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🤖 Zusammenfassung
Der Podcast vom 22. Juli behandelt mehrere politische und gesellschaftliche Schlagzeilen. Der türkische Verdächtige des Stader Sechsfachmordes wurde tot in seiner Gefängniszelle gefunden, offenbar durch Suizid; gegen mutmaßliche Helferinnen wird weiter ermittelt. In Deutschland steigen Kraftstoffpreise stark, während die Bundesregierung Entlastungen ablehnt und lediglich „beobachtet“. In Nicaragua kündigt Diktator Ortega die Abschaffung künftiger Wahlen an. In Niedersachsen wurde der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Sichert wegen seiner Parteizugehörigkeit von der Landratswahl ausgeschlossen; er sieht darin einen Verstoß gegen das Wahlrecht und kündigt Klagen an. Die EU plant eine massivere Elektrifizierung und eine zentrale Steuerung des Stromverbrauchs per Smart Meter, was Kritiker als neue Lenkungsarchitektur mit Rationierungsrisiken bewerten. Auch Großbritannien bereitet Fernsteuerungen privater Heizungen vor. München muss zudem eine kürzlich umgebaute Radspur wegen blockierter Ersatzbusse teilweise rückgängig machen.
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📜 Transkript
[musik] Guten Tag, ich begrüße Sie zum Tecker den Morgen Nachrichten von Tischis Einblick am Mittwoch 22. Juli. Heute unter anderem mit der Sechsfachmörder von Stade Tod in Gefängniszelle gefunden. Tanken wird in Deutschland erneut zum Luxus und die Regierung schaut zu und kassiert. Und die EU will Europa zum Elektrokontinent machen. Dieser Wecker wird unterstützt [musik] von der Innomotion AG. Später dazu mehr. Der 45-jährige türkische Staatsbürger, der Ende Juni in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade, sechs Menschen brutal erschoss, wurde am Dienstag tot in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt Bremer Förderde aufgefunden. Die Behörden gehen von einem Suizid aus. Hinweise auf Fremd verschulden lägen bislang nicht vor. Die genauen Umstände werden untersucht. Die Anstalt soll einen Sofortbericht vorlegen. Der Mann soll vor drei Wochen während eines Hilfeplanespräches in einer Jugendhilfeeinrichtung sechs Mitarbeiter der Einrichtung und des Jugendamtes erschossen haben. Hintergrund war nach bisherigen Ermittlungen ein Sorgerechtsstreit. In der Einrichtung lebten seine drei Monate alte Tochter und die 34-jährige Mutter des Kindes. Der Verdächtige war nach der Tat auf der Flucht festgenommen worden. Mit ihm geriet eine 65-jährige Frau in Gewahrsam, die das Fluchtauto gesteuert haben soll. Das konnte erst durch Polizeischüsse gestoppt werden. Die Frau bezeichnete sich zugleich als Patentante des Kindes. Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass die Fluchtwagenfahrerin die Schwiegermutter des niedersächsischen SPD Landtagsabgeordneten Dennis Kurku ist. Auch gegen sie sowie gegen die Kindmutter wird wegen einer möglichen Beteiligung ermittelt. Zuletzt war bekannt geworden, dass gegen den in Deutschland geborenen türkischen Staatsbürger ein offener Haftbefehl aus der Türkei vorlag. Einen deutschen Aufenthalstitel besaß er nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht. Tanken wird in Deutschland erneut zum Luxus. Innerhalb von nur zwei Wochen verteuerte sich Diesel nach Angaben des RDAC um 23,1 Cent Liter, Super E10 um 13,6. Am Sonntag kostete E10 im bundesweiten Durchschnitt 2,15 € Diesel sogar 2,17 €. Damit liegt Benzin nur noch wenige Cent unter den bisherigen Rekordständen. Die Bundesregierung sieht dennoch keinen Anlass zum Handeln. Regierungssprecher Cornelius erklärte, derzeit seien keine neuen Entlastungen vorgesehen. Die Autofahrer müssten wegen des Irankrieges und der unsicheren Lage an der Straße von Hormos weiterhin mit starken Preisschwankungen leben. Berlin werde die Entwicklung genau beobachten. Eine politische Standardformel, die vor allem eines bedeutet, es geschieht nichts. Eine Neuauflage des sogenannten Tankrabatts lehnt die Koalition mit Verweis auf die Kosten ab. Die zeitweilige Senkung um 16,7 Cent Liter hatte den Bundnachschätzung des Finanzministeriums rund 1,6 Milliarden Euro gekostet. Die schwarzrote Regierung verweist auf internationale Krisen, lehnt Entlastungen ab und begnügt sich mit beobachten und kassieren. Schließlich ist der Staat der größte Kostentreiber. In Nicaragua hat Machthaber Daniel Ortega bei den Feierlichkeiten zum 47. Jahrestag der sandinistischen Revolution erklärt. In seinem Land wird es nie wieder Wahlen geben. Die für 2027 vorgesehene Abstimmung soll ausfallen. Oppositionsparteien dürften niemals mehr die Möglichkeit erhalten, an die Macht zurückzukehren, begründete der 80-jährige seinen Schritt. Seine Gegner deformierte er als von den USA bezahlte Verräter. Viel zu wählen gab es ohnehin schon lange nicht mehr. Vor der letzten Präsidentenwahl 2021 ließ das Regime aussichtsreiche Gegenkandidaten verhaften. Oppositionelle wurden eingesperrt, ausgebürgert oder ins Exil gezwungen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Rosario kontrolliert Ortega Regierung, Parlament, Justiz und Wahlbehörden. Aus der einstigen Revolution ist eine sozialistische Familienherrschaft geworden. Die USA fordern inzwischen Nicaragua international zu isolieren. Das Modell bietet sich natürlich auch hier zu Lande an. Wer unbedingt verhindern will, dass die AfD an die Regierung kommt, könnte schließlich einfach die Wahlen abschaffen. Und tatsächlich in Niedersachsen hat der Kreiswahlausschuss des Landkreises Friesland gestern Abend beschlossen den AfD Bundestagsabgeordneten Martin Sichert nicht zur Wahl zum Landrat zuzulassen. Der Kreiswahlausschuss begründete dies ausschließlich mit der Mitgliedschaft von Martin Sichert in der AfD. Martin sichert dazu, er sei fassungslos. Dies sei ein schwerer Verstoß gegen das Grundprinzip der freien und gleichen Wahl, einen Bewerber vor der Wahl auszuschließen. Ich bin ausgeschlossen worden soeben von der Wahl als Landrat des Landkreises Friesland. 5:1 war die Entscheidung. nur die Vertreterin der AfD im Wahlausschuss hat für meine Zulassung gestimmt. Die Vertreter aller anderen Parteien haben dagegen gestimmt. Ich halte das für demokratietechnisch extremst gefährlich. Es gefährdet die Demokratie. Es gefährdet die verheilich demokratische Grundordnung. Wenn wir Kandidaten vorwahlen ausschließen, wenn die Bürger nicht mal mehr die Möglichkeit haben, es ist ein massiver Eingriff in das freie und gleiche Recht bei der Wahl. Das passive Wahlrecht wird hier zur Gabe getragen. Erst kommen die Landräte und die Bürgermeister und dann demnächst die Bundestags und Landtagsabgeordneten. Ich finde, wir dürfen uns das nicht gefallen lassen. Ich werde sämtliche rechtlichen Schritte einleiten, die ich dagegen kann, um den Bürgern hier in Friesland eine freie und demokratische Wahl zu ermöglichen. Und ich rufe jeden Bürger dazu auf, den Parteien, die hier gezeigt haben, dass sie die Demokratie mit Füßen treten, die rote Karte zu zeigen, indem sie zur Wahl gehen und bei der Wahl diese Parteien eben nicht wählen. Ich finde, wir müssen um unsere Demokratie kämpfen, bevor es zu spät ist. Wir dürfen nicht zulassen, dass man Bewerber mit fadenscheinigen Gründen von der Wahl ausschließt. Ich bin seit 15 Jahren im öffentlichen Dienst beschäftigt. Ich bin absolut verfassungstreu. Ich habe in der Coronazeit gezeigt, dass ich wie kaum ein anderer für die freiheitlich demokratische Grundordnung auch dann einstehe, wenn der Staat die Freiheit und die Demokratie angreift, wie man es mit den Einschränkungen der Meinungsfreiheit, der Bürgerrechte, der körperlichen Unversehrtheit getan hat. Ich war da immer zur Stelle, um für die Bürgerrechte mich einzusetzen. Ich werde auch jetzt für die Demokratie kämpfen und ich finde es eine Schande, dass hier in meinem Landkreis jetzt erster Ausschluss eines Landratskandidaten in Niedersachsen seit ganz langer Zeit stattgefunden hat. Soweit gestern Abend Martin Sichert, AfD Bundestagsabgeordneter, der gestern Abend vom Kreiswahlausschuss des Landkreises Friesland als Kandidat zur Landratswahl nicht zugelassen wurde, weil er Mitglied in der AfD ist. Die EU will Europa zum Elektrokontinent machen und eine zentrale Stromlenkungswirtschaft aufbauen. Der Anteil von Strom am Endenergieverbrauch soll von rund derzeit 23 auf 46% im Jahre 2040 steigen. Wärmepumpen, Elektroautos und Industrieanlagen sollen fossile Energieträger verdrängen. Doch Brüssel kann das Kernproblem nicht lösen. Strom ist in Europa rah und teuer. Statt zunächst ausreichend gesicherte Erzeugung und belastbare Netze bereitzustellen, soll der Verbrauch an die jeweilige Netzlage angepasst werden. Netzentgelte sollen künftig stärker nach Ort, Leistung und Nutzungszeit gestaffelt werden. Wer in Spitzenzeiten Strom benötigt, soll mehr zahlen müssen. Flexibler Verbrauch soll belohnt werden. Die technische Grundlage sollen sogenannte Smartmieter liefern. EU-weit sollen 50% der Kunden bis 2030 und 75% bis 2033 damit ausgestattet sein. Der Bundesverband der deutschen Elektrizitätswirtschaft warnt vor Eingriffen in nationale Regulierungsstrukturen mehr Macht für die EU-Agentur Acer und starren Smartmeterquoten. Bö fürchtet, flexible Tarife könnten ausgerechnet Industriebetriebe mit gleichmäßigem Strombedarf bestrafen. Auch der Verbraucherzentrale Bundesverband lehnt pauschale Einbauquoten ab. Deutsche Smartmeter seien teuer und lohnten sich vor allem bei steuerbaren Anlagen. Damit ist das Paket weniger ein Programm für billigen Strom als eine neue Lenkungsarchitektur. Die Kosten für Netze, Reserveleistung, Speicher und Digitalisierung verschwinden nicht. Sie werden über Tarife, Steuern und Subventionen verteilt. Brüssel will erst den Verbrauch elektrifizieren und dann anschließend immer genauer bestimmen, wann und wo der Strom genutzt werden soll und Strom dürfte es nur noch bei Wohlgefallen geben. In Großbritannien wird die Fernsteuerung privater Heizungen vorbereitet. Wärmepumpen, Wallboxen und Batteriespeicher sollen künftig auf Signale von Energieversorgern reagieren können. Wird der Strom im Winter knapp, könnten vernetzte Wärmepumpen zeitweise gedrosselt oder auf andere Tageszeiten verschoben werden. Die Wärme im Haus hängt dann nicht mehr allein vom Thermostat ab, sondern zunehmend von der Lage im Stromnetz. Grundlage ist ein neues Regierungsprogramm. Neue elektrische Heizgeräte sollen danach ab Ende 2027 digital erreichbar sein und auf Preis und Netzsignale reagieren können. Die endgültigen Regeln sind noch nicht beschlossen, doch die technische Richtung ist eindeutig. Je stärker Verkehr und Wärme elektrifiziert werden, desto größer wird der Bedarf, den Verbrauch zentral zu lenken. Denn Strom wird zusehens knapp, zumal auch England die großen Kraftwerke abschaltet und auf Windräder setzen will. Offiziell soll die Teilnahme vorerst noch freiwillig bleiben. Doch aus einer freiwilligen Lastverschiebung kann so schrittweise eine faktische Wärmerationierung werden, wenn der Strom mal wieder zu knapp wird. Zudem entstehen neue Sicherheitsrisiken. Ein Angriff auf zentrale Steuerungssysteme könnte tausende Geräte gleichzeitig schalten und das Netz zusätzlich destabilisieren. Keine 10 Monate nach der Fertigstellung muss die Landeshauptstadt München seine Verkehrsplanung an der Lindwurmstraße teilweise korrigieren. Der erst im September des vergangenen Jahres eröffnete Radfahrstreifen wird auf einem Teilstück statt einwärts zwischen Reisingerstraße und Sendingertor zur Busspur. Radfahrer müssen dort wieder den alten schmaleren Weg im Seitenraum benutzen. Grund sind erhebliche Verzögerungen des Schienenersatzverkehrs für die gesperrten U-Bahnlinien U3 und U6. Besonders im Berufsverkehr stehen Ersatzbusse und Autos im Stau. Je eine frühere Autospur pro Richtung war aufwendig für Radwege umgewidmet worden. Für den ersten Abschnitt zwischen Sendlinger Tor und Göteplatz nennt die Süddeutsche Zeitung Kostenwon rund 1,6 Millionen Euro. Der neue Oberbürgermeister Dominik Krause von den Grünen hatte den neuen Abschnitt im vergangenen Jahr noch als Bürgermeister präsentiert und vom Boulevard Lindwurmstraße gesprochen. Nun muss die Stadt aufwendig Markierungen und Ampelschaltungen erneut ändern. Die CSU spricht von einem Planungsdisaster und fragt, weshalb Radwegebau U-Bahnsanierung und Ersatzverkehr nicht besser koordiniert wurden. Schneller ist da schon ein Wassernotstand ausgerufen und sind ein paar Brunnen mit Holzdeckeln verschlossen worden. Irgendwie klappt das nicht mehr mit dem rotgrünen München. [musik] Herr Klingball möchte mehr Klarheit? Sehr gerne, denn klarer Erfolg ist das Thema von Innomotion AG. DSSP macht sichtbar, messbar und wirtschaftlich nutzbar, wovon wir in Deutschland immer noch jede Menge besitzen, privat und zufällig entstandene Ideen mit echtem Innovationspotenzial. DSSP steht für doppelt Steuern sparen. Jede Idee wird individuell geprüft. Markt, Risiko und wirtschaftliches Potenzial werden analysiert. Daraus wird ein nachvollziehbarer Kaufpreis abgeleitet, unabhängig vom späteren Steuereffekt. Erwirbt das Unternehmen die Idee, wird aus privatem Erfindergeist eine real betrieblicher Vermögenswert. Der Kaufpreis fließt dem privaten Ideengeber steuerfrei zu und bleibt idealerweise in der Familie oder im familiären Umfeld. Das Unternehmen bzw. Gewerbe entwickelt die Innovation weiter, erschließt damit profitable Optionen und kann dann diese Investition steuerlich voll abschreiben. So wird der Steuereffekt zum Innovationskatalysator. Ihre Investition in Entwicklung, Wachstum und neue Wertschöpfung wird begünstigt. Damit ist DSSP eine echte Investition in Innovation mit einem gesetzlich vorgesehenen doppelten Steuereffekt höchstrichterlich mehrfach bestätigt. Mehr Klarheit macht Qualität sichtbar. Das begrüßen wir. Deutschland ist voller Ideen. 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Den ausführlichen Börsenwecker können Sie entweder über die Webseite tichiisinblick.de de oder auf YouTube in dem Kanal Tichis Wirtschaftseinblick sehen. Im Norden sorgt feuchte und kühle Luft für Wolken und wechselhaftes Wetter mit gelegentlichen Niederschlägen, die bis zur Landesmitte reichen. Im Süden bleibt es weiterhin meist freundlich und sonnig mit gelegentlichen Wolken. Die Temperaturen bewegen sich zwischen kühlen 17 bis 19° im Norden und im Süden zwischen 25 und 28°. Und damit zum Energiewendeewetterbericht. Deutschland benötigte gestern Mittag um 12 Uhr eine elektrische Leistung von 72 GW. Die konventionellen Kraftwerke lieferten 12 Gwatt Uhr mittags. Von den 30.000 Windrädern kamen lediglich 5 Gwatt und die 5 Millionen Photovoltaikanlagen lieferten 55 Gwatt elektrische Leistung um 12 Uhr mittags. Abends um 20 Uhr sankt die benötigte Leistung auf knapp 53 Gwatt. Von den Photovoltaikanlagen kamen 2inhalb Gigwatt elektrische Leistung. Die Windräder lieferten lediglich 10 Gwatt und die konventionellen Kraftwerke konnten ihre Leistung auf 26 Gatt erhöhen. Importiert werden musste um 20 Uhr eine Leistung von 8 Gwatt zu einem horrentenpreis von 172 € pro Megawattstunde. Damit bedanken wir uns fürs Zuhören. Schön wäre es, wenn Sie uns weiterempfehlt. Weitere aktuelle Nachrichten lesen Sie regelmäßig auf der Webseite tichisinblick.de de und wir hören uns morgen wieder, wenn Sie mögen.
📊 Link-Infos
| URL | https://www.youtube.com/watch?v=GHyY2GipD-w |
| Titel | Tod in der JVA – die offenen Fragen von Stade bleiben – TE Wecker am 22 07 2026 |
| Kategorien | Politik, BulkNews, Tichys Einblick |
| Hinzugefügt | 2026-07-22 15:28:45 |
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