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WELT Nachrichtensender – PUTINS KRIEG: Brisante Treffer in St. Petersburg! Ukraine feuert Drohnen-Salve auf Russland

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WELT Nachrichtensender – PUTINS KRIEG: Brisante Treffer in St. Petersburg! Ukraine feuert Drohnen-Salve auf Russland

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PUTINS KRIEG: Brisante Treffer in St. Petersburg! Ukraine feuert Drohnen-Salve auf Russland

Während russische Raketen Kiew bedrohen, analysiert Wolfgang Richter die Lage und betont die Knappheit von Patriot-Systemen. Zudem warnt er vor steigenden Risiken durch Drohnen über Nato-Gebiet: „Wir müssen eine Risikoreduzierung betreiben“, sagt Richter, Militärexperte, bei WELT TV.

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🤖 Zusammenfassung

Im Gespräch mit Militärexperten Wolfgang Richter werden aktuelle militärische und diplomatische Entwicklungen im Ukrainekrieg analysiert. Während eines Luftalarms über Kiew werden fünf bis sechs ballistische Raketen bzw. Marschflugkörper gemeldet; ihre Abwehr gelingt bei Marschflugkörpern und Drohnen, bei ballistischen Raketen fehlen Patriot-Systeme, weil die USA nicht mehr direkt liefern und westliche Lager durch den Irankrieg aufgebraucht sind. Rumänien schoss erstmals eine Drohne im eigenen Luftraum ab; das steigert das Eskalationsrisiko. Das kurze US-russische Treffen in Manila brachte kaum Fortschritte. Die USA priorisieren China, den Iran und die westliche Hemisphäre, Europa soll die Ukraine-Last übernehmen. Territoriale Fragen im Norden von Donezk bleiben offen. Ukrainische Angriffe auf russische Paket-Logistikzentren wie Wildberries zielen auf Nachschub und Wirtschaft. Die Darstellung basiert auf Experteneinschätzungen, deren unabhängige Verifikation offen bleibt.

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📜 Transkript

Über die Gesamtsituation möchte ich sprechen mit Wolfgang Gerichter, Oberst AD und Militärexperte. Ich grüße Sie ganz herzlich. Herzlich willkommen. Guten Tag, Frau Om. Freut mich, dass wir wieder zusammensprechen. Herr Richter, während wir das Gespräch hier beginnen, ist Luftalarm in Kief und Umgebung. Die Rede ist von mindestens fünf bis sechs ballistischen ähm Marschflugkörpern, die unterwegs sind. Zum Teil sollen sie auch abgefangen worden sein. Die Rede ist von Explosionen in Kiev, die allerdings eben durch das Abfang wohl hervorgerufen wurden. Wenn dem so sein sollte, könnte das bedeuten, dass die ukrainische Seite jetzt dann eben doch auch wieder Abfangmunition bekommen hat. Also, die ukrainische Seite hat natürlich immer Abfangmunition bekommen. Die Frage ist immer gegen welche Waffensysteme das wirkt. Die Ukrainer sind gut ausgerüstet gegen Drohnenangriffe, auch gegen Marßschlurkörper, wo sie doch immer noch einige Mittel haben. Auch Deutschland hat dazu beigetragen mit ihres TSLM System. Wenn es allerdings um ballistische Raketen geht, das sind sehr schnell fliegende mit einem hohen Apogum, also hohen Scheitelpunkt fliegenden Raketen, dann wird es schwierig, denn die das beste Mittel dagegen sind Patriot Systeme und die sind im Moment knapp. Äh, die USA liefern sowieso nicht mehr direkt an die Ukraine. Die Europäer müssen das kaufen und weitergeben. Nur die USA haben im Moment eine Lücke äh eine äh einen niedrigen Stand in ihren Lagerbeständen. Das liegt am Irankrieg, weil sie dort und ihre Verbündeten sehr viel Patriot verschossen haben. Wahrscheinlich mehr als eineinhalb Jahresproduktion und das muss erstmal wieder aufgeholt werden und die Lager müssen gefüllt werden. Und das ist das Schwierige für die Ukraine jetzt äh palistische Raketen abzuweren. Mhm. Und während wir sprechen, also ist auch selten, dass mit in einem Interview so viel passiert, habe ich gerade die Meldung reinbekommen, dass Rumänien erstmals eine Drohne, die über dem eigenen Staatsgebiet gewesen ist, abgeschossen hat. Wie müssen wir das einordnen? Ja, das ist äh insgesamt ja nicht das erste Mal, dass Drohnen über auch Nattaaten abgeschossen werden. Äh im Falle der baltischen Staaten handelte es sich allerdings um ukrainische Drohnen und man spekuliert nur darüber, ob das äh absichtlich eine Nutzung des baltischen Luftraums war oder ob es versehnlich war oder ob die Drohnen umgelenkt worden sind durch elektronische Gegenmaßnahmen. All das steht in zur Debatte. Allerdings zeigt es auch eines, dass die Risiken zunehmen und äh, dass wir hier auf einem abschüssigen Pfad sind und auf alle Fälle versuchen müssen, Risikoreduzierung betreiben, auch im Gespräch mit Russland übrigens, trotz aller Differenzen, die wir mit Russland haben. Jetzt hat's ja Gespräche gegeben, wenn auch nur 35 Minuten lang in der philippinischen Hauptstadt Manila nämlich am Rande des Asengipfels zwischen Außen US-Außenminister Rubio und Lavrov. Da ist aber am Ende nicht wirklich viel bei rumgekommen, außer dass die russische Seite sich immer wieder auf Anchorage beruft und die Amerikaner mittlerweile aber sagen nee a entweder wir wissen nichts davon oder da gibt's auch nichts, woran wir uns festhalten könnten. Haben Sie Erkenntnisse, das Gefühl, dass ich da in diesem Verhältnis USA, Russland, Ukraine was verändert hat? Ja, insofern als die Erwartung von Trump hier eine schnelle Lösung herbeiführen zu können, nach seinem Regierungsantritt natürlich enttäuscht worden ist. Es gab zwar eine Annäherung, äh man sieht auch deutlich, dass die Amerikaner mittlerweile den Ukrainekrieg sozusagen als dritte Priorität sehen, weil sie ihre strategischen Schwerpunkte verlagert haben. Auf die westliche Hemisphäre, Stichwort Grönland, aber auch auf Asien, Stichwort China. Und dann äh gerät natürlich Europa hier etwas ins Hintertreffend. Das heißt nicht, dass die Amerikaner sich völlig aus Europa zurückziehen, aber die Schwerp Punkte der Verteidigungsplanung und und der Lasten der Verteidigung wollen sie natürlich auf Europa legen und das ist ja auch bereits eingeleitet worden. Und insofern äh äh ist natürlich der Ukrainekrieg etwas in den Hintergrund geträngt worden. Dazu kam der Irankrieg, der die amerikanische die Aufmerksamkeit der amerikanischen Regierung erheblich abgelenkt hat. sodass man jetzt nur vorsichtige Versuche macht, diese informellen Gespräche, die es ja seit Anchorage gab oder auch davor schon nun wieder in Gang zu setzen. Das war ein Seitentreffen in den Philippinen, wovon Sie jetzt gesprochen haben mit 35 Minuten. Da kam nicht viel bei heraus, außer dass die Russen sagten, schickt keine Waffensysteme, die uns angreifen können, in die Ukraine. Äh, aber es geht immer noch um die Substanz dessen, was informell besprochen worden war, aber nie wirklich formell festgelegt worden war in Encourage. Nämlich die Frage äh ob die Ukrainer sich so wie die Russen es fordern aus dem nördlichen Teil von Don J zurückziehen sollen. Da sprechen wir über 20% des Gebiets von Donetsk ungefähr 5000 m²k oder ob sie daran festhalten wollen, dieses Gebiet auch militärisch zu erobern. Und da sehen wir im Moment einen operativen Stillstand und das ist äh eine sehr schwierige Frage, die auch mit anderen Dingen zusammenhängt, nämlich mit strategischen Fragen. Es geht nicht nur um Territorium, es geht aus russischer Sicht, aber auch aus amerikanischer, um strategisches Gleichgewicht, um die Frage der Annäherung äh einer potenten NATO unter US-Führung mit kurzen Mittelstreckenwaffen an das russische Territorium und ich glaube über diese Fragen wird auch gesprochen, aber hinter verschlossenen Türen. Ganz schnell noch letzte Frage, die Angriffe, die wir momentan äh verstärkt sehen von ukrainischer Seite auf die Lager des russischen Onlinehändlers Wildberries. Wie interpretieren Sie die? Ja, wir haben äh auf beiden Seiten übrigens festgestellt, dass man f dass beide Seiten jetzt der Meinung sind, dass solche Paket äh Verteilzentren eine ganz wesentliche Bedeutung haben. In Russland z.B., Weil sehr viel persönliche Ausrüstung für die Soldaten über solche Paketzentren weitergeleitet wird. Und ähnlich sehen die Russen das im Falle von Paketzentren in der Ukraine und versuchen natürlich auch diese Zentren anzugreifen. Es ist ein Teil der asymmetrischen Kriegsführung, die insbesondere sich der damal der jetzt geschaov auf die Fahen geschrieben hat. der sagt, wir müssen versuchen mit asymmetrischen äh Schlägen die Russen in die Knie zu zwingen, die Wirtschaft zu schädigen und auch den Nachschub an wesentlichen äh Waffen, vor allen Dingen Drohnen äh zu äh unterbinden. Und das ist der Hintergrund für solche Schläge. Erstaunlich aber über welche weite Entfernung die Ukrainer jetzt in der Lage sind, das tatsächlich durchzuführen. Wir reden ja hier von Entfernung von 1500 km, manchmal über 2000 in Einzelfällen ist das auch schon gelungen. Herr Richter, ich danke für das Gespräch. Ihnen ein ganz angenehmes Wochenende. Danke vielmals, Frau für die Einladung. Ihnen auch ein schönes Wochenende. Danke schön.


📊 Link-Infos

URL https://www.youtube.com/watch?v=L-ASqkRtlFI
Titel PUTINS KRIEG: Brisante Treffer in St. Petersburg! Ukraine feuert Drohnen-Salve auf Russland
Kategorien BulkNews, WELT Nachrichtensender
Hinzugefügt 2026-07-24 13:37:11
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