen. Also gerade eine Influencerin, die auch Ärztin ist, also die ausgebildete Ärztin ist, hat dafür Werbung gemacht, hat sogar noch Symptome zu dieser Krankheit hinzu erfunden, hat gesagt, sie hat die selber im Studium kennengelernt und hat einfach ein paar tausend € dafür genommen, dass sie für eine Fake Werbung aufklärt. Und da muss man sagen, also Marvin Wildhage macht wirklich einen super Job, weil er klärt eben genau da auf, wo man hinschauen sollte. Leute mit Reichweite, Influencer sind wirklich sehr, sehr mächtig und können wirklich Leute eben auch, wie der Name schon gesagt, beeinflussen und dazu zeigen, wo Reichweite dann eben auch bei Geld äh gekauft werden kann und manipuliert werden kann. Äh, das ist wahnsinnig wichtig und äh darum hat er wieder mal einen tollen Job gemacht und das sollte sich jeder mal anschauen. Dein Aufreger des Tages, das ist die Stadt Bon. Wir haben alle festgestellt, wir haben d mal länger mindestens da gelebt. Äh und du sagst aber nicht die Stadt selber, sondern sie wird quasi zu einer Art sozialem Experiment. Warum? Ich muss ein bisschen aus, also ich bin Bonner und ich muss wirklich hier, ich glaube Bon geht's gerade nicht so gut, ehrlicherweise. Also Bon, wenn man sich die Nachrichten in den letzten Wochen und Monaten einmal anschaut, das fing alles damit an, dass es eine grüne Bürgermeisterin gab, die ganz explizit gesagt hat, wir machen hier eine neue Verkehrspolitik und wir machen Autofahren in der Stadt unattraktiv. Wir haben tolles öffentliches Verkehrsnetz, darum brauchen wir die Autofahrer nicht. Dann hat sie angefangen Parkplätze mit Bäumen zu bepflanzen. Das hat schon viele Bonner so ein bisschen wütend gemacht, weil es dann halt weniger Parkmöglichkeiten gab, der Verkehr sich gestaut hat. Dann der nächste Schreck, die Nordbrücke wurde gesperrt. Das ist die wichtigste Brücke in Bonn, die nach Bo rüber führt. Ähm, da sind täglich 100.000 Autos drüber gefahren. Wurde wegen Mängeln komplett gesperrt. Das heißt, der Verkehr staut sich in komplett Bonn mindestens eineinhalb Stunden länger. Egal, wo man hinfährt, dann ist wirklich viel unterwegs. Aber das reicht noch nicht. Es geht weiter. Es gibt jetzt eine Ankündigung, die gab's schon ein bisschen länger, aber die ist jetzt immer noch da. Ähm, dass die Bahn zwischen Bonn und Köln für zwei Jahre komplett gesperrt wird. Das heißt, auch da muss man Umwege fahren, aber auch das reicht noch nicht. Weitere Nachrichten aus den letzten Wochen. Ähm, die S-Bahn in Bonn die Stadtbahn, da wurden 70 Stück aus dem Verkehr gezogen, weil sie Altersmängel haben. Das fiel auch ganz plötzlich auf. musst du Köln aushelfen und ein paar Bahnen dazu schießen. Und das letzte, was jetzt auch diese Woche rauskam, es gibt eine sollte eine Bahnstrecke gebaut werden zwischen Flughafen und Hauptbahnhof, wo man halt schnell fahren kann. 15 km geplant wird sie seit 1997 und jetzt fällt ihnen auf, ah, da brauchen wir noch eine Brücke, die haben wir gar nicht eingeplant. Das heißt, wir brauchen noch mal mindestens 15 Jahre länger als geplant. Ach und die Busse, die normalerweise diesen Verkehr übernehmen werden aber trotzdem abgeschafft, weil die sind halt nicht mehr im Plan mit drin. Es heißt vollkommenes Chaos in Bon und es gibt jetzt erste Theorien, dass man sagt, also vielleicht ist Bon ja so ein soziales Experiment, wo man mal guckt, was passiert, wenn man diese Stadt völlig vom von der Außenwelt abschließeld das neue Bielefeld und vielleicht sogar noch schlimmer. Also es gibt da ganz ganz dunkle Theorien und ich will nur sagen Bon, wir sind für euch da. Wir wir gucken drauf, wir vergessen euch nicht hin. Also insofern genau, wir halten einen Blick drauf, noch gibt's Bon und wir egal was man euch antut haltet durch wir blicken drauf und wenn es zu schlimm wird, dann berichten wir wieder drüber. Dennis, ganz herzlichen Dank. Unser Gedenken heute mal an alle Bonner. Ja, wir helfen. Danke für deine Welt, deine Meinung bei uns am Danke euch. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrinwestfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und jetzt klagt sie, weil sie in den Ruhestand versetzt worden ist und dadurch bekommt sie natürlich weniger Geld. Damit aber nicht genug. Sie steht außerdem in Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit nur vorgetäuscht zu haben und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft auch noch ein Disziplinarverfahren. Das allerdings ist momentan ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich Beamtenprivileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehnte lang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen, ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Und weitere wichtige Nachrichten dieses Tages jetzt kurz und kompakt für Sie zusammengefasst. In deutschen Gefängnissen ist der Anteil an ausländischen Häftlingen auf 45% gestiegen. Die Insassen ohne deutsche Staatsbürgerschaft machen demnach fast die Hälfte aus. 2026 saßen ganze 27 000 nicht Deutsche ein. In fünf Bundesländern liegt der Anteil bei über 50%. Der Bund der Strafvollzugsbediensteten warnt vor Sprachbarrieren. Die Resozialisierung sei kaum noch möglich. Auch das Aggressionspotenzial und Risiko zur Radikalisierung bei muslimischen Männern steigt derzeit stark an. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Bankmitarbeiter in Regensburg sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Der 20 Jahre alte Deutsche werde dringend des Mordes und der schweren räuberischen Erpressung verdächtigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Mann habe einen Zettel in der Bank dabei gehabt, auf dem etwas von einem Überfall und einem Bankraub gestanden habe. Dann habe er ein Küchenmesser in die Luft gehalten, sei an dem Tresen vorbei zu dem Mitarbeiter gegangen und habe mehrfach auf den Bankmitarbeiter eingestochen. Wohl ein Zufallsopfer, so die Polizei. Das Motiv des mutmaßlichen Täters sei bislang noch relativ unklar. Die Ukraine hat Russland mit hunderten Drohnen angegriffen. Laut Präsident Selenski stand dabei ein russisches Rüstungsunternehmen im Fokus. Außerdem der E-Commer Riese Wildberries. Dort wurden drei weitere Lagerhäuser angegriffen, wie das Unternehmen beteilte. Russlands Außenminister Serge Laferov hat bekräftigt, Moskau werde seine Kriegsziele notfalls auch gegen den Willen der US-Regierung durchsetzen. In der vergangenen Nacht griff Russland die Ukraine erneut an. In Saporia wurden bei einem Angriff mit fünf Gleitbomben Wohnhäuser beschädigt. Mindestens 25 Menschen, darunter Kinder und ein dreate altes Baby wurden verletzt. Und nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Russland brach in einer Lagerhalle des Onlinehändlers Wildberries im Gebiet Leningrad ein Feuer aus. Dort wurden, heißt es, drei Menschen verletzt. Zur aktuellen Entwicklung jetzt eine Einschätzung von unserem Korrespondenten Christoph Wanner aus Kiev. Wieder haben die ukrainischen Streitkräfte das russische Kernland attackiert. Diesmal stand im Zentrum der ukrainischen Attacken vor allem das Gebiet St. Petersburg und wieder einmal war das Ziel Weries, dieser große wichtige russische Onlinehändler. Und wieder sehen wir Bilder, wie die Logistikzentren von Valberies in Flammen stehen. Und es ist schon der vierte große Angriff auf Valberies innerhalb einer Woche. Die Russen schlagen zurück. Sie attackieren mit ihren Gleitbomben Pavlograd im Bereich Nepaap Petrowsk, die Provinzhauptstadt Zaporische im Süden der Ukraine und vor allem Odessa und da ganz explizit die Hafenanlagen dieser wichtigen großen Stadt Odessa. Und das Ganze führt soweit mittlerweile, dass Frachter die Häfen von Odessa und auch von Nikolajev gar nicht mehr anlaufen, weil das viel zu gefährlich geworden ist. Und das entwickelt sich jetzt zu einem großen Schaden auch für die ukrainische Wirtschaft, denn die Ukraine wirkelt ca. 80% ihres Exports über ihre Schwarzmeerhäfen ab. Wir sehen eine Eskalation der Luftschläge und ich denke, das passiert deshalb, weil sich an der Front kaum etwas bewegt. Da herrscht großteils Stagnation und die ukrainischen Angriffe auf das russische Kernland und auch auf die besetzten Gebiete, denke ich, haben vor allem ein Ziel, die Russen zu zwingen, sich in naher Zukunft an den Verhandlungstisch zu setzen. sozusagen die Russen an den Verhandlungstisch bomben, um dann aus einer Position der Stärke heraus mit dem Kremmel zu verhandeln. Und die Ukrainer haben es eilig, weil sich ein Zeitfenster für sie schließen könnte. Dieses Zeitfenster könnte zugehen im Herbst, spätestens im Winter und zwar dann, wenn die Russen wieder dazu übergehen, die ukrainische Energieinfrastruktur mit ihren ballistischen Raketen massiv zu attackieren. Und die Ukrainer befürchten, dass dann wieder die Städte hier stundenlang jeden Tag im Blackout sitzen und dass das die Bevölkerung zermürbt, dass das auch wieder großen wirtschaftlichen Schaden bedeutet und dass sich dann im Winter das Blatt wieder wenden könnte zu Gunsten der Russen. Der Rücktritt von Jens Spahn vor knapp einer Woche hat eine regelrechte Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte heute, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDU-Pitikern in führenden Funktion erstreckt sich wirklich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchsignal nun eine Hängerpartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich Merz zum Personalchaos. im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressortchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Künzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die AbschiedsmS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüber Kopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Rgierungssprecher BA Ander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Das ist hier ja nicht erfolgt. Oder ich habe zumindest von Frez noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt herzlichen Dank. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt Karsten Dinnemann das Gesundheitsrissort übernehmen. Doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Ex-Kanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panne. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht. Als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister, was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Duck, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Darüber können wir jetzt sprechen mit Gerret aus unserer Politikredaktion zugeschaltet und Daniel Kob aus Stuttgart. Ger zunächst zu dir. Jetzt gibt's ja große Verwirrung um den Verkehrsminister. Posten Schnieder ist also raus. Günstler hat offenbar last minute abgesagt. Wie konnte es dazu kommen? Ja, also man muss schon sagen, das was Friedrich Merz eigent als großen Aufbruch, als Neustart, als Chance gesehen hat, das versinkt jetzt mehr und mehr im Chaos und das liegt ja vor allem daran, dass der Wunschkandidat eben von Friedrich März, der dieses Amt des Verkehrsministers übernehmen sollte, dass der halt kurzfristig abgesagt hat. Das muss man sich vorstellen. Das liest sich wie ein kleiner Politiller die Bild berichtet. Kanzler März hat sogar eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt und ähm den Nachfolger, den Wunsch Nachfolger abholen lassen, ins Kanzleramt geholt und äh da hat er noch zugesagt, eingeschlagen, wir machen das zusammen und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht kommt die SMS. Nein, ich mache es doch nicht. Ich habe es mir anders überlegt und das dann eben wieder nur wenige Stunden, bevor Friedrich Merz eben vor die Presse treten wollte und dann ja auch getan hat, nur er konnte dann eben den Minister nicht verkünden. Und was ist die Konsequenz? Patrick Schnieder ist immer noch Verkehrsminister und der macht auch erstmal weiter. Business as usual, verschickt da noch eine Pressemitteilung, dass das er sich weiter um die Digitalisierung von Zügen kümmern will. Das ist schon eine bemerkenswerte Situation, die man jetzt hat. Eigentlich wissen alle, dass er entlassen werden soll, aber der Kanzler kann ihn noch nicht entlassen, weil er keinen Nachfolger hat und der wird jetzt zeitgleich gesucht. Also, man hat jetzt zwischenzeitlich schon das Gefühl gehabt, da entgleitet dem Kanzler so ein bisschen seinen Neustart, den er eigentlich haben wollte. Karsten Lindemann dagegen sagt: "Ja, klar, Gesundheitsminister, jetzt mache ich es." Aber das klang, glaube von einem Jahr noch ganz anders. Da hat er gesagt, nee, den Job will ich nicht so gerne machen. Wie passt das denn zusammen? Ja, um es vielleicht noch mal mit seinen Worten zu sagen, wir haben es ja gehört, was will er da? Warum macht er das? So hat er sich ja tatsächlich jetzt selber beschrieben gehabt vor knapp eineinhalb vor knapp einem Jahr bei der Kanzlerwahl und das ist natürlich jetzt auch wieder kommunikativ nicht besonders geschickt, ob man das ignoriert hat, ob man nicht wusste, ob er sich selber nicht erinnert hat, dass er das gesagt hat. Man fragt sich schon ein bisschen, warum da nicht ein mit antizipiert wurde, warum äh gerade das äh dieses Interview gegeben wurde, dass man da nicht vielleicht ein bisschen vorbereitet ist, dass Carsten Sinneemann sowas gesagt hat, aber zu seiner Verteidigung tatsächlich hat er sich seitdem immer wieder zu gesundheitspolitischen Themen geäußert, so dass man dann doch über, ich sag mal, die Monate hinweg vielleicht den Eindruck bekommen konnte, der kennt sich vielleicht doch ein bisschen besser mit Gesundheitspolitik aus, als der selber da von sich behauptet hat, aber ähm tatsächlich wirft das schon ein bisschen seltsames Licht auf diese Personalentscheidung, wenn Karlann vor noch knapp einem Jahr selber gesagt hat, er sollte diesen Job eigentlich nicht machen. Gerit Sebert, vielen Dank an dich und wir gehen weiter nach Stuttgart zu Daniel Kob, wo heute Abend eine Talkrunde stattfindet mit Torsten frei, also dem neuen Unionsfraktionsvorsitzenden und das ist bekanntlich sein Traumjob, den wollte er eigentlich schon bei Antritt der neuen Regierung haben. Die IHK hat also eingeladen und die Wirtschaftsvertreter dürften d mit einem dicken Wunschzettel äh aufwarten. Werden Sie Gehör finden bei Torstenfrei? Nun ja, also man muss ganz klar sagen, diese Diskussionsveranstaltung, die hat hier vor ungefähr einer Stunde begonnen und bisher dreht sich eigentlich vor allem alles um eine Sache und zwar um das Regierungschaos in Berlin. Und ich war doch relativ auch erstaunt gewesen, wie offen der Torsten Frei hier auch gesprochen hat mit den Wirtschaftsvertretern bei der IAK. Er hat z.B. auch erwähnt. Er ist jetzt extra mit dem Auto heute gefahren, hatte wohl eigentlich geplant gehabt mit dem Flugzeug zu kommen, hat dann aber doch diese lange Autofahrt auf sich genommen. 6, 7 Stunden ist man da von Berlin nach Stuttgart unterwegs, einfach weil er die ganze Zeit in Videokonferenzen und in ja Telefongesprächen war. Also da scheint wirklich sehr, sehr viel im Hintergrund momentan auch zu passieren. Und wir haben es ja gerade von Gar eben auch gehört, diese Diskussion. Also ein Gesundheitsminister, der eigentlich noch vor einem Jahr gesagt hat, ich will überhaupt gar kein Gesundheitsminister werden, weil ich auch überhaupt gar nicht die Qualifikation habe und da es dann doch besser ist, dass der Schuster bei seinen Leisten bleibt. Ja, und als Thorsten Frei hier angekommen ist, da habe ich Ihnen genau diese Frage gestellt, was er denn zu einem Gesundheitsminister sagt, der das eigentlich gar nicht machen wollte. Wir hören mal rein, was er mir gesagt hat. Das hat er mit Sicherheit nicht gesagt. Nennem hat Gesundheitspolitik ja sogar eigentlich Koalitionsverhandlungen verhandelt. Der wird ganz sicher ein hervorragender Gesundheitsminister sein. Also da haben wir es gerade gehört. Also dieses Video scheint er noch nicht gesehen zu haben. Er hat ja gesagt, er kann sich nicht vorstellen, dass das Karsten Linnemann ja selbst gesagt hat. Ja, und dann ist natürlich eine andere Frage hier auch gestellt worden, denn auch das ist über Tosenfrei immer wieder in der Vergangenheit gesagt worden, dass er doch vielleicht ein bisschen zu nett sei, dass er ein bisschen vielleicht zu Pro Kananzler März ist und hat das Ganze versucht hier zu erklären, hat davon gesprochen, wenn man natürlich im Bundeskanzleramt arbeitet, dass dann der Bundeskanzler natürlich auch der Vorgesetzte ist. spricht, man ist ihm da Loyalität dann auch ähm ja, hat man die Verpflichtung, diese dann auch zu halten, aber er hat gesagt, ihm ist das bewusst, dass jetzt eine ganz neue Funktion, Fraktionsvorsitzender zu sein. Da muss man die Interessen der einzelnen Abgeordneten ähm ja auch vertreten und hat er doch gesagt, dass er dann auch einen anderen Führungsstil da an den Tag legen wird. Eine Sache hat er auch noch gesagt, da geht's um die Wahl in Sachsenhart und da war doch sein Zitat gewesen. Also das macht mir doch Angst, was man da im September vielleicht erwarten kann. Dan Kob war das aus Stuttgart. Vielen Dank. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Visa einen Erfolg heute vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Visaablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagte jetzt gegen ihre Versetzung den Ruhestand, weil sie dadurch etwas weniger Geld erhält. Und jetzt steht sie im Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft ein Disziplinarverfahren, allerdings ist das vorerst ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. bis zu 6100 € im Monat ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich macht das ein Beamtenprivileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Almimitationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehnte lang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen, ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Da sind wir gespannt auf die Sicht von Henrik Embroder. Weltkolom ist bei uns im Studio. Herzlich willkommen. Grüß Gott. Wir wissen ja alle, wenn es um die Steuern geht, z.B. greift der Start ruckzuck durch. Das dauert wenige Wochen, dann hat man das Schreiben da drin. Wenn aber eine Lehrerin 17 Jahre lang Gehalt kassiert, krank ist, muss sie das nicht nachweisen, kriegt sogar noch höheres Gehalt immer weiter drauf. Was ist da los? Schaut der Staat da dauerhaft weg oder ist das ein Einzelfall? Ja, wie wie wir es gerade gehört haben, es ist ein Einzelfall, nicht? Jede Terrorattacke ist auch ein Einzelfall. Wenn er sich eben häuft, ist es viele Einzelfälle. Einzelverall ist wirklich ein völlig vergebliches Argument, aber um es mal positiv zu sehen, ich finde es eine herrliche Glosse. Sein großartiges Stück, wenn man es auf dem Theater inszenieren würde und mich erinnert das an den Hauptband von Köpenik, der die Stadtkasse geraubt hat, in der nicht mal halb so viel war, wie dieser Frau monatlich verdient hat. Und der kam aber nicht so lange damit durch. Den haben sie dann ziemlich schnell geschnappt, hab schnell geschnappt. Ja. Ja. Ja. Der hat auch aber hat sich dann rehabilitiert. Er hat irgendwie eine bürgerliche Existenz aufgebaut. Nein, was ich daran so großartig finde, wissen Sie, ist dieses völlig fällende Unrechtsbewusstsein. Die Frau sitzt da und hat einen Job und hat noch eine Nebentätigkeit, führt eine total parasitäre Existenz auf ihre und auf meine Kosten und sie hatte jetzt noch die Hutbe gegen ihre Herabsetzung in den Ruhestand zu klagen. Darauf muss man wirklich kommen und irgendwie imponiert mir das und ich bin auch absolut sicher, dass viele es auch gut finden, weil es leider auch ein bisschen das Klischee des Beamten passt und Beamte genießen noch sehr viele Privilegien, die normale Staatsbürger und Steuerzahler nicht haben. in die Rentenkassen nicht einzahlen, das wissen wir ja, aber ich habe vor kurzem was erfahren, dass eine Regelung gibt, die heißt Workation, ein Mischwort aus Work, Arbeit und Vacation, Ferien und Beamte können 10 bis 14 Tage im Jahr mobil aus dem Ausland arbeiten. Das heiß, sitzen irgendwo in der Karibik unter einer Palme und erledigen die Anträge von Asylsuchenden oder irgendwie. Na ja, wenn sie das dann wirklich machen, wäre ja gar nicht so schlecht, aber diese Lehrerin hat ja noch nicht mal gearbeitet. Da waren nur Vacation und kein hat schon gearbeitet natürlich vollkommen. Ja, okay. Nur nicht für den Start auf ihre auf ihre eigene Rechnung. Aber ich finde, dass das wirklich, wie sagt man das unter Politikern? Das hat eine Vorgeschichte oder wir müssen den Zusammenhang sehen und der Zusammenhang kontextualisieren textualisieren kontextualisier kontextualisieren. Vielen Dank. nur jetzt haben wir der Stadt der Stadt vielleicht das noch ganz kurz ist natürlich schon eine Art Monster den man dann als einzelner Bügner begegnen kann und der Stadt hat auch ein großes Talent sich selbst zu bedienen. Es wird jetzt ein neuer Bau ein Anbau an das Bundeskanzleramt Bundeskanzleramt gebaut. Das Projekt kostet 800 Millionen Euro. Stand jetzt. Ja, stand jetzt. Und wir reden von Kalkulationen, die in Berlin gemacht wurden. Also realistischerweise was das doppelte. Es wird auch ein äh eine Grundsanierung des äh Amtes des Bundespräsidenten durchgeführt, die ist auf 8 Jahre angelegt und soll 800 Millionen Euro kosten. Also wissen Sie, bei diesen Summen haben ganz viele Leute das Gefühl, wenn die sich so bedienen, dann mache ich das eben auch. Und der einfache Bürger hat einfach den Eindruck, da ist ein riesenopf und an den Topf möchte auch mal näher dran. Ich glaube, man kann es nicht so richtig nicht so richtig übel nehmen. Und ähm was ich noch sagen wollte, ähm die Lehrerin hat sozusagen vorgeführt, wie es auch geht, aber stellen sich vor, sie wäre wirklich zum Unterricht erschienen. Was für ein Unheil hätte sie anrichten können? Insofern ist es richtig, dass sie die ganze Zeit bezahlen noch mal gut gegangen gerade noch mal gut gegangen dafür, dass sie fern bleibt nicht hätte wirklich ein unglaimlichen Schaden anrichten können, die Kinder falsch informieren, den etwas erzählen können von der wichtigsten Tugend des Bürgers, die ist nicht zu arbeiten oder nicht am Arbeitsplatz zu erscheinen. Sie musste nicht in die Karibik fahren. Sie hat sich wahrscheinlich auch hier ganz gemütlich eingerichtet. Aber wie gesagt, es sind sehr viele Kinder um das Unheil gekommen von dieser Lehrerin unterrichter zu werden. Also eigentlich alles richtig gelaufen. Alles richtig gelaufen und ein richtig guter Einzelfall. Die Frau hat HutzE und das ist äh ein Fall, eine perfekte Glosse. Danke schön Henrik Embroder. Ja, danke. Die Ukraine hat Russland mit hunderten drohnen angegriffen. Laut Präsidentvolimier Selenski hat sein Land ein russisches Rüstungsunternehmen attackiert. Auch eine Ölanlage und weitere Logistikstandorte seien beschossen worden. Dazu veröffentlichte Zelenski ein Video auf X, dass diese Angriffe zeigen soll. Zuvor hatte Russland die südukrainische Großstadt Saporisia bombardiert. Mindestens 25 Menschen wurden dabei verletzt. US-Präsident Donald Trump will dem Iran Schäden an Schiffen und Frachtgut in Rechnung stellen. Bezahlt werden soll das mit iranischem Vermögen, das in den USA eingefroren ist, erklärte Trump auf True Social. In der vergangenen Nacht griff das US-Mitär jetzt das 13. Mal in Folge Ziele im Iran an. Die USA wollen die den Iran so zurück an den Verhandlungstisch zwingen. Und seit 6 Uhr heute morgen gelten neue US-Zölle gegen 60 internationale Handelspartner von bis zu 12,5%. Betroffen ist auch die EU und damit Deutschland. Die gesetzliche Grundlage für die bisher geltenden Zölle ist ausgelaufen. Deshalb hat sich die US-Regierung nun etwas Neues einfallen lassen. Das Weiße Haus wirft den Handelspartnern vor, zu wenig gegen Zwangsarbeit zu tun. Die Europäische Union kritisiert den Schritt, dass die EU nicht ausreichend gegen Zwangsarbeit vorgehe, sein unbegründete Vorwürfe. Immerhin hält die US-Regierung aber noch die Zollobergrenze ein, die vergangenes Jahr zwischen den USA und der EU vereinbart wurden. Und wir bleiben in den USA vor drei Monaten vielen Jahr auf dem traditionellen Presseden in Washington Schüsse. Ein 31-Jähriger hatte eine Sicherheitsschleuse gestürmt. schaffte es zwar nicht bis in den Ballsaal, aber es brach für kurze Zeit Panik aus. Die Veranstaltung wurde abgebrochen und die Regierung in Sicherheit gebracht. Heute Abend nun wird genau dieses Treffen nachgeholt an einem anderen Ort und unter verschärften Sicherheitsvorkehrung. Aber Donald Trump will kommen und dort eine Rede halten. Der Präsident, der ja regelmäßig eigentlich Presseevertreter auch beschimpft. Gerade bekommt der US-Präsident noch einen Zaubertrick vorgeführt, dann sind Schüsse zu hören. Personenschützer stürmen aufs Podium und bringen Trump von der Bühne. Auf einmal stehen bewaffnete Sicherheitskräfte im Ballsaal des Hilton Hotels. Gäste verstecken sich unter den Tischen. Niemand weiß in diesen Minuten, was vor sich geht. Ein Überwachungsvideo zeigt, wie der Schütze durch einen Checkpoint im Hotel stürmt. Er schießt auf einen Mitarbeiter des Secret Service. Der 31jährige hatte ein Gewehr, eine Pistole und mehrere Messer dabei. Wird schließlich überwältigt. In den Festsaal schafft er es nicht. Jetzt wird das Dinner nachgeholt, allerdings in einem anderen Hotel im Waldorf Astoria mit deutlich weniger Gästen. Trump allerdings wird wieder dabei sein. Der Präsident freut sich darauf, das zu Ende zu bringen, was er angefangen hat, bevor ein verabscheuungswürdiger Mordversuch die ursprüngliche Veranstaltung zum Scheitern gebracht hat. Nach dem Vorfall im April hatte es auch Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen gegeben, die sein zu Lachs gewesen und das, obwohl neben Trump auch Vizepräsident JD Van Außen und Verteidigungsminister anwesend waren. Vom Secret Service heißt es, man sei auf die Wiederholung der Veranstaltung bestmöglich vorbereitet. Wir werden jeden Veranstaltungsort immer sorgfältig prüfen und derzeit ist ein erfahrenes Team vor Ort, das einen Plan ausarbeiten wird, um den Erfolg dieser Veranstaltung sicherzustellen. Genau wie wir es beim Korrespondentendeninner im Hilten getan haben. Doch damals schaffte es der Schütze immerhin durch einen Sicherheitscheckpoint zu stürmen und den gesamten Ballsaal in Panik zu versetzen. So, heute passiert das hoffentlich nicht. Alina Quast für uns aus Washington zugeschaltet. Wie sehen die Sicherheitsmaßnahmen heute Abend beim Galainner aus, damit so etwas nicht noch mal passieren kann? Ja, die Sicherheitsbehörden, die haben dann noch einmal nachgerüstet. Ich bin mir auch sicher, dass wir im Stadtbild viel Polizei sehen werden, viel Secret Service, die Straßen werden abgesperrt sein, auch um ganz deutlich der Öffentlichkeit zu zeigen. Wir haben hier alles im Griff. Es es wird Sicherheitsschleusen geben, ähnlich wie beim Flughafen. Es gibt da dann einen separaten Eingang beim World of Astoria, ist da also getrennt vom regulären Hotelbetrieb. Man muss dazu sagen, dass auch nach dem vereitelten Attentat, dass da ja die Sicherheitsbehörden trotz aller Kritik gesagt haben, wieso? Es hat doch alles geklappt. Wir haben den Attentäter rechtzeitig gestoppt. Nichtsdestotrotz hat man sich ja gefragt, wie konnte dieser Mann, der ja als Hotelgast eingecheckt hat, wieso konnte er überhaupt so weit kommen, so nah an die Gäste ran, so nah an den Präsidenten ran? Wir erinnern uns, ä die Sicherheitsschleuse, die wurde da ja bereits abgebaut, als der Attentäter da vorbeistürmte. Also wirklich eklatante Sicherheitsmengel. Sowas darf hier nicht wieder passieren. Insofern wird aber auch mit Spannung erwartet die Rede des US-Präsidenten. Inwiefern wird er das versuchte Attentat auf ihn einbinden? Und inwiefern wird er die Bühne aber auch nutzen für seine systematischen Angriffe gegen die Presse. Er wird da ja in einem Saal sitzen von etwa 700 Journalisten. Es sind ja weitaus weniger Leute jetzt eingeladen, um auch einen besseren Überblick in dem Saal zu haben. Aber das wird spannend zu sehen, inwiefern er dort austeilen wird oder ob er da ja eher gemäßigt auftreten wird. Er tritt da ja ein in eine Tradition von US-Präsidenten, die bei diesen White House Correspondence Dinner seit 100 Jahren immer dabei sind. Da geht es eigentlich immer mit Humor zu. Also, wir werden sehen, wie humorvoll es dann wirklich wird das Dinner heute Abend hier. Und Alina, wir haben es ganz kurz angesprochen. Donald Trump hatte ja neue US-Zölle gegen 60 Länder verkündet, auch gegen die EU und die gelten seit heute. Wie fallen da die ersten Reaktionen aus? Mhm. Es war ja so, dass der Supreme Court, der hatte, die Zölle von Donald Trump im Februar kassiert, hatte die für illegal erklärt. Das wollte der Präsident nicht auf sich sitzen lassen. Hatte dann in einem Eiverfahren da neue Zölle verhängt in Höhe von 10%. Aber da ist die Rechtsgrundlage ausgelaufen. Jetzt kommen noch einmal neue Zölle. Da hat sich Donald Trump hat da einen neuen Paragraphen entdeckt, den er angewendet hat. Da geht es ja um Zwangsarbeit. Das heißt 10 % Geld jetzt für die EU und damit auch für Deutschland. Da mag man meinen, da kommt man jetzt durchaus glimpflig weg. Da waren ja durchaus mal höhere Zölle im Gespräch. Positiv wird da zumindest bewertet seitens der EU, dass man da ähm im Rahmen des Turnberry Deals bleibt. Das hatte man verabredet, dass es da einen Höchstzollsatz von 15% gibt. Da liegt man also drunter, aber jetzt gerade eben vor wenigen Minuten ein neuer Post des US-Präsidenten auf seiner eigenen Plattform Choose Social. Da beschwert er sich sehr lautstark in Capital Letters darüber, dass Google eine Rekordstrafe bekommen hat von Seiten der EU wegen Wettbewerbsverstößen. Eine Rekordsumme, die da fällig wird, die die EU verhängt hat, 890 Millionen Euro. Das will der US-Präsident nicht auf sich sitzen lassen und er droht da jetzt damit, dass diese Summe zurückgenommen wird und mit neuen Zöllen für die EU. Das bleibt spannend, sind wir gewohnt von Herrn Trump und mal sehen, was heute Abend noch dazu sagt. Danke schön für den Moment, Alina Quaste. Der Rücktritt von Jens Spahn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte heute, wie er Regierung und Partei neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDU-Pitikern in führenden Funktionen erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Klingt erstmal gut. Nur um Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designetter Nachfolger hat nämlich offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchsignal. Nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich Merz zum Personalchaos. im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressortchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Künzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die AbschiedsmS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüber Kopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Rgierungssprecher BA Ander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Das ist hier ja nicht erfolgt oder ich habe zumindest von Färz noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird. Auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt steigen, Karsten Linnemann das Gesundheitsressort übernehmen und Geschlossenheit und Dankbarkeit demonstrieren. Mir ist bewusst, dass es eine große Aufgabe ist und deshalb ja gehe ich auch mit Demut diese Aufgabe an, aber auch mit mit großem großem Respekt. Doch das lenkt nur mühsam vom vergeigten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Ex-Kanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Äh insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, äh wenn alle wieder in Berlin sind. Am Ende gibt es viele Beschädigte. Ein noch Verkehrsminister als Lame Duck. Ein potenzieller Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Gerettal zugeschaltet für uns hier aus Berlin, denn du warst ja heute vormittag dabei bei dieser Vorstellung mit Kanzler März. Wie ist dein Eindruck? Was sind die Informationen rundum? War das ein Neustart oder doch eher ein chaotischer Staat? Na ja, man muss es einfach so sagen. Es sollte ein Neustart werden nach dem Abgang von Jens Sparn und am Ende ist dieser Neustart und man kann es nicht anders sagen, im Chaos geändet und das hat ja nicht zuletzt was damit zu tun, dass dem Kanzler in letzter Minute der Nachfolger für den Verkehrsminister abgesprungen ist. Da kann er jetzt erstmal nichts dafür, aber man wundert sich schon auch in Rhein der Union darüber, dass das alles jetzt so überhasst und ohne Not passieren musste. Diese diese Personalrochade, die dann am Ende nicht funktioniert. Das war ein regelrechter Krimmi auf die letzten Stunden dieser Entscheidung rund um ähm den Verkehrsminister, das muss man sich vorstellen, die Bild berichtet, da wurde eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt, um den Nachfolger von Patrick Schnieder abzuholen, ins Kanzleramt zu schon führen, um dort alles klar zu machen. Da hat er noch eingeschlagen und gesagt, ja, er macht's. und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht die SMS an den Kanzler und es gibt keinen neuen Verkehrsminister und das muss man sich auch vorstellen, der alte, der ist ja offiziell noch im Amt, das wurde nie offiziell verkündet, dass Patrick Schnieder zurücktreten muss und der macht jetzt erstmal Business as usual, verschickt heute noch eine Pressemitteilung, wo es um die Digitalisierung von Zügen geht. Also, das ist schon eine sehr ungewöhnliche Situation, dass eigentlich die komplette Öffentlichkeit weiß durch eine SMS, die ähm tatsächlich ja auch geliegt wurde vom Verkehrsminister an Parteifreunde, wo er sagt, er muss zurücktreten, also er muss gehen, er wird entlassen und am Ende wird er nicht entlassen und muss jetzt erstmal weitermachen, während sein Nachfolger gesucht wird. Ja, Gerit, also wirklich doch eher Chaos in der Tat. Danke dir erstmal für all diese Schilderungen und Einordnung. Und zu zugeschaltet ist und jetzt Wolfgang Kubiki, der Parteivorsitzende der FDP. Schönen guten Abend. Ein wunderschönen guten Abend. Das Ziel von Friedrich März war ja eine bessere Kommunikation. Ist ja jetzt ziemlich schief gegangen. Ja, ich wundere mich selbst darüber, aber es ist Friedrich März dietantisch und unprofessionell wie immer. Man muss sich ja vor Augen halten, das Kabinett ist ja etwas mehr als einem Jahr erst im Amt und eine solche große Rochade, ich kann mich daran nicht erinnern, dass es jemals in der Geschichte unseres Landes so war. Karsten Lindemann wollte nie Gesundheitsminister werden. Mit dem Wettgang als Generalsekretär verliert Friedrich März eine Brücke in die deutsche Wirtschaft, von denen er nicht mehr sehr viel hat. und die Poste um Patrick Schnieder ein sehr solider und äh wirklich wie ich finde wirklich seriöser Kollege, der durch einen Telefonanruf erfährt. Äh er soll entlassen werden, um anschließend festzustellen, es gibt keinen Nachfolger. Also mehr Chaos geht's wirklich gibt's wirklich nicht. Und dabei ist ja das genau der Eindruck von Planlosigkeit, den Friedrich März eigentlich vermeiden wollte oder jetzt mit einem Neustart belegen wollte nach den Turbulenzen der vergangenen Monate. Wird das denn besser jetzt mit Nina Wen? Fehlt die ihm jetzt schon im Kanzleramt oder wie ordnen Sie das ein? Na ja, Nina Wagen K hat sie ja tituliert als diejenige Person, die auch durchsetzungsstark ist. Im Kanzler muss sie eher Brücken schlagen auch zum Koalitionspartner muss sie verbinden. Äh sie war auch nicht in ihrem Traumjob im Kanzleramt, in der sie jetzt gelangt ist. Äh, aber für mich ist viel wichtiger, dass mit Karsten Lindelmann eine der wirtschaftspolitischen Ikonen der Union jetzt in ein das Gesundheitsministerium wechselt und vor einem Jahr noch öffentlich erklärt, das ist nicht das, was er sich zutraut. Der hat er keine Ahnung und jetzt muss er notrungen dieses Amt übernehmen. Wie gesagt, ich bin jetzt nicht der Psychiater und Psychologe von Friedrich Merz, ich muss für die Union auch nicht äh das sagen haben, sondern entscheiden es nur, es ist traurig fürs Land und es zeigt erneut, der Bundeskanzler kann es nicht und das und das nach einem Jahr festzustellen, das ist schon bitte. Allerdings Kassen Lindemann hat sich ja zuletzt tatsächlich in Gesundheitsthemen eingearbeitet und ähm er möchte ja Aufgaben bekommen, bei denen er noch gestalten kann und das Gesundheitsministerium ist wirklich groß, ist ein schwerer Brocken und da muss man eben auch mutig genug sein, sich mit verschiedenen Lobbyorganisationen anzulegen. Trauen Sie das Karsten Linnemann nicht zu? Ich traue zu, dass er sich mit allen und jedem anlegt. Die entscheidende Frage ist, wird daraus auch Gesetzgebungskompetenz? Und wenn ich mir anschaue, dass er vorgeschlangert, die Krankenkassen von 93 auf 20 zu reduzieren, warten wir mal ab, was daraus werden soll. Vor allen Dingen hat ja in den weiteren Fragen imbereich die SPD bereits ihre Flöcke eingeschlagen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass Karel Lindemann da reisieren kann, aber für mich viel wichtiger ist, er ist eine der ordspolitischen Größen der Union und ist jetzt reduziert auf einen auf einen bestimmten Bereich, nämlich die der Gesundheitspolitik. Er wird bei der Rentendiskussion fehlen. Er wird bei der Frage fehlen, was brauchen wir für ein Last für die deutsche Wirtschaft? Und ich bin mir sicher, die deutsche Wirtschaft wird darauf entsprechend reagieren. Ihn fehlt ein Ansprichpartner in der Union und es gibt dafür keinen Ersatz. Herr Gubiki, wir hören in letzter Zeit so oft äh wir, die Medien und auch die Politiker reden alles immer so schlecht in Deutschland. Sehen Sie denn in diesem Umbau jetzt auch Chancen? Er gibt sich da irgendwas Gutes für Sie, was Deutschland nach vorne bringen könnte? Ja, also es ist zu früh, ne? Wir müssen ja allen beteilich eine Chance geben, Nina Wagen eine Chance geben eben den Amt auch wirklich zu reussieren, aber meine Erwartungen sind gedämpft. Meine Erlebnisse des letzten Jahres sind wirklich immer wieder enttäuscht worden. Fried Merz ist groß gestartet und ganz sanft gelandet und ich sehe momentan nicht wie in dieser Koalition in der ja die die Dinge aufeinander prallien die unversöhnlich sind die SPD redet ständig von Steuererhöhungen, von mehr Belastung für die deutsche Wirtschaft von mehr Belastung für diejenigen, die leistungs der Gesellschaft sind, die Union das genaue Gegenteil. Ich sehe momentan nicht, wie das zusammengehen kann. Und noch einmal die Union muss selbst zusehen, wie sie mit ihren Umfragedaten fertig wird. Ich schaue mir an, was im Herz passieren wird. Es tut mir leid um unser Land. Wir brauchen viel mehr Aufbruchstimmung, die haben wir nicht. Und was Friedrich März gerade wie geleistet hat, ist das Gegenteil von Vermittelbarkeit von Prof von von Professionalität. Worfgang Kupiki war das der Parteivorsitzende FDP. Vielen Dank für das Gespräch. Einen schönen Abend noch nach Berlin. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Wiese einen Erfolg vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Wiese ablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Die Klägerin der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Schon wieder eine Hiopsbotschaft. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist dem zweiten Quartal erneut eingebrochen um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume, womöglich auch genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Werkschließungen immerhin stehen erst einmal nicht an. Andrea Ums berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autobuer zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VWChef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckers Ulm, Hannover und Emten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefer, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt überall. Sind wir sich die Stadt anschauen, ist alles leer. Das VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also es geht um Deutschland, um den Standort Deutschland. Deutschland muss ich strecken, die Mitarbeiter müssen sich strecken, Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Fragen wir nach bei Lutz Stordel. Der ist für uns vor dem VW Werk in Zwickau. Lutz VW-Chef Blume will also die Weichen für seine Sparpläne noch in diesem Jahr festzoren. September heißt es. Soll das passieren? Jetzt heißt es Werkschließung soll es erstmal nicht geben. Ist das nur eine Beruhigungspille? Was bedeutet das für das Werk? Wie reagieren die Arbeiter dort? Es ist ja so, im Moment sind hier Betriebsferien und die Angst vieler hier in Zwickau ist eben auch, dass dieser ruhige Eindruck, den man jetzt hier am Werkstor hat, dass der nach 230 dann Alltag werden könnte, dass also das Werkzug gemacht wird und daran hat natürlich der VW Vorstand maßgeblichen Anteil. Es gibt ja wöchentlich neue Wasserstandsmeldungen. Mal heißt es, es müssen Werke geschlossen werden, dann sagt derselbe Vorstand, das sei nicht die intelligenteste Lösung. Also, was soll man da als Arbeiter? Was soll man als einer, der in der Region hier verwurzelt ist, Zulieferer ist, was soll man damit anfangen? Es ist klar, dieses Werk hier, das ist das modernste, das ist das effizienteste in ganz Deutschland. Das ist von VW mit 1,2 Milliarden zu einer reinen E-Autoproduktionsstätte umgebaut worden. Und diese E-Autos, das sind gerade für den chinesischen Markt ja auch die einzigen Wagen, die man dort verkaufen kann. Also, es ist ja nicht so, dass man zu spät auf E-Autos umgesetzt hat. Wahrscheinlich war es eher zu spät, als China gesagt hatte, was anderes wird bei uns eben nicht mehr angeboten. Und nun muss man warten. Also das Werk, die Mitarbeiter sind bereit auch natürlich drauf einzugehen. Die 35 Stundenwoche, die steht hier schon lange zur Debatte. Das hat do sächsische Ministerpräsident ja angeregt, zu sagen, das ist nicht mehr zeitgemäß. Aber dann hat man eben die Konkurrenten, dann hat man die Tschechen, die natürlich in der gesamten Preisstruktur wesentlich günstiger arbeiten als hier. Also der Durchschnittslohn hier 4000 Broto, das ist natürlich mit Tschechien nicht zu vergleichen, aber es ist ein direkter Konkurrent im Markt und das macht das Ganze wirklich schwierig. Aber anderserseits muss man abwarten, diese 7% Rendite, die ja die Grundlage dafür sind, dass man sagt, man will jetzt Werke schließen, vielleicht sind die eben auch nicht mehr ganz zeitgemäß. Ohne Rendite geht es nicht, kann man nicht investieren, das ist klar. Aber hier ist es einfach so, man geht wirklich davon aus, wenn man tatsächlich an dieses Werk rangeht, da hängen auch noch 30 vielleicht 40.000 Jobs im Umfeld mit dran. Das ist einfach so. Und dann sagen viele in Zwickau lieber, dann verkauft das Merk an die Chinesen. Uns geht's nicht mehr drum, wer der Eigentümer ist. Uns geht's einfach darum, wer die Jobs liefert. Und das sind auch schlechte Nachrichten für VW. Lutz, danke dir nach Zwickau für diese Einordnung. Und bei uns ist es jetzt Zeit für Klartext. Meine Welt, meine Meinung am Abend heute mit Dennis Sand Weltautor für Musik und Popkultur. Schön, dass du da bist. Hi. Hi. Wir kommen zu deiner Nachricht des Tages, über die wir natürlich auch schon ausführlich gesprochen haben, der missglückte Kabinettsumbau. Genau. Man muss ja heute einmal kurz zu Rü sprechen, zumindest am Abend noch mal. Die Frage ist tatsächlich so ein bisschen oder was ich mich heute gefragt habe, was ist da eigentlich schief gelaufen? Also Friedrich Merz wollte sein Kabinett umbauen. Zum Teil hat es ja schon ganz gut funktioniert. Es gab dann aber Probleme beim Verkehrsministerium. Er hatte Fritz Günzler gefragt, das ist ein finanzpolitischer Sprecher der CDU Fraktion oder der CDU, der diesen Posten übernehmen sollte und der hätte auch zuerst ja gesagt, hat dann aber um 4 Uhr nachts doch wieder nein gesagt, weil er wohl eine relativ schlaflose Nacht hinter sich hatte und es sich noch mal überlegt hat und am Morgen stand März dann da und musste verkünden, dass sein alter Verkehrs äh äh Minister aus dem Spiel ist. der hat es selber schon verkündet gehabt gar nicht, genau, ne? Na ja, er hat also Schnieder hat halt eine Mail geschrieben oder eine SMS an seine Mitarbeiter, dass er wohl raus ist und das ging dann halt an die Presse und dadurch war es dann halt schon bekannt und März musste dann halt irgendwie reagieren, aber er hatte keinen neuen gehabt und das hat für Chaos gesorgt und ich frage mich, wem kann man eigentlich die Schuld geben? Also mehr hat's eigentlich ja nicht wirklich, weil er irgendwie damit gerechnet hatte, dass es jemanden gibt, der das übernimmt. Günstler irgendwo auch nicht, weil eigentlich finde ich es auch ganz cool, wenn ein Politiker sagt, du, ich fühle mich für das Amt doch nicht gewachsen. Das hat er jetzt auch noch mal begründet. Er hat gesagt, ich bin einfach der falsche Mann. Bisschen früher überlegen können. Hät sich früher überlegen können. Er hat sehr spontan ja gesagt, aber immer noch besser als wenn er diesen Job antritt und die dann halt einfach nicht richtig macht. Also da sage ich gut, okay, nicht perfekt gelöst, aber immerhin. So, das Problem, was wir aber haben, ist am Ende des Tages das Problem, was diese Regierung die ganze Zeit hat, nämlich Kommunikation. Dieser Eindruck, der da entsteht. Es werden Entscheidungen gemacht, aber die können nicht richtig begründet werden. Diese Entscheidungen müssen wieder zurückgerufen werden. Man schwimmt so ein bisschen. Ich glaube, dieser Eindruck, das ist das eigentlich fatale. Letztendlich ist es im Prinzip ja gar nicht so schlimm, dass da was durcheinander gegangen ist. Wenn irgendwann ein guter Verkehrsminister kommt, ist das ja alles okay. Ähm, aber dieser Eindruck, dass die Regierung sich einfach selber nicht im Griff hat, dass man selber nicht her, ich glaube, das ist das wirklich Schlimme, was an diesem Vorgang jetzt wieder noch mal demonstrativ gezeigt wurde. Da hätte die Regierung Verlierer des Tages sein können, ist sie aber nicht ein Verlierer des Tages. Ist das Kompaktmagazin von dem Jahr sollte das mal verboten werden. Genau, vor knapp zwei Jahren war das, nenn sie Keser wollte das damals verbieten oder hatte sogar verboten. Das Bundesverwaltungsgericht hat das Verbot wieder zurückgenommen. Damals war es auch relativ einhellig auch in der Presse, dass man gesagt hat, ja, finden wir gut, dass es nicht verboten wurde, denn es ist ein rechtsradikales Magazin und es ist sehr unappetitlich. Das haben über weite Teile, glaube ich, alle gesagt, aber trotzdem gilt die Pressefreiheit, ne? Irgendwo muss man die auch gewähren. Und jetzt zeigt sich, was diese Pressefreiheit, wo sie hinführt. Das Kompaktmagazin hat eine neue Ausgabe rausgebracht. Jürgen Elesser, der Herausgeber, früher ein Linker, jetzt ein Rechtsradikaler muss man sagen, hat es präsentiert ganz stolz. Titel ist Schurkenstaat Israel, sitzt dort in einem Video mit einem Politikredakteur und die beiden schwatronieren dann darüber und warum es ein Schurkenstaat sei. Sie sagen auch ähm, dass sie keine Antisemieten wären, denn Semieten sind ja auch die Palästinenser und die mögen wir eigentlich ganz gerne. So hö hö hö in dem Stil. Ähm, es geht dann noch weiter. Es wird dann über das Existenzrecht von Israel gesprochen, dann heißt es, na ja, welcher Staat hat denn schon ein Existenzrecht? Wenn man sich das Heft dann mal anguckt, wird es noch heftiger, wird Israel mit der Epstein Affäre in Verbindung gebracht. Das ist noch halb so schlimm. Und dann geht's dahin, dass man sagt, Israel ist am Ende des Tages wird wahrscheinlich Schuld daran haben, wenn die Welt also wenn zum Amagedon kommt, also zum gewollten Weltuntergang, der von Israel provoziert wurde. Also wirklich nicht mal antisemitische Dog Whistles, sondern ganz klar ganz klare Antisemitismus, wie es Reiner nicht sein könnte. Und das Kompaktmagazin freut sich jetzt, weil ein linksextremer Influencer dieses Cover geteilt hat und gesagt hat, ist ganz toll, was die da machen. Und das ist genau das, wo Jürgen Elsers eigentlich immer hin wollte, nämlich zu so einer Querfront zwischen ganz links und ganz rechts. Und hier zeigt sich noch mal, wo diese Querfront besonders gut funktioniert, nämlich beim Thema Antisemitismus. Dann gucken wir jetzt mal lieber schnell auf deinen Gewinner des Tages. Marvin Wildhage, ist das ein echter Influenzerschreck. Ja, und ist selber auch Influencer. Marvin Wildhage, das ist ganz großartig. der macht äh eigentlich so Pranks, also so Streiche, die er anderen YouTubern spielt und damit offenbart er immer etwas. Also er macht ähm er hat z.B. so ein Film gefaked, hat so betan, dass be ein Film geben würde und hat Influencer Geld dafür angeboten, dass sie Werbung für diesen Film machen und diesen Film gab es aber gar nicht und dann kam immer so peinliche Situationen raus und diesmal ist er noch ein Schritt weitergegangen und es wird diesmal wirklich also diesmal wird's wirklich interessant, denn er hat Medizinfluencern Geld angeboten dafür, dass sie Werbung für eine Krankheit machen bzw. über eine Krankheit aufklären. Er hat so ein Fake Farmerunternehmen gegründet, die dann Medikamente dagegen herstellen. Es geht, wenn man genau zwischen den Zeilen liest, hört man schon, wo es hingeht. Es geht um eine Nase, die immer anschwitt. Es gibt so eine kleine Pinokio Referenz. Ähm, die Ansprechpartnerin ähm äh, die dort genannt wurde, die hat dann auch den Namen, wie heißt er? Dr. Genau, Dr. Jupetto, der Macher von Pinocchio. Da haben einige einige ihre Kinderbuchliteratur nicht gut genug gelesen. Ja, genau. Genau. Also, man hätte drauf kommen können, aber viele sind nicht drauf gekommen. Also gerade eine Influencerin, die auch Ärztin ist, also die ausgebildete Ärztin ist, hat dafür Werbung gemacht, hat sogar noch Symptome zu dieser Krankheit hinzu erfunden, hat gesagt, sie hat die selber im Studium kennengelernt und hat einfach ein paar tausend € dafür genommen, dass sie für eine Fake Werbung aufklärt. Und da muss man sagen, also Marvin Wildhage macht wirklich einen super Job, weil er klärt eben genau da auf, wo man hinschauen sollte. Leute mit Reichweite, Influencer sind wirklich sehr, sehr mächtig und können wirklich Leute eben auch, wie der Name schon sagt, beeinflussen und da zu zeigen, wo Reichweite dann eben auch bei Geld äh gekauft werden kann und manipuliert werden kann. Äh, das ist wahnsinnig wichtig und äh darum hat er wieder mal einen tollen Job gemacht und das sollte sich jeder mal anschauen. Dein Aufreger des Tages, das ist die Stadt Bon. Wir haben alle festgestellt, wir haben d mal ähäh länger mindestens da gelebt. Äh und du sagst aber nicht die Stadt selber, sondern sie wird quasi zu einer Art sozialem Experiment. Warum? Ich muss ein bisschen aus, also ich bin Bonner und ich muss wirklich hier, ich glaube Bon geht's gerade nicht so gut, ehrlicherweise. Also Bon, wenn man sich die Nachrichten in den letzten Wochen und Monaten einmal anschaut, das fing alles damit an, dass es eine grüne Bürgermeisterin gab, die ganz explizit gesagt hat, wir machen hier eine neue Verkehrspolitik und wir machen Autofahren in der Stadt unattraktiv. Wir haben tolles öffentliches Verkehrsnetz, darum brauchen wir die Autofahrer nicht. Dann hat sie angefangen Parkplätze mit Bäumen zu bepflanzen. Das hat schon viele Bonner so ein bisschen wütend gemacht, weil es dann halt weniger Parkmöglichkeiten gab, der Verkehr sich gestaut hat. Dann der nächste Schreck, die Nordbrücke wurde gesperrt. Das ist die wichtigste Brücke in Bonn, die nach Bo rüber führt. Ähm, da sind täglich 100.000 Autos drüber gefahren. Wurde wegen Mängeln komplett gesperrt. Das heißt, der Verkehr staut sich in komplett Bonn mindestens eineinhalb Stunden länger, egal, wo man hinfährt. Man ist wirklich viel unterwegs. Aber das reicht noch nicht. Es geht weiter. Es gibt jetzt eine Ankündigung, die gab's schon ein bisschen länger, aber die ist jetzt immer noch da. Ähm, dass die Bahn zwischen Bonn und Köln für zwei Jahre komplett gesperrt wird. Das heißt, auch da muss man Umwege fahren, aber auch das reicht noch nicht. Weitere Nachrichten aus den letzten Wochen. Ähm, die S-Bahn in Bonn ä die Stadtbahn, da wurden 70 Stück aus dem Verkehr gezogen, weil sie Altersmengel haben. Das fiel auch ganz plötzlich auf. Da musst du Köln aushelfen und ein paar Bahnen dazu schießen. Und das letzte, was jetzt auch diese Woche rauskam, es gibt eine sollte eine Bahnstrecke gebaut werden zwischen Flughafen und Hauptbahnhof, wo man halt schnell fahren kann. 15 km geplant wird sie seit 1997 und jetzt fällt Ihnen auf, ah, da brauchen wir noch eine Brücke, die haben wir gar nicht eingeplant. Das heißt, wir brauchen noch mal mindestens 15 Jahre länger als geplant. Und die Busse, die normalerweise diesen Verkehr übernehmen werden aber trotzdem abgeschafft, weil die sind halt nicht mehr im Plan mit drin. Es heißt vollkommenes Chaos in Bon und es gibt jetzt erste Theorien, dass man sagt, also vielleicht ist Bon ja so ein soziales Experiment, wo man mal guckt, was passiert, wenn man diese Stadt völlig vom von der Außenwelt abschließeld das neue Bielefeld und vielleicht sogar noch schlimmer. Also es gibt da ganz ganz dunkle Theorien und ich will nur sagen Bon, wir sind für euch da. Wir wir gucken drauf, wir vergessen euch nicht hin. Also insofern genau, wir halten einen Blick drauf, noch gibt's Bon und wir egal was man euch antut haltet durch wir blicken drauf und wenn es zu schlimm wird, dann berichten wir wieder drüber. Dennis, ganz herzlichen Dank. Unser Gedenken heute mal an alle Bonner. Ja, wir helfen. Danke für deine Welt, deine Meinung bei uns am Danke euch. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und jetzt klagt sie, weil sie in den Ruhestand versetzt worden ist und dadurch bekommt sie natürlich weniger Geld. Damit aber nicht genug. Sie steht außerdem in Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit nur vorgetäuscht zu haben und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft auch noch ein Disziplinarverfahren. Das allerdings ist momentan ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich Beamtenprivileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Almimitationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig. Doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehntelang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Und weitere wichtige Nachrichten dieses Tages jetzt kurz und kompakt für Sie zusammengefasst. In deutschen Gefängnissen ist der Anteil an ausländischen Häftlingen auf 45% gestiegen. Die Insassen ohne deutsche Staatsbürgerschaft machen demnach fast die Hälfte aus. 2026 saßen ganze 27 000 nicht Deutsche ein. In fünf Bundesländern liegt der Anteil bei über 50%. Der Bund der Strafvollzugsbediensteten warnt vor Sprachbarrieren. Die Resozialisierung sei kaum noch möglich. Auch das Aggressionspotenzial und Risiko zur Radikalisierung bei muslimischen Männern steigt derzeit stark an. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Bankmitarbeiter in Regensburg sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Der 20 Jahre alte Deutsche werde dringend des Mordes und der schweren räuberischen Erpressung verdächtigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Mann habe einen Zettel in der Bank dabei gehabt, auf dem etwas von einem Überfall und einem Bankraub gestanden habe. Dann habe er ein Küchenmesser in die Luft gehalten, sei an dem Tresen vorbei zu dem Mitarbeiter gegangen und habe mehrfach auf den Bankmitarbeiter eingestochen, wohl ein Zufallsopfer, so die Polizei. Das Motiv des mutmaßlichen Täters sei bislang noch relativ unklar. Die Ukraine hat Russland mit hunderten Drohnen angegriffen. Laut Präsident Selenski stand dabei ein russisches Rüstungsunternehmen im Fokus. Außerdem der E-Commerce Riese Wildberries. Dort wurden drei weitere Lagerhäuser angegriffen, wie das Unternehmen beteilte. Russlands Außenminister Serge Laferow hat bekräftigt, Moskau werde seine Kriegsziele notfalls auch gegen den Willen der US-Regierung durchsetzen. In der vergangenen Nacht griff Russland die Ukraine erneut an. In Saporesia wurden bei einem Angriff mit fünf Gleitbomben Wohnhäuser beschädigt. Mindestens 25 Menschen, darunter Kinder und ein dreate altes Baby wurden verletzt. Und nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Russland brach in einer Lagerhalle des Onlinehändlers Wildberries im Gebiet Leningrad ein Feuer aus. Dort wurden, heißt es, drei Menschen verletzt. Zur aktuellen Entwicklung jetzt eine Einschätzung von unserem Korrespondenten Christoph Wanner aus Kiev. Wieder haben die ukrainischen Streitkräfte das russische Kernland attackiert. Diesmal stand im Zentrum der ukrainischen Attacken vor allem das Gebiet St. Petersburg und wieder einmal war das Ziel Werries, dieser große wichtige russische Onlinehändler. Und wieder sehen wir Bilder, wie die Logistikzentren von Valberies in Flammen stehen. Und es ist schon der vierte große Angriff auf WBies innerhalb einer Woche. Die Russen schlagen zurück. Sie attackieren mit ihren Gleitbomben Pavlograd im Bereich Nepaap Petrowsk, die Provinzhauptstadt Saporische im Süden der Ukraine und vor allem Odessa und da ganz explizit die Hafenanlagen dieser wichtigen großen Stadt Odessa. Und das ganze führt soweit mittlerweile, dass Frachter die Häfen von Odessa und auch von Nikolajev gar nicht mehr anlaufen, weil das viel zu gefährlich geworden ist. Und das entwickelt sich jetzt zu einem großen Schaden auch für die ukrainische Wirtschaft, denn die Ukraine wirkelt ca. 80% ihres Exports über ihre Schwarzmeerhäfen ab. Wir sehen eine Eskalation der Luftschläge und ich denke, das passiert deshalb, weil sich an der Front kaum etwas bewegt. Da herrscht großteils Stagnation und die ukrainischen Angriffe auf das russische Kernland und auch auf die besetzten Gebiete, denke ich, haben vor allem ein Ziel, die Russen zu zwingen, sich in naher Zukunft an den Verhandlungstisch zu setzen. sozusagen die Russen an den Verhandlungstisch bomben, um dann aus einer Position der Stärke heraus mit dem Kremmel zu verhandeln. Und die Ukrainer haben es eilig, weil sich ein Zeitfenster für sie schließen könnte. Dieses Zeitfenster könnte zugehen im Herbst, spätestens im Winter und zwar dann, wenn die Russen wieder dazu übergehen, die ukrainische Energieinfrastruktur mit ihren ballistischen Raketen massiv zu attackieren. Und die Ukrainer befürchten, dass dann wieder die Städte hier stundenlang jeden Tag im Blackout sitzen und dass das die Bevölkerung zermürbt, dass das auch wieder großen wirtschaftlichen Schaden bedeutet und dass sich dann im Winter das Blatt wieder wenden könnte zu Gunsten der Russen. Der Rücktritt von Jens Sparn vor knapp einer Woche hat eine regelrechte Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte heute, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDU-Pitikern in führenden Funktion erstreckt sich wirklich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchsignal nun eine Hängerpartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich Merz zum Personalchaos. im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Künzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die AbschiedsmS an Parteifreunde gerättlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüber Kopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Rgierungssprecher Bander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Das ist hier ja nicht erfolgt. Oder ich habe zumindest von Fig noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum jetzt. Dank ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt. Karsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen. Doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Ex-Kanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panel. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht, als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister, was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Duck, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Darüber können wir jetzt sprechen mit Gerebewald aus unserer Politikredaktion zugeschaltet und Daniel Kob aus Stuttgart. Ger zunächst zu dir. Jetzt gibt's ja große Verwirrung um den Verkehrsminister. Posten Schnieder ist also raus. Günstler hat offenbar last minute abgesagt. Wie konnte es dazu kommen? Ja, also man muss schon sagen, das was Friedrich Merz eich als großen Aufbruch, als Neustart als Chance gesehen hat, das versinkt jetzt mehr und mehr im Chaos und das liegt ja vor allem daran, dass der Wunschkandidat eben von Friedrich März, der dieses Amt des Verkehrsministers übernehmen sollte, dass der halt kurzfristig abgesagt hat. Das muss man sich vorstellen. Das liest sich wie ein kleiner Politiller, die Bild berichtet. Kanzler März hat sogar eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt und ähm den Nachfolger, den Wunschnachfolger abholen lassen, ins Kanzleramt geholt und äh da hat er noch zugesagt, eingeschlagen, wir machen das zusammen und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht kommt die SMS. Nein, ich mache es doch nicht. Ich habe es mir anders überlegt und das dann eben wieder nur wenige Stunden, bevor Friedrich März eben vor die Presse treten wollte und dann ja auch getan hat. nur er konnte dann eben den Minister nicht verkünden. Und was ist die Konsequenz? Patrick Schnieder ist immer noch Verkehrsminister und der macht auch erstmal weiter. Business as usual, verschickt da noch eine Pressemitteilung, dass es dass er sich weiter um die Digitalisierung von Zügen kümmern will. Das ist schon eine bemerkenswerte Situation, die man jetzt hat. Eigentlich wissen alle, dass er entlassen werden soll, aber der Kanzler kann ihn noch nicht entlassen, weil er keinen Nachfolger hat und der wird jetzt zeitgleich gesucht. Also, man hat jetzt zwischenzeitlich schon das Gefühl gehabt, da entgleitet dem Kanzler so ein bisschen seinen Neustart, den er eigentlich haben wollte. Karsten Lindemann dagegen sagt: "Ja, klar, Gesundheitsminister, jetzt mache ich es." Aber das klang, glaube von einem Jahr noch ganz anders. Da hat er gesagt, nee, den Job will ich nicht so gerne machen. Wie passt das denn zusammen? Ja, um es vielleicht noch mal mit seinen Worten zu sagen, wir haben es ja gehört, was will er da? Warum macht er das? So hat er sich ja tatsächlich jetzt selber beschrieben gehabt vor knapp einerinhalb vor knapp einem Jahr bei der Kanzlerwahl und das ist natürlich jetzt auch wieder kommunikativ nicht besonders geschickt, ob man das ignoriert hat, ob man nicht wusste, ob er sich selber nicht erinnert hat, dass er das gesagt hat. Man fragt sich schon ein bisschen, warum da nicht ein mit antizipiert wurde, warum äh gerade das äh dieses Interview gegeben wurde, dass man da nicht vielleicht ein bisschen vorbereitet ist, dass Carsten Sinemann sowas gesagt hat, aber zu seiner Verteidigung tatsächlich hat er sich seitdem immer wieder zu gesundheitspolitischen Themen geäußert, so dass man dann doch über, ich sag mal, die Monate hinweg vielleicht den Eindruck bekommen konnte, der kennt sich vielleicht doch ein bisschen besser mit Gesundheitspolitik aus, als der selber da von sich behauptet hat, aber ähm tatsächlich wirft das schon ein bisschen seltsames Licht auf diese Personalentscheidung, wenn Karl Lemann vor noch knapp einem Jahr selber gesagt hat, er sollte diesen Job eigentlich nicht machen. Gerbert, vielen Dank an dich und wir gehen weiter nach Stuttgart zu Daniel Kob, wo heute Abend eine Talkrunde stattfindet mit Torsten frei, also dem neuen Unionsfraktionsvorsitzenden und das ist bekanntlich sein Traumjob, den wollte er eigentlich schon bei Antritt der neuen Regierung haben. Die IHK hat also eingeladen und die Wirtschaftspräter dürften d mit einem dicken Wunschzettel aufwarten. Werden Sie Gehör finden bei Torstenfrei? Nun ja, also man muss ganz klar sagen, diese Diskussionsveranstaltung, die hat hier vor ungefähr einer Stunde begonnen und bisher dreht sich eigentlich vor allem alles um eine Sache und zwar um das Regierungschaos in Berlin. Und ich war doch relativ auch erstaunt gewesen, wie offen der Thorsten Frei hier auch gesprochen hat mit den Wirtschaftsvertretern bei der IAK. Er hat z.B. auch erwähnt. Er ist jetzt extra mit dem Auto heute gefahren, hatte wohl eigentlich geplant gehabt mit dem Flugzeug zu kommen, hat dann aber doch diese lange Autofahrt auf sich genommen. 6, 7 Stunden ist man da von Berlin nach Stuttgart unterwegs, einfach weil er die ganze Zeit in Videokonferenzen und in ja Telefongesprächen war. Also, da scheint wirklich sehr, sehr viel im Hintergrund momentan auch zu passieren. Und wir haben es ja gerade von Garret eben auch gehört, diese Diskussion, also ein Gesundheitsminister, der eigentlich noch vor einem Jahr gesagt hat, ich will überhaupt gar kein Gesundheitsminister werden, weil ich auch überhaupt gar nicht die Qualifikation habe und da es dann doch besser ist, dass der Schuster bei seinen Leistung bleibt. Ja, und als Thorsten frei hier angekommen ist, da habe ich Ihnen genau diese Frage gestellt, was er denn zu einem Gesundheitsminister sagt, der das eigentlich gar nicht machen wollte. Wir hören mal rein, was er mir gesagt hat. Das hat er mit Sicherheit nicht gesagt. Nemann hat Gesundheitspolitik ja sogar Koalitionsverhandlungen verhandelt. Der wird ganz sicher ein hervorragender Gesundheitsminister sein. Also da haben wir es gerade gehört. Also dieses Video scheint er noch nicht gesehen zu haben. Er hat ja gesagt, er kann sich nicht vorstellen, dass das Karsten Linnemann ja selbst gesagt hat. Ja, und dann ist natürlich eine andere Frage hier auch gestellt worden, denn auch das ist über Tosenfrei immer wieder in der Vergangenheit gesagt worden, dass er doch vielleicht ein bisschen zu nett sei, dass er ein bisschen vielleicht zu Prok Kananzler März ist und hat das Ganze versucht hier zu erklären, hat davon gesprochen, wenn man natürlich im Bundeskanzleramt arbeitet, dass dann der Bundeskanzler natürlich auch der Vorgesetzte ist. spricht, man ist ihm da Loyalität dann auch ähm ja hat man die Verpflichtung, diese dann auch zu halten, aber er hat gesagt, ihm ist das bewusst, dass jetzt eine ganz neue Funktion, Fraktionsvorsitzender zu sein. Da muss man die Interessen der einzelnen Abgeordneten ähm ja auch vertreten und hat er doch gesagt, dass er dann auch einen anderen Führungsstil da an den Tag legen wird. Eine Sache hat er auch noch gesagt, da geht's um die Wahl in Sachsen an und da war doch sein Zitat gewesen. Also das macht mir doch Angst, was man da im September vielleicht erwarten kann. Dank war das aus Stuttgart. Vielen Dank. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Visa einen Erfolg heute vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Visaable Ablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagte jetzt gegen ihre Versetzung den Ruhestand, weil sie dadurch etwas weniger Geld erhält. Und jetzt steht sie im Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft ein Disziplinarverfahren, allerdings ist das vorerst ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. bis zu 6100 € im Monat ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich macht das ein Beamtenprivileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehntelang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen. Zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten lehrerin als auch bei denen, die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Beziegen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Da sind wir gespannt auf die Sicht von Henrik Mbroder Weltkolom ist bei uns im Studio. Herzlich willkommen. Grüß Gott. Wir wissen ja alle, wenn es um die Steuern geht, z.B. greift der Start ruckzuck durch. Das dauert wenige Wochen, dann hat man das Schreiben da drin. Wenn aber eine Lehrerin 17 Jahre lang Gehalt kassiert, krank ist, muss sie das nicht nachweisen, kriegt sogar noch höheres Gehalt immer weiter drauf. Was ist da los? Schaut der Staat da dauerhaft weg oder ist das ein Einzelfall? Na, wie wie wir es gerade gehört haben, es ist ein Einzelfall, nicht? Jede Terrorattacke ist auch ein Einzelfall. Wenn es sich eben häuft, ist es viele Einzelfälle. Einzelverall ist wirklich ein völlig vergebliches Argument, aber um es mal positiv zu sehen, ich finde es eine herrliche Glosse. Sein großartiges Stück, wenn man es auf dem Theater inszenieren würde und mich erinnert das an den Hauptband von Köpenik, der die Stadtkasse geraubt hat, in der nicht mal halb so viel war, wie diese Frau monatlich verdient hat. Und äh der kam aber nicht so lange damit durch, den haben sie dann ziemlich schnell geschnappt nach schnell geschnappt. Ja. Ja. Ja. Der hat doch aber hat sich dann rehabilitiert. Er hat irgendwie eine bürgerliche Existenz aufgebaut. Nein, was ich daran so großartig finde, wissen Sie, ist dieses völlig fällende Unrechtsbewusstsein. Die Frau sitzt da und hat einen Job und hat noch eine Nebentätigkeit, führt eine total parasitäre Existenz auf ihre und auf meine Kosten und sie hatte jetzt noch die Hutbe gegen ihre Herabsetzung in den Ruhestand zu klagen. Darauf muss man wirklich kommen und irgendwie imponiert mir das und ich bin auch absolut sicher, dass viele es auch gut finden, weil es leider auch ein bisschen das Klischee des Beamten passt und Beamte genießen noch sehr viele Privilegien, die normale Staatsbürger und Steuerzahler nicht haben. Das in die Rentenkassen nicht einzahlen, das wissen wir ja, aber ich habe vor kurzem was erfahren, dass eine Regelung gibt, die heißt Workation, ein Mischwort aus Work, Arbeit und Vacation. Ferien und Beamte können 10 bis 14 Tage im Jahr mobil aus dem Ausland arbeiten. Das heißt, sie sitzen irgendwo in der Karibik unter einer Palme und erledigen die Anträge von Asylsuchenden oder irgendwie. Na ja, wenn sie das dann wirklich machen, wäre ja gar nicht so schlecht, aber diese Lehrerin hat ja noch nicht mal gearbeitet. Da waren nur Vacation und kein hat schon gearbeitet natürlich vollkommen. Ja, okay. Nur nicht für den Start auf ihre auf ihre eigene Rechnung. Aber ich finde, dass das wirklich, wie sagt man das unter Politikern, das hat eine Vorgeschichte oder wir müssen den Zusammenhang sehen und der Zusammenhang kontextualisieren textualisieren kontextualisier kontextualisieren. Vielen Dank. nur jetzt haben wir der Stadt der Stadt vielleicht das noch ganz kurz ist natürlich schon eine Art Monster den man dann als einzelner Bügner begegnen kann und der Stadt hat auch ein großes Talent sich selbst zu bedienen. Es wird jetzt ein neuer Bau ein Anbau an das Bundeskanzleramt Bundeskanzleramt gebaut. Das Projekt kostet 800 Millionen Euro. Stand jetzt. Ja, stand jetzt. Und wir reden von Kalkulationen, die in Berlin gemacht wurden. Also realistischerweise was das doppelte. Es wird auch ein äh eine Grundsanierung des äh Amtes des Bundespräsidenten durchgeführt, die ist auf 8 Jahre angelegt und soll mehr als 800 Millionen Euro kosten. Also wissen Sie, bei diesen Summen haben ganz viele Leute das Gefühl, wenn die sich so bedienen, dann mache ich das eben auch. Und der einfache Bürger hat einfach den Eindruck, da ist ein riesenopf und dann den Topf möchte auch mal näher dran. Ich glaube, man kann es nicht so richtig nicht so richtig übel nehmen. Und ähm was ich noch sagen wollte, ähm die Lehrerin hat sozusagen vorgeführt, wie es auch geht, aber stellen sich vor, sie wäre wirklich zum Unterricht erschienen. Was für ein Unheil hätte sie anrichten können? Insofern ist es richtig, dass sie die ganze Zeit bezahlen gut gegangen gerade noch mal gut gegangen dafür, dass sie fern bleibt, nicht? Der hätte wirklich ein unheimlichen Schaden anrichten können, die Kinder falsch informieren, denen etwas erzählen können von der wichtigsten Tugen des Bürgers, die ist nicht zu arbeiten oder nicht am Arbeitsplatz zu erscheinen. Sie musste nicht in die Karibik fahren. Sie hat sich wahrscheinlich auch hier ganz gemütlich eingerichtet, aber wie gesagt, es sind sehr viele Kinder um das Unheil gekommen, von dieser Lehrerin unterrichter zu werden. Also eigentlich alles richtig gelaufen. Alles richtig gelaufen und ein richtig guter Einzelfall. Die Frau hat und das ist ein Fall, eine perfekte Glosse. Danke schön Henrik Broder. Ja, danke. Die Ukraine hat Russland mit hunderten drohen angegriffen. Laut Präsident Volodimier Selenski hat sein Land ein russisches Rüstungsunternehmen attackiert, auch eine Ölanlage und weitere Logistikstand seien beschossen worden. Dazu veröffentlichte Selenski ein Video auf X, dass diese Angriffe zeigen soll. Zuvor hatte Russland die südukrainische Großstadt Saporisia bombardiert. Mindestens 25 Menschen wurden dabei verletzt. US-Präsident Donald Trump will dem Iran Schäden an Schiffen und Frachtgut in Rechnung stellen. Bezahlt werden soll das mit iranischem Vermögen, das in den USA eingefroren ist, erklärte Trump auf True Social. In der vergangenen Nacht griff das US-Mitär jetzt das 13. Mal in Folge Ziele im Iran an. Die USA wollen die den Iran so zurück an den Verhandlungstisch zwingen. Und seit 6 Uhr heute morgen gelten neue US-Zölle gegen 60 internationale Handelspartner von bis zu 12,5%. Betroffen ist auch die EU und damit Deutschland. Die gesetzliche Grundlage für die bisher geltenden Zölle ist ausgelaufen. Deshalb hat sich die US-Regierung nun etwas Neues einfallen lassen. Das Weiße Haus wirft den Handelspartnern vor, zu wenig gegen Zwangsarbeit zu tun. Die Europäische Union kritisiert den Schritt, dass die EU nicht ausreichend gegen Zwangsarbeit vorgehe, sein unbegründete Vorwürfe. Immerhin hält die US-Regierung aber noch die Zollobergrenze ein, die vergangenes Jahr zwischen den USA und der EU vereinbart wurden. Und wir bleiben in den USA vor 3 Monaten vielen Jahr auf dem traditionellen Presseden in Washington Schüsse. Ein 31-jähriger hatte eine Sicherheitsschleuse gestürmt. schaffte es zwar nicht bis in den Ballsaal, aber es brach für kurze Zeit Panik aus. Die Veranstaltung wurde abgebrochen und die Regierung in Sicherheit gebracht. Heute Abend nun wird genau dieses Treffen nachgeholt an einem anderen Ort und unter verschärften Sicherheitsvorkehrung. Aber Donald Trump will kommen und dort eine Rede halten. Der Präsident, der ja regelmäßig eigentlich Pressevertreter auch beschimpft. Gerade bekommt der US-Präsident noch einen Zaubertrick vorgeführt, dann sind Schüsse zu hören. Personenschützer stürmen aufs Podium und bringen Trump von der Bühne. Auf einmal stehen bewaffnete Sicherheitskräfte im Ballsaal des Hilten Hotels. Gäste verstecken sich unter den Tischen. Niemand weiß in diesen Minuten, was vor sich geht. Ein Überwachungsvideo zeigt, wie der Schütze durch einen Checkpoint im Hotel stürmt. Er schießt auf einen Mitarbeiter des Secret Service. Der 31-Jährige hatte ein Gewehr, eine Pistole und mehrere Messer dabei. Wird schließlich überwältigt, in den Festsaal schafft er es nicht. Jetzt wird das Dinner nachgeholt, allerdings in einem anderen Hotel im Waldorf Astoria mit deutlich weniger Gästen. Trump allerdings wird wieder dabei sein. Der Präsident freut sich darauf, das zu Ende zu bringen, was er angefangen hat, bevor ein verabscheuungswürdiger Mordversuch die ursprüngliche Veranstaltung zum Scheitern gebracht hat. Nach dem Vorfall im April hatte es auch Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen gegeben, die sein zu Lachs gewesen und das, obwohl neben Trump auch Vizepräsident JD Van Außen und Verteidigungsminister anwesend waren. Vom Secret Service heißt es, man sei auf die Wiederholung der Veranstaltung bestmöglich vorbereitet. Wir werden jeden Veranstaltungsort immer sorgfältig prüfen und derzeit ist ein erfahrenes Team vor Ort, das einen Plan ausarbeiten wird, um den Erfolg dieser Veranstaltung sicherzustellen, genau wie wir es beim Korrespondentendeninner im Hilten getan haben. Doch damals schaffte es der Schütze immerhin durch einen Sicherheitscheckpoint zu stürmen und den gesamten Ballsaal in Panik zu versetzen. So, heute passiert das hoffentlich nicht. Alina Quast für uns aus Washington zugeschaltet. Wie sehen die Sicherheitsmaßnahmen heute Abend beim Galainner aus, damit so etwas nicht noch mal passieren kann? Ja, die Sicherheitsbehörden, die haben dann noch einmal nachgerüstet. Ich bin mir auch sicher, dass wir im Stadtbild viel Polizei sehen werden, viel Secret Service, die Straßen werden abgesperrt sein, auch um ganz deutlich der Öffentlichkeit zu zeigen. Wir haben hier alles im Griff. Es es wird Sicherheitsschleusen geben, ähnlich wie beim Flughafen. Es gibt da dann einen separaten Eingang beim World of Astoria, ist also getrennt vom regulären Hotelbetrieb. Man muss dazu sagen, dass auch nach dem vereitelten Attentat, dass da ja die Sicherheitsbehörden trotz aller Kritik gesagt haben, wieso? Es hat doch alles geklappt. Wir haben den Attentäter rechtzeitig gestoppt. Nichtsdestotrotz hat man sich ja gefragt, wie konnte dieser Mann, der ja als Hotelgast eingecheckt hat, wieso konnte er überhaupt so weit kommen, so nah an die Gäste ran, so nah an den Präsidenten ran? Wir erinnern uns, ä die Sicherheitsschleuse, die wurde da ja bereits abgebaut, als der Attentäter da vorbeistürmte. Also wirklich eklatante Sicherheitsmengel. Sowas darf hier nicht wieder passieren. Insofern wird aber auch mit Spannung erwartet die Rede des US-Präsidenten. Inwiefern wird er das versuchte Attentat auf ihn einbinden? Und inwiefern wird er die Bühne aber auch nutzen für seine systematischen Angriffe gegen die Presse. Er wird da ja in einem Saal sitzen von etwa 700 Journalisten. Es sind ja weitaus weniger Leute jetzt eingeladen, um auch einen besseren Überblick in dem Saal zu haben. Aber das wird spannend zu sehen, inwiefern er dort austeilen wird oder ob er da ja eher gemäßigt auftreten wird. Er tritt da ja ein in eine Tradition von US-Präsidenten, die bei diesen White House Correspondence Dinner seit 100 Jahren immer dabei sind. Da geht es eigentlich immer mit Humor zu. Also, wir werden sehen, wie humorvoll es dann wirklich wird das Dinner heute Abend hier. Und Alena, wir haben es ganz kurz angesprochen. Donald Trump hatte ja neue US-Zölle gegen 60 Länder verkündet, auch gegen die EU und die gelten seit heute. Wie fallen da die ersten Reaktionen aus? Mhm. Es war ja so, dass der Supreme Court, der hatte, die Zölle von Donald Trump im Februar kassiert hatte, die für illegal erklärt. Das wollte der Präsident nicht auf sich sitzen lassen. Hatte dann in einem Eiverfahren da neue Zölle verhängt in Höhe von 10 %. Aber da ist die Rechtsgrundlage ausgelaufen. Jetzt kommen noch einmal neue Zölle. Da hat sich Donald Trump hat da einen neuen Paragraphen entdeckt, den er angewendet hat. Da geht es ja um Zwangsarbeit. Das heißt 10 % Geld jetzt für die EU und damit auch für Deutschland. Da mag man meinen, da kommt man jetzt durchaus glimpflig weg. Da waren ja durchaus mal höhere Zölle im Gespräch. Positiv wird da zumindest bewertet seitens der EU, dass man da ähm im Rahmen des Turnberry Deals bleibt. Das hatte man verabredet, dass es da einen Höchstzollsatz von 15% gibt. Da liegt man also drunter, aber jetzt gerade eben vor wenigen Minuten ein neuer Post des US-Präsidenten auf seiner eigenen Plattform Choose Social. Da beschwert er sich sehr lautstark in Capital Letters darüber, dass Google eine Rekordstrafe bekommen hat von Seiten der EU wegen Wettbewerbsverstößen. Eine Rekordsumme, die da fällig wird, die die EU verhängt hat, 890 Millionen Euro. Das will der US-Präsident nicht auf sich sitzen lassen und er droht da jetzt damit, dass diese Summe zurückgenommen wird und mit neuen Zöllen für die EU. Das bleibt spannend, sind wir gewohnt von Herrn Trump und mal sehen, was heute Abend noch dazu sagt. Danke schön für den Moment, Alina Quast. Der Rücktritt von Jens Spahn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte heute, wie er Regierung und Partei neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDU-Pitikern in führenden Funktionen erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Klingt erstmal gut. Nur um Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designetter Nachfolger hat nämlich offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchssignal. Nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich Merz zum Personalchaos. im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Künzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüber Kopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Rgierungssprecher Bander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Das ist hier ja nicht erfolgt. Oder ich habe zumindest von Fig noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum jetzt. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird. Auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wen soll ins Kanzleramt steigen, Karsten Linnemann das Gesundheitsressort übernehmen und Geschlossenheit und Dankbarkeit demonstrieren. Mir ist bewusst, dass es eine große Aufgabe ist und deshalb ja gehe ich auch mit Demut diese Aufgabe an, aber auch mit mit großem großem Respekt. Doch das lkt nur mühsam vom vergeigten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Ex-Kanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Äh insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, äh wenn alle wieder in Berlin sind. Am Ende gibt es viele Beschädigte. Ein noch Verkehrsminister als Lame Duck. Ein potenzieller Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Gerettal zugeschaltet für uns hier aus Berlin, denn du warst ja heute vormittag dabei bei dieser Vorstellung mit Kanzler März. Wie ist dein Eindruck? Was sind die Informationen rundum? War das ein Neustart oder doch eher ein chaotischer Staat? Na ja, man muss es einfach so sagen, es sollte ein Neustart werden nach dem Abgang von Jens Sparn und am Ende ist dieser Neustart und man kann es nicht anders sagen, im Chaos geändet und das hat ja nicht zuletzt was damit zu tun, dass dem Kanzler in letzter Minute der Nachfolger für den Verkehrsminister abgesprungen ist. Da kann er jetzt erstmal nichts dafür, aber man wundert sich schon auch in Rhein der Union darüber, dass das alles jetzt so überhasst und ohne Not passieren musste. Diese diese Personalrochade, die dann am Ende nicht funktioniert. Das war ein regelrechter Krimmi auf die letzten Stunden dieser Entscheidung rund um ähm den Verkehrsminister, das muss man sich vorstellen, die Bild berichtet, da wurde eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt, um den Nachfolger von Patrick Schnieder abzuholen, ins Kanzleramt zu schon führen, um dort alles klar zu machen. Da hat er noch eingeschlagen und gesagt, ja, er macht's. und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht die SMS an den Kanzler und es gibt keinen neuen Verkehrsminister und das muss man sich auch vorstellen. Der Alte, der ist ja offiziell noch im Amt, das wurde nie offiziell verkündet, dass Patrick Schnieder zurücktreten muss und der macht jetzt erstmal Business as usual, verschickt heute noch eine Pressemitteilung, wo es um die Digitalisierung von Zügen geht. Also, das ist schon eine sehr ungewöhnliche Situation, dass eigentlich die komplette Öffentlichkeit weiß durch eine SMS, die ähm tatsächlich ja auch geliegt wurde vom Verkehrsminister an Parteifreunde, wo er sagt, er muss zurücktreten, also er muss gehen, er wird entlassen und am Ende wird er nicht entlassen und muss jetzt erstmal weitermachen, während sein Nachfolger gesucht wird. Ja, Gerit, also wirklich doch eher Chaos in der Tat. Danke dir erstmal für all diese Schilderungen und Einordnung. Und zu zugeschaltet ist und jetzt Wolfgang Kubicki, der Parteivorsitzende der FDP. Schönen guten Abend. Ein wunderschönen guten Abend. Das Ziel von Friedrich März war ja eine bessere Kommunikation. Ist ja jetzt ziemlich schief gegangen. Ja, ich wundere mich selbst darüber, aber es ist Friedrich Meretantisch und unprofessionell wie immer. Man muss ja vor Augen halten, das Kabinett ist ja etwas mehr als einem Jahr erst im Amt und eine solche große Rochade, ich kann mich daran nicht erinnern, dass es jemals in der Geschichte unseres Landes so war. Karsten Lindemann wollte nie Gesundheitsminister werden. Mit dem Wettgang als Generalsekretär verliert Friedrich Merz eine Brücke in die deutsche Wirtschaft, von denen er nicht mehr sehr viel hat und die Poste um Patrick Schnieder ein sehr solider und wirklich wie ich finde wirklich seriöser Kollege, der durch einen Telefonanruf erfährt. Er soll entlassen werden, um anschließend festzustellen, es gibt keinen Nachfolger. Also mehr Chaos geht's wirklich gibt's wirklich nicht. Und aber ist ja das genau der Eindruck von Planlosigkeit, den Friedrich März eigentlich vermeiden wollte oder jetzt mit einem Neustart belegen wollte nach den Turbulenzen der vergangenen Monate. Wird das denn besser jetzt mit Nina Wen? Fehlt die ihm jetzt schon im Kanzlerabend oder wie ordnen Sie das ein? Na ja, Nina Wen K hat sie ja tituliert als diejenige Person, die auch durchsetzungsstark ist. Im Kanzler muss sie eher Brücken schlagen auch zum Koalitionspartner muss sie verbinden. Äh sie war auch nicht in ihrem Traumjob im Kanzleramt, in der sie jetzt gelangt ist. Äh, aber für mich ist viel wichtiger, dass mit Karsten Lindelmann eine der wirtschaftspolitischen Ikonen der Union jetzt in ein das Gesundheitsministerium wechselt und er vor einem Jahr noch öffentlich erklärt, das ist nicht das, was er sich zutraut, er hat da keine Ahnung und jetzt muss er notrungen dieses Amt übernehmen. Wie gesagt, ich bin jetzt nicht der Psychiater und Psychologe von Friederich März, ich muss für die Union auch nicht das sagen haben, sondern entscheiden es nur, es ist traurig fürs Land und es zeigt erneut, der Bundeskanzler kann es nicht und das nach einem Jahr festzustellen, das ist schon bitte. Allerdings Kassen Lindemann hat sich ja zuletzt tatsächlich in Gesundheitsthemen eingearbeitet und ähm er möchte ja Aufgaben bekommen, bei denen er noch gestalten kann und das Gesundheitsministerium ist wirklich groß, ist ein schwerer Brocken und da muss man eben auch mutig genug sein, sich mit verschiedenen Lobbyorganisationen anzulegen. Trauen Sie das Karsten Linnemann nicht zu? Ich traue zu, dass er sich mit allem und jedem anlegt. Die entscheidende Frage ist, wird daraus auch Gesetzgebungskompetenz? Und wenn ich mir anschaue, dass er vorgeschlangen hat, die Krankenkassen von 93 auf 20 zu reduzieren, warten wir mal ab, was daraus werden soll. Vor allen Dingen hat ja in den weiteren Fragen im Gesatzbereich die SPD bereits ihre Flöcke eingeschlagen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass Karel Lindemann da reisieren kann, aber für mich viel wichtiger ist, er ist eine der ordungspolitischen Größen der Union und ist jetzt reduziert auf einen auf einen bestimmten Bereich, nämlich der Gesundheitspolitik. Er wird bei der Rentendiskussion fehlen. Er wird bei der Frage fehlen, was brauchen wir für ein Last für die deutsche Wirtschaft? Und ich bin mir sicher, die deutsche Wirtschaft wird darauf entsprechend reagieren. Ihnen fehlt ein Ansprichpartner in der Union und es gibt dafür keinen Ersatz. Herr Gubiki, wir hören in letzter Zeit so oft äh wir, die Medien und auch die Politiker reden alles immer so schlecht in Deutschland. Sehen Sie denn in diesem Umbau jetzt auch Chancen? Er gibt sich da irgendwas Gutes für Sie, was Deutschland nach vorne bringen könnte? Ja, also es ist zu früh. Wir müssen ja allen Beteilich eine Chance geben. Ist Nina Wagen eine Chance geben eben dem Amt auch wirklich zu reussieren. Aber meine Erwartungen sind gedämpft. Meine Erlebnisse des letzten Jahres sind wirklich immer wieder enttäuscht worden. Fredich Merz ist groß gestartet und ganz sanft gelandet und ich sehe momentan nicht wie in dieser Koalition in der ja die die Dinge aufeinander prallien die unversöhnlich sind die SPD redet ständig von Steuererhöhungen von mehr Belastung für die deutsche Wirtschaft von mehr Belastung für diejenigen, die leistungs der Gesellschaft sind die Union mit das genaue Gegenteil sehen momentan nicht wie das zusammengehen kann und noch einmal die Union muss selbst zusehen, wie sie mit ihren Umfragedaten fertig wird. Ich schaue mir an, was im Herz passieren wird. Es tut mir leid um unser Land. Wir brauchen viel mehr Aufbruchstimmung, die haben wir nicht. Und was Friedrich März gerade wieder geleistet hat, ist das Gegenteil von Vermittelbarkeit von Prof von von Professionalität. Worfgang Kubiki war das der Parteivorsitzende FDP. Vielen Dank für das Gespräch. Einen schönen Abend noch nach Berlin. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Wiese einen Erfolg vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Wiese ablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Die Klägerin der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Schon wieder eine Hiobs Botschaft. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume, womöglich auch genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Werkschließungen immerhin stehen erst einmal nicht an. Andrea Ums berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autoba zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VW-Chef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckers Ulm, Hannover und Emten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefer, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt. Überall sind wir sich die Stadt anschauen, ist alles leer. Dass VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also es geht um Deutschland, um den Standort Deutschland. Deutschland muss sie strecken, die Mitarbeiter müssen sie strecken, Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Fragen wir nach Lutz Stordel. Der ist für uns vor dem VW Werk in Zwickau. Lutz VW. Chef Blume will also die Weichen für seine Sparpläne noch in diesem Jahr festzoren. September heißt es. Soll das passieren? Jetzt heißt es, Werkschließung soll es erstmal nicht geben. Ist das nur eine Beruhigungspille? Was bedeutet das für das Werk? Wie reagieren die Arbeiter dort? Es ist ja so, im Moment sind hier Betriebsferien und die Angst vieler hier in Zwickau ist eben auch, dass dieser ruhige Eindruck, den man jetzt hier am Werkstor hat, dass der nach 230 dann Alltag werden könnte, dass also das Werkzug gemacht wird und daran hat natürlich der VW Vorstand maßgeblichen Anteil. Es gibt ja wöchentlich neue Wasserstandsmeldung. mal heißt es, es müssen Werke geschlossen werden, dann sagt derselbe Vorstand, das sei nicht die intelligenteste Lösung. Also, was soll man da als Arbeiter? Was soll man als einer, der in der Region hier verwurzelt ist, Zulieferer ist, was soll man damit anfangen? Es ist klar, dieses Werk hier, das ist das modernste, das ist das effizienteste in ganz Deutschland. Das ist von VW mit 1,2 Milliarden zu einer reinen E-Autoproduktionsstätte umgebaut worden. Und diese E-Autos, das sind gerade für den chinesischen Markt ja auch die einzigen Wagen, die man dort verkaufen kann. Also, es ist ja nicht so, dass man zu spät auf E-Autos umgesetzt hat. Wahrscheinlich war es eher zu spät, als China gesagt hatte, was anderes wird bei uns eben nicht mehr angeboten. Und nun muss man warten, also das Werk, die Mitarbeiter sind bereit auch natürlich drauf einzugehen. Die 35 Stunden Woche, die steht hier schon lange zur Debatte. Das hat do sächsische Ministerpräsident ja angeregt zu sagen, das ist nicht mehr zeitgemäß. Aber dann hat man eben die Konkurrenten, dann hat man die Tschechen, die natürlich in der gesamten Preisstruktur wesentlich günstiger arbeiten als hier. Also der Durchschnittslohn hier 4000 Proto, das ist natürlich mit Tsche nicht zu vergleichen, aber es ist ein direkter Konkurrent im Markt und das macht das ganze wirklich schwierig. Aber anderserseits muss man abwarten, diese 7% Rendite, die ja die Grundlage dafür sind, dass man sagt, man will jetzt Werke schließen, vielleicht sind die eben auch nicht mehr ganz zeitgemäß. Ohne Rendite geht es nicht, kann man nicht investieren, das ist klar. Aber hier ist es einfach so, man geht wirklich davon aus, wenn man tatsächlich an dieses Werk rangeht, da hängen auch noch 30, vielleicht 40.000 Jobs im Umfeld mit dran. Das ist einfach so. Und dann sagen viele in Zwickau lieber, dann verkauft das Merk an die Chinesen. Uns geht's nicht mehr drum, wer der Eigentümer ist. Uns geht's einfach darum, wer die Jobs liefert. Und das sind auch schlechte Nachrichten für VW. Lutz, danke dir nach Zwickau für diese Einordnung. Und bei uns ist es jetzt Zeit für Klartext. Meine Welt, meine Meinung am Abend heute mit Dennis Sand, Weltautor für Musik und Popkultur. Schön, dass du da bist. Hi. Hi. Ähm, wir kommen zu deiner Nachricht des Tages, über die wir natürlich auch schon ausführlich gesprochen haben, der missglückte Kabinettsumbau. Genau. Man muss ja heute einmal kurz zu Rü sprechen, zumindest am Abend noch mal. Die Frage ist tatsächlich so ein bisschen oder was ich mich heute gefragt habe, was ist da eigentlich schief gelaufen? Also Friedrich Merärz wollte sein Kabinett umbauen. Zum Teil hat es ja schon ganz gut funktioniert. Es gab dann aber Probleme beim Verkehrsministerium. Er hatte Fritz Günstler gefragt, es ist ein finanzpolitischer Sprecher der CDU Fraktion oder der CDU, der diesen Posten übernehmen sollte und der hätte auch zuerst ja gesagt, hat dann aber um 4 Uhr nachts doch wieder nein gesagt, weil er wohl eine relativ schlaflose Nacht hinter sich hatte und es sich noch mal überlegt hat und am Morgen stand März dann da und musste verkünden, dass sein alter Verkehrs äh äh Minister aus dem Spiel ist. der hat es selber schon verkündet gehabt hat gar nicht so genau nee. Na ja, er hat also Schnieder hat halt eine Mail geschrieben oder eine SMS an seine Mitarbeiter, dass er wohl raus ist und das ging dann halt an die Presse und dadurch war es dann halt schon bekannt und März musste dann halt irgendwie reagieren, aber er hatte keinen neuen gehabt und das hat für Chaos gesorgt und ich frage mich, wem kann man eigentlich die Schuld geben? Also mehr hat's eigentlich ja nicht wirklich, weil er irgendwie damit gerechnet hatte, dass es jemanden gibt, der das übernimmt. Künstler irgendwo auch nicht, weil eigentlich finde ich es ja auch ganz cool, wenn ein Politiker sagt, du ich fühle mich für das Amt doch nicht gewachsen. Das hat er jetzt auch noch mal begründet. Er hat gesagt, ich bin einfach der falsche Mann. Bisschen früher überlegen können. Hätte er sich früher überlegen können. Er hat sehr spontan ja gesagt, aber immer noch besser als wenn er diesen Job antritt und die dann halt einfach nicht richtig macht. Also da sage ich gut, okay, nicht perfekt gelöst, aber immerhin. So, das Problem, was wir aber haben, ist am Ende des Tages das Problem, was diese Regierung die ganze Zeit hat, nämlich Kommunikation. Und dieser Eindruck, der da entsteht, es werden Entscheidungen gemacht, aber die können nicht richtig begründet werden. Diese Entscheidungen müssen wir zurückgerufen werden. Man schwimmt so ein bisschen. Ich glaube, dieser Eindruck, das ist das eigentlich fatale. Letztendlich ist es im Prinzip ja gar nicht so schlimm, dass da was durcheinander gegangen ist. Wenn irgendwann ein guter Verkehrsminister kommt, ist das ja alles okay. Aber dieser Eindruck, dass die Regierung sich einfach selber nicht im Griff hat, dass man selber nicht her, ich glaube, das ist das wirklich Schlimme, was was an diesem Vorgang jetzt wieder noch mal demonstrativ gezeigt wurde. Da hätte die Regierung Verlierer des Tages sein können, ist sie aber nicht ein Verlierer des Tages, ist das Kompaktmagazin von dem Jahr sollte das mal verboten werden. Genau, vor knapp zwei Jahren war das, nenn sie Fesa wollte das damals verbieten oder hatte sogar verboten. Das Bundesverwaltungsgericht hat das Verbot wieder zurückgenommen. Damals war es auch relativ einhellig auch in der Presse, dass man gesagt hat, ja, finden wir gut, dass es nicht verboten wurde, denn es ist ein rechtsradikales Magazin und es ist sehr unappetitlich. Das haben über weite Teile, glaube ich, alle gesagt, aber trotzdem gilt die Pressefreiheit, ne? Irgendwo muss man die auch gewähren. Und jetzt zeigt sich, was diese Pressefreiheit, wo sie hinführt. Das kompakt Magazin hat eine neue Ausgabe rausgebracht. Jürgen Elesser, der Herausgeber, früher ein Linker, jetzt ein Rechtsradikaler muss man sagen, hat es präsentiert ganz stolz. Titel ist Schurkenstaat Israel. Sitzt dort in einem Video mit einem Politikredakteur und die beiden schwatronieren dann darüber und warum es ein Schurkenstaat sei. Sie sagen auch ähm, dass sie keine Antisemieten wären, denn sieen sind ja auch die Palästinenser und die mögen wir eigentlich ganz gerne. So hö hö hö in dem Stil. Ähm, es geht dann noch weiter. Es wird dann über das Existenzrecht von Israel gesprochen, dann heißt es, na ja, welcher Staat hat denn schon ein Existenzrecht? Wenn man sich das Heft dann mal anguckt, wird es noch heftiger, wird Israel mit der SSEN Affäre in Verbindung gebracht. Das ist noch halb so schlimm. Und dann geht's dahin, dass man sagt, Israel ist am Ende des Tages wird wahrscheinlich Schuld daran haben, wenn die Welt, also wenn zum Amagedon kommt, also zum gewollten Weltuntergang, der von Israel provoziert wurde. Also wirklich nicht mal antisemitische Dog Whistles, sondern ganz klar ganz klare Antisemitismus, wie es Reiner nicht sein könnte. Das Kompaktmagazin freut sich jetzt, weil ein linksextremer Influencer dieses Cover geteilt hat und gesagt hat, ist ganz toll, was die da machen. Und das ist genau das, wo Jürgen Els eigentlich immer hin wollte, nämlich zu so einer Querfront zwischen ganz links und ganz rechts. Und hier zeigt sich noch mal, wo diese Querfront besonders gut funktioniert, nämlich beim Thema Antisemitismus. Dann gucken wir jetzt mal lieber schnell auf deinen Gewinner des Tages. Marvin Wildhage, ist das ein echter Influenzerschreck. Ja, ist selber auch Influencer. Marvin Wildhage, das ist ganz großartig. Der macht äh eigentlich so Pranks, also so Streiche, die er anderen YouTubern spielt und damit offenbart er immer etwas. Also er macht ähm er hat z.B. mal so ein Film gefaked hat so getan, dass be ein Film geben würde und hat Influencer Geld dafür angeboten, dass die Werbung für diesen Film machen und diesen Film gab es aber gar nicht und dann kam immer so peinliche Situationen raus und diesmal ist er noch ein Schritt weitergegangen und es wird diesmal wirklich, also diesmal wird's wirklich interessant, denn er hat Medizinfluencern Geld angeboten dafür, dass sie Werbung für eine Krankheit machen bzw. Also über eine Krankheit aufklären. Er hat so ein Fake Farmerunternehmen gegründet, die dann Medikamente dagegen herstellen. Es geht, wenn man genau zwischen den Zeilen liest, hört man schon, wo es hingeht. Es geht um eine Nase, die immer anschwillt. Es gibt dann so eine kleine Pinokchio Referenz. Ähm die Ansprechpartnerin ähm äh die das genannt wurde, die hat dann auch den Namen, wie heißt er? Dr. Genau, Dr. Jupetto, der Macher von Pinocchio. Da haben einige einige ihre Kinderbuchliteratur nicht gut genug gelesen. Ja, genau. Genau. Also, man hätte drauf kommen können, aber viele sind nicht drauf gekommen. Also gerade eine Influencerin, die auch Ärztin ist, also die ausgebildete Ärztin ist, hat dafür Werbung gemacht, hat sogar noch Symptome zu dieser Krankheit hinzu erfunden, hat gesagt, sie hat die selber im Studium kennengelernt und hat einfach ein paar tausend € dafür genommen, dass sie für eine Fake Werbung aufklärt. Und da muss man sagen, also Marvin Wildhage macht wirklich einen super Job, weil er klärt eben genau da auf, wo man hinschauen sollte. Leute mit Reichweite, Influencer sind wirklich sehr, sehr mächtig und können wirklich Leute eben auch, wie der Name schon sagt, beeinflussen und da zu zeigen, wo Reichweite dann eben auch bei Geld äh gekauft werden kann und manipuliert werden kann. Äh, das ist wahnsinnig wichtig und darum hat er wieder mal einen tollen Job gemacht und das sollte sich jeder mal anschauen. Dein Aufreger des Tages, das ist die Stadt Bon. Wir haben alle festgestellt, wir haben d mal länger mindestens da gelebt. Äh und du sagst aber nicht die Stadt selber, sondern sie wird quasi zu einer Art sozialem Experiment. Warum? Ich muss ein bisschen aus, also ich bin Bonner und ich muss wirklich hier, ich glaube Bon geht's gerade nicht so gut, ehrlicherweise. Also Bon, wenn man sich die Nachrichten in den letzten Wochen und Monaten einmal anschaut, das fing alles damit an, dass es eine grüne Bürgermeisterin gab, die ganz explizit gesagt hat, wir machen hier eine neue Verkehrspolitik und wir machen Autofahren in der Stadt unattraktiv. Wir haben tolles öffentliches Verkehrsnetz. darum brauchen wir die Autofahrer nicht. Dann hat sie angefangen, Parkplätze mit Bäumen zu bepflanzen. Das hat schon viele Bonner so ein bisschen wütend gemacht, weil es dann halt weniger Parkmöglichkeiten gab, der Verkehr sich gestaut hat. Dann der nächste Schreck, die Nordbrücke wurde gesperrt. Das ist die wichtigste Brücke in Bonn, die nach Bo rüber führt. Ähm, da sind täglich 100.000 Autos drüber gefahren. Wurde wegen Mängeln komplett gesperrt. Das heißt, der Verkehr staut sich in komplett Bonn mindestens eineinhalb Stunden länger, egal, wo man hinfährt. Dann ist wirklich viel unterwegs. Aber das reicht noch nicht. Es geht weiter. Es gibt jetzt eine Ankündigung, die gab's schon ein bisschen länger, aber die ist jetzt immer noch da. Ähm, dass die Bahn zwischen Bonn und Köln für zwei Jahre komplett gesperrt wird. Das heißt, auch da muss man Umwege fahren, aber auch das reicht noch nicht. Weitere Nachrichten aus den letzten Wochen. Ähm, die S-Bahn in Bonn, die Stadtbahn, da wurden 70 Stück aus dem Verkehr gezogen, weil sie Altersmengel haben. Das fiel auch ganz plötzlich auf. Da musst du Köln aushelfen und ein paar Bahnen dazu schießen. Und das letzte, was jetzt auch diese Woche rauskam, es gibt eine sollte eine Bahnstrecke gebaut werden zwischen Flughafen und Hauptbahnhof, wo man halt schnell fahren kann. 15 km geplant wird sie seit 1997 und jetzt fällt ihn auf, ah, da brauchen wir noch eine Brücke, die haben wir gar nicht eingeplant. Das heißt, wir brauchen noch mal mindestens 15 Jahre länger als geplant. Und die Busse, die normalerweise diesen Verkehr übernehmen werden, aber trotzdem abgeschafft, weil die sind halt nicht mehr im Plan mit drin. Es heißt vollkommenes Chaos in Bonst Theorien, dass man sagt, also vielleicht ist Bon ja so ein soziales Experiment, wo man mal guckt, was passiert, wenn man diese Stadt völlig vom von der Außenwelt abschließeld das neue Bielefeld und vielleicht sogar noch schlimmer. Also es gibt da ganz ganz dunkle Theorien und ich will nur sagen Bon, wir sind für euch da, wir wir gucken drauf, wir vergessen euch nicht hin. Also insofern genau, wir halten einen Blick drauf, noch gibt's Bon und wir egal was man euch antut haltet durch, wir blicken drauf und wenn es zu schlimm wird, dann berichten wir wieder drüber. Dennis, ganz herzlichen Dank. Unser Gedenken heute mal an alle Bonner. Ja, wir helfen. Danke für deine Welt, deine Meinung bei unser Danke euch. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und jetzt klagt sie, weil sie in den Ruhestand versetzt worden ist und dadurch bekommt sie natürlich weniger Geld. Damit aber nicht genug. Sie steht außerdem in Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit nur vorgetäuscht zu haben und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft auch noch ein Disziplinarverfahren. Das allerdings ist momentan ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen, hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich beamten Privileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig. Doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehntelang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Und weitere wichtige Nachrichten dieses Tages jetzt kurz und kompakt für Sie zusammengefasst. In deutschen Gefängnissen ist der Anteil an ausländischen Häftlingen auf 45% gestiegen. Die Insassen ohne deutsche Staatsbürgerschaft machen demnach fast die Hälfte aus. 2026 saßen ganze 27 000 nicht Deutsche ein. In fünf Bundesländern liegt der Anteil bei über 50%. Der Bund der Strafvollzugsbediensteten warnt vor Sprachbarrieren. Die Resozialisierung sei kaum noch möglich. Auch das Aggressionspotenzial und Risiko zur Radikalisierung bei muslimischen Männern steigt derzeit stark an. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Bankmitarbeiter in Regensburg sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Der 20 Jahre alte Deutsche werde dringend des Mordes und der schweren räuberischen Erpressung verdächtigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Mann habe einen Zettel in der Bank dabei gehabt, auf dem etwas von einem Überfall und einem Bankraub gestanden habe. Dann habe er ein Küchenmesser in die Luft gehalten, sei an dem Tresen vorbei zu dem Mitarbeiter gegangen und habe mehrfach auf den Bankmitarbeiter eingestochen, wohl ein Zufallsopfer, so die Polizei. Das Motiv des mutmaßlichen Täters sei bislang noch relativ unklar. Die Ukraine hat Russland mit hunderten Drohnen angegriffen. Laut Präsident Selenski stand dabei ein russisches Rüstungsunternehmen im Fokus. Außerdem der E-Commerce Riese Wildberries. Dort wurden drei weitere Lagerhäuser angegriffen, wie das Unternehmen beteilte. Russlands Außenminister Serge Laferov hat bekräftigt, Moskau werde seine Kriegsziele notfalls auch gegen den Willen der US-Regierung durchsetzen. In der vergangenen Nacht griff Russland die Ukraine erneut an. In Saporia wurden bei einem Angriff mit fünf Gleitbomben Wohnhäuser beschädigt. Mindestens 25 Menschen, darunter Kinder und ein dreate altes Baby wurden verletzt. Und nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Russland brach in einer Lagerhalle des Onlinehändlers Wildberries im Gebiet Leningrad ein Feuer aus. Dort wurden, heißt es, drei Menschen verletzt. Zur aktuellen Entwicklung jetzt eine Einschätzung von unserem Korrespondenten Christoph Wanner aus Kiev. Wieder haben die ukrainischen Streitkräfte das russische Kernland attackiert. Diesmal stand im Zentrum der ukrainischen Attacken vor allem das Gebiet St. Petersburg und wieder einmal war das Ziel Werries, dieser große wichtige russische Onlinehändler. Und wieder sehen wir Bilder, wie die Logistikzentren von WBes in Flammen stehen. Und es ist schon der vierte große Angriff auf WBes innerhalb einer Woche. Die Russen schlagen zurück. Sie attackieren mit ihren Gleitbomben Pavlograd im Bereich Nepa Petrowsk, die Provinzhauptstadt Saporische im Süden der Ukraine und vor allem Odessa und da ganz explizit die Hafenanlagen dieser wichtigen großen Stadt Odessa. Und das Ganze führt soweit mittlerweile, dass Frachter die Häfen von Odessa und auch von Nikolajev gar nicht mehr anlaufen, weil das viel zu gefährlich geworden ist. Und das entwickelt sich jetzt zu einem großen Schaden auch für die ukrainische Wirtschaft, denn die Ukraine wickelt ca. 80% ihres Exports über ihre Schwarzmeerhäfen ab. Wir sehen eine Eskalation der Luftschläge und ich denke, das passiert deshalb, weil sich an der Front kaum etwas bewegt. Da herrscht großteils Stagnation und die ukrainischen Angriffe auf das russische Kernland und auch auf die besetzten Gebiete, denke ich, haben vor allem ein Ziel, die Russen zu zwingen, sich in naher Zukunft an den Verhandlungstisch zu setzen. sozusagen die Russen an den Verhandlungstisch bomben, um dann aus einer Position der Stärke heraus mit dem Kremmel zu verhandeln. Und die Ukrainer haben es eilig, weil sich ein Zeitfenster für sie schließen könnte. Dieses Zeitfenster könnte zugehen im Herbst, spätestens im Winter und zwar dann, wenn die Russen wieder dazu übergehen, die ukrainische Energieinfrastruktur mit ihren ballistischen Raketen massiv zu attackieren. Und die Ukrainer befürchten, dass dann wieder die Städte hier stundenlang jeden Tag im Blackout sitzen und dass das die Bevölkerung zermürbt, dass das auch wieder großen wirtschaftlichen Schaden bedeutet und dass ich dann im Winter das Blatt wieder wenden könnte zu Gunsten der Russen. Der Rücktritt von Jens Spahn vor knapp einer Woche hat eine regelrechte Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich März erklärte heute, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDU Politikern in führenden Funktion erstreckt sich wirklich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchsignal nun eine Hängerpartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich März zum Personalchaos. im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüberkopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Regierungssprecher Bel Ander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also, man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt, oder? Ich habe zumindest von Fig März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt herzlichen Dank. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt Karsten Dinnemann das Gesundheitsror übernehmen. Doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Exkanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panel. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht. Als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister, was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Duck, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Darüber können wir jetzt sprechen mit Gerarwald aus unserer Politikredaktion zugeschaltet und Daniel Kob aus Stuttgart. Ger zunächst zu dir. Jetzt gibt's ja große Verwirrung um den Verkehrsminister. Posten Schnieder ist also raus. Günstler hat offenbar last minute abgesagt. Wie konnte es dazu kommen? Ja, also man muss schon sagen, das was Friedrich Merz eigent als großen Aufbruch, als Neustart als Chance gesehen hat, das versinkt jetzt mehr und mehr im Chaos und das liegt ja vor allem daran, dass der Wunschkandidat eben von Friedrich Merärz, der dieses Amt des Verkehrsministers übernehmen sollte, dass der halt kurzfristig abgesagt hat. Das muss man sich vorstellen. Das liest sich wie ein kleiner Politiller die Bild berichtet. Kanzler März hat sogar eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt und ähm den Nachfolger, den Wunsch Nachfolger abholen lassen, ins Kanzleramt geholt und äh da hat er noch zugesagt, eingeschlagen, wir machen das zusammen und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht kommt die SMS: "Nein, ich mache es doch nicht. Ich habe es mir anders überlegt und das dann eben wieder nur wenige Stunden bevor Friedrich März eben vor die Presse treten wollte und dann ja auch getan hat, nur er konnte dann eben den Minister nicht verkünden. Und was ist die Konsequenz? Patrick Schnieder ist immer noch Verkehrsminister und der macht auch erstmal weiter. Business as usual verschickt da noch eine Pressemitteilung, dass das er sich weiter um die Digitalisierung von Zügen kümmern will. Das ist schon eine bemerkenswerte Situation, die man jetzt hat. Eigentlich wissen alle, dass er entlassen werden soll, aber der Kanzler kann ihn noch nicht entlassen, weil er keinen Nachfolger hat und der wird jetzt zeitgleich gesucht. Also, man hat jetzt zwischenzeitlich schon das Gefühl gehabt, da entgleitet dem Kanzler so ein bisschen seinen Neustart, den er eigentlich haben wollte. Karsten Linemann dagegen sagt: "Ja, klar, Gesundheitsminister, jetzt mache ich es, aber das klang, glaube von einem Jahr noch ganz anders. Da hat er gesagt, nee, den Job will ich nicht so gerne machen." Wie passt das denn zusammen? Ja, um es vielleicht noch mal mit seinen Worten zu sagen, wir haben es ja gehört, was will er da? Warum macht er das? So hat er sich ja tatsächlich jetzt selber beschrieben gehabt vor knapp einerinhalb vor knapp einem Jahr bei der Kanzlerwahl und das ist natürlich jetzt auch wieder kommunikativ nicht besonders geschickt, ob man das ignoriert hat, ob man nicht wusste, ob er sich selber nicht erinnert hat, dass er das gesagt hat. Man fragt sich schon ein bisschen, warum da nicht ein mit antizipiert wurde, warum äh gerade das äh dieses Interview gegeben wurde, dass man da nicht vielleicht ein bisschen vorbereitet ist, dass Carsten Linnemann sowas gesagt hat, aber zu seiner Verteidigung tatsächlich hat er sich seitdem immer wieder zu gesundheitspolitischen Themen geäußert, so dass man dann doch über, ich sag mal, die Monate hinweg vielleicht den Eindruck bekommen konnte, der kennt sich vielleicht doch ein bisschen besser mit Gesundheitspolitik aus, als selber da von sich behauptet hat, aber ähm tatsächlich wirft das schon ein bisschen seltsames Licht auf diese Personalentscheidung, wenn Karlst Lemann vor noch knapp einem Jahr selber gesagt hat, er sollte diesen Job eigentlich nicht machen. Gerbert, vielen Dank an dich und wir gehen weiter nach Stuttgart zu Daniel Kob, wo heute Abend eine Talkrunde stattfindet mit Torsten frei, also dem neuen Unionsfraktionsvorsitzenden und das ist bekanntlich sein Traumjob, den wollte er eigentlich schon bei Antritt der neuen Regierung haben. Die IHK hat also eingeladen und die Wirtschaftspräter dürften dit dicken Wunschzettel aufwarten. Werden sie Gehör finden bei Torstenfrei? Nun ja, also man muss ganz klar sagen, diese Diskussionsveranstaltung, die hat hier vor ungefähr einer Stunde begonnen und bisher dreht sich eigentlich vor allem alles um eine Sache und zwar um das Regierungschaos in Berlin und ich war doch relativ auch erstaunt gewesen, wie offen der Torsten Frei hier auch gesprochen hat mit den Wirtschaftsvertretern bei der IAK. Er z.B. auch erwähnt. Er ist jetzt extra mit dem Auto heute gefahren, hatte wohl eigentlich geplant gehabt mit dem Flugzeug zu kommen, hat dann aber doch diese lange Autofahrt auf sich genommen. 6, 7 Stunden ist man da von Berlin nach Stuttgart unterwegs, einfach weil er die ganze Zeit in Videokonferenzen und in ja Telefongesprächen war. Also, da scheint wirklich sehr, sehr viel im Hintergrund momentan auch zu passieren. Und wir haben es ja gerade von Garret eben auch gehört, diese Diskussion, also ein Gesundheitsminister, der eigentlich noch vor einem Jahr gesagt hat, ich will überhaupt gar keinen Gesundheitsminister werden, weil ich auch überhaupt gar nicht die Qualifikation habe und da es dann doch besser ist, dass der Schuster bei seinen Leisten bleibt. Ja, und als der Torsten Frei hier angekommen ist, da habe ich Ihnen genau diese Frage gestellt, was er denn zu einem Gesundheitsminister sagt, der das eigentlich gar nicht machen wollte. Wir hören mal rein, was er mir gesagt hat. Das hat er mit Sicherheit nicht gesagt. Nemann hat Gesundheitspolitik ja sogar eigentlich Koalitionsverhandlungen verhandelt. Der wird ganz sicher ein hervorragender Gesundheitsminister sein. Also da haben wir es gerade gehört. Also dieses Video scheint er noch nicht gesehen zu haben. Er hat ja gesagt, er kann sich nicht vorstellen, dass das Karsten Linnemann ja selbst gesagt hat. Ja, und dann ist natürlich eine andere Frage hier auch gestellt worden, denn auch das ist über Tosenfrei immer wieder in der Vergangenheit gesagt worden, dass er doch vielleicht ein bisschen zu nett sei, dass er ein bisschen vielleicht zu pro Kanzler März ist und hat das Ganze versucht hier zu erklären, hat davon gesprochen, wenn man natürlich im Bundeskanzleramt arbeitet, dass dann der Bundeskanzler natürlich auch der Vorgesetzte ist. spricht, man ist ihm da Loyalität dann auch ähm ja, hat man die Verpflichtung, diese dann auch zu halten, aber er hat gesagt, ihm ist das bewusst, dass jetzt eine ganz neue Funktion, Fraktionsvorsitzender zu sein. Da muss man die Interessen der einzelnen Abgeordneten ähm ja auch vertreten und hat er doch gesagt, dass er dann auch einen anderen Führungsstil da an den Tag legen wird. Eine Sache hat er auch noch gesagt, da geht's um die Wahl in Sachsen Ann und da war doch sein Zitat gewesen. Also das macht mir doch Angst, was man da im September vielleicht erwarten kann. Dann her Kob war das aus Stuttgart. Vielen Dank. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Visa einen Erfolg heute vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Visaable Ablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordran-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagte jetzt gegen ihre Versetzung den Ruhestand, weil sie dadurch etwas weniger Geld erhält. Und jetzt steht sie im Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft ein Disziplinarverfahren, allerdings ist das vorerst ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. bis zu 6100 € im Monat ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich macht das ein Beamtenprivileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehntelang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Da sind wir gespannt auf die Sicht von Henrik Mbroder Weltkolom ist bei uns im Studio. Herzlich willkommen. Grüß Gott. Wir wissen ja alle, wenn es um die Steuern geht, z.B. greift der Start ruckzuck durch. Das dauert wenige Wochen, dann hat man das Schreiben da drin. Wenn aber eine Lehrerin 17 Jahre lang Gehalt kassiert, krank ist, muss sie das nicht nachweisen, kriegt sogar noch höheres Gehalt immer weiter drauf. Was ist da los? Schaut der Staat da dauerhaft weg oder ist das ein Einzelfall? Na, wie wie wir es gerade gehört haben, es ist ein Einzelfall, nicht? Jede Terrorattacke ist auch ein Einzelfall, wenn er sich eben häuft, ist es viele Einzelfälle. Einzelverall ist wirklich ein völlig vergebliches Argument, aber um es mal positiv zu sehen, ich finde es eine herrliche Glosse. Sein großartiges Stück, wenn man es auf dem Theater inszenieren würde und mich erinnert das an den Hauptband von Köppenik, der die Stadtkasse geraubt hat, in der nicht mal halb so viel war, wie diese Frau monatlich verdient hat und der kam aber nicht so lange damit durch. Den haben sie dann ziemlich schnell geschnappt. Nachher schnell geschnappt. Ja. Ja. Ja. Der hat auch aber hat sich dann rehabilitiert. Er hat irgendwie eine bürgerliche Existenz aufgebaut. Nein, was ich daran so großartig finde, wissen Sie, ist dieses völlig fällende Unrechtsbewusstsein. Die Frau sitzt da und hat einen Job und hat noch eine Nebentätigkeit, führt eine total parasitäre Existenz auf ihre und auf meine Kosten und sie hatte jetzt noch die Hutz gegen ihre Herabsetzung in den Ruhestand zu klagen. Darauf muss man wirklich kommen und irgendwie imponiert mir das und ich bin auch absolut sicher, dass viele es auch gut finden, weil es leider auch ein bisschen das Klischee des Beamten passt und Beamte genießen noch sehr viele Privilegien, die normale Staatsbürger und Steuerzahler nicht haben. Das in die Rentenkassen nicht einzahlen, das wissen wir ja. Aber ich habe vor kurzem was erfahren, dass eine Regelung gibt, die heißt Workation, ein Mischwort aus Work, Arbeit und Vacation. Ferien und Beamte können 10 bis 14 Tage im Jahr mobil aus dem Ausland arbeiten. Das heiß, sie sitzen irgendwo in der Karibik unter einer Palme und erledigen die Anträge von Asylsuchenden oder irgendwie. Na ja, wenn sie das dann wirklich machen, wäre ja gar nicht so schlecht, aber diese Lehrerin hat ja noch nicht mal gearbeitet. Da war nur Vacation und kein hat schon gearbeitet natürlich vollkommen. Ja, okay. Nur nicht für den Start auf ihre auf ihre eigene Rechnung. Aber ich finde, dass das wirklich, wie sagt man das unter Politikern, das hat eine Vorgeschichte oder wir müssen den Zusammenhang sehen und der Zusammenhang kontextualisieren textualisieren kontextualisier kontextualisieren. Vielen Dank. nur jetzt haben wir der Stadt der Stadt vielleicht das doch ganz kurz ist natürlich schon eine Art Monster den man dann als einzelner Bügner begegnen kann und der Stadt hat auch ein großes Talent sich selbst zu bedienen. Es wird jetzt ein neuer Bau ein Anbau an das Bundeskanzleramt Bundeskanzleramt gebaut. Das Projekt kostet 800 Millionen Euro. Stand jetzt. Ja, stand jetzt. Und wir äh reden von Kalkulationen, die in Berlin gemacht wurden. Also realistischerweise was das doppelte. Es wird auch ein äh eine Grundsanierung des äh Amtes des Bundespräsidenten durchgeführt, die ist auf 8 Jahre angelegt und soll mehr als 800 Millionen Euro kosten. Also wissen Sie, bei diesen Summen haben ganz viele Leute das Gefühl, wenn die sich so bedienen, dann mache ich das eben auch. Und der einfache Bürger hat einfach den Eindruck, da ist ein riesenopf und an den Topf möchte auch mal näher dran. Ich glaube, man kann es ihm nicht so richtig nicht so richtig übel nehmen. Und ähm was ich noch sagen wollte, ähm die Lehrerin hat sozusagen vorgeführt, wie es auch geht, aber stellen sich vor, sie wäre wirklich zum Unterricht erschienen. Was für ein Unheil hätte sie anrichten können? Insofern ist es richtig, dass sie die ganze bezahlt gegangen gerade noch gut gegangen dafür, dass sie fern bleibt, nicht? Der hätte wirklich ein unheimlichen Schaden anrichten können, die Kinder falsch informieren, den etwas erzählen können von der wichtigsten Tugend des Bürgers, die ist nicht zu arbeiten oder nicht am Arbeitsplatz zu erscheinen. Sie musste nicht in die Karibik fahren. Sie hat sich wahrscheinlich auch hier ganz gemütlich eingerichtet, aber wie gesagt, es sind sehr viele Kinder um das Unheil gekommen, von dieser Lehrerin unterrichter zu werden. Also eigentlich alles richtig gelaufen. Alles richtig gelaufen und ein richtig guter Einzelfall. Die Frau hat und das ist äh ein Fall, eine perfekte Glosse. Danke schön Henrik Broder. Ja, danke. Die Ukraine hat Russland mit hunderten drohnen angegriffen. Laut Präsident Volodymier Selenski hat sein Land ein russisches Rüstungsunternehmen attackiert. Auch eine Ölanlage und weitere Logistikstand seien beschossen worden. Dazu veröffentlichte Zelenski ein Video auf X, dass diese Angriffe zchen wurden dabei verletzt. US-Präsident Donald Trump will dem Iran Schäden an Schiffen und Frachtgut in Rechnung stellen. Bezahlt werden soll das mit iranischem Vermögen, das in den USA eingefroren ist, erklärte Trump auf True Social. In der vergangenen Nacht griff das US-Mitär jetzt das 13. Mal in Folge Ziele im Iran an. Die USA wollen die den Iran so zurück an den Verhandlungstisch zwingen. Und seit 6 Uhr heute morgen gelten neue US-Zölle gegen rund 60 internationale Handelspartner von bis zu 12,5%. Betroffen ist auch die EU und damit Deutschland. Die gesetzliche Grundlage für die bisher geltenden Zölle ist ausgelaufen. Deshalb hat sich die US-Regierung nun etwas Neues einfallen lassen. Das Weiße Haus wirft den Handelspartnern vor, zu wenig gegen Zwangsarbeit zu tun. Die Europäische Union kritisiert den Schritt, dass die EU nicht ausreichend gegen Zwangsarbeit vorgehe, sein unbegründete Vorwürfe. Immerhin hält die US-Regierung aber noch die Zollobergrenze ein, die vergangenes Jahr zwischen den USA und der EU vereinbart wurden. Und wir bleiben in den USA vor drei Monaten vielen Jahr auf dem traditionellen Presseden in Washington Schüsse. Ein 31-jähriger hatte eine Sicherheitsschleuse gestürmt. schaffte es zwar nicht bis in den Ballsaal, aber es brach für kurze Zeit Panik aus. Die Veranstaltung wurde abgebrochen und die Regierung in Sicherheit gebracht. Heute Abend nun wird genau dieses Treffen nachgeholt an einem anderen Ort und unter verschärften Sicherheitsvorkehrung. Aber Donald Trump will kommen und dort eine Rede halten. Der Präsident, der ja regelmäßig eigentlich Presseevertreter auch beschimpft. Gerade bekommt der US-Präsident noch einen Zaubertrick vorgeführt, dann sind Schüsse zu hören. Personenschützer stürmen aufs Podium und bringen Trump von der Bühne. Auf einmal stehen bewaffnete Sicherheitskräfte im Ballsaal des Hilton Hotels. Gäste verstecken sich unter den Tischen. Niemand weiß in diesen Minuten, was vor sich geht. Ein Überwachungsvideo zeigt, wie der Schütze durch einen Checkpoint im Hotel stürmt. Er schießt auf einen Mitarbeiter des Secret Service. Der 31-Jährige hatte ein Gewehr, eine Pistole und mehrere Messer dabei. Wird schließlich überwältigt. In den Festsaal schafft er es nicht. Jetzt wird das Dinner nachgeholt, allerdings in einem anderen Hotel im Waldorf Astoria mit deutlich weniger Gästen. Trump allerdings wird wieder dabei sein. Der Präsident freut sich darauf, das zu Ende zu bringen, was er angefangen hat, wovor ein verabscheuungswürdiger Mordversuch die ursprüngliche Veranstaltung zum Scheitern gebracht hat. Nach dem Vorfall im April hatte es auch Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen gegeben, die sein zu Lachs gewesen und das, obwohl neben Trump auch Vizepräsident J. Van Außen und Verteidigungsminister anwesend waren. Vom Secret Service heißt es, man sei auf die Wiederholung der Veranstaltung bestmöglich vorbereitet. Wir werden jeden Veranstaltungsort immer sorgfältig prüfen und derzeit ist ein erfahrenes Team vor Ort, das einen Plan ausarbeiten wird, um den Erfolg dieser Veranstaltung sicherzustellen. Genau wie wir es beim Korrespondentendeninner im Hilten getan haben. Doch damals schaffte es der Schütze immerhin durch einen Sicherheitscheckpoint zu stürmen und den gesamten Ballsaal in Panik zu versetzen. So, heute passiert das hoffentlich nicht. Alina Quast für uns aus Washington zugeschaltet. Wie sehen die Sicherheitsmaßnahmen heute Abend beim Galainner aus, damit so etwas nicht noch mal passieren kann? Ja, die Sicherheitsbehörden, die haben dann noch einmal nachgerüstet. Ich bin mir auch sicher, dass wir im Stadtbild viel Polizei sehen werden, viel Secret Service, die Straßen werden abgesperrt sein, auch um ganz deutlich der Öffentlichkeit zu zeigen. Wir haben hier alles im Griff. Es es wird Sicherheitsschleusen geben, ähnlich wie beim Flughafen. Es gibt da dann einen separaten Eingang beim World of Astoria, ist also getrennt vom regulären Hotelbetrieb. Man muss dazu sagen, dass auch nach dem vereitelten Attentat, dass da ja die Sicherheitsbehörden trotz aller Kritik gesagt haben, wieso? Es hat doch alles geklappt. Wir haben den Attentäter rechtzeitig gestoppt. Nichtsdestotrotz hat man sich ja gefragt, wie konnte dieser Mann, der ja als Hotelgast eingecheckt hat, wieso konnte er überhaupt so weit kommen, so nah an die Gäste ran, so nah an den Präsidenten ran? Wir erinnern uns, ä die Sicherheitsschleuse, die wurde da ja bereits abgebaut, als der Attentäter da vorbeistürmte. Also wirklich eklatante Sicherheitsmengel. Sowas darf hier nicht wieder passieren. Insofern wird aber auch mit Spannung erwartet die Rede des US-Präsidenten. Inwiefern wird er das versuchte Attentat auf ihn einbinden? Und inwiefern wird er die Bühne aber auch nutzen für seine systematischen Angriffe gegen die Presse. Er wird da ja in einem Saal sitzen von etwa 700 Journalisten. Es sind ja weitaus weniger Leute jetzt eingeladen, um auch einen besseren Überblick in dem Saal zu haben. Aber das wird spannend zu sehen, inwiefern er dort austeilen wird oder ob er da ja eher gemäßigt auftreten wird. Er tritt da ja ein in eine Tradition von US-Präsidenten, die bei diesen White House Correspondence Dinner seit 100 Jahren immer dabei sind. Da geht es eigentlich immer mit Humor zu. Also, wir werden sehen, wie humorvoll es dann wirklich wird das Dinner heute Abend hier. Und Alina, wir haben es ganz kurz angesprochen. Donald Trump hatte ja neue US-Zölle gegen 60 Länder verkündet, auch gegen die EU und die gelten seit heute. Wie fallen da die ersten Reaktionen aus? Mhm. Es war ja so, dass der Supreme Court, der hatte, die Zölle von Donald Trump im Februar kassiert hatte, die für illegal erklärt. Das wollte der Präsident nicht auf sich sitzen lassen. Hatte dann in einem Eiverfahren da neue Zölle verhängt in Höhe von 10 %. Aber da ist die Rechtsgrundlage ausgelaufen. Jetzt kommen noch einmal neue Zölle. Da hat sich Donald Trump hat da einen neuen Paragraphen entdeckt, den er angewendet hat. Da geht es ja um Zwangsarbeit. Das heißt 10 % Geld jetzt für die EU und damit auch für Deutschland. Da mag man meinen, da kommt man jetzt durchaus glimpflig weg. Da waren ja durchaus mal höhere Zölle im Gespräch. Positiv wird da zumindest bewertet seitens der EU, dass man da ähm im Rahmen des Turnberry Deals bleibt. Das hatte man verabredet, dass es da einen Höchstzollsatz von 15% gibt. Da liegt man also drunter, aber jetzt gerade eben vor wenigen Minuten ein neuer Post des US-Präsidenten auf seiner eigenen Plattform Choose Social. Da beschwert er sich sehr lautstark in Capital Letters darüber, dass Google eine Rekordstrafe bekommen hat von Seiten der EU wegen Wettbewerbsverstößen. Eine Rekordsumme, die da fällig wird, die die EU verhängt hat, 890 Millionen Euro. Das will der US-Präsident nicht auf sich sitzen lassen und er droht da jetzt damit, dass diese Summe zurückgenommen wird und mit neuen Zöllen für die EU. Das bleibt spannend, sind wir gewohnt von Herrn Trump und mal sehen, was heute Abend noch dazu sagt. Danke schön für den Moment, Alina Quast. Der Rücktritt von Jens Spahn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte heute, wie er Regierung und Partei neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDU-Pitikern in führenden Funktionen erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Klingt erstmal gut. Nur um Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designetter Nachfolger hat nämlich offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchssignal. Nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich Merz zum Personalchaos. im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressortchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Künzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die AbschiedsmS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüber Kopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Rgierungssprecher BA Ander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Das ist hier ja nicht erfolgt oder ich habe zumindest von früh März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum jetzt. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird. Auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt steigen, Karsten Linnemann das Gesundheitsressort übernehmen und Geschlossenheit und Dankbarkeit demonstrieren. Mir ist bewusst, dass es eine große Aufgabe ist und deshalb ja gehe ich auch mit Demut diese Aufgabe an, aber auch mit mit großem großem Respekt. Doch das lenkt nur mühsam vom vergeigten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Ex-Kanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Äh insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, äh wenn alle wieder in Berlin sind. Am Ende gibt es viele Beschädigte. Ein noch Verkehrsminister als Lame Duck. Ein potenzieller Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Gerettal zugeschaltet für uns hier aus Berlin, denn du warst ja heute vormittag dabei bei dieser Vorstellung mit Kanzler März. Wie ist dein Eindruck? Was sind die Informationen rundum? War das ein Neustart oder doch eher ein chaotischer Staat? Na ja, man muss es einfach so sagen. Es sollte ein Neustart werden nach dem Abgang von Jens Sparn und am Ende ist dieser Neustart und man kann es nicht anders sagen, im Chaos geändet und das hat ja nicht zuletzt was damit zu tun, dass dem Kanzler in letzter Minute der Nachfolger für den Verkehrsminister abgesprungen ist. Da kann er jetzt erstmal nichts dafür, aber man wundert sich schon auch in Rhein der Union darüber, dass das alles jetzt so überhasst und ohne Not passieren musste. Diese diese Personalrochade, die dann am Ende nicht funktioniert. Das war ein regelrechter Krimmi auf die letzten Stunden dieser Entscheidung rund um ähm den Verkehrsminister, das muss man sich vorstellen, die Bild berichtet, da wurde eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt, um den Nachfolger von Patrick Schnieder abzuholen, ins Kanzleramt zu schon führen, um dort alles klar zu machen. Da hat er noch eingeschlagen und gesagt, ja, er macht's. und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht die SMS an den Kanzler und es gibt keinen neuen Verkehrsminister und das muss man sich auch vorstellen, der alte, der ist ja offiziell noch im Amt, das wurde nie offiziell verkündet, dass Patrick Schnieder zurücktreten muss und der macht jetzt erstmal Business as usual, verschickt heute noch eine Pressemitteilung, wo es um die Digitalisierung von Zügen geht. Also, das ist schon eine sehr ungewöhnliche Situation, dass eigentlich die komplette Öffentlichkeit weiß durch eine SMS, die ähm tatsächlich ja auch geliegt wurde vom Verkehrsminister an Parteifreunde, wo er sagt, er muss zurücktreten, also er muss gehen, er wird entlassen und am Ende wird er nicht entlassen und muss jetzt erstmal weitermachen, während sein Nachfolger gesucht wird. Ja, Gerarit, also wirklich doch eher Chaos in der Tat. Danke dir erstmal für all diese Schilderungen und Einordnung. Und zu zugeschaltet ist und jetzt Wolfgang Kubicki, der Parteivorsitzende der FDP. Schönen guten Abend. Ein wunderschönen guten Abend. Das Ziel von Friedrich März war ja eine bessere Kommunikation. Ist ja jetzt ziemlich schief gegangen. Ja, ich wundere mich selbst darüber, aber es ist Friedrich März dietantisch und unprofessionell wie immer. Man muss sich ja vor Augen halten, das Kabinett ist ja etwas mehr als einem Jahr erst im Amt und eine solche große Rochade, ich kann mich daran nicht erinnern, dass es jemals in der Geschichte unseres Landes so war. Karsten Lindemann wollte nie Gesundheitsminister werden. Mit dem Wettgang als Generalsekretär verliert Friedrich Merz eine Brücke in die deutsche Wirtschaft, von denen er nicht mehr sehr viel hat. und die Poste um Patrick Schnieder ein sehr solider und äh wirklich wie ich finde wirklich seriöser Kollege, der durch einen Telefonanruf erfährt. Äh er soll entlassen werden, um anschließend festzustellen, es gibt keinen Nachfolger. Also mehr Chaos geht's wirklich gibt's wirklich nicht. Und aber ist ja das genau der Eindruck von Planlosigkeit, den Friedrich März eigentlich vermeiden wollte oder jetzt mit einem Neustart belegen wollte nach den Turbulenzen der vergangenen Monate. Wird das denn besser jetzt mit Nina Wen? Fehlt die ihm jetzt schon im Kanzlerabend oder wie ordnen Sie das ein? Na ja, Nina Wen klar kann sie ja tituliert als diejenige Person, die auch durchsetzungsstark ist. Im Kanzler muss sie eher Brücken schlagen auch zum Koalitionspartner muss sie verbinden. Äh sie war auch nicht in ihrem Traumjob im Kanzleramt, in der sie jetzt gelangt ist. Äh, aber für mich ist viel wichtiger, dass mit Karsten Lindelmann eine der wirtschaftspolitischen Ikonen der Union jetzt in ein das Gesundheitsministerium wechselt und er hat vor einem Jahr noch öffentlich erklärt, das ist nicht das, was er sich zutraut, er hat da keine Ahnung und jetzt muss er notrungen dieses Amt übernehmen. Wie gesagt, ich bin jetzt nicht der Psychiater und Psychologe von Friedrich Merz, ich muss für die Union auch nicht das sagen haben, sondern entscheiden es nur, es ist traurig fürs Land und es zeigt erneut, der Bundeskanzler kann es nicht und das und das nach einem Jahr festzustellen, das ist schon bitte. Allerdings Kassen Lindemann hat sich ja zuletzt tatsächlich in Gesundheitsthemen eingearbeitet und ähm er möchte ja Aufgaben bekommen, bei denen er noch gestalten kann und das Gesundheitsministerium ist wirklich groß, ist ein schwerer Brocken und da muss man eben auch mutig genug sein, sich mit verschiedenen Lobbyorganisationen anzulegen. Trauen Sie das Karsten Linnemann nicht zu? Ich traue zu, dass er sich mit allem und jedem anlegt. Die entscheidende Frage ist, wird daraus auch Gesetzgebungskompetenz? Und wenn ich mir anschaue, dass er vorgeschlangen hat, die Krankenkassen von 93 auf 20 zu reduzieren, warten wir mal ab, was daraus werden soll. Vor allen Dingen hat ja in den weiteren Fragen imbereich die SPD bereits ihre Flöcke eingeschlagen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass Karel Lindemann da reisieren kann, aber für mich viel wichtiger ist, er ist eine der ordungspolitischen Größen der Union und ist jetzt reduziert auf einen auf einen bestimmten Bereich, nämlich der Gesundheitspolitik. Er wird bei der Rentendiskussion fehlen. Er wird bei der Frage fehlen, was brauchen wir für ein Last für die deutsche Wirtschaft? Und ich bin mir sicher, die deutsche Wirtschaft wird darauf entsprechend reagieren. Ihn fehlt ein Ansprichpartner in der Union und es gibt dafür keinen Ersatz. Herr Gubiki, wir hören in letzter Zeit so oft äh wir, die Medien und auch die Politiker reden alles immer so schlecht in Deutschland. Sehen Sie denn in diesem Umbau jetzt auch Chancen? Er gibt sich da irgendwas Gutes für Sie, was Deutschland nach vorne bringen könnte? Ja, also es ist zu früh. Wir müssen ja allen Beteilich eine Chance geben Nina Wagen eine Chance geben eben den Amt auch wirklich zu reussieren. Aber meine Erwartungen sind gedämpft. Meine Erlebnisse des letzten Jahres sind wirklich immer wieder enttäuscht worden. Fried Merz ist groß gestartet und ganz sanft gelandet und ich sehe momentan nicht wie in dieser Koalition in der ja die die Dinge aufeinander prallien die unversöhnlich sind die SPD redet ständig von Steuererhöhungen, von mehr Belastung für die deutsche Wirtschaft von mehr Belastung für diejenigen, die leistungs der Gesellschaft sind, die Union mit das genaue Gegenteil. Ich sehe momentan nicht, wie das zusammengehen kann. Und noch einmal die Union muss selbst zusehen, wie sie mit ihren Umfragedaten fertig wird. Ich schaue mir an, was im Herbst passieren wird. Es tut mir leid um unser Land. Wir brauchen viel mehr Aufbruchstimmung, die haben wir nicht. Und was Friedrich März gerade wieder geleistet hat, ist das Gegenteil von Vermittelbarkeit von Prof von von Professionalität. Worfgang Kubiki war das der Parteivorsitzende FDP. Vielen Dank für das Gespräch. Einen schönen Abend noch nach Berlin. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Wiese einen Erfolg vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Wiese ablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Die Klägerin der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Schon wieder eine Hiobs Botschaft. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist dem zweiten Quartal erneut eingebrochen um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume, womöglich auch genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Werkschließungen immerhin stehen erst einmal nicht an. Andrea Ums berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autobuer zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VW-Chef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckers Ulm, Hannover und Emten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefer, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt überall sind wir sich die Stadt anschauen, ist alles leer. Das VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also es geht um Deutschland, um den Standort Deutschland. Deutschland muss sie strecken, die Mitarbeiter müssen sich strecken, Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Fragen wir nach bei Lutz Stordel. Der ist für uns vor dem VW Werk in Zwickau. Lutz VW-chef Blume will also die Weichen für seine Sparpläne noch in diesem Jahr festzoren. September heißt es. Soll das passieren? Jetzt heißt es Werkschließung soll es erstmal nicht geben. Ist das nur eine Beruhigungspille? Was bedeutet das für das Werk? Wie reagieren die Arbeiter dort? Es ist ja so, im Moment sind hier Betriebsferien und die Angst vieler hier in Zwickau ist eben auch, dass dieser ruhige Eindruck, den man jetzt hier am Werkstor hat, dass der nach 230 dann Alltag werden könnte, dass also das Werkzug gemacht wird. Und daran hat natürlich der VW Vorstand maßgeblichen Anteil. Es gibt ja wöchentlich neue Wasserstandsmeldungen. Mal heißt es, es müssen Werke geschlossen werden, dann sagt derselbe Vorstand, das sei nicht die intelligenteste Lösung. Also, was soll man da als Arbeiter? Was soll man als einer, der in der Region hier verwurzelt ist, Zuliefer ist, was soll man damit anfangen? Es ist klar, dieses Werk hier, das ist das modernste, das ist das effizienteste in ganz Deutschland. Es ist von VW mit 1,2 Milliarden zu einer reinen E-Autoproduktionsstätte umgebaut worden. Und diese E-Autos, das sind gerade für den chinesischen Markt ja auch die einzigen Wagen, die man dort verkaufen kann. Also, es ist ja nicht so, dass man zu spät auf E-Autos umgesetzt hat. Wahrscheinlich war es eher zu spät, als China gesagt hatte, was anderes wird bei uns eben nicht mehr angeboten. Und nun muss man warten, also das Werk, die Mitarbeiter sind bereit auch natürlich drauf einzugehen. Die 35 Stundenwoche, die steht hier schon lange zur Debatte, das hat do sächsische Ministerpräsident ja angeregt zu sagen, das ist nicht mehr zeitgemäß. Aber dann hat man eben die Konkurrenten, dann hat man die Tschechen, die natürlich in der gesamten Preisstruktur wesentlich günstiger arbeiten als hier. Also der Durchschnittslohn hier 4000 Broto, das ist natürlich mit Tschechien nicht zu vergleichen, aber es ist ein direkter Konkurrent im Markt und das macht das Ganze wirklich schwierig. Aber anderserseits muss man abwarten, diese 7% Rendite, die ja die Grundlage dafür sind, dass man sagt, man will jetzt Werke schließen, vielleicht sind die eben auch nicht mehr ganz zeitgemäß. Ohne Rendite geht es nicht, kann man nicht investieren, das ist klar. Aber hier ist es einfach so, man geht wirklich davon aus, wenn man tatsächlich an dieses Werk rangeht, da hingen auch noch 30, vielleicht 40.000 Jobs im Umfeld mit dran. Das ist einfach so. Und dann sagen viele in Zwickau lieber, dann verkauft das Merk an die Chinesen. Uns geht's nicht mehr drum, wer der Eigentümer ist. Uns geht's einfach darum, wer die Jobs liefert. Und das sind auch schlechte Nachrichten für VW. Lutz, danke dir nach Zwickau für diese Einordnung. Und bei uns ist es jetzt Zeit für Klartext. Meine Welt, meine Meinung am Abend heute mit Dennis Sand Weltautor für Musik und Popkultur. Schön, dass du da bist. Hi. Hi. Wir kommen zu deiner Nachricht des Tages, über die wir natürlich auch schon ausführlich gesprochen haben, der missglückte Kabinettsumbau. Genau. Man muss ja heute einmal kurz zu Rü sprechen, zumindest am Abend noch mal. Die Frage ist tatsächlich so ein bisschen oder was ich mich heute gefragt habe, was ist da eigentlich schief gelaufen? Also Friedrich Merz wollte sein Kabinett umbauen. Zum Teil hat es ja schon ganz gut funktioniert. Es gab dann aber Probleme beim Verkehrsministerium. Er hatte Fritz Günsler gefragt, es ist ein finanzpolitischer Sprecher der CDU Fraktion oder der CDU, der diesen Posten übernehmen sollte und der hätte auch zuerst ja gesagt, hat dann aber um 4 Uhr nachts doch wieder nein gesagt, weil er wohl eine relativ schlaflose Nacht hinter sich hatte und es sich noch mal überlegt hat. Und am Morgen stand März dann da und musste verkünden, dass sein alter Verkehrs äh äh Minister aus dem Spiel ist. Der hat es selber schon verkündet gehabt hat gar nicht, genau. Nee, na ja, er hat also Schnieder hat halt eine Mail geschrieben oder eine SMS an seine Mitarbeiter, dass er wohl raus ist und das ging dann halt an die Presse und dadurch war es dann halt schon bekannt und März musste dann halt irgendwie reagieren, aber er hatte keinen neuen gehabt und das hat für Chaos gesorgt und ich frage mich, wem kann man eigentlich die Schuld geben? Also mehr hat's eigentlich ja nicht wirklich, weil er irgendwie damit gerechnet hatte, dass es jemanden gibt, der das übernimmt. Günstler irgendwo auch nicht, weil eigentlich finde ich es auch ganz cool, wenn ein Politiker sagt, du, ich fühle mich für das Amt doch nicht gewachsen. Das hat er jetzt auch noch mal begründet. Er hat gesagt, ich bin einfach der falsche Mann. Bisschen früher überlegen können. Hätte sich früher überlegen können. Er hat sehr spontan ja gesagt, aber immer noch besser als wenn er diesen Job antritt und die dann halt einfach nicht richtig macht. Also da sage ich gut, okay, nicht perfekt gelöst, aber immerhin. So, das Problem, was wir aber haben, ist am Ende des Tages das Problem, was diese Regierung die ganze Zeit hat, nämlich Kommunikation. Dieser Eindruck, der da entsteht. Es werden Entscheidungen gemacht, aber die können nicht richtig begründet werden. Diese Entscheidungen müssen wieder zurückgerufen werden. Man schwimmt so ein bisschen. Ich glaube, dieser Eindruck, das ist das eigentlich fatale. Letztendlich ist es im Prinzip ja gar nicht so schlimm, dass da was durcheinander gegangen ist. Wenn irgendwann ein guter Verkehrsminister kommt, ist das ja alles okay. Ähm, aber dieser Eindruck, dass die Regierung sich einfach selber nicht im Griff hat, dass man selber nicht her, ich glaube, das ist das wirklich Schlimme, was an diesem Vorgang jetzt wieder noch mal demonstrativ gezeigt wurde. Da hätte die Regierung Verlierer des Tages sein können, ist sie aber nicht ein Verlierer des Tages. Ist das Kompaktmagazin von dem Jahr sollte das mal verboten werden. Genau, vor knapp zwei Jahren war das. nesa wollte das damals verbieten äh oder hatte sogar verboten. Das Bundesverwaltungsgericht hat das Verbot wieder zurückgenommen. Damals war es auch relativ einhellig auch in der Presse, dass man gesagt hat, ja, finden wir gut, dass es nicht verboten wurde, denn es ist ein rechtsradikales Magazin und es ist sehr unappetitlich. Das haben über weite Teile, glaube ich, alle gesagt, aber trotzdem gilt die Pressefreiheit, ne, irgendwo muss man die auch gewähren. Äh, und jetzt zeigt sich, was diese Pressefreiheit äh wo sie hinführt. Das Kompaktmagazin hat eine neue Ausgabe rausgebracht. Jürgen Elesser, der Herausgeber, früher ein Linker, jetzt ein Rechtsradikaler muss man sagen, hat es präsentiert ganz stolz. Titel ist Schurkenstaat Israel. Sitzt dort in einem Video mit einem Politikredakteur und die beiden schwatronieren dann darüber und warum es ein Schurkenstaat sei. Sie sagen auch ähm, dass sie keine Antisemiten wären, denn Semieten sind ja auch die Palästinenser und die mögen wir eigentlich ganz gerne. So hö hö hö in dem Stil. Ähm, es geht dann noch weiter. Es wird dann über das Existenzrecht von Israel gesprochen, dann heißt es, na ja, welcher Staat hat denn schon ein Existenzrecht? Wenn man sich das Heft dann mal anguckt, wird es noch heftiger, wird Israel mit der Epstein Affäre in Verbindung gebracht. Das ist noch halb so schlimm. Und dann geht's dahin, dass man sagt, Israel ist am Ende des Tages wird wahrscheinlich Schuld daran haben, wenn die Welt also wenn zum Amagedon kommt, also zum gewollten Weltuntergang, der von Israel provoziert wurde. Also wirklich nicht mal antisemitische Dog Whistles, sondern ganz klar ganz klare Antisemitismus, wie es Reiner nicht sein könnte. Und das Kompaktmagazin freut sich jetzt, weil ein linksextremer Influencer dieses Cover geteilt hat und gesagt hat, ist ganz toll, was die da machen. Und das ist genau das, wo Jürgen Elsers eigentlich immer hin wollte, nämlich zu so einer Querfront zwischen ganz links und ganz rechts. Und hier zeigt sich noch mal, wo diese Querfront besonders gut funktioniert, nämlich beim Thema Antisemitismus. Dann gucken wir jetzt mal lieber schnell auf deinen Gewinner des Tages. Marvin Wildhage, ist das ein echter Influenzerschreck. Ja, ist selber auch Influencer. Marvin Wildhage, das ist ganz großartig. der macht äh eigentlich so Pranks, also so Streiche, die er anderen YouTubern spielt und damit offenbart er immer etwas. Also er macht ähm er hat z.B. so ein Film gefaked, hat so getan, dass be ein Film geben würde und hat Influencer Geld dafür angeboten, dass sie Werbung für diesen Film machen und diesen Film gab es aber gar nicht und dann kam immer so peinliche Situationen raus und diesmal ist er noch ein Schritt weitergegangen und es wird diesmal wirklich, also diesmal wird es wirklich interessant, denn er hat Medizinfluencern Geld angeboten dafür, dass sie Werbung für eine Krankheit machen bzw. über eine Krankheit aufklären. Er hat so ein Fake Farmerunternehmen gegründet, die dann Medikamente dagegen herstellen. Es geht, wenn man genau zwischen den Zeilen liest, hört man schon, wo es hingeht. Es geht um eine Nase, die immer anschwitt. Es gibt dann so eine kleine Pinokchio Referenz. Ähm die Ansprechpartnerin ähm äh, die dort genannt wurde, die hat dann auch den Namen, wie heißt er? Dr. Genau, Dr. Jupetto, der Macher von Pinocchio. Da haben einige einige ihre Kinderbuchliteratur nicht gut genug gelesen. Ja, genau. Genau. Also, man hätte drauf kommen können, aber viele sind nicht drauf gekommen. Also gerade eine Influencerin, die auch Ärztin ist, also die ausgebildete Ärztin ist, hat dafür Werbung gemacht, hat sogar noch Symptome zu dieser Krankheit hinzu erfunden, hat gesagt, sie hat die selber im Studium kennengelernt und hat einfach ein paar tausend € dafür genommen, dass sie für eine Fake Werbung aufklärt. Und da muss man sagen, also Marvin Wildhage macht wirklich einen super Job, weil er klärt eben genau da auf, wo man hinschauen sollte. Leute mit Reichweite, Influencer sind wirklich sehr, sehr mächtig und können wirklich Leute eben auch, wie der Name schon sagt, beeinflussen und da zu zeigen, wo Reichweite dann eben auch bei Geld äh gekauft werden kann und manipuliert werden kann. Äh, das ist wahnsinnig wichtig und äh darum hat er wieder mal einen tollen Job gemacht und das sollte sich jeder mal anschauen. Dein Aufreger des Tages, das ist die Stadt Bon. Wir haben alle festgestellt, wir haben d mal länger mindestens da gelebt. Äh und du sagst aber nicht die Stadt selber, sondern sie wird quasi zu einer Art sozialem Experiment. Warum? Ich muss ein bisschen aus, also ich bin Bonner und ich muss wirklich hier, ich glaube Bon geht's gerade nicht so gut, ehrlicherweise. Also Bon, wenn man sich die Nachrichten in den letzten Wochen und Monaten einmal anschaut, das fing alles damit an, dass es eine grüne Bürgermeisterin gab, die ganz explizit gesagt hat, wir machen hier eine neue Verkehrspolitik und wir machen Autofahren in der Stadt unattraktiv. Wir haben tolles öffentliches Verkehrsnetz, darum brauchen wir die Autofahrer nicht. Dann hat sie angefangen Parkplätze mit Bäumen zu bepflanzen. Das hat schon viele Bonner so ein bisschen wütend gemacht, weil es dann halt weniger Parkmöglichkeiten gab, der Verkehr sich gestaut hat. Dann der nächste Schreck, die Nordbrücke wurde gesperrt. Das ist die wichtigste Brücke in Bonn, die nach Bo rüber führt. Ähm, da sind täglich 100.000 Autos drüber gefahren. Wurde wegen Mängeln komplett gesperrt. Das heißt, der Verkehr staut sich in komplett Bonn mindestens eineinhalb Stunden länger, egal, wo man hinfährt, dann ist wirklich viel unterwegs. Aber das reicht noch nicht. Es geht weiter. Es gibt jetzt eine Ankündigung, die gab's schon ein bisschen länger, aber die ist jetzt immer noch da. Ähm, dass die Bahn zwischen Bonn und Köln für zwei Jahre komplett gesperrt wird. Das heißt, auch da muss man Umwege fahren, aber auch das reicht noch nicht. Weitere Nachrichten aus den letzten Wochen. Ähm, die S-Bahn in Bonn äh die Stadtbahn, da wurden 70 Stück aus dem Verkehr gezogen, weil sie Altersmengel haben. Das fiel auch ganz plötzlich auf. Da musst du Köln aushelfen und ein paar Bahnen dazu schießen. Und das letzte, was jetzt auch diese Woche rauskam, es gibt eine sollte eine Bahnstrecke gebaut werden zwischen Flughafen und Hauptbahnhof, wo man halt schnell fahren kann. 15 km geplant wird sie seit 1997 und jetzt fällt Ihnen auf, ah, da brauchen wir noch eine Brücke, die haben wir gar nicht eingeplant. Das heißt, wir brauchen noch mal mindestens 15 Jahre länger als geplant. Und die Busse, die normalerweise diesen Verkehr übernehmen werden, aber trotzdem abgeschafft, weil die sind halt nicht mehr im Plan mit drin. Es heißt vollkommenes Chaos in Bon und es gibt jetzt erste Theorien, dass man sagt, also vielleicht ist Bon ja so ein soziales Experiment, wo man mal guckt, was passiert, wenn man diese Stadt völlig vom von der Außenwelt abschließeld, das neue Bielefeld und vielleicht sogar noch schlimmer. Also es gibt da ganz ganz dunkle Theorien und ich will nur sagen Bon, wir sind für euch da, wir wir gucken drauf, wir vergessen euch nicht hin. Also insofern genau, wir halten einen Blick drauf, noch gibt's Bon und wir egal was man euch antut haltet durch wir blicken drauf und wenn es zu schlimm wird, dann berichten wir wieder drüber. Dennis, ganz herzlichen Dank. Unser Gedenken heute mal an alle Bonner. Ja, wir helfen. Danke für deine Welt, deine Meinung bei uns am Danke euch. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und jetzt klagt sie, weil sie in den Ruhestand versetzt worden ist und dadurch bekommt sie natürlich weniger Geld. Damit aber nicht genug. Sie steht außerdem in Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit nur vorgetäuscht zu haben und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft auch noch ein Disziplinarverfahren. Das allerdings ist momentan ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen, hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich Beamtenprivileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehnte niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Und weitere wichtige Nachrichten dieses Tages jetzt kurz und kompakt für Sie zusammengefasst. In deutschen Gefängnissen ist der Anteil an ausländischen Häftlingen auf 45% gestiegen. Die Insassen ohne deutsche Staatsbürgerschaft machen demnach fast die Hälfte aus. 2026 saßen ganze 27 000 nicht Deutsche ein. In fünf Bundesländern liegt der Anteil bei über 50%. Der Bund der Strafvollzugsbediensteten warnt vor Sprachbarrieren. Die Resozialisierung sei kaum noch möglich. Auch das Aggressionspotenzial und Risiko zur Radikalisierung bei muslimischen Männern steigt derzeit stark an. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Bankmitarbeiter in Regensburg sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Der 20 Jahre alte Deutsche werde dringend des Mordes und der schweren räuberischen Erpressung verdächtigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Mann habe einen Zettel in der Bank dabei gehabt, auf dem etwas von einem Überfall und einem Bankraub gestanden habe. Dann habe er ein Küchenmesser in die Luft gehalten, sei an dem Tresen vorbei zu dem Mitarbeiter gegangen und habe mehrfach auf den Bankmitarbeiter eingestochen, wohl ein Zufallsopfer, so die Polizei. Das Motiv des mutmaßlichen Täters sei bislang noch relativ unklar. Die Ukraine hat Russland mit hunderten Drohnen angegriffen. Laut Präsident Selenski stand dabei ein russisches Rüstungsunternehmen im Fokus. Außerdem der E-Commerce Riese Wildberries. Dort wurden drei weitere Lagerhäuser angegriffen, wie das Unternehmen beteilte. Russlands Außenminister Serge Laferow hat bekräftigt, Moskau werde seine Kriegsziele notfalls auch gegen den Willen der US-Regierung durchsetzen. In der vergangenen Nacht griff Russland die Ukraine erneut an. In Saporesia wurden bei einem Angriff mit fünf Gleitbomben Wohnhäuser beschädigt. Mindestens 25 Menschen, darunter Kinder und ein dreate altes Baby wurden verletzt. Und nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Russland brach in einer Lagerhalle des Onlinehändlers Wildberries im Gebiet Leningrad ein Feuer aus. Dort wurden, heißt es, drei Menschen verletzt. Zur aktuellen Entwicklung jetzt eine Einschätzung von unserem Korrespondenten Christoph Wanner aus Kiev. Wieder haben die ukrainischen Streitkräfte das russische Kernland attackiert. Diesmal stand im Zentrum der ukrainischen Attacken vor allem das Gebiet St. Petersburg und wieder einmal war das Ziel Werries, dieser große wichtige russische Onlinehändler. Und wieder sehen wir Bilder, wie die Logistikzentren von WBes in Flammen stehen. Und es ist schon der vierte große Angriff auf WBes innerhalb einer Woche. Die Russen schlagen zurück. Sie attackieren mit ihren Gleitbomben Pavlograd im Bereich Nepaapetrowsk, die Provinzhauptstadt Saporische im Süden der Ukraine und vor allem Odessa und da ganz explizit die Hafenanlagen dieser wichtigen großen Stadt Odessa. Und das Ganze führt soweit mittlerweile, dass Frachter die Häfen von Odessa und auch von Nikolajev gar nicht mehr anlaufen, weil das viel zu gefährlich geworden ist. Und das entwickelt sich jetzt zu einem großen Schaden auch für die ukrainische Wirtschaft, denn die Ukraine wickelt ca. 80% ihres Exports über ihre Schwarzmeerhäfen ab. Wir sehen eine Eskalation der Luftschläge und ich denke, das passiert deshalb, weil sich an der Front kaum etwas bewegt. Da herrscht großteils Stagnation und die ukrainischen Angriffe auf das russische Kernland und auch auf die besetzten Gebiete, denke ich, haben vor allem ein Ziel, die Russen zu zwingen, sich in naher Zukunft an den Verhandlungstisch zu setzen. sozusagen die Russen an den Verhandlungstisch bomben, um dann aus einer Position der Stärke heraus mit dem Kremmel zu verhandeln. Und die Ukrainer haben es eilig, weil sich ein Zeitfenster für sie schließen könnte. Dieses Zeitfenster könnte zugehen im Herbst, spätestens im Winter und zwar dann, wenn die Russen wieder dazu übergehen, die ukrainische Energieinfrastruktur mit ihren ballistischen Raketen massiv zu attackieren. Und die Ukrainer befürchten, dass dann wieder die Städte hier stundenlang jeden Tag im Blackout sitzen und dass das die Bevölkerung zermürbt, dass das auch wieder großen wirtschaftlichen Schaden bedeutet und dass sich dann im Winter das Blatt wieder wenden könnte zu Gunsten der Russen. Der Rücktritt von Jens Sparn vor knapp einer Woche hat eine regelrechte Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte heute, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDU-Pitikern in führenden Funktion erstreckt sich wirklich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchsignal nun eine Hängerpartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich März zum Personalchaos. im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüber Kopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Rgierungssprecher Belander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Das ist hier ja nicht erfolgt oder ich habe zumindest von früh März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum jetzt. Dank ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt Karsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen. Doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Ex-Kanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panel. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht, als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister, was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Ducker, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Darüber können wir jetzt sprechen mit Gerald aus unserer Politikredaktion zugeschaltet und Daniel Kob aus Stuttgart. Ger zunächst zu dir. Jetzt gibt's ja große Verwirrung um den Verkehrsminister. Posten Schnieder ist also raus. Günstler hat offenbar last minute abgesagt. Wie konnte es dazu kommen? Ja, also man muss schon sagen, das was Friedrich Merz eigent als großen Aufbruch, als Neustart als Chance gesehen hat, das versinkt jetzt mehr und mehr im Chaos und das liegt ja vor allem daran, dass der Wunschkandidat eben von Friedrich März, der dieses Amt des Verkehrsministers übernehmen sollte, dass der halt kurzfristig abgesagt hat. Das muss man sich vorstellen. Das liest sich wie ein kleiner Politiller, die Bild berichtet. Kanzler März hat sogar eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt und ähm den Nachfolger, den Wunschnachfolger abholen lassen, ins Kanzleramt geholt und äh da hat er noch zugesagt, eingeschlagen, wir machen das zusammen und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht kommt die SMS. Nein, ich mache es doch nicht. Ich habe es mir anders überlegt. Und das dann eben wieder nur wenige Stunden, bevor Friedrich März eben vor die Presse treten wollte und dann ja auch getan hat. nur er konnte dann eben den Minister nicht verkünden. Und was ist die Konsequenz? Patrick Schnieder ist immer noch Verkehrsminister und der macht auch erstmal weiter. Business as usual, verschickt da noch eine Pressemitteilung, dass es dass er sich weiter um die Digitalisierung von Zügen kümmern will. Das ist schon eine bemerkenswerte Situation, die man jetzt hat. Eigentlich wissen alle, dass er entlassen werden soll, aber der Kanzler kann ihn noch nicht entlassen, weil er keinen Nachfolger hat und der wird jetzt zeitgleich gesucht. Also, man hat jetzt zwischenzeitlich schon das Gefühl gehabt, da entgleitet dem Kanzler so ein bisschen seinen Neustart, den er eigentlich haben wollte. Karsten Lindemann dagegen sagt: "Ja, klar, Gesundheitsminister, jetzt mache ich es." Aber das klang, glaube von einem Jahr noch ganz anders. Da hat er gesagt, nee, den Job will ich nicht so gerne machen. Wie passt das denn zusammen? Ja, um es vielleicht noch mal mit seinen Worten zu sagen, wir haben es ja gehört, was will er da? Warum macht er das? So hat er sich ja tatsächlich jetzt selber beschrieben gehabt vor knapp einerinhalb vor knapp einem Jahr bei der Kanzlerwahl und das ist natürlich jetzt auch wieder kommunikativ nicht besonders geschickt, ob man das ignoriert hat, ob man nicht wusste, ob er sich selber nicht erinnert hat, dass er das gesagt hat. Man fragt sich schon ein bisschen, warum da nicht ein mit antizipiert wurde, warum äh gerade das äh dieses Interview gegeben wurde, dass man da nicht vielleicht ein bisschen vorbereitet ist, dass Carsten Linnemann sowas gesagt hat, aber zu seiner Verteidigung tatsächlich hat er sich seitdem immer wieder zu gesundheitspolitischen Themen geäußert, so dass man dann doch über, ich sag mal, die Monate hinweg vielleicht den Eindruck bekommen konnte, der kennt sich vielleicht doch ein bisschen besser mit Gesundheitspolitik aus, als der selber da von sich behauptet hat, aber ähm tatsächlich wirft das schon ein bisschen seltsames Licht auf diese Personalentscheidung, wenn Karl Lindemann vor noch knapp einem Jahr selber gesagt hat, er sollte diesen Job eigentlich nicht machen. Gerbert, vielen Dank an dich und wir gehen weiter nach Stuttgart zu Daniel Kob, wo heute Abend eine Talkrunde stattfindet mit Torsten frei, also dem neuen Unionsfraktionsvorsitzenden und das ist bekanntlich sein Traumjob, den wollte er eigentlich schon bei Antritt der neuen Regierung haben. Die IHK hat also eingeladen und die Wirtschaftspräter dürften damit einem dicken Wunschzettel aufwarten. Werden Sie Gehör finden bei Torstenfrei? Nun ja, also man muss ganz klar sagen, diese Diskussionsveranstaltung, die hat hier vor ungefähr einer Stunde begonnen und bisher dreht sich eigentlich vor allem alles um eine Sache und zwar um das Regierungschaos in Berlin. Und ich war doch relativ auch erstaunt gewesen, wie offen der Torsten Frei hier auch gesprochen hat mit den Wirtschaftsvertretern bei der IAK. Er z.B. auch erwähnt. Er ist jetzt extra mit dem Auto heute gefahren, hatte wohl eigentlich geplant gehabt mit dem Flugzeug zu kommen, hat dann aber doch diese lange Autofahrt auf sich genommen. 6 7 Stunden ist man da von Berlin nach Stuttgart unterwegs, einfach weil er die ganze Zeit in Videokonferenzen und in ja Telefongesprächen war. Also, da scheint wirklich sehr, sehr viel im Hintergrund momentan auch zu passieren. Und wir haben es ja gerade von Garret eben auch gehört, diese Diskussion, also ein Gesundheitsminister, der eigentlich noch vor einem Jahr gesagt hat, ich will überhaupt gar keinen Gesundheitsminister werden, weil ich auch überhaupt gar nicht die Qualifikation habe und da es dann doch besser ist, dass der Schuster bei seinen Leisten bleibt. Ja, und als Thorstenfrei hier angekommen ist, da habe ich Ihnen genau diese Frage gestellt, was er denn zu einem Gesundheitsminister sagt, der das eigentlich gar nicht machen wollte. Wir hören mal rein, was er mir gesagt hat. Das hat er mit Sicherheit nicht gesagt. Nemann hat Gesundheitspolitik ja sogar Koalitionsverhandlungen verhandelt. Er wird ganz sicher ein hervorragender Gesundheitsminister sein. Also da haben wir es gerade gehört. Also dieses Video scheint er noch nicht gesehen zu haben. Er hat ja gesagt, er kann sich nicht vorstellen, dass das Karsten Linnemann ja selbst gesagt hat. Ja, und dann ist natürlich eine andere Frage hier auch gestellt worden, denn auch das ist über Tosenfrei immer wieder in der Vergangenheit gesagt worden, dass er doch vielleicht ein bisschen zu nett sei, dass er ein bisschen vielleicht zu Prok Kananzler März ist und hat das Ganze versucht hier zu erklären, hat davon gesprochen, wenn man natürlich im Bundeskanzleramt arbeitet, dass dann der Bundeskanzler natürlich auch der Vorgesetzte ist. spricht, man ist ihm da Loyalität dann auch ähm ja, hat man die Verpflichtung, diese dann auch zu halten, aber er hat gesagt, ihm ist das bewusst, dass jetzt eine ganz neue Funktion, Fraktionsvorsitzender zu sein. Da muss man die Interessen der einzelnen Abgeordneten ähm ja auch vertreten und hat er doch gesagt, dass er dann auch einen anderen Führungsstil da an den Tag legen wird. Eine Sache hat er auch noch gesagt, da geht's um die Wahl in Sachsenhard und da war doch sein Zitat gewesen. Also das macht mir doch Angst, was man da im September vielleicht erwarten kann. Dann der Kob war das aus Stuttgart. Vielen Dank. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Wiese einen Erfolg heute vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Visable Ablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagte jetzt gegen ihre Versetzung den Ruhestand, weil sie dadurch etwas weniger Geld erhält. Und jetzt steht sie im Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft ein Disziplinarverfahren, allerdings ist das vorerst ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. bis zu 6100 € im Monat ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich Beamtenprivileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehnte niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen, ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehr Lehrerin als auch bei denen, die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Da sind wir gespannt auf die Sicht von Henrik Mbroder Weltkolom ist bei uns im Studio. Herzlich willkommen. Grüß Gott. Wir wissen ja alle, wenn es um die Steuern geht, z.B. greift der Start ruckzuck durch. Das dauert wenige Wochen, dann hat man das Schreiben da drin. Wenn aber eine Lehrerin 17 Jahre lang Gehalt kassiert, krank ist, muss sie das nicht nachweisen, kriegt sogar noch höheres Gehalt immer weiter drauf. Was ist da los? Schaut der Staat da dauerhaft weg oder ist das ein Einzelfall? Na, wie wie wir es gerade gehört haben, es ist ein Einzelfall, nicht? Jede Terrorattacke ist auch ein Einzelfall. Wenn es sich eben häuft, ist es viele Einzelfälle. Einzelfall ist wirklich ein völlig vergebliches Argument. Aber um es mal positiv zu sehen, ich finde es eine herrliche Glosse. Sein großartiges Stück, wenn man es auf dem Theater inszenieren würde und mich erinnert das an den Hauptband von Köppenik, der die Stadtkasse geraubt hat, in der nicht mal halb so viel war, wie diese Frau monatlich verdient hat. Und äh der kam aber nicht so lange damit durch, den haben sie dann ziemlich schnell geschnappt nach schnell geschnappt. Ja. Ja. Ja. Der hat auch aber hat sich dann rehabilitiert. Er hat irgendwie eine bürgerliche Existenz aufgebaut. Nein, was ich daran so großartig finde, wissen Sie, ist dieses völlig fällende Unrechtsbewusstsein. Die Frau sitzt da und hat einen Job und hat noch eine Nebentätigkeit, führt eine total parasitäre Existenz auf ihrer und auf meine Kosten und sie hatte jetzt noch die Hutbe gegen ihre Herabsetzung in den Ruhestand zu klagen. Darauf muss man wirklich kommen und irgendwie imponiert mir das und ich bin auch absolut sicher, dass viele es auch gut finden, weil es leider auch ein bisschen das Klischee des Beamten passt und Beamte genießen noch sehr viele Privilegien, die normale Staatsbürger und Steuerzahler nicht haben. Das in die Rentenkassen nicht einzahlen, das wissen wir ja, aber ich habe vor kurzem was erfahren, dass eine Regelung gibt, die heißt Workation, ein Mischwort aus Work, Arbeit und Vacation. Ferien und Beamte können 10 bis 14 Tage im Jahr mobil aus dem Ausland arbeiten. Das heißt, sie sitzen irgendwo in der Karibik unter einer Palme und erledigen die Anträge von Asylsuchenden oder irgendwie. Na ja, wenn sie das dann wirklich machen, wäre ja gar nicht so schlecht, aber diese Lehrerin hat ja noch nicht mal gearbeitet. Da war nur Vacation und kein hat schon gearbeitet natürlich vollkommen. Ja, okay. Nur nicht für den Start auf ihre auf ihre eigene Rechnung. Aber ich finde, dass das wirklich, wie sagt man das unter Politikern, das hat eine Vorgeschichte oder wir müssen den Zusammenhang sehen und der Zusammenhang kontualisieren textualisieren kontextualisieren kontextualisieren. Vielen Dank. nur jetzt haben wir der Stadt der Stadt vielleicht das doch ganz kurz ist natürlich schon eine Art Monster neben dem man dann als einzelner Bügner begegnen kann und der Stadt hat auch ein großes Talent sich selbst zu bedienen. Es wird jetzt ein neuer Bau ein Anbau an das Bundeskanzleramt Bundeskanzleramt gebaut. Das Projekt kostet 800 Millionen Euro. Stand jetzt. Ja, stand jetzt. Und wir reden von Kalkulationen, die in Berlin gemacht wurden. Also realistischerweise was das doppelte. Es wird auch ein äh eine Grundsanierung des äh Amtes des Bundespräsidenten durchgeführt, die ist auf 8 Jahre angelegt und soll mehr als 800 Millionen Euro kosten. Also wissen Sie, bei diesen Summen haben ganz viele Leute das Gefühl, wenn die sich so bedienen, dann mache ich das eben auch. Und der einfache Bürger hat einfach den Eindruck, da ist ein riesenopf und dann den Topf möchte auch mal näher dran. Ich glaube, man kann es nicht so richtig nicht so richtig übel nehmen. Und ähm was ich noch sagen wollte, ähm die Lehrerin hat sozusagen vorgeführt, wie es auch geht, aber stellen sich vor, sie wäre wirklich zum Unterricht erschienen. Was für ein Unheil hätte sie anrichten können? Insofern ist es richtig, dass sie die ganze Zeit bezahlt noch mal gut gegangen gerade noch mal gut gegangen dafür, dass sie fern bleibt nicht. hätte wirklich einen unheimlichen Schaden anrichten können, die Kinder falsch informieren, denen etwas erzählen können von der wichtigsten Tugen des Bürgers, die ist nicht zu arbeiten oder nicht am Arbeitsplatz zu erscheinen. Sie musste nicht in die Karibik fahren. Sie hat sich wahrscheinlich auch hier ganz gemütlich eingerichtet, aber wie gesagt, es sind sehr viele Kinder um das Unheil gekommen, von dieser Lehrerin unterrichter zu werden. Also eigentlich alles richtig gelaufen. Alles richtig gelaufen und ein richtig guter Einzelfall. Die Frau hat und das ist ein Fall, eine perfekte Glosse. Danke schön Henrik Broder. Ja, danke. Die Ukraine hat Russland mit hunderten drohen angegriffen. Laut Präsident Volodimier Selenski hat sein Land ein russisches Rüstungsunternehmen attackiert, auch eine Ölanlage und weitere Logistikstandorte seien beschossen worden. Dazu veröffentlichte Selenski ein Video auf X, dass diese Angriffe zeigen soll. Zuvor hatte Russland die südukrainische Großstadt Saporisia bombardiert. Mindestens 25 Menschen wurden dabei verletzt. US-Präsident Donald Trump will dem Iran Schäden an Schiffen und Frachtgut in Rechnung stellen. Bezahlt werden soll das mit iranischem Vermögen, das in den USA eingefroren ist, erklärte Trump auf True Social. In der vergangenen Nacht griff das US-Mitär jetzt das 13. Mal in Folge Ziele im Iran an. Die USA wollen die den Iran so zurück an den Verhandlungstisch zwingen. Und seit 6 Uhr heute morgen gelten neue US-Zölle gegen 60 internationale Handelspartner von bis zu 12,5%. Betroffen ist auch die EU und damit Deutschland. Die gesetzliche Grundlage für die bisher geltenden Zölle ist ausgelaufen. Deshalb hat sich die US-Regierung nun etwas Neues einfallen lassen. Das Weiße Haus wirft den Handelspartnern vor, zu wenig gegen Zwangsarbeit zu tun. Die Europäische Union kritisiert den Schritt, dass die EU nicht ausreichend gegen Zwangsarbeit vorgehe, sein unbegründete Vorwürfe. Immerhin hält die US-Regierung aber noch die Zollobergrenze ein, die vergangenes Jahr zwischen den USA und der EU vereinbart wurden. Und wir bleiben in den USA vor 3 Monaten vier Jahr auf dem traditionellen Presseden in Washington Schüsse. Ein 31-jähriger hatte eine Sicherheitsschleuse gestürmt. schaffte es zwar nicht bis in den Ballsaal, aber es brach für kurze Zeit Panik aus. Die Veranstaltung wurde abgebrochen und die Regierung in Sicherheit gebracht. Heute Abend nun wird genau dieses Treffen nachgeholt an einem anderen Ort und unter verschärften Sicherheitsvorkehrung. Aber Donald Trump will kommen und dort eine Rede halten. Der Präsident, der ja regelmäßig eigentlich Pressevertreter auch beschimpft. Gerade bekommt der US-Präsident noch einen Zaubertrick vorgeführt, dann sind Schüsse zu hören. Personenschützer stürmen aufs Podium und bringen Trump von der Bühne. Auf einmal stehen bewaffnete Sicherheitskräfte im Ballsaal des Hilten Hotels. Gäste verstecken sich unter den Tischen. Niemand weiß in diesen Minuten, was vor sich geht. Ein Überwachungsvideo zeigt, wie der Schütze durch einen Checkpoint im Hotel stürmt. Er schießt auf einen Mitarbeiter des Secret Service. Der 31jährige hatte ein Gewehr, eine Pistole und mehrere Messer dabei. Wird schließlich überwältigt, in den Festsaal schafft er es nicht. Jetzt wird das Dinner nachgeholt, allerdings in einem anderen Hotel im Waldorf Astoria mit deutlich weniger Gästen. Trump allerdings wird wieder dabei sein. Der Präsident freut sich darauf, das zu Ende zu bringen, was er angefangen hat, bevor ein verabscheuungswürdiger Mordversuch die ursprüngliche Veranstaltung zum Scheitern gebracht hat. Nach dem Vorfall im April hatte es auch Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen gegeben, die sein zu Lachs gewesen und das, obwohl neben Trump auch Vizepräsident JD Vans, Außen und Verteidigungsminister anwesend waren. Vom Secret Service heißt es, man sei auf die Wiederholung der Veranstaltung bestmöglich vorbereitet. Wir werden jeden Veranstaltungsort immer sorgfältig prüfen und derzeit ist ein erfahrenes Team vor Ort, das einen Plan ausarbeiten wird, um den Erfolg dieser Veranstaltung sicherzustellen, genau wie wir es beim Korrespondentendeninnerna im Hilten getan haben. Doch damals schaffte es der Schütze immerhin durch einen Sicherheitscheckpoint zu stürmen und den gesamten Ballsaal in Panik zu versetzen. So, heute passiert das hoffentlich nicht. Alina Quast für uns aus Washington zugeschaltet. Wie sehen die Sicherheitsmaßnahmen heute Abend beim Galainner aus, damit so etwas nicht noch mal passieren kann? Ja, die Sicherheitsbehörden, die haben dann noch einmal nachgerüstet. Ich bin mir auch sicher, dass wir im Stadtbild viel Polizei sehen werden, viel Secret Service, die Straßen werden abgesperrt sein, auch um ganz deutlich der Öffentlichkeit zu zeigen, wir haben hier alles im Griff. Es es wird Sicherheitsschleusen geben, ähnlich wie beim Flughafen. Es gibt da dann einen separaten Eingang beim World of Astoria, ist also getrennt vom regulären Hotelbetrieb. Man muss dazu sagen, dass auch nach dem vereitelten Attentat, dass da ja die Sicherheitsbehörden trotz aller Kritik gesagt haben, wieso? Es hat doch alles geklappt. Wir haben den Attentäter rechtzeitig gestoppt. Nichtsdestotrotz hat man sich ja gefragt, wie konnte dieser Mann, der ja als Hotelgast eingecheckt hat, wieso konnte er überhaupt so weit kommen, so nah an die Gäste ran, so nah an den Präsidenten ran? Wir erinnern uns, ä die Sicherheitsschleuse, die wurde da ja bereits abgebaut, als der Attentäter da vorbeistürmte. Also wirklich eklatante Sicherheitsmengel. Sowas darf hier nicht wieder passieren. Insofern wird aber auch mit Spannung erwartet die Rede des US-Präsidenten. Inwiefern wird er das versuchte Attentat auf ihn einbinden? Und inwiefern wird er die Bühne aber auch nutzen für seine systematischen Angriffe gegen die Presse. Er wird da ja in einem Saal sitzen von etwa 700 Journalisten. Es sind ja weitaus weniger Leute jetzt eingeladen, um auch einen besseren Überblick in dem Saal zu haben. Aber das wird spannend zu sehen, inwiefern er dort austeilen wird oder ob er da ja eher gemäßigt auftreten wird. Er tritt da ja ein in eine Tradition von US-Präsidenten, die bei diesen White House Correspondence Dinner seit 100 Jahren immer dabei sind. Da geht es eigentlich immer mit Humor zu. Also, wir werden sehen, wie humorvoll es dann wirklich wird das Dinner heute Abend hier. Und Alena, wir haben es ganz kurz angesprochen. Donald Trump hatte ja neue US-Zölle gegen 60 Länder verkündet, auch gegen die EU und die gelten seit heute. Wie fallen da die ersten Reaktionen aus? Mhm. Es war ja so, dass der Supreme Court, der hatte, die Zölle von Donald Trump im Februar kassiert hatte, die für illegal erklärt. Das wollte der Präsident nicht auf sich sitzen lassen. Hatte dann in einem Eiverfahren da neue Zölle verhängt in Höhe von 10 %. Aber da ist die Rechtsgrundlage ausgelaufen. Jetzt kommen noch einmal neue Zölle. Da hat sich Donald Trump hat da einen neuen Paragraphen entdeckt, den er angewendet hat. Da geht es ja um Zwangsarbeit. Das heißt 10 % Geld jetzt für die EU und damit auch für Deutschland. Da mag man meinen, da kommt man jetzt durchaus glimpflich weg. Da waren ja durchaus mal höhere Zölle im Gespräch. Positiv wird da zumindest bewertet seitens der EU, dass man da ähm im Rahmen des Turnberry Deals bleibt. Das hatte man verabredet, dass es da einen Höchstzollsatz von 15% gibt. Da liegt man also drunter, aber jetzt gerade eben vor wenigen Minuten ein neuer Post des US-Präsidenten auf seiner eigenen Plattform Choose Social. Da beschwert er sich sehr lautstark in Capital Letters darüber, dass Google eine Rekordstrafe bekommen hat von Seiten der EU wegen Wettbewerbsverstößen. Eine Rekordsumme, die da fällig wird, die die EU verhängt hat, 890 Millionen Euro. Das will der US-Präsident nicht auf sich sitzen lassen und er droht da jetzt damit, dass diese Summe zurückgenommen wird und mit 9 Zöllen für die EU. Das bleibt spannend, sind wir gewohnt von Herrn Trump und mal sehen, was heute Abend noch dazu sagt. Danke schön für den Moment, Alina Quast. Der Rücktritt von Jens Spahn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte heute, wie er Regierung und Partei neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDU-Pitikern in führenden Funktionen erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Klingt erstmal gut. Nur um Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designetter Nachfolger hat nämlich offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchssignal. Nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich März zum Personalchaos. im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Künzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüber Kopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Rgierungssprecher Belander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Das ist hier ja nicht erfolgt oder ich habe zumindest von früh März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum jetzt. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird. Auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wen soll ins Kanzleramt steigen, Karsten Linnemann das Gesundheitsressort übernehmen und Geschlossenheit und Dankbarkeit demonstrieren. Mir ist bewusst, dass es eine große Aufgabe ist und deshalb ja gehe ich auch mit Demut diese Aufgabe an, aber auch mit mit großem großem Respekt. Doch das lt nur mühsam vom vergeigten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Ex-Kanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Äh insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, äh wenn alle wieder in Berlin sind. Am Ende gibt es viele Beschädigte. Ein noch Verkehrsminister als Lame Duck. Ein potenzieller Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Gerettal zugeschaltet für uns hier aus Berlin, denn du warst ja heute vormittag dabei bei dieser Vorstellung mit Kanzler März. Wie ist dein Eindruck? Was sind die Informationen rundum? War das ein Neustart oder doch eher ein chaotischer Staat? Na ja, man muss es einfach so sagen, es sollte ein Neustart werden nach dem Abgang von Jens Sparn und am Ende ist dieser Neustart und man kann es nicht anders sagen, im Chaos geendet und das hat ja nicht zuletzt was damit zu tun, dass dem Kanzler in letzter Minute der Nachfolger für den Verkehrsminister abgesprungen ist. Da kann er jetzt erstmal nichts dafür, aber man wundert sich schon auch in Rih der Union darüber, dass das alles jetzt so überhasst und ohne Not passieren musste. Diese diese Personalrochade, die dann am Ende nicht funktioniert. Das war ein regelrechter Krimmi auf die letzten Stunden dieser Entscheidung rund um ähm den Verkehrsminister, das muss man sich vorstellen, die Bild berichtet, da wurde eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt, um den Nachfolger von Patrick Schnieder abzuholen, ins Kanzleramt zu schon führen, um dort alles klar zu machen. Da hat er noch eingeschlagen und gesagt, ja, er macht's. und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht die SMS an den Kanzler und es gibt keinen neuen Verkehrsminister und das muss man sich auch vorstellen. Der alte, der ist ja offiziell noch im Amt, das wurde nie offiziell verkündet, dass Patrick Schnieder zurücktreten muss und der macht jetzt erstmal Business as usual, verschickt heute noch eine Pressemitteilung, wo es um die Digitalisierung von Zügen geht. Also, das ist schon eine sehr ungewöhnliche Situation, dass eigentlich die komplette Öffentlichkeit weiß durch eine SMS, die ähm tatsächlich ja auch geliegt wurde vom Verkehrsminister an Parteifreunde, wo er sagt, er muss zurücktreten, also er muss gehen, er wird entlassen und am Ende wird er nicht entlassen und muss jetzt erstmal weitermachen, während sein Nachfolger gesucht wird. Ja, Gerit, also wirklich doch eher Chaos in der Tat. Danke dir erstmal für all diese Schilderungen und Einordnung. Und zu zugeschaltet ist und jetzt Wolfgang Kubicki, der Parteivorsitzende der FDP. Schönen guten Abend. Ein wunderschönen guten Abend. Das Ziel von Friedrich März war ja eine bessere Kommunikation. Ist ja jetzt ziemlich schief gegangen. Ja, ich wundere mich selbst darüber, aber es ist Friedrich Märzetantisch und unprofessionell wie immer. Man muss sich ja vor Augen halten, das Kabinett ist ja etwas mehr als einem Jahr erst im Amt und eine solche große Rade. Ich kann mich daran nicht erinnern, dass es jemals in der Geschichte unseres Landes so war. Karsten Lindemann wollte nie Gesundheitsminister werden. Mit dem Wettgang als Generalsekretär verliert Friedrich Merz eine Brücke in die deutsche Wirtschaft, von denen er nicht mehr sehr viel hat. und die Poste um Patrick Schnieder ein sehr solider und wirklich, wie ich finde, wirklich seriöser Kollege, der durch einen Telefonanruf erfährt. Äh, er soll entlassen werden, um anschließend festzustellen, es gibt keinen Nachfolger. Also mehr Chaos geht's wirklich gi gibt's wirklich nicht. Und aber ist ja das genau der Eindruck von Planlosigkeit, den Friedrich Merz eigentlich vermeiden wollte oder jetzt mit einem Neustalt belegen wollte nach den Turbulenzen der vergangenen Monate. Wird das denn besser jetzt mit Nina Wen? Fehlt die ihm jetzt schon im Kanzlerabend oder wie ordnen Sie das ein? Na ja, Nina Wen klar kann sie ja tituliert als diejenige Person, die auch durchsetzungsstark ist. Im Kanzler muss sie eher Grücken schlagen auch zum Koalitionspartner muss sie verbinden. Äh sie war auch nicht in ihrem Traumjob im Kanzleramt, in der sie jetzt gelangt ist. Äh, aber für mich ist viel wichtiger, dass mit Karsten Lindelmann eine der wirtschaftspolitischen Ikonen der Union jetzt in ein das Gesundheitsministerium wechselt und er vor einem Jahr noch öffentlich erklärt, das ist nicht das, was er sich zutraut, er hat da keine Ahnung und jetzt muss er notrungen dieses Amt übernehmen. Wie gesagt, ich bin jetzt nicht der Psychiater und Psychologe von Frieder März, ich muss für die Union auch nicht das sagen haben, sondern entscheiden es nur, es ist traurig fürs Land und es zeigt erneut, der Bundeskanzler kann es nicht und das nach einem Jahr festzustellen, das ist schon bitte. Allerdings Kassen Lindemann hat sich ja zuletzt tatsächlich in Gesundheitsthemen eingearbeitet und ähm er möchte ja Aufgaben bekommen, bei denen er noch gestalten kann und das Gesundheitsministerium ist wirklich groß, ist ein schwerer Brocken und da muss man eben auch mutig genug sein, sich mit verschiedenen Lobbyorganisationen anzulegen. Trauen Sie das Karsten Linnemann nicht zu? Ich freue ihm zu, dass er sich mit allem und jedem anlegt. Die entscheidende Frage ist, wird daraus auch Gesetzgebungskompetenz und wenn ich mir anschaue, dass er vorgeschlangen hat, die Krankenkassen von 93 auf 20 zu reduzieren, warten wir mal ab, was daraus werden soll. Vor allen Dingen hat ja in den weiteren Fragen im Gesatzbereich die SPD bereits ihre Flöcke eingeschlagen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass Karel Lindemann da reisieren kann, aber für mich viel wichtiger ist, er ist eine der ordungspolitischen Größen der Union und ist jetzt reduziert auf einen auf einen bestimmten Bereich, nämlich der Gesundheitspolitik. Er wird bei der Rentendiskussion fehlen. Er wird bei der Frage fehlen, was brauchen wir für ein Last für die deutsche Wirtschaft? Und ich bin mir sicher, die deutsche Wirtschaft wird darauf entsprechend reagieren. Ihnen fehlt ein Ansprichpartner in der Union und es gibt dafür keinen Ersatz. Herr Gubiki, wir hören in letzter Zeit so oft äh wir, die Medien und auch die Politiker reden alles immer so schlecht in Deutschland. Sehen Sie denn in diesem Umbau jetzt auch Chancen? Er gibt sich da irgendwas Gutes für Sie, was Deutschland nach vorne bringen könnte? Ja, also es ist zu früh. Wir müssen ja allen Beteiliger eine Chance geben. In Nina Wagen eine Chance geben eben dem Amt auch wirklich zu reussieren, aber meine Erwartungen sind gedämpft. Meine Erlebnisse des letzten Jahres sind wirklich immer wieder enttäuscht worden. Fried März ist groß gestartet und ganz sanft gelandet und ich sehe momentan nicht wie in dieser Koalition in der ja die die Dinge aufeinander prallien die unversöhnlich sind die er redet ständig von Steuererhöhungen von mehr Belastung für die deutsche Wirtschaft von mehr Belastung für diejenigen, die leistungs der Gesellschaft sind die Union mit das genaue Gegenteil sehen momentan nicht wie das zusammengehen kann und noch einmal die Union muss selbst zusehen, wie sie mit ihren Umfragedaten fertig wird. Ich schaue mir an, was im Herz passieren wird. Es tut mir leid um unser Land. Wir brauchen viel mehr Aufbruchstimmung, die haben wir nicht. Und was Friedrich März gerade wieder geleistet hat, ist das Gegenteil von Vermittelbarkeit von Prof von von Professionalität. Worfgang Kubiki war das der Parteivorsitzende FDP. Vielen Dank für das Gespräch. Einen schönen Abend noch nach Berlin. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Wiese einen Erfolg vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Wiese ablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Die Klägerin der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Schon wieder eine Hiobs Botschaft. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume, womöglich auch genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. 10tausende Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Werkschließungen immerhin stehen erst einmal nicht an. Andrea Ums berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autoba zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VW-Chef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckers Ulm, Hannover und Emten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefer, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt. Überall sind wir sich die Stadt anschauen, ist alles leer. Dass VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also es geht um Deutschland, um den Standort Deutschland. Deutschland muss sie strecken, die Mitarbeiter müssen sie strecken, Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Fragen wir nach Lutz Stordel. Der ist für uns vor dem VW Werk in Zwickau. Lutz VW. Chef Blume will also die Weichen für seine Sparpläne noch in diesem Jahr festzoren. September heißt es. Soll das passieren? Jetzt heißt es, Werkschließung soll es erstmal nicht geben. Ist das nur eine Beruhigungspille? Was bedeutet das für das Werk? Wie reagieren die Arbeiter dort? Es ist ja so, im Moment sind hier Betriebsferien und die Angst vieler hier in Zwickau ist eben auch, dass dieser ruhige Eindruck, den man jetzt hier am Werkstor hat, dass der nach 230 dann Alltag werden könnte, dass also das Werkzug gemacht wird und daran hat natürlich der VW Vorstand maßgeblichen Anteil. Es gibt ja wöchentlich neue Wasserstandsmeldungen. Mal heißt es, es müssen Werke geschlossen werden, dann sagt derselbe Vorstand, das sei nicht die intelligenteste Lösung. Also, was soll man da als Arbeiter? Was soll man als einer, der in der Region hier verwurzelt ist, Zuliefer ist, was soll man damit anfangen? Es ist klar, dieses Werk hier, das ist das modernste, das ist das effizienteste in ganz Deutschland. Das ist von VW mit 1,2 Milliarden zu einer reinen E-Autoproduktionsstätte umgebaut worden. Und diese E-Autos, das sind gerade für den chinesischen Markt ja auch die einzigen Wagen, die man dort verkaufen kann. Also, es ist ja nicht so, dass man zu spät auf E-Autos umgesetzt hat. Wahrscheinlich war es eher zu spät, als China gesagt hatte, was anderes wird bei uns eben nicht mehr angeboten. Und nun muss man warten, also das Werk, die Mitarbeiter sind bereit auch natürlich drauf einzugehen. Die 35 Stunden Woche, die steht hier schon lange zur Debatte, das hat do sächsische Ministerpräsident ja angeregt zu sagen, das ist nicht mehr zeitgemäß. Aber dann hat man eben die Konkurrenten, dann hat man die Tschechen, die natürlich in der gesamten Preisstruktur wesentlich günstiger arbeiten als hier. Also der Durchschnittslohn hier 4000 Proto, das ist natürlich mit Tscheien nicht zu vergleichen, aber es ist ein direkter Konkurrent im Markt und das macht das Ganze wirklich schwierig. Aber anderserseits muss man abwarten, diese 7% Rendite, die ja die Grundlage dafür sind, dass man sagt, man will jetzt Werke schließen, vielleicht sind die eben auch nicht mehr ganz zeitgemäß. Ohne Rendite geht es nicht, kann man nicht investieren, das ist klar. Aber hier ist es einfach so, man geht wirklich davon aus, wenn man tatsächlich an dieses Werk rangeht, da hingen auch noch 30, vielleicht 40.000 Jobs im Umfeld mit dran. Das ist einfach so. Und dann sagen viele in Zwickau lieber, dann verkauft das Merk an die Chinesen. Uns geht's nicht mehr drum, wer der Eigentümer ist. Uns geht's einfach darum, wer die Jobs liefert. Und das sind auch schlechte Nachrichten für VW. Lutz, danke dir nach Zwickau für diese Einordnung. Und bei uns ist es jetzt Zeit für Klartext. Meine Welt, meine Meinung am Abend heute mit Dennis Sand, Weltautor für Musik und Popkultur. Schön, dass du da bist. Hi. Hi. Ähm, wir kommen zu deiner Nachricht des Tages, über die wir natürlich auch schon ausführlich gesprochen haben, der missglückte Kabinettsumbau. Genau, man muss ja heute einmal kurz zu Rü sprechen, zumindest am Abend noch mal. Die Frage ist tatsächlich so ein bisschen oder was ich mich heute gefragt habe, was ist da eigentlich schief gelaufen? Also Friedrich Merz wollte sein Kabinett umbauen. Zum Teil hat es ja schon ganz gut funktioniert. Es gab dann aber Probleme beim Verkehrsministerium. Er hatte Fritz Günstler gefragt, es ist ein finanzpolitischer Sprecher der CDU Fraktion oder der CDU, der diesen Posten übernehmen sollte und der hätte auch zuerst ja gesagt, hat dann aber um 4 Uhr nachts doch wieder nein gesagt, weil er wohl eine relativ schlaflose Nacht hinter sich hatte und es sich noch mal überlegt hat und am Morgen stand März dann da und musste verkünden, dass sein alter Verkehrs äh äh Minister aus dem Spiel ist. Der hat es selber schon verkündet gehabt. Genau, ne? Na ja, er hat also Schnieder hat halt eine Mail geschrieben oder eine SMS an seine Mitarbeiter, dass er wohl raus ist und das ging dann halt an die Presse und dadurch war es dann halt schon bekannt und März musste dann halt irgendwie reagieren, aber er hatte keinen neuen gehabt und das hat für Chaos gesorgt und ich frage mich, wem kann man eigentlich die Schuld geben? Also mehr hat's eigentlich ja nicht wirklich, weil er irgendwie damit gerechnet hatte, dass es jemanden gibt, der das übernimmt. Günstler irgendwo auch nicht, weil eigentlich finde ich es auch ganz cool, wenn ein Politiker sagt, du ich fühle mich für das Amt doch nicht gewachsen. Das hat er jetzt auch noch mal begründet. Er hat gesagt, ich bin einfach der falsche Mann. bisschen früher überlegen können. Hät sich früher überlegen können. Er hat sehr spontan ja gesagt, aber immer noch besser als wenn er diesen Job antritt und die dann halt einfach nicht richtig macht. Also da sage ich gut, okay, nicht perfekt gelöst, aber immerhin. So, das Problem, was wir aber haben, ist am Ende des Tages das Problem, was diese Regierung die ganze Zeit hat, nämlich Kommunikation. Dieser Eindruck, der da entsteht. Es werden Entscheidungen gemacht, aber die können nicht richtig begründet werden. Diese Entscheidungen müssen wieder zurückgerufen werden. Man schwimmt so ein bisschen. Ich glaube, dieser Eindruck, das ist das eigentlich fatale. Letztendlich ist es im Prinzip ja gar nicht so schlimm, dass da was durcheinander gegangen ist. Wenn irgendwann ein guter Verkehrsminister kommt, ist das ja alles okay. Äh, aber dieser Eindruck, dass die Regierung sich einfach selber nicht im Griff hat, dass man selber nicht her, ich glaube, das ist das wirklich Schlimme, was an diesem Vorgang jetzt wieder noch mal demonstrativ gezeigt wurde. Da hätte die Regierung Verlierer des Tages sein können, ist sie aber nicht ein Verlierer des Tages, ist das Kompaktmagazin. Von dem Jahr sollte das mal verboten werden. Genau, vor knapp zwei Jahren war das. wollte das damals verbieten oder hatte sogar verboten, das Bundesverwaltungsgericht hat das Verbot wieder zurückgenommen. Damals war es auch relativ einhellig auch in der Presse, dass man gesagt hat, ja, finden wir gut, dass es nicht verboten wurde, denn es ist ein rechtsradikales Magazin und es ist sehr unappetitlich. Das haben über weite Teile, glaube ich, alle gesagt, aber trotzdem gilt die Pressefreiheit, ne, irgendwo muss man die auch gewähren. Äh, und jetzt zeigt sich, was diese Pressefreiheit wo sie hinführt. Das kompakt Magazin hat eine neue Ausgabe rausgebracht. Jürgen Elesser, der Herausgeber, früher ein Linker, jetzt ein Rechtsradikaler muss man sagen, hat es präsentiert ganz stolz. Titel ist Schurkenstaat Israel. Sitzt dort in einem Video mit einem Politikredakteur und die beiden schwatronieren dann darüber und warum es ein Schurkenstaat sei. Sie sagen auch ähm, dass sie keine Antisemieten wären, denn sie Mieten sind ja auch die Palästinenser und die mögen wir eigentlich ganz gerne. So hö hö hö in dem Stil. Ähm, es geht dann noch weiter. Es wird dann über das Existenzrecht von Israel gesprochen, dann heißt es: "Na ja, welcher Staat hat denn schon ein Existenzrecht? Wenn man sich das Heft dann mal anguckt, wird es noch heftiger. Wird Israel mit der SSEN Affäre in Verbindung gebracht. Das ist noch halb so schlimm. Und dann geht's dahin, dass man sagt, Israel ist am Ende des Tages wird wahrscheinlich Schuld daran haben, wenn die Welt, also wenn zum Amagedon kommt, also zum gewollten Weltuntergang, der von Israel provoziert wurde. Also wirklich nicht mal antisemitische Dog Whistles, sondern ganz klar ganz klare Antisemitismus, wie es Reiner nicht sein könnte. Und das Kompaktmagazin freut sich jetzt, weil ein linksextremer Influencer dieses Cover geteilt hat und gesagt hat, ist ganz toll, was die da machen. Und das ist genau das, wo Jürgen Els eigentlich immer hin wollte, nämlich zu so einer Querfront zwischen ganz links und ganz rechts. Und hier zeigt sich noch mal, wo diese Querfront besonders gut funktioniert, nämlich beim Thema Antisemitismus. Dann gucken wir jetzt mal lieber schnell auf deinen Gewinner des Tages. Marvin Wildhage, ist das ein echter Influenzerschreck. Ja, ist selber auch Influencer. Marvin Wildhage, das ist ganz großartig. der macht äh eigentlich so Pranks, also so Streiche, die er anderen YouTubern spielt und damit offenbart er immer etwas. Also er macht ähm er hat z.B. mal so ein Film gefaked, hat so getan, dass be ein Film geben würde und hat Influencer Geld dafür angeboten, dass sie Werbung für diesen Film machen und diesen Film gab es aber gar nicht und dann kam immer so peinliche Situationen raus und diesmal ist er noch ein Schritt weitergegangen und es wird diesmal wirklich, also diesmal wird's wirklich interessant, denn er hat Medizinfluencern Geld angeboten dafür, dass sie Werbung für eine Krankheit machen bzw. über eine Krankheit aufklären. Er hat so ein Fake Farmerunternehmen gegründet, die dann Medikamente dagegen herstellen. Es geht, wenn man genau zwischen den Zeilen liest, hört man schon, wo es hingeht. Es geht um eine Nase, die immer anschwillt. Es gibt dann so eine kleine Pinokchio Referenz. Ähm die Ansprechpartnerin ähm äh die das genannt wurde, die hat dann auch den Namen, wie heißt er? Dr. Genau, Dr. Jupetto, der Macher von Pinocchio. Da haben einige einige ihre Kinderbuchliteratur nicht gut genug gelesen. Ja, genau. Genau. Also, man hätte drauf kommen können, aber viele sind nicht drauf gekommen. Also gerade eine Influencerin, die auch Ärztin ist, also die ausgebildete Ärztin ist, hat dafür Werbung gemacht, hat sogar noch Symptome zu dieser Krankheit hinzu erfunden, hat gesagt, sie hat die selber im Studium kennengelernt und hat einfach ein paar tausend € dafür genommen, dass sie für eine Fake Werbung aufklärt. Und da muss man sagen, also Marvin Wildhage macht wirklich einen super Job, weil er klärt eben genau da auf, wo man hinschauen sollte. Leute mit Reichweite, Influencer sind wirklich sehr, sehr mächtig und können wirklich Leute eben auch, wie der Name schon sagt, beeinflussen und da zu zeigen, wo Reichweite dann eben auch bei Geld äh gekauft werden kann und manipuliert werden kann. Äh, das ist wahnsinnig wichtig und darum hat er wieder mal einen tollen Job gemacht und das sollte sich jeder mal anschauen. Dein Aufreger des Tages, das ist die Stadt Bon. Wir haben alle festgestellt, wir haben d mal länger mindestens da gelebt. Und du sagst aber nicht die Stadt selber, sondern sie wird quasi zu einer Art sozialem Experiment. Warum? Ich muss ein bisschen aus, also ich bin Bonner und ich muss wirklich hier, ich glaube Bon geht's gerade nicht so gut, ehrlicherweise. Also Bon, wenn man sich die Nachrichten in den letzten Wochen und Monaten einmal anschaut, das fing alles damit an, dass es eine grüne Bürgermeisterin gab, die ganz explizit gesagt hat, wir machen hier eine neue Verkehrspolitik und wir machen Autofahren in der Stadt unattraktiv. Wir haben tolles öffentliches Verkehrsnetz. darum brauchen wir die Autofahrer nicht. Dann hat sie angefangen, Parkplätze mit Bäumen zu bepflanzen. Das hat schon viele Bonner so ein bisschen wütend gemacht, weil es dann halt weniger Parkmöglichkeiten gab, der Verkehr sich gestaut hat. Dann der nächste Schreck, die Nordbrücke wurde gesperrt. Das ist die wichtigste Brücke in Bonn, die nach Bo rüber führt. Ähm, da sind täglich 100.000 Autos drüber gefahren. Wurde wegen Mängeln komplett gesperrt. Das heißt, der Verkehr staut sich in komplett Bonn mindestens eineinhalb Stunden länger, egal, wo man hinfährt, dann ist wirklich viel unterwegs. Aber das reicht noch nicht. Es geht weiter. Es gibt jetzt eine Ankündigung, die gab's schon ein bisschen länger, aber die ist jetzt immer noch da, ähm, dass die Bahn zwischen Bonn und Köln für zwei Jahre komplett gesperrt wird. Das heißt, auch da muss man Umwege fahren, aber auch das reicht noch nicht. Weitere Nachrichten aus den letzten Wochen. Ähm, die S-Bahn in Bonn, die Stadtbahn, da wurden 70 Stück aus dem Verkehr gezogen, weil sie Altersmengel haben. Das fiel auch ganz plötzlich auf. Da musst du Köln aushelfen und ein paar Bahnen dazu schießen. Und das letzte, was jetzt auch diese Woche rauskam, es gibt eine sollte eine Bahnstrecke gebaut werden zwischen Flughafen und Hauptbahnhof, wo man halt schnell fahren kann. 15 km geplant wird sie seit 1997 und jetzt fällt ihn auf, ah, da brauchen wir noch eine Brücke, die haben wir gar nicht eingeplant. Das heißt, wir brauchen noch mal mindestens 15 Jahre länger als geplant. Und die Busse, die normalerweise diesen Verkehr übernehmen werden, aber trotzdem abgeschafft, weil die sind halt nicht mehr im Plan mit drin. Es heißt vollkommenes Chaos in Bon und es gibt jetzt erste Theorien, dass man sagt, also vielleicht ist Bon ja so ein soziales Experiment, wo man mal guckt, was passiert, wenn man diese Stadt völlig vom von der Außenwelt abschließeld das neue Bielefeld und vielleicht sogar noch schlimmer. Also es gibt da ganz ganz dunkle Theorien und ich will nur sagen Bon, wir sind für euch da, wir wir gucken drauf, wir vergessen euch nicht hin. Also insofern genau, wir halten einen Blick drauf, noch gibt's Bon und wir egal was man euch antut haltet durch, wir blicken drauf und wenn es zu schlimm wird, dann berichten wir wieder drüber. Dennis, ganz herzlichen Dank. Unser Gedenken heute mal an alle Bonner. Ja, wir helfen. Danke für deine Welt, deine Meinung bei unser Danke euch. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und jetzt klagt sie, weil sie in den Ruhestand versetzt worden ist und dadurch bekommt sie natürlich weniger Geld. Damit aber nicht genug. Sie steht außerdem in Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit nur vorgetäuscht zu haben und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft auch noch ein Disziplinarverfahren. Das allerdings ist momentan ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen, hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich Beamtenprivileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig. Doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehntelang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Beziegen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Und weitere wichtige Nachrichten dieses Tages jetzt kurz und kompakt für Sie zusammengefasst. In deutschen Gefängnissen ist der Anteil an ausländischen Häftlingen auf 45% gestiegen. Die Insassen ohne deutsche Staatsbürgerschaft machen demnach fast die Hälfte aus. 2026 saßen ganze 27 000 nicht Deutsche ein. In fünf Bundesländern liegt der Anteil bei über 50%. Der Bund der Strafvollzugsbediensteten warnt vor Sprachbarrieren. Die Resozialisierung sei kaum noch möglich. Auch das Aggressionspotenzial und Risiko zur Radikalisierung bei muslimischen Männern steigt derzeit stark an. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Bankmitarbeiter in Regensburg sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Der 20 Jahre alte Deutsche werde dringend des Mordes und der schweren räuberischen Erpressung verdächtigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Mann habe einen Zettel in der Bank dabei gehabt, auf dem etwas von einem Überfall und einem Bankraub gestanden habe. Dann habe er ein Küchenmesser in die Luft gehalten, sei an dem Tresen vorbei zu dem Mitarbeiter gegangen und habe mehrfach auf den Bankmitarbeiter eingestochen, wohl ein Zufallsopfer, so die Polizei. Das Motiv des mutmaßlichen Täters sei bislang noch relativ unklar. Die Ukraine hat Russland mit hunderten Drohnen angegriffen. Laut Präsident Selenski stand dabei ein russisches Rüstungsunternehmen im Fokus. Außerdem der E-Commerce Riese Wildberries. Dort wurden drei weitere Lagerhäuser angegriffen, wie das Unternehmen beteilte. Russlands Außenminister Serge Laferow hat bekräftigt, Moskau werde seine Kriegsziele notfalls auch gegen den Willen der US-Regierung durchsetzen. In der vergangenen Nacht griff Russland die Ukraine erneut an. In Saporesia wurden bei einem Angriff mit fünf Gleitbomben Wohnhäuser beschädigt. Mindestens 25 Menschen, darunter Kinder und ein dreate altes Baby wurden verletzt. Und nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Russland brach in einer Lagerhalle des Onlinehändlers Wildberries im Gebiet Leningrad ein Feuer aus. Dort wurden, heißt es, drei Menschen verletzt. Zur aktuellen Entwicklung jetzt eine Einschätzung von unserem Korrespondenten Christoph Wanner aus Kiev. Wieder haben die ukrainischen Streitkräfte das russische Kernland attackiert. Diesmal stand im Zentrum der ukrainischen Attacken vor allem das Gebiet St. Petersburg und wieder einmal war das Ziel Werries, dieser große wichtige russische Onlinehändler. Und wieder sehen wir Bilder, wie die Logistikzentren von WBes in Flammen stehen. Und es ist schon der vierte große Angriff auf WBes innerhalb einer Woche. Die Russen schlagen zurück. Sie attackieren mit ihren Gleitbomben Pavlograd im Bereich Nepa Petrowsk, die Provinzhauptstadt Saporische im Süden der Ukraine und vor allem Odessa und da ganz explizit die Hafenanlagen dieser wichtigen großen Stadt Odessa. Und das Ganze führt soweit mittlerweile, dass Frachter die Häfen von Odessa und auch von Nikolajev gar nicht mehr anlaufen, weil das viel zu gefährlich geworden ist. Und das entwickelt sich jetzt zu einem großen Schaden auch für die ukrainische Wirtschaft, denn die Ukraine wickelt ca. 80% ihres Exports über ihre Schwarzmeerhäfen ab. Wir sehen eine Eskalation der Luftschläge und ich denke, das passiert deshalb, weil sich an der Front kaum etwas bewegt. Da herrscht großteils Stagnation und die ukrainischen Angriffe auf das russische Kernland und auch auf die besetzten Gebiete, denke ich, haben vor allem ein Ziel, die Russen zu zwingen, sich in naher Zukunft an den Verhandlungstisch zu setzen. sozusagen die Russen an den Verhandlungstisch bomben, um dann aus einer Position der Stärke heraus mit dem Kremmel zu verhandeln. Und die Ukrainer haben es eilig, weil sich ein Zeitfenster für sie schließen könnte. Dieses Zeitfenster könnte zugehen im Herbst, spätestens im Winter und zwar dann, wenn die Russen wieder dazu übergehen, die ukrainische Energieinfrastruktur mit ihren ballistischen Raketen massiv zu attackieren. Und die Ukrainer befürchten, dass dann wieder die Städte hier stundenlang jeden Tag im Blackout sitzen und dass das die Bevölkerung zermürbt, dass das auch wieder großen wirtschaftlichen Schaden bedeutet und dass sich dann im Winter das Blatt wieder wenden könnte zu Gunsten der Russen. Der Rücktritt von Jens Spahn vor knapp einer Woche hat eine regelrechte Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte heute, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDU Politikern in führenden Funktion erstreckt sich wirklich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchsignal nun eine Hängerpartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich März zum Personalchaos. im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerättlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüber Kopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Rgierungssprecher Bel Ander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt, oder? Ich habe zumindest von Friedrich März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt herzlichen Dank. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt Karsten Dinnemann das Gesundheitsror übernehmen. Doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Exkanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panel. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht. Als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister, was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Duck, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Darüber können wir jetzt sprechen mit Gerit Sebald aus unserer Politikredaktion zugeschaltet und Daniel Kob aus Stuttgart. Ger zunächst zu dir. Jetzt gibt's ja große Verwirrung um den Verkehrsminister. Posten Schnieder ist also raus. Günstler hat offenbar last minute abgesagt. Wie konnte es dazu kommen? Ja, also man muss schon sagen, das was Friedrich Merz eigent als großen Aufbruch, als Neustart als Chance gesehen hat, das versinkt jetzt mehr und mehr im Chaos und das liegt ja vor allem daran, dass der Wunschkandidat eben von Friedrich Merärz, der dieses Amt des Verkehrsministers übernehmen sollte, dass der halt kurzfristig abgesagt hat. Das muss man sich vorstellen. Das liest sich wie ein kleiner Politiller die Bild berichtet. Kanzler März hat sogar eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt und ähm den Nachfolger, den Wunsch Nachfolger abholen lassen, ins Kanzleramt geholt und äh da hat er noch zugesagt, eingeschlagen, wir machen das zusammen und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht kommt die SMS. Nein, ich mache es doch nicht. Ich habe es mir anders überlegt. Und das dann eben wieder nur wenige Stunden bevor Friedrich März eben vor die Presse treten wollte und dann ja auch getan hat. nur er konnte dann eben den Minister nicht verkünden. Und was ist die Konsequenz? Patrick Schnieder ist immer noch Verkehrsminister und der macht auch erstmal weiter. Business as usual, verschickt da noch eine Pressemitteilung, dass es dass er sich weiter um die Digitalisierung von Zügen kümmern will. Das ist schon eine bemerkenswerte Situation, die man jetzt hat. Eigentlich wissen alle, dass er entlassen werden soll, aber der Kanzler kann ihn noch nicht entlassen, weil er keinen Nachfolger hat und der wird jetzt zeitgleich gesucht. Also, man hat jetzt zwischenzeitlich schon das Gefühl gehabt, da entgleitet dem Kanzler so ein bisschen seinen Neustart, den er eigentlich haben wollte. Karsten Lindemann dagegen sagt: "Ja, klar, Gesundheitsminister, jetzt mache ich es." Aber das klang, glaube von einem Jahr noch ganz anders. Da hat er gesagt, nee, den Job will ich nicht so gerne machen. Wie passt das denn zusammen? Ja, um es vielleicht noch mal mit seinen Worten zu sagen, wir haben es ja gehört, was will er da? Warum macht er das? So hat er sich ja tatsächlich jetzt selber beschrieben gehabt vor knapp einerinhalb vor knapp einem Jahr bei der Kanzlerwahl und das ist natürlich jetzt auch wieder kommunikativ nicht besonders geschickt, ob man das ignoriert hat, ob man nicht wusste, ob er sich selber nicht erinnert hat, dass er das gesagt hat. Man fragt sich schon ein bisschen, warum da nicht ein mit antizipiert wurde, warum äh gerade das äh dieses Interview gegeben wurde, dass man da nicht vielleicht ein bisschen vorbereitet ist, dass Carsten Linnemann sowas gesagt hat, aber zu seiner Verteidigung tatsächlich hat er sich seitdem immer wieder zu gesundheitspolitischen Themen geäußert, so dass man dann doch über, ich sag mal, die Monate hinweg vielleicht den Eindruck bekommen konnte, der kennt sich vielleicht doch ein bisschen besser mit Gesundheitspolitik aus, als selber da von sich behauptet hat, aber ähm tatsächlich wirft das schon ein bisschen seltsames Licht auf diese Personalentscheidung, wenn Karl Lindemann vor noch knapp einem Jahr selber gesagt hat, er sollte diesen Job eigentlich nicht machen. Gerbert, vielen Dank an dich und wir gehen weiter nach Stuttgart zu Daniel Kob, wo heute Abend eine Talkrunde stattfindet mit Torsten frei, also dem neuen Unionsfraktionsvorsitzenden und das ist bekanntlich sein Traumjob, den wollte er eigentlich schon bei Antritt der neuen Regierung haben. Die IHK hat also eingeladen und die Wirtschaftspräter dürften dit dicken Wunschzettel aufwarten. Werden sie Gehör finden bei Torstenfrei? Nun ja, also man muss ganz klar sagen, diese Diskussionsveranstaltung, die hat hier vor ungefähr einer Stunde begonnen und bisher dreht sich eigentlich vor allem alles um eine Sache und zwar um das Regierungschaos in Berlin. Und ich war doch relativ auch erstaunt gewesen, wie offen der Tosten Frei hier auch gesprochen hat mit den Wirtschaftsvertretern bei der IAK. Er z.B. auch erwähnt. Er ist jetzt extra mit dem Auto heute gefahren, hatte wohl eigentlich geplant gehabt mit dem Flugzeug zu kommen, hat dann aber doch diese lange Autofahrt auf sich genommen. 6, 7 Stunden ist man da von Berlin nach Stuttgart unterwegs, einfach weil er die ganze Zeit in Videokonferenzen und in ja Telefongesprächen war. Also, da scheint wirklich sehr, sehr viel im Hintergrund momentan auch zu passieren. Und wir haben es ja gerade von Garret eben auch gehört, diese Diskussion, also ein Gesundheitsminister, der eigentlich noch vor einem Jahr gesagt hat, ich will überhaupt gar kein Gesundheitsminister werden, weil ich auch überhaupt gar nicht die Qualifikation habe und da es dann doch besser ist, dass der Schuster bei seinen Leisten bleibt. Ja, und als der Torsten Frei hier angekommen ist, da habe ich Ihnen genau diese Frage gestellt, was er denn zu einem Gesundheitsminister sagt, der das eigentlich gar nicht machen wollte. Wir hören mal rein, was er mir gesagt hat. Das hat er mit Sicherheit nicht gesagt. Kemann hat Gesundheitspolitik ja sogar Koalitionsverhandlungen verhandelt. Der wird ganz sicher hervorragender Gesundheitsminister sein. Also da haben wir es gerade gehört. Also dieses Video scheint er noch nicht gesehen zu haben. Er hat ja gesagt, er kann sich nicht vorstellen, dass das Karsten Linnemann ja selbst gesagt hat. Ja, und dann ist natürlich eine andere Frage hier auch gestellt worden, denn auch das ist über Tosenfrei immer wieder in der Vergangenheit gesagt worden, dass er doch vielleicht ein bisschen zu nett sei, dass er ein bisschen vielleicht zu Prok Kananzler März ist und hat das Ganze versucht hier zu erklären, hat davon gesprochen, wenn man natürlich im Bundeskanzleramt arbeitet, dass dann der Bundeskanzler natürlich auch der Vorgesetzte ist. spricht, man ist ihm da Loyalität dann auch ähm ja, hat man die Verpflichtung, diese dann auch zu halten, aber er hat gesagt, ihm ist das bewusst, dass jetzt eine ganz neue Funktion, Fraktionsvorsitzender zu sein. Da muss man die Interessen der einzelnen Abgeordneten ähm ja auch vertreten und hat er doch gesagt, dass er dann auch einen anderen Führungsstil da an den Tag legen wird. Eine Sache hat er auch noch gesagt, da geht's um die Wahl in Sachsen und da war doch sein Zitat gewesen. Also das macht mir doch Angst, was man da im September vielleicht erwarten kann. Dann her Kob war das aus Stuttgart. Vielen Dank. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Wiese einen Erfolg heute vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Visaable Ablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordran-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagte jetzt gegen ihre Versetzung den Ruhestand, weil sie dadurch etwas weniger Geld erhält. Und jetzt steht sie im Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft ein Disziplinarverfahren, allerdings ist das vorerst ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. bis zu 6100 € im Monat ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich macht das ein Beamtenprivileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig. Doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehntelang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Da sind wir gespannt auf die Sicht von Henrik Mbroder Weltkolom ist bei uns im Studio. Herzlich willkommen. Grüß Gott. Wir wissen ja alle, wenn es um die Steuern geht, z.B. greift der Start ruckzuck durch. Das dauert wenige Wochen, dann hat man das Schreiben da drin. Wenn aber eine Lehrerin 17 Jahre lang Gehalt kassiert, krank ist, muss sie das nicht nachweisen, kriegt sogar noch höheres Gehalt immer weiter drauf. Was ist da los? Schaut der Staat da dauerhaft weg oder ist das ein Einzelfall? Na, wie wie wir es gerade gehört haben, es ist ein Einzelfall, nicht? Jede Terrorattacke ist auch ein Einzelfall, wenn es sich eben häuft, ist es viele Einzelfälle. Einzelfall ist wirklich ein völlig vergebliches Argument. Aber um es mal positiv zu sehen, ich finde es eine herrliche Glosse. Sein großartiges Stück, wenn man es auf dem Theater inszenieren würde und mich erinnert das an den Hauptband von Köppenik, der die Stadtkasse geraubt hat, in der nicht mal halb so viel war, wie diese Frau monatlich verdient hat. Und äh der kam aber nicht so lange damit durch. Den haben sie dann ziemlich schnell geschnappt nachher. Schnell geschnappt. Ja. Ja. Ja. Der hat auch aber hat sich dann rehabilitiert. Er hat irgendwie eine bürgerliche Existenz aufgebaut. Nein, was ich daran so großartig finde, wissen Sie, ist dieses völlig fällende Unrechtsbewusstsein. Die Frau sitzt da und hat einen Job und hat noch eine Nebentätigkeit, führt eine total parasitäre Existenz auf ihrer und auf meine Kosten und sie hatte jetzt noch die Hutbe gegen ihre Herabsetzung in den Ruhestand zu klagen. Darauf muss man wirklich kommen und irgendwie imponiert mir das und ich bin auch absolut sicher, dass viele es auch gut finden, weil es leider auch ein bisschen das Klischee des Beamten passt und Beamte genießen noch sehr viele Privilegien, die normale Staatsbürger und Steuerzahler nicht haben. in die Rentenkassen nicht einzahlen, das wissen wir ja, aber ich habe vor kurzem was erfahren, dass eine Regelung gibt, die heißt Workation, ein Mischwort aus Work, Arbeit und Vacation, Ferien und Beamte können 10 bis 14 Tage im Jahr mobil aus dem Ausland arbeiten. Sie sitzen irgendwo in der Karibik unter einer Palme und erledigen die Anträge von Asylsuchenden oder irgendwie. Na ja, wenn sie das dann wirklich machen, wäre ja gar nicht so schlecht, aber diese Lehrerin hat ja noch nicht mal gearbeitet. Da war nur Vacation und kein hat schon gearbeitet natürlich vollkommen. Ja, okay. Nur nicht für den Start auf ihre auf ihre eigene Rechnung. Aber ich finde, dass das wirklich, wie sagt man das unter Politikern? Das hat eine Vorgeschichte oder wir müssen den Zusammenhang sehen und der Zusammenhang kontextualisieren textualisieren kontextualisier kontextualisieren. Vielen Dank. Nur jetzt haben wir der Stadt der Stadt vielleicht das doch ganz kurz ist natürlich schon eine Art Monster den man dann als einzel Bügner begegnen kann und der Stadt hat auch ein großes Talent sich selbst zu bedienen. Es wird jetzt ein neuer Bau ein Anbau an das Bundeskanzleramt Bundeskanzleramt gebaut. Das Projekt kostet 800 Millionen Euro. Stand jetzt. Ja, stand jetzt. Und wir reden von Kalkulationen, die in Berlin gemacht wurden. Also realistischerweise was das doppelte. Es wird auch ein äh eine Grundsanierung des äh Amtes des Bundespräsidenten durchgeführt, die ist auf 8 Jahre angelegt und soll mehr als 800 Millionen Euro kosten. Also wissen Sie, bei diesen Summen haben ganz viele Leute das Gefühl, wenn die sich so bedienen, dann mache ich das eben auch. Und der einfache Bürger hat einfach den Eindruck, da ist ein riesenopf und an den Topf möchte auch mal näher dran. Ich glaube, man kann es ihm nicht so richtig nicht so richtig übel nehmen. Und ähm was ich noch sagen wollte, ähm die Lehrerin hat sozusagen vorgeführt, wie es auch geht, aber stellen sich vor, sie wäre wirklich zum Unterricht erschienen. Was für ein Unheil hätte sie anrichten können? Insofern ist es richtig, dass sie die ganze Zeit bezahlt noch mal gut gegangen gerade noch gut gegangen dafür, dass sie fern bleibt nicht. Der hätte wirklich ein unheimlichen Schaden anrichten können, die Kinder falsch informieren, den etwas erzählen können von der wichtigsten Tugend des Bürgers, die ist nicht zu arbeiten oder nicht am Arbeitsplatz zu erscheinen. Sie musste nicht in die Karibik fahren. Sie hat sich wahrscheinlich auch hier ganz gemütlich eingerichtet, aber wie gesagt, es sind sehr viele Kinder um das Unheil gekommen, von dieser Lehrerin unterrichter zu werden. Also eigentlich alles richtig gelaufen. Alles richtig gelaufen und ein richtig guter Einzelfall. Die Frau hat und das ist äh ein Fall, eine perfekte Glosse. Danke schön Henrik Broder. Ja, danke. Die Ukraine hat Russland mit hunderten drohnen angegriffen. Laut Präsident Volodimier Selenski hat sein Land ein russisches Rüstungsunternehmen attackiert. Auch eine Ölanlage und weitere Logistikstandorter seien beschossen worden. Dazu veröffentlichte Selenski ein Video auf X, dass diese Angriffe zeigen soll. Zuvor hatte Russland die südukrainische Großstadt Saporisia bombardiert. Mindestens 25 Menschen wurden dabei verletzt. US-Präsident Donald Trump will dem Iran Schäden an Schiffen und Frachtgut in Rechnung stellen. Bezahlt werden soll, das mit iranischem Vermögen, das in den USA eingefroren ist, erklärte Trump auf True Social. In der vergangenen Nacht griff das US-Mitär jetzt das 13. Mal in Folge Ziele im Iran an. Die USA wollen die den Iran so zurück an den Verhandlungstisch zwingen. Und seit 6 Uhr heute morgen gelten neue US-Zölle gegengenrund 60 internationale Handelspartner von bis zu 12,5%. Betroffen ist auch die EU und damit Deutschland. Die gesetzliche Grundlage für die bisher geltenden Zölle ist ausgelaufen. Deshalb hat sich die US-Regierung nun etwas Neues einfallen lassen. Das Weiße Haus wirft den Handelspartnern vor, zu wenig gegen Zwangsarbeit zu tun. Die Europäische Union kritisiert den Schritt, dass die EU nicht ausreichend gegen Zwangsarbeit vorgehe, sei unbegründete Vorwürfe. Immerhin hält die US-Regierung aber noch die Zollobergrenze ein, die vergangenes Jahr zwischen den USA und der EU vereinbart wurden. Und wir bleiben in den USA vor 3 Monaten vielen Jahr auf dem traditionellen Pressedänner in Washington schüsse. Ein 31-jähriger hatte eine Sicherheitsschleuse gestürmt. schaffte es zwar nicht bis in den Ballsaal, aber es brach für kurze Zeit Panik aus. Die Veranstaltung wurde abgebrochen und die Regierung in Sicherheit gebracht. Heute Abend nun wird genau dieses Treffen nachgeholt an einem anderen Ort und unter verschärften Sicherheitsvorkehrung. Aber Donald Trump will kommen und dort eine Rede halten. Der Präsident, der ja regelmäßig eigentlich Pressevertreter auch beschimpft. Gerade bekommt der US-Präsident noch einen Zaubertrick vorgeführt, dann sind Schüsse zu hören. Personenschützer stürmen aufs Podium und bringen Trump von der Bühne. Auf einmal stehen bewaffnete Sicherheitskräfte im Ballsaal des Hilten Hotels. Gäste verstecken sich unter den Tischen. Niemand weiß in diesen Minuten, was vor sich geht. Ein Überwachungsvideo zeigt, wie der Schütze durch einen Checkpoint im Hotel stürmt. Er schießt auf einen Mitarbeiter des Secret Service. Der 31-Jährige hatte ein Gewehr, eine Pistole und mehrere Messer dabei. Wird schließlich überwältigt, in den Festsaal schafft er es nicht. Jetzt wird das Dinner nachgeholt, allerdings in einem anderen Hotel im Waldorf Astoria mit deutlich weniger Gästen. Trump allerdings wird wieder dabei sein. Der Präsident freut sich darauf, das zu Ende zu bringen, was er angefangen hat, bevor ein verabscheuungswürdiger Mordversuch die ursprüngliche Veranstaltung zum Scheitern gebracht hat. Nach dem Vorfall im April hatte es auch Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen gegeben, die seinen zu Lachs gewesen und das, obwohl neben Trump auch Vizepräsident JD Van Außen und Verteidigungsminister anwesend waren. Vom Secret Service heißt es, man sei auf die Wiederholung der Veranstaltung bestmöglich vorbereitet. Wir werden jeden Veranstaltungsort immer sorgfältig prüfen und derzeit ist ein erfahrenes Team vor Ort, das einen Plan ausarbeiten wird, um den Erfolg dieser Veranstaltung sicherzustellen, genau wie wir es beim Korrespondentendeninnerna im Hilten getan haben. Doch damals schaffte es der Schütze immerhin durch einen Sicherheitscheckpoint zu stürmen und den gesamten Ballsaal in Panik zu versetzen. So, heute passiert das hoffentlich nicht. Alina Quast für uns aus Washington zugeschaltet. Wie sehen die Sicherheitsmaßnahmen heute Abend beim Galainner aus, damit so etwas nicht noch mal passieren kann? Ja, die Sicherheitsbehörden, die haben dann noch einmal nachgerüstet. Ich bin mir auch sicher, dass wir im Stadtbild viel Polizei sehen werden, viel Secret Service, die Straßen werden abgesperrt sein, auch um ganz deutlich der Öffentlichkeit zu zeigen. Wir haben hier alles im Griff. Es es wird Sicherheitsschleusen geben, ähnlich wie beim Flughafen. Es gibt da dann einen separaten Eingang beim World of Astoria, ist also getrennt vom regulären Hotelbetrieb. Man muss dazu sagen, dass auch nach dem vereitelten Attentat, dass da ja die Sicherheitsbehörden trotz aller Kritik gesagt haben, wieso? Es hat doch alles geklappt. Wir haben den Attentäter rechtzeitig gestoppt. Nichtsdestotrotz hat man sich ja gefragt, wie konnte dieser Mann, der ja als Hotelgast eingecheckt hat, wieso konnte er überhaupt so weit kommen, so nah an die Gäste ran, so nah an den Präsidenten ran? Wir erinnern uns, ä die Sicherheitsschleuse, die wurde da ja bereits abgebaut, als der Attentäter da vorbeistürmte. Also wirklich eklatante Sicherheitsmengel. Sowas darf hier nicht wieder passieren. Insofern wird aber auch mit Spannung erwartet die Rede des US-Präsidenten. Inwiefern wird er das versuchte Attentat auf ihn einbinden? Und inwiefern wird er die Bühne aber auch nutzen für seine systematischen Angriffe gegen die Presse. Er wird da ja in einem Saal sitzen von etwa 700 Journalisten. Es sind ja weitaus weniger Leute jetzt eingeladen, um auch einen besseren Überblick in dem Saal zu haben. Aber das wird spannend zu sehen, inwiefern er dort austeilen wird oder ob er da ja eher gemäßigt auftreten wird. Er tritt da ja ein in eine Tradition von US-Präsidenten, die bei diesen White House Correspondence Dinner seit 100 Jahren immer dabei sind. Da geht es eigentlich immer mit Humor zu. Also, wir werden sehen, wie humorvoll es dann wirklich wird das Dinner heute Abend hier. Und Lena, wir haben es ganz kurz angesprochen. Donald Trump hatte ja neue US-Zölle gegen 60 Länder verkündet, auch gegen die EU und die gelten seit heute. Wie fallen da die ersten Reaktionen aus? Mhm. Es war ja so, dass der Supreme Court, der hatte, die Zölle von Donald Trump im Februar kassiert hatte, die für illegal erklärt. Das wollte der Präsident nicht auf sich sitzen lassen. Hatte dann in einem Eilverfahren da neue Zölle verhängt in Höhe von 10 %. Aber da ist die Rechtsgrundlage ausgelaufen. Jetzt kommen noch einmal neue Zölle. Da hat sich Donald Trump hat da einen neuen Paragraphen entdeckt, den er angewendet hat. Da geht es ja um Zwangsarbeit. Das heißt 10 % Geld jetzt für die EU und damit auch für Deutschland. Da mag man meinen, da kommt man jetzt durchaus glimpflich weg. Da waren ja durchaus mal höhere Zölle im Gespräch. Positiv wird da zumindest bewertet seitens der EU, dass man da ähm im Rahmen des Turnberry Deals bleibt. Das hatte man verabredet, dass es da einen Höchstzollsatz von 15% gibt. Da liegt man also drunter, aber jetzt gerade eben vor wenigen Minuten ein neuer Post des US-Präsidenten auf seiner eigenen Plattform Choose Social. Da beschwert er sich sehr lautstark in Capital Letters darüber, dass Google eine Rekordstrafe bekommen hat von Seiten der EU wegen Wettbewerbsverstößen. Eine Rekordsumme, die da fällig wird, die die EU verhängt hat, 890 Millionen Euro. Das will der US-Präsident nicht auf sich sitzen lassen und er droht da jetzt damit, dass diese Summe zurückgenommen wird und mit 9 Zöllen für die EU. Das bleibt spannend, sind wir gewohnt von Herrn Trump und mal sehen, was heute Abend noch dazu sagt. Danke schön für den Moment, Alina Quast. Der Rücktritt von Jens Sparn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte heute, wie er Regierung und Partei neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDU-Pitikern in führenden Funktionen erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Klingt erstmal gut. Nur um Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat nämlich offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchssignal. Nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich März zum Personalchaos. im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerättlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüber Kopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Rgierungssprecher Belander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt, oder? Ich habe zumindest von Fröm noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird. Auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wen soll ins Kanzleramt steigen, Karsten Linnemann das Gesundheitsressort übernehmen und Geschlossenheit und Dankbarkeit demonstrieren. Mir ist bewusst, dass es eine große Aufgabe ist und deshalb ja gehe ich auch mit Demut diese Aufgabe an, aber auch mit mit großem großem Respekt. Doch das lt nur mühsam vom vergeigten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Exkanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Äh insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, äh wenn alle wieder in Berlin sind. Am Ende gibt es viele Beschädigte. Ein noch Verkehrsminister als Lame Duck. Ein potenzieller Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Gerettal zugeschaltet für uns hier aus Berlin, denn du warst ja heute vormittag dabei bei dieser Vorstellung mit Kanzler März. Wie ist dein Eindruck? Was sind die Informationen rundum? War das ein Neustart oder doch eher ein chaotischer Staat? Na ja, man muss es einfach so sagen. Es sollte ein Neustart werden nach dem Abgang von Jens Sparn und am Ende ist dieser Neustart, man kann es nicht anders sagen, im Chaos geendet und das hat ja nicht zuletzt was damit zu tun, dass dem Kanzler in letzter Minute der Nachfolger für den Verkehrsminister abgesprungen ist. Da kann er jetzt erstmal nichts dafür, aber man wundert sich schon auch in Rih darüber, dass das alles jetzt so überhasst und ohne Not passieren musste, diese Personalrochade, die dann am Ende nicht funktioniert. Das war ein regelrechter Krimmi auf die letzten Stunden dieser Entscheidung rund um den Verkehrsminister, das muss man sich vorstellen, die Bild berichtet, da wurde eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt, um den Nachfolger von Patrick Schnieder abzuholen, ins Kanzleramt zu schon führen, um dort alles klar zu machen. Da hat er noch eingeschlagen und gesagt, ja, er macht's. und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht die SMS an den Kanzler und es gibt keinen neuen Verkehrsminister und das muss man sich auch vorstellen. Der alte, der ist ja offiziell noch im Amt. Das wurde nie offiziell verkündet, dass Patrick Schnieder zurücktreten muss und der macht jetzt erstmal Business as usual, verschickt heute noch eine Pressemitteilung, wo es um die Digitalisierung von Zügen geht. Also, das ist schon eine sehr ungewöhnliche Situation, dass eigentlich die komplette Öffentlichkeit weiß durch eine SMS, die ähm tatsächlich ja auch geliegt wurde vom Verkehrsminister an Parteifreunde, wo er sagt, er muss zurücktreten, also er muss gehen, er wird entlassen und am Ende wird er nicht entlassen und muss jetzt erstmal weitermachen, während sein Nachfolger gesucht wird. Ja, Gerit, also wirklich doch eher Chaos in der Tat. Danke dir erstmal für all diese Schilderungen und Einordnung. Und zu zugeschaltet ist und jetzt Wolfgang Kubicki, der Parteivorsitzende der FDP. Schönen guten Abend. Ein wunderschönen guten Abend. Das Ziel von Friedrich Merz war ja eine bessere Kommunikation. Ist ja jetzt ziemlich schief gegangen. Ja, ich wundere mich selbst darüber, aber es ist Friedrich Märzetantisch und unprofessionell wie immer. Man muss sich ja vor Augen halten, das Kabinett ist ja etwas mehr als einem Jahr erst im Amt und an solche große Rade. Ich kann mich daran nicht erinnern, dass es jemals in der Geschichte unseres Landes so war. Karsten Lindemann wollte nie Gesundheitsminister werden. Mit dem Wettgang als Generalsekretär verliert Frieder März eine Brücke in die deutsche Wirtschaft, von denen er nicht mehr sehr viel hat. und die Poste um Patrick Schnieder. Ein sehr solider und äh wirklich, wie ich finde, wirklich seriöser Kollege, der durch einen Telefonanruf erfährt. Äh, er soll entlassen werden, um anschließend festzustellen, es gibt keinen Nachfolger. Also mehr Chaos geht's wirklich gi gibt's wirklich nicht. Und dabei ist ja das genau der Eindruck von Planlosigkeit, den Friedrich Merz eigentlich vermeiden wollte oder jetzt mit einem Neustart belegen wollte nach den Turbulenzen der vergangenen Monate. Wird das denn besser jetzt mit Nina Wen? Fehlt die ihm jetzt schon im Kanzlerabend oder wie ordnen Sie das ein? Na ja, Nina Wenkan hat sie ja tituliert als diejenige Person, die auch durchsetzungsstark ist. Im Kanzler muss sie eher Brücken schlagen auch zum Koalitionspartner muss sie verbinden. Äh sie war auch nicht in ihrem Traumjob im Kanzleramt, in der sie jetzt gelangt ist. Äh, aber für mich ist viel wichtiger, dass mit Karsten Lindelmann eine der wirtschaftspolitischen Ikonen der Union jetzt in ein das Gesundheitsministerium wechselt und er vor einem Jahr noch öffentlich erklärt, das ist nicht das, was er sich zutraut, er hat da keine Ahnung und jetzt muss er notungen dieses Amt übernehmen. Wie gesagt, ich bin jetzt nicht der Psychiater und Psychologe von Frieder März, ich muss für die Union auch nicht das sagen haben, sondern entscheiden es nur, es ist traurig fürs Land und es zeichnet erneut. Der Bundeskanzler kann es nicht und das und das nach einem Jahr festzustellen, das ist schon bitter. Allerdings Kassen Lindemann hat sich ja zuletzt tatsächlich in Gesundheitsthemen eingearbeitet und ähm er möchte ja Aufgaben bekommen, bei denen er noch gestalten kann und das Gesundheitsministerium ist wirklich groß, ist ein schwerer Brocken und da muss man eben auch mutig genug sein, sich mit verschiedenen Lobbyorganisationen anzulegen. Trauen Sie das Karsten Linnemann nicht zu? Ich traue zu, dass er sich mit allem und jedem anlegt. Die entscheidende Frage ist, wird daraus auch Gesetzgebungskompetenz? Und wenn ich mir anschaue, dass er vorgeschlangert, die Krankenkassen von 3,90 auf 20 zu reduzieren, warten wir mal ab, was daraus werden soll. Vor allen Dingen hat ja in den weiteren Fragen im Gesundheitsbereich die SPD bereits ihre Flöcke eingeschlagen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass Karel Lindmann da reisieren kann, aber für mich viel wichtiger ist, er ist eine der ordnungspolitischen Größen der Union und ist jetzt reduziert auf einen auf einen bestimmten Bereich, nämlich die der Gesundheitspolitik. Er wird bei der Rettendiskussion fehlen. Er wird bei der Frage fehlen, was brauchen wir für ein Last für die deutsche Wirtschaft und ich bin mir sicher, die deutsche Wirtschaft wird darauf entsprechend reagieren. Ihnen fehlt ein Ansprichpartner in der Union und es gibt dafür keinen Ersatz. Herr Gubiki, wir hören in letzter Zeit so oft äh wir, die Medien und auch die Politiker reden alles immer so schlecht in Deutschland. Sehen Sie denn in diesem Umbau jetzt auch Chancen? Er gibt sich da irgendwas Gutes für Sie, was Deutschland nach vorne bringen könnte? Ja, also es ist zu früh, ne? Wir müssen ja alleteilich eine Chance geben, Nina Wagen eine Chance geben, eben dem Amt auch wirklich zu reussieren, aber meine Erwartungen sind gedämpft. Meine Erlebnisse des letzten Jahres sind wirklich immer wieder enttäuscht worden. Fredich März ist groß gestartet und ganz sanft gelandet und ich sehe momentan nicht wie in dieser Koalition in der ja die die Dinge aufeinander prallen, die unversöhnlich sind, die äh erst redet ständig von Steuererhöhungen, von mehr Belastung für die deutsche Wirtschaft, von mehr Belastung für diejenigen, die leistungs der Gesellschaft sind, die Union das genaue Gegenteil. Ich sehe momentan nicht, wie das zusammengehen kann. Und noch einmal, die Union muss selbst zusehen, wie sie mit ihren Umfragedaten fertig wird. Ich schau mir an, was im Herbst passieren wird. Es tut mir leid um unser Land. Wir brauchen viel mehr Aufbruchstimmung, die haben wir nicht. Und was Friedrich Merz gerade wieder geleistet hat, ist das Gegenteil von Vermittelbarkeit von Prof von von Professionalität. Worfgang Kubiki war das der Parteivorsitzende FDP. Vielen Dank für das Gespräch. Einen schönen Abend noch nach Berlin. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Wiese einen Erfolg vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Wieseablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Die Klägerin der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Schon wieder eine Hiobs Botschaft. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume, womöglich auch genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. 10tausende Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Werkschließungen immerhin stehen erst einmal nicht an. Andrea Ums berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autobauer zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VW-Chef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckers, Ulm, Hannover und Empten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefer, die ringsrum sich angesiedelt haben. Natürlich für die Stadt nicht gut, für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt. Überall sind wir sich die Stadt anschauen, ist alles leer. Dass VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also es geht um Deutschland und den Standort Deutschland. Deutschland muss sie strecken, die Mitarbeiter müssen sie strecken, Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So, Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Fragen wir nach bei Lutz Stordel. Der ist für uns vor dem VW Werk in Zwickau. Lutz VW. Chef Blume will also die Weichen für seine Sparpläne noch in diesem Jahr festzoren. September heißt es. Soll das passieren? Jetzt heißt es, Werkschließung soll es erstmal nicht geben. Ist das nur eine Beruhigungspille? Was bedeutet das für das Werk? Wie reagieren die Arbeiter dort? Es ist ja so, im Moment sind hier Betriebsferien und die Angst vieler hier in Zwickau ist eben auch, dass dieser ruhige Eindruck, den man jetzt hier am Werkstor hat, dass der nach 230 dann Alltag werden könnte, dass also das Werkzug gemacht wird und daran hat natürlich der VW Vorstand maßgeblichen Anteil. Es gibt ja wöchentlich neue Wasserstandsmeldung. mal heißt es, es müssen Werke geschlossen werden, dann sagt derselbe Vorstand, das sei nicht die intelligenteste Lösung. Also, was soll man da als Arbeiter? Was soll man als einer, der in der Region hier verwurzelt ist, Zuliefer ist, was soll man damit anfangen? Es ist klar, dieses Werk hier, das ist das modernste, das ist das effizienteste in ganz Deutschland. Das ist von VW mit 1,2 Milliarden zu einer reinen E-Autoproduktionsstätte umgebaut worden. Und diese E-Autos, das sind gerade für den chinesischen Markt ja auch die einzigen Wagen, die man dort verkaufen kann. Also, es ist ja nicht so, dass man zu spät auf E-Autos umgesetzt hat. Wahrscheinlich war es eher zu spät, als China gesagt hatte, was anderes wird bei uns eben nicht mehr angeboten. Und nun muss man warten, also das Werk, die Mitarbeiter sind bereit auch natürlich drauf einzugehen. Die 35 Stundenwoche, die steht hier schon lange zur Debatte. Das hat doch der sächsische Ministerpräsident ja angeregt zu sagen, das ist nicht mehr zeitgemäß. Aber dann hat man eben die Konkurrenten, dann hat man die Tschechen, die natürlich in der gesamten Preisstruktur wesentlich günstiger arbeiten als hier. Also der Durchschnittslohn hier 4000 Proto, das ist natürlich mit Tsche nicht zu vergleichen, aber es ist ein direkter Konkurrent im Markt und das macht das Ganze wirklich schwierig. Aber anderserseits muss man abwarten, diese 7% Rendite, die ja die Grundlage dafür sind, dass man sagt, man will jetzt Werke schließen, vielleicht sind die eben auch nicht mehr ganz zeitgemäß. Ohne Rendite geht es nicht, kann man nicht investieren, das ist klar. Aber hier ist es einfach so, man geht wirklich davon aus, wenn man tatsächlich an dieses Werk rangeht, da hängen auch noch 30, vielleicht 40.000 Jobs im Umfeld mit dran. Das ist einfach so. Und dann sagen viele in Zwickau lieber, dann verkauft das Merk an die Chinesen. Uns geht's nicht mehr drum, wer der Eigentümer ist. Uns geht's einfach darum, wer die Jobs liefert. Und das sind auch schlechte Nachrichten für VW. Lutz, danke dir nach Zwickau für diese Einordnung. Und bei uns ist es jetzt Zeit für Klartext. Meine Welt, meine Meinung am Abend heute mit Dennis Sand, Weltautor für Musik und Popkultur. Schön, dass du da bist. Hi. Hi. Ähm, wir kommen zu deiner Nachricht des Tages, über die wir natürlich auch schon ausführlich gesprochen haben, der missglückte Kabinettsumbau. Genau, man muss ja heute einmal kurz drüber sprechen, zumindest am Abend noch mal. Die Frage ist tatsächlich so ein bisschen oder was ich mich heute gefragt habe, was ist da eigentlich schief gelaufen? Also Friedrich Merärz wollte sein Kabinett umbauen. Zum Teil hat es ja schon ganz gut funktioniert. Es gab dann aber Probleme beim Verkehrsministerium. Er hatte Fritz Günstler gefragt, es ist ein finanzpolitischer Sprecher der CDU Fraktion oder der CDU, der diesen Posten übernehmen sollte und der hätte auch zuerst ja gesagt, hat dann aber um 4 Uhr nachts doch wieder nein gesagt, weil er wohl eine relativ schlaflose Nacht hinter sich hatte und sich noch mal überlegt hat und am Morgen stand März dann da und musste verkünden, dass sein alter Verkehrs äh äh Minister aus dem Spiel ist. der hat es selber schon verkündet gehabt hat gar nicht so genau nee. Na ja, er hat also Schnieder hat halt eine Mail geschrieben oder eine SMS an seine Mitarbeiter, dass er wohl raus ist und das ging dann halt an die Presse und dadurch war es dann halt schon bekannt und März musste dann halt irgendwie reagieren, aber er hatte keinen neuen gehabt und das hat für Chaos gesorgt und ich frage mich, wem kann man eigentlich die Schuld geben? Also mehr hat's eigentlich ja nicht wirklich, weil er irgendwie damit gerechnet hatte, dass es jemanden gibt, der das übernimmt. Künstler irgendwo auch nicht, weil eigentlich finde ich es ja auch ganz cool, wenn ein Politiker sagt, du ich fühle mich für das Amt doch nicht gewachsen. Das hat er jetzt auch noch mal begründet. Er hat gesagt, ich bin einfach der falsche Mann. Bisschen früher überlegen können. Hätte er sich früher überlegen können. Er hat sehr spontan ja gesagt, aber immer noch besser als wenn er diesen Job antritt und die dann halt einfach nicht richtig macht. Also da sage ich gut, okay, nicht perfekt gelöst, aber immerhin. So, das Problem, was wir aber haben, ist am Ende des Tages das Problem, was diese Regierung die ganze Zeit hat, nämlich Kommunikation. Und dieser Eindruck, der da entsteht, es werden Entscheidungen gemacht, aber die können nicht richtig begründet werden. Diese Entscheidungen müssen ja zurückgerufen werden. Man schwimmt so ein bisschen. Ich glaube, dieser Eindruck, das ist das eigentlich fatale. Letztendlich ist es im Prinzip ja gar nicht so schlimm, dass da was durcheinander gegangen ist. Wenn irgendwann ein guter Verkehrsminister kommt, ist das ja alles okay. Äh, aber dieser Eindruck, dass die Regierung sich einfach selber nicht im Griff hat, dass man selber nicht her, ich glaube, das ist das wirklich Schlimme, was an diesem Vorgang jetzt wieder noch mal demonstrativ gezeigt wurde. Da hätte die Regierung Verlierer des Tages sein können, ist sie aber nicht ein Verlierer des Tages, ist das Kompaktmagazin. Von dem Jahr sollte das mal verboten werden. Genau, vor knapp zwei Jahren war das, nenn sie Fesa wollte das damals verbieten oder hatte sogar verboten. Das Bundesverwaltungsgericht hat das Verbot wieder zurückgenommen. Damals war es auch relativ einhellig auch in der Presse, dass man gesagt hat, ja, finden wir gut, dass es nicht verboten wurde, denn es ist ein rechtsradikales Magazin und es ist sehr unappetitlich. Das haben über weite Teile, glaube ich, alle gesagt, aber trotzdem gilt die Pressefreiheit, ne? Irgendwo muss man die auch gewähren. Und jetzt zeigt sich, was diese Pressefreiheit, wo sie hinführt. Das Kompaktmagazin hat eine neue Ausgabe rausgebracht. Jürgen Eldesser, der Herausgeber, früher ein linker, jetzt ein Rechtsradikaler muss man sagen, hat es präsentiert ganz stolz. Titel ist Schurkenstaat Israel, sitzt dort in einem Video mit einem Politikredakteur und die beiden schwatronieren dann darüber und warum es ein Schurkenstaat sei. Sie sagen auch ähm, dass sie keine Antisemieten wären, denn sieen sind ja auch die Palästinenser und die mögen wir eigentlich ganz gerne. So hö hö hö in dem Stil. Ähm, es geht dann noch weiter. Es wird dann über das Existenzrecht von Israel gesprochen, dann heißt es, na ja, welcher Staat hat denn schon ein Existenzrecht? Wenn man sich das Hef dann mal anguckt, wird es noch heftiger, wird Israel mit der SSEN Affäre in Verbindung gebracht. Das ist noch halb so schlimm. Und dann geht's dahin, dass man sagt, Israel ist am Ende des Tages wird wahrscheinlich Schuld daran haben, wenn die Welt also wenn zum Amagedon kommt, also zum gewollten Weltuntergang, der von Israel provoziert wurde. Also wirklich nicht mal antisemitische Dog Whistles, sondern ganz klar ganz klare Antisemitismus, wie es Reiner nicht sein könnte. Das Kompaktmagazin freut sich jetzt, weil ein linksextremer Influencer dieses Cover geteilt hat und gesagt hat, ist ganz toll, was die da machen. Und das ist genau das, wo Jürgen Els eigentlich immer hin wollte, nämlich zu so einer Querfront zwischen ganz links und ganz rechts. Und hier zeigt sich noch mal, wo diese Querfront besonders gut funktioniert, nämlich beim Thema Antisemitismus. Dann gucken wir jetzt mal lieber schnell auf deinen Gewinner des Tages. Marvin Wildhage, ist das ein echter Influenzerschreck. Ja, ist selber auch Influencer. Marvin Wildhage, das ist ganz großartig. Der macht eigentlich so Pranks, also so Streiche, die er anderen YouTubern spielt und damit offenbart er immer etwas. Also er macht er hat z.B. mal so ein Film gefaked, hat so getan, dass se ein Film geben würde und hat Influencer Geld dafür angeboten, dass sie Werbung für diesen Film machen und diesen Film gab es aber gar nicht und dann kam immer so peinliche Situationen raus und diesmal ist er noch ein Schritt weitergegangen und es wird diesmal wirklich, also diesmal wird's wirklich interessant, denn er hat Medizinfluencern Geld angeboten dafür, dass sie Werbung für eine Krankheit machen bzw. über eine Krankheit aufklären. Er hat so ein Fake Farmerunternehmen gegründet, die dann Medikamente dagegen herstellen. Es geht, wenn man genau zwischen den Zeilen liest, hört man schon, wo es hingeht. Es geht um eine Nase, die immer anschwillt. Es gibt dann so eine kleine Pinokchio Referenz. Ähm die Ansprechpartnerin ähm äh die das genannt wurde, die hat dann auch den Namen, wie heißt er? Dr. Genau, Dr. Jupetto, der der Macher von Pinocchio. Da haben einige einige ihre Kinderbuchliteratur nicht gut genug gelesen. Ja, genau. Genau. Also, man hätte drauf kommen können, aber viele sind nicht drauf gekommen. Also gerade eine Influencerin, die auch Ärztin ist, also die ausgebildete Ärztin ist, hat dafür Werbung gemacht, hat sogar noch Symptome zu dieser Krankheit hinzu erfunden, hat gesagt, sie hat die selber im Studium kennengelernt und hat einfach ein paar tausend € dafür genommen, dass sie für eine Fake Werbung aufklärt. Und da muss man sagen, also Marvin Wildhage macht wirklich einen super Job, weil er klärt eben genau da auf, wo man hinschauen sollte. Leute mit Reichweite, Influencer sind wirklich sehr, sehr mächtig und können wirklich Leute eben auch, wie der Name schon sagt, beeinflussen und dazu zeigen, wo Reichweite dann eben auch bei Geld äh gekauft werden kann und manipuliert werden kann. Äh, das ist wahnsinnig wichtig und äh darum hat er wieder mal einen tollen Job gemacht und das sollte sich jeder mal anschauen. Dein Aufreger des Tages, das ist die Stadt Bon. Wir haben alle festgestellt, wir haben d mal länger mindestens da gelebt. Äh und du sagst aber nicht die Stadt selber, sondern sie wird quasi zu einer Art sozialem Experiment. Warum? Ich muss ein bisschen aus, also ich bin Bonner und ich muss wirklich hier, ich glaube Bon geht's gerade nicht so gut, ehrlicherweise. Also Bon, wenn man sich die Nachrichten in den letzten Wochen und Monaten einmal anschaut, das fing alles damit an, dass es eine grüne Bürgermeisterin gab, die ganz explizit gesagt hat, wir machen hier eine neue Verkehrspolitik und wir machen Autofahren in der Stadt unattraktiv. Wir haben tolles öffentliches Verkehrsnetz. darum brauchen wir die Autofahrer nicht. Dann hat sie angefangen Parkplätze mit Bäumen zu bepflanzen. Das hat schon viele Bonner so ein bisschen wütend gemacht, weil es dann halt weniger Parkmöglichkeiten gab. Der Verkehr sich gestaut hat. Dann der nächste Schreck, die Nordbrücke wurde gesperrt. Das ist die wichtigste Brücke in Bonn, die nach Bo rüber führt. Ähm, da sind täglich 100.000 Autos drüber gefahren. Wurde wegen Mängeln komplett gesperrt. Das heißt, der Verkehr staut sich in komplett Bonn mindestens eineinhalb Stunden länger. Egal, wo man hinfährt, dann ist wirklich viel unterwegs. Aber das reicht noch nicht. Es geht weiter. Es gibt jetzt eine Ankündigung, die gab schon ein bisschen länger, aber die ist jetzt immer noch da. Ähm, dass die Bahn zwischen Bonn und Köln für zwei Jahre komplett gesperrt wird. Das heißt, auch da muss man Umwege fahren, aber auch das reicht noch nicht. Weitere Nachrichten aus den letzten Wochen. Ähm, die S-Bahn in Bonn, die Stadtbahn, da wurden 70 Stück aus dem Verkehr gezogen, weil sie Altersmängel haben. Das fiel auch ganz plötzlich auf. Da musst du Köln aushelfen und ein paar Bahnen dazu schießen. Und das letzte, was jetzt auch diese Woche rauskam, es gibt eine sollte eine Bahnstrecke gebaut werden zwischen Flughafen und Hauptbahnhof, wo man halt schnell fahren kann. 15 km geplant wird sie seit 1997 und jetzt fällt ihn auf, ah, da brauchen wir noch eine Brücke, die haben wir gar nicht eingeplant. Das heißt, wir brauchen noch mal mindestens 15 Jahre länger als geplant. und die Busse, die normalerweise diesen Verkehr übernehmen werden, aber trotzdem abgeschafft, weil die sind halt nicht mehr im Plan mit drin. Es heißt vollkommenes Chaos in Bon und es gibt jetzt erste Theorien, dass man sagt, also vielleicht ist Bon ja so ein soziales Experiment, wo man mal guckt, was passiert, wenn man diese Stadt völlig vom von der Außenwelt abschließeld das neue Bielefeld und vielleicht sogar noch schlimmer. Also es gibt da ganz ganz dunkle Theorien und ich will nur sagen, Bon, wir sind für euch da, wir wir gucken drauf, wir vergessen euch nicht hin. Also insofern genau wir halten einen Blick drauf, noch gibt's Bon und wir egal was man euch antut haltet durch, wir blicken drauf und wenn es zu schlimm wird, dann berichten wir wieder drüber. Dennis, ganz herzlichen Dank. Unser Gedenken heute mal an alle Bonner. Ja, wir helfen. Danke für deine Welt, deine Meinung bei unser Danke euch. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und jetzt klagt sie, weil sie in den Ruhestand versetzt worden ist und dadurch bekommt sie natürlich weniger Geld. Damit aber nicht genug. Sie steht außerdem in Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit nur vorgetäuscht zu haben und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft auch noch ein Disziplinarverfahren. Das allerdings ist momentan ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen, hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich beamten Privileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehnte lang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Und weitere wichtige Nachrichten dieses Tages jetzt kurz und kompakt für Sie zusammengefasst. In deutschen Gefängnissen ist der Anteil an ausländischen Häftlingen auf 45% gestiegen. Die Insassen ohne deutsche Staatsbürgerschaft machen demnach fast die Hälfte aus. 2026 saßen ganze 27 000 nicht Deutsche ein. In fünf Bundesländern liegt der Anteil bei über 50%. Der Bund der Strafvollzugsbediensteten warnt vor Sprachbarrieren. Die Resozialisierung sei kaum noch möglich. Auch das Aggressionspotenzial und Risiko zur Radikalisierung bei muslimischen Männern steigt derzeit stark an. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Bankmitarbeiter in Regensburg sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Der 20 Jahre alte Deutsche werde dringend des Mordes und der schweren räuberischen Erpressung verdächtigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Mann habe einen Zettel in der Bank dabei gehabt, auf dem etwas von einem Überfall und einem Bankraub gestanden habe. Dann habe er ein Küchenmesser in die Luft gehalten, sei an dem Tresen vorbei zu dem Mitarbeiter gegangen und habe mehrfach auf den Bankmitarbeiter eingestochen. Wohl ein Zufallsopfer, so die Polizei. Das Motiv des mutmaßlichen Täters sei bislang noch relativ unklar. Die Ukraine hat Russland mit hunderten Drohnen angegriffen. Laut Präsident Selenski stand dabei ein russisches Rüstungsunternehmen im Fokus. Außerdem der E-Commerce Riese Wildberries. Dort wurden drei weitere Lagerhäuser angegriffen, wie das Unternehmen beteilte. Russlands Außenminister Serge Lavrov hat bekräftigt, Moskau werde seine Kriegsziele notfalls auch gegen den Willen der US-Regierung durchsetzen. In der vergangenen Nacht griff Russland die Ukraine erneut an. In Saporesia wurden bei einem Angriff mit fünf Gleitbomben Wohnhäuser beschädigt. Mindestens 25 Menschen, darunter Kinder und ein dreate altes Baby wurden verletzt. Und nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Russland brach in einer Lagerhalle des Onlinehändlers Wildberries im Gebiet Leningrad ein Feuer aus. Dort wurden, heißt es, drei Menschen verletzt. Zur aktuellen Entwicklung jetzt eine Einschätzung von unserem Korrespondenten Christoph Wanner aus Kiev. Wieder haben die ukrainischen Streitkräfte das russische Kernland attackiert. Diesmal stand im Zentrum der ukrainischen Attacken vor allem das Gebiet St. Petersburg und wieder einmal war das Ziel Werries, dieser große wichtige russische Onlinehändler. Und wieder sehen wir Bilder, wie die Logistikzentren von WBes in Flammen stehen. Und es ist schon der vierte große Angriff auf Valberies innerhalb einer Woche. Die Russen schlagen zurück. Sie attackieren mit ihren Gleitbomben Pavlograd im Bereich Neppapetrowsk, die Provinzhauptstadt Saporische im Süden der Ukraine und vor allem Odessa und da ganz explizit die Hafenanlagen dieser wichtigen großen Stadt Odessa. Und das Ganze führt soweit mittlerweile, dass Frachter die Häfen von Odessa und auch von Nikolajev gar nicht mehr anlaufen, weil das viel zu gefährlich geworden ist. Und das entwickelt sich jetzt zu einem großen Schaden auch für die ukrainische Wirtschaft, denn die Ukraine wickelt ca. 80% ihres Exports über ihre Schwarzmeerhäfen ab. Wir sehen eine Eskalation der Luftschläge und ich denke, das passiert deshalb, weil sich an der Front kaum etwas bewegt. Da herrscht großteils Stagnation und die ukrainischen Angriffe auf das russische Kernland und auch auf die besetzten Gebiete, denke ich, haben vor allem ein Ziel, die Russen zu zwingen, sich in naher Zukunft an den Verhandlungstisch zu setzen. sozusagen die Russen an den Verhandlungstisch bomben, um dann aus einer Position der Stärke heraus mit dem Kremmel zu verhandeln. Und die Ukrainer haben es eilig, weil sich ein Zeitfenster für sie schließen könnte. Dieses Zeitfenster könnte zugehen im Herbst, spätestens im Winter und zwar dann, wenn die Russen wieder dazu übergehen, die ukrainische Energieinfrastruktur mit ihren ballistischen Raketen massiv zu attackieren. Und die Ukrainer befürchten, dass dann wieder die Städte hier stundenlang jeden Tag im Blackout sitzen und dass das die Bevölkerung zermürbt, dass das auch wieder großen wirtschaftlichen Schaden bedeutet und dass ich dann im Winter das Blatt wieder wenden könnte zu Gunsten der Russen. Der Rücktritt von Jens Spahn vor knapp einer Woche hat eine regelrechte Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich März erklärte heute, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDU Politikern in führenden Funktion erstreckt sich wirklich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchsignal nun eine Hängerpartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich März zum Personalchaos. im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüberkopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Regierungssprecher Bel Ander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt oder ich habe zumindest von Fig März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt herzlichen Dank. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt Karsten Dinnemann das Gesundheitsror übernehmen. Doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Exkanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panel. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht. Als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister? Was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Ducker, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Darüber können wir jetzt sprechen mit Gerarwald aus unserer Politikredaktion zugeschaltet und Daniel Kob aus Stuttgart. Ger zunächst zu dir. Jetzt gibt's ja große Verwirrung um den Verkehrsminister. Posten Schnieder ist also raus. Günstler hat offenbar last minute abgesagt. Wie konnte es dazu kommen? Ja, also man muss schon sagen, das was Friedrich Merz eigent als großen Aufbruch, als Neustart als Chance gesehen hat, das versinkt jetzt mehr und mehr im Chaos und das liegt ja vor allem daran, dass der Wunschkandidat eben von Friedrich Merärz, der dieses Amt des Verkehrsministers übernehmen sollte, dass der halt kurzfristig abgesagt hat. Das muss man sich vorstellen. Das liest sich wie ein kleiner Politiller die Bild berichtet. Kanzler März hat sogar eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt und ähm den Nachfolger, den Wunsch Nachfolger abholen lassen, ins Kanzleramt geholt und äh da hat er noch zugesagt, eingeschlagen, wir machen das zusammen und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht kommt die SMS: "Nein, ich mache es doch nicht. Ich habe es mir anders überlegt und das dann eben wieder nur wenige Stunden bevor Friedrich März eben vor die Presse treten wollte und dann ja auch getan hat, nur er konnte dann eben den Minister nicht verkünden. Und was ist die Konsequenz? Patrick Schnieder ist immer noch Verkehrsminister und der macht auch erstmal weiter. Business as usual verschickt da noch eine Pressemitteilung, dass es dass er sich weiter um die Digitalisierung von Zügen kümmern will. Das ist schon eine bemerkenswerte Situation, die man jetzt hat. Eigentlich wissen alle, dass er entlassen werden soll, aber der Kanzler kann ihn noch nicht entlassen, weil er keinen Nachfolger hat und der wird jetzt zeitgleich gesucht. Also, man hat jetzt zwischenzeitlich schon das Gefühl gehabt, da entgleitet dem Kanzler so ein bisschen seinen Neustart, den er eigentlich haben wollte. Karsten Linemann dagegen sagt: "Ja, klar, Gesundheitsminister, jetzt mache ich es, aber das klang, glaube von einem Jahr noch ganz anders. Da hat er gesagt, nee, den Job will ich nicht so gerne machen." Wie passt das denn zusammen? Ja, um es vielleicht noch mal mit seinen Worten zu sagen, wir haben es ja gehört, was will er da? Warum macht er das? So hat er sich ja tatsächlich jetzt selber beschrieben gehabt vor knapp eineinhalb vor knapp einem Jahr bei der Kanzlerwahl und das ist natürlich jetzt auch wieder kommunikativ nicht besonders geschickt, ob man das ignoriert hat, ob man nicht wusste, ob er sich selber nicht erinnert hat, dass er das gesagt hat. Man fragt sich schon ein bisschen, warum da nicht ein mit antizipiert wurde, warum äh gerade das äh dieses Interview gegeben wurde, dass man da nicht vielleicht ein bisschen vorbereitet ist, dass Carsten Linnemann sowas gesagt hat, aber zu seiner Verteidigung tatsächlich hat er sich seitdem immer wieder zu gesundheitspolitischen Themen geäußert, so dass man dann doch über, ich sag mal, die Monate hinweg vielleicht den Eindruck bekommen konnte, der kennt sich vielleicht doch ein bisschen besser mit Gesundheitspolitik aus, als selber da von sich behauptet hat, aber ähm tatsächlich wirft das schon ein bisschen seltsames Licht auf diese Personalentscheidung, wenn Karlst Lemann vor noch knapp einem Jahr selber gesagt hat, er sollte diesen Job eigentlich nicht machen. Gerit Sebert, vielen Dank an dich und wir gehen weiter nach Stuttgart zu Daniel Kob, wo heute Abend eine Talkrunde stattfindet mit Torsten Frei, also dem neuen Unionsfraktionsvorsitzenden und das ist bekanntlich sein Traumjob, den wollte er eigentlich schon bei Antritt der neuen Regierung haben. Die IHK hat also eingeladen und die Wirtschaftspräter dürften dit dicken Wunschzettel äh aufwarten. Werden Sie Gehör finden bei Torstenfrei? Nun ja, also man muss ganz klar sagen, diese Diskussionsveranstaltung, die hat hier vor ungefähr einer Stunde begonnen und bisher dreht sich eigentlich vor allem alles um eine Sache und zwar um das Regierungschaos in Berlin und ich war doch relativ auch erstaunt gewesen, wie offen der Torsten Frei hier auch gesprochen hat mit den Wirtschaftsvertretern bei der IAK. Er z.B. auch erwähnt. Er ist jetzt extra mit dem Auto heute gefahren, hatte wohl eigentlich geplant gehabt mit dem Flugzeug zu kommen, hat dann aber doch diese lange Autofahrt auf sich genommen. 6, 7 Stunden ist man da von Berlin nach Stuttgart unterwegs, einfach weil er die ganze Zeit in Videokonferenzen und in ja Telefongesprächen war. Also, da scheint wirklich sehr, sehr viel im Hintergrund momentan auch zu passieren. Und wir haben es ja gerade von Garret eben auch gehört, diese Diskussion, also ein Gesundheitsminister, der eigentlich noch vor einem Jahr gesagt hat, ich will überhaupt gar keinen Gesundheitsminister werden, weil ich auch überhaupt gar nicht die Qualifikation habe und da es dann doch besser ist, dass der Schuster bei seinen Leisten bleibt. Ja, und als Thorstenfra hier angekommen ist, da habe ich Ihnen genau diese Frage gestellt, was er denn zu einem Gesundheitsminister sagt, der das eigentlich gar nicht machen wollte. Wir hören mal rein, was er mir gesagt hat. Das hat er mit Sicherheit nicht gesagt. Der Kindemann hat Gesundheitspolitik ja sogar Koalitionsverhandlungen verhandelt. Der wird ganz sicher ein hervorragender Gesundheitsminister sein. Also, da haben wir es gerade gehört. Also dieses Video scheint er noch nicht gesehen zu haben. Er hat ja gesagt, er kann sich nicht vorstellen, dass das Karsten Linnemann ja selbst gesagt hat. Ja, und dann ist natürlich eine andere Frage hier auch gestellt worden, denn auch das ist über Tosenfrei immer wieder in der Vergangenheit gesagt worden, dass er doch vielleicht ein bisschen zu nett sei, dass er ein bisschen vielleicht zu pro Kanzler März ist und hat das Ganze versucht hier zu erklären, hat davon gesprochen, wenn man natürlich im Bundeskanzleramt arbeitet, dass dann der Bundeskanzler natürlich auch der Vorgesetzte ist. spricht, man ist ihm da Loyalität dann auch ähm ja, hat man die Verpflichtung, diese dann auch zu halten, aber er hat gesagt, ihm ist das bewusst, dass jetzt eine ganz neue Funktion, Fraktionsvorsitzender zu sein. Da muss man die Interessen der einzelnen Abgeordneten ähm ja auch vertreten und hat er doch gesagt, dass er dann auch einen anderen Führungsstil da an den Tag legen wird. Eine Sache hat er auch noch gesagt, da geht's um die Wahl in Sachsen und da war doch sein Zitat gewesen. Also das macht mir doch Angst, was man da im September vielleicht erwarten kann. Dann her Kob war das aus Stuttgart. Vielen Dank. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Visa einen Erfolg heute vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Visaablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordran-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagte jetzt gegen ihre Versetzung den Ruhestand, weil sie dadurch etwas weniger Geld erhält. Und jetzt steht sie im Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglichen Betrugs. Parallel läuft ein Disziplinarverfahren, allerdings ist das vorerst ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. bis zu 6100 € im Monat ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich macht das ein Beamtenprivileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehnte lang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Da sind wir gespannt auf die Sicht von Henrik Mbroder Weltkolom ist bei uns im Studio. Herzlich willkommen. Grüß Gott. Wir wissen ja alle, wenn es um die Steuern geht, z.B. greift der Start ruckzuck durch. Das dauert wenige Wochen, dann hat man das Schreiben da drin. Wenn aber eine Lehrerin 17 Jahre lang Gehalt kassiert, krank ist, muss sie das nicht nachweisen, kriegt sogar noch höheres Gehalt immer weiter drauf. Was ist da los? Schaut der Staat da dauerhaft weg oder ist das ein Einzelfall? Na, wie wie wir es gerade gehört haben, es ist ein Einzelfall, nicht? Jede Terrorattacke ist auch ein Einzelfall. Wenn er sich eben häuft, ist es viele Einzelfälle. Einzelverall ist wirklich ein völlig vergebliches Argument, aber um es mal positiv zu sehen, ich finde es eine herrliche Glosse. Sein großartiges Stück, wenn man es auf dem Theater inszenieren würde und mich erinnert das an den Hauptband von Köppenik, der die Stadtkasse geraubt hat, in der nicht mal halb so viel war, wie diese Frau monatlich verdient hat und äh der kam aber nicht so lange damit durch. Den haben sie dann ziemlich schnell geschnappt. Nachher schnell geschnappt. Ja. Ja. Ja. Der hat auch aber hat sich dann rehabilitiert. Er hat irgendwie eine bürgerliche Existenz aufgebaut. Nein, was ich daran so großartig finde, wissen Sie, ist dieses völlig fällende Unrechtsbewusstsein. Die Frau sitzt da und hat einen Job und hat noch eine Nebentätigkeit, führt eine total parasitäre Existenz auf ihre und auf meine Kosten und sie hatte jetzt noch die Hutz gegen ihre Herabsetzung in den Ruhestand zu klagen. Darauf muss man wirklich kommen und irgendwie imponiert mir das und ich bin auch absolut sicher, dass viele es auch gut finden, weil es leider auch ein bisschen das Klischee des Beamten passt und Beamte genießen noch sehr viele Privilegien, die normale Staatsbürger und Steuerzahler nicht haben. Das in die Rentenkassen nicht einzahlen, das wissen wir ja. Aber ich habe vor kurzem was erfahren, dass eine Regelung gibt, die heißt Workation, ein Mischwort aus Work, Arbeit und Vacation. Ferien und Beamte können 10 bis 14 Tage im Jahr mobil aus dem Ausland arbeiten. Das heiß, wir sitzen irgendwo in der Karibik unter einer Palme und erledigen die Anträge von Asylsuchenden oder irgendwie. Na ja, wenn sie das dann wirklich machen, wäre ja gar nicht so schlecht, aber diese Lehrerin hat ja noch nicht mal gearbeitet. Da war nur Vacation und kein hat schon gearbeitet natürlich vollkommen. Ja, okay. Nur nicht für den Start auf ihre auf ihre eigene Rechnung. Aber ich finde, dass das wirklich, wie sagt man das unter Politikern? Das hat eine Vorgeschichte oder wir müssen den Zusammenhang sehen und der Zusammenhang kontextualisieren textualisieren kontextualisier kontextualisieren. Vielen Dank. nur jetzt haben wir der Stadt der Stadt vielleicht das doch ganz kurz ist natürlich schon eine Art Monster den man dann als einzelner Bügner begegnen kann und der Stadt hat auch ein großes Talent sich selbst zu bedienen. Es wird jetzt ein neuer Bau ein Anbau an das Bundeskanzleramt Bundeskanzleramt gebaut. Das Projekt kostet 800 Millionen Euro. Stand jetzt. Ja, stand jetzt. Und wir äh reden von Kalkulationen, die in Berlin gemacht wurden. Also realistischerweise was das doppelte. Es wird auch ein äh eine Grundsanierung des äh Amtes des Bundespräsidenten durchgeführt, die ist auf 8 Jahre angelegt und soll mehr als 800 Millionen Euro kosten. Also wissen Sie, bei diesen Summen haben ganz viele Leute das Gefühl, wenn die sich so bedienen, dann mache ich das eben auch. Und der einfache Bürger hat einfach den Eindruck, da ist ein Riesentopf und an den Topf möchte auch mal näher dran. Ich glaube, man kann es ihm nicht so richtig nicht so richtig übel nehmen. Und ähm was ich noch sagen wollte, ähm die Lehrerin hat sozusagen vorgeführt, wie es auch geht, aber stellen sich vor, sie wäre wirklich zum Unterricht erschienen. Was für ein Unheil hätte sie anrichten können? Insofern ist es richtig, dass sie die ganze Zeit bezahlt noch mal gut gegangen gerade noch gut gegangen dafür, dass sie fern bleibt nicht. Der hätte wirklich ein unheimlichen Schaden anrichten können, die Kinder falsch informieren, den etwas erzählen können von der wichtigsten Tugend des Bürgers, die ist nicht zu arbeiten oder nicht am Arbeitsplatz zu erscheinen. Sie musste nicht in die Karibik fahren. Sie hat sich wahrscheinlich auch hier ganz gemütlich eingerichtet, aber wie gesagt, es sind sehr viele Kinder um das Unheil gekommen, von dieser Lehrerin unterrichter zu werden. Also eigentlich alles richtig gelaufen. Alles richtig gelaufen und ein richtig guter Einzelfall. Die Frau hat und das ist ein Fall, eine perfekte Glosse. Danke schön Henrik Broder. Ja, danke. Die Ukraine hat Russland mit hunderten Drohnen angegriffen. Laut Präsident Volodimier Selenski hat sein Land ein russisches Rüstungsunternehmen attackiert, auch eine Ölanlage und weitere Logistikstand seien beschossen worden. Dazu veröffentlichte Selenski ein Video auf X, dass diese Angriffe zeigen soll. Zuvor hatte Russland die südukrainische Großstadt Saporisia bombardiert. Mindestens 25 Menschen wurden dabei verletzt. US-Präsident Donald Trump will dem Iran Schäden an Schiffen und Frachtgut in Rechnung stellen. Bezahlt werden soll das mit iranischem Vermögen, das in den USA eingefroren ist, erklärte Trump auf True Social. In der vergangenen Nacht griff das US-Mitär jetzt das 13. Mal in Folge Ziele im Iran an. Die USA wollen die den Iran so zurück an den Verhandlungstisch zwingen. Und seit 6 Uhr heute morgen gelten neue US-Zölle gegengen 60 internationale Handelspartner von bis zu 12,5%. Betroffen ist auch die EU und damit Deutschland. Die gesetzliche Grundlage für die bisher geltenden Zölle ist ausgelaufen. Deshalb hat sich die US-Regierung nun etwas Neues einfallen lassen. Das Weiße Haus wirft den Handelspartnern vor, zu wenig gegen Zwangsarbeit zu tun. Die Europäische Union kritisiert den Schritt, dass die EU nicht ausreichend gegen Zwangsarbeit vorgehe, sein unbegründete Vorwürfe. Immerhin hält die US-Regierung aber noch die Zollobergrenze ein, die vergangenes Jahr zwischen den USA und der EU vereinbart wurden. Und wir bleiben in den USA vor 3 Monaten vielen Jahr auf dem traditionellen Pressed in Washington schüsse. Ein 31-jähriger hatte eine Sicherheitsschleuse gestürmt. Es schaffte es zwar nicht bis in den Ballsaal, aber es brach für kurze Zeit Panik aus. Die Veranstaltung wurde abgebrochen und die Regierung in Sicherheit gebracht. Heute Abend nun wird genau dieses Treffen nachgeholt an einem anderen Ort und unter verschärften Sicherheitsvorkehrung. Aber Donald Trump will kommen und dort eine Rede halten. Der Präsident, der ja regelmäßig eigentlich Pressevertreter auch beschimpft. Gerade bekommt der US-Präsident noch einen Zaubertrick vorgeführt, dann sind Schüsse zu hören. Personenschützer stürmen aufs Podium und bringen Trump von der Bühne. Auf einmal stehen bewaffnete Sicherheitskräfte im Ballsaal des Hilton Hotels. Gäste verstecken sich unter den Tischen. Niemand weiß in diesen Minuten, was vor sich geht. Ein Überwachungsvideo zeigt, wie der Schütze durch einen Checkpoint im Hotel stürmt. Er schießt auf einen Mitarbeiter des Secret Service. Der 31-Jährige hatte ein Gewehr, eine Pistole und mehrere Messer dabei. Wird schließlich überwältigt, in den Festsaal schafft er es nicht. Jetzt wird das Dinner nachgeholt, allerdings in einem anderen Hotel im Waldorf Astoria mit deutlich weniger Gästen. Trump allerdings wird wieder dabei sein. Der Präsident freut sich darauf, das zu Ende zu bringen, was er angefangen hat, bevor ein verabscheuungswürdiger Mordversuch die ursprüngliche Veranstaltung zum Scheitern gebracht hat. Nach dem Vorfall im April hatte es auch Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen gegeben, die seien zu Lachs gewesen und das, obwohl neben Trump auch Vizepräsident JD Van Außen und Verteidigungsminister anwesend waren. Vom Secret Service heißt es, man sei auf die Wiederholung der Veranstaltung bestmöglich vorbereitet. Wir werden jeden Veranstaltungsort immer sorgfältig prüfen und derzeit ist ein erfahrenes Team vor Ort, das einen Plan ausarbeiten wird, um den Erfolg dieser Veranstaltung sicherzustellen, genau wie wir es beim Korrespondentendeninner im Hilten getan haben. Doch damals schaffte es der Schütze immerhin durch einen Sicherheitscheckpoint zu stürmen und den gesamten Ballsaal in Panik zu versetzen. So, heute passiert das hoffentlich nicht. Alina Quast für uns aus Washington zugeschaltet. Wie sehen die Sicherheitsmaßnahmen heute Abend beim Galainner aus, damit so etwas nicht noch mal passieren kann? Ja, die Sicherheitsbehörden, die haben dann noch einmal nachgerüstet. Ich bin mir auch sicher, dass wir im Stadtbild viel Polizei sehen werden, viel Secret Service, die Straßen werden abgesperrt sein, auch um ganz deutlich der Öffentlichkeit zu zeigen. Wir haben hier alles im Griff. Es es wird Sicherheitsschleusen geben, ähnlich wie beim Flughafen. Es gibt da dann einen separaten Eingang beim World of Astoria, ist also getrennt vom regulären Hotelbetrieb. Man muss dazu sagen, dass auch nach dem vereitelten Attentat, dass da ja die Sicherheitsbehörden trotz aller Kritik gesagt haben, wieso? Es hat doch alles geklappt. Wir haben den Attentäter rechtzeitig gestoppt. Nichtsdestotrotz hat man sich ja gefragt, wie konnte dieser Mann, der ja als Hotelgast eingecheckt hat, wieso konnte er überhaupt so weit kommen, so nah an die Gäste ran, so nah an den Präsidenten ran? Wir erinnern uns, ä die Sicherheitsschleuse, die wurde da ja bereits abgebaut, als der Attentäter da vorbeistürmte. Also wirklich eklatante Sicherheitsmengel. Sowas darf hier nicht wieder passieren. Insofern wird aber auch mit Spannung erwartet die Rede des US-Präsidenten. Inwiefern wird er das versuchte Attentat auf ihn einbinden? Und inwiefern wird er die Bühne aber auch nutzen für seine systematischen Angriffe gegen die Presse. Er wird da ja in einem Saal sitzen von etwa 700 Journalisten. Es sind ja weitaus weniger Leute jetzt eingeladen, um auch einen besseren Überblick in dem Saal zu haben. Aber das wird spannend zu sehen, inwiefern er dort austeilen wird oder ob er da ja eher gemäßigt auftreten wird. Er tritt da ja ein in eine Tradition von US-Präsidenten, die bei diesen White House Correspondence Dinner seit 100 Jahren immer dabei sind. Da geht es eigentlich immer mit Humor zu. Also wir werden sehen, wie humorvoll es dann wirklich wird das Dinner heute Abend hier. Und Line, wir haben es ganz kurz angesprochen. Donald Trump hatte ja neue US-Zölle gegen 60 Länder verkündet, auch gegen die EU und die gelten seit heute. Wie fallen da die ersten Reaktionen aus? Mhm. Es war ja so, dass der Supreme Court, der hatte, die Zölle von Donald Trump im Februar kassiert, hatte die für illegal erklärt. Das wollte der Präsident nicht auf sich sitzen lassen. Hatte dann in einem Eiverfahren da neue Zölle verhängt in Höhe von 10%. Aber da ist die Rechtsgrundlage ausgelaufen. Jetzt kommen noch einmal neue Zölle. Da hat sich Donald Trump hat da einen neuen Paragraphen entdeckt, den er angewendet hat. Da geht es ja um Zwangsarbeit. Das heißt 10 % Geld jetzt für die EU und damit auch für Deutschland. Da mag man meinen, da kommt man jetzt durchaus glimpflich weg, da waren ja durchaus mal höhere Zölle im Gespräch. Positiv wird da zumindest bewertet seitens der EU, dass man da ähm im Rahmen des Turnberry Deals bleibt. Das hatte man verabredet, dass es da einen Höchstzollsatz von 15% gibt. Da liegt man also drunter, aber jetzt gerade eben vor wenigen Minuten ein neuer Post des US-Präsidenten auf seiner eigenen Plattform Choose Social. Da beschwert er sich sehr lautstark in Capital Letters darüber, dass Google eine Rekordstrafe bekommen hat von Seiten der EU wegen Wettbewerbsverstößen. Eine Rekordsumme, die da fällig wird, die die EU verhängt hat, 890 Millionen Euro. Das will der US-Präsident nicht auf sich sitzen lassen und er droht da jetzt damit, dass diese Summe zurückgenommen wird und mit neuen Zöllen für die EU. Das bleibt spannend, sind wir gewohnt von Herrn Trump und mal sehen, was heute Abend noch dazu sagt. Danke schön für den Moment, Alina Quast. Der Rücktritt von Jens Sparn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte heute, wie er Regierung und Partei neu aufstellen will. Die Personalrochade von CDUPern in führenden Funktionen erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Klingt erstmal gut. Nur um Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat nämlich offenbar kurzfristig abgesagt. Statt Aufbruchssignal. Nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich März zum Personalchaos. im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüberkopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Regierungssprecher Bel Ander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt oder ich habe zumindest von Fig März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers, das erfahren wir nur hintenrum jetzt. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird. Auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wen soll ins Kanzleramt steigen, Karsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen und Geschlossenheit und Dankbarkeit demonstrieren. Mir ist bewusst, dass es eine große Aufgabe ist und deshalb ja gehe ich auch mit Demut diese Aufgabe an, aber auch mit mit großem großem Respekt. Doch das lenkt nur mühsam vom vergeigten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Exkanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Äh insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, äh wenn alle wieder in Berlin sind. Am Ende gibt es viele Beschädigte. Ein noch Verkehrsminister als Lame Duck. Ein potenzieller Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. Gerettal zugeschaltet für uns hier aus Berlin, denn du warst ja heute vormittag dabei bei dieser Vorstellung mit Kanzler März. Wie ist dein Eindruck? Was sind die Informationen rundum? War das ein Neustart oder doch eher ein chaotischer Staat? Na ja, man muss es einfach so sagen. Es sollte ein Neustart werden nach dem Abgang von Jens Sparn und am Ende ist dieser Neustart und man kann es nicht anders sagen, im Chaos geendet und das hat ja nicht zuletzt was damit zu tun, dass dem Kanzler in letzter Minute der Nachfolger für den Verkehrsminister abgesprungen ist. Da kann er jetzt erstmal nichts dafür, aber man wundert sich schon auch in Rih darüber, dass das alles jetzt so überhasst und ohne Not passieren musste. Diese diese Personalrochade, die dann am Ende nicht funktioniert. Das war ein regelrechter Krimi auf die letzten Stunden dieser Entscheidung rund um den Verkehrsminister, das muss man sich vorstellen, die Bild berichtet, da wurde eine Limousine auf einen Campingplatz geschickt, um den Nachfolger von Patrick Schnieder abzuholen, ins Kanzleramt zu schon führen, um dort alles klar zu machen. Da hat er noch eingeschlagen und gesagt, ja, er macht's. und dann ein paar Stunden später mitten in der Nacht die SMS an den Kanzler und es gibt keinen neuen Verkehrsminister und das muss man sich auch vorstellen. Der alte, der ist ja offiziell noch im Amt. Das wurde nie offiziell verkündet, dass Patrick Schnieder zurücktreten muss und der macht jetzt erstmal Business as usual, verschickt heute noch eine Pressemitteilung, wo es um die Digitalisierung von Zügen geht. Also, das ist schon eine sehr ungewöhnliche Situation, dass eigentlich die komplette Öffentlichkeit weiß durch eine SMS, die ähm tatsächlich ja auch geliegt wurde vom Verkehrsminister an Parteifreunde, wo er sagt, er muss zurücktreten, also er muss gehen, er wird entlassen und am Ende wird er nicht entlassen und muss jetzt erstmal weitermachen, während sein Nachfolger gesucht wird. Ja, Gerit, also wirklich doch eher Chaos in der Tat. Danke dir erstmal für all diese Schilderungen und Einordnung. Und zu zugeschaltet ist und jetzt Wolfgang Kubiki, der Parteivorsitzende der FDP. Schönen guten Abend. Ein wunderschönen guten Abend. Das Ziel von Friedrich Merärz war ja eine bessere Kommunikation. Ist ja jetzt ziemlich schief gegangen. Ja, ich wundere mich selbst darüber, aber es ist Friedrich Märzetantisch und unprofessionell wie immer. Man muss sich ja vor Augen halten, das Kabinett ist ja etwas mehr als einem Jahr erst im Amt und an solche große Rade. Ich kann mich daran nicht erinnern, dass es jemals in der Geschichte unseres Landes so war. Karsten Lindemann wollte nie Gesundheitsminister werden. Mit dem Wettgang als Generalsekretär verliert Friederich Merz Brücke in die deutsche Wirtschaft, von denen er nicht mehr sehr viel hat. und die Poste um Patrick Schnieder. Ein sehr solider und äh wirklich, wie ich finde, wirklich seriöser Kollege, der durch einen Telefonanruf erfährt. Äh, er soll entlassen werden, um anschließend festzustellen, es gibt keinen Nachfolger. Also mehr Chaos geht's wirklich gibt gibt's wirklich nicht. Und dabei ist ja das genau der Eindruck von Planlosigkeit, den Friedrich März eigentlich vermeiden wollte oder jetzt mit einem Neustart belegen wollte nach den Turbulenzen der vergangenen Monate. Wird das denn besser jetzt mit Nina Wen? Fehlt die ihm jetzt schon im Kanzleramt oder wie ordnen Sie das ein? Na ja, Nina Wen klar kann sie ja tituliert als diejenige Person, die auch durchsetzungsstark ist. Im Kanzler muss sie eher Grücken schlagen auch zum Koalitionspartner muss sie verbinden. Äh sie war auch nicht in ihrem Traumjob im Kanzleramt, in der sie jetzt gelangt ist. Äh, aber für mich ist viel wichtiger, dass mit Karsten Lindelemann eine der wirtschaftspolitischen Ikonen der Union jetzt in ein das Gesundheitsministerium wechselt und er hat vor einem Jahr noch öffentlich erklärt, das ist nicht das, was er sich zutraut, er hatte keine Ahnung und jetzt muss er notungen dieses Amt übernehmen. Wie gesagt, ich bin jetzt nicht der Psychiater und Psychologe von Friedrich Merz, ich muss für die Union auch nicht das sagen haben, sondern entscheiden es nur, es ist traurig fürs Land und es zeichnet erneut. Der Bundeskanzler kann es nicht und das und das nach einem Jahr festzustellen, das ist schon bitter. Allerdings Kassen Lindemann hat sich ja zuletzt tatsächlich in Gesundheitsthemen eingearbeitet und ähm er möchte ja Aufgaben bekommen, bei denen er noch gestalten kann und das Gesundheitsministerium ist wirklich groß, ist ein schwerer Brocken und da muss man eben auch mutig genug sein, sich mit verschiedenen Lobbyorganisationen anzulegen. Trauen Sie das Karsten Linnemann nicht zu? Ich traue ihm zu, dass er sich mit allem und jedem anlegt. Die entscheidende Frage ist, wird daraus auch Gesetzgebungskompetenz? Und wenn ich mir anschaue, dass er vorgeschlangert, die Krankenkassen von 3,90 auf 20 zu reduzieren, warten wir mal ab, was daraus werden soll. Vor allen Dingen hat ja in den weiteren Fragen im Gesundsbereich die SPD bereits ihre Flöcke eingeschlagen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass Karel Lindmann da reisieren kann, aber für mich viel wichtiger ist, er ist eine der ordnungspolitischen Größen der Union und ist jetzt reduziert auf einen auf einen bestimmten Bereich, nämlich die der Gesundheitspolitik. Er wird bei der Rettendiskussion fehlen. Er wird bei der Frage fehlen, was brauchen wir für ein Lastung für die deutsche Wirtschaft? Und ich bin mir sicher, die deutsche Wirtschaft wird darauf entsprechend reagieren. Ihnen fehlt ein Ansprichpartner in der Union und es gibt dafür keinen Ersatz. Herr Gubicki, wir hören in letzter Zeit so oft äh wir, die Medien und auch die Politiker reden alles immer so schlecht in Deutschland. Sehen Sie denn in diesem Umbau jetzt auch Chancen? Er gibt sich da irgendwas Gutes für Sie, was Deutschland nach vorne bringen könnte? Ja, also es ist zu früh, ne? Wir müssen ja allen Beteilich eine Chance geben, Nina Wagen eine Chance geben, eben dem Amt auchw zu reisieren, aber meine Erwartungen sind gedämpft. Meine Erlebnisse des letzten Jahres sind wirklich immer wieder enttäuscht worden. Fried März ist groß gestartet und ganz sanft gelandet und ich sehe momentan nicht, wie in dieser Koalition, in der ja die Dinge aufeinander prallen, die unversöhnlich sind, die SPD redet ständig von Steuererhöhungen, von mehr Belastung für die deutsche Wirtschaft, von mehr Belastung für diejenigen, die leistungsb der Gesellschaft sind, die Union mir das genaue Gegenteil. Ich sehe momentan nicht, wie das zusammengehen kann. Und noch einmal, die Union muss selbst zusehen, wie sie mit ihren Umfragedaten fertig wird. Ich schau mir an, was im Herz passieren wird. Es tut mir leid um unser Land. Wir brauchen viel mehr Aufbruchstimmung, die haben wir nicht. Und was Friedrich Merz gerade wieder geleistet hat, ist das Gegenteil von Vermittelbarkeit von Prof von von Professionalität. Worfgang Kubiki war das der Parteivorsitzende FDP. Vielen Dank für das Gespräch. Einen schönen Abend noch nach Berlin. Eine afghanische Mutter und ihre beiden Söhne haben im Streit um ihre abgelehnten Wiese einen Erfolg vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Die Wieseablehnung müsse am Einzelfall unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände entschieden werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg muss sich also jetzt erneut mit dem Fall befassen. Die Klägerin der Klägerin war 2021 eine Aufnahme in Deutschland zugesagt worden. Die neue Märzregierung entschied aber freiwillige Aufnahmeprogramme weitesgehend zu beenden. Damit wurden bereits erteilte Zusagen für ungültig erklärt. Schon wieder eine Hobsbotschaft. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume, womöglich auch genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. 10tausende Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Werkschließungen immerhin stehen erst einmal nicht an. Andrea Ums berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autobuer zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VW-Chef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckers, Ulm, Hannover und Empen. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefere, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt überall. Sind wir sich die Stadt anschauen, ist alles leer. Dass VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also es geht um Deutschland und den Standort Deutschland. Deutschland muss ich strecken, die Mitarbeiter müssen sie strecken, Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So, Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Fragen wir nach bei Lutz Stordel. Der ist für uns vor dem VW Werk in Zwickau. Lutz VW Chef Blume will also die Weichen für seine Sparpläne noch in diesem Jahr festzoren. September heißt es. Soll das passieren? Jetzt heißt es Werkschließung soll es erstmal nicht geben. Ist das nur eine Beruhigungspille? Was bedeutet das für das Werk? Wie reagieren die Arbeiter dort? Es ist ja so, im Moment sind hier Betriebsferien und die Angst vieler hier in Zwickau ist eben auch, dass dieser ruhige Eindruck, den man jetzt hier am Werkstor hat, dass der nach 230 dann Alltag werden könnte, dass also das Werkzug gemacht wird und daran hat natürlich der VW Vorstand maßgeblichen Anteil. Es gibt ja wöchentlich neue Wasserstandsmeldungen. Mal heißt es, es müssen Werke geschlossen werden, dann sagt derselbe Vorstand, das sei nicht die intelligenteste Lösung. Also, was soll man da als Arbeiter? Was soll man als einer, der in der Region hier verwurzelt ist, Zulieferer ist, was soll man damit anfangen? Es ist klar, dieses Werk hier, das ist das modernste, das ist das effizienteste in ganz Deutschland. Das ist von VW mit 1,2 Milliarden zu einer reinen E-Autoproduktionsstätte umgebaut worden. Und diese E-Autos, das sind gerade für den chinesischen Markt ja auch die einzigen Wagen, die man dort verkaufen kann. Also, es ist ja nicht so, dass man zu spät auf E-Autos umgesetzt hat. Wahrscheinlich war es eher zu spät, als China gesagt hatte, was anderes wird bei uns eben nicht mehr angeboten. Und nun muss man warten. Also das Werk, die Mitarbeiter sind bereit auch natürlich drauf einzugehen. Die 35 Stundenwoche, die steht hier schon lange zur Debatte. Das hat do sächsische Ministerpräsident ja angeregt zu sagen, das ist nicht mehr zeitgemäß. Aber dann hat man eben die Konkurrenten, dann hat man die Tschechen, die natürlich in der gesamten Preisstruktur wesentlich günstiger arbeiten als hier. Also der Durchschnittslohn hier 4000 Proto, das ist natürlich mit Tscheien nicht zu vergleichen, aber es ist ein direkter Konkurrent im Markt und das macht das Ganze wirklich schwierig. Aber andererseits muss man abwarten, diese 7% Rendite, die ja die Grundlage dafür sind, dass man sagt, man will jetzt Werke schließen, vielleicht sind die eben auch nicht mehr ganz zeitgemäß. Ohne Rendite geht es nicht, kann man nicht investieren, das ist klar. Aber hier ist es einfach so, man geht wirklich davon aus, wenn man tatsächlich an dieses Werk rangeht, da hängen auch noch 30, vielleicht 40.000 Jobs im Umfeld mit dran. Das ist einfach so. Und dann sagen viele in Zwickau lieber, dann verkauft das Merk an die Chinesen. Uns geht's nicht mehr drum, wer der Eigentümer ist. Uns geht's einfach darum, wer die Jobs liefert. Und das sind auch schlechte Nachrichten für VW. Lutz, danke dir nach Zwickau für diese Einordnung. Und bei uns ist es jetzt Zeit für Klartext. Meine Welt, meine Meinung am Abend heute mit Dennis Sand, Weltautor für Musik und Popkultur. Schön, dass du da bist. Hi. Hi. Ähm, wir kommen zu deiner Nachricht des Tages, über die wir natürlich auch schon ausführlich gesprochen haben, der missglückte Kabinettsumbau. Genau, man muss ja heute einmal kurz drüber sprechen, zumindest am Abend noch mal. Die Frage ist tatsächlich so ein bisschen oder was ich mich heute gefragt habe, was ist da eigentlich schief gelaufen? Also Friedrich Merärz wollte sein Kabinett umbauen. Zum Teil hat es ja schon ganz gut funktioniert. Es gab dann aber Probleme beim Verkehrsministerium. Er hatte Fritz Günstler gefragt, es ist ein finanzpolitischer Sprecher der CDU Fraktion oder der CDU, der diesen Posten übernehmen sollte und der auch zuerst ja gesagt, hat dann aber um 4 Uhr nachts doch wieder nein gesagt, weil er wohl eine relativ schlaflose Nacht hinter sich hatte und sich noch mal überlegt hat und am Morgen stand März dann da und musste verkünden, dass sein alter Verkehrs äh Minister aus dem Spiel ist. Der hat es selber schon verkündet gehabt, gar nicht so genau, ne? Na ja, er hat also Schnieder hat halt eine Mail geschrieben oder eine SMS an seine Mitarbeiter, dass er wohl raus ist und das ging dann halt an die Presse und dadurch war es dann halt schon bekannt und März musste dann halt irgendwie reagieren, aber er hatte keinen neuen gehabt und das hat für Chaos gesorgt und ich frage mich, wem kann man eigentlich die Schuld geben? Also mehr hat eigentlich ja nicht wirklich, weil er irgendwie damit gerechnet hatte, dass es jemanden gibt, der das übernimmt. Günstler irgendwo auch nicht, weil eigentlich finde ich es ja auch ganz cool, wenn ein Politiker sagt, du ich fühle mich für das Amt doch nicht gewachsen. Das hat er jetzt auch noch mal begründet. Er hat gesagt, ich bin einfach der falsche Mann. Bisschen früher überlegen können. Hätte sich früher überlegen können. Er hat sehr spontan ja gesagt, aber immer noch besser als wenn er diesen Job antritt und die dann halt einfach nicht richtig macht. Also da sage ich gut, okay, nicht perfekt gelöst, aber immerhin. So, das Problem, was wir aber haben, ist am Ende des Tages das Problem, was diese Regierung die ganze Zeit hat, nämlich Kommunikation. Dieser Eindruck, der da entsteht, es werden Entscheidungen gemacht, aber die können nicht richtig begründet werden. Diese Entscheidungen müssen wir zurückgerufen werden. Man schwimmt so ein bisschen. Ich glaube, dieser Eindruck, das ist das eigentlich fatale. Letztendlich ist es im Prinzip ja gar nicht so schlimm, dass da was durcheinander gegangen ist. Wenn irgendwann ein guter Verkehrsminister kommt, ist das ja alles okay. Ähm, aber dieser Eindruck, dass die Regierung sich einfach selber nicht im Griff hat, dass man selber nicht her, ich glaube, das ist das wirklich Schlimme, was an diesem Vorgang jetzt wieder noch mal demonstrativ gezeigt wurde. Da hätte die Regierung Verlierer des Tages sein können, ist sie aber nicht ein Verlierer des Tages. Ist das Kompaktmagazin von dem Jahr sollte das mal verboten werden. Genau, vor knapp zwei Jahren war das. wollte das damals verbieten oder hatte sogar verboten, das Bundesverwaltungsgericht hat das Verbot wieder zurückgenommen. Damals war es auch relativ einhellig auch in der Presse, dass man gesagt hat, ja, finden wir gut, dass es nicht verboten wurde, denn es ist ein rechtsradikales Magazin und es ist sehr unappetitlich. Das haben über weite Teile, glaube ich, alle gesagt, aber trotzdem gilt die Pressefreiheit, ne? Irgendwo muss man die auch gewähren. Äh, und jetzt zeigt sich, was diese Pressefreiheit äh wo sie hinführt. Das kompaktmagazin hat eine neue Ausgabe rausgebracht. Jürgen Eldesser, der Herausgeber früher ein Linker, jetzt ein Rechtsradikaler muss man sagen, hat es präsentiert ganz stolz. Titel ist Schurkenstaat Israel, sitzt dort in einem Video mit einem Politikredakteur und die beiden schwatronieren dann darüber und warum es ein Schurkenstaat sei. Sie sagen auch ähm, dass sie keine Antisemieten wären, denn sieen sind ja auch die Palästinenser und die mögen wir eigentlich ganz gerne. So hö hö hö in dem Stil. Ähm, es geht dann noch weiter. Es wird dann über das Existenzrecht von Israel gesprochen, dann heißt es, na ja, welcher Staat hat denn schon ein Existenzrecht? Wenn man sich das Heft dann mal anguckt, wird es noch heftiger. Wird Israel mit der Epstein Affäre in Verbindung gebracht? Das ist noch halb so schlimm. Und dann geht's dahin, dass man sagt, Israel ist am Ende des Tages wird wahrscheinlich Schuld daran haben, wenn die Welt, also wenn zum Amagedon kommt, also zum gewollten Weltuntergang, der von Israel provoziert wurde. Also wirklich nicht mal antisemitische Dog Whistles, sondern ganz klar ganz klare Antisemitismus, wie es Reiner nicht sein könnte. Das Kompaktmagazin freut sich jetzt, weil ein linksextremer Influencer dieses Cover geteilt hat und gesagt hat, ist ganz toll, was die da machen. Und das ist genau das, wo Jürgen Elter eigentlich immer hin wollte, nämlich zu so einer Querfront zwischen ganz links und ganz rechts. Und hier zeigt sich noch mal, wo diese Querfront besonders gut funktioniert, nämlich beim Thema Antisemitismus. Dann gucken wir jetzt mal lieber schnell auf deinen Gewinner des Tages. Marvin Wildhage, ist das ein echter Influenzerschreck. Ja, ist selber auch Influencer. Marvin Wildhage, das ist ganz großartig. Der macht eigentlich so Pranks, also so Streiche, die er anderen YouTubern spielt und damit offenbart er immer etwas. Also er macht ähm er hat z.B. mal so ein Film gefaked, so getan, dass se ein Film geben würde und hat Influencer Geld dafür angeboten, dass die Werbung für diesen Film machen und diesen Film gab es aber gar nicht und dann kam immer so peinliche Situationen raus und diesmal ist er noch ein Schritt weitergegangen und es wird diesmal wirklich, also diesmal wird's wirklich interessant, denn er hat Medizinfluencern Geld angeboten dafür, dass sie Werbung für eine Krankheit machen bzw. also über eine Krankheit aufklären. Er hat so ein Fake Farmerunternehmen gegründet, die dann Medikamente dagegen herstellen. Es geht, wenn man genau zwischen den Zeilen liest, hört man schon, wo es hingeht. Es geht um eine Nase, die immer anschwillt. Es gibt dann so eine kleine Pinokchio Referenz. Ähm die Ansprechpartnerin ähm äh die das genannt wurde, die hat dann auch den Namen, wie heißt er? Dr. Genau, Dr. Jetto, der der Macher von Pinocchio. Da haben einige einige ihre Kinderbuchliteratur nicht gut genug gelesen. Ja, genau. Genau. Also, man hätte drauf kommen können, aber viele sind nicht drauf gekommen. Also gerade eine Influencerin, die auch Ärztin ist, also die ausgebildete Ärztin ist, hat dafür Werbung gemacht, hat sogar noch Symptome zu dieser Krankheit hinzu erfunden, hat gesagt, sie hat die selber im Studium kennengelernt und hat einfach ein paar tausend € dafür genommen, dass sie für eine Fake Werbung aufklärt. Und da muss man sagen, also Marvin Wildhage macht wirklich einen super Job, weil er klärt eben genau da auf, wo man hinschauen sollte. Leute mit Reichweite, Influencer sind wirklich sehr, sehr mächtig und können wirklich Leute eben auch, wie der Name schon gesagt, beeinflussen und dazu zeigen, wo Reichweite dann eben auch bei Geld äh gekauft werden kann und manipuliert werden kann. Äh, das ist wahnsinnig wichtig und äh darum hat er wieder mal einen tollen Job gemacht und das sollte sich jeder mal anschauen. Dein Aufreger des Tages, das ist die Stadt Bon. Wir haben alle festgestellt, wir haben d mal länger mindestens da gelebt. Äh und du sagst aber nicht die Stadt selber, sondern sie wird quasi zu einer Art sozialem Experiment. Warum? Ich muss ein bisschen ausen. Also ich bin Bonner und ich muss wirklich hier, ich glaube Bon geht's gerade nicht so gut, ehrlicherweise. Also Bon, wenn man sich die Nachrichten in den letzten Wochen und Monaten einmal anschaut, das fing alles damit an, dass es eine grüne Bürgermeisterin gab, die ganz explizit gesagt hat, wir machen hier eine neue Verkehrspolitik und wir machen Autofahren in der Stadt unattraktiv. Wir haben tolles öffentliches Verkehrsnetz, darum brauchen wir die Autofahrer nicht. Dann hat sie angefangen Parkplätze mit Bäumen zu beflanzen. Das hat schon viele Bonner so ein bisschen wütend gemacht, weil es dann halt weniger Parkmöglichkeiten gab, der Verkehr sich gestaut hat. Dann der nächste Schreck, die Nordbrücke wurde gesperrt. Das ist die wichtigste Brücke in Bonn, die nach Bo rüber führt. Ähm, da sind täglich 100.000 Autos drüber gefahren. Wurde wegen Mängeln komplett gesperrt. Das heißt, der Verkehr staut sich in komplett Bonn mindestens eineinhalb Stunden länger, egal, wo man hinfährt. Man ist wirklich viel unterwegs. Aber das reicht noch nicht. Es geht weiter. Es gibt jetzt eine Ankündigung, die gab's schon ein bisschen länger, aber die ist jetzt immer noch da. Ähm, dass die Bahn zwischen Bonn und Köln für zwei Jahre komplett gesperrt wird. Das heißt, auch da muss man Umwege fahren, aber auch das reicht noch nicht. Weitere Nachrichten aus den letzten Wochen. Ähm, die S-Bahn in Bonn, die Stadtbahn, da wurden 70 Stück aus dem Verkehr gezogen, weil sie Altersmängel haben. Das fiel auch ganz plötzlich auf. Da musste du Köln aushelfen und ein paar Bahnen dazu schießen. Und das letzte, was jetzt auch diese Woche rauskam, es gibt eine sollte eine Bahnstrecke gebaut werden zwischen Flughafen und Hauptbahnhof, wo man halt schnell fahren kann. 15 km geplant wird sie seit 1997 und jetzt fällt ihnen auf, ah, da brauchen wir noch eine Brücke, die haben wir gar nicht eingeplant. Das heißt, wir brauchen noch mal mindestens 15 Jahre länger als geplant. und die Busse, die normalerweise diesen Verkehr übernehmen werden, aber trotzdem abgeschafft, weil die sind halt nicht mehr im Plan mit drin. Es heißt vollkommenes Chaos in Bon und es gibt jetzt erste Theorien, dass man sagt, also vielleicht ist Bon ja so ein soziales Experiment, wo man mal guckt, was passiert, wenn man diese Stadt völlig vom von der Außenwelt abschließeld das neue Bielefeld und vielleicht sogar noch schlimmer. Also es gibt da ganz ganz dunkle Theorien und ich will nur sagen, Bon, wir sind für euch da, wir gucken drauf, wir vergessen euch nicht hin. Also insofern genau wir halten einen Blick drauf, noch gibt's Bon und wir egal was man euch antut haltet durch, wir blicken drauf und wenn es zu schlimm wird, dann berichten wir wieder drüber. Dennis, ganz herzlichen Dank. Unser Gedenken heute mal an alle Bonner. Ja, wir helfen. Danke für deine Welt, deine Meinung bei unser Danke euch. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und jetzt klagt sie, weil sie in den Ruhestand versetzt worden ist und dadurch bekommt sie natürlich weniger Geld. Damit aber nicht genug. Sie steht außerdem in Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit nur vorgetäuscht zu haben und währenddessen als Heilpraktikerin gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen möglichen Betrugs parallel läuft auch noch ein Disziplinarverfahren. Das allerdings ist momentan ausgesetzt. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss. Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig. Doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehntelang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Beziegen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Und weitere wichtige Nachrichten dieses Tages jetzt kurz und kompakt für Sie zusammengefasst. In deutschen Gefängnissen ist der Anteil an ausländischen Häftlingen auf 45% gestiegen. Die Insassen ohne deutsche Staatsbürgerschaft machen demnach fast die Hälfte aus. 2026 saßen ganze 27 000 nicht Deutsche ein. In fünf Bundesländern liegt der Anteil bei über 50%. Der Bund der Strafvollzugsbediensteten warnt vor Sprachbarrieren. Die Resozialisierung sei kaum noch möglich. Auch das Aggressionspotenzial und Risiko zur Radikalisierung bei muslimischen Männern steigt derzeit stark an. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Bankmitarbeiter in Regensburg sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Der 20 Jahre alte Deutsche werde dringend des Mordes und der schweren räuberischen Erpressung verdächtigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Mann habe einen Zettel in der Bank dabei gehabt, auf dem etwas von einem Überfall und einem Bankraub gestanden habe. Dann habe er ein Küchenmesser in die Luft gehalten, sei an dem Tresen vorbei zu dem Mitarbeiter gegangen und habe mehrfach auf den Bankmitarbeiter eingestochen, wohl ein Zufallsopfer, so die Polizei. Das Motiv des mutmaßlichen Täters sei bislang noch relativ unklar. Die Ukraine hat Russland mit hunderten Drohnen angegriffen. Laut Präsident Selenski stand dabei ein russisches Rüstungsunternehmen im Fokus. Außerdem der E-Commerce Riese Wildberries. Dort wurden drei weitere Lagerhäuser angegriffen, wie das Unternehmen beteilte. Schönen guten Morgen und herzlich willkommen hier zur Welt am Morgen. Mitten in der Ferienzeit. kämpfen mehrere Länder in Südeuropa gegen riesige Waldbrände. In Italien wüten die Flammen besonders in den Regionen Kalabrien und Sizilien. In Spanien hat der Regierung erstmals wegen eines Waldbrandes den nationalen Notstand ausgerufen. Und in Frankreich mussten 44 000 Menschen ihre Ferienor an der Atlantikküste verlassen. Europa schickt jetzt zusätzliche Löschflugzeuge und Hubschrauber. Peter Handjes berichtet. Alarmstufe rot im Urlauberparadies an der Atlantikküste. Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen nahe der weltberühmten Dühne von Pilar bei Arka Schon. Selbst vor dem Friedhof von Kapfer machen die Feuer nicht halt. Viele Ferienanlagen mit Bungalos wurden bereits sein Raub der Flammen. Nun ehrlich gesagt bekommen wir langsam ein wenig Panik. Wir haben uns schon den ganzen Tag gefragt, was eigentlich los ist. Und jetzt, wo es dunkel geworden ist und alles tief rot leuchtet, spüren wir, dass es direkt nebenan ist. Es tut mir weh, meine Stadt so zerstört zu sehen. Es bricht mir das Herz, wirklich traurig mit anzusehen, wie alles in Rauch aufgeht. In den betroffenen Regionen südlich von Baudau wurden bereits mehr als 30.000 Anwohner und Urlauber von Campingplätzen und Ferienanlagen in Notunterkünften in Sicherheit gebracht, denn die Flammen geraten immer mehr außer Kontrolle. Die Frage ist nun, ob das Risiko und damit die Gefahr schneller zunimmt, als unsere Einsatzkräfte in der Lage sind, sie zu bekämpfen. Bereits jetzt ist die Situation schlimmer als beim letzten Großfeuer 2022, sowohl aufgrund der Trockenheit des Waldes als auch wegen des Verhaltens des Feuers selbst. Mit schwerem Gerät werden Schneisen in die Wälder geschlagen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Auch weiter südlich in Spanien sind die Waldbrände weiterhin nicht unter Kontrolle. Vor allem rund um die Hauptstadt Madrid wurden bereits mehr als 20.000 Ortschaften vorsorglich evakuiert. Nur noch mit Atemschutzmasken ist der Aufenthalt dem Freien zu ertragen. Die Anwohner von Navaluenga sind in großer Sorge. Es ist schrecklich. Ich hatte eine Panikattacke. Ehrlich, es ist furchtbar. Man muss hier sein und das selbst durchmachen, um zu verstehen, wie es ist. Es sieht alles sehr trostlos und verwüstet aus. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich wohne seit 36 Jahren hier und habe so etwas noch nie gesehen. Ich hatte es auch nicht erwartet. Die Behörden sprechen von den folgenschwersten Waldbränden in Spaniens jüngster Geschichte. Weiter östlich in Italien ist die Lage ebenfalls angespannt. In Kalabrien und auf Sizilien kämpfen die Feuerwehren gegen tausende kleiner und größerer Brände. Temperaturen von über 40° und eine völlig ausgetrocknete Vegetation begünstigen die Feuer. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Rücktritt von Jens Sparn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am Freitag, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt statt Aufbruchssignal nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich Merz zum Personalchaos im Zentrum, die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerättlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüberkopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Exregierungssprecher Belander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh das ist hier ja nicht erfolgt oder ich habe zumindest von Fig noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt herzlichen Dank. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird, auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt Karsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen, doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich äh zu gegebener Zeit äh Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Exkanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panne. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht. Als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister? Was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Ducker, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. In einem Brandbrief greift die SPD Basis ihre Führung an. Lars Klingbeil und Barbel Bars scheinen in den Wahlkämpfen für die Landtagswahlen im September unerwünscht. In Sachsenanhalt liegt die SPD in Umfragen nur noch bei 5%. Bars war dort bereits im Wahlkampf unterwegs. Klingball soll noch auftreten. In Mecklenburg Vorpommern liefern sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig von der SPD und AfD Kandidat live Erik Holm ein Kopf an Kopf rennen. Auftritte der SPD Bundesspitze sind dort ebenso wenig geplant wie in Berlin. Dort liegt die SPD derzeit nur auf Platz 5 in den Umfragen. Die Niederlagen in Rheinlandfalz und Badenwürttemberg werden intern zunehmend der Parteiführung angelastet. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagt jetzt gegen ihre Versetzung in den Ruhestand, weil sie dadurch weniger Geld erhält. Jetzt steht sie allerdings im Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerinnen gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglichen Betrugs. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich macht das ein Beamtenprivileg. das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehnte lang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen, ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen, um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume womöglich genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. 1000 Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Werksschließungen immerhin, die stehen erst einmal nicht an. Andrea OMS berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autobauer zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VW Chef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckers Ulm, Hannover und Emten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefere, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt. Überall sind wir die Stadt anschauen, ist alles leer. Das VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also, es geht um Deutschland, um den Standort Deutschland. Deutschland muss ich strecken, die Mitarbeiter müssen sie strecken. Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Nach dem tödlichen Messeangriff in einer Bankfiliale in Regensburg sitzt der mutmassiche Täter jetzt in Untersuchungshaft. Der 20-Jährige wird des Mordes und versuchter schwerer räuberische Erpressung beschuldigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass er sofort auf einen Bankmitarbeiter einstach und ihn tödlich verletzte. Das Tatmotiv ist zwar noch nicht geklärt, aber es gibt neue Details zur Tatwaffe und zur Vorgeschichte des Verdächtigen. Jonas fällt dazu. Schwerbewaffnet rücken die Beamten an, umstellen die Hypovereinsbank. Zu diesem Zeitpunkt konnte schon ein Elternpaar mit Säugling und ein Schwerverletzter aus der Bank gerettet werden. Zwei weitere Personen befinden sich noch in der Filiale. Kurz zuvor um 14:50 Uhr betritt der mutmaßliche Täter den Empfangsraum. Dann ist er zum Empfangsschalter gegangen und hat dort einen Bankmitarbeiter einen Zettel vorgezeigt. Auf diesem Zettel ist unter anderem was von einem überfallen und Bankraub drauf gestanden. Unvermittelt ging der 20-jährige Deutscher auf den Bankmitarbeiter los, starch mit einem 12 cm langen Küchenmesser mehrfach zu und flüchtete in die Hinterräume der Bank. Das Opfer erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Tragisch, Bargeld hätte der 20-Jährige in der Bank ohnehin nicht erbeuten können. Es handelt sich um eine bargeldlose Filiale. Sein Opfer kannte der mutmaßliche Täter vorher nicht. Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass hier ein Mord verwirklicht wurde. Mord in Tateinheit mit versuchter schwerer räuberischer Erpressung, wobei hier nach dem derzeitigen Ermittlungen, nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen davon auszugehen ist, dass der Täter aus Habgier und mit Heimtücke gehandelt hat. Brisant. Weniger als 24 Stunden vor der Tat hatte sich der Mann selbst bei der Polizei gestellt, nachdem er eine Bierflasche auf ein Polizeigelände geworfen hatte. Haftgründe habe es aber nicht gegeben. Hinweise auf eine psychische Erkrankung sehen die Ermittler bisher nicht. Er hat jetzt auf uns nicht den Eindruck gemacht, als wäre er völlig besinnungslos, sondern hat relativ geordnet gewirkt. Mit dem hat man vernünftig sprechen können, äh wenn teilweise ist um vermeintliche Kleinigkeiten Gange, wo dann durchaus ein bisschen aggressiv geworden ist, aber im großen und ganzen hat man mit ihm vernünftig kommunizieren können. Der mutmaßliche Täter werde aber noch routinemäßig psychiatrisch begutachtet werden. Der 20-Jährige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. So, jetzt haben wir aber noch was Schönes für Sie bzw. etwas sehr sehr niedliches, denn im Kölner zu ist ein Miniirsch zur Welt gekommen. Das winzige Pudo Weibchen namens Jenai wurde im Mai geboren, wird aber erst jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Pudos sind etwa halb so groß wie Einheimische Rehe und zählen zu den kleinsten Hirscharten der Welt. Und wenn sie nicht bei uns im Zoo leben, dann sind die kleinen Pudus in den Wäldern Südamerikas zu Hause. Eigentlich sind sie überwiegend nachtaktiv, umso schöner, dass sie auch mal am Tag für uns rausgekommen sind. Schönen guten Morgen und herzlich willkommen hier zur Welt am Morgen. Mitten in der Ferienzeit kämpfen mehrere Länder in Südeuropa gegen riesige Waldbrände. In Italien wütten die Flammen, besonders in den Regionen Kalabrien und Sizilien. In Spanien hat der Regierung erstmals wegen eines Waldbrandes den nationalen Notstand ausgerufen und in Frankreich mussten 44 000 Menschen ihre Ferien an der Atlantikküste verlassen. Europa schickt jetzt zusätzliche Löschflugzeuge und Hubschrauber. Peter Handjes berichtet. Alarmstufe rot im Urlauberparadies an der Atlantikküste. Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen nahe der weltberühmten Dühne von Pilar bei Arka Schon. Selbst vor dem Friedhof von Kapfer machen die Feuer nicht halt. Viele Ferienanlagen mit Bungalos wurden bereits sein Raub der Flammen. Nun ehrlich gesagt bekommen wir langsam ein wenig Panik. Wir haben uns schon den ganzen Tag gefragt, was eigentlich los ist. Und jetzt, wo es dunkel geworden ist und alles tief rot leuchtet, spüren wir, dass es direkt nebenan ist. Es tut mir weh, meine Stadt so zerstört zu sehen. Es bricht mir das Herz wirklich traurig mit anzusehen, wie alles in Rauch aufgeht. In den betroffenen Regionen südlich von Bordeaux wurden bereits mehr als 30.000 Anwohner und Urlauber von Campingplätzen und Ferienanlagen in Notunterkünften in Sicherheit gebracht, denn die Flammen geraten immer mehr außer Kontrolle. Die Frage ist nun, ob das Risiko und damit die Gefahr schneller zunimmt, als unsere Einsatzkräfte in der Lage sind, sich zu bekämpfen. Bereits jetzt ist die Situation schlimmer als beim letzten Großfeuer 2022, sowohl aufgrund der Trockenheit des Waldes als auch wegen des Verhaltens des Feuers selbst. Mit schwerem Gerät werden Schneisen in die Wälder geschlagen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Auch weiter südlich in Spanien sind die Waldbrände weiterhin nicht unter Kontrolle. Vor allem rund um die Hauptstadt Madrid wurden bereits mehr als 20.000 Ortschaften vorsorglich evakuiert. Nur noch mit Atemschutzmasken ist der Aufenthalt dem Freien zu ertragen. Die Anwohner von Navaluenga sind in großer Sorge. Es ist schrecklich. Ich hatte eine Panikattacke. Ehrlich, es ist furchtbar. Man muss hier sein und das selbst durchmachen, um zu verstehen, wie es ist. Es sieht alles sehr trostlos und verwüstet aus. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich wohne seit 66 Jahren hier und habe so etwas noch nie gesehen. Ich hatte es auch nicht erwartet. Die Behörden sprechen von den folgenschwersten Waldbränden in Spaniens jüngster Geschichte. Weiter östlich in Italien ist die Lage ebenfalls angespannt. In Kalabrien und auf Sizilien kämpfen die Feuerwehren gegen tausende kleiner und größerer Brände. Temperaturen von über 40° und eine völlig ausgetrocknete Vegetation begünstigen die Feuer. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Rücktritt von Jens Sparn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am Freitag, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt statt Aufbruchssignal nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich Merz zum Personalchaos im Zentrum, die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüber Kopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Rgierungssprecher Belander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt. Oder ich habe zumindest von Fig Mz noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt herzlichen Dank. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird, auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt. Carsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen. Doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich äh zu gegebener Zeit äh Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Ex-Kanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es äh führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panel. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht. Als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister, was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Ducker, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. In einem Brandbrief greift die SPD Basis ihre Führung an. Lars Klingbeil und Berbel Bas scheinen in den Wahlkämpfen für die Landtagswahlen im September unerwünscht. In Sachsenanhalt liegt die SPD in Umfragen nur noch bei 5%. Bars war dort bereits im Wahlkampf unterwegs. Klingball soll noch auftreten. In Mecklenburg Vorpommern liefern sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig von der SPD und AfD Kandidat live Erik Holm ein Kopf an Kopf rennen. Auftritte der SPD Bundesspitze sind dort ebenso wenig geplant wie in Berlin. Dort liegt die SPD derzeit nur auf Platz 5 in den Umfragen. Die Niederlagen in Rheinlandfreilz und Badenwürttemberg werden intern zunehmend der Parteiführung angelastet. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagt jetzt gegen ihre Versetzung in den Ruhestand, weil sie dadurch weniger Geld erhält. Jetzt steht sie allerdings im Verdacht, ihre Dienst und Fähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerinnen gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglichen Betrugs. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich macht das ein Beamtenprivileg. das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehntelang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen. Zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen, um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume womöglich genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. 1000 Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Berksschließungen immerhin, die stehen erst einmal nicht an. Andrea Ums berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autobuer zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VWChef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und ä ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckersulm, Hannover und Emten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefere, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt. Überall sind wir sich die Stadt anschauen, ist alles leer. Das VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also, es geht um Deutschland, um den Standort Deutschland. Deutschland muss ich strecken, die Mitarbeiter müssen sie strecken. Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Nach dem tödlichen Messeangriff in einer Bankfiliale in Regensburg sitzt der mutmassiche Täter jetzt in Untersuchungshaft. Der 20-Jährige wird des Mordes und versuchter schwerer räuberische Erpressung beschuldigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass er sofort auf einen Bankmitarbeiter einstach und ihn tödlich verletzte. Das Tatmotiv ist zwar noch nicht geklärt, aber es gibt neue Details zur Tatwaffe und zur Vorgeschichte des Verdächtigen. Jonas fällt dazu. Schwerbewaffnet rücken die Beamten an und stellen die Hypovereinsbank. Zu diesem Zeitpunkt konnte schon ein Elternpaar mit Säugling und ein Schwerverletzter aus der Bank gerettet werden. Zwei weitere Personen befinden sich noch in der Filiale. Kurz zuvor um 14:50 Uhr betritt der mutmaßliche Täter den Empfangsraum. Dann ist er zum Empfangsschalter gegangen und hat dort einen Bankmitarbeiter einen Zettel vorgezeigt. Auf diesem Zettel ist unter anderem was von einem Überfallen und ein Bankraub drauf gestanden. Unvermittelt ging der 20-jährige Deutscher auf den Bankmitarbeiter los, starch mit einem 12 cm langen Küchenmesser mehrfach zu und flüchtete in die Hinterräume der Bank. Das Opfer erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Tragisch, Bargeld hätte der 20-Jährige in der Bank ohnehin nicht erbeuten können. Es handelt sich um eine bargeldlose Filiale. Sein Opfer kannte der mutmaßliche Täter vorher nicht. Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass hier ein Mord verwirklicht wurde. Mord in Tateinheit mit versuchter schwerer räuberischer Erpressung. wobei hier nach dem derzeitigen Ermittlungen, nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen davon auszugehen ist, dass der Täter aus Habgier und mit Heimtücke gehandelt hat. Brisant, weniger als 24 Stunden vor der Tat hatte sich der Mann selbst bei der Polizei gestellt, nachdem er eine Bierflasche auf ein Polizeigelände geworfen hatte. Haftgründe habe es aber nicht gegeben. Hinweise auf eine psychische Erkrankung sehen die Ermittler bisher nicht. Er hat jetzt auf uns nicht den Eindruck gemacht, als wäre er völlig besinnungslos, sondern hat relativ geordnet gewirkt. Mit dem hat man vernünftig sprechen können, äh wenn teilweise um vermeintliche Kleinigkeiten gangen, wo dann durchaus ein bisschen aggressiv geworden ist, aber im großen und ganzen hat man mit ihm vernünftig kommunizieren können. Der mutmaßliche Täter werde aber noch routinemäßig psychiatrisch begutachtet werden. Der 20-Jährige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. So, jetzt haben wir aber noch was Schönes für Sie bzw. etwas sehr sehr niedliches, denn im Kölner zu ist ein Miniirsch zur Welt gekommen. Das winzige Pudo Weibchen namens Jenai wurde im Mai geboren, wird aber erst jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Pudos sind etwa halb so groß wie einheimische Rehe und zählen zu den kleinsten Hirscharten der Welt. Und wenn sie nicht bei uns im Zoo leben, dann sind die kleinen Pudos in den Wäldern Südamerikas zu Hause. Eigentlich sind sie überwiegend Nachtaktiv, umso schöner, dass sie auch mal am Tag für uns rausgekommen sind. Schönen guten Morgen und herzlich willkommen hier zur Welt am Morgen. Mitten in der Ferienzeit kämpfen mehrere Länder in Südeuropa gegen riesige Waldbrände. In Italien wütten die Flammen besonders in den Regionen Kalabrien und Sizilien. In Spanien hat der Regierung erstmals wegen eines Waldbrandes den nationalen Notstand ausgerufen und in Frankreich mussten 44 000 Menschen ihre Ferien an der Atlantikküste verlassen. Europa schickt jetzt zusätzliche Löschflugzeuge und Hubschrauber. Peter Handjes berichtet. Alarmstufe rot im Urlauberparadies an der Atlantikküste. Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen nahe der weltberühmten Dühne von Pilar bei Arka Schon. Selbst vor dem Friedhof von Kapfer machen die Feuer nicht halt. Viele Ferienanlagen mit Bungalos wurden bereits sein Raub der Flammen. Nun, ehrlich gesagt bekommen wir langsam ein wenig Panik. Wir haben uns schon den ganzen Tag gefragt, was eigentlich los ist. Und jetzt, wo es dunkel geworden ist und alles tief rot leuchtet, spüren wir, dass es direkt nebenan ist. Es tut mir weh, meine Stadt so zerstört zu sehen. Es bricht mir das Herz wirklich traurig mit anzusehen, wie alles in Rauch aufgeht. In den betroffenen Regionen südlich von Bordeaux wurden bereits mehr als 30.000 Anwohner und Urlauber von Campingplätzen und Ferienanlagen in Notunterkünften in Sicherheit gebracht, denn die Flammen geraten immer mehr außer Kontrolle. Die Frage ist nun, ob das Risiko und damit die Gefahr schneller zunimmt, als unsere Einsatzkräfte in der Lage sind, sich zu bekämpfen. Do jetzt ist die Situation schlimmer als beim letzten Großfeuer 2022, sowohl aufgrund der Trockenheit des Waldes als auch wegen des Verhaltens des Feuers selbst. Mit schwerem Gerät werden Schneisen in die Wälder geschlagen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Auch weiter südlich in Spanien sind die Waldbrände weiterhin nicht unter Kontrolle. Vor allem rund um die Hauptstadt Madrid wurden bereits mehr als 20.000 Ortschaften vorsorglich evakuiert. Nur noch mit Atemschutzmasken ist der Aufenthalt dem Freien zu ertragen. Die Anwohner von Navaluenga sind in großer Sorge. Es ist schrecklich. Ich hatte eine Panikattacke. Ehrlich, es ist furchtbar. Man muss hier sein und das selbst durchmachen, um zu verstehen, wie es ist. Es sieht alles sehr trostlos und verwüstet aus. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich wohne seit 66 Jahren hier und habe so etwas noch nie gesehen. Ich hatte es auch nicht erwartet. Die Behörden sprechen von den folgenschwersten Waldbränden in Spaniens jüngster Geschichte. Weiter östlich in Italien ist die Lage ebenfalls angespannt. In Kalabrien und auf Sizilien kämpfen die Feuerwehren gegen tausende kleiner und größerer Brände. Temperaturen von über 40° und eine völlig ausgetrocknete Vegetation begünstigen die Feuer. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Rücktritt von Jens Sparn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am Freitag, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt statt Aufbruchssignal nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich Merz zum Personalchaos im Zentrum, die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüber Kopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Rgierungssprecher Belander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt. Oder ich habe zumindest von Fig März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt herzlichen Dank. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird, auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt. Carsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen, doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich äh zu gegebener Zeit äh Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Ex-Kanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panel. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht, als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister, was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Duck, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. In einem Brandbrief greift die SPD Basis ihre Führung an. Lars Klingbeil und Berbel Bas scheinen in den Wahlkämpfen für die Landtagswahlen im September unerwünscht. In Sachsenanhalt liegt die SPD in Umfragen nur noch bei 5%. Bars war dort bereits im Wahlkampf unterwegs. Klingball soll noch auftreten. In Mecklenburg Vorpommern liefern sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig von der SPD und AfD Kandidat live Erik Holm ein Kopf an Kopf rennen. Auftritte der SPD Bundesspitze sind dort ebenso wenig geplant wie in Berlin. Dort liegt die SPD derzeit nur auf Platz 5 in den Umfragen. Die Niederlagen in Rheinlandfreilz und Badenwürttemberg werden intern zunehmend der Parteiführung angelastet. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagt jetzt gegen ihre Versetzung in den Ruhestand, weil sie dadurch weniger Geld erhält. Jetzt steht sie allerdings im Verdacht, ihre Dienst und Fähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerinnen gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglichen Betrugs. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich macht das ein Beamtenprivileg. das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehntelang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen. Zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen, um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume womöglich genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. 1000 Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Berksschließungen immerhin, die stehen erst einmal nicht an. Andrea Ums berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autobuer zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VWChef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckers Ulm, Hannover und Emten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefere, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt. Überall sind wir sich die Stadt anschauen, ist alles leer. Das VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also, es geht um Deutschland und den Standort Deutschland. Deutschland muss ich strecken, die Mitarbeiter müssen sie strecken. Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Nach dem tödlichen Messeangriff in einer Bankfiliale in Regensburg sitzt der mutmassiche Täter jetzt in Untersuchungshaft. Der 20-Jährige wird des Mordes und versuchter schwerer räuberische Erpressung beschuldigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass er sofort auf einen Bankmitarbeiter einstach und ihn tödlich verletzte. Das Tatmotiv ist zwar noch nicht geklärt, aber es gibt neue Details zur Tatwaffe und zur Vorgeschichte des Verdächtigen. Jonas fällt dazu. Schwerbewaffnet rücken die Beamten an und stellen die Hypovereinsbank. Zu diesem Zeitpunkt konnte schon ein Elternpaar mit Säugling und ein Schwerverletzter aus der Bank gerettet werden. Zwei weitere Personen befinden sich noch in der Filiale. Kurz zuvor um 14:50 Uhr betritt der mutmaßliche Täter den Empfangsraum. Dann ist er zum Empfangsschalter gegangen und hat dort einen Bankmitarbeiter einen Zettel vorgezeigt. Auf diesem Zettel ist unter anderem was von einem Überfallen und ein Bankraub drauf gestanden. Unvermittelt ging der 20-jährige Deutscher auf den Bankmitarbeiter los, starch mit einem 12 cm langen Küchenmesser mehrfach zu und flüchtete in die Hinterräume der Bank. Das Opfer erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Tragisch, Bargeld hätte der 20-Jährige in der Bank ohnehin nicht erbeuten können. Es handelt sich um eine bargeldlose Filiale. Sein Opfer kannte der mutmaßliche Täter vorher nicht. Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass hier ein Mord verwirklicht wurde. Mord in Tateinheit mit versuchter schwerer räuberischer Erpressung. wobei hier nach dem derzeitigen Ermittlungen, nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen davon auszugehen ist, dass der Täter aus Habgier und mit Heimtücke gehandelt hat. Brisant, weniger als 24 Stunden vor der Tat hatte sich der Mann selbst bei der Polizei gestellt, nachdem er eine Bierflasche auf ein Polizeigelände geworfen hatte. Haftgründe habe es aber nicht gegeben. Hinweise auf eine psychische Erkrankung sehen die Ermittler bisher nicht. Er hat jetzt auf uns nicht den Eindruck gemacht, als wäre er völlig besinnungslos, sondern hat relativ geordnet gewirkt. Mit dem hat man vernünftig sprechen können, äh wenn teilweise um vermeintliche Kleinigkeiten Gangangen, wo dann durchaus ein bisschen aggressiv geworden ist, aber im großen und ganzen hat man mit ihm vernünftig kommunizieren können. Der mutmaßliche Täter werde aber noch routinemäßig psychiatrisch begutachtet werden. Der 20-Jährige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. So, jetzt haben wir aber noch was Schönes für Sie bzw. etwas sehr sehr niedliches, denn im Kölner zu ist ein Miniirsch zur Welt gekommen. Das winzige Pudo Weibchen namens Jenai wurde im Mai geboren, wird aber erst jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Pudos sind etwa halb so groß wie einheimische Rehe und zählen zu den kleinsten Hirscharten der Welt. Und wenn sie nicht bei uns im Zoo leben, dann sind die kleinen Pudus in den Wäldern Südamerikas zu Hause. Eigentlich sind sie überwiegend Nachtaktiv, umso schöner, dass sie auch mal am Tag für uns rausgekommen sind. Schönen guten Morgen und herzlich willkommen hier zur Welt am Morgen. Mitten in der Ferienzeit kämpfen mehrere Länder in Südeuropa gegen riesige Waldbrände. In Italien wüten die Flammen, besonders in den Regionen Kalabrien und Sizilien. In Spanien hat Regierung erstmals wegen eines Waldbrandes den nationalen Notstand ausgerufen und in Frankreich mussten 44 000 Menschen ihre Ferienorte an der Atlantikküste verlassen. Europa schickt jetzt zusätzliche Löschflugzeuge und Hubschrauber. Peter Handjes berichtet. Alarmstufe rot im Urlauberparadies an der Atlantikküste. Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen nahe der weltberühmten Dühne von Pilar bei Arka Schon. Selbst vor dem Friedhof von Kapfer machen die Feuer nicht halt. Viele Ferienanlagen mit Bungalos wurden bereits sein Raub der Flammen. Nun, ehrlich gesagt bekommen wir langsam ein wenig Panik. Wir haben uns schon den ganzen Tag gefragt, was eigentlich los ist. Und jetzt, wo es dunkel geworden ist und alles tief rot leuchtet, spüren wir, dass es direkt nebenan ist. Es tut mir weh, meine Stadt so zerstört zu sehen. Es bricht mir das Herz, wirklich traurig mit anzusehen, wie alles in Rauch aufgeht. In den betroffenen Regionen südlich von Bordeaux wurden bereits mehr als 30.000 Anwohner und Urlauber von Campingplätzen und Ferienanlagen in Notunterkünften in Sicherheit gebracht, denn die Flammen geraten immer mehr außer Kontrolle. Die Frage ist nun, ob das Risiko und damit die Gefahr schneller zunimmt, als unsere Einsatzkräfte in der Lage sind, sie zu bekämpfen. Bereits jetzt ist die Situation schlimmer als beim letzten Großfeuer 2022, sowohl aufgrund der Trockenheit des Waldes als auch wegen des Verhaltens des Feuers selbst. Mit schwerem Gerät werden Schneisen in die Wälder geschlagen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Auch weiter südlich in Spanien sind die Waldbrände weiterhin nicht unter Kontrolle. Vor allem rund um die Hauptstadt Madrid wurden bereits mehr als 20.000 Ortschaften vorsorglich evakuiert. Nur noch mit Atemschutzmasken ist der Aufenthalt im Freien zu ertragen. Die Anwohner von Navaluenga sind in großer Sorge. Es ist schrecklich. Ich hatte eine Panikattacke. Ehrlich, es ist furchtbar. Man muss hier sein und das selbst durchmachen, um zu verstehen, wie es ist. Es sieht alles sehr trostlos und verwüstet aus. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich wohne seit 66 Jahren hier und habe so etwas noch nie gesehen. Ich hatte es auch nicht erwartet. Die Behörden sprechen von den folgenschwersten Waldbränden in Spaniens jüngster Geschichte. Weiter östlich in Italien ist die Lage ebenfalls angespannt. In Kalabrien und auf Sizilien kämpfen die Feuerwehren gegen tausende kleiner und größerer Brände. Temperaturen von über 40° und eine völlig ausgetrocknete Vegetation begünstigen die Feuer. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Rücktritt von Jens Sparn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am Freitag, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt statt Aufbruchssignal nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich Merz zum Personalchaos. Im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressortchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Künzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüber Kopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Rgierungssprecher Bander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt. Oder ich habe zumindest von Fig noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt Karsten Dinnemann das Gesundheitsrissort übernehmen. Doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Ex-Kanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panne. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht. Als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister, was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Duck, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. In einem Brandbrief greift die SPD Basis ihre Führung an. Lars Klingbeil und Berbel Bas scheinen in den Wahlkämpfen für die Landtagswahlen im September unerwünscht. In Sachsenanhalt liegt die SPD in Umfragen nur noch bei 5%. Bars war dort bereits im Wahlkampf unterwegs. Klingball soll noch auftreten. In Mecklenburg Vorpommern liefern sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig von der SPD und AfD Kandidat live Erik Holm ein Kopf an Kopf rennen. Auftritte der SPD Bundesspitze sind dort ebenso wenig geplant wie in Berlin. Dort liegt die SPD derzeit nur auf Platz 5 in den Umfragen. Die Niederlagen in Rheinland Frez und Badenwürttemberg werden intern zunehmend der Parteiführung angelastet. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagt jetzt gegen ihre Versetzung in den Ruhestand, weil sie dadurch weniger Geld erhält. Jetzt steht sie allerdings im Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerinnen gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglichen Betrugs. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich Beamtenprivileg. das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienstundfähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Almimitationsprinzip. erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehnte niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen, um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume womöglich genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. 10ende Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Werksschließungen immerhin, die stehen erst einmal nicht an. Andrea Ums berichtet: "Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autobauer zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VW-chef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckers Ulm, Hannover und Emten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefer, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt überall sind wir sich die Stadt anschauen, ist alles leer. Das VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also es geht um Deutschland, um den Standort Deutschland. Deutschland muss sie strecken, die Mitarbeiter müssen sich strecken, Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Nach dem tödlichen Messeangriff in einer Bankfiliale in Regensburg sitzt der mutmassische Täter jetzt in Untersuchungshaft. Der 20-Jährige wird des Mordes und versuchter schwerer räuberische Erpressung beschuldigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass er sofort auf einen Bankmitarbeiter einstach und ihn tödlich verletzte. Das Tatmotiv ist zwar noch nicht geklärt, aber es gibt neue Details zur Tatwaffe und zur Vorgeschichte des Verdächtigen. Jonas fällt dazu. Schwerbewaffnet drücken die Beamten an und stellen die Hypovereinsbank. Zu diesem Zeitpunkt konnte schon ein Elternpaar mit Säugling und ein Schwerverletzter aus der Bank gerettet werden. Zwei weitere Personen befinden sich noch in der Filiale. Kurz zuvor um 14:50 Uhr betritt der mutmaßliche Täter den Empfangsraum. Dann ist er zum Empfangsschalter gegangen und hat dort einen Bankmitarbeiter einen Zettel vorgezeigt. Auf diesem Zettel ist unter anderem was von einem Überfallen und ein Bankraub drauf gestanden. Unvermittelt ging der 20-jährige Deutscher auf den Bankmitarbeiter los, starch mit einem 12 cm langen Küchenmesser mehrfach zu und flüchtete in die Hinterräume der Bank. Das Opfer erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Tragisch, Bargeld hätte der 20-Jährige in der Bank ohnehin nicht erbeuten können. Es handelt sich um eine bargeldlose Filiale. Sein Opfer kannte der mutmaßliche Täter vorher nicht. Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass hier ein Mord verwirklicht wurde. Mord in Tateinheit mit versuchter schwerer räuberischer Erpressung. wobei hier nach dem derzeitigen Ermittlungen, nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen davon auszugehen ist, dass der Täter aus Habgier und mit Heimtücke gehandelt hat. Brisant, weniger als 24 Stunden vor der Tat hatte sich der Mann selbst bei der Polizei gestellt, nachdem er eine Bierflasche auf ein Polizeigelände geworfen hatte. Haftgründe habe es aber nicht gegeben. Hinweise auf eine psychische Erkrankung sehen die Ermittler bisher nicht. Er hat jetzt auf uns nicht den Eindruck gemacht, als wäre er völlig besinnungslos, sondern hat relativ geordnet gewirkt. Mit dem hat man vernünftig sprechen können, äh wenn teilweise um vermeintliche Kleinigkeiten Gangangen, wo dann durchaus ein bisschen aggressiv geworden ist, aber im großen und ganzen hat man mit ihm vernünftig kommunizieren können. Der mutmaßliche Täter werde aber noch routinemäßig psychiatrisch begutachtet werden. Der 20-Jährige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. So, jetzt haben wir aber noch was Schönes für Sie bzw. Also etwas sehr sehr niedliches, denn im Kölner zu ist ein Miniirsch zur Welt gekommen. Das winzige Pudo Weibchen namens Jenai wurde im Mai geboren, wird aber erst jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Pudos sind etwa halb so groß wie einheimische Rehe und zählen zu den kleinsten Hirscharten der Welt. Und wenn sie nicht bei uns im Zoo leben, dann sind die kleinen Pudos in den Wäldern Südamerikas zu Hause. Eigentlich sind sie überwiegend Nachtaktiv, umso schöner, dass sie auch mal am Tag für uns rausgekommen sind. Schönen guten Morgen und herzlich willkommen hier zur Welt am Morgen. Mitten in der Ferienzeit kämpfen mehrere Länder in Südeuropa gegen riesige Waldbrände. In Italien wüten die Flammen, besonders in den Regionen Kalabrien und Sizilien. In Spanien hat Regierung erstmals wegen eines Waldbrandes den nationalen Notstand ausgerufen und in Frankreich mussten 44 000 Menschen ihre Ferienorter an der Atlantikküste verlassen. Europa schickt jetzt zusätzliche Löschflugzeuge und Hubschrauber. Peter Han berichtet: Alarmstufe rot im Urlauberparadies an der Atlantikküste. Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen nahe der weltberühmten Dühne von Pilar bei Arkach. Selbst vor dem Friedhof von Kppfer machen die Feuer nicht halt. Viele Ferienanlagen mit Bunger los wurden bereits sein Raub der Flammen. Nun, ehrlich gesagt bekommen wir langsam ein wenig Panik. Wir haben uns schon den ganzen Tag gefragt, was eigentlich los ist. Und jetzt, wo es dunkel geworden ist und alles tief rot leuchtet, spüren wir, dass es direkt nebenan ist. Es tut mir weh, meine Stadt so zerstört zu sehen. Es bricht mir das Herz, wirklich traurig mit anzusehen, wie alles in Rauch aufgeht. In den betroffenen Regionen südlich von Bordeaux wurden bereits mehr als 30.000 Anwohner und Urlauber von Campingplätzen und Ferienanlagen in Notunterkünften in Sicherheit gebracht, denn die Flammen geraten immer mehr außer Kontrolle. Die Frage ist nun, ob das Risiko und damit die Gefahr schneller zunimmt, als unsere Einsatzkräfte in der Lage sind, sie zu bekämpfen. Bereits jetzt ist die Situation schlimmer als beim letzten Großfeuer 2022, sowohl aufgrund der Trockenheit des Waldes als auch wegen des Verhaltens des Feuers selbst. Mit schwerem Gerät werden Schneisen in die Wälder geschlagen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Auch weiter südlich in Spanien sind die Waldbrände weiterhin nicht unter Kontrolle. Vor allem rund um die Hauptstadt Madrid wurden bereits mehr als 20.000 Ortschaften vorsorglich evakuiert. Nur noch mit Atemschutzmasken ist der Aufenthalt dem Freien zu ertragen. Die Anwohner von Navaluenga sind in großer Sorge. Es ist schrecklich. Ich hatte eine Panikattacke. Ehrlich, es ist furchtbar. Man muss hier sein und das selbst durchmachen, um zu verstehen, wie es ist. Es sieht alles sehr trostlos und verwüstet aus. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich wohne seit 66 Jahren hier und habe so etwas noch nie gesehen. Ich hatte es auch nicht erwartet. Die Behörden sprechen von den folgenschwersten Waldbränden in Spaniens jüngster Geschichte. Weiter östlich in Italien ist die Lage ebenfalls angespannt. In Kalabrien und auf Sizilien kämpfen die Feuerwehren gegen tausende kleiner und größerer Brände. Temperaturen von über 40° und eine völlig ausgetrocknete Vegetation begünstigen die Feuer. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Rücktritt von Jens Bahn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am Freitag, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt statt Aufbruchssignal nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich März zum Personalchaos. Im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüber Kopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Rgierungssprecher Belander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt. Oder ich habe zumindest von Fig noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum jetzt. Dank. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt Karsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen. Doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Ex-Kanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panel. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht. Als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister, was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Ducker, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. In einem Brandbrief greift die SPD Basis ihre Führung an. Lars Klingbeil und Barbel Bas scheinen in den Wahlkämpfen für die Landtagswahlen im September unerwünscht. In Sachsen Anhalt liegt die SPD in Umfragen nur noch bei 5%. Bars war dort bereits im Wahlkampf unterwegs. Klingball soll noch auftreten. In Mecklenburg Vorpommern liefern sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig von der SPD und AfD Kandidat live Erik Holm ein Kopf an Kopf rennen. Auftritte der SPD Bundesspitze sind dort ebenso wenig geplant wie in Berlin. Dort liegt die SPD derzeit nur auf Platz 5 in den Umfragen. Die Niederlagen in Rheinland Frez und Badenwürtemberg werden intern zunehmend der Parteiführung angelastet. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagt jetzt gegen ihre Versetzung in den Ruhestand, weil sie dadurch weniger Geld erhält. Jetzt steht sie allerdings im Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerinnen gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wie gegen möglichen Betrugs. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich Beamtenprivileg. das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienstundfähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehntelang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen. Zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehr Lehrerin als auch bei denen, die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen, um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume womöglich genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. 10 Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Werksschließungen immerhin, die stehen erst einmal nicht an. Andrea Ums berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autoba zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VW-Chechef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckers Ulm, Hannover und Emten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefer, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt. Überall sind wir sich die Stadt anschauen, ist alles leer. Dass VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also es geht um Deutschland und den Standort Deutschland. Deutschland muss sie strecken, die Mitarbeiter müssen sie strecken, Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Nach dem tödlichen Messeangriff in einer Bankfiliale in Regensburg sitzt der mutmassische Täter jetzt in Untersuchungshaft. Der 20-Jährige wird des Mordes und versuchter schwerer räuberische Erpressung beschuldigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass er sofort auf einen Bankmitarbeiter einstach und ihn tödlich verletzte. Das Tatmotiv ist zwar noch nicht geklärt, aber es gibt neue Details zur Tatwaffe und zur Vorgeschichte des Verdächtigen. Jonas fällt dazu. Schwerbewaffnet drücken die Beamten an, umstellen die Hypovereinsbank. Zu diesem Zeitpunkt konnte schon ein Elternpaar mit Säugling und ein Schwerverletzter aus der Bank gerettet werden. Zwei weitere Personen befinden sich noch in der Filiale. Kurz zuvor um 14:50 Uhr betritt der mutmaßliche Täter den Empfangsraum. Dann ist er zum Empfangsschalter gegangen und hat dort einen Bankmitarbeiter einen Zettel vorgezeigt. Auf diesem Zettel ist unter anderem was von einem Überfallen und Bankraub drauf gestanden. Unvermittelt ging der 20-jährige Deutscher auf den Bankmitarbeiter los, starch mit einem 12 cm langen Küchenmesser mehrfach zu und flüchtete in die Hinterräume der Bank. Das Opfer erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Tragisch, Bargeld hätte der 20-Jährige in der Bank ohnehin nicht erbeuten können. Es handelt sich um eine bargeldlose Filiale. Sein Opfer kannte der mutmaßliche Täter vorher nicht. Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass hier ein Mord verwirklicht wurde. Mord in Tateinheit mit versuchter schwerer räuberischer Erpressung, wobei hier nach dem derzeitigen Ermittlungen, nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen davon auszugehen ist, dass der Täter aus Habgier und mit Heimtücke gehandelt hat. Brisant. Weniger als 24 Stunden vor der Tat hatte sich der Mann selbst bei der Polizei gestellt, nachdem er eine Bierflasche auf ein Polizeigelände geworfen hatte. Haftgründe habe es aber nicht gegeben. Hinweise auf eine psychische Erkrankung sehen die Ermittler bisher nicht. Er hat jetzt auf uns nicht den Eindruck gemacht, als wäre er völlig besinnungslos, sondern hat relativ geordnet gewirkt. Mit dem hat man vernünftig sprechen können, äh wenn teilweise um vermeintliche Kleinigkeitenange, wo dann durchaus ein bisschen aggressiv geworden ist, aber im großen und ganzen hat man mit ihm vernünftig kommunizieren können. Der mutmaßliche Täter werde aber noch routinemäßig psychiatrisch begutachtet werden. Der 20-Jährige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. So, jetzt haben wir aber noch was Schönes für Sie bzw. etwas sehr sehr niedliches, denn im Kölner zu ist ein Miniirsch zur Welt gekommen. Das winzige Pudo Weibchen namens Jenai wurde im Mai geboren, wird aber erst jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Pudos sind etwa halb so groß wie einheimische Rehe und zählen zu den kleinsten Hirscharten der Welt. Und wenn sie nicht bei uns im Zoo leben, dann sind die kleinen Pudos in den Wäldern Südamerikas zu Hause. Eigentlich sind sie überwiegend Nachtaktiv, umso schöner, dass sie auch mal am Tag für uns rausgekommen sind. Schönen guten Morgen und herzlich willkommen hier zur Welt am Morgen. Mitten in der Ferienzeit kämpfen mehrere Länder in Südeuropa gegen riesige Waldbrände. In Italien wüten die Flammen, besonders in den Regionen Kalabrien und Sizilien. In Spanien hat Regierung erstmals wegen eines Waldbrandes den nationalen Notstand ausgerufen und in Frankreich mussten 44 000 Menschen ihre Ferienorte an der Atlantikküste verlassen. Europa schickt jetzt zusätzliche Löschflugzeuge und Hubschrauber. Peter Handjes berichtet. Alarmstufe rot im Urlauberparadies an der Atlantikküste. Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen nahe der weltberühmten Dühne von Pilar bei Arkachon. Selbst vor dem Friedhof von Kapfer machen die Feuer nicht halt. Viele Ferienanlagen mit Bunger los wurden bereits sein Raub der Flammen. Nun, ehrlich gesagt bekommen wir langsam ein wenig Panik. Wir haben uns schon den ganzen Tag gefragt, was eigentlich los ist. Und jetzt, wo es dunkel geworden ist und alles tief rot leuchtet, spüren wir, dass es direkt nebenan ist. Es tut mir weh, meine Stadt so zerstört zu sehen. Es bricht mir das Herz wirklich traurig mit anzusehen, wie alles in Rauch aufgeht. In den betroffenen Regionen südlich von Bordeau wurden bereits mehr als 30.000 Anwohner und Urlauber von Campingplätzen und Ferienanlagen in Notunterkünften in Sicherheit gebracht, denn die Flammen geraten immer mehr außer Kontrolle. Die Frage ist nun, ob das Risiko und damit die Gefahr schneller zunimmt, als unsere Einsatzkräfte in der Lage sind, sie zu bekämpfen. Bereits jetzt ist die Situation schlimmer als beim letzten Großfeuer 2022, sowohl aufgrund der Trockenheit des Waldes als auch wegen des Verhaltens des Feuers selbst. Mit schwerem Gerät werden Schneisen in die Wälder geschlagen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Auch weiter südlich in Spanien sind die Waldbrände weiterhin nicht unter Kontrolle. Vor allem rund um die Hauptstadt Madrid wurden bereits mehr als 20.000 Ortschaften vorsorglich evakuiert. Nur noch mit Atemschutzmasken ist der Aufenthalt dem Freien zu ertragen. Die Anwohner von Navaluenga sind in großer Sorge. Es ist schrecklich. Ich hatte eine Panikattacke. Ehrlich, es ist furchtbar. Man muss hier sein und das selbst durchmachen, um zu verstehen, wie es ist. Es sieht alles sehr trostlos und verwüstet aus. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich wohne seit 66 Jahren hier und habe so etwas noch nie gesehen. Ich hatte es auch nicht erwartet. Die Behörden sprechen von den folgenschwersten Waldbränden in Spaniens jüngster Geschichte. Weiter östlich in Italien ist die Lage ebenfalls angespannt. In Kalabrien und auf Sizilien kämpfen die Feuerwehren gegen tausende kleiner und größerer Brände. Temperaturen von über 40° und eine völlig ausgetrocknete Vegetation begünstigen die Feuer. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Rücktritt von Jens Sparn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am Freitag, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schneeder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt statt Aufbruchssignal nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich März zum Personalchaos im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüberkopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Rgierungssprecher Bel Ander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt, oder? Ich habe zumindest von Fig März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt herzlichen Dank. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt Karsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen. Doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Exkanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es äh führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panel. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht. Als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister, was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Duck, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. In einem Brandbrief greift die SPD-Basis ihre Führung an. Lars Klingball und Berbel Bas scheinen in den Wahlkämpfen für die Landtagswahlen im September unerwünscht. In Sachsen Anhalt liegt die SPD in Umfragen nur noch bei 5%. Bars war dort bereits im Wahlkampf unterwegs. Klingball soll noch auftreten. In Mecklenburg Vorpommern liefern sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig von der SPD und AfD Kandidat live Erik Holm ein Kopf an Kopf rennen. Auftritte der SPD Bundesspitze sind dort ebenso wenig geplant wie in Berlin. Dort liegt die SPD derzeit nur auf Platz 5 in den Umfragen. Die Niederlagen in Rheinland Frealz und Badenwürtemberg werden intern zunehmend der Parteiführung angelastet. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrinwestfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagt jetzt gegen ihre Versetzung in den Ruhestand, weil sie dadurch weniger Geld erhält. Jetzt steht sie allerdings im Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerinnen gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglichen Betrugs. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen, hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich beamten Privileg. das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst undfähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehntelang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen. Zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen, um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume, womöglich genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. 1000 Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Werksschließungen immerhin, die stehen erst einmal nicht an. Andrea Ums berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autobauer zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VW-Chef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckers Ulm, Hannover und Empten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefere, die ringsrum sich angesiedelt haben. Natürlich für die Stadt nicht gut, für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt. Überall sind wir die Stadt anschauen, ist alles leer. Dass VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also es geht um Deutschland und den Standort Deutschland. Deutschland muss ich strecken, die Mitarbeiter müssen sie strecken. Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Nach dem tödlichen Messeangriff in einer Bankfiliale in Regensburg sitzt der mutmassische Täter jetzt in Untersuchungshaft. Der 20-Jährige wird des Mordes und versuchter schwerer räuberische Erpressung beschuldigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass er sofort auf einen Bankmitarbeiter einstach und ihn tödlich verletzte. Das Tatmotiv ist zwar noch nicht geklärt, aber es gibt neue Details zur Tatwaffe und zur Vorgeschichte des Verdächtigen. Jonas fällt dazu. Schwerbewaffnet drücken die Beamten an, umstellen die Hypovereinsbank. Zu diesem Zeitpunkt konnte schon ein Elternpaar mit Säugling und ein Schwerverletzter aus der Bank gerettet werden. Zwei weitere Personen befinden sich noch in der Filiale. Kurz zuvor um 14:50 Uhr betritt der mutmaßliche Täter den Empfangsraum. Dann ist er zum Empfangsschalter gegangen und hat dort einen Bankmitarbeiter einen Zettel vorgezeigt. Auf diesem Zettel ist unter anderem was von einem Überfallen und Bankraub drauf gestanden. Unvermittelt ging der 20-jährige Deutscher auf den Bankmitarbeiter los, starch mit einem 12 cm langen Küchenmesser mehrfach zu und flüchtete in die Hinterräume der Bank. Das Opfer erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Tragisch, Bargeld hätte der 20-Jährige in der Bank ohnehin nicht erbeuten können. Es handelt sich um eine bargeldlose Filiale. Sein Opfer kannte der mutmaßliche Täter vorher nicht. Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass hier ein Mord verwirklicht wurde. Mord in Tateinheit mit versuchter schwerer räuberischer Erpressung, wobei hier nach dem derzeitigen Ermittlungen, nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen davon auszugehen ist, dass der Täter aus Habgier und mit Heimtücke gehandelt hat. Brisant. Weniger als 24 Stunden vor der Tat hatte sich der Mann selbst bei der Polizei gestellt, nachdem er eine Bierflasche auf ein Polizeigelände geworfen hatte. Haftgründe habe es aber nicht gegeben. Hinweise auf eine psychische Erkrankung sehen die Ermittler bisher nicht. Er hat jetzt auf uns nicht den Eindruck gemacht, als wäre er völlig besinnungslos, sondern hat relativ geordnet gewirkt. Mit dem hat man vernünftig sprechen können, äh wenn teilweise um vermeintliche Kleinigkeiten Gange, wo dann durchaus ein bisschen aggressiv geworden ist, aber im großen und ganzen hat man mit ihm vernünftig kommunizieren können. Der mutmaßliche Täter werde aber noch routinemäßig psychiatrisch begutachtet werden. Der 20-jährige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. So, jetzt haben wir aber noch was Schönes für Sie bzw. etwas sehr sehr niedliches, denn im Kölner zu ist ein Miniirsch zur Welt gekommen. Das winzige Pudo Weibchen namens Jenai wurde im Mai geboren, wird aber erst jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Pudos sind etwa halb so groß wie Einheimische Rehe und zählen zu den kleinsten Hirscharten der Welt. Und wenn sie nicht bei uns im Zoo leben, dann sind die kleinen Pudos in den Wäldern Südamerikas zu Hause. Eigentlich sind sie überwiegend Nachtaktiv, umso schöner, dass sie auch mal am Tag für uns rausgekommen sind. Schönen guten Morgen und herzlich willkommen hier zur Welt am Morgen. Mitten in der Ferienzeit kämpfen mehrere Länder in Südeuropa gegen riesige Waldbrände. In Italien wüten die Flammen besonders in den Regionen Kalabrien und Sizilien. In Spanien hat der Regierung erstmals wegen eines Waldbrandes den nationalen Notstand ausgerufen. Und in Frankreich mussten 44 000 Menschen ihre Ferienor an der Atlantikküste verlassen. Europa schickt jetzt zusätzliche Löschflugzeuge und Hubschrauber. Peter Handjes berichtet. Alarmstufe rot im Urlauberparadies an der Atlantikküste. Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen nahe der weltberühmten Dühne von Pilar bei Arka Schon. Selbst vor dem Friedhof von Kapfer machen die Feuer nicht halt. Viele Ferienanlagen mit Bungalos wurden bereits sein Raub der Flammen. Nun, ehrlich gesagt bekommen wir langsam ein wenig Panik. Wir haben uns schon den ganzen Tag gefragt, was eigentlich los ist. Und jetzt, wo es dunkel geworden ist und alles tief rot leuchtet, spüren wir, dass es direkt nebenan ist. Es tut mir weh, meine Stadt so zerstört zu sehen. Es bricht mir das Herz wirklich traurig mit anzusehen, wie alles in Rauch aufgeht. In den betroffenen Regionen südlich von Baudau wurden bereits mehr als 30.000 Anwohner und Urlauber von Campingplätzen und Ferienanlagen in Notunterkünften in Sicherheit gebracht, denn die Flammen geraten immer mehr außer Kontrolle. Die Frage ist nun, ob das Risiko und damit die Gefahr schneller zunimmt, als unsere Einsatzkräfte in der Lage sind, sie zu bekämpfen. Bereits jetzt ist die Situation schlimmer als beim letzten Großfeuer 2022, sowohl aufgrund der Trockenheit des Waldes als auch wegen des Verhaltens des Feuers selbst. Mit schwerem Gerät werden Schneisen in die Wälder geschlagen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Auch weiter südlich in Spanien sind die Waldbrände weiterhin nicht unter Kontrolle. Vor allem rund um die Hauptstadt Madrid wurden bereits mehr als 20.000 Ortschaften vorsorglich evakuiert. Nur noch mit Atemschutzmasken ist der Aufenthalt dem Freien zu ertragen. Die Anwohner von Navaluenga sind in großer Sorge. Es ist schrecklich. Ich hatte eine Panikattacke. Ehrlich, es ist furchtbar. Man muss hier sein und das selbst durchmachen, um zu verstehen, wie es ist. Es sieht alles sehr trostlos und verwüstet aus. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich wohne seit 66 Jahren hier und habe so etwas noch nie gesehen. Ich hatte es auch nicht erwartet. Die Behörden sprechen von den folgenschwersten Waldbränden in Spaniens jüngster Geschichte. Weiter östlich in Italien ist die Lage ebenfalls angespannt. In Kalabrien und auf Sizilien kämpfen die Feuerwehren gegen tausende kleiner und größerer Brände. Temperaturen von über 40° und eine völlig ausgetrocknete Vegetation begünstigen die Feuer. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Rücktritt von Jens Sparn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am Freitag, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schneder gibt es jetzt Verwirrungen. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt statt Aufbruchssignal nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich März zum Personalchaos im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüberkopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Exregierungssprecher Bel Ander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt oder ich habe zumindest von Friich März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum jetzt. Dank ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt Karsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen. Doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich zu gegebener Zeit Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Exkanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panel. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht. Als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister? Was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Duck, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. In einem Brandbrief greift die SPD Basis ihre Führung an. Lars Klingball und Berbel Bas scheinen in den Wahlkämpfen für die Landtagswahlen im September unerwünscht. In Sachsenanhalt liegt die SPD in Umfragen nur noch bei 5%. Bars war dort bereits im Wahlkampf unterwegs. Klingball soll noch auftreten. In Mecklenburg Vorpommern liefern sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig von der SPD und AfD Kandidat live Erik Holm ein Kopf an Kopf rennen. Auftritte der SPD Bundesspitze sind dort ebenso wenig geplant wie in Berlin. Dort liegt die SPD derzeit nur auf Platz 5 in den Umfragen. Die Niederlagen in Rheinland Frealz und Badenwürtemberberg werden intern zunehmend der Parteiführung angelastet. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagt jetzt gegen ihre Versetzung in den Ruhestand, weil sie dadurch weniger Geld erhält. Jetzt steht sie allerdings im Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerinnen gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wie wegen möglichen Betrugs. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. bis zu 6100 € im Monat ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich macht das ein Beamtenprivileg, das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehnte lang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen. Ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen, um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume, womöglich genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. 1000 Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Werksschließungen immerhin, die stehen erst einmal nicht an. Andrea OMS berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autobauer zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VW-Chef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckers Ulm, Hannover und Empten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefere, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut, für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt. Überall sind wir die Stadt anschauen, ist alles leer. Dass VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also es geht um Deutschland und den Standort Deutschland. Deutschland muss ich strecken, die Mitarbeiter müssen sie strecken. Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So, Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Nach dem tödlichen Messeangriff in einer Bankfiliale in Regensburg sitzt der mutmassiche Täter jetzt in Untersuchungshaft. Der 20-Jährige wird des Mordes und versuchter schwerer räuberische Erpressung beschuldigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass er sofort auf einen Bankmitarbeiter einstach und ihn tödlich verletzte. Das Tatmotiv ist zwar noch nicht geklärt, aber es gibt neue Details zur Tatwaffe und zur Vorgeschichte des Verdächtigen. Jonas fällt dazu. Schwerbewaffnet drücken die Beamten an, umstellen die Hypovereinsbank. Zu diesem Zeitpunkt konnte schon ein Elternpaar mit Säugling und ein Schwerverletzter aus der Bank gerettet werden. Zwei weitere Personen befinden sich noch in der Filiale. Kurz zuvor um 14:50 Uhr betritt der mutmaßliche Täter den Empfangsraum. Dann ist er zum Empfangsschalter gegangen und hat dort einen Bankmitarbeiter einen Zettel vorgezeigt. Auf diesem Zettel ist unter anderem was von einem Überfallen und Bankraub drauf gestanden. Unvermittelt ging der 20-jährige Deutscher auf den Bankmitarbeiter los, starch mit einem 12 cm langen Küchenmesser mehrfach zu und flüchtete in die Hinterräume der Bank. Das Opfer erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Tragisch, Bargeld hätte der 20-Jährige in der Bank ohnehin nicht erbeuten können. Es handelt sich um eine bargeldlose Filiale. Sein Opfer kannte der mutmaßliche Täter vorher nicht. Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass hier ein Mord verwirklicht wurde. Mord in Tateinheit mit versuchter schwerer räuberischer Erpressung, wobei hier nach dem derzeitigen Ermittlungen, nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen davon auszugehen ist, dass der Täter aus Habgier und mit Heimtücke gehandelt hat. Brisant. Weniger als 24 Stunden vor der Tat hatte sich der Mann selbst bei der Polizei gestellt, nachdem er eine Bierflasche auf ein Polizeigelände geworfen hatte. Haftgründe habe es aber nicht gegeben. Hinweise auf eine psychische Erkrankung sehen die Ermittler bisher nicht. Er hat jetzt auf uns nicht den Eindruck gemacht, als wäre er völlig besinnungslos, sondern hat relativ geordnet gewirkt. Mit dem hat man vernünftig sprechen können, äh wenn teilweise um vermeintliche Kleinigkeiten Gange, wo dann durchaus ein bisschen aggressiv geworden ist, aber im großen und ganzen hat man mit ihm vernünftig kommunizieren können. Der mutmaßliche Täter werde aber noch routinemäßig psychiatrisch begutachtet werden. Der 20-Jährige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. So, jetzt haben wir aber noch was Schönes für Sie bzw. etwas sehr sehr niedliches, denn im Kölner zu ist ein Miniirsch zur Welt gekommen. Das winzige Pudo Weibchen namens Jenai wurde im Mai geboren, wird aber erst jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Pudos sind etwa halb so groß wie Einheimische Rehe und zählen zu den kleinsten Hirscharten der Welt. Und wenn sie nicht bei uns im Zoo leben, dann sind die kleinen Pudus in den Wäldern Südamerikas zu Hause. Eigentlich sind sie überwiegend Nachtaktiv, umso schöner, dass sie auch mal am Tag für uns rausgekommen sind. Schönen guten Morgen und herzlich willkommen hier zur Welt am Morgen. Mitten in der Ferienzeit kämpfen mehrere Länder in Südeuropa gegen riesige Waldbrände. In Italien wütten die Flammen, besonders in den Regionen Kalabrien und Sizilien. In Spanien hat der Regierung erstmals wegen eines Waldbrandes den nationalen Notstand ausgerufen. Und in Frankreich mussten 44 000 Menschen ihre Ferienor an der Atlantikküste verlassen. Europa schickt jetzt zusätzliche Löschflugzeuge und Hubschrauber. Peter Handjes berichtet. Alarmstufe rot im Urlauberparadies an der Atlantikküste. Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen nahe der weltberühmten Dühne von Pilar bei Arka Schon. Selbst vor dem Friedhof von Kapfer machen die Feuer nicht halt. Viele Ferienanlagen mit Bungalos wurden bereits sein Raub der Flammen. Nun, ehrlich gesagt bekommen wir langsam ein wenig Panik. Wir haben uns schon den ganzen Tag gefragt, was eigentlich los ist. Und jetzt, wo es dunkel geworden ist und alles tief rot leuchtet, spüren wir, dass es direkt nebenan ist. Es tut mir weh, meine Stadt so zerstört zu sehen. Es bricht mir das Herz wirklich traurig mit anzusehen, wie alles in Rauch aufgeht. In den betroffenen Regionen südlich von Baudau wurden bereits mehr als 30.000 Anwohner und Urlauber von Campingplätzen und Ferienanlagen in Notunterkünften in Sicherheit gebracht, denn die Flammen geraten immer mehr außer Kontrolle. Die Frage ist nun, ob das Risiko und damit die Gefahr schneller zunimmt, als unsere Einsatzkräfte in der Lage sind, sie zu bekämpfen. Doch als jetzt ist die Situation schlimmer als beim letzten Großfeuer 2022, sowohl aufgrund der Trockenheit des Waldes als auch wegen des Verhaltens des Feuers selbst. Mit schwerem Gerät werden Schneisen in die Wälder geschlagen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Auch weiter südlich in Spanien sind die Waldbrände weiterhin nicht unter Kontrolle. Vor allem rund um die Hauptstadt Madrid wurden bereits mehr als 20.000 Ortschaften vorsorglich evakuiert. Nur noch mit Atemschutzmasken ist der Aufenthalt dem Freien zu ertragen. Die Anwohner von Navaluenga sind in großer Sorge. Es ist schrecklich. Ich hatte eine Panikattacke. Ehrlich, es ist furchtbar. Man muss hier sein und das selbst durchmachen, um zu verstehen, wie es ist. Es sieht alles sehr trostlos und verwüstet aus. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich wohne seit 66 Jahren hier und habe so etwas noch nie gesehen. Ich hatte es auch nicht erwartet. Die Behörden sprechen von den folgenschwersten Waldbränden in Spaniens jüngster Geschichte. Weiter östlich in Italien ist die Lage ebenfalls angespannt. In Kalabrien und auf Sizilien kämpfen die Feuerwehren gegen tausende kleiner und größerer Brände. Temperaturen von über 40° und eine völlig ausgetrocknete Vegetation begünstigen die Feuer. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Rücktritt von Jens Sparn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am Freitag, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schneder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt statt Aufbruchssignal nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich Merz zum Personalchaos im Zentrum, die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerättlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüberkopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Exregierungssprecher Belander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt oder ich habe zumindest von Fig März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt herzlichen Dank. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird, auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt Karsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen. Doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich äh zu gegebener Zeit äh Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Exkanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panne. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht. Als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister? Was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Ducker, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. In einem Brandbrief greift die SPD Basis ihre Führung an. Lars Klingbeil und Barbel Bars scheinen in den Wahlkämpfen für die Landtagswahlen im September unerwünscht. In Sachsenanhalt liegt die SPD in Umfragen nur noch bei 5%. Bars war dort bereits im Wahlkampf unterwegs. Klingball soll noch auftreten. In Mecklenburg Vorpommern liefern sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig von der SPD und AfD Kandidat live Erik Holm ein Kopf an Kopf rennen. Auftritte der SPD Bundesspitze sind dort ebenso wenig geplant wie in Berlin. Dort liegt die SPD derzeit nur auf Platz 5 in den Umfragen. Die Niederlagen in Rheinlandfreilz und Badenwürtemberberg werden intern zunehmend der Parteiführung angelastet. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagt jetzt gegen ihre Versetzung in den Ruhestand, weil sie dadurch weniger Geld erhält. Jetzt steht sie allerdings im Verdacht, ihre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerinnen gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglichen Betrugs. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich macht das ein Beamtenprivileg. das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. Da ist erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehnte lang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen, ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen, um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume womöglich genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. 1000 Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Werksschließungen immerhin, die stehen erst einmal nicht an. Andrea OMS berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autobauer zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VW Chef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und äh ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckers Ulm, Hannover und Emten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefere, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt. Überall sind wir sich die Stadt anschauen, ist alles leer. Das VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also es geht um Deutschland, um den Standort Deutschland. Deutschland muss ich strecken, die Mitarbeiter müssen sie strecken, Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Nach dem tödlichen Messeangriff in einer Bankfiliale in Regensburg sitzt der mutmassiche Täter jetzt in Untersuchungshaft. Der 20-Jährige wird des Mordes und versuchter schwerer räuberische Erpressung beschuldigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass er sofort auf einen Bankmitarbeiter einstach und ihn tödlich verletzte. Das Tatmotiv ist zwar noch nicht geklärt, aber es gibt neue Details zur Tatwaffe und zur Vorgeschichte des Verdächtigen. Jonas fällt dazu. Schwerbewaffnet rücken die Beamten an, umstellen die Hypovereinsbank. Zu diesem Zeitpunkt konnte schon ein Elternpaar mit Säugling und ein Schwerverletzter aus der Bank gerettet werden. Zwei weitere Personen befinden sich noch in der Filiale. Kurz zuvor um 14:50 Uhr betritt der mutmaßliche Täter den Empfangsraum. Dann ist er zum Empfangsschalter gegangen und hat dort einen Bankmitarbeiter einen Zettel vorgezeigt. Auf diesem Zettel ist unter anderem was von einem überfallen und Bankraub drauf gestanden. Unvermittelt ging der 20-jährige Deutscher auf den Bankmitarbeiter los, starch mit einem 12 cm langen Küchenmesser mehrfach zu und flüchtete in die Hinterräume der Bank. Das Opfer erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Tragisch, Bargeld hätte der 20-Jährige in der Bank ohnehin nicht erbeuten können. Es handelt sich um eine bargeldlose Filiale. Sein Opfer kannte der mutmaßliche Täter vorher nicht. Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass hier ein Mord verwirklicht wurde. Mord in Tateinheit mit versuchter schwerer räuberischer Erpressung. wobei hier nach dem derzeitigen Ermittlungen, nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen davon auszugehen ist, dass der Täter aus Habgier und mit Heimtücke gehandelt hat. Brisant, weniger als 24 Stunden vor der Tat hatte sich der Mann selbst bei der Polizei gestellt, nachdem er eine Bierflasche auf ein Polizeigelände geworfen hatte. Haftgründe habe es aber nicht gegeben. Hinweise auf eine psychische Erkrankung sehen die Ermittler bisher nicht. Er hat jetzt auf uns nicht den Eindruck gemacht, als wäre er völlig besinnungslos, sondern hat relativ geordnet gewirkt. Mit dem hat man vernünftig sprechen können, äh wenn teilweise ist um vermeintliche Kleinigkeiten Ganger, wo dann durchaus ein bisschen aggressiv geworden ist, aber im großen und ganzen hat man mit ihm vernünftig kommunizieren können. Der mutmaßliche Täter werde aber noch routinemäßig psychiatrisch begutachtet werden. Der 20-Jährige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. So, jetzt haben wir aber noch was Schönes für Sie bzw. etwas sehr sehr niedliches, denn im Kölner zu ist ein Miniirsch zur Welt gekommen. Das winzige Pudo Weibchen namens Jenai wurde im Mai geboren, wird aber erst jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Pudos sind etwa halb so groß wie Einheimische Rehe und zählen zu den kleinsten Hirscharten der Welt. Und wenn sie nicht bei uns im Zoo leben, dann sind die kleinen Pudos in den Wäldern Südamerikas zu Hause. Eigentlich sind sie überwiegend nachtaktiv, umso schöner, dass sie auch mal am Tag für uns rausgekommen sind. Schönen guten Morgen und herzlich willkommen hier zur Welt am Morgen. Mitten in der Ferienzeit kämpfen mehrere Länder in Südeuropa gegen riesige Waldbrände. In Italien wütten die Flammen, besonders in den Regionen Kalabrien und Sizilien. In Spanien hat der Regierung erstmals wegen eines Waldbrandes den nationalen Notstand ausgerufen und in Frankreich mussten 44 000 Menschen ihre Ferien an der Atlantikküste verlassen. Europa schickt jetzt zusätzliche Löschflugzeuge und Hubschrauber. Peter Handjes berichtet. Alarmstufe rot im Urlauberparadies an der Atlantikküste. Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen nahe der weltberühmten Dühne von Pilar bei Arka Schon. Selbst vor dem Friedhof von Kapfer machen die Feuer nicht halt. Viele Ferienanlagen mit Bungalos wurden bereits sein Raub der Flammen. Nun, ehrlich gesagt bekommen wir langsam ein wenig Panik. Wir haben uns schon den ganzen Tag gefragt, was eigentlich los ist. Und jetzt, wo es dunkel geworden ist und alles tief rot leuchtet, spüren wir, dass es direkt nebenan ist. Es tut mir weh, meine Stadt so zerstört zu sehen. Es bricht mir das Herz wirklich traurig mit anzusehen, wie alles in Rauch aufgeht. In den betroffenen Regionen südlich von Bordeaux wurden bereits mehr als 30.000 Anwohner und Urlauber von Campingplätzen und Ferienanlagen in Notunterkünften in Sicherheit gebracht, denn die Flammen geraten immer mehr außer Kontrolle. Die Frage ist nun, ob das Risiko und damit die Gefahr schneller zunimmt, als unsere Einsatzkräfte in der Lage sind, sich zu bekämpfen. Bereits jetzt ist die Situation schlimmer als beim letzten Großfeuer 2022, sowohl aufgrund der Trockenheit des Waldes als auch wegen des Verhaltens des Feuers selbst. Mit schwerem Gerät werden Schneisen in die Wälder geschlagen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Auch weiter südlich in Spanien sind die Waldbrände weiterhin nicht unter Kontrolle. Vor allem rund um die Hauptstadt Madrid wurden bereits mehr als 20.000 Ortschaften vorsorglich evakuiert. Nur noch mit Atemschutzmasken ist der Aufenthalt dem Freien zu ertragen. Die Anwohner von Navaluenga sind in großer Sorge. Es ist schrecklich. Ich hatte eine Panikattacke. Ehrlich, es ist furchtbar. Man muss hier sein und das selbst durchmachen, um zu verstehen, wie es ist. Es sieht alles sehr trostlos und verwüstet aus. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich wohne seit 66 Jahren hier und habe so etwas noch nie gesehen. Ich hatte es auch nicht erwartet. Die Behörden sprechen von den folgenschwersten Waldbränden in Spaniens jüngster Geschichte. Weiter östlich in Italien ist die Lage ebenfalls angespannt. In Kalabrien und auf Sizilien kämpfen die Feuerwehren gegen tausende kleiner und größerer Brände. Temperaturen von über 40° und eine völlig ausgetrocknete Vegetation begünstigen die Feuer. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Rücktritt von Jens Sparn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am Freitag, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt statt Aufbruchssignal nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich Merz zum Personalchaos im Zentrum, die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Günzler sollte der Nachfolger werden. Der hat erst zu und dann wohl wieder abgesagt, wie wir gehört haben. Deswegen stand der Kanzler heute morgen ein bisschen bedröppelt da. Denn heute morgen zu noch nächtlicher Stunde soll der niedersächsische Finanzpolitiker Fritz Günzler dem Kanzler abgesagt haben und es kommt noch schlimmer. Die Entlassung wird öffentlich, weil der faktisch schon geschaste Minister selbst zum Handy greift. Die Abschieds SMS an Parteifreunde gerät an die Öffentlichkeit. Für die kommt der Rauswurf urplötzlich. Die Halsüber Kopfaktion des Kanzlers findet Kommunikationsberater und Ex-Rgierungssprecher Belander zumindest unnötig. Normalerweise baut man so etwas auf, wenn man so eine Entlassung vor sich hat. Also man sagt oder lässt durchsickern, man sei unzufrieden mit der Handlung des Ministers. Äh, das ist hier ja nicht erfolgt. Oder ich habe zumindest von Fig März noch nie gehört, dass er gesagt hat, ich bin unzufrieden mit der Leistung meines Ministers. Das erfahren wir nur hintenrum. Jetzt herzlichen Dank. Ein handwerklicher Fehler, der auf offener Bühne sichtbar wird, auf seiner Pressekonferenz versucht März von der Panne abzulenken und rückt stattdessen die regulären Personalien in den Fokus. Nina Wagen soll ins Kanzleramt. Carsten Dinnemann das Gesundheitsrort übernehmen. Doch das lenkt nur mühsam vom verweigerten Personalwechsel im Verkehrsministerium ab. Der Kanzler versucht sich mit nebulösen Andeutungen zu retten. Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben. Darüber werde ich äh zu gegebener Zeit äh Sie informieren. Aber diese Entscheidungen brauchen nicht zuletzt angesichts der Sommerpause noch ein paar Tage und vielleicht auch mehr Zeit. Nachfragen sind vorsichtshalber nicht erlaubt. Fragwürdig findet Ex-Kanzleramtchef Peter Altmeier die unvollendete Personalrochade. Es führt dazu, dass die eigentlich entscheidenden Personalien ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt werden. Insofern kann man auch überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, zwei Aufschläge zu machen. Einen jetzt und einen nach der Sommerpause, wenn alle wieder in Berlin sind. Und die Personalie Linnemann sorgt gleich für die nächste Panel. Grund ist ein Phönixinterview am Tag der Kanzlerwahl, indem er seine Eignung als Gesundheitsminister selber anzweifelt. Mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht, als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister, was hat er damit zu tun? Am Ende gibt es also viele Beschädigte. Der neue Gesundheitsminister, einen noch Verkehrsminister als Lame Duck, einen potenziellen Nachfolger, der immer nur die zweite Wahl sein wird und ein Kanzler, der den Anschein erweckt, er habe den Laden nicht im Griff. In einem Brandbrief greift die SPD Basis ihre Führung an. Lars Klingbeil und Berbel Bars scheinen in den Wahlkämpfen für die Landtagswahlen im September unerwünscht. In Sachsenanhalt liegt die SPD in Umfragen nur noch bei 5%. Bars war dort bereits im Wahlkampf unterwegs. Klingball soll noch auftreten. In Mecklenburg Vorpommern liefern sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig von der SPD und AfD Kandidat live Erik Holm ein Kopf an Kopf rennen. Auftritte der SPD Bundesspitze sind dort ebenso wenig geplant wie in Berlin. Dort liegt die SPD derzeit nur auf Platz 5 in den Umfragen. Die Niederlagen in Rheinlandfreilz und Badenwürttemberg werden intern zunehmend der Parteiführung angelastet. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin in Nordrin-Westfalen kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Die Frau ist seit 2009 krank geschrieben. Trotzdem bekam sie Lohnerhöhungen und klagt jetzt gegen ihre Versetzung in den Ruhestand, weil sie dadurch weniger Geld erhält. Jetzt steht sie allerdings im Verdacht, ihre Dienst und Fähigkeit vorgetäuscht und währenddessen als Heilpraktikerinnen gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglichen Betrugs. Hier am Berufskolleg in Wesel arbeitet sie oder eben nicht. Gesehen hat man die 62-jährige Lehrerin aus Duisburg hier schon lange nicht mehr. Unglaubliche, 17 Jahre lang war die verbeamtete Studienrätin durchgehend krank geschrieben. Ihr Gehalt lief einfach weiter. Selbst jede Gehaltserhöhung nimmt sie mit. Bis zu 6100 € im Monat, ohne eine einzige Schulstunde zu geben. Möglich macht das ein Beamtenprivileg. das normale Angestellte so nicht kennen. Aufgrund der Krankheit, aufgrund der temporären Dienst und Fähigkeit wird das Gehalt beim Beamten nicht gekürzt. Das ist eben hier was anderes als beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitnehmer ist nach 6 Wochen Schluss, Lohnvorzahlung, danach gibt's Krankengeld. Beim Beamten gilt das Alimentationsprinzip. als erstmal äh eine dauerhafte Weiterzahlung vorgesehen. Offiziell war die Beamtin wegen psychischer Probleme dienstunfähig, doch das hielt sie offenbar nicht davon ab, beachtlichen Geschäftssinn zu beweisen. Neben einer mutmaßlichen Tätigkeit als Heilpraktikerin kassierte sie bei einem Gründerwettbewerb 5000 € Preisgeld für eine selbstentwickelte Handcreme. Dass ihr fast zwei Jahrzehnte lang niemand auf die Schliche kam, sorgt bei den Kollegen für Entsetzen, zumal das Image von Lehrkräften in der Öffentlichkeit ohnehin schon angekratzt ist. Stefan Düll, Präsident des Lehrerverbandes, betont daher den Einzelfallcharakter dieses Skandals und fordert harte Konsequenzen, ausdrücklich auch für die Schulaufsicht. Der Sache muss unbedingt nachgegangen werden, weil es widerspricht völlig den Vorgehensweisen, die man normalerweise hat. Sowas passiert nicht und hier muss das dienstrechtlich geprüft werden, sowohl bei der besagten Lehrerin als auch bei denen, die die Aufsicht darüber hatten. Das muss überprüft werden, wie es möglich gewesen ist, dass man so viele Jahre in der Versenkung verschwinden kann bei vollen Bezügen. Erst vor wenigen Wochen ordnete die Bezirksregierung nach 17 Jahren endlich die Versetzung in den Ruhestand an. Doch anstatt das hinzunehmen, wehrt sich die 62-Jährige. Wurde im Verwaltungsgericht Düsseldorf hat sie nun Klage eingereicht, um weiterhin ihr volles Gehalt zu erstreiten. Und das, obwohl sie trotz Ruhestand immer noch rund 4000 € bekäme. Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen, um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Die nackten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass die Krise des größten europäischen Autobauers existentiell ist. Aber sie verleihen Konzernchef Blume womöglich genügend Nachdruck für sein neues Sparpaket, dass er bis Ende des Jahres auf den Weg bringen will. 1000 Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Berksschließungen immerhin, die stehen erst einmal nicht an. Andrea Ums berichtet. Düstere Stimmung in Wolfsburg. Die schlechten Quartalszahlen von Europas größtem Autobuer zeigen, wie groß die Krise ist. Bis Ende des Jahres will VWChef Oliver Blume sein Sparpaket durchbringen. Werkschließungen in Deutschland seien zwar bis 2030 unrealistisch, aber die deutschen Werke müssten wettbewerbsfähiger werden. Ist jetzt die Aufgabe, die zu erledigen ist und ä ich sage immer, es gibt intelligentere Lösungen als Werke zu schließen. Das ist immer die letzte Option. Es beginnt zunächst erstmal damit, sich noch wettbewerbsfähiger zu machen, sich mit anderen in Europa zu messen. In Zwickau ist die Unsicherheit groß. Auch hier steht das Werk auf dem Prüfstand, ebenso wie die Standorte Neckers Ulm, Hannover und Emten. Die sächsische Produktionsanlage ist zwar hochmodern, aber nicht ausgelastet. 7000 Arbeitsplätze wären von einer Schließung direkt betroffen, indirekt noch viel mehr. Das Werk hier ist schon sehr wichtig für die ganze Region. Da hängen ja nicht bloß die Mitarbeiter dort dran, sondern auch die ganz Zuliefere, die ringsrum sich angesiedelt haben. Ist natürlich für die Stadt nicht gut für die ganzen Geschäfte und Leben. Wir sind wirtschaftlich so gebeutelt. Überall sind wir sich die Stadt anschauen, ist alles leer. Das VW auch profitabel sein kann, zeigt die Tochter Skoda. Die Produktionskosten in Tschechien sind aber auch niedriger als in Deutschland. Also, es geht um Deutschland und den Standort Deutschland. Deutschland muss ich strecken, die Mitarbeiter müssen sie strecken. Privilegien, die müssen wir abbauen oder drauf erzichten, um die Jobs in der Zukunft in Deutschland zu sichern. Bevor Werke in Deutschland schließen, könnte die Produktion womöglich umgestellt werden auf militärische Transport oder Verteidigungssysteme oder um VW Entwicklung für China auch nach Europa zu bringen. So Konzernchef Blume. Im September soll es ein weiteres Treffen mit dem Aufsichtsrat geben. Darin sind auch Arbeitnehmer und das Land Niedersachsen vertreten. Sie müssten Werkschließungen zustimmen und haben bereits Widerstand angekündigt. Nach dem tödlichen Messeangriff in einer Bankfiliale in Regensburg sitzt der mutmassiche Täter jetzt in Untersuchungshaft. Der 20-Jährige wird des Mordes und versuchter schwerer räuberische Erpressung beschuldigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass er sofort auf einen Bankmitarbeiter einstach und ihn tödlich verletzte. Das Tatmotiv ist zwar noch nicht geklärt, aber es gibt neue Details zur Tatwaffe und zur Vorgeschichte des Verdächtigen. Jonas fällt dazu. Schwerbewaffnet rücken die Beamten an und stellen die Hypovereinsbank. Zu diesem Zeitpunkt konnte schon ein Elternpaar mit Säugling und ein Schwerverletzter aus der Bank gerettet werden. Zwei weitere Personen befinden sich noch in der Filiale. Kurz zuvor um 14:50 Uhr betritt der mutmaßliche Täter den Empfangsraum. Dann ist er zum Empfangsschalter gegangen und hat dort einen Bankmitarbeiter einen Zettel vorgezeigt. Auf diesem Zettel ist unter anderem was von einem überfallen und ein Bankraub drauf gestanden. Unvermittelt ging der 20-jährige Deutscher auf den Bankmitarbeiter los, starch mit einem 12 cm langen Küchenmesser mehrfach zu und flüchtete in die Hinterräume der Bank. Das Opfer erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Tragisch, Bargeld hätte der 20-Jährige in der Bank ohnehin nicht erbeuten können. Es handelt sich um eine bargeldlose Filiale. Sein Opfer kannte der mutmaßliche Täter vorher nicht. Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass hier ein Mord verwirklicht wurde. Mord in Tateinheit mit versuchter schwerer räuberischer Erpressung. wobei hier nach dem derzeitigen Ermittlungen, nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen davon auszugehen ist, dass der Täter aus Habgier und mit Heimtücke gehandelt hat. Brisant, weniger als 24 Stunden vor der Tat hatte sich der Mann selbst bei der Polizei gestellt, nachdem er eine Bierflasche auf ein Polizeigelände geworfen hatte. Haftgründe habe es aber nicht gegeben. Hinweise auf eine psychische Erkrankung sehen die Ermittler bisher nicht. Er hat jetzt auf uns nicht den Eindruck gemacht, als wäre er völlig besinnungslos, sondern hat relativ geordnet gewirkt. Mit dem hat man vernünftig sprechen können, äh wenn teilweise um vermeintliche Kleinigkeiten Gangangen, wo dann durchaus ein bisschen aggressiv geworden ist, aber im großen und ganzen hat man mit ihm vernünftig kommunizieren können. Der mutmaßliche Täter werde aber noch routinemäßig psychiatrisch begutachtet werden. Der 20-Jährige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. So, jetzt haben wir aber noch was Schönes für Sie bzw. etwas sehr sehr niedliches, denn im Kölner zu ist ein Miniirsch zur Welt gekommen. Das winzige Pudo Weibchen namens Jenai wurde im Mai geboren, wird aber erst jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Pudos sind etwa halb so groß wie einheimische Rehe und zählen zu den kleinsten Hirscharten der Welt. Und wenn sie nicht bei uns im Zoo leben, dann sind die kleinen Pudos in den Wäldern Südamerikas zu Hause. Eigentlich sind sie überwiegend Nachtaktiv, umso schöner, dass sie auch mal am Tag für uns rausgekommen sind. Schönen guten Morgen und herzlich willkommen hier zur Welt am Morgen. Mitten in der Ferienzeit kämpfen mehrere Länder in Südeuropa gegen riesige Waldbrände. In Italien wüten die Flammen, besonders in den Regionen Kalabrien und Sizilien. In Spanien hat der Regierung erstmals wegen eines Waldbrandes den nationalen Notstand ausgerufen und in Frankreich mussten 44 000 Menschen ihre Ferienorte an der Atlantikküste verlassen. Europa schickt jetzt zusätzliche Löschflugzeuge und Hubschrauber. Peter Handjes berichtet. Alarmstufe rot im Urlauberparadies an der Atlantikküste. Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen nahe der weltberühmten Dühne von Pilar bei Arka Schon. Selbst vor dem Friedhof von Kapfer machen die Feuer nicht halt. Viele Ferienanlagen mit Bungalos wurden bereits sein Raub der Flammen. Nun, ehrlich gesagt bekommen wir langsam ein wenig Panik. Wir haben uns schon den ganzen Tag gefragt, was eigentlich los ist. Und jetzt, wo es dunkel geworden ist und alles tief rot leuchtet, spüren wir, dass es direkt nebenan ist. Es tut mir weh, meine Stadt so zerstört zu sehen. Es bricht mir das Herz, wirklich traurig mit anzusehen, wie alles in Rauch aufgeht. In den betroffenen Regionen südlich von Bordeaux wurden bereits mehr als 30.000 Anwohner und Urlauber von Campingplätzen und Ferienanlagen in Notunterkünften in Sicherheit gebracht, denn die Flammen geraten immer mehr außer Kontrolle. Die Frage ist nun, ob das Risiko und damit die Gefahr schneller zunimmt, als unsere Einsatzkräfte in der Lage sind, sie zu bekämpfen. Bereits jetzt ist die Situation schlimmer als beim letzten Großfeuer 2022, sowohl aufgrund der Trockenheit des Waldes als auch wegen des Verhaltens des Feuers selbst. Mit schwerem Gerät werden Schneisen in die Wälder geschlagen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Auch weiter südlich in Spanien sind die Waldbrände weiterhin nicht unter Kontrolle. Vor allem rund um die Hauptstadt Madrid wurden bereits mehr als 20.000 Ortschaften vorsorglich evakuiert. Nur noch mit Atemschutzmasken ist der Aufenthalt dem Freien zu ertragen. Die Anwohner von Navaluenga sind in großer Sorge. Es ist schrecklich. Ich hatte eine Panikattacke. Ehrlich, es ist furchtbar. Man muss hier sein und das selbst durchmachen, um zu verstehen, wie es ist. Es sieht alles sehr trostlos und verwüstet aus. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich wohne seit 66 Jahren hier und habe so etwas noch nie gesehen. Ich hatte es auch nicht erwartet. Die Behörden sprechen von den folgenschwersten Waldbränden in Spaniens jüngster Geschichte. Weiter östlich in Italien ist die Lage ebenfalls angespannt. In Kalabrien und auf Sizilien kämpfen die Feuerwehren gegen tausende kleiner und größerer Brände. Temperaturen von über 40° und eine völlig ausgetrocknete Vegetation begünstigen die Feuer. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Rücktritt von Jens Sparn hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am Freitag, wie er Regierung und Parteien neu aufstellen will. Die Personalrochade erstreckt sich vom Kabinett über die Bundestagsfraktion bis in die Partei. Doch um Verkehrsminister Patrick Schnieder gibt es jetzt Verwirrung. Sein designier Nachfolger hat offenbar kurzfristig abgesagt statt Aufbruchssignal nun also eine Hängepartie. Was als souveräner Umbau des Kabinetts geplant war, gerät für Kanzler Friedrich Merz zum Personalchaos. Im Zentrum die Poste um das Verkehrsministerium. März will Ressourcchef Patrick Schnieder loswerden, doch ihm bricht in letzter Sekunde der Wunschnachfolger weg. Die Personalie war gestern Abend eigentlich schon geklärt. Fritz Künzler sollte der Nachfolger werden.
📊 Link-Infos
| URL | https://www.youtube.com/watch?v=lnQLoqA8uHY |
| Titel | PUTINS KRIEG: Ukraine im Wettlauf gegen die Zeit! Russen erkämpfen sich die Überhand zurück | STREAM |
| Kategorien | BulkNews |
| Hinzugefügt | 2026-07-25 09:26:54 |
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