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WELT Nachrichtensender – ILLEGALE MIGRATION: Diese Frontex-Aufnahmen setzen Sea-Watch unter Druck | BILD-Reporter ordnet ein

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ILLEGALE MIGRATION: Diese Frontex-Aufnahmen setzen Sea-Watch unter Druck | BILD-Reporter ordnet ein

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ILLEGALE MIGRATION: Diese Frontex-Aufnahmen setzen Sea-Watch unter Druck | BILD-Reporter ordnet ein

Neue Frontex-Aufnahmen sorgen für schwere Vorwürfe gegen die Seenotrettungsorganisation Sea-Watch. Die italienische Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Beihilfe zur illegalen Einwanderung. Auf den Bildern ist zu sehen, wie Migranten vor der libyschen Küste auf die Sea-Watch 5 übergeben werden. Sea-Watch weist alle Vorwürfe zurück und spricht von einer Rettungsmission. BILD-Reporter Nikolaus Harbusch bewertet die Aufnahmen als Hinweis auf eine geordnete Übergabe und verweist auf mehrere Auffälligkeiten, die aus seiner Sicht Fragen zum Ablauf der Übergabe aufwerfen. Ob sich daraus strafrechtlich relevante Erkenntnisse ergeben, ist nun Gegenstand der Ermittlungen der italienischen Justiz.

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🤖 Zusammenfassung

Frontex-Luftaufnahmen Mitte Mai vor der libyschen Küste zeigen, wie vermummte Schleuser etwa 90 Migranten – überwiegend aus Bangladesch – an Bord der Sea-Watch 5 übergeben. Die italienische Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung gegen den niederländischen Kapitän, dem bis zu 20 Jahre Haft drohen. Sea-Watch spricht von einer Seenotrettung mit bewusstlosen und geschwächten Personen und weist eine Absprache mit Schleusern zurück. Kritiker, darunter CDU-Politiker Alexander Throm und BILD-Reporter Nikolaus Harbusch, bezweifeln die Notlagendarstellung und verweisen auf die geordnete Übergabe, ruhige See, steuerungsfähige Boote sowie den Daumen-hoch-Gruß eines Schleusers. Die Ermittler werten beschlagnahmte Daten aus und könnten Rechtshilfeersuchen nach Deutschland richten, möglicherweise auch zur Finanzierung durch die EKD. Der Fall wirft zudem Fragen zu diplomatischen Spannungen zwischen Italien und Deutschland auf.

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📜 Transkript

Kind: captions Language: de Schon seit langem gibt es Vorwürfe, dass  Seenotrettungsorganisationen wie Seawatch   gemeinsame Sache mit Schleusern machen sollen.  Die Europäische Grenzschutzagentur Frontex hat   nun von einem Flugzeug aus Aufnahmen gemacht,  die das beweisen könnten. Die Bilder zeigen,   wie Migranten nur wenige Seemeilen vom  Land entfernt mit Schlauchboten an Bord der   Seawatch 5 gebracht werden. Die italienische  Staatsanwaltschaft ermittelt Mitte Mai vor   der liebischen Küste. Vermummte Schleuser  übergeben etwa 90 Migranten an die Besatzung   der Seawatch 5. Der Großteil von ihnen stammt  aus Bangladesch. Vier Tage später liegt das   Schiff im süditalienischen Brindisi an. Die  Justiz nimmt Ermittlungen auf. Der Verdacht:   Seenretter und Kriminelle könnten direkt  zusammenarbeiten. Konkreter Vorwurf:   Beihilfe zur illegalen Einwanderung. Seawatch  weist die Vorwürfe zurück. Das Rettungsteam fand   ein doppelstöckiges Boot mit 90 Personen an Bord  vor. Zwei Personen waren bewusstlos, mehrere stark   geschwächt. Es besteht weder ein Verhältnis  noch irgendeine Form der Kommunikation oder   Verabredung. Kritiker zweifeln diese Darstellung  an, finden die geordnete Übergabe auf hoher See   auffällig und auch das Verhalten der Schleusern  nach dem Transfer. Als die letzte Person das Boot   gewechselt hat, hebt einer der Maskierten den  Daumen. Auch der innenpolitische Sprecher der   Unionsfraktion betrachtet die Bilder mit Skepsis.  Es war ruhige See, es war ein seüchtiges Boot.   Ähm ganz offen äh auch steuerungsfähig. Ich habe  jetzt keine Notlage in irgendeiner Form erkannt.   Selbst wenn zwei Personen bewusstlos gewesen  sein sollen, dann äh hilft es oder spricht   es für die Hilfe für diese zwei Personen, aber  nicht, dass man 90 Personen äh dann übernehmen   muss und nach Europa verbringen muss. Nein, das  ist der niederländische Kapitän der Seawatch 5   steht jetzt vor Gericht. Bei einer Verurteilung  müsste er womöglich für viele Jahre hinter Gitter.   Auf Beihilfe zur illegalen Einreise in erschwerter  Form stehen in Italien bis zu 20 Jahre Haft. Schon seit Langem gibt es Vorwürfe, dass  Seenotrettungsorganisationen wie Sea-Watch   gemeinsame Sache mit Schleusern machen sollen.  Die europäische Grenzschutzagentur Frontex hat   nun von einem Flugzeug aus Aufnahmen gemacht,  die das beweisen könnten. Die Bilder zeigen,   wie Migranten nur wenige Seemeilen  vor der Küste mit Schlauchbooten an   Bord der Sea-Watch 5 gebracht werden. Die  italienische Staatsanwaltschaft ermittelt. Mitte Mai vor der libyschen Küste. Vermummte  Schleuser übergeben etwa 90 Migranten an die   Besatzung der Sea-Watch 5. Der Großteil von ihnen  stammt aus Bangladesch. Vier Tage später legt das   Schiff im süditalienischen Brindisi an. Die  Justiz nimmt Ermittlungen auf. Der Verdacht:   Seenotretter und Kriminelle könnten direkt  zusammenarbeiten. Konkreter Vorwurf:   Beihilfe zur illegalen Einwanderung. Sea-Watch  weist die Vorwürfe zurück. Das Rettungsteam habe   ein doppelstöckiges Boot mit 90 Personen  an Bord vorgefunden. Zwei Personen seien   bewusstlos gewesen, mehrere stark geschwächt.  Es bestehe weder ein Verhältnis noch irgendeine   Form der Kommunikation oder Verabredung.  Kritiker zweifeln diese Darstellung an,   finden die geordnete Übergabe auf hoher See  auffällig und verweisen auch auf das Verhalten der   Schleuser nach dem Transfer. Als die letzte Person  das Boot gewechselt hat, hebt einer der Maskierten   den Daumen. Auch der innenpolitische Sprecher der  Unionsfraktion betrachtet die Bilder mit Skepsis. Es war ruhige See. Es war ein seetüchtiges  Boot, ganz offenbar auch steuerungsfähig.   Ich habe keine Notlage in irgendeiner Form  erkannt. Selbst wenn zwei Personen bewusstlos   gewesen sein sollen, dann spricht das  für Hilfe für diese zwei Personen,   aber nicht dafür, dass man 90 Personen  übernehmen und nach Europa bringen muss. Der niederländische Kapitän der  Sea-Watch 5 steht jetzt vor Gericht.   Bei einer Verurteilung müsste er womöglich  für viele Jahre hinter Gitter. Auf Beihilfe   zur illegalen Einreise in besonders schwerem  Fall stehen in Italien bis zu 20 Jahre Haft. Und darüber kann ich jetzt sprechen mit Nikolaus  Harbusch, BILD-Reporter. Schön, dass du da bist.   Du hast dir die Bilder ja eingehend angeschaut.  Wie interpretierst du das, was man da sehen kann? Ja, ich sehe dort eine Übergabe auf  hoher See. Dort werden Migranten an   die Besatzung der Sea-Watch übergeben. Die  Sea-Watch ist ein deutsches Rettungsschiff,   fährt unter deutscher Flagge und wird aus  Deutschland finanziert. Diese Bilder von Frontex,   der Europäischen Grenzschutzagentur,  legen nahe, dass eben keine typische   Situation eines Schiffsbruchs vorlag,  sondern eine relativ geordnete Übergabe. Das heißt, spricht das für  dich, erhärtet das die Vorwürfe,   dass es eine wie auch immer geartete  Zusammenarbeit mit den Schleusern gab? Es deutet manches darauf hin. Die Schleuser  bringen ihre Passagiere, diese Migranten,   in diesem Fall größtenteils aus Bangladesch,  zu einem Punkt. Ob dieser verabredet war,   wie es die italienischen Behörden vorwerfen, weiß  man nicht. Welche Technik an Bord der Schiffe war,   weiß man ebenfalls nicht. Ob man sich gezielt dort  treffen konnte, ob es ein Rendezvous war oder ob   die Sea-Watch auf der Suche nach Schiffbrüchigen  war und diese gefunden hat. Die Sea-Watch trägt   vor, dass an Bord eine Notlage bestanden habe,  weil zwei Personen bewusstlos gewesen seien. Aber   auch das ist eine Behauptung, die sich anhand  der Bilder so nicht verifizieren lässt. Gibt es denn noch weitere  Anhaltspunkte als diese Bilder,   dass es eine Zusammenarbeit zwischen Schleusern  und Seenotrettungsorganisationen gibt? Was sehr ungewöhnlich ist:  Am Ende dieses Boardings,   dieses geordneten Übergangs vom Schiff  der Schleuser auf das Schiff der Retter,   werden ganz geordnet Masken ausgegeben. Als  die Aktion beendet ist, gibt der vermummte und   bewaffnete Schleuser ein Zeichen: Daumen hoch in  Richtung der Seenotretter, wie man das auch aus   dem Flugverkehr kennt. Daumen hoch – das Boarding  ist abgeschlossen, ihr könnt jetzt weiterfahren. Was müsste denn jetzt die Staatsanwaltschaft   tatsächlich nachweisen, um daraus einen  strafrechtlich relevanten Vorwurf zu machen? Die Staatsanwaltschaft Brindisi ermittelt  auf Hochtouren. Sie versucht jetzt,   die Gegenstände und Daten auszuwerten, die  sie beim Einlaufen des Schiffes im Hafen   beschlagnahmen konnte. Experten gehen davon aus,  dass früher oder später auch Rechtshilfeersuchen   nach Deutschland gestellt werden. Dann wird  geprüft: Wer sind die Hinterleute? Wer betreibt   das Schiff? Welche Finanzierungsmodelle stecken  dahinter? Die italienischen Ermittler gehen   davon aus, dass die EKD, die Evangelische  Kirche in Deutschland, finanziell stark   engagiert ist. All das sollen die Ermittlungen und  Rechtshilfeersuchen nun belegen oder widerlegen. Könnte es da auch diplomatische Spannungen  geben? Denn die italienische Regierung dürfte   darüber kaum erfreut sein. Es handelt sich  um eine deutsche Seenotrettungsorganisation.   Wir haben gerade schon den CDU-Politiker  Alexander Throm gehört, der das ebenfalls   kritisch bewertet hat. Dennoch könnte  das für politische Verwerfungen sorgen. Ja, das wird sicher nicht auf der Ebene  der Innen- und Rechtspolitik bleiben,   sondern die internationale Bühne  erreichen. Wahrscheinlich ist,   dass Giorgia Meloni zu Friedrich Merz  sagen wird: Was ist da los? Ein Schiff   unter deutscher Flagge. Nach außen engagiert  sich Deutschland stark für den europäischen   Grenzschutz und bekommt diese Aktivitäten  der Aktivisten offenbar nicht in den Griff. Mal sehen, was Friedrich Merz darauf antwortet.   Wir sind gespannt. Dankeschön für  deinen Besuch, Nikolaus Harbusch. Danke dir. Danke.


📊 Link-Infos

URL https://www.youtube.com/watch?v=NYn8uzrSkxw
Titel ILLEGALE MIGRATION: Diese Frontex-Aufnahmen setzen Sea-Watch unter Druck | BILD-Reporter ordnet ein
Kategorien BulkNews
Hinzugefügt 2026-07-24 05:36:55
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