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DEUTSCHLAND: Ulf Poschardt mit Klartext – Nur Alexander Dobrindt kann Jens Spahn folgen

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DEUTSCHLAND: Ulf Poschardt mit Klartext – Nur Alexander Dobrindt kann Jens Spahn folgen

Kanal-Aufrufe 0 🔗 https://www.youtube.com/watch?v=D6ODCnbcXUw 🤖 Zusammenfassung Der WELT-Autor Ulf Poschardt plädiert in einem Interview für Alexander Dobrindt als neuen Unionsfraktionsvorsitzenden. Er begründet dies mit Gesprächen bei Unionsabgeordneten außerhalb der CSU und hebt Dobrindts Intelligenz, handwerkliches Können sowie Respekt bei SPD und Grünen hervor. Zugleich räumt er ein, dass Dobrindt den Posten wahrscheinlich nicht annehmen wird.…

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DEUTSCHLAND: Ulf Poschardt mit Klartext – Nur Alexander Dobrindt kann Jens Spahn folgen

🔗 https://www.youtube.com/watch?v=D6ODCnbcXUw

🤖 Zusammenfassung

Der WELT-Autor Ulf Poschardt plädiert in einem Interview für Alexander Dobrindt als neuen Unionsfraktionsvorsitzenden. Er begründet dies mit Gesprächen bei Unionsabgeordneten außerhalb der CSU und hebt Dobrindts Intelligenz, handwerkliches Können sowie Respekt bei SPD und Grünen hervor. Zugleich räumt er ein, dass Dobrindt den Posten wahrscheinlich nicht annehmen wird. Den als wahrscheinlich geltenden Kandidaten Thorsten Frei bewertet er als kompetenten, aber eher funktionären „Solisten“, der maximal eine „solide Drei“ liefere. Als mögliche Kanzleramtschefin nennt er Nina Warken, hält sich aber zur Vertrauensfrage zurück. Poschardt fordert zudem einen Politikwechsel in Gesundheit, Rente, Migration und Wirtschaft sowie eine härtere Haltung gegenüber der SPD und Dialogbereitschaft nach rechts der Mitte. Seine offensiven Dobrindt-Lobpreisungen bleiben dabei hochsubjektiv und parteipolitisch gefärbt.

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📜 Transkript

Und die Namen wollen wir mal ein bisschen in  den Raum werfen. Ulf Poschardt jetzt bei mir im   Studio, WELT-Autor und freiester Mitarbeiter von  Axel Springer. Ulf, schön, dass du da bist. Hallo.   Denn zumindest für den Unionsfraktionsvorsitz  hast du einen ganz klaren Favoriten im Auge:   Alexander Dobrindt, bisher Innenminister. Warum  ist er in deinen Augen der einzig Mögliche? Ich habe etwas sehr Unübliches für meine  Kommentare gemacht. Ich habe nämlich   recherchiert und habe mit einer knappen Handvoll  von Unionsabgeordneten gesprochen. Da war kein   einziger von der CSU dabei und keine Einzige  von der CSU dabei. Ich war sehr überrascht,   dass der Name bei denen weit abseits der eigenen  konfessionellen Landesgruppen und auch sonstiger   Proporzkriterien gefallen ist. Ich glaube,  in der Unionsfraktion hat man so das Gefühl,   da muss jetzt jemand hin, der reibungslos,  geräuschlos und handwerklich auf höchstem   Niveau in der schwierigen Konstellation mit diesen  Sozialdemokraten das hinbekommt. Dem Einzigen,   dem sie es zutrauen, dass er so etwas kann,  was ich als Herkulesauftrag bezeichnen würde,   ist Alexander Dobrindt. Nachdem ich es dann  dreimal gehört habe, habe ich gedacht: Ja,   okay, das ist eigentlich ganz interessant. Jeder,  der meine Kommentare liest und sogar mein neues   Buch kennt, weiß, dass ich ihn für einen der  klügsten Köpfe im bürgerlichen Lager halte,   wenn nicht sogar für den klügsten.  Ich glaube, wenn es gelingen sollte,   dann wäre Dobrindt sicherlich ein Shot. Aber  ich kann mir eigentlich nicht vorstellen,   dass er sich den Schuh anzieht. Er ist wirklich  sehr intelligent. Deswegen plädiere ich:   Wenn es darum geht, dass das jemand macht, der  es kann, dann wäre Dobrindt die beste Lösung. Mhm. Die Frage ist, ob das dann so kommen  wird. Aber lass uns auch mal über Thorsten   Frei reden. Das ist ja der Name, der jetzt  am häufigsten als wahrscheinlichster Kandidat   gehandelt wird. Wir wissen, der wollte von Anfang  an Fraktionschef werden. Im Kanzleramt macht er   einen etwas schwierigen Job, sagen wir es  mal so. Glaubst du, der hätte das Format,   tatsächlich die Fraktion zusammenzuhalten und  eben gerade auch bei der SPD etwas durchzubringen? Ja. Nein, also ich glaube, Thorsten Frei sitzt ja  wirklich sehr oft hier. Wir haben ihn schon oft   in Interviews gehabt. Er ist kompetent, er ist ein  Profi. Ich finde allerdings auch, ehrlich gesagt,   die haben im Kanzleramt schon ganz schön viel  vergeigt. Man weiß immer nicht, an wem es liegt,   ob es am Kanzler liegt, der, glaube ich, nur mit  einem sehr engen Beraterkreis agiert. Aber da sind   schon ein paar Sachen heruntergefallen. Politik  ist eben auch politisches Handwerk. Da gäbe es   wohl Bessere. Ich glaube, Thorsten Frei kann das  auch, dann ist es eben solides Handwerk. Dobrindt   hat darüber hinaus aber noch ein sehr kluges  weltanschauliches Gerüst, ein differenziertes   und auch einen ganz anderen Gestaltungsehrgeiz.  Ich glaube, Frei würde das abwickeln, was da   so käme. Das wäre wahrscheinlich eine solide  professionelle Drei. Dobrindt ist halt einer,   der auch eine Eins minus oder Zwei plus  kann. Gleichzeitig ist er sehr respektiert,   auch bei Sozialdemokraten, selbst bei Grünen. Alle  wissen: Der ist der schlauste Fuchs in dem Lager. Dann bräuchten wir einen neuen Kanzleramtschef  oder eine neue Kanzleramtschefin. Der Name   Nina Warken kursiert. Ganz interessant,  die als Gesundheitsministerin auf jeden   Fall ordentlich losgelegt hat, gleich zwei  Reformen im Köcher hat und, wie man hört,   als Chefin der Frauen-Union auch eine der Ersten  war, die gesagt hat: Das mit dem Sparen geht so   nicht weiter. Glaubst du, sie hätte das Format  oder vor allem das Vertrauen des Kanzlers? Um ehrlich zu sein: Ich will hier nicht bluffen,  als wüsste ich, ob er ihr vertraut oder ob sie das   im Kreuz hat. Sie ist auf jeden Fall aufgefallen  als jemand, der eine Gesundheitsreform zumindest   einmal denken kann. Du weißt, ich gehöre  zu den Freunden davon. Ich finde, alles,   was wir da machen, ist viel zu wenig. Wir bleiben  mit der Gesundheitsreform weit hinter dem zurück,   was es bräuchte, um Deutschland wieder  wirtschaftlich stabil zu machen. Insofern   glaube ich auch: Das große Problem, egal wie  die Personalrochaden aussehen, ist für mich   neben Dobrindt die junge Gruppe. Man hat  gesehen, dass die Rentenreform ohne die   Vordenker aus der jungen Gruppe auch nicht so  hätte funktionieren können. Eigentlich müsste Merz   das jetzt nutzen, um noch einmal einen anderen  Regierungsstil anzugehen. Man bräuchte Leute,   die Wirtschaftspolitik können und Migration.  In der Migrationspolitik erleben wir diese   furchtbare Woche mit Messertaten und Morden. Das  geht so nicht weiter. Wirtschaftspolitisch krebsen   wir ganz unten herum. Man müsste die SPD jetzt  richtig hart rannehmen. Deren Steuerüberlegungen   sind indiskutabel. Was da leider vom klügsten  Mann der SPD, Lars Klingbeil, an Bestrafung   der Steuerbetrüger kommt und an Bürokratie  damit verbunden ist, ist absurd. Wir bräuchten   über den Personalwechsel hinaus einen echten  Politikwechsel. Und wir werden nach den Wahlen   im Osten jemanden brauchen, der auch mit Leuten  rechts der Mitte reden kann. Da sehe ich eher   jemanden Listigen wie Alexander Dobrindt als einen  klassischen Funktionär, wie es Thorsten Frei ist. Eindeutige Worte von dir,   Ulf. Mal sehen, ob das für Freude im  Innenministerium sorgt. Danke vielmals. Ich bin großer Dobrindt-Fan,  ich kann nicht anders. Ich warte auf den Button dann beim nächsten Mal. Gelächter. Mache ich. Danke dir.


📊 Link-Infos

URL https://www.youtube.com/watch?v=D6ODCnbcXUw
Titel DEUTSCHLAND: Ulf Poschardt mit Klartext – Nur Alexander Dobrindt kann Jens Spahn folgen
Kategorien Zeitung, BulkNews, WELT Nachrichtensender
Hinzugefügt 2026-07-20 21:49:53
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