![]()
| Kanal-Aufrufe | 0 |
| Kanal | https://www.youtube.com/channel/UCWpop4RlpejOFLebR0C1YaQ |
🔗 https://www.youtube.com/watch?v=fvbwJpkbRT4
🤖 Zusammenfassung
In einer Bundestagsrede wirft ein Regierungsvertreter der AfD bewusste Nazisymbolik vor, weil die Partei einen Bundesparteitag am 4. Juli 2026 in Thüringen plant – exakt 100 Jahre nach dem NSDAP-Reichsparteitag zur Gründung der Hitlerjugend in Weimar. Der AfD-Abgeordnete Brandner weist das als „Quatsch“ zurück und kontert mit dem 30. Januar, dem Tag einer vorgeschlagenen Bundespräsidentenwahl. Der Redner hält dagegen, die AfD spiele bewusst mit der Symbolik und distanziere sich nicht davon.
Anschließend skizziert er Deutschland und Europa als im Umbruch: Krieg, fehlendes Wachstum und brüchige Selbstverständnisse ersetzen alte Gewissheiten. Er lehnt die Forderungen von AfD und Linken als „Augenwischerei“ ab und wirbt für Reformen in Energie, Lohnnebenkosten, Pflege und Krankenversicherung. Zuletzt plädiert er für eine europäische Renaissance, lobt die gemeinsame Haltung gegen Trumps Grönland-Pläne und würdigt Bundeskanzler Merz als Motor europäischer Einigkeit. Die Nazi-Symbolik-Vorwürfe bleiben eine umstrittene politische Deutung.
Summary created by "LinkBuster-KI HAL8999 – Status READY!!"
📜 Transkript
[applaus] Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen, Frau Weidel, Herr Kropaller, am 4. Juli 1926 fand der Reichsparteitag der NSDP zur Gründung der Hitlerjugend in Thüringenstadt. Genau 100 Jahre später, am 4. Juli 2026 findet wieder ein Bundesparteitag ihrer Partei in Thüringen statt. Das ist kein Fehler im Terminkalender. Das ist das Spielen mit Nazisymbolik und es zeigt, dessen Geistes Kind Sie sind. [applaus] Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Wir leben in einer Zeit Herr Kollege, erlauben Sie eine Zwischenfrage von Herr Brandner aus der AfD Fraktion. Ja, gerne. Derobahn, sie haben jetzt wieder hier auf peinliche Art und Weise versucht irgendwelche Nazisymbolik uns ans Rever zu hoffen. Das natürlich völliger Quatsch, was Sie da erzählen, aber aber möglicherweise ist ihn ja auch der 30. Januar als Datum in der deutschen Geschichte bekannt. Was halten Sie denn davon, dass die Bundestagspräsidentin vorgeschlagen hat, am 30. Januar nächsten Jahres den neuen Bundespräsidenten zu währen. Also Herr Brandner, Herr Brandner, wir können gerne über jedes Datum reden, aber Sie wissen ganz genau mit welch einer Symbolik sie spielen. Sie haben ganz genau in Thüringen, bewusst in Thüringen, wo sie ja auch herkommen, diesen Parteitag gewählt. Sie wissen, dass der NSDP Reichsparteitag zur Gründung der Hitlerjugend genau dort nur wenige Kilometer entfernt stattgefunden hat. Und es zeigt deswegen noch einmal, dass sie sich davon nicht distanzieren, dass sie sich dafür nicht schämen. Das zeigt, dass sie genau mit dieser Symbolik spielen. Das mache ich hier deutlich und über alles andere sprechen wir gerne dann auch später. [applaus] Vieles, ich setze fort, vieles, was wir für selbstverständlich gehalten haben über viele Jahre steht Frage, dass wir ein Kontinent des Friedens sind, das Wandel durch Handel funktioniert, dass wir uns stets auf die Schutzmacht der USA verlassen können, dass China ein Land als Absatzmarkt und weniger als Rivale ist, dass gut bezahlte Industriearbeitplätze stets sicher sind, und dass wir in einer alter werdenden Gesellschaft stets genug Geld für soziales zur Verfügung haben. Nach 4 Jahren Krieg in Europa und nach 3 Jahren keines Wachstums in Deutschland stehen viele dieser Selbstverständlichkeiten in Frage. Doch was ist die Antwort? Sie von der AfD, Sie suggerieren, wir müssten einfach alle Ausländer rausschmeißen, dann würde es für die Menschen in Deutschland genauso weitergehen wie bisher. und sie von den Linken erklären, wir müssen einfach nur die Reichen stärker belasten, dann würde es genauso werden wie früher. Nein, keines davon ist richtig. Beides ist Augenwischerei und das weiß jeder in diesem Land. Aufschwung wird nur zurückkommen, wenn wir gemeinsam in Deutschland und Europa anpacken und deswegen machen wir uns auf den Weg, weil wir wollen, dass auch unsere Kinder noch bei VW, BASF oder auch Bosch schaffen können. Deswegen sorgen wir dafür, dass das Energiesystem umgebaut wird. Deswegen sorgen wir dafür, dass die Lohn Nebenkosten in diesem Land wieder gesenkt werden. Weil wir wollen, dass Oma und Opa auch in Zukunft gut gepflegt werden. Deswegen sorgen wir für eine Reform. der Pflege und weil wir wollen, dass jeder, der in Deutschland krank wird, sich in eine Klinik begeben kann und dort operiert werden soll, deswegen sorgen wir auch eine für eine Reform der Krankenversicherung. Das alles ist kein Selbstweck. Das alles ist eine Politik, weil wir wollen, dass dieses Land am laufen bleibt, weil wir wollen, dass wir weiterhin in einem Land des Wohlstands leben. Deswegen werden wir diese Reform auf den Weg bringen. Und [applaus] ich will an dieser Stelle etwas ansprechen, was mich besorgt. Viele teilen von uns eigentlich die Begeisterung für dieses Europa, aber einigen ist sie leider auch abhanden gekommen. Für einige ist Brüssel zum Schimpfwort geworden. Jeder Erfolg ist national, jedes Scheitern europäisch. Und ich glaube, dass wir gerade in diesen Zeiten eine Renaissance brauchen, dass die europäische Idee lebt und dass es sich lohnt gerade in diesen Zeiten in die europäische Idee zu investieren. Denn schauen wir uns doch mal an, was um uns rum passiert. Was haben Kanada, Australien, der westliche Balkan, Moldau, Island, sogar Teile Norwegens und Großbritanniens gemeinsam. Sie glauben an die europäische Idee. Sie wollen in unsere europäische Gemeinschaft draußen stehen die Staatenschlange. Was wir hier drinnen schlecht reden, das dürfen wir nicht zulassen. Das ist unsere Aufgabe. Und was Und was dieses Europa kann, was dieses Europa kann, hat es gerade Anfang des Jahres bewiesen, als Donald Trump ankündigte, Grönland übernehmen zu wollen. Wer hätte da wirklich in diesem Haus daran gedacht? dass er das Ganze nur 17 Tage später wieder einfängt. Das alles hat nur geklappt, weil es einen gemeinsamen Willen, weil es eine gemeinsame Entschlossenheit und ein gemeinsames Handeln gegeben hat. Und das Ganze ist kein Zufall. Das ist ein Produkt der Politik unseres Bundeskanzlers Friedrich Merz, der dafür gesorgt hat, dass wir von Finnland bis Italien, von Portugal bis Rumänien gemeinsam zusammengestanden haben. Wir als Europäer sind stark. Wir als Europäer können gemeinsam vieles erreichen. Wir werden dafür sorgen, dass der russische Aggressor in seine Schranken gewiesen wird. Wir werden dafür sorgen, dass wir resilienter gegen die chinesischen Übermachtsfantasien werden. Und wir werden dafür sorgen, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit zurückbekommen. Dafür steht dieses Europa, dafür steht diese Bundesregierung. Vielen herzlichen Dank.
📊 Link-Infos
| URL | https://www.youtube.com/watch?v=fvbwJpkbRT4 |
| Titel | 11. Juni 2026 | Rede von Tilman Kuban zur Regierungserklärung |
| Kategorien | BulkNews, CDU•CSU Fraktion |
| Hinzugefügt | 2026-07-15 16:40:22 |
| Mediendatei | Original-Medium ansehen · Lokale Kopie |

