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ZDFheute Nachrichten – Warum der Widerstand gegen Rechenzentren wächst

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ZDFheute Nachrichten – Warum der Widerstand gegen Rechenzentren wächst

Die Verbreitung von Rechenzentren wächst rasant, doch der Widerstand in der Bevölkerung nimmt ebenfalls zu. Die energieintensiven Anlagen benötigen große Mengen Strom und Wasser, weshalb oft fossile Gaskraftwerke als Versorgung vorgesehen sind. In Meintal bei Frankfurt und Bierstein im Vogelsberg wehren Bürgerinitiativen gegen entsprechende Projekte und befürchten schlechte Luft, Lärm, Lichtverschmutzung, Wärmeinseln sowie Gesundheitsbelastungen besonders…

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ZDFheute Nachrichten

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🤖 Zusammenfassung

Die Verbreitung von Rechenzentren nimmt rasant zu, doch der Widerstand in der Bevölkerung wächst ebenfalls. Die energiehungrigen Anlagen benötigen riesige Strom- und Wassermengen, weshalb oft fossile Gaskraftwerke als Versorgung geplant werden. In Meintal bei Frankfurt und in Bierstein im Vogelsberg protestieren Bürgerinitiativen gegen entsprechende Projekte. Sie fürchten schlechte Luft, Lärm, Lichtverschmutzung, Wärmeinseln und gesundheitliche Belastungen, besonders für Schulen und Wohngebiete. Zudem bemängeln sie mangelnde Transparenz und Bürgerbeteiligung. Die betroffenen Kommunen hingegen hoffen auf hohe Gewerbesteuereinnahmen und sehen Rechenzentren als notwendige digitale Infrastruktur.

Experten sind uneins: Während manche ohne massiven Ausbau Deutschlands Gefahr einer „digitalen Kolonie" anderer Nationen warnen, bezweifeln andere, dass Erneuerbare Energien plus Batterien den schnell wachsenden Bedarf decken können. Umweltverbände fordern Energieeffizienz, Ökostrom und Abwärmenutzung. Das Meintal-Projekt liegt derzeit auf Eis; der Investor prüft alternative Energiekonzepte.

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📜 Transkript

Rechenzentren. Sie sprießen gerade wie Pilze aus dem Boden. Doch auch der Protest gegen sie wächst, denn sie brauchen riesige Mengen Wasser und vor allem Strom. Dafür sollen mancher Orts große Gaskraftwerke gebaut werden, was natürlich Auswirkungen auf die Luftqualität hat, auf die Lebensqualität. Tatsächlich habe ich mich meiner Frau schon unterhalten, ob wir nicht dann das Haus verkaufen werden. Gaskraftwerk, das kann gar nicht erfahren. Doch Experten meinen, gerade wegen der Entwicklung der künstlichen Intelligenz muss Deutschland Gas geben beim Ausbau der Rechenzentren. Dann werden wir zu einer digitalen Kolonie anderer großer Digitalnationen. Dann sind wir erpressbar. nur bei doch in Deutschland wie an vielen anderen Orten der Welt regt sich Widerstand gegen die Rechenzentr und dann lesen wir von Konflikten in Dublin, in Amsterdam, in New York, in Sydney und im Zuge dessen wird dann plötzlich Meintal genannt. Meintal 42 000 Einwohner, wenige Kilometer östlich von Frankfurt. Hier organisieren Mark Berend und Thomas Schart den Protest gegen ein geplantes Rechenzentrum. Mark Berend ist pensionierter Schiffskapitän. Thomas Schard war Ingenieur bei der Lufthansa. Die beiden kennen sich aus mit Technik. Als sie hören, dass in ihrer Nachbarschaft ein Rechenzentrum geplant ist, werden sie misstrauisch. Dann haben wir nachgefragt und sind vor allen Dingen auf ein großes Schweigen gestoßen und man muss verstehen, dass ein Anlagenbetreiber, Vorhabenbetreiber die eine Seite ist, dann sind die Bürger die andere und dazwischen ist irgendwo die Stadt, aber auch von der Stadt hat man zunächst nichts erfahren. Darüber hinaus auch die schier des ganzen. Also mit anderen Borden, das kam nie vom Himmel gefallen. Keine Vorwarnung, keine Information, nichts dergleichen. Und ä entscheidende ist ja, dass dieses Rechenzentrum hier das erste in Europa werden sollte, was quasi den amerikanischen Weg geht und sagt, wir brauchen gar keinen Stromanschluss, wir machen den Strom uns selber. Das muss schon überlegen. Ein echter Fokus hier auf dieser kleinen Fläche hoch konzentriert diese hohe Abgasmenge. Da werden 300 Millionen Kubikmeter Erdgas verbrannt pro Jahr. Das ergibt ca. 4 Milliarden Kubikmeter Abgase, 500° heiß. eine enorme Menge. Ganz in der Nähe der Wohnsiedlung in diesem verlassenen Gewerbegebiet sollten das Rechenzentrum und zumindest für eine temporäre Nutzung das Gaskraftwerk gebaut werden. Die amerikanische Firma Edgeconnex hat das Gelände bereits gekauft. Während und Schad machen sich wegen des Gaskraftwerks Sorgen um das Mikroklima. Die roten Stellen sind die sogenannten Hotspots und es gibt keine nächtliche Abkühlung mehr hier. Und das meintal ist ja im Auslauf aus dem Ried quasi eins der heißesten Regionen äutschland. Ein großes Rechenzentrum wird versorgt von einem großen industriellen Gaskraftwerk im Inselbetrieb, welches rund um die Uhr in Betret ist. Es wird keine Pause geben und enorme Mengen an Gas verbrauchen mit einem sehr mit einem eher niedrigen Wirkungsgrad und das macht den Impact auf die auf das Klima, auf die Natur, auf die Umwelt, aber auch auf die Menschen mit all den Folgen, Emissionen, Lärm etc. Mindestens eine Milliarde Euro. So viel wollte Edgeconnex hier investieren. Für die Stadt Meintal geht es auch um Einnahmen aus der Gewerbesteuer. Die Bürgermeisterin setzt sich daher nach wie vor für das Projekt ein. Rechenzentren sind nun mal eine ganz wichtige und unverzichtbare Infrastruktur und mit der Reform, wie sie jetzt von der Bundesregierung angekündigt ist, bleibt ja auch ein größeres Stück vom Kuchen der Gewerbesteuer bei uns in der Stadt Meintal und das ist allemal besser als eine Brachfläche. Doch durch die Proteste der Bürger ist das Projekt nun ins Stocken geraden. Gasbasis [musik] macht. Ich habe Verständnis dahingehend, dass ähm Infrastrukturvorhaben, die völlig neu sind und wir haben in mein Teil eben noch keine Rechenzentrum, da gibt's viele Kommunen in der Region, auch kleinere, die haben sogar mehrere schon. Das ist was Neues und was Neues kann eben auch auf Ablehnung stoßen. Und für Ängste habe ich Verständnis. Ich finde es aber wichtig, dass wir fakten basiert ähm argumentieren und da war von einer temporären Energiezentrale die Rede, von keiner, die dauerhaft sein soll. Aber ganz klar ist, der fossilen Energie gehört nicht die Zukunft. Dass den Fossilen nicht die Zukunft gehört, davon sind auch diese Bürger in Bierstein überzeugt. Ein staatlich anerkannter Erholungsort an den Ausläufern des Vogelsbergs. Doch genau das ist auch hier geplant. Ein Rechenzentrum mit 200 Megwatt IT-Leistung inklusive Gaskraftwerk als Stromquelle. Heißt, es sind nicht ein Gaskraftwerk, sondern es sind mindestens zwei, die errichtet werden müssen. Ach du Scha und das muss errichtet werden, obwohl ringsrum 50 und noch mehr Windräder stehen. Da wird sehr viel Energie erzeugt. Ja, und trotzdem muss hier noch ein Gaskraftwerk entstehen, was natürlich Auswirkungen auf die Luftqualität hat, auf die Lebensqualität. Undätzlich sind wir ja erstmal nicht gegen Fortschritt und Digitalisierung. Das heißt also am Ende des Tages reden wir primär über ein Gaskraftwerk. Das Gaskraftwerk versursacht relativ viele Emissionen. Es wird relativ viel B verbraucht. Wenn man das mal nur auf 100 Megwatt rechnet, was Mindestleistung von so einem Gaskraftwerk sein muss, haben wir da sag ich mal den Gasverbrauch im Jahr wie von der Kleinstadt, also so von 145 bis 200.000 [musik] Haushalten, entsprechende hohe CO2 Werte und natürlich Stickxüde, was natürlich die Gesundheit definitiv beeinträchtigt. Wir haben direkten Blick auf dieses Gaskraftwerk mit dem Rechenzentrum, was ja auch aufgrund der Größe auch 247 beleuchtet sein wird. Also, wir haben nicht nur die Luft, sondern auch die Lichtverschmutzung. Ähm, tatsächlich habe ich mich meiner Frau schon unterhalten, ob wir uns nicht dann das Haus verkaufen werden. Mein größte Sorge ist dieser Wärmeinseleffekt. Wir wir sehen ja hier, die Schule ist wahrscheinlich dann 200 bis 300 m vom Gaskraftwerk entfernt und an heißen Sommertagen war das ja die Tage schon unerträglich und in den in den Schulgebäuden bei noch mal 3° on top wird es wahrscheinlich extrem schwierig in den Räumlichkeiten das auszuhalten. Eine Bürgerinitiative und sogar eine eigene Partei haben sie hier gegründet, [musik] weil sie sich von der Gemeinde bevormundet fühlen. Vollständig intransparent gewesen der Weg bis hierher. Ähm man fängt jetzt an auf uns zuzugehen, weil man eben ähm ja wohl realisiert, dass es doch mehrere Menschen gibt, die äh damit nicht einverstanden sind, wobei man das auch vorher hätte spüren können. Wir haben auch bei der bei der letzten Gemeindeevertreterssitzung äh hatten wir ein sehr großes Interesse der Bürger und es waren sehr viele anwesend. die auch deutlich gemacht haben, was sie von den Plänen halten. Nichtsdestotrotz ist äh sowohl das Bürgerbegehren abgelehnt worden, als auch ein angeregtes Vertreterbegehren, dass die Bürger doch beteiligt werden könnten, wurde auch abgelehnt. Also bisher hat man offensichtlich kein Interesse daran gehabt, was die Bürger darüber denken. Mit Windenergie allein lassen sich Rechenzentre nicht betreiben, [musik] denn die brauchen Tag für Tag 24 Stunden lang Strom. Woher soll die Energie für die zahlreichen energiehungrigen Rechenzentren also kommen, wenn nicht aus fossilen Energiequellen, die die Klimakrise weiter befeuern? Eine Frage an die hässische Digitalministerin. In ihrem Bundesland rund um Frankfurt konzentrieren sich schließlich die meisten Rechenzentren. Wir laufen in einen Stromnotstand. Wir können das nicht nur mit erneuerbaren schaffen. Das ist aber ein wesentlicher Baustein. Hessen hat sich hier da besonders positioniert, indem sie in Elektrofusion investiert [musik] haben. Wir glauben, dass Laserfusion hier eine Rolle spielen kann. Eine andere könnte sein, sich auch anzuschauen, inwiefern wir nicht Rechenzentren auch im Allbauen können. Rechenzentrum im Orbit wäre eine energetisch andere Art und Weise mit denen umzugehen, weil da ist Energie endlos. alleine durch die Sonnenverfügbarkeit. Auch das wollen wir uns ansehen, das mit der ESA, aber auch in Europa gemeinsam ansehen. [musik] Das ist allerdings noch Zukunftsmusik. Im Freiburger Ökoinstitut glaubt man, dass sich die Rechenzentren durchaus größtenteils mit erneuerbarer Energie betreiben lassen könnten. Z.B. heute ist genauso ein Tag, wo sehr viel Sonne scheint und Wind weht gleichzeitig. Es ist sogar so, dass teilweise Windkraftanlagen abgestellt werden müssen, weil zu viel Sonne im Netz ist. Das heißt, wir haben durchaus auch einen Überschuss teilweise an erneuerbarem Strom und natürlich kann man diesen Strom auch zwischenspeichern. Man kann Batteriespeicher aufbauen, um diesen Tagstrom für die Nacht zu speichern. Und außerdem, was viele nicht wissen, ist, dass Rechenzentren auch durchaus in der Lage sind, flexibel zu reagieren auf das Stromangebot. Also sagt niemand, dass die Rechenzentren wirklich immer Strich fahren müssen, immer die gleiche Stromaufnahme haben müssen, sondern im Gegenteil, Rechenzentren haben typischerweise sogar einen Tagesverlauf. Wenn sie viel genutzt werden, verbrauchen sie viel Strom, in der Nacht in der Regel weniger Strom. Andere Experten sehen das kritischer und meinen, der immense und schnell wachsende Bedarf an Strom könne niemals mit regenerativen Energien und Batterien gedeckt werden. Wenn wir die Absicht haben, auch die Kohlekraftwerke abzuschalten, dann wird es eng, weil mit Sonne und Wind können wir leider keine Rechenzentren betreiben, auch nicht mit Sonne und Wind und Batterien. Durch diese begrenzte Speichelkapazität, die wir haben, lassen sich nur ganz extrem kurze Phasen überbrücken. Also, wenn wir über so eine längere Dunkelflaute reden, wir haben in den Wintermonaten wenig Sonne und bei einer Hochdrucklage haben wir auch kaum Wind. Ja, dann müssten wir vielleicht Batteriekapazität aufbauen. Äh, der wurde, schätze ich, so 2000 Milliarden Euro kosten. Jetzt sage ich vielleicht etwas, was auch aneckt in die Bevölkerung, aber wir werden das ohne komplett ohne Kennkraftwerke nicht schaffen. Zurück in meintal bei Mark Berend und Thomas Schart. Sie haben es geschafft, dass nicht nur viele Bürger, sondern mittlerweile sogar fast alle Parteien im Stadtparlament auf ihrer Seite stehen. Thema natürlich müssen wir in dem Sektor der KI und der Rechenzentren vieles machen, aber es muss halt in die Infrastruktur reinpassen und wenn wir einfach keinen Strom haben und das wäre jetzt wieder eine bundespolitische Debatte, warum wir keinen Strom haben, dann funktioniert es nicht. Wir können nicht ein Gaskraftwerk der Größe, wo man eine ganze Stadt wie Heidelberg mit versorgen kann, mitten in ein Wohn und Gewerbegebiet hier reinbauen. Das geht nicht. Generell hat niemand was gegen Rechenzenten. Wir alle nutzen Internet, wir alle nutzen Computer. Also, es ist schon ähm aber die Dimension ist einfach zu groß, wie das hier geplant ist. Die Kommunikation ist, glaube ich, ein ganz ganz großes Problem. Die Zivilgesellschaft wurde einfach nicht mitgenommen. Es wurde da ganz viel aus eigenem Interesse gehandelt und an der Zivilgesellschaft vorbei. Und ich glaube, genau das hat die Bürgerinitiative sehr, sehr gut aufgegriffen, die Bürger mitzunehmen, Informationen transparent zu kommunizieren und dass sich jeder einfach demokratisch eine Meinung bilden konnte. Tatsächlich hat der Protest in meint dazu geführt, dass das Projekt erst einmal auf Eis liegt. Wenn es auch anderen Orts immer mehr Widerstand gegen Rechenzentren gibt, könnte das problematisch werden für den Ausbau der digitalen Infrastruktur, den Experten für dringend notwendig erachten. Proteste gibt es nicht nur in Deutschland, sondern auch im Mutterland der IT und der Rechenzenträmlich in den USA. Es gibt dort an bestimmten Standorten auch schon ein Bauchverbot für Rechenzentren. An anderen Stellen steigen die Strompreise dadurch, dass es einen Wettbewerb gibt zwischen den Rechenzentrumsbetreibern und Privathaushalten anderen Unternehmen. Wir haben absolutes Verständnis dafür, dass jemand sagt, ich möchte ein Rechenzentrum nicht in meiner unmittelbaren Nachbarschaft, aber wir kommen eben ohne Rechenzentren nicht aus. Wir brauchen mehr und nicht weniger Rechenzentren, wenn wir die Daten, die KI braucht und verarbeitet, nicht hier in Deutschland halten, sondern wenn wir sie nach Irland oder z.B. die USA geben. Wenn wir also hier keine Voraussetzung für KI schaffen, dann werden wir zu einer digitalen Kolonie anderer großer Digitalnationen. Dann sind wir erpressbar, wie wir es jetzt schon erleben, durch Regierungen, die uns eher feindlich gegenüber stehen. Doch auch Umweltverbände sagen mittlerweile, dass es so nicht weitergehen kann mit dem Ausbau. Ihre Forderungen würden von den Betreibern der Rechenzentren überhört. Energieeffizienz, Ökostrom, Abwärmenutzung, saubere Notstromdiesel, keine Subvention der Strompreise. All das ist nicht nicht eingetreten. Und das ist jetzt unser Problem. Die Rechenzentrumsbranche sucht sich Orte heraus, schüttet die Bürgermeister und die Kommunen mit Geld zu, lässt für sich alles machen und regiert die Welt. Und das geht nicht gut. Noch nicht mal eine Regionalplanung wird gemacht, sondern jedes Rechenzentrum sucht sich seinen Ort und übernimmt die Regie. Das kann nicht gut gehen. Rechenzentrum zu planen, zu bauen und umzusetzen muss gut durchdacht sein und es ist lokal immer ein unterschiedliches Umfeld und insofern finde ich es richtig, dass auch Bürgerin und Bürger vor Ort sagen, ist dann die Planung, wie sie jetzt vorgesehen ist, wirklich die gute für unsere Region und da noch mal genau hinzuschauen und auch von verschiedenen Perspektiven auszubuchten, muss oder sollte ein Gaskraftwerk gebaut werden. Nein, das zu überlegen muss natürlich letztendlich dann auch in der Planung finalisiert mitgedacht werden. Im Rathaus von Meintal hofft man immer noch, dass der Investor Edgeconnex nicht komplett abspringt. Der Vorhabenträger hat uns darüber informiert, dass er derzeit prüft, ob es alternative Möglichkeiten der Energieversorgung gibt. Und diese Ergebnisse stehen noch aus. Und wenn diese Ergebnisse dann vorliegen, dann werden sich die städtischen Gremien erneut damit befassen. Am Anfang kamen wir uns vor wie das kleine gallische Dorf. Mark Berend und Thomas Schart glauben, dass ihr Protest nötig ist, weil sich die stark wachsende Industrie der Rechenzentren über die Interessen der Bürger hinwegsetzt. Deshalb müsse auch Druck auf die Politik gemacht werden, nicht nur auf Orts, sondern auch auf EU-Ebene. Leider ist diese globale Intransparenz, die leider durch die Abänderung des EU-Gesetzes auch noch unterstützt wird, dass sich hier glaube ich enorm was aufstaut, denn die Rechenzentrumsindustrie braucht eigentlich gar keine umweltrelevanten Daten offenlegen. Wir sehen es ja in USA, das ist ein sehr schlechtes Vortild. Wir würden das ganze praktisch nachmachen. Wir würden die gleichen Fehler machen. Wir müssen einen anderen Weg gehen, einen, der etwas smarter ist. Man kann das Ganze auch modular machen, aber nicht mit der Axt. Das wäre töricht. Am Ende auch schädlich für die Rechenzentrumsindustrie und für uns als Gesellschaft als Ganzes Auswirkung auf Reise, Umwelt etc. Das Rechenzentrum mit Gaskraftwerk vor der eigenen Haustür, das haben Mark Berend und Thomas Schart mit ihrer Bürgerinitiative jedenfalls vorerst verhindert. [musik] Aber etwas Positives hier ist es auf jeden Fall das bürgerliche Engagement und da wollen wir an dieser Stelle einfach mal sagen [musik] vielen Dank. Danke schön, dass Sie uns unterstützt haben, das Interesse an dem Thema hatten oder haben und es auch weiterverfolgen und eben zeigen, dass eben die Bürger auch wirksam sein können, um der Politik Impulse zu geben, das Ganze eben richtig zu steuern und nicht so, wie es läuft. Ich brauche manchmal solche Sätze. Wunderbar.


📊 Link-Infos

URL https://www.youtube.com/watch?v=uC8oUmsfoUo
Titel Warum der Widerstand gegen Rechenzentren wächst
Kategorien Nachrichten, BulkNews, ZDFheute Nachrichten, deutschland, ki, rechenzentrum, zdfheute
Hinzugefügt 2026-07-20 15:45:25
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