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WELT Nachrichtensender – TERROR IN BERLIN: Täter wählte Zugangsweg! Experte erklärt, wo der Schutz einer Veranstaltung endet

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WELT Nachrichtensender – TERROR IN BERLIN: Täter wählte Zugangsweg! Experte erklärt, wo der Schutz einer Veranstaltung endet

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TERROR IN BERLIN: Täter wählte Zugangsweg! Experte erklärt, wo der Schutz einer Veranstaltung endet

🔗 https://www.youtube.com/watch?v=UGjwkApnk5U

ANSCHLAG IN BERLIN: Täter wählte den Zugangsweg! Terrorexperte erklärt, wo der Schutz einer Veranstaltung endet

Der Anschlag traf nach Einschätzung des Terrorismusexperten Lars Winkelsdorf nicht den geschützten Veranstaltungsbereich des Christopher Street Day. Der Täter wählte einen Zugangsweg im Tiergarten. Solche Bereiche ließen sich nicht vollständig absichern.

Das Sicherheitskonzept der Veranstaltung habe funktioniert. Nach einer kurzen Chaosphase hätten die Einsatzkräfte geordnet reagiert. Die Evakuierung löste keine Panik aus. Winkelsdorf würdigte auch die Versorgung der Verletzten. Drei lebensgefährlich verletzte Patienten kamen in Krankenhäuser.

Die Ermittler müssen nun das Umfeld des mutmaßlichen Täters prüfen. Im Mittelpunkt stehen mögliche Mitwisser und Unterstützer. Sie könnten bei der Anmietung des Fahrzeugs oder mit Informationen über Zugangswege geholfen haben. Auch digitale Kontakte, Chatgruppen, mögliche IS-Bezüge und eine Radikalisierung spielen eine Rolle.

Nach W

🤖 Zusammenfassung

Terrorismusexperte Lars Winkelsdorf bewertet den Anschlag nahe dem Berliner CSD als Angriff auf den ungeschützten Zugangsweg, nicht auf die Veranstaltung selbst. Er betont, dass das Sicherheitskonzept für den CSD-Bereich lehrbuchmäßig funktioniert habe: Die kurze Chaosphase wurde schnell überwunden, die Evakuierung verlief ohne Panik, und die Notfallversorgung war vorbildlich. Ein grundsätzliches Sicherheitsproblem bei Großveranstaltungen sieht er deshalb nicht. Das Kernproblem sei vielmehr der Terrorismus selbst, da Täter bewegliche Ziele außerhalb geschützter Bereiche auswählen können. Die Ermittlungen stehen noch am Anfang und müssen digitale Kontakte, mögliche IS-Bezüge, Mitwisser sowie Unterstützer beim Anmieten des Fahrzeugs und bei der Informationsbeschaffung klären. Winkelsdorf verweist auf vergleichbare Anschläge in London, bei denen Terrornetzwerke Einzeltäter online mobilisiert und angeleitet hätten.

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📜 Transkript

Zugeschaltet ist mir jetzt der Terrorismusexperte  Lars Winkelsdorf. Herr Winkelsdorf, herzlich   willkommen. Schauen wir auf diesen Fall, weil  irgendwie ist das Muster doch immer dasselbe:   Mit einem Fahrzeug wird in eine Menschenmenge  gerast. In diesem Fall gab es mutmaßlich noch   eine Messerattacke. Wie schätzen Sie das ein?  Braucht ein solcher Anschlag große Vorbereitung,   oder lässt sich das eigentlich doch sehr  einfach bewerkstelligen? Also, was wir in   Berlin gerade sehr deutlich sehen, ist, dass der  Anschlag eben nicht auf der Veranstaltung selbst   stattgefunden hat, sondern auf den Zugangswegen  außerhalb des Veranstaltungsbereichs. Und diese   dann zusätzlich zu schützen, da sind wir dann  irgendwann an dem Punkt, wo es einfach von den,   von den regionalen Möglichkeiten nicht mehr  möglich ist. Irgendwo ist man immer, äh,   immer außerhalb dieses Veranstaltungsbereiches.  Von daher muss man schon sagen: Der Schutz der   Veranstaltung selber hat funktioniert, und auch  diese Sicherheitskonzepte für diese Veranstaltung,   die wir haben, haben fantastisch, vorbildlich  funktioniert. Das war geradezu lehrbuchmäßig.   Es gab eine ganz kurze Chaosphase von  vielleicht ein oder zwei Minuten, die sehr   schnell überwunden wurde, und alle Maßnahmen  haben tatsächlich strukturiert funktioniert,   bis hin zur Evakuierung der Teilnehmer, ohne  dass eine Panik ausgelöst wurde. Das heißt,   dass wir so wenige Opfer dort sehen, das ist  tatsächlich der Arbeit im Vorfeld zu verdanken.   Ich muss auch sagen, ich habe das hier gesehen,  auch die Sicherheitsvorkehrungen um den CSD,   das war wirklich alles vorbildlich auch von der  Polizei gemacht. Insofern zeigt dieser Anschlag,   der sich ja dennoch mitten in Berlin, äh, ereignet  hat, offenbar keine Sicherheitslücken, wie jetzt   gerade diskutiert wird, bei Großveranstaltungen.  Wo liegt denn dann das Kernproblem? Das scheint   ja ganz woanders zu sein. Tatsächlich ist das  Kernproblem der Terrorismus selbst. Das heißt,   der Täter hat natürlich die Initiative  und kann sich Ziele außerhalb dieses   Veranstaltungsbereiches suchen, so wie er das  in diesem Falle gemacht hat, um diese Ziele   dann für seine Tat angreifen zu können. Das war  in diesem Falle der Zugangsweg zum Christopher   Street Day im Tiergartenbereich. Das hätte aber  genauso gut eine U-Bahn-Haltestelle sein können,   deutlich entfernt von dieser Veranstaltung.  Also, da muss man schon sagen, da ging es darum,   hier möglichst schnell und effektiv reagieren zu  können. Und das haben die Behörden vorbildlich   gemacht. Die Patientenversorgung in diesem Bereich  des Tiergartens war, man muss es wirklich sagen,   also mehr als lehrbuchmäßig. Und dass die  Patienten überhaupt, die drei lebensgefährlich   verletzten Patienten, in Krankenhäuser kamen,  das kann man nicht hoch genug würdigen. Also,   Sicherheitskonzept sehr gut aufgegangen. Sie  sind auch Terrorismusexperte. Was genau müssen   die Ermittler jetzt über die digitalen  Kontakte, zum Beispiel über Chatgruppen,   über mögliche IS-Bezüge oder Radikalisierung,  herausfinden über den mutmaßlichen Täter? Also,   die Schwierigkeit zum Täter ist natürlich,  sein Umfeld jetzt aufzuklären. Das heißt,   zu sehen: Gab es Mitwisser bei dieser Tat? Gab  es mögliche Unterstützer, die ihm geholfen haben,   das Fahrzeug anzumieten, die auch geholfen haben,  ihm Informationen zu geben über diese Zugangswege?   Aber das steht momentan alles völlig am Anfang.  Das heißt, hier werden sich die Polizeibehörden   wahrscheinlich erst konsolidieren müssen und  untereinander abstimmen müssen. Nach dem,   was bislang bekannt ist, wie schätzen Sie das ein?  Ist es realistisch, dass sich da ein Täter ohne   professionelles Unterstützernetzwerk, ähm, dort,  äh, hineinfahren kann und dass er das jetzt auch,   dass er auch abtauchen konnte? Oder wie schätzen  Sie das ein? Solche Fälle hat es tatsächlich schon   in der Vergangenheit gegeben. Denken wir  an mehrere Anschläge in London, die nach   dem ähnlichen Strickmuster verübt worden sind. Das  sind dann tatsächlich Hinweise, die online gegeben   werden von Terrornetzwerken wie dem Islamischen  Staat, um solche Einzeltäter mobilisieren zu   können und zu solchen Taten tatsächlich anleiten  zu können, sagt der Terrorismusexperte Lars   Winkelsdorf. Ganz herzlichen Dank  erst einmal für Ihre Expertise. Ja.


📊 Link-Infos

URL https://www.youtube.com/watch?v=UGjwkApnk5U
Titel TERROR IN BERLIN: Täter wählte Zugangsweg! Experte erklärt, wo der Schutz einer Veranstaltung endet
Kategorien BulkNews
Hinzugefügt 2026-07-26 18:22:52
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