Die-Handschelle

MrWissen2go – Wer mag Donald Trump noch?

  • AFD (12)
  • Bündnis 90/Die Grünen (1)
  • CDU (2)
  • CSU (2)
  • Die Linke (1)
  • FDP (5)
  • SED (1)
  • SPD (1)

MrWissen2go – Wer mag Donald Trump noch?

MrWissen2go – YouTube Kanal-Aufrufe 0 Kanal https://www.youtube.com/channel/UCZHpIFMfoJJ_1QxNGLJTzyA 🔗 https://www.youtube.com/watch?v=r_jz8X9_Wew Aus deutscher Sicht entsteht schnell der Eindruck, Donald Trump hätte es sich mit der gesamten Welt verscherzt, inklusive seinem eigenen Land. Allerdings: Vor allem in den USA hat der US-Präsident durchaus noch Unterstützer und Anhänger. Wer gehört dazu? Darum geht es in diesem Video. Die Wahlergebnisse…

, , ,

MrWissen2go – YouTube

Kanal-Aufrufe 0
Kanal https://www.youtube.com/channel/UCZHpIFMfoJJ_1QxNGLJTzyA

Wer mag Donald Trump noch?

🔗 https://www.youtube.com/watch?v=r_jz8X9_Wew

Aus deutscher Sicht entsteht schnell der Eindruck, Donald Trump hätte es sich mit der gesamten Welt verscherzt, inklusive seinem eigenen Land. Allerdings: Vor allem in den USA hat der US-Präsident durchaus noch Unterstützer und Anhänger. Wer gehört dazu? Darum geht es in diesem Video.

Die Wahlergebnisse der US-Präsidentschaftswahl 2024 bei CNN – https://edition.cnn.com/election/2024/results/president

Eine Analyse der Wählergruppen und ethnischen Verschiebungen bei der US-Wahl 2024 – https://navigatorresearch.org/2024-post-election-survey-racial-analysis-of-2024-election-results

Eine Umfrage zu Trumps Zustimmungswerten im Zeitverlauf – https://fiftyplusone.news/polls/approval/president

Historische Vergleichsdaten zu den Beliebtheitswerten früherer US-Präsidenten – https://www.presidency.ucsb.edu/statistics/data/final-presidential-job-approval-ratings

Der Approval-Tracker des Economist zu Trumps Politikfeldern und Zustimmungswerten – https://www.economist.com/interactive/trump-appro

🤖 Zusammenfassung

Der Transkript befasst sich mit der Frage, wer Donald Trump trotz sinkender Zustimmungswerte weiterhin unterstützt. Nach seinem Wahlsieg im November 2024 mit 312 Wahlleuten rutschte seine Zustimmung in den USA von über 50 Prozent auf deutlich unter 40 Prozent ab. Dieser frühe Verlust ist bemerkenswert, da die Amtszeit gerade begonnen hat. Gründe sind seine umstrittene Zollpolitik, der Militärschlag gegen den Iran, das harte Vorgehen der Einwanderungsbehörde sowie wirtschaftliche Sorgen wie Inflation und Gesundheitskosten, die das Alltagsleben der Menschen belasten. Trotzdem bleibt Trump eine treue Basis erhalten: die MAGA-Bewegung innerhalb der Republikaner, evangelikale Christen wegen seiner anti-abtreibungs- und pro-israelischen Politik, sowie Milliardäre und Unternehmer, die von seiner wirtschaftsfreundlichen Politik profitieren. Diese Unterstützung ist politisch entscheidend, da die Midterms im November 2025 über seine Handlungsfähigkeit und politische Nachfolge entscheiden. Trumps Rückhalt bleibt damit fragmentiert, aber für seine weitere Amtszeit existenziell wichtig.

Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"

📜 Transkript

Wer mag Donald Trump noch? Die Frage aus dem Titel dieses Videos ist vielleicht ein bisschen provokant, aber sie ist auch nah liegend. Trumps Zustimmungswerte in den USA sinken. Außerhalb des Landes gibt es viel Kritik und kaum ein Tag vergeht ohne eine neue Schlagzeile rund um den US-Präsidenten. Wie viel Rückhalt hat Donald Trump noch? Wer sind die Menschen, die ihn nach wie vor unterstützen? Und warum ist das alles wichtig, obwohl Trump schon in seiner zweiten Amtszeit ist und gar nicht wiedergewählt werden kann? Darum geht's jetzt. [musik] 6. November 2024, ein Tag an dem Geschichte geschrieben wurde. Ein Tag nach der Wahl in den USA. Donald Trump, der 45. Präsident der USA, hat es geschafft, nach vier Jahren Pause noch einmal gewählt zu werden zum 47. Präsidenten und das mit einem überwältigenden Ergebnis. 312 Wahlleute konnte Trump für die republikanische Partei und für sich gewinnen. Seine Konkurrentin Carmela Harris von der Demokraten kam auf nur 226 Wahlleute. Und auch in absoluten Zahlen war es eindeutig. Trump hatte rund 2 Millionen Wähler stimmen mehr als Harris. Eine der Überraschungen bei dieser Wahl war, nicht nur weiße US-Amerikaner haben ihr Kreuz bei Donald Trump gemacht, sondern beinah zu allen ethnischen Minderheiten in den Vereinigten Staaten konnte Trump im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Wahlen zulegen. Es war ein Sieg auf ganzer Linie und dementsprechend ist Trump auch aufgetreten. [jubel] Die großartigste politische Bewegung aller Zeiten hat Donald Trump seine Anhänger und sich genannt. Er war auf dem Höhepunkt seines politischen Erfolgs, von vielen schon abgeschrieben. Alsenlos bezeichnet hat er es allen gezeigt. Der späte Wechsel von beiden zu Harris, beidens schwache Auftritte zuvor im Wahlkampf und vermutlich auch ein überstandener Attentatsversuch. Alles das waren laut Analysten entscheidende Faktoren im Wahlkampf. Mit starker Brust konnte Trump deshalb am 20. Januar 2025 sein Amt antreten. Seine Zustimmungswerte lagen damals bei etwas mehr als 50%. Allerdings danach ging es Berg ab. Den Wert, der am 21. Januar 2025 gemessen wurde, hat Donald Trump in seiner bisherigen zweiten Amtszeit nie wieder erreicht. Inzwischen ist der abgerutscht auf weit unter 40%. Historisch schlecht ist der aktuelle Wert allerdings nicht. Trump selbst lag zum Ende seiner ersten Amtszeit 2021 bei nur noch 34%. Genauso wie George W. Bush 2009 oder Jimmy Carter 1980. Und noch schlechter sah es für Harry As Truman aus, den wir heute mit positiven Dingen verbinden, wie dem Marshallplan oder der Berliner Luftbrücke, der wegen des Korea Kriegs, Korruptionsskandalen in seiner Regierung und anderen Problemen allerdings 1952 bei nur noch 32% lag. Nur noch unterboten von Richard Nixon, der 1974 über den Watergate Skandal gestolpert und als bisher einziger US-Präsident zurückgetreten war. Also, die aktuellen Zustimmungswerte von Donald Trump sind zwar nicht wirklich gut, allerdings gab es auch schon Präsidenten vor ihm, die ähnlich oder noch schlechter daen. Allerdings ist wichtig, da ging es um Werte zum Ende der Amtszeit. Trump befindet sich aber noch in seiner Amtszeit und die läuft noch nicht einmal zwei Jahre. Dass es nach so kurzer Zeit schon so negativ aussieht, ist dann doch ein für Trump gefährlicher Trend. Dazu kommt, seitdem Donald Trump regiert, ist das Ansehen der USA in einigen Ländern der Welt deutlich zurückgegangen, vor allem in Europa. In Deutschland z.B. hatten Ende 2025 dreiviertel der Befragten bei einer Umfrage der Körperstiftung die Beziehungen zu den USA als schlecht bewertet. Unter Trumps Vorgänger Joe Biden war es noch genau andersrum. Mögliche Gründe dafür sind die Zollpolitik der USA, die Angriffe gegen Venezuela und den Iran, Drohungen gegen Grönland, Unmut in der NATO, Berichte über gewaltsames Vorgehen der Einwanderungsbehörde Eis und nicht zuletzt auch die Abstines, die bei der aktuellen Weltlage fast schon wieder in Vergessenheit geraten sind. Das alles erklärt ein bisschen, warum Donald Trump unter anderem in Deutschland kein hohes Ansehen genießt. Aber wie kommt es denn zu den Werten in den USA selbst? Zum einen spielen da durchaus auch Aspekte eine Rolle, die ich eben schon genannt habe. Dem Krieg gegen den Iran standen z.B. die meisten befragten US-Bürger kritisch gegenüber. Ähnlich sah es mit der Zollpolitik des US-Präsidenten aus. Zentral sind allerdings für die Menschen im Land Themen, die wenn dann indirekt mit den Punkten von eben zusammenhängen, nämlich die Inflation und Preisentwicklung, Arbeitsplätze und die Wirtschaft, Gesundheitsfürsorge und Einwanderung. Zu diesem Ergebnis kommt eine regelmäßige Befragung des Magazins The Economist. Die Menschen in den USA treibt um, dass Produkte immer teurer werden, Arbeitsplätze wegfallen oder sie nicht genau wissen, wie sie Rechnungen vom Arzt bezahlen sollen. Und in all diesen Bereichen schneidet Donald Trump in der Bewertung der Bürgerinnen und Bürger unterm Strich eher schlecht ab. Mehr Zustimmung bekommt zwar seine Einwanderungspolitik und seine Politik, was die Bekämpfung von Verbrechen angeht, aber insgesamt sieht es bei den für die US-Amerikaner zentralen Themen nicht gut aus für Donald Trump. Allerdings sehen viele Anhänger von Donald Trump genau diese Bilanz aus den Umfragen anders. Sie verweisen darauf, dass die Zahl illegaler Grenzübertritte zurückgegangen sei, dass die Regierung aus ihrer Sicht konsequenter gegen Kriminalität vorgehe und amerikanische Interessen stärker in den Mittelpunkt gestellt werden würden. Es gibt also durchaus auch Menschen, die finden, dass Trump richtige Prioritäten setzen würde. Eine Rolle bei alldem spielt allerdings auch, dass sich einige, die in der Vergangenheit Donald Trump unterstützt hatten, inzwischen von ihm abgewandt hatten. Das Vorgehende Einwanderungsbehörde Eis z.B. hat Trump deutliche Verluste bei Hispanics und auch bei Schwarzen eingebracht. Trotzdem gibt es immer noch viele Menschen, die Donald Trump unterstützen. Wer ist das denn genau? Schauen wir uns das mal an. Und da müssen wir in erster Linie natürlich sprechen von seiner Partei, den Republikanern. Unter ihnen genießt Donald Trump insgesamt hohes Ansehen und ganz besonders groß ist die Unterstützung durch die sogenannte Magabewegung. Magada steht kurz für Make America Great again und ist eines der zentralen Motive der Präsidentschaften von Donald Trump. Angelehnt ist das Motto an die Präsidentschaftskampagne von Ronald Reagan im Jahr 1980. Make America great again, also macht Amerika wieder großartig, ist dann im Laufe der Zeit von einem einfachen Slogan zu einer Art Lebenseinstellung vieler Unterstützer von Donald Trump geworden. Trump selbst steht dabei im Mittelpunkt und ist derjenige, auf den sich alles konzentriert. allerdings nicht im Sinne einer eindeutigen Ideologie, sondern als Bewegung, die verschiedene Strömungen miteinander vereint. Wer zu Maga gehört, der ist in der Regel sehr konservativ, politisch rechtseingestellt, misstraut dem Establishment und betont nationale Souveränität sehr stark. Das sind, wenn man so will, die verbindenden Elemente und dann gibt's innerhalb der Bewegung aber auch ganz unterschiedliche Schwerpunkte. Den einen geht es z.B. darum, den Einfluss internationaler Organisationen möglichst klein zu halten. Andere setzen sich gegen Zuwanderung ein, für staatliche Deregulierung, ein liberales Waffenrecht oder auch gegen einen aus ihrer Sicht linken auch woken Zeitgeist, den sie ablehnen. Natürlich gibt es dabei auch immer wieder viele Überschneidungen. In sieht's bei der Ausprägung aus. Zu Maga gehören sowohl Teile der extremen neuen Rechten in den USA als auch alte erzkonservative Republikaner. Sie alle ein, dass Donald Trump für sie eine Art Projektionsfläche ist. Er ist derjenige, der aus ihrer Sicht die eigenen Vorstellungen von Politik, von Gesellschaft am besten umsetzen kann. Deshalb unterstützen sie ihn. Und Donald Trump wiederum belohnt das. Die republikanische Partei ist inzwischen zu einer Art Magpartei geworden. Nicht nur weil sich fast dreiviertel der Republikaner als Magar Republikaner bezeichnen würden, sondern auch, weil Trump die Partei seit Jahren systematisch pro Magbaut. Und führende Positionen in Trumps Administration werden z.B. auch von Mager Leuten besetzt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Heritage Foundation. Ein rechter Think Tank, der vor allem durch das sogenannte Project 2025 in der Öffentlichkeit bekannt geworden ist. eine Art Regierungsplan für einen konservativen US-Präsidenten, ohne ihn zu nennen, perfekt zugeschnitten auf Donald Trump. Trump selbst sagt zwar, er habe nichts mit diesem Project 2025 zu tun, allerdings hat er inzwischen schon einige der Punkte aus diesem Plan umgesetzt und außerdem beschäftigt er ehemalige Mitarbeiter der Heritage Foundation in seiner Administration, z.B. seine Pressesprecherin und den Direktor des Office of Management and Budget, der einer der führenden Köpfe hinter dem Project 2025 war. Und nicht nur das, auch auf der politischen Seite richtet Donald Trump die Partei ganz nach Mar. Gut zu erkennen ist das bei der aktuellen Auswahl der Kandidaten für die Midterms, die im Herbst anstehen und über die wir gleich noch ein bisschen genauer sprechen werden. Ganz gezielt unterstützt Trump Kandidatinnen und Kandidaten der Republikaner aus dem Magerumfeld und er hat es so geschafft, dass viele Politiker, die im Herbst ins Rennen und das Repräsentantenhaus, den Senat oder auch ein Gouverneursamt gehen, eine Verbindung zu Mager haben. Solche Schritte machen die Bewegung einflussreich und sie sichern sich die Loyalität zu Donald Trump. Auch wenn es zuletzt Kritik wegen seines Umgangs mit den Abstin und dem Irankrieg gab, steht Maga eng von Donald Trump. Republikaner, die sich zur M zählen, sind mit der Arbeit von Trump zufrieden. Zum Vergleich, bei den Republikanern, die sich nicht zu Mager zählen, sind es nur 36%. Da zeigt sich auch ein deutlicher Riss innerhalb der Partei und auch über die Partei hinaus hat Mageranhänger. Laut Zahlen des Meinungsforschungsinstituts Juga hat sich 2025 ungefähr jeder fünfte US-amerikanische Erwachsene als zugehörig zu Maga identifiziert, darunter vor allem weiße Männer aller Altersgruppen. Wer also eine Antwort auf die Frage haben möchte, wer Donald Trump noch mag und wer ihn unterstützt, der findet sie auf jeden Fall hier. Denn in den Augen der Magerbewegung hat Donald Trump bisher geliefert mit einem harten Vorgehen gegen angebliche oder tatsächliche Kriminalität, teilweise auch illegal mit der Nationalgarde, mit einer restriktiven Einwanderungspolitik, mit seiner Haltung zu internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen, also der UN oder der NATO und mit einer Entscheidung zu Schwangerschaftsabbrüchen. Und damit sind wir jetzt bei einer weiteren großen Gruppe, die Trump nach wie vor unterstützt, nämlich evangelikale Christen. Evangelikade sind, wie der Name vermuten lässt, einerseits Protestanten, also evangelisch, andererseits aber meistens gar nicht Teil der offiziellen evangelischen Kirche, sondern außerhalb dieses Bereichs. Auch hier könnte man von einer Bewegung sprechen, die in den USA seit Jahren immer größer und immer einflussreicher wird. Rund ein Viertel aller Erwachsenen US-Amerikaner bezeichnet sich dort einer Studie von Pure Research als Evangelikal. Evangelikale stellen die Bibel in den Mittelpunkt ihres Handelns und legen sie sehr eng aus. Sie sind aktiv im Missionieren und vertreten konservative bis fundamentalistische Positionen. Z.B. wenn es um das Thema Sexualität geht oder um Familie. Das Rollenbild von Evangelikalen ist oft sehr traditionell. Die Frau bleibt zu Hause und kümmert sich um Kinder und Haushalt. Der Mann geht arbeiten. Homosexualität wird mehrheitlich abgelehnt und als Sünde bezeichnet. Die Frage dabei ist aber natürlich, warum unterstützen die Evangelikalen ausgerechnet Donald Trump? einen Mann, der mehrfach geschieden und bisher nicht gerade durch einen, sagen wir mal, bibeltreuen Lebensstil aufgefallen ist. Ein wichtiger Grund könnte sein, dass Trump Themen aufgreift, die für Evangelikale von zentraler Bedeutung sind. Zum einen durch eine Demonstrative zur Schaustellung seines Glaubens mit Besuchen von Kirchen, evangelikalen geistlich in seiner Administration und öffentliches Beten, was durchaus missionierend wirken kann und zum anderen, indem er politisch Felder bespielt, die den Evangelikalen wichtig sind und dazu gehört, wie vorhin schon erwähnt, das Thema Schwangerschaftsabbrüche. In seiner ersten Amtszeit hatte Trump für eine konservative Mehrheit am obersten Gerichtshof den Supreme Court gesorgt und der hat etwas später dann das landesweite Recht auf Schwangerschaftsabbrüche aufgehoben. Seitdem gilt wieder das Recht der einzelnen Bundesstaaten und kurz nach seinem Amtsantritt 2025 hat Donald Trump per Dekret den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen deutlich erschwert. Für einige war das ein Schock, für die Evangelikalen allerdings ein großer Sieg. Viele evangelikale Organisationen bewerten das bis heute positiv, genauso wie einige andere Entscheidungen von Trump, die ein konservatives Weltbild stützen. Und die meisten Evangelikalen stehen eng an der Seite Israels, weil Israel laut der Bibel als von Gott auserwähltes Volk gilt. Trumps Unterstützung für Benjamin Netanyahu und seine Regierung sehen sie deshalb positiv. Bei der vergangenen Präsidentschaftswahl konnte Trump sich auf der Evangelikalen verlassen. 82% von ihnen haben ihn unterstützt. Inzwischen ist der Anteil zwar auf etwas über 50% abgerutscht, aber einen festen Kern gibt es nach wie vor. Und dann ist da noch eine Gruppe von Menschen, die zwar nicht wirklich zahlreich sind, die aber zahlreiche Konten mit großen Summen Geld haben und Donald Trump und seine Politik unterstützen. Milliardäre wie Peter Tiedel oder Elon Musk z.B. Sie schätzen an Trump, dass er sehr wirtschaftsfreundlich ist, sich für eine geringe Besteuerung einsetzt, einen protektionistischen Kurs fährt und sich gegen zu strenge Regulierung ausspricht und sie belohnen seine Politik mit Spenden und mit Unterstützungsstatements. Kritische Stimmen aus der Wissenschaft sprechen deshalb auch schon davon, die USA würden sich allmählich zu einer Oligarchie entwickeln, in der wenige reiche Menschen bestimmen würden, wo es lang geht. Und einer der Hauptgegner von Trump, der kalifornische Gouverneur Gevin New von den Demokraten, hat Trump kürzlich als den Zitat korruptesten Präsidenten in der amerikanischen Geschichte bezeichnet. Also auch viele reiche und mächtige unterstützen Trump weiterhin. Er kann auf ihren Support zählen. Wichtig dabei ist, natürlich sind die Grenzen teilweise fließend. Auch Milliardäre können Teil der Magerbewegung sein und viele Evangelikale sind auch mit dabei. Gemeinsam haben sie, dass sie von Trump profitieren und eher letztlich auch von ihnen. Es ist wie so oft bei ihm eine Art Deal, von dem aus seiner Sicht alle Seiten etwas haben. Allerdings sind längst nicht alle Amerikaner damit einverstanden und so wächst die Unzufriedenheit mit Donald Trump immer weiter an. Kann ihm das nicht eigentlich egal sein? Immer ist er schon in seiner zweiten Amtszeit und kann gar nicht wiedergewählt werden. Nein, das ist Trump nicht egal. Nicht nur aus politischen Gründen, sondern auch, weil öffentliche Zustimmung für Trump seit Jahren eine wichtige Rolle spielt. Und natürlich denkt Trump schon an seine Nachfolge und der kann kaum wollen, dass nach ihm wieder ein Demokrat US-Präsident wird und vieles von dem rückgängig macht, was er umgesetzt hat. Außerdem könnten sich sinkende Beliebtheitswerte auch noch auf seine eigene Amtszeit auswirken, nämlich dann, wenn die Mittterms für die Republikaner verloren gehen. Die Mittterms finden etwa in der Mitte der Amtszeit eines US-Präsidenten statt. Das sind Wahlen, bei denen viele Positionen in der Politik im Land neu besetzt werden. Konkret das komplette Repräsentantenhaus, ein Drittel des Senats, mehrere Gouverneursämter und viele Sitze in regionalen und kommunalen Parlamenten. Und weil der Präsident in den USA natürlich nicht komplett allein regieren kann, hat diese Wahl einen großen Einfluss auf seinen künftigen Handlungsspielraum und sie ist gleichzeitig ein Gradmesser dafür, wie zufrieden die Menschen mit dem Präsidenten sind. Momentan haben die Republikaner noch in beiden Kammern des Kongresses, bestehend aus dem Repräsentantenhaus in dem Senat, eine knappe Mehrheit. Das könnte sich nach der Wahl aber ändern. Laut Umfragen liegen die Demokraten leicht vorne. Bleibt es dabei und verliert Trump mindestens eine der beiden Kammern, dann wird es für ihn in der verbleibenden Zeit deutlich schwieriger, Gesetze durchzubekommen. Die Mittterms, die am 3. November stattfinden, sind deshalb für Trump sehr wichtig. Und je unbeliebter er ist, desto schwieriger wird es für ihn und für die Republikaner Mehrheiten zu bekommen. Insofern ist es für Donald Trump also auch politisch entscheidend, möglichst viel Zuspruch zu haben. Was mich an der Stelle mal interessieren würde, ist was ihr meint. Könnte Donald Trump es schaffen, seine Werte wieder zu verbessern oder verliert er weiterhin an Zuspruch? schreibt's gerne unten in die Kommentare und hier neben mir findet ihr außerdem noch ein Video dazu, wie Donald Trump gerade die Welt verändert und etwas zu einer Wahl, die in Deutschland stattfindet im kommenden Jahr, nämlich die Bundespräsidentenwahl. Da geht's auch um einen Präsidenten, der wird allerdings nicht vom Volk gewählt. Warum nicht? Das erfahrt ihr hier in diesem Video. Schaut da gerne mal rein. Danke dafür. Danke fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal. Yeah.


📊 Link-Infos

URL https://www.youtube.com/watch?v=r_jz8X9_Wew
Titel Wer mag Donald Trump noch?
Kategorien BulkNews, MrWissen2go
Hinzugefügt 2026-07-25 21:58:54
Mediendatei Original-Medium ansehen · Lokale Kopie