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UKRAINE-KRIEG: “Die russischen Raffinerien brennen lichterloh!” Ukraine erhöht den Druck auf Putin!

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UKRAINE-KRIEG: “Die russischen Raffinerien brennen lichterloh!” Ukraine erhöht den Druck auf Putin!

Kanal-Aufrufe 0 🔗 https://www.youtube.com/watch?v=Q_x_BOZyIzE 🤖 Zusammenfassung Die Ukraine erlebt eine innenpolitische Krise: Präsident Selenskyj entließ sowohl den umstrittenen Verteidigungsminister Fedorow als auch den Oberbefehlshaber Syrskyj, nachdem es zwischen ihnen zum Machtkampf und Proteste gegen Fedorows Entlassung gekommen war. Neuer Oberbefehlshaber wird Generalmajor Mychajlo Drapatyj. Der Korrespondent beobachtet ein Muster: Selenskyj kippe unter öffentlichem Druck Entscheidungen,…

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UKRAINE-KRIEG: "Die russischen Raffinerien brennen lichterloh!" Ukraine erhöht den Druck auf Putin!

🔗 https://www.youtube.com/watch?v=Q_x_BOZyIzE

🤖 Zusammenfassung

Die Ukraine erlebt eine innenpolitische Krise: Präsident Selenskyj entließ sowohl den umstrittenen Verteidigungsminister Fedorow als auch den Oberbefehlshaber Syrskyj, nachdem es zwischen ihnen zum Machtkampf und Proteste gegen Fedorows Entlassung gekommen war. Neuer Oberbefehlshaber wird Generalmajor Mychajlo Drapatyj. Der Korrespondent beobachtet ein Muster: Selenskyj kippe unter öffentlichem Druck Entscheidungen, was seine Autorität erodieren lasse – brisant im Krieg. Gleichzeitig greift die Ukraine zunehmend russische Versorgungslager wie Wildberries-Depots mit Drohnen an und richtet Milliardenschäden an. Russland schlägt mit Angriffen auf Odessa und Kiew zurück. Da die Front stagniert, führen beide Seiten den Konflikt verstärkt aus der Luft, wobei Russland seine Drohnen aufrüstet.

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📜 Transkript

Kind: captions Language: de Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj  hat den bisherigen Oberkommandierenden der   Streitkräfte Olexander Syrskyj entlassen.  Syrskyj lag im Streit mit dem entlassenen   Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow.  Gegen dessen Entlassung wiederum gab   es tagelange Proteste in der Ukraine.  Zukünftig führt Generalmajor Mychajlo   Drapatyj die ukrainischen Streitkräfte  an. Der 43-Jährige gilt als Offizier,   der seine Soldaten schützt. Er wird  damit der dritte Oberbefehlshaber der   ukrainischen Armee in fast viereinhalb  Jahren des russischen Angriffskrieges. Guten Morgen von Berlin nach Kyjiw  zu Christoph Wanner. Christoph,   das klingt nach einer veritablen  politischen Krise in der Ukraine,   und das in Zeiten des Krieges.  Das passt nicht wirklich zusammen. Ja, es ist tatsächlich eine innenpolitische  Krise hier in der Ukraine, um genauer zu sein   eine Krise im Verteidigungsministerium und  beim Militär. Ich möchte da etwas ausholen,   ohne zu kompliziert zu werden. Am  16. Juli hat Selenskyj den beliebten   jungen Verteidigungsminister Mychajlo  Fedorow vor die Tür gesetzt und gesagt,   dass ihm die ewigen Streitereien zwischen Fedorow  und dem Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee,   Syrskyj, auf die Nerven gehen. Selenskyj hat  zunächst zu Syrskyj gehalten, dem General und   Oberbefehlshaber, einem Mann, der hier durchaus  den Ruf hat, mit der Brechstange vorzugehen. Dann gab es auf einmal doch größere Proteste  in der Ukraine, in Kyjiw wie auch in anderen   Städten. Das waren keine Massenproteste, aber  es waren größere Proteste. Selenskyj hat sich   das Ganze angeguckt, mit verschiedenen Generälen  gesprochen und sich dann auf einmal entschieden,   Syrskyj vor die Tür zu setzen. Es sind also beide  raus: Fedorow und Syrskyj. Anschließend hat er   einen anderen General zum Oberbefehlshaber  der ukrainischen Streitkräfte gemacht:   Mychajlo Drapatyj. Das soll ein  fähiger Mann sein, 43 Jahre alt,   so etwas wie eine Frontfeuerwehr.  Drapatyj wird immer dorthin geschickt,   wo es besonders brennt in den ukrainischen  Reihen. Er ist jetzt der neue Oberbefehlshaber. Was ich beobachte, ist, dass Selenskyj auf Druck  der Straße reagiert, auf den Druck der Menschen,   Entscheidungen wieder kassiert, revidiert und  sich komplett umorientiert. Und Selenskyj macht   das schon zum wiederholten Mal. Vor etwa einem  Jahr gab es hier in der Ukraine schwere Proteste,   weil Selenskyj versucht hat, die unabhängigen  Antikorruptionsbehörden an die Leine zu   nehmen – in einer Hauruckaktion sollten sie  unter die Kontrolle der Generalstaatsanwaltschaft   gestellt werden. Dann haben die Menschen dagegen  protestiert. Der Westen hat dagegen protestiert,   genauer gesagt die EU. Daraufhin hat  Selenskyj diese Entscheidung zurückgenommen.   Heute sind diese beiden unabhängigen  Antikorruptionsbehörden immer noch unabhängig. Was will ich damit sagen? Selenskyj reagiert  auf Druck von außen. Das sehen natürlich Freund   und Feind hier in der Ukraine. Man versteht,  dass man nur genug Druck aufbauen muss und   es dann sein kann, dass Selenskyj ziemlich  schnell umfällt. Das kann zur Folge haben,   dass es zu einer Erosion der Macht des  ukrainischen Präsidenten kommt – und   das in einer Situation, in der sich die  Ukraine im Krieg mit Russland befindet. Viele Kollegen von mir hier sagen, Selenskyj  müsse seine Entscheidungen konsequent durchziehen   und dürfe sich nicht vom Druck von außen  beeinflussen lassen, sondern müsse hinter   seinen Entscheidungen stehen. Ansonsten könne  das für die Ukraine extrem gefährlich werden,   wenn die Machtkämpfe der Clans  im Land selbst eskalieren. Christoph, lass uns gleich noch einmal  weitersprechen, und zwar über eine   Versorgungskrise der Russen. Das ukrainische  Militär greift inzwischen Versorgungslager   in Russland selbst an. Nach der Benzinkrise  droht jetzt möglicherweise auch ein Engpass   bei Versorgungsgütern. Im Moskauer  Umland ist der Himmel nämlich schwarz.   Dunkle Rauchwolken steigen vom niedergebrannten  Wildberries-Warenlager auf. Wildberries ist das   russische Gegenstück zum US-Konzern Amazon.  Das Lager wurde von ukrainischen Drohnen in   Brand geschossen. Insgesamt sind mittlerweile  fünf der zehn riesigen Lager durch ukrainische   Angriffe zerstört worden. Der wirtschaftliche  Schaden geht offenbar in die Milliarden. Immer   mehr russische Verbraucher klagen über  ausbleibende Bestellungen. Abgesehen vom   wirtschaftlichen Schaden wird damit auch  ein empfindlicher Nerv getroffen, indem   die breite Bevölkerung unmittelbar in die  Auswirkungen dieses Krieges einbezogen wird. So ist das. Und das ist nicht  erst seit gestern so. Die Ukrainer   greifen das russische Kernland ja  praktisch täglich an. Wir sehen,   wie russische Raffinerien brennen. Jetzt die  Angriffe auf den Onlinehändler Wildberries,   auf die Logistikzentren in der Nähe von Moskau und  in der Nähe von Tambow. Ganz im Süden Russlands   brennen diese Lager des Onlinehändlers  lichterloh. Das ist natürlich auch für die   Bevölkerung ein schwerer Schaden. Die russische  Bevölkerung spürt diesen Krieg jede Woche stärker. Aber die Russen schlagen auch zurück.  Sie sind nicht untätig oder gelähmt. Sie   greifen täglich an und attackieren  in letzter Zeit verstärkt Odessa,   insbesondere die Hafenanlagen. Regelmäßig wird  auch Kyjiw angegriffen. Zwar ist es gerade seit   zwei Tagen etwas ruhiger, aber am Wochenende  gab es hier wieder schwere Angriffe. Beide Kriegsparteien führen ihre  Attacken inzwischen vor allem aus der   Luft durch – mit Drohnen mittlerer  Reichweite, Langstreckendrohnen,   Marschflugkörpern und Raketen. Das  passiert deshalb, weil an der Front   zum großen Teil Stagnation herrscht. Weder  kommen die Russen wirklich voran, noch die   Ukrainer. Also versucht man, dem Gegner über  Luftschläge möglichst großen Schaden zuzufügen. Das beobachten wir derzeit. Die Ukrainer sind  mit ihren Drohnen sehr innovativ, aber die Russen   holen auch hier auf. Sie haben einen großen  Teil ihrer Drohnen bereits auf Düsenantrieb   umgerüstet. Diese sind natürlich wesentlich  schneller als die älteren Shahed-136 mit   Propellermotor. Deshalb haben die Ukrainer große  Mühe, diese neuen russischen Drohnen abzufangen. Christoph Wanner, recht vielen Dank nach Kyjiw.


📊 Link-Infos

URL https://www.youtube.com/watch?v=Q_x_BOZyIzE
Titel UKRAINE-KRIEG: "Die russischen Raffinerien brennen lichterloh!" Ukraine erhöht den Druck auf Putin!
Kategorien Zeitung, BulkNews
Hinzugefügt 2026-07-22 15:28:45
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