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🤖 Zusammenfassung
Der TEW-Wecker von Tischis Einblick (20. Juli, gesponsert von Flexgold) spannte einen breiten Nachrichtenbogen auf. Spanien besiegte Argentinien 1:0 in der Verlängerung und wurde Fußballweltmeister; der Beitrag führt den Erfolg auf echte Vereins-Nachwuchsausbildung mit Früheinsatz im Männerfußball zurück und kritisiert das deutsche Fördersystem als verwaltete Talentschmiede ohne Leistungsdruck. Die EU will den Emissionshandel bremsen; der Sender sieht darin nur eine Verschleppung der Deindustrialisierung. Ivonic-Chef Kulmann warnt vor dem deutschen Industrieabstieg, kündigt weitere Stellenstreichungen an und nennt die Energiewende trotz rund 1.000 Milliarden Euro wirkungslos. Deutschland bleibt Spitzenreiter bei Steuer- und Sozialabgaben, ab 19. Juli dürfen große EU-Unternehmen unverkaufte Textilien nicht mehr vernichten. In Ekling verletzte ein flüchtiger Angreifer acht Festbesucher, in Lingen wurden bei einer Massenschlägerei sechs Polizisten verletzt. Gedenken an den 20. Juli 1944 fand im Bendlerblock statt. Die Börse geriet durch ein chinesisches KI-Modell unter Druck; im Norden bleibt das Wetter unbeständig, im Süden sonnig.
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📜 Transkript
Guten [musik] Tag, ich begrüße Sie zum TEW Wecker den Morgen Nachrichten von Tischis Einblick am Montag 20. Juli. Heute unter anderem mit Spanien wird Weltmeister und zeigt wie Talente wirklich gefördert werden. Deutschland bleibt Abgaben Vizer Europameister und der Ivonicche Chef rechnet ab. 1000 Milliarden Euro für die Energiewende. Sie haben nichts gebracht. Dieser Wecker wird unterstützt von Flexgold. Später dazu mehr. Spanien ist neuer Fußballweltmeister. Mit einem späten 1:0. In der 106. Minute schlug die spanische Mannschaft verdient Titelverteidiger Argentinien nach einem Zähnpiel. Den Argentinien gelang während der regulären Spielzeit kein Schuss auf das spanische Tor. Auch Argentiniens Superstar Messi, der zweite Spieler, der jemals in 3 WMpielen auf dem Platz stand, konnte nichts gegen die spanische Mannschaft ausrichten. Die Siegesserie der spanischen Mannschaft bei der diesjährigen Weltmeisterschaft ist vor allem auch ein Ergebnis des spanischen Fußballsystems. Die Vereine bilden selbst ihren Spielernachwuchs aus. Ihre zweiten Mannschaften treten im regulären Männerfußball teilweise bis zur zweiten Liga an. Talente bekommen früh Einsatzzeit, Ergebnis, Druck und Verantwortung im Gegensatz zur Welt des deutschen Fußballbundes. Die Ausbildung folgt meist einer klaren Spiidee des Vereines und das Ergebnis ist messbar. Anfang 2026 kamen allein aus Barcelonas Akademie 40 und aus der von Real Madrid 35 Spieler, die in Europas fünf großen Len eingesetzt wurden. Spanien gewann zudem 2026 bereits seinen 10. U19 Europameistertitel Deutschland kommt auf zwei. Deutschland besitzt dagegen ein gewaltiges Fördersystem. 339 DFB Stützpunkte betreuen rund 14 000 Talente. Hinzuommen 58 anerkannte Leistungszentren mit Strukturen, Zertifikaten, Pädagogen und Trainingsplätzen. Die Schwachstelle liegt danach. Der DFB räumt selbst ein, dass die Einsatzzeiten deutscher Talente in der Bundesliga zurückgegangen sind. Viele Nachwuchsspieler bleiben lange in abgeschirmten Altersklassen. Selbst die U17 und U19 Nachwuchsliegen garantieren den Leistungszentren unabhängig vom sportlichen Abschneiden, dauerhaft ihren Platz. Dies soll Entwicklungsdruck vermindern. Deutschland verwaltet Talente in einem perfekten Fördersystem. Spanien bildet es im Verein aus, setzt es früh dem Männerfußball aus und lässt es spielen. Das Ergebnis sah man bei der diesjährigen WM, bei der die deutsche Mannschaft früh ausschied nach dem WM-Finale überreichten FIFA Präsident Johnny Infantino und US-Präsident Trump, den Spaniern die Medaillen. Laut Trump könnte der eigentliche Gewinner des Turniers aber Amerika sein. Es habe sich gezeigt, dass Amerika ein Fußballand sei und er glaube, das wird auch so bleiben. Trump. Dieses Turnier habe die Welt wirklich zusammengebracht. Die sprachliche Entgleisung des Abends kam vom Sprecher des ZF, der kommentierte die Ehrung der Spieler mit den Worten Donald Trump hat es nicht versaut, wie von so vielen befürchtet. Die EU-Kommission will den Emissionshandel etwas verlangsamen. Mehr Zertifikate sollen länger im Markt bleiben. Energieintensive Branchen, kostenlose Emissionsrechte bis 2038 erhalten. Internationale CO2 Gutschriften sollen zusätzlich Luft verschaffen. Brüssel verkauft dies als Entlastung. Tatsächlich wird der wirtschaftlich zerstörerische Kurs jedoch nicht beendet, sondern lediglich zeitlich gestreckt. Die entscheidende Fehlkonstruktion bleibt bestehen. Europa verteuert Energie und Produktion, während Wettbewerber in China, Indien oder den USA unter wesentlich günstigeren Bedingungen herstellen. Stahlwerke, Chemieanlagen oder Gießereien investieren aber nicht für drei oder vier Jahre, sondern für Jahrzehnte. Wer weiß, dass Zertifikate später wieder verknappt, verteuert oder gar gestrichen werden, baut seine nächste Anlage nicht in Deutschland oder in Europa. Kostenlose Zertifikate sind kein Standortvorteil, sondern eine befristete Ausnahme von einer selbstgeschaffenen Belastung. Das offizielle Ziel der sogenannten EU-Klimapolitik bleibt bestehen. 90% weniger Nettoemissionen bis 2040 und eine sogenannte Klimaneutralität der EU bis 2050. Die Deindustrialisierung wird mit den neuen Brüssler Vorschlägen nicht verhindert, sondern nur verlangsamt. Christian Kulmann, der Chef des Deutschen Chemieresen Ivonic, warnt vor einem weiteren Niedergang der deutschen Industrie. Deutschland stecke in einer konjunkturellen und zugleich strukturellen Krise. In der Autostahl- und Chemieindustrie würden noch ztausende Stellen wegfallen und Werke schließen. Ivonic selbst streicht weitere 3200 Arbeitsplätze, davon 2150 in Deutschland, zusätzlich zu bereits angekündigten 2800 Stellen. Der Abbau sei im internationalen Kostenvergleich mit Asien und Amerika unvermeidbar. So, Kulmann, scharf kritisiert Kulmann die deutsche Energiepolitik. Einen Kohleausstieg Nordrhein-Westfalens bis 2030 hält er für unrealistisch. Es fehlten Gaskraftwerke bezahlbarer Wasserstoff und leistungsfähige Netze. Die Kohle würde mindestens bis 203 benötigt, voraussichtlich länger, sagte er gegenüber der Rheinischen Post. Deutschlands Klimaneutralitätsziel sollte seiner Ansicht nach von 2045 auf 2050 verschoben werden. Die Energiewende habe bislang rund 1000 Milliarden Euro gekostet. Und was habe sie gebracht? Nichts so Kulmann. Deutschland verursache lediglich 1,6% der weltweiten CO2 Emissionen. Für das Weltklima sei der Zeitpunkt deutscher Klimaneutralität kaum entscheidend. Für das Überleben der Chemieindustrie dagegen sehr wohl. Eine weitere Verschärfung des europäischen Emissionshandels lehnte er ab. Zusätzliche CO2 Kosten schwächten europäische Unternehmen im Wettbewerb mit Asien und Amerika. Deutschland gehört bei Steuern und Sozialabgaben weiterhin zu den teuersten Ländern Europas. Nach einer Auswertung des Bundes der Steuerzahler muss ein alleinstehender Durchschnittsverdiener hierzulande 53% seiner brutto Arbeitskosten über direkte Abzüge und Mehrwertsteuer abgeben. Höher liegt nur Belgien mit 56,3 %. Der Durchschnitt aller untersuchten Länder beträgt 44,9%. Frankreich und Österreich folgen mit jeweils 51,2%. Die Schweiz dagegen kommt lediglich auf 25,7%. Auch Familien werden in Deutschland überdurchschnittlich stark belastet. Für ein Doppelverdiener Paar mit zwei Kindern errechnet die Untersuchung eine Gesamtquote von 46,8%. Wieder liegt nur Belgien mit 49,2% da drüber. Im Mittel sind es 39,2%. In Polen 30,3 und in der Schweiz nur 20%. Der Vergleich zeigt, fast alle europäischen Länder beanspruchen einen geringeren Anteil des erwirtschafteten Einkommens ihrer Bürger. Der Verband warnt daher vor zusätzlichen Belastungen, etwa durch Einschränkungen des Ehegattensplittings. Statt neuer Abgaben brauche Deutschland eine grundlegende Reform von Steuern und Sozialbeiträgen. So der Bund der Steuerzahler. Seit gestern, seit dem 19. Juli dürfen große Unternehmen in der EU unverkaufte Kleidung, Accessoires und Schuhe grundsätzlich nicht mehr vernichten. Mittlere Firmen sollen 2030 folgen müssen. Kleine und Kleinstunternehmen bleiben noch ausgenommen. Betroffen sind auch Retouren. Die Ware soll weiterverkauft, aufgearbeitet, gespendet oder wiederverwendet werden. Intakte Neuware nur zum Recycling zu geben gilt rechtlich ebenfalls als Vernichtung. Dies gehört zur EU-ökodesign Verordnung, die seit Juli 2024 in Kraft ist. Brüssel verweist auf eine angeblich erhebliche Verschwendung. 4 bis 9% der in Europa angebotenen Textilien würden vor der ersten Nutzung zerstört, behauptet die EU. Dadurch entstünden bis zu 5,6 Millionen Tonnen CO2 Äquivalente. Der Handelsverband HD erwartet mehr reduzierte Angebote in Outlets und Secondhkan Kanälen, warnt aber vor höheren Kosten für Lagerung, Sortierung, Aufbereitung und Dokumentation. Der Gesamtverband Textil und Mode spricht von einem Papiertiger, der heimische Unternehmen mit Bürokratie belaste, ohne funktionierende Sammel, Sortier und Recyclingstrukturen zu schaffen. Kein deutscher oder europäischer Hersteller vernichte einwandfreie Neue Ware, die schließlich Geld koste, so die Experten. Dennoch werde der Eindruck erweckt, als vernichteten Hersteller massenhaft neu ware. Das Gesetz schaffe in der EU viel neue Bürokratie, ausgerechnet für die Unternehmen, die nicht für die Altkleiderberge mit wertloser Ramschware verantwortlich sind. Nachweise sind fünf Jahre aufzubewahren, heißt es. kontrollieren sollen in Deutschland die Marktüberwachungsbehörden der Länder. Eine neue Bürokratie entsteht und belastet Unternehmen mit weiteren Millionen kosten. Ein Dorfest im Oberbayerischen Ekling im Landkreisbad Tölzwolfratzhausen ist am Samstag durch einen schweren Gewaltausbruch beendet worden. Ein bislang unbekannter Mann verletzte nach Polizeiangaben acht Menschen. Ein 16-jähriger erlitt durch einen Messerstich am Unterarm schwere Verletzungen. Der mutmaßliche Täter konnte trotz einer großelegten Verhandung entkommen. Gegen 23:45 Uhr soll der Angreifer zunächst einem 24-jährigen unvermittelt gegen den Kopf geschlagen haben. Als dieser zu Boden ging, bemerkte er, wie der Täter seinen 16 Jahre alten Freund mit einem Messer attackierte. Im weiteren Verlauf wurden weitere Festbesucher verletzt. Alle acht Betroffenen mussten medizinisch versorgt und in Krankenhäuser gebracht werden. Berichten zufolge erlitten einige Knochenbrüche und wurden noch in der Nacht operiert. Rund 60 Polizeibeamte, fünf Rettungswagen, zwei Notärzte, ein Rettungshubschrauber sowie eine Polizeidrohne waren im Einsatz. Ekling erlebte im Kleinen, was in Deutschland an der Tagesordnung ist. Selbst Dorfffeste müssen heute so geplant werden, als könnte jederzeit ein Bewaffneter auftauchen. Sicherheitspersonal gehört inzwischen zur Grundausstattung, Polizeikonzepte zum Feierbetrieb. Trotzdem reicht ein Messer, um acht Menschen zu verletzen, 700 Gäste festzusetzen und 60 Polizisten zu binden. Der Täter ist bislang verschwunden. Auf dem Marktplatz von Lingen im Emsland sind bei einer nächtlichen Massenschlägerei sechs Polizeibeamte verletzt worden. Bei den drei festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um Männer im Alter von 18, 21 und 25 Jahren. Angaben zur Staatsangehörigkeit oder Herkunft veröffentlichte die Polizei bislang nicht. Zwei weitere Beteiligte ohne Wohnsitz in Lingen erhielten Aufenthaltsverbote. Gegen Uhr waren vor einer Gaststätte zwei größere Gruppen aneinander geraten. Als die Polizei sie trennen wollten, wurden die Beamten angegriffen. Insgesamt erlitten sechs Einsatzkräfte Verletzungen. So die Polizei. Eine 34-jährige Beamtin wurde getreten, stürzte und musste im Krankenhaus behandelt werden. Sie war danach nicht mehr dienstfähig. Zum 82. Jahrestag des gescheiterten Attentatsversuches gegen Adolf Hitler im Jahre 1944 veranstalten Bundesregierung und Stiftung 20. Juli um 11 Uhr eine Feierstunde im Ehrenhof des Berliner Bendlerblockes. Dort wurden Klaus Schenk, Graf von Staufenberg und weitere Beteiligte noch in der Nacht nach dem misslungenen Staatsstreich erschossen. Am Nachmittag öffnet die Gedenkstätte deutscher Widerstand ihre Ausstellungen. Der Goldgedanke: Papierkramtermine, Schließfächer, Gold kaufen war früher echt kompliziert. Heute reicht ein Fingertipp. Mit Flexgold investieren Sie digital in physisches Gold, unkompliziert flexibel und transparent, ohne unnötigen Aufwand und ohne kompliziertes Prozedere. So wird daraus ein moderner Zugang zu einem der ältesten Wertspeicher der Welt. Für Menschen, die Vermögensschutz zeitgemäß denken, jetzt decken auf flexgold.com. Der Goldgedanke wurde präsentiert von Flexgold. Jetzt zu unserem Börsenjournalisten und Wirtschaftsexperten Philip Matis, der analysiert jeden Tag ab 6 Uhr die Trends aus New York, Shanghai, Soul und das globale Wirtschaftsgeschehen. Schönen guten Morgen Holger. Ja, am Freitag, da gab es an der Wall Street einen regelrechten Abverkauf von KI und Chipwerten. Der erwischte sowohl die großen Hypersceller wie Alphabet und Amazon, als auch die ganzen Chipaktien. Der Fex Semicondor ITF, der viele Schwergewichte wie Nvidia und TSMC umfasst, der notiert jetzt 20% tiefer als noch im Juni und der Auslöser war mal wieder ein chinesisches LM, das am Freitag auf dem Markt gekommen ist. Chimika 3 heißt es. Und jetzt fragen sich sehr viele Investoren, wie kann es sein, dass es den Chinesen wieder gelungen ist, mit viel weniger Aufwand ein konkurrenzfähiges KI Modell zu entwickeln? Investieren wir in den USA vielleicht nicht viel zu viel Geld und die ganze KI Story gerät gerade so ein bisschen ins Wanken und wir schauen uns heute mal ein bisschen genauer an, wie es weitergehen kann und was man als Anleger machen kann. Vielen Dank, Philip. Den ausführlichen Börsenwecker können Sie entweder über die Webseite ticiseinblick.de oder auf YouTube in dem Kanal Tischis Wirtschaftseinblick sehen. Heute ist das Wetter 2 geteilt. Im Norden und Nordosten bleibt es wechselhaft mit Schauern, längerem Regen und einzelnen Gewittern. Örtlich ist stark Regen möglich. Im Süden und Südwesten wird es freundlicher, häufig sonnig und überwiegend trocken. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 19 und 26° und damit zum Energiewende Wetterbericht. Deutschland benötigte gestern Mittag um 12 Uhr eine elektrische Leistung von 64 Gwatt. Von den konventionellen Kraftwerken kamen 9 Gwatt an elektrischer Leistung, die 30.000 Windräder lieferten 17 Gwatt und die 5 Millionen Photovoltaikanlagen 39 Gwatt um 12 Uhr mittags. Abends um 20 Uhr sank die benötigte Leistung auf knapp 46 Gwatt. Die Photovoltaikanlagen lieferten knappe 2inh Gigatt, die Windräder 18 Gwatt und die konventionellen Kraftwerke mussten ihre Leistung auf 19 Gwatt um 20 Uhr erhöhen. [räuspern] Und damit bedanken wir uns fürs Zuhören. Schön wäre es, wenn Sie uns weiterempfehlen. Weitere aktuelle Nachrichten lesen Sie regelmäßig auf der Webseite tichiseinweg.de [musik] und wir hören uns morgen wieder, wenn Sie mögen.
📊 Link-Infos
| URL | https://www.youtube.com/watch?v=U8yycPk_jMc |
| Titel | Weltmeister Spanien – Abgabenmeister Deutschland – TE Wecker am 20 07 2026 |
| Kategorien | Politik, BulkNews, Tichys Einblick |
| Hinzugefügt | 2026-07-21 01:45:17 |
| Mediendatei | Original-Medium ansehen · Lokale Kopie |

