Die-Handschelle

Safety First in der Hamburger UNTERWELT! | Achtung Kontrolle

  • AFD (12)
  • Bündnis 90/Die Grünen (1)
  • CDU (2)
  • CSU (2)
  • Die Linke (1)
  • FDP (5)
  • SED (1)
  • SPD (1)

Safety First in der Hamburger UNTERWELT! | Achtung Kontrolle

In Hamburg inspizieren Kanalmeister von Hamburg Wasser das 175 Jahre alte unterirdische Kanalnetz. In einem 23 Meter tiefen Wirbelfallschacht in Altona finden sie zunehmende Mauerwerkschäden: Beton bröckelt, Steine lösen sich, Edelstahl korrodiert. Die Arbeit ist lebensgefährlich wegen giftiger Gase, rutschiger Leitern und maroder Anbauteile, weshalb Messgeräte, Schutzausrüstung und Rettungsmannschaften nötig sind. Einige Bereiche sind so…

, , , , ,

Achtung Kontrolle

Achtung Kontrolle

Kanal-Aufrufe 0
Kanal https://www.youtube.com/channel/UCnY-8UapKurqxb0yNxneQfw

Safety First in der Hamburger UNTERWELT! | Achtung Kontrolle

🔗 https://www.youtube.com/watch?v=E6AJc4gdwLQ

🤖 Zusammenfassung

Hier ist die Zusammenfassung:

In Hamburg inspizieren die Kanalmeister Dirk Grünert und Enrico Brand von Hamburg Wasser den 175 Jahre alten unterirdischen Kanalnetz. In einem 23 Meter tiefen Wirbelfallschacht in Altona stellen sie zunehmende Mauerwerkschäden fest: Beton löst sich, Steine drohen abzufallen, Edelstahl korrodiert. Die Inspektion ist hochgefährlich – giftige Gase, rutschige Leitern und marode Anbauteile erfordern Messgeräte, Schutzausrüstung und Rettungsmannschaften. Kritisch ist, dass einige Bereiche so desolat sind, dass die Arbeiter sie gar nicht mehr betreten können, obwohl die Schäden akute Einsturz- und Verstopfungsrisiken bergen. Zudem erschwert unsachgemäß entsorgter Haushaltsabfall – Feuchttücher, Fette, Medikamente, Spritzen – die Arbeit, gefährdet Personal und kostet Millionen. Die dringend nötige Sanierung soll nun zeitnah beginnen.

Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"

📜 Transkript

Hamburg. Unter der Stadt verbirgt sich ein 175 Jahre altes Kanalnetz. Damit das Abwassersystem [musik] problemlos läuft, prüfen Kanalmeister Dirk Grünat und [musik] Bautechniker Enrico Brand von Hamburg Wasser regelmäßig die unterirdischen Schächte. Heute kontrollieren sie [musik] mit sechs Kollegen im Stadtteil Altona. Wir haben seit einigen Jahren hier das Problem, dass wir das abgehen geges Mauerwerk hier im Fallschacht haben, wo der der Füllbeton praktisch das Mauerwerk ja hinterfüllt und in den letzten Jahren haben wir ja festgestellt, dass die Schäden doch sukzessive größer geworden sind und deshalb sind wir heute hier, um noch mal final vor der vor dem Sanierungsstart hier die Entwicklung der Schäden zu kontrollieren. Der sogenannte Wirbelfallschacht leitet das Abwasser aus den [musik] höher gelegenen Stadtteilen in den tieferliegenden Hauptsammler. Beim Kontrollgang steht Sicherheit an erster Stelle. Also, wir sichern jetzt natürlich erstmal die Baustelle ab, dass hier kein unbeteiligter Passant oder so hier rein. Immer neugierig Menschen, wenn so ein Loch in der Straße auf einmal ist und da viele Menschen rum rum stehen und irgendwelche Sachen machen, dass da eben keiner reinfällt. Durch die [musik] Kanalöffnung geht es 23 m in die Tiefe. Kaum ist der Deckel offen, schlägt den Arbeitern der typische Kanalgeruch entgegen. Man riecht auf das Abwasser, ne? Das ist sind Gerüche, ne? der ein oder andere kennt die noch nicht. Für uns ist es Gewohnheit ist alltägliches Leben für uns. Ähm ist aber an dieser Stelle haben wir halt oft mit Gasen zu rechnen. Ähm deswegen ist das Thema Sicherheit, da hört man schon das Messgerät springt jetzt schon mal an und wir sind noch nicht mal in der Anlage unten drinne. Es sind Gase da. Unter anderem gefährliche Gase wie Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid. Das sind dann Gaskonzentrationen, wenn diese Geräte anschlagen, die für den menschlichen Körper nicht mehr so gesund sind. Sollten die Konzentration noch höher werden, Schwel Wasserstoff, dann kann es wie gesagt sein, dass s unten umfallen und das soll wir natürlich verhindern. Die Kanalarbeiter bringen [musik] deshalb Frischluft in den Schacht 10 Minuten später. Ist auch schon angenehmer, also wie wie eben. Ja. Ja. Was sagt das Prüfröhrchen? Ja, mal hier. Keine Verfärbung mehr. Ja, prima. Okay, Luft ist gut. Ohne Schutzausrüstung geht dennoch niemand runter. Ja, das ist für für jeden, wenn wir einsteigen, immer Pflicht. Das ist der Rettungsort, der falls uns da unten was passiert, wir auf jeden Fall gerettet werden können, ne? Das ist ja wie gesagt eine Tiefe und dass wir dann mit dem Höhlensicherungsgerät, was ja hier an den Fahrzeugen auch verbaut ist, dann gerettet werden können, ne? Ja, es ist halt ein gefährlicher Job, den wir machen, ne? Wir hatten es ja eben, haben wir gesehen, Gase und so ist immer wieder auch Teil unserer täglichen Arbeit. Wie gesagt, es sind unebene über Oberflächen, auf denen wir laufen. Sie sind rutschig durch die Ablagerung, die da entstehen durch das Abwasser. Alles ist nicht ohne, ne? Man ist eben nicht so wie im alltäglichen Leben, wo man sich aus der Gefahrensituation auch relativ schnell wieder rausbewegen kann. Aber trotz hohem Risiko bleiben Enrico Brand [musik] und Dirk Grünert immer gut gelaunt. Ja, sieht so ein bisschen aus wie beim Tierarzt. Versuch den Gedanken immer auszublenden. Zu ihrer Sicherheit nehmen die beiden einiges an Ausrüstung mit nach unten. Unter anderem dieses Gaswarngerät. Ja, das unsere Lebensversicherung für den Fall der Fälle und dann darf man sich auch nicht zu schade sein, doch noch mal das eine oder andere Kilo mehr an Ausrüstung mit sich zu tragen. Bei der Schachtkontrolle teilen sich die Kanalarbeiter auf. Zwei Kollegen gehen mit Enrico Brand und Dirk Grünert nach unten. Zwei weitere sichern von oben und behalten die Gaskonzentration im Blick. Ja, bisschen aufgeregt man dann trotz alledem, obwohl man es schon so etliche Male gemacht hat. Äh, man weiß ja, hier oben ist alles freigemessen, hier oben ist fähiges Personal, was auf einen aufpasst und ansonsten machen wir uns jetzt an unseren eigentlichen Job, nämlich hier das Bauberg zu prüfen. Passiert unten etwas, müssen die [musik] Sicherheitsposten oben schnell reagieren. Enrico Brand macht den Job seit 19, [musik] Dirk Grüner sogar seit mehr als 30 Jahren. Trotz ihrer Erfahrung ist jeder Abstieg mit Aufregung verbunden. Ja, Glück auf, ne? Sag mal den Bergbau so. Bereits der Einstieg ist heike, denn die Leiter ist rutschig. Deshalb sind die Kanalarbeiter mit Karabinern gesichert. Sie müssen nun die Bausubstanz des 26 Jahre alten Wirbelfallschachts gründlich prüfen. Wir gucken uns jetzt beim runtergehen schon mal äh das Mauerwerk oder den Beton an. Die Beschichtung, wie die hier im oberen Bereich aussieht. Es ist Kunststoffbeschichtung, die wird einigermaßen gut aussehen. Die Schäden, die wir vermuten, sind weiter unten. Ja, müssen wir jetzt einmal ganz runter und dann müssen wir die wahrscheinlich auch noch mal sauber spritzen, damit wir richtig was sehen können. 205 Stufen müssen die Kanalarbeiter in den 23 m tiefen Schacht hinabsteigen. Dirk Grünert fasziniert sein Arbeitsplatz bis heute. Wenn ich da unten runter gehe und da durch die durch die Kanalisation gehe, ich find's erstmal zum einen toll, was Menschen gebaut haben. Das sind ja große Bauwerke, die da erstellt worden sind mit sehr viel Manpower vor über 100 Jahren. Äh, das ist schon mal sehr spannend und wenn man sich dann sowas betrachten kann und die Chance hat, daunter zu gehen, dann ist das ja auch ein Privileg ein bisschen, ne? Ah, die Beschichtung sieht doch gut aus. Wir beobachten, ob es auf der großen Fläche hier schon Korrosionsschotzschäden gibt. Sobald hier ein kleiner Schaden wä, also Loch und der Beton liegt dann frei, würde diese Atmosphäre hier drin den Beton angreifen und den Zementanteil zersetzen. Dadurch wird das alles instabil dann. Wenn der Beton nachgibt, Drohnenrisse und Abplatzungen. Im schlimmsten Fall stürzt der Schacht ein oder Abwassersckert ins Erdreich. Den Zustand des unteren Teil des Schachts können Enrico Brand und Dirk Grünert kaum prüfen, denn h ist zu viel Dreck. Ja, Jan, wir brauchen einmal das Großgerät in Schlauch. Abwasser, Schmutz und Gestank gehören zum Arbeitsalltag der Kanalarbeiter. Auch wenn viele die Nase rümpfen, Enrico Brand steht zu seinem Job. Da halte ich überhaupt nichts hinter dem Berg da. Ich bin do stolz drauf, was ich mache, dass ich ein kleines Zahnrädchen in diesem ganzen Ablauf bin und ja, dazu stehe ich und da bin ich mir für keinen Wort zu schade, dass es auch mal eklig sein kann. Der Schmodder macht es den beiden schwer, die Bausubstanz zu bewerten. Aber wir haben uns jetzt dazu entschieden, dass der Dreck der viel zu viel ist, um hier adäquat was sehen zu können. Die Kollegen von oben lassen einen Wasserschlauch mit Hochdruckreiniger herunter. Damit soll der Schmutz von der Bauwerksoberfläche runter. Jetzt wir gehen rüber und spritzen hier sauber oder was? Wollen uns einmal die Ecke da erstmal sauber sprechen. Mit einem Wasserdruck von 120 bar geht's dem Breck nun an den Kragen. Jetzt haben wir hier, weil wir das letzte Mal vor zi d Monaten hier gereinigt haben, äh hier erheblich viel Dreckab Dreckabbleibung, das ist Schlamm, Sand, alles was man sich auch vorstellen kann, Bildt jetzt so eine Schicht auf dem Mauerwerk. Deshalb machen wir das hier einmal grob sauber und können danach erkennen, wo sich Risse gebildet haben. Bei rund 300 m² Fläche hat Dirk Grüner die jede Menge Arbeit. Zentimeter für Zentimeter trägt er den Schmutz ab. Nach wenigen Minuten zeigt sich, hinter der dreckigen Fassade verbirgt sich ein Problem. Wir können das ganz gut erkennen jetzt an der Stelle. Den hat der Zauber gesprüht und schon erkennen wir den ersten Schaden, den wir so gar nicht gesehen hätten. Die Kanalarbeiter halten jeden Schaden genau fest. Beste schon vor der geplanten Sanierung in 6 Monaten Handlungsbedarf. Ja, der Schaden hier. Wir haben das Problem, dass ich das Mauerwerk von dem Beton, der hier unter gelöst hat und jetzt droht abzufallen. In Hamburg kontrollieren Zielmeister Dirk Grünt und Bautechniker Enrico Brand die Kanalisation. Heute sind die beiden in Altona in einem Fallschacht, dessen Mauern Marode sind. Für die anstehenden Sanierungsarbeiten sollen die Kanalarbeiter jeden Schaden genau festhalten. Ja, der Schaden hier, wir haben das Problem, dass sich das Mauerwerk von dem Beton, der hier unten ist, gelöst hat und jetzt droht abzufallen. Löst sich das Mauerwerk vom Beton brechen ganze Stücke heraus. Das schwächt die gesamte Konstruktion. Enrico Brand fotografiert die Schäden. Anhand der Bilder entscheiden Kollegen später, was am dringendsten [musik] saniert werden muss. Das der Edelstahl, der ist hier schon gebrochen an der Stelle. Und da drüben sieht man schon auf der anderen Seite loses Mauerwerk. Die Steine sind lose und im Falle würde das so runterkippen und abtreiben und könnte dann im schlimmsten Fall in der Verstopfung im im Netz verursachen. Aber soweit haben wir das immer im Blick, dass wir bevor das passiert auf jeden Fall hier s haben mit dem Hochdruckreiniger legt Dirk Grüner die Mauer Stück für Stück frei. Ja, halt bloß nicht so doll rauf. Komm da hoch. Der Beton blüht auch schon wieder. Ja, auch schon. Giftige Gase [musik] und Feuchtigkeit haben dem Schacht zugesetzt. Wenn sich der Beton großflächig löst, drohen Einsturz, Verstopfungen im Abwassernetz und Schäden für die Umwelt. Das Schlimme ist, jetzt kommt da Wasser hinter, ne? Und dann geht das immer weiter, immer weiter. Kann ich so rausspülen. Ja, es sind allerhöchste Eisenbahn, dass wir hier was machen. Genau. Ja, die Beton, die kann man mittlerweile so rauskratzen, ne? Das passiert mit ungeschützten Beton unter den Bedingung. Auch Edelstahl fängt hier unten schnell an zu rosten. Ein Handlauf ist so marode, dass er bei der kleinsten Berührung aus der Verankerung bricht. Ach nee, macht Kabelbinder fest. Sanierungsbedürftige [musik] Mauern und marode Handläufe sind nicht die einzigen Probleme des Fallschachts. Sehen wir wieder, dass ganz viel Toilettenpapier, Feuchttücher vor allem sich hier überall wieder angehaftet haben. Das kommt durch Regenwetterereignisse bleibt bleiben diese unauflösbaren Feuchtfücher, die ja nicht in die Toilette gehören, überall hängen und können dann so wie hier sieht man es an der Stange überall der Störung hervorrufen. Das wird immer mehr. Wir können richtig große Ballen bilden, wird immer mehr und irgendwann löst sich das und verstopft dann am Endeffekt den Ablauf hier von der Leitung. Das wä eine Katastrophe. Dirk Grünard versucht die Feuchttücher mit dem Hochdruckreiniger zu entfernen. Doch die Kunststofffasern lösen sich durch das Wasser nicht auf, sondern verklumpen und bleiben immer wieder hängen. Hier konnte man das jetzt gut erkennen, dass obwohl Dirk mit Hochdruck hier drauf gehalten hat auf das Gestänge, sich die Feuchttücher einfach nicht lösen. Nicht mal unten mit einer Hochdruckpistole. Die lösen sich nicht auf und ja beißen sich richtig fest am Stahl und da mal eben hinzukommen, das zu lösen, zu reinigen, ja, das ist extrem gefährlich. Diese Sachen gehören halt in die Hausbütonne und nicht hier in Siel. Das macht's gefährlich für uns alle, weil keiner arbeitet gerne in dem Dreck und äh ja, es bringt teure Störung mit sich, die echt viel Geld kosten, die die Allgemeinheit tragen muss. Feuchttücher verursachen einen Großteil aller Kanalverstopfungen. Die Hamburger Stadtentwässerung kostet das jährlich Millionen. Als Kanalarbeiter achtet Enrico Brand auch privat darauf, was im Abfluss landet. Auf jeden Fall denkt man da zu Hause noch mehr dran als vielleicht manche anderer, der damit nichts zu tun hat. Ähm, so ist es ja, dass das Fette und so weiter und Öle und so weiter aus alles, was beim Kochen anfällt, nicht in den Abfluss gegossen werden soll, weil ich merke hier auf den Baustellen ja auch dieses Fett landet bei uns im Sielnetz und das zieht sich auch bei anderen Themen weiter, dass keine Medikamente runtergespült werden. Sowas gehört in die Hausmülltonne und das zieht sich dann weiter über Teen bis zu den Feuchttüchern, die dann halt auch nichts in der Toilette verloren haben. All das erschwert die Arbeit der Kanalarbeiter und schadet am Ende allen Bürgern. Dir Grönert und Enrico Brand finden viel zu oft Dinge, die im Kanal nichts zu suchen haben. So spektakuläre Gegenstände, die man findet, ja, das ist ja, da könnt ihr glaube ich ein Buch drüber schreiben. Munition sind nicht so schöne Sachen und spitze Gegenstände macht's halt für uns gefährlich. Spritzen, Rasierklingen, aller Hand liegt den da unter Wasser, was man nicht sieht, weil das Wasser ja sehr trübe ist, ja, wo man nicht mit dem Handschuh reingreifen sollte. Ich glaube, viele Orts fehlt noch das Verständnis dafür, dass da unten noch Menschen arbeiten in der Kanalisation. Und wir sind viele und wir wollen alle wieder gesund nach Hause kommen, ne? Um den gesamten Abflussschach zu prüfen, müssten Enrico Brand und der Grüner eine [musik] Etage tiefer. Doch die Marode Substanz macht den Abstieg zu gefährlich. Also ich würde sagen, wir klettern da nicht mal runter. Also da da die Anbauteile, wo wir drauf stehen, uns dran hängen zum runterklern, die sind ja genau auf der Schicht, die ja abgängig ist. Die sieht schon so aus, die zweite Sprosse, als wenn sie beim ersten betreten rausfliegt. So, und dann liegen wir im schlimmsten Falle da unten. Enrico Brand hatte den Abflussschacht vor zwei Monaten zuletzt kontrolliert. Der Gesamteindruck reicht, um die Lage einzuschätzen. So kann der Zustand halt nicht bleiben. Problem ist, dass wenn jetzt hier sich Mauerwchsteile lösen, dann haben wir hier ein riesen Problem. Das Wasser staut immer weiter an, immer weiter an, bis es dann letztendlich oben an den Hausanschlüssen ist und dann geht das in die Wohnung rein und dann haben wir Probleme, ne? Das läuft den Keller an. In die Toiletten läuft dann raus. Also wir wissen, es ist einfach alles kaputt und wir müssen die nächsten dre vi Monaten da ran. Gut, haben wir alles mit. Ja. Nach rund zwei Stunden unter der Erde machen sich Enrico Brand, Dirk Grünert und ihre Kollegen auf den Weg nach oben. Zurück ans Tageslicht und an die frische Luft. Der abgebrochene Handlauf kommt zur Sicherheit auch mit. Das so ein Tag wie hier und es ist ja wirklich dreckig gewesen hier das Loch, das haben wir nicht jeden Tag oft, aber nicht jeden Tag freut man sich tatsächlich dann auch wieder an die frische Luft zu kommen. Heißt aber nicht, dass man jetzt keinen Spaß hatte. Hier mag man kaum glauben, wenn man sieht, wie man aussieht, aber das gehört dazu. Ganz ruhig hochkommen. Ach so. Ich habe genug gesehen, mein Freund. Beim Ausstieg spüren Dirk Grünert und Enrico Brand die Arbeit auch körperlich. Der eine mehr, der andere weniger. Ach, das habe ich aber auch schon mal schneller gesehen. Ja, irgendwie, aber auch nicht von dir, wenn wir das so Die Luft ist raus. Ja, ist Oh, zack. Ja, [seufzt] erstmal raus aus den dreckigen Sachen. Ja. Ja, sehr schön. Jo, sehr gut. Trotz Schutzkleidung könnten die Kanalreiniger Bakterien und Keime aus dem Kanal mitgebracht haben. Deshalb heißt es jetzt ordentlich schrubben. Das Gefühl nach ja, wenn man jetzt wirklich in so einem dreckigen Loch drin war, das ist jetzt nicht schlimmer als man denkt. Also, wenn man sich hier nach vernünftig reinigt und fühlt sich danach auch wieder sauber, sorgt man sich noch eine vernünftige Dusche. Morgen sind Enrico Brand und der Grünert dann im Büro und stellen ihren Schadensbericht [musik] fertig. Weil die Risse im Mauerwerk des Schachts bereits fortgeschritten sind, werden die Sanierungsarbeiten [musik] schon bald beginnen.


📊 Link-Infos

URL https://www.youtube.com/watch?v=E6AJc4gdwLQ
Titel Safety First in der Hamburger UNTERWELT! | Achtung Kontrolle
Kategorien BulkNews, Achtung Kontrolle, Kontrolle, Polizei, kabeleins
Hinzugefügt 2026-07-15 16:40:22
Mediendatei Original-Medium ansehen · Lokale Kopie