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„Keine faulen Kompromisse!” – Stephan Brandner im Interview – AfD

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„Keine faulen Kompromisse!” – Stephan Brandner im Interview – AfD

Im AfDTV-Interview erklärt der scheidende AfD-Bundesvorstand Stefan Brandner seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur nach sechs Jahren im Amt mit einer bewussten zweijährigen Pause. Er blickt auf eine zunächst konfliktreiche, später erfolgreiche Amtszeit zurück, in der er sich vor allem um rechtliche Fragen und Veranstaltungen vor Ort kümmerte. Brandner kritisiert den Bundesvorstand als zu verwaltungslastig…

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„Keine faulen Kompromisse!” – Stephan Brandner im Interview – AfD

🔗 https://www.youtube.com/watch?v=6hh2u36THYw

📜 Transkript

Herzlich willkommen Stefan. Ja, hallo Lisa. Das war knapp jetzt oder? Ich dachte wir zeichnen auf. Er war doch am daddeln und jetzt geht es schon woll erstmal noch drei Stunden WhatsApp Nachricht verfassen. Brille abgesetzt, aber wir haben es rechtzeitig geschafft. Wir sind live dabei. Stefan, ich war ein bisschen traurig, dass ich dich nicht im Bundesvorstand wieder gesehen habe. Nach 6 Jahren gehörst du ja eigentlich schon auch ein bisschen zu unserer AfDTV Familie und das ist so gewohnt hier mit dir und die Interviews sind immer lustig. Warum bist du nicht noch mal angetreten? Ich wusste nicht, dass du dann traurig bist. Also, wenn ich gewusst hätte, dass du traurig bist, wenn ich nicht antrete, wäre ich angetreten. Lisa, aber wir hatten vorher nicht hatten wir vorher nicht drüber gesprochen. In zwei Jahren hast noch mal eine Chance. Ich habe mir gedacht sech Jahre Bundesvorstand und ich mache zumindest mal eine Pause für zwei Jährchen bis zur nächsten Wahl. Das war eine super erfolgreiche Zeit auch der Bundes. Also ich bin sech Jahre drin. Die ersten beiden Jahre waren ja so ein bisschen mit meuten noch und so. Das war ja nicht so super erfolgreich, aber danach dann die zweiten vier Jahre, wenn man so will und insbesondere die letzte Zeit super erfolgreich, was die Umfragen angeht, was die Wahlergebnisse angeht und dann gibt's ja so ein Spruch, man soll aufhören, wenn es am schönsten ist, aber aufhören gucken wir mal. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, aber jetzt sollen die mal gucken. Wir haben den Vorstand deutlich verjüngt und vielleicht kriegen die das ja noch besser hin als ich. Wie sah deine Aufgabe im Bundesvorstand aus die letzten sechs Jahre? Also, wie warst du da tätig? Man hat so Geschäftsbereiche. Bei mir war das dann aufgrund meiner meines juristischen Hintergrunds war das dann so der juristische Bereich. Da sind ja einige Rechtsstreitigkeiten geführt worden, was Parteiordnungsmaßnahmen angeht, was Auseinandersetzung angeht wegen des mit dem Verfassungsschutz und so. Das ist jetzt mehr so intern gewesen, aber ich war auch sehr viel auf Reisen. Das war eigentlich so meine Hauptaufgabe, dass ich gesagt habe so vorort vorort zu sein, Veranstaltung zu machen mit Stadtverbänden, mit Kreisverbänden und sowas und es hat mir viel Spaß gemacht, aber das geht auch weiter. Ist nicht so als wenn die als wenn die Anfragen aufhören. Also ich bin auch gerne weiterhin unterwegs und wir haben vollen Terminkalender. Welche Erfahrung nimmst du aus den letzten sechs Jahren mit? Ja, also wie gesagt, die ersten zwei Jahre waren ein bisschen problematisch, aber das gliht sich vielleicht ein, weil das ist so ein Gegensatz war, ne? Der Vorstand, also der vorvorletzte Vorstand, der war schon ziemlich auf Krawall gebürstet, zwei Lager, wenn man so will und das hat dann aufgehört. Also nachdem die Querolanten weg waren oder der Superquerolant weg war, hat das aufgehört. Es gab keine Lagerbildung und äh es ist sehr viel Verwaltungsarbeit, sag ich mal, was der Vorstadt macht. Da sollte man sich vielleicht noch mal auch Gedanken drüber machen, ob das die der richtige Ort ist für Verwaltungsarbeit. Also ein Bundesvorstand eine 80.000 Mitgliederpartei, der sollte vielleicht mehr so strategische Entscheidungen, politische Vorgaben machen, als sich über interne Verwaltungssachen zu unterhalten, ne? Aber ich habe gemerkt oder das ist es hat sich bestätigt, dass Politik ein Mannschaftssport ist, ne? Ist also nichts für einen, der mit dem Kopf durch die Wand will, sondern Mannschaftssport und dafür steht natürlich auch dann der vielköpfige Bundesvorstand. Wenn man jetzt etwas so lange macht wie du, 6 Jahre Bundesvorstand, dann wird das ja auch so eine gewisse Art Teil des Lebens, Teil des Alltags. Was wird dir jetzt fehlen? Also, was mir nicht fehlen wird, ist die Telefonkonferenz, die am Montag morgen zum 8 Uhr stattfindet. Ich habe mehrfach vergeblich versucht, den Termin irgendwie anders zu machen, aber da habe ich die Mehrheiten nie bekommen. Also, das wird entspannter dann Montag morgen. Damit hät natürlich auch zusammen, dass der der Sonntag Nachmittag entspannter wird, weil man die Unterlagen nicht nicht durcharbeiten muss, ne? Äh, dann haben wir die Präsenzsitzung Montag abends in Sitzungswochen, ob die mir fehlen werden. Ja, doch, da hat man die Kollegen getroffen. Das war netter Austausch auch hinterher dann das vielleicht dann, aber ansonsten wie gesagt fällt ja nicht viel weg. Das ist halt diese Telco und die Reisearbeit Reisearbeit sage ich mal, bleibt ja und die meine Präsenz vor in den im Lande auch. Was denkst du sind jetzt die Herausforderungen, die auf den neuen Bundesvorstand nächsten zwei Jahren zukommen werden? Nein, man muss vielleicht, wenn man mal kritisch anfängt, vielleicht mal so ein bisschen die Euphorie bremsen, ne? Also, wir kennen ja unsere Wahlergebnisse oder die Wahlergebnisse und Umfragen. Das steigt, steigt, steigt, steigt. Irgendwann kommen d auch Rücksetzer und dann zeigt sich glaube ich der Charakter einer Partei, dass man dann nicht äh sofort kopflos wird oder üinander herfährt mit Schuldzuweisungen und so. Das ist glaube ich wichtig, dass man da sagt in guten wie in schlechten Zeiten und in die letzten Zeiten waren ja immer gut eigentlich für uns bis auf die Tatsache, dass wir noch nicht regiert, aber auch das ist ja absehbar, dass die Regierung in diesem Jahr zumindest in Sachsenanhalt mit allergrößter Wahrscheinlichkeit von uns äh gestellt wird. Also auf dem auf dem Teppich bleiben, sage ich mal, auf dem Boden bleiben und zusammenarbeiten. Nicht damit die AfD stärker wird, doch damit sie stärker wird, aber im Endergebnis geht's ja um unser Land und da hilft eigentlich nur eine starke AfD und ich glaube, das machen die schon. Abschließend noch mal, du hast ja auch gesagt, der AfD mus oder willst du noch ein bisschen? Ich plaud immer so gerne mit plauderst immer gerne. Ja, Stefan. Ja, na ja, dann eine Frage habe ich noch für dich. Hau raus. Jetzt hast gesagt, die Tosen weg. Du hast mehr Zeit. Was willst du denn stattdessen machen? Du bist doch niemand, der jetzt so sagt, ich lege jetzt die Füße hoch, ich mache jetzt Mayones. Was man Montag morgen um anderes macht, ist liegt auf der Hand. Man schläft einfach mal stündchen länger. Gurkenmaske, Gurkenmaske, wenn du wenn du Ja, und dann kann man sich auch mal ordentlich rasieren und so. Da ist dann ein bisschen mehr Zeit so. Aber der Zeitgewinn ist wirklich marginal. Wie gesagt, es ist ja nicht so als wenn man jetzt als wenn ich jetzt arbeitslos würde und ich habe ja noch viele andere Sachen zu tun. Ich bin auch in der Fraktion ziemlich äh aktiv unterwegs als parlamentarischer Geschäftsführer in den Arbeitskreisen und so. Also da wird man wird es glaube ich gar nicht merken. Du hast doch echt viele Wahlkreisbür. Ich glaube vier. Vier Wahlkreisbüros. Genau. Vielleicht setze ich mich da dann öfter mal rein und warte auf Leute, die vorbeikommen. Ja. Wie betreust du die alle? Ne, wir ich habe ja Personal, ne? Wir haben ist auch nicht jedes Büro jeden Tag geöffnet, aber wir haben Hauptbüro in Gera, das ist Montag bis Donnerstag geöffnet und samstags jetzt auch für 7 Stunden am Tag. samstags bisschen kürzer und die anderen Büros sind zwei äh oder einen Tag die Woche geöffnet. Das ist also verteilt und wir haben Personal und das sind auch Anlaufstellen für sehr viele Leute. So ein bisschen psychologische Betreuung manchmal und dafür sorgen, dass die Leute nicht völlig verzweifeln. Also Sozialarbeit im weitesten Sinne. Bisschen Seelsorge auch. Genau, das kommt auch dazu. Bisschen Seele massieren von anderen Leuten und sagen, alles ist doch gar nicht so schlimm. Und irgendwann geht's ja wieder aufwärts. Wir sehen ja das Blau am Horizont wird ja immer deutlicher und so. Also, das ist schon eine wichtige Einrichtung, dass man vor Ort präsent ist. Das Motto unseres Parteitags ist ja Neustad für Deutschland. Geb uns doch mal ein Ausblick, wie dieser Neustad mit der AfD für unser Land aussehen würde. Neustad ist so wie für Neudeutsch Reset oder den Reset Knopf. Ja, genau. Wenn alles andere scheitert, dann muss der Neustart her und dann und dann neu hochfahren. Das ist genau der Punkt, ähm dass wir, wenn wir regieren, nicht rangehen dürfen mit kleinen Rechen hier und Mini Refmchen da und 2% drauf und 2% runter, sondern das muss eine durchdachte neue Politik werden. Der e se eine Besen muss sozusagen. Ja, Kettensäge von M oder die die Sense hat irgend in in Tschechien mal ein Wahlkämpfer benutzt, die Motorsense. Man muss also richtig grundsätzlich ran, weil in dem Zustand, indem unsere Sozialsysteme, die Rentenkassen und so alles sind, da kann man nicht bisschen rumfummeln und hoffen, dass alles das alles besser wird. Also, wir brauchen absolute Mehrheit mit der AfD. Das ist schon mal ganz wichtig, weil ansonsten verwessert das ganze wieder in Koalitionsgesprächen und ich wüsste auch gar nicht mit wem wir koalieren sollen. Also wir haben die CDU Trümmerhaufen. Die CDU hat unser Land zugrunde gerichtet und mit den koreliere ich ja nicht oder schließ irgendwelche Kompromisse. Wir müssen das selber machen. Ich hoffe, dass wir die absoluten Mehrheiten bekommen und dann mit dem eisernen Besen ran und äh ja grundsätzlich Gesetze streichen, weniger Gesetze ändern als Gesetze streichen. Ich glaube, das wird schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Ähm, viele Sachen kann man ja auch erst auf Bundesebene bewegen, aber du hast von der absoluten Mehrheit gesprochen. Ich meine, in Sachsenanhalt sieht man das auch so. Keine faulen Kompromisse ähm und nicht verbiegen in so einer Koalition. Also ist das dann eigentlich überhaupt realistisch, dass wir dann auf Bundesebene rankommen, weil ich meine, wie viel Prozent bräuchten wir denn da? Ja, also die Entwicklung kann man jetzt nicht so mit den Ländern im Osten z.B. aktuell vergleichen. Also was wie lange wird das dauern? Ja, siehst jetzt müssen wir doch Schluss machen. Wie lange wird das dauern, bis wir im Bund auch was bewirken können? Das kann ich dir nicht sagen, wie lange das dauert, aber ähm anders geht's nicht. Also, wenn wir keine absoluten Mehrheiten bekommen, ja, da muss man halt im Zweifel auf Regierungsbeteiligung verzichten, bevor wir unser Gewissen verkaufen über unsere Überzeugung verkaufen, für die wir ja viele, viele Jahre auf den Straßen sind und Prügel eingesteckt haben, psychisch, physisch, sag ich mal, geht das nicht anders. Wir sind demokratische Partei. Wir machen ein Angebot an die Menschen und sagen, wählt uns und dann wird es besser. Wenn die Menschen das nicht wollen, dann ist das halt so. Ist blöd für die Partei, blöd für Deutschland, blöd für uns. Aber wir machen Angebot. Wenn die sagen, die anderen Parteien, die Altparteien sind besser, was ich nicht andatweise natürlich verstehen kann. Die haben ja alles in Deutschland so gemacht, wie es wie der Zustand zurzeit ist. Dann muss man das als demokratische Parteien nehmen. So, ja, jetzt machen wir aber Schluss damit, oder? Aber habe ich die bisschen glücklicher gemacht jetzt? Ja, gut. Einfid, wenn traurig bist, dann komme ich wieder vorbei und die Kamera. Genau. Danke schön, Stefan. Ich bedanke mich, Lisa.


📊 Link-Infos

URL https://www.youtube.com/watch?v=6hh2u36THYw
Titel „Keine faulen Kompromisse!” – Stephan Brandner im Interview – AfD
Kategorien Politik, BulkNews
Hinzugefügt 2026-07-15 23:00:10